Kategorie: Urbane Gärten

  • Gemeinschaftsgarten Alt Ungnade

    (Mail)
    Der Verein hatte schon einmal an eine externe Initiative aus aus der nächstgelegenen Stadt Greifswald das Gartengelände als Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt. Leider ist diese Initiative nicht mehr aktiv, weshalb wir beschlossen haben das ganze noch einmal, diesmal aufbauend aus den eigenen Vereinsstruckturen heraus wieder auf zu bauen. Und hoffen darüber unsere gute Dorfstruktur noch zu verfestigen und wollen Sukzessive wieder mehr Personen aus der Stadt Interessiern und einbinden. Es wird schon fleißig gegärtnert und es entwickelt sich ein sozialer Treffpunkt.

    (ANtrag/ANtworten)

    Das Gelände des Gemeinschaftsgartens ist ca. 750m² groß. Dazu kommen die auf den weitläufigen Geländen des Freiraum e.V. befindlichen Obstbäume/Streuobstwiesen.

    Die Fläche wurde einige Zeit eher privat genutzt und es gibt noch einen kleinen Bereich (ca. 40m²), auf dem sich noch ein privates Beet befindet, das aber in Absprache und Kooperation mit den Gartengruppen bewirtschaftet wird.

    Das Gelände gehört Til Dieterich, der das Gelände an den Freiraum e.V. verpachtet hat und selbst Gründungsmitglied des Vereins ist.

    Die Gartenfläche befindet sich direkt am Eingang des Geländes zwischen Parkplatz und dem öffentlichen Spielplatz und Veranstaltungsbereich. Die Fläche ist daher ganzjährig und ganztägig frei betretbar.

    Die Gruppe, die den Gemeinschaftsgarten nutzen will, hat sich durch die Kooperation mit lokalen Initiativen aus Greifswald (u.a. Jugendzentrum Klex, Ikuwo)  gegründet. Bisher zeigten etwa 15 Personen aus Greifswald Interesse am Gemeinschaftsgarten. Dazu kommen weitere Menschen aus dem Dorf, von denen manche aber nicht alle im Wohnprojekt des Freiraum e.V. leben.

    Dabei zeigt sich, dass es unterschiedliche Schwerpunkte gibt. Einige wollen die ca. 60 Obstbäume pflegen, erhalten und deren Nutzung verbessern. Andere legen mehr Wert auf die weitere ökologische Gestaltung des Grundstücks. Andere wollen sich mit Geflügelhaltung beschäftigen. Und die meisten haben Interesse am Anbau von Gemüse auf dem Gelände. In den letzten Tagen hat diese Gruppe auf Samentauschbörsen ausreichend Samen erhalten, so dass dieser Posten aus der Finanzaufstellung genommen werden konnte.

    Die einzelnen Teilgruppen werden sich miteinander abstimmen und Informationen auch an den Freiraum e.V. weitergeben. So wird es einen Vertreter der Gartengruppe geben, der im Plenum des Freiraum e.V. den Kontakt zwischen Verein und Gartengruppe koordiniert.

    Angesichts der derzeitigen Situation werden diese Aktionen in nächster Zeit lediglich in digitaler Form erfolgen. Wichtige Vorarbeiten für den Garten werden im Moment in koordinierter Einzelarbeit geleistet. Zum Zeitpunkt der größeren Bauaktionen kann im Moment daher noch keine Auskunft gegeben werden.

    Aus den Kleingruppen gab es nun genauere Kostenaufstellungen, die sich auf Grund der unterschiedlichen Arbeit der Gruppen und der Schwierigkeit der Koordiantion zum Teil in der Art der Aufstellung unterscheiden (siehe Anhang). Durch die genauere Planungen ergaben sich auch teilweise Veränderungen an den Kostenberechnungen.

    Bisher erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit über den Verteiler der Kooperationspartner. Ergänzend werden die etablierten Wege zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden: Aushänge in den lokalen Schaukästen, Facebook, Homepage, Mailverteiler Interessierte, Mailverteiler Studierende Landschaftsökologie Universität Greifswald, Kontakte zur Kirchengemeinde, Präsentation bei öffentlichen Kunstaktionen u.ä.

    Die Sanierung des Hühnerwagens soll mit einer EPDM-Folie erfolgen. Im Gegensatz zu den üblichen Bitumenbahnen ist diese umweltfreundlicher und einfacher zu entsorgen. Da die Handhabung dieser Folie innerhalb der Hühnergruppe nicht bekannt ist, erfolgt die Abdichtung des Daches unter Anleitung eines erfahrenen Handwerkers.

    Die Hühner werden sowohl morgens als auch abends von Bewohnern vor Ort betreut (rauslassen + reinholen). Die weiteren Aufgaben wie Misten, Futter besorgen, das Gelände gestalten u.ä.  wird aus der Hühnergruppe übernommen.

    Die Eier werden dann auch in den kooperierenden Wohnprojekten in Greifswald genutzt werden.

     

    In den letzten Jahren wurde regelmäßig eine Moste aus dem Landkombinat Gatschow ausgeliehen. An einem Wochenende wurden dann sowohl eigene Äpfel als aus auch Äpfel von „Gästen“ vermostet. Da das Landkombinat selbst über mehrere Wochen mostet, steht uns die Moste lediglich vor bzw. nach der eigentlichen Apfelzeit für wenige Tage zur Verfügung. Dies hatte zur Folge, dass Äpfel entweder nicht reif sind und daher noch nicht genutzt werden (und dann gar nicht genutzt werden) – oder der Zeitpunkt so spät ist, dass die Äpfel in großem Maßstab nicht mehr genutzt werde können.  Mit einer eigenen Moste sollen daher mehrere Termine stattfinden, an denen alle auf dem Gelände verfügbaren Äpfel sowie Äpfel aus Greifswald und dem Umland gemostet werden.

    Der Bau der Moste/Apfelstraße erfolgt in Kooperation mit dem Landkombinat Gatschow, das entsprechende Selbstbauworkshops anbietet.

    Eine Apfelstraße besteht aus einer Kartoffelwäsche (Reinigung der Äpfel), einem Rübenhäcksler (Zerkleinerung), einer Presse mit Hydraulikdruck und einer Station zum Erhitzen/Haltbarmachen des Saftes.

    Im Gegensatz zu den bekannten Lohnmostereien bietet diese Form vielfältige Gelegenheiten zum Mitmachen und für Bildungserfahrungen, wodurch der Saft einen besonderen Wert erhält.

    Der Bau der Apfelstraße wird von einem lokalen Handwerker koordiniert, der den Bau einzelner Komponenten zum Teil in öffentlicher Workshop-Form durchführen wird. Da es sich um teilweise sehr komplexe Arbeiten handelt, muss ein Teil der Arbeiten professionell durchgeführt bzw. begleitet werden.

    Für die Geräte wird ein handelsüblicher Geräteschuppen angeschafft, der mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Die Mitglieder der Gartengruppe kennen diesen Code und haben damit jederzeit Zugang zu den Geräten und Werkzeugen.

    In Alt Ungnade, einem Dorf zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Fluss Peene, ist seit einigen Jahren der „Freiraum e.V.“ aktiver Motor einer Dorferneuerung und -belebung. Dabei handelt der Verein nach dem Motto „Angebote von und für die Bevölkerung“. Der Verein pachtete ein Gelände mit sanierungsbedürftigen Landwirtschaftsgebäuden und baute eine große Holzscheune zur Kulturscheune mit zahlreichen Veranstaltungen um. Darüber hinaus wurde das Vereinsgelände zum Dorfmittelpunkt mit Spielplatz, Dorfbackofen und Sitzgelegenheiten umgebaut. Der Verein veranstaltet Ausstellungen, Konzerte, Dorffeste, Flohmärkte, Bildungsveranstaltungen, u.ä.

    Zusammenfassung

    Um das Dorfleben und den Zusammenhalt weiter zu stärken und die Stadt-Land-Beziehung auszubauen, soll auf dem Gelände des Freiraum e.V. ein Gemeinschaftsgarten eingerichtet werden.

    Dazu soll auch der vorhandene Obstbaumbestand eingebunden, gepflegt und genutzt werden.

    Dorfleben

    Der Gemeinschaftsgarten wird das enge Dorfleben weiter bereichern. Z.B. durch gemeinsame Arbeitseinsätze und Erntefeste. Dazu bietet das Gelände des Freiraum e.V. durch sein großzügiges Grundstück und die Kulturscheune mit Caféhaus und Pizza-Lehmofen vielfältige Möglichkeiten.

    So kann das selbst angebaute und geerntete Gemüse gleich im Lehmofen zu Gemüsepizza weiter verarbeitet werden…

    Stadt-Land-Beziehung

    Der Gemeinschaftsgarten soll sowohl von den Dorfbewohnern als auch von Menschen aus der Stadt genutzt werden. Ab dem Jahr 2020 steht ein Radweg zur Verfügung, mit dem Alt Ungnade auch sicher per Rad erreichbar sein wird. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Vereinen und Institutionen aus der Hansestadt Greifswald (z.B. Ikowo e.V. u.a) bietet der Gemeinschaftsgarten die Gelegenheit und den Raum, naturnahes Gärtnern umzusetzen. Damit bietet der Gemeinschaftsgarten einen großen Vorteil gegenüber den in der Stadt vorhandenen Gartensparten, in denen enge Vorgaben oft experimentelles Gärtnern ausschließen.

    Weitere Außenwirkung

    Der Freiraum e.V. führt regelmäßig kulturelle Veranstaltungen durch. Z.B. Kunst:offen, Konzerte, Workshops u.ä.

    Der Gemeinschaftsgarten soll daher auch als Schaugarten dienen und der Öffentlichkeit jederzeit zur Verfügung stehen. Bildungsangebote z.B. zu Wildkräutern oder Naturnahes Gärtnern runden die Möglichkeiten des Gemeinschaftsgartens ab.


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  • Bau einer Garten-Küchen-Werkstatt im GemeinschaftsGarten in Bielefeld

    (ANtrag/ANtworten)

    ·        Im Gemeinschaftgarten Hellingstraße sind 5 Süd/Mittelamerikaner*Innen, ein NoBrexit-Engländer und 4 Deutsche MitGärtner*Innen unterwegs. Ein Syrisches Paar hat mit unserer Hilfe inzwischen einen eigenen NachbarGarten gepachtet. Es herrscht zusätzlich ein reger Austausch mit den NachbarGärtner*Innen aus Russland, Polen, Türkei, Ex-Jugoslawien, Albanien.

    ·        Parzellen und Gewächshäuser werden gemeinschaftlich bewirtschaftet – dieses Jahr gibt es auch die erste Eigenparzelle, was voraussetzt, dass man die ganze Saison entsprechend präsent ist. Regulär haben wir einen wöchentlichen Gemeinschaftstermin am Wochenende, an dem Aufgaben übernommen und abgesprochen werden, was zzt. telefonisch und per Email umgesetzt wird. Die Absprachen und ToDo-Listen per Email sind aber immer schon Bestandteil der Gemeinschaftsarbeit, da es für die MitGärtner*Innen die nicht Muttersprachler sind, nachlesbar und oft einfacher ist, die Informationen auch schriftlich zu haben.

    ·        Unter den MitGärtner*Innen sind zwei Handwerker, und 3 Mithelfer*Innen haben bereits für einfachen Streich- und Schleifarbeiten zugesagt und alle wollen natürlich die Kücheninsel nutzen, wenn sie dann fertig ist. Zusätzlich haben wir im Verein zahlreiche Mithelfer aus den Repair Cafés, die bestimmt vorbeischauen und mithelfen werden. Es gibt auch schon erste Verbesserungs-, Ergänzungs-, Änderungsvorschläge zur Konstruktion.

    ·        Die beiden Garten-Koch-Werkstatt-Module werden im Gartenhaus stehen. Das Gartenhaus haben wir in den letzten beiden Jahren komplett saniert, so dass es die nächsten 20 Jahre als Gartenhaus, Vereinsheim und Gartenküche dienen kann. Jeder der die Module nutzt, wird sie auch entsprechend pflegen.

    ·        Auch GartenNachbar*Innen können die Infrastruktur nutzen oder sogar ausleihen. Durch die Modul-Bauweise können Koch- und Werkbank-Modul einzeln oder zusammen ausgeliehen werden – durch die Lenkrollen sind die Module (bedingt) mobil und die Breite von 60 cm passt durch jedes Gartentor.  Durch die Trennung/Verbindung der Module lassen sich größere und kleinere Abstände beim Kochen/Werken einrichten.

    ·        Unter den Corona-Kontakteinschränkungen dürfen jeweils maximal zwei Personen unter Wahrung des Schutzabstandes gleichzeitig mit eigener Atem-Maske (selbstgenäht) und Gesichts-Schutzvisier (Prusa RC3 aus dem 3D-Drucker) im Gartenhaus an dem Projekt arbeiten. Fortschritt und Hilfebedarf wird per Email an die Mit-Gärtner*Innen und MitHelfer*Innen geschickt. Weitere Absprachen dann telefonisch.

    ·        Zurzeit hält sich die Gartengemeinschaft strikt an die Empfehlungen und Verfügungen zur Einschränkung der COVID-19 Pandemie, so dass meistens abwechselnd, jeweils nur eine Person im Garten ist und sich das gemeinschaftliche Tun derzeit auf telefonische und Email-Kontakte beschränkt. In diesem Jahr wird viel zuhause auf der Fensterbank vorgezogen, da nicht gewährleistet war, dass jeden Tag jemand zum Gießen ins Gewächshaus kommt. Manches Gemüse wird dann auch mal doppelt angebaut oder es muss umgeplant werden, weil der letztmögliche Aussaattermin verstrichen ist. Für Viele ist es hilfreich, dass jede neu angesäte Reihe im Garten markiert wird (mit Sand, mit Schild, mit Stöckchen) so dass nicht mehrfach über die selbe Fläche gesät wird – Mischkultur ist aber auch in unserm Sinne. Es ist immer spannend in den Garten zu kommen und zu entdecken, wie die MitGärtner*Innen den Garten wieder ein Stück weiter gebracht haben. Wenn jetzt die Kontaktbeschränkungen gelockert werden, wird es die gemeinsame Arbeit wieder Schritt für Schritt im kleinen Rahmen ermöglichen. Bei mehr als einer Person im Garten können unsere 3D-Druck Gesichts-Visiere verwendet werden- man hat freie Sicht und das Visier wird nicht feucht und beschlägt nicht. An der frischen Luft lässt sich eine schrittweise Annäherung an die gemeinschaftliche Arbeit evtl. einfacher organisieren als beim Repair Café.

    seit Mitte Juli 2018 einen Garten auf
    einer 340 m² großen Grabeland-Parzelle, der als Permakultur GemeinschaftsGarten betrieben wird.
    Beantragt werden Mittel für den Selbstbau einer mobilen Garten-Küchen-Werkstatt. Die Nutzung
    zum Kochen und Konservieren im Garten und als Werkbank für Holzarbeiten im Garten soll somit
    ermöglicht werden. Dafür bitten wir die anstiftung um finanzielle Unterstützung.
    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst biologisch bzw. permakulturell anzubauen und zu
    verarbeiten. Die Verarbeitung von selbsterzeugten Lebensmitteln vor Ort im Garten liegt allen
    MitGärtnerInnen am Herzen, deshalb möchten wir im Garten eine autarke Kochgelegenheit schaffen.
    Vom permakulturellen Ansatz her, möchten wir eine solche Kochstelle im Garten für möglichst viele
    Arbeiten und Gelegenheiten nutzen. Die geplante Kücheninsel sollte für die vorgesehenen Zwecke
    mobil, modular und möglichst vielseitig verwendbar sein. Durch die Garten-Küchen-Werkstatt kann
    das Gartenprogramm für künftige Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit erheblich ausgeweitet
    werden.
    Inhalte
    Als Vorlage für den Selbstbau der Kücheninsel dient der Bauplan der Modularen, Mobilen Werkbank
    des Spanischen Tischlers Suso Caamanho, www.paoson.com. Die Tisch-Module sind konstruiert wie
    stabile, rollbare Küchen-Unterschränke 100 x60 cm. Es sollen zwei Module gebaut werden. Für ein
    Modul wurde der Bauplan von uns so abgeändert, dass Propangasflasche und Gaskochfeld
    eingebaut werden können. Die Propangas-Utensilien sind durch Sach-Spenden bereits vorhanden.
    Die Vorteile der Garten-Kochinsel: Tisch und Kochstelle sind beweglich und können je nach
    Einsatzzweck verschieden miteinander kombiniert/angedockt werden. Die zahlreichen Schubladen
    bieten viel Stauraum für sämtliches Küchengerät, sie können zu beiden Seiten ausgezogen werden.
    Die Kochstelle kann drinnen und bei schönem Wetter draußen genutzt werden. Wenn die Module
    nicht genutzt werden, können sie platzsparend an die Wand gerollt werden. Durch die robuste
    Bauweise können die Tische auch als Werkbank für Holzarbeiten genutzt werden. Mit Spannzange,
    Schienen und Lochreihen an den Tischen gibt es viele Möglichkeiten etwas festzuspannen und die
    Tischmodule somit für die unterschiedlichsten Arbeiten zu nutzen.


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  • Kulturgarten München aufgelöst

    Der Kultgarten der Werkbox³ mußte Ende Februar aufgelöst werden, weil der Mietvertrag für die Halle auf dem als Werksviertel neu bebauten Gelände der ehemaligen Pfanniwerke am Ostbahnhof Ende Mai ausläuft. Derzeit gibt es noch keine neuen Räumlichkeiten, die die DIY-Initiative nutzen könnte. Der Verein sucht derzeit dringend nach einer Halle für seine offenen Werkstätten.

    http://urbane-gaerten-muenchen.de/2020/05/aufloesung-des-kultgartens-der-werkbox%c2%b3/

    Infos von Anja (Mail)
    Ja, es kam insofern überraschend, als daß wir den Garten innerhalb weniger Tage zu Ende Februar räumen mußten. Mit der WerkBox³ haben wir ja noch bis Ende Mai den Vertrag.
    Leider hat die Verwaltung festgestellt, daß sie die Fläche als „Lager“ für später umzupflanzende Bäume brauchten. Dafür mußten sie kurzerhand noch rechtzeitig vor Ablauf der Baumfällzeit im März alle Bäume auf der Gartenfläche fällen.

    Der ganze Ablauf war mehr als unschön. Sie haben sogar vor Ende der Räumfrist mit den Fällarbeiten begonnen, wobei durch schweres Gerät einiges an unseren dort noch gelagerten Gartenutensilien beschädigt und dann auch insbesondere wertvolle Gegenstände entwendet wurden.

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  • Stand der Dinge IG Laatzen

    (Antrag/ANtworten)

    jukus e.V ist eine Kinder und Jugendkunstschule die sich in der südlichen Region Hannover einen „guten“ Namen gemacht hat. jukus ist vor 6 Jahren von den Sprechern des Interkulturellen Gartens gefragt wurden, ob wir die Trägerschaft, statt TransitionTown Hannover übernehmen könnten.

    Seit dem gibt es dieser Garten als ein Teil/Sparte von jukus.

    – wie ist das Zusammenspiel der Kinder- und Jugendkreativschule und dem Garten?

    jukus hat seit 2014 immer Aktionen mit Kindern im Garten durchgeführt

    unter Akzeptanz und Anteilnahme des GartenTeams.

    – z.B. hat jukus ein Färbergartenbeet angelegt, das erste in der Region Hannover, um ca 180 Kindergarten und Grundschulkinder pro Jahr zu zeigen, wie man Farben selber herstellt.

    vom Ernten bis zur Strassenmalkreide.(finanziert durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben“

    – 3Jahrelang hatten wir das Projekt „Regionales Saisionales Essen“ mit ca. 200 Kindern aus Kindergarten und Grundschulen, um ihnen den zusammenhang zwischen was wächst in unserem Beeten wann und was können wir daraus zubereiten.

    Letztes Jahr hatten wir zum zweitenmal das Thema FairTrade im Garten

    Dann einen Schaugarten mit Alten Gemüsesorten vom Großen Freien ,den wir den Kindern und anderen Interessierten zeigen.

    Immer wieder nutzen wir auch den Garten für die Grundschüler der Klasse 3, um mit Ihnen das Thema Getreide vom Korn zum (Fladen)Brot zu erarbeiten.

    Auch in das Ferienprogramm der Stadt Laatzen ist der Garten mit Aktionen für Kinder eingebunden.

    Dies sind nur einige Beispiele.

    Da wir die Angebote nur im Vormittagsbereich haben ist dies kein Problem für unser Garten Team. Ganz im Gegenteil, gerne kommen die Frauen aus dem Gartenteam und backen dann für die Kinder süße Brote oder Fladenbrot.

    – wie alt sind die Gärtner*innen?

       Unsere Gärtner*innen , die ein eigenes Beet haben sind zwischen 24 und 75 Jahren,

       zur Zeit sind Menschen aus Syrien, Kurdistan,Iran Afganistan Irak,Kasastan und Deutschland bei uns.

    – haben auch Kinder- und Jugendliche aus der Kreativschule ein Beet im Garten?

    Seit einigen Jahren haben wir einen „KidsKitchenbeet“ im Garten. Hier wird siehe oben den Kindern das Säen,die Pflege das Ernten und die Verarbeitung des Gemüse beigebracht.

    Bei „schlechten Wetter nutzen wir eine nahe gelegene Schule um im Werkraum Themen bezogen zu Malen oder Vogelscheuchen für den Garten zu bauen, oder wir Kochen und Backen in der Schulküche von Selbstgemachter Tomatensoße (zum mitnehmen) bis zum Apfelkuchen. (siehe Anhang)

    Wird der Garten auch für die pädagogische Arbeit genutzt?

