Kategorie: Urbane Gärten

  • Tausendschön: Kinder stellen bee wraps her

    (Gu,RSS)

    Meere versinken in Plastikmüll. Frischhaltefolie und Alufolie sind Einwegprodukte, die viel Müll verursachen. GreenFairPlanet hat auf dem Nachhaltigkeitsmarkt eine neue, langlebige Alternative zu Frischhaltefolie angeboten: Bienenwachstücher, die in Handarbeit im Gemeinschaftsgarten Tausendschön von Kindern und Jugendlichen hergestellt wurden. (mehr …)

  • Stadtacker München ausgezeichnet

    (Gu, NL)

    Am 26. Juli erhielt der StadtAcker im Rahmen des Wettbewerbs der LH München „Mehr Grün für München“ im Rathaus den 2. Preis in der Kategorie „vorbildliche persönliche Leistung“. Auf der Bühne hatten natürlich nicht alle Aktiven Platz, die zum Entstehen und Gelingen des Gemeinschaftsgarten beigetragen haben. Stellvertretend nahmen die drei besonders engagierten Gründerinnen Hannelore, Alicia und Heidrun den Preis von Bürgermeister Josef Schmid entgegen.Hier das Bild dazu. (mehr …)

  • Nordbeet soll eigenständig werden

    (Gu, alerst)

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche feiern die Nutzerinnen und Nutzer des Nachbarschaftsgartens ‚Nordbeet‘ am Donnerstag, 27. September, das Ende ihres zweiten Gartenjahres mit einem kleinen Erntedankfest. Seit dem Frühjahr 2017 werden die 14 Parzellen von Bewohnerinnen und Bewohnern der Nördlichen Innenstadt Völklingen bewirtschaftet. Der ehemalige Pfarrgarten der Versöhnungskirche hatte viele Jahre lang brach gelegen und ist zunehmend verwildert. Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Soziale Stadt und des BIWAQ Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ wurde diese Brachfläche in den letzten drei Jahren von der Diakonie Saar zu einem interkulturellen Nachbarschaftsgarten ausgebaut.

    Bei dem Erntedankfest wird ab 15 Uhr die Gartensaison 2018 mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Tee und Kuchen beendet. Alle Nachbarn und am Projekt Interessierten sind herzlich eingeladen um sich den Garten einmal genauer anzuschauen und sich über das Projekt zu informieren.

    Die kommende Winterzeit wird zur Vorbereitung eines Vereines genutzt. Da das BIWAQ Projekt, welches sich bisher um die Organisation gekümmert hatte, zum Ende diesen Jahres regulär ausläuft, soll die Verantwortung für den Garten an die Nutzerinnen und Nutzer übergehen.


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  • Gemeinschaftsgarten auf dem Dach in Vilich-Müldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…] (mehr …)

  • In Siegburg entsteht ein IG

    (Gu aus Antrag und Antworten)

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    Antrag an die Anstiftung
     
    zur Förderung eines Gemeinschaftsgartens
     
     
     
    Der Antragsteller
     
    Der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. ist ein eingetragener
    Verein, der gemeinnützige, sozial-caritative Arbeit als eigenverantwortlicher Fachverband im Dienst
    von Kirche und Gesellschaft leistet. Die Aufgabengebiete umfassen Familien-, Jugend-, Sozial-,
    Flüchtlings-, Gefährdeten- und Gesundheitshilfe in unterschiedlichen professionellen Fachdiensten
    und ehrenamtlicher Tätigkeit.
     
    Der SKM fühlt sich Menschen in Not besonders verpflichtet und setzt sich ein für ein
    Gemeinwesen, in dem Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Das
    Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Religion wird als
    Bereicherung für das Gemeinwesen gesehen. Mit einem Team von engagierten, ehrenamtlichen
    MitarbeiterInnen werden die Menschen in mehreren Unterkünften begleitet. Es finden dazu
    Sprachstunden und projektbezogene Arbeit statt und eine vielfältige Alltagsbegleitung wird
    gewährt.
     
     
    Ist-Zustand
     
    Das Marienheim in der Siegburger Bambergstraße liegt in einem bürgerlichen Stadtteil. Es wird
    von der Kirchengemeinde für Gruppenangebote (Seniorentreff, Kirchenchor) und Veranstaltungen
    genutzt, u. a. findet dort das monatliches Café International. Der SKM bietet ein wöchentliches
    Upcycling-Treffen an, bei dem die Bewohner der benachbarten Flüchtlingsunterkunft, in der circa
    30 Personen (vorwiegend Familien mit Kindern) leben, und Einheimische aus dem Viertel
    gemeinsam unter Anleitung einer Schneiderin aus Kleiderspenden Neues entstehen lassen.
    Weiterhin liegen in unmittelbarer Nachbarschaft eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine
    Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Geflüchtete.
     
    Der umliegende Garten wird überwiegend von Kindern zum Spielen und für Veranstaltungen
    draußen genutzt.
     
     
    Projektidee
     
    Der Freiwilligendienstleistende in der Flüchtlingsarbeit des SKM ist auf die Mitarbeiterinnen
    zugekommen mit dem Wunsch, federführend mit anderen Bewohnern der Unterkunft und
    Interessierten aus der Umgebung einen gemeinschaftlichen Garten anzulegen.
        
    Phase 1
     
    Begonnen werden soll mit einem Gemüsebeet so schnell wie möglich, um die Motivation der
    Beteiligten aufrechtzuerhalten und ihre Eigeninitiative zu würdigen. Der Garten muss vorbereitet
    werden, Beete umgegraben, angelegt und abgesteckt werden. Mutterboden soll eine gute
    Wachstumsgrundlage bieten. Anschließend können erst einmal herbst- und wintertaugliche
    Pflanzen dort Platz finden. Sitzmöglichkeiten könnten einen Platz zum Austausch und für
    Erholungspausen bieten.
     
    Phase 2
     
    Auch im Jahr 2019 soll das Projekt fortgeführt werden, indem mit den Beteiligten das Gartenjahr
    vorbereitet und geplant wird. Sie werden unter Anleitung eigenständig ihre Ideen einbringen und
    weitere Beete angelegen. Durch die Sichtbarkeit in der Nachbarschaft sollen weitere Mitstreiter
    gewonnen werden.
     
    Phase 3
     
    Ziel ist es, dass sich möglichst viele Menschen aus dem nahen Umfeld daran beteiligen und so die
    nachbarschaftliche Gemeinschaft über interkulturelle Grenzen hinweg zusammenwächst. Wenn
    auch ausreichend Ernteerfolg erzielt worden ist, sollen die Produkte gemeinschaftlich verarbeitet
    und bei Festen und Veranstaltungen verzehrt werden.
     
     
    Ausblick
     
    Ab dem Jahr 2020 soll sich das Projekt verselbständigen und weitergeführt werden. Durch die
    Fluktuation in der Unterkunft können sich weitere Menschen daran beteiligen. Auch wäre es
    erstrebenswert, die umliegenden Bildungseinrichtungen miteinzubeziehen.

    Wem gehört das Grundstück und wie groß wäre die Fläche, auf der der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten entstehen soll?

    Das Grundstück gehört der Kirchengemeinde Sankt Servatius Siegburg, die auch das Grundstück für den Bau der angrenzenden Unterkunft zur Verfügung gestellt hat. Da es sich bei der Fläche für das Gartenprojekt um eine Teilfläche handelt, ist die Größe nicht genau zu bestimmen, aber es ist ausreichend Platz für mehrere Beete.

    Ist das die gleiche Fläche (umliegender Garten), der auch von den Kinder(gruppen) und für Veranstaltungen genutzt wird?

    Es soll nur der rückwärtige Teil der Außenfläche, der zwischen Marienheim und Unterkunft liegt, als Gemeinschaftsgarten genutzt werden. Für die Veranstaltungen bleibt im vorderen Teil großzügig Platz.

    Wie sind hier die Vereinbarungen zur zukünftigen Nutzung der Fläche? Soll die Fläche dann geteilt werden? Sind die bisherigen NutzerInnen des Gartens von der Planung des Interkulturellen Gartens informiert und einverstanden?

    Die Kirchengemeinde und die einzelnen Nutzergruppen der Örtlichkeit sind alle eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dies soll auch kommuniziert werden. Der Bauausschuss der Kirchengemeindehat dem Projekt zugestimmt.

    Wie lange haben Sie diese Fläche zur Verfügung? Gibt es z.B. eine zeitliche Befristung? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Bisher ist eine zeitliche Befristung nicht vorgesehen. Eine Pacht muss nicht gezahlt werden.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und umsetzten möchte? Wie viele Geflüchtete und wie viele andere Nachbar*innen sind in dieser Gruppe jetzt schon dabei? Wie wurde die Idee eines Gemeinschaftsgartens den Geflüchteten vermittelt?

    Zentrale Figur der Idee ist der Freiwilligendienstleistende (FSJler) des SKM. Er hatte die Idee des Gartens, hat mit allen Bewohner/innen der Unterkunft gesprochen, sucht sich Hilfe unter den Geflüchteten. Durch die Betreuungskraft vor Ort wird der Kontakt zu den Nachbarn gesucht. Bei den Vorbereitungen haben sich auch schon mehrere Personen beteiligt. Da wir nicht zwischen Geflüchteten und Einheimischen unterscheiden, liegt die Zahl der Menschen, die sich beteiligen, bei circa 10 bisher.

    Wo kommt das Wasser her und wo werden die Gartengeräte untergebracht, so dass sie für alle Gärtner*innen zugänglich sind?

    Die Fläche kann über den Wasseranschluss der Unterkunft bewässert werden. Die Kosten trägt die Stadt. Die Geräte werden in unmittelbarer Nähe überdacht untergestellt.

    Ist die Fläche offen? Gibt es einen Zaun? Wie kommen die Gärtner*innen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt, allerdings ist sie über ein Tor zwischen der Unterkunft und dem Marienheim zugänglich.

    Sie schreiben, die Gärtner*innen können unter Anleitung ihre Ideen eingeben. Wer leitet wie an?

    Die Betreuungskraft vor Ort koordiniert den Bedarf. Grundsätzlich soll die Gruppe sich so viel wie möglich alleine bewegen. Sie kümmert sich mit der Unterstützung des FSJlers um Materialbeschaffung, Kommunikation und fachliche Hilfe, falls nötig.

    Wie sind Information und Kommunikation angedacht?

    Vor allem durch den persönlichen Kontakt. Bei allgemeinen Informationen über E-Mail oder per Messengerdienste, für die Nachbarn Aushänge im Schaukasten. Ansonsten auch Vorstellung des Projekts in der Zeitung und dem Newsletter des SKM und der Stadt.

    Wie viele Menschen können nach Ihren Planungen mit gärtnern? Wie viele Beete soll es geben? (für wie viele Leute sind die Gartengeräte geplant?)

    Die Gruppe soll weiter wachsen. Im nächsten Jahr sollen weitere Beete dazukommen. Je weiter die Gruppe wächst, desto mehr Geräte werden angeschafft. Da auch angedacht ist, dass sich Gruppen beteiligen (die Grundschule oder kirchliche Gruppen) ist es schwierig, eine konkrete Zahl der teilnehmenden Gärtner/innen festzulegen

    An was für Beeteinfassungen denken Sie?

    Die Beete sollen möglichst mit Steinen eingefasst werden.

    Haben Sie schon Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nach Erde gefragt?

    Die bisherige Erde wurde durch die Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Eine Anfrage bei der Stadt ist möglich. Diese beteiligt sich schon durch die Wasserversorgung.

    Wer wird das Projekt (auch wegen der Fluktuation in der Unterkunft) immer wieder neu vorstellen und für ein Mitmachen werben/die neu Interessierten begleiten?

    Der FSJler möchte auch über seinen Freiwilligendienst hinaus gärtnern und wird in Zusammenarbeit mit der Betreuungskraft vor Ort den neuen Bewohnern immer wieder vorstellen.

    Wie wird das Projekt in der Nachbarschaft und bei den möglichen Kooperationspartnern beworben?

    Durch persönliche Vorstellung bei Austauschtreffen (Kooperationspartner), persönliche Gespräche mit den Nachbarn, Berichterstattung in der Zeitung, Berichterstattung im Newsletter des SKM, eventuell Flyer, Aushänge in den Schaukästen der Kirchengemeinde (mehr …)

  • Querbeet Leipzig: Filme, Kochen, Kosmetik

    (Gu, NL)

    das Polyloid-Filmfest gastiert diesen Freitag und Samstag bei uns im Unterholz. Und unsere Großleinwand bietet genug Platz für alle Augenpaare, die sich dort fangen wollen. Für diese haben wir die Leipzig-Premiere DARK EDEN und den Film DAS SALZ DER ERDE auf der Spule! Gekrönt wird alles von der Anwesenheit der Regisseurin von Dark Eden am Samstag. Für leibliche Belange gibt es regional-faire Getränke und ein Energiebad auf dem beteppichten und mit Stühlen ausgelegten Gras. Für weitere Infos bitte hier entlang

    Am 15.9. wimmelt es bei uns vor bunten Leuten, denn im Rahmen des BUNTEGA-Festes beherbergt unsere kleine Oase einen Syrisch-Koch-Workshop und einen Workshop zum Weben. Alle Details baldigst auf der QB-Seite…

    Am 11. Oktober gehört das Querbeet den Damen und Herren vom Seniorenbüro Inge & Walter, die Naturkosmetik herstellen. Wir freuen uns über die neugierigen Gäste und wünschen gutes Gelingen.  (mehr …)

  • 10 Jahre IG Darmstadt

    (Gu, alerts)

    KRANICHSTEIN – Seit zehn Jahren sind die Mitglieder des Vereins „Internationale Gärten Kranichstein“ nun schon dabei, Gemüse, Obst und Salat auf ihren Parzellen an der Fasaneriemauer zu hegen und zu pflegen. Das soll gefeiert werden und so versammelten sich die Gärtnerinnen und Gärtner unterschiedlichster Nationen am vergangenen Wochenende zum Vorbereitungstreffen. „Ich backe und helfe saubermachen“, verspricht eine Frau. „Es wäre toll, wenn ein paar Männer die Toilette aufbauen könnten“, sagt eine andere.

