Kategorie: Urbane Gärten

  • Oerlinghausen: Südstadtgärten bekommen Preis

    Die Südstadtgärten haben den Heimatpreis NRW, Kreis Lippe „Heimat verbindet – Zusammenhat macht stark“ (Platz 2) verliehen bekommen – dotiert mit 3000 Euro.
    „Die Südstadtgärten in Oerlinghausen zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie gelebte Nachbarschaft und interkultureller Dialog gelingen können“ (Zitat von Landrat Dr. Axel Lehmann)

    Am 30.08. feiert der Garten sei 5-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest. Und sie haben den Pachtvertrag auf weitere 5 Jahre verlängern können (sollte ursprünglich von Jahr zu Jahr sein). (mehr …)

  • Hamburg: keine Nachfolger für VS vom IG in Sicht

    (Tel)
    Den IKG Billstedt in HH gibt es noch, das Mit-Initiator*innenpaar Elisabeth und Wolfgang wissen aber nicht, wie lange noch. Sie wollen nicht mehr den Vorstand im Garten machen und es gibt niemanden, den sie das wirklich zutrauen. Einige haben Interesse, doch da fehlt es ihrer Meinung noch an Qualifikation.

    Ihre Site geht gerade nicht, sie konnten da keine Beiträge mehr posten und beim Versuch, daran, was zu ändern, ist sie gecrasht worden; auch die E-Mail geht gearde nicht.
    -> Vereinsworkshop in HH
    -> Kontakt zum HH Netzwerk
    -> anderen Träger? Ggf. der vom Garten gegenüber?
    -> Herr Hüttig

    Sie haben sehr wenig Zeit und wollen sich nicht mehr so darum kümmern.

    (mehr …)

  • Bad Krozingen: aus GG wird SoLaWi

    (Tel) Aus dem Weltgarten Tunsel ist inzwischen eine SoLaWi geworden. https://michels-kleinsthof.de/

     

    (mehr …)

  • Freiburg: Ernährungsrat plat Waldgarten

    https://ernaehrungsrat-freiburg.de/waldwaerts/

    Stand: Gruppe sucht Fläche, hat einige im Blick. Am 19.7. gibt es eine Pflanzaktion am Freiburger Gesundheitsamt

    (mehr …)

  • Eppelheim: mehr Gärtner*innen für den IG gesucht

    Der Gemeinschaftsgarten wird weiterhin von einer ehrenamtlichen Gartengruppe betreut und von der Stadt Eppelheim unterstützt. Der Garten entwickelt sich gut – die Pflanzen wachsen und die Gartengruppe kümmert sich regelmäßig darum. Die ehrenamtlichen würden sich freuen, wenn sich noch mehr Menschen am Garten beteiligen. Zurzeit überlegen wir, wie wir den Garten noch bekannter machen und besonders Jugendliche als Interessierte gewinnen können. (mehr …)

  • München: viele Beete im Kosmos unter Null

    Isarblog Info zum Projekt:

    „Der Wirt des „Café Kosmos“ hat bereits 2024 mit dem alkoholfreien Biergarten „Die Null“ am Karl-Stützel-Platz für Schlagzeilen gesorgt. Für die Gastronomie dort hatte Florian Schönhofer kleine Hütten gebaut. Diese finden in dem neuen Projekt „Kosmos unter Null“ wieder eine neue Verwendung. Die Baugrube liegt direkt in einem Wohngebiet und erstreckt sich über 20.000 Quadratmeter. Es gibt genügend Platz, um neben dem Biergarten auch einen kleinen Hühnerstall und Urban Gardening unterzubringen. Dazu wurden alte Industriekisten in 130 Hochbeete umfunktioniert. Diese waren rasch vergeben und beleben die Baugrube zusätzlich. Auch der nahegelegene Kinderspielplatz zieht Kundschaft an, denn im „Kosmos unter Null“ gibt es Eis, Kleinigkeiten und Erfrischungsgetränke zu sehr günstigen Preisen. Aber auch das Feierabendbier oder der Aperol sind mit 1,30 Euro bzw. 3,80 Euro für Münchner Verhältnisse unglaublich günstig. Jeder kann sich also ein Getränk leisten. Essen mitbringen ist darüberhinaus erlaubt. Diese „Niedrigschwelligkeit“ ist von Florian Schönhofer bewusst gewollt – und seine Vision geht auf. An schönen Tagen treffen sich in der Baugrube viele Menschen: Sei es, um sich um die Hochbeete zu kümmern oder einfach in der Sonne zu sitzen und den Biergarten zu besuchen. Um den Lärmpegel niedrig zu halten, wird keine Musik gespielt. Da der Biergarten schnell gefüllt ist, empfiehlt es sich, sicherheitshalber eine Decke mitzunehmen – der Luitpoldpark liegt gleich nebenan. Klappstühle sind natürlich auch möglich, aber vielleicht nicht ganz so handlich“ https://isarblog.de/kosmos-unter-null-biergarten/

    Beitrag auf YT: https://www.youtube.com/watch?v=ga70Tb9L1aM

    Das BioDiv-Hub Projekt ist Kooperationspartner, ebenso Urbane Gärten München: https://urbane-gaerten-muenchen.de/kosmos-unter-null/

    Besuch (15.07.): Die 130 Hochbeete (aus unterschiedlichen Materialien, einige ganz klassisch aus Paletten, andere aus Stahlwannen und dritte aus anderen Recyclingmaterial) sind alle vergeben, derzeit gärtern wohl 180 Menschen. Inmitten der Beete stehen Liegestühle, kleine Tische, Stühle. Auch um die Baugrube herum gibt es Beete. Die Hühner kommen aus einer Legehennenhaltung und jeden Tag ist eine andere Familien Hühnerpatin und bekommt dafür die Eier. 
    Laut Ruth M. werden die Beete nur an Menschen aus der Nachbarschaft vergeben, das Projekt ist insgesamt sehr auf die Nachbarschaft ausgerichtet. Lärmbelastung nach 22.00h soll es nicht geben. So checkt jemand gegen 21.30h wie lang die Schlage noch ist für Getränke/wie voll es ist und dann ist „last order“.
    Wie lange das Projekt bleiben kann, ist unklar. Ruth sagte mindestens 2 Jahre.

    (mehr …)

  • Rommerskirchen: IG Widdeshofen immer noch in Planung

    /Tel)

    Sie haben die Fläche, Strom und Wasser fehlen noch. Es dauert so lange, da es sich um ein Neubaugebiet handelt und die Menschen, die dort auf kleineren Grundstücken bauen, auch Grabelandparzellen bekommen sollen und das vorranig (das sie Parzellen bekommen). Die Vermaktung des Baugrunds lief sehr schleppend, so verschiebt sich dsa ganze Vorhaben immer weiter nach hinten

    (mehr …)

  • Berlin: Spreeacker plant Bildungsarbeit

    (Mail)

    Hier an der Spree geht es gut weiter, mit Nutzungs- und Pflegevereinbarungen, 
    sind wir weiterhin gut dabei essbaren und produktiven Landschaften wachsen und gedeihen zu lassen. 
    Wir sind jedenfalls dabei unsere Bildungsarbeit weiterzudenken und auszubauen

    (mehr …)

  • Biesdorf: Wildtiere im Garten

    Wir sind 20 Aktive im Moment, wobei nicht alle Beete bewirtschaften. Aber Hintergrundarbeit am PC und Imkern ist ebenso wichtig. Es gibt immer mal wieder Nachfragen. Aber nicht alle, die anfangen, halten auch durch. Manchmal sind die Lebensumstände so, dass zu wenig Zeit bleibt. Aber dann freut sich jemand neues über ein Beet.

    Wir leben in mehr oder weniger friedlicher Koexistenz mit Wildschweinen und Rehen. Wir beobachten das Treiben mit der Wildkamera. Wer bei uns mitmachen will, muss teilen können oder sich was einfallen lassen, damit die Tiere nicht an das begehrte „Futter“ kommen. Dabei ist Chemie nicht erlaubt. Aber manchmal helfen schon Netze oder man baut einige Pflanzen einfach nicht mehr an bzw. nur noch im stabilen Hochbeet (mehr …)

  • Kiel: Einbruch im Lifegarten

    Im Lifegarten wurde von 08.07 auf den 09.07 eingebrochen. Sowohl ins Vereinsheim als auch ins Gewächshaus und Schuppen.
    Geklaut wurden im wesentlichen Akkuwerkzeuge, Akkus und Ladegeräte. Gesamtwert ca. 1500€
    Wir haben als Verein beschlossen:
    -Wiederbeschaffung
    -Sofortmaßnahmen (Akkuwerkzeug erstmal nur zu Hause lagern)
    -Langfristige Maßnahmen (bessere Kameras, sicherere Lagerplätze)
    -Prüfung von Versicherungen

    Am 13.07. ist nochmal eingebrochen worden. (mehr …)

  • Lengenfeld: Mitmachgarten wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)
    […]

    Vergangenes Jahr haben wir den Mitmachgarten im Hinterhof aufgebaut, mit einem großen
    Gewächshaus, Hochbeeten, Pavillon, Bar, Teich und einem Hühnergehege um Alt und Jung
    durch Gartenarbeit und Tierpflege zu verbinden und Teilhabe zu gewährleisten.
    Um auch dieses Jahr unsere Flächen versorgen zu können, möchten wir biologisches
    Saatgut, Jungpflanzen sowie Zubehör wie Urgesteinsmehl & Dünger auf EM-Basis,
    Rankhilfen und Vlies (zur Verlängerung der Anbauzeiträume) besorgen. Ebenfalls benötigen
    wir für die Hochbeete frische Erde, da sie sich über den Winter gesetzt hat. Für eine
    Erweiterung, die wir gern mit Vorschülern bzw. Hortkindern umsetzen wollen, möchten wir
    Beerensträucher und kleine Gartengeräte organisieren.

    • Wer hatte die Idee zum Garten und mit wem wurde die Idee umgesetzt? Wann wurde die Nachbarschaft einbezogen? Was ist Ihre Rolle? Sind Sie auch Gärtnerin im Mitmachgarten? Idee kam vom HERZkraftwerk e.V. von damaliger Vorständin und Vereinsmitglied Frederike Eisenkolb, Umsetzung vom Verein mit Hilfe der SAB-„Förderung von Sozialen Orten“, beauftragten Firmen und Ehrenamtlern. Ich bin Ehrenamtlerin und gärtnere mit.
    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nun zusammen weiter plant und die neuen Ideen umsetzt? Etwa 8 Menschen.
      Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Gartengruppe aus der Nachbarschaft oder sind es eher Gruppen (Schulen, Kita, Senioreneinrichtungen, Firmen etc.), die zu bestimmten Zeiten oder auch nur zu einer Veranstaltung/einem Workshop kommen? Hauptsächlich Gruppen: es kommt wöchentlich eine Seniorengruppe in den Garten, 1x im Monat verbringt die Gruppe vom Trauercafé Zeit im Garten. Kindergeburtstage und Firmen-Team Buildings können unter einem Gartenthema stattfinden.
    • Wie offen ist die Fläche? Sieht man den Garten von der Straße aus? Wier kommt man rein? Gibt es ein Schild, das auf den Garten hinweist und auf die Mitmachmöglichkeiten? Wie viele Beete gibt es? Es gibt eine große Anschlag- und Infotafel an der Straße aus, Hühnerhaus und -auslauf sind direkt sichtbar. Es gibt ein großes Gewächshaus, 6 Hochbeete und einige Kräuter- und Erdbeerflächen.
    • Wie ist der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Wer entscheidet, wo was angebaut wird? Wie ist es organisiert, dass Gruppen den Garten (auch?) nutzen? Wie laufen Kommunikations- und Entscheidungswege? Wege laufen über HERZkraftwerk e.V. 
    • Was passiert mit der Ernte? Verarbeitet in Veranstaltungen vom Verein, wie Heldenküche, Kochtreff, wöchentliche Senorengruppe. Oder verkauft an’s Café Mehrwert bzw. an Nachbarn & Bürger – Infos am Aushang bzw. über Instagram.
    • Wie beteiligen sich die Gruppen an den Kosten des Gartens? Spenden.
    • Sind Sie in Kontakt mit dem Grünflächenamt der Stadt und könnten Sie ggf. Erde bekommen? Müssten wir noch ansprechen.
    • Wie wurde der Garten bisher finanziert? 2024 SAB-Förderung, ab 2025 aus eigenen Mitteln (Geld- und Sachspenden, selbst gezogenes Saatgut, Kaffee- und Kuchenverkauf bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsmarkt)

    SAB = Sächsische Aufbaubank
    Die Gruppen gärtnern teilweise (Trauergruppe, Seniorengruppe), teilweise nutzen sie den Garten eher als Erholungs- und Feierraum

    Die acht Kerngärtner*innen entscheiden miteinander, wo was gepflanzt wird und kümmern sich hauptsächlich um den Garten

    Kindergeburtstage laufen auf Spendenbasis, die Firmen spenden auch was. Die Einnahmen aus dem Verkauf eines Teils des Gemüses fließen wieder in den Garten zurück – doch reicht das Geld/die Einnahmen nicht, um alle Kosten zu decken.
    Sie wollen gerne regelmäßige Angebote für Kindergruppen im Garten machen.

