Kategorie: Urbane Gärten

  • Dresden: GG Striesekann ist gefährdet

    (Workshop)
    Der GG Striesekanne in Dresden befindet sich auf einer Zwischennutzungsfläche. Ein Park mit Spielplatz soll entstehen, der Garten ist wohl gefährdet.

    Von Ufer-Plattform:
    Zwischen Spenerstraße, Tittmannstraße, Haydnstraße und dem Kaufland Borsbergstraße wird eine neue öffentliche Parkanlage entstehen: Der Park an der Haydnstraße. Der Park soll durch neue Wegeverbindungen besser an das Umfeld angeschlossen werden und verschiedene Möglichkeiten zum Aufenthalt bieten.

    Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bittet nun die Dresdnerinnen und Dresdner um Vorschläge und Wünsche für den zukünftigen „Park an der Haydnstraße“. Die Umfrage besteht aus zwei Teilen. Ein Teil ist den Wünschen und Ideen für die gesamte Parkanlage gewidmet. Der zweite Teil richtet sich speziell an Familien, Kinder und Jugendliche und beinhaltet Fragen zum Spielplatz.

    Was wir sehr schade finden:
    Unser Gemeinschaftsgarten Strieskanne wird mit keinem einzigen Wort erwähnt.

    Seit 2019 pachten wir als Teil des Vereins UFER-Projekte e. V. einen Teil der beplanten Fläche als Zwischennutzung. Nach und nach ist so aus einer Brachfläche ein kleines Gartenparadies entstanden: Mit der Pflanzung seltener Wildblumen, der insektenfreundlichen Gestaltung sowie dem Anbau alter Gemüsesorten setzen wir uns für Artenvielfalt und Biodiversität in der Stadt ein. Vor allem ist die Strieskanne als offener Garten darüber hinaus jedoch ein Treffpunkt, ein Ort für Kommunikation und Austausch für alle Altersklassen.

    Zwar ist uns bewusst, dass wir nur als Zwischennutzung angedacht sind, und auch ein möglicher Umzug ist für uns nicht neu – doch dass wir nun nirgends in der Bürgerbeteiligung auftauchen, im Bestandsplan nicht gekennzeichnet wurden und auch keine Optionen in Bezug auf Gärtnern & Co. ausgewählt werden können, finden wir doch sehr schade!


    (mehr …)

  • Köln: Pflanzstelle nutzt Wasseranschluss der benachbarten Schule

    (Antrag, Fragen)

    Die Pflanzstelle in Köln hat neuerdings eine Container-Schule nebenan, deren Wasseranschluss sie nutzen können. Sie brauchen dafür Schläuche und Zubehör.

    1. wie viele Leutesind sie?: das ist oft schwer zu sagen… wir sind fast 100 Leute auf dem internen Email-Verteiler. Richtig aktiv würde ich schätzen sind etwa 30 bis 40 Leute und der Rest sporadisch.

    Beete: haben wir etwa 25 große (1 m³) und viele (~20) Bäckerkisten.

    Dann noch zwei sehr große Kartoffelbeete, die die KiTa um die Ecke betreut. Die Beete sind immernoch von allen für alle. Wir testen aber gerade Verantwortlichkeiten/Ansprechpersonen für bestimmte Pflanzensorten, damit nicht immer alle alles auf dem Schirm haben müssen.

    2. Regenwasser fangen wir auf. Wir haben zwei IBC-Tanks, die sehr gut helfen und dazu noch zwei große Regentonnen (~300 l) und zwei, die mal wieder fit gemacht werden müssten.

    3. das Wasser bekommen wir so. Wir haben zwar dann einen eigenen Zähler, aber die Schulleitung hat uns eine Zusage gegeben, dass sie es zu ihrem Verbrauch rechnen. Die Kinder der Schule nutzen in einer Garten-AG mittlerweile auch die Pflanzstelle.

    Letztes Jahr war ja Corona-bedingt ziemliche Flaute, wobei wir es geschafft haben, im Lockdown Einzelpersonen aus dem Viertel Zugang zur Fläche zu organisieren und im Sommer sogar noch einen Konzert-Tag hatten. Dieses Jahr sind wir gut gestartet und haben seit dem Frühjahr wieder viele neue Leute dabei (mindestens 12 neue, die sich aktiv einbringen) und eine sehr aktive Gruppe, die eine selbstorganisierte queer-feministische Bibliothek bei uns auf der Fläche aufgebaut hat. Und wir hatten sehr viele Exkursionen von verschiedenen Kindergärten und einige politische Gruppen, die sich zum Plenum bei uns Treffen. Küche für Alle hat jetzt auch wieder angefangen 🙂 Leider hatten wir in den letzten Monaten auch verstärkt mit Vandalismus zu tun


    (mehr …)

  • Berlin: neues Gartenprojekt entsteht im Thälmann Park

    (alerts)

    Im Thälmann-Park entsteht seit diesem Frühjahr ein Gemeinschaftsgarten mit mobilen Hochbeeten, der nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden und Raum für kleinere Kulturveranstaltungen bieten soll. Das Projekt Stadtpflanzen. Kulturinsel Thälmann-Park ist eine Zusammenarbeit des Pankower Kulturamts mit der Permakultur-Expertin Leonie Woidt-Wallisser und der Regisseurin Wenke Hardt. Es gibt mehrere Workshops, in denen sich die Gärtner*innen zur Permakultur weiterbilden können. Für dieses Jahr sind alle Plätze vergeben, Bewerbungen für das kommende Jahr sind möglich.
    (mehr …)

  • Berlin: Peace of Land bedroht

    (alerts)

    Die Gärtner*innen von Peace of Land bewirtschaften das 4000 Quadratmeter große Grundstück in der Nähe des Syringenplatzes im Blumenviertel mit großen Engagement. Dabei hat der Garten alles andere als eine sichere Bleibeperspektive: Auf dem Gelände soll eine Turnhalle für die Grundschule am Blumenviertel gebaut werden. Zuletzt habe im April eine Grundstücksbegehung verschiedener Ämter stattgefunden, berichtet Yvonne Stolterfoht, Mitglied des Vorstands von Peace of Land. Ein gemeinsames Gespräch über mögliche alternative Standorte habe es bislang nicht gegeben.

    Das Gärtnern geht dennoch weiter, und Peace of Land freut sich über Unterstützung. In der kommenden Zeit gibt es einige Mitmachtage, an denen Neu-Gärter*inen das Projekt kennen lernen können. Gesucht würden nicht unbedingt Menschen, die im Garten Gemüse ziehen wollen, sagt Yvonne Stolterfoht, denn dieser Arbeitskreis sei bereits relativ groß. „Was wir aktuell suchen, sind Menschen, die auch Lust haben, handwerklich tätig zu werden und uns beim weiteren Ausbau zu helfen.“

    Wichtig sei, dass Neu-Gärtner*innen bereit sind, regelmäßig vor Ort zu sein, zum wöchentlichen Plenum zu kommen und sich mit dem Thema Permakultur auseinanderzusetzen – denn Peace of Land begreift sich nicht nur als Garten, sondern auch als „Lernort für Permakultur“.

    Die Gärtner*innen von Peace of Land legen außerdem Wert darauf, Müll zu vermeiden und Lebensmittel zu retten. Man experimentiere mit alten Kultursorten und Anbaumethoden, die sich dem Klimawandel anpassen, und verarbeite Lebensmittel und Kräuter zu Tees oder Marmelade. „Und wir kochen und essen gemeinsam und zelebrieren die Gemeinschaft“, sagt Yvonne Stolterfoht. „Das ist uns ganz wichtig.“

    https://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/2021/07/05/rein-ins-beet/ (mehr …)

  • Schlehdorf: Gemeinschaftsgärtner*innen kommen sogar aus München

    (Antrag, Fragen)

    es handelt sich um fünf Beete á ca. 60qm. Auf denen garteln 8 Personen, manchen war die Fläche zu groß, deshalb teilen sie sich die Beete. Sie kommen aus der Umgebung, niemand vom KlosterGut oder Kloster Cohaus. Wohnorte sind Schlehdorf, Großweil, Murnau, Penzberg, Benediktbeuern, München. Es gibt individuelle Flächen und Gemeinschaftsflächen. Ausgewählt haben wir gar nicht, weil es sich genau passte. Wie wir es nächstes Jahr machen, wissen wir noch nicht, voraussichtlich wollen etliche nächstes Jahr weitermachen. Kosten für ein Beet sind 75 Euro pro Saison. Aktuell sind wir natürlich schon der Jahreszeit entsprechend in Aktion. Ein Schild wird es noch geben, auch weil jetzt schon Interessierte kommen und schauen. Ausgeschrieben hatten wir es auf der Webseite und im Newsletter (https://klostergut-schlehdorf.de/landwirtschaft-gaertnerei/gemeinschaftsgarten-am-klostergut/).

    Die Ernte ist entweder individuell oder gemeinschaftlich je nach Fläche.

    Die Gärtnerinnen nutzen auch die Feuerstelle mit und die Flächen drumherum (Apfelbaum, Beerensträucher etc.). Es ist eine richtig nette Gruppe, die sich gut verstehen und gegenseitig helfen, wir haben eine Signal-Gruppe, über die sich ausgetauscht wird. Mit dabei sind zwei Landschaftsgärtner, die auch fachlich helfen sowie fünf Kinder, die mitgarteln. Wir hatten schon einen Workshop Obstbaumschnitt und einen Kräuterworkshop.


    (mehr …)

  • Berlin: StartUp plant schlüsselfertige Gemeinschaftsgärten

    (alerts)

    Es geht um frisches Gemüse aus Plattenbaufassaden, Gewächshäuser und Gemeinschaftsgärten als Mietertreff und um die universell verbindende Kraft des Gärtnerns. Maayan Strauss und Kerem Halbrecht sind Grenzgänger. Beide verbinden in ihren Projekten Architektur, Stadtplanung, Design und Kunst. Beide blicken auf Projekte in aller Welt zurück. Und auch ihre neu gegründete PlattenBaum UG passt in keine Schublade: Sie ist zugleich ein soziales Projekt und ein gewinnorientiertes Start-up.

    Gründe dafür liefert ihre gemeinsame Geschichte. Nachdem sie sich Anfang der 2000er Jahre als Architekturstudent/-innen in Jerusalem kennengelernt hatten, verloren sie sich einige Jahre aus den Augen – und zogen unabhängig voneinander nach Berlin. „Ich bin vor drei Jahren in eine Plattenbausiedlung in Friedrichshain gezogen“, erzählt Strauss. In ihrer Wohnung ohne Balkon vermisste sie das Leben im Freien und mehr als einmal wunderte sich darüber, wie zurückgezogen die Menschen hier leben. Sie erinnerte sich an ihren alten Freund Kerem, der nahe Tel Aviv in einer sozial schwierigen Siedlung ein Gemeinschaftsgarten-Projekt gestartet hatte.  Sie nahm Kontakt zu ihm auf und erfuhr, dass er zuletzt in Jena und Stuttgart ähnliche Projekte mitinitiiert hatte. „Gärtnern bringt Menschen zusammen. Beim Pflegen der Beete, beim Säen und Ernten kommen sie miteinander ins Gespräch und überwinden bestehende Vorbehalte“, berichtet er.

    Dieser soziale Aspekt ist ihnen auch bei PlattenBaum wichtig. Doch ihre Gärten sollen nicht nur soziale Früchte tragen, sondern ernsthaft zur Ernährung der Stadtbevölkerung beitragen. Dafür entwickeln sie ein vertikales Farm-Modul für Plattenbaufassaden. Obendrein planen sie gemeinschaftliche, für die Mieter/-innen offene Gartenflächen und Gewächshäuser sowie kleinere Gewächshäuser zur Miete, damit Anwohner/-innen ihr eigenes Gemüse anbauen können. Freiflächen dafür gibt es in den oft großzügig angelegten Plattenbausiedlungen genug. „Ein weiterer Vorteil ist es, dass Plattenbauten weitgehend standardisiert sind. Dadurch lässt sich unser Konzept samt Vertikalfarm-Modul schnell und günstig auf weitere Siedlungen in Berlin und in anderen Städten ausrollen“, erklärt Strauss.

    Nachdem sie ihre Ideen in der Gründerwerkstatt Adlershof konkretisiert haben, läuft aktuell ein erstes Pilotprojekt mit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft im Zentrum Berlins. PlattenBaum möchte darin den Nachweis führen, dass ihre Gemeinschaftsgärten die Nachbarschaften stärken und genügend Anwohner/-innen Lust auf den Anbau eigener Lebensmittel haben. „Wir wollen alle drei Säulen der Nachhaltigkeit stärken“, fasst Halbrecht ihr Motiv zusammen: Gemeinschaftliches Gärtnern wider die soziale Kälte. Ökologischer, lokaler Anbau wider die transportintensive industrielle Lebensmittelversorgung, an deren Stelle die wirtschaftliche Perspektive einer urbanen Landwirtschaft der kurzen Wege rückt. Professioneller Gemüseanbau in vertikalen Farmen und gemeinschaftliches Gärtnern sollen dabei ineinandergreifen.

    Und PlattenBaum selbst? „Wir möchten in Zukunft als Generalunternehmen schlüsselfertige Infrastruktur samt Betrieb und Projektbetreuung anbieten“, erklärt Strauss. Ihr Mitgründer ergänzt: „Zu gegebener Zeit werden wir uns um Wachstumskapital, um weitere Mitstreiter/-innen und die komplexen Bauvorschriften in Deutschland kümmern müssen.“ Doch jetzt gehe es erst einmal darum, den Proof-of-Concept zu erbringen. Der Sommer steht vor der Tür. Das Leben im Freien soll beginnen.

    https://www.adlershof.de/news/austausch-im-gemuesebeet/ (mehr …)

  • Weil am Rhein: 2 Hochbeete im Park

    (alerts)
    Mit der Eröffnung des Rheinparks vor einer Woche startet nun auch ein neues Angebot im Park: das Urban Gardening, also gemeinschaftliches Gärtnern mitten in der Stadt. Urban Gardening wurde bereits während des Beteiligungsprozesses für die Umgestaltung des Rheinparks gewünscht und vom Stadtbauamt bei der Planung berücksichtigt, erinnert die Friedlinger Quartiersmanagerin Sonia Bekoucha-Held. Jetzt wird die Bepflanzung und Bewirtschaftung von zwei Beeten im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Wärmestube der AGJ koordiniert und organisiert.

    Eine kleine Gruppe von Friedlinger Akteuren und Einwohnern ist schon engagiert und trifft sich ab jetzt jeden Mittwoch um 16 Uhr im Park in der Nähe der Wärmestube, um in der gekennzeichneten Fläche Gemüse, Blumen oder Kräuter anzubauen.


    (mehr …)

  • Berlin Marzahn: Grüne Liga startet neues Programm für GGs

    (NL)

    wir freuen uns, das neue Projekt „Gemeinsam gärtnern, zusammen wachsen“ in Marzahn-Hellersdorf zu starten. Nach dem Ende des erfolgreichen Projekts „Integrierte urbane Gärten“ werden wir ab diesem Sommer weiter das Engagement fürs Stadtgrün fördern.