    Wenig später ist ein Gärtnertrupp am Zusammenschrauben der Kompost-Toilette, die der Verein gerade – ermöglicht durch eine Spende – anschaffen konnte. „Es ist immer wieder toll, zu sehen, wie viel Engagement gerade auch in die Gemeinschaftseinrichtungen gesteckt wird“, sagt die Vereinsvorsitzende Marion Olsowski. Egal, ob es um den Bau einer Pergola oder die Erhaltung der beiden Bauwagen geht, in denen Werkzeuge untergebracht sind, um das Anlegen einer Kräuterspirale oder eines gemeinschaftlichen Komposthaufens. Auch um die an das Gelände anschließende städtische Streuobstwiese kümmert sich der Verein, der Menschen aus Russland, Chile, Kuwait, Thailand, Deutschland, Nepal und dem Iran – um nur einige der vertretenen Nationen zu nennen – umfasst.
    Das seit zehn Jahren währende gemeinsame Gärtnern feiern die Internationalen Gärten am Samstag, 8. September, von 14 bis 18 Uhr. Gäste sind willkommen. Die Mitglieder sorgen für Köstlichkeiten aus der ganzen Welt. Das Jubiläumsfest findet auf dem Gartengelände „An der Fasaneriemauer“ statt. (kaw)

    „Ich hatte damals von einem solchen Projekt in Göttingen gehört und außerdem das Buch „Wurzeln schlagen in der Fremde“ gelesen“, erinnert sich Doro Neidhart an die Anfangsjahre. Zusammen mit Susanne Neumeyer-Seekatz und Barbara Mayer, der späteren langjährigen Vorsitzenden, hat sie die Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns von Menschen unterschiedlicher Herkunft vorangetrieben. Unterstützt aus Mitteln des Bund-Länder-Projekts Soziale Stadt wurde für die Idee die Werbetrommel gerührt – in der Stadtteilrunde Kranichstein, in Vereinen, in Kitas und beim internationalen Frauenfrühstück. „In Kranichstein, wo wir alle drei wohnen, leben so viele Nationen zusammen, da bot sich dieses Projekt einfach an“, meint Doro Neidhart. Und außerdem: „Und wir alle lieben Gärten.“

    Mit Hilfe der Stadt war dann auch bald ein geeignetes Grundstück gefunden: Eine Wiese auf der einst der mittlerweile verstorbene Peter Gleichauf seine Oberwaldhaus-Ponys grasen ließ. Mit Unterstützung des Ketteler-Cardijn-Werks, einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft des Bistums Mainz, wurden 16 Parzellen auf dem 2500 Quadratmeter großen Gelände angelegt. Später kam der Wildschutzzaun hinzu und 2008 konnten die Gärtnergemeinschaft loslegen – zunächst ohne den mittlerweile eingerichteten Wasseranschluss.

    Fast von Anfang an dabei ist Ibrahim Karimpur. Der aus dem Iran stammende Kurde ist froh, einen eigenen Garten bewirtschaften zu können: „Meine Familie hatte früher auch immer einen Garten. Das hier ist damit ein Stück Heimat für mich.“ Als gelernter Koch baut er auf seiner Parzelle hauptsächlich Kräuter an: Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze. Bei handwerklichen Einsätzen ist seine Unterstützung stets sehr gefragt. „Wir sind hier wie eine große Familie“, sagt Karimpur. Man helfe sich gegenseitig. Sei bei jemandem die Ernte sehr üppig ausgefallen, werde an andere verschenkt.

    Das bestätigt auch Erna Lenz. Sie stammt aus Kasachstan und ist erst seit Jahresbeginn bei den Internationalen Gärten mit dabei. „Ich esse gerne Obst und Tomaten. Aber die aus dem Supermarkt sind nicht so gut.“ Tomaten, Erbsen, Weintrauben, Johannis- und Himbeeren kann sie nun im eigenen Garten ernten. „Die Gemeinschaft hier funktioniert gut“, sagt sie. Sie freut sich, dass der Nachbar die Pflanzen mitwässert, wenn sie nicht dazu kommt. Man könne jederzeit mit Unterstützung rechnen.

    Wie in jeder Kleingärtnergemeinschaft gibt es für das Zusammenleben feste Regeln: So werden nicht mehr als zwei Familien einer Nationalität aufgenommen. Die Errichtung fester Hütten ist untersagt, lediglich Pergolen sind auf den Parzellen erlaubt. Bäume dürfen nicht gepflanzt werden, damit Nachbargrundstücke nicht verschattet werden. „Und wenn es Probleme gibt, dann wird das gemeinsam besprochen“, betont Marion Olsowski. Beim Treffen am letzten Wochenende sind die für die Festvorbereitung wichtigen Punkte schnell abgehakt und es bleibt noch Raum für einen wichtigen Hinweis: „Heute können wir die Pfirsiche auf der Streuobstwiese pflücken.“ (mehr …)

  • Bunte Gärten Eisenach sind gewachsen

    (Gu, mail)

    uns gibt es noch und auch ziemlich gewachsen. Viele neue Gärtnerinnen und die Fläche nahezu vollständig bewirtschaftet. Aber ich bin immer noch ziemlich alleiniger Organisator, etc.

    Momentan planen ich einen Besuch mit so vielen TN wie möglich in Göttingen. Viele neue TN lassen die Probleme auch wachsen. Mit Nadjeha und Shimeles habe ich verabredet, dass

    wir die GärtnerInnen ins Gespräch miteinander bringen und so vielleicht besser Lösungen erzielen.
    . Ich hoffe auf einen Gartenbeirat mit Vertretern jeder Sprachgruppe und mit den Göttingern hoffe ich erst einmal

    Grundlagen zum Benehmen und wertschätzenden Umgang mit Ressourcen zu klären.

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  • Wuppertal: Barcamp zur weiteren Ausgestaltung des Bürgerbudget-Geldes

    (Gu, RSS)

    Wie geht es weiter mit dem Bürgerbudget …

    Das Barcamp, die Bürgerwerkstatt soll an einem Samstag Ende Januar in der Diakoniekirche stattfinden und den offiziellen Startschuss zur Umsetzung bilden. Das wären entweder der 19. oder 26. Januar 2019. Es geht um die Ausgestaltung der folgenden Bürgerideen:

    Umgesetzt werden ein Bürgerleitfaden und ein Geoportal, die interessierten Bürgern Ideen liefern und die Kommunikation mit der Stadtverwaltung erleichtern sollen.

    http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/20-9-2018-vernetzungstreffen-wuppertals-urbane-gaerten/ (mehr …)

  • P-Garten: Veranstaltung zu Gemeingütern und Community Land Trusts

    (Gu, NL)

    Die diesjährigen EXPERIMENTDAYS finden zu den Themen „Kiez, Boden, Gemeingut, Community Land Trust“ statt. In Zusammenarbeit mit Common Grounds gibt es zwei Veranstaltungstage im Prinzessinnengarten. Am kommenden Samstag laden wir alle dazu ein, sich an der Wunschproduktion Prinzessinnengarten als Gemeingut zu beteiligen, um diesen Freiraum dauerhaft zu erhalten. Am Donnerstagabend sprechen wir in der Laube mit Lieven De Cauter und Geert De Pauw zu den Themen Gemeingut und Community Land Trusts.


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  • IG Meißen ausgezeichnet

    (GU, alerts)

    Meissen Sonnenblumen blühen, Kürbisse reifen, Mangold zeigt sich im satten Grün. Idyllisch liegt der Internationale Garten in Meißen gleich hinter dem Ortsausgangschild an der Bundesstraße 101 im Stadtteil Bohnitzsch. Früher diente das rund 3,5 Hektar große Areal der Sowjetarmee als Schießplatz, nach der Wende wurde es in ein Freizeitgelände für die Meißner Jugend umgewandelt. Doch 15 Jahre lang lag die Fläche brach, bis der Verein „Buntes Meißen – Bündnis Zivilcourage“ das Projekt „Internationaler Garten“ 2016 ins Leben rief. Deutsche und Flüchtlinge machten zusammen das Gelände wieder urbar und gärtnern seither dort gemeinsam. Dafür zeichnet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an diesem Sonnabend den Internationalen Garten als „Garten der Integration 2018“ aus. Die DUH würdigt damit das große Engagement der Garteninitiative für Weltoffenheit und Toleranz.

    Als es im Juni 2015 zum Brandanschlag auf das damals kurz vor der Eröffnung stehende Asylbewerberheim an der Rauhentalstraße kam, überlegten die 70 Mitglieder des Bündnisses Buntes Meißen, was sie unternehmen könnten, um Einwohner und Flüchtlinge zusammenzubringen. Die Idee. „Wenn man gemeinsam was macht wie Gartenarbeit, findet man trotz Sprachbarrieren zueinander und kommt sich näher“, berichtet Heike Ribbeck, die gemeinsam mit Ellen Scharmentke das Gartenprojekt leitet.

    Für fünf Jahre ohne Pacht stellte die Domstand das Areal zur Verfügung. „Es war völlig zugewachsen“, erinnert sich Ribbeck, als sich Deutsche und Flüchtlinge vor zwei Jahren an die Arbeit machten, das einstige Freizeitgelände vom Wildwuchs zu befreien. Sie legten die Minigolf-Anlage und die Volleyball-Spielfelder wieder frei. Zur Eröffnung im Frühjahr 2016 schufen sie eine Streuobstwiese, indem sie 60 Bäume alter Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Pflaumensorten pflanzten. „Dieses Jahr konnten wir die ersten Früchte ernten“, berichtet Scharmentke.

    Derzeit werden 15 Parzellen auf dem parkähnlichen Gelände bewirtschaftet. Für 25 Euro im Jahr können Familien auf einem zwei mal vier Meter bis zu maximal 44 Quadratmeter großen Beet Gemüse und Blumen anbauen. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftliche Beete und naturbelassene Areale. Wer nicht gärtnern möchte kann Volleyball und Minigolf spielen. Auch ein Spielplatz mit Klettergerüsten sowie einen Bolzplatz gibt es.

    Rund 40 Familien kommen regelmäßig, um am Feierabend oder Wochenende ihre Freizeit in der Natur zu verbringen und beim Grillen sowie in den Sitzecken ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus ist den Projektleitern Umweltbildung wichtig. So erkundeten sie beispielsweise vor allem mit Kindern, welche Insekten im Internationalen Garten leben.

    http://www.dnn.de/Region/Umland/Im-Internationalen-Garten-in-Meissen-bauen-Deutsche-und-Fluechtlinge-Obst-und-Gemuese-an (mehr …)

  • Gartenwerkstatt Ehrenfeld gibt HELGA auf und führt im Vitalisgarten „Gartenzeit“ ein

    (Gu, NL und Gespräch)

    Ab September findet immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr die „Gartenzeit mit Katharina“ statt. Katharina ist eure Übungsleiterin und bringt euch Woche für Woche mehr über das ökologische Gärtnern bei. Nicht nur Sport sondern auch das Gärtnern lässt sich trainieren.

    Katharina kann die Gastgeberschaft für den Gartentreff am Freitag nicht mehr machen, da sie künftig freitags arbeiten muss. Statt des gewöhnlichen Gartentreffs am Freitag finden künftig am Donnerstag Trainingsstunden zwischen 17 und 19 Uhr statt. Die „Gartenzeit mit Katharina“ ist besonders für Anfängerinnen und Anfänger geeignet und wird euch im Bereich des ökologischen Gärtnerns fortbilden.

    Noch nie war Wasser so kostbar fürs Gärtnern wie in diesem Jahr. Dank einer Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie und dem Sanitärmeister Hans-Adolf gibt es nun auf der Wiesenfläche einen Wasseranschluss und im Schrebergarten ist der defekte Absperrhahn ersetzt.

    Die Deutsche Postcode Lotterie fördert gemeinnützige Projekte und damit kam die Gartenwerkstadt ins Spiel. Die anstiftung vermittelte zwischen der Lotterie und den Gemeinschaftsgarten-Initiativen und ermöglichte zahlreiche Fördermittelbeantragungen. Wir reichten Anfang des Jahres einen Antrag ein und bekamen etwa 3800 EUR zugesprochen. Das Geld können wir nun beispielsweise für die Erneuerung des Dachs der Casa Esmeralda, die Lichtinstallation und die Erneuerung der Wasserversorgung ausgeben. Unser Eigenanteil beläuft sich auf 20%, d. h. Insgesamt müssen wir innerhalb eines Jahres etwa 4600 EUR investieren, damit wir keine Fördermittel zurückerstatten müssen.

    In HELGA sind unsere Pflanzen wegen der Dürre gestorben. Der Garten ist vermüllt und unsere Sachen sind durcheinander gewirbelt oder gestohlen worden und sowohl im Gartenschuppen als auch im Bauwagen haben sich Obdachlose einquartiert. Es wird Zeit, dass wir HELGA auflösen! Damit fangen wir am 15. September 2018 ab 13 Uhr an. Wer eine Transportmöglichkeit hat und/oder mit anpacken möchte ist herzlich willkommen! Wer mag kann auch wieder für umsonst Pflanzkisten und Gartenerde von uns bekommen.


