Kategorie: Urbane Gärten

  • HilldeGarten Leipzig entwickelt sich gut

    (Gu, Mail)
    Wir sind auch kein Verein sondern eine lose Gemeinschaft, in der die Aufgaben untereinander verteilt sind. Der Garten hat sich vor 2 Jahren auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofes gegründet und es wurden Beete vergeben an interessierte Gärtner. Inzwischen sind wir so viele, dass wir nur noch Hochbeete für neue Hildegärtner vergeben können und immer mehr gemeinschaftliche Beete entstehen. Wie unser Kräuterbeet, unser Heilpflanzenbeet, das gemeinschaftlich genutzte Gewächshaus etc.

    Gerade entsteht unsere Sommerküche und nächsten Freitag feiern wir unser Sommerfest.

    Wir hatten letzten Sommer 3 Wochen ein internationales Workscamp bei uns auf der Fläche und es war toll zusammen den Platz zu gestalten.


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  • zusammen gärtnern baut Kartoffen für Agrikultur-Festival an

    (Gu, mail)

    Die Anbauorganisation läuft viel flüssiger als im vergangenen Jahr. Fokus ist Vierfruchtfolge und Mischkultur. […]

    Außerdem haben wir ein großartiges Projekt zum Thema Kartoffel am laufen! Aus der Ernte werden wir nun Pommes zum AgriKultur Festival produzieren.. Das ist dann wahrscheinlich auch Premiere für unsere MUFUKÜ.

    Wir sind nun aber am Ende des zweiten Jahres unserer Projektförderung
    -> sie suchen nach Anschlußfinanzierung
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  • In Idstein entsteht ein GG

    (Gu aus ANtrag und Antworten)

    In Idstein entsteht ein GG. zentralen Kern soll werden: eine Gartenküche in dem bereits
    vorhandenen  (aber  sehr  renovierungsbedürftigen)  ausgemusterten  Forstwagen.  Er  soll  der  Kulminationspunkt
    werden, der uns hilft unser Motto „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ zu leben, auch mit BürgerInnen
    unserer  Stadtgesellschaft,  die  sich  nicht  aktiv  als  GärtnerInnen  und/oder  passiv  als  Fördermitglieder  einbringen.

    Der Bürgergarten Idstein entsteht seit Oktober 2017 am „grünen Verbindungsband“, dem Radweg R6/8, der nicht
    nur  Idstein-Kern  mit  einigen  Ortsteilen  direkt  verbindet,  sondern  wichtiger  Teil  eines  intensiv  genutzten
    überkommunalen Radwegenetzes ist. Die Fläche, die den BürgergärtnerInnen zur Verfügung steht, liegt fußläufig
    zur Idsteiner Altstadt, die von vielen Tagesgästen aus der näheren Umgebung bzw. als Ziel für Radausflügler aus
    den Ortsteilen von Idstein, Taunusstein und Esch genutzt wird.
    Innerhalb der Struktur Idsteins ist die Lage des Bürgergartens insofern für die Stadtgesellschaft bemerkenswert, als
    er  zwischen  der  renommierten  Pestalozzi-Schule,  dem  sozialen  Wohnungsbau  in  der  Wörsbachaue  sowie  dem
    satellitenartigen  Neubau-Gebiet  „Nassauviertel“  mit  seinen  bislang  unzureichend  in  die  Stadtgesellschaft
    integrierten Neubürgern und einem Seniorenzentrum liegt.
    Die BesucherInnen des Bürgergartens wie auch die BürgergärtnerInnen selbst spiegeln diese vielfältigen, bislang in
    der  Stadtgesellschaft  weitgehend  interaktionsarm  nebeneinander  lebenden  Bevölkerungsgruppen  wider  –  mit
    Aktiven, die zwischen 9 und 76 Jahre alt sind und aus verschiedenen Nationen stammen.
    wollen oder können.

    Um  eine  noch  größere  soziale  Reichweite  und  integrative  Durchdringung  der  bislang  nebeneinander,  aber
    weitgehend  isoliert  voneinander  agierenden  gesellschaftlichen  Gruppen  Idsteins  zu  erreichen,  ist  als  konkretes
    Projekt  geplant,  den  bislang  bewußt  freigelassenen  Bereich  des  Gartengeländes  mit  einer  Gartenküche  nebst
    Bestuhlung  auszustatten,  die  auch  für  Begegnungsveranstaltungen  „für  Kultur  und  Hortikultur“  genutzt  werden
    kann.
    Der  Um-  und  Ausbau  (inkl.  Anbau  eines  kleinen  Geräteschuppens  für  Gartenutensilien)  wird  mit  so  vielen
    Eigenleistungen wie möglich erreicht werden.

    • Unser Verein hat bereits 20 Mitglieder, die allesamt auch gärtnerisch aktiv sind. Darüber hinaus betätigen sich ca. 5 BürgergärtnerInnen regelhaft im Garten, ohne daß sie Mitglieder des Vereins geworden wären. Unsere jüngste Bürgergärtnerin ist Jahrgan 2009, der älteste Bürgergärtner im Jahre 1942 geboren. Zur Zeit repräsentieren wir fünf verschiedene Nationen, nämlich Deutschland, England, Italien, Syrien und Afghanistan.
    • Die gärtnerische Kerngruppe besteht aus etwa 12 – 15 Leuten. Fünf dieser BürgergärtnerInnen haben zudem Verantwortung im Orga-Team übernommen, das sich darum kümmert, gemeinsam Wochenarbeitspläne aufzustellen (öffentlich einsehbar über http://buergergartengesellschaft.de/aktivitäten), Veranstaltungen zu planen (zuletzt eine Gartenrallye für SchülerInnen einer örtlichen Schule zu deren Projektwochenthema „Essen in Hessen“ und am 23. Juni die Teilnahme am Idsteiner „Fest der Vereine“) etc. Die anderen BürgergärtnerInnen werden von diesen planerischen Aktivitäten nicht nur persönlich (bei mind. 1x wöchentlichem gemeinsamen Gärtnern) und über die Webseite informiert, sondern es gibt zudem eine WhatsApp-Gruppe (Mitglieder, die kein WhatsApp haben, erhalten zentral wichtige Infos als WhatsApp-Screenshot per Email). Außerdem stehen wir in unserer relativ kleinen Kommune auch telefonisch und persönlich kurzfristig zur Ansprache zur Verfügung. Jeden Tag ist eine/r der BürgergärterInnen (Orga-Team) auch flexibel im Garten anzutreffen.
    • Es gibt am Grundstück eine Infotafel, die nicht nur die Gartenprinzipien des gemeinschaftlichen Gärtnerns und Miteinanders als „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ erläutert, sondern auch die Email-Adresse, URL und einen QR zum Besuch der Webseite abbildet. Es wird ausdrücklich dazu aufgerufen, daß wir uns über weitere MitgärtnerInnen freuen (dies wird von uns auch regelhaft BesucherInnen gegenüber persönlich kommuniziert). Zudem ist uns von einer örtlichen Metallbaufirma zugesagt worden, daß sie uns einen wetterfesten Infokasten stellt, so daß die Informationen auch dauerhaft gut lesbar bleiben.
    • Das Grundstück ist uns von der Stadt Idstein pachtfrei zur Verfügung gestellt worden (Überlassungsvereinbarung ist aktuell in der Unterschriftenrunde). Es hat eine Größe von ca. 1.000qm, wobei ein Streifen von ca. 15m Breite über ca. 25m Länge von gärtnerischen Aktivitäten freizuhalten ist. Es handelt sich hier um eine Überschwemmungszone, die wir in Absprache mit der Stadt als Blühstreifen für Schmetterlinge und Wildbienen sowie unsere zwei Honigbienenvölker eingesät haben (die Saat ist super angegangen – sieht toll aus und gefällt den bestäubenden Insekten). Zunächst hat der Überlassungsvertrag einen Zeitraum von 4 Jahren festgelegt (mit Option auf Verlängerung). Wir haben vereinbart, daß der Erfolg des Gartens nach 3 Jahren seitens der Stadt Idstein oder einer von ihr zu beauftragenden Institution evaluiert wird.
    • Bislang haben wir 15 Gemüse(-hoch-)beete gebaut und angepflanzt. Darüber hinaus gibt es drei Beete mit Heilkräutern sowie fünf „Kartoffeltürme“, in denen jeweils 2 alte / seltene Kartoffelsorten kultiviert werden. Die örtlichen Faulschieferbruchsteine, mit denen wir eine Kräuterspirale anlegen wollen, sind seit Anfang Juni auch vor Ort, so daß wir in diesem Monat mit dem Bau und der Bepflanzung los legen können.
    • Die Beete werden allesamt gemeinschaftlich bewirtschaftet. Auch die Entscheidung, in welches Beet welches Saatgut kommt, ist eine Gemeinschaftsentscheidung. Individuelle Beete gibt es nicht und sind auch für die Zukunft nicht vorgesehen. Vielmehr wird der Ertrag als „Demonstrationsobjekte“ für die Umwelt- und Ernährungsbildung verwendet und in diesem Sinne an die GartenbesucherInnen verkostet. Um dies noch ansprechender und in größerer Vielfalt tun zu können, benötigen wir die hier beantragte Gartenküche!
    • Gartengeräte, die dem Verein gehören, sind (bis auf weiteres) noch in geringer Zahl vorhanden. Wir haben als Verein zwei Schubkarren, einen Handkarren, einen Spaten, zwei Eimer u.ä. Diese Gerätschaften sind in einer nahe bei gelegenen Scheune untergebracht, die uns freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Allerdings gibt es zu dieser Scheune nur zwei Schlüssel, so daß wir eine entsprechende Logistik über unsere WhatsApp-Gruppe organisieren. Einer der Schlüssel ist regelhaft von Di – Sa bei einer Bürgergärtnerin abholbar, die ein Ladengeschäft direkt neben der besagten Scheune betreibt.
    • Ansonsten bringen diejenigen BürgergärtnerInnen, die private Gartengeräte besitzen, diese in möglichst großer Zahl mit und stellen sie großzügig zur Verfügung.
    • Wir planen allerdings nicht nur eine logistisch einfacherere Unterbringung durch An- oder Unterbau von Stauraum unter die Gartenküche (vrgl. Antrag); sondern werden, wenn die Unterbringung im Garten dann diebstahlsicher möglich ist, auch Gartengerät aus dem Vereinsvermögen anschaffen.
    • Wir haben uns bewußt gegen eine Einzäunung des Bürgergartens entschieden, um einzuladen anstatt auszugrenzen. Wir haben statt dessen als optische Zäsur eine (ökologisch hochwertige) Randbepflanzung aus einheimischen Vogelschutz- und Nährgehölzen sowie Bienenweiden angelegt (die, nebenbei bemerkt, auch Nahrung für den Menschen bietet, wenn man sich an dieses alte Wissen erinnern mag, daß man aus Schlehen hervorragendes Kompott kochen und aus Hagebutten Tee bereiten kann!). Diese Hecke wird auch dann, wenn sie Dichte und Höhe durch Zuwachs gewinnt, auf ca. 1.20 – 1.50m Höhe gehalten werden, um sie im Wortsinne überschaubar zu halten. Ein 4m breiter Eingang ist komplett frei von Bepflanzung und zu jeder Zeit für jedermann zugänglich.
    • Die geplanten Handwerksarbeiten werden weitgehend von BürgergärtnerInnen durchgeführt (so, wie wir auch die o.g. Hochbeete sowie einen Bienen- und einen Tomatenunterstand in kompletter Eigenleistung über den bitterkalten Winter erstellt haben). Desweiteren sind viele unserer MitgärtnerInnen in den diversen Ortsteilen mit dort ansässigen Handwerkern gut vernetzt – es ist geplant, diese aktiv mit einzubinden (vrgl. Antrag). Fachhandwerkliche Beratungsleistung werden wir daher nur dann/dort, wo unbedingt nötig stundenweise bei dem beratenden Schiffszimmermann (siehe Anlage 2 zu dieser Mail) abrufen. Insgesamt rechnen wir damit, daß sich zwischen 10 und 20 Personen in irgendeiner Form an dem Um- und Ausbau des Forstwagens zur Gartenküche beteiligen werden. Sollten sich noch mehr finden, werden wir sie natürlich freudig willkommen heißen.

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  • Mucca GG what nun Kernteam

    (Gu aus Antrag)

    Im letzten Jahr mussten wir uns ertsmal mit strukturellen
    Problemen eines so offenen Geländes (Vandalismus etc.) beschäftigen. Dieses Jahr sind wir
    dabei den Garten auszubauen so dass er mehr zum verweilen einlädt. Wir haben nun einen
    festen Termin (Donnerstags 16-19 Uhr) und treffen uns zudem noch zusätzlich bei Bedarf
    und Interesse. Es gibt nun ein festes Team von 3 Leuten die mit in der Organisation helfen.
    Zudem gibt es eine wechselnde Gruppe von bis zu 15 Menschen die mitmachen, durch den
    festen Termin hoffen wir dieses Jahr noch mehr Leute gewinnen zu können. Wir wollen weg
    vom Plastik kommen und sind dabei Hochbeete zu bauen, diese begrenzen zudem den Ort
    und bieten einen Rahmen, in denen Sitzgelegenheiten zum gemeinsam Zeit verbringen
    einladen. Dadurch ist es uns auch gelungen die Vermüllung des Areals zu reduzieren. Wir
    haben außerdem eine Bienenwiese am Start und bekommen eventuell sogar noch eine
    Bienenkiste aufgestellt. Wir nutzen den Garten dieses Jahr auch vermehrt als Treffpunkt
    und für Aktionen (gemeinsames grillen, großer Brunch mit dem Yara e.V: und Ausstellung
    am 5. August) (mehr …)

  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • IG Osnabrück: Langzeitarbeitslose bauten den Garten. Naturnahes Lernen im Mittelpunkt

    (Gu, alerts)

    „Bei uns im Mütterzentrum treffen sich viel Kulturen und Nationen“, sagt die Vorsitzende des „Vereins Mütterzentrum Osnabrück e.V.“, Malu Piepenbrink, die selbst aus Brasilien kommt. Gemeinsam ist ihnen, „dass die meisten nur kleine Wohnungen haben und kein Grün drumherum“, so Piepenbrink. „Dafür haben wir jetzt diesen großen gemeinsamen Garten.“ Und in dem duftet es an diesem Sonntag nach Würstchen und Kaffee, nach frisch gemähtem Gras und frischen Kräutern. Der „interkulturelle Garten Sonneneck“ ist ein echtes Paradies: die Wiese zum Herumtollen, der große Sandkasten mit Matschanlage, der Rutschhügel, die Sonnensegel. Und dazu Hochbeete für Kräuter und Gemüse, Obstbäume, Blumen, ein Grillplatz, Bänke und Sitzsäcke, Holzhütten für Werkzeug, Spielzeug und Toiletten. „Wir haben hier zwei Kleingärten zusammenlegt“, sagt Malu Piepenbrink. 

    Von der ersten Idee bis zur Garteneröffnung am Sonntag hat es Jahre gedauert. „Das erste Problem war, überhaupt einen Garten zu finden“, sagt Anna-Maria Schmitz-Hülsmann vom Mütterzentrum. „Die meisten Kleingartenvereine haben gleich abgewunken; die wollten uns und unsere Kinder nicht.“ Fündig geworden ist das Mütterzentrum dann im Kleingartenverein Süd in Nahne. „Die Vorsitzende, Anna Böer, hat uns in allem unterstützt“, sagt Malu Piepenbrink.

