Kategorie: Urbane Gärten

  • IG Oberhausen hat neue Kooperationspartner

    (Antrag)

    Wir haben Frauenhaus ins Boot geholt, damit wir jüngere Frauen dafür gewinnen können.
    Wir sind im Moment 15 Einzelbeete und vom Frauenhaus sind noch 6 Frauen, die mitmachen in einem Beet. Das wird von einer Mitarbeiterin betreut.

    Nun haben wir in diesem Jahr kein Wasser mehr. Die Wasserpumpe ist kaputt und ob noch reparierbar ist ungewiss. [sie wollen nun große Regentonnen aufstellen und Regenrinnen auf dem Dach des Gartenhauses verlegen]
    .
    Wir kooperieren bei dem Projekt vom Theater Oberhausen und Stadt Archiv über Migrationsgeschichte.


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  • Querbeeten: GG an katholischer FH München

    (NL)

    Das Gartenprojekt „Querbeeten“ an der Katholischen Stiftungshochschule München wurde im Frühjahr 2019 durch eine Hand voll engagierter Studierender ins Leben gerufen. Seither hat sich nicht nur die bepflanzte Fläche, sondern auch die Gruppe interessierter Gärtner*innen stetig vergrößert. Von essbaren Blüten, Kräutern, Tomaten und Zucchini bis hin zu insektenfreundlichen Blumen und Beerensträuchern ist auf den in Stein gefassten erhöhten Beeten rund um die Kirche im Preysinghof vieles zu finden, was nicht nur den Studierenden, sondern auch Besucher*innen, Mitarbeitenden und den Schüler*innen der angrenzenden Schulen Freude bereitet und sie zum mit-garteln animiert.

    https://urbane-gaerten-muenchen.de/gaerten/hochschulgaerten/querbeeten-an-der-katholischen-stiftungshochschule-muenchen/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=der-fruhling-ist-da_9 (mehr …)

  • Hannover: Beirksrat möchte Fläche für urban gardening frei geben

    (alerts)
    Eine 350 Quadratmeter große Wiese an der Röntgenstraße/Ecke Göbelstraße in Hannover-List soll ein Urban-Gardening-Projekt werden. Nach dem Willen des Bezirksrats könnten Vereine, Schulen und Nachbarn dort in Pflanzkästen säen und ernten.

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Urban-Gardening-in-Hannover-List-Wiese-soll-mobiler-Garten-werden (mehr …)

  • München/Ramersdorf: Antrag von SPD/Linke für mehr urban gardening und Ansprechpartner*in

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    Außer einer vollmundigen Ankündigung, die allerdings auch schon wieder sechs Jahre zurückliegt, hat sich in Sachen „Urbane Gemeinschaftsgärten in München“ bisher nicht viel getan. Zumindest ist das der Eindruck, den die Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Linke im Bezirksausschuss (BA) gewonnen hat. Sie hat deshalb einen Antrag gestellt, den der BA in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet hat. Darin wird die Abteilung Gartenbau im Baureferat aufgefordert, auf öffentlichen Grünflächen in Ramersdorf-Perlach mehr „Urban Gardening“ zuzulassen, insbesondere für dauerhafte Projekte.

    Auch solle das Referat mitteilen, ob und auf welchen Flächen dies im Stadtbezirk geplant werde. Gefragt wird im Antrag außerdem, wo sich Bürger nach Ansprechpartnern erkundigen können, wenn sie sich an solchen Projekten beteiligen möchten. Abschließend wollen SPD und Linke noch wissen, ob vorgesehen ist, Urban Gardening in die Satzung über die Benutzung der städtischen öffentlichen Grünanlagen aufzunehmen.

    Durch die Bürgerpartizipation könnten öffentliche Grünflächen attraktiv gestaltet und die Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtteil erhöht werden, heißt es in der Begründung des Antrags. Immer wieder werde beklagt, dass solche Grünflächen unansehnlich und wenig ansprechend gestaltet seien. Eine buntere und vielfältigere Gestaltung würde nicht nur die Flächen aufwerten, sondern auch deren Akzeptanz in der Bevölkerung stärken. Bürger hätten die Möglichkeit, ihr Umfeld nach ihren Ideen zu bepflanzen und sich so mehr mit ihrem Umfeld zu identifizieren. Die Initiatoren erhoffen sich von ihrem Vorstoß letztlich einen respektvolleren Umgang mit dem öffentlichen Grün vor der Haustür, was sich unter anderem in weniger achtlos weggeworfenem Müll oder liegengelassenen Hundehaufen zeigen könnte.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-perlach-gaertnern-vor-der-haustuer-1.5280464 (mehr …)

  • GG vom Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim

    (alerts)
    […]
    Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Aschaffenburg hat zu diesem Aktionstag gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Kleinostheim im Gemeinschaftsgarten 1 Apfelbaum gepflanzt. Dieser Garten befindet sich im Ortszentrum zwischen dem alten Schwesternhaus und alten Kindergarten am Kirchplatz. Diese Idee ist entstanden um gemeinschaftliches und naturnahes Gärtnern an einem öffentlich zugänglichem Platz zu ermöglichen, an dem jeder mitmachen kann. Egal ob mit Gartenerfahrung oder ohne. Einige Mitwirkende haben ein eigenes Feld, das sie bepflanzen und beernten, andere Flächen werden gemeinsam genutzt und manche Flächen sind nur für Bienen, Schmetterlinge usw. da. Der Gemeinschaftsgarten mitten in Kleinostheim bietet Platz für Vieles und ist immer für jeden Besucher geöffnet. Es gibt Platz für Gemüse, Beerensträucher und Kräuter. Für Insekten wurde eine wilde Blühwiese angelegt und ein Sandarium als Brutstätte für Bienen. Auch Vögel, Igel und viele Kleintiere finden hier ein Zuhause in alten Walnussbäumen, Reisig- und Komposthaufen. Etwas wild ist es im Gemeinschaftsgarten, sicher kein schöner Anblick für Freunde des gepflegten englischen Rasens, aber ein Paradies für Schmetterlinge und Co.
    […]

    https://www.main-echo.de/unser-echo/gruppen/Obst-undGartenbauverein-Schweinheim;verein0,2562,B::kreisverband-fuer-gartenbau-und-landespflege-aschaffenburg-pflanzt-zum-tag-des-baumes-in-kleinostheim-einen-apfelbaum-art-7279295 (mehr …)

  • Nachbarschaftgarten auf dem Münchner Parzival-Platz geplant

    (alerts)

    Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im BA 12SchwabingFreimann

    Antrag Nachbarschaftsgarten auf der Grünfläche am Parzivalplatz
    Auf der Grünfläche am Parzivalplatz wird in der Mitte ein Nachbarschaftsgarten eingerichtet. Die Stadt stellt hierfür mehrere Hochbeete zur Verfügung.BegründungGerade in innerstädtischen Bereichen ist es wichtig, wo immer möglich, Freiflächen nicht nur als langweilige Rasenstücke, sondern mit abwechslungsreichen, vielfältigen Grün zu bepflanzen. Bürgerschaftliches Engagement ist dabeibesonders zu begrüßen.Nachbarschaftsgärten, die für alle offen sind („Essbare Stadt“),fördern das soziale Miteinander und ermöglichen geradeKindern, die keinen eigenen Garten haben, eine ganz besondere Naturerfahrung.Die Grünfläche ist zwar ringsum von Bäumen umgeben, in der Mitte aber frei. Daher könnte in der Mitte durchaus das eine oder andere sinnvoll angebaut werden, z.B. Halbschatten liebende Blumen und Sträucher.Hochbeete sind eine gute Möglichkeit, Pflanzflächen mit ordentlichem Humus zur Verfügung zu stellen, ohne gleich den Boden aufzureißen. Die Arbeit an den Beeten ist leichter und Hunde laufen auch nicht darüber. Nachbarschaftsgärten brauchen immer eine/n Verantwortliche/n vor Ort. Gerade in der Parzivalstraße gibt es eine sehrmotivierte Nachbarschaft. Es wäre hier kein Problem, jemanden als Ansprechpartner*in für die Stadt zu findenund die Beete zu beaufsichtigen. (Adressen auf Wunsch vom UnterausschussUBK.)Die Anwohner*innenkönnen sich auch beiGreen Cityberaten lassen, die Bürger*innen bei ihren Begrünungsprojekten mit Rat und Tat unterstützen. (mehr …)

  • GG auf 8000m² Kichengrund in Nord-Hessen

    (alerts)
    Nach dem erfolgreichen Projekt in Angersbach gibt es nun auch in Lauterbach einen Gemeinschaftsgarten. Das erste Gartenjahr soll dort nun bald starten. Dafür sucht die Initiativgruppe, bestehend aus zahlreichen mitwirkenden Organisationen, noch Interessierte – für Solobeete sowie Gemeinschaftsbereiche.

    Initiiert und umgesetzt wurde das Gemeinschaftswerk im Asternweg in Lauterbach von Mitarbeitenden des Evangelischen Dekanats Vogelsberg, der Kirchengemeinde Lauterbach, der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte Lauterbach, der Flüchtlingsinitiative Lauterbach, der WIR-Koordinationsstelle des Vogelsbergkreises sowie engagierten Privatpersonen. Weiter heißt es in der Pressemitteilung, die Initiativgruppe hat bereits im Dezember letzten Jahres das Grundstück, das der Evangelischen Kirchengemeinde Lauterbach gehört, mit Hilfe der Baufirma Strabag von Büschen befreit und anschließend gerodet.

    Anschließend hätten die Initiatoren in digitaler Zusammenarbeit mit allen Interessierten die rund 1.200 Quadratmeter große Gesamtfläche in verschiedene Bereiche aufgeteilt: Solo-Beete, die Beete der Kita Lauterbach, ein Treffpunkt für gemeinsame Lagerfeuer zum Beispiel sowie der Gemeinschaftsacker, den alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam bepflanzen und pflegen können. „Insgesamt stehen nun 800 Quadratmeter Fläche zum beackern bereit“, erklärt Sophie Schramm vom Evangelischen Dekanat Vogelsberg voller Stolz und mit großer Vorfreude auf das neue Projekt, das gefördert wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ im Vogelsbergkreis.

    Kristina Eifert von der externen Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben“ Vogelsbergkreis, die bereits den Gemeinschaftsgarten in Angersbach maßgeblich mitgestaltet hat, sei ebenfalls begeistert von der Entwicklung des neuen Gemeinschaftsprojektes. „Der Garten ist schon ohne Bepflanzung bunt und vielfältig an Ideen, Bedürfnissen und Meinungen und das ist toll so.“

    Besonders geeignet sei die Beteiligung am Gemeinschaftsacker für Menschen, die sich zeitlich oder kräftemäßig nicht vorstellen könnten, ein Beet alleine zu versorgen, denen es mehr um den punktuellen Genuss in der Versorgung des Gemüsebeets ginge oder die erste Erfahrungen mit nachhaltigem Gemüseanbau sammeln möchten. „Die Erträge werden dann geteilt oder gemeinsam verarbeitet und verköstigt“, sagt Sophie Schramm.

    https://www.oberhessen-live.de/2021/04/17/neuer-gemeinschaftsgarten-in-lauterbach-eroeffnet/ (mehr …)

  • Gemeinschaftskleingarten in Dresden

    (Mail)

    Der Verein Sommerfrische e.V. hat von seinen knapp über 100 Gärten fast 30 Kleingartenparzellen, die gemeinschaftlich von mehreren Familien bewirtschaftet werden, da der Vereinsvorstand das anstrebt. Das sind alles feste angemeldete Kleingärtner die in Kleingruppen fest Parzellen zugeordnet sind. Einen freien Gemeinschaftsgarten gibt es nur für Kinder in der Anlage. Aber es sind halt auch gemeinschaftliche Gruppen ohne vorher sich zu kennen. (mehr …)

  • Neuer GG in Haidhausen hat losgelegt

    (alerts)
    An der Kreuzung von Seerieder- und Kirchenstraße liegt etwas versteckt eine kleine Wiese. Einst standen dort Spielgeräte, inzwischen aber ist die Grünfläche seit Langem ungenutzt – bis jetzt. Denn am Sonntag wurden dort zehn Hochbeete aufgestellt; tags darauf folgte das Füllmaterial. Nun steht dieser Mini-Garten im Herzen Haidhausens bereit, um darin Karotten und Kartoffeln zu pflanzen, Radieschen und Rucola, Bohnen und Blattsalat. Das Besondere daran: Ums Einsetzen, Gießen, Pflegen und Ernten werden sich Kinder aus der Grundschule an der Flurstraße, der Elterninitiative Kindergruppe Haidhausen sowie einige Anwohner kümmern. Nachbarschaftsgärten Haidhausen – so heißt der neu gegründete Verein, der dieses Projekt infolge eines SPD-Antrags im Bezirksausschuss (BA) Au-Haidhausen initiiert hat. Dass in Absprache mit der Stadt Hochbeete auf öffentlichem Grund stünden, sei Angaben aus dem Rathaus zufolge „ein absolutes Pilotprojekt“, sagt die Vereinsvorsitzende und BA-Angehörige Nina Reitz (SPD). Ziel sei es, das Miteinander im Stadtteil zu fördern und Kindern den Anbau sowie die Wertschätzung von Lebensmitteln näher zu bringen. Ähnliches würde der Verein auch gerne in anderen Nachbarschaften aufziehen. (mehr …)

  • Kesselgarten Viersen: wird eingestellt

    (Mail)

    unser Gemeinschaftsgartenprojekt war von Beginn an nur auf Zeit angelegt. Nun steht die Beendigung des Projekts bevor, da die Fläche demnächst – wie geplant – bebaut werden wird. (mehr …)

  • GG in der Dorfmitte: Ziegenhagen

    (Antrag, Antworten)

    Im Herbst 2019 kamen die Organisator*innen eines Mittagstischs für das Dorf Ziegenhagen auf die Idee, das Gemüse dafür selber anzubauen. Sie bekamen für das Gartenprojekt eine private Wiesenfläche in der Dorfmitte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie sind 10 – 15 Leute, haben Hochbeete gebaut und aus dem alten Hühnerstall eine Hütte gemacht. Schon im ersten Jahr haben sie ihr Saatgut selber vermehrt. Sie sind in Kontakt mit den Biosaatgutbetrieben in der Region.