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  • Ab geht die Lucie: Eröffnet

    (Gu, RSS)

    Bei der Neueröffnung wurde das Projekt auch im Rahmen der UN Dekade Biologische Vielfalt im Sonderteil „Soziale Natur“ ausgezeichnet

    https://ab-geht-die-lucie.blogspot.com/2018/08/die-neue-lucie-ist-eroffnet.html
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  • Konditionen für den Flohmarkt im P-Garten

    Für den nächsten Flowmarkttermin am 9.September 2018 sind die Marktbuden ausgebucht.

    1. Die Marktbudenanmeldung für den darauffolgenden Flowmarkt – Termin  am Sonntag, den 23. September ist: Montag, den 10.September um Punkt 12 Uhr auf dieser Seite – Das Anmeldeformular wird dann erst sichtbar !!! Bitte aktualisiert Eure Browser entsprechend !!!

    Eine Marktbude kostet für Flohmarkt- Trödel 40€/ für Kunsthandwerk 45€

    Immer gilt in den Prinzessinnengärten beim Flowmarkt: Wer mit einem selbstmitgebrachten Tisch oder mit den begrenzt vorhandenen Biertischen mitmachen möchte, kann sich aber am Marktsonntag ab kurz vor 9h sonst auch ohne weiteres vor Ort ein Plätzchen suchen – eben solange Platz ist:

    • Standfläche  1m= 15€, 2m=20€, 3m= 25€ , jeder weitere Meter +5€
    • Tisch (begrenzt vorhanden – first come, first serve) +5€
    • Kunstgewerbliche Händler  zusätzlich + 5€

    Die Bezahlung für Deinen Stand wird am Markttag vor Ort kassiert – es ist keine Vorauskasse erforderlich.

    Essen & Trinken darf leider NICHT angeboten werden und wird ausschliesslich von den Prinzessinengaerten selbst übernommern! (mehr …)

  • GG Haldensleben: AnwohnerInnen fühlen sich schlecht informiert

    (Gu, alerts)

    1800 Quadtratmeter groß ist das Grundstück am Pfändegraben, welches der Verein Khepera zukünftig gerne als Gemeinschaftsgarten nutzen möchte. Bei der Präsentation des Projektes zum Auftakt des Altstadtfestes am Donnerstagabend verkündete Vereinsmitglied Christian Feißel, für den Pachtvertrag sei mündlich alles abgeklärt worden, nur die Unterschrift fehle noch. Daraufhin äußerten Anwohner und Stadtratsmitglieder Kritik an dem Vorhaben. In erster Linie bemängelten die Besucher der Veranstaltung, bisher nur unzulänglich informiert worden zu sein.

    Kritik an der Stadtverwaltung

    „Bisher gab es keine Informationsveranstaltung und jetzt erfahren wir, dass alles schon in Sack und Tüten ist“, beschwerte sich eine Anwohnerin der Gartenstraße. Ein anderer erzählte, er hätte sich umgehört und kaum jemand hätte von dem Projekt gewusst. „Wir fühlen uns von der Stadt sehr hintergangen, das ist eine Sauerei“, sagte er unter Beifall aus dem Publikum.

    Auch der Stadtratsvorsitzende Guido Henke zeigte sich enttäuscht: „Die Stadt hat meiner Meinung nach grenzenlos versagt. Sie bezieht die Bürger nicht ein.“ Als Mitglied des Bauausschusses sei er bereits im Februar von dem geplanten Gemeinschaftsgarten informiert worden, danach sei das Projekt aber kein Thema mehr gewesen. „Es wäre besser gewesen, wenn das Bauamt die Anwohner und Stadträte auf dem Laufenden gehalten hätte“, sagte er.

    Stadtrat Ralf Neuzerling bemängelte ebenfalls die fehlende Bürgerbeteiligung. „Die Stadt lässt die Bürger immer außen vor“, war er verärgert.

    Parkplätze sind Mangelware

    Ein weiterer Kritikpunkt der Anwohner waren die fehlenden Parkmöglichkeiten. „Es gibt nur drei bis vier Parkplätze. Mein Zaun ist jetzt schon eingefahren. Ich erwarte, dass die Stadt den Sachverhalt klärt“, forderte eine Bewohnerin der Gartenstraße. Ein anderer Anwohner ergänzte: „Morgens, wenn die Schule los geht, ist hier extrem viel los. Dann wird überall wild geparkt und die Stadt unternimmt nichts dagegen.“

    „Eventuell können wir weitere Stellplätze auf dem Grundstück einrichten“, überlegte Vereinsmitglied Christian Feißel. Seine Schwester Karin Feißel führte aus, dass der Verein nicht geplant habe, mit vielen Autos anzureisen. Statt dessen sollen Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

    Weitere Bedenken der anwesenden Anwohner bezogen sich auf eine mögliche Lärmbelästigung und die Ansammlung von Müll auf dem Grundstück. „Wie soll der Müll entsorgt werden, wie soll die Müllabfuhr da ran kommen? Das Bauamt sollte sich den Bürgern stellen und erklären, wie es sich das vorstellt“, sagte ein Anwohner.

    Klärendes Gespräch vorgeschlagen

    Nach Aussage von Stadtsprecher Lutz Zimmermann könne der Stadt kein Versäumnis vorgeworfen werden. „Es handelt sich hier um ein normales Verfahren, welches im Bauausschuss vorgestellt und von diesem befürwortet wurde. Aus Sicht der Verwaltung ist das völlig ausreichend“, erläuterte er. Das Grundstück sei vor der Jahrtausendwende noch von der Grundschule Otto Boye als Schulgarten genutzt worden.

    „Es ist natürlich für den Pächter sinnvoll, bei den Anwohnern für Akzeptanz zu sorgen. Eine formale Verpflichtung hierzu gibt es jedoch nicht.“ Holger Waldmann ergänzte: „Bei der Vorstellung des Projektes im Bauausschuss wurde durch Khepera signalisiert, dass man sich schon mit den Nachbarn abgestimmt habe und das auch weiterhin tun wolle.“

    Bezüglich der befürchteten Lärm- und Müllbelästigung, sowie der Parkplatzsituation sah der Pressesprecher keinen Handlungsbedarf. „Alles, was hier ins Feld geführt wurde, ist reine Spekulation. Wenn gegen die Stadtordnung verstoßen wird, wird dagegen vorgegangen werden. Wer öffentliche Grünflächen zustellt, bekommt ein Knöllchen.“ Um die Wogen zu glätten, erklärte sich Bauamtsleiter Holger Waldmann bereit, in den nächsten 14 Tagen Anwohner und Verein zu einem klärenden Gespräch einzuladen.

    https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/verein-khepera-gemeinschaftsgarten-sorgt-fuer-aerger (mehr …)

  • Das Safe-Hub kommt, Himmelbeet kann noch bis Ende Oktober 2019 bleiben

    (Gu, alerts)

    „Safe-Hub“ wird Europas erstes Fußball-Bildungszentrum – und das im Wedding. Seit drei Jahren geplant, wurde am gestrigen Dienstag nun der Vertrag zwischen dem Bezirksamt und der privaten Stiftung Amandla gGmbH unterzeichnet. Mit „innovativen Sport-Bildungsprogrammen“ sollen Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen und bildungsfernen Milieus gefördert werden. Als Schwerpunkt wird die Vermittlung von Sozialkompetenzen und arbeitsmarktrelevanten Fähigkeiten genannt.

    Dafür entstehen drei Fußballfelder sowie ein multifunktionales Sportzentrum auf einer Fläche von rund 4100 Quadratmetern des Grundstücks Antonstraße 37/Ruheplatzstraße 4 unweit des Leopoldplatzes. Genau an dem Ort, wo sich der Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ über Jahre erfolgreich etabliert hat. „Es war klar, dass das irgendwann kommen würde“, sagt Meryem Korun aus dem Himmelbeet-Kernteam. Die Gärtner, die neben dem Urban Gardening auch Film, Tanz und Workshops anbieten, wissen nun nicht wohin mit ihren Beeten.

    Schulstadtrat Carsten Spallek (CDU) sagte am Dienstag: „Ich freue mich sehr, dass Amandla den Wedding als Standort gewählt hat und wir nach langwierigen und komplexen Verhandlungen nunmehr einen Nutzungsvertrag unterschreiben konnten. Besonders freut mich die mit Amandla vertraglich fixierte Vereinbarung, dass Himmelbeet e.V. als bisheriger Nutzer noch bis zum 30.10.2019 das Grundstück nutzen kann und somit nicht nur diese Saison gesichert ist, sondern auch ausreichend Zeit für die Suche eines Alternativstandortes bleibt.“

    Die Suche nach einem neuen Grundstück verläuft allerdings schon seit drei Jahren erfolglos, trotz Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung und Beteuerungen aus dem Bezirksamt. Für Gemeinschaftsgärten wie das Himmelbeet gebe es in der Verwaltung keine klare Zuständigkeit, klagt Korun. Ob sie innerhalb eines Jahres einen neuen Ort für ihre grüne Oase finden, bezweifelt sie: „Wir wissen alle, dass die Verwaltung sehr langsam arbeitet.“

    Ab Oktober 2019 soll die Sportanlage, die wöchentlich für 15 Stunden von Schulklassen aus der Umgebung genutzt werden kann und auch Sportvereinen offen stehen wird, gebaut werden. Ende 2021 soll sie fertig sein. Das Multifunktionsgebäude (Bildungszentrum), bietet Raum für den Sportbetrieb, ein Café, Veranstaltungen, Workshops und Büros. Die notwendigen Investitionskosten werden auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

    Es bleibt der Eindruck, dass hier ein tolles soziales Projekt gegen ein anderes tolles soziales Projekt ausgespielt wird. Und die Überzeugung, dass beide im Wedding ihre Daseinsberechtigung haben. Das sieht auch der Senat so.

    und auch hier:
    https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215206217/Der-Wettkampf-um-Berlins-letzte-Freiflaechen-entbrennt.html (mehr …)

  • Gartenprojekt für eine Saison in der Alten Post Spandau

    (Gu)

    […]
    Was ganz genau alles in diesem Sommer auf dem

    Postareal stattfinden wird, lässt sich noch nicht exakt sa­

    gen. Es hängt stark von dem Engagement ab, mit dem die

    Spandauer diesen Freiraum nutzen werden. Aber eins ist

    schon klar: Gemeinschaftliches Gärtnern wird eine große

    Rolle spielen. Denn Platz ist reichlich vorhanden – auf

    dem aufgeräumten Grundstück des Hauptpostamtes ge­

    nauso wie auf dem Dach des ehemaligen Logistik­Gebäu­

    des. Dort oben waren einmal Parkplätze für Postautos,

    hinauf führt eine befahrbare Rampe, so dass man auch

    Paletten mit Pflanzkästen leicht hinaufbefördern kann

    und hier einen geschützten Bereich erhält, in dem auch

    individuell gegärtnert werden kann. »Wir wollen auch

    Kitas und Schulen in der Wilhelmstadt anbieten, hier ei­

    gene Beete zu betreuen«, erläutert Pawel Bizewski. »Platz

    gibt es genug und Material haben wir auch schon ziem­

    lich viel beisammen, weil uns viele Spandauer schon un­

    terstützen. Unsere Lager sind ziemlich voll.« So hat zum

    Beispiel DeWi Back, ein Großbäcker aus der Staakener

    Straße, der bundesweit viele Backshops beliefert, schon

    jede Menge ausrangierte Transportkisten aus Plastik ge­

    spendet, in denen man vorzüglich Pflanzen aufziehen

    kann. Muttererde kommt von den Grundstückseigentü­

    mern, Gartengerät von Spandauer Kleingärtenvereinen,

    die mit dem Projekt kooperieren.

    Das gemeinschaftliche Gärtnern auf Brachflächen hat

    sich in den letzten Jahren in Berlin zu einer regelrechten

    Volksbewegung entwickelt, wobei sich Junge und Alte,

    Alteingesessene und Zugewanderte, Familien und Allein­

    stehende zusammenfinden, auf mobilen Beeten Pflanzen

    ziehen und dabei auch Kontakte knüpfen und Freund­

    schaften anbahnen. Auch in der Spandauer Neustadt, im

    Falkenhagener Feld, am Blasewitzer Ring und in der Ga­

    tower Straße sind solche Projekte entstanden, oft unter­

    stützt von Quartiersmanagements oder sozialen Trägern

    wie dem SOS­Kinderdorf. Der neue Gemeinschaftsgarten

    auf dem Postgelände könnte in Zukunft eine besondere

    Rolle spielen. Er liegt zentral, direkt am Bahnhof, ist aber

    von vornherein nur auf eine Gartensaison hin angelegt.

    Im kommenden Jahr müsste er also auf ein anderes

    Grundstück umziehen. Im »Neue urbane Welten e.V.« ist

    man zuversichtlich, dass sich so ein Ort finden lässt, ein

    leerstehendes Fabrikgelände etwa, ein Teil einer alten

    Kaserne, deren Entwicklung in die Zukunft verschoben

    wurde oder eine andere Brachfläche, auf der idealerweise

    auch noch Schuppen herumstehen, in denen man Gar­

    tengeräte verschließen kann. Es ist aber auch möglich,

    dass sich zusätzlich mehrere Initiativen bilden, die auf

    kleineren Flächen weiter machen wollen. Gemeinschafts­

    gärten sind ja mobil, sie brauchen oft auch gar nicht viel

    Platz, es gibt in Berlin auch Beispiele, wo solche Initiati­

    ven auf zeitweise ungenutzten Teilflächen von Schulhö­

    fen untergekommen sind oder auf wenig genutzten pri­

    vaten Parkplätzen. Am »Spandauer Ufer« kann man in

    diesem Jahr miterleben, wie es funktioniert.[…] (mehr …)

  • GG Mittelstraße: Mundraubtour als get together

    (Gu, NL)

    Am Samstag den 15. September machen gemeinsam einen Spaziergang und gehen auf die Suche nach Obst, Nüssen, Kräutern und Allem, was man im September aus der Natur ernten kann.