    (mehr …)

  • Karlsfeld: Bienenkugel kommt in Mingas Permadies

    Vernetzung Wurzelgarten – Mingas Permadies (ich hatte David geschrieben, dass Inge seinen Garten gerne besuchen möchte und meine News zum Wurzelgarten verlinkt, in der es auch um die Bienenkugel ging: „Zufälligerweise kenne ich die Bienenkugel. Die Tochter des Erfinders der Bienenkugel gärtnert bei mir im Garten mit. Vor ein paar Wochen haben wir eine Exkursion gemacht, bei der sie uns ihre Streuobstwiese gezeigt hat und uns diese Art des naturnahen Imkerns erklärt hat. Demnächst bekommen wir auch eine Bienenkugel bei uns im Garten.

    David ist Ban der TUM im Bereich Biodiversität, „wir forschen in 30 Gemeinschaftsgärten in München und Berlin. Mich interessiert der Zusammenhang zwischen kultureller Vielfalt und Biodiversität. Über dieses Thema würde ich gerne ein Paper schreiben.“ (mehr …)

  • Berlin: Entdeckergarten der Schreberjugend wächst

    Am neuen Headquarter der Schreberjugend entsteht ein Gemeinschaftsgarten.

    unser Garten wächst und gedeiht. Aber er ist nicht immer offen, sondern im Moment „nur“ für Workshops buchbar und wird zukünftig auch einige feste Gruppen haben.

    (mehr …)

  • Berlin Mitte: Weinblätterworkshop bei Sattelit

    ORAL HISTORY CUISINE: WEINBLÄTTER ROLLEN 

    Freitag 18. Juli
    17 Uhr

    Radikal regional! Aus dem Garten mit Weinreben, der direkt an unsere Terrasse anschließt, kochen wir gefüllte Weinblätter. Ab Frühsommer kommen verschiedenste Berliner*innen hierher und pflücken die frischen Blätter, die sie zum Kochen verwenden. Der Garten gehört zu wenigen zugänglichen Rebstöcken in der Stadt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Workshop steht ein krimtatarisches Rezept, das wir mit Elenar kochen. 

    Auch der Garten steht weiterhin im Mittelpunkt. Wie haben sich die neuen Weinpflanzen entwickelt? Wie könnte ein Schild aussehen, mit dem wir an die historische Weinstraße im Barnimkiez erinnern?

    PS: Wir suchen engagierte Personen aus der Nachbarschaft, die den Garten im August gießen und pflegen!

    Der Workshop ist kostenfrei. Spenden sind willkommen. 

    (mehr …)

  • Bayreuth: Spielen und Gärtnern

    (Antrag, Antworten)

    Mit diesem Vorhaben möchten wir vor unserem Vereinslokal, dem „Haus des Spiels“ in Bayreuth-St. Georgen, auf rund 110 m² versiegelter Parkfläche einen offenen, einladenden und gemeinschaftlich gestalteten „Garten des Spiels“ entstehen lassen. Die Idee dafür stammt aus unserem Verein (ca. 20 Personen) und aus der unmittelbaren Nachbarschaft (weitere ca. 20-30 Personen): Der Wunsch, das bislang graue Vorfeld des Hauses in einen freundlichen, grünen Begegnungs- und Spielort zu verwandeln, wurde wiederholt an uns herangetragen – von Anwohnenden, Kooperationspartnern, Familien und nicht zuletzt von unseren eigenen Mitgliedern. Nun möchten wir ihn gemeinsam umsetzen.

    Das Quartier St. Georgen, insbesondere das angrenzende Wohnviertel Burg, ist ein von Diversität, aber auch von strukturellen Herausforderungen geprägter Stadtteil. Die soziale Struktur ist von prekären Lebenslagen, begrenzten privaten Rückzugsräumen und einem Mangel an niedrigschwelligen, nicht kommerziellen Treffpunkten geprägt. Gleichzeitig erleben wir dort seit vielen Jahren in unserer mobilen spielkulturellen Arbeit großes Potenzial: Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen sind offen für Begegnung, sobald passende Räume dafür geschaffen werden. Das „Haus des Spiels“ hat sich in den letzten Monaten zu einem wichtigen Anlaufpunkt entwickelt – was fehlt, ist ein gestalteter Außenbereich, der den Austausch auch unter freiem Himmel ermöglicht und niederschwellige Nachbarschaftspflege fördert.

    Mit dem „Garten des Spiels“ soll genau das entstehen: ein grüner Vorplatz, der Aufenthaltsqualität mit spielerischem Charakter verbindet. Hochbeete werden gemeinsam mit Nachbar:innen und Vereinsmitgliedern gebaut und bepflanzt – manche als reine Pflanzflächen, andere als Kombination mit Sitzgelegenheiten. An ausgewählten Beeten werden kleine Spielmodule angebracht: Elemente, die zum Tüfteln, Fühlen oder Rätseln einladen. Im Zentrum soll ein groß dimensionierter Pflanzkübel mit einem Baum stehen – als symbolischer und realer Mittelpunkt des Platzes. Mittelfristig ist geplant, den Baum direkt mit dem Erdreich zu verbinden, indem wir die Fläche teilweise entsiegeln.

    Das Projekt startet in zwei Wochen und soll gemeinsam mit Anwohner:innen und Engagierten bis Mitte August umgesetzt werden. Damit schaffen wir rechtzeitig zum Spätsommer einen Ort, der Begegnung, Gemeinschaft und Gestaltungskraft erfahrbar macht – auch über die Projektdauer hinaus.

    Wirkungslogik:

    Unsere Inputs bestehen aus dem Wissen und den Werkzeugen unserer spielkulturellen Arbeit, der Bereitschaft unserer Vereinsgemeinschaft, aktiver Mitwirkung aus der Nachbarschaft sowie der vorhandenen Infrastruktur vor Ort. Durch gemeinsames Bauen, Gärtnern, Spielen und Gestalten entsteht nicht nur ein neuer Raum – sondern auch ein neuer Bezug der Menschen zu diesem Raum und zueinander.

    Kurzfristig führt dies zu einer sichtbaren und nutzbaren Veränderung der Fläche: Der Platz wird grüner, belebter und lädt ein, sich dort aufzuhalten. Gleichzeitig schafft das gemeinsame Machen eine neue Form der Beteiligungskultur im Quartier. Nachbar:innen, die sich vorher kaum kannten, lernen sich kennen. Gespräche entstehen. Der Ort beginnt zu „gehören“.

    Mittelfristig stärkt der „Garten des Spiels“ die Nachbarschaftsbindung, regt zu Verantwortung und Pflege des Raumes an und ergänzt das „Haus des Spiels“ um eine offene, niedrigschwellige Erweiterung seiner Wirkung. Er wird zum Kristallisationspunkt für informelle Treffen, spontane Spielaktionen und nachbarschaftlichen Austausch. So trägt der „Garten des Spiels“ zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier bei – und stärkt den sozialen Zusammenhalt durch Spiel, Begegnung und gemeinschaftliche Verantwortung.

    • Gibt es einen Vertrag für die Nutzung der Fläche als Gemeinschaftsgarten? Wenn ja, ist dieser befristet? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Die geplante Fläche wird von uns momentan als Parkplatz genutzt und wird nun umgewidmet. Einen separaten Pachtvertrag haben wir nicht, das läuft im Kontext der Anmietung der anderen Räume. Die Parkplatzfläche ist insgesamt ca. 120 qm groß.

    Wie viele Menschen aus Verein und Nachbarschaft wollen denn tatsächlich gärtnern (im Sinne von Gemüse/Kräuter/Obstanbau)? Das ist ja unser Fokus, wie gestern telefonisch erläutert. Alle? Dann wären das sehr wenig Beete für viele Menschen?

    Wie bei allen Projekten wird es auch bei diesem irgendwann ein Kernteam geben, das verantwortlich zeichnet für die regelmäßige Pflege. Dieses Kernteam schätze ich auf 15 Personen ein, das erweiterte locker 30-40 Personen.

    Wie groß sollen die Hochbeete denn werden? Gibt es auf der Fläche schon Beete? Ist es dieses Projekt, was ausgeweitet werden soll? https://wundersam-anders.de/ein-hochbeet-fuer-die-burg-ein-meilenstein-zum-mitbauen/ Wie haben Sie diese Beete finanziert?

    Auf der geplanten Fläche gibt´s aktuell nur Steine. Den Beitrag, den Sie gesehen haben, ist bei uns im Quartier – ca. 800 Meter von uns entfernt. Diese Beete wurden im Rahmen unserer „Quartiersarbeit“ mit den Jugendlichen vor Ort gebaut und soll nun auch von denen weiter betreut werden. Ob das klappt, zeigt sich jetzt in den nächsten Wochen. Diese Beete wurden über das Förderprogramm „Kultur macht stark“ teilweise finanziert. Hier wurden vor allem Personalkosten übernommen. Die Liegenschaftsverwaltung WSB (Wohnungs- und Siedlungsbau GmbH) hat ca. 2.000 Euro Materialkosten übernommen. Dort wurden zwei Hochbeete mit insgesamt 6 Metern länge und einem Meter Breite errichtet. Je nachdem, wie die Pflege funktioniert und die Hochbeete keinem Vandalismus zum Opfer fallen, bestehen Überlegungen, hier noch weitere zu bauen.

    Sollen dann noch weitere Beete folgen?

    Für den Parkbereich sollen insgesamt Hochbeete – so der aktuelle Planungsstand – mit einer eine Länge von ca. 15 Metern gebaut werden. Neben Sitzmöglichkeiten und dem zentralen Baum in der Mitte, ist der Platz von seinen Möglichkeiten her ausgeschöpft. Hinter dem Haus gäbe es noch weitere Flächen, die begrünt werden könnten. Aber da wagen wir uns erst ran, wenn dieses Vorhaben umgesetzt wurde und es sich zeigt, dass es angenommen wird und sich bewährt.

    Wie haben die Nachbar*innen von der Idee erfahren?

    Wir haben einen öffentlichen Bücherschrank und seit einem halben Jahr laufendes Programm bei uns im Haus des Spiels. Die heißen Temperaturen ließen die fehlende Lebensqualität auf diesem Parkplatz sehr eindringlich zum Vorschein kommen. Nun ist der Impuls gerade sehr stark, das zu ändern.

    Gibt es schon ein Schild an der Fläche, das auf den Garten und die Mitmachmöglichkeiten hinweist oder wie erreichen Sie potentiell weitere Mitmacher*innen?

    Die Idee ist ja noch super frisch. Wir halten gerade nach Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau. Am und um unser Haus des Spiels weisen wir gerade auf das Vorhaben hin. Am 24.07. gibt es eine Art Kick-Off-Veranstaltung, bei dem wir über den aktuellen Planungsstand informieren und weitere Ideen von den Interessierten einholen und im besten falle dann auch beschließen, damit in der Woche drauf mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. Über unseren Instakanal haben wir schon einen ersten Post rausgehaun. Am Wochenende geht wieder unser Newsletter raus, in dem werden wir ebenfalls auf dieses Vorhaben verweisen.

    Wie ist das Gärtnern organisiert? Gärtnern alle gemeinschaftlich oder gibt es Patenschaften? Gibt es regelmäßige Treffen? Wie sind/sollen Informationsflüsse und Entscheidungen organisiert? Was passiert mit der Ernte? Wie entsteht Gemeinschaft?

    Keine dieser Fragen kann ich zum Stand heute konkret beantworten. Bei den Hochbeeten im Quartier Burg sind genau das die Fragen, die wir mit den Kindern und Jugendlichen und den anderen Anwohnern besprechen. Dieser Prozess ist in vollem Gange und wird von uns so partizipativ wie möglich durchgeführt und begleitet. Ein ähnliches Prozedere werden wir dann auch mit dem Garten des Spiels durchführen wollen.

    Wo sind Gartengeräte untergebracht, an die die Gärtner*innen jederzeit ran kommen?

