Kategorie: Urbane Gärten

  • Aufsetzrahmen über p-Gärten: schlechte Qualität

    (Protokoll)
    Erfahrung Glogauer 23:

    – Anne und Norman haben an die Prinzessinnengärten eine Rekla geschrieben, da die Qualität der Rahmen so schlecht war. Außerdem hatten uns die Prinzessinnengärten den Nettopreis gesagt – das wussten wir nicht, dass noch MwSt. dazu kommen

    – Nach dem Plenum: Nastasja hat Lisa & Robert nochmal angerufen. Sie kommen uns mit der MwSt. entgegen, wir zahlen nur die Hälfte der MwSt.

    – Die nächsten Rahmen & Paletten kaufen wir in Lichtenberg, da das günstiger ist. Die Erde können wir wieder in Hellersdorf abholen


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  • IG Bad Kreuznach bekommt Wasserleitung

    (alerts)

    BAD KREUZNACH – Nach zweijähriger „Trockenzeit“ gibt es endlich Wasser im Interkulturellen Garten „Am Tannenwäldchen“ in Bad Kreuznach. Jetzt versorgt eine eigene Wasserleitung die Parzellen auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück.

    Erster Vorsitzender Ingo Simon erinnert sich noch allzu gut daran, wie 2017 das „Wasserdrama“ begann. Bis dahin kam das Wasser nämlich aus dem Brunnen des nahegelegenen Franziska-Stifts, der vermutlich wegen einer defekten Pumpe kein Wasser mehr heraufbeförderte. Als diese Wasserquelle also versiegte, war schnell klar: Es muss eine Lösung her, denn ohne Wasser kein Garten. Doch es fehlte am Geld. Die ersten Spendenaufrufe verliefen mehr oder weniger ins Leere. In der Zwischenzeit diente ein Hydrant in der Straße als Notlösung. Zwei- bis dreimal wöchentlich hätten die Mitglieder einen schweren Schlauch etwa 70 Meter vom Hydranten bis in den Garten über die Straße ziehen müssen, um den Garten mit Wasser zu versorgen. Dank eines Zuschusses aus dem Fond „Demokratie Leben“ und Spenden von der Evangelischen Allianz, Volksbank und der Windesheimer Autorin Marita Spang aus ihren Lesungshonoraren konnte das Wasserproblem endlich angegangen werden.

    Nachdem genügend Geld gesammelt und alle Genehmigungen eingeholt waren, legten die Stadtwerke schließlich den Wasseranschluss und setzten den Wasserkasten. Auch hier kamen die Stadtwerke dem Verein preislich entgegen und gaben 1000 Euro Rabatt. Insgesamt habe das Wasserprojekt rund 6500 Euro gekostet. Den Rest haben die Gartenmitglieder selbst erledigt, erzählt Simon. Die Männer und Frauen hätten selbst den Spaten in die Hand genommen, gemeinsam die Rohre und die Wasserverbindungen in den Boden gelegt. (mehr …)

  • Urban gardening im Rahmen der IGA2027

    alerts Z

    ukunftsgärten und Urban Gardening zur IGA 2027
    RVR gründet Gesellschaft für Gartenausstellung Zentrale Projekte in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund Neue Gärten auch zum Klimaschutz Die Planungen zur Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 gehen voran.
    Am Montag (17.06.2019) hat sich der Regionalverband Ruhr damit beschäftigt, dass eine IGA-Gesellschaft gegründet werden soll. IGA soll modernes, junges Ruhrgebiet zeigen Die IGA-Gesellschaft ist nötig, auch um Städtebaufördermittel beantragen zu können. Für die geplanten „Zukunftsgärten“, die Großprojekte an drei Hauptstandorten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund. Aber auch kleinere private Initiativen wie „Urban Gardening“ sind möglich und bestehende Parkanlagen können aufgewertet werden. IGA 2027 kommt ins Ruhrgebiet | mehr Grünes Licht für Gartenschau im Ruhrgebiet | mehr Urban Gardening: Draußen ist das neue Drinnen | mehr RVR-Umweltdezernentin Nina Frense hofft auf viele positive Entwicklungen für das ganze Ruhrgebiet: „Die IGA 2027 ist unsere Chance, ein modernes, junges Ruhrgebiet wachsen zu lassen, das wird man dann sehen in Stadtvierteln wie z.B. Duisburg-Hochfeld, wo wir ganz neue Stadtparks entwickeln werden, Pflanzen, Blumen Erholungsmöglichkeiten direkt vor der Haustür haben.“ 85 Millionen Euro an Investitionen Duisburg werde sich durch die Gartenausstellung dem Rhein öffnen, so Frense. Zudem solle die IGA Motor für klimaschützende Infrastruktur werden und damit den Blick auf das Ruhrgebiet nachhaltig verändern. Die Internationale Gartenausstellung soll 2.5 Millionen Besucher anlocken. Geplant sind Investitionen von bis zu 85 Millionen Euro.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/iga-vorbereitungen-werden-konkreter-100.html (mehr …)

  • o pflanzt is hat neue Fläche

    von Website:
    Vor gut eineinhalb Jahren musste der Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is! zwischen Neuhausen und Schwabing-West geräumt werden. Nach intensivem Suchen hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen. (mehr …)

  • kleine Anschlussfördeurng für „Urban gardening geht aufs Land“

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    Ideenwettbewerb der Sächsischen Mitmach-Fonds: Verein Dübener Heide gewinnt in drei Kategorien

    Zwei Regionen, vier Kategorien, 1.520 eingereichte Projektideen und insgesamt 3,2 Millionen Euro Preisgeld. Das ist die Bilanz des diesjährigen Ideenwettbewerbs der „Sächsischen Mitmach-Fonds“. Ziel des Wettbewerbs ist es, den bevorstehenden Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen mit Projektideen von Menschen vor Ort erfolgreich zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Hochschulen, Schulen, Kindergärten sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen konnten ihre Projektideen für die Regionen Lausitz und Mitteldeutschland bis Mitte April einreichen. Die Preisträger stehen jetzt fest. Der Verein Dübener Heide e.V. beteiligte sich für die Region Mitteldeutschland mit drei Projektideen in den Kategorien MINT, Mobilität und ReWIR und konnte mit jeder überzeugen

    […]
    Im Rahmen des „ReWIR-Preis“ zur Förderung des Miteinanders und Zusammenlebens der Menschen bewarb sich Dr. Torsten Reinsch in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm (Bad Düben) mit dem Projekt “Gemeinschaftsgarten am Wasserturm: Konsolidierung durch Einrichtung zweier Honorarstellen „Koordination“ und „Gartencoach“”. Die hier verfolgte Projektidee schließt an das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ an, das von März 2017 bis Februar 2019 in Trägerschaft des Vereins Dübener Heide e.V. stattfand. Projektziel war es zu prüfen, ob im ländlichen Raum die sozial-integrativen und kommunikativen Wirkungen des „Urban Gardening“ nutzbar sind. Es fand sich eine Fläche auf dem Bahnlandwirtschaftsgelände in Bad Düben ebenso wie eine Gartengruppe, die den Garten nutzbar machte, ein Gewächshaus errichtete sowie Workshops und Bildungsveranstaltungen durchführte. Flüchtlinge und dementsprechende zivilgesellschaftliche Akteure wurden erfolgreich eingebunden. Die Gartengruppe ist inzwischen unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. als eigenständige „Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm“ formalisiert. Durch Schaffung zweier Honorarstellen „Gartencoach“ und „Koordination“ zu je 100 Stunden im Zeitraum von August 2019 bis Oktober 2020 soll die Gruppe in der Umsetzung ihrer Zielsetzungen unterstützt werden. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 € werden die beiden Honorarstellen finanziert. Die Projektidee verfolgt die Stärkung bzw. Entlastung des ehrenamtlichen Engagements.

    https://www.naturparkmagazin.de/duebener-heide/saechsischer-mitmachfonds-dreimal-gewonnen/ (mehr …)

  • Ufer-Projekte bauen Garten für Museum

    (RSS)

    Für die Ausstellung ‚Die Erfindung der Zukunft – oder auf der Suche nach dem guten Leben‘ der SKD im Japanischen Palais haben wir einen kleinen Sprint hingelegt und innerhalb zwei Monaten ein ‚essbares Museum‘ installiert. Hier haben fleißige UFER-Hände gebaut, geschraubt, gestapelt, getackert, geschaufelt, befüllt, bepflanzt, beschriftet und ein automatisches Bewässerungssystem installiert. Wir müssen gestehen, der Garten macht sich richtig gut vor den sandsteinernen Figuren, die die Fassade des Hofes schmücken. Auf dem Sitzpodest aus Paletten kannst du am Brunnen sitzen, dem Plätschern des Wassers lauschen und dabei Erdbeeren naschen. Als Ausstellungsbeitrag zum Thema Urban Gardening machen wir auf die Gemeinschaftsgärten in Dresden und ihre Funktionen in der Stadt aufmerksam. Wir zeigen die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstversorgung in der Stadt auf. Hier lassen sich eine Auswahl an essbaren Wildkräutern und -gehölzen, mehrjährigen, heimischen und exotischen Kräutern, sowie verschiedenen Gemüse- und Naschobstsorten bewundern.

    Die Ausstellung ist von 10.5. – 3.11. jeden Tag (außer montags) geöffnet. Der Garten soll über die Ausstellungszeit hinaus bestehen und über Pflegepachten begärtnernt werden. Somit kann der Innenhof des Japanischen Palais dauerhaft ein Ort der gärtnerischen Begegnung sein (mehr …)

  • Viel los im Bessunger GG

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    m Juni wird es im Bessunger Nachbarschaftsgarten wieder bunt: Jeden zweiten Dienstag kommen wechselnde Foodtrucks zum Foodtruck-Afterwork (Di, 04. + 18. von 17 bis 21.30 Uhr). Am Samstag, 08., spielt die Darmstädter Folkrock-Band The Aesthetic Voyager im Garten. Eine Woche später ist volles Programm: Ab 12.30 Uhr werkeln alle Interessierten an Hochbeeten & Co., ab 14 Uhr gibt es einen Kindersachen-Flohmarkt, von 18.30 bis 21 Uhr findet der monatliche Pflanzentalk statt und ab 19.30 Uhr lädt das „Kleine Orchester“ zur Konzert-Soirée. (mehr …)

  • IG Heilbronn ausgezeichnet

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    https://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-buga-heilbronn-interkultureller-garten-ist-offizielles-un-projekt-_arid,444495.html

    ) Der Interkulturelle Garten (Ikuga) der Bundesgartenschau Heilbronn wird als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet. Auf 15 Parzellen im „Inzwischenland“ mitten auf der Buga gärtnern 19 Erwachsene und vier Kinder über Sprachbarrieren und Gartenkulturen hinweg gemeinsam. Es sind syrische Flüchtlinge, gebürtige Heilbronner und Zugezogene, Heilbronner mit polnischem und griechischem Migrationshintergrund, die sich im Ikuga regelmäßig treffen und ihre Parzellen pflegen.

    Begonnen haben sie damit bereits im Jahr 2016, als rund um ihre Beete noch reinste Baustelle war. Jetzt erleben Besucher einen fröhlich-bunten Garten, der erkennbar nicht durch Landschaftsarchitektur gestaltet wurde, sondern der durch seine Vielfalt auffällt.

    Allerlei Gemüse, verschiedenste Blumen sowie Künstlerisches fügen sich im Ikuga zu einem gemeinsamen Garten zusammen. Das Projekt leistet darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt.

    Mit diesem vorbildlichen Projekt werde ein deutliches Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen in Deutschland gesetzt, heißt es in der Bewertung der UN-Dekade-Fachjury. „Der Ikuga beeindruckt durch seine Vielfalt in den Parzellen und eigene Ideen aus der Gemeinschaft heraus“, sagte Oliver Toellner, Leitung Planung und Ausstellungskonzeption bei der Bundesgartenschau, anlässlich der Übergabe der Urkunde an die Ikuga-Gärtner. Neben dieser und einem Auszeichnungsschild erhält die Gruppe einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. (mehr …)

  • Mühlheim: Stadt stellt Flächen zur Verfügung; nicht alle werden genutzt

    (alerts)

    Das Urban Gardening wird in Mülheim seit Jahren angeboten, findet aber kaum Interessierte. Es gibt Gründe, warum fünf Flächen noch frei sind.

    Für das Urban Gardening, das „Gärtnern in der Stadt“, hat die Stadtverwaltung vor einigen Jahren Brachflächen ausgesucht, die von interessierten Bürgern gepachtet werden konnten. Die CDU-Fraktion stellte im letzten Umweltausschuss die Anfrage, wie die vom Ausschuss beschlossene Idee in der Stadt angenommen wird.

    Aktuell, so die Stadtverwaltung, stehen noch fünf Flächen zur Verfügung. Pachtverträge sind derzeit nur für eine Brachfläche an der Oberhausener Straße, die „Oase Unperfekt“ geschlossen, sowie für eine Brachfläche an der Kämpchenstraße. Für die Fläche an der Oberhausener Straße sind jährlich 99 Euro Pacht zu zahlen; an der Kämpchenstraße werden 121,95 Euro im Jahr fällig.

    Bürger sollen sich am städtischen Grün beteiligen können

    Mit dem Konzept „Gärtnern in der Stadt“ wollte die Verwaltung den Bürgern die Möglichkeit geben, sich beim städtischen Grün gestalterisch einzubringen. Anfangs, so die Stadt, sei das Interesse groß gewesen. Da die in Frage kommenden Flächen aber nicht über einen Strom- und auch keinen Wasseranschluss verfügen, sei es oft nicht zum Abschluss eines Pachtvertrages gekommen. Die Patenschaften für öffentliches Grün, wobei Mülheimer kleine Beete und Baumscheiben ehrenamtlich pflegen, liegen in Mülheim hingegen deutlich über 100.

    Für das Urban Gardening stehen fünf Flächen aktuell noch zur Pacht für interessierte Bürger zur Verfügung: 1096 qm an der Hinnebecke, 1159 qm an der Gneisenaustraße, 184 qm an der Heidestraße, 1107 qm an der Lüderitzstraße und 1066 qm am Veilchenweg.

    Bei der IGA 2027 hofft die Stadt auf mehr Teilnehmer

    Bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird das „Gärtnern in der Stadt“ wieder ein Thema sein, so die Stadtverwaltung. Kleingärten, private Gärten, Dachgärten, Schulgärten und alle Formen des „Urban Gardenings“ werden dann einen eigenen Beitrag unter dem Motto „Alle machen mit“ zur Internationalen Gartenschau im Ruhrgebiet leisten und sich und ihre Gärten der Öffentlichkeit präsentieren können. Möglicherweise wird es im Vorfeld auch Fördermöglichkeiten für neue Gartenprojekte geben, kündigte die Stadtverwaltung an. (mehr …)

  • Anwohner gegen Gartenprojekt – Haldesleben

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    https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/gemeinschaftsgarten-streit-um-standort-geht-weiter

    Das Gelände am Pfändegraben ist verwildert. Das Gartenkollektiv will es in einen Gemeinschaftsgarten verwandeln. Die Anwohner sind dagegen. Foto: C. Feißel

    Noch immer wird in den Fachausschüssen des Haldensleber Stadtrates über den geeigneten Standort für einen Gemeinschaftsgarten diskutiert.

      Haldensleben l „Wir als Interessengemeinschaft Gartenstraße sind gegen den Gemeinschaftsgarten im Bereich des Pfändegrabens. (…) Wir möchten, dass diese historische Anlage (…) zwischen dem Pfändegraben und der Gartenstraße wieder als Park- und Wiesenfläche mit Höhepunkten erweitert und angemessen gestaltet wird, um dadurch wieder ein touristischer Anziehungspunkt zwischen den beiden alten Stadttoren zu werden“, heißt es in einem Informationsschreiben, das Anwohner der Haldensleber Gartenstraße allen Stadträten haben zukommen lassen.

