Kategorie: Urbane Gärten

  • IG Oldenburg/Kreyenbrück muss nächstes Jahr umziehen

    (Gu, Mail)

    es gibt uns noch unter der Adresse, für ein Jahr noch. Nächstes Jahr steht ein Umzug an, auch mit dem interkulturellen Garten.

    Unser Garten ist auch nicht auf Bürgerinitiative entstanden, sondern eine Gruppe im Rahmen der Gemeinwesenarbeit hier vor Ort, von uns Professionellen angeleitet. In unserer Zeit des Bestehens hat sich auch kein Bewohner gefunden, der den Garten in Selbstinitiative übernehmen möchte.

    Ich leite die Gruppe unter Mithilfe einer Übungsleiterin an und bin hier halbtags als Sozialarbeiterin in der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück beschäftigt.

    Wir haben immer noch 10 aktive Gärtner und die Gruppe läuft sehr gut.


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  • Wandergarten Hannover gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Dafür aber schon seit 2014 einen Mitmachgarten in Laatzen.
    „Der Laatzener Mitmachgarten ist ein Permakultur-Projekt am „Park der Sinne“. Hier kann jeder mitgraben, mitpflanzen, mitgießen, miternten. Die Gruppe trifft sich donnerstags ab 16 Uhr.“


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  • Jugendgarten Augsburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Maiil)

    er interkulturelle Jugendgarten ruht. Er steht weiterhin zur Verfügung, es gibt aber momentan keine Beete und keine Aktionen dazu. (Mitarbeiterin weg)

    Frau Sahm war eine Mitarbeiterin mit dem nötigen Fachwissen, um auch ohne eine*n Fachkundige*n den Garten zu betreuen, denn dafür hatten wir dann keine Förderung mehr.
    Mit dem Weggang von Frau Sahm war es schon schwieriger, die Nutzpflanzen entsprechend zu bedienen…
    Außerdem kostet es viel Zeit und Motivationsarbeit, Jugendliche dafür zu begeistern und der Gedanke, die Nachbarschaft miteinzubeziehen, war leider nur von kurzer Dauer.
    Wir haben dann die Beete abgeschafft (mehr …)

  • Querbeet im Freiraum Petersburg gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Gemeinschaftsgarten im Freiraum Petersburg/Osnabrück

     leider gibt es den Garten seit letztem Jahr nicht mehr.
    Nach langem Kampf am ehemaligen Osnabrücker Güterbahnhof mussten das Querbeet und schlussendlich auch der Kulturverein um den Garten umziehen. Im Falle des Gartens musste sich die bestehende Gruppe leider entscheiden sich ins Private, in einen Kleingartenverein, zurückzuziehen. Die Zwischenlösung wurde nun zur Endlösung und das Querbeet somit aufgelöst.
    Sicherlich wird sich an unserem neuen Ort am Osnabrücker Hafen auch eine neue Gemeinschaft um’s Gärtnerische bilden. Bisher besteht aber noch keine feste Gruppe
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  • IG Kirchberg gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    den Garten gibt es schon seit 2012 nicht mehr.
    ein starkes Gewitter/Hagel, das alle Gewäckshäuser, die aus Glas waren, zerschlagen hat, führte zur Schliesung des IGartens. Der ganze Garten war mit Glassplitter bestreut. Der Besitzer hat das Gelände nicht räumen und die Gewäckshäuser auch nicht neu aufbauen lassen


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  • Gemeinschaftsgarten Ohlauer Straße Berlin beendet

    (Gu Mail)

    Unsere Einrichtung schließt zu Ende November ihre Tore, das Gebäude wird anschließend für die Kältehilfe verwendet. Geplant ist (zumindest einen Teil) der Hochbeete in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in die Kiefholzstr. 71, 12437 Berlin zu versetzen. Dort wohnen aktuell die meisten unserer ehemaligen Bewohner, welche sich bis zuletzt gut um den Garten gekümmert haben. Die Unterkunft in der Kiefholzstraße wird vom Land Berlin betrieben. Inwieweit der Garten dort der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen (mehr …)

  • Quer-Beet Mainz gibt es nicht mehr

    (Gu, Recherche)
    Der Garten wurde 2015 auf der Außenfläche einer Flüchtlingsunterkunft angelegt. Diese gibt es nicht mehr, nun ist es eine Schule und die Fläche wurde für den Pausenhof gebraucht (mehr …)

  • IG Rosenheim öffnet sich

    (Gu, Mail)

    Ja, den Garten gibt es noch und der hat sich eigentlich ganz gut entwickelt. Wir sind jetzt 16 Familien, aber manchmal ist es schwierig, alle unter einen Hut zu bringen. Denn wenn mal was zu tun ist, sind alle vorher recht begeistert, aber im Ernstfall ist man froh, wenn wenigstens 2 Leute helfen. Aber so geht es wohl machen Vereinen…..

    Wir haben auch vor, die Mietdauer zu begrenzen und werden das bei der nächsten Versammlung auch besprechen. Sonst besteht die Gefahr, dass manche Mitglieder der Meinung sind (sein könnten), dass der Garten ihnen selbst gehört :-)) Welche Erfahrungen dazu haben Sie?

    Wir vermieten den Garten jetzt auch seit 2 Jahren fremd, d. h.  dass Mitbürger des Stadtteiles den Garten anmieten können, um darin Feste zu feiern.


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  • IG Oberschöneweide muss Schulausbau weichen

    (Gu, Tel)

    Der Interkulturelle Garten Oberschöneweide (Berlin-Köpenick), den es seit 2005 auf dem Grundstück einer Schule gibt, muss nun dem Ausbau der Schule weichen. Es werden neue Gebäude gebraucht. Das Gartenprojekt war IG und Schulgarten. Eine Ersatzfläche ist derzeit nicht im Gespräch. Auch ist es unklar, ob es nach dem Aus/Neubau noch Platz für das Projekt gibt – was wohl aber eher unwahrscheinlich ist. (mehr …)

  • Vielfalter Güstrow: nächste Schritte

    (Gu, aus Antrag, Antworten

    Während der Vorbereitung der Entwicklungspolitischen Tage 2016 in M-V (Thema: Krieg und Frieden) entwickelte sich bei dem Vorbereitungsteam Mittleres Mecklenburg die Idee, neben Ausstellungen, Lesungen oder Vorträgen auch ein längerfristiges Projekt in Güstrow zu initiieren. So fanden sich im Laufe des Jahres 2017 ein Vorbereitungsteam (Tuimaada e.V., Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V, DRK, Malteser Betreuung Güstrow und Bürger der Stadt) mit dem Ziel, einen Interkulturellen Garten in Güstrow zu gründen.

    Von der AWG Güstrow (Wohnungsbaugesellschaft) wurde ein 2.700 m² großes, leeres Grundstück zur Verfügung gestellt, welches für diese Zwecke beste Voraussetzungen bietet. Dieses Areal befindet sich unmittelbar zwischen einer Schule und einem Malteser –Wohnheim für Geflüchtete.

    Der Verein Tuimaada e.V. hat ein ca. 2000 m² Teil des Grundstücks bis 31.12.2025 gepachtet. Mit Fördergeldern der Norddeutschen Stiftung Umwelt, der Ehrenamtsstiftung und dem LUNG Güstrow wurde das Grundstück eingezäunt, ein Geräteschuppen angeschafft und ca. 1000 m² mit Mutterboden für den Nutzgarten aufgefüllt.

    Im Mittelpunkt des Gartens soll eine Gemeinschaftsfläche mit Grünfläche, Gerätehaus und Pavillon als Begegnungsstätte stehen. Der Bau des Interkulturellen Pavillons ist als gemeinsame Aktion mit einem ansässigen Tischler im Oktober 2018 geplant.

    Stand der Dinge, September 2018

    Aktuell ist die Grundstruktur für einen Interkulturellen Garten geschaffen und die ersten Parzellen zur freien Bewirtschaftung sind seit Anfang September vergeben. Bisherige GärterInnen sind eine Hortgruppe der benachbarten Inselseeschule, zwei russische Familien, zwei Bürger aus Güstrow, eine Klasse der Anne-Frank-Schule sowie Bewohner des Malteser-Wohnheims für Geflüchtete. Da das Grundstück vorher eine Rasenfläche ohne Gehölze war, wirkt der Garten noch sehr leer. Die notwendigste Infrastruktur ist vorhanden (Gerätehaus und einige Geräte) und der Nutzgarten mit Hilfe von Gründungung zum Teil vorbereitet. Nichtsdestotrotz wirkt das Grundstück noch lange nicht wie ein Garten.

    Eine gemeinschaftliche Pflanzaktion

    Um den noch leeren Garten mit mehr Leben zu füllen, wollen wir im Herbst (Anfang November 2018) in Verbindung mit der Einweihung des Gemeinschafts-Pavillons ein paar Obstbäume und etliche Sträucher pflanzen. Bei der Auswahl der Gehölze wurde auf reine Ziersträucher verzichtet, größtenteils liefern die Sträucher essbare Früchte, sind wertvolle Bienenweiden und locken Nützlinge in den Garten. Fachliche Unterstützung bei der Auswahl der Obstsorten, sowie der Pflanzung und ersten Pflege erhalten wir von Mitgliedern des Pomologenvereins Mecklenburg-Vorpommern sowie einer lokalen Baumschule.

    Die Pflanzung soll gemeinschaftlich von allen Beteiligten im Gartenprojekt, Gästen und Interessierten durchgeführt werden. Dafür wollen wir an einem Wochenende möglichst viele Menschen zu einer gemeinsamen Pflanzaktion in den Garten einladen. Geplant ist ein Aufruf in der lokalen Presse und den Kleingarten-Vereinen, um interessierten Menschen das Gartenprojekt vorzustellen und Mitstreiter und Freunde zu gewinnen. Die Pflanzungen sollen durch gespendete Gehölze und Stauden ergänzt werden.

    –      Wie lange haben Sie das Grundstück gepachtet? passiert denn danach? Soll/kann das Projekt auch danach weiterlaufen?

    Das Grundstück wurde bis zu 31.12.2025 gepachtet mit Option zur Verlängerung. Auf dem Grundstück ist zukünftig keine Bebauung geplant.

    –      Inwieweit waren die GärtnerInnen von Anfang an in die Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Haben Sie das Projekt zusammen mit den GärtnerInnen geplant und die Arbeiten auch zusammen mit ihnen gemacht oder haben Sie zunächst
          die Voraussetzungen geschaffen und dann Menschen angesprochen?

    Wir sind ein Planungs/Kernteam von 6 Personen, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Von Anfang an gab es regelmäßig Kontakt zu künftigen Gärtner*Innen, z.B. Bewohner*Innen des benachbarten Malteser – Geflüchteten -Wohnheimes, zwei anliegende Schulen und einheimische Familien. Wir sind dabei, die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch weitere Mitgärtner*innen das Projekt mit gestalten können.

    –      Für wie viele GärtnerInnen haben Sie den Garten geplant? Wie viele Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden?

    Vorerst haben wir den Garten für ca. 30 Parzellen geplant. Bei Bedarf könnten auf der Gemeinschaftsfläche weitere Parzellen angelegt werden. Mittlerweile sind ca. 20% der Gartenfläche belegt.

    –      Wie informieren Sie die AnwohnerInnen über das Projekt? Gibt es Informationsveranstaltungen? Gibt es ein Schild? Gibt es Flyer?

    Aktuell gibt es ein provisorisches Schild, was durch Kinder gestaltet wurde. Geplant sind demnächst ein kompaktes, professionelles Schild mit Schaukasten zu befestigen.

    Gern erwähnen wir darauf auch die AnStiftung als Förderer.

    In der Vorbereitungszeit wurde der Garten in der lokalen Presse, dem Regional TV und Flyern bekannt gemacht.

    Das letzte Jahr wurde von zwei Eröffnungsfeiern begleitet.

    –      Wer wird beim Bau des Pavillions mitmachen?

