Kategorie: Urbane Gärten

  • top down GG in Herzogenaurach geplant

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    Idee: „Urban Gardening“ an der Schütt

    Ein „Herzo-Garten“ soll den Bürgern gemeinschaftliches Gärtnern ermöglichen. Das Gemeinschaftsprojekt von VHS und Stadt setzt auch auf Bildung.

    Die Natur soll auch in der Stadt erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Und: Die Bürger sollen Raum für Begegnung und freies kreatives Schaffen in der Natur bekommen, fernab vom Alltagsstress. Das sind zwei Ideen, die dem so genannten „Urban Gardening“ zugrunde liegen. Vor allem in Großstädten, wie in Nürnberg, erfreuen sich diesbezügliche Aktionen bereits großer Nachfrage. Jetzt soll ein Projekt auch in Herzogenaurach gestartet werden.

    Hier allerdings will man nicht nur das Gärtnern inmitten der Stadt ermöglichen. Vielmehr steht noch eine weitere Botschaft im Raum. Denn die Bürger sollen mit dem Gemeinschaftsgarten dazu angeregt werden, das Gärtnern umweltschonend und nachhaltig zu betrachten. Und weiter heißt es in der Erläuterung zu dem Projekt wörtlich: „Durch zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen der Volkshochschule soll Wissen über die Zusammenhänge zwischen alltäglichen Konsumentscheidungen, Biodiversitätsverlust und globaler Nahrungsmittelversorgung vermittelt werden.“

    Hinter dem Vorhaben, das die Stadt 28 000 Euro kosten soll, steckt eine gemeinsame Idee des städtischen Umweltamts und der Volkshochschule (VHS). Man bezieht sich dabei auch auf Anregungen von Bürgern aus dem Isek-Prozess. So wird bürgerliches Engagement bei der Pflege und Entwicklung von kommunalen Grünflächen empfohlen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Studentin Anna Meißner im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Geographie/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    Auch ein Grundstück ist schon gefunden worden. Es gehört der Stadt und liegt hinter der Bushaltestelle an der Schütt, neben dem Areal der Brauerei Heller. Es ist eine 200 Quadratmeter große Brachfläche, die bislang regelrecht verwildert war und in den letzten Tagen mit einem Bagger gesäubert und geebnet wurde. Für die Gartenbewässerung gibt es einen Wasserhausanschluss, auch ist ein etwa 1,40 Meter breiter Weg vorgesehen.

    Für die gärtnerische Gestaltung sind mehrere unterschiedliche Hochbeete geplant: teils in klassischer Holzbauweise, teils aus recycelten Europaletten, darunter auch ein unterfahrbares, rollstuhlgerechtes Hochbeet, ein zweistufiges Hochbeet (für Kinder geeignet), ein Hydroponik-Hochbeet (Pflanzen wurzeln direkt in Nährlösung) sowie eine Pflanzenpyramide.

    So heißt es in der ausführlichen Projektbeschreibung, die dem Planungsausschuss am kommenden Mittwoch vorgelegt wird. Dem Gremium wird vorgeschlagen, einer Umsetzung des „Herzo Gartens“ zuzustimmen.

    Weiterhin wird erläutert, dass im Eingangsbereich eine Sitzgruppe sowie im hinteren Gartenbereich ein Geräteschuppen sowie zwei Komposter vorgesehen sind. Die Ansaat von Blühflächen soll der Insektenwelt zugutekommen. Eine einreihige Hecke aus Hainbuche und Säulenobst im Wechsel soll das Gartengrundstück zum benachbarten Betriebsgelände der Brauerei Heller hin eingrünen. Zur Straße „An der Schütt“ hin soll der „Herzo Garten“ künftig offen bleiben. Das, momentan noch durch ein Schloss gesicherte Tor soll entfernt und durch einen Torbogen ersetzt werden, der Holzlattenzaun bleibt erhalten.

    Die gesamte Projektentwicklung soll von einem umfangreichen Bildungsprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach begleitet werden. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, in der Musikschule Herzogenaurach, bei der erste Interessierte für die Realisierung des Urban Gardening-Projektes gewonnen werden sollen, wie es heißt.

    zur Diskussion im Stadtrat: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/herzo-garten-ein-kleiner-garten-fuer-die-buerger;art215,4008586

    bei der Auftaktveranstaltung ist auch der Bürgermeister dabei: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/die-volkshochschule-herzogenaurach-setzt-aufs-internet;art215,4019699


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  • GG Delmenhorst hat neue Fläche

    (alerts)

    […]
    Apropos: Aufgrund der weiteren Baumaßnahmen im Wollepark muss der Bewohnergarten verlegt werden. „Für das Gartenprojekt werden wir zunächst einen Teil der Brachfläche an der Stedinger Straße nutzen“, erläutert Bernau. Seitens der Bewohner gäbe es ein sehr großes Bedürfnis, selbst Gemüse anzupflanzen. Zurzeit seien etwa 25 Bewohner mit ihren Familien im Gartenprojekt aktiv. „Der Zaun wird umgesetzt und die Fläche etwas größer als bisher“, sagt die Quartiersmanagerin. Sie hofft auf weitere Initiativen und Einrichtungen die Lust haben, sich für das Projekt und in dem Garten mit speziellen Aktionen zu beteiligen.[…]

    https://weserreport.de/2019/01/umzu_regional/delmereprt/delmenhorst/wolleparkladen-geht-weiter-aber-nicht-sofort/ (mehr …)

  • Garten der Vielfalt Ginsheim will Terra Preta produzieren

    (Mail)

    Im letzten Sommer haben wir zu viel Wasser geschleppt und beschäftigen uns jetzt intensiver mit der Permakultur und wollen selbst terra preta herstellen .
    Heute Nachmittag haben wir unser Wintertreffen und freuen uns auf die aktiven deutschen Gärntnerinnen  aus unserer Nachbarschaft und die FreundInnen aus dem Iran und Syrien. Wir haben und leben eine intensive und sehr schöne Gemeinschaft in unserem Gartgen. Im letzten Sommer haben wir 5 große Hochbeete selbst gebaut. Finanziell unterstützt wurden wir durch die Kreisverwaltung Groß-Gerau, die vergeben Mittel an Vereine und Gruppen, die ehrenamtlich mit geflüchteten Menschen arbeiten. Wenn wir bald  die terra preta Produktion angehen, wollen wir auch in diesem Jahr wieder einen Antrag auf Unterstützung stellen.  


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  • neue GärtnerInnen für GG in Castrop-Rauxel gesucht

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    „Wer keinen eigenen Garten besitzt und mehr als Küchenkräuter auf der Fensterbank oder im Balkonkasten anpflanzen möchte, der kann sich im Stadtteilgarten Deininghausen verwirklichen“, sagt die Stadtverwaltung. Für den Gemeinschaftsgarten neben dem Schulgebäude an der Dresdener Straße werden neue Mitstreiter gesucht.

    Am Samstag (26. Januar) von 11 bis 13 Uhr sind interessierte Hobbygärtner und solche, die es werden wollen, eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen in der Begegnungsstätte „Dein Treff Punkt“ am Bärenplatz in Deininghausen kennenzulernen.

    Unterstützung erhalten Interessierte durch die Urbanisten. Die Gruppe aus Dortmund hat sich zum Ziel gesetzt, Brachflächen sinnvoll zu nutzen und kleine Oasen mitten in der Stadt zu schaffen, weshalb eines ihrer großen Aktionsfelder das urbane Gärtnern ist. Die Urbanisten werden von ihren Erfahrungen berichten und Tipps geben.

    Zudem kann der Stadtteilgarten in Augenschein genommen und gemeinsam überlegt werden, wie der Garten in Zukunft genutzt werden kann.
    Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Deininghausen“ wurde die Fläche neben der Schule im Jahr 2010 zu einem Gemeinschaftsgarten umgestaltet.

    „Viele der Gartenfreunde von damals konnten über die Jahre hinweg aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr im Team des Stadtteilgartens dabei sein. So kann die Stadtverwaltung den Garten aktuell wieder weiteren Hobbygärtnern anbieten, die ihn nutzen und bewirtschaften möchten.“


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  • Schule nutz GG als Schulgarten und für Biounterricht, GG als Vorbild für Partizipation

    (aus Sachbericht und alerts)

    […]
    Aktionen mit Schulen und weiteren Gruppen:

    Seit den Sommerferien ist eine Schüler-AG des Gymnasiums Dornstetten im Garten aktiv. Es wurde ihnen Permakultur-Wissen vermittelt und eine Benjeshecke sowie eine Kräuterschnecke angelegt. Im ersten Halbjahr 2018 waren außerdem zwei Schulklassen im Garten tätig im Rahmen des Biologie-Unterrichts. Sie bauten verschiedenes Gemüse an. Als Leckerbissen galten die direkt aus der Erde gezogenen und sofort verspeisten Radieschen. Frau Weisser, Biologie-Lehrerin, hat im Garten einen Bienenstock dauerhaft aufgestellt. Das Bienenvolk ist vor allem als Anschauungsobjekt für den Unterricht des Gymnasiums vorgesehen. Im Frühjahr ist die Anlage einer Blumenwiese vorgesehen.
    Die Pfadfinder-Gruppen des VcP Dornstetten (Verband christlicher Pfadfinder) erhielten von Gerhard Dürr eine Einführung in die Permakultur. Gemeinsam wurde eine Wurmfarm zur Kompostherstellung und eine Benjeshecke als Lebensraum für Kleinsäuger, Insekten und Vögel angelegt

