Kategorie: Urbane Gärten

  • Nachbarschaftsaktion bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Fröhlich her ging es bei der Auftaktveranstaltung „Wir pflanzen Nachbarschaft“ am 21.3.2018  im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Leteln. Hier hatten Greenfairplanet und das
    Quartiersmanagement Rechte Weserseite
    zu einer Pflanzaktion eingeladen. Auch der WDR Aktuelle Stunde war da.
    Mehr als 70 Menschen haben ihren Kräutergarten bei strahlendem Sonnenschein gepflanzt.
    30 Kräuter standen zur Auswahl. Dill, Thymian, Borretsch, glatte und krause Petersilie, Kerbel, Selleriekraut, Majoran, Bohnenkraut, Estragon, Basilikum, verschiedene Minzen, Frühlingslauch, Koriander, Salbei, Rucola, Ysop, Pimpinelle.

    Wir pflanzen Nachbarschaft 5Einen regen Austausch gab es im beheiztem Treffpunkt des Garten bei Kräutersuppe, frischgebackenem Kräuter- Brot und Muffins.

    Allen Helfer*innen herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung. Ob beim Auf- .Abbau und beim gute Laune versprühen – ihr habt überall tatkräftig angepackt und damit auf grandiose Weise dazu beigetragen, dass die Veranstaltung ein Erfolg für nachhaltiges Miteinander mit Quartier Rechte Weserseite wurde.

    Wir pflanzen Nachbarschaft 6

    Nächste Aktion Samstag, 28. April „In die Erde mit den Papas“  <a href=(mehr …)

  • HACkMuseums Garten starte in die 7te Saison

    (Gu, alerts)
    Der hack-museumsgARTen auf dem Hans-Klüber-Platz in Ludwigshafen startet in seine siebte Saison. Das teilte das Hack-Museum mit. Zur Garten-Eröffnung am heutigen Freitag begrüßen Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Bürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein, René Zechlin, Museumsdirektor, und Theresia Kiefer, Kuratorin und Initiatorin des Museumsgartens. Der Gemeinschaftsgarten des Wilhelm-Hack-Museums besteht seit 2012 auf dem Hans-Klüber-Platz auf der Rückseite des Museumsgebäudes. Mit seinem Urban Gardening-Projekt hat das Museum nach eigenen Angaben einen ungewöhnlichen Weg in die Stadt hinein beschritten. Die grüne Oase mitten in der Stadt sei für viele Menschen zu einem beliebten Ort der Begegnung und des Austauschs geworden. Auch für die Gartensaison 2018 ist ein Programm mit Workshops, Festen, Konzerten, Theater und Kunstprojekten geplant. Die Eröffnung ist kostenlos. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Potsdam Nord will größer werden

    (Gu aus Antrag)

    Wir sind eine Gruppe von ca. 15 Erwachsenen (+Kindern), die seit letztem Jahr am Eichelkamp gemeinsam gärtnern. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Bewohner_innen des Hausprojektes Eichelkamp, aus Mitgliedern des Drachinzeit e.V. und anderen regelmäßigen Besucher_innen aus Potsdam. Es wurden im vergangenen Jahr bereits einige Hochbeete angelegt und bepflanzt.

    Und nun?

    Aktuell sind wir als Gruppe dabei einen Pflanzplan für dieses Jahr zu erstellen und neue Beete zu planen. Dabei berücksichtigen wir die Ideen der Permakultur um bodenschonend und nachhaltig zu arbeiten. Außerdem wollen wir den Ertrag steigern, damit alle Gärtner_innen sich ein Stück weit selbstversorgen können.

    Bislang gibt es vor allem Aktionen, zu denen wir uns gemeinsam treffen und diese an Wochenenden gemeinsam umsetzten. Gerade bauen wir einen Geo-Dom aus im Sperrmüll gesammelten Lattenrosten, dies soll unser Gewächshaus werden.

    Wir wollen den Garten erweitern und vergrößern um auch mehr Menschen mit einzubeziehen. Einige Beteiligte haben zurzeit keine feste Lohnarbeit, können sich dafür mehr in der Gartenplanung einbringen. Wir gehen mit Zeit- und Geldressourcen solidarisch um.

    Eine der neuen Ideen ist es Menschen die Möglichkeit zu geben ein eigenes Beet zu gestalten, dadurch würde der Garten auch dauerhafter als bislang zu den regelmäßigen Aktionen von noch mehr Menschen besucht werden.

    Akut planen wir verschiedene Veranstaltungen: Pflanzaktionen, Einweck-Workshops und thematisch anders ausgerichtete Events, zu der oft auch die unmittelbare Nachbarschaft erscheint. Zu diesen Anlässen werden wir Menschen einladen, sich der Gruppe anzuschließen und mit uns zu gärtnern. Sobald wir wissen, dass wir die Infrastruktur schaffen könnten, um mehr Menschen einzubeziehen, würden wir aber über unser Netzwerk direkt Interessent_innen aus Potsdam gewinnen.

    Mit der geplanten Gartenerweiterung würden wir den Menschen die bislang regelmäßig zu Aktionen erscheinen einen festen Platz im Garten schaffen und den diesen damit noch weiter öffnen. Dies gilt natürlich auch für neue Interessent_innen, die selber keinen Garten haben und gerne gemeinschaftlich arbeiten und wirken wollen.


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  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • Stand der Dinge Projekt „urban gardening geht aufs Land“

    (Gu, Newsletter)

    In dem aufregenden ersten Jahr hat sich neben einem engagierten Beirat auch eine Kerngruppe an Garten-Enthusiasten zusammen gefunden. Mit diesen und weiteren Teilnehmern haben wir Exkursionen und verschiedene Workshops durchgeführt:

    Wir haben den Leipziger Gemeinschaftsgarten Annalinde besucht, haben uns in der Dübener Heide verschiedene Gartenflächen angesehen, Hochbeete gebaut, ein altes Gewächshaus ab und (bisher ohne Verglasung) wieder aufgebaut, die Gartenplanung begonnen, Salate, Kräuter, insektenfreundliche Wildhecken gepflanzt, Kartoffeln geerntet, eine Komposttoilette gezimmert, uns zum Gartenbruch getroffen, gemeinsam gekocht, Bäume gefällt, die Einrichtung einer Lehrstelle für Garten- und Landschaftsbau unterstützt, ums Feuer gesessen und den Jahresabschluss mit Glühwein und einer Open-Air Bildershow gefeiert.

    Wir haben zwei Gemeinschaftsgartenflächen eingerichtet:

    2) Regelmäßiger Termin zum gemeinschaftlichen Gärtnern:

    – ab 22. März 2018 JEDEN Donnerstag 14 – 19 Uhr, Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, Bad Düben

    In dieser Saison wird der Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, Bad Düben, jeden Donnerstag ab dem 22.3.2018 in der Zeit von 14 – 19 Uhr seine Pforten für alle Interessierten rund ums gemeinschaftliche Gärtnern öffnen. Zusätzlich bieten wir verschiedene Workshops und Feste an, die extra bekanntgegeben werden.
    An den Donnerstagsterminen werden wir von Paula Passin (mischKultur) und Michael Kühn (Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide) unterstützt, die dem Projekt in dieser Saison regelmäßig als fachliche Unterstützung zur Verfügung stehen und vor Ort Ihre/Eure Fragen rund ums Gärtnern beantworten können.

    Kolonie Gniest, Gemeinschaftsgarten Gniester Schweiz

    Auch hier wird es einen regelmäßigen noch bekanntzugebenden Termin zum Gärtnern geben, werden wir einige Workshops durchführen und bei Bedarf fachlich von Michael Kühn und Paula Passin unterstützt.


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  • GG Paradieserl in Dießen

    (Gu aus Antrag)

    Die Gartengemeinschaft wurde aus der TT-Initiative Dießen/Ammersee-West heraus im Jahr 2014
    gegründet in dem Sinn, einen Gemeinschaftsgarten von z.Zt. ca. 1000 qm in Dießen-Wengen zu
    betreiben mit folgenden Vorgaben:
     
    Wir sind mit Kindern ca. 30 Personen, die sich einen Acker teilen. Der Waldkindergarten Dießen ist auch
    mit von der Partie. Hier gärtnern zusätzlich ca. 18 Kinder mit Erwachsenen auf ihrem Fleckchen.  
     
    Unser Paradieserl hat private Gartenparzellen und Gemeinschaftsflächen, da Gemeinschaft ohne
    Individuum nicht klappt und Individuum ohne Gemeinschaft auch nicht. Daher kann bei uns eine Privat-
    Parzelle bewirtschaftet werden, immer verbunden mit Arbeitsverantwortlichkeit zum Wohle der
    Gemeinschaft auf Gemeinschaftsflächen oder in anderen Gemeinschaftsarbeiten.  
    Gemeinschaftsprojekte sind z.B. ein Erdbeerbeet, ein Heukartoffelprojekt oder andere Anbauversuche
    und die Kompostbereitung.  
     
    Wir pflegen das Stückchen Erde nach den Prinzipien der Permakultur und unsere Gemeinschaft pflegen
    wir durch eine Kreiskultur. Entscheidungen werden in den Kreisen konsensorisch getroffen.  
    Wir erledigen kleine Dinge eigenverantwortlich, alleine oder in Arbeitsgruppen, besprechen alles Wichtige
    im Kreis, lernen gemeinsam, organisieren Vorträge und bilden uns in alten Kulturtechniken wie Sensen
    dengeln, Obstbaumschnittschule und auch in den Bereichen Kommunikation und Umgang in der Gruppe
    weiter. Nach dem Motto: Vielfalt im Garten, Vielfalt im Leben.  
     
    Die geringe Pacht für die Fläche wird mit einem Beitrag der Mitglieder bestritten, der sich an deren
    Individualfläche orientiert. Außerdem wird einmal jährlich eine Öffentlichkeitsveranstaltung mit Vortrag
    organisiert, der geringe Einnahmen für die Gemeinschaftskasse abwirft. Die Ausstattung wurde bisher aus
    dieser Kasse finanziert oder durch Privatgaben gestellt.
    Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass dies für eine zufriedenstellende Bewirtschaftung nicht
    ausreicht und eine größere Investition, auch in Motorgeräte nötig ist. Zwar ist eine unmotorisierte
    Bewirtschaftung der ursprüngliche Gedanke, aber mit den vorhandenen Ressourcen kaum zu bewältigen. (mehr …)

  • Stadtgemüse – neuer GG in München

    (Gu aus Antrag und Projektbesuch)

    Eine Gruppe von Nachbarn hat sich in der Parkstadt Schwabing
    zusammengeschlossen um das Projekt eines gemeinschaftlichen Gartens zu
    verwirklichen. Der Fokus des Projekts liegt darin, das Zusammenleben in der
    Nachbarschaft zu fördern und Jung und Alt für saisonales und lokales Gemüse zu
    sensibilisieren. Da in der Parkstadt Schwabing sehr viele Familien mit Kindern
    wohnen und es zahlreiche Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gibt, ist es ein
    weiteres Anliegen, die junge Generation mit einzubeziehen und ihnen die
    Leidenschaft des Gärtnerns näher zu bringen. Des Weiteren soll die Integration von
    Bienenvölkern einen Beitrag zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Bienen
    leisten.

    Sie haben eine Fläche ohne Zaun mit einem Container. Wasser können sie zunächst vom nahe Familienzentrum haben. Derzeit sind sie 18 Leute und wollen im April aus Paletten Hochbeete bauen. (mehr …)

  • 5 GGs in Bochum in Planung

    (Gu, Mail)

    Der Alsengarten geht in sein 4 Jahr. Wir wachsen langsam vor allem in die Nachbarschaft. Für dieses Jahr ist der Plan den Garten zum „Alsenpark“ weiterzuentwickeln. Unsere Fläche vergrößert sich um einen ehemaligen Bolzplatz, der zukünftig für Spiele genutzt werden soll, einen abschliessbaren Verschlag, Lehmofen, Sonnensegel und neue Wege.

    Dafür bekommen wir von der Bezirksvertretung mehrere Tausend Euro. Wird also ein intensives Jahr. 