    Ja siehe oben und unser ansinnen ist es diesen auch im Vormittagsbereich und in den Ferien

    das Angebot auszubauen Immer nach Absprache mit dem GartenTeam.

    – was für Workshops sind in etwa geplant und planen Sie diese auch schon in der Zeit der Coronabeschränkungen?

    Die Workshops sind immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt.

    geplant ist ein   – Kompost Workshop       Anlegen Hege und Pflege

                                 – Wurmkistenbauen

                                 – Alte Gemüse Sorten

                              

    -Wie können die durchgeführt werden?

    Wir sind am Überlegen und planen das wir Tutorial für unsere Gärtner und

    auch für unsere KursKinder herstellen.

    Diese werden dann auf den Kanälen der Sozialen Medien veröffentlicht.

    – wo werden die Vorträge stattfinden und wie ist der Garten da dann mit eingebunden?

    Die Vorträge sollten im Garten stattfinden (wir haben nur noch keine gute Sitzecke Sitzplatz dafür),es sind Vorträge zu Gartenbezogenen Themen:

    – UrbenGArdening und andere Stadtteilgärten in der Region Hannover

    (besuche und Ausstausch sind geplant, wenn wir wieder dürfen)

    – Solidarische LandWirtschaft (wir richten eine SOLAWI Abholstellle vor unserem Garten ein)

    – Naturnah Gärtnern für die Stadtökologie

    – Wasser, im Garten richtig eingesetzt

    – Erhaltenswerte GemüseSorten

    usw… sollten wir auf Grund der Pandemie und den rechtlichen Beschränkungen (wir beziehen uns hier auf das Vereinsrecht ähnlich der Sport und Kleingartenvereine)

    diese Vorträge nicht im Garten durchführen können,werden wir sie auch als tutorials (im Garten) aufnehmen und veröffentlichen.

    Falls das Wetter einen Termin im Garten nicht zulässt könnten wir mit den Interessierten in das nahe gelegene Stadthaus wechseln.

    Für wen sind die Vorträge?

    Die Vorträge sind genauso wie die Workshops immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt

    – wer würde die Möbel bauen?

    Wir haben drei sehr handwerklich geschickte Menschen im GartenTeam,diese würden mit mir zusammen die Anleitung übernehmen.

    Dies vier haben Erfahrung durch ihren Beruf und ihre Qualifikationen

    die dazu nötigen Maschinen zu bedienen. Maschinen sind vorhanden.

    – Wie viele Gärtner*innen/Interessierte können daran teilnehmen?

    Wir sind z.Z. 21 Menschen im GartenTeam wir können alle interessierten mit einbinden, zugesagt hätten für so eine Bauaktion bislang 14 Menschen.

    Und wie kann das gemeinschaftliche Bauen „coronagerecht“ laufen?

    Wir erstellen Baupläne,für jede Bank so dass viele Teile einzeln hergestellt werden können

    ( Seitenteile Sitzfläche Rückenlehne zurecht sägen,schleifen vorbohren etc.) und nur zur Endmontage Zweimenschen zusammen arbeiten müssten (Maske Latexhanschue Handschuhe sind Vorraussetzung)

    Eine Gruppe baut immer an einer Bank, dann die nächste Gruppe und zum Schluss,kann immer eine Person vorstreichen,die nächste noch mal anschleifen und die nächste den Schlussanstrich vornehmen… so binden wir so viele TN wie möglich ein.

    diese können in Sichtweise arbeiten und dabei das gemeinschaftsgefühl, was trotz Pandemie vorhanden ist stabilisieren. Ungewöhnliche Zeiten andere Lösungsansetze.

    – wer nutzt den Backofen derzeit schon?

    – Wer kümmert sich um den Ofen und die Nutzungen?

    Der Brotbackofen ist sehr wichtig für die Gartengemeinschaft. Ähnlich einer Funktion einer Quelle oder eines Brunnens im Mittelalter ist der Backofen der Dreh und Angelpunkt für die Frauen im Garten.

    Informationen und Gespräche werden dort geführt.

    Mit Familieangehörigen Oma, Tante, Cousine und auch Freundinnen wird sich am Backofen (ganzjährig) Morgens verabredet, um Brot zu backen.

    – Wie sind die Nutzungsregeln?

    Die verschiedenen Kulturen haben sich auf einheitliche Nutzungsregeln geeinigt. Die Kommunikation läuft über eine WhatsApp Gruppe

    Wer macht den Ofen wann an? Wer besorgt Holz, Wer bring wen mit? und wass essen und trinken wir beim Backen.

    Wie lange braucht wer den Ofen zum backen?   Wer reinigt den Ofen ?

    dies alles läuft bestens und informell. Der Ofen als Kulturgut im Garten wird geschätzt gepflegt und gehegt.

    – wie gärtnern die Gärtner*innen derzeit „coronagerecht“ und wie halten Sie die Gemeinschaft aufrecht?

    Wir haben Gartenregeln erstellt (siehe Anlage). an die sich jeder hält.

    Zur Zeit haben wir einen eigenen Arbeitsplan wer, wann den Garten betritt und nutzt.

    Es gibt eine WhatsAppgruppe in der abgesprochen wird wer wann im Garten ist.

    ich organisiere KleinGruppen zu Absprachetreffen und austausch 4 Menschen mit Abstand von 17-17.30 dann 17.45-18.15. usw das klappt sehr gut.

    Genauso ist auch die Gemeinschaftsarbeit organisiert.

    Wir haben einen Wettbewerb mit einer BioGärtnerei gestartet,wer den schönsten Garten dieses Jahr hat und auch wer die größte Sonnenblume zieht.

    Die Gemeinschaft,so ist mein empfinden rückt näher zusammen…es wird z,B. automatisch mehr mitgegossen und dies dann auch kommuniziert über WhatsApp. Aufgaben werden mit übernommen…

    – Wie ist das Verständnis des Gemeinschaftsgartens in diesen Zeiten?

    Wir sind ein GartenTeam und wir haben Spaß am Gärtnern und lassen uns nicht unterkriegen…Einige geniessen auch die Ruhe und Stille die manchmal im Garten ist

    Ich zu Beispiel gerne morgens zwischen 7 und 9h


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  • In Hanau ensteht Gartenprojekt für Obdachlose und von Armut bedrohte Menschen

    (alerts)

    Gemüsegarten am Bahnsteig: Urban-Gardening-Projekt der StrassenEngel am Nordbahnhof fast vollendet

    Feldsalat, Tomaten, Kräuter, Erdbeeren und Kartoffeln – all das wächst jetzt kultiviert auf großen Hochbeeten neben den Gleisen des Nordbahnhofs. Nach mehrmonatigen Arbeiten ist damit das Urban-Gardening-Projekt der Hilfsorganisation StrassenEngel fast abgeschlossen.

    Inklusive des Baus eines Hühnerstalls, in dem fünf Junghennen fleißig Eier für die Essensangebote der Organisation legen. Der gemeinnützige Verein, der im Gebäude des Nordbahnhofs Hilfsangebote für Obdachlose und von Altersarmut bedrohten Menschen anbietet, hat das Projekt in den vergangenen Monaten mit tatkräftigen Helfern umsetzen können.

    200 Quadratmeter Garten mit Obst und Gemüse
    Unmittelbar neben dem Bahnsteig wurde eine rund 200 Quadratmeter große Fläche, die zuvor brach lag, zu einem Gemüse- und Obstgarten umgestaltet. Die Einzäunung dient dem Schutz der fünf Hühner, damit sie beim Freigang aus dem Stall nicht ausbüxen können. „Bei unseren Gästen kommt das Angebot gut an. Fast jeder bringt sich bei der Beetpflege mit ein und mancher hat jetzt eine echte Aufgabe gefunden“, freut sich Sabine Assmann, die Vorsitzende des Vereins.

    Die Idee für das Gartenprojekt hatte der Gefäßchirurg Dr. Detlev Debertshäuser, der die StrassenEngel nach seinem Eintritt in den Ruhestand im kommenden Jahr auch bei den Ambulanzdiensten unterstützen will. Die Vorbereitungen zur Umgestaltung des in den letzten Jahren immer wieder vermüllten Grundstücks waren nicht unerheblich.

    Umgestaltung des Grundstücks war ein Mammutprojekt
    Nachdem die Eigentümerin Deutsche Bahn grünes Licht gegeben hatte, wurden 23 Tonnen Schotter und 18 Tonnen Muttererde verarbeitet. Ebenfalls gespendete Paletten wurden zu fünf großvolumigen Hochbeeten zusammenmontiert und gestrichen. Zum Abschluss entstand dann noch ein Stall, für den der Schönecker Landwirt Daniel Kropp fünf geimpfte Junghühner beisteuerte.

    Mitgeholfen bei der Grundstücks-Umgestaltung haben neben den ehrenamtlichen Helfern vor allem „die Kunden“ der StrassenEngel

    mehr Infros: https://www.strassenengel.org/urban-gardening-hanau-nord-bahnhof-haus-der-strassenengel/ (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt in Göttingen

    (Telefon/Antrag/Antworten)

    Der „Begegnungsgarten Holtenser Berg “ ist ein Projekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg, Göttingen. Dieser Gemeinschaftsgarten wird von und für Nachbarinnen gebaut und wird sich als offener Raum gestalten, in dem Menschen gemeinsam Gemüse anbauen und Kontakt zur Natur und zu anderen Mitmenschen erleben. Außerdem ist Ziel des Projektes gemeinsam ein Bewusstsein für relevante Umweltthemen und Wissen über Klimaschutz zu schaffen. Deshalb werden im Rahmen des Projektes verschiedene Workshops zum Thema Kompost, biologischer Anbau, Mischkulturen oder Solar-Dörr-Anlag angeboten. Darüber hinaus werden eine Seminarrreihe zum Thema Permakultur gegeben.

    Das Projekt hat im Januar 2020 gestartet und wurde zur erst mit einer großen Veranstaltung auf dem Holtenser Berg vorgestellt. In den nächsten Wochen folgten Planungstreffen und ein Filmabend. Anfang März waren ca. 10 Menschen daran interessiert, mitzumachen. Auf Grund vom Corona haben wir geplante Treffen abgesagt und in den letzten Wochen haben wir unsere Arbeit auf Organisation von zukünftigen Veranstaltungen konzentriert. Eine Webseite für das Projekt wurde bereits eingerichtet und ist unter https://garten-hoberg.de/ zu besuchen. Für die nächste Zeit werden noch keine Treffen oder Arbeitszeiten stattfinden. Die Mitglieder der Gartengruppe (zurzeit besteht die Gartengruppe aus 5 Menschen) werden allerdings aus eigener Verantwortung einzeln arbeiten und den Garten weiter gestalten. Es werden das Abstandgebot- und weitere hygienische Maßnahmen (u.a. mit der Nutzung von Handschuhen und Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten.

    Träger des Projektes ist der Nachbarschaftsverein Holtenser Berg. Das Projekt wird für die Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2021 im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Kurze Wege für den Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gefördert. Die Projektförderung beträgt 67.410,00 € und es werden Sachkosten und eine 22 Wochenstundenstelle gefördert.

    Die Fläche gehört der Stadt. Wir haben einen Pachtvertrag abgeschlossen und er ist bis zum 30.09.22 befristet. Ende nächstes Jahres werden wir eine Verlängerung des Vertrages beantragen. Die Pacht wird bis Ende 2021 mit Projektgeld bezahlt. Ab 2022 werden die Gärtnerinnen eine Mitgliedschaft beim Nachbarschaftsverein abschließen und mit den Mitgliedsbeiträgen wird die Pacht bezahlt.
    – Bevor das Projekt zu Ende ist, wird sich eine Arbeitsgruppe gebildet haben, die sich ab Frühjahr 2022 um den Garten kümmert.
    – Im Laufe der Projektzeit werden die Gärtnerinnen gegebenenfalls für die Ausstattung deren eigenen Parzellen (spezielles Saatgut oder Einrichtungen) sorgen. Das Projekt sorgt für die Grundausstattung des Gartens (Bauwagen für das Lagern von Gartengeräten, Wassertanks, Toilette, Zaun u.a.), Geräte und Saatgut.
    – Die Wassertanks werden von der Gartengruppe ausgefüllt. Die Termine zum Ausfüllen werden in der Gruppe ausgemacht und es wird für jeden Termine eine zuständige Person geben, die sich darum kümmert (Wasserschlaufe auflegen und aufpassen). Für nächstes Jahr werden genug Regenwassersammelpunkte geben. Das Thema Wasser(-Managment) und Gießen wird im Garten ein wichtiges Thema, der dauernd angesprochen wird. Es wird ein Bewusstsein über diese Ressource geschafft werden.
    – Die Fräse wird von den Gärterinnen der Gartengruppe einzeln bedient. Die Termine werden in der Gruppe ausgemacht und es wird abwechselt gearbeitet. Alle müssen lernen, mit der Maschine umzugehen
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  • In Bingenheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Antrag/Antworten)

    Unser Ziel ist es einen Gemeinschaftsgarten zu gründen. In welchem unsere Zielgruppe (junge
    Familien mit Kindern, Geflüchtete, Menschen mit geistiger Behinderung und Senioren)
    zusammenkommen um gemeinsam ökologisch zu gärtnern, voneinander zu lernen und um einen
    Ort des Gemeinschaffens zu etablieren.
    Inhalt
    Für das Jahr 2020 und auch in den folgenden Jahren haben wir eine zentral im Dorf gelegene
    Ackerfläche von 550 m2 Größe zur Pacht überlassen bekommen. Hier wollen wir gemeinsam
    aussäen, pflegen, ernten und eine schöne Ecke zum gemeinsamen Verweilen und Begegnen
    schaffen.
    Maßnahmen
    Die zu schaffende Wiese mit Feuer und Kompostplatz sowie die Kräuter und Blumenbeete wollen
    wir gemeinsam anlegen, nutzen und pflegen. Jede/r Interessierte/r soll darüber hinaus eine kleine
    Parzelle (15-30m2) mit Gemüse bestellen und pflegen können.
    Wir wollen als weitere Maßnahme verschiedene interaktiv gestaltete Workshops im Garten
    anbieten z.B zu dem Thema Mulchen im Gemüsebeet, Gärtnern mit Kindern.
    Eine uns sehr wichtige Maßnahme ist außerdem das gemeinsame Feiern von Festen mit einem
    vielfältigem kulinarischen Austausch.
    Außerdem wollen wir uns gemeinsamen Aktionen an denen wir uns z.B der „Beetbereitung im
    Frühling“ und den „Garten winterfest“ machen widmen.Von der benachbarten Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim können wir uns
    verschiedene Maschinen leihen; einen Traktor, einen Grubber, eine Spatenmaschine und einen
    Rasenmäher.

    – Die Gartengruppe besteht bisher aus 6 interessierten Parteien (9 Erwachsene und 7 Kinder). Davon erfahren haben diese Menschen während unserer offenen gemeinsamen Treffen in unserem Begegnungscafe Kaffekanne und Umsonstladen.

    – Angefangen das Gartenprojekt zu planen haben wir erst Ende Februar/Anfang März, bisher haben wir daher noch keinen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlicht. Neu Interessierte werden (sobald es die Situation wieder zulässt) weiterhin im Begegnungscafe davon erfahren können, weiterhin über unseren E-Mail-Verteiler, bald auch über die Webseite und hier auf dem Land vor allem von Mund zu Mund.

    – Die Fläche nutzen wir dieses Jahr als „Unterpächter“ von der Bingenheimer Saatgut AG, nächstes Jahr geht die Fläche zurück an die Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V (eine Behinderteneinrichtung) die uns die Fläche weiterhin, wie dieses Jahr auch kostenlos zur Verfügung stellen wird. Eine zeitliche Befristung gibt es bisher nicht. Allerdings haben wir bisher aber auch noch keinen schriftlichen Vertrag von der Lebensgemeinschaft erhalten, sondern nur eine mündliche Zusage.

    – Es sollen je nach Gruppengröße/Interesse 12-20 individuelle Parzellen zur Verfügung stehen. Diese Idee (die der individuellen Parzellen) entstand im gemeinsamen Gespräch, wobei z.B zwei Parteien gesagt haben dass sie dann eine Gemüseparzelle zusammen pflegen wollen.

    – Für die Maschinennutzung der Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim, voraussichtlich auch für die Wartung und Instandhaltung z.B von Gartenwerkzeug, für das Leitungswasser, für das Saatgut und Jungpflanzen entstehen weitere Kosten (die in unserem Projektantrag an Sie nicht auftauchen) und die wir dann auf die jeweilige Person/Partei umlegen wollen. Wir haben noch nicht berechnet wie hoch dieser Beitrag sein wird, gehen aber davon aus das dieser eher gering sein wird und alle Interessierten diesen übernehmen können. Falls eine Person/Partei diesen nicht leisten kann, wird der Beitrag durch den Rest der Gruppe getragen.

    – Die Gartengeräte sind für 12 – 20 Parteien geplant (also für etwa 30 –

    40 Menschen). Wir gehen davon aus das nicht Alle auf einmal im Garten sein werden und wir uns auch in der Benutzung abwechseln können.

    – Die Kiste für die Werkzeuge würden wir gerne bei der Firma Alutec kaufen (https://www.alutec.net). Wäre das möglich ? Oder zählt das auch zu „einer Fertiglösung aus dem Baumarkt“ ?

    – Größere Entscheidungen trifft die Gruppe im Konsent. In der Saison soll es außerdem einmal im Monat ein Garten-Orga-Treffen geben. (Sobald es die Situation wieder zulässt) Die Information-und Kommunikationswege bestehen bisher in „Mund zu Mund“

    (wir wohnen alle

    maximal 3 km voneinander entfernt) beziehungsweise übers Telefon und über den Messenger Signal.

    Erste Vorkehrungen/ Aufbauarbeiten leisten wir jeweils maximal zu zweit, abwechselnd je nach dem wer sich welcher Aufgabe annimmt (wir haben jetzt z.B in zwei unterschiedlichen „Schichten“ schon geschenkten Kompost händisch auf der Fläche ausgebracht).

    Wir sind außerdem voller Hoffnung ab Mai zumindest in Kleingruppen bald wieder zusammenkommen zu können.


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  • GG Grünau: Laube für Werkzeuge soll Vandlismus eindämmen

    (Antrag/Antworten9

    Im Jahr 2019 wurde bei der Anstiftung ein Antrag gestellt für Baumaterialien für Kompost und Sitzmöglichkeiten, sowie einer kleinen Laube. Dafür haben wir einen positiven Förderbescheid erhalten und das Geld (810 Euro) ist auf unserem Konto eingegangen.
    Die Sitzmöglichkeiten und der Kompost wurden 2019 realisiert und durch Spenden sind uns dafür so gut wie keine Kosten entstanden (Materialspenden von Privatpersonen). Im Zuge der Umsetzung hat sich gezeigt, dass der Ort eine wesentlich stabilere und einbruchsicherere Variante für den Werkzeugschuppen benötigt, als dies am Anfang beantragt wurde. Der Werkzeugschuppen ist Dreh- und Angelpunkt für die Belebung des
    Gartens. Nur durch die Möglichkeit vor Ort Werkzeuge aufbewahren zu können ist unkompliziertes Gärtnern möglich.

    Nur eine Laube mit ausreichend Grundfläche ist in der Lage Regenwasser in marginal ausreichender Menge zur Sammlung bereit zu stellen; zur Schaffung eines Regenwassersammelbehälters ist zuvor eine ausreichend große zu beregnende Fläche notwendig, also keine „Kiste“. Die Laube muss darüber hinaus auch aus wesentlich stabilerem Holz gebaut und im Boden verankert werden.
    Nach längerer Auseinandersetzung vor Ort möchten wir einen Eigenbau mit standardisiertem Material realisieren. Dazu wurden bereits Pläne erarbeitet. Die einzelnen Bauteile sollen in einer verfügbaren Werkstatt in Gemeinschaftsarbeit gefertigt werden. Das stärkt den Gruppenprozess und entspricht dem Gemeinschaftsgedanken unserer Gemeinschaftsgärten. Wir wollen aus stabilem Holz eine Werkzeuglaube fertigen und diese
    gemeinsam auf der Fläche installieren. Da auf dem garten noch keine Möglichkeit besteht einzelne Bauteile einzuschließen muss der Gemeinschaftsbau in einer ausgelagerten Werkstatt erfolgen. Dazu halten wir uns selbstverständlich an die Vorgaben während der Covid-19 Zeit und beginnen unser Vorhaben erst, nachdem wir die offizielle Erlaubnis dafür haben.
    Es hat sich gezeigt, dass alle soliden Bauten dort auf der Fläche unberührt von Vandalismus geblieben sind. Je mehr der Garten belebt wird und die Nachbarschaft einbezogen ist, umso weniger gehen wir von Vandalismus auf der Fläche aus. Es erfordert eine kontinuierlich arbeitende Gruppe mit Zugang zu Material und Werkzeug. Mit Hilfe der Anstiftung möchten wir nun die anstehenden Voraussetzungen schaffen um den Garten Grünau weiter beleben und bepflanzen zu können.
    Die Gruppe des Gartens in Grünau besteht im Kernteam aus 6 Ehrenamtlichen, die von dem Bundesfreiwilligen, der April – Oktober die Außenflächen des BUND Leipzig betreut, unterstütz wird. Die Aktiven kommen größtenteils aus dem Stadtteil oder dem angrenzenden Stadtgebiet.

    die Teile in der Werkstatt werden von den Aktiven des Garten Grünau gefertigt. Sie erhalten dabei Anleitung und Unterstützung von einem Aktiven des BUND, der seine Werkstatt dafür zur Verfügung stellt.