    Die Interessengemeinschaft Gartenstraße, wie sich die Anwohner als Zusammenschluss nennen, reagiert damit auf eine Beschlussvorlage, die zuletzt in den Fachausschüssen des Stadtrates diskutiert wurde und über die die Stadtrats-Mitglieder am kommenden Donnerstag, 6. Juni, endgültig entscheiden sollen.

    Entscheidung am 6. Juni

    Darin geht es darum, ob ein vom „Grüne Beete Gartenkollektiv“ – eine Initiative bestehend aus mehreren Haldenslebern – geplanter Gemeinschaftsgarten am Pfändegraben oder an einem anderen Ort entstehen soll. Während das Gartenkollektiv den Pfändegraben präferiert, sind die unmittelbaren Anwohner strikt dagegen.

    Die Stadtverwaltung hat deshalb vorgeschlagen, dass das Projekt Gemeinschaftsgarten auf einer ehemaligen Streuobstwiese nahe der Stadtmauer umgesetzt wird. Die Mitglieder des Gartenkollektivs präferieren allerdings weiterhin den Pfändegraben – Gespräche mit den Anwohnern haben keine Einigung zwischen den beiden Fronten gebracht.

    Anwohner strikt gegen Projekt

    Ihre Gründe für die Ablehnung eines Gemeinschaftsgartens vor der eigenen Haustür haben die Anwohner der Gartenstraße nun noch einmal in einem mehrseitigen Brief dargelegt. Dort wird unter anderem ein Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde zitiert: Denkmalfachliche Belange könnten betroffen sein, da die Park- und Wiesenanlage nördlich des Pfändegrabens zu den mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlagen gehören, heißt es unter anderem.

    Zudem gebe es den Anwohnern zufolge verkehrstechnische Bedenken. „Die Gartenstraße selbst ist keine ausgebaute Straße, sondern ein mit einer Bitumenschicht befestigter Feldweg ohne Unterbau und Straßenentwässerung“, erklären sie. Es bestünden nur drei Parkplätze, sodass zu befürchten sei, dass von den Gartennutzern Wiesen als Parkflächen genutzt werden würden. Auch sei am Pfändegraben mittlerweile eine Art Biotop gewachsen, in dem Insekten, Vögel und Hirschkäfer leben würden.

    Angeblich Probleme mit Parkplätzen

    Schließlich brachten die Anwohner in ihrem Brief auch zahlreiche Vorwürfe gegen die Mitglieder des Gartenkollektivs zum Ausdruck: Diese hätten beispielsweise gelogen, was die Fällung von Bäumen angehe, heißt es in dem Papier unter anderem. So hatte das Gartenkollektiv stets verneint, Bäume fällen zu wollen – die Anwohner zweifeln das an und glauben nach eigener Aussage auch nicht daran, dass soziale Einrichtungen in Haldensleben Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsgarten hätten.

    Auf eine frühere Kritik der Anwohner hin hatte das Kollektiv von engagierten Bürgern außerdem eine umfangreiche Bewertungsmatrix ausgearbeitet, um seine Standortentscheidung transparenter zu machen. Diese Unterlage bezeichnen die Anwohner in ihrem Brief nun als „völlig wertloses Stück Papier“ – es sei ihnen nämlich zu subjektiv.

    Initiatoren weisen Kritik zurück

    Die Mitglieder des Gartenkollektivs, die bei einer beratenden Ausschusssitzung mit dem Anwohner-Brief konfrontiert wurden, wehrten sich bei der jüngsten Sitzung des Haldensleber Hauptausschusses nun gegen die Anschuldigungen. Mit dem benannten Mitarbeiter des Denkmalamtes, so erläuterte Christian Feißel, habe man gesprochen. Demnach gebe es keine denkmalschutzrechtlichen Bedenken. Auch die Untere Naturschutzbehörde sei nach Veröffentlichung des Briefes noch einmal befragt worden: Laut Christian Feißel bezweifle man dort, dass am Pfändegraben der Hirschkäfer zuhause sei und wolle das noch einmal überprüfen.

    Insgesamt zeigten sich die Mitglieder des Gartenkollektivs persönlich berührt von den vielen subjektiven Anschuldigungen, die der Brief der Anwohner an die Stadträte enthält. Man habe, so erläuterten sie im Hauptausschuss, mehrfach das Gespräch gesucht und auch kürzlich wieder zu einer gemeinsamen Begehung eingeladen – die Anwohner der Gartenstraße hätten aber abgesagt. Was die Anwohner den Mitgliedern des Kollektivs vorwerfen, grenze teilweise an Verleumdung, machte Konstanze Bajerski, die selbst am Pfändegraben wohnt und in dem Gartenkollektiv aktiv ist, ihrer Enttäuschung Luft.

    Die Sitzung des Stadtrates, bei der über das Thema entschieden werden soll, findet am 6. Juni ab 18 Uhr im Hauptsaal des Rathauses statt. (mehr …)

  • IG Ratingen West: Gewächshaus aus Plastikflaschen

    (alerts)

    m Gemeinschaftsgarten in Ratingen West – zwischen dem Kirchenzentrum am Maximilian-Kolbe-Platz und der Wohnbebauung – treffen sich die Aktiven an diesem Tag zur Gemeinschaftsarbeit. Angrenzend an das Gerätehaus soll ein Gewächshaus für die Tomaten entstehen, damit die Pflanzen auch bei Regen überleben können. Die ehemalige Hundeauslaufwiese hat sich zu einer grünen Oase entwickelt. Anwohner nutzen hier die Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen, sei es in eigenen Beeten oder in den gemeinschaftlichen Hochbeeten. Fachliche Unterstützung bekommen sie dabei von der Landschaftsgärtnerin Dunja Plesnik, die an diesem Tag mit den Gärtnern auch das Gewächshaus aus gebrauchten Plastikflaschen bauen will.
    Der Caritas-Gemeinschaftsgarten ist ein Teilprojekt des Projekts InWESTment und wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Inzwischen geht das Projekt in die dritte Vegetationsperiode – mit wachsender Resonanz. Alle 30 Parzellen sind derzeit vergeben. Wer noch mitmachen möchte, „muss auf die Warteliste“, sagt Martin Sahler von der Caritas. Aufgrund des großen Erfolgs soll der Gemeinschaftsgarten nun noch vergrößert werden. Etwa ein Drittel der angrenzenden ungenutzten Fläche soll dazu kommen. Der Rest der Wiese soll als Spielfläche für  Kinder dienen.
    Stück für Stück mausert sich der Gemeinschaftsgarten zu einem besonderen Ort, nicht nur für die Gärtner selbst. „Hier schauen auch immer wieder Nachbarn vorbei oder Kindergartengruppen“, sagt Dunja Plesnik. Auch an diesem Tag gibt’s Besuch von den Kleinen, für die die Gießkannen bereits bereitstehen. Das Wasser dafür kommt aus den  Wassertanks. „In Zukunft soll es aber einen Brunnen geben“, sagt Plesnik. Im vergangenen Jahr kamen die Gärtner mit dem Wässern  und Wiederbefüllen der Tanks kaum nach.
    Seien die Anwohner zur Eröffnung des Gemeinschaftsgartens noch skeptisch gewesen, „sind wir jetzt zu 110 Prozent akzeptiert und im Stadtteil angekommen“, sagt Plesnik. Das zeigte sich auch im Vorfeld der Gewächshaus-Aktion. Denn dafür benötigten die Gärtner jede Menge gebrauchter Plastikflaschen und die wurden aus der Nachbarschaft eifrig gespendet. Jetzt hieß es, Etiketten ablösen, Flaschen ausspülen und den Boden heraus schneiden. Dann ließen sich die Flaschen übereinander stülpen, auf Bambusstöcke auffädeln und an das vorbereitete Gerüst anbringen.
    In den Beeten pflanzen die Gärtner das an, was sie gerne essen. Dazu gibt es ein paar Obst- und einen Walnussbaum auf dem Gelände und einen Bienenstock. Selbstverständlich wird die Ernte im Herbst untereinander auch getauscht. „Und wenn wir zu viel haben, verschenken wir es auch“, sagt Dunja Plesnik. „Wir geben gern.“

    Der eingezäunte Garten ist öffentlich zugänglich, nur das Gerätehaus ist verschlossen. Dafür haben die Teilnehmer jeweils einen Schlüssel. Denn die Gärtner sind meist zu unterschiedlichen Zeiten vor Ort. Einmal im Monat jedoch ist samstags  Gemeinschaftsgärtnern angesagt. „Wer nicht kann, meldet sich ab“, sagt Dunja Plesnik, die dann selbstverständlich auch vor Ort ist, um Tipps zu geben und mit anzupacken. Das große Ziel jedoch ist, dass aus dem Projekt mal ein autarker Garten wird.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-west-gaertner-bauen-gewaechshaus-aus-plastikflaschen_aid-39064499


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  • Stuttgart: UGs haben eigene Kategorie bei Wettbewerb „Stuttgart blüht auf“

    (Mail)

    Die Veranstaltung erfolgt mit fachlicher und finanzieller Unterstützung
    des Garten-, Friedhofs- und Forstamts der Landeshauptstadt
    Stuttgart und mit Unterstützung des Kreisverbandes
    der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e.V.
    sowie der Kreisgruppe Stuttgart im Gartenbauverband Baden
    – Württemberg – Hessen e.V. und des Verbandes ehem.
    Hohenheimer Schüler der Staatsschule für Gartenbau e. V.

    alle 2 Jahre stattfindenden Wettbewerb zur Stadtverschönerung des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V

    Flyer ist bei Netzwerke abgelegt (mehr …)

  • Stuttgart: UGs haben eigene Kategorie bei Wettbewerb „Stuttgart blüht auf“

    (Mail)

    Die Veranstaltung erfolgt mit fachlicher und finanzieller Unterstützung
    des Garten-, Friedhofs- und Forstamts der Landeshauptstadt
    Stuttgart und mit Unterstützung des Kreisverbandes
    der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e.V.
    sowie der Kreisgruppe Stuttgart im Gartenbauverband Baden
    – Württemberg – Hessen e.V. und des Verbandes ehem.
    Hohenheimer Schüler der Staatsschule für Gartenbau e. V.

    alle 2 Jahre stattfindenden Wettbewerb zur Stadtverschönerung des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V

    Flyer ist bei Netzwerke abgelegt (mehr …)

  • GG Ingolstadt über Humusprojekt bei LAG dabei

    (Mail)

    Unser Gemeinschaftsgarten hat sich übrigens auch für eine Teilnahme an der Landesgartenschau 2020 beworben. Ursprünglich wollten wir auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten erschaffen, der ausschließlich mit Pflanzen und Material vorOrt errichtet und gestaltet wird. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt und jetzt werden wir unter dem Titel „die Humusrevolution“ mit einem Humusthron (sprich einer Komposttoilette) vertreten sein und zudem das Thema Humus als Zukunftssicherung bespielen.

    Das ganze läuft dann natürlich unter der Transition Town Ingolstadt – Flagge.


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  • In tegel entsteht ein GG, PCL fördert mit 17.000 Euro

    (alerts)

    Der Internationale Bund als Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete an der Bernauer Straße 138a lädt zur Gestaltung eines Interkulturellen Nachbarschaftsgartens ein.

    Die Idee überzeugte auch die Deutsche Postcode-Lotterie. Sie spendierte 17.000 Euro für das neue Projekt in Tegel-Süd. Die Idee dahinter ist, so Lisa Miethlau vom Internationalen Bund Berlin-Brandenburg, „Menschen gärtnern zusammen, und sie lernen sich dabei auch gut kennen“.

    Dabei sind die individuelle Gärtnererfahrungen genauso gefragt wie professionelles Zupacken. Ausbilder für Garten- und Landschaftsbau des Internationalen Bundes schauen regelmäßig vorbei und achten darauf, dass Gartengerät und Pflanzen richtig behandelt werden.

    Zum Nachbarschaftsgarten gehört zudem ein internes Projekt für die Kinder in der Unterkunft. Sie setzen sich mit Themen wie Garten, Natur und Umweltschutz auseinander und lesen Bücher zu dem Thema. Ganz praktisch werden dann die Hochbeete bemalt und Vogelhäuschen gestaltet. (mehr …)

  • Soligen: neues GG entsteht

    (alerts)

    Auf rund 2000 Quadratmetern gedeihen Obst und Gemüse in Hochbeeten. Kartoffeln wachsen im Turm. Mitstreiter werden gesucht.

    Von Ann-Christin Stosberg

    Ohligs ist um einen grünen Fleck reicher: Auf rund 2000 Quadratmetern ehemaligen Brachlandes haben die Mitglieder der Initiative Ohligs Oase Ost ein kleines Paradies aus Natur und Garten direkt am Planetenweg geschaffen. Anlässlich des langen Tages der Stadt-Natur stellten die Hobbygärtner ihr Urban-Gardening-Projekt vor. „Wir sind noch beim Aufbau und seit Januar so richtig aktiv“, erklärte Monika Fent von der Initiative.

    Die meisten Mitglieder kommen aus der Nachbarschaft und Ohligs. Der mit einem braunen Jägerzaun umzogene Garten ist über einen hölzernen Steg erreichbar, der über einen kleinen Bach führt. Im unteren Teil der Oase bieten Hochbeete Platz für Kürbisse, Bohnen, Tomaten und viele weitere Gemüse- und Obstsorten. „Wir geben Anleitungen, wie man diese Hochbeete bauen kann“, sagte Monika Fent, die auch Tipps zum sogenannten Kartoffelturm geben kann. In dem Turm aus Stroh sind auf verschiedenen Ebenen jeweils fünf bis sechs Kartoffeln gepflanzt, die später an den Seiten herauswachsen sollen. In der Turmspitze ist ein Beet für Salat und Kohlrabi. „Wir probieren hier sehr viel aus“, meinte Monika Fent.

    Urban Gardening: Mitgärtnern kann und darf jederDer übrige Teil des Gartens hat durch Natursteinmauern, ruinenartige Gebäudereste und Palettenmöbel einen ganz eigenen, rustikalen Charme. Entstanden ist die Idee bei der Nachhaltigkeitskonferenz im November 2018. Außerdem waren einige Mitglieder beim Projekt „Scharfe Gärten“ im Südpark aktiv, das aber wegen der Baupläne an den Güterhallen weichen musste.

    Beete und Zäune wurden aus herumliegenden Materialien gebaut.
    Beete und Zäune wurden aus herumliegenden Materialien gebaut.

    © Andreas Horn

    Die Fläche am Galileum wurde von der Wirtschaftsförderung angeboten, sagte Corinna Müller von Ohligs Oase Ost. Sie zu bepflanzen sei eine Herausforderung. „Der Boden ist mit Blei und Kohlenwasserstoff belastet, deswegen bauen wir auch in Hochbeeten an“, erklärte Monika Fent. Strom gibt es aktuell für den Garten nicht, ein größeres Problem stellt aber die Wasserversorgung dar. Momentan behelfen sich die Oase-Mitglieder mit Regenwassertonnen.

    URBAN GARDENING

    PROJEKT Es sei wichtig, dass ein Ort für die Menschen entsteht, die in der Nähe leben, arbeiten und wohnen, sagt Thilo Schnor, Sprecher der zurzeit 14-köpfigen Initiative. Die Gruppe lebe vom Mitmachen. Möglichst bald soll ein Verein gegründet werden.

    info@scharfe-gaerten.de

    Beete und Zäune wurden überwiegend aus herumliegenden Materialien gebaut, weitere Anschaffungen finanziert die Initiative durch Spenden und den Verkauf vorgezogener oder geernteter Pflanzen. Mitgärtnern kann und darf jeder. „Das hier soll auch ein Ort des Miteinanders und der Nachbarschaft werden“, meinte Monika Fent, die sich langfristig Veranstaltungen und eine Fahrradwerkstatt in der Oase vorstelle

    Jeweils am ersten Donnerstag im Monat trifft sich die Initiative um 19 Uhr im Atelier Farbraum an der Sauerbreystraße.