    Doch wie macht man aus einer heruntergekommenen Grünfläche oben auf dem Berg und ganz am Ende des Weges einen Garten? Unter anderem mit Hilfe der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. „Das Mütterzentrum ist mit der Frage auf uns zugekommen, ob wir das Projekt finanziell unterstützen können“, sagt Michael Prior, Geschäftsführer der Bohnenkamp-Stiftung. „Was uns daran gefiel ist, dass es um naturnahes Lernen geht, das liegt uns besonders am Herzen.“ Und, dass die Stiftung das Projekt nicht nur bezahlen sollte, sondern auch begleiten konnte. „Wir haben das Mütterzentrum mit der Möwe zusammengebracht, weil wir es gut fanden, dass ein soziales Unternehmen diesen Garten baut.“

    „Für uns war das auch ein Glücksfall“, sagt Thomas Schulke, Betriebsleiter der Möwe, einer gemeinnützigen GmbH. „Wir beschäftigen viele Langzeitarbeitslose, Migranten und Flüchtlinge. An einem sozialen Projekt zu arbeiten, war für unsere Leute etwas besonders Schönes.“ Das aber mit viel Arbeit verbunden war. „Jeder Stein und jeder Sandsack musste mit der Schubkarre hier rauf befördert werden“, sagt Schulke. Und neben Kraft war auch Geduld erforderlich. „Es gab immer wieder neue Ideen, die umgesetzt werden sollten. So manches Mal haben wir etwas, das schon halb fertig war, wieder umgeplant.“

    Auch sonst war manchmal der Wurm drin. „Zweimal wurde eingebrochen, und Werkzeug wurde gestohlen“ (mehr …)

  • Himmelbeet wird von Guerilla Gärtnernden als Bedrohung wahrgenommen

    (gu, aus Workshop)

    Das Himmelbeet muss umziehen und es wurden ein paar Flächen abgeboten. Auf einer sind schon ein paar gärtnerische Aktivitäten entstanden, guerilla-style und Himmelbeet wird als Bedrohung wahrgenommen.
    Himmelbeet hat zudem festgestellt, als sie sich mit ihrer Lobby/Unterstützung beschäftigt haben, dass nicht alle das Himmelbeet gut finden. Sie werden als Mitgentrifizierer wahrgenommen und es gibt eine Hürde für nicht akademische Familien/Personen.
    Sie wollen zum einen mit anderen Preisen im Cafe darauf reagieren und die neue Fläche als Beteiligungsprojekt entwickeln. (mehr …)

  • ZAKK endet: Grüne Flora Düsseldorf bleibt

    (Gu, alerts)

    Ein wenig wehmütig blicken die Mitarbeiter des Projekts „zakk findet Stadt“ auf die letzten drei Jahre zurück. 2015 verließen sie ihre Räume im zakk und machten sich auf, Kultur in die Stadtteile zu bringen, die in dem Bereich eher benachteiligt sind. Dabei ermöglichten sie in Kooperation mit den Stadtteilen sowohl niederschwellige Angebote, wie Livemusik oder Kabarett in Rath. Die größte Aktion war das „Urban Gardening“ in Eller und Wersten. An verschiedenen Orten in den Stadtteilen wurden letztes Jahr Hochbeete aufgestellt, die von mehr als 30 Paten betreut wurden. Die Kampagne stieß auf große Begeisterung. Initiativen wie „Düsselgrün“ zeigten Interesse, auch öffentliche Hochbeete aufzustellen. „Wir hatten sogar einen ganz großen Glücksfall“ erzählt Projekt-Mitarbeiter Benjamin Lowinski. „Jemand aus Wersten hat uns zwei Schrebergartenparzellen zur Verfügung gestellt.“ Dort wurde ein großer Gemeinschaftsgarten, die „Grüne Flora“ angelegt.
    Dieser wird mittlerweile von Ehrenamtlichen organisiert und betreut und bleibt auch nach Abschluss des Projekts erhalten. Der Garten diente aber nicht nur dem gemeinschaftlichen Lebensmittelanbau. Events wie ein Streetart-Workshop oder ein Mitmachzirkus sorgten für Kultur im Grün. Für die Veranstalter war das dreijährige Projekt ein Erfolg. […]

    https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/flingern/zakk-findet-stadt-endet-nach-drei-jahren_aid-23312921 (mehr …)

  • Freie Wähler kämpfen für Hochbeete in Erfurt

    (Gu, alerts)

    Erfurt. Von den sechs Hochbeeten in Erfurt, die von der Stadt im April aufgestellt werden sollten, fehlt weiterhin jede Spur. Daniel Stassny, Stadtrat von den Freien Wählern, wirft daher nun der Stadtverwaltung vor, Stadtrats-Beschlüsse zu ignorieren und Verabredungen nicht einzuhalten.

    Mit den Hochbeeten sollte in einem einjährigen Pilotprojekt getestet werden, ob „Urban Gardening“, also das großstädtische Gärtnern, in Erfurt eine Zukunft hat. Die Hochbeete sollten von konkreten Interessengruppen betreut werden.

    Die Anregung ging von den Freien Wählern aus und mündete in einem Stadtrats-Beschluss, der bereits 2017 gefasst worden war. Starten sollte das Garten-Projekt in diesem Jahr. „Wir wollten der Verwaltung Zeit geben, das Projekt vorzubereiten und umzusetzen“, sagt Stassny.

    Die Stadtverwaltung machte auch tatsächlich sechs Standorte ausfindig und fand zugleich Menschen, die sich um die Beete kümmern wollten. Im November informierte sie darüber den Stadtrat. Das Garten- und Friedhofsamt teilte zudem mit, dass die Hochbeete in diesem April aufgestellt werden würden.

    Laut Stassny hat er im April noch einmal nachgefragt und die Bestätigung erhalten, dass sich an den Plänen nichts geändert habe. Doch nun sei es Juni, und die Beete fehlten weiterhin.

    Stassny machte sich die Mühe, alle genannten Standorte mit dem Fahrrad abzufahren. „Ich komme regelmäßig an den Standorten in der Geschwister-Scholl-Straße vorbei“, erzählt er. „Da dort nichts zu sehen war, suchte ich auch die anderen Standorte auf.“ Die Abwesenheit jeglicher Form eines „Urban Gardens“ belegte er mit Fotos.

    Stassny nimmt nun Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) dafür in die Verantwortung, dass bislang nichts geschehen ist. „Zum wiederholten Mal missachtet er einen Stadtratsbeschluss und den selbst ausgegebenen Zeitplan“, sagt Stassny. Als Chef der Verwaltung habe Bausewein den Auftrag des Stadtrates entweder nicht weiter gegeben oder vernachlässigt, die Umsetzung zu kontrollieren. Dabei habe sich Bausewein noch im OB-Wahlkampf für ein grünes und gartenfreundliches Erfurt ausgesprochen.

    https://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Keine-Spur-von-Hochbeeten-an-den-versprochenen-Standorten-242296577 (mehr …)

  • Im Ruhrgebiet entwickeln die Forschenden der RWTH ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming.

    (Gu, alerts) Mit einer Fischzucht mitten in Dortmund Gemüse anbauen? Das mag zunächst nach einem Luftschloss für die Industriebrachen im Stadtteil Huckarde klingen. Wenn Dr. Axel Timpe die Idee erläutert, dann wird sie allerdings schnell konkret und naheliegend. Der Ansatz des Landschaftsarchitekten vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen um Professor Dr. Frank Lohrberg nennt sich Aquaponik. Das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht wird so gereinigt und der Fischkot direkt als Dünger für die Pflanzen genutzt. Urban Farming lautet das Prinzip, bei dem Felder auch in Städten wachsen – in die Höhe und nicht unbedingt in die Breite. Das Aachener Vorhaben für Dortmund-Huckarde ist eines der drei Hauptteile des Horizon-2020-Projektes „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg), was so viel heißt wie „produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist eine der sogenannten Frontrunner-Städte, die anderen beiden sind Turin (mit den alten Automobilwerken) und Zagreb (mit einem ausgedienten Schlachthof samt Wurstwarenfabrik), in denen ähnliche Projekte gestartet werden. Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO). Der Aachener Lehrstuhl koordiniert das gesamte Vorhaben, die Europäische Union fördert es mit mehr als zehn Millionen Euro. „Es ist ein ungewöhnliches großes Projekt, das dort begonnen wird“, sagt Timpe. Im September ist großer Kick-off im Rahmen einer Konferenz in der Alten Schmiede in Dortmund-Huckarde. Bei Horizon 2020 handelt es sich um das Forschungsrahmenprogramm der EU, zwischen 2014 und 2020 wurden und werden 75 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert. Unter den bis dato ausgewählten ist das Projekt, das federführend von den Aachener Architekten koordiniert wird. „Das Projekt hat für die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University den allerhöchsten Stellenwert. Dies begründet sich nicht allein aus der enormen Drittmittelsumme, die für die Fakultät tatsächlich herausragend ist, sondern hat auch inhaltliche Gründe: Wichtig ist uns die internationale Zusammenarbeit und der Charakter des Projektes, bei dem durch die Praktiken der angewandten ‚innovation action‘ die Fakultät als Bindeglied zwischen Wissenschaft, den kleinen und mittleren Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Planungspraxis in den Städten fungiert“, erklärt der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Alexander Markschies. Zufall ist es gewiss nicht, dass der Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein solches Projekt koordiniert – und selbst in Dortmund im Sinne eines Living Labs (also lebendigen Labors) mit den Menschen vor Ort und der Idee von Fischzucht und Gemüseanbau aktiv wird – und gemeinsame Strategien zur Umsetzung entwickelt. Denn im Rahmen des Projektes „CoProGrün“ (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur) haben die Aachener Architektinnen und Architekten sowie ihre Forschungspartner bereits – in diesem Fall gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF – in Dortmund und den Nachbarstädten Waltrop, Castrop-Rauxel und Lünen gewirkt – ebenfalls zum Thema Urban Farming/Urban Gardening. „Wir können also auf unseren Beziehungen vor Ort aufbauen“, sagt Timpe. Der Aquaponik-Ansatz, der nun mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt werden soll, kann nicht nur auf den vorhandenen Beziehungen aufbauen. Erste Entwürfe für mögliche Versuchsanlagen für die Fischzucht liegen vor. „Es soll keine klinisch-reine Laborlandschaft werden. Der Ansatz ist bewusst Low-Tec, damit die Anlage von Vereinen beziehungsweise den Menschen vor Ort betrieben werden kann und so auch ein Beschäftigungspotenzial geschaffen wird“, erläutert Timpe. Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten, die bis Sommer 2023 angesetzt ist, von Lehr- und Lernmodulen auf edX, einer Plattform für Massive Open Online Courses, also digitale Lehrveranstaltungen. Der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist elementarer Bestandteil des Horizon-2020-Projektes. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ sind in der Vorbereitung. Weitere Informationen: http://www.la.rwth-aachen.de/Lehrstuhl/Lehrstuhl_start.htm

    https://idw-online.de/de/news697179 (mehr …)

  • Ufer-Projekte profesionalsieren sich

    (Gu, mail)

    insgesamt also: bei uns professionalisiert es sich, und ich hoffe, unsere langsam und bewusst aufgebauten Strukturen halten die größeren Volumina gut aus und wachsen entsprechend skaliert tragfähig mit. (mehr …)

  • Stadtteilgärtnerei in Dortmund

    (Gu, RSS)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“ (mehr …)

  • essbare Beete für Hörde

    (Gu, RSS)

    In der Stadtteilagentur ist ab sofort das neu entwickelte essbare Hochbeet für Hörde ausgestellt, von dem in den nächsten Wochen weitere im Hörder Stadtgebiet verteilt zu finden sind.
    Sie sind bepflanzt mit allerhand unterschiedlicher essbarer Pflanzen und Kräuter und laden zum Naschen und Probieren ein.
    Also greifen Sie zu und denken Sie auch an andere Entdecker! Lokale Unternehmen und Einrichtungen übernehmen dabei die Patenschaft für die Hochbeete. (mehr …)

  • Beetinchen: Umzug steht bevor

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Garten in Berlin/Märkisches Viertel wurde mit Mittel aus Stadtumbau West finaniert und hat 7000m². Neben (großen) individuellen Beeten gibt es viel Naturraum. Sie müssen nun nach der Saison umziehen, da die Fläche bebaut wird.
    Sie beantragen Gartengeräte, die dann auch mit genommen werden.

    Zur Zeit haben wir noch 17 vermietete Parzellen. In den meisten Fällen werden diese von Familien bewirtschaftet, so dass ich keine genaue Angabe über die Personenzahl machen kann. Ein Teil der Unterpächter*innen hat bereits gemeldet, mit umziehen zu wollen. Zudem habe ich bereits eine Liste mit fünf Interessent*innen für das nächste Jahr. In den Sommerferien gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem jeder im Garten willkommen ist. Dieser wird dieses Jahr von einer durch die GESOBAU finanzierte Kraft auf Minijobbasis betreut. Der Garten ist barrierearm und kann auch im Rollstuhl besucht werden.

    Bereits dieses Jahr werden einige Veranstaltungen im Beettinchen stattfinden, die es so vorher nicht gab. Im Juli werden wir gemeinsam mit der GESOBAU eine Lesung der Novelle „Der gefundene Garten“ mit musikalischer Untermalung und einem kleinen Buffet organiseren. Dazu werden die Pächter*innen eingeladen und Werbung in den umliegenden Häusern sowie öffentlichen online-Portalen gemacht.

    Zudem ist angedacht, in den Sommerferien einen Flohmarkt im Garten zu organisieren, bei dem Bewohner*innen des Viertels kostenfreu Tische zur Verfügung gestellt bekommen.

    Wie bisher bereits wird zudem das jährliche Viertelkino im Garten stattfinden.

    neues Konzept:

    Der neue Garten wird gegenüber der Treuenbrietzener Str. 35 im Märkischen Viertel liegen. Das sind ca. 1,1 km Fußweg vom jetzigen Garten. Der neue Garten ist mit 3.000qm wesentlich kleiner und wird 35 der 39qm-großen Parzellen haben. Der Vertrag läuft zunächst bis

    01.07.2022 und kann ggf. verlängert werden.

    Ich konnte mit dem Bezirksamt klären, dass Parzellen nicht in vollem Umfang an einzelne Pächter*innen vermietet werden müssen, wie es mir bisher als Auflage mitgeteilt wurde. D.h. es gibt die Möglichkeit, z.B.

    eine halbe Parzelle zu mieten. Einen Teil der Parzellen möchte ich als Gemeinschaftsfläche bewirtschaften. Mindestens eine Parzelle wird mit kleinen Hochbeeten ausgestattet, um barrierearmes Gärtnern zu ermöglichen. Mein Wunsch wäre es, dies auf zwei oder drei gemeinschaftliche Parzellen auszuweiten. Zudem habe ich vor, im gesamten Garten „Wegfläche“ mit kleinen Kräuterkübeln o.ä. auszustatten, um die gemeinschaftlich bewirtschaftete Fläche zu erhöhen und einen freundlichen Charakter zu schaffen. Wie wir wissen, ist dies ohne große Kosten machbar.

    Das Gerätehaus mit Aufenthaltsbereich wird in seinem jetztigen Zustand mit umziehen.

    Ich arbeite gerade an einem Konzept, wie man den Garten künftig mehr beleben kann. Dazu gehört zum einen, die vertraglichen Regelungen gegenüber den Unterpächter*innen zu ändern, um mehr gemeinschaftliches Handeln als Voraussetzung für die Anmietung einer Parzelle (s.

    Himmelbeet) zu haben. Dafür möchte ich bereits dieses Jahr einen groben Veranstaltungskalender planen, damit die Unterpächter*innen sich frühzeitig für gemeinschaftliche Aktivitäten eintragen können.

