Kategorie: Urbane Gärten

  • Aachen: Büchelgarten als Zwischennutzung entsteht

    (Mail)
    Bisher gehen die Verantwortlichen von einer Nutzungsmöglichkeit von 2 Jahren aus.
    Ende 2024 ist dann also wahrscheinlich schon wieder „Schluss“.
    Je nachdem wie sich aber die Prozesse (Bauleitplanung, Konzeptvergabe, etc.) entwickeln kann es auch länger gehen.

    Wir versuchen, den Garten und die daraus entstehende Gemeinschaft so zu etablieren, dass es vielleicht auch im Zusammenhang mit der endgültigen Nutzung des Areals eine Möglichkeit zum gemeinsam Gärtnern gibt.
    Frei nach dem Motto „das läuft so toll, das müssen wir irgenwie weiter machen…“.
    Denkbar sind hier vor allem öffentlich zugängliche Dachflächen. Zwar wird das Areal nicht vollständig bebaut, aber die Freianlagenplanung sieht bisher keinen Bereich für Gärtnern vor (mehr …)

  • Augsburg: Gartennetzwerk bekommt Geld

    Der AK urbane Gärten bekommt wieder 1000 Euro von der Lokalen Agenda 21.
    Sie (die Gärten) machen Ende des Jahres eine gemeinsame Planung, bzw melden bei der Koordinatorin des AKs ihre Bedarfe an (mehr …)

  • Nürnberg: Jugendeinrichtung will Umweltbildungstation werden

    Wir (KJR Nürnberger Land) haben eine Einrichtung in der Kinder- und Jugendgruppen Ferien oder Seminare veranstalten können. Wir bemühen uns seit einigen Jahren mit einem Permakulturgarten und „essbarer Nachhaltigkeit“ mit Kräuterschnecke und Obststräuchern und Kompost, Insektenhotels, Blühwiesen etc. Es ist also so eine Art temporärer Gemeinschaftsgarten, immer für die jeweiligen Gruppen die auf dem Gelände sind. Das Gelände ist öffentlich zugänglich und liegt neben einer Gaststätte an einem gut frequentiertem Wanderwege-Knotenpunkt und wir streben an, irgendwann eine Umweltbildungsstation zu werden (mehr …)

  • Hamburg Großlohe: neuer Garten entsteht

    (Mail, Tel)

    InGa Großlohe e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit einem halben Jahr zur Realisierung eines Gemeinschaftsgarten-Projekts in Hamburg formiert hat (und von mir als Quartiersentwicklerin unterstützt wird). Wir sind bisher ca. 15 Mitglieder, wollen aber noch mehr werden. Für eine sehr große Fläche (eine sehr große sogar!) haben wir bereits eine Nutzungsvereinbarung mit dem Investor.

    Die Fläche ist 9Tm² groß, ein Acker, der als Ausgleichsfläche für die Ausdehnung eines Gewerbegebiets. In einem Beteiligungsverfahren war ein Ergebnis, dass ein GG gewünscht wird. Dieser soll nun Schritt für Schritt umgesetzt werden, auch Geflüchtete sollen einbezogen werden. (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße im Wedding hat Genehmigung

    (NL)

    Das Projekt „Die essbare Straße“, über das wir bereits im August berichteten, konnte einen ersten Erfolg verzeichnen. Die Initiatorinnen haben die Genehmigung des Straßen- und Grünflächenamts erhalten, auf dem Mittelstreifen der Swinemünder Straße eine Wildblumenwiese anzulegen und Hochbeete aufzustellen. Mehr Informationen und Fotos gibt es HIER ( https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/567-hochbeete ).

    Weitere Infos zum größreren Vorhaben: https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/548-die-essbare-strasse

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  • München: Eat your Campus an der Hochschule

    (Besuch)
    An der Münchner Hochschule (Lothstraße) entsteht ein Gemeinschaftsgarten vor und hinter einem der Gebäude. Vor dem Gebäude gibt es ein langgezogene Wiese mit altem Baumbestand. Im Rahmen einer (Master?)Arbeit wurde ein Konzept für Nutzung „im Zeichen der Nachhaltigkeit“ entwickelt. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Teil davon. Der Gemeinschaftsgartenteil vor dem Gebäude ist recht schattig und am Weg zum Eingang gelegen. Richtig gut wächst in den drei großen Hochbeeten hier nichts. Ob die Gruppe auch andere Teile dieser Fläche bekommen kann, ist noch nicht klar. Der Teil hinter dem Gebäude ist sonnig und hier gibt es Erdbeete, die ganz guten Ertrag gebracht haben. Die GRuppe musste sich schon einmal neu formieren, da die Initiator*innen fertig mit dem Studium waren. Wie es weitergeht, wenn die jetzigen Orga-Leute weg sind, ist unklar. Sie wollen sich bei anderen Campus-Projekten erkundigen, ob und wie das dort geflungen ist. Noch gar nicht mitgedacht hatten sie, die Nachbarschaft einzubeziehen und so eine Gruppe aufzubauen, die möglichweise stabiler sein kann.
    Sie bekommen Geld vom Baureferat, um sich zu vergrößern und werden im Frühjahr mit dem Bau weiterer Beete loslegen. Sie treffen sich derzeit alle zwei Wochen und sind 12 Leute.
    Sie kooerieren mit einer nahen Bibliothek, Bib-Mitarbeiter*innen haben sich um das Gießen von Jungpflanzen gekümmert, als im Sommer die Prüfungsphase war.

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  • Mohnheim am Rhein: ein Garten besteht, ein zweiter ist in Planung

    Ein Stadtgarten für Monheim am Rhein Wir sind eine kleine engagierte Gruppe von Bewohner:innen des Berliner Viertels in Monheim am Rhein. Angeregt durch die vielen „Urban Gardening“ Projekte im Land machen wir uns daran, einen eigenen Stadtgarten in unserem Viertel zu initiieren. 2021 haben wir am EKI Haus in der Friedenauerstrasse unsere ersten beiden Beete gebaut und im Herbst gemeinsam mit der Nachbarschaft schon einiges geerntet. Nun entsteht nun in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde, dem SKFM und anderen Partner:innen in unmittelbarer Nähe der St. Johannes Kirche ein neuer, grösserer Garten. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Entwicklung (mehr …)

  • Hamburg: Koordinationsstelle im Luthergarten ab 2023

    (NL)
    Im neuen Jahr gibt es im Garten eine Leitung. Es wird ein Raum hergerichtet (Besprechungen, Büro, eventuell kleine Bibliothek) in der rosa Kate.

    2023 werden wir unsere Rundhalle (Gewächshaus) mit einer neuen Folie bespannen, Uta und Ulla hatten dafür Gelder gesammelt, die allerdings nicht die Gesamtkosten abdecken. Aber über unsere Spendenaktion für die Folie auf der Gemeindehomepage haben einige aus dem Garten noch einmal insgesamt 125,- EUR gespendet. Und bei dem freiwilligen Gartengeld stehen wir in diesem Jahr bei 2533,- EUR! Ich finde das großartig. Ihr seid einfach toll und sorgt dafür, dass der Luthergarten eine Zukunft hat!

    Und übrigens haben wir dank Nikos und unserer Backgruppe jetzt schon zweimal in der Lutherkirche das Abendmahl mit Brot gefeiert, das im Luthergarten gebacken wurde! „ (mehr …)

  • Regensburg: Reparaturen und mehr Regenwasser in Gemeinschaftsgärten

    (Antrag, Antworten)
    Der PAT_Garten und der Interkulturelle Garten in Regensburg wollen mehr Regenwasser nutzen und ihre Wasserversorgung entsprechend ausbauen, zudem fallen Reparaturen an den Hochbeeten an.
    Im Garten für Alle werden neue Beete gebaut.

    Alle Gärten haben einen Pachtvertrag mit der Stadt Regensburg, der sich stillschweigend jedes Jahr verlängert. Die Stadt Regensburg hat bisher schon großes Interesse daran, dass die Gärten weiterhin bestehen. Es besteht im Allgemeinen ein sehr gutes Verhältnis zur Stadt bzw. zum Stadtgartenamt.

    Der PAT-Garten besteht seit 2017. Es ist ein reiner Hochbeetgarten mit knapp 30 Gärtner*innen. Inzwischen gibt es 30 Hochbeete. 7-9 davon werden als Gemeinschaftsbeete genutzt, zum Beispiel für Kräuter, Wildblumen, Beeren und als Probierbeete für Besucher. Die übrigen werden von im Schnitt zwei Gärtner*innen pro Beet gepflegt. Die Kerngruppe, die zu monatlichen Treffen und Arbeitseinsätzen kommt, besteht aus 8-10 Personen. Diese kümmern sich auch um die Reparaturen und ggf. Erweiterungen, die bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen sein sollen.

    Der „Garten für Alle“ besteht seit 2014. Im ursprünglichen Teil des Gartens gibt es ca. 20 normale Beete. Seit 2020 wurde der Garten um 10 Hochbeete erweitert. Die Kerngruppe, die regelmäßig zu Treffen erscheint, liegt zwischen 10 und 15 Personen. Die Entwicklung des Gartens ist auf der Homepage sehr ausführlich dargestellt: https://www.transition-regensburg.de/gruppen/gardening/transition-garten-fuer-alle/

    Der Interkulturelle Garten besteht aktuell aus ca. 25 Beeten. Davon sind vier Beete vom gesamten Garten gemeinschaftlich genutzt (Tomatenbeet, Kartoffelbeet und zwei, in dem verschiedene Sachen wachsen). Generell sind aber alle Beete gemeinschaftlich genutzt, in dem Sinne, dass es immer um die 2-5 Personen sind, die sich jeweils, um die Beete kümmern. Die Reparaturen und Erweiterungen werden von den Gärtnerinnen gemeinsam durchgeführt. Die Dacherneuerung und Erneuerung der Regenrinne ist für das kommende Frühjahr geplant.