    Unter Leitung des beauftragten Zimmermanns sind Bewohner des benachbarten Wohnheimes einbezogen.

    –      Haben Sie die Bepflanzungsideen zusammen mit den GärtnerInnen beschlossen?

    Die Grundidee der Gestaltung wurde mit den Schulen, den Bewohnern und „Natur im Garten“ entworfen und die Bepflanzung mit dem Kernteam ausgearbeitet

    –      Wie beteiligen sich Kita und Schule an den Kosten?

    Die Schulen beteiligen sich nicht an den Kosten, bringen aber eigenes Saatgut und Geräte mit ein.


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  • Fläche verkauft – VAGaBUND ist weg

    (Gu, Tel, Site)

    Der VAGaBUND in Leipzig ist weg von der einstigen Fläche –
    „denn wir mussten die Fläche für einen Investor räumen – ein Gemeinschaftsgarten-Projekt auf deiner ehemaligen Brachfläche in Connewitz an der Ecke Wolfgang-Heinze-Straße / Basedowstraße“. Sie suchen eine neue Fläche.

    Sie haben einen anderen Garten begonnen: in Leipzig-Grünau (mehr …)

  • Stadtgarten Glaucha: Fläche gekündigt

    (Gu, Mail)

    Uns ereilte vor ein paar Tagen nun die offizielle Kündigung. 

    Im Moment sind wir alle sehr traurig und können keine Kraft aufbringen um bis Ende November uns andersweitig umzuschauen .

    Auch haben wir nun beschlossen , keine Zwischennutzung mehr zu bewirtschaften

    [Halle] (mehr …)

  • Augsburgs Kämmerin plant Geld für urban gardening in den Doppelhaushalt ein

    (Gu, alerts)

    Doppelhaushalt 2019/20: Zahlenwerk soll möglichst viele Belange der Stadtgesellschaft abdecken

    finanzreferentin Eva Weber hat den Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 im Stadtrat eingebracht. (Foto: Archiv)

    Finanzreferentin Eva Weber hat am Mittwoch den Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 im Stadtrat eingebracht. Einen klaren Schwerpunkt gebe es diesmal nicht, man habe stattdessen versucht, möglichst viele Belange unterzubringen, berichtet Weber.

    Sie habe sich Gedanken gemacht, was in der Stadtgesellschaft diskutiert werde und sei zu dem Schluss gekommen: „Die Menschen interessiert, was vor ihrer Tür passiert“, sagt Eva Weber. So stehe der neue Haushaltsentwurf nun unter der Überschrift „Augsburg für alle“, kündigt die Kämmerin etwas pathetisch an […]

    „Dass die Menschen gern in Augsburg leben, liegt daran, dass es eine grüne Stadt ist“, sagt die Vizebürgermeisterin. Die Grünflächen müssten jedoch gepflegt werden. Man wolle aber auch Geld in Kleingärten und alternative Formen wie Urban Gardening stecken.[…]

    Das „ausgewogene Werk“, wie Weber abschließend verkündet, soll der Finanzausschuss ab dem 5. November beraten.

    https://www.stadtzeitung.de/augsburg-city/politik/doppelhaushalt-201920-zahlenwerk-soll-moeglichst-viele-belange-der-stadtgesellschaft-abdecken-d67000.html (mehr …)

  • Top Down Garten entsteht in Ffm

    (GU, RSS)

    Der Stadtteil Frankfurter Berg bekommt seinen ersten Gemeinschaftsgarten. Am Ginsterweg 1 bewirtschaftet die gemeinnützige Bildungseinrichtung GFFB ein rund 1.500 Quadratmeter großes Gartengrundstück, das der Stadt Frankfurt gehört. Es will im kommenden Frühjahr seine Tore für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger öffnen. Wir haben uns dort einmal umgeschaut.

    „Mitmachgarten der GFFB – Herzlich willkommen!“ steht einladend auf dem Holzschild, das am Eingang des Gemeinschaftsgartens prangt. Der Garten selbst liegt etwas versteckt neben einem Geflügelzuchtverein und dem Sportverein TSG 1957 Frankfurter Berg. Beim Betreten des Grundstücks fallen mir sofort die  imposante Größe des Gartens und die vielen Bäume auf, die mit ihren bunten Blättern ein herbstliches Flair verbreiten. Ich bin mit Peter Frankenstein verabredet, der bei der GFFB die Holz- und Fahrradwerkstatt leitet und in dem Mitmachgarten unter anderem für den Bau der Hochbeete und das Anlegen der Beete zuständig ist. Er steht an einem Kreis mit rund zehn Meter Durchmesser, der aussieht, als wäre er in die Wiese gestanzt worden (siehe Titelbild). „Hier stellen wir derzeit Hochbeete auf, die in Form eines großen ‚G‘ stellvertretend für GFFB angeordnet werden“, erläutert Frankenstein. „Das verwendete Altholz stammt durchweg von Einwegpalletten aus unserer Holzwerkstatt, wo wir übrigens auch Nistkästen für die Wildvögel gebaut haben.“ Bei der Befüllung der Hochbeete würden ebenso nur recycelbare Materialen verwendet, betont der Arbeitspädagoge. Wie ich erfahre, arbeiten derzeit etwa acht ehrenamtliche Gärtnerinnen und Gärtner bei dem Projekt mit. Dabei handelt es sich vorwiegend um Langzeitarbeitslose, die im Rahmen des GFFB-Kurses „Querbeet“ dafür sorgen, dass der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht.

    Sukzessive urbar gemacht

    Bei einem Rundgang durch den Garten erzählt mir Frankenstein, dass die Stadt Frankfurt der GFFB das Gartengelände zur Verfügung gestellt hat. „Hier war alles verwildert und mit Brombeersträuchern überwuchert. Wir haben den Garten erst nach und nach urbar gemacht“, sagt er nicht ohne Stolz. „Das Grünflächenamt ist von unserer Arbeit begeistert und unterstützt uns wo immer es möglich ist, so zum Beispiel bei der Entsorgung des Grünschnitts.“ Bereits seit 2014 lernten die Teilnehmer von GFFB-Kursen vor Ort, Nutzgärten zu planen und zu gestalten sowie Gemüse und Kräutern zu ziehen. Ab dem Frühjahr kommenden Jahres soll der GFFB-Mitmachgarten auch für alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern geöffnet werden. „Man kann sich aber bereits jetzt bei uns engagieren“, so Frankenstein. „Wir treffen uns jeden Freitag um 10 Uhr morgens – auch bei schlechtem Wetter – zur gemeinsamen Gartenarbeit. Einfach vorbeikommen und mitmachen!“

    Vielfältiges Freizeitangebot

    Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Gelände wurde auch ein schöner Fühlpfad angelegt.

    Neben der Beteiligung an der Gartenarbeit, kann man ab kommendem Frühjahr auch den schön angelegten Fühlpfad begehen oder das Outdoor-Schachfeld, welches derzeit in der Holzwerkstatt entsteht, für ein Match nutzen. Neben den vielen Freizeitmöglichkeiten ist es vor allem die gute Zusammenarbeit der Hobbygärtner, die Frankenstein so begeistert. „Jeder hilft mit, dass hier etwas Schönes entsteht“, schwärmt er. Auch ich kann mir einen Eindruck von der Gastfreundschaft der Gärtner machen. So bekomme ich ein Stück Kuchen und Kaffee an dem gedeckten Tisch im Freien angeboten und darf einen großen Beutel Walnüsse, die im GFFB-Mitmachgarten geerntet wurden, mit nach Hause mitnehmen. So sieht wahre Gastfreundschaft aus!


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  • Stadtacker Wagenhallen in Stuttgart ist bedroht

    (Gu, Mail)
    Offener Brief des Projekts:

    STELLUNGNAHME DES STADTACKERS
    ZUR INTERIMSOPER AN DEN WAGENHALLEN
    – OFFENER BRIEF –
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kulturfreunde,
    der Stuttgarter Zeitung vom 16.10.2018 haben wir entnommen, dass OB Fritz Kuhn
    den Bau der Interimsoper auf dem Gelände gegenüber des Kunstvereins Wagenhalle
    im Stuttgarter Norden favorisiert mit der Begründung hier ein „neues Kulturquartier
    kreieren” zu wollen. Was die städtische Task Force unter Leitung von OB Fritz Kuhn bei
    der Suche nach möglichen Standorten abhandengekommen zu sein scheint, ist, dass
    sich auf dem anvisierten Gelände bereits eine florierende, mehrfach preisgekrönte
    Subkultur über sechs Jahre entfaltet hat, die sie nun mit einem kurz-greifenden Ansatz
    unwiederbringlich zerstören würde.
    Bei der benannten Subkultur im „Kulturschutzgebiet” handelt es sich einerseits
    um die Container-City, die noch im September mit dem renommierten Deutschen
    Städtebaupreis, aufgrund ihrer Eigenschaft, eine „Schnittstelle zwischen
    Ateliergemeinschaft und Stadtgesellschaft zu bilden”, ausgezeichnet worden ist
    und andererseits um den Stadtacker Wagenhallen e.V., der im vergangenen Jahr
    noch persönlich von OB Fritz Kuhn mit einem Preis des Stadtverschönerungsvereins
    gewürdigt wurde.
    Der Stadtacker ist ein soziales, interkulturelles Gemeinschaftsgartenprojekt zur
    gärtnerischen Nutzung einer 2000m² großen einst ungenutzten Fläche im städtischen
    Raum. Er stellt dabei eine Begegnungsfläche für einen Querschnitt der Stuttgarter
    Stadtbevölkerung dar. Angefangen von Akademikern und Geflüchteten über junge
    Familien bis hin zu Rentnern, treffen sich hier verschiedene Bevölkerungsgruppen
    aus den unterschiedlichsten sozialen Hintergründen auf Augenhöhe. Für über 100
    Stadtackernde ist er Experimentierfläche, der gemeinsam gestaltet, genutzt und
    erhalten wird. Dabei bleibt das Gelände ein frei zugänglicher öffentlicher Raum.
    Der Umgang mit der Natur und die nachhaltige Erzeugung von Nahrungsmitteln
    stehen im Vordergrund. Gleichzeitig wird dort täglich eine Kultur des Miteinanders,
    des Verständnis füreinander und der Toleranz gepflegt. Aus diesen Gründen wurde
    der Stadtacker im April 2018 von den Vereinten Nationen, als vorbildliches Projekt
    ausgezeichnet, welches die Themen „Biodiversität“ und „sozialer/gesellschaftlicher
    Zusammenhalt“ verbindet.
    1Darüber hinaus ist das Soziotop Stadtacker eingebettet in ein gewachsenes Netzwerk
    von unterschiedlichen dort ansässigen Initiativen wie etwa dem Kunstverein
    Wagenhalle, Fahrräder für Afrika, der Demeter-Imkerei Summtgart oder Foodsharing
    und verzweigten Kooperationen zu öffentlichen Einrichtungen (z.B. Kita Rosenstein),
    womit sich das Gemeinschaftsprojekt tief in das multikulturelle Nordbahnhofviertel
    verwurzelt.
    Der Gemeinschaft des Stadtackers ist es unerklärlich, dass die Stadt Stuttgart in einem
    intransparenten Entscheidungsprozess unbedarft eine nachhaltige, sozio-kulturelle und
    ökologische Subkultur einer Interimsnutzung opfert. Auch die erwähnte „gegenseitige
    kulturelle Befruchtung” ist in diesem Vorschlag nicht realisierbar, denn die gewachsene
    Subkultur vor den Wagenhallen müsste gleichzeitig weichen. Ärgerlich stimmt uns zudem,
    dass hier Subkultur gegen Hochkultur gegeneinander ausgespielt wird, anstatt beiden
    den notwendigen Raum zu geben und sie für das zu preisen, was sie sind.
    Wir  als  Stadtacker  sehen  uns  weiterhin  als  festen  Bestandteil  einer  nachhaltigen,
    ökologischen  und  sozio-kulturellen  Subkultur  im  Rosensteinquartier,  z.B.  im  Rahmen
    der „Agenda Rosenstein“, und fordern deshalb entschieden einen sofortigen Stopp der
    Planung der Interimsoper auf dem Wagenhallengelände.
    Ihr Stadtacker (mehr …)

  • Im IG Bad Sooden-Allendorf wird eine Komposttoilette gebaut

    (GU aus Antrag und ANtworten)

    die Gartengemeinschaft möchte eine Komposttoilette (Bausatz) bauen:

    –     Ist der Garten nicht in direkter Nachbarschaft des Familienzentrums und die Gärtner*innen können die Toilette des Familienzentrums nutzen?