    Zudem warte ich auf die Veranschlagung der künftigen laufenden Kosten.

    Auf dieser Basis entscheiden sich Parzellenpreise.

    Die bisher genannten Punkte sind alle mit den jetztigen Ressourcen umsetzbar. Ich bin derzeit auf der Suche nach möglichen Förderungen, um Personal für die Bewirtschaftung und Öffnung des Gartens finanzieren zu können. Meine ideale Vorstellung wäre es eine Person für sozialpädagogische Betreuung sowie eine Gartenfachkraft vor Ort zu haben. Diese könnten Veranstaltungen organisieren und mit den Pächter*innen sowie Interessierten gärtnern, thematische Workshops durchführen u.a. Durch eine fachliche Vor-Ort-Betreuung soll auch die Motivation an ehrenamtlicher Betätigung gesteigert sowie die Öffnung des Gartens als Erholungsraum für die Öffentlichkeit ermöglicht werden. Ein kleiner einfacher Cafébetrieb ließe sich rein infrastrukturell gut organisieren und kann in der Zeit zwischen den Saisons vorbereitet werden (Thekenbau etc.). Auch hier könnten Pächter*innen ihre gemeinnützigen Tätigkeiten ausüben. Ein endgültiges Konzept mit genauem Finanzierungsplan möchte ich schnellstmöglich erstellen. Bisher bin ich noch in der Ideensammlungsphase bzw. schaue mir weitere Gärten an, um Inputs zu erhalten. Parallel dazu erarbeite ich ein Konzept, wie sich der Garten ohne zusätzliche Finanzierung anders bewirtschaften ließe und wie man ehrenamtliches Engagement im Garten steigern könnte (s.o.).

    Pläne für die Zusammenarbeit mit der künftigen Gemeinschaftsunterkunft mache ich erst, wenn der Betreiber feststehen wird und direkte Absprachen getroffen werden können. Durch eine enge Kooperation mit anderen in der Flüchtlingsarbeit tätigen Akteuren im Viertel lassen sich auch niedrigschwellige kurzfristige Projekte umsetzen. Zudem möchte ich die nahe gelegene Waldorfschule kontaktieren und Projektmöglichkeiten ausloten.


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  • Lehmofenbau bei Rote Beete

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Rote Beete = in Berlin Wedding

    Nach knapp 2 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ist es uns gelungen:
    –  den  Ort  von  einer  Müllhalde  in  einen  partizipativen  und  grünen  Begegnungsort  zu
    verwandeln
    – eine Kerngemeinschaft zu bilden
    – das Interesse der Nachbarschaft zu wecken und eine positive Energie zu schaffen
    –  Aufmerksamkeit  im  Kiez  bzw.  im  Bezirk  zu  wecken  (von  anderen  zivilgesellschaftlichen
    Einrichtungen, Gärten und öffentlichen Institutionen) und Partnerschaften einzugehen
    – Menschen zu befähigen, Projekte eigenständig durchzuführen.
    Jetzt, dass eine stabile und motivierte Gemeinschaft vorhanden ist und dass der Garten als
    solches erkennbar und anerkannt ist, möchten wir ein Tick weiter gehen und mehr Angebot
    anbieten können, um den Platz immer attraktiver und somit sinnvoll und nutzbar für den
    Kiez zu machen.
    Wir  haben  Kontakt  mit  Elisophie  Eulenburg  aufgenommen.  Sie  ist  Künstlerin  und  hat
    gemeinsam  mit  dem  Architekten  Juan  Carlos  Mejia  vor  sechs  Jahren  einen  öffentlichen
    Lehmbackofen  auf  dem  Tempelhoferfeld  gebaut.  Öffentliche  Backöfen  sind  eine  alte,
    kulturübergreifende  Tradition  und  die  letzten  sechs  Jahre  haben  gezeigt,  dass  ein  solcher
    Lehmofen auch heute noch sehr belebend im Stadtraum wirkt. Am Lehmofen auf dem Feld
    treffen  sich  in  den  warmen  Jahreszeiten  mehrmals  Wöchentlich  viele  Berliner-innen,  um
    gemeinsam zu backen und zu Essen. Wir möchten gerne einen Ableger des Projekts bei uns
    eröffnen und ab September 2018 starten, so dass eine volle Nutzung schon im Frühjahr 2019
    effektiv sein kann.  Das Prinzip läuft wie folgt: Elisophie Eulenburg, die dieses Projekt verwaltet, kommt zu uns
    und  leitet  unentgeltlich  ein  Bauworkshop  mit  interessierten  Gartenengagierten  von  Rote
    Beete,  Allmende  Kantor  und  Rübezahlgarten.  Nach  dem  Bau  gehört  der  Lehmofen  der
    Gemeinschaft und steht jedem-r zur Verfügung. Einzige Bedingung ist, dass die Nutzer-innen
    des  Lehmofens  durch  eine  kleine  Spende  (15-20€)  Mitglied  von  einer  für  den  Ofen
    konzipierte  Webseite  werden.  Die  Mitgliederbeiträge  werden  unter  Anderem  für
    Materialkosten für die regelmäßige Instandsetzung des Ofens verwendet. Mitglieder-innen
    können  sich  auf  der  Webseite  des  Lehmofens  einloggen,  finden  da  eine
    Bedienungsanleitung,  den  Code  des  Zahlschlosses  mit  dem  der  Ofen  verschlossen  ist  und
    können sich in einem Buchungskalender für einen noch freien Tag ihrer Wahl zum backen
    eintragen. So bekommt jede-r die Verantwortung für den Ofen und der Gemeinschaftsgarten
    behält einen Überblick über die Aktivitäten, die mit dem Ofen verbunden sind.  
    Mit diesem Projekt möchten wir unseren Ort natürlich aufwerten aber auch vor allem neue
    Zielgruppen in der Nachbarschaft erreichen, die von vornherein nicht unbedingt von Natur
    und  Stadtgärtnerei  überzeugt  sind  oder  sich  überzeugen  lassen.  Ein  solches  Instrument,
    zugänglich für alle, würde Spaß, fröhliches Miteinander, Vernetzung und Kohäsion zwischen
    unterschiedlichen  Sozialgruppen  schaffen,  die  Bedingungen  schaffen,  um  Leute
    anzusprechen, die sich sonst von dem Garten Projekt nicht betroffen fühlen und insofern der
    positive Beitrag des Gartens in der Nachbarschaft steigern und vervielfältigen. 

    Wie bereits im Antrag erklärt, steht der Lehmofen jedem-r zur Verfügung da er in dem ungeschlossen Gemeinschaftsgarten Rote Beete beheimatet ist. Auf dem oder neben dem Ofen wird auf eine Webseite hingewiesen, wo die Nutzung und die Bedingungen zur Nutzung ausführlich erklärt werden. Außerdem können wir darauf zählen, dass Leute, die schon eingetragen sind, anderen Neugierigen das Prinzip erklären können, wenn sie schon dabei sind in einer Gruppe oder Einzeln Pizzen oder Ähnliches zu backen. Wie für viele andere Aktionen von uns zählen wir auf Mundpropaganda und Mimesis (oft fangen die Fußgänger an, sich für den Garten oder seine Besonderheiten zu interessieren, erst wenn es drinnen Bewegung und Action gibt).

    Außerdem werden meine Kontaktdaten (als Koordinator des Gartenprojektes) auf dem gleichen Schild stehen so dass spezielle Anfragen behandelt werden können. So hoffen wir den Leuten, die weniger Geld haben, den Zugang zum Ofen berechtigt zuzugewähren. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Spende zur „Ofencommunity“ den einmaligen Betrag von bis zu 20€ (Pro Person oder pro Gruppe) beträgt, was mehr symbolisch ist als teuer. Unser Team befindet sich auch sehr oft im oder in der unmittelbaren Nähe des Gartens und kann je nach dem Einzelfälle behandeln und nach Ermessen mit den Leuten einen freien Zugang verhandeln.

    Zur Dokumentierung: Wenn der Workshop stattfindet, werden wir natürlich das fotografisch und vielleicht auch anhand von Video dokumentieren. Einige unserer Gärtner-innen haben nämlich gute Skills dabei und das wäre der Anlass, die noch einmal zu gebrauchen. Außerdem ist es vorstellbar, dass wir mit Elisophie (die Workshopsanleiterin) eine Anleitung Schritt für Schritt (mit Fotos und Text) für die Webseite der Anstiftung erstellen.

    Zu den Kindergruppen: Die Kindergruppen, die wir hier betreuen, erhalten kostenlose Workshops bzw. Aktivitätsmöglichkeiten. Die Animation zur Naturentdeckung/ Bau von kleinen Beeten und Gartengegenstände im Garten durch unsere Teamer-innen ist ehrenamtlich genau so wie einzelne Aktionstage, wo wir Kinder und Eltern einladen. Natürlich sind die Aktionstage offen für die Nachbarschaft und das ist sogar wünschenswert, da wir auf deren Teilnahme angewiesen sind, um diese Aktionen überhaupt zu gestalten. Dazu arbeiten wir seit März 2018 zusammen mit dem Stadtteilzentrum am Paul Gerhardt Stift (quasi unser Nachbar) um Aktivitäten in unserem Garten für ihre Besucher-innen zu organisieren (bisher haben wir 3 organisiert). Eine muslimische Frauengruppe von 10 Frauen und 10 Kindern hat seit letzter Woche sich 2 Beete im Gemeinschaftsgarten erbaut und hat uns bereits gefragt, ob es möglich wäre ihre Beete zu bemalen. Dies alles weist darauf hin, dass der Garten offen für neue Leute ist, offen für neue Vorschläge und Aktivitäten (mehr …)

  • ADFC-Tour zu Duisburger Gartenprojekten

    (gu, alerts)

    An verschiedenen Stellen sind Duisburger zu „Stadtgärtnern“ geworden. Eine Radtour des ADFC führt zu einigen der Stellen für Urban Gardening. Tourenleiter Herbert Fürmann stellt am Samstag die Projekte vor.
    Es geht zu Kants- und Rosas Garten und der blühenden Mercator-Brache, zu den Heimatgärten der GEBAG, einem urbanen Ackerbau-Projekt im Süden und zu den von Bürgern angelegten Gartenflächen in den Botanischen Gärten. Rosas Garten liegt im Goerdeler Park, die (hoffentlich) blühende Brache im Mercator-Quartier gegenüber vom Rathaus, Kants Garten im Kantpark. Die drei Projekte der GEBAG im City-Wohnpark, am Biegerpark und in Rheinhausen, „Meine Ernte“, ein landwirtschaftliches Projekt, in Serm, wo Hobby-Gärtner seit 2016 bei Bauer Blomenkamp kleine Parzellen anmieten und eigenes Gemüse anbauen, der Bauerngarten befindet sich im Botanischen Garten Hamborn, und die beiden Projekte des AK Stadtgrün mit dem Naturgarten im Botanischen Garten Duissern.


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  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


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  • Wachsen lassen kriegt Finanzierung

    (Gu, MAil)

    Wir bekommen jetzt übrigens endlich in eine kleine Finanzierung durch den Bezirk zur ‚Verstetigung des Gemeinschaftsgartens und Vernetzung der Nachbarschaft durch den Garten‘. Abgesegnet vom Senat

    (Wachsen lassen – in Berlin Moabit) (mehr …)

  • neues aus dem Gallus Garten (Ffm)

    (Gu, RSS)

    Seit zwei Jahren wächst und gedeiht der Gallus Garten in der Schneidhainer Straße. Zu der anfänglich improvisierten Gartenfläche  sind inzwischen zwei professionell gestaltete Flächen  mit Hochbeeten, Kräuterspirale, Barfußpfad, Gartenhütte und Gewächshaus hinzugekommen. Anlässlich des Klimapicknicks sprach Frankfurter Beete vor Ort mit Initiatorin Jessica Wiegand über die weitere Entwicklung des multikulturellen Gemeinschaftsgartens.

    Frankfurter Beete: Der Gallus Garten ist ja mit rund 1.400 Quadratmetern ziemlich groß. Wie nutzt ihr die drei Flächen?

    Jessica Wiegand: Jede Fläche hat ihre Besonderheit: Auf Fläche 2 gärtnern derzeit Familien mit ihren Kindern und Kindergartengruppen in den Hochbeeten. Deshalb gibt es auch einen Zaun, damit die Kids nicht weglaufen können. Des Weiteren steht dort die Gartenhütte und der Barfußpfad. Fläche 3 beherbergt den Gemeinschaftsgarten. Hier gärtnern Menschen ohne Kinder, aber auch der afrikanischer Kulturverein, die Tagestätte Sonnenschein, betreutes Wohnen und andere Institutionen. Wassertank, Insektennisthilfen und Komposthaufen  gibt es auf  allen drei Flächen.

    Frankfurter Beete: Kümmern sich die Freizeitgärtner nur um ihr eigenes Beet?

    Jessica Wiegand: Nein. Jeder, der ein Hochbeet betreut, muss auch gemeinschaftliche Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Pflanzen der Kräuterspirale und Rankbögen gießen.

    Frankfurter Beete: Was passiert derzeit auf Fläche 1?

    Jessica Wiegand:  Die Fläche wird gerade umgebaut. Dort sollen wieder eine Holzplattform für Veranstaltungen stehen, Obstbäume und Beerensträucher sowie Hochbeete zur Vergabe und zum gemeinschaftlichen Gärtnern, in denen dann  auch jeder ernten darf. Wir werden das entsprechend beschildern.

    Frankfurter Beete: Welche weitere Neuerungen gibt es?

    Jessica Wiegand:  Auf Fläche 1 wird ein Bikeport mit E-Lastenrad eingerichtet. Das Lastenrad wird uns vom VCD zur Verfügung gestellt. Ab Mitte Juni sind wir dann eine offizielle Verleihstelle.

    Frankfurter Beete: Warum findet ein Klimapicknick im Garten statt?

    Jessica Wiegand:  Aufhänger der Veranstaltung ist die Kinderrechtskampagne vom Frankfurter Kinderbüro. Wir haben uns mit einem Picknick beteiligt. Bei der Vorbereitung halfen uns viele Kinder und die beiden Gärtnerinnen Ingrid und Ruth. Auch Umweltlernen in Frankfurt und die Greenpeace Jugend waren vor Ort. Eine Kollegin aus dem Mehrgenerationenhaus hat zudem mit den Kindern ein kleines Buch zum Thema Tierschutz und Tierwohl verfasst, das präsentiert wurde.

    Frankfurter Beete: Alle Flächen und Bauten im Gallus Garten sehen inzwischen sehr professionell aus. Hat euch jemand geholfen?

    Jessica Wiegand:  Ja. Der Garten wurde vom Planungsbüro Beuerlein/Baumgartner  und uns entworfen. Durch Mittel des Stadtplanungsamtes zur Verbesserung des Wohnumfelds konnten wir die notwendigen Kosten decken. Bei der Ausführung der einzelnen Gewerke hat die Firma Immo Herbst den Zuschlag bekommen. Aber auch das Grünflächenamt half mit. Inzwischen sind übrigens alle Hochbeete vergeben. Anhand der Schilder in den Beeten kann man sehen, wer dort gärtnert.

    Frankfurter Beete: Kommen nur Gärtner hierher?

    Jessica Wiegand:  Nein. Es kommen auch viele Leute einfach so vorbei und genießen den Garten. Vor allem ältere Damen besuchen uns gerne und erzählen, wie es früher hier war.

    Frankfurter Beete: Wie sieht die gärtnerische Planung derzeit bei euch aus?