    Dabei müssen wir uns natürlich nach den dann aktuell gültigen Vorschriften halten, aber ich hoffe, dass mit Mundschutz und Abstand zwar nicht so eng, aber doch gemeinschaftlich gefertigt werden kann. Ich schätze da können sich 2-3 Personen abwechseln. Einer kann schleifen, einer kann das Holz behandeln und einer sägen. Dabei kann man sich abwechseln. Da es einige Tage dauern wird bis die Bauteile gefertigt sind werden insgesamt 6-8 Gärtner der bisher Aktiven in Grünau an der Aktion teilgenommen haben. So wie gerade in dem Garten gearbeitet wird. Abwechseln und mit entsprechendem großen Abstand.

    In der Werkstatt werden die Bauteile gefertigt, die dann im Garten als große Gemeinschaftsaktion zusammen gebaut werden soll. Da sollen alle Aktiven einbezogen werden und wir suchen weitere Freiwillige für diesen Aktionstag. Das werden wir nach den aktuell möglichen Gegebenheiten entsprechend anpassen. Geplant war eine große gemeinschaftliche Aktion hierfür. Diese soll über unsere Kanäle geworben werden. Wir wünschen uns dadurch neue Interessierte und aktive anzusprechen und für das Projekt zu begeistern.

    In der jetzigen Corona-Zeit können in der Werkstatt mit mindestens 3m Abstand 2-3 Personen gleichzeitig verantwortungsvoll tätig werden. Hygienevorschriften werden dabei eingehalten.

    Der Aufbau (das wird ja noch einige Zeit dauern und wir hoffen, dass dann im Sommer erste Veranstaltungen wieder möglich sind) im Garten bedingt einen Gemeinschaftsprozess. Das bedeutet, dass die Laube erst zusammen draußen aufgebaut werden kann, wenn es offiziell möglich ist. Der Aufbau impliziert eine Zusammenarbeit. Diese muss eventuell so lange verschoben werden bis diese wieder möglich ist. Wir gehen davon aus, dass dies an der freien Luft in unserem großen Gemeinschaftsgarten ab Sommer umgesetzt werden kann.

    Die bisher angeschafften Utensilien werden weiterhin benutzt. Die bisher umgesetzten Bauprojekte für die keine Kosten angefallen sind, werden weiter genutzt.


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  • Stuttgart: Ende für Ebene 0

    Update:
    Info von Larissa Eißler, Stadt Stuttgart am 28.4.: Habe allerdings die Information, dass der Garten seitens der Parkhausbetreiber anscheinend weiter betrieben werden kann


    (alerts)

    Kulturprojekt Ebene 0 muss nach acht Jahren gehen

    Von ubo 

    Am Rand des Rotlichtviertels hat ein Verein das Züblin-Parkhaus unter dem Namen Ebene 0 zu einem Ort für Kunst, Subkultur und Urban Gardening gemacht. „Erschüttert“ sind die Macher, dass sie jetzt nach acht Jahren gehen müssen.

    Stuttgart – Das Kulturprojekt mit dem Namen Ebene 0 muss nach acht Jahren das Züblin-Parkhaus räumen. Auf Ende Juni ist jetzt den Machern des Projektraums gekündigt worden, die Kunst ausstellten und Gärtnern auf dem obersten Parkdeck Platz zum Pflanzen boten. „Wir wurden völlig überrascht von der Entwicklung“, bedauert Daniel Zürn von dem Verein, der noch zweieinhalb Jahre bleiben wollte, bis das Parkhaus abgerissen werden soll. „Leider stellte der Parkhausbetreiber unseren gemeinnützigen Verein vor vollendete Tatsachen“, klagt Zürn, „ein kommerzieller Nachmieter für den Projektraum war bereits gefunden.“ Offensichtlich werde ein kultureller Akteur durch den anderen vertrieben.

    „Erschüttert“ über das abrupte Ende

    Die neuen Betreiber wollen ein Kulturkiosk eröffnen und wehren sich gegen die Vorwürfe, die bisherigen Mieter verdrängt zu haben. Die Parkhausbetreiber seien mit den Leuten der Ebene 0 zuletzt unzufrieden gewesen und hätten deshalb neue Betreiber gesucht. Vom Anfangselan der Ebene 0 sei nicht völlig übrig geblieben. Man wolle neue Mieter, die öfter aufmachten.

    „Im Frühjahr 2012 sind wir zu einer Zeit gestartet, als das Quartier Negativschlagzeilen machte“, sagt Zürn, „längst wundert sich keiner mehr, wenn im Züblin-Parkhaus Kunst ausgestellt, gegärtnert oder eine Performance aufgeführt wird.“ Nicht verstehen will er, dass eine Kooperation mit den Nachmietern nicht möglich sei. Dass die Gärtner bleiben dürfen, erfreut den Verein. „Erschüttert“ aber ist er, dass das Kulturprojekt Ebene 0 abrupt aufhören muss.

    Über 100 Veranstaltungen in acht Jahren

    Für einen ursprünglich temporär gedachten Raum seien acht Jahre aber keine kurze Zeit, heißt es auf der Homepage von Ebene 0. „Wir blicken gern auf ereignisreiche Jahre mit über 100 Veranstaltungen im Leonhardsviertel zurück“, ist weiter zu lesen, „neben zahlreichen Ausstellungen fanden im Parkhaus auch Konzerte, Lesungen, Partys, Theateraufführungen, Buchpräsentationen, Performances, nachbarschaftliche Aktionen, Open Air Kino, offene Yogastunden sowie zahlreiche kulturelle Kooperationen unter anderem mit dem Kurzfilmfestival, dem Theater Rampe, dem Citizen Kane Kollektiv, dem Figurentheaterfestival und vielen weiteren statt.“ Außerdem könne seit mittlerweile sieben Jahren auf dem Parkhausdach gemeinschaftlich gegärtnert werden: Urban Gardening hat der Verein inklusive Ausblick, Bienenstöcke und Aquaponik-Anlage möglich gemacht

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  • GG des Prinzessinnengarten Kollektiv in Neukölln bedroht

    (alerts)

    Umweltamt fordert Rückbau der Prinzessinnengärten

    Vor rund einem Jahr zog das Gartenprojekt vom Kreuzberger Moritzplatz nach Neukölln. Nun sieht es sich in seiner Existenz bedroht.

    Es sollte ein Modellprojekt für die neue Nutzung ehemaliger Friedhofsflächen werden – und droht nun, zu scheitern. Vor rund einem Jahr zog das Team der Prinzessinnengärten vom Kreuzberger Moritzplatz auf den Friedhof St. Jacobi II in der Neuköllner Hermannstraße. Damit wurden die Gemeinschaftsgärtner Teil eines Konfliktes, der seit einiger Zeit zwischen dem Evangelischen Friedhofsverband Stadtmitte, der Eigentümerin der Friedhofsfläche, und dem Neuköllner Umweltamt schwelt.

    Ende Februar verhängte das Umweltamt eine Rückbauanordnung für den Gemeinschaftsgarten. Die Begründung: Die Prinzessinnengärten würden gegen das geltende Naturschutzrecht und einen Landschaftsplan, der 1993 für den Friedhof erstellt wurde, verstoßen. Anfang der Woche widersprach der Friedhofsverband der Anordnung in allen Punkten.

    Der zuständige Neuköllner Umweltstadtrat Bernward Eberenz (CDU) fordert in der Anordnung, die dem Tagesspiegel vorliegt, unter anderem den Rückbau eines Unterstandes für Gartengeräte, einer Komposttoilette, zweier Bauwägen und des Gemüsebeetes. Angemahnt werden die „Bauten“ mit insgesamt 30 000 Euro Zwangsgeld.

      „Es ist schon relativ absurd, dass wir von einem Amt für Umweltschutz in die Ecke der ’Speerspitze der Bebauung’ gestellt werden – das ist nicht, was wir tun und auch nicht, was wir vorhaben“, sagt Robert Shaw, Geschäftsführer der Nomadisch Grün gGmbH, der Trägerin des Gemeinschaftsgartenprojektes. Das Gartenkollektiv sehe es als seine Aufgabe, die Transformation der ehemaligen Friedhofsfläche zu begleiten, auch im Sinne der Biodiversität. Gefördert wird das Projekt aus Geldern des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) des Berliner Senats. „Wenn wir nicht hier wären und niemand was machen würde, und das ist die realistische Option, dann bleibt auf Dauer von den Wiesen nicht viel übrig“, sagt Shaw.

    „Ich glaube, dass sich ein Stück weit auf beiden Seiten die Gemüter hochgeschaukelt haben und eine konstruktive Ebene verlassen wurde“, sagt Tillmann Wagner, Geschäftsführer des Friedhofsverbandes. Er wirft dem Umweltamt vor, den Rahmen der Verhältnismäßigkeit verlassen zu haben. Er sieht die Rückbauanordnung als Teil eines Konfliktes um die Nachnutzung nicht mehr benötigter Friedhofsflächen, der seit rund fünf Jahren zwischen dem Bezirksamt und dem Friedhofsverband schwelt. Als privater Träger erhält der Verband, anders als kommunale Friedhöfe, keine Senatspauschale für die Pflege der Grünflächen. Gleichzeitig benötigt der Verband immer weniger Flächen für Gräber, da Erdbestattungen kaum noch stattfinden.
    „Der Neue St. Jacobi-Friedhof war leider ein Problemstandort, vor allem, was Drogen und Kriminalität anging“, sagt Tillmann Wagner. Ältere Damen, die sich um die wenigen verbliebenen Gräber kümmern, hätten sich kaum noch alleine auf den Friedhof getraut. „Deshalb fanden wir die Idee einer alternativen Nutzung des Friedhofs gut, die ein bisschen Leben auf den Friedhof holt – aber eben kontrolliert.“ Und wenn Menschen stundenlang gärtnerten, dann müsse man eben auch mal auf die Toilette. Die von den Prinzessinnengärten vorgeschlagene Komposttoilette, die nun vom Umweltamt bemängelt wird, hielt der Friedhofsverband für eine „charmante Lösung“.

    Friedhofsverband bezweifelt, dass das Bundesnaturschutzgesetz anwendbar ist
    In seinem Widerspruch gegen die Rückbauanordnung, der dem Tagesspiegel vorliegt, zweifelt der Friedhofsverband unter anderem an, dass das Bundesnaturschutzgesetz für eine Friedhofsfläche überhaupt anwendbar sei – und selbst wenn, würden die bemängelten Einrichtungen nicht gegen dieses verstoßen. Außerdem handele es sich gar nicht um bauliche Anlagen, da weder Bauwägen noch Komposttoiletten fest mit dem Boden verbunden seien. Der Unterstand für Gartengeräte sei notwendig für den Betrieb des Friedhofes. „Wir haben auf all unseren aktiven Friedhöfen in den vergangenen Jahren kleine Hallen für Maschinen, Garagen oder Carports gebaut, saniert oder wieder hergerichtet. Das gehört zur Infrastruktur eines Friedhofs“, sagt Wagner.

    Umweltstadtrat Eberenz sagt: „Der Friedhof wurde jahrzehntelang ohne einen solchen Unterstand betrieben.“
    Ist der Landschaftsplan von 1993 noch gültig?Zentral ist vor allem die Frage, ob der Landschaftsplan von 1993, auf den sich Eberenz beruft, weiter gültig ist. Der Friedhofsverband zweifelt dies an. Einerseits sei nie versucht worden, den Landschaftsplan tatsächlich umzusetzen. So befindet sich auf einer Fläche, auf der laut Plan ein Spielplatz errichtet werden sollte, bereits seit August 1995 eine Wagenburg. An deren Bauwägen stört Eberenz sich nicht – und verweist auf deren Gewohnheitsrecht.

    Allerdings gibt es bereits andere Pläne für den Friedhof: 2017 beschloss die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) das sogenannte „Integrierte Friedhofskonzept“. Parallel wurde ein Bebauungsplanverfahren für die Fläche eingeleitet, das den bisherigen Landschaftsplan ablösen soll. Auf dem Friedhof sollen künftig eine Schule und Wohnungen entstehen. Ein Großteil der Fläche soll als Grünfläche weiter genutzt werden.

    Vorsitzender des Umweltausschusses spricht von „Schikane“
    Bernd Szczepanski, Vorsitzender des Umweltausschusses und der Grünen-Fraktion in der Neuköllner BVV, spricht von „Schikane“ von Seiten des Umweltstadtrates. „Das übergeordnete Ziel des bisherigen Landschaftsplanes ist es, eine grüne Erholungsfläche zur Verfügung zu stellen. Dem steht ein Kohlbeet nicht entgegen“, sagt Szczepanski. Unverhältnismäßig seien auch die regelmäßigen Kontrollgänge des Umweltamtes auf der Friedhofsfläche.

    „Wir fühlen uns wie das best-gemonitorte Projekt Berlins“, sagt auch Prinzessinengärtner Robert Shaw. Im Zwei-Wochen-Takt würde das Amt unangekündigte Begehungen durchführen und anschließend Mängellisten an den Friedhofsverband schicken. Eberenz begründete dies damit, dass es auf anderen Friedhöfen im Bezirk keine „vergleichbaren Vorgänge“ gebe.

    Für das Gartenprojekt geht es laut Shaw mittlerweile um die Existenz. Sollte die Rückbauanordnung nicht zurückgenommen werden, will das Kollektiv vor Gericht ziehen. „Was bleibt uns denn anderes übrig?“, sagt Shaw. „Wir können nicht einfach 90 Prozent dessen, was wir aufgebaut haben, wieder abbauen. Selbst ohne Corona hätten wir noch nicht mal das Geld, den Abbau zu finanzieren.“ Er frage sich langsam, was eigentlich die Motivation hinter den Aktionen sei. Dabei verweist er auch auf das Gartenprojekt des Bildungslabors „Schlesische 27“, das nach einem ähnlichen Konflikt mit dem Umweltamt Anfang 2019 den benachbarten St. Thomas-Friedhof räumen musste.

    Um gegen die Rückbauanordnung zu protestieren, will das Kollektiv am Freitag eine Unterschriftenaktion starten. Den Link zu der Petition finden Sie hier.

    Auch für den Geschäftsführer des Friedhofsverbandes, Tillmann Wagner, geht es mittlerweile um den Erhalt der öffentlichen Nutzung. Für ihn ist es ein Widerspruch, dass der Bezirk einerseits das Fehlen öffentlicher Grünflächen im Norden Neuköllns bemängele und gleichzeitig durch sein Gebaren den Erhalt einer solchen gefährde.
    stellen.“ Das sei nach Einschätzung des Friedhofsverbandes gelungen.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-gartenprojekt-auf-ehemaligem-friedhof-umweltamt-fordert-rueckbau-der-prinzessinnengaerten/25768124.html

    Artikel in ND: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135953.prinzessinnengaerten-cdu-stadtrat-stoert-friedhofsruhe.html
    (mehr …)

  • Stadt Augsburg sucht Signatur, um GGs in Bebauungsplänen festzusetzen

    (Mail)
    wir wollen hier in Augsburg Flächen für Gemeinschaftsgärten in Bebauungsplänen festsetzen und stehen nun vor dem Problem, dass uns keine Signatur bekannt ist, die dafür verwendet werden kann. Für Grabeland haben wir bisher im Flächennutzungsplan  die Signatur für Kleingärten (grünes Rechteck mit 6 Punkten) verwendet (mehr …)

  • KTS-Garten Berlin ersetzt Beete und Werkzeuge

    (Antrag/ANtworten)

    • Wie offen zugänglich ist das Gelände, wie offen ist der Garten? Ich erinnere mich an Zeiten, als das Gelände nicht immer frei zugänglich war, da ja auch Menschen dort leben.

    Genau, es gibt hier auch einen Wagenplatz. Alle die Teil des Gartens sind kennen den Zahlen Code am Tor. Wenn wir eine Veranstaltung, Workshop usw haben, steht das Tor offen.

    • Leben alle Mitglieder der aktiven Gruppe auf dem Gelände? Oder kommt auch jemand/ein Teil aus der Nachbarschaft?

    Wir kommen größtenteils aus der Nachbarschaft, aber wohnen nicht auf dem Platz

    • Wie groß ist denn die Fläche, auf der ihr gärtnert und wie viele Beete habt ihr da schon? Sind das alles Hochbeete?

    Ca 300qm und wir haben 10 Beete und 1 Gewächshaus. Nach drei Jahren muss das alles aber Mal erneuert werden.

    Wir versuchen natürlich erstmal Materialien, die wir vor Ort finden zu verwenden, haben ein Material Lager, aber teils müssen wir auch Material und Geräte neu anschaffen und auch Erde kaufen. 

    • Was verstehst du unter „Helfer*innen“? Gibt es euch als Kerngruppe und dann ab und an noch Leute, die mitmachen?

    Genau, die Leute, aus Nachbarschaft und Freundeskreis

    • Wie kann man Teil der „festen“ Gärtner*innengruppe werden?

    Zum Plenum kommen oder ein paar Tage mitmachen. Dann entscheidet, die Gruppe, ob es passt.

    • Wie viele Hochbeete wollt ihr bauen? Wollt ihr weitere Hochbeete haben, also euch vergrößern oder geht es darum, vorhandene zu erstetzen? Wer wird diese bauen und wann soll das stattfinden? Und wie wollt ihr die „coronagerecht“ bauen?

    Wir wollen vorhandene Beete ersetzen. Wie bauen alles selbst. Wir bauen die Beete ganz gewöhnliche. Zwei Leute dürfen auch während der Ausgangsbeschränkung in den Garten. 

    • Es sind ja Offene Werkstätten auf dem Gelände: warum leiht ihr euch die Werkzeuge, die für den Bau notwendig sind, nicht bei denen?

    Sie benötigen die Werkzeuge selbst für Workshops, Schrauberplatz. Natürlich können wir uns auch manchmal was ausleihen, aber mit eigenem Werkzeug, besonders auch für den Bau des Huhnerstalls und der Sitzgelegenheiten sowie Lagerräumen 

    • Wie sollen die Werkzeuge und auch die Gartengeräte untergebracht werden, wer hat wie Zugang?

    Für Gartengeräte gibt es einen für alle zugänglichen Geräte schuppen.

    Für Werkzeuge haben wir einen Lagerraum mit Schlüssel.

    • Wollt ihr Gartengeräte ersetzen oder braucht ihr weitere? Habt ihr Bäume (wegen der Säge?)

    Brauchen teils neue Gartengeräte, zb Rasenmäher, Häcksler, Umgrabegabel

    Und ja, es ist zu schattig und wir müssen Bäume beasten. Vor allem Ahorn

    • Wer baut das Gewächshaus und wer kann das dann nutzen? Wann wollt ihr das bauen?

    Wir bauen das Gewächshaus, so bald wie möglich. Wir und zb auch die Wohngruppe des Wagenplatzes kann es benutzen. 