    Das Gemeinschaftsgärtnern in Bochum breitet sich rasant aus. Es sind rund fünf neue Gärten in diesem Jahr in Planung. Seit Anfang des Jahres gibt es eine Vernetzungsstruktur der Gärten. Da kommen jeweils 20 Menschen hin. Für das Frühjahr ist eine gemeinsame Pflanzentauschbörse, ein Radrundfahrt zu den Gärten und ein Workshopwochenende geplant.

    Parallel startet im Mai auch noch das Projekt Botopia, dass in einem größeren Ladenlokal verschiedene DIY Inis zusammenbringt (Archiv, Leihladen, Nähcafe, Radwerkstatt (mehr …)

  • Wasser für den essbaren Palmengarten?

    (Gu, alerts)
    Leipzig

    […]
    Essbarer Palmengarten: Damit das „Urban Gardening“ mit Obst- und Gemüseanbau im Palmengarten auch weiter eine Chance hat, soll die Stadt eine Trinkwasserleitung bereitstellen. Das fordert die Grünen-Fraktion. Die Verwaltung lehnt das ab, weil die vorhandene Leitung marode sei, ein neuer Anschluss mit rund 70.000 Euro außerdem zu teuer. Dagegen soll der zweite Vorschlag der Fraktion, im Palmengarten und an der Grünanlage Richard-Wagner-Hain öffentliche Toiletten zu installieren, geprüft werden.
    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Ausblick-Diese-Entscheidungen-fallen-am-Mittwoch-im-Stadtrat (mehr …)

  • IG in Frankfurt: Hiochbeete wurden von Gartenbaufirma gebaut

    (GU, von Najeha)

    Im Herbst hatten wir mit den Bewohnern einen groben Rückschnitt des Wildwuchses gemacht. Dadurch konnten wir den Preis für die Gartenbaufirma etwas reduzieren.

    Die Gartenbaufirma hat dann den Platz gesäubert und den Streifen für die Heckenbepflanzung vorbereitet, die 6 Hochbeete gebaut,  das Fleckchen Rasen (ich hätte nicht gedacht, dass 100 qm so wenig ist und wir werden auf jeden Fall den Rasenplatz vergrößern), und den „Sandkasten“ erstellt.

    300 Heckenpflanzen hatten wir von einem städtischen Gartenbauamt gespendet bekommen und in einer Gemeinschaftsaktion mit Mitarbeiter*innen der Deutschen Bank, Ehrenamtlichen und Bewohnern eingepflanzt. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten aber auch richtiges Glück mit dem Wetter, es war schließlich schon Ende Oktober und die Sonne schien.

    Danach ist eigentlich nichts mehr passiert. Im Januar haben wir unseren ersten Säversuch gestartet und 3 Obststräucher gesetzt.


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  • Chloroplast ausgezeichnet

    (Gu, RSS)

    GG Chloroplast aus Stuttgart:

    Urban-Gardening für biologische Vielfalt und mehr soziales Miteinander

    Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller zeichnete in Weilimdorf das Projekt „Biodiversität im urbanen Garten“ aus. Das Projekt des Chloroplast e. V. Stuttgart ist nun offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Es verknüpfe in beispielhafter Weise soziale Aspekte mit der Förderung der biologischen Vielfalt, so die Begründung der Fachjury, die über die Vergabe entscheidet.

    Der Verein für Urban Gardening und Kulturförderung hat in der ehemaligen Gärtnerei Walz einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten errichtet. Auf derzeit rund 50 Hochbeeten können Interessierte eigenes Gemüse und Obst, Kräuter und Blumen anbauen. Mit einer breiten Sortenvielfalt, samenfestem Saatgut und selbstgezogenen Jungpflanzen fördert die Initiative gezielt die biologische Vielfalt.

    Das gemeinsame Gärtnern schafft wertvolle Begegnungsmöglichkeit für Menschen unterschiedlicher Herkunft und ermöglicht positive Gemeinschaftserlebnisse in und mit der Natur. Über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung von regionalen, saisonalen, aber auch exotischen Pflanzen sollen zudem neue Formen der Kooperation und Kommunikation zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Generationen und Kulturen entstehen.

    Mit seinen Gewächshäusern, Nebengebäuden und großräumigen Außenflächen ist das Areal auch ein Experimentierfeld zur Erprobung innovativer Ansätze im Urban Gardening. Erprobt wird bspw. Aquaponik, ein Verfahren, das die Aufzucht von Fischen in Aquakultur mit der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur verbindet. In einer anderen Anlage werden mithilfe von Kompostwürmern und einem automatischen Wasserkreislaufsystem Biobabfälle zu einer organischen Nährstofflösung zersetzt.

    Zum vielfältigen Leben auf dem Gelände tragen zahlreiche kommunale, universitäre, soziale und kulturelle Organisationen und Initiativen bei. Das Projekt wird derzeit von 18 verschiedenen Partnerorganisationen unterstützt. Dazu gehören die Stadt Stuttgart / Weilimdorf, die Universität Stuttgart ILPÖ, die Hochschule für Technik Stuttgart, die Universität Hohenheim, die Stuttgarter Change Labs, der Flüchtlingskreis Weilimdorf, die Naturfreunde Weilimdorf, Greening Stuttgart, der Stadtlücken e.V., die Seidenspinner, der Stadtacker Wagenhallen und der Kulturbetrieb Wagenhallen, der Circus Calibastra e.V., der Zirkus Mutter Erde e.V., der El Palito e.V., die Kulturinsel Stuttgart, die VHS Ökostation und die AWO Stuttgart.

    Zwei Jahre lang kann das Projekt nun das Siegel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ führen und in seiner Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Danach muss es sich erneut um diesen Titel bemühen (mehr …)

  • PAT Garten in Regensburg erfolgreich gestartet

    (Gu aus Sachbericht9

    Im Mai 2017 hat sich eine kleine Gruppe von
    Leuten getroffen, welche sich zum Ziel gesetzt haben eine Begrünung des Autobahntunnel
    Grundstückes im Regensburger Westen anzustreben. Die Vorstellung des Baus von einigen
    Hochbeeten in Kooperation mit dem nahe gelegenen Seniorenheim, wurde in die Tat umgesetzt. Die
    Freigabe des Grundstückes über das Gartenamt, kam nach mehreren Gesprächen zustande. Der
    Umweltbürgermeister Jürgen Huber übernahm auf Anfrage die Schirmherrschaft für dieses Projekt.
    Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich gewesen, dass die Beete gebaut werden, weil die
    Freigabe durch die Stadt eine wesentliche Grundlage für das Projekt darstellte. Durch monatliche
    Organisations- und Bautreffen konnten die Hochbeete Ende Mai fertig gestellt und bepflanzt
    werden. Über die Transition Regensburg Verteiler und über mehrere Zeitungsartikel, wurden
    InteressentInnen angesprochen und aktiviert. Das Projekt wurde gestartet mit zahlreichen
    Interessierten aus der näheren und weiter gefassten Nachbarschaft, welche eine Patenschaft
    übernehmen wollen oder einfach helfen wollten beim Aufbau des Projektes. Mit einigen Helfern
    haben wir unser Werkzeug und Baumaterial im Mai zusammengestellt und in unregelmäßigen
    Abständen an den Hochbeeten gebaut.
    Materialaufstellung
    Die Zielsetzung möglichst viel Upcycling beim Aufbau der Hochbeete zu betreiben, ist uns
    geglückt.
    Wir haben von einigen lokalen Firmen und mittelständischen Unternehmen Material als
    Sachspenden erhalten. Vor allem alte Euro- und Einwegpaletten, sowie auch Erde und
    Gartenmaterial, sowie auch Gemüsepflanzen wurden uns im Laufe des Projektstartes gespendet.
    Gesammelt wurden vor allem Einwegpaletten für 16 Hochbeete. Die Beete sind fast alle 2,40 m
    lang, 1,20 m breit und 80 cm hoch. Ebenso haben wir Teichfolie verschiedenster Art und Schrauben
    für die Beete verwendet und aus den Mitteln der Ertomis Stiftung besorgt.
    Die Befüllung der Beete erfolgte in vier Schichten. Bekommen haben wir Erde vom Gartenamt und
    von einer lokalen Firma welche gesunden Bodenkompost angeliefert hat. Im unteren Bereich der
    Beete wurden Äste aus den umliegenden Bäumen und von der Grünsammelstelle eingelegt. Ebenso
    haben wir das Gartengrundstück gemäht und den Grünschnitt für die 2. Schicht verwendet.
    Kompost und Laub für die 3. Schicht kam von verschiedenen Helfern im Umfeld.
    Die Bewässerung haben wir aus zwei IBC-Kanistern sichergestellt, welche ebenfalls von einer
    Regensburger Firma gekauft wurden. Angehängt daran wurden einfache Gartenschläuche zur
    Bewässerung. ( In der kommenden Saison möchten wir die Bewässerung optimieren, in dem wir
    Schläuche im kompletten Garten verlegen und Sie an die IBC Kanister anschließen.)
    Die Ernte von haushaltsüblichen Gemüsesorten erfolgte ab Juni bis etwa Ende Oktober.
    Geerntet wurden Kürbisse, Gurken, Paprika, Pepperoni, Tomaten, Kohl, Salat, Radieschen,
    Karotten, Kartoffeln, Kräuter, etc. Ein abschließendes Gartenfest, wurde als Erntefest auf dem
    Grundstück Ende August veranstaltet. Dabei kamen auch Nachbar, die bislang nicht am Projekt
    beteiligt waren (mehr …)

  • Stelle für Umweltbildung bei Ab geht die Lucie

    (Gu, Newsletter)

    Im letzten Jahr haben wir uns über die Koordinationsstelle Umwelt Bildung Bremen um eine Basisförderung für den Bereich Umweltbildung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr beworben. Unserem Antrag wurde erfreulicherweise stattgegeben.
    Somit beschäftigen wir jetzt seit Anfang Januar Nicole Meyer in diesem Bereich mit einer halben Personalstelle. Sie ist nun die Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugendliche und für alle Belange zuständig, die damit zu tun haben wie z. B.

    • die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren/innen zur eigenen praxisorientierten Umsetzung von Umweltpädagogik 
    • den Ausbau der Kooperationen mit Bildungsakteuren im Stadtteil 
    • Koordinierung und Begleitung von Ehrenamtlichen, Bundesfreiwilligendienstleistenden und Honorarkräften 
    • die Akquise von Fördermitteln 
    • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

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  • neue GGs in Fürth konkretisieren sich

    (Gu, alerts)

    Die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Interkulturellen Gartens an der Fürther Uferpromenade wird fortgeschrieben. Auf der Hardhöhe soll noch heuer eine weitere Kleingartenanlage entstehen. Mit anderen Akzenten zwar, aber ebenfalls mit dem Anspruch, die unterschiedlichen Menschen der Stadtgesellschaft zu verbinden.Elf Areale sind im Vorfeld auf ihre Eignung untersucht worden. Die meisten Pluspunkte sammelte dabei der 400 Meter lange und 30 Meter breite Grünzug zwischen Gauß- und Voltastraße. Ein 1500 Quadratmeter großer Abschnitt nahe der Soldnerstraße soll für 120 000 Euro in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt werden. Das passt jedoch den Grünen nicht, die lieber eine versiegelte Fläche aufbrechen würden. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie Grünflächenamtsleiter Gerhard Vogel auf Anfrage der Fürther Nachrichten meint. Versiegelte Flächen seien noch schwerer verfügbar als Grünanlagen.

    Auch vom Vorschlag, den neuen Gemeinschaftsgarten in den hinteren Teil des Grünzugs am Jugendhaus zu verlegen, wo weniger große Bäume das Gärtnern behindern, hält Vogel nichts. Hier stünden Altlasten im Boden dem Vorhaben im Weg. Weil die Erde auch im vorderen Bereich aus Zeiten der Flugplatznutzung mit Schadstoffen belastet ist, müssen Hochbeete angelegt werden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die in Form einer Aufschüttung über Vliesplanen bereits bei der Anlage des Interkulturellen Gartens an der Uferpromenade praktiziert worden ist.