    Jessica Wiegand:  Einmal pro Monat gibt es eine offene Garten AG, zu der jeder kommen kann. Die Termine stehen in unserem Blog. Bei den Treffen entscheiden wir gemeinsam, wie es mit dem Gallus Garten weitergeht. Auch das Quartiersmanagement ist über die Aktive Nachbarschaft mit involviert.

    Frankfurter Beete: Was steht als nächstes an?

    Jessica Wiegand:  Wir planen wieder ein Herbstfest, das voraussichtlich am 20. Oktober stattfindet. Dann wird auch Fläche 1 offiziell eingeweiht. Zudem hoffen wir darauf, auch dieses Jahr wieder kleine Minze & Musik-Feierabendkonzerte durchführen zu können. Ende Juni wird voraussichtlich der Bikeport eingeweiht und in der ersten Sommerferienwoche ist das „junge Museum unterwegs“ im Gallus Garten mit Nachmittagsangeboten für Kinder.


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  • IG GalaGarten eröffnet

    (Gu, Mail)

    am 19. August ab 14:00 Uhr werden wir das Tor zu unserem  interkulturellen Gartenprojekt „GelaGarten“

    im Rahmen eines Sommerfestes und im Beisein von Frau Stadträtin  Prof. Dr. Daniela Birkenfeld öffnen.

    Der Ev. Verein für Wohnraumhilfe in Frankfurt am Main e.V. hat mithilfe zahlreicher Unterstützer im

    Frankfurter Stadtteil Seckbach einen Ort geschaffen, in dem Menschen aus verschiedenen Nationen

    zusammenkommen können.

    Der „GelaGarten“ versteht sich als interkultureller Treffpunkt  und Gemeinschaftsgarten mit allen

    Möglichkeiten zum Verweilen, gemeinsamen gärtnern und feiern.


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  • GG Glogauer: Zaunbau

    (Gu, mail)

    durch den Nutzer der ehem. Sportplatzfläche – Verein Common grounds e.V. wurde der Überlassung einer  ca. 15 m² Teilfläche zur Verlängerung einer bestehenden Zaunanlage zugestimmt. Namens des Eigentümers dieser Gesamtfläche erteile ich nunmehr formell meine Zustimmung zur Errichtung dieser Zaunanlage. Lage und die Form der Ausführung der Zaunanlage wurden im Protokoll vom 09.05.2018 gemeinsam abgestimmt und festgelegt. Die Ausführung der Zaunarbeiten hat sach- und fachgerecht zu erfolgen, die Kosten zur  Errichtung der Zaunanlage trägt der Verein Spreesprotten e.V., der Verein trägt auch alle anfallenden Folgekosten. Der Verein Common grounds e.V. und das Grünflächenamt als Eigentümer der Gesamtfläche sind von jeglichen Haftungs- und Gewährleistungsansprüchen nicht in Anspruch zu nehmen.  

    Dem Verein Spreesprotten ist bekannt, das die bestehende Nutzungsvereinbarung mit dem Verein Common grounds e.V. jährlich verlängert wird, insofern unterliegt der Verein Spreesprotten e.V. ebenfalls dieser vertraglichen Laufzeit. Der Rückbau der neu errichten Zaunanlage hat nach Beendigung der Laufzeit durch den Verein Spreesprotten e.V. zu erfolgen, es sei denn, das eine Übernahem durch den Grundstückseigentümer zugestimmt bzw. verabredet wird.  


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  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Oliver-Kahn-Stiftung will Grundstück erst Ende des Jahres nutzen.

    Das „Himmelbeet“ ist ein grüner Erholungsort. Nur wenige hundert Meter von der trubeligen Müllerstraße entfernt, können Besucher hier zwischen grünen Kräutern und Pflanzen Kuchen essen, Kaffee trinken oder gärtnern. Dass die Oliver-Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein das aktuell vom „Himmelbeet“ genutzte Grundstück für ein Bildungszentrum und Sportangebote verwenden wollen, steht schon länger fest.

    Kompromiss gefunden

    Nun scheint auch ein Umzug des Gemeinschaftsgartens beschlossene Sache zu sein. Zuvor kam es zu zähen Verhandlungen um das 1.700 Quadratmeter große Areal an der Schulstraße. Vor allem ein mögliches Aus des beliebten grünen Treffs wollten die Betreiber und rund 300 beteiligte Nachbarschaftsgärtner vermeiden. Nach Verhandlungen zwischen Vertretern beider Projekte, des Bezirksbürgermeisters Stephan von Dassel (Grüne) und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) kam es nun zu einem Kompromiss. So darf das Himmelbeet bis zum Baubeginn des neuen Sport- und Bildungszentrums für benachteiligte Kinder und Jugendliche das gepachtete Grundstück weiterhin nutzen. Danach müssen sie das Areal dann aber verlassen. Ein neues Grundstück für ihr Projekt scheint bereits gefunden.

    Schwierige Grundstückssuche

    So könnte aus der Brache an der Schulstraße 118 bald ein Areal mit Kräuterbeeten, Café und Platz für gemeinsames Gärtnern werden. Fest steht das bislang aber noch nicht. Denkbar wäre demnach auch ein Umzug auf ein angrenzendes Grundstück oder die Nutzung des Daches einer künftigen Sporthalle, die hier entstehen soll. Deren Fertigstellung ist jedoch erst für das Jahr 2025 vorgesehen, eine Zwischenlösung müsste also trotzdem gefunden werden. Das Bezirksamt, das den Bau des Bildungszentrums mit Fußballbereich von Beginn an unterstütze, will bis zum 31. Juli einen Beschluss zu mehreren offenen Punkten vorbereiten – und den Mitmach-Garten bei seiner Grundstückssuche unterstützen.

    Fördermittel zugesichert

    Darüber hinaus sicherte er den Betreibern Hilfe bei der Beantragung weiterer Fördermittel zu. Mindestens bis zum 31. Oktober 2018 wird es das Himmelbeet aber zunächst noch an vertrauter Stelle geben. Die Gärtner hoffen, dass sich der Baubeginn noch weiter verzögert. Bislang wurde der entsprechende Bauantrag von Amandla noch nicht eingereicht. Neben gemeinschaftlichem Gärtnern finden auch regelmäßig andere Mitmach-Veranstaltungen, Pflanzenmärkte, Fahrradwerkstätten und Kino-Abende im „Himmelbeet“ statt. Der Verein Amandla und die Oliver-Kahn-Stiftung wollen mit dem sogenannten Safe-Hub Bildungszentrum benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Wedding bessere Zukunftsperspektiven eröffnen. Dazu sollen an der Ecke zwischen Schulstraße und Ruheplatzstraße auch drei Fußballplätze entstehen. Die ersten Pläne für die Übernahme des Grundstücks kamen bereits im Jahr 2015 auf. Dass es sich dabei um ein wertvolles Projekt handelt, darüber herrscht auch im „Himmelbeet“ Konsens. Mehr Infos zum Garten-Projekt gibt es online.

    http://www.abendblatt-berlin.de/2018/06/02/das-himmelbeet-muss-umziehen/ (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: Die Bauarbeiten sind abgeschlossen

    (Gu, RSS)

    An alle Neugierige:
    Wie ihr eventuell schon gesehen habt, sind die Bauarbeiten auf der Lucie nun abgeschlossen! Noch ist der Platz nicht wieder begehbar: Erst soll der Rasen auf den frisch entsiegelten Flächen anwachsen, und auf den zukünftigen Beeten muss noch Kompost ausgebracht werden.
    Die Stadt hat auf den Flächen zur Westerstraße hin noch Rasensaat ausbringen lassen, das Gießen müssen nun wir Lucies übernehmen. Dabei freuen wir uns auch über Unterstützung: Wir werden voraussichtlich immer Dienstag und Donnerstag abends gießen.

    In ca 4 Wochen sollte der Platz einigermaßen grün sein und der Bauzaun kommt weg. Am 25.08. feiern wir dann groß die Eröffnung und bis dahin werden auch wieder die ersten Bänke aufgestellt sein. (mehr …)

  • 100 Anwohner*innen sind gegen einen geplanten GG in Süderelbe

    (Gu, alerts)

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    Gegner des Nachbarschaftsgartens: Bernhard Wegner, Burkhard Wunsch und Horst Schlösser (v.l.). Foto: wegner

    Andreas Göhring, Süderelbe
    Die Idee klingt nach einem friedlichen Miteinander: Auf einer Grundfläche zwischen Gerdauring und Luhering mitten in Neuwiedenthal soll ein „Nachbarschaftsgarten“ angelegt werden. Dort können Anwohner gemeinsam Beete anlegen, sich gemeinsam darum kümmern, dass da nichts aus dem Ruder läuft oder sie können sich in „ihrem“ Garten auf einen Klönschnack treffen.
    Der „Nachbarschaftsgarten“ ist ein Projekt des „Rahmenprogramms integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE), die Lawaetz-Stiftung kümmert um die Organisation. Insgesamt sind für das Gartenprojekt 38.000 Euro bewilligt worden.
    Doch das friedliche Miteinander ist von vornherein getrübt. Erst haben sich ein paar Anwohner zusammengetan und das Projekt kritisiert, inzwischen haben sie sogar schon mehr als 100 Unterschriften gegen einen „Nachbarschaftsgarten“ in ihrer Nachbarschaft gesammelt. „Die Grünflächen, die wir haben, sind für die Kinder der Anwohner, die vielen Hunde und dann auch noch dieses Projekt viel zu klein“, sagt Burkhard Wunsch aus dem Gerdauring. „Das riesige Gelände vor dem riesigen Spielplatz am Rehrstieg ist wesentlich besser geeignet.“ Es sei weit genug von den Wohnhäusern entfernt, außerdem gebe es dort schon Toiletten und Wasseranschluss.
    Außerdem fühlen sich die Anwohner schlecht informiert. „Bei den Treffen mit den Leuten vom Stadteilbüro ging es zu wie im Kindergarten“, sagt Bernhard Wegner, ebenfalls aus dem Gerdauring. „Es wurde viel gelacht und lamentiert, aber was da genau geplant ist, wissen wir immer noch nicht.“
    Bettina Zech, Sprecherin des Bezirksamts, kann die Kritik nicht nachvollziehen. Der geplante „Nachbarschaftsgarten“ biete eine Plattform „für unterschiedliche Gruppen, Institutionen und für alle Nachbarn, sich direkt vor der Haustür an der Gestaltung des Stadtteils zu beteiligen“. Es gebe regelmäßige Treffen im Stadtteilbüro, es gebe einen Infobrief und man könne auch alle Informationen im Internet nachlesen. Wer noch skeptisch ist, kann an einer Bustour zu bereits bestehenden „Nachbarschaftsgärten“ in Hamburg teilnehmen. Geplant ist sie für Mittwoch, 13. Juni, 15 Uhr. Nähere Infos im Stadtteilbüro im Rehrstieg 20.


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  • Offenes Neukölln: vielfältiges Programm des Allmende-Kontors

    (Gu, mail)
    Samstag, 2. Juni 2018:

    Fotoausstellung, ab 14 Uhr: Wir haben unsere Gärtner*innen aufgefordert, unter dem Motto „Von viel weiter her – Begegnungen im Garten“ zu fotografieren. Die Ergebnisse könnt ihr bei einer kleinen Ausstellung im Garten rund um unseren Dorfplatz anschauen.

    Workshop, um 14.30 Uhr: SOLIDARITÄT PFLANZEN – Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor im Gespräch mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus.

    Musik auf unserer Dorfplatzbühne, ab 16 Uhr:  Mit Klezmer von Wuerbeet (16-17.30 Uhr), The Secret Chord Collective (18-19 Uhr) und Mauricio Almanzor (19-20 Uhr).

    Sonntag, 3. Juni 2018:

    Diskussion, um 17 Uhr: VIELFALT WACHSEN LASSEN – Gärten in einer offenen und pluralen Stadtgesellschaft. Gesprächsrunde in Kooperation mit dem Netzwerk urbaner Gärten Berlin

    Einweihung unserer Tanzline und Workshop, um 18 Uhr: In Andenken an Gerda Münnich und ihr Engagement für die interkulturellen Gemeinschaftsgärten in Berlin weihen wir feierlich unsere Tanzlinde ein. Beim Kreistanzworkshop mit Tatlust lernen wir die richtigen Schritte.


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  • Frankfurter Garten hat neuen Betreiberverein

    (Gu, alerts)

    Der Frankfurter Garten ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Stadt. 2013 von Gärtnern auf dem Danziger Platz initiiert, wurde es mehrfach erweitert und umgestaltet. Auch bewirtschaftete die Gruppe weitere Orte in der Stadt. Der bisherige Träger meldete im April 2017 Insolvenz an, dem Garten drohte das Aus. Seit August betreibt der Verein Bienen-Baum-Gut auf dem Areal einen Bienenbaum.

    Frau Haurová, am kommenden Samstag übernehmen Sie mit Ihrem Verein den ehemaligen Frankfurter Garten offiziell. Was erwartet die Besucher?
    Wir haben in den vergangenen Monaten mit Hilfe von 25 Ehrenamtlichen knapp 1000 Arbeitsstunden investiert. Mit Unterstützung des Grünflächenamts und der FES konnten wir 20 Lastwagen mit morschem Holz, Sperrmüll und nicht weiter verwendbarer Erde entsorgen. Zahlreiche der rund 100 Beete haben wir bereits repariert beziehungsweise neu gebaut, insgesamt wurden mehr als 60 Tonnen Erde und Holzschnitzel bewegt. Noch ist nicht alles fertig. Da brauchen die Leute entweder Geduld oder müssen einfach selbst mit anpacken. Solch ein umgestalteter Parkplatz kann und soll schließlich kein englischer Garten sein. Sondern ein Ort zum Wohlfühlen, der Gemeinschaftlichkeit und des natürlichen Gärtnerns.

    Der erste Garten hat 2017 Insolvenz angemeldet. Was hat das für Auswirkungen auf Ihren Verein?
    Leider ist die Insolvenz noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor ist offen, was wir übernehmen können. Im Zweifelsfall haben wir aber Ideen und zum Teil Inventar, um den Garten und das Café weiterzubetreiben.

    Bekommen Besucher künftig in Ihrem Café Bienenstich serviert?
    Geplant ist eine Art Vereinscafé, das als Begegnungsstätte allen offensteht. Hier wird es vor allem Kleinigkeiten wie Kuchen und Getränke geben. Manchmal werden wir auch grillen.Wir freuen uns aber, wenn sich die Leute mehr für Pflanzen und Bienen interessieren als für Essen und Trinken. Und wenn man sich dann noch zusammensetzt und ein Austausch stattfindet, haben wir alles richtig gemacht.

    Sie möchten sich dafür einsetzen, dass der neue Garten noch nachhaltiger wird?
    Wir engagieren uns für Biodiversität der Pflanzen- und Tierwelt. So pflanzen wir zum Beispiel alte, widerstandsfähige Bohnen-, Kürbis- und Kartoffelsorten. Auch achten wir darauf, dass in den Gemeinschaftsbeeten Blumen wachsen, die unseren Bienen Nahrung bieten. Im Café stellen wir auf Bioprodukte um, möglichst selbst gemacht und aus eigener Erzeugung. Leider fehlt uns noch ein entsprechender Apfelweinanbieter. Der Garten ist auch nach außen geöffnet. Wir möchten alle einladen, das Thema Nachhaltigkeit zu erleben. Bioerzeuger mit einem Stand sind bei uns willkommen.

    Im August haben Sie einen Bienenbaum-Wipfelpfad eingerichtet. Wird er ausgebaut? Interessierte können hier weiterhin spannende Einblicke in den natürlichen Lebensraum der Honigbiene gewinnen – nämlich die Bäume. In unserem Programm bieten wir Workshops und Führungen für Interessierte aller Altersklassen an. Welche Räume wir in Zukunft den Bienen noch zusätzlich einräumen können, wird von eingebrachten Wünschen und finanziellen Mitteln abhängen. Die Bienen breiten sich ohnehin durch ihren natürlichen Schwarmtrieb munter bei uns aus.