               Der Garten liegt nicht in direkter Nachbarschaft, zu Fuß benotigt man 15 min zum Familienzentrum. Die öffentlichen Toiletten der Stadt liegen ebenfalls entfernt und kosten pro Nutzung 50 Cent.

     –     Wer wird die Toilette denn leeren?

                       Geplant ist über den Gartenrat zwei Gartennutzer zu finden/wählen die dafür verantwortlich sind.

     –     Was passiert mit dann mit dem Inhalt?

                       Es soll sich bei diesem Klo um ein Trennklo handeln, somit fallen Urin und Fäzes getrennt an. Der Urin kann 1:8 mit Wasser gemischt als Dünger ausgebracht werden, die Feststoffe werden in einem Thermokomposter kompostiert und dann auf Nicht-Nahrungs-Beete ausgebracht.

                      

     –     Wie viele Leute können/werden beim Bau der Toilette mitmachen?

             Aus den bisherigen Erfahrungen anderer Einsätze rechne ich mit 5-7 Leuten,die beim Bau helfen werden.

     –     Woher bekommen Sie das Werkzeug für den Bau?

             Die Werkzeuge kommen teils aus dem Familienzentrum, teils aus privaten Haushalten.


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  • TU Berlin Campus wird essbar

    (Gu, alerts)

    […]

    Spatenstich zum ersten Obstbaumgarten der TU Berlin
    Großstädte mit kleinen Oasen, auf denen Gemüsebeete und Obstbäume wachsen? Das Konzept der sogenannten „Essbaren Stadt“ ist ein weltweiter Trend, der sich großer Beliebtheit erfreut. Auch an der TU Berlin soll es erprobt werden. Auf dem Campus Charlottenburg sollen künftig regionale alte Obstsorten und fruchttragende Sträucher gepflanzt werden. Universitätsangehörige können so gemeinsam in ihrem direkten Umfeld Obst und Beeren ernten und ein Gefühl für nachhaltigere Konsummuster entwickeln.
    Am 1. November 2018 wird mit einem Spatenstich für den ersten Obstbaumgarten der Universität der Grundstein für den „Essbaren Campus“ gelegt. Auf einer Fläche im Innenhof zwischen der Mensa Hardenbergstraße und dem Physikgebäude der TU Berlin werden acht regionale alte Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche gepflanzt. Erweitert wird das Gartenkonzept im folgenden Jahr mit einer Sitzgruppe, Sträuchern, essbaren bodendeckenden Pflanzen und einzelnen Urban-Gardening-Flächen, auf denen auch Gemüse angepflanzt werden kann.
    Der „Essbare Campus“ ist eine Initiative der studentischen Projektwerkstatt „Campus in Transition“ und wurde mit einem der Nachhaltigkeitspreise ausgezeichnet, den das Präsidium der Universität ausgelobt hatte.

    […]

    https://idw-online.de/de/news704651 (mehr …)

  • IG Lahr bleibt nach LGS bestehen

    (Gu, alerts)

    Interkultureller Garten wird weiter bewirtschaftet

     Beirat blickt zufrieden auf die Landesgartenschau zurück / Interkulturelle Tage noch bis 17. November.

    [Lahr]

    Klar ist schon jetzt, dass der interkulturelle Garten weiter bewirtschaftet und sogar vergrößert wird. Sprecherin Thi Dai Trang Nguyen überbrachte den Dank der Gärtnerinnen und Gärtner an die Stadtverwaltung und Andreas May, Mitarbeiter des Amts für Soziales, Schulen und Sport, für die Unterstützung. Bürgermeister Guido Schöneboom verwies darauf, dass der Gemeinderat mit der Bewilligung des Veranstaltungshauses auf dem Gelände dazu beigetragen habe, dass dort weiterhin Veranstaltungen stattfinden können. „Die Gärtner sind zusammengewachsen, wir haben viele Samen geerntet – Essbares und einen guten Ruf auch über die Stadt hinaus“, sagte Nguyen.

    Im Garten hatten am Samstag mit den Suppenbotschaftern die Interkulturellen Tage begonnen, die bis zum 17. November 14 Veranstaltungen bieten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. (mehr …)

  • Weltackerclub in der Grünen Bibliothek

    (Gu, Mail)

    Wir freuen uns, dass das nächste Weltacker-Club-Treffen am Montag, den 29. Oktober 2018 um 17:30 / 18:00 Uhr in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft/ Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in der Lützowstr. 27, Bibliothek Tiergarten-Süd, 10785 Berlin statttfindet und laden herzlich dazu ein.
     
    Um 18:00 Uhr geht es wie immer los.
    Es wird um Pünktlichkeit gebeten, da direkt mit einer kurzen Einführung über die LeihSämerei der Grünen Bibliothek und dem Vortrag von Benny Haerlin gestartet wird.

    Er berichtet über den neusten Stand zur CRISPR/Cas und dem Erhalt von Saatgut.

    Im Anschluss gibt es eine Diskussionsrunde.

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  • BUND Leipzig bekommt Fläche im Park für den Viele-Arten-Garten

    (Gu, alerts)

    Jetzt ist es offiziell: Gestern hat der BUND Leipzig das Grundstück seines neuen VAGaBUND-Lene-Gemeinschaftsgartens im Lene-Voigt-Park von der Stadt übernommen. Josephine Michalke (Vorstand BUND Regionalgruppe Leipzig) und Viktor Weiler (Vorstand BUND Ortsgruppe Ost) nahmen dafür von Susanne Hamm (Amt für Stadtgrün und Gewässer) symbolisch die Schlüssel für die Fläche entgegen.

    Viktor Weiler freut sich auf die Gärtnerei: „Einer der ersten Schritte wird das Anlegen von Hochbeeten eines Wildpflanzengartens für Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wir laden alle Gartenfans ein, sich dem Projekt anzuschließen. Unser Garten ist für alle zum Mitmachen offen.“ Interessierte können unter ortsgruppe-ost@bund-leipzig.de Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.

    https://www.leipziginfo.de/aktuelles/artikel/leipzig/2018/10/urban-gardening-bund-leipzig-erhaelt-staedtisches-grundstueck-im-lene-voigt-park/

    Auch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
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  • Bezirksausschuss Neuhausen will Flächen für ug ausweisen

    (Gu, alerts)

    Geht es nach dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) dann sollen im Stadtteil Grünflächen für „Urban Gardening“-Projekte ausgewiesen werden. Einen entsprechenden Antrag hat das Lokalparlament einstimmig so beschlossen. „Schon seit vielen Jahren engagieren sich Bürger für ihr Lebens- und Wohnumfeld und bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes“, erklärt Willi Wermelt (SPD) seinen Antrag. Durch den Wegfall des „Urban Gardening“-Projektes „o ́pflanzt is“ gebe es in ganz Neuhausen-Nymphenburg kaum größere Flächen, auf denen die Bürger dieses Engagement umsetzten könnten.

    „Gemüse und Obst“

    „Die Grünpatenprojekte sind zwar eine Möglichkeit des Engagements, aber eine Bepflanzung mit Gemüse und Obst ist dort nicht möglich“, so der Antragsinitiator weiter. „Neuhausen-Nymphenburg ist ein Stadtteil mit vielen Grünflächen und es sollte möglich sein, hier geeignete Flächen zu finden. Werden erst einmal Flächen ausgewiesen, können sich Vereine oder Initiativen um diese Flächen bewerben und dann in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gartenbau nutzen. Diese Flächen sind mittels Umzäunung gegen Vandalismus zu sichern.“

    Bewerbungsverfahren

    Wichtig ist nach Ansicht von Willi Wermelt, dass die Verfahrensweise der vorherigen Ausweisung der Flächen durch das Referat in einem Bewerbungsverfahren stattfinde. „Und nicht auf Vorschläge aus der Bürgerschaft zur Nutzung einer Fläche wie im Moment üblich zu warten. So können sich konkret Bürger beziehungsweise Vereine und Initiativen bewerben. Meistens werden ja die Vorschläge aus der Bürgerschaft abgelehnt, da dem Bürger das Fachwissen um eine mögliche Nutzung fehlt.“ Dadurch werde das Engagement der Bürger für die Zukunft blockiert.

    Als Flächen im Umgriff von Neuhausen-Nymphenburg nennt Willi Wermelt beispielsweise den südlichen Olympiapark (Tollwoodgelände), den Grünwaldpark, den Hirschgarten, den Taxispark, das Kreativquartier sowie Flächen der Stadtteil-Freizeitstätten wie etwa am Hirschgarten oder in der Hanebergstraße.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/neuhausen-nymphenburg/geeignete-flaechen-finden,109769.html

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  • Garten für Alle in Bad Tölz eingestellt

    (Gu, Mail)

    den „Garten für Alle“ gibt es nicht mehr. Gut, dass Sie nachfragen.

    Die Leute wollten zwar die Parzellen ungern aufgeben, aber eigentlich hatte die Mehrheit nichts mehr gepflanzt und gejätet. Leider gab es auch Ärger mit den Nachbarn, weil man sich doch gerne am Gartenzaun und auf den Bänken getroffen hatte und es dann den Nachbarn zu laut war.

    Es hätte eine hauptamtliche Betreuung gebraucht (mehr …)

  • Lesung im GG Neuss

    (Gu, alerts9 […] Das Festival „Neuss liest“ – in diesem Jahr Monika Maron gewidmet – mit Lesungen, aber auch Ausstellungen und Vorträgen an unterschiedlichen Orten der Stadt war nun erstmals im Botanischen Garten Gast. Genauer: Im Folientunnel auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei am Botanischen Garten. Dort baut die Urban Gardening-Gruppe der Transition Town-Initiative Neuss seit 2016 Obst und Gemüse an. Die mehr als 30 Besucher empfing ein entsprechend frischer Duft von Sellerie und Melisse. […] (mehr …)

  • Urbanisten planen neuen GG in Dortmund

    (Gu, alerts)

    Noch sieht das Grundstück ziemlich wüst aus: Ein abbruchreifes Gebäude, ein alter Wohnwagen und viel wildwachsendes Grün. Bald sollen hier aber Möhren und Tomaten geerntet werden – eine neues Urban Gardening Projekt entsteht am Tremoniapark im westlichen Kreuzviertel.

    Wenn es nach der Stadt Dortmund und dem gemeinnützigen Verein „die Urbanisten“ geht, soll auf dem Gelände an der Ecke Leierweg und Tremoniabogen bald ein Gemeinschaftsgarten ähnlich dem am Westpark entstehen.

    „Es soll ein Gardening-Projekt für die Nachbarschaft entstehen“, erklärt Svenja Noltemeyer von den Urbanisten. Konkret heißt das, auf dem kleinen Grundstück sollen Hochbeete angelegt werden, in denen Anwohner Gemüse anbauen können.

