Kategorie: Urbane Gärten

  • In Benediktbeuern gibt es zwei Gemeinschaftsgärten

    Neben dem IG auf dem Gelände vom ZUK (Zentrum Umwelt und Kultur) gibt es seit ca. 2019 einen GG, der von der Gemeinde angelegt und verwaltet wird. Dieser befindet sich „an der Obstwiese in Häusern“. Als er um 3 Parzellen auf 10 Parzellen erweitert und dann eröffnet wurde, wurden die ausgewählten Gärtner*innen (hatten sich beworben) u.a. vom stellvertretenden Bürgermeister begrüßt. (mehr …)

  • In München Berg am Laim soll eine Brache u.a. für gemeinschaftliches Gärtnern in Hochbeeten zwischengenutzt werden

    (alerts)

    Pop-up-Wiese zwischen Hochbeeten

    Nach dem Abbruch der Bauruine erstreckt sich auf dem Grundstück der einst geplanten Griechischen Schule auf gut 1,5 Hektar eine triste Schotterfläche. Bis hier das neue Schulprojekt realisiert wird, dürften noch Jahre vergehen – Zeit genug, die Brache erblühen zu lassen, findet nicht nur der Bezirksausschuss (BA 14). Dessen Anregung, auf dem Grundstück eine Langgras- und Wildblumenwiese anzulegen, greift das Kommunalreferat auf und sagt zu, auf einer Teilfläche eine Pop-up-Wiese anzulegen. Die vorbereitende Anlage eines Oberbodens sei ab Frühjahr möglich. Auf weiteren Teilflächen ist außerdem ein Urban-Gardening-Projekt mit Hochbeeten geplant, das von den Stadtgütern begleitet werden soll. Anders als in einem Schreiben an den BA vom Dezember angegeben, sei aber nicht geplant, die grüne Zwischennutzung durch gewerbliche Verwertung einer Teilfläche zu finanzieren, wie eine Sprecherin des Kommunalreferats inzwischen klarstellt.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/berg-am-laim-pop-up-wiese-zwischen-hochbeeten-1.5209057 (mehr …)

  • GG in München Haidhausen: Verein gegründet, kann Dach für andere werden

    (Mail)

    16.02.2021 hatten wir eine gute Gründungsversammlung. Wir sind jetzt quasi der als Träger der „Nachbarschaftsgärten Haidhausen e.V. i. Gr.“ und der Nachbarschaftsgarten heißt „Kirchen Ecke Seerieder“ – sehr vorsichtig von Gartenbau Baureferat LH München mit 5 Hochbeeten erlaubt. Gut zu wissen für Sie: Wir haben in der Satzung extra die Möglichkeit für die Bildung von Vereinsabteilungen eingebaut. D.h. wenn jemand in der Umgebung eine Grünfläche findet, kann er/sie bei uns im Verein „unterschlüpfen“ mit eigener Kasse und so autonom wie möglich und muss nicht den administrativen Aufwand zur Gründung betreiben. Die Satzung etc. ist auf dem Weg zum Notar für die Eintragung etc.

    Hochbeet-Bau soll im März/April hoffentlich stattfinden (mehr …)

  • Studentengarten Freiburg gibt es nicht mehr

    Aus einem Seminar „urban agriculture in international context“ ist die Idee eines „Studentengartens“, der offen für Alle ist, während einer Gartenexkursion entsanden. Er entstand 2018 auf einer Parzelle in einer Gartenkolonie. Die Anlage „war für  Bauvorhaben vorgesehen“-> temporäre Nutzung. Nun musste der Garten weichen. (mehr …)

  • Grüne Unterföhring machen digitalen Stammtisch zu urban gardening

    Digitaler Stammtisch “Urban Gardening – garteln in Unterföhring”
    26.2.
    Wir wollen über das Thema „Urban Gardening – garteln in Unterföhring“ sprechen. Leider wurde der Antrag unserer Fraktion im April 2020 abgelehnt mit der Begründung, dass wir doch gar nicht wüssten, ob es überhaupt Bürger*innen gibt, die das interessieren würde. Bei einem Aufruf haben sich über 20 interessierte Bürger*innen gemeldet und uns ermutigt das Thema weiter zu verfolgen. Wir freuen uns auf Beispiele, Ideen und Erfahrungsberichte! (mehr …)

  • Für 1 Jahr. Pop Up Gemeinschaftsgarten in Bremen

    (Mail)

    Wir möchten dort während der ca. einjährigen Zwischennutzung einen Gemeinschaftsgarten für alle entstehen lassen und damit nicht nur einen Ort der Begegnung im Stadtteil erschaffen und das Miteinander durch gemeinsames, nachbarschaftliches Gärtnern fördern. Darüber hinaus soll eine kleine Bühne entstehen, für kleinere künstlerische Veranstaltungen. Zudem möchten wir durch Informationen zum ökologischen Fußabdruck, praktische Tipps für den Alltag oder eventuell kleinere Workshops z.B. zu den Themen Klimaschutz, Ernährung oder biologische Vielfalt/Bedeutung der Bienen das stets aktuelle Thema der Klimakrise aufgreifen (mehr …)

  • Internationaler KG-Kongress

    Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. ist gerade dabei den Internationalen Kongress der Kleingärtner*innen vorzubereiten. Ein Vortrag könnte evtl. zum Thema gemeinschaftliches gärtnern in Kleingartenanlagen sein (mehr …)

  • weiterer GG in Haar geplant

    (MAIL)
    Gemeindegärten „Haar zum Anbeißen“

    Unseren Garten gibt es schon sein 7 Jahren und entstand aus einer Kindergarten-Gemeinschaft. Mit 15 Nationen (unter ca. 30 aktiven Gärtner) würden wir diesen als multikulturellen Garten bezeichnen.

    Uns liegt auch viel daran auch die Kinder für Garten zu begeistern. Hier arbeiten wir eng mit Kindergarten und dazugehörigen Hort-Gruppe zusammen. Wir sind auch mit der Ganztagsschule im der Planung, die leider jetzt durch die Corona vorübergehend verschoben ist.

    Zur Zeit sind wir an der Umsetzung von einem neuen Garten für junge Familien, beschäftigt.

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  • Kulturgarten Lüneburg: wenig Leute

    (Mail)

    Gerade sind wir relativ wenige Menschen, weil das gemeinsame Gärtnern im letzten Jahr so nicht möglich war. 
    Zwei, drei Personen sind aber aktuell noch aktiv und wir konnten im Oktober bei einem Interessiertentreffen neue Menschen gewinnen, die dann hoffentlich ab Frühjahr so richtig einsteigen. Interesse ist nach wie vor vorhanden 🙂 
    In Rücksprache mit dem Gartenverein, bei dem wir die Parzelle haben, haben wir uns geeinigt, dass bis Mai geschaut wird, ob die Gruppe wieder richtig aktiv wird oder wir den Garten ggf. doch weitergeben (mehr …)

  • In Verden gibt es seit 22 Jahren einen Gemeinschaftswaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    Wir sind ein seit 22 Jahren bestehender Waldgarten, der sich mit der ökologischen und nach
    permakulturellen Grundsätzen funktionierenden Bewirtschaftung von Boden beschäftigt. Auf einer
    ehemals   konventionell   beackerten   Fläche   von   7h   werden   hier   Experimente   zu   nachhaltiger
    Landwirtschaft, Biodiversität und Saatgut durchgeführt und dokumentiert. Durch Bildungsarbeit,
    BFD,   FÖJ   und   Praktikumsstellen   wird   Wissen   weitergegeben   und   ausgetauscht.   Interessierte
    Städter*innen erhalten außerdem die Möglichkeit, im ländlichen Raum aktiv zu werden.
    Die hier wachsenden Nahrungsmittel werden zur freien Verfügung/Ernte gestellt, da wir den Boden
    als Gemeingut betrachten.
    Durch die unkommerzielle Weitergabe von Kulturpflanzen und Erzeugnissen setzen wir uns für den
    Erhalt von Diversität und Gemeingütern ein.
    Da unsere alte Gartenhütte nun endgültig nicht mehr reparabel ist, muss dieses Jahr
    eine neue her, um unsere Gerätschaften für den Waldgarten sicher vor Wettereinflüssen zu halten
    und damit Schäden zu vermeiden. Da wir ökologisch und nachhaltig arbeiten und wirtschaften
    wollen,  möchten wir ökologische und zertifizierte Materialien verwenden. 

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Leute kommen aus der
    Nachbarschaft?
    – Gerade gibt es drei feste Personen aus der Umgebung (Nachbarsdörfer bzw Bremen) in der
    Gruppe, plus Menschen – aus der Umgebung, aber auch von weiter weg – die regelmäßig bis
    unregelmäßig (auch je nach momentan anstehenden Aufgaben) vorbei kommen und mithelfen bzw
    eigene Projekte im Garten verfolgen.
    Wie macht ihr das Projekt bekannt, wie erfährt man davon und wie kann man
    mitmachen?
    – Das Projekt ist in diversen Netzwerken und auf Verteilerlisten (z.B. Permakultur-Liste, reclaim the
    fields, Selbstversorger, abelana (eine lokale Verschenke-Liste), Facebook) über die
    Campeinladungen gehen bzw andere Veranstaltungen und wenn etwas geerntet werden kann.
    Ist die Fläche mit ÖPNV erreichbar?
    – Es gibt eine Trennung zwischen Büro und Gartenfläche. Das Büro in Verden ist sehr gut mit dem
    ÖPNV erreichbar – die Gartenfläche ist leider, aufgrund des sehr eingeschränkten ÖPNV im
    Umland – schlecht mit den Öffentlichen zu erreichen (es gibt ein Bus der 4mal am Tag zwischen
    Montag und Freitag fährt und außerhalb dessen ist es möglich ein Sammeltaxi zu rufen). Wir
    umgehen das jedoch indem wir Fahrrad fahren und auch Gästefahrräder haben. Bei Menschen mit
    Beeinträchtigungen steht uns auch ein privates Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir einen Transfer
    machen können.
    .
    Wie ist das gärtnern organisiert: wer entscheidet, wie kommuniziert ihr, was passiert
    mit der Ernte?
    – Entscheidungen werden in Plenas im Konsensprinzip mit allen Beteiligten getroffen,
    Kommunikation findet je nach Bedarf und Reichweite auf unterschiedlichen Wegen statt
    (persönlich oder per Mail bzw Telefon) und mit kritischem Blick auf Hierarchiebildung.
    – Die Ernte wird, wenn nicht direkt vor Ort schon gegessen, zur allgemeinen Verfügung gestellt
    (zumeist über die lokale Verschenke-Liste ‚abelana‘).
    Welche Aufgaben haben BFD und FÖJ-ler*innen?
    – Alles was ansteht und worauf die jeweiligen Menschen Lust haben (Beetplanung, Anpflanzen,
    Gehölzpflege, Experimente erstellen und auswerten, Veredeln,…).
    Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Projekts?
    – Es gibt keine finanzielle Verpflichtung der Gärtner*innen gegenüber dem Projekt, was uns auch
    wichtig ist, damit es kein Auschluss über finanzielle Ressourcen gibt.
    – Laufende Kosten (abgesehen von Praktikant*innen-Aufwandentschädigung) werden zum Großteil
    von JANUN (https://www.janun.de/) finanziert.
    – Alle anderen Kosten werden durch Spenden gedeckt.Wo ist die Bibliothek, wie zugänglich ist diese, wer kümmert sich darum, wer nutzt die
    wie und ist die off en für andere Interessierte? Auf eurer Site habe ich dazu nix
    gefunden
    – Der Präsenzbestand der Bibliothek befindet sich in unserem Büro und ist für alle zugänglich die
    interessiert daran sind. Es ist auch kein großer Bestand und die Büchersammlung entwickelt sich
    mit dem benötigten Wissen – bspw. sind momentan Pilze in den Fokus gerückt und dazu fehlt uns
    Literatur.
    – Es werden gerade auch Altbestände aus dem Projekt (Dokumentation von Experimenten,
    Recherche zu Gehölz und krautigen Pflanzen, …) digitalisiert.
    – Aktuellere digitale Informationen sind für interssierten Menschen (zumeist Menschen die hier
    mitarbeiten) über eine Cloud zugänglich (allerdings etwas eingeschränkter, da dort auch sensible
    Daten gespeichert sind).
    Wer macht die Experimente und wie werden diese kommuniziert und dokumentiert?
    – Experimente führen alle beteiligten Menschen hier durch – je nach Interessenlage. Je nach dem
    was für ein Experimet es ist, wird es vorher mehr oder weniger in der Gruppe besprochen und evtl
    von erfahreneren Menschen angeleitet.
    – Dokumentiert werden die Experimente und Ergebnisse in der Cloud und somit erstmal zugänglich
    für alle aktiv Beteiligten
    – Da wir auch gerne den Bedürfnisse der Menschen die hier arbeiten Raum geben möchten, ist die
    Publizierung von Ergebnissen die letzte Zeit etwas hinten runtergefallen, dies ist uns aber bewußt
    und es gibt gerade auch intensive Bestrebungen das zu ändern und interessierte Menschen, die das
    Vorhaben verfolgen. In Zukunft sollen die Ergebnisse dann ersteinmal auf die Webseite gestellt
    werden.
    – Es gibt auch immer die Möglichkeit Ergebnissen, Erfahrungen usw per Mail an zu fragen.
    Wer wird wann die Hütte bauen, wie viele Leute können da mitmachen und was sind
    hier eure Pläne bzgl. Corona?
    – Die ursprüngliche Idee war eine offene Bauwoche für den Hüttenbau zu organisieren, in der
    erfahrene Menschen Unerfahrenere anleiten, Wissen geteilt werden kann und eine schöne Zeit im
    Garten damit verbunden werden kann, dies ist jedoch angesichts der Corona-Situation fraglich ob
    das so funktioniert.
    – Der Ausweichsplan ist der Bau der Gartenhütte mit der Kerngruppe des Projektes, als zeitlicher
    Rahmen dafür ist Frühsommer angedacht.
    Wie groß soll die Hütte werden, was passiert mit der alten und woher bekommt ihr das
    Werkzeug für den Bau?
    – Je nach finanzieller Unterstützung soll die Hütte bis zu 20 qm³ werden, evtl mit Vordach.
    – Die alte Hütte wird abgerissen, je nach Zustand werden Teile als Mulchmaterial verwendet oder
    als Heckenmaterial – nicht wiederverwendbare Teile werden fachgerecht entsorgt.
    – Das Werkzeug gibt es im privaten Besitz (Akkuschrauber, Akkustichsäge, kleine Tischkreissäge,
    Transportmittel) oder vom Verein (Akkuschrauber, Aggregat, Handsäge, Schaufel, Hacke, Leiter).

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  • In Neumarkt an der Oberpfalz werden zwei Gärten geplant

    (Mail)

    Ein urbaner Garten des OGV und Gespräche und Gruppenfindung für einen interkulturellen Garten außerhalb des OGV.
    Der urbane Garten hat zwar einen Ort, an dem er voraussichtlich realisiert wird, der interkulturelle Garten hat noch keinen möglichen Ort und auch nur eine kleine Gruppe.


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  • CityFarm Augsburg bekommt weitere Fläche

    (Antrag/Antworten)

    Bisher habt die Crew der CityFarm Augsburg durch eine Jungpflanzenbörse und Saatgutfest Geld für Erde etc. einnehmen können, beides konnte 2020 nicht stattfinden und wird auch 2021 nicht stattfinden, so dass sie nun vermehrt Anträge stellen.

    Aus den Antworten zu meinen Fragen zum Antrag:
    Aktuell ist es so, dass wir einige neue CityFarmer einarbeiten. Interessanterweise haben sich im 2. Lockdown mehr Leute gemeldet, die es wirklich ernst meinen mit dem Engagement und sich voll einbringen. Im ersten Lockdown kamen zwar auch immer wieder Anfragen aber aus keiner ist etwas geworden. (sprich sie sind nicht mehr Leute geworden).

    Um eine Überbesetzung der Farm zu verhindern, werden mehr oder weniger feste Zeiten vergeben. Manche Famileien haben ihren festen Vormittag schon seit dem ersten Lockdown und andere, die sich nicht festlegen können, vereinbaren die Zeiten in unserer WA-Gruppe. Die Farm darf nur nach Anmeldung zu der entsprechenden Zeit besucht werden. Überschneiden sich mal Termine, weil jemand etwas abholen und bringen will, müssen sich die Leute verteilen und zwei verschiedene Eingänge benutzt werden. Ich muss sagen, es klappt besser als erwartet.

    –> Wie viele Leute ziehen die Pflanzen vor?