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  • Heidelberg: GG CA in Teilen eröffnet

    (Mail)
    Teile des CA Gemeinschaftsgartens sind realisiert, wie zum Beispiel die Hochbeete vor unserem Altbau
    Andere Teile, wie einen Dachgarten, der auf einem Dach unseres Neubaus entstehen soll, sind aktuell in Planung.
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  • Hamburg: Folgeförderung und dauerhafte Nutzung der Flächen für Kebap angekündigt

    (Tel)
    Kebap (der Garten) bekommt von der Bürgerstiftung Geld für Honor für eine Gärtnerin. Sie bekommen das als Folgeförderung auch in 2023. Vera sagt, dass die Stiftung das Projekt gut kennt und sieht, dass dort Honorare nötig sind – und dass die Genossenschaft, da ja noch im Aufbau, „noch nix abwirft“.
    Vom Bezirk ist jemand auf sie zugekommen und hat gesagt, dass sie die Flächen zur dauerhaften Nutzung bekommen sollen und es auch noch eine optionale Erweiterung der Fläche für sie gäbe. Er riet ihr, für die Fläche nun ganz offiziell eine Nutzung zu beantragen, die dann wohl dauerhaft wäre.
    Die Genossenschaft wächst und eine Befragung ergab, dass 50 % der Genoss*innen sich gerne aktiv beteiligen wollen. Sie wollen mitgestalten. Sie suchen gerade eine Form, um mehr Mitmachen zu ermöglichen.
    Sie haben vor ein paar Tagen einen Saatgutworkshop gemacht, bei dem es auch um den norddeutschen Saatgutbunker ging. Davon erfuhr ein Itler, der für den Saatgutbunker nun eine Datenbank aufsetzen möhcte. Er sucht eine sinnvolle Aufgaben, will aber nicht gärtnern.
    Saatgut selber zu gewinnen ist eine großes Ziel, da sie nicht mehr Saatgutsenke, sondern Saatgutquelle sein wollen.
    Vera erähnte auch, dass der Garten von „Politik-Aktivist*innen“ zum Auftanken genutzt wird. „Sprecht mich bitte nicht an, aber ich kann eine Gießkanne halten und möchte hier für mich sein und gärtnern“ (mehr …)

  • Berlin: neuer Garten in Pankow

    (Mail)

    auf dem Pankeplatz ist nun ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Der Naschgarten.
    Plötzlich hat sich alles perfekt zusammengefügt und jetzt hat sich ich eine ganz wunderbare bunte Gruppe aus Gärtnern, Repair-Cafélern, Holzkünstler, neugierigen Workshop-Gebern und -nehmern (Seife sieden, Sonnenlichofen bauen, Fermentation etc.), Frauen aus dem Iran, Aktivisten zum Erhalt von Grünflächen etc. zusammengefunden“ (mehr …)

  • München: Gartenprojekt an Hochschule

    (Mail)
    an der Hochschule München startet nun das Gemeinschaftsgartenprojekt. Sie sind in Kontakt mit dem Baureferat wegen Förderung und wollen ab nächstes Frühjahr „richtig loslegen“. Derzeit treffen sie sich alle zwei Wochen an der Hochschule.
    https://stuve.hm.edu/eatyourcampus/ (mehr …)

  • München: Freiluftgarten und Bienengarten

    (Projektbesuche)
    Der Freihamer Freiluftgarten ist immer noch umgeben von Baukränen, doch stehen inzwischen die ersten Häuser in diesem großen Neubaugebiet. Sie gärtnern hauptsächlich gemeinschaftlich, zwei Beete sind noch in kleine Parzellen aufgeteilt und an Einzelpersonen vergeben. Da sie die Erfahrung gemacht haben, dass die, die ein solches Minieinzelbeet haben, sich weniger an den Gemeinschaftsaufgaben und dem Gemeinschaftsgärtnern beteiligen, wollen Sie die Vergabe stärker daran koppeln. Die Gruppe besteht aus ca. 25 Menschen, in der Kerngruppe sind sie zu 8. Es gibt ein (bezahltes) Koordinator*innenteam, das beim Nachbarschaftstreff arbeitet. Die Ernte wird geteilt, wer mehr da ist, nimmt mehr mit.
    Jugendliche nutzen den Garten abends als Aufenthaltsort, zu der jetzigen Witterung sitzen sie gerne im Foliengewächshaus. Leider lassen sie ihre Kippen oft liegen, ansonsten gibt es kein Müllproblem. Zu „Coronahochzeiten“ gab es mal Vandalismus durch Jugendliche, die keinen Ort hatten, sich irgendwo zu treffen und ihrem Frust Ausdruck gaben (so sagten meine Gesprächspartnerinnen).
    Noch gibt es keine Warteliste, je mehr Menschen nach Freiham ziehen werden, desto mehr werden eventuell auch den Garten nutzen wollen. Erste Kontakte mit neuen Nachbar*innen gingen aber eher in die Richtung: „der Kompost stinkt doch bestimmt, können Sie den nicht woander hin machen?“. Mit der Stadt ist es nach wie vor etwas mühsam, alles muss genehmigt werden. So war es äußerst aufwendig, dass z.B. eine Regenrinne an das Häuschen angebracht werden durfte, da das wohl ein baulicher Eingriff ist und das ist verboten. Sie hoffe, das sobald die Gewährleistung für die Bauten abläuft, die Verwaltungsleute sich entspannen werden. Einen Wassseranschluß haben sie noch nicht, wobei die Leitungen da sind und nur angeschlossen werden müssten, doch das Konzept sieht vor, dass sie Wasser aus dem Brunnen bekommen, der aber nicht funktioniert.
    Sie hatten dieses Jahr eine (bezahlte) Fachfrau mit im Garten, die viel Wissen vermitteln konnte. Sie hatten einen hohen Ertrag, haben den Boden weiter verbessert und viel auch für Biodiversität und Insekten getan. Es gibt Schulprojekte und Feste im Garten und gleich drei Forschungsprojekte der TUM laufen hier (citizen scienes).
    Sie haben zwei Beete, die für Rollifahrer*innen geeignet sind und jetzt den ersten Interessenten.

    Der Bienengarten musste 2x umziehen und befindet sich nun auf einer kommunalen Fläche neben einem Ponyhof und einem Gemüsefeld. Die Parzellen sind recht groß, es sind individuelle Parzellen, die sich aber oft Menschen teilen. Aufbauten gibt es wenig, das wollen sie nicht gerne und dürfen es auch nicht, auch Beerensträucher u.ä, darf nicht gepflanzt werden, sie haben immer nur einen Vertrag für 1 Jahr. Die Fläche ist Bauland, sie wissen nicht, wie lange sie bleiben können, wollen aber auch nicht nachfragen oder nach einem längerfristigen Vertrag nachsuchen, um keine schlafenden Hunde zu wecken. Anfangs haben sie hauptsächlich Schutt von der Fläche geräumt. Bergeweise. Und sehr viel Erde aufgeschüttet und diese verbessert, was sie nach wie vor machen.
    Alle, die mitgärtnern, müssen Jahresaufgaben übernehmen, wie kümmern um den Sandkasten, kümmern um die Feuerstelle etc. Die Sprecher*innen werden gewählt und haben vor kurzem gewechselt. Die neuen wollen wieder mehr gemeinschaftliches im Garten, was durch Corona gelitten hat. Erste Erfolge sind zu spühren, doch es gab auch Murren. Es gibt ein paar Konflikte, auch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. Sie haben Interesse an Workshops und wollen nächstes Jahr eine Komposttoilette bauen. (mehr …)

  • Frankfurt/Main und Umgebung: Gartenbesuche

    Tortuga im Stadtteil Eschersheim ist auf einer öffentlichen Fläche, die nach wie vor als Durchgang zu einer Hundewiese genutzt wird. Es ist ein kleines, facettenreiches Gartenprojekt. Seit 2018 ist eine Gruppe hier aktiv, die zu Transition Town gehört. Der Kern der Gruppe ist ca. 8 Menschen groß. Es gibt einige Hochbeete direkt auf der Fläche und am anderen Ende einer Sport/Spielfläche nebenan. Sie gärtnern gemeinschaftlich. Wasser bekommen sie via Standrohr und Hydranten, Regenwasser vom Dach eines Trafohäuschens wollen sie ernten, das scheiteret bisher an der Genehmigung, einen Wassserdieb an den Auslauf der Regenrinne zu installieren. Im Garten und vom Garten ausgehende finden Veranstaltungen im Nachhaltigkeitskontext statt. Die Kleidertauschbörse ist dabie sehr beliebt. Diese konnte dieses Jahr ein paar Mal im benachbarten Wasserturm stattfinden. Die derzeitigen Pächter (katholiosche Burschenschaft, wenn ich das richtig verstanden habe) möchte das aber nicht mehr. Der Garten ist SoLaWi Abholstation, es gibt ein Kompostklo, eine große Sitzgruppe, einen schön gestalteten Eingangsbereich. Es docken sich immer wieder schwierige Menschen an, sie kopperieren hier mit Fachstellen, bzw informieren die Sozialbezirksvorsteherin, die dann weiterhilft. Zu Corona hatten sie auch mal mit Beetpatenschaften gearbeitet, da kaman dann mehr unterschiedlichen Menschen. Doch diese kümmerten sich dann nicht um die Beete, so sind sie zurück beim gemeinschaftlichen gärtnern. Sie treffen sich Montags und besprechen alle Belnage, Sonntags ist oft ein gemeinsamer Arbeitseinsatz. Geld haben sie bisher von der Stadt bekommen und über die Kolleket einer benachbarten Kirche, in der sie im Winter auch Räume nutzen können. Die Stadt stellt ihre Förderung gerade um. Die Revision war da und hat einiges angemahnt. Nun gibt es nur noch Sachförderung mit großem Antragsaufwand.
    Die GemüseheldInnen weiten sich immer weiter aus. Die Gärten sehen alle unterschiedlich aus und haben verschiedene Schwerpunkte. Ich war nur in drei der 18 (?) Gärten. Die Gruppen finden sich vor allen Dingen nach Sympathie und dem gärtnerischen Interesse. Die GemüseheldInnen haben von der Stadt zwei Teilzeitstellen bekommen für Bildung. Diese sind für 1 Jahr befristet. Sie wollen sie u.a. für den Aufbau einer Ausbildung nutzen.