    – Nach unserem erfolgreichen ersten Jahr sind wir gerade dabei, einen Vertrag mit den Eigentümern zu erarbeiten. Margot und Jochen Hellwig sind Ende 70 und 81 Jahre alt, beide sind sehr fitte, aktive und gewertschätzte Mitglieder des Gärtner*innen-Teams. Sie stammen aus Ziegenhagen bzw. dem Nachbarort. Alle haben ein Interesse, eine langfristige Nutzung vertraglich zu regeln.

    – Alle Beete bewirtschaften wir gemeinsam. Wir haben einen Anbau- und Pflanzplan, der in der Hütte aushängt. Der bewirtschaftete Teil des Gartens ist in vier Felder je 100 m2 aufgeteilt, die aus jeweils 7-8 Beeten bestehen. Zusätzlich gibt es 2 Hochbeete und ein überdachtes Tomatenbeet.

    – Der Mittagstisch kann ja seit einem Jahr wegen Corona nicht stattfinden, wir hoffen, dass wir dieses Jahr wieder loslegen können. Daher ist das Gemüse für alle Gärtner*innen (Selbstversorgergarten) und Überschüsse werden gegen Spende an die Straße gestellt.

    – Die Materialien und Geräte haben in der renovierten Hütte Platz, zu der Alle aus dem Team jederzeit Zugang haben. Anders als in vielen Städten brauchen wir kein Schloß.

      – Am Rande des Gartengeländes fließt einer der drei Bäche, die Ziegenhagen hat. Daraus nehmen wir zur Zeit das Wasser. Wir wollen die Entnahme jedoch mehr und mehr durch Regenwasser ersetzen, da der Bach durch Trockenheitsperioden manchmal wenig Wasser führt.

    – Wir haben im letzten Jahr durch Spenden aus dem Dorf und das abgegebene Gemüse alle Kosten decken können.


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  • Vernetzung im Kreis Siegen Wittgenstein

    (alerts)

    Der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. hat das
    Projekt “Urban Gardening Kreis Siegen Wittgenstein”  und unterstützt durch Vernetzung, Förderung und Beratung Initiativen und Institutionen dabei die Themen ‚Nachhaltige Ernährung‘ und ‚Regionale Lebensmittelproduktion‘ in die Gesellschaft zu tragen. Dabei setzt das Projekt einen besonderen Fokus auf Gemeinschaftsgärten in der Stadt. Neben den Aspekten der Lebensmittelproduktion und Bildung bieten Gemeinschaftsgärten Naherholung im öffentlichen Raum und stellen Orte der Begegnung dar. Lebensmittel fungieren im Projekt als Bindeglied zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Milieus.

    Ziele

        Ein breites Verständnis für den Anbau von Lebensmitteln in der Stadt, sowie die Verwertung und den Sortenerhalt schaffen
        Die Wertschätzung von Lebensmitteln stärken und fördern
        Ein Netzwerk für Urbanes Gärtnern in der Region etablieren und die Stärkung der Netzwerkpartner in ihren individuellen Vorhaben zu nachhaltigen Lebensmittelpraktiken
        Beratung und Bildung der Netzwerkpartner und Privatpersonen
        Lernorte und Räume für Begegnung schaffen
        Gemeinschaft und Integration stärken; Verständnis zwischen Kulturen und Generationen fördern

    http://www.eineweltforumsiegen.de/urban-gardening/ (mehr …)

  • Sportverein in Berlin legt GG an

    (Antrag/Antworten)

    Die Flächen auf den der Gemeinschaftsgarten entstehen soll wurden bisher nicht genutzt. Die Gesamtfläche beträgt insgesamt ca. 110 m² , wobei sich der Gemeinschaftsgarten wie oben bereits erwähnt auf mehrere Flächen verteilt und nicht auf einer einzigen Gesamtfläche entsteht. Hierbei machen Hochbeete ca. 30 m² der Fläche aus und normale Beete ca. 80 m². In unserem Garten sollen ganz unterschiedliche Gemüsesorten angebaut werden, von Tomaten, über Blumenkohl, bis Kürbisse wird hier eine vielfältige Pflanzenwelt geschaffen. Um unser Vorhaben zu realisieren werden wir, wie oben bereits erwähnt, mit Hochbeeten, aber auch mit „normalen“ Beeten arbeiten.  Die Hochbeete werden vom Projektteam selber gebaut. Das „Projektteam“ setzt sich aus einer Gruppe von ca. 15 – 20 Leuten zusammen. Vereinsmitglieder, Ehrenamtler und Nachbarn arbeiten in unserem „Projektteam“ Hand in Hand. Das Projektteam kann von jedem unterstützt werden, eine Mitgliedschaft in unserem Sportverein ist nicht erforderlich. Die  Fortschritte unseres Gemeinschaftsgartens werden in unserem monatlich erscheinenden Newsletter festgehalten. Dieser wird auf unserer Homepage veröffentlicht, und ist für jeden einsehbar. Zusätzlich wird durch ein Hinweisschild an unserem Eingangstor auf den Garten aufmerksam gemacht. Der Garten wird gemeinschaftlich genutzt, eine individuelle Nutzung ist nicht vorgesehen. Absprachen werden basisdemokratisch in der Gruppe getroffen, ein „Projektverantwortlicher“ ist denoch vorgesehen. Die Arbeitsutensilien und Gartengeräte sind in einem Schuppen auf unserem Vereinsgelände untergebracht, dieser ist mit einem Zahlenschloss gesichert. Der Code ist in der Gruppe bekannt. Die Ernte wird von uns im VikiHaus (Vereinsbüro) weiterverarbeitet.  Mit dem geernteten Gemüse wird in unseren Feriencamps frisch und gesund gekocht, das Gemüse wird ebenfalls Hauptamtlichen und Ehrenamtlern zur Verfügung gestellt, sowie Menschen aus unserem Kiez. Die Fräse, die Stichsäge und der Schleifer werden zum Bau der Hochbeete benötigt, diese müssen entsprechend der Jahreszeit, außerdem witterungsfest gemacht werden. Holzfarbe und Malerutensilien werden für die Verkleidung der Hochbeete gebraucht, die Hochbeete werden mit hochwertiger Humuserde gefüllt
    Der Garten setzt sich aus 5 „Teilbereichen“ zusammen, in allen Bereichen wird mit Hoch- und Erdbeeten gearbeitet, außer auf der Dachterrasse. Auf dieser sind nur Hochbeete zu finden. Es kann insgesamt davon gesprochen werden, dass ca. 90% für den Gemüseanbau vorgesehen sind. Für die Hochbeete die neugebaut werden ist eine „Lackierung“ von innen und außen vorgesehen. Es wird nicht nach Prozentsatz entschieden, Wie viel Ernte dem Feriencamp zugeteilt wird. Die Ernte wird unter allen Gärtner*innen verteilt, zudem werden Teile der Ernte im Vereinseigenen VikiHaus weiterverarbeitet und beispielsweise der Nachhilfe, oder dem Feriencamp zur Verfügung gestellt. Entscheidungen werden in der Gruppe basisdemokratisch abgestimmt, hierbei hat jeder das gleiche Mitspracherecht, egal ob: Vereinsmitglied, Ehrenamtler, oder Gärtner*innen aus der Nachbarschaft.


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  • Projekt „Boden gut machen“ im IG Bad Kreuznach

    (Antrag)

    Ziel ist es, im Jahr 2021 die Gemeinschaft im Interkulturellen Garten zu stärken, Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen und die Qualität des Gartenbodens zu verbessern.

    Inhalte

    Der Interkulturelle Garten mit derzeit 35 eingetragenen Mitgliedern, die ca. 80 Gärtnerinnen und Gärtner jeden Alters vertreten bearbeitet einen Gemeinschaftsgarten von 3600 m2 und 25 Gartenparzellen. Der Verein steht vor einer Neuorientierung und Ausrichtung an den ursprünglichen Zielen. Nach einer Phase, wo die einzelnen Gärtner*innen vor allem ihre Gärten bewirtschaftet und teilweise dort Treff- und Feiermöglichkeiten eingerichtet haben, ist die Idee einer Gartengemeinschaft in den Hintergrund getreten. Damit nicht weiter jede*r sein Ding macht, geht es nun darum, gemeinschaftsbildende Aktivitäten zu entwickeln und eine zentrale Mitte im Garten mit Leben zu füllen. Der Vorstand des Vereins ist zudem nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Vorsitzenden Ingo Simon in Teilen neu zusammengesetzt und will die Gartengemeinschaft neu beleben. Wenn auch durch die geltenden Coronabestimmungen Vereinstreffen und Veranstaltungen noch nicht möglich sind, sollten im Jahr 2021 doch Maßnahmen beginnen, die die Gemeinschaft stärken, wie etwa Ausstattung und Gestaltung der ca, 300 m2 großen Gemeinschaftsfläche mit Sitzmöglichkeiten, Grillstelle und Spielmöglichkeiten für Kinder und regelmässigen Gartentreffen, die thematisch gestaltet werden sollten. Unter dem Motto „Boden gut machen“ wollen wir die Bodenqualität verbessern, Trennung der Gartenabfälle machen, gemeinsam neue Methoden des Gärtnerns erarbeiten (Humus bilden, Permakultur, Nachhaltigkeit).


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  • Grüne Unterföhring stellen (erneuten) Antrag für GG

    (mail)

    . Am vergangenen Wochenende hat unsere Fraktionsvorsitzende Gisela Fischer nun den Antrag im Anhang [siehe Seafile/Urbane Gärten/Politik] gestellt und wenn alles gut läuft wird in der Mai Sitzung (12.05.) im Gemeinderat abgestimmt. Den planerischen Input haben Michael (Dr. Michael Heere hat bei unserem Stammtisch das Garchinger Projekt der TUM) und ich gemeinsam erstellt.
    Ein Grundstück nahe der Kleingartenanlage ist auch schon im Gespräch. Noch nicht 100%ig konkret, aber auch der Helferkreis hat Interesse bekundet, ein integratives Projekt im Rahmen des Gemeinschaftsgartens zu initiieren.

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  • MuseumsHackGarten sehr gefragt

    (Mail)
    Die Preisverleihung [Unesco „Soziale Natur“] hat glücklicherweise bereits Mitte August 2020 stattgefunden, immerhin mit noch knapp 100 Personen und einem riesigen Hygiene-Konzept.
    Wir haben die diesjährige Eröffnungsfeier erst Mal abgesagt, da wir einfach nicht wissen, ab wann wieder eine Veranstaltung im Freien mit mehreren Personen stattfinden darf.
    Unser Programm beginnt laut Plan im Mai. Unseren Flyer lassen wir erstmal noch nicht drucken, sobald das PDF- korrigiert vom Grafiker zurück kommt, kann ich Dir es gerne schicken.
    Jedoch konnten wir bisher eine ganze Menge an Reparatur-Arbeiten im Garten durchführen. Die Toiletten wurden erneuert und vor kurzem eine Dach samt Begrünung für einen Lehmbackofen, der im Juni gebaut werden soll, aufgestellt.
    Zum Glück sind wir nicht tatenlos und machen möglich, was geht. Das wissen die Gärtner*innen sehr zu schätzen. Auch unsere 14-tägige Zoom-Meetings helfen in Kontakt zu bleiben.
    Vielleicht schaffen wir es ja im Sommer unser 10-jährige Saison irgendwie zu feiern, wir werden sehen.
    Viele städtische Einrichtungen zeigen großes Interesse den Garten für ihre Veranstaltungen im Sommer zu nutzen. Wir könnten bald wirklich jemanden brauchen, der
    sich darum kümmert. Auf der anderen Seite wollen wir den Garten nicht mit zu vielen externen Aktionen überhäufen, das ist der Gartengemeinschaft nicht unbedingt zuträglich. (mehr …)

  • Bienenprojekt im Wuhlegarten mit Geflüchteten

    (aus Sachbericht)

    Im   Wuhlegarten   wird   seit   über   einem   Jahrzehnt   auch   Imkerei   betrieben.   In   der
    Vergangenheit   wurde   dies   hauptsächlich   durch   Einzelpersonen   betreut   und   von   der
    Gartengemeinschaft begleitet, zB um die Bienenhaltung herum im Wuhlegarten gemeinsam
    Kerzen gegossen und auf diese Weise das eigene Wachs gemeinschaftlich genutzt. Die
    Imkerei wurde auf Festen und zu Öffnungszeiten der Öffentlichkeit vorgestellt und war
    immer ein besonderer Anziehungspunkt für Interessent*innen. .
    Der   Sinn   der  Anschaffung   war   insbesondere,   den  Wachskreislauf  zu   schließen   und   in
    Zukunft   auf   den   Kauf   von   Wachstrennwänden   verzichten   und   das   Wachs   aus   der
    wesensgerechten Haltung aus dem Wuhlegarten verwenden zu können – ein geschlossener,
    nachhaltiger Wachskreislauf also. Dies war soweit auch möglich.
    Durch die pandemiebedingten Auflagen des Wachses konnte allerdings das Durchführen von
    öffentlichen Veranstaltungen, sowie das Nutzen von Wachs für Mitglieder und interessierte
    zB beim Kerzengießen nicht wie gewünscht durchgeführt werden. Dieses hätte im nahen
    Nachbarschaftszentrum   (Rabenhaus   e.V.)   innen   stattgefunden,   was   die  Auflagen   nicht
    gestatteten;   von   öffentlichen   Veranstaltungen   ausser   den   Öffnungszeiten   hat   der
    Wuhlegarten 2020 ganz abgesehen. Auch die – noch immer mögliche und vorgesehene –
    Nutzung des Geräts durch andere Gemeinschaftsgärten, konnte unter diesen Umständen
    nicht wie gewünscht angeboten angeboten werden.