    Die Förderung wird beantragt von einem transkulturellen Forschungs- und Lern-
    Gemeinschaftsgarten, in dem auch eine kleine Hühnerzuchtanlage integriert ist. Wir sind
    eine Gruppe von derzeit 7 festen Aktiven* aus unterschiedlichen Bereichen: Theater, Film,
    Sozialpädagogik, Bouldertraining, Permakultur, Tanz, Stadtentwicklung
    Der Ort:
    Der KTS Gemeinschaftsgarten versteht sich als Teil des solidarischen Projektnetzwerks
    Visionen e.V.. Projekte sind u.a. eine Fahrradwerkstatt, eine Holzwerkstatt und eine
    Metallwerkstatt. Zudem wohnt dort auch eine feste Wohngruppe in Bauwägen, die z. B. eine
    Pflanzenkläranlage angelegt hat.
    Der D.I.Y / Selbstorganisations-Gedanke und Austausch unter den Projekten ist sehr
    präsent in diesem Netzwerk verankert.
    Es finden spendenbasierte Soli-Events auf dem Platz statt. Die Spenden gehen einerseits
    an soziale Projekte und ein Teil an den Platz/Verein. Diese Veranstaltungen werden meist
    von den Projekten gemeinsam organisiert.
    Es findet 1x Monat das Projektplenum statt, wo alle Projekte des Platzes
    zusammenkommen und gemeinsam über Themen sprechen und abstimmen. Es gilt das
    Vetoverfahren. Jedes Projekt spendet nach dem Bieterverfahren (ähnlich wie bei
    Solidarischen Landwirtschaftsgemeinschaften) einen Betrag an den Verein.
    Die Projekte kommunizieren über einen Email-Verteiler. Jedes Projekt hat einen festen
    Ansprechtpartner*in für andere Projekte oder Kontakte von aussen.
    Unser Vorhaben:
    Der transkulturelle Gemeinschaftsgarten verfolgt die Prinzipien der Permakultur.
    Geschlossene Ressourcenkreisläufe sind daher ein großer Bestandteil. Der Kompost wird
    mit selbst hergestellter Pflanzenkohle und Hühner Fäkalien angereichert (Terra Preta). Wir
    verwenden nur torffreie Erde und samenfestes Saatgut (auch mehrjährige). Die Hühner
    werden auch für die Bodenvorbereitung eingesetzt. Zusätzlich zu Gründüngung und Mulch
    bieten die Fäkalien eine gute Nährstoffversorgung für die Pflanzen. Die Kompostboxen
    können auf von Leuten auf und um den Platz mitbenutzt werden. Manchmal verschenken wir
    auch Hühnereier.
    Die mehrschichtigen Gemüse-Beete werden als Hochbeete angelegt, da die Erde auf dem
    Gelände schadstoffbelastet ist. Es wird viel Wert auf Mischkultur gelegt und sich gegenseitig
    begünstigende Sorten angepflanzt. Ausserdem legen wir Kräuterspiralen und Bienenwiesen
    (mit bienenfreundliche Blumen und Kräutern) an.
    Das Gemüse reicht nicht für die Selbstversorung und dient eher dazu mehr über ihren
    Wuchs und Pflege zu lernen sowie einen Beitrag für Umwelt und Natur in der Stadt zu
    leisten. Natürlich ernten wir auch und verarbeiten das Gemüse gemeinsam zu leckeren
    saisonalen Gerichten.
    Die Aktiven treffen sich einerseits in regelmäßigen Gartenplena, mind. 1x Monat sowie auch
    1x Monat für das Platz-Projekteplenum. Die Gruppe kommuniziert über eine
    Telegramgruppe und Email-Verteiler. Zu unseren Plena heissen wir interessierte
    Helfer*innen willkommen. Sie können hier den ersten Kontakt mit uns schliessen sowie sich
    über das Projekt informieren. Es gibt einerseits die Möglichkeit fester Bestandteil der Gruppe
    zu werden oder an unseren Gartentagen (1. Sonntag im Monat) mit uns zu gärtnern, zu
    handwerkeln oder etwas über die Prinzipien der Permakultur und Ressourcenkreisläufe zu
    lernen. Zudem freuen sich auch unsere Hühner neue Gesichter kennenzulernen. In der
    Nachbarschaft kommen die gefiederten Nachbarn besonders gut an, besonders bei den
    Kindern. Unser Hühnerexperte gibt gern sein Wissen über die richtige Hühnerhaltung weiter
    und Kinder können sie unter Aufsicht auch füttern, Eier sammeln oder sie beobachten und
    etwas über die verschiednen Rassen lernen.
    Gern können Helfer*innen auch selbst Ideen einbringen.
    Es gibt einen Aushang mit Kontaktdaten und kurzer Beschreibung sowie Flyer, die verteilt
    werden, damit Helfer*innen auf das Projekt aufmerksam werden. Ausserdem gibt es eine
    Anzeige auf dem Verteiler von Stressfaktor und Reflect.
    Zudem bieten wir anderen transkulturellen Gruppen und selbstverwalteten
    Hilfsorganisationen (u.a. Schlafplatzorga und Women in Exile), sowie Deutschkursgruppen
    aus unserem Netzwerk an, den Garten als Ort der Begegnung, für Workshops, Unterricht
    und Plena zu nutzen.
    Der Garten veranstaltet zudem inklusive Soli-Events wie z.B. feministische Filmvorführungen
    mit themenanknüpfenden Workshops und Filmgesprächen. Uns ist es vor allem wichtig
    Frauen* sowie Trans* Menschen zu unterstützen, ihnen einen “safer space” zu bieten, den
    D.I.Y Gedanken zu leben und sich auszutauschen, einfach eine gute Zeit miteinander zu
    haben. Ausserdem können Kinder auf unserem Bauspielplatz spielen und uns helfen diesen
    weiter auszubauen. Ganz in der Nähe befindet sich ein Heim für Geflüchtete*, mit dem wir in
    Zukunft auch kooperieren möchten. (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt in Sachsen Anhalt

    (ANtrag/ANtworten)

    Der heimatHOF soll in Ballenstedt somit zu einem
    sogenannten „Dritten Ort“ werden – einem Ort für
    Kultur und Begegnungen im ländlichen Raum. Ein
    Ort, der sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller
    Ansätze für die kulturelle und soziale Infrastruktur
    im ländlichen Raum als auch deren Umsetzung
    fördert. Durch Öffnung und Vernetzung bzw. Bündelung
    von kulturellen Angeboten wie auch Angeboten
    der Bildung und Begegnung versteht sich dieser Ort
    als Ankerpunkt für kulturelle Vielfalt, als ein Beitrag
    der Kultur zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts,
    zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen
    und zur Stärkung von Identität.
    In unserem Möglichkeitdsraum, dem heimatLABOR,
    sind bereits einige Ideen entstanden und einige davon
    sind schon zu zarten Pflänzchen herangewachsen. Wir
    hegen und pflegen sie, arbeiten daran, sie konkreter zu
    machen und Wege zu finden, sie zu verwirklichen. So
    ist die Idee entstanden im Hofgarten, der von der alten
    Stadtmauer umgeben ist, einen Gemeinschaftsgarten
    anzulegen.
    Einen kleinen Garten haben wir bereits im Hofgarten
    hinter der alten Stadtmauer angelegt und für eine
    Grundstruktur gesorgt. Ein kleiner Kräutergarten und
    ein kleines Rosenbeet sind auch schon da. Aus dem
    nahheliegenden Brunnen kommt das Wasser zum
    Gießen. Nun geht es daran Gleichgesinnte, Interessierte,
    Kinder- und Jugendliche zum Mitmachen zu
    gewinnen und verschiedene Angebote umzusetzen.
    Seit zwei Jahren öffnen wir regelmäßig unseren Hof zu
    thematischen Hoftagen. Diese werden von der Bevölkerung
    sehr gut angenommen. In den Frühjahrs-,
    Sommer und Frühherbstmonaten möchten wir in
    regelmäßigen Gartencafés das bereits initiierte „Voneinander
    und Miteinander Lernen“ über das gemeinsame
    Engagement ausweiten und weiter ins Gespräch
    kommen. Zudem wollen wir die Anwohner des nahegelegenen
    Sozialen Wohnungsbaus gewinnen, sich
    im Gemeinschaftsgarten einzubringen oder zu erholen.
    Die Bewohner des, in unmittelbare Nähe befindlichen,
    Alten- und Pflegeheim der Kanzler von Pfauschen
    Stiftung möchten wir einladen im Hofgarten zu
    verweilen. Die Bewohner*innen des Kinder- und Frauenschutzhaus
    – zum Teil mit Migrationshintergrund
    – der Caritas nutzen regelmäßig unsere Angebote auf
    dem Hof. Erste Freundschaften und Integrationsmöglichkeiten
    sind darüber entstanden. Den Grundschüler
    und -schülerinnen der beiden örtlichen Grundschulen
    Friederikegrundschule und Brinckmeiergrundschule
    möchten wir erste außerschulische Bildungsangebote
    im gärtnerischen Bereich anbieten und mit ihnen
    gemeinsam Palettenmöbel, Hochbeete bauen, Stauden
    und Beerenobst pflanzen. Im jährlich stattfindenden
    Ferienangebot für Kinder zwischen 6 und 12
    möchten wir mit den Ferienkindern die sommerliche
    Fruchternte verarbeiten.
    Dafür planen wir, die bereits bestehende Fläche, im
    Hofgarten auszubauen und mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten
    und Beeten zu erweitern. Auf dem
    Innenhof der ehemals Vier-Flügel-Anlage wollen wir
    in den Mistbeeten einen Bauerngarten in einer Hochbeetanlage
    errichten und auf der Schweinekoppel eine
    große Blühwiese anlegen. Hier konnten wir bereits einen
    örtlich ansässigen Bauern gewinnen uns die Fläche zu
    flügen und zu bestellen.

    Wer ist „wir“? Wie groß ist die Gruppe, die den Garten gemeinsam plant und umsetzen möchte und wie setzt sich die Gruppe zusammen? Wie viele Nachbar*innen sind in dieser Gruppe?

    Wir sind 29 Vereinsmitglieder mit 34 Kindern im Alter von 1 bis 17 Jahren. Unsere Grundstruktur ist ein Verein. Das ist jedoch für uns nur eine Organisationsform. Wir wollen den Zugang niederschwellig halten, deshalb ist es bei uns nicht erforderlich Vereinsmitglied zu werden oder zu sein. Deshalb kommen noch hinzu 12 treue Nichtvereinsmitglieder zum Teil aus dem nahegelegenen Frauenhaus. Auch hier sind 4 Kinder mit dabei. 8 ehemalige Gartenpächter, die nun zu alt und zu gebrechlich sind und für die weitere Verantwortungsübernahme eines Gartens Unterstützung brauchen, sich jedoch immer noch gerne einbringen, kommen aus dem nahegelegenen sozialen Wohnungsbau dazu. Zusammen wollen wir den Gemeinschaftsgarten anlegen.

    Wie haben die Menschen von dem Vorhaben einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, erfahren? (Auf der Website des Vereins habe ich z.B. dazu nichts gefunden) Wie kann man mitmachen?

    Dann müssen wir hier besser unsere Website aufstellen. Unter Labor/Projekte findet man es eigentlich gleich in der zweiten Reihe: http://heimatbewegen.de/gemeinschaftsgarten/. Wir haben jedoch mehrere Kanäle, über die wir kommunizieren, um möglichst intergenerativ unsere Zielgruppen zu erreichen. Wir haben zusätzlich zu unserer Vereinswebsite, eine Website, die mit leichter Sprache den Zugang zur Bevölkerung über das Gut Ziegenberg herstellt. www.gutziegenberg.de. Dort unter ERLEBEN & BEGEGNEN finden Sie die Einladung an die BV zum Gemeinschaftsgarten. Wenn wir entsprechend die Gelder den Beginn der Umsetzung eingeworben haben, würden wir hier entsprechend die Werbung ausbauen. Zudem bedienen wir Instagram und Facebook, den monatlichen Stadtboten der Stadt Ballenstedt, das Vereinsportal der Mitteldeutschen Zeitung, wir sprechen die Menschen direkt an oder beispielsweise für die Bewerbung des Ferienangebots gehen wir direkt über Aushänge in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Vereinzelt werden klassische Werbeflyer produziert und verteilt. Das wichtigste jedoch ist das direkte Gespräch mit den Menschen, dass suchen wir so oft es geht insbesondere bei unseren monatlichen Hoftagen. Wir haben durch unser Engagement auf breiter Ebene einen sehr großen Mailverteiler und nutzen diesen für regelmäßige Newsletter und Einladungen.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Wem gehört diese? Dem Verein?

    Die Fläche ist ca. 1 Hektar groß. Ich hänge Ihnen gerne einen Übersichtsplan dran, damit Sie einen Eindruck vom Gelände bekommen. Auf dem Übersichtplan habe ich auch die Gartenbereiche versucht etwas einzuzeichnen, um Ihnen bei der folgenden Beantwortung der Fragen etwas Orientierung zu bieten. Wir haben das Grundstück und die entsprechenden Gebäude mit einem 20jähirgen Pachtvertrag gepachtet. Der Pachvertrag sieht zudem ein Vorkaufsrecht nach den 20 Jahren vor.

    Die anstiftung fördert Gemeinschaftsnutzgärten, also den gemeinsamen Anbau von Gemüse und Kräutern. Wie viele Beete soll es geben und wer entscheidet das?

    Im Hof sollen auf den ehemaligen Mistbeeten 16 kleine Hochbeete in einer 4×4 Formation gebaut werden. Die Pflanzpackete in der Kalkulation bestehen aus Kräutern.
    etc. Im Garten soll der schon angelegte Kräutergarten, um eine Kräuterschnecke erweitert werden und noch einige Obstbäume und -sträucher.

    Wie ist das geplante Konzept des Gartens? Soll alles gemeinschaftlich von der Gruppe bewirtschaftet werden? Wird es individuelle Parzellen/Beete geben oder ist ein Mischsystem geplant?

    Es ist eine Mischung. Es gibt Teile der Fläche, die sind durch einzelne Gartenfreunde in direkter Verantwortung. Hier wird eigenverantwortlich für den persönlichen Bedarf und nach individueller Lust und Laune Gemüse, Blumen und Obst angebaut. Dann gibt es eine Fläche, die gemeinschaftlich genutzt wird. Hier haben wir jedoch zwei verantwortliche Personen Herrn Söchtling und Herrn Jeske, die regelmäßige die Arbeiten im Auge haben und diese dann in der Gruppe verteilen bzw. die Verantwortung für das regelmäßige Gießen übernehmen. Dann gibt es Freiflächen im Garten, die im Moment nicht bewirtschaftet werden. Diese würden wir gerne für die Gründung einer Versorgungsgemeinschaft nutzen. Das ist jedoch Zukunftsmusik und im Moment noch nicht in der Planung. Im Innenhof der Anlage haben wir zwei große ehemalige Mistbeete. Hier sollen 16 kleine Hochbeete 4×4 aus Paletten gebaut werden.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen?

    In den persönlichen Bereichen treffen die Menschen eigenverantwortlich die Entscheidungen. Im gemeinschaftlichen Bereich (also auf dem kompletten Hofgelände und dem gemeinschaftlichen Teil des Gartens) werden von allen Ideen generiert. Gemeinsam mit den Projektleitern Söchtling und Jeske wird dann die Machbarkeit besprochen. Hier müssen Fragen zur baulichen Umsetzung, zur Finanzierung, zum vorhandenen/notwendigen Gerät/Material, zur notwendigen Kommunikation mit der Gruppe (wie informieren wir die Gruppe, muss der Verpächter in die Entscheidung einbezogen werden etc.) etc. besprochen werden. Ist das alles vorbesprochen wird das Ganze noch einmal kurz mit allen Vorstandsmitgliedern besprochen und beschlossen. Die Vorstandssitzung findet einmal monatlich am ersten Montag im Monat statt.

    Wer wird wann die Hochbeete bauen? Wie viele Hochbeete soll es geben? Für wen sind diese dann?

    Die oben genannte Gruppe plus die Kinder und Jugendlichen der Ferienbetreuung im Juli/August bzw. sollten wir hier noch nicht fertig werden, nutzen wir die darauf folgenden Wochenenden und den Hoftag im September und Oktober. Die Beete sind insbesondere für die Küche. Wenn wir Hoftage vorbereiten, kochen und backen wir gemeinsam in der großen Küche. Zudem stehen darüber hinaus diese Hochbeete der Gemeinschaft zur Verfügung. Wir nutzen den Hof jetzt seit zwei Jahren, wir haben bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Jeder geht verantwortungs- und sparsam mit den Werkzeugen und Materialien um. Zudem ist es möglich die Überproduktion mit den Harzer Tafeln zu teilen, die bei uns auf dem Hof einmal monatlich Ihre Essensausgabe an Bedürftige durchführen. Auch diesen Menschen ermöglichen wir dadurch Teilhabe und können sie als Mitmacher gewinnen.

    Wo werden die Gartenwerkzeuge untergebracht und wie kommen die Gemeinschaftsgärtner*innen da jederzeit ran?

    Der Gemeinschaftsgarten und auch die Beete im Hof sind jederzeit durch den Garten zugänglich. In der Stattmauer an der hinteren Grundstücksgrenze ist eine kleine grüne Gartentür unter der ausladenden Krone einer Kastanie versteckt. Diese ist täglich geöffnet und macht so den Garten und den Hof jederzeit zugänglich. Das Gartenwerkzeug des „täglichen Bedarfs“ wird in einem großen Bauwagen gelagert, der im Garten steht. Der ist durch ein Zahlenschloss gesichert. Die großen Geräte sind im Haupthaus untergebracht und verschlossen. Wir werden im September unsere Herberge in Betrieb nehmen, so dass auf dem Hof täglich ein Ansprechpartner zu finden ist. Im Moment ist das nur partiell gegeben.

    Wer wird welche Art von Möbeln bauen? Wann soll das stattfinden? Bitte beschreiben Sie, wie Sie die Planungen „coronagerecht“ durchführen wollen.

    Wir wollten das schon an einem April-Hoftag bauen, der nun der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist. Auch unser Paletten-Sponsor, ein großes Unternehmen aus der Region, ist durch die Pandemie abgesprungen. Es würde sich ein September oder Oktober Hoftag anbieten. Wir haben entsprechend große Lagermöglich, um die Möbel über den Winter zu lagern und noch zu streichen. Einmal im Monat laden wir die Bevölkerung ein, sich an verschiedenen thematischen Hoftagen zu beteiligen. Wie wir die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Hoftage im September und Oktober sowie die Ferienangebote für Kinder- und Jugendliche auf dem Hof organisatorisch ausgestalten, hängt insgesamt von den Empfehlungen und Auflagen von Bund und Ländern ab. Trotzdem haben wir uns einige Maßnahmen überlegt, die uns trotz der Corona-Pandemie eine Interaktion ermöglichen: Um das in Coronazeiten etwas zu steuern und zu schauen, dass die Gruppen nicht zu groß werden, würden wir gezielt die Menschen und Kinder ansprechen. Wir haben einen recht großen E-Mailverteiler. Unsere Nähbegeisterten haben schon bunte Mundschutztücher genäht. Wir sind im Freien und können dadurch Abstand gewähren. Natürlich werden wir uns, entsprechend der Auflagen von Bund und Land verhalten und den Empfehlungen folgen. Je nachdem, wie die Lage ist, würden wir entsprechend agieren und den Materialeinkauf bzw. die Pflanzpackete zeitlich steuern.


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  • Nordstadtgarten: ein Interkultureller Garten in Kassel

    (Antrag, Antworten)
    2019 ist im strukturschwachen Bezirk Nordstadt in Kassel ein Garten entstanden. Ziel: Begegnung, klimafreundliche Ernährung, kultureller Austausch. Anfangs gab es Geld für professionelle Gärtner*innen Unterstützung und Unterstützung durch „Essbare Stadt“. Als das Programm auslief, wollte ein Großteil der Gruppe weiter machen.

    • Was ist denn das Projekt „Kultur macht stark“?

    Kultur macht stark ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Rahmen dieses Programmes wurde der Gemeinschaftsgarten für ein Jahr gefördert. Nun hat sich die dabei entstandene Gruppe dazu entschieden den Garten weiter zu führen. Projektbezogene Seite: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/alles-banane-von-wegen-1884.html

    • Auf was für einer Fläche ist der Garten entstanden, wem gehört diese, wie groß ist diese und was für eine Art von Vertrag gibt es (Befristung?)

    Die Fläche gehört der Stadt Kassel und wurde dem Projekt vom Umwelt- und Gartenamt zu Verfügung gestellt. Es besteht bisher kein Vertrag, aber die die Erlaubnis die Fläche weiter zu nutzen. Wahrscheinlich könnte auch ein Pachtvertrag geschlossen werden, welcher jedoch regelmäßig Kosten mit sich bringen würde. 

    . Die Gesamtfälche ist 3,000 quadratmeter, wovon die Hälfte bewaldet ist. Auf der Wiese wurden Walnussbäume gepflanzt. Dazwischen haben wir zwei Beete mit einer Gesamtfälche von 230 Quadratmeter angelegt. Es besteht noch Raum für ca. weitere 150 Quadratmeter Beetffäche

    • Wie groß ist die Gruppe?

    Die große ist dynamisch, aber so ca 10.

    • Wie ist der Garten organisiert? Wie viele Beete gibt es? Sind das individuelle oder gemeinschaftliche Beete?

    Der Garten ist gemeinschaftlich organisiert.

    • Wie werden von wem Entscheidungen getroffen?

    In gemeinsamer Absprache

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten, wie kann man mitmachen?

    Durch Mundpropaganda und Internet

    • Wo sind (und sollen) die Gartenwerkzeuge untergebracht? Wie kommen die Gärtner*innen daran?

    Wir haben letztes Jahr eine Hütte für die Werkzeuge gebaut

    • Woher kommt das Wasser?

    Der Nachbar Michael Schmidt hat eine Pumpe mit der er Grundwasser bekommt. 

    • Was gibt es sonst noch auf dem Gelände neben Beeten?

    Einen soliden Tisch und Bänke die in den Boden verankert wurden. 


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  • Kants Garten: mehr Gemüse und Obst im Park

    (Antrag9
    Im Kantpark, im Herzen Duisburgs ist die 2200 qm große, jederzeit zugängliche Fläche, auf der
    gemeinschaftlich gegärtnert wird, als Kants Garten ausgewiesen. Dafür besteht eine Patenschaft bei der Stadt
    Duisburg. Das Amt für Umwelt und die Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Aktivitäten.
    Die Bürgerinititative Kants Garten besteht aus etwa 10 Erwachsenen, die regelmäßig gemeinsam gärtnern
    und etwa 20 Leuten, die immer wieder mitmachen. Spontan kommen zudem Eltern mit ihren Kindern aus
    dem Park, vom Spielplatz zu den Gartenaktionen hinzu. Für größere Aktionen laden wir über die Presse zum
    Mitmachen ein.
    Unsere Gärten bestehen aus Blumenbeeten mit Bienenweiden-Qualität, Totholz- und Sumpfbiotop,
    Wildbienenhotel, Frühlingswiese, Gemüsehochbeeten und Apfelbäumen. In 2020 möchten wir den
    Gemüsebereich stärken und Obststräucher pflanzen:
    Für das Jahr 2020 haben wir den Bepflanzungsplan für unsere Gemüse- und Kräuterhochbeete angelegt,
    sind jedoch durch die aktuelle Situation etwas verspätet. Wir möchten gerne unseren Gemüsesamenbestand
    ergänzen und für das, was wir nicht selbst anziehen können über die Pflanzsaison immer wieder
    in Form von Setzlinge nachkaufen. (mehr …)

  • Garten der Hoffnung Otterndorf

    (Antrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten hat eine Funktion als Begegnungs- und Bildungsstätte, als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schaffens. Auch in Zeiten der Corona-bedingten Kontaktsperre können wir dieses wichtige Projekt aufrechterhalten, indem wir zeitversetzt oder mit hinreichendem räumlichen Abstand Rasen mähen, Büsche beschneiden, die Gemüsebeete vorbereiten und die Saat ausbringen können. Was getan wurde und getan werden muss wird über eine Whats-App-Gruppe kommuniziert. Dennoch können z.Zt. nicht alle Geflüchteten in die Arbeit eingebunden werden; so freuen wir uns darauf, das gemeinschaftliche Tun mit allen in einem gut vorbereiteten Garten so bald wie möglich wieder aufnehmen zu können.
    1)   Zum festen Kern der Gartengruppe gehören zwei Familien aus Afghanistan, eine aus dem Iran und eine aus Syrien sowie 7 Menschen, die in Deutschland geboren sind. Wegen des Corona-Kontaktverbotes waren allerdings zwei der geflüchteten Familien in diesem Jahr noch nicht im Garten. Mit allen 4 Frauen aus den oben genannten Familien und vielen anderen Frauen haben wir am 8. März aber noch ein Frauenfest mit Musik und Bauchtanz veranstalten können. Dort hatte sich eine weitere afghanische Frau sehr interessiert gezeigt, in die Gruppe einzusteigen.

