Kategorie: Urbane Gärten

  • Berlin: 2ter Workshop zu Planungsrecht

    Werkstatt II – Planungsrecht durch die Gemeinschaftsgartenbrille: am Sonntag, den 21. September 2025, 14.30 bis 17.30 Uhr

    Nachdem wir uns im März in Werkstatt I gemeinsam durch Grundlagen und Dickichte der Berliner Verwaltungsorganisation bis hin zu konkreten Ansprechpersonen gewuselt haben, gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter, um uns unerschrocken und mit mehr Know-how für die Verteidigung unserer Gärten und die Schaffung neuer Berliner Gemeinschaftsgärten einsetzen zu können. Diesmal gibt es geballten Input zu Grundlagen des Planungsrechts (Flächennutzungsplan, Bebauungspläne & Co) mit dem Fokus darauf, warum und wann das für uns als Gartenaktivist:innen wichtig und hilfreich sein kann zu wissen. (mehr …)

  • Dresden: Palais-Garten gärtnert noch nicht

    Besuch)
    Das gemeinschaftliche Gärtnern ist noch nicht wieder losgegangen, der Garten ist noch nicht weiter ausgebaut worden (seit unserer Förderung). Die Gründe: das Palais-Café ist noch nicht wieder besetzt. Sie haben zwar die „VG“ (?) im Boot, aber die haben derzeit kein Personal dafür. Das Café wird weiter ein Projekt des Muesums sein, da sie es sonst gar nicht machen könnten (Denkmal- und Hygieneschutz etc.). Die Räumlichkeiten sind zwar nicht klein, aber es gibt nur wenig Kühlmöglichkeiten und auch nicht viel, um Kuchen zu backen etc. Die Besucher*innen mussten bisher immer viel Zeit mitbringen, eine kommunikative Aufgaben, die die Vorgänger*innen gut gemeistert haben. Im Cafße wurden die Produkte aus dem Garten verarbeitet.

    Der Eintritt in das Museum ist nicht mehr frei, es ist weniger im Haus los.
    Sie haben nicht mehr ein so großes Angebot an Veranstaltungen und Events

    Der Garten wurde 2019 wurde eine Sonderausstellung zur „Erfindung der Zukunft“ gebaut (als Projekt, auch das ging nur so)
    . Die Ausstellung hat sich an junge Menschen gerichtet, es ging um Klima, Nachhaltigkeit, grüne Stadt. Der Garten war ein Ausstellungsraum, hier fand das „essbare Museum“ statt.
    Inzwischen haben sie weniger Gemüse/Essbares, dafür mehr für Insekten. Donnerstags kommt ein Gärtern, der sich kümmert, mak könnte auch mitgärtnern, aber das erschließt sich (noch) nicht. Über eine andere Stiftung hat Frau Vincent Honorargelder akquirieren können, es sollen Kooperationsprojekte mit Schulen aus der Johannstadt laufen. Mit ihnen werden neue Beete gebaut, die sie dann auch betreuen werden.
    Sie hatten auch mal einen Wurmkompost, doch starben die Würmer immer. Das System hat eine Frau (von Ufer-Projekten) nun überarbeitet und es werden kleine Wurmbehälter direkt in die Beete eingesetzt.
    Am 30.10. macht die Senkenbachstiftung eine Ausstellung zu Insekten, der Palais-Garten soll da auch eine Rolle spielen.

    In Neustadt wohnt wohl eine große vietnamesische Community. Der Künstler, der bei der letzten Documenta den vietnamesischen Garten gestaltet hat, ist im Palais-Garten dabei, bzw angegliedert. Zunächst stand sein Kunstwerk (viele Hochbeete mit Wasserfenchel) an der dem Garten gegenüber liegenden Wand, doch wurde das Werk dann gleich von Aufbauten für Kuturveranstaltungen überragt. So kam das Kunstwerk ans Kopfenede des Gartens. Bislang wurde der Wasserfenchel auch geerntet und verarbeitet, z.B. bei Karakoke mit Essen. Dieses Jahr wuchs er nicht so gut. Sie hatten auch überlegt, Beete vors Haus zu stellen, doch das ging wegen Denkmal- Brand- und anderen Schutzen nicht.
    Die vietnamesische Community soll stärker einbezogen werden und andere Gemüse anbauen können. (mehr …)

  • Dresden: Internationale Gärten

    Die IG Dresden haben nach dem Umzug vor einigen Jahren viel Fläche dazu gewonnen. Es sind 120 Gärtner*innen und in etwa 68 Beete. Sie wollen die Beete zu einem Dritten Geflüchteten, Migrant*innen und Deutschen geben. Derzeit ist die meiste Nachfrage bei Deutschen. Es gibt hauptsächlich individuelle Beete, doch auch einiges Gemeinschaftliches. Ein Imker nutzt den Garten auch. Sie haben eine Außenküche, einen großen Container, einen Brunnen mit Pumpe für die Wasserversorgung, einen großen Kompost, einen Grillbereich, einen Bereich, an dem Workshop stattfinden können.
    Es sind auch chinesische Gärtner*innen dabei, deren Gemüse leider oft schon geklaut wurde. Neulich hat ein Anwohner nachts fünf Taschenlampen gesichtet..Es wird schon eine Menge geklaut. Der Garten ist umzäunt, das Tor aber offen.
    Der Mitgliedsbeitrag ist 25 Euro p.a. , es gibt aber auch einen reduzierten Satz. Dazu kommt ein Betrag fürs Beet, der sich nach dem Einkommen richtet.

    Anke vom Vorstand beklagt, dass sich nur wenige für Gemeinschaftsaktivitäten interessieren oder sich einsetzen. Müll wird auch nicht immer mitgenommen. Es gibt AGS zu Kompost, dem Gartengeräteschuppen, den Blumen und für die Rosen usw.

    Das Kompostklo wird von vielen genutzt, die vollen Eimer leeren sie auf den Sträuchern aus und lassen es da verrotten.
    Jede*r kann Experimente im Garten vorschlagen und machen, so macht ein ghanaischer Wissenschaftler ein Kompost-Experiment, um das optimale Komposterzeugnis zu bekommen. Das Konzentrat will er dann verkaufen.

    Interessant auch ein Konflikt mit der Nachbarschaft/zwischen arabischen Frauen und deutschen Frauen. Die arabischen Frauen haben die Weinblätter geerntet, die deutschen Frauen waren entsetzt, da dann ihrer Kenntnis nach die Trauben nicht mehr richtig wachsen. Es gab eine Vermittlung, beide Seiten lernen viel über Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Teile einer Weinpflanze. Inzwischen bauen die Familien Wein auch direkt af ihren Parzellen an.

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  • IG Coswig will mehr Begegnungsort werden

    Eine Gärtnerin aus dem Garten in Coswig war beim Workshop „Farben aus Pflanzen“ in Dresden dabei. Sie erzählte, dass es im Garten viel zu viel um Anbau auf Ertrag geht. Der Garten ist groß, die Gruppe nicht so sehr und es ist recht anstrengend. Das, was sie anbauen, wird zu einem großen Teil verkauft, um den Garten zu sichern. Frau Obst und wohl auch die Schatzmeisterin leben wohl vom Garten/haben da Stellen? Gabi, die beim Workshop war, wollte nicht mehr „Sklave des Gartens“ sein und hat sich in die Bienenhaltung eingearbeitet. Sie haben 7 Völker, auch der Honig wird verkauft. 

    Gabi und andere haben Feste und Treffen im Garten organisiert. Sie finden, dass der Garten sich noch viel mehr zu einem Begegnungsort entwicklen muss und nicht nur angebaut werden sollte, sonst ist die Bedeutung des Gartens eher „ihr seid ja doch ein Kleingarten mit Ertragsabsicht“. Ein Stück des Gartens musste schon abgegegen werden, da ein radweg durchgeführt wurde.

    Es sind nun aber schon Kindergruppen dabei und die Tagespflege nutzt den Garten, ebenso wie die Demenzpflege. Für eine Ganztagesschule gibt es ein wöchentliches Angebot, es gibt Feste und Märkte – und es kommen immer mehr Leute in den Garten.

    In einem Museum gab es eine Ausstellung zu „Esskulturen ím Mittelalter“, im Garten haben sie dazu dann Kräuterwanderungen mit Imbiss angeboten, da kamen 2x 30 Leute.

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  • Dresden: Stadtgarten im Alaunpark kämpft mit kaputten Brunnen

    (Besuch)
    Der Stadtgarten ist mitten im Park, die Initiator*innen haben die Fläche gepachtet und Beerenstauden drum herum angepflanzt. Inzwischen ist der Garten gut umwachsen und damit auch trotz der Lage etwas geschützt. Die Ansprechpartner*innen wissen gar nicht, wer alles im Garten dabei ist, da das sehr unterschiedlich ist. Es kommen Familien, die einfach gießen wollen, Gruppen, die den Garten besichten wollen und auch was tun wollen, Einzelpersonen, die nur die Früchte der Stauden und Büsche erneten wollen und auf gar keinen Fall mit auf eine Infoliste wollen, Obdachlose übernachten ab und an, andere sitzen und gießen die Pflanzen mit. Tomaten und andere fast reife Früchte im Garten werden immer sofort abgeerntet. Und es gibt eine Gruppe, die Tomatensetzlinge zieht etc.

    Wer will, schnapt sich eins der offen zugänglichen Gartengeräte, ab und kommt was weg, aber selten. Vandalismus gibt es wohl nicht.
    Die Pumpe/Brunnen ist schon zum dritten Mal kaputt, nun muss sie ausgewechselt werden. Dafür gibt es eine Spendenkampagne, da sind schon so 600 – 700 Euro zusammen gekommen. Spendenaufrufe sind in den anderen Gärten des Trägers, in angrenzenden Cafés usw.
    Regenwasser ernten sie (noch) nicht. Sie haben auch nur eine sehr kleine Dachfläche.
    Geld von der Stadt erwarten sie nicht, da nehmen sie eher Kürzungen wahr.

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  • Dresden: Strieskanne hat wenig Kontakt mit Nachbarschaft

    Die Strieskanne musste vor 5 Jahren umziehen, von einer ganz öffentlichen Fläche nun auf eine umzäunte, recht versteckte Fläche. Die liegt hinter einer Kita, im Zaun wurde eine Tür zum GG eingebaut. Die Venovia (?) Wohnungsbaugesellschaft hat ein großes Beet für die Kita dort eingerichtet. Das Beet darf nur die Kita nutzen, der Hausmeister der Kita gießt auch nur dieses Beet. Als mal eine Gärtnerin in diesem Beet (ich glaube das einzige, bei dem direkt in der Erde gegärtert wird, hier wurde der Boden ausgetauscht) was gepflanzt und das dann beerntet hat, gab es große Aufregung. Direkte Anwohner*innen sind nicht dabei, der Garten wird musstrauisch beäugt. Die Gruppe vermutet, dass sie als linke, alternative Gruppe gesehen werden. Sie machen allen gemeinschaftlich, haben einiges für Insekten (auch das wurde direkt in die Erde gepflanzt), Hochbeete, die teiweise auseinander fallen, einige Häuschen. Wasser bekommen sie nur über Regenwasser, das sie überall, wo möglich sammeln. Gegenüber gibt es große Häuser, sie haben noch nicht rausgefunden, wen sie da ansprechen könnten.

    Die aktive Gruppe ist 8 – 10 Leute groß, es kamen dieses Jahr auch zwei dazu. Ein Schild gibt es gerade nicht, sie wollten das alte Logo so umarbeiten, dass es auch digital nutzbar ist – und das wurde dann nicht gemacht und ohne Logo wollten sie kein Schild aufstellen.

    Was ihnen fehlt ist ein Kompostklo, was sie einfach bauen wollen. Sie sind einer der Ufer-Projekte-Gärten. Diese treffen sich beim Gartentreff „Orgegano“ und letztes Mal lief der Austausch zu Komposttoiletten und was mit den Fäzes gemacht wird.

    Die Fläche was versiegelt, drunter ist ein großer, leerer Öltank. Ein paar Platten wurden entfernt.

    Sie haben einen Container mit großen Fenstern, durch den Umzug hat sich einiges verzogen, so dass der nicht richtig nutzbar ist.
    Sie wollen mal bei den OWs und ggf. auf nebenan.de nach Expertise und Lust zum Helfen fragen.

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  • Frankfurt/Main: GGs Teil der Spätsommerschau im Palmengarten

    (alerts)

    Spätsommerschau im Palmengarten mit Spätsommerfest am 13. und 14. September

    Gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt wird immer beliebter. In seiner Spätsommerschau von Donnerstag, 11. September, bis Sonntag, 5. Oktober, widmet sich der Palmengarten dem Urban Gardening und stellt drei Gemeinschaftsgärten aus Frankfurt und Umgebung vor.
     
    „Die Spätsommerschau zeigt, mit welchem Reichtum uns diese Jahreszeit beschenkt. Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten sind dabei weit mehr als Orte der Ernte. Sie sind Orte des Lernens, der Begegnung und der Solidarität. So wächst ein Frankfurt, das grüner, vielfältiger und klimaresilienter wird“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Unsere Stadtgesellschaft profitiert enorm von solchen Orten der Begegnung – umso schöner, dass Besucher:innen des Palmengartens sie in der Spätsommerschau und beim Spätsommerfest erleben können.“
     
    Auf Schautafeln in der Galerie am Palmenhaus präsentieren sich die GemüseheldInnen Frankfurt, die Interkontinentalen Gärten aus Offenbach und der Neue Frankfurter Garten. Die Garten-Gemeinschaften berichten unter anderem davon, wie sie Städte essbar machen, im Garten die Vielfalt der eigenen Stadt abbilden und allen Altersgruppen die Natur näherbringen.
     
    „Mit ihrem ökologischen und sozialen Engagement sind urbane Gemeinschaftsgärten echte Gärten der Zukunft“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. „Wir sind gespannt auf den Austausch zwischen unseren Gärten und mit dem Gartenpublikum, das beim Spätsommerfest Gelegenheit hat, Vertreter:innen der Gemeinschaftsgärten persönlich kennenzulernen.“
     
    Auch gestalterisch knüpft die Spätsommerschau an einen üppigen Zier- und Gemüsegarten an. Zwischen allerlei Blattschmuck-Pflanzen gibt es viel Essbares zu entdecken – von verschiedenen Paprikaarten über Mangold und roten Grünkohl bis zu Feigen. „Wir wollen diese Jahreszeit in ihrer ganzen Farbenpracht zeigen“, sagt Dominik Heukemes, der die Spätsommerschau gemeinsam mit seinem Team gestaltet hat und dazu ermuntert, immer wieder mal in der Galerie vorbeizuschauen: „Wegen der langen Dauer der Schau werden wir zwischendurch einige Pflanzen austauschen, sodass sich die Gestaltung mit der Zeit verändert und fließend vom Spätsommer in den Herbst übergeht.“ […]

    https://frankfurt.de/de-de/aktuelle-meldung/Meldungen/Urbanes-Gaertnern—modische-Pop-Ups-und-schmuckes-Gemuese/

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  • Stuttgart: Stadtacker ausgezeichnet

    (Insta)

    LEA-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung 2025

    ???? 22.07.2025 – Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeichnete im Neuen Schloss, Stuttgart vor 350 Gästen nominiertes LBG-Projekt aus. Projektbeteiligte: LBG, Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) und Stadtacker Wagenhallen e.V.

    ????️Unser Kooperationsprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT), als eine Umfrage von Studenten deutlich machte, dass viele Mieter aus dem Quartier einen Gemeinschaftsgarten betreiben und so ihr Wohnumfeld aktiv gestalten möchten.

    ???? Da wir als Genossenschaft Gemeinschaft in nachbarschaftlicher Umgebung fördern möchten, prüften wir die Umsetzbarkeit der Idee und fanden in einem Innenhof in Stuttgart Nord, umgeben von LBG-Mietwohnungen, einer Spielwiese und Sitzgelegenheiten, einen geeigneten Platz.

    Bevor die Arbeiten begannen, trafen sich alle interessierten Mieter vor Ort, um ihre Wünsche für einen Garten, den sie gemeinsam hegen und pflegen möchten, einzubringen. Der Stadtacker Wagenhallen e.V. unterstützte hierbei als wichtiger Kooperationspartner mit Tatkraft und Expertise während der gesamten Projektzeit. Nach vielen gemeinsamen Stunden fand am 15.10.2024 das Erntedankfest des Projekts „Grüne Knolle“ – Urban Gardening, statt, bei dem die LBG-Bewohner mit den Projektbeteiligten die Ernte ihrer diesjährigen Gartensaison präsentierten. In einer entspannten Atmosphäre konnten frische Salate, Kräuter und verschiedene selbstgemachte Köstlichkeiten verkostet werden.

    Das Projekt „Gemeinschaftsgärtnern“ hat sich als Vorzeigebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung in Stuttgart-Nord etabliert und stärkt durch gemeinsames Engagement den Zusammenhalt im Stadtteil.

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  • Schwerin: Lehmofenprojekt im Grünen Klassenzimmer noch nicht abgeschlossen

    In diesem Sommer 2025 haben wir einige Wochen Arbeitsaktivitäten in den Bau der teilgeförderten Überdachung unseres Lehmbackofens gesteckt.

    Im Anhang schicke ich Dir ein Foto zu aktuellen Stand denn wir sind noch nicht ganz fertig geworden wie wir es dieses Jahr eigentlich vor hatten.

    Im/Ab Frühjahr 2026 folgt noch der Durchbruch des Ofenrohrs sowie anschließend dann noch die Vertäfelung der Dachfläche mit Schieferplatten.

    Eine kommunale Unterstützung hier in Schwerin beschränkt sich aktuell noch immer alleinig auf das indirekte zur Verfügung stellen unseres „Werkhofes“ zur Betreuung unseres „Grünen Klassenzimmer“.
    Ansonsten werden wir in Ruhe gelassen – was auch schon eine Hilfe ist bei den derzeitigen personellen Besetzungen in Teilen der Stadtverwaltung.
    Wir sind weiterhin damit zufrieden, ein alternatives Bildungsangebot leisten zu können in relativer Unabhängigkeit von den üblichen Entwicklungen insbesondere auf einer doch eher inhaltsfernen, touristischen Ebene.

    Übrigens ist unsere „WurmWanderKiste“ großartig geworden und derzeitig erfreuen wir uns u.a. an einem neu eingerichteten Moorbeet am Naturgartenteich

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  • Stuttgart: neue Fläche für 20 – 25 Jahre für Stadtacker

    (Tel)

    Das Projekt muss wohl 2027 umziehen, die neue Fläche ist mit auf dem Areal. Der Verein bekommt das wohl 1300m² große Grundstück voraussichlich für 20 – 25 Jahre. Die Fläche ist eine Fläche für Kleingärten, die Gruppe klärt mit den Verantwortlichen der Stadt ab, dass im Vertrag klar geregelt wird, dass die Fläche dann auch für den GG ist/bleibt.
    Außerdem bekommen sie weitere zwei oder drei kleinere Flächen („Flächenlose“), um dort essbare Stadt Projekte aufzubauen und zu pflegen. Hierzu sind sie noch in Verhandlungen bzgl. Geld für diese Pflege und hoffen, damit eine Stelle finanzieren zu können.

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  • Neuss: Gruppe wartet auf Loslegen auf IGA Gelände

    Mittlerweile gibt es eine Gruppe von 10 Leuten, die alle mit Ungeduld darauf warten, in den Garten zu gehen, den wir gemeinsam geplant haben. Aber wie das so ist bei Landesgartenschauen verzögert sich alles. 

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  • Hamburg: Heilgarten ist eröffnet

    Willkommen

    Die Fläche hat die Stadt vorbereitet, der Verein muss 12.000 Euro p.a. zahlen.
    Sie vremieten die Räumlichkeiten/Flächen, es finden Kurse statt. Sport/Bewegung, Biodiversität und gärtnern (Heilpflanzen, kleiner Waldgarten) werden hier verbunden.
    Innovativ: „Wald-Worker“: Co-Working Space, derfor free nutzbar ist, dafür muss man Besucher*innen reinlassen.
    Es gibt viel Interesse, sie brauchen nun eine Sruktur vor Ort, um dem gerecht zu werden und sind auf der Suche nach Gelder und Kooperationen. Als ersten Schritt denken sie an FÖJ.

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  • Freiburg: „Plumps und gut“ – Wissen zu Kompostklos

    Trockentoiletten – ökologisch, praktisch, hygienisch. 

    Als vorläufiges Finale unserer Bildungsreihe „Zu schade für die Schüssel. Wie wir unsere Nährstoffe wieder in den Boden bringen“ laden wir alle Interessierten noch einmal herzlich ein:

    Für eine spannende Exkursion rund um das Thema nachhaltige Sanitärsysteme verlassen wir Freiburg am 27. September ab 12.30h, und besuchen einen Berater und Anbieter moderner Trockentoiletten-Lösungen im Ortsteil Schwärzenbach bei Titisee-Neustadt.

    Gemeinsam tauchen wir ein in die Welt der fäkalienfreien Abwasserlösungen und beschäftigen uns mit:

    * Grundlagen der Fäkalienbehandlung

    * Handhabung und Pflege von Komposttoiletten

    * Überblick über Vor-und Nachteile verschiedener Toiletten-Systeme 

    * Verschiedene Einstreuarten für Trockentoiletten

    * Praktische Tipps aus der Beratungspraxis

    Die Teilnahme ist kostenlos (mehr …)

  • Stuttgart: Stadtacker muss umziehen

    Wir sind am Stadftacker in Stuttgart gerade dabei alles rückzubauen und uns auf den bevorstehenden Umzug zu konzentrieren. Wir bekommen auch wieder eine Fläche von der Stadt, aber nicht die Gleiche auf der wir sind. Das ist alles gar nicht so einfach, Liegenschaftsamt und Gartenbauamt und Kleingartenanlage-Zuständige und alle möglichen Leute sind da drin. (mehr …)

  • Dresden: Gärtje-Fläche ungewiss

    der Stand ist, dass es weiter ungewiss ist. Faktisch ist Ende des Jahres Schluss, da kein neuer Vertrag für das Gelände ausgestellt wird. Aktuell sind wir in der Aushandlung mit der Stadt um ein alternatives Grundstück, die Lage ist aufgrund nur weniger existierender Flächen aber eher schlecht. Eine Alternative könnte noch sein in einem neu entstandenem Garten der Jüdische Kultusgemeinde einzuziehen, dazu stehen Gespräche aber noch aus. 
    Gegärtnert wird bei uns in diesem Jahr aufgrund der eher erdrückenden Lage leider kaum. 

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  • Frankfurt/Main: Ortsbeirat unterstützt Plan für GG nicht

    GG Appelgasse (in Planung) konnte nicht realisiert werden 
    „Es gab tatasächlich unterschiedliche Meinungen zu der Nutzung des Platzes im Ortsbeirat. Im Herbst letzten Jahres hat sich dieser dann für den Bau eines Spielplatzes an der Stelle als Ergänzung zu dem bereits bestehenden Karrussel und der Tischtennisplatte ausgesprochen. Ohne die Unterstützung des Ortsbeirates lässt sich ein Urban Gardening Projekt dort nicht umsetzten.“ (mehr …)

  • Berlin: Einweihung Nachbarschaftskompost beim Gleisbeet

    Nachbarschaftsfest im Wriezener Park (Gleisbeet) statt.

    Das Fest wird gemeinsam von Anwohner:innen und lokalen Initiativen, insbesondere dem Umweltbildungszentrum NIRGENDWO und dem Urban Gardening Projekt GleisBeet der NaturFreunde Berlin gestaltet und lädt Jung & Alt zum Mitmachen & Genießen ein.

    Ihr trefft uns sowohl an unserem Stand als auch an der Fahrradwerkstatt.

    Vorläufiges Programm (Änderungen vorbehalten):
    – 13:30 Uhr Führung „Gärtnern im Wriezener Park“
    – ab 14 Uhr Jonglage-Workshop für Kinder
    – 15 Uhr Pilzführung
    – 16 Uhr Wildkräuter-Spaziergang
    – 17:30 Uhr feierliche Einweihung des neuen Komposts für die Nachbarschaft
    – 19 Uhr Ende des Fests im Park
    – ab 19 Uhr Lagerfeuer zum Ausklang im NIRGENDWO

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  • Chemnitz: Gartennetzwerk und Gartenvielfalt

    Gemeinschaftsgarten Knappteichgarten: eine Parzelle in einem Kleingarten mit gut ausgebauter Laube (in der das Manifest hängt, was Grundlage für die Netzwerkarbeit ist), Obst und Gemüse, Lager mit Kontiki uvm. Sie machen Workshops für die VHS, Angebote für Schulen und andere Gruppen. Ihr Hauptprojekt ist aber nicht der Garten, sondern der Knappteich. Diesen Teich pflegen und hegen sie ehrenamtlich. Sie kümmern sich auch um die Sauberkeit der Wege um den Teich, haben an einer Stelle ein weiteres Gartenprojekt „essbare Stadt“ angelegt. Dort erneten manche gezielt, aber an sich nicht viele. Vandalismus gibt es weder dort noch im Knappteichgarten. Bei der „essbaren Stadt“ gibt es Filmabende.
    Das Viertel in dem Garten und Teich sind, ist ein ehemaliges Neubaugebiet, in dem die meisten Bewohner*innen wohl noch immer wohnen. Entsprechend überaltert ist es. Von den Nachbar*innen sind keine im Garten dabei, viele haben einen Kleingarten in dem Areal. Ab und an kommt jemand zu einer Veranstaltung. Von dem mit Bokashi geimpften Kompost wollen die Nachbar*innen gerne was. Vor dem Knappteichgarten gibt es einen Fairteiler. An sich als Foodsharing-Schrank (alte Telefonzelle) gedacht, finden dort auch Bücher, Küchenutensilien und anderes neue Besitzer*innen. Die Zelle wird sehr gut genutzt. 
    In den Teich bringen sie selbstgemachte „Dangos“ ein, Gesteinsmehl“bälle“ (so groß wie Tennisbälle), die Transportmedium für EM sind. Diese halten den Teich sauber. Die EMs bekommen sie von einer Firma „Sachsen EM“, ein Forschungsinstitut (ggf. Fraunhofer) begleitet das informell.
    Die Knappteichgartengruppe mit ihrem Träger ist auch aktiver Part des Gartennetzwerks Chemnitz.

    Der Ideengarten ist ein Projekt des Nachhall e.V., der auch Träger eines Saatgutgartens ist. Der Träger hat EU-Mittel bekommen: https://www.europa-fördert-sachsen.de/de/projekte/49060 und konnte so Stellen schaffen. Die Mitarbeiter*innen sind mal im Ideengarten (GG) und mal im Saatgutgarten (eher Beschäftiungs/Bildungsprojekt). Der Ideengarten ist Außenstelle des Naturkundemuseums, das dort einen Lehmofen betreibt, den die Gärtner*inne auch mit benutzen können. Sie nehmen an 1m² Lein teil, haben ein Färberpflanzenbeet und eine Art kleines, essbares Amphietheater, in dessen Mitte eine Feuerstelle ist. Es gibt sehr viele, sehr hohe und sehr gut tragende Obstbäume im Garten, sie kommen gar nicht mit der Ernte hinterher. Die Ansprechpartnerin ist aktiv bei Foodsharing und im Ernährungsrat Dresden. Von Foodsharing aus gibt es Kooperationen mit Kleingärten. Sie machen da Aufrufe und wer es nicht schafft, selber alles zu ernte, kann sich an sie wenden und dann erntet eine Foodsharinggruppe und bringt die Ernte in einen Verteilpunkt. Sie machen viele Angebote für Schulklassen, auch Nachbar*innen sind dabei. Es gibt aber auch noch viel Platz für Beete. Nebenan wird ein Haus saniert, das zu einem Wohnprojekt wird, die zukünftigen Bewohner*innen wollen gerne gärtnern. Bisher gießen sie mit Trinkwasser, genug Dachflächen drum herum gibt es. Sie wollen sich kundig machen, wie sie diese nutzen können.

    Die Gartenutopie ist auf einer Fläche, die hauptsächlich zwei Privatpersonen gehört. Ein Stück mittendrin gehört einem Investor. Dieser will nicht verkaufen, sondern am liebsten quer durch den Garten eine Auffahrt/Einfahrt zu einem geplanten Parkhaus bauen. Die Gemeinschaftsgarten-Besitzer hoffen, dass es einen Flächentausch geben kann und die Stadt dabei helfen wird. Die Hauptflächenbesitzer wollen das gemeinschaftliche Gärtern fördern. Auch in diesem Garten gibt es viel Obst. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, einiges an selbstgebauter Infrastruktur (Häuschen, Überdachungen, Kompostplatz und das Dach eines großen Hauses, was an den Garten grenzt, wird für die Regenwasserernte genutzt. Sie haben zudem eine Zisterne gebaut. Und es gibt Obstbaumgilden -> Obstbaäume und Gemüse drunter. Seitdem sie ein Schid am Garten haben, dass man mitmachen kann, kommen wieder neue Interessierte dazu. 

    Der Interkulturelle Garten Bunte Erde ist in einem wunderschönen Viertel von Chemnitz, dem Kassberg. Ein Viertel mit sehr viel Jugendstilhäusern. Hier wohnen Menschen mit ein bisschen mehr Geld als im Sonnenberg (wo Ideengarten und Gartenutopie sind). Der Garten ist im Hinterhof, ein Schild haben sie extra nicht – angefeindet oder angegriffen wurden sie bislang nicht.
    Sie haben viele Beete, die an einzelne Gärtner*innen oder Familien vergeben werden. Die Beete sind um eine Rasenfläche angeordnet, auf der auch ein Pavillion – berankt mit Wein – steht. Sie haben eine Pumpe, ein recht ordentliches Gerätehaus und in der Laube ist sogar eine Küche. Sie machen Feste, kochen zusammen.

    Der Stadtteilgarten Kompost hat noch eine Fläche dazu bekommen, den sie Bürgergarten Pleisenbach nennen. Auf diese Fläche kommt man zuerst, recht ordentlich gestaltet, mit überdachter Sitzmöglichkeit in der Mitte ein ein paar Hochbeeten. Im hinteren Teil hat ein Imker seine Beuten. Der GG Kompost ist direkt daneben und wilder. Und dahinter ist dann noch ein dritter Teil, der so richtig wild aussieht. Die Gruppe kommt aus den angrenzenden Häusern, der Träger hat auch noch einen Umsonstladen, die Betreiber*innen sind im Garten mit dabei. Der Garten gehört mit zu der linken Infrastruktur im Stadtteil, das benachbarte Wohnprojekt wird immer wieder von Rechten angefeindet, die unteren Fenster sind mit Metallplatten gesichert. Im Garten gibt es aber wohl keine Vorfälle. (mehr …)

  • Ludwigshafen: Museumsgarten für Engagementpreis nominert und Entsiegelungspläne

    Der Garten ist für den deutschen Engagementpreis nominert: https://www.mrn-news.de/2025/09/01/ludwigshafen-hack-museumsgarten-fuer-den-deutschen-engagementpreis-2025-nominiert-600550/

    Außerdem rückt die geplnate Entsiegelung von 300m² näher. Die Stadt hat 3 Plätze ausgewählt, die mit Landesmitteln entsiegelt werden sollen. Bodenproben wurden inzwischen genommen: der Boden ist nicht belastet. Es gibt nun Planungen für Regenwasserernte vom Dach des Muesums und für eine Zisterne. Im Zuge dessen haben die Planer*innen entdeckt, dass es wohl vor Ort schon eine Zisterne gibt. Diese Woche sind weitere Planungsgespräche.

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  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert und wird gefördert

    es ist immer noch Inselgrün, wir mussten zwar wiederholt umziehen und doch sind wir noch da uns sollen auch erhalten werden.
    Aktuell sind wir auch auf einem guten Weg zum essbaren Quartier, bzw. der ersten essbaren Strasse in Stuttgart.
    Sie sind FuturePoint der Stadt Stuttgart und werden vom Stuttgarter-Klimainnovationsfond und The Nature Conservacy auf dem Weg zum essbaren Quartier gefördert.
    https://jetztklimachen.stuttgart.de/klima-innovationsfonds-projekt-essbares-quartier

    Infos auch hier: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/file/68b0399b6a889a12940ffaf2 (mehr …)

  • Homburg: Stadt investiert Millionen in Platzumgestaltung

    (alters)
    Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Michael Forster und zahlreiche Vertreter aus Verwaltung, Politik, Planung und Bau den Startschuss für ein städtisches Großprojekt gegeben. Vor der Hohenburgschule beginnt die Stadt Homburg mit der Neugestaltung des Umfelds – ein Vorhaben, das die Innenstadt nachhaltiger und grüner machen soll.

    „Heute ist ein besonderer Tag für die Stadt Homburg – die Stadt wird ihr Gesicht verändern“, erklärte Oberbürgermeister Forster beim Auftakt. Neben ihm nahmen Bürgermeister Manfred Rippel, Beigeordneter Peter Fuchs, Bauamtsleiter Frank Missy, Vertreter des Stadtrates sowie die Planer Luca Kist und Robin Keppler vom Büro Dutt & Kist und die ausführende Firma Kempf Außenanlagen teil.

    Die Bauarbeiten starten am 1. September und sollen bis Ende 2026 dauern. Mit dem Arbeitstitel „Piazza Albano Laziale“ und „Urban Gardening“ setzt Homburg auf mehr Grünflächen, eine bessere Aufenthaltsqualität, Biodiversität und ein modernes Regenwassermanagement. Forster: „Wir als Stadtverwaltung und Stadtrat möchten dem Klimawandel innerstädtisch Schritt für Schritt entgegenwirken und inmitten von Homburg eine grüne Lunge schaffen, die zum Verweilen einlädt.“

    Das Projekt ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Bereits 2020 bewarb sich die Stadt im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Mit dem Förderantrag Ende 2021 wurden rund 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen gesichert – bei Gesamtkosten von etwa 3,6 Millionen Euro. Forster dankte besonders dem Bauamt für Planung und Antragstellung sowie dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, der die Stadt auf die Fördermöglichkeit aufmerksam gemacht hatte.
    Oberbürgermeister Michael Forster betonte die Bedeutung des Projekts für eine grünere und lebenswertere Innenstadt. – Foto: Julie Jager

    Das Planungsbüro Dutt & Kist gewann 2023 den Realisierungswettbewerb. Ihr Konzept verbindet Entsiegelung, urbane Gärten, Insektenhotels, Hochbeete, ein Gewächshaus und kulturelle Treffpunkte. „Es ist uns wichtig hervorzuheben, welchen modellhaften Charakter dieses Vorhaben hat: In Homburg werden neue Wege beschritten, die teilweise experimentell, aber zugleich richtungsweisend für andere Städte und Kommunen sein werden. Daher wird dieses Projekt Wirkung weit über die Landesgrenzen hinaus entfalten“, betonte Luca Kist.
    Foto: Julie Jager

    Da die Fördermittel fristgerecht abgerufen werden müssen, setzt die Stadt das Projekt unabhängig vom geplanten Parkhaus um. Ersatzparkplätze sollen entlang der Talstraße und am Enklerplatz entstehen. Forster: „Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen.“
    https://homburg1.de/homburg-startet-neugestaltung-vor-der-hohenburgschule-36-millionen-euro-projekt-mit-27-millionen-euro-foerderung-227339/ (mehr …)

  • Hamburg: Uni will Mikroalgenprojekt im Luthergarten machen

    „Mikroalgen – kleine Helfer für den Garten

    Mikroalgen sind winzige, meist einzellige Organismen, die im Wasser leben und Sonnenlicht für die Photosynthese nutzen. Sie produzieren dadurch schätzungsweise 80 % des Sauerstoffs, den wir atmen! Gleichzeitig sind Mikroalgen auch kleine Solarkraftwerke: Sie fangen Sonnenlicht ein und wandeln es in Öle, Proteine und Kohlenhydrate um. Deshalb sind sie für Fische eine willkommene Nahrung. Sie können aber auch Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgen! Durch Mikroalgen kann man außerdem die Bodenstruktur verbessern und die Wasserkapazität des Bodens erhöhen. Das macht sie für Gärtner und Gärtnerinnen interessant.

    Habt Ihr Lust für den Luthergarten oder für euch zuhause Algen zu züchten? Das Unimuseum widmet sich nämlich in einem neuen Projekt dem Potenzial der mikroskopisch kleinen Algen. Dazu werden im Oktober eine Ausstellung und ein öffentliches Labor eröffnet. Es besteht aber auch die Möglichkeit eigens für den Luthergarten ein kleines Mikroalgen-Aquarium zu entwickeln. Die Mikroalgen könnten dann als Dünger genutzt werden!

    Die Projektlaufzeit geht bis Ende April nächsten Jahres. Bis dahin können wir also etwas machen. „
    (aus dem NL) (mehr …)

  • Berlin: Gärtnern mit und für Kinder in Marzahn

    tbericht: Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen
    Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und
    Pflanzen“ haben wir einen neuen Schwerpunkt in unserem Gemeinschaftsgarten gesetzt. Ziel
    war es, Kindern und Jugendlichen die Natur auf spielerische Weise näherzubringen, Kräuter
    und Pflanzen kennenzulernen und den Garten als LernOrtNatur zu etablieren.
    Dank der Förderung konnten wir notwendige Anschaffungen tätigen und damit die Grundlage
    für ein dauerhaftes Bildungsangebot im Bezirk schaffen.
    Helfende aus dem Ehrenamt: Im Rahmen des Projekts waren insgesamt 18 ehrenamtliche
    Helfende aktiv beteiligt. Diese engagierten Unterstützer trugen wesentlich zur Umsetzung der
    geplanten Maßnahmen bei und halfen beim Aufbau LernOrtNatur für Kinder und Jugendliche
    in unserem Gemeinschaftsgarten.
    Anschaffungen und Umsetzung:
    Von den Fördermitteln wurden folgende Materialien und Geräte beschafft:
    • ein Rasenmäher zur nachhaltigen Pflege der Grünflächen [war anders im Antrag drin]
    • zahlreiche Pflanzen und Setzlinge für die neuen Beete
    • große Mengen Erde für die Anlage der Hoch- und Flachbeete
    • Werkzeuge und Gartengeräte für Kinder und Jugendliche
    Mit diesen Anschaffungen haben wir:
    • gemeinsam mit Jugendlichen ein Gewächshaus eingerichtet,
    • neue Beete angelegt und bepflanzt,
    • den LernOrtNatur als festen Bestandteil im Garten aufgebaut.
    DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V.
    Murtzaner Ring 15
    12681 Berlin
    Seite 2 von 8
    Beteiligung und Aktivitäten
    • Fünf Grundschulklassen konnten wir bisher im Garten begrüßen.
    • Darüber hinaus haben wir Jugendliche aus dem Puls-Feriencamp (junges
    Engagement, die ihre Potentiale und Stärken entdecken) für eine Woche gewinnen
    können, die tatkräftig beim Aufbau des Gewächshauses und der Fertigstellung der
    Beete halfen.
    • Unser Gartenrat und die ehrenamtliche Gartengruppe haben die Umsetzung eng
    begleitet und unterstützt.
    Die Rückmeldungen der teilnehmenden Kinder, Lehrkräfte und Ehrenamtlichen sind
    durchweg positiv. Viele berichten von neu gewecktem Interesse an Pflanzen und gesunder
    Ernährung.
    Wirkung im Bezirk
    Das Projekt wird im Bezirk sehr gut angenommen. Schon jetzt haben wir zahlreiche
    Anfragen von Kinder- und Jugendgruppen, die den LernOrtNatur besuchen oder sich aktiv
    einbringen möchten. Damit wird das Projekt weit über unseren Standort hinaus
    wahrgenommen und stärkt den sozialen Zusammenhalt im Kiez.
    Herausforderungen und Erfolge:
    Herausforderungen:
    • Aufbau des Gewächshauses mit Jugendlichen und Ehrenamtlichen
    • Logistik beim Transport von Erde und Pflanzen
    • Koordination der vielen Helfenden
    Erfolge:
    • nachhaltige Verbesserung der Garteninfrastruktur
    • Schaffung eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes für Kinder
    • hohe Resonanz von Schulen, Kitas und Jugendgruppen
    • langfristige Stärkung der Naturbildung im Bezirk
    Fazit: Das Projekt Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen war ein voller
    Erfolg. Es ist gelungen, Naturbildung und Gemeinschaftsarbeit zu verbinden und ein
    niedrigschwelliges, inklusives Bildungsangebot zu schaffen.
    Für die Zukunft möchten wir das Projekt weiter ausbauen – insbesondere durch die geplante
    Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers mit Hochbeeten, Lerninseln und einem
    überdachten Sitzplatz, wie bereits im Förderantrag beschrieben. (mehr …)

  • Freiburg: Gemüseanbau in Pocketgärten

    (Mail als Antwort auf meine Frage, ob da auch Gemüse angebaut wird; sie wollen ins Netzwerk)


    Selbstverständlich bauen wir auch Gemüse und Kräuter an (mediterrane Kräuter, Bohnen, Sellerie, Tomaten, Physalis, Sanddorn, Weißdorn usw.). 

    Unser Ziel ist, den ursprünglich von der Stadt initiierten Anteil an Stauden zunehmend durch Nutzpflanzen zu ersetzen. Leider hatten wir bei der initialen Bepflanzung kein Mitspracherecht.

    Die Pocketgärten sind in der Form ein Novum in Freiburg und bedürfen noch der finalen Ausgestaltung durch uns Anwohner

    (mehr …)

  • Reinstorf: GG im Dorf nimmt Fahrt auf

    Antrag, Antworten

    der Träger will mit dem Garten als „alltagspraktisches Projekt“ zu „einem gemeinschaftsgetragenen Dorfleben, in dem Subsistenz und Commoning praktisch erprobt werden“ beitragen.
    Fläche war bis vor kurzem noch überwuchert, haben sie von der Kirchengemeide kostenlos bekommen.
    Ideen: Brot backen, Kräuterspirale und viels mehr.
    Gruppe besteht aus jungen und alten Dorfbewohner*innen, sie treffen sich 2x/Monat, es gab schon einige Aktionstage. Hochbeete und Bänke wurden gebaut, sie machen das Projekt auch in etablierten Vereinen bekannt wie Feuerwehr und Landfrauen

    Sie wollen mit dem Garten einen zentral gelegenen, alten Pfarrgarten weder beleben und auch Geflüchtete einbeziehen. Ein Lern- und Begegnungsort mitten in der Gemeinde.

    • Die Nutzung der Fläche ist grundsätzlich nicht befristet und verlängert sich nach dem 28.2.26 jeweils um ein Jahr bei einer jährlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die Kirche nutzt (abgesehen von der gemeinsamen Nutzung) den vorderen Teil des Gartens (freie Fläche) für gelegentliche Kirchen-Veranstaltungen (Seniorencafé, Konfirmand*innen-Tage). 
    • In der Kerngruppe sind 6 Erwachsene und ca. 7 Kinder. Erreicht wurden bisher durch Veranstaltungen ca. 200 Menschen und Öffentlichkeitsarbeit ca. 2000 Menschen. 
    • In der Offenen Werkstatt der angrenzenden Projektscheune, die über einen Zahlencode auch der Gemeinschaftsgartengruppe zugänglich ist. (Zugang zu den Gartengeräten)
    • Bisher kommt das Wasser aus dem Außenwasserhahn des Pfarrhauses (Trinkwasser, daher nicht im größeren Rahmen zum Gießen vorgesehen). 
    • Bisher gibt es fünf Hochbeete, wovon eines bepflanzt ist. Sie sollten im Frühsommer mit mehrjährigem Gemüse bepflanzt werden, jedoch ist die Person, die den Hut dafür trägt, im Mai schwer erkrankt, sodass sie Hände und Füße derzeit nicht bewegen kann und noch in der Reha ist. Wir überlegen, ob wir die Hochbeete nun interessierten Gruppen zur Verfügung stellen, sodass sie gemeinschaftlich und gleichzeitig mit klarer Zuständigkeit bewirtschaftet werden. Der Ertrag des Gartens wird sich in Zukunft auch aus den gepflanzten Beerensträuchern (Felsenbirne, Berberitze, schwarze und rote Johannisbeere, Blaubeere, Himbeeren, Honigbeere, rote Stachelbeere) speisen, zusätzlich zu den alten und neuen Obstbäumen (Pflaume, Kirsche, Apfel, Birne) und Kornelkirschen. 
    • Wir haben eine Förderung durch die Landwirtschaftskammer („Transparenz schaffen“), die sich auf Honorare bezieht, so konnten wir einige Ehrenamtspauschalen auszahlen und Workshopleitende honorieren. Ein finanzieller Überschuss wurde bislang nur während der Saatgutbörse erziehlt, wovon wir die Kosten für Kaffee und Tee sowie einige neue Beerensträucher bezahlen konnten. Der realtiv große Betrag von ca. 6000 Euro in der Jahresbilanz bezieht sicht auf ein Privatdarlehen von 3000 Euro, das schon zurückbezahlt ist, aber eben bei Einnahmen und Ausgaben auftaucht. Es wurde benötigt, um die Honorare auszahlen zu können, da die Förderung erst rückwirkend gezahlt wurde und der Verein nicht über auszeichend Mittel zum Vorstrecken verfügt. Lassen Sie uns gerne wissen, wenn Sie mit „Überschuss“ die eigentliche Gartenernte meinten! Die wurde bisher z.B. in Form von Brombeermarmelade einvernehmlich aufgeteilt.
    • Wir beteiligen die Gartennutzenden zunächst einmal durch die Offenlegung unserer Finanzen, erklären den Eigenanteil unserer bisherigen Förderung und dass dieser derzeit nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt wird. Nach dem Solidaritätsprinzip können alle selbst entscheiden, Geld zu spenden oder Mitglied bei Gut leben Ostheide zu werden. Vor allem bringen die Gartenleute und Gruppen sich über das Mitbringen eigener Geräte und Werkzeuge für die Einsätze ein, sie haben Hochbeete und Jungpflanzen gespendet, und arbeiten natürlich ehrenamtlich an der Erhaltung, Gestaltung und Pflege des Gartens. Wir machen eine Mitgliedschaft im Trägerverein Gut leben Ostheide bewusst nicht zur Voraussetzung, um den Zugang möglichst niedrigschwellig zu halten. Die Kirche als Mitnutzende des Gemeinschaftsgartens wird ebenfalls nicht finanziell an den Eigenmitteln beteiligt, weil sie ja schon den Garten unentgeltlich zur Nutzung zur Verfügung stellt.

    (mehr …)

  • Berlin: Viel Wissen zu naturnaher Gartengestaltung bei Wachsen lassen

    (Besuch)
    Bei Wachsen lassen in Berlin Tiergarten läuft zur Zeit eine Workshopreihe zum Thema „Die Bedeutung einheimischer Wildpflnazen im urbanen Raum“. Es geht um Biodiverität, was ein nNaturgarten ist, wie man einen Garten naturnah(er) gestalten kann, die Nutzung von Wildpflanzen, den Boden und Fledermäuse.

    Den Garten gibt es schon seit 2010, er entstand auf einer überwucherten Brache und wurde Stück für Stück gestaltet. Inzwischen ist er ein Paradies mit hoher Biodiversität. Es wird recht wenig Gemüse angebaut, es gibt ein paar Hochbeete (aus Ziegeln), der Schwerpunkt liegt auf der Schaffung eines naturnahen Raumes in der Stadt. Viele Heilkräuter wachsen hier, es gibt Raum für Vögel, eine Eidechsenburg, natürlich wird kompostiert, Benjeshecken, Färberpflanzen, Beerensträucher, Wiesenflächen sind Teil des Gartens.

    Im Garten kann man FSJ machen.
    Die Workshops finden in Kooperation mit NaturGarten e.V. statt.

    Der Garten mit seinen vielen Bereichen wurde vorgestellt, sehr viele informative Details wurden im Gespräch weitergegeben.

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  • Berlin: Spreeacker will essbare Landschaft am Uferweg schaffen

    (Besuch)
    In Mitte direkt an der Spree wird seit mehr als 10 Jahren der Spreeacker geplant und peu a peu umgesetzt. Es ist ein Waldgarten, der sich entlang des Uferweges zieht. Noch ist der Uferweg nur zu einem Teil begehbar, doch wird wohl noch Ende dieses Jahres eine Verbindung zu zwei Brücken geschaffen und dann soll es einer der grünen Wege Berlins werden. Inmitten teurer Eigentumswohnungsbauten gibt es eine einst als Genossenschaft angetretene Bebauung – größtenteils haben die Bewohner*innen diese Wohnungen aber inzwischen gekauft. Nur eine große WG ist noch genossenschaftlich. Darin wohnt auch der eine Initiator des Spreeackers.

    Die Nachbarschaft ist nicht nur angetan von dem Projekt. Sie wollen, dass es „schön“ aussieht und nicht nur grün ist. Sie vermissen Blumen. Einige machen bei der Pflege mit.
    Sie haben eine Nutzungvereinbarung mit dem Bezirk und eine Pflegevereinbarung, was bedeuete, dass sie Geld für die Pflege bekommen – dabei geht es nicht nur um „ihre“ essbaren Grünflächen, sondern auch um den Weg an sich.
    Müll, menschlicher und tierischer Kot, ab und an Obdachtlose sind ein Teil der Realität im öffentlichen Raum in Berlin Mitte.

    Geerntet wird wenig – die Menschen kennen die Pflanzen nicht, auch kleine Schilder mit den Namen der Pflanzen und Aufforderungen zu ernten, haben das noch nicht geändert. Sie wollen die Beschilderung ausweiten und mehr Infos geben. Sie planen auch Workshops und weitere Bildungsarbeit.
    Das Ziel: eine essbare Landschaft als Pionierprojekt für Berlin.

    Eine Sorge: mit der Ferigstellung des Uferwegs wird sich das Viertel sehr verändern, zudem zieht Universal direkt da hin (mit 800 Mitarbeiter*innen). Es werden sehr viel mehr Menschen den Weg nutzen (noch ist der ein Geheimtipp), die Anwohner*innen haben große Sorge vor der Veränderung.

    Universal ist auf Michael zugekommen, sie wollen sich im Viertel engagieren. Michael versucht, über die Hochbeete finanziert zu bekommen (auch wenn der selber Hochbeete nicht sinnvoll findet), um mehr Menschen für das Projekt zu gewinnen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

    Bewässerung: sie haben einen Brunnen bohren dürfen, das Wasser ist nicht frei von Belastung.

    Michael ist in der Waldgartenszene gut vernetzt und denkt an eine Veranstaltung, bei der Waldgarten und SoLaWis sich weiter austauschen.

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  • Berlin: Parxelle X gestaltet Installation für das Futurium

    https://futurium.de/de/superlanddie Installation ist von Parzelle X, einem Träger, der auch Gemeinschaftsgärten in Berlin aufbaut und begleitet (wie zB den Hanggarten in Berlin Wilmersdorf), als ein Beispiel mit auf der Site dabei: der Urbane Waldgarten in Britz (mehr …)

  • Berlin: ArtenGarten hat Fläche in blühenden GG verwandelt

    (Besuch)

    Der Träger Kulturschafft hat eine Fläche in Neukölln (Britz), die vorher von einem anderen Verein für Sprachkurse u.ä. genutzt wurde, in einen blühenden Gemeinschaftsgarten verwandelt. Auf der Fläche standen nur alte Bauwagen, ein paar rudimetäre Beetstrukturen waren zu erkennen. Nun ist die Fläche in drei Teile gegliedert: Bauwägen mit Sitzmöglichkeiten (schattig), Beete und kleine Gewächshäuser, Kompostklo und Sauna (anderer Verein, hier treffen sich die Mitglieder jeden Freitag). Die Gruppe, die wirklich gärtnert, ist noch recht klein, so ca. 5 Menschen sind intensiv dabei. Sie haben sich für individuelle Beete entschieden und wollen für die nächste Saison eine Art Musterbeet aufbauen, so dass Interessierte gleich sehen, wie ein Beet aussehen könnte. Es sind wohl viele Interessierte in den Startlöchern. Sie arbeiten eng mit BENN (QM) zusammen und BENN hat gute Kontakte zu Geflüchteten. Für Geflüchtete gab es schon einige Veranstaltungen, die aber nicht so gut besucht waren und geblieben ist bisher auch keine*r.
    Eine Frau aus dem Gartenteam war vorher in einem GG in Dresden dabei (Columbusgarten), da wurde sehr viel geklaut. Sie möchte nie wieder in einem GG ohne Zaun dabei sein.
    Der ArtenGarten ist von einem überwachsenen Zaun umgeben und auf grenzt an eine Kleingartenanlage (ist ggf. Teil davon). Die Wasserversorgung ist recht mühselig: sie müssen mit einem Standrohr und Schläuchen 2 IBC-Container befüllen. Eine Planung ist, die Gewächshäuser und Bauwägen mit Wasserauffangmöglichkeiten auszurüsten. Sie brauchen zudem Gartengeräte.

    Sie wollen auch einen der beiden Eingänge so gestalten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in den Garten kommen können. Das geht derzeit noch nicht, da es nur steile Stufen runter gibt.
    Es finden verschiedene Veranstaltungen im Garten statt und die Gruppe ist bemüht, mehr Leute auf die Fläche und zum konkreten Gärtnern zu bekommen. Es gibt kein Laufpublikum und ein Schild sucht man auch noch vergebens.

    (mehr …)

  • Leipzig: Lenes Garten wird aufgelöst

    (Mail9 tatsächlich sind wir gerade dabei, uns aufzulösen und den Garten abzubauen. In den letzten beiden Jahren wurde es immer schwieriger den frei zugänglichen Garten in Stand zu halten, was u.a. daran lag, dass er von wohnungslosen und drogenkonsumierenden Personen genutzt wurde, generell Vandalismus zum Opfer fiel und immer wieder stark vermüllt war (teilweise Dinge aus Kleiderkontainern, Matratzen und sonstiger Müll). Daran wurde zudem spürbar, dass sich der Park und das Klientel über die Jahre verändert hat. Auch die ehrenamtliche Kerngruppe des Vereins ist kleiner geworden, neue Personen sind nicht dazu gekommen. Nach reiflicher Überlegung und mit schweren Herzens ist geben wir nach 9 Jahren auf.

    wir hatten, als es extrem war, tatsächlich Kontakt zu Streetworkern und den Garten als Problemspot benannt. Es ist in der Zwischenzeit etwas entspannter geworden. Aber generell ist das Problem der Vermüllung (insbesondere an Lenes Tauscho) und des Vandalismus im Park bei der Stadt bekannt. 
    Wir haben viel Freude an dem Projekt gehabt! Der Aufwand, den Garten zu erhalten, hat auf Dauer dann unsere Kräfte überstiegen.
    (mehr …)

  • Köln: Schulgarten Teil des GG Sülzer Triangel

    (Insta)

    Unser Sülzer Triangel kooperiert sein Anbeginn mit dem Schulgarten der Theodor-Heuss-Realschule in Köln Sülz.

    Heute möchten wir uns einmal für diese tolle Zusammenarbeit bedanken.

    Die THR beschreibt die Kooperation mit dem Schmitzundkunzt wie folgt sehr nett:

    „Unser Schulgarten ist zugleich das grüne Klassenzimmer für die komplette Schulgemeinschaft.
    Wir fördern das Unterrichten im Freien und ermöglichen eine direkte Verbindung zu Natur.
    Dabei ist jedes Fach, jede Arbeitsgemeinschaft und explizit jeder
    Schulangehörige eingeladen, hier zu arbeiten und sich zu erholen.
    Es gibt einen Garten der Jahreszeiten, einen Wildblumen-Streifen,
    eine Totholzhecke, Hochbeete und ein Bienen- Hotel. Ein kleiner
    Gartenteich dient als Insektentränke für heiße Sommertage. Obstbäume
    laden Insekten und Kinder zum Naschen ein. In dem angrenzenden Bereich,
    den wir mitnutzen, gibt es einen Kompost, eine Wurmkiste, ein
    Bewässerungssystem und eine Arbeitsinsel.
    Das Herzstück des Schulgartens bildet der Sitzkreis, in dem fast jede
    Stunde beginnt und endet. Er besteht aus Baumstämmen, die das
    Grünflächenamt Köln uns spendet. Die Stämme sind Abfall aus der
    Baumpflege. Unser Wildblumenstreifen fördert die Biodiversität, indem
    er Lebensraum und Nahrung für verschiedene Insekten, wie Bienen und
    Schmetterlinge bereitstellt. Er ist das Restaurant für unsere eigenen
    Wildbienen.“

    Wollt ihr mehr Hintergrunddaten zum Schulgarten?

    Dann lest gerne alle Facts zum Schulgarten über die folgende Wettbewerb Seite:
    https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2025-schulgarten-theodor-heuss-realschule-koeln-04304378/ (mehr …)

  • Haar: Gartengruppe baut Geräteschuppen

    (Antrag)

    Der GG Eglfing gehört zu „Haar zum Anbeißen“ und ihn gibt es seit 11 Jahren. Die Gruppe umfasst 25 Gärtner*innen, mitmachen kann jede*r. Die Stadt informiert und es gibt kostenlose Workshops und den Tag der offenen Tür. Die Gruppe hat eine Benjeshecke angelegt. Bisher sind alle Gartengeräte in 2 Truhen, was sich als unpraktisch erwiesen hat. Eine ist zudem kaputt. Die Gruppe will ein Häuschen bauen, von dessen Dach dann auch Regenwasser gesammelt werden kann und was Platz auch für einen Arbeitsplatz und Lager bietet.

    Die Stadt hat 500 Euro bewilligt, die Bürgerstiftung auch und der Bauhof übernimt die Pflasterarbeiten für den Untergrund.

    Am Bau beteiligen sich 9 Gärtnerinnen und 1 Gärtner.

    (mehr …)

  • Meißen: Nutzung IG wird erweitert

    (Antrag, Antworten)

    Erweiterung Internationaler Garten Meißen
    Ziele des Vorhabens
    Ziel des beantragten Projekts ist die Gestaltung und Erweiterung des Internationalen Gartens Meißen,
    um ihn besser für Veranstaltungen und die Nutzung durch ein außenstehendes Publikum zugänglich
    und attraktiv zu machen. Der Garten soll ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des
    gemeinsamen Handelns für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bleiben und
    gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten erhalten.
    Inhalt des Projekts
    Der Internationale Garten Meißen existiert seit 2016 als gemeinschaftlich genutzter Garten, initiiert
    von Buntes Meißen e.V. Er wurde gegründet, um Menschen mit und ohne Fluchterfahrung einen Ort
    der Begegnung, Teilhabe und Selbstversorgung zu bieten. Über die Jahre ist der Garten ein fester
    Bestandteil der Stadtgesellschaft geworden und dient als Ort interkultureller Veranstaltungen,
    Bildungsangebote und nachbarschaftlicher Begegnung.
    In den letzten Jahren hat die Nutzung zugenommen, insbesondere durch öffentliche Veranstaltungen
    und eine stärkere Wahrnehmung von außen. Das Gelände soll deshalb durch einfache bauliche
    Maßnahmen aufgewertet werden, um mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und neue
    Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen.
    Geplante Maßnahmen
    Die Umsetzung erfolgt durch Mitglieder des Vereins Buntes Meißen e.V. gemeinsam mit engagierten
    Gärtner:innen vor Ort. Geplant sind folgende Maßnahmen:
    • Bau von Sitzgelegenheiten aus Holz, ergänzt durch wetterfeste Sitzkissen, zur Nutzung bei
    Veranstaltungen
    • Installation eines „Samenspenders“ – ein einfach konstruierter Automat, über den
    Gartenbesucher Saatgut gegen eine kleine Spende erwerben können; dies fördert das
    Bewusstsein für Biodiversität und ermöglicht eine niedrigschwellige Beteiligung
    • Instandsetzung vorhandener Steintischplatten zur Nutzbarkeit was aktuell nicht möglich ist
    • Neuanschaffung von Tischtennis-Utensilien zur aktiven Freizeitgestaltung vor Ort
    • Installation wetterfester Sonnensegel, die Schutz bei Sonne wie Regen bieten und so den
    Garten auch bei wechselhafter Witterung nutzbar machen

    –    Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen? 
    Aktuell gibt es im Garten rund 75 Mitglieder + Familien
    –    Auf wie viel m² werden Obst/Gemüse/Kräuter angebaut? Wie viele Beete gibt es?
    Auf ca. 5000m² wird angebaut. Beete gibt es 15 Stück die einzelnen Familien gehören.
    –    Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es (auch) individuelle Beete?
    Siehe Frage darüber. Zusätzlich gibt es den „Garten der Sinne“ der wird gemeinschaftlich genutzt (Kräuter, Gemüse) und die Streuobstwiese mit über 30 Bäumen dieser wird ebenfalls gemeinschaftlich genutzt.“
    –    Was ist sonst noch auf der Fläche?
    Minigolf, Volleyballplatz, Sandfußballplatz, Spielplatz, Outdoor Kegelbahn, Sommerküche, Bühne für Veranstaltungen
    –    Was für Veranstaltungen finden statt?
    Regelmäßige Backtage mit Nutzung des Lehmbackofens, Frühjahrs-,Sommer- und Herbst/Erntedankfest, Intercultural Festival, Unter Leuten Festival, Workshop mit externen Partnern, generelle Nutzung des Geländes von vielen Menschen vor allem in den wärmeren Monaten (Minigolfanlage, Volleyball, Grillen,….) (mehr …)

  • Schreberjungend Projekt mit Geflüchteten

    (NL)
    GRÜNE ORTE WERDEN BUNT


    Mit unserem neuen Projekt „Grüne Orte werden bunt“ schaffen wir lebendige Begegnungsräume mitten im Grünen. Garteninteressierte Nachbar*innen, geflüchtete Menschen und engagierte Ehrenamtliche kommen zusammen, um gemeinsam zu pflanzen, zu pflegen und zu ernten – und dabei ein Stück Gemeinschaft zu gestalten.
    Ein besonderes Highlight war unser erstes Gartenfrühstück, zu dem wir interessierte Nachbar*innen und Netzwerkpartner eingeladen haben. In entspannter Atmosphäre kamen wir ins Gespräch, tauschten Ideen aus und sammelten erste Impulse für ehrenamtliches Engagement.
    Ab dem kommenden Schuljahr wird unser Garten noch lebendiger: SchülerInnen aus Willkommensklassen übernehmen gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Nachbarinnen Beetpatenschaften. Beim gemeinsamen Gärtnern lernen sie nicht nur, wie Pflanzen wachsen, sondern auch Sprache, Kultur und Miteinander – ganz praktisch und mit allen Sinnen. 

    Unser Ziel: Begegnung auf Augenhöhe, gemeinsames Lernen und ein Garten, der nicht nur wächst, sondern auch verbindet

    https://deutsche-schreberjugend.de/gruene-orte-werden-bunt/ (mehr …)

  • Berlin: Gutsgarten Teil der Ausstellung „Produktive Region“

    NL

    Ausstellung Produktive Region in Hellersdorf

    Wir sind mit dem Gutsgarten bis zum 13. September 2025 an der Ausstellung ›Produktive Region‹ in Hellersdorf beteiligt.

    Ausstellung ›Produktive Region‹ 
    im nGbK-Pavillon ›Klassenzimmer der Zukunft‹ 
    Alice-Salomon-Platz 12627 Berlin

    25. Juni bis 13.September 2025
    Mittwoch & Samstag 14 – 18 Uhr. 
    Eintritt frei.

    In Zusammenarbeit mit Anwohner*innen präsentiert unser Gemeinschaftsgarten ein Nutzungskonzept für das leere ›Gutshof‹-Areal neben dem Standort als ›Campus für Urbane Landwirtschaft und Nachhaltigkeit.

    Infos zur Ausstellung: https://campus-trifft-stadt.de/de/zwischenraeume/ausstellung-produktive-region

    (mehr …)

  • Leipzig: Workshops im Wirrwuchs

    (NL)
    drei besonderen Veranstaltungen im Mitmachgarten Wirrwuchs ein:

    ???? Blumensträuße binden mit Landlust

    ???? Dienstag, 19. August · 13:00–14:30 Uhr
    Unsere leidenschaftliche Gärtnerin Gisela zeigt euch, wie man aus sommerlichen Schnitt- und Trockenblumen wunderschöne Sträuße bindet. Mit vielen Tipps & Tricks zum kreativen Arrangieren – zum Mitnehmen oder Verschenken!
    Ort: Mitmachgarten Wirrwuchs

    ???? Workshop: Projektanträge schreiben für Anfänger:innen

    ???? Donnerstag, 14. August · 15:30–17:00 Uhr
    Ihr habt Ideen für Aktionen oder Veranstaltungen im öffentlichen Raum, wisst aber nicht, wie man dafür Gelder beantragt? In diesem Workshop geben wir euch eine Einführung ins Schreiben von Projektanträgen.
    Ort: Mitmachgarten Wirrwuchs

    ???? Botanische Illustration – Pflanzen zeichnen

    ???? Montag, 18. August · 15:30–17:00 Uhr
    Gemeinsam experimentieren wir mit unterschiedlichen Zeichentechniken. Pflanzen aus dem Garten dienen uns als Vorlagen. Das Material wird gestellt (außer Aquarellfarben – bitte selbst mitbringen, falls gewünscht).
    Ort: Mitmachgarten Wirrwuchs

    Offener Gartenrundgang im Rahmen des Aufrufes „Rettet den Mitmachgarten !“ 27. August 12-16 Uhr Mitmachgarten Wirrwuchs

    (mehr …)

  • Görlitz: Zusammen.Wachsen Teil des Fokus Festivals

    (Antrag, Antworten)

    […]
    Mit der Betreibung des Zentrums für Jugend- und Soziokultur RABRYKA sichert der Verein
    einen Erprobungs- und Begegnungsort zum Experimentieren und zur aktiven Gestaltung des
    gesellschaftlichen Wandels.
    Eines von zahlreichen Projekten der Rabryka ist der ESF geförderte Stadtteilgarten
    “Zusammen.WACHSEN“. Der urbane Garten stellt einen Ort dar, an dem milieuübergreifender
    Austausch möglich und die Begegnung, sowie der Dialog alltäglich sind. Der Stadtteilgarten ist seit
    2018 mit auf der bundesweiten Karte der urbanen Gärten der anstiftung verzeichnet. Jeden
    Mittwoch nachmittag wird gemeinsam gegärtnert, geplant oder einfach nur geplaudert.
    Aber warum stellen wir einen Antrag und was haben wir vor?
    Im Jahr 2018 wurde in einem Workshop eine geodätische, hölzerne Kuppel gebaut und auf eine
    Ständerkonstruktion gestellt. Der entstandene Pavillon diente einer alten, bayrischen Hopfensorte
    (Tettnanger Bierhopfen) als Rankhilfe, spendete für eine Sitzgruppe Schatten und diente zeitweise
    als Bar. Leider ist dieser Hopfendom, wie wir ihn nennen, aufgrund von Witterungseinflüssen
    eingestürzt.
    Des Weiteren mangelt es vor dem Haus und direkt angrenzend an unsere Kräuterhochbeete an
    Sitzgelegenheiten. Ein begeisterter Gärtner des Gemeinschaftsgartens hat bereits im Jahr 2019
    eine wundervolle Kombination aus Holzbank und Pflanzkübel entworfen, die wir in dreifacher
    Ausführung gemeinschaftlich in die Tat umgesetzt haben. Davon haben wir aber viel zu wenig,
    weshalb nun noch mehr entstehen sollen.
    Beide Projekte, der „Hopfendom“ und die „Sitz-Pflanz-Kombi“, sollen im Rahmen des
    PreparingCamps vom Fokus Festivals im August 2025 umgesetzt werden. Ein Teil des Festivals
    ist die „WIR Zusammen im Garten“- Area, in der sich der Gemeinschaftsgarten und viele andere
    Akteure aus den Bereichen der Umweltbildung und der solidarischen Landwirtschaft beteiligen. Die
    Teilnahme am Camp sowie am Festival selbst ist kostenlos und niedrigschwellig. Umgesetzt
    würden die Projekte also von Teilnehmenden des Camps allgemein und natürlich von den
    Gärtnerinnen und Gärtnern von „Zusammen.Wachsen“ selbst.

    • Wie hat der Garten sich denn entwickelt? Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Kerngruppe oder kommen zum wöchentlichen Gärtnern eher immer wieder andere Menschen? Aktuell gärtner bei uns mehr Menschen als in den vergangenen Jahren. Zu den Gartentreffs sind wir zwischen 6 und 16 Menschen. Das schwankt natürlich immer etwas, aber diese 16 Menschen würde ich auch als Kerngruppe bezeichnen, die regelmäßig kommt und für die der Gartentreff ein stetiger Termin ist. Darüber hinaus haben wir aber auch immer wieder Besucher:innen die nur mal zum schauen und plaudern vorbei kommen.
    • Nutzen auch Gruppen den Garten? Was passiert im Garten außer dem Gärtnern? Ja, auch andere Gruppen nutzen den Garten und vor Allem die Gartensitzecke (Foto). Dazu zählen zum Beispiel der BUND der bei schönem Wetter das monatliche Plenum bei uns abhält, das Senckenberg Museum für Naturkunde nutzt den Garten ab und zu mit den „NatureScouts“ für Artenbestimmung und Monitoring (Kinder und Jugendliche) und auch andere Projektgruppen der Rabryka sitzen gerne mal im Garten für Orgatreffen (z.B. Integrationsbereich oder Jugendbeteiligung).
    • Wie ist der Garten nochmal organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie kann man mitmachen und wie laufen die Info- und Entscheidungswege? Jeden Mittwoch nachmittag ist offener Gartentreff zu dem alle Menschen gerne kommen können und wo auf jeden Fall irgendjemand vor Ort ist für „Neuankömmlinge“. Außerdem gibt es immer am 3. Mittwoch des Monats das Gartenplenum, in dem wir (manchmal mehr, manchmal weniger umfänglich) gemeinsam planen, organisieren, informieren und Probleme ansprechen. Auch das Plenum ist öffentlich. Die Koordination/ Orga des Treffs sowie von Veranstaltungen die darüber hinaus gehen (Workshops, Feste, Filme, Konzerte etc.) liegt bei mir und ist Teil meiner Stellenbeschreibung im Rahmen der ESF Förderung. Dabei gehe ich auf Wünsche und Anregungen aus der Gartencrew ein oder eben nicht, wenn es keine gibt (passiert auch manchmal, dann schau ich was aktuelle, spannende Themen sein könnten). Es gibt sowohl Gemeinschaftsbeete als auch Privatbeete. Alle sind Nummeriert und man kann in einer Liste schauen welche Nummer von wem bewirtschaftet wird. Das System funktioniert gut und wird jedes Jahr neu abgefragt.
    • Wie viele Beete habt ihr und was passiert mit der Ernte? Da sich die Beetaufteilung auch jedes Jahr ein Bisschen ändert kann ich dir keine genaue Beetanzahl nennen, aber ich denke wir haben insgesamt ca. 250m² Anbaufläche. Es gibt den sogenannten „Hügel“, der Kern des Gemeinschaftsgartens an dem auch die Sitzecke steht und es gibt Beete außerhalb des Geländes (vor der Rabryka/ öffentlich und nicht abschliesbar). Die Beete außerhalb sind deshalb vor Allem Wildblumen für unsere Bienen und nochmal 8 Hochbeete mit Kräutern und Färberpflanzen. Sie haben eher den Lehrcharakter mit nützlichen Nebeneffekten. Der Grund hierfür bezieht sich schon auf die nächste Frage: Wir haben da oft Hundekot in den Beeten gehabt, Zigarettenkippen uder mit Vandalismus zu kämpfen gehabt. Daher sind wir weg gegangen vom Gemüse und bauen da nur noch genannte Pflanzen an. Die Pflege dieser Beete liegt aber auch bei ZusammenWachsen. Die Ernte teilen sich die Gärtner:innen in der Regel untereinander auf, manchmal verarbeiten wir direkt im Garten weiter (dieses Jahr haben wir zum Beispiel super viele Beeren gehabt und Marmelade gemacht). Was zu viel ist wandert manchmal auch mit zum verkochen an die KüfA, welche auch jeden Mittwoch 19 Uhr in der Rabryka stattfindet.
    • Wird Gemüse geklaut, gibt es Vandalismus? Was habt ihr da für Erfahrungen? Siehe Antwort vorher.
    • Woher kommt das Wasser? Wasser sammeln wir von den Fabrikdächern (ehemalige Hefefabrik aus DDR Zeiten). Aktuell haben wir die Möglichkeit bis zu 6000L Wasser in IBC´s zu speichern und mussten bisher noch nicht das Wasser aus dem Hahn anzapfen.
    • Zahlen die Gärtner*innen etwas für ihren Garten? Nein
    • Was wird über die ESF-Förderung finanziert und wie lange läuft die noch? Was passiert danach? Aktuell läuft die ESF Förderung noch bis 2028, was danach passiert wird gerade auf politischer Ebene geklärt. Da kann ich also leider keine adequate Antwort darauf geben. Die Förderung beinhaltet meine Personalkosten und die meiner Projektassistenz. Außerdem verfügen wir eine Restkostenpauschale für zum Beispiel Honorare von Workshopleitenden, für Workshopmaterialien und ja, auch für Baumaterialien und Gartengerät etc. Allerdings reißen größere Bauprojekte in diesen Topf ziemliche Lücken und das Geld fehlt dann im Ernstfall an anderer Stelle des Projektes.
    • Ist die geodätische Kuppel direkt im Garten? Wofür wollt ihr den Pavillon dann nutzen, wenn der „Hopfendom“ wieder hergestellt ist? Und was macht ihr mit dem Hopfen? Der Hopfendom soll an der alten Stelle bleiben und befindet sich direkt neben dem Garten (Foto). Er dient als Schattenspender und Sitzecke für Besucher:innen des Gartens oder generell der Rabryka. Bisher haben wir den Hopfen wirklich nur als reine, optische Begrünung genutzt und sind nicht in Verarbeitungsprozesse gegangen. Es gibt in Görlitz einige Privatbrauereien mit denen eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Brauworkshops aber denkbar wäre. Zur Zeit gibt es dafür aber keine konkreten Pläne. Der Hopfen wird auch nicht neu angeschafft, er ist noch da und hat den Zusammenfall der Kuppel überlebt =)
    • Sind die geplanten Sitzgelegenheiten im Garten? Wer würde die nutzen? Ist das Kräuterhochbeet auch örtlich Teil des Gemeinschaftsgartens oder ist das eher separat (am Haus?) Die Kräuterhochbeete sind wie gesagt ca. 50m um die Ecke vom Gemeinschaftsgarten direkt vor dem Haupteingang der Rabryka (Foto), liegen aber im Verantwortungsbereich des Gartens und der Gärtner:innen (Gemeinschaftsbeete).
    • Was haben die geplanten Bau-Workshops mit dem Ziel von „Fokus Preparing“ mit Barrierfreiheit/Zugänglichkeit für alle zu tun? Da sich der GG auf einem alten Fabrikgelände befindet und sich die Bodenbeschaffenheit mit den Stichworten „Pflasterstein“, „Gleise“ und „uneben“ am besten beschreiben lässt, muss ich leider zugeben, dass der Garten an sich nur bedingt barrierefrei ist (zumindest für bewegungseingeschränkte Menschen). Die Bauworkshops finden allerdings in unserer hauseigenen Holzwerkstatt statt oder bei schönem Wetter vor dem Haus. Der Zugang dort ist barrierefrei, unser Haus verfügt über ein barrierefreies Klo, ein taktiles Leitsystem und die Öffentlichkeitsarbeit versucht auf einfache Sprache zu achten. Wir haben am Hügel dieses Jahr gemeinsam mit den Gärtner:innen noch eine Natursteintreppe gebaut. Da sind wir gerade dabei noch das Geländer zu organisieren. Der Weg zum Hügel hoch war vorher sehr rutschig und gefährlich, jetzt können auch ältere Menschen sicherer nach oben gelangen.
    • Wie viele Gärtner*innen werden bei den Workshops dabei sein? Da es sich beim Preparing Camp um ein offenes Angebot handelt kann ich die genaue Zahl nicht nennen, gehe aber aktuell von cirka 4-6 Personen aus. Die Koordination und Planung der Bauprojekte übernimmt einer unserer Gärtner. Wir werden die Aktionen auch nochmal explizit während der kommenden Gartentreffs bewerben und alle einladen.
    • Woher kommt das Holz, sind die Farben und die Lasur umweltfreundlich? Das Holz werden wir bei Wöhlk bestellen, einem regionalen Baustoffhandel. Ich gehe davon aus das es sich dabei um Fichte handelt deren Ursprung ich ehrlich gesagt nicht kenne. Das müsste ich erfragen. Was die Lasuren angeht verwenden wir ökologische Holzlasuren bestehend aus Ölen und Harzen (wahrscheinlich auch ohne Pigmente).

    Vielleicht nochmal zur Einordnung des Fokus Festivals: Das Festival ist ebenfalls kostenlos und hat keinen kommerziellen Charakter (es gibt am Einlass aber eine Möglichkeit zu spenden). Es basiert auf Ehrenamt und Engagement. Zwar werden die Areas des Festivals von Hauptamtlichen organisiert, aber das passiert quasi auch immer auf der Basis aus Plenas der offenen Angebote bei uns im Haus. Über 100 Festivalschichten werden von freiwilligen Helfer:innen übernommen, ohne die wir das nicht stemmen könnten. Motto dieses Jahr ist der Strukturwandel in unserer Region in all seinen guten und schwierigen Facetten!

    Ich schätze mal 50-60% der Flächen sind Gemüse, 20-30% Zierpflanzen/Blumen und der Rest ist Natur =)

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  • Gartenbesuche in Freiburg

    Mit mit unterwegs war die Ansprechpartnerin für GGs der Stadt Monika und die Wandel-Garten Koordinatorin Monica.

    Wandelgarten (Vauban): direkt an einer Tramendhaltestelle (Wendeschleife war das bisher) entstand der Garten auf dem Gelände des Vereins „Autofrei wohnen“ -> Menschen, die keine Stellplätze bauen mussten, deren Flächen sind dort vereinigt. Mit auf dem Gelände ist ein sehr großer Weiden“palast“, der aber gerade radikal runtergeschnitten wurde. Niemand hatte sich gekümmert, die Weiden waren nicht mehr in den Palast einfelchtbar. Es ist noch offen, wie es hier weitergeht. Hinter dem Weidenpalast möchten beide Gruppen gerne Obstbäume (Maulbeerbäume) anpflanzen. Dazu gibt es eine Fördermöglichkeit über die Stadt.
    Gerade ist die Gruppe nicht ganz so groß (seit Corona) und Monica macht sehr viel. Doch kommen auch immer mal wieder neu Interessierte und manche bleiben auch. Einige sind von Anfang an dabei (Gruppe scheint mir vom Altersdurchschnitt eher 50/60 plus). Der Garten ist inzwischen gut eingewachsen, zur Straße hin mit essbaren Beerensträuchern. Es gibt Erdbeete und Hochbeete, individuelle und gemeinschaftliche Beete. Ein Schwerpunkt liegt auf Kompostierung, hier haben sie eine Wurmfarm, machen Bokashi etc. Sie hatten ein Regenwurmprojekt und sind sehr an Terra Preta und anderen Bodenaufbereitungsmethoden interessiert. Ein Projekt, was sie dazu machen heißt „Boden gut machen“: Sie bekommen Biogut von einem Café. Wasser können sie i.d.R. – bis auf den Hochsommer – aus dem Bach entnehmen (anstrengend, Gießkanne in den Bach halten, volle Gießkanne in die Schubkarre hiefen etc.), doch wenn der Pegel der Dreisam zu niedrig ist, dann dürfen sie auch aus diesem Bach nix mehr entnehmen. Mit Fördergeldern von uns haben sie das Häuschen mit einer guten Regenrinne ausstatten können, die das Wasser nun in einen IBC Kanister führt. Wasser von diesem Kanister füllen sie in hochgebockte IBCs um, so dass sie mit dem Gefälle arbeiten können. Für das Umfüllen bräuchten sie eine Pumpe, so könnte das erheblich erleichtert werden. Um möglichst Wasser im Boden zu halten, haben sie die Wege mit in Wasser getränkter Weellpappe ausgelegt und oben drüber eine dicke Schicht Mulch aufgebracht. Bringt wohl eine ganze Menge.
    Ein Problem: es wird immer mehr Gemüse geklaut. Ein Schild haben sie zwar, doch das stellen sie wegen Vandalismusgefahr immer nur auf, wenn jemand da ist. Was etwas genützt hat sind bunte DinA4 Zeichnungen von Kindern und Erwachsenen mit netter Beschriftung an den Beeten. Sie sind in Freiburg und mit den anderen Gärten gut vernetzt. Auch Wassertonnen aus Metall und andere Gegenstände wurden schon geklaut.

    Klimagarten (Weingarten): für den ältesten und wohl größten (Monika B. von der Stadt) Gemeinschaftsgarten wurden in einer Guerilla Aktion 2012 die Grundlage gepflanzt. Sie wollten damit auf die Klimakrise und das Thema Ernährung aufmerksam machen. Der Klimagarten ist heutzutage 600m² groß, einer der Initiator*innen gärtnert „wild“ auf der anderen Seite des Baches, was die Stadtverwaltung toleriert, da er ein Urgestein der Szene ist. Im Klimagarten kommt das Wasser auch aus einem Bach, hier ist es noch ok, daraus zu schöpfen. Der Garten hat keinen Zaun, ist öffentlicher Grund und soll das auch blieben. Die ca. 25-köpfige Gruppe hat an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, doch sind diese von manchen Seiten nicht sichtbar -> es wird viel fremdgeerntet. Dazu hatten sie auch mal Schilder, da gab es gleich Beschwerden beim Amt, dass die das nicht dürfen, da das ja eine öffentliche Fläche ist. Monika B. berichtet, dass sich viele Bürger*innen mit allen Möglichen Fragen und Beschwerden ans „Amt“ richten. Ihre Amtskollege*innen auch aus anderen Abteilungen haben wohl bis heute eh nicht verstanden, was so ein Gemeinschaftgarten soll…Alle Veränderungen der Gärten auf öffentlichen Flächen werden auch aus der Stadtverwaltung heraus genau beobachtet und kommentiert.
    Der Klimagarten darf kein Häuschen oder ähnliches aufstellen, so sind die Geräte in einer großen Kiste. Unter einem großen Baum stehen Tische und Stühle, die dort dann angekettet werden. Davon ist noch nix weggekommen. Die Gruppe ist bunt gemischt, alte, junge, Deutsche, Menschen aus anderen Herkunftsländern, aber keine Geflüchteten sind dabei. Es werden auch vermeindlich exotische Pflanzen angebaut, so z.B. schwarzer Sesam. Die koranische (?) Gärtnerin bringt das Saatgut aus ihrer Heimat mit und versucht auch, es zu vermehren. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, man muss wissen, wo welche sind. 
    Onboarding: man kann ein paar Mal zum Mitgärtnern kommen, erfährt da jede Menge, gärtnert auf den Gemeinschaftsbeeten und erst danach kann man, bei Interesse, ein eigenes Beet bekommen.

    Urbaner Garten (Weingarten): dieser recht kleine Garten ist auf einer Abstandgrünfläche entstanden und soll derzeit wiederbelebt werden. Organisiert wird er schon länger vom QM. Da ist es wohl so, dass alle Neuen diesen Arbeitsbereich bekommen und aber nur ca 1h/Woche dafür Zeit haben. Es gibt ein paar Hochbeete (Material fällt teilweise auseinander) und 2 Erdbeete. Nur 2 Beete werden derzeit wirklich genutzt/gepflegt. Der Garten wird aber viel zum Sitzen, Picknicken, sich Treffen genutzt. Menschen aus den gegenüber liegenden Hochhäusern wurden noch nicht erreicht. Es gibt aber auch niemanden, der/die Zeit und Engagement da reinsteckt. Die Ansprechpartnerin würde den Garten gerne wieder aufbauen und sucht nun nach Möglichkeiten, diese Aufgabe auch auf andere Schultern zu verteilen (Beratung: Uni, Freiwilligenzentrum, FSJ, Organisationen im Viertel). (mehr …)

  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten

    (Tagesspiegel-Artikel), hat Carla W. mir am 24.07. geschickt)

    Integrationsgarten Neuer Treffpunkt im Schlaatz

    Der Schlaatz bekommt einen neuen Integrationsgarten. Das bisherige Gelände an der Weidenhof-Grundschule muss dem neuen Sportforum weichen und findet neben der Integrationskita am Falkenhorst einen neuen Platz. „Ab Herbst dann größer, stärker und mit Vereinscafé“, heißt es auf der neuen Homepage mit dem künftigen Namen des Gartens: Nuthegold.

    Die Vorsitzende Frauke Havekost und ihr Stellvertreter Alexander Wietschel freuen sich auf die neuen Möglichkeiten an der Nuthe. Das künftige Areal, das bis Oktober bezogen werden soll, biete mehr Raum für Veranstaltungen. Damit könnten weitere Zielgruppen erreicht und ein neuer Treffpunkt im Schlaatz geschaffen werden, so die Hoffnung des Vorstands.

    Im Auftrag der Stadt baut der Kommunale Immobilienservice (Kis) ein neues Vereinshaus, das im Rohbau mit Dach errichtet ist. Bereits vorhanden ist ein Amphitheater, das künftig für Veranstaltungen genutzt werden soll. Im Haus sei auch ein Café geplant. „Gäste können dann einfach zu uns kommen, wenn sie auf ihre Kinder warten, uns beim Gärtnern zuschauen, einem Chor zuhören oder Kaffee trinken wollen“, sagt Wietschel. Der Garten solle ein Ort des Zusammenkommens, zum Innehalten und Niederlassen ohne Zwänge werden. Er hoffe auf einen Schmelztiegel für den Schlaatz. Ein solcher Ort der Zusammenkunft fehle.

    Doch zunächst muss der neue Garten wachsen. Der Schatten der in mehr als 20 Jahren gewachsenen Bäume des bestehenden Gartens wird fehlen. „Wir werden neue Obstbäume pflanzen und erstmal keine Äpfel ernten können“, sagt Havekost. Sie spüre die Schwere über den Verlust bei den Gärtnerinnen und Gärtnern. Insgesamt 14 Familien unterschiedlicher Nationen gärtnern regelmäßig. Alle bringen eigene Erfahrungen und unterschiedliche Gemüsesorten in den Garten.

    Für das neue, größere Projekt wurde der Verein Nuthegold gegründet. Bisher wurde der Integrationsgarten vom Brandenburgischen Kulturbund getragen. Für Umzug und Neupflanzungen habe der Verein kein Etat, sagt Frauke Havelkost. Sie gehe von Unterstützung durch den Kis aus, auch um schwere Findlinge an den neuen Standort zu bringen.

    Die Stadtverwaltung kündigte die Errichtung von Spielgeräten an: eine Rutsche, Schaukeln und Trampoline. Mit einem unterfahrbaren Sandspieltisch, Sprechrohren und weiteren Objekten, die verschiedene Reize ansprechen, würden inklusive Spielangebote geschaffen, die für alle Schlaatz-Bewohner zugänglich sein sollen. Zudem würden Picknick-Bänke aufgestellt und trockenresistente Klimabäume gepflanzt, die bald Schatten spenden sollen.

    Mit angrenzenden Rasenflächen entstehe ein neuer Grünzug zwischen Nuthe und Wohnbebauung, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Künftig sollen neben Anwohnern und Spaziergängern auch Kinder der benachbarten Kita die Angebote nutzen.

    Jahrzehntelange Integration

    Der Verein Nuthegold will das Programm ausbauen. Schon bisher gab es in dem aus dem Schulgarten der Weidenhofschule hervorgegangenen Integrationsgarten eine DJ-School, eine Fahrrad-Fahrschule, Workshops und 2024 ein Musikfestival.

    Das gemeinsame Gärtnern sollte zunächst bei der Integration von Aussiedlerfamilien aus Russland helfen. Einige blieben bis ins Rentenalter. Vor zehn Jahren kamen dann neue Schlaatz-Bewohner aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Bei der Integration helfen auch die Koch-, Näh- und Malkurse der „Brückenbauerinnen“ des Gartens.

    Die Bauarbeiten für das Sportforum haben im vergangenen September begonnen. Die Stadt investiert knapp 38 Millionen Euro in den Bau von zwei Zweifeld-Sporthallen und Außenanlagen. An dem Projekt hatte es intensive Kritik vom Schlaatzrat, dem Alexander Wietschel ebenfalls angehört, gegeben.

    https://epaper.tagesspiegel.de/index.html?articleId=doc81mvilnhsuu10sn2kfr9&app=pnn

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  • HH: Luthergarten für den Deutschen Engagementpreis nominiert

    (NL)
    Wir haben eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis erhalten! Der Preis ist hoch dotiert. Zwei aus dem  Gartenrat und ich werden eine gute Beschreibung des Engagements im Garten einreichen und dann heißt es Daumendrücken!

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  • Nürnberg: Klosterhof des Germanischen Nationalmuseums noch kein GG

    Der große Klosterhof ist erst einmal für die kommenden vier bis fünf Jahre angelegt, es ist noch keine endgültige Planung, weil dann vor Ort noch einmal Bauarbeiten stattfinden. Ich würde den Klosterhof auch aktuell (leider) nicht wirklich Gemeinschaftsgarten nennen, weil der Großteil des Gärtnerns durch engagierte Kolleg*innen unserer internen AG übernommen wird. Der Hof ist jedoch aus unterschiedlichen Gründen leider nicht für alle Menschen zum Gärtnern geöffnet – es wäre sehr wünschenswert, dass er sich in diese Richtung entwickelt, jedoch liegt diese Entscheidung nicht in meinen Händen und hier spielen viele unterschiedliche Faktoren bei uns im Museum eine Rolle.

    Wir haben nun bereits in der zweiten Saison mit einer partizipativen Pflanzaktion gestartet, und gemeinsam mit interessierten Menschen aus der Stadtgesellschaft unsere Gemüsebeete bepflanzt. Aktuell haben wir drei Themenbereiche in den Beeten: alte Gemüsesorten, Heilkräuter nach Hildegard von Bingen und Färbepflanzen(neu seit diesem Jahr und noch in der Entwicklung). Dabei achte ich darauf, dass wir Anbindungen zur Sammlung und Geschichte des Germanischen Nationalmuseums bieten.

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  • Leipzig: Fundraising für den Wirrwuchs Mitmachgarten

    Stand: sie brauchenhauptsächlich Geld für Stellen (4 Personen a 15h plus Overhead), was bisher aus Mitten der Sächsischen Aufbau Bank (Landesförderung) finanziert wurde, da hatte sich die Richtlinie geändert und das Projekt fiel raus.

    Jetzt: 

    Wir haben den BAMF Antrag eingereicht, schreiben aktuell einen bei der Postcode für 18 Monate und die SAB hat die Richtlinie Integrative Maßnahme auf Druck der Linken doch für Projekte zum gesellschaftlichen Zusammenhalt freigegeben. Die Mitteilung kam allerdings erst als in Sachsen schon Ferien waren und es wurde keine Anpassung der Einreichungsfrist vorgenommen. Die bleibt beim 31.7. Das ist meiner Meinung nach Kalkül. Zum Glück hatten wir den Antrag schon fast fertig und können nun mit Stress aber einer guten Grundlage den Antrag einreichen. Erstmal können nur Anträge für 12 Monate eingereicht werden. Die Beratung bei der DSEE haben wir noch nicht geschafft. 

    Der erste Termin war noch nicht so gut. Wir haben aber zuständige Bürgermeister:innen angeschrieben und haben da Rückmeldungen für Besuche bekommen. [sie laden zu verschiedenen Terminen in den Garten ein]

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  • München: Generationengarten feiert 20jähriges Jubiläum

    (Besuch)

    Für den Generationengarten im Petuelpark wurden die Anwohnenden vom Träger (Stadtteilarbeit) in einer Klinkenputzen-Befragungsaktion informiert und einbezogen. Je näher an der Stelle, an der das entstehen sollte, die Menschen wohnten, desto weniger Begeisterung hatten sie. Die Untertunnellung lag noch nicht lange zurück, sie hatten Angst vor erneutem Lärm. Nicht nur durch den Bau, sondern auch durch den Betrieb.

    Für den Bau gab es 2 Entwürfe („Schuhschatel oder halbes Fass“ -> das Fass machte das Rennen). Von Anfang haben sich verschiedene Gruppen hier getroffen, Feste fanden und finden statt. Der Garten und der Pavillon sind ein wichtiger Begegnungsort geworden, die Möglichkeiten, sich im Pavillion mit Gruppen zu treffen, aktiv zu werden, sind sehr beliebt. Schon fast seit Anfang an gibt es auch ein ehrenamtlich organisiertes Kaffee und Kuchen Angebot. 

    Einige der Gärtner*innen sind von Anfang an dabei. Die meisten bauten zunächst Gemüse an, doch gibt es ein gravierenden Schneckenproblem, so dass fast alle hauptsächlich Blumen in ihren Beeten haben. 

    Es gibt eine hphe „Betreuungsdichte“, so hat eine Frau 5h/Woche für den Garten und Lukas 20 für das Gesamtprojekt, zudem ist noch eine weitere Frau (Aufgabengebiet Frauen, Familie, Gesundheit) dort mit angesiedelt.

    Der Garten macht mit bei 1m² Lein und hat ein Sandarium. Die TUM forscht hier und hat 27 Wildbienenarten gezählt. (mehr …)

  • München: die Gärten am ÖBZ haben sich weiterentwickelt

    (Tel)

    Der Frauengarten ist nach wie vor ein produktives Gartenprojekt, doch erweitert sich die Nutzung hin zu einem Ort der Kontemplation und Meditation. Es gab viel Streit in der Gruppe, die Frauen kamen am liebsten, wenn keine andere da war. C.a die Hälfte der alten Crew ist nun noch dabei – die Neuentwicklung wird von Seiten des ÖBZ für 2 Jahre begeleitet.

    Der Wabengarten wird gar nicht mehr von Green City genutzt (da hatten sie einst die Pflanzen für ihre Guerilla AKtionen angebaut), sondern ein Projektgarten, der viel von einer Schule/einer Gruppe die das frewillig in ihrer Freizeit macht. Die haben an der Schule Hochbeete und im ÖBZ die Erdbeete. Ein wichtiger Ort der Bildung. ÖBZ hat da auch immer wieder Kindergruppenangebote, diese Gruppen laufen aber nicht wie gedacht, langfristig, die Kinder verlieren irgendwann die Lust.

    ExGa: gibt es seit über 20 Jahren und nach wie vor ist Konrad Ansprechpartner. Er prägt den Garten mit und dieser entwicklet sich immer weiter.

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  • Hürup: Waldgarten Harislee geplant

    weit im Norden Deutschlands entsteht ein Waldgarten: der Pflückwald
    https://www.bobenop.de/projekte/pflueckwald 

    Stand: Wir starten gerade in die offizielle Phase mit KfW-Förderung und sammeln uns noch. Das Sichtbarwerden hier vor Ort nimmt unsere meiste Aufmerksamkeit in Anspruch, aber natürölich ist uns auch an Vernetzung gelegen. (mehr …)