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  • Auszeichnung der Lehrimkerein der IG Gö

    (von Shimeles)
    noch intern

    Die  „Interkulturelle Lehrimkerei“  in Friedensgarten der Internationalen Gärten in Göttingen wird  von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ausgezeichnet!

    In der Begründung heißt es: … als „Projekt des Monats“ zeichnen wir besonders gelungene Förderprojekte aus, um sie in besonderer Weise zu würdigen und ihren beispielhaften Charakter in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. So erhalten auch andere Antragssteller eine Anregung zur Nachahmung. … im Rahmen einer Veranstaltung mit geladenen Gästen möchten wir das Projekt auszeichnen.

    Zu der Veranstaltung würden die lokale und regionale Presse sowie Multiplikatoren, Unterstützer, Ehrenamtliche, Kooperationspartner, Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung eingeladen werden. Von diesen können und sollen auch einige Grußworte halten oder auch fachliche Kurzvorträge beisteuern.

    Aus der Pressemitteilung der IG Gö
    Im letzten Jahr hatte die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung die Internationalen Gärten
    e.V. Göttingen beim Aufbau der Interkulturellen Imkerei Grone sowie in der Konzipierung
    eines neuen Lehrpfads finanziell unterstützt.
    Nun, nach Abschluss der Arbeiten, hat die Bingo-Umweltstiftung die Interkulturelle
    Lehrimkerei in Grone zu ihrem „Projekt des Monats Juli“ ausgezeichnet.
    Sie würdigt die Interkulturelle Lehrimkerei als “gutes Vorhaben“ und „besonders gelungenes
    Förderprojekt“ und möchte damit auch auf deren „beispielhaften Charakter“ hinweisen.
    Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich ein zur feierlichen Veranstaltung am Mittwoch, den
    10. Juli 2019 um 15:00 Uhr in die Interkulturelle Lehrimkerei Grone (Friedensgarten im
    Siekweg, Göttingen-Grone)
    Mit der Auszeichnung ist eine Prämie von 500 € verbunden, die im weiteren Aufbau der
    Imkerei gut gebraucht werden wird. Denn die Lehrimkerei finanziert sich selbst – vor allem
    durch den Verkauf ihres Honigs. (mehr …)

  • Grüne Mitte Jenfeld schreibt Stelle aus

    (Mail)

    Wir konnten eine Finanzierung bei Aktion Mensch einwerben

    Projektleitung für besonderen Gemeinschaftsgarten gesucht
    Wer lässt unser gut angewurzeltes Projekt „Grüne Mitte Jenfeld“ weiter in
    den Stadtteil wachsen?
    Stellenbeschreibung
    Sie haben Lust, zusammen mit engagierten BürgerInnen aller Couleur einen interkulturellen,
    inklusiven Stadtteilgarten zu gestalten? Wir suchen eine kommunikationsstarke, proaktive
    Projektleitung (m/w/d), die Spaß am Kontakt mit sehr unterschiedlichen Menschen hat,
    organisatorisches Geschick mitbringt und einen grünen Daumen hat. Wir bieten Ihnen für die
    nächsten drei Jahre sinnstiftende Arbeit in einem Projekt, in dem Sie viel bewegen können.
    Formale Voraussetzungen: Studium (mindestens Bachelor) und/oder Projektleitungserfahrung in
    einem relevanten Berufsfeld (z. B. Sozial-/Stadtteilarbeit, Pädagogik, Stadtplanung, Kulturarbeit o. ä.)
    Unsere Wünsche an Sie:
    • Offenheit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Flucht- und
    Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen und Senioren,
    • Erfahrung/Kenntnisse im Arbeitsfeld der Bürgerbeteiligung und/oder der Arbeit mit
    Ehrenamtlichen,
    • Fähigkeit zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen und zur Steuerung von
    regelmäßigen Beteiligtentreffen vor Ort,
    • Geschick in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
    • ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Organisationsfähigkeit,
    • Bereitschaft, im Sommer mehr Zeit zu investieren und Arbeit an Nachmittagen und am
    Wochenende einzuplanen,
    • gute MS Office Kenntnisse,
    • gern eine Affinität zur Arbeit mit Social Media,
    • gern ein Führerschein
    Inhaltliche Aufgaben:
    Koordination der unterschiedlichen NutzerInnen, Entwicklung von Kooperations- und
    Selbstverwaltungsstrukturen, Netzwerkarbeit im Stadtteil, Organisation der Kommunikation,
    Budgetüberwachung und Abrechnung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Treffen
    und Festen, Zeitmanagement
    Die Stelle ist eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden und wird bei ausreichender Qualifikation mit
    30.000,00 € Arbeitnehmerbrutto pro Jahr vergütet. Da in den Wintermonaten weniger Aufgaben
    anfallen, müssen Sie mit einem höheren Stundeneinsatz im Sommer rechnen. (mehr …)

  • Pflanzstelle bedroht – Petition gestartet

    (NL)

    einige haben es ja schon mitbekommen, dass das Areal, auf dem auch die Pflanzstelle steht, neu beplant werden soll und wir akut betroffen sind, da wir von der Stadt nicht an unserem jetzigen Standort eingeplant werden.

    Wir wollen aber bleiben und vor allen Dingen auch die Brachfläche erhalten – als eine der letzten größeren zusammenhängenden Frei- und Grünflächen in Kalk.

    Nun hat sich in Kalk eine Bürger*innen-Initiative gegründet, die – im Zusammenhang mit der Neubeplanung des Hallen-Kalk-Areals – mehr Grünflächen in Kalk fordert. Neben dieser allgemeinen Forderung wird auch der Erhalt der Pflanzstelle an dem jetzigen Standort gefordert. In einem offenen Brief heißt es: „Die vorhandene Freifläche mit der Pflanzstelle Kalk (grenzenlos gärtnern e.V.) muss an ihrem jetzigen Standort erhalten bleiben und das Gebiet zu einem Naturraum weiterentwickelt werden. Die Freifläche ist die letzte Chance für Kalk, überhaupt noch eine etwas größere (zusammenhängende) Grünanlage und Erholungsraum für die hier lebende Bevölkerung zu erhalten.“

    Neben dem Offenen Brief plant die Gruppe eine Bürger*innen-Eingabe.

    Zudem gibt´s jetzt eine Online-Petition. Ich freue mich, wenn ihr die Petition unterschreibt und verbreitet.

    www.openpetition.de/petition/online/massnahmen-zur-schaffung-von-mehr-gruen-und-erholungsflaechen-im-stadtteil-kalk

    Mehr Infos zur Pflanzstelle sowie dem Planungsverfahrungen rund um die Hallen Kalk (bei dem die Pflanzstelle laut bisherigen Stand nicht an dem jetzigen Standort bleiben soll) findet ihr hier:

    www.pflanzstelle.blogsport.eu/hallen-kalk/


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  • Demo in Leipzig wegen Verkauf von Querbeet-Fläche

    (NL)

    2018

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    Unser Pflanzfest naht!Wir feiern den Auftakt der neuen Saison diesen Samstag, den 11.5. ab 15 Uhr. Gestärkt durch selbstgemachte Leiblichkeiten von Mutter Erde setzen wir unsere Vorzucht in die Erde und basteln mit der Natur. Es darf wieder gefachsimpelt und mit Unterstützung lokaler MusikerInnen um’s Feuer getanzt werden. Diesmal sind folgende, etablierte KünstlerInnen dabei:

    18:30 Fluse (solo)
    20:00 Garten Eden Parkverbot / @Soundcloud

    Für die Fans von Chilli und anderen Gewächsen bieten wir auf der Jungpflanzenbörse wieder tolle Vorzuchten an. Außerdem werden wir Transparente und Deko basteln. Warum?

    Wir werden politisch.Leider steht unsere Fläche auf der Neustädter Straße zum Verkauf. Wieder eine Fläche in Leipzig, die bebaut wird. Nicht nur wir, sondern für alle Mitmenschen und -tiere hat dieser Verlust Auswirkungen. Zusammen mit vielen anderen Gemeinschaftsgärten antworten wir mit einer knallbunten Demo am Samstag, den 25.5. um 15.30 Uhr (Start Otto-Runki-Platz)und laden Euch zum Mitmachen ein – für Freiräume statt Investorenträume! Details zur Demo findet Ihr auf unserer Webseite…

    Wir freuen uns auf Ihre & Eure Mithilfe, Kreativität und Mundpropaganda. Gemeinsam können wir diese Stadt verändern und gestalten!

    Alles Grüne in Ihre & Eure Richtungen

    Angela für…

    Querbeet Leipzig e.V.

    Neustädter Straße 20, 04315 Leipzig, info(ät)querbeet-leipzig.de

    To change your subscription, click here.


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  • Schewrter OB hebt Bedeutung von UG hervor

    (alerts)

    „Urbanes Gärtnern“: Ökologisch wertvoll, sozial bedeutsam

    Ökologisches Denken und Handeln besitzen in der Stadtverwaltung einen hohen Stellenwert. In diesem Sinne eröffnete Bürgermeister Dimitrios Axourgos am Dienstagabend die Ausstellung „Urbanes Gärtnern“, die noch bis zum 29. Mai in der RathausGalerie, während der Öffnungszeiten des Schwerter Rathauses (Rathausstraße 31), zu sehen sein wird.

    „Wie zum Beispiel das Anlegen von ökologisch wertvollen Blühflächen schafft auch das urbane Gärtnern Lebensräume für Insekten“, hob der Bürgermeister eine Bedeutung des urbanen Gärtnerns hervor. Von diesen Lebensräumen könne es mittlerweile gar nicht genug geben „vor dem Hintergrund des leider immer rasanter werdenden Sterbens von Insekten und anderer Arten. Es bedarf vieler und vor allen Dingen gemeinsamer menschlicher Anstrengungen, dieser großen Gefahr für uns alle zu begegnen. Urbanes Gärtnern gehört dazu“, sagte Axourgos – der Beifall von Besucher*innen der Vernissage war ihm sicher.

    Die Ausstellung ins Rathaus geholt hat Anja Paechnatz, Klimaschutzmanagerin der Stadt Schwerte, im Zusammenspiel mit „Schwerte zusammen“, einem Zusammenschluss des ehrenamtliches Engagements, der Initiative „Schwerte pflanzt“ und der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz (AGON). Das Thema macht deutlich, dass urbanes Gärtnern nicht nur eine ökologische Komponente hat. Es wird auch als ehrenamtlich betriebener Gartenbau verstanden. Konkret sind urbane Gärten Plattformen für Mitgestaltung. Unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft können Akteure ihre persönliche Note ins Stadtbild einbringen, Anwohner kennenlernen, eine Gemeinschaft bilden, integrative Aspekte fördern, (Nutz-)pflanzen anbauen und eigenes Obst und Gemüse ernten.

    Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem Jahr der Biodiversität, das der Bürgermeister ausgerufen hat und das noch viele Aktionen in petto hält. „Unser Jahr der Biodiversität, der ökologischen Vielfalt wird nicht am 31. Dezember enden. Ich stelle mich gerne den ökologischen Herausforderungen und weiß die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung hinter mir“, hob er hervor. (mehr …)

  • AZ verlost Beetpatenschaften für Bahngarten in München

    (alerts)
    Die AZ verlost ein Beet auf dem ehemaligen Viehhofgelände beim Bahnwärter Thiel. 

    Tomaten, Zucchini, Kräuter oder ein buntes Blumenmeer? Was Sie in Ihrem Beet anbauen, entscheiden Sie. Die AZ verlost mit dem Kulturverein Wannda ein Beet auf dem ehemaligen Viehhofgelände beim Bahnwärter Thiel. Dort haben am Sonntag viele Münchner zusammen am Gemeinschaftsbeet gegartelt oder ihre eigenen Beete bepflanzt.
    Zwischen Schiffscontainern und U-Bahn grünt es bei diesem Zwischennutzungsprojekt und ein AZ-Leser oder eine Leserin und ihre Familie können Teil des Urban-Gardening-Projekts sein, das vom Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt unterstützt wird

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-gewinnspiel-gewinnen-sie-eine-beet-patenschaft.1ab7678d-efc7-488d-807d-920b46b4da0e.html

     

    Tomaten, Zucchini, Kräuter oder ein buntes Blumenmeer? Was Sie in Ihrem Beet anbauen, entscheiden Sie. Die AZ verlost mit dem Kulturverein Wannda ein Beet auf dem ehemaligen Viehhofgelände beim Bahnwärter Thiel. Dort haben am Sonntag viele Münchner zusammen am Gemeinschaftsbeet gegartelt oder ihre eigenen Beete bepflanzt.

    Zwischen Schiffscontainern und U-Bahn grünt es bei diesem Zwischennutzungsprojekt und ein AZ-Leser oder eine Leserin und ihre Familie können Teil des Urban-Gardening-Projekts sein, das vom Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt unterstützt wird.


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  • Urban gardening Auftakt beim Bahnwärter Thiel lockt Hunderte

    (alerts)

    Vermutlich waren weit mehr Menschen als Ameisen beim Urban-Gardening-Auftakt um den Bahnwärter Thiel dabei. Hunderte kamen am Sonntag zum gemeinsamen Ansähen und Anpflanzen auf das Viehhofgelände. Jetzt ziehen sich Hochbeete auf Paletten, Rankpflanzen, Stauden, auch Bäume über das Areal innerhalb des Bretterzaunes. Aranka Haller () vom Bahnwärter-Thiel-Team koordiniert das Urban-Gardening-Projekt. Der Sonntag sei nur der Anfang gewesen, sagt sie. Es werde sich in nächster Zeit noch einiges tun. Eng werde es mit den Pflanzen nicht auf dem Gelände, vermutet sie. Eher aufgeräumter. Laut Haller werden viele Ecken mit Grün gestaltet, es soll Sitzecken geben, insgesamt soll alles einladender wirken, schließlich wird das Gelände nicht abgesperrt. „Jeder kann kommen und hier seine Zeit verbringen.“

    Am Montag, dann ohne Gewusel, will Aranka Haller nachschauen, ob es den Beeten gut geht. Abschließend würde sie sich mit ihrem Team zum Besprechen auf einen Kaffee in die Alte Utting zurückziehen. Am Dienstag könne sie sich vorstellen, dass sie zwischen dem Grünzeug schon wieder einige Beetpaten trifft, die neugierig sind, ob sich dort schon etwa getan hat. Oft seien die Paten Familien aus der Nachbarschaft, erzählt sie. Es gehe dann auch darum, welche Stellen sich für Regentonnen zum Sammeln von Gießwasser eignen. Auch sollten Toiletten gebaut werden – für die Gartenfreunde. Sie sollen auch als öffentliche Toiletten nutzbar sein. Vorerst stehe noch das „Rundherum“ an: Sie müssten bauen, verbessern, dekorieren, anmalen, sagt Haller. Zwischendurch führe sie Besucher herum. Am Mittwoch vor allem, da wird es voll wegen des Südbahnhofkonzerts, eine Plattform für junge Musiker. In der Nacht auf Samstag werden die Bahngarten-Pflanzen ihre erste Klubnacht erleben. Am Wochenende, so schätzt Haller, sei bestimmt schon wieder viel los im Garten, da werde gemeinsam das erste Unkraut gezupft.