    Denn in der Siedlung um das rund 220 Quadratmeter große Gelände wohnen viele Familien und Studenten, die selbst keinen großen Garten haben, so Noltemeyer: „Viele haben sogar nur einen Balkon“ – und damit kaum eine Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen. (mehr …)

  • Essbare Stadt Kassel: KlimaKOSTmobil ist bewilligt

    (Gu, aus Antrag)

    Das Vorhaben KlimaKOSTmobil zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Kasseler Stadtteilen
    Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen
    Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, urbanes Gärtnern und Umweltgestaltung anzubieten und
    Möglichkeiten für klimafreundliche Alltagspraxis in den Nachbarschaften zu eröffnen.
    In zwei Stadtteilen beabsichtigt das Vorhaben mit weiteren Stadtteilakteuren und
    Kooperationspartnern folgende regelmäßige Angebote und Maßnahmen umzusetzen:
    > Projektwerkstätten im Sandershaus: Mit regelmäßiger Klimaküche, Workshops zum Verarbeiten
    sowie Veredeln lokaler Lebensmittel, Apfelsaftpressen im Herbst und Bauworkshops zu Solardörrern,
    Hochbeeten, Kompost & Co.
    > Umweltbildung im Forstfeldgarten: Ein jahreszeitlich gestaffeltes offenes Workshop-Programm
    zu Theorie und Praxis des urbanen Gärtnerns mit den Themen klimagerechte Ernährung und
    klimagerechter Konsum. Die Themen für Aktionen und Workshops sind u.a. Anlage und Pflege von
    Gartenparzellen, Pflanzen- und Bodenkunde, Kompost-Nutzung, Baumpflege und Permakultur.
    > E-mobile Projektwerkstätten & Lastentransport: Ein E-Lastenrad erlaubt gemeinsame Ernte-
    und Verteilungsfahrten, die modularen Aufbauelemente ermöglichen eine multifunktionale Nutzung,
    z.B. als MobileKlimaKüche, als Smoothie-Mobil, zum Transport von Werkzeug, Pflanzgut, und
    beinhaltet Bau- Bastel- und Bildungsmaterialen für Angebote an Schulen und Kitas in den Stadtteilen.
    > Stadtteilspaziergänge und -rundfahrten: Gemeinsam die Viertel und deren Potentiale für eine
    grüne und gemeinsame Gestaltung bzw. Nutzung erkunden, zu Fuß oder mit dem Rad. In jeweils
    sechs bis sieben Stationen pro Rundgang werden Pflanzen, Umwelt, Klima, Wohnen, Bauen und
    Nahversorgung erkundet bzw. einbezogen. Die Stationen geben somit einen Input zu
    „Klimaschutztipps für eine Essbare Stadt“, nach der Methode des Stationen-Lernen entsprechend
    dem Konzept Nachhaltige Bildung und globales Lernen, für Jung und Alt. (mehr …)

  • Biomeiler und Pilzprojekt bei Annalinde

    (Gu, Mail)

    Biomeiler:
    Tatsächlich befinden sich die Biomeiler bei uns noch im Aufbau, da die Anschlüsse für die Technik und Rohre noch finalisiert werden müssen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, werden wir unsere eigene Bauanleitung mit unseren Erfahrungen ergänzen, und es wird im Rahmen des Projektes (bis 2020) noch mehrere weitere Auf- und Abbautermine geben. Die beiden Anleitungen auf eurer Webseite sind ja schon sehr gut und entsprechen im wesentlichen auch unserem Aufbauprinzip (beides inspiriert durch native power e.v.). Ggf. werde ich mir also eure Anleitungen in einem Jahr nochmal anschauen und gucken ob ich Dinge ergänzen kann…
    Im Rahmen des Projektes (wir führen das in Kooperation mit dem DBFZ Leipzig und Native Power durch) werden wir unter anderem auch Workshop- und Fortbildungsangebote für verschiedenste Zielgruppen entwickeln. Ich denke mit der kommenden Saison werden wir auch die ersten Testballons dahingehend steigen lassen, z.B. erstmal in Verbindung mit einem „normalen“ Kompostworkshop und dem Biomeilerkonzept als Sahnehäubchen.

    Pilze:
    Auch die Pilze sind ein Projekt welches wir in dieser Saison gestartet haben. Konkret war es ein sonderprojekt einer unserer Bundesfreiwilligendienstleistenden. Was Wissensweitergabe betrifft verhält es sich hier ähnlich wie beim Biomeiler – wir müssen erstmal abwarten wie das alles läuft. Bis die mit Pilzmycel beimpften Baumstämme durchgewachsen sind und die Pilze fruktieren kann auch mal ein halbes Jahr vergehen. Zumal wir nach diesem trockenen Sommer nicht wissen, ob die Pilze trotz gießen überstanden haben

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  • Düsseldorfer OB plant urban gardening als Tiel einer Bunkerumnutzung

    (gu, alerts)

    […)

    OB Geisel hat auf der EXPOREAL aber auch „etwas kleinere“ Bauvorhaben vorgestellt. So soll zum Beispiel der „Bilker Bunker“ zum Leben erweckt werden. In den unteren Geschossen und im Inneren des Bunkers entstehen kulturelle Nutzflächen und Urban Gardening, auf dem Dach fünf Penthäuser, so das Architekturbüros „KüssdenFrosch“, die auch die neuen Stadtstrände in Düsseldorf betreiben sollen:

    Bilker Bunker © anderswohneninderstadt.de/Pixelflix ArchitekturvisualisierungenBilker Bunker © anderswohneninderstadt.de/Pixelflix Architekturvisualisierungen

    https://www.antenneduesseldorf.de/themen/duesseldorf-blick-in-die-zukunft-2_39740.html?cn-reloaded=1 (mehr …)

  • GG als Klimaverbesserungsmaßnahme in Dormagen

    (gu, alerts)

    Das (Mikro-) Klima in der Stadt soll besser werden. Dieses Ansinnen hat die SPD und sieht in „Urban Gardening“ einen möglichen Weg dorthin. In einem Antrag für den Planungs- und Umweltausschuss am heutigen Mittwoch wird die Verwaltung um Unterstützung gebeten.

    Sie soll ein geeignetes kleines Grundstück, zum Beispiel Teil einer städtischen Grünfläche, in der Innenstadt als Fläche für „Urban Gardening“ bereitstellen. Das kann bei Interesse auch in einem der Stadtteile sein.

    „Gerade in der eng bebauten Innenstadt mit mehrgeschossiger Bebauung ohne eigene Gärten fänden sich sicher genügend interessierte Menschen für ein solches Projekt“, ist die planungspolitische Sprecherin der SPD, Sonja Kockartz-Müller, überzeugt. Für die dauerhafte Betreuung des „städtischen Gartens“ sollte sich dann durchaus eine entsprechende Initiative oder ein Verein gründen. (mehr …)

  • Amt für kommunale Prävention Augsburg = Kontakt für einen GG

    (Gu, alerts9

    Stadt würdigt Pflege von zehn Hochbeeten mit Erntedankfest. Der Helmut-Haller-Platz soll grüner und zugleich belebt werden. Was die Gärtner erlebt haben.
    Auf dem Helmut-Haller-Platz kann man seit dem Frühjahr gärtnern. Man macht hier freilich nicht dieselben Erfahrungen wie in einem Schrebergarten. Das liegt an den Alkohol- und Drogensüchtigen, die sich hier aufhalten und dem Platz einen zweifelhaften Ruf eingebracht haben. „Manchmal sitzen Leute auf meinem Beet und auf den Pflanzen“, erzählt Ilze Kusina, die hier den Sommer über ein Beet bearbeitet hat. Es werde auch Bier ins Beet gegossen oder gar hinein uriniert. Ihre Ernte an Gemüse und Kräutern wird sie nun lieber wegwerfen. Insgesamt ist das Projekt nach Ansicht der Teilnehmer trotzdem geglückt.

    Konflikte sind das normale Leben

    Ein Garten aus zehn Hochbeeten ist hier im Frühjahr eingerichtet worden. Ziel war laut einem Infoschild „mehr Grün und mehr Begegnung“ auf diesem Platz. Die Beete wurden von Oberhauser Bürgern und Institutionen (wie etwa der Zirbelwerkstatt des Sozialverbands SKM) bewirtschaftet. Zunächst hat sich herausgestellt, dass die Beete und der Wasseranschluss nicht zerstört worden sind – wie das vorher im Stadtrat befürchtet worden war. Umweltreferent Reiner Erben sagte bei einem kleinen Erntedankfest zum Abschluss der Gartensaison: „Dies hier ist ein zentraler Platz, hier sollen sich alle treffen. Es gibt Konflikte, aber das ist das normale Leben.“

    Amelie Düffert, eine weitere Teilnehmerin am Hochbeet-Projekt, hat nach eigenen Worten keine Konflikte erlebt, dafür häufig sehr schöne Begegnungen: „Ich habe einige der Leute kennengelernt, die hier rumhängen. Manche wollten mir gießen helfen. Sie fragten: ,Ist das Beet kostenlos?’ Oder sie baten um etwas Wasser für ihren Hund.“

    Weitermachen trotz Ernteschwunds

    Was Amelie Düffert „etwas komisch fand“, war, dass Unbekannte sich an der Ernte bedienten. Sie stellte manchmal fest, dass Kräuter abgeschnitten waren. Ilze Kusina berichtete, viele ihrer Zucchini und Paprika seien „geklaut“ worden. Dies gehört aber zu den Spielregeln des Urban Gardening: Jeder kann die Beete bebauen, und jeder kann hier ernten. Sowohl Kusina als auch Düffert wollen trotz des Ernteschwunds im nächsten Jahr weitermachen.

    Beide Frauen sehen sich nicht als erfahrene Gärtnerinnen. Ilze Kusinas Eltern betreiben Gartenbau; Amelie Düffert hat ein weiteres kleines Beet hinterm Haus, wo sie Gurken und Zucchini zieht. Zu Beginn der Aktion gab es eine Einführungsveranstaltung, bei der Fachleute der Stadt Tipps gaben, wie man mit seinem Minigarten umgeht. Jeder Teilnehmer erhielt zum Start vier Pflanzen. Dann konnte jeder nach eigenen Vorstellungen weitergärtnern. Amelie Düffert sagte: „Man muss hauptsächlich gießen, etwas wegschneiden und dann ernten. Das ist vom Arbeitsaufwand her nicht so wild.“ Kusina hatte allerdings mit Gießen mehr zu tun, als sie gedacht hatte. „Es war ja so ein heißer Sommer.“ Erben bedankte sich für den Einsatz der Stadtgärtner mit einem kleinen Erntedankfest mit Kaffee und Kuchen. Er überreichte jedem einen Buchgutschein und ein Samenbriefchen fürs nächste Jahr.

    Hochbeete werden im Winter abgebaut

    Wie es weitergeht, ist nach Auskunft von Janina Hentschel von der Kriminalprävention beim städtischen Ordnungsreferat noch nicht ganz klar. Ab dem Frühjahr soll auf jeden Fall wieder gegärtnert werden, aber es kann sein, dass die Hochbeete über den Winter abgebaut werden. Es gäbe auch die Möglichkeit, jetzt winterfeste Pflanzen zu setzen, aber beim Fest war noch offen, ob sich die Teilnehmer weiter um das Beet kümmern würden. Zwei zusätzliche Interessenten könnten nach ihren Worten noch ein Beet übernehmen.

    Ansprechpartner ist das Amt für Kommunale Prävention, Telefon 0821/ 324-3329, E-Mail:

    gartenamplatz@augsburg.de (mehr …)

  • Commons im P-Garten

    (Gu, NL)


    Wunschproduktion: 99 Jahre Prinzessinnengarten

    Werdet Commonisten: Prinzessinnengarten erhalten und als Gemeingut gemeinsam planen. #GewachsenUmZuBleiben


    Montag, 8. Oktober 16:00 – 21:00
    Laube im Prinzessinnengarten

    – English version below –

    © Fabian Willi Simon

    © Fabian Willi Simon

    Wie sieht die Zukunft des Prinzessinnengartens am Moritzplatz aus? Wie lässt sich dieser als Freiraum erhalten und als Gemeingut gemeinsam organisieren? In der Wunschproduktion machen wir Planung von unten und laden alle ein, sich aktiv zu beteiligen.