    CSU-Stadtrat und Landwirt Dietmar Helm sieht die Einschränkung durch Bäume als nicht so gravierend an, weil es den Gärtnern doch in erster Linie nicht um maximalen Ertrag gehe, sondern um das Ausüben ihres Hobbys. Den Standortbedenken der Grünen hält Oberbürgermeister Thomas Jung entgegen, dass auch der Interkulturelle Garten in einem Grünzug angelegt wurde.

    Der Entwurfsplan des Grünflächenamtes sieht neben einem Zaun und Längsweg durch die Anlage auch ein zentrales Gerätehaus mit Pergola sowie Kompostbehälter vor. Für Strom- und Wasseranschluss wird gesorgt. Die Finanzierung ist nach Angaben von Baureferentin Christine Lippert durch Spenden gesichert. Eine eigene Toilette gibt es nicht, die nächste ist jedoch im benachbarten U-Bahnhof untergebracht.

    Und noch einen weiteren Garten leistet sich Fürth im Jubiläumsjahr: In der Friedensanlage zwischen Pegnitz und Friedenstraße am Friedhof soll ein frei zugänglicher öffentlicher Nutzgarten entstehen. 40 000 Euro will die Stadt für die rund 400 Quadratmeter große Anlage bereitstellen. Auch sie wird vom Verein des Interkulturellen Gartens betreut. Wie Helga Balletta mitteilt, sind 16 Beete in zwei Kreisen geplant.

    Die inneren acht sollen an interessierte Gartenfreunde vergeben werden. Sie sind im Gegensatz zu den acht äußeren Beeten nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Aber ihre Pfleger sollen auch ein Auge auf die öffentlichen Beete haben. „Ohne feste Bezugspersonen funktioniert so etwas nicht“, begründet die Vereinsvorsitzende diese Regelung.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furth-bekommt-neue-gemeinschaftsgarten-1.7350610 (mehr …)

  • Gartennetzwerk in Chemnitz

    (Gu, alerts)

    Auf der Messe „Chemnitzer Frühling“ präsentierten sich zehn Initiativen erstmals als „Netzwerk Urbane Gärten“, das neue Mitstreiter sucht und klare Forderungen stellt. Sprecher Thomas Bossack (47): „Die Bürger, die sich um Grünpflege kümmern, bringen seit Jahren Motivation und Arbeitskraft ein. Es wird Zeit, dass die Stadt sie nicht mehr nur mit warmen Worten unterstützt, sondern einen Betrag in den Haushalt aufnimmt, mit dem mal ein paar Harken und Schaufeln gekauft werden können.“

    Um die Stadtkasse von der Grünpflege zu entlasten, schließt die Verwaltung seit 2014 mit Initiativen Pflegepatenschaften ab. „Diese Pachtverträge müssten vereinheitlicht werden, damit Bürger nicht ungewollt Anliegerpflichten wie Räumen und Streuen übernehmen müssen“, so Bossack.

    https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-sachsen-fruehling-stoerche-eis-essen-messe-sport-gaertner-fruehblueher-472495 (mehr …)

  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Ein Heilpflanzengemeinschaftsgarten entsteht in Berlin

    (Gu aus Antrag)

    Im Wagendorf Berlin-Karow ist auf ca. 800 qm ein Heilpfl anzengemeinschaftsgarten
    im Entstehen. Interessierte Menschen können hier Heilpfl anzen anbauen, ernten und
    verarbeiten, sowie eigene Erfahrungen sammeln und sich austauschen, sich aktiv um
    ihre Gesundheit kümmern. Dazu gestalten wir das Gelände zu einem Biotop, in dem
    eine Vielzahl von Pfl anzen, Tieren, Mineralien, Menschen, Sonne, Mond und Wetter
    gemeinsam wirken.
    Der Heilegarten ist off en für alle interessierten Menschen und Kooperationen mit
    Bildungsträgern jeglicher Art sind ausdrücklich erwünscht.

    Der Heilegarten ermöglicht Bildung durch ganzheitliches Erfahren und Erleben von
    Heilpfl anzen. Der Gemeinschaftsgarten als solcher fördert einen intensiven Austausch
    zwischen allen Mitwirkenden. Weiterhin ist der Heilegarten ein off ener Bildungsort für
    Vorträge, Workshops, Exkursionen und Kindergarten-, Schulprojekte usw.
    Die Pfl anzen werden beschildert und Erfahrungen dokumentiert und veröff entlicht.
    Maßnahmen zur Umsetzung der Inhalte und Ziele
    Boden verbessern, Geländestrukturen und Hochbeete anlegen
    • Auf einem Großteil der Fläche besteht der Boden aus Kies und Sand mit einer
    nur 10 cm starken humushaltigen Oberschicht. Für die Trockenheit liebende
    Pfl anzen bleibt ein Teil so erhalten, in anderen Bereichen ist die Einbringung
    und bzw. Aufschüttung von Lehm und Komposterde geplant. Bis 10/2018
    • Drei Wälle ein Hügel und eine feuchte Senke werden errichtet. Von 9/2017
    -10/2018
    • Bau von vier Hochbeeten mit ca. je 12 – 18 qm Oberfl äche für Rotationsanbau
    Von 9/2017 – 10/2018
    • eigene Erde herstellen mit Bokashi, Wurmkompost, Eselmist Seit 05/2017 in
    Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten „Tante Josefi ne“
    • Kräuterspirale anlegen Bis 10/2018
    Gemeinsames Gärtnern
    • Es gibt mindestens einen festen Gartentag pro Woche mit Betreuung von
    neuen Interessentinnen und regelmäßige Planungstreff en
    • Bäume, Büsche, Sträucher und Hecken pfl anzen Bis 10/2018
    • Wildkräuter ansiedeln und vermehren  Seit 09/2017 fortlaufend
    • Beete und Flächen bewirtschaften
    • eigenes Saatgut gewinnen und Pfl anzen vermehren
    • Treff punkte für Menschen einrichten Bis 10/2018
    ◦ Treff  unter der Linde in Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten
    ◦ Sommerküche in Zusammenarbeit mit dem Kunstwerkstall
    Heilegarten Projektbeschreibung 2018-02 / Die Pankgräfi n e.V. Pankgrafenstr. 12 d, 13125 Berlin / www.heilegarten.deBildungsangebote
    • Fortlaufend Worshops und Seminare zu Heilpfl anzen, deren Anbau, ihrer
    Anwendung und zur Herstellung von Tinkturen, Tees, Salben etc.
    • Angebote zur Erhaltung der Gesundheit
    • Projekte mit Schulen und Kindergärten (mehr …)

  • Lehrimkerein im Friedensgarten Grone bekommt einen Lehrpfad

    (Link von Shimeles)

    In der Lehrimkerei des Vereins Internationale Gärten im Friedensgarten Grone baut ein interkulturelles Team einen Lehrpfad für Lehre und Führungen. Der Pfad soll Kindern und Interessierten Informationen über die Imkerarbeit vermitteln.
     „Das Gärtnern und die Imkerarbeit stellen Anknüpfungspunkte für Migranten und Flüchtlinge her, da diese Tätigkeiten überall auf der Welt bekannt sind“, sagt Vereinsmitglied Joachim Pfau. Er ist auch der Antragsteller für die Fördergelder. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert den Ausbau der Lehrimkerei mit 8800 Euro. Mit dem Geld baut das Team im Sommer einen Lehrpfad, der geführten Gruppen grundlegende Informationen über die Imkerarbeit vermitteln soll. Die Lehrimkerei Grone ist einer von zwei Standorten der Lehrimkerei, die der Verein Internationale Gärten betreibt. Der Verein verfolgt unter anderem das Ziel, besonders Flüchtlinge und Migranten mit der Imkerei vertraut zu machen, um die wechselseitige Integration von zugewanderten und einheimischen Menschen zu fördern. Unter anderem wollen sie auch das Umweltbewusstsein verstärken. Der Lehrpfad soll dafür von Nutzen sein. An beiden Standorten der Lehrimkerei arbeiten Menschen aus Algerien, Äthiopien, Bangladesch, Eritrea, Jemen, Kolumbien und Deutschland zusammen.

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker in der Lehrimkerei Grone

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker in der Lehrimkerei Grone.

    Um die Lehrimkerei in Grone kümmert sich ein dreiköpfiges Team aus den zwei Migrantinnen Malika Bouzid und Loola Bahudaila aus Algerien und dem Jemen sowie dem Deutschen Joachim Pfau. Die Vereinsmitglieder betreiben die Lehrimkerei ehrenamtlich und selbstständig.
    Die beiden Frauen traten 2003 in den Verein Internationale Gärten ein. In den ersten Jahren betrieben sie jeweils eigene Gartenparzellen, bevor sie seit der Gründung der Lehrimkerei im Jahr 2011 dort mitarbeiteten. „Die Arbeit bei dem Verein half uns bei der Integration“, so Bouzid. Sie arbeitet derzeit als Betreuerin und Dolmetscherin in der Flüchtlingsunterkunft in Grone. Und auch Bahudaila unterstützt Migranten bei ihrer Ankunft in Deutschland, „mit dem Übersetzen“, erklärt sie. Ihnen hilft ebenfalls die Errichtung des Lehrpfads, der Informationskästen und Bilder enthalten soll.
    Imkerkurs in der Lehrimkerei Grone

    Imkerkurs in der Lehrimkerei Grone.

    „Wenn man nicht gut Deutsch kann, ist der Lehrpfad wie eine Powerpoint-Präsentation, an der man sich orientieren kann“, erklärt Pfau. Die Bilder würden dann für sich sprechen, wenn den Mitarbeitern bestimmte Formulierungen nicht sofort einfallen. Außerdem soll der Lehrpfad einen engeren Kontakt zu den Bienenvölkern herstellen. Das geförderte Geld soll aber nicht nur für den Bau des Lehrpfads, sondern auch für Schutzanzüge, spezielle Werkzeuge und Lehrbücher auf arabisch ausgegeben werden.
    Bouzid und Pfau besuchten 2012 ein Imker-Seminar an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen. Im ersten Jahr ihrer Imkertätigkeit begleitete sie noch ein Mitarbeiter des Deutschen Imkerbunds. „Bei der Arbeit mit den Bienen gibt es aber immer wieder neue Herausforderungen, die man nicht erwartet“, erzählt Pfau. Deswegen sei die anfängliche Betreuung durch einen erfahrenen Imker wichtig gewesen.

    An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkaufen die Imker Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik

    An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkaufen die Imker Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik.

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker. An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkauften sie ihren Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik, was ebenfalls zur besseren Integration der Migranten beitragen sollte. Denn bei solchen Aktionen werden die Deutschen für das Thema Integration sensibilisiert und die Migranten können die Abläufe in Deutschland kennenlernen (mehr …)

  • Querbeet Leipzig hat tolles Programm in 2018

    (Gu, Newsletter)

    • Geteiltes Abendbrot, monatl. (Di.) ab März 2018
    • Yoga im Garten, wöchentl. ab April/Mai
    • Mitmachaktion Kräuterspirale anlegen
    • Bewegliche Großfiguren bauen für die „Grüne Parade“, Kinderangebot in Kooperation mit Helden wider Willen e.V.
    • Pflanzfest, 5. Mai (Sa.)
    • Mitmachaktion Trockentoilette bauen
    • Der Angst auf der Spur, Theaterworkshop für Ferien-Kinder/Jgdl., mit abschließedem „Angst-Fest“ für Groß und Klein
    • Mitmachaktion Zaun anmalen
    • Kleidertausch, 16. Juni (Sa.)
    • Flimmergarten, Filmfest zur Nachhaltigkeit, Ende Juni
    • Workshop Fermentation
    • Herbstfest, 22. September (Sa.)

    (mehr …)

  • Graffiti-Kurs bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Unter Anleitung eines echten Profis gestalten die Teilnehmer*innen in einer kleinen Gruppe eine große Wand im Gemeinschaftsgarten Tausendschön. Der Graffiti-Künstler Jason Holloway verrät dabei Tipps und Tricks, es werden Entwürfe angefertigt und dann greifen die Kinder und Jugendlichen selbst zur Lackdose und verewigen ihre Kuns

    [in Minden] (mehr …)

  • IG Schöneweide muss Schulneubau weichen

    (Gu, Mail)

    Das Gelände gehört zum Fachvermögen des Bezirkslichen Schulamtes. Wir kooperierten auch mit einer Schulgarten-AG der nebenliegenden Grundschule.