    Die Grüne Liga Berlin will mit „Gemeinsam gärtnern, zusammen wachsen“ die Gemeinschaftsgärten dabei unterstützen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Dafür organisieren wir Treffen, Workshops und gemeinsame Aktionen. Wir helfen außerdem beim Aufbau von neuen Gärten und geben bestehenden Gärten Hilfestellung bei der Verstetigung (mehr …)

  • Mannheim: urban gardening auf Dach der Bibliothek geplant

    (alerts)

    […]
    Der geplante Neubau in N 2 biete beste Voraussetzungen, um die Bildungseinrichtung zukunfts- und wandlungsfähig aufzustellen. „Daran will ich als Teil des Teams gern mitwirken und die neue Stadtbibliothek als lebendigen Ort der Gemeinschaft zum Blühen bringen“, sagt Yilmaz Holtz-Ersahin und meint das durchaus wörtlich. Denn für den leidenschaftlichen Hobbygärtner ist der auf dem Dach vorgesehene Garten eine besondere Freude – „als Lesegarten mitten in der Stadt, für Urban-Gardening-Projekte“, äußert er begeistert. Mit deren Umsetzung muss er sich allerdings noch gedulden. Da mit der Fertigstellung des Neubaus erst 2026 zu rechnen ist.

    https://www.rnz.de/nachrichten/mannheim_artikel,-aus-dem-ruhrpott-nach-mannheim-yilmaz-holtz-ersahin-ist-der-neue-leiter-der-stadtbibliothek-_arid,693661.html (mehr …)

  • Dresden: Internationale Gärten machen tolles Projekt „Zusammenwachsen“

    (Mail)

    In Februar haben wir das Projekt „ZusammenWachsen“ gestartet. Im Rahmen vom Projekt bieten wir unterschiedliche Bildungsveranstaltungen (Hand&Werk, Grünes Campus, Gesprächskreise, etc) und eine Verweisberatungen an. Bisher haben wir überwiegend digitale Workshops angeboten und wollen jetzt mit den aktuellen Corona-Verordnungen  einige Präsenz-Workshops veranstalten

    https://www.internationale-gaerten-dresden.de/projects/zusammenwachsen (mehr …)

  • Eichstätt: Lehmofenbau im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Die Gemeinschaftsgärtner*innen des Kapuziergartens in Eichstätte möchten einen Lehmofen bauen.

    Fragen und Antworten.

    Was für Infrastruktur für Teigvorbereitung, Ablage der noch zu backenden Lebensmittel und der fertigen (heißen) Backware sind vorhanden oder geplant?

    Zur Teigvorbereitung gibt es eine Küche zu der es einen Zugang vom Garten aus gibt.  Zur Ablage der Backwaren sind Ablagebretter, Pizza- und Brotschieber in Planung bzw. evtl. vorhanden.

    Haben Sie eine Küche im Garten, wo Teig etc. zusammen hergestellt werden kann oder wie sehen die Planungen dafür aus?

    Eine Küche ist im angrenzenden Gebäude vorhanden. Nach Planung würde die Herstellung des Teigs an Tischen im freien erfolgen, nach dem Hygienekonzept des Klimagartens, abhängig vom derzeitigen Inzidenzwert. Das gemeinschaftliche Backen kann aber voraussichtlich erst im Herbst stattfinden, auf Grund der Bauzeit und Trocknung des Ofens.

    Wie werden Gruppen und Einzelpersonen, die den Ofen dann nutzen wollen, in die Handhabung eingeführt?

    Bei Kursen oder Workshops wird eine Einführung im Umgang mit dem Pizzaofen, durch den/die Anleiter:in erfolgen. Zudem soll es für Einzelpersonen im Gartenan eine Tafel mit den Nutzungsregeln für den Ofen geben.

    Woher kommt das Holz zur Anfeuerung und wie wollen Sie die Nutzung hinsichtlich Holz regeln? (nur bestimmte Hölzer, selber mitbringen?)

    Das Holz kann von einem benachbartern Biobetrieb mit eigenen Forst bezogen werden. Kooperation ist noch in Planung. Ansonsten biete es sich an, Baumschnitt von den Obstbäumen aus dem Garten zu verwenden oder bei Baummärkten und Tischlerreien und privat Personen nach naturbelassenem Abfallholz zu fragen.

    Was ist Mauererstrich und wozu wird der Anhänger gebraucht?

    Der Mauererstrich ist für das geplante Fundament des Ofens, um den Ofen Stabilität zu geben. Der Anhänger diente zur Materialbeschaffung von Lehm (Wellheim 20 km von Eichstätt), Ziegelsteinen (Landerhofen 3,8 km) und anderen Baumaterialien wie Schamottsteine, Estrich, Balken für das Dach etc..

    Wann entscheidet sich, ob Sie bestimmte Materialien privat bekommen und was bedeutet das dann für den Finanzierungsplan (ab und an steht bei den Kosten „ggf.“)

    Die Strohballen,  den Lehm und die Ziegelsteine haben wir über Privatpersonen aus der Umgebung bezogen.  Das Stroh (á 30 €) kommt von dem Biobauernhof in Preit. Der Lehm kommt aus Wellheim und die Ziegelsteine aus Eichstätt. Für den Lehm und die Ziegelsteine mussten wir nichts bezahlen. Die anderen Materialien haben wir im Baummarkt besorgt

    Wie viel Leute können bei der Bauaktion aktiv dabei sein und wie kann mit 1,5m Abstand gemeinsam gebaut werden?

    Für den Workshop zum Bau des Pizzaofens sind 6-10 Leute ausreichend. Der Workshop könnte, aber unter beachtung des Hygienekonzepts des  „Klimagartens“, auf dem großflächigen Gelände, für 14 Menschen zugänglich gemacht werden. Geplant sind aber nicht mehr als 10 Personen, um die Aufgaben (Fundament gießen, Lehmkugeln rollen, Lehm aufbereiten, Verzieren, Verpflegung etc.) gut verteilen zu können. (Einteilung in verschiedene Arbeitsbereiche, um Abstand gewährleisten zu können). Zulässig sind bei einer Inzidenz von unter 50 Treffen von 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten in öffentlichen und privaten Räumen (Corona-Regelungen im Landkreis Eichstätt). 

    Wie lange braucht der Ofen, um ausreichend heiß zu werden?

    Um Pizza und Brot zu backen  dauert es ca. 2 Stunden bis der Ofen außreichen heiß ist. (mehr …)

  • Penzberg: GG geplant

    (alerts9
    Wer einmal die Prinzessinnengärten in Berlin besucht hat, kommt womöglich beseelt vom Gedanken, einen solchen Gemeinschaftsgarten auch in der eigenen Kommune zu realisieren, nach Hause zurück. So mag es Anette Völker-Rasor ergangen sein, die nach eigenem Bekunden zweimal den mobilen Garten in der Landeshauptstadt besucht hat. Kein Wunder, dass ihre Fraktion „Penzberg Miteinander“ einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat der oberbayerischen Kleinstadt einbrachte. Die gute Nachricht: 21 Interessensbekundungen sind im Rathaus eingegangen, und ein Standort ist ebenfalls gefunden. Das gleichermaßen soziale wie ökologisch-urbane Projekt könnte auf einer Wiese am Friedhof an der Fischhaberstraße umgesetzt werden. Die schlechte Nachricht: Der bürokratische Reglementierungswahn, der den Deutschen nachgesagt wird, könnte das Kreativität atmende Vorhaben ein bisserl öde werden lassen.

    Der Standort an der Fischhaberstraße sei ideal, sagte Klimaschutzmanager Carl Zimmermann im Finanzausschuss. Die etwa 1150 Quadratmeter große Fläche neben dem Parkplatz am Friedhof liege zentral, Stellplätze seien vorhanden, die Bewässerung über die Anschlüsse im Friedhof sichergestellt. Auch könnte über die städtische Einrichtung die Grüngut-Entsorgung erfolgen. Bis zu zehn Hochbeete könnten dort aufgestellt und an die Interessenten verpachtet werden. Die Pflanzerde stellt die Stadt zur Verfügung, wie auch ein Budget für Sämereien und eventuell einen Geräteschuppen.

    Zehn Hochbeete – das bedeute pro Interessent einen Quadratmeter für den Anbau von Gemüse, sagte Kerstin Engel (Grüne). „Das ist nicht wahnsinnig viel.“ Sie schlug vor, Erde auf dem Boden aufzuschütten. Die Verwaltung hatte Hochbeete vorgeschlagen, da man nicht wisse, ob das vorhandene Erdreich belastet sei. Zimmermann erwiderte, man könne doch mal so starten. Sollte der Gemeinschaftsgarten ein Erfolg werden, stünde von Januar 2023 an der noch verpachtete Sonnenacker auf Gut Hub als Erweiterungsfläche zur Verfügung. Der sei 9000 Quadratmeter groß.

    Gar nicht behagte Regina Bartusch (SPD) der Standort. Leistungen vom Bauhof und der Friedhofsverwaltung – da würde man im vorauseilenden Gehorsam viel Eigenverantwortung der künftigen Gartler abgeben. Auch Christine Geiger (CSU) kann sich nicht damit anfreunden, dass der Bauhof in das Projekt eingespannt werden solle. Sie wie auch Rüdiger Kammel (BfP) fragte mahnend an, wie es mit der Betreiberhaftung aussehe. Und überhaupt müsse ein Verein gegründet werden, denn schließlich brauche es im Fall des Falles einen Verantwortlichen. Das wiederum war Aleksandar Trifunovic (CSU) zu wenig „basisdemokratisch“. Personen, die sich für ein solches Projekt engagieren, möchten kreativ sein. „Die wollen selbst gestalten“, sagte er. Hochbeete okay, aber alles andere soll den künftigen Nutzern überlassen werden. Bartusch plädierte ebenfalls dafür, keine „starren Strukturen“ zu schaffen.

    Der Ausschuss einigte sich darauf, die Verwaltung möge die Interessenten fragen, wie sie sich den Gemeinschaftsgarten vorstellen. Wer noch mitmachen möchte, kann sich im Rathaus melden. „Es wird am Ende gut und wunderschön“, sagte Völker-Rasor am Ende der Sitzung hoffnungsfroh.

    Ob es in Penzberg so kreativ werden darf wie einst in Berlin? Pflanzen in recycelten Bäckerkisten, Tetra Paks und Reissäcken – Himmel, da sei die Betreiberhaftung vor! (mehr …)

  • Wiesbaden. Wohnungsbaugesellschaft testet Garten in Wohnanlage

    (alerts)

    Möhren, Mais, Bohnen und Gurken. Diese Vielfalt an Gemüse wächst von nun an im Innenhof einer Wohnanlage zwischen der Andreasstraße, Imaginastraße und Pfälzer Straße in Biebrich. Auch Kräuter und Früchte sollen angebaut werden, wie Thomas Keller, Geschäftsführer der Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH (GWW), erklärt.

    Dazu hat die GWW gemeinsam mit der Acker-Company eine 150 Quadratmeter große Teilfläche im Innenhof des GWW-Quartiers für den Anbau vorbereitet. Mithilfe der Mieter soll es gedeihen. Die Idee dahinter: Menschen, die in der Stadt keine eigene Gartenfläche besitzen, die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes Umfeld aktiv mitzugestalten. Durch das gemeinsame Engagement und die kostenfreie Ernte könnten neue Nachbarschaften im Quartier entstehen, so Keller. Nützliche Tipps zur Bewirtschaftung der Fläche gibt es dazu noch in einer wöchentlichen Ackersprechstunde. Die Erfahrungen aus dem Projekt sollen dann auch in zukünftige Wohnquartiere einfließen.

    https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/gww-startet-garten-projekt-in-biebricher-hinterhof_23942272 (mehr …)

  • Ludwigshafen: HackMuseumsGarten startet in die 10te Saison

    (alerts9

    Ludwigshafen, 18. Juni 2021. (red/pm) Mit etwas Verspätung startet der hack-museumsgARTen in seine 10. Saison. Ab sofort ist die grüne Oase im Herzen Ludwigshafens für Publikum geöffnet, Veranstaltungen finden ab dem 20. Juni statt.

    Information der Stadt Ludwigshafen:

    “Mit etwas Verspätung startet der hack-museumsgARTen in seine 10. Saison. Ab sofort ist die grüne Oase im Herzen Ludwigshafens für Publikum geöffnet, Veranstaltungen finden ab dem 20. Juni statt.

    Dank der liebevollen Pflege zahlreicher Ludwigshafener*innen erblüht er jedes Jahr in seiner Vielfalt aufs Neue und wurde dafür im vergangenen Jahr mit dem Sonderpreis “UN-Dekade Biologische Vielfalt: Soziale Natur, Natur für alle” ausgezeichnet. Der vormals triste Hans- Klüber-Platz ist heute durch das Urban Gardening-Projekt Erholungsort und Begegnungsstätte. Zwischen Kunstwerken und recycelten Beeten, in denen zahlreiche Pflanzenarten gedeihen, werden Feste gefeiert, kulturelle Veranstaltungen organisiert und das alltägliche Miteinander zelebriert. Der Garten als Ort des Lernens und Erfahrens bietet Raum für praktisches, nachhaltiges Tun sowie Projekte zum Schutz der Artenvielfalt. Er schlägt eine lebendige Brücke ins Museum und motiviert zur Eigeninitiative und Gemeinschaftlichkeit. Er ist ein Erholungsort, Treffpunkt, aber auch Plattform, die für Feste und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Öffnungszeiten hack-museumsgARTen: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. https://rheinneckarblog.de/18/start-in-die-10-saison-und-oeffnung-fuer-publikum/161019.html (mehr …)

  • Berlin und Kassel: Urbane Waldgärten können umgesetzt werden

    (NL)

    Das Projekt Urbane Waldgärten wurde als neues Förderprojekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bewilligt und wird ab April 2021 für sechs Jahre durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt Verkehr und Klimaschutz gefördert. Mit dieser Finanzierung können drei Modellstandorte des Projektes als Urbane Waldgärten in Berlin und Kassel realisiert und die Entstehung und Entwicklung wissenschaftlich begleitet werden. […]

    Es sind für Kassel zwei Urbane Waldgärten geplant, für die derzeit die Flächen in Waldau (Wahlebachgrünzug) und Bad Wilhelmshöhe (Marbachshöhe, Wilhelm-Rohrbach-Platz) im Fokus stehen. Es besteht großes Interesse seitens der Stadtgesellschaft, an beiden Flächen einen Urbanen Waldgarten zu entwickeln. Nachdem die Stadtverordneten-versammlung Kassel dem Projekt am 28.09.2020 zugestimmt hat, wurden für beide Standorte – Wahlebachgrünzug und Wilhelm-Rohrbach-Platz – Bodenuntersuchungen durchgeführt. Weitere detaillierte Untersuchung, unter anderem auch im Hinblick auf den Denkmalschutz, folgen demnächst. Weiterführende Beteiligungsformate und Abstimmungen mit der Stadtgesellschaft sind geplant.