    Außerdem wollen wir den gemeinsamen Spaziergang nutzen, um uns rund um das Thema Garten und Gärtnern zu unterhalten und auszutauschen.

    (Berlin/Spandau) (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg hat noch keine neue Fläche

    (Gu aus MAil an DÜ)

    Dem Garten geht es soweit gut, die Gärtner sind da schon etwas trauriger.
    Wir sind noch immer auf Flächensuche.
    Die Stadt konnte uns bis heute keine verbindliche Zusage für eine geeignete Fläche geben.
    Die Flächenangebote an Hautpverkehrsstrassen sind derzeit für uns keine Lösung-das Gemüse
    sollte ja gegessen werden.
    Seit kurzem ist ein anderes Referat für uns zuständig.
    Wir hatten einige „Stadtschaffende“ zum Gespräch im Garten. Doch leider noch nichts konkretes.
    Jede mögliche Fläche die genannt wird schauen wir uns an.

    So langsam drängt die Zeit. Bis Ende des Jahres dürfen wir auf der Fläche bleiben. Wann genau
    die Bauarbeiten für den Park beginnen versuchen wir gerade zu klären….

    Diese Ungewissheit, wie gehts weiter und wenn ja wo? spürt man natürlich auch in der Gruppe.
    Das Orgateam steckt gerade sehr viel Zeit und Kräfte in die Flächensuche und den Garten.
    Alle Orga-Teamler sind zur Zeit voll berufstätig, entsprechend anstrengend ist dies für uns. (mehr …)

  • GG als Friedhofsnachnutzungsmodell in Berlin

    (Gu, NL)

    Seit einigen Monaten bauen, werkeln und gärtnern wir an einem neuen Gartenprojekt in Neukölln: auf dem teilgeschlossenen Friedhof Neuer St Jacobi sind seit Anfang des Jahres Hochbeete entstanden, das ehemalige Blumenhäuschen wurde renoviert und wächst zu einem schönen Info- und Empfangsort heran und viele engagierte Nachbar*innen kamen und kommen zur Mithilfe und weiteren Gestaltung des Ortes.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Für das kommende Jahr stehen viele Ideen im Raum: wir möchten einen Weltacker anlegen, eine Wildblumenwiese soll angelegt werden, verschiedene Bildungsinitiativen überlegen kleinere und größere Initiativen umzusetzen und um Raum zu schaffen für Treffen, Planungen und kleine Workshop wird bald der Bau eines Projektraums beginnen, für den wir einen kleinen Planungswettbewerb ausgeschrieben hatten. Die Vorstellung der sieben Entwürfe findet vor Beginn des Gartenfests, am 8.9. zwischen 12:30-14:30 statt, wir sind sehr gespannt und laden auch hierzu herzlich ein!

    Das Gartenfest soll ein Tag sein, an dem wir gemeinsam feiern, was bereits entstanden ist, mit Musik und ein paar der Initiativen, die nächstes Jahr hier kooperieren möchten. Wir bieten eine Führung über das Gelände an, legen eine Wildblumenwiese an und organisieren kleinere Workshops und Aktivitäten (auch für Kinder ist was dabei). Aus der Blumenhütte wird ein kleines Café für den Rest des Jahres, aus dem es beim Fest heraus natürlich Kaffee, Kuchen und ein kleines Buffet gibt.


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  • urban gardening Großprojekt in Wuppertal muss umgeplant werden

    (GU, RSS)

    Ein zweites Projekt aus dem Bürgerbudget kann nicht umgesetzt werden wie ursprünglich geplant. Nach dem Vorschlag zur „autofreien Luisenstraße“ geht es jetzt um das zusammengefasste Urban-Gardening-Projekt. Das sollte einen „Initialgarten“ an der Hardt bekommen, der aber doch nicht genutzt werden kann. Anders als bei der Luisenstraße sorgt die Situation aber nicht für Aufregung. Stattdessen soll das Projekt in einer Bürgerwerkstatt neu justiert werden.

    Das 5600 Quadratmeter große Areal, um das es geht, liegt südlich des botanischen Gartens, gehört der Stadt und ist als Erweiterungsfläche vorgesehen. Dafür gibt es bereits Pläne, die aber aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden können. Deshalb wird das Gelände vom Altenheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke.

    Das Gelände sollte in Kooperation mit dem Altenheim als zentrale Gartenfläche für Obstbäume genutzt werden, als Schaufenster für die Urban-Gardening-Projekte in der Stadt, um die Themen „Urban Gardening“ und „Essbare Stadt“ in der Bürgergesellschaft zu verankern.

    Bei der Detailplanung nach der Abstimmung für das Bürgerbudget habe man sich aber neu mit dem Altenpflegeheim besprochen, erklärt Annette Berendes, Leiterin des Ressorts Grünflächen und Forsten, dabei stellte sich heraus, dass eine Kooperation mit der Arbeit des Heims nicht kompatibel ist, weil dort auch mit neurologisch Erkrankten gearbeitet werde, die empfindlich auf Fremde reagierten. Das Heim wolle zudem an neuen Konzepten mit dem Gelände arbeiten, die Arbeit intensivieren. Die Stadt habe dann in Absprache mit den Initiatoren des Urban-Gardening-Projekts beschlossen, von dem Initialgarten abzusehen. Berendes betont aber, dass es sich nicht um eine Fehlplanung handele. „Wir haben die Nutzung vorher recherchiert, uns aber im Nachhinein überzeugen lassen, den Garten nicht zu nutzen.“

    Michael Felstau von IG Wuppertals urbane Gärten, findet das „völlig in Ordnung“ angesichts der Arbeit des Heimes, die man sich gemeinsam angesehen habe. „Das ist keine 08/15-Arbeit. Der Therapiegarten ist toll und ein Schutzraum für die Menschen.“ Zwar habe man Arbeit in die Planung des Initialgartens gesteckt, die jetzt hinfällig sei, aber dafür könne man sich jetzt wieder mehr auf die ursprünglichen Ideen und die vorhandene Struktur konzentrieren und diese stärken.

    Es gibt auch schon einen Fahrplan für die neue Planung. Denn Ende Januar soll eine Bürgerwerkstatt zum Bürgerbudget in der Diakoniekirche stattfinden. „Das Ziel ist, direkt im Anschluss einen Aktionsplan für die konkrete Budgetplanung zu erarbeiten“, erklärt Felstau. Hauptthemen sind dabei „Grüne Lernorte“ (Mustergärten), die Infrastruktur für das Urban Gardening entlang der Achse Inselgarten (Diakoniekirche) und Permakulturhof, die „Essbare Stadt: Obstbäume (und Gemüse) in Parks und an Wegen (Patenschaften)“ und die Entwicklung eines Bürgerleitfadens und eines Geoportals. Die Themen sollen dann gegenüber den Ursprungsideen nachjustiert werden.

    Das Urban-Gardening-Projekt ist eine von sechs Ideen, die mit insgesamt 150 000 Euro im Haushalt 2017/2019 gefördert werden. Bürger konnten darüber abstimmen.

    http://www.wz.de/lokales/wuppertal/kein-garten-fuer-urban-gardening-in-wuppertal-1.2754842 (mehr …)

  • neuer GG in Frankfurt eröffnet

    (Gu, RSS)

    […] Wie ich weiter erfahre, war das Gelände in den 1980er Jahren saniert worden und zuvor ein Kinderspielplatz gewesen. Auch die eindrucksvolle steinerne Kräuterspirale war bereits vorhanden. Über die Macher des Frankfurter Gartens seien sie dann an Simone Jacob vom Grünflächenamt gelangt, die sofort Unterstützung bei dem Projekt zusicherte, ergänzt Völker. „Außerdem haben wir uns mit Ortsvorsteher Axel Kaufmann und dem Stadtteilbüro in Verbindung gesetzt, da wir auch die Anwohner in das Projekt einbinden wollten. Wir haben ihnen einfach Briefe eingeworfen, in denen wir sie über das geplante Projekt informierten und einluden, mitzumachen.“ Im Gespräch mit den Anwohnern hätten sie dann Hinweise erhalten, dass es auf dem Gelände früher viel Randale gab und auch gedealt wurde. „Das konnten wir aber bislang nicht bestätigen“, sagt Müller. „Im Gegenteil:  Seit Juni sind wir im Garten aktiv und die Jugendlichen, die vorbeikommen sehen das Projekt durchweg positiv.“

    Schildchen als Pflanzenwegweiser

    Wie wir erfahren, sind unter den aktiven Freizeitgärtnern der Roten Beete auch einige Anwohner dabei. Das sei auch deshalb schön, da bei den heißen Temperaturen die Pflanzen täglich gegossen werden müssten, verdeutlicht Völker. „Wir treffen uns jeden Mittwochabend hier und besprechen gemeinsam, was wir machen. Zum Beispiel haben wir genau festgelegt, wie man die Hochbeete nutzt.” Es habe nämlich schon des Öfteren jemand etwas eingepflanzt, obwohl die Stelle bereits mit einer anderen Aussaat belegt gewesen sei. “Das passiert uns jetzt nicht mehr, denn wir haben überall Schildchen angebracht, auf denen genau steht, was dort gesät wurde”, ergänzt Müller. Die Hochbeete werden von den Gärtnern gemeinsam betreut. Neben der Reaktivierung der Kräuterspirale wurden bislang vor allem Beerensträucher, Tomaten, Stauden und Wildblumen gepflanzt. Manchmal brächten Anwohner aber auch ihre eigenen Pflanzen mit, sagt Völker: „Wir haben vorrangig Kräuter, Gemüse und bienenfreundliche Blumen in den Hochbeeten. Schön ist auch, dass außer ein paar Gurken noch nichts weggekommen ist.“

    Viel Unterstützung von der Stadt

    Wie bei vielen anderen Urban Gardening-Projekt unterstützt das Grünflächenamt die Bockenheimer Gärtner mit Erde von der RMB sowie Gartengeräten und Wassertanks. „Auch das Stadtteilbüro hilft uns“, sagt Müller. „So haben wir von ihnen das Nutzungsrecht für das Gelände bekommen.“ Erst vor kurzem war bei einem Rundgang des Projekts Stadtwandeln durch Bockenheim auch der Gemeinschaftsgarten den Teilnehmern vorgestellt worden. „ (mehr …)

  • Politik sieht IG Coswig als längerfristiges Projekt

    (Gu, Mail)

    wir waren diese Saison sehr mit neuen Aktivitäten und vor Allem mit der Ausrichtung unseres Festes zum 10 jährigen Veriensbestehen am 11. August  beschäftigt.

    Dies war ein sehr schöner Erfolg für uns Alle und ein Anerkennung unserer Arbeit!

    Unter unseren Gästen befand sich die Ministerin Petra Köpping,OBM Frank Neupold und BM Thomas Schubert der STadt Coswig sowie weitere zahlreiche wichige Gäste und Kooperationspartner.

    Auf dem Coswiger  Infokanal K3 ist eine kleine Sendung (vom 16.08.) im Archiv von unserer Feier zu sehen.

    Anbei sende ich ein Foto dieses Tages. Der OB F.Neupold bekräftigte in seiner Rede, das der IK Garten in Coswig auch längerfristig bleiben soll. Ein schöneres Geschenk kann es nicht geben. 


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  • Freiburg: gesamtstädtisches Konzept fürs Gärtnern in der Stadt liegt vor

    (Gu, alerts)

    […]
    Mit dem Ziel, vorhandene Flächen zu erhalten und zu verbessern, neue Räume zu finden und das Thema Gärtnern mehr Menschen zugänglich zu machen, hat das Stadtplanungsamt die Erarbeitung eines Konzepts „Gärtnern in Freiburg“ bei einem externen Fachbüro in Auftrag gegeben. Das Büro aus Stuttgart hat ein Konzept erarbeitet, welches nun vorliegt. Es soll dazu beitragen, den zur Verfügung stehenden Raum im Freiburger Stadtgebiet besser zu nutzen, auf die veränderten stadt- und freiräumlichen Rahmenbedingungen und die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen zu reagieren. Das Konzept steht dabei auch im Zusammenhang mit dem in den letzten Jahren erarbeiteten Perspektivplan. Denn der hatte die qualitative Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren baulichen Entwicklung 2 gemacht. Kleingärten sind Freiräume in der Fläche, wertvolle Naherholungsräume und oftmals wichtige Orte für Stadtklima und Biodiversität.

    „Mehr Gärten in die Stadt“ und „Mehr Stadt in die Gärten“ sowie „Das richtige Angebot am richtigen Ort“ sind daher die wesentlichen Kernaussagen des Konzepts, welches in zukünftigen Planungen berücksichtigt werden sollte. Es soll eine feinmaschige Verteilung von gärtnerischen Nutzungen in der Stadt wie auch die Öffnung von vorhandenen Gärten für die Bevölkerung geben. Die Entwicklung von neuen gärtnerischen Angeboten sollte sich dabei nach den Bedürfnissen der Menschen und den vorhandenen Potenzialen des Siedlungs- und Freiraumgefüges unter Abwägung der weiteren Ziele der Stadtentwicklung richten. Gärtnern darf dabei nicht nur als Privileg von wenigen, sondern als eine Chance für viele betrachtet werden.