    Zur Zeit wird die meiste Arbeit von den 7 Deutschen gemacht, mit zwei Ausnahmen. Alle werden über Whats App informiert.

    2)    Wir hatten zuerst auch die Idee, ein Gewächshaus aus alten Fenstern selber zu bauen und haben uns umgehört. Angebote gab es aber nur von einzelnen Fenstern, so dass wir mindestens 4 Adressen im Umkreis von 30 km hätten anfahren müssen. Die Mietkosten für den Hänger, das Benzin, das Material für Fundament, Pfosten und Dach, die Tür …

    deshalb haben wir im Internet nach gebrauchten Gewächshäusern geschaut und ein Angebot für 520 € (4 m x 2,50 m) gefunden. Wegen der Corona-Krise wird es leider z.Zt. nicht ausgeliefert, aber wir bleiben dran.

    Wir haben insbesondere einen Mann in der Gruppe, der Allround-Handwerker ist und alles (auf)bauen und reparieren kann. Wenn irgendwie möglich werden wir mit dem Aufbau solange warten, bis wir alle (männlichen) Geflüchteten daran beteiligen können, denn gerade bei solchen Arbeiten sind erfahrungsgemäß alle motiviert, es wäre eine schöne Gemeinschaftsaktion. Die Pflanzen, die wir gerade vorziehen, können ja noch bis Mitte/Ende Mai in Töpfen bleiben. Und dann wäre die zweite Gemeinschaftsaktion (mit allen Frauen und Kindern, so ist das nun mal), die vorgezogenen Pflanzen in die Erde zu bringen. So stellen wir uns das vor.
     Wenn die Kontaktsperre länger anhält, werden wir den Aufbau versetzt organisieren: unser „Handwerker“/“Bauleiter“ immer mit ein oder zwei  anderen, unbedingt unter Einbeziehung der Geflüchteten – dafür machen wir ja den ganzen Aufwand. Irgendetwas in die Richtung wollen wir in jedem Fall machen, denn wir glauben, es ist wichtig, jedes Jahr etwas Neues hinzuzufügen, an dem alle beteiligt sind, um die Identifikation mit dem Garten zu festigen. (Letztes Jahr war es der Generator und die Werkzeugmaschinen, vorletztes Jahr war es der Bau eines neuen Schuppens und der Brunnen, den wir wieder funktionsfähig gemacht haben, davor der Aufbau des Trampolins, das Urbachmachen des Landes


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  • HirschGrün: die nächsten Vorhaben

    (Antrag/Antworten)

    • wie viele Leute seid ihr denn im Garten und wie viele Beete gibt es?
      • Wir haben zur Zeit 40 Beete (1-2qm) (siehe Foto im Anhang) sowie ca. 20 Hochbeete, dazu kommen noch eine kleine Ackerfläche für Kartoffeln, Tomatenhaus, Stauden und Sträucher, eine Streuobstwiese, und viele Blumenbeete sowie eine Bienenweide
      • es sind zur Zeit ca. 20 Personen aktiv
    • Woher kommen die „Neuen“, von denen du geschrieben hattest?
      • über Mundpropagana – Bekannte von bereits aktiven Gärtnern
      • über eine stärkere Anbindung an die Uni (durch Studenten in unserem Team) und Öffentlichkeitsarbeit dort und in Netzwerken
      • über Öffentlichkeitsarbeit bei facebook
      • manche kommen auch einfach so vorbei im Garten und haben dann Lust mitzumachen (durch unser größeres Team können wir jetzt auch stärker vor Ort präsent sein)
    • Wie habt ihr sie eingeführt/führt ihr sie ein?
      • Man kann sich auf zwei Wegen im Garten engagieren: 1) Gemeinschaftliches Gärtnern, 2) Beetpatenschaft
      • 1) Normalerweise kommen neue Personen zu unseren Gärtner- und Orgatreffen dort können sie dann alle Fragen los werden und wir erklären, wir die Gartenarbeit abläuft. Bei anhaltendem Interesse (meist ab dem 2. oder 3. Treffen) können die neue Gärtner einen Schlüssel bekommen zum Bauwagen (nicht alle wollen/ brauchen den) und haben dann Zugriff auf alle Geräte, Saatgut, Wasser, etc. Unsere Orgatreffen finden weiter statt- nur online. Die Gartentreffen finden in der eigentlichen Form zur Zeit nicht statt, sondern wir gärtnern einzeln (max. zu zweit) nacheinander. Unser Ziel ist es eigentlich so viele Menschen wie möglich in diese Form des Gärtnerns einzubinden, weil im Team auch noch viel mehr gemacht wird, als nur einzelne Beete zu pflegen.
      • 2) Die Beetpatenschaften haben wir im letzten Jahr begonnen, v.a. für Menschen, die mehr Kontrolle über die eigene Ernte haben wollen und für die, die sich nicht stark in Gruppenprozesse einbringen wollen. Zur Zeit weisen wir Beete zu bitten die neue Gärtner möglichst eigenständig zu gärtnern, auch wenn sie eigentlich nicht unbedingt eine Beetpatenschaft anstreben. Das ist der einzige Weg, wie wir in Zeiten von Corona gemeinsam eine Fläche bearbeiten können. Natürlich können alle neuen Personen auch an den online Orgatreffen teilnehmen. Wir arbeiten gerade an einer schriftlichen Einweisung in den Garten für das Kontaktverbot während der Corona Pandemie.
    • Wie ist der Garten derzeit strukturiert, wo sollen die Pflanzen hin, die ihr für eine bessere Strukturierung braucht?
      • Wir wollen die neuen Stauden und Sträucher an zwei Orten einsetzen:
      • 1) Entlang des Hauptweges (der zum Park gehört) damit die Passanten direkt spüren und erleben können, dass sie durch einen Garten gehen. Hier stehen schon einige Beerensträucher aber es sich noch viele Lücken vorhanden, die auch zum Teil als Trampelpfade genutzt werden. Auch das möchten wir durch eine klare Bepflanzung verhindern. Es soll in Zukunft deutlich erkennbare Zugänge in den Garten geben (U.a. durch Weidentore oder andere Torbögen mit Rankpflanzen).
      • 2) Um die Liegewiese herum wurden auch Hochbeete aufgestellt um die Grenze zum Spielplatz schöner zu gestalten und klare Zugänge hervorzuheben. Hier könnten auch einige der Pflanzen eingesetzt werden.
    • Wem gehört die Mauer/wer ist Eigentümer des Gebäudes (?)? Habt ihr die Erlaubnis für die Bemalung?
      • Die Mauer (einer Garage) gehört der Eigentümerin des Nachbargrundstücks. Nach unserem Wissen, darf  eine Grenzmauer von dem angrenzenden Grundstücksnutzern gestaltet werden. In der Vergangenheit wurde die Mauer im Auftrag der Eigentümerin ohne unser Wissen/ Zustimmung wetterfest gestaltet und dabei Pflanzen zerstört. Wir hatten im Gespräch danach mit ihr geklärt, dass wir beizeiten evtl. künstlerisch kreativ werden wollen an der Mauer, was in Ordnung war – vor einigen Jahren. Wir haben aktuell noch nicht um Erlaubnis gefragt, weil wir nicht wissen wie Stadt und Eigentümerin reagieren bevor sie das Ergebnis sehen. Im Anhang findest du ein Foto der Wand. Die Weiterführung der Wand auf dem Gelände des Spielplatzes wurde vor zwei Jahren aufwendig und kostspielig durch regionale Künstler gestaltet. Unsere Wand sieht dagegen mittlerweile sehr hässlich aus. Im Zweifelsfall würden wir uns hier wohl lieber im Nachhinein entschuldigen, als jetzt ein Verbot der Gestaltung zu riskieren. Was wäre deine Empfehlung?
    • Wie wollt ihr verhindern, dass die bemalte Mauer dann zugetaggt wird?
      • Unsere Erfahrung ist, dass Kunstwerke deutlich stärker respektiert werden als leere Wände. Das zeigt auch die Wand auf dem Spielplatz nebenan. Zusätzulich könnten wir die Wand in Zukunft um Paste ups ergänzen, die weiteren Raum einnehmen und evtl. Tags überdecken können.
    • Zu den Bienen: das ist für eine Förderung durch uns zu früh, es müsste schon eine Bienengruppe geben.
      • Das kann ich verstehen. Wir schauen selbst erst einmal wie es weiter geht mit Corona und unseren Treffen.

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  • MerseGrün: ein neuer GG in Düsseldorf

    (Antrag/Antworten)

    • Wie groß ist die Fläche und wie ist sie beschaffen (Grünfläche? Beton?…)

    Die Fläche ist ca. 770 qm groß. Das Gelände wurde von einer Gartenbaufirma im Auftrag der Stadt für uns aufbereitet. Es ist ein etwas abschüssiges Gelände, mit zwei Terrassen und einer größeren ebenen Fläche. Es wurde Mutterboden aufgeschüttet und zwei Wege (Waasergebundene Wegedecke) an den Terrassen angelegt. Entlang der Wege wollen wir die Hochbeete aufbauen und unten, auf der ebenen Fläche Bodenbeete, u.a. mit Kartoffeln.

    • Wann genau wird die Nutzungsvereinbarung vorliegen und was bedeutet, dass sie jetzt schon die Erlaubnis zum Gärtnern haben? Liegt Ihnen diese schriftlich vor?

     Wir wissen leider nicht genau, wann uns die Nutzungsvereinbarung vorliegen wird. Eine Frau aus der Gruppe hält den Kontakt zum Gartenamt. Ihr liegt eine E-Mail vor, in der uns die zuständige Dame aus dem Gartenamt die vorzeitige Nutzung erlaubt hat.

    • Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel? Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet?

    Nein, eine Pacht fällt nicht an und es war bisher keine Rede von einer Befristung. Die Fläche ist kein zukünftiges Bauland, sondern war im Bebauungsplan immer als Grünfläche geplant. Daher sehen wir keine Gefahr, dass die Stadt nachträglich eine Befristung vereinbaren will.

    • Wie viele Beete soll es geben/auf welche Anzahl haben Sie die Erde berechnet? Soll es „nur“ Hochbeete geben oder auch „Erde“beete?

    Ein Mitglied der Gruppe konnte sehr günstig Material (Palettenrahmen) für den Bau von 14 Hochbeeten kaufen. Ob wir diese alle aufbauen werden ist noch nicht entschieden. Ich habe die Menge an Erde und Humus also für eine kleinere Anzahl von ca. 6 Hochbeeten à ca. 16 x 40 l Erde/Humus, mithilfe eines Internetrechners berechnet. Auch den Preis habe ich aus verschiedenen Online-Shop-Preisen ermittelt. Wir haben noch keine Angebote eingeholt, z.B. bei größeren Firmen. Also könnte es sein, dass wir viel mehr Erde für den kalkulierten Preis bekommen.

    Außer den Hochbeeten möchten wir auch 4 Gemüsebeete und 2 Kartoffelacker auf dem Boden anlegen. Außerdem soll auch noch einen Wildblumenwiese entstehen, damit wir auch den Bienen etwas zu bieten haben. Der aufgeschüttete Mutterboden ist sehr lehmhaltig und muss entsprechend noch mit anderer Erde aufbereitet werden.

    • Wenn es jetzt noch keinen Geräteschuppen gibt, wo werden die Gartenwerkzeuge und -geräte bis dahin untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die Gärtner*innen?

     Wir hatten nicht geplant, alle Werkzeuge auf einmal anzuschaffen. Bis der gemeinsame Schuppen fertig ist, muss jeder was mit nach Hause nehmen oder es wird in die Gartenschuppen der beiden Häuser untergebracht, die in direkter Nachbarschaft zur Gartenfläche liegen.

    • Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nachgefragt, ob Erde und Mulch für den Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt werden könnte? Woher haben die anderen Düsseldorfer Gemeinschafsgärten ihre Erde?

    Wir haben über ein Mitglied der Gruppe Kontakt zum Gartenamt (s.o.). Bisher haben wir nicht noch einmal nach Erde oder Mulch gefragt, da die Stadt ja bereits Mutterboden hat aufschütten lassen und die ganze Fläche für uns so hat herrichten lassen. Es wurden außerdem bereits einige Johannesbeerbüsche und zwei Bäume gepflanzt. Ich gehe davon aus, dass wir einfach nicht noch mehr erwarten können.

    Es gab zwar bereits Kontakt aus unserer Gruppe bspw. zu „Düsselgrün“, eine Gartengruppe aus Bilk, aber es wurde nicht danach gefragt, woher sie ihre Erde bekommen haben.

    • Wie laufen Entscheidungswege und wie wird in der Gartengruppe miteinander kommuniziert und informiert?

    Bisher haben wir uns recht regelmäßig alle zwei Monate getroffen. Seit März wollten wir eigentlich alle zwei Wochen samstags gemeinsam arbeiten.

    Ansonsten kommunizieren wir per E-Mail kommuniziert und seit kurzem per Signal (ähnlich wie Whatsapp). Entschieden wird gemeinschaftlich, meistens im Konsens, wenn nötig per Abstimmung.

    • Und ganz wichtig: wie wollen Sie derzeit mit den Beschränkungen wegen der Corona Pandemie loslegen? Was können Sie wie machen? Wer würde welche Arbeiten machen (können)?

    Vergangenes Wochenende bspw. haben sich Zweiergruppen per Signal verabredet und bereits vier Hochbeete aufgebaut. Andere haben Füllmaterial für die unterste Schicht gesammelt. So in etwa wollen wir weitermachen. Außerdem zieht jede*r Zuhause auf der Fensterbank bereits Pflanzen vor.


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  • Himmelbeet auf dem Friedhof und auf der Suche nach einer Alternativfläche für den GG

    (Mail)
    das Friedhofsprojekt („ElisaBeet“, da wir auf dem St-Elisabeth Friedhof gärtnern werden) ist „nur“ ein weiteres Projekt vom himmelbeet. Wir werden nach und nach die Infos auf dieser Seite hochladen: https://himmelbeet.de/projekt/friedhof-st-elisabeth-ii 

    Die nächste Schritten sind: online Zukunftswerkstatt mit der Nachbarschaft und Genehmigung vom Naturschutz Amt einhohlen für die Ackerfläche. Falls du noch mehr Fragen hast, schreibe mir gerne. Und falls du merkst, dass sich in  euren Netzwerken falsche Gerüchte verbreiten, sag uns gerne Bescheid.

    Für den Gemeinschaftsgarten an der Ruheplatzstrasse suchen wir weiterhin eine Ersatzfläche. Die einzige Perspektive bisher, ist die Fläche am Mettmannplatz (Grenze Wedding-Moabit). Wie schon öfter in den letzten 4 Jahren sind wir jetzt wieder in einer Phase, in der wir auf eine Rückmeldung/konkretisierung von Versprechen vom Bezirk warten. Sie werden in der aktuellen Lage wohl viele (gute) Gründe haben, auf sich warten zu lassen. Ein bisschen hoffen wir auch, dass in der Corona-Situation der Baubeginn vom uns vertreibenden Projekt sich auch verschiebt. Wenn nicht, müssen wir im Oktober 2020 von der Fläche.


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  • Marktforschungsstudie „City gardening“ analysiert die Zielgruppe Stadtgärtner/innen für den Handel

    (alerts)

    Wie Stadtgärtner ticken

    Die Markforschungsstudie City Gardening, die im September 2019 bei der spoga+gafa vorgestellt wurde, ist ab sofort zum Vorteils-Preis erhältlich. Sie liefert Insights über die boomende Zielgruppe der Stadtgärtner und ihre Bedürfnisse.

    Bereits 77 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten oder Ballungsgebieten und nur 15 Prozent in Dörfern mit weniger als 5.000 Einwohnern. In Zukunft wird sich die Tendenz noch weiter in Richtung urbanes Umfeld verschieben. Gleichzeitig steigt die Lust am Gärtnern auf den oft begrenzten Arealen. Lange schon ist aus den ersten Balkongärtnern eine wirtschaftlich relevante Bewegung geworden: City Gardening, Urban Gardening, Vertikal und Urban Farming, Guerilla Gardening – diese Vokabeln stehen für einen Trend, den immer mehr Anbieter bedienen, denn Nachfrage ist vorhanden.

    Doch wie groß ist das Potenzial von City Gardening wirklich? Welche Produkte machen den Markt? Wie positioniert man sich als Hersteller und Händler, um am städtischen Gärtnerboom zu profitieren? Die Marktforschungsstudie „City Gardening“ beleuchtet genau diese Aspekte, allen voran das Verbraucherverhalten der als Zielgruppe lukrativen „Stadtgärtner“, und gibt schlüssige Antworten auf diese Kernfragen zu Einkaufsstätten, Sortimente, Zielgruppen:

    • Selbstverständnis von Stadtgärtnern – soziodemografische Merkmale
    • Welches Potenzial hat City Gardening
    • Welche Einkaufsstätten werden aufgesucht – für Information und Kauf?
    • Welche Zielgruppen kaufen welche Sortimente?
    • Welche Bedeutung haben Themen wie Nachhaltigkeit bei der Entscheidung für Urban Gardening?

    Für Hersteller bietet „City Gardening“ die attraktive Möglichkeit, ihr bestehendes Sortiment neu zu positionieren oder entsprechend zu ergänzen und so neue kaufkräftige Zielgruppen zu erschließen; die Studie gibt ihnen dazu wertvolle Entscheidungsparameter rund um die validen Marktdaten.

    Ab sofort ist „City Gardening“ zum vergünstigten Preis von 890€ im E-Shop erhältlich .


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  • GG Vielfeld gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Aachen
    Wir haben uns im letzten Jahr gesund geschrumpft. Ich bin nicht sicher, ob ich das schon geschrieben hatte. Unser zweiter Garten, das Vielfeld, wurde uns im letzten Jahr von der Stadtverwaltung entzogen. Der Zustand und v.a. Fortschritt wurde als ungenügend eingestuft und wir hatten auch wirklich keine Leute um dort aktiv zu sein. Dafür entwickelt sich das HirschGrün sehr gut, mit vielen neuen Leuten die tolle Ideen und Erfahrung einbringen. Und jetzt in Corona Zeiten verabreden wir uns immer zum alleine Gärtnern und sind gezwungen auch mal unsere Online-Dokumentation der Beete ordentlich zu machen

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  • IG Bayreuth: Bauvorhaben und 14.000 Euro Spende

    (Mail)

    Im Frühjahr 2019 haben wir die Sitzgelegenheiten (Baumstämme) in unserem „Amphitheater“ erneuert und eine Rutsche gebaut.

    Für 2020 haben wir geplant, die Fläche zwischen unseren beiden Gartenhäusern zu überdachen, um mehr trockene Lagerfläche zu haben für Gartenmöbel, Schubkarren etc. Gleichzeitig wollen wir die z.T. durchhängenden Regenrinnen an den Hütten erneuern, um effektiver Regenwasser sammeln zu können. Außerdem wollen wir 3 Hochbeete zum Verpachten bauen und unseren Weg neu schottern, wenn die Randplatten von den Beetpächtern gesetzt sind.

    Für das Erdfest am 21.06.20 haben wir auch schon einiges geplant – hoffentlich spielt das Wetter mit und Corona…  Letztes Jahr haben wir im Sommer ein OpenAir-Kino im Garten gemacht zusammen mit Kino ist Programm e.V., das wollen wir auch wiederholen.

    Wir bekommen eine größere Spende (14.000 €).
    von der Website des Gartens: (Die SpardaWeihnachts-Benefizaktion 2019/2020 hat mit 42.000 Euro erneut ein großartiges Spendenergebnis erzielt. Das Geld kommt nun in gleichen Teilen drei sozialen Einrichtungen aus der Region zugute: dem Treffpunkt e. V. Nürnberg, dem Förderverein der Spiel- und Lernstuben e. V. Erlangen und dem Verein „Gärten der Begegning – Interkulturelle Gärten Bayreuth e. V.“ – jede Initiative darf sich folglich über eine Förderung in Höhe von 14.000 Euro freuen)
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  • IG Pflanzenflüsterer in Haltern gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Der interkulturelle Garten wird, sobald es möglich ist, in eine Blumenwiese umgewandelt.
    Es werden dann nur noch gelegentliche Treffen zur Pflege und Begegnung stattfinden.
    Es haben sich kaum noch Interessierte für die Gartenarbeit gefunden. Viele unserer Flüchtlinge sind in Wohnungen umgezogen, machen eine Ausbildung oder Arbeiten, da war leider keine Zeit mehr für den Garten.
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  • IG Coswig geht weiter in Richtung klimagerechtes Gärtnern

    (Antrag/Antworten)

    der IG Coswig möchte Teile der Fläche umnutzen und dort essbare Wildsträucher pflanzen.
    Das gemeinsame Gärtnern findet weiterhin statt. Es gibt keine Anordnung, die dagegen spricht. Wir halten den Sicherheitsabstand ein und können uns gut auf unserer großen Fläche verteilen. Die Arbeit in Zweiergruppen auch kein Problem. Von den betagteren Mitgliedern bleiben die Meisten jetzt  zu Hause, zur Sicherheit. Allerdings haben sich in den letzten Monaten auch einige Coswiger gemeldet, die mitmachen wollen. Wir sehen, wie sich alles entwickelt.

    Zu unserem Beeten: Wir bauen Gemüse an wie geplant, lediglich auf der Fläche der Südseite wollen wir das Gemüsebeet um einen Streifen von ca. 2 x 15 m verkleinern, um hier einheimische Wildsträucher zu pflanzen. Diese sollen die schon bestehende Gehölzstruktur in ihrer Breite ergänzen und damit das Gelände auch ökologisch aufwerten. Es sollen Kornelkirsche sein, Schlehe, Felsenbirne, Hagebutte, Mirabelle/Wildpflaume (kein Wildgehölz, würde aber auch in die Reihe passen) Diese Sträucher zeigen, was für Früchte essbar sind, diese Pflanzen benötigen (längerfristig!)  weniger Wasser.

    Daher ist es sinnvoll, auf einem kleinen Teil der Fläche Pflanzen zu setzen, die mit weniger Wasser auskommen als Gemüsekulturen. Wir haben in Sachsen ein zunehmend trockneres Klima.

    In der Anwuchsphase  ist es sinnvoll, diese Pflanzung mit Rindenmulch zu bedecken, damit die Verdunstung herabgesetzt wird. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass der Sommer wieder heiß und trocken wird, da müssen wir die Neupflanzung regelmäßig wässern.

    Wir haben auch Wildsträucher Hagebutte und Kornelkirsche selbst vermehrt, aus Sämlingen und Steckhölzern und können damit schon an die 5, 6 meter des Streifens bepflanzen.

    Wir hatten vor, einen Blühsaum vor die Gehölzreihe zu setzen, aber das gibt Probleme mit dem Wässern der Sträucher. Außerdem brauchen wir den Platz für den Gemüseanbau.

    Wir werden den Baubetriebshof Coswig fragen, ob er uns Rindenmulch zu einem günstigen Preis liefern kann. 

    – Den gedachten Bau des Unterstandes können wir zu einer späteren Zeit realisieren, davon haben wir erst einmal abgesehen. Dieses Vorhaben ist verschoben.

    –  wir haben einen Pferdehalter in der Nähe, er kommt aus Weinböhla. Er hat uns schon zu einem sehr guten und fairem  Preis Pferdemist gebracht und kann dies auch wieder machen. Es ist der günstige Lieferant in der Umgebung, wir haben die Preise und auch die Qualität des Stallmistes verglichen. In Coswig gibt es noch 2 weitere Fuhrunternehmen/Pferdehalter. Das eine Unternehmen hat uns sehr strohigen Stallmist gebracht, wenig Nährstoffe und teurer Transport. Das andere coswiger Unternehmen liefert zwar gute Qualität , verlangt aber einen höheren Preis als der Fuhrunternehmer aus Weinböhla. Er muss auch einen Preis verlangen, um seine Kosten für Maschinen, Sprit, Arbeitszeit zu decken. Wir pflegen einen guten Kontakt und geben ihm in der Saison auch mal einige kleine Gemüsegeschenke mit, damit sein Preis so niedrig bleibt.


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  • Horner Paradiese

    (Recherche)

    Horner Paradiese“, so steht es auf einem hölzernen Schild am Eingang. Durch die Gartenpforte geht es auf die rund 2.000 Quadratmeter große Fläche. Eine Kräuterspirale bildet den Mittelpunkt des Gemeinschaftsgartens. Rundherum gibt es viele kleine Beete, auf denen bunte Blumen oder Gemüse wachsen sowie behindertengerechte Hochbeete. 

    Der Gemeinschafts-Garten „Horner Paradiese“

    Gärten sind für alle
    Seit der Eröffnung der „Horner Paradiese“  im April gärtnern hier Nachbarn aus dem Stadtteil. Daniel Thoni ist einer von ihnen. Auf dem Beet, das er angemietet hat, wachsen unter anderem Erdbeeren, Kohlrabi, Kresse und Radieschen – und auch ein paar bunte Blumen. „Meine Frau und ich haben Lust am Gärtnern und auch unsere kleine Tochter kann hier fröhlich mitmachen. Wir wohnen ganz in der Nähe und kommen sowieso immer hier vorbei. Das macht einfach Spaß.“

    „Horner Paradiese“ – beliebter Treffpunkt

    Das Gemeinschaftsgartenprojekt „Horner Paradiese“ wurde von Bürgern im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für Hamburgs längsten Park, die Landschaftsachse Horner Geest, erdacht, erklärt Barbara Büchler vom Stadtteilverein Horn e.V.. Sie koordiniert das Projekt zusammen mit anderen Nachbarn. „Hier treffen sich ganz unterschiedliche Menschen: kleine und große, alte und junge.“ Auch Schulklassen kommen zum Gärtnern hierher. So erleben Kinder und Jugendliche, wie gesundes Obst und Gemüse wächst.

    Kräuterspirale für alle

    Die vermieteten Beete sind für den Eigenbedarf bestimmt. Die Stadtteilgärtner hoffen, dass das auch weiterhin von allen Nachbarn respektiert wird. Von der gemeinsam bepflanzten Kräuterspirale und von Sträuchern, die noch gepflanzt werden sollen, darf sich jeder bedienen.

    Gärtnern und klönen

    Für Julia Rath, die ebenfalls ein kleines Beet gemietet hat, geht es um mehr als einfach nur ums Gärtnern: „Ich bin vor Kurzem aus Barmbek Süd nach Horn gezogen und möchte gern Leute aus dem Stadtteil kennenlernen.“ Das Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern mitten in Horn ist groß, so Barbara Büchler: „Wir werden ständig gefragt, ob man hier noch ein Beet anmieten kann. Viele interessiert gerade, dass sie hier auch in Gemeinschaft sind und in ihrem Stadtteil in Kontakt mit anderen kommen.“

    Die Arbeiten am eigenen Beet kann sich jeder so einteilen, wie es zeitlich am besten passt. Zwischendurch treffen sich die Hobbygärtner, um sich auszutauschen und Dinge zu besprechen, die alle angehen. Auch regelmäßige Gartenworkshops und Veranstaltungen sind geplant. […]
    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Horner-Paradiese-Gemeinsam-gaertnern,sozialesprojekthorn100.html

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  • WisaWi e.V. macht Gartenprojekt mit Werkstatt mit Geflüchteten

    (Antrag/Antworten)

    In Wiesbaden:
    Seit 2017 gestalten wir gemeinsam mit Geflüchteten einen Gemeinschaftsgarten in Wiesbaden Biebrich.
    Das Gartengrundstück ist ca. 2500 qm groß. Wir haben es von der Stadt gepachtet. Direkt neben dem Grundstück befindet sich eine Gemeinschaftsunterkunft mit Geflüchteten.
    Vorrangig sollten die Geflüchteten der Gemeinschaftsunterkunft, sowie die Menschen aus der Nachbarschaft in das Gartenprojekt integriert werden.
    Auch andere Menschen beteiligen sich, die nicht aus der direkten Nachbarschaft kommen.
    Außer den Geflüchteten der Unterkunft (ca. 250 Personen, meistens machen 40-60 Personen im Garten mit) kommen auch Geflüchtete aus anderen Stadtteilen in den Garten, u.a. auch Geflüchtete, die von unserem Verein betreut werden oder sich bei uns engagieren.
    Außerdem engagieren sich auch Menschen des „Welcome Cafe“ im Garten, sie haben auch ein Gemeinschaftsbeet dort.
    Die Menschen können im Garten ihre eigenen Beete anlegen, ebenso können sie sich zusammenschließen und Gemeinschaftsbeete anlegen. Auch von uns werden Gemeinschaftsbeete angelegt.
    Es gibt bereits 3 Hochbeete, die aus Paletten mit den Geflüchteten selbst gebaut wurden und auch selbst gebaute Gartenmöbel. Ein Brunnen wurde gebohrt und liefert Wasser, wenn das Wasser aus dem Brunnen nicht reicht (was im Sommer oft der Fall ist), können wir das Wasser der Gemeinschaftsunterkunft benutzen und mit einem Schlauch wässern.
    Im Jahr 2017 und 2018 wurde unser Projekt gefördert (die Förderung war aber auf zwei Jahre begrenzt), sodass wir einen Grundstein anlegen konnten. Abgesehen davon, dass dort nicht alles, was benötigt wird, inbegriffen war, brauchen wir jetzt, um weiterzukommen, auch einige unabdingbare Materialien etc..
    Im Gemeinschaftsgarten kann man nicht nur Gärtnern, er dient auch als Rückzugsort, Begegnungsstätte und für diverse Aktivitäten.
    Wir bieten diverse Aktivitäten an (in der Vergangenheit, wie auch dieses Jahr wieder), kreatives Gestalten unterschiedlichster Art mit Erwachsenen und Kindern, Spielangebote, Bewegungsangebote, Upcycling, Holzarbeiten, Palettenbau, Möbelbau für den Garten, aber auch Workshops für Menschen, die etwas für ihr Zuhause bauen möchten und andere handwerkliche Projekte. Dies ist teilweise auch offen für alle Menschen, die einfach so vorbei schauen möchten. Außerhalb der Gartensaison bieten wir einige solcher Aktivitäten z.B. Workshops/offene Werkstatt auch in anderen Räumen an, in der Gartensaison hingegen gibt es dann diese Angebote im Garten selbst, offen für alle, zusätzlich zu den Angeboten für die Geflüchteten und andere, die im Garten tätig sind.
    Dieses Jahr möchten wir mit den Menschen auch eine Kräuterspirale anlegen, sowie weitere Hochbeete, da die 3 Hochbeete gar nicht reichen. Auch andere Arten von Beeten sind geplant, wie zum Beispiel Frühbeete und Strohbeete.

    1. Habt ihr das Grundstück auf eine unbefristete Zeit gepachtet? Wie hoch ist die Pacht?

    Das Grundstück wurde zunächst für sieben Jahre gepachtet, kann jedoch u.U. verlängert werden. Wir müssen keine Pacht zahlen.

    2. Wie viele Beete gibt es bereits? „Nur“ die drei Hochbeete? Oder gibt es auch „Erd“Beete?

    Das war ganz unterschiedlich, je nach Jahr, da sich unterschiedlich viele und unterschiedlich engagierte Menschen beteiligt haben. Wir hatten teilweise 60 Beete, im anderen Jahr ca. 40, in einem 20. Das waren aber Einzelbeete für die Menschen.
    Diese sind auch noch hauptsächlich vorhanden, müssen nur noch bearbeitet und bepflanzt werden.

    Außerdem haben wir verschiedene Gemeinschaftsbeete, zum einen das vom Come together Café, zum anderen eines mit größeren Kräuterbüschen, Beerensträuchern und anderem.
    Jedes Jahr haben wir auch Gemeinschaftsbeete für Tomaten, Kürbisse und Chillis angelegt. Wir haben ein Gewächshaus, das fungiert auch als Gemeinschaftsbeet für Tomaten, Chillis und andere Pflanzen, die besser geschützt werden müssen.

    3. Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird/gegärtnert werden soll?

    Das kommt darauf , wie viele Menschen gärtnern wollen. Bis auf die Stellen, auf denen die Häuschen/Pavillons/Kompost etc. stehen, die Kräuterspirale angelegt werden soll und der Mittelteil des Gartens, der wegen Kieseluntergrund nicht dafür genutzt werden kann (dafür machen wir dort die handwerklichen Dinge, Treffen usw.),  kann theoretisch der Rest dafür genutzt werden. Praktisch ist es aber so, dass wir auch Bienenblumenwiesen anlegen am Rand, Wege, Plätze zum "Chillen", Plätze für die Kinder zum Spielen oder auch Beete anlegen/Tipi aus Bohnenranken für Kids usw. . Es ist ja auch wirklich genug Platz vorhanden. Wir haben natürlich auch weitere Pläne, wie und wann diese umgesetzt werden können, müssen wir mal schauen. Man kann ja nicht alles auf einmal machen ;).

    4. Wie viele der 40 – 60 Leute gärtnern tatsächlich? Ihr macht ja noch so viele andere tolle Aktivitäten

    Im ersten Jahr waren es 60 gärtnernde Leute, im zweiten 40 - dann kamen noch andere Menschen hinzu, die an Aktivitäten teilnahmen, nur gechillt haben, im Garten gespielt haben, sich beraten haben lassen, Hausaufgaben gemacht haben etc.. Wie es dieses Jahr sein wird, wissen wir nicht, da sich die Zusammensetzung der Menschen in der Unterkunft immer ändert. Wir wollen auf jeden Fall die Gruppe alleinerziehender Mütter stark einbeziehen, als auch andere Zielgruppen und natürlich kann ja auch jeder mitmachen, der möchte.

    5. Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte der Einzelbeete kann jeder selbst für sich verwenden (was gerade für die Geflüchteten der Unterkunft sehr gut ist), die Gemeinschaftsbeete sind für alle, also auch die Ernte. Bei den gemeinschaftlichen Kräuter- und Salatbeeten (schnell wachsende) kann sich immer jeder nehmen, was sie/er braucht. Das hat immer gut geklappt.

    Manches haben wir auch für Feste verwendet, also es wurde aus der Ernte gekocht für ein Fest, sowohl von den Geflüchteten, als auch von uns.

    6. Wie werden die Werkzeuge untergebracht, wie zugänglich sind diese dann für wen? Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die Werkzeuge im Winter in einer Offenen Werkstatt an einem anderen Ort untergebracht? Wo und wie und von wem werden die dann genutzt?

    Unsere bereits vorhanden, notwendigen Gartengeräte sind in einem kleinen Gartenschuppen, zu welchem jeder, der mitmacht, also auch die Geflüchteten, Zugang hat (Zahlenschloß).

    Dann haben wir noch ein Gartenhäuschen, in welchem Geräte und Materialien untergebracht sind, die von uns (Verein) bei Bedarf herausgegeben werden oder für Aktivitäten benutzt werden. Das ist auch so notwendig. Die jetzt beantragten Werkzeuge würden auch dazu gehören, bis auf manche, die man immer braucht, wie z.B. eine Säge und einen Hammer zum ziehen von Nägeln u.ä. (aber davon nicht alle, nur eines). Im Winter könnten wir bestimmte Werkzeuge auch für die offene Werkstatt verwenden (im Garten braucht sie dann ja keiner), so bräuchten wir das nicht zweimal beantragen. Diese werden dann von den Leuten genutzt, die an der offenen Werkstatt teilnehmen. (Unter Anleitung - auch im Garten gibt es natürlich Anleitungen etc.)

    7. Das mit den Tomatendächern habe ich noch nicht ganz verstanden. Es können entweder 10 für Einzelbeet und eins für ein Gemeinschaftsbeet oder 20 für Einzelbeete gebaut werden? Wer entscheidet das und wären die für die Einzelbeete dann alle auch an einer Stelle oder wird ein großes gebaut, was dann unterteilt werden soll?

    Wir bauen ein langes/großes Tomatenbeet (überdacht), welches dann in Teile aufgeteilt wird. Je nachdem, wieviele Menschen im Mai Einzelbeete anlegen möchten, werden Einzelbeete angelegt, den Rest würden wir dann als Gemeinschaftstomatenbeet nutzen. Das, was ich geschrieben habe, war nur eine Schätzung (20 Einzelbeete, 10 für ein Gemeinschaftsbeet), es kann natürlich auch anders werden, je nachdem, wie interessiert die Menschen an Tomatenbeeten sind.
    Wir haben auch ein paar Tomatenpflanzen, die wir gerade ziehen, die ohne Dächer in den Garten gepflanzt werden können, dies wird dann ein Test-Gemeinschaftsbeet.

    8. Habt ihr eine Finanzierung für die Zeiten, zu denen jemand von euch vor Ort ist? Wenn ja, woher?

    Das macht u.a. ein Bufdi, wir wurden als Einsatzstelle anerkannt und das wird dann auch ab April losgehen. Die anderen unseres Vereins machen es komplett ehrenamtlich, ohne Gelder.

    Und noch eine wichtige Sache: wir machen auch Workshops und erklären den Menschen, dass sie die Samen aus der Ernte aufheben sollen (und wie), da sie ja im nächsten Jahr wieder benutzt werden können. Bei den Gemeinschaftsbeeten kümmern auch wir uns darum.

    Es werden auch Gemeinschaftsbeete von bestimmten Gruppen angelegt, also es schließen sich manchmal mehrere Frauen oder andere Gruppen zusammen, die dann gemeinschaftlich verschiedene Gemüsebeete bearbeiten und sich dann innerhalb der Gruppe die Ernte teilen.


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  • Himmelbeet: Fläche auf Friedhof

    (Mail)

    Ja, wir haben eine ziemlich große Fläche auf einem Friedhof übernommen. Zu genauen Zahlen kann dir vlt Romain auch noch mal was schreiben. Da der Friedhof jedoch weiterhin auch in Teilen als Friedhof genutzt wird, sind für uns viele Nutzungsformen (auch wenn in Theorie möglich) nicht vorgesehen. Wir schließen daher aus dort ein Café zu betreiben und auch unser PächterInnen-Gemeinschaft-Konzept wollen wir dort nicht wiederholen. Es soll ein Produktionsgarten nach SoLaWi-Prinzip werden, bei dem primär soziale Einrichtungen aus der Nachbarschaft mitwirken. Wir haben dafür eine 1,5-jährige Förderung des gleichen Programms, welches auch Prinzessinnengarten in Neukölln unterstützt hat (mehr …)

  • Erfurt: 6 Ideen für eine essbare Stadt werden umgesetzt

    (alerts)

    Im Ideenwettbewerb „Urban Gardening“ stehen die Ergebnisse fest. Im Dezember hatte das Garten- und Friedhofsamt zu einem Ideenwettbewerb unter dem Thema „Essbare Stadt“ aufgerufen. Aus 14 Beiträgen wurden nun sechs ausgewählt, die umgesetzt werden sollen.

    „Wir sind beeindruckt von der Kreativität und der Vielfalt der Ideen“, sagt Gartenamtsleiter Dr. Sascha Döll. „Die Teilnehmer haben sich ernsthaft und mit viel Liebe zum Detail mit dem Thema ‘Urban Gardening’ beschäftigt.“

    Der Grundgedanke, das Thema „essbare Stadt“, steht bei allen ausgewählten Beiträgen im Vordergrund. Die eingereichten Konzepte reichen von der Wiederbelebung alter Gemüsesorten bis hin zur Erprobung kaukasischer und asiatischer Gewächse.

    Hochbeet zur Wissensvermittlung

    Ein Hochbeet-Standort soll als Kinderprojekt gestaltet werden und der Wissensvermittlung dienen. Ein weiterer soll von einer Nachbarsgemeinschaft als „pflanzlicher“ Grill mit unterschiedlichen Kräutern genutzt werden. Die gewünschten Standorte werden nun von allen beteiligten Ämtern der Stadtverwaltung geprüft. Aufgestellt werden die Hochbeete dann im April. Sie werden den Wettbewerbsgewinnern von der Stadtverwaltung kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Das Garten- und Friedhofsamt bedankt sich ausdrücklich bei den Paten der Hochbeete, die in den letzten zwei Jahren an fünf Standorten im Stadtgebiet betreut wurden. Die Hochbeete werden in den kommenden Tagen abgeholt und überarbeitet, heißt es weiter in der Mitteilung aus dem städtischen Garten- und Friedhofsamt.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/sechs-ideen-fuer-die-essbare-stadt-werden-in-erfurt-umgesetzt-id228748445.html (mehr …)

  • Bunte Beete Annaberg

    (alerts)

    Annaberg-Buchholz.  Säen und ernten, nachhaltig gärtnern und Gemeinschaft erleben, das ist das Credo des Gemeinschaftsgartens „Bunte Beete“ in Annaberg-Buchholz. Projektleiter Stefan Bolanz ist ein Visionär und ein Naturliebhaber noch dazu. Vor über drei Jahren hat der 41-Jährige mit weiteren Mitgliedern begonnen, einen völlig verwilderten ehemaligen Schulgarten am Flößgraben/Zechensteig im Sinne der Permakultur umzugestalten. Das Projekt ist absolut uneigennützig und wird im Rahmen des Vereins Procovita e.V. realisiert.

    Fläche um Magerwiese ergänzt
    Ziel ist, ein naturnahes Paradies zum Ackern, Spielen, Entspannen, Träumen, Feiern zu schaffen und um gemeinsam der Natur und somit sich selbst etwas Gutes zu tun. Der Garten hat sich inzwischen gemausert und bietet mit seinen Beeten in drei Zonen einen Ort der Umweltbildung sowie einen grünen Lern- und Begegnungsraum. Nun ist noch Fläche dazu gekommen, die als Magerwiese angelegt werden soll. Dort steht auch eine durch den LaNU geförderte Hütte, die für Umweltbildung, Seminare, Workshops aber auch Feten und zum Vermieten gedacht ist.

    Ein Experimentierraum für die Kreativität
    Um dies alles mit Leben zu füllen, sucht der Verein „Bunte Beete“ noch Mitstreiter. Dazu lädt Stefan Bolanz ein: „Wir suchen Menschen jeden Alters, Vereine, Schulklassen, Kindergärten, Pflegeheime und alle, die Interesse und Respekt für die Natur mitbringen. Wir brauchen die Natur, wir können sie lenken, beobachten und von ihr lernen. Wer also Lust auf gemeinsames Gärtnern, auf etwas mehr Selbstversorgung und eine Gemeinschaft zum Austauschen hat, der ist bei uns herzlich willkommen. Unser Garten bietet mehr Lebensqualität, ist kinder- und enkeltauglich und ein Experimentierraum für Kreativität.“ (mehr …)

  • Neuer GG in Köln auf ex Parkplatz

    (Antrag/Antworten)

    Im September 2019 wurde von der Stadt Köln eine Fläche für den Gemeinschaftsgarten am Merheimer Platz in Köln-Nippes gepachtet. Es handelt sich um einen alten Parkplatz, ca. 450 qm.
    Wir wollen in unserem Gemeinschaftsgarten Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen anpflanzen. Ebenso soll die Fläche zum Imkern genutzt werden. Der Garten wird gemeinschaftlich geplant, gestaltet und bewirtschaftet und soll ein öffentlicher Ort der Begegnung im Veedel sein, ein Ort des sozialen und kulturellen Miteinanders und des gemeinsamen Lernens. Wir verstehen diesen Garten auch als Beitrag zu Klima- und Umweltschutz in der Stadt und wollen einen alternativen Weg zu Konsum und Überfluss aufzeigen. Wir wollen Wertschätzung von gesunden Lebensmitteln und die Idee des „selber machen“ leben und vermitteln. Beim Aufbau der Garten-Infrastruktur, wie zum Beispiel von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten, wollen wir auf bereits vorgefertigte Dinge verzichten und möglichst viel selber machen. Dabei sollen sowohl gebrauchte (z.B. Europaletten) als auch neue Materialien (z.B. gekauftes Holz) verwendet werden.
    Kooperationen mit z.B. Kitas, Schulen, Altenheimen, Vereine, Kirchen und andere Organisationen in der Nachbarschaft werden mittelfristig angestrebt, um den Betrieb des Gartens breit in der Nachbarschaft zu verankern und Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Der Garten steht explizit allen offen. Die Beitragsordnung ist so gestaltet, dass durch niedrige Beitragssätze oder auch die Möglichkeit auf diese zu verzichten alle interessierten Gesellschaftsgruppen teilnehmen können, unabhängig von ihrer Erwerbs- und Vermögenssituation.
    Geplant sind regelmäßige Gartentreffs, bei denen gemeinsam gegärtnert wird, einmal pro Woche. Derzeit findet dieses Treffen am Samstag Vormittag statt. Geplant sind darüber hinaus regelmäßige Gartenfeste zum Anwerben neuer MitstreiterInnen. Grundsätzlich ist es vorstellbar, in dem Garten auch nicht-kommerzielle Veranstaltungen durchzuführen, z.B. Gartenworkshops, Schnippel-Diskos und gemeinsame Verwertung von Gemüse, Picknicke, ggfs. Lesungen und Konzerte. In der Anfangszeit soll der Fokus aber klar auf dem Aufbau des Gartens liegen.

    • Soll es „nur“ fünf Hochbeete geben?
    • Was für andere „mobile Gefäße“ wird es geben und wie viele?

    Nein, es soll mehr geben, wir haben ca. 450 qm Platz, den wollen wir gut nutzen. Wir haben bereits 2 Hochbeete aus Paletten gebaut und es sollen noch mehr werden. Auch denken wir über andere mobile Gefäße nach wie z.B. Bäckerkisten, Speisfässer, „normale“ Blumentöpfe und ähnliches. Eine genaue Anzahl zu nennen, ist im Moment noch schwierig, das kann ich noch nicht wirklich abschätzen.

    • Was an andere Infrastruktur wird es geben (Kräuterspirale und Imkern erwähnen Sie), gibt es z.B. Sitzgelegenheiten/ein Häuschen/Kompost o.ä.?

    Ein gebrauchtes Gartenhäuschen hat einer unserer Mitstreiter just heute in einem Garten im Umland abgebaut und wird es auf unserer Fläche wieder aufbauen. Ein kleines Gerätehäuschen haben wir aus alten Türen gebaut, ein Foto davon finden Sie in der Anlage; auch einen Kompost haben wir schon gebaut. Sitzgelegenheiten sind bisher nur eingeschränkt vorhanden; ich denke, dass einige zu Hause noch Stühle und Tische haben, wie sie gerne im Garten unterbringen würden. Auch können weitere Sitzgelegenheiten aus Paletten gebaut werden.

    • Wie bzw woher bekommen Sie das Wasser?

    Der Kleingarten Flora e.V., der sich nebenan befindet, legt uns einen Wasseranschluss mit eigener Wasseruhr. Außerdem wollen wir Regenwasser nutzen.

    • Wie und wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich ist dann dieser Ort?

    Die Geräte sollen in dem erwähnten Gerätehaus und dem Gartenhaus untergebracht werden. Wir wollen Zahlenschlösser kaufen, so dass alle Mitgärtnernden jederzeit an die Geräte kommen können.

    • Wie können Schulen, Kitas und andere Einrichtungen mitwirken? Das ist ja bei Gärten, bei denen alles gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, auch kommunikativ zu lösen – oder bekommen Gruppen eigene Bereiche oder übernehmen Patenschaften?

    Dieser Punkt ist im Moment für uns ehrlich gesagt noch nicht wirklich aktuell, weil wir zunächst überhaupt eine Garteninfrastruktur aufbauen müssen, um dann andere anzusprechen und ihnen eine Mitarbeit anzubieten. Das werden wir frühestens im nächsten oder übernächsten Jahr angehen können. Unsere ursprüngliche Überlegung war, für z.B. eine Kita eigene Kinderbeete zu bauen und ihnen auch einen eigenen Zugang zu ermöglichen. Wir haben zahleiche Familien mit Kindern in der Gruppe, so dass wir gute Kontakte zu Kitas und Schulen haben, wenn wir soweit sind.

    • Woher bekommen Sie die Erde und die Pflanzen?

    Mutterboden bekommen wir von der Baufirma Strabag; eine unserer Gärtnerinnen arbeitet da und hat den Kontakt hergestellt. Die Pflanzen bzw. das Saatgut spenden in diesem ersten Jahr unsere Mitglieder. Es gibt in Köln aber auch einen VHS-Biogarten, bei dem man Pflanzen bekommen kann, andere Gemeinschaftsgärten organisieren Pflanzentauschbörsen. Auch die Nachbarn aus der Kleingartenanlage nebenan und befreundete GärtnerInnen haben signalisiert, dass sie uns mit Ablegern aushelfen können.


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  • neuer GG in Würzburg entsteht

    (alerts)

    […]
    Der Workshop wird laut Pressemitteilung zwischen Theorie und Praxis abwechseln: Er bietet Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch im Umgang mit Hochbeeten. Direkt vor Ort entsteht in dieser Saison ein neues Urban Gardening Projekt. Im Praxisteil haben die Teilnehmer die Möglichkeit, den Stadtgärtnern beim Befüllen ihrer Hochbeete über die Schulter zu schauen oder nach Belieben mit anzupacken. Es sind auch Teilnehmer willkommen, die bereits viel Wissen in Sachen „Hochbeete“ mitbringen, genauso wie Einsteiger im Gärtnern.
    […]
    Die Referenten sind Jan Kroner (Stadtgärtner e.V. & Über den Tellerrand e.V.) und Philipp Mähler (Klimaschutzmanager der Stadt Würzburg).

    https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Workshop-Hochbeete-Vielfalt-im-eigenen-Garten;art735,10421947 (mehr …)

  • Kants Garten vergibt Familienbeete zwecks Kinderbeschäftigung in Corona-Zeiten

    (Mail)

    In Duisburg
    Ab sofort vergeben wir unsere Kants Garten Gemüsehochbeete an Familien mit Kindern, die nun Zuhause betreut werden müssen und Lust haben, ihr eigenes Beet zu bewirtschaften.

    Gemüsesamen steht bereit, Gartengeräte verschenken wir jeweils an die Familien.

    Heute, Samstag 14.3 und morgen, Sonntag 15.3. jeweils ab 15 Uhr ist Gabi in Kants Garten.
    Oder ihr schreibt uns an diese Email, oder ruft Susanne an (mehr …)

  • Beettinchen eröffnet an neuem Standort

    (alerts)
    Märkisches Viertel – Wie kann gute Nachbarschaft gelingen? Dieser Frage können Bewohner des Märkischen Viertel beim nächsten Nachbarschaftsforum nachgehen. Es findet am 19. März, 17 bis 19 Uhr, im Familienzentrum, Wilhelmsruher Damm 159, statt. Hauptthema wird der neue Nachbarschaftsgarten „Beettinchen“ sein. Nach einer Umzugspause eröffnet er in diesem Frühjahr am neuen Standort in der Treuenbrietzener Straße 32 (direkt neben dem Squash-Tennis-Center). Nun werden Hobby-Gärtner gesucht, die eine der 30 Parzellen bewirtschaften möchten. Eine Parzelle misst etwa 40 Quadratmeter. Interessierte Reinickendorfer können sich um eine Parzelle bewerben. Auch Gemeinschaftsbeete für Gruppen können entstehen. Der Nachbarschaftsgarten ist ein Vorhaben der GESOBAU und des Trägers Alba­tros und versteht sich als Begegnungsort und Raum für ein erholsames Miteinander im Viertel.

    Weiterhin wird es beim Nachbarschaftsforum darum gehen, welche zusätzlichen Angebote es im Nachbarschaftgarten künftig geben kann: möglicherweise ein wöchentliches Café, Workshops rund um Garten und Handwerk, Open-Air-Kino und Konzerte. Die Gespräche werden im Anschluss beim gemeinsamen Essen fortgesetzt. Für Kinder wird eine Betreuung angeboten.

    Interessierte können sich vorab im neuen Nachbarschaftsgarten umsehen: Am Montag, 16. März, und am Mittwoch, 18. März, wird das „Beettinchen“ jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein. Gastgeber des Nachbarschaftsforums ist das Integrationsmanagement BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) im Märkischen Viertel. BENN setzt sich im Auftrag des Senats dafür ein, Nachbarschaft zu stärken und Begegnungen zwischen den Bewohnern des Kiezes zu fördern. Es stellt zudem finanzielle Mittel für Ideen und Aktivitäten bereit.

    https://www.raz-zeitung.de/2020/03/14/kleing%C3%A4rtner-gesucht/ (mehr …)

  • mehr Demonstrationsgärten der LWG

    (Mail)

    das Pilotprojekt der LWG (Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau) Veitshöchheim „Urban Gardening – Lust auf Gemüse in der Stadt“ wurde Ende 2019 abgeschlossen.

    Nun hat das Projekt eine Ausweitung erfahren und in den kommenden zwei Jahren werden weitere Urban Gardening Demonstrationsgärten (nach dem Vorbild in Erlangen und Fürth – Metropolregion Nürnberg) in jedem Regierungsbezirk aufgebaut (zum Teil in Zusammenarbeit mit Transition). Die Gärten sollen Vorbild sein für weitere Projekte in den einzelnen Regionen und den Besuchern Anregungen zum „Stadtgärtnern“ geben.

    Die ersten beiden Gärten sollen am 01.04.2020 am Olympia-Morata-Gymnasium in Schweinfurt sowie am 02.April 2020 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bamberg eröffnet werden

    Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth
    Abteilung Gartenbau – Marketing und Urban Gardening

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  • neuer GG in München startet

    (Mail)

    Freiluftgarten – Gärtnerinnen und Gärtner gesucht
    Erstes Kennenlernen am Dienstag, 24.03.2020 um 18 Uhr

    Der Gemeinschaftsgarten im Grünband zwischen Neuaubing und Freiham öffnet seine Gartentore
    Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Neuaubing und Freiham, die ihre gärtnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen, oder auch nur Lust verspüren in der Erde zu graben, sind im Freiluftgarten herzlich willkommen mitzumachen. Auf einer Fläche von etwa 800 m2, ausgestattet mit Brunnen und Geräteschuppen kann die Nachbarschaft hier blühen und gedeihen und wachsen lassen was ihr und wie es ihr gefällt.

    Wann: 24.03.2020 um 18 Uhr
    Wo: Stadtteilladen Westkreuz, Friedrichshafener Str. 11, 81243 München
    Wer: Alle Interessierten, Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, Nachbarinnen und Nachbarn

    Organisation: Nachbarschaftstreff Freiham
    Begleitet von: Grünpatenprogramm von Green City (bis zur offiziellen Eröffnung)
    Offizielle Eröffnung: 29.05.2020 durch das Stadtteilmanagement Aubing-Neuaubing-Westkreuz (mehr …)

  • GG in Dießen: Fläche gekündigt

    (Mail)
    das Projekt hatte im Herbst 2019 eine Kündigung und ist seither im Winterschlaf.


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  • Wuhlegarten hat Willkommensteam

    (von Anna)
    Zur regelmäßigen Teilnahme: Im Frühjahr sind mindestens doppelt, wenn nicht dreimal so viele im Garten aktiv wie am Ende des Jahres, sie machen deswegen das Sommerfest jetzt nach den Sommerferien. Im Garten gibt es übrigens auch Öffnungszeiten – Sonntag ist Tag der offenen Tür und eine Willkommensgruppe betreut neue Vereinsmitglieder.

    Das keine Gruppen (Frauen, Migrationsbiographie, etc.) überwiegen ist ihnen wichtig (mehr …)

  • Stand der Dinge Prachttomate

    (Mail)
    kurz zum stand der dinge: der bau des fünfstöckers mit eigentumswohnungen auf dem geräumten nachbargrundstück soll jetzt im frühjahr starten. dh die verschattung wird peu a peu wachsen. dazu dann noch dreck & lärm. schlecht zum gärtnern. prachttomate degeneriert zur schachttomate. schlecht für eine gemeinwohlorientierte stadtentwicklung, die gärtnern UND die schaffung von sozialem selbstverwaltetem wohnraum als gemeinsame planung zum ziel haben könnte. wir bleiben dran und überlegen in viele richtungen.


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  • Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs

    (aus Antrag)
    Die Mitmachgärtnerei Wildwuchs bietet nun schon im 16. Jahr interessierten HeidelbergerInnen die Möglichkeit, gärtnerisch tätig zu werden. Wir verstehen uns als unkommerziellen Treffpunkt zum gemeinschaftlichen Gärtnern. Auf einer Fläche von knapp einem Hektar bewirtschaften wir ca. 40 Ar gemüsebaulich genutzte Ackerfläche, etwa 10 Ar unter Glas sowie unzählige Obstbäume und Beerenbüsche auf der restlichen Fläche, welche sich auf zwei Standorte verteilt. Auf unseren Flächen leben eine Hühnerschar – etwa 10 Tiere – und Bienenvölker sowie jede Menge wilder Tiere. Jener Standort mit den Gewächshausflächen [Gewann Schläuchen] ist erst 2016 als verwaiste, in die Jahre gekommene Gärtnerei hinzugekommen und verlangt von uns noch viel Sanierungsarbeiten.

    Unsere Flächen bewirtschaften wir gemeinsam, es findet keine Parzellierung statt. Patenschaften für Kulturen und technische Bereiche erleichtern die Zuständigkeit. Wir sind basisdemokratisch organisiert und beschäftigen keine bezahlten Kräfte. Es gibt einen harten Kern von etwa 9 Leuten, darüber hinaus einen Kreis an mehr oder weniger regelmäßig kommenden Leuten, die jedoch weniger bis keine Verantwortung übernehmen (etwa 20) und ein Dunstkreis solcher Leute, die sehr unregelmäßig kommen (etwa 30). Niemand wird hier verpflichtet, so soll die Motivation zur Teilnahme aus intrinsischer Motivation kommen. Auch gibt es keinen Schlüssel, wieviel Engagement mit wieviel Gemüse aufgerechnet wird – JedeR darf Gemüse nach Bedarf und Ermessen mitnehmen und es gibt nur wenige Zeitpunkte, an denen die Nachfrage die Erzeugung übersteigt. In diesen Strukturen stehen wir stets im Spagat zwischen hohem Lernpotential für jedeN Einzelnen zu bieten und dennoch die Gärtnerei lebendig zu erhalten.

    Wir treffen uns vorwiegend sonntags, sommers auch am Mittwoch Abend. Für alle unter der Woche anfallenden Tätigkeiten wie lüften und gießen gibt es dann Verantwortlichkeiten. (mehr …)

  • IG Wolgast in Schwierigkeiten

    (Tel)
    Der IG in Wolgast hat damit zu kämpfen, dass der ale Vorstandsvorsitzende Vereinsgelder veruntreute und einiges nicht tat, was er vereinsrechtlich hätte tun müssen. Das Finanzamt ist auf dem Plan und sie fürchten um ihre Gemeinnütztigkeit.
    Den Garten gibt es aber noch, Mitte März ist erster Pflanztag der Saison und über eine spezielle Förderung konnten sie für ein Jahr jemanden einstellen, der nun vor Ort ist. Für diese Stelle („16 F-Förderung“) müssen sie nichts dazu zahlen. (mehr …)

  • Neue Erde Nienburg bekommt neue Förderung

    (Mail)

    Momentan haben wir eher kein finanzielles Problem, denn wir werden ab 01. April wieder ein neues Projekt, für 5 Jahre von der Aktion Mensch gefördert, beginnen. Das wird ein spezielles Projekt für Kinder aus armen Familien, z. T. mit Migrations- und Fluchterfahrung sein. Dieses wird auf der Neuen Erde angesiedelt.
    Für den Stadtgarten werden wir sehen, ob wir ihn mit reduziertem Programm eher nebenbei laufen lassen können. Wir werden es in diesem Jahr ausprobieren und dann Bilanz ziehen

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  • IG Golgi Park ist aufgelöst

    (mail)

    In der Tat sind wir dabei den Garten umzustruktuieren. In diesem Jahr werden die letzten Hochbeete beräumt. Die Garten-Community ist leider nicht mehr in dem Maße aktiv als dass sich der Garten trägt. Wir werden zukünftig den Garten mehr als szenische Fläche nutzen. Den Themenraum Umwelt/Ökologie greifen wir inhaltlich im Rahmen des Projekts Kulturgarten auf. (= Bühne)


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  • Stadt Düsseldorf setzt Projekt „essbare Stadt“ fort

    (alerts)

    Neue Angebote für private und öffentliche Flächen sollen in der City zum Ernten und Pflanzen einladen

    Unter dem Namen „essbare Stadt“ fördert die Stadt Düsseldorf verschiedene Angebote und Projekte. Ziel ist es mehr Nutzpflanzen in die Stadt zu bringen und die Bürger zum Anbauen und Ernten von Obst und Gemüse zu bringen. Die „essbare Stadt“ soll neben ästhetischen Vorteilen auch ökologische und ökonomische Funktionen erfüllen. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr gestartet. Im aktuellen Jahr führt die Stadt sechs Projekte fort oder baut sie aus:

    Das Angebot „Bio-Hochbeet auf Bestellung“ richtet sich in diesem Jahr neben Nachbarschaften, Vereinen, Initiativen, Kirchen und Unternehmen auch an Schulen und Kitas. Die Einrichtungen können bei der Stadt Bio-Hochbeet-Komplettsets bestellen.Benötigt wird eine private Fläche für das Hochbeet, die öffentlich zugänglich ist. Die Beete werden zusammen mit Bio-Erde, Ton, Bio-Dünger und Bio-Saatgut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf das Projekt und die „Ernte für alle“ hin. Der Aktionszeitraum soll am 01. April, pünktlich zum Beginn der Gartensaison im Frühling, starten.

    Für Schulen wird das Kombinationsförderprogramm „Mach was draus!“ und „Essbare Stadt“ fortgeführt. Schulen können für Umweltprojekte Gartengeräte, Pflanzgefäße, Erde, Pflanzen oder Dünger für insgesamt bis zu 800 Euro beantragen.

    Im Frühjahr werden an Spielplätzen gezielt Johannisbeer-Sträucher geplanzt.

    Die bisherige Förderung alter Obstbaumsorten in öffentlich zugänglichen Pachtflächen von Kleingartenvereinen soll auf private Vorgärten erweitert werden. Voraussetzung dafür ist, dass diese öffentlich zugänglich sind. Kleingärtner, sowie Privatpersonen mit eigenem Vorgarten können so vom Gartenamt Obstbäume zum selberpflanzen und –pflegen erhalten. Wenn die Früchte reif sind, kann jede Nachbarin und jeder Nachbar ernten.

    Das Projekt soll in diesem Jahr stärker beworben werden. Dies soll beispielsweise durch eine zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit der „Essbaren Stadt“ auf den Rheinischen Bauernmärkten geschehen. Weiterhin soll das Projekt im Rahmen einer mobilen Ausstellung zur Klimaanpassung im Sommer präsentiert werden.