    Diese Dinge sind aber wenn dann aufgeschoben, nicht aufgehoben. 2021 wird die Imkerei
    im Wuhlegarten als Projekt „neu“ gestartet: in Kooperation mit dem Verein Türöffner e.V. –
    Jobvermittlung für geflüchtete Menschen – wird ein Bienenkollektiv gegründet. Wir werden
    zunächst 5 Bienenvölker haben, und ein erfahrener Imker wird die nötigen Kenntnisse an
    eine   Gruppe   Gartenmitglieder   weitergeben,   so   dass   innerhalb   der   nächsten   zwei
    Bienensaisons eine Gruppe von Menschen sowohl das Imkern erlernt, als auch befähigt
    wird,   das   entsprechende   Wissen   an   Interessierte   aus   der   Gartengemeinschaft   und   der
    Nachbarschaft weiterzugeben. Sowohl das Honigschleudern als auch die Verarbeitung von
    eigenem Wachs werden in Zukunft Gruppentermine sein.
    Das   Interesse   an   der   Imkerei   sowohl   in   der   Gartengemeinschaft   als   auch   im
    nachbarschaftlichen Umfeld steigt jedes Jahr. Ein Projektziel ist es, den Wuhlegarten als
    Imkerei-Ort mittelfristig als Ansprechpartner im Umfeld und Lernort zu befähigen.
    Die entsprechenden Aktionen sollen auch ausführlich dokumentiert werden, sowohl von
    einer Fotografin, die dem Türöffner e.V. angehört, als auch Mitgliedern des Wuhlegartens. (mehr …)

  • Kunstgemüse: Gemeinschaftsgarten entsteht in einem Park in Berlin-Pankow

    (Mail)

    * Urban Gardening im Blankensteinpark – Bezirk unterzeichnet Vereinbarung mit der Initiative „Kunst&Gemüse“

    01.04.2021, 13:32 Uhr – Bezirksamt Pankow []

    Urban Gardening im Blankensteinpark – Bezirk unterzeichnet Vereinbarung mit der Initiative „Kunst&Gemüse“

    Ein Gemeinschaftsgarten, an dem sich Menschen unabhängig von sozialem Status, Religion oder Herkunft treffen und austauschen können – das ist das Konzept der Initiative Kunst & Gemüse. Realisiert werden soll das Projekt am südlichen Ende des Blankensteinparks (nahe der Eldenaer Straße) auf einer Fläche neben dem dortigen alten Portierhäuschen. Dazu hat das Straßen- und Grünflächenamt Pankow mit den Initiator:innen von „Kunst&Gemüse“ nun eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Passend zum Frühlingsbeginn können die gärtnerischen Aktivitäten damit ab sofort starten und dem Blankensteinpark mit bunten Hochbeeten ein attraktiveres Gesicht geben.

    Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, sagt dazu: „Für lebendige Kieze braucht es unbedingt so engagierte Initiativen wie „Kunst& Gemüse“. Ich freue mich daher sehr, dass wir nach intensiven Vorabsprachen nun endlich die Vereinbarung unterzeichnen konnten und wünsche „Kunst & Gemüse“ viel Erfolg für ihre gärtnerischen Aktivitäten“.


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  • Penzberg: Gärtner*innen werden gesucht

    (alerts)

    „Penzberger sollen künftig gemeinschaftlich gärtnern können. Auf Antrag der Stadtratsfraktion Penzberg Miteinander soll die Stadt eine Fläche anbieten, auf der ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Doch ehe sich die Verwaltung auf die Suche nach einem geeigneten Areal macht, möchte man im Rathaus wissen, ob die Bürger überhaupt Interesse an einem solchen Projekt haben – und ob sie Verantwortung dafür übernehmen.

    „Urban Gardening“ gibt es seit vielen Jahren. Im Kern geht es um das Anliegen, städtische Flächen grüner und schöner zu gestalten, die Kunst des Gärtnerns im Wissen der Bevölkerung zu verankern, das Bewusstsein für die Herkunft von Nahrung zu schärfen und gemeinschaftliches – oft auch interkulturelles – Handeln zu stärken. Wer sich engagieren möchte, kann sich bis zum 30. April bei der Abteilung 6 – Klima- und Umweltschutz – im Rathaus per E-Mail oder Brief mit Anschrift und Kontaktdaten melden. Im Rahmen der Abfrage möchte die Stadtverwaltung auch die Verantwortlichkeit oder die Übernahme einer Schirmherrschaft klären. Wer sich vorstellen kann, auch organisatorisch als Ansprechpartner mitzuwirken, soll dies in seinem Schreiben mit angeben.“

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/urban-gardening-stadtgarten-penzberg-sucht-interessenten-1.5256037 (mehr …)

  • IG Coswig: finanzielle Unterstützung anderer weggebrochen

    Der IG Coswig hat sich an uns gewendet mit einem Antrag rund um Kosten, die sie in anderen Jahren durch andere Quellen finanzieren konnten. Diese Quellen sind (derzeit?) versiegt.

    wie immer interessiert mich, wie viele Gärtner*innen ihr nun seid?

    Wir sind derzeit 25 Gärtnerinnen und Gärtner, etwa 10 sind jede Woche dabei, einige können sich nur selten, d.h. ca. 3 oder 4 , 10 ? mal im Jahr an unseren Gartenaktionen beteiligen weil sie Auswärts wohnen oder in ihrer Arbeit eingespannt sind.

    die Kosten für den Pferdemist: sind das Kosten für den Transport? Und kann euch der Reitstall oder woher ihr den Mist bekommt, nicht zumindest einen Teil spenden?

    Es sind die Kosten für den Pferdemist, den Transport macht der Pferdehalter so für uns. Wir haben (nicht nur zu ihm) eine gute Beziehung aufgebaut, es gibt immer ein nettes Gespräch bei der Anlieferung über Lagerung des Stallmist, Kompostierung, Pferde.. Die Transportkosten sind allgemein angestiegen, da spielen ja Reparaturen, Abschreibung des Fuhrparks, Sprit natürlich mit rein. Wir bringen ihm dafür dann in der Erntezeit mal etwas Gemüse. Da freut er sich und wir sehen seine Pferde. Aber er hat ja einen Wirtschaftsbetrieb und muss seine Kosten decken. Gerne würde er uns einen Teil des Stallmistes spendieren, aber er kann es sich nicht leisten. Er macht uns einen sehr guten Preis, 25 euro für eine Fuhre aus Hänger und Zugmaschine. Wir haben die Preise der Anbieter unserer Gegend verglichen, er ist wirklich der günstigste.

    Kompostiert ihr selber und reicht dieser Kompost nicht aus? Wie ist eure mittelfristige Strategie, um die Böden fruchtbar zu halten ohne z.B. Pferdemist zukaufen zu müssen?

    Wir kompostieren von Anfang an selber. Dazu nehmen wir nicht nur die Grün-„abfälle“ aus unserem Garten sondern die Gärtner der Umgebung bringen uns Grünschnitt. Bei Sluka haben wir Federn geholt, in der Erntezeit ließen wir uns Trester von der Kelterei Sell bringen. Aber seit einigen Jahren kostet der Transport hierfür. Wir haben uns Rasenschnitt bringen lassen, auch unsere Nachbarn der kath. Kirche schaffen ihr Laub zu uns. Wir nehmen an organischen Material, was wir kriegen können und setzen es in langen Mieten auf. Dann wird es umgesetzt, dabei gesiebt und so gewinnen wir Kompost. Ein guter Dünger, für Möhren, Zwiebeln, Kohl, Salat aber es reicht als Dünger für Starkzehrer immer noch nicht aus. Daher arbeiten wir Pferdemist mit ein. Äußerst erschwerend für unseren Humuskreislauf wirkte sich die extreme Trockenheit der Jahre 2018, 2019 und 2020 aus. Von dieser Trockenheit war Sachsen neben Brandenburg stärker betroffen als andere Bundesländer. Somit kamen die Umsetzungsprozesse in unseren Kompostschichtungen nahezu zum Erliegen, weil es einfach fast nie regnete. Es war uns nicht möglich, den Kompost zu bewässern, wir waren froh, dass wir Wasser für unsere Pflanzen hatten. Wir haben die Strategie, so eine große Menge wie möglich an organischem Material günstig zu bekommen und zu kompostieren. So wird der Boden mit Humus angereichert, Wasserhaltevermögen und Nährstoffgehalt verbessert. Wir haben in den letzten 13 Jahren aus hellem Sandboden schon eine humusreiche Erde gemacht. Außerdem mulchen wir den Boden, um den Humusabtrag durch Wind zu verhindern. Unser eigener Kompost reicht nicht aus, um den Nährstoffbedarf der Gemüsepflanzen zu decken. Auch Kartoffeln brauchen Stallmist, wir haben es mal ohne probiert auf einem Versuchsbeet. Sie wurden nur so groß wie Nüsse. Der Stallmist führt dem Boden auch eine erheblicheMenge an organischem Material zu und verbessert sehr effektiv den Humusgehalt. Somitist es auch eine weitsichtige Bodenverbesserung.

    Wie viele Pflanzen braucht ihr? Auf welche Größenordnung beziehen sich die angegebenen Kosten?

    Wir brauchen 100 Gurkenpflanzen, veredelte wegen der Gurkenwelke, 200 Tomatenpflanzen, 150 kg Pflanzkartoffeln.

    Wie sieht es bei euch mit der Eigenanzucht der Pflanzen aus? Gewinnt ihr selber Saatgut oder habt ihr das vor?

    Wir ziehen Gurkenpflanzen nicht selbst an, weil es ohne heizbares Gewächshaus nicht möglich ist, so kräftige und veredelte Jungpflanzen zur Pflanzung Mitte Mai herzustellen. Dies geschieht in der benachbarten Jungpflanzenanzucht Frühgemüsezentrum Dresden. Mitte/Ende Mai sollte auch gepflanzt werden, sonst ist die Ernte-Saison nur kurz mit viel weniger Ernte. Ein benachbarter Gärtner zieht für uns die Tomatenpflanzen vor, im heizbaren Haus, so dass wir Mitte Mai sehr kräftige und robuste Pflanzen haben. Das ist der beste Start! Wir haben gesehen, wie am Fenster Tomatenpflanzen zu Hause vorgezogen werden, es sind durch den Lichtmangel und die nicht optimale Temperatur nur sehr kleine schwache und anfällige Pflanzen, die dann sehr lange brauchen um zu wachsen.Im Preis der Gurken- und auch Tomatenpflanzen schlagen sich die gestiegenen Heizkosten der Gärtnereien nieder. Aber wir ziehen selbstverständlich Salat, verschiedenste Kohlarten und Kräuter selbst an.Hier verwenden wir Saatgut von Dreschflegel, dieses haben wir schon selbst vermehrt. Wir tauschen auch Saatgut mit Gärtnerinnen und Gärtnern aus Coswig und Radebeul. Das ist sehr spannend. Möhren und Mangold haben wir noch nicht eigens vermehrt, bei Pastinaken machen das hingegen schon lange so. Wir wollen dieses Jahr ausprobieren, von Möhren und Mangold Saatgut zu gewinnen.

    Was soll mit der Folie ausgebessert werden und gäbe es dafür auch plastikfreie Alternativen?

    Mit der Folie wollen die Zelte neu beziehen, weil die Gewächshausfolie einige Jahre hält, aber dann altert und reist. Es gibt als plastikfreie Alternative nur Glashäuser. Diese sind inder Anschaffung vergleichsweise ganz erheblich teurer als Foliezelte. Wir würden zudem ein Gewächshaus aus Glas nicht genehmigt bekommen, weil es ein festes Bauwerk ist. Die Gewächshausfolie hat gegenüber Glas folgende Vorteile: geringes Gewicht, dadurch leicht zu verwenden als Bespannung, kein gefährlicher Glasbruch, kann bei Beschädigungproblemlos geklebt werden, dünner als Glas, dadurch wird weniger Material eingesetzt. Elastisch, geht bei Schneelast oder Hagel nicht kaputt. Wir verwenden unsere Folie so lange wie es geht und kleben Beschädigungen. Aber nach Jahren altert die Folie auch undwird brüchig. Folie verwenden wir auch als Abdeckung für Beete, Salat im Frühjahr oder für Erdbeeren als Frostschutz in der Blüte. Sie ist sehr vielseitig einsetzbar und wir können effektiv ein vorteilhaftes Pflanzenklima damit erzeugen.

    Wie war das nochmal mit der Beteiligung der Gärtner*innen an den Kosten?

    Unsere Gärtnerinnen und Gärtner arbeiten im Garten so oft sie es ermöglichen können, manche auch 2 mal die Woche. Sie bezahlen einen Mitgliedsbeitrag von 36 Euro im Jahr. Das Gemüse, dass sie mitnehmen, wird meist bezahlt. Manchmal verteilen wir eine gleiche Menge der Ernte an Alle, auch als Motivation. Das ist ein finanzieller Anteil, der vielleicht nicht so hoch erscheint, aber es wird auch körperlich viel geleistet von jedem Einzelnen. Wir haben auch Mitglieder weit über 70 und diese arbeiten immer noch mit ihren Händen und legen die Flächen mit an. Die finanziellen Situationen jedes Einzelnen sind am Minimum, oft ist gerade der Beitrag leistbar und ein Zuschuß zum Wasser.