    „Eines Tages werden die Wünsche die Wohnung verlassen und auf die Straße gehen“ (Park Fiction, Hamburg). Der Prinzessinnengarten ist ein Pionierprojekt für einen sozial-ökologischen Freiraum. Seit 2009 wurde die ehemalige Brache mit Tausenden Helfer*innen in einen urbanen Garten für alle verwandelt und 2012 die geplante Privatisierung verhindert. Doch wie bei vielen Freiräumen und einer Vielzahl urbaner Gärten ist das, was von unten entstanden ist, nicht dauerhaft abgesichert, sondern wird lediglich als Zwischennutzung toleriert. Die städtische Planung kennt solche Orte nicht, ebenso wenig wie die Kategorie des Gemeinguts. Mit der „Wunschproduktion“ macht die Abendschule einen Raum auf, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie der Prinzessinnengarten generationsübergreifend erhalten werden kann: nachbarschafts- und gemeinwohlorientiert. Können solche Freiräume darüber hinaus Modell dafür sein, wie Stadt angesichts der gegenwärtigen und zukünftigen Krisen sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden kann?

    Ablauf:

    • 16:00 – 20:00 Uhr: „Wunschproduktion” – Planung von unten, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten
    • 20:00 – 21:00 Uhr: Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Wunschproduktion
     
    Grenzen der Stadt, Grenzen des Wachstums 
    Gemeingüter jetzt!

     

    Freitag, 12. Oktober, 20:00 – 22:00 Uhr
    Laube im Prinzessinnengarten

    – English version below –

    © Marco Clausen, Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    © Marco Clausen, Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    Gemeingüter als Alternative zum Wachstumsparadigma: demokratisch, sozial und ökologisch gerecht. Common Grounds  e. V. lädt zur Diskussion mit Marco Clausen vom Prinzessinnengarten, John Jordan und Isabelle Freiaux (ZAD) und der New Yorkerin Paula Z. Segal, Gründerin von 596 Acres.

    Unter dem Motto „Nous sommes la nature qui se défend!“ (Wir sind die Natur, die sich selbst verteidigt!) ist in Westfrankreich mit der Zone à Défendre (ZAD) aus dem Widerstand gegen einen Großflughafen das größte Commoning-Experiment Europas entstanden. In New York hängen Aktivist*innen Schilder mit dem Aufruf “This is your land!“ an die Zäune von Brachflächen. Gemeingüter bedeuten, Flächen dem Markt zu entziehen, die Rechte marginalisierter Gruppen ebenso wie die Rechte der Natur zu respektieren und den Boden nicht länger auszubeuten, weder zur Extraktion noch zur Spekulation oder als Anlage. Müssten angesichts der längst überschrittenen Grenzen des Wachstums die Städte nicht Vorreiter für eine notwendige sozial-ökologische Transformation sein? Baustellenschilder wie „Berlin baut für die Wachsende Stadt“ deuten eher auf das Gegenteil hin: ein Mehr an Beton, Versiegelung, Verkehr, Ressourcen- und Landverbrauch. Die Auswirkungen  auf  kommende Generationen, ländliche Räume und die Biosphäre bleiben ausgeblendet.

    Diskussion über Gemeingüter als sozial-ökologische Alternative mit internationalen Gästen.

    Teilnehmende: Paula Z. Segal (Rechtsanwältin, New York City), John Jordan (Kunstaktivist), Isabelle Freiaux (ZAD), Marco Clausen (Mitgründer Prinzessinnengarten, Berlin)

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  • Fläche vom Stadtgarten Glaucha wird verkauft

    (Gu, alerts)

    Halle (Saale) –

    Die Petersilie sprießt in einer Wanne, in dem Beet daneben hängen immer noch einige Tomaten an den Ranken. Die diesjährige Saison im Stadtgarten Glaucha an der Torstraße nähert sich allmählich dem Ende.

    Die Blätter des Johannisbeerstrauchs sind bereits in einem goldenen Braunton gefärbt. Ob die Hobby-Gärtner des Postkult-Vereins auch im kommenden Frühjahr die Erde auf diesem Grundstück beackern können, ist im Moment allerdings völlig unklar. Denn das etwa 1.200 Quadratmeter große Areal wird aktuell zum Verkauf angeboten.

    530.000 Euro kostet das unbebaute längliche Grundstück unweit der Saale. „Ich weiß, dass der Preis recht hoch angesetzt ist“, sagt der Berliner Eigentümer und Immobilienmakler Kemal Sümer. Doch er sieht in der Metropolregion Halle-Leipzig einen aufstrebenden Markt – ähnlich wie dem von Berlin vor etwa zehn Jahren.

    „Es gibt immer weniger innerstädtische freie Flächen und diese werden dadurch jedes Jahr attraktiver“, sagt Kemal Sümer. Halle erscheine ihm mit den vielen Studenten als eine junge und auch sympathische Stadt. „Die Region ist dahingehend wirklich unterbewertet“, fügt er hinzu.

    Mit seiner Firma Earth Immobilien hat er das Grundstück in Glaucha vor zwei Jahren übernommen. Zunächst wollte der Investor ein modernes Holzhaus auf das Areal gegenüber des Rewe-Einkaufsmarktes bauen. Doch davon ist er mittlerweile aus finanziellen Gründen wieder abgerückt.

    Sümer hat sich nun dafür entschieden, das Grundstück weiterzuverkaufen – natürlich zu einem höheren Preis als noch vor zwei Jahren. Bis ein Käufer gefunden ist, kann der Verein Postkult den Garten aber weiterhin kostenfrei nutzen und gestalten sowie darin Veranstaltungen wie zuletzt das Herbstfest organisieren.

    Dass der Tag kommen wird, an dem die Blumenwannen, die Paletten-Möbel und der kleine Teich verschwinden müssen, dessen sind sich die Gärtner durchaus bewusst. „Wir nutzen den Stadtgarten noch solange, wie wir das können“, sagt Jens Wulfänger vom Vereinsvorstand.

    Als die Aktiven von Postkult vor neun Jahren damit begonnen haben, den Gemeinschaftsgarten auf der verwilderten Wiese anzulegen, sollte ein kreativer Freiraum und ein Begegnungsort für die Anwohner des dortigen Viertels geschaffen werden.

    „Glaucha hat damals noch einen recht erbärmlichen Anblick abgegeben“, erinnert sich Jens Wulfänger. Die Stadt entwickelte zu diesem Zeitpunkt Konzepte, um das innenstadtnahe Wohngebiet insgesamt aufzuwerten. Postkult nutzte die Gunst der Stunde und baute neben dem Stadtgarten außerdem einen Umsonstladen und eine Fahrradwerkstatt am Böllberger Weg auf.

    Ähnliche Projekte gibt es in etlichen größeren Städten wie Leipzig und Berlin. Und auch in Halle treffen sie immer noch einen Nerv der Bewohner. Der permanente Warentausch im Umsonstladen zeugt davon.

    Wenn das Grundstück des Stadtgartens tatsächlich verkauft ist und wieder bebaut werden soll, will der Verein eine alternative Fläche suchen – bisherige Bemühungen waren jedoch noch nicht erfolgreich. Es steht die Idee im Raum, einen Nachbarschaftsgarten unmittelbar am Künstlerhaus 188 am Böllberger Weg aufzubauen.

    Laut Jens Wulfänger gab es dazu bereits ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Künstlerhauses. Bisher wurde aber noch nichts Konkretes vereinbart. (mz)

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  • Gemeinderat Freiburg: UG wird gefördert (Flächen)

    (Gu, alerts)

    Es ging ums grüne Ganze: Baumbestand, Fällungen und Neupflanzungen, Fassaden- und Dachbegrünung, Kleingärten, Urban Gardening. Der Gemeinderat unterstützt die Linie der Stadtverwaltung. Konkretes Ergebnis: Die 16 Jahre alte Baumschutzsatzung wird aktualisiert und wird wohl höhere Bußgelder für Baumfrevler enthalten. Und das Konzept fürs Gärtnern in Freiburg enthält einige Neuerungen, wie zum Beispiel Gemeinschaftsgärten.[…]

    Einig war sich das Gremium, dass die Verwaltung künftig Verstöße schärfer ahnden soll. „Das zahlen Bauträger feixend aus der Portokasse“, sagte Wolf-Dieter Winkler von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (4 Mandate) und schilderte den Fall an der Wintererstraße. Dort habe der Investor absichtlich Bäume beschädigt, um sie anschließend fällen zu können. Der Baggerfahrer habe sogar umständlich in den spitzen Winkel des Grundstücks fahren müssen. „Die 6000 Euro Strafe entsprachen dem Gegenwert von einem Quadratmeter Wohnfläche.“ Auch Maria Viethen von den Grünen (11 Mandate) sieht „handfeste finanzielle Interessen“.

    Eine größere Bedeutung soll der Dach- und Fassadenbegrünung zukommen. Die Verwaltung prüft den gemeinsamen Antrag einer inzwischen ungewöhnlichen Koalition aus Grünen, FL / FF und FDP (2 Sitze), wonach grüne Dächer und Fassaden die Regel werden sollen.

    Mehr Möglichkeiten zum öffentlichen und teilöffentlichen Gärtnern soll, so Baubürgermeister Haag, das neue Konzept eröffnen, das im Gemeinderat auf große Zustimmung stieß. „16 Jahre lang haben wir auf den Kleingartenentwicklungsplan gewartet“, sagte Stadtrat Walter Krögner. Das Ergebnis sei „sehr positiv“.

    Das Stadtplanungsamt hatte 200 Hektar an gärtnerisch genutzten Flächen analysiert. Bei etwas mehr als der Hälfte handelt es sich um Kleingärten. 42 Prozent befinden sich an Feld- und Rebflur oder am Waldrand. Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban Gardening machen drei Prozent aus. Nicht berücksichtigt sind private Hausgärten.

    Laut Umfrage möchte ein Viertel der Freiburger gärtnern, vor allem Frauen und Jüngere. Die Hälfte hätte gerne einen eigenen Garten, die anderen können sich auch Mischformen vorstellen, für die sich die 20- bis 40-Jährigen am ehesten erwärmen können. Alle eint der Wunsch, möglichst langfristig und in der Nähe der eigenen Wohnung zu gärtnern.

    Die Verwaltung will nun den Bestand einerseits sichern, aber auch umstrukturieren. Dabei geht es um Zugänge, flexiblere Parzellen, kürzere Pachtzeiten. Aber auch in die Planung neuer Baugebiete sollen Nachbarschaftsgärten frühzeitig integriert werden. Ganz konkret will das Stadtplanungsamt drei Flächen fürs Gärtnern öffnen: Im Quartier „Auf der Haid“, wo die städtische Wohnungsgesellschaft mehrgeschossige Gebäude plant, könnten auf dem vorgesehenen Grünzug Gärten für die Bewohner entstehen. Der Grünstreifen auf dem Kappler Tunnel, der für die Verlängerung der Stadtbahn nach Littenweiler freigehalten wird, böte Platz für zeitlich befristetes Urban Gardening auf unterschiedlichen Parzellen. Und in St. Georgen könnte die Kleingartenanlage Moosacker erweitert werden.

    „Unsinnig“ findet die Fraktion FL / FF, so viele Gemeinschaftsgärten realisieren zu wollen. Sie enthielt sich der Stimme, während alle anderen Fraktionen zustimmten. Gleichwohl äußerte auch Grünen-Stadtrat Eckart Friebis Kritik im Detail. Viele Parzellen seien zu groß, befänden sich in bester Lage, dafür bezahlten die Pächter gerade mal 2,50 Euro im Monat. „Ein enormes Privileg für eine kleine Minderheit.“ Er plädierte dafür, Kleingärten zu halbieren oder zu dritteln und „Kleingarten-Dynastien“ zu verhindern.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-in-freiburg-unerlaubt-baeume-faellt-soll-hoehere-strafen-zahlen–157329351.html (mehr …)

  • Münchner Gärten mit eigener Fahne bei Demo dabei

    (Gu, Mail)

    Um 11 Uhr beginnt die Kundgebung am Königsplatz, um 11:45 Uhr geht der Demozug los. Und von ca. 13:30 bis 15 Uhr ist die Abschlusskundgebung wieder am Königsplatz.