    (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeets letzte Saison auf dem Ruheplatz

    (alerts)

    Der „Safehub“ kommt 2023, fürs Himmelbeet gibt es aber immer noch keinen alternativen Standort

    […]

    Kein Alternativstandort in Sicht

    Während die Freude bei den Projektverantwortlichen des Safe-Hubs groß ist, wächst im Himmelbeet der Frust darüber, dass das Bezirksamt nach wie vor keine geeigneten Ersatzflächen für ihre Beete und das Café vorschlagen konnte. „Eine neue Fläche für das Projekt konnte nach nunmehr sechs Jahren der Diskussion immer noch nicht gefunden werden“, teilen sie auf ihrer Webseite mit. Ursprünglich sollten sie den Standort bereits Ende 2019 für den Neubau räumen. Doch zweimal wurde der Baustart verschoben und das Himmelbeet konnte doch bleiben. Dies ist nun also ihre letzte Saison an der Ruheplatzstraße.

    https://abendblatt-berlin.de/2021/06/17/berlin-wedding-safe-hub-kommt-2023/ (mehr …)

  • Erfurt: Interkultureller Garten will sich konsolidieren

    (Besuch)
    Der Interkulturelle Garten liegt auf einer Fläche, die einer Firma in der Nachbarschaft gehört (Malzwerk). Auf Teilen dieser Fläche gab es schon lange Jahre vorher auch mal einen Garten. Die 1000m² große Fläche hat verschiedene Bereiche, so ist im Eingangsbereich ein Teil mit individuellen Beeten, weiter hinten dann eine gemeinschaftlich genutzte Fläche mit Obstbäumen, Sitz-, Spiel-, Grillmöglichkeiten mit Feuerschale etc. Seit kurzer Zeit haben sie einen Brunnen (finanziert über die Deutsche Postcode Lotterie), dessen Errichtung über ein Jahr dauerte, da alle Brunnenbauer dauerhaft ausgebucht waren. Bislang hatten sie nur das Wasser vom Dach (großes Dach), der angrenzenden Halle. Dieses Wasser hatte bisher auch 5 Wochen ausgereicht, doch in den letzten beiden Jahren hatte es zu wenig geregnet und war zu lange Perioden trocken.
    Interkulturell sind sie nur noch wenig, eine Familie aus einem afrikanischen Land (?) und eine Frau asiatischer Herkunft sind mit dabei.
    Nach wie vor ist alles ehrenamtlich, was hier passiert, die Leute im Vorstand sind diejenigen, die viel ermöglichen, anschieben, umsetzen.
    Corona hat dazu geführt, dass es Konfikte gab (über Corona, die Schutzmaßnahmen etc.) und keine Treffen vor Ort. Es gibt kein Kommunikationsmittel, was alle erricht. Nicht alle lesen ihre Mails, nicht alle sind auf Whatapp, nicht alle gucken auf die Gartentafeln etc.
    Es gibt nun schon eine Weile keine gemeisamen Gartentage (sie nennen das Öffnungszeiten), zu denen auf jeden Fall jemand da ist und andere sich dazu gesellen könnte. Inzwischen kennen sich nicht mehr alle, wissen nur wenige, wer wirklich dabei ist und es haben sich kleine Grüppchen gebildet. Manche kommen explizit dann, wenn keine andere Person da ist. Es gibt auch schwierige Menschen, manche brauchen viel Ansprache.
    Sie wollen nun versuchen, weniger Angebote zu machen als vor Corona und auch weniger Anträge zu stellen,  hierzu gibt es zwei Ansichten: wir gucken, was wir wirklich brauchen und da gibt es Geld, lass uns einen Antrag stellen. Sie bräuchten jemanden, der/die sich um die Neuausrichtung der Struktur kümmert, wieder eine Gruppe aus dem Haufen formt, Leute begeistert, Aufgaben zu übernehmen. Sie haben festgestellt, dass es einen Kern gibt, der Sachen macht, wie sie das eben immer gemacht haben – und neue Leute das in Frage stellen und neue Ideen haben. Das clasht ab und an.
    Sie wollen nun den Bürgerrat des Stadtteils fragen, ob der nicht eine Stelle für sich beantragen könnte und ein Teil davon wäre der Garten (neben den oben kurz skizzierten Aufgaben auch, um neue Gruppen in den Garten zu holen etc.) (mehr …)

  • Minden: Gründerin vonm GG Tausendschön mit SlowFood Preis ausgezeichnet

    (alerts)

    Slow Food Deutschland (SFD) hat heute erstmalig den Ursula Hudson Preis verliehen und zeichnet damit Menschen aus, die sich beispielhaft für die Transformation unseres Ernährungssystems engagieren und andere zum Nachahmen inspirieren. Sie sind Botschafter*innen für eine Ernährungswelt, in der alle Menschen gute und fair erzeugte Lebensmittel genießen können. Hauptpreisträgerin 2021 ist Elisabeth Schmelzer. Sie betreibt den Gemeinschaftsgarten GreenFairPlanet in Minden, Nordrhein Westfalen. Es ist ein Ort der Begegnung, Teilhabe und Bildung und er ist offen für alle: Kinder, Geflüchtete, Nachbar*innen, Engagierte, Interessierte.[…]
    Dort wurde die Hauptpreisträgerin verkündet: Elisabeth Schmelzer von GreenFairPlanet aus dem nordrhein-westfälischem Minden. Sie hat einen Gemeinschaftsgarten initiiert, in dem sie praktische Ernährungsbildung lebt und erleben lässt. Es ist ein Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft. Sie alle nimmt Schmelzer mit auf die Reise in eine bessere, faire Ernährungswelt. Das schafft sie mit bescheidenen Mitteln und beweist, dass jeder einzelne Mensch die Kraft hat, Veränderung voranzubringen. Beispiele wie Elisabeth Schmelzer haben Tanja Busse, Leiterin des Kuratoriums, für ihre Arbeit begeistert: „Der Preis ist für mich ein Lichtblick, weil wir uns mit Menschen beschäftigen durften, die nicht aufgeben, sondern die es besser machen und zeigen: Genuss, Lebensfreude, Esskultur und der politische Kampf für eine bessere Welt gehen zusammen und gehören zusammen. Dabei entstehen ganz wunderbare Verbindungen.“[…] (mehr …)

  • München: Minijob für Freiluftgarten ausgeschrieben

    (Mail)
    Der Kinderschutzbund hat eine Sozialpäd Stelle auf Minijobbasis für 8 – 10h/Woche für den Freihamer Freiluftgarten ausgeschreiben:

    Der Freihamer Freiluftgarten ist ein gemeinschaftliches Nachbarschaftsprojekt des Nachbarschaftstreffs
    Freiham mit einem offenen Konzept. Das rund 800m² große Grundstück steht den Freihamer, Aubinger und
    Neuaubinger Stadtteilbewohner*innen seit Mai 2020 zur Verfügung und ist ein Ort für Partizipation und aktives
    soziales Miteinander. Neben der Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Gärtnern ist  der Freiluftgarten ein Kom-
    munikationstreffpunkt für Menschen jeden Alters.

    Ihre Aufgaben
    Partizipative Weiterentwicklung des Freihamer Freiluftgartens mit den Mitgliedern der Gartengemeinschaft
    Mitgestaltung und Koordination von Angeboten im Rahmen der Urban Gardening Projekte des Nachbarschaftstreffs Freiham
    Planung der Pflege des Gartens mit den Freizeitgärtner*innen
    Koordination von Kooperationsprojekten im Freiluftgarten (mehr …)

  • Dresden: dritte Generaton Gemeinschaftsgärtner*innen wollen eigene Parzelle

    (Tel)
    Volker vom Gartennetzwerk Dresden stellt fest, dass die dritte Generation der Gemeinschaftsgärtner*innen nicht mehr am gemeinscahflichen gärtnern, sondern ganz hauptsächlich an einer eigenen Parzelle interessiert ist. Das beobachten sie wohl in vielen der Gärten. Die Neugärtner*innen wollen ihre Parzelle am liebsten umzäunen und es darf niemand sonst davon ernten. Den Garten als gemeinsamen Raum mit gemeinsamer Planung und Verantwortungsteilung zu organisieren, wird immer schwieriger.
    Auch im Gartennetzwerk sind nur die Häfte (wenn überhaupt) der Gartenprojekte vertreten. Auf Mails mit Bitte um Rückmeldungen und auch hier gemeinsamen Planungen oder Abstimmungen werden von vielen gar nicht beantwortet.
    Erste Generation = die Initiator*innen und Aufbauende
    Zweite Generation = nach der Anfangsphanse dazu gekommen
    Dritte Generation = „ins gemachte Netz“ gekommen

    (mehr …)

  • Erfurt: Freier Garten am Herrenberg

    (Projektbesuch)

    Der Freie Garten am Herrenberg befindet sich auf dem Außengelände des Stadtteilzentrums in Erfurt-Herrenberg (Träger: Plattform erfurt). Den Garten gib es seit 2015, die Idee dazu hatte ein Mitarbeiter, der noch heute den Garten koordinert und dafür einen Stellenanteil hat. Der Garten ist zum eingezäunt (das wollte die Stadt unbedingt), auf diesem Teil der Fläche stehen die Beete, der Werkstattschuppen, alle Materialien. Der andere Teil ist eher wild, aber auch hier sind ein paar Beete (eher Blumen und Kräuter). Das Stadtteilzentrum ist umgeben von Plattenbauten. Vorher wurde das Gebäude für einen Jugendclub genutzt, der traurige Berühmtheit als Nazi-Club erlangte und auch heute noch gibt es in diesem Teil Erfurts ein „Nazi-Problem“. Daher waren auch schon der Ministerpräsident, der Innenminister und öfters der OB vor Ort. Das Stadtteilzentrum ist wohl die einzige soziokulturelle Infrastruktur, die es hier gibt. Die Bewohner*innen sind „(obere bis mittlere) Unterschicht“ (Ztat meiner Gesprächspartner*innen). Viele Schichtarbeiter*innen, die hier nur schlafen, viele alleinerziehende Mütter mit ganz wenig Geld. Das Stadtteilzentrum hat in Kooperation mit Essensretter/sharing-Inis wähernd des ersten Lockdowns teilweise die Versorgung mit Lebensmitteln übernommen, da die Menschen – da Kitaessen u.ä. wegfiel, billige Lebensmittel ausverkauft waren – in Nöte gerieten.
    Im Garten sind derzeit 18 Beete, die alle vergeben sind. Eine bunte Truppe, u.a. sind auch Flüchtlinge und Migrant*innen dabei, alte Menschen, junge Menschen. Leute, die „Arbeit statt Strafe“ ableisten, werden im Garten eingesetzt. Die Gärtner*innen sind in erster Linie an ihren kleinen Beeten interessiert. Manche kommen am liebsten zu Zeiten, zu denen wenig andere (am liebsten niemand) anderes da ist. Gemeinsame Planungen oder Bauvorhaben als Gartengruppe gibt es eher nicht, gebaut wird in Workshops von einigen der Gärtner*innen und Menschen aus der Nachbarschaft, die aber nicht unbedingt gärtnern.
    Leute zu bewegen, in den Garten zu kommen und mitzumachen, ist nicht leicht. „Die Leute sind es nicht gewohnt, dass sie gefragt werden/etwas mitgestalten können. Sie haben sich aber auch so eingerichtet“. Die Struktur des Stadtteilzentrums ist: mitmachen, selber machen, sich einbringen, ehrenamtlich was machen. Viele wollen am liebsten aber alles „genau vorgesetzt bekommen“.
    Vandalismusprobleme haben sie so gut wie gar keine. Eher gibt es immer mal wieder Einbruchsversuche, von denen aber der Garten verschont bliebt.
    Im ersten Lockdown hatte das Zentrum 6 Wochen geschlossen und sie konnten auch in den Garten immer nur einen Haushalt lassen. Das hat zu Unmut und Unzufriedenheit geführt, da die Leute mit Pflanzen vor der Tür standen. Aber abgesprungen ist niemand. (mehr …)

  • Frankfurt: Gemüseheld*innen kooperieren mit Uni

    (alerts)

    Die ersten Radieschen sind in den Hügelbeeten schon geerntet. Der Eichblattsalat sprießt, auch der Spinat entwickelt sich gut. Heute warten Tomaten-, Gurken- und Auberginen-Setzlingen darauf, in den Boden zu kommen. Der noch junge Garten auf dem Campus Westend der Goethe-Universität hat in diesem ungewöhnlich kühlen Frühjahr die Eisheiligen heil überstanden. Die Sommerkulturen dürften jetzt keine Nachtfröste mehr erleben, glaubt Juliane Ranck, Mitbegründerin der GemüseheldInnen.

    Die Initiative bewirtschaftet in der „Grünen Lunge“ nördlich des Günthersburgparks mehr als ein Dutzend Gärten gemeinschaftlich. Jetzt wurde die Uni erfolgreich für das „Urban Farming“ angeworben. Den GemüseheldInnen haben dabei engagierte Studenten und der AStA geholfen, die ähnliche Ideen hatten. „Wir haben uns eineinhalb Jahre mit der Bürokratie herumgeschlagen“, sagt der Geographie-Student Emil Unkrig.

    Denn das eigentliche Ziel, den Garten auf dem Hauptcampus anzulegen, scheiterte an den Bebauungsplänen. Der neue Uni-Präsident Enrico Schleiff, seit Jahresbeginn im Amt und selbst Biologe, machte dann jedoch ein anderes Areal ausfindig. Das liegt nun zwar etwas abseits, versteckt hinter Pappeln und Hecken an der lärmumtosten Kreuzung Miquelallee/Hansaallee. Dafür ist es aber eine Fläche mit 2000 Quadratmetern. Anfang März ließ die Uni die Wildnis zuerst einmal urbar machen. Den Studenten ist es in nur wenigen Wochen gelungen, mithilfe der vier „Animateurinnen“ von den GemüseheldInnen das Areal in eine ansehnliche „Permakultur-Insel“ umzuwandeln.

    Unterstützung durch den AStA

    Mehrmals in der Woche helfen nun 40 Studenten regelmäßig beim Gärtnern, das nach den Regeln der sogenannten Permakultur funktioniert. Diese setzt auf humusreiche Hügelbeete, die Komposterde kommt aufgearbeitet und kostenlos aus den Bio-Tonnen des Frankfurter Entsorgungsunternehmens FES. Der AStA will mit der Unterstützung des Projekts zeigen, dass Landwirtschaft angesichts von Klimakrise und Artenschwund auch anders funktionieren kann – und dass der Anbau von unbehandeltem Gemüse und Kräutern mitten in einer Stadt möglich ist. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, sagt Moritz Schmitthenner vom Ökologie-Referat des Studierendenausschusses.

    Für die Bepflanzung setzt man auf einen ausgeklügelten Mix, was eine große Logistik verlangt. Dafür ist bei den GemüseheldInnen Ilka Wittig zuständig, die im ausgebauten Keller ihres Eigenheims in den vergangenen Monaten in einem ersten Schritt Tausende Setzlinge großgezogen hat. Die „Jungpflanzenmutti“, wie sie in der Initiative genannt wird, liefert dann fürs Einsetzen einen mithilfe von Excel-Tabellen ausgetüftelten Plan. Eine Zeichnung gibt für die Beete die Anweisungen bis ins kleinste Detail, jeder Zentimeter ist berechnet. Mit Spinat als Vorkultur wird dann in der Mitte 14 mal die Aubergine Zora als Hauptkultur eingepflanzt. Außerdem darf sich 48 mal Batavia-Salat breitmachen. Dazwischen werden Ringelblumen eingesät.

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/urban-farming-an-der-frankfurter-goethe-universitaet-17375855.html (mehr …)

  • Detmold: 1.7 Mio für grünere Innenstadt

    (alerts9

    Die Stadt Detmold bekommt einen ordentlichen Batzen an Fördergeldern für eine „grünere Innenstadt“. Der Bund überweist 1,7 Millionen Euro für die Parks in der Detmolder City. Damit soll der Klimaschutz gefördert werden.

    In Detmold bedeutet das konkret, dass man beispielsweise klimaresistentere Bäume pflanzt und auch mehr Wasser in den Parks fließen soll. Außerdem soll Geld ins „Urban Gardening“ fließen.

    Bürger sollen Parks oder andere städtische Flächen in der Innenstadt gärtnerisch nutzen, also da beispielsweise auch irgendwo Gemüse anpflanzen können.