    Unser Träger ging letztes Jahr in Insolvenz [lokale Agenda Köpenick?]. Daraufhin hatten wir einen eigenen Verein gegründet.

    In Oberschöneweide müssen dringend erheblich die Grundschulkapazitäten erhöht werden. Der Notwendigkeit verschließen wir uns auch nicht.

    Abgesehen von Neubaumassnahmen werden für mehrere Jahre Schulcontainer auf das Gelände gestellt. Die zuständige Stadträtin teilte uns gerade mit, dass es für uns keine Restflächen gibt, keinerlei Entschädigung, und gab uns auch keine Aussicht auf eine nahe Ersatzfläche.

    Ein Antrag zur Fortsetzung des Projekts ist in der BVV anhängig. Tenor: eine Ortsnahe Ersatzfläche zu finden.

    den Garten gibt es seit 2005. (mehr …)

  • Börsen-Zeitung berichtet über Nachhaltigkeit von Ffm und nennt auch ein Gartenprojekt

    (GU, alerts)

    Artikel, in dem es hauptsächlich um Gebäude geht und um Werbung für Frankfurt als Standort:https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2018046827&artsubm=ueberblick&r=Banken%20&%20Finanzen 

    Passus zu dem GG: Realität geworden ist im Gallusviertel freilich bereits das Projekt „Urban Gardening“, das dem Nachbarschaftsgedanken eine wahrhaft grüne Perspektive gibt. Wer also eine Antwort sucht auf die Frage, wie die grüne Stadt zum Beispiel im Jahr 2030 aussehen könnte, kann sich durchaus am Frankfurt der Gegenwart orientieren – unter anderem das früher verpönte Gallusviertel kann hier als Symbol neuer nachhaltiger urbaner Qualität gesehen werden.

    (mehr …)

  • Stand der Dinge „Wuppertals urban gardening Großprojekt“

    ein Protokoll der Sitzung und den Forderungen des Wuppertaler Netzwerks ist bei „regionale Netzwerke“ abgelegt (mehr …)

  • viel Kultur im Prinz-Emil-Garten

    (Gu, alerts)

    […]
    Was ist neu in dieser Saison? Eine Veranstaltungsbühne und ein Atelier-Container machen auch Kulturveranstaltungen im Garten möglich. Ein Kindertheaterstück und drei Konzerte sind ab Frühjahr fest eingeplant, dazu kommen Lesungen und wie im vergangenen Jahr wird zum „Chill-Out“ regelmäßig ein Foodtruck am Freitagabend Gäste im Garten mit Getränken und gesundem Essen versorgen. „Hier haben wir wechselnde Foodtrucks eingeladen für ein vielfältiges Angebot“, sagt Sandra Freitag, die Leiterin des Nachbarschaftsheims.

    „Prinz Emil und die Kunst“ lautet der Titel für die Kunstprojekte. Der Atelier-Container kann dafür temporär angemietet werden. Ein Workshop im Juni in Zusammenarbeit mit „Behind Art“ ist fest eingeplant für Menschen mit und ohne Behinderung, in einer abschließenden Ausstellung sollen die geschaffenen Werke am Ende präsentiert werden, wenn das Wetter es zulässt, im Freien unter den hohen Bäumen.

    Und weil das Gärtnern anstrengend sein kann und der Rücken vielleicht beim Bücken verspannt, findet, wer mag, im Sommer ein sportliches Ausgleichsprogramm mit Qigong an den Mittwochabenden und Yoga am Samstagvormittag unter kundiger Leitung. Zwei Angebote, zu denen jeder willkommen ist. Schon am kommenden Samstag, 10. März, gehen die Vorbereitungsarbeiten für die rund dreißig Gartenfreunde weiter.
    http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/eroeffnung-mit-schaufel-und-pinsel_18566704.htm (mehr …)

  • Green City berät und unterstützt Gartengruppen

    (Gu, auf Vernetzungstreffen)

    Green City unterstützt Gruppen, die Gemeinschaftsgärten aufbauen wollen mit Know  How und Logistik. Sie können und wollen nicht noch ein Gartenprojekt wie die Essbare Stadt. Hier ist es sehr schwierig, die Aufgaben jenseits des Gärterns auf die Gruppe zu übertragen. Da es ihnen natürlich ein ANliegen ist, es es mehr GGs in München gibt, beraten sie in der ANfangszeit. So hat die Gruppe, die im Balanpark einen GG initiiert auf dem Grünspitz Hochbeete bauen können und Green City hat auch beim Transport geholfen. Doch soll die Orga dann unabhängig von Green City laufen (mehr …)

  • Stand der Dinge o pflanzt is

    (Gu, beim Vernetzungstreffen)
    Herr Ernstberger von der Stadt sagte, dass die von der o pflanzt Gruppe vorgeschlagenen Fläche in der Arnulfstraße vom Konnumalreferat geprüft wird. Noch sind ein paar Kleingartenparzellen auf der Fläche, wenn die Verträge dafür auslaufen, wird die Fläche entlang des vorliegenden Bebauungsplans bebaut, doch das kann dauern. Allerdings ist die Fläche kontaminiert.
    Aus seiner Sicht gibt es in der Innenstand keine Fläche, die Gruppen müssten mobiler sein und auch Flächen am Stadtrand in Erwägung ziehen.

    Es melden sich nicht viele beim ihm (er hat aber nicht gesagt, wie viele Leute Beratung/Flächen/Vermittelung wollen).

    In den Wohnungsneubauten am Hart sind Mietergärten mit angelegt, die werden dann umgesetzt, wenn die BewonherInnen das wollen. Auch die Gewofag plant Neubauvorhaben mit Gemeinschaftsdachgarten (für die BewohnerInnen) (mehr …)

  • neuer GG in München startet in 2018

    (Gu)

    auch im Hasnbergl können die AnwohnerInnen rund um den Goldschmiedplatz im Jahr 2018 fleißig gärtnern. Dort bildet das Ende der Tramschienen den Beginn einer neuen grünen Gemeinschaft. Mit dem neuen Gemeinschaftsgarten wollen wir nicht nur das Stadtviertel verschönern, sondern AnwohnerInnen die Gelegenheit geben, zwischen Häuserwänden zusammen zu gärtnern, die Natur in der Stadt zu erleben und sich untereinander auszutauschen.

    Green City begleitet die Gruppe in der ersten Saison beim Bau von Hochbeeten und beim anschließenden Gärtnern

    Das BildungsLokal,, das Nachbarschaftsbüro Hasenbergl sowie der Bezirksausschuss 24 setzen sich für diese grüne nachbarschaftliche Initiative ein. Green City e.V. betreut das Projekt mit dem Ziel, es langfristig im Hasenbergl zu etablieren. Wir beraten und unterstützen alle GärtnerInnen während der ersten Saison durch monatliche Newsletter mit Gartentipps, persönlichen Gesprächen vor Ort und regelmäßigen Workshops. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Darmstadt und Himmelbeet planen Pilzprojekte

    (Gu, Mails)

    Darmstadt: wir sind dabei einen Pilzgarten im neu gestalteten Hof anzulegen – die Pilzbrut haben wir im Dezember bestellt. Holz für das Pilzbeet bringen wir regelmäßig mit den Kitgruppen aus dem Wald mit. Impftermine sind im März.
    Und Strohpellets stehen seit letzter Woche bereit für den Fall das die Seitlingsbrut geliefert wird.

    Himmelbeet: Wir haben vor etwa einem Jahr damit angefangen, hatten uns aber leider etwas übernommen. Wir wollten gleich alles von der Pieke auf machen  und haben dann in unserem Impro-Labor doch ab ner gewissen Stufe feststellen müssen, dass wir noch nicht hygienisch genug arbeiten können. Daher wollten wir es in diesem Jahr auch vereinfacht anfangen und die Körnerbrut zukaufen. Das Webinar war da echt noch mal ziemlich aufbauend, dass es doch auch mit unseren Mitteln zu schaffen ist.
    Grundsätzlich würden wir aber gerne auch intensiver an dem Thema drann bleiben und haben uns auch schon gefragt, zu welchen Themen und Arbeitsschritten wir uns besser vernetzen könnten (z.B.  zusammen mit anderen ein Labor zu betreiben, in dem das mit der Pilzbrutvermehrung sicher zu machen ist)
    (mehr …)

  • Marco Clausen wechselt zu Common Grounds

    (Gu, RSS)

    Ab dem 1. März wechselt Marco Clausen zu Common Grounds. Mit dem Verein arbeiten wir seit der Kampagne zum Erhalt des Prinzessinnengartens (2012/13) daran, den Garten am Moritzplatz als grünen und kulturellen Freiraum zu sichern. In diesem Jahr wird Common Grounds eine Zukunftswerkstatt durchführen #prinzessinnengarten99jahre, in der wir zusammen mit ExpertInnen, Initiativen, NachbarInnen und dem Bezirk Visionen für eine langfristige Erhalt des Prinzessinnengartens am Moritzplatz als Gemeingut entwickeln wollen.


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  • Stand der Dinge Wesertorgarten

    (Gu, aus Antrag)

    Im Frühjahr 2015 initiierten interessierte Stadtteilbewohner u. a. aus dem Um-
    feld der Hoffnungskirchengemeinde, unterstützt vom Verein „Essbare Stadt“,
    Umwelt- und Gartenamt, Stadtteilmanagement und Ortsbeirat das Projekt  
    GemeinschaftsGarten Wesertor.
    Das zur Verfügung stehende Gelände ist eine städtische (Rasen)Fläche von ca.  
    800 qm – in früheren Jahren war hier mal ein Spielplatz – gelegen zwischen
    Wohn häusern in einem sozialen Brennpunkt des Stadtteils.
    Der Garten ist und bleibt offen für jeden: Er ist als ein Ort für gemeinsames
    gärtnerisches Handeln, generatiosübergreifendes soziales Miteinander und  
    Sensibilisierung im Umgang mit Pflanzen und Lebensmitteln konzipiert.
    Der Garten soll das Wohnumfeld attraktiver machen, zum Verweilen, Mitma-
    chen,  gemeinsamen Gärtnern, Ernten und Essen anregen. Gartenfeste und
    jahreszeitliche Events sind ergänzende Aktivitäten und als niedrigschwelliges
    Angebot für das Wohnumfeld gedacht.
    Eine durch Soziale Stadt geförderte Baumaßnahme auf dem Grundstück im Jahr
    2016/17 umfasste: 2 Wasserbehälter,  1 Gerätecontainer (abschließbarer ehem.
    Baustellencontainer aus Stahl), 2 Kompostkisten und 3 Hochbeete.  
    Beetflächen auf dem Projektgelände zum derzeitigen Zeitpunkt:
    –  ca. 130 qm angelegte Beet- und Blühflächen (2 große Dreiecksflächen)  
    –  ca. 18 qm Hochbeetfläche
      Ein Teil der Hochbeete ist für Senioren und Rollstuhlfahrer gedacht.
    –  2 weitere kl. Beete wollen wir als Experiment für Neuzugänge angelegen
    –  7 Fruchtsträucher, 4 Obstbäume und  
      etliche Laubbäume befinden sich auf dem Gartengelände
    Beteiligung:
    –  8 bis 10 Personen gärtnern regelmäßig  
    –  weitere 10 bis 15 Personen gärtnern unregelmäßig. (mehr …)

  • Stand der Dinge Wabengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Dieser besteht aus neun Parzellen mit Wabenform, je 30 m². Es werden Gemüse und Kräuter für die eigene Versorgung angebaut aber auch andere Pflanzenarten, wie Sträucher, Stauden oder Blumenzwiebeln. Ziel ist es, die Biologie unterschiedlicher Pflanzenarten und vor allem die Zusammenhängen (Verträglich- und Unverträglichkeiten) zwischen diesen kennen zu lernen.