    In der Vergangenheit gab es Streit mit Anwohnern. Wie möchten Sie diese einbeziehen?
    Wir stehen für Offenheit. Wenn den Leuten etwas nicht gefällt, können sie jederzeit zu uns kommen und mit uns eine Lösung entwickeln. Schon als wir den Bienenbaum-Wipfelpfad gebaut haben, sind wir auf die Anwohner zugegangen und haben gefragt, ob es zu laut ist. Zur Eröffnung haben Ehrenamtliche Einladungen in der Nachbarschaft verteilt.

    Zuletzt gab es eine Zusage der Bahn, dass der Frankfurter Garten bis 2019 auf dem Platz vor dem Ostbahnhof bleiben kann. Was passiert danach?
    Wir möchten, dass der Neue Frankfurter Garten als Hessens größtes Urban-Gardening-Projekt ein Aushängeschild von Frankfurt wird – also auch unverzichtbar. Wenn die Bahn das Areal benötigt, werden wir mobil sein. Derzeit können wir uns gut vorstellen, dass der Danziger Platz bis 2021 erhalten bleibt.

    http://www.fr.de/frankfurt/ostend-frankfurter-garten-kaempft-noch-mit-altlasten-a-1511610 (mehr …)

  • Stadt organisiert Freiburger Gemeinschaftsgartentreffen

    (Gu, Mail)

    Eingeladen zu dem Termin sind Alle aus Freiburg und der Regio, die
    Interesse an gemeinsamen Gärtnern haben oder bereits in einem der vielen urbanen Gemeinschaftsgärten engagiert sind. Auch Anbieter von Infoständen zu diesem Thema sind herzlich willkommen.

    Urbane Gemeinschaftsgärten sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger. In verschiedenen Gruppierungen werden öffentliche und private Flächen in offene, gemeinschaftliche Gärten umgewandelt, die sich nach sozialen und ökologischen Aspekten zu wertvollen Alternativen für das gemeinsame Gärtnern entwickeln. Der Treffpunkt Freiburg ist eine Einrichtung von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche, er steht für Offenheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und eine aktive Bürgergesellschaft, die bei Problemlösungen mit anpackt. Er unterstützt bürgerschaftliches Engagement durch Vernetzungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Räume + Technik sowie Beratung.

    Anmeldung und weitere ausführliche Informationen sind zu finden unter www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten.


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  • Berliner Senat will Gartenflächen erhalten

    (Gu, alerts)

    […]
    Der Berliner Senat will „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ – so steht es in der rot-rot-grünen Koalitionsvereinbarung. Vorbild dafür könnte die rheinland-pfälzische Kleinstadt Andernach sein, die sich vor knapp einem Jahrzehnt als „essbare Stadt“ neu erfand: Grünflächen wurden mit essbaren Pflanzen wie Mandeln, Pfirsichen und Äpfeln bepflanzt, die von der Bevölkerung frei geerntet werden können. Diesem Beispiel folgend sollen neue Flächen zum Gärtnern einen festen Platz in der Berliner Freiraumstrategie erhalten, sagt Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Auch die Stelle eines Urban-Gardening-Beauftragten soll bald besetzt werden. Parallel werden seit drei Jahren Werkstattgespräche zum Stadtgärtnern organisiert, demnächst soll eine Charta für die Entwicklung des Berliner Stadtgrüns erarbeitet werden.[…]
    https://www.tagesspiegel.de/essbare-stadt-so-schmeckt-berlin/22580788.html (mehr …)

  • Stadtacker München ausgezeichnet

    (Gu aus Newsletter)

    Im Rahmen des Wettbewerbs „mehr Grün für München“ hat der StadtAcker in der Kategorie „persönliche Leistung“ einen zweiten Preis gewonnen! Die Leistung – die in diesem Fall natürlichen von mehreren Personen kommt – sah die Jury darin, dass es gelungen ist, ein Gemeinschaftsprojekt zu initiieren, in dem zusammen geplant, gearbeitet und gelernt wird und das offen ist für das ganze Quartier. Ist doch toll – genau darum geht es. Das muss gefeiert werden.

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  • Zusammen leben/gemeinsam gärtnern gewinnt Crowdfunding

    (Gu aus alerts)

    Verein „zusammen leben“ hat um Stimmen gekämpft, um den Crowdfunding-Contest des Deutschen Integrationspreises zu gewinnen – mit Erfolg.

    Unter 34 nominierten Projekten setzte sich der Freiburger Verein mit seinem Projekt „MuFuKü“ durch, das den Bau einer MultiFunktionsKüche für das Sozialcafé und den Gemeinschaftsgarten anstrebt. Mit 740 Unterstützern und einer Fundingsumme von über 33.000 Euro lag die MuFuKü auf Platz eins.[…]

    Der Deutsche Integrationspreis wird jährlich und deutschlandweit von der Hertie-Stiftung verliehen.[…] Am Ende der Phase gibt es zwei Finanzierungsquellen, um das geplante Projekt auch wirklich umzusetzen: Einerseits die Einnahmen der „Crowd“ über das Funding, andererseits einen Zuschuss der Stiftung, der je nach Platzierung unterschiedlich hoch ausfällt. Das Freiburger Projekt MuFuKü erhält demnach nun insgesamt rund 34.000 Euro, um seine Multifunktionsküche zu bauen.

    Der Verein „zusammen leben“ betreibt bereits mehrere soziale Projekte in Freiburg. Unter anderem organisiert er von Dienstag bis Donnerstag einen internationalen Mittagstisch im Strandcafé auf dem Grethergelände. Hier treffen Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Sprachen zusammen und betreiben auf freiwilliger Basis das Café, das als Raum für eine multikulturelle Gemeinschaft dient.

    Außerdem besitzt der Verein einen Gemeinschaftsgarten in Vauban, wo rund 200 Menschen gemeinsam Gemüse aller Art anbauen. Das einzige Problem: Es gibt keine Küche. Weder für die Zubereitung des Mittagessens noch für das Verkochen des selbst angebauten Gemüses. Das wird sich nun ändern.

    Wie soll die Küche aussehen?

    Die Multifunktionsküche wird in Kooperation mit den Stadtpiraten gebaut, einem Freiburger Verein, der eine Vorausbildung zum Schreinerhandwerk für Geflüchtete anbietet. Wie die Küche genau aussehen wird, ist momentan noch nicht klar. Fest steht aber, dass sie mobil sein soll, damit sie sowohl für das Strandcafé als auch für den Gemeinschaftsgarten und im besten Falle auch als Foodtruck für Events dienen kann.

    http://fudder.de/zusammen-leben-gewinnt-crowdfunding-contest-des-deutschen-integrationspreises–152226360.html (mehr …)

  • IG in Osnabrück eröffent neu

    (Gu, mail)

    „Neueröffnung“ des interkulturellen Gartens nach einer längeren Phase des Umbaus und der Erweiterung. „Ich habe das Mütterzentrum im Auftrag der LEB lange Jahre weiter betreut und die Entwicklung beobachtet. Es wurden zwei weitere anliegende Parzellen gepachtet und mit Mittel einer regionalen Stiftung und anderen Kooperationspartnern umfangreiche Umgestaltungen (Gelände, Entsorgung von Asbestmaterial, kinderfreundliche und -ungefährliche Bepflanzung, Gartenhäuser usw.) vorgenommen.

    Ich schicke Ihnen dies um mitzuteilen, dass der damalige Anstoß, die Initialzündung der Gründung des interkulturellen Gartens, nachhaltig gewirkt hat und zu einem Raum der interkulturellen Begegnung für Familien, Kinder und Erwachsene weiter entwickelt wurde. Insofern waren die Mittel Ihrer Stiftung gut investiert (mehr …)

  • Klimagarten Freiburg ergreift Maßnahmen gegen Werkzeugklau

    (gu aus Antrag)

    Wir gärtnern auf einem ca. 600 m² großen Areal im Dietenbachpark und sind eine interkulturelle Gruppe
    von Gärtner*innen, die durch die Lage des Gartens auch immer wieder mit Menschen aus vielen
    unterschiedlichen Kulturen ins Gespräch über’s Gärtnern (warum in der Stadt, wieso zum Schutz
    des Klimas,…) kommt. Der Kern unserer Gruppe wächst derzeit von 7 Menschen kontinuierlich
    weiter, dazu kommen noch Menschen, die einzelne Beete in Projekten mit Kindern und Behinderten
    bearbeiten, sowie einige weitere Menschen, die gerne punktuell mitarbeiten.
    […]
    Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass unser offen im Garten aufbewahrtes
    Arbeitsgerät abhanden kam wie z.B. unsere Schubkarre, Hacken, Rechen, Eimer. Deshalb haben wir
    jetzt mit Hilfe einer Reha-Werkstätte in Freiburg eine größere Kiste mit Schloß im Garten
    aufgestellt. Außerdem kam es in den letzten Jahren immer wieder vor, dass unser Gemüse fremd
    geerntet wurde, oft schon vor Ausreifung. Über  Samengewinnung konnten wir da gar nicht
    nachdenken. Selbst deutliche Hinweisschilder, dass diese Pflanze für Saatgutgewinnung kultiviert
    wird, verhindern das Fremdernten nicht immer

    -> sie bringen Werkzeuge etc. nun in Kisten unter (mehr …)

  • Werkstatthaus Tübingen ist Träger von 2 GGs

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ein neuer GG: Grüner Tilsiter

    1.                  Die Gartenfläche beträgt ca. 250 qm, gehört der Stadt, Zahl der Beete z. Zt. 8

    2.                  Die Pacht beträgt 50 €/a und wird vom Werkstadthaus gezahlt. Der Nutzungsvertrag ist befristet auf 2 Jahre und wird automatisch verlängert, falls die Stadt nicht eine Änderung der Nutzung auf der im Plan ausgewiesenen öffentlichen Grünfläche in Angriff nimmt. Hier ist aber mit der Stadt vereinbart, dass es für die angestrebte öffentliche Nutzung ein Beteiligungsverfahren gibt, in dem mit Anwohnenden und Pächtern ein Gesamtkonzept erarbeitet wird. Ziel des Werkstadthauses ist es, in die zukünftige öffentliche Nutzung der Grünanlage den Gemeinschaftsgarten zu integrieren.

    3.                  In der Erde kann gearbeitet werden, es dürfen nach Pachtvertrag nur keine festen Bauten errichtet werden.

    4.                  Die Beete werden, bis auf das Kindergartenbeet und ein experimentelles Beet, gemeinschaftlich bearbeitet. Für Gießen gibt es eine Geißplan, an dem sich alle beteiligen.

    5.                  Zur Zeit gibt es 12 GärtnerInnen, die in der näheren Nachbarschaft wohnen und keinen eigenen Garten haben sowie die Kindergartengruppe mit den Erzieherinnen. Da die Freifläche des Kindergartens außerhalb der Öffnungszeiten als öffentlicher Spielplatz genutzt wird, gibt es direkt an der Einrichtung keine Möglichkeit zur Gartennutzung. Gartenorganisation, Pflege und Gießen werden untereinander koordiniert. In unregelmäßigen Abständen gibt es eine Austauschrunde im und mit den Verantwortlichen im Werkstadthaus.

    6.                  Die Fläche ist noch umzäunt, da es keine Zäune zu den unmittelbar benachbarten, privat genutzten Pachtgärten gibt. Die GemeinschaftsgärtnerInnen haben einen Code für die Tür, geöffnet für Interessierte ist immer Mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr, und natürlich, wenn die GärtnerInnen anwesend sind. Vor dem Garten wird wieder im Sommer ein- oder zweimal ein öffentlicher Hock zum Kennenlernen und Austausch mit den Nachbarn und Spaziergängern geben.

    7.                  Für die Gartengeräte wird eine bereits vom vorigen Pächter errichtete Gerätehütte genutzt. Finanziell ist das Werkstadthaus als offizieller Pächter für die Pachtzahlung verantwortlich, für die Kosten für Geräte, Pflanzen und Sämereien ist ein Förderantrag gestellt.

    Wilde Linde, „alter“ GG

    Historie: die wilde Linde war ein blühendes Projekt mit Kultur und Veranstaltungen und Volksküche und natürlich Gärtnern mit 20 bis

    30 Aktiven, bis…..

    die „historischen“ Linden um die wilde Linde herum wurden als lebensgefährlich, weil umfall- und astbruchanfällig, eingestuft.

    Fällen nicht möglich wegen „Denkmalschutz“.

    Wir sollten also weg. Die gebotenen Alternativen waren gartenunwürdig. Alle Kultur- und Veranstaltungsfreudigen sprangen ab. Ein kleiner Teil gab nicht auf, wir erfüllten die später erhobenen Auflagen der Stadt, gaben den „Kulturteil“ unter den Bäumen auf und konzentrierten uns auf den Gartenteil, der in genügendem Abstand zu den Linden ist, und verzichten auf weitere Ausdehnung.

    Nun sind wir harter Kern 60+ der Georg und ich, Jürgen, und 5 bis 10 Studenten. Allerdings wächst jetzt in der Wachstumszeit wieder das Interesse von Passanten und auch Anfragen auf unserer email, so dass wir mit Zuwachs rechnen. Ab Mai sind dann erfahrungsgemäß wieder viele auch spontan dabei.


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  • Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau

    (Gu aus Antrag)

    In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im

    Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.

    Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und

    erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die

    Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.

    Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern

    und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.

    Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.

    Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss

    Pürkeegut.

    Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der

    Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte

    Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.

    Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat

    Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,

    Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet

    Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag

    Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018

    Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten


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  • Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau

    (Gu aus Antrag)

    In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im

    Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.

    Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und

    erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die

    Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.

    Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern

    und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.

    Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.

    Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss

    Pürkeegut.

    Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der

    Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte

    Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.

    Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat

    Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,

    Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet

    Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag

    Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018

    Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten


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  • es wird konkret: 2 neue GGs in Fürth

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Essbare Stadt in der Friedensanlage, Friedenstraße

    16 Beete, 8 davon werden im Mai aufgebaut und schon von Interessenten, die mitgärtnern wollen, bepflanzt, die anderen 8 Ende Juni, vorher werden sie von der Stadt  drei Wochen als temporäre Beete bei den Theatertagen genutzt (Die Bepflanzung erfolgt in diesem Fall durch die Stadt, das ganze Theaterprojekt betrifft uns nur deshalb, weil es einmal Beetebauen erspart und hat mit uns nichts zu tun!).

    Für diesen Gemeinschaftsgarten (ähnlich wie green city in München, nur mit Hochbeeten) brauchen wir Werkzeug. Wir haben schon ein paar Leute, die sich darum kümmern und auch regelmäßig da sind, wenn jemand mitgärtnern will. Diese Leute haben dann auch Zugang zu der Werkzeugkiste.

    2. Neuer interkultureller Garten, Gaußanlage

    Mit nicht öffentlich meine ich, es ist wie beim jetzigen Garten: wenn jemand da ist, darf (und kann) man rein, sonst nicht, die Beete sind individuell vergeben.

    Bis jetzt sind drei Nationen beteiligt, auf der Hardhöhe, wo der neue Garten entsteht, gibt es nicht so eine bunte Mischung wie in der Innenstadt, ich sehe ihn eher als Gemeinschaftsgarten, wir bauen auch zwei Beete, an die man mit dem Rollstuhl rankommt.