    (mehr …)

  • Essen: erstes vor Ort Vernetzungstreffen

    (NL)

    Am Donnerstag 10.6.21 um 19.00 treffen wir uns Coronagerecht im Freien 

    und zwar im Gemeinschaftsgarten Reckhammerweg (Reckhammerweg, Ecke Tiegelstr. es gibt dort auch eine U-Bahn Haltestelle – Universität Essen, Ausgang Reckhammerweg/Auf der Union)  

    Die folgenden Gesamtgartentreffen können wir dann gerne in eurem Garten veranstalten.

    Bringt Getränke mit und es wird auch einen Grill geben……..wer noch Pflanzen überhat, wir haben noch Platz…..


    Wir freuen uns darauf uns wieder über Dinge aus den Gärten austauschen zu können!

    Bringt all Eure Fragen und Ideen mit!

    Solltet Ihr nicht teilnehmen können oder Coronabedingt vielleicht noch vorsichtig sein könnt Ihr mir eure Themen gerne per Mail schicken.


    (mehr …)

  • Kamp-Lintfort: urbaner Garten auf dem Gartenschaugelände wird angelegt

    Mitte April startete, mit einer ersten Einsaat-Aktion auf dem ehemaligen Zechen- und LaGa-Gelände in Kamp-Lintfort, das Urban Gardening Projekt des LaGa-Fördervereins in Zusammenarbeit mit dem SCI:Moers und der Hochschule Rhein-Waal.
    Nachdem die ersten Saatkörner in die Erde gebracht wurden, sind nun verschiedene Pflanzen, denen die Außentemperaturen vorher noch zu kalt waren, an der Wiese Süd nahe des Kalistos in die Erde gepflanzt worden.
    Aufgrund der Corona-Schutzverordnung fand diese Einpflanz-Aktion allerdings im kleineren Kreise statt.

    https://www.lokalkompass.de/kamp-lintfort/c-natur-garten/von-grau-zu-gruen_a1579976?ref=curate (mehr …)

  • München: Muffathalle – Mitarbeiter*innnen und GG entstehen

    (telefonat)
    Die Prinzessinnengärten bauen gerade an der Muffathalle zunächst einen Mitarbeiter*innengarten und ab März 2022 dann einen GG auf. Der Mitarbeiter*innengarten wird Ende Juni in Form von Workshops partizipativ gestaltet, für den GG, der in den öffentlichen Grünflächen auf 2 Flächen entstehen soll, müssen noch Genehmigungen etc. eingeholt werden.
    Eine grüne Stadträtin (Namen wußte Robert nicht) unterstützt das Vorhaben. (mehr …)

  • Eberswalde: Gartenprojekt für die Erinnerungskultur

    (alerts9

    Eine Erinnerungslandschaft gegen Antisemitismus wird am Freitag im brandenburgischen Eberswalde eröffnet. Das Projekt trägt den Titel »Hachschara For A Better Future«.

    Zur Eröffnung wird als Schirmherr auch Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel (Grüne) erwartet, teilte das Ministerium am Donnerstag in Potsdam mit. In Hachschara-Stätten wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts junge Juden und Jüdinnen auf die Auswanderung nach Palästina vorbereitet.

    entwicklung Mit dem Gartenprojekt am Gründungsort der ersten Hachschara-Stätte in Deutschland solle »sowohl Erinnerungskultur gelebt, als auch Demokratie gestärkt und nachhaltige Entwicklung gefördert werden«, hieß es.

    Wo 1917 mit der gärtnerischen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Ausbildung junger Zionistinnen und Zionisten begonnen wurde, entstehe nun eine Erinnerungslandschaft, die sich gegen Antisemitismus wende und zugleich drängende Fragen der Zukunft aufwerfe. Als Voraussetzung für die Freiheit künftiger Generationen werde mit dem Gartenprojekt auch der Umwelt- und Klimaschutz thematisiert.

    zukunft Es sei »großartig, dass an einem so symbolträchtigen Ort Erinnerung und Zukunft erlebbar gemacht werden«, betonte Vogel: »Gerade vor dem Hintergrund wieder offen gezeigter Judenfeindlichkeit in Deutschland ist die Auseinandersetzung mit dem Judentum und dem Zionismus des 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung.«

    Brandenburg habe in der Geschichte der Hachschara-Bewegung eine entscheidende Rolle gespielt. In vielen Regionen seien jüdische Ausbildungsstätten für Handwerk, Gartenbau und Landwirtschaft errichtet worden.


    (mehr …)

  • Dortmund: Querbeet Hörde soll ausgeweitet werden (zu essbarer Stadt)

    (alerts)

    Urban-Gardening-Projekt „Querbeet Hörde“ soll auf gesamte Stadt ausgedehnt werden

    Nachricht vom 01.06.2021

    Gemeinschaftsgärten, Hochbeete und begrünte Fassaden sollen überall in Dortmund einfacher möglich werden. Die Stadt will ab dem nächsten Jahr mit „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ das Gärtnern im Sinne der „Essbaren Stadt“ in ganz Dortmund unterstützen.

    „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ schlägt die Verwaltungsspitze jetzt dem Rat zur Entscheidung vor. Wobei die Aufgabe für die Verwaltung gar nicht neu ist, denn sie legt gleichzeitig auch einen Erfahrungs- und Abschlussbericht für das Projekt „Querbeet Hörde – ernte deine Stadt“ vor, das in zwei Phasen seit 2013 im Stadterneuerungsgebiet „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ lief und viele wertvolle Erfahrungen sammelte.

    „Querbeet Dortmund fördert das Urbane Gärtnern zur Produktion von Lebensmitteln und Nutzpflanzen im Sinne der ‚Essbaren Stadt‘ und Querbeet Dortmund fördert die Begrünung von Fassaden. In beiden Ansätzen engagieren sich Menschen in Dortmund für größere wie für allerkleinste Gärten und stärken damit ihre Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal das Projekt.

    Menschen in ganz Dortmund unterstützen

    Planungsdezernent Ludger Wilde weist auf die guten Erfahrungen aus Hörde hin: „Wir haben in der Stadterneuerung in Hörde gesehen, wie gut die Hochbeete auf den Straßen und Plätzen angenommen werden und welches Glück ein Projekt wie der Gemeinschaftsgarten Schallacker den Menschen vermitteln kann. Mit diesen Erfahrungen wollen wir nun Menschen in der ganzen Stadt unterstützen.“

    Im Einzelnen soll das Amt für Stadterneuerung Gemeinschaftsgärten bei der Flächensuche unterstützen und Menschen, die gerne gärtnern möchten, zusammenführen. Ein Fonds soll die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und die Entwicklung von alternativen Anbaumethoden fördern. In den dicht bebauten Zonen der Stadt sollen mit Hochbeeten Flächen zum Gärtnern entstehen, auf denen eigentlich nichts wächst. Mit Muster-Begrünungen von Fassaden soll exemplarisch gezeigt werden, wie begrünte Fassaden im Stadtbild wirken können.

    Gärtnern in der Stadt hat viele Vorteile

    Gärtnern in der Stadt begrünt das Stadtbild, es schafft Erholungsräume im unmittelbaren Wohnumfeld, es fördert das Wissen um die gesunde Ernährung, fördert die Eigenproduktion von Lebensmitteln, spart damit auch CO2 ein und begrünt die Stadt. Fassadenbegrünungen kühlen im Sommer die Gebäude und ihre Umgebung und fördern die Artenvielfalt.

    „Querbeet Dortmund“ wird auch ein Baustein im Handlungsprogramm „Klima-Luft 2030“, welches das Umweltamt der Stadt Dortmund zurzeit entwickelt.

    https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/umwelt/umweltamt/nachrichten_umweltamt/detailseiten_umweltamt.jsp?nid=666646 (mehr …)

  • Eichstätt: Gottesdienst im Kapuzinergarten

    (alerts)

    Nach der corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr gibt es am Dienstag, 8. Juni, um 19.30 Uhr wieder den Garten-Eden-Gottesdienst im Kapuzinergarten Eichstätt in der Ostenstraße, welcher von der Katholischen Hochschulgemeinde Eichstätt in Kooperation mit dem Arbeitskreis (AK) Kapuzinergarten Eden in jedem Sommersemester gestaltet wird.

    Nach dem Outdoor-Gottesdienst inmitten der aufblühenden Schöpfung mit Hochschulpfarrer Pater Stefan Weig bieten Mitglieder des AK Kapuzinergarten Eden eine kurze Führung durch das idyllische Kleinod an. Für die Veranstaltung im Garten ist eine FFP2-Maske nötig.

    Die kleine grüne Oase hinter der alten Steinmauer am ehemaligen Kapuzinerkloster ist ein vielfältig genutzter Lern- und Begegnungsort. Seit 2010 gibt es den Gemeinschaftsgarten Kapuzinergarten Eden als Urban-Gardening-Projekt mitten in Eichstätt. Der unieigene Garten wird gemeinschaftlich, selbstverantwortlich und ökologisch durch den AK gepflegt und bewirtschaftet. Die Gruppe besteht aus Studierenden der KU und Eichstättern. Bis Oktober 2021 bietet der Gemeinschaftsgarten außerdem Raum für das Projekt Kapuzinergarten Eden – Klimagarten Eichstätt. Träger und Unterstützer des Projektes ist der Verein für Nachhaltigkeit e. V. Finanziell wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Programms „Kurze Wege für Klimaschutz“ gefördert.

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Messe-im-Garten-Eden;art575,4779527 (mehr …)

  • Dresden: Ufer-Projekte haben wieder tolles Workshopprogramm organisiert


    https://ufer-projekte.de/alle-veranstaltungen/

    Natürlich macht die Pandemie vor unseren Gartentoren nicht halt und wir müssen uns dieses Jahr in Flexibilität üben. Wir haben alle Termine festgelegt und sie werden draußen mit ausreichend Abstand und Hygienekonzept stattfinden, wenn die Bestimmungen es erlauben. Deswegen wird die Anmeldung dieses Jahr erst drei Wochen vor dem jeweiligen Workshop freigeschaltet. Wir behalten uns vor, die Workshops zu verschieben, auf ein Online-Format umzuplanen oder gar abzusagen, wenn ein Veranstaltungsverbot besteht.

    Da die Nachfrage an Workshops sehr groß ist haben wir uns dieses Jahr entschieden auch Workshops anzubieten die nicht durch eine Förderung getragen werden, sondern sich durch Teilnahmegebühren finanzieren. Dabei wollen wir niemanden außen vor lassen und haben ein solidarisches Preissystem entwickelt, bei dem ihr zwischen drei Preisen wählen könnt.


    (mehr …)

  • Berlin Wedding: GG Diesterbeet startet

    (NL)

    Am 28. Mai war der Tag der Nachbarn und Start für den neuen Gemeinschaftsgarten „Diesterbeet“

    Vor dem ehemaligen Diesterweg-Gymnasium in der Swinemünder Straße entsteht ein neuer Nachbarschaftsgarten. Wo vorher wild Autos geparkt haben werden bald 23 Hochbeete stehen und können von Anwohner*innen bepflanzt werden.

    Das „Diesterbeet“ ist eine Initiative von Anwohnenden mit Unterstützung des Brunnenviertel e.V.

    Es werden noch Beetpaten gesucht, die sich um ein Hochbeet kümmern, es bepflanzen und regelmäßig gießen. (mehr …)

  • München: Stadtacker wächst über den Gartenzaun

    (NL)

    Erfreulicherweise finden immer wieder neue Leute in den StadtAcker, die gerne mitmachen wollen. Und auch umgekehrt wächst der StadtAcker über den Gartenzaun ins Quartier hinaus: Bereits letzten Herbst konnten wir mit Unterstützung der LH München und der Deutschen Wildtier Stiftung die Blühbereiche auf der Südseite des Gartens anlegen. Erste Ergebnisse werden langsam sichtbar. Vor Kurzem pflanzen wir zusammen mit der Nachbarschaft eine 20m lange Naschhecke aus unterschiedlichen Beerensträucher entlang des östlichen Zauns (s. Bild). In die andere Richtung legen wir mit der Mittelschule Elisabeth Kohn-Straße ein erstes Gemüsebeet auf dem Schul-Gelände an. (mehr …)

  • Stuttgart: neue Gruppe auf dem Parkdeck – Ebene 0 nicht mehr da

    FacebooK. (April 2020):
    Dem Projekt- und Ausstellungsraum Ebene 0 wurde nach wunderbaren acht Jahren im Züblin-Parkhaus der Mietvertrag gekündigt.
    Für einen ursprünglich temporär gedachten Raum ist dies keine kurze Zeit. Wir blicken gern auf ereignisreiche Jahre mit über 100 Veranstaltungen im Leonhardsviertel zurück: Neben zahlreichen Ausstellungen fanden im Parkhaus auch Konzerte, Lesungen, Partys, Theateraufführungen, Buchpräsentationen, Performances, nachbarschaftliche Aktionen, Open Air Kino, offene Yogastunden sowie zahlreiche kulturelle Kooperationen unter anderem mit dem Kurzfilmfestival, dem Theater Rampe, dem Citizen Kane Kollektiv, dem Figurentheaterfestival und vielen weiteren statt. Außerdem kann seit mittlerweile sieben Jahren auf dem Parkhausdach gemeinschaftlich gegärtnert werden: Urban Gardening inklusive Ausblick, Bienenstöcke und Aquaponik-Anlage.
    Mittlerweile wundert es niemanden mehr, wenn es heißt, dass im Züblin-Parkhaus Kunst ausgestellt, gegärtnert oder eine Performance aufgeführt wird. Das war nicht immer so!
    Im Frühjahr 2012 sind wir zu einer Zeit gestartet, als das Quartier mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam machte und das Parkhaus für viele als “Un-Ort” galt.
    Nach acht Jahren ist aus dem Raum und dem Parkhaus ein Ort für Kunst und (Sub)Kultur, des Gärtnerns und des Miteinanders geworden – all das geleistet von einem kleinen gemeinnützigen Verein, der mit der Ansage an den Start ging, dass dieser Ort mehr kann als triste Parkplatzfläche zu sein.

    Leider wird uns nun der Erfolg zum Verhängnis – der Parkhausbetreiber stellte den gemeinnützigen Verein vor vollendete Tatsachen: Unser Mietvertrag wurde im April auf Ende Juni 2020 gekündigt und ein kommerzieller Nachmieter für den Projektraum war bereits gefunden. Wir wurden von dieser Entwicklung völlig überrascht und es scheint, ein kultureller Akteur vertreibt den anderen.
    Gerne wäre der Verein die kommenden 2,5 Jahre, die das Parkhaus noch besteht, geblieben und hätte sich als lokaler Akteur weiterhin in den Beteiligungsprozess zur Zukunft des Areals eingebracht. Es ist für uns unverständlich, warum nicht die Möglichkeit einer Kooperation auf Augenhöhe gesucht wurde!

    Seitens des Nachmieters und des Parkhausbetreibers besteht der Wunsch, jährlich stattfindende Veranstaltungen in und auf dem Parkhaus sowie das Gartenprojekt auf dem obersten Parkdeck weiterhin stattfinden zu lassen. Dass diese Formate weiter bestehen können, freut uns – auch wenn wir über das abrupte und völlig unerwartete Ende unseres Projekts Ebene 0 traurig, verärgert und erschüttert sind.