    Aranka Haller ist eigentlich Garten-Neuling. Green City und auch Mitstreiter vom benachbarten Urban-Gardening-Projekt Südgarten geben ihr Tipps, welche Pflanzen sich für das Gelände eignen, das sich wegen des Betons sehr aufheizt. Ein Knöterich etwa wächst schnell, dann sollten Blauregen und Haselnuss gut angehen, Thymian und Rosmarin sowieso. Haller und das Team versuchen es auch mit Ahorn und Eschen, mit Efeu und Wein, Brombeeren, Holunder. Was Blumen angeht, konzentrieren sie sich auf Wildblumen. „Die sind gut für die Insekten“, sagt sie. Der Garten sei für alle „eine Herzensangelegenheit“.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/meine-woche-gruen-zwischen-containern-1.4471671 (mehr …)

  • Weltgarten Tunsel bei Freiburg wird gut genutzt

    (ANtrag/Antworten)

    2018   haben   die   Agronauten   e.V.   zusammen   mit   Michels-Kleinsthof   den
    interkulturellen Bildungs- und Begegnungsort „Weltgarten Tunsel“ in der Nähe von
    Freiburg ins Leben gerufen. Webseite: http://www.agronauten.net/weltgarten-tunsel/
    Dies ist eine 2 Hektar große Ackerfl äche mit Infrastruktur und Bauernhof Flair. Es
    gibt Schafe, Hühner, Bienen, Kräuter- und Gemüsebeete sowie Getreideanbau. Es
    gibt   Wege,   einen   Sandkasten,   eine   überdachte   Küche   mit   Sitzgelegenheiten,
    Bauwägen, eine Öko-Toilette und eine Feuerstelle. Bereits 2018 wurde neben dem
    regelmäßigen   gemeinschaftlichen  gärtnern  und  dem  Durchführen  von   speziellen
    Workshops und Festen auch Netzwerke zu öff entlichen und privaten Institutionen
    und Initiativen in Tunsel, Bad Krozingen und Umland sowie Freiburg i.B. aufgebaut.
    Die   Erfahrung   zeigt,   dass   im   Weltgarten   unterschiedliche   Menschen
    zusammengekommen sind (Stadt-Land, Jung-Alt, Alteingesessen-Neugekommene).
    Neben   Gefl üchteten   sind   auch   viele   internationale   Studierende   gekommen,
    weswegen der Titel „Weltgarten“ passend ist.
    Jetzt soll das Konzept von Begegnung und agrarökologischer Bildung konsequent
    ausgebaut werden. Das Ziel ist, ökologische Landwirtschaft und Gärtnern sowie das
    Herstellen und Verarbeiten von Nahrungsmitteln kennenzulernen und dadurch den
    Wert von bäuerlicher Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, einem sparsamen Umgang
    mit Ressourcen und nachhaltiges Konsumverhalten konkret zu erfahren. Wenn wir
    nach   dem   gärtnern   oder   den   Workshops   zusammen   kochen,   wird   dadurch   die
    Gemeinschaftsbildung   und   Begegnung   gefördert.   Genutzt   werden   natürlich   vor
    allem   die   Zutaten   direkt   aus   dem   Weltgarten.   Wir   möchten   mit   den
    Teilnehmer*innen   diesbezüglich   noch   mehr   experimentieren,   um   internationale
    Rezepte mit saisonalem und lokalem Gemüse und Getreidesorten zu kochen und zu
    backen.
    Das   Programm   des   Weltgartens   wird   von   den   Agronauten   und   einer   Gruppe
    Ehrenamtlicher in enger Abstimmung mit dem Landwirt Michael Selinger entwickelt
    und durchgeführt.
    Beantragte Maßnahmen      
    Da im Weltgarten traditionelle Getreidesorten angebaut werden, möchten wir mit
    Ihrer Unterstützung gemeinschaftlich einen Lehmbackofen zur Ergänzung unserer
    bereits   bestehenden   Gartenküche   im   Weltgartens   errichten   so   dass   regelmäßig
    landestypische Gerichte und Brote der Teilnehmer*innen gebacken werden können.
    Vom Korn zum interkulturellen Brot lautet hier das Motto und so sollen rund um das
    Gartenjahr   immer   wieder   Themenabende   stattfi nden.   Beim   anschließenden
    gemeinsamen   Essen   soll   über   die   jeweilige   (Back-)Kultur   berichtet   werden.
    Menschen   unterschiedlicher   Herkünfte   führen   so   in   ihre   Kultur   ein   –   sind
    Expert*innen ihrer Lebenswelt. Sie erfahren hierdurch Selbstwirksamkeit.
    Neben den Materialien für den Bau des Lehmofens beantragen wir Unterstützung
    für   Jungpfl anzen/Hecken   sowie   Gartenwerkzeuge   und   Utensilien   für   Toilette   und
    Küche. Außerdem ist ein Sonnensegel (5×5 m) geplant. (mehr …)

  • Buntes Land Nieheim: ein neues Gartenprojekt entsteht

    (ANtrag/Antworten)

    Das Projekt Gemeinschaftsgarten „Buntes Land“ ist eine Initiative verschiedener Bürger, die es sich zur
    Aufgabe machen, ökologisches naturnahes Lernen für verschiedene Beteiligungsgruppen in einer offenen
    Gemeinschaft zu ermöglichen. Der Ort soll ein Treffpunkt für Alteingesessene und NeubürgerInnen
    werden und gemeinsames Engagement ermöglichen. Siehe Projektskizze im Anhang.
     
    Auf dem gepachteten Grundstück in der Lehmkuhle mit einer Gesamtfläche von 1800 qm sollen sowohl
    der gemeinschaftliche ökologische Obst- und Gemüseanbau (im ersten Jahr auf ca. 200 qm) möglich sein,
    wie Aktionen rund um das Thema Naturschutz und Nachhaltigkeit und regelmäßige Angebote an
    verschiedene Interessensgruppen.  
     
    Nach den ersten Informationsveranstaltungen im Februar konnte im März ein Workshop zur
    gemeinsamen Planung des Gartens mit 15 Personen im Familienzentrum Nieheim durchgeführt werden.
    An einzelnen Werkeltagen wurden bereits einige vorbereitende Arbeiten durch eine wechselnde
    Teilnehmerschaft durchgeführt. (wir berichten darüber im Moment hauptsächlich auf Facebook)

     
    Wir fördern offene Gemeinschaftsgärten, die sich nicht nur an bestimmte Zielgruppen richten.
    Buntes Land ist so angelegt, oder? In der Antragskizze geht es ja hauptsächlich um Kinder
    und Jugendliche, aber auch andere Altersgruppen werden erwähnt. Pädagogische Arbeit und
    auch Umweltpädagogik ist bei uns nicht förderfähig, bei uns geht es ja ums Selbermachen.  
    Unser Buntes Land ist ein offenes Projekt. Die Intention der Gründung kam aus dem
    Gedanken einiger junger Eltern, durch das eigene gemeinschaftliche Anbauen ökologischen
    Obst und Gemüses, den (eigenen) Kindern wieder einen Zugang dazu zu ermöglichen.  
     
    Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Sind das hauptsächlich Verwandte der Kinder und
    Jugendlichen?
    Bei den Kindern handelt es sich vorrangig um die Kinder der aktiven Nutzer. Es gibt aber auch
    kinderlose Erwachsene, die Großelterngeneration und Jugendliche, die ohne Ihre Eltern zur
    Gruppe gefunden haben. Dennoch wollen wir das 1800 qm große Gelände auch jenen
    Personen nutzbar machen, die sich nicht am Gemüsebau beteiligen wollen/können. Daher
    wird es insgesamt im Projekt auch andere Angebote geben.
     
    Die aktuelle Gruppe ist komplett alters- und herkunftsgemischt. Von alteingesessenen,
    zugezogenen Mitbürger*innen mit oder ohne Migrationshintergrund. Ein Querschnitt der
    Bevölkerung und eine Mischung, die wir mit dem Bunten Land erreichen wollten. Jeder ist uns
    herzlich willkommen und mit zunehmender Aktivität auf dem Gelände erreichen wir die/den
    ein*e oder andere*n Interessierte*n mehr.
     
     
    Wem gehört die Fläche, für wie lange haben Sie diese und wie hoch ist die Pacht?
    Das Grundstück ist im Eigentum eines durch seinen Beruf ins Ruhrgebiet gezogenen
    gebürtigen Nieheimers, der sich in den letzten Jahren nicht mehr um das Grundstück
    kümmern konnte. Ein Pachtvertrag ist in Vorbereitung, die mündlichen Absprachen belaufen
    sich auf mindestens 10 Jahre. Die Höhe der Pacht sollen wir selbst bestimmen. Ähnlich große
    Gartengrundstücke sind für 100-200 EUR jährlich zu erhalten.
     200m² von 1800m² fürs Gärtnern: wie kam es zu dieser Entscheidung zunächst einen recht
    kleinen Teil der Fläche für das gemeinsame Gärtnern zu nutzen?  
    Die Angabe der 200 qm beruhte auf eine Schätzung meinerseits. Bei der konkreteren
    Vermessung über das Geodatenportal komme ich bereits auf eine Fläche von ca. 300 qm ohne
    die Fläche für die Hochbeete.
    Da wir noch keinerlei Erfahrungen mit der Führung eines Gemeinschaftsgartens haben und die
    Resonanz für das erste Jahr mit ca. 20 Personen überschaubar ist, würden wir zunächst mit
    dieser Fläche Erfahrungen sammeln wollen, um im nächsten Jahr die Fläche ggf. anzupassen.
    Ein Teil der Fläche steht durch Baum- und Strauchbewuchs nicht als Nutzfläche zur
    Verfügung, es sind aber noch Kapazitäten vorhanden.
     
     
     
    Wie viele Beete sollen entstehen und sollen das nur Hochbeete werden?  
    Im ersten Jahr werden wir ein großes Gemeinschaftsbeet anlegen und uns gemeinsam um die
    Pflanzung und Pflege kümmern. Eine Parzellierung wurde auf dem Planungstag im März
    angesprochen, der Gruppe geht es aber vorrangig um das Gemeinschaftsgefühl und nicht
    darum, dass jeder seine eigene Parzelle bewirtschaftet.
     
    Was passiert mit der Ernte?  
    Die Ernte soll ebenso wie es gemeinschaftlich gepflanzt und gepflegt wurde, fair und für alle
    Nutzer*innen annehmbar verteilt werden, bzw. für gemeinschaftliche Kochaktionen im Garten
    verbraucht werden. Eine Feuerstelle mit Kochmöglichkeit ist über die Bürgerstiftung Nieheim
    beantragt worden.
     
    Beteiligen sich die Nutzer*innen an den Kosten für das Gartenprojekt?
    Bisher ist noch keine Kostenbeteiligung verbindlich besprochen. Es gibt die Möglichkeit, in den
    Trägerverein als Mitglied mit einem in der Höhe selbstgewählten Mitgliedsbeitrag einzutreten.
    Die Mitgliedbeiträge stehen dann als Finanzvolumen dem Gartenprojekt zu 100 % zur
    Verfügung. Wobei eine Vereinsmitgliedschaft auch keine Voraussetzung zur Beteiligung sein
    soll, um keine unnötigen Hürden des Zugangs aufzubauen. (mehr …)

  • Stadtoase Bad Säckingen: Lehmstrohhaus wird gebaut

    (ANtrag/ANtworten)

    Unser Projekt, ein 3000 m2 grosses Grundstück für einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten anzulegen, der auch als Bildungsgarten für und mit Schulen und Kindergärten dient, geht ins 3. Bestehungsjahr. Die Anstiftung hat dazu bereits einmal Fördermittel bereitgestellt. Wir haben mittlerweile ein Bildungsprogramm entwickelt „gesunde Lebensmittel in der Stadt“, welches von unseren kleinen GärtnerInnen  begeistert aufgenommen wurde.

    Unser Verein leistet einen wertvollen Beitrag zu den Themen Bürgerbeteiligung, gemeinsames Gestalten der Stadt durch die Einwohner und das Fördern eines Generationen- und kulturübergreifenden Miteinander. Das Projekt fördert die Stadtökologie und schafft Orte der Nachhaltigkeitsbildung. Durch Infostände am Wochenmarkt binden wir die lokale Bevölkerung in den Gestaltungsprozess mit ein.

    Nun möchten wir unser nächstes Projekt angehen:

    Bau einer Stroh-Lehm Hütte auf dem Areal des Gemeinschaftsgartens Stadtoasen Bad Säckingen e.V.

    Die Hütte wird aus organischen Materialien gebaut (Stroh, Lehm, Holz). Wir benötigen die Hütte für Gemeinschaftsanlässe und zur Abhaltung von öffentlichen Kursen und Workshops für Kinder/Jugendliche und Erwachsene (Permakulturkurse z.B.) Weiters planen wir den Aufbau und das Aufbewahren einer eigenen Samenbank mit alten Sorten.

    Die Workshops und Veranstaltungen werden auf unserer Homepage und mittels Flyer und Plakaten in der Stadt angekündigt. In den vergangenen zwei Jahren haben wir diverse Workshops bereits im Freien durchgeführt (Die Reise in die Vesperbox. Ökologische Bewirtschaftung eines Hochbeetes).

    Zum Teil wird uns das Holz vom Stadtforst gespendet. Auf dem Dach der Hütte soll dann eine PV-Anlage errichtet werden, wofür wir bereits einen Spender gewinnen konnten.

    Für die professionelle Durchführung konnten wir einen erfahrenen Architekten und einen Schreinermeister gewinnen, deren Beratung durch einen Beratungsgutschein der Allianz für Beteiligungen honoriert werden sollen. Die Bauarbeiten sollen von unseren Mitgliedern unter der Anleitung der beiden Profis durchgeführt werden. Dazu wurde ein Bauteam gegründet.

    Im September 2017 bestand die Gartengruppe ja aus 35 Leuten und 60 Menschen waren Vereinsmitglieder. Wie ist denn Stand der Dinge derzeit? Wir haben bis jetzt 79 Mitglieder.

    Wie viele Leute sind aktiv mit im Garten dabei und wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Die aktive Gruppe, welche gärtnert, ist ein bisschen geschrumpft. Einerseits, da einige weggezogen sind, andererseits da die meisten Flüchtlinge nun vom Flüchtlingsheim in Bad Säckingen in Wohnungen in der ganzen Region verteilt wurden. Zusätzlich zur aktiven Gruppe haben wir nun eine Baugruppe gebildet, welche aus 6 Mitgliedern besteht. Die Baugruppe hat die Errichtung des Lehmofens, der ökologischen Toilette, des Bienenhotels übernommen und wird auch beim Bau der Strohlehmhütte tätig sein.

    Hat sich bei der Kernorga-Gruppe etwas verändert? Sind Leute aus der Gartengruppe mit eingestiegen? Ja, seit der letzten Hauptversammlung am 1.3.2019 hat der Vorstand Zuwachs durch 3 Beisitzer bekommen. Der Vorstand ist gleichgeblieben. Durch die 3 Beisitzer können wir die Aufgaben und Verantwortungen ein bisschen besser verteilen.

    Sind noch Geflüchtete mit im Projekt dabei und ggf. noch mehr geflüchtete Menschen dazu gekommen? Wir haben derzeit nur mehr 2 Flüchtlinge dabei, eben aus dem Grund, da alle anderen bereits auf Wohnungen im Grossraum Hochrhein verteilt wurden.

    Wie viele Beete gibt es inzwischen und wie groß ist der Anteil der Beete/gärtnerischen Nutzung an der Gesamtfläche? Es gibt einerseits die Hochbeete (5) und dann die Erdbeete (ich würde Ihnen das gerne auf einem Foto zeigen, den zählen lässt sich das schlecht) Der Anteil der Beete/gärtnerische Nutzung beträgt 50 % der Gesamtfläche.

    Hat es sich für die Gruppe bewährt, alles gemeinschaftlich zu machen oder gibt es inzwischen auch individuelle Beete oder Mischformen? Nein, es wird weiterhin alles gemeinschaftlich bepflanzt, außer 2 niedrige Hochbeete, welche von dem Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt betreut werden.