    Um 11:40       Treffpunkt am Frontbanner für „TRÄGERGRÜPPCHEN“ (Mittelachse Ausgang Briennerstr.)

                                                               Einweisung durch Ansprechpartner

                                                              5 – 10 Personen pro Orga mit max. 5 Fahnen, Schilder, Banner. Richtwert für maximale Größe für Schilder: 1,20m x 0,70m.

                                                               Es werden keine Parteien hinter dem Banner positioniert. Bitte auch darauf achten und ggf. darauf hinweisen, dass wir „hochpolitisch, aber überparteilich“ sind. 

                                                              Hinter ‚Trägergrüppchen‘ laufen Trommler.

    Ich habe eine Fahne und max. 10 Personen „in der ersten Reihe“ angemeldet. Da könnt ihr gerne mitlaufen, alle „überzähligen“ urbanen Gärtner*innen können sich in die Sektionen einreihen. Ich hatte „Flächenfraß“ auf der Website angegeben, aber wir passen überall hin. Die Fahne sieht so aus:

    Fahne (mehr …)

  • Wildkräuterworkshop von Najeha im Friedlandgarten

    (von Najeha)

    Bericht über die Kräuterexkursion in Friedlandgarten am 15.06.2018

    Der Workshop ist um 14:30 Uhr angefangen.

    10 TeilnehmerInnen an dem Workshop teilgenommen, davon drei Flüchtlinge aus Friedland- Grenzdurchgangslager, sie kamen aus Palästina, die Türkei und den Irak.

    Zwei Studentinnen aus der Uni Göttingen waren dabei, eine studiert Psychologie und die andere Politik (sie haben großes Interesse an Wildkräuter und ernähren sich Vegan).

    Den Rest waren die Nachbaren und die Ort Bewohnerinnen, vier Männer und sechs Frauen unterschiedlichen Alter.

    Die Flüchtlinge waren sehr interessiert für den Garten und die Idee der Gemeinschaftsgärten in Deutschland (Nachdem ich habe die Idee auf Muttersprache alles erklärt).

    Die Flüchtlinge kommen oft und helfen im Gartenmit. Sie freuten sich raus zu gehen und das schöne Wetter im Garten verbringen.

    Erst habe ich eine Führung mit Frau Pohl in den Garten gemacht, die Wildkräuter im Garten entdeckt, ein paar von jedem gesammelt und für den Workshop mitgenommen.

    Als die TeilnehmwerInnen kamen, ich habe die Namen der Wildkräuter genannt, über die Inhaltstoffe, die Wirkung und die Verwendung erklärt.

    Die Teilnehmer haben nach meiner Erklärung, jede eine Aufgabe bekommen und zwar, ein Kraut für sich wählen, im Garten suchen und sammelt (dieser Schritt für mich sehr wichtig, dass die Teilnehmer das Kraut bestimmen und kennen).

    Manche Teilnehmer haben was gesammelt, andere könnte nicht. Es war schwer für sie die Kräuter zu finden, weil die Wildkräuter zu wenig im Garten gaben.

    Wir haben an dem Nachmittag einen Salat mit Wildkräuter, ein Topf mit schichten von Reis und Wildkräutern auf dem Feuer gekocht und daneben ein irakisches Brot gebacken.

    Die drei Flüchtlinge haben sich sehr gefreut, uns über die Brot- und Kochkultur erzählt.

    Einer sagte, dass er Bäcker von Beruf ist und wünscht sich hier in Deutschland sein Beruf wieder üben.

    Es gab vielem Austausch über die Methode des Kochens in den Ländern besonders mit dem Reis.

    Für die Deutsche Teilnehmer war den Reis mit dem Wildkräuterneu und Interessant (gut aufgenommen).

    Es war eine gute Gelegenheit, dass die Flüchtlinge direkte Kontakte mit den Deutschen im Garten zu haben (Fragen stellen und sich über den Ort und Nachbarschaft informieren).

    Frau Pohl hat mehrere Wörter auf Arabisch von einem Flüchtling gelernt und der andere hat viele deutsch Wörter von Frau Pohl gelernt, beiden waren so stolz, das fand ich einfach toll.

    Mein Ziel von dieser Aktion, dass die Flüchtlinge in den Gärten kommen, mitmachen und die Kontakte mit den Nachbaren, Deutschen zu haben und sich langsam zu integrieren.


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  • Workshop von Najeha im Garten Bad Sooden Allendorf

    (von Najeha)

    Bericht über den Workshop in Bad Sooden-Allendorf am 26.09.2018

    Diesmal habe ich die Gruppe erst im Garten angetroffen. Die meisten waren Frauen und Kinder. Die beiden einzigen Männer waren der deutschstämmige Ehrenämtler David und ein Flüchtling aus Syrien.

    Alle waren sehr stolz darauf mir den Garten und ihre Ernte zu zeigen. Ich war aber auch wirklich sehr überrascht über ihren Fortschritt damit. Es ist kaum zu glauben was für einen schönen Garten sie aus dem schwierig zu bearbeitendem Grundstück aufgebaut haben. Überall lag reichlich Ernte auf dem Boden. Im Garten finden sich fast nur Flüchtlingsfamilien. Die beiden einzigen deutschstämmigen sind der Ehrenämtler David und Nadjas Mutter. Nadja ist die ehrenamtliche Koordinatorin des Gartens. Nach einer kurzen Besichtigung im Garten ging es zu Fuß zum Familienzentrum. Dieses wurde kürzlich saniert und sieht demensprechend sehr gut aus. Die Räumlichkeiten sind modern eingerichtet, es gibt eine tolle Küche, einen schönen Unterrichtsraum und viele Spielmöglichkeiten für die Kinder. Gemeinsam haben wir dort dann die Gesichtscreme vorbereitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop hatten viele Fragen, vor allem dazu, wie sie schneller Deutsch lernen können. Der Kontakt zu Deutschen ist ein wichtiger Bestandteil zur Erlernung der Sprache, weshalb ich mich mit der nicht ganz unwichtigen Frage an die Organisatorin gewendet habe, weshalb es keine deutschen Familien im Garten gibt. Sie meinte sie wollte erst mit den Flüchtlingen mit der Arbeit im Garten beginnen und dann erst wenn eine Vertrauensbasis geschaffen wurde auch Deutsche dazunehmen. Für die nächste Saison im neuen Jahr haben bereits ein paar deutsche Familien ihr Interesse für den Garten mitgeteilt und sich dafür angemeldet. Die Vorbereitung der Gesichtscreme hat nicht lange gedauert, aber der Beratungsbedarf war zeitlich dafür umso intensiver. Fast alle waren junge Mütter mit jeweils mehreren Kindern und alle haben geraucht. Ich habe mit ihnen über den für die Gesundheit schädlichen Rauch, insbesondere für ihre Kinder, die diesen passiv mitrauchen müssen diskutiert. Alle kommen aus kleinen und engen Gesellschaften, aus Dörfern und lebten immer unter großer Angst, weil sie Kurden sind. Ein Großteil ihrer Familien lebt noch immer dort und sie erklärten mir, dass ihnen das Rauchen bei der Bewältigung ihrer Lebensumstände hilft. Es würde sie von ihren Ängsten und Sorgen um ihre Familienangehörigen ablenken. Aber auch über andere Themen, wie die Erziehung der Kinder und eben die Rolle der Sprache wurde gesprochen. Viele der Frauen baten mich mehrmals darum in ihre Nähe zu ziehen, weil sie meine Motivation und Unterstützung brauchen. Nadja hat sich ebenfalls sehr über meinen Besuch und meine beratenden Gespräche gefreut. Während der Zubereitung der Gesichtscreme kamen einige Fragen zu Wildkräutern aus dem Garten und ihre Nutzung auf, deshalb werde ich im neuen Jahr wieder hin fahren und ich werde dazu ein Workshop geben.


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  • IG Sieker im WDR

    (Gu, mail)

    In Quarks-XXL "Ernte extrem" wird über das Leben im Garten-Kultur-Verein(t)-Sieker e.V.  mit sehr schönen Bildern berichtet. Die Moderatorin empfiehlt am Ende des Berichts, dass jede Hochhaussiedlung
    solch ein Projekt haben sollte. Nun ... wir haben das Glück.

    https://www.ardmediathek.de/tv/Quarks/Quarks-XL-Ernte-extrem/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7450356&documentId=56615118
    Der Beitrag startet ab: 21:34 Minuten

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  • Stadt Eschweiler stellt Fläche und will GG initiieren

    (Gu, alerts)

    Stadt stellt Bürgern große Fläche bereit

    Als Abschluss der Seniorenwoche lädt die Stadt Eschweiler in Kooperation mit den Vereinen Generation Gemeinsam und Bine alle interessierten Bürger zu einem offenen Ideenaustausch zum Thema Nachhaltiger Gemeinschaftsgarten in Eschweiler ein.

    Konkret soll es dabei um Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen Gestaltung einer innerstädtischen Grünfläche im Bereich der Kaiser-/Bergrather Straße gehen. Diese 1500 Quadratmeter große Fläche, die an einen Kinderspielplatz angrenzt, stellt die Stadt zur kreativen und nachhaltigen Nutzung zur Verfügung.

    Beim Gemeinschaftsgärtnern können die Bürger die Flächen nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten und nutzen können, zum Beispiel für den Anbau von Gemüse. Dadurch schaffen Gemeinschaftsgärten einen Rahmen für Naturerfahrung, gleichzeitig aber auch für Begegnung und Gemeinschaft, und zwar unabhängig von Alter, Herkunft und Kultur. Ganz nebenbei unterstützen sie aber auch die biologische Vielfalt sowie den Klimaschutz in der Stadt.

    Der Ideenaustausch startet am Freitag, 12. Oktober, um 14 Uhr direkt vor Ort. Er ist als offene Veranstaltung ausgelegt, so dass Interessierte jederzeit dazu stoßen können.

    https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/eschweiler/stadt-stellt-buergern-grosse-flaeche-bereit_aid-33449479 (mehr …)

  • Amt für Sraßennban in Villingen-Schwennnigen verschenkt Hochbeete

    (Gu, alerts)

    Eine grüne Idee stellte das Amt für Straßenbau beim Umweltzentrum Schwenningen vor. Das Projekt wurde von der Abteilung Stadtgrün initiiert. Es heißt „gemeinsam Gärtnern“, und es handelt sich dabei um die Idee, mehr kleinräumige Stadtgärten zu realisieren. Dafür möchten sie engagierten Gärtnern, mit Interesse an dem Projekt, Hochbeete im Palettenformat spendieren.

    Die Paletten-Gärten, eine Form des Urban Gardening, des städtischen Gärtnerns, sollen an öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel beim Lerngarten auf dem Landesgartenschau-Gelände, aufgestellt werden. Spannend findet Till Kohler, Freiraumplaner des Projekts, vor allem, dass dieses Projekt Leute mit demselben Hobby zusammenbringt. Somit ist es für das neunköpfige Team eher eine gesellschaftliche als eine professionell gärtnerische Angelegenheit. Der andere Gedanke des Projekts, erklärt Kohler, sei, dass die Stadt im ständigen Wachstum ist und „unser grünes Paradies“ immer weiter verbaut werde. „Die inneren Grünflächen werden deshalb immer wichtiger,“ erklärt Kohler.

    Der Ursprung dieser Gärten finde sich bei den Schrebergärten, doch die sind mittlerweile sehr schwer zu bekommen und werden häufig nur noch vererbt, berichtet er. Das Projekt solle vor allem auch für Behinderte und ältere Menschen interessant gemacht werden, da sie durch die Höhe der Gärten weniger Probleme mit dem Bücken hätten. Ebenfalls ist es „interessant für Menschen, die keinen Garten haben, und dennoch am Gärtnern interessiert sind“, sagt Oxana Brunner, Sprecherin der Stadtverwaltung. Die Standorte der Beete seien bisher nicht festgelegt und sollen je nach Interesse festgelegt werden. An die Interessenten habe die Abteilung Stadtgrün keine Anforderungen. „Alle, die Interesse haben, und es sich zutrauen, können einen Garten bekommen,“ sagt Till Kohler. Auch Gruppen, wie Schulklassen oder Altersheime können sich hierfür bei den Zuständigen melden, um ein Paletten-Hochbeet zu erhalten.

    Einer dieser Paletten-Gärten sei circa einen Quadratmeter groß und kostet das Umweltzentrum rund 100 Euro. Beim Bepflanzen der Beete können die Gärtner von Blumen bis Kräuter alles anbauen, „ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt,“ sagt Ulrike Wannenmacher, ebenfalls Freiraumplanerin. Bei Fragen zum Saatgut steht das Team auch jederzeit zur Verfügung. Bis Ende Oktober können sich hierfür Interessenten bei der zuständigen Abteilung Stadtgrün, bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen melden und ein Beet bestellen. Das Team um Till Kohler sieht viele Entwicklungsmöglichkeiten und hofft dann im Frühjahr 2019, mit dem Projekt anfangen zu können und so die Stadt Villingen-Schwenningen ein bisschen grüner zu machen.

    https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/Neues-Projekt-in-der-Doppelstadt-Ein-Stueck-gruenes-Paradies-schaffen;art372541,9913156 (mehr …)

  • Bericht vom Abbau eines Gartens (HELGA in Köln)

    (Gu, RSS)

    Wir starteten mit der Abwicklung von HELGA, denn unser Gemeinschaftsgarten war zum unkontrollierten Obdachlosenheim und zur Müllhalde verkommen. Dank der freiwilligen Feuerwehr und den Handhubwagen von RS Möbel und B.O.C. konnten wir 18 Pflanzkisten in die Borsigstraße für die Heliosschule transportieren. Außerdem brachten wir Gartensachen und Erde in den Vitalisgarten, sortierten Müll und räumten auf. Wer mag kann jetzt noch Erde von uns bekommen.

    Die Vorbereitung für die Abwicklung von HELGA startete schon in der Vorwoche als Katharina und Volker auf der Suche nach Handhubwagen waren. Jetzt liehen sie das Rothehausrad aus und brachten Pflanztöpfe und Schaufeln zu HELGA. Die beiden machten sich gleich an die Beseitigung des von Menschen angerichteten Chaos. Paletten und waren über unseren Sachen und Müll gestapelt worden. Manche Ecken stanken nach Urin und das war nicht schön zu beseitigen. Ein Obdachloser hatte unseren Bauwagen mit einem Vorhängeschloss verschlossen, kam aber glücklicherweise vorbei und schloss auf um seine Sachen mitzunehmen.

    Kurz vor 13 Uhr ging Katharina zu B.O.C. und Volker zu RS Möbel und die beiden liehen jeweils einen Handhubwagen aus. Erst dadurch konnten wir einige noch brauchbare Pflanzkisten bewegen. Nach und nach trudelten helfende Hände von F.I.N.K. ein. Wir schenken dem Finkennest unseren Bauwagen und da wollten sich die Finken mit Hilfe revanchieren. Antje, Mira, Simon und weitere packten kräftig mit an. Von unserer Seite waren ebenfalls Lara, Karin, Ingo und Birk mit von der Partie.

    Besonders eklig gestaltete sich das Entfernen von Müll und Geschirr aus dem Kompost. Dort waren vermutlich einige Menschen flüssige und feste Hinterlassenschaften los geworden. Jedenfalls stank die Ecke zum Himmel und bereitete uns kein Vergnügen. Verwendung für den Kompost haben wir jetzt auch nicht mehr.

    Um kurz nach 14 Uhr traf bei uns die freiwillige Feuerwehr mit einem Lastkraftwagen ein. Karsten hatte einen Helfer mitgebracht und das ermöglichte uns den Transport von Pflanzkisten und weiteren Gegenständen.

    Simon entpuppte sich als versierter Ameisen-Fahrer und recht bald waren zehn Pflanzkisten im LKW verstaut. Wir luden noch zusätzlich lange Bretter und Paletten ein. Diese kann die Heliosschule für weitere Kisten, Hochbeete oder Holzmöbel nutzen. Zu viert ging es mit dem Feuerwehrwagen in die Borsigstraße. Das war eine interessante Erfahrung so hoch oben in einem wichtigen Wagen zu sitzen. Über die Feuerwehrzufahrt gelangten wir in den Hof der Sporthalle. Dort luden wir die Pflanzkisten ab und ließen unserer Phantasie freien Lauf. Es sieht bereits jetzt hübsch aus.

    Zurück in HELGA luden wir zunächst vier defekte Kisten mit Erde ein. Die Erde können wir beispielsweise für unser Gewächshaus gebrauchen. Außerdem kamen unterschiedliche noch zu gebrauchende Sachen in den LKW. Als die Ladefläche gefüllt war ging es zum Vitalisgarten und wir stellten fest, dass die Feuerwehrzufahrt keine echte Feuerwehrzufahrt ist. Sie ist viel zu klein als dass ein großer Feuerwehrwagen dort hinein fahren würde. Damit der Wagen schnell geleert war, packten wir die Sachen in die Einfahrt und parkten die vier Pflanzkisten am unteren Ende der Einfahrt.

    Glücklicherweise hatten Karsten und sein Helfer noch Zeit und Muße für einen dritten Transport. Wir waren jetzt also auf der Suche nach noch brauchbaren Kisten. Die waren gar nicht so einfach zu finden. Insgesamt kamen noch acht Kisten zusammen und mit weiteren Holzpaletten beladen fuhren wir erneut in die Borsigstraße. Diesmal war Katharina mit dabei und sie konnte ihre Ameisen-Lenkfähigkeiten ausbauen. Als Standort für die Kisten wählten wir dieses Mal die Nähe zu Fahrradständern und Sitzmöglichkeiten. Fertig war der erste Teil des Heliosschulgartens. Mit Pflanzen sieht er bald noch hübscher aus.

    Wieder in HELGA spendeten wir der freiwilligen Feuerwehr einen 1000 Liter Tank und bedankten uns herzlich für die tolle Hilfe. Ohne den Transport hätte die Auflösung von HELGA nicht wirklich starten können.

    Die vielen helfenden Hände der Gartenwerkstadt hatten in der Zwischenzeit einige Pflanzkisten zerlegt und 10 Liter Pflanztöpfe mit Erde gefüllt. Mira kam für das Albertus-Magnus-Gymnasium vorbei und nahm uns etwas Erde ab. Diese soll jetzt in der Eifel zwischengelagert werden. Dass das auch im Vitalisgarten passieren könnte, fiel uns erst später auf.


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  • Dachgemeinschaftsgarten in Vilich-Mühldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/schaufenster-bonn/beuel/hochbunker-vilich-buergerverein-laedt-zum-kennenlernen-des-projekts-hochbunker-ein-31245250 (mehr …)

  • essbare Hecken gegen Kaninchen

    (Gu aus Antrag)

    In unserem Gemeinschaftsgarten am Hof Neuland möchten wir mit einer „essbare“ Hecken aus Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren die Beete einrahmen um den Verbiss durch Hasen reduzieren und die Sonneneinstrahlung und Erosion zu vermindern.

    Dazu beantragen wir vom Verein essbare Stadt Borken für die Anschaffung der Heckenpflanzen finanzielle Hilfe.

    Von der Summe der Heckenpflanzen übernimmt die Stadt Borken bereits knapp die Hälfte in Höhe von 3.000€.

    Der Verein steuert nochmal alle Reserven dazu (500€) und der Hof Neuland spendet 1.637,50€.

    Im November möchten wir die Hecken in einer Gemeinschaftsaktion pflanzen. Insgesamt sind es 150 Meter, die mit stacheligen Gehölzen bepflanzt werden sollen.

    Pro Meter setzen wir hier ca. 3 Sträucher.

    Der Verbiss trübt die Stimmung, manche Leute wollen bereits aufhören, wenn sich nichts bewegt.

    Ein Hasendraht kommt aufgrund unserer Nachhaltigkeitsstrategie (0% Plastik/0% Chemie/100% Pflanzlich) nicht in Frage, auch wenn er erheblich günstiger wäre.

    Den Erosionsschutz bietet er ohnehin nicht.


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  • IG Grefrath eingestellt

    (GU, Nachfrage)

    leider hat der Grundstückseigentümer das Stück Garten zu seinem Bauland erklärt und wir mussten das Projekt zum Ende des Monats einstellen (mehr …)

  • Umnutzung eines Trafohäuschens für Gartenwerkstatt in Dessau

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Urbane Farm Dessau:

    Direkt neben den Beeten unsers Gemeinschaftsgartens steht ein ungenutztes Trafohaus. Wir haben uns um dieses Trafohaus seit längerem bemüht, weil wir es zur „Offenen Gartenwerkstatt“ umgestalten wollen. Damit wollen wir einmal einen Raum schaffen, in dem wir Gartengeräte und Gartenutensilien für den Gemeinschaftsgarten unterstellen und auch an die Nachbarschaft ausleihen können. Die Gartenwerkstatt wird während des regelmäßigen Gärtnertreffs immer mittwochs ab 14 Uhr geöffnet sein. Außerdem wollen wir damit einen Ort schaffen, wo man sich treffen kann, um zu reden und zu plauschen oder auch mal gemeinsam einen Garten- oder Umweltfilm zu sehen oder andere Veranstaltungen durchzuführen. Schließlich kann das auf den Flächen geerntete Gemüse dort gelagert werden.
    Mit kleinen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten wollen wir zudem einen belebten und ansehnlichen Ort im Quartier schaffen und auch unserem Projekt mehr Sichtbarkeit im städtischen Raum verleihen.

    Inhalt:

    Das Trafohaus wird weitestgehend im Selbstbau und mit Unterstützung von Mitgliedern aus unserm Gärtnertreffnetzwerk hergerichtet. So hat sich beispielsweise in älterer Mitstreiter, der sich mit Holzarbeiten auskennt, angeboten, die Holzarbeiten anzuleiten. Gemeinsame Arbeitseinsätze dienen dazu, Maler-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
    Unsere Idee ist, einen Teilbereich des Trafohauses für die Aufbewahrung von Gartenutensilien zu ertüchtigen, in einen anderen einen langen Tisch als Ort zum Treffen und Reden hineinzubauen („Quartierstisch“) sowie Kisten als Lagermöglichkeiten für Wurzel-und Knollengemüse im Selbstbau herzustellen.

    Maßnahmen:

    Durch den ehemaligen Betreiber wurden aus dem Trafohaus alle technischen Geräte und Installationen entfernt. Da die Leitungen meistens unterirdisch ein- und ausgeführt wurden, ist das ganze Gebäude etwa 1,25 m tief ausgeschachtet. Das ist ideal für die Lagerung von Wurzelgemüse und anderen gärtnerischen Produkten. Bisher sind die tiefer gelegten Schächte nach oben hin weitgehend offen, können also nur teilweise begangen werden. In einem ersten Schritt sollen diese Schächte deshalb mit Holzbohlen geschlossen werden.

    Das Trafohaus besitzt zwei Eingänge. Durch eine halbhohe Trennwand entstehen zwei unterschiedlich nutzbare Bereiche. Den einen Bereich wollen wir als Raum für gemeinsame Treffen herrichten. Aus Holz und unter Verwendung von Recyclingmaterial soll ein großer langer Quartierstisch gebaut werden. Der Quartierstisch soll mit zwei Rädern ausgestattet werden, so dass man ihn bei schönem Wetter auch leicht auf den Platz vor der Tür schieben kann. Für die Sitzgelegenheiten drum herum wollen wir ebenfalls möglichst gebrauchte Sachen verwenden.

    Der zweite Bereich soll Geräte und Utensilien beherbergen, wie z.B. eine Saftpresse, ein Windmessgerät oder die Fahrradwasserpume, die vor allem für Bildungsveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Diese können aber auch an Interessenten ausgeliehen werden. Für die Lagerung des Wurzelgemüses werden Holzkisten im Selbstbau hergestellt.

    beim wöchentlichen Gärtnertreff sind wir so bis zu 10, 12 manchmal sogar 15 Personen, je nachdem, ob gerade Ferien sind oder wir, wie jetzt zur Karfoffelernte, nochmal extra mobilisieren können. Ein bisschen hängt es ja immer vom Wetter ab, aber das ist so der Schnitt, mit dem wir auch ganz zufrieden sind.

    – Ja, die GärtnerInnen kommen immer in das Trafohaus, wir bringen einen Schlüsselkasten an, der mit einem Zahlencode zu öffnen ist.


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  • Kapuzinergarten Eichstätt

    (Gu, alerts)

    […]

    Seit acht Jahren gibt es in Eichstätt den Gemeinschaftsgarten „Kapuzinergarten Eden“. Nachdem die Kapuzinermönche das Kloster aus Mangel an Nachwuchs verlassen hatten, war der Garten akut von einem Parkplatzprojekt gefährdet. Bürgerwiderstand wurde laut, denn der Garten ist seit fast 400 Jahren Teil des Eichstätter Stadtbildes, ein spiritueller und historischer Ort, Denkmal und Zuflucht seltener Tiere und Pflanzen.

    Aus einer studentischen Initiative entstand die Idee eines Gemeinschaftsgarten, die sich als Alternative zu dem geplanten Parkdeck durchsetzen konnte. Inzwischen pachtet die Katholische Universität das Kloster und den unteren Teil des Gartens und das basisdemokratische Gartenprojekt ist gewachsen: Nicht nur Studierende, sondern auch Eichstätter Familien und Erwachsene beteiligen sich an den regelmäßigen Treffen im Garten und gestalten ihn mit.

    Willkommen ist jeder, der Freude an Garten und Natur hat. Die Gruppe trifft sich zwei Mal die Woche zu festen Terminen (donnerstags und sonntags ab 17 Uhr) zum Gärtnern und Ernten, entscheidet dabei auch gemeinsam, wann was angebaut wird und welche Anschaffungen gemacht werden sollen. Zur Zeit besteht die Gruppe aus 15 bis 20 Personen verschiedenen Alters und Herkunft. Seit 2014 bietet die Biologie-Didaktik der Katholischen Universität auch Module im Garten an: In Zusammenarbeit mit dem Eichstätter Imkerverein entstand das Modul „Imkerei“. Alternativ können Studierende den Kurs „Schulgartenarbeit“ wählen und so Punkte für ihr Studium sammeln. Regelmäßig organisieren verschiedene studentische Gruppen Veranstaltungen im Garten.

    Zu den Zielen des Gemeinschaftsgartens gehört es, den Wert von Lebensmitteln erfahrbar zu machen und Alternativen zur industriellen Nahrungsmittelproduktion aufzuzeigen: Die Gruppe baut eigene Lebensmittel an und verarbeitet oder konserviert sie. Die Mitglieder des Gemeinschaftsgartens sind der Meinung, dass viele Menschen nicht mehr wissen, welches Gemüse in unseren Breitengraden wächst und wie man es zubereitet. Sie selbst wollen es wieder lernen. Auch den Wert eigenen samenfesten Saatgutes kennen viele Menschen nicht mehr. Vor allem in Städten ist dieses Wissen verloren gegangen, denn die Menschen verbringen ihre Zeit in der Arbeit, dafür kaufen sie Lebensmittel im Supermarkt. Dort sind die meisten Lebensmittel mit einem sehr hohen Energieaufwand hergestellt worden, mit Chemikalien behandelt, haben weite Transportwege hinter sich und sie schmecken nicht. Der Gemeinschaftsgarten setzt hier an und will Handlungsmöglichkeiten aufzeigen: Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, selbst und gemeinsam mit anderen Gemüse anzubauen und wieder zu lernen, wie man diese Lebensmittel nutzen kann. Praktischerweise erlaubt das gemeinschaftliche Gärtnern dem Einzelnen, auch mal wegzufahren, ohne dass der Garten vertrocknet, denn die anderen springen ein. Edith Laga schätzt die Vorteile des Gemeinschaftsgartens: „Neben dem frischen Obst und Gemüse von nebenan lernt man beim Arbeiten auch neue Leute kennen. Und fast jeder bringt eigenes Wissen, Ideen oder neue Techniken mit. Manchmal sitzen wir nach getaner Arbeit noch zusammen, grillen etwas und tauschen uns aus. Das ist sehr schön.“ Gärtnern schaffe sozialen Zusammenhalt zwischen Generationen und Kulturen. Dass beim Anbau und der Pflege im Gemeinschaftsgarten auch Fehler entstehen und nicht alles perfekt funktioniert, sei Teil des Lernprozesses. Dafür könne auch Neues entstehen.[…]

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Apfelsegen-in-der-Klosteroase;art575,3912275


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  • „Junges Stadtgemüse“: Kinderangebot im Grünspitz

    (Gu, alerts)

    […]
    Die Faszination des Gärtnerns an Kinder und Familien weiterzugeben, das hat sich das Projekt »Junges Stadtgemüse« vom Verein SPIELkultur zur Aufgabe gemacht. Im Giesinger Gemeinschaftsgarten am Grünspitz öffnen sich jeden Sonntagnachmittag die Tore. Je nach Jahreszeit wird dann fleißig drauf los gegartelt. Mit Sonnenhüten und Gartenhandschuhen gewappnet gehen die kleinen und großen Gärtner ans Werk: Beete bauen, Samen aussäen, Pflänzchen vorziehen und einsetzen, Dünger herstellen, Vogelscheuchen basteln und natürlich gießen.

    »Toll, dass es sowas gibt!«, melden die Besucher oft zurück. Im schnöden Grau der Stadt ist der von Green City gegründete und von den »KulturVERSTRICKUNGEN« betreute Garten ein erfrischender Farbklecks, eine Oase zwischen Tegernseer Landstraße und Martin-Luther-Straße. »Den Kindern tut es wahnsinnig gut, hier ein Stück Natur zu erleben und ihr selbst gepflanztes und gehegtes Gemüse wachsen zu sehen«, erläutert Projektleiterin Kati Landsiedel. »Sonst glauben sie am Ende weiter, dass die Tomaten im Supermarkt einfach so entstehen!«

    Neben den Gartenarbeiten gibt es auch viel Magisches in der Natur zu entdecken. Im Mai wurde etwa ein »Wurmbistro« gezimmert, hinter dessen Glasscheibe man »Kompostfernsehen« gucken kann – also wie aus Gartenabfällen wieder fruchtbare Erde wird. Im Juli waren die Bienen im Garten die Stars, die beim Nektarsammeln nicht nur die Gemüsepflanzen bestäuben, sondern daraus auch noch Honig machen.

    Naturlich soll die viele Arbeit auch Früchte tragen. Bei den verbleibenden Terminen im Herbst wird geerntet und genossen, was bis dahin gewachsen ist. Ein Kartoffelfest steht am Sonntag, 16. September, an, dazu ein Kürbis- und ein Maistag mit Verkostungen und Bastelaktionen. Auch für die tierischen Mitbewohner der Stadt soll etwas dabei herausspringen. Lustige Vogelfutterkugeln sowie eine gemütliche Igelburg müssen noch her. Zum großen Abschluss werden dann Beerengrütze und Nussmus angerührt. Natürlich alles frisch und von Hand zubereitet – so schmeckt es am Besten!

    Angefangen hat alles in Schwabing

    Das Projekt »Junges Stadtgemüse« startete 2013, damals noch im Gemeinschaftsgarten »o‘pflanzt is!« in Schwabing. Der allerdings musste inzwischen der überall drohenden Bebauung weichen. Es ist nicht leicht, im engen München Freiräume wie urbane Gärten zu schaffen und zu erhalten. Das »Junge Stadtgemüse« zog dann kurzerhand an den Grünspitz um. »Ich bin froh, dass wir hier weitermachen können«, freut sich Kati Landsiedel. »Die Bildung für die Gärtner von morgen muss ja weitergehen!«

    Auch der Grünspitz ist allerdings nur als »Zwischennutzung« in Giesing zu Gast. Den Traum, dauerhaft zu bleiben, versuchen die aktiven Gartler durch unermüdliches Engagement zu erreichen. »Wenn sich der Garten als grün-bunte Oase in der Stadt so etabliert, dass er aus dem Viertel nicht mehr wegzudenken ist, können wir vielleicht bleiben«, hofft Landsiedel. Die bunten Beete des Jungen Stadtgemüses versuchen, ihren Teil dazu beizutragen.

    Das Programm findet noch vom 16. September bis 8. Oktober sonntags von 14 bis 18 Uhr statt. Dank einer Förderung des Stadtjugendamtes sind die Nachmittage für die Besucher kostenlos.

    https://www.spielkultur.de/garten/ (mehr …)

  • Bockenheimer Garten gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    leider gibt es den Garten nicht mehr, da Anwohner und die nahe liegende Kirchengemeinde Schwierigkeiten mit dem Garten hatte, Lärm o.ä. wurden kritisiert. (mehr …)

  • Vietnamesiche Gärten Aurich gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)
    der vietnamesische Garten wurde Anfang 2018 geschlossen.
    Gründe: Überalterung der Gärtner   , kein Nachwuchs ,die folgende Generation ist im Berufsleben

    Die Anfragen bei den Flüchtlingen fiel negativ aus

     Ein Tafelgarten war nicht zu organisieren 


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  • Blendstattgarten hat sich erweitert

    (Gu, Nachfrage)

    Sei diesem Jahr sind wir e.V. und heißen jetzt „Urban Garden Schwäbisch Hall e.V.“
    Dieses Jahr haben wir 3 neue Hochbeete gebaut; wir sind dabei in Beeten entlang der Stadtmauer Blühflächen für Insekten zu bepflanzen; Im Oktober haben wir einen Filmabend in Kooperation mit dem lokalen Programmkino „Code of Survival“, zu dem ein Landwirtschaftsexperte der Grünen und eine Demeter-Gärtner auf dem Podium sind.
    Wir hatten auch schon einen Vortrag über die Anlage eines Gartens für Wildbienen und Schmetterlinge, sowie einen Sensenkurs
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  • IG Wilhelmshaven gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    der Verein hat sich 2016 aufgelöst. Die „Pächter“ haben sich um eigene Kleingärten gekümmert. Einige Kleingärtenvereine haben sich gegenüber den MigrantInnen geöffnet und haben sich darauf eingestellt. Aber das Projekt interkultureller Garten wurde nach 10 Jahren beendet! (mehr …)

  • Bauwwochen für die Laube

    (Gu, NL)

    In den nächsten drei Wochen wollen wir gemeinsam die Laube begrünen und eine Bewässerungsanlage und ein Wasserauffangsystem installieren.
    Die Laube wird derzeit von dem Verein Common Grounds als ein Gemeingut betrieben. Sie steht allen nicht-kommerziellen Aktivitäten und Veranstaltungen offen. Daneben dient sie der Commons-Abendschule als Veranstaltungsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt, um gemeinsam mit allen Interessierten Ideen und Wünsche für einen dauerhafte Verbleib der gemeinwohlorientierten Nutzungen des Prinzessinnengartens am Moritzplatz zu formulieren. Auch nach dem für Ende 2019 angekündigten Umzug der Nomadisch Grün gGmbH wird die Laube als Audgangort für ein Fortbestehen des Gartens am Moritzplatz verbleiben
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