    -> es gibt nun eine neue Gruppe, die auf dem Parkdeck gärtnert (mehr …)

  • Austausch Campus-Gärten

    Austausch Campus-Gärten, 25.05.2021

    Zoom

    Campusgarten Osnabrück (Allmende Blumenmorgen)

    – ist ein ganz offener Garten mit vier offenen Eingängen, alle können mitmachen, jede*r kann ernten

    – auf der Fläche des ehemaligen Staudengartens der Hochschule, liegt auf dem Gelände der Hochschule

    – gibt es seit 2015 (da war es ein GG für Studis), war dann ein wenig eingeschlafen, nun aber wieder aktiv: sie sind 20 Leute, coronagerecht haben sie sich in kleineren Gruppen getroffen

    – sie haben u.a. ein Kraterbeet und ein Erdgewächshaus, experimentieren mit alten Dachziegeln am Rand der Hochbeete (dort eingesteckt, damit das Holz nicht so schnell verrottet und da sie dachten, dass so mehr Wärme gespeichert werden könnte, was wohl aber nicht der Fall ist)

    – organisieren das, was sie brauchen oft über ebay Kleinanzeigen (bekommen es dort geschenkt), nutzen viel schon vorhandene Materialien und arbeiten die auf/um. Sie bekommen aber auch Gelder über den Fonds für Nachhaltigkeit der Hochschule (2000 Euro -> eigentlich zu viel)

    – sie wollen für den Garten eine „Verantwortungsperson“ finden.

    – Probleme: Vandalismus, der zunahm, als der Garten brach lag. Vor drei Wochen wurde ein Geräteschuppen aufgebrochen, aber nix geklaut. Sie vermuten, es waren Jugendliche, die den Ort zum Treffen und Feiern nutzen. Öfters liegt auch Müll rum.

    Querbeeten – Katholische Stiftungshochschule, München

    – wurde im Frühjahr 2019 durch eine Hand voll engagierter Studierender ins Leben gerufen.

    – Derzeit haben sie 3 große, in Stein gefassten Hochbeete auf einer gepflasterten Fläche rund um die Kirche im Preysinghof. Direkt auf dem Gelände der Hochschule haben sie keine Fläche bekommen. – — Sie sind 5 Aktive und noch ein paar weitere Interessierte sind im Verteiler.

    – Finanzierung: über Studierendenvertretung der Hochschule

    – sie haben einen Wechsel der Hauptkoordinatorin geschafft, die bisherige Frau ist bald fertig mit der Uni und übergibt die Verantwortung nun an eine andere Studentin

    Plant a Seed, TU München

    – Im Innenhof der TU gibt es nun neun Hochbeete

    – es sollen noch viel mehr werden, die nächsten wollen sie selber bauen (sobald die TU eigene Werkstatt wieder geöffnet ist)

    – sie sind 80 Leute und es werden immer mehr

    – sie haben sich in Untergruppen und AGs aufgeteilt, die für bestimmte Bereiche verantwortlich sind

    – vor 2 Wochen war das „kickoff planting“

    – sie sehen den Garten u.a. als Ort für wissenschaftliche Forschungen (Insekten, Pflanzen etc.)

    – Fin: über die Uni und durch Spenden. Sie waren erstaunt, wie schnell sie die Gelder zusammen hatte

    – Herausforderungen: a) Gemeinschaftsbildung zu Coronazeiten. Sie haben sich zum ersten Mal als Gruppe beim „kickoff planting“ gesehene, die Orga vorher lief online. b) in der Theorie war die Organisation und das „Teammangement“ einfach, nun müssen sie gucken, dass es auch in der Praxis gut läuft und welche Kommunikationskanäle am sinnvollsten sind

    Campusgarten Potsdam (an der FH)

    – gibt es seit 2016

    – haben nun eine Rahmenvereinbarung mit der Hochschulleitung, dass sie die Fläche zunächst nutzen können, aber nur die 450 m²

    – ist öffentlich zugänglich, was hochschulintern aber nicht selbstverständlich ist und nach wie vor zu Diskussionen führt: „wieso sollen auch Nachbar*innen hier gärtnern dürfen, die gehören doch gar nicht zur Hochschule“

    – sie haben 40 Hochbeete und 50 Beetpaten, gut die Häfte sind Nachbar*innen. Diese sind sehr wichtig, da sie Kontinuität in das Projekt bringen (bei Studis: nach Abschluss sind sie selten weiter dabei)

    – Beetebau: erst selber gebaut, dann, da schneller und günstiger: Aufsetztrahmen, nun sind sie dabei, das Thema innovativer anzugehen und planen neue Konstruktionen

    – das Kernteam hatte bisher 6 verschiedene Besetzungen (einer war kontinuierlich dabei)

    – Fin: müssen Anträge stellen, nur das Wasser trägt die Hochschule

    Herausforderungen: Kernteam ist mit 2 Leuten derzeit sehr klein. Es gibt viele Aktive, aber wenige Organisator*innen. Es gibt viel Interesse am Mitgärtnern, aber sie dürfen nicht wachsen. Anerkennung der Hochschule ist noch ausbaufähig, Gebäudemanagement traut der Gruppe nach wie vor nicht zu, dass sie ein nachhaltiges Projekt machen, Garten ist in keinem Gremium o.ä. verankert. Vandalismusproblem

    Wiesbaden, Hochschule RheinMain

    – Lehrbeauftragte der Hochschule RheinMain Wiesbaden (Gartentherapie) beginnt einen Campusgarten mit Studierenden

    – Fläche haben sie: 600m², wollen in Richtung Permakultur gehen

    – sind bisher 15 Leute, Kerngruppe: 5

    – Fin: über die Hochschule

    Fragen: wie kann das Gießen organisiert werden? Wie kann die Hochschule vom Wert und Nutzen des Projekts überzeugt werden?

    Campusgarten Würzburg

    – gibt es schon einige Jahre

    – 1200m², 70 Beete, über 100 Mitgärtner*innen

    – enorme Nachfrage, auch aus der Nachbarschaft (da entsteht ein neues Stadtviertel)

    – offiziell nur für Studis und Hochschulmitarbeitende, aber in der Praxis offen für Nachbarschaft

    – Renter*innen: sehr wichtig, da sie Kontinuität in den Garten bringen und auch sehr viel Wissen -> generationsübergreifender Wissensaustausch am Beet!

    – 7 Leute in der Kerngruppe

    – Hochbeete: individuelle Nutzungen, gemeinsam werden die Biodiversitätsflächen beackert. Einmal pro Jahr gibt es für die Hochbeete eine Vergaberund

    – Fin: über Spenden (Träger ist der LBV), Wasser zahlt die Uni

    Herausforderungen: Zwischennutzung endet! Ende des Jahres wird die Fläche bebaut. Bisher dachten sie, dass der Umzug auf neue Fläche in Sack und Tüten sei, aber es  gab Unstimmigkeiten/Abstimmungsprobleme zwischen Unileitung und Bauamt. Unileitung versucht mit dem Garten zusammen, das Bauamt zu überzeugen, wie wichtig der Garten ist

    Zittau, Amaliengarten

    – sie haben keine Fläche auf dem Hochschulgelände bekommen, da der Architekt (?) das verboten hat (hätte das Design zerstört)

    – Garten ist auf einer Brache entstanden, da dürfen sie nix fest im Boden verankern

    – 10 Leute sind im Team

    – Fin: läuft über Fonds des Astas und es gibt einen Umwelteuro (Geld für Umweltprojekte)

    Herausforderung: Wie bekommen wir Leute, mehr Mitmacher*innen?

    Kapuzinergarten Eichstätt, Katholische Fachhochschule

    – Die Uni hat für das Gelände einen Pachtvertrag abgeschlossen, Garten gibt es seit 2010, Fläche: es Klostergarten

    – es finden u.a. Lehrveranstaltungen der Hochschule im Garten statt

    – ist offen auch für Nachbarschaft

    – kooperieren mit Ackerdemia, sind Pilot für Campusackerdemia

    – gibt an der Hochschule immer wieder Abschlussarbeiten über Teile des Gartens

    – seit Nov 2019 haben sie über eine Förderung des BMU (Nationale Klimaschutzini) eine halbe Stelle für die Koordination. Damit stieg die Gruppe auch von 5 – 10 Leuten auf 35 an, was zudem an Corona lag (nette Alternative zum Spaziergang)

    – sind in viele Themengruppen organisiert

    Austauschbedarf: Wie kann man sich schnell in Unistrukturen einnisten? Wie die Potentiale der Gärten von Anfang an da klar gemacht werden, so dass auch eine Finanzierung über die Hochschulen einfach möglich ist?

    Rostock, Universität, Institut für Grundschulpädagogik

    – kein Campusgarten, sondern ein GG

    – Kern: „Erlebnisgarten“, wird im Sinne eines „Reallabors“ in die Lehre eingebunden und von den Studierenen selbstorganisiert.

    – Fläche: im Kleingarten

    – Kooperation mit Ackerdemia und Natur im Garten

    – ist eingebunden in das Projekt „Netzwerk Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Gemeinschaftsgärten“

    – ist ausgezeichnet worden von UN Dekade Biologische Vielfalt

    – Fin:?

    – Ansprechpartnerin hat einen studentischen Hilfsjob

    Herausforderung: die studentischen Gärtner*innen auch nach der Uni für den Garten zu interessieren/zu halten

    Fulda, Hochschule

    – sind noch in der Planung

    (mehr …)

  • Förderzusage für „Urbane Waldgärten“

    (alerts)

    Seit zehn Jahren fördert das Bundesprogramm Biologische Vielfalt Projekte mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und vielen weiteren Akteuren vor Ort, die gemeinsam neue Lösungen für mehr biologische Vielfalt in Deutschland entwickeln wollen.

    Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Biologische Vielfalt ist die Grundlage des Lebens, von der Ernährung über die Gesundheit bis hin zu den Lösungen für den Klimaschutz. Daher fördert der Bund seit mehr als zehn Jahren gesellschaftliches Engagement für die Natur mit einem eigenen Bundesprogramm. Die beiden neuen Projekte aus dem Programm zeigen, wie wichtig gesellschaftliches Engagement für den Schutz biologischer Vielfalt und unserer Lebensgrundlagen ist.“ […]
     „Beide Projekte haben über den Zuwachs der biologischen Vielfalt hinaus zahlreiche weitere damit verbundene positive Effekte im Blick, etwa für unsere Lebensqualität und unser Naturerleben. Im Projekt Urbane Waldgärten werden beispielsweise die ökologischen, klimatischen und sozialen Effekte der Modellflächen in Berlin und Kassel untersucht und zugleich ansprechende Formen der Umweltbildung für verschiedene Alters- und Zielgruppen erarbeitet, die bundesweit übertragbar sein sollen. Denn die biologische Vielfalt kann nur geschützt und erhalten werden, wenn wir das Bewusstsein für ihren unermesslichen Wert breit in der Gesellschaft verankern und stärken.“

    Die neuen Projekte auf einen Blick:

    Im Projekt „Urbane Waldgärten: Mehrjährig, mehrschichtig, multifunktional“ wird das Thema Urban Gardening neu gedacht. Waldgärten sind mehrschichtig aufgebaute, naturnahe Gärten und bestehen hauptsächlich aus mehrjährigen Pflanzen. Dabei handelt es sich vor allem um Gehölze mit essbaren Bestandteilen, wie Obst, Nüsse und Beeren, aber auch um mehrjährige Arten in der Gemüse-, Kräuter- und Wurzelschicht. Im Verbundvorhaben der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner <abbr title=“eingetragener Verein“>e. V.</abbr>, dem Freilandlabor Britz <abbr title=“eingetragener Verein“>e. V.</abbr> und dem Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel werden drei Waldgärten als praktische Modellvorhaben entstehen. Neben dem nachhaltigen Anbau sollen im Projekt vor allem Umweltbildung, soziales Miteinander und eine naturnahe und langfristige Form des urbanen Gärtnerns erprobt werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in Höhe von rund 4,85 Millionen Euro. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin (SenUVK) beteiligt sich an der finanziellen Förderung.

    Mit „BiodiversitätsChecks in Kirchengemeinden“ setzen sich das Erzbistum Köln (EBK), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Evangelische-Lutherische Landeskirche Hannover (HkD) in einem Verbundprojekt dafür ein, Kirchenorte auch zu Orten der biologischen Vielfalt zu machen. Nach gründlichen Biodiversitäts-Checks werden biodiversitätsfördernde Maßnahmen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern vor Ort entwickelt und durchgeführt. Mit über fünf Millionen Gemeindemitgliedern im Projektgebiet hat das Projekt großes Potenzial für vielfaches ehrenamtliches Engagement. Mögliche Maßnahmen sind der Schutz für Gebäudebrüter die Umgestaltung von Freiflächen zu struktur- und artenreichen (Kleinst-)Biotopen, die Beratung zu ökologischen Kriterien bei der Verpachtung, die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von Gemeindeflächen sowie eine ökologische Aufwertung von Friedhöfen. Für das bis 2026 dauernde Projekt stellt das Bundesumweltministerium rund 3,58 Millionen Euro bereit.

    https://www.soll-galabau.de/aktuelle-news/ansicht-aktuelles/datum/2021/05/22/welttag-der-biologischen-vielfalt-bmu-und-bfn-foerdern-zwei-neue-projekte.html (mehr …)

  • Bremerhaven: Der Zolli – wachsender Gemeinschaftsgarten auf ehemaligen verwahrlosten Platz

    (Antrag/Antworten)

    Die Zolli-Initiative e.V. gründete sich als Initiative 2011. Damals ging
    es den Mitgliedern um eine bürger- und naturnahe Nutzung des ver-
    wahrlosten Zollinlandplatzes. Ein weiteres Einkaufszentrum kam für
    die Initiative auf keinen Fall in die Tüte. Auf dem Zollinlandplatz soll
    ein Ort entstehen, den es so in Bremerhaven noch nicht gab. Es geht
    um die gemeinsame Gestaltung einer gemeinnützigen Fläche, einem
    kreativen Freiraum, der von Vielen mit Leben, Ideen und Kultur be-
    reichert werden soll. Es geht um das gemeinsame Gärtnern und
    das Weiterbilden in Stoffkreisläufen und der Nutzung vorhandener
    Ressourcen für den Mensch mit der Umwelt. Einen Ort im Grünen,
    der im Sommer dazu einlädt, sich mit Freunden und Nachbarn zu
    treffen, mit Getränken, Speisen und Programm.

    Planungen: Pilzanbau, weitere Hochbeete, Pergola als Schattenspender mit Sitzmöglichkeiten, Bohnenarchiv uvm

    – wie groß ist die Fläche, die ihr gärtnerisch nutzt, wem gehört die, was für eine Nutzungsgenehmigung habt ihr und wie sind da die Konditionen und Kündigungsfristen. Handelt es sich z.B. um eine Zwischennutzung?

    1. Die Zolli-Initiative hat auf unbegrenzte Zeit eine Nutzungsgenehmigung vom Gartenbauamt für die gärtnerische Nutzung auf dem Zollinlandsplatz. Unser Gärtnern wird auf Hochbeete (bis jetzt 36) beschränkt, da der Boden vorbelastet ist.

    – wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Gibt es eine sozusagen eigenständige Gartengruppe, was die Kommunikation und die Entscheidungen rund ums Gärtnern angeht?

    2. Die Gruppe besteht aus den Mitgliedern der Zolli-Initiative (aktuell 37). Davon teilen sich einige Mitglieder zusammen ein oder zwei Hochbeete. Ca. 10 Mitglieder setzten sich nur für die Platzpflege ein. Also Streucher, Baum und Blumen-Pflege. Einmal im Monat mindestens haben wir ein Treffen mit allen Mitgliedern (zur Zeit nur digital), wo alle Zolli-Belange kurz besprochen und Arbeiten verteilt werden.