    Der Bürgergarten in Idstein ist in einem Grünzug in Sichtnähe des Wahrzeichens (und damit der Innenstadt) von Idstein entstanden. Der Garten ist jederzeit offen, ein kleiner Jägerzaun ist Begrenzung zum Weg. Die drei Vorstandsfrauen sind die Motoren des Projekts. Es gibt wohl auch eine Gruppe, die mitgärtnert. Anbau und Ernte soll vor allen Dingen für Veranstaltungen mit und für Schulen genutzt werden, was übrigbliebt, wird gemeinsam vor Ort verkocht und ein kleiner Teil kann mitgenommen werden. Sie kämpfen um die Anerkennung der Stadtverwaltung, der OB war allerdings schon einnmal (zu Wahlkampfzeiten) da. Einiges wird geklaut, vor allen Dingen von älteren Menschen. Einige verwechseln den Garten mit „essbare Stadt“ und kommen gleich mit Schüsseln und zeigen nach Aufklärung Einsicht, andere sagen, darauf angesprochen, dass es eben nicht zum „einfach ernten“ ist, dass ihnen das egal sei und sie das weiter machen werden.Sie haben im Bauwagen eine Kochmöglichkeit, das Kompostklo wurde über Laeder-Gelder finanziert.

    Der Tatengarten in Wiesbaden ist auf dem Gelände einer Schule. Träger ist die Schule, die Gärtner*innen haben aber mit der Schulverwaltung wenig zu tun. Dabei sind einige Lehrer*innen mit im Garten dabei. Geld bekommt die Schule für den Garten über Tronc-Mittel, das sind Abgaben des Spielcasinos. Die Schule hat dieses Jahr direkt neben dem Tatengarten einen Schulgarten angelegt, der von Ackerdemia begleitet wird. Zum Garten gehören neben Gemüsebeeten eine weiter unten gelegene Streuobstwiese und eine sich daran anschließende Fläche mit Beeren. Sie gärtnern gemeinsam und jede*r nimmt was mit, Konflikte gibt es rund um die Ernte keine. Sie haben mal neue Gärtner*innen gesucht und sind über eine Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen fündig geworden. Mit der Stadtverwaltung haben sie nichts zu tun.

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  • Berlin: Paece of Land: neue Fläche im Mühlenkiez

    (Mail)

    die neue Fäche ist in Verhandlung, Mietvertrag, die Fläche wird im Winter entsiegelt

    bisher wurde das Gelände im Mühlenkiez beim Quartierspavillon nur Flurstück und noch mit keiner Adresse genannt. Wir würden es erst kommunizieren, wenn der Mietvertrag unterschrieben ist.

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  • Freiburg: dritte Stadt für Aufbau eines urbanen Waödgartens?

    Der Themenkreis „Essbare Stadt“ des Ernährungsrat Freiburg und Region lädt zum Info- und Vernetzungstreffen “Ein urbaner Waldgarten für Freiburg
    Als Begegnungs- und Lernort bringt er bunte Vielfalt in die umliegenden Stadtviertel. Er ist ein biodiverser Lebensraum und bietet eine willkommene Abkühlung von der Hitze der Stadt. Der essbare Gemeinschaftsgarten bereichert ganz Freiburg langfristig. Seine Pflanzen wachsen für jede*n und versorgen alle Generationen mit frischen Lebensmitteln, jetzige wie kommende.
    Der Wunsch nach Gemeinschaftsgärten ist groß in Freiburg. Ein urbaner Waldgarten kann vielen Menschen diese Gelegenheit bieten und gleichzeitig eine Aufwertung von Stadtbild und -klima erzeugen.
    In Berlin und Kassel werden solche Gärten bereits gebaut. Seit Juli gibt es eine erste Standortanalyse für Freiburg, deren Ergebnisse auf dem Infotreffen vorgestellt werden. (mehr …)

  • Nürnberg: Kollekt Jardin hat bald Hühner und will eigen Gartenwährung einführen

    Kollekt Jardin hat die Anfrage eines hühnerhaltenden Paars aus München, ob ihre Hühner in den Garten ziehen können. Die Gruppe hat sich dafür ausgesprochen.
    Sie haben einen Teich angelegt und dort nun Goldfische. Der Teich ist tief genung und so gestaltet, dass die Fische den Winter über drin bleiben können. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen haben sie Insektenhotels angelegt.Bei einem Erntedankfest haben sie gemeinsam alles geerntet, was im Garten reif war, im Garten gekocht und gemeinsam gegessen.
    Bestimmte Aufgaben, wie das Kompostklo zu leeren, klappen nicht gut. Sie sind dabei, eine Art „Planspiel“ zu entwicklen, bei dem es auch eine eigene Gartenwährung geben soll, die für bestimmte Tätigkeiten ausgegeben wird und dann für z.B. Getränke eingelöst werden kann. Diese Idee hat die Kerngruppe mit Hilfe der Methode „Art of Hosting“ entwickelt.
    Es gibt einen regelmäßig stattfindenen Gesprächskreis zu „inneren Anliegen“, die miteinander weiterentwicklet werden sollen. Und einen „Regenbogenpfad“, der die eigene Motivation (im Garten, aber auch für alle anderen Themen nutzbar) kläen helfen soll. (mehr …)

  • Kehl: Interkultureller Garten ist sowas wie ein Kleingarten

    (Mail/rrecherche)

    Auf der Fläche des DRK ist ein Gartenprojekt für Geflüchtete entstanden, das „nur“ für Geflüchtete ist. Die vier Parzellen haben vier Familien gepachtet und bewirtschaften sie individuell. Andere können nicht mitmachen. Betreut wird das Projekt von der Flüchtlingshilfe der Stadt

    Ein Artikel: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/afghanische-familie-findet-frieden-beim-gaertnern-in-kehl-100.html (mehr …)

  • Karlsruhe: Ideenwerkstatt für neuen GG

    (Mail)

    Am Karlsruher Ostring wird Platz frei für ein neues gemeinschaftliches Gartenprojekt. Das bisher von einem Natursteinhandel als Schaugarten genutzte Gelände umfasst mehr als 5.700 Quadratmeter. Hier soll unter Beteiligung verschiedener Karlsruher Initiativen und Anwohner*innen schon bald ein lebendiger Ort für Begegnung, Kultur, Biodiversität und Naturerfahrung entstehen. Ein grüner Treffpunkt zum Säen, Wachsen, Ernten, Plaudern, Träumen und Verweilen. Von Gemüseanbau über Gartenkino bis Erntefest könnte hier so einiges Schönes möglich gemacht werden. Dazu bauen wir auf vielfältige Beteiligung.

    Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen – wir möchten von Beginn an möglichst viele Interessierte einbeziehen und gemeinsam die ersten Schritte der Umsetzung planen. In einer ersten Auftaktveranstaltung laden wir daher zu einer Geländebegehung und anschließenden Ideenwerkstatt ein. Wir möchten gemeinsam die Fläche ansehen und danach in einer offenen Runde Anregungen, Wünsche und Ideen sammeln (mehr …)

  • Berlin, Kassel: Waldgartenaufbau schreitet voran

    NL:

    wir sind mit großen Schritten dabei, die ersten beiden unserer drei Waldgärten zu realisieren. In Berlin-Britz sind bereits die ersten 60 Bäume gepflanzt und seit Mitte Juli geht es dort weiter mit großen Erd- und Wegebauarbeiten, weiteren Pflanzungen und allen erforderlichen Vorbereitungen für diverse Mitmachbaustellen und Pflanzaktionen im Herbst. Auch in Kassel soll es im Herbst mit dem Bauen losgehen und so berichten wir im Folgenden von den Workshops zur Planung des Waldgartens am Wahlebach und den vielen Aktivitäten des Teams in Kassel. Darüber hinaus nehmen auch die Aktivitäten zur Umweltbildung in beiden Städten Fahrt auf.

    In Berlin gibt es in Britz eine Fläche, in Kassel soll es zwei Waldgärten geben.
    Mehr zu den Standorten: https://www.urbane-waldgaerten.de/aktuelles (mehr …)

  • SOS Kinderdorf Interkultureller Gemeinschaftsgarten

    Nach einigen Telefonaten mit Jennifer Linn Schreiter (Projektleitung Interkultureller Garten Gatow) 0170 3758096 / jennifer-linn.schreiter@sos-kinderdorf.de
    h
    abe ich sie am Freitag 14.10.2022 besucht.
    Der Garten ist riesig, ganz viele mit Liebe erbaute Details und Bereiche, Grillmöglichkeit, Kinderplatz, Bauwägen, Chillecken, viele Beete (Tief und Hoch) – auch noch viele frei.
    Sie ist (eigentlich Landwirtschafts-Ingenieurin) ist mit 25h die Woche als Leitung für den Garten zuständig. Zusätzlich gibt es noch einen Mann mit syrischem Background, der samstags für 6h im Garten ist. Das ist viel zu wenig für die Fläche und den so vielen Menschen mit unterschiedlichen Geschichten.
    Frauengruppen die aus Spandau kommen, private Familien, Einzelpersonen. Familien mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten, die teilweise verfeindet sind, so zumindest laut Jennifer das Problem mit einer Familie, die sehr viel gearbeitet hat in dem Garten und dem Kollegen, der samstags da ist.
    Wir haben lange geredet, sie braucht wirklich entweder Rückendeckung von dem Träger, was sie bezweifelt, oder eine Kooperation eines anderen Vereins in Nähe, der mit 
    Sozialarbeit oder Gartenarbeit in Persona mitwirkt. Gärtneren, putzen etc. übernimmt sie auch.
    Auf jeden Fall hat sie aus dieser Fläche etwas echt Schönes entstehen lassen, macht regelmäßig Feste, wo alle Familien kommen und zusammen essen etc.
    Es soll auch ein Zaun zur Strasse erneuert werden mit Hecken, die Strasse ist echt laut. Wildschweine im Wald plündern gerne, dafür haben sie einen kleinen Zaun mit etwas Strom rund herum verlegt. Hab einige Handyfotos gemacht.