    Die MitgärtnerInnen haben unterschiedlichen Hintergrunde: einige sind Ausländer und andere sind Neugezogene, die Kontakte im ökologischen Bereich in München suchen. Die wenigsten sind MünchnerInnen. Einige sind berufstätig, einige sind arbeitslos, im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Einige haben gute Gartenkenntnisse und landwirtschaftlichen Hintergrund bzw. Studien; viele sind junge Stadtmenschen, die diese Kenntnisse erlernen möchten. Die Gemeinschaft ermöglicht einen Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen, nicht nur gärtnerisch sondern auch zu anderen Lebensangelegenheiten.

    Die Gemeinschaft besteht aus ungefähr 30 MitgärtnerInnen, die unterschiedlichen Organisationen bzw. Gruppierungen angehören: Gärtnerinnen von Green City, eine Gruppe Harz-IV-Empfänger, eine Gruppe von Mitarbeitern von Radio Lora, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Verein Hilfe von Menschen zu Menschen e.V. und  eine Gruppe Schüler aus der Gemeinschaftsschule Boki in Haidhausen.


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  • Vorhaben des Gemeinschaftsgartens Quelkhorn

    (Gu, aus Antrag)

    In den kommenden Jahren möchten wir mit anderen biologisch orientierten InitiativenKooperationen schaffen, um das
    Angebot, das der Platz bietet, besser nutzen zu können. Wirmöchten unsere Anbaufläche für Gemüse erweitern, um noch
    mehr  Menschen  die  Gelegenheitenzu  bieten,  an  der  Ernte  teil  zu  haben.  Zudem  sollen  weitere  Obstbäume  und
    Beerensträuchergepflanzt  werden.  Weitere  Biotope  wie  etwa  ein  Teich,  Benjes-Hecken,
    Trockenmauern,Heckenbepflanzungen und mehrjährige Blühstreifen sollen auf unserem Gelände entstehen bzw.sollen
    erweitert werden. Die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden stetig erweitert.
    Der Garten als sozialer Treffpunkt und Wohlfühloase darf sich weiter entwickeln. In diesem Sinnewird auch der soziale
    Austausch eine noch größere Gewichtung bekommen und die Fläche nochlebendiger, grüner und bunter werden.  
     
    F ö r d e r b e d a r f   2 0 1 8  
    Für diese Saison haben wir konkrete Aktionen geplant, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen.  
    Es wird neues Saatgut benötigt, was wir gewöhnlich bei Bingenheim und Dreschflegel bestellen. Ergänzend kaufen wir
    Jungpflanzen in der benachbarten Demeter-Gärtnerei des Parzival-Hofes.  
    Es  sollen  weitere  Obstbäume  und  Beerensträucher  gepflanzt  werden,  die  wir  in  der  Biogärtnerei  Badenstedt  kaufen
    möchten.  Diese  nahe  gelegene  Gärtnerei  züchtet  alte  und  regionale  Obstsorten  und  beschäftigt  Menschen  mit
    Behinderung in ihrem Betrieb.  
    Des Weiteren fehlen zur Urbarmachung des Bodens und Pflege der Beete sowie für Feuerholz- und Heckenpflegearbeiten
    weitere Gerätschaften.  
    Unser  Gewächshaus  benötigt  eine  neue,  dauerhafte  Aufhängung  für  Tomaten-  und  Gurkenpflanzen.  Die  vorherige
    Aushängung  aus  Holz  ist  immer  wieder  während  der  Haupterntezeit  gebrochen,  sodass  wir  eine  Variante  aus  Metall
    bauen möchten.
    Außerdem  muss  der  Wildzaun  um  das  Gelände  erneuert  werden,  um  das  Abfressen  von  Gemüse  durch  Tiere  zu
    vermeiden. Hierfür möchten wir Zaunpfähle kaufen.  
    Unsere Hühner benötigen einen neuen Auslauf. Wir hatten bereits Zaunelemente aus Wildholz selbst gebaut, jedoch sind
    nach jeder Saison umfangreiche Reparaturen notwendig; sodass wir uns nach einer „länger haltbaren“ Lösung umsehen.
    Zu guter Letzt möchten wir unseren Bauwagen als Küche und einfachen Gästewagen ausbauen. Hierzu brauchen wir Holz
    für die Innenverkleidung. (mehr …)

  • Essbarer Palmengarten wird immer bekannter und barrierefrei

    (Gu aus Antrag)
    Im Frühling 2016 erfolgte der erste Spatenstich im Essbaren Palmengarten. Seitdem haben wir in
    den Jahren 2016/17 die zwei Streifen mit einer Fläche von 350 qm fast komplett erschlossen. So
    legten wir 23 unterschiedlich große Beete an, auf denen verschiedene ein- bzw. mehrjährige
    Kräuter, Sträucher und Gemüsesorten über die Saison hinweg kultiviert werden. In den vergangenen
    zwei Jahren betrieben wir den Anbau experimentell und „aus dem Bauch heraus“.
    Inzwischen sind wir eine feste Gruppe von 10 Personen, die den Anbau planen, Veranstaltungen und
    die Öffentlichkeitsarbeit organisieren sowie Ansprechpartner für Medien oder Interessierte sind.
    Zum Gärtnern besuchten uns kleine und große Menschen, Fans und Neugierige, die uns gerade erst
    entdecken. Zur Gartenzeit immer mittwochs sind es zwischen 5-15 Menschen, die mit anpacken
    und die anfallenden saisonalen Arbeiten verrichten. Hinzu kommen über das gesamte Jahr,
    insbesondere in der Hochsaison, Spaziergänger, die durch den Palmengarten flanieren und sich über
    unsere Aktivitäten informieren.
    Bereits seit 2016 finden regelmäßige Veranstaltungen im Essbaren Palmengarten statt. Neben der
    Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richten wir dieses Jahr zum zweiten Mal die Fete de la
    musique aus. Des Weiteren plant gemeinsam grün e.V. 2018 vier inklusive Workshops als MitMach-
    Zeit im Essbaren Palmengarten.
    In diesem Jahr werden wir eine neue Beschilderung im Essbaren Palmengarten anbringen. Wir
    haben hierfür verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste
    Sorten“ definiert, bei denen wir Informationen auf unsere Fläche bringen. Publikum, das sich immer
    sehr zahlreich im Essbaren Palmengarten einfindet, kann sich so über unser Anliegen und wichtige
    Themen, die mit unserem Wirken auf der Fläche im direktem Zusammenhang stehen, informieren.
    Wir möchten noch mehr Unterstützer und Interessenten für den Essbaren Palmengarten gewinnen.
    Deswegen werden wir unsere Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit erhöhen. Nicht allein durch
    die sozialen Medien wollen wir erreichbar sein. Wir werden uns in diesem Jahr auch bei einigen
    Festivitäten außerhalb des Palmengartens präsentieren. So z.B. mit einem Stand bei der Leipziger
    Ökofete oder beim Westpaket am Plagwitzer Bürgerbahnhof.
    Bildungsangebote in den Essbaren Palmengarten bringen
    In Zusammenarbeit mit Aktion Menschen installiert gemeinsam grün e.V. 2018 vier Workshop-
    Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen im Essbaren Palmengarten. Es heißt
    „MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten“. In der beginnenden Saison 2018 öffnet sich der
    Essbare Palmengarten damit bewusst für Menschen mit Behinderungen und versucht bestehende
    Barrieren beim gemeinsamen Gärtnern abzubauen. Unser Ziel ist es, die Essbare Stadt Leipzig
    bunter und vielfältiger weiterwachsen zulassen. Hierfür arbeiten wir mit Gebärdendolmetschern
    sowie dem Inklusiven Nachbarschaftszentrum Lindenau zusammen.
    In den vier Workshops wollen wir nachhaltige Wissensvermittlung zu Gemüse, Kräutern und
    Duftpflanzen mit kulinarischem Entdecken und Erfahren verknüpfen. Neben einer Gartenrallye zum
    Bekanntmachen mit dem Gartenraum, nimmt die gemeinsame Verarbeitung und der Verzehr von
    Pflanzen und Früchte einen breiten Raum ein. Der Essbare Palmengarten als ein gemeinsamer
    Erlebnisort zum Anfassen darf natürlich aber auch spielerisch entdeckt werden. Dafür gibt es hier
    genügend Freiraum zum toben und sich bewegen. (mehr …)

  • Gartenprojekt als Zwischennutzung in Viersen/Dülken

    (Gu, alerts)

    An dem Projekt in Dülken sind insbesondere die Stadt als Eigentümer der Flächen, das Dülkenbüro, das Kolping-Bildungszentrum und Dülkener Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

    Standort des „Urban Gardenings“ ist die Brachfläche zwischen Westgraben, Am Kesselsturm und Langer Straße. Die rund 2000 Quadratmeter inmitten der historischen Dülkener Altstadt werden zurzeit nicht genutzt. Die Pläne der Stadt sehen vor, das Grundstück an einen Investor zu verkaufen, der dann dort baut. Wann das geschehen wird, ist aber gegenwärtig nicht absehbar. Darum fiel der Entschluss, die zunehmende verwildernde Fläche vorübergehend für „Urban Gardening“ zu nutzen.

    Ende 2017 startete über das Dülkenbüro ein Aufruf. Zehn Dülkenerinnen und Dülkener haben sich daraufhin gemeldet, um am Urban Gardening teilzunehmen. Das Kolping-Bildungswerk Dülken begleitet das Projekt. Das Bildungswerk bietet als Teil seiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Werkstätten in den Bereichen Gartenbau und Holz an. Von dieser Seite werden insbesondere fachliche Beratung beigesteuert und die Stetigkeit der Betreuung gewährleistet.

    Zum Auftakt am Samstag wurde ein Teil der Bauzäune entfernt. An dieser Stelle entstand ein „lebendiger Weidenzaun“. Die Weidenruten treiben nun aus und wachsen. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Das Schnittgut wird anschließend als Querverbindung wieder eingeflochten. Im nächsten Schritt sollen mobile Hochbeete entstehen. Diese Hochbeete werden mit Zier- und Nutzpflanzen bestückt.

    Zur Umsetzung des Projekts sind Sponsoren unverzichtbar. Zum Start haben sich die Volksbank Viersen, der NABU und ein Baumarkt engagiert. Grundsätzlich sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion immer auf der Suche nach Unterstützung in den Bereichen Kompost, Dünger, Häcksel, Gartengeräte, Einwegpaletten, Folien für die Hochbeete und Pflanzen.

    Die weiteren Aktivitäten werden vom Dülkenbüro koordiniert

    https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-viersen-urban-gardening-im-herzen-duelkens_id_8525945.html


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  • Allmende Bonnekamphöhe in Essen entwickelt sich weiter

    (Gu aus Antrag und Fragen)
    [Sachbericht 2016/17 ist bei den Sachberichten abgelegt/diese sind im Ordner „Anträge“ bei anstiftung intern]

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen interessierte AbnehmerInnen mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten etc. angeboten.

    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen).

    Zur urbanen Landwirtschaft gehören ebenfalls 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.

    Alle laufenden Kosten wurden bisher durch Spenden aufgebracht und im Sinne der Stiftungszwecke verwendet als Anschub für die Entwicklung von Subsistenz, Nahrungssouveränität, Regionalisierung.

    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich (ab 2018 als Existenzgründer) und zwei junge Männer aus einer WfbM.

    Bisher gibt es 27 Beete a 9qm (243qm), sowie 3 Beete (insgesamt 700qm) für Feingemüse, 1 Folientunnel a 250 qm). In diesem Jahr soll ein weiteres Areal von ca 1000 qm neu mit in den Anbau einbezogen werden. Diese Flächen werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet.

    Alle laufenden Kosten wurden hier bisher durch Spenden aufgebracht (auch Abgabe des angebauten Gemüses). 2018 wird mit der offiziellen Vermarktung begonnen.

    2.       Mitmachgärten:

    In einem separaten Teil des 3 Hektar großen Geländes werden ca 80 qm in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet.

    Angrenzend hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf.

    In den Mitmachgärten wurden im Winter jeden 3. Samstag im Monat Treffen zu gemeinschaftlichen Aktionen durchgeführt. Ab März werden die Treffen wöchentlich stattfinden, bzw. es sind jederzeit auch an den anderen Wochentagen Aktionen möglich.

    Die MitmachgärtnerInnen bearbeiten seit Herbst 2017 diesen separaten Bereich, können sich aber nach Absprache an den Arbeiten im Permakulturanbau beteiligen, im Rahmen ihrer Kennnisse Workshops anbieten, Feste organisieren, etc.