    Wie beteiligen sich Schulen und Kindergärten an den Kosten des Gartenprojekts? Die Kindergartenkinder bepflanzen und betreuen ihre beiden Hochbeete. Die Anton-Graber Schule wird in nächster Zeit ihr eigenes Hochbeet bauen und bewirtschaften. Weiters finden Veranstaltungen im Garten statt, wie z.B. „Die Reise in die Vesperbox“. Kosten entstehen dabei keine, ausser eventuelle Setzlinge oder Samenkäufe durch die Schulen und Kindergärten.

    Handelt es sich bei der Strohlehmhütte um das Vorhaben, das Sie im Antrag von 2017 mit erwähnt haben? Das wollte der Verein ja ursprünglich 2018 realisieren, was hat denn zur Änderung der Planungen geführt? Ja, es handelt sich um das selbe Vorhaben. Wir konnten es aus Geldmangel 2018 nicht realisieren. Ausserdem hatten wir andere Projekte vorgezogen, wie den Lehmofen, die Toilette, Bienenhotel, Bienenstock.

    Bitte skizieren Sie mir in etwa wie viele Kurse es geben soll, ob diese kostenfrei für die Zielgruppen sind und wie der Anteil an speziellen Angeboten für Kinder und Jugendlichen dabei liegt. Es gab und wird geben bis zu 10 Kurse im Jahr, woran etwa 50 Kinder teilgenommen hatten und teilnehmen werden. Diese Kurse sind kostenfrei für die Zielgruppen. Brauchen Sie eine genaue Aufstellung der Kurse? Es sind aber auch Workshops für Erwachsene angeboten worden und werden auch in Zukunft angeboten. Diese Workshops sind für Mitglieder gratis und für Nichtmitglieder stellen wir eine Spendenbox auf.

    Soll die Samendatenbank in das Strohballenhaus einziehen? Ja, wir brauchen die Hütte auch zur Aufbewahrung der Samen.  

    Dann interessiert mich noch, woher die Strohballen und der Lehm kommen werden und wie viele Strohballen und auch wie viel Lehm gebraucht werden. Den Landwirt hatten Sie wahrscheinlich schon gefragt, ob er die Ballen spenden würde? Die Strohballen kommen von Markus Fliegauf Strohballen in Bad Krotzingen (100 Stk. Kleinballen). Der Lehm wird voraussichtlich einem regionalen Lehmhersteller in der Nähe von Schopfheim geliefert (3 ½ m3). Wir werden sicher fragen, ob beide einen Teil für eine gemeinnützige Sache spenden wollen. Wir können ja auch Spendenbestätigungen ausstellen. Dann brauchen wir noch 15 m3 Kies in unterschiedlicher Grösse für Fundament und Boden und Sand. Letzteres werden wir voraussichtlich gratis vom Stadtforst bekommen, wie schon die Holzbalken.

    Wäre es denkbar, dass vom Bau des Hauses eine Bauanleitung erstellt wird, die wir dann hier hochladen können? https://anstiftung.de/urbane-gaerten/praxisseiten-urbane-gaerten/107-praxisblaetter/urbane-gaerten/102481:infrastrukturen-selberbauen. Ja, sehr gerne, wenn wir dann fertig sind und alles gelungen ist, machen wir das. Es wird auch ein Video gedreht.

    Wie viele Menschen sind in der Baugruppe und wie lange würde der Bau dauern? Wir sind 6 Leute in der Baugruppe und es wird ca. 3 Monate dauern (witterungsabhängig). Jedoch wird die Zeit um die Lehmtrocknung um 2-3 Wochen verlängert.

    Und was sind Beratungsgutscheine der Allianz für Beteiligungen?Für den Bau der Hütte brauchen wir einen Architekten und einen Schreiner vom Fach, die uns beraten. Für solche Experten fördert die Allianz für Beteiligungen Vereine oder Initiativen mit einem Beratungsgutschein für die eventuellen Honorare dieser Experten für ihre Beratungstätigkeit.


    (mehr …)

  • neuer IG richtet sich hauptsächlich an Frauen

    (ANtrag, ANtworten)

    Der geplante Gemeinschaftsgarten im Kontext:

    Im Dichterviertel in Rastede existiert seit 2015 der Ortsteiltreff MitEinAnder. Der Ortsteil ist in seiner Sozialstruktur benachteiligt; ca. 80 % der Haushalte sind Transfergeldempfänger. Insbesondere die Frauen sind mit Ausnahme des Ortsteiltreffs wenig in soziale Aktivitäten eingebunden und im öffentlichen Raum des Quartiers kaum einmal zu sehen. Dies liegt auch an der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes. Der Ortsteiltreff wird gegenwärtig finanziert über einen Fördertopf der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Themenfeld Gesundheitsprävention. Diese Prävention ist dabei sowohl auf physische als auch psychische Erkrankungen hin ausgerichtet. Über die Förderung ist die Finanzierung von Personal gewährleistet. Die Finanzierung von Investivgütern (z. B. Spaten, etc.) ist hingegen nicht über diese Förderrichtlinie abgedeckt.

    Der Gemeinschaftsgarten soll so schnell wie möglich im Dichterviertel umgesetzt werden. Es wird uns eine Fläche in ca. 100 qm Größe durch die örtliche Wohnungsbaugesellschaft ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung gestellt. Personal, das die BewohnerInnen begleitet und in ihren Kompetenzen fördert und stärkt steht ebenfalls bereit.

    Der Garten soll in do-it-yourself-Bauweise erstellt werden. Geplant sind der Bau und die Bepflanzung der Anlage mit Hochbeeten – ggf. soll auch ein Zaun eingerichtet werden, sofern sich dies als erforderlich herausstellen sollte. Die Hochbeete werden aus gebrauchten EU-Paletten in Eigenbau von einigen Männern und (so interessiert) Frauen aus dem Ortsteil ehrenamtlich errichtet und aufgebaut. Diese Personen und weitere interessierte aus dem Viertel können und sollen sich dann auch dauerhaft an der Gartenpflege beteiligen. Nach und nach ist geplant den Gemeinschaftsgarten auch für andere Personen zur Nutzung freizugeben. Da der Garten frei zugänglich sein wird, ist eine Kontrolle nicht sinnvoll – aber auch ohnehin nicht gewünscht, da dieser Ort auch ein Ort des Sozialkapitals und der sozialen Kohäsion werden soll. (mehr …)

  • Gartendeck ist umgezogen und baut Gewächshaus

    (ANtrag)

    Ziel  des  Vorhabens  ist  der  Bau  eines  zweitürigen  Gewächshauses  mit  einer  Gruppe  aus
    Fachkundigen und Interessierten.
     
    Gewächshäuser waren und sind wichtiger Bestandteil unseres Gartenlebens, weshalb nach dem
    Umzug des Gartendecks auf eine neue Fläche der Bau eines Gewächshauses einen wichtigen
    Schritt zur Verstetigung des Gartens darstellt. Gleichzeitig soll während des Gewächshausbaus
    ein  Wissenstransfer  stattfinden,  und  so  die  Kompetenz  der  Vereinsmitglieder  sowie  von
    Interessierten in Bezug auf Selbstverwaltung und –ermächtigung erhöhen.  
     
    Der Bauworkshop stellt dabei einen niedrigschwelligen Anknüpfungspunkt für Interessierte
    dar, was auch die soziale Implementierung des Nachbarschaftsgartens auf seiner neuen Fläche
    vorantreibt.
     
    Maßnahme
    Die  Maßnahme  wird  mit  Hilfe  einer  genauen  Bauskizze  sowie  der  entsprechenden  der
    Materialbeschaffung vorbereitet.  
     
    Mit Fachkundigen, Vereinsmitgliedern und Interessierten soll an einem Termin im Mai ein
    eintägiger  Bauworkshop  stattfinden.  Die  Veranstaltung  wird  hierfür  öffentlich  über  den
    Newsletter  &  den  Facebook-Account  des  Gartendecks  bekannt  gegeben.  Der  Garten  ist
    während dieser Zeit auch für Besucher*innen geöffnet, sodass auch Kurzentschlossene und
    Nachbar*innen lokal erreicht werden. (mehr …)

  • Garten der Hoffung in Otterndorf setzt weiter auf Begegnung

    (ANtrag, ANtworten)

    nach wie vor trif sich unter dem Dach der Ev. – luth. St. Severi-Kirchengemeinde
    Ott erndorf die Flochtlingseegeleitung Land uadeln, ein susammenschluss von
    Flochtlingen und Unterstotzenden verschiedener Organisatonen (Flochtlingsrat
    Niedersachsen, Kirchengemeinden …)
    Ein wichtges  rojekt ist der Gemeinschafsgarten als jegegnungs- und jildungsstätt e,
    als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schafens.

    Wie viele Leute sind denn gerade im Garten dabei?
    Alt-Otterndorfer sind zur Zeit acht bis neun Personen dabei,
    Zugewanderte: regelmäßig drei Familien und eine Einzelperson, ab und zu weitere.
    Durch das internationale Cafe am 1. Mai erhoffen wir uns weiter Mit-Aktivisten.
    Zusätzlich ist eine Gruppe aus dem hiesigen Hort (sieben Kinder, darunter drei
    Geflüchtete) mit einer Erzieherin dabei, ein eigenes Beet einzurichten.
    Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern & wie wird das Projekt bekannt
    gemacht?
    Wir könnten wohl noch bis zu einem Dutzend „fester“ Hobbygärtner eingliedern.
    Die Zusammenarbeit mit der hiesigen Lokalpresse funktioniert gut bis sehr gut. Fast
    alle unsere Nachrichten (Ankündigungen, Berichte) bekommen wir zur rechten Zeit
    abgedruckt; wir nutzen auch E-mail-Rundbriefe und einen whatsApp-Verteiler.
    Würde auch eine nicht motorbetriebene Sense ausreichen?
    Das Grundstück hat sehr viele Ecken und Kanten, Zäune, Gräben usw., wo eine
    Hand-Sense nicht einsetzbar ist. Deshalb haben wir bislang eine Motorsense
    benutzt. Durch das Sensen macht das Gelände einen sehr gepflegten Eindruck, was
    einigen Beteiligten und der Kirche wichtig ist – auch um etwaigen Vorbehalten
    gegenüber diesem Projekt vonseiten der Anwohner entgegenwirken zu können.
    Eventuell können wir über einen hiesigen Händler eine gebrauchte Sense beziehen,
    um Kosten zu sparen, bislang gibt es aber noch keine.
    Wie hängen das Gartenprojekt und das Internationale Cafe zusammen?
    Die Flüchtlingskoordinatorin des DRK, deren Stelle im letzten Herbst nach drei
    Jahren nicht verlängert wurde, hatte einmal im Monat ein „Internationales Cafe“
    durchgeführt, das im Sommer mehrmals bei uns im Garten stattfand. Auch ohne
    Flüchtlingskoordinatorin möchten wir dies ab und zu im Sommerhalbjahr bei uns  
    veranstalten. Über diese Sonntagnachmittag-Treffen können wir das Projekt
    neugierigen zwanzig bis dreißig Menschen vorstellen.
    Für wie viele Teilnehmer*innen sind die Kosten für die Ausflüge berechnet?
    (Und zu Ihrer Information: bei den Reisekosten, die wir übernehmen, geht es in
    erster Linie um Besuche von anderen Gartenprojekten u.ä.)
    Gäbe es für diese Kosten auch andere Finanzierungsmöglichkeiten? (Die
    Ausflüge sind sicherlich wichtig und wertvoll für die Gartengemeinschaft.)
    Die Ausflüge sind für ca. 20-25 Personen berechnet, darunter 5-6 Alt-Otterndorfer,
    die aber ihre Kosten selber tragen. Wir werden, wie im letzten Jahr, 2 oder 3
    Fllüchtlingsfamilien einbeziehen, die inzwischen etwas weiter weg gezogen, aber
    immer noch mit dem Garten verbunden sind. So benötigen wir für jeden Ausflug 3-4
    Niedersachsen-Tickets, ggf. noch Eintritt oder einen Getränke-Gutschein; letzteres
    könnten wir eventuell durch Eigenbeteiligung finanzieren oder auf Ausflüge mit
    Eintritt verzichten.
    Mit der konkreten Planung der Ausflüge sind wir noch nicht  fertig. Inzwischen sind
    wir auch zu einer Fahrt zum BUND-Garten in Hechthausen eingeladen worden. (mehr …)

  • Glogauer13 baut neue Beete auf und repariert die anderen

    (ANtrag/Projektbesuch)

    Der Garten umfasst 90 Hochbeete, davon bestehen 50 selbstgebaute Beete seit Gartengründung,40 Beete wurden inklusive Kleinstrauchbepflanzung 2014 von
    einem Gartenkollek(v am Tempelhofer Feld gespendet. Trotz vieler Reparaturen und Ausbesserungen
    müssen wir nun nahezu alle Hochbeete aufgrund ihres schlechten Zustandes aufgeben. Insbesondere in den
    heißen, trockenen Sommermonaten des letzten Jahres sind uns viele Pflanzen vertrocknet, da das Holz
    morsch ist und die Beetkonstruk(onen das Wasser nicht mehr halten können.
    Nun wollen wir unseren Gemeinschasgarten wiederinstandsetzen und neu strukturieren.
    Unser Ziel ist, den Garten in dieser Gartensaison pflegeleichter und kompakter zu gestalten und ihn auf
    vorerst 20 neugebaute Hochbeete zu reduzieren, zudem möchten wir unseren Baucontainer, der uns als
    Geräteschuppen dient, reparieren und neue, stabile Sitzgelegenheiten bauen. Mit diesen Maßnahmen
    möchten wir das Fortbestehen der Glogauer13 für die nächsten Jahre sichern, wie auch neue Mitglieder
    anwerben, sich unserer Gemeinscha anzuschließen. […]Die nötigen Werkzeuge sind bereits vorhanden,
    teilweise als gemeinschaliches Garteninventar, teilweise aus Privatbesitz. Den Transport können wir mit
    privaten Lieferwagen vornehmen.
    Beetbau soll Anfang Mai laufen – in zwei Etappen vornehmen, wobei 10 Beete dem gemeinschalichen Anbau von Gemüse und Kräutern dienen und weitere 10 Beete die 20
    verbliebenen Kleinsträucher zusammen mit insektenfreundlicher Unterbepflanzung beherbergen sollen.
    Unsere Gartengemeinscha umfasst zurzeit 10 Mitglieder. Wir möchten sowohl bei den AuKauak(onen wie
    auch bei einem Einweihungsfest mit unseren neugebauten Beeten Anwohner und Interessierte für die
    Glogauer13 begeistern. Die Ak(onen werden wir hierfür auf unserer Homepage und unserer neuen Facebook-Seite bewerben.

    Sie haben viel mit Vandalismus zu tun und es gab bei meinem Besuch eine Diskussion über einen Zaun, den einer aus der Gruppe gerne selbst finanzieren und vor das Gartenprojekt setzten würde. Das befindet sich ja auf einem ehemaligen Sportplatz, der noch viel von Jugendlichen genutzt wird. (mehr …)

  • Ehrenamt für Ab geht die Lucie: Würdigung druch Senatsempfang – doch keine/r geht hin

    (RSS)

    Klimaziele einhalten!  