    Zunächst einmal wurden vom beauftragten Büro der Bestand erfasst und die Wünsche und Bedürfnisse der Freiburger Bevölkerung analysiert. Daraus leitete das Büro Handlungsempfehlungen ab und entwarf für einige Flächen Beispielentwürfe. Insgesamt weist die Stadt Freiburg, ohne private Gärten, rund 200 Hektar gärtnerisch genutzte Flächen auf. Mit 55 Prozent haben die vereinsgebundenen oder ungebundenen Kleingartenanlagen daran den größten Anteil. Weitere 42 Prozent sind Gärten in der Feld- und Rebflur sowie in Waldrandlage am Siedlungsrand. Letztere haben für die Gestaltung des Landschaftsbildes eine hohe Bedeutung. Da sie aber häufig privat genutzt werden, haben sie eher eine untergeordnete Versorgungsfunktion. Mit nur knapp 3 Prozent sind Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban GardeningFlächen und sonstige Gemeinschaftsgärten vertreten.

    Für das Konzept war es wichtig zu wissen, welche Formen des Gärtnerns von welchen Personengruppen besonderes nachgefragt werden. Dafür fanden drei verschiedene Befragungen statt. Zum einen der dreizehn Kleingartenvereine, dann im Rahmen der repräsentativen Bürgerumfrage 2016 mit 2.634 befragten Haushalten und schließlich eine Befragung von 666 Haushalten durch die Uni Heidelberg in ausgesuchten Gebietstypen, damit Wohn- und Freisituation gemeinsam betrachtet werden kann.

    Heraus kam, dass rund ein Viertel der Freiburger Bevölkerung den Wunsch hat, in der Stadt oder im stadtnahen Umfeld zu gärtnern. Dabei sind die am Gärtnern Interessierten häufig jünger, es gibt einen höheren Anteil an Frauen und sie leben meist entweder in Familienhaushalten oder befinden sich im Studium oder in Ausbildung. Heraus kam auch, dass ganz unterschiedliche Gartenformen gewünscht werden. Etwa die 3 Hälfte möchte einen privaten Kleingarten oder Mietergarten nur für sich oder die Familie. Die andere Hälfte kann sich vorstellen, als Gruppe in Gemeinschaftsgärten am Haus oder in Urban Gardening-Projekten zu gärtnern. Interessant war dabei, dass die Form des Gärtnerns vom Wohnumfeld der Befragten abhängig ist. In zentralen und dicht bebauten Quartieren wie der Innenstadt oder dem Stühlinger wird eher eine gemeinschaftliche Nutzung von Gärten gewünscht und hier vor allem von zwanzig- bis vierzigjährigen Menschen. Pächterinnen und Pächter von Kleingärten hingegen sind eher älter, und es bestehen lange Pachtzeiten von häufig über 20 Jahren. Daher rühren auch die langen Wartezeiten und teils hohe Ablösesummen für Gärten. Allen Befragten ist die Nähe des Gartens zum Haus oder zur Nachbarschaft wichtig. Unabhängig von der Gartenform sind außerdem längfristig nutzbare Gartenflächen nachgefragt. Als Gründe für den Wunsch nach einem Garten sind für den Großteil der Befragten das Naturerlebnis, die Gestaltungsfreiheit sowie Freizeit und Erholung wichtig.

    Aus den Ergebnissen ergeben sich für die weitere städtische Planung von Gärten in der Stadt folgende Empfehlungen: – Die bestehenden Kleingartenanlagen sollen möglichst erhalten und weiter entwickelt und in ihren Flächen besser ausgenutzt werden. – Schlecht zugängliche Kleingartenanlagen sollen besser erschlossen, die öffentliche Bereiche aufgewertet, die Größe der Parzellen flexibel gehandhabt und die Kooperation mit Vereinen und Initiativen angrenzender Stadtquartiere intensiviert werden. – Die Pachtdauer soll bei Neuverpachtungen in städtischen Anlagen begrenzt werden. – Große Gärten können gemeinschaftlich genutzt und GartenPatenschaften initiiert werden.

    In Zusammenarbeit mit Dritten könnten folgende Punkte erreicht werden: – Anstelle von reinen Grünflächen als Abstand zwischen größeren Häusern sollen in Kooperation mit großen Bauträgern, Genossenschaften und Wohnungsgesellschaften Mieter- und Gemeinschaftsgärten entstehen. – Urban Farming soll am Siedlungsrand entlang von landwirtschaftlicher Nutzung in Kooperation mit Landwirten oder Zwischenpächtern ermöglicht werden.

    Das Stadtplanungsamt möchte ab sofort bei seinen Planungen verstärkt und frühzeitig auch eine gärtnerische Nutzung mit bedenken. Zum Beispiel durch die Anlage von Dachgärten in Kombination oder als Alternative zur energetischen Nutzung von Dächern einzuplanen und damit auch weitere ökologische Synergien wie Rückhalt von Regenwasser, Verbesserung des Stadtklimas oder Erhalt der biologischen Vielfalt erzielen. Gerade 4 Mieter- oder Nachbarschaftsgärten können bei Neubaugebieten direkt in die Planung einbezogen werden.

    Und schließlich sollen die bereits jetzt aktiven Menschen besser miteinander vernetzt und bei der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit unterstütz werden.

    Baubürgermeister Martin Haag zeigte sich bei der Präsentation des Konzepts zuversichtlich: „Das Konzept ‚Gärtnern in Freiburg‘ zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie gärtnerische Flächen erhalten, weiterentwickelt oder neu entstehen können. Wir wollen gärtnerische Belange zukünftig auf unterschiedlichen Ebenen in die Planung einbringen.“ Ziel sei es, so Haag weiter, dass die Menschen in Freiburg mit privaten, gemeinschaftlich nutzbaren und öffentlichen Gärten versorgt werden können.

    Die für das Projekt verantwortliche Abteilungsleiterin im Stadtplanungsamt, Babette Köhler, weist darauf hin, dass der verdichtete Raum in Freiburg es erforderlich mache, die jeweiligen Nutzungsansprüche an die Fläche auszuhandeln. „Der Perspektivplan Freiburg 2030 hat hierfür die wesentlichen Grundlagen geliefert, denn er wirbt für die gleichrangige Betrachtung von Freiräumen und Bauflächen. Außerdem macht er die Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren Stadtentwicklung.“ Das Gärtnern, so Köhler, sei dabei wie Spiel, Sport, die naturnahe Entwicklung und Förderung der biologischen Vielfalt eines von mehreren Themen, die für die Menschen in der Stadt wichtig seien und damit bei der weiteren Entwicklung der Stadt aktiv mit zu bedenken seien.

    Die Vorlage zum Thema wird im Herbst in den gemeinderätlichen Gremien beraten und beschlossen.

    https://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/stadt-freiburg-gaertnern-in-freiburg_id_9451772.html (mehr …)

  • Hörspiel setzt Impuls für GG

    (Gu, alerts)

    Der Arbeitskreis „Soziale Dienste“ setzt beim Hörspielabend im Schlosspark den Startschuss für ein Gartenprojekt. Auch über die integrative Kraft des Gärtnerns wird gesprochen.

    Das baumbestandene Gelände vor dem Rathaus ist für sommerliche Abendveranstaltungen wie geschaffen. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste“ mit Jugendreferentin Pia Dahlinger sowie Andrea Malich und Dagmar Seybold vom Diakonieverband hatte zum Hörspielabend eingeladen. 18 Personen waren mit Liegestühlen und  Decken gekommen, um das knapp einstündige Feature „Saat des Sieges“ von Michael Lissek gemeinsam anzuhören. Die Produktion des Südwestrundfunks stammt von 2011, ist aber immer noch aktuell.

    In zehn Kapiteln konfrontiert der Autor seine Zuhörer mit den politischen und sozialen Qualitäten des Gärtnerns. Da wird die Auswahl von Pflanzensamen diskutiert, die Frage nach der Rendite aufgeworfen, der Selbstversorger-Gedanke hochgehalten oder auch die Möglichkeit des Müßiggangs bei der Gartenarbeit gelobt. In Großstädten weiß man seit langer Zeit nichts mehr davon, wie Landwirtschaft funktioniert. Obst und Gemüse werden im Supermarkt eingekauft. Die „Bodenhaftung“ ist abhanden gekommen. Michael Lissek wirft sogar die Frage auf, was geschehen wird, wenn der Supermarkt weder Salat noch Äpfel bereithalten kann, weil der Transport der Ware ohne Treibstoff nicht mehr möglich ist. Wird uns diese apokalyptische Vorstellung alle wieder zur Notgemeinschaft der Selbstversorger machen?

    Gemeinsam gärtnern

    Es verwundert deshalb nicht, wenn sich Leute zusammenfinden, um städtische Brachflächen zu nutzen und einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Ein kleines Stück Erde kann beim Bepflanzen mit Radieschen oder Gurken wieder einen natürlichen Bezug zur Ernährung herstellen – und der eigenen Freizeit eine neue Qualität geben. Das gemeinschaftliche Tun ist dabei nicht Beiwerk, sondern eine zentrale Erfahrung. Der hilfreiche Gedanken- und Erfahrungsaustausch im Herzen einer Stadt kommen bei der eigenen Gartenarbeit hinzu. Pia Dahlinger nahm das Feature zum Anlass, den Gedanken eines Gemeinschaftsgartens in Gaildorf ins Gespräch zu bringen. Die Zuhörer diskutierten diese Idee durchaus kontrovers, zumal sich ein Gemeinschaftsgarten in Form eines „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) in der eher ländlichen Region des Limpurger Landes nicht aufdrängt. Aber dem Arbeitskreis geht es hauptsächlich um die sozialen Qualitäten eines Gemeinschaftsgartens. Es gibt genügend Menschen in der Region, die sich einen eigenen Garten nicht leisten können oder wollen. Für psychisch belastete Menschen, für Arbeitslose, Migranten und orientierungslose Jugendliche könnte solch ein Garten eine neue Lebensqualität bedeuten und wichtige soziale Kontakte herstellen. Die Sommer-
    veranstaltung mit dem Garten-Hörspiel bleibt bedenkenswert. Der Gemeinschaftsgedanke kann als zentrale Überschrift für den Impuls stehen.

    Übrig bleiben jedoch die noch offenen Antworten auf manche Fragen: Wer wird die Idee weiterentwickeln? Wo könnte der Garten eingerichtet werden? Gibt es wirklich Bedarf? Wird die Gemeindeverwaltung den Gedanken unterstützen?

    https://www.swp.de/suedwesten/staedte/gaildorf/impuls-fuer-einen-gemeinschaftsgarten-27380994.html (mehr …)

  • spannende Veranstaltungen im Prinzessinnengarten

    (Gu, NL)

    ExperimentDays.18

    Die Experimentdays zum Thema „Kiez, Boden, Gemeingut“ finden in diesem Jahr  in Kooperation mit Common Grounds in der Laube im Prinzessinnengarten statt. 

    Am 6.9. spricht Lieven De Cauter über das „Gemeingut Stadt“ und Geert De Pauw über „Community Land Trusts

    Für den 8.9. organisieren wir eine öffentliche Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    In der Wunschproduktion sind allen Interessierten eingeladen, Wünsche, Ideen und Konzepte zu formulieren, um den Prinzessinnengarten am Moritzplatz dauerhaft als Gemeingut zu erhalten.

    Bilder: Konzert von Suns & Daughters in Unterstützung der Wunschproduktion

    Selbstbauwochen in der Laube

    Seit 2015 ist im Prinzessinnengarten die Laube entstanden. Mit Unterstützung von über 100 Freiwilligen, Studierenden und Auszubildenden ist der experimentelle Holzbau vollständig im Selbstbau errichtet worden. Als ein Gemeingut wird die Laube von unterschiedlichsten Gruppen und Intiativen für Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, kulturelle und Bildungsveranstaltungen genutzt und steht allen Interessierten für nicht-kommerzielle Nutzungen offen. 

    Vom 10. bis zum 28. September wollen wir die letzte Bauphase abschließen und ein zusätzliches Dach, eine Kinoleinwand und ein Regenwasserauffangsystem bauen und die Laube begrünen. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Schickt uns bei Interesse einfach eine Mail an: contact@dielaube.org

    Stadthonigfest

    Am 15. September findet das 7. Stadthonigfest in der Laube im Prinzessinnengarten statt. Es wird Honigverkostungen geben, Ihr könnt an Führungen zur wesensgemäßen Bienenhaltung, zu Bienenweiden, zu Streuobstwiesen und zur Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten teilnehmen und wir zeigen den Kinofilm Das Wunder von Mals.


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  • 20 Jahre Internationale Gärten in Göttingen

    (Gu, alerts)

    Der Entwurzelung durch Flucht etwas entgegensetzen durch das gemeinsame Gärtnern. Das war ein Ansatzpunkt für die Gründung des Vereins Internationale Gärten Göttingen vor 20 Jahren. Inzwischen gibt es überall in Deutschland Gärten nach dem Göttinger Vorbild.

    Hansjörg Gutberger, Kamal Chowdhury, Shimeles Tassew und Najeka Abid gestalten die Internationalen Gärten mit.

    Hansjörg Gutberger, Kamal Chowdhury, Shimeles Tassew und Najeka Abid gestalten die Internationalen Gärten mit. Quelle: Böhm

    Göttingen „Wir hatten am Anfang keine Vorstellung davon, wie das in den Gärten gehen wird mit unterschiedlichen Familien“ erzählt Najeka Abid. Abid ist seit den ersten Jahren dabei und bearbeitet ein kleines Stück Garten in Geismar am Gehrenring, baut Zucchini, Kürbisse, Melisse, Koriander und Bockshornklee an. Ein Ort der Begegnung sollten die Gärten sein. „Grammatik lernen kann man an der Volkshochschule“, sagt Abid. Hier gehe es darum, was die Menschen für den Alltag brauchten. Und das seien Kontakte.

