Kategorie: Urbane Gärten

  • Hühner im Vitalisgarten (Köln)

    (GU, NL)

    Am 09. Juli 2018 fand mit acht Interessierten ein sehr nettes und erfolgreiches erstes Hühnerplanungstreffen statt. Es ist toll, dass das Hühnerprojekt der Gartenwerkstadt auf so viel Interesse stößt und wir die ersten Schritte planen konnten.

    Zunächst stellten sich die Anwesenden vor und schilderten, was ihnen an der Hühnerhaltung liegt bzw. warum sie bei unserem Hühnerprojekt mitmachen wollen. Einige finden Hühner als Tiere interessant, wollten schon immer Hühner halten, trauten sich das aber alleine nicht zu und andere möchten Eier aus artgerechter Haltung konsumieren. Darüber hinaus ist das Projekt eine Chance den Vitalisgarten zu beleben und mit vielen Menschen Verantwortung zu teilen.

    Die Runde diskutierte zunächst über die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung und überlegte nächste Schritte. Unsere Hühner sollen artgerecht gehalten werden und den Hühnern soll beispielsweise genügend Platz zur Verfügung stehen. Wir starten zunächst mit 10 bis 12 Hennen, ob wir einen Hahn integrieren schauen wir später. Der Stall soll möglichst mobil sein, um die Fläche gleichmäßig nutzen zu können. Vier Nester sollten ausreichen. Toll wäre ein beweglicher Zaun und eventuell auch ein Netz zum Schutz und damit die Hühner nicht stiften gehen.

    Nach einer gewissen Zeit nimmt die Legeleistung von Hennen ab. D. h. nach wirtschaftlichen Aspekten müssten diese irgendwann getötet werden. Bei uns könnten Hennen noch als wirtschaftlich betrachtet werden, wenn sie zwei Eier pro Woche legen. Ob und wie unproduktive Tiere aussortiert werden, werden wir noch entscheiden.

    Die Anschubfinanzierung wird vermutlich die Gartenwerkstadt übernehmen. Wie die laufenden Kosten getragen werden wird später entschieden. Ihr könnt auch Huhnpatin oder – pate werden und so die Kosten für ein Huhn übernehmen und werdet mit Eiern belohnt. (mehr …)

  • Neutopia Halle will Strukturen verstetigen

    (Gu aus Antrag)

    Die Trefen auf der Grünfäche  nden jeden Freitag statt, sie sind ofen für
    alle Garteninteressierten sowie für eigene Ideen- und Gestaltungswünsche.
    Die Grünfäche soll auch in diesem Jahr 2018 mit Pfanzen und noch mehr Menschen
    belebt werden. Vor allem steht in diesem Jahr das Ziel im Vordergrund, geschafene
    Strukturen zu verstetigen und die Gemeinschaft von Gärtner*innen aus der
    Nachbarschaft zu festigen.
    Maßnahmen
    In Zusammenwirkung mit dem freien Jugendhilfeträger congrav new sports e.V., dem
    Bürgerverein Halle-Neustadt e.V. und dem Sozialpädagogischen Institut werden die
    Zielgruppen erreicht und die Pacht der Fläche für fünf Jahre ermöglicht. Die langfristige Einbindung der Nachbarschaft soll durch die Vergabe von
    „Patenschaften“ für ein oder mehrere Beete gelingen. Diese Beete werden von den
    Paten selbst verwaltet, bepfanzt, gepfegt und abgeerntet und, falls essbar, verspeist.
    Weiterhin wird es Gemeinschaftsbeete geben und Gemeinschaftsfächen, die bei den
    Gruppentrefen freitags in gemeinsamen Pfanz- und Bauaktionen gestaltet und
    gepfegt werden. Weitere Erläuterungen dazu anbei in dem Dokument „Antworten und
    Fragen zum Neutopia-Garten“. Die „Beetpatenschaften“ und die gemeinschaftlichen
    Bau- und Pfanzaktionen bei den Gruppentrefen freitags werden vom
    GartenWerkStadt e.V. mit Kristin Wicklein als Ansprechpartnerin koordiniert.  
    Angeleitete Bauaktionen mit Einladung von externen Expert*innen
    – Bau einer Dach- bzw. Sonnensegelkonstruktion und eines Strandkorbs aus Paletten in
    Unterstützung von der ehrenamtlichen Initiative „Modellbau verbindet“ aus Halle
    – Bau von Insektenhotel für Marienkäfer, Hummeln, Schmetterlinge und
    Glühwürmchen (Zielgruppe Grundschulkinder)
    – Anlegen von Themen- und Gemeinschaftsbeeten (z.B. Drei-Schwestern-Beet: Mais,
    Kürbis, Bohne; Kräuterschnecke; Flächen-Bufet   la Weltacker „Schnitzel mit Pommes“
    mit 2,19m² Fläche/Portion, Gemüseeintopf“ 0,77m² Fläche/Portion etc.)
    – Anlegen barrierefreier Wege
    Öff entlichkeitwiirkwame eeranwtaltungen
    – Begrüßung und „Taufe“ des „Neutopia“-Bienenvolkes, öfentliches Schauimkern und
    Schauschleudern mit Honigverkostung mit Kleinfolgenreich e.V.
    – „Kompost – wie gewinnen wir Gold für unseren Garten?“ – Workshop zum
    Kompostieren
    – 2 Radtouren zu anderen Stadtgärten im Rahmen der „Fête de la musique“ und des
    Festivals „All you can paint“ – auch im Sinne  „all you can PLANT“
    – Sommerfest mit Samentauschbörse und Picknick
    – Groß-Arbeitseinsatz (z.B. Frühjahrsblüher stecken) am Freiwilligentag in Halle
    – Erntefest mit gemeinsamer Kochaktion im Rahmen der interkulturellen Woche (mehr …)

  • Kuppel als Gemeinschaftsort in GG Spandau

    (Gu, alerts)

    Die kuppelförmige Installation wird mit der Zeit berankt und zeigt sich dann als grüne Weltkugel.

    So könnte die Welt aussehen, wenn alle Menschen gärtnern!

    Eingeweiht wird das Objekt mit einem feierlichen Akt am

    Donnerstag, den 16. August 2018, um 19 Uhr,

    im Gemeinschaftsgarten

    der Jugendtheaterwerkstatt Spandau,

    Gelsenkircher Straße 29, 13583 Berlin,

    wo die Kuppel zunächst aufgestellt wird.

    Zur Eröffnung gibt es ein Konzert und ein kleines Buffet mit erntefrischen Leckereien aus dem Garten.

    Die Kuppel ist begehbar und wird zukünftig als Treffpunkt für Garteninteressierte dienen. Hier entsteht eine kleine Ausstellung mit Informationen über die Spandauer Gemeinschaftsgärten. Außerdem können hier Ernten verarbeitet werden.

    Vor allem bietet die begrünte Kuppel einen inspirierenden Ort, einen Rückzugsraum und einen Ort der Meditation. Bis es soweit ist, ist noch einiges zu tun. Die Erbauer haben bereits viele Dreiecke gebaut, die nun nach dem Prinzip der geodätischen Kuppel zusammengebaut werden (mehr …)

  • Unterlassungen von Pflegemaßnahmen in einem Gewerbepark = urban gardening

    (Gu, alerst)

    Der Name verwirrt zunächst. Unter „ecoparc“ stellt man sich einen wahnsinnig hippes Gelände vor, das seine ökologische Ausrichtung nur so hinausschreit. In diesem Gewerbepark gibt es aber einen normalen Klamottenladen, einen Umzugsspezialisten, das Logistikzentrum einer Supermarktkette und eine ganz normale Tankstelle. Der „ecoparc Windhof“ zeigt seine ökologische Ausrichtung erst auf den zweiten Blick: Bunte Wiesen auf den Verkehrsinseln, keine exotischen Bodendecker sondern heimisches „Unkraut“, natürlich wachsende Büsche und Hecken, keine exotischen Pflanzen und vor allem kein mit der Nagelschere geschnittener Rasen. Nach den Worten von Jean Wirion, Bürgermeisters der Gemeinde Koerich, zu der das Gewerbegebiet Windhof gehört, geht es bei diesem Pilotprojekt um die Kommunikation zwischen Wirtschaft und Umwelt. Die sei im „ecoparc“ schon gut gelungen, es gebe mehrfach ausgezeichnete Gebäude, Unternehmen die ganze Biotope angelegt haben und selbst der Tankstellenbetreiber habe seine exotische Bepflanzung gegen eine heimische getauscht. Schotterparkplätze oder Stellplätze mit Rasengittersteinen die eine Versiegelung des Bodens vermeiden, runden das Bild ab

    Um die Idee eines natürlichen oder naturnahen Gewerbegebietes umzusetzen, haben die Naturverwaltung, die Straßenbauverwaltung und die Kommune in enger Abstimmung zusammengearbeitet. Im weitesten Sinne sortieren sich die Projekte zur natürlichen Begrünung von Industrie- und Gewerbegebieten unter dem neuen Schlagwort des „Urban farming“ oder „Urban gardening“ ein.

    Für Umweltministerin Carole Dieschbourg ist der „ecoparc Windhof“ ein gutes Beispiel dafür, dass mit „weniger investieren mehr erreichen kann.“ Dazu heißt es in der Presseerklärung: „Zwischen Verkehrs- und Grünflächen entstehen fließende Übergänge. Beim Unterhalt werden Maßnahmen bewusst unterlassen, die die spontane Ansiedlung krautiger Pflanzen verhindern. Unkrautbekämpfungsmittel und Düngemittel kommen nicht zum Einsatz. Die Gehölze dürfen sich natürlich entwickeln. Es wird kein Rindenmulch ausgebracht. Schnittmaßnahmen erfolgen nur soweit sie für die Wegenutzung und die Verkehrssicherheit erforderlich sind. Durch die veränderte Pflege verringern sich die Kosten für den Unterhalt der Grünflächen.“


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  • mobile Radwerkstatt im Gleisbeet

    (Gu, NL)

    Die mobile Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt der NaturFreunde ist in Berlin unterwegs und gibt Hilfe zur Selbsthilfe bei
    Problemen rund ums Fahrrad.
     
    In der Radsaison ist sie u.a. beim Repair-Café der NaturFreunde in der Paretzer Str. 7 und beim Urban-Gardening
    Projekt GleisBeet in Friedrichshain zu finden.
     
    Kleinere Defekte wie kaputte Schläuche o.ä. können sofort unter Anleitung repariert werden. Aber auch größere
    Reparaturen sind möglich. Wenn ein Austausch größerer Teile notwendig ist, diese bitte mitbringen. Spezielles
    Werkzeug ist vorhanden.
     
    Die mobile Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt ist auf einem Anhänger eingerichtet, sodass auch Termine für Gruppen vor
    Ort organisiert werden können (mehr …)

  • Unterstützung für die Kölner Pflanzstelle

    (Gu, alerts)

    Mittlerweile ist mehr als ein Jahr nach der Bürgerbeteiligung und dem Werkstattverfahren zur künftigen Nutzung der Hallen Kalk und der umliegenden Grundstücke vergangen. Viele der Ideen scheinen in den Schubladen der Verwaltung verschwunden zu sein. So hatte Anne Luise Müller, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, damals verkündet, dass man den auf dem Gelände ansässigen Initiativen wie die Abenteuerhalle, dem Verein „Vision“ und der „Pflanzstelle“ weiterhin Platz und Raum geben werde. Seitdem ist nichts geschehen.

    Nun haben sich mehrere Gruppen aus dem Stadtteil zu einer Interessengemeinschaft Hallen Kalk zusammengeschlossen, um die Vorschläge der Kalker in die Planungen von Architekten und Verwaltung einzubringen. Die Kalker Grünen melden sich ebenfalls zu Wort. „Wir verfolgen die Entwicklung des Kalker Südens zu einem neuen Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbenutzung mit großem Interesse und sehen dort vielfältige Chancen“, so deren Sprecher Marc Daniel Heintz. In einem offenen Brief ans Stadtplanungsamt wirbt man um Unterstützung für die „Pflanzstelle“ mit ihrem Urban-Gardening-Konzept und die zugehörigen Ehrenamtler, die nicht an ihrem angestammten Platz verbleiben können. Heintz: „Die Pflanzstelle ist zu einer Institution geworden, die sehr gut nach Kalk passt und mit ihrem kreativen Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert.“ Daher gelte es, ein Gelände in der näheren Umgebung zu finden

    https://www.ksta.de/koeln/hallen-kalk-gruene-werben-fuer-die–pflanzstelle–31038530 (mehr …)

  • neuer GG in Bielefeld

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst
    biologisch bzw. permakulturell anzubauen und einen Ertrag zu erwirtschaften, um auf Dauer keinen
    Verlust zu machen. Das Gartenhaus auf der Parzelle soll ggf. auch für Gemeinschafts- und
    Vereinsveranstaltungen genutzt werden.  
     
    Inhalte
    Im Garten werden gärtnerische Kenntnisse, Praktiken und Fertigkeiten vermittelt und angewandt,
    um eigene gärtnerische und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die aktiven MitGärtner*Innen
    beteiligen sich an der Pacht und bringen ihre Ideen in die Gartenplanung ein. Die zzt. 8 Aktiven der
    Gartengruppe entscheiden per Konsent, was, wie und wann im Garten getan und veranstaltet wird
    und welche Garten-Projekte durchgeführt werden. Sie kommen aktuell aus Chile, Peru, Mexiko,
    England und Deutschland. Ausgangspunkt ist der Wunsch, Obst, Kräuter und Gemüse nachhaltig mit
    Gleichgesinnten zu erzeugen – vor dem Hintergrund von Klimawandel, Peak Oil, genmanipulierten
    Lebensmitteln und Verlust von Sortenvielfalt und Gartenflächen in der Stadt.
     
    Maßnahmen und Zeitplan
    Erhaltung der vorhandenen Bauten:
    Vom Vorpächter wurden das Gartenhaus, ein Gerätehaus mit angebauter Toilette und  3
    Gewächshäuser übernommen. Alle Bauwerke müssen dringend überarbeitet werden. Zugang zum GG bisher nur über einen verschlossenen Weg, sie wollen ein eigenes Tor einsetzen, was dann mittels Zahlenschloss für alle zugänglich wird

    – Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern? Und wie wollt ihr das Gartenprojekt bekannt machen und für ein Mitmachen werben?
    Die GartenWerkstatt soll ein Open Space sein, mit der Möglichkeit sofort etwas gärtnerisch auszuprobieren, mitzuhelfen, teilzunehmen.  Gerne auch langfristig.
    Bewerben wollen wir die GartenWerkstatt über unsere Website, die noch entsteht, Flyer, Presseartikel. Durch eine Fahrradtour, die zu unterschiedlichen NutzGartenEntwürfen in Bielefeld führt und über den von uns besuchten/mitgestalteten „Runden Tisch Urban Gardening“ der Stadt Bielefeld. Und last not least über das Netzwerk der anstiftung.
    – Gab es schon eine Informationsveranstaltung in der Nachbarschaft des Grabelandes?
    Die Einladung der GartenNachbarschaft ist eine gute Idee, mit den anderen 100 Pächtern in Gespräch zu kommen. Da werden wir unsere ersten Flugblätter unterbringen.
    – Wird es ein Schild geben/gibt es ein Schild, was auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten hinweist?
    Definitiv werden wir ein oder mehrere Schilder am Hauptwegzaun anbringen, auch das GartenManifest werden wir wetterfest einlaminieren.
    – Ist der Verein der Pächter der Parzelle? Wie hoch ist denn die Pacht und wie lange läuft der Vertrag? Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern könnt? oder beziehen sich die 340m² auf die gärtnerisch nutzbare Fläche?
    Die Pachthöhe ist 40 ct/m²*a also 136 Euro/Jahr. Die Pacht wird in der Regel am 1. April für ein Jahr gezahlt. Der Vertag verlängert sich dann jeweils um ein Jahr. Zzt. bin ich persönlich als Pächter eingetragen, da der Eigentümer unbedingt einen direkten Ansprechpartner/Pächter wollte.
    – Könnt ihr „einfach so“ noch ein Tor bauen oder habt ihr das beantragt und bewilligt bekommen?
    Da haben wir freie Hand. Der Verpächter/Eigentümer sagte mir konkret zu dieser Frage, dass die Zäune/Tore in der Pflicht der Pächter liegen, d.h. ihm ist es egal wer auf seiner Parzelle welche Zäune baut. Es werden auch gerne zusätzliche Tore eingebaut und Zäune wieder entfernt, um sich gegenseitig zu helfen.
    – Wie lang ist der Weg, der dann zu dem Garten führt und was ist da zur Zeit? Wer würde die essbaren Sträucher beernten?
    Bisher müssen wir durch ein abgeschlossenes Tor über ein Nachbargrundstück ca. 25 m auf einem sehr engen Pfad, der noch zu einer weiteren Parzelle führt. Mit Schubkarre oder Baumaterial schon schwierig. Aber für Interessenten eines Gemeinschaftsgartens ist die bisherige Zuwegung schwierig zu finden, zu beschreiben, zu organisieren, zu erreichen. Das geplante Tor wäre direkt am Hauptweg. Per Zahlenschloss können wir es allen MitGärtnern/Innen zugänglich machen.
    Das geplante Tor ist am Hauptweg, der an allen Parzellen vorbeiführt (manche liegen hintereinander). Unsere Parzelle ist zum Hauptweg begrenzt durch einen Maschendrahtzaun 100 cm hoch mit Stacheldraht oben noch 20 cm verlängert. Dort wollen wir mittig das Tor setzen, den Stacheldraht entsorgen und die essbare Hecke anlegen, die auch von außen von Nachbarn oder Spaziergängern beerntet werden darf und einladend wirken soll.
    Ist die KochWerkstatt ein anderes Projekt von euch? Ist die räumlich in der Nähe des Gartens? Wäre perspektivisch denkbar, die Ernte auch im Gartenhaus gemeinsam zu verarbeiten?
    Die KochWerkstatt hat bisher keinen festen Sitz, kann quasi dort stattfinden, wo ausreichend Platz und Gerät für die Teilnehmer vorhanden ist. Die Anzahl der Teilnehmer ist durch die Anzahl der Menügänge begrenzt (8). Ziel dabei ist es, die saisonalen Produkte in verschiedenen Rezepten zu verwerten, die eigene Variationsbreite zu vergrößern und die saisonalen Gartenprodukte noch attraktiver zu machen als sie durch Preis, Verfügbarkeit und Qualität schon sind. Und während der Saison ist Bio-Gemüse auch für NichtGärtner erschwinglich. Der Standort Garten ist deshalb attraktiv, da einiges improvisiert werden muss und andere Lösungsansätze zum Tragen kommen – da darf auch mal was schief gehen. Im Garten ist jetzt schon das Kochen auf Gas möglich, ein Gasherd müsste noch von Stadtgas (Methan) auf Propangas umgerüstet werden und nächstes Jahr werden wir einen Lehmbackofen bauen, so dass wir auch mit Holz feuern können. Einfache Eintöpfe mit Kürbis, Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und Kräutern können jetzt schon jederzeit auf einer Feuerschale, Schwenkgrill o.ä. zubereitet werden. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder feststellen können: wer zusammen is(s)t, bleibt auch zusammen
    J. Denn für die Gemeinschaft (besonders interkulturell) ist das gemeinsame Gespräch beim Essen und Trinken im Garten sehr wichtig, wenn das Gartenthema für manchen zu sehr im Vordergrund steht. Und schließlich ist ein GemeinschaftsGarten auch immer ein soziales Experiment.
    – Was ist das Programm Nachhaltige Nachbarschaft und welche Gruppen sind dort und wie könnten die an dem Gartenprojekt teilnehmen?
    Das Programm Nachhaltige Nachbarschaft habe ich 2014 aus dem Englischen „Transition Together“ oder „Transition Streets“ als Creative Commons übersetzt. (Tom Hansing müsste ein vollständiges Exemplar des Ringbuchordners haben) Es ist ein 140-seitiges Handbuch zur Anleitung eines Nachbarschaftskurses geworden. Mit über 35 Aktionsplänen zu den Themen Energie, Wasser, Ernährung, nachhaltiger Konsum und Mobilität. Ziel ist es, durch die Aktionen im eigenen Haushalt gemeinsam mit den Nachbarn als ersten Schritt die CO2 Emission um 10% zu senken, in dem einfach die Verschwendung von Energie/Wasser/Rohstoffen… vermieden wird. Verschwendung vermeiden heißt, dass man nicht auf etwas verzichten muss, dass man sich nicht einschränken muss. Durch das gemeinsame Handeln lernt man die Nachbarn besser kennen, ihnen zu vertrauen, Probleme gemeinsam zu meistern, andere Lösungen zu finden. Letztendlich kann man in etwa ausrechnen, wie viel Tonnen CO2 man einsparen konnte – von den 12 to/person*a die wir jährlich zum Klimawandel beisteuern. Das Gute: pro Tonne CO2 spart man auch noch ca. 800 Euro an Ausgaben pro Jahr. Kostprobe im Anhang.
    Die Schnittstelle zum Garten ist das Kapitel saisonale/regionale Ernährung. Die 7 Teilnehmer einer Gruppe treffen sich eigentlich reihum, es könnte aber auch ein Termin im Garten angeboten werden, dort werden die saisonalen Produkte gleich geerntet und verarbeitet. Schwerpunkt wäre die Verarbeitung der Produkte und die Kompostierung der Reste.
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  • Gartenprojekt im Park möchte sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Rahmen meiner Arbeit im Quartiersmanagement Barsinghausen leite ich einen Interkulturellen
    Gemeinschaftsgarten im Stadtteilpark Barsinghausen.  
    Seit August 2017 treffe ich mich mit Interessenten dieses Projektes monatlich im Rahmen des von
    mir geleiteten Stadtteiltreffs Barsinghausen (Goethestraße 10, 30890 Barsinghausen) zur Planung des
    Gartens.  
    Im 5. Mai 2018 bauten wir mithilfe weiteren Anwohnenden im Rahmen des „Tag der
    Städtebauförderung 2018“ die ersten 10 Hochbeete aus Paletten. Die bestehenden Hochbeete
    werden seit 2 Monaten fleißig bepflanzt und gepflegt und ich habe bereits 8 weitere Anfragen für
    neue Hochbeete. Der Wunsch nach Sitzgelegenheiten und einem gemeinschaftlichen Kräuterbeet ist
    ebenfalls groß. 

          Wie viele Menschen sind bisher im Garten dabei/wie viele gärtnern?

    Zu den Planungstreffen kommen etwa 11 Personen, davon besitzt diese Planungsgruppe 2 gemeinschaftliche Hochbeete.

    Die anderen 8 Hochbeete werden von Anwohnenden genutzt, welche bisher noch nicht zu den Planungstreffen kamen, jedoch ein großes Interesse am Garten haben und ihre Hochbeete pflegen.

          Ist das Gartenprojekt, da in einem Stadtpark, ganz offen oder ist es umzäunt?

    Noch ist der Garten offen, Pfähle als Grundlage für einen Staketenzaun sind bereits vorhanden. Für einen Staketenzaun hat sich die Gartengruppe mit mir entschieden, die Kosten trägt die Stadt Barsinghausen. Wann genau alle Materialien vor Ort sind, weiß ich derzeit noch nicht.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie lange haben sie die Nutzungsgenehmigung (ich nehme an, es ist eine kommunale Fläche?) ist diese befristet und zahlen Sie eine Pacht?

    Die gesamte Rasenfläche beträgt 560m², wir nutzen jedoch nicht die gesamte Fläche.

         

    Von der Stadt her ist keine Befristung genannt, der Bestand des Gartens ist erwünscht. Es handelt sich um eine Fläche der Stadt (Stadtteilpark Barsinghausen).

    Ich zahle keine Pacht.  

          Liegt der Stadtteiltreff direkt daneben? Können dort die Toiletten genutzt werden?

    Der Stadtteiltreff liegt etwa 5 Gehminuten vom Park entfernt. DIXI-Klos gibt es vor Ort im Park und werden von der Stadt finanziert.

          Wo und wie werden die Gartengeräte gelagert und wie sind diese allen Interessierten und MItgärtnerInnen zugänglich?

    Bisher bringen die Gärtner ihre benötigten Geräte selbst mit. Im Stadtteiltreff liegen darüber hinaus Gießkannen und Kanister bereit.

          Wie offen ist das Gartenprojekt? Können auch Menschen teilnehmen, die nicht gärtnern (wollen)? Wenn ja, wie?

    Ja, es sind einige bei der Planungsgruppe dabei, die körperlich nicht in der Lage sind zu gärtnern oder einfach das Interesse größer in die Richtung ist, das Projekt planerisch zu unterstützen und mit Ideen zu füllen. Mit einem Herrn war ich bereits auf einem Netzwerktreffen in Hannover, auf welchem wir neue Ideen bekamen und andere Gemeinschaftsgärten besichtigten (Sahlkamp, Herr und Frau Irion).

          Wie ist das Projekt organisiert? Gibt es individuelle Hochbeete oder ist alles gemeinschaftlich? Wie laufen Informationen/Kommunikation/Entscheidungswege?

    Von den 10 Hochbeeten sind 2 der Gartengruppe zugeordnet. 1 der gesamten Gruppe und eines einer Anwohnerin, welche ebenfalls Teil der Planungsgruppe ist.

    Die Entscheidungen wurden bisher von der Planungsgruppe getroffen, beim Bau der 10 Hochbeete während eines Festes im Mai, tauschte ich mich jedoch auch mit den Interessenten für die Hochbeete aus und auch mit denjenigen, die sich eines Wünschen, wo wir aber noch keine Gelder haben. Ich habe den Kontakt zu einigen Damen im Wohnviertel, welche wiederrum zu denjenigen Kontakt haben, welche sich um die Hochbeete kümmern, teilweise auch nicht so viel Deutsch sprechen.

    Zu den Planungstreffen lade ich per Mail, telefonisch und meist auch auf der Facebook-Seite (Stadtteiltreff Barsinghausen) ein.

          Haben Sie schon an Spenden gedacht/welche eingeworben? Wie beteiligen sich die NutzerInnen an den Kosten?

    Die Nutzung des Gartens ist bisher ohne Kosten geplant. Mein Wunsch ist, dass es auch dabei bleibt und viele Nutzende die Möglichkeit haben, solch ein Angebot zu nutzen: vorausgesetzt es wird sich um den Garten gewissenhaft gekümmert.

    Es ist nun eine Pressemitteilung geplant, in welcher für weitere Interessenten und ebenfalls Kooperationspartner/ mögliche Spenden gefragt wird.

    Wo bekommen Sie Erde und Pflanzen her?

    Die Erde wurde beim letzten Mal von der Stadt angeliefert. Für die künftigen Hochbeete benötigen wir durch den Aufsatzrahmen nicht so viel Erde wie bisher. Die Kosten für die Erde und Pflanzen werden dann von den Nutzenden selbst getragen.

    Stehen Sie da in Kontakt mit dem Grünflächenamt?

    Nein.


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  • Sendung mit der Maus dreht im Garten

    (Gu, RSS)

    Heute hat uns das Film-Team der Sendung mit der Maus im StadtFrüchtchen-Garten besucht und uns beim Aufbau eines neuen Hochbeetes gefilmt. Bei 35 Grad im Schatten kein leichter Job und wir waren für jede kleine Erfrischung dankbar. Ebenso bei allen die mitgeholfen haben die zwei Tonnen Kompost zu schippen. (mehr …)

  • GG Nauen hat neuen Träger

    (Gu, alerts)

    Seit der Verein Mikado kürzlich die Betreuung des Gemeinschaftsgartens in der Nauener Feldstraße übernommen hat, ist wieder Bewegung in die Kisten gekommen. Beim jüngsten Gärtnertreffen brachten Nachbarn und Mikado-Mitglieder den Garten wieder auf Vordermann.

    Unterstützt wurden sie von den jungen Nauenern Moris und Finja. Auch Bert Lehmann, Fachbereichsleiter Bau der Stadt Nauen, freute sich über das Engagement und die Fortführung des Gartenprojektes, bei dem sich jedermann beteiligen und mitgestalten kann. Künftig soll eine grüne Oase entstehen, in der Anwohner gern verweilen.

    Zunächst sind die mobilen Kisten umstrukturiert, von Unkraut befreit und teilweise bereits neu bepflanzt worden. In den Ferien bietet Mikado im Garten zudem immer dienstags um 16 Uhr etwas für Kinder an: „Mal wird nachgepflanzt, mal machen wir Kreatives für den Garten. Je nachdem, was gerade anliegt“, sagt Uta Götze vom Verein.

    Neben regelmäßigen Gärtnertreffen wird es in diesem Jahr unter anderem am 29. August ein Sommerfest und am 20. Oktober ein Lichterfest geben, zudem alle Nauener eingeladen sind.

    Der vorherige Initiator und Umsetzer des Gemeinschaftsgartens war das Quartiersmanagement Nauen Innenstadt-Ost im Auftrag der Stadt Nauen. Finanziert wurde der Gartenaufbau aus dem Förderprogramm der „Sozialen Stadt“.

    Nachdem der Träger seine Arbeit beendete, war bis zu Beginn des Sommers nicht klar, wer das Gartenprojekt in der Feldstraße 20 weiter betreuen, bewegen und entwickeln würde. Recht spontan hat sich dann der örtliche Verein Mikado dazu bereit erklärt

    http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Nauen/Der-Gemeinschaftsgarten-lebt-weiter (mehr …)

  • Bürgermeister und Open Air Kino im Gesundheitsgarten Marburg

    (Gu, NL)

    Gartenspaziergang: 3000 Schritte mit dem Oberbürgermeister
    Fr. 10.8.18 um 19 Uhr

    Die Gesunde-Stadt Aktion 3000 Schritte führte den Oberbürgermeister und zahlreiche Mitspaziergänger*innen bereits an diverse Orte in Marburg. Diesmal ist Dr. Thomas Spies mit der Aktion bei uns im Gesundheitsgarten zu Gast. Zum Hintergrund des Spaziergangs sag der Oberbügermeister: „Ein bisschen mehr Bewegung tut uns allen gut. Schließlich ist es aktive Gesundheitsvorsorge, die man ganz nebenbei auch noch zum Plaudern nutzen kann“. verknüpft wird der Spaziergang mit Infos über den Gesundheitsgarten der Stadt Marburg durch die dort aktiven Initativen und mit einer Verkostung von klimafreundlichen und gesunden Köstlichkeiten aus der haltBAR.

    Open-Air Kino im Garten:
    Das Mädchen Wadjda

    Fr. 10.8.


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  • Ehrenamtstag im GG in Mannheim

    (Gu, Mail)

    unser soziales Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ seit 2016 ist in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Ehrenamtstag

    am 15 September 2018 mit 5 (!!!) Projekten und 115 (!!!) Plätzen am Start:

    1 Überdachung für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 Terrasse für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 ARTe-Zaun für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 Biotop für Bienen, Eidechsen, Hummeln und andere Tiere im sozialen Projekt vom Steckenpferd e.V.

    1 Bienen- und Hummelhotel für das soziale Projekt des Steckenpferd e.V.

    https://www.wir-schaffen-was.de/projekte

    Um all das am Ehrenamtstag durch führen zu können,  brauche ich dringend jede Menge Unterstützung,

    gerne gegen Spendenbescheinigung und Werbung auf unserer http:

    http://steckenpferd-mannheim.de/

    Zudem brauchen wir noch jede Menge Materialien:

    Nahrung für alle für den ganzen Tag, Holz, Nägel, Farbe, Obstgehölze, Kräuter uvm. Gerne kannst du in deinem Freundes und Bekanntenkreis um weitere Spenden für uns werben.

    Interessant dabei ist auch:

    Wir sind in diesem Jahr das Leuchtturmprojekt der Metropolregion-Rhein-Neckar, der OB kommt vorbei, hilft bei der Arbeit und wird uns eine hohe Auszeichnung übergeben:

    Fortan sind wir ein Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs:

    Soziale Natur – Natur für alle.

    Zudem sind wir in diesem Jahr für das Projekt „Helfer Herzen“ von DM ausgewählt worden. In der Ehrenamtswoche 14 – 22 September können alle Bürger Mannheims für uns abstimmen und wir können so Gelder für unsere Arbeit im sozialen Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ von DM gewinnen, denn nach wie vor haben wir in unserem garten kein Wasser! Der nächste Wasseranschluß ist 200 Meter entfernt und muss täglich für die 500 (!!!) qm² herangeschleppt werden. Ein Brunnen mit elektrischer Pumpe und Wasserlauf kostet ca 8000 Euro! Für uns in der jetzigen Situation absolut unerschwinglich …..


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  • 2 neue Projekte im Himmelbeet

    (Gu, NL)

    Das trim tab Collective ist eine Initiative der Weddinger Projekte himmelbeet, Baumhaus und Weddingwandler. Ziel ist es, in Bezug auf klimaschonendes Alltagshandeln in der Nachbarschaft zusammen den nächsten Schritt zu gehen. Themenschwerpunkt ist das Essen, von der Erzeugung und den Bezugsquellen bis zur Verarbeitung und der Aufklärung zu den Auswirkungen von Konsum. Das trim tab Collective schafft dazu eine Plattform, wo sich Einzelpersonen und Initiativen treffen und klimafreundliches Handeln im Alltag gemeinsam praktizieren und weiterentwickeln können. Wir finden, dass ökologisches und soziales Klima in der Nachbarschaft nur zusammen gedacht werden können. Im Projektes legen wir also Wert darauf, dass Menschen aus dem Kiez sich begegnen und über das Thema Essen miteinander in Interaktion treten.

    Dezember 2017 bis November 2019 | zusammen mit: Das Baumhaus | Weddingwandler |  gefördert von: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

    Remmi Demmi & Radieschen

    Gemeinschaftlich etwas zu schaffen um es mit anderen zu teilen ist ein grundlegendes Anliegen beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Stadt. Dabei muss es nicht immer um Pflanzen und Erde gehen. In diesem und im nächsten Jahr  werden zusammen mit einer inklusiven Orga-Gruppe zwei eintägige Garten-Festivals organisiert, die das kreative Potential einer inklusiveren Gesellschaft sichtbar machen. Bei DIY-Workshops, gemeinschaftlichen Kochaktivitäten und inklusiven Kunstdarbietungen wird gezeigt, wie Barrieren im freizeitlichen Miteinander entkräftet werden können. Das Festival-Programm wird gemeinsam erarbeiten in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und deren Klienten  die teilweise seit Jahren in unserem Gemeinschaftsgarten mitwirken oder den Ort gerade für sich entdecken. Wichtig ist uns dabei, dass schon bei der Vorbereitung genügend Raum für das Entwickeln von Ideen und gegenseitige Kennenlernen bleibt. Zielgruppen des Projektes sind von der Gesellschaft behinderte Menschen mit geistigem und/oder körperlichem Mehrbedarf, Fachkräfte der kooperierenden sozialen Einrichtungen wie auch ehrenamtlich engagierten Gartenaktivist*innen. Der erste Festivaltag wird im September 2018 stattfinden.

    2018 bis Juli 2019 | zusammen mit: verschiedene soziale Träger aus der Nachbarschaft |  gefördert von: Aktion Mensch


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  • Wohnungsbau-Genossenschaft plant urban gardening gleich mit ein

    (Gu,  alerts)

    […]
    Vor dem Neubau stand der Abriss von insgesamt 122 Wohnungen. Die Häuser aus den 1930er-Jahren waren laut einem Gutachten unter wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr sanierbar. Alle betroffenen Mieter seien mit neuem Wohnraum versorgt worden, sagte Jochen Icken, technischer Vorstand der Märkischen Scholle.

    Ziel der Genossenschaft ist es, den ursprünglichen Gartenstadtcharakter der 1930er-Jahre zu erhalten. Neben Mietergärten bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern Möglichkeiten zum Urban Gardening. Die Genossenschaftsmitglieder und alle Anwohner wurden zuvor nach ihren Wünschen zur Außengestaltung befragt und im Rahmen einer Arbeitsgruppe in die Planung mit einbezogen.
    https://www.berliner-woche.de/lichterfelde/c-bauen/neues-wohnquartier-entsteht-als-generationen-projekt_a172988 (mehr …)

  • Großes Brettspiel bekommt Platz in den IG Gö

    (von Shimeles)

    Spuren hinterlassen:Mancala für alle Göttinger

    Kaz-Gruppenprojekt: Künstler Ammar Hatem baut mit Teilnehmern große Brettspiele für den öffentlichen Raum/Spiel bekommt Platz auf Gelände der Internationalen Gärten

    Von Christoph Mischke

    Göttingen. „Unser Brett“ heißt das neuste Gruppenprojekt des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums (Kaz) an der Hospitalstraße. Unter Anleitung des syrischen Künstlers Ammar Hatem darf jeder, der Zeit und Lust hat, am Bau großer Brettspiele mitwirken, die später im öffentlichen Raum aufgestellt werden.

    Eine fröhliche multikulturelle Gruppe hatte sich am Donnerstag in der Kaz-Theaterwerkstatt eingefunden, um beim Start des Projekts dabei zu sein. Nasser aus Ägypten, Vu aus Vietnam, Abbas aus Pakistan, Hussein aus dem Libanon, Ketie aus Griechenland, Nidal und Mohamad aus Syrien, Mira aus Südkorea und einige andere sind gekommen, wollen mitbauen und Spaß haben. Die Göttinger Medizinerin Dr. Andrea Sydow, die seit Januar dieses Jahres zwei syrische Flüchtlinge unterstützt, ist ein klein wenig enttäuscht, als sie erfährt, dass es bei diesem ersten Treffen vor allem um die Vorstellung des Projekts, Entwürfe sowie die Regeln des ersten Spiels geht, das gebaut werden soll. „Ich habe Farbe, Pinsel und einen Malerkittel mitgebracht und würde heute schon loslegen“, sagt sie lächelnd.

    Spuren hinterlassen

    Anne Moldenhauer von der Kaz-Geschäftsleitung bezeichnet es als „totales Glück“, dass Hatem als Artist in Residence das Kaz-Team verstärkt. Drei hierzulande noch eher unbekannte Brettspiele wolle er mit Helfern und Unterstützern in den kommenden Wochen bauen und an öffentlichen Orten aufstellen, damit sie von allen Göttingern bespielt werden können. Schön und interessant sollen die Spielflächen aussehen und natürlich stabil und wetterfest gefertigt sein, damit sie auch schlechte Witterung überstehen. Dana Gaef, Leiter des Migrationszentrums Göttingen, freut sich über die große Zahl der Teilnehmer. Es gehe nicht um eine schnelle Aktion, sagt er, „wir wollen nachhaltig Spuren hinterlassen.“

    Als erstes Spiel wird Ammar Hatem mit den Teilnehmern ein Mancala bauen, ein Brettspiel, das schon vor vielen Jahrhunderten in Ägypten und Äthiopien gespielt wurde. Weltweit werden fast 1000 Varianten dieses sogenannten „Gruben- und Kieselstein-Spiels“ gespielt. Ziel bei fast allen Versionen ist es, den Gegner durch Umverteilung der Steine zugunfähig zu machen.

    Vergnügte Stimmung

    Dicht gedrängt steht die Gruppe um den Tisch und lässt sich von Hatem den Spielablauf erklären. Weil das Spiel ja erst gebaut werden muss, üben die Teilnehmer mit Kaffeetassen aus Plastik und einer Handvoll Kieselsteine, denn spezielle Spielfiguren gibt es beim Mancala nicht. Anfangs noch etwas ungewohnt, rieseln die Steinchen immer schneller aus den Händen in die Tassen und eine vergnügte Stimmung macht sich breit. „Immer zwei Spieler treten gegeneinander an und die Regeln sind recht einfach“, verspricht Hatem. Für die Gestaltung der Fläche hat der Künstler eine farbenfrohe Auswahl afrikanischer Muster mitgebracht aus der die Teilnehmer auswählen können. Auch für Kinder ab sechs Jahre sei Mancala geeignet, sagt er. Beim nächsten Treffen im August, der genaue Termin steht noch nicht fest, soll dann mit dem Bau der Spielfläche begonnen werden. Diese werde, so Hatem, nicht einfach auf dem Boden liegen, sondern, wie eine Art Hochbeet, auf einem hölzernen Korpus befest igt.

    „Wir bauen das Gestell aber nicht im Kaz, sondern direkt dort, wo das Spiel auch stehen wird, auf dem Gelände der Internationalen Gärten in Grone.“


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  • GG Obergrün in Freiburg bedroht

    (Gu, mail)

    , leider ist es grade hochbrisant bei uns, wir erfahren in den nächsten Tagen bzw Wochen, ob der Garten sehr bald einem Baugebiet zum Opfer fällt. (mehr …)

  • Querbeet Hörde: Hochbeete an 16 Standorten bis zum Winter

    (gu, alerts)

    An zwölf Standorten sollen Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Blumen in 16 Hochbeeten in Hörde aufgestellt werden. Den Anfang macht nun der Hörder Neumarkt mit drei Hochbeeten. Auf der Fläche standen vorher Rosenbüsche, deren Stümpfe noch als Stolperfallen zwischen den Hochbeeten stehen. Die knallbunten Holzkisten gehören zum Projekt „Querbeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Seit 2016 setzt nun „Querbeet Hörde“ gemeinsam mit AnwohnerInnen und AkteurInnen Projekte rund um das Thema urbane Landwirtschaft um. Hierzu sind immer wieder auch Exponate in der Hörder Stadtteil-Agentur in der Alfred-Trappen-Straße zu sehen.

    „Ich habe lange davon geträumt, und immer wieder angeregt, dass wir Hochbeete hier in Hörde und am Neumarkt bekommen“, erklärte sich Patin Sandra Cech, eine engagierte Bürgerin. „Urban Gardening ist ein fantastisches und zukunftsweisendes, das zugleich auch einen Bildungsanspruch hat“, sagt Thomas Pape, der mit seiner Gattin Pate eines Hochbeetes vor seinem Reformhaus ist.

    Unser Gemüse wachse schließlich nicht in den Supermarkt-Regalen, weshalb die Hochbeete zugleich eine Art Realitätsschulung in Ernährungsfragen seien. Die eigentliche Idee hinter den Hochbeeten ist aber, Freude am gemeinsamen Gärtnern und am Anbau lokaler Nahrungsmittel zu wecken – inklusive der „Interessenweckung“ bei den AnwohnerInnen. Alle HörderInnen sind eingeladen, von und aus den Hochbeeten zu naschen oder zu ernten.

    Ein Ziel der Initiative ist es aber auch, dass sich BürgerInnen auch ein eigenes Hochbeet bauen beziehungsweise anlegen. Dafür braucht man keinen „grünen Daumen“, betonen die Intiatoren. Die derzeit 16 Hochbeete werden von PatInnen betreut. Aktuell rekrutieren diese sich aus dem Hörder Einzelhandel, lokalen Initiativen und sozialen Einrichtungen.

    Die Hochbeete wurden in Kooperation mit der GrünBau gGmbH gebaut. Die Pflanzen stammen noch vom Werkhof in Dortmund-Grevel. Zukünftig sollen die Pflanzen aus der geplanten Hörder Stadtteilgärtnerei „Querbeet Sozial“ kommen.

    Zum Ende des Jahres, wenn auch die Hochbeete über den Winter wieder abgebaut werden, wird der Verlauf des Projektes ausgewertet. Im kommenden Jahr 2019 sollen nämlich wieder viele Mini-Gärten in Hörde gedeihen. Wer nun selber ein Hochbeet pflegen möchte, findet weitere Unterstützung in der Hörder Stadtteilagentur und beim Projekt „Querbeet Hörde“.

    Man kann die Hochbeete am eigenen Haus aufstellen oder im öffentlichen Raum. Vorschläge und BewerberInnen sind  erwünscht. Die Bezirksvertretung Hörde hatte das Projekt beschlossen. Es gehört zum Schwerpunkt „Stadtökologie“ innerhalb des des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird aus Bundesmitteln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund finanziert.

    https://www.nordstadtblogger.de/querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt-der-stadtteil-ist-bunt-und-jetzt-auch-durch-urban-gardening-endlich-er-essbar/ (mehr …)

  • Habeck besucht Frankfurter Garten, ehemalige Gründerin jetzt GF der Grünen Ffm

    (Gu, alerts)
    Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, ist derzeit auf Deutschlandtour. Am Montag machte er Halt in Frankfurt und besichtigte unter anderem das Urban Gardening Projekt am Danziger Platz. […]

    Im Neuen Frankfurter Garten stellte die Geschäftsführerin der Frankfurter Grünen Daniela Cappelluti erstmal das Konzept des Urban Gardening Projektes vor, welches sie selbst 2011 ins Leben gerufen hatte. Cappelluti sei damals in einer Werbeagentur tätig gewesen. Als die Stadt sich als Green City bewarb, habe sie gedacht, wieso fahre man denn „raus ins Grüne“ anstatt das Grüne in die Stadt zu holen.“ Das Grüne muss nah und greifbar sein“. Und so fand sich Danziger Platz am Ostbahnhof als Interimsfläche für ein Urban Gardening Projekt. Die Bahn will eine nordmainische S-Bahnstrecke bauen, der Termin verschiebt sich aber immer nach hinten. Bis dahin darf es dort mit Bürgerbeteiligung grünen und blühen. „Wir haben Bäume vom Asphalt befreit, Wasserleitungen gelegt und recyceltes Material hergebracht. Die Nachbarn brachten ihre Ideen ein“, erinnert sich Cappelluti, die sich aus dem Projekt rauszog und nun ein Ehrenmitglied wird. Der Stadtgarten florierte, es wurden Geburtstage und Flohmärkte veranstaltet und ein gastronomisches Angebot entwickelt. Im April 2017 musste der zwischenzeitlich optisch wenig ansprechende Frankfurter Garten Insolvenz anmelden. Er wird nun von Cher und Corina Havrová und dem Verein Bienen-Baum-Gut betrieben und sieht derzeit aufgeräumter und einladender aus denn je.

    Bei einem Rundgang wurde Robert Habeck mit dem urban Gardening Projekt vertraut gemacht. Bekam erklärt, warum man Basilikum im Hochbeet mit den Tomaten zusammenpflanzt: Das hält Ungeziefer fern. Es gibt Kräuter, Blumen, Brombeeren und einen kleinen Teich. Angetan war Habeck von dem Bienenbaum Wipfelpfad. Sieben Bienenvölker gibt es am neuen Frankfurter Garten. Sie scheinen sich in den ihnen angebotenen Klotzbeuten, ausgehöhlten Baumstämmen also, richtig wohlzufühlen, weil sie ihre Waben bauen können, wie es ihnen beliebt und nicht nur wie sonst im Bienenstock in eine Richtung.

    In einem Podiumsgespräch, dem rund einhundert Zuhörer im Garten beiwohnten, sprachen Habeck neben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, Martina Feldmayer, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen-Fraktion im Hessischen Landtag und dem Bienenkenner Florian Schwinn über den sinnvollen Einsatz von naturbelassenen Grünstreifen und bepflanzten Flächen, damit sich Insekten und vor allem Bienen auch in der Stadt tummeln können und die Biodiversität erhalten bleibt. Habeck setzte sich dabei auch für eine umweltschonende Landwirtschaft ein. Landwirte stünden unter einem ökonomischen und auch einem öffentlichen Druck und unterlägen bei den Ernteerträgen den klimatischen Schwankungen. „Ein Umdenken aber hat auch bei ihnen längst begonnen.“ Jeder Bürger könne aber als Konsument auch selbst seinen Beitrag leisten.

    https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Politik-10/Zwischenstopp-im-Neuen-Frankfurter-Garten-Gruenen-Chef-Robert-Habeck-geht-aus-32348.html (mehr …)

  • UFER Projekte finanzieren Gartenlotsen mit Postcode-Mitteln

    (Gu, NL)

    Anfang des Jahres saßen wir bei unserem jährlichen Klausur-Treffen zusammen und diskutierten heiß, wie wir die Gärten noch breiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen könnten. Einerseits wollen wir die Freiheiten, die diese Freiräume bieten, nicht durch zu viel vorgegebe Struktur verkleinern, andererseits bleiben nur solche Menschen in den Gärten hängen, die mit diesen Freiheiten und der Selbstorganisation umgehen können. Anderen ist die Gemeinschaftsgarten-Kultur anfangs zu fremd oder unverständlich und manche kommen nach dem ersten Besuch nicht wieder – obwohl doch Interesse am Gärtnern und Sympathie bestand.
    Wir fragten uns, wie wir das ändern können und kamen immer wieder zu dem Schluss, dass es verlässliche Menschen braucht, die Neue an die Hand nehmen, sie beim Kennenlernen von Ort, Gruppe und Kommunikationsstrukturen begleiten und für Fragen da sind. Die Verantwortung übernehmen, Aufgaben verteilen und Empfehlungen aussprechen – die sich aber auch an passender Stelle zurückziehen, um die Eigenaktivität und Selbstorganisation zu stärken.
    Schöne Theorie, doch wer kann das ehrenamtlich leisten? Vier Stunden wöchentlich verlässlich die offene Gartenzeit betreuen zwischen Uni, Kindern, Selbstständigkeit oder 40-Stunden-Job?

    Es kam der Frühling und die Energie, bei diesem Thema etwas zu ändern. Ein Antrag wurde geschrieben und tadaaa – wir haben das Glück, das die Deutsche Postcode-Lotterie unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt – genau für die oben beschriebene Thematik. So können wir nun in fünf Gemeinschaftsgärten jeweils zwei „Gartenlotsen“ eine Aufwandsentschädigung zahlen. Dafür stehen sie jede Woche ein- bis zweimal im Garten und empfangen Neue, geben Anregungen zum Selbermachen, kümmern sich um Veranstaltungen und Feste, setzen Projekte um, die schon lange warten (z.B. gute Pflanz-Beschilderungen oder das Sichtbarmachen der Garten-Vereinbarungen), die es auf Dauer leichter machen, den Garten selbstständig zu nutzen.


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  • Inklusiver Kräutergemeinschaftsgarten im Wedding verkauft Produkte

    (Gu, Projektbesuch)
    Auf dem parkähnlichen Gelände einer Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe ist in Kooperation mit Himmelbeet ein inkluisver Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem fast ausschließlich Kräuter angebaut werden. Zunächst gab es eine Art Rondell mit einzelnen Beeten, die dann aber nicht auf genug Interesse bei den NutzerInnen der Einrichtung fand. Dieses Rondell wurde mit Gelder der Aktion Mensch eingerichtet. Durch den Kontakt mit Himmelbeet und einer weiteren Förderung der Aktion Mensch konnte der Garten vergrößert werden und nun sind 20 Leute aktiv. Die Leute mit Behinderung sind von Anfang an dabei, die ohne Behinderung wechseln meist zur neuen Saison.
    Die Gruppe trifft sich 1x/Woche mit jemanden vom Himmelbeet, der ihnen gärtnerisch zur Seite steht und Wissen vermittelt. Die Kräuter ernten und verarbeiten sie gemeinsam: zu Kräutersalzen, – ölen u.ä. und verkaufen sie an z.B. einen Eisladen im ediing und auf Märkten. Sie wollen auch einen Sternekoch ansprechen, der mal ein Beet im Himmelbeet hatte und eine Cocktainbar in Neukölln, die einen Schwerpunkt auf regionalen Zutaten hat. Das Geld fließt zurück ins Projekt. Was passiert, wenn die Förderung von Aktion Mensch ausläuft, ist noch offen. (mehr …)

  • Friedensgarten Grone bedroht

    (Artikel von Shim)

    Grone.  ,,Baumarkt Siekweg. Wollen wir das?“  haben die Groner SPD-Ortsratsfraktion und die Göttinger SPD-Ratsfraktion  Anwohner  am Siekweg gefragt. Bei einem  Ortstermin am Mittwoch  haben  sich viele gegen den Markt  und die geplante
    Erweiterung  des Gewerbegebietes ausgesprochen. So richtig glücklich war am Mittwochabend  niemand. Weder die
    Groner SPD,  die SPD-Ratsfraktion noch die rund  90 Anwohner,  die der Einladung der SPD in den Siekweg
    gefolgt sind, können den Plänen des Investors ,,Jünemann  & IGeitz Projekt  GrnbH & Wundrak Siekhöhe GbR“ etwas Positives abgewinnen: Er plant einen knapp 8500 Quadratmeter großen Bau- und Gartenmarkt  zwischen  Siekhöhenallee und Siekweg  anzusiedeln. Doch damitnicht genug:  Die Verwaltung  plant  zudem, die Fläche zwischen  dem geplanten  Bau- und
    Gartenmarkt  im Norden  und den Internationalen  Gärten im Süden ebenfalls als Gewerbegebiet ohne
    Einzelhandel  auszuweisen.  In der Verwaltungsvorlage heißt es dazu: ,,Das südliche Gewerbegebiet  ist aufgrund der benachbarten  Wohnnutzung hinsichtlich der Lärmerzeugung  erheblich  eingeschränkt. Das heißt, dass hier nur
    ,leise‘ Betriebe  angesiedelt werden können,  Mit Mitteln eines  zusätzlichen Immissionsschutzes  können Betriebe lauter werden, wirken nach außen  zur W,chnnutzung  jedoch weiterhin,leise‘.,“,Die  Verwaltung beruft sich auf. Festsetzungen im Flächennutzungsplan  von 2017. Einen  Bebauungsplan  hat die Verwaltung bereits erarbeitet. Verabschiedet  hat die Politik ihn aber noch  nicht.
    Grones Ortsbürgermeisterin  Bügit Sterr (SPD) sorgt  sich um ,,das schöne Gebiet“,  das nun für Gewerbe verplant  wird. Den Plänen  der Verwaltung, das Gewerbegebiet nach Süden zu erweitern,  erteilte sie, wie zuvor der Ortsrat,  eine  Absage. Den ,,großen PIan“ Iehnt sie ab. Der geplante Baumarkt lasse sich aber wohl nicht mehr  verhindern, räumte  Sterr gegenüber den Gronern ein. Den Plänen hatte der Ortsrat Anfang Juni vorerst nicht zugestimmt. Auch im Bauausschuss meldete die SPD Beratungsbedarf  an. So hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg  zugunsten von Projektentwickler  Reinhard  Wundrak
    entschiedent Der Baumarkt  ist dort zulässig.  […]
    Christian  Henze, selbst  .gebürtiger Groner  und SPD-Ratsmitglied,  betonte, sollte die Ratspolitik  einem neuen
    Bebauungsplan  nicht zustimmen, könnte  der Investor nach dem immer noch rechtsgültigen  Bebauungsplan
    vonL977  bauen und Gewerbe  ansiedeln, Dieser lasse ,,gewerbliche  Nutzung jeglicher Art“ zu. Es müsse nun auch gepnift werden,  so Henze, ob sich  der von der Verwalturg  vorgeIegte Bebauungsplan  in zwei EinzelpIäne aulteilen  lasse, über die auch getrennt  diskutiert werden  solle. […]

    Die geplante  Gewerbefläche sei eine  der wenigen  Freiflächen im Ortsteil.  Sterr sprach  sich dafür aus, die südliche  Fläche  künftig als Kleingartenparzellen  für Familien zu nutzen. Tom Wedrins,  Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion,  sicherte
    den Anwohnem  zur dass  seine Fraktion und die Ortsratsfraktion bei dem Thema  ,,  Seite an Seite “ stehen.  Er sicherte zu, die ,,Gartenidee“  zu prüfen, die Frage nach dem besten Lärmschutz zu erörtern  und auch Verkehrsfragen  zu beantworten.

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  • Schaugärten für ug in ganz Bayern geplant

    (Gu, alerts)

    […]
    n Erlangen gibt es dazu seit dem Frühjahr einen Schaugarten der Bayerischen Gartenakademie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth. 

    „Urban Gardening“ in Bayern: Gartenakademie plant Workshops

    Nun soll das Konzept auf ganz Bayern ausgeweitet werden. „Künftig soll es in jedem Regierungsbezirk einen solchen Schaugarten geben. Das wird wahrscheinlich im Frühjahr 2019 soweit sein“, sagte Gartenakademie-Leiter Andreas Becker. Das Interesse an der Präsentationsfläche in Erlangen sei sehr hoch. Auf etwa 120 Quadratmetern werden dort die neuen Urban-Gardening-Trends vorgestellt. Das beginnt beim klassischen Hochbeet, geht über mobiles Gärtnern in Kisten und endet bei vertikalem Gärtnern an Hauswänden. 

    Unter dem Motto „Lust auf Gemüse in der Stadt“ soll auch mit Führungen, Workshops und Seminaren gezeigt werden, wie man Salat, Kohlrabi, Sellerie, Schnittlauch und Co. auch ohne Garten und auf kleinstem Raum anbauen kann.

    Das bayerische Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium möchte mit Projekten dieser Art nicht nur das Gärtnern unterstützen. Auch der Vorteil von regional hergestellten Lebensmitteln und das Kennenlernen von alten und neuen Gemüsesorten steht im Fokus.

    https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Bayern-plant-ab-2019-landesweit-Schaugaerten-fuer-Urban-Gardening-id51606986.html (mehr …)

  • GG in Hof muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Seit drei Jahren säen, pflanzen und ernten die Stadtgärtner an den Saaleauen. Zwischen dem Parkplatz des Hof-Bads und den Gebäuden der Handwerkskammer haben etwa 20 Hofer ein kleines Parzellen-Paradies geschaffen. Jetzt hat das Urban-Gardening-Projekt aber ein Ende. Zumindest an dieser Stelle. Denn die Handwerkskammer (HWK) will hier einen Neubau errichten.
    Das Grundstück hatten die Stadtwerke dem Bund Naturschutz, der das Urban-Gardening-Projekt initiiert hatte, kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu dem Zeitpunkt wussten die Gärtner aber schon, dass sie an dieser Stelle nicht ewig bleiben können: „Wir haben die Nutzungsvereinbarung nur für das Jahr 2017 geschlossen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jean Petrahn. „Denn wir wussten, dass die Handwerkskammer im Jahr 2018 dort bauen und dafür den Stadtwerken die Fläche abkaufen will.“ Auf keinen Fall hätten die Gärtner im Jahr 2018 dort ihre Beete anlegen sollen. „Wenn sie das doch tun, dann machen sie das wild.“

    Petra Schauer und Rita Lippert haben die Betreuung des Projekts in die Hand genommen, nachdem sich der Initiator Bund Naturschutz zurückgezogen hatte. Sie haben sich die Erlaubnis zum Gärtnern beim künftigen Besitzer des Grundstücks eingeholt. Das bestätigt auch Adolf Waschke, der Leiter des Berufsbildungs- und Technologiezentrums Hof der HWK: „Solange wir nicht bauen, dürfen sie gärtnern.“ Mit den Stadtwerken sei in Sachen Kaufvertrag alles unter Dach und Fach, nur der Notartermin stehe noch aus.

    Die HWK will ab dem kommenden Frühling bestehende Gebäude – in denen sich die Werkstatt und die Schulungsräume befinden – ersetzen. „Sie sind teilweise aus den 50ern und nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Waschke. Das Hauptgebäude bleibt dabei erhalten, zwei Nebengebäude werden Stück für Stück abgerissen und neu gebaut. Damit der Betrieb während der Bauarbeiten fortgesetzt werden kann, passiert das nach und nach. „Am Ende werden nicht mehr Gebäude stehen als jetzt. Dafür wird die ganze Anlage schöner, neuer und besser für die Zukunft aufgestellt.“ Wenn es nach Waschke geht, soll es im Frühling losgehen. Aber er weiß: „Es könnte schwierig werden, Baufirmen zu finden. Ich bin trotzdem zuversichtlich.“

    Mit Zuversicht sehen auch die Gärtner in die Zukunft, obwohl sie traurig sind, dass sie die Saaleauen verlassen müssen. „Das Projekt ist uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen“, sagt Petra Schauer, die von Anfang an dabei ist. Innerhalb von drei Jahren hätten die Gärtner den Boden aufgewertet und auch selbst viele Erfahrungen in der Gartenarbeit gesammelt.

    Deshalb soll es im nächsten Jahr weitergehen. Dafür brauchen die Gärtner ein neues Grundstück – am liebsten wieder an der Saale, weil sie aus dem Fluss das Wasser zum Gießen holen können. „Aber hier sind viele Brachen durch Verunreinigungen aus der Textilindustrie immer noch belastet“, sagt Rita Lippert. Sie hat sich bei der Stadt Hof bereits nach Grundstücken erkundigt.

    Auch mit dem Verein Bürger am Zug stehen die Stadtgärtner in Kontakt. Diese sind im Bahnhofsviertel aktiv und können den Gärtnern Vermieter vermitteln, die ihre Innenhöfe zur Verfügung stellen wollen. „Nächste Woche haben wir schon Besichtigungstermine“, sagt Petra Schauer. Sie hofft, dass bereits im Herbst die Entscheidung über den neuen Standort getroffen wird.

    https://www.frankenpost.de/region/hof/Das-Parzellen-Paradies-zieht-um;art83415,6215314 (mehr …)

  • urban gardening bei Bürgerhaushalt in Bonn vorne

    (Gu, alerts)

    Insgesamt 220.000 Euro stehen den Bonnern zur Verfügung, die sie für Projekte in den Stadtteilen ausgeben dürfen. Welche das sind, entscheiden die Bürger selbst.

    Das Abstimmungsverfahren für den ersten Bürgerhaushalt der Stadt Bonn nähert sich langsam der finalen Phase. Noch bis Dienstag, 10. Juli, können die Bonner in einem zweiten Durchgang über die Wunschliste für den Bürgerhaushalt abstimmen. Für die Stadtbezirke Hardtberg und Bonn stehen derzeit Projekte in der engeren Auswahl, von denen einige schon auf den Aufgabenlisten der Kommunalpolitiker stehen. Die Stadt verweist darauf, dass während des zweiten Abstimmungsdurchgangs noch weitere Wünsche aufgelistet werden können.

    Bis zum 26. Juni haben die Fachämter die zehn am besten bewerteten Vorschläge je Stadtteil geprüft und bewertet – im Hinblick auf Zuständigkeit, Umsetzbarkeit und anfallende Kosten. Kein Einzelprojekt durfte teurer sein als 10 000 Euro. Nicht umsetzbare Vorschläge wurden durch Nachrückende ersetzt. Alle Interessierten können die Stellungnahmen der Verwaltung unter den entsprechenden Vorschlägen im Online-Dialog zum Bürgerhaushalt auf www.bonn-macht-mit.de einsehen. Nach der Überprüfung durch die Stadt liegen folgende Projekte derzeit auf den ersten Plätzen:

    Stadtbezirk Hardtberg:

    Platz 1: Gemeinsames Gärtnern auf Ackerflächen, die die Stadt anmietet und den Bürgern zur Verfügung stellt. Die Stadt verweist darauf, dass es bereits „Urban Gardening“-Projekte in Bonn gibt.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Das-w%C3%BCnschen-sich-die-Hardtberger-und-Bonner-article3894574.html (mehr …)

  • Freiluftkino auf Scholle 34

    (Gu, alerts)

    Freiluftkino auf der Scholle 34

    Die Freiluftkino-Saison auf der „Scholle 34“ startet heute um 21.30 Uhr, mit dem schwedischen Musikdrama „Wie im Himmel“ (2004). Vorab singt der Stadtteilchor. Der Nachbarschaftsgarten lädt bis zum 7. September zehn Mal zum Open-Air-Filmvergnügen ein. Der Eintritt kostet jeweils 6 Euro.

    Erstmals sind in diesem Kinosommer auch kühle Getränke, Popcorn und Eis verfügbar. Das Kinoprojekt wird zu großen Teilen ehrenamtlich betrieben. Die Einkünfte der Bar gehen an das Stadtteilnetzwerk Potsdam West, das die vielfältigen Veranstaltungen auf dem Platz erst möglich macht. (mehr …)

  • Hühnerhaltung, Solartankstelle und Gärtnern mit Kindern (Gartenwerkstatt Ehrenfeld)

    (Gu, aus Newsletter)

    Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen
    Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten
    Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018 (und sie wollen auf dem Sommercamp dazu einen Workshop machen)
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  • GG Benjamin Franklin mehrfach ausgezeichnet

    (Gu, Mail)
    Der GG Benjamin Franklin in Mannheim schreibt:
    „die Zwischennutzung ist für 5 Jahre festgelegt ….also bis 2021 …und wir haben bereits den Wunsch der Stadt auf dem Tisch, ob wir als Leuchtturmprojekt weiter gärtnern möchten. 

    Zudem werden wir am 15 Sep ausgezeichnet als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt „Soziale Natur – Natur für alle“

    Außerdem hat uns ein DM Markt vorgeschlagen für ihr Projekt HelferHerzen.

    Am 15 Sep beim Tag des Ehrenamtes „Wir schaffen was“ sind wir mit 115 Plätzen und 5 Projekten am Start.

    …..und ja unser soziales Projekt ist für ALLE Menschen groß und klein, inclusiv und integrativ.“


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  • Knollen und Co beschließt Sicherheitsrichtlinien

    (Gu, Mails)

    Der Freisinger GG-Verein Knollen und Co hat sich an den AGBs der offenen Werkstatt orientiert und wird die AGBs bei sich aufhängen.
    Einen direkten Vorfall gab es nicht, doch wir hatten diverse kleine Diskussionen über Barfuß laufen und Werkzeug herum liegen lassen (leider vor allem mit einem Mitglied). Da unser „Hauptgärtner“ auch beruflich Gärtner ist, hat er dann die Richtlinien – angelehnt an das was er von seiner Arbeit kennt – aufgestellt.“


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  • temporärer GG im Münchner Nussbaumpark

    Green City hat im Nussbaumpark zusammen mit Gruppen und Anwohner*innen ein paar Beete (Aufsetztrahmen) aufgebaut. Das Gartenprojekt ist Teil der Zwischennutzung durch die Urban League (oder von dieser ausgehend), die dort mit zwei Kiosken für Essen und Trinken sorgt und ein Kulturprogramm macht. Diese Nutzung ist für drei Jahre jeweils von Juni bis September genehmigt worden.
    Condrops und andere Organisationen, die mit „Randgruppen“ arbeiten, haben Beete und auch AnwohnerInnen. Diese hat GC über die Homepage/FB und eine Pressemitteilung erreicht.
    Silvia versucht zu erreichen, dass die Beete nicht im Winter wieder abgeräumt werden müssen. Was nach den genehmigten drei Jahren passiert, ist noch völlig offen.
    Vom Bezirksausschuss haben sie 2000 (oder 3?) Euro bekommen.

    Darstellung auf der GC-Site:

    Direkt am Sendlinger Tor liegt der Nußbaumpark, eine zwei Hektar große Grünfläche, die die meisten MünchnerInnen allerdings nur vom Vorbeiradeln- oder laufen kennen. Das soll sich ab dem 11. Juni 2018 ändern. Denn ab dann startet dort ein dreimonatiges Kulturprojekt, während dem sich der unter Denkmalschutz stehende Park zu einer Gemeinschaftsterasse wandelt.

    Green City e.V. hat auf dem Gelände zehn Hochbeete eingerichtet, die von Nachbarngruppen, Vereinen und Einrichtungen zum Anbau von Gemüse und Kräutern für den Eigenverbrauch genutzt werden. Green City e.V. unterstützt die BeetpatInnen mit jeder Menge Tipps. Natürlich sind auch alle BesucherInnen des Parks herzlich eingeladen, bei unseren Beeten vorbeizuschauen. Da das Projekt auf einer öffentlichen Grünfläche stattfindet, wird es den Charakter eines Lehrgartens haben und steht allen Interessierten zum Anschauen zur Verfügung.

    Ein eigener Radiosender, Gesprächsrunden sowie Versorgung mit Craft Beer und Speisen sorgen darüber hinaus im Nußbaumpark für ein spannendes Programm in entspannter Atmosphäre. Damit man sich im Nußbaumpark immer noch gut erholen kann, finden alle Veranstaltungen auf Zimmerlautstärke statt. (mehr …)

  • Essbare Stadt Borken bekommt weiteres Grundstück

    (Gu aus Antrag/Antworten)

    Direkt gegenüber des bisherigen Grudnstücks eines der GGs der Essbaren Stadt Borken wird die Fläche frei. „Es gibt eine
    ordentliche Komposttoillette, eine Gartenhütte, ein Gewächshaus, mehrere Obstbäume und am wichtigsten, einen Brunnen!
    Bisher wird unser Garten durch die kommunale Stadtbegrünung mittels Wassertanks beliefert, die
    mit Regelmäßigkeit bzw. Zuverlässigkeit nicht viel am Hut haben. […]
    Es handelt sich hier um eine Fläche von ca. 250m².
    Um weitere Naturfreunde zu finden, wollen wir hier zusätzlich noch vier Beetparzellen und drei
    Hochbeete errichten, die dann von Interessenten bewirtschaftet werden können.

    Es geht hier nur um die Gegenstände auf dem Gelände, die vom Vorbesitzer abgekauft werden sollen. (Wasserpumpe, Gartenhaus, Geräteschuppen, Gewächshaus, Toilettenhaus)
    Der Vertrag ist unbefristet.

    Was für eine Flächennutzungskategorie ist das? Gibt es Auflagen, was dort passieren kann oder auch nicht?

    Es ist eine Brachliegende Fläche der Stadt Borken, die vor Jahrzenten an einzelne Besitzer aufgeteilt wurde, um dort private Selbstversorgung zu betreiben. Es ist reines Garten/Ackerland ohne genauere Auflagen. Es ist KEIN Bauland.

    Wer will die Fläche kaufen?Die Stadt Borken Der Verein? Kauft nur die Gegenstände (s.o.). Geht diese dann in das Vereinsvermögen über? Wie wird sichergestellt, welche Nutzungen dann dort stattfinden können?Über den Pachtvertrag der Stadt Borken, wie bereits mit dem vorhandenen Grundstück geschehen. Soll es immer eine Freifläche bleiben z.B.?Ja.

    Wie teuer ist die Fläche (Gesamtsumme)?Es geht hier nur um die Gegenstände im Wert von 2000€. Wenn wir die nicht kaufen, lässt die Stadt Sie verschrotten und wir haben nur reines Ackerland ohne die notwendigen Anlagen.

    Wie finanzieren Sie diese Summe und was passiert, wenn die Summe nicht zusammen kommt?Die Stadt hat uns vorgestern zugesagt, 500€ zu dazu zu schießen. Weitere 350€ kommen aus unserem Verein. Ggf. weitere 150€ durch die Mitgliederversammlung oder Spenden.

    Wenn die Summe nicht zusammen kommt, bleibt alles beim alten und der Garten wird an eine andere Privatperson abgetreten.

    Wie offen wäre der Zugang, wenn der Verein dort den Gemeinschaftsgarten ausweitet?

    Wir müssen momentan unseren Garten mit einem Zahlenschloss absichern. Wir sind dieses Jahr Opfer von starken Vandalismus geworden und lassen deshalb nur noch Mitglieder rein. Mitglied werden kann jeder kostenlos. Wir sind ein offener gemeinnütziger Verein.


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  • Gartennetzwerk in Berlin-Spandau formiert sich

    (Gu, Projektbesuche)

    Der GG in der Mittelstraße läuft nun über das Projekt „Stadtoasen“, was u.a. von Jeanine angeschoben wurde, die in Kreuberg auch einen GG aufgebaut hat. Der Garten Mittelstraße ist gut besucht, alle Beete sind nun vergeben und es gibt eine Warteliste. Die vorhrerige Koordinatorin ist gestorben, so dass sich einiges erst neu einspielen muss. Noch immer gibt es in direkter Nachbarschaft und wohl auch im Garten Drogenkonsum von Jugendlichen und noch immer wird das Gartenhäuschen immer wieder aufgebrochen. Doch inzwischen übernehmen GärtnerInnen vereinzelte Aufgaben selber und kümmert sich die Gruppe um die Gemeinschaftsflächen. Die Präsenz von zwei in der Jugendarbeit tätigen Teammitgliedern von Stadtoasen wirkt sich positiv auf dsa Projekt aus. Diese beiden Männer sind auch aktiv in der Zwischennutzung der alten Post in Spandau „Neue urbane Welten“, bei dem u.a. Pilze angebaut und Pfalnztürme errichtet wurden.
    Die Klimawerkstatt Spandau hat die Trägerschaft des IGs am Burbacher Weg übernommen. Diesen Garten gibt es schon seit 2006 und er liegt auf Kirchengrund (direkt an einer Kirche). Die Fläche wird gärtnerisch (gemeinschaftlich) von einer kleinen Gruppe genutzt und zudem von Tagesmüttern, die auch eine Parzelle haben. Die Kirche wird demnächst einiges an Umnutzung erfahren, zudem zwei Kirchengemeinden zusammen gelegt werden. Der Garten an der Kirche der Zufluchtgemeide muss weichen, da die Zufluchtsgemeinde mit der anderen Gemeinde (da, wo der Garten am Burbacher Weg ist) zusammen gelegt wird. Die Kirche der Zufluchtsgemeinde wird zu einem Nachbarschaftstreff und die Kita wird im Zuge dessen auch vergrößert, so dass der Garten weichen muss. Im Garten der Zufluchtsgemeinde sind nicht viele Leute. Eine Person ist wohl extrem dominat und will alles bestimmte. Andere werden davon immer abgeschreckt.
    Die Klimawerkstatt (ein Projekt, das Corianna Vosse übernommen hat), hat noch einen weiteren Garten angefangen. Dieser ist auf dem Gelände eines Jugendtheaterhauses und noch ganz am Anfang. Es gibt noch kein Schild und auch noch keine Gruppe. Die Koordinatorin ist ganz alleine. Sie machen Workshops und Vorträge und vernetzen sich mit den anderen Gärten und hoffen so auf Garteninterssierte. An einer Großraumsiedlung in Spandau Staaken ist – partizipativ angelegt von der Gruppe F – ein GG vor den Hochhäusern entstanden. Ein Teil ist GG, der andere Projektgarten mit kleiner Bühne. Angebunden ist das Projekt nun ans QM, es hat sich aus der Gruppe noch niemand gefunden, der/die die Kommunikation „mit außen“ übernehmen will.
    Die Frau, die den Garten (Solidarischer Garten) der Klimawerkstatt am Jugendtheaterhaus macht, vernetzt die Gärten. Sie fährt hin, organisiert eine Radtour, hat einen E-Mail-Verteiler aufgebaut.

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  • Stadt Essen will mehr GGs in der Stadt

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will mehr Gemeinschaftsgärten bei uns in Essen. Heute Nachmittag gibt es deswegen ein Treffen in der VHS am Burgplatz. Der erste Gemeinschaftsgarten ist vor fünf Jahren im Siepental in Bergerhausen entstanden. Mittlerweile gibt es 17 Stück in der ganzen Stadt, alle auf öffentlichem Grund. Viele sind im letzten Jahr während des Jahres der Grünen Hauptstadt entstanden. Jetzt sollen sich die Menschen, die schon an einem Gemeinschaftsgarten beteiligt sind vernetzen und möglichst viele neue Freiwillige gefunden werden.
    https://www.radioessen.de/essen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/article/-d0f42563b6.html (mehr …)

  • Stadt Ffm investiert 100T Euro in UG

    (gu, alerts)
    […]
    „In Frankfurt gibt es derzeit 19 solcher Projekte“, sagt Heilig. Täglich kämen neue hinzu. Der Frankfurter Garten am Ostbahnhof sowie das Ginnheimer Kirchplatzgärtchen seien vor mehr als fünf Jahren die ersten gewesen. Der Frankfurter Garten solle noch mindestens zwei Jahre bestehen, ehe mit dem Bau der nordmainischen S-Bahn-Linie begonnen und der Platz am Danziger Platz gebraucht werde.

    http://www.fr.de/frankfurt/gallus-gruene-oasen-in-der-stadt-a-1531017

    Zuletzt wurden Hochbeete in der Bockenheimer Appelsgasse und am Eschersheimer Wasserturm von der Stadt aufgestellt, wie Simone Jacob vom Grünflächenamt berichtet, beim Wasserturm auf Vorschlag der Initiative „Transition Town“. In Fechenheim wurde der Spielplatz Konstanzer Straße mit Pflanzkübeln ausgestattet. 100 000 Euro investiere die Stadt jährlich in Urban-Gardening-Projekte, sagt Jacob. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: Umbau abgeschlossen

    (Gu, alerts)

    Umbau abgeschlossen: Bei Lucie grünt es bald

    […]
    Vor rund drei Monaten begannen die Arbeiter damit, die graue Steinfläche zu entfernen, damit mehr als 400 Quadratmeter des Platzes zu einem Garten umgebaut werden können (wir berichteten). Nun liegt die Gestaltung in den Händen der Initiative „Ab geht die Lucie“, die dort auch zukünftig das Urban-Gardening-Projekt fortsetzen wird.

    „Wir haben den Platz Ende Mai übergeben bekommen, dann mit Kompost den Mutterboden verbessert, weil hier ja auch Gemüsepflanzen wachsen sollen, und konnten so am vergangenen Sonntag endlich die erste Pflanze einsetzen“, erzählt Nicole Meyer, zuständig für den Bereich Umweltbildung.

    Derzeit müsse noch viel umgegraben und gepflanzt werden. Einige Pflanzen waren vor dem Umbau aus dem damals vorhandenen Gemeinschaftsgarten gerettet worden.

    „Seit Montag sind wir dabei, täglich alles zu wässern, da auch der Rasen noch anwachsen und daher feucht gehalten werden muss“, sagt Meyer. Diese Aufgabe sei derzeit noch etwas umständlich, da die Wasser und Stromleitungen noch nicht angeschlossen sind. Ende des Monats soll sich das ändern. Dann soll auch der Rasen soweit angewachsen sein, dass der Platz den Bürgern zugänglich gemacht werden kann. Dann werden auch die Bauzäune entfernt.

    In Zukunft wird es wie vor der Umgestaltung, jeden Sonntag einen offenen Gartentreff geben. Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren, die dem Garten den letzten Schliff verpassen wollen, können am 24. Juni von 15 bis 17 Uhr zum Gärtnern kommen und bei allem was anfällt mithelfen.

    Nicole Meyer ist seit Januar dabei, den Bereich Umweltbildung aufzubauen und ist Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugend­liche. Das Ferienprogramm startet mit einer Veranstaltung vom 2. bis 4 Juli, jeweils 9.30 bis 12.30 Uhr, bei der junge Gärtner von 6 bis 16 Jahren lernen, wie aus unterschiedlichen Pflanzen Farbstoffe gewonnen werden können.

    Die Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt und sind mit einer Spendenempfehlung versehen. Anmeldungen für „Farben herstellen leicht gemacht“ sind bis zum 29. Juni per Mail an umweltbildung@lucie-bremen.de erbeten. In der darauffolgenden Woche soll eine Trockenmauer für tierische und pflanzliche Untermieter entstehen. (mehr …)

  • Hessen: neiue Broschüre zu GGs

    (Gu, alerst)

    In Frankfurt gebe es beispielsweise 19 Projekte, «und es werden täglich mehr», sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Freitag bei der Vorstellung einer Broschüre des Landes Hessen zu Urbanem Gärtnern im Gallus Garten in Frankfurt.

    Das Grünflächenamt unterstützt nach eigenen Angaben Initiativen mit Hilfen wie Kompost oder Betonkübeln und hat dafür ein Budget von 100.000 Euro im Jahr.

    «Es gibt viele gute Gründe für das Gärtnern in urbanen Räumen», sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Urbane Gärten trügen zur Lebensqualität im Stadtteil bei, förderten das soziale Miteinander, böten Insekten einen Lebensraum und verbesserten das städtische Klima. Kinder könnten in der Großstadt Naturerfahrungen sammeln und etwas über gesunde Ernährung lernen.

    Wie viele Urban-Gardening-Projekte es in Hessen gibt, kann das Umweltministerium nicht sagen. Viele entstünden aus Privatinitiativen und seien nur Anwohnern bekannt. In der neuen Broschüre «Urbane Gärten» stehen Tipps und Ideen zur Flächensuche und Organisationsform. Auch werden einige Projekte in Hessen vorgestellt.

    Wer gleich starten will, findet auf der letzten Seite des Heftchens eine Pflücksalat-Samenmischung. Finanzielle Unterstützung gibt es nach Angaben des Ministeriums unter anderem über Städtebauförderprogramme und direkte Zuschüsse. (mehr …)

  • Stadt Frankfurt berät GGs

    (Gu, alerts)

    […]

    Knapp 20 öffentliche Gartenprojekte gibt es in der Stadt, erklärt Simone Jacob, die beim Grünflächenamt die Projekte koordiniert und berät. Oft kämen Menschen zu ihr, um sich beraten zu lassen. „Wichtig ist, dass sie bereits eine Fläche zum Gärtnern im Auge haben. Wir schauen dann, wem sie gehört und ob sie sich eignet.“ Dann seien weitere Fragen zu klären, etwa woher das Wasser zum Gießen komme und wie viele Mitstreiter die Gruppe habe. Am Ende stehe ein Vertrag zwischen Stadt und Gärtnern.

    Grüne Oasen

    In der Broschüre „Frankfurt gärtnert“ stellt das Grünflächenamt alle Projekte vor

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Broschuere-des-Landes-Hessen-gibt-Tipps-wie-man-oeffentliche-Gaerten-anlegt;art675,3026524 (mehr …)

  • viel los beim Tag der offenen Tür im IG Freising

    (Gu, alerts)

    Am Samstag, 23. Juni 2018, lädt der Verein Interkultureller Garten Freising von 11 bis 17 Uhr wieder zu einem „Tag der offenen Tür“ am Südhang des Freisinger Schafhofs neben dem Europäischen Künstlerhaus ein. Von 11 Uhr an gibt’s Fingerfood aus aller Welt zum Probieren, Roya Klingner bringt ihr Spinnrad in Schwung und bei gutem Wetter wird es eine kleine Ausstellung der Freisinger Künstlerinnen und Künstler Pepito Anumu, Tangeni Sem Haikali und Roya Klingner unter freiem Himmel geben. Von 14 bis 16 Uhr haben Kinder die Möglichkeit, mit den Künstlern zu malen. Den ganzen Tag sind die Gärtnerinnen und Gärtner im Garten anzutreffen, stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst. (mehr …)

  • vielfältige Nutzungen des Neuland-Geländes

    (Gu, alerts)

    […]
    Seit Juli 2011 wird auf der Brache zwischen Koblenzer und Schönhauser Straße, wo sich einst die Dombrauerei befand, gegärtnert, in mobilen Hochbeeten, mehr als 300 werden bewirtschaftet. Mittlerweile sind auch eine Fahrradwerkstatt ansässig, die Fahrradgang, und eine Imkerei. Träger des Projektes, das in der Tradition des Urban Gardening steht, ist der Neuland-Verein, der mit dem Eigentümer des Geländes, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), einen Vertrag zur Zwischennutzung geschlossen hat. Das Areal soll langfristig bebaut werden, es ist Bestandteil der künftigen Parkstadt Süd, die sich zwischen der Südstadt und Bayenthal erstrecken wird. Um für den irgendwann bevorstehenden Umzug auf ein Alternativgelände gewappnet zu sein, wird im Neuland-Garten Gemüse in mobilen Hochbeeten gezogen.[…]

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  • Blühwiesenprojekt des IG Coswig

    (Gu, Mail)

    In der vergangenen Wochen haben wir uns auch mit unserer Blühwiese beschäftigt. Zahlreiche Schmetterlinge haben sich angesiedelt, die wir beobachten und fotografieren konnten. Dabei begeisterten wir zahlreiche Mitstreiter, die selbständig Fotos machten. Zum heutigen Thementag meldeten wir die Funde an das Portal der schmetterlingswiesen.de- eine gute Gelegenheit, zu lernen, über Natur und Informatik (mehr …)

  • Gemüsewerft Bremen will sich weiter vergrößern

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening – für viele ist das noch ein Nischenthema. Nicht so für Michael Scheer: Der Betreiber der Gemüsewerft mit ihren Standorten in Gröpelingen und in der Überseestadt setzt sich seit Jahren dafür ein, saisonale und regionale Landwirtschaft wieder in die Städte zu holen. Und das mit Erfolg – mittlerweile bewirtschaftet die Gemüsewerft auf dem Gelände südlich des Europahafens 700 Quadratmeter Anbaufläche.

    Die etwa 1.300 Plakettenhochbeete und Beetkästen reichen Michael Scheer jedoch noch lange nicht aus: Für die Zukunft hat er weitere Pläne: „Wir möchten unser Areal erweitern. Das langfristige Ziel ist, aus dem Trend ein Geschäft zu machen. Wir wollen einen kleinen Gastrobetrieb anbieten, der nur eigens dafür angebaute Produkte anbietet und einen Food-Truck betreiben.“

    Gemüsewerft soll größer werden

    Ein Traum wäre für den 49-Jährigen zudem eine Fläche mit Wasserblick. Ob die Gemüsewerft jedoch auf das Gelände an der Landzunge erweitern kann, steht noch nicht fest. „Das hängt davon ab, inwiefern das Gelände überhaupt nutzbar ist“, sagt Scheer.

    Auch auf dem Areal an der Rickmers Reismühle ist noch einiges zu tun. „Wir wollen demnächst eine Photovoltaikanlage installieren, damit wir das Gelände endlich mit Strom versorgen können“, sagt Scheer. So könne etwa ein Kühlschrank in der alten umgebauten Straßenbahn-Wagen auf dem Gelände aufgestellt werden. Das von der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ausgemusterte Fahrzeug dient als Treffpunkt und bietet Platz zum Anpflanzen.

    Arbeit für psychisch erkrankte Menschen

    Aktuell arbeiten im Dock II der Gemüsewerft sechs Kollegen. Betrieben wird das Projekt von der Gesellschaft für integrative Beschäftigung, deren Geschäftsführer Michael Scheer ist. Dabei geht es vor allem um Teilhabe, denn hier arbeiten Menschen mit psychischen, seelischen oder geistigen Behinderungen. Angeleitet werden sie von einem Gärtner. „Wir nehmen die Leute, wie sie kommen“, sagt Scheer. Dabei sind sie auf Förderungen, etwa durch die Bremer Wirtschaftsförderung (WFB) oder das Umweltressort angewiesen.

    Die Liste der Produkte aus der Gemüsewerft ist lang: Unter anderem werden Kartoffeln, Spinat, Mangold, Zucchinis, Rote Beete und Basilikum angebaut. Hauptabnehmer ist das Restaurant Canova. Besonders stolz sind die Betreiber auf den Hopfen, der an einem Zaun in die Höhe sprießt. Daraus entsteht dann Craft-Beer: „Ale No. 2“ von der Bremer Braumanufaktur. […]

    https://weserreport.de/2018/06/panorama/gemuesewerft-oeffnet-ihre-pforten/ (mehr …)

  • München hat nun auch einen Dachgarten a la Klunkerkranich

    (gu, mail)
    Green City macht den GG nicht

    (Gu, alerts)

    […]
    Rund zwei Jahre sind vergangen, bis Thomas Manglkammer seinen Plan genehmigt bekommen hat, einen Dachgarten für München zu schaffen. Nicht alle hätten gleich verstanden, was daran gut sein soll. Offensichtlich konnte er die Verantwortlichen in der Verwaltung aber von seinem Konzept überzeugen: „Die beste Strategie ist im Einklang mit den Behörden zu arbeiten.“ Solche Herausforderungen seien für ihn aber auch der große Anreiz an solchen Projekten zu arbeiten. „Je schwieriger das Projekt, desto mehr Spaß hat man daran, wenn es klappt.“ Und auch wenn die grüne Holzoase vergleichsweise schnell gezimmert und bepflanzt erscheinen mag, haben es die Details in sich. Gerade die Klos mit Wasser- und Stromanschlüssen sind auf einem Parkhausdach nicht so ohne weiteres installiert. „Das war richtig schwer. Wir hatten für ein paar Tage einen Kran gemietet. Aber vieles musste von Fachfirmen gemacht werden.“ Wenn er das alles davor ordentlich kalkuliert hätte, er hätte sich das dreimal überlegt, muss er sich doch eingestehen. Aber es sei eben auch wichtig für München zu zeigen: Man kann auch hier andere Projekte realisieren.
    Die Arbeiten gehen allmählich dem Ende entgegen, auch wenn Manglkammer betont, dass der Dachgarten offiziell noch gar nicht eröffnet ist. Auf der Karte stehen, neben Getränken, Bowls und Sandwiches zu fairen Preisen. Und im Gegensatz zum Klunkerkranich stünden hier auch konzeptionell andere Dinge im Vordergrund: Der Dachgarten soll keine Partylocation, sondern ein Ort der Entspannung für alle Altersgruppen werden. Und auf das Urban Gardening legt er großen Wert, das sie zusammen mit Green City organisieren. „Wir hatten eigentlich nicht groß den grünen Daumen, aber fanden es extrem schön, mit Pflanzen zu arbeiten.“ Die Hochbeete würden super angenommen und sind sogar noch einige Beete für Hobbygärtner aus der Nachbarschaft zu haben (Anfragen über Green City oder Dachgarten).
    Für drei Jahre ist das Dachprojekt erst einmal angelegt und am liebsten würde er den Garten sogar noch weiter ausbauen. Zum Ende vom Sommer sollen Stadtbienen dazu kommen und den Dachgarten bevölkern. Vorher muss der Dachgarten aber erst einmal noch offiziell eröffnet werden.

    https://www.mucbook.de/2018/06/21/dachgarten-muenchen-balkonien-parkhaus-stachus-rooftop-sonnendeck/

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  • temporarer GG auif der Landesgartenschau in Würzburg

    (Gu, alerts)

    Jetzt haben sich die Stadtgärtner Würzburg mit den Campusgärtnern der Universität Würzburg zusammengetan. Insgesamt 30 Menschen kümmern sich aktuell ehrenamtlich um eine 1.800 Quadratmeter große Fläche auf der Landesgartenschau, die StadtGartenSchau. Wir haben Silvia Appel, Gründungsmitglied und Bloggerin auf www.garten-fraeulein.de zu dem Projekt befragt.
    Silvia: Bereits vor rund zwei Jahren sind die Veranstalter der Landesgartenschau auf uns zugekommen. Nach mehreren Treffen war klar, dass wir uns nicht nur als Ideengeber einbringen, sondern tatsächlich eine eigene Gartenfläche gestalten dürfen.
    WE: Wer kann alles mitmachen?Silvia: Grundsätzlich jeder, allerdings war es unser Hauptjob, die Fläche zu gestalten, bevor die Landesgartenschau angefangen hat. Um jetzt auf das Gelände zu kommen, braucht man eine Dauerkarte oder muss Eintritt bezahlen, aber bei Interesse einfach melden, wir finden dann eine Lösung.
    WE: Dürft ihr das Gelände auf der Landesgartenschau auch danach nutzen?Silvia: Bisher leider nicht, das wussten wir von Anfang an. Wir haben aber einen tollen Garten aufgebaut und sind deshalb dabei, Gespräche zu führen. Für das Gelände gibt es ja Bebauungspläne und dort, wo unser Garten liegt, sollen Studentenwohnheime gebaut werden. Wir würden den Garten aber auch verkleinern, dann könnte zum Beispiel ein kleiner Garten zwischen den beiden Studentenwohnheimen entstehen. Uns ist es wichtig einen Ort wie diesen zu erhalten, denn es geht darum einen Treffpunkt und Gemeinschaft zu schaffen.
    WE: Was für zukünftige Projekte sind geplant?Silvia: Erstmal nichts, unsere Pläne hängen von diesem großen Projekt ab. Wir beraten aber nebenbei immer Privatleute, Vereine, oder Kindergärten.
    […]

    https://www.wuerzburgerleben.de/2018/06/20/die-stadtgaertner-urban-gardening-lgs/ (mehr …)

  • IG Coswig startet Stauden-Vermehrungsprojekt

    (Gu aus Antrag)

    sie sind 22 Mitglieder und 5 Buftis (davon 3 mit Migartionshintergrund) plus Ehrenamtliche, die bei Veranstaltungen und Projekten unterstützen.
    Das derzeitige Wetter mit starker Trockeheit hat dazu geführt, dass vor allen Dingen Stauden nicht blühen und somit den Bienen diese Nahrungsquelle fehlt. Sie wollen nun heimische Stauden selber vermehren und zwar solche, die sich in den Blühphasen abwechseln. Sie wollen in diesem Projekt ihr Wissen austauschen und zusammen lernen. (mehr …)

  • Ein paar Infos zum Wesergarten Minden

    (Gu aus Antworten zum Antrag)

    Der Name des Gartens „Wesergarten“, am Weserradweg gelegen, ein Garten mit 300 qm. Wir haben die städtische Grabelandfläche seit Ende 2016 gepachtet und werden ihn am 30.09.2018 im Rahmen der Wandeltage einweihen. Unser Garten ist in einzelne Parzellen eingeteilt. Wir haben Beete mit Tomaten, Kräutern, Kohlrabi, Ewiger Kohl und Bohnen sowie ein Hochbeet mit Kürbissen.
    Es sind bis zu 10 Leute aktiv.
    Die Mitglieder des Vereins bewirtschaften und ernten. Wir haben Wochenpläne zur Bewässerung und treffen uns jeden Samstag im Garten. Momentan verlegen wir Platten für eine Terasse.
    Was wollt ihr denn mit den beantragten Pflanzen machen?
    Wir möchten eine natürliche Barriere zum Weserradweg schaffen.
    Und wofür ist der Zaun notwendig, warum nur temporär? Was passiert danach mit dem Material für den Bau?
    Wir benötigen den Zaun als temporäre Begrenzung bis wir mit der Bepflanzung der Himbeere, der Sibirischen Blaubeere, der Roten Johannisbeere und der Stachelbeere eine natürliche Befestigung aufgebaut haben. Das wird einige Zeit dauern. Wir beabsichtigen den Maschendrahtzaun mit Holzpfählen zu befestigen. Dann werden die Gehölze eine natürliche Barriere zum Weserradweg bilden.


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  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


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  • Pankows Kleingarten starten Kampagne

    Die Wohnungsnot bedroht Pankows Kleingärtner schon seit längerem. Deshalb haben diese sich jetzt mit der Kampagne „Da wächst was“ zusammengeschlossen, um für den Erhalt ihrer Grünflächen in den Innenstadtbereichen mobil zu machen. In einem ersten Video sind Plakate mit Schriftzügen wie „Revoluftionäre“ oder „Für mehr Fluglärm“ gegen das Insektensterben zu sehen. (mehr …)

  • SAIN: Bündelung und Weiterentwicklung des Wissens von Stadtfarmern

    (Gu, aus Newsletter)

    Das Projekts SAIN möchte das Wissen und die Erfahrung der Stadtfarmer bündeln und gemeinsam mit Bürgerinnen und Wissenschaft weiterentwickeln. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Erforschung, Vernetzung und Realisierung der städtischen Agrikultur. SAIN ist ein gemeinsames Projekt des Fraunhofer-Instituts UMSICHT in Oberhausen und des Wissenschaftsladens Bonn. Hauptakteure des SAIN-Projekts sind jedoch die Bürgerinnen. Gemeinsam mit und durch die Bürger*innen werden Konzepte und Umsetzungen entwickelt und erforscht, die unterschiedliche Akteure vernetzen und bilden, die Kleinproduktionen generieren und optimieren und die Stoffströme nachhaltig schließen (u.a. Verteilung von Lebensmitteln/organischem Dünger, …). Der Idealfall wäre ein kreislauffähiges städtisches System von der Erzeugung bis zur Verteilung von Nahrungsmitteln. Das Projekt SAIN wird im Rahmen der Bürgerforschung vom BMBF gefördert. Mehr zu SAIN unter:
    www.staedtische-agrikultur.de


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  • Stadt Essen diskutiert Möglichkeiten, GGs zu verstetigen

    (Gu, Mail)

    AUSBLICK UND ZUKUNFT DER GEMEINSCHAFTSGÄRTEN IN ESSEN

    Datum: Montag, 25. Juni 2018
    Ort: VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen, großer Saal im UG Uhrzeit Beginn: 17:00 Uhr
    Ende: voraussichtlich 19:00 Uhr

    In gemeinsamer Runde wollen wir gerne u.a. folgende Fragen diskutieren: * Wie lässt sich das Thema „Gemeinschaftsgärten“ besser und breiter in den Stadtteilen kommunizieren und verankern? * Wer könnte zu diesem Zweck die Rolle eines Multiplikators einnehmen, der Menschen in den Stadtteilen auf das Thema aufmerksam macht und zum Mitmachen anregt?
    * Wie lässt sich ein zuverlässiges Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern aufbauen, die organisatorische und eventuell auch administrative Angelegenheiten in die Hand nehmen?


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  • Münchner Gärten der Kulturen feiern ihr Sommerfest im Park

    (Gu, Mail)

    am 22.7. feiert der Münchner Garten der Kulturen sein Sommerfest im Grünwalder Park.
    Ein neues Grundstück ist nach wie vor nicht in Sicht. (mehr …)