    An unserem Hauseingang befindet sich ein Schlüsseltresor, zu dem die Gärtnerinnen Zugang haben. Alle Werkzeuge zum Gärtnern befinden sich in unserer Werkstatt.

    Wo kommt das Wasser her und wie ist die Bewässerung geplant?

    Aktuell bewässern wir noch von Hand mit Gartenschlauch. Für den Herbst ist geplant, an die Hausfassade Solarpanels anzubringen und Regenfässer aufzustellen. Ein paar Jungs aus dem Hackerspace haben schon ziemlich coole Ideen, wie wir eine halbautomatisierte Tröpfchenbewässerungsanlage bauen und installieren können. Hier muss ich allerdings aussteigen, da ich mich mit sowas null auskenne. Solange dieses Szenario nicht da ist, greifen wir auf altbewährte analoge Systeme wie Gießkanne und Gartenschlauch zurück.

    Die Kosten für die Hochbeete sind recht hoch, könnten Sie diese bitte noch aufschlüsseln? Und was bedeutet Bausatz oder Holz?

    Für die beiden Hochbeete in der Burg (6*1*1 Meter) haben wir Vollholz-Eiche verwendet. Die Kosten nur für das Holz direkt vom Sägewerk ungehobelt betrugen 920 Euro. Das habe ich als grobe Orientierung herangezogen und dann auf ca. 15 Meter hochgerechnet. Eine Alternative wären so fertige Bausätze aus Duglasie oder Fichte, direkt zugeschnitten, da lägen wir bei der Hälfte ungefähr. Aber das finden wir nicht so prickelnd. Noch sind wir ja in der Phase des Träumens bzw. nähern uns so langsam der Realität…

    Sind mit Helfer*innen die Gärtner*innen gemeint?
    ja

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?

    Bisher haben wir noch keinen Kostenaufruf gestartet. Wir finden es schon hervorragend, dass sich die Menschen mit ihrer Zeit beteiligen. Am Vermieter sind wir noch dran, aber das ist auch a längere Gschicht. Der Herr Wild ist CSU-Stadtrat. Der Stadtteil St. Georgen ist seit letztem Jahr im Fokus der Stadtverwaltung, weil sich dieser Stadtteil am schnellsten von allen anderen aufheizt, aufgrund der vielen versiegelten Fläche. Es wurde sogar ein Klimarat gegründet. Nur: die CSU bzw. Herr Wild ist an diesen Themen so gar nicht interessiert. Dennoch haben wir jetzt eine Konstellation, dass wir durch diese Baumaßnahme eine Art Vorbildfunktion einnehmen können und das könnte weitere Maßnahmen dieser Art begünstigen. Ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert.

    Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und da nach Finanzierungsmöglichkeiten oder Materialien gefragt? (ggf. könnten ja die Bäume übernommen werden?)

    In der Tat haben wir das bereits und die Sache schaut aktuell ganz gut aus, dass wir einen Kastanie bekommen könnten. Alles noch Konjunktiv. Ich glaubs erst, wenn sie da steht. Hier ist der Knackpunkt: diesen Baum müssten wir direkt ins Erdreich einbringen. Und da macht der Vermieter – noch – nicht mit. Also, der Prozess läuft. Viele Kontakte wurden angestoßen. Wir sind auch noch an die Serviceclubs herangetreten: Lions, Rotarier und Roundtable.

    (mehr …)

  • Augbsurg: Wertachwiese hat mehr Gärtner*innen

    Uns geht es sehr gut, wir gewinnen neue Mitglieder dazu, zuletzt drei Familien mit Kleinkindern, und sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Gartens.  

    https://wertachwiese.wordpress.com/2025/06/16/wir-im-netzwerkurbane-gemeinschaftsgarten/ (mehr …)

  • Erfurt: im IG sind weniger Menschen aktiv

    Leider hat Corona bei uns einige Wirren mit uns gebracht. Es gab auch dort Konflikte wegen unterschiedlichem Umgang, einige tolle Akteure sind nicht mehr dabei oder haben weniger Zeit, dafür andere mit anderen Vorstellungen.

    Tel: gerade kümmern sich weniger, es fehlt der Schwung. Idee: gemeinsames Projekt starten, bei dem zB was gebaut wird (mehr …)

  • Köln: Neuland baut DIY Regenwasserauffang- und verteilanlage

    (Antrag/Antworten)

    Im NeuLand-Garten haben wir inzwischen fünf Zapfsäulen für die Bewässerung mit Frischwasser eingerichtet.

    Parallel zur Versorgung mit Frischwasser soll an diesen Säulen an einem zweiten Zapfhahn die Entnahme von gesammeltem Regenwasser möglich sein.

    Dafür wollen wir an den vorhandenen vier Containern (Dachfläche 69m2) eine zentrale Sammelstelle für Regenwasser einrichten.
    Auf dieser Dachfläche können in Köln im Jahr 2025 voraussichtlich 55.000 bis 62.000 Liter Regenwasser gesammelt werden, je nach tatsächlicher Niederschlagsmenge (bei 800–900 mm Jahresniederschlag). Der tatsächliche Wert wird wegen Verdunstung und anderen Verlusten etwas geringer ausfallen.

    Zur Speicherung der erwarteten Wassermenge sollen an der Grundstücksgrenze zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden werden.

    Daran angeschlossen wird ein sog. „Hauswasserwerk“. Eine automatische Pumpen- und Filteranlage, die das Regenwasser aus den verbundenen Tanks entnimmt und mit konstantem Druck an die Entnahmestellen verteilt.

    Geplante Arbeiten

    • Einrichtung einer höhergelegten ebenen Standfläche für die IBC-Tanks.
    • Darauf werden zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden.
      • Vorhandene alten IBC-Tanks werden dafür instand gesetztund mit geeigneten Hähnen, Kupplungsstücken und Halterungen versehen
      • Möglicherweise müssen einzelne Tanks ersetzt werden
    • Installation von Regenrinnen und Zuleitungsrohren von den Container-Dächern zu den Tanks
    • Aufstellung und Elektroanschluss des Hauswasserwerks mit entsprechendem Schutzgehäuse
    • Anschluss und Verlegung der Regenwasserleitung vom Hauswasserwerk zu den Entnahmestellen.
    • Verkleidung und Berankung der IBC-Tanks mit Kletterpflanzen zur Vermeidung von zu starker Algenbildung durch Sonneneinstrahlung.
    • Die Umsetzung erfolgt wie üblich als gemeinschaftliche Arbeit unter Anleitung eines Vereinsmitglieds mit entsprechendem Expertenwissen

    – habt ihr inzwischen einen Vertrag und müsst ihr Pacht zahlen?
    > Es gibt noch keinen Vertrag. Wir zahlen auch noch keine Pacht.

       Als Voraussetzung für den Vertrag hat das Grünflächenamt einen nachträglichen Bauantrag für den Workshop-Container gefordert.
       Die Sache ist in Bearbeitung bei einem NL-Vereinsmitglied, der Architekt ist.

    -> es gibt aber viele Belege dafür, dass Neuland dort langfristig sein wird.

    – wie viele Gärtner*innen sind inzwischen (wieder) dabei? > Wir haben inzwischen 52 Vereinsmitglieder. 
    Wie groß ist dabei die Kerngruppe? > ca. 22 Personen
    Habt ihr auch geflüchtete Gärtner*innen dabei (gärtnern Geflüchtete mit?)? > Aktuell nicht. Kids aus dem benachbarten Migranten-Wohnheim mischen zeitweise im Garten mit.
    – wie viel von der Fläche nutzt ihr inzwischen für den Anbau von Gemüse/Kräutern/Obst? > ich schätze 400-500 m2
    – habt ihr Probleme mit Diebstahl, Vandalismus, Müll? > Vandalismus und Diebstahl so gut wie nicht. In der Stichstraße zum Garten       sammelt sich allerdings viel Verpackungsmüll von futternden Nachbarn (McDonalds, anderer Imbiss) 

    – ist die Arbeit noch in AGs organisiert und wenn ja, welche habt ihr? > An AGs, Kreisen, temporären Projektgruppen gibt es im Moment: Kommunikations AG, Bau-Team, Team Fachhochschule KISD, Kompost AG, Waldgartenkreis, Projekt Kräuterspirale, Imker AG, Hühner AG und die Café AG, 

    – wie viele Menschen werden in dem Bau involviert sein? > je nach Art der Tätigkeit über den Verlauf des Bau gesehen  10-12 Menschen

    (mehr …)

  • Frankfurt/Oder: neue Gärtner*innen im inklusiver IG Stadtgarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Stadtgarten ist mittlerweile 11 Jahre alt und hat viele Höhen und Tiefen bewältigt. Momentan gibt es einen Generationenwechsel, die Gärtner/-innen, die die 80 überschritten haben, haben uns alle verlassen. Es werden Beete frei und wir haben einen erhöhten Andrang von Garteninteressierten aus anderen Kulturen (Syrien, Afghanistan, Sudan). Das freut uns besonders, weil diese zukünftigen Gärtner/-innen die Vielfalt des Gartens bereichern und auch das Grundbildungszentrum und die Sprachcafés der VHS nutzen können, um Ihre „Inklusion“ selbstbewusster voranzutreiben. Damit ist ein guter Kreislauf von Nutzung der VHS und des Gartens entstanden.

    ZIEL: Wir wollen die neue Energie nutzen und die Gemeinschaft durch gemeinsames Handeln stärken. Die Alt- und Neugärtner/-innen sollen sich besser kennen lernen. Es sollen Vorurteile abgebaut werden.

    INHALT/weitere ZIELE: Es sollen Hochbeete entstehen, die zusammen erbaut werden. Die Hochbeete sind eine Hilfe gegen die Schnecken und eine Fuchsfamilie, die seit einigen Jahren im und am Garten lebt und die Beete beschädigt. Außerdem kann das gemeinsame Tun über Sprachbarrieren hinweg Beziehungen stiften, die ja u.a. eine der Aufgaben des Gartens ist.

    Es gibt mittlerweile eine ganze Gruppe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die gemeinsam Beete betreiben. Das sind ca. 8 Personen, die unter Anleitung der P8 (eine Beratungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf dem Gelände der VHS eingemietet ist) das Gärtnern erlernen. Anfänglich hatten beeinträchtigte Personen einzelne Beete, die sie aber nicht schafften, selbst zu bewirtschaften. So sind wir dazu übergegangen, Ihre Kraft zu bündeln und in ein Projekt zu verorten. Dort sind viele junge Männer, die praktische Arbeit lieben und besonders Lust auf Bau-Projekte haben. Wir wollen im Garten auch Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, um Vorurteile abzubauen.

    • Wie groß ist die Gartengruppe derzeit? Wie viele Gärtner*innen sind davon neu?

    27 Gärtner (mit diversen Familien), davon aber die Peitzer Acht als 1 Gärtner gezählt mit ca. 6 Gärtner:innen

    Neue Gärtner:innen 14, davon die Peitzer Acht gezählt als eine „Person“ mit den 6 Gärtner:innen

    • Wie erfahren die potentiell Interessierten vom Garten? Woher wissen die neuen Gärtner*innen aus Syrien, Afghanistan und Sudan vom Garten? Wird im Sprachcafé/Grundbildungszentrum aktiv darauf hingewiesen? Hängen Zettel/Plakate in der VHS?

    Wir mussten nicht werben, weil sich der Brückenplatz auflösen musste (ein interkulturelles Zentrum)und die Gärtner von dort zu uns gewechselt sind

    Die beeinträchtigten Gärtner entspringen einem neuen Ansatz der Behinderteneinrichtung, da kam jetzt gärtnern dazu

    Also gibt es momentan keine Werbung, aber Bewerber:innen (auch schon für die Hochbeete, die entstehen sollen). Die sollen dann übrigens weiter Neugärtner:innen erhalten. Das GBZ will aber grundsätzlich gern mehr in den Garten hinein, zwei Ihrer Schützlinge sind bereits Gärtner:in (sind aber nicht über das GBZ vermittelt worden)

    • Wie läuft die Einführung/ das „Onboarding“ in Garten und Gartengruppe?

    Ich führe ein und zeige alle wichtigen Dinge. Dann gibt es später ein Treffen, in dem die Neuen sich vorstellen

    Da es jetzt ziemliche Probleme gab, habe ich ein Gartenalphabet geschrieben, in dem alle Regeln verankert sind, die gibt es in deutsch, französisch, englisch und dari (hänge ich Dir mal an) Das muss jede/r unterschreiben + Vertrag

    • Habt ihr individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet?