    Kürzlich erreichte uns eine Einladung: Der Umweltsenator richtet einen Senatsempfang für Ehrenamtliche aus, deren Engagement im Natur- und Umweltschutz besonders gewürdigt werden soll. Der Empfang ist morgen abend und sicherlich eine tolle Gelegenheit, mit den politischen Entscheidungsträger_innen Bremens ins Gespräch zu kommen und die eigenen Projekte und Bedarfe an einflussreicher Stelle zu vorzustellen.
    Trotzdem hat sich unter den aktiven Lucie-Gärtner_innen keine_r gefunden, die zu dem Empfang gehen wollte. Uns ist bewusst, dass die neue Lucie niemals ohne die Kooperationsbereitschaft aus Politik und Verwaltung entstanden wäre. Gleichzeitig zeigt uns die Umgestaltung auch, welch gewaltiger Einfluss auf Stadtentwicklung in der senatorischen Behörde sitzt und wie anders, grün und zukunftsfähig Bremen schon aussehen könnte, wenn dort die entsprechenden Entscheidungen getroffen würden. Angesichts der Tatsache, dass Bremen, genau wie Deutschland, seine Klimaziele meilenweit verfehlt, haben wir uns entschieden, so kurz vor der Wahl nicht zu dem würdigenden Empfang unseres Ehrenamtes zu gehen.
    Die Würdigung, die wir uns eigentlich wünschen, wäre, dass sich unser intensiver Einsatz für Klima- und Umweltschutz auch in der Bremer Politik widerspiegelt. (mehr …)

  • langfristiger VErtrag für IG Coswig

    (Mail)

    In der morgigen Sitzung des SWA(Stadtentw.Ausschuss) soll erst einmal beschlossen werden, dass der Plan der Umgehungsstraße vom Tisch kommt. (dieser Plan steht seit 20? Jahren und sieht für unser gesamtes Gartenland eine Straße vor)

    Im gleichen Atemzug soll ein Bebauungsplan beschlossen werden, der den IK Garten als dauerhafte Nutzung vorsieht, und allerdings den Streifen für eine Erschließungsstraße beeinhaltet. Das ist eine annehmbare Sache für uns.

    Ich habe mit dem Stadtplaner gesprochen und gesagt, die E-Straße kann doch eine Kurve machen statt grade über die gesamte Südfläche zu gehen und somit bewahren wir eine ökologisch wertvolle Hecke vor der Rodung.

    Wir sollen dies als Vorschlag einbringen, sagte er. Es wäre erst die Grobplanung.

    (öffentlicher Platz im Eingangsbereich und Radweg sind in diesem B-Plan nicht Bestandteil)

    Zum Glück bin ich Mitglied im Stadtentw. Ausschuss.

    Ich hoffe, es gelingt, wäre schon ein Erfolg, die Hecke zu retten. 

    Nach diesem ersten Schritt (der uns die Fläche sichert) soll dann der neue Entwurf für unseren Pachtvertrag  folgen, der Längerfristigkeit vorsieht ( + )  und sicher auch diesen öffentlichen Platz sowie Radweg. ( – )

    Dann müssen wir sehen und weiterarbeiten im Sinne des Gartens..

    Unsere Fahrt nach Nochten in den Findlingspark war für Alle ein schönes gemeinsames Erlebnis. Es gab so viele Ansatzpunkte für verschiedene Themen, Anpassung der Pflanzen an Trockenheit, Gestaltung mit Steinen…. und auch Kultur und Traditionen der Sorben sowie die unvermeidliche Umsiedlung und der Verlust der Heimat der Menschen, die damals in dem Ort wohnten, an dem sich heute der Findlingspark befindet. Dies wurde mit großem  Interesse aufgenommen.

    Die Gestaltung unserer Fläche mit trockenheitsverträglichen Pflanzen haben wir begonnen, es waren gute Anregungen in Nochten. Die Verbindung mit Wasserlauf und Teich fanden wir besonders schön.

    Am vergangenen Samstag hatten wir nach dem üblichen Einsatz mit Dahlien legen und Kartoffeln einbringen wieder unseren monatlichen „Treff unterm Nussbaum“ . Sehr gut, dass unser Jalal 4 neue Mitglieder aus seinem Umfeld mitbrachte. Saumil und Umar kommen aus Pak, Malik aus Indien und Omar aus Lybien. Sie sind froh, sich einbringen zu können. So langsam werden sie mit den anderen Mitgliedern etwas bekannt….

    Unsern Lehmofen haben wir mit einem DAch versehen und mit einem Knickrohr technisch verbessert. Durch verbesserten Luftzug brennt es besser und Holz wird gespart. Die Pizza konnte mit weniger Energie gebacken werden! Unser Beitrag zur Verminderung des CO 2 Ausstoßes und der globalen Erwärmung.


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  • HerzoGarten für Inklusion

    (alerts)

    Im HerzoGarten soll Inklusion wachsen

    Volkshochschule und Offene Hilfen bieten inklusiven Workshop – 25.04.2019 06:57 Uhr

    HERZOGENAURACH – Im Garten kann auch das Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen wachsen. Genau das schwebt der Volkshochschule und den Offenen Hilfen der Lebenshilfe vor. Sie bieten zusammen einen HerzoGarten-Workshop am 11. Mai an und hoffen, dass sich einige Herzogenauracher finden, zusammen mit geistig behinderten, aber gartelfreudigen Menschen Samenkörner zu legen und zarte (Salat)Pflänzlein zu setzen.

    //www.nordbayern.de/region/hoechstadt/im-herzogarten-soll-inklusion-wachsen-1.8837028#inline-content-de.nordbayern.content.image.AspectedImagePolicy@49e1e47b„> Suchen noch Herzogenauracher Gartenfans für den inklusiven Workshop im neuen HerzoGarten. Workshop-Leiterin Anna Meißner, Ute Meindel von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe und Volkshochschul-Leiter Oliver Kundler (v. r.) bereiteten gestern schon mal den Boden. Suchen noch Herzogenauracher Gartenfans für den inklusiven Workshop im neuen HerzoGarten. Workshop-Leiterin Anna Meißner, Ute Meindel von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe und Volkshochschul-Leiter Oliver Kundler (v. r.) bereiteten gestern
    schon mal den Boden.

    https://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/im-herzogarten-soll-inklusion-wachsen-1.8837028 (mehr …)

  • Lehmofenbau bei den Roten Beeten: online Registierung möglich

    (Mail)

    Nutzungsregelung: wir haben jetzt einen Zugang zu dieser Webseite http://wedding.pizza-tempelhoferfeld.de in der ein Bereich nur für uns- Wedding- eingerichtet wurde. Die Idee besteht darin, diese Webadresse beim Ofen sichtbar zu machen, so dass Besucher-innen, die darauf stoßen oder schon essende Gäste im Garten treffen, sich dann erst kostenlos auf der Plattform registrieren. Sobald die registrierung von uns, CFB, bestätigt wurde, können die Leute dann sich in einem Kalender eintragen und somit die Gemeinschaft darauf hinweisen, dass an dem tag, der Ofen schon in Benutzung sein wird. Über die Registrierung erfahren die Leute auch den Code zum Öffnen des Ofens und die Gebrauchsanweisungen. Holz müssen sie erstmal selber mitbringen oder sammeln.


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  • neuer IG in Fürth startet – Stadt gab 120.000 Euro

    (alerts)

    Zwischen wuchtigen Wohnblöcken auf der Hardhöhe entwickelt sich eine grüne Oase. Der neue Interkulturelle Garten zwischen Volta- und Gaußstraße ist an Ostern zum Leben erwacht. 14 der 22 Hochbeete sind bereits in festen Händen. Die ersten Gartenfreunde haben schon mit dem Bepflanzen begonnen.

    Das Vorbild des 2007 eröffneten Stadtgartens an der Uferpromenade macht Schule. Auch auf der Hardhöhe können Menschen eines Wohnquartiers ohne eigene Gärten nun nach Herzenslust Früchte und Gemüse anbauen. Urban Gardening heißt das Zauberwort. Weniger streng reglementiert und viel überschaubarer als eine Kleingartenkolonie wird das Gärtnern zum Gemeingut.

    Dass in dem eingezäunten 1500 Quadratmeter großen Grünzug auf der Hardhöhe noch Wasser- und Stromanschluss fehlen, kann den Elan der Pioniere nicht bremsen. Für den Anfang reicht die Ausstattung allemal. Die jeweils 4,5 Quadratmeter großen Hochbeete sind randvoll mit Planzerde gefüllt. Im hölzernen Gerätehaus können alle Utensilien sicher verstaut werden. Eine öffentliche Toilette hat die Stadt in der Nähe an der Soldnerstraße aufgestellt.

    […]

    Einweihung Ende Mai

    Der Rasen ist angesät, der zentrale Weg muss noch gepflastert werden. Ende Mai, wenn alle Restarbeiten erledigt sind, soll Einweihung gefeiert werden. Bis dahin hält Helga Balletta, die Vorsitzende des Vereins der Interkulturellen Gärten, noch einige Hochbeete für Interessenten frei. Zwei der Pflanztröge sind zudem als Gemeinschaftsbeete vorgesehen. Das soll die soziale Struktur auflockern.

    Ohnehin ist die grüne Oase ein Ort der Begegnung und kein Revier für Eigenbrötler. 120.000 Euro hat sich die Stadt das Projekt zur Verbesserung des Wohnklimas auf der dicht besiedelten Hardhöhe kosten lassen. 10.000 spendete der Lions Club, weshalb die Anlage nun den Namen Lions-Garten trägt.

    Auch ohne Zaun und fest vergebene Beete macht Urban Gardening in Fürth Boden gut. Sehr gut angenommen werden nach Helga Ballettas Worten die frei zugänglichen Hochbeete in der Friedensanlage an der Rednitz. Dass hier nichts verwahrlost, dafür sorgen einige Hobbygärtner. Vor dem Garten an der Uferpromenade werden jetzt zwei sogenannte Naschbeete zur Selbstbedienung aufgestellt.

    Weitere öffentliche Pflanzzonen gibt es im Hof der Volkshochschule in der Hirschenstraße, bei der Volksbücherei in der Fronmüllerstraße und an der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe. Außerdem werden noch Hochbeete an der Humanistischen Schule angelegt. Wer solche Beete betreuen will, kann sich jederzeit beim Interkulturellen Gartenverein wenden.

    https://www.nordbayern.de/region/fuerth/es-geht-los-hardhohe-hat-jetzt-einen-interkulturellen-garten-1.8829538


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  • Ergebnisse einer Umfrage zu GGs in Dresden

    (RSS)

    Wir haben euch in einer Online-Umfrage gefragt, wie es euch in den Gärten geht, was sie euch bringen, welche Probleme es gibt und was ihr vermissen würdet, wenn es sie nicht mehr gäbe.

    Die Antworten zeigen spannende Neuigkeiten über die Projekte, aber auch vieles, was wir ahnten. Deshalb hier mal die interessantesten Ergebnisse:

    Wie sind Aktive ursprünglich auf „ihren“ Gemeinschaftsgarten aufmerksam geworden?

    • Die meisten Leute haben von den Gärten, in denen sie aktiv sind, durch persönliche Empfehlungen erfahren (ein Drittel), oder eben im Vorbeigehen (ein Viertel).
    • Flyer haben ungefähr ein Zehntel der Leute in den Garten gebracht und sind am ehesten im hechtgruen und im Bönischgarten wirksam gewesen.

    Wie oft sind Leute im Gemeinschaftsgarten?

    • Etwa die Hälfte der Aktiven ist ungefähr ein bis zwei mal pro Woche (oder ein bisschen seltener) im Garten.
    • Ungefähr ein Viertel ist zweimal in der Woche oder öfter im Garten. (Ausnahme hierbei ist der Böhnischgarten, der nicht so häufige Besuche erfährt.)
    • Mehr als ein Viertel kommen nur etwa einmal im Monat. Am meisten dieser spontanen Besuche haben das Wurzelwerk und der Gemeinschaftsgarten Johannstadt, am wenigsten der Kleine Garten.

    Was ist Menschen im Gemeinschaftsgarten eigentlich am wichtigsten?

    Wir haben acht Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen von wichtig zu weniger wichtig geordnet haben:

    • Gemeinschaftsgefühl erleben
    • Gärtnern
    • Gemeinschaftlichen Handeln
    • konkret nachhaltiger handeln
    • Chillen
    • Bauen
    • Ideen für Nachhaltigkeit lernen
    • anderen etwas beibringen

    • In den meisten Gärten ist das Erleben von Gemeinschaftsgefühl am allerwichtigsten. Vor allem im Bönischgarten und um Kleinen Garten wurde das besonders hoch bewertet. Im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk steht es an zweiter bzw. dritter Stelle.
    • Natürlich steht in allen Gärten das Gärtnern auch hoch im Kurs, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk sogar an erster Stelle. Im Gemeinschaftsgarten Johannstadt kommt es aber zum Beispiel auch erst an fünfter Stelle.
    • Das gemeinschaftliche Handeln wird vor allem im Wurzelwerk, Bönischgarten und Gemeinschaftsgarten Gorbitz besonderns hoch bewertet.
    • Das ganz konkrete nachhaltigere Handeln wird vor allem im Kleinen Garten und im hechtgruen hochgeschätzt.
    • Das Chillen ist besonders den Nutzer*innen im Wurzelwerk und hechtgruen sehr wichtig (hier wird es an dritter bzw. vierter Stelle genannt).
    • Das Bauen ist vor allem im Gemeinschaftsgarten Johannstadt prägend.
    • Ideen für Nachhaltigkeit zu lernen ist vor allem im Wurzelwerk wichtig und
    • anderen etwas beizubringen ist vor allem im Wurzelwerk und im Gemeinschaftsgarten Johannstadt beliebt.

    Was hat der Gemeinschaftsgarten seinen Nutzer*innen tatsächlich schon gebracht?

    Hierzu haben wir sieben Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen geordnet haben (von sehr viel zu eher wenig):

    • neues interessantes Wissen (am meisten im Wurzelwerk, am wenigsten bisher im Kleinen Garten)
    • neue Freunde (am meisten im hechtgruen und Bönischgarten, bisher am wenigsten im Wurzelwerk)
    • wohltuende und hilfreiche Bekanntschaften haben die Befragten in den UFER-Gärten im Durchschnitt 12 dazu gewonnen (am meisten im Bönischgarten, am wenigsten bisher im Wurzelwerk, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz ist der geringste(!) angegebene Wert 7 ).
    • viele neue Fragen (vor allem im Wurzelwerk, bisher am wenigsten im Kleinen Garten)
    • Möglichkeiten, eigene Talente und Wissen einzubringen (am meisten im Gemeinschaftsgarten Gorbitz, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)
    • praktische Anregungen für nachhaltigeres Leben (Spitzenreiter Gemeinschaftsgarten Johannstadt, bisher am wenigsten im Bönischgarten)
    • mehr Sozialkompetenz (am meisten in den Gemeinschaftsgärten Gorbitz und Johannstadt, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)

    Gefragt nach wichtigen Problemen im Garten, geben die Befragten vor allem folgendes an:

    • wenig Verbindlichkeit, Verantwortungsübernahme und Beteiligung und Gemeinschaftsarbeiten
    • sehr unterschiedliche Vorstellungen übers Gärtnern
    • Vandalismus und Vermüllung durch Fremde (v.a. im Bönischgarten)
    • unterschiedliche Kommunikationsstile
    • fehlende Absprache und wenig Teilnahme an Plena
    • seltener, aber auch eine Rolle spielen z.B. persönliche Konflikte, zu viel Privatgärtnerei, weggeerntete Früchte oder nicht (gut) funktionierende Anlagen, wie z.B. der Teich oder der Kompost

    Befragte, die einen Gemeinschaftsgarten verlassen haben

    • geben als Gründe dafür vor allem Zeitmangel wegen anderer Verpflichtungen und Engagements an.
    • Aber auch Wegzüge oder ungünstige Offene Gartenzeiten sind wiederholt Gründe.
    • Hin und wieder spielen auch angespannte Stimmung und Schwierigkeiten im Miteinander eine Rolle.

    Beeindruckende Nachhaltigkeits-Erlebnisse

    Am zweithäufigsten werden hier die Kompost-Toiletten in den Gärten und das mobile UFER-Kompostklo genannt, weil damit nicht nur Ausscheidungen zu Erde werden, sondern auch ganz viel Trinkwasser und Energie gespart wird.