    Öffentlichkeit / Resonanz in der Kommune:
    Die Stadtverwaltung Dornstetten betreibt seit Mitte 2017 die „Entwicklungsoffensive Dornstetten“. Man will damit das bürgerschaftliche Engagement stärken. Der Gemeinschaftsgarten ist dort mit beteiligt und wurde im Rahmen der Treffen lobend erwähnt, weil er als erstes Projekt mit Bürgerbeteiligung außerhalb der klassischen Vereinsarbeit schon in die Umsetzungsphase ging und damit als Vorbild dienen konnte, vgl. https://www.dornstetten.de/stadtleben/stadtentwicklung/aktive-projektteams-id_853/
    […]

    […]
    Nach einigen Jahren Pause ist die von vielen Schülern gewünschte
    Schulgarten-AG endlich wieder da, wie das Gymnasium Dornstetten jetzt mitteilt.
    Neu ist der Standort im Gemeinschaftsgarten Heselwiesen Dornstetten. Dort kann
    jeder gärtnern, der Lust dazu hat. Wie dort nach den Grundsätzen der Permakultur
    biologisch, nachhaltig und ganz ohne Einsatz von Torf und chemischem Dünger
    gearbeitet wird, wird den Schülern nebenbei vermittelt.[…] (mehr …)

  • IG Mannheim bekommt Geld von Stiftung

    (alerts)

    Im Rahmen des Programms „Solidarische Stadt“: VINCI-Stiftung überreicht Fördermittel an zehn soziale Projekte der Stadt Mannheim – SIEHE FOTO

    Zehn soziale Einrichtungen aus den sozial benachteiligten Stadtvierteln Unterstadt-Jungbusch und Neckarstadt-West können sich über insgesamt 106.000 Euro freuen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erhielt heute im Beisein der Projektträger und -paten den symbolischen Fördermittel-Scheck von Rainer Beisel, Geschäftsführer der VINCI Facilities Deutschland GmbH, und Nathalie Vogt, Geschäftsführerin der VINCI-Stiftung.

    ‚Unter dem Motto Handeln, damit jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft findet‘ können wir mit dem Förderprogramm ‚Solidarische Stadt‘ mehrere Einrichtungen in unserer Stadt Mannheim gezielt unterstützen“, erklärt Rainer Beisel, Geschäftsführer der VINCI Facilities Deutschland GmbH mit Sitz in Mannheim. „Durch die Spenden können Maßnahmen finanziert und weiterentwickelt werden.“

    Im Rahmen der Veranstaltung stellte Nathalie Vogt die ausgewählten sozialen Projekte vor. Diese werden sowohl finanziell als auch von Mitarbeitern der VINCI-Unternehmen in Form von Projektpatenschaften unterstützt. Gefördert werden[…]  Internationaler Garten Östliche Unterstadt e.V. […]

    http://www.metropolnews.info/mp390638/mannheim-stadtnotizen-52 (mehr …)

  • Neuland hat jetzt feste Öffnungszeiten

    (RSS)

    NeuLand hat jetzt feste Öffnungszeiten

    Nur eines der Zwischenlager von Flaschensammlern in unserem Garten.

    Wir haben lange mit uns gerungen. Sehr lange. Dann haben wir lange diskutiert. Sehr lange. Nach mehr als einem Jahr, in dem wir immer wieder das Für und Wider abgewogen haben, hat die Mitglieder-Versammlung des NeuLand e.V. mit großer Mehrheit eine Entscheidung getroffen. Und jetzt ist es so weit. Unser Garten hat ab sofort feste Öffnungszeiten. Und das Beste: Während dieser Zeiten stehen Euch verlässlich kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Von Beginn der Gartensaison Anfang März öffnen wir für Euch donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr, samstags von 11 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr. Das gilt bis zum Ende der Gartensaison im Oktober. Dann werden wir Bilanz ziehen und entscheiden, ob die Öffnungszeiten beibehalten werden. Bis zum Saisonbeginn ist der Garten ab sofort geschlossen. Der Eingang an der Koblenzer Straße bleibt zu. Am Eingang Alteburger Straße wird eine Tür mit einem Zugangs-Code installiert. Alle Gärtnerinnen und Gärtner erhalten natürlich den Code und können den Garten jederzeit betreten. Gruppen, die unseren Garten besuchen möchten, wenden sich bitte per Mail an uns unter info@neuland-koeln.de. Wir werden den Besuch auf jeden Fall ermöglichen.

    Reste eine nächtlichen Party in der Halle des Volkes.

    Wir haben die Frage gehört: „Dürft Ihr das?“ Ja. Wir haben mit dem Liegenschaftsbetrieb des Landes, dem das Grundstück gehört, einen Zwischennutzungsvertrag geschlossen. Wir sind sozusagen Hausherren und -herrinnen. Damit haben wir ein Stück weit Hausrecht. Die andere Debatte: Muss ein Gemeinschaftsgarten nicht ständig zugänglich sein? Zum einen: Niemand würde sagen, dass ein Hallenbad oder eine Stadtbücherei keine öffentlichen Orte sind, nur weil sie Öffnungszeiten haben. Zum anderen: Außer NeuLand gab es in den vergangenen Jahren kein Urban-Gardening-Projekt, das wir kennen und das immer offen stand.

    Jemand hatte zwei Kisten unserer Bienenvölker nachts umgetreten.

    Sieben Jahre lang war der Garten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet. Wir haben von Anfang an immer viel Arbeit damit gehabt, den Müll einzusammeln und zu entsorgen, den Besucherinnen und Besucher hinterlassen haben. Geschenkt. Aber jetzt reicht es: Wir haben keinen Bock mehr auf den Typen, der mit seinem Mercedes Sprinter am hellichten Tag in unseren Garten fährt, zwei von unseren Schubkarren einlädt und damit verschwindet. Oder auf den Typen, der an unserer Außensteckdose sein Elektro-Auto auflädt, weil er angeblich glaubt, dass ein „so tolles Projekt den Strom doch garantiert geschenkt bekommt“. Bekommt es übrigens selbstverständlich nicht. Er aber bei uns schon. Oder auf Typen, die zur Erntezeit mit Plastiktüten auftauchen, unser Gemüse klauen und sich dabei mit beiden Händen froschgrüne Erdbeeren in den Mund schieben.

    Alle zwei Monate Spermüll. Wir entsorgen für andere.

    Oder auf Typen, die mit Messern und Schraubenziehern möglichst weit unten in unsere Wassertanks stechen. Wir haben echt keinen Bock mehr auf Typen, die riesige alte Röhrenfernseher und schrottige große Trampolins über Nacht in unserem Garten „entsorgen“. Und Raclette-Grills, Staubsauger in mehreren Teilen, Kaffeemaschinen, Computer-Monitore, Autoreifen und so weiter auf der unendlichen Liste von Gegenständen, die nicht in die heimische Mülltonne passen. Und ja, wir haben keinen Bock mehr auf Typen, die in unserer Halle des Volkes Jägermeister-Orgien feiern, dabei in unsere Pflanzkisten pissen und in unsere blauen Tonnen scheißen. Es reicht. All diese Typen können gerne wegbleiben. Auf Euch andere freuen wir uns nach wie vor wie Bolle. Denn wir haben in den sieben Jahren jede Menge tolle Leute kennen gelernt. Leute wie Euch. Und das soll natürlich so bleiben. Kommt vorbei. Ihr wisst ja jetzt, wann wir da sind.

    und hier noch ein Artikel dazu:
    https://www.meinesuedstadt.de/neuland-hat-jetzt-oeffnungszeiten/


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  • Hildegarden: Gartenprojekt soll wohl dieses Jahr starten

    (Newsletter)

    Für Hilldegarden und den Stadtgarten auf dem Bunker beginnt das Jahr 2019 mit guten Nachrichten. Im letzten Treffen mit Prof. Matzen erhielten wir die Zusage für die innenliegenden Flächen, die im Bauantrag geplant waren. Ein weiterer Meilenstein für unseren Verein. Endlich können die konkreten Planungen starten. Auch der Baubeginn rückt in unmittelbare Nähe – Start ist in diesem Jah (mehr …)

  • Wuppertals Urbane Gärten organisieren Mitbestimmungsbarcamp: Verteilung von Geldern aus dem Bürgerbudget

    (RSS und Mails)

    Beim Bürgerbudget wurde bereits 2017 ein Fördertopf in Höhe von 50.000,- € für Urban Gardening-Projekte in Wuppertal bereitgestellt. Nachdem die ursprüngliche Idee für einen neuen Schaugarten auf der Hardt nicht umzusetzen war, sind die Mittel seit der letzten Ratssitzung wieder für die ursprünglich vorgeschlagenen Bürgerprojekte und einige noch neu zu definierende Kleinprojekte freigegeben.

    Aus diesem Grunde organisiert die Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten am 26.01.2019 in der Diakoniekirche mit Unterstützung der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung von 10-16 Uhr eine Bürgerwerkstatt, um die Ausgestaltung der einzelnen Projekte zu finalisieren und die Verteilung der Mittel zu organisieren. Die Veranstaltung ist für alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.