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  • München: Medien Gardening im Westend

    Auf dem Hof der Medienfabrik (Immobilie für Unternehmen) im Westend gibt es seit ein paar Jahren Hochbeete, die von Mitarbeiter*innen der einzelnen Firmen genutzt werden.
    https://www.allianz-realestate.com/de/newsroom/press-releases/05-09-16-medien-gardening

    News aus 2017 (oder 16?) dazu (http://www.medienfabrik-muenchen.de/index.php/de/news/)

    AUF AUF ZUM FRÖHLICHEN GARTLN!

    Nachdem das Wetter nun endlich besser wird,  und der Frühling mit großen Schritten kommt, ist es Zeit sich wieder um unsere Hochbeete zu kümmern!

    Erfreulicherweise hatten wir so große Nachfrage auf dem Areal, dass wir sogar nochmals zusätzliche Beete nachbestellt haben.

    Das „Kinderhaus“ unterstützt uns nun zukünftig mit 2 Hochbeeten.

    Ansonsten sind die Beete deutlich mit Firmen Schildern gekennzeichnet und unterliegen somit der jeweiligen Verantwortung.

    Wir freuen uns auf ein reges Hegen, Jäten und Pflegen durch die jeweiligen Hobby Gärtner!

    In der „Arbeitstruhe“  befindet sich Bio Dünger der gerne von Jedem verwendet werden kann.

    Gerne berichten wir über „Exoten“  und deren Wachstum  beim „Medien-Gardening“.

    Es gibt dort auch Bienen (mehr …)

  • Wettringen: Gemeinschaftsgartenapp

    (Tel)
    Die Koordinatorin des Gemeinschaftsgartens Wettringen arbeitet als Entwicklerin bei einer Softwarefirma. Diese Firma macht u.a. Apps für Vereine. Sie kam auf die Idee, eine App dieser Apps für den Garten einzurichten. Als Gegenleistung für die kostenfreie Nutzung bekommt die Firma Feedback zu Funktionalität und Anregungen zur Weiterentwicklung.
    Die App kann jede*r runterladen, QR Code und Infos gibts auf der Website. http://garten.wettringen-selbst-bewusst.de/index.php/de/
    Die App ist für sie wie eine „Website für unterwegs“, sie nutzen sie für den Aufruf zu Arbeitseinsätzen, Infos zu Veranstaltungen, Neuigkeiten. Das ist one way, die Koordinatorin kann darüber push-Nachrichten schicken, die Nutzer*innen können nur mit „Daumen hoch“ o.ä. reagieren, aber keine Fragen oder Kommentare da einstellen. Sie haben alle Nutzer*innen verpflichtet, die App zu nutzen. Wenn es jemanden ohne Smartphone gibt (was da nicht der Fall ist), dann würde jemand aus der Gruppe diese Person informieren. Die Nutzer*innen sind auch zu Arbeitseinsätzen sowas wie verpflichtet. Der Garten wurde mit LEADER (EU) Gelder aufgebaut, sie dürfen keine Beiträge der Nutzer*innen einwerben/verbindlich festsetzen.
    Die Gruppe kommuniziert nicht über einen Social Messenger, auch gibt es keinen E-Mail Verteiler. Die App soll all das ersetzen.
    Die Koordinatorin ist sehr zufrieden mit der Nutzung. 400 Leute haben die APP runtergeladen, 120 sind registiert. (mehr …)

  • Nürnberg: essbare Stadt Gemeinschaftsgärten

    (Tel)
    Aktive von Bluepingu/Ernährungsrat sind mit der Idee, Nürnberger Flächen für essbare Stadt Flächen zu nutzen, auf die Stadt zugegangen. Es wurde eine gemeinsame Fahrt nach Andernach organisiert und die Stadt hat dann sechs Flächen zur Auswahl gegeben für ein Jahr als Experiment. Bluepingue hat einen sehr guten Ruf bei der Stadt.
    Die Aktiven haben zwei Flächen ausgewählt, sagen im Rückblick, dass das schon zu viel war, um zu starten. Sie wollten die Nachbarschaft von Anfang an dabei haben, doch ging eine Flyeraktion (über eine Firma) schief und so waren es bei den ersten Treffen hauptsächliche Bluepingue-Leute und wenige aus der Nachbarschaft. Die kleine Orgagruppe (zwei Menschen) musste neben der „Hands on“ Tätigkeit auf der Fläche, die vorher eine Hundewiese war, die Nachbarschaft gewinnen und Reporte an die Stadt schreiben. Die zweite Fläche (Egidienplatz) war vorher Parkplatz. Die Stadt möchte dieses Viertel perspektivisch autofrei machen und das sollte der Anfang sein. Parkplätze fielen weg und das traf nicht nur auf Gegenliebe.
    Sie machten Workshops vor Ort, planten die Flächen und die Art der Zusammenarbeit. Auf der Jacobsplatzfläche hat sich eine Gruppe gefunden, für die Fläche Egidienplatz werden dringend mehr Leute gesucht, das hängt hauptsächlich an einer Person. Beide Flächen sind innerstädtisch und haben ein großes Müll- und Vandalismusproblem. Die Gärtner*innen müssen erst immer Müll aufsammeln, bevor sie loslegen können. Die Stadt stellt – aus Kapazitätsgründen, wie sie sagen – keine weiteren Mülleimer auf, sondern sagen den Gruppen: wenn ihr die Flächen habt und euch das stört, dann müsst ihr selber für Mülleimer sorgen und diese auch leeren.
    Müll und Vandalismus führt z Frust bei den Gärtner*innen. In der Nürnberger Innenstadt gibt es ein Drogenproblem, es wird in den Gärten, da es dort auch Sitzmöglichkeiten gibt, auch konsumiert, es liegen Spritzen rum. An einem dieser Plätze bahnt sich die Kooperation mit Don Bosco, einer Anlaufstelle für junge Obdachtlose an. Ein Mitarbeiter wird regelmäßig auf dem Platz sein. Es gibt keine Plätze für die Konsument*innen, die Orgagruppe möchte sie nicht verdrängen, aber sie möchten auch keine Spritzen im Beet. Es ist ein Thema rund um öffentlichen Raum.
    Auf anderen Plätzen läuft es besser. Zumal es inzwischen eine Kooperation mit SDGs go local gibt, bei der eine der beiden aus der Orgagruppe nun angestellt ist und auch hauptamtlich für das Projekt arbeiten kann. Sie haben sich beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt beworben, die Skizze wurde akzeptiert und sie gehen davon aus, dass sie gefördert werden. Da die Arbeit die Möglichkeuten des ehrenamtliche Engagements überstieg, haben sie von der städtischen Förderung sich für einige Tätigkeiten zumindest die Übungsleiterpauschale ausgezahlt
    Sie haben aus den ersten Gartenprojekten gelernt, dass sie nicht loslegen, wenn es keine Gruppe aus der Nachbarschaft gibt und es zu wenig Zeit für den Aufbau dieser Gruppe und die Gruppenprozesse gibt.
    Für alle ihre Flächen bekommen sie 15.000 Euro p.a. In den Gärten arbeiten sie mit Rollen und „!Hüten“, so gibt es of eine Person, die für ÖA zuständig ist und eine für die Finanzen, die dann mit Bluepingue abrechnet. (mehr …)

  • Frankfurt: Frankfurter Garten hat voraussichtlich neues Grundstück

    (Mail)

    Unser Garten ist immer noch an seinem alten Standort. Auf unserem jetzigen Platz haben wir noch eine Duldung bis die Deutsche Bahn mit ihrer Baustellenvorbereitung beginnt. Die Nutzung eines neuen, etwa 500 Meter entfernt liegenden, Grundstück wurde uns von der Stadt Frankfurt am Main in Aussicht gestellt. Über die Nutzungsmöglichkeit der wesentlich kleiner Brachfläche stehen wir derzeit noch in Verhandlung. Wir hoffen auf einen Gestattungsvertrag für ein Jahr mit hoffentlich automatischer Verlängerung. Unterstützung für den Umzug haben wir bislang leider nicht gefunden. Ein Förderantrag durch das Grünflächenamt wird derzeit geprüft. (mehr …)

  • Rote Beete Gemeinschaftsgarten Wedding Berlin

    Besuch dort und Treffen mit Alex und Sören. Ich war auf der Suche nach einer Beteiligung einer Frau aus Kenia.
    Sie ist dann aber zu dem neuen Nachbarschaftsgarten Kreuzberg gegangen.
    War aber schön, den Garten kennengelernt zu haben im März.
    Sie haben mir die Scheune / Bauwagen mit Holz und Werkzeug gezeigt, von der anstiftung finanziert.
    Ich fand und finde die Projekte super, die sie im Austausch mit Pariser Gemeinschaftsgärten machen. Steph von Flamingo und PG war in Paris.
    Das läuft über das Centre Francais de Berlin, ihr Träger nebenan. (auf dem Sommercamp wurde darüber berichtet)
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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten Alle Welt Marienfeld

    Seit Anfang des Jahres mehrere Besuche und Austausch mit der Ehrenamtskoordinatorin Kristina (kristina.leblang@ib.de) des Übergangwohnheimes Marienfelde.
    Hier leben über 100 Familien, größtenteils aus Syrien und Afghanistan – auch eher langfristig.
    Der Kontakt / Idee kam zusammen mit einer Bekannten (Gülsah Stapel) die im Hauptgebäude in er Erinnerungsstätte als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.
    Mit ihr zusammen war ich 2021 zusammen in der Jury für Urbane Praxis.
    Soulgarden hatte vor einigen Jahren im hinteren Teil schon mal ein paar Beete aufgebaut.
    Diesmal wollten wir im anderen Bereich einen Garten aufbauen, da das Ziel war, die Nachbarschaft mit zu integrieren.
    Zwei Container waren bereits für Fahrradwerkstätten da, aber nicht mehr in Betrieb.
    All das wurde Anfang des Jahres wieder aufgenommen, Anträge gestellt und mit Sias von Flamingo zusammen konnten wir 
    den ersten Teil des Gartens diesen Sommer aufbauen und einweihen.
    Für kommendes Jahr ist die Vergrößerung geplant und das Café richtig anzugehen. 
    Die Leitung war erst nicht begeistert, das hat eine Weile gedauert, sie mit ins Boot zu holen.
    Jetzt ist sie sehr happy.
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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten Alle Welt Marienfeld

