Kategorie: Urbane Gärten

  • Bewohnergarten Berg am Laim bekommt Geld von PCL

    (NL)

    Neues aus Berg am Laim  
      Torffreie Erde im Bewohnergarten Gotteszeller Straße
      Im März konnten wir dank der Unterstützung durch die Postcode-
    Lotterie einen Teil des Gartens mit frischer torffreier Erde auffüllen.  
     Am 09. April wird die Gartensaison mit einem ersten Treffen der
    Gartengruppe eröffnet. Ganz oben auf dem Plan steht der Aufbau
    des Hochbeets, ebenfalls finanziert aus Mitteln der Postcode-
    Lotterie. (mehr …)

  • neuer Vereinsgemeinschaftsgarten in Mannheim

    (ANtrag/Tel)

    Diese Möglichkeit haben wir auf einem ehemaligen Gärtnereigelände von über 5.000 qm in unserem Stadtteil gefunden. Durch Zufall hat sich ein kreatives, anpackendes Team bestehend aus zwei Umweltpädagoginnen, einer Grundschullehrerin, einem Imker und Baumpfleger, leidenschaftlichen Gärtnern und mich, einer naturliebenden Betriebswirtin, die sich um die Verwaltung kümmert, gebildet.

    Unsere erste Säule, das gemeinsame Gärtnern, auf 25 eingefassten Beeten (9,00 m x 1,50 m) läuft gut. Fast alle Beete wurden in kurzer Zeit an ganz unterschiedliche Menschen vermietet. Diese Miet- bzw. Mitgliedsbeiträge sind die wesentliche Einnahmequelle, um Miete für das Grundstück bei der Stadt Mannheim, Wasser, Energie und Versicherungen zu zahlen. Für Saatgut, Geräte und Instandhaltung des Vereins sowie für den Aufbau der Umweltpädagogik in Kooperation mit den Bildungseinrichtungen im Stadtteil sind wir auf Fördergelder und Spenden angewiesen.

    Im Rahmen der Umweltpädagogik gibt es bereits eine Vereinbarung mit dem ev. Kindergarten Pusteblume, der nun einen Vormittag die Woche ins GrünWerk kommt. Die Gespräche mit der Realschule und dem Gymnasium laufen und werden höchstwahrscheinlich zum 1.5.2019 auch in konkrete Vereinbarungen zum „grünen Klassenzimmer“ abgeschlossen sein. Angepasst an den Lehrplan werden die Themen Bienen, Insekten allgemein, Bäume, und anderes sehr praxisorientiert auf unserem weitläufigen Gelände vermittelt.

    Es ist ein Gartenprojekt für Mitglieder, sprich man muss Mitglied werden, um gärtnern zu können (Workshops sind auch offen für andere). Die Mitgliedschaft kostet 50 Euro prp Person, für Familien 1000 und dann muss man noch 150 Euro pro Beet zahlen. Es sind individuelle Beete und sie haben aber auch ein paar gemeinschaftliche, wie Kartoffelbeet, Obstwiese, Kräuterspirale und Experimentierbeet. Sie haben jetzt 50 Mitglieder.

    Die Mitglieder haben alle einen Schlüssel, man kommt auch sonst nicht auf das Grundstück, ist auch nicht so gedacht, dass man den Garten als Flanier/Aufenthaltsraum nutzt, wenn man nicht im Verein ist.

    Gemeinschaftlich liefen die ganzen Arbeiten, um loslegen zu können (Müll wegräumen etc.). Sie haben keine Gartentage o.ä., die Begegnung und der Austausch untereinander ist eher zufällig.

    Es sind auch Kindergruppen/Schlulkassen mit dabei und das ist auch ein Schwerpunkt der Arbeit.

    Die alte Wasserleitungsanlage ist marode (jedes Beet hatte einen Anschluss) sie haben da jetzt schon neue (Plastik)Rohre verlegt und es wird mit Schlauch und Gießkanne gegossen.

    Sie wollen zusammen Möbel aus Paletten bauen etc.

    Vernetzt sind sie noch nicht, wissen auch nicht, ob sie das überhaupt wollen oder eher unter sich bleiben wollen (mehr …)

  • neue Förderrunde für nachhaltige Nachbarschaftsprojekte in Essen

    (mail)

    hier die Ankündigung der Ideenbörse für 2019, bei der wieder Bürgerprojekte, insbesondere Nachbarschaftsprojekte zu Ressourcenverbrauch, Mobilität, Flächennutzung und mehr gefördert werden. Viele gute Ideen und Freude an einer Umsetzung wünscht Euch 

    Susanne

     https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1300800.de.html

    Bewerbungsphase der Ideenbörse 2019 der Grüne Hauptstadt Agentur startet im April 

    Auch in diesem Jahr werden wieder grüne Bürgerprojekte gesucht. Der Start der Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern, Details werden in Kürze bekanntgegeben.

    02.04.2019

    Zum Abschluss der Ideenbörsen in 2017 und 2018 waren sich alle Beteiligten einig: Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist nicht nur eine Auszeichnung für zwölf Monate, sondern wirkt darüber hinaus. Wurden in den vergangenen Jahren fast 300 grüne Aktivitäten und Bürgerprojekte durch die Ideenbörse gefördert, so startet im April die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019.

    „Die globalen Herausforderungen für eine lebenswerte und liebenswerte Stadt werden nicht auf internationaler oder nationaler Ebene gelöst, sondern in den Städten selbst. Ein Schlüssel hierfür liegt in der gelebten Verantwortung der Menschen vor Ort“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ich freue mich darüber, dass wir in Essen im Rahmen der ‚Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ ein Instrument entwickelt haben, das interessante Ideen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt so unkompliziert vorantreibt“, lobt Oberbürgermeister Thomas Kufen die insgesamt 66 nachhaltigen und bereits umgesetzten Projekte im gesamten Stadtgebiet.

    Das mit einer Gesamtsumme von über 60.000 Euro geförderte Engagement ist dabei vielfältig, nachhaltig und innovativ. Von der Stärkung bestehender Strukturen, wie zum Beispiel den Essener Gemeinschaftsgärten, bis hin zur Erschließung gänzlich neuer Ideen.

    „Grüne Hauptstadt ist man nicht auf Zeit“, so Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin und Projektleiterin der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“. „Die Bürgerprojekte sind ein gutes Beispiel für das nachhaltige Engagement, das seit 2017 das Leben in den Stadtteilen positiv verändert. Die konkreten Ziele der Grünen Hauptstadt Europas können wir nur alle gemeinsam und mit der gesamten Stadtgesellschaft erreichen.“

    Bewerbungsphase für Ideenbörse 2019 startet vor Ostern

    Im April startet die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr über zahlreiche Projektvorschläge“, so Kai Lipsius, Leiter der „Grüne Hauptstadt Agentur“, die auch in diesem Jahr die Bürgerprojekte begleitet und fördert. „Nachbarschaftsprojekte, die miteinander Ressourcenverbrauch reduzieren, Mobilität optimieren, Flächen nutzen oder gemeinsame Ansätze im Quartier entwickeln, werden wir daher besonders in den Fokus nehmen. Die Stärkung nachbarschaftlicher Initiativen ist einer unserer zentralen Ansätze. Denn dort liegt ein erhebliches Potenzial für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt.“

    Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre „grünen Ideen“ einfach einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger keine Grenzen gesetzt: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Für die Umsetzung werden pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt – ein Eigenanteil ist nicht zu leisten. Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte. Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

    Der Startschuss zur neuen Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern. Details zu den Bewerbungsmodalitäten sowie das genaue Startdatum werden in Kürze bekanntgegeben.

    Zum Hintergrund:

    Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die „Grüne Hauptstadt Agentur“ gegründet: Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt.

    Dabei kann die „Grüne Hauptstadt Agentur“ auf die seit 2011 erfolgreichen Kooperationen, Netzwerke und Projekte der klima|werk|stadt|essen zurückgreifen, die durch die „Grüne Hauptstadt Agentur“ weitergeführt werden. Die Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts sowie die zwölf Nachhaltigkeitsziele haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung einer lebenswerten Stadt Essen.

    Ansprechpartner für die Ideenbörse:
    Michael Mühlenkamp,
    Stabsstelle „Grüne Hauptstadt Agentur“ der Stadt Essen
    Telefon: 0201 / 88-82320,
    E-Mail: michael.muehlenkamp@gha.essen.de


    (mehr …)

  • Düsselgrün vergibt individuelle Beete

    Wir wollen diese Saison etwas Neues ausprobieren!  Wer Lust hat, neben der gemeinschaftlichen auch eine eigene Ernte einzufahren, kann das ab jetzt auch bei uns im Düsselgrün Gemeinschaftsgarten tun: Wir vergeben viermal zwei Beete zur eigenen Nutzung und privaten (mehr …)

  • Grüne Liga baut Gartennetzwerk Marzahn-Hellersdorf auf

    Die Grüne Liga (Berlin) hat bis Ende 2020 Gelder für die Unterstützung von Garteninititiativen in Marzahn und Hellersdorf. Sie wollen Nachbarschafts- und Schulgärten beraten und vernetzen, neue Gartenprojekte anschieben und machen Anschubfinanzierungen so wie Workshops.

    Das Projekt heißt. Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf (mehr …)

  • Prinzessinnengarten Kollektiv auf dem Friedhof

    (Projektbesuch)

    Das Prinzessinnengarten Kollektiv (Gruppe rund um Robert) ist auf den St. Jacobi Friedhof in Neukölln gezogen. Der Eingang ist an der Hermannstraße und auf dem Bürgersteig begrüßt einen bei den offenen Gartentagen gleich ein Kiosk-Schild des Gartenprojekts. Ein paar Meter hinter dem Friehofseingang und gut sichtbar auch schon von der Straße aus, ist in einem alten Häuschen (Pförtnerhaus?) der Kiosk entstanden, an dem man Getränke und derzeit noch ein recht eingeschränktes Snackangebot erwerben kann. Hinter dem Kiosk sind Tische und Bänke, die bei meinem Besuch voll gefüllt waren mit Interessierten und Mitmacher*innen. Hier wird besprochen was Stand der Dinge ist und was zu tun ist, was sich entwickelt hat und was noch nicht geht, Aufgaben werden verteilt. Es gibt ein Kompostklo und ein Lager. Und ca 80 m (?) den Hauptweg entlang kommen dann die Hochbeete. Diese stehen ordentlich in Reih und Glied und bestehen aus Aufsetztrahmen. Als Beschilderung, was in den Beeten wächst, dienen alte Schallplatten. Es gibt auch schon ein Erdbeet und es wurde eine Blumenwiese eingesäät.
    Lisa erzählt, dass es noch recht mühsam ist, weiterzukommen, da die Friedhofsverwaltung alles abbremst und erstmal wenig zusagt. Viel geht doch noch nicht. Sie hofft, dass sich das ändert, wenn offiziell verkündet wurde, dass der Friedhof als Friedhof aufgegeben wird.
    Durch die Hochbeete sind auch schon Gräber „verschwunden“.
    Das Team hat sich für die Aufteilung vorne Kiosk, dann laufen und dann Hochbeete entschieden, damit die Leute, die gärtnern wollen, das dann auch machen werden und nicht wieder eine Biergartenatmosphäre entsteht, wie auf dem Moritzplatz. Dort ist das Gärtnern ein wenig in den Hintergrund getreten.

    (mehr …)

  • Perivoli: stärkeres Beachten der Regeln führte zum Wechsel von Leuten

    (Gu, Besuch)

    Da immer ein kleiner Kreis von Aktiven, vor allen Dingen aus dem Vorstand, den Müll entsorgt, sich um Nachkäufe, Gartengemeinschaftsflächen etc. gekümmert hat und diese Arbeiten diesem Kreis zu viel wurden, hat Perivoli (der Vorstand) die existierenden Regeln angewendet, ist also strenger geworden. Das Resultat: einige sind ausgetreten. Sie haben mit Aushängen in Bioläden, über ihre neue Webiste und durch Mund-zu-Mund neue Leute gewonnen, von denen die meisten den Garten gerne als Erholungs- und Aufenthaltsraum nutzen und ein kleines bisschen gärtnern. Viel gärtnerisches Wissen ist nicht da und Sabine nennt das „lifestyle“. Sie haben nach wie vor die Kooperation mit der VHS, die zweimal p.a. einen gärtnerischen Kurs für die Perivolis anbietet, sprich die Leute aus dem Garten können sich da bevorzugt anmelden (es gibt für sie einen Code dafür). Pro Kurs gibt es 6 Einheiten im Garten mit Anleitung. Sie haben einen Helfer aus einem Neuköllnern Kultutnetzwerk (für körperlich schwere Arbeiten) und haben gute Kontakte zu dem Nachbarn: Britzer Weinkultur (Weinanbau). Sehr bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit einem feministischen Frauennetzwerk, da sie darüber Referentinnen zu Gesundheitsthemen in die Räume ihres Trägers To Spiti einladen können und keine Honrare zahlen müssen.
    Sie sind auf der Suche nach noch mehr Leute und brauchen auch Geld, um jemanden zu bezahlen, der den Boden einer ihrer Häuschen fachgerecht sanieren kann (mehr …)

  • Initiative Prinzessinnengarten Kreuzberg gegründet

    (Newsletter)

    Unter dem Slogan #GewachsenUmZuBleiben gründen wir die

    Initiative PRINZESSINNENGARTEN KREUZBERG

    Unser Ziel ist es, den Freiraums am Moritzplatz dauerhaft zu sichern und zu einem Gemeingut für alle zu machen

    Wir treffen uns jeden Montag um 18:30 in der O45 zu einem offenen Initiativentreffen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen.

    Dieses könnte der letzte Sommer für uns am Moritzplatz sein, oder der erste von vielen weiteren. Daher wollen wir mit Euch zusammen möglichst viele Aktivitäten organisieren um zu zeigen, was den Prinzessinnengarten am Moritzplatz ausmacht und was er für uns in Zukunft sein kann: vom gemeinsamen Gärten und Kompostieren, über Filmabende für den Kiez, bis zur einer Nachbarschaftsakademie und Nachbarschaftsversammlungen und -festen.

    Wir fangen an mit einem Soli-Flohmarkt: Ab dem 14. April vergeben wir jeden zweiten Sonntag Flohmarkttische zur Unterstützung der Initiative.

    (mehr …)

  • Himmelbeet kann bis Ende 2020 bleiben

    (alerts9

    […]
    Safehub wird größer, daher verschiebt sich alles nach hinten und Himmelbeet kann bis Ende 2020 auf der Fläche bleiben

    Noch keine Ersatzflächen für Himmelbeet 

    Das in Europa einzigartige Projekt hatte für große Unruhe gesorgt, weil dadurch ein anderes Sozialprojekt verdrängt wird. Auf der Brache ackern seit 2013 die Kiezgärtner vom Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Sie hatten das Gelände vom Bezirk zur Zwischennutzung bekommen und 2017 massiv gegen ihre Verdrängung protestiert.

    Bisher ist unklar, wo die Himmelbeetler hinsollen. Eine Option ist, dass das Himmelbeet die Fläche der ehemaligen Passierscheinstelle schräg gegenüber an der Ecke Schul- und Maxstraße bekommt. Entschieden ist noch nichts. Durch die Erweiterungspläne von Amandla „kann der zeitliche Druck für die Suche einer Ersatzfläche für den Gemeinschaftsgarten reduziert werden“, sagt Carsten Spallek. Außerdem gebe es nun „mehr Raum für Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Flächensuche“.

    https://www.berliner-woche.de/wedding/c-bildung/fussball-bildungszentrum-wird-aufgestockt-himmelbeet-kann-bis-ende-2020-bleiben_a208546 (mehr …)

  • Gutsgarten eröffnet Saison mit Ausstellung

    (Alerts/Projektbesuch)

    Berlin/Hellersdorf

    Mit einer Auftaktveranstaltung im Bunten Haus hat die Initiative für einen Nachbarschaftsgarten auf dem Gut Hellersdorf die diesjährige Pflanzsaison eingeläutet. Es gab Workshops, Gespräche und die Ausstellung „Hellersdorfer Gesichter“.

    Mit der Ausstellung der rund 20 Porträts von Mitgliedern und Unterstützern soll „der Initiative ein Gesicht gegeben und ihr Zusammenhalt gefördert werden“, sagt Lisa Dobkowitz von der Gesellschaft Prinzessinnen-Garten-Bau. Das Unternehmen begleitet seit 2016 den Aufbau eines Anwohnergartens auf dem Gut Hellersdorf. Die Unternehmergesellschaft ist aus der Initiative für den Prinzessinnengarten entstanden, der 2009 auf dem Moritzplatz in Kreuzberg als Gemeinschaftsgarten angelegt wurde. Seitdem hat der Prinzessinnen-Garten-Bau über 140 Gartenprojekte an Schulen, öffentlichen Gebäuden oder für Firmen initiiert und entwickelt. 

    In den zurückliegenden drei Jahren ist die Zahl der Mitglieder und Unterstützer, die sich am ökologischen Gartenbau auf dem Stadtgut beteiligen, stetig gewachsen. Neben Treffen, Workshops und den Porträts sind Gespräche ein weiteres Mittel, um den Zusammenhalt der bunten Truppe aus Freiwilligen zu festigen. „Es geht um die Lebensgeschichte dieser Menschen und deren Motivation, bei uns mitzumachen“, sagt Cecile Wagner von Prinzessinnen-Garten-Bau. Die Porträts und die Lebensgeschichten sollen in weitere Ausstellungen einfließen und vielleicht auch in eine Broschüre.

    Einer der Hellersdorfer, die sich Ende März im Bunten Haus auf ein solches Gespräch einließen, ist Michael Brunn (70). Der promovierte Philosoph lebt seit 1988 in Hellersdorf. „Die gemeinsame Arbeit an dem Garten ist eine gute Möglichkeit, für eine bessere Nachbarschaft im Kiez zu sorgen“, erklärt er.

    Seit rund zwei Jahren schon beteiligt sich Gisela Becher (65) an dem Gartenprojekt. „Auf den Hochbeetgarten bin ich durch einen Spaziergang mit meinem Mann aufmerksam geworden“, erzählt die gelernte Gärtnerin. Durch die Mitarbeit habe sie viele neue Menschen kennengelernt und eine interessante Aufgabe gefunden.

    Einer der Organisatoren von Prinzessinnen-Garten-Bau ist Daniel Dermitzel. Es werde hauptsächlich Gemüse gesät und gepflanzt. Der wichtigste Termin dieses Jahres werde der Umzug des Gartens auf dem Gutsgelände von seinem bisherigen Standort hinter einer ehemaligen Scheune auf das Gelände des ursprünglichen Gutsgartens sein. Das sei schon eine Herausforderung, denn der neue Garten umfasse inzwischen rund 70 Hochbeete.