    Unser Barcamp war ein voller Erfolg und hat uns einige neue Kontakte verschafft. Wir hatten 66 Teilnehmer und die Hälfte kannten wir vorher noch nicht. Wir atmen gerade erst mal durch, mehr Infos bald auf unserer Website:
    http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

    aus. https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-buergerbudget-neuer-anlauf-fuer-urban-gardening_aid-35788987:
    Das Geld ist da, nur die Realisierung fehlt noch: Weil das beim Bürgerbudget 2017 mit siegreiche Projekt „Urban Gardening“ nicht wie geplant umgesetzt werden konnte (die WZ berichtete), werden jetzt neue Ideen gesucht. Am kommenden Samstag, 26. Januar, gibt es dazu von 10 bis 16.30 Uhr in der Diakoniekirche ein sogenanntes „Barcamp“, eine Bürgerwerkstatt, an deren Ende ein konkreter Aktionsplan stehen soll, wie die städtischen Mittel am besten verwendet werden. Begleitend will der Verein Kopp auf! zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten einen Fotowettbewerb — „Paradiesflecken“ — initiieren. Der Start ist für Mitte Februar geplant.
    Mit dem Geld aus dem Bürgerbudget 2017 sollte ursprünglich ein Schaugarten auf der Hardt realisiert werden, der die vielen Projekte zum Urban Gardening in der Stadt in die Öffentlichkeit trägt. Doch das avisierte, gut 5600 Quadratmeter große Grundstück stand dann doch nicht mehr zur Verfügung. Es gehört zwar der Stadt, ist aber vom Altersheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke und hat weitere Pläne. Auch die Initiative Wuppertals Urbane Gärten zeigte dafür Verständnis. Stattdessen soll durch die Bürgerwerkstatt nun geregelt werden, welche Kleinprojekte umgesetzt werden können.

    und das Ergebnis:
    […] Insgesamt neun Projekte werden zum Abschluss des „Barcamps“ von dem Plenum als förderwürdig erachtet. So fließen zum Beispiel 1025 Euro in ein Bewässerungssystem für den Permakulturhof Vorm Eichholz. Für 700 Euro soll ein Interkultureller Garten mit Hochbeeten an der Moschee an der Wittensteinstraße entstehen.
    Immerhin 3000 Euro wird für ein Regenwassernutzungssystem am Inselgarten an der Diakoniekirche zur Verfügung gestellt. Jeweils 500 Euro werden unter anderem für die Anlage eines Schulgartens an dem derzeit im Umbau befindlichen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium beziehungsweise die Errichtung von Pflanzkübeln am Wandelgarten in der Luisenstraße bewilligt.
    https://www.wz.de/nrw/wuppertal/urban-gardening-foerdert-neun-projekte_aid-35936339

    und außerdem findet ein Fotowettbewerb mit begeleitenden Stadtspaziergängen statt: „Mit dem Fotowettbewerb und den begleitenden Spaziergängen soll insbesondere die Diskussion des Urban Gardening Manifestes und des Rechtes auf Stadt befördert werden, um eine Transformation hin zu einer ‚gartengerechten‘ Stadt zu befördern. So wie in der ‚autogerechten‘ Stadt alle das Recht auf einen Parkplatz hatten, sollte in der gartengerechten Stadt allen ein fußläufiger Zugang zur Stadtnatur garantiert werden“ mehr dazu: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/foto-gartenwettbewerb-paradiesflecken/

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  • o´pflanzt: nun schon 1 Jahr ohne Garten

    (RSS)

    Es bleibt das kalte Klirren des Bauzauns, blickdicht bespannt. Am Rande der leeren Fläche wächst eine Ringelblume, ein unbeabsichtigtes Denkmal für alles, was dort war, und all das, was hätte sein können.
    Ein Jahr später – und es bleibt die Leere, Platz, eine Brache.

    Zwei Gräben vernarben die Fläche, eine Brandmarkung der neuen Besitzer. Weiß-sterile Planen. Steril, die Abwesenheit von Leben. Der Gegensatz zu all dem, was dieser Ort bedeutet hat. Regelmäßig werden die Planen von der Natur abgerissen, heruntergeweht von einem Wind, der sich nichts vorgeben lässt. Ein Blick hinein wird uns gewährt. Schnell wurde die Fläche zurückerobert, ein Beweis dafür, wie nah unser Garten schon an der Natur war. Darauf können wir stolz sein. Der Sichtschutz wieder hergestellt, der Einblick entzogen, als ob man versucht, etwas zu verstecken.
    Wir hätten auch im Jahr 2018 unser Projekt und die Angebote weiterführen können und wollen. Neue Projekte wie ein Wildbienenlehrpfad oder die Kooperationen mit benachbarten Kindergärten standen schon in den Startlöchern. Gerne würden wir jetzt auf ein Jahr zurückblicken, in dem pädagogische Programme für Familien, Bienenführungen, Heilpflanzenkurse und zahlreiche Workshops im Garten stattgefunden haben. Wir hätten eine Antwort für alle, die auf der Suche nach zu erlebender Gemeinschaft und einem Stück Entschleunigung mitten in der Stadt sind, bieten können.
    Der lange Kampf um eine neue Fläche im letzten Jahr hat uns entmutigt und viele Fragen aufgeworfen, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Die Gemeinschaft kommt immer seltener zusammen, aber wenn, dann wieder voller Elan und Energie, Hoffnung und Hilfsbereitschaft, Können und Kraft. Dieses Potential würden wir so gern auf einer neuen Fläche einsetzen und dort anknüpfen, wo wir auf der alten Fläche geendet haben. So ist die Suche nach einer neuen Fläche auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn langsam schwinden die Kräfte, viele Menschen mit Know-how wollen dieses weiterhin einsetzen und suchen sich andere Aufgaben.

    Ein Jahr später – und nichts Ersichtliches ist auf der Fläche unseres ehemaligen Gartens passiert. Der Verein stellt sich natürlich die Frage „Warum?“. Warum wurden wir auf die Schnelle von der Fläche geräumt? Warum baute der Vermieter solch einen Druck auf, mit der Begründung, dass umgehend mit Baumaßnahmen begonnen werden würde? Warum wurde uns keine Alternative angeboten? Warum wurden alle unsere Vorschläge für Zusammenarbeit und Kooperation abgelehnt? Warum wurde die uns Grundlage für unser ehrenamtliches Engagement genommen? Warum musste ein Projekt für die Gesellschaft Platz für ein „Nichts“ machen?

    Die Theorien sind vielfältig. Kann es sein, dass das Land Bayern, Besitzer der Fläche, wirklich geglaubt hat, mit Baumaßnahmen zu beginnen? Ohne einen Bauplan eher unwahrscheinlich. Kann es sein, dass das Land geglaubt hat, dass wir uns gegen eine Räumung wehren würden und sie entsprechend rechtzeitig einleiten wollte? Aber das ist auch unwahrscheinlich, denn wir waren stets zuvorkommend und kooperativ. Kann es sein, dass das Land die Befürchtung hatte, wir wären inzwischen zu etabliert als Symbol für ein schöneres, grüneres und alternativeres Stadtbild? Zu viel Zuspruch von Medien und Gesellschaft, zu vernetzt mit Stiftungen und sozio-ökologischen Initiativen und Organisationen wie Kindergärten und dem LBV, der PA/SPIELkultur e.V. und der Deutschen Wildtierstiftung. Sprich: nicht mehr von Stadtteil und Ort wegzudenken. Diese letzte Theorie wollen wir nicht glauben, denn diese Bösartigkeit, der Bevölkerung absichtlich so ein Stück Freiheit zu entreißen, wollen wir niemandem unterstellen.

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  • Charta-Prozess in Berlin

    Veranstaltung am 31.1. vom BUND „Berliner Grünflächen verbindlich schützen“: https://www.bund-berlin.de/service/termine/detail/event/berliner-gruenflaechen-verbindlich-schuetzen/?fbclid=IwAR0ABILy3j5znf9X5ni9ZbflLZtcYlzhk2HW7lOVgsHkOmO6xy5I-FN8bTE

    > 1. link zur drucksache mit datum vom 20.12.2018

    > https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1577.pdf
     

    und hierher ist der fundort bei den drucksachen des agh:

    > https://www.parlament-berlin.de/de/Dokumente/Drucksachen

    >>> hier der taz-artikel zum Urban-Gardeding-Konzept des Senats,

    >>> https://taz.de/Urban-Gardening–Konzept-des-Senats/!5561018/

    Und es gibt ein eigenes Positionspapier der GGs (bei lokalen Netzwerken abgespeichert).
    : Das Positionspapier soll, ähnlich wie der Aufruf zur Kundgebung, von vielen Gärten unterzeichnet werden, damit es auf politischer Ebene eine möglichst große Wirkung erzielt.

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  • Neue Erde hat neues Grundstück

    (Gu, mail)
    Der Gemeinschaftsgarten Neue Erde wurde zum Herbst komplett geräumt und mittlerweile wird auf dem Grundstück schon gebaut. Zum Glück können wir ab März auf einem ähnlich großen Grundstück in der Nähe weiter machen (mehr …)

  • Berliner Senat will UG in der Stadt „verwurzeln“

    Urban Gardening in der Stadt verwurzeln

    Pressemitteilung vom 18.12.2018

    Aus der Sitzung des Senats am 18. Dezember 2018:

    Der Senat hat heute den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

    In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden. Das Abgeordnetenhaus hat im Februar 2018 deshalb den Senat aufgefordert, ein gesamtstädtisches Konzept mit entsprechenden Informationsangeboten zu entwickeln.

    Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden.

    Wesentliches Ziel ist auch die politische Anerkennung der Urban-Gardening-Bewegung sowie die Schaffung zukunftsfähiger Formen der Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

    Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz fördert mit dem gesamtstädtischen Konzept nicht nur das urbane Gärtnern in der Stadt. Gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren der Gartenszene soll bis Sommer 2019 eine Kommunikations- und Informationsplattform erarbeitet werden, die gärtnerische Projekte zeigt, vielfältige Informationen zum städtischen Gärtnern vermittelt sowie Pilotprojekte und Urban Labs zusammenfügt. Darüber hinaus ermöglichen Social-Media-Kanäle und Voting-Plattformen diverse Wettbewerbe und Online-Befragungen. So können künftig urbane Gärten räumlich erfasst und in Varianten dargestellt werden. (mehr …)

  • GG muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten hinter dem Nachbarschaftszentrum [Delmenhorst] kann nicht weiter genutzt werden. Da das erfolgreiche Gärtner-Projekt nicht enden soll, könnte nun eine neuer Garten angelegt werden.