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  • Rote Beete Berlin: Gartenwerkstatt soll in Seecontainer entstehen

    (Antrag/Antworten)

    Die  Community  des  Gemeinschaftsgartens  Rote  Beete  (60-70  Engagierten)  überlegt  sich
    schon  seit  einiger  Zeit  einen  Ort  zu  haben,  wo  es  in  guten  Bedingungen  gewerkelt  und
    gebastelt  werden  kann.  Diese  Gedanken  kamen  in  unseren  Plenumssitzungen  (einmal  im
    Monat) in der letzten Zeit vermehrt zum Ausdruck. Seit 4 Jahren Grass Roots Arbeit, wilden
    Bauaktionen und Ausbreitung des Gartens, Organisation in AGs und Autonomisierung und
    Spezialisierung der Kompetenzen und Wünschen, haben wir immer mehr Leute dabei, die
    Lust  haben  zu  werkeln,  dies  aber  nicht  auf  dem  Boden  oder  total  verkrummt  machen
    wollen/möchten, wo der Rücken dabei leidet… Diese Leute aus der direkten Nachbarschaft
    möchten  eine  kleine  Werkstatt  haben,  wo  es  eine  Werkbank  gibt,  alles  Werkzeug  und
    Elektrogeräte da parat ist und ordentlich aufgeräumt ist, leicht zu finden ist und nicht mit
    den Gartenwerkzeugen gemischt werden und meist verloren gehen.
    Seit Jahren steht einen Seecontainer (6m lang) auf unserem Gelände, den wir jetzt erwerben
    könnten. Dieser war nämlich bisher im Besitz des Inhabers des Hotel de France (direkt neben
    dem Garten) und war als Nebenlager genutzt und für uns als Garten somit unzugänglich und
    sogar störend (weil er Platz genommen hat). Der Hotelinhaber und seine Firma als solche
    sind jetzt in Rente gegangen. Jetzt haben wir die Möglichkeit diesen Container abzukaufen
    und da er bereits am richtigen Platz steht können wir den Transport uns sparen. Strom ist
    auch vorhanden.  
    Mit diesem Erwerb möchten wir gerne eine ausgestattete Gartenwerkstatt ins Leben rufen
    und ein Nutzungskonzept mit der Gartengemeinschaft erarbeiten, den Container ausbauen,
    anpassen.  
    Die  Werkstatt  wird  im Kern für und  mit  der  Gartengemeinschaft  konzipiert. Dass  wir  hier
    nach einer Förderung für diese Werkstatt fragen, kommt aus der Gemeinschaft selbst, weil
    immer mehr bau- und bastelfreudige Menschen dabei sind, die Lust auf ein „Upgrade“ im
    Garten  haben.  Es  ist  sehr  denkbar,  dass  aus  dieser  schönen  Gelegenheit  sehr  viele  kleine
    Workshops und Wissensvermittlung in Richtung Kinder (benachbarte Kitas), Nachbarn und
    andere  Zielgruppen  stattfinden  werden,  da  wir  generell  im  Garten  Rote  Beete  dafür  viel
    unternehmen.
    Im Garten wird eine AG Werkstatt dafür gegründet, die sich ein Konzept zusammen mit dem
    CFB  ausdenken  wird,  um  sowohl  die  Nutzung  wie  auch  die  Verantwortung,  die
    Partnerschaften und Schlüsseldiensten zu planen und im Gang zu setzen.

    • Wo genau soll der Container stehen? Der Container steht bereits auf dem Gartengelände seit 3 Jahren war aber bisher im Besitz des Inhabers des Hotel de France (direkt neben dem Garten) und für uns unzugänglich und sogar störend (weil er Platz genommen hat), der jetzt in Rente gegangen ist. Wir würden ihm den Container also abkaufen und somit uns auch Transportkosten sparen. Tom hat mir erzählt, dass ihr eventuell einen weiteren Teil eines Parkplatztes dazu bekommt. Soll der da stehen oder ist das dann Ort für die „richtige“ Offene Werkstatt? Ja das stimmt das wollen wir und wir hatten uns darüber mit Tom auseinandergesetzt. Das ist aber ein Projekt was noch sehr viel Klärungsbedarf (Bebauungsmöglichkeiten, Konzeptualisierung, Auseinandersetzung mit der örtlichen Politik) hat und wo wir nicht in absehbarer Zeit uns hinprojezieren können. Diese offene Werkstatt würde aber auf dem CFB Gelände kommen, das heißt in unmittelbarer Nähe des Containers.
    • Wie soll der Container ausgestattet werden, was soll darin gemacht werden können? Und wie würdet ihr diese Ausstattung finanzieren? Der Container sollte auf jeden Fall eine Werkbank bekommen, wo leute bequem und ohne sich den Rücken kaputt zumachen (ich denke hier an ältere Gartenaktivisten) arbeiten können aber auch draußen arbeiten können mit einem ordentlichen Lagerraum. Dazu käme eine Werkzeugtafel mit allem nötigen Werkzeug, um zu basteln und Kleinkramm zu reparieren und Eisenwaren aller Arten. Es würden Garteninterne „Baustellen“ damit ermöglicht aber auch die Durchführung von individuellen Kleinprojekten, Bastel- oder Reparaturaktionen von Gartenengagierten mit ihren Freunden, Nachbarn etc.. Momentan ist dieses Werkzeug in unserer  Gartenlaube mit den Gartenwerkzeugen gemischt, was zu Verwirrungen führt und der Platz einfach zu eng macht). Wir würden auch einen geschlossenen Schrank dadrin haben wo die elektrogeräte (Bohrmaschine/schleifmaschine etc) risikogering zur Verfügung gestellt werden könnten (ohne Abhängigkeit vom CFB). Vieles von diesen Werkzeugen und Geräten sind bereits vorhanden. Wir denken auch an Fahrradwerkzeug und Reparaturfahrradstände, die wir drin lagern könnten und beliebig im Rahmen Pop up Fahrradselbstreparaturwerkstatt nutzen könnten. Weiteres und mehrfaches Werkzeuges würden wir gerne auf Spendenbasis/Spendengabe der GartennutzerInnen oder Nachbarn bekommen, bei Wohnungsauflösungen recherchieren und ggf. mit Crowdfunding und/oder weitere örtliche Subventionen finanzieren.
    • Soll es Strom geben? Ja auf jden Fall wird es gewährleistet
    • Wäre die Gartenwerkstatt offen für die Nachbarschaft oder für wer könnte sie wann und unter welchen Bedingungen nutzen? Die Werkstatt wäre im Kern für und mit der Gartengemeinschaft konzipiert. Dass wir hier nach einer Förderung für diese Werkstatt fragen kommt aus der Gemeinschaft selbst, weil immer mehr bau- und bastelfreudige Menschen dabei sind, die Lust auf ein „Upgrade“ im Garten haben. Es ist sehr denkbar, dass aus dieser schönen Gelegenheit sehr viele kleiner Workshop und Wissensvermittlung in Richtung Kinder (benachbarte Kitas), Nachbarn und andere Zielgruppen stattfinden werden, da wir generell im Garten Rote Beete daafür viel unternehmen
    • Wer wäre zuständig für die Werkstatt oder gibt es ein Team? Im Garten wird eine AG Werkstatt dafür gegründet, die sich ein Konzept zusammen mit dem CFB ausdenken wird, um sowohl die Nutzung wie auch die Verantwortung, die Partnerschaften und Schlüsseldiensten zu planen und im Gang zu setzen.


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  • Stadt Braunschweig bietet kostenfreie 12 Kleingartenflächen zum gemeinschaftlichen Gärtnern an

    Die Stadt Braunschweig bietet ab diesem Frühjahr zwölf Kleingartenparzellen in unterschiedlichen Kleingartenvereinen zur Nutzung an. Die Gärten können als grüne Lebensräume von Jugendgruppen, sozialen Vereinen und anderen Menschen mit Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern kostenfrei genutzt werden. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Das Projekt ist Teil des Förderprojekts „Erhöhung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ und wird mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union realisiert.

     

    Die Parzellen werden zurzeit hergerichtet und unter anderem mit einem Gerätehaus ausgestattet. Anschließend können die Gruppen mit der Bewirtschaftung der Flächen beginnen und Gemüse- und Blumenbeete anlegen. Bei der Auswahl von Pflanzen, Anbaumethoden, der geeigneten Pflege und sowie allen weiteren Fragen rund um das Urban Gardening gibt es bei Bedarf Unterstützung von der Stadt, dem Julius-Kühn-Institut oder der TU Braunschweig. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Nutzung der Parzellen ist für die Gruppen kostenfrei.

     

    Bewerben können sich engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich vorstellen können, bei dem Projekt langfristig und nachhaltig mitzuwirken, und als Verein oder Gruppe organisiert sind, wie beispielsweise Jugend- und Erwachsenengruppen, Kinder- oder Schulgruppen, Senioren-, Koch- oder Nachbarschaftsgruppen. Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist lediglich, einen Verantwortlichen zu benennen, der sowohl für die Organisation innerhalb der Gruppe und deren Arbeit im Kleingarten zuständig ist, als auch als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für den Austausch und die Kommunikation zwischen Stadt, Kleingartenverein und Gruppe fungiert. Eine Bewerbungsfrist oder besondere Anforderungen gibt es nicht.

     

    Hintergrund zum Projekt

    Im Dezember 2017 erhielt die Stadt Braunschweig einen Förderbescheid für das Projekt ‚Erhöhung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig‘, das zur Steigerung der Biodiversität, des Biotopverbundes- und des Artenschutzes in der Stadt Braunschweig beitragen soll. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem 500 Kopfweiden gepflanzt, mehrere Streuobstwiesen und Blühflächen angelegt, und das „Urban Gardening“ gefördert.

    Durch die über das gesamte Stadtgebiet Braunschweigs verteilten rund 8000 bewirtschafteten Kleingärten entsteht ein grünes Verbundsystem, das vielfältige soziale und ökologische Funktionen für die Stadtgesellschaft erfüllt sowie das Stadtklima und das Ökosystem positiv beeinflusst. Der Stadt Braunschweig wurden vom Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. zwölf nicht mehr genutzte Kleingartenparzellen aus verschiedenen Kleingartenvereinen für das Projekt zur Verfügung gestellt, die von engagierten Bürgergruppen genutzt werden können.
    http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1068189.html

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  • Freiluftkino in Magdeburg: im Innenhof mit Gartenprojekt

    (alerts)
    Im Magdeburg wird ein Kino saniert. Im Innenhof soll ein Freilichtkino innmitten eines Gartenprojekts entstehen

    […]
    Und tatsächlich ist dies gelungen. 39.609 Euro haben Freunde und Unterstützer des Studiokinos in den vergangenen Wochen gespendet. Vereinschef Frank Salender freut sich natürlich: „Das trägt ungemein und macht einen Stolz.“
    Kino-Innenhof herrichten

    Er weiß, dass das Studiokino Stammbesucher und Fans hat, die spendeten, doch dass sich auch so viele beteiligten, die keine direkten Filmfans sind, beeindrucke und bestätige ihn in dem Mammutprojekt „Sanierung“. Das Geld, das über den Eigenanteil hinausgeht, kann der Verein gut gebrauchen. Schließlich gibt es kaum eine Ecke, die nicht angepackt werden muss. Vor allem möchte der Verein aber auch den Innenhof, der den wenigsten bekannt sein dürfte, herrichten. Geplant ist ein Freiluftkino, das in einen urbanen Garten integriert ist. Hierfür erarbeitet Salender mit Quartiersmanagerin Franziska Müller und weiteren Partnern ein Konzept, dass die Bewohner der Neuen Neustadt einbezieht.

    Gemeinsam mit den Menschen, die rund um das Moritzplatzquartier leben, soll der Garten angelegt und bewirtschaftet werden. In Hochbeeten soll es grünen und blühen. Tomaten, Radieschen, Erdbeeren – „Urban Gardening“ sei das Stichwort. Und inmitten dieser rund 300 Quadratmeter großen Oase sollen etwa 100 Kinofans künftig Filme schauen können. Die Leinwand sei bereits befestigt. Im Moment teste man eine App, die es ermöglicht, den Ton des Filmes übers Handy zu hören, verrät Frank Salender.
    Filmstart Ende April 2021

    Mit der Begrünung wollte der Verein bereits am 1. April 2021 beginnen.[…]

    https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/kultur-neues-freilichtkino-fuer-magdeburg

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  • IG in Wiesbaden darf nur öffnen, wenn sie ein Klo haben

    (Antrag, Antworten)

    WisaWi, der Träger, hat u.a. einen Garten an einer Unterkunft aufgebaut. Um da weiter tätig sein zu können, brauchen sie eine Toilette, ansonsten dürfen sie den Garten nicht öffnen.

    1. Wie viele Menschen nutzen den Gemeinschaftsgarten/haben ihn durchschnittlich im letzten Jahr genutzt (trotz Corona)

    Das war unterschiedlich, 15 – 35 Menschen an den Tagen, wenn wir vor Ort waren und an Aktionstagen auch mehr (ca. 50). Manchmal wetterbedingt auch niemand. Jedoch nicht so viele, wie in den Vorjahren, das ging wegen Corona nicht. Es wurde vom Amt nicht erlaubt, dass die Menschen den Code für die Eingangstür bekommen, somit konnte niemand alleine hinein, was zum Gärtnern aber erforderlich gewesen wäre. Deshalb nur die Gemeinschaftsbeete und Kinderbeete, die wir dann, wenn nötig gegossen haben, im Sommer dann kurz nach der Arbeit. Dieses Jahr darf der Garten zwar nicht offen bleiben erstmal (früher war er bis 22 Uhr geöffnet), aber die Menschen, die in den Garten kommen und ihn nutzen, dürfen den Zahlencode bekommen. In den Jahren zuvor haben ca. 60 geflüchtete Menschen Beete angelegt und noch mehr Menschen befanden sich so im Garten.

    2. Wie viele Menschen werden die Komposttoilette zusammen bauen und wo soll der Bauworkshop stattfinden?

    Es werden so viele Menschen die Komposttoilette bauen, wie dann gestattet ist und praktikabel. Da wir einige Menschen haben, die aus gleichen Hausständen kommen (sowohl ehrenamtliche Einheimische, als auch ehrenamtliche Geflüchtete aus dem Verein), sind da durchaus einige möglich. Zu viele sollten es dabei aber nicht werden. Mein Mann ist Tischlermeister und wird dies alles leiten. Es findet alles im Garten statt. Wir halten uns (abgesehen von der Betreuung, wobei diese Menschen ebenfalls im Garten oft mitmachen) corona-bedingt mit Vereinssachen nur noch im Garten auf. Die Komposttoilette ist notwendig, da wir den Garten sonst für Gäste, das Come together Cafe, die Menschen der Unterkunft  nicht öffnen dürften.

    3. Besteht die Kindergruppe aus Kindern, die in der Unterkunft wohnen oder sind da auch Nachbarskinder dabei?

    Die „richtige“ Kindergruppe besteht aus Kindern der Unterkunft und ehemaligen Kindern der Unterkunft in diesem Jahr (wegen Umzug, sie haben aber schon gefragt, wann es endlich losgeht ;)), es kommen aber auch desöfteren andere geflüchtete Eltern mit ihren Kindern vorbei, z.B. die im Come Together Cafe mitmachen (das Come together Cafe hat eine Kooperation mit uns und sie können den Garten dementsprechend nutzen, bei allem mitmachen und auch ihr Café immer Donnertags abhalten).