    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso die Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere sporadisch Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.

    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, wird 2018 um eine Spende gebeten, um die Kosten der Stiftung für die bereit gestellte Infrastruktur (Strom, Wasser, Wegebau, etc) gemeinsam zu tragen.

    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im Herbst 2016, sowie Frühjahr 2018 mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher werden dazu kommen.

    Der „Naschpfad“ soll vor allen Dingen für Kindergärten und Schulklassen zugänglich sein, um in einer Art „grünem Klassenzimmer“ die vielfältigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Insekten, Witterung,

    Pflegemaßnahmen, sowie Aussehen, Duft und Geschmack der verschiedenen Obstsorten, Ernte und Verarbeitung erlebbar zu machen.

    3.       Zusammenarbeit mit der Universität Essen-Duisburg

    Ein Praxisseminar der Universität Essen (für Biologie-Lehramtsstudierende) wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht zunächst um das Anlegen und bewirtschaften eines Gemüsegartens. Ein anderer Themenkomplex „Heilpflanzen“ soll 2018 im Rahmen des Seminars ausgebaut werden. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc. hergestellt.

    Die Finanzierung dieses Bereichs läuft über die Universität Essen-Duisburg.

    Wieso hat sich die Fläche des Mitmachgartens denn verkleinert? Im letzten Antrag waren es 100 – 200m². Hat der Mitmachgarten einen festen Platz auf dem Gelände?

    Antwort: Das ist eine der Veränderungen des letzten Jahres. Es haben sich deutlichere Strukturen gebildet. Der Gemeinschaftsgarten hat einen anderen, festen Platz als im letzten Jahr von jetzt 80qm plus den 30qm der WG. Dazu wird auch der Naschpfad weitgehend von der Mitmachgruppe betreut.

          Wie viele Leute haben sich denn 2017 verbindlich für eine Mitarbeit entschieden? Gibt es eine Kerngruppe, die immer kommt? Oder kommen die Leute eher sporadisch? Kommen auch Leute außerhalb der Aktionstage?

    Antwort: Es haben sich verbindlich 13 Leute für die Mitmachgruppe gemeldet. Wie regelmäßig die Anwesenheit ist, kann ich nicht im Voraus sagen. In den letzten Jahren kamen immer wieder sporadisch oder auch verbindlich neue Interessierte hinzu, andere „Verbindliche“ kamen nur noch sporadisch….. das theoretische Interesse ist durchgängig lebhaft und viele Besucher sind begeistert, trotzdem kann das wenig konkret sichtbare Folgen für das Projekt haben.

          Wie viele Beete gibt es in dem Mitmachgarten und was passiert mit der Ernte?

    Antwort: Es gibt acht mit Randsteinen eingefasste Beete und zwei a 10 und 20qm nicht eingefasste Beete, sowie ringsum Blumenstauden, zwei Aprikosenbäume, Himbeersträucher, etc. Dieser Mitmachbereich ist frisch angelegt, also die Dauerbepflanzung noch in den „Kinderschuhen“. Die Ernte wird von den dort Arbeitenden für den Eigenbedarf verkocht, konserviert, etc. Letztes Jahr hatten wir einen Brombeersammeltag über Facebook initiiert (es gibt ca 1000qm wild wachsende Brombeeren auf dem Gelände). Jeder nahm Früchte mit, ein großer Teil wurde aber für die Marmeladenherstellung gespendet (und die wiederum gegen Spenden für die Stiftung abgegeben).

          Wo sollen die Hochbeete aufgestellt werden? Im Mitmachgarten? Wird dieser dann um diese Fläche vergrößert? Warum werden die Beerensträucher nicht direkt in die Erde gepflanzt?

    Antwort: Die Hochbeete sind mehr eine Randeinfassung von ca 30cm Höhe, entlang des “Naschpfades“ (dieser ist Teil der Allmende – also für alle nutzbar), der sich durch eine Wiese schlängelt. Bei den vorherigen Anpflanzungen von Beerensträuchern hat es sich gezeigt, dass die Stauden eingefasst werden müssen, da sie sonst gnadenlos vom Gras überwuchert werden (alternativ wäre eine Pflanzung in schwarzer Folie, die ich nicht wählen würde). Der Pflegeaufwand wäre ohne Einfassung zu groß. Die Erde ist sehr schwerer Lehm- bzw. Tonboden der extrem stickstoffarm ist (am Hang des Geländes gab es bis Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ziegelei), gepflanzte Bäume und Sträucher brauchen ein großes Pflanzloch mit viel guter Erde.

          Wer wird an dem Hochbeetbauworkshop teilnehmen?

    Antwort: Im vergangenen Jahr haben sich Alle an Allem beteiligt (über Transition Town wird die Veranstaltung öffentlich angekündigt) und so werden wir es in diesem Jahr auch anbieten. Es sollen mehrere 2,50m lange, 59/60cm breite, nach unten offene „Rahmen“ gebaut werden, in den Ecken gespitzte Pflöcke, die man in die Erde schlägt. Da hinein kommt der Mutterboden und Pflanzerde. Außerdem ist noch ein Gerätehaus für den Gemeinschaftsgarten geplant.

          25 kg Hornspäne und 50 kg Steinmehl kommen mir sehr viel für 80m² Fläche vor. Ist die Erde dort so schlecht? Gibt es keinen Kompost? Hatten Sie Probleme mit der Pflanzengesundheit?

    Antwort: Da wir diesen Bereich erst im Herbst vergangenen Jahres angefangen haben zu bewirtschaften, gibt es wenig eigenen Kompost. Der Permakulturbereich hat eine lange Kompostmiete angelegt, braucht aber für die neu zu bewirtschaftenden 1000qm jeden Krümel davon. Und ja, der Boden ist wirklich sehr schlecht. Horn- und Steinmehl können auch für die Sträucher und Bäume des Naschpfades genutzt werden.

    Wir hatten bisher keine erwähnbaren Probleme mit der Pflanzengesundheit. Es wird versucht eine günstige Pflanzenmischung, bzw. Fruchtfolge zu beachten. Außerdem scheint das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Sinne der Pflanzengesundheit zu funktionieren.


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  • Lehmofenbau in den Bunten Beeten Halle

    (Gu aus Antrag)

    Seit 2016 wächst und blüht es im Gemeinschaftsgarten in Heide Nord am Stadtrand von Halle Saale. Unter der Trägerschaft des Evangelischen Bildungs- und Projektzentrums Villa Jühling e.V. haben die Anwohner*innen des Stadtteils zusammen mit zwei Sozialpädagoginnen eine Gartenfläche von 1500 qm2 urbar gemacht. Wir konnten bereits von der Unterstützung der anstiftung profitieren und dadurch einen großen Teil des Aufbaus finanzieren. Das Engagement der ehrenamtlichen Gärtner*innen nimmt kein Ende. Im letzten Jahr hat sich der Gemeinschaftsgarten zu einem Bildungsort entwickelt. Die ehrenamtlichen Gärtner*innen brachten zahlreichen Grundschüler*innen und Kindergartenkindern Flora und Fauna des Gartens näher. Anhand spezifischer Bildungsmodule, die explizit für Gemeinschaftsgärten entwickelt wurden. Auch dieses Jahr gibt es einen neuen Schwerpunkt im Garten ‚Vom Korn zur Pizza‘. Bei diesem Vorhaben soll der Werdegang des Korns über das Dreschen und Mahlen zum Mehl, über den Teig bis zur fertigen Pizza für die kleinen und großen Gartenbesucher*innen erfahrbar gemacht werden. Für diesen Zweck wird dieses Jahr im Garten ein mobiler Lehmofen gebaut. In diesem wird Brot, Kuchen und Pizza gebacken und die Ernte des Gartens direkt verarbeitet. Der Lehmofen soll in Handarbeit durch Familien entstehen, die im Garten engagiert sind. Auf diese Weise bekommen die Eltern und Kinder eine Vorstellung von traditionellen Bauweisen (Steine aus Lehm herstellen z.B.). Damit der Ofen am Ende aber auch richtig funktioniert, werden wird von einem Lehmofenbauer in die Tätigkeit eingewiesen. Für den Bau des Lehmofens fallen Materialkosten, sowie Honorarkosten an (Erläuterung siehe Kostenplan). Damit wir dieses Jahr Gemüse ernten können, was wir auf die Pizza legen, benötigen wir noch etwas Saatgut, für das ebenfalls Kosten anfallen. Auch der laufende Gartenbetrieb wird uns und unsere Gartengeräte in diesem Jahr wieder in Beschlag nehmen, aus diesem Grund werden Kosten für die Neuanschaffung von Gartengeräten anfallen.

    Der Gemeinschaftsgarten Bunte Beete hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem festen Anlaufpunkt im Stadtteil etabliert. Besonders zu den gemeinsamen Gartenzeiten kommen unterschiedliche Menschen zusammen, die in anderen Kontexten kaum oder gar nicht miteinander in Kontakt kommen würden. Gleichzeitig bringen interessierte Gärtner*innen Freunde und Bekannte mit, die zwar weniger Garteninteresse haben aber dafür zum Beispiel Unterstützung bei einem Antrag brauchen. Dieses Zusammenspiel von sozialer Anlaufstelle, Natur- und Erlebnisspielplatz, Gemüsegarten und Treffpunkt im Stadtteil macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus.

    Unser Ziel ist es mit dem Lehmofen eine weitere Form des gemütlichen Miteinanders zu gestalten. Der basale Bezug zu dem Getreide als angebautes Korn und die Weiterverarbeitung zum Mehl, bis hin zu einer fertigen Pizza, die im selbstgebauten Ofen gebacken wurde zeigt ein Gegenmodell zu der Lebenswelt vieler Kinder, die wenig Bezug zu der Herkunft und Produktion ihrer Lebensmittel haben. Der Bau des Lehmofens wird sich in unterschiedliche Phasen aufteilen. (mehr …)

  • Querbeet Detmold hängt Nistkästen in der Stadt auf

    (Gu, alerts)

    Rechtzeitig vor Beginn der Brutzeit konnte die Urban-Gardening-Initiative „Querbeet“ mit Hilfe der Stadt an verschiedenen Standorten in der Innenstadt Nistkästen für Meisen, Nischenbrüter sowie für Mauersegler, Haussperling und Fledermäuse aufhängen.[…]
    http://www.lz.de/lippe/detmold/22068608_Querbeet-haengt-in-Detmold-Nistkaesten-auf.html (mehr …)