    Das Beeindruckendste ist aber scheinbar das Bauen und Werkeln mit wiederverwendeten Materialien und „dass man sehr viel Projekte realisieren kann, ohne Dinge einzukaufen, also vor allem mit Resten und Abfällen arbeitet“, sowieder „Fokus auf das, was an Ressourcen schon da ist“.

    Wiederkehrend genannt werden aber auch:

    • der Spaß, mit Schwarmintelligenz Orte zu gestalten und sich langfristig entwickeln zu sehen
    • weitgehender Verzicht auf Strom und fossile Brennstoffe, dafür angepasste Technologien: Rocket Stove, Solartrockner, Pizzaofen, Lastenräder, Pedalgenerator …
    • die Freude über selbstgezogenes Gemüse, Früchte und Kräuter
    • gärtnerische Techniken: Mulchen, Kompostieren, …
    • energiesparende Lebensmittelverarbeitung: Fermentation, Haltbarmachen,
    • Biodiversität: Bienenzucht, Wildinsekten, Blühwiesen, Weidenzäune, …
    • Zusammenbringen verschiedenster sozialer Milieus, Inklusion
    • Kooperation mit Akteuren aus der Nachbarschaft und der Stadtgesellschaft
    • und viele andere

    Wünsche für die Zukunft

    haben die Befragten viele. Vor allem wurden gewünscht:

    • dass die Gärten bestehen bleiben können und nicht verdrängt werden
    • noch mehr Interesse der Nachbarschaften
    • größere Wertschätzung und Unterstützung durch die öffentlichen Institutionen
    • noch mehr Nachhaltigkeits-Lernen und entsprechende konkrete Veränderung der Alltagspraxis
    • mehr Verantwortungsträger*innen, mehr Einsatz für Pflegeaufgaben
    • mehr Kooperationen zwischen den Gärten und mit anderen Einrichtungen im Stadtteil
    • mehr junge Menschen im Garten
    • bessere Vorsorge für Trockenzeiten
    • (Bildungsangebote für) bessere zwischenmenschliche Kommunikation
    • mehr Spielmöglichkeiten für Kinder
    • Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten
    • Konstruktivität und Leichtigkeit in der Problemlösung
    • mehr Gemeinschaftsaktionen und offene Angebote für den Stadtteil
    • manche sind aber auch einfach „wunschlos glücklich“.

    Und zum Abschluss noch die tollen Antworten der Umfrageteilnehmer*innen auf die Frage „Was würdest du vermissen, wenn es den Gemeinschaftsgarten nicht mehr gäbe?“:

    • einen schönen Ort
    • lustige Leute
    • die Obstbäume und Bienen
    • die Nähe zur Laborschule (Gorbitz)
    • reich gefüllte Brunch-Tische
    • Gärtner*innen auf der Straße treffen und quatschen
    • mein abendliches Rumgärtnern
    • eine Oase inmitten des Stadtteils
    • Gärtnern mit netten Menschen
    • das Erleben dieses Fleckchen Erdes im Jahreslauf mit all seinen Tieren und Pflanzen
    • den Garten und die Menschen, die dort zusammen kommen
    • den Ort, als Lernraum.
    • die Menschen
    • die sozialen Kontakte, das Betätigungsobjekt, Erfahrungen sammeln, gärtnern, Gemeinschaft
    • die vielseitigen Menschen
    • das zufällige Treffen
    • den grünen sich weiterentwickelnden Freiraum,
    • die Aktiven rumwerkeln zu sehen,
    • Aktivität mit der Erde
    • den Ort für spontane Begegnung mit den tollen Menschen
    • einen grünen Treffpunkt im Stadtteil
    • einen Treffpunkt für tolle Menschen z.T. Freunde aus der Nachbarschaft, den wir selber zu einer Oase gemacht haben
    • ein Fleckchen Heimat
    • Freiheit
    • einfach alles an ihm
    • einen Ort der Gemeinschaft und des Naturerlebnisses in meinem Wohnviertel
    • das Grüne im Stadtviertel 😉
    • die Menschen
    • die gemeinsamen Veranstaltungen
    • sozialen Austausch ganz unterschiedlicher Menschen
    • Vielfalt im Viertel
    • Lebensraum für Menschen und Tiere
    • einen Freizeitort
    • ein politisches Zeichen, dass Städte mehr sind als Gebäude
    • einen offenen Raum für alle Interessierten
    • einen niedrigschwelligen offenen Ort für den Stadtteil
    • eine grüne Oase, die gemeinsam gestaltet werden kann, abseits von Parks und Wiesen
    • einen Ort, der viele Jahre und persönliche Erlebnisse spiegelt und integrierende Kraft hat
    • die Pflanzen und die schönen Sommerabende im Garten
    • einen Lernort für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit
    • das Fleckchen Natur
    • die Farben
    • den offenen Treff
    • einen Ort, an dem ich mal mitgewirkt habe und an den ich gerne hin und wieder zurückkomme und einfach mal gucke, ob jemand da ist und wie es so aussieht
    • die Johannis- und Stachbeeren 😉
    • die bunte Gemeinschaft und die netten Kontakte
    • das Arbeiten und Entspannen an der frischen Luft
    • den lustigen Plenums-Brunch
    • einen wunderbaren Ort
    • gemeinsames Grün in der Stadt
    • Gemeinschaft
    • das Gärtnern im Grünen
    • eine Wohlfühloase in der Stadt
    • einen Ort zum Ausprobieren
    • einen Raum für gemeinsamses (Er)Leben
    • den schönsten Ort in Strehlen
    • meinen Ruhepol
    • die Kräuter
    • den Brunnen
    • den Ort der Gemeinschaft (wir alle würden uns ohne den Garten kaum sehen)
    • Lagerfeuer
    • Gemüse aus eigener Ernte
    • den Hängemattenplatz
    • den Kompost für unseren Biomüll
    • die Sommerfeste
    • die Suppe überm Feuer
    • die schnelle Erholung in der Natur unter der Woche
    • nette Gespräche
    • das Natur Erleben
    • gemeinsam Projekte gestalten können
    • der Natur beim Wachsen zuzusehen
    • die offene Gartenzeit als garantierte Zeit, in der ich draußen bin und was körperlich mache (und ein paar nette Menschen um mich habe)
    • Gemeinschaft
    • einen Ort der Ruhe
    • einen Rückzugsort
    • Naherholung
    • die Gemeinschaft
    • gemeinsam etwas schaffen
    • Spaß
    • draußen sein
    • die Tage draußen im Garten mit den Freunden und vielen Kindern zu verbringen
    • der Kontakt zu neuen, noch fremden Anwohner*innen
    • den Kontakt zu den Gartenbekanntschaften
    • einen Ort, an dem meine Kinder frei spielen dürfen und an dem ich meine Freunde treffe
    • die Möglichkeit, zu gärtnern, nicht nur auf dem Balkon und selbst gezogene Pflänzchen einzupflanzen oder zu überwintern
    • den Kontakt zur Nachbarschaft
    • coole Leute um die Ecke
    • einen Ort, an dem ich spannende Menschen in schönster Atmosphäre treffen kann
    • die Organisatoren und Menschen
    • Lagerfeuer
    • das Tomatenzelt
    • den Mail-Verteiler
    • die Hoffnung auf ein weiteres Gemeinschaftsgartenjahr 😉
    • die Idee
    • die Infos über die Workshops!
    • das gemeinsame Bewirtschaften eines Gartens mitten in der Stadt zusammen mit vielen verschiedenen Menschen
    • einen Ort zum Seele baumeln lassen und Freunde treffen in meiner unmittelbaren Nachbarschaft
    • den Ort
    • mein Beet
    • das schöne Gefühl, dass man dort etwas zu essen wachsen lassen kann

    »Der Garten hat sich für mich und viele andere Gärtner schon jetzt zu einem kleinen grünen Rückzugsort entwickelt, an dem man nach der Arbeit Ruhe findet und der Hektik der Stadt entgehen kann. In der grünen Oase wachsen die vielfältigsten Gemüse und man kann sich mit Freunden zum Grillen oder einem kleinen Feierabendbier treffen. Der Kontakt zu den anderen Gärtnern eröffnet komplett neue Blickwinkel, erweitert den Horizont und bringt spannende Menschen mit einem gemeinsamen Interesse in Kontakt. Mir macht die Gestaltung der Flächen mit viel eigener Kreativität, Freiraum und den praktischen handwerklichen Arbeiten großen Spaß. Es ist schön, die Entwicklung der Tiere und Pflanzen, sowie des gesamten Gartens zu beobachten. Die Mitgärtner haben ihre eigenen Spezialgebiete, von denen man lernen und damit profitieren kann. Ich habe das Gefühl, mir würde eine ganze Menge fehlen, wenn es den Garten nicht mehr gäbe.« (aus dem Wurzelwerk)


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  • Wildbienenhotel im Grünen Eck Nauen

    (alerts)

    Ein Wildbienenhotel für den Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in Nauen

    Ein Wildbienenhotel für den Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in Nauen Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Schwebfliegen, Grashüpfer und andere Insekten gehören in unsere Landschaft. Unsere natürlichen Ökosysteme funktionieren nur im Zusammenspiel von heimischen Tieren und Pflanzen. In der Natur übernehmen Wildbienen sehr wichtige Funktionen. Sie sind unverzichtbare Bestäuber der meisten Pflanzen. Ohne Bienen wäre die Ernte nur halb so viel, unser Obst und Gemüse nur halb so groß und unsere Supermärkte nur halb so voll.

    Im Umfeld des Menschen verlieren Wildbienen zunehmend ihren Lebensraum und verschwinden immer weiter. In Deutschland sind 584 Wildbienenarten nachgewiesen. 39 Arten sind bereits ausgestorben. Die Hälfte aller Bienenarten ist vom Aussterben bedroht. Um diesem Prozess entgegenzuwirken kann jeder helfen.

    Am vergangenen Samstag fanden sich, trotz der Kälte, 18 große und kleine Helfer_innen im Nachbarschaftsgarten in Nauen zusammen, um gemeinsam etwas für die kleinen Summer zu tun. Initiiert von Mikado e.V. und unter Leitung von Sarah Götze fand ein Aktionstag zum Thema Wildbienen statt. Unterstützt durch den Hausmeisterservice Fausto Leone, der im letzten Jahr bereits die Holzarbeiten für die Bank im „Grünen Eck“ gemacht hat, wurde eine Wildbienenhotelwand aufgebaut. Die ehrenamtlichen Helfer waren derweil mit dem sauberen Schneiden der Schilfhalme beschäftigt. Im Anschluss wurden die Stängel mithilfe einer Lehmmasse in den Bienenhotels fixiert und Baumrinde auf die Dächer aufgeschraubt.

    Mit der Aktion nimmt der Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ von Deutschland summt! teil.

    „Die über den Wettbewerb gesponserte Wildblumenwiesenmichung müssen wir in der nächsten Woche säen. Jetzt sind unsere Helfer_innen erst einmal durchgefroren.“ kommentierte Sarah Götze nach sechs Stunden bei 6 Grad. „Es würde mich freuen, wenn durch das Bienenhotel im Nachbarschaftsgarten noch mehr Menschen auf die Problematik der Wildbienen aufmerksam werden. Ich hoffe es animiert Anwohner_innen und Passanten, im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten, auch etwas für unsere Bestäuber zu tun. Egal ob durch das Pflanzen einheimischer Pflanzen oder dem Bau kleiner Nisthilfen auf dem Balkon, es gibt viele Möglichkeiten die Rahmenbedingungen der kleinen Summer zu verbessern.

    https://falkenseeaktuell.de/2019/04/21/ein-wildbienenhotel-fuer-den-nachbarschaftsgarten-gruenes-eck-in-nauen/ (mehr …)

  • Interview mit Marco zur Zukunft der P-Gärten

    (alerts)

    „Die Beete kann man verschieben – die Menschen nicht“

    Es grünt und blüht – auch in den Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg. Marco Clausen hat den mobile Garten mit aufgebaut und sich erfolgreich gegen den Verkauf gewehrt. Jetzt kämpft er für den langfristigen Erhalt und stellt Forderungen an den Berliner Senat.

    rbb24: Herr Clausen, ein Teil der Gründer des Prinzesinnengartens zieht in diesem Jahr auf einen neuen Standort in Neukölln. Was bedeutet der Umzug für den Garten am Moritzplatz?

    Marco Clausen: In dieser Saison wird sich äußerlich am Garten noch nicht allzu viel ändern. Spätestens ab Endes des Jahres fallen aber durch den Umzug wesentliche Teile der Infrastruktur des Gartens weg. Ein Großteil der Pflanzen, die Bänke und Verkaufsstände für das gastronomische Angebot werden nicht mehr da sein. Um den Garten in seiner jetzigen Form zu erhalten, müssten wir das ersetzen. Das ist durchaus möglich, aber natürlich auch mit finanziellen Fragen verbunden. Da kommen schnell ein paar Hunderttausend Euro zusammen. Das kann man nur wiederaufbauen, wenn es eine Zusicherung für die Fläche oder einen Teil der Fläche gibt.

    Können Sie dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen?

    Für uns ist das zwar einerseits eine schwierige Situation, aber auf der anderen Seite ist das auch ein guter Moment für eine Neuausrichtung. Weil klar ist: 2020 läuft der Mietvertrag aus, die Zwischennutzung ist damit beendet. Jetzt stellt sich die Frage, ob man das, was hier angefangen wurde, politisch dauerhaft will. Momentan gibt es in Berlin eine Diskussion, wie die Stadt ihr grünes Erbe sichern will, und für uns ist das jetzt genau der Modellfall, wo sich zeigt, wie ernst das gemeint ist. Was tut der Senat zur langfristigen Verwurzelung urbaner Gärten in der Stadt?

    Trotz der Schwierigkeiten hat der Verein Common Grounds entschieden, für den Erhalt des Gartens in Kreuzberg zu kämpfen. Warum?

    Wenn wir über Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit reden, geht es eben auch darum, dass Orte nicht einfach austauschbar sind. Sie leben von der besonderen Beziehung, die man dazu hat. Es geht darum, dass man verantwortlich ist für das Stück Boden, das einem anvertraut ist. Verantwortlich heißt nicht, den größtmöglichen persönlichen Nutzen daraus zu ziehen, sondern es auch an folgende Generationen zu übergeben. Das sind wir auch der Nachbarschaft schuldig, die sich in all den Jahren mit uns für den Garten eingesetzt hat. Die Beete kann man verschieben, aber die Menschen nicht.

    Was ist das Besondere an diesem Standort?

    Ich glaube, der Prinzessinnengarten ist nicht durch Zufall am Moritzplatz entstanden. Die Fläche war nur frei, weil schon in den späten Siebzigern die Menschen in Kreuzberg die Autobahn, die da geplant war, verhindert haben und wir im Grunde auch ein Ergebnis dieser Kämpfe der Vergangenheit sind. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass das, was wir heute tun, auch in Zukunft Früchte trägt. Wir müssen den politischen Humus aufbauen, damit das hier nicht nur eine Wüste aus Glas und Beton wird.

    Ihr Verein sagt ganz deutlich: Wir wollen keine weitere Zwischennutzung mehr. Stattdessen fordern Sie einen langfristigen Pachtvertrag über 99 Jahre.

    Wir brauchen verbindliche Formen der Absicherung, die deutlich machen, dass dieses Gärtnern nicht einfach ein Privatvergnügen ist, sondern dass es wirklich ein wichtiger Bestandteil einer sozial-ökologischen Entwicklung in den Kiezen ist. Deshalb haben wir dem Bezirk vorgeschlagen, einen Teil der Fläche jetzt dauerhaft als Garten zu widmen und zu sichern, und für den Rest der Fläche könnte es ein Dialogverfahren mit der Nachbarschaft geben, in dem man fragt: „Was brauchen wir denn hier an diesem Ort in der Zukunft?“ Für uns sollte das ein Ort werden, an dem man zeigt, wie eine Nachbarschaft aussehen kann, die sich gemeinsam verantwortlich um die Zukunft kümmert. Für diese Diskussion würden wir als Verein gerne die Rahmenbedingungen schaffen.