    Das gemeinsame Gärtnern von Deutschen und Flüchtlingen ist ein Erfolgsmodell geworden. Nicht nur 20 Jahre Verein sprechen dafür, sondern auch der Niedersächsische Umweltpreis und der ungebrochene Zuspruch, denn alle Parzellen in den beiden Standorten in Grone und Geismar sind belegt.

    Einen Streifen Land pflegen

    1996 schon gestaltete eine Gruppe von Migranten-, Flüchtlings- und deutschen Familien einen ersten interkulturell gestalteten Garten in Geismar. 1998 wurde der Verein gegründet. Gemeinsames Gärtnern stand zunächst im Vordergrund.

    „Ich habe am Anfang einen Vertrag mit der Stadt geschlossen, einen Streifen Land zu pflegen“, erzählt Shimeles Tassew, Vorsitzender des Vereins. Bedingung war damals, dass dort etwas angebaut wird für die benachbarte Schule, und dass Kindergarten und Schulen aus der Umgebung Parzellen erhielten.

    Möglichst keine Pflanzenschutzmittel benutzen

    Im Garten wird deutsch gesprochen. Rund 63 Mitglieder aus 25 Nationen hat der Verein momentan, je 20 Parzellen gibt es in den beiden Gärten in Grone und in Geismar am Gehrenring. Alle Parzellen sind mit rund 20 Quadratmetern gleich groß. „Es gibt auch andere Konzepte“, sagt Tassew. Manche hätten auch gern 200 Quadratmeter. Neben Einzelparzellen für den Anbau von Gemüse und Kräutern gibt es Gemeinschaftsflächen. Gartenwerkzeug wird zur Verfügung gestellt. Der Verein legt seinen Mitgliedern eine ökologische Bewirtschaftung ihrer Flächen nahe, auf Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger soll verzichtet werden.

    Der Garten in Geismar in seinem Gründungsjahr

    Der Garten in Geismar in seinem Gründungsjahr. Quelle: Runzer

    „Ich arbeite in einem Forschungslabor an einem der Max-Planck-Institute Göttingens. Unsere Arbeitssprache ist Englisch“, erzählt Kamal Chowdhury vom Vereinsvorstand. Die meisten Wissenschaftler blieben zwei bis drei Jahre da. „Wir haben eigentlich keine Notwendigkeit für Integration. Ich habe in den Gärten ein anderes Leben außerhalb des Labors kennengelernt.“ Den Alltag der Flüchtlinge und ihre traumatischen Erlebnisse.

    Glückliche Zusammensetzung

    Rund 40 Prozent der Mitglieder kommen aus Deutschland. Das ist auch so gewollt. Nur sehr selten musste der Vorstand bislang lenken, wer Parzellen bekommt. „Wir haben eine glückliche Zusammensetzung“, so Hansjörg Gutberger, der für den Garten in Grone zuständig ist. Denn wenn zu viele Parzellen an Menschen einer Nationalität vergeben werden, hätten andere unter Umständen keine Lust mehr zu kommen. Das sei nicht das Konzept.

    Vielfalt gestalten ist ein Motto des Vereins. Es gibt gärtnerische, handwerkliche, künstlerische Angebote, mit denen das Wissen der Vereinsmitglieder weitergegeben wird. Im Jahr 2018 gab es beispielsweise diverse Siebdruck-Workshops von und mit Geflüchteten, Bildervorträge, eine Saatgutbörse und Kurse in der 2008 errichteten Lehrimkerei.

    Die Lehrimkerei im Groner Friednesgarten

    Die Lehrimkerei im Groner Friednesgarten. Quelle: r

    Der Verein arbeite an der Schnittstelle zukunftsorientierter Themen: Integration, Umwelt, Soziales. Dass das gemeinsam verhandelt werde, gefalle ihm sehr gut. „Ich wüsste wenig Vereine, die das so leben“, sagt Gutberger.

    Der Garten ist eine Art Passage

    Zehn Mitglieder sind seit über zehn Jahren dabei, viele verlassen die Gärten auch wieder. Sie ziehen um in andere Städte, nehmen eine Arbeit auf. Der Garten sei eine Art Passage, sagt Tassew. „Wir haben viel Zulauf, viel Erfahrung. Und wir beginnen immer wieder von vorn.“

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Thema-des-Tages/Verein-Internationale-Gaerten-Goettingen-besteht-20-Jahre


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  • InGa ist umgezogen

    (Gu Mail)

    Schon vor ein paar Wochen wurde klar, dass InGa in ein anderes Asylbewerberheim umziehen soll…von ABU 1, welches aufgelöst wurde, ins ABU 3.
    Dank des fleissigen Engagements von Suzan konnte der Umzug mit Hilfe des Bauhofs in die Jahnstrasse reibungslos organisiert werden. Nun wurden heute neue Salate und Kräuter eingesetzt. Wie im vergangenen Jahr kamen die Pflanzen vom Hofgut Letten

    -> InGa ist in Geretsried (mehr …)

  • Stadtacker Wagenhallen wollen Stellen schaffen

    (Gu, Mail)

    der Stadtacker blüht und gedeiht und mit ihm die Aufgaben, Potentiale und Möglichkeiten.

    Wir vom Kernteam kommen langsam aber sicher an unsere Grenzen den Garten zu fördern, schließlich alle berufstätig.

    Dadurch, dass wir bewusst keine Mitgliedschaft voraussetzen und somit auch keine Mitgliedsbeiträge erheben, ist unser Kapital eher dünn und unser Handlungsspielraum im Punkt Personalangelegenheiten eher schmal bzw. nicht vorhanden.

    Seit geraumer Zeit gärt immer mal wieder der Gedanke, über den Stuttgarter Gemeinderat eine Stellenanfrage einzureichen, auch besteht bis Mitte September die Möglichkeit über https://www.noplanetb.net/ noplanetb einen Antrag einzureichen.

    Wir haben uns überlegt, dass wir dann die etwas stiefmütterlich behandelten Gemeinschaftsflächen reaktivieren könnten und z.B. mit der Kita Rosenstein eine Kooperation starten könnten, dass diese über die Hauptproduktionsmonate mit Gemüse vom Acker versorgt werden und dort je nach Bedarf zumindest 1 x die Woche mitgärtnern könnten. Zusätzlich wären unsere Internetauftritte, Anfragen von außen und Veranstaltungsorganisation zu ökologischen, gärtnerischen und soziokulturellen Vernetzungstreffen besser vertreten, sowie die allgemeine „Logistik-Struktur“ für den Garten besser organisiert. Wir würden natürlich trotzdem ein Verein bleiben wollen und somit unterstützend immer noch einen Vorstand mit allem was zu einem Verein gehört, haben.


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  • Stadtoasen Bad Säckingen

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening“ nennt sich das, was in den Stadtoasen am Rheinufer betrieben wird. Das ist ein Trend, der zur Zeit in vieler Munde ist. Darunter versteht man – vereinfach gesagt – die gärtnerische Nutzung von Flächen in städtischen Gebieten. Gerade in größeren Siedlungen findet „Urban Gardening“ deshalb viel Zuspruch. Aber wie Bad Säckingen seit fast zwei Jahren mit dem Verein Stadtoasen beweist, stößt der Trend auch in Kleinstädten auf Beliebtheit. „Wir haben uns der guten Ernährung verschrieben“, erklärt Conny Kammerlander, Schriftführerin des Vereins „Stadtoasen“. In den Gärten des Vereins werden nur essbare Lebensmittel angepflanzt. Natürlich werde dabei auch Wert darauf gelegt, keine Chemie oder Pestizide zu verwenden. Und nicht nur das: Es gibt auch eine Strohlehmhütte, einen selbstgebauten Lehmofen und sogar eine umweltfreundliche Toilette. Zudem sind solche Gärten „für die Artenvielfalt von Insekten eine Hoffnung“, gibt Kammerlander zu bedenken. Kurzum: Die Stadtoase steht für ein nachhaltiges und umweltfreundliches Gärtnern.
    Vorstellen kann man sich das Ganze als ein umzäuntes 3000 Quadratmeter großes Grundstück mit einzelnen Gärten und Beeten, dem Ofen, der Toilette, sogar ein Bienenstock ist vorhanden. Und auch Steine für Wiesel, Igel und Schlangen gibt es.

    Die Hitze dieses Sommers ist dem Verein laut Conny Kammerlander noch nicht zum Verhängis geworden. Es gebe einen Gießdienst, der sich immer für eine Woche einträgt. Das Wasser wird aus einer auf dem Grundstück vorhandenen Schwengelpumpe gewonnen. „Einer pumpt, einer gießt“, sagt sie.

    Der Anfang: So ein Prinzip, wie es jetzt in der Stadtoase vorhanden ist, stand schon vor zwei Jahren im Schlosspark in Planung, wurde aber vom Gemeinderat abgelehnt. Alternativ wurde den Mitgliedern der Stadtoasen dann die Wiese am Rheinufer angeboten. Die Idee, solche Gärten zu schaffen, ging vorwiegend von dem ersten Vorsitzenden Stefan Meier aus, erzählt Conny Kammerlander. „Karsten Sielemann und ich beratschlagten uns dann, wie es funktionieren soll.“ 2017 ging’s dann los“, berichtet sie wieter, in diesem Jahr seien unter anderem Ofen und Toilette entstanden.

    Die Finanzierung: Aus gut 70 Mitgliedern besteht der Verein, wovon laut Conny Kammerlander 15 bis 20 aktiv in den Oasen mitarbeiten. „Die Mitglieder reichen von klein bis groß“, erzählt sie. Organisiert wird der Verein durch Mitgliedsbeiträge und auf Spendenbasis. Es besteht eine Kooperation mit der Volksbank Wehra, bei der Begeisterte etwas für die Stadtoasen spenden können und die Bank ab einem Spendenbetrag von zehn Euro fünf Euro dazu zahlt. Von dem Geld werden beispielsweise Pflanzen gekauft. Oder das Material, das man für ein Projekt benötigt. Auch die Grundstückskosten werden damit beglichen.

    Vandalismus: Aber nicht immer ist alles so schön, weiß man beim Stadtoasen-Verein. Anfangs gab es Probleme mit Vandalismus. „Der Zaun wurde eingetreten“, klagt Conny Kammerlander. Dinge wie Holz, Pflanzen und noch nicht reife Melonen verschwinden immer wieder. Der Grund sei wohl, dass manche an der nahe gelegene Feuerstelle übermäßig dem Alkohol zusprechen und sich anschließend betrunken in den Gärten bedienen.

    Projekt „Fairteiler“: Im Schlosspark steht der „Fairteiler“, der von den Stadtoasen organisiert wird. Dabei handelt es sich um einen Kühlschrank, in den Bürger Lebensmittel legen können, die sie selbst nicht gebrauchen. Jeder darf nehmen und geben, wie es ihm behagt. Mit ein paar Ausnahmen: „Fleisch und Alkohol dürfen nicht abgegeben werden“, stellt Kammerlander klar. Lebensmittel, die noch genießbar sind, aber sonst aussortiert würden, spendet der Alnatura-Laden in Bad Säckingen für das Projekt. Auch der Lebensmittelmarkt Mutter aus Görwihl steuert aussortierte Waren einmal die Woche bei. Um diese holen zu können, stellt das Stadtmobil Südbaden „My-e-car“ ein Elektroauto kostenlos zur Verfügung. Die Produkte werden anschließend an den „Fairteiler“ im Schlosspark gebracht. Kammerlander macht klar, dass es bei diesem Projekt nicht vorwiegend darum geht, Bedürftigen zu helfen, sondern das unnötige Wegwerfen von Lebensmitteln zu stoppen.

    Schulen und Kindergärten: Abgesehen davon hat der Verein Projekte mit Schulen und Kindergärten. So hat ein Kindergarten in den Gärten ein eigenes Beet. Es ist das niedrigste aller Hochbeete, damit die Kinder auch gut drankommen. Jeden Freitag kommen sie zur Pflege des Beetes in die Stadtoasen. Dieses Projekt soll dazu dienen, dass Bildungsprogramm zu intensivieren. „Woher kommen die Lebensmittel?“, fragt Kammerlander. Das ist eine Frage, die die Kinder später mal selbst beantworten sollen. Aber nicht nur Kinder sind willkommen. Jeder, der Interesse hat, kann sich an den Stadtoasen beteiligen. Auch Flüchtlinge, die Freude am Gärtnern haben, seien eingeladen. Und der Verein findet auch eine Menge Interessenten. Gerade im Sommer würden sich viele Spaziergänger darüber informieren, freut sich die Schriftführerin.

    Vereinsleben: Oft veranstaltet der Verein auch ein gemeinsames Grillen. Eingeladen sind dann alle Mitglieder, manche bringen auch Freunde mit. So war es auch kürzlich der Fall. Es wurde Pizza im Ofen gebacken, gegessen, getratscht und gelacht.

    https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Es-gruent-so-gruen-in-den-Stadtoasen-Gaertnern-fuer-eine-andere-Art-der-Ernaehrung;art372586,9855980 (mehr …)

  • SPD Dormagen will urb gardening fördern

    (Gu, alerst)

    Mehr Nutzpflanzen, die Bürger in der Stadt anbauen – das wünscht sich die SPD für Dormagen und beantragt, ein geeignetes Grundstück für „Urban Gardening“ bereitzustellen. Darunter versteht man eine Bewegung, bei der Bürger beispielsweise brachliegende Flächen in den Städten zum Gärtnern nutzen und dort Gemüse, Kräuter und andere Nahrungspflanzen anbauen. „Abgesehen davon, dass solche urbanen Gärten das städtische Mikroklima verbessern und die lokale Artenvielfalt bereichern, sind auch das soziale Miteinander, das beim gemeinsamen Anbau und der Pflege der Nahrungsmittel entsteht, für jeden Stadtteil eine Bereicherung“, erklärt Sonja Kockartz-Müller, planungs- und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Ein weiterer Aspekt sei zudem die Sensibilisierung für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

    SPD-Ratsmitglied Jochen Pälmer ist überzeugt, dass sich auch in Dormagen vor allem im Innenstadtbereich, wo die Menschen oft eigene Gärten vermissen, genügend Interessierte finden, die sich gerne beim „Urban Gardening“ einbringen würden: „Deshalb beantragt unsere Fraktion, dass ein geeignetes Grundstück – beispielsweise ein Teil einer städtischen Grünfläche – für ein solches Projekt bereit gestellt wird.“ Der Initiator des Antrags weiter: „Für die dauerhafte Betreuung kann sich dann z. B. eine von den Nutzern gegründete Initiative verantwortlich zeigen.“ Solche „Stadtgärten“ finden bestimmt auch in anderen Stadtteilen Zuspruch, ist Pälmer überzeugt.