    4. Bitte erläutern Sie das Kinderhaus noch ein wenig: wofür wurde es bisher genutzt? Letztes Jahr wurde es erst einmal aufgebaut (mit Kindern und Erwachsenen zusammen) und von den Kindern verschönert (bemalt). Im Winter/Herbst/ und bei Sturm wurde es als Lagerstätte genutzt, z.B. für Gartenmöbel und diverse andere Dinge. Dieses Jahr wird es für die Kinder eingerichtet, da in unserem „Erwachsenenhäuschen“ nicht auch noch Platz für Kindersachen ist und es deswegen im Erwachsenenhäuschen sehr chaotisch war. (Dafür beantragen wir hier aber kein Geld) . Das Kinderhaus ist dann nur für die Kinder (und Betreuerinnen).

    Das Kinderhaus wird aber im Winter weiterhin als Lagerstätte genutzt.

    Was soll nach Ausbau dort weiter passieren? 

    Der Anbau ist dafür da, Gartenmöbel, Schubkarren, Transportwägen und anderes im Regen/Winter zu schützen, ansonsten kann er im Sommer vielfältig genutzt werden, z.B. können auch Menschen auf  Gartenmöbeln darunter sitzen und spielen, Deutsch lernen, sich unterhalten, Hausaufgaben mit ihren Betreuern machen etc.. Da der Garten sehr groß ist, jedoch keine (großen) Bäume hat und wir nur einen richtigen, aber kleinen Holzpavillon haben, hätten wir auch noch einen Schattenspender, unter dem man sitzen kann.

    Wer würde die Kinderwerkstatt nutzen und ist diese nur für Kinder? Wer kümmert sich dann um die Kinderwerkstatt und wie soll diese ausgestattet werden?

    Die Kinderwerkstatt kann von Erwachsenen und Kindern benutzt werden.

    Zum Beispiel gibt es dann auch einen Platz für unsere (Erwachsenen) Werkbank. Wir haben bereits einige Werkzeuge für Kinder und Erwachsene und eine Werkbank für kleinere, die noch nicht die Große benutzen können, soll angeschaff werden (nicht mit Ihren Fördermitteln). 
    Im Prinzip ist es auch im Garten so, dass wir so gut wie alles mit den Kindern zusammen machen, das war von Anfang an so. Sie lassen sich auch gar nicht davon abhalten.

    Als Lager kann die Werkstatt im Herbst/Winter auch genutzt werden. Wir haben leider auch viele Sachen und auch Pflanzen, die im Winter etwas geschützt werden müssten, aber bisher kaum Lagerfläche als Schutz, sodass vieles auch frühzeitig kaputt geht. Manches wird auch mit Folie abgedeckt, aber das geht nur bei Manchem und schützt auch nur bedingt.

    5. Wer wird sich um die Säuberung und Leerung der Komposttoilette kümmern und was soll mit den Hinterlassenschaften dann passieren?

    Nowato wird die Wartung übernehmen und die Verwertung der Reststoffe durch Kompostierung, da wir dies hier weder im Garten dürfen, noch in den Kläranlagen. Das war die beste Möglichkeit und wird so auch noch verwertet. Kostet natürlich auch Geld, aber etwas anderes haben wir trotz Suche nicht gefunden.

    Säubern werden wir die Toilette/das Handwaschbecken natürlich auch, schon alleine wegen des Hygienekonzepts. Die Toilette werden nur Ehrenamtliche von WisaWi und Gäste nutzen. Die Tonnen wird Nowato säubern.


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  • CDU initiiert Gartenprojekt in Möchengladbach

    (alerts)
    Ein kleines, aber umso interessanteres Projekt aus dem Stadtentwicklungsprogramm „mg+“ nahm der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) in dieser Woche in Augenschein. Auf einer ungenutzten Grünfläche im Bezirk Mönchengladbach-Lürrip wird ein besonderes „Urban-Gardening“-Projekt aus dem Masterplan Stadtbezirke umgesetzt. In der Bezirksvertretung Mönchengladbach Ost wurde hierfür 20.000,00 € Fördermittel beschlossen. Die Initiative für dieses Projekt übernahm Frank Eibenberger, Ratsmitglied der CDU.

    Das Grundstück befindet sich am Giertmühlenweg, Ecke Habichtstraße, unmittelbar an der Bahnstrecke nach Düsseldorf und dem Gladbach. Krings konnte sich vor Ort überzeugen, wie hier aktuell ein Urban Garden entsteht, der für jede Bürgerin und Bürger zugänglich ist – ein Ort für Menschen, Tiere und Natur. Im Mittelpunkt steht das gemeinschaftliche Bewirtschaften von städtischen Flächen. „Eine schöne Idee das ungenutzte Flurstück umzugestalten und hier eine kleine Oase für Pflanzen und Menschen entstehen zu lassen“, findet Krings. „Das ist nicht nur optisch eine Verschönerung, sondern hier geben wir der Natur mitten in der Stadt auch einen Entwicklungsraum zurück. Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger Interesse zeigen, sich auf dieses Projekt einlassen und alle es pfleglich behandeln“, so Krings weiter. Umgesetzt wird diese Idee auf ehrenamtlicher Basis mit Professioneller Hilfe der Permakultur Designerin Lena Schmitz. Permakultur ist eine Kultur, in der nachhaltige Lebensformen und Lebensräume unterstützt, entworfen und aufgebaut werden. An diesem Ort entstehen Hochbeete für Gemüsesorten aller Art, dazu noch eine Hochbeet-Spirale mit Sitzgelegenheit zum Verweilen, eine Kräuterspirale, Obstbäume, Beerensträucher und ein Pilzaufbau auf Baumstämmen.

    Blumen und Zierpflanzen haben in Ergänzung dazu aber auch einen Platz. Als Gastgeschenk brachte Dr. Günter Krings drei dieser Exemplare mit und freute sich, diese mit Frank Eibenberger gleich einpflanzen zu können.

    https://lokalklick.eu/2021/03/18/schaffung-einer-gruenen-oase-fuer-mensch-und-tier/ (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Brückenbauer legt los

    (alerts)

    In dem Freigelände des ehemaligen evangelisch-methodistischen Kindergartens enteht das erste öffentliche „Urban-Gardening“-Projekt des neu gegründeten Vereins „Brückengärten“. Menschen ohne eigenen Garten können hier gemeinsam Gemüse und Beerensträucher anbauen.

    „Jetzt kommen wir zum schönen Teil“, lachen Yanna Lorang und Ina Stenger und beginnen, Osterglockenzwiebeln in die Erde zu stecken. Den ganzen Samstagmittag haben die beiden Vorsitzenden des in Gründung befindlichen Vereins „Brückengärten“ in ihrem ersten Gartengrundstück geschuftet. Berge abgeschnittener Brombeerhecken zeugen von der mühevollen Arbeit.

    Zum Glück hatte Gartenmeisterin Marlen Friedo von DRK-Biotopia die beiden Herzfreundinnen mit fachlichem Rat und sichtlich geübter Tat dabei unterstützt, die Hecken und Gehölze in dem Freigelände des ehemaligen evangelisch-methodistischen Kindergartens gegenüber dem Landgestüt zurückzuschneiden. „Wir haben heute viel gelernt“, freuen sich die Nachwuchs-Gärtnerinnen. Dies ist eines der Ziele, das sie mit den Brückengärten verfolgen. Zurück zur Natur finden und sich wieder Wissen um den Anbau und die Pflege eines naturnahen Gemüse- und Kräutergartens aneignen, das unsere Großeltern noch ganz selbstverständlich besaßen.
    Aus einem Zeitungsartikel erfuhr Yanna Lorang, dass Deutschland als Importland für Obst und Gemüse völlig abhängig ist vom Ausland. Die 31-jährige Mutter einer zweieinhalbjährigen Tochter war geschockt. Ihre Begeisterung für das Tempelhofer Feld, das Landleben inmitten von Berlin ermöglicht, der Wunsch nach Unabhängigkeit und danach, auch in Lockdownzeiten sinnvolle Zeit draußen zu verbringen, brachten sie auf das Konzept des „Urban Gardenings“. Menschen, die selbst keine Gärten haben, wie Yanna Lorang in ihrer Innenstadtwohnung, bewirtschaften zusammen ein öffentliches Gartengrundstück. Nach einem gemeinsamen Konzept werden Beete mit Gemüse und Kräutern angelegt, Nasch-Beerensträucher und Blumen gepflanzt. „Ein Bienen- und Insektenparadies mit Permakultur, die Boden und Pflanzen stärkt, sodass wir rein biologisch agieren können“, beschreibt Ina Stenger.
    Der mit Unterstützung der beiden Familien gegründete Verein wartet auf seine allgemeinnützige Zulassung beim Finanzamt und soll jetzt wachsen. Da beide Frauen sowohl im Food-Sharing als auch bei der Bürgerinitiative „Zweibrücken vernetzt“ hoch aktiv sind, ergeben sich manche Synergien.

    „Wir lernen gerade, was man geschickt zusammen pflanzt, weil sich die Pflanzen in einer Symbiose dann gegenseitig die Schädlinge abhalten“, beschreibt Ina Stenger. Bekannt sind Kombinationen wie Tomaten/Basilikum, Möhren/Zwiebeln oder Erdbeeren/Knoblauch, doch es gibt viel mehr. Entsprechend sollen die Beete ab April bestückt werden, die die beiden und Hilfswillige bis dahin angelegt haben. „Wir erfahren so viel Unterstützung von so vielen Seiten“, strahlen die beiden engagierten jungen Frauen. Von Freunden, von „ZW vernetzt“, Kompost vom UBZ, der Gärtnermeister Fabian Lenz hat ihnen großzügig Profiwerkzeug und Schubkarre geschenkt.

    Ideal ist das Gelände für junge Familien, denn es hat Sonnenlage und ist durch einen hohen Zaun geschützt. Ein Krabbel-Tunnel und Schaukeln sind noch ebenso vorhanden, wie Dreirädchen und Sandspielzeug. Nur der Sandkasten muss neu angelegt werden. Doch dafür haben die beiden beim Aufräumen und Freischneiden Frühjahrsblüher entdeckt und umgepflanzt.
    Der mit Unterstützung der beiden Familien gegründete Verein wartet auf seine allgemeinnützige Zulassung beim Finanzamt und soll jetzt wachsen. Da beide Frauen sowohl im Food-Sharing als auch bei der Bürgerinitiative „Zweibrücken vernetzt“ hoch aktiv sind, ergeben sich manche Synergien.

    „Wir lernen gerade, was man geschickt zusammen pflanzt, weil sich die Pflanzen in einer Symbiose dann gegenseitig die Schädlinge abhalten“, beschreibt Ina Stenger. Bekannt sind Kombinationen wie Tomaten/Basilikum, Möhren/Zwiebeln oder Erdbeeren/Knoblauch, doch es gibt viel mehr. Entsprechend sollen die Beete ab April bestückt werden, die die beiden und Hilfswillige bis dahin angelegt haben. „Wir erfahren so viel Unterstützung von so vielen Seiten“, strahlen die beiden engagierten jungen Frauen. Von Freunden, von „ZW vernetzt“, Kompost vom UBZ, der Gärtnermeister Fabian Lenz hat ihnen großzügig Profiwerkzeug und Schubkarre geschenkt.

    Ideal ist das Gelände für junge Familien, denn es hat Sonnenlage und ist durch einen hohen Zaun geschützt. Ein Krabbel-Tunnel und Schaukeln sind noch ebenso vorhanden, wie Dreirädchen und Sandspielzeug. Nur der Sandkasten muss neu angelegt werden. Doch dafür haben die beiden beim Aufräumen und Freischneiden Frühjahrsblüher entdeckt und umgepflanzt.

    „Dann können die Kinder gleich erfahren, woher unser Gemüse kommt und was nötig ist, damit es wächst und wir zu essen haben“, planen die beiden jungen Mütter, um die Achtung und den Respekt für die Natur gleich beim Nachwuchs zu säen. Eine Nachbarstochter habe sich bereits dafür interessiert und auch die Kinder von Anika Weber, die zu Besuch kommt, sind mit Schaufeln und der aufgehäuften Erde sofort glücklich beschäftigt. Trotz aller Großzügigkeit hat das Duo noch Wünsche. Gartenmöbel zum Beispiel für eine gemütliche Sitzecke, um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und Feste wie Erntedank zu feiern.

    Auch Dorothee Beisiegel, Vorsitzende der evangelisch-methodistischen Gemeinde und ehemals zuständig für den Kindergarten, ist bei einer kurzen Stipp-Visite mit ihren Hunden ganz begeistert davon, was das Team bereits geleistet hat. Michael Wack stellt in seiner Musikschule, die im ehemaligen Kindergarten untergebracht ist, zunächst einmal die Toiletten, Strom und bei Bedarf auch Wasser zur Verfügung. „Wenn es wieder so trocken wird, brauchen wir unbedingt eine Anlage, die Regenwasser sammelt“, skizziert Ina Stenger. Yanna Lorang ergänzt: „Und eine Bio-Toilette.“ Es gibt viel zu tun, doch „Brückengärten“ packt es an.