    Was heißt das konkret?

    Zum Beispiel arbeiten wir gerade an einem nachbarschaftlichen Kompostprojekt, wo wir zusammen mit Gastronomen und anderen Einrichtungen den Kompost sammeln, um damit den Boden wieder aufzubauen. In diese Richtung würden wir den Garten am Moritzplatz gerne weiterentwickeln. Mit der Sicherheit von 99 Jahren kann man eben auch ganz anders gärtnern. Man muss nicht mehr alles in Kisten und Säcken machen, sondern kann über neue Formen nachdenken und vieles weiterentwickeln, was bisher unmöglich war.

    Prinzessinnengaerten am Moritzplatz in Berlin. (Quelle: Prinzessinnengärten)

    Sie haben einen eigenen „Dauergartenvertrag“ entwickelt. Was ist das und was wollen Sie damit erreichen?

    Mit diesem Vertrag wollen wir allen gemeinschaftlichen Gartenprojekten in Berlin helfen. Die Stadt muss sich Gedanken machen, wie man diese Gärten in der Planung berücksichtigt, denn offiziell existieren sie bisher nicht. Es geht uns um ganz konkrete Regelungen, damit diese Orte verbindlich und langfristig von der Bebauungsspekulation und Privatisierung freigehalten werden. Wir brauchen Eigentumsformen, die die Gemeinwohlorientierung der urbanen Gärten sichern.

    Um das zu erreichen, haben wir nach dem Vorbild des Dauerwaldvertrags von 1915 [Anm. d. Red.: Damals kaufte Berlin vom preußischen Staat große Waldflächen wie den Grunewald, um sie dauerhaft als Naherholungsflächen für seine Bürgerinnen und Bürger zu sichern.]  einen „Dauergartenvertrag“ entworfen, der die Zukunft der urbanen Gärten in Berlin regelt. Der Dauerwaldvertrag von vor mehr als 100 Jahren beweist: Man kann sich nicht rausreden und sagen, das gab es noch nie. Ganz im Gegenteil: Es können politische Lösungen gefunden werden, wenn es den Willen gibt.

    Was muss jetzt auf politischer Ebene passieren?

    In der Charta für das Berliner Stadtgrün*, die der Senat gerade entwickelt, muss die existentielle Bedeutung des Grüns im Hinblick auf die ökologischen Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben, klar gemacht werden. Die mehr als 100 Gemeinschaftsgärten, die es in Berlin gibt, sind genau die Orte, wo die Fragen der Zukunft diskutiert werden und praktische Lösungen angeboten werden: Was bedeutet der Klimawandel für die Städte? Wie müssen wir unsere Ernährungssysteme ändern? Wie können wir die Artenvielfalt in der Stadt sichern? Das reicht vom Verzicht auf Pestizide und Hybridsaatgut bis zu Bildungsangeboten für Kitas und Schulen.

    Wir können es uns nicht erlauben, noch weitere fünf, sechs Jahre darüber zu reden, ob man einen Zaun aufstellen darf oder ob das Gärtnern der Stadt in irgendeiner Form nützt. Da erwarte ich, dass man die Zeichen der Zeit erkennt und sagt: Wir müssen jetzt wirklich etwas tun und auch gerade mit den Menschen zusammenarbeiten, die sich schon seit Jahren in diesen Fragen engagieren.

    Wie soll es 2020 am Moritzplatz weitergehen?

    Meine Idealvorstellung ist, dass der Ort eine Widmung als ein Gemeingut hat, das einer sozial und ökologisch gerechten Stadtentwicklung dient. Dass die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen dazu beitragen, dass am Moritzplatz nicht nur wieder ein Garten entsteht, sondern kontinuierliche Angebote für alle Nachbarn, für Kitas, für Schulen. Dass das ein Ort wird, der uns allen gehört und der diese Frage stellt: „Wie wollen wir in Zukunft in Städten leben, ohne die Natur und damit unsere Lebensgrundlage weiter zu zerstören?“ Das wäre mein Traum.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/04/prinzessinnengaerten-marco-clausen-berlin-kreuzberg-moritzplatz.html


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  • GGs in Essen: Kooperation mit Stadtbiene e.V.

    (NL)

    Im Gemeinschaftsgarten Grüne Matte findet in diesem Jahr wieder ein Imkerkurs des Stadtbienen e.V. statt. 
    Wir haben diesmal die Möglichkeit, einen Soliplatz für diesen Kurs an jemandem aus unseren Reihen bzw. aus dem Transition Town Kreis zu vergeben.

    Wichtig ist dem Veranstalter, dass der/ die Interessent*in wirklich den ganzen Kurs mitmachen will (insgesamt 8 Termine von April ’19 bis April ’20).


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  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • Stadt Köln legt Gartenlabore an

    (Tel)

    Gartenlabore Olpener Straße und Am Schlagbaumsweg

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    Schaffung neuer Formen des urbanen Gärtnerns

    Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 1. August 2018 das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 550.000 Euro genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 Prozent.

    Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Das beauftragte Planungsbüro A 24 Landschaft aus Berlin erarbeitet dazu gerade Konzepte, die in einem Bürgerbeteiligungsverfahren vorgestellt und diskutiert werden sollen. Dabei sollen zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien entwickelt und umgesetzt werden, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden. Es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, sodass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben.

    Als erste Maßnahme werden auf der Fläche an der Olpener Straße dieses Jahr vorgepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.
    https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf67/gartenlabore_infoblatt_final.pdf

    Gartenlabor in Köln-Höhenberg: Stadt vergibt kostenlos Gemüsegärten

    Im Rahmen des Projekts „Gartenlabore“ können Bürgerinnen und Bürger bald in Köln-Höhenberg nach Herzenslust Gemüse anbauen und ernten. Auf einer Ackerfläche nahe der Haltestelle Frankfurter Straße stellt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, das das Projekt betreut, ab Mai dieses Jahres 40 vorbepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Dort sollen demnächst Kräuter, Salat, verschiedene Gemüsesorten wie Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und vieles mehr wachsen. Die Parzellen sind zwischen 50 und 100 Quadratmeter groß. Das Angebot richtet sich an alle Gartenfreunde der umliegenden Stadtteile. Auch Schul-, Jugend- und Kindergartengruppen sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei einer Informationsveranstaltung am Samstag, 30. März 2019, 11 bis 13 Uhr, in der Kirche St. Elisabeth, Höhenberger Straße 15, 51103 Köln-Höhenberg, stellt sich das Projektteam vor, erläutert Details und steht für Fragen zur Verfügung. Auch wird erklärt, nach welchen Kriterien die Vergabe der Parzellen erfolgt. Anschließend können Interessierte die Gärten erkunden. Das Projekt ist Teil des von der EU geförderten Integrierten Handlungskonzepts „Grüne Infrastruktur Köln – Vielfalt vernetzen“, das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur beschlossen hat. Es hat die Aufgabe, Grün- und Erholungsflächen besonders in strukturschwachen Gebieten zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

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  • Alsengarten Bochum vergrößert sich

    (Projektbesuch)

    Der Alsengarten in Bochum hat neben seiner Stammfläche noch einen Teil einer nebenan gelegenen Bolzplatzfläche (wegen Lärm durch Fußballspielen hatten sich Anwohner*innen immer wieder beschwert) und einen weiteren Teil der Fläche dazu bekommen/genommen. Auf dem hintersten Teil sind nun Hochbeete, auf dem Bolzplatz ist eine Boulebahn angelegt worden, die rege genutzt wird und zu viel nachbarschaftlichem Austausch führt. Der Garten hat zudem Geld von der Stadt bekommen und baut derzeit „richtige“ Häuschen (für Werkzeug z.B.), ein schöner Lehmofen, ein aus Lehm gebauter großer Rocketstove mitsamt Überdachung sind im letzten Jahr entstanden. (mehr …)

  • Kleingartenentwicklungsplan Berlin liegt vor

    (Tel)

    Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030

    Nunmehr liegt ein erster Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030 vor. Der Entwurf sieht weiterhin den dauerhaften Erhalt von ca. 83 % der Kleingartenfläche und rd. 60.000 Parzellen in Berlin vor. Weitere ca. 9 % (rd. 6.800 Parzellen) des Gesamtbestandes sollen nicht vor 2030 in Anspruch genommen werden. Für diese Kleingartenanlagen (KGA) soll im weiteren Verfahren geprüft werden, inwieweit sie durch alternative Bauflächenpotenziale ersetzt werden können oder ob durch entsprechende Bebauungskonzepte auf diesen Flächen ein Teil der kleingärtnerischen Nutzung erhalten werden kann.

    https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/kleingaerten/downloads/kep/KEP_entwurf_190228.pdf (mehr …)

  • Gartenprojekt in der Dübener Heide geht weiter

    (Mail)

    wir möchten Sie/Euch auf die neu entstandene Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm – Bad Düben“  des Vereins Dübener Heide e.V. hinweisen. Die Ortsgruppe ist aus dem im Februar 2019 beendeten und vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geförderten Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ hervorgegangen und sucht noch weitere Mitglieder.

    Der Gemeinschaftsgarten liegt gegenüber vom Bahnhof Bad Düben, auf der Fläche der ehemaligen Bahnlandwirtschaft, am Wirtschaftsweg. Der Garten ist auch gut an seinem Gewächshaus zu erkennen (siehe Bild unten).

    Auch kooperiert die Ortsgruppe weiterhin mit der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide (www.bgdh.de) und dem Pächter der Gartenfläche Michael Kühn.

    Wir würden uns über Ihr Interesse oder gar Ihre Unterstützung freuen. Auch dazu bietet die Ortsgruppe ab dem 11. April jeden Donnerstag ab 15:00 einen öffentlichen Gartentag im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm an.


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  • neuer GG eröffnet in Augsburg

    (Mail)

    am Freitag, 17.5., 16.30 Uhr wird der neue Gemeinschaftsgarten Wertachwiese in Augsburg-Pfersee offiziell eingeweiht. Umweltreferent Reiner Erben, die Leitung des Amtes für Grünordnung, Frau Vedder und der Umweltausschuss des Stadtrates werden einige Grußworte sprechen, ebenso ich als Sprecherin des AK Urbane Gärten. Eine offiziellen Schlüsselübergabe, ein kleiner Umtrunk und eine Führung sind vorgesehen, die Presse ist ebenfalls eingeladen.


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  • Erfahrungen des Campusgarten Potsdam

    (mail)

    Wie wird die gemeinsame Gartenarbeit organisiert?
    Unser Kernteam besteht aktuell aus fünf bis sechs Studis. Darüber hinaus haben wir inzwischen jedoch über 30 Beetpaten, die sich aus AnwohnerInnen und MitarbeiterInnen zusammen setzen. Dabei ist auf die AnwohnerInnen – v.a. junge Familien und Senioren – oft mehr Verlass als auf die Studis, die nicht selten nach einer anfänglichen Euphorie dann doch oft gerade ganz viel um die Ohren haben. Bisher leisten wir als Kernteam die gesamte Arbeit ehrenamtlich. Es gibt also niemanden, der dafür in irgend einer Weise bezahlt wird. Wir wissen jedoch von anderen Hochschulgärten, dass es dort durchaus Leute gibt, die auf bestimmte Art und Weise bezahlt werden.

    Wer gießt und wer darf etwas ernten?
    Wir haben gute Erfahrungen mit einem gemeinsamen Gießplan gemacht. Gegossen wird jeden zweiten Tag. In einer online-Tabelle tragen die Leute sich ein, wann sie gießen können. So bilden sich da jeweils Teams von etwa drei Leuten, die sich dann wieder unter einander abstimmen, wer wann dran ist. Geerntet wird grundsätzlich von den Beetpaten in ihren Beeten. Leider kommt es schon dazu, dass Leute sich bedienen. Das ist aber zum Glück nur ein Randphänomen. Wir denken gerade über ein eigenes Naschbeet nach, wo wir also ranschreiben, dass dort genascht werden darf.

    Welche Kosten kommen auf uns zu?
    Gemeinschaftsgärten sind erfreulich förderungswürdig. Wir reichen regelmäßig Förderanträge ein, die oft auch bewilligt werden. Der AStA untertützt uns von Anbeginn an regelmäßig. Die Anstiftung in München ist ein sehr wichtiger Partner, nicht nur was Förderung angeht, sondern auch in Sachen Vernetzung und Kompetenz. Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, dass die eigentliche Gartenarbeit fast der geringere Zeitaufwand ist und dass die Orga- und Konzeptarbeit im Hintergrund eher mehr Arbeit macht. Die Hauptkosten sind also weniger die finanziellen Kosten, sondern der Zeitaufwand. Kurz, für einen Start mit vielleicht 5 Hochbeeten (ca. 300,- bis 500,- Euro), einem Wassertank (wenn nötig), einem Pavillondach (ca. 500,- Euro), einer Grundausstattung an Geräten (Schlauchwagen, Schubkarre, Schaufeln etc. ca. 500,- Euro) solltet Ihr möglichst etwa 1.000,- bis 1.500,- Euro zur Verfügung haben.

    Angefangen haben wir mit selbst gebauten Hochbeet-Kästen. Da kommt man je nach Stärke und Qualität des Holzes jedoch schnell mal auf 150,- Euro pro Hochbeet. Und es ist auch ein gewisser Aufwand, die Dinger zu bauen. Unser Standard-Hochbeet besteht aus drei Palettenaufsatzrahmen (120 x 80 cm), die es im Baumarkt für 15,- Euro pro Stück gibt. Zuzüglich Teichfolie, Hasendraht und Erde kommt man auf ca. 50,- Euro pro Hochbeet. Als Basis dient eine Euro-Palette, die man oft irgendwo organisieren kann. Diese Beete sind recht schnell aufgebaut und kosten halt weniger als individuelle Konstruktionen.

    Wie viele Leute sind an dem Projekt beteiligt?
    Wir haben es nach drei Jahren auf mehr als 30 Beetpatenschaften gebracht. Dabei verteilt sich die Gießarbeit mit jedem zusätzlichen Beetpaten auf weitere Schultern.
    Die viele Orga-Arbeit wird bei uns von einem kleinen verwegenen Team geleistet. Für diese Orga-Arbeit Leute zu finden, ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben. Wir ernten sehr viel Begeisterung, wenn es dann aber darum geht, sich konkret einzubringen, haben viele Studis dann leider gerade ganz viel zu tun.

    Wie groß ist die bewirtschaftete Fläche?
    Wir haben mit ca. 200 qm angefangen, sind inzwischen bei ca. 400 qm und möchten uns auf Grund der kontinuierlichen Nachfrage nach weiteren Beetpatenschaften gern auf ca. 500 qm erweitern. Das muss jedoch erst noch von der Hochschulleitung genehmigt werden. Ich würde sagen, dass man schon mindestens 100 qm haben sollte, damit es eine kritische Größe hat, um genügend Beetpaten im Boot zu haben.

    So weit erst einmal in aller Kürze (…). Ich hoffe, das hilft Dir schon mal etwas weiter.

    Übrigens wurden wir anfangs durchaus belächelt, als naiv und unprofessionell bezeichnet etc.. Das muss man einfach aushalten und da hilft eine gewisse Sturheit . Unsere Kritiker sind inzwischen ziemlich verstummt, da unser Campusgarten bei gutem Wetter oft regelrecht voll besetzt ist. Das ist noch ein wichtiger Hinweis, dass Ihr genügend Sitzgelegenheiten einplanen solltet und möglichst auch irgend ein Pavillon etc. als Witterungsschutz einplanen solltet. (mehr …)