    Jede/r sein Beet und geringfügige Gemeinschaftsflächen (Naschhecke, 3 Apfelbäume, 1 Pfirsichbaum, 2 Birnen, kleine Rabatte, ein Kräuterbeet

    • Wie kommuniziert die Gartengruppe miteinander, wie laufen Informations- und Entscheidungswege? Bist du selbst auch mit im Garten dabei?

    Es gibt eine Lenkungsgruppe – eine Person für die VHS, eine für die Behinderten, eine für die Migranten, eine für den Garten

    Ich bin dabei, mittlerweile beete ich zusammen mit einer anderen Gärtnerin

    Entscheidungen lasse ich abstimmen in der whatsApp Gruppe oder bei Versammlungen

    Wer Gartenanleitung braucht kann unterschiedliche Personen befragen, die wir als Expert:innen benannt haben

    Ansonsten siehe Gartenalphabet

    • Ist die Gruppe mit Anleitung der P8 zu bestimmten Zeiten im Garten?

    Ja, die haben Treffen, an denen sie thematisch arbeiten (z.B. Vogelfuttertassen bauen, pflanzen, ernten usw.). das machen sie offen für alle, es gibt oft essen.

    • Wie viele Gärtner*innen werden am Bau der Beete beteiligt werden können?

    Ich denke, die P8 macht mit und eher die Männer (afghanische) und handwerklich talentierte und interessierte Frauen (mind. 10 Personen). Ich denke, wir essen dann zusammen und da kommen noch andere hinzu.

    (mehr …)

  • Berlin: The garden steht vor Räumung

    (Aus NL Urbane Gärten Berlin)

    The Garden Neukölln ist weiterhin akut bedroht

    Für The Garden Neukölln auf dem Kirchhof Jerusalem V  ist die Zukunft ungewiss, die Situation belastend. Die Friedhofsverwaltung besteht auf Räumung des Geländes für die Ausgleichsmaßnahmen der Autobahn GmbH. Nach aktuellem Stand soll der naturnahe Garten zu einem Trockenrasen umgewandelt werden (NABU, Kommentar, S. 5). Die Gärtner:innen versuchen weiterhin den Garten zu erhalten und hoffen wenigstens auf ein Ersatzgelände auf dem Friedhof. Im Netzwerk Urbane Gärten Berlin unterstützen wir das Gartenprojekt und die Forderung des Gartens, in einen Dialog mit o.g. Beteiligten für den Erhalt des Gartens zu treten – für die fast 200 Gärtner:innen, alle dort lebenden Wesen und uns alle, die wir insbesondere in so hochverdichteten Stadträumen solche sozial-ökologischen Oasen dringend brauchen. 

    (mehr …)

  • Idsetin: Bürgergareten vor dem Aus?

    (NL)

    Die stets sinkende Zahl der aktiven Mitarbeiter/innen reicht nicht mehr aus um den Garten so zu bewirtschaften, wir wir es uns eigentlich vorstellen und wünschen.
    Wenn im Herbst die bisherige erste und zweite Vorsitzende ihre Ämter aus persönlichen Gründen nicht weiterführen werden, wird bedauerlicherweise der Verein wohl aufgelöst werden müssen.
    Die einzige Hoffnung ist, dass eventuell jemand von außen bereit ist, den Vorsitz zu übernehmen und einige Leser/innen zum bestehenden Team dazukommen.
    Es macht wirklich Freude, gemeinsam mit anderen im Garten zu arbeiten, sich gegenseitig zu inspirieren und das ein oder andere auszuprobieren.

    (mehr …)

  • Dörverden: Fläche gefunden

    wir sind weitergekommen: Haben nun eine Fläche (~ 800 m² mit altem Baumbestand), die direkt an der Wehrke (unserer Offenen Werkstatt) dran ist und werden sie ab Oktober pachten und sind schon mit dabei, sie vorzubereiten.
    Ein weiterer Projektansatz ist eine Gewächshausanlage (~200 m² verglaste Fläche), die wir in die gemeinschaftliche und vereinsbasierte Nutzung überführen wollen.

    (mehr …)

  • Berlin: Hevrin Xelef Leuchtturmprojekt beim Portal „Berlin gärtnert“

    (Mail an Anuscheh)

    Liebe Gärtnerinnen und Gärtner bei Hevrîn Xelef ,

    wir von georg+georg erstellen gemeinsam mit dem Büro Gruppe F im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Toni Karge) das Internetportal Berlin Gärtnert.

    Es wird in den nächsten Tagen freigeschaltet und gibt dann einen Überblick über verschiedene Formen gärtnerischer Aktivitäten in Berlin.

    Dazu gehört auch, dass wir einige „Leuchtturmprojekte“ detailliert im Video vorstellen, um der Community zu zeigen, was diese Form des Gärtners ausmacht.

    Für interkulturelle Gemeinschaftsgärten wurdet ihr uns von Bettina Walter (Gruppe F) als Beispiel vorgeschlagen.

    Deswegen würden wir euch gern einmal besuchen, um ein Porträt eures Gartens zu erstellen.

    Dabei würden wir ein Interview mit einigen Gärtner*innen aus eurem Garten führen wollen und ergänzend dazu einige atmosphärische Bilder bei euch drehen.

    Finales Produkt ist ein 3 – 5 Minuten langes Video.

    Dieses könnte ihr natürlich auch sehr gern für eigene Zwecke einsetzen – z.B. auf eurer Website.

    (mehr …)

  • Erfurt: Stadt erwägt Pachtzahlungen

    Stadt plant für die Nutzung kommunaler/öffentlicher Flächen , dass die „symbolische Nutzungsgebühren“ durch Pachtzahlungen in Höhe von 20% des Bodenwerts ersetze werden sollen.

    Stadt beruft sich auf die Vorgaben der Thüringer Kommunalordnung, wonach die verbilligte Überlassung kommunaler Flächen unzulässig sei, doch seine Ausnahmen möglich, wenn öffentliches Interesse bestehe, so wie bei Integrations- und Bildungsarbeit oder Umweltschutz. So eine „Unterwertüberlassung“ brauche eine spezielle Förderrichtlnie.

    -> Dafür stellen gerade einige Gärten Anträge. Grüne unterstützen.

    https://www.pressreader.com/germany/thuringer-allgemeine-erfurt/20250624/281857239517229

    (mehr …)

  • Detmold: UG Hilfe zur Selbsthife ist gestartet

    es läuft gut und macht echt Spaß. Die Pflanzen wachsen, die Gärtner:innen sind regelmäßig vor Ort, es findet ein toller Austausch statt.

    Die ersten zwei Gartenfeste sind geplant. Auch in der Bevölkerung wird das Projekt sehr positiv aufgenommen

    und wir erhalten viel Zuspruch für den Mut das zu realisieren.“ (mehr …)

  • München: rosen_heim – die Zwischennutzung jährt sich zum 10ten Mal

    (Besuch) 
    Im Frühjahr 2015 gab es den Startschuss für rosen_heim, einen GG, der auf einer Brache hinter der Kirche im alten Stadtkern von München-Ramersdorf entstand. An der Rosenheimerstraße, daher der Name. 

    Der Garten ist Teil der Stadtebauförderung, Planungsreferat München hat anfangs auch gefördert und es als „Aktivierungsmaßnahme, Leute im Stadtteil werden erreicht, Treffpunkt, man kann aktiv was machen“ verstanden.
    Die Fläche gehört der MGS (mbH) (www.mgs-muenchen.de), sie ist Sanierungsträger und Treuhänder der Landeshauptstadt München. Die MGS will den alten Ortskern umgestalten und „aufwerten“ und neue Wohnungen sollen entstehen. Bis dahin: Nutzung durch den Garten. Anfangs war die Zwischennutzung für 3 Jahre bewilligt. Die Koordinatorin sagte, dass sie glaubt, der Garten wird an einem anderen Ort weiter bestehen, sollte es doch bald zu einer Bebauung/Umgestaltung kommen.
    In der Saison von Mai bis September findet alle 2 Wochen mittwochs ein offener Gartentag statt, zu dem alle Interessierten, Besucher*innen..kommen können. Bei unserem Besuch (Robert und Gudrun) gab es an dem Tag auch eine Pflanzentauschbörse, Menschen brachten hauptsächlich Zimmerpflanzen vorbei.
    Der Garten hat einen Zaun mit Schloss, die Gärtner*innen haben den Schlüssel (oder war es ein Code?), Wasser kommt von der benachbarten Schule, es gibt einen Container, ein paar überdachte Sitzmöglichkeiten und als Besonderheit einen Kuppelbau aus alten Fahrradfelgen, da finden Workshops und lauschige Abende am Feuer statt. 
    Die Beete sind selbst gebaut, anfangs ausschlißelich aus Recyclingmaterial, wie alten Betten und auch Ziegel, die noch aus der letzten Ziegelei in Ramersdorf übrig waren. Koni, Gärtern der ersten Stunde hat wohl alle Beete (mit)gebaut, vor allen Dingen die alten. Er bewirtschaftet einige der Beete, ein paar sind mit den Ziegeln gebaut/umrahmt. Er hat auch Beete „hinter der Grenze“ zur Wiese mit Bienen angelegt, da gibt es u.a. ein Erdbeet mit Kartoffeln, damit die Kinder sehen, aus was Pommes hergestellt werden. 
    Im rosen_heim gibt es eine Koordinatorin, die derzeit mit einem Werkvertrag angestellt ist. Sie organisiert die vielen Veranstaltungen (mit), löst Konflikte, ist Ansprechpartnerin und kümmert sich um Netzwerkarbeiten und ÖA. nebenan.de ist eine ihrer Spielwiesen, auf der sie die Veranstaltungen bewirbt. 
    An einigen Beeten haben die Gärtner*innnen schräge Dachkonstruktionen mit Rinnen angebracht, die Regenwasser in Tonnen leiten sollen. Das Wasser aus den Tonnen wird mit Hightech (Solar) in Tröpfchenbewässerungsschläuche geleitet.
    am 11.7. feiert der Garten sein 10jähriges Jubiläum. (mehr …)

  • Bochum: Grund von Hof Bergmann steht zum Verkauf

    der Grund und Boden des Hof Bergmanns und somit unseres wunderbaren gemeinnützigen Gemeinschaftsgartens zum Verkauf steht. Und natürlich möchten wir unser Herzensprojekt unbedingt langfristig sichern. 
    Hierfür arbeiten wir mit der Stiftung trias zusammen, sind jedoch auf weitere Unterstützung in jedweder Form angewiesen
    -> im August machen sie eine Spendengala.

    Zwischen den Programmpunkten gibt es Raum für Austausch, Begegnung und persönliche Gespräche mit den Menschen hinter dem Projekt. Wir stellen Ihnen den aktuellen Stand und unseren Kooperationspartner, die Stiftung trias, vor, beantworten Fragen und zeigen auf, wie Sie den Kaufprozess aktiv unterstützen können. Erste Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

     

    (mehr …)

  • Leipzig: neue Angebote und steigende Kosten im H17

    (NL)

    Die Grunsteuer für den Garten hat sich auf 980 Euro verdreifacht – helft mit den Gemeinschaftsgarten zu erhalten 

    Hilfe, die Grundsteuer steigt! – Und wir brauchen weiterhin die Unterstützung vieler Gartenfreund:innen und unserer Nachbarschaft, um den Stadtgarten H17 dauerhaft zu erhalten. Spenden helfen uns, den wertvollen und vielfältigen Freiraum zu erhalten, der seit 2010 auf der früheren Brache entstand. Das ist wichtig, denn unsere grüne Oase mitten im dicht bebauten Wohnviertel kommt vielen Tieren, dem Stadtklima und der Stadtgesellschaft zugute: 

    Grüner Montag – MITGÄRGNERN in der H17

    Der Grüne Montag lädt zum offenen Mitgärtnern ein! – Wir bepflanzen, pflegen und beernten gemeinsam unser Mitgärtnern-Beet, teilen unser Gartenwissen miteinander und schauen, welche Arbeiten im Gemeinschaftsgarten noch so auf uns warten. Keinerlei Vorwissen, nur Spaß am Draußensein nötig.
    Kommt vorbei, spontan oder mit Anmeldung: 
    H17-bildung@freiraumsyndikat.de
     
    Mit Miternte-Abendbrot ab 17 Uhr am 30.6., 15.7.,  11.8., 25.8., 8.9. und 22.9. (unter Vorbehalt). Achtung – am 28.7. und 4.8. macht der Grüne Montag Sommerpause!
    Großer Dank für die finanzielle Unterstützung des Projekts geht an die Teilnehmenden der Deutschen Postcode Lotterie.