    – wie ist der Garten organisiert? Sind das individuellen Beete oder macht ihr alles gemeinschaftlich oder ist das eine Mischform? Können die Gärtner*innen jederzeit auf die Fläche?

    4. die Gärtner*innenkönnen jederzeit auf die Fläche. Es gibt auch einen eingezäunten Bereich, in dem eine große Kräuterschnecke, Insektenhotels und ein großer Gemeinschaftskompost sich befindet. Zu diesem Bereich haben alle Mitglieder einen Schlüssel.

    – wo sind die Gartengeräte und Werkzeuge untergebracht und wie haben die Gärtner*innen da jederzeit Zugang?

    5. Die Gartengeräte und Werkzeuge sind in einem Lager untergebracht. Das Lager ist in den alten Umkleiden auf dem Zollinlandsplatz. Alle Mitglieder haben einen Schlüssel zu diesen Räumlichkeiten.

    – können weitere Interessierte noch mitmachen? Wie macht ihr auf das Gartenprojekt aufmerksam?

    7. Jeder der möchte beim Gärtnern mitmachen. Zum Schnuppern, darf natürlich jeder einfach mal mithelfen. Für einen kleinen Mitgliedsbeitrag wird man dann auch gerne Mitglied wenn einem das Gärtnern spaß macht. Man kann sich ein neues eigenes Hochbeet bauen oder bei einem Vorhandenen mit einsteigen.Bei Aktionstagen, an denen wir mit möglichst vielen Mitgliedern an einem schönen Wochenendtag viele Gemeinschaftsarbeiten auf dem Zolli erledigen, kommt man mit „normalen“ Parkbesuchern in Kontakt, die so auch über das Projekt informiert werden.

    – ihr habt über eure Crowdfunding-Kampagne ja mehr Geld einnehmen können, als für den Kiosk gebraucht. Könnt ihr diesen Überschuss nicht für die (Teil)Finanzierung der bei uns beantragten Aktivitäten einsetzen?

    8. Die Crowdfunding Kampagne war im letzten Jahr für das Kiosk Projekt gestartet worden. Das komplette Geld ist bereits in den Ausbau des Kiosk-Containers und umliegenden Bauten, wie eine kleine Bühne für Konzerte, mehrere Hochbeete rund um den Container, Sitzgelegenheiten und Baumpflanzungen, geflossen. Von einem Überschuss kann man hier nicht sprechen xD Viel mehr ist wahnsinnig viel Zeit in Unterstützergegenleistungen, wie z.B. schöne Gutscheine, Organisation von Picknicks auf dem Zolli und Stammgastbändchen, geflossen. Nicht zuletzt haben wir eine Pandemie am laufen und ich weiß nicht wie viel Gastronome gerade jetzt Geld an gemeinnützige Vereine spenden können. Insgesamt liegen der Kiosk bei einem Reinverlust von neun Tausend Euro im letzten Jahr. Trotzdem wollen wir durch diesen Förderantrag die Positive Veränderung auf dem Platz vorran treiben.

    – für die  bisherigen Arbeiten habt ihr ja sicherlich auch Akkuschrauber u.ä. gebraucht. Habt ihr dieses Werkzeug nicht mehr? Könnt ihr euch das leihen für die Pilzzucht?

    9. Bisher haben wir sehr viel Werkzeug ausgeliehen von Freunden des Projekts, jedoch verschleißen Diese sehr und werden auch wieder bei ihren Besitzern gebraucht. Leihen ist organisatorisch zu aufwendig, da man nicht ein einem Tag alle Arbeit erledigt für ein Projekt (z.B. Pilzzucht) sondern an mehreren Tagen immer mal wieder weiter Arbeiten kann.

    – wer wäre an der Pilzzucht beteiligt, wie viele könnten sich beteiligen und was passiert mit der Ernte?

    10. Zehn Zolli-Mitglieder wollen sich gerne um das Pilzprojekt kümmern. Den Ertrag wird auf alle zehn gleich aufgeteilt. Der Hauptgrund liegt natürlich an der Veranschaulichung für Parkbesucher, die über solche Möglichkeiten der Nahrungsgenerierung informiert werden sollen. (Durch Workshops an Zolliaktionstagen zum Beispiel)

    – wer baut das Gewächshaus und wie viele könnten sich daran beteiligen?

    11. Das Gewächshaus wird von 4 Zolli-Mitgliedern gebaut. Bei all unseren Bauprojekten nehmen wir immer genre Hilfe von Parkbesuchern an. Viele Kinder aus der Umgebung sind schon oft zu unseren kleinen Helfern geworden.

    – wer würde das Gewächshaus wie nutzen? Alle Gärtner*innen gemeinschaftlich oder bekäme jede*r ein Eckchen?

    12. gemeinschaftliche Nutzung vom Verein.


    (mehr …)

  • Berlin Lichtenberg: Kiezgarten startet Bewässerungsexperiment mit Ollas

    (Antrag, Antworten)

    In unserem Kiezgarten gibt es neben der AG Beete eine Reihe aktiver
    Arbeitsgemeinschaften, darunter die AG Biodiversität, AG Obstbaumwiese, AG Bauen und
    die AG Bienen, die vor einigen Jahren bereits eine Förderung der anstiftung erhalten hat.
     
    Auf dem Gelände des Kiezgartens ist in den letzten Jahren ein biodiverser Naturgarten
    entstanden, zu dem Kleingruppenbeete, 15 Gemeinschaftsbeete, 2 Gewächshäuser und 5
    barrierearme Hochbeete gehören.  
     
    Die Gemeinschaftsbeete, die Gewächshäuser und Hochbeete werden von ca. 60
    Hobbygärtner:innen in der AG Beete gemeinschaftlich nach ökologischen Kriterien
    bewirtschaftet. Ein besonders wichtiges Anliegen ist es, so wenig wie möglich in die Natur
    einzugreifen. Dazu gehört der Verzicht auf chemischen Dünger, schweres Gartengerät oder
    invasive Bodenbearbeitung. Hummus wird in eigenen Kompostmieten gewonnen. Es werden vorwiegend alte Gemüsesorten in Mischkultur angebaut.  
    Der Garten verfügt über einen Tiefbrunnen. Brauchwasser wird mittels einer
    solarbetriebenen Pumpe gefördert.
     
    Eine Schwachstelle ist zunehmend die Bewässerung der Beete. Das haben vor allem die
    letzten drei sehr heißen Sommer gezeigt. Es ist leider davon auszugehen, dass dieser Trend
    anhält. Als Folge des Klimawandels nehmen extreme Wetterbedingungen seit Jahren zu.  
     
    Wie können wir Pflanzen im Garten dabei unterstützen, Trockenperioden besser zu
    überstehen? Eine tägliche Bewässerung mittels Gießkannen – wie sie bislang praktiziert wird
    – gerät da an ihre Grenzen.
     
    In den Wintermonaten hat sich die AG Beete deshalb nach alternativen, leicht
    umzusetzenden und effektiven Bewässerungsmöglichkeiten umgesehen und ist dabei auf
    eine Lösung gestoßen, die mit wenig Aufwand große Verbesserung verspricht: Ollas.
     
    Diese Bewässerungsart möchten wir gern auf einigen Gemeinschaftsbeeten und einem
    Gewächshaus testen.

    • Wie wurde bisher bewässert? : Bisher wird mit Gießkannen gewässert, das Wasser dafür kommt aus unserem solar angebtriebenen  Tiefbrunnen
    • Wie war die Bewässerung organisiert (Gießplan? Patenschaften?): In der AG Beete haben wir schon mit verschiedenen Methoden versucht die Bewässerung zu organisieren. Für die Gemeinschafstbeete gibt es verschiedene Patenschaften. Menschen organisieren sich in kleineren Gruppen um zu wässern. Mit einem Gießplan haben wir bisher schlechte Erfahrungen gemacht, weil es dann doch oft an der Verbindlichkeit hapert (besoders in den Sommermonaten). Im Sommer werden neben den Menschen aus der AG,  alle weiteren Mitglieder und Besucher:innen aufgerufen beim gießen zu helfen. Im letzten Sommer sind wir damit aber auch an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb muss eine neue Lösung her.

    Wer und wie viele würden mitbauen, alle aus der AG?: Alle die Lust haben sich am Bau der Ollas zu beteiligen, können mit Rücksicht auf die Hygienemaßnahmen gerne mitmachen. Wir rechnen mit bis zu 15-20 Menschen (mehr …)

  • Greifswald: Kultur- und Hausprojekt legt neben OW auch GG an

    (Antrag und Antworten)

    das  IKuWo  ist  ein  selbstverwalteter  Veranstaltungsort,  Bar  und  Freiraum;  ein  Haus,  das  sich  in
    Greifswald  gegen  kapitalistische,  sexistische,  rassistische,  antisemitische,  homo-  und  transphobe
    Positionen stellt und daran arbeitet einen diskriminierungsfreien Raum zu schaffen. Neben kulturellen
    und politischen Themen, sind uns auch sozial-ökologische Aspekte unserer Gesellschaft wichtig. Wir
    möchten Sensibilität gegenüber Land- und Tierausbeutung schaffen und Konsum-kritisches Denken
    anregen.  Gegründet  von  u.a.  Landschaftsökolog:innen,  setzt  sich  das  IKuWo  immer  noch  für
    ökologische und nachhaltige Projekte ein und legt Wert auf nachhaltiges Bauen und Wirtschaften.
     
    Durch  die  aktuelle  Pandemie  und  fehlende  Einnahmen  stehen  wir  wie  viele  andere  vor  der
    Herausforderung uns an die gegebenen Möglichkeiten anzupassen. Aus der aktuellen Lage hat sich
    die Idee eines Gemeinschaftsgartens auf dem Außengelände des Vereins zu etablieren, entwickelt.
    Der  Hinterhof  unseres  Vereinshauses  ist  tagsüber  öffentlich  zugänglichen,  ca.  300  m²  groß  und
    teilweise betoniert. Er dient als Werkstatt, Aufenthaltsort, Treffpunkt und Parkplatz für Fahrräder und
    Zufahrt für Kund:innen und Zulieferung des kleinen und selbstverwalteten Bio-Lebensmittelladens
    ‚food-coop‘, welcher sich in Teilen unserer Kellerräume befindet. Es gibt bereits einen Bereich mit
    Sträuchern und Obstbäumen (u.a. Holunder, Brombeere, Hasel und Birnen), eine kleine Wiese und
    drei Hochbeete, sowie zwei im Frühjahr an den Verein gespendeten Frühbeeten. Die Sträucher und
    Obstbäume werden regelmäßig gepflegt, bei den Hochbeeten jedoch ist die Holzverkleidung in einem
    so  schlechten  Zustand,  dass  diese  komplett  neu  gemacht  werden  sollten.  Das  Werkzeug  für  den
    Baumschnitt war privat und ist mit der Person Anfang des Jahres ausgezogen, weshalb wir dringend
    neues benötigen um die Obstbäume fachgerecht pflegen zu können.
     
    Der  Gemeinschaftsgarten  soll  als  offener  Treffpunkt  für  gärtnerisch  Interessierte  und
    Cafébesucher:innen, sowie als Raum für Workshops und Veranstaltungen dienen. Hierfür sollen ca.
    250 m² der Außenfläche umgestaltet und weiterentwickelt werden. Dazu sollen Teile der betonierten
    Fläche  u.a.  mit  teilmobilen  Hochbeeten  (auf  Paletten)  und  Sitzgruppen  erschlossen  werden  und
    insgesamt grüner und insektenfreundlicher gestaltet werden.

    – wie groß ist dir Gruppen, die den Garten miteinander plant und auch gärtnern möchte und wie viele Leute, die nicht in dem Haus wohnen, sind Teil dieser Gruppe?

             Bisher hat sich eine Gruppe von ca. sechs bis acht Personen gefunden, diese setzt sich aus Menschen, die an der Planung als auch der Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt sind zusammen. Davon gehört der Großteil zum Haus, zwei bis drei Personen sind extern. Generell erhoffen wir uns, dass mit der Öffnung unseres Café-Betriebs mehr externe Menschen dazu kommen werden. Es gibt diverse Gruppen, die bereits Aufgaben im Haus während des geöffneten Betriebs übernehmen und wir erwarten, dass wir durch den Garten auch neue Personen erreichen können, die sich bei der Bewirtschaftung des Gartens miteinbringen.

    – wie haben Sie die Nachbarschaft auf das Vorhaben „Aufbau eines Gemeinschaftsgartens“ aufmerksam gemacht/wo haben Sie das beworben?

             Dadurch das im Haus bei geöffneten Betrieb Veranstaltungen stattfinden, ist die Nachbarschaf bereits sensibilisiert auf regen Betrieb im Haus und auf dem Hof. Wir haben bereits einen kleinen Garten welcher bisher vorwiegend von Bewohner:Innen genutzt wird.

    Unser vorläufiger Plan sieht vor, vor allem Unterstützer:Innen des Vereins in das Projekt mit einzubeziehen. Langfristig für Zeiten ohne Kontaktbeschränkungen möchten, durch gezielte Werbung (bspw. Flyern) andere Zielgruppen wie zB. internationale Bewohner:innen der Stadt und Nachbar:innen zum „mit gärtnern“ einzuladen.

    – ist der Teil des Außengeländes, den Sie für den Garten planen, offen, also jederzeit für die (potentiellen) Gärtner*innen erreichbar?

             Der Teil in welchen wir das Gartenprojekt planen ist tagsüber jederzeit zugänglich, lediglich nachts (zwischen ca. 23:00 – 07:00

    Uhr) wird der Hofzugang durch ein Tor verschlossen.

    – ist der Teil bisher sozusagen der „Privatgarten“ der Bewohner*innen?

             Nein und Ja. Wir sind ein offenes Haus. Der Garten kann von allen Personen, die sich im Verein engagieren bewirtschaftet und als Aufenthaltsort genutzt werden. Aktuell machen das aber lediglich die Bewohner:Innen des Hauses auf Grund der aktuellen Coronalage, da sowohl für die Vereinsarbeit als auch für den „privaten“ Aufenthalt im Garten Kontaktbeschränkungen gelten.

    – ist die Planung für den Garten mit allen Bewohner*innen abgesprochen?

             Ja, alle Bewohner:Innen sind aktiv an der Planung beteiligt

    (gewesen) und einige auch bei Teilen der Umsetzung aktiv.

    – es sind nun drei Hochbeete und drei teilmobile Hochbeete im Antrag

    enthalten: wie viele Leute können denn mitgärtnern, wie viele Beete sind insgesamt geplant, wer soll/wird in den jetzt beantragten gärtnern und wie soll der Garten organisiert werden? Individuelle Beete, Gemeinschaftsbeete, Mischsystem?

            Wir sehen bisher ausschließlich Gemeinschaftsbeete vor in 3 größeren feststehenden Hochbeeten, 3 teilmobilen Beeten und 2 Hochbeeten, die bereits vorhanden sind. Meiner Einschätzung nach, werden sich ca. vier Bewohner:Innen diesen Sommer aktiv um die Bewirtschaftung der Beete kümmern. Extern zeichnet es sich bisher ab, dass zwei Menschen mitgärtnern werden. Wir hoffen, insgesamt ca. zehn Gärter:Innen für die Beete zu finden, was auf die Größe gerechnet hoffentlich realistisch ist.

    – wieso soll ein Teil der Beete teilmobil sein und was genau meinen Sie damit?