    Projektbesuch:
    Bezirk ist auf die P-Gärten zugekommen, auf der Fläche sollte was passieren, was die Leute zusammenbringt. Sie haben dann zuerst versucht, Schulklassen als Paten für Beete zu gewinnen, was aber nicht funktioniert hat, auch andere Organisationen ließen sich nicht einbinden. Durch die Veranstaltung von Kultur kamen dann oft 100 Leute und nach und nach auch Intessierte für die Gartengruppe. Sie sind nun 20 im Kern, kommen hauptsächlich zu den Gartentagen, an denen  es auch immer was zu essen gibt (wichtig). Geleitet wird der Gutsgarten von Daniel, einem Farmer, der in USA und Frankreich diverse Biofarmen hatte und sich, aus D ursprünglich kommend, im Netz schlau gemacht, was es in B an spannenden Projekten gibt. Er sagt, dass die Themen im Garten auch oft noch die Verwundungen der Wende sind.
    Es ist ein heterogener Kreis an Leuten, die mitmachen, die peu a peu zusammen wachsen.
    Als ich kam, wurde ich sofort nett begrüßt und konnte Fragen stellen, wobei dann auch schnell auf Daniel verwiesen wurde. Neben mir kam noch eine Gruppe Studis der Alice Salomon Schule vorbei.
    Der Garten muss wohl umziehen, da der Standort, an dem sie gerade sind, mit Wohnungen bebaut werden wird. Auf dem großen Gutsgelände gibt es an einer anderen Stelle einen historischen Gutsgarten, den sie dann auch mir reaktivieren sollen. Da ist dann Denkmalschutz zu beachten und die Vorstellungen des Bezirks sind zu integrieren.
    Wann genau das passieren wird ist noch unklar.
    Unklar ist derzeit auch die Finanzierung, die bisher über den Bezirk lief.

    mehr zum Artikel oben (nicht Projektbesuch)  https://www.berliner-woche.de/hellersdorf/c-soziales/nachbarschaftsinitiative-startet-in-die-gartensaison_a207991

    (mehr …)

  • In Neuschönau entsteht ein DorfWaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    weltverträgliche Lebens- und Wirtschaftweise stehen und ein natürliches
    Ökosystem erlebbar und nutzbar machen.  
    Das Wissen über ökologische Bewirtschaftung von Gärten, Klein- und Restflächen als Beitrag zur
    biologischen Selbstversorgung und Biodiversität ist auch im ländlichen Raum unterrepräsentiert.
    Der Zeitwende e.V. hat sich 2016 gegründet um Mitmach- und Umweltbildungsprojekte, die
    ökologische Zusammenhänge real erlebbar machen zu realisieren, denn unsere Erfahrung zeigt,
    dass großes Interesse von Seiten der Bevölkerung gibt. Neue Wege, neues Miteinander und
    ökologisches Gärntnern sind auch auf dem Land sehr gefragt. Die Gemeinde Neuschönau hat für
    das Projekt eine Brachfläche mitten im Ort zur Verfügung gestellt.  
     
    Ziele: Wir möchten dörfliche Strukturen in Gemeinschaft und Solidarität fördern.  
    Ein Waldgartenmodell nach Permakulturprinzip (ökologische Kreislaufwirtschaft) und
    Bildungsmodule für ökologische Zusammenhänge sollen in der Gemeinschaft von Bürgerinnen
    und Bürgern aus der dörflichen Umgebung gemeinsam gestaltet, erarbeitet und auch für die
    Öffentlichkeit erlebbar und zugänglich werden.  
    Nachgeordnete Ziele: Solidarische Gemeinschaft im Dorf und in der Gesellschaft fördern
    (Inklusionsansatz), naturverträgliches, nachhaltiges Gärntnern und Permakulturprinzipien kennen
    lernen, fördern und verbreiten. Hier können nachhaltige Strukturen für Selbstversorgung mit
    mehrjährigen Gemüsen, Wildkräutern und Obst und Beispiele für ökologisches Gärtnern in
    Einklang mit der Natur geschaffen werden. Aspekte von aktivem Naturerleben,
    Gemeinschaftserleben, Gesundheit, Entschleunigung und von Umweltbildung werden dabei
    einbezogen.(Kooperation mit Nationalpark, Projekt „Holzweg“ Neuschönau, Ökomodellregion,
    Kreisgartenbau, örtlicher Schule) 

    Das DorfWaldgarten-Projekt ist kein Gemeinschaftsgarten im üblichen Sinn, sondern ein dynamisches gemeinsames Gartenprojekt, das auf allen Ebenen den Prinzipien der Permakultur folgt. (Entschleunigung, Inklusion, demokratische Entscheidungswege, sparsamer Umgang mit Ressourcen, offenes lernendes System usw.)

    Aus wie vielen Menschen besteht die Gartengruppe und wie setzt diese sich zusammen? Wie haben die Leute von dem geplanten Projekt erfahren?

    Eine „Gartengruppe“ in diesem engen Sinn gibt es nicht. Das Netzwerk, der an der Projektmitarbeit Interessierten (teilweise Vereinsmitglieder) umfasst im Kern derzeit ca. 40 Personen, dazu 9 Leute aus dem Vorstand und viele weitere Freiwillige, die je nach Themenfeld dazu stoßen werden.

    Das Projekt wurde nicht im stillen Kämmerlein erfunden und dann veröffentlicht, sondern ist aus den Ideen der Mitgliederversammlung, Vorstand und unserer Netzwerktreffen entstanden. Dadurch sind alle Beteiligten von Anfang an bereits im Boot. Zusätzlich hatten wir mehrere Informationesveranstaltungen und Vorträge zum Thema Permakultur, wo wir laufend über den Fortgang des Projektes informieren. Dazu kommt die örtliche Presse, welche wir nutzen und die uns gerne unterstützt. Außerdem erhalten wir im Punkt Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung durch das örtliche Tourismus büro, vom Nationalpark Bayerischer Wald und von den Gartenbauvereinen im Landkreis.

          Wie groß ist das Dorf und aus welchem Umkreis kommen die Menschen aus der Gartengruppe?

          Die Gemeinde Neuschönau hat 2200 Einwohner. Die Gemeinde um den Hauptort Neuschönau hat insgesamt 7 Ortsteile (Dörfer). Der Einzugsbereich des Projektes ist örtlich im Bezug auf die Ortsteile von Neuschönau, also als Dorf-Treffpunkt, jedoch hat das Projekt auch Aufmerksamkeit und Teilnehmende über die Orts- und Landkreisgrenze hinaus. Unsere Mitglieder kommen auch aus anderen Orten im Landkreis und aus den angrenzenden Landkreisen Passau und Regen.

          Wie wird das Projekt organisiert? Wer entscheidet was? Wie sind die Kommunikationswege?

          Derzeit gibt es eine Aktionsgruppe für die Bearbeitung des LEADER Förderantrages mit Leuten aus dem Vorstand, dazu eine Arbeitsgruppe allgemeine Finanzen und vorbereitende Organisation, sowie eine Gelände- Permakultur-Planungsgruppe;Arbeitsgruppen Marketing, Crowdfunding und Öffentlichkeitsarbeit werden sich anschließen. Die Koordination hat derzeit der Vorstand. (4 von 9 Leuten) Später soll jemand aus dem Netzwerk die Projektkoordination übernehmen. (Hauptsächlich Organisation und Moderation der Arbeitsgruppen und Aktionen auf dem Gelände)

          Wie kann man mitmachen und wo wird dafür geworben?

    Jede*r kann mitmachen. Man kann mitmachen, indem man sich bei uns meldet, oder zu einem unserer Treffen (ab April auch wieder auf dem Gelände) kommt. Später wird es verschiedenen Planungs- und Bau/Pflanzaktionen geben, die jeweils für alle Interessierten offen sind. Wir haben einmal monatl. einen Stammtisch und arbeiten derzeit an der Aktualisierung der Homepage für Informationen. Außerdem gibt es einen E-Mail Newsletter, ca. alle 14 Tage,der bisher ca. 160 Adressen umfasst. Weiteres geht über die Presse und Lokalzeitungen. Social Media ist geplant, aber derzeit noch nicht realisiert.

          Wie lange haben Sie das Grundstück  (ist die Nutzung befristet?) und muss dafür eine Pacht gezahlt werden? Was war vorher auf dem Grundstück? Wird es einen Zaun geben?

          Wir haben mit der Gemeinde einen pachtfreien Nutzungsvertrag über 15 Jahre. Das Grundstück ist eine Restfläche, die beim Neubau/Ausbau des neuen Friedhofes und beim Umbau der Schule als Natur-Aktionsfläche beibehalten wurde. Die Fläche wurde bisher extensiv begrünt (Wiesen-Blühfläche) gehalten und ist ansonsten brach.

          Es wird keinen Zaun geben, die Fläche wird größtenteils öffentlich zugänglich sein und lediglich einen räumlich (durch Bepflanzung) abgetrennten Bereich haben für individuelles Gärtnern und die Durchfürhung von Workshops.

          Wie soll das Gartenprojekt konkret aufgebaut werden? Wird eine gemeinsame Planung gemacht, was wohin kommt? Wird es auch individuelle Beete geben, soll alles gemeinschaftlich bewirtschaftet werden?

          Beides ist geplant: Unsere Permaplaner setzen Permakultur auch gesellschaftlich um, das heißt, alle Planungsschritte werden mit Aktionsgruppen und soweit möglich und sinnvoll, direkt auf und am Gelände umgesetzt. Es geht dabei darum, dass die Menschen von Anfang an erleben, wie man eine Permakultursystem aufbaut.

          Über das hinaus werden wir das Gelände so gestalten, dass es individuelle Beete geben wird, da dies auch der Wunsch aus dem Netzwerk war. Wir möchten also eine Gemeinschaftsfläche für permakulturellen Diskurs, sowie Einzelbeete (je nach Geländegestaltung noch offen, welche Form) für Individualisten*innen. (Geplant mit wöchentlicher Permaanleitung vor Ort auf Wunsch)

          Was meinen Sie mit Lehr- und Modellgarten? Inwieweit können die Gärtner*innen entscheiden, was im Garten wo passiert?

          Modellgarten meint: Umsetzung von Permakultur mit und für Menschen, also gemeinsam, solidarisch und demokratisch. Alle, die jeweils mitmachen, entscheiden gemeinsam, was auf dem Gelände wie umgesetzt wird.

          Lehrgarten: Es wird im öffentlichen Teil Workshops geben zum Mitmachen. Wir bauen dort verschiedene Permakulturelemente gemeinsam mit Interessierten und vermehren so das Wissen über diese Techniken. (zum Beispiel Komposttoilette, Hügelbeete, Kräutergesellschaften, Regenwassernutzung usw. )

          Was meinen Sie mit „Freiwilligen“? Sind das die Gärtner*innen? Oder gibt es eine Gruppe, die beim Anlegen hilft, dann aber andere Leute gärtnern?

          Da es im Sinne der Permakultur mehrere Ebenen der Verwirklichung gibt, bezeichnen wir alle, die mitmachen als „Freiwillige“, gärtnern gehört auch dazu.

          Was passiert mir der Ernte?

          Die Ernte im öffentlich zugänglichen Bereich ist Allmende für alle, die den Garten besuchen, nutzen, genießen. (Voraussichtlich hauptsächlich Wildkräuter, Beeren, Wildobst und mehrjährige Wildgemüse.)

          Die Ernte der Indie-Beete ist natürlich den Indie-Gärnter*innen vorbehalten, außer die möchten etwas tauschen oder teilen mit anderenJ

          Bitte fächern Sie die beantragten Materialkosten für ein Gerätehaus noch auf. Was für Materialien/wie teuer. Wer wird das Gerätehaus bauen und wie viele Menschen werden mitbauen?

          Das Gerätehäuschen wird von Freiwilligen aus unserem Netzwerk in Eigenleistung gebaut. 1 Person aus dem Vorstand ist dabei federführend. Helfer*innen kommen je nach Motivation und Interesse dazu. Aus unserer bisherigen Erfahrung sind das pro Bauaktion 3 bis 5 Leute!Zur Fertigstellung werden ca. 3 bis 4 Bauaktionen notwendig sein.

          Es handelt sich bei dem Häuschen um ein besonderes Objekt (nachhaltig und schön) Ich sende anbei ein Foto eines ähnlichen Objektes, das wir gebaut haben, damit Sie sich vorstellen können, wie es ungefähr konstrukiert sein wird.

          Mit welchem Materialien soll beschildert werden? 1500 Euro sind dafür recht viel, haben Sie auch daran gedacht, hierfür vorhandenes Material zu nutzen, die Schilder selber zu machen?

          Hier handelt es sich um (Namens-)Schilder für die Pflanzen am öffentlichen Gelände, damit die Besucher*innen/ Nutzer*innen jederzeit wissen, welche Pflanzen in den Pflanzgesellschaften wachsen. Da sich das Gelände in sehr rauer Lage befindet und zudem steil ist, müssen die Schilder starken Witterungseinflüssen Stand halten. (Wind, Schneehöhen bis über 1 Meter über mehrere Monate) Daher kommt Holz und anderes Selbstgemachtes eher nicht in Frage, weil es zu schnell verwittert. Wir würden hier Material wie Eisen, Edelstahl, Emaille oder ähnliches mit dauerhafter, witterungsbeständiger Beschriftung brauchen.


    (mehr …)

  • Schöpfungsgarten Traunstein möchte Bienen

    (Antworten)

    Unser Gartenprojekt ist auf einem sehr guten Weg: Abgesehen von unserem Erfolg in der Gemüseproduktion wird die Gartenanlage von der Bevölkerung sehr gerne angenommen. Viele Leute gehen an unserem Grundstück vorbei und nutzen es zum Spazierengehen und Schauen, auch Leute vom nahegelegen Altenheim setzen sich gerne mal auf die Bänke und genießen den schönen Garten. Wir sind momentan 14 Leute. In diesem Sommer möchten wir ein paar Bienenvölker hier ansiedeln, wir haben einen Hobby-Imker, der sich drum kümmern wird. Durch den schneereichen Winter sind am Gewächshaus leider ein paar Scheiben kaputtgegangen. Die Reparaturen führen wir selber durch, wir brauchen allerdings ein paar neue Scheiben sowie Klammern und andere Kleinteile (mehr …)

  • KEBAPgarten Vorhaben

    (ANtrag)

    Bereits seit August 2012 konnte Dank der Kooperation mit dem Gartendeck, der Keimzelle und
    dem Hof vorm Deich, die uns mit vorgezogenen Pflanzen versorgt haben, bei KEBAP
    selbsterzeugtes Gemüse geerntet und zubereitet werden. KEBAP ist als Teil des Netzwerks
    „Solidarisches Gemüse“ mit einem Großteil der Hamburger Gartenprojekte vernetzt. Wir stehen im
    aktiven Austausch sowohl was das eigentliche Gärtnern als auch die politische Durchsetzung
    unserer Interessen gegenüber der Stadt anbelangt.
    Wir gärtnern in Hochbeeten, die gemeinschaftlich gebaut, gepflegt und beerntet werden. Vorrang
    hat die gemeinschaftliche Verarbeitung des angebauten Gemüses vor Ort. Überschüsse können
    von den Mitgärtner*innen mitgenommen werden. Unser Garten entsteht mit der Idee der
    Permakultur, an der wir uns selbst Jahr für Jahr weiterbilden. Wir ernten unser eigenes Saatgut
    und tauschen es mit den anderen Gartenprojekten in einer vom solidarischen Gemüse jährlich
    organisierten Tauschbörse. Weiteres Saatgut beziehen wir ausschließlich bei Dreschflegel oder
    Bingenheimer. Wichtiges Thema bei uns ist auch der Bodenaufbau. Wir düngen mit Wurmsaft,
    verdünntem Urin und selbstangesetzten Jauchen. Wir setzen eigenen Kompost an und haben im
    2015 mit Hilfe der anstiftung eine Komposttoilette gebaut, mit der wir unseren Kompostkreislauf
    erweitern konnten. Jedes Jahr wächst unser Garten nunmehr qualitativ. 2015 haben wir außerdem
    eine Solaranlage gebaut, die unter anderem eine automatische Bewässerungsanlage mit Strom
    versorgt. 2016 haben wir mit Hilfe der anstiftung zwei Rocket Stoves gebaut, auf denen wir
    seitdem in der warmen Saison regelmäßig einmal in der Woche gemeinsam das geerntete
    Gemüse kochen. Auch haben wir im vergangenen Jahr die Kooperationen mit Solidarischen
    Landwirtschaften und verschiedenen FoodKoops bei uns vor Ort ausgebaut und viele
    Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Ernährung gemacht.
    Das Gärtnern schafft den direkten Kontakt des Projektes mit den Anwohner*innen vor Ort. In der
    Saison treffen wir uns im Garten mindestens zweimal in der Woche und gärtnern, jeder ist dazu
    eingeladen mitzumachen. Zu einem Kernteam von 8-12 Leuten kommen jedes Mal neue Leute.
    Das Spektrum der Leute ist sehr heterogen. Das gemeinsame Gärtnern oder auch das
    gemeinsame Kochen helfen, Toleranz aufzubauen und Vorurteile abzubauen und ein
    gemeinschaftliches Miteinander zu schaffen.
    Im Garten finden Veranstaltungen und praktische Workshops in unterschiedlichen Kooperationen
    statt. Die Themen (Ernährung, Gesundheit, Saatgut, Permakultur, Transition, Commons) sind breit
    gestreut und beziehen möglichst viele Fragestellungen ein, die für einen gesellschaftlichen Wandel
    im Sinne eines nachhaltigen und solidarischen Zusammenlebens essentiell sind.
    Durch das regelmäßige Kochen konnten wir unsere Zusammenarbeit mit Schulen und
    Kindergärten ausweiten und nach wie vor ist das Projekt Gegenstand zahlreicher Studien- und
    Forschungsarbeiten. Auch die Nachfrage nach Workshops anderer Institutionen vor Ort im
    KEBAPgarten hat sich stark ausgeweitet.
    KEBAP ist ein Resillienzprojekt, dass auf lokale Ökonomie, Selbstversorgung, und
    Selbstverwaltung als Notwendigkeit und Chance angesichts der Zuspitzung globaler Krisen und
    der Ohnmacht des/der Einzelnen setzt. Grundlegend dafür ist die nachbarschaftlich organisierte
    und global vernetzte Solidargemeinschaft.
    Wir nutzen die lange Zeit, die es braucht solch ein Projekt zu verwirklichen, um dabei schon das zu
    leben und auszuprobieren, was KEBAP als urbanes Modell für eine künftige Gesellschaft sein
    kann. Herausforderungen 2019
    Da wir so weit es geht recyceltes Material benutzen, selbst Kompost und verschiedene Dünger
    herstellen, sowie unser eigenes Saatgut ernten, konnten wir die laufenden Kosten im Garten von
    Jahr zu Jahr verringern und nur auf einige Verbrauchs- und Verschleißgegenstände reduzieren,
    wie zum Beispiel Ersatzteile für die Bewässerungsanlage und die Kompost-Trenntoilette,
    Saatschilder, etwas Bauholz für die Reparatur der Beete und Schrauben.
    Doch im letzten Jahr hat sich vor allem eine neue unvorhergesehene Belastung ergeben: aufgrund
    der extremen Trockenheit waren wir im Garten zeitweise ohne Wasser. Da wir keinen
    Wasseranschluss haben, sind wir auf Regenwasser angewiesen, das wir in Tonnen und einer
    großen Zisterne unterm Bunker sammeln. Auch im Winter hat es nicht genug geregnet, um die
    Zisterne für die kommende Saison zu füllen, so dass wir in diesem Jahr nicht umhin kommen
    werden, die Zisterne einmal extern befüllen zu lassen.
    Zweitens gab es leider im letzten Jahr bei uns mehrere Einbrüche, bei denen Werkzeug gestohlen
    wurde, das wir nun ersetzen müssen. (mehr …)

  • Schuppenbau im Stadtteilgarten Winzerla

    (aus Antrag und Antworten9

    Den Stadtteilgarten in Jena Winzerla gibt es seit dem Jahr 2012. Er wurde von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, gemeinsam mit BewohnerInnen des Stadtteils Winzerla ins Leben gerufen und seitdem umfassend erweitert. Studierende der Hochschule haben den Stadtteilgarten dabei über die Jahre hinweg mit ihren Projekten bereichert. So wurde im vorletzten Jahr, 2017, der Bau eines Lehmofens fertiggestellt. Dieser Lehmofen kann aktuell nicht in vollen Umfang genutzt werden, da das benötigte Feuerholz den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist und somit nur bei ausreichend gutem Wetter trocken zur Verfügung steht. Dies ermöglicht es den GärtnerInnen zurzeit nicht, ihre Wünsche im Bezug auf die Nutzung des Lehmofens voll auszugestalten (Lehmofenfest, gemeinsames Backen, Lehrgänge…).