    ¬

    Insektenvielfalt erleben – Erkundungstour durch den Garten und Beratung zur naturnahen Gestaltung
     
    Samstag 28. Juni 10-12 Uhr
    Anlässlich der diesjährigen Ausstellung  „Vielfalt macht´s“ zu dem wichtigen Thema Biodiversität, lassen wir uns beraten, wie wir den Stadtgarten noch insektenfreundlicher und ökologisch wertvoll gestalten können.
     
    Mit dem Biologen Philipp Drosky (Naturgarten Leipzig) geht es auf Entdeckungstour durch den H17-Garten. Der Fokus liegt auf der spannenden Welt der Insekten. Im Anschluss gibt es bewährte Tipps sowie Raum für Fragen zur naturnahen Gartengestaltung. Wir werden die Gründe für den Insektenrückgang kennenlernen und erfahren, was wir zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können. (mehr …)

  • Leipzig: neue Sachbearbeiterin


    Nachbarschaftsgärten: Wir haben hier im September 24 einen Antrag eingerreicht, warten (wie leider die anderen Gemeinschaftsgärten auc)h aber weiterhin auf eine Rückmeldung. 

    Wir hatten diese Woche selbst schon Kontakt mit der neuen Sachbearbeiterin im Fachbereich Gärten. Sie wirkte auf mich sehr motiviert, offen und den Gemeinschaftsgärten zugewandt.  In den nächsten Tagen wird wohl eine Infomail seitens des Amt für Stadtgrün und Gewässer zum Bearbeitungsstand der Förderanträge herausgehen

    (mehr …)

  • Tübingen: im GG Wanne sind Familien dabei

    Wir betreiben bereits im sechsten Jahr den Gemeinschaftsgarten mit viel Freude und Engagement. Ein fester Stamm, bestehend aus fünf Familien und mir, leistet regelmäßig Gartenarbeit. Sporadisch betreue ich eine Gruppe von 4 bis 6 Grundschülern, die im Rahmen der Sozialen Gruppenarbeit gärtnerisch aktiv werden können. Zwei Mitgärtner_innen sind aus gesundheitlichen Gründen und wegen Wegzugs aus Tübingen aus der Gartengruppe ausgeschieden. Kontakte mit Geflüchteten aus der Ukraine und Syrien führten nicht zur Teilnahme, da die Interessent_innen eigene Parzellen zur Bewirtschaftung wünschten.

    Wir bepflanzen in der Zwischenzeit 5 Hochbeete und haben für die Kinder noch 3 kleine und niedere Hochbeete aufgestellt. Zudem haben wir der Wiese einen kleinen Acker (ca. 4 auf 6 m) abgerungen und wir haben vor 3 Jahren ein Gewächshaus geschenkt bekommen. Das hat einen leichten Hagelschaden und die Vorbesitzer wollten sich ein neues zulegen. Im Rahmen des Klimawandels ist man aber für jedes Lüftungsloch dankbar.

    Um Gartengeräte besser unterstellen zu können, haben wir die Geschirrhütte durch einen Schreiner erweitern lassen. Wir nutzen die zusätzliche Dachfläche zum Regenwassersammeln. Ursprünglich war ein 1000 l Fass vorhanden, wir haben durch Neuanschaffung von 3 weiteren Fässern die mögliche Sammelmenge mehr als verdoppelt. Als weitere Baumaßnahme haben wir ein Tippi aus Stangen errichtet, an dem die Stangenbohnen hochwachsen und sich die Kinder darin verstecken können.

    Jedes Jahr erstellen wir zusammen einen Pflanzplan, damit auf den Beeten Wechselwirtschaft betrieben wird. Es gibt für alles was wächst und gedeiht eine ungeschriebene aber allgemein geachtete Ernteregel: Jeder kann sich für den eigenen Bedarf Früchte mitnehmen. Wenn gleichzeitig mehrere Früchte geerntet werden müssen, macht man von der Ernte ein Foto und legt sie zur Abholung durch andere in der Hütte bereit. So verfahren wir auch mit dem Obst, das zu Gelee, Marmelade oder Mus verarbeitet wird. Die Gläser stellt man in die Hütte und alle dürfen sich bedienen. Was nicht abgeholt wird, wandert in den Weihnachtsbazar des Stadtteiltreffs Wanne.

    Zwischenzeitlich haben alle Teilnehmer_innen einen Baumschnitt- und Sensenkurs absolviert. Den Baumschnitt haben wir dieses Jahr deshalb selbstständig durchgeführt. 

    Positiv möchte ich noch erwähnen, dass die Teilnehmer_innen auch ohne meine Anleitung und Anweisung selbstständig im Garten arbeiten. Im allgemeinen werden dabei gute Erfolge erzielt. Wenn mal etwas schief geht, wird aus Fehlern gelernt.

    (mehr …)

  • Berlin: Bauworkshops im Artengarten

    Wir laden herzlich zu den kreativen Workshops „BAUMeister“ im ArtenGarten ein!

    Termine:
    12.06., 13.06., 19.06., 20.06., 21.06., jeweils von 15:30 bis 19:00 Uhr
    Ort: ArtenGarten – Zaandamer Straße / Buschkrugallee 87, Berlin-Britz (Zugang über die Zaandamer Straße)

    In fünf Workshops bauen und gestalten wir gemeinsam verschiedene Gartenobjekte – darunter Möbel, Hochbeete und andere Konstruktionen – aus Holz, Natur- und Recyclingmaterialien. Diese werden dauerhaft im Gemeinschaftsgarten ArtenGarten in Neukölln-Britz installiert.

    Neben dem praktischen Arbeiten habt ihr die Möglichkeit, den Garten kennenzulernen und euch dem Ort kreativ und gemeinschaftlich zu nähern. 

    Alle Menschen – mit oder ohne Migrationsgeschichte – sind herzlich willkommen! Es gibt keine Altersbegrenzung.

    Am 28.06. findet im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln eine öffentliche Präsentation der entstandenen Arbeiten statt.

    Workshop wird von einem KünstlerKollektiv ZIP group geleitet. ZIP group thematisiert Arbeit, Gemeinschaft und Selbstorganisation und verwandelt ihre Installationen in utopische Räume für gemeinsames Tun und Austausch. https://zipgroup.space/ 

    (mehr …)

  • Zwickau: GG zum Fleißigen Winkel sehr aktiv

    Erst kürzlich hatten wir einen ganzseitigen Artikel in der Zwickauer Freien Presse.

    Vor ein paar Tagen hatten wir ein Interview mit einer Studentin aus Marburg, die sich für unser Regenwasserprojekt interessiert hat.

    Und erst gestern haben wir einen Tag des offenen Gartentor im Zusammenhang mit einen Fest auf den Spielplatz in unserer Nachbarschaft veranstaltet.
    Sie haben auch ein Kompostprojekt, bei dem pflanzliche Küchenreste gesammelt werden.

    (mehr …)

  • Freising: Tag der offenen Tür im IG

    Ab 11:00 Uhr gibt es Fingerfood aus aller Welt zum Probieren. Die Künstler Pepito Anumu und Tangeni Sem Haikali laden zum gemeinsamen Malen und Trommeln ein. Die Gärtnerinnen und Gärtner stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst.
    (Sa, 21.06.) (mehr …)

  • München: WERKSgarten ist umgezogen

    (Tel)
    auf der Fläche des Werksviertels in die Nähe vom Umaddum – vorne beim Containerdorf, wo er bisher war, sind zu viele Veranstaltungen und die Beete wurden zu sehr in Mitleidenschaft gezogen und sahen immer im Nu aus, als ob sich niemand kümmert.

    An der neuen Ecke kämpfen sie noch mit Dienbstahl – schon 2x wurde ein Häuschen aufgebrochen und alles rausgeklaut.

    (mehr …)

  • Meißen: Finanzierung für den IG ausgelaufen

    (Tel)

    Die Kürzungen für Buntes Meißen betreffen auch den Garten. Die Projektleiterin hat da 15h/Monat und das läuft aus. Wie es weitergehen soll, ist unklar. Im Juni muss sie die Abrechnung machen und hat wenig Zeit für Antragstellungen. Sie wollen versuchen, das über Spenden aufrecht zu halten

    Im Garten gibt es derzeit 13 Beete – der Garten ist eingebettet in einem Freizeitgelände/Park, in dem viel gegrillt wird. Bisher gab es keinerlei Einfriedung des IG, war nicht sichtbar, dass hier der IG beginnt. Nun haben sie dafür einen Zaun gebaut. Sie hoffen, dass so der Gemüseklau ein wenig eingedämmt wird.

    (mehr …)

  • Niddatal: gemeinschaftliches Gärtnern im Klostergarten

    (Antrag, Antworten)

    intergrund:
    Der seit Jahrzehnten brachliegende Klostergarten wird seit 2022 vom gemeinnützigen Verein
    Kultur im Klostergarten Ilbenstadt e.V. wiederbelebt. Ziel ist die Entwicklung eines
    solidarischen Stadtteil-Gartens auf einer Fläche von ca. 6.000qm, der durch ökologische
    Bewirtschaftung einen Raum für gemeinsames Gärtnern, Lernen und Erleben schafft. Hier
    wachsen Obst und Gemüse, Kräuter und Heilpflanzen – als sichtbarer Ausdruck gelebter
    Gemeinwohlorientierung.
    Im Klostergarten Ilbenstadt, der zum Denkmalschutz-Ensemble Kloster Ilbenstadt gehört,
    entsteht ein gemeinschaftlicher Begegnungs- und Gemüsegarten – offen für die künftigen
    Bewohner:innen des angrenzenden genossenschaftlichen Wohnprojekts der Oekogeno SWH
    eG sowie für alle Bürger:innen der Gemeinde. Die Fertigstellung der gesamten Gartenanlage
    ist für 2027 geplant.
    Wichtige Meilensteine bisher: 2023 Nutzbarmachung der ersten Teilfläche von ca. 2.000qm
    und Bohrung eines Tiefbrunnens, 2024 Erstellung eines Gartenhauses in Eigenleistung und
    Start einer SOLAWI auf ca. 1.500qm mit über 70 Solawistas. Das Gartenhaus dient dem
    Verein als zentraler Werkzeugraum und als Aufenthaltsort.
    Ausgangslage / Problemstellung:
    Ein zentrales Problem: Der Garten verfügt bislang über keinen Stromanschluss. Für den
    Betrieb wichtiger Geräte und Infrastruktur ist jedoch eine zuverlässige Energieversorgung
    unerlässlich.
    Zielsetzung:
    Zur Sicherstellung der Stromversorgung soll auf dem Gartenhaus in Eigenleistung durch
    ehrenamtliches Engagement eine autarke Photovoltaik-Inselanlage (Insel-PV-Anlage)
    installiert werden. Der aus Sonnenenergie gewonnene Strom wird vor Ort direkt genutzt bzw.
    in einer Batterie gespeichert. Damit entsteht eine nachhaltige, emissionsfreie und
    unabhängige Energiequelle für den Betrieb des Gartens.
    Inhalte und Planung:
    Die geplante Insel-PV-Anlage ermöglicht die Inbetriebnahme einer Wasserpumpe für den
    vorhandenen Tiefbrunnen sowie das Laden von Akkus für elektrische Gartenkleingeräte und
    LED Innenbeleuchtung für das Gartenhaus. Ohne eine funktionierende Stromversorgung
    kann die Bewässerung und der Betrieb des Stadtteilgartens auf Dauer nicht sichergestellt
    werden. Die autarke Insel-PV- Anlage schafft die energetische Grundlage für die Umsetzung
    des gesamten Gartenprojektes.

    Der Klostergarten hat eine Gesamtfläche von 6.000qm. Diese Fläche, die seit den 90er Jahren brach lag und sich inmitten des Ortes Niddatal Ilbenstadt befindet, renaturieren wir seit 2021.

    1. Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnert?

    Unser Verein, der sich der Wiederbelebung des Klostergartens als Stadtteilgarten angenommen hat, hat aktuell 97 Mitglieder. Aktiv mitarbeitende „Gartenaktivistas“ sind ca. 40 Personen.

    1. Wie erfahren Interessierte vom Gemeinschaftsgarten und den Mitmachmöglichkeiten?

    Wir informieren unsere Mitglieder und alle Interessierten durch unseren Newsletter (Anmeldung via Website) und über die Website, wo wir unsere monatlichen Gartenaktionstage zum gemeinschaftlichen Gärtnern bei Termine bekannt machen. Zusätzlich haben wir eine Signalgruppe „KiKI Gartenaktivistas“ zum täglichen Austausch.