             Ein Großteil des Innenhofes ist asphaltiert, weshalb wir zum einen dort keine Hochbeete mit Bodenkontakt installieren können, zum anderen erhoffen wir uns im Sommer unseren Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen zu können. Da die aktuelle Infektionslage jedoch sehr ungewiss ist, möchten wir auch Außenveranstaltungen (bspw. Vorträge oder Außenkino) durchführen. Dazu wünschen wir uns, dass ein Teil der Hochbeete mobil bleibt. Unsere Vorstellung ist es, dass die Hochbeete zum Teil auf Rollen sind oder mit zwei bis vier Menschen versetzt werden können um den Außenbereich den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.

    – Wer wird wann die Hochbeete bauen und wie viele Leute können dabei sein?

             An sich würden wir uns wünschen, dass der Bau der Hochbeete so schnell wie möglich passiert, damit wir so schnell wie möglich mit dem Gärtnern anfangen können. Wir haben einen FÖJler, welcher in den Startlöchern steht und gerne anfangen möchte. Den Bau der Hochbeete hatten wir im Rahmen von Workshops geplant, welche öffentlich beworben werden sollten. Gerne würden wir auch extern Interessierten eine Chance geben am Bau beteiligt zu sein. Das richtet sich jedoch ganz nach den aktuellen Kontaktbeschränkungen und Hygieneauflagen, welche sich im Moment zu ändern scheinen. Ich kann diesbezüglich aber aktuell keine genaue Aussage treffen, da ich noch nichts konkret weiß, würde Ihnen das aber auch zurückmelden, falls Interesse besteht.

    – Sie schreiben, dass Sie „anderen Menschen“ beim Bau von Hochbeeten helfen wollen: wer sind diese „anderen Menschen“? Und wann kommen die dazu? Sind die noch nicht Teil der Gruppe? Wie wird die Gemeinschaft des Gemeinschaftsgartens entstehen/die Entstehung begleitet?

             Für den Bau der Hochbeete hofften wir auf Workshops, welche öffentlich beworben werden können, was jedoch sehr abhängig ist, von der aktuellen Infektionslage. So hätten Interessierte lernen können wie sie selber Hochbeete bauen können während sie den Verein unterstützen. Mit „anderen Menschen“ sind Menschen gemeint, die nicht unbedingt Teil der Garten-Crew sind, sondern zB einen eigenen Garten haben. Wir möchten den Bau der Hochbeete dokumentieren, um unsere Erkenntnisse und Tricks mit anderen Hochbeet-Bauer:innen teilen zu können. Auch können wir ihnen mit Werkzeugen aushelfen.

    Für die Entstehung der Gemeinschaft gibt es noch keinen endgültigen Plan, da Treffen und Austausch abhängig sind von den Möglichkeiten, die uns in den kommenden Wochen zugestanden werden.

    – Was passiert mit der Ernte, u.a. auch von den Obstbäumen?

             Wir würden die Ernte gerne einem bei uns im Haus aktiven Küchen-Kollektiv anbieten zum gemeinsamen Kochen, aber auch Workshops zu Milchsauren einlegen oder ähnlichen anbieten. Die Ernte der Obstbäume wurde die letzten Jahre u.a. einem befreundeten Projekt zum Mosten gegeben. Was kommende Saison damit passiert, wird die Gartengemeinschaft dann mitentscheiden.

    – Wer beschneidet die Obstbäume dann und wie wird dieses Wissen in der Gartengruppe weitergegeben?

             Aktuell mache das ich, eine Bewohnerin des Hauses. Ich habe vor ein paar Jahren einen Obstbaumschnittkurs gemacht und gebe gerne auch das Wissen im Winter in Form eines Workshops weiter. Aktuell versuche ich Bewohner:Innen des Hauses beim Schnitt miteinzubeziehen und Ihnen so das Wissen weiter zu geben.

    – Wo werden die Obstbaumwerkzeuge aufbewahrt und wie und für wen sind die dann zugänglich? Wo wird das Gartenwerkzeug aufbewahrt?

    Wir haben einen Schuppen in welchen unser bisheriges Gartenwerkzeug gelagert wird. Dort soll auch Platz für die neuen Werkzeuge gefunden werden. Externe Mitgärtner:Innen werden eine Einweisung bekommen, wo sich das Werkzeug befindet und wie es zu pflegen ist, um dann damit arbeiten zu können.

    – Was für Gartenmöbel sollen gebaut werden und wer baut diese?

             Es hat sich eine Gruppe von zwei schweißbegeisterten Hausbewohnern gefunden, welche Gartenmöbel selbst Bauen möchten. Es geht hauptsächlich um Tische, aber auch Stühle, um mehr Möglichkeiten zu schaffen, sich im Garten aufzuhalten. Es gibt bereits fertige Exemplare, welche gerne auch im Bau dokumentiert werden können um das Wissen zu teilen.


    (mehr …)

  • Augsburg: GG Wertachwiese ersetzt Gartenhausanbau für multifunktionale Nutzung

    (antrag)

    Der bisherige Anbau am Gartenhaus im Gemeinschaftsgarten Wertachwiese, den wir vor
    vier Jahren übernommen haben, bestand aus einem Flickwerk verschiedenster Materialien und
    diversen Well(blech)platten. Er war zu niedrig, alle über 1,75 Meter haben sich den Kopf gestoßen,
    undicht und unpraktisch. Er wurde im März abgerissen. Der Ersatzbau besteht aus gespendeten
    Wintergartenelementen, gespendeten Holzbalken und einem neuen lichtdurchlässigen Dach. Es soll
    ein kleines Anzuchthaus integriert werden. Gleichzeitig wird der Anbau von der Höhe her an das
    bestehende Haus angeglichen, dicht gebaut, so dass die Grundwasserpumpe geschützt ist und uns
    Platz für Schlechtwetteraktionen bietet. Auch soll eine Sommerküche Platz finden.


    (mehr …)

  • Söder für urban gardening

    (alterts)

    Angesichts des Klimawandels sei es eine der großen Herausforderungen, die Städte zu kühlen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München. Gute Möglichkeiten biete hier das Urban Gardening und das Urban Farming, wo Flächen begrünt würden. Als Beispiele nannte er große Dachflächen etwa auf der Messe oder an Flughäfen. „Pflanzen in der Stadt führen dazu, dass es insgesamt kühler, aber auch schöner wird.“
    Söder sagte, dass die Begrünung Teil des neuen bayerischen Klimaschutzprogramms werde. Das Gesetz, welches unter anderem die Klimaneutralität bis 2040 vorschreibt, ist derzeit aber noch in der Abstimmung und bisher nicht im Kabinett verabschiedet.

    https://www.nordbayern.de/politik/neuer-plan-soder-will-bayern-gruner-machen-auch-auf-den-dachern-1.11083590 (mehr …)

  • Gelsenkirchen: Gemüsebeete im Park

    (alerts)

    Das „Urban Gardening“-Projekt im Nordsternpark geht in die nächste Saison. Die im vergangen Jahr am Eingang zur Blumenstraße errichteten Hochbeete sind neu bepflanzt worden, so dass hier schon bald wieder eine vielseitige Mischung aus Gemüse, Obst und Kräutern von den Besucherinnen und Besuchern geerntet werden kann.

    Zusammen mit dem Ideengeber und Stadtverordneten Lutz Dworzak setzte Wilhelm Weßels, Geschäftsführer der Nordsternpark Pflege GmbH, hierzu rund 200 Pflanzen in die fünf Beete. Neben Rucola, Rotkohl und Basilikum wurden auch weniger bekannte Sorten wie Schokoladenminze, Sauerampfer oder die Colapflanze ausgewählt.

    Mit den Hochbeeten wurde das bislang aus zwei Streuobst-wiesen bestehende Angebot im Nordsternpark sinnvoll ergänzt. „Das Thema gesunde Ernährung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mit unserem bürgernahen Angebot an frischen Lebensmitteln verfolgen wir zugleich einen pädagogischen Ansatz, in dem wir Nahrungsproduktion erlebbar machen“, so Wilhelm Weßels.

    Geplant sind hier Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, die gerne die Patenschaft für ein Beet übernehmen können, um so zum Beispiel Projektarbeiten vor Ort auszuführen. Lutz Dworzak: „Ich halte es für wichtig, bereits in jungen Jahren die Weichen für eine gesunde Ernährung zu stellen. Mit dem Angebot im Nordsternpark wollen wir dies gerne unterstützen. (mehr …)

  • Mühlheim: GenerationenGG entsteht

    (alerts)

    Der Verein Generationen Netz in Müllheim gestaltet ein knapp 1000 Quadratmeter großes Gartengrundstück am Warmbach zu einem Generationengarten um. Dort will der Verein einen Ort der Begegnung schaffen und gleichzeitig das aktive Gärtnern im städtischen Umfeld – weithin als „Urban Gardening“ bekannt – fördern. Die Stadt hat der Initiative tatkräftig unter die Arme gegriffen und ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Gemeinderat quittierte einen ersten Zwischenbericht mit Zustimmung und großem Wohlwollen.

    Das Generationen-Netz macht mit seinen Projekten schon längere Zeit von sich reden. So reaktivierte der Verein den Hebelpark, schuf mit Unterstützung der Stadt eine attraktive Naherholungszone und holte damit den Park aus der „Schmuddelecke“ hervor. Jetzt folgt mit dem Generationengarten das nächste Projekt, dessen Erfolg sich ebenfalls schon in einer frühen Phase abzeichnet.

    Dazu suchte der Verein ein Grundstück möglichst in Innenstadtlage. Die Idee wurde von der Stadtverwaltung schnell und nach den Worten von Hans Richter, Erster Vorstand des Generationen Netzes, sehr wohlwollend aufgegriffen. Der für die städtischen Liegenschaften zuständige Fachbereichsleiter Patrick Weichert wurde an der Ecke Ziegleweg und Kochmatt fündig. Dort befand sich ein städtisches Grundstück, das schon länger nicht mehr genutzt wurde und verwildert war. „Wir haben im Februar dem Bürgermeister unser Konzept vorgelegt und bereits im März einen sehr fairen Pachtvertrag erhalten“, lobt Richter die Stadt. Dieser Vertrag läuft vorerst bis Ende Februar 2026 mit einer Option, den Pachtvertrag alle zwei Jahre zu verlängern.

    Schon jetzt beteiligen sich zahlreiche Menschen an der Umgestaltung des Gartengrundstücks. „Wir haben mittlerweile ganze Familien, die sich engagieren. Der Jüngste ist fünf Jahre und unser ältester Senior blickt auf 88 Lebensjahre“, betont Hans Richter. Wer mitwirken möchte, muss Mitglied im Verein werden, weil die Nutzung ohne eine Mitgliedschaft eine nicht zulässige Unterverpachtung darstellen würde, erklärt Richter.

    Das Grundstück wurde anhand eines Flächenplans strukturiert, die Gestaltung ist seit Anfang März bereits erstaunlich weit fortgeschritten. Vor der Gartenhütte wurde ein großer Bereich gepflastert, unter groß gewachsenen Bäumen wird eine Bank aufgestellt, an die Terrassenfläche schließt sich ein Kinderbereich an. Diese Gestaltungsflächen dienen vor allen Dingen als Orte der Begegnung und der Erholung – ganz nach der Lesart des Vereins natürlich für alle Generationen.

    Weiterhin entsteht ein Pflanzenstreifen mit blühenden Stauden, die den Insekten als Nahrungsquelle dienen werden. Zwei Hochbeete wurden ebenfalls installiert und bereits bepflanzt, weitere Beete sollen folgen. Dort soll das aktive Gärtnern der Mitglieder erfolgen. Flankiert werden diese Flächen von einem Kräutergarten und einem Insektenhotel, das Grundstück wird mit einem Grünstreifen und einer Zaunanlage umgeben. „Wir kommen schnell voran. Spätestens nach den Sommerferien sollen die Flächen für Gemüse und Obst fertiggestellt sein“, berichtet Hans Richter weiter.

    Die Idee vom gemeinsamen Gärtnern über alle Generationen hinweg scheint aufzugehen: Mittlerweile beantragen immer mehr Menschen eine Mitgliedschaft, darunter betagte Senioren ebenso wie Familien, die sich mit ihren Kindern in das Projekt tatkräftig einbringen. Seit Ende März seien 14 neue Mitglieder dem Verein beigetreten, der heute vier Generationen abdeckt. „Das sind, Stand heute, 68 Mitglieder und es werden von Woche zu Woche mehr“, freut sich der Vorsitzende. Viele der neuen Mitglieder seien zufällig an dem Grundstück vorbeigekommen, hätten neugierig die Aktivitäten beobachtet und sich nach den Projekt erkundigt.

    Der Generationengarten kostet auch viel Geld. Deshalb sind Hans Richter und sein Vorstandsteam glücklich über die vielen Spenden von Firmen und Privatleuten. „Wir brauchen allerdings noch deutlich mehr Unterstützung“, wirbt Richter um weiteres Engagement. Dabei lobt er zahlreiche regionale Firmen, die das Projekt bereits kräftig unterstützt hätten.

    Lässt es die Corona-Pandemie zu, dann wird der Generationengarten am 4. Juni um 16 Uhr mit einer kleinen Feier offiziell eingeweiht, ansonsten zu einem späteren Zeitpunkt.

    https://www.badische-zeitung.de/generationengarten-in-muellheim-legt-gelungenen-start-hin–201895654.html (mehr …)

  • Sankt Augustin: Campusgarten soll entstehen und wird von „Mehrwert NRW“ begleitet

    (NL)

    In einem Praxisprojekt soll am Hochschulstandort in Sankt Augustin ein Gemeinschaftsgarten entstehen. MehrWert begleitet das Vorhaben mit Workshops für die Studierenden.
    NEIS – Nachhaltige Ernährung im Studienalltag – heißt ein neues Projekt der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Es wird in Kooperation mit Hochschulen an drei Standorten in NRW durchgeführt und vom Umweltministerium des Landes gefördert. Studierenden soll der Zusammenhang zwischen Ernährung und Nachhaltigkeit vermittelt werden. Ziel ist es, den Wandel zu nachhaltigem und abfallarmem Ernährungs- und Einkaufsverhalten zu unterstützen. Neben der Bereitstellung von Informationen und Lehrangeboten geht es auch darum, selbst aktiv zu werden und Initiativen im Hochschulumfeld gemeinschaftlich umzusetzen.

    Von der Planung und Finanzierung bis zum dauerhaften Betrieb

    Ein konkretes Vorhaben ist jetzt an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gestartet: In einem studiengangs- und fachbereichsübergreifenden Praxisprojekt unter der Leitung von Stefan Freitag, Dr. Darya Hirsch und Prof. Iris Groß soll im Rahmen von NEIS in Sankt Augustin ein Campusgarten entstehen. Beteiligt sind zum einen Studierende der Wirtschaftswissenschaften und Nachhaltigen Sozialpolitik, die die Konzeption inklusive der Planung, Finanzierung und Kommunikation für den Campusgarten übernehmen werden. Eine zweite Gruppe aus Studierenden des Fachbereichs Maschinenbau kümmert sich um die technische Umsetzung der Pflanzkästen. Eine bislang mit Rasen bewachsene Fläche nahe den Hochschul-Gebäuden ist bereits gefunden.

    Input und praktische Tipps für die Studierenden

    MehrWert unterstützt das Praxisprojekt mit drei Workshops. Zum Auftakt ging es zunächst darum, eine Vision für den Gemeinschaftsgarten zu entwickeln. Was soll den Garten perspektivisch ausmachen? Was ist den Studierenden wichtig? Anregungen gaben 14 Beispiele von Gemeinschaftsgärten aus ganz Deutschland. In ihrem Input skizzierten die MehrWert-Mitarbeiterinnen zudem, was es für die Gründung neben einem gemeinsamen Konzept noch braucht. Strategische Partner:innen zum Beispiel, die materielle und/oder finanzielle Unterstützung leisten können – etwa örtliche Gartenbaubetriebe oder Sponsoren. Hilfreich sind auch Netzwerke mit anderen Initiativen, Vereinen, Unternehmen oder Organisationen, die für eine nicht-materielle Kooperation infrage kommen.