  • Im Westallgäu entsteht ein Interkultureller Lern- und Gemeinschaftsgarten

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    […] Zudem wollen wir mit diesem Projekt neuen Menschen in unsere Ar-
    beit mit einbeziehen, um insbesondere auch einen kultur- und generationenübergreifenden Austausch zu
    ermöglichen. So entstand die Idee auf einer ca. ½   Hektar großen Fläche einen Lern-   und Gemein-
    schaftsgarten anzulegen. Dieser soll Raum für Begegnung bieten, die sonst nur schwer möglich sind, für
    einen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen und für ein gemeinsames Lernen von und
    mit der Natur.
    2.2. Ausgestaltung des Projektes
    Für die Vorbereitung des Projektes haben wir bewusst sehr offen und breit gestreut Menschen  aus den
    verschiedensten gesellschaftlichen Hintergründen angesprochen und diese eingeladen sich bereits an der
    Planungsphase des Projektes zu beteiligen. Wir waren erstaunt und erfreut über das rege Interesse einer
    Vielzahl von Menschen. Die ausgesprochen pluralistische Gruppe umfasst nun Menschen von 2- 79 Jah-
    ren mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Wissensschätzen, Kräften und Fähigkeiten, zusammen ca.
    20 Personen. Dazu kommt eine größere Gruppe Interessierter. Bereits in diesem Prozess war spürbar, wie
    viele Möglichkeiten  sich für ein gemeinsames Lernen und für einen anregenden und Barrieren überwin-
    denden Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen ergeben können. Wir freuen uns darauf
    mit diesen und weiteren hinzukommenden Menschen nun im kommenden Frühjahr und Sommer mit der
    Gestaltung eines Lern- und Gemeinschaftsgartens zu beginnen. Der derzeitige Plan umfasst fünf Berei-
    che auf etwa einem halben Hektar Land:
    1. Kräuter und Beeren von allen für alle: In diesem Bereich sollen ausdauernde/mehrjährige Kräuter und
    Beerensträucher gepflanzt und gepflegt werden. Diese werden mit Erläuterungen versehen und sollen der
    gesamten Öffentlichkeit frei zugänglich sein.
    2. Gemeinschaftliches Gemüsebeet: Hier sollen leicht anzubauende Kulturen wie Kürbis, Kohl und Kar-
    toffeln von dem in das Projekt eingebundenen Menschen gemeinsam angebaut, gepflegt und dann un-
    kommerziell verteilt werden sollen.
    3. Anbau- und Experimentiergärtchen für Kleingruppen: Hier sollen kleine Interessengruppen von Pro-
    jektteilnehmer_innen selbstständig kultivieren und ausprobieren können. Einzige Bedingung ist ein acht-
    samer Umgang mit der Natur und eine nicht-kommerzielle Nutzung der Erzeugnisse.
    4. Teich / Biotop: An einer Ecke des Gartens soll gemeinsam ein kleines Biotop angelegt und gepflegt
    werden. Dieses soll zu zwei Drittteln ruhiger Bereich, unberührter Lebensraum für eine Vielzahl kleiner
    Tiere sein. Im vordersten Drittel sollen die Projektteilnehmer Gießwasser für Ihre neu angelegten Kultu-
    ren entnehmen könne.
    5. Überdachter Treffpunkt / Begegnungsort: Am Eingang des Gartens soll ein überdachter Treffpunkt ent-
    stehen, der zum Austausch von Saatgut, Gemüse und Ideen und zum gemeinsamen Verweilen anregt.
    2.3. Hintergründe und Zielstellung
    Lernen von und mit der Natur:
    Uns ist es ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zum Erhalt und zur Wiederherstellung von naturnahen
    Lebensräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu leisten. Gleichzeitig sehen wir im Umgang mit und
    der Natur und in der umweltfreundlichen und selbstständigen Erzeugung von Lebensmitteln ein außeror-
    dentlich gutes Medium zur Förderung der unterschiedlichsten Lernprozesse und zur Überwindung von
    gesellschaftlicher Ausgrenzung. Diese Gedanken wollen wir mit unserem Lern- und Gemeinschaftsgar-
    ten zusammenführen und einen Raum schaffen, in dem ein gemeinsames Lernen von und mit der Natur
    frei von gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen möglich ist.
    Interkulturelles Lernen:
    Wir haben für unser Projekt gezielt auch Menschen mit Fluchterfahrungen und andere Menschen mit Mi-
    grationshintergrund angesprochen. Bereits in der ersten Gruppenfindungs- und Planungsphase wurde
    deutlich, dass Gärtnern und Gestalten der Umwelt sehr universelle Themen darstellen zu denen unabhän-
    gig vom kulturellen Hintergrund sehr leicht ein  starker Bezug hergestellt werden kann. Daraus kann ein
    interkultureller Austausch zwischen Menschen erwachsen, die ansonsten nur schwer Zugang zueinander
    finden würden. Verschiedenste Herangehensweisen an und Erfahrungen mit diesem Medium bieten zu-
    dem die Chance, eigene Vorstellungen in diesem Bereich um Neues zu erweitern und eingefahrene Denk-
    muster zu durchbrechen.

    – wem gehört das Grundstück und ist es stets von den Gärtner*innen betretbar/nutzbar? Was ist sonst noch auf dem Grundstück? Wie ist es erreichbar (gerade auch für Geflüchtete)?

    Das Grundstück befindet sich in meinem Besitz. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Zeltplatz auf dem die jährlichen Zeltfreizeiten unseres Vereins stattfinden. Außerdem auch der Garten sowie das Waldstück in dem die wöchentliche Wildwuchs Wald- und Gartengruppe für Kinder stattfindet. Die nun neu angelegte Gemeinschaftsgartenfläche war bislang an einen Milchbauern verpachtetes Grünland. Ich werde die Fläche dem Verein wie auch die anderen Flächen kostenlos zur Verfügung stellen.

    Hierzu habe ich mich auch für mehrere Jahre verpflichtet. Alle Aufbauten oder sonstwie erzeugten Werte die Teil des Gemeinschaftsgartenprojektes sind verbleiben im Besitz des Vereins/des Projektes. Das Grundstück liegt nahe bei einer Kreuzung zweier wichtiger Verkehrsstraßen (eine davon ist die B12 zwischen Kempten und Lindau). Der Gemeinschaftsgarten ist für alle jederzeit frei zugänglich. Es sind auch Parkplätze eingeplant. Lediglich die Nutzung einiger Flächen (insbesondere die meisten Anbauflächen) bleibt Menschen, die Teil des Projektes sind vorbehalten. Das Grundstück ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Zu geflüchteten Menschen in zwei nahe gelegenen Erstunterbringungsstellen (Wangen, Hergatz) bestehen aufgrund vorrangegangener Projekte bereits starke Verbindungen. Von dort aus ist der Gemeinschaftsgarten auch mit dem Fahrrad erreichbar.

    – wie soll der Garten organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie läuft die Kommunikation untereinander?
    Für den Gemeinschaftsgarten bildet sich derzeit eine eigenständige Orgagruppe die alle den Garten betreffenden Entscheidungen selbstständig und basisdemokratisch treffen soll. Eine Mitgliedschaft im Verein Wildwuchs Westallgäu ist zur Teilnahme an dieser Gruppe im Sinne eines niederschwelligen Zugang nicht erforderlich. Grundlegende Entscheidungen insbesondere solche mit größerer finanzieller Tragweite bedürfen allerdings der Zustimmung des Vereinsvorstandes beziehungsweise ggf. der Mitgliederversammlung.

    – was von den beantragten Materialien können Sie gebraucht bekommen/weiter nutzen? – wo kommen die Materialien her?
    Wir wollen für das Projekt selbstverständlich auch möglichst viele gebrauchten Materialien nutzen. Auch versuchen wir direkte Materialspenden zu organisieren. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Manches werden wir auch an verschiedensten Stellen käuflich erwerben müssen.


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  • GG Finkennest organisiert sich neu

    (Gu, Rss)

    ahresplanung getroffen. An zwei Tagen wurden Ideen entwickelt, Inhalte verhandelt, Projekte geschmiedet und Aufgaben verteilt. So entstand ein ambitionierter Plan für 2018. Es waren zwei herausfordernde, aber auch sehr angenehme und produktive Tage. Danke an alle, die sich beteiligt haben und das Wochenende zu einem großen Erfolg gemacht haben.

    Die wichtigsten Neuerungen sind:

    Wir haben die Arbeit bei F.I.N.K. in mehrere Bereiche aufgeteilt. Für jeden Bereich haben sich ein oder mehrere Finken als Verantwortliche gemeldet. Diese nennen wir Koodinator*innen. Die Koordinator*innen sind ab jetzt für ihre Bereiche zuständig und verantwortlich. Ihnen obliegt nun die Planung, Durchführung und Dokumentation von Aktionen in ihrem jeweiligen Bereich. Die Bereiche und zuständigen Koordinator*innen sind:

    1. Gärtnern (Steffi und Mira)

    2. Bauen (Ibrahim und Simon)

    3. Interkulturelles (Ester, Jens)

    4. Vereinsarbeit (Jens und Ester)

    5. Öffentlichkeitsarbeit (Jens, Antje und Julie)

    6. Ehrenamtsbetreuung (Nadine)

    7. Veranstaltungen und Feste (Jenni, Ester und Jens)

    In einem weiteren Beitrag möchten wir euch bald alle Koordinator*innen vorstellen. Neben der Strukturierung unseres Vereins haben wir aber auch viele neue Pläne gemacht. Diese möchten wir euch nun vorstellen:

    Folgende Projekte und Änderungen stehen im Jahr 2018 an:
    1. Gärtnern: (Gartenstunden jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr)

    Wir wollen das große Gemeinschaftsbeet bis Ende Februar mit Laub, Häckselgut und Erde so befüllt haben, dass wir es im Frühling zusammen bepflanzen können.

    Neben dem gemeinschaftlichen Gärtnern, bieten wir im kommenden Jahr auch die Möglichkeit an, sich als Beetpate bei Fink zu engagieren. Beetpaten bekommen dann ein eigenes Hochbeet zur Verfügung gestellt, in dem sie ihr eigenes Gemüse anbauen können, losgelöst vom gemeinsamen Gärtnern und Ernten. Mehr Informationen dazu gibt es hier: https://finken-koeln.de/2018/01/30/beetpaten-fuer-das-finkennest/

    Es sollen Ernteampel eingerichet werden. Diese zeigen an, ob Pflanzen geerntet werden können oder noch wachsen müssen. So wollen wir sicherstellen, dass reifes Gemüse auch gegerntet wird.

    Unser Gärtner Karl zieht sich aus der Verantwortung für die Gartenstunden zurück. Diese übernehmen jetzt Mira und Steffi. Karl wird aber zwischen April und Oktober mehrere Fachvorträge zu Themen wie ›Fruchtfolge‹, ›Nachbarschaften‹ etc. halten. Zudem wird es weitere spannende Vorträge oder Veranstaltungen geben.

    Wer nun Lust auf Gärtnern bekommen hat, kann sich bei uns melden oder kommt einfach bei der Gartenstunde (Mittwochs ab 15:00 Uhr) vorbei.

    2. Bauen: (Baunachmittage jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ab 13.00 Uhr)

    Wir haben uns auf mehrere Bauprojekte verständigt. Zunächst wird die Komposttoilette mit Holz verkleidet. Dies ist schon abgeschlossen. Das nächste Bauprojekt ist eine Outdoor-Küche. Diese soll uns ermöglichen, Tee und Kaffee kochen zu können. Wenn unsere angepflanzten Nahrungsmittel reif sind, sollen sie dieses Jahr direkt vom Beet in die Töpfe und Pfannen wandern und dann gemeinsam verspeist werden. Ein riesen Fortschritt. Alle Teilnehmer*innen am Planungstreffen freuen sich besonders auf den Bau der Outdoorküche. Desweiteren ist geplant ein Tomaten bzw. ein Anzuchtsgewächshaus zu bauen. Zudem werden weitere Sitzgelegenheiten (im Schatten) benötigt.

    Wir haben Regeln besprochen wie und mit was wir bauen wollen.

    Wer sich in der Bau-AG beteiligen möchte, kann uns kontaktieren oder an den Baunachmittagen vorbei schauen.

    3. Interkulturelles:
    Im kommenden Jahr möchten wir weiterhin Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund einladen, sich im Finkennest zu beteiligen. Dies kann sowohl in den Gartenstunden, als auch an den Baunachmittagen geschehen.

    Zusätzlich möchten wir jedoch auch Begegnungsabende einführen.Genaue Informationen folgenen noch, wenn sie ausgearbeitet sind

    4. Feste und Veranstaltungen.
    Wir haben wieder zwei Feste für das kommende Jahr geplant. Es läuft auf ein Frühlings- und ein Erntdankfest hinaus.
    Veranstaltungsreihen zu Finkenthemen:

    Wir möchten im kommenden Jahr Veranstaltungen zu den Themen ›Urbanes Gärtnern‹, ›Ernährung Global‹, sowie ›Flucht und Fluchursachen‹ durchführen. Auch hier folgen weitere Infos.Wie ihr sehen könnt, waren wir sehr fleißig – und müssen es bleiben, wenn wir alle Pläne umsetzen wollen.Wichtig dafür ist, dass wir weitere Unterstützung erhalten. Wir suchen weiterhin nette Menschen, die sich temporär oder aber auch langfristig bei F.I.N.K. engagieren möchten. (mehr …)

  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

    (Gu, alerts)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • Ton, Steine, Gärten: Ärger mit den Nachbarn wegen Ratten im Kompost

    (Gu, aus Antrag)

    Bis zu 80 Personen mit unterschiedlichen Sprachen bewirtschaften die Einzelbeete. Ein Teil der Flache wird
    gemeinschaftlich bearbeitet. Darillber hinaus glbt es jéhrlich wiederkehrende Feste, die die
    unterschiedlichen Gartner*innen im Alter von fijlnf bis welt Uber siebzig Jahren gestalten. Seit
    Gartengrfindung beteiligen sich Mitarbeiter*innen der RAA Berlin an der Gartengemeinschaft
    Ton Steine Gérten. Rund um ein Gemeinschaftsbeet finden u.a. mit mit Kolleg*innen aus dem
    Begegnungszentrum der AWO gemeinsame Aktionen und Projekte z.B. mit Schulkindern und
    Senioren statt.