    Bisher haben wir die Pflanzen im Berufsbildungswerk St. Elisabeth vorgezogen, sowohl unsere, als auch die für den Jungpflanzenverkauf. Leider hat das BBW aus verschiedenen Gründen die Kooperation mit externen Einrichtungen abgebrochen (davon sind nicht nur wir betroffen, auch andere Projekte).
    Aus diesem Grund wird es keinen Jungpflanzenverkauf mehr geben und wir gehen dahin zurück, auf der Fensterbank für den Eigengebrauch vorzuziehen. 
    Die kleine Gärtnerei in der Nähe ist eine andere und hat nichts mit dem BBW zu tun. Dort gibt es leider keine Vorzuchtmöglichkeit.
    Wir planen aktuell noch, wer wieviele und welche Pflanzen vorzieht
    .

    Die Pflanzen werden in einem Gewächshaus einer befreundeten Gärtnerei aufgezogen und zwar für den Eigengebrauch der Gärtner*innen auf den Gemeinschaftsgartenflächen

    Wir als CityFarm Augsburg haben von der LEW für 4 Jahre kostenlos ein Grundstück mit 500m² zur Verfügung gestellt bekommen. Dort wollen wir einen neuen CityFarm-Gemeinschaftsgarten gründen. Vorerst ist dort nichts, nur eine jungfräuliche Wiese, kein Wasser, kein Strom und eine große Straße in der Nähe. In den nächsten Wochen suchen wir dafür interessierte Gartenfreunde, die motiviert sind, dort etwas Neues aufzubauen. Im Gegensatz zu unserem Garten direkt auf der Farm, wo ja alles gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, soll es dort auch die Möglichkeit geben eigene Beete anzulegen. Also sollen dort sowohl Gemeinschaftsbeete, als auch Individualbeete entstehen. (mehr …)

  • Wolfsgarten: Umnutzung einer ehemaligen Hochseilgartenflächen

    (Antrag, Antworten)

    Das Projekt „Wolfsgarten“ wird auf einem 4000 qm großen Gelände im Stadtteil Gostenhof umgesetzt, auf dem ursprünglich ein Hochseilgarten betrieben wurde. Nun entsteht ein naturnahes, kulturelles Stadtteil- u. Begegnungszentrum.

    Viele Pläne wurden innerhalb des letzten Jahres schon umgesetzt – so wurde das ganze Gelände z.B. wie geplant rein mit nachhaltigen, ökologischen Materialien umgestaltet und ein wahres Upcycling-Paradies geschaffen. Darüber hinaus entstanden ein großer Nachbarschaftsgarten mit Gewächshaus, eine Kinderspielecke, ein Cafebereich mit kleiner Bühne und zugehörigem ausgebauten Bauwagen, die Basis für ein Kunstatelier und Komposttoiletten.

    Der Nachbarschaftsgarten soll vergrößert werden

    Das Kernteam besteht aktuell aus 5 Menschen, die regelmäßig aktive
    Gartengruppe besteht aus ca 20 weiteren Menschen. Hinzu kommen weitere
    Ehrenamtliche die sporadisch dabei sind. Wir hoffen und gehen davon aus,
    diese Zahlen in der kommenden Saison zu erhöhen.

    Bei den Ehrenamtstagen, bei denen dann weitere Nachbar*innen dazu
    kommen: bleiben dann manche auch dabei?

    Ja, genau so ist es im vergangenen Jahr abgelaufen- die Menschen lernen
    uns und das Projekt an den Ehrenamtstagen kennen und wer will wird nach
    und nach mehr eingebunden bzw. Kommt regelmäßiger.

    Ist der Nachbarschaftsgarten jederzeit für die Gartengruppe
    geöffnet/zugänglich oder gelten auch hier Öffnungszeiten?

    Für die gartengruppe/ehrenamtliche ist immer geöffnet, sie kennen alle
    die Schlosskombination am Tor und können somit jederzeit aufs Gelände.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich sind diese für
    die Gartengruppe?

    Die Gartengeräte sind teilweise in einem kleinen Schuppen untergebracht,
    der ohne Schloss jederzeit zugänglich ist – weitere Geräte und Werkzeug
    befinden sich in einem Bauwagen zu dessen Schlüssel die aktive
    Gartengruppe jederzeit Zugang hat.

    Wie viele Beete sollen noch geschaffen werden und wie viele (Gemüse- und
    Kräuter)Beete gibt es schon?

    Es gibt aktuell 7 große Hügelbeete, 2 Flachbeete, 1 Kartoffelacker, 2
    Tomatenbeete, 1 Schlüssellochbeet, 6 Hochbeete und 1 Kräuterbeet. In der
    kommenden Saison entstehen weitere 4 Hochbeete, 1 Staudenbeet, 2
    Obstbaumlebensgemeinschaften, 1 Flachbeet und 2 Tomatenhäuser.

    Was soll gepflanzt werden und wer entscheidet darüber?

    Wir pflanzen verschiedene Kräuter, unterschiedlichste Tomatensorten,
    Paprika, versch. Kohlarten, Gurken, Zucchini, Kürbis, versch. Salate,
    Chilis, Melonen, Mangold, Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Auberginen usw.
    usw.. Vor Beginn der Anzucht gibt es ein offenes Ehrenamtstreffen, bei
    dem jeder Wünsche äußern kann. Diese werden dann vom Kernteam in die
    Pflanzplanung nach Permakulturmaßstäben überführt. Die Anzucht selbst
    wird, dann wieder auf alle Ehrenamtlichen verteilt.

    Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen Entscheidungs- und
    Kommunikations/Informationswege?

    Wolfsherz ist eine gemeinnützige UG, hat das Gelände des Wolfsgartens gepachtet und ist verantwortlich für das gesamte Projekt. Der Teil des Nachbarschaftsgartens wird gemeinsam im Rahmen der kleinen Kerngruppe organisiert – wir überlegen gemeinsam in regelmäßigen Treffen was geplant ist (Pflanzungen, Bauvorhaben, Events, Workshops,…) und geben die Punkte per Whatsappgruppe oder direkt vor Ort auf Tafeln an den Kreis der Ehrenamtlichen weiter, die auch weitere Ideen beisteuern können. Zum Saisonstart gibt es ein Treffen mit allen Interessierten mit großem Brainstorming und Ideensammlung. Größere Aufrufe o.Ä. laufen viel über Facebook, ein Emailnewsletter ist in Planung. Ansonsten sind wir im GNN ( Gartennetzwerk Nürnberg) organisiert um mit den anderen Gärten in Kontakt zu bleiben, uns gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Kooperationen eingehen zu können.

    Wer erntet und was passiert mit der Ernte?

    Alle Ehrenamtlichen können natürlich jederzeit kostenlos ernten was sie wollen. Ansonsten können alle anderen Geländebesucher gegen Spende ebenfalls ernten. In Zukunft sind auch gemeinsame Kochevents und Workshops in Planung. (mehr …)

  • nächstes VÖBB-Fachforum soll mit Schwerpunkt GGs stattfinden

    Mit unserer Hilfe vernetzten sich derzeit Berliner Bibliotheken, die entweder schon Gemeinschaftsgartenprojekte haben oder mit welchen kooperieren oder welche aufbauen wollen. In unregelmäßigen Abständen finden Fachforen des Verbands Öffentlicher Bibliotheken Berlin (VÖBB) statt. Das nächste soll zum Thema Gemeinschaftsgärten stattfinden.
    Stand der Dinge bzgl. Programm:
    zwei unterschiedliche bestehende „Konstellationen“ stellen sich vor: Bibliothek in Tiergarten-Süd, die mit dem (eigenständigen) Gemeinschaftsgarten „Wachsen lassen“ kooperiert – und eine Leihsämerei und – neu – eine Bibliothek der Dinge hat und darin u.a. auch Gartengeräte verleiht und Biblio Schöneberg-Nord, die einen Lesegarten im Innenhof peu a peu zum Gemeinschaftsgarten umwandelt. Toni Karge wird angefragt für Input und Gudrun macht einen Kurzvortrag/ist dabei und bringt unsere Arbeit ein.
    Je nach Pandemie-Situation als Präsenz- oder Onlineveranstaltung. Im Mai oder Juni

     

    (mehr …)

  • VHS Lindau legt IG an

    (Tel)
    In Lindau findet 2021 die Bundesgartenschau statt. Die VHS hat dort nach längeren Verhandlungen nun eine Fläche bekommen, um einen IG anzulegen. Motivation ist es, den Menschen aus verschiedenen Kulturen, die an der VHS an BAMF (Sprach)Kursen teilnehmen, eine Möglichkeit zu geben, (weiter) zusammen zu kommen und mit Muttersprachler*innen in Kontakt zu kommen. Zudem soll der Garten ein Ort werden, an denen mitgebrachte Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen angewendet und weitergeben werden können.
    Im Mai startet die BUGA und sie sind ganz am Anfang. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Haus Müggelspree setzt auf Gabionenbeete

    (Mail)

    „Vorjahreslaub liegt verrottend auf den Beeten und in Planung haben wir den Austausch der hölzernen Hochbeete in Gabionenhochbeete. Vor allem der Nachhaltigkeit wegen.
    Außerdem bieten sich diese Hochbeete an, verschiedene Gestaltungen auf- oder anzunehmen und bereichern somit auch den Handlungsspielraum als Gemeinschafts- und Therapiegarten. Letzterer ist ja vor allem für unsere Bewohner wichtig. Auf Grund der derzeitigen Situation dürfen nur hausinterne Besuche des Gartens stattfinden, d.h., die Gartentüren sind auch tagsüber verschlossen.“

    Die Nachbarschaft haben sie noch nicht richtig erreicht mit dem Gartenprojekt, sie haben schon viel ausprobiert.


    (mehr …)

  • Campus-Garten Würzburg vergrößert sich

    (Mail)

    Für den CampusGarten steht eine große Veränderung an: wir werden den Garten im Laufe dieses Jahres auf ein neues Areal an der Uni umziehen (etwa 4000 m² mit Aussicht auf dauerhafte Nutzung als CampusGarten – ein schöner Erfolg für uns!),
    Wir haben natürlich wieder viel vor: ein Permakulturgarten mit Wildobsthecke, Komposttoilette, verschiedenen Biotopen und vieles mehr (mehr …)

  • Bunte Erde Chemnitz: einer der Preisträger des Wettbewerbs „Orte der Demokratie und Teilhabe“

    (alerts)

    Orte für Demokratie und Teilhabe

    Wettbewerb der Wüstenrot Stiftung entschieden

    Eine demokratische Gesellschaft braucht sichtbares Engagement, Solidarität und im Alltag gelebte Werte. Mit dem bundesweit ausgelobten Wettbewerb „Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe“ suchte die Wüstenrot Stiftung kürzlich nach Beispielen für Bauprojekte, in denen eine demokratische Haltung zum Ausdruck kommt und die zugleich vielfältige Gelegenheiten für Teilhabe und Zugang schaffen. Mit dem Wettbewerb griff die Stiftung zugleich die Debatte um Offenheit und scheinbare Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft auf, die nicht erst seit der Corona-Pandemie aktuell ist.

    Das unabhängige Preisgericht unter dem Vorsitz des ehemaligen Verfassungsrichters Udo Di Fabio zeigte sich über die rege Teilnahme sehr erfreut: 455 Projekte aus ganz Deutschland wurden eingereicht. Nun fiel die Entscheidung, drei gleichwertige erste Preise und drei Anerkennungen zu verleihen. Die Preise sind jeweils mit 20.000 Euro dotiert, die Anerkennungen mit je 15.000 Euro. Nachfolgende sechs Projekte wurden von der Jury ausgezeichnet:

    [….]
    drei erste Preise, u.a.:

    • 1. Preis: Interkultureller Garten Bunte Erde, Chemnitz (Interkultureller Garten „Bunte Erde“ e. V.)
      Ein gemeinsam gestalteter und bewirtschafteter Garten bildet den Ausgangspunkt, um über das Gärtnern hinaus Demokratie und demokratische Werte erlebbar zu machen. Entstanden ist ein offener Dialog über die Grundbedürfnisse des Lebens und darüber hinaus.

    3x Anerkennung, u.a.:

    Anerkennung: PLATZprojekt, Hannover (PLATZprojekt e. V.)
    Das über Jahre gewachsene Projekt gibt vor allem jungen Erwachsenen einen physischen Ort, der ihnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme für raumwirksame Ideen und eine gemeinsame Stadtgestaltung ermöglicht.
    [….]

    https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_der_Wuestenrot_Stiftung_entschieden_7514573.html

    zur Preisverwendung:

    https://www.blick.de/chemnitz/interkultureller-garten-auf-dem-kassberg-wird-praemiert-artikel11311589:

    […]Als Begegnungs-, Kommunikations- und Produktionszentrum wollen die Mitglieder des Vereins, der sich 2010 gegründet hat und eine Gartenfläche an der Franz-Mehring-Straße betreibt, hauptsächlich Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Familien entwickeln, die nicht nur ökologisch-gärtnerische, sondern auch interkulturelle Kompetenzen fördern.[…]
    Aktuell kooperiert die Gemeinschaft mit zwei Kindergärten, einer Lernförderschule und einer Grundschule aus dem Stadtgebiet.[…]
    „Das Preisgeld soll für weitere Bildungsarbeit, Aktionen mit Kindern und Erwachsenen und für die nachhaltige Unterhaltung des Gartens verwendet werden“, sagt Anja Hüttner vom Vorstand des Vereins. Konkret sei eine nachhaltige und langfristige Bildungspartnerschaft mit dem Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium für die kommenden drei Jahre geplant. „Hier lernen die Jugendlichen am praktischen Beispiel, wie man eine Idee für ein gutes Umweltschutzprojekt im eigenen Wirkungskreis entwickelt, es durchführt und verstetigt“, so Hüttner weiter.

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  • GG Garten am Mer verwandelt Parkplatz

    (Bericht)

    Garten am Mer, Köln-Nippes

    ist auf einem alten, asphaltierten Parkplatz, eingebettet in das Gelände eines Kleingartenvereins entstanden.
    Die Idee für einen Gemeinschaftsgarten im Agnesviertel/Nippes Süd ist bereits 2017 beim Bar Camp der Initiative „Essbare Stadt Köln“
    entstanden, bei dem sich die Gründer*innen zusammenfanden. Beim Tag des guten Lebens 2018 im Agnesviertel wurde die Idee dann breiter gestreut. Interessierte konnten dort mögliche Grundstücke vorschlagen und sich in eine Mailingliste eintragen. 2019 wurde der
    Verein „Garten am Mer“ gegründet und die Gruppe konnte den Parkplatz von der Stadt Köln pachten.
    Das meiste Inventar auf unserer Fläche ist geschenkt oder vom reichhaltigen Sperrmüll im Veedel gewonnen. 
    Tatkräftige Hilfe gab es – teilfinanziert von der Stadt – von der STRABAG, die einen eigenen Treppenaufgang zum Garten baute und den ersten Container Mutterboden schenkte. (mehr …)

  • (Online) Treffen Essener Gemeinschaftsgärten

    (Teilnahme)
    Die Essener GGs treffen sich monatlich zum Austausch. Am 21.01. waren 10 Leute aus verschiedenen Gärten dabi. „Personenschnittmengen“ gibt es u.a. zu Transition Town, der Ernährungsrat, die Initiative für Nachhaltigkeit und der Verein „Gemeinsam für Stadtwandel“. 
    interessant:
    – Carls Garten (Zechengelände): ist derzeit das einizige, was vom Träger „Zeche Carl“ aus läuft und erhält viel Aufmerksamkeit. Bei Carls-Garten gibt es bezahlte Stellen (Teilzeit? Stellenanteile?) und sie organisieren derzeit verschiedene Online-Workshops, z.B. zum Thema Kompostierung, Wildbienen und wollen, sobald es wieder geht, mit Geflüchteten zusammen an einer Unterkunft Hochbeete aufstellen und bepflanzen.
    – im Netzwerk gibt es Expertise fürs Bauen mit Paletten und anderen Industriematerialien: Bauen, mit allen, was günstig und robust ist und sich für die Gärten eignet. Auch gibt es einen Werkzeugpool
    – für den Sommer ist in Essen geplant, zunächst 200 dann ggf. 400 Wassertanks aufzustellen und Menschen zu finden, die Baumpatenschaften übernehmen und so Wasser zum Gießen haben. Auch Gemeinschaftsgärten sollen sich beteiligen können, ein paar Straßenbaumpatenschaften übernehmen und dan auch Tank bekommen, die regelmäßig gefüllt werden würden
    – die IGA 2027 soll auch Raum für GGs und verwandte Projekte haben
    – LaLa Ruhr macht digitales Festival, bei dem ggf. auch GGs sich vorstellen können
    – GG Grüne Matte hat stromfreie Tröpfchenbewässerung für ihre Gewächshäuser (teilen gerne die Infos dazu) und Erdmiete gebaut. In 2021 wollen sie ihre Outdoorküche weiter ausbauen
    – Ernährungsrat Essen hat AG „Essen essbar“, u.a. werden an neu angelegten Radtrassen wohl essbare Bäume gepflanzt (mehr …)

  • Rohbacher OGV baut Gemeinschaftsgarten auf

    (alerts)

    Das neue Projekt des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) kommt gut an: Die Idee eines Gemeinschaftsgarten hinter dem Spinagelände an der Bahnlinie weckt Begeisterung, zunächst sind 21 Parzellen geplant und diese sind bereits alle vergeben. Dort bewegt sich schon etwas: Die geplanten 250 Quadratmeter wurden bereits geackert und im Frühjahr wird nochmal gefräst. Textgröße

    Diese „grüne“ Idee eines Gemeinschaftsgartens kam Erna Dittenheber, die selbst eine begeisterte Hobbygärtnerin ist, bereits im August. Sie ist engagiert im Arbeitskreis Ortsbild und auch im Vorstand des OGV vertreten. Sie staunt selbst, wie gut ihre Idee angenommen wird: „Ich hätte nicht geglaubt, dass so viel Interesse da ist.“

    Der Rohrbacher Gartenbauverein geht damit neue Wege. „Wir waren im Dezember gut ausgelastet mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern. In unserem Jahresprogramm gibt es Angebote für alle, aber Vereinsmitglieder stehen natürlich immer in der Poleposition“, sagt der OGV-Vorsitzende Hans Tilp. Die Arbeiten auf dem Areal haben schon begonnen. „Es ist der Wahnsinn wie das läuft“, sagt Tilp, doch der Winter bremst jetzt etwas. Es werden Wasserfässer angeliefert, Komposter werden gebaut.

    Ursprünglich hatte die Gemeinde Rohrbach das Gelände zur Unterbringungen von Asylanten in Containern gekauft, was sich aufgrund der politischen Entwicklung dann aber zerschlug. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde erhielt der OGV Rohrbach nun die Chance das Gelände zu pachten. Das ließen sich die Gartler nicht entgehen, inzwischen sind alle geplanten Parzellen in der Größe von neun bis 15 Quadratmeter bereits an die „Gärtner“ gebracht.

    „Organisiert haben wir alles durch Web-Konferenzen“, erklärt Tilp. „Neben den 21 Gartenparzellen verbleibt noch eine große Gemeinschaftsfläche. Wir planen auch noch zu erweitern, aber das sind Pläne für das Jahr 2022. Wir wollen nicht gleich alles komplett machen – denn dieser Gemeinschaftsgarten soll langsam wachsen“, sieht Hans Tilp in die Zukunft. „Die Auf- und Verteilung der einzelnen Parzellen war der erste Meilenstein, weitere werden folgen.“ Anfang Februar sollen die Modalitäten festgelegt werden: „Von den Gartlern selbst, das muss man sich noch durch den Kopf gehen lassen. Wobei wir schon bei anderen Gemeinschaftsgärten gespickt haben.“

    Natürlich muss noch einiges geregelt werden, unter anderem ein heikles Thema: der Umgang mit Hunden. „Wir wollen vernünftig miteinander umgehen und das werden wir auch hinkriegen“, ist Tilp überzeugt.

    In Zukunft wird es mehr Wohnungen in Rohrbach geben, die keinen eigenen Garten haben und die können dann dort auch gärtnern. „Das bringt auf alle Fälle neues Leben in unseren Verein. Dem tut diese Idee gut. Man verjüngt sich, das jüngste Mitglied ist jetzt 23 Jahre.“ Das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung für den Vorsitzenden.

    „Es wird kunterbunt werden“, freut sich Tilp, denn unter anderem sind ein junges Paar aus Bangladesch und eine Familie aus Syrien mit im Garten. „Das junge Paar möchte Gemüse aus Bangladesch anbauen – und wir lassen uns gerne überraschen, was dort hoffentlich alles gedeihen wird.“ Wie Tilp erzählt, freuen sich die Pächter schon aufs gegenseitige Kennenlernen, man will zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. „Es wird sicher einen regen Austausch geben.“

    https://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Es-wird-kunterbunt-werden;art600,4735197 (mehr …)

  • Bedburg: Wiederbelebung Schlossgärtnerei druch urban gardening

    (alerts)

    […] Doch bei den Arbeiten handelt es sich um den Auftakt zur Belebung und Verschönerung des Parks im Herzen der Stadt. Und um den sichtbaren Auftakt zur Umsetzung des Isek, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, bei dem mit vielen Millionen Euro über mehrere Jahre die Bedburger Innenstadt umgestaltet werden soll.

    Erst einmal steht der Umbau der alten Schlossgärtnerei an, die zuletzt nicht mehr war als ein verwildertes Waldstück mit ein paar Backsteintrümmern. „Die ersten Arbeiten haben begonnen, es wird einen neuen Weg in die Schlossgärtnerei geben“, sagt Nina Asbach, die bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir wollen die Schlossgärtnerei wiederbeleben.“

    Auf etwa 2500 Quadratmetern sollen Flächen für einen gemeinschaftlichen Anbau – sogenanntes Urban Gardening – von Obst und Gemüse sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die rund 20 Parzellen von jeweils etwa 100 Quadratmetern sollen von Bürgern, Asylsuchenden, Vereinen, Kindergärten und Schulen genutzt und bereits ab Ende März bepflanzt werden können.

    Das Ziel: Der Schlosspark soll belebt und aufgewertet werden und so das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Innenstadt stärken. Die Trägerschaft für das Projekt erhält der Obst- und Gartenbauverein, der bereits seit 2018 an den Planungen beteiligt ist.

    Die Kosten für den Umbau in Höhe von 160.000 Euro übernehmen komplett das Land und der Bund. Der eigentlich vorgesehene städtische Anteil entfällt. Den übernimmt das Land – wegen der hohen Belastungen für die Kommunen durch die Corona-Pandemie.

    https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bedburg/millionen-euro-fuer-die-innenstadt-bedburger-schlossgaertnerei-wird-wiederbelebt-37950382 (mehr …)

  • Garten der Hoffnung in Otterndorf und Corona

    (aus dem Sachbericht)

    Im Frühjahr haben wir noch gemeinsam mit zwei Flüchtlingsfamilien die Beete vorbereitet und das Gemüse eingesät, und ein Fest zum internationalen Frauentag (von den Frauen aus dem Garten initiiert, in der Otterndorfer „Stadtscheune“ veranstaltet) konnte gerade noch im letzten Moment stattfinden. Doch dann kam der Lockdown, und es ging erstmal gar nichts mehr. Wir haben die Zeit überbrückt, indem wir uns versetzt um den Garten gekümmert haben. Es gab zum Beispiel einen Gießplan, in den auch einige der Geflüchteten regelmäßige Verantwortung übernommen haben. So ist das Gemüse und das Obst gut gewachsen. Zum Ernten kamen die Familien und Einzelpersonen versetzt, das klappte gut, ohne dass wir etwas organisieren mussten. […]
    Als es im Sommer wieder erlaubt war, haben wir mit den Aktiven unseres Gemeinschaft­s­garten-Projekts ein Picknick im Garten veranstaltet, um den Zusammenhalt der Gruppe zu wahren. Wir haben kleine Sitzgruppen mit festen Sitzplätzen vorbereitet, so dass wir uns nicht zu nahe kamen. Alle aus der Kerngruppe sind gekommen und haben sich etwas zu essen mitgebracht, so dass es ein angeregter Nachmittag mit ca. 20 Personen (plus Kinder) wurde. Zu diesem Ereignis hatten wir auch ein Paar aus Zimbabwe und ein Paar aus Kolumbien eingeladen, die gerade aus einem Camp nach Otterndorf gekommen waren.

    Mit den „Neuen“ haben wir in den Sommermonaten abwechselnd wöchentlich samstags im Garten Deutsch-Übungsstunden durchgeführt.

    Es gab noch zwei weitere Veranstaltungen in diesem Jahr:

    Im August haben wir den afghanischen Schriftsteller, der in diesem Jahr Stadtschreiber in Otterndorf war, zu einem Austausch eingeladen, an dem natürlich hauptsächlich afghanische Familien und interessierte Deutsche teilgenommen haben.

    Im Oktober gab es dann ein großes Treffen, um unsere Äpfel (dieses Jahr eine reichhaltige Apfel- und Birnenernte) zu Saft zu verarbeiten. Vorher gab es kleinere gemeinsame Aktionen, um die Früchte zu pflücken und in Kisten zu packen. Wegen besserer Hygiene­bedingungen und mehr Platz bei unsicherem Wetter haben wir die Apfelsaftproduktion in Haus und Garten von mir und meinem Mann verlegt. Alle ca. 25 Erwachsene und Kinder haben beim Waschen, Schneiden, Zermahlen, Pressen und Abfüllen geholfen, und jede Familie konnte einige Flaschen Apfelsaft mit nach Hause nehmen.

    Spontane Nutzung des Gartens als Treffpunkt, zur Ernte und zur Erholung

    Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Corona-Einschränkungen wurde der Garten zu verschiedenen Anlässen und von verschiedenen Gruppen genutzt: die hiesige Bauchtanz­gruppe hat wegen der besseren Abstandsmöglichkeiten einige ihrer Treffen in den Garten verlegt; die Teilnehmer*innen des B2-Kurses haben ihr Abschluss-Essen dort veranstaltet; zwei afghanische Familien haben den Garten für ein privates Fest genutzt; die BUND-Gruppe hat Brunnen-Wasser-Untersuchungen angeboten, die Organisationstreffen für das Hadler Forum fanden meist dort statt, wie auch Treffen von anderen Umweltgruppen. Und im Sommer sind viele unabhängig voneinander einfach mal so im Garten vorbeigekommen.

    Erweiterung der Möglichkeiten
    Es wurde ein neuer Verein gegründet, dieser ist Mieter des „Hadler Forums“, einem Initiativentreffpunkt in Otterndorf, den wir gemeinsam mit hiesigen Umweltgruppen (NABU, BUND) geschaffen haben. Die Räume werden seit Mai 2020 für Beratung, Deutschkurse und als Informations-Raum der beteiligten Gruppen genutzt, es gab hier den Sommer über feste Zeiten, an denen Interessierte im Hadler Forum Ansprech­partner*innen antreffen konnten. Seit dem November-Lockdown lässt sich das nicht mehr oder nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung umsetzen. Die Idee, dass wir uns als Gartengruppe in den kälteren Monaten im Hadler Forum weiter treffen und z.B. gemeinsam mit den Umweltgruppen kleine Diskussionsnachmittage veranstalten, konnte coronabedingt in diesem Winter nicht umgesetzt werden.


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  • Vorbereitung Vernetzungstreffen Berliner GGs

    Zoom-Treffen mit zwei Aktiven vom bestehenden Netzwerk „Urbane Gärten Berlin“ und zwei Frauen, die im Nachklapp zum einem Workshop letzten Herbst in Berlin sich für mehr Vernetzung der Berliner GGs stark gemacht haben. Es waren noch mehr zu diesem Vorbereitungstreffen eingeladen (die anderen aus Berliner GGs, die bei dem Workshop dabei waren), doch waren wir nur zu fünft, was ggf. an dem Termin Freitag abends lag.
    Themen waren:
    – Vorstellung der bisherigen und vorhandenen Vernetzungsaktivitäten und Strukturen (durch Kerstin Stelmacher)
    – Vorstellung des Netzwerks Urabane Gärten Berlin (durch Katharina)
    – Sammlung von Wünschen an weitere Vernetzung
    Weiteres Vorgehen: Netzwerk Urbane Gärten Berlin will für Februar zu einem Vernetzungstreffen einladen und sich da auch nochmal allen vorstellen (da nicht alle Berliner GGs von dem Netzwerk wissen), Mitmacher*innen werben und konkrete Vorschläge für Aktivitäten vorstellen.
    wichtig: Kräfte bündeln. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in München-Haidhausen geplant

    (Tel/Mail)

    Ein Nachbarschaftsgarten wird in Haidhausen entstehen. „Es ist übrigens ein kleines Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss Haidhausen“. Derzeit sind sie dabei, einen Verein zu gründen und wollen im Frühjahr loslegen (mehr …)

  • Park-Neugestaltung in Wuppertal: urban gardening Teil davon

    (alerts)

    iDe Arbeiten für den Umbau des Bayer Parks in Heckinghausen haben begonnen. Der Platz wird komplett umgestaltet und soll künftig ein grüner Treffpunkt für große und kleine Besucher im bisher nicht sehr attraktiven Bereich zwischen Waldeck-, Widukind- und Werléstraße sein.

    Zunächst wird die Platzfläche abgeräumt, danach folgen die Arbeiten für die Platz-Neugestaltung. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten inklusive eines neuen Bolzplatzes und Sitzgelegenheiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann Flächen für Urban Gardening hergerichtet. Das Projekt „Aufwertung Bayer-Platz“ wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt Heckinghausen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert. Die Gesamtkosten sind mit 585.000 Euro veranschlagt.

    Dafür wird auf dem Bayer-Platz eine Menge passieren: Der jetzige Platz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern wird auf 2.370 Quadratmeter vergrößert. Dafür wird ein Teil des Wendehammers Werlé-straße/Waldeckstraße entsiegelt. Dort entsteht Platz für zwölf Hochbeete und Urban Gardening. Künftig werden dort kleine und große Menschen aus Heckinghausen gärtnern. […]

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/gruenes-fuer-wuppertal-heckinghausen-arbeiten-am-bayer-park-gestartet_aid-55677529.

    (mehr …)

  • IG Berlin-Buch hat neuen Namen und ist umgezogen

    wir sind von unserem Garten-Buch in der Groscurthstraße in den Lindenberger Weg 25, umgezogen, da die Geflüchtetenunterkunft am AWO Refugium zum 31.10.20 leergezogen wurde.
    Neuer Name: Begegnungsgarten Biene und Tomate
    wieder an einer Unterkunft für Geflüchtete (mehr …)

  • neuer GG im Münchner Westend geplant

    (alerts)

    m Westend machen sich nun einige Nachbarn aus der Philipp-Loewenfeld-Straße dafür stark, dass direkt vor ihrer Haustüre ein kleiner Gemeinschaftsgarten entsteht. Eine schmale, aber geeignete Fläche haben die Anwohner dafür schon ausgemacht: Zwischen Wohnbebauung und Gleisbett liegt ein bislang ungenutzter Grünstreifen. „Neben Parzellen könnte auch ein Gemeinschaftsbereich entstehen, um Zusammensein und Nachbarschaft (nach Corona) zu fördern, oder ein kleiner Spielplatz errichtet werden“, so die Idee. Kürzlich wandten sich die Ideengeber an den Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8), das Bürgergremium im Viertel, und baten für ihren Plan um Unterstützung. Im Gremium treffen solche gemeinschaftsfördernde Projekte auf breite Zustimmung.

    „Schöne Idee“

    „Schöne Idee“, findet Ulrike Boesser (SPD), stellvertretende Vorsitzende im BA Schwanthalerhöhe den Vorschlag der Nachbarn aus der Philipp-Loewenfeld-Straße. Die Wohnbebauung des hier entstandenen Neubaugebiets liegt zwischen Landsberg Straße und Gleisbereich, der das Gleisvorfeld zum Hauptbahnhof bildet. Direkt an die Gleise grenzt ein Grünstreifen. „Unseres Wissens nach gehört dieser Grünstreifen der Stadt München“, mutmaßen die Anwohner. Doch sicher ist man sich nicht, daher will nun der BA dabei helfen, die Besitzverhältnisse der kleinen Brachfläche zu klären. Sobald feststeht, wem diese gehört und dass sie für keinen anderen Zweck vorgehalten wird, würden die Nachbarn lospflanzen: „Wir haben mit einigen Nachbarn darüber gesprochen, was mit diesem Grün gemacht werden könnte, wobei wir schnell zu dem Schluss gekommen sind, dass ein Gemeinschaftsgarten der Gegend guttun würde.“ Die Anwohner vermuten, dass auf der Fläche neben heimischen Pflanzen auch invasive Arten wuchern. Daher halten sie die Rodung und anschließend die Errichtung eines Gemeinschaftsgartens für eine optimale Ersatznutzung, von der alle etwas hätten. „Von April bis Oktober genießt die Fläche ausreichend Sonne, um Kräuter, Tomaten usw. zu züchten“, so die Ansicht der Bewohner.

    Zwischennutzung MK2-Gelände

    Ein Gemeinschaftsgarten täte auch dem sogenannten MK2-Gelände gut, meint Michale Czisch (Grüne), Klima- und Baumschutzbeauftragter im BA Schwanthalerhöhe. Auf der Brachfläche zwischen Max-Hirschberg-Weg und Bahntrasse soll in den nächsten Jahren eine Schule gebaut werden. Bis es soweit ist, könnte die Fläche zwischengenutzt und bepflanzt werden. „Eventuell wäre eine Kooperation mit Donna Mobile denkbar“, ergänzt Ulrike Boesser (SPD). Das Bürgergremium will sich nun ans Kommunalreferat wenden, um die Machbarkeit der Projekte zu klären und zugleich seinem Rückhalt für die Ideen verdeutlichen.

    Die Anwohner der Philipp-Loewenfeld-Straße nahmen ein Schreiben des Bürgergremiums zum Anlass, um ihre Projektidee hier vorzustellen und erhalten nun Unterstützung. […]

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/westend-schwanthalerhoehe-innenstadt/garten-fuer-alle,131510.html (mehr …)

  • Doku Prinzessinnennachbarschaftsgarten am Moritzplatz

    (mail)

    Es ist viel passiert, seitdem die nomadisch grün ggmbh den Moritzplatz verlassen hat und common grounds die Trägerschaft des dort nun neu entstehenden Nachbarschaftsgartens übernommen hat.
    Online hier zu sehen:

    https://issuu.com/gartenammoritzplatz/docs/doku_garten_neu_issue?fbclid=IwAR0_lfpauaqfTFTQhvUjm_uv7NxXBOXuMrBBk_SeqQLW7BZ1lcXLtBd6XWc (mehr …)

  • Beetgruppe Arnulfpark muss sich verändern

    (Projektbesuch)
    Am Nachbarschaftstreff Arnulfpark gibt es seit ein paar Jahren ein Gartenprojekt. Kathrin und Mickel, ehemals (und teilweise immernoch) von o´pflanzt sind hier die Motoren. Aus zunächst drei Beeten wurden inzwischen gut 1 Dutzend und eine Kräuterspirale, sie haben zudem Beerensträucher gepflanzt. Bis Anfang 2020 lief es sehr gut, es gab sogar ein kleines Honorar vom Nachbarschaftstreff und eine Gruppe von 12 – 15 Leuten, die größtenteils Patenschaften für bestimmte Beete übernahmen (= individuelle Beete). Nicht gut lief die gemeinsame Verantwortung für die Gemeinschaftsbeete und Gemeinschaftsaufgaben. Inzwischen sind viele der ehemals Mitgärtnernden nicht mehr mit dabei, aus vielen verschiedenen Gründen. Es gibt auch kein Geld mehr vom Nachbarschaftstreff und ein Teil der Beete muss wegen Renovierungsarbeiten an der Fassade abgebaut werden, ein Teil davon soll dann auch nicht mehr aufgebaut werden (optische Gründe).
    Sie wollen einen „Neustart“, dafür zunächst in kleiner noch vorhandener Gruppe die Beete, die stehen blieben können, bewirtschaften und mit ihnen besprechen, wie sie weitermachen wollen und ab wann sie neue Gärtner*innen suchen wollen.

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  • Grünstreifen München hat sich gut entwickelt

    (Projektbesuch)
    Der IG Grünstreifen auf dem Gelände des Bürgerparks in München Oberföhring musste 2x umziehen. Jetzt ist er (vom Haupteingang aus gesehen), im hinteren Teil des Geländes, recht versteckt hinter der neu gebauten Kita. Kleine Schilder leiten hin.
    Umgeben von einem hohen Zaun (zur Kita) und Wald (drumherum) hat der Garten ein neues Zuhause gefunden. Sie nutzen Hochbeete, die recht dicht aneinander stehen und einen Erdstreifen, der an den Zaun grenzt. Hier hatten sie viele Bohnen. Sie haben ein Gewächshaus, das noch besser genutzt werden könnte, einen Wagen als Lager- und Aufenthaltsraum, eine überdachten Platz (dieses Jahr gebaut), der für Veranstaltungen genutzt werden soll und ein Kompostklo (auch dieses Jahr gebaut), ein Insektenhotel und noch ein paar Lagerplätzen. Die Gruppe ist recht stabil (Anzahl habe ich vergessen, mehr als 20 Leute), bunt gemischt, doch nur noch 2 Geflüchtete sind dabei. Die anderen wohnen nicht mehr in der Nähe und die jungen geflüchteten Männer, die noch nah wohnen, sind nicht am Gartenprojekt interessiert.
    In 2020 haben sie viel gebaut und so die Infrastruktur verbessert. Die Absprachen mit der Stadt waren dabei nicht immer einfach, so hat das Kulturreferat ein Kompostklo empfohlen, das Baureferat hat nun bemängelt, dass es dieses Bauwerk dort gibt und ungeklärt ist, ob sie die Fäkalien vor Ort verrotten lassen dürfen.
    Es haben trotz Corona einige Veranstaltungen stattgefunden und sie haben sich wöchentlich treffen können.
    Eine tolle Entwicklung ist, dass die Gärtner*innen begonnen haben, den Ort auch dafür zu nutzen, Wissen (in Form von Workshops z.B.) weiterzugeben – und nich nur Katrin immer Angebote macht.
    Vielen geht es um die Gemeinschaft und die gemeinsame Zeit im Garten und nicht ums Gärtnern, um den Ort und diesen mitzugestalten.

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  • Berliner Bibliotheken und Gemeinschaftsgärten

    In Biblios in Schöneberg, Kreuzberg und Lichtenrade gibt es schon Gartenprojekte, die ZLB (Standorte in Mitte und Kreuzberg) wollte dieses Jahr mit einem Pilot – ein Hochbeet pro Standort – testen, wie das ankommt. Sie haben eine AG „ZLB wird grün“. Und in Pankow gibt es ab und an Veranstaltungen zum Thema.
    Soulgarden Berlin hat einige Aufträge von Biblios zu Workshops (u.a. Hochbeetbau) gehabt.
    -> diese Akteur*innen wollen sich vernetzen, austauschen und voneinander lernen.
    ggf. kann es im FÖB (Forum öffentliche Bibliotheken Berlin) als nächster Schwerpunkt eingebracht werden. Ziel wäre hier, noch weitere Bibliotheken für Gemeinschaftsgärten zu interessieren. Dazu sollten vorhandene Beispiele präsentiert und mögliche Hürden besprochen werden. Biblios wollen mehr sein als Ausleihorte für Bücher.

    Schon länger gibt es in der Grünen Biblio in Tiergarten einen Schwerpunkt auf „Urban Gardening“ und eine Leihsämerei (Saatguttausch), direkt nebenan sind zwei Gemeinschaftsgärten.

    Die Biblio in Kreuzberg am Kottbusser Tor hatte das P-Garten Kollektiv beauftragt, Hochbeete mit Nachbar*innen zu bauen und zu bepflanzen. Der Garten ist nicht öffentlich zugänglich, man muss durch die Biblio gehen, so wie auch in Schöneberg. Beides sind Lesegärten, die nun zu Gemeinschaftsgärten erweitert werden sollen.

    An der Amerikadenkebiblio soll das Pilothochbeet vor die Biblio (also öffentlich zugänglich), derzeit wird mit dem „Facility-Management“ geklärt, ob und wo das gehen würde.


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  • Reifengarten Untertürkheim: aufgelöst wegen Bebauung

    (Mail)
    seit dem 1. Dezember gibt es in Stuttgart-Untertürkheim keinen Reifengarten mehr.

    Der Karl Benz-Platz wird für 2 Jahre zur Baustelle und ist nicht mehr begehbar.

    Die Beete sind geräumt. Wir werden nach Beendigung der Baustelle keinen Neuanfang mehr machen.


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  • TUFA GG Trier musste Interimsstätte für Theater weichen

    (Mail)
    Der TUFA-Gemeinschaftsgarten wurde leider vergangenes Jahr „beerdigt“ – unser kleines Gartenparadies wurde relativ abrupt eingeebnet, da das Theater während der anstehenden Sanierung eine Interims-Spielstätte benötigt. 

    Bisher haben wir noch keine geeignete Fläche gefunden, die wir in einen neuen Garten umwandeln können. /:


    (mehr …)

  • Agroforst: Kombi aus SoLAWi und Gemeinschaftsgarten entsteht

    (Antrag/Antworten)

    hiermit  bewerben  uns  um  eine  Förderung  für  ein  innovatives,  gemeinschaftliches  Agroforst-
    Projekt. Auf einem Acker in Alfter bei Bonn schaffen wir – das Klima*Kollektiv – gemeinsam mit
    der  Solawi  Alfter  einen  Ort  für  die  Teilhabe  an  solidarischer,  regenerativer  und
    klimaresilienter  Landwirtschaft  und  gehen  damit  einen  Schritt  in  Richtung  lokaler
    Ernährungssouveränität. Unser Projekt trägt den Namen Plan B³, als Kürzel für Baum, Beet,
    Blume. In einem dynamischen Baum-Feld-System kombinieren wir den Anbau von Nuss- und
    Obstbäumen  mit  dem  Anbau  von  Gemüse  und  Blumen.  So  vielgestaltig  wie  der  geplante
    Gartenbau, sind auch unsere Motivationen und Ideen, die wir auf der Fläche verwirklichen wollen.
    Der Projektkreis Plan B³ setzt sich bisher aus insgesamt 14 Personen zusammen, darunter
    Landwirt*innen,  Klimaaktivist*innen,  Hobby-Gärtner*innen,  Pädagog*innen,  angehende
    Obstbäuer*innen,  Solawi-Mitglieder,  Studierende  und  Auszubildende  aus  Alfter  und  Bonn.
    Gemeinsam  wollen  wir  auf  dem  1  ha  großen  Projekt-Acker  einen  vielfältigen
    Gemeinschaftsgarten  schaffen.  Der  erwartungsgemäß  wachsende  Projektkreis  von  Plan  B³
    wird im kommenden Jahr Umweltbildungsangebote, wie Mitmachaktionen aufbauen. Angeleitet
    durch  die  Solawi  Alfter  werden  permanente  Gemüsebeete  angelegt,  bestellt,  gepflegt  und
    beerntet werden. Damit werden zum einen die Solawi-Mitglieder versorgt. Daneben werden die
    Obst-  und  Nussbäume  sowie  weitere  Gemüse-Gemeinschaftsbeete  gemeinschaftlich  genutzt
    und  die  Ernte  unter  allen  Beteiligten  geteilt  werden.  Wir  wollen  einen  interkulturellen
    Begegnungsort  stadtnaher  Landwirtschaft  schaffen,  an  dem  sich  auch  unterschiedliche
    Generationen begegnen können. Ziel ist es die Teilhabe an Landwirtschaft, Gärtnern und Natur
    zu ermöglichen. Alle sind eingeladen, Praxiserfahrungen zu sammeln – vom Pflanzen übers Säen
    und  Gemüseernten  über  die  Pflege  von  Obst-  und  Nussbäumen  bis  hin  zum  Mosten  und
    Genießen  von  frischem  Obst  und  Gemüse!  Wir  möchten  voneinander  lernen  und  unsere
    Begeisterung  für  die  Erzeugung  landwirtschaftlicher  Produkte,  für  das  Gärtnern  und  für  die
    Bedeutung landwirtschaftlicher Nutzflächen als Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere
    weitergeben. Groß und Klein können  
    Neben  Blühstreifen  aus  regionalem  Saatgut  soll  auch  der  Anbau  von  Schnittblumen  auf  der
    Fläche Platz finden. Hierbei wählen wir insektenfreundliche Arten und Sorten und orientieren uns
    an Leitmotiven des “Slow Flower Movement”. Ziel ist es, von weit her importierte und unter
    hohem  Einsatz  von  Pestiziden  und  Düngemitteln  produzierte  Blumen  durch  ein  lokales
    biologisches Angebot zu ersetzen. 

    Der Projekt-Acker liegt am Ortsrand von Alfter Oedekoven und damit 5 km vom Bonner HBF /
    Uni Bonn und 3 km von Alfter Zentrum / Alanus Hochschule Alfter entfernt. Erreichbar ist die
    Fläche in 10 / 20 min mit dem Fahrrad sowie mit dem ÖPNV innerhalb von rund 50 / 10 min
    (Bonn / Alfter Zentrum). Der Projekt-Acker wird von der Solawi Alfter durch einen 40-jährigen
    Pachtvertrag von einem Landwirt aus Alfter gepachtet.

    November  2020:  Der  zuvor  beschriebene  Plan  B³-Projektkreis  ist  im  November  für  einen  2-
    tägigen  Planungsworkshop  erstmalig  auf  dem  Projekt-Acker  zusammengekommen.  Hierbei
    haben  wir  gemeinsam  einen  Entwurf  für  die  Gestaltung  des  Projekt-Ackers  entworfen  (s.
    Anhang). In Kleingruppen wurden Wissen, Wünsche und Vorstellungen geteilt, sodass wir uns
    Schritt für Schritt dem finalen Entwurf annäherten. Für das Design-Wochenende hatten wir zwei
    Agroforst-Experten des Defafs e.V. (Deutscher Fachverand für Agroforstwirtschaft) eingeladen.
    Die  gemeinsame  Arbeitsatmosphäre  und  der  Wissensaustausch  zwischen  Expert*innen
    verschiedener  Bereiche,  Praktiker*innen  und  Akademiker*innen  war  sehr  inspirierend.  Eine
    solche  Zusammenarbeit  von  Personen  aus  verschiedenen  Lern-  und  Arbeitsumfeldern  findet
    unserer Meinung nach zu selten statt, obwohl hierin enorme Potenziale liegen. Wir freuen uns
    auf zukünftig zum Projekt stoßende Menschen und eine zunehmend diverse Gruppenstruktur
    des Projektkreises Plan B³.
    14.-20.  Dezember  2020:  Gemeinschaftliche  Mitmachaktionen  unter  dem  Titel:  „Dieses  Jahr
    Weihnachten Bäume pflanzen, anstatt zu fällen!“ (Pflanzung von 300 Haselnusssträuchern, 9
    Pfirsichbäumen,  60  Walnussbäumen,  250  Blumenzwiebeln).  Corona-angepasst  finden  die
    Pflanzungen  in  festen  Kleingruppen  über  eine  Woche  hinweg  verteilt  statt.  Um  viele  neue
    Menschen zu erreichen und eine Gruppe an Helfer*innen aufzubauen, haben wir hierfür aktiv
    lokale Werbung gemacht, z.B. über die Bonner Projekte “Bonn im Wandel”, das Netzwerk der
    “Neuen Stadtgärtnerei” sowie über die Universität Bonn und die Solawi Alfter. Wir möchten die
    Teilnehmenden für das Projekt begeistern und ermuntern, ihre Ideen einzubringen.  
    Januar:  Im  Januar  möchten  wir  im  Rahmen  von  weiteren  Mitmachaktionen  permanente
    Gemüsebeete anlegen und eine Infotafel (inkl. Kontaktdaten) am Projekt-Acker aufstellen. Über
    die Einrichtung einer Plan B³-Projekt-Website möchten wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen,
    beispielsweise für die Ankündigung von Mitmachaktionen und Umweltbildungs-Terminen für die
    kommende Saison.
    Februar: Pflanzung von 60 Esskastanienbäumen im Rahmen von Mitmachaktionen. 

    • Wie machen Sie Plan B³ bekannt (auf der Seite vom Klima Kollektiv habe ich es z.B. noch nicht entdeckt), wie können dann weitere Interessierte mitmachen?

    Für die die kommende Woche anstehende Pflanzaktion haben wir über unser persönliches Umfeld geworben (Bekannten- und Freundeskreis, Gruppen in denen wir aktiv sind). Dadurch, dass die Mitglieder von Plan B³ alle in Bonn und Alfter wohnen und zum Teil seit vielen Jahren in der Klima- und Umweltschutzbewegung aktiv sind, konnten wir hierfür auf zahlreiche Kanäle zurückgreifen. Um zukünftig eine breitere und noch diversere Öffentlichkeit zu erreichen, richten wir im Januar eine eigene Plan B³ Website ein und möchten die Gruppe und das Projekt aktiv bewerben. Auf dem Projekt-Acker wollen wir am Wegrand eine Infotafel mit Projektbeschreibung und Einladung, uns zu kontaktieren und uns und das Projekt bei einer der Mitmach-Aktionen oder der monatlich geplanten Gruppen-Treffen kennenzulernen. Geplant ist für kommendes Frühjahr auch die Gründung eines eigenen vom Klima*Kollektiv losgelösten gemeinnützigen Vereins. Timo, der Ihnen genannte Ansprechpartner vom Klima*Kollektiv ist zwar einer der Mitinitiatoren der Gruppe Plan B³, eine eigenständige Rechtsform und ein eigenständiger Internetauftritt scheint aber langfristig sinnvoll. Gerne hätten wir den Antrag schon ausgehend von einer eigenen Rechtsform gestellt, da Plan B³ sich aber erst Anfang November aus verschiedenen bereits aktiven Gruppen frisch gegründet hat, war uns das in der Kürze der Zeit leider nicht möglich. Wir hoffen, dass Sie hierfür Verständnis haben. Über die Rückläufe für unserer „Mobilisierung“ für die Pflanzaktionen und auch in Gesprächen mit Dozent*innen, haben wir bereits gemerkt, dass das Projekt auf verschiedenen Ebenen auf großes Interesse stößt. Das stimmt uns mit großer Zuversicht, mit guten Kapazitäten ins kommende Jahr zu starten. Gleichzeitig wäre ein Start-Förderung für uns zum aktuellen Zeitpunkt enorm wertvoll, da gerade jetzt zu Anfang viele Investitionen getätigt werden müssen.

    • Wie grenzen sich SoLaWi-Gemüsebeete und Gemeinschaftsgarten(beete) voneinander ab? Wie viele SolaWi-Beete und wie viele Gemeinschaftsgartenbeete soll es geben?

    Auf der Fläche sind insgesamt 16 Gemüsebeet-Blöcke geplant (s. Karte). Davon sollen 3 volle Gemüsebeete, nach Bedarf auch mehr, der gemeinschaftlichen, freien Nutzung zur Verfügung stehen.

    • Sind die Obst- und Nussbäume auch für die SoLaWi oder gehören die „nur“ zum Gemeinschaftsgarten?

    Die Obst- und Nussbäume gehören dem Gemeinschaftsgarten und sollen gemeinschaftlich von Plan B³ gepflegt und beerntet werden. Die Ernte soll zwischen allen Beteiligten geteilt werden. Auch eine gemeinsame Weiterverarbeitung (z.B. Nussmus) im Rahmen von Workshops und Aufteilung der Nussprodukte wäre denkbar. Da auch Menschen aus der Solawi Alfter in Plan B³ aktiv sind, muss noch abschließend geklärt werden, welche Anteile letzendlich auch der Solawi für die Weitergabe an die Mitglieder zur Verfügung gestellt werden.

    • Wie wird der Gemeinschaftsgartenteil organisiert? Wer entscheidet, was dort angebaut wird, sollen diese Beete gemeinschaftlich gepflegt werden, wie werden Aufgaben verteilt und wie soll die Ernte verteilt werden? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungen?

    Das ist z.T. noch nicht abschließend geklärt und wird von der Gemeinschaft an zukünftigen Mitgärtner*innen entschieden werden. Gemeinsam mit der Solidarischen Landwirtschaft Alfter könnte vorgezogenes Gemüse und Saatgut bezogen werden, Anbau und Ernte in den Gemeinschaftsbeeten können kooperativ mit der Solawi Alfter, sollen aber ohne großen Extra-Aufwand für die Solawi erfolgen. Angedacht sind zum jetzigen Zeitpunkt regelmäßige gemeinschaftliche Plan B³-Gartentage. Daneben erfolgt die Kommunikation des Plan B³ – Projektkreises derzeit über Telegram für eine direkte Kommunikation, Trello für Organisation und Strukturierung. Wichtige Entscheidungen werden möglichst per Konsens und vor allem während gemeinsamer Treffen getroffen – online oder Vorort auf dem Projekt-Acker.

    • Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben alle, die gärtnern wolle, Zugang dazu?

    Bisher werden Gerätschaften der Solawi Alfter, die in Alfter Oedekoven lagern, oder eigens mitgebrachtes Werkzeug (z.B. auch Handschuhe) verwendet. Plan B³- Projekteigene Werkzeuge sollen noch angeschafft werden. Es gibt nun einen neuen Bauwagen, der im kommenden Jahr auf dem Feld als Werkzeugschuppen dienen soll. Dieser muss den Winter über dafür noch hergerichtet werden.

    • Wie ist die Wasserversorgung organisiert und wie werden die Kosten dafür auf SoLaWi und Gemeinschaftsgarten verteilt?

    Der Projekt-Acker verfügt über einen Wasserhydranten. Das Bewässerungssystem soll für alle Beetblöcke in einem installiert werden (Wassersprenkler & Tröpfchenbewässerung) und während der Saison mit der Solawi abgestimmt organisiert werden – sodass mal Menschen von Plan B³ den Wasserhahn öffnen/schließen mal die Solawi-Gärtner*Innen. Die Kosten für das Bewässerungssystem und die Wasserkosten werden entsprechend der von der Solawi/ Plan B³ begärtnerten Flächen anteilig berechnet (bei 3 von 16 Blöcken Gemeinschaftsbeetfläche –> rund 17 % von Plan B³ getragen, der Rest von der Solawi Alfter).

    • Wer würde die Schnittblumen ernten und werden diese dann verkauft?

    Die Blumen sollen zunächst versuchsweise auf kleiner Fläche angebaut werden – in der kommenden Saison auf der Fläche eines halben Beetblocks. Die Blumen sollen in erster Linie dem Projektkreis dienen und je nachdem als Deko für Feste gespendet werden. Daneben ist angedacht, Pflücktagen und Bumenbinde-Workshops gegen Spende anzubieten. Die Idee auf dem Feld auch Schnittblumen anzubauen, stammt von einer in Plan B³ aktiven ehemaligen Klimaaktivistin und Mutter, die gebürtig aus den Niederlanden stammt, wo das Slow FLower Movement schon verbreiteter ist. Wir wollen durch den lokalen nachhaltigen Anbau im kleinen Stil Alternativen zu konventionellen Schnittblumen aufzeigen, die meist unter ökolgisch und sozial unzureichenden Standards angebaut und z.T. von weit her importiert werden (chemi. synthetische Pestitzide uund Düngemittel, schlechte Entlohnung). Daneben möchten wir die Insektenvielfalt auf unserem Feld erhöhen und das Projekt durch eine ästhetische Komponente bereichern.

    • Habt ihr auch Flächen für Feste, zum Verweilen, zum Verarbeiten, für Workshops etc. geplant?

    Hierfür ist insbesondere das Innere des „Walnussbaum-Kreises“ im Zentrum der Fläche vorgesehen (auf Zeichnung besser zu erkennen). Hier sollen zukünftig jahreszeitliche Feste, Workshops und Treffen stattfinden.

    Zu Anbau und Ernte mit der Solawi: Gemeinschaftliche Arbeiten von Plan B³ könnten also gleichzeitig mit Pflanz-/ Erntetagen der Solawi stattfinden, aber auch völlig unabhängig (vermutl. teils teils) je nachdem wie die Plan B³-Gartengruppe sich organisieren möchte zukünftig. 

    Wer alleine, spontan gärtnern möchte kann dies natürlich auch unabhängig von solchen Tagen tun. 


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  • Heilkräutergarten

    Innerhalb eines Jahres konnten wir unseren dort aufgebauten
    Heilkräutergarten „Hevrin Khalaf“ mit Leben und Kräutern befüllen und
    zusammen mit vielen Frauen* (Migrant*innen, Geflüchtete, Kinder und
    interessierte Unterstützer*innen) einen ganzen Gartenzyklus durchleben.

    Wir haben in Workshops und Aktionstagen aber auch in Kleingruppen
    theoretisches Wissen und praktische Umsetzung im Garten angeboten und
    durchgeführt .

    Vom Aufbauen, Säen, Bewirtschaften und Ernten bis zur Kräuterkunde und
    Austausch über alternative Heilungsmethoden war der Garten fast
    durchgängig von interessierten Frauen besucht.

    Seit November 2020 bieten wir zudem im selbstgestalteten Design
    Kräutertees zum Erwerb an. Für die beteiligten Frauen und auch geflüchteten
    Frauen in Unterkünften stehen die Kräutertees kostenlos zur Verfügung.
    Innerhalb eines laufenden Beratungsprojektes können sie sich vorab bei
    unserer Heilpraktikerin und Ärztin informieren und beraten lassen.

    Der Erlös der Tees soll in ein Projekt für geflüchtete Frauen* und Kinder
    fliessen, viel mehr geht es aber um das Verbreiten der Geschichten von den
    Frauen mit Fluchterfahrung durch beiliegende Flyer und durch das
    Weitererzählen und den solidarisches Aspekt, gemeinsam für einen guten
    Zweck etwas herzustellen und es öffentlich zu machen.

    Im Garten sollen nach einer kleiner Winterpause ab Februar 2021 wieder
    regelmäßig Workshops stattfinden. Er etabliert sich immer mehr zu einem Ort, an dem die Frauen zur Ruhe kommen, mithelfen und sich untereinander
    austauschen können.

    Unsere direkten Nachbarn auf dem Jacobi-Friedhof sind die
    Prinzessinnengärten mit denen wir uns auf gärtnerischer und persönlicher
    Ebene viel austauschen und uns gegenseitig unterstützen.

    Der Bedarf an Heilkräutertees (Thymian, Rosmarin, Salbei, Minze, Fenchel
    und Kamille) ist sehr hoch, so dass wir unseren bisherigen Bestand erweitern
    wollen. Um im kommenden Frühling unsere Kräuter wieder biologisch und
    nachhaltig zu bewirtschaften, benötigen wir daher weiteres Material, um in
    gemeinsamen Aktionstagen, weitere Hochbeete aufzubauen.

     
    • Wie viele Frauen gärtnern inzwischen in dem Gartenprojekt?
    ca. 20 Frauen (von der kurdischen Community sind immer ca. 10 Frauen
    da, manchmal auch mehr und viele Kinder, dann noch ca. 10 Frauen aus
    dem Flamingo Kern plus an Projekttagen und Workshops und
    Beratungsangeboten immer so zwischen 2-6 Frauen.
    • Gibt es eine Kerngruppe?
    Ja, die Kerngartengruppe von Flamingo zu denen auch die kurdischen
    Community Frauen zählen, also ca. 15 Kernfrauen
     
    • Wie oft gärtnert ihr zusammen oder kommen Frauen auch „einfach
    so“?
    Die Kerngruppe ist vereinzelt oder in Gruppen mehrmals die Woche im
    Garten. An den Tagen können alle Interessierte auch kommen und
    mitmachen
    • Gärtnern alle Frauen mit oder machen manche auch „nur“ bei
    Workshops oder bei Verarbeitungsaktionen mit?
    Die ca. 20 Frauen Gärtnerei hauptsächlich und darüberhinaus gibt es die
    Frauen und Kinder die explizit bei Workshops mitmachen oder bei
    Aktionstagen kommen Frauen dazu
    • Wie habt ihr das Gärtner, die Beratungen und die Workshops unter
    Einhaltung der Corona-Regularien gestalten können?
    Da hatten wir Glück, weil wir den Frühling und Sommer in kleinen
    Gruppen (je nach Massnahme) mit genug Abstand und in der freien Luft
    arbeiten konnten. Die Workshops konnten auch unter Einhaltung der
    Hygienmassnahmen stattfinden. Und jetzt ist es etwas schwierig weil es
    sehr kalt ist, aber unser Bauwagen hat seit letztem Monat Solarpanele
    und eine Heizung. Donnerstags sind Beratungen dort und auch das geht
    trotz Coronamassnahmen mit Mundschutz und Händewaschen und
    disentfizieren. Im Garten selbst wird gerade nichts grosses gemacht bis
    Januar / Februar.
    • Wie viel Kräuter habt ihr in etwa geerntet und zu Tees und anderen
    Produkten verarbeitet?
    Wir haben nur Tees produziert. Von den Sorten ca. 2kg: Salbei und Minze.
    Von Kamille etwas weniger, da ist was schief gelaufen ;( bei der
    Bewässerung, aber wird im kommenden Jahr dafür richtig laufen. Von
    Thymian und Rosmarin haben wir nur einen Teil bis jetzt geerntet: jeweils
    ca. 1kg.• Wie viel davon verkauft ihr/wollt ihr verkaufen? Wie groß sind die
    bisherigen Einnahmen aus dem Verkauf der Tees?
    Wir haben einen grossen Teil für den Eigenbedarf für die beteiligten
    Frauen und den anderen Teil wollen wir verkaufen, das wird aber eher ein
    kleiner Teil sein. (in diesem Jahr).
    • Wie viele Hochbeete plant ihr (bitte schlüssle die Kosten dafür noch
    auf) und wer wird die wann bauen?
    26 Hochbeete ich schicke dir den Kostenvoranschlag von PG mit. Lisa
    von PG wird sie mit uns zusammen bauen, also als Workshop und
    Aktionstage für alle offen.

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  • „Ackerpause“

    (mail)

    Beim Gemeindeacker in Bubenreuth hat das Unternehmen ‚Ackerpause‘ (https://ackerpause.de/urban-farming/) den Acker mit einem „AckerCoach“ fü 1 Jahr betreut hat.

    „Jeder Ackereinsatz kostete zwar (es waren 3 bei uns inkl. Saat- und Pflanzgut, und dem ganzen Wissen), aber durch die Einbindung des kompetenten AckerCoaches in Anbauplanung, Fruchtfolge und Pflegemaßnahmen, war von Beginn an eine unglaubliche Gemüsevielfalt vorhanden, die wir uns alleine wahrscheinlich erst über viele Jahre aufgebaut hätten. Durch den großen Erfahrungsschatz von Ackerdemia e.V. war auch gleich der Schwerpunkt auf nachhaltige und wassersparende Anbauweisen (z.B. Mulchen) gelegt, was bei vielen Teilnehmerinnen mit großem Interesse gleich auch auf den heimischen Garten übertragen wurde. Ich glaube, unserer Gemeinschaft hat das viel Diskussionsbedarf zu Beginn der Ackersaison ‚erspart‘. Wir hätten den Gemeinschaftsaufbau dann gerne über Ernte- und Hackevents erlebt, was im letzten Jahr ja leider nicht möglich war. Aber für die Anbau- und Pflegeplanung empfand ich die Beteiligung der Ackerpause als sehr wertvoll“ (mehr …)

  • Offener Garten für ALLE in Schleswig ist sozialer Treffpunkt

    (Antrag, Antworten)

    seit 1.2.2020 gibt es in Schleswig, direkt an der Schlei gelegen, einen Gemeinschaftsgarten (Fläche war mal Spielplatz). Im Garten sind Menschen mit unterschiedlichen Interessen. Manche gärtnern, andere sind an handwerklichen Arbeiten interessiert, dritte kommen, da es ein niedrigschwelliger Treffpunkt ist.

    Ist die Nutzung der Fläche befristet oder können Sie diese dauerhaft nutzen?

    Antwort: Unbefristeter Nutzungsvertrag.

    Zahlen Sie Pacht o.ä. für die Fläche und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Antwort: Wir haben eine Kaution von 1.000 EUR geleistet. Pachtkosten entstehen nicht. 

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Antwort: Geschätzt bislang 5 Leute regelmäßig, 10 Leute temporär, diverse selten. Vor allem durch das Projekt: „Der Friedrichsberg blüht auf!“ werden wir sicherlich noch etliche Menschen einbeziehen können. Bei uns kann ja jeder zwanglos nach persönlichen Bedürfnissen mitmachen. Wir sind ein stets offener, für jeden zugänglichen Garten mit vielen Zufallsbesuchern. 

    Wie viele Gemüsebeete gibt es bisher im Garten und wie ist das gärtnern organisiert? Gibt es individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Antwort: Bislang gibt es 5 Kräuter- und Gemüsehochbeete und ein Gewächshaus für Tomaten. Es gibt gar keine individuellen Beete. Alles läuft gemeinschaftlich oder für die Gemeinschaft. Bei uns kann jeder ernten, auch die, die gar nicht mitgegärtnert haben. 

    Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden? Wie werden diese dann verteilt?

    Antwort: Mindestens drei weitere Hochbeete und etliche Kübel. Dazu sollen Erden bei vorhandenen Kübeln und Beeten ausgetauscht werden. Auch diese werden gemeinschaftlich bzw. für die Allgemeinheit bewirtschaftet. 

    Wann soll wer wo die Beete bauen, wie sind die Gärtner*innen daran beteiligt und wie läuft das unter den Coronaabstands- und Hygienemaßnahmen?

    Antwort: Vorausschicken möchte ich, dass wir deutschlandweit den niedrigsten Wert haben. Die Arbeiten sind je nach Wetter zum Ende des Winters im Garten geplant. (Wir verfügen über Strom.) In aller Regel arbeiten bei uns nur 2er-Teams aus gemeinsamen Haushalten enger zusammen. Ansonsten gelten Abstand, Handschuhe, und zu unterschiedlichen Zeiten versetzt arbeiten. Unser Garten ist immer geöffnet. Die meisten Geräte sind frei verfügbar. Oft wird mit eigenem Gerät (Bohrmaschinen z.B.) gearbeitet. 

    Haben Sie die Stadt nach Förderung z.B. für die Erde gefragt? (Manche Grünflächenämter liefern Erde kostenfrei an Gemeinschaftsgärten).

    Antwort: Wir haben im letzten Jahr von der Stadt für unsere Blühbeete bereits Erden erhalten. Außerdem haben wir gerade für die soziale Verstetigung einen kleinen Betrag für das nächste Jahr erhalten. Dazu die Genehmigung für ein größeres Gerätehaus. Deshalb fragen wir derzeit nicht noch einmal bei der Stadt an. 

    Was soll mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden und können Sie dieses Gerät ausleihen oder von der Stadt gestellt bekommen?

    Antwort: Unsere Möbel, eventuell Zuwegungen, eventuell das spätere Gerätehaus. Die Möbel stehen ja überwiegend das ganze Jahr draußen und müssen eigentlich mehrmals im Jahr gereinigt werden. Ein Ausleihen erscheint uns unwirtschaftlich. Ein stets präsentes Gerät spart einfach viel Zeit und kann auch eingesetzt werden, wenn man etwas Schmutziges gespendet wird. 

    Sind die geplanten Gabionen-Elemente so geplant, dass diese gekauft und dann im Garten aufgestellt und verankert werden? Hat die Gartengruppe sind für diese Form des Windschutzes entschieden? 

    Antwort: Kauf! Wir haben das Thema Windschutz mit diversen Interessierten das ganze Jahr wiederholt besprochen. Insgesamt hielten sich die gärtnerisch Tätigen bei der Diskussion allerdings sehr zurück. Die Idee für Gabionen kommt von einem alternativen Outdoorkenner und Handwerker. Einwände gegen diesen Vorschlag kamen von keiner Seite. Man muss dazu wissen, dass bei uns nicht wie in Großstädten in erster Linie grün und fortschrittlich denkende, jüngere Leute federführend sind, sondern eher übrig gebliebene ältere Frauen, die von Ausnahmen abgesehen, eher über weniger Bildung und Bewusstsein im Vergleich zu Aktiven der Großstädte verfügen und eher sehr zurückhaltend agieren. Dazu gibt ein paar handwerklich orientierte Prakmatiker, auf die der Einsatz von Gabionen zurückzuführen ist. 

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    Antwort: Die meisten Gartengeräte werden bisher in unserem Gewächshaus untergebracht. Im Sommer befanden sie sich hinter einem Sichtschutz. Manche Geräte sind angekettet. Hierfür kennen diverse Personen die Codes. Dazu verfügen wir über einen Schlüsselsafe. Einige Geräte, die sehr hohes Diebstahlrisiko haben oder im Winter wirklich trocken gelagert werden müssen, werden privat gelagert. Im Frühjahr erhalten wir ein Gerätehaus. Dann wird alles dort untergebracht. 


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  • Stadtteilbiblio in Sendling will Gemeinschaftsgarten aufbauen

    (Projektbesuch)
    Die Stadtteilbibliothek in München Sendling hatte das Jahr 2020 als Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ gewählt. Ein Projekt, das sie auch begonnen haben, ist die Anlage eines kleinen Nutzgartens. Coronabedingt sind sie nicht so weit gekommen, wie gedacht.
    Zur Bibiothek gehört ein Lesegarten und direkt daneben ist eine Fläche, die der mit im Haus sitzenden VHS gehört, die die aber nicht nutzt. Hier hat das Gartenbauamt der Stadt zusammen mit Mitarbeiter*innen der Bibliothek ein paar Hochbeete erstellt/befüllt und bepflanzt (3 – 4 sind das). Vor der Bibliothek stehen zudem zwei weitere Hochbeete, die auf das Thema Nachhaltigkeit hinweisen. Pflanzaktionen mit Schulen oder Kitas konnten nicht stattfinen, auch Veranstaltungen zum Thema im Garten und Bewerbung für diesen haben sie coronabedingt nicht gemacht. Gerne würden sie auch die Beete im Lesegarten, die derzeit mit Sträuchern und Bodendeckern bepflanzt sind, für das Gemeinschaftsgartenprojekt nutzen. Sie (die Mitarbeiter*innen) konnten in diesem Jahr Kiwis, Trauben, Tomaten ernten. Themen der Beratung waren Sichtbarkeit des Projekts, wie man Menschen für das Projekt gewinnen kann (Gärtner*innen), was füpr flankierende Veranstaltungen es geben könnte, Erreichbarkeit (man kommt nur durch die Biblio in den Garten) und Finanzierung. (mehr …)

  • Wandelgarten Freiburg stellt wieder auf gemeinschaftliches Gärtnern um

    (Antrag/Antworten)

    Wandelgarten hat derzeit 25 – 30 Aktive, 5 sind in der Orga/Kerngruppe aktiv.
    Sie sind aktiv mit Herstellung von Terra Preta, haben einen großen Wurmkompost, machen viel Bildungsarbeit u.a. für Schulen.
    Sie haben den Träger gewechselt (der alte hat sich aufgelöst) und eine neuen, nun schriftlichen, Vertrag ausgehandelt.

    1. Unsere Homepage ist noch im Wachsen. Dort sollen die Ausleihmöglichkeiten veröffentlicht werden. Es gibt noch keinen Link. Wir könnten die anderen urbanen Gärten aber auch per Email informieren. Bisher haben wir Werkzeugausleihen (die wir immer wieder gemacht haben) ganz einfach organisiert: Es wurde ein Termin zur Abholung vereinbart und ein Termin für die Rückgabe. Reparaturen sind bisher nie nötig gewesen. Wir haben für Ausleihen auch nie etwas verlangt. Bei den Waffeleisen würde ich eine Kaution verlangen, da sie gute Pflege bedürfen und ohne sie leicht rosten.

    2. Gründe für die Umstellung auf Gemeinschaftsbeete waren:

    a) Fruchtfolge ermöglichen: auf kleinen Flächen (1-4 qm) lässt sich kaum eine Fruchtfolge einhalten.

    b) Viele der Beetpaten hatten kein Interesse an der Gemeinschaft. Es war schwierig mit ihnen Absprachen zu treffen. Einige hatten wenig Erfahrung im Gärtnern. In der Bildungsarbeit war es widersprüchlich z.B. für Mulchen zu werben und vor allem ungemulchte Beete im Garten zur Ansicht zu haben. Der WandelGarten drohte ein kleiner Kleingarten zu werden. Gerade durch ein Gespräch mit Steffi Koch von zusammen gärtnern, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir einen Rückschritt gemacht hatten: bei zusammen gärtnern werden Beetpatenschaften angeboten, um Mitgärtner*innen anzulocken, mit der Absicht sie zum gemeinschaftlichen Gärtnern zu gewinnen. Wir hatten gemeinschaftlich gegärtnert und waren durch die Beetpatenschaften davon abgekommen. Das entsprach auch nicht unseren Gründungswerten.

    Durch das gemeinschaftliche Gärtnern sind viele neue Mitgärtnerinnen dazugekommen. Es waren viele Frauen (vor allem Studentinnen) und nur ein Mann (der sich für die Herstellung von Pflanzenkohle sehr interessiert und uns beim Zersägen großer Baumstämme mit seiner Motorsäge sehr geholfen hat – er hatte mich über einen Bokashi Workshop kennengelernt)! Es gab noch zwei Männer, die aus privaten Gründen nur vorübergehend im WandelGarten sein konnten. Wir würden gerne noch ein paar Männer im Garten haben. Bei den Beetpaten waren zwei Männer dabei gewesen, die den Garten aber verlassen haben, als es darum ging, gemeinschaftlich zu gärtnern. Besonders gefreut hat mich, dass eine Mitgärtnerin, die im Rollstuhl fährt, wieder zum WandelGarten zurückgekommen ist. Für sie war eine Beetpatenschaft nicht in Frage gekommen – aber ab und zu etwas mitzuhelfen tat sie mit großer Freude.

    Wir sind aber auch mit der jetzigen Variante noch nicht wirklich zufrieden. Im kommenden Jahr werden wir möglicherweise eine Kombination aus gemeinschaftlichem Gärtnern und „Projektpatenschaften“ ausprobieren. Wir wollen Mitgärtner*innen anregen auch eigene Ideen und Projekte im Garten zu realisieren, bei denen die Verantwortung bei den Projektpat*innen liegt, sie sich Unterstützung der Mitgärtner*innen einholen können, die Fruchtfolge und Bodenpflege beachtet wird und die Ernte mit allen geteilt wird.


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  • neuer GG in Göttingen entstanden

    /ANtrag/Antworten

    Offener Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, BMU Förderung von August 2019 – September 2021 mit 3 Stellen und Sachmitteln (insgesamt 111.385 Euro)

    Die Fläche gehört der Stadt Göttingen, bzw. der „milden Stiftung“, einer Stiftung der Stadt Göttingen.
    Wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag.
    Die Pacht beträgt jährlich 324,- Euro
    Die Fläche ist Landschaftsschutzgebiet und wurde zuvor als extensives Gras-Mäh-land von einem Landwirt genutzt. Für den Nachbarschaftgarten haben wir von der Stadt eine bedingte Befreiung von den Auflagen des Landschaftschutzes bekommen, da der offene Nachbarschaftsgarten im Interesse der Allgemeinheit ist.
    Wasser bekommen wir von einem nahegelegenen Hydranten und füllen von dort aus unsere IBC-Tanks.
    Die Aufgabe der Projektleiterinnen liegten vor allem in“Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“

    Stellenbeschreibungen:
    MA1
    :
    In Kooperation mit MA2 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt. Die Mitarbeiterin soll eine Pädagogische Ausbildung und einen pädagogischen Abschluss haben und viel praktische Erfahrungen damit, Menschen zu motivieren. Sie soll Erfahrungen in der Gruppenleitung mitbringen und in der Mediation von Konflikten. Ebenso gute pädagogische Fähigkeiten in der lebendigen Vermittlung von Wissen und dem Erstellen von Lehrinhalten und – Materialien. Auch praktische Kenntnisse im ökologischen Gärtnern sind Voraussetzung, sowie gute und sichere Kontaktfähigkeit. MA2 :
    In Kooperation mit MA1 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt und über gute und sichere Kontaktfähigkeit. Die Mitarbeiterin wird für die gärtnerische Planung und fachliche Anleitung der Nachbarschaftsgruppe zuständig sein. Deshalb soll sie eine qualifizierte Ausbildung zur Gartenbauingenieurin mitbringen, sowie Erfahrungen im Aufbau von Gemeinschaftsgärten haben. Darüber hinaus soll die grafische Gestaltung und technische Ausführung von Flyern und Plakaten übernommen werden.
    MA3:
    Die Hauptaufgabe des Mitarbeiters auf der 450,- Euro-Stelle liegt in praktischen gärtnerischen sowie in handwerklichen Arbeiten. Erfahrungen damit, sich in Gruppen einzubringen und gute und sichere Kontaktfähigkeit werden auch benötigt.

    Die Förderung vom Bundesumweltministerium wird mit Sicherheit NICHT verlängert. Voraussetzung für die 2-Jahresförderung war, dass wir im Antrag plausibel machen, wie wir das Projekt verstetigen wollen.
    Und das meinte ich auch mit dem „Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“
    So haben wir einen verlässlichen Rythmus aufgebaut: Jeden Mittwoch nachmittag  gemeinsames Gärtnern und (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) um 15 Uhr Besprechung, die dann jeweils von einer anderen Person aus der Gartengruppe moderiert wird und  im email-Verteiler als Protokoll geschrieben. Alle 4 Wochen (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) gibt es einen Themen Mittwoch um 17 Uhr. Bislang hatten wir: Wildkräuter“wanderung“ über die Fläche: was wächst denn da?, Herstellung einer Ringelblumensalbe, und Samengewinnung.
    Alle 4 Wochen Freitags gibt es ein „Forum“ (Bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) bei dem Themen besprochen werden, die etwas mehr Zeit brauchen und die Mittwochs-Besprechung sprengen würden.
    Bisher hatten wir: wie wollen wir miteinander umgehen?, Ideensammlung für die Gestaltung der Gartenfläche und Erstellung eines Konzepts für Infotafeln zum Klimaschutz.
    Diese regelmäßige rythmische Struktur ist ein Teil der Verstetigung.  Auch, dass wir die Moderation der Besprechungen begonnen haben, kreisen zu lassen.

    Mit der Öffentlichkeitsarbeit um potentielle Mitgärtner/innen zu gewinnen ist das so eine Sache in Zeiten von Corona.
    Wir haben kleine Flyer, die wir Leuten in die Hand drücken, die vorbeischauen, weil der Garten an ihrer Spaziergangsroute liegt. Diese Flyer in ( bereits vorhandenen ) Zettelboxen am vorbeiführenden Spazierweg zum Mitnehmen bereitzustellen, davon haben wir bislang abgesehen, denn wir sind bereits etwa 10 Leute. Es gibt oben am Garten eine Infotafel, die auch rege von Spaziergängern gelesen wird und wir haben auch einige Stühle dort am Bauwagen stehen, wo sich sonntags Spaziergänger einfach mal draufsetzen können und das auch tun.

    Bei Nebenan.de hat der Garten eine offene Gruppe und somit auch  Öffentlichkeit. Dort haben wir vor dem Lockdown auch unsere Treffen, vor allem die Themennachmittage und das Forum bekannt gegeben. (mehr …)

  • GG Gallus 2 in Ffm nun dauerhaft genehmigt

    (alerts)
    In Sperrmüllkisten fing das gemeinsame Gärtnern auf der Frankenallee an. Jetzt stehen dort 20 Hochbeete. Die Stadt hat das Projekt jetzt dauerhaft genehmigt.

    Frisches Obst und Gemüse direkt aus der Nachbarschaft, ein Ort zum Treffen und Kennenlernen – Gemeinschaftsgärten liegen im Trend. Das unterstützt auch die Stadt: Das Nachbarschaftsprojekt „Gallus Garten II“ direkt an der S-Bahn-Station Galluswarte erhält eine dauerhafte Genehmigung. Projektinitiator Ralf Harth ist stolz auf das, was er geschaffen hat: „Wir haben aus einem Unort einen Gemeinschaftsgarten gemacht“, sagt er und freut sich.
    Den Gallus Garten II hat Harth im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Anfang waren es nur einige Sperrmüllkisten auf einem Grünstreifen, aus denen Pflanze wuchsen. Seitdem ist das Gartenprojekt deutlich gewachsen. „Mittlerweile haben wir 20 Hochbeete und 24 Patinnen und Paten“, berichtet Harth.

    Auch die anfänglich etwa 40 zur Verfügung stehenden Quadratmeter seien ausgeweitet worden: Der Gemeinschaftsgarten reicht nun entlang der Frankenallee von der Günderrodestraße bis zur Hellerhofstraße. Etwa 2000 Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, schätzt der Gallus-Bewohner.

    Laut Harth hat das Grünflächenamt die Nachbarschaftsinitiative von Anfang an positiv aufgenommen und unterstützt. So wurden aus einem Fördertopf für Gemeinschaftsgärten anfänglich die Komposterde und Hummus finanziert.

    Bisher nur geduldet

    Bisher erhielt der Garten jedoch nur eine Duldung. Seit Mitte des Jahres steht fest: Der Gallus Garten II bleibt. Durch die dauerhafte Genehmigung der Stadt erhält das Nachbarschaftsprojekt eine langfristige Perspektive.

    In den kommenden zwei Jahren soll zunächst interimsmäßig das im Gallus ansässige Mehrgenerationenhaus die Trägerschaft übernehmen. „Danach werden wir einen eigenen Verein haben“, sagt Ralf Harth.

    Dem Projektinitiator geht es aber nicht nur um das Gemüse. Hinter der Idee stehe ein Konzept, das in die Nachbarschaft hineinwirke, so Harth. Er bezeichnet das als „soziale Choreografie“. Der Gemeinschaftsgarten biete Raum zum Kennenlernen, aber auch zur Weiterbildung. Besonders Kinder könnten durch das Helfen bei der Gemüseaufzucht wichtige Grundlagen der Ökologie und Nachhaltigkeit lernen. „Und das Tolle ist, dass das Ganze immer weiterwächst. Auf eine sehr organische Art und Weise“, sagt Harth.

    Für die Zukunft wünscht er sich, dass es sich weitere Projekte und Initiativen ergeben, etwa zur Bekämpfung der Vermüllung im Stadtteil oder gegen das Baumsterben. Daher hat der Frankfurter das Projekt in der jüngsten Sitzung des Ortbeirates 1 vorgestellt. Damit habe er zeigen wollen: „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.

    Mit dem Stadtteilparlament will Harth im Gespräch bleiben. „Wir fragen uns: Was können wir vor Ort tun, damit es den Menschen und der Umwelt besser geht.“ Dabei könne der Ortsbeirat helfen, etwa durch einen kleinen Beitrag aus seinem Budget.