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  • Bamberg richtet Unterstütztungsfonds fürs Gemeinwohl ein

    (alerts)
    Die Stadt Bamberg hat für das Jahr 2021 erstmalig drei Unterstützungsfonds mit einem Volumen von je 250.000 Euro eingerichtet. Damit soll der Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft in den unsicheren Zeiten der Pandemie gestärkt werden. Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger, ihre Projekte und Ideen einzubringen. […]
    Mobilität, die nachhaltig das Klima schützt sowie nachhaltige Vorhaben im Bereich Umweltschutz will Fonds III unterstützen. Müllsammelprojekte oder Vorhaben, die Gartenbau in der Stadt, das so genannte Urban Gardening, fördern möchten, könnten hierfür Beispiele sein.
    Ausgewählt werden nur Projekte, die Bambergerinnen und Bambergern zugutekommen. Diese müssen von allgemeinem Interesse und angemessener Qualität sein und sollten zur Lösung eines Problems beitragen.[…]
    https://www.wiesentbote.de/2021/03/10/stadt-bamberg-richtet-drei-unterstuetzungsfonds-fuers-gemeinwohl-ein/ (mehr …)

  • Stadtacker Stuttgart akut bedroht

    (alerts)
    Der Innere Nordbahnhof ist eine Oase für Kunst und Urban Gardening in Stuttgart. Die soll auch nicht verloren gehen, wenn auf dem Gelände irgendwann die „Maker City“ entsteht. So der Plan. Doch nun hat die Bahn den KünstlerInnen gekündigt, der Stadtacker soll verschwinden und die Stadt schwurbelt.
    […]
    Erst Anfang Januar hat der Bauzug die zweite Bewerbungsrunde für eine KünstlerInnen-Residenz in der „Raumstation“ ausgeschrieben. Das ist der Waggon, der sich durch eine silberne Lackierung hervorhebt. Vier Stipendien wurden bereits im Vorjahr vergeben, gefördert von der Stadt Stuttgart. Ab 15. März kann die Stuttgarterin Clarissa Kassai für ein bis zwei Monate die Raumstation beziehen. Vier weitere Residenzen sind vorgesehen. Die KünstlerInnen kommen aus Porto, Tel Aviv, Seoul und New Mexico.
    Doch dann platzte die Bombe: Kündigung. Bis Ende April sollen die KünstlerInnen das Areal räumen, verlangt die Deutsche Bahn als Vermieter. Gemäß den Verträgen mit der Stadt, die 2001 sämtliche Flächen erworben hat, die durch das Projekt „Stuttgart 21“ frei werden sollen, ist die Bahn zum Rückbau der Gleisanlagen verpflichtet. Seit zwei Wochen wissen die KünstlerInnen Bescheid. Sofort setzten sie sich mit der Stadt in Verbindung, hofften auf eine gute und schnelle Lösung. […]
    Als Bauzug-Künstlerin und eine der Hauptaktiven des Stadtackers weiß Elisa Bienzle im Moment nicht, woran sie zuerst denken soll. Denn eine halbe Stunde vor dem nächsten Termin für die Akteursbeteiligung mit dem Architekturbüro ist auch dem Stadtacker mitgeteilt worden, dass er nur noch bis Oktober auf dem bestehenden Areal bleiben könne. Schwierig, eine ferne Zukunft zu planen, wenn das eigene Atelier in zwei Monaten geräumt sein soll und völlig unklar ist, was mit den Gärten im nächsten Jahr passiert.[…]
    So etwas wie der Stadtacker oder der Bauzug kommen in der herkömmlichen Stadtplanung überhaupt nicht vor. Ja, man kann sagen, sie sind genau deshalb entstanden. Sie füllen eine Lücke. Allerdings beanspruchen die Freizeit-Gärtner nicht einfach nur zusätzlichen Raum, den sie den künftigen Bewohnern des Viertels wegnehmen. Bereits jetzt gärtnern auf dem Stadtacker auch viele Anwohner des angrenzenden Quartiers Auf der Prag. Urban Gardening ist ein idealer Weg, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen.

    Weismann ist überzeugt: „Der Stadtacker ist auch ein sozialräumliches Projekt, ein sozialer Treffpunkt. Das ist ein Riesen-Potenzial für die Neuentwicklung eines Quartiers.“ Ähnlich sieht es die Leitung der IBA’27. Denn das Quartier C1, also der Innere Nordbahnhof, ist auch eines der Projekte der Bauausstellung. „Die AkteurInnen vor Ort haben das Gelände zu dem gemacht, was es heute ist“, beantwortet Pressesprecher Tobias Schiller die Anfrage von Kontext: „Ein lebendiger und experimentierfreudiger Ort. Das ist ein Glücksfall für die Stadt, die Stadtgesellschaft und letztlich auch die IBA.“

    Allerdings gibt es hier eine besondere Konstellation: „Wir als IBA’27“, so Schiller, „haben zwei Projekteinreichungen zu dem Vorhaben bekommen: von der Landeshauptstadt und eine gemeinsame Eingabe der Vereine Wagenhalle und Stadtacker. Wir haben gleich am Anfang gesagt: Wir verstehen das als ein Projekt, Kunstverein Wagenhalle und Stadtacker (natürlich nebst den weiteren AkteurInnen vor Ort) sind Teil dieses Projekts, das aber von der Landeshauptstadt als Grundstückseignerin gesteuert wird.“

    „Den Fall“, so die IBA-Leitung, „dass Menschen gute Ideen ausprobieren wollen auf Flächen, über die sie nicht direkt verfügen, haben wir immer wieder und da entstehen immer wieder auch Konflikte. Diese können nur partnerschaftlich ausgehandelt werden. Wir als IBA können dabei vor allem vermitteln und inspirieren, entscheiden können wir diese Dinge nicht.“ Das müssten die demokratisch legitimierten Organe wie der Gemeinderat.

    Offenbar weiß bei der Stadt die eine Hand nicht, was die andere tut. So hat der Kunstverein Wagenhalle für das Containerdorf einen begrenzten Nutzungsvertrag, einen Teil der Flächen hat der Verein an den Stadtacker untervermietet. Der Stadtacker hätte sich immer wieder um einen eigenen Vertrag bemüht, betont Elisa Bienzle, aber keinen bekommen. Weiß das Liegenschaftsamt, dass der Stadtacker als Teil der „Maker City“ nach Ende des Nutzungsvertrags weiterhin einen Ort braucht? Es sieht nicht danach aus.

    https://www.kontextwochenzeitung.de/schaubuehne/519/der-zug-ist-noch-nicht-abgefahren-7358.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Eching soll planungsrechtlich gesichert werden

    (alerts)

    Für die Erweiterung der Echinger Kleingartenanlage ist das formale Genehmigungsverfahren gestartet worden. Die Anlage wird entlang des Autobahnwalls nach Norden erweitert. Es entstehen 36 neue Parzellen sowie die entsprechende Infrastruktur, inklusive 14 Stellplätzen. Vorgesehen ist auch, das Urban-Gardening-Projekt der VHS an seinem Standort an der Ecke Kleist-/Goethestraße planungsrechtlich zu fixieren. Neu geplant ist eine Fläche für weitere Projekte gemeinschaftlichen Gärtnerns, etwa für Hochbeete, Themengärten oder Kindergarten-/Schulgärten. Nach Norden zur Bahnlinie bildet eine kleine Streuobstwiese den Abschluss der grünen Zeile. […] (mehr …)

  • Gemeinschaftsdorfgarten Pödelwitz – kritische Reflexion

    (aus Sachbericht)

    Kritische Reflexion
    • Unser Wunsch den Garten als Dorfgarten zu entwickeln, um vor allem mit den noch
    anwesenden Dorfbewöhner*innen gemeinsam zu gärtnern und zusammenzukommen, war
    uns so nicht von Erfolg beschieden. Wir haben gemerkt, dass es für die
    Dorfbewohner*innen nicht sonderlich relevant ist zusammen zu gärtnern, besitzen sie
    ohnehin eigene Gärten oder sind zu sehr in ihre eigenen Vorhaben eingespannt. Gleichzeitig
    ist über die Anwesenheit von Aktivisti*innen ein großes Unterstützungspotential entstanden,
    dass sich u.a. dadurch  zeigt, das gemeinsam das Netzwerk: Alle Dörfer bleiben Halle /
    Leipzig Anfang des Jahres 2019 gegründet wurde und wir darin gemeinsam aktiv sind im
    Widerstand und für den Aufbau eines zukunftsfähigen Modelldorfes. Die
    Dorfbewohner*innen sind sehr dankbar über den Zuwachs an Menschen und äußern
    konstant, wie sehr für sie über den Gemeinschafts- und Projektgarten neue Perspektiven
    entstanden sind und in Zeiten des direkten Widerstands dadurch einen Aufwind erlebt haben.
    Die so relevante Pressearbeit zum Dorf geschah und geschieht meist über die Kombination
    von alteingesessenen Dorfbewohner*innen und Mitgliedern von AAA. So konnte in
    Lokalzeitung, Regionalzeitung, dem MDR, den Tagesthemen, dem ZDF und vielen weiteren
    Medien die Botschaft vermittelt werden, welche Zerstörung an diesem Ort und anderen
    Orten geschieht, Menschen sich dagegen auflehnen und an konkreten Alternativen
    zusammenwirken. Mit der gesamten Klimagerechtigkeitsbewegung konnte im Januar 2021
    der Erfolg gefeiert werden: der Braunkohlekonzern Mibrag hat offiziell bekannt gegeben:
    Pödelwitz bleibt.
    • Im Aufbau des Gemeinschaftsgartens lag stark der Fokus auf der infrastrukturellen Ebene
    und hat dort so einige Kraft gelassen. Der Aufbau einer Commonsgemeinschaft ist dabei zu
    kurz gekommen. So haben wir erst über einen langen Weg gelernt und bemerkt, wie relevant
    es ist, sich auch gemeinsam zu organisieren, Fähigkeiten zu gelingender Moderation und
    Konfliktbearbeitung anzueignen oder effektive Entscheidungsprozesse zu entwickeln.
    Bemerkbar waren auch grundsätzliche Effekte unserer Sozialisierung, sodass blinde Flecken
    in der Verteilung der Reproduktionsarbeit, emotionaler Fürsorge etc. sichtbar wurden.
    • Wir sind gefühlt von einem Bedarf zum nächsten Bedarf und Gestaltungs- bzw.
    Bauvorhaben übergegangen. Dabei sind in den konkreten Situation Ideen und Lösungen
    entstanden. Hilfreich wäre hier sicherlich gewesen, sich zunächst Zeit zu nehmen, um etwa
    gemeinsam ein Permakulturdesign zu entwickeln und in dieses dann die Elemente und ihre
    Verbindungen einzufügen. Einige Tätigkeiten haben wir so doppelt gemacht wie den Aufbau
    und Wiederneuaufbau an anderer Stelle und auch die Unsicherheit, ob nicht noch günstigere
    Kopplungen von Funktionen und Elementen möglich gewesen wäre. Gleichzeitig haben in
    den Situationen auch Umsetzungen gedrängt, wie z.B. der Bau einer Komposttoilette, sodass
    ein wirklich gutes System erst wohl in Zukunft entstehen wird mit dem Abbau und
    Neuaufbau.
    • Unser Ansatz in Bauvorhaben möglichst auf Recyceln und Upcycling statt auf Konsum zu
    setzen, hat gezeigt, wie viel Energie und Mehraufwand dies auch bedeutet. So z.B. bei der
    Dämmung des Rundhauses mit „Rest“schaftswolle vom Schäfer aus der Umgebung. Allein
    das Waschen und Präparieren der Wolle hat sicherlich viermal so lange gedauert, wie der
    Rest des Baus. Gleichzeitig braucht ein solches Vorhaben immer auch ausreichend
    (überdachten) Lagerraum, der bei uns nur begrenzt gegeben ist. So bleibt ein beständiges
    Thema die Auseinandersetzung um die Ästhetik des Gartens. (mehr …)

  • Hüttenbau trotz Corona im Grüner GG (Leipzig)

    (Sachbericht)

    In mehreren coronabedingten Videokonferenzen und E-Mail-Korrepondenzen besprachen wir in der Gruppe das Vorgehen beim Hüttenbau.
    Die Herausforderung bestand darin den Aufbau der Hütte innerhalb eines Wochenendes zu realisieren.
    Dazu war immense Teamkoordination und Planung notwendig:

    – Erstellung eines Zeitplanes zur Beschaffung des Materials
    – Finden eines Zwischenlagers
    – Erstellung eines möglichst realistischen Bauplanes
    – Finden einer Werkstatt, um einige Teile vorzubehandeln und so am Bautag Zeit zu sparen
    – Erstellen eines Ablaufplanes für die Bautage
    – Koordination und Planung des kompletten Ablaufs und aller Beteiligten

    Schon zur Antragstellung, auch um eine möglichst exakte Kostenkalkulation erst möglich zu machen, wurde durch eine versierte Person eine Hütte als 3D Modell am Compter erstellt. In diesem Modell finden sich alle verwendeten Bauteile wieder.

    2 Vorarbeit

    In einer privaten Werkstatt konnten wir die Einzelteile zwischenlagern.
    Wir bildeten jeweils Zweier-Gruppen, die abwechselnd die einzelnen Teile gemäß des Bauplanes zuschnitten, mit Kerben versahen oder vorbohrten. Natürlich mußten die Teile dann mit Nummern versehen, und ein Montageplan ausgearbeitet werden.

    3 Aufbau-Auftakt

    Anschließend einigten wir uns auf einen Termin für ein Aufbauwochenende.
    Um einen möglichst publikumswirksamen Auftakt zu erzeugen, verbanden wir diesen Termin mit einem geplanten Auftritt des Leipziger Gewandhausorchesters, die pandemiebedingt kostenlose Freiluft- und Hofkonzerte anboten.
    Der Anklang war überwältigend, und wir hatten die maximale Versammlungsgröße von 40 Personen schnell erreicht. Verteilt auf 5000m2 war das aber absolut in Ordnung.

    4 Aufbau-Wochenende

    Noch direkt nach dem Konzert begannen wir mit dem Einschlagen der Bodenhülsen – was sich bei 38° Grad und ausgetrocknetem Boden als äußerst mühselig erwies.
    Um die Arbeit zügig voran zu treiben bildeten wir Gruppen: zum Einschlag der Hülsen, zur Vormontage der Bodenfläche und zum Vorbehandeln von Bauteilen mit Anstrich.

    Leider wurden wir durch eine Gewitterwarnung unterbrochen. Um das Material gegen Diebstahl und Zerstörung zu schützen, legten wir alle restlichen Bauteile auf die Bodenplatte, bedeckten sie mit Planen und befestigten alles mit Zurrgurten. Über die Verschlüsse der Gurte legten wir alte dornige Äste.

    Am darauf folgenden Samstag fanden wir zu unserer Freude alles unversehrt vor. Leider war das Wetter diesmal auf andere Weise ungnädig: es regnete ab und zu – was beim Bauen mit Holz eine schlechte Voraussetzung ist.

