Kategorie: Urbane Gärten

  • Stadtgarten H17 startet motiviert in die neue Saison

    (Gu aus Sachbericht)

    […]
    Etwas schade ist, dass wie jedes Jahr die Energie von uns durchweg ehrenamtlichen und in Studium und Beruf ziemlich eingebundenen Gartenmitglieder zum Ende der Saison nachlässt. Verbleibende Energie steckten wir in den Küchenbau, um vor Winteranbruch möglich gut voran zu kommen. Somit haben wir auch diesen Herbst leider nicht geschafft, unseren Kompost zu erweitern und gut zu schichten. Aber zumindest der Platz ist nun da, nach einer groß angelegten Aufräum- und Entrümpelungsaktion! […]

    Die guten Erträge in diesem Jahr hängen aber auch sicherlich damit zusammen, das wir im Sommer 2017 erstmalig zu unseren 3 Regen auffangenden Kubikmeterfässern und 2 kleineren Tonnen einen Wasseranschluss haben, der uns über die in Leipzig recht häufigen Dürreperioden hinwegrettet. Unser Mammutprojekt 2016 hat sich also voll ausgezahlt! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gärtner*innen kanisterweise Wasser aus dem heimischen Wasserhahn auf Fahrradkorb und -anhäger in den Garten schleppten – als Tropfen auf den heißen Stein. Das hat unsere gärtnerische Motivation in 2017 sehr gestärkt. […]

    Neben dem Gärtnern haben wir noch viele weitere Dinge gestemmt. Unser Mammutprojekt 2017 war wohl unsere Fundraising-Kampagne. Die dafür erstellten Materialien sind wirklich sehr ansehnlich geworden (Postkarten und Videoclips) und haben dafür gesorgt, dass wir mittlerweile eine gute Anzahl „Quadratmeterpaten“ haben – und es werden beständig mehr. Diese haben uns bis Jahresende schon ¼ der Ausgaben für unsere Pacht gespendet! Das ist ein Meilenstein für uns! Neben dem, das ca. 2000€ über Vereinsmitgliedsbeiträge reinkommen, braucht es nun nur noch ca. 1000€ aus Veranstaltungen im Jahr, um unsere Pacht stemmen zu können.

    Das wird für 2018 wiederum auch dringend notwendig sein, denn im Moment sind wir von etwas über 15 auf 10 Vereinsmitglieder geschrumpft (durch Wegzug, längere Reisen und Auslandsaufenthalte) – diese sind aber durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr Engagiert. Trotzdem müssen wir zunächst mit weniger Energie, was die Aufwendigkeit der Formate bzw. die Frequenz unserer Veranstaltungen angeht, planen.

    Interessenten gab es durchaus, doch war das Integrierender an der Vereinsarbeit Interessierten diese Saison leider etwas unser Stiefkind. Etwas was wir nun noch im Winter angehen. Der Großteil der Energie floss in die Fundraisingkampagne, unsere Veranstaltungen, den Küchenbau und mehrere moderierte Gruppenprozesstreffen zum Anfang sowie zum Ende der Saison. Auch die Aufarbeitung eines Finanzüberblicks über die letzten 3 Jahre für die Vereinsmitglieder nach der Übergabe des Schatzmeisterpostens von einer Person auf ein Finanzteam hat sehr viel Zeit gebunden.

    Somit konnten wir uns auch einer weiteren Sache bisher nur nebenbei widmen: der Gewinnung von Saatgut. Was sich von allein aussät wie Mangold oder Salat oder was recht unkompliziert ist, wie die Saatgutgewinnung von Tomaten, passiert so nebenbei. Bei allem anderen werden wir wieder Saatgut benötigen. Schön wäre es, wenn es in Zukunft auch einmal dafür mehr Energie für gibt. In unserer Jahresplanung 2018 haben wir uns jedoch erst einmal dahin orientiert, mehr Neues in Sachen Veranstaltungen auszuprobieren und somit die Öffnung des Gartens weiterhin in den Vordergrund zu stellen. So können wir vielen Menschen zu zeigen, das lokaler, biologischer und ressourcenschonender Gemüseanbau in der Stadt möglich ist und ein Ort der Begegnung und ein grüner Ort Entspannung inmitten des Häusermeeres sein – weiterhin unsere zentralen Anliegen.

    Sehr erfolgreich waren wir in 2017 mit einer neuen Idee: unsere Cafés mit Flohmärkten zu kombinieren. So konnten wir etliche Menschen in den Garten locken, die dann auch zu anderen Veranstaltungen wieder kamen. Unser Stadt-Gärtnern war also auch in 2017 gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Auch zu unserem Sommerfest mit Vorstellung unserer Fundraising-Kampagne war kaum noch Platz zwischen den Beeten vor lauter buntem Gewusel. Unseren Bekanntheitsgrad im Viertel und darüber hinaus konnten wir definitiv erhöhen!

    Auch im Küchenbau sind wir gut voran gekommen, in kleinen aber stetigen Arbeitseinsätzen. So manch sonnigen Sonntag war der Garten gefüllt mit tüftelnden Vereinsmitgliedern und interessierten Freunden. Es wurden Fähigkeiten weitergegeben (Wie nivelliert man einen Fußboden? Wie erhöht man die Auflagefläche von Dachbalken in der Schräge? Wie benutzt man einen Stechbeitel?) und das gemeinsame Werkeln genossen. So haben wir Stück für Stück den Sommer über das Außenskelett komplett fertig gestellt und können uns in der Saison 2018 an die Innenausstattung machen (Fliesenspiegel, Arbeitsfläche mit Spülbecken und gut verschließbarer Stauraum). Die Innenausstattung wird den Anforderungen des Amts für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht genügen, sodass wir sie dann für öffentliche Workshops nutzen können. Auch schon im Sommer 2017 war uns der schon stehende überdachte Raum, genutzt mit unserem alten Spültisch und als Buffet für kleinere Veranstaltungen ein großer Zugewinn.

    In 2017 ist also alles in allem sehr viel Tolles Entstanden, auch wenn natürlich nie alle Vorhaben und Ideen verwirklicht werden können. Wir konnten uns in Sachen Finanzierung und Garten-Infrastruktur weiterentwickeln, den Zusammenhalt in unserer Kerngruppe stärken und unsere Organisationsstrukturen sowie unsere Entscheidungsfindung basisdemokratischer gestalten, was letztliche eine breitere Aufgabenverteilung ermöglichte. So starten wir nun bereichert und motiviert in die neue Saison!


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  • Campus-Garten Köln zieht um

    (Gu aus FB)

    Am Mittwoch und Donnerstag zieht der Campusgarten um! Das neue Gelände, das wir in Absprache mit dem Dezernat 5 der Universität zu Köln zu Beginn dieser Woche zur Verfügung gestellt bekommen haben, ist direkt um die Ecke, auf der anderen Halle der Serverhalle des Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln – RRZK. Zum Umziehen brauchen wir nun fleißige Hände!

    Mit einem Radlader werden wir am 14. & 15. Februar das alte Gelände räumen. Wer mithelfen möchte, ist willkommen, am Aschermittwoch um 10 Uhr warm eingepackt im Campusgarten aufzuschlagen und tatkräftig mit anzupacken. Warme Getränke aus Isokannen (voraussichtlich) inklusive. Wir freuen uns über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.

    Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.

    Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.

    Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.


    Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …)

  • NUr noch 50% Förderung für Bürgergarten Oranienburg

    (Gu, alerts)

    Der 2016 gestartete Bürgergarten Oranienburg muss in diesem und im kommenden Jahr mit halb so viel Geld auskommen wie in den beiden Vorjahren. Wie es mit dem Projekt, das bislang vor allem viel Lob und Zustimmung erhalten hatte, weiter gehen soll, ist ersteinmal ungewiss. Der Begleitausschuss des Landkreises, der über die Vergabe von Fördermitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ entscheidet, kürzte die Summe von 20 500 Euro pro Jahr auf nun jeweils 10 000 Euro für 2018 und 2019. Die Ausschussmitglieder, darunter Vertreter von Verbänden, Organisationen und der Kreisverwaltung, folgten damit am Mittwoch einstimmig dem Antrag des Ausschussvorsitzenden Karsten Peter Schröder (SPD).

    Der Bürgergarten sei zwar im Sozialraum vernetzt und leiste als Gartenprojekt engagierte, vorwiegend ökologisch und niederschwellige Bildungs- und Begegnungsarbeit, würdigte Schröder. Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft sei aber nicht erfüllt worden. „Bei Besuchen von Mitgliedern des Begleitausschusses präsentierte sich das Projekt teilweise nicht optimal“, heißt es in dem von Schröder unterzeichneten Antrag. Die im Förderantrag bezeichneten Ziele seien nicht erreicht worden.  Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft tauche unzureichend oder gar nicht auf. Es erfolge keine Vernetzung der Bildungspartner. Hinweise des zuständigen Fachbereichs seien unzureichend wahrgenommen worden, heißt es weiter in der Begründung zur Mittelhalbierung.

    Hennig Schluß vom Evangelischen Bildungswerk, dem Träger des Bürgergartens, versuchte mit einem Bericht über die Aktivitäten im Garten genau das Gegenteil zu belegen. Durch die Kooperation mit der Kita „Kleine Fische“, der Lebenshilfe-Süd, der Initiative „Willkommen in Oberhavel“ oder dem Eltern-Kind-Treff seien umfangreiche Bildungsangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gemacht worden. Das 2016 im Hof des Eltern-Kind-Treffs gestartete Gartenprojekt zog nach dem Umzug an den Fischerweg vor einem Jahr zudem noch mehr Interessierte an.

    „Wir haben gute Argumente für das Projekt geliefert“, sagte Uta Gerber, Geschäftsführerin des Kooperationspartners Lebenshilfe-Süd. Die Ausschussmitglieder hätten diese aber nicht gehört. Offenbar habe schon vorher festgestanden, dem Antrag auf Mittelhalbierung zu folgen. Noch deutlicher wurde von den Gästen des Ausschusses kritisiert, dass der Bürgergarten nicht vorab über den Antrag informiert worden sei. Das Papier wurde während der Sitzung nur vorgelesen und erst auf Nachfrage im Anschluss ausgehändigt. „Dabei geht es doch um ein Projekt zur Demokratie“, sagte Uta Gerber. Anmaßend habe sie den Hinweis eines Ausschussmitgliedes empfunden, doch mehr ehrenamtlich zu arbeiten. „Das machen wir schon sehr umfangreich“, erwiderte sie.

    Tatsächlich wird die Fördersumme hauptsächlich für die Arbeit von zwei Honorarkräften, für Strom-, Wasser- und Versicherungskosten verwendet. Viele Veranstaltungen und Angebote wurden ehrenamtlich organisiert. Eine der beiden Honorarkräfte, der Sozialdemokrat Arne Probandt, der für die lokale Bildungslandschaft zuständig war, wird vermutlich nicht weiterbeschäftigt werden können. Er wisse aber auch noch nicht, wie es nun überhaupt mit dem Garten weitergehen könne, sagte Henning Schluß.

    Die Entscheidung des Begleitausschusses deckt sich allerdings mit der Überzeugung der Stadtverwaltung. „Wir überlassen das Thema Bildung keinem Verein“, sagt die zuständige Amtsleiterin Anke Michelczak am Donnerstagabend im Sozialausschuss. Der Garten könne maximal Teil einer Bildungslandschaft sein. Es habe aber eine Erwartungshaltung gegeben, die der Verein nicht erfüllen könne.

    Im Jahresbericht der Stadt zum Zertifikat „familienfreundliche Kommune“ wird der Garten aber genau als solche lokale sowie in Oberhavel einmalige Bildungslandschaft hervorgehoben. Dort wurde offenbar nur die Projektbeschreibung des Trägers übernommen: ein klarer Widerspruch zum Verständnis der Verwaltung. Die Stadt sehe sich als Kooperationspartner und fördere lediglich ein Gartenprojekt, an dem sich Bürger beteiligen könnten, stellte Michelczak klar. Dafür werde die Gartenparzelle am Fischerweg befristet zur Verfügung gestellt. „Wir haben mit dem Grundstück etwas anderes vor“, ergänzte Baustadtrat Frank Oltersdorf. Die Gärten sollen mittelfristig einer Wohnbebauung in attraktiver Wasserlage weichen. Für den Bürgergarten, falls er dann noch besteht, könnten aber alternative Flächen gesucht werden.

    Der Bürgergarten, dessen Angebote allesamt kostenlos sind, befindet sich also in doppelter Abhängigkeit von Stadt und Landkreis. Dabei reicht die Kreisverwaltung das Fördergeld vom Bund lediglich weiter. Mehr als 100 000 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung, deutlich weniger als die Hälfte davon geht aber tatsächlich an Projekte in Oberhavel. Mehr als 50 000 Euro des Demokratie-Programms frisst die Bürokratie des Kreises auf. (mehr …)

  • Kulturdachgartenprojekt für München?

    Eine Gruppe von Architekten möchte auf dem Deck des Parkhauses am Stachus einen Kulturdachgarten einrichten. Allerdings bestehen gegen ein solches Projekt noch ernsthafte Vorbehalte, die es auszuräumen gilt

    Auf dem meist leer stehenden Deck des Parkhauses am Stachus will eine Gruppe von Architekten für drei Jahre im Sommer einen Kulturdachgarten einrichten. Die Lokalbaukommission hat strenge Bedingungen gestellt – vor allem, was den Lärm angeht. Auch darf der Dachgarten nur bis 22 Uhr geöffnet werden. Der Bezirksausschuss (BA) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt hat die Bedingungen verschärft. Die Beschallung soll noch stärker kontrolliert werden. Auch wurde gefordert, dass der Kulturdachgarten, sollte es nicht möglich sein, die Öffnungszeit auf 22 Uhr zu begrenzen, abgelehnt wird.

    Noch ist das Projekt nicht genehmigt. Wenn aber letzte Nachweise für den Bau an der Adolf-Kolping-Straße 10 vorgelegt und geprüft seien, könne es genehmigt werden, so die Lokalbaukommission. Bauherr Thomas Manglkammer ist froh, dass er endlich soweit ist. „Eigentlich gehört so ein Kulturdachgarten doch in jede Großstadt“, findet er. Ein kleines Slowfood-Restaurant in luftiger Höhe schwebt ihm vor, eine wunderschöne Gartenlandschaft, Holzboden, ein zukunftsorientiertes Solarprojekt.

    Berlin hat den „Klunkerkranich“, auch in Paris und New York gibt es Kulturdachgärten – doch noch nicht in München. In Kulturdachgärten kann man sich gärtnerisch engagieren, so kümmert sich im Klunkerkranich eine Gruppe von Pflanzenenthusiasten ehrenamtlich darum, dass es grünt und blüht. Das Prinzip: Ein Kulturdachgarten ist für alle da. Es gibt keine Privatbeete, der Garten wird gemeinschaftlich genutzt und ist zu den Öffnungszeiten für jedermann zugänglich – ohne Konsumzwang. Man will die Biodiversität erhalten.

    In der Ludwigsvorstadt allerdings gibt es Vorbehalte gegen das Projekt. Denn die Parkhaus-Betreiber versuchen schon seit Jahren, das Parkdeck als geselligen Treffpunkt zu nutzen. Vor zwei Jahren stand ein Biergarten zur Diskussion, die Nachbarschaft lief Sturm dagegen […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ludwigsvorstadtisarvorstadt-treffpunkt-in-luftiger-hoehe-1.3848778

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  • zukunft Hafengarten unklar

    (gu, alerts)

    An Orten, wo Neues entsteht, muss Altes oft weichen. So auch im Offenbacher Hafenquartier. Der Kingka-Beachclub an der Hafenspitze ist schon seit ein paar Jahren Geschichte. An seiner Stelle entsteht ein Park (siehe Bild). Und der Kulturort „Hafen 2“ hat bereits 2013 sein angestammtes Domizil verlassen und rund 700 Meter westlich des Hafens nahe der Kaiserleibrücke ein neues Zuhause gefunden. Den weiteren Neubauplänen stehen nun noch das Projekt Hafengarten und der Boxclub Nordend im Weg.

    Die gute Nachricht für die Hafengärtnerinnen und -gärtner: Das Projekt wird auch in diesem Jahr finanziell noch einmal von der Stadtwerke-Tochter Mainviertel Offenbach GmbH unterstützt. „Für die Folgejahre müssen wir uns noch etwas ausdenken“, sagt die Geschäftsführerin der für die Hafenentwicklung zuständigen Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG), Daniela Matha. Im Gespräch mit ihr merkt man, dass sie sich das Urban-Gardening-Projekt auch künftig am Hafen vorstellen könnte: „Ich habe den Eindruck, dass der Zulauf im Garten sehr groß ist“, sagt sie.

    Eigentlich ist jedoch dort, wo seit einigen Jahren in selbstgezimmerten Hochbeeten gemeinschaftlich gegärtnert wird, ab 2021 eine Parkanlage vorgesehen, die den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HfG) mit dem Hafenbecken verbinden soll. „Wenn sich der Hafengarten in die Planung integrieren lässt und es einen Träger gibt, kann man da sicher eine Kooperation initiieren“, sagt Annette Schroeder-Rupp von der OPG. In der HfG selbst hat das Projekt bereits einen prominenten Unterstützer: Stiftungsprofessor Kai Vöckler sagte in einem Interview mit der FR, dass der Hafengarten „unbedingt erhalten bleiben“ müsse – weil es einer der wenigen Orte in Offenbach sei, wo Menschen verschiedener Kulturen zusammenkämen und nicht nur nebeneinander her lebten. […]

    http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/offenbach/offenbacher-hafen-zukunft-der-hochbeete-noch-unklar-a-1438760 (mehr …)

  • o´pflnazt is nun heimatlos

    (Gu, RSS)
    Pressemitteilung von o´pflanzt:

    Am 10. Januar 2018 fand durch unseren Vorstand – Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter – sowie einige Vereinsmitglieder die offizielle Rückgabe der Fläche an die ImmoBayern statt. Jetzt wurde uns die urbane Gartenfläche – trotz unserer intensiven Bemühungen um eine Verlängerung des Mietvertrags sowie um eine Ersatzfläche sogar beim Oberbürgermeister Reiter – entzogen. Damit fehlt unsere existentielle Grundlage, um die Natur zu erleben, Bildung in Themen „Nachhaltigkeit und Umwelt“ durchzuführen sowie die gärtnerische Betätigung.

    Patrick Beggan: „Wir fühlen uns heimatlos und traurig und müssen erst mal Kraft schöpfen für die Suche nach einem neuen Grundstück. Es soll weitergehen, nur wann, wie und wo?“

    Davor ist viel passiert: 15 Wochen lagen zwischen der am 25.9.2017 erhaltenen Kündigung zum 31.12.2017 und der Übergabe unserer Gartenfläche. In dieser Zeit wurde eine überwältigende Teamleistung erbracht. Zunächst musste im November trotz der Ungewissheit ein neuer Vereinsvorstand gewählt werden. Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter kämpfen für die Zukunft des Gartens.
    Zudem wurde an allen Wochenenden und vielen Wochentagen der Garten geräumt. Dank der relativ milden Temperaturen und des immensen ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder konnte ein Großteil unserer wertvollen Bio-Erde, Pflanzen, Gartengeräte, Materialien sowie Werkzeug gerettet, verschenkt oder verteilt werden.

    Keine Hilfe seitens der Stadt oder des Landes

    Im November wurde uns seitens des Kommunalreferats der Stadt München ein Gelände in der Düsseldorfer Straße für eine Zwischennutzung für sechs Monate angeboten. Nach fünf Tagen wurde das Angebot allerdings wieder wegen noch zu untersuchender Bodenbelastungen zurückgezogen. Weitere Hilfe oder Flächenvorschläge haben wir weder seitens der Stadt noch des Landes erhalten. So haben wir auch jetzt noch keine Fläche in Aussicht, die zukünftig unserem Garten ein neues Zuhause werden könnte. Die Lösungsvorschläge von offizieller Seite (Immo-Bayern, Planungsreferat Grünplanung, Kommunalreferat usw.) haben den gleichen Tenor: Wir sollen an den Stadtrand ziehen – da könne man uns eine Fläche zur Verfügung stellen. Zudem müssen wir bereit sein, einmal pro Jahr umzuziehen.

    Dank vieler Ehrenamtlicher konnte ein Großteil gerettet, verteilt oder verschenkt werden.

    In unserem, durch private Kontakte entstandenen und selbst organisierten Zwischenlager können wir zwar einige von unseren Pflanzen, die Erde und Materialien lagern, jedoch nicht gärtnerisch tätig werden. Die Bienenvölker haben dort einen Platz, bis ein neuer Ort gefunden wird. Nur – wann wird das sein? Auch die in unserem Garten Initiativen wie Die Zappels e.V., der Landesbund für Vogelschutz e. V., der PA/SPIELkultur e.V. und „Kraut & Üben” sind auf eine neue Fläche angewiesen. Auch ihnen fehlt ab jetzt der grüne Freiraum.

    Bauzäune noch vor der Übergabe

    Die StadiBau hat vor der vereinbarten Rückgabe des Grundstücks bereits am 2.1.2018 Bauzäune um die gesamte zu bebauende Fläche errichtet. Unser Ansprechpartner bei der ImmoBayern hat uns hierzu im Vorfeld nicht informiert. Trotz unserer großen Bemühungen stets mit der ImmoBayern und StadiBau im Gespräch zu bleiben, ist dieses Vorgehen nach wie vor für uns unverständlich. Dank des spontanen Einsatzes vieler Ehrenamtlicher konnten die restlichen Dinge jedoch auf dem Gelände gerettet werden.
    Wir blicken trotz der schwierigen Lage in die Zukunft und wollen weitermachen!
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  • Offener Garten West ist eingeschlafen

    (Gu, Mail)

    unser Projekt ist eingeschlafen und wird wohl nicht mehr wiederaufleben [Offener Garten West in Leipzig]

    Gründe dafür sind u.a:

    – ein großer Teil der Fläche wurde verkauft

    – zu wenig aktive Mitglieder

    – viele ähnliche Projekte in der Nachbarschaft


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  • Geld für den Westgarten

    (Gu, RSS)

    Der Westgarten geht in die zweite Saison!
    Er ist Teil der Initiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“ und in diesem Moment reift in seinen Beeten schmackhaftes Gemüse heran.

    Am 27. Januar 2018 veranstalten wir von 11:00 – 13:00 Uhr im Gewächshaus im Union Gewerbehof den Westgarten-Winterworkshop: Wie betreibt man eine Aquaponikanlage?
    Weitere Infos zu dieser Veranstaltung:
    Westgarten-Winterworkshop

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  • Fraunhofer Institut startet Forschungsprojekt zu urban gardening/farming

    (Gu, alerts)

    Oberhausen (idr). Vom Balkongarten bis zur Hydrokultur: Schon heute gibt es zahlreiche lokale Aktivitäten zur Nahrungsmittelversorgung in Städten. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen und der Wissenschaftsladen Bonn wollen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt das Wissen und die Erfahrung mit Urban Farming bündeln und weiterentwickeln. Dabei setzen sie auf Bürgerbeteiligung. Die Auftaktveranstaltung findet am 1. Februar im Haus Ripshorst in Oberhausen statt. Dort wird auch der erste Bürgerpilzgarten eröffnet.

    Experten sehen im städtischen Gärtnern eine Ergänzung zur konventionellen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Akteure der beiden Systeme nachhaltig und effizient zusammenarbeiten können. Ein Netzwerk aus Wissenschaftlern, Nahrungsmittel-Produzenten und Bürgern erarbeiten in zwei Praxis-Projekten in Oberhausen und Bonn Konzepte für die Kleinproduktionen und die Verteilung der erzeugten Nahrungsmittel.

    http://www.informationsdienst.ruhr/index.php?id=4683&tx_ttnews%5Byear%5D=2018&tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=82945&cHash=23184d9c9d48ffc2647eeae7906ef69a (mehr …)

  • Vandalismus im Apfelgarten Dresden

    (Gu, alerts)

    Im Apfelgarten Strehlen – einem neuen Gemeinschaftsgarten auf einer großen Freifläche an der Ecke Zellescher Weg/Teplitzer Straße – wird ein hinterlistiger Kampf geführt. Und zwar mit der Säge. Kaum ist auf der Fläche ein neues Bäumchen gepflanzt, wird es wenig später abgesägt oder umgetreten.

    Neun Bäume waren es bis April 2017. Dann war erst mal Ruhe. Als die Gemeinschaftsgärtner jetzt nach Silvester nach dem Rechten schauten, trauten sie ihren Augen nicht. Der oder die Täter waren wieder mit der Säge da, hatten mehreren Apfelbäumchen, einer mehrfach veredelten Pflaume und einer Wildpflaume den Garaus gemacht. „Es sind die Bäumchen, die die letzte Attacke überlebt und später neu ausgetrieben hatten, bzw. die, die damals offenbar einen zu dicken Stamm für das verwendete Werkzeug hatten, konstatiert Volker Croy, einer der Apfelgärtner.

    Diesmal hat die Schatzmeisterin des Vereins Anzeige erstattet. Außerdem wollen die Mitglieder auf Aushängen in der näheren Umgebung um Hinweise bitten. Allerdings wäre es den Apfelgärtnern lieber, wenn sie mit demjenigen ins Gespräch kommen könnten, der sie von der mühsam urbar gemachten Fläche offenbar vertreiben will. „Wir würden gerne das Problem lösen“, dass hier offenbar gebe, so Croy. „Aber wir können uns nicht vorstellen, wen wir hier stören. Wir haben keine unmittelbaren Nachbarn. Und Hundebesitzer können hier trotzdem nebenan spazieren gehen. Von denen hat sich auch noch keiner bei uns beschwert.“

    Traurig sind die Apfelgärtner – 16 kommen regelmäßig, eine weitere Gruppe gelegentlich – auch, dass ein Unbekannter fast alle Kartoffeln ausgegraben und den ganzen Grünkohl geerntet hat. Von dem im Garten von Fremden abgeladenen Unrat ganz zu schweigen.

    Aufgeben ist für die Hobbygärtner aber keine Option. Und ein Zaun um das Gelände auch nicht. Zum einen laufe das der Idee des Gemeinschaftsgartens zuwider. Schließlich soll dort jeder, der möchte, mitmachen können. Zum anderen hält Volker Croy einen Zaun für sinnlos. „Der Zaun müsste zwei Meter hoch sein und wir müssten noch einen Wachmann drumrumlaufen lassen

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Hinterlistiger-Kampf-mit-der-Saege-geht-weiter (mehr …)

  • Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten 2018

    (Gu, Rss)

    Die Aktionswochen starten dieses Jahr am Sonntag den 15.4.2018 auf dem Permakulturhof und enden am Sonntag den 29.4.2018 mit der Pflanzentauschbörse der Gartenarche am Bahnhof Loh. 

    Das Thema der Aktionswochen ist die GArtenvielfalt, die dezentral in den Gärten selbst Thema sein soll. So sollen die Initiativen vor Ort selbst gestärkt und besser ins Bewußtsein der Nachbarn gebracht werden. (mehr …)

  • Gleisbeet hat neuen Träger

    (Gu, Newsletter)

    Über den letzten Sommer haben wir intensiv nach neuen motivierten Urban Gardening Pionier*innen gesucht und an mehreren Terminen Führungen durch den Garten angeboten. Die Gruppe an BeetSympathisant*innen ist gewachsen! Im Fokus stand außerdem die Suche nach einem neuen Träger für die Gartenfläche, da wir uns als kleiner Verein kaum in der Lage sehen die Veränderung, die wir uns immer erhofft haben, auf dem ehem. Wriezener Bahnhofsgelände anzustoßen. Deshalb sind wir umso dankbarer für die Unterstützung der Naturfreunde Berlin! Mit den Naturfreunden haben wir einen starken und erfahrenen Träger gefunden, mit dem wir gemeinsam eine langfristige positive Entwicklung für den Park ins Rollen bringen möchten.

    Am 13. Dezember 2017 fand in den Räumen der Naturfreunde Berlin eine erste Ideenwerkstatt statt, die sich mit der Zukunft des GleisBeets auseinandergesetzt hat. In einer Visionen-Runde wurden erste Ideen für die zukünftige Gestaltung des Geländes gesammelt:

    • eigenes Beet zum Gärtnern
    • Schaffung eines Lehrgarten für Permakultur
    • Schaffung eines Wohlfühlgartens
    • Angebot einer Upcycle-Area / Sammelstelle
    • Anlage einer Feuertonne mit Grillplatz
    • Schaffung eines Sonnendecks
    • Anlage eines Boulderfelsen
    • Agroforst(demonstrations)garten
    • Standort für Stadtbienen
    • Blumenwiese
    • Gemeinschaftsbeete
    • Gemeinschaftsnaturgarten für Naturbildung
    • Outdoor-Küche
    • Beschwerdekasten
    • mobile Fahrradwerkstatt
    • Winternutzung

    Der Beteiligungsprozess und die gemeinsame Gestaltung der Fläche über die kommenden Monate steht nun im Vordergrund. Dies wurde während einer zweiten Ideenwerkstatt am 06. Januar 2018 noch einmal bekräftigt (mehr …)

  • Annalinde startet mit der zweiten Gärtnerei

    (Gu, Tel)
    Am 1.2. geht in mit der neuen Gärtnerei los. Es handelt sich um die ehemalige Friedhofsgärtnerei, die die Bunten Beete zu Ankes (Kops-Horn) Zeiten hatte. Auf der 1 ha große Fläche im Osten Leipzig sind noch die Gewächshäuser und es gehört auch en Verkaufshäuschen dazu. Eigentümerin ist die Stadt und der Vertrag ist zwar unbefristet, kann aber gekündigt werden. Unter der Hand ist Annalinde aber eine langfristige Nutzung zugesichert worden. Sie haben einige Überseecontainer schon auf der Fläche.
    Sie wollen den Westen aber nicht vernachlässigen und planen, im Westen noch kleinteiliger Feingemüse (Babyleafs etc. ) anzubauen und im Osten die Kulturen mit langen Standzeiten, da sie hier mehr Platz haben und das zeitlich unaufwendiger ist.
    Seit August haben sie einen zweiten Azubi und sind so der größte GaLaBau (?)-Ausbildungsbetrieb Sachsens. Zudem können sie 5h für einen Gärtner über ein Forschungsprojekt finanzieren.
    Die Fläche wollen sie nicht ganz so öffentlich machen wie die im Westen. So wird es wohl keinen Verkauf geben. Bildungsangebote sollen angedockt werden und die Kisten von 30 auf 60 Stück aufgestockt werden. Da der Weg vom Osten in den Westen durch die Innenstadt führt, können sie auch nochmal anders mit Restuarants ins Gespräch kommen, da sie nun eh diese Wege oft fahren werden. Das Verkaufshäuschen wollen sie verpachten für nachhaltigen Schnittblumenanbau aus der Region. Die Idee der Pilzproduktion in Überseecontainern haben sie noch nicht aufgegeben und sich auch schon schlau gemacht. Es ist keine finanzielle Frage (17.000 Eure inkl. Container), sondern eine zeitliche.
    Sie sind zudem Teil eines neuen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsmin finanziert wird und im Rahmen „Zukunft Stadt“ angesiedelt ist. Aus Hannover sind die ISG mit dabei, in Leipzig noch das Umweltforschungszentrum. Coop Lab – cooperative Stadtteilentwicklung in Ankommer Quartieren. Läuft drei Jahre. (mehr …)

  • Junges Gemüse Dresden bekommt zwei Förderungen

    (Gu, Mail)

    Wenn endlich alle Antragsformalitäten durch sind (ESF-Projekt – AAAAARGH!!!), startet im Frühjahr diesen Jahres unser Projekt „Stadtkohlrabi“. Das läuft dann knapp 2 Jahre und ist im Grunde genommen unser gutes „altes“ Gartenlabor (also ein offener Gemeinschaftsgarten mit Kindern) – „nur“ dann im XXL-Format.

    Darüber haben wir dann wieder eine 20 Stunden-Stelle, zusätzlich eine 10 Stunden-Stelle und einige Honorarkräfte mit diversen Spezialkenntnissen (z.B. für Naturerfahrungs-Workshops und Brachflächen-Erkundung). J

    In der Zusammenarbeit mit Schulen geht es langsam voran:
    Wir haben inzwischen gute Kontakte zur Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Über diese konnten wir einen „kleinen“ Auftrag (Fördersumme: 15000 Euro) zur Entwicklung von Unterrichtsmodulen mit BNE-Bezug „an Land ziehen“.

    Auch in Sachsen hat man das Thema BNE nun endlich entdeckt – und so gab es einen Nachtragshaushalt 2017 mit ordentlich Geld dafür. Wir haben also von September bis Dezember 2017 quasi „nebenbei“ BNE-Modulentwicklungs-Workshops für LehrerInnen, UmweltbildnerInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen veranstaltet. Wenn alles klar geht, gehen die dabei entstandenen Bildungsmodule in diesem Jahr in den Praxistest an diversen Schulen – wieder von der LaNU gefördert. (mehr …)

  • GG Urban Botnik ausgezeichnet

    (Gu)

    Braunschweiger Klimaschutzpreis Die urbane BOTNIK war Teil bei der Verleihung des Braunschweiger Klimaschutzpreises. Ausgezeichnet wurde unser Projekt mit einem Anerkennungspreis. (mehr …)

  • Wandelgarten kann erhalten werden, wenn alternatives Parkplatzkonzept kommt

    (Gu, alerts)
    Freie Flächen sind rar im dicht bebauten Stadtteil Vauban. Deshalb ist das Quartier froh, das „Autofrei-Grundstück“ zu haben: ein rund 2100 Quadratmeter großes Gelände neben der Straßenbahnwendeschleife. Diese Grünfläche wird vom Stadtteil intensiv genutzt, unter anderem gibt es dort Urban Gardening. Ein Hingucker ist auch der „Weidenpalast“, der wie ein großes Holziglu aussieht und 2004 in einer Gemeinschaftsaktion entstand.

    Doch das Grundstück hat eigentlich eine andere Funktion. Laut Bebauungsplan könnten dort bis zu fünf 15 Meter hohe Parkgaragen entstehen, mit Platz für knapp 500 Fahrzeuge. Dass die Garagen noch nicht gebaut sind, liegt an rund 420 Haushalten in Vauban, die kein Auto haben. Da sie dennoch – aus rechtlichen Gründen – einen Stellplatz nachweisen müssen, musste jeder autofreie Haushalt 3700 Euro an den eigens für diesen Zweck gegründeten Verein für autofreies Wohnen zahlen. Mit diesem Geld hat der Verein die Parkgaragen-Vorhaltefläche gekauft. Sie wird für den Fall freigehalten, dass sich die bislang Autofreien doch einmal ein Auto zulegen und dann einen Stellplatz benötigen.

    Bislang konnte dieser Bedarf in den beiden Quartiersgaragen gedeckt werden, die es in Vauban gibt. Doch diese sind inzwischen bis auf vier verbleibende Plätze voll belegt (siehe Info-Box). Zuletzt, so erklärt Hannes Linck vom Verein für autofreies Wohnen, hätten sich rund 20 Autofrei-Haushalte ein Fahrzeug angeschafft. „Meist, weil die Bewohner aus beruflichen Gründen darauf angewiesen sind“, sagt Linck. Deshalb droht nun das, was der Stadtteil seit Jahren vermeiden will: nämlich, dass das Autofrei-Grundstück zum Parkplatz wird. Grundsätzlich würde es im ersten Schritt reichen, dort ebenerdige Stellflächen einzurichten – Platz wäre dann für rund 80 Fahrzeuge. Erst wenn noch mehr Autos hinzu kämen, müssten die Hochgaragen gebaut werden.

    Um das Grundstück als Grünfläche erhalten zu können, hat sich der Autofrei-Verein ein neues Konzept überlegt. Er will einen Stellplatz-Pool einrichten. Die Idee: Der Autofrei-Verein kauft Parkplätze im Stadtteil auf, deren Besitzer derzeit kein Auto haben – oder er mietet sie für mindestens fünf Jahre an. Dabei geht es sowohl um Stellflächen in den beiden Quartiersgaragen als auch um private Parkplätze. In Vauban gibt es auch Bereiche, die ganz klassisch mit Tiefgaragen bebaut sind. Die vom Verein aufgekauften oder angemieteten Stellplätze kommen in einen Pool. Bei Bedarf gibt der Autofrei-Verein sie an diejenigen autofreien Haushalte weiter, die sich ein Fahrzeug anschaffen wollen und deshalb einen Parkplatz benötigen. Dafür müssten die Bewohner ein „Entgelt“ bezahlen, das etwa dem Kaufpreis des Stellplatzes entspricht, erklärt Linck. Eine monatsweise Vermietung sei nicht möglich, da es sonst zu einer ungleichen Behandlung der Fahrzeugbesitzer in den Autofrei-Haushalten käme. Von dem neuen Konzept verspricht sich der Autofrei-Verein auch mehr Flexibilität. Bislang sei es sehr aufwendig und kostenintensiv, von autofrei zu nicht-autofrei zu wechseln, sagt Linck – weil der Parkplatz gekauft werden muss und dafür auch Grunderwerbssteuer und Notarkosten anfallen. (mehr …)

  • Düsseldorf: Politik will Flächen für urban gardening ausweisen

    (Gu, alerts)

    In Düsseldorf läuft schon seit einigen Jahren erfolgreich mit der Gruppe Düsselgrün ein Projekt, bei dem öffentliche Flächen von Bürgern bewirtschaftet werden. Die Idee des sogenannten Urban Gardening wollen die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 aufgreifen. Sie haben deshalb die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, welche Plätze dafür im Stadtbezirk in Frage kämen.

    Die Verwaltung teilt daraufhin mit, dass sie zur Realisierung des Projektes auf die Beteiligung von Bürgern angewiesen sei. Es müsse zuerst von den Politikern eine Gruppe von Interessierten benannt werden, mit denen die Verwaltung eine vertragliche Vereinbarung zur temporären Nutzung einer Fläche abschließen kann. Denn ohne eine vertragliche Bindung ist eine Überlassung städtischer Flächen an Privatpersonen nicht möglich.

    Vor Abschluss der Verträge würde die Verwaltung gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Flächen auf ihre Eignung hin überprüfen, dabei zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit, Altlasten, geplante Nutzung in der Zukunft und Erreichbarkeit beleuchten. Dann würde in einem weiteren Schritt ein Konzept zur Gestaltung des Gemeinschaftsgartens entwickelt werden. Infrastrukturelle Maßnahmen sind allerdings seitens der Verwaltung nicht vorgesehen.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/politiker-wollen-gaertnern-auf-oeffentlichen-flaechen-aid-1.7316064 (mehr …)

  • erste Aktivitäten 2018 der Vernetzungsgruane Gärten Berlin

    (Gu, mail)
    Samstag, 20. Januar 2018 um 11 Uhr: WIR HABEN ES SATT! Demo + + +

    Neu: Vernetzungsgruppe Urbane Gärten Berlin

    lädt zum GartenBlock ein, nähere Infos/ Einladung folgen

    nächstes Vernetzungstreffen: 27.1.

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  • Zweiter IG für Fürth

    (Gu, alerts)

    Wenn Thomas Jung traditionell zu seinem Jahresausblick einlädt, spricht er – natürlich – gerne von den schönen Dingen, die da kommen werden. Tatsächlich steht 2018 einiges an, allen voran ein weiteres Stadtjubiläum mit einer Fülle von Veranstaltungen. Wenn 2018 vorüber ist, sagt Jung, werde Fürth „grüner, strahlender und urbaner“ sein.

    Grüner werde Fürth, weil 200 Bäume im Stadtgebiet gepflanzt werden, weil Energiewälder an der Dambacher Straße und der Sperberstraße entstehen, weil Fassaden begrünt und ein zweiter Interkultureller Garten sowie ein „essbarer Garten“ geschaffen werden. (mehr …)

  • Facettenreiches Gartenprojekt entsteht an einer Stadtteilschule in Hessen

    (Gu, alerts)

    Gartennachmittage, „Urban Gardening“ – Sommercamp für Kinder und Jugendliche, internationales Gartenwissen, multikultureller und generationenübergreifender Austausch – allesamt Punkte, die die Agnes-Wenke-Sekundarschule mit ihrem Konzept „Interkultureller Generationengarten“ und dem darin enthaltenen Schulcafé-Projekt realisieren möchte. Die IKEA-Stiftung fördert das Schulcafé mit 70000 Euro für den Bau eines attraktiven Wintergartens.

    „Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich Andreas Schauerte, Schulleiter der AWS. Denn für die Sekundarschule im Aufbau stellt dieses Projekt einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zur Stadtteilschule dar. Durch gezielte Kooperationen und der gemeinsamen Nutzung des teiloffenen Gartengeländes soll ein vielfältiger Austausch zum Thema „Garten“ im Schulumfeld ermöglicht werden. Ein Miteinander von Schüler/innen und Stadtteilbewohnern – generationenübergreifend und multikulturell.

    Im Rahmen der Neugestaltung des Schulgeländes hat sich in den letzten Monaten viel getan – der Neubau wurde fertiggestellt und eröffnet, der Schulhof gepflastert, neue Parkplätze geschaffen und viele dieser Flächen durch Grünbepflanzungen aufgehübscht. Im Jahr 2018 soll der interkulturelle Generationengarten das Gesamtbild vervollständigen.

    Geplant ist unter anderem, dass der internationale Lehr- und Lerngarten sowie das Schulcafé auch der Berufswahlvorbereitung der Schüler/innen dienen – beispielsweise durch berufsaffine Werkstätten im Gartenbau und einer Schülerfirma in der Gastronomie. Für Kindergarten- und Grundschulkinder sollen „Gartennachmittage“ stattfinden und angedacht ist auch ein städtisches „Urban Gardening“-Sommercamp für Kinder und Jugendliche als Bestandteil der Kinderstadt in den Sommerferien. Alles in Allem eine runde Ideenplanung – zu deren Umsetzung die Förderung der IKEA Stiftung enorm beiträgt.

    „Das Projekt dient als ganzheitliche Idee dem Aufbau einer multicodierten Fläche mit interkulturellen, intergenerationalen und integrativen Qualitätsmerkmalen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Thomas Wunderlich. Innovativ und zukunftsorientiert. Es verfolge die Ideen und Ziele der Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2019). „Damit ist es unter Federführung einer Schule in Arnsberg neuartig und kann als Modellprojekt für weitere Schulen in NRW gelten“.

    http://www.sekundarschule-neheim.de/interkultureller-generationengarten/

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  • Hirschgrün: Komposttoilette bedroht

    (Gu, Mail)

    Bei uns in Aachen geht es zumindest gleich ereignisreich los. Wir haben in den letzten zwei Jahren zusammen mit den Ingenieuren ohne Grenzen eine Modell Trocketrenntoilette in unserem Gemeinschaftsgarten HirschGrün gebaut (in Zukunft wollten wir sie als Komposttoilette nutzen). Dieser Bau wurde als Ausnahmebau in unseren Pachtvertrag aufgenommen, zusammen mit unserem Bildungsprojekt mit dem „NRW denkt nachhaltig Preis“ ausgezeichnet und finanziell durch die Anstiftung unterstützt. Soweit so gut. Nur hat die Aachener Politik und Verwaltung jetzt (kurz vor Nutzungsbeginn) entdeckt, dass es diese Toilette niemals hätte geben dürfen, da lt. Landesgesetzgebung alle Toiletten in Innenstädten in NRW an die Kanalisation angeschlossen sein müssen.


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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld bietet 2018 Workshops an

    (Gu, RSS)

    In unseren Gemeinschaftsgärten Vitalisgarten und HELGA bieten wir euch im Jahr 2018 Workshops und Mitmachaktionen. In der Reihe wird es um Pflanzkisten, Kompostmieten, ein Gewächshaus, Insektenhotels, die Flotte Lotte, das nachhaltige Gärtnern und weitere Themen gehen.

    Am 20. Januar 2018 startet um 14 Uhr in HELGA der Workshop „Bau von Pflanzkisten“. Ihr erfahrt welches Material ihr für die Konstruktion benötigt und wo ihr es euch umsonst zur Verfügung steht. Anschließend folgt der Bau einer Pflanzkiste und wir bieten euch Tipps wie ihr eure Pflanzkiste befüllt. Erde könnt ihr beispielsweise gerne von uns bekommen (mehr …)

  • Erneut Vandalismus und Diebstahl im IG Meißen

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der Internationale Garten Meißen, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, ist über den Jahreswechsel zweimal Opfer von Vandalismus geworden. Darüber informierte jetzt der Vorstand des Meißner Vereins Buntes Meißen. Über die Weihnachtsfeiertage seien das Eingangstor sowie Teile des anschließenden Zaunes auf dem Gelände in Bohnitzsch beschädigt worden. Dabei sei ein Sachschaden von etwa 1000 Euro entstanden. Über Silvester hätten Diebe dann Holzplatten, die zur Wintersicherung eines Gebäudes angebracht waren, demontiert und abtransportiert.

    Dazu schreibt Sören Skalicks im Auftrag des Vereinsvorstandes in einer Pressemitteilung: „Auch wenn es sich hier nur um Sachschaden handelt, so sind sowohl Tat als auch Zeitpunkt mehr als dreist. Die Täter haben dem Internationalen Garten bewusst schaden wollen. Es wurden nicht nur Sachwerte zerstört, welche nicht durch öffentliche Förderung, sondern durch Spenden geschaffen wurden, auch die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit, welche in den Aufbau des Zaunes und die Sicherung des Gebäudes gesteckt wurde, war damit vergebens. Auch der Stadt Meißen als Eigentümer des Geländes ist durch die Zerstörung des Tores ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.“

    In beiden Fällen habe der Verein Anzeige erstattet und man hoffe, dass die Täter ermittelt werden können. Man lasse sich von den Aktionen nicht einschüchtern. Sie würden nur einmal mehr zeigen, wie wichtig die gesellschaftliche Aufgabe des Vereins sei und dass es noch viel zu tun gebe.

    Bei den Attacken handelt es sich nicht um die ersten gegen das Gelände gerichteten Angriffe. Bereits im April 2016 waren kurz nach der Eröffnung Teile der Anlage zerstört worden.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-attackiert-3851828.html (mehr …)

  • GG Finkennest in Köln bekommt Geld vom Bezirk

    (Gu, alerts)
    Ehrenfeld – Die restlichen Finanzmittel zur Unterstützung sozialer und kultureller Aktivitäten im Stadtbezirk hat die Bezirksvertretung Ehrenfeld auf ihrer letzten Sitzung des Jahres verteilt. Die Summe der Zuschüsse beläuft sich auf 16 364,40 Euro, insgesamt standen der Bezirksvertretung für das Jahr 2017 knapp 100 000 Euro zur Verfügung.
    Der Verein Fink e.V. bekommt für sein Vogelsanger Urban-Gardening-Projekt 1250 Euro. Davon sollen eine Freiluftküche sowie ein Tomatengewächshaus finanziert werden.

    https://www.ksta.de/29418456 (mehr …)

  • Hechtgrün Dresden kann sich vergrößern

    (Gu, Mail)

    Die Förderung konnte wie geplant in die Materialien für ein neues Dach investiert werden. Außerdem konnten wir, nach unserem Umzug, neue Strukturen im Garten anlegen. Vor allem die neuen Hochbeete und die Wassercontainer haben aus der vormaligen Schotterfläche einen schönen Garten gemacht. Mittlerweile konnten wir im hechtgruen über 40 Mitglieder für das Projekt und den Verein begeistern. Zum Abschluss der Gartensaison gab es dann auch nochmal zwei tolle Entwicklungen, die uns mit viel Vorfreude ins neue Jahr blicken lassen: Von einem Nachbarhaus können wir das Regenwasser in unsere Container ableiten und die DB hat uns ein weiteres direkt angrenzendes Grundstück zum Gärtnern verpachtet (mehr …)

  • Pallasgärten: Vernetzung durch KonTiKi

    (Gu, aus Sachbericht)

    Der u.a. von uns finanzierte Kontiki für die Pallasgärten bringt Leute zusammen.

    Am 15.07.2017 fand schließlich die feierliche Einweihung des Kon-Tikis als Programmpunkt
    des jährlichen Sommerfestes (schöne(w)ort_tage) der Pallasgärten statt. Neugierig
    bestaunten die BesucherInnen des Festes den Holzkohlemeiler und diskutierten lebhaft über
    die richtige Nutzung des Geräts.

    Hier findet sich ein Bericht der Bloggerin, Initiatiorin und Vorsitzenden der
    Interessengemeinschaft Potsdamer Straße und Initiatiorin des Projekts “Die Potsdamer
    Straße wird grün” Regine Wosnitza:
    http://potseblog.de/2017/07/16/kon-tiki-pallas-lilli-flora-terra-petra/
     
    Der Kon-Tiki-Meiler befindet sich derzeit im Gartenhaus des Gemeinschaftsgartens und
    steht den Berliner Gemeinschaftsgärten zur freien Nutzung zur Verfügung. 2018 sind u.a.
    eine Kooperation mit einer Gartenkolonie am Priesterweg angedacht. Die GärtnerInnen
    dieser Kolonie sollen im Herbst/Frühling ihren (getrockneten) Baumschnitt zur gemeinsamen
    Herstellung von Pflanzenkohle in die Pallasgärten bringen und mehr über den Einsatz von
    Biokohle lernen. Die gewonnene Kohle soll zwischen Pallasgärten und den GärtnerInnen der
    Kolonie geteilt werden. Weiterhin soll das Wissen über Biokohle und Terra Preta zunehmend
    unter den Berliner Gemeinschaftsgärten verbreitet werden. Im Rahmen des gerade
    entstehenden lokalen Netzwerks von Pallasgärten e.V., Wachsenlassen e.V.  und den
    Rosenduftgärten im Gleisdreieckpark werden wir im Januar/Februar einen Vortrag zu
    Kon-Tiki, Pflanzenkohle und Terra Preta in der Grünen Bibliothek bei Wachsenlassen halten.
    Daran anschließen sollen sich im Frühjahr Praxisworskhops unter Einsatz des Kon Tiki.
    Beim Urban Gardening Summer Camp in Stuttgart wurde auch der Vorstand des
    Allmendekontors auf das Kon Tiki aufmerksam und auch hier wurde eine Zusammenarbeit
    geplant.
    Ein weiteres Ziel ist die verstärkte Erschließung und Verwertung von Biomasse (die sonst im
    Abfall landen würde) zu Terra Preta; hierzu möchten wir Kooperationen z.B. mit
    (Bio)-Märkten, -Cafés schließen (mehr …)

  • P-Gärten bei DBU-Projekt dabei

    (Gu)

    Der Prinzessinnengarten-Gartenbau ist beteiligt an dem Projekt „https://bodenberufsbildung.wordpress.com/“
    Aufgaben:
    Die PrinzessinnenGartenBau UG kompostiert die Abfälle der Berliner Tafel e.V. und der Bebra mit Pflanzenkohle auf dem Gut Hellersdorf. Das gewonnene Pflanzenkohlesubstrat wird durch ein Erdenwerk in der Region Berlin Brandenburg vertrieben und vermarktet.
    Zugleich ist der Kompost ein Lernort an dem Auszubildenden und Multiplikatoren aus den Berufsfeldern Garten- und Landschaftsbau und -planung, Ressourcenmanagement, kommunale Klimabeauftragte, Landwirt/-in weitergebildet werden.
    AUgust 2017: Gemeinsam mit Svenja Nette vom Gutsgarten Hellersdorf wurde ein Workshopkonzept zum Thema Kompost mit Pflanzenkohle entwickelt. Im Workshop soll praxisnah und handlungsorientiert Fähigkeiten und Kenntnisse zum Thema Kompost mit Pflanzenkohle vermittelt werden. Zielgruppen des Workshops sind Auszubildende und Mitarbeiter*innen von Galabetrieben, Grünflächenämtern, aber auch Interessierte aus Gemeinschaftsgärtner*innen und CSA.

    Dieses Projekt wird

    Antragstitel: Verwertung von Gemüse- und Grünschnittabfällen zur
    Herstellung von Pflanzenkohlesubstrat für ein klimafreundliches Gärtnern –
    Modellprojekte in der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung

    Bewilligungsempfänger: Arbeitsgruppe Geoökologie an der Freien Universität Berlin
    Projektzeitraum: 01.04.2017 – 31.09.2019 (mehr …)

  • Inklusive Gemeinschaftskräutergarten im Wedding

    (Gu, Mail)

    Natürlich können die GärtnerInnen auch Kräuter für sich selbst mitnehmen. Eigentlich sind es zwei Gärten neben einander. Wir haben mit einem Kräuter-Rondell angefangen, wo jede*r Teilnehmer*in eine kleine Parzelle hat, um das anzubauen was er/sie möchte. Im zweiten Jahr haben wir einen Produktionsgarten angelegt, um gezielt die Kräuter anzubauen die wir für die Produkte brauchen. Aber auch da produzieren wir viel mehr als was wir verarbeiten können, also können alle auch dort Kräuter ernten. Der Produktionsgarten hat zusätzlich dazu die Funktion eines Schaugartens. In 2018 wollen wir ein Paar Hoch- und Tischbeete anlegen damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen besser teilnehmen können.

    Wenn du dir einen visuellen Eindruck vom Projekt machen willst, kannst du das brandneue Dokumentationsvideo anschauen: https://vimeo.com/247103768


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  • Neuland organisiert Barcamp essbare Stadt mit

    (Gu, Newsletter)

    Barcamp Essbare Stadt Köln“ am 13. Januar 2018

    Am 13.1. im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium am Waidmarkt: Das Barcamp Essbare Stadt

    Der Startschuss für mehr Gemeinschaftsgärten, Obst- und Nussbäume, Beerensträucher, Hinterhof-, Balkon-, Firmengärten, Bienenweiden auf Verkehrsinseln – alles, was Köln ein stückweit „essbarer“ macht!

    Habt ihr eine Idee für euer Veedel? Eine möglichen Standort im Auge? Sucht ihr Mitstreiter für ein Projekt? Oder wollt ihr einfach nur mal hören, was das eigentlich ist – die Essbare Stadt?


    (mehr …)

  • Augsburg will Richtlinien für GGs veröffentlichen

    (Gu, Mail)

    In Augsburg sollen „sogenannte Richtlinien für Gemeinschaftsgärten auf öffentlichem Grund im Stadtrat verabschiedet werden“ (mehr …)

  • Hamm: IG und bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Entstehen

    (gu, alerts)

    Am Donnerstag, 21. Dezember 2017, hat die Bezirksregierung Arnsberg einen ersten Förderbescheid zur Umsetzung des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ an die Projektpartner Stadt Hamm und Lippeverband übergeben.

    Der Förderbescheid hat einen finanziellen Umfang von rund 63.000 Euro; das ambitionierte Projekt startet damit zunächst mit kleinen Schritten. Bernd Müller, Leiter der Abteilung 5 (gesamter Umweltbereich und Arbeitsschutz) der Bezirksregierung Arnsberg, übereichte den Bescheid an den städtischen Umweltdezernent Jörg Mösgen. Gemäß Förderzusage des Landes NRW soll das Gesamtprojektbudget noch auf rund 34,5 Mio. Euro anwachsen. Davon fließen rund 27 Mio. Euro aus dem Topf zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und 7,4 Mio. Euro aus dem Bereich „Grüne Infrastruktur NRW“.

    „Ich bin überaus froh und zufrieden, dass es gelungen ist noch im Jahr 2017 die ersten Mittel fest zugesprochen zu bekommen“ zeigte sich Jörg Mösgen bei der Übergabe erfreut. „Das neu aufgestellte Förderprogramm des Landes NRW „Grüne Infrastruktur NRW“ unterstützt uns dabei, eines der schönsten Kleinode in Hamm aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken: die innenstadtnahe Lippeaue zwischen Schloss Heessen im Osten und Nienbrügger Berg im Westen.“ Mit den nun vorhandenen Finanzmitteln wird als erste sichtbare Maßnahme des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ das Teilprojekt „Urbanes Gärtnern“ umgesetzt: In Kooperation mit dem Feidikforum der outlaw gGmbH entsteht auf dem Grundstück eines ehemaligen Hausgartens in der Feidikstraße ein intergenerativer, interkultureller Garten. Dazu werden im wesentlichen Beetflächen als Boden- und Hochbeete sowie ein Gewächshaus errichtet.

    Weitaus größere Dimensionen nimmt ein weiteres Teilprojekt an, dass im Bereich zwischen Bänklerweg und Kornmersch im Hammer Norden umgesetzt wird. Mit etwa 6.000 Quadratmetern Fläche entsteht hier bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es neben der Bereitstellung von Beetflächen für den Gemüseanbau darum, einen Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Einbindung der vor Ort aktiven Vereine und Organisationen war dem Projektteam dabei ein Herzenswunsch: „Das Projekt funktioniert nur dann, wenn es von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und gelebt wird“, blickt Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann zuversichtlich auf die kommende Umsetzung der Idee. Mit Beginn des kommenden Frühjahrs sollen die Arbeiten vor Ort aufgenommen werden. Zur Gartensaison sollen dann die ersten Beete bestellt werden können. Die Teilflächen der urbanen Gärten in der Kornmersch und Feidikstraße werden mit der Unterstützung von der Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters Hamm hergerichtet.

    https://www.focus.de/regional/hamm/hamm-erlebensraum-lippeaue-erster-foerderbescheid-ueberreicht_id_8057117.html


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  • Fördergeld u.a. für Aktivierungf von 12 nicht genutzten KG Parzellen für gemeinschaftliches Gärtnern in Braunschweig

    (Gu, alerts)

    Braunschweig. Die Stadt war mit zwei Förderanträgen erfolgreich: Grünes Licht gab es von Bund und Land für die Förderung von Projekten zum Klima- und Artenschutz. Die von der Stadt eingereichten Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 5,5 Millionen Euro sollen zwischen 2018 und 2022 mit einer 80-prozentigen staatlichen Förderung umgesetzt werden.

    Zum einen handelt es sich dabei um den Förderbescheid zum Biodiversitätsprogramm „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ des Niedersächsischen Umweltministeriums mit einem Fördervolumen von zirka 2,75 Millionen Euro. Zum anderen erhält die Stadt Bundesmittel in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro für den Förderantrag „Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makroklimatische Regulierung durch Pflanzen.“ Insgesamt steuert die Stadt selbst Eigenmittel in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro für beide Projekte dazu. Diese sind in den Haushalt ab 2018 eingeplant. Beteiligt an Planung und Umsetzung der Projekte ist neben dem federführenden Grünflächendezernat auch das Baudezernat.

    Förderantrag „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“

    Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

    – Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

    – Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

    – Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

    – Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

    Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

    – Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    – Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

    – Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen“

    Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

    – 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

    – 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

    – Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

    – Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

    – Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

    – Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

    https://www.focus.de/regional/bayern/ahorn-und-das-sind-die-projekte-mit-denen-sich-die-stadt-beworben-hat-und-die-sie-umsetzen-will_id_8051619.html (mehr …)

  • VHS Ffm veranstaltete Netzwerktreffen der Gartenprojekte

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    Von Urban Gardening über Artenvielfalt bis zu nachhaltigem Lebensstil

    „Grüne Kunst für Alle“ – unter diesem Motto treffen sich am Freitag, 24. November, von 18 bis 21 Uhr, insgesamt acht Garteninitiativen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region – von Büdingen bis Eltville – zum gegenseitigen Kennenlernen, fachlichem Austausch und regen Diskussionen über Urban Gardening, Artenvielfalt und nachhaltigen Lebensstil.

    Gärtner stellen sich und ihre vielseitigen Projekte mit Infoständen und Kurzvorträgen vor, beantworten Fragen und geben Tipps und Anregungen für alle, die gerne aktiv mitgärtnern möchten oder Ideen für einen weiteren Gemeinschaftsgarten haben.

    Alle interessierten Bürger sind zu diesem Abend herzlich eingeladen, in die gerade neu eröffneten Räume der Volkshochschule Frankfurt im Nordwestzentrum, Tituscorso 7, zu kommen. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Veranstalter des Netzwerkstreffens sind die Volkshochschule Frankfurt, die KulturRegion FrankfurtRheinMain im Rahmen des Projektes GartenRheinMain und das Grünflächenamt.

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  • Mitmachgarten Paderborn ausgezeichnet

    (Gu, alerts)

    Paderborn (WB). Die Mitmachgärtner im Riemekepark haben sich 2017 nicht nur über eine reiche Ernte und gemeinsame Gartenstunden gefreut, sondern auch über eine Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs »Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017«. Das »pro grün«-Gartenprojekt wurde aus 108 Bewerbern ausgewählt und erhielten als Anerkennung eine vom Buchillustrator und Geschichtenschreiber Janosch gestaltete Urkunde sowie eine Sachspende.

    Der Mitmachgarten vereint viele Paderborner Gruppen wie die Bewohner des Ruppert-Zwickel-Hauses in Schloß Neuhaus, die einmal im Jahr ihren hauseigenen Hühnerkot als Zutat für den Kompost beisteuern. In der heißen Phase vor den Sommerferien kamen einmal wöchentlich die Kinder der Klasse 5b der benachbarten Von-Fürstenberg-Realschule, um mit ihrer Lehrerin Kirsten May eimerweise Wasser aus dem Riemekekolk zu den Hochbeeten des Mitmachgartens zu bringen. Das Grünflächenamt liefert im Frühjahr einen Anhänger Komposterde des ASP, die von »pro grün«, Transition Town, dem BUND, Attac und Parkanliegern im Frühjahr verteilt wird und damit die Grundlage für einen fruchtbaren, kleinstlebewesenreichen Boden ist.

    Ein Höhepunkt war am 21. Juni das Mittsommerfest mit der Musikgruppe »The little fiddle«, das von der Gruppe »KünstlerInnen und ihre Rabatten« ausgerichtet wurde. Diese Verbindung vom Garten zu den Gruppen war der Jury die Auszeichnung wert. Wer im kommenden Jahr in diesem lebendigen Gartenprojekt mitmachen möchte, melde sich bei info@progruen-paderborn.de. Einmal im Monat wird im Winter in gemütlicher Runde in der direkten Nachbarschaft des Mitmachgartens im Forum Ferdinand (Ferdinandstr. 17) gemeinsam geplant und geplaudert. Bis zum Frühjahr müssen auch ein Insektenhotel, ein Hochbeet und ein Nistkasten repariert werden.

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Paderborn/Paderborn/3097958-Lebendiges-Nachbarschaftsprojekt-im-Riemekepark-Paderborn-freut-sich-auf-weitere-Mitstreiter-Mitmachgarten-erhaelt-Auszeichnung (mehr …)

  • ps wedding kämpft weiter

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    Umnutzung des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in Berlin Wedding und unserem dort geplanten Nachbarschaftsgarten. Wir sind immer noch in Verhandlung mit dem Senat. Nachdem es im Frühjahr eine Einigung gab, mit der wir sehr glücklich waren, und die auch vom Senat getragen wurde, wurde diese nun wieder aus rechtlichen Gründen infrage gestellt. Wir haben den Eindruck, dass wir mit einem sehr konkreten neuen Vorschlag an Senat und Verwaltung herantreten müssen, um noch eine Chance auf eine direkte Umsetzung des Projektes zu haben.

    Wir werden noch vor Weihnachten ein (rechtlich abgesichertes) Angebot an Senatorin Lompscher zur Direktvergabe des Grundstücks in Erbbaurecht machen (mehr …)

  • GG Völklingen

    (alerts)

    […]
    An der Völklinger Versöhnungskirche erfolgt der Spatenstich für einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten. Neben dem Grün soll auf rund 900 Quadratmetern auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung, die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes, und das Diakonische Werk an der Saar organisiert den Betrieb des Gartens.[…]

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/nur-noch-eine-sparkasse-in-voelklingen_aid-6940015 (mehr …)

  • Gartenprojekt auf dem Campus Adlershof

    (Gu, alerts)

    Dass ein Ende nicht immer ein Ende bedeuten muss, sondern auch einen neuen Anfang mit sich bringen kann, zeigt ein Projekt, das derzeit auf dem Campus Adlershof Gestalt annimmt. Denn hier, in der Newtonstraße gleich hinter dem Studierendencafé MoPs, ist Anfang November ein Garten angelegt worden, in dem Bauelemente vom Campus der Internationalen Gartenausstellung Berlin (IGA) zu finden sind. Bänke, Zäune und ein Gewächshaus wurden nach dem Abschluss der IGA im September über mehrere Tage von 20 Studierenden in Marzahn rück- und auf einem ausgehobenen Areal in Adlershof wieder aufgebaut – die Geburtsstunde des UniGardening Adlershof.

    Hinter dem Projekt verbirgt sich die Studenten-Initiative Adlershof e.V., ein gemeinnütziger Verein, der 2015 ins Leben gerufen wurde und 46 Mitglieder zählt. „Wir wohnen alle im Studentendorf Adlershof“, sagt Charlotte Fischer, Studentin der Psychologie, im „Haus Elf“, das gleichzeitig als Bar und Geschäftsraum des Vereins dient und nur ein paar Ecken vom Garten entfernt liegt. „Was wir hier verdienen, können wir in unsere Projekte investieren, die das Leben in Adlershof angenehmer machen sollen.“ In den Verein kann sich „per Definition jeder einbringen, ortsbedingt sind derzeit die meisten von der HU, aber auch ein paar Studis von anderen Hochschulen machen mit“, berichtet Joscha Hanel, Physikstudent, der im Vorstand der Studenten-Initiative aktiv ist.

    Investiert wird derzeit vor allem ins UniGardening, auch mithilfe von Sponsoren und Kooperationspartnern wie der WISTA-Management GmbH, die für Sicherheitsleistungen aufkommt, und dem Quartiersmanagement, von dem der Verein gerade 800 Euro erhalten hat. Die Gartenfläche hat das Bezirksamt kostenlos zur Verfügung gestellt. Der wichtigste Partner sind jedoch die IGA-Workcamps „Grüne Berufe“. Während der IGA hat das Projekt, das am Fachgebiet Fachdidaktik Agrar- und Gartenbauwissenschaften des Thaer-Instituts angesiedelt ist, Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in die 14 klassischen „Grünen Berufe“ ermöglicht.

    Was hat die Studenten-Initiative nun mit der Adlershofer Gartenfläche vor? „Im Winter werden Workshops stattfinden, etwa zum Bauen eines Vogelhauses“, kündigt Charlotte Fischer an. Im Frühjahr beginnt dann die Bewirtschaftung der Flächen. „Über ein Patenschaftssystem kann sich jeder einbringen, Studenten, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren, Anwohner, sowohl einzeln als auch in der Gruppe“, erläutert Raphaël Lorenz-de Laigue, Psychologie-Masterstudent und ebenfalls Initiativenmitglied. Außerdem wäre es perspektivisch schön, wenn Geflüchtete aus den Adlershofer Flüchtlingsunterkünften mitgärtnern würden, gemeinsam könnte so ein interkultureller Garten entstehen. (mehr …)

  • Neuigkeiten aus Marburg

    (Gu, Mail)

    Aus unseren interkulturellen Gärten war schon länger kein überregionales Vernetzungsinteresse mehr geäußert worden. Sie kriegen ihre Gärten geregelt, ihre Gemeinschaft auch einigermaßen, der Vorstand arbeitet ganz gut, aber darüber hinaus geht nichts.
    Aber wenn Besuchergruppen nach Marburg kommen, sind sie offen und angetan.
    Die Gärten in Marburg überleben gerade einen Regierungswechsel im Rathaus, wo vier der bisherigen Unterstützer nicht mehr da sind.  Der grüne Wind ist weg, es weht insgesamt etwas kälter und profitorientierter.
    Aber es geht weiter, auch wenn jedes Jahr die Finanzierung in Frage steht. Das war ein gutes Stück Überzeugungsarbeit.
    Ich [Helga] bin noch tätig im interkulturellen Stadtwaldgarten, in der dortigen offenen Stadtteilwerkstatt von IKJG (nominiert beim diesjährigen Integrationspreis, vormals Preis Soziale Stadt), im Gesundheitsgarten (Kräutergarten und Backhaus) auf dem Vitosgelände, und in einem neuen, kleinen Bürgerparkprojekt mit essbar bepflanzten Hochbeeten. Für die Richtsberggärten bin ich noch Ansprechpartnerin bei Problemen, aber ohne Auftrag. Der Vorstand hat leider unsere schöne Webseite gekündigt und was kleines Eigenes gemacht.
    Im Gesundheitsgarten ist vor allem die GartenWerkStadt aktiv mit vielen jungen Leuten und jeder Menge Elan. Kati und Jutta hattest du mal kennengelernt.
    Sie decken auch den größten Teil des Veranstaltungsprogramms ab und haben eine Webseite
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  • Geräteschuppenbau im GG Nordhorn

    (Gu aus Antrag, Fragen)

    der Geräteraum soll in der Grundfläche 3 x 3m sein. Die Höhe wird 2,10 m betragen, das Material wird aus Lärchenholz und Dachpappe bestehen, 
      Zum Bautermin: Der Zuschnitt erfolgt auf dem Gelände der Tafel mit freiwilligen Helfern der Tafel und des Gartens. Der Aufbau soll an einem Samstag im Februar bei stabilem Wetter mit ca 8 – 15 Personen stattfinden. Wir haben wahrscheinlich wieder das Glück, dass einer unserer Gärtner auch dolmetschen kann.

    Antrag ist in unserer Ablage (mehr …)

  • EineWeltGarten: neues Projekt in München

    (Gu, mail)
    Daniela Kälber (EineWeltHaus GF) startet ein neues Gartenprojekt am Eine Welt Haus in München:
    am nächsten Dienstag, den 12.12.2017 um 19:00 Uhr zeigen wir den Film „Eine andere Welt ist pflanzbar – Teil 5“ mit der Filmemacherin Ella von der Haide. Der Film inspiriert dazu, selbst aktiv zu werden!

    Und genau dies haben wir vor: Im Frühling 2018 startet das Projekt EineWeltGarten. Wir wollen den noch grauen Flächen einen grünen Anstrich verpassen, Kräuter und Gemüse aus aller Welt gemeinsam säen, pflegen und ernten. Kurz: Einen urbanen Garten errichten, der Gemeinschaft stiftet.

    Im Anschluss an den Film stellen wir das Projekt kurz vor und es gibt die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde darüber auszutauschen.

    Der erste Workshop für den Bau des EineWeltGartens mit den Schwerpunkten Kennenlernen und Hochbeetebau findet am 17. und 18. Februar 2018, jeweils ab 10 Uhr im EineWeltHaus statt. Wir haben das Glück, dass Detlef Schmitz vom Projekt WerkBox³ die Anleitung der Workshops übernimmt.


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  • Lastenrad für mehrere Träger und Projekte in Hamburg

    (Gu aus Antworten)

    Ihr schreibt:

     
    Wer baut das Rad konkret?
      Ein Mitstreiter aus dem FuhlsGarden Barmbek (Peter Grauvogel)
      Ein Mitstreiter der neuen RepairCafe-Initiative  Barmbek, die inzwischen ein
    e.V. ist und aktuell Räume sucht (N.N.; vermutlich Francois Entringer, den ihr
    vom Workshop in der Motte kennt, oder Ole Burmester)
      Jochen Blauel (Netzwerk- und Gemeinwesenarbeiter, Kinderwelt Hamburg
    e.V)
      Natürlich unter Anleitung von Till Wolfer, XYZ
     
    Hat der Gemeinschaftsgarten FuhlsGarden echten Bedarf?
      Ja, der Garten liegt in einem Grünzug und kann nicht mit Auto erreicht werden
    (Besorgungen/ Einkäufe Material; ggfs. Schutt/ Müll abfahren)
      Für Aktionen wie Feste, Ernte-/ Gartentage/ Teilnahme an den diversen
    Stadtteilveranstaltungen mit Info- und Mitmachständen  
      Zur Nutzung der geplanten mobilen Küche (Warme Getränke/ Ernte
    gemeinsam kochen)
      Zur Teilnahme an und Beitrag Netzwerkveranstaltungen des bestehenden
    Hamburger Garten-Netzwerks (Saatgutbörsen/ Aktionstage/ Infostände)
      Zur angestrebten Mobilität im Stadtteil (Werkzeug-Ausleihe/ Kontakt andere
    Projekte)
     
    Gibt es irgendwo Informationen zu Lokis Blumenwiese?  
      Nein, da sind wir noch am Anfang. Aber es besteht eine konkrete Kooperation
    mit einem angrenzenden Kleingartenverein und es hat bereits zahlreiche
    Gespräche und Unterstützungszusagen gegeben: Bezirk Hamburg Nord,
    Schulen aus dem Umfeld, Stadtteilgremien Barmbek Nord (Stadtteilrat und
    Ratschlag Barmbek)
         
      Das Projekt entsteht unweit vom FuhlsGarden, und wir hoffen die Projekte  –
    auch über die Nutzung des Lastenrads – miteinander verknüpfen zu können
     
    Dem geplanten Repaircafé?
      Das ist die Weiterentwicklung der „WelcomeWerkstatt Barmbek“, die Francois
    Entringer ins Leben gerufen hat, den ihr über einen Workshop in der Motte
    auch schon einmal kennengelernt habt: https://www.welcome-
    werkstatt.de/satzung/ ; aktuell sucht der Verein mit Unterstützung
    verschiedener Stadtteilgremien nach einer neuen dauerhaften Bleibe in
    Barmbek Nord oder nächster Umgebung
     
    Gibt es sowas wie Interessenbekundungen o.ä. zum Bedarf in Sachen Co-
    Nutzung eines solchen Lastenrades?
      Ich habe die Projektidee in mehreren Stadtteilgremien vorgestellt und bin
    durchweg auf großes Interesse an einer Mitnutzung gestoßen; hieraus ist
    maßgeblich die Idee der verschiedenen Module entstanden, die den
    möglichen unterschiedlichen Nutzungen Rechnung trägt: Kochen/ Info/
    Transport/ Garten/ Werken etc.
      U.a. sind dies: Stadtteilrat Barmbek Nord, Ratschlag Barmbek, AK Barmbek
    für Kinder- und Jugendfragen, Sanierungsbeirat, Welcome Werkstatt,
    Netzwerk Solidarisches Gemüse
     
    Beantragt der Garten das deshalb nicht selber bei uns, da er nicht als
    gemeinnützige Körperschaft organisiert ist?
      Einerseits ja, der Garten hat keine Körperschaft
      Andererseits besteht die Kooperation mit Kinderwelt Hamburg e.V. als
    gemeinnützigem Träger von Beginn an und der Träger stellt dem Garten die
    Flächen zur Nutzung zur Verfügung. Aus seiner Entstehungsgeschichte als
    gemeinwesenorientierter Stadtteilakteur beschäftigt Kinderwelt Hamburg e.V
    auch z.B. mich selbst, um solche Projekte zu unterstützen und begleiten, bzw.
    mit bestehenden Strukturen vor Ort in Verbindung zu bringen.  
      Wir glauben, dass es die Initiativen entlastet, wenn sich Kinderwelt Hamburg
    e.V.  vorrangig um die Vergabe und Instandhaltung des Lastenrades kümmert;
    sobald oder wenn hier Strukturen entstehen, die dies verlässlich möglich
    machen (z.B. Repair Café in neuen Räumlichkeiten), kann dies auch
    übergeben werden
     
    M.a.W. klingt das bisher sehr KiTa-lastig, was nicht unser Arbeitsgebiet ist.
    Kannst du mir da etwas genauere Info geben?
      Ja, die Nutzung durch Kitas kann und soll ein Nutzungsaspekt sein, damit das
    Fahrrad auch gut ausgelastet wird; Hintergrund ist hier aber vor allem, dass
    die (Stadt-)Kinder raus kommen, in die Natur, in den Stadtteil, in den
    Gemeinschaftsgarten – und somit keine ausschließlich „nach innen“ gerichtete
    Nutzung
      Wir stellen uns das Lastenrad eher als eine Sichtbarmachung und Bestandteil
    der „Bildungslandschaft Stadtteil“ vor: hier kann Beteiligung, gemeinsame
    Verantwortung aber auch die praktische Umsetzung von BNE-Bildung für
    nachhaltige Entwicklung gezeigt und umgesetzt werden (mehr …)

  • Die Gartensaison im GG Quelkorn

    (gu, mail)
    wir blicken auf eine wundervolle 3. Gartensaison zurück. Immernoch wachsen verschiedene Salate, Grün-, Rot, und Weißkohl, Wirsing, Porree und Mangold in unserem Garten. Kartoffeln, Kürbis, Zwiebeln & Co. sowie unsere Dahlienknollen sind gegen die Kälte sicher eingelagert. Das Gewächshaus ist geräumt, um Platz für Feldsalat und später für das Mistbeet zur Jungpflanzenzucht zu schaffen. Vielleicht bauen wir im Februar auch noch Tulpen an. Seit diesem Jahr sind wir sogar offiziell Demeter zertifiziert. Zudem haben wir in dieser Saison noch bedeutend mehr Gemüse angebaut, großzügige Blühflächen und Staudenbeete angelegt und auch unsere Gemeinschaft ist weiter gewachsen. Mittlerweile haben wir ein Kernteam von ca. 10 Leuten und es kommen bestimmt noch zehn Menschen mehr zu Aktionstagen dazu. Viele Nachbarn, besonders von der benachbarten WfbM Parzival-Hof und garteninteressierte Menschen haben in diesem Jahr den Garten als Ort des Gärtnerns, der Entspannung und der Gemeinschaft aufgesucht. Auch ein Molch hat sich in unserm kleinen Tümpel angesiedelt.

    Jochen von den „Ausreißern“ veranstaltet derweil, auch durch Winter hindurch, eine wildnispädagogische- freitags und montags Gruppe für Kinder. So bleibt der Garten den ganzen Winter hindurch belebt und ein wichtiger Ort, Kindern intensive Naturerfahrungen nahe zu bringen. So macht Jochen mit den Kindern auf verschiedene Weise Lagerfeuer im Tipi, versorgt mit ihnen die Hühner, schießt mit ihnen Bogen, erntet das Wintergemüse und macht Exkursionen und Spiele im Garten und im benachbarten Moor.

    Ganz besonders entlastend in dieser Saison war unsere Solaranlage, welche die automatische Bewässerung und Belüftung des Gewächshauses betrieben hat und uns zudem ermöglichte, auch mal das Handy oder ähnliches ganz autark aufzuladen. Auch für unser Sommerfest, bei dem das Wildwux-Straßentheater zum zweiten Mal ihre Saison-Premiere feierte, war der sonnengewonnene Strom natürlich sehr hilfreich. Felix aus unserem Gartenteam hatte die Anlage bereits weit vor dem Saisonauftakt im Gewächshaus installiert, sodass wir recht früh in der Saison mit einer elektrischen Pume wässern konnten, ohne auf unseren Benzingenerator zurück greifen zu müssen… Anfänglich hatten wir Probleme mit der bewässerung unseres Gewächshauses, da unsere Pumpe eine zu hohe Wattleistung hatte. So waren die Akkus bereits nach einer halben Std. erschöpt. Durch den Einbau einer Pumpe mit weniger Förderleistung konnten wir das Problem beheben.

    Dies war übrigens die erste Sommersaison, in der wir dem morgendlichen Vogelkonzert lauschen konnten, ohne mit dem lästigen Motorenlärm im Garten und im NSG die Morgenstimmung zu trüben.  

    Ich habe mittlerweile die Nachbarwiese gepachtet, dort stehen dann ab Frühling meine beiden Alt-Oldenburger- Pferde bzw. abwechselnd meine Schafe. Letztere nutze ich als tierische Partner im Unterricht an der Waldorfschule Ottersberg. Die Pferde hingegen liefern uns wichtigen Dünger für den Garten und hoffentlich können wir sie irgendwann im Garten als Zugtiere einsetzen. Hierfür bedarf es jedoch noch deutlich mehr Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen.

    Problematisch war dieses Jahr jedoch unser maroder Zaun, welcher das 1,5 ha große Areal umfasst. Dieser bot immer wieder dem Rehwild die Möglichkeit, in den Garten einzudringen und sich an unserem Gemüse und besonders an unserem Staudenbeet zu bedienen.

    Die nächsten Monate verbringen wir damit, Feuerholz für die nächste Saison vorzubereiten, schöne Wintertage auf dem Gelände am Lagerfeuerplatz oder im Tipi zu verbringen und hoffentlich den Zaun zu reparieren. Zudem muss das Gewächshaus für die nächste Saison vorbereitet werden (mehr …)

  • neuer Träger für das Gleisbeet gefunden

    (Gu, newsletter)
    …Umstrukturierung des Vereins beschäftigt und aktiv nach einem neuen Träger für die Fläche gesucht. 
     

    Dabei sind wir auf viele neue Menschen gestoßen, die frische Ideen mitbringen und ihr Interesse bekundet haben, sich auf dem Gelände zu engagieren. Diese frohe Botschaft wird dadurch abgerundet, dass wir mit dem Naturfreunde e.V. einen neuen Träger gefunden haben, der sich nicht als exklusiver Akteur auf dem Gelände verstehen möchte und sehr offen ist für Kooperationen.

    Diese Konstellation birgt viel Potential für die Zukunft des Gartens. Um es möglichst effektiv zu nutzen, laden das Gleisbeet und die Naturfreunde zu einer Reihe von Treffen ein, bei dem, unter der Überschrift „Raum für Ideen und Kooperationen„, nachhaltige Entwicklungen auf der Fläche in die Wege geleitet werden sollen. 


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