    Seit Anfang des Jahres mehrere Besuche und Austausch mit der Ehrenamtskoordinatorin Kristina (kristina.leblang@ib.de) des Übergangwohnheimes Marienfelde.
    Hier leben über 100 Familien, größtenteils aus Syrien und Afghanistan – auch eher langfristig.
    Der Kontakt / Idee kam zusammen mit einer Bekannten (Gülsah Stapel) die im Hauptgebäude in er Erinnerungsstätte als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.
    Mit ihr zusammen war ich 2021 zusammen in der Jury für Urbane Praxis.
    Soulgarden hatte vor einigen Jahren im hinteren Teil schon mal ein paar Beete aufgebaut.
    Diesmal wollten wir im anderen Bereich einen Garten aufbauen, da das Ziel war, die Nachbarschaft mit zu integrieren.
    Zwei Container waren bereits für Fahrradwerkstätten da, aber nicht mehr in Betrieb.
    All das wurde Anfang des Jahres wieder aufgenommen, Anträge gestellt und mit Sias von Flamingo zusammen konnten wir 
    den ersten Teil des Gartens diesen Sommer aufbauen und einweihen.
    Für kommendes Jahr ist die Vergrößerung geplant und das Café richtig anzugehen. 
    Die Leitung war erst nicht begeistert, das hat eine Weile gedauert, sie mit ins Boot zu holen.
    Jetzt ist sie sehr happy.
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  • Bostan e Dest Dan

    Anfang des Jahres versuchten wir für die Frauen von Dest Dan einen Garten zu suchen, in dem gemeinschaftlich Gemüse anbauen können.
    Leider war die Suche in Berlin nicht so einfach, entweder gab es nur ein-zwei Beete in bestehenden Gärten oder sie waren zu weit von ihrem Wohnsitz entfernt.
    Die Frauen sind of im Heilkräutergarten Hevrin Xelef, wo bislang nicht erlaubt war, Beete auf dem Boden zu bewirtschaften.
    Wir sind dann immer wieder zu den Treffen von PG gegangen und letztendlich konnten wir die Friedhofsverwaltung überzeugen,
    auf dem Grundstück von Flamingo ein Gemüsebeet vorzubereiten.
    Seitdem wachsen hier Mais, Kürbisse, Zuccini, Tomaten, Plize usw. Wir haben einen größeren Antrag bei Stiftung Umverteilen gestellt,
    der bewilligt wurde. Es fanden im Sommer mehrere Workshops im Garten statt, viele zur Wissenschaft der Frau (jineologie) und Garten.
    Der Garten ist eingetragen in der Gartenkarte.
    Kontakt: destdanev@hotmail.de (mehr …)

  • Baxceya Seve (Lucie Garten Bremen)

    Anfang des Jahres kontaktierten mich die Frauen Rund um den kurdischen Verein „seve“ (Apfel) aus Bremen.
    Sie wollten einen Interkulturellen Garten gründen.
    Im Februar traf ich mit ihnen in Bremen und wir besuchten zusammen eine Parzelle in Walle.
    Diese hätten sie als Garten benutzen können, sie gehört zu einem Jugendzentrum in Walle.
    Die Parzelle hatte bereits mehrere Obstbäume, Beerensträucher und ein kleines „Büro“. Sie ist richtig idyllisch.
    Was fehlte: eine fussläufig erreichbare Toilette.
    Das und die Entfernung zur Neustadt waren dann die Gründe, etwas anderes zu suchen.
    Die Lucie (der Tip von Gudrun) war sofort begeistert, als wir nachfragten. Sie suchten schon lange nach
    mehr Diversität im Garten. 
    Wir stellten Anträge und seve wurde auch gefördert für den Aufbau und alle anfallenden Kosten (anstiftung und House of Ressources).
    Sie sind in der Gartenkarte eingetragen.
    Im Juni besuchten Christa und ich die Frauen im Garten, ein paar Fotos sind entstanden.
    Münevver ist der Hauptkontakt des Gartens:0152 55859173 (Münevver Azizoglu Bazan (mehr …)

  • Oyoun communitygarden

    Besuch und Kennenlernen am 11.09.22. (Leo, Matteo, Isabelle). Kontakt über Instagram mit
    Helen (würde sie als Hauptverantwortliche bezeichnen. Der Garten ist Interkulturell und direkt an dem Veranstaltungsraum des Oyoun angeschlossen. 
    Draussen im Cafégarten sind Hollywoodschaukel, Sesseln, Tischtennisplatte (mit Queer-PingPong Veranstaltungen), Tische und Stühle zum Kaffee trinken 
    vom Café des Oyoun. Und: wirklich tolle Beete stehen überall herum mit hauptsächlich Gemüse und Kräutern.
    https://oyoun.de/raum/cafe-garten/ (die Fotos vom Garten sind alt, es sieht viel schöner aus :-))
    Die Crew trifft sich regelmäßig, aber baut sich derzeit noch auf. Sie haben grosses Interesse an Austausch und Workshops (vor allem zu Themen Rund um das Wissen und Gärtneren von „anderen“ Perspektiven – Migrant*innen und indigenes Wissen.
    Kontakt läuft am besten über instagram. Für größere Veranstaltungen liessen sich die Räume des Oyoun mieten – hier sind sie quasi Mitglieder.
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  • Berlin: Kiez- und Kubizgarten, Bellermanngarten

    (Besuche)
    Der Kiezgarten Schliemannstraße ist aus der Einreichung zu einem Wettbewerb im Jahr 2000 „Ideen für den Kiez“ des QM enstanden. Die Idee gewann und wurde von einer Frau eingereicht, die ihre Diplomarbeit zu Community Gardens in New York geschrieben hatte. Es gab keine Fläche, doch das Versprechen: wenn ihr eine Fläche findet, bekommt ihr bis zu 10.000DM (das Wettbewerbsgeld). Die Gruppe suchte zunächst per Handzelttel Mitstreiter*innen und gärtnerte dann 2 Jahre theoretisch. In dieser Zeit klärten sie Organisationsform, Zusammenarbeit, was sie gerne wie anbauen wollen. Dann endlich fanden sie eine Fläche: die Ausgleichsfläche eines Neubaus (daneben). Der Boden wurde ausgetauscht, Erde geliefert – zusätzlich zu dem Wettbewerbsgeld, von dem sie nur 1000DM brauchten. 2003 fand die erste Aussaat statt. Es gibt keinen Vertrag, nur eine alte Vereinbarung, von der Kerstin die einzige Kopie hat. Für Wasser zahlen sie nix, Wasser bekommen sie über ein Standrohr/Anschluß ist im Garten.
    Sie treffen sich nicht regelmäßig, doch ab und an schiebt jemand was an und dann kommen die anderen dazu. Es gibt aber immer ein gemeinsames Planungstreffen im Winter und immer ein gemeinsames Kartoffelessen auf der Fläche. Sie nutzen keine Social Messenger, sondern die Infos laufen via Mail oder Telefon.
    2005 sollte die Brachfläche vor dem Garten für Parkplätze zwischengenutzt werden, was abgewendet werden konnte. Die Gärtner*innen wurden dann sogar gefragt, was für Vorstellungen sie von der Weiterentwicklung der Brache haben. Ihre Wünsche nach einem eher ruhigen Bereich und Obstbäumen wurden erfüllt.
    Es gab immer wieder Müll auf den Bänken im Garten. Die Lösung: jemand organisierte eine Mülltonne. Diese hat das Problem gelöst. Die Mülltüten legen die Gärtner*innen an die auf der Fläche aufgestellten Müllkörbe und die Stadtreinigung nmmt diese dannauch mit.

    Der Bellermanngarten ist im Rahmen des „Klimakiez“ im Wedding entstanden. Zwei Diagonalsperren auf den Straßen leiten den Verkehr um, dsa Viertel ist verkehsberuhigt. Durchommen müssen aber die Rettungswagen, so das auf der entstandenn Fläche nur am Rande gegärtnert werden kann. betreut wird das Gartenprojekt von der GruppeF. Es sind 12 Beete, die aus aufgeschnittenen IBC-Containern entstanden sind. Die in der Wilden17 vorgezogenen Tomaten wurden göeich in der ersten Nacht geklaut. Bis auf Blumen und Kräuter wird alles andere auch ausgebuddelt. Direkt neben den Beeten ist eine Wasserpumpe. Inmitten der Beete ist eine große Sitzmöglichkeit entstanden.
    Perpektivisch soll hier sowas wie eine Art Superblock entstehen.

    Kubiz-Garten
    Der Garten hat am Eingang zur Straße hin einen Teil mit individuellen Beeten und hinter dem Haus gibt es eine große gemeinschaftliche Wiese mit Obstbäumen und Stauden, an die sich wieder ein Teil mit indiviuellen Beeten anschließt. Die Gartengruppe ist Teil des Kollektivs, die ds Kubiz organisiert. Einige wohnen auch dort. Alle, die a Kubiz dabei sind, sollen/leisten einen Beitrag zur Selbstorganisation. Die Aufgabe der Gartengruppe ist das „Inschußhalten“ der ganzen Außenfläche. Sie sind 30, die meisten haben Interesse am Gemüseanbau. Die Fläche gehört dem Kubiz, sie ist aber jederzeit offen für die Nachbarschaft. Es gibt Hühner, eine Sommrküche mit Lehmofen und Bienen. Sie bilden sich regelmäßig zu Obstbaumschnitt fort.
    Als die Hühner neu waren, was das eine große Attraktion für die Nachbarschaft. Sonntags wurde eine Band vor das Gehege gestellt und dann guckte eine wechselnde Gruppe begeistert Hühner.