    Die Gruppenarbeit setzten wir wie gehabt fort. Wetterbedingt wurden wir auch samstags nicht fertig, das Dach fehlte noch. (zeitweise saßen wir über eine Stunde an einem trockenen Ort und warteteten auf das Ende der Regengüsse)


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  • Penzberg: Antrag für Fläche für GG

    (alerts)

    Penzberg – Städte haben ihrer Bevölkerung schon im 19. Jahrhundert Flächen für den städtischen Gartenbau überlassen. Damals ging es darum, die Versorgungslage zu verbessern. Auch Schrebergärten erfüllten oftmals diesen Zweck. In jüngster Zeit erfährt dieser städtische Gartenbau eine neue Blüte, oft unter dem Namen „Urban Gardening“ oder „Urbaner Gartenbau“. Heute geht es eher um Naturverbundenheit, nachhaltigen Konsum und Gemeinschaft.

    Die Fraktion von „Penzberg miteinander“ (PM) hat nun einen Antrag im Rathaus eingereicht, mit dem Vorschlag, eine städtische Fläche für einen Gemeinschaftsgarten freizugeben. Die Stadt, so der Wunsch, soll prüfen, „ob es ein zentral gelegenes und gut erreichbares Areal für diesen Zweck gibt“. Zugleich soll sie ausloten, ob Interesse daran in der Bevölkerung sowie in Schulen besteht. Die PM-Fraktion liefert auch Vorschläge mit, wo so ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Eine gut erreichbare, zentral gelegene Fläche wäre der Skulpturengarten am Schlossbichl nahe dem Gymnasium und der Realschule, so die Fraktion. Ein Garten dort könnte ihrer Ansicht nach auch gut von den Schulen für Unterrichtsprojekte genutzt werden. Ein anderer Vorschlag ist, „obwohl weniger zentral gelegen“, der alte Bahndamm, der als Fuß- und Radweg bereits wie ein Naherholungsgebiet genutzt werde. Um eine passende Fläche zu finden, empfiehlt sie, auch in das Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu blicken, in dem die Grünflächen der Stadt verzeichnet sind.

    Derartige Gemeinschaftsgärten gibt es unter verschiedenen Namen auch in der Region. In Münsing betreibt der örtliche Gartenbauverein ein „Gardensharing“. Das heißt: Mehrere Hobbygärtner teilen sich ein Grundstück. In Benediktbeuern ist es die Gemeinde, die seit einigen Jahren eine Fläche zur Verfügung stellt. Seit 2017 gibt es den „Tölzer Acker“. 2019 entstand der Gemeinschaftsacker in Seeshaupt. Weitere Gemeinschaftsgärten gibt es in Seehausen, Geretsried und Lenggries, sehr viele zudem in München.

    Wie wichtig das Gärtnern ist, hat nach Ansicht von „Penzberg miteinander“ die Diskussion um die Breitfilz-Anlage gezeigt. Einen neuen Schub hätten naturverbundene Freizeitbeschäftigungen in der Umgebung durch die Corona-Pandemie erfahren. Im Kern, so die Fraktion, geht es bei Gemeinschaftsgärten oder „Urbanem Gärtnern“ um folgendes: Städtische Flächen würden grüner und schöner, die Kunst des Gärtnerns werde im Wissen der Bevölkerung verankert, das Bewusstsein für die Herkunft der Nahrung werde geschärft, und gemeinschaftliches Handeln wirke der Isolation und der Bildung von Vorurteilen entgegen. Ebenso sieht sie in einer naturnahen Gartengestaltung die Möglichkeit, die Artenvielfalt zu erhalten.

    Anhand von Beispielen aus Großstädten erklärt die Fraktion, dass es gleichgültig sei, ob Gemeinschaftsgärten „zwischen Wohnhäusern liegen, von tosendem Verkehr umgeben auf einem brachliegenden Platz oder sogar lediglich am Rand von Straßen.“ Nur gut erreichbar müssten sie sein. Das, schreibt sie, unterscheide sie von den eher am Ortsrand liegenden Gemeinschaftsäckern, die in jüngster Zeit ebenfalls immer öfter entstehen, um die Möglichkeit zum Gemüse- und Obstanbau zu geben. Durch neu belebte innerstädtische Grünflächen, heißt es im Antrag zudem, erhielten nicht nur Bürger die Möglichkeit zu Kreativität und Geselligkeit, die oft liebevoll gepflegten Gärten könnten auch stilbildend auf private Freiflächen wirken.

    https://www.merkur.de/lokales/weilheim/penzberg-ort29272/gemeinsam-saeen-und-ernten-in-der-stadt-90230424.html (mehr …)

  • Neuanfang von IG Klösterchen Aachen

    (Mail)

    Es war das Jahr 2011, als sich die Verantwortlichen des „Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen e.V. zusammen mit den Akteuren im „Soziokulturelles Zentrum Klösterchen“ entschlossen, direkt neben dem stadtteilprägenden Kulturgebäude an der Dahlemer Straße 28 in Herzogenrath einen ganz besonderen Garten ins Leben zu rufen, der nicht nur vom Pflanzgut her, sondern auch seitens der Engagierten Integration als oberstes Ziel setzte. Damals, vor allem aber auch in den Folgejahren, als die Zahl der Geflüchteten erneut wuchs, war dieser Garten ein Ort des gemeinsamen Treffens und Arbeitens und so wuchs die Interkultur auch als Schwerpunkt der soziokulturellen Arbeit im Klösterchen. Wie es bei solchen Angeboten üblich ist, so ebbte mit der Zeit auch das Interesse an der Gartenarbeit etwas ab, ohne dass die Integrationskraft dort vollends erloschen wäre. So sollen die ersten erhofften Kulturöffnungsperspektiven in der Pandemie gerade auch jetzt mit der Gartenarbeit am Klösterchen impulsiert werden, weil das gemeinsame Gärtnern draußen mit der entsprechenden Abstandshaltung unproblematisch ist und andererseits nach Beginn des meteorologischen Frühlings jetzt natürlich alles getan werden muss, um die Böden für die Aussaat vorzubereiten. Darüber hinaus sehen die Verantwortlichen dort in der gemeinsamen Arbeit von Deutschen und Geflüchteten eine äußerst positive Kooperation auch in der Hinsicht, einander besser kennenzulernen. Wer sich für den Neuanfang der Gartenarbeit [kann sich bei xyz melden] (mehr …)

  • Stand der Dinge Kants Garten

    (Mail)
    Wir wollen im Herbst mindestens 25.500 Frühlingszwiebeln im Kantpark verbuddeln(mit der Hilfe von Lehmbruck Museum und Philharmonikern) und arbeiten aktuell gegenüber der Schule an einem 400qm großes Staudenbeet, das wird von Efeu befreit (von den Wirtschaftsbetrieben) und wildbienengeeignet mit Stauden bepflanzt (von und und mit Geld diverser Sponsoren), die ganzjährig auch für uns Zweibeiner attraktiv sind. In Kants Garten geht es aber auch klasse weiter … wir treffen uns auch im Winter 2-3x im Monat …Erstes Gemüse wurde in meinem neuen (privaten) Gewächshaus ausgesät (mehr …)

  • Ingolstädter Grüne: Landesgartenschau-Gelände soll Gemeinschaftsgarten werden

    (alerts)
    Am 21. April soll die Landesgartenschau in Ingolstadt eröffnet werden. Um die Nutzung nach der Gartenschau geht es der Stadtratsfraktion der Grünen. Sie hat deshalb ein Schreiben an Oberbürgermeister Christian Scharpf gerichtet. Die Partei hofft, dass über die Pflege und den Unterhalt des Parks durch das Gartenamt mit städtischen Mitteln hinaus „auch Ideen und Initiativen von Seiten der Bürgerschaft“ eingebracht werden können. Aus diesem Grund sei die Initiativgruppe „Gemeinschaftsgarten für die Menschen der Stadt“ an die Partei herangetreten, eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die auf einem geeigneten Grundstück auf dem Gartenschaugelände einen Garten errichten wollen, „der viele Möglichkeiten in sich vereinen könnte: als Schul- und Naturbildungsgarten, als Ort, wo gärtnerisches Wissen weitergegeben wird und wo Menschen mit und ohne Behinderung beim Säen, Pflanzen und Ernten aktiv werden können, als Ort der Begegnung für die Bewohner*innen des nahen Piusviertels“.

    Die Initiativgruppe hat dafür den Garten des Umweltministeriums auf dem Gelände mit Pavillon, Terrasse und Unterstand ins Auge gefasst. Es hätten bereits Gespräche stattgefunden. Das Umweltministerium zeige sich gegenüber der Idee „sehr augeschlossen“, heißt es in dem Schreiben an den Oberbürgermeister.

    Die Stadtratsfraktion der Grünen schlägt vor, dass die Stadt Ingolstadt mit dem Umweltministerium in Verhandlung tritt, dass der künftige Arbeitsaufwand und die Kosten für den Erhalt vorab ermittelt werden sollen. Und man hofft auf die Unterstützung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger, Zielgruppen und Institutionen.

    Die Landesgartenschau in Ingolstadt soll vom 21. April bis zum 3. Oktober dauern.

    https://www.ingolstadt-today.de/news/ingolstaedter-gruene-landesgartenschau-gelaende-soll-gemeinschaftsgarten-werden-a-32552 (mehr …)

  • GG Essbare Stadt München: startet erst im Juni 2021 wieder

    (Mail)

    der Garten lief diesmal bis zum 31.1.21 und es wurden viele Wintersachen angebaut. Die Argumentation war es, dass wegen Corona wir erst im Juni anfangen konnten. Ich werde heuer wieder verhandeln müssen, ob es auch über den Winter laufen kann.
    [beim letzten Besuch dort im Sommer 2020 sagte Irene, dass endlich die Beete nicht mehr abgeräumt werden müssen und so erstmalig auch Winterkulturen angebaut werden können. Nun ist die Fläche aber wieder umgegraben und es gibt noch keine Beete]


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  • Wohnquartier in Stemwede-Levern. Planung für GGs und Offene Werkstatt

    (alerts)

    Das künftige „Wohnquartier am historischen Ortskern“ steht zurzeit zwar erst nur auf dem Papier, doch die Planungen schreiten voran.
    Das Besondere an dem Areal: Es wird kein klassisches Baugebiet mit ausschließlich Einfamilienhäusern, wie es von der Gemeinde Stemwede schon oft geplant und vermarktet wurde.
    In Levern entsteht vielmehr ein durchmischtes Quartier verschiedener Wohnformen, in dem Jung und Alt, Familien und Singles ein neues Zuhause finden. Soziale, gesellschaftliche Nutzungen und Dienstleistungsangebote ergänzen das Wohnen in einem ökologisch sehr grünen und differenzierten Wohngebiet. […]

    Grundsätzlich sollen auf dem 27.000 Quadratmeter großen Grundstück am Kalberkamp , direkt neben der Leverner Hauptstraße, 67 Gebäuden mit 167 Wohneinheiten entstehen. Es gibt 113 oberirdische Stellplätze für Fahrzeuge und – in einer großen Tiefgarage – weitere 99 Stellplätze. Es wird zudem 7 Carsharing-Plätze geben.

    Die Gemeinschaft der Bewohner wird bei diesem Projekt großgeschrieben. So sind im Wohnquartier unter anderem ein Nachbarschaftstreff, eine Offene Werkstatt sowie Flächen für Gemeinschaftsgärten geplant. In letzterem kann Mikro-Landwirtschaft betrieben werden – das so genannte Urban Gardening. Dieser Trend kommt aus Großstädten wie Berlin. Der Garten dieser Art in Levern soll der Quartiersgemeinschaft als genossenschaftlich genutzte Fläche dienen. […]
    Einen breiten Raum nimmt ohnehin die Ökologie in dem Konzept ein. Schottergärten sind verboten, auf jedem Grundstück ist ein Baum zu pflanzen. Die Bewohner müssen alle nicht befestigten Flächen auf ihren Grundstücken „naturnah und gärtnerisch gestalten“. Das gilt auch für alle öffentlichen, nicht befestigten Flächen. Ein hohes Maß an Pflanzenvielfalt wird empfohlen. Es sollen heimische Gewächse sein, die nach Möglichkeit auch mit den Folgen des Klimawandels einigermaßen gut klar kommen, also nicht zu empfindlich gegenüber lang anhaltenden Trockenperioden sind.
    https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Minden-Luebbecke/Stemwede/4370925-Verschiedene-Wohnformen-und-viel-Oekologie-Wohnquartier-in-Stemwede-Levern-soll-ein-Sahnestueck-werden-Es-gibt-sogar-Gemeinschaftsgaerten (mehr …)

  • Filmteams für Fachforum Berliner Biblios

    (Mail)

    das Forum wird voraussichtlich im Juni stattfinden
    “ in der Hoffnung, dass dann auch wieder direkte „analoge“ Begegnungen möglich sind. Die Struktur, dass es eher 4 kurze Vorträge geben soll, um dann in den direkten Austausch zu kommen, steht jetzt fest. Daniela Haberland [die das Fachforum organisiert] wird noch versuchen, ein professionelles Filmteam zu organisieren, mit dessen Hilfe wir kurze Portraits der Bibliotheken + Gartenprojekte drehen können. „
    (mehr …)

  • Eigentumswohnungen für Studis mit urban gardening in Freising

    (alerst)

    Nachdem sich der Markt für Studentenapartments seit Jahren professionalisiert, startet nun ein Münchner Bauträger am Universitätsstandort Freising ein Projekt, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat:

    Selbstanbau von Obst und Gemüse, eine große Küche zum Verarbeiten der eigenen Ernte bis hin zum Gemeinschafts-Vorratsschrank und einem Lagerkeller nach bayerischer Tradition, Spalierranken und Urban Gardening, Bienen auf dem begrünten Dach, ein Insektenhotel als Kunstwerk des Lichtkünstlers Philipp Frank, eine Kräuterlandschaftstreppe, die zu einem Loungebereich führt, eine App zum Vernetzen der Bewohner und von lokalen Schreinern und in Zusammenarbeit mit nachhaltigen Designerfirmen möblierte Apartments, erbaut aus zum Teil recycelten und klimaneutralen Baustoffen nach KfW-55-Bauweise.

    In Anlehnung an die „grünen Studiengänge“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf, die TU München sowie weitere (Berufs-) Fachschulen in Freising entsteht ein einzigartiges studentisches Wohnquartier mit 67 Apartments, das durch urbane Agrikultur erstmals Wohnen mit Wissensaustauch und Selbsterfahrung verbindet und dabei die Tradition Freisings als Nähr- und Lehrbezug aufgreift.

    Die Apartments sind stylisch möbliert und haben 1 bis 2 Zimmer bei Wohnflächen von ca. 24 qm bis ca. 51qm.

    Das Neubauvorhaben „Bee Free“ des traditionsreichen Münchner Bauträgers BHB ist eine gebaute Utopie für die Zukunft – und auch für Kapitalanleger interessant.

    Mit dem Bau wurde Anfang 2021 begonnen, im Februar war bereits die Baugrube im Bereich der Rotkreuzstraße ausgehoben.

    Der Wohnraum für Studenten und Berufsschüler ist in Freising knapp und die Versorgung mit Wohnheimplätzen unterdurchschnittlich. Studenten müssen teilweise ca. 5 Semester auf einen Einzelapartment warten.

    Hinzu kommt, dass Freising mit seinen 12 Hoch- und Fachschulen, seinen 8.339 Studenten im WS 2019/2020 und seinen 3.700 Berufs- und Fachschülern bei den jungen Menschen sehr hoch im Rennen liegt.

    Was mit unter auch die Preissteigerung von ca. 46% in den letzten vier Jahren sowie die Wiedervermietung von kleinen Wohnungen innerhalb eines Jahres um 14% widerspiegelt

    Kaufpreise liegen zwischen 169.000-328.000 €

    https://www.ganz-muenchen.de/immobilien_wohnungsmarkt/bautraeger/bhb-unternehmensgruppe/freising/bee_free/info.html (mehr …)

  • Grabeland im Schlosspark: Bedburg

    (alerts)

    Bedburg –

    (red) Im Bereich der alten Schlossgärtnerei im Bedburger Schlosspark entsteht Gartenland für Bedburger Bürger. Die Idee dazu hatte der Obst- und- Gartenbauverein Bedburg, der dem Rat der Stadt ein Konzept vorgestellt hatte. „Mit dem Konzept sollte der Schlosspark aufgewertet werden, der Bereich der alten Gärtnerei dem ursprünglichen Nutzen wieder zugeführt werden und garteninteressierten Bedburgern die Möglichkeit des Urban Gardening ermöglicht werden“, sagt Alfred Ladenthin, Vorsitzender des Obst- und- Gartenbauvereins Bedburg.

    Im Rahmen der Städtebauförderung konnte das Konzept nach der Überarbeitung eines Landschaftsplaners mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Bundes als erstes Projekt im Rahmen der Innenstadtsanierung umgesetzt werden.

    Konkret geht es im Frühjahr um 20 Gartenparzellen für Schulen, Kindergärten und ortsansässige Interessensgruppen, denen die rund 100 Quadratmeter großen Stücke zur Pacht angeboten werden. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es im April losgehen. Die Nutzung der Parzellen ist unentgeltlich; es fällt nur eine geringe jährliche Umlage für die Strom- und Wasserkosten an.

    Betreut wird das Projekt von sieben engagierten Mitgliedern des Obst und Gartenbauvereins, die sich in einem Lenkungskreis zusammen geschlossen haben. Sie übernehmen die Verpachtung und stehen Gartenneulingen beratend zur Seite. „Wir sehen im Stadtgebiet Bedburg einen großen Bedarf an Gartenlandparzellen, da Vergleichbares bisher im gesamten Stadtgebiet nicht angeboten wird“, erklärt Ladenthin.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/werbepost/bedburg/obst–und-gartenbauverein-aus-schlossgaertnerei-wird-gartenland-38107462 (mehr …)

  • Huberthäuselgarten sucht neue Gärtner*innen

    (Mail)
    Ein neues Gartenjahr startet und wir haben gerade auch Koronabedingt viele Wegzüge(aus München) von unseren aktiven Mitgliedern. 
    Wir werden diese Garten ganz sicher noch dieses Jahr haben und wollen wieder das Beste daraus machen. 
    -> sie suchen neue Mitmacher*innen

    Diese Oase inmitten eines Künstlerviertels (in dem übrigen sämtliche wildwachsenden Bäume und Büsche(sogar Rosen!!) gerade von unserem Vermieter entfernt wurden -nein, nicht im Huberhäuslgarten sondern auf dem Gelände, aber auch sehr schade) soll sich noch mal in seiner ganzen Pracht zeigen in diesem Jahr!
    Dieses Jahr wollen wir mal versuchen, dass sich einzelne Personen oder auch Kleingruppen ihre eigenen Beete anlegen können, so dass die Beschaffung von Pflänzchen nicht so zentral gesteuert werden muss.
    Das heisst wir haben ein paar schöne Fleckchen (mitten im Herzen der Stadt) zu vergeben für Leute, die sich gerne Mal im ökologischen Gärtnern ausprobieren wollen, es gibt immer kompetente Leute mit im Team, die unterstützen bei Fragen. Man darf aber auch so für sich hinwerkeln nach eigenem Gusto, so lange man ökologisch und am besten permakulturmäßig drauf ist.  
    Normalerweise treffen wir uns Sonntags ab 15 Uhr im Huberhäuslgarten. (mehr …)

  • Kunstaktion bei Hechtgrün

    (Blog)

    Eine der letzten Freiflächen im Hechtviertel schafft Raum für ein lebendiges Nachbarschaftsprojekt. Der Gemeinschaftsgarten hechtgruen bietet nun auch einen legalen Raum für Interventionen zeitgenössischer Künstler*innen – so auch für die Arbeit „Parken im Grünen“ von Nicolai Leicher, die sich mit dem Realraum, der Gegenwart und der Gesellschaft, verbindet.

    Nach der Devise einen Blick in Nachbars Garten werfen, seid ihr alle ganz herzlich dazu eingeladen, während der Ausstellungszeit von 0-24 Uhr, die Arbeit von der Straße aus zu betrachten.

    Sobald es die Regelungen zulassen, wird ein Künstlergespräch nachgeholt. Bei einer anschließenden Diskussion sollen folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: „Wie kann das Hechtviertel im Konflikt zwischen Freiflächennutzung und anderen Notwendigkeiten, seine Lebensqualität und seinen Charakter beibehalten? Wie wollen Anwohner Freiflächen nutzen?“

    https://ufer-projekte.de/2021/02/parken-im-gruenen-4-3-15-3/ (mehr …)

  • Netzwerktreffen Bremen

    am 23.2. fand ein Treffen Bremer Gemeinschaftsgärten statt mit dem Ziel, Vernetzungsinteresse und -bedarf/ziele miteinander zu diskutieren und nächste Schritte zu einem größeren analogen Netzwerktreffen zu klären.
    Es nahmen 14 Personen (und das bei einem Termin von 14.00 – 16.00 Uhr) aus 10 Gärten teil:
    Querbeet, Ab geht die Lucy, Gemüsewerft, Elli, Huchtinger Hügelgarten, Blumenkohl, Rotkäppchen, Wollepark, Grüne Oase, Fleetgarten (Selbsternte).

    „Die Teilnehmer*innen haben sich über „Mural“ [Tool] mit den Fragen „Wie möchten wir das Netzwerktreffen durchführen?“, „Wie können wir uns bei  der Organisation des Treffens unterstützen (lassen)?“ und „Was möchten wir durch das Netzwerktreffen/das Gartennetzwerk Bremen und Umgebung erreichen?“ auseinandergesetzt.

    Das größte Anliegen der Teilnehmenden war der Austausch, das Kennenlernen. Als Nahziel sollen daher mehrere Fahrradtouren zu Gärten      organisiert werden, die nicht so weit voneinander entfernt liegen und so an einem Tag erreicht werden. Hier soll bei den besuchten Gärten thematisch jeweils etwas anderes anliegen, bzw. vorbereitet/besprochen werden.

    Über das Netzwerk soll erreicht werden: Vernetzung (auch von Honorarkräften/ ReferentInnen), Erhöhung der Sichtbarkeit (Gemeinsame      Internetpräsenz? „Gartenetzwerk Bremen“, Ziele politisch klarer/sichtbar machen), Erfahrungsaustausch (u.a. gemeinsame Praxis-Workshops), Problemaustausch/Rückhalt/Support (z.B. bei Interessenkonflikten mit anderen Parteien), Zusammenschluss (Garten übergreifende Angebote, Saatgut-Tausch oder gemeinsame Bestellung, Radtouren, gemeinsame Finanzierungs-Anträge/Projekte für z.B. für PR)“.

    Ein größeres analoges Treffen wurde nicht weiter diskutiert. (mehr …)

  • Buga23: für GartenSymposium soll Verteiler der kommunalen Ansprechpartner*innen erstellt werden

    Erlebnisorte/Mannheim -> ist mit in der Organisation
    BUGA23-Region rund um Mannheim wollen wir das Thema „Gärtnern in der Stadt“ vertiefen.
    „Zum GartenSymposium wollen wir auch die deutschsprachigen Beauftragten für Urbanes Gärtnern aus Kommunen einladen“
    ->
    https://www.erlebnisorte.de/?p=8264 (mehr …)

  • Garten der Begegnung Berlin-Marzahn: soll in ressortübergreifende Gemeinschaftsini von Senat und Bezirken gefördert werden

    (Tel/Mail)

    „Die Situation der Gärten im Bezirk Hellersdorf-Marzahn soll auch im Rahmen der sogenannten Gemeinschaftsinitiative verbessert werden.

    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/gemeinschaftsinitiative/index.shtml

    Im konkreten Fall wurde eine Online-Beteiligung über das offizielle Bürger*innenbeteiligung des Landes Berlin:

    https://mein.berlin.de/projekte/beteiligung-schlusselmassnahmen-fur-marzahn-heller/

    angestrebt. Wie anhand der Zahlen zu sehen ist, war die Beteiligung nicht so groß. Dies gilt für viele Projekte der Senatsverwaltungen, die über dieses Portal gestartet werden. Umso schöner, dass die Maßnahme, die mit dem Garten der Begegnung zusammenhängt, so gut bewertet wurde.“

    Der Garten wird bisher von Soulgarden „gemanagt“ und mit Hilfe von Geldern aua dem Förderfonds Demokratie sollen nun selbsttargende Strukturen erarbeitet und die Nachbarschaft noch mehr einbezogen werden (Der Garten soll nicht nur Raum füs Gärtnern sein, auch Erholung, Sport usw.).
    Die Gründung einer eigenen Trägerschaft (Verein) durch die Gärtner*innen wird begleitet.


    (mehr …)

  • BOB-Campus Wuppertal: Arbeiten für Nachbarschaftsgarten beginnen

    (Alerts)

    Die Stadt Wuppertal bereitet sich nun auf Sanierungs- und Bauarbeiten für den künftigen Nachbarschaftsgarten des BOB in Oberbarmen und auf dem Spielplatz auf der Hardt vor
    Für den „BOB Campus Nachbarschaftspark“ an der Wichlinghauser Straße werden in der kommenden Woche auf dem Grundstück Büsche gerodet. Auf der rund 4.900 Quadratmeter großen Brachfläche der ehemaligen Bünger Textilfabrik soll ein Nachbarschaftspark für das Quartier und die Menschen in Wichlinghausen entstehen, der zum Verweilen und Gärtnern einlädt sowie für Veranstaltungen und Feste oder auch zum gemütlichen Beisammensein genutzt werden kann. „Das Besondere an dem Nachbarschaftspark ist, dass auch nach Fertigstellung eine Beteiligung und ein aktives Mitwirken der Wichlinghauser nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht ist“, heißt es.
    Der Park kostet voraussichtlich 1,2 Millionen Euro. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investition in Wachstum und Beschäftigung mit 90 Prozent finanziert, das entspricht 1,08 Millionen Euro. Den Eigenanteil von 120.000 Euro finanziert die Stadt. Neben dem Nachbarschaftspark entstehen auf dem früheren Fabrikgelände und im früheren Fabrikgebäude eine Kindertagesstätte, Gewerbe- und Büroflächen, eine Nachbarschaftsetage für gemeinschaftliche Aktivitäten und Wohnraum.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-auftakt-fuer-bob-nachbarschaftsgarten-und-spielplatz-hardt_aid-56342787 (mehr …)

  • In Dießen soll ein GG entstehen

    (Mail, Tel)
    Wir (vier Dießener) sind im Moment dabei, die „Klimalobby Dießen“ zu gründen und damit verschiedene konkrete Projekte zum Klimaschutz und zur Umweltbildung anzustoßen. Eines davon ist das Vorhaben „Gemeinschaftsgarten“. In Dießen würde ich im nächsten Schritt die Gemeinde ansprechen, ob evt. eine gemeindliche Fläche zur Verfügung stehen könnte.
    -> sie wissen noch nicht so genau, ob es eher ein Selbsternteprojekt wie in der Nachbargemeiden werden soll
    auf jeden Fall wollen sie das Projekt gemeinschaftlich mit Interessierten planen (mehr …)

  • Jena: urban gardening soll gefördert werden

    (alerts)
    Auf Antrag der FDP hat der Jenaer Stadtrat mehrheitlich der Fortschreibung der Kleingartenentwicklungskonzeption zugestimmt. Konkret geht es darum, den aktuellen Bedarf an Kleingartenflächen zu ermitteln. Gemeinschaftsgärten und das Konzept „Urban Gardening“ sollen als besondere Nutzungsformen von der Stadt gefördert werden. Der Kleingartenbeirat soll ausdrücklich einbezogen werden. Mit dem Regionalverband der Kleingärtner ist eine Vereinbarung abzuschließen für den Fall, dass Ersatzflächen geschaffen werden, wenn Kleingärten zu Bauland werden. Weiterhin soll geprüft werden, inwieweit die Kleingartenkonzeption auch in Absprache mit dem Saale-Holzland-Kreis erstellt werden kann.

    https://www.jenatv.de/mediathek/59325/Kleingartenentwicklungskonzeption_wird_fortgeschrieben.html (mehr …)