Kategorie: Urbane Gärten

  • Käthes Garten erhält Social Design Award

    (gu, Newsletter)

    Zum vierten Mal vergab Spiegel Online diesen Montag in Hamburg den Social Design Awards an Projekte, die durch ihr Handeln öffentliche Grünflächen in Stadtoasen für Anwohner*innen verwandeln. 150 Initiativen haben ihre laufenden Projekte und Projektideen in diesem Jahr engesendet, zehn Projekte kamen in die engere Auswahl. Eines dieser Projekte war Käthes Garten in der Gropiusstadt, ein Gemeinschaftsprojekt der Wohnungsbaugesellschaft degewo, common grounds e.V. und himmelbeet.

    Käthes Garten wurde am Montag mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit Annett Biernath und Lutz Mertens von der degewo nahm Meryem den Preis für Käthes Garten entgegen. Wir freuen uns natürlich sehr über den Preis und darüber, dass Käthes Garten jetzt auch über Berlin hinaus bekannt wird. (mehr …)

  • Dresden: Workshop mit der Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Am 10. November luden das Amt für Stadtgrün und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen Aktive aus allen Gemeinschaftsgärten ins Stadtmuseum ein, um unsere Arbeitsweisen besser miteinander abzustimmen.

    Neben ungefähr 25 Aktiven aus 16 Gärten kamen etwa genauso viele Mitarbeiter*innen aus dem gastgebenden Amt (ASA), sowie dem Stadtplanungsamt, dem Umweltamt u.a. In einführenden Vorträgen stellten sich verschiedene Gärten mit ihren Geschichten und Herausforderungen vor. Dann wurde die Arbeitsweise und Anliegen des Netzwerks erklärt und die Möglichkeiten und Herausforderungen auf Verwaltungsseite dargestellt.

    In der darauffolgenden Pause konnten wir Leckereien aus den Gärten kosten und uns vernetzen. Danach kamen wir in vier Diskussionsgruppen zusammen, die die Ansprüche von Gemeinschaftsgärten, ihren gesellschaftlichen Wert, mögliche Zukunftsvorstellungen und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung thematisierten. So konnten alle Beteiligten sich gegenseitig und die verschiedenen Anliegen gut kennenlernen.

    Nach einer Zusammenfassung der verschiedenen Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen verabredeten wir uns dazu, uns im nächsten Jahr in kleineren Kreisen zu konkreten Themen zusammenzusetzen und dort Möglichkeiten und Lösungen zu besprechen.

    Anschließend trafen sich Vertreter*innen aus 12 Gärten noch um die Ecke in einem Veranstaltungsraum des ENS zum herbstlichen Gartennetzwerk-Treffen. Bei Punsch und Brot diskutierten wir über das im Workshop Gehörte, die neue Struktur im Netzwerk und weitere Punkte (mehr …)

  • Stadtgarten Alaunpark barrierefrei

    (Gu, alerts)

    Gärtnern ganz ohne Hürden

    Gemeinschaftsgarten im Alaunpark barrierefrei umgestaltet

    Veröffentlicht am Donnerstag, 16. November 2017

    Der Gemeinschaftsgarten im Alaunpark wurde barrierefrei gestaltet. Die Fördermittel stammen aus dem Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen »Lieblingsplatz für alle« Projekte können in der Größenordnung von bis zu 25.000 Euro gefördert werden.

    Fachsimpeln am Hochbeet: Stadtgärtenchef Paul Stadelhofer (2. v. l) sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behindertenverbände. In der Mitte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Foto: Möller
    Fachsimpeln am Hochbeet: Stadtgärtenchef Paul Stadelhofer (2. v. l) sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behindertenverbände. In der Mitte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.

    Foto: Möller

    Reichlich 276.000 Euro sind in den Jahren seit 2014 allein aus dem Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen »Lieblingsplätze für alle« zur Verfügung gestellt worden. Ziel des Förderprogramms ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang und die Nutzung öffentlicher Einrichtungen und Gebäude zu ermöglichen oder wenigstens zu erleichtern. Der Bedarf ist riesig. Mehr als 2,5 Millionen Euro sind im genannten Zeitraum beantragt worden. 172 Maßnahmevorschläge wurden eingereicht, 63 davon bewilligt. Auch im kommenden Jahr spendiert der Freistaat fast eine Viertelmillion Euro zur Verbesserung der entsprechenden Infrastrukturen. Gefördert werden können Projekte bis maximal 25.000 Euro. Projektvorschläge sind bis 12. Januar 2018 bei der Stadt Dresden einzureichen.

    Die Problematik barrierefreier Zugänge ist natürlich auch in der Dresdner Neustadt ein Thema. »In der Neustadt leben viele Menschen mit Behinderung, die sehr aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen«, sagt Daniela Richter vom Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, als sich Vertreter verschiedener Interessenverbände am 19. Oktober 2017 im Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Alaunparks zusammenfinden. Bewirtschaftet wird die 320 Quadratmeter große Fläche vom Verein Stadtgärten.

    Den Garten gibt es seit zwei Jahren und die Resonanz ist toll. »Inzwischen bringen die Leute schon Geräte, aber auch Saatgut selbst mit«, erzählt Paul Stadelhofer, Geschäftsführer des Vereins. Probleme mit Vandalismus gibt es nicht. Raoul Schmidt-Lamontain kann diese Erfahrungen aus seiner Zeit in Hannover nur bestätigen.

    Überall dort, wo die Menschen sich selbst aktiv an einem Projekt beteiligen, passiert so etwas normalerweise nicht.

    Der Baubürgermeister ist an diesem Donnerstag aber nicht nur zum Small Talk gekommen. Anlass ist vielmehr der Abschluss diverser Umbaumaßnahmen, die Behinderten einen noch besseren Zugang zum Garten ermöglichen.

    Barrierefreiheit war von Anfang an ein Thema. Der Verband der Körperbehinderten hatte bereits zuvor ein Hochbeet gespendet und stand dem Verein beratend zur Seite. Jetzt wurde u.a. der Eingang barrierefrei gestaltet und der Platz am Hochbeet befestigt.

    Damit hat sich vor allem die Situation für Rolli-Fahrer deutlich verbessert. 6.500 Euro haben die Arbeiten gekostet, 5.800 Euro davon stammen aus dem Fördertopf. »Mal keine Rampe, sondern ein Garten«, stellt Schmidt-Lamontain zutreffend fest und freut sich schon auf weitere spannende Projekte.

    http://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/dresden-neustadt-alaunpark-gemeinschaftsgarten-barrierefrei/

    (mehr …)

  • IG Magdeburg bekommt Umweltpresi

    (Gu, alerts)

    In Magdeburg ist heute der diesjährige Umweltpreis der Landeshauptstadt für Projekte verliehen worden, die der Reduzierung von Treibhausgasen dienen. Überreicht wurde der mit insgesamt 11.500 Euro dotierte Preis durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Die Landeshauptstadt hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2050 95 Prozent der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 einzusparen. Die Verleihung des Umweltpreises für Projekte im Klimaschutz dient diesem Ziel.

    Preisträger sind der Verein KanTe e.V., die Grundschule „Am Pechauer Platz“, Das Repair-Café, das Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozeßinnovation GmbH, die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Euroglas GmbH und der Verein Grünstreifen e.V.

    „Mit dem Umweltpreis der Landeshauptstadt Magdeburg ehrt die Stadtverwaltung herausragende Leistungen zur Förderung der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf der Preisverleihung im Gesellschaftshaus. „Die eingereichten Beiträge dokumentieren eindrucksvoll den großen Ideenreichtum, das Engagement und das Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt.“ […]

    Als Preisträger in der Kategorie Jugend und Private wurde der Verein KanTe e.V. für sein Projekt „Interkultureller Garten“ ausgezeichnet. Das 2011 gegründete Projekt befindet sich auf einer ehemaligen Brachfläche in der Neuen Neustadt und hat eine Fläche von 2.600 m2. 30 Gärtner aus sieben verschiedenen Ländern bewirtschaften den Garten. Damit dient er als Plattform für Begegnungen von Menschen verschiedener kultureller Herkunft. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Förderung der Stadtökologie. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Vermittlung der Bedeutung der Biodiversität für das Ökosystem, eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Konsumverhalten und dem Umgang mit Ressourcen. Der Verein KanTe e.V. erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.


    (mehr …)

  • Bonn: urban gardening Teil eines neu gestalteten Spielplatzes

    (Gu, alerts)
    Einweihung des Spielplatzes Maxstraße: Spielen, Kicken und urbanes Gärtnern vereint BN – „Stadtgärtnern“ lautete das Motto, unter dem die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes an der Maxstraße stand.

    Mit der Baumaßnahme betrat das Amt für Stadtgrün Neuland, denn erstmals entstand auf einem neu geplanten öffentlichen Spielplatz ein eigener Bereich für Urban Gardening. Nach rund elfmonatiger Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen. Bei einer Einweihungsfeier am Mittwoch, 8. November 2017, mit Vereinen und Initiativen aus der Bonner Altstadt übergab Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners den neuen Platz offiziell seiner Bestimmung. […] In dem neuen Bereich für Urban Gardening können die Bürgerinnen und Bürger getreu dem Motto des Spielplatzes Maxstraße Obst, Gemüse und Kräuter anbauen, pflegen und natürlich auch ernten. Bei der Einweihungsfeier pflanzte die Initiative „blühender Gertrudisgarten“ die ersten selbst herangezogenen Stauden. Weitere Pflanzaktionen von verschiedenen weiteren Initiativen sind für das kommende Jahr geplant. Die Koordination und die Vergabe der Beete wird das Quartiersbüro Macke-Treff übernehmen. Der gesetzte Kostenrahmen für die Sanierung von rund 280.000 Euro wurde eingehalten. Damit die Betriebskosten in Zukunft gut finanzierbar sind, hat die BonnNetz GmbH 100 Kubikmeter Frischwasser für den Betrieb der Wasserpumpe gespendet.

    https://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-08-11-2017_id_7819516.html

    (mehr …)

  • Pullach: Gemeinde baut Hochbeete auf

    (Gu, alerts)

    in diesem Frühjahr hat unser Gemeinderat über den Antrag der Agenda 21 positiv abgestimmt: Pullach soll als eine der ersten Kommunen in Bayern Urbane Gärten erhalten. Und dieser Beschluss wird nun in die Tat umgesetzt: Wohnungsbaugesellschaft und Gemeindeverwaltung ließen jüngst am Grundelberg und in der Vormbrocksiedlung große Gemüsebeete aufstellen. Rechtzeitig vor dem Frost, damit dieser Humus und Kompost in den Wintermonaten gut durchfrieren kann, so dass die Pullacher „Gemeinschaftsgartler“ zum Start optimale Bedingungen vorfinden. Doch was sind eigentlich Urbane Gärten?

    Die Grundidee der Urban-Gardening-Bewegung sind kommerzfreie Naturräume für alle. Dafür sollen ungenutzte öffentliche Rasen- und Brachflächen in eigener Regie von Bürgerinnen und Bürgern mit öffentlicher Unterstützung in grüne und gleichzeitig lebensfreundliche Umgebungen umgewandelt werden. Die frischen Beete auf den Grundstücken der Wohnungsbaugesellschaft stehen also nicht in der Tradition von scharf abgegrenzten Kleingartenanlagen, sie sind der Anfang von Bürgergärten. Diese sollen als gemeinschaftliche Treffpunkte auch zeigen, wie man sich gesund ernährt und wie wertvoll und nachhaltig lokale Lebensmittel direkt vor der eigenen Wohnung sind. Dafür stellen wir Gemeindegrund zur Verfügung und hoffen, dass Sie unser Angebot annehmen und das Projekt zukünftig mit Rat und Tat erfüllen. Besonders würde es mich freuen, wenn Eltern ihren Kindern den Umgang mit der Natur wieder näherbringen würden und gemeinsam erleben, wie viel Spaß es macht, beispielsweise selbst angebautes Gemüse zu ernten.

    Symbolisch wurde für die ersten Beete am Grundelberg mit allen Verantwortlichen ein Spatenstich durchgeführt, aus welchem nicht wie sonst üblich ein Betonbau entstehen wird, sondern eigene Nahrungsmittel.

    Die vorerst vier massiven Holzbeete können im Bausatzsystem leicht erweitert werden – wenn das Projekt gut angenommen wird. Für dessen Gelingen werden mit Unterstützung und Betreuung der Agenda 21 sogenannte „Gartenpaten“ eingesetzt. Einerseits sind sie für uns und für Interessenten Ansprechpartner, andererseits vertreten sie die Belange der Gartengruppe und regeln die Arbeiten in den jeweiligen Beeten selbstverantwortlich.

    Die ersten Gemeinschaftsgärten sind geschaffen. Und es sollen nicht die letzten bleiben. Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Interesse und Ideen für weitere Urbane Gärten in Pullach haben. Die Umweltabteilung ist für Sie da und wird Ihre Vorschläge und Fragen gerne aufnehmen. Nutzen Sie unser Angebot und unsere Unterstützung – denn öffentlicher Raum kann mehr als nur Rasenfläche sein.

    https://www.focus.de/regional/bayern/pullach-im-isartal-urbane-gaerten-in-pullach_id_7817469.html


    (mehr …)

  • neues Gartennetzwerk in Berlin

    URBANE GÄRTEN BRAUCHEN EINE POLITISCHE STIMME!

     
    URBANE GÄRTEN BERLIN –  Zweites Netzwerktreffen

    Mittwoch, 8. November 2017 um 19 Uhr
    Ort: Blauer Salon im Mehringhof, 2. Hof, 1. Stock nach links (Theatereingang) Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin

    Vertreter*innen von Prachttomate, Himmelbeet, Prinzessinnengarten und Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor laden unter dem „Arbeitstitel: über das Manifest hinaus“ zum 2. Vernetzungstreffen ein.


    ES GEHT WEITER.
    Das erste Treffen war mit einer Teilnehmerschaft von mehr als achtzig Menschen ein äußerst gelungener Start. Wir haben uns kennengelernt und vernetzt. Viele wichtige Themen wurden besprochen und Ergebnisse produziert. Der Anfang für eine lebendige Netzwerkarbeit ist gemacht!

    EINE BEWEGUNG. GERADE JETZT.
    Während in Bonn über das Klima und in Brüssel um die Zulassung von Glyphosat verhandelt wird, sind in Berlin zahlreiche Orte mit Antworten auf die «großen Fragen» in ihrer Existenz akut bedroht. Kommt zum Netzwerktreffen und organisiert euch. Die Stadt ist unser Garten.

    mehr Infos dazu auf der Seite vom Himmelbeet

    &

    unter anderem wird bei dem Treffen diese Demo mit vorbereitet:

    Berliner Pflanzen –  Grüne Freiräume erhalten
    Samstag, 18. November 2017 um 14 Uhr

    Ort: Rathaus Neukölln

    Kundgebung und Demo für den Erhalt von urbanen Gärten und urbanem Grün in Berlin.

    Eine Aktion hervorgegangen aus dem Netzwerktreffen Urbane Gärten Berlin aufgrund der Teilkündigung des Gemeinschaftsgarten Prachttomate

    (mehr …)

  • Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Bürger-Sprechstunde des Beigeordneten für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, findet am Mittwoch, 20. Dezember, im Stadtteil Potsdam-West statt.

    In der Zeit von 17 bis 19 Uhr steht Mike Schubert im Bauwagen im Nachbarschaftsgarten Scholle 34, Geschwister-Scholl-Straße 34, für Gespräche zur Verfügung. Potsdamerinnen und Potsdamer haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihre Hinweise und Anregungen aber auch Probleme und Sorgen in einem persönlichen Gespräch mit dem Beigeordneten zu erörtern.

    https://www.focus.de/regional/potsdam/stadt-potsdam-buerger-sprechstunde-des-beigeordneten-in-potsdam-west-mike-schubert-am-20-dezember-ab-17-zum-gespraech-im-bauwagen-scholle-34_id_7995711.html


    (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Mannheim

    (Gu, mail)

    es hat nun sehr lange gedauert bis wir die Finanzierung unseres Modellprojektes zusammen hatten. Nun ist es fast perfekt und wir starten am 01.01.2018 mit unserem Projekt:

    Community Gardening – Gemeinsam Gärtnern mit Kindern, Jugendlichen aus Familien mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung für ein besseres Leben im Stadtteil

    Das Projekt bezieht sich auf und rund um den Neumarkt, ein zentraler Platz im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West.

    Fläche des aktuellen Urbanen Gartens beträgt rund 250qm. Dazu kämen mindestens 10 Hochbeete und Baumscheibenbepflanzungen. Ansprechpartnerin bin ich. In dem Projekt gibt es dann 2 Pädagog*innen, die das Projekt vor Ort umsetzen (mehr …)

  • Campus Garten Köln gefährdet

    (gu, mail)

    miese Neuigkeiten: Der CampusGarten soll Mitte Januar (ich versuche grad den genauen Termin rauszukriegen) geräumt werden, damit das Gelände abgerodet werden kann.

    Uni und Uniklinik haben es

    völlig verrafft, sich zu koordinieren. Momentan läuft es auf ersatzlose Auflösung des Gartens und Komplettabriss hinaus, also Bulldozer mieten, Mulden bestellen, Kisten, Pflanzen und Ausrüstung zusammenbulldozern und in die Mulden, und ab in die MVA oder was auch immer man damit macht.

    Es gibt maximal 1

    oder 2 Flächen die theoretisch als Ersatz in Frage kommen könnten, aber die sind entweder gar nicht verfügbar oder frühestens in x Monaten, und der Architekt will sein Gebäude starten. Ist schon über 2 Jahre hinter seinen Planungen zurück und hat x Millionen verloren, ob das gerechtfertigt ist weiß ich nicht, aber ich glaub da wär jeder Mensch angepißt. Naja der muß wohl die Bäume auf dem Gelände alle gefällt haben bis entweder Anfang oder Ende Februar (ich versuch das morgen mal rauszukriegen). Wir werden heute mit den anderen Gärten konferieren, und theoretisch ist über das Essbare-Stadt-Konzept etwas zu reißen, aber in der Praxis gibt es nach gegenwärtigem Stand keine freien Grünflächen in ausreichender Qualität.
    ——————
    Da soll das „Projekt 2015192 Neubau Verfügungsgebäude Forschung“ entstehen. Ist nirgendwo dokumentiert, weil das ein Projekt der Architekturabteilung der Uniklinik ist, die ein eigenständiger Betrieb ist.

    Deswegen weiß der Projektleiter vermutlich auch nichts von unserem Nutzungsvertrag mit der Uni (dem Chef von seinem Chef). Aber wegen der Ferien ist die Frist so knapp bemessen, dass die Rechtsabteilung der Uni die Frage eventuell erst geklärt hat, wenn es zu spät ist. Dann stellt sich raus, dass er den Garten nicht hätte zerstören dürfen, nachdem das Gelände schon geräumt und planiert ist…

    MVA ist Müllverbrennungsanlage. Wegen des Winters werden wir noch nicht mal mehr Zeit haben, den Mutterboden aus den Kisten zu retten.

    Einen Ersatzstandort gibt es nach gegenwärtigem Kenntnisstand nirgendwo (also erst wieder 2 km draußen am Stadtrand, weit außerhalb des Uni-Campus). Der Projektleiter ist völlig unkooperativ, er besteht sogar darauf, dass die Uni uns einen Ersatzraum auf ihre Kosten stellt.


    (mehr …)

  • IG Aalen Baustein für Auszeichnung der Stadt

    (gu, alerts)

    Gegenseitiger Respekt sei der Gedanke von Weihnachten – dies werde im Interkulturellen Garten gelebt, sagte Vorsitzende Frauke Krauß und bedankte sich für das gute Miteinander bei der Gartengemeinschaft, die für ein spannendes Programm bei der Weihnachtsfeier sorgte. Die Schwestern Michaela und Sophia Sheytelman führten ein Ballettstück auf. Zahra sang ein selbstgeschriebenes Weihnachtslied, ihre Mutter Siham Hamza erzählte, wie schön es in ihrer Heimat Irak war, bevor der Krieg ausbrach. Die Polin Krystina Okuniewicz teilte deutsche Weihnachtsliedertexte, Viktoriya Mogylevska aus der Ukraine begleitete die Lieder auf der Gitarre. Idris Mahmood, der stellvertretende Vorsitzende, hatte einen Beitrag über die Bedeutung von Jesus im Koran vorbereitet, bevor der Nikolaus alias Stadtrat Albrecht Schmid die Feier besuchte und vom Nikolaus erzählte, der im vierten Jahrhundert in Myra in der heutigen Türkei gelebt hatte.

    Im November wurde die Stadt Aalen von der Unesco für nachhaltige Bildung (BNE) ausgezeichnet, dessen Baustein der Interkulturelle Garten ist. Um die Aktivitäten der Agendagruppe zu dokumentieren, besucht ein Fotograf am Montag, 18. Dezember, um 14.30 Uhr den Interkulturellen Garten. Idris Mahmood sorgt für das Feuer im Holzbackofen, die Gartenfamilien backen ab 13.30 Uhr, dazu gibt es Tee. Die Aalener Bürger sind dazu eingeladen.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Eine-Gemeinschaft-ueber-Grenzen-hinweg-_arid,10788801_toid,1.html (mehr …)

  • Überblick Stadtgärtnern in Oberhausen

    (Gu, alerts)
    -> Frauengarten wird nicht erwähnt

    Hier gibt es viel Platz zum „Stadtgärtnern“

    Marcel Gruteser

    Mehr Pflanzen- und Farbenvielfalt in Hochbeeten, dazu eine schönere Umgebung und verantwortungsvolles Anpflanzen und Ernten: Das ist der Sinn hinter dem Begriff „Urban Gardening“ (zu deutsch: „Stadtgärtnern“). In Oberhausen entstehen immer mehr Flächen, an denen sich kleine und große Hobbygärtner versuchen können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht vor, die die größeren Anbauflächen beinhaltet.

    Mehr Pflanzen- und Farbenvielfalt in Hochbeeten, dazu eine schönere Umgebung und verantwortungsvolles Anpflanzen und Ernten: Das ist der Sinn hinter dem Begriff „Urban Gardening“ (zu deutsch: „Stadtgärtnern“). In Oberhausen entstehen immer mehr Flächen, an denen sich kleine und große Hobbygärtner versuchen können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht vor, die die größeren Anbauflächen beinhaltet.

    Sterkrade-Mitte

    Robert Oberheid vom Agenda-Büro ist der Ansprechpartner für die „Urban Gardening“-Fläche am Technischen Rathaus an der Bahnhofstraße sowie am Gesundheitsamt Sterkrade an der Tirpitzstraße. „Wir haben aktuell bei beiden zusammen rund 100 Beete“, berichtet Oberheid. Für die startende Kürbiszeit steht etwas Besonderes an: Am Mittwoch, 6. September, gibt es am Technischen Rathaus mehrere verschiedene Sorten von Kürbissen zu probieren. Hierzulande ist vor allem der Hokkaidokürbis bekannt.

    „Die Betreuung ist generell ein wichtiges Thema, da leider die Zahl der regelmäßigen Helfer überschaubar bleibt“, sagt Robert Oberheid. „Aktuell sind es wohl zehn bis zwölf Helfer.“ Die Stadtverwaltung kooperiert bei beiden Flächen mit der Ruhrwerkstatt (nähere Infos eigener Abschnitt). „Man hat den Eindruck, dass die Arbeitskleidung andere Freiwillige abschreckt“, berichtet Oberheid. „Die Fläche an der Tirpitzstraße läuft dagegen ganz gut“, sagt der Agenda-Leiter. „Dort gibt es eine enge Kooperation mit Schulen. Sie können selbst entscheiden, was sie anpflanzen.“ Zuletzt seien das Erdbeeren und Salate gewesen. Angefangen wurde im Jahr 2015. Oberheid richtet einen Appell an die Bürger: „Es kostet nichts, kommen Sie einfach dorthin zum Gärtnern.“

    Generationengarten

    Die Arbeiterwohlfahrt Oberhausen (Awo) betreibt den Generationengarten am Kaisergarten. Auf 14 Beeten kommen laut Bernhard Bartsch verschiedene Vereine sowie mehrere Kindergärten und Schulen zusammen, um „Urban Gardening“ zu betreiben. „Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Kinder“, sagt Bartsch. „Sie dürfen anpflanzen, worauf sie Lust haben.“ Zuletzt waren das Kartoffeln und Radieschen. „Hier können Kinder Erfahrungen sammeln, die im Klassenraum nicht möglich sind. Manche denken, es kommt einfach aus dem Supermarkt und sind fasziniert, wenn sie hier etwas selbst wachsen sehen.“ Bartsch erklärt, dass noch freie Beete vorhanden sind. Bei Interesse können Kindergärten und Schulen sich bei der Awo melden.

    Uhlandpark

    Im Uhlandpark an der Fläche des Projekts „Ernte 46047“ herrscht aktuell ebenfalls Betrieb – „leider aber vornehmlich nur durch die drei vorhandenen Organisationen Jugendzentrum „ParkHaus“ sowie die Kitas Strickersweg und St. Michael“, berichtet Stephan Kutsch vom „ParkHaus“. „Die Resonanz im Viertel ist leider gering. Die Leute finden das schon prima, wollen aber keine Verantwortung übernehmen“. Dabei war das Projekt ursprünglich für die Anwohner im Viertel gedacht.

    Nese Özcelik vom städtischen Büro für Chancengleichheit hofft auf neue Mithelfer: „Wir suchen weiterhin Ehrenamtliche, die sich an den Hochbeeten beteiligen wollen“. Sieben solcher Hochbeete sind laut Stephan Kutsch aktuell vorhanden. „Als Ernte gibt es Tomaten und Blumenkohl, die Kartoffeln sind bereits weg“, weiß Kutsch. Außerdem sind Sonnenblumen dort vorzufinden.

    Ein Problem stellt weiterhin die räumliche Distanz zwischen den Beeten im Uhlandpark und dem Gebäude des „ParkHaus“ an der Knappenstraße dar. „Dazu kommt, dass die Geräte bei uns eingeschlossen sind und andere Leute nicht so einfach daran kommen“, sagt Stephan Kutsch. „Schön wäre es, wenn Interessierte sich durch den Bericht bei uns melden würden, um mitzuhelfen.“

    St. Antony-Hütte

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) betreut eine „Urban Gardening“-Fläche am archäologischen Park an der St. Antony-Hütte. Das Projekt heißt „Esskultur“ und ist laut der Koordinatorin Martina Weiher im vergangenen Jahr gestartet. „Es ist ein multifunktionales Projekt und eine gute Idee, um einer Brachfläche neuen Glanz zu geben“, sagt Martina Weiher.

    Durch eine Kooperation mit dem Jobcenter arbeiten aktuell 16 Teilnehmer an den Beeten mit. „Das Prinzip ist: Jeder kann pflanzen, jeder kann ernten“, sagt Weiher. „Aktuell suchen wir noch Beetpaten, denen nicht allzu wichtig ist, selbst Gepflanztes auch selbst zu ernten.“ Dazu gibt es noch eine Partnerschaft mit dem Antony-Kindergarten.

    Der LVR zeigt sich vom Projekt angetan, auch weil laut Weiher viel gebaut wurde. „Durch einen Gartentag und das St. Antony-Fest veranstalten wir öfter Aktionen, um Besucher und Anwohner zum Mitmachen anzuregen“, erklärt Martina Weiher.

    Tafelgärten

    Die Tafelgärten am Max-Planck-Ring sind ein Projekt der Ruhrwerkstatt und kommen der Oberhausener Tafel zu Gute. Dort arbeiten laut Birgit Abrahamczik, Abteilungsleitung Gemeinwohlarbeit der Ruhrwerkstatt, durch eine Kooperation und Förderung des Jobcenters einige unter 25-Jährige, um in einen geregelten Arbeitsalltag eingeführt zu werden.

    In den Gärten werden aktuell Salate, Kürbisse, Möhren, Auberginen und Grünkohl angebaut.

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/hier-gibt-es-viel-platz-zum-stadtgaertnern-id211763671.html (mehr …)

  • Garten für Alle in Friedland – Bericht von Shimeles

    (Info von Shimeles)

    „Friedland Garten“-Garten für Alle  

    I. Hintergrundinformation

    Das Grundstück wo der „Garten für Alle“, liegt am Ortseingang/Ausgang. Der Aufnahmelager ist direkt gegenüber. Ein kleiner Bach trennt die beiden. Die Verpächter, ein älteres paar, hatte das Grundstück als Gemüse und Obstgarten bewirtschaftet. Sie hatten die Produkte auf dem Wochenmarkt verkauft. Es gab sogar Zeiten wo sie das Flüchtlingslager mit Gemüse belieferten!

    Jetzt können sie die Fläche aus alters Gründen nicht mehr bewirtschaften.

    Die beiden Ältere paare waren selbst von der Idee eines gemeinschaftsgarten angetan. ich war beim Gespräch zu Flächen Verpachtung   dabei, so könnte ich die beiden älteren Verpächter kennenlernen.

    Vor zwei Jahren war ich als Referent bei der LEB eingeladen um die Gärten vorzustellen. Eigentlich die Idee einen Garten in Friedland aufzubauen ist sehr alt, aber die Finanzierung und die Trägerschaftsfrage klappte nicht. Die Internationalen Gärten wurden angefragt ob sie die Trägerschaft für den“ Friedland Garten“ übernehmen können. Der Vorstand der Internationalen Gärten hat aus kapazitätsgründen sich dagegen ausgesprochen. Die ländliche Erwachsenenbildung übernahm die Trägerschaft. Das Projekt wird mit Mitteln des EU-Programms LEADER, der Gemeinde Friedland und des Caritasverbands für die Diözese Hildesheim e.V. gefördert.

    II. Veranstaltung am 25.August

    An dem Tag hatte ich small talk mit dem Träger des Projektes, die Ländliche Erwachsenenbildung NDs gehabt, an sonst waren einige Kommunalpolitik erIn.

    Was gut sichtbar war wie gut der Garten in dem ländlichen Raum(Landkreis Göttingen) gut vernetzt ist! Es gab verschiedene Unterstützer und Mitmacher(Feuerwehr, Schulen, Friedlands Museum, Jugendaktiongruppen. Viele der Gäste kamen mit Geschenken bepackt!!!

    Hier sind einige Geschenke

    1. Bauwagen

    Geschenkt v. „Jugendraum Groß Lengden“

    2. Bänke und Stuhle: Ein Schreiner aus Ludolfs hausen mit SCI-Freiwilligen für den Garten zusammen getischlert hatte

    3. Kulturstuhl spende v. Frau Samah Al Jundi-Pfaff vom Museum Friedland (der Stühl wurde auf World Refugee Day gestaltet)

    Leider haben die Internationalen Gärten kein Geschenk mitgebracht!!

    4. Gäste: es waren Viele Menschen aus dem Nachbarn Ortschaften und Dörfern gekommen, auch viele geflüchtete aus dem benachbarten Lager. Es gab Kinder singgruppe, Boat-People Theatergruppe, Museum in Friedland, etc…

    Die Übersetzung in Arabisch, persisch, … hat ein Man und Frau Samah Al Jundi-Pfaff aus dem Friedland Museum gemacht. War perfekt!

    Bericht /Shimeles/082017


    (mehr …)

  • neues Projekt in den IG Gö

    (Info von Shimeles/August)

    Projekt „HUMUS-BILDUNG hoch 2“

    Das Projekt „HUMUS-BILDUNG hoch 2“, hat eine 2jährige Förderung durch Bundes Umweltminitsterium bekommen.

    Es geht darum, im Stadt-Teil Geismar Göttingen Humus zu bilden und Bildung über Humus zu verbreiten. Humus ist die lebendige Erde, von der alles Leben auf diesem Planeten abhängt und die im Moment weltweit in beängstigendem Maße verloren geht.

    Das Projekt wird über 2 Jahre vom Bundes-Umwelt-Ministerium als Beitrag zum Klimaschutz gefördert. Träger ist Verein Göttingen im Wandel.

    Die Transition Town Gruppe ist Mitglied in den Internationalen Garten in Göttingen Geismar. Die Projektverantwortliche Frau Helgard Greve ist Mitglied in Int.Garten Geismar und bietet seit längere Zeit Kompostworkshops für Mitglieder und Interessierte.

    Sie leitet auch das Projekt „Willkommensgarten auf dem Flüchtlingswohnheim Zieten“.


    (mehr …)

  • Naturkosmetik-Workshop von Najeha in Frankfurt/Oder

    (Info von Najeha)

    Bericht über den Workshop am 26.08. „Seifenverarbeitung mit Blüten, Kräuteressig, Kräutersalz mit verschiedenen orientalischen Gewürzen vorbereiten“ in Frankfurt-Oder

    15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, davon 4 neue Geflüchtete, haben an dem Workshop teilgenommen.

    Das Wissen über die Wildkräuter war sehr unterschiedlich in der Gruppe.

    Am Freitagnachmittag sind wir, eine Gärtnerin und ich, zum Einkaufen gefahren und haben das Material für den Workshop gekauft.

    Danach haben wir die Kräuter im Garten gesucht und geerntet, gesäubert und im Keller für den nächsten Tag gelassen. Ich hatte viele Mückenstiche.

    Am Samstag gegen 10:00 Uhr kamen die Teilnehmer.

    Ich machte eine Führung mit Erklärung von Wild- und Heilkräutern, und kurz wie man Öle mit Kräutern vorbereiten.

    In Deutschland sind die Wildkräuter bekannt für die Vorbereitung von Teeaufguss, Teeauszug und verschiedene Tinkturen, Öle und Salben.

    Im Workshop habe ich die Teilnehmer darauf aufmerksam gemacht, dass man die Wildkräuter als gesunde Nahrung frisch im Brot backen kann, in Salaten verwenden, für einen Kräuteressig, und vor allem Naturseifen mit verschiedenen Blüten und Gewürzen schmücken kann.

    Die Teilnehmer wurden in Gruppen geteilt, die erste Gruppe hat den Teig mit den gehacktesn Kräutern vorbereitet und in Kugelform im Ofen aufbewahrt.

    Die zweite Gruppe hat den Knoblauch für den Essig gesäubert, die Kräuter, den Essig, die Flaschen und die Gewürze auf dem Tisch verteilt.

    Die dritte Gruppe hat im Garten Gurken geerntet, geraspelt, mit Möhren, gehackten Wildkräutern und Sonnenblumenkernen, mit Essig und Olivenöl einen leckeren Salat vorbereitet.

    Danach habe ich ihnen gezeigt, wie man einen Kräuteressig vorbereitet. Welche Vorteile hat Essig, wenn er mit frischen Kräutern (ohne Konservierungsmittel) gefüllt wird. Die frischen Kräuter sind länger haltbar, und man kann immer nachfüllen.

    Ein selbst gemachter Essig in meinem Land (dem Irak) wird als Behandlung für Gelenkentzündung für äußerliche und innere Verwendung, entweder mit Wasser mischen und trinken oder die Stelle mit Essig massieren.

    Dann haben sie den Kräuteressig und das Kräutersalz erst gemahlen und dann in Gläser für sich gefüllt.

    Die Verarbeitung den Seifen hat längere Zeit gebraucht, erst die Seifen reiben, mit Öl und lauwarmem Wasser einen festen Teig daraus machen, dann mit verschiedenen Blüten und Gewürzen kneten oder schmücken, in Form bringen und trocknen lassen.

    Die ganze Arbeit war neu und Interessant für die Teilnehmer.

    Am Ende hat die Gruppe aufgeräumt und den Tisch für das Mittagessen vorbereitet.

    Es gab eine Suppe (leider mit Speck), mit Brötchen und Salat.

    Nach der Arbeit haben die Teilnehmer Kuchen mitgebracht, Tee und Kaffee gekocht und eine offene Diskussion zum Thema Religion, Kopftuch und Flüchtlinge geführt.

    Die anwesenden Deutschen wollten von uns wissen, welche Bedeutung hat das Kopftuch für die zwei Frauen, die mit Kopftuch unter uns saßen, und sie haben diese Frage gestellt: Warum tragen Najeha und die andere Frau kein Kopftuch, obwohl alle Muslim sind?

    Eine Frau hat geantwortet, dass sie in einem Dorf geboren, wo die meisten Frauen Kopftuch getragen haben. Die andere hat geantwortet, dass das Kopftuch für sie ein Teil ihres Glaubens ist.

    Der Workshop hat mit viel Freude der Teilnehmer an Essigflaschen, Kräutersalzfläschchen und mehrere Gästeseifen beendet.


    (mehr …)

  • Spendenkampagne von Ab geht die Lucie

    (gu, alerts)

    […] Eine große Portion Idealismus und viel Tatendrang bringen die ehrenamtlichen Stadtgärtnerinnen und -gärtner des Vereins „Kulturpflanzen“ mit, damit der Lucie-Flechtmann-Platz entsiegelt und dauerhaft umgestaltet werden kann (wir berichteten). Um ihre Vision eines Gemeinschaftsgartens überhaupt umsetzen zu können, mussten die Vereinsmitglieder die Gesamtverantwortung für dieses öffentliche Areal übernehmen, rechtlich und finanziell.

    Im März soll der neue, entsiegelte Lucie-Flechtmann-Platz fertig sein. Dann kommen
    monatlich rund 500 Euro für die Pflege auf den Verein zu. Die Kosten werden unter anderem durch die Müllentsorgung, Strom- und Wasserkosten und Bereitstellung einer öffentlichen Toilette, die das Ordnungsamt zur Auflage macht, verursacht. Zusätzlichen Aufwand bringt die Pflege der neu entstandenen Grünfläche mit sich, die sich von einer tristen Betonwüste zu einem Urban-Gardening-Projekt entwickeln soll. „Wir brauchen Unterstützung durch regelmäßige Spenden, um die neue Lucie erhalten zu können“ sagt Stadtgärtnerin Eva Kirschenmann. Mithilfe des Video-Adventskalenders möchte der Verein eine Fördergemeinschaft aufbauen. Wenn 100 Menschen monatlich fünf Euro spenden würden, wäre der Bedarf langfristig gedeckt, sagt Kirschenmann. In den Videos, die auf www.vimeo.com/luciebremen, www.lucie-bremen.de und www.facebook.com/ab.geht.die.lucie zu finden sind, erklären täglich andere Lucie-Unterstützer, warum sie den Stadtgarten wichtig finden. Außerdem kommen der zuständige Stadtplaner, Anwohner, eine Schulklasse, die Beiratssprecher und der Vorsitzende der Bremer Bürgerstiftung zu Wort.“

    https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-kein-gemeinschaftgarten-ohne-eigeninitiative-_arid,1679489.html (mehr …)

  • Caritas stellt Gartenprojekt für Flüchtlinge im Park Schönfeld ein

    (Gu, mail)
    Ich möchte dich darüber informieren, dass wir unser Gartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft Park Schönfeld von Caritas-Seite beendet haben. Die entstandenen Hochbeete, Erdbeertürme und Bänke haben wir natürlich stehen gelassen und hoffen, dass die Betreiber diese, wie geplant, den Bewohnern zur Bewirtschaftung überlassen. Bei zwei Hochbeeten fand das schon dieses Jahr statt. Gießkannen und Kleinstwerkzeug steht auch zur Verfügung, das haben wir dagelassen.

    Grund für die Beendung ist zum einen, dass ich keine Gelder mehr für meine Honorarkraft beantragen kann über unsere Eigenmittel und mir für eine Drittmittelakquise für dieses Projekt die Zeit fehlt.

    Und vor allem ist in den drei Jahren der Kontakt mit den Betreibern gleichbleibend schlecht geblieben, was für alle Kontakt zwischen unserem Verband und diesem einzelnen Betreiber gilt und eine absolute Ausnahme ist. Die Außenanlangen wurden sehr unregelmäßig gepflegt und wir haben eher noch dafür gesorgt, dass dieser Missstand nicht zu deutlich zu Tage tritt, mit den gepflegten Hochbeeten und netten Gestaltung…..

    Wir haben die angeschafften Geräte in einer anderen Gemeinschaftsunterkunft untergebracht und überlegen, im Frühjahr mit einem neuen Projekt zu starten, wenn ich eine Finanzierung für Personalkosten zur Begleitung eines Gartenangebotes bekommen kann, was gerade nicht so einfach ist.

    Das ist wirklich schade, war aber für uns der richtige Schritt. Wir hatten tolle zwei Jahre mit dem Projekt und das dritte Jahr war jetzt eher nicht zufriedenstellend aus den genannten Gründen.


    (mehr …)

  • Workshopreihe Seitentriebe wird nicht fortgesetzt

    (Gu, Newsletter)

    man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist.
    Genau so machen wir das jetzt, nach vier tollen Jahren wird es 2018 keine Seitentriebe mehr geben
    .

    Vier Jahre, in denen unsere Vorweihnachtszeit aus Abschlussberichten und Programmplanung bestand, vier Jahre, in denen unser Sommerurlaub schon zu Jahresbeginn feststand, weil wir von laaaanger Hand das fetzige Jahresprogramm zusammenstellten.
    Vier Jahre, in denen wir spannende Referent*innen, engagierte Gärtner*innen, wissbegierige Teilnehmer*innen und tolle Gärten kennenlernen durften. Von sympathischem Dilletantismus über kurzfristige organisatorische Verrenkungen bis hin zu oft beeindruckender Kompetenz war echt alles dabei. Und wir hatten meistens echt Spaß dran.

    Jetzt machen wir lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Walk your talk and talk your walk – das war unser Anspruch und das haben wir zusammen mit euch in den letzten vier Jahren richtig gut hinbekommen (meinen wir zumindest!), mit viel Leidenschaft und Aufmerksamkeit. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, in euren Gärten gibt es andere Herausforderungen, andere Lernbedarfe und Ansätze, sodass wir die Seitentriebe in der bisherigen Form nicht mehr für die richtige Antwort halten.

    (mehr …)

  • Workshop „Die Zubereitung von Gesichtscreme aus natürlichen Produkten“ in der Flüchtlingsunterkunft- Siekhöhe- Göttingen

    Bericht über den Workshop „Die Zubereitung von Gesichtscreme aus natürlichen Produkten“ in der Flüchtlingsunterkunft- Siekhöhe- Göttingen am 28.11.2017

    Als ich in dem großen Raum eintraf, kamen mir bereits alle Flüchtlinge, die mich vom vorigen Workshop kannten, mit größerer Freude entgegen. Sie grüßten mich herzlich und sagten mir „Heute machen wir die Vaseline“. Sie meinten damit die Gesichtscreme.

    Die Gruppe bestand aus Frauen und Männern, aus Jungen und Alten mit unterschiedlicher Herkunft wie z.B. Eritrea, Libanon, Georgien, Iran und Sudan.

    Die Workshop-Sprache war ein Mix aus Deutsch, Arabisch und ein wenig Englisch. Lediglich mit den Frauen aus Georgien musste ich mich mit Händen und Füßen unterhalten.

    Ich habe allen zunächst einmal das Material gezeigt und ihnen erklärt woher und auf welche Art und Weise man es gewinnt, denn das Besondere an der selbst hergestellten Gesichtscreme soll für die TeilnehmerInnen sein, dass sie genau wissen welche Stoffe sich darin befinden und dass auf chemische Mittel verzichtet werden kann. Während des theoretischen Exkurses konnten viele TeilnehmerInnen z.B. zunächst gar nicht glauben, dass Eucerin Hydricum aus Schafswolle gewonnen wird. Ein Lernerfolg war dementsprechend bereits an diesem anfänglichen Punkt des Workshops vorhanden.

    Nach dem kleinen, eher theoretischen Exkurs zeigte ich den Frauen kleinschrittig und mit viel Raum für Fragen wie die Creme hergestellt wird. Dabei beendeten wir alle gemeinsam einen Schritt und begannen dann erst mit dem Folgenden, sodass die TeilnehmerInnen in Ruhe und am Beispiel orientiert ihre eigenen Cremes erfolgreich herstellen konnten, auch die Georgierinnen, trotz der vorhandenen Sprachbarriere.

    Die Frauen waren begeistert von ihrer eigenen Creme und auch die Jungs und Männer blieben interessiert bei der Sache und erkundigten sich nach den Rezepten und auch danach, woher man das Material beziehen kann.

    Als die Creme fertig hergestellt wurde, musste sie zunächst für eine Dauer von einer halben Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. Die georgischen Frauen holten in dieser Zeit ihre Wolle heraus und strickten. Meiner Meinung nach eine sehr schöne Beschäftigung, um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Die Unterkunft hat wohl im Vorfeld einen Karton voll Wolle gespendet bekommen und seitdem strickt die georgische Frau munter für alle in der Unterkunft lebenden MitbewohnerInnen Socken für den Winter. Ein Mann aus dem Sudan zeigte parallel dazu allen Interessierten eine Form der Handarbeit, die er aus seiner Heimat kennt. Dabei handelte es sich um eine Serviettentechnik, mit der man Körbe und viele andere Sachen flechten kann.

    Einige nutzen die Zeit, um Fragen off-topic zu stellen. Ein junger Mann aus dem Libanon beispielsweise fragte nach einem Kraut oder einer Methode gegen Haarausfall und wie man es schafft mit dem Zigarettenrauch aufzuhören. Die meisten Bewohnerinnen versuchen möglichst viel Deutsch zu sprechen und fragten mich oft nach der deutschen Übersetzung von Gegenständen und wiederholten diese neuen Begriffe immer wieder wie beim klassischen Vokabeln lernen.

    Zum Schluss haben die Teilnehmerinnen mit großer Freude eine schöne Dose voll mit der Creme bekommen, manche haben sogar zwei Dosen ergattert. Eine mit Lavendelöl und eine ohne zusätzliche Duftstoffe.

    Für mich sind solche Workshops immer Treffen, bei denen die Flüchtlinge sich entfalten können, weil kein Zugzwang herrscht und sie fernab von ihrem Aufenthalt Status, einer möglichen Abschiebung oder wichtigen Terminen einfach Mensch statt Flüchtling sein können. Sie wirken so, als würden sie sich in dieser Zeit erholen und aus dem monotonen Alltag entfliehen. Das freut mich immer sehr.

    manche der Flüchtlinge aus dieser Gruppe bewirtschaften die Willkommenparzelle in Friedensgarten

    (mehr …)

  • Stand der Dinge Inselgrün, Stuttgart

    (gu, mail)
    Der Stand der Dinge in unserem Garten: die Kulturinsel ist noch Mieter bei der Stadt bis Ende 2018. Wir hoffen, dass wir uns finanziell bis dahin halten können. Wir haben gerade eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, mithilfe welcher wir 30.000 Euro sammeln möchten. In diesem Jahr können wir uns zum ersten Mal nicht mehr aus eigener Kraft refinanzieren. […] wir leider noch keinen vergleichbaren Nachfolger gefunden. Wir haben eine Handvoll Ehrenamtliche, die ab und zu zum Gießen oder Gärtnern kommen, aber uns fehlt ein festes Team aus Gärtnern, die sich wirklich regelmäßig dem Garten widmen (mehr …)

  • Kündigung der Fläche für VAGABund Leipzig

    (Gu, Tel)

    Der Viele Arten Garten des BUND (= VAGABund) in Leipzig existiert seit 2013 auf einer privaten Fläche. Nun haben sie die Kündigung bekommen und wissen noch nicht, ob sie ggf noch dieses Jahr runter müssen. Im Sommer hatten sie gerade ein Gewächshaus gebaut (mit Fundament). Sie haben noch keine neue Fläche im Blick, werden nun mit LeipzigGrün in Kontakt treten. (mehr …)

  • Erneute Auszeichnung für Kulturgarten Lüneburg

    (Gu, FB)

    „Kulturgarten Lüneburg – mehr als ein Garten“. Wir werden als offizielles Projekt der „UN – Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. (mehr …)

  • IG Bielefeld von Heinrich-Böll-Stiftung ausgezeichnet

    (Gu, Mail)

    PRESSEMITTEILUNG DES VEREINS:

    Im Rahmen des 20. Böll-Forum wurde am 20.10.2017 der Garten-Kultur-Verein(t)-Sieker e.V. mit seinem interkulturellen Gartenprojekt von der Heinrich-Böll-Stiftung NRW mit dem Preis „Der Heinrich“ 2017 geehrt.

    Im Literaturhaus in Köln diskutierten die Cap-Anamur Gründerin Christel Neudeck, die Schriftstellerin Tanja Dückers und der Kulturwissenschaftler Markus Schäfers was Böll unter einer „Ästhetik des Humanen“ (Titel der Veranstaltung) verstand und wie dies mit seiner Idee einer „Poesie des Tuns“ einhergeht. In seinen Geschichten, wie auch seinem politischen Engagement, so die Expertinnen und der Experte, ging es ihm um ethisches Handeln, um die Wahrnehmbarkeit von Humanität. Seine literarischen Figuren waren stets unangepasste, Charaktere die gegen Repressionen in ihrem Umfeld ankämpften. Humanität war bei ihm nicht nur Theorie, sondern immer auch praktisch gedacht, um zu zeigen, dass wen man eine gewisse Phantasie an den Tag legt auf seine Wirklichkeit einwirken kann. Bölls Gedanken sind heute aktueller denn je in einer Zeit in der humanitäre Begriffe wieder lächerlich gemacht werden.

    Der Preis wurde dem Gartenkulturverein von der Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung NRW Iris Witt übergeben. In der Laudation wurde der Verein für sein soziales Engagement im Bereich der interkulturellen Arbeit, als auch für die ökologischen Ideen des Gartenprojektes, geehrt. Die Vorstandsmitglieder Adib Scharaf-Mahmud und Abelmajid El Ghrib empfingen stellvertretend für den Verein die Ehrung.

    Der „Heinrich“, ein Kunstobjektes bestehend aus einer Gießkanne, wird 2018 bei einer öffentlichen Feier in Bielefeld-Sieker von der Böll-Stiftung dem Gartenverein übergeben. Herr El Ghrib bedankte sich bei der Stiftung und der Jury, und versicherte, dass man mit dem „Heinrich“ nicht die Gärten bewässert wird, sondern dass man mit Bölls Ideen das Bewußtsein alle Menschen rund um das Gartenprojekt bewässern möchte.  

    Seit 2004 vergibt die Heinrich Böll Stiftung NRW jährlich den Ideenpreis „Der Heinrich“, um Projekten, Aktionen, Kampagnen, Werken von Initiativen, Vereinen und Agenda-Gruppen nicht nur stärkere Beachtung für beachtlich Geleistetes zu verschaffen, sondern auch Müde und Zweifelnde zum Nachmachen zu ermuntern.

    Die Geschichte des Ideen- und Initativenpreises „Der Heinrich“ geht zurück auf das Jahr 2002 in dem auf der Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises der Heinrich Böll Stiftung NRW beschlossen wurde. Fortan wurde es zum Ziel gelungene neue und ungewöhnliche Projekte, Aktionen oder Kampagnen, die mit dem Leitbild der Heinrich Böll Stiftung NRW übereinstimmen, zu ehren. Dabei sollen keine großen Persönlichkeiten zum wiederholten Mal für ihr Lebenswerk belohnt werden, sondern innovative, beispielhafte und übertragbare Konzepte. Daher ist ein zentrales Kriterium der Suche nach Preisträgern die aktivierende Wirkung der Ideen und Projekte für neue Menschen und Nachahmer*innen. Von besonderem Interesse sind dabei vor allem neue bürgerschaftliche Beteiligungsformen.


    (mehr …)

  • Zwischennutzung für die Scharfen Gärten endet

    (Gu, FB)

    Mit der Gartensaison 2017 endet voraussichtlich auch das Projekt der Scharfen Gärten am Standort Südpark. Die Fläche der Stadt stand uns ihnen für eine Zwischennutzung zur Verfügung.  „Bestandsschutz haben wir bis Ende Oktober zugesichert bekommen. Ob wir weitermachen und evtl. eine andere Fläche im Südpark nutzen können, bleibt abzuwarten. Die Stadt hat uns ihre Unterstützung zugesagt.“
    Stand der Dinge jetzt:
    „Mit der Räumung im Südparks lösen sich die Scharfen Gärten vorerst auf. Nach einigen Diskussionen und zahlreichen Überlegungen haben wir festgestellt, dass die Luft bei uns allen raus ist. Die letzten Monate haben unsere Motivation einfach aufgezehrt. Wir bedanken uns bei allen, die uns über die Jahre unterstützt haben!“

    (Gu, mail)

    wir müssen tatsächlich unsere Fläche räumen. Aber leider ist unsere Gruppe nicht nur geschrumpft – bedingt auch durch Krankheiten -, sondern ist in sich auch nicht mehr stimmig. Es bräuchte jetzt einen Neuanfang.
    Die Stadt hat uns neue Flächen, die auch in anderen Staadtteilen liegen, als Ersatz angeboten. Doch dafür bräuchte es jetzt einen neues Konzept und einen neuen Gruppenanfang. Zur Zeit kann ich das aber nicht leisten. Ich bin aber dabei in meinem Stadtteil, wo eine angebotene Fläche der Stadt liegt, mögliche Interessenten an einem solchen Projekt zumindest über einen Mailverteiler zusammenzuführen. Man muss schauen, was sich daraus entwickelt.

    (mehr …)

  • Selbstbau eines Bewässerungssystems im PAT GG in Regensburg

    [Gu, aus Antrag und Tel)

    Für den dieses Jahr auf städtischen Grund Grund entstandene PAT GG in Regensburg (Träger = TT Regensburg).

    Der PAT-Garten (Prüfeninger Autobahn Tunnel) wurde im Frühjahr 2017gestartet, das Grundstück liegt auf einem Autobahndeckel im RegensburgerWesten und gehört der Stadt Regensburg. Es war von Anfang an alsNachbarschafts Projekt zur Verschönerung und Belebung der öffentlichenGrünfläche geplant, es wurde über die lokale Presse und die TransitionRegensburg Verteiler eingeladen, bei den ersten Treffen im Mai 2017kamen ca. 20 AnwohnerInnen aller Altersgruppen. Gemeinsam wurde derGarten geplant. Das Material sollte möglichst recycelt werden, so wurdenzum Bau der Beete ausschließlich alte Paletten von lokalen Firmenverwendet. Die Erde für die ersten Beete wurde von einem lokalen KompostProduzenten  geliefert. Der Garten wird von der Nachbarschaft sehr gut angenommen, dabei ist eindeutlich besserer Austausch zwischen den Menschen zu beobachten, welchesich im Garten öfter und länger begegnen. Im Garten wurden auchSitzgelegenheiten geschaffen, welche regelmäßig als Treffpunkt genutztwerden. Ernten können alle, die sich aktiv einbringen, dabei könnenInteressentInnen zu jedem monatlichen Treffen einsteigen, dort erhaltendiese ein eigenes Beet oder übernehmen Gemeinschaftsaufgaben. Der Bau ging recht schnell voran, so dass wir bereits 16 Hochbeete undeine Wasserversorgung fertig stellen konnten, so ist bereits in diesemJahr eine bunte Vielfalt an Gemüse gewachsen und konnte gemeinsamgeerntet werden.
    Das neue Bewässerungssystem soll die ausschließlich ehrenamtlich Aktivenbei der wöchentlichen Gartenarbeit entlasten, die Skizze zum Bauvorhabenfinden Sie im Anhang. Es sollen Wasser-Verlegerohre zu allen Beeten unterirdisch in ca 5-10cmTiefe verlegt werden. Die IBC Tanks sollen zusätzlich mit Sonnenschutzbedeckt werden, da in diesem Jahr bereits nach 1 Woche Algenbildungbeobachtet wurde. Die Verlegerohre sollen über Verteiler an den Beetenverzweigt und integriert werden, so dass nur noch das öffnen vomWasserhahn am IBC notwendig ist. (mehr …)

  • Ansprechpartner bei der Dresdner Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Schon länger sind wir als Gartennetzwerk nun schon mit der Stadtverwaltung in Kontakt. Immer wieder gab es Gespräche, runde Tische, fachlichen Austausch und zunehmende Annäherung. Diese gegenseitige Anerkennung nimmt nun konkrete Form, sodass das Fortbestehen wie auch das Neu-Entstehen weiterer Gemeinschaftsgärten in der Stadt auf fruchtbaren Boden fallen kann.

    Wir freuen uns also, tolle Neuigkeiten veröffentlichen zu dürfen:

    Denn ab sofort gibt es beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (kurz ASA, umgangssprachlich „Grünflächenamt„) einen festen Ansprechpartner für Belange von Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen: Herr Viertel steht dort für Anliegen und Anfragen gern zur Verfügung. Das Gartennetzwerk steht als Mittler und zur Herstellung des Kontakts demgegenüber bereit.

    Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit (für Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen), über den Kompostplatz der Landeshauptstadt Dresden (auf der Gompitzer Straße 116 in 01157), Komposterde zu beziehen.
    Und zwar kostenlos.

    Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen (Abteilung Grünanlagenunterhaltung) schreibt dazu:

    Wenn das mal keine gute Nachrichten sind! Toll, dass die Stadtverwaltung auf diese Art und Weise deutlich anerkennt, dass Gemeinschaftsgärten mit ihren Anliegen und ihrer Relevanz auch innerhalb der Verwaltung eine Repräsentanz brauchen und damit ein Gegenüber bekommen. Toll, dass unser kritisch-konstruktiver Austausch Früchte trägt, sodass be- und entstehende Gärten ganz praktisch und unbürokratisch unterstützt werden (mehr …)

  • Frankfurter Garten: unklare Zukunft

    (gu, alerts)

    […] Doch dann gab der Verein Anfang des Jahres seine Insolvenz bekannt. Die Aktivitäten auf dem Danziger Platz wurden dadurch aber nicht beeinflusst. Im Gegenteil: Im August wurde ein Bienenbaum-Wipfelpfad errichtet, der den Honigbienen ein Zuhause in der Stadt geben und deren Erhalt sichern sollte. Wie steht es nun um das Urban-Gardening-Projekt?„Unsere finanzielle Situation ist noch nicht geklärt“, sagt Boris Wenzel, Sprecher des Vereins. Der Spendenaufruf sei zwar erfolgreich gewesen, doch um die Schulden des Vereins zu begleichen, reiche das gesammelte Geld bei Weitem nicht aus.

    Derzeit sieht alles danach aus, dass der Verein das Projekt aufgibt und ein neuer Träger sich dem „Urban Gardening“ in Frankfurt annimmt. „Wir sind in vertieften Gesprächen“, sagt Wenzel dazu. Deshalb ist der Vereinssprecher überzeugt: „Das Projekt an sich geht weiter.“ Cher und Corina Haurová, die sich um den Bienenbaum-Wipfelpfad kümmern, wären interessiert: „Prinzipiell können wir uns gut vorstellen, unser ehrenamtliches Engagement auf die gesamte Gartenanlage auszuweiten.“ Doch dies hänge davon ab, ob sich mehr Menschen finden, die das Projekt unterstützen.

    Laut Silvia Euler, der Betreiberin des Biergartens, bleibt das Gelände, so wie es ist, bis 2022 bestehen. Ausgaben hat der Verein laut Wenzel derzeit keine. „Das Wasser wird von der Stadt gesponsert, die Zaunmiete wird vom Eigentümer gespendet.“ Auch die Erde bekommen die Aktiven von der Stadt umsonst, so eine Gärtnerin. […]
    Doch einzelne Hobby-Gärter sind unzufrieden mit dem Projekt. Eine Hobby-Gärtnerin, die lieber anonym bleiben möchte, erklärt den Frankfurter Garten für gescheitert. „Es bringt nichts mehr“, so die Seniorin. „Er ist zu groß geworden und wir haben zu wenig Leute, die sich um den Garten kümmern.“ Genügend Zeit, Engagement und Begeisterung für das Projekt fehlen, sagt die Hobby-Gärtnerin weiter.
    Viele Aktive haben ihr Hoch-Beet schnell wieder aufgegeben. „Sie sind drei Monate lang begeistert, dann sieht man sie nie wieder.“ Zudem hielte sich im Garten unerlaubt eine Männergruppe auf, die dort abends Drogen konsumiere. „Um Mitternacht haben die noch hier gesessen. Wir nehmen an, dass sie gedealt haben.“ Die Polizei bestätigt, dass es in der Gegend um den Danziger Platz derartige Fälle gegeben hat: „Es ist nicht auszuschließen, dass es auch im Frankfurter Garten zu dem einen oder anderen Fall des Betäubungsmittelhandels kommt“, sagt Andrew McCormack, Sprecher der Polizei. „Bei der Örtlichkeit handelt es sich aber um keinen Betäubungsmittelbrennpunkt in Frankfurt.“

    Anwohner seien laut der Hobby-Gärtnerin auch keine Fans des Gartens. Bei der Stadt ist 2017 allerdings nur eine Beschwerde wegen des Gartens eingegangen.
    […]

    https://merkurist.de/frankfurt/urban-gardening-wie-steht-es-um-den-frankfurter-garten_ky6

    Doch das scheint unwahrscheinlich, haben Wenzel und der Verein doch bereits Flohmärkte, Workshops mit Schulen und Veranstaltungen zur Buchmesse und Luminale für das kommende Jahr geplant. Derzeit hat der Frankfurter Garten am Wochenende für Besucher geöffnet. Am 31.Oktober, 17 Uhr, endet die Gartensaison mit einem Kürbisfest. Ende Februar macht der Garten dann wieder auf – so die aktuelle Planung.


    (mehr …)

  • Leuchtturmprojekt: IG als Teil einer Landesