Kategorie: Urbane Gärten

  • Südstadtgärten Oerlinghausen legen los

    (Antrag, Antworten)

    • Wie groß ist denn die Gruppe inzwischen und wie setzt sie sich zusammen?

    Vorstand und Beirat: 10 Personen und wir arbeiten als Team, jede/r übernimmt verschiedene Aufgaben, je nach Lust und Begabung (mehr …)

  • Vielfalt an Gärten in München: Gartentour 1 in Schwabing

    (Projektbesuche)
    Der Mucca-Community Garden ist dieses Jahr um die Mucca-Halle herum gezogen und hat dort nun ein klarer als Gemeinschaftsgarten erkennbares Refugium gefunden. Die Gruppe besteht aus 7 – 8 Aktiven, sie sortieren sich gerade neu und suchen weitere Mitstreiter*innen. Sie gärtnern in Hochbeeten auf der versiegelten Fläche, haben diverse Sitzmöglichkeiten und bauen hauptsächlich robuste Pflanzen in Hochbeeten an. Die Hochbeete sind selbstgebaut, es befindet sich auch ein ex Aquarium mit Wasserpflanzen darunter. Bisher mussten sie keine Miete zahlen, doch inziwschen doch (Eigentümerwechsel). Das übernimmt (noch) die Mucca.

    Direkt neben dem Mucca-Garten ist der Huberhäuslgarten. Der einzige unversiegelte Flecken im Kreativquartier. Bis 2015 stand hier ein Häuschen (Huberhäusl), was abgerissen wurde. Anfangs wohnten noch Flüchtinge ganz nah, doch sind diese wieder ausgezogen. Die GRuppe besteht aus Künsterler*innen und Kreativen vom Gelände und ein paar Anwohner*innen sind auch dabei. Der Garten ist nach Permakulturgesichtspunkten gestaltet und ein wahres Paradies der Artenvielfalt und Anbaumethoden. Auch einen kleinen See gibt es und lauschige Ecken mit Sitzmöglichkeiten. Ein Problem gibt es: unendlich viele Ameisen.

    Der Stadtacker am Ackermannbogen ist ebenfalls ein Paradies der Artenvielfalt. Als wir da waren, blühten Artischoken, was in Bayern ob des Klimas sehr selten ist. Konrad Bucher ist der „Gardeniser“ des Projekts, seine Stelle läuft über einen Nachbarschaftstreff. Hier gibt es viele verschiedene Arbeitsgruppen, die sich um die Pflanzen und deren Verarbeitung, Kunst und Kultur, Kindergruppen usw. kümmern. Es gibt Plena und Gruppentreffen, Gruppensprecher*innen und viel Abstimmungsbedarf. Ein Chor nutzt den Garten und es finden Workshops und andere Veranstaltungen statt. Die Ernte ist für alle, die mitmachen. Wenn etwa erntereif ist, dann wird das auf einen großen Tisch gelegt und verteilt. Der Garten wird auch von Schulklassen genutzt. Er weitet sich demnächst aus: es werden artenreiche Blühstreifen angelegt. Dieses Projekt soll dann auch in anderen Gebieten von München aufgegriffen werden. Involviert ist Green City.

    O´pflanzt is hat ja eine neue Heimat im Olympiapark gefunden. Die Fläche ist wesentlich kleiner und recht schattig, doch auch wunderschön. Sie haben die Coronazeit viel im Garten sein können und so gibt es inzwischen schon wieder recht viele Hochbeete, einen kleinen Bauerngarten und einen brandneuen, selbstgebauten Zaun. Es sind noch einige der Leute dabei, die im alten Garten aktiv waren. Nach wie vor sind sie rund 15 Aktive. Noch machen sie wenige Workshops und andere Angebote, sie gucken erstmal, wie sich die Situation entwickelt. Sie haben einen Bauwagen, einen großen thekenhohen Tisch, viele Sitzmöglichkeiten und schon einiges, um die Ernte zu verarbeiten vor Ort.


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  • Stadt investierte 94.000 Euro für Gartenprojekt für Obdachlose in Bruchsal

    (alerts)
    Eine Gartenhütte am Rande der Bruchsaler Innenstadt sollte die Situation am Kirchplatz beruhigen, wo Anwohner sich über Obdachlose beschwerten. Das Projekt lief gut an, doch dann kam Corona.

     Tomatenpflänzchen wuchern wild im selbst gezimmerten Hochbeet. Die grünen Früchtchen werden regelmäßig gegossen, von Anwohnern im Bannweideweg, aber auch von den wenigen Mitgliedern der Gartengruppe, die sich im integrativen Garten regelmäßig treffen. Zum Reden, zum Trinken, zum Feiern, manchmal auch zum Gießen.

    „Der Garten lief gut an, dann kam der Lockdown durch Corona und jetzt liegt er auf Eis”, sagt Sozialarbeiterin Karin Mönig etwas enttäuscht. Sie hofft jetzt auf den Herbst und zuverlässige Leute. Und das ist nicht ganz einfach. Im März 2019 hatte der Gemeinderat Bruchsal die Reißleine gezogen und ein neues Konzept für den Kirchplatz und einen alternativen Treffpunkt mit Sozialarbeit am Bannweideweg verabschiedet.

    Seit 2018 der Pavillon im Viktoriagarten abgebaut worden war und ein Discounter am Rendezvous geschlossen wurde, hatte sich eine Gruppe von Menschen in oftmals prekären Lebens- und Wohnverhältnissen vor allem am Kirchplatz getroffen. Sehr zum Unmut der Anwohner. Sie klagten über Lärm bis tief in die Nacht, Aggressionen, Unrat und Fäkalien. In einem ersten Schritt waren im Frühjahr 2019 die Bänke abmontiert worden – die Betroffenen fühlten sich durch diesen Schritt an den Rand der Innenstadt abgeschoben.

    Sozialarbeiter bauten Vertrauen auf

    Seit November gibt es nun die Gartenhütte auf der Grünfläche zwischen der Prinz-Wilhelm-Straße und dem Bannweidenweg. Jeweils montags und donnerstags nachmittags schauen zwei Sozialarbeiter nach dem Rechten. Sie haben Kaffee und Kuchen dabei: Vertrauen aufbauen, war zunächst die Devise.

     Der integrative Garten soll als Tagesaufenthalt für Menschen dienen, die sonst täglich auf Straßen und Plätzen unterwegs sind. 94.000 Euro investiert die Stadt in den Aufbau der Infrastruktur. Das Gärtnern soll positive Erfahrungen vermitteln und beim Aufbau einer Tagesstruktur der Betroffenen mithelfen. Verlässlichkeit und Absprachefähigkeiten trainieren. So weit die Theorie.

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  • GG Blühende Weberei baut zwei Öfen und mobile Küche

    (ANtrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten Blühende Weberei ist dieses Jahr nach 3 Jahren
    Vorarbeit/Auseinandersetzung mit der Stadt etc. an den Start gegangen.
    Das Gelände ist ca 1000qm groß und liegt am Rande von Tübingen, angrenzend an ein neues
    Viertel und den Teilort Lustnau. Die Innenstadt ist schnell erreichbar und nur 2 km entfernt. Das
    Gelände ist öffentlich zugängig und liegt neben einer Kinderwildnis und einem Jugend- und
    Sportgelände sowie direkt am Neckar. Ein Teil des Gartens soll als Kulturplatz genutzt werden, hier
    sind örtliche freie Künstler der darstellenden Künste am Planen und Umsetzen einer kleinen Bühne.
    Im Moment sind wir 40 Mitglieder und hoffen auf mehr, haben aber Coronabedingt den Aufbau des
    Gartens im Kleinen begonnen. Das Interesse aus ganz Tübingen ist groß, auch kooperieren wir mit
    Initiativen wie foodsharing und den örtlichen Kitas.
    Konkret in den den nächsten Wochen bzw. als Sommerprojekte wollen wir den Bau eines
    Brot/Pizzaofens verbunden mit einer Outdoorküche umsetzen.
    Wir möchten gern 2 Ofenvarianten bauen, einen größeren, der für Feste und Veranstaltungen
    genutzt werden kann, sowie einen kleineren der im Alltag auch von kleineren Gruppen(Mitglieder
    und Nichtmitglieder) befeuert werden kann.
    Auch soll sich ein regelmäßiger Backtag etablieren an dem der Ofen den ganzen Tag läuft, Brote
    und abends Pizza etc. gebacken werden. Die Backtage sind offen für die Nachbarschaft und alle
    Interessierten…
    Die Öfen werden von uns selbst, unter der Anleitung eines autodidaktischen, langjährig erfahrenen
    „Ofenbauers“ gebaut.
    Die Outdoorküche soll aus einer mobilen Küchenzeile bestehen, ein fahrbares Gerüst, mit
    Wasseranschluss, Arbeitsfläche und der Möglichkeit Kochfelder anzubringen. Die Küche soll zum
    gemeinsamen Kochen im Garten, für Veranstaltungen im Garten und als mobile Variante für den
    Einsatz auf Märkten oder Festen, dort verkaufen wir Kartoffeltornados mit Gartensoßen, dienen.
    Für beide Projekte gibt es Planungsgruppen die aus 5-10 Personen bestehen, beide Projekte werden
    draußen gebaut und sind als gemeinsame Aktionen gedacht an denen alle mitarbeiten können, die
    wollen. Die Baugruppen werden wohl aus ca 10-20 Personen(incl. Kindern) bestehen und an den
    Samstagen zusammenarbeiten. Die einzelnen Arbeitsschritte können in Kleingruppen ausgeführt
    werden, direkter Körperkontakt wird vermieden und Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung.

    Wie ist der Garten organisiert?

    – Wir sind ein Verein, hatten bisher regelmäßige Planungstreffen in großer Runde. Nach einem Eigenversuch mit dem dragon dreaming design haben wir einen Projekteplan erstellt und Arbeitsgruppen gebildet, diese treffen sich nun und realisieren ihre Teilbereiche, es gibt einen offenen Samstag an dem alle kommen können, insgesamt ist es mit der Coronasituation natürlich schwierig  großen Veranstaltungen oder Treffen zu gestalten…

    Es pendelt sich im Moment darauf ein das sich die große Gruppe alle 2 Monate trifft und die AGs berichten, Austausch findet über email statt, sowie über die spontanen oder verabredeten Treffen (Arbeiten, grillen, chillen,…) im Garten.

    Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Das Gelände ist belastet, so daß wir nur mit Hochbeeten oder Wurzelfliesen arbeiten können. Im Moment gibt es 20 individuelle Hochbeete und 2 gemeinschaftliche „Felder“ ca 10mx3 mit Kartoffel/Erbsen und Kürbis/Mais/Bohnen anbau.

    Der Bereich gemeinschaftlicher Anbau wird erweitert mit verschiedenen Beeten wie Strohbeeten, Hügelbeeten usw. hier wollen wir mit verschiedenen Methoden experimentieren. Insgesamt wird es 50% individuelle Flächen und 50% gemeinschaftliche Flächen geben…

    Wie viele Beete gibt es und was für weitere Infrastruktur ist auf dem Gelände?

    Beete siehe oben. Wir bekommen einen Strom, Wasser und Abwasseranschluss. Ein Seecontainer dient momentan als Lager und wir möchten noch einen weiteren anschaffen, in dem auch die mobile Küche stehen kann, wenn sie nicht draußen benötigt wird. Komposttoilette in Planung.

    Ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Die Nutzung ist nicht befristet und wir werden mit der Stadt einen Patenschaftsvertrag abschließen und keine Pacht bezahlen müssen. Strom und Wasserkosten schon.

    Ich habe es noch nicht ganz verstanden: sollen zwei Öfen PLUS eine Outdoorküche entstehen, ja – oder?

    richtig

    Wie groß sollen die beiden Öfen denn werden und wo auf dem Gelände finden die Platz?

    Die Öfen werde zusammen auf eine Grundfläche 2×1,5m gebaut, Der Große hat die Innenmaße 60×100 der kleine wird rund mit einem Innendurchmesser von ca 50cm. 

    Wir oft würde der größere Ofen genutzt werden? Und wäre dieser Ofen der, mit dem Sie die regelmäßigen Backtage machen würden? Muss man sich dazu dann vorher anmelden? Kann jemand aus der Nachbarschaft auch ohne dass jemand vom Garten (gäbe es ein Ofenteam?) da ist, den Ofen nutzen?

    Der große Ofen würde jeden Samstag für den Backtag genutzt sowie für Veranstaltungen . Der kleine wäre jederzeit für jederman/frau mit einer ausliegenden Anleitung nutzbar. 

    Die Backtage würden je nach Nachfrage/Ofenkapazität mit Anmeldung stattfinden und wechselnd von einer Person der Ofengruppe betreut. 

    Wo würde die mobile Küche untergebracht? Wäre die dann auch ausleihbar für die Nachbarschaft oder andere Gartenprojekte?

    Wer würde sich um Pflege und Instandhaltung kümmern?

    Die mobile Küche würde zusammen mit den Pizzaöfen und evtl. Tischen oder Palettenarbeitstischen die Outdoorküche bilden. Die mobile Küche würde, siehe oben, bei schlechtem Wetter oder über den Winter im Container untergebracht und könnte dort auch genutzt werden. Bei Interesse kann sie ausgeliehen werden

    Das beantragte Werkzeug: wäre das nur für den Bau der Öfen/der Küche verwendbar und was passiert danach dann damit?

    Werkezeug verbleibt im Lagercontainer für weitere 

    Soviel Werkzeug wäre es nicht, Kellen und Metallzange, diese würden im Lagercontainer verbleiben und für weitere Projekte genutzt. Der Posten beinhaltet Schalungs und Stützhölzer, Sand, etc…
    Wie ist der Garten organisiert?

    – Wir sind ein Verein, hatten bisher regelmäßige Planungstreffen in großer Runde. Nach einem Eigenversuch mit dem dragon dreaming design haben wir einen Projekteplan erstellt und Arbeitsgruppen gebildet, diese treffen sich nun und realisieren ihre Teilbereiche, es gibt einen offenen Samstag an dem alle kommen können, insgesamt ist es mit der Coronasituation natürlich schwierig  großen Veranstaltungen oder Treffen zu gestalten…

    Es pendelt sich im Moment darauf ein das sich die große Gruppe alle 2 Monate trifft und die AGs berichten, Austausch findet über email statt, sowie über die spontanen oder verabredeten Treffen (Arbeiten, grillen, chillen,…) im Garten.

    Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Das Gelände ist belastet, so daß wir nur mit Hochbeeten oder Wurzelfliesen arbeiten können. Im Moment gibt es 20 individuelle Hochbeete und 2 gemeinschaftliche „Felder“ ca 10mx3 mit Kartoffel/Erbsen und Kürbis/Mais/Bohnen anbau.

    Der Bereich gemeinschaftlicher Anbau wird erweitert mit verschiedenen Beeten wie Strohbeeten, Hügelbeeten usw. hier wollen wir mit verschiedenen Methoden experimentieren. Insgesamt wird es 50% individuelle Flächen und 50% gemeinschaftliche Flächen geben…

    Wie viele Beete gibt es und was für weitere Infrastruktur ist auf dem Gelände?

    Beete siehe oben. Wir bekommen einen Strom, Wasser und Abwasseranschluss. Ein Seecontainer dient momentan als Lager und wir möchten noch einen weiteren anschaffen, in dem auch die mobile Küche stehen kann, wenn sie nicht draußen benötigt wird. Komposttoilette in Planung.

    Ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Die Nutzung ist nicht befristet und wir werden mit der Stadt einen Patenschaftsvertrag abschließen und keine Pacht bezahlen müssen. Strom und Wasserkosten schon.

    Ich habe es noch nicht ganz verstanden: sollen zwei Öfen PLUS eine Outdoorküche entstehen, ja – oder?

    richtig

    Wie groß sollen die beiden Öfen denn werden und wo auf dem Gelände finden die Platz?

    Die Öfen werde zusammen auf eine Grundfläche 2×1,5m gebaut, Der Große hat die Innenmaße 60×100 der kleine wird rund mit einem Innendurchmesser von ca 50cm. 

    Wir oft würde der größere Ofen genutzt werden? Und wäre dieser Ofen der, mit dem Sie die regelmäßigen Backtage machen würden? Muss man sich dazu dann vorher anmelden? Kann jemand aus der Nachbarschaft auch ohne dass jemand vom Garten (gäbe es ein Ofenteam?) da ist, den Ofen nutzen?

    Der große Ofen würde jeden Samstag für den Backtag genutzt sowie für Veranstaltungen . Der kleine wäre jederzeit für jederman/frau mit einer ausliegenden Anleitung nutzbar. 

    Die Backtage würden je nach Nachfrage/Ofenkapazität mit Anmeldung stattfinden und wechselnd von einer Person der Ofengruppe betreut. 

    Wo würde die mobile Küche untergebracht? Wäre die dann auch ausleihbar für die Nachbarschaft oder andere Gartenprojekte?

    Wer würde sich um Pflege und Instandhaltung kümmern?

    Die mobile Küche würde zusammen mit den Pizzaöfen und evtl. Tischen oder Palettenarbeitstischen die Outdoorküche bilden. Die mobile Küche würde, siehe oben, bei schlechtem Wetter oder über den Winter im Container untergebracht und könnte dort auch genutzt werden. Bei Interesse kann sie ausgeliehen werden

    Das beantragte Werkzeug: wäre das nur für den Bau der Öfen/der Küche verwendbar und was passiert danach dann damit?

    Werkezeug verbleibt im Lagercontainer für weitere 

    Soviel Werkzeug wäre es nicht, Kellen und Metallzange, diese würden im Lagercontainer verbleiben und für weitere Projekte genutzt. Der Posten beinhaltet Schalungs und Stützhölzer, Sand, etc…


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  • neues Gartenprojekt in Augsburg auch für blinde und sehbehinderte Menschen

    (ANtrag und Antworten)

    Der Vorgarten am alten Gaswerk in Oberhausen wird zu einem biologisch geführten Klein-Biotop
    umgestaltet und mit medialen Elementen versehen. Es wird ein Garten entstehen, der mit allen Sinnen
    erlebbar ist, damit Menschen mit und ohne Behinderung teilhaben können. So findet Inklusion
    lebendig und unbeschwert in Verbindung mit Umwelt- und Naturthemen statt. Das gemeinsame
    Gärtnern wird zum Ausgangspunkt für den Austausch von Menschen aus unterschiedlichen
    Herkunftskulturen und mit verschiedenen Lebensformen.
    Die Stadtwerke Augsburg haben uns ein ca. 250 qm großes Grundstück kostenlos überlassen. Es besteht
    aus einer öden Grasfläche mit Hecke darum. Das Grundstück grenzt direkt an die Straße und ist von
    außen durch eine Gartentür begehbar. Wir haben die Herausforderung angenommen, daraus ein
    Biotop und eine Erlebnisfläche zu machen, inmitten eines Industriegebietes am Eingang zum Alten
    Gaswerk, das von den Stadtwerken derzeit zum Kreativquartier umgestaltet wird.
    Wir kultivieren essbare Pflanzen, zum Riechen, Schmecken und Ertasten. Die Nachbarschaft ist
    aufgerufen, sich an der Ausgestaltung des Gärtleins zu beteiligen. Zu allen Pflanzen erstellen wir einen
    Steckbrief in Form eines Audiobeitrages, abrufbar über QR-Codes. Wir bringen außerdem Tafeln in
    Brailleschrift an. In Workshops werden Pflanzbehälter wie Hochbeete und Sitzmöbel gebaut. Dabei
    greifen wir vorrangig auf vorhandenes Material wie Paletten zurück. Erstes Pflanzgut und Komposterde
    haben wir bereits aus privaten Spenden und vom Botanischen Garten erhalten. Die Stadtwerke werden
    uns hierbei ebenso unterstützen.

    Wie viele Leute sind denn an Planung und Umsetzung beteiligt und wie viele davon wollen/können mit gärtnern?

    Wie setzt sich diese Gruppe zusammen?

    Zur Zeit sind wir sechs Leute, die die Initiative gestartet haben. Es sind Künstler*innen, die im Kreativquartier Gaswerk ein Atelier haben und Leute vom Gaswerksmuseum. Außerdem eine alte Dame vom Oberhauser Museumsstüble aus der Nachbarschaft. Wir haben Kontakt zum Blindenverband und es ist das Ziel, dass sich Sehbehinderte und Blinde am Geschehen beteiligen können. 

    Das Ganze ist als Akt zivilen Ungehorsams entstanden. Wir haben einfach auf der Fläche gemacht, das als Kunst bezeichnet und die Stadtwerke hatten nichts dagegen. Inzwischen finden sie es gut.

    Wie viele Beete wird es geben und wird denn auch Gemüse angebaut? Wer kann das dann ernten?

    Wir planen keine einzelnen individuellen Beete. Alle dürfen alles bepflanzen und beernten. Auch die Passant*innen, die gegenüber zum Arbeitsamt oder zum Bundesamt für Migration gehen. Das Gärtchen soll zum sozialen Ort und Begegnungsstätte werden.

    Wir haben zunächst 250 qm. Potenziell können weitere 500 qm dazu kommen. Davon müssen wir die Stadtwerke aber vorsichtig überzeugen. 

    Auf den Flächen wird im nächsten Jahr noch ein Bodenaustausch wegen Contanimation (Gasproduktion) statt finden. Daher ist ein Gärtner zunächst nur in Pflanztrögen und Hochbeeten möglich.

     Wie kann man mitmachen und vor allen Dingen mit gärtnern?

    Das Vielfaltsgärtlein gehört zum Stadt Labor, einem Ort für Kultur, Wissenschaft und bürgerschaftliches Engagement direkt ab Garten. Wir haben dort Räume, die derzeit immer freitags geöffnet sind, an anderen Tagen sporadisch auch. Wer kommt, kann mitmachen.

    Wer entscheidet, was angebaut wird?

    Das wird sich zeigen. Die Strukturen müssen sich festigen. Wir starten bald einen Aufruf an die Nachbarschaft, Pflanzen zu bringen und mitzumachen. Sicher wird es künftig ein Gartenplenum geben.

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich sind die dann?

    Wir haben einen Keller und dort auch Wasseranschluss (Schlauch). 

    Der Garten ist noch in Planung, gell?

    Eigentlich nicht, es ist losgegangen und der Prozess ist im Gange. Von Planung kann man eigentlich nicht mehr sprechen.

     Nach der Beschreibung würde ich denken, dass es sich vor allen Dingen um einen Lehr- und Schaugarten handeln soll, in dem auch Workshops stattfinden?

    Ja, auch. Aber auch die niedrigschwellige Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ist uns wichtig.


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  • Mitgärtner-Möglichkeit in Kleingartenanlage in Berlin Pankow

    https://gruene-pankow.de/wir/in-pankow/arbeitsgruppen/ag-pankow-nord/:

    Sa, 19.09.20 16:00 Uhr – „Kleingarten meets Urban Gardening – wieviel ökologischer Mehrwert steckt in einer Gartenparzelle?“, Treffpunkt: KGA Hoffnung e.V., +13127+Berlin/@52.5894069,13.3932186,9834m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a85285d79208c1:0xc03a3b7c52c737d!8m2!3d52.58942!4d13.42809?hl=de“ target=“_blank“>Zimbelstraße 13 in Französisch Buchholz

    Hochbeet-Pflanzaktion mit Stefanie Remlinger und Notker Schweikhardt (stellvertr. Vorsitzende bzw. Sprecher für Kultur und Kreativwirtschaft der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus)

    Im Rahmen unserer Streifzüge durch den Norden Pakows besuchen wir heute die Kleingartenanlage Hoffnung e.V. in Französisch Buchholz. Aktueller Anlass ist, dass hier ein Urban Gardening-Bereich entsteht. Zukünftige Beetpat*innen und Gartennachbar*innen und natürlich die Gäste unserer Reihe, sind herzlich eingeladen, letzte Hand anzulegen und erste Pflanzen in die Hochbeete zu setzen.

    Nach getaner Arbeit gibt es ein Feierabendbier/ -brause und eine Podiumsdiskussion. Die Kleingärtnerin Stefanie Remlinger und der urbane Gärtner Notker Schweikhardt werden uns dann einen fröhlich-informativen Disput zum Thema liefern: „Kleingarten meets Urban Gardening“ – über zwei bedeutende Formen städtischen Grüns und städtischen Gärtners werden Erfahrungen ausgetauscht, ökologische und soziale Gemeinsamkeiten und Unterschiede unter die Lupe genommen.

    Nach Sonnenuntergang wird zum Ausklang ein Public Viewing der wundervollen Kurzdoku „Der Kluge geht in den Garten“ geboten und danach gibt es historische Einblicke mit einer Folge der DDR-Fernsehserie „Geschichten übern Gartenzaun“.

    Erläuterung: Die Kleingartenanlage Hoffnung e.V. ist eine kleine Kleingartenanlage mit nur 31 Parzellen. Allerdings wird, wie bei allen KGA in Berlin, die Warteliste immer länger. Klar, rücken die Kleingärtner zusammen. Wenn möglich, werden Parzellen geteilt. Doch das kann nur auf lange Sicht durchgeführt werden und den akuten Bedarf nicht decken. Mit zunächst 4 Hochbeeten, Sitzgelegenheit, Sonnenschirm und Spielplätzchen auf der Gemeinschaftswiese kann kurzfristig ein Angebot zum Mitgärtnern geschaffen werden. Das Projekt wurde von Stefanie Remlinger und Henry Düring-Bienemann, Vorsitzender der Anlage, gemeinsam entwickelt.

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  • Freiluftgarten München eröffnet

    (Projektbesuch)

    In Freiham wurde nach coronabedingter Verzögerung Ende Mai eröffnet. Der Garten wurde vom Münchner Baureferat gebaut (schlüsselfertiger Garten). Träger ist Kinderschutz München, bei dem auch die Koordinatorin angestellt ist. Sie ist 1x/woche vor Ort. Die Gruppe wächst von Woche zu Woche, Familien mit kleinen Kindern, mittelalte Paare, Senior*innen. Es soll auch interkulturelle und integrativ werden. Ca. die Hälfte der Fläche ist bisher mit Gemüse bebbaut, davon der größere Teil in Gemeinschaftsbeeten und der kleinere Teil in individuellen Beeten. Die Gruppe entscheidet zusammmen mit der Koordinatorin, was im zweiten Teil der Fläche angebaut und wie der organiisiert werden soll. Wasser gibt es (Trinkwasser über eine Pumpe, sieht aus wie ein Brunnen), Regenwasserernten vom dafür sehr geeigneten Dach ist nicht vorgesehen von der Stadt. Es ist ein mühseliger Prozess für die Koordinatorin, die zuständigen Leute in den Ämtern zu erwischen und weitere Schritte zu gehen. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Wollepark: Komposter wird gebaut

    (Antrag/Antworten)

    Aufgrund der großen Anzahl von 22 Beeten benötigen die Gärtner*Innen im Nachbarschaftsgarten Wollepark einen weiteren Kompost. Dieser soll an einem gemeinschaftlichen Arbeitstag im Garten aus Materialien die zuvor gemeinsam eingekauft wurden gebaut werden. Weiterhin soll auf der Gemeinschaftsfläche ein Sonnensegel errichtet werden, damit an heißen Tagen auch mal eine Pause im Schatten gemacht und auch gemeinsam zusammengesessen werden kann. Diese Baumaßnahmen sind dringend notwendig um einen funktionierenden Nachbarschaftsgarten zu gewährleisten und den Gärtner*Innen die Möglichkeit zu geben sich um ihr Beet zu kümmern. Die Errichtung des Sonnensegels soll dazu beitragen, dass sich die Gärtner*Innen auch an sehr heißen Tagen nach getaner Arbeit oder zu einer Pause gemeinsam auf der Gemeinschaftsfläche aufhalten können und somit die soziale Interaktion gefördert wird und daraus ein Gemeinschafts- und Gruppengefühl entstehen kann.

    Der Garten wurde ursprünglich auf der Fläche hinter unserem Nachbarschaftszentrum gegründet und ist aufgrund von Abrissarbeiten vorübergehend auf eine Brachfläche im Süden des Stadtteils umgezogen. Wenn die vorherige Fläche wieder neu geordnet wurde, wird der Garten (mit Kompost und Sonnensegel) wieder dorthin umziehen.

    4. Die Beete sind immer einer spezifischen Person für ein Jahr vergeben.

    5. Mitmachen kann man indem man sich bei uns meldet. Derzeit existiert eine Warteliste für nächstes Jahr. Im Herbst/Winter werden die Beete dann neu vergeben.

    6. Nein, da der Wollepark ein Stadtteil ist, in welchem sehr einkommenschwache Menschen wohnen, können sich diese nicht am Projekt beteiligen.

    7. Neben dem Kompost- und Sonnensegelbau werden weitere Gartentage geplant, bei denen der leider immer wieder davor weggeworfene Müll aufgesammelt wird, der Gemeinschaftsbereich aufgeräumt und weiter mit Steinen und Baumstämmen strukturiert wird. Der Gartenzaun und die Wege sollen durch Blumen verschönert werden. Weiterhin haben wir einen Künstler des Stadtteils gewinnen können, der zusammen mit den Gärtner*Innen den Garten künstlerisch gestalten möchte. Wir haben auch eine Gemüseschule in Planung, bei der eine fachkundige Honorarkraft eingeladen wird, und die heimischen Gemüsesorten vorgestellt werden sowie die Pflanztechniken erläutert werden sollen.

    Die Teilnahme hieran ist verpflichtend im Rahmen der festgehaltenen gemeinschaftlichen Gartenarbeit von 10 Stunden im Beetvertrag.

    8. Beim Kompostbau sind 2-3 Gärtner*innen vorgesehen. Da beim Bau des Komposts nicht immer die Abstandsregeln eingehalten werden können, werden die Kompostbauenden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. (mehr …)

  • neuer IG entsteht in HH

    (Mail)
    Unser Büro hat in Hamburg im Auftrag des Bezirksamts Hamburg-Nord das Quartiersmanagement am Ohkamp (Fuhlsbüttel Nord) übernommen. Dieses wurde im Zusammenhang mit der Entstehung einer Unterkunft für Geflüchtete eingerichtet. Ziel ist die Unterstützung der Integration der Geflüchteten in die Nachbarschaft.

    Ein Projektwunsch der aus der Bewohnerschaft der Unterkunft und aus der Nachbarschaft an uns herangetragen wurde ist die Umsetzung eines „Gartens für Alle“. Hierfür haben wir nun zwei Parzellen in einem Kleingartenverein gepachtet.

    Es hat sich bereits eine Gruppe von Interessierten aus Bewohner*innen der Unterkunft, aus der Nachbarschaft und dem NABU (Kindergruppe mit Kinder aus der Unterkunft) gebildet, die sich dort einbringen möchten. Unterstützen bei der Umsetzung wird uns Rico Horn, ein Permakultur-Experte. 


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  • Chloroplast Stuttgart bedroht

    (alerst)

    Die Stadt hat das Gelände gekauft und möchte es mit einer Bürgerbeteiligung städtebaulich entwicklen.
    „Da sie sich als Verein zuletzt in Planungen der Sportvereine Weilimdorfs wiederfanden, wollte man bei Chloroplast seine Zukunftsvorstellungen selbst erläutern. „Unser Anliegen und ausdrücklicher Vereinszweck ist nach wie vor die nachhaltige Zwischennutzung des Geländes. Wir möchten das Areal hier nutzen, solange es noch keine Entscheidung gibt“, sagt Vereinsvorstand Christoph Pelka. Das sei seinerzeit so mit dem Insolvenzverwalter vereinbart und später von der Stadtverwaltung anerkannt worden.

    Den Anfang genommen hatte die Idee des Gartenbauprojekts Ende 2014. Damals mietete Vorstandsmitglied und Vereinsgründer Andreas Zeger das zur Gärtnerei gehörende Wohnhaus an. Schließlich sei eine Wohngemeinschaft entstanden, die im Sommer den Verein Chloroplast gründete und sich fortan diversen Gartenbauprojekten auf dem Gärtnereigelände widmete. „Im Haus haben schon immer Vorstandsmitglieder gewohnt“, betont Andreas Zeger. Auch habe er bis heute einen gültigen Mietvertrag. Dass nun Ende Mai vom Liegenschaftsamt eine Aufforderung zur Räumung kam, sei überraschend gewesen.

    Diese begründet die Stadt damit, dass sich das Wohngebäude baurechtlich im Außenbereich befinde. Dort darf nur gebaut und gewohnt werden, sofern es sich, wie etwa im Falle der Gärtnerei, etwa um den Betreiber jener handle. Diese Ausnahme sieht der Verein als erfüllt an. Denn vor Ort zu wohnen, sei eine wichtige Voraussetzung für die ehrenamtliche Vereinsarbeit der Mitglieder. Das habe man in der Vergangenheit mit Vertretern der Politik und Verwaltung abgestimmt.

    „„Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung wird die Verwaltung auch nochmals das Gespräch mit dem Verein Chloroplast suchen. Zusammen mit dem Verein soll die Zukunft des Areals gestaltet werden“, schreibt die Pressesprecherin Ann-Katrin Keicher. Weiter teilt sie mit: „Ein entsprechendes Antwortschreiben an den Verein wird momentan vorbereitet. Inhaltlich können wir diesem in der Presseauskunft nicht vorweggreifen.““

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verein-chloroplast-soll-wohnhaus-raeumen-vertreibung-aus-dem-paradies.08507e6c-005e-43dc-a525-89386337b753.html (mehr …)

  • Olytopia plant Gartenprojekt

    (Mail)
    Aktuell haben wir eine bestehende Kooperation mit dem Gassengarten, da ich selbst dort auch direkt involviert bin.
    Für unser Projekt Olytopia haben wir zwar weitere Begrünungsprojekte und vielleicht sogar eine kleine Ackerfläche in Aussicht, das ist allerdings alles noch in einem sehr frühen Planungsstadium
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  • Gutsgarten und P-Garten-Kollektiv: „Living Labs“ im Projekt Edible Cities Network

    (FB)

    Am 16. Juli trafen sich rund ein Dutzend Vertreter*innen unterschiedlicher Interessen in einer großen Scheune auf dem Gut Hellersdorf. Sie waren gekommen, um gemeinsam Potentiale zur Gestaltung des Gutsgartens als Modell für eine essbare Stadtentwicklung zu untersuchen. Repräsentant*innen von Gutsgarten, Quartiersmanagement, Grüne Liga, Senatsverwaltung, Bezirk Marzahn-Hellersdorf, GESOBAU, Humboldt Universität und anderen Einrichtungen waren dabei. Der Workshop wurde im Rahmen eines von der Humboldt Universität geleiteten internationalen Förderprojekts zum Thema „Essbare Stadt“ durchgeführt.

    Während des dreieinhalbstündigen Workshops behandelten Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche: (1) der Gutsgarten als Ort der Begegnung und des Austauschs, (2) der Gutsgarten als Lernort für gesunde Ernährung und Lebensmittelproduktion und (3) der Gutsgarten als grüne Insel für das Stadtklima und die Stadtnatur. Die von den Arbeitsgruppen gesammelten Stichpunkte und Prioritäten zeigen, dass der Gemeinschaftsgarten eine wichtige urbane Schnittstelle darstellt, an der wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, soziale Vielfalt und friedliches und tolerantes Miteinander kreativ behandelt und bewältigt werden. Um das Potential einer solchen Schnittstelle bestmöglich zu verwirklichen, bedarf es nach Meinung vieler Teilnehmer, Strategien, die den Garten über seine relativ bescheidene Fläche hinaus in das Gut Hellersdorf einbinden und wirken lassen.

    Der Workshop war Teil eines mehrjährigen Projekts mit dem Ziel, an Standorten auf vier Kontinenten Strategien zur essbaren Stadtentwicklung zu formulieren, erproben und auszuwerten. Der Gutsgarten sowie der neue Prinzessinnengarten auf dem Jacobi Friedhof in Berlin-Neukölln wurden Anfang des Jahres als sogenannte „Living Labs“ (Lebende Labore) in dieses Projekt mitaufgenommen.

    Ein weiterer Workshop des Living Lab Teams ist für Ende August geplant. Dann sollen aus den Überlegungen vom letzten Mal konkrete, umsetzbare Strategien für den Gutsgarten entwickelt werden. Wir danken allen, besonders den vielen ehrenamtlichen Teilnehmer*innen an diesem spannenden Projekt, für ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Engagement.

    Weitere Informationen zum Projekt „Essbare Städte Netzwerk“ gibt es auf der offiziellen Projektwebseite. (mehr …)

  • Start Up Ackerpause bietet u.a. „office gardening“ an

    (alerts)

    Mit der Ackerpause zur optimalen Work-Plant-Balance

    Bild: Ackerpause

    Ein Gemüsebeet direkt im Büro anbauen? Und das fertige Gemüse auch noch gemeinsam ernten und zu einer gesunden Mahlzeit zubereiten? Das klingt nach der perfekten Teambuildingmaßnahme inklusive Gesundheits- und Nachhaltigkeitsprojekt. Genau das hat sich auch die Ackerpause gedacht. Wir haben uns mit Julian Ströh, dem Wachstumsmanager des Startups, unterhalten und er erzählt uns alles über die Wurzeln der Ackerpause, wie Idee bei der Zielgruppe ankommt und wie ein klassisches Office-Gardening-Programm genau abläuft.

    Grüne-Starups.de: Julian, bitte stell die Ackerpause einmal kurz vor.

    Julian Ströh: Hallo Vera, zunächst vielen Dank für die Einladung zu dem Interview. Es freut mich sehr meine Begeisterung hier teilen zu können.

    Bei der Ackerpause dreht sich alles um Gemüseanbau und Erlebnisse rund um dieses Thema von Aussaat bis Zubereitung.

    Diese Erlebnisse schaffen wir vor allem mit unserem ‘Office Gardening’-Konzept. Mit Office Gardening bauen Teams in Unternehmen direkt im oder am Büro gemeinsam verschiedenste Gemüse- und Kräutersorten an. Wir bringen dabei alles dafür mit, um dieses Vorhaben zu einem erfolgreichen Teambuilding-, Gesundheits- und Nachhaltigkeitsprojekt zu machen. Dazu gehört vor allem das notwendige ökologische Know-How, die passenden Anbaukonzepte, biozertifizierte Jungpflanzen und Saatgut, interaktive Workshops mit unseren Acker- und Ernährungsexpert*innen und die neue Ackerpause App.

    In den letzten Wochen haben wir zudem unser ‘Home Office Gardening’-Programm entwickelt, um auch den Teamgeist und das Gesundheitsbewusstsein von Menschen im Home Office mit einem gemeinsamen Gemüseanbauprojekt wachsen zu lassen.

    Auch in unserem neuen Bereich Urban Farming haben wir immer mehr Projekte. Dort arbeiten wir vor allem mit Gemeinden und Wohnungsgesellschaften- und genossenschaften zusammen, um deren Nachbarschaften beim gemeinsamen Gemüseanbau zu unterstützen.

    Die Idee des Office Gardenings bzw. der Ackerpause entspringt dem gemeinnützigen Ackerdemia e.V und dessen Bildungsprogramm “GemüseAckerdemie”. Was kannst du darüber berichten?

    Unsere Wurzeln liegen wie du angesprochen hast im Ackerdemia e.V und dessen vielfach ausgezeichneten Bildungsprogramm GemüseAckerdemie, z.B. mit “Zu gut für die Tonne!-Bundespreis 2019”.

    Der Verein wurde 2014 von Dr. Christoph Schmitz gegründet. Im Rahmen der GemüseAckerdemie wird an Schulen und Kitas mit Kindern und Pädagoginnen Gemüse angebaut und so interaktiv Wertschätzung für und Wissen über Lebensmittel und die Natur vermittelt. Mittlerweile sind über 650 Schulen im gesamten deutschsprachigen Raum mit dabei!

    Ackerpause-Agrarökologe Jan am Hochbeet mit fröhlichen Mitackernden beim AckerKickOff von Medigo | Bild: Ackerpause

    Was hat euch dazu bewegt, ein ähnliches Programm für Erwachsene zu entwickeln?

    Schon früh hat Christoph gemeinsam mit Ackerdemia-Kolleg*innen Ideen gesammelt, um wirkungsvolle Erlebnisse rund um Gemüseanbau in alle Teile unserer Gesellschaft zu bringen. Dahinter steckt die feste Überzeugung, dass Erlebnisse und Erfahrungen beim gemeinsamen Ackern auf alle Menschen positive Wirkung haben. Niemand ist vor den Glücksgefühlen beim eigenhändigen Einbuddeln von Jungpflanzen und dem Zubereiten der eigenen Ernte sicher.

    Unsere Wirkungsziele beim Office Gardening sind dabei vor allem den Teamgeist zu stärken, das Gesundheitsbewusstsein mit positiven Erlebnissen zu schärfen und auf natürliche und interaktive Weise Wertschätzung für Lebensmittel und Natur zu steigern.

    Der Grundstein wurde also im Ackerdemia e.V. gelegt. Wann genau ist das geschehen und seit wann ist die Ackerpause ein richtiges Start-Up?

    2017 und 2018 wurde aus den generierten Ideen heraus das Office Gardening Konzept entwickelt, um Gemüseerlebnisse direkt in den oft hektischen und technikorientierten Arbeitsalltag zu den Menschen zu bringen. Daher auch unser Name ‘Ackerpause’: Einfach mal ein paar Minuten weg vom Laptop und ein bisschen Bewegung, Entspannung, Natur und frische Gedanken bei einer Ackerpause an den Beeten tanken.

    Um das Projekt Ackerpause fortzuführen und stärker zu fokussieren wurde schließlich im April 2019 offiziell die AckerCompany GmbH von Dr. Christoph Schmitz und seinem langjährigen Kollegen Dr. Julian Siegmann gegründet. Wir sehen uns aber als eine Ackerdemia-Familie, sitzen im selben Büro und ackern auf demselben Acker.

    Woher nehmt ihr das entsprechende Know-How?

    Für das landwirtschaftliche Fachwissen greifen wir auf das Ackerdemia-Expertennetzwerk zurück, das wie erwähnt an über 650 Lernorten erfolgreich mit Kindern Gemüse anbaut. Über dieses Netzwerk haben wir ebenfalls überall Regionalteams direkt vor Ort.

    Was sind typische Bestandteile des Office Gardenings mit euch?

    Los geht alles mit unserem AckerKickOff. Wir bringen alles mit, was für den erfolgreichen Start benötigt wird, wie z.B. komplette Hochbeete samt Bio-Erde, Bio-Saatgut und -Jungplanzen sowie notwendiges Zubehör. Unter Anleitung unserer AckerExpert*innen wird fleißig aufgebaut und gepflanzt. Dabei wird interaktiv jede Menge praktisches und theoretisches Wissen über ökologischen Anbau vermittelt, optimal auf das Ackern vorbereitet und natürlich nochmals richtig begeistert. Durch das eigenhändige Aufbauen und Pflanzen entstehen tolle emotionale Bindungen zu den Kulturen und dem Vorhaben. Gemeinsame Erfolgserlebnisse im Team und unmittelbare Selbstwirksamkeit sind also garantiert!

    Zur einfachen Organisation im Team haben wir die Ackerpause App entwickelt. Dort haben die Teammitglieder einen Überblick über ihre Beete und entsprechenden To-Dos samt Zusatzinformationen und Anleitungen.

    Sind die Kulturen reif, sind wir wieder vor Ort, um im Rahmen eines Erntefests gemeinsam die Beete zu checken und das Ernten sowie die nächste Aussaat gemäß den Fruchtfolgen anzuleiten. Entsprechend der Jahreszeit wird weiteres Wissen vermittelt, z.B. über Saatgutgewinnung und die Vorbereitung der Beete auf den Winter.

    Bei den Erntefesten schlagen wir auch wieder die Brücke zur gesunden Ernährung – ein Teamevent zur Verarbeitung der eigenen Ernte ist eines der Highlights der Ackersaison. Selbstangebaut schmeckt immer am besten und macht ganz natürlich Lust auf frische Lebensmittel!

    Wie kommt das Office Gardening mit der Ackerpause bei eurer Zielgruppe an?

    Bezüglich der Mitackernden steigt die Motivation und Freude am Ackern meistens über die Saison hinweg. Oft finden sich während der Saison weitere Interessierte, die mitackern möchten. An einem Bürostandort von REWE haben wir bereits sechs Ackerworkshops durchgeführt und die Begeisterung und das Interesse sind weiterhin ungemindert.

    Bezüglich Expert*innen und Stakeholdern aus dem Bereich Human Ressource als auch aus dem Bereich betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) erhalten wir sehr positives Feedback. Im Zweitgenannten haben wir z.B. Kooperationen mit spezialisierten BGF-Unternehmen und Krankenkassen gestartet.

    Im Indoor-Pflanzkasten der Ackerpause können direkt im Büro Gemüse- und Kräuter angebaut werden | Bild: Ackerpause

    Seid ihr First Mover auf dem Gebiet oder gibt es bereits Konkurrenz?

    Für das Office-Gardening-Konzept mit der Kombination aus deutschlandweitem Vor-Ort- Services, Workshops, Anbaulösungen für drinnen und draußen sowie digitaler App für das Ackern im Team sind wir First Mover in Deutschland und bislang auch nicht kopiert. Aber wir freuen uns über jede Organisation, die die Begeisterung für unser Thema teilt und selbige Visionen verfolgt.

    Wie finanziert ihr euch als Startup?

    Wir konnten zum einen Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie der Investitionsbank Berlin einwerben und haben zum anderen Impact-Investoren gefunden, die uns auf unserer Mission unterstützen.

    Ist die Ackerpause saisonal an Wetterbedingungen gebunden oder agiert ihr das ganze Jahr über?

    Natürlich unterliegen wir grundsätzlich dem Lauf der Jahreszeiten und den Anbauzyklen. Von März bis Mitte September kann jederzeit gestartet werden. Wir haben vielfältige Anbaupläne und sorgen dafür, dass die Kulturen im korrekten Wachstumsstatus in die Erde kommen. Hierfür ziehen wir z.B. selbst entsprechend Jungpflanzen vor.

    In unseren speziell entwickelten Indoor-Pflanzkästen kann ganzjährig direkt in den Büroräumlichkeiten Gemüse und Kräuter angebaut werden, da wir diese mit einem Beleuchtungssystem und Zeitschaltuhr ausgestattet haben. Eine Reihe bunter Regenbogen-Mangold neben den Schreibtischen ist nicht nur lecker sondern auch auf jeden Fall ein Hingucker neben den sonst üblichen Zierpflanzen. Für die Holzzuschnitte arbeiten wir mit den Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen.

    Was sind eure Wünsche für die Zukunft?

    Wir möchten unserer Mission, viele weitere Menschen mit gemeinsamen Erlebnissen für Gemüseanbau und frische Lebensmittel zu begeistern, weiterhin erfolgreich nachgehen. Dafür ist besonder wichtig, dass die Idee und positiven Wirkungsweisen des Office Gardenings immer bekannter werden!

    https://gruene-startups.de/genug-geackert-wie-waers-mit-einer-pause/ (mehr …)

  • Berliner Senat will KG besser schützen

    (alerts)
    Die rot-rot-grüne Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus will die Kleingärten in der Hauptstadt mit einem neuen Gesetz dauerhaft schützen. Ein entsprechender Entwurf liege mittlerweile vor, sagte der Sprecher für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz der SPD-Fraktion, Daniel Buchholz, der Berliner Morgenpost. „Wir haben einen vollständigen Entwurf erarbeitet, den wir noch innerhalb der Koalition, mit Experten aus dem Kleingartenbereich und Juristen diskutieren wollen“, sagte er. Nach der parlamentarischen Sommerpause solle die Diskussion dazu weitergehen. Geplant sei, das Gesetzesvorhaben noch in diesem Jahr ins Abgeordnetenhaus einzubringen und beschließen zu lassen.

    Tagesspiel gegen diese Art von Schutz:

    Weniger Gärten für einzelne, mehr Fläche für alle

    Die Koalitionsfraktionen wollen per Gesetz die Laubenkolonien retten. Keine gute Idee – das Land braucht dringend Wohnraum. Ein Kommentar

    Privates Paradies auf meist staatlichem Grund: der Kleingarten.Mehr Artikel

    Privates Paradies auf meist staatlichem Grund: der Kleingarten.Foto: www.imago-images.de

    Die Stadt wächst, sie braucht Wohnungen, aber ausgerechnet jetzt wollen die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen in Berlin die Kleingärten dauerhaft unter Schutz stellen. Dabei waren die immer als Baulandreserve vorgesehen. Kleingärten nehmen im Stadtgebiet eine Fläche ein, die 14 Mal dem Großen Tiergarten entspricht, und doch profitieren nur die wenigen davon, die das ungeheure Privileg haben, landeseigene Grundstücke kostengünstig als privates kleines Paradies nutzen zu können.

    Langsam, sehr langsam verschiebt sich jedoch etwas in der öffentlichen Meinung. Auch der Politik ist bewusst, dass die Situation, so wie sie über Jahrzehnte entstanden ist, den Bewohnern der Stadt, die sich immer dichter drängen, immer weniger vermittelbar ist. 71.000 Parzellen hat die Stadt, bei 3,7 Millionen Einwohnern.

    Manche Laubenkolonien sind gesichert wie Festungen, abweisend für Außenstehende, sogar mit Stacheldraht, und einige haben Lauben auf der Parzelle, so groß wie Wohnhäuser. Es wird dort auch verbotenerweise gewohnt. Das scheint von den Ordnungsbehörden niemanden zu kümmern.

    Die Politik hat begriffen, dass sich etwas ändern muss und dass die Privilegien der Laubenpieper auf Kosten der Allgemeinheit gehen. Zugleich hat sie offenbar erhebliche Angst vor deren Zorn. Warum die Kleingärtner allerdings sakrosankt sein sollten, erschließt sich nicht.

    Hätten sich die Fraktionen angstfrei der Frage genähert, was sinnvoll ist, so wäre vielleicht ein zukunftsweisender Entwurf herausgekommen. Doch was der Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen da festschreiben will, ist das Gegenteil. An den Besitzständen der Kleingartenpächter wird im Grundsatz nichts geändert, im Gegenteil: Sie bekommen endlich Bestandssicherheit. Als Gegenleistung müssen sie sich nur wenig bewegen. Unter anderem müssen sie in den Monaten von April bis Oktober die Allgemeinheit auf die Gemeinschaftsflächen ihrer Anlagen lassen, also Wege und Plätze.

    Den Laubenpiepern wird kaum etwas abverlangt

    „Kleingärten sollen dem Wohl der Allgemeinheit dienen“, heißt es in dem Gesetzentwurf, und: „Auf Kleingartenflächen sind soziale Projekte (…) zu unterstützen.“ Dort sollen Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen gärtnern können. Und wer regelt Art und Dauer der Nutzung? Die Verbände der Kleingärtner. Verpflichtet sind sie dabei anscheinend zu nichts.

    Weitere Regelungen in dem Gesetzentwurf tun ebenfalls niemandem weh. Ökologisch gärtnern, Sachkunde nachweisen, nicht zu viel Fläche versiegeln. Zu große Lauben müssen verkleinert werden, das darf aber zehn bis 20 Jahre dauern. Warum so lange?

    In Paris, Rom, Madrid unvorstellbarIn welcher anderen europäischen Metropole wäre Derartiges denkbar? Paris? Madrid? Rom? Vollkommen unvorstellbar, dass eine so kleine Zahl von Menschen die Stadtpolitik so gängeln könnte.

    Das Argument, der ökologische Wert der Kleingärten sei hoch und sie deshalb unentbehrlich, überzeugt dabei auch nicht. Fast jede Parzelle hat eine Laube, es ist also viel mehr Fläche versiegelt, als dies der Fall wäre, wenn die Parzellen zu öffentlichen Parks zusammengefasst würden. Auch hier wären gemeinschaftliches Gärtnern, Urban Gardening, die „essbare Stadt“ mit dem Anbau von Obst und Gemüse denkbar, und zwar für jeden.

    [Wo entstehen neue Wohnungen – konkret in Ihrem Kiez? Eines der Top-Themen in unseren Newslettern aus den zwölf Bezirken. Die Newsletter gibt es kostenlos und schnell hier: leute.tagesspiegel.de]

    Ein Anfang könnte sein, die Gemeinschaftsflächen auszuweiten, etwa wenn ein Garten aufgegeben wird. Die meisten Pächter sind schon älter, auch wenn sich zunehmend Jüngere für die Gärten interessieren. Durch gezielten Tausch könnte auch dafür gesorgt werden, dass die neuen Gemeinschaftsflächen sich in der Nähe des jeweiligen Vereinsheims befinden.

    So könnte sich der Anteil der Gemeinschaftsfläche über die Jahre immer weiter vergrößern, ohne dass ein Flickenteppich entsteht. Das würde langsam und sozialverträglich geschehen. Nur eine Idee – es ließen sich sicherlich mit etwas Kreativität und Willen auch andere finden. Der Staat sollte jedenfalls seine Optionen auf seine Grundstücke nicht so einfach aufgeben.

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  • Himmelbeet noch immer ohne Fläche

    (alerts9
    m 31. Oktober läuft der Nutzungsvertrag für den aktuellen Standort an der Weddinger Ruheplatzstraße aus, weil das Fußballbildungsprojekt „Amandla“ hier hin soll. Das war zuletzt kein Grund mehr zur Sorge. Denn der Umzug an den Mettmannplatz schien so gut wie sicher. Doch daraus wird nichts. Das Himmelbeet steht wieder einmal ohne neue Fläche da. Noch im Februar schien die lange Suche endlich beendet. Bezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) hatte den Mettmannplatz gemeinsam mit dem Himmelbeet-Team besucht und sich optimistisch gezeigt. Unter dem Vorbehalt, dass noch einige wenige Punkte zu klären seien, habe sie den Gärtnerinnen und Gärtnern eine mündliche Zusage gegeben, schreiben diese in ihrem Blog. Doch nun kommt alles anders. Die Fläche am Mettmannplatz sei wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 nicht nutzbar.

    Besonders ärgerlich für das Himmelbeet: Der Senat habe bereits eine finanzielle Unterstützung für den Umzug zugesagt. Diese sei allerdings an die Bedingung geknüpft, dass noch in diesem Jahr eine neue Fläche zur Verfügung stehe. „Ohne Fläche werden wir diese Gelder, so unsere Einschätzung, nicht erhalten. Uns bleiben also nur noch etwas weniger als vier Monate. Die Zeit drängt.“
    (https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2020/07/15/131781/bezirk-zieht-zusage-fuer-urban-gardening-auf-dem-mettmannplatz-zurueck/)

    (Himmelbeet NL)

    Wie sieht es aus mit einem neuen Zuhause am Mettmannplatz?

    Wird der Mettmannplatz in unmittelbarer Nähe unser neues Zuhause? Ende Februar gab es die lang ersehnte erste Ortsbegehung mit Vertreter*innen des Straßen- und Grünflächenamts sowie der für die Fläche zuständigen Bezirksstadträtin Sabine Weißler. Auch wenn es noch viele offene Punkte zu klären gab, wir hatten eine mündliche Flächenzusage bekommen! Darüber hatten wir uns sehr gefreut. Vielleicht zu früh?

    Im Nachgang zu der Begehung haben wir  als Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche mit dem Bezirk ein Grobkonzept für die Nutzung der Fläche entwickelt: Ein neuer Gemeinschaftsgarten unter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen, Bildungsangeboten und Einbeziehung der Nachbarschaft schwebte uns vor.

    Einen weiteren Austausch mit dem Bezirksamt gab es in einer Telefonkonferenz am 25.05.2020. In diesem Termin hat sich herausgestellt,  dass die Fläche am Mettmannplatz wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 und aufgrund der bestehenden Baumvegetation für das himmelbeet nicht zu Verfügung steht. Die Vorschläge in unserem Konzept wurden größtenteils als nicht realisierbar eingestuft. Dies bedeutet, dass wir ab dem 1. November ohne Fläche sind. Seitdem gab es trotz Ankündigung einer regelmäßigen Kommunikation keine weitere Gespräche mit dem Bezirksamt. Dies bedauern wir sehr.

    Finanzielle Unterstützung durch Senat bedarf einer neuen Fläche 

    Parallel dazu gab es dieses Frühjahr einen Austausch auf Senatsebene: Am 14.5. gab es ein erstes (virtuelles) Gespräch mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von Berlin. Trotz der finanziellen Unsicherheiten in Zeiten von Corona wurden uns die bereits zugesagten Gelder für einen Umzug erneut bestätigt (Blogbeitrag). Diese Gelder sind an die Bedingung geknüpft, dass wir noch in diesem Jahr eine neue Fläche bekommen. Dafür brauchen wir jetzt allerdings eine schriftliche Zusage vom Bezirk, was nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich ist. Ohne Fläche werden wir diese Gelder, so unsere Einschätzung, nicht erhalten! Dies wäre das zweite Mal, dass öffentliche Mittel durch den Bezirk nicht in Anspruch genommen werden. 


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  • Stand GGs, die im Rahmen von CoProGrün initiiert wurden

    (Mail)

    Bei den Gartenprojekten im Rahmen des CoProGrün Forschungsvorhabens  sieht die aktuelle Situation folgendermaßen aus:

    • Gemeinschaftsgarten Victoriasiedlung in Lünen:

    Unsere Ansprechpartnerin dort war die Quartiersmanagerin Frau Ute Ellerman, mit der Sie ja auch im Zusammenhang mit dem Dortmunder KoopLab-Projekt im Blücherpark Kontakt haben.

    Sie berichtete, dass es in der Viktoriasiedlung mittlerweile 2 Gartentreffs gibt: einen an der Kirchhofstraße direkt neben einem kleinen, neu entstandenen Bauhof und einen zweiten Gartentreff am südlichen Ende der Augustastraße.uf der Fläche der LEG an der Barbarastraße, die im Zusammenhang mit CoProGrün von den Urbanisten mit bearbeitet wurde, ist bisher kein Gemeinschaftsgarten entstanden. Hier gibt es aber seit Anfang des Jahres eine neue Fußwegeverbindung zum dortigen Spielplatz Knappenweg. In diesem Zusammenhang haben die dort vorhandenen Grabelandstücke auf der LEG-Fläche eine neue Hecke als Abgrenzung erhalten, und die Mieter sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden.
    Frau Ellermann ist an einer weiteren Vernetzung über das bundesweite Netzwerk urbane-gaerten.de sehr interessiert und wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

    • Stadtteilgarten Deininghausen:

    Unser Kontakt hier läuft über den Quartiermanager Manfred Herold, der im Rahmen eines Mini-jobs befristet bis Ende des Jahres dort arbeitet.

    Seiner Auskunft nach wird der Garten seit dem letzten Jahr wieder bewirtschaftet. Leider zunächst nur von einer Familie. Im Laufe des Jahres kamen weitere Personen hinzu – aber die Pandemie hat alle Bemühungen stark beeinflusst.

    In diesem Jahr hat sich nun eine weitere Familie gemeldet und evtl. kann demnächst stückweit die Idee von einem Gemeinschaftsgarten verwirklicht werden.

    Allerdings besteht hier momentan keine Nachfrage, nach der Aufnahme des Projekts in ein bundesweites Gemeinschaftsgartennetzwerk. Dazu ist die Umsetzung noch zu unsicher und laut seiner Auskunft ist der Gedanke „Gemeinschaft“ noch nicht weit genug entwickelt. 

    Es lässt sich auch noch nicht abschätzen, wie es insgesamt mit der Stadtteilarbeit in Deininghausen weiter gehen wird. Nach seiner Ansicht nach müsste und könnte vor Ort noch viel mehr getan werden, jedoch fehlen Ansprechpartner bei der Stadt und Zusagen die Stelle eines Ansprechpartners im Quartier auch langfristig zu etablieren . 

    • Zaubergarten am Sozialen Zentrum in Dortmund

    Die Trägerschaft dieses Gemeinschaftsgartens hat das Soziale Zentrum inne. Der Gemeinschaftsgarten wird maßgeblich von den Senioren und Klienten der Drogenberatungsstelle (DROBS) bewirtschaftet, aber auch von der Nachbarschaft genutzt. Der Garten liegt im Innenhof, ist umzäunt und ist nicht ohne weiteres frei zugänglich. Aus Sicherheitsgründen bestand der Wunsch aller Beteiligter ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle zu behalten, so dass die Mitmachenden nach Absprache einen Schlüssel für das Tor erhalten. Momentan finden Baumaßnahmen statt und es soll ein Spielplatz für Kinder auf dem Gelände entstehen. Der Garten wächst also, auch wenn corona-bedingt die Entwicklung zeitverzögert stattfindet. Die Leiterin des Sozialen Zentrums Frau Cramer ist sehr an einer Vernetzung interessiert. Die Kontaktdaten werde ich Ihnen noch in einer separaten E-Mail mitteilen.


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  • Stand der Dinge IG bei Annalinde

    (Tel)
    Die Mitarbeiterinnen Alice und Susanne haben Anschlussförderungen bekommen. Der IG wird über die Sächsische Aufbaubank gefördert, die Aktivitäten in der Gärtnerei im Osten der Stadt über Umweltbildung in Ankunftsquartieren“ über das Sozialamt.
    Der IG findet pro Woche 1x imn GG von Annalinde und 1x im Burggarten statt. Im Burggarten sind zu 5 – 6 plus auch mal ein paar Leute, die in dem Garten Beete haben. Bei Annalinde sind sie 15 – 20, da dort immer jemand aus der Gartengemeinschaft auch mit dabei ist.

    Sie haben gestern ihre erste größere Veranstaltung seit den Ausgangsbeschränkungen gemacht – mit 30 Leuten im Burggarten, haben sich aber seit Mitte Mai auch in den Gärten mit den Teilnehmer*innen getroffen. Bis dahin gab es während der Ausgangsbeschränkungen digitale Sprechstunden zweimal pro Woche, die sehr gut angenommen wurden.
    Der Besitzer der Sternenbrauerei, dem die Fläche des Burggartens gehört, möchte, dass dort nur gegärtnert wird und es sollen keine Veranstaltungen stattfinden. Wie und ob man nun doch noch kochen kann, ist unklar.

    Über das Projekt in der Gärtnerei (Ankunftsquartiere) hatten sie extra für den Burggarten eine mobile Küche gebaut, die nun wohl wieder zurück in die Gärterei kommt.

    Weitere Veranstaltungen sind geplant. (dann bei Annalinde)

    Es besteht Aussicht, dass das Projekt (IG) nächstes Jahr weiter gefördert wird. (mehr …)

  • Gartenprojekt im Münchner Nussbaumpark beendet

    (Tel)
    Das von Green City initiierte Gartenprojekt im Nussbaumpark (Sendlinger Tor) wurde wohl beendet. Im Park trifft sich u.a. auch eine „Drogenszene“ und die Hochbeete dienten als Verstecke. Die Stadt München hat sich deshalb dafür ausgesprochen, die Beete abzubauen. Diese sind nun an der Offenbarungskirche in Berg am Laim. (mehr …)

  • Treffgarten bekommt mehr Fläche

    Der Münchner Gemeinschaftsgarten „Treffgarten“ in Grünwald läuft gut. Sie haben ab 1.8.  eine weitere Fläche der Gemeinde dazu bekommen. (mehr …)

  • Echinger Gemeinschaftsgarten bedroht

    (alerts)

    […]

    Dem Projekt droht Ungemach – ausgerechnet von anderen Gärtnern

    Kürzlich wurde zu einem Treff auf dem Gelände zu Sekt und Kuchen eingeladen, bei dem die Gartler ihren Gästen das „gewachsene“ Projekt vorstellten – und zum Mittun animieren wollten, offensichtlich mit Erfolg. Ungemach droht dem Gemeinschaftsgarten ausgerechnet durch die angrenzende Kleingartenanlage, die aufgrund der großen Nachfrage expandieren möchte, und zwar am Autobahnwall in Richtung Norden. Genau dorthin also, wo der Gemeinschaftsgarten angelegt und verwurzelt ist. Nach all den Mühen, die von den „Urban Gardenern“ mittlerweile in das Projekt investiert wurde, ist die drohende Verlegung für die engagierte Gruppe demotivierend – und keine gute Idee.

    Ihr Vorschlag lautet daher: den Gemeinschaftsgarten in die Kleingarten-Erweiterung wie eine Insel zu integrieren. Deshalb wurde ein Antrag gestellt, an Ort und Stelle bleiben zu dürfen. Der Ausgang ist ungewiss…

    https://www.merkur.de/lokales/freising/eching-ort28614/echinger-gemeinschaftsgartler-und-ihr-paradies-mit-ungewisser-zukunft-13831104.html

    (Mail, 15.07)
    Die Erweiterung der Kleingartenanlage ist in der Planung. Wir sind mit dem Bauamt in Kontakt und haben dort einen Antrag zum Erhalt des Gemeinschaftsgartens an der jetzigen Stelle gestellt. Wir haben die Zusage, dass der Gemeinschaftsgarten in die Planung miteinbezogen wird. Wir wollen natürlich am jetzigen Standort bleiben, da wir schon viel geackert haben und dieses Jahr auch guten Ertrag haben.

    Die Vorsitzende des Kleingartenvereins hat uns nur Grünstreifen in deren Anlage zur Verfügung gestellt und wir sollten dann auch Mitglied sein. Das gefällt uns nicht, da unser Konzept sich grundlegend von deren Vereinsstatuten unterscheidet. 

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  • Südgarten versucht mit Schildern „Übernutzung“ zu verhindern

    (Mail)
    Es hat viele Diskussionen im Garten gegeben, ob und wie viele Gäste man verkraftet. Da gibt es seh unterschiedliche Auffassungen. 
    Besonders während des Lockdowns standen sämtliche Kneipengänger Ü45, die sich vorm Homeschoolen und Haushalt gedrückt haben (behaupte ich jetzt einfach mal ;)) bei uns rum. Picknickende Familien und natürlich viele Jugendliche, die von manchen Gärtnern schon wie Halbstarke empfunden werden. Viele Spaziergänger haben Hunde, was auch viele doof finden.
    Es wird jetzt gerade ein Schild angebracht mit Regeln und Hinweisen…


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  • IG Nordhausen GU gibt es nicht mehr

    (Tel)
    Den Garten gibt es nicht mehr, da die Fläche anderweitig bebaut wurde. Vorher wurde der Garten auch nicht mehr viel genutzt. (mehr …)

  • IG Potsdam bedroht

    (telefon)
    der Integrations- und Schulgarten Potsdam/Schlaatz ist bedroht. Auf der Fläche soll eine zweigeschossige Sporthalle gebaut werden. Sie waren beim Planungsverfahren zwar auch mal eingeladen, doch nun soll der Garten wohl doch „verrutscht“ werden. Doch dann würden andere Projekte vom Garten verdrängt werden. Sie überlegen, wie sie sich nun wehren werden.

    Zudem ist inziwschen eine ganz andere „Klientel“ im Garten. Eher Menschen aus Afgahnistan, Syrien und Menschen, die über eine Kooperation mit „Hand in Hand“ (Flüchtlingshilfe) kommen. Viele der bisherigen Gärtner*innen sind inzwischen zu alt. Die russisch-stämmigen Gärtner*innen hatten sehr viel Zeug in den Garten geschleppt, sie haben mit 3 Containern noch nicht alles weg schaffen können. Sie wollen den Garten neu strukturieren, plastikfrei bekommen und haben auch die Küche neu eingerichtet. Carla (seit 2 Jahren in Rente) meint, der Garten ist auf einem guten Weg. (mehr …)

  • Brandanschlag auf IG Prohlis, Dresden

    (alerts)

    Brandanschläge, Nazi-CD, Patrone: Widerliche Angriffe auf Gemeinschaftsgarten Prohlis

    Von Eric Hofmann

    Dresden – Seit drei Jahren engagiert sich der Gemeinschaftsgarten Prohlis dafür, dass sich die Anwohner des Stadtteils näher kommen: Rund 80 Prohliser vom Kind bis zum Rentner (84), egal welcher Herkunft, gärtnern hier zusammen.

    Der rechten Szene ist das ein Dorn im Auge, immer wieder kommt es zu Bedrohungen. Diese erreichten jetzt eine neue Stufe Ausgerechnet ein Kind musste es finden: „Es lag eine Patrone im Garten“, sagt Heike Löffler (62), Projektleiterin des interkulturellen Gartens. 

    „Es brachte sie zu den Eltern. Das Projektil war schwarz-weiß-rot ummantelt und hatte eine Beschriftung.“ 

    Nun liegt das Geschoss bei der Polizei, diese hat die Ermittlungen aufgenommen. „Es kommt immer wieder zu Angriffen auf den Garten“, sagt Löffler mitgenommen. 

    „Zweimal dieses Jahr wurde unser Aushang schon angezündet, einmal fanden wir eine Stahlgewitter-CD im Garten, Aufkleber, Schmierereien sind auch nichts Neues für uns. Einmal steckte ein antisemitisches Pamphlet im Briefkasten. Dass mit der Patrone ist aber eine neue Qualität!“ 

    Um was für ein Geschoss es sich dabei handelt, wird nun im Labor der Polizei geprüft. 

    Unterkriegen lassen, wollen sich die Gartenfreunde aber nicht, starten am Samstag um 19 Uhr im Rahmen des Prohliser Theatersommers ein Gartenkonzert, Sonntag gibt es 15.30 Uhr dann Figurentheater. 

    https://www.tag24.de/dresden/crime/widerliche-angriffe-auf-gemeinschaftsgarten-prohlis-1575369

    (Mail)
    wir veröffentlichen, es handelt sich ja genau genommen um eine Vielzahl von Vorfällen mit rassistischem, kriminellen Hintergrund, Bedrohungen usw.

    Natürlich hatten wir auch schon mal Anzeige erstattet. Aber jetzt werden diese Sachen hoffentlich im Zusammenhang gesehen als eine Vielzahl von immer wieder kehrenden verschiedenen, auch subtilen, feigen Bedrohungen gegen unser Projekt.

    Wir machen weiter. Es lohnt sich doch, alle bei uns Engagierten lieben den Garten sehr, schätzen ihn. Er ist ein wichtiger Ort geworden, gerade am Wochenende hatten wir den Theatersommer im Garten mit 2 Veranstaltungen (Konzert Weltmusik und Figurentheater) mit ca. 90 BesucherInnen – es war wunderschön für alle – und störungsfrei.

    (mehr …)

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in München

    Seit Ende 2019 stehen hinter der Offenbarungskirche neun Hochbeete.
    Diese wurden uns vermittelt durch das Evangelische Bildungswerk München (ebw) dankenswerter Weise von Green City zur Verfügung gestellt. Schnell fanden sich in der näheren Umgebung begeisterte Gärterinnen, Gärtner und Familien, die sich seit dem Frühjahr um die Beete kümmern.

    Ursprünglich waren ab März 2020 auch regelmäßige gemeinsame Infoabende mit Green City – ExpertInnen geplant. Aber wegen der Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie erforderlich waren, begannen nun alle die Bepflanzung der Beete unabhängig von einander.

    (Mail, 15.07.)
    Der Hochbeet-Garten hinter der Offenbarungskirche soll zumindest noch nächstes Jahr stehen bleiben.

    Danach muss er voraussichtlich wegen eines größeren Bauprojekts umziehen oder temporär ganz abgebaut werden.

    Momentan stehen hier 9 Hochbeete, die von Familien und Einzelpersonen genutzt werden, insgesamt 15 Gärtnerinnen und Gärtnern im Alter von 7 bis ca. 85.

    Die Nachfrage war recht hoch, sodass wir leicht noch mehr Beete anschaffen und vergeben können hätten.

    Aber nachdem nicht klar ist, wie lange die Beete stehenbleiben können, nutzen wir jetzt nur die Beete, die uns Green City von einem anderen Standort überlassen hat (mehr …)

  • Unser Garten Bruck und Corona

    Natürlich hat Corona alle Planungen, Veranstaltungen zunichte gemacht und unseren Gartenalltag – wie wohl bei allen anderen auch – komplett umgekrempelt. Dieses Jahr hatten wir im Frühjahr ein großes Querdenker-Festival geplant, das dann einen Tag vorher abgesagt werden musste. Wir wollten neue Formate ausprobieren – ein Gartencafé auf Spendenbasis etc. Alles passé bzw. verschoben – auf hoffentlich nächstes Jahr. Wir haben uns im Januar neu organisiert in zwei anstrengenden, aber sehr lebendigen Workshops…. Mit dieser Orga sind wir nun in der Testphase und müssen coronabedingt auch hier erstmal modifizieren.

    ABER unser Garten grünt und blüht. Wir haben unglaublich viel Zustrom von neuen Menschen, die aktiv werden wollen und das am liebsten mit anderen zusammen. Da hat Corona scheinbar tatsächlich was ausgelöst. Menschen haben mehr Zeit, sehen wieder, wie wichtig Gemeinschaft ist und wie wichtig es ist, irgendwo geerdet zu sein. Gesunde Ernährung, Selber machen ist da natürlich auch ein ganz großer Punkt. Allerdings kommen die meisten und wollen lernen… Das macht´s dann natürlich schwierig, wenn Du nicht so viele Leute hast, die hier wirklich jemanden begleiten können (oder die sich´s noch nicht so richtig zutrauen). Aber irgendwie haut das ganz gut hin, da geht dann eben auch mal was „schief“, aber es macht großen Spaß. Das – denke ich – hat uns Corona auch gelehrt, flexibel bleiben und ein wenig mehr von heute auf morgen denken. Pläne werden im Moment fast immer durchkreuzt bzw. umgemodelt. Für mich auch ein ganz großer Lernprozess, da ich schon immer gerne irgendwo ´nen Plan habe und nun mit absoluter Ungewissheit planen muss. Aber, Lebenslanges Lernen lautet ja die Devise

    Unser grünes Klassenzimmer steht und wir hoffen sehr, nun wenigstens in den Ferien unser geplantes Programm anbieten zu können (Smoothies, Dörrapparat, Naturfarben…).

    Unsere Filmpremiere mussten wir Coronabedingt leider auch absagen, nun hoffe ich auf den Oktober. Dort wollen wir eine Veranstaltung machen, an der uns die Auszeichnung von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt übergeben wird. Das ist jetzt für 2 Jahre natürlich ein tolles Siegel, um Öffentlichkeitsarbeit zu machen.

    Du siehst, das Projekt sprudelt nur so vor Energie und Leben, ich bin wirklich unglaublich dankbar für diese Erfahrung.

    Und ich bin auch sehr dankbar, dass es eine anstiftung gibt, die uns begleitet. Von unserer Kommune sind wir bei Corona ganz schön aus dem Blick geraten und wurden bei den ganzen Hygienekonzepten wie geschlossene Gebäude betrachtet. Es war sehr hilfreich, dass ich da immer bei euch schauen konnte, wie der Stand der Dinge ist.

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  • Bahngarten München und Corona

    Nun zum Bahngarten. Die Beete haben coronabedingt an Pflege eingebüßt und manche Beetpaten konnten nichts anpflanzen oder haben sich verabschiedet. Wir mussten unser Gelände auch tagsüber schließen, damit sich die Gruppen Jugendlicher nicht bei uns aufhalten, was die ganze Situation noch erschwert hat. Dennoch haben wir viele neue Bewerbungen und wir wollen das Gartenprojekt auch noch ausweiten, vergrößern und verschönern.

    (Bahnwärter Thiel an sich: Corona hat auch uns sehr schwer getroffen. Da wir ausschließlich vom Veranstaltungsbetrieb und der Gastronomie leben, kannst du dir sicher vorstellen, wie sich die Situation auf uns ausgewirkt hat.
    Nichtsdestotrotz machen wir weiter!
    Wir haben den Containerausbau für Ateliers voran getrieben, einen Biergartenbetrieb auf die Beine gestellt und gestern eine Crowdfundingcampagne gestartet (Hier der Link: https://www.startnext.com/bahnwaerter-thiel-atelierpark)

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  • IG Altenkirchen: Corona und Planungen

    (Mail)

    Wir haben festgestellt, dass es uns trotz Corona gut geht. Die Zeit, die sonst mit anderen Terminen belegt war, haben wir in unserem Garten verbracht.

    Dadurch sieht es bei uns ziemlich gut aus. Das Wetter hat ja auch mitgespielt. Der Regen kam immer zur rechten Zeit. Unsere Gärtner nutzen den Garten als Treffpunkt mit Freunden, ich bin auch dankbar dafür.

    Ich möchte unseren Garten weiter öffnen. So findet bei uns alle 14 Tage ein ev. Bibelkreis statt. Die Kooperation mit der ev. Landjugendakademie findet im Aug. auch wieder statt.

    Dann gibts für die Teilnehmer einer Bildungswoche im ökologischen Gärtnern einen Sensenkurs auf unserer Wiese. Nächstes Jahr gehe ich in Rente, dann habe ich mehr Zeit.

    Aber für all die Aktivitäten braucht man die Unterstützung aller Mitglieder. Für diese Kontakte zu pflegen und zu festigen war Corona positiv und die Feststellung welchen Schatz wir in unserem Garten haben macht uns froh.

    (Mail)
    die ev. Landjugendakademie, Altenkirchen ist unser Kooperationspartner.

    Dort arbeitet Christof Diefenbach als Referent für ländliche Bildung.

    Seine Kurse sprechen unterschiedliche Menschen an.

    Er organisiert die Kurs und wir sind in den letzten drei Jahren ein Modul in der Bildungswoche gewesen. Der Bildungsurlaub jetzt steht unter dem Motto:“Natur-und Artenschutz in unseren Gärten“.

    Es nehmen 8 Leute unterschiedlichen Alters und aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Ursprünglich war der Kurs mit 16 Teilnehmern voll belegt. Naja, Corona. Bei uns können sie praktische Erfahrungen machen, wie Sensen lernen, eine Hummelburg bauen usw.

    Wir können unser Gartenkonzept erläutern und Anregungen geben. Ein Besuch im interk. Garten ist auch für andere Gruppen der LJA ein Ziel der Stadterkundung. Das ist dann ganz unverbindlich und halt nur ein Spaziergang mit Führung. Die Vernetzung ist es eben.

    Noch was Schönes: Wir haben ganz alte, kaputte Bänke und haben einen Förderantrag beim Leader-Ehrenamtsprogramm gestellt und werden gefördert. Mit wieviel Geld weiß ich zwar noch nicht. Ich denke aber wir können bald unsere vier Bänke in Ordnung bringen.


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  • Besuch von Gärten in Berlin

    (Projektbesuche)

    Vollguter Gemeinschaftsgarten

    Auf dem ehemaligen Brauereigelände gibt es seit ein paar Jahren den Vollguten Gemeinschaftsgarten. Entstanden aus einer Künstler*inneninitiative, die dunkle Ateliers im Komplex hatten und an dem Ort, an dem nun der Garten ist, einen Container aufstellten und so auch draußen sichtbar wurden. Der Garten entstand daraus. Ein interkulturelles Team junger Leute macht den Kern der Gartencrew aus. Viele weitere nutzen den Garten und seine Möglichkeiten und bringen sich mal mehr und mal weniger ein. Jugendliche nutzen die Möbel, es gibt Musik/Kulturveranstaltungen, einen Spielbereich für Kinder, natürlich Beete, handwerkliche Aufgaben und in der Mitte des Gartens hat die TU ein recht großes „Infohaus“ gebaut. Dieses bietet Schutz bei Regen und Kälte und ist mit Tischen und Stühlen so ausgestattet, dass Workshops, gemeinsames Planen usw. möglich sind. Das Haus ist und soll für die Nachbar*inneninitiativen nutzbar sein. Immer wieder übernachten Obdachlose im Garten, die sich wohl hauptsächlich positiv mit in den Garten einbringen. Es gibt immer wieder Probleme mit Drogen und der eine Initiator wurde mehrfach von Dealern bedroht, als er deren Verkaufstätigkeit im Garten unterbunden hat.

    Die Nutzungsdauer ist unklar, bisher läuft der Vertrag im September aus. Da auf/unter dem Gelände überall gebaut wird, kann es sein, dass sie erstmal verkleinern müssen. Der Garten beim Circular House ist inzwischen weg, das Haus wird umgebaut. Teile der Beete sind nun im Vollguten Gemeinschaftsgarten.

    Interkultureller Frauenkräutergarten

    Auf dem Jakbi-Friedhof in Neukölln gibt es inzwischen vier Gartenprojekte. Neben dem Prinzessinnengarten Kollektiv einen Teil des Weltackers, Plant-Age und einen Interkulturellen Frauengarten. Die Frauen bauen in Hochbeeten verschiedene Heilkräuter an und nutzen auch die wild wachsenden anderen Kräuter/Pflanzen mit Heilwirkung. Ihr Ziel ist es, eine Art alternative Apotheke aufzubauen, da den geflüchteten Frauen bei den Ärzten oft einfach nur Ibro verschrieben wird. Sie wollen richtig anbauen und die Sachen dann verkaufen in einem Webshop. Dafür sind sie gerade dabei, einen großen Antrag an die Software Stiftung zu stellen. Nächste Woche startet Beratung und Therapie für geflüchtete Frauen und Kinder im Garten. Das wird durch Open Society gefördert. Die ist auf den Träger (Flaming) zugekommen und hat diese Förderung angeboten

    Rote Beete

    Schon vor Corona hat sich die Kerngruppe des Gartens überlegt, wie sie die Mitgärtnenden zum „mehr mitmachen“ aktivieren könnten. Sie haben ein Dragon Dreaming gemacht und ihre Werte miteinander ausgehandelt und viele AGs gegründet. Für den Hauptansprechpartner war das zunächst nicht leicht, loszulassen, doch nur so konnten andere Verantwortung übernehmen. Während Corona haben sich viele neu für den Garten interessiert und beim ersten Plenum, das nun wieder ging, waren 30 Leute anwesend. Alle mussten sich bei „Wachstumswende“ eintragen und das trug zu mehr Verbindlichkeit bei. Den Garten haben sie auch neu strukturiert in kleinere Bereiche. Sie haben festgestellt, dass das Mitmachen so einfacher für Leute geworden ist. Sie übernehmen eine (Teil)Verantwortung für einen Teilbereich, der für die überschaubar ist. Alexandre, der bisherige Hauptansprechpartner erlebt sich nun als „Ermöglicher“, berät, ermutigt, vernetzt.

    Sie wollen ein Siebdruckgerät bauen und eine Aktion für die Nachbarschaft machen.

    Während Corona hatten sie Probleme mit einer Nachbarin, die ihnen unterstellte, sich nicht „coronagerecht“ zu verhalten.

    Wilde 17

    Nachbar*innen haben sich zusammen gefunden und auf einer ehemaligen Brache, die umgeben von Schrauberwerkstätten ist, einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut. Die Fläche ist nicht geeignet, um im Boden zu gärtnern, so haben sie (zwei Systeme) Hochbeete gebaut. Es gibt zudem ein Gewächshaus, in dem auch mit exotischen Pflanzen experimentiert wird, wie Erdnuss, Kurkuma, Jams etc., ein Kräuterpodest, eine Sitzecke, Stauraum und derzeit wird ein großer Lehmofen gebaut (Finanzierung über Preis von Quartiersmeister). Ein weiteres Vorhaben ist der Bau (bzw die Vergrößerung) einer Bühne. Das Quartiersmanagement ist auch an sie herangetreten mit der Info, dass es unkompliziert Geld zu vergeben hat. Davon haben sie Hackschnitzel gekauft und den Boden damit bestreut, so dass es nicht mehr zu staubig ist. Die Beete haben sie so gebaut und organisiert, dass in einem Hochbeet vier Beete sind. Für die hat eine Gruppe die Verantwortung und kann pflanzen, was sie will (bzw pro Beet), doch die Ernte kommt allen zugute. Sie wollen auch gerne alles, was geerntet wird, zusammen mit Garten verarbeiten und gemeinsam essen. Während Corona hatten sie Probleme mit einem Nachbarn, der ihnen immer wieder gedroht hat, er würde ihre Aktivitäten (Kinder im Sandkasten, mehr als 2 Leute im Garten) bei der Polizei anzeigen.

    Permakulturgarten am Lobeblock

    Der Lobeblock ist ein schickes neues mehrstockiges Gebäude, in dem Coworking, ein Restaurant, Kunst usw untergebracht sind. Es ist direkt gegenüber der Wilden17. In dieser Gegend wirkt es wie ein Ufo. Im Innenhof wird derzeit ein Permakulturgarten aufgebaut. Es sind wohl 40 Nachbar*innen in der Gartengruppe dabei, hauptsächlich bauen Eric und Tom den Garten. Es gibt Hühner (im schönsten Hühnerstall, den ich je gesehen habe) und andere Kleintiere. Der Boden ist auch hier nicht zum Gärtnern geeignet. Sie haben Zugang zu guter Muttererde, die sie aufschütten (in die Beete schütten) und bauen Pflanzen an, die dabei helfen, die Gifte aus dem Boden zu holen, wie Sonnenblumen und Klee (Phytosanierung). Der eine Koordinator ist Permakulturdesigner um Imker und sie geben die Gestaltung der Beete und des Gartens vor. Beraten wird sie Marco Clausen, der im Lobe-Block sein neues Büro hat. Seine Miete deckt er durch die Beratung des Gartens.

    Mauergarten

    Der Mauergarten ist wieder eröffnet. Die Umbaumaßnahmen des Mauerparks sind abgeschlossen. Es gibt wie vor den Umbaumaßnahmen, keinen Zaun. Noch gibt es keine Beschilderung und so ist schon das eine oder andere abgeerntet worden und „Fremde“ haben gegossen und Hunde tollen über das Gelände. Seit der Wiedereröffnung haben sich 46 neue Leute für ein Mitmachen gemeldet. Sie haben schon ein paar neue Hochbeete gebaut und dafür (für die Größe) eine Beetschablonen entwickelt. Wichtig ist ihnen, dass Rollis zwischen den Beeten durchkommen. Die Beete werden dann geteilt, so dass mindestens zwei Leute in einem Hochbeet gärtnern. Sie hoffen, dass so mehr Gemeinschaft entsteht. Wenn man mitmachen will, bekommt man am Anfang kleinere Beete, die auch nix kosten. Nach einem Jahr kann man sich dann entscheiden, weiter zu machen und wird dann Vereinsmitglied und bekommt ein größeres Beet. GrünBerlin hat sie mit Holz und Erde beliefert, sie müssen weder Pacht noch Strom noch irgendwas zahlen.


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  • Rote Beete Berlin und Corona

    (Mail)

    . Unsere Rote Beete Gemeinschaft hat erstaunlicherweise von dieser Zeit sehr profitiert, da wir kurz davor unsere Organisationsstrukturen umorganisiert hatten und zahlreiche AGs kreiert, die dem zuwachsenden Bedarf an Engagement bei der Bevölkerung gut entgegenkam.
    unsere AG Deko gerne ein Projekt von Siebdruck und Kreation von gedruckten Jutebeutel/T-Shirts auf die Beine stellen
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  • Gassengarten im Olydorf München

    (Projektbesuch) Den Gassengarten gibt es seit 5 Jahren. Derzeit besteht er aus 11 unterschiedlichen Hochbeeten, ein paar Kartoffensäcken und Sitzmöbeln entlang einer Gasse des Dorfes. 30 Leute sind im Verteiler, 5 – 6 sind sind in der Kerngruppe. Mitmachen kann jede/r. Aktuell sucht die Gruppe wieder Verstärkung, um das Projekt weiter auszubauen. Sie haben gerade einen Preis von GreenCity (Wettbewerb „Gestalte deine Stadt: https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-verkehr/stadtlich-gruen/foerderung-fuer-baeume–urban-gardening/index.html) bekommen und wollen Stahltraversen, die zwischen bestimmten Bungalows sind, mit Wein, Hopfen und noch einer Ranke bepflanzen. Der Garten ist bisher von der Univerwaltung nur geduldet. Die Gruppe möchte, dass er genehmigt wird, so dass eine größere Sicherheit da ist, dass der Garten bleiben wird und sie auch mehr Möglichkeiten haben, selber Gestaltungsfragen zu entscheiden. In Kontakt mit anderen GG in der Nähe sind sie noch nicht, bis auf eine Gruppe von Olytopia, die auch einen Garten „im Oberdorf“ anlegen möchte. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in Strausberg bedroht

    (alerts)

    Strausberg (Martin Stralau) Der Jugendsozialverbund sorgt sich um die Zukunft seiner Nachbarschaftsgärten am Mühlenweg. Dort soll gebaut werden.

    Seit sechs Jahren gärtnert Maren Christine Müller mit Hingabe auf einem sieben mal acht Meter großem Hochbeet auf dem ehemaligen Sportplatz zwischen Otto-Grotewohl-Ring und am Mühlenweg. „Rote Bete, Zwiebeln, Erdbeeren, Möhren, Mohnblumen, Schwarze Johannisbeeren, ein Apfelbaum“, sprudelt es aus ihr heraus, wenn man sie nach ihren angebauten Pflanzen fragt. „Ach, und Gurken, Tomaten, Bohnen und Erbsen auch“, fügt sie hinzu.

    27 Gärten gegen 300 Wohneinheiten

    „Solche Kürbisse haben wir hier schon geerntet“, ruft Heidemarie Schulze, die Vorsitzende des Jugendsozialverbundes, aus und bildet mit beiden Armen einen Kreis. Sabine Brosch, die JSV-Ehrenamtlerin und Linken-Stadtverordnete, lacht: „Jetzt übertreibst du aber!“ – „Von wegen!“, antwortet die resolute Vorsitzende, die auf den Anbauerfolg wie überhaupt auf den Erfolg des Nachbarschaftsgartens des JSV im Mühlenweg besteht, auf dem er gelungen ist.

    Dass das vor zehn Jahren umgestaltete Brachland möglicherweise in seiner Existenz gefährdet ist, wurde Heidemarie Schulze und ihren Mitstreitern erstmals vor zwei Jahren bewusst, als sich beim Sommerfest vier elegant dunkel gekleidete Herren interessiert auf dem Gelände umschauten und auf Nachfrage als künftige Investoren zu erkennen gaben. Nach bisherigen Plänen sollen auf der 16,6 Hektar großen Fläche, zu der die Gärten gehören, 300 Wohneinheiten entstehen.

    Begehr an Bürgermeisterin

    „Zwar haben wir von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erneut ab Dezember 2020 einen unbefristeten Vertrag erhalten, dieser ist jedoch mit einer Frist von drei Monaten jederzeit kündbar, wenn die Entscheidung über die Investoren getroffen wurde. Dies soll wohl nicht vor ein bis zwei Jahren geschehen“, berichtet sie. Die Vertreter der BImA, der die Fläche gehört, hätten sie im Gespräch dazu durchaus ermuntert, sich an die Bürgermeisterin zu wenden mit dem Ansinnen, bei einem Bebauungsplan den Nachbarschaftsgarten als Gemeinbedarfsfläche aus der geplanten Wohnbebauung herauszulösen.

    „Das Ziel verfolgen wir“, sagt Sabine Brosch, die das Thema in der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag ansprach. Der Nachbarschaftsgarten des JSV, sagte sie, umfasse 27 kleinere Gärten auf einer Fläche von 4150 Quad-ratmetern. Der JSV habe dort viel Zeit und Arbeit hineingesteckt, auch Fördermittel seien geflossen. „Meine Bitte ist, zu prüfen, ob die Fläche für Gartennutzung erhalten werden kann, auch wenn auf dem Areal gebaut werden soll. Quasi als Grüne Lunge für die Anwohner, die die Gärten dort seit langer Zeit bewirtschaften“, sagte Sabine Brosch.

    Sie habe das Begehr verstanden, betonte Bürgermeisterin Elke Stadeler (parteilos), und das Thema bei der BImA auch angesprochen. Nach bisheriger Planungsabsicht sei aber auch klar, dass das Interesse für die Entwicklung der Fläche eindeutig auf mehrgeschossigem Wohnungsbau liege. Hier müsse man schauen, wie das zusammengehen könne.

    Ende Mai war die Verwaltung auf Antrag der CDU-Fraktion von den Stadtverordneten beauftragt worden, bei der BImA unverzüglich das Interesse der Stadt an der Fläche zu bekunden und sie als Wohnbaufläche zu entwickeln. Fraktionsvorsitzender Andreas Fuchs kritisierte nun das bisher vorliegende städtebauliche Konzept als äußerst schwach und erinnerte die Stadtverwaltung daran, dass sie Ende Mai von den Stadtverordneten mehrheitlich auch dazu aufgefordert wurde, sich für die Entwicklung eines nachhaltigen, ökologischen und sozialen Stadtteils am Mühlenweg einzusetzen. „Aber hier geht es scheinbar mal wieder nur um eine maximale Verwertung der Fläche“, stellte er fest.

    Jens Knoblich sprach sich dafür aus, mit den Leuten, die die Gärten pflegen, vor dem Start des Bebauungsplanverfahrens das Gespräch zu suchen. „Die Verwaltung weiß, worauf es ankommt und wird uns schon ein schönes Konzept präsentieren“, sagte er. Matthias Michel (beide Zusammen für Strausberg) sah in den Gärten weitere Potenziale, zum Beispiel für einen Schulgarten für den im direkten Umfeld entstehenden Schulcampus. Im bisherigen Konzept sind vier Mehrfamilienhäuser an der Stelle der Gärten eingezeichnet. Die Stadtverordneten fassten mit 24-Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan. Wie es mit den Gärten weitergeht, bleibt vorerst offen.


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  • GGs in München -Artikel in der SZ

    Grün für alle

    Anstich mit Maske: Der Freiluftgarten in Freiham ist eröffnet.

    (Foto: ales)

    Im Freihamer Freiluftgarten hat bereits der kollektive Anbau begonnen. Die Nachbarschaftshilfe hat aber schon den nächsten Schritt im Blick: Wie wäre es, später mit dem gemeinsam gezogenen Gemüse auch zusammen zu kochen?

    Kolumne von Julia Weinzierler

    Grün kann Gold wert sein – im Zimmer, aber vor allem draußen, beim Urban Gardening in der zubetonierten Stadt. Das neueste Projekt – der Freihamer Freiluftgarten – ist vor Kurzem gestartet, blickt aber bereits auf eine längere Vorgeschichte zurück. Aufbauend auf dem Freiluftsupermarkt und der Freiluftbox, die in Freiham bisher grüne Abwechslung versprochen haben, folgt nun ein ganzer Garten zum gemeinsamen Pflanzen, Säen, Lernen und auch Plaudern. Die Idee für das kollektive Garteln ist allerdings nicht neu.

    Während in Freiham das neue Stadtquartier durch das Grünband mit den bestehenden Vierteln verbunden wird, lebt der Generationengarten in Milbertshofen diese Idee bereits seit 15 Jahren. Das angrenzende Viertel Schwabing-West sollte ein Stückchen näher rücken. In all den Jahren wurde so einiges angepflanzt, Freundschaften entstanden, meist auf lokaler Ebene. „Es ist mal jemand aus dem angrenzenden Stadtteil dabei, aber es sind doch hauptsächlich Leute, die hier in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen“, erzählt Gabriele Schlaugat vom Verein Stadtteilarbeit. Freude am Garten haben aber alle. „In so einer Stadt wie München entschleunigt das natürlich.“

    In Freiham haben derweil die ersten Gartenarbeiten begonnen, während der Nachbarschaftstreff bereits die nächsten Schritte im Blick hat – zum Beispiel könnte man das Gemüse gemeinsam verarbeiten, beim Kochen. Mehr Erfahrung hat damit bereits Andrea Schanzenbach, die seit 2015 das „Rosen-Heim“ leitet, wo diese Saison trotz Corona bereits Salat, Radieserl und Knoblauch geerntet werden. Beim Kochabend, beim Grillen oder einer Brotzeit wurden dort aus Hobbygärtnern auch gute Freunde.

    Die Liste ließe sich fortsetzen: Der Ackermannbogen hat seinen „StadtAcker“, Blumenau den „Interkulturellen Garten“, Giesinger Gärtner treffen sich im „Grünspitz“, während das Projekt „O’pflanzt is“ sogar einen Umzug mitgemacht hat und nun wieder Wurzeln schlägt. Die grünen Oasen ziehen eine positive Bilanz, die Anfragen häufen sich. Wer Lust auf Rechen und Gießkanne hat, dem sei die Webseite www.urbane-gaerten-muenchen.de ans Herz gelegt – damit man einen Gemeinschaftsgarten direkt um die Ecke findet.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/viertel-stunde-gruen-fuer-alle-1.4949047

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  • Rundbeet Kiel

    (alerts)

    Seit 2012 besteht dieses Urban Gardening Projekt : ein Rundbeet in der Grüntangente zwischen Dreiecksplatz und Koldingstraße. Ohne Wasseranschluss, ohne externe Finanzierung und sogar ohne Chef*in: kann das funktionieren? Offensichtlich ja, denn auch dieses Jahr grünt und blüht es hier wieder. Erste Salate, Puffbohnen , wilde Rauke und andere Kräuter stehen bereit zur Ernte, vereinzelte Erbeeren laden zum Naschen ein. Auch an die Bienen wurde gedacht. Zwischen dem Gemüse blühen Blumen. Da ist ein kleines Paradies entstanden. Am Anfang des Gartenjahres steht immer ein Planungstreffen. “Aber so richtig halten wir uns nie dran,” sagt Matthias, einer der Aktiven, über die real existierende Praxis beim Säen und Pflanzen.

    Freitags um 17 Uhr sind meistens einige Aktive am Rundbeet anzutreffen. Etwa sechs Personen kommen regelmäßig, drum herum besteht ein größerer Kreis an Unterstützer*innen. Manche Leute sind seit Jahren dabei, andere erst seit diesem Jahr. Außerdem bestehen Kontakte zu anderen Gartenprojekten wie dem Parzellen-Pacht-Projekt oder dem Permakulturgarten der Alten Mu. Nicht nur Gartenwissen sondern auch überzählige Setzlinge wandern von hier nach dort. Als ich gestern spontan das Rundbeet besuchte, fand gerade ein Picknick mit Kaffee und kurdischer Pfefferminzsuppe auf dem Rasen statt. Neben Jäten und Gießen wird hier also auch die Geselligkeit gepflegt.

    Größtes Problem ist seit Jahren der Wassermangel . Zum Glück wohnen einige der Aktiven in der Nähe und bringen Kanister mit Wasser vorbei. (mehr …)

  • Umzug Mucca Community Garden

    (Projektbesuch)
    Der Garten hatte unter Vermüllung/Vandalismus zu leiden. Auf dem Gelände des Kreativquatiers ist viel los, werden viele Parties gefeiert und die Beete und der Garten immer wieder als Mülleimer missbraucht, Sachen kamen weg, Pflanzen wurden beschädigt.
    Der Garten ist jetzt direkt auf die andere Seite der Mucca gezogen, wo er ein wenig geschützer ist. Hauswand und Mauern grenzen den Garten ein, der Eingang soll so gestaltet werden.
    Die Gruppe muss sich wieder neu finden, im Winter wurden durch Baumaßnahmen in der Mucca die Hochbeete an andere Stellen auf dem Gelände verräumt (ohne dass die Gruppe das wusste). Sie wollen über Facebook und Hinweisen auf dem Gelände wieder auf sich aufmerksam machen.
    Das gesamte Gelände gehört inzwischen dem Münchner Werkhof (ggf nicht ganz der richtige Name) und Miete wäre wohl auch auf der anderen Seite der Mucca fällig geworden. Derzeit zahlt die Mucca die Miete, doch soll das nur übergangsmäßig sein. Sie wollen im Garten kleine Veranstaltungen auf Spendenbasis machen, um ein paar Einnahmen zu generieren uns überlegen, wie sie die Miete nun stemmen können. (mehr …)

  • Linke machen Sprechstunde im GG

    (alerts)

    Sprechstunde der Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West

    Die Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West lädt am Freitag, 26. Juni in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, zur ersten Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße ein. Der Garten befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Essen-West und des Friedrichsbads. Sie wird in den Sommermonaten regelmäßig am Freitag stattfinden und Gelegenheit bieten, die linken Kandidierenden für die Bezirksvertretung III kennenzulernen.

    Udo Seibert, Mitglied der Stadtteilgruppe ie Linke. Essen West und Spitzenkandidat für ie Linke in der Bezirksvertretung III: „Wir werden ab sofort eine wöchentliche Sprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße abhalten, um im Vorfeld der Kommunalwahlen am 13. September über aktuelle Geschehnisse zu informieren und den Bürger/innen ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen anzubieten.“
    Dabei wird jede Woche ein anderes Thema im Mittelpunkt der Sprechstunde stehen. […]

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/c-politik/sprechstunde-der-stadtteilgruppe-die-linke-essen-west_a1390503


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  • neuer GG in Aachen entsteht

    (Antrag, Antworten)

    Wir, ein Netzwerk unterschiedlicher Träger im Westen Aachens, unter anderem organisiert in einer Stadtteilkonferenz und demgemeinnützigen Verein Westparkviertel e.V., planen ein „community-gardening“ Projekt. Der Garten soll auf einer, der katholischen Pfarrgemeinde St.Jakob gehörenden Wiese hinter dem Pfarrheim Jakobushaus realisiert werden.
    Das Projekt wird von der Stadtteilkonferenz befürwortet und umfassend unterstützt.

    Eine erste Befragung und ein erstes Treffen zu diesem Thema haben ergeben, dass es ein hohes Interesse besonders bei den studentischen Bewohnern und den Familien im Viertel für dieses Projekt gibt. Auch einzelne andere Gruppen wie die Pfadfinder haben ihr Interesse an der Teilnahme an diesem Projekt bekundet. Die Vielfalt der Kooperationspartner und das hohe spontane Interesse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen haben in uns die Überzeugung vom Gelingen des Projektes wachsen lassen.

    1.      Zurzeit engagieren sich ca. 10 Personen bei der Planung des Gemeinschaftsgartens. Alle möchten später auch gärtnern. Wir bewerben das Projekt zeitnah auf verschiedenen Kanälen. Instgram/Facebook/Webseite/Stele der Pfarre, Webseiten von: Stadtteilkonferenz, Westparkviertel e.V, Quartier 55+, und nebenan.de. Es werden Postkarten, Flyer und Plakate gedruckt.

    2.      Oben genannte Gruppe. Diese Gruppe erarbeitet prozessorientiert Entscheidungs-und Informationswege.

    3.      Der Garten ist ca. 460 qm groß über Tag frei zugänglich und wird über Nacht verschlossen. Es ist geplant aktiven Mitgliedern der Gruppe Schlüssel für das Tor auszuhändigen.

    Der Boden ist nicht kontaminiert. Die Hochbeete dienen der besseren Bearbeitung besonders auch für ältere Menschen.

    4.      Oben genannte Gruppe, Mitglieder der Reparaturtreffgruppe und der Pfadfinder bauen mit Unterstützung und unter Anleitung der Schreiner des Sozialwerkes Aachener Christen

    die Hochbeete. Bei der Bepflanzung unterstützen und beraten uns deren Gärtner. Einige Werkzeuge stehen aus der, durch den Stadtteil Fond unterstützten Bibliothek der Dinge zur Verfügung. Bei Bedarf werden von allen Mitarbeitenden auch private Werkzeuge mitgebracht. Auch die Werkzeuge der Gärtner und Schreiner stehen für den Aufbau zur Verfügung. Werkzeuge stehen vor Ort zur Verfügung Da die meisten anfallenden Arbeiten erst im Herbst anstehen und draußen stattfinden werden diese wohl nicht mehr all zu sehr von der Corona-Krise beeinträchtigt werden. Unsere Planungstreffen werden zurzeit draußen auf der überdachten Terrasse abgehalten.

    5.      Eine detaillierte Kostenaufstellung für das Gartengerätehaus ist mir zurzeit nicht möglich, da die Schreiner zum einen Restholz und Material verwenden wollen und das Haus auch noch nicht im Detail geplant ist. Es soll der Aufbewahrung der Gartengeräte, des Saatgutes etc. dienen.

    6.      Für ca. 10 Personen: 2 Spaten, 10 kleine Schaufeln, 5 kleine Harken, 2 Schuffeln für Bodenbeete, 1 Schubkarre, 10 Eimer, 2 Gartenscheren mittelgroß, 1 Gartenschere groß, 1 Mistgabel, Pflanzstöcke, Schnur

    7.      Das Regenfass wird an die Fallrohre des Pfarrheimes angeschlossen.

    8.      Die Beteiligung der Teilnehmer an den Kosten ist noch zu klären. Wir werden um freiwillige Spenden für das Ernten von Gemüse bitten. Die Mitglieder sind bereit auch auf eigene Kosten Samen und Pflanzen beizutragen.

    9.      Hauptamtliche: Gemeindereferentin – Planung, Lenkung, gärtnern; Quartiersmanagerin55+ – Planung, Lenkung, Öffentlichkeitsarbeit; wechselnde Mitarbeiter des Sozialwerkes – Planung, gärtnern

    10.   Wenn klar ist, dass das Projekt stattfinden kann, werden wir die örtlichen Garten Center, Holzhandel etc. für Spenden anfragen. Auch Gelder aus dem Stadtteil Fond und Spenden der Sparkasse werden wir versuchen zu bekommen.

    Da es sich um das private Geländer der Pfarre handelt weiß ich nicht, ob das Grünflächenamt uns unterstützen wird. Wir werden nachfragen. Es steht aber ein Hausmeistergehilfe der Pfarrei zur Mithilfe zur Verfügung.

    11.   Die Vernetzung mit anderen Projekten und der Besuch ähnlicher Unternehmungen wie z.B. Hirschgrün werden wir im Rahmen unser konkreten Planungen angehen. Gerne würden wir vorher eine einigermaßen gesicherte perspektive haben, dass wir das Projekt auch realisieren können bevor wir uns auf den Weg zu anderen tollen Gärten machen.


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  • Buntes Meißen: Vandalismus und Drohungen

    Der Internationale Garten ist am vergangenen Wochenende zum wiederholten Male Opfer einer Sachbeschädigung geworden. Es wurde auch eine klare Drohung gegen Geflüchtete und das Bunte Meißen von den Tätern hinterlassen. Wer einen Galgenstrick auf einem Gelände hinterlässt, an dem Menschen aus verschiedensten Kulturen gemeinsam friedlich miteinander zusammenkommen, hat ein klares rassistisches Motiv. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wir hoffen sehr, dass sie Erfolg haben werden.

    Zu den gestern hier veröffentlichten Zeiten ist jetzt immer jemand vom Bunten Meißen mit im Garten, ihr seid also dort nicht allein. Für Fragen oder Sorgen haben wir ein offenes Ohr und sind für euch da!
    https://buntes-meissen.de/sachbeschaedigung-und-drohung-gegen-gefluechtete-und-das-bunte-meissen/ (mehr …)

  • RausindenGarten gibt es nicht mehr

    (Mail)
    wir haben seit Mai keinen Gemeinschaftsgarten mehr, weil die Eigentümer den nun selbst nutzen wollen. Die aktive Studentengruppe hat sich auch vor Jahren schon aufgelöst. Ich habe alleine versucht eine neue Gemeinschaft aufzubauen aber das hat aus Mangel an Interessierten nicht geklappt.
    (Karlsruhe)

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  • Mucca-Garten ist umgezogen

    (Mail)

    wir haben unseren Gemeinschaftsgarten neu gestartet und sind jetzt hinter die MUCCA gezogen in der Hoffnung dass dann weniger geklaut/vandaliert wird. Jetzt ist es allerdings so, dass es einen neuen Betreiber den Münchner Gewerbehof gibt und der Miete will (160€/Monat). (mehr …)

  • Gartenprojekt Elmshorn ruht

    (Mail)
    Urban gardening am Kranhaus, Elmshorn: zur Zeit liegt unser Projekt still
    Mail am 11.6. von Herta Laages <(mehr …)

  • Postcodelotterie fördert Düsselgrün

    (alerts)
    Vor fast fünf Jahren ist der Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ in Oberbilk von der Haifastraße auf die Fläche am WGZ-Park an der Stahlwerkstraße umgezogen. Seitdem kann dort jeder gärtnern, denn der Garten ist für die Nachbarschaft. Mit der Unterstützung von 20.000 Euro geht nun ein großer Wunsch der Aktiven in Erfüllung: Der Umbau zum klimagerechten Gemeinschaftsgarten kann erfolgen.

    Wer die vertrocknete Wiese rund um den Gemeinschaftsgarten hinter dem Hauptbahnhof sieht, kann ermessen welchen Aufwand die Nachbarschaft betreiben muss, um den Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ gedeihen zu lassen. Denn das Pflanzen in den Beeten funktioniert nicht ohne ausreichende Bewässerung und Schatten gibt es kaum auf der Fläche. Nach fast fünf Jahren haben die Hobby-Gärtner ihre Erfahrungen gemacht und wissen auch, was sie noch alles verbessern wollen. Doch die Pläne müssen finanziert werden.

    Dies ist nun durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie möglich. Mit über 20.000 Euro fördern sie den Gemeinschaftsgarten düsselgrün in Oberbilk. Damit kann die Gartenfläche hinter dem Hauptbahnhof runderneuert und zum „klimagerechten Gemeinschaftsgarten“ umgebaut werden. „ Durch die Mittel haben wir und mit uns alle NachbarInnen die Chance, das Projekt auf ganz neue Füße zu stellen,“ freut sich Anika Füger vom Gemeinschaftsgarten.

    Mit dem Förderungsbeitrag soll die bauliche Substanz des Gartens umgestaltet und an die geänderten klimatischen Bedingungen angepasst werden. Zahlreiche Hochbeete sollen erneuert und mit Bewässerungssystemen und Schattenspendern ausgestattet werden. Dass der Stadtgarten aus Hochbeeten besteht, liegt nicht nur an der Qualität der Erde, die darin besser angereichert werden kann. Die ursprünglich Idee war auch die Wildkaninchen vom Räubern abzuhalten. Allerdings haben sich die städtischen Kaninchen an die Umwelt angepasst und klettern auch in Hochbeete.
    https://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Duesseldorf-Jubel-im-Gemeinschaftsgarten-duesselgruen-Postcodelotterie-gibt-20.000-Euro-fuer-Neugestaltung-131321

     

    Die Mümmelmänner denken, der Garten sei extra für sie anglegt

    Die Neugestaltung umfasst außerdem die Gemeinschaftsflächen, so dass für Gärtner*innen und Nachbarschaft noch mehr Aufenthaltsqualität geschaffen wird. In der Vergangenheit wurden schon häufig Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten abgehalten, die in den nächsten Wochen gemäß der aktuellen Hygieneregeln so zügig wie möglich wieder anlaufen sollen. Geplant sind Vorträge und Workshops sowie wöchentliche offene Treffen, an denen unter Anleitung und öffentlich am Umbau der Fläche gearbeitet wird. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu engagieren. (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt an Kirche in Berlin

    (ANtrag/ANtworten)

    An der Kirchengemeinde Auferstehung in Berlin Friedrichshain entsteht der Solidarischen Bürgergarten Auferstehung.
    Der öffentliche Raum ist das Symbol für (städtische) Freiheit und Ort der Integration, an dem
    verschiedene Gruppen zusammen kommen und in Austausch treten. Niemand entscheidet darüber,
    ob wir anwesend sein dürfen oder nicht. Hier ist der Aufenthaltsort, der allen offen steht, an dem
    die gleichen Rechte und Pflichten gelten und an dem öffentliche Meinungsbildung stattfindet. So
    idealistisch diese Vorstellung ist, so wenig ist sie für alle gleichermaßen Wirklichkeit, denn wir leben
    in einer vielfach geteilten Welt. Dieser Wirklichkeit möchte die Gemeinde mit dem „Solidarischen
    Bürgergarten Auferstehung“ an einem zentralen Platz einen Gegenpol gesetzt. Eine repräsentative
    Fläche von rund 400 m2 direkt vor der Auferstehungskirche wird der freien Gestaltung zum Zwecke
    des Gärtnerns überlassen. Die Teilnehmenden finden im einen nicht vorkonzipierten Ort den sie
    nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. Mit ihrem Wirken und Schaffen werden sie
    dauerhaft sichtbar. Menschen mit Beeinträchtigung werden dazu jedoch gezielt eingeladen, um
    angenommene Zugangshürden abzumildern und ihnen zu vermittelt, dass ihre Beteiligung
    erwünscht ist. So erwächst ein Platz der von allen mitgestaltet wird. Insbesondere Familien mit
    Kindern im grundschulalter und Seniorinnen haben bereits großes Interesse bekundet

    Als christliche Gemeinde sehen wir uns aufgefordert, in unserem praktischen Handeln, Antworten
    auf die konkreten Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu finden.
    Besonders letztere ist angesichts der globalen Entwicklung von Armut und Ungerechtigkeit, des
    Klimawandels und der Ausbeutung von Ressourcen sowie der Gefährdung der Lebensgrundlage auf
    dem Planeten für die Gemeinde eine dringliche Aufgabe. Als Institution der Öffentlichkeit stellt sie
    sich dieser.Auf Initiative der Pfarrerin Herrmann entstand daher 2013 die „Ideenwerkstatt
    Ökologisches Zentrum“ in enger Kooperation mit dem Umweltforum Berlin GmbH, der Evangelische
    Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie der SinnWerkstatt GbR. Seit 2008 betreibt
    die Gemeinde das natur- und erlebnispädagogische Projekt „Kinder brauchen Matsch“, bei dem
    Kinder zu integrativen Ferienfahrten eingeladen werden. Bisher gründeten sich eine Gruppe der
    Solidarischen Landwirtschaft und ein Eine-Welt-Verkaufsstand

    Mit Start des „Solidarischen Bürgergartens“ wird über eine Plakat- und Flyeraktion, begleitet durch
    Einstellungen auf den Sozialen Medien, zum Mitwirken eingeladen. In gemeinschaftlicher Aktion
    werden die bereits Aktiven erste Hochbeete sowie Sitzgelegenheiten errichten. Für die
    eigenständige Nutzung und Gestaltung des Gartens stehen durchgängig die benötigten Arbeitsmittel
    sowie ein Wasserzugang zur Verfügung.
    Neben der unmittelbaren Nutzung des Gartens von Interessierten aus der Nachbarschaft sowie der
    Gemeinde, sind als besondere Ereignisse gemeinsame Feste wie ein Sommerfest sowie Erntedank in
    Vorbereitung sowie s.g. Repair Cafés und die altbekannten „Subbotnik`s“ geplant. Wöchentlich
    findet die Ausgabe einer Gruppe der Solidarischen Landwirtschaft statt und stellt damit einen
    zentralen Anlaufpunkt für alle Interessierten dar. Ergänzt wird es ein offenes naturpädagogisches
    Kinderprogramm durch die Aktion „Kinder brauchen Matsch“ geben. Die Wasser- und Energiekosten
    werden dauerhaft durch die Ev. Kirchengemeinde Auferstehung getragen. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 hat wieder tolle Vorhaben in 2020

    (Antrag, ANtworten)

    Wie viele Leute sind im Garten (normalerweise) aktiv?
    Neben den Vereinsmitgliedern sind auch deren PartnerInnen, Familienangehörige und Kinder aber auch WG- oder Haus-MitbewohnerInnen im Garten aktiv, die Zahl schwankt und ist von den konkreten Aktionen (Bau, Fest, Café etc.) abhängig. Auch einzelne Fördermitglieder (über die vergangen Jahre kontinuierlich: 2) unterstützen uns durch ihre Mitarbeit, z.B. in der VeKü (Vereins-Küche). Zu den offenen Familientreffs, die normalerweise wöchentlich stattfinden, kommen weitere Kinder in den Garten, um gemeinsam unter Anleitung ein Kinderbeet zu begärtnern. Die ebenfalls wöchentlich stattfindende Ausgabe von Gemüse der SolaWi VeGu zieht weitere Leute in den Garten, die den Raum in ihrem Sinne für die Zeit der Ausgabe gestalten. Für das Sonntagscafé werden manchmal auch Stammgäste aktiv und backen Kuchen etc. Vorträge und Workshops sollten dieses Jahr auch durch Mitglieder der NFJ Leipzig geplant und durchgeführt werden. Insgesamt sind es aber vor allem die verbindlich beigetretenen, die Veranstaltungen planen und umsetzen, die gärtnerische Infrastruktur erhalten und für den Eigenbedarf oder die VeKü gärtnern. Sobald es die Corona-Einschränkungen zulassen, möchte sich außerdem das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen zu einem monatlichen „Stammtisch“ mit rund 15 Teilnehmerinnen im Garten treffen und inhaltlichen Input zu entsprechenden Themen liefern.
    Einnahmenquellen
    Wir finanzieren die hohen Mietkosten für die private Fläche grundsätzlich zur Hälfte über Mitgliedsbeiträge und Pachtgebühren für private Beetflächen, sowie über Beiträge von Fördermitgliedern. Seit Sommer 2017 läuft zudem unsere Kampagne für „Quadratmeter-Pat*innen“, die für monatlich 4 Euro je 12 Qm Gemeinschaftsgarten symbolisch bepaten, uns also als DauerspenderInnen unterstützen. Einige PatInnnen haben gleich mehrere Qm-Pakete, einige sind uns persönlich bekannt und regelmäßige Besucherinnen, andere kennen wir gar nicht, freuen uns aber sehr über die Unterstützung. Seit Kampagnen-Start wurden rund ¾ aller symbolisch vorhandenen Qm verteilt.
    Für die Jahren 2019 und 2020 konnten wir außerdem auf einen städtischen Fördertopf für Gemeinschaftsgärten zugreifen, der einen Großteil unserer Fixkosten (Miete, Wasser, Versicherung) deckt. Für einzelne Projekte wie z.B. die Kooperation und Workshop-/Vortragsreihe mit der NJF Leipzig (Natur-Freunde-Jugend) konnten wir Projektförderung der Postcodelotterie erhalten, wovon z.B. das Lastenrad gekauft wurde.
    „Ausstellungsbeete“ Bei der Ausstellung handelt es sich um die gepflanzte Ausstellung „fruchtbare Erde?!“ nach dem Konzept der Gartenwerkstadt Marburg.
    Die Kosten für die Lizenz, sowie für einen Teil des Beschilderungs- und Informationsmaterials, und die Aufwandsentschädigung für die umsetzende Person, sind durch Fördermittel der Stadt Leipzig gedeckt. Die Ausstellung wird von Franziska Frentzel geplant, umgesetzt und betreut und derzeit so aufgebaut, dass sie nächstes Jahr einfach wiederholt werden kann. Denn leider ist für dieses Jahr nicht abschätzbar, wie viele Leute sie tatsächlich besuchen und ob Workshops stattfinden können, die auf sie Bezug nehmen sollten. Außerdem wurden die Kosten für die Workshops (ebenso wie für Saatgut/Jungpflanzen) aus dem Förderantrag bei der Stadt Leipzig gekürzt, weil sich
    (erfreulicherweise) sehr viele Gartenprojekte auf die dieses Jahr auslaufenden städtischen Mittel beworben haben.
    Die Ausstellungsbeete werden Gemeinschaftsbeete sein, die vom Gießdienst mit gegossen und von allen Vereinsmitgliedern, vorrangig den KöchInnen der VereinsKüche für eine entsprechende Verwendung, beerntet werden können.
    Die Workshops waren im Bereich Globales Lernen/Bildung für nachhaltige Entwicklung zu den Themen globale Landnutzung und Eigentumsverhältnisse (z.B. Stichwort Landgrabbing), zu Ernährungssouveränität und Lebensmittelverschwendung, sowie zu Klimawandel und industrieller Landnutzung, Insektenvielfalt etc. geplant und sollten sich an Jugendliche und Erwachsene richten. Die Teilnahme sollte kostenlos sein, ggf. mit einer Bitte um Spenden. Für die Verpflegung vor Ort (in unserer Außenküche) waren entsprechende Mittel beantragt, um ein in finanzieller Hinsicht barrierearmes Angebot machen zu können.
    Moorbeet
    Den Wasserverbrauch nicht unnötig zu steigern, etwa durch bewässerunsintensive Pflanzen, ist sinnvoll und wird in der Planung berücksichtigt. Die bereits vorhandenen Heidelbeerpflanzen haben im letzten Jahr trotz eher wenigem gießen (dadurch, dass sie an einem für den Schlauch unerreichbaren Ort standen wurden sie meistens vergessen zu gießen) wunderbar getragen. Dies lag wahrscheinlich an dem recht schattigen Standort und der konsequenten Mulchdecke aus Rindenmulch. Das Beet in dem das Moorbeet angelegt werden soll, liegt auch bis auf eine kleine Ecke im Halbschatten (wenn der Kirschbaum demnächst noch mehr Blätter hat, sogar ziemlich im Schatten). Die Verwendung von Platanenlaub ist hierbei ideal zum Mulchen, da es sauer verrottet. Die riesige Platane auf unserem Gartengelände hat nun eine Aufgabe bzw. wir eine super Möglichkeit deren Laub im Garten zu verwenden. Auch Rindenmulch könnte dafür ergänzend wieder in den Einsatz kommen. Alles in allem muss das Beet nach unserer Einschätzung nicht permanent feucht gehalten werden im Sinne von gießen, sondern lediglich ab und an gegossen (nicht mehr als andere mittelstark wasserbedürftige Pflanzen) und konsequent gemulcht werden um die Verdunstung zu verhindern. Insofern kann man es schon als selbstregulativ betrachten. Wenn der Ertrag oder die Pflanzengesundheit auf Grund von Trockenheit leiden sollte, würden wir auch eher andere Möglichkeiten versuchen (beispielsweise das Versickern nach unten versuchen zu verhindern, durch das Pflanzen in große nach unten weitgehend geschlossene Töpfe oder das Verlegen von Teichfolie (was eh manchmal empfohlen wird). Aktuell schätzen wir dies jedoch nicht als notwendig ein. Der Wasserverbrauch ist trotz des trockenen Sommers im letzten Jahr durch die Beschattung der Bäume und das Mulchen nicht angestiegen. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Flora in Berlin Zehlendorf gestartet

    (alerts)
    Radieschen ernten und Erdbeeren pflücken: Mitten im Ortskern Zehlendorf entsteht eine grüne Oase. Die Bürgerinitiative (BI) Zehlendorf hat gemeinsam mit Nachbarn das Projekt „Flora-Gemeinschaftsgarten“ gestartet.

    Der Eingang liegt etwas versteckt am Probst-Süßmilch-Weg, direkt an das Grundstück der Alten Dorfkirche anschließend. Ein schmaler Weg führt an einem Spielplatz vorbei auf eine rund 700 Quadratmeter große Fläche. Derzeit ist dort noch viel nackte Erde zu sehen, aber die Beete sind angelegt, und es zeigt sich erstes, junges Grün.

    „Links kommen wegen der Sonne Gemüsesorten hin, rechts eher Blumen und Kräuter“, erklärt Christian Küttner von der BI den Gestaltungsplan. In einer Ecke des Grundstücks soll künftig eine wilde Wiese wachsen, daneben wurden Bänke und Tische aus Paletten aufgebaut. „Wenn alles fertig ist, kann der Platz als offenes Klassenzimmer, als Treffpunkt und für Feste genutzt werden“, sagt Küttner. Davor soll auch noch ein Spalier mit Bohnen angelegt werden.

    An der Mauer zum Nachbargrundstück, neben Schuppen und Komposthaufen, wurden Beerensträucher gesetzt, am Zaum zum Spielplatz Sonnenblumen gepflanzt. In Hochbeeten wachsen üppige Erdbeerstauden und Minze. Eine Feuerstelle zum Grillen ist im Ausbau.

    Die ersten Bewohner des Gartens sind bereits da. An einem Baum ist ein Kasten befestigt, in den eine Meisenfamilie mit Jungvögeln eingezogen ist. „Eigentlich ist es ein Kasten für Stare, aber egal“, sagt Küttner. „Hotel Flora“ haben Kinder darauf gemalt. Sie waren auch die Namensgeber des Gartens.

    Entwürfe der Lenné-Schule

    umgesetzt

    Die Idee zum Garten entstand vor rund zwei Jahren. Damals begann der Förderverein der Alten Dorfkirche mit der Umgestaltung des verwilderten Kirchhofs, der in Zukunft zugänglich sein wird. Die dahinter liegende Brachfläche sollte als Gemeinschaftsgarten für Bienen, Urban-Gardening und Kita-Ackerprojekte entwickelt werden.

    Die BI entwarf eine Skizze und bildete eine Projektgruppe. Für die Nutzung des Grundstücks lag Ende 2018 ein positiver Bescheid des Stadtplanungsamtes vor. Im Sommer 2019 begann der Nutzungs- und Pachtvertrag mit dem Grundstücksamt. Dafür erhielt die BI eine finanzielle Unterstützung aus Fein-Mitteln (Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften). Weitere Ausgaben werden über Spenden auf das BI-Konto gemanagt.

    Im Winter 2018/2019 hatte eine Techniker-Klasse der Lenné-Gartenarbeitsschule das Gelände kartographiert und Gestaltungskonzepte entwickelt. „Es gab acht verschiedene Pläne für uns“, erzählt Küttner. „Wir haben uns eine Mischung daraus ausgesucht.“

    Erntedankfest im Oktober?

    Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass alles gedeiht. Anwohner Michael ist einer von denen, die nach der Arbeit kommen, um zum Beispiel die Gemüsebeete zu gießen. Dort wächst einiges: Kohl und Wirsing, Möhren und Kartoffeln, Zucchini und Radieschen. „Klar muss man etwas Freizeit investieren, aber man lernt wieder Dinge über den Garten, die man als Kind schon wusste“, erzählt Michael. Als Kind und Jugendlicher allerdings war das Gärtnern gar nichts für ihn. „Ich hatte für meinen Vater, der sich um unseren Garten kümmerte, damals wenig Verständnis.“ Auch Nachbarin Christiane ist regelmäßig zu Gast und nimmt Harke oder Schaufel in die Hand.

    Wenn später die Ernte ansteht, bekommen alle Hobbygärtner etwas ab, es kann auch getauscht werden. „Wir verkochen natürlich einiges“, sagt Christiane. Am besten bei einem Fest. Bis es soweit ist, kann es wegen der Corona-Krise noch etwas dauern. „Es wäre toll, im Oktober Erntedank zu feiern“, hofft Küttner.

    https://www.berliner-woche.de/zehlendorf/c-soziales/am-probst-suessmilch-weg-entsteht-der-flora-gemeinschaftsgarten_a273808 (mehr …)

  • IG in Amberg wird gefördert

    (alerts)
    Die Integration von Flüchtlingen kann ohne ehrenamtliches Engagement kaum gelingen. Mit seinem seit 2017 bestehenden Angebot will der Malteser-Hilfsdienst seinen Beitrag dazu leisten, dass das auch in Amberg funktioniert. Vor einem Jahr startete Ehrenamtskoordinatorin Astrid Knab hinter dem Fitness-Center des TV 1861 Amberg am Schanzl mit dem interkulturellen Garten, in dem zum Auftakt Perser den Beginn des Jahres 2631 ihrer Zeitrechnung feierten. Im Sommer 2019 folgte das erste Amberger Zuckerfest. Dabei ging es im Ramadan um das gemeinsame Fastenbrechen. Knab erinnert sich: „Bis in den Abend hinein saßen alle noch gemütlich am Lagerfeuer mit Stockbrot und bei Lagerfeuermusik zusammen.“

    Knapp 30 000 Euro
    Damit es Begegnungen wie diese auch weiterhin geben kann, sind die Malteser, die für die Kosten aufkommen, die trotz des ehrenamtlichen Engagements entstehen, auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für das Projekt, das in die bundesweite Initiative „Hand in Hand“ des Hilfsdienstes eingebettet ist, hatte die Organisation einen Förderantrag gestellt. Nun hat die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), dem CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Karl mitgeteilt, dass das Projekt in Amberg mit knapp 30 000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 unterstützt wird.
    Rund 50 FlüchtlingeSehr zur Freude von Gregor Schaaf-Schuchardt, dem Diözesangeschäftsführer des Malteser-Hilfsdiensts in Regensburg. Das Geld, so teilt er in einer Presse-Info mit, erleichtere die Finanzierung einer Halbtagsstelle, um die Freiwilligenarbeit in Amberg zu koordinieren. Damit ist die Zukunft des interkulturellen Gartens laut Astrid Knab vorerst gesichert. Seit 2017 versucht sie mit etwa 30 Freiwilligen, rund 50 Flüchtlingen das Ankommen und Einleben in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern. Zwar hat die Corona-Pandemie auch den interkultureller Garten ausgebremst (Knab: „Heuer ist noch nichts geschehen“), aber sobald sich die Lage bessert, sollen begonnene und angedachte Vorhaben wieder aufgenommen werden. Für Knab ist das ein Muss, denn oft säßen Flüchtlinge in ihren Unterkünften aufeinander und hätten kaum eine Möglichkeit, sich sinnvoll in freier Natur zu betätigen. In dem Garten sind auch ein Kunst- und Kochtreff sowie ein Begegnungs-Café untergebracht.

    Derzeit Zwangspause
    Ins Wasser fallen müssen laut Knab vorläufig Aktivitäten der Tanzgruppe und große Teile des Sommerprogramms, wie eine Kleidertauschbörse und ein interreligiöses Fest. Aber aufgeschoben sei nicht aufgehoben. Zumal nun die Finanzierung zumindest für zwei Jahre gesichert ist.

    https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/interkultureller-garten-amberg-zukunft-gesichert-id3030171.html


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  • Umzug Querbeet Leipzig

    (NL)

    Wir verlassen den größeren Teil des Grundstücks auf der Neustädter Straße. Es wurde im Herbst für eine knappe Million Euro vom Eigentümer zum Verkauf freigegeben…

    Wie auch schon 2013 heißt das: Pflanzen und Bauwagen umsiedeln, Bar und Gewächshaus zerdeppern, duzende Blumenkübel und Geräte mit Lastenrädern herumfahren, hinein ins Ungewisse.

    Zum Glück können wir weiter als grüne Oase im Viertel aktiv sein. Diese Saison werden wir eine 4. Fläche co-begärtnern: Auf der Ludwigstraße, Höhe Nr. 59, können Sie und natürlich auch Du gern mal durch den Zaun des Ludwigs-Garten luken, wenn die Stadtpflanzer, QBlerInnen und Nachbarn einträchtig-vereinzelt graben & scharren.

    Mitgärtnern ist auch jetzt erwünscht. Wir treffen uns in 2er-Gruppen und kommunizieren online. 


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  • GG verbunden mit SoLaWi

    (ANtworten/ANtrag)

    • Wie groß ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens und wie groß ist der essbare Garten?

    Der Essbare Garten hat eine Fläche von ca. 2000-2500 m² und der Gemeinschaftsgarten von ca. 188 m²

    • Der Gemeinschaftsgarten ist Teil des essbaren Gartens? Ja
    • ·Zahlen Sie Pacht für die Fläche? Ist die Nutzung befristet?

    Die Nutzung ist unbefristet. Eine Kooperationsvereinbarung bzw. Nutzungsvertrag des Miteinander e.V. mit dem Sonnenhof ist gerade noch in Arbeit. Wir planen zumindest eine Aufwandsentschädigung für Wasserkosten etc. zu bezahlen, eine Pacht ist noch nicht besprochen worden.

    • Wer kümmert sich um den essbaren Garten und was genau passiert dort? Ist das ein Projekt, bei dem alle einfach ernten können, auch wenn sie nicht mitgärtnern oder ist es eher ein Schaugartenprojekt?

    Um den Essbaren Garten kümmert sich vor allem Theresa Biermann gemeinsam mit Emely Stolle vom Sonnenhof, der es aber wichtig ist, andere Menschen darin einzubeziehen. Sie organisiert z.B. immer Arbeitseinsätze und bezieht andere Menschen aus ehrenamtlichen Gruppen und AGs der SoLaWi mit ein. Der Essbare Garten ist eine Aufwertung des Sonnenhofes, er macht das Gelände attraktiver und dient als Anschauungsobjekt für verschiedene Naturschutzthemen. Hier werden verschiedene Strukturen wie eine Totholzhecke, Blühstreifen oder eben der Gemeinschaftsgarten entwickelt, sowie das Gelände unter Permakulturaspekten gestaltet (z.B. Pflanzen von Bäumen u.a. Gehölzen, Anlegen von Teichen). Dies kann durch Besuchergruppen somit vermittelt werden. Z.B. kommen immer wieder Schulklassen, für welche auch ein naturnaher Spielbereich im Essbaren Garten angelegt wird. Außerdemdem kommen normalerweise regelmäßig jeden Monat die MItglieder der SoLaWi und Interessierte zum Hoftag. Der Garten dient also über Führungen oder auch die Seminare von Frau Biermann zur praktischen Umweltbildung. Wie schon erwähnt, können Beete des Gemeinschaftsgartens unter Absprache auch hierfür mit genutzt werden. Der Essbare Garten ist also beides: Ein Schaugarten, um wie gesagt, die ökologischen Prinzipien sichtbar und damit vermittelbar zu machen. Zum anderen auch ein Gartenprojekt, in dem die Beteiligten im Gemeinschaftsgarten den eigenen Ertrag auch ernten dürfen. Wir haben besprochen, dass nicht jeder im Gemeinschaftsgarten einfach ernten darf, aber jeder für ein Beet Verantwortliche kann an unserer Mitteilungstafel anschreiben, was wo genau auch für andere geerntet werden darf. Im Miteinander e.V. gibt es auch das Bestreben einen gemeinsamen Mittagstisch zu haben. Um dafür zu kochen, darf auf bestimmten Beeten auch mitgeerntet werden. Im restlichen Essbaren Garten dürfen Besucher kosten und naschen, z.B. Beeren, Kräuter etc., aber nicht für den eigenen Bedarf zum Mitnehmen ernten, weil die Erträge allen Besuchern zur Verfügung stehen sollen.

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten in diesen essbaren Garten eingebettet? Wie sind die verschiedenen Nutzungen für Interessierte erkennbar?

    Ja, der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt, eine Struktur im Essbaren Garten. Es sind noch Tafeln geplant, die genau erklären, was der Gemeinschaftsgarten ist, und die direkt am Eingang stehen sollen. Er dient als Anschauungsobjekt und zur Weitergabe von ökologischer Gartenkultur. Wir wollen im Garten gemeinsam lernen, nicht nur die Permakulturprinzipien sondern auch alte Gartentechniken und die Verarbeitung des Gemüses.

    • Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen und wie viele Menschen sind dabei, die nicht aus der sozial-ökologischen Lebensgemeinschaft kommen? Zur Zeit sind wir fünf Erwachsene und drei Kinder. Momentan sind alle Gärtnerinnen in der Lebensgemeinschaft oder damit verbunden. Die Lebensgemeinschaft ist aber auch noch keine geschlossene, festgefügte Gruppe, sondern im Aufbau und offen für neue Menschen und Ideen.
    • Wie wird der Gemeinschaftsgarten beworben? Wo erfahre ich, dass und wie ich mitmachen/mitgärtnern kann?

    Unsere Werbung ist noch im Aufbau. Durch persönliche Ansprache aber auch durch die Solidarische Landwirtschaft erfährt man vom Garten. Diese wirbt auch in den Hoftagen oder in den Rundmails für den Essbaren Garten, informiert dadurch über entstandene Strukturen, wie auch den Gemeinschaftsgarten. In der Coronazeit hatte die Solawi eine Hofführung gefilmt und bei Youtube veröffentlicht, in dem auch der Gemeinschaftsgarten gezeigt wird. Sie können sich den Link gerne ansehen.  https://www.youtube.com/watch?v=LqsT9-CDppM&feature=youtu  Auch über den Miteinander e.V. können Sie von uns erfahren.

    • Wie viele Menschen könnten mitgärtnern? Bis zu 20 Menschen; dazu kann der Gemeinschaftsgarten um weitere Flächen im Essbaren Garten erweitert werden. Es ist von Seiten des Sonnenhofes angedacht, eine weitere angrenzende Fläche mit ca. 300 qm aus der Nutzung zu nehmen und dem Essbaren Garten anzugliedern.
    • Und wie dann mitentscheiden?

    Wir treffen uns bei einem 14-tägigen Gartenplenum, in dem per Konsens entschieden wird.

    • ·Wie offen ist die Gruppe für Impulse von außen?

    Unsere Gruppe ist sehr offen und tolerant, solange die ökologischen, sozialen und Permakultur- Werte auch berücksichtigt werden. Es liegt uns ja genau dies am Herzen, andere mit einzubeziehen und die ökologischen Werte weiterzugeben.

    • Sind die sechs Beete, die es derzeit gibt, individuelle Beete? Gibt es auch gemeinschaftliche Beete/Bereiche?

    Der Gemeinschaftsgarten ist ein Mandalagarten mit 17 individuellen Beeten, die aber gemeinschaftlich genutzt und nach einem gemeinsamen Anbauplan bewirtschaftet werden können. Es gibt Einzelne, aber auch Gartentandems und ein gemeinsames Kräuterbeet, was von allen bewirtschaftet wird, sowie ein gemeinsames „Zentrum“. Um die Wege und die Beetvorbereitung im Frühling bzw. für den Winter kümmern wir uns gemeinsam.

    • Was genau bedeutet, dass der Garten Hingucker ist und so der Sonnenhof näher kennengelernt werden kann?

    Durch die Mandalaform, und dass er direkt am Weg und Eingang der Hauptanbaufläche des Sonnenhofes liegt. Er ist sehr gut begehbar und liegt direkt an der Verkaufshütte und am Friedhofsparkplatz des Dorfes, wodurch auch ein Publikumsverkehr da ist. Hier können die Besucher die Werte des Sonnenhofes/ der Solawi auf kleinerer Fläche direkt sehen, wie das Mulchen und Bodenaufbau. Diese Prinzipien stimmen im Garten und auf dem Feld überein, wobei sie im kleineren Maßstab für Laien oft anschaulicher darstellbar sind.

    • Wozu wird eine Sense gebraucht?

    Zum Ernten der Gründüngung, die wir vom Feld der Solawi als Mulchmaterial für unsere Beete nutzen dürfen, sowie zum Mähen für die umgebenden Grasflächen.

    · Wie werden die geplanten Kurse ablaufen, für wen sind diese und gibt es dafür dann extra Flächen/Beete etc. im Gemeinschaftsgarten?

        Kurse werden einerseits über die Naturschutzakademie angeboten, andererseits perspektivisch auch über die Permakultur-Akademie. Diese Kurse sind für alle Interessierten offen. Dabei gibt es immer einen Theorieteil (zu         Prinzipien der Permakultur, Klimaschutz im Garten etc.) und einen Praxisteil mit einer Mitmachaktion. Außerdem gibt es immer wieder Anfragen von Gruppen (sowohl Kinder als auch Erwachsene, z.B. Schulklassen, Gartenbauvereine etc.) für Hofbesuche. Diese Gruppen könnten auch durch den Essbaren Garten geführt werden, um ihnen eine praktische Permakultur-Gestaltung und Gärtnern unter Klimaschutz-Aspekten zu zeigen. Der Essbare Garten wird somit auch zu einem Bestandteil des Bildungsprogramms des Sonnenhofes, das in Aufbau ist. Der Gemeinschaftsgarten als Teil vom Essbaren Garten wäre dann natürlich auch für viele interessant, aber ist nicht der Kursort und hat eine untergeordnete Rolle, denn er ist ja in erster Linie für die MitgärntnerInnen des Gartens gedacht. Für die Kurse gibt es extra Flächen im Bereich des Essbaren Gartens. Der Gemeinschaftsgarten dient eher als Anschauungsobjekt für biologisches Gärtnern und unter Umständen (nach Absprache mit den GärtnerInnen) können einzelne Beete auch mal mit TeilnehmerInnen von Kursen bepflanzt werden. Neben dem Gemeinschaftsgarten soll in einem Kurs eine Kräuterspirale entstehen.

    • Wie beteiligt sich die Hessische Naturschutzakademie an den Kosten?Die Naturschutzakademie beteiligt sich nicht an Sach- und Materialkosten. Sie zahlt ein Honorar für die ReferentInnen und übernimmt die Bewerbung der Kurse. Der Essbare Garten wird somit quasi ein externer Seminarort für die Naturschutzakademie.
    • Wie kann ein Schuppen derzeit unter den geltenden Coronaeinschränkungen gemeinschaftlich gebaut werden und wer würde den Schuppen bauen?

    Wir alle möchten in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Mundschutz und genügend Abstand und unseren eigenen Werkzeugen, wie Akkubohrer, den Schuppen bauen. Damit es nicht zu viele Menschen werden, werden wir in kleinen Gruppen, z.B. nur zu zweit, arbeiten.

    • Wie weit ist die Verkaufshütte vom Garten entfernt?

    Die Verkaufshütte befindet sich direkt neben dem Gemeinschaftsgarten und wird nur durch einen breiten Weg von ihm getrennt. Direkt an der Verkaufshütte soll der Geräteschuppen angebracht werden. Es soll ein Dach mit abschließbaren Gitter entstehen, um die Gartengeräte vor dem Wetter und Diebstahl zu schützen. In der Verkaushütte werden in den Sommermonaten Überschüsse der SoLaWi als Ab-Feld-Verkauf verkauft.


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  • weltchen ausgezeichnet

    Der Gemeinschaftsgarten „weltchen“ in Mickten ist als Projekt der „UN-Dekade biologischen Vielfalt“ im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet worden.
    Mehr Infos: https://pieschen-aktuell.de/2020/auszeichnung-der-deutsche-umwelthilfe-fuer-gemeinschaftsgarten-weltchen/ (mehr …)