    2013 gab es im Nachbarschaftsgarten am Mariannenplatz Auseinandersetzungen mit den
    Nachbarn vom Rauchhaus bezüglich der Komposthaufen; die Nachbarn vermuteten, dass ihr
    Rattenproblem von der Kompostecke ausging. Damals konnte dem Problem mit den von
    lhnen [uns] geförderten Brista Kompostern begegnet werden. Diese bestehen aus Metallgitter mit
    Deckel und Boden; so haben die Ratten keine Chance, sich im Komposthaufen einzunisten. Da
    doch recht viel Kompost anfällt und dieser seine Zeit braucht, reichen die bisherigen
    Komposter nicht aus. Zudem fehlen inzwischen zwei Deckel (die anderen Deckel sind
    inzwischen durch Kabelbinder gesichert).

    Eine Messung der Bodenqualitat ergab leider recht schlechte Ergebnisse. Daher miichten wir,
    voraussichtlich in Kooperation mit dem Prinzessinnengarten, neue und torffreie Erde für die
    Beete organisieren. (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Kleingartenkolonie ausgezeichnet, Preisgeld fließt in den Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Kleingartenkolonie an der Sonnenallee ausgezeichnet

    Sie zählt 32 Pächter, misst 8500 Quadratmeter: Die „Kolonie National Registrierkassen“ an der Sonnenallee 187 gehört zu den kleinsten im Bezirk. Doch die grüne Insel mitten im sozial schwachen Kiez hat Großes geschafft. Sie ist sie mit dem zweiten Preis des Kleingarten-Landeswettbewerbs ausgezeichnet worden.
    […]
    Das dringend gebraucht, besonders für den knapp 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten. Dort dürfen Nachbarn, Kitakinder und Behinderte werkeln – zum Nulltarif. Seit fünf Jahren nimmt er Gestalt an. Neben vielen Beeten gibt es eine neue Wasserleitung, eine überdachte Sitzfläche, Werkzeugschuppen und ein behindertengerechtes Toilettenhäuschen. Fast fertig ist das kleine Gemeinschaftshaus. Und der kolonieeigene Imker versorgt rund ein Dutzend Bienenvölker.

    Bei so viel Aktivität wundert es nicht, dass die Kolonisten an der Sonnenallee beim Wettbewerb „Kleine Gärten, bunte Vielfalt“ gewonnen haben. Gut, räumt Sabine Karau ein, von 900 Berliner Anlagen hätten auch nur fünf teilgenommen. Das geringe Interesse führt sie auf Bequemlichkeit zurück und auf den Wunsch vieler Kolonisten, unter sich zu bleiben. „Zwar sind Kleingartenanlagen öffentliches Gelände, aber sobald Fremde in den Anlagen erscheinen, sind woanders Pächter oft nicht so begeistert.“

    Wie auch immer: Die Freude über den Erfolg ist groß. 1500 Euro Siegerprämie werden in den Gemeinschaftsgarten investiert. Doch ganz sorgenfrei ist die Zukunft nicht. Die Schutzfrist für die Anlage läuft 2020 aus. Sabine Karau hofft, dass die Kleingärtner trotzdem noch lange bleiben können – auch weil sich viele keinen Urlaub leisten können, die Erholung vor der Haustür und das Miteinander brauchen

    http://www.berliner-woche.de/neukoelln/soziales/bei-uns-tobt-das-leben-kleingartenkolonie-an-der-sonnenallee-ausgezeichnet-d142849.html (mehr …)

  • Vernetzung von GGs in Berlin-Spandau

    (Gu, alerts)

    Samstag im Monat gibt es in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau ein Treffen für Garteninteressierte mit Tipps zum Gärtnern und Informationen über Gemeinschaftsgärten.

    Zusätzlich findet ab sofort auch jeden dritten Donnerstag im Monat im Gemeinschaftsgarten der Jeremia-Kirchengemeinde ein offener Garten-Aktionstag statt.

    Die „WanderSterneKüche“ bringt einmal im Monat Menschen zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen. Bei jedem Treffen steht eine bestimmte Zutat im Mittelpunkt, wird auf vielfältige Weise verarbeitet und mit anderen Zutaten kombiniert. Diesmal beschäftigen wir uns mit Hülsenfrüchten, die uns getrocknet das ganze Jahr zur Verfügung stehen.

    Außerdem kommen Gärtner*innen aus ganz Spandau zusammen, um Saatgut und Erfahrungen (aus) zu tauschen.

    Mitmachen ist ganz einfach. Hier unsere Termine im März im Überblick:

    Sa, 03.03.2018, 14 – 16 Uhr – Offenes Gartentreffen

    Thematischer Schwerpunkt: Hochbeete bauen

    Ort: Jugendtheaterwerkstatt Spandau, Gelsenkircher Straße 20, 13583 Berlin

    Di, 06.03.2018, 18- 20 Uhr – Saatgut-Tausch: Wir bereiten uns für die Gartensaison vor!

    Ort: KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstraße 8, 13597 Berlin

    Do, 15.03.2018, 18 – 20 Uhr – WanderSterneKüche

    Kulinarische Experimente mit regionalen Zutaten – Hülsenfrüchte

    Ort: Klubhaus Westerwaldstraße 13, 13589 Berlin

    Do, 22.03.2018, 17 – 19.00 Uhr – Anzucht-Aktion. Tomaten, Kürbis & Co vorziehen

    Ort: Gemeinschaftsgarten/Erzählcafé der Jeremia-Kirchengemeinde, Burbacher Weg 2 /Siegener Straße 52, 13583 Berlin


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  • GG Traunstein hat Voraussetzungen für Mitwirkung

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Campus St. Michael sucht noch weitere Mitwirkende. Der Garten besteht seit 2015 und wird gemeinschaftlich von 12 Personen bewirtschaftet.
    Am Montag, den 26. Februar, findet um 18 Uhr ein kostenloser Schnupperabend für Interessierte statt. Ort des Treffens ist der Kardinal-Döpfner-Saal auf dem Campus St. Michael in der Vonfichtstraße 1 in Traunstein. Katharina Stadler gibt als Leiterin des Gartens an diesem Abend einen Überblick. Eine Voraussetzung um im Gemeinschaftsgarten teilnehmen zu können, ist ein zehnteiliger Einführungs-Workshop zum Gärtnern nach Permakultur, welchen Katharina Stadler ebenfalls an diesem Abend vorstellt. Herzlich Willkommen ist auch wer nur am Workshop teilnehmen möchte.
    https://www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/traunstein-ort29586/traunstein-campus-michael-gemeinschaftsgarten-sucht-mitwirkende-9616722.html (mehr …)

  • Stadt Augsburg unterstützt GG

    (Gu, alerts)

    Um das Grünflächenangebot im Rahmen der Stadtentwicklung weiter zu verbessern, unterstützt die Stadt Augsburg die Entstehung neuer Gemeinschaftsgärten. Eine breite Vielfalt gärtnerischer Angebote ist mir deshalb ein großes Anliegen“, so Umweltreferent Reiner Erben.

    Aktuelle Richtlinien bieten nicht nur einen verlässlichen Rahmen zur Planung und Gestaltung solcher Gemeinschaftsgärten. Sie dienen auch als Richtschnur für die Nutzung und Bewirtschaftung durch einen Trägerverein, der von der Stadt unterstützt wird. Damit ist gewährleistet, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger gärtnerisch betätigen können, für die ein Kleingarten keine Option ist.

    Um geeignete Flächen und Trägervereine zu finden, arbeiten Umwelt- und Finanzreferent eng zusammen. Ein erstes Grundstück an der Uhlandstraße in Pfersee kann bereits für die gärtnerische Nutzung vorbereitet werden.

    https://www.focus.de/regional/augsburg/augsburg-stadt-augsburg-stadt-unterstuetzt-urban-gardening-auf-staedtischen-flaechen_id_8474330.html (mehr …)

  • Gartenprojekt am Arrenberg geht an den Start

    (Gu, alerts)

    m März startet Aufbruch Arrenberg [Wuppertal] mit einem Urban Gardening Projekt auf dem ehemaligen Schulhof in der Simonsstraße in die Pflanzsaison für eine Ernte mitten in der Stadt.

    In 8 Hochbeeten zu je 1 qm werden essbare Pflanzen angebaut, das Ganze wird ein Projekt mit Bezug zur kindlichen Früherziehung und Inklusion.
    Werkzeug, Erde und die Hochbeete werden gestellt und für Euch wird das Projekt ohne Kosten verbunden sein. Also auf zum gärtnern .

    In vielen Städten entstehen seit einigen Jahren immer neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Grünflächen erhöhen zudem die Lebensqualität der Stadtbewohner und unterstützen Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität.

    http://www.njuuz.de/beitrag42001.html (mehr …)

  • neuer IG im Erzgebirge

    (Gu, aus Antrag)

    In  dem  etwa  1100qm  großen,  ehemaligen  Schulgarten  am  Flößgraben  in  Annaberg-Buchholz  ist  ein
    interkultureller  Gemeinschaftsgarten  für  Menschen,  Kleingetier  und  primär  einheimische  Pflanzen  und  alte
    Sorten nach den Permakultur-Prinzipien geplant. Dabei soll ein Ort der Begegnung entstehen, an dem die Nähe,
    sowie der Respekt zur Natur, deren Vielfalt und das gemeinsame Gärtnern im Vordergrund stehen. Ökologisches
    und  nachhaltiges Agieren ist  uns dabei  wichtig . Im Anbau  von Obst,  Gemüse, Beeren, Pilzen, Kräutern und
    Blumen  und  deren  Beziehung  zu  Tieren  und  zum  gesamten  Ökosystem  soll  Wissen  und  Erfahrungen
    untereinander ausgetauscht werden.
    Die Fläche der eigentlichen Beete beträgt etwa 150qm und wird sich in 15x 10qm aufteilen. Die Beete werden
    gemeinschaftlich genutzt. Bisher sind es um die 30 Menschen, die aktiv mitgärtnern möchten. Der Garten wurde
    schon  drei  Gruppen  von  Geflüchteten  vorgestellt,  einer  russischen  und  einer  syrischen  Familie  und  einer
    Wohngruppe  für  unbegleitete  Minderjährige.  Auch  der  Unterstützerkreis  Asyl  Annaberg-Buchholz  wird  sich
    mitengagieren.  Darüber  hinaus  sind  Gespräche  z.B.  mit  Senioreneinrichtungen  und  Jugendclubs  angedacht.
    Insgesamt  sind  es  bislang  rund  30-40  Leute,  die  den  Garten  im  Schnitt  in  10  Minuten  fußläufig  erreichen
    können. Der Garten ist sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto gut zu erreichen.
    Insbesondere Kinder sollen hier die Gelegenheit bekommen, lebendigen und freudvollen Umgang mit der Natur
    und selbst erzeugten Nahrungsmitteln zu erleben und zu be-greifen. So bietet dieses Projekt den Nährboden für
    Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, gemeinsam aktiv zu werden und einen wichtigen
    Beitrag  für  die  Umwelt,  sich  selbst  und  nachfolgende  Generationen  zu  schaffen.  Eine  Kooperation  mit
    verschiedenen  Einrichtungen  wie  dem  Montessori  Verein Annaberg-Buchholz,  dem  soziokulturellen  Zentrum
    „Alte Brauerei“, dem Weltladen und diversen Schulen, Kindergärten u.a. in Annaberg-Buchholz ist geplant. Der
    Montessori Verein möchte sogar ordentliches Mitglied bei Procovita e.V. werden. Der Pachtvertrag gilt vorerst
    für 7 Jahre, soll aber laut Eigentümer verlängerungsfähig sein. (mehr …)