    Um dieses Problem zu lösen, möchten wir, als studentisches Projekt für 2019, gemeinsam mit den GärtnerInnen des Stadtteilgartens einen Holzverschlag bauen, welcher das Feuerholz für den Lehmofen vor dem Wetter schützen soll. Ziel ist dabei zum einen die Lösung des Problems, aber auch die Befähigung der GärtnerInnen zur selbstständigen Erarbeitung von Lösungen. Die Gemeinschaft steht bei uns dabei immer an erster Stelle und soll auch in diesem Projekt gefördert werden.

    Geplant ist ein Anbau an die bereits bestehende Überdachung des Holzofens. Wir möchten dafür gerne einen dreiseitig geschlossenen Schuppen bauen, welcher zum Holzofen hin offen ist. Die offene Seite zeigt zum Lehmofen und wird durch dessen Dach vor der Witterung geschützt. Eine der Seiten möchten wir gerne so gestalten, dass sie ggf. geöffnet werden kann, um den Transport und die Einlagerung des Feuerholzes zu erleichtern. Das Dach möchten wir, angepasst an die Überdachung des Holzofens aus Holz gestalten. Zusätzlich ist uns Nachhaltigkeit wichtig und wir möchten an das Dach Regenrinnen anbringen, damit das Wasser gespeichert und für den Garten genutzt werden kann.

    Im Garten sind aktuell ca. 20-30 GärtnerInnen aktiv dabei. Die Gruppe setzt sich aus alleinstehenden, älteren Personen, aus Ehepaaren, Studierenden und Familien zusammen. Teilweise sind nicht alle Personen immer aktiv (gerade bei den Familien kommen die Kinder manchmal mit und manchmal nicht), weshalb die Zahl schwanken kann. Der Garten gehört zum Stadtteilbüro Jena Winzerla und wird von diesem verwaltet. Der Trägerverein ist mittendrin e.V. Die Beete werden zum Teil individuell vergeben, es gibt jedoch auch gemeinschaftlich betriebene Beete.

    Der Bau wird von uns Studierenden angeleitet. Wir vier haben uns, im Rahmen des Projektes, umfassend mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Fachmeinungen eingeholt (z.B. Materialeignung, Statik, Abstände). Auf eine professionelle Anleitung wollen wir jedoch verzichten, da wir die Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche der GärtnerInnen unbedingt einbringen möchten. Die Sicherstellung der Abstände ist von uns bereits im Vorfeld vorgenommen und auch gemeinschaftlich besprochen worden (mit den GärtnerInnen und dem Stadtteilbüro).  

    Der Lehmofen ist bereits in Betrieb genommen worden, kann aktuell nur nicht in vollem Umfang genutzt werden (da das Feuerholz zurzeit noch draußen lagert). Am Bau selbst können ca. 8 Leute gleichzeitig beteiligt werden. Da wir insgesamt mehrere Termine geplant haben, ist die Zahl entsprechend höher (mehr …)

  • Stadtgarten Connewitz: Teich wird in Eigenarbeit saniert und großes Kräuterbeet wieder neu angelegt

    (Antrag)

    1
     
     
    Antrag auf Förderung des Projektes „Gemeinsam gärtnern ::
    Zusammen wachsen“ durch die „Stiftungsgemeinschaft anstiftung &
    ertomis“
     
    Ein Projekt des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. | Januar 2019 bis Dezember 2019
     
    Kontakt:  
    Christiane Heinichen | Telefon: 0341 3065 114 | E-Mail: christiane.heinichen@oekoloewe.de
     
    Zur Organisation:
     
    Der „Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.“ ist ein anerkannter Umwelt- und Naturschutzverein
    und die regionale Plattform für umweltfreundliche Ideen, Projekte und Aktionen. Seit der
    politischen Wende 1989 engagiert dieser sich für eine nachhaltige Stadt- und
    Regionalentwicklung, gibt Impulse in der Umweltpolitik und setzt Natur- und
    Artenschutzprojekte um. Als Verein mit rund 1.500 Mitgliedern kooperiert er mit kommunalen
    und überregionalen Initiativen und Netzwerken. Der Verein betreibt die Leipziger
    Umweltbibliothek mit 20.000 Medien, organisiert die Ökofete und die Leipziger Umwelttage
    und bietet Bildungsangebote für jährlich 5.000 Menschen. Konkrete Projekte des
    durchführenden Fachbereiches „Grüne Stadtgestaltung“ sind der Stadtgarten Connewitz, die
    Fassadenbegrünungskampagne „Kletterfix – Grüne Wände für Leipzig“, die Kampagne „Leipzig
    soll blühen“.
     
    Projektbeschreibung:
     
    Die 4.300 m² große „grüne Oase“ wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von
    der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen
    Bebauung gerettet. Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der
    „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort entwickelt. Der
    Gemeinschaftsgarten bindet verschiedene NutzerInnengruppen ein. Es etabliert sich eine
    partizipative Ehrenamtsstruktur. Der Garten bietet optimale Voraussetzungen, ökologisches
    Gärtnern in der Stadt zu erfahren. Mit seinem Altbestand an Obst- und Laubbäumen und der
    langjährigen konsequenten ökologischen und naturnahen Bewirtschaftung ist er ein
    einzigartiges Ökosystem und fördert die Biodiversität und das Mikroklima vor Ort.  
     
    Ziele und Maßnahmen für 2019:
     
    Im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt unserer gemeinsamen Aktivitäten auf der Umsetzung von
    längst überfälligen Infrastrukturmaßnahmen. Diese teils sehr umfänglichen Arbeiten haben viele
    Ressourcen und Kapazitäten gebunden. In diesem Jahr soll mit dem Bau eines
    Grundwasserbrunnens eine weitere wichtige bauliche Maßnahme realisiert werden. Der heiße
    Sommer im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die Nutzung des Regenwassers über eine
    Zisterne nicht ausreicht. Mit einem Brunnen ist der Garten für zukünftige Hitzeperioden
    gewappnet.  
     
    An offenen Gartentagen werden 2019 weitere Interessierte eingeladen, den Garten und die
    Gemeinschaft kennenzulernen. Es gilt weitere GemeinschaftsgärtnerInnen zu gewinnen, die
    sich verlässlich, engagiert und mit eigenen Ideen im Projekt einbringen.     
     
     
    2
     
     
    Eine intensive Ansprache bestimmter Zielgruppen (Nachbarschaft, Geflüchtete, Menschen
    mit Beeinträchtigung) lässt den Kreis der aktiv beteiligten GemeinschaftsgärtnerInnen ebenfalls
    weiter wachsen. In Erfahrung gebracht werden soll, ob es mit einer nahegelegenen
    Gemeinschaftsunterkunft gelingen kann, gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden. Kontakte
    gibt es ebenfalls zu einem in der Nachbarschaft gelegenen integrativen Wohnprojekt. Hier leben
    acht junge Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen selbstbestimmt in
    einem Wohnprojekt gemeinsam mit einem Betreuerteam.  
    Je mehr Engagierte das Projekt tragen und Aufgaben übernehmen, umso näher kommt das
    Projekt dem Ziel, selbstragende Strukturen zu schaffen und den Garten zu einem Ort der
    Vielfalt, des Miteinanders und der Begegnung zu entwickeln.  
     
    Mit der Erstellung und Pflege von Informationsmaterialien werden das Projekt und die
    Veranstaltungen in die Öffentlichkeit getragen. Selbstverständlich gibt es auf der Homepage des
    Ökolöwen und über den vereinseigenen Emailnewsletter regelmäßige Informationen zum
    Projektfortschritt sowie Presse- und Medienarbeit zur Teilnahme an thematischen
    Veranstaltungen.  
     
    Ebenfalls intensiviert werden soll in diesem Jahr der Austausch mit anderen
    Gemeinschaftsgarten-Initiativen in Leipzig. Nach einem ersten Auftakttreffen im Februar ist
    die Motivation gemeinsame Ideen voranzubringen und den Austausch fortzusetzen, groß.
     
    Die Neuanlage und Aufwertung der 300 qm großen Kräuterbeetfläche wird in diesem
    Jahr ein Schwerpunkt des gemeinschaftlichen Schaffens sein. Mit großem Interesse haben die
    GemeinschaftsgärtnerInnen bereits begonnen, sich Wissen über die Anlage einer solchen Fläche
    anzueignen.  
     
    Die Sanierung des Naturteichs muss in diesem Jahr noch vollendet werden. Hier haben die
    GemeinschaftsgärtnerInnen viel Vorarbeit geleistet, die nun noch mit der passenden
    Uferbefestigung und mit Teichpflanzen abgeschlossen werden soll. Das Biotop ist Lebensraum
    diverser Amphibien. Beide Maßnahmen sind gute Beispiele dafür, wie
    GemeinschaftsgärtnerInnen Ideen selbstbestimmt umsetzen und Selbstwirksamkeit erleben. Es
    ist uns ein großes Anliegen, diese Bemühungen nach Kräften zu unterstützen.
     
    Der Ökolöwe fungiert weiterhin als Rahmengeber und Moderator (manchmal auch Mediator) in
    diesem Prozess und berücksichtigt die Verbindlichkeit eines Aktionsplanes für den Garten.  
     
    Erwartete Wirkung:
     
    Als Gemeinschaftsgartenprojekt leistet „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ einen
    wichtigen Beitrag zur sozialen Integration, zur Stärkung des Bürgersinns und der Zivilgesellschaft
    in Leipzig. Die Ausrichtung des Stadtgartens als Gemeinschaftsgarten ist langfristig angelegt.
    Der Ort gilt dabei als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Erholungsstätte und als Treffpunkt für
    die Nachbarschaft. Er ist aufgrund der naturnahen Gartenelemente, seiner Artenvielfalt und
    seinem wertvollen Altbaumbestand ein einzigartiger lokaler Beitrag zu Klimaschutz und zum
    Erhalt der Biodiversität. Er erfüllt damit auch eine wichtige ökologische Funktion. Das
    ökologische Gärtnern sensibilisiert für Belange des Umwelt- und Naturschutzes und forciert ein
    bürgerliches Engagement zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Die gemeinsame Gestaltung und
    die Entwicklung einer Nutzungsstruktur fördert das Bewusstsein für natürliche
    Lebensgrundlagen und Kreisläufe. Gerade in einer Stadt, die in den letzten Jahren eine
    Nachverdichtung der Bebauung erlebt, sind naturnahe geschützte Orte und Begegnungsstätten
    – außerhalb von Konsumangeboten – eher Ausnahmen, die besonders im Gemeinschaftsgarten
    einen Raum finden. Das erzeugt ein Gefühl der Zugehörigkeit und stärkt den sozialen   
    3
     
     
     
    Zusammenhalt. Die unmittelbare Nachbarschaft hat die Möglichkeit sich neu kennen zu lernen,
    womit die lokale Anbindung gestärkt wird. Zusätzlich soll der Kontakt und Austausch mit
    anderen Gemeinschaftsgärten in Leipzig gepflegt werden, um auf Erfahrungen und Konzepte
    zurückzugreifen und sich zu vernetzen.
     
    Gefördert werden soll die Anschaffung von Saatgut, Kräuter- und Teichpflanzen. Die
    GemeinschaftsgärtnerInnen planen für dieses Jahr die Neustrukturierung des Kräuterbeets, dafür
    werden unter anderem neue Pflanzen benötigt. Außerdem haben sie schon im letzten Jahr
    damit begonnen den Teich zu sanieren (mehr …)

  • IG Coswig steht vor Veränderungen

    (mails9
    Es gab seit Herbst 2018 viel Unruhe wegen des Pachtlandes für unseren Verein, weil Coswig derzeit einen neuen Flächennutzungsplan aufstellt.

    Wir hatten ja im letzten Jahr schon von unserem Ober- Bürgermeister gesagt bekommen, das wir das Land für die Zukunft nutzen können. Unser Verein wäre politisch sehr wichtig. Da freuen wir uns. Es ist uns auch ein längerfristiger Vertrag versprochen, aber ob wir den bekommen ist noch offen. Ich glaube die Stadt will sich nicht festlegen und hat in dem neuen Entwurf des Vertrages wieder den Passus aufgenommen : „jährlich kündbar“

    Zur Vorgeschichte möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

    es ist wie gesagt Straßenbauland, welches wir als sogenannte „Zwischennutzung“ zur Pacht bekamen. Die Straßenpläne sind zum Glück vom Tisch. Bebaubar ist der Streifen Land nicht, weil der Hauptsammler /Abwasser, darunter liegt. Es geht nur Straße/Zufahrt oder Gartennutzung, oder Sportplatz /Parkplatz so etwas eben. Zum Glück (sonst wären wir es auch los, Eigenheimbebauung bringt ja Geld, machen wir uns nichts vor)

    Der Stadtplaner hat die Idee, einen westlichen Grünring hier zu verankern, das ist ja schon mal gut. Da soll der IK Garten Bestandteil sein. 

    Um die geplanten Veränderungen deutlich zu machen, habe ich für Sie eine Skizze angehängt. 

           Von Nord (Olympia Sportstätte) nach Süden Richtung Coswiger Rathaus soll der Radweg führen. Durch beide Teile des Gartens.

             Im Eingangsbereich des IK Gartens (auf dem Südteil) ist rot kreuzschraffiert (rechte Seite) ein öffentlicher Platz vorgesehen- Als Doppelnutzung, wie das gehen soll weiß ich auch nicht. Es können Autos dann dort parken aber gleichzeitig wäre es ein Vorteil für uns, dort können wir Material anliefern lassen. (wenn zugeparkt ist??)

             Die dritte Maßnahme  ist dann die Zufahrt (orange, links) in das geplante Baugebiet. Hier müssten Bäume im Eingangsbereich und die Heckenstruktur geopfert werden, (Vögel, Eidechsen,..)

    Wir sind hier bei den Gesprächen mit der Stadt sehr im Zwiespalt. Einerseits ist es gut, dass wir also der Garten bleiben sollen. Mit den Einschränkungen könnten oder besser müssten wir uns arrangieren.

    Die Stadt hat als Eigentümerin des Landes die Macht und kann mit dem Land machen was sie will.

    Andererseits ist es ein sinnloser Plan, den Eingangsbereich als öffentliche Fläche auszuweisen. Die Stadt behält sich hier die Gestaltung vor. Natürlich haben wir dies bereits gestaltet, mit Sträuchern, der Kräuterspirale, dem Lehmofen, dem Lehrbeet.

    Vermutlich wollen Kirchenbesucher (einflussreiche) hier ihren Sonntagsparkplatz haben.

    Die Zufahrt: es gibt 2 weitere Möglichkeiten, das heißt vorhandene betonierte breite Wege westlich unseres Gartens. Die liegen im Privateigentum und die Stadt kann die angeblich nicht kaufen. Unser Stadtrat, der Architekt ist, hat hier gelacht und gesagt, wenn der Bauträger das Land erschliest, kauft er doch auch diese  Zufahrten.

    Wir wissen hier nicht, ob die Auskunft der Stadt richtig ist. Nachvollziehbar ist, das sich die Stadt die Zufahrt über den IK garten vorzubehalten muss. Denn im Moment gehöhren der Stadt die beiden anderen Zufahrten nicht. Das ganze geplante Baugebiet ist im Übrigen eine Altlastenfläche und das Bau-Land gehört mindestens zwei Erbengemeinschaften. Somit kann es dauern, das ist gut.

    Der Radweg, er stört, ja, vielleicht kommen auch mehr Leute dadurch in den Garten. (zum Ernten , ha ha, )

    Ich denke, es gibt dieses Radwegeprogramm, Fördermittel, deswegen soll gebaut werden. In ca 2 oder 3 Jahren soll es soweit sein. So ist der Plan, (der evtl. auch nicht realisiert wird,..)

    Wie gesagt, wenn wir nicht im guten Einvernehmen mit der Stadt arbeiten, kann uns ja auch gekündigt werden. Deshalb ist es bestimmt nicht klug, gegen diese Pläne zu protestieren. Die Stadt ist anderseits froh (so der OB Neupold,) dass wir dies Land nutzen, sonst müsste die Stadt es pflegen.