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  • Pflanzstelle Köln: Umzug im Gespräch

    (Gu, alerts)

    Das bloße Wort „Pflanzstelle“ beschreibt den Anbau von Gemüse und Kräutern, die in Holzkisten mit Erde gedeihen. Im Brachland des ehemaligen KHD-Geländes ist die „Pflanzstelle“ weit mehr ald das. In dem öffentlichen, selbstorganisierten und nicht kommerziellen Gemeinschaftsgarten an der Neuerburgstraße haben Imker Bienenstöcke aufgestellt. Es gibt einen zentralen Platz, einen Bauwagen mit Getränken, Tische, Stühle, Sonnenschirme und schattiges Buschland. Gelegentlich werden Feste veranstaltet oder im Lehmofen Pizzen zubereitet.
    „Seit 2011 sind wir hier“, sagen Christian Brosig und Daniel Dlugosz. Christian (30) ist Ingenieur, Daniel (28) studiert Soziologie. Beide vertreten die „Pflanzstelle“, die ein Projekt des Vereins „grenzenlos gärten“ ist. Bis zu 40 Bürger aus Kalk gehörten zum Kern der Gärtner. Das 1.000 Quadratmeter große Grundstück werde von der Stadt für 1.000 Euro im Jahr vermietet. Einen Strom- oder Wasseranschluss habe das Grundstück nicht.

    Doch nun steht die „Pflanzstelle“ vor einer ungewissen Zukunft. Die Entwürfe zu den „Hallen Kalk“ sehen vor, dass der Gemeinschaftsgarten umziehen muss. Bisherige Alternativen seien aber zu schattig oder zu klein, sagen Brosig und Dlugosz. In einem Positionspapier zum sogenannten „Werkstattverfahren“, das im Vorjahr ausgetragen wurde, verfolgt der Gemeinschaftsgarten zwei Ziele: „Erstens möchten wir bleiben, wo wir sind. Und zweitens möchten wir die Brache als Freifläche erhalten.“

    Brosig und Dlugosz erklären, dass Kalk sehr dicht besiedelt und der Stadtteil mit Parks und Grünflächen knapp ausgestattet sei. Bündnis 90/ Die Grünen wandten sich im Juli an Anne Luise Müller, die Chefin des Stadtplanungsamtes, und erklären in dem offenen Brief, dass die „Pflanzstelle“ eine Institution sei, die mit „kreativem Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert“. Und auch die Lokalpolitiker betonen, dass „wir die Pflanzstelle in Kalk nicht missen möchten“.
    In dem Schreiben wird die Chefplanerin zudem darum gebeten, die ehrenamtlichen Helfer des Gemeinschaftsgartens bei der schwierigen Suche nach einem alternativen Standort auf dem Gelände oder notfalls in der näheren Umgebung zu unterstützen.

    Die „Pflanzstelle“ will nun verstärkt auf sich aufmerksam machen. Flyer sollen verteilt werden und in sozialen Medien soll mehr Aufmerksamkeit erzeugt werden. Mitglieder des Gemeinschaftsgartens waren beim „Tag des guten Lebens“ anwesend und sind zudem im Netzwerk „Gemeinschaftsgärten Köln“ vertreten. „Wir gehen zum Beispiel auch auf die Fraktionen der Bezirksvertretung Kalk zu“, sagen Brosig und Dlugosz.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/kalk/plaene-zu-den–hallen-kalk–sehen-umzug-des-gemeinschaftsgartens-vor-ungewisse-zukunft-31108058 (mehr …)

  • Familiengarten Mehringdamm erweiteret sich partizipativ

    (Gu, Mail)

    Im Familienzentrum passiert seit letzten Jahres richtig viel. Es gab ein Partizipationsverfahren zur Aufwertung (samt gemeinsamem Voting, dann Planung und Umsetzung), welches ich koordiniere. Demnach wächst der Garten auf der gesamten Fläche und die Aktiven nehmen zu. Ich lerne auch wie unterschiedlich die Motivationen im Garten sind und binde diese jeweils ein 😉  Das macht nicht nur den Garten bunter, sondern auch die Aktivisten (mehr …)

  • Stadtgarten H17: Kochen, Kino, Flohmarkt

    (Gu, NL)

    Die Vereinsmitglieder kochen Frisches und Leckeres aus dem Garten,

    quatschen übers gemeinschaftliche Gärtnern und die Welt. Interessierte

    sind herzlich willkommen: ab 16 Uhr zum Kochen und ab 19 Uhr zum Essen.

    Im Anschluss an das Essen zeigen wir den Film 21 Uhr „La Buena Vida“ –

    mit selbstgemachten knusprigen Popcorn! Weitere Informationen zum Film:

    http://www.dasguteleben-film.de/film/

    Sonntag, 26.08.2018, 15-18 Uhr Flohmarkt & Gartencafé

    Ein kleiner gemütlicher Flohmarkt im Grünen unseres Gartens. Kommt

    vorbei, um an den Ständen zu stöbern und den Stadtgarten H17

    kennenzulernen.

    Natürlich gibt es auch Kaffee und leckeren (veganen) Kuchen.

    Aufgepasst: Es gibt noch ein paar freie Plätze für den Flohmarkt. Wer

    Lust auf einen eigenen kleinen Stand beim Gartenflohmarkt zu haben, kann

    sich gerne bei Lotta (lottadecarlo@posteo.net) melden.

    Sonntag,09.09.2018 Gartenfest

    Zum Ende der Gartensaison wollen wir mit euch im Garten feiern.

    Los gehts 15:00 Uhr, Schluss ist 21:00 Uhr.

    Ihr seid herzlich eingeladen!


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  • 2 o pflanzt is Aktive ausgezeichnet

    (Gu, RSS)

    Almut Schenk und Vanessa Blind haben am Dienstag, den 31. Juli 2018 vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, die Auszeichnung “Grüner Engel” verliehen bekommen. Eine Auszeichnung für herausragende und beispielgebende ehrenamtliche Verdienste im Natur- und Umweltschutz.


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  • Neue Erde Nienburg sucht nun neue Fläche

    (Gu, Mail)

    Es ist unendlich traurig, dass wir das Gelände räumen müssen, zumal mit unserem Garten eine ganz alte Obstbaumplantage verloren geht.

    Dass die Fläche der Neuen Erde in dem neuen Gewerbegebiet liegen wird, ist uns aber schon quasi von Beginn der Arbeit an, seit 2004 bekannt. Damals war der Plan, dass in ca. 5 – 10 Jahren die Bebauung passieren sollte. Bisher haben sich die Bauarbeiten zu unserem Glück immer weiter verzögert, aber nun ist definitiv der Zeitpunkt, an dem die Bebauung beginnt.

    Der jetzige Standort wäre so oder so nicht mehr geeignet, da zum Gewerbegebiet auch eine Ortsumgehung gehört, die seit vorletztem Jahr im Bau ist. Diese Straße, die mit voraussichtlich 7.000 Fahrzeugen (mindestens die Hälfte Schwerlastverkehr) befahren werden wird, liegt kaum 50 m von der Neuen Erde entfernt. Gärtnern sollte man da nicht.

    Der Vertrag, den wir hatten, ist lange ausgelaufen, verlängerte sich aber dadurch, dass wir immer die Pacht bezahlt haben. Wir können gegebenenfalls noch etwas Zeit schinden, aber ansonsten ist der ursprüngliche Vertrag schon auf den künftigen Bau zugeschnitten.

    Das Procedere in den letzten Wochen war sehr schwierig, denn wir haben eher durch Zufall erfahren, dass ein Teil unseres Geländes verkauft ist und wir nun unsere letzte Saison auf dem Gelände haben werden und eventuell nicht mehr die Ernte abwarten können.

    Seit mehreren Jahren laufen Gespräche mit der Stadt, die Verpächterin ist, wegen eines Ausgleichsgrundstückes. Bisher hat die Stadt das immer wieder verschleppt, aber da nun akuter Handlungsbedarf ist, wird jetzt mit Hochdruck nach einer neuen Fläche gesucht.

    Es ist sehr schön, dass Sie uns Unterstützung anbieten, aber der Zug ist lange abgefahren. Wir haben zwar in der akuten Planungsphase des Gewerbegebietes vor einigen Jahren noch eine Eingabe gemacht und auch über die Politik versucht, unser Grundstück zu retten, aber da es quasi das „Sahnestück“ in dem Bereich ist, war das nicht durchzusetzen. Und nun wird die Straße eben auch sehr nahe rücken, so dass das Gärtnern dort ohnehin nicht gut wäre.

    Der aktuelle Stand ist so, dass wir fest davon ausgehen, dass wir im nächsten Jahr an einem anderen Standort weitermachen. Die Stadt ist jetzt sehr unter Druck, nicht zuletzt, weil wir öffentlich zu unserem Abschiedsfest einladen, das eigentlich ein Sommerfest hätte werden sollen. Das Fest ist seit dem Frühjahr in Planung und der Bürgermeister hatte schon lange für ein Grußwort zugesagt (mehr …)

  • Opferfest findet im IG Noderstedt statt

    (Gu, alerts)

    Am Sonnabend, 25. August, wird wieder das sogenannte Opferfest im Interkulturellen Garten des Stadtparks gefeiert. Zusammen mit der diakonischen Einrichtung Flüchtlings- und Migrations-arbeit Norderstedt, dem Verein Neue Nachbarn und dem Willkommen-Team Norderstedt findet das Opferfest zum gegenseitigen interkulturellen Austausch statt. Das Fest ist das höchste muslimische Fest und wird traditionell vier Tage lang gefeiert. Mit dem Feiertag von 14 Uhr an wird der Opferbereitschaft des Propheten Ibrahim gedacht. Üblich ist es bei diesem Fest, ein Schaf zu opfern und das Fleisch unter Bedürftigen zu teilen. Alle Bürger sind eingeladen.

    https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article215063301/Im-Interkulturellen-Garten-findet-wieder-das-Opferfest-statt.html (mehr …)

  • IG Coswig wird 10 – Ministerin gratuliert

    (Gu, alerts)

    Verein erwartet Ministerin zum Geburtstag

    Der Freistaat förderte den interkulturellen Garten seit 2016 mit rund 115000 Euro.

    Auch dieses Jahr hofft der Verein wieder auf eine gute Ernte. Im vergangenen September freuten sich (v.l.) Vereinsmitglied Johannes Hoppe, Vereinschefin Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer über die Resultate.
    Auch dieses Jahr hofft der Verein wieder auf eine gute Ernte. Im vergangenen September freuten sich (v.l.) Vereinsmitglied Johannes Hoppe, Vereinschefin Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer über die Resultate.
    © Matthias Schumann

    Coswig. Für Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) ist der Verein Interkultureller Garten Coswig e.V. ein herausragendes Beispiel für vorbildliche Integrationsarbeit. Dieses Jahr besteht der Garten zehn Jahre, die Ministerin gratuliert.

    Nachdem sich 2008 in Coswig Menschen zusammenfanden, um die gemeinsame Idee eines interkulturellen Gartens zu verwirklichen, ist es ihnen mit Unterstützung gelungen, einen Ort der Begegnung entstehen zu lassen und einen Ort für gemeinsame Betätigung im Gartenbau zu schaffen, heißt es aus dem Ministerium von Petra Köpping. Derzeit sind unter anderem Menschen aus Indien, Pakistan, Libyen und Afghanistan in der Gartenbewirtschaftung aktiv. Unterstützt werden sie dabei von etwa 20 bis 30 Vereinsmitgliedern, Freunden und Nachbarn. Neben der Pflege des Gartens werden auch Seminare zum Natur- und Umweltschutz angeboten. Ministerin Petra Köpping förderte seit 2016 bereits drei Projekte des Vereins mit insgesamt rund 115 000 Euro. „Hier wird Integration vorbildlich gelebt, denn der Garten dient allen Menschen in der Region als Anlaufstelle. Niemand wird ausgegrenzt, sondern alle sind willkommen. Dadurch werden Kennenlernen, Begegnung möglich und das Verständnis füreinander wächst. Ich danke den Ehrenamtlichen für ihr großartiges Engagement und wünsche den Aktiven für die kommenden zehn Jahre weiterhin viel Kraft, Durchhaltevermögen und Unterstützung“, schreibt die Ministerin, die zur Jubiläumsfeier am Sonnabend nach Coswig kommen will.

    Der Verein hat auch bundesweit Beachtung gefunden. Dass ein Ziel die Integration von Aussiedlern und Aussiedlerinnen durch gemeinsame Tätigkeit mit Einheimischen im Gartenbau ist und der Garten offen für andere Menschen, selbstverständlich auch für Asylbewerber und -bewerberinnen, um ihnen eine Art neues Heimatgefühl zu geben, ein Stück unserer Kultur nahezubringen und auch von ihnen lernen zu können, ist auf der Internetseite der Stiftung Anstiftung zu lesen. Die Münchner Stiftung fördert, vernetzt und erforscht nach eigenen Worten Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören interkulturelle und urbane Gärten, offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen. (mehr …)

  • Stand der Dinge Stadtacker Stuttgart

    (Gu, alerts)

    Obwohl das Projekt Stadtacker Wagenhallen im Stuttgarter Norden viele Preise eingeheimst hat, steht es irgendwann vor dem Aus.

    S-Nord – Die Kartoffeln sind geerntet, das Beet ist ordentlich geharkt. Daneben hängt ein Strauch voll mit knallroten Tomaten. Zucchinis und Mangold kommen in diesem Jahr auch gut. Doch langsam wird das Wasser knapp, denn zum Gießen gibt’s nur Regenwasser aus der Tonne. Neben dem Künstlerdorf am Inneren Nordbahnhof beackert der Verein Stadtacker Wagenhallen seit sechs Jahren rund 2000 Quadratmeter Boden: 60 bis 70 Hobbygärtner pflanzen auf je vier bis 10 Quadratmetern Gemüse, mitunter auch Blumen an, und bepflanzen zusammen die Gemeinschaftsflächen. „Wir sind zwar ein Verein, haben aber ein anderes Konzept als ein Kleingartenverein“, sagt Vorstandsmitglied Elisa Bienzle.

    Dass ein anderes Konzept hinter dem Projekt steht, wird beim Besuch der Anlage sofort klar: Die Beete sind nicht eingezäunt, haben nur Nummern, damit jeder seine Parzelle findet. Die, die mitmachen, haben einen ganz unterschiedlichen Hintergrund: Familien sind dabei, Menschen mit Migrationshintergrund gärtnern mit, Rentner, Studenten, Berufstätige und die Kindertagesstätte Rosenstein. Auf dessen Fläche brummt und summt es. Die Kinder haben mit Erfolg Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge gesät.

    „Der Grundgedanke beim Start des Stadtackers war, dass die Brachfläche für die Selbstversorgung genutzt werden soll“, sagt Bienzle. Die 37-jährige Agraringenieurin ist auf das Projekt gestoßen, weil ihr der Balkon im Stuttgarter Westen zu klein geworden war und sie nach einer größeren Fläche gesucht hat. Doch das Projekt bietet viel mehr Möglichkeiten als nur selbst angebautes Gemüse zu genießen: „Es bietet die Chance, eigenverantwortlich etwas zu gestalten und kreativ zu sein, und es bringt über das gemeinsame Interesse die unterschiedlichsten Menschen einander näher“, sagt Martin Abelmann. Der 38-Jährige hat den Studiengang Erd- und Klimasystem an der Universität Hohenheim belegt. Anne Schubert (36) ist Sonderschulpädagogin, und Christian Schmid (28) Ingenieur. Schmid und Schubert haben außer ihren Gemüsebeeten auch Bienenstöcke auf dem Stadtacker. 18,5 Kilo Honig hat Schmid in diesem Jahr geerntet. Schubert erntet erst im kommenden Jahr, weil ihr Bienenvolk zu jung ist. „Es muss in diesem Jahr noch für sich selbst sorgen“, sagt sie

    Die Preise gab es für die „Stadtackerer“ unter anderem vom Verschönerungsverein – und zwar gleich zwei mal. Im Frühjahr dieses Jahr wurde der Stadtacker als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und gleich nach dem Start bekam das Projekt den 1. Preis bei dem städtischen Wettbewerb „Action Gardening“. Trotz der Erfolge plagen den Verein Sorgen, weil dem Stadtacker für das Gelände wegen der Planung fürs neue Rosensteinquartier nur eine Zwischennutzung eingeräumt wurde. Bienzle und ihre Mitstreiter träumen davon, das Gelände unbefristet nutzen zu dürfen. „Wenn hier der neu Stadtteil entsteht, bietet der Stadtacker den Menschen doch auch die Chance, hier etwa gemeinsam zu gestalten und Einfluss zu nehmen, und er ist identitätsstiftend “, stellt Bienzle fest – und sie geht noch einen Schritt weiter und wünscht sich, dass es für das Projekt einen Geldtopf gibt, aus dem ein Mitarbeiter finanziert werden kann. Zwar organisieren die Mitglieder schon vieles wie Veranstaltungen und Workshops. Mit einem Festangestellten könnte aber noch sehr viel mehr auf die Beine gestellt werden, sind sie überzeugt.

    Wer auf dem Stadtacker mitgärtnern will, muss nicht Vereinsmitglied werden, aber persönlich vorbeikommen und Interesse bekunden. „Nur //www.stuttgarter-nachrichten.de/info@stadtacker.de“ target=“_blank“>eine Mail zu schicken, das reicht nicht“, sagt Abelmann. (mehr …)

  • GG der Kirche soll Stadtteilgarten werden

    (Gu, alerts)
    […]
    „Das Projekt kommt in der Gemeinde gut an, denn es ist konkret und die Leute können sich so einbringen, wie es ihre Zeit erlaubt.“ Doch auch wer nur ernten möchte, ist willkommen und darf den Garten durch das unverschlossene Grundstückstor betreten. „Perspektivisch soll das hier ein öffentlicher Garten für den Stadtteil werden“, blickt Kemper voraus. Als niedrigschwelliges Angebot könne das Gartenprojekt Menschen animieren, „zwar nicht in, aber hinter die Kirche zu kommen“, sagt Löhrmann lächelnd. Zunächst aber habe die Initiative viel Bewegung in die Gemeinde gebracht, ergänzt Kemper. Zum Start habe ein Hobbyimker einen ersten Bienenstock im Garten aufgestellt, ein zweiter wird bald folgen. Der Kindergarten unternimmt regelmäßige Ernteausflüge zu den großen Holzkästen, aus der Seniorengruppe kam spontan die Zusage einer finanziellen Spende und die Eröffnungsandacht  zur Langen Nacht der Kirche am 7. September wird im Pfarrgarten stattfinden. „Wir suchen noch einen Gärtner, der Kinder und Jugendliche an das Thema Gärtnern heranführt“, wünscht sich Kemper. „Vielleicht können wir auch Flüchtlinge aus der Unterkunft bei uns um die Ecke in das Projekt miteinbeziehen.“ Urban Gardening in der Dreifaltigkeitskirche lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Projektgruppe. Von den rund 2000 Euro, die die Stiftung Dreifaltigkeit und der Gemeinde-Verein für Kinder- und Jugendarbeit der Initiative bewilligten, ist erst die Hälfte verbraucht. „Der Gartenarchitekt hat uns mit Materialspenden unterstützt“[…]
    http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2018/08/2018_08_09_1 (mehr …)

  • GG in Neu-Ulm: Stadt lässt Brunnen bohren

    (Gu, alerts)

    Wo früher die Stadtgärtnerei stand, betreiben zwölf Neu-Ulmer einen Gemeinschaftsgarten.

    Lauch und Karotten sind noch klein, aber der Fenchel hat schon Knollen angesetzt. Dazwischen blüht Phacelia als Bienenweide. Die Beerensträucher sind bereits abgeerntet, und am Apfelbaum hängen Früchte, obwohl dieser Gemeinschaftsgarten im Neu-Ulmer Stadtteil Vorfeld erst im Mai angelegt worden ist. „Der Baum und die Sträucher stammen noch von der Landesgartenschau 2008“, erklärt Mario Koch.

    Der 46-Jährige ist einer der zwölf Hobbygärtner, die seit drei Monaten im „Efeuweg“ auf gut 300 Quadratmetern der einstigen Stadtgärtnerei pflanzen, gießen, hacken, jäten, ernten und nochmal gießen. Zum Glück liegt der Garten nachmittags im Schatten einer Reihe hoher Birken.

    Die Stadt hat einen Brunnen bohren lassen und Hackschnitzel für die Wege besorgt. „Steine für die Brunnenumrandung und lehmige Erde haben wir über Kleinanzeigen geschenkt bekommen“, sagt Koch. Pflanzgut bringt jeder selbst mit, und die Schrebergärtner der benachbarten Kleingartenanlage Schwaighofen haben den Urban-Gardening-Betreibern übrige Ableger geschenkt.

    Rentner Peter Siehler hatte früher selbst einen Garten, der ihm aber zu viel wurde. Jetzt teilen sich die zwölf die Arbeit. „Wir sprechen uns über eine Whats-App-Gruppe ab, wer bereits alles gegossen hat oder was gerade reif ist“, erzählt Petra Unseld (49). CSU-Stadträtin Annette Neulist (51), früher bei den Grünen, wollte schon immer mal gärtnern, traute sich aber einen Eigenanbau nicht zu. Sie findet Urban Gardening „genial gut“, und Mitstreiterin Verena Ochmann (67) baut nun Bohnen und Chinakohl an, obwohl sie weder einen Balkon noch einen Hausgarten hat.

    Der biologische Anbau wird großgeschrieben: Das heißt, Blattläuse werden mit Schmierseife bekämpft, Beikraut wird von Hand rausgezupft, und gedüngt wird mit Komposterde vom Breitenhof und mit Brennnesseljauche. Bloß am Montag wurde diese extrem stinkende Jauche nicht angesetzt, denn Oberbürgermeister Gerold Noerenberg hatte seinen Besuch angekündigt. Er brachte Samentütchen etwa für bunte Schnittblumen und Stangenbohnen mit. Er wolle sich das Experiment eine Weile anschauen, und wenn noch mehr Bürger Spaß am Gemeinschaftsgärtnern haben sollten, könne man nach einem weiteren „Fleckchen“ suchen. Übrigens: Der Garten bekommt keinen Zaun.

    https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/urban-gardening-in-neu-ulm-27292128.html (mehr …)

  • Zusammenwachsen Eberswalde: Stadt organisiert Konzert

    (Gu, alerts)

    Drei ungewöhnliche Orte, drei außergewöhnliche Konzerte. Die Stadt Eberswalde lädt vom 17. bis 19. August zur 2018er-Ausgabe der Mini-Reihe „Im Garten“ ein. Bereits das 13. Mal gehen Musik und Oase so eine Symbiose ein. Das Grün hat zwar durch die Hitze der vergangenen Wochen leicht gelitten. Gleichwohl: Die Apfelbäume tragen sehr gut. In den Beeten sprießen Salat, Kohlrabi, Paprika. Die ersten Tomaten sind schon geerntet. Der Kürbis braucht noch etwas. Durch Gehölz und Blumenrabatten blinzeln die Platten.

    Der Gemeinschaftsgarten „ZusammenWachsen“ ist einer jener Oasen im Brandenburgischen Viertel, die so mancher vielleicht gar nicht in dem Kiez vermuten würde. Genau dort, im Gemeinschaftsgarten an der Schorfheide-/Ecke Beeskower Straße singt und spielt am 19. August Johanna Zeul. Es wird das Abschlusskonzert der 2018er-Ausgabe von „Im Garten“ sein. Weshalb Kulturamt und Agentur Muszynski am Montag auch ebenda zur Pressekonferenz eingeladen hatten. […] (mehr …)

  • urban gardening und RI an der VHS Bad Kreuznach

    (Gu, alerts)

    BAD KREUZNACH – Das Schwerpunktthema der Volkshochschule (VHS) der Stadt lautet im zweiten Halbjahr „Umwelt und Nachhaltigkeit.“ Urban Gardening, Haushaltsreiniger aus eigener Herstellung oder Hilfe zur Selbsthilfe im Repair Café der AJK gehören zu den Angeboten und Exkursionen. Geschäftsführerin Erika Roggendorf und Mitarbeiterin Angelika Jost stellten das Programm in den neuen Räumen der VHS in der Wilhelmstraße 7-11 in einem der beiden neuen Schulungsräume vor. Das Unterrichtshalbjahr startet am 22. August, anmelden kann man sich ab sofort persönlich oder online. […]
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/schwerpunktthema-der-vhs-bad-kreuznach-im-zweiten-halbjahr-umwelt-und-nachhaltigkeit_18968408.htm (mehr …)

  • Abschiedfest der Neue Erde Nienburg

    (info von Shimeles)

    Neue Erde, Nienburg räumt auf. Am 11.August gibt es Abschiedsfest !

    Das ganze Areal rund um die Neue Erde wird zu einem Gewerbegebiet ausgebaut.  Großteil der Gartengelände wurde  bereits  an einen Investor verkauft. Es steht noch keine alternativ Fläche zur Verfügung.

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  • Im Landkreis Fürth ist ein siedlungsnaher Naturerlebnisraum mit urban gardening geplant

    (gu, alerts)

    (…)
    Vorgestellt wurde in der Sitzung außerdem das neue Projekt Keimzelle. Als Teilprojekt des Kooperationsprojekts „Weg der Landwirtschaft“ an der Deutenbacher Straße in Stein soll dazu auf städtischem Gelände ein siedlungsnaher Naturerlebnisraum geschaffen werden. Die Fläche soll durch das Projekt vorbereitet und parkähnlich eingerichtet werden. Anschließend wird sie – ohne LEADERFörderung – gestaltet mit Urban Gardening, Weinbauflächen, Naturerlebnisflächen für Schulen und Kindergärten, einem Klima-Hain sowie mit Geburts- und Hochzeitsbäumen. Weil das Projekt sehr komplex sei, müssten viele Gespräche geführt werden, betonte der Landrat.

    https://www.focus.de/regional/bayern/landkreis-fuerth-hoechstmoegliche-leader-foerderung-fuer-wallensteins-lager_id_9356209.html (mehr …)