    Bei dem Gremium kam das Gartenprojekt gut an. Ortsvorsteher Oliver Strank (SDP) dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Einzelne Politiker, wie Ralf Schmidt-Berberich des Unabhängigen Bündnisses (U.B.) im Ortsbeirat, zeigten sich sehr interessiert an Ideen und Möglichkeiten, wie man das gemeinsame Gärtnern unterstützen kann – auch seitens der Stadt.

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/hochbeete-an-der-galluswarte-genehmigt-90120734.html (mehr …)

  • Neutopia GG gibt es nicht mehr

    Zu Neutopia: Ende letzten Jahres wurde das städtische Grundstück an einen Immobilieninvestor verkauft mit Zusage, dass soziale Projekte weiterhin bestehen bleiben können. Im August diesen Jahres wurde uns eröffnet, dass es Baupläne gibt und wir keinen neuen Nutzungsvertrag bekommen. Sehr ärgerlich. Aber immerhin 4 Jahre, das war es wert

    Dafür ist eine neue Fläche gefunden für den Glaucha Community-Garten, an den wir auch Materialien weitergeben konnten. Er läuft auch über die Gartenwerkstadt Halle.
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  • IG Lahr begeistert Verwaltung

    […]
    Corona hat viele Aktionen im vergangenen Jahr eingeschränkt. Nguyen, als Sprecherin des Beirates, berichtete dennoch von Erfolgen im Interkulturellen Garten. Der Pokal für „Samen und Wurzel“ der „UN-Dekade – biologische Vielfalt“, den das Projekt im Kleingartenpark erhalten hat, steht im Arbeitszimmer von Sozialdezernent Schöneboom. Der lobte das Engagement, dass sich aus der Landesgartenschau als „Begegnungsort und interkulturelles Zentrum“ in Lahr sehr gut entwickelt hat.[…]
    https://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-bekommt-lahr-neue-gemeinderaete.8c3fb825-6305-4b9e-a9f5-3ab8b2bb9afc.html (mehr …)

  • GrünWerk in Mannheim reoviert Vereinshaus

    (Antrag)

    Unser ca. 60 Jahre altes Gartenhaus ist renovierungsbedürftig. Es besteht aus einer kleinen Küche, Toilette mit Waschraum und einer Werkstatt. Leider haben wir dieses Jahr durch die Coronasituation keine Einnahmen durch Workshops erzielen können. Deshalb möchten wir Sie bitten, unseren Verein bzw. konkret das Projekt der Renovierung des Vereinshauses mit einer Spende zu unterstützen. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 3.500 € Materialkosten (siehe Aufstellung im Anhang). Die Tätigkeiten werden ausschließlich ehrenamtlich von Mitgliedern durchgeführt. Auch die flexibel gestalteten Möbel wollen wir selber in unserer Werkstatt bauen.

    Unsere Gemeinschaft ist in den letzten 2 Jahren mit ca. 70 Mitgliedern zu einer tollen Gartenfamilie herangewachsen. Gerade in diesem schweren Coronajahr war das GrünWerk ein ganz wichtiger Zufluchtsort. Trotz Abstandsregeln haben wir einige nette Projekte umsetzen können: Bau eines Weidentipis, in den Sommerferien haben wir Miethennen versorgt, wir haben unsere über 20 Tomatensorten in einer Challenge gekürt, zur Zeit peppeln wir 5 Igelbabys auf

    1. Wie viele Leute würden bei den Renovierungsarbeiten dabei sein und wie wollen Sie das (coronagerecht) organisieren? Wann sollen diese Arbeiten stattfinden?

    Die Umsetzung des Projekts „Vereinshausrenovierung“ wurde im März 2020 im Rahmen der Mitgliederversammlung gemeinschaftlich beschlossen. Es hat sich ein kleines Projektteam bestehend aus einer Projektleiterin und 3 weiteren handwerklich sehr geschickten und erfahrenen Mitgliedern gebildet. Dieses Viererteam plant und koordiniert mit Abstand im Garten bzw. via E-Mail. In Teilschritten werden die Arbeiten sukzessive durchgeführt. Alle Arbeiten werden, soweit es gesetzlich zulässig ist, in Eigenleistung erbracht. Nach derzeitigem Stand erfordern ausschließlich die Elektroarbeiten aufgrund gesetzlicher Vorgaben die Hinzuziehung eines Elektrikers  zur Beratung, für bestimmte Arbeiten, die anschließende Prüfung und Abnahme.

    Es wird darauf geachtet, dass immer nur 2 Haushalte auf der Baustelle mit Maske arbeiten. Die Projektleiterin versucht, alle interessierten Gartenmitglieder in die Teilschritte einzubeziehen. Ein kleines Team hat eine Mauer im Aufenthaltsraum abgetragen. Ein Team ist für die Elektroinstallation zuständig. Es gibt ein Fliesenteam, ein Malerteam, ein Bauschuttentsorgungsteam usw. Jeder kann sich nach seinen Begabungen einbringen, so dass ein Gemeinschaftsprojekt entsteht.

         

    Die Arbeiten haben Anfang Oktober angefangen. Coronabedingt kann nur in kleinen Gruppen gearbeitet werden. Deshalb wird sich die Renovierung bis ins nächste Jahr hineinziehen.

    1. Wo bekommen Sie die dafür notwendigen Werkzeuge her?

    Wir haben in unserem Gemeinschaftsgarten 2019 eine kleine Werkstatt eingerichtet, zu der jedes Mitglied immer Zutritt hat. Es können Fahrräder repariert, Möbel gebaut oder einfach nur restauriert und gebastelt werden. Die Werkbank sowie ca. ein Drittel des „Alltagswerkzeugs“ wurde über die Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Zudem haben Mitglieder nicht mehr benötigtes Werkzeug gespendet. Für die Vereinshausrenovierung leihen wir uns spezielles Werkzeug (Fliesenschneider, Abbruchhammer, Bohr- und Schleifmaschinen, Flex, Tapeziertisch, Baulampen, Hänger für Abtransport Bauschutt etc.) aus dem vernetzen Bekanntenkreis der Mitglieder. Das erfordert eine gute Kommunikation, konnte jedoch bislang ohne Kosten gut organisiert werden.

    1. Wie soll das Vereinshaus genutzt werden?

    Wie dem angehängten Plan zu entnehmen ist, beträgt die Gesamtfläche des zu renovierenden Raumes ca. 25 qm. Hiervon muss ein kleiner Waschraum und Toilette abgezogen werden.

    Das Vereinshaus dient in erster Linie der Förderung der Gemeinschaft. Das Gespräch, der Austausch unter den Mitgliedern soll auch bei schlechtem Wetter (ebenso im Winter) in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk/kleinem Essen stattfinden können. Vorträge und Workshops sollen auch wetterunabhängig für unterschiedliche Zielgruppen möglich sein. Die kleine Küchenzeile soll neben der Möglichkeit, die Mitglieder und Gäste bei einem Fest zu verköstigen auch als Ort der Lebensmittelverarbeitung (Einkochen, Fermentieren,…) im Garten dienen. Gemeinsam wollen wir das angebaute Gemüse und Obst aus dem Garten haltbar machen und in diesem Bereich Erfahrungen sammeln und weitergeben. Das Eingemachte kann getauscht oder später gemeinsam genossen werden.

    Des Weiteren soll die Küche zur Bewirtung bei öffentlichen Veranstaltungen, wie z. B. Tag der offenen Tür oder Tag der Artenvielfalt, genutzt werden. Das Vereinshaus kann auch der Durchführung von Vorträgen und Präsentationen externer Referenten bzw. Umweltorganisationen zu Themen i.S. des Satzungszwecks dienen. Eine kleine Gartenbibliothek und einige Gesellschaftsspiele sollen für jeden im Vereinshaus zugänglich sein.

    Das Vereinshaus soll ein Begegnungsraum mit vielen Nutzungsmöglichkeiten und auch mal ein Rückzugsort zum Lesen, Spielen und Entspannen sein.

    1. In welchem Zustand ist die Küche und wer würde die dann für was nutzen?

    Es existiert eine alte, kleine Kompaktküchenzeile (120 cm breit) bestehend aus einem Spülbecken, zwei rostigen Herdplatten ohne Kindersicherung und einem kaputten, nicht reparablen Kühlschrank. Diese soll ersetzt werden. Die Nutzung der Küche ist unter Punkt 3 beschrieben.

    1. Wozu ist Strom (noch) notwendig und um welche Art von Elektromaterial handelt es sich?

    Strom ist erforderlich für die Beleuchtung im zu sanierenden Vereinshaus (Waschraum, Toilette, Gemeinschaftsraum und Werkstatt) sowie im Gewächshaus. Weiter wird Strom benötigt für die Steckdosen des Vereinshauses (Projektor, Boiler, Wasserkocher, Herd, Kühlschrank, Frostwächter in Toilette und in der Küche), Betrieb von Geräten in der Werkstatt, Ladung von Akkus von Geräten (Bohrmaschine, Rasenmäher, etc.).

    Eine Kostenaufstellung des Elektroinstallationsmaterials und eine Beschreibung der notwendigen Arbeitsschritte sind als weitere Dateien in der Anlage angehängt.

    1. Bitte beschreiben Sie die Möbel, die gebaut werden sollen, ein wenig genauer und fächern Sie die Kosten dafür auf.


    Es handelt sich um einen relativ kleinen Raum der eine maximale Nutzungsmöglichkeit bekommen soll. An der hinteren Wand soll ein hoher Wandschrank aufgestellt werden, indem alle Küchenutensilien, kleine Gartenbibliothek, Gesellschaftsspiele, Workshopunterlagen, etc. aufbewahrt werden. Neben diesem Schrank und der Küchenzeile soll es multifunktionale Möbel geben, die je nach Nutzung unterschiedlich aufgebaut werden können. D. h. wir brauchen stapelbare, klappbare Hocker, Bänke, Tische, kleine Möbel auf Rollen. Alles muss sehr flexibel sein.

    1. Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Sanierung?

    Alle Gärtner*innen beteiligen sich an der Sanierung je nach gesundheitlichen und zeitlichen Möglichkeiten, entweder durch ihren körperlichen Einsatz, durch das Organisieren von Materialien, durch Sachspenden und auch durch finanzielle Unterstützung über die Mitgliedsbeiträge. Da wir diese jedoch nicht erhöhen wollen und die Beiträge so kalkuliert sind, dass die Jahreskosten für Pacht, Wasser, Strom, Versicherung und kleine Anschaffungen gedeckt sind, können max. 500 € von den Mitgliedsbeiträgen/Jahr zur Finanzierung der Renovierung herangezogen werden.

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  • Vandalismus im IG Filderstadt

    (alerts)

    Am Wochenende haben Unbekannte ihr Unwesen im Interkulturellen Garten in Filderstadt-Sielmingen getrieben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Täter.

    Sielmingen – Am vergangenen Wochenende ist der Interkulturelle Garten in Sielmingen schwer verwüstet worden. Gewächshäuser sind zerstört, Gartenstühle und anderes Mobiliar in der Gegend herumgeworfen, Pflanzen aus der Erde gerissen worden. Ali Kaya vom Verein „Freunde des Interkulturellen Gartens Sielmingen“ war als einer der ersten vor Ort. „Ja, es ist traurig“, sagt er. Das Gelände des Vereins mit 28 Parzellen darauf liegt hinter der Pestalozzischule auf den Feldern und ist frei zugänglich. „Alles, was sich auf den Parzellen befunden hat, ist kaputtgemacht worden“, sagt Kaya, beispielsweise auch ein großer Steingrill, oder verschiedene Pflanzstangen, die auf den Parzellen angebracht waren.

    Zehn Jahre ist das Integrationsprojekt „Interkultureller Garten“ alt, hier werkeln Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern gemeinsam in ihren Gärtchen. Schon vor einigen Jahren sei der Geräteschuppen des Interkulturellen Gartens beschädigt worden. „Diesmal sieht es gezielt aus“, sagt Rosemarie Gädeke. Die Stadträtin ist zweite Vorsitzende des Vereins. „An jedem Beet ist etwas zerstört worden.“

    Gibt es einen Zusammenhang zu jugendlichen Treffen?

    Wer die Täter sind, darüber können die Vereinsmitglieder nur mutmaßen. Ali Kaya erwähnt, dass sich auf dem Schulhof der Pestalozzischule – über ihn muss man gehen, um zum Garten zu gelangen – oft Jugendliche träfen, gerade abends oder am Wochenende. „Man sieht das an den Hinterlassenschaften wie leeren Flaschen“, sagt Kaya. „Aber wir wissen nicht, ob das zusammenhängen könnte.“ […]

    Darauf hofft auch Ali Kaya: dass jemand etwas gesehen hat und die Täter so gefunden werden können. Im Interkulturellen Garten beginnt jetzt erst einmal das Aufräumen und Wiederaufbauen. Im Verein wird überlegt, Schilder anzubringen oder vielleicht sogar eine Überwachungskamera, um erneute Umtriebe zu verhindern. (mehr …)

  • In Neukirch/Lausitz entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    In Neukirch/Lausitz entsteht ein Gemeinschaftsgarten. Dieser soll von Familien und für Schulen genutzt werden und es sollen auch Veranstaltungen, Workshops, Kino stattfinden.

    • Wie groß ist die Fläche und für wie lange können Sie diese nutzen? Gibt es eine Befristung?

    Die Gartengröße beträgt ca. 1000m², der Garten befindet sich im Eigentum der Gemeinde Neukirch und wurde unbefristet an den Mehrgenerationenhof e.V. verpachtet.

    • Müssen Sie eine Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Es wird keine Pacht erhoben.

    • Wie groß ist die Gruppe und wie haben Sie bisher auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Derzeit engagieren sich 7 Erwachsene sowie 3 Kinder in diesem Projekt, es sollen noch weitere Interessenten geworben werden. In der öffentlichen Presse wurde mit einem Artikel aufmerksam gemacht, des Weiteren gab es eine Plakataktion, bei der in öffentlichen Einrichtungen sowie Wohnblöcken Plakate verteilt wurden. Es fand am 16.10.2020 ein Tag des offenen Gartentors statt, auf Grund des Regens waren nur 7 Personen gekommen.

    • Wer bohrt den Brunnen, baut die Komposttoilette, legt die Beete an etc.?

    Die baulichen Arbeiten werden von den ehrenamtlichen Helfern sowie den zukünftigen Gartennutzern durchgeführt. Punktuell erhalten sie Unterstützung vom Bauhof der Gemeinde Neukirch sowie den Mitarbeitern des Naturschutzzentrums Neukirch.

    • Wie viele Beete soll es geben und sind das dann gemeinschaftliche Beete oder wie ist das Konzept?

    Es sollen 10  Beete für Familien entstehen sowie 14 Beete, die im Rahmen eines Schulprojektes (GTA) genutzt werden. Die Familien können ihr Beet individuell bestellen, erhalten dabei fachliche Anleitung und dürfen die Ernte selbst verzehren. Für die Zukunft sind evtl. auch Beete geplant, um alte Gemüsesorten anzubauen, Pflanzen zur Samengewinnung zu züchten oder ein gemeinschaftlich nutzbares Kräuterbeet.

    • Was verstehen Sie unter Kreislaufgarten?

    Im Garten soll durch Nachhaltigkeit eine Kreislaufwirtschaft entstehen. In Ruheflächen und Pufferzonen leben Vögel und Insekten. Diese Flächen dienen zur Abgrenzung oder zum Schutz nach außen, zum Beispiel gegen Wind. In die Pufferzone wird so wenig wie möglich eingegriffen, Sträucher werden z.B. nur selten geschnitten, um einen natürlichen Habitus zu erhalten. Dann gibt es eine sogenannte Hotspot-Zone, hier werden die Nährstoffe abgenommen und in die Ertragszone eingebracht, zum Beispiel Rasenmahd. Diese bezieht sich auf die Wiese, auf der man sich ausruhen kann oder die Kinder spielen. Die Ertragszone soll dem Gemüseanbau dienen. Hier sollen möglichst nur samenechtes Saatgut und alte Sorten zum Einsatz kommen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Es wird keine Chemie benutzt . Alte Abfälle und Pflanzenschnitt werden im nächsten Jahr als Kompost wieder eingebracht.  Sind Pflanzenschutzmaßnahmen von Nöten wird mit biologischen Maßnahmen agiert.  So entsteht ein in sich geschlossenes System, das mit den Jahren autark werden kann.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen dann Zugang dazu?

    Voraussichtlich stellt das Naturschutzzentrum Neukirch einen nicht mehr genutzten Holzschuppen zur Verfügung. Die Eingangstür wird mit einem Zahlenschloss gesichert, der Code ist nur den Gartennutzern bekannt.