    (mehr …)

  • KEBAP HH: Garten auf dem Bunkerdach steht in den Startlöchern

    (Mail)

    Bei uns steht dieses Jahr wieder viel auf dem Programm, unter anderem beginnen wir im Rahmen unserer „Klimaküche für Altona“ (im Förderprogramm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative), den Dachgarten auf dem Bunker zu planen (mehr …)

  • Stadt Leipzig fördert Gartenprojekte finanziell

    (Mail)

    Liebe Kollegen und Kolleginnen zur Kenntnisnahme

    der Haushaltsantrag und die Fachförderrichtlinie sind auf der letzten Ratsversammlung durchgegangen, nicht so wie gedacht, aber wir haben im Doppelhaushalt für 2019 und 2020 je 150.000 € für die Förderung urbaner Gartenkultur in Leipzig

    Bisher wurde nur der Stadtgarten Connewitz vom Ökolöwen gefördert (Antragsumme 17.200 €). Jetzt können sich alle bewerben und das Geld kann auch für Personalkosten eingesetzt werden
    Die Anträge sind beim Amt für Stadtgrün und Gewässer, Fachbereich Gärten einzureichen und über die bewilligung wird im Envernehmen mit den Kleingartenbeirat der Stadt Leipzig zeitnah entschieden
    Es kann auch vorzeitiger Maßnahmebeginn beantragt werden, weil die Saison schon läuft …

    Die Umsetzung der Förderung geht über das ASG im Fachbereich Gärten und Karin Haberkern und ihre Kollegen stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite – siehe mal als Anlage

    Den Haushaltsantrag haben wir in erster Linie der Stadtratsfraktion der Grünen zu verdanken und natürlich auch anderen Abgeordneten, leider sind wichtige Akteure wie gemeinnützige GmbH´s, Stiftungen, Genossenschaften und Initiativen erstmal ausgenommen von der städtischen Förderung, in Anlage die Stellungsnahme der Stadtratsfraktion der Grünen

    https://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/parks-waelder-und-friedhoefe/gemeinschaftsgaerten/

    (mehr …)

  • Gartendeck ist umgezogen

    (Mail)

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen

    27.3.:
    Ja, der größte Teil ist geschafft und unsere neue Adresse ist due Simon -Von-Utrecht-Str.4
    Jetzt geht es peu a peu weiter, wir brauchen noch Strom und Wasser, das Dach muss aufgebaut werden.
    (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: riesengroßes Hochbeet und Patchworkmauer entstehen

    (ANtrag/Antworten)

    Nach 5 Jahren Gärtnern auf Beton wurde der Lucie-Flechtmann-Platz im Frühling 2018 entsiegelt.
    Der Platz ist nun  ein „echter“ Stadtgarten, der uns Stadtgärtner*innen langfristg erlaubt im
    öff entlichen Raum öko ologisch nachhaltg zu gärtnern und unsere Stadt selbst und zuko untsfähig mit
    zu   gestalten.   Der   neu   hergestellte   Platz   bietet   bisher   (noch)   wenig   Abwechslung   in   seiner
    Beschaff enheit.   Neben   großen   Gemüsebeeten,   den   wiederaufgebauten   Hochbeeten   aus   dem
    Projeko t „Lerngarten Lucie“, frisch angepfanzten Sträuchern und einigen den Platz umgebenden
    Bäumen, mangelt es noch an vielfältgen Struko turen und Lebensräumen. Diese müssen von uns
    ehrenamtlichen   Gärtner*innen   selbst   aufgebaut   werden.   Dies   umfasst   neben   sämtlichen
    Gartenelementen wie Beeten, Kompost und Bewässerungsmöglichko eiten auch Sitzgelegenheiten
    und Weterschutz.
    Es soll daher auf einer sichelförmig angelegten, 30m² Beetläche in der Platzmite ein erhöhtes
    Beet   entstehen,   das   durch   eine   Patchworko mauer   eingefasst   ist.   Die   Patchworko mauer   aus
    verschiedenen recycelten Materialien soll zu großen Teilen als Trocko enmauer angelegt werden und
    bietet zahlreichen Lebewesen ein zu Hause. Durch ein solides Fundament und eine Verko lebung der
    oberen Mauerschichten  ist sie stabil genug, um langfristg im öff entlichen Raum zu bestehen und
    eine   Sitzgelegenheit   für   Platzbesucher-   und   Gärtner*innen   zu   bilden.   Das   auf   diese   Weise
    entstandene Hochbeet soll als Magerbeet mit sandigem, nährstoff armen Boden angelegt werden.
    Es bildet so einen trocko enen, sonnigen Standort, der sich besonders für Kräuter und andere
    spezifsch angepasste Pfanzen eignet. Das Magerbeet als besonderes Miko rohabitat ergänzt den
    Gemüsegarten und bereichert das Gärtnern im typischerweise feuchten, norddeutschen Klima.
    Projeko tergebnis ist ein langlebiges, multfunko tonales Hochbeet, das zeitgleich als Sitzgelegenheit
    und Lebensraum dient. Durch die Errichtung der Trocko enmauer und eine vielseitge Bepfanzung
    des Magerbeetes wird Artenvielfalt in der Stadt unmitelbar gefördert und Lebensräume auch in
    der Vertko alen eröff net. Der Bau der Trocko enmauer aus recyceltem Material spart Ressourcen und
    vermeidet   insbesondere   bei   dem   verwendetem   Naturstein   einen   unnötgen   Abbau   von
    Landschaten in anderen Teilen der Welt. Vorgesehen ist die Verwendung von 18m³ Naturstein, die
    derzeit noch als Grundstücko seinfassung im Bremer Umland (Weyhe) aufgebaut sind und von uns
    umfunko toniert werden ko önnen. Als weiteres Material ko önnen wir Ziegel aus einer stll gelegten
    Ziegelei   ebenfalls   aus   Weyhe   beziehen,   sowie   verschiedene   Materialreste   von   Galabau-
    unternehmen. Bei der Auswahl der Bepfanzung wird auf öko ologischen Anbau geachtet.
    Der Bau des Beetes durch 10-15 Ehrenamtliche ist für Mite Mai geplant. Die Größe des Beetes und
    die Anforderung an  die Anlage langfristg im öff entlichen Raum  zu bestehen, erfordern  eine
    fachko undige   Anleitung   des   Eigenbaus.   Entsprechende   Honorare   sind   bei   der   senatorischen
    Behörde für Bau, Umwelt und Verko ehr (SUBV) Bremen beantragt. Das notwendige Bodenmaterial
    (30 ko ubiko meter) ist bei den städtschen Entsorgungsbetrieben KNO als Sachspende angefragt. Bei
    der  ansti ft ung   werden   die   Finanzierung   des   Materials   für   die   40   m   lange,   45   cm   hohe
    Patchworko mauer, sowie Mitel für die Anschaff ung von Jungpfanzen in Höhe von insgesamt 5000
    Euro beantragt.

    > – wie wird die Struktur des Beetes angelegt? Wie kann man dann „dort oben“ gärtnern? Plant ihr da Wege etc.? Wie kommt man „da hoch?“ mit Schubkarre z.B. und auch mit ggf. körperlichen Einschränkungen?

    Das erhöhte Beet kann nicht barrierefrei betreten werden. Mit körperlichen Einschränkungen kann also nur am Beetrand, nicht in der Beetmitte gegärtnert werden. Mit der Schubkarre kommt man allerdings hoch, indem einfach ein Brett als Rampe schräg an die Mauer gestellt wird. Ohne körperliche Einschränkungen kann in dem Beet herumgelaufen und gegärtnert werden – was jetzt nicht täglich und für die breite Öffentlichkeit angedacht ist, sondern nur für das offene Sonntagsgärtnern. Dafür werden Backsteine und Platten im Beet verlegt, auf die getreten werden kann.

    > – wie wird dieses Beet dann bearbeitet, bzw. wer macht das? Macht ihr alles gemeinschaftlich oder gibt es bei euch Patenschaften oder auch direkte Zuordnungen von Beeten (habe ich leider schon wieder vergessen)

    Wir haben uns dafür entschieden, Beetpatenschaften nur noch auf direkte Anfrage zu vergeben, da die Verlässlichkeit der Beetpat*innen in den letzten Jahren gegen Ende des Sommers immer stark abgenommen hat. Wir planen daher, alles gemeinschaftlich zu begärtnern. Das hat 2018 gut geklappt und ein ganz anderes Gruppengefühl erzeugt. Alle, die an Sonntagen dazukommen, werden eingebunden. Wir haben für 2019 fünf Palettenhochbeete (je 1qm) für Anfragen nach Beetpatenschaften „reserviert“.

    > – Wie wird die Ernte geteilt und was passiert dann damit?

    Seit der Entsiegelung haben wir immer während des Sonntaggärtnerns gemeinsam geerntet und die Ernte dann unter allen Anwesenden, die mitgegärtnert haben, aufgeteilt. Odt haben wir noch vor Ort zusammen gegessen. Da wir ja im öffentlichen Raum gärtnern ist aber immer ungewiss, wie die Ernte aussieht. Letztes Jahr gab es ein Kürbisgate und alle unsere 30 prächtigen Kürbisse wurden innerhalb einer Nacht weggeerntet… Dienstags und Donnerstags abends sind Gießtermine, nach denen gelegentlich auch geerntet wurde (zB Salate, die bei der Hitze ja sehr geschossen sind und nicht lange stehen gelassen werden konnten).

    > Wie viele Gemüsebeete gibt es dann noch?

    Es gibt dann noch 23 Gemüsebeete von ca 1mx8m in unserem „Hauptgemüsebeet“ an der Grünenstraße. Außerdem gibt es links und rechts des Hauptgemüsebeetes noch Flächen von ca 25qm (an der Häschenstraße) und ca 50qm (an der Heinrich Bierbaumstraße) die je nach Fruchtfolge auch mit Gründünung oder Gemüse bepflanzt werden. Hier sollen in Zukunft aber auch Getreide und evtl Färberpflanzen wachsen. Dazu kommen noch ca 20 Palettenhochbeete.

    > . wie lange wird der Bau dauern und wer wird die Anleitung machen?

    Der Bau soll maximal 3 Tage dauern. Angedacht ist das Wochenende vom 10.-12.Mai. Die Anleitung würde voraussichtlich das befreundetes Galabauunternehmen „baumrausch“ übernehmen.

    > -kannst du die Materialkosten ein bisschen auffächern? (Wenn das nicht

    > zu mühsam ist)

    Die Materialkosten setzen sich aus dem recycelten Naturstein, Klinker und Backstein und Betonplatten zusammen (ca 2500 Euro), sowie der Anlieferung (500 Euro). Der exakte Preis der Recyclematerialien kann noch leicht variieren, da wir ja keinen Neukauf tätigen und die Preise telefonisch eingeholt haben. Dazu kommen dann noch Zementmörtel (ca 85

    Euro) und Mineralgemisch (300 Euro) für das Fundament und die Verklebung.


    (mehr …)

  • Wilde Linde versucht trotz Einschränkungen weiter zu machen und mehr Leute zu gewinnen

    (ANtrag/Sachbericht)
    Stadt hat wegen der nicht mehr ganz sicheren Linden die öffentliche Nutzung untersagt. Sie machen aber – eingeschränkt – weiter.

    ja, das ist vertrackt: wir können es nicht öffentlich bewerben in dem Sinne, dass es keinen Aushang beim Garten geben kann. Es gibt aber regelmäßige Treffen, die über unsere Homepage angekündigt werden. Dort ist auch der Garten beschrieben: https://www.werkstadthaus.de/hauptmenu/gaerten/gemeinschaftsgarten-wilde-linde/ und eine Kontakt-Emailadresse hinterlegt: gemeinschaftsgarten(at)werkstadthaus.de

    Am 5. Mai findet im Werkstadthaushaus die jährliche Samentausch und Setzlingstausch Börse statt. Auch dort können die Aktiven der Wilden Linde Menschen ansprechen / gewinnen. Außerdem natürlich Mund zu Mund und: einige in Tübingen wissen inzwischen, dass das Werkstadthaus sich mit Gärten beschäftigt. Da gibt es hin und wieder Anfragen.

    Es gibt kein Schild “privater Garten” – es gibt ein kleines Schild, das darauf hinweist, dass es ein Gemeinschaftsgarten vom Werkstadthaus ist.

    Gärtnernde müssen keine Mitglieder im Werkstadthaus sein (sollten wir vielleicht mal einführen – für die, die es sich leisten können?)


    (mehr …)

  • tierfreundliches Gärtnern im freiGarten Potsdam

    (Antrag)

    Neben der Individualbeete und Allmende („Staudenbeete von und für alle“) haben wir im sanierten
    Eingangsbereich des freiLands nun Grün- bzw. Beetfläche dazugewonnen, wofür wir mit der Stadt
    Potsdam  eine Pflegevereinbarung  abgeschlossen  haben.  Diesen  Eingangsbereich  möchten  die
    Gärtner*innen des „freiGartens“ nun als Insekten- und Vogel-freundliches Beet gestalten – und die
    Gartenfläche  somit erweitern.  Geplant  sind  einheimische  Gehölze,  Stauden,  Wiesenblumen  und
    Frühblüher, die fast ganzjährig den Insekten und anderen Tieren Nahrung bieten sollen. Da es der
    Eingangsbereich eines großen Kulturzentrums mit viel Publikumsverkehr ist, setzen wir damit auch
    ein  Statement  und  Signal  an  unsere  Gäste  –  denn  auch  im  urbanen  Raum  können  wir  uns  für
    Artenschutz und Biodiversität engagieren!
    Maßnahmen
    Der  Eingangsbereich  soll  mit  einer  großen  Vielfalt  an  Gehölzen  und  Stauden  bzw.  einjährigen
    Pflanzen (wie Kapuzinerkresse, Ringelblume, Jungfer im Grünen, Mais) gestaltet werden.
    Dabei  soll  die  Gestaltung  möglichst  vielfältig,  attraktiv  und  „Aufmerksamkeit-erregend“  sein  (wie
    z.B. durch Artischocken-Pflanzen als Trachtpflanze für Hummeln).
    Mit Informationsschildern möchten wir die Besucher*innen auch „im Vorbeigehen“ informieren, um
    welche Pflanzen es sich handelt und welchen Nährwert sie für welche Insekten oder andere Tiere
    haben.
    Kosten- und Zeitplanung
    Die Pflanzen sollen im zeitigen Frühjahr gepflanzt bzw. zum Saisonstart ausgesät werden, damit
    wir schon dieses Jahr eine große Pflanzenpracht und ein „Insektenbuffet“ haben.
    D.h., unser Wunschtermin zum Pflanzen ist Anfang April, Aussaat Anfang Mai. Die ehrenamtlichen
    Gärtner*innen des freiGartens und unsere FÖJler*innen übernehmen die Pflege der Anlage. (mehr …)

  • Strieskanne legt los

    (Antrag)

    Dresden/Strieskanne, Träger: Ufer-Projekte Dresden e.V.

    Bald ist es soweit und der Gemeinschaftsgarten „Strieskanne“ geht in die
    erste Saison. Das gepachtete Grundstück wartet auf viele fleißige Hände und
    kreative Köpfe, die die bisherige Brache hoffentlich bald aufblühen und
    Früchte tragen lassen! Wir beginnen mit einer Planungswerkstatt im April
    und wollen daran anschließend in einem von UFER-Projekte e.V.
    angeleiteten Workshop die ersten Hochbeete bauen.
    Im Moment bilden wir eine Kerngruppe aus drei Nachbar*innen, die bisher
    Planung und Organisation übernommen haben. Seit Januar 2019 sind wir Teil
    von UFER-Projekte e.V. und erfreuen uns der geballten Erfahrung und
    Kompetenz und der vielen tollen Menschen, die uns immer mit Rat und Tat
    zur Verfügung stehen. Im Hintergrund wartet eine Interessengemeinschaft
    aus ca. 20 Menschen aus der Nachbarschaft darauf, losgärtnern zu können.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die
    es braucht, um einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Auf der Fläche fehlt
    ein Wasseranschluss. Die Stadt hat zwar zugesagt, uns beim Sicherstellen der
    Infrastruktur zu unterstützen. Bis dafür jedoch eine dauerhafte Lösung
    gefunden ist, wollen wir zumindest vorübergehend IBC-Container aufstellen.
    Außerdem benötigen wir gebrauchte Europaletten, Schrauben,
    Akkuschrauber, Schubkarre, Teichfolie, Gießkannen, Schaufeln, Rechen,
    Sandkastenbaumaterial & Sand.
    Dafür würden wir uns über eine finanzielle Unterstützung sehr freuen.
    Grundsätzlich versuchen wir, möglichst viele Materialien – u.A. aus der
    Nachbarschaft – wiederzuverwenden.

    alerts:
    Unter dem Namen „Strieskanne“ soll an der Spenerstraße 36 in Dresden-Striesen ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Das Grundstück – gegenwärtig ungenutzt – gehört der Stadt. Begärtnert werden soll davon eine Fläche von 600 Quadratmetern.

    Die Initiative, auch in Striesen einen Gemeinschaftsgarten zu gründen, ging von Striesener Einwohnern aus. Sie vernetzten sich über das Online-Portal nebenan.de. Schließlich ergriffen die 32-jährige Jana Himstedt, ihr Mann und Gerda Berger die Initiative, knüpften Kontakte zur Stadt und zum Ufer-Projekte Dresden e.V., der die Trägerschaft übernommen hat.

    Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Am Sonnabend, 6. April, ist 14 bis 18 Uhr im Sommerkiosk Vegibunt, Wormser Str. 69, Eingang Kleingärten „Flora I“, eine Planungswerkstatt anberaumt. Am Sonnabend, 13. April, ist 10 bis 18 Uhr vor Ort auf der Spenerstraße „Bau-Workshop & Ufer-Allmende-Tag“. 10 Uhr werden Hochbeete und Gartenmöbel gebaut, 15 Uhr können Leihgeräte vom Ufer-Projekte e.V. ausprobiert werden. (mehr …)

  • Hechtgrün baut

    (ANtrag/ANtworten)

    Dresden/Hechtgrün (Träger: Ufer-Projekte)

    Wir benötigen einen wetterfesten Unterstand in unserem Gemeinschaftsgarten.
    2018 konnten wir uns flächenmäßig vergrößern und so ist auch die Mitgliederzahl
    organisch   gewachsen.   Eine   Überdachung   ist   wichtig,   um   unsere   Werkzeuge
    wetterfest zu lagern, und Workshops und Treffen unabhängig vom Wetter im
    Garten   zu   ermöglichen.   Wir   können   dann   die   offene   Gartenzeit   auch   bei
    schlechtem   abhalten,   sodass   der   Garten   sowohl   in,   als   auch   nach   der
    Vegetationsperiode   zugänglich   gemacht   wird.   Insgesamt   wird   mit   der
    Überdachung   eine   der   wichtigsten   Aufgaben   im   Gemeinschaftsgartens,   die
    Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, gestärkt.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die es
    braucht, um einen wetterfesten Unterstand zu errichten. Wir würden uns deshalb
    sehr über eine Unterstützung freuen.Inhalt und Maßnahmen
    Die Grundfläche der Errichtung soll  8×5 Meter betragen. Die Überdachung soll  als
    Pultdach   mit   einem   leichten   Gefälle   weg   von   der   angrenzenden   Hauswand
    errichtet werden und aus Wellblech bestehen. Über eine Regenrinne kann das
    über   die   Dachfläche   anfallende   Regenwasser   zum   Bewässern   des   Gartens
    gesammelt   werden.   Perspektivisch   sollen   auf   dem   Dach   eine   Solarpanele
    angebracht werden. Die tragenden Holzkonstruktion dient der Aufnahme der
    Dachlasten.
    Zusätzlich   wird   in   den   Holzrahmen   eine   abnehmbare   Aufhängekonstruktion
    gebaut,   diese   können   wir   als   Eigenanteil   selbst   finanzieren.   Die
    Aufhängekonstruktion soll flexibel einsetzbar sein und kann dann bei  feuchter
    und/oder kalter Witterung eingehängt und bei Sonnenschein und Wärme wieder
    abgenommen werden.

    – Der Pachtvertrag ist unbefristet mit der Stadt Dresden. Die Stadt hat uns das Grundstück vermittelt und unterstützt das Projekt HG. Auf dem Grundstück ist keine Bebauung möglich aufgrund der Nähe zum Bahndamm. Unsere Perspektive ist also langfristig

    – Matthias Paul leitet den Bau an [Fachmann, kann auch Statik]

    – Mindestens 20 Leute werden beim Bauen dabei sein

    – Der Transport kann soweit es möglich ist mit dem Lastenrad gemacht werden. Einige Holzelemte sind jedoch schlicht zu lang für einen Transport mit LARA und müssen deshalb mit dem Auto transportiert werden

    – Die Werkzeuge wollen wir in einer abschließbaren Truhe unter dem Dach lagern


    (mehr …)

  • urban gardening an der Urania in Berlin

    (Besuch, Recherche)
    Am Kulturzentrum Urania in Berlin Schöneberg fanden dieses Jahr eine Reihe von Workshops und Vorträgen zu urban gardening statt. Mit dabei: Elisabeth Meyer-Renschhausen und Robert Shaw
    https://www.urania.de/urania-reihe/urania-urban-gardening
    (mehr …)

  • Stadtacker München

    (alerts)
    […]
    Das kann auch Konrad Bucher, Koordinator vom „StadtAcker“ am Ackermannbogen bestätigen. „Der feste Kern von Leuten, die 2018 regelmäßig mitmachten, bestand aus 45 Personen, mit zunehmender Tendenz. Dann kommen aber noch einige dazu, die sporadisch mitmachen, wenn sie eben Zeit haben, oder auch Workshops besuchen, die wir im StadtAcker regelmäßig anbieten. Das sind dann etwa nochmal so viele. Außerdem machen noch eine Schulklasse und zwei Kindergruppen mit.“ Um mitzumachen muss mn nicht unbedingt am Ackermannbogen wohnen, „es kommen auch Leute aus der Schwabinger Nachbarschaft zu uns. Sie sind natürlich genauso willkommen“, erzählt Konrad Bucher.

    Der 1000 Quadratmeter große Gemeinschaftsgarten, als Vorläufer seit 2011, seit 2017 auf der jetzigen Fläche, in Trägerschaft des Quartiersvereins Ackermannbogen e.V. liegt ganz in der Nähe des zentralen Stadtplatzes zwischen Supermarkt und Mittelschule. Es gibt Gemüsebeete mit vielen Arten und vor allem sehr vielen, auch alten und seltenen Sorten, speziell bei Kartoffeln, Bohnen, aber auch Tomaten, Paprika, Chilli, und Salaten (2018 gab es 35 Sorten). Etwas Besonderes sind auch die Sojabohnen (12 Sorten), die die Schwabinger im Rahmen des bundesweiten Citizen-Science-Projekts „1000 Gärten“ angebaut haben. Dabei geht es um die Eignung der Sojabohne für den Anbau in Deutschland zu erforschen.

    Im Rahmen des Klimaprojekts „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit will der StadtAcker mit einer Reihe von Mitmach-Veranstaltungen „alltagspraktisches Wissen darüber vermitteln“, so Bucher, „was Gärtnern mit Klimaschutz zu tun hat, wie wir unsere Ernährungs- und Konsumgewohnheiten klimaverträglicher gestalten können.“

    Für das Mitmachen gibt es drei Möglichkeiten: als aktive/r Mitgärtner/in schließt man sich der derzeit sieben Themengruppen von Beeren bis Kompost & Boden) an und ist bereit, während der Gartensaison regelmäßig (pro Woche ca. 1 bis 2 Stunden) im Garten mitzuwirken.

    Interessenten können sich melden bei der E-Mail stadtacker@ackermannbogen-ev.de unter Angabe der Kontaktdaten.

    Als sporadische/r Mitgärtner/in wird man regelmäßig über den Newsletter der Projektgruppe StadtNatur zu Aktionen und Workshop-Angeboten im StadtAcker informiert und eingeladen. Oder einfach zum spontanen Mitgarteln unter fachkundiger Anleitung vorbeikommen: immer mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr. (mehr …)

  • GG Dresden Prohil startet in die dritte Saison

    (alerts)

    Der Frühling steht in den Startlöchern, ebenso die Freizeitgärtner in Prohlis. Sie haben sich für ihre 3. Gartensaison im Gemeinschaftsgarten viel vorgenommen. Bei regelmäßigen Treffen werden die nächsten Vorhaben gemeinsam besprochen.

    Der Verein Prohliser Gemeinschaftsgarten VSP hat am 4. März seine dritte Gartensaison eröffnet. Ab sofort können interessierte Gartenfreunde wieder montags, donnerstags und freitags jeweils von 14 bis 17 Uhr sowie dienstags von 11 bis 14 Uhr vorbeischauen, mitanpacken oder sich für eines der drei noch freien Einzel- bzw. Familienbeete bewerben. »Auch Interessierte, die auf den Gemeinschaftsbeeten, den Beeren- und Obstflächen sowie bei baulichen Gartenprojekten zeitweise mitmachen möchten oder eigene Ideen einbringen, sind herzlich willkommen«, so Projektleiterin Heike Löffler.

    Zurzeit sind elf Alleinstehende, davon zwei Studenten und neun Rentner, sowie zehn Familien mit zwei und mehr Kindern verschiedener Nationalität im Prohliser Gemeinschaftsgarten regelmäßig aktiv. Zwei Ehrenamtliche unterstützen das Projekt bei Übersetzungen und Bauvorhaben. »Im Dezember mussten wir feststellen, dass auf unserem Gelände einiges durch Vandalismus zerstört wurde, unter anderem die Aufhängevorrichtung für die Gartenwerkzeuge sowie Teile des Heil- und Kräuterpflanzenlehrpfades«, zählt Heike Löffler auf. »Diese Schäden wurden durch unsere Mitglieder zum Teil behoben. Unser Gartenpavillon hielt dem Winterwetter leider auch nicht stand.« Wie im vergangenen Jahr können die Prohliser den Garten für private Feste und gemeinsame Gartenfeste nutzen. Auch Workshops werden wieder angeboten. Der nächste findet am 18. März von 14 bis 18 Uhr zum Thema »Pflanzenanzucht – Tomaten, Paprika & Co« in der Bürgerwerkstatt, Gamigstraße 18, statt. Am 15. April von 15 bis 17 Uhr geht es direkt im Gemeinschaftsgarten ebenfalls um Pflanzenanzucht, dann stehen »Zucchini, Gurke, Kürbis & Co« im Vordergrund. Für Mai ist ein Bau-Workshop geplant. Am 2. Mai soll von 16 bis 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Tauschnetz Elbtal eine Pflanzentauschbörse stattfinden. Jeden letzten Montag des Monats treffen sich die Gärtner um 17 Uhr im Gemeinschaftsgarten, um aktuelle und künftige Vorhaben zu besprechen. Dann geht es auch um den Bau einer Überdachung sowie von Gartenmöbeln und um den Ausbau des Gartenhauses.

    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten am Krebskontor entsteht

    (Antrag/Antworten

    Ein garten für den offenen Kunstraum Krebs-Kontor

    Einleitung

    Der „Hamburger Krebs-Kontor“ (www.krebskontor.de) ist ein offener Kunstraum. Neben Atelierräumen bietet er Werkstätten für Holzarbeiten, Töpferei, Siebdruck und analoge Fotografie. Die Räume werden ohne finanzielle Unterstützung von außen durch die Gemeinschaft getragen und können von Menschen aus dem Quartier im Rahmen von offenen Werkstätten und Austauschveranstaltungen genutzt werden.

    In diesem Frühjahr beginnt die Entwicklung des Gemeinschaftsgarten, mit dem zusätzlich zu den Arbeitsräumen ein Ort für Gartenarbeit und Entfaltung geschaffen werden soll. Der Garten soll neben den Nutzern des Krebs-Kontors auch einer benachbarten Kindertagestätte für ein eigenes Hochbeet zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus soll ein „kuratiertes Hochbeet“ entstehen, in dem Pflanzen und Kunstwerke miteinander angesiedelt werden. Mit dieser wechselnden „Hochbeetausstellung“ soll die Überlagerung von Kultur und Natur, die jeder Form des Gartens, zugrunde liegt, unterstrichen werden.

    Für die Anlage von Boden- und Hochbeeten im Stadtgarten bitten wir Sie um finanzielle Unterstützung.

    Hintergrund

    Der „Hamburger Krebs-Kontor“ befindet sich in einem alten Kontorgebäude am Rand des Schanzenviertels. Die Räume wurden 60 Jahre lang als Lager für Feinkostprodukte (Hummer und Krebssuppen etc.) verwendet. Im Souterrain des Gebäudes wurden in 5 Räumen lebende Krebse für die Gastronomie gehalten.

    Mit der Geschäftsaufgabe der Feinkostfirma im Frühjahr 2018, konnten die ungewöhnlichen Räume angemietet werden. Nach 4-monatiger Renovierung in Eigenleistung wurde ein besonderer Ort geschaffen, der finanziell durch die Nutzergemeinschaft getragen wird. Auch die Werkstätten für Holz- und Tonarbeiten, Siebdruck und Fotografie wurden in Eigenleistung aufgebaut. Neben ca. 20 regelmäßigen Nutzern werden die Siebdruckwerkstatt, das Fotolabor und die Holzwerkstatt für Menschen aus dem Quartier im Rahmen von offenen Werkstätten geöffnet. Die Öffnung der Töpferei wird im Laufe des Jahres erfolgen. Weiterhin wird eine Papier- und Farbenwerkstatt aufgebaut.

    Zum Objekt gehört auch ein ca. 300m2 großer Garten, der nun ebenfalls entwickelt werden soll. Ziel ist es, die Fläche möglichst effizient auszunutzen und gleichzeitig einen Raum für Entfaltung zu erhalten, der den Nutzern der offenen Werkstätten zu Verfügung steht. In diesem Sinne sollen mehrere Boden- und Hochbeete (sowie ein kleiner Dachgarten auch einem im Garten stehenden, ehemaligen Kühlhaus) angelegt werden. Neben den Nutzern der Werkstätten, sollen auch die Kinder einer benachbarten Kindertagesstätte ein Hochbeet pflegen können. Die Kita verfügt über einen sehr kleinen Außenbereich, so dass ein Beet auf ihrem Gelände nicht denkbar ist. Den Kindern einen kostenlosen Zugang zum Garten des Krebs-Kontors zu ermöglichen, ist eine Bereicherung für das ganze Projekt, unterstreicht aber auch unsere Verbundenheit zum umliegenden Quartier.

    Da sich der Krebs-Kontor als offener Kunstraum versteht, möchten wir unsere kulturelle Ausrichtung auch im Bereich des Gartens ausdrücken. In unseren Augen sind Gärten eine Überlagerung von kulturellen und natürlichen Erzeugnissen. Gärten sind menschengemacht, indem ihnen eine künstliche Struktur auferlegt und Pflanzen kontrolliert angesiedelt werden. Anderseits steht im Garten das Natürliche mit seiner Entfaltung und seinem Zerfall im Mittelpunkt.

    In diesem Sinne soll ein „kuratiertes Hochbeet“ geschaffen werden, für das im Laufe der Vegetationsperiode mehrere Künstler als Kuratoren Verantwortung übernehmen. Im Rahmen der kleinen Ausstellungen sollen vergängliche und dauerhafte Kunstwerke zusammen mit Pflanzen angesiedelt und ausgestellt werden, um den kulturellen Charakter des Gartens hervorzuheben.

    Wie groß ist denn die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen, mit denen das Projekt gemeinsam geplant und umgesetzt wird? Woher kommen die Leute und wie haben sie von dem geplanten Gartenprojekt erfahren? Sind das andere (weitere) Menschen, die bisher nicht im Krebskontor dabei sind?

    Die Gruppe der Gartennutzer umfasst ca. 10 Personen plus ca. 10 Kinder aus der benachbarten Kita. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Nutzer des Krebskontors und einen kleineren Teil nicht unmittelbar Beteiligte. Letztlich haben aber alle Nutzer über einen Besuch einer Veranstaltung im Kontor oder über andere Nutzer vom Gartenprojekt erfahren. Wir hoffen durch regelmäßige Gartenveranstaltungen den Kreis der Nutzer (für den gesamten Krebskontor) zu erweitern.

    Wie viele Menschen können insgesamt mitgärtnern?

    Wir gehen davon aus, dass die Fläche des Gartens letztlich für 20-25 Menschen Raum zum Gärtnern bietet (abgesehen vom Kita-Beet). Da wir den Krebskontor gerade an allen Enden entwickeln, möchten wir in diesem Jahr aber nur etwa die Halbe Fläche entwickeln.

    Wie offen soll das Gartenprojekt sein? Ist das Gelände jederzeit zugänglich? Wie kommen die Gärtner*innen ansonsten auf die Fläche?

    Der Garten ist tagsüber von 8 bis ca. 20 Uhr frei zugänglich. Außerhalb dieses Zeitraums können nur regelmäßige Nutzer den Garten durch ein Tor betreten. Regelmäßige Nutzer können einen Schlüssel bekommen. 

    Wie viele Beete insgesamt wird es geben (also Boden- und Hochbeete) und wie wird das Gartenprojekt organisiert sein? Soll es eher individuellen Beete geben (auch für Gruppen) oder gemeinschaftliche?

    Es sollen erst einmal 4 Hochbeete (100x150cm) und ein Bodenbeet (500x150cm) angelegt werden. Die Hochbeete sollen als Gruppenbeete organisiert werden, das Bodenbeet gemeinschaftlich.

    Wo ist das Gartenwerkzeug untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen daran?

    Im Garten steht ein alter Schuppen, der von den vorherigen Mietern als Kühlhaus verwendet wurde (Wir verwenden ihn als Lager für die Siebdruckwerkstatt). Zwischen dem Schuppen und einer angrenzenden Halle haben wir ein ca. 20m2 großes Dach angebracht, unter dem Gerätschaften und Materialien untergebracht werden können. Dieser Bereich ist tagsüber frei zugänglich.

    Wo gibt es Wasser? Bzw. wie ist das geregelt?

    An der Außenwand des Kontors befindet sich ein Wasserhahn, der vom Garten aus frei zugänglich ist.

    Wer wird wann die Hochbeete bauen? Bauen die Kinder nicht mit? Wenn ich es richtig verstanden habe, soll eins der Hochbeete, für das Sie Materialien beantragt haben, an die Kita übergeben werden? Beteiligt sich die Kita an den Materialkosten?

    Die Hochbeete werden sobald eine Finanzierung gefunden wurde den Nutzern unter Anleitung eines pensionierten Gärtners gebaut. Unter den Nutzern des Kontors befinden sich auch verschiedene Handwerker. Werkzeuge sind in der Holzwerkstatt des Kontors vorhanden.


    (mehr …)

  • Standortvorschläge von Bürger*innen für urban gardening alternativlos abgelehnt

    (alerts)

    Villingen-Schwenningen . „Gemeinsam Gärtnern“, das klingt nach Idylle pur, nach Einträchtigkeit und Frieden. Und in der Tat liegt dem gleichnamigen Projekt in Villingen-Schwenningen all das zugrunde. Doch nun gibt es, noch ehe die ersten Pflänzlein sprießen, deutliche Misstöne.

    Der Technische Ausschuss stimmte am Dienstagabend den neun von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Standorten zu. Sie sollen nun für das Urban Gardening, zu Deutsch: das Gärtnern in der Stadt, von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Vorgeschlagen worden sind die Standorte von Projektinteressierten, die sich bei einer Auftakt-Veranstaltung über das Projekt im Dezember informieren konnten – es gab jedoch zum Bedauern viele keinen einzigen Vorschlag in Schwenningen, nur Villinger meldeten sich.

    Dort jedoch sind manche, die mit Engagement und Zuversicht mitmachen wollten, nun arg verschnupft: Sie fühlen sich ausgebremst und unerwünscht. Denn: Ihre Standortvorschläge waren nicht nur abgelehnt worden, sondern ihnen war auch kein Angebot für eine Alternative gemacht worden – für sie ist es aus dem gemeinsamen Gärtnern, noch ehe es überhaupt angefangen hat. Das bittere daran: Darunter ist beispielsweise auch die Selbsthilfegruppe Inklusion, die gemeinsam mit behinderten, Rollstuhlfahrern und Co., mitten in der Stadt gärtnern wollte.[…] (mehr …)

  • Umbauarbeiten am Bunker in St. Pauli starten

    (NL)

    der eine oder andere hat es sicher schon gemerkt – es geht los! Schon in den nächsten Tagen starten erste Bauarbeiten am Bunker. Dabei geht es aber (noch) nicht um das Begrünungsprojekt, sondern notwendige Betonsanierungen am Kragen. Das bedeutet für uns zusätzliche Arbeit. Wir müssen unsere Test-Hochbeete und Pflanzgefässe entfernen und unsere Dachführung neu organisieren, damit wir natürlich auch während der Bauphase präsent sein können. (mehr …)

  • Fläche von Tortuga wird erweitert

    (alerts)

    FRANKFURT/MAIN

    Unter dem Motto „Tortuga bittet zum Rendezvous“ haben die Aktiven um Anna Palm und Kuwe Fritz, die das Gemeinschaftsgarten-Projekt im vergangenen Jahr initiierten, zu einem Informationsabend in den Gemeindesaal eingeladen – auch weitere Initiativen, die sich im Stadtteil, für die Umwelt und ein nachhaltiges Leben engagieren, sind mit dabei und haben Informationsstände aufgebaut.

    Dazu zählt unter anderem Transition Town Frankfurt. Das ist ein Verein, der sich dafür einsetzt, einen nachhaltigen Wandel in der Mainmetropole anzustoßen. Die Eschersheimer Tortuga-Initiative ist als Arbeitsgruppe ein Teil von Transition Town und wird als Projekt aus dem Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Neben den Info-Ständen ist auch eine Kleidertauschbörse in der Eingangshalle zum Gebäude aufgebaut.

    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, der auf einer etwa 100 Quadratmeter großen und frei zugänglichen Fläche an der Straße am Lindenbaum/Ecke Kirchhainer Straße und in der Verwaltung des Grünflächenamts liegt, sei entstanden, um Möglichkeiten der Begegnung im Stadtteil zu schaffen, beschreibt es Palm. […]

    Im Tortuga-Garten werden Pflanzen und Blumen in Hochbeeten angebaut. Neben den regelmäßigen Treffen (siehe Info-Text) werden auch Workshops angeboten. Teilnehmer können sich dabei zum Beispiel ein eigenes mobiles Hochbeet fertigen. Ein solches Exemplar haben Palm und Fritz an ihrem Infostand aufgestellt, das gleichzeitig auch ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist: „Das lässt sich einfach bauen und man kann bereits vorhandenes Holz nutzen“, erklärt Palm.[…]

    Erweiterte GartenflächeDie Fläche, auf der die Hochbeete bisher aufgebaut sind, soll demnächst sogar noch ein wenig größer werden. „Fünf bis sechs zusätzliche Hochbeete sind geplant“, erzählt Palm. Das Grünflächenamt habe hierfür sein Einverständnis gegeben.

    https://www.fnp.de/frankfurt/damit-stadt-noch-gruener-wird-11839353.html (mehr …)

  • Workshopreihe Konservieren und Haltbarmachen in Leipzig

    (ANtrag/Antworten)

    Workshops:
    • Solar-Tunneltrockner bauen
    • Trockenregal bauen
    • Fermentation
    Unter dem Thema Konservierung wollen wir im Gemeinschaftsgarten Querbeet Leipzig e.V. in der
    kommenden Gartensaison verschiedene Workshops anbieten, die sich mit der Haltbarmachung und
    Konservierung   von   Lebensmitteln   auseinandersetzen.   Neben   den   üblichen
    Konservierungsmethoden vom Einkochen von Marmelade und Chutney bis hin zur Saftverarbeitung
    wollen wir uns neuen beziehungsweise komplexeren Methoden der Haltbarmachung zuwenden.
    Workshop: Solar-Trockner
    In   Kooperation   mit  Natur   im   Sinn  aus   Dresden   möchten   wir   in   unserem   offenen
    Gemeinschaftsgarten das Bauen eines solaren Tunneltrockners theoretisch und praktisch erlernen.
    Der Workshop richtet sich vorrangig an Gärtner*innen der Leipziger Gemeinschaftsgärten sowie
    andere interessierte Menschen und wird öffentlich auf unserem Blog sowie auf Facebook und
    unserem Jahresflyer beworben. Im Rahmen eines eintägigen Workshops wollen wir unter Anleitung
    von Sarah Mönke und Daniel Becker von Natur im Sinn einen Tunneltrockner bauen, welcher
    anschließend   in   dem   offenen   Gemeinschaftsgarten   für   die   Benutzung   zugänglich   ist   und
    möglicherweise   auch   als   mobiles   Gerät   nutzbar   ist.   Ziel   ist   es   den   Teilnehmer*innen   neue
    Möglichkeiten   aufzuzeigen,   wie   sie   Lebensmittel   haltbar   machen   können   und   damit   weniger
    wegwerfen. Der Workshop ist auf eine Teilnehmer*innenzahl von 10 Menschen ausgerichtet und
    wird am 11.Mai 2019 ganztägig stattfinden.
    1Workshop: Trockenregal
    In den letzten Jahren haben wir uns immer wieder mit Heilkräutern sowie auch Färberpflanzen
    auseinandergesetzt und dazu Workshops zur Herstellung von Salben beziehungsweise zum Färben
    von Naturstoffen angeboten. Um diese optimal zu Trocknen möchten wir in der Gartengemeinschaft
    zusammen mit anderen Gärtner*innen  ein Trockenregal bauen. Bisher haben wir die Kräuter und
    Pflanzenteile zum Trocknen aufgehangen. Optimal ist diese Variante nicht, weil die Kräuter dabei
    Sonne und Staub ausgesetzt sind. Demgegenüber stellt ein Trockenregal eine weitaus idealere
    Variante der Haltbarmachung dar, weil die Kräuter für ihre weitere Verarbeitung eine hohe Qualität
    haben. Auch im Zusammenhang mit einem für diese Gartensaison geplantes Kindergartenprojekt
    zum Thema Färberpflanzen ist der Bau eines Trockenregals relevant.
    Workshop Fermentation
    Fermentation ist eine weitere Möglichkeiten Lebensmittel haltbar zu machen und stellt in dieser
    Veranstaltungsreihe die am wenigsten aufwendige Form in Bezug auf bauliche Fertigkeiten dar. Für
    dieses Angebot wollen wir mit dem Zentrum für Fermentation einen Workshop zum Erlernen dieser
    Methode anbieten. Dazu sollen die Teilnehmer*innen in einem theoretischen Teil die Grundlagen
    der   Fermentation   kennenlernen   und   anschließend   gemeinsam   mit   den   Workshopleiter*innen
    Gemüse aus dem Garten fermentieren und mit nach Hause nehmen. Für den Workshop wird ein
    Teilnehmer*innenbeitrag von 5 Euro erhoben. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Menschen
    ausgerichtet. Der Workshop wird Anfang September stattfinden.
    Durch die Workshops soll auf diese Problematik der Wegwerfgesellschaft aufmerksam gemacht
    werden und den Teilnehmer*inne sollen einfache Handreichungen zu einem bewussteren Umgang
    mit Lebensmitteln gegeben werden. (mehr …)

  • Im Tausendschön GG wird großes Hochbeet gebaut

    (aus Antrag/Antworten)

    Mit dem Geld wollen wir unser aus Paletten gebautes Hochbeet u.a. mit  BIO Hochbeet-Erde torffrei füllen.

    In diesem Jahr haben sich zusätzlich zu unserer Gruppe 8 Frauen (20-33 Jahre) für den Garten angemeldet. 

    Seit Januar treffen sich die Frauen, um einander kennen zu lernen und an der Gartengestaltung gemeinsam mitzuwirken. 

    Die Frauen kommen aus allen Kulturen mit und ohne Fluchterfahrung.Wie von Beginn an, haben wir einen 1:1 Schlüssel. 

    Eine Zugewanderte, ein Einheimische. Ein Aufruf nach gebrauchten Gartengeräten war erfolglos.

    das Hochbeet wird 6 m lang, 80 cm hoch  und 1,50 m breit. (mehr …)

  • IG Herzogenrath ruht

    (Mail)

    wenngleicht wir unseren Garten in den letzten beiden Jahren mangels Mitarbeitenden haben ruhen lassen müssen, was dem Garten/Boden selbst sicher nicht geschadet hat.

    Nun sind wir in neuen Überlegungen und möchten den Garten gerne wieder ativieren und nach Möglichkeit auch einen Lehmofen bauen und wenn geht in einer altersübergreifenden Aktion mit Deutschen und Geflüchteten (mehr …)

  • Interkultureller Garten Regensburg entsteht auf anderem Gelände

    (Tel)
    Der Besitzer der Fläche, auf dem der IG in Regensburg geplant war (und auf der Transition Town auch ein Gebäude gepachtet hat und dort Veranstaltungen macht) ist rassistisch und somit wird dort kein IG aufgebaut. Die Gruppe hat an anderer Stelle eine kommunale Fläche und es sind nun auch mehr Leute.
    Sie müssen noch klären, ob die Komposttoilette, deren Bau wir im Kontext des Gartens gefördert haben, umziehen kann.
    Zudem gibt es beim Gartenbauamt eine Ansprechperson für Gruppen mir einer Liste möglicher Flächen. Die Liste bekommt Transition Town nicht. Die Anfragen sollen von Transition Town gebündet werden, das Amt möchte nicht, dass sich viele Einzelen an es wenden. (mehr …)

  • MUT Partei in Rosenheim will urban gardening fördern

    alerts

    9. Februar die Gründung des mut Stadt- und Kreisverbandes Rosenheim

    […]
    Beim nächsten Stammtisch am 21. März dreht sich neben allgemeinem Kennenlernen der Partei und der Menschen hinter mut alles um das Thema „Urban gardening“, wurde dies beim Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ vergessen? Die Möglichkeiten des städtischen und ländliches Gärtnerns als Umweltschützer sind riesig. (mehr …)

  • berlin: KG sollen wegfallen, andere mehr in Richtung urban gardening gehen

    (alerts)

    Die Berliner SPD hat das Vorhaben des rot-rot-grünen Senats verteidigt, mehrere Kleingartenkolonien zugunsten von Infrastrukturprojekten aufzulösen. Der Sprecher für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Daniel Buchholz, sagte am Dienstag im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), bisher befinde man sich nur im Planungsstadium.

    „Es ist noch ein Entwurf, der mit den Bezirken abgestimmt wird. Aber (…) wir werden für die wachsende Stadt (…) insbesondere für neue Schulbauten, Kitas, Turnhallen, aber auch für einige Verkehrsverbindungen einige Kolonien anknabbern müssen. Einige werden komplett wegfallen“, so Buchholz.

    Er betonte, es handle sich nur um einen kleinen Teil aller Kleingärten in Berlin: „Wir haben in Berlin 73.000 Kleingärten. Das ist für eine Hauptstadt, eine so große Stadt, eine sensationelle Zahl. Wir werden davon auch fast alle retten können. In den nächsten zehn Jahren rechnen wir mit dem Wegfall von rund 430 Parzellen. Und bis 2030 könnten insbesondere für Verkehrsmaßnahmen noch mal andere dazukommen, sodass man mit dem Wegfall von vielleicht 850 Parzellen rechnen muss. Das ist gut ein Prozent.“

    Die betroffenen Kleingärtner wolle man in die Überlegungen einbeziehen, versprach Buchholz. Man werde für sie neue Flächen finden. Zudem erklärte er, es gehe darum, für Kleingärten neue Konzepte zu entwickeln, die sich am Urban Gardening orientieren: „Es gibt Kolonien, da sind die Grundstücke zu groß für die Pächterinnen und Pächter. Wenn man das neu organisiert, (…) vielleicht auch noch mit einer Öffnung der Kolonie (…) für die örtliche Kita, für das örtliche Seniorenhaus, dass man miteinander etwas tut, dann können wir noch mehr retten.“ (mehr …)

  • Bunte Beete Celle entstehen auf Ex-Spielplatz

    (aus Antrag/Antworten)

    beantragt die vhs
    Celle/Bunte Beete Celle als Anschubfinanzierung für das ökosoziale
    Gemeinschaftsgartenprojekt „Bunte Beete Celle“ in Celle, auf der Fläche des ehemaligen
    Spielplatzes an der Hostmannstraße/Ecke Schornsteinfegergasse in 29221 Celle, die
    Förderung der im der Kostenübersicht aufgeführten Maßnahmen.  
    Wir wollen auf dem Gelände exemplarisch die Möglichkeiten urbanen Gärtnerns darstellen
    und zur Interaktion, bestenfalls zur privaten Nachahmung einladen.  
    Dafür hat unser Träger, der Volkshochschule Celle e.V. (Freistellungsbescheid anbei),
    einen unbefristeten Überlassungsvertrag mit der Stadt Celle für diese Fläche geschlossen
    und übernimmt auch die erforderlichen bürokratischen Angelegenheiten. Die Stadt Celle
    ihrerseits stellt uns einige ausrangierte Pflanzkübel zur Verfügung, die nach den
    erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen als Gemeinschaftsbeete dienen sollen. Im
    privaten Bereich werden wir in alten Bäckerkisten auf Paletten gärtnern. Des Weiteren
    werden selbst gebaute Hochbeete, sowie vertikale Beete die Strukturen auflockern.
    Grundsätzlich gärtnern wir biologisch, mit samenfestem Saatgut (Tauschbörse dazu am 3.
    März) ohne den Einsatz von Kunstdüngern, Herbiziden, etc.  
    Gemeinsam mit dem ortsansässigen Bieneninstitut des LAVES und im Rahmen der Aktion
    „Celle blüht auf“ der Celleschen Zeitung sind Projekte, wie der Bau künstlicher Nisthilfen
    und die Schaffung der notwendigen Habitate für Wildbienen, geplant.
    Unsere mittlerweile neun Personen umfassende Gruppe hat sich für das erste Gartenjahr die
    Realisierung der notwendigen Infrastruktur, sowie das Anlegen der ersten Mischkulturen zum
    Ziel gesetzt. Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Gartenpforte“
    der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.
    Der feierlichen Übergabe der Fläche durch den Oberbürgermeister Dr. Nigge an uns vom
    26. Februar soll dann am 01. Mai, am Tag der Gartenarbeit, das offizielle Angärtnern
    erfolgen

    1.) Wie groß ist die Fläche?

    Das Gelände ist ca. 800 m^2 groß.

    2.) Wie viele Pflanzkübel haben Sie bekommen und wie groß sind diese?

    Die Stadt liefert uns insgesamt 9 Kübel mit einer Größe von 1mx1mx0,7m

    3.) Wie viele Beete sollen von wem gebaut werden?

    Unsere Gruppe wird zusätzlich zu den unter 2.) aufgeführten, Instand zu setzenden Kübeln noch 4 Hochbeete aus Paletten und 4 weitere (Tischbeet, etc) aus Holz bauen. Dazu 80 Bäckerkisten auf Paletten gestellt.

    4.) Wie viele Menschen könnten mitgärtnern und wie soll die Gruppe wachsen (wo wird wie Werbung gemacht)?

    Insgesamt bietet die Fläche Platz für 20 Gärtnernde, die sich über Facebook, nebenan.de, unseren Blog und aus der Presse informieren können. Werbemaßnahmen werden nmit der vhs abgestimmt und über diese gesteuert: Website/Projektdarstellung (in Arbeit); Öffentliche Veranstaltungen/Presse. Zusätzlich wird in einer Broschüre der “ Offenen Pforte“ der VHS auflagenstark der Besuch unseres Gartens beworben.

    Das Projekt steht grundsätzlich allen Interessenten offen – i.d.R. soll eine Verbindlichkeit von mindestens einem Jahr eingegangen werden.

    5.) Wir kann man mitmachen?

    Vorbeikommen, bestenfalls sich vorher telefonisch oder per Mail anmelden, sich kurz vorstellen und mitmachen. Die Gruppe entscheidet dann über eine eventuelle Aufnahme in einer Mitgärtner*-Versammlung. Jährlich zweimal lädt die vhs Celle alle Gärten, die unter der vhs-Trägerschaft lebendiges Lernen ermöglichen zu einem Treffen ein. Dieser Initiativkreis trägt alle Informationen an potentiell neue Interessenten weiter. 

    6.) Gibt es ein Schild an der Fläche?

    Ja, wenn es der Wind nicht weggeweht hat (schon passiert). 
    Angestrebt ist ein festes Dibond-schild soll dieser Förderantrag abgewartet werden, dann könnte das Logo der Anstiftung bei Wunsch integriert werden.

    7.) Diesen Satz habe ich nicht verstanden: „Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Pforte“ der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.“ Heißt das, dass das Gartenprojekt ansonsten nicht öffentlich zugänglich ist?

    Korrekt. Die Fläche ist eingezäunt und mit einem selbstgebauten Tor versehen. Die abgeschlossene Vereins-Haftpflichtversicherung (VGH) deckt die Gärtner* sowie deren Besuch und bei öffentlichen Veranstaltungen auch Besucher* ab. Interessierte jederzeit Gärtner* besuchen/vorbeikommen (auch 5.)), wenn ein Bunte Beete-Mitglied vor Ort ist. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen im Rahmen der „Offenen Pforte“(korrekte Benennung!) Geplant sind Samentauschbörsen, Eintausch von Glyphosat und Co. gegen Saatgut und einer Sonnenblume, veganes Sommergrillfest und ein Kürbisfest im Herbst. Projekte zum Artenschutz und zu den Vor-Ort-Projekten „Celle blüht auf“ sind in Vorbereitung – Jetzt steht zunächst an die Grundstruktur des Gartens aufzubauen. Am 1.Mai ist die erste Veranstaltung, die nach der aktuellen Spatensticheröffnung mit den organisatorisch Verantwortlichen – eine werbende Aktion mit beispielhaftem Mitgärtnern für weitere neue Mitaktive werden soll.
    Grundsätzlich gibt es also keinen allgemeinöffentlichen Teil, der immer zugänglich wäre/ist.

    8.) Haben Sie schon versucht, einen Teil der beantragten Gegenstände über Spenden zu bekommen (die Wassertanks, ein Teil des Materials z.B.)

    Bin im Kontakt mit einer größeren Firma, um günstig, bestenfalls als Spende, an Paletten für die Unterlage der Bäckerkisten zu kommen. Holz können wir wohl zu einem sehr günstigen Preis bei einem Holzgroßhandel vor Ort bekommen. Mutterboden wird gespendet und angeliefert, ebenso Kompost. Gebrauchte Bäckerkisten sind bei den örtlichen Betrieben angefragt, allerdings noch ohne Ergebnis.

    9.) Was passiert mit den Wassertanks, wenn es den auf der Website erwähnten Brunnen geben wird?

    Die Wasserversorgung ist noch nicht abschließend geklärt. Die Feuerwehr darf nicht mehr, wie angedacht, im Rahmen einer Übung uns die Tanks einfach voll machen. Die Wassermenge müsste mit einer Wasseruhr gemessen und mit den Stadtwerken abgerechnet werden (1m^3 kostet wohl 2.-€). Daher die Idee eines Brunnens. Da es sich allerdings um eine öffentliche Fläche handelt, muss eine Genehmigung der unteren Wasserschutzbehörde eingeholt und der Brunnen „professionell“ gebohrt werden. Die Kosten wären unverhältnismäßig hoch. Daher werden wir die Lösung mit den Wassertanks und der ordentlich, abgerechneten Befüllung durch die Feuerwehr anvisieren. Ein entsprechender Beschluss der Gruppe erfolgt am 10.03.

    10.) Gibt es, da es sich ja um einen ehemaligen Spielplatz handelt, einen Hydranten, der mittels Standrohr angezapft werden könnte?

    Nein. Die Fläche ist gänzlich unerschlossen. Ein Unterflurhydrant ist in der nahegelegenen Seitenstraße „Schornsteinfegergasse“ (15m) vorhanden.

    11.) Ich nehme an, es gibt keinen Zaun? Wie kommen Interessierte an die Geräte und wo werden diese untergebracht, bis der Schuppen wieder funktionstüchtig ist?

    Es besteht die Möglichkeit einem kleinen Raum (4. m^2) im angrenzenden Garagenhof zu bekommen. Dieser könnte sogar vom Garten aus zugänglich gemacht werden. Interessierte werden stets von Mitgliedern begleitet, die Kenntnis über dessen Zugänglichkeit haben.


    (mehr …)

  • Garten in Essen existiert nicht mehr

    (Mail)

    der Gemeinschaftsgarten [Essen/wollbeckhof] existiert seit Ende letzten Jahres nicht mehr, da sich, leider, keine Engagierten finden ließen, die sich nachhaltig um den Garten kümmern wollten. Die Hochbeete wurden nun an einen anderen Standort im Stadtteil Altenessen gebracht, wo sich nun ein bürgerschaftlich organisierter Gemeinschaftsgarten in der Entstehung befindet (mehr …)

  • Einbruch im Vitalis-Garten

    (RSS)

    Wie im Sommerhalbjahr 2018 machte sich wieder ein blockierendes Hoch breit und das sorgte für trockene Verhältnisse. Durch die warme und trockene Witterung war es uns möglich beim Bau des Dachs der Casa Esmeralda weiter zu machen.

    Leider gab es aber nicht nur gute Nachrichten, sondern bei uns wurde eingebrochen. Diebe entwendeten den Wechselrichter unserer Solaranlage und weitere elektrische Gegenstände. Auch in anderen Schrebergärten wurde eingebrochen. Wir sind also mit unserem Leid nicht alleine.

    Es sieht so aus als ob wir demnächst einen weiteren Garten übernehmen können. Ihr könnt euch die Fläche schon mal von außen ansehen. Dort wächst ein prachtvoller Süßkirschbaum, der leckere Früchte erzeugt und es gibt mehrere kleine Apfelbäume. Ihr könnt euch melden, wenn ihr Ideen für die Nutzung des ehemaligen Schrebergartens habt. Dort könnten beispielsweise Bienenstöcke untergebracht werden. Leider werden wir dort keine Hühner halten können, denn ein Schrebergartennachbar duldet Hühner in unmittelbarer Nachbarschaft nicht.
    […]

    (mehr …)

  • Neuhausen will Flächen für urban gardening ausweisen

    (FB)

    Geht es nach dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) dann sollen im Stadtteil Grünflächen für „Urban Gardening“-Projekte ausgewiesen werden. Einen entsprechenden Antrag hat das Lokalparlament einstimmig so beschlossen. „Schon seit vielen Jahren engagieren sich Bürger für ihr Lebens- und Wohnumfeld und bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes“, erklärt Willi Wermelt (SPD) seinen Antrag. Durch den Wegfall des „Urban Gardening“-Projektes „o ́pflanzt is“ gebe es in ganz Neuhausen-Nymphenburg kaum größere Flächen, auf denen die Bürger dieses Engagement umsetzten könnten.

    „Die Grünpatenprojekte sind zwar eine Möglichkeit des Engagements, aber eine Bepflanzung mit Gemüse und Obst ist dort nicht möglich“, so der Antragsinitiator weiter. „Neuhausen-Nymphenburg ist ein Stadtteil mit vielen Grünflächen und es sollte möglich sein, hier geeignete Flächen zu finden. Werden erst einmal Flächen ausgewiesen, können sich Vereine oder Initiativen um diese Flächen bewerben und dann in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gartenbau nutzen. Diese Flächen sind mittels Umzäunung gegen Vandalismus zu sichern.“

    Wichtig ist nach Ansicht von Willi Wermelt, dass die Verfahrensweise der vorherigen Ausweisung der Flächen durch das Referat in einem Bewerbungsverfahren stattfinde. „Und nicht auf Vorschläge aus der Bürgerschaft zur Nutzung einer Fläche wie im Moment üblich zu warten. So können sich konkret Bürger beziehungsweise Vereine und Initiativen bewerben. Meistens werden ja die Vorschläge aus der Bürgerschaft abgelehnt, da dem Bürger das Fachwissen um eine mögliche Nutzung fehlt.“ Dadurch werde das Engagement der Bürger für die Zukunft blockiert.

    Als Flächen im Umgriff von Neuhausen-Nymphenburg nennt Willi Wermelt beispielsweise den südlichen Olympiapark (Tollwoodgelände), den Grünwaldpark, den Hirschgarten, den Taxispark, das Kreativquartier sowie Flächen der Stadtteil-Freizeitstätten wie etwa am Hirschgarten oder in der Hanebergstraße.


    (mehr …)

  • P-Garten ein Lieblingsort von Zalando

    (alerts)

    Berlin. Irgendwann steht man vor einer Sitzlandschaft, die sie hier „Prinzessinnengarten“ nennen. Jede Etage des neuen Zalando-Hauptquartiers hat „living rooms“ für Mitarbeiter, und immer sind diese Wohnzimmer nach Lieblingsplätzen des Unternehmens in Berlin benannt. Im namensgebenden Prinzessinnengarten etwa kann der Berliner urbane Landwirtschaft betreiben. Es ist ein zentraler Ort der Kreuzberger Hipster-Szene.

    Und deshalb passt der Name auch gut hierher, in das neue Hauptquartier des Online-Modeversandriesen, das ab April Heimat für 2500 der insgesamt 6000 Berliner Zalando-Mitarbeiter sein wird. Die zwei Häuser teils mit geschwungener Glasfassade nahe der East Side Gallery sind auch Symbol, in welche Höhen sich ein Berliner Start-up aufschwingen kann. (mehr …)

  • Bunte Beete Celle

    (Alerts)

    Aus der brachliegenden Fläche eines ehemaligen Spielplatzes an der Ecke Hostmannstrasse/Blumlage soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Celle und der Stadt Celle möchte die Gruppe „Bunte Beete“ einen solches urbanes Gartenprojekt zur Begegnung und zum gemeinsamen Gärtnern einrichten. Gestern erfolgte die „Spatenübergabe“ mit Stephan Ohl, Mitglied von „Bunte Beete“, Liliane Steinke, vhs-Leiterin, sowie Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge.

    „Hätte die Stadt Celle unseren Antrag nicht berücksichtigt, wäre die Idee unserer Nachbarschaft schon im Keim erstickt“, erzählt Ohl. Die Übergabe des Geländes durch die Stadt in private Hände erfolgte bereits am 1. Februar. Seitdem wurde fleißig geplant. Der Oberbürgermeister habe erfreut auf den Antrag reagiert: „Schon vor drei Jahren im Wahlkampf habe ich das Thema der Urban Gärten angerissen, jedoch keine Resonanz bekommen. Ich kenne das Prinzip der Gemeinschaftsgärten aus der Großstadt und freue mich über das große Engagement der Gruppe“. Sein Wunsch sei es, bei genügend Interesse der Bürger eine größere Fläche zur Verfügung zu stellen.

    Für Celle ist es nun schon der dritte Gemeinschaftsgarten, jedoch der erste mit Fokus auf das Urban Gardening. Mit der Trägerschaft durch die vhs Celle tritt „Bunte Beete“ auch dem Projekt „Offene Pforte“ bei, das private Gärten der Öffentlichkeit zugänglich macht. Auch für die vhs Celle ist diese Planung eine Besonderheit, sagt Steinke: „Anstatt nur ein paar Mal im Jahr Begehungen zu veranstalten, soll dieser Ort ein Platz der Begegnung sein. Die Menschen sollen ihn nicht nur besuchen, sondern auch gemeinsam Gärtnern. Wir möchten Neugierde am Garten wecken. Das Lernen findet beim Urban Gardening durch Machen statt“.

    Neben den Hochbeeten aus alten Blumenkästen aus der Celler Innenstadt soll auch ein künstlicher Nistplatz für Wildbienen geschaffen werden. „Die Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Wer uns unterstützen möchte und noch alte Gartengeräte im Schuppen liegen hat, kann uns gerne Spenden zukommen lassen“, so Ohl.

    Am 1. Mai soll der offizielle Startschuss erfolgen. Ab 11 Uhr lädt „Bunte Beete“ ein, gemeinsam mit anderen die Hochbeete aufzustellen und mit Erde zu befüllen. Der Garten werde für bis zu 20 Mitglieder Platz haben, mit bisherig neun Mitgliedern sind noch einige Plätze frei. Wer „Bunte Beete“ beitreten möchte, kann sich an die vhs Celle wenden. (mehr …)

  • Waldgartenprojekt bei Berlin

    (ANtrag, ANtworten)

    Im letzten Jahr wurde durch den Frieda e.V. eine verwilderte Kleingartenfläche von 0,7ha erworben,
    mit der Idee einen für die Dorfgemeinschaft und Interessierte zugänglichen vorbildhaften Waldgarten
    anzulegen. Er soll vor allem ein Bildungsprojekt sein, wo Menschen durch aktive Mitarbeit und durch
    regelmäßige Bildungsveranstaltungen Zugang zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung
    und regionaler Ernährung finden.  
    Der Garten mit dem Namen „Lummerland“ soll auch als sozialer Treffpunkt für nachbarschaftliche
    Vernetzung dienen.
     
    Wir  vom  Räume  eröffnen  e.V.  sind  überzeugt  von  dem  innovativen  Potenzial  gut  angelegter Waldgärten  als  Garanten  von  Ernährungssouveränität,  CO2-Speicherung  und  Habitatstruktur.
    Außerdem hat die Betätigung in einer natürlichen und gleichzeitig Fülle spendenden Umgebung einen
    nicht  zu  unterschätzenden  Naturerlebnis-  und  Gemeinschaftsaspekt,  den  wir  möglichst  vielen
    Menschen ermöglichen wollen.
    Konkret  planen  wir  die  Anlage  eines  sinnvollen  harmonierenden  Systems  von  Obst-  und
    Nussgehölzen,  Heiz-  und  Flechtmaterial  liefernden  Bäumen,  essbaren  Stauden  und  ökosystemar
    relevanten  Pflanzen  gehen.  Diese  auch  unter  dem  Aspekt  der  Ästhetik  angelegten
    Produktionsbereiche sollen mit offenen und geschlossenen Aufenthaltsbereichen und Infrastrukturen
    zur  Weiterverarbeitung  der  Ernte  kombiniert  werden.  Hierfür  soll  unter  anderem  ein  alter,
    holzverschalter Bauanhänger zu einer stationäre Küche im Garten umgebaut werden.
    Glücklicherweise  stehen  wir  in  gutem  Kontakt  mit  dem  renommierten  Waldgarten-Planer  Dipl.-
    Forstwirt Philipp Gerhardt und würden mit seiner Unterstützung gerne dieses einzigartige Potenzial
    eines Community-Waldgartens entfalten.
    Mit einem intensiven Initialjahr wollen wir nun den Startschuss setzen.  
    Im Projektzeitraum von einem Jahr wird es im Kern um die Anlage der Grundstrukturen, eingebettet
    in eine Reihe sozialer Aktivitäten, gehen.

    1. 1Wohnen die sechs Menschen, aus denen die Gruppe bisher besteht, in der unmittelbaren Nähe der Fläche? Ja, die sechs Menschen wohnen ganz in der Nähe im Ort. Die meisten davon in der „Frieda“.
    2. Wie bekommen andere Leute von dem Projekt mit, wo und wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit dafür? Läuft diese ÖA schon und haben sich weitere Interessierte gefunden? Öffentlichkeitsarbeit läuft bereits über
        – Mittlerweile bereits 3 Konkrete Arbeitsaktionen, zu denen wir als Verein zur freiwilligen Mithilfe aufgerufen haben.
    Anwesend waren je ca. 20 Personen, von denen einige Interesse an der weiteren Mitarbeit am Projekt geäußert haben.
        – die Veranstaltungen der „Frieda“ (persönliche Information), z.B. Nachbarschaftscafé, Workshoptage, Seminare…
        – die-frieda.org (noch rudimentär, Webseite wird noch stark überarbeitet…)
        – Veranstaltungen der Bildungs-Bande (Standardmäßig Präsentation lokaler Projekte)
        – Freundeskreise
        – Baumfeldwirtschaft.de und zugehörige Facebook-Seite
    3. Gibt es ein Schild an der Fläche, das das Projekt erläutert? Nein, es gibt bisher kein Schild… soll irgendwann entstehen, aber hat unserer Einschätzung nach noch keine Priorität, bis der Garten in einem einigermaßen vorzeigbaren Zustand ist.
    4. Wie kann man mitmachen? Gibt es regelmäßige Treffen z.B.? Erst Teilnahme an öffentlich beworbenen Arbeitsaktionen. Ist ernsthaftes Interesse am Mitwirken vorhanden, gibt es die Möglichkeit Teilprojekte zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
    5. Wohnen Leute in dem Projekthaus? Ja, das Projekthaus wird von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt, die sich um die Renovierung und die Veranstaltungskoordination kümmert.
    6. Wie und wo sollen die Geräte untergebracht werden? Wie kommen Interessierte an diese Geräte? Geräte werden in einem bereits auf dem Gelände vorhandenen Schuppen untergebracht. Der Schlüssel ist an einem Ort im Garten versteckt. Vertrauten beteiligten Personen wird der Ort gezeigt, damit sie selbstständig aktiv werden können.
    7. Gibt es Gebäude auf dem Gelände? Ist der Bauwagen schon da? Neben dem Schuppen gibt es eine baufällige Datsche und zwei vermoderte Wohnwägen. Langfristig sollen die Wohnwägen entsorgt und die Datsche neu aufgebaut werden. Der Bauwagen gehört dem Frieda e.V.. Er steht auf einem anderen Gelände in der Nähe des Gartens. Er braucht ein neues Fahrgestell, damit er in den Garten verfrachtet werden kann. Hier und bei Gelegenheit in anderen Projekten und Gärten soll er zu Bildungszwecken und für Multiplikation als mobile Einmachküche verwendet werden.
    8Wie viel von den 0,7 ha sollen für den Waldgarten genutzt werden?   Die gesamte Fläche soll als Nutzsystem für die Nachbarschaft und assoziierte Vereine fungieren. Das bedeutet, dass neben Produktionsfläche auch Aufenthaltsplätze und (Holz-/Obst-/Garten-) Wirtschaftsfläche eingeplant werden.
    9. Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert sein? Wer trifft wie Entscheidungen, wo laufen die Informationen zusammen, wie ist die Kommunikation organisiert? Was passiert mit der Ernte? Die Eigentums-Verwaltung liegt beim Frieda e.V. Die Bildungs-Bande, ein selbstorganisiertes unkommerzielles Bildungs-Netzwerk, möchte Nachhaltigkeits-Wissen innerhalb und außerhalb des Netzwerks streuen und zu diesem Zweck den Garten als Anschauungs- und Seminaraußenbereich nutzen.
    Auch Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt (Baumfeldwirtschaft.de) möchte den Garten für Workshops und Seminare nutzen.
    Die tatsächliche Planung und Nutzungskoordination, im Sinne der im Antrag angeführten Projektziele, wird im Endeffekt von der an den Räume eröffnen e.V. angegliederten Waldgarten-Gruppe übernommen (Mitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein). Ihr können alle beitreten, die Lust haben, zur Entstehung und Nutzung des Gartens beizutragen. Die Arbeitskoordination der Gruppe läuft über die Arbeitsplattform „WeChange“. Physisch kommt die Gruppe zu unregelmäßigen Gartenarbeits-Einsätzen zusammen. Neue Leute können (im Moment) beitreten und auf die Plattform zugreifen, wenn die Gruppe im Konsens dem Beitritt zustimmt. Entscheidungen werden also auf Arbeitseinsätzen mit den Anwesenden (vorläufig) und über Abstimmungen auf der Plattform getroffen. Über größere Anschaffungen muss der Räume eröffnen e.V. befinden, der die Abrechnung und Finanzierung der Gruppe unterstützt.
    Über Erntenutzung entscheidet die Waldgarten-Gruppe. Aktuelle Vereinbarung ist, dass die Ernte in erster Linie zur Verpflegung bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen genutzt wird, die Mitglieder und die Bewohner*innen des Projekthauses aber ebenfalls ernten dürfen.
    10.Gibt es, da es sich ja um eine Kleingartenanlage handelt, keinen Wasseranschluss (mehr)? Kann nicht Regenwasser gesammelt werden? Gibt es einen Brunnen? Wozu braucht ihr einen Generator und Pumpen und wie soll der betrieben werden?  Ja, auf dem Gelände gibt es mehrere funktionierende Brunnen. Eine Handpumpe konnte bereits installiert werden. Besonders die Jungbäume haben an heißen Sommertagen und starken Trockenperioden, wie im letzten Jahr, hohen Wasserbedarf. Aus diesem Grund wollen wir zusätzlich eine Elektropumpe mit Sprenger an dem Brunnen im Schuppen installieren. Da es aber keinen Strom gibt, brauchen wir einen benzinbetriebenen Strom-Generator.

    (mehr …)

  • weitere Schritte zu Permakultur bei Peace of Land

    (Mail)

    Die nächste Sukzessionsstufe für Peace of Land ist, dass wir uns noch mehr für eine vernünftige Produktion von Lebensmitteln interessieren. Im vergangenen Herbst haben wir den Gemüsegarten umstrukturiert, nach den Mustern moderner Marktgärtnerei (Jean-Martin Fortier, Richard Perkins, Curtis Stone und ihre Vorläufer bis ins 19 Jahrhundert in Paris), mit permanenten Beeten usw. Wir wollen uns mit den entsprechenden Strukturen, Workflows und Werkzeugen vertraut machen und das auch unseren Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen ermöglichen. 

    In den letzten Wochen haben wir mit einer großen Gruppe von Projekt-Aktiven die Anbauplanung für die kommende Saison gemacht, jetzt beginnen wir mit Vorzucht, Beetvobereitung und ersten Aussaaten.

    Wir hatten noch ein ausreichendes Budget für samenfestes Bio-Saatgut und können mit Unterstützung der Kurze Wege Förderung einen 3-tägigen Fachkurs zum Thema machen,  machen, mit den Praktikern Tobias Kamphoff und Hendrik Henk, Permakultur-Designerin Nesrin Caglak und Janine und mir als Referent*innen (https://www.peaceof.land/veranstaltung/marktgarten/).

    Wir möchten Dich und die Anstiftung bitten, uns bei der Anschaffung einiger spezieller, handbetriebener und hochwertiger Werkzeuge zu helfen, die in den letzten zwanzig Jahren extra für diese Art des Anbaus entwickelt worden sind und die wir mit der Projektgruppe im Gartenalltag und mit Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen bei Workshops, Führungen und Garten(fest)tagen nutzen wollen.

    Die Idee, die all dem zugrunde liegt, ist denkbar einfach: Wir wollen Menschen dafür begeistern, Lebensmittel auf möglichst permakulturelle, bodenaufbauende Weise zu produzieren und damit auch wieder in Kontakt mit dem großen Ganzen und sich selbst zu kommen. Wir wollen zeigen, dass diese Form des Anbaus als positiver Lebensentwurf wieder zur Wahl steht.

    (mehr …)

  • essbare Stadt Kassel: Einladung zur EXPO

    (Tel)

    Essbare Stadt Kassel wurde eingeladen, den Deutschen Pavillion auf der EXPO in Peking „zu bespielen“ (Zitat Karsten). Sie wissen aber noch nicht, ob sie das machen werden (ist schon im Mai) (mehr …)

  • Stadtgarten H17 baut gärtnerische Infrastruktur aus

    (Antrag)

    Auch in diesem Jahr planen wir die Bepflanzung der Beete. Wir verzichten dabei auf torfhaltige Erde,
    chemische Dünger etc. und nutzen stattdessen z.B. das Prinzip der Hügel- und Hochbeete sowie
    Kompostproduktion. So gedeiht ein ökologischer Schaugarten, der im Kleinen damit experimentiert,
    wie   Nahrungsmittelproduktion   ohne   Nutzung   umweltschädlicher   und   nicht   lokal   verfügbarer
    Ressourcen und somit ohne Naturzerstörung und Ausbeutung möglich sein kann. Dafür soll in in
    diesem Jahr die Erhaltung der vorhandenen Struktur im Vordergrund stehen. Ausbesserungsarbeiten an
    den Hochbeeten, den Beetbegrenzungen und dem Tomatenhaus sind nötig. Auch die Reorganisation der
    Kräuterspirale wollen wir realisieren.
    Auch   sollen   nachhaltige,   viele   Jahre   benutzbare   Rankhilfen   gebaut   werden,   welche   aus   mobilen
    Einzelteilen bestehen und somit jedem Beet und den Bedürfnissen der rankenden Pflanzen (Erbsen,
    Bohnen,   Gurken,   Tomaten   etc.)   entsprechend   zusammengesetzt   werden   können.   Ebenso   soll   im
    Rahmen eines Workshops aus glasiertem Ton wiederbeschreibbare Pflanzenbeschilderung entstehen um
    allen (Gärtner*innen, Kindern, Nachbar*innen) die Möglichkeit zu geben zu erkennen, welche Pflanze
    sie vor sich haben.
    Für   die   praktische   Umsetzung   dieser   Vorhaben   benötigen   wir  torffreie   Komposterde.   Die
    Kompostproduktion auf dem recht kleinen Gelände reicht fürs Anreichern von Anzuchterde (so das
    keine gekauft werden muss). Die zusätzlich zu kaufende Erde brauchen wir um die Beete und die
    Kräuterspirale mit Kompostgaben zu versorgen, da das Grundstück ab einer Tiefe von 30cm mit Schutt
    verfüllt wurde. Nährstoffe sind dadurch für die Pflanzen nur unzereichend aus dem (tieferen) Boden zu
    beziehen.
    Zudem   brauchen   wir  samenfestes   Saatgut   &   Jungpflanzen.   Letztes   Jahr   ist   es   gelungen
    Tomatensaatgut zu gewinnen, welches wir nun dieses Jahr verwenden können. Zudem sollen 5-6
    „Bienenfreudeplätze“ entstehen. Neben einer bienenfreundlichen Mischkultur soll es zusätzlich kleine
    Orte geben, die nachhaltig mit Bienenpflanzen bepflanzt werden. Dabei soll berücksichtigt werden,
    dass diese das ganze Jahr über  Blüten  für Bienen und Schmetterlinge bieten und möglichst aus
    mehrjährigen Stauden bestehen um diese Plätze langfristig anzulegen.
    Außerdem benötigen wir  Materialien für Ausbesserungen  an den Beeten und der Kräuterspirale
    sowie zum Bau der Rankhilfen und Beschilderung. (mehr …)

  • zunächst Zwischennutzung für Wollepark

    (alerts)
    Der Antrag von Ratsfrau Andrea Lotsios (SPD & Partner), auf der Brachfläche der ehemaligen Wollepark-Blocks 1 bis 5, ein Gemeinschaftsgarten entstehen zu lassen, wurde nicht wie geplant im März, sondern bereits auf der Ratssitzung in der vergangenen Woche behandelt. Schließlich hätte ein Beschluss im März „das Projekt verzögert, wenn nicht sogar für 2019 verhindert“, heißt es in der Beschlussvorlage. Diskussionsbedarf gab es während der Sitzung für die Parteien nicht. Der derzeitige Gemeinschaftsgarten, der aufgrund von Abrissarbeiten seinen derzeitigen Standort an der Westfalenstraße 8 räumen muss, soll nun auf die Brachfläche umziehen – bis ein neuer Standort festgelegt ist. Für dieses Vorhaben votierten die Ratsmitglieder einstimmig.

    Nun können die ersten Planungen und Vorhaben also in die Tat umgesetzt werden. So soll ein Brunnen gebaut, Gartengeräte angeschafft, ein Zaun umgesetzt, Finanzen gesichert und Kooperationspartner angeworben werden.

    Der Boden der Brachfläche muss durch Bodenaufarbeitung und Kompost ackerfähig gemacht werden, eine Grundstruktur mit Mittelweg und einem kleinen Versammlungsplatz durch zum Beispiel Gehwegplatten muss erstellt werden. (mehr …)

  • mehr Hochbeete für den GG Markkleeberg

    (aus Antrag/Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten ist vor 2Jahren in Gemeinschaftsarbeit mit der Außenwohngruppe des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ entstanden. Es ist ein 600m² großer leerstehender Garten mit viel Bausubstanz gewesen.

    Der Garten hat eine Gemeinschaftslaube mit einem Geräteschuppen und einer integrierten Trockentoilette. Im vorderen Teil befindet sich eine Streuobstwiese, da dort die Gebäude gestanden haben und somit der Boden nicht für Gemüseanbau geeignet ist.

    Im hinteren Teil befinden sich auf der einen Seite 7 Beete in einer Größe von1x8m. Die Beete wurden im vergangenen Jahr angelegt und von 2 Familien und 2 alleinstehenden Personen, sowie von einer Gruppe geistig behinderter Menschen zum Gemüseanbau genutzt. Zwei Beete wurden zum gemeinsamen Anbau von Kartoffeln genutzt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite sind eine große Wiese und ein großer Walnussbaum, der jetzt entfernt wurde.

    Wir haben im vorigen Jahr zwischen den Monaten März und Oktober einmal monatlich Workshops durchgeführt und ein Sommerfest. Die Veranstaltungen wurden gut von der Bevölkerung angenommen wurden.

    Der Gemeinschaftsgarten wurde für den Inklusionspreis nominiert.

    Ziel des Projektes

    Wir wünschen uns noch mehr Nutzer in unserem Garten. Da zu wenig Beetfläche vorhanden ist, sollen die Hochbeete die Anbaufläche ergänzen. Vielleicht können wir auch eine weitere Zielgruppe von körperlich behinderten Menschen damit eine Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung geben. Weiterhin soll perspektivisch der Garten ein Anschauungsobjekt für Wildobst im Garten und deren Fruchtnutzung werden.

    Maßnahmen für das Projekt

    Auf der Fläche des gefällten Walnussbaumes sollen Hochbeete entstehen, da dort diese Fläche von starken Wurzeln durchzogen ist. Die Hochbeete möchten wir gern selbst aus Holz bauen. Wir möchten damit körperlich beeinträchtigten und älteren Menschen ermöglichen ein Beet zum Anbau von Gemüse zu nutzen.

    Ein weiteres Projekt soll ein elektrischer Anschluss im hinteren Teil des Gartens sein. Die Fläche zu Gießen ist so groß, dass wir das Regenwasser aus den Tonnen und dem vorhandenen Regenwasserauffangbecken mit der Pumpe vergießen könnten.

    Und als Drittes möchten wir gern das alte Gerüst des Gewächshauses abschleifen, streichen und wieder mit Doppelstegplatten verschließen, um es für den Gemüseanbau zu nutzen.

    Das letzte Projekt ist die Ersatzpflanzung von Wildobst für den gefällten Walnussbaum. Wir möchten gern Mispel, Felsenbirne und Kornelkirsche pflanzen.

    Zeitplan des Projekts

    Die Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern unter Mithilfe der derzeitigen Nutzer in einem Zeitraum von8 Monaten durchgeführt.

    Entstehung des Projektes

    Dieser Gemeinschaftsgarten ist aus einer Not heraus entstanden. Als er nach dem Tod des Pächters leer stand, war er mit der vielen Bausubstanz schwer zu verpachten, da es Auflagen für den Abriss der Stallgebäude gab. Der Verein konnte den Abriss nicht finanzieren. So musste ein Projekt her, um Fördergelder zu bekommen. Der Kreisverband Westsachsen Leipzig, dem wir angeschlossen sind, hat uns 2015 den Abriss finanziert. Danach habe ich nach Partnern und Nutzern für solch ein Projekt gesucht mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Markkleeberg gesucht. Sie hat mir den Kontakt zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ vermittelt.

    Mit weiteren Fördergeldern wurde dann der Garten gemeinsam von Mitgliedern des Vereins und den Bewohnern der Außenwohngruppe aufgebaut.

    Die Außenwohngruppe sind Menschen mit geistiger Behinderung, die in zwei Wohnungen meist zu dritt leben und mit Hilfe von Betreuern auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden, bzw. auch schon in einer eigenen Wohnung leben und einen Betreuer zur Seite haben. Diese Wohngruppe gehört aber zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg. Sechs dieser Bewohner haben von Anfang an beim Aufbau des Gartens mitgeholfen und nutzen auch gemeinsam ein Beet.

    Die anderen Beetnutzer sind im vorigen Jahr dazu gekommen.

     

    Die Idee den Garten, dann als Gemeinschaftsgarten zu öffnen, kam von mir. Denn den die Aussenwohngruppe kam nicht so kontinuierlich in den Garten, wie es geplant war. So kam mir die Idee, mehr Nutzer in den Garten zu holen. Ich habe mir im Vorfeld den Gemeinschaftsgarten „Annalind“ in Leipzig angeschaut und mich von Sebastian Popp beraten lassen. Dass dann, nach meinem Aufruf im Markkleeberger Stadtnachrichten, schon erste Interessenten kamen, kann man davon ausgehen, dass Interesse in der Bevölkerung schon das ist. Vor allem kommen die Nutzer nicht nur aus Markkleeberg, sondern auch aus dem Süden Leipzigs und dem südlichen Umland Leipzigs. Das spricht doch für sich.

     

    Öffentlichkeitsarbeit

    Werbung habe ich dann im Markkleeberger Stadtnachrichten gemacht. Mehrere Artikel in der LVZ, über unsere Veranstaltungen, haben den Gartenweiter bekannt gemacht.

    Auch ein Herbstfest zur Eröffnung des Gartens wurde sehr gut besucht.

    Zum Stadtfest der Stadt Markkleeberg sind wir als Verein mit am Stand für Integration vertreten. In diesem Jahr mit einem Wissensquiz zum Thema Garten. Auch hier werben wir für Nutzer des Gemeinschaftsgarten.

    2016 war auch das Team des mdr-Gartens hier und haben einen kurzen Film gedreht.

    Auch im nächste Monat wird wieder ein Aufruf in den Stadtnachrichten erscheinen.

    Nutzung des Gartens

    Im Garten können im Moment 6 Beete für Gemüseanbau genutzt werden. Davon wurden 4 Beete von 2 Familien, einen einzelnen Herrn und der Gruppe geistig behinderter Menschen genutzt. 2 Beete haben wir gemeinsam für Kartoffelanbau genutzt und die Ernte aufgeteilt. Ein zusätzliches Beet mit Kräutern wird von einer Frau gepflegt, die dazu Lehrgänge belegt hat und mit ihrem Wissen viel vermitteln kann Ein kleines Beet wird von einem Herrn gepflegt, der sich mit Permakultur beschäftigt.

    Der Gemeinschaftsgarten gehört zum Kleingartenverein „An der Pleiße Markkleeberg. Der Verein ist Unterpächter des Kreisverbandes Westsachsen Leipzig. Der Gemeinschaftsgarten ist für die Nutzer jederzeit zugänglich, da alle Nutzer einen Schlüssel bekommen. Der Garten ist außerhalb der Anlage zugänglich.

    Die Nutzer können das ganze Jahr in den Garten. Veranstaltungen werden aber nur in den wärmeren Monaten durchgeführt, weil wir in der Laube keine Heizungsmöglichkeiten haben.

    Durchführung des Projekts

    Die Aufarbeitung des Gewächshauses und den Bau der Hochbeete wird durch Eigenleistung in Form von zu leistenden Arbeitsstunden der Mitglieder des Vereins und durch den Einsatz in der Freizeit von den Nutzern erledigt. Mitglieder müssen im Verein 6 Stunden im Jahr leisten. Die Nutzer der Beete werden um Mithilfe gebeten. Es war der Wunsch der beiden Familien, die ein Beet nutzen, das Gewächshaus wiederaufzubauen. Sie haben sich bereit erklärt, an den Arbeiten zu beteiligen.

    Die Nutzer ernten ihr Gemüse von ihrem Beet für den Eigenbedarf. Die Fläche im Gewächshaus wird dann auch auf die Nutzer aufgeteilt. So ist es erstmal geplant.

    Der Anbau von Obst und Gemüse ist nur für den Eigenbedarf

    (mehr …)

  • Masterplan Stadtgrün für Leipzig

    (alerts)

    Mit einem Online-Voting geht es los: Die Stadt will den „Masterplan Grün“ gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten. Bis 2020 soll er dem Stadtrat vorgelegt werden.

    Leipzig Bäume und Wiesen kühlen die Stadt, sorgen für Frischluft und Naherholung. Gleichzeitig reduzierten sie Lärm, fördern die Gesundheit und beruhigten den Verkehr. Doch Leipzig wächst, das städtische Bauen verdrängt Grün. Die Stadt will daher die grüne und blaue Infrastruktur sichern und entwickeln. Doch wie? Ein Masterplan Grün, den der Stadtrat möglichst Ende 2020 beschließen soll, wird nun von der Analysephase bis zum finalen Konzeptentwurf gemeinsam mit den Leipzigern entwickelt. Und Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) verspricht, dass der öffentliche Beteiligungsprozess keineswegs als Alibi dienen soll. Auch wenn etliche Leipziger bei den Erfahrungen in Workshops, wie jüngst zur Öffnung des Pleißemühlgrabens, dabei wohl etwas skeptisch sind.

    „Wir müssen permanent kämpfen, dass es für öffentliches Grün Geld und Entwicklungsperspektiven gibt“, sagt Rosenthal und meint, dass eine engagierte Bürgerschaft der Umweltverwaltung dabei den Rücken stärken kann. Konfliktfrei wird das alles nicht verlaufen, schließlich müssten verschiedene Interessen in Einklang gebracht werden – die Debatte um Straßenbäume, für die Parkbuchten verschwinden, ist ein Beispiel dafür. Aber selbst im Stadtrat beschlossene Initiativen haben es schwer: Tausend Bäume müssen laut Luftreinhalteplan jährlich neu gepflanzt werden. In den vergangenen Jahren wurde dieses Ziel allerdings nicht eingehalten.

    Stadt will Flächen zum Erhalt des Stadtgrüns kaufen

    Die Stadt braucht bekanntlich viele neue Wohnungen, Schulen und Kitas. Eine Flächenkonkurrenz bleibt da nicht aus. Rosenthal: „Wenn wir öffentlichen Raum für die Bebauung bereitstellen, müssen wir Argumente haben. Gleichzeitig muss ich aber auch deutlich das Stopp-Schild hochhalten können, wenn Flächen für das Stadtgrün unverzichtbar sind.“

    Der zu erarbeitende Masterplan sehe auch vor, Flächen zu identifizieren, die die Stadt zum Erhalt des Stadtgrüns kauft. Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass Leipziger Parks zugunsten von Wohnflächen weichen müssen. Kleingärten und Urban Gardening will die Stadt eher ausweiten. Mehr als 1200 Hektar Fläche in der Messestadt machen allein die Schrebergärten derzeit aus. Dabei spricht Rosenthal bei Grün und Blau bewusst von Infrastruktur, weil Park und Wiesen ebenso wie die Seen und Flüsse wichtig für die urbane Lebensqualität sind.

    Mehr als ein dutzend Beteiligungsformate

    Bei der Erarbeitung des Masterplans Grün wird es mehr als ein Dutzend unterschiedlichster Beteiligungsformate von der Online-Befragung über Bürgerforen, Werkstätten, grünen Laboren bis hin zu Spaziergängen geben.

    „Wir beschäftigen uns seit Anfang diesen Jahres mit der Analyse, das heißt mit der Frage, was leistet die grün-blaue Infrastruktur heute, aber auch wo besitzt sie weitere Potenziale und wo ist sie möglicherweise gefährdet“, erklärt Rüdiger Dittmar, der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer. Schon dabei können sich Interessierte bei einer Online-Befragung einbringen, die am Donnerstag gestartet ist.

    Erstes Stimmungsbild wird bei Bürgerforum erfragt

    Gefragt wird beispielsweise, was den Leipzigern wichtig ist, wie sie Stadtgrün und Gewässer nutzen, was sie stört, aber auch wo sich ihre Lieblingsorte befinden. Die Umfrage ist anonym, läuft bis 31. Mai.

    Ein erstes Stimmungsbild wird in das erste Bürgerforum einfließen. Das ist für den 10. April, 18 bis 20.30 Uhr, Oberlichtsaal der Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, geplant. Wie die Werkstätten und grünen Labore ablaufen, wird sich zeigen. Dabei können auch Vorschläge gemacht werden. Wichtig sind die vor allem auf Quartiersebene, da die Anwohner ihre Nachbarschaft am besten kennen. Öffentliche Spaziergänge unter dem Motto „GrünGang“ werden ebenfalls angeboten, um den Blick auf das Leipziger Grün zu schärfen. Später soll es weitere Befragungen geben.

    Masterplan soll Ende 2020 vorliegen

    Rosenthal plant, den Masterplan dem Stadtrat 2020 vorzulegen – schließlich sollen erste Maßnahmen im nächsten Doppelhaushalt 2021/22 verankert sein. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördert die Erarbeitung des Masterplans und übernimmt 50 Prozent der Kosten (158 000 Euro). Dabei wird die Freiraum-Strategie „Lebendig grüne Stadt am Wasser“ im Masterplan konkretisiert. „Seine Leitthemen sind Klima, Gesundheit, Biodiversität, Mobilität und Umweltgerechtigkeit“, so Dittmer

    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Stadt-will-Masterplan-Gruen-gemeinsam-mit-den-Buergern-erarbeiten


    (mehr …)