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  • Berlin: Trägerform für Hanggarten gefunden

    (tel)
    Der Hanggarten ist eins der Projekte, deren Begleitung der Berliner Senat per Ausschreibung an eine Firma vergeben hat. Neben dem Schleifengarten geht auch hier um den Aufbau und die Verstetigung eines Gartenprojekts in Kooperation mit einer Kleingartenanlage. Der Hanggarten ist Teil einer Kleingartenanlage in Wilmersdorf. Die Begleitung läuft über Parzelle X, die ein Jahr Zeit haben. Diese sehr kurze Zeit wurde nun noch bis Ende des Jahres verlängert. Im Garten selbst soll in dieser Zeit noch ein Gartenhaus gebaut werden.
    Die Trägerform, die nun gefunden wurde: die Mitglieder der Gemeinschaftsgartengruppe werden Fördermitglieder der KGA die KGA Unterpächterin. Besitzer der Fläche ist das Bezirksamt, der KG Bezirksverband ist Zwischenpächter und wird die Fläche nun als an den Kleingartenverein unterverpachten. Da kein Verein Pächter werden darf, sondern nur natürliche Personen, musste jemand aus dem Verein dafür gefunden werden, was gelang, jedoch soll nun möglichst jemand aus der Gemeinschaftsgartengruppe bald Vollmitglied des Kleingartenvereins werden und den Vertrag bzw. Nutzungsvereinbarung unterzeichnen.

    In der letzten Sitzung der Gemeinschaftsgartengruppe hat sich gezeigt, dass einige der Gärtner*innen sich nun vorstellen können, Aufgaben zu übernehmen. Jemand soll Sprecher*in werden, um nach innen und außen ansprechbar zu sein, es zeichnet sich ab, dass Arbeitsgruppen jenseits der gärtnerischen Tätigkeiten gegründet werden können. Ob das tragfähig ist und die Gruppe sich nach Auslaufen der Begleitung im nächsten Jahr weiter trifft, ist offen. Auch die Finanzierung der Betriebskosten und laufenden Kosten für Pacht, Winterdienst, Müllentsorgung, Wasser, Versicherung ist offen. Zudem fehlt eine Toilette – die im Kleingarten soll die Gruppe nicht nutzen…

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  • Saarbrücken: Gemeinschaftsgarten auf Dachterrasse und im Hinterhof

    (Antrag, Antworten)

    Der Verein Parkbeet hat nun eine Fläche gefunden. Sie bauen auf der Dachterrasse und im Hinterhof eines Co-Working Anbieters einen GG auf.

    • Gehört die Fläche und das Gebäude mit der Dachterrasse dem Co-Working Unternehmen? Haben Sie eine vertragliche Vereinbarung über die Nutzung und ist diese befristet?
      • Ja, Eigentümerin des Grundstücks inkl. Gebäude ist die We Start Spaces GmbH. Geschäftsführer ist Herr Pohl, mit dem wir eine Vereinbarung über eine unbefristete Nutzung der Flächen. Die Vereinbarung kann ich bei Bedarf nachreichen.
    • Wie viele potentielle Mitgärtner*innen aus der Nachbarschaft sind denn schon mit dabei, planen und gestalten mit? Wer hat die bisherigen Planungen gemacht?
      • Wir sind vor einigen Wochen mit einem Kernteam von fünf Personen gestartet. Die fünf Personen stammen noch aus dem ursprünglichen Team von 2019, das sich in der Zwischenzeit immer mal wieder getroffen hatte und über den Verein weiterhin verbunden blieb.
      • Das Kernteam organisierte den Erstkontakt zu Herrn Pohl und kümmerte sich dann im nächsten Schritt um alles weitere, was für das Zustandekommen der Nutzungsvereinbarung notwendig war.
      • Parallel haben wir bei nebenan.de eine Projektgruppe gegründet, der mittlerweile 101 Mitglieder beigetreten sind. Damit gehört die Gruppe zu einer der größten bei nebenan.de registrierten Gruppen in ganz Saarbrücken.
      • Von den in der Gruppe registrierten Personen beteiligen sich allerdings nicht alle aktiv an den Planungen. Viele haben sich vermutlich nur interessenshalber in der Gruppe registriert und verfolgen im Hintergrund die Beiträge.
      • Etwa 20 der registrierten Personen beteiligen sich aktuell aktiv an den Gruppenbeiträgen (Terminabstimmungen und Terminvorbereitungen, Planungen und Ideenfindung, Information über bisherige Aktionen etc.).
      • Hieraus sind bislang drei größere Vor-Ort-Treffen resultiert, bei denen gemeinsam die nächsten Schritte festgelegt und die ersten Pflanzen in bereits vorhandene Hochbeete gepflanzt wurden. An den Treffen haben jeweils etwa 15 Personen teilgenommen.
      • Aktuell ist vorgesehen, dass wir uns einmal wöchentlich in der großen Gruppe treffen, um zu planen und den Gemeinschaftsgarten weiter aufzubauen.   
    • Gab es schon eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft? Gibt es ein Schild oder eine Informationstafel am Coworking Space mit Hinweis auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten?
      • Wir haben bislang in erster Linie über nebenan.de informiert und versucht, weitere Interessent*innen zu gewinnen. Zudem haben wir kleinere Beiträge von unseren bisherigen Treffen über private Facebook-Accounts verteilt. Eine Nachbarin hat zudem einen Beitrag auf der Seite der Saarländischen Dorfzeitung veröffentlicht.
      • Wir werden zudem von einer lokalen Aktivistin unterstützt, die unsere Treffen über ihren Nachhaltigkeitsverteiler verbreitet.
      • Im nächsten Schritt planen wir, sobald es in unserem Garten etwas mehr zu sehen gibt, die Durchführung eines nachbarschaftlichen Get-togethers auf der Dachterrasse mit Unterstützung der We Start Spaces GmbH. Herr Pohl wird hierzu dann auch in seinem Netzwerk (mit mehreren hundert Followern) werben und die Veranstaltung als Auftakt nutzen, um die in dem Coworking-Space ansässigen Unternehmen und Personen offiziell zum Mitmachen bei unserem Projekt anzuwerben. Hier ist seine Vorstellung, dass sich die Coworker nicht nur in den Pausen in dem Gemeinschaftsgarten aufhalten, sondern auch helfen zu hegen und zu pflegen, zu gießen und natürlich auch zu ernten. Eines der Unternehmen arbeitet zudem an einer App, die genutzt werden kann, um Pflanztöpfe zu überwachen und ein Signal an die Gärtner*innen zu senden, wenn die Erde zu trocken ist und gegossen werden muss.
      • Ein Schild oder eine Informationstafel gibt es bislang nicht – allerdings haben wir schon darüber diskutiert, dass dies ein nächster wichtiger Schritt sei. Wir denken darüber nach, ein großes Plakat an das Außengeländer der Dachterrasse anzubringen und zusätzlich natürlich auch ein Schild mit Informationen zur Nutzung des Gemeinschaftsgartens am Eingang anzubringen.
    • Wie zugänglich sind Hinterhof und Dachterrasse und die Toilette?
      • Die Dachterrasse ist über eine Außentreppe zugänglich, die (nachts und am Wochenende) mit einem Tor abgesperrt werden kann. In der Regel ist das Tor von montags bis freitags, jeweils von 7:00-19:00 Uhr geöffnet. Damit ist die Dachterrasse während der Öffnungszeiten für jede*n öffentlich zugänglich.
      • Außerhalb der Öffnungszeiten des Coworking-Spaces ist der Zugang nur mit einem Chip-Schlüssel möglich, sodass Nicht-Vereinsmitglieder in dieser Zeit keinen Zugang zur Dachterrasse haben. Vereinsmitglieder erhalten dagegen einen Chip-Schlüssel.
      • Für die Toiletten gilt das gleiche, wie für die Dachterrasse. Die Toilettenräume sind während der Öffnungszeiten öffentlich zugänglich, außerhalb nur mit Schlüssel.
      • Der Hinterhof ist im Gegensatz dazu grundsätzlich immer zugänglich, wobei es möglich wäre, das Hoftor abzuschließen. Allerdings ist dies nicht vorgesehen, sodass der Hinterhof rund um die Uhr öffentlich zugänglich ist.
    • Wie sind Hinterhof und Dachterrasse beschaffen? Ist der Hinterhof versiegelt? Wie groß sind die Flächen jeweils und wie viel Quadratmeter davon sollen „begärtnert“ werden?
      • Die Dachterrasse hat eine Fläche von etwa 150 qm, die mit rechteckigen Betonplatten ausgekleidet sind. Die Terrasse wird (und soll auch weiterhin) als Location für Get-together (Firmenveranstaltungen) sowie als Aufenthaltsraum für die Coworker genutzt werden. Daher kann nicht die gesamte Fläche bepflanzt werden. Dem Geschäftsführer ist es wichtig, dass auch noch größere Ansammlungen an Menschen auf der Terrasse Platz finden.
      • So haben wir uns darauf verständigt, verstärkt die Randbereiche zu bepflanzen und nach Möglichkeit flexible Module (z.B. Hochbeete auf bewegbaren Europaletten, oder rollbare Systeme) zu verwenden.
      • Eine Begrenzung der nutzbaren Fläche haben wir allerdings bewusst nicht festgelegt. Wir werden uns gemeinsam an die richtige Größe herantasten, ohne dass der sonstige Betrieb davon beeinträchtigt wird.
      • Der Hinterhof ist gepflastert. Er ist etwas kleiner als die Dachterrasse (etwa 125 qm). Die Fläche kann komplett von uns genutzt werden.
    • Wie viele Beete sind geplant, wer baut diese wann und wer wird dann dort gärtnern? Welche Rolle wird der Gemüseanbau spielen?
      • Wir (die oben genannten 20 Personen) haben bereits die ersten Beete und Pflanzkübel aufgestellt und bepflanzt. Geplant ist, einen Teil der zusätzlich geplanten Beete selbst zu bauen. Parallel werden wir aber auch versuchen, Fundstücke, z.B. über ebay Kleinanzeigen, zu ergattern und zu integrieren.
      • Der Garten soll nach und nach weiterwachsen. Daher haben wir zu Beginn noch keinen Gesamtplan – uns ist es allerdings wichtig, erst einmal loszulegen und weitere Mitstreiter*innen zu finden, die dann auch ihre eigenen Ideen mit einbringen können.
      • Der gestellte Antrag soll den Start finanzieren. Hierbei konzentrieren wir uns erst einmal auf die Dachterrasse, da die Fläche insgesamt sehr groß ist und es keinen Sinn aus unserer Sicht machen würde, an zwei Stellen parallel anzufangen. Vor dem Winter sollen noch ein paar erste größere Hochbeete aufgebaut werden – dann aber hauptsächlich der „richtige“ Start im Frühjahr vorbereitet, weitere Mitstreiter*innen akquiriert und Dinge wie Öffentlichkeitsarbeit (eigene Homepage etc.) angegangen werden. Bis zum Sommer im nächsten Jahr sollen (mit hoffentlich dann bereits mehr Mitstreiter*innen) die Beetfläche weiter vergrößert und ggfs. erste Schritte im Hinterhof unternommen werden.
      • Der Anbau von Gemüse bzw. Nutzpflanzen spielt für uns eine wichtige Rolle. Natürlich wollen alle auch am Ende etwas Essbares ernten. Gleichzeitig wollen wir es auch bunt und schön haben mit vielen Blühpflanzen.
      • Zur Zielgruppe gehören in erster Linie die Anwohner*innen aus den umliegenden Wohngebieten bzw. aus dem Stadtteil St. Johann. Daneben versuchen wir auch die vorhandenen Coworker einzubeziehen (siehe oben). Grundsätzlich soll der Garten für jede*n offen sein, mitzumachen.
    • Wie wird der Garten organisiert? Ist geplant, alles gemeinschaftlich zu machen oder soll es Patenschaften oder individuelle Beete geben?
      • Der Garten wird durch den Verein organisiert. Bislang werden Entscheidungen nach Möglichkeit gemeinschaftlich festgelegt – oder im Einzelfall durch den bisherigen Vereinsvorstand gefällt. Bei einer zunehmenden Vereinsgröße sollen Arbeitsgruppen festgelegt und damit Verantwortlichkeiten delegiert werden.
      • Da wir uns hinsichtlich der Pflege einzelner Hochbeete noch nicht einig sind, werden wir voraussichtlich verschiedene Modelle ausprobieren und gerne auch von Ihren Erfahrungen und den Erfahrungen anderer Gemeinschaftsgärtner*innen profitieren.
    • Was für Bäume sollen in die Kübel gepflanzt werden?
      • Wir haben bereits eine kleine Birke und eine Eberesche eingetopft und auf der Terrasse aufgestellt. Wir haben uns zwecks Auswahl weitere Bäume noch nicht final abgestimmt, präferieren aber zu Früchten tragenden Bäumen, wie z.B. Zwergapfelbäumen. Wir werden uns hierzu noch beraten lassen.
    • Wofür wird der Rindenmulch verwendet?
      • Der Rindenmulch soll zum Abmulchen von Beetflächen und Töpfen verwendet werden, um das Austrocknen der Erde zu verhindern. Hierfür werden allerdings nur kleinere Mengen benötigt, sodass wir den Rindenmulch in dem Förderantrag nur der Vollständigkeit wegen unter der Position Erde mit aufgelistet haben. Vermutlich werden hier nur zwei bis drei Säcke benötigt.
    • Wo kommen die Bänke und die Pergola hin und wer baut diese?
      • Bänke und Pergola sollen ebenfalls auf der Dachterrasse platziert werden und aus Holz selbst gebaut werden. Da die Dachterrasse nicht überdacht ist, soll so ein kleiner Abschnitt der Terrasse mithilfe der Pergola überbaut werden. An der Pergola sollen Rankpflanzen, evtl. Wein, wachsen und ein Schattendach bilden.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?
      • In der Vereinssatzung ist ein Jahresbeitrag festgelegt, den jedes Mitglied zu entrichten hat. Um niemanden auszuschließen, wurde der Mitgliedsbeitrag mit 30 Euro pro Jahr allerdings sehr niedrig festgelegt. Zugleich besteht die Möglichkeit, zusätzliche Geldbeträge an den Verein zu spenden. 

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  • Karlsruhe: Stadt will auf großer Flächeeinen Gemeinschaftsgarten initiieren

    (Tel)
    auf einer 5700m² Fläche in Karlsruhe soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Der bisherige Pächter hat gekündigt (Natursteinehandel). Die Fläche ist umzäunt, es gibt Wasser und Strom, Obstbäume, einen Teich und ein paar kleinteilige (Schau)Gartenstrukturen. Die Stadt überlegt, wie sie die Fläche Richtung Gemeinschaftsgarten entwicklen kann, eine Gruppe finden und begleiten kann, die das dann übernimmt und längerfristig dabei bleibt.
    Als ersten Schritt wollen sie eine Infoveranstaltung organisieren und sich bei anderen Kommunen erkundigen, wie die mit vorhandenen Flächen umgehen. Eine Ausschreibung für einen externen begleitenden Träger (wie in Berlin) wollen sie eigentlich nicht machen, da diese immer befristet mit Geld hinterlegt sind und die Zeit nicht ausreicht, um ein solches Projekt zu verstetigen. (mehr …)

  • Berlin: Paece of Land plant permakulturelles Bildungszentrum

    (NL)

    Für eine Bauvoranfrage suchen wir eine:n Architekt:in oder Baueingabeberechtigte:n, der/die uns hilft mit der Bauaufsicht Berlin-Pankow zu kommunizieren. 
    Zunächst geht es um eine ganz einfache Anfrage, was wir auf einer Fläche in Pankow bauen dürfen, also eine Abklärung von Abständen zu Grenzen, vorhandener Bebauung etc. 
    Letztlich wollen wir dort auf ca. 100qm Grundfläche ein multifunktionales, ökologisches, permakulturelles Bildungszentrum mit ca. 200qm Nutzfläche, Verarbeitungsküche, Seminarraum, Café, Außenterrasse und Toiletten bauen
    …sofern wir es genehmigt und gefördert bekommen. 
    Im Falle einer Förderung gibt es auch Geld für die Vorplanungsphase.

    Der Rückbau auf der Fläche in Prenzlauer Berg läuft noch dieses Wochenende


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  • Berlin: zwei Ausschreibungen – Suche nach Trägern

    (NL)

     
     

    Ausschreibung: Gärten und Geflüchtete – Mitmachen in transkulturellen Gärten

    Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat eine Ausschreibung mit dem Titel „Gärten und Geflüchtete: Mitmachen in transkulturellen Gärten“ veröffentlicht, bei der eine Auftragnehmer:in gesucht ist, der/die Netzwerke zwischen Klein- und Gemeinschaftsgärten und Trägern der Geflüchtetenhilfe aufbaut. Frist für die erste Phase (Teilnahmewettbewerb) ist der 23.09.2022.

    Ausschreibung: Gärtnern am Mehringplatz

    Auch das Quartiersmanagement (QM) Mehringplatz (Kreuzberg) sucht Unterstützung für das Thema „Urbanes Gärtnern“. Im Quartier am Mehringplatz wird ein Projektträger gesucht, der (1) bestehende Ressourcen gärtnerischer Tätigkeit im Quartier in Absprache mit den dortigen Akteuren/Aktiven unterstützt, stärkt und bestmöglich ausbaut, (2) neue Flächenpotenziale für ggf. weitere gärtnerische Aktivitäten prüft und entsprechend der bestehenden Rahmenbedingungen erschließt, (3) die beteiligte Nachbarschaft befähigt, sich eigenverantwortlich nachhaltig für urbanes Gärtnern zu engagieren, (4) Öffentlichkeitsarbeit umsetzt, um weitere Engagierte/ engagierte Einrichtungen für die Mitwirkung zu gewinnen und (5) gezielte Aktionen für die Vernetzung der beteiligten Aktiven organisiert und umsetzt.

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  • Hamburg: Stelle für den Luthergarten

    (NL)
    Kirchlicher Entwicklungsdienst finanziert ab Frühjahr für 3 Jahre eine 19h-Stelle als Leitung des Luthergartens (Orga, Kommunikation, Bildung, Pädagogik)


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  • Nürnberg: mehr Regenwasser soll genutzt werden

    (Mail)
    Die Essbare Stadt hat zusammen mit Bluepingu ein Projekt gestartet, um die Nutzung von Regenwasser statt Grundwasser in Nürnberg und darüber hinaus zu stärken.
    Das Gartennetzwerk Nürnberg möchte dieses Projekt unterstützen (mehr …)

  • Nürnberg: BAMF fördert Schulungen zur interkulturellen Öffnung von Gemeinschaftsgärten

    (Mail)

    Wir vom Global Art Nürnberg e.V. möchten euch dazu einladen, die
    Nürnberger Gärten interkulturell zu öffnen.

    Durch eine Förderung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge,
    haben wir die einmalige Möglichkeit, kostenlose
    Multiplikatorenschulungen in euren Gemeinschaftsgärten durchzuführen.
    Ziel dabei ist es, sich den Hürden der Teilhabe von Migrant*innen
    bewusst zu werden und gleichzeitig die Vernetzung mit interkulturellen
    Vereinen einzuleiten.  

    Dementsprechend möchten wir gerne drei Schulungseinheiten (Module) mit
    jeweils drei Stunden mit euch durchführen. (mehr …)

  • Berlin: Prachttomate baut Fairteiler auf

    (Plakat und Website)

    Der Aufbau unseres Fairteilers geht weiter. Wir wollen ab heute neben der Ernte aus Kleingärten nun vor allem gerettete Lebensmittel verteilen. Hierzu arbeiten wir mit dem Netzwerk Foodsharing zusammen, konkret mit deren Saver*innen, die Lebensmittel aus Supermärkten, Cafés, Märkten und Privathaushalten vor der Mülltonne retten.

    Mal wird es viel, mal wenig sein was euch als Abholende erwartet, mal überwiegt dieses, mal jenes auf unseren Verteiltischen. Überraschungen gibt´s immer. Schaut vorbei, zwischen 18 und 19 Uhr, immer freitags.

    Willst du uns und den Fairteiler unterstützen? Oder willst du selbst Lebensmittel oder Ernten retten und abholen? Sprich uns direkt im Garten an oder schreib uns ne Mail. (mehr …)

  • Stuttgart: Aktive des GG Kleine Wildnis legen essbare Beete in der Stadt an

    (Mail/Artikel)

    „Der Gemeinschaftsgarten in Hedelfingen ist eine grüne Oase, in der Gemüse und Obst gedeihen – begleitet von Vogelgezwitscher, vom Summen und Brummen. Gepflegt wird das Stückle von einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich für mehr Natur in der Stadt und in ihrem Stadtbezirk einsetzen. Jeden Donnerstag treffen sie sich, um gemeinsam zu gärtnern, zu ernten oder um Apfelsaft zu machen. „Uns geht es auch darum zu lernen, wie wir uns lokal selbst versorgen und verpflegen können“, sagt Martin Wunderlich. Im selbst gebauten Solartrockner werden Mirabellen mithilfe von Sonnenenergie zu lang haltbarem Trockenobst. „Das funktioniert perfekt“, so Martin Wunderlich. Gegenüber auf dem sogenannten Sonnengarten stehen Obstbäume. „Einmal im Jahr machen wir Apfelsaft“, berichtet Carina Hieronymi. Die Natur wertzuschätzen und sie klimagerecht für die Selbstversorgung zu nutzen, sind Beweggründe der Bürgerinitiative „Kleine Wildnis“, die sich 2018 formiert hat. Martin Wunderlich, Carina Hieronymi und Neslihan Küncülü sind von Anfang an dabei. Gemeinsames Ziel ist es, die Zukunft lebenswert und ökologisch zu machen. Mit Gleichgesinnten gärtnern sie auf den vier von der Stadt gepachteten Grundstücken mit insgesamt rund 20 Ar und pflanzen essbare Beete in der Stadt.

    Erst kürzlich haben die Aktivisten der „Kleinen Wildnis“ vor dem Gasthaus Krone in der Heumadener Straße 14 Tafeltrauben, Johannisbeeren, Sibirischen Kohl, Blauen Kohlrabi, Salbei, Rosmarin, Winden und Ringelblumen gepflanzt und gesät. „Es soll ein essbares Beet für alle Nachbarinnen und Nachbarn sein, die nach Herzenslust ernten können“, meint Carina Hieronymi. Krone-Wirtin Marita Reckzeh hat das Stückle zur Verfügung gestellt, und sie und ihre Mitarbeiter kümmern sich um die Bewässerung und Pflege des Beetes. „Und wir haben noch mehr Plätze im Auge und schon eine Zusage für ein weiteres essbares Beet“, sagt Martin Wunderlich.

    Stück für Stück wollen die Frauen und Männer der „Kleinen Wildnis“ mit solchen Beeten die „Essbare Stadt“ schaffen. „So können wir einen Teil unserer Ernährung selbst abdecken, klimaschädliche Importe vermeiden, Häuser beschatten, und die Menschen aus der Stadt lernen ihre Natur zudem neu kennen“, sagt Carina Hieronymi. Ein Teil der Pflanzen und des Saatguts für das erste essbare Beet in Hedelfingen stammt von den Vielfaltsgärtnern von den Fildern. Die Aktivisten der „Kleinen Wildnis“ stehen in engem Kontakt mit vielen anderen urbanen Gärten aus Stuttgart und der Region. Gemeinsam arbeiten sie an Lösungen für die Klimakatastrophe. Neben Gemeinschaftsgärten, essbaren Beeten und der Pflege von Streuobstwiesen, Saatgut-Herstellung, Streuobstwiesen-Ernte organisieren sie Klimademos, Schulkooperationen und Gespräche mit der Nachbarschaft und der Stadtverwaltung.“

    https://www.stuttgarter-wochenblatt.de/inhalt.hedelfingen-gruene-oase-statt-grauem-beton.82b2dd5b-8753-464f-93e8-cb52489d9fcf.html (mehr …)

  • Garten der Hoffnung

    Treffen mit der Ehrenamtskoordinatorin Danai Tsitomenea in der Gemeinschaftsunterkunft Alfred-Randt-Strasse 19 
    (Garten der Hoffnung). Nach dem längeren Gespräch mit Petra Strachovsky, die sehr traurig über die Entwicklung war, bin ich heute dort gewesen. Der neue Betreiber ist das Rote Kreuz, es leben einheitlich Familien aus der Ukraine dort (derzeit über 300 Menschen), alle anderen (vorherigen) Bewohner*innen sind umgesiedelt worden. Danai hört Ende des Monats auf, es gibt noch keine Nachfolge für sie. Ich habe Haitham kennen gelernt, ein ehemaliger Bewohner, der nun als Kinderbetreuuer dort arbeitet, aber auch den Garten mit verwaltet / sich um ihn kümmert und mit den Bewohner*innen zusammen die Beete bewirtschaftet. Petra kennt ihn gut. 
    Laut Danai findet das Begegnungscafé mit der Nachbarschaft noch statt, für den Garten gibt es grosses Interesse der Bewohner*innen und es kämen auch Ehrenamtliche rein. Sie meinte, es habe Meinungsverschiedenheiten gegeben mit Petra. Und dass die Tatsache, dass nur Menschen aus der Ukraine jetzt in der Unterkunft leben würden, habe das Interesse des ursprünglich gedachten Interkulturellen Garten etwas verändert. Ich bin noch mal zum Zoom mit Haitham verabredet. Er selber hat auch eine Parzelle in dem Wuhleheide GemeinschaftsGarten und kennt alle dort. Mir schien seine Anwesenheit und sein Wissen sehr wertvoll für die Bewohnenden und den Garten der Hoffnung zu sein.
    (Auf der von Petra verwalteten  Webseite steht zu dem Wandel des Gartens: Die interkulturelle Nachbarschaftsinitiative
    „Garten der Hoffnung / bustan-ul-amal“ (Laufzeit 2015 – 2022) ist abgeschlossen und beendet.
    Der Grund: nach dem im April 2021 erfolgten Wechsel des Heimbetreibers war der bislang stets nachbarschaftsoffene und kooperative Charakter des Hoffnungsgarten-Projekts immer weniger gewährleistet. Eine bedauerliche Entwicklung, die im übrigen nicht nur das Gartenprojekt betrifft.
    Aber: Beete und Anbauflächen stehen den Bewohner*innen der Unterkunft auch weiterhin zur Verfügung. Organisation und Steuerung konnten in die vertrauensvollen Hände gartenbegeisterter Mitarbeiter*innen des hauptamtlichen Service-Teams übergeben werden.“

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  • Midjui Wanawake Garden

    Begleitung und Beratung seit April 2022.
    Auf dem Inwole Gelände in Potsdam haben women in exil ein Büro und sind befreundet mit Holger Zschoge,
    der wirklich tolle solidarische Arbeit leistet.
    Stiftung Umverteilen hat etwas Geld für Ehrenamtspauschale gefördert, zwei Frauen aus Kenia
    haben die Verantwortung übernommen und innerhalb kürzester Zeit eine Gemüsepracht aufgebaut.
    Sie suchen Arbeit und Beschäftigung im Gärtneren. Sind in meinen Augen Profis.
    Beim letzten Besuch im Juli/August wollten sie ernten und zusammen kochen mit anderen Frauen aus der Unterkunft.
    Viel Süsskartoffeln, Gurken, Tomaten, Salat, Kürbis (mehr …)

  • Prinzengarten – Gemeinschaftlicher Stadtgarten. Von der Nachbarschaft. Für die Nachbarschaft!

    Besuch im Prinzengarten, das erste mal dass ich einen Hinterhof – Gemeinschaftsgarten sehe
    Wollte mir ein Bild machen über die community Rund um Queer – Ökofeminismus in Berlin.
    Habe jetzt Kontakt zu einer der Referentinnen 

    Die Veranstaltung war gut besucht, der Garten sah super aus!

    https://www.positivelab-berlin.com/seeding-freedom-festival (mehr …)

  • Peace of land

    Besuch zum Fotografieren und Kennenlernen am 3.9.22:

    Dokumentation des Abbaus (Räumung wegen einer Turnhalle, die auf dem Gelände gebaut werden soll).
    Sie haben immer noch kein Angebot von der Stadt bekommen für eine neue Fläche.
    Sie suchen um das Mühlenviertel herum! (Pankow – P-berg)

    Silke Meyer will ihre Bienen zu den PG bringen – also auf den Friedhof.
    Sucht einen guten Ort für ihre neue Bienenskulptur (diese könnte als religiös – hindi (?) gelesen werden, 
    weshalb es nicht auf dem Jacobi -Friedhof möglich ist) Sie würde gerne einen Garten finden, zu dem die Skultur passt aber wo auch 
    Durchlaufverkehr ist. Rosengarten war auch im Gespräch.

    Alle Materilaien im Garten (die kleinsten Steine, die Container, der Teich, Holz, kleine Obstbäume) werden in andere Gemeinschaftsgärten 
    verteilt. Das ist eine wahnsinns Arbeit und unfassbare Koordination der Materialen und Abholorganisation. War total beeindruckt, sie hätten 
    eben auch alles einfach abreissen lassen können, aber da zeigt sich ein wahrer Aktionismus ohne Eigenbedarf. 

    (mehr …)

  • Mauergarten – Interkultureller Gemeinschaftsgarten im Mauerpark Berlin

    Besuch im Mauerpark und Führung mit Nadine Fassbender am 12.08.2022.
    Sie erzählt von den Schwierigkeiten des Randalismus, aber das trotzdem viel gegärtnert wird.
    (überwiegend von Familien, Kitas und Einzelpersonen).
    Interkulturell sei der Garten allerdings nicht mehr. Sie sagt, dass die Aushänge immer in mehreren Sprachen
    an der Tafel hängen, aber nur die deutsche hängen bleibt. Sie vermutet Fremdenfeindlchkeit dahinter.
    Die Beete sind allerdings eh alle zurzeit belegt, auch mit Warteliste. (mehr …)