    1. Wie ist die Gruppe (des Gemeinschaftsgartens) organisiert? Wie laufen Informations- und Entscheidungswege?

    Die Gruppe ist in mehreren Untergruppen organisiert. Diese sind: „AK Gartengestaltung“, „AK Finanzierung“, „AK Kräutergarten“, „AK Kultur“

    In 2024 fand ein großer Workshop zur Gartengestaltung mit ca. 30 Teilnehmenden statt, nachdem der Garten aktuell entwickelt wird.

    1. Wie viele Beete gibt es im Gemeinschaftsgarten? Und wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Oder gibt es individuelle Parzellen?

    Der Gemeinschaftsgarten umfasst alle Flächen außerhalb der Gemüsebeete der SOLAWI. Dies sind aktuell: Beeren- und Obstgarten, Rabarber-Feld, Trüffelfeld, Kürbisfeld, Blumenfeld für Bienen und Insekten sowie alle andern Flächen/Erholungsflächen.

    1. Was passiert im Gemeinschaftsgarten neben dem Gärtnern?

    Der Garten wird kontinulierlich weiter ausgebaut/renaturiert. Hierzu werden Kräuterbeete, barrierefreie Wege und eine Kulturbühne unterm Nussbaum mit einem Atrium angelegt. Weiter bauen wir gemeinsam mit den Kindern eine Baumhausanlage auf. Die gesamte Fertigstellung ist für 2027 geplant (sofern wir die finanziellen Mittel über Förderungen und Spenden zusammen bekommen).

    Der Garten dient bereits jetzt als regelmäßiger Begegnungsort für jung und alt, Garteninteressierte und Erholungssuchende. Wir bauen unterschiedliche Vogelhäuser mit Kindern und Erwachsenen für den Garten, veranstalten regelmäßige Workshops (zB Fermentierung, Bienenzucht). Auch erhalten wir regelmäßig Besuche aus Kita und Grundschule („Wieviele Regenwürmer leben auf einem Quadratmeter“).

    1. Wie kann ich mir die Zusammenarbeit und aber auch die „Abgrenzung“ von SoLaWi und Gemeinschaftsgarten vorstellen? Gibt es ein Set an Werkzeugen für die Gemeinschaftsgärtner*innen und eins für die SoLaWi? Wie wird die Nutzung des Gartenhauses organisiert?

    Die SOLAWI wird getragen vom Verein und baut auf einer Teilfläche von 1.500 qm über 30 verschiedene Gemüsesorten ökologisch an. An der SOLAWI sind derzeit 70 Erwachsene beteiligt. Die Werkzeuge und die Gartengeräte sowie die Gartenhütte werden von allen Gruppen gemeinsam genutzt und sind Eigentum des Vereins.

    1. Wie beteiligen sich SoLAWi und Oekogeno SWH und die Gemeinde an den Kosten für die Garteninfrastruktur? Ich nehme an, Brunnen und PV-Anlage werden von allen Gartenprojekten im Klostergarten gemeinsam genutzt? Wie habt ihr den Brunnenbau finanziert und wie geplant, das Wasser aus dem Brunnen zu bekommen?

    Die Oekogeno SWH eG stellt den Klostergarten zu einer verringerten Pacht von jährlich 2.850 Euro für 15 Jahre zur Verfügung. Die SOLAWI zahlt dem Verein für die Nutzung eine anteilige Pacht von 1.500 Euro/Jahr. 

    Die Gemeinde Niddatal unterstützt uns durch ihren Bauhof bei größeren Aufgaben zB. an der historischen Klostermauer oder am Umfeld des Gartens. Zudem können wir Gemeinderäume (Stadtverwaltung gegenüber) kostenfrei für Sitzungen und Veranstaltungen nutzen. Der Bürgermeister von Niddatal unterstützt unser Gesamtprojekt von Beginn an intensiv.

    Die Nutzbarmachung der ersten Teilfläche des Gartens für die bisherigen Anpflanzungen sowie der Brunnenbau konnte mit Fördermitteln der Deutschen Postcode Lotterie sowie Förderungen der Volksbank und Sparkasse sichergestellt werden. Der Bau des Gartenhauses, das durch uns selbst geplant und in kompletter Eigenleistung errichtet wurde, konnte mit Hilfe von Förderungen realisiert werden. 

    Der derzeitige Strombedarf für die Brunnenpumpe und Bewässerung wird durch Nutzung von Baustrom von der Oekogeno SWH eG genutzt.

    1. Um welche Gartengeräte geht es, die geladen werden müssen und wie lief das bisher?

    Folgende Akkugeräte haben wir derzeit im Einsatz, die über einen Akku verfügen: Freischneider, Antrieb für Minifräse, Heckenschere. Auch hier haben wir bisher auf den Baustrom zurückgreifen können. Der Bau der Oekogeno wird bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

    (mehr …)

  • Leipzig: Gartengruppe in den Nachbarschaftsgärten Josephstraße formiert sich neu

    Antrag, Antworten

    Wir vom Nachbarscha%sgärten e.V. in Leipzig Lindenau haQen durch die anhaltende Gentrifizierung der
    Stadt und insbesondere der Quar$ere Plagwitz & Lindenau, in den letzten Jahren immer wieder mit
    Flächenverlust auf Grund von Teilverkäufen und damit einhergehender Nachverdichtung des Wohngebietes
    zu kämpfen. Dadurch ist unsere einstmals 7000m2 große Gemeinscha%sgartenfläche auf nun ~550m2
    geschrump%. Diese verbleibende Fläche ist zwar sehr zukun%ssicher für den Verein, jedoch weitestgehend
    durch Pflastersteine versiegelt und dies darf auch nicht geändert werden.
    In den letzen Jahren haben wir den Fokus daher auf die sozialen Aspekte der Fläche gelegt und die offene
    FahrradwerkstaQ sowie die offene HolzwerkstaQ auf dem Gelände sehr weit entwickelt, wodurch wieder
    eine stabile Gemeinscha% gewachsen ist und die Angebote quar$erübergreifend bekannt und geschätzt
    sind. Zudem beherbergen wir auf dem Gelände eine Verteilersta$on der lokalen SoLaWi „Ackerilla“, welche
    mit regelmäßigen Küfas ebenfalls zur Gemeinscha%sbildung und gelebten Nachhal$gkeit im Quar$er
    beiträgt. Zudem konnten wir erfolgreich das größte Parklet Leipzigs vor dem Garten in der Josephstraße
    bauen und damit nicht nur ins Quar$er wirken, sondern auch die Sichtbarkeit und Niederschwelligkeit des
    Gartens stärken. All das führte dazu, dass die Mitgliederzahl in den letzen Jahren wieder s$eg und
    momentan bei 165 Menschen ist, welche sich auf beide Gartenflächen (Lindenau & Leutzsch) verteilen.

    Wir als Gartengemeinscha% möchten uns nun auf die Herausforderung bzw. Frage fokussieren, wie man
    neben den grünen Randstreifen des Grundstücks in Lindenau, auch auf der versiegelten Fläche das
    maximale Gartenerlebnis für Mensch und Tier erzeugen kann. Wir haben dafür gemeinsam einen neuen
    Flächenplan erstellt, um den Platz op$mal zu nutzen. Wir wollen auf der Fläche einen größeren Unterstand
    bauen, um Feuerholz, Gartenwerkzeuge, Kinderfahrräder und ggf. sogar Leihräder der FahrradwerkstaQ
    trocken und sicher abstellen zu können. Die dabei entstehende Dachfläche möchten wir gern bepflanzen,
    um wieder an Grünfläche zu gewinnen und die Biodiversität in dem hochverdichteten Wohngebiet zu
    fördern. Zudem wollen wir ein großes gemauertes Hochbeet errichten um Nutzpflanzen anzubauen sowie
    ein vorhandenes Teichbecken naturieren.
    Unser Anspruch ist auch hier so nachhal$g wie möglich zu arbeiten, weshalb wir wo immer es geht, mit
    second-hand Materialien aus der Region bauen werden. Die Steine für das Hochbeet würden wir für einen
    sehr guten Preis aus einem Gebäuderückbau beziehen können und das Konstruk$onsmaterial für den
    Unterstand aus dem in Leipzig Lindenau ansässigen 2nd-Hand-Baumarkt „Materialbuffet“. Die Pflanzen
    würden wir ebenfalls aus der lokalen Auenwald-Gärtnerei beziehen, da diese vor Ort gezüchtet und somit
    auch bestens an die hiesigen Verhältnisse angepasst sind.

    Gleichzeitig möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um als Gartengemeinscha% durch solche für uns
    größeren Bau- und Pflanzprojekte in den ak$ven (Wissens-)Austausch zu kommen. Glücklicherweise haben
    wir im Verein Zimmerleute und einzelne Mitglieder, die bereits Schulungen zu Dachbegrünungen besucht
    haben, so dass wir die Planung sachgerecht intern leisten können. Die Umsetzung möchten wir dann als
    Workshop gestalten, um dieses Wissen prak$sch angewandt auch weiter zu streuen.

    Gärtnert ihr denn noch dem Sinne, dass auf der Fläche Gemüse angebaut wird? Wie viele Hochbeete gibt es, wer gärtnert dort und wie kann man beim Gärtnern mitmachen?
      
      • Es wird grundlegend gegärtnert. Die Fläche ist diese Saison allerdings noch stark im Wandel, da vor ein paar Monaten erst die benachbarte Baustelle fertiggestellt wurde und ein langer Streifen (ca. 4x15m) unseres Grundstücks für die Durchfahrt der Baufahrzeuge genutzt wurde. Dieser Streifen ist nun in ein Beetplateau verwandelt wurden mit allerhand Nutzpflanzen und sogar 3 Obstbäumen.
    Die 6 Hochbeete auf der Fläche haben wir in den letzten Garteneinsätzen abgebaut, mit dem Plan diese vereinzelten (teilweise maroden) Hochbeete aus Holz zu einem großen gemauerten zusammenzufassen.

    Oder ist das beantragte Hochbeet der Wiedereinstieg in den Gemüseanbau? Wie viel Platz der Gesamtfläche nutzt ihr für das Gärtnern (Essbares anbauen und ernten und insgesamt)?
        • In dem Sinne ja, das beantragte Hochbeet ist ein wichtiger Meilenstein beim Wiedereinstieg in den Gemüseanbau. von den insgesamt 550qm können wir derzeit ca. 20-25% begrünen/begärtnern. Davon ist in etwa 60-70% mit Insektenfreundlichen Blühpflanzen und essbaren Kräutern bepflanzt, der Rest mit Obst(sträuchern) und Gemüse.

    – Wenn ihr im Antrag von gärtnern schreibt und es sich nicht um Gemüse/Kräuter/Obst handelt, was macht die Gartengruppe?
        • Die Gartengruppe in der Josephstraße ist gerade erst wieder im Aufbau und momentan geht es um die Planung, Organisation und Anlage neuer bepflanzbarer Flächen sowie die Pflege der vorhandenen Grünstreifen, Kräuterbeete und des oben erwähnten Plateaus; sowie die Pflege der t.w. essbaren Pflanzen auf dem Parklet vor dem Garten.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Wie kann man da mitmachen? Was passiert mit der Ernte?
        • Meines Wissens nach besteht die Gruppe derzeit aus 5 aktiven Personen, wobei wir in letzter Zeit wieder mehr Neuzugänge im Verein haben, die explizites Interesse am Gärtnern bekundeten. Da es aber wie erwähnt noch viel um Planung und Anlage zu bepflanzender Flächen geht, würde ich diese Personen noch nicht dazuzählen, da sie wahrscheinlich noch etwas Zeit brauchen sich in die Strukturen einzufinden um proaktiv Aufgaben zu übernehmen.

    Generell ist die Gartengruppe wie auch andere Gruppen im Verein als AG organisiert mit eigenem Chat-Kanal, selbstverwaltetem Budget und eben Eigenverantwortung und Entscheidungshoheit „ihres“ Bereiches.

    Es gibt eine weitere temporäre Gruppe, die sich gerade mit der Flächengestaltung generell beschäftigt und hier ist natürlich eine Schnittmenge.

    Auf der Fläche in Leutzsch sind derzeit 40 Menschen in der Chatgruppe bezüglich der Beete, realistisch aber 15 aktive Menschen. Diese treffen sich zwei mal die woche (do+so), teilen sich Gießdienste und die Erträge.
    So ähnlich möchten wir das in Lindenau auch wieder etablieren und nachdem die Werkstätten jetzt wieder auf einem stabilen Fundament engagierter Mitglieder stehen, braucht es nur einen kleinen Anstoß, dies auch für die Beetegruppe zu schaffen. Im Idealfall reichen die Erträge auch aus, um bei Garteneinsätzen oder offenen Gartennachmittagen daraus gemeinsam Mahlzeiten zu kochen oder Kuchen zu backen.

    – Wo sind die Gartengeräte bisher untergebracht?
        • Bisher sind sie in einer aus Palettenresten provisorisch gebauten Halterung auf der Rückseite des ehemaligen Hühnerstalls untergebracht. Dort sind sie allerdings nicht gut sortiert, nicht gut erreichbar, zu sehr der Witterung ausgesetzt und es ist zwar noch nichts passiert, aber es besteht die Sorge, dass sich die Kinder daran verletzen könnten, sollten sie unachtsam in der Ecke toben.

    – Wo kommt das Wasser her?
        • Das Gießwasser gewinnen wir vollständig durch Regenwassersammlung. Hierfür haben wir letztes Jahr mehrere gebrauchte IBC-Container und Regenfässer organisiert und an die Regenrinnen der Dachflächen angeschlossen bzw. an den kleineren Dächern (Sommerküche; ehemaliger Hühnerstall) selbst Regenrinnen installiert.

    – Wie groß soll das Hochbeet werden? Wie plant ihr das: Bau aus Ziegelsteinen, Holzverkleidung dann außen?
        • Das Hochbeet soll einen runden-organischen Umriss haben, aus gebrauchten Ziegel- bzw. Pflastersteinen gebaut werden und an der Sichtseite mit Holz verkleidet werden. Teilweise soll der obere Rand auch als Sitzfläche dienen und an diesen Stellen auch mit Holz beplankt werden. Insgesamt wird es eine Größe von ca. 3x4m haben

    – Was ist in dem Fertigpaket Dachbegrünung enthalten und woher kommen die Pflanzen?
       
    • In dem Fertigpaket sind enthalten: Schutzvlies, Dränage, Sedumcassetten, Kiesel, Sedummatten (vorkultiviert). Alles inklusive der Pflanzmatten kommen vom Anbieter „dachbegruenungselbermachen.de“ mit Hauptsitz in den Niederlanden.

    – Wie groß wird der Unterstand und wie werden da die Gartengeräte „sicher“ drunter untergebracht?
        • Der neue Unterstand soll ca. 3x6m groß werden. Die Gartengeräte sollen dort an einer innenseitigen Wand übersichtlich sortiert aufgehangen werden.

    (mehr …)

  • München: EineWeltGarten ausgeweitet

    Inzwischen gibt es eine Gruppe, weitere Beete sind bepflanzt, weitere Elemente im Garten entstanden. 

    Demnächst kommt noch eine kleine „Beschilderung“ und heute [12.06.] wird der 1000l Container an das Regenrohr angeschlossen.

    Ein Schwerpunkt in den letzten Jahren war Biodiversität/Gärtnern auch für Insekten

    (mehr …)

  • Berlin: MA für Stadtteilgarten Tempeflhof gesucht

    (Aus NL Soziale LaWi)

    Stellenausschreibung Fachkraft Heilerziehungspflege im „Stadtteil-
    garten Tempelhof“ auf dem Tempelhofer Feld
    Wir sind ein kleines, ehrenamtlich tätiges Team vom Tempelhofer Berg e.V. und suchen zum nächst-
    möglichen Zeitpunkt eine engagierte Fachkraft Heilerziehungspflege in Vollzeit. Jobsharing ist möglich.
    Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Personen mit Behinderung.
    Einsatzort ist der Stadtteilgarten Tempelhof auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Bei der neu zu beset-
    zenden Stelle handelt es sich um die Bereichsleitung der Sozialen Gärtnerei unseres im Aufbau befind-
    lichen, inklusiven „Stadtteilgarten Tempelhof“. Die Position bietet die besondere Chance, mit eigener
    Expertise die Gestaltung dieses inklusiven, sozialen Ortes maßgeblich mitzuprägen. Bundesfreiwillige
    werden integraler Bestandteil unseres Teams sein und unsere Arbeit aktiv unterstützen.
    Über uns und das Projekt
    Der Tempelhofer Berg e.V. engagiert sich seit 2013 für Partizipation, Teilhabe und die eigenverantwort-
    liche Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes für alle. Im Moment starten wir unser neues Projekt
    „Stadtteilgarten Tempelhof“, einen inklusivem Begegnungsort, bei dem therapeutische Gartenarbeit
    einen Kernbereich darstellt.
    Hier kann die ganze Stellenausschreibung heruntergeladen werden: www.soziale-landwirt-
    schaft.de/suche/anzeigen/gesuche

    (mehr …)

  • Angermünde: Gemeinschaftsgarten am Haus der Zunkunft

    (Antrag, Antworten)

    Am Projekthaus „Haus mit Zukunft“ in Angermünde entsteht ein offener
    Gemeinschaftsgarten, der gemeinsam mit Nachbar*innen und Aktiven aus dem Haus
    gestaltet und genutzt wird. Ziel ist es, einen Ort für gemeinsames Gärtnern,
    nachbarschaftlichen Austausch und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu
    schaffen – unter Einsatz ökologischer Selbstbaulösungen. Der Garten ergänzt bereits
    bestehende Angebote wie das „Sprach-Café Zukunft“ und die „Brücke der Kulturen“ und
    stärkt so den interkulturellen Aspekt des Projekthauses.
    Bisherige Umsetzung und aktueller Bedarf:
    Unser Gartenprojekt ist im März mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion gestartet, die
    bereits viel Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft erzeugt hat. Erste Gehölzbeete wurden
    angelegt, um die Fläche zu strukturieren und als Garten erkennbar zu machen. Diese
    Maßnahmen werden durch Sachmittelförderung aus dem LEADER-Regionalbudget
    unterstützt. Diese Mittel helfen bei der grundlegenden Erschließung des Geländes.
    Aufgrund der formalen Fördervorgaben ist es jedoch nicht möglich, damit
    ressourcenschonende, kreative Selbstbaulösungen oder kleinere, praxisnähere
    Anschaffungen zu finanzieren – genau diese sind uns aber wichtig.
    Mittlerweile hat sich eine stetig wachsende Gartengruppe gebildet, die über das Haus
    hinaus Menschen aus der Nachbarschaft einbezieht. In gemeinschaftlicher Eigenleistung
    haben wir mit dem Bau erster Hochbeete begonnen. Dabei ist deutlich geworden, dass
    uns für die sinnvolle Weiterentwicklung des Gartens noch Materialien und Gartengeräte
    fehlen.
    Projektziel und Maßnahmen:
    Im Zentrum steht der Aufbau eines gemeinschaftlich genutzten Gartens, der Begegnung,
    Bildung und Ressourcenteilung ermöglicht. Die Fläche liegt auf einem städtischen
    Grundstück und wird gemeinschaftlich von Aktiven aus dem Projekthaus und aus der
    Nachbarschaft weiterentwickelt.
    Nachdem die grundsätzliche Flächenaufteilung angelegt ist, möchten wir weitere
    Maßnahmen umsetzen, geplant sind:
    • Bau und Fertigstellung mehrerer Hochbeete für den Gemüseanbau
    • Anlage einer Kräuterspirale
    • Installation eines Sonnensegels als schattiger Aufenthaltsbereich für Kinder
    • Bau einer Schaukel als erstes Spielgerät
    • Aufstellung einer Infotafel und Beschilderung des Gartens
    • Einrichtung eines kleinen, nachbarschaftlichen Geräteverleihs

    ANTWORTEN

    • Wie groß ist denn die Fläche, was war da vorher und müssen Sie eine Pacht zahlen?

    Die Gartenfläche umfasst ca. 750 m². Das Grundstück gehört der Stadt Angermünde und wird den Akteuren aus dem Projekthaus gegen kleines Nutzungsentgeld sowie unserem Verein zur Nutzung überlassen. Die Gartenfläche wird dem Verein kostenfrei zur Nutzung überlassen.

    • Was passiert im Projekthaus, welche Gruppen nutzen die Einrichtung?

    Das Haus wird von einer Vielzahl gemeinwohlorientierter Gruppen und Initiativen genutzt. Es gibt Einzelangebote aus Kunst und Bewegung (z.B. Zeichenkurse, Glasgestaltung, Yoga, Aikido, Meditation,…), aber auch offene Formate wie den neurodiversen Stammtisch, die Seebrücke Uckermark, Unteilbar Angermünde, ADFC-Treffen oder Filmnetzwerktreffen. 

    Interkulturelle Projekte wie „Brücke der Kulturen“ und das wöchentliche „Sprachcafé Zukunft“ fördern Begegnung zwischen Deutschlernenden und Muttersprachler*innen. 

    Zudem finden Veranstaltungen der Stadt (z.B. Jugendbeteiligung) und in der Vergangenheit auch Projekte der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde statt. 

    Institutionelle Nutzer sind das AngerWERK (gefördert durch die drosos Stiftung) und freiRAUM (MINT-Bildung, u.a. gefördert vom Landkreis). Letztere hat als offene Werkstatt neben der bereits vorhanden Grundfinanzierung weitere Mittel u.a. auch von der anstiftung erhalten.

    • Wie offen zugänglich ist de Gartenfläche? 

    Die Gartenfläche ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich.

    • Gibt es schon ein Schild/Plakat o.ä. das auf den Gemeinschaftsgarten und die Mitmachmöglichkeiten hinweist?

    Ein Plakat ist aktuell in Arbeit – eine erste Grafik einer Illustratorin aus dem Projekthaus liegt vor (im Anhang angefügt). Für wetterfeste Drucke und weitere Beschilderung wird noch finanzielle Unterstützung gesucht.

    • Wie machen Sie den Garten bekannt, wie kann man mitmachen? Gibt es dafür bestimmte Tage oder Pat*innen?

    Wir treffen uns aktuell jeden Freitag ab 14 Uhr zum gemeinsamen Gärtnern. Generell läuft der Informationsaustausch hier in der Region viel über Messenger-Gruppen und direkte Ansprache in der Nachbarschaft. Hinweise auf den Gemeinschaftsgarten und Einladungen zum Mitmachen stehen auch im Newsletter und Flyer des Projekthauses, auf der Website der Stadt und in der lokalen Presse.

    Außerdem ist der Garten an bestehende Veranstaltungsformate aus dem Haus angebunden, z.B. lieferte das „Fest der Ideen“ den Auftaktanlass im März mit einer gemeinschaftlichen Baumpflanzaktion; am 5. Juli findet das „Open Neuland Festival“ statt.

    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und gärtnern möchte inzwischen? Sind Geflüchtete dabei?

    Die Kerngruppe besteht derzeit aus 12 regelmäßig aktiven Personen, davon 4 Personen mit Fluchthintergrund. Ca. 6 Personen, teilweise mit Fluchthintergrund, beteiligen sich darüber hinaus unregelmäßig, die Zusammensetzung dieser erweiterten Beteiligten variiert (nicht alle sind immer gleichermaßen aktiv).

    • Wie ist der Garten organisiert? Soll alles gemeinschaftlich entscheiden und begärtnert werden, soll es auch individuelle oder Gruppenbeete geben? Wie laufen Informations- und Entscheidungsfluss?

    Der Garten wird gemeinschaftlich geplant und gepflegt. Die Beete sind als Gruppenbeete angelegt und werden gemeinsam bewirtschaftet. Entscheidungen treffen wir meistens direkt vor Ort und sind darüber hinaus über eine gemeinsame Messenger-Gruppe (Signal) im Austausch miteinander.

    • Für wie viele Hochbeete beantragen Sie Mittel?

    Zu den drei bereits bestehenden Hochbeeten sollen drei weitere gebaut werden. Zudem möchten wir Restholz (Robinienstämme) für die Einfassung eines zusätzlichen Bodenbeets verwenden.

    • Was für Geräte und Werkzeuge werden benötigt und wie kommen die Gärtner*innen da dann ran? Wie kann ich mir den nachbarschaftlichen Geräteverleih (tolle Idee) vorstellen? Was passiert, wenn dann ausgerechnet die Schubkarre ausgeliehen ist, wenn der Garten sie braucht?

    Benötigt werden u.a. 

    – kleine Gartengeräte in doppelter Ausführung (für Eltern mit Kindern) für die Beetpflege: kleine Schaufel, Harke/Gruber, Besen

    – klassische Geräte für die Gartenpflege: Spaten, Rechen, Fächerbesen, Schubkarre

    – Aufbewahrung der Geräte: Regal, Befestigungsmaterial (z.B. Wandhaken)

    Die Geräte sollen in einem derzeit ungenutzten Nebengebäude gelagert werden. Der Schlüssel liegt im Projekthaus, zu dem die meisten aus der Gartengruppe Zugang per Codeschloss haben. 