    Auf der Brachfläche an der Stedinger Straße soll übergangsweise ein Gemeinschaftsgarten im Wollepark entstehen. Das beantragt die Fraktion SPD & Partner.Auf der Brachfläche an der Stedinger Straße soll übergangsweise ein Gemeinschaftsgarten im Wollepark entstehen. Das beantragt die Fraktion SPD & Partner. (INGO MÖLLERS)

    2013 blühte ein Teil des Wolleparks regelrecht auf. Es war das Jahr, in dem hinter dem Nachbarschaftszentrum ein Gemeinschaftsgarten entstand, in dem Bewohner des Quartiers gemeinsam gärtnerten, Gemüse anbauten, sich austauschten. Möglich geworden war das nach dem Abriss des Kur-Bades an der Schwabenstraße. Doch nun hat die Stadt an der Stelle anderes vor, wenn sie anfängt, den Block Westfalenstraße 8 abzureißen. Damit aber weiter gepflanzt, gejätet, geharkt und an der frischen Luft gemeinsam etwas gemacht werden kann, soll nun auf der Brachfläche zwischen Stedinger Straße und Am Wollepark ein neuer Garten angelegt werden.

    Das hat das mit der Nachbarschaftsarbeit betraute Diakonische Werk vorgeschlagen, die Fraktion SPD & Partner hat es aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag gestellt, mit dem sich der Ausschuss für Planen, Bauen und Verkehr im Rahmen seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 15. Januar (17 Uhr, Rathaus), beschäftigen soll. Die Politik wird deswegen eingeschaltet, weil die betroffene Fläche der Stadt gehört, zudem kostet es Geld, dort einen Gemeinschaftsgarten zu bauen. Die Diakonie hat sich schon einmal einen Kostenvoranschlag geholt, demnach würde es wohl rund 24 500 Euro kosten, die Fläche herzurichten, um ein erfolgreiches Projekt fortsetzen zu können.

    https://www.weser-kurier.de/region/delmenhorster-kurier_artikel,-ein-neuer-garten-fuer-den-wollepark-_arid,1797175.html (mehr …)

  • Gutsgarten Hellerdorf: ein Projekt im Vorsdhlagkatalog des Bürgerhaushalts

    Unterstützung für den Gutsgarten Hellersdorf

    Vorschlags-Nr: 

    2020-0278

    Abteilung: 

    Haushaltsjahr: 

    2020-2021

    Kategorie: 

    C = Vorschlag an Dritte

    Stadtteil: 


    Das ist mein Vorschlag:Seit seiner Gründung ist der Garten Schauplatz vieler Bildungsveranstaltungen und Feste für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewesen. Im Januar 2018 haben wir einen Plakatworkshop und eine Plakatausstellung in Kooperation mit der station urbaner kulturen durchgeführt, wo Anwohner und Gartenteilnehmer sich zu der Zukunft des Gut Hellersdorfs geäußert haben. Wir sind auch bereits zweimal ein Veranstaltungsort für die Berlin-Brandenburger Wandelwoche gewesen.
    Fördergelder für den Gutsgarten laufen dieses Jahr (2018) aus, und es ist dringend notwendig, den Garten auch über die nächsten Jahre finanziell abzusichern. Dabei ist zu erwarten, dass der Prinzessinnengarten auch weiterhin an der Gestaltung des Gartens mitwirkt.

    Stellungnahmen

    Abteilung Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen 14. Dezember 2018 – 11:07 Der Nachbarschaftsgarten im Gut Hellersdorf ist durch den Bezirk inhaltlich unterstützt worden. Im Rahmen der Neubebauung des Standorts Gut Hellersdorf ist auch die Verlagerung Bestandteil des Vertrags mit den Flächeneigentümern gesobau.
    Zusätzlich konnten Mittel der auftragsweisen Bewirtschaftung zur finanziellen Förderung 2016/ 2017/2018 als Anschubfinanzierung genutzt werden.
    Da es nicht möglich ist, im laufenden bezirklichen Haushalt Mittel bereitzustellen, wird der Bezirk sich bemühen, anderweitig eine Finanzierung zu finden, aber eine Zusage kann derzeit nicht gegeben werden. (mehr …)

  • Plauener Refugee-Garten gibt es so nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Das Projekt Stadtgarten Plauen war ein GG für und mit Geflüchteten. Dieses Projekt gibt es nicht mehr. Der Garten war dann eine ganze Weile brach. Ein Träger mobiler Kinder- und Jugendarbeit hat die Fläche nun übernommen. Es war viel Schrott und Müll zu beseitigen, Wildwuchs zu zähmen. Sie haben letzten Sommer angefangen an zwei Tagen/Woche dort vor Ort Präsenzzeiten zu haben. Am Gärtnern haben die Jugendlichen nicht so viel Interesse, sie gucken mal, in welche Richtung das Projekt gehen wird. Schwerpunkt soll die Arbeit mit den Jugendlichen bleiben, so richtig offen sind sie (noch?) nicht, aber sie haben den Auftrag mit ihrer Arbeit auch ins Gemeinwesen zu wirken. (mehr …)

  • Gg Quidde Wildwuchs/Neuperlach ist eingestellt

    (Gu, Tel)

    Das Gartenprojekt war auf Absätzen/Treppenwegen/Terassen eines Hochhauses in München Neuperlach und Teil eines Nachbarschaftstreffs. Das Gebäude ist baufällig, der Treff war der einzige Nutzer seit längerer Zeit. Nun wird das Haus abgerissen, der Treff zieht um, aber da wird es kein Gartenprojekt mehr geben. (mehr …)

  • Stadtkolrabi: neues Projekt vom „Jungen Gemüse“

    von der Site:

    Stadtkohlrabi

    Im Projekt „Stadtkohlrabi – Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Alternativen für die Freizeitgestaltung im Fördergebiet kennenzulernen. So lernen sie, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzubringen und die Verbundenheit mit ihrer Umwelt und ihren Freunden zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen erfahren ihren Stadtteil als sozial und räumlich übergreifenden Lebensraum.

    Dafür werden zahlreiche offene und geschlossene Angebote geschaffen:

    Mehrmals pro Woche bieten wir das „Kinder-Gartenlabor“ im Außengelände des Johannstädter Kulturtreffs und im Bönischgarten an. Weiterhin gibt es zusätzliche Beteiligungsangebote wie das Kirschfest und die gemeinsame Apfelernte und -verarbeitung für Kinder. In den Ferien finden mehrtägige Naturerfahrungs-Workshops statt.

    Für die jugendliche Zielgruppe bieten wir verschiedene mehrtägige Workshop-Formate  sowie  Ferienangebote zur partizipativen Stadtteilerkundung an.

    Das Projekt Stadtkohlrabi läuft von April 2018 bis Februar 2020.

    https://junges-gemuese-dresden.de/bildungsprojekte/stadtkohlrabi/

    JUNGES GEMÜSE GOES STADTKOHLRABI
    Im letzten Jahr konnten wir unsere Umweltbildungsangebote für Kinder in der Jo-
    hannstadt mit ESF-Fördermitteln durch den Stadtkohlrabi weiterentwickeln. So gibt
    es das schon bekannte Gartenlabor am Johannstädter Kulturtreff jetzt mehrmals pro
    Woche – hier gestalten Grundschulkinder ihren eigenen kleinen Garten gemeinsam.
    Drum herum gab es wieder Kirsch- und Apfelfest, im Sommer veranstalteten wir eine
    Schatzsuche an der Elbe und im Oktober bauten wir uns ein Weiden-Tipi im Garten. In-
    zwischen sind wir für die Grundschule und die benachbarte Oberschule in Johannstadt
    ein zuverlässiger Kooperationspartner zum Thema Schulgarten. (mehr …)

  • Pläne von Kants Garten für 2019

    Nachdem wir nun den „Tisch gedeckt“ haben mit mehr als 3.000 Stauden, über 40 Sträucher und 13.000 Blumenzwiebeln, wollen wir unter die Bauherrinnen gehen und Insektenhotels, Vogelnisthäuser und Fledermaushöhlen installieren und damit für eine „standesgemäße“ Bleibe sorgen, attraktive Angebote schaffen im Kants Garten. Zwar liegen wir im Park – aber durch die Umgestaltung sind all die vielen immergrünen Gehölze und die Sträucher weg, wurde alles an Totholz entfernt. Das kommt schon wieder aber solange wollen wir die Piepmätze nicht warten lassen.

    (Duisburg/im Park/Träger ist die Bürgerstiftung) (mehr …)

  • ein IG ausgezeichnet, der andere aufgegeben: Berlin Spandau/Buch

    (Gu, Mail)

    Wir konnten unseren Garten in Berlin-Buch an der Flüchtlingsunterkunft „Garten-Buch“ auch in diesem Jahr erfolgreich weiter gemeinsam entwickeln, hegen und pflegen und erhielten dafür sogar eine Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“.
    wir haben den Preis von einem Vertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie überreicht bekommen verbunden mit einem wunderbaren Gartenfest und vielen Gästen wie den Vorsitzenden der AWO… Presse und anderen engagierten Initiativen im Bezirk. Das hat uns wirklich wieder Mut gegeben, weiter zu machen.

    Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und so mussten wir leider den „Willkommens-Kultur-Garten“ in Berlin Spandau aufgeben, da die Flüchtlingsunterkunft am Jahresende leergezogen wurde und damit die Fläche aufgegeben werden musste.