    Auch für diesen Garten brauchen wir Werkzeug (wird in einem Werkzeugschuppen aufbewahrt, Schlüssel haben die Mitglieder) und Pflanzen für die Gemeinschaftsbeete


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  • tolle Workshopreihe für Gemeinschaftsgärten in Erfurt startet

    (Gu, aus Antrag und Antworte)

    Mit dem „Freien Garten am Herrenberg“ auf dem Gelände des Stadtteilzentrum am Herrenberg im
    Südosten Erfurts konnte ein wichtiger Ort der Begegnung und für die  Beteiligung und Gestaltung am
    eigenen Stadtteil geschaffen werden. Seit dem bildete sich eine kleine interkulturelle Gemeinschaft
    welche den Garten inmitten des Hochhausquartiers auf vielfältige Art und Weise nutzt. Durch eine
    erste Reihe von qualifizierenden Workshops konnte im Jahr 2017 ein wichtiger Schritt zur Eigenstän-
    digkeit dieses sozialen Gartenprojekts unternommen werden. Um auf den Erfolgen des letzten Jahres
    aufzubauen, möchten wir auch 2018 wieder eine Workshopreihe anbieten, welche diesmal aber auch
    andere Gartenprojekte in Erfurt mit einbezieht um ein nachhaltiges Informationsnetzwerk im Bereich
    sozialer Gartenbauprojekte zu erschaffen.   
     
     
    Ziele/Zielgruppen
     
    Um den Aufbau eines Netzwerks in die Wege zu leiten und Akteure verschiedener Gartenprojekte
    zusammen zu bringen ist eine Workshopreihe geplant. Diese Thementage sollen zum einen der Wei-
    terbildung dienen und zum anderen Anlass sein sich gegenseitig kennen zu lernen, auszutauschen
    und weitere Bildungsbedarfe zu ermitteln. Um die Zielgruppe aus ehrenamtlichen Gartennutzern und
    Gartenorganisatoren gleichermaßen anzusprechen, wird bereits die Organisation, sowie die Wahl der
    entsprechenden Experten zur Ausrichtung der Workshops, verschiedene Erfurter Gartenbauakteure
    einbinden. In zwei Abschlussveranstaltungen, von denen jeweils eine im Norden und eine im Südos-
    ten Erfurts stattfinden wird, soll sich zum Ende des Jahres getroffen werden um zu ermitteln, welche
    Veränderungen diese Thementage mit sich gebracht haben, ob ein entsprechender Austausch statt-
    fand und möglicherweise, weitergehende Kooperationen denkbar sind.  
     
     
    Umsetzung
     
    Das Projekt wird von April bis Dezember durchgeführt. Bereits im März wurde unter den Nutzern und
    ehrenamtlichen des freien Garten am Herrenberg und zwei weiterer Gartenprojekte in Erfurt, ermit-
    telt in welchen Bereichen Qualifizierungen als erforderlich betrachtet werden und welche Bildungs-
    themen auch für die örtliche Anwohnerschaft besonders interessant scheinen. Bis Mitte April sollen
    weiter Kooperationspartner und entsprechende Referenten ausfindig gemacht werden. Vier der ins-
    gesamt sechs Workshops werden auf dem Gelände des freien Garten am Herrenberg stattfinden und
    zwei bei Kooperationspartnern. Die Workshops werden ein bis zweimal im Monat und von Mai bis
    November  stattfinden.  Sie  sollen  niedrigschwellig,  mehrsprachig  sowie  leicht  zugänglich  sein  und
    ebenso beworben werden. Die Bewerbung wird dabei über die bestehenden Kanäle des freien Gar-
    ten am Herrenberg durch Newsletter, soziale Netzwerke, sowie direkt in anderen Gemeinschaftsgär-
    ten und ähnlich gearteten Projekten zum Beispiel zu Nachhaltigkeitsthemen, geschehen.

    Bisher haben wir eine bestätigte Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wiesenhügel e.V. welche den „Interkulturellen Bürgergarten“ an einer Flüchtlingsunterkunft im Färberwaidweg betreiben ( Ortsteilbürgermeister Matthias Plhak ist der Ansprechpartner) sowie der „Lagune“ in Erfurt (Frank Mittelstädt als Ansprechpartner / http://www.lagune-erfurt.de/) in welchen wir auch bereits Workshops planen und die ebenfalls an den bei uns stattfindenden WS Interesse geäußert haben. Auf Grund terminlicher Präferenzen der anderen Gärten und unserer eigen Ehrenamtlichen planen wir bereits im Mai einen Workshop im Freien Garten am Herrenberg und im interkulturellen Garten am Färberwaidweg. Außerdem suchen wir den Kontakt mit einem Gartenprojekt am Drosselberg (Verein zur Förderung der ökologischen Bildung e.V.), sowie dem Interkulturellen Garten Erfurt, (Metallstraße 9, Ansprechpartnerin Karin Kowoll). Gerne gebe ich ihnen auch bei Bedarf die Kontakte unserer Kooperationspartner.

    Der erste im Mai geplante Workshop mit dem Thema „Boden“ wird noch im Freien Garten am Herrenberg stattfinden, dabei erhoffen wir uns auch Unterstützung von der Fachhochschule zu bekommen. Der nächste folgt direkt darauf am Wiesenhügel bei welchem ein sogenannter Zome aus reinen Naturmaterialien gebaut werden soll und diese sehr preiswerte, optisch ansprechend aber auch sehr stabile Konstruktionsmethode vorgestellt wird.

    Im April haben wir nur Planungsarbeiten vorgenommen und die Kontakte aufgebaut beziehungsweise Termine mit den Kooperationspartnern ausgemacht und die Workshopthemen besprochen. Die Flyer für Mai schicke ich ihnen anbei.

    Einen Häcksler benötigen wir das ganze Jahr über immer wieder. Zum einen haben wir immer wieder viel Schnittgut über das zu grob für die Kompostierung ist, zum anderen benötigen wir auch steht’s Mulchmasse die wir aus den groben Ästen gewinnen und/ oder Holzspäne für die Pilzzucht . Bisher haben wir ein bis zweimal im Jahr einen Häcksler ausborgen können (was unsere Bedürfnisse jedoch bei weitem nicht deckt) doch war dies immer mit erhöhtem Aufwand verbunden. Die Stadtwerke konnten uns bisher zudem nicht weiterhelfen. Da die meisten Gartenprojekte in Erfurt vor ähnlichen Problemen stehen, was den Bedarf an speziellen Maschinen angeht und Leihgebühren in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum Nutzen (oder Anschaffungspreis) der Maschinen stehen, ist uns die Idee gekommen eine Art Bibliothek für solche Geräte aufzubauen um die Nutzung auch anderen Gärten zu ermöglichen. Dies wird bereits in anderen Projekten zum Beispiel mit Soundanlagen, Lichtmaschinen oder Plattenspielern umgesetzt und gut genutzt.

    Die Gärten in denen die Workshops stattfinden verfügen alle über Stromanschlüsse, benötigte Werkzeuge und Geräte werden von uns organisiert (eben auch durch Kooperation mit den anderen Gärten). Im Antrag sind eben die Werkzeuge oder Maschinen beschrieben welche uns bisher immer wieder vor organisatorische Probleme stellten, wie beispielsweise ein Häcksler.

    Im Imkerworkshop soll vor allem aufgezeigt werden welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt in Gemeinschaftsgärten Bienen zu halten und verschiedene Systeme vorstellen. Ganz praktisch soll ein sogenannter Loghive (von Zeidlern-Waldimkern genutzt) gebaut werden. Dies ist ein ausgehöhlter Baumstamm der zu einer sehr naturnahen und stressarmen Haltung der Bienen dient. Im vergangenen Jahr haben wir bereits in einem Workshop eine moderne Bienenbeute gebaut und sie in einem naheliegenden Garten, mit einem Volk besiedelt. So können wir in diesem Workshop den richtigen Umgang mit diesen Tieren ebenfalls ganz praktisch vorführen und den Aufbau eines Volkes direkt aufzeigen. Spannend fanden bisher alle Akteure anderer Gärten das Thema, doch schrecken viele noch vor dem nicht bekannten Aufwand oder aus fehlendem Wissen um das Thema zurück. 

    Der Freie Garten am Herrenberg ist direkt an das Stadteilzentrum am Herrenberg angeschlossen und hat somit Zugang zu einer Küche. Bereits im Jahr 2016 konnten dort zwei praktische Workshops zu diesem Thema abgehalten werden, welche sehr gut besucht waren. Aus diesen Erfahrungen heraus und aus dem Bedarf an bestimmten Einweckgläsern, welche den Anforderungen an einen Fermentationsprozess standhalten (Druck, Wiederverschließbarkeit, usw.) halten wir den vorherigen Kauf solcher Gläser für sehr wichtig. Die Werkzeuge, wie beispielsweise Bretter, Schäler, Messer etc. für bis zu zwanzig Teilnehmer haben wir. Der Dampfgarer ist ein ständig benötigtes Gerät, wir brauchen ihn zum Desinfizieren von Gläsern für Fermentationsprozesse wie die Sauerkrautherstellung oder Weinherstellung,  ebenso ist er unabdingbar für die Pilzzucht zur Desinfektion der Brutgläser und der Anzuchtmasse (Holzspäne, Stroh,Kaffe) usw. außerdem dient er zum Einwecken von Obst oder Gemüse und wird benötigt den selbstgepressten Fruchtsaft haltbar zu machen. Es würde sich also um eines der meistgenutzten Geräte in unserem Gartenprojekt handeln und viel Aufwand sparen.


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  • 2 Teilzeitstellen für GG Wurzelwerk in Dresden

    (Gu, alerts)

    Pieschener Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“ eröffnet

    2. Mai 2018 | Tanja Tröger

    Pieschen bekommt eine weitere grüne Oase und einen Stadtteil-Treff obendrein. An der Heidestraße entsteht seit März der Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“. Auf einer rund 1.700 Quadratmeter großen, derzeit ungenutzten Fläche der benachbarten Gärtnerei Nitzsche können Dresdner in Zukunft nicht nur zusammen säen und ernten, sondern auch Nützliches bauen, Neues lernen, Feste feiern, Workshops und Kulturveranstaltungen besuchen.

    Die Idee dafür hatten Gregor Scholtyssek und Philip Harms, der eine Sozialpädagoge, der andere Lehrer und Stadtplaner. Beide sind seit Jahren in Dresdner Gemeinschaftsgärten aktiv. Dort hätten sie erlebt, dass die beteiligten Ehrenamtler oft an ihre Belastungsgrenzen stoßen und deshalb bestimmte Dinge immer liegenbleiben, erzählt Philip. „Es braucht einfach feste Ansprechpartner und Zeiten, eben eine gewisse Regelmäßigkeit.“ Diese Vorstellungen wollten sie in einem neuen Garten umsetzen und entwickelten dafür das Projekt „Qnoten – Quartiersentwicklung und sozialer Knotenpunkt“. Knapp 70.000 Euro bekommen sie für zwei Jahre vom Europäischen Sozialfonds. Damit werden nicht nur zwei 12,5-Stunden-Stellen für die beiden Gründer finanziert, sondern auch zahlreiche kostenlose Workshops, Vorträge, fachliche Beratung, Feiern und Kulturveranstaltungen im „Wurzelwerk“.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"Eine eigene Adresse hat er zwar nicht, aber dank des großen Holztores ist der Garten nicht zu übersehen. Foto: T. Tröger

    Zeit für Erläuterungen und Netzwerkarbeit

    „Dank der festen Stellen sind wir zu bestimmten Zeiten verlässlich vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung“, erklärt Philip. „Wir erklären dann zum Beispiel neugierigen Leuten, was wir hier machen und wie das Zusammenarbeiten in so einem Garten funktioniert.“ Dadurch entstünden „schöne Nachbarschaftskontakte“. Er erzählt von einer Frau, die mit Blick auf den Garten wohnt und fragen kam, was denn hier geschehe und ob sie den in rauhen Mengen wachsenden Löwenzahn ernten dürfe. Als Dankeschön brachte sie am nächsten Tag junge Kohlrabipflanzen aus ihrem Kleingarten vorbei, die nun im „Wurzelwerk“ weiter gedeihen.

    Außerdem bringen die beiden jungen Männer mit ihrem Projekt die Anwohner zusammen, schaffen Begegnungs- und Lernangebote. „Etliche Leute aus der Nachbarschaft sind schon dagewesen, nachdem wir vor der Eröffnung Flyer verteilt haben“, erzählt Gregor. Mit Pieschener Initiativen wie dem Zentralwerk kooperiert das „Wurzelwerk“ bereits; künftig wollen die beiden Macher auf Freie Träger von Sozialarbeit zugehen und versuchen, beispielsweise Langzeitarbeitslose für das Gärtnern und die Teilnahme an Veranstaltungen zu begeistern und so wieder „unter Leute“ zu bringen. „Sozial benachteiligten Menschen wird Teilhabe sowie soziales und fachliches Lernen ermöglicht“ heißt das in der Projektbeschreibung. „Auch eine Zusammenarbeit mit Kitas kann ich mir gut vorstellen“, meint Philip. „Wir sind auch offen für Veranstaltungsanfragen“, ergänzt Gregor. „Demnächst findet hier ein Bücher-Speed-Dating statt, das vom Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung organisiert wurde.“

    „Könnt ihr das noch brauchen?“

    Während wir im Garten sitzen und die Jungs von ihren Plänen erzählen, kommt ein Mann durchs Tor und schnurstracks auf uns zu. „Ich hab noch ‘ne große Übersee-Transportkiste aus Holz, könnt ihr die brauchen? Für Hochbeete oder so?“ An der Oschatzer Straße wohne er, sagt der Fremde, und er finde das Gartenprojekt unterstützenswert. Kurzerhand wird ein Abholtermin ausgemacht, und schon ist der Mann wieder verschwunden. „Es fällt wirklich auf, wie viele Leute etwas einbringen wollen, Material spenden“, schwärmt Philip. Eine Baumpflegefirma hat ihnen zerhäckselte Äste für die Gartenwege überlassen, Nachbarn bringen vorgezogene Pflanzen vorbei, und vom Amt für Stadtgrün gab’s einen Berg Komposterde. Andere Dinge haben die Jungs für kleines Geld besorgt, beispielsweise den Baucontainer, der später mal Büro und Lager beherbergen sollen.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"In den alten Baucontainer sollen später Büro, Lager und Küche einziehen. Foto: T. Tröger

    Ein Traum aus Metall und Plastik

    Dem fehlt allerdings noch ein stabiles, regenabweisendes Dach. Also hält ein Zimmermann zu Pfingsten einen „Dachstuhl-Bau-Workshop“ im „Wurzelwerk“ ab. Mitmach-Einsätze zu den Themen Kompostklo, Zaunbau oder Europaletten-Möbel gab es bereits oder sollen noch stattfinden. Aber auch gärtnerische Fragestellungen wie Beetbau, Mulchen oder Speisepilzzucht kommen nicht zu kurz. Und „ganz nebenbei“ soll natürlich gepflanzt, gejätet, gegossen und geerntet werden. Die Ideen gehen den beiden „Wurzelwerkern“ nicht aus: „Ein Traum wäre, den momentan ungenutzten Folientunnel der Gärtnerei wieder zu aktivieren“, so Philip. „Vielleicht wenigstens einen Teil der 50 Meter. Dann hätten wir prima Bedingungen für Tomaten, Gurken und Melonen.“