    Ideen für einen offenen und vielfältigen den Garten

    „Ein Ort, der offen für alle ist und an dem man einfach gärtnern kann“ – so lautete die spontan formulierte Vision der Studierenden für den Campusgarten. Als weitere Ideen wurden genannt, Insektenhotels aufzustellen, kleine Upcycling-Projekte umzusetzen und unterschiedlich hohe Beete zu bauen, so dass zum Beispiel auch Kinder gut mitpflanzen können. 

    Vom Projektmanagement bis zur Entwicklung einer Kommunikationsstrategie

    Je nach Interesse konnten sich die Studierenden dann entscheiden, woran sie jeweils mitarbeiten wollen: am Projektmanagement, der Entwicklung von Konzepten, wie Obst und Gemüse aus dem Garten künftig verwenden werden sollen, der Sicherung der dauerhaften Finanzierung des Campusgartens, der Ausarbeitung von Pflegeplänen oder der Kommunikationsstrategie.

    Gartenheld:innen gesucht

    Egal, für welchen Aufgabenbereich sich die Studierenden interessieren: Alle eint, dass sie sich um neue Mitglieder für ihre Initiative kümmern müssen, wenn der Campusgarten dauerhaft Bestand haben soll. Daher unterstützte das Team von MehrWert die Studierenden im zweiten Workshop zum Thema Mitgliedergewinnung und -management. Mit der „Persona“- Kreativmethode wurden mögliche „Gartenheld:innen“ in Kleingruppen kreiert. Bei dieser Methode werden imaginäre Personen mit konkreten Charaktereigenschaften und Bedürfnissen entwickelt, die in diesem Fall die perfekten Engagierten für die jeweiligen Aufgaben rund um den Campusgarten sein könnten – zum Beispiel Social-Media-Affine für die Projektkommunikation oder erfahrene Gärtner:innen, die ihren Wissensschatz über den Anbau von Gemüse einbringen und den Garten generationenübergreifend machen. Außerdem überlegten sich die Gruppen, über welche Kommunikationskanäle man genau diese Personen erreichen und ansprechen könnte. Zum Abschluss des Workshops gab es für die Studierenden noch ein paar Tipps zu möglichen Finanzierungswegen.

    Von der Idee zur Umsetzung

    Mitte Mai startet dann die zweite Gruppe von Studierenden aus dem Fachbereich Maschinenbau. Diese werden den Bau der Pflanzkästen im Rahmen von Projektwochen in die Hand nehmen und die Visionen für den Campusgarten baulich umsetzen. Das MehrWert- Team unterstützt auch diese Gruppe mit einem Workshop. Dabei geht es unter anderem darum, welchen Beitrag lokale Nachhaltigkeitsinitiativen wie Gemeinschaftsgärten zum Klima- und Ressourcenschutz leisten können.
    Als Abschluss des Praxisprojektes soll dann zum Ende des Semesters ein blühender Campusgarten die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bereichern.

    https://www.mehrwert.nrw/projekt-mehrwertkonsum/ein-campusgarten-an-der-hochschule-bonnrheinsieg-59832


    (mehr …)

  • Oberding: GG vor Seniorenzentrum geplant

    (alerts)

    Ein besonderes Projekt haben die beiden Seniorenreferenten Agnes Pointner und Christian Kaiser kürzlich im Oberdinger Gemeinderat vorgestellt. Sie planen vor dem Seniorenzentrum einen Gemeinschaftsgarten. Ja nach Nachfrage sollen zwischen 20 und 40 kleine Parzellen mit Gemüse oder Blumen bepflanzt werden. Die Flächen werden verlost und nach einem Jahr neu vergeben. Interessenten aus dem Gemeindebereich können sich ab sofort bei Christian Kaiser melden.

    Die Idee zu dem Projekt trage er schon seit Jahren mit sich herum, sagt Christian Kaiser (Wählergruppe Oberding). Auf dem Gemeindegrundstücke vor dem Seniorenzentrum Pflegestern in Oberding sei der ideale Standort für den Garten gefunden. Zum einen erhalte der Platz vor dem Heim „mehr Leben“ und werde so aufgewertet. „Die große Idee“ dahinter sei jedoch: Die Leute zusammenzubringen. Längst vorbei sind die Zeiten, als in Oberding noch jeder jeden kannte. Der Zuzug ist immens, neue Wohngebiete wurden ausgewiesen, „die Leute leben in ziemlich vielen kleinen Siedlungen, aber kennen sich nicht“, weiß der gebürtige Oberdinger. Das soll sich nun ändern.

    Die Unterstützung durch die Gemeinde ist gesichert. Für einen geringen Pachtzins, fünf bis zehn Euro im Jahr schätzt Kaiser, können die Parzellen bepflanzt werden. Was auf den zehn bis 15 Quadratmetern angepflanzt werde, stehe den Privatgärtnern frei. Geplant sind auch mehrere Obstbäume in U-Form um das Areal herum. Heimbewohner ebenso wie Schulklassen sollen den Garten besuchen kommen. Schulprojekte könnten entstehen, plant Kaiser schon weiter, vielleicht zusammen mit Landwirten, denn er habe den Eindruck „zwischen Bürgern und Landwirten prallen oft Welten aufeinander“. Mit dem Gemeinschaftsgarten, so hofft der Oberdinger Gemeinderat, könne auch die Dorfgemeinschaft mehr zusammenwachsen. (mehr …)

  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert

    (alerts)

    […]

    Grau in Grau und viel Staub, der einem bei windigem Wetter in die Augen bläst. Bis auf die Kulturinsel im ehemaligen Zollamt, zurückgestutzt für die geplanten Straßen und doch, so wiederum die Stadt Stuttgart, „ein wichtiger Identitätsfaktor für das künftige Wohngebiet.“ Der neu gestaltete Vorplatz, der Marga-von-Etzdorf-Platz, wurde Ende November „mit einem nicht-öffentlichen Pressetermin“ der Öffentlichkeit übergeben. Auch hier: graue Fläche. Dem Stuttgarter Verschönerungsverein ist es zu verdanken, dass wenigstens ein paar Bäumchen gepflanzt wurden.
    Aber das Inselgrün, das mobile Urban-Gardening-Projekt, ist nun wieder näher an die Gebäude des alten Zollamts herangerückt, auf rund 600 Quadratmeter viermal so groß wie zuletzt. Frischer Mangold wächst schon wieder in den Pflanzkästen. Nur die regelmäßigen HelferInnentreffen können derzeit nicht stattfinden, was für den Umzug und die Pflege des frischen Grüns schon ein Problem wäre, wenn nicht die UnterstützerInnen von Prävent Sozial da wären, einer gemeinnützigen GmbH der Bewährungshilfe.

    Nun sind noch zwei Praktikanten von der Waldorfschule dazugekommen. Doch Swetlana Bytschkow, die mit Kulturinsel-Gründer Joachim Petzold die Sache managt, hofft, dass bald wieder kleine Treffen stattfinden können mit Sicherheitsabstand, versteht sich. Denn sonst wird es schwierig, die Gartenarbeit zu bewältigen: „Die Leute kommen schon und fragen: Wann ruft ihr an?“

    Nicht nur auf dem alten Parkplatz und im Hof, auch im Gebäude keimt es. Die Fensterbretter sind voll und die Fensterfronten lang. Tomatenpflänzchen ohne Ende, dazwischen ein kleiner 3-D-Drucker, der aus grünem, algenbasiertem und industriell kompostierbarem Material kleine Töpfe für ausgeklügelte Systeme des Vertical Gardening mit automatischer Bewässerung fabriziert. Kleingartenkolonie, Zaun und Vereinsmeierei waren gestern. Hier kann jede/r mitmachen und die innovativen Ansätze auch für den eigenen Balkon mit nach Hause nehmen. Was die Besucher gern tun.

    Der 3-D-Drucker verdankt sich der Expertise von Benoit Leleu, Spezialist für 3-D-Modelling und Compositing, also die Zusammenführung mehrerer Ebenen im Film. Es geht aber auch einfacher: In einem Online-Tutorial zeigt Leleu, wie man sich aus simplen Plastikflaschen einen vertikalen Garten basteln kann. Seit langer Zeit begeisterter Nutzer der Kulturinsel, hat er derzeit eine halbe Stelle im Rahmen des Reallabors Gartenleistungen. […]

    https://www.kontextwochenzeitung.de/schaubuehne/529/keime-des-neuen-7499.html (mehr …)

  • Freiburg: GG Teil einer neuen Kleingarten Anlage

    (alerts)

    (BZ). Im Stadtteil St. Georgen entstehen derzeit in einem ersten Bauabschnitt 54 neue Kleingärten und eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening. Dafür wird die Kleingartenanlage Moosacker entsprechend erweitert. Der Platz für die neuen Gärten wurde geschaffen, da die Stadt die Flächen ersetzt, die beim Bau des Rathauses im Stühlinger sowie der Rettungswache in Haslach beansprucht wurden.

    Die 54 Kleingärten entstehen auf rund 11 000 Quadratmetern Fläche. Für Gemeinschaftsgartenprojekte stehen rund 2500 Quadratmeter zur Verfügung. Diese Fläche wird entsprechend dem Konzept „Gärtnern in Freiburg“ gestaltet, das unterschiedliche Möglichkeiten des Bewirtschaftens vorsieht. Bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Kosten liegen bei rund 500 000 Euro.

    „Für das Gärtnern in Freiburg gibt es auch in Zukunft Platz“, so Baubürgermeister Martin Haag. „Neben den klassischen Schrebergärten entstehen Flächen für neue Formen des Gärtnerns.“ Die Fläche für das Urban Gardening werden im nördlichen Teil der Fläche angelegt, die klassischen Gartenparzellen im südlichen Teil. Die Parzellen sollen bis zu 200 Quadratmeter groß sein. Je nach Bedarf und Nachfrage können diese Gärten auch geteilt werden. Als Bindeglied zwischen den beiden Teilbereichen ist ein etwa 350 Quadratmeter großer Freiraum als Gemeinschaftsfläche vorgesehen. Erschlossen wird die Gesamtanlage weiterhin über den Moosackerweg. Die Flächen für neue Gartenformen und die klassischen Kleingärten haben jeweils Wasseranschluss, sind umzäunt und umgeben von Hecken sowie Laub- und Obstbäumen.

    Im zweiten Bauabschnitt werden dann später weitere klassische Kleingärten sowie Flächen fürs gemeinschaftliche Gärtnern hinzukommen. Insgesamt werden, nach der Realisierung dieser beiden Bauabschnitte, 90 neue Kleingärten als Ausgleich entstehen.

    https://www.badische-zeitung.de/neue-gaerten-am-moosacker–201976973.html (mehr …)

  • Markt Schierling legt GG an

    (alerts)
    Der Markt Schierling im Landkreis Regensburg hat deswegen einfach einen Garten für jedermann angelegt. In dem sogenannten Gemeinschaftsgarten gibt es zehn Beete. Sieben davon warten jetzt auf Menschen, die dort gerne ihre eigenen Sachen anpflanzen möchten. Die Beete können auch geteilt werden. Wasser und etwas Werkzeug stellt der Schierlinger Bauhof. Bürgermeister Kiendl freut sich: der Gemeinschaftsgarten liefert einen beachtlichen Beitrag zur körperlichen und seelischen Gesundheit gerade jetzt in dieser gestressten Corona-Zeit!“

    https://www.charivari.com/schierling-legt-garten-fuer-alle-an-98817/(mehr …)

  • Unterföhring: Grüne im zweiten Anlauf mit Antrag erfolgreich

    (alerts)
    Wer Gemüse anbauen möchte, aber keinen eigenen Garten hat, soll schon bald in Unterföhring die Chance bekommen, auf einer von der Kommune zur Verfügung gestellten Parzelle Bohnen oder Tomaten zu ziehen. Die überwiegende Mehrheit des Gemeinderats hat in der jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag der Grünen-Fraktion grundsätzlich gebilligt. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, ein geeignetes Grundstück mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern am Ort ausfindig zu machen, auf dem das sogenannte „Urban Gardening“ möglich ist. Jede Parzelle könnte 20 Quadratmeter groß sein.

    Die Grünen hatten bereits vor anderthalb Jahren einen ähnlichen Vorstoß unternommen, waren allerdings mit der Idee gescheitert. Danach seien zahlreiche Unterföhringer auf die Partei zugekommen und hätten ihr Bedauern geäußert, erklärte Fraktionsvorsitzende Gisela Fischer die erneute Antragstellung. Unterdessen habe man im örtlichen Gemeindeblatt zwei bis dreimal Aufrufe gestartet, um das Interesse der Bevölkerung an einem Gemeinschaftsgarten abzufragen, so Fischer. Die Resonanz sei groß gewesen. Mehr als 20 Familien hätten sich gemeldet, berichtete sie ihren Kollegen im Gemeinderat. Das Unterföhringer Projekt soll sich nach Auffassung der Grünen zum Beispiel an dem der „Ackerhelden“ in Ismaning oder an den Krautgärten in München-Johanneskirchen orientieren. Laut Fischer haben sich die Grünen selbst beim im Sommer 2014 begründeten TUM-Gardening auf dem Forschungscampus in Garching umgesehen.

    Im Gremium stieß die Idee auf Gefallen. Allerdings gingen einigen die detailliert ausgearbeiteten Vorgaben zu weit. „Wir müssen doch erst einmal ein Grundstück haben“, gab Jutta Schödl (SPD) zu bedenken. Ähnlich äußerte sich Simone Spratter, Fraktionsvorsitzende der Parteifreien Wählerschaft (PWU). Für ihren Kollegen Stefan Zehetmair, selbst Landwirt, ist ein Gemeinschaftsgarten ein guter Weg, um der Gesellschaft zu zeigen, „wo unsere Lebensmittel herkommen“. Claudia Leitner (CSU) regte an, ein Grundstück zu wählen, das in der Nähe einer öffentlichen Toilette liege. Die Grünen erklärten sich damit einverstanden, den Kriterienkatalog etwas abzuspecken. Eine Wasserstelle aber braucht es in jedem Fall. Salat und Co. wollen schließlich gegossen werden. (mehr …)

  • IG Kranichstein sucht Finanzierung für Stelle

    (Mail)

    in 2008 wurden die Internationalen Gärten Kranichstein e.V. in Darmstadt Kranichstein gegründet mit einer Anschubfinanzierung aus dem Programm Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt.

    Das Projekt wurde sofort mit der Gründung eines Vereins ins Leben gerufen und hat sich selbst verwaltet, es ist nicht mit einer Begleitung durch eine Sozialarbeiter*in oder Sozialpädagoge*in ausgestattet, wie es häufig im Zusammenhang des Programms Soziale Stadt der Fall ist. Während zu Beginn des Projektes diese Begleitung auch nicht erforderlich war, haben sich in der Gruppe inzwischen starke auch interkulturelle Konflikte manifestiert, so dass eine Begleitung durch eine außenstehende Person, zur erneuten Stabilisierung und Sicherung des Projektes notwendig geworden ist.

    -> Sie suchen eine Finanzierung für eine Sozpäd-Stelle

    (mehr …)