    (mehr …)

  • Allerweltgarten, IG Aalen

    In der UN Dekade Biologische Vielfalt:

    18.12.2018 Soziale Natur Diakonisches Werk an der Saar

    Aller-Welts-Garten

    Der Aller-Welts-Garten in Neunkirchen besteht seit 2012 und bietet einheimischen und zugewanderten Menschen die Möglichkeit, ökologischen Landbau zu betreiben, sich beim gemeinsamen Arbeiten kennenzulernen und Freizeit miteinander zu verbringen.   mehr lesen

    66538 Neunkirchen  |  Saarland

    das Areal des Gartens

    16.12.2018 Soziale Natur Interkultureller Garten Aalen e.V.

    In der Fremde Wurzeln schlagen

    Der 2006 gegründete Interkulturelle Garten Aalen befindet sich auf einer ca. 3000 m² großen Fläche im Hirschbachtal neben dem Rötenberg, einem sozial benachteiligten Stadtteil mit einem hohen Anteil Migranten. Der Garten besteht aus 18 Parzellen, die von Familien aus unterschiedlichen Kulturkreisen ökologisch bepflanzt und gepflegt werden, sowie einer Gemeinschaftsfläche, die für gemeinsame Feste, Essen, Spielen und andere Aktivitäten benutzt wird. Der Garten wirkt als Fokuspunkt für ein soziales Miteinander, wo Wurzeln geschlagen werden können und wo biologische Vielfalt (besonders im Hinblick auf Pflanzen aus der Heimat) als Vehikel für interkulturellen Austausch genutzt wird.   mehr lesen

    Und
    (mehr …)

  • FINK sucht Handwerker*in für Anleitung der Bautage

    Seit 2016 unterhält der gemeinnützige Kölner Verein F.I.N.K.e.V. einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Vogelsang. Von Anfang an war der Baunachmittag teil des Konzepts. Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück können Bauprojekte vielfältiger Art umgesetzt werden.

    So wurden bereits viele Hochbeete und Sitzgelegenheiten aus Paletten, ein Abdach, eine Komposttoilette und viele kleinere Projekte umgesetzt.

    Zur Verfügung stehen viele Werkzeuge, kleine Lagermöglichkeiten, Paletten als Baumaterial und ein Bauwagen.

    Wir suchen eine zuverlässige Person die Lust hat Sonntags zwei Mal im Monat von 13 – 18 Uhr eine Baugruppe anzuleiten. Wir erwarten das selbstständige Planen und Umsetzten von Projekten, den Willen Upcycling und Recycling als Methoden einzubauen, eine gute Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit mit Menschen allen Alters zu arbeiten und gemeinsam mit Ihnen Projekte umzusetzen.

    Wir bieten einen tollen Verein, die Unterstützung einer Koordination, z.B. bei der Bewerbung der anstehenden Projekte, 3000 Quadratmeter Freiheit und eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Arbeit in Höhe einer Übungsleiterpauschale von 2400 € pro Jahr. (mehr …)

  • Berggartenoase wird weiter über die VHS organisiert

    Mitmachgarten BergGartenOase Urbanes Gärtnern in Mönchengladbach Fensters

    Status

    Kursnummer 191C3000F
    Beginn Sa., 13.04.2019, 14:00 – 15:30 Uhr
    Kursgebühr 0,00 €
    Dauer 7 Termine
    Kursleitung Hannelore Fränken
    Kursort Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

    Vielleicht ist Ihnen der urbane Garten zwischen VHS und Musikschule aufgefallen? Es ist die BergGartenOase, ein interkultureller Gemeinschaftsgarten, direkt vor der Volkshochschule. Ab Samstag, den 13.04.2019 beginnt wieder die neue Garten-Saison. Jetzt gibt es einiges zu ernten, z.B. Grünkohl, Topinambur, Petersilienwurzeln und Bohnen. Außerdem werden noch Radieschen, Rettiche und späte Erbsen gesät. Sie sind herzlich eingeladen, uns im Garten zu besuchen oder auch mitzugärtnern und mitzuernten. Dieses urbane Gartenprojekt wird gestaltet und gepflegt von Menschen aus Mönchengladbach, Mitgliedern der Transition Town Initiative, für die Menschen in Mönchengladbach. Jeden Samstag von 14.00 – 15.30 Uhr bei trockenem Wetter. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf für weitere Informationen und Fragen: berggartenoase@posteo.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    (mehr …)

  • dritter IG in Fürth legt los

    Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen über das gemeinsame Interesse am Gärteln zusammenfinden. Ein Ansatz, der sich beim Interkulturellen Garten schon bewährt hat. Im dicht besiedelten Wohnquartier bei der U-Bahn-Endhaltestelle markieren nun über 20 jeweils 4,5 Quadratmeter große Hochbeete – drei davon behindertengerecht – eine neue Begegnungsstätte.

    Vom kleinen Gerätehaus führt ein befestigter Weg zu den Pflanzboxen. Ein begrünter Zaun umgibt die 1500 Quadratmeter große Anlage. Nur den Wasser- und Stromanschluss muss die infra noch herstellen. Kein Problem für die Vorsitzende des Regie führenden Interkulturellen Gartenvereins, Helga Balletta. „Wir können sowieso nicht vor März beginnen“, sagt sie.

    Nach einer Infoveranstaltung und auf Zeitungsberichte hin haben sich so viele Interessenten gemeldet, dass die meisten Hochbeete schon in festen Händen sind. Vergeben werden sie jeweils für ein Jahr. Die Nutzer können jedoch beliebig verlängern. Für Fluktuation ist nach Helga Ballettas Erfahrungen mit dem Interkulturellen Garten hinreichend gesorgt, sodass keine Interessenten langfristig chancenlos blieben.

    Jährlich 35 Euro plus Wassergeld müssen die Benutzer der kommunalen Anlage zahlen. Immerhin rund 120 000 Euro hat sich die Stadt das Projekt im Jubiläumsjahr (200 Jahre Eigenständigkeit) kosten lassen. Weil der Fürther Lions Club 10.000 Euro beigesteuerte, heißt die Anlage nun offiziell „Lionsgarten“.

    Hochbeete waren nötig, da der Untergrund mit Schadstoffen aus der Zeit des Flughafens belastet ist. Ohnehin musste die Stadt 3500 Euro für das Entsorgen des Erdreichs zahlen, das zur Gartengestaltung abgetragen wurde. Beim Interkulturellen Garten hat man das Schadstoffproblem mit einer wasserdurchlässigen Trennfolie unter den 35 Parzellen gelöst.

    Ein Problem des Bürgergartens löste die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) unbürokratisch: Da die Anlage über keine Toilette verfügt, und die benachbarte Volksbücherei mit ihrem WC an vier Wochentagen geschlossen ist, spendierte die WBG eine öffentliche Sanitärkabine. Der 175.000 Euro teure Modulbau wurde vor kurzem erst vor der Grundschule Soldnerstraße aufgestellt.

    Urban Gardening macht in Fürth zusehends Fortschritte. Im Juli erst wurde ein 400 Quadratmeter großer „Essbarer Garten“ für 40.000 Euro in der Friedensanlage am Friedhof seiner Bestimmung übergeben. Die Hälfte der 16 Hochbeete steht der Allgemeinheit zum Pflanzen und Ernten zur Verfügung. Der Rest ist an Hobbygärtner vergeben, die zugleich dafür sorgen, dass im öffentlichen Teil nichts aus dem Ruder läuft. Das funktioniert, so Balletta, bislang bestens.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/neuer-burgergarten-auf-der-hardhohe-gedeiht-1.8438230 (mehr …)

  • Antrag der CDU und SPD Fraktionen für essbares BG genehmigt

    Für die Idee „Essbares Bergisch Gladbach” stellt die Stadt auf Antrag von CDU/SPD pro Jahr 2000 Euro zur Verfügung. Damit soll Wasser bezahlt werden, um städtische Flächen „im Sinne von Urban Gardening” zur Lebensmittelproduktion nutzbar zu machen.

    https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=26753 (mehr …)

  • Scholle 34 eins von 3 Potsdamer Crowdfunding-Projekten

    Seit Montag gibt es in Potsdam eine neue Crowdfunding-Plattform. Auf der Internetseite potsdam-crowd.de werben drei lokale Projekte um Spendengelder. Die Stadtwerke Potsdam haben die Plattform ins Leben gerufen. […] sind auch das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ auf der Crowdfunding-Plattform vertreten und der Verein Inwole, der den Bau eines Lasten-Fahrrades finanzieren möchte.Bei den aktuell drei Projekten soll es jedoch nicht bleiben. Göran Böhm kündigte an, dass in Zukunft noch viele weitere Initiativen und Vereine über die Webseite nach Spendengeldern suchen werden. Das einzige Kriterium, das neue Projekte erfüllen müssen um teilnehmen zu können ist, dass sie lokal aus Potsdam stammen müssen. Wie viel Geld in welcher Zeit gesammelt wird, stimmen die Projekte dann individuell mit den Stadtwerken ab. (mehr …)

  • Es geht weiter mit dem GG in der Dübener Heide

    Die Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben“ hat beim Jahres-Abschlussfest neue Ziele erarbeitet. So wollen sie eine Sommerküche errichten, um mehr Platz im Gewächshaus zu schaffen.

    Bad Düben Noch immer sind die Mitglieder der seit Oktober bestehenden Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben“ mit dem Verwerten ihrer in diesem Jahr selbst angebauten Früchte beschäftigt. „Die Ernte fiel in diesem Jahr trotz der Trockenheit sehr gut aus. Gerade die verschiedenen Gemüsesorten wie Tomaten, Kartoffeln, Zucchini oder Salate sind uns gut gelungen. Wir könnten im Moment sogar nach wie vor etliche Menschen mit Kürbissuppe versorgen“, erzählte Torsten Reinsch am Donnerstag, als er seinen Teller mit genau jener Speise beim Jahres-Abschlussfest füllte.

    Rückblick auf das gemeinsame Jahr

    Mit den weiteren derzeit sieben Mitgliedern und anderen Interessierten hatte er sich auf dem Grundstück am Wirtschaftsweg zusammengefunden, um gemeinsam auf die Höhepunkte des noch laufenden Jahres zurückzublicken und neue Pläne für die kommende Saison zu schmieden.

    Sommerküche ist geplant

    „Eines unserer ersten Vorhaben wird die Wahl des Vorstandes unserer Ortsgruppe sein“, berichtete der Leiter des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“, das Anfang 2019 zu Ende geht. „Zudem wollen wir eine Sommerküche errichten, um mehr Platz in unserem Gewächshaus zu schaffen. Vorgesehen ist eine kleine Hütte, in der wir die notwendigen Utensilien wie Herdplatte oder Töpfe unterbringen und somit das gemeinsame Kochen aufrecht erhalten können.“

    Weitere Interessenten willkommen

    Die Zutaten sollen dabei weiterhin direkt aus dem Gemeinschaftsgarten stammen. Daher erhoffen sich die Grünanlagenfreunde 2019 eine so reich ausfallenden Ernte wie in diesem Jahr, die eventuell durch zusätzliche Obst- oder Gemüsesorten erweitert wird. Platz für neue Beete und somit ebenso für neue Mitglieder sei in jedem Fall vorhanden, erklärte Reinsch. „Wir freuen uns über alle Interessierten, die sich uns anschließen möchten, auch über weitere Flüchtlinge. Denn den Aspekt der interkulturellen Integration wollen wir definitiv beibehalten.“

    Workshops sind vorgesehen

    Darüber hinaus sollen mehrere Workshops rund um das Thema Umweltbildung folgen und auch der Gedanke des Aufbaus einer Fahrradwerkstatt stehe im Raum. „Die Möglichkeiten für die Nutzung des Gartens sind vielfältig und noch längst nicht ausgeschöpft. Daran werden wir in der kommenden Saison arbeiten.“

    Einweihungsfest soll es auf jeden Fall geben

    Wann nächstes Jahr mit dem Anbau der ersten Obst- und Gemüsesorten sowie mit der Umsetzung der Ideen begonnen wird, steht momentan noch nicht fest. Das entscheidet sich bei einem Treffen Anfang des nächsten Jahres. Ein Einweihungsfest werde es aber in jedem Fall geben, kündigte der Projekteiter am Donnerstag an. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgartenbesuche als Touristik-Angebot

    (Gu, alterts)

    Wuppertal Marketing
    Stadtführung: Urban Gardening – Ernte mitten in der Stadt

    Special – rund ums urbane Gärtnern mit anschließender gemeinsam zubereiteter Kostprobe
     

    Das urbane Gärtnern ist ein Trend, der auch in Wuppertal Einzug gehalten hat. Zahlreiche Projekte halten sich bereits seit einigen Jahren. Sie begeistern viele Menschen, die sich unabhängiger frisch ernähren wollen oder einfach Spaß am Gärtnern haben. Wir besuchen unter anderem den UtopiastadtGarten in der Mirke, den Inselgarten an der Kreuszkirche, den Ostersbaumer Honiggarten und den Garten am Janusz-Korczak-Platz. Vor Ort wird erklärt, was in den Gärten angebaut und geerntet wird. Am Ende der Tour wartet noch ein gemeinsam zubereiteter Imbiss – natürlich aus Zutaten aus dem urbanen Garten.

    Treffpunkt: 11.00 Uhr Mirker Bahnhof (Eingang zur Mirker Straße)
    Ende: ca. 14.00 Uhr Projekt Urban Gardening des Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V., Ewaldstraße 47
    Führung: Niklas Brandau
    Preis: 19,50 Euro // Anmeldung erforderlich

    Tickets und weitere Infos bei:

    Wuppertal Touristik (mehr …)

  • GeLa-Garten entwickelt sich weiter

    Spielplatz im GeLaGarten in Frankfurt/seckbach:

    Bei dem „GelaGarten“ handelt es sich um ein interkulturelles Gartenprojekt, welches angrenzend

    an eine Unterkunft des EvVfWh für in Wohnungsnot geratene Menschen und Geflüchtete

    auf einem ehemaligen Parkplatz entsteht und sowohl den Bewohnern der Unterkunft als auch

    interessierten Bürger*innen aus Seckbach und den angrenzenden Stadtteilen als interkultureller

    Treffpunkt dient. Gemeinsam können sie dort Gemüse und Obst anbauen, einen Kräutergarten

    anlegen, sich beim Gärtnern kennenlernen und gemeinsam Feste feiern.

    Dank der großzügigen Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie konnte unter

    anderem die Spielfläche, bestehend aus einem Spielturm und einer Netzschaukel, realisiert

    werden.

    und: Die drei Apfelbäume wurden dem Garten vom MainÄppelHaus gespendet und unter fachmännischer Anleitung in die Werde eingebracht.


    (mehr …)

  • Garten für Alle/Heilbronn gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Der 2016 zivilgesellschaftlich gestartete Garten, der sich auch an Geflüchtete richtete, ist schon wieder weg. Es gab immer wieder Vandalismus und so verlor die Gruppe trotz Unterstützung durch die kommunale „Partizipation und Integrations-Stelle“ den Mut. sie zäunten dann noch ein, doch auch das half nichts. (mehr …)

  • Franziskusgarten Erfurt gibt es nicht mehr

    (Gu, tel)

    Das Gartenprojekt der Caritas hatte als Hauptzielgruppe Obdachlose, Menschen mit wenig Geld etc. Es gab ein paar Jahre lang über studentische Kräfte, die die Menschen kannten, die Möglichkeit einer Art Koordination. Das fiel dann weg und da der Garten in einem Kleingarten war, machte der Vorstand dann Druck, als die Fläche zunehmend verwilderte. Sie gaben den Garten dann auf.


    (mehr …)

  • Interkulturellen Garten Reutlingen gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)
    Das Projekt ist nach einem guten Stadt eingeschlafen. Die Integrationsbeauftragte der Stadt meinte, der mit der Begelitung betraute Mensch war überfordert und ist dann weg gezogen, der Mensch vom Amt hat gewechselt und es gab keine Anbindung mehr.

    Aber just jetzt überlegen sie, ob sie einen neuen IG – im Zusammenhang mit Geflücheten – aufbauen sollten (mehr …)

  • zusammen gärtnern: Wasser wird Thema in 2019

    (Gu, aus Antrag)

    Wie vieler Orts in diesem Jahr 2018 war zusammen gärtnern in den heißen Sommermonaten mit
    einer Monate währenden Wasserknappheit konfrontiert. In Freiburg gab es innerhalb von 5
    Monaten keinen nennenswerten Niederschlag.
    Der Wasserstand im benachbarten Dorfbach war zeitweise so niedrig, dass die Entnahme von
    Wasser untersagt war.
    Wir möchten vorausschauend für die Zukunft planen und handeln und planen uns 2019 intensiv
    mit dem Thema Wasser zu beschäftigen:
    In offenen Bildungsworkshops möchten wir gemeinsam lernen wie wir wassersparend gärtnern
    können. Wie viel Wasser braucht welche Pflanze? Wann ist der beste Zeitpunkt zum gießen? Wie
    und warum mulchen? Welche Früchte und Gemüse sollten nicht in Massen angebaut werden, da
    sie viel Wasser benötigen?  
    Vor allem aber möchten wir im Garten Wasserauffangsysteme und Behälter etablieren. Wir
    möchten mit den Nachbarn kommunizieren und gemeinsam planen. Umliegende Dachflächen an
    unsere Wasserauffangsysteme anschließen. Wir möchten einen Brunnen im Garten anlegen. (mehr …)

  • Alsengarten verstetigt sich

    (Gu, Mail)

    Im Alsengarten haben wir unsere von der Bezirksvertretung geförderten Projekte alle hinbekommen. Vor allem unser Lehmofen hat viel Begeisterung in der Nachbarschaft ausgelöst. Im nächsten Jahr ist dann der Garten hoffentlich weniger Ort des lange währenden Bauens:-).

    Erfreulicherweise hat sich unsere Gruppe nochmal erweitert. Irgendwie alles gut grade. In der Stadt hat sich die Stimmung auch gedreht. War Gardening 2014 noch Alienland, gehört es nun zum klassischen Element von zukünftiger Stadtentwicklung

    Der Alsengarten ist in Bochum (mehr …)

  • Garten bei LandLebenKunstWerke hat sich weiter entwicklet

    (Gu, mail)

    Der große Garten wird jetzt von einem Gemüsegärtner und einer kleinen städtischen Helferschar beackert, der seine Produkte nach Halle liefert- und in unsere Küche, für Gäste und Kochkurse. Selbsternter sind willkommen.
    Ein Stück entfernt im Dorf bewirtschaften wir als Jugendbildungsprojekt die „Beerengärten“- vormals 4 brachliegende Kleingärten. Hier wachsen immer mehr Rohstoffe für die „Quetzer Manufaktur“, für exklusive Marmelade. Viel Obst dafür bekommen wir außerdem auch aus den Quetzer Gärten der Nachbarn.
    (mehr …)

  • Gartenarbeitsschule Wedding/Mitte ist bedroht

    (Petitionstext)

    Sehr geehrte Mitglieder des Bezirksamts Mitte von Berlin,
    sehr geehrte Verantwortliche der Senatsverwaltungen,

    Sie sind dabei, einen folgenschweren Fehler zu begehen – auf dem Rücken von rund 10.000 Kita- und Schulkindern. Sie wollen 15 Kitas und 20 Schulen im Bezirk einen wichtigen Lernort entziehen.

    Die Gartenarbeitsschule an der Seestraße in Berlin-Wedding ist in Gefahr! Ein Drittel der grünen Bildungs-Oase sollen betoniert werden: Die Beete der Schulkinder, zahlreiche bis zu 70 Jahre alte Obstbäume und die Imkerei werden verschwinden.

    Der Grund: Auf dem Gelände planen Sie als Bezirk Mitte eine neue Schule und ein Bürogebäude.

    Und das, obwohl eine gemeinsame Lösung für Schule & Umweltbildung möglich wäre, die wirklich zukunftsweisend ist. Die betroffenen Kinder und MitarbeiterInnen werden in Ihre Pläne jedoch nicht einbezogen. Kinder brauchen aber mehr denn je gute Bildung in einer gesunden Umgebung!

    Wir fordern den Erhalt der Gartenarbeitsschule und die Einbeziehung der Standortbetroffenen in die Wettbewerbsentscheidungen des Bauvorhabens! Für einen ökologisch nachhaltigen Bildungscampus! (mehr …)

  • Schillergarten Bergedorf etabliert sich langsam im Stadtteil

    (Gu, Mail)

    Wir hatten dieses Jahr die dritte Gartensaison, und den Eindruck, dass der Garten sich nun im Stadtteil „etabliert“ hat. Der Garten weckt immer wieder großes Interesse, und das Feedback von Besuchern und Spaziergängern ist überwiegend sehr positiv. Mit Vandalismus hatten wir dieses Jahr keine Probleme, und auch die Hundebesitzer nehmen überwiegend Rücksicht, und sorgen dafür, dass ihre Vierbeiner woanders auf die Toilette gehen :-). Wir überlegen nun, für nächstes Jahr ein Gästebeet anzulegen, weil der Garten so gut angenommen ist, dass für uns nahezu keine Ernte überbleibt, was so ja auch nicht gedacht war…

    Unsere Gruppe von Aktiven ist kleiner geworden, dafür aber konstant zuverlässig. So sind wir ca. 8 Leute, die sich regelmäßig kümmern. Ideen gibt es auch viele, aber da die meisten berufstätig sind, bleibt meist weniger Zeit als gewünscht (mehr …)

  • Tomatos bekommt Förderung für integrative Arbeit

    (Gu, alerts)

    In diesem Jahr unterstützt die Förderstiftung Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) durch das Spendenprojekt „Lebendige Nachbarschaft“ das Projekt „Urban Gardening“ mit einem Betrag von 3.100 Euro. Es findet in Kooperation zwischen dem Verein Tomatos und Bewohnern der HHO Wohnen gGmbH in der Osningstraße, dem Haus Bergerhöhe sowie im Bergerskamp statt. Nachbarschaftliches Gärtnern – Tomatos

    Tomatos ist ein Verein für urbanes Gärtnern in Osnabrück, dessen Vereinsfläche und Haus im Hinterhof der Gärtnerei Blumen Kersten zu finden sind. Der Zusammenschluss bietet Osnabrückern die Möglichkeit, gemeinsam zu gärtnern, sich aber auch darüber hinaus zu Themen der nachhaltigen Lebensmittelproduktion auszutauschen.

    Maria Kersten, Eigentümerin von Blumen Kersten, stellte im Hinterhof ihres Floristikfachgeschäfts auch freiliegende Beete und zwei große Gewächshäuser zur Verfügung. Den entscheidenden Anstoß dafür gab ihr ein Besuch der Prinzessinnengärten in Berlin – zusammen mit ihrem Lebensgefährten Ulrich Voss, zugleich erster Vorsitzender von Tomatos. Es handelt sich um eine ehemalige Brachfläche, die von Anwohnern in einen Nutzgarten für urbane Landwirtschaft umgewandelt wurde. „Als wir diese Gärten sahen, waren wir begeistert und haben uns gedacht: sowas machen wir auch“, erzählt Kersten. Der Verein habe mittlerweile 36 Mitglieder, von denen sich rund die Hälfte regelmäßig aktiv beteilige. „Im Vordergrund stehen keine großen Ertragsmengen, es geht vielmehr um das gemeinsame Gärtnern, Ernten und die anschließende Verarbeitung – erst letzte Woche haben wir eine leckere Kürbissuppe gekocht“, erzählt Voss.

    Kooperation mit der HHO

    Die Kooperation mit der HHO kam durch ein ehemaliges Tomatos-Mitglied zustande. Die damalige Studentin der sozialen Arbeit widmete ihre Abschlussarbeit dem Thema „Gärtnern mit Handicap“ und stellte den Kontakt zu Christian Schulte her, Leiter der Wohngruppen der HHO. Dieser schätzt vor allem den inklusiven und integrativen Charakter der Kooperation. Den Menschen in den Wohngruppen eröffne sich durch das gemeinsame Gärtnern der kommunikative Zugang zur Gesellschaft. Zudem wirke sich die körperliche Arbeit in der Natur positiv auf Gemüt und physische Verfassung aus. Die Bewohner Ute und Reinhard sind schon zwei Jahre dabei und packen so oft mit an, wie es nur geht. Auch Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung HHO, ist begeistert vom inklusiven Ansatz des Tomatos-Vereins. Da das Projekt Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen aktiv fördere, habe die Stiftung das Projekt gerne unterstützt. (mehr …)

  • Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ endet – Garten besteht weiter

    (Gu, alerts)

    Die Gartensaison ist vorbei, sind die Dübener Gemeinschaftsgärtner denn mit den Erträgen zufrieden? 

    Ja, wir haben Rote Beete, Möhren, Salate, Mangold, Kartoffeln, Zucchini, Bohnen, Kürbisse, Tomaten in vielen verschiedenen Sorten, Paprika, Kohlrabi, Birnen und sogar Walnüsse geerntet und uns an vielen Blumen erfreut.

    Wie kamen Sie mit der langen Trockenzeit im Sommer zurecht? 

    Zum Glück konnten wir den Brunnen aktivieren und haben tapfer gegossen und gemulcht. Nur die Benjeshecke zum Bahnhof hin wurde nicht grün, weil die Erde hier zu locker lag. Die Flüchtlinge Hussein, Shahid und Anwar waren teilweise jeden Tag zum Gießen im Garten.

    Was haben Sie mit dem vielen Gemüse gemacht? 

    Wir haben es verteilt an die Mitgärtner, öfter gemeinsam gekocht und schöne Feste zusammen gefeiert.

    Wie viele Gemeinschaftsgärtner gibt es inzwischen, die sich um den Garten gegenüber vom Bahnhof kümmern? 

    Um die zwölf, aber eine Gruppe von um die acht Leuten ist immer vor Ort und dazu kommen diverse Besucher, zum Teil mit ganzen Kuchenblechen voller Apfel- oder Rhabarberkuchen, da sie ja wissen, am Donnerstag sind wir immer alle da.

    Das Projekt „Gemeinschaftsgarten geht aufs Land“, das vom Bund gefördert wird, geht Anfang 2019 zu Ende. Wie fällt Ihr Fazit aus? 

    Ein sinnvolles Projekt, auch auf dem Land besteht Bedarf an Gemeinschaftsgärten als einer neuen Form, um sich zu treffen und sich gemeinsam weiterbilden zu können hinsichtlich naturnahem und klimaverträglichem Landbau. Eine weitere Förderung wäre sinnvoll.

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    Das Jahr im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben war von viel Arbeit, aber auch Geselligkeit geprägt. Hier ein kleiner Streifzug durchs Gartenjahr 2018.

    Was hat Ihnen als Projektleiter besonders viel Spaß gemacht? 

    Die Arbeit mit interessanten und spannenden Menschen, aber auch das Outdoor-Jahr im Garten. Wir haben ja sehr viel gezeltet. Besonders interessant, aber auch sehr bedrückend war die Arbeit mit den Flüchtlingen, die viele Schwierigkeiten aufgrund der langsam malenden Mühlen der Bürokratie haben und sehr unter der jahrelangen Trennung von ihren Frauen, Kindern und Eltern leiden. Schön waren die Einladungen zu verschiedenen Tagungen, wo wir über unser Projekt berichten konnten.

    Was war für Sie die größte Herausforderung? 

    Das Recyceln des Glashauses. Das ließ sich doch nicht eben mal schnell ab- und dann wieder aufbauen, wie wir anfangs dachten. Die Flüchtlinge haben eine Menge geholfen und heute ist das recycelte Gewächshaus, was lustigerweise genau die Grundfläche hat, die sonst die Hütten in Kleingärten haben dürfen, nämlich 24 Quadratmeter, eine tolle Möglichkeit, bei kaltem Wind und Regen auch indoor tagen zu können.

    Wie geht es mit dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben nach Projektende weiter? 

    Es geht weiter. Die Gruppe konstituiert sich und wird hoffentlich als lokale Untergruppe des Vereins Dübener Heide akzeptiert werden, und die meisten Teilnehmer sind bereit und in der Lage, die entsprechenden Kosten wie Vereinsbeitrag und Gartenpacht mitzutragen. Eine weitere Förderung als Zentrum neuer Umweltbildung und Ernährungsschulung wäre aber äußerst sinnvoll.

    http://www.lvz.de/Region/Bad-Dueben/Bad-Dueben-Wie-weiter-im-Gemeinschaftsgarten (mehr …)

  • Stadtgarten Landshut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Stadtgarten Landshut e.V. hat sich Mitte März 2017 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer landwirtschaftlichen Fläche von 5000 m² am Stadtrand von Landshut, bauen derzeit 31 Familien auf individuellen Parzellen, zwischen 25 und 150 m², ihr eigenes Gemüse an.

    Unser jüngstes Mitglied ist Schülerin, die ältesten Mitglieder sind bereits im Rentenalter. Die aktive Beteiligung unserer Mitglieder bei Entscheidungsprozessen und deren Umsetzung ist uns besonders wichtig. So haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in die unsere Mitglieder ihr Wissen und Können einbringen um unsere gemeinschaftlichen Ziele zu verwirklichen. Zum Erfahrungsaustausch treffen wir uns einmal im Monat zu einem Stammtisch. Mindestens zweimal pro Jahr finden Mitgliederversammlungen statt. Hier wird über wichtige Entscheidungen demokratisch abgestimmt und mehrheitlich entschieden.

    Neben der individuellen Bewirtschaftung gibt es auch Gemeinschaftsprojekte wie z.B. einen Kartoffelacker. Zudem gab es 2017 eine Sonderfläche auf der wenig bekannte Nutzpflanzen wie z B. Baumspinat, Spargelsalat, Haferwurzel, Erdmandel sowie alte Gemüsesorten angebaut wurden. Ein Gemeinschaftsbeet mit Tee- und Heilkräutern wurde 2018 realisiert. Die Regeln der ökologischen Landwirtschaft werden beim Anbau selbstverständlich beachtet und sind in unserer Satzung verankert.

    Da ein Mitglied unseres Vereins mehrere Bienenvölker aufgestellt hat, haben wir vor allem in den Randbereichen großflächig insektenfreundliche Blumenmischungen ausgesät und im Frühjahr 2017 am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ teilgenommen.

    Das Jahr 2019 wird für uns neue Herausforderungen mit sich bringen. Leider müssen wir die derzeitige Pachtfläche räumen, da unser Verpächter es versäumt hat, die Zustimmung zur Unterverpachtung vom Eigentümer der Fläche einzuholen. Glücklicherweise hat der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz, unseren Garten im letzten Jahr besucht. Durch seine Führsprache hat uns das Liegenschaftsamt Landshut eine ähnliche Fläche angeboten, die wir ab Januar 2019 bewirtschaften werden. Mit dem Bezug der neuen Fläche sind allerdings wieder erhebliche Investitionen verbunden. Zwingend erforderlich sind Brunnen zur Bewässerung der Parzellen. Des Weiteren müssen wir wieder Komposte und Rankgerüste bauen. Zur Lagerung unserer Gemeinschaftsgeräte planen wir zudem den Bau eines Geräteschuppens.

    wir haben 2000 € planerisch angesetzt, da die Arbeit in Eigenleistung erfolgen soll, ist aber sicherlich die Untergrenze. Für den Bau des Schuppens und der anderen baulichen Anlagen haben wir bisher noch von keiner anderen Seite finanzielle Mittel erhalten oder beantragt, sodass  die Restfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge erfolgen muss. Zeitlich wird der Schuppen im Laufe 2019 erfolgen, nach Erteilung der baurechtlichen Genehmigung, die uns aber bereits in Aussicht gestellt wurde.


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  • Stand der Dinge Pallasgärten Berlin

    (mail)

    Die Saison war trotz der Dürre recht gut! Wir waren zwar häufig mit Gießen beschäftigt und dadurch sind andere anfallende Arbeiten etwas liegen geblieben, aber ich denke wir sind besser weggekommen als mach anderes Gartenprojekt. Wir hatten auch dieses Jahr wieder ein erfolgreiches Frühlingsfest und auch eine Kooperation mit dem Weltacker. Auf die Organisation der Schöneworttage (Sommerfest), haben wir wegen des personellen Aufwands verzichtet. Zum Sommerende hatten wir eine relativ große Rattenplage, was dazu geführt hat, dass sich einige GärtnerInnen nicht in den Garten getraut haben.
    Auch in der Gemeinschaft hat sich einiges getan! Wir haben dieses Jahr regelmäßig im Garten zu Abend gegessen, was das generelle Gemeinschaftsgefühl sehr gestärkt hat. Das hat bei Julian und mir dazu geführt, dass wir nicht mehr den Eindruck haben ganz alleine an „der Front kämpfen“ zu müssen, da wir mehr Rückhalt in der Gemeinschaft verspüren.
    Etwas Bauchschmerzen machen mir allerdings die „Interkulturellen Gärten der Künste“ (Teil mit inividuellen Parzellen). Dort sind dieses Jahr viele Beete aufgegeben wurden und es gibt keine richtige Gemeinschaft, in der die Leute Verantwortung übernehmen. Das liegt sicherlich auch daran, dass dort unter Bäumen gegärtnert werden muss, was ja mit vielen Einschränkungen verbunden ist (wenig Licht, viele Wurzeldruck durch Bäume) und es dieses Jahr einfach sehr trocken war. Deshalb werden wir zusammen mit Gartenaktiv (QM gefördertes Projekt) im nächsten Frühjahr einen Workshop zum Gärntern unter Bäumen durchführen und überlegen zz. ob eine Durchmischung der Gärten der Künste mit mehr Leuten aus der Nachbarschaft sinnvoll ist. (Bisher waren die Gärten der Künste vor allem für Leute aus dem Pallasseum vorgesehen)


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  • Wurzeln schlagen – urban gardening by refugees darf nicht ins NW

    (Gu, Mails)

    Die Hochbeete liegen ja auf dem Gelände der Stadt und dort wohnen u.a. Menschen mit besonderen Schutzrechten. Die MitarbeiterInnen der Verwaltung befürchten, dass durch Ihre Plattform viele Interessenten zu den Beeten gelockt werden und das ist Ihnen zum Schutze dieser Menschen nicht recht. Der Aufenthaltsort von einigen Geflüchteten sollte nämlich nicht bekannter werden. Nunja… wir akzeptieren das.

    [Erkrath]

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  • Allerweltsgarten gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    den Allerweltsgarten Mönchengladbach, ein IG in der größten Kleingartenanlage von Mönchengladbach, gibt es schon seit 4 Jahren nicht mehr. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Gesundheitsprojekt

    (Gu, alerts)

    Das Modellprojekt „First Mover“, das vom Landeszentrum Gesundheit in Bochum gefördert wird, legt den Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention. „Wir starten unterschiedliche Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung, die im kleinen Labor Wanne-Süd getestet werden sollen und nach Ablauf des Projektes nach drei Jahren auf die Gesamtstadt übertragen werden könnten“, gibt Meinhardt das Ziel vor.

    Zuerst ging es darum, den Stadtteil kennen zu lernen, indem alle verfügbaren Daten gesammelt und ausgewertet wurden. „Das Quartier ist bunt gemischt“, sagt Meinhardt. „Hier leben viele Alleinerziehende und Leistungsempfänger, und es gibt relativ viele Ein-Personen-Haushalte.“ Der Rückschluss: Eine sozial schwächere Situation bedeutet auch eine schlechtere gesundheitliche Verfassung. Das Quartier hat aber auch große freie und grüne Flächen wie den Sportpark Eickel. „Wanne-Süd hat viele Seiten und es passiert auch viel – über das Soziale-Stadt-Programm gibt es jetzt schon viele Veränderungen, First Mover wird demnächst weitere mit sich bringen“, ist Meinhard hoffnungsfroh.

    Um Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit, für gute Ernährung, für mehr Bewegung, positive Beziehungen und ein positives Umfeld zu starten, sollen Bürger und Institutionen mitgenommen werden – von städtischen Dienststellen bis hin zu sozialen Initiativen, Kitas, Schulen, Awo, DRK und WFG. Dazu gab es gemeinsame Netzwerkveranstaltungen mit dem Stadtteilmanagement Wanne-Süd.

    Der Gemeinschaftsgarten

    Meinhardt und die Beteiligten haben schon zahlreiche Ideen gesammelt. Sie nennt Beispiele: Angebote für Senioren: Wie man gesund altern kann. Für Kinder: Die Kita setzt ein Ernährungsbildungsprogramm um. Für Schüler: Eine Veranstaltung mit dem Thema: Wie ernähre ich mich gesund, wenn ich einen eigenen Haushalt starte? Ein Bewegungspfad könnte Kinder und Erwachsene ansprechen. Ein Gemeinschaftsgarten, den es im Stadtteil noch nicht gibt, wäre ein optimales Präventionsangebot. „Die Menschen treffen sich an der frischen Luft, sie säen und ernten. Der Garten fördert die Bewegung, ist sozialintegrativ und liefert gesunde Ernährung.“

    http://inherne.net/wanne-sued-als-labor/

    Auf ganz Herne ausdehnen

    Das Ziel: „Am Ende der drei Jahre messbar mehr Lebensqualität in Wanne-Süd gestalten. Dann sollten Angebote und Maßnahmen ausgebaut und für alle zugänglich sein. Und dann wollen wir die Erfolge auf ganz Herne ausdehnen.“ (mehr …)

  • IG Neuwieder Str/Bremen gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Der Garten in der Neuwieder Straße im Stadtteil Tenever ist nach Projektende bis auf das Gartenhaus geräumt.

    Die Zahl der Geflüchteten hat sich drastisch reduziert und so steht noch nicht fest, ob er in Zukunft

    von wohnungslosen Menschen genutzt werden kann, die in das kleine Containerdorf

    anstelle der Geflüchteten einziehen sollen, Betreiber ist und bleibt dann die Innere Mission.


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  • 4 Gärten in Magdeburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    die von „SPIELWAGEN e.V.“ initiierten „Flüchtlingsgärten“ in Magdeburg gibt es fast alle nicht mehr. Bei dreien sind die nahen Unterkünfte keine Unterkünfte mehr, bei einem, der in einem Kleingarten war, wollten die KleingärtnerInnen nicht einen so hohen Anteil an Geflüchteten.
    Rund um ein Gartenprojekt hat sich eine eigene Gruppe entwickelt. (mehr …)

  • Gärten der Begegnung BAyreuth werden ausgezeichnet

    (Gu, Mail)

    Der dritte Garten der Integration 2018 sind die Gärten der Begegnung in Bayreuth. Es ist ein Garten, der Menschen mit Migrationshintergrund fördert und fordert, sie sind im Vorstand vertreten und sind wichtige Akteure im Garten. Dazu kamen dann sechs geflüchtete Familien, die über ihre eigenen Netzwerke dazukamen und blieben (mehr …)

  • GG EichelkampPotsdam will mit Geflküchteten arbeiten

    (Gu, Mail) den Garten gibt es. Er ist dieses Jahr gewachsen. Wir konnten hier schön gemeinsam Gärtnern, verschiedene Anbaumethoden ausprobieren und gemeinsame Aktionen wie ein Apfelsaft-Wochenende veranstalten. Die Saison geht dem Ende zu und wir werden uns der Planung fürs kommende Jahr zuwenden. Eine Zusammenarbeit mit dem Wohnheim für geflüchtete Menschen im Lerchensteig ist geplant. (mehr …)