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  • Permakulturhof in Wuppertal: alter Hof wird reaktiviert

    (ANtrag und Antworten)

    Der Permakulturhof Vorm Eichholz ist ein bergischer Resthof. Das Gelände hat der Verein seit 2017 von der Stadt Wuppertal gepachtet und nachhaltig gärtnerisch bewirtschaftet. Der Hof ist stadtnah und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

    Das Gelände der Hofschaft umfasst insgesamt 4500 m² mit aufstehenden Gebäuden (ehem. Wohnhaus, Scheune mit Werkstatt und Rübenkeller, Remise, Kuhstall, Schweinestall und Lagerschuppen) und ist an drei Seiten von einem Wall als Begrenzung zu zwei Kleingartenanlagen umgeben.
    Der Nutzungsvertrag mit dem eingetragenen gemeinnützigen Verein (siehe Anlage Vereinsregisterauszug vom 21.03.2019 und Freistellungsbescheid des Finanzamtes Wuppertal vom 27.08.2019) wurde für einen Zeitraum von 15 Jahren (Beginn 09.03.2017) mit Verlängerungsoption für weitere 10 Jahre abgeschlossen. Der Verein ist für die bauliche Erhaltung der Gebäude verantwortlich. Die Gebäude waren (bzw. sind es noch zum Teil) in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Zwischen 2017 und 2020 haben wir uns um deren Erhaltung gekümmert, d.h. Dächer mit Regenrinnen und Fallrohren erneuert bzw. repariert, eine neue Elektroinstallation verlegt, Gebäude gesichert usw. Die Kosten hierfür wurden zum Großteil auf der Spendenplattform betterplace.org/gut-fuer-wuppertal gesammelt und die Mitglieder und Aktiven des Vereins unterstützten das Vorhaben neben ihrem Engagement mit Sachspenden und privaten finanziellen Mitteln.

    Projektbeschreibung

    Der Hof bietet vielfältige Möglichkeiten, bauliche und gärtnerische Ideen gemeinschaftlich zu entwickeln und umzusetzen und sie für alle begreif- und überprüfbar zu machen. Auf dem Hof wächst so ein zukunftsorientierter Lernort für Gestaltungs- und Anbaumethoden der Permakultur. Hier können Menschen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung interessieren und engagieren, selbst aktiv werden. Unser gemeinnütziger Verein will zudem Menschen bei der grünen Umgestaltung ihrer Städte unterstützen.

    Die Bergische Gartenarche hat als Kooperationspartner den klassischen Bauerngarten auf dem Hof als Erhaltergarten wiederbelebt. Der Verein gibt Saatgut gegen Spende ab, führt Pflanzentauschbörsen durch und setzt sich für die Artenvielfalt in Gärten ein.

    Ziel

    Im Sinne der Permakultur wollen wir sowohl bei der Sanierung der Gebäudesubstanz wie auch bei der Gestaltung der Außen- und Gartenfläche mit Baumaterial nachhaltig und ressourcenschonend umgehen und lösungsorientierte Ideen umsetzen. Die gesamte Hofanlage bietet hierzu die Möglichkeit, in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter, die Umsetzung einzelner Projektideen zu verfolgen. So wäre es aufgrund der Gebäude und des Geländes möglich, auf dem Hof einen fast geschlossenen Kreislauf für die Ernährung der Menschen von der Bodenbewirtschaftung mit Kompostierung, Terra Preta und Wurmkisten über Saatgutvermehrung, Anbau, Ernte, Frischkochen, Einmachen, Konservierung und Lagerung darzustellen.

    Auf den gärtnerisch zu gestaltenden Flächen des ehemaligen Hofes können Elemente der Permakultur wie Sonnenfallen, Terrassen, Trockenmauern, Schlüsselloch- und Hochbeete, Swales, Mandala- und Kraterbeet, Stein/-Trockenbeet, Kräuterschnecke, Totholzhecken, Frühbeetanlage, Tomatenunterstände, geodätisches Kuppelgewächshaus, Teich- und/oder Sumpflandschaft(en), Insektenhotels, Nistkästen, Natternburgen u.Ä. unter Beachtung von Artenvielfalt und Biodiversität entstehen. Die Bewirtschaftung des Geländes richtet sich nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Es wird ausschließlich sorten- und samenfestes Saatgut verwendet, chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind nicht zugelassen. Unser Ziel im Sinne der Permakultur ist es, die Fruchtbarkeit des Bodens aufzubauen, zu verbessern und langfristig zu erhalten.

    Die Gebäude, insbesondere der große Kuhstall, bieten die Möglichkeit, Kleinprojekte, z.B. den Bau von Dörrobstautomaten, Solar- und Kistenkochern, Parabolspiegeln, Windrädern durchzuführen.

    Der Hof wird gemeinschaftlich in allen Bereichen genutzt, d.h. es gibt keine individuell genutzten Beete oder Räume. Für die Zukunft wird angestrebt, den Hof zumindest in Teilbereichen barrierefrei zu gestalten.

    Im Rahmen von Workshops, Führungen, Projekttagen oder auch bei den gemeinschaftlichen Arbeitssamstagen wird ein Wissenstransfer angestrebt.

    Bisherige Vereinsentwicklung und Hofleben

    Die Mitgliederzahl des Vereins schwankt seit Beginn;z.Zt. haben wir 26 Mitglieder. Nicht alle Mitglieder sind aktiv, jedoch steigt die Zahl der auf dem Hof Aktiven seit Beginn stetig (z.Zt. ca. 12 bis 15 Personen). Die Teilnahme an den Arbeitssamstagen ist für alle offen. Bisher haben wir weitestgehend unter Wiederverwendung des auf dem Hof vorgefundenen Materials, mit Sachspenden und von Aktiven gespendeten Geldbeträgen gearbeitet und saniert. Im Bereich der Werkstatt und des Gartenbaus setzen die Aktiven ihre privaten Maschinen und Gerätschaften ein.

    In der Hofküche wird an den Arbeitssamstagen aus der Hofernte ein Mittagessen für alle zubereitet und gemeinsam eingenommen. Der Ernteüberschuss steht den Mitgliedern und Aktiven zur Verfügung, Bei einem alle 4 Wochen stattfindenden JourFix (Planungstreffen der für einzelne Hofbereiche Verantwortlichen) werden die Entwicklung einzelner Geländebereiche, die weitere Bausanierung, die benötigten Baumaterialien und deren Beschaffung, gemeinschaftliche Aktionen etc. vorab besprochen. Die Vorstandstreffen finden – wenn möglich – regelmäßig statt. Dem Vorstand obliegen insbesondere die Kontaktpflege zu der Interessensgemeinschaft der Urbanen Gärten in Wuppertal, der Austausch mit dem Kooperationspartner Bergische Gartenarche und die satzungsgemäße inhaltliche Vereinsarbeit.

    Das öffentliche Interesse steigt ständig. So haben wir Anfragen zu Führungen, Workshops, Social Days, Aufenthalten von Kindern im Rahmen von Ferienprogrammen oder schulischen Projekttagen etc. In der Vergangenheit sind bis zu 600 Interessierte jeweils zu den Tagen der Offenen Gartenpforte auf den Hof gekommen.

    Wie groß ist denn das als Gemeinschaftsgarten genutzte Gelände, wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon?

    Insgesamt haben wir ein Gelände von 4500 m³ Größe angepachtet,

    • davon bewirtschaftet der Verein der Bergischen Gartenarche 300 m² des ehemaligen Bauerngartens.

    Unser Verein nutzt folgende Flächen von den 4500 m²

    • eine mit Obstbäumen bepflanzten ehemalige Wäschewiese
    • einen den Hof auf 3 Seiten umgebenden Wall, zZt bepflanzt mit Ahorn, Weide, Haselnuss, Holunder, Hainbuche, (kleine, von uns gepflanzte) Mispel
    • aufstehende Gebäude einschließlich Dungplatte mit umlaufender Mauer,
    • einen befahrbaren Innenhof,
    • eine Lindenallee an der hinteren Auf-(s)fahrt
    • einen sehr großen Kompostplatz (ca. 200 m²) einschl. Wurmkiste und Wurmturm, Hochbeet und Wildbienenhotel mit integriertem Infostand, eingefaßt mit einer Totholzhecke und Beerensträuchern
    • ein Areal um den (Zucht-)Bienenstand mit terrassiertem Hanggelände, ca. 40 m²
    • eine Frühbeetanlage mit kleinem Gewächshaus und Hochbeet (insgesamt ca 25 m²)
    • ein Mandalabeet aus 5 Schlüssellochbeeten, ca. 8 m im Durchmesser, für den Gemüseanbau
    • einen „Sonnengarten“ von ca. 300 m², diese Anlage wird zZt. gestalterisch entwickelt, für den Gemüseanbau
    • eine Beetanlage mit Swales und integrierten Komposttürmen von ca, 40 m², für den Gemüseanbau
    • weitere zZt. noch brachliegende Flächen sollen in den nächsten Jahren urbar gemacht werden.

    Wie viele Leute sind rund um den Gemeinschaftsgarten aktiv?

    Werktags sind je nach Zeitbudget ca. 5 Personen auf dem Hof vor Ort, an unseren wöchentlichen Arbeitsamstagen zwischen 10 und 15 Personen

    Da der Hof in einem Kleingartengelände am Rande eines Naturschutzgebietes ohne weitere Wohnbebauung liegt, werden alle Zugänge zu den Räumlichkeiten in den Gebäuden, soweit keiner auf dem Hof ist, verschlossen! Insgesamt gibt es unter den Vorstandsmitgliedern und Aktiven 10 „Schlüsselträger“ und die Bergische Gartenarche hat weitere 4 Hofschlüssel, d.h. sobald eine dieser Personen auf dem Hof ist, alle Räumlichkeiten für die Aktiven zugänglich sind!

    Wie groß ist die Fläche, die die Gartenarche bei euch hat? Sind da dann andere Leute aktiv?

    (s.o). ca. 300 m² des Bauerngartens, JA! die Gartenarche ist ein eigenständiger Verein und dort sind weitere Leute aktiv, die wir zahlenmäßig nicht unseren Aktiven zugerechnet haben, die Gartenarche nutzt auch Räumlichkeiten in den Gebäuden, es gibt einen mit dem Verpächter abgestimmten Unternutzungsvertrag mit der Gartenarche.

    Wer und wie viele die Arbeiten rund um das Gartenhaus machen (Verschalung, Steichen etc.)?

    Der freiwillige Einsatz an der Herrichtung des ehemaligen Schweinestalls zum Gärtnerhaus ist bei den einzelnen Personen abhängig von ihrem Wissen, ihrem Interesse, ihrem Können, bzw. Lernenwollen, da gibt es Schreiner-, Elektro-, Fliesen-, Wasserinstallations-, Maurer- und Maleranstricharbeiten uvm. zu erledigen. Jeder, der hierbei unterstützen möchte, wird gerne bei den Arbeiten mit eingebunden. ZZt. sind für diese einzelnen Gewerke, ca 5 bis 7 Personen vor Ort, die dort gerne gemeinsam (während der coronabedingten Lockdown-Zeiten natürlich nur eingeschränkt!) Hand in Hand arbeiten.

    In diesem Gebäudetrakt „ehemaliger Schweinestall demnächst Gärtnerhaus“ sind auch 2 Komposttoiletten für die GärtnerInnen untergebracht und die Bergische Gartenarche wird ebenfalls einen Raum für ihre vereinseigenen Gartengeräte usw. mit eigenem ebenerdigen Zugang erhalten!

    Wie sind die Gartengeräte dann zugänglich?

    Der Raum ist ebenerdig und für alle zugänglich, sowohl über den Kuhstall wie auch über eine Außentür.

    Könnt ihr Jauche und Bokashi nicht selber herstellen?

    ZZt. setzen wir jährlich ca. 10 m³ Kompost auf. Wir bekommen regelmäßig Pferdemist und Häcksel geliefert, erhalten organischen Abfall einer kleinen veganen Gastronomie und bringen auch unsere persönlichen Küchenabfälle auf den Hof zur kompostierung.

    Wir setzen regelmäßig Brennnessel- und Gierschjauche an. Da die
    Herstellung von Humofix recht zeitaufwendig ist und wir außerdem noch
    nicht alle notwendigen Pflanzen vor Ort haben, würden wir gern vorerst
    auf die erhältliche Pulverform zurückgreifen. Für den Bokashi würden wir
    gern regelmäßig EM-Urlösung verwenden, die wir ebenfalls nicht selbst
    herstellen können. Zurzeit experimentieren wir mit unterschiedlichen
    Kompostmethoden und -zusätzen.

    Wie soll die Werkstatt ausgestattet werden und ist die dann öffentlich nutzbar? Was für Nutzungen sind für die Werkstatt geplant?

    Schon jetzt ist die Werkstatt in 4 große Bereiche aufgeteilt – Holz -Stahl/Eisen – Elektro – Sanitär/Wasser plus Aufbewahrung von notwendigem sonstigem Werkstattmaterial bzw. Heimwerkerbedarf.

    Das vorhandene Werkzeug und die Maschinen sind aus Privatbeständen oder Sachspenden oder Spenden von Werkzeugfirmen.

    Die Werkstatt ist ebenerdig im Scheunengebäude untergebracht und für jeden Aktiven auf dem Hof zugänglich.

    Hier können neben den Bauunterhaltungsarbeiten auch Kleinprojekte wie z.B. ein Windrad, ein Dörrapparat, Vogel- und Nisthäuser, weitere Wildbienenhotels, etc. handwerklich umgesetzt werden. Unser erster Prototyp eines Pyrolyseofens ist hier entstanden!

    Gibt es eine eigene Gruppe, die sich um die Werkstatt kümmert?

    Ja, es gibt eine Gruppe von ca. 4 Leuten, die sich bestens in der Werkstatt auskennen, Werkzeuge und Geräte warten und nutzen. Neuankömmlinge können bei Interesse angeleitet und eingewiesen werden.

    Wie können Neuinteressierte bei euch mitmachen?

    Neuankömmlinge/Interessierte werden zu unseren Arbeitssamstagen  eingeladen, Es gibt immer vielfältige Aufgaben zu erledigen und sie können sich je nach ihrem Interesse, Wissen, Können und ihrer Lust mit einbringen, Sie werden über die Hofschaft geführt, ihnen werden die weiteren Aktiven vorgestellt, sie werden in den Hofalltag eingebunden und so schnell ein Teil von uns! Wir haben ein breites Spektrum von interessanten Einzelbereichen, wo für jeden etwas zu finden ist – Garten – Küche – Konservierung – Kompost –  Laden – Werkstatt – Kleinprojekte – Bauunterhaltung etc.

    Wie laufen die Entscheidungen und die Kommunikation untereinander?

    Entscheidungen mit finanziellem Gewicht werden im Vorstand getroffen, größere planerische/gestalterische Entwicklungen auf dem Hofgelände werden in einem JourFix besprochen/abgestimmt. Der JourFix-Gruppe gehören z.T. Vorstandsmitglieder und weitere Personen an, die jeweils für einen besonderen Teil Verantwortung tragen (z.B. Bauunterhaltung, „Hofladen“, Werkstatt, Pflanzplanung, Anbau, Gartengestaltung, Kompost) Grundsätzlich werden alle Aktiven, die samstags mitmachen beim gemeinsamen Mittagstisch über alles wesentliche informiert.

    Wir haben eine Whattsapp-Gruppe, mit dieser halten wir auch den Kontakt und die Information untereinander aufrecht, ansonsten natürlich Email. Diese Informations-, Abstimmungs- und Kontaktmöglichkeiten nutzen wir gerade jetzt während der coronabedingten Einschränkungen!


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  • Stand der Dinge Jakobusgärtchen

    (Mail)

    Wir haben unseren Bürgergarten am letzten Septemberwochenende mit sehr vielen interessieren Menschen, auch aus der Politik, einweihen können. Wir hatten an diesem Tag Bürgermeister-Stichwahl.

    Es war ein wunderbarer Moment, an dem wir glaube ich noch einmal zeigen konnten, wie viel so ein Garten an unterschiedlichen Gruppen und Menschen zusammen bringt. Ein absoluter Mittelpunkt ist der Jakobusgarten für Langerwehe ☺️.

    Wir als Ortsgruppe des BUND haben es mit der Luna e.V. in einem zweijährigen Projekt geschafft, viele Akteure mit ins Projekt einzubinden. Einer der wichtigsten Partner war der WVER (Wasser Verband Eifel-Rur), der den Wehebach, welcher an unserem Garten entlang fließt, auf unsere Anregung hin zu renaturiern und zugänglich zu machen. Das macht unsere Fläche noch einmal interessanter und sooooo schön! Wir konnten in Kooperation mit dem WVER eine Handpumpe an der Bach-Böschung errichten und haben dadurch kristallklares Bach-Wasser zur Bewässerung unserer Hochbeete direkt am Garten. Die Pumpe und der Jakobusgarten sind schon seit dem Frühsommer immer wieder Treffpunkt für viele unterschiedliche Gruppen und Menschen (mehr …)