    Für den Verleih würden wir im ersten Schritt ein Schlüsselversteck für vertrauenswürdige Nachbarn anlegen. Zukünftig soll der Verleih über das Projekthaus organisiert werden, da wir gerne auch weitere Materialien der Anwohnerschaft zur Verfügung stellen möchten. Eine Einbindung auf der Website ist vorgedacht. Da das gegenseitige Tauschen und Teilen in unserer ländlichen Region bereits gängige Praxis ist, starten wir damit erstmal niederschwellig.

    • Ist die Schaukelplanung von einer Behörde abgenommen/wird das Spielgerät nach Fertigstellung vom TÜV geprüft? Könnte die Schaukel nicht auch von der Gemeinde finanziert werden?

    Eine formale Abnahme oder TÜV-Prüfung ist bislang nicht geplant und berücksichtigt. Da die Kommune kürzlich zwei Spielplätze umfangreich saniert hat, gehen wir davon aus, dass derzeit kein Budget für weitere Spielgeräte zur Verfügung steht. Falls diese Anforderungen für sie notwendig sind, können wir den Posten im Finanzplan gerne streichen.

    • Was für eine Zisterne planen Sie bzw welche Materialien dafür beantragen Sie bei uns?

    Geplant ist ein 1000-Liter in dieser Art: https://shop.fass-braun.de/1000l-IBC-Rekonditioniert-auf-Stahlpalette-Natur-ohne-UN

    Dazu benötigen wir passende Anschlussteile für das Fallrohr.

    • Sind die Versicherungen schon unter Dach und Fach?

    Ja, wir haben ein Versicherungspaket für Vereine abgeschlossen, das nach unserer Einschätzung die notwendigen Bereiche abdeckt.

    • Welche Mitgliedsbeiträge wird es geben und soll denn für den Garten ein eigener Verein gegründet werden?

    Ein zusätzlicher Gartenverein ist aus organisatorischen Gründen nicht geplant, da er einer weiteren Verwaltung bedarf. Die Grundkosten des Projekts (Versicherung, Büromaterial) werden über Mitgliedsbeiträge gedeckt. Der Beitrag liegt aktuell bei mind. 30€/Jahr – wer die Möglichkeit hat, kann gerne mehr zahlen. Da sich aktuell nicht alle Mitglieder den bestehenden Beitrag leisten können, besprechen wir momentan die Möglichkeit, eine Art Stipendium zu schaffen, in dem einige Mitglieder beitragsfrei sind.

    (mehr …)

  • Siegen: GG in KG ist Aushängeschild

    ja, den Gemeinschaftsgarten gibt es noch und er ist unser Aushängeschild, weil auf dieser Parzelle einfach deutlich intensiver gegärtnert wird, als in den „normalen“ Gärten.

    Die Gemeinschafts Gärtnerinnen nehmen auch am Tag der offenen Gärten teil. Wir sind mal sehr gespannt, wie das wird. In unserem ländlichen Raum müssen wir uns ganz schön anstrengen, Menschen zu finden, die tatsächlich gärtnern wollen und nicht nur einen Platz zum Grillen suchen.

    (mehr …)

  • Leipzig: Mitmachgarten gefährdet

    Der Mitmachgarten hat diese Hilfemail veröffentlicht:

    Rettet den Mitmachgarten!

    Letztes Jahr haben wir noch gemeinsam das 5-jährige Jubiläum des Mitmachgartens »Wirrwuchs« in Leipzig Paunsdorf gefeiert – mit euch allen, die diesen besonderen Ort in den vergangenen 5 Jahren mitgestaltet haben. Unzählige Begegnungen, Gartenfeste, Bautage, Kochaktionen, Workshops, interkulturelle Veranstaltungen, Kinderlachen und Gespräche zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Altersgruppen … Und jetzt das: Die Existenz des Mitmachgartens ist bedroht!

    Die Richtlinien unserer bisherigen Landesförderung haben sich geändert und der Mitmachgarten fällt ab 2026 nicht mehr darunter. Diese Veränderung trifft uns hart – und ist zugleich Ausdruck der spürbaren politischen Veränderungen, die solidarische Orte wie den unseren zunehmend gefährden.

    Wir brauchen jetzt dringend Fördermitglieder und eine alternative Finanzierung, sonst können wir den Mitmachgarten ab dem kommenden Jahr nicht wie gewohnt und geplant weiterführen.

    Doch wir geben nicht auf – und laden euch ein, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

    Offene Gartenrundgänge – jeweils von 12 bis 16 Uhr 23. Juni · 29. Juli · 27. August · 25. September Mit Kaffee, Kuchen und Raum für Austausch, Ideen und Gespräche über die Zukunft des Gartens.

    __________________________________________________

    Außerdem laden wir herzlich ein zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Leipziger Umwelttage:

    „Grün und sozial – Gärtnern in der Stadt“ am 5. Juni ab 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

    Auch wir sind dort mit auf dem Podium vertreten – kommt vorbei und diskutiert mit uns über urbane, soziale und nachhaltige Zukunftsperspektiven.

    Lasst uns gemeinsam für diesen Ort einstehen – einen Ort, der vielen Menschen so viel bedeutet und den es vielleicht bald nicht mehr geben wird, wenn wir jetzt nicht aktiv werden.

    Diese Nachricht kann gerne geteilt werden!

    Rettet mit uns den Mitmachgarten!

    Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen.

    Ich habe nachgefragt und Caro hat folgendes geantwortet:

    Wir wurden die letzten Jahre über die Richtlinie Integrative Maßnahme Teil 1 (gesellschaftlicher Zusammenhalt) durch die Sächsische Aufbaubank gefördert. 2023-2025 läuft darunter unsere Projekt „Interkulturelle Nachhaltigkeitslots:innen, welches mehrfach ausgezeichnet wurde. Zuletzt mit dem Hans Sauer Preis für transformative Bildung in München. Die Maßnahme wird vorerst nicht weiterfinanziert, weil es nach aktuellen Stand ausfinaniert ist und scheinbar erst mal nur Projekte gefördert werden im Bereich psychosoziale Beratung und Projekte, die sich mit der Rückführung von Menschen in ihre Herkunftsländer befassen. Leider gibt es derzeit nicht mehr Aussagen dazu seitens der SAB.

    Aktuell betrifft das drei von 4 Teilzeitstellen plus ein paar wenige Stunden für die Verwaltung. Da wir schon in diesem Jahr noch nicht alle Bescheide haben, können wir derzeit den Garten nur von Mo bis Mi öffnen. Wir hatten geplant ab 2026 einen Transformationprozess zu starten, in dem wir die Anwohner:innen in den kommenden zwei bis drei Jahren befähigen wollten den Mitmachgarten in mehr Selbstverantwortung zu gestalten und zu tragen. Diesen Antrag hatten wir schon für die SAB vorbereitet bevor die Nachricht kam, dass die Gelder nicht zur Verfügung stehen bzw. es keine Ausschreibung der Maßnahme gibt. Wir schreiben derzeit einen Antrag beim BAMF. 

    Es sind einige Projekt davon in Leipzig betroffen, aber eher kein anderer Gemeinschaftsgarten

    (mehr …)

  • Filderstadt: Interkultureller Garten

    (Besuch)

    Der IG in Filderstadt ist 2011 bei uns im Netzwerk – und es gibt ihn immernoch. Einige der Gärtner*innen sind seit Anfang an dabei. Der Garten ist hinter der Pestalozzischule, umgeben von Felder. Es gibt keinen Zaun und nur am Anfang der kleinen Straße, die zum Garten frührt, ist ein Hinweisschild. Am Garten selber gibt es kein Schild/keine Info zum Garten. 
    Am Eingang ist zwar eine Infotafel, doch bei dieser geht es um „Ernährung rund um die Welt“ und sie ist deutlich alt (Wetter).
    Die Gärtner*innen haben individuelle Parzellen, manche teilen sich welche. Es gibt ein Gartenhäuschen, einen Sitzplatz unter einer großen Linde, viel Platz vor den Beeten auf einer gut gemähten Wiese. Die Beete sind sehr unterschiedlich gestalttet. Unser Gesprächspartner baut Wein, Lauchzwiebelen und Rosen an, er hat eine Art Unterstand gebaut, der vom Wein berankt wird.
    (Er ist Vorsitzender der alevitischen Gemeinde). Wasser kommt von der benachbarten Schule.
    Alle Parzellen sind vergeben, es gibt eine Warteliste.
    Während der Interkulturellen Woche findet oft auch eine Veranstaltung im Garten statt.
    Für den Garten wurde ein eigener Verein gegründet „Freunde des Interkulturellen Gartens Filderstadt“, in Kürze sind wieder VS-Wahlen. Im Vorstand sind auch Migrant*innen.
    Im Garten wird leider auch geklaut/fremd geerntet. Ansonsten läuft wohl alles gut, es ist eine bunt gemischte Gärtner*innenschaft (die noch nie was von uns gehört haben)

    (mehr …)

  • Berlin: Workshopreihe bei Wachsen lassen

    27.6.2025, 16.00 – 19.00 Uhr
    Ökosysteme? – Biodiversität in der Stadtnatur?
    Schönheit und Wert einheimischer Wildpflanzen

    Seit dem Beginn des Insdustriezeitalters hat der Mensch seine Umwelt in beispielloser Geschwindigkeit verändert, mit dramatischen Auswirkungen auf uns und unsere Natur.In diesem Zusammenhang sind die Begriffe Ökösysteme, Biodiversität, Artenvielfalt heute in vieler Munde – aber was bedeuten diese Wörter eigentlich für uns im Kontext des bedrohlichen Artenschwundes unserer Zeit?

    Das möchten wir in der Auftaktveranstaltung zu unserer
    Workshopreihe
    ‘Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum’
    gemeinsam herausfinden und die Schönheit und den Wert einheimischer Wildpflanzen kennenlernen.

    Insgesamt gibt es 6 Workshops
    neben der Auftaktveranstaltung was zu Naturgarten, naturnahem Gärtnern, Wildpflanzen in der Stadt, Erde selber machen, „Fledermausbeet“ (mehr …)

  • Augsburg: GG Wertachwiese sucht neue Mitglieder

    (alerts)
    Garten wird im Artikel ausführlich vorgestellt: 
    https://www.myheimat.de/augsburg/c-freizeit/wertachwiese-pferseer-gemeinschaftsgarten-ev-nimmt-neue-mitglieder-auf_a3557748 

    Der Gemeinschaftsgarten „Wertachwiese“ im Augsburger Stadtteil Pfersee besteht seit Frühjahr 2018. Die Beete werden – anders als in einigen anderen Gemeinschaftgärten – gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt, die Mitglieder wollen gemeinsam gestalten und bauen. Es gibt im Verein Mitglieder, die lieber tüfteln und werkeln: Sie haben z.B. ein naturfreundliches Klo gebaut – ganz ohne Chemie. Andere organisieren Werkzeuge, neue Pflanzen, Möbel aus Altbeständen… und wieder andere kochen und sorgen auf Veranstaltungen für das Essen.

    Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Der Verein freut sich über neue Mitmacher*innen, mit oder ohne Gartenkenntnisse – Hauptsache mit Herz, Hand und Engagement. Interessierte können die Aktiven erst einmal kennenlernen und sich dann entscheiden, ob sie Mitglied im Verein werden wollen. Die Vereinsmitglieder bilden in etwa die Pferseer Gesellschaft ab, von jung bis alt, Familien, Paare, Singles, alle sind vertreten. 

    Biologisch gärtnern

    Verankert in der Satzung ist das biologische Gärtnern, um Tieren, Insekten und Pflanzen einen Ort bieten. Ein Bio-Imker hat für seine Bienen im Garten eine Heimat gefunden. Pflanzenvernichtungsmittel sind tabu. Auch Plastik soll nicht bei der Gartenarbeit eingesetzt werden. Was wo angepflanzt ist, wird zum Beispiel auf Steinen und Holzpflöcken festgehalten.

    Das Grundstück

    Der Verein befindet sich auf städtischem Grund. Die Stadt Augsburg, Umweltreferent Erben und das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen (AGNF) haben die Nutzung als Gemeinschaftsgarten ermöglicht. Die Wertachwiese hat sich dem Arbeitskreis Urbane Gärten Augsburg angeschlossen.

    Gemeinschaft im Mittelpunkt: Schrebergarten mal anders.

    Die Gemeinschaftgärtner*innen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Garteln und Werkeln. Die Ernte kann gleich in der vorhandenen Küche verarbeitet werden – denn das gemeinsame Essen ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft. Vereinsmitglieder haben jederzeit Zugang zum Garten.

    Die Kontaktaufnahme ist unter wertachwiese@gmail.com möglich, die Website ist: https://wertachwiese.wordpress.com/

    (mehr …)