    Am Verpächter, der Gärtnerei Nitzsche an der Weinböhlaer Straße, soll’s jedenfalls nicht scheitern. Inhaber Stephan Gonera unterstützt die beiden Macher nicht nur mit Wasser und Strom, sondern steht deren Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber. „Wir hatten schon vorher geplant, die Fläche zu beleben und für ein Gemeinschaftsprojekt zu nutzen, aber für solidarische Landwirtschaft ist sie zu klein“, erzählt der Chef des seit 1878 bestehenden Familienbetriebes. „Dann kam der Herr Harms zu mir … Jetzt kriegen wir viel spannenden Input – menschlich, sozial, gärtnerisch.“

    https://pieschen-aktuell.de/2018/pieschener-gemeinschaftsgarten-wurzelwerk-eroeffnet/ (mehr …)

  • Planungen Gemeinschaftsgarten Connewitz 2018

    (Gu, aus Antrag)

    Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.
    im Haus der Demokratie Leipzig
    Bernhard-Göring-Str. 152
    04277 Leipzig
     
    Telefon:    0341-3065-185
    Fax:  0341-94674-004

    www.ökolöwe.de
      Umweltbibliothek Leipzig  
    Montag  13 – 18 Uhr
    Dienstag – Donnerstag  10 – 19 Uhr
    Freitag                           10 – 13 Uhr
     
    Stadtgarten Connewitz
    Kohrener/Burgstädter Straße
    Dienstag – Freitag  10 – 18 Uhr
      Geschäftskonto
    Sparkasse Leipzig
    IBAN:  DE07 8605 5592 1111 1057 89
    BIC:   WELADE8LXXX
     
    Spendenkonto
    GLS Gemeinschaftsbank eG
    IBAN:  DE46 4306 0967 0020 4214 00
    BIC:   GENODEM1GLS
      Geschäftsführung
    Nico Singer
     
    Steuernummer  
    231/141/02229 (FA Leipzig II)
     
    Vereinsregister-Nummer
    VR45 (Amtsgericht Leipzig)
      Mitglied im anerkannten
    Naturschutzverband:
     
     
     
     
    Antrag auf Förderung des Projektes „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen
    wachsen“ durch die „Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis“
     
    Ein Projekt des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. | Januar 2018 bis Dezember 2018
     
    Kontakt: Christiane Heinichen | Telefon: 0341 3065 114 | E-Mail: christiane.heinichen@oekoloewe.de
     
    Zur Organisation:
    Der „Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.“ ist ein anerkannter Umwelt- und Naturschutzverein und die
    regionale Plattform für umweltfreundliche Ideen, Projekte und Aktionen. Seit der politischen Wende
    1989 engagiert dieser sich für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, gibt Impulse in der
    Umweltpolitik und setzt Natur- und Artenschutzprojekte um. Als Verein mit rund 1.200 Mitgliedern
    kooperiert er mit kommunalen und überregionalen Initiativen und Netzwerken. Der Verein betreibt die
    Leipziger Umweltbibliothek mit 20.000 Medien, organisiert die Ökofete und die Leipziger Umwelttage
    und bietet Bildungsangebote für jährlich 5.000 Menschen. Konkrete Projekte des durchführenden
    Fachbereiches „Grüne Stadtgestaltung“ sind der Stadtgarten Connewitz, die Fassadenbegrünungs-
    kampagne „Kletterfix – grüne Wände für Leipzig“, die Kampagne „Leipzig soll blühen“.
     
    Projektbeschreibung:
    Die 4.300 m² große „grüne Oase“ wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt
    Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Mit
    dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu
    einem sozialen und integrativen Ort entwickelt. Der Gemeinschaftsgarten bindet verschiedene
    Nutzer*innengruppen ein. Es etabliert sich eine partizipative Ehrenamtsstruktur. Der Garten bietet
    optimale Voraussetzungen, ökologisches Gärtnern in der Stadt zu erfahren. Mit seinem Altbestand an
    Obst- und Laubbäumen und der langjährigen konsequenten ökologischen und naturnahen
    Bewirtschaftung ist er ein einzigartiges Ökosystem und fördert die Biodiversität und das Mikroklima vor
    Ort. Der Prozess ist im April 2017 gestartet und wird 2018 weiter fortgesetzt.
     
    Ziele und Maßnahmen für 2018:
    Die Fortsetzung der Umstrukturierung mit Fokus auf der gemeinschaftlichen Nutzung des
    Gartens durch verschiedene gärtnernde Gruppen wird der Schwerpunkt unserer Aufgaben und
    Tätigkeiten im kommenden Jahr bleiben. Wichtige strukturelle und organisatorische
    Rahmenbedingungen sind geschaffen und bilden das Fundament. Es liegt eine Gartenordnung vor, die
    die relevanten Punkte zum Verhalten im Garten und in der gärtnernden Gemeinschaft regelt.
    Verabredet haben die Gemeinschaftsgärtner außerdem feste Gartenarbeitszeiten und einen
    regelmäßigen Turnus für die organisatorischen Treffen (Garten-Orga-Kreis). Es gibt bereits eine feste
    Gemeinschaft, die sich in 2017 zusammengefunden hat.   
     
    Eine Intensivierung der Ansprache bestimmter Zielgruppen (Nachbarschaft, Geflüchtete) lässt den
    Kreis der aktiv beteiligten GemeinschaftsgärtnerInnen weiter wachsen. Gemeinsam mit den Mitgliedern
    des Syrienhilfe e.V. wird zudem geschaut, wie eine weitere Einbindung aussehen kann und welche
    Erwartungen es von dieser Seite gibt. In Erfahrung gebracht werden soll, ob die Bereitschaft besteht,
    sich in einem Workshop dem Gemeinschaftsgartenprojekt weiter anzunähern. Außerdem sollen weitere
    Initiativen, die mit MigrantInnen arbeiten, gewonnen werden. Geplant ist, im Sommer  zu einem
    öffentlichen Gartenpicknick einzuladen. Hier sollen insbesondere die AnwohnerInnen angesprochen -2/4-

    und eingeladen werden. Mit der Erstellung und Pflege von Informationsmaterialien (Postkarte, Plakat)
    wird das Projekt und die Veranstaltungen in die Öffentlichkeit getragen. Je mehr Engagierte das Projekt
    tragen und Aufgaben übernehmen, umso näher kommt das Projekt dem Ziel, selbstragende Strukturen
    zu schaffen und den Garten zu einem Ort der Vielfalt, des Miteinanders und der Begegnung zu
    entwickeln. Selbstverständlich gibt es auf der Homepage des Ökolöwen und über den vereinseigenen
    Emailnewsletter regelmäßige Informationen zum Projektfortschritt, Presse- und Medienarbeit,
    Teilnahme an thematischen Veranstaltungen sowie Kooperationen und Netzwerkarbeit.  
     
    Die gemeinschaftlich genutzten Beetflächen werden in diesem Jahr weiter vergrößert. Mit drei
    Grundlagenworkshops zum ökologischen Gärtnern (Mai, Juni und Juli) werden die
    Projektteilnehmenden in die Lage versetzt, ihr Wissen über Gartenarbeit auszubauen und vor Ort
    anzuwenden. Die Beteiligungsangebote tragen dazu bei, Benachteiligungen gezielt abzubauen sowie
    Teilhabe, Aktivierung und Integration von Geflüchteten, Kindern, Jugendlichen und Anwohner*innen
    zu unterstützen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Natur und Gartenarbeit wird wichtige
    Umweltbildung vermittelt. So sammeln die neuen „Stadtgärtner“ Kenntnisse über ökologische
    Zusammenhänge und erhalten ein Gefühl der Verantwortlichkeit für die Umwelt, das über die eigene
    Betroffenheit hinausgeht.
     
    Um eine noch stärkere Wahrnehmung in der Nachbarschaft zu erreichen, weitere
    GemeinschaftsgärtnerInnen aus dem unmittelbaren Wohnumfeld zu gewinnen und um den Garten
    weiter in den städtischen Raum zu integrieren, wird der Garteneingang zum vielbesuchten Park am
    Hildebrandplatz verlegt. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten mit dem Garten auch in den
    Park mit seinen vielen BesucherInnen hinein zu wirken.  
     
    Um die baulichen Rahmenbedingung zu verbessern, wird 2018 der Ausbau der vorhandenen
    Infrastruktur (Stromanschluss, Wasserleitung, neuer Werkzeugschuppen) forciert. Dabei soll der
    Charakter des Gartens, mit seiner naturnahen Gestaltung und Ausstattung erhalten bleiben, denn er ist
    es, der ihn zu einem einmaligen Kleinod in Leipzig macht. Er ist aufgrund der naturnahen
    Gartenelemente, seiner Artenvielfalt und seinem wertvollen Altbaumbestand ein einzigartiger lokaler
    Beitrag zu Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität. Er erfüllt damit auch eine wichtige ökologische
    Funktion.  
     
    Der Ökolöwe fungiert weiterhin als Rahmengeber und Moderator in diesem Prozess und berücksichtigt
    die möglichen Sprachbarrieren und die Verbindlichkeit eines Aktionsplanes für den Garten. Auch soll
    eine mehrsprachige Gartenbeschilderung entstehen. Gleichzeitig werden Austauschrunden zu
    gartenbaulichen Themen initiiert und gemeinsame Aktivitäten – interkulturelle Koch- und
    Musikveranstaltungen – durchgeführt. (mehr …)

  • Gartenlaubenbau im GG Niemandsland

    (Gu aus Antrag)

    unser Anliegen, die Gartenlaube gemeinschaftlich zu bauen, wird nun verwirklicht:

    Bereits in der Vorbereitung haben wir mit den Gärtnern und unserem ehrenamtlich tätigen Architekten sehr intensiv zusammengearbeitet.

    Am vergangenen Samstag waren zu unserem ersten Arbeitseinsatz 29 Gärtner  in unserem Garten tätig.
    Teile der Arbeiten machen die GärtnerInnen, Teile eine gemeinnützige Firma.

    Der Garten ist direkt hinter der Versöhnungskirche in Berlin Mitte. Die Kirche hat weder eine Toilette noch eine Möglichkeit, etwas zu lagern. Nun bauen sie eine – zum Gesamtensemble passende – Laube, die ein Mehrzweckgebäude wird.
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  • neuer Garten in Regensburg

    (gu, aus Antrag)

    Wir als Wohngemeinschaft auf dem Pürkelgut sowie andere Personen im Projekt Nachbarschaftswerkstatt/ Ökodorf möchten gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen und unterhalten.

    Hierfür bekommen wir in den kommenden Monaten eine Fläche auf dem Gelände des Pürkelguts im Regensburger Osten vom Immobilienzentrum zur Verfügung gestellt. Wir möchten mit diesem Garten unser Konzept eines ökologisch nachhaltigen Ökodorfes repräsentieren. Deswegen wird sich auch ein Prototyp eines Tinyhouses auf diesem Gelände befinden. Es finden sich bis jetzt etwa zehn Personen, die vor Ort wohnen und sich um die Pflege des Gartens kümmern wollen und einige weitere Personen, die am Aufbau und der Bewirtschaftung des Gartens mitwirken möchten.

    Der Garten soll möglichst aus nachhaltigen, recycelten Materialien errichtet werden, so sollen zum Beispiel die angedachten 15 Hochbeete aus Europaletten gebaut werden. Die angebauten Pflanzen sollen möglichst abwechslungsreich und auf dem Grundgedanken der Selbstversorgung angepflanzt werden. Natürlich ist der Garten jedem frei zugänglich. Jeder darf sich mit einbringen.


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  • Feldversuch essbare Stadt in Bocholt

    (Gu, alerts)

    Gemüse züchten, Kräuter pflanzen, Obst anbauen, hegen und pflegen bis zur Ernte: Das alles geht nicht nur im eigenen Garten, sondern ab kommenden Montag in Bocholt auch auf städtischer Fläche, genauer: auf dem (noch) unbebauten Teil des so genannten Kubaai-Geländes, hinter dem IBENA-Werksverkauf an der Industriestraße. Dort wurden jetzt 120 Holzkisten aufgebaut, die darauf warten, bepflanzt zu werden. Jeder Bürger, der Lust hat, kann mitmachen, allein oder gemeinsam mit anderen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gepflanzt werden kann montags bis freitags von 8-12 Uhr.

    Urbanes Gärtnern (“urban gardening”) oder “essbare Stadt”: So ist der Trend überschrieben, den die Stadt aufgreift. “Es gibt Initiativen, die sich das wünschen. Es ist ein Test, um zu schauen, ob und wie das in der Bocholter Bevölkerung ankommt”, sagt Stadtbaurat Daniel Zöhler. Im Kubaai-Gebiet habe man zurzeit noch genügend Platz, um diesen Feldversuch zu starten.

    Neulinge werden auf Wunsch angeleitet und erhalten wertvolle Tipps fürs erfolgreiche Gärtnern. Die Aktion wird von EWIBO-Mitarbeiterin Karola Moersig, gelernte Gartenbauingenieurin für Obst, Gemüse und Zierpflanzenanbau, betreut. Erreichbar ist Moersig zu den Öffnungszeiten unter Tel. 01523 / 21765-28.

    Saatgut und Werkzeug sollten Interessierte selbst mitbringen. Beete, Erde sowie Wasser zum Gießen der Pflanzen stehen vor Ort kostenfrei zur Verfügung.

    “Man hat kein Eigentum”

    Wichtig zu wissen: Die angepflanzten Sachen können von jedermann verköstigt oder geerntet werden. “Man hat kein Eigentum hier”, stellt Berthold Klein-Schmeink, Geschäftsführer der EWIBO, klar. Es gehe darum, sich um die Beete regelmäßig zu kümmern, voneinander zu lernen und zu profitieren, um dann auch den Erfolg, sprich die Ernte, einzufahren. Die Aktion erhalte dadurch einen sozialen Charakter.

    “Das Thema ´urban gardening´ wabert schon lange in Bocholt herum”, so Klein-Schmeink. Im Rahmen eines Beschäftigungs- und Integrationsprojekts habe die EWIBO am Heutingsweg bereits urbanes Gärtnern mit den Anwohnern durchgeführt. Jetzt also könnten alle Bocholter, die einen “grünen Daumen” besitzen oder sich einen solchen aneignen wollen, mitmachen.

    https://madeinbocholt.de/essbare-stadt-oeffentlich-gemuese-und-obst-anbauen-in-bocholt/ (mehr …)

  • Entsiegelung Ab geht die Lucie hat begonnen

    (Gu, alerts)

    Die Umgestaltung des urbanen Garten am Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt hat begonnen. Bagger entfernten die Betonschicht, damit dort künftig eine grüne Oase entstehen kann.

    Die Betonschicht des Lucie-Flechtmann-Platzes gehört der Vergangenheit an. Künftig wird hier eine grüne Oase mit Kinderspielfläche entstehen.Die Betonschicht des Lucie-Flechtmann-Platzes gehört der Vergangenheit an. Künftig wird hier eine grüne Oase mit Kinderspielfläche entstehen. (Roland Scheitz)

    Gärtnern ohne Pflastersteine – das Ziel des preisgekrönten Urban Gardening-Projektes „Ab geht die Lucie“ ist auf dem Neustädter Lucie-Flechtmann-Platz in greifbare Nähe gerückt. Fünf Jahre haben sich die freiwilligen Stadtgärtner soziokulturell engagiert und provisorische Hochbeete auf dem Beton angelegt. Nun sind im Auftrag der Stadt Bagger angerückt und haben etwa zwei Drittel der Fläche entsiegelt. Nun entfernen die Bauarbeiter noch einer Betonschicht im Untergrund, legen Wege und eine kleine Kinderspielfläche an. Im Frühsommer soll der Platz dann soweit vorbereitet sein, dass die Ehrenamtlichen der Initiative mit dem Pflanzen beginnen können.

    In Bewegung gebracht haben das Projekt mehrere Anwohnerinnen, die anstelle des ungenutzten Betonplatzes eine grüne Oase für ein besseres Miteinander der Nachbarschaft anlegen wollten. Mittlerweile ist daraus der Verein „Kulturpflanzen“ gewachsen, der für sein Engagement 2016 mit dem Hilde-Adolf-Preis der Bürgerstiftung Bremen geehrt wurde.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz in seiner neuen Gestalt ist auch ein Experimentierfeld für die Stadt: Immerhin hat sie per Vertrag dort in der Neustadt erstmals eine städtische Fläche in die Obhut von Ehrenamtlichen übergeben. Der erste basisdemokratische Prozess der Bremer Stadtentwicklung.

    „Durch den Neubeginn ohne Pflastersteine erhoffen wir uns, dass noch mehr Bremerinnen und Bremer dazu kommen, die den Platz mitgestalten und bespielen wollen“, sagt Mona Völkle von der Initiative. Denn die Aktiven wollen dort auch weiterhin nicht nur pflanzen, säen und ernten, sondern auch Raum für kulturelle Angebote und Umweltbildung bieten. Völkle: „Jeder, der mitmachen will, ist herzlich willkommen.“ (mehr …)

  • Pop up Store von TOOM in Köln

    (Gu, alerts)

    Nach dem Motto „Grüner wird’s nicht“ schließt Toom am Samstag, den 14. April, seinen ersten PopUp Store „StadtGrün by toom“ in der Kölner Innenstadt auf.Auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern soll dann alles rund um das Thema „Urban Gardening“ angeboten werden.

    Außerdem sind regelmäßige Workshops zu verschiedenen Pflanz- und Do-it-yourself-Themen geplant.

    Dazu wurden unter anderem die Bloggerin „Garten Fräulein“ und TV-Gärtner René Wadas eingeladen.

    Insgesamt drei Monate soll der PopUp-Store in der Breite Straße 161 öffnen. Vor allem junge, urbane Menschen, die ihren Stadtbalkon oder Kleingarten verschönern wollen, sollen mit dem Konzept angesprochen werden.

    https://www.tag24.de/nachrichten/urban-gardening-toom-eroeffnet-hippen-popup-store-in-koelner-innenstadt-504887 (mehr …)

  • Gewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Wozu braucht ihr Erdwannen und wie habt ihr in den letzten Jahren gearbeitet?

    > Wir benutzen große Wannen, um darin die Erde zu mischen, je nach dem, ob wir Anzuchterde, Blumenerde oder Erde zum Topfen brauchen. Wir hatten 2 alte Wannen von privat (baby-badewanne und Speiß-Wanne/Mörtelkasten), die aber jetzt kaputt sind (zumindest beinahe), wir müssen Ersatz besorgen.

    Geben die anderen Gemeinschaftsgärten den im Antrag aufgeführten Gärten kein Saatgut ab?

    > der Wesertorgarten und der Forstfeldgarten kaufen bislang kein (eigenes) Saatgut für die Voranzucht im Gewächshaus. Wir haben, vor allem für viele Blumen, selbst geerntetes Saatgut. Gemüse-Saatgut muss aber fast alles gekauft werden. 

    Was für Aktionen sind geplant, für das das Saatgut/die Jungpflanzen dann gebraucht werden?

    > Bepflanzung der Beete im Wesertorgarten, der Beete im Forstfeldgarten für Essbare Stadt + Kinderparzelle, Pflanzaktion in der Kita Sonnenblume und Schule am Lindenberg; bei Bedarf werden ein paar Pflanzen auch auf die Parzellen der Selbsterntefelder gebracht, Bepflanzung Hochbeete an der Uni (Kooperation mit Studenten-Cafe DesAsta), Unterstütung mit Jungpflanzen für soziale Projekte (Sandershaus mit Flüchtlingsheim, Kirchengemeinde Wesertor, evtl. Spende für Hochbeete in Flüchtlingsheim in der Nordstadt), jährliche Guerilla-Verde Aktion („Pflanz in den Mai“)

    Gibt es eine heimische Alternative für Kokoserde? Könnt ihr nicht mit selbstgemachten Düngern/Kompost arbeiten?

    > wir besorgen uns im Wesentlichen Komposterde vom Grünflächenamt (bzw. Museumslandschaft Hessen-Kassel) und auch vom Kompostwerk des Landkreises Kassel, des weiteren Sand. Das macht den Großteil der Erde aus, die zum Topfen und Aussähen benutzt wird. (in 2017 ca. 2 m²). Das Problem ist die Salz- bzw. nährstoffarme Aussaaterde. Sie darf nicht zu nährstoffreich sein und torffreie Aussaaterde ist nur in kleinen Mengen recht teuer zu kaufen. Daher kaufen wir qualitativ hochwertige Pflanzerde und magern sie mit Kokoserde, die sehr nährstoffarm ist, ab. Das ist deutlich preiswerter.

    Wie viele Gärten nutzen das Gewächshaus in 2018?

    >  Wesertorgarten, Falkenweggarten, Forstfeldgarten, Karottenkollektiv, Selbsterntefelder Wiener Straße, Waldauer Fußweg und Helleböhn (nur kleine Mengen), die im Aufbau befindliche Gruppe des Natur-Kindergartens Unterneustadt (Waschbärenbande), Karottenkollektiv, Blüchergarten


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  • Stand der Dinge IG Northeim

    (von Najeha)

    das Gartengelände entwickelte sich in den letzten Monaten gut. Der Verein ist gegründet.
    Wir stellten das Projekt bei Bildungsinstitutionen vor und Interessierte haben sich gemeldet, es werden wohl mehr Frauen sein. Eine feste Gruppe bildet sich bestimmt, wenn wir zur Gartengestaltung einladen.

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  • In Lübeck entsteht ein Gemeinschafts-Naschgarten

    (Gu aus Antworten/Antrag)

    wie groß ist die Gruppe, mit der Sie das Projekt planen
    und wie setzt sie sich zusammen. Wer aus dieser Gruppe möchte mit gärtnern?
    Momentan gibt es 3 Einzelpersonen, die regelmäßig zu den Treffen kommen und mitgärtnern wollen, sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem „Haus der Kulturen“.
    Es haben sich noch mehr Menschen gemeldet, die interessiert sind und per E-Mail informiert werden, die aber (meist) nicht zu den Treffen kommen.
    Zu den Interessierten gehören neben Privatpersonen auch zwei direkt benachbarten Einrichtungen: der Kindergarten mit Familienzentrum St. Marien und die Vorwerker Diakonie, bei denen noch nicht klar ist, wie sie sich in Zukunft beteiligen wollen.
    (Wahrscheinlich wird das Interesse noch zunehmen, sobald der Bodenaustausch erfolgt ist und die Pflanzung startet, weil dann mehr Menschen auffällt, dass auf der Fläche ein Garten entsteht.)

    Ist das ein Gemeinschaftsgarten oder eher ein Projekt, was einige für alle machen?
    Sowohl als auch.

    Die relativ exponierte Lage in einer Grünanlage bedeutet, dass alles was im Garten passiert, für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Es ist auf jeden Fall beabsichtigt, die Grünanlage dadurch attraktiver zu gestalten.

    Der Vandalismus-Gefahr soll reduziert werden dadurch,
    – dass ein großes buntes Gartenschild aufgestellt wird – dies wurde bereits hergestellt

    – die Fläche immer attraktiv und gepflegt aussehen soll

    – sowie durch das vorhandene Klinker-Mäuerchen, das die beiden Hochbeete einfasst

    Wie laufen die Kommunikations,- Informations- und Entscheidungswege?

    Es trifft sich eine Gruppe unter der Schirmherrschaft des Hauses der Kulturen.

    Die Gruppe und die Interessierten werden durch Rund-E-Mails auf dem Laufenden gehalten.
    Das Gartenschild vor Ort verweist auf die Ansprechpartner.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird und wo das hin kommt?
    Die Gruppe, die sich regelmäßig trifft, hat eine Vorauswahl an Beerensträuchern sowie Wein und Mini-Kiwi für die Mauer getroffen, die im Frühjahr 2018 bestellt und gepflanzt werden sollen.
    Diese mehrjährige Bepflanzung wird eher im hinteren Teil der Beete an der Mauer stehen, vorne die mehrjährigen Kräuter und freie Flächen für einjährige Kulturen.
    Darüber entscheidet dann die Gruppe der Aktiven.


    Was passiert mit der Ernte?
    Da die Fläche nicht eingezäunt ist, kann sich theoretisch jeder bedienen.
    Es liegen noch keine Erfahrungen vor, wie stark das öffentliche Interesse sein wird.
    Wahrscheinlich ist es sinnvoll, Pflanzen zu verwenden, die eher kleine Früchte haben – wenn der einzige Kürbis verschwunden ist, kann das enttäuschend sein. Wenn bei den Kräutern Blätter abgepflückt werden oder einzelne Stachelbeeren probiert werden, bleibt immer noch etwas übrig. 

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie öffentlich zugänglich sind Sie?
    Auf dem direkt benachbarten Grundstück der Vorwerker Diakonie ist ein abschließbarer Mini-Schuppen geplant. Das Diakonie-Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, aber der Standort soll im geschützten Innenhof sein.

    Bis dahin soll das Werkzeug beim „Haus der Kulturen“ gelagert werden.

    Inwieweit beteiligen sich die aufgeführten Kooperationspartner an dem Projekt?
    Momentan sind wir in der Planung mit den dort ansässigen Partnern, wer was machen soll.

    Wer finanziert die Bepflanzung?
    Es gibt einen Spender, der den wegen einer Bleibelastung notwendigen Bodenaustausch finanziert und die Erstbepflanzung (insgesamt 2.000,- Euro).

    Diese Spende hat eine Mitarbeiterin der Hansestadt Lübeck, die für das Netzwerk „Essbare Stadt“ zuständig ist, für den Garten organisiert.
    Einige Pflanzen werden geschenkt (Ableger von Kräutern, Himbeeren usw.).

    Sollen nur Naschpflanzen gepflanzt werden?
    Bisher ist geplant, dass vorwiegend essbare Pflanzen angebaut werden sollen, auf jeden Fall keine giftigen Pflanzen.
    Es gibt aber auch Ideen, zum Beispiel Pflanzen mit Nutzen für Insekten (wie z.B. Wildbienen) und Vögel zu verwenden.

    Darüber hinaus entscheiden die Nutzer/innen des Gartens, was sie anbauen wollen.

    Wem gehört die Fläche und wie lange haben Sie diese zur Verfügung?

    Die Hansestadt Lübeck ist Eigentümerin. Es gibt einen unbefristeten Nutzungsvertrag.

    Soll es bei zwei Beeten bleiben?
    Mündlich wurde mit dem Grünflächenamt besprochen, dass die Fläche noch vergrößert werden kann, falls das Garten-Projekt gut läuft. Das Grünflächenamt ist prinzipiell sehr interessiert, ist aber vorsichtig und möchte erst einmal mit der kleinen Fläche als „Test“ anfangen. 

    Die Fläche liegt in einem Grünzug mit Kinderspielplatz. Das Grünflächenamt plant für die nächsten Jahre eine Umgestaltung einiger Bereiche. Ein Teilbereich der Grünanlage lag mehrere Jahre brach und wäre gut für eine Garten-Vergrößerung geeignet.
    Einige Ideen des Garten-Konzeptes sind erst mit einer größeren Fläche umsetzbar – falls eine Vergrößerung nicht stattfinden kann, werden die Möglichkeiten des Gartens naturgemäß bescheidener sein.

    -> es soll auf jeden Fall ein GG werden, Werkzeuge werden auf dem Hof einer angrenzenden Einrichtung in einem Schuppen untergebracht, der per Zahlenschloss für alle zugänglich ist.

    (mehr …)

  • GG-Frauengarten von Courage in München eingestellt

    (Gu, mail)

    es war immer schon schwierig die psychisch kranken Frauen zu motivieren. Das Projekt war mein Baby bei Courage und ich habe die Einrichtung im Januar 2017 verlassen und diese Kombination hat das Projekt leider einschlafen lassen. Der personelle Aufwand war allzeit hoch (mehr …)

  • Tante Emma initiiert GG Onkel Anton

    (Gu, alerts)

    Tante Emma ist sozial, ökologisch und weltoffen. Der Moosburger Verein will Menschen zusammenbringen. Und im Tante-Emma-Laden klappt das ganz wundervoll. Jetzt bekommt Tante Emma Zuwachs: Onkel Anton heißt das neue Projekt einer Untergruppe. Wer das ist, dieser Onkel Anton? Ein Gemeinschaftsgarten, der eine ökologische Begegnungsstätte sein soll. Und zwar für alle. Die Macher und Ideengeber haben das Projekt jetzt vorgestellt.

    Rund 720 Quadratmeter groß ist das bisher ungenutzte Grundstück westlich der Bahngleise auf Höhe des Bahnhofs. 720 Quadratmeter, die der Tante Emma e.V. von der Stadt für 311 Euro pro Jahr pachten darf. 720 Quadratmeter, die, so die Idee hinter dem Projekt, zwei Grundsätze vereinen sollen: Obst und Gemüse ökologisch da anbauen, wo es auch konsumiert wird; und ein Garten für Groß und Klein zum Verweilen und zum Mitmachen sein. 

    Denn, so Verena Kuch, eine der beiden Leiterinnen des künftigen Gartens: „Viele Menschen haben heute keine Zeit mehr für den eigenen Garten, viele haben auch gar keinen Garten.“ Für sie wird nun Onkel Anton da sein, mit dessen Einzäunung und Bepflanzung ein bisher 18-köpfiges Team so schnell wie möglich beginnen wird.Eingezäunt, aber nie abgesperrtDie Gartengestaltung stellen sich Kuch und ihre Kollegin Carolin Tischer so vor: Onkel Anton soll ein Gemüse- und Obstgarten mit Beeten und Hochbeeten sein. Er soll aber auch ein Gemeinschaftsgarten sein, in dem jeder willkommen ist und helfen darf. Man muss nicht einmal Mitglied sein oder werden. Denn eingezäunt wird das Areal zwar sein (zum Schutz vor den Bahngleisen), aber nie abgesperrt. Dann soll es ein Fest- und Spielgarten sein – bitte aber für ruhige und gemütliche Feste, beispielsweise Erntedank. Außerdem: ein Lerngarten, in dem der Nachwuchs erfährt, wo die Lebensmittel herkommen. Und schließlich soll Onkel Anton ein Naturgarten sein – Blumenwiese für Insekten und Bienen, ohne künstlichen Düngemittel.

    Die Sache mit den Finanzen erklärt Andreas Mayerthaler: Der Tante Emma e.V. übernehme die Finanzierung (schließlich macht man guten Überschuss, wie das Vorsitzenden-Duo Johannes Becher und Klaus Reichel sagt), die Grundstückspacht soll über neue Mitglieder der „Gartengruppe“ hereinkommen, Sach- und Geldspenden werden gerne angenommen. Beispielsweise kann man für 100 Euro Pate einer Sitzbank und für 25 Euro Pate für einen Baum werden. Die Mitglieder wollen freilich, schließlich ist das ja auch Sinn der Sache, möglichst viel selbst machen, um die Kosten für das Anlegen und die Pflanzungen niedrig zu halten.

    —————–

    Unterstützt wird es auch von den Moosburger Solarfreunden, die den Ertrag ihrer Fotovoltaikanlage spenden. Weitere Hilfe kommt vom Naturgarten Schönegge, der Gemüsepflänzchen zur Verfügung stellt und sein Knowhow bei der Beetplanung einbringt. Die Firma Scheidl hat fünf Paletten für den Bau von Hochbeeten gespendet, Unterstützung bekommt „Onkel Anton“ zudem von der SeGa Gbr Garten und Landschaftsbau. (mehr …)