    Die Internetseite zum Projekt Essbare Stadt soll weiter betrieben werden. Hier können auch Förderanträge gestellt werden. jh

    www.duesseldorf.de/essbare-stadt

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  • neues Gartenprojekt in München: Freiluftgarten

    Freiluftgarten eröffnet im Frühjahr 2020

    Der Freiluftgarten im Grünband zwischen Neuaubing und Freiham wurde im Herbst 2019 vom Baureferat der Landeshauptstadt München fertig gestellt. Ab Frühjahr 2020 sind alle interessierten Neuaubingerinnen und Freihamer dazu eingeladen gemeinsam auf der Fläche zu gärtnern. Auf insgesamt 800 Quadratmetern befinden sich ein großzügiger Geräteschuppen, acht Beetflächen, ein Schöpfbrunnen und Kompostiertonnen. Wie der Garten bestellt wird, bleibt den Nutzerinnen und Nutzern selbst überlassen. Grundsätzlich ist es Ziel den Gemeinschaftsgarten im Sinne des Freiluftsupermarktes weiterzuführen. Dieser wurde zur Gartensaison 2015 vom Planungsbüro bauchplan ).( und zur Saison 2016 gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement auf einer Baufläche in Freiham ebenfalls als Gemeinschaftsgarten betrieben. Nun schlägt das Projekt mit dem Freiluftgarten im Grünband endgültig wurzeln. „Bis zum Frühling 2020 soll sich eine Gruppe engagierter Menschen formieren, die sich der Betreuung des Freiluftgartens annimmt. Gemeinsam soll der Garten betrieben werden. Pflanzen, Pflegen und Ernten sollen bewusst mit dem Fokus auf eine wachsende Gemeinschaft stattfinden“, so Marija Filimon, Stadtteilmanagerin Aubing-Neuaubing-Westkreuz.

    https://aktive-zentren-neuaubing-westkreuz.de/aktuelles/neuigkeiten-detail/freiluftgarten-eroeffnet-im-fruehjahr-2020.html?cHash=675ddf5a499ad728b868334634ee47a9 (mehr …)

  • Wilde 17 in Berlin

    (Antrag/Antworten)
    Die Geschichte der Wilde 17 begann Ende 2016 als sich eine Handvoll Nachbar*innen das erste Mal über nebenan.de traf, um das Projekt eines Gemeinschaftsgartens in direkter Nachbarschaft des Bahnhofs Gesundbrunnen zu starten. Mit Unterstützung des Quartiermanagements Badstraße und des Vereins Agrarbörse e.V. konnte der Bezirk überzeugt werden, uns eine Brachfläche in der Böttgerstraße zur temporären Nutzung bereitzustellen: Die Wilde 17 konnte entstehen.

    Die komplett vermüllte Fläche wurde von uns bei winterlichen Temperaturen entrümpelt. Als ehemalige Abstellfläche für alte Autos war klar, dass wir nichts Essbares würden in den Boden pflanzen können. Also wurden Paletten und alte Fenster in der Nachbarschaft gesammelt, die uns als Baumaterial für die Hochbeete dienten. Die Kiez-Tauschbörse versorgte uns mit den ersten Gemüsesamen. Durch viele Hände und Köpfe entstand bis Sommer 2017 ein ganz besonderer Ort, an dem die Nachbarschaft zusammenkommen kann und man mit dem Kopf zwischen Pflanzen, Erde an die Finger bekommt.

    Mit der Wilden 17 möchten wir in einem dichtbesiedelten Stadtteil einen Ort schaffen, wo wir als Menschen aus der Nachbarschaft zusammenkommen und gemeinsam gärtnern können. Viele von uns haben wenig Wissen darüber, wie Gemüse eigentlich wächst und wie Pflanzen und Insekten in Wechselwirkungen zueinander stehen. Gemeinsames Gärtnern ist praktischer Pflanzenkundeunterricht, der Respekt vor unserem Essen fördert und vor allem Spaß macht. Aber, was mindestens genauso wichtig ist, in einer Gesellschaft, in der die Schere zwischen Arm & Reich immer weiter auseinanderklafft und Parallelgesellschaften vielfach Normalität sind, wollen wir einen Gegenpol bieten, einen Ort, an dem wir einen gesellschaftlichen Querschnitt um die Beete, am Tisch und vor der Bühne versammeln, und so einen Austausch auf Augenhöhe ermöglichen.

    Niedrigschwellige Eintrittsbedingungen sowie der Anspruch, dass jede Stimme gehört wird, sind uns dabei besonders wichtig. Unser Garten mitten im Kiez schafft nicht nur Biodiversität, sondern vor allem Berührungspunkte zwischen Menschen, die im Alltag so nicht zustande kämen. Die „Wilde 17“ versteht sich dabei als basisdemokratisches Experimentallabor. Die Individualität eines/r jeden Einzelnen findet Berücksichtigung in Diskussions- und Entscheidungsprozessen. Gesellschaftliche Diversität steht dabei als wertvolles Gut im Fokus, das im heterogenen Wedding erhalten und gegen Gentrifizierung und Ausgrenzung verteidigt werden muss. Deshalb gärtnern wir für die Gemeinschaft und vergeben Beete nicht zur privaten Nutzung. Mit unserem Erzeugten kochen wir gemeinsam; es gibt regelmäßig einen öffentlichen Brunch, auf dem selbst Geerntetes und gerettetes Essen vom Food Sharing geteilt wird. In dieser Gartensaison wollen wir mit Unterstützung von Quartiermeister Bier einen Pizzaofen bauen, der auch für die Nachbar*innen öffentlich sein wird.

    Unser Projekt ist im Kiez vielfältig vernetzt und interagiert mit Theaterprojekten (AUCH), Schulen (Diesterweg Gymnasium), interkulturellen Vereinen (Salam) und anderen Treffpunkten (Lobe-Haus), weiteren Akteuren im Bildungssektor (Mädchenprojekt Mädea, Sprint) und Mediengestaltenden (Wiki-Wedding). Im letzten Jahr haben wir uns dem Nachbarschaftsverein Soldiner Kiez e.V. als Projekt angeschlossen, über den wir auch einen Vertrag zur jährlichen Nutzung mit dem Bezirk geschlossen haben.

    Eine Förderung durch die Anstiftung unterstützt unsere Gartenaktivitäten in den nächsten Jahren durch die Renovierung unserer Beete und hilft uns konkret, das Gartenjahr 2020 zu realisieren, um die „Wilde 17“ als Nachbarschaftstreffpunkt und Ort für Urban Gardening zu erhalten.

    Unsere laufenden Kosten (Steuern, Straßenreinigung, Müllabfuhr Wasser, Strom etc.) decken wir unserer Inklusionslogik folgend ohne regelmäßige Gebühren für die Gärtnernden, um wirklich allen Menschen eine Teilhabe zu ermöglichen. Dies erreichen wir über Spenden, Feste und punktuelle Unterstützung durch Fördermittelgeber. In der Vergangenheit haben wir Förderungen durch das Quartiersmanagement Badstraße, das Quartiermeister Bier und die Agrarbörse erhalten.

    Das Geld für Garteninvestitionen ist somit notorisch knapp und wir versuchen, so viele Materialien wie möglich aus dem Kiez zu nutzen, sei es geschenktes Baumaterial über nebenan.de oder gefundenes Holz, was wir recyclen. Auf diese Weise können wir viele, aber leider auch nicht alle unserer Bedarfe decken.

    Nach drei Jahren Nutzung sind unsere selbstgebauten 41 Hochbeete, unsere Kräuterpyramide mit zwei weiteren Beeten für Obststräucher und vielen Kräuterkästen sowie unser Gewächshaus mit vier weiteren Beeten sanierungsbedürftig. Wir müssen Erde nachfüllen und wollen auch gern noch zwei bis drei weitere Hochbeete neu bauen. Die genutzten Schrauben sind witterungsbedingt austauschbedürftig, genauso wie die Folien an vielen Beeten. Leider können wir Erde nicht über das Grünflächenamt bekommen; Versuche sind in der Vergangenheit gescheitert. Im letzten Jahr haben wir durch eine großzügige Spende Erde von unserem Nachbar*innen vom Lobe-Block erhalten, aber in diesem Jahr benötigen wir insbesondere in diesem Bereich Unterstützung. Da wir selbst keine Transporter haben, ist es für uns wichtig, dass wir einen Anbieter finden, der die Erde anliefert. So kann auch auf schädliche Plastiksäcke verzichtet werden.

    Zudem würden wir gern samenfestes Saatgut kaufen, um zukünftig unser Saatgut sicher selbst nachziehen zu können. In den Anfangsjahren der Wilde 17 hat es uns zum Teil an Erfahrung gefehlt; zum Teil haben wir Spenden erhalten und wissen nicht in jedem Fall, ob das in den letzten Jahren verwendete Saatgut auch samenfest war. Um Probleme bei der Nachzucht zu vermeiden, wollen wir noch einmal neues Saatgut von einem professionellen Anbieter erwerben.

    Darüber hinaus würden wir uns über Unterstützung im Bereich von Arbeitsgeräten freuen. Wir nutzen gemeinsam mit unseren Nachbar*innen vom Lobe-Block eine Schubkarre. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass dies nicht immer ausreichend ist. Wir würden daher gern eine eigene Schubkarre anschaffen, die wir natürlich auch unseren Nachbar*innen zur Verfügung stellen würden. Für Bauaktivitäten hat uns zudem in der Vergangenheit eine gute Säge gefehlt. Wir haben, wenn möglich, Werkzeug privat ausgeliehen, aber die regelmäßigen Bautätigkeiten auf der Wilde 17 würde durch eine professionelle Kreissäge zusätzlich unterstützt. Die Säge würde auch unseren Nachbar*innen vom Lobeblock, unserem Trägerverein Soldiner Kiez, der ein Repair Cafe betreibt, und den Gärtnernden der Wilde 17 für andere Projekte zur Verfügung stehen. Um Diebstahl zu vermeiden, würden wir die Säge bei einem Mitglied oder im Lobe-Block lagern. Da die Kontakte zu unseren Partner*innen eng sind, wäre der Austausch problemlos möglich.

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    • Sie schreiben, dass es sich um eine temporäre Nutzung handelt: was genau bedeutet das? Wie lange läuft die Nutzungsvereinbarung, wie sind die Fristen?

    Wir erhalten vom Bezirksamt nach Bezahlung der anfallenden Nutzungsgebühren (Steuern, Straßenreinigung) eine jährlichen Nutzungsvertrag. Im letzten Jahr haben wir vom Bezirksamt eine Perspektive für die Flächennutzung für die nächsten 5 Jahre zugesichert bekommen. 

    • Wie groß ist die Fläche?

    Die Fläche ist 560 m2 groß.

    • Wie ist der Garten organisiert? Gärtnern alle gemeinsam oder gibt es (auch) individuelle Beete? Was passiert mit der Ernte?  

    Wir sind in Beetgruppen organisiert. Dabei teile sich zwei bis vier Personen meist vier Hochbeete zur gemeinschaftlichen Bewirtschaftung. Darüber hinaus gibt es auch Leute in unserer Gruppe, die nicht gärtnern möchten und sich beispielsweise bei den Veranstaltungen einbringen. 

    Die Ernte ist gemeinschaftlich. Das heißt, wir ernten und kochen regelmäßig gemeinsam und nutzen unsere Ernte auch für die öffentlichen Brunch-Sonntage zweimal monatlich oder Feste bzw. Veranstaltungen, die wir organisieren. 

    • Wie groß ist die Gruppe die gärtnert? Wie groß ist die Kerngruppe?

    Wir sind in der Kerngruppe etwa 30 Leute, zudem gibt es viele weitere Unterstützer*innen, die regelmäßig zu unseren Veranstaltungen kommen. Im letzten Jahr hatten wir 28 Mitgärtnernde. Die Beetgruppen für dieses Jahr stehen noch nicht fest und sollen auch neu zusammenkommen, damit immer andere Leute zusammenarbeiten und sich so als Nachbar*innen kennenlernen. Zudem wollen wir auch diese Saison wieder aktiv in der Nachbarschaft werben, um weitere Mitgärtnernde zu finden.

    • Wie werden Entscheidungen getroffen und wie läuft die Kommunikation?

    Wir haben in der Saison alle zwei Wochen einstündige Organisationstreffen, auf denen wir Entscheidungen mehrheitlich treffen. In der weniger aktiven Zeit organisieren wir so genannten Zukunftswerkstätten, bei denen wir uns länger treffen, um Planungen für das kommende Gartenjahr anzustellen. Vorbereitet werden Entscheidungen zudem in thematischen Arbeitsgruppen (Baugruppe, Gartengruppe, Kommunikationsgruppe etc.), die sich zu Einzelfragen treffen oder sich virtuell über den Chatdienst Telegramm abstimmen und aufbereitete Ideen dann der größeren Gruppe beim Organisationstreffen vorstellen. Zudem nutzen wir Telegramm und Mail, um uns zu kleineren Fragen ad hoc abzustimmen. (mehr …)

  • Schalottengarten muss umziehen

    (Antrag/Antworten)

    den Zwangsumzug haben wir der Frau vom Grünflächenamt zu verdanken, vermutlich ein persönlicher Rachefeldzug, nachdem es juristisch keine Grundlage für ihre Rückforderung der Fördergelder vom Bezirk gab. Sie hat dann einfach die Behauptung der fehlenden Standsicherheit an die Bahn weiter gegeben… prüfen tut das niemand wirklich. Die Bahn hat darauf eine Frist bis Sommer gesetzt, um die Beete zu entfernen. Sowieso hatte die Bahn schon vorher angekündigt, ab Frühjahr 2021 die Brücke abzureißen, aber wir hatten eigentlich gehofft, die nächste Saison noch dort bleiben zu können.

    Das neue Grundstück liegt ebenfalls auf dem Gelände der Bahnlandwirtschaft, ca 200m entfernt hinterm Vereinsgelände. Es gehört ebenfalls zu den „Wegeflächen“. Da ist einerseits Wildwuchs, einige Bäume und ein Weg zwischen den verschiedenen Kleingartengruppen. Größe ca 250qm. Es gibt eine Nutzungsvereinbarung zwischen Vereinsvorstand und Bezirksamt, das der Nutzung dieser Fläche für den Schalottengarten zugestimmt hat. Pacht zahlen wir nicht, nur den Vereinsbeitrag. Eine Befristung gibt es nicht. Allerdings sind die Perspektiven der Kleingärten ja grundsätzlich potentiell unsicher. Im Prinzip ist im letzten Jahr ein neuer Flächennutzungsplan verabschiedet worden, der den ganzen Bereich auf „grün“ stellt, also keine Bebauung, der Bezirk plant längerfristig einen Park, unter Beibehaltung eines (kleineren) Teils der Gärten. Aber es gibt da Probleme mit der Bahn, die natürlich eigentlich möglichst teuer verkaufen will. Bis sich da tatsächlich was bewegt, kann noch sehr viel Zeit ins Land gehen. Das Gelände ist öffentlich zugänglich, wir wollen nur wieder ein Tor mit einem Zäunchen hinstellen wegen Hunden und um die Gefahr von Vandalsimus zu verringern. Das Tor ist aber immer offen.

    Wir sind etwa 18 Leute, bisher hat niemand sich entschieden, wegen des Umzugs zu gehen. Viele sind in den letzten 2 Wochen schon sehr aktiv gewesen, um den neuen Platz vorzubereiten. Grundsätzlich sind im Moment alle Beete vergeben, aber über die Webseite kommen immer mal wieder Anfragen, auch Leute, die vorbei kommen, fragen manchmal nach Einstiegsmöglichkeiten (sollten wir freie PLätze haben, können wir das dort auch bewerben). Wir haben letzten Herbst einen Neuen aufgenommen, grundsätzlich spricht nichts dagegen, sofern es freie Plätze gibt (das ist im Moment nicht der Fall). Für den Umzug bekommen wir teilweise Hilfe vom Verein bzw. von aktiven ehrenamtlichen Kleingärtnern, ansonsten versuchen wir für den großen Umzug möglichst viele Freunde/Familienmitglieder usw. zum Helfen zu animieren.

    Unsere Kompostmengen reichen leider bei weitem nicht aus, von anderen Kleingärtnern gibt es da nichts… Wir wollten letztes Jahr einen Workshop zur Herstellung von Bokashi (mit Hilfe Effektiver

    Mikroorganismen) organisieren, einer der Kleingärtner macht das und hatte es angeboten, dann aber den Termin immer wieder verschoben, so dass es bis jetzt noch nicht damit geklappt hat.


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  • GemüseheldInnen: Ortsbeirat kann sich dauerhafte Nutzung vorstellen

    (alerts)
    Der Ortsbeirat kann sich das Gartenprojekt GemüseheldInnen dauerhaft auf dem Areal des Innovationsquartiers vorstellen. Denkbar sind künftig Kooperationen mit Schulen.

    Das geplante Neubaugebiet Günthersburghöfe nördlich des Günthersburgparks kann nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Ortsbeirat 3 auch weniger dicht bebaut werden als bislang geplant. Michael Mirsch sagt, dass er sich in dem umstrittenen Quartier auch nur 1000 statt der derzeit vorgesehenen 1500 Wohnungen vorstellen könne, „wenn sich dort eine andere Stimmung entwickelt“.

    Die Entwicklung sah Mirsch nach der Präsentation der GemüseheldInnen in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats – und bekam Applaus für seine Aussage. Die Gruppe betreibt auf dem Areal des geplanten Innovationsquartiers ein „Urban Farming“-Projekt. Unter dem Motto „Frankfurt essbar machen“ bauen sie gemeinschaftlich Obst und Gemüse an (die FR berichtete).

    Auch bei anderen Vertretern des Ortsbeirats kam das Projekt gut an, das Juliane Ranck und Laura Setzer vor einem Jahr ins Leben gerufen haben. Zwar könne die Bebauung nicht mehr verhindert werden, sagt Ortsvorsteherin Karin Guder (Grüne). Dennoch sei es ein wichtiges Zeichen, „das Menschen etwas tun können für den Klimaschutz“. Da die GemüseheldInnen von der Stadt Frankfurt brachliegende Gärten zur Verfügung gestellt bekommen, hofft Elke Windemuth (Linke), dass die Stadt den Bebauungsplan verändert.

    Als gutes Beispiel lobte SPD-Chef Rüdiger Koch das Gartenprojekt, das nach dem Konzept der Permakultur arbeitet, einer Kombination aus alten und innovativen Methoden. „Mit der Landwirtschaft kann es so nicht weitergehen.“ Koch regt an, dass die Gruppe künftig die im Neubaugebiet geplante Gartenwildnis bewirtschaften könne. Der Vorschlag kam bei den GemüseheldInnen gut an. Dort könne ein Permakulturgarten als Lernort für alle entstehen, sagt Mitstreiterin Chris Kircher. Denkbar sei auch eine Kooperation mit der für das Baugebiet vorgesehenen Grundschule, ergänzt Claudia Ehrhardt von der CDU. Die Kinder könnten dort über Nahrungsmittel und deren Anbau lernen.

    Das Interesse der Bürger an dem Projekt sei bereits sehr groß, sagt Juliane Ranck. Mehr als 100 Menschen zwischen 14 und 60 Jahren beteiligten sich inzwischen. Beete gebe es in zehn Gärten, „aber es könnten ruhig noch mehr werden“. Der Gruppe ist bewusst, dass sie das Areal voraussichtlich nicht dauerhaft nutzen können, „dabei ist es viel zu wertvoll, um es zu bebauen“. Sie schlägt vor, stattdessen einen öffentlichen Permakulturgarten mit Schulgarten, Ateliers und Fortbildungszentrum zu verwirklichen. Eine Bebauung könne es auf dem bereits versiegelten Bereichen geben.
    https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-nordend-lernen-obst-waechst-13559624.html (mehr …)

  • keine Entmutigung nach Vandalismus in Bad Säckingen

    (Mail)

    Ja, es war schon sehr frustrierend zu sehen wie unser Tomatenhaus in den Flammen des nahegelegenen Grillplatzes aufgegangen ist.

    Leider hat auch mein Aufruf an die Täter in der lokalen Presse nicht bewirkt, das diese zu ihren Taten stehen und Wiedergutmachung leisten werden.

    Aber wir werden uns nicht entmutigen lassen und Wiederaufbauen. Zum Glück ist unserer Stroh-Lehm Hütte (noch) nichts passiert. Diese werden wir im Frühjahr komplett fertigstellen und mit einer Solaranlage ausrüsten und dann wohl auch eine Webcam betreiben. Schade eigentlich das man zu solchen Massnahmen greifen muss.

    Aber wir sind weiter im Ort sehr präsent und ich habe bereits ein nächstes Thema im Blick das wir ev. als StadtOasen angehen werden: eine soliodarische Landwirtschaft. Aber das braucht noch eine Weile.

    Bis dahin werden wir weiter an unseren Bildungspojekten arbeiten. Zur Zeit arbeiten wir an einer Sommer-Ferienfreizeit für Kinder denen in einer Woche leben im Gemeinschaftsgarten das Thema Nachhaltigkeit spielerisch vermittelt werden soll.

    Also wir bleiben dran trotz Rückschlägen.


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  • GemüseheldInnen stellten sich bei Ortsbeirat vor

    (Mial)

    : übrigens hatten wir gestern eine gute Präsentation des Projektes im zuständigen Ortsbeirat. Wir haben viel Zustimmung gefunden und hoffen, auch darüber eine Förderung zu bekommen. Und auch ein Besuch vorgestern beim Kulturamt hat großes Interesse an Sevengardens geweckt und tatsächlich haben sie alles viel größer gedacht als ich zunächst. Eine angenehme Überraschung. (mehr …)

  • in Grünwald entsteht ein GG

    (Antrag, Tel)

    Von einem Nachbarschaftstreff/Mehregenerationenwohnen ausgehend entsteht der „Treffgarten.
    Die Fläche gehört dem „Treffpunkt“ (offener Treff à generationsübergreifender Treff- und Lernort). Wir haben den Treffpunkt und die Gartenfläche von der Gemeinde Grünwald ohne Entgelt unbefristet gepachtet.  Es gibt einen hauptamtlichen Sozialarbeiter, der das Projekt anschiebt und unterstützt. In Gesprächen zu der Idee haben sich drei Nachbarn gemeldet, die dann auch sofort auf der Fläche losgelegt haben. Dadurch sind andere Nachbar*innen aufmerksam geworden und wollen mitmachen.
    Die Fläche für den Garten ist in der Nähe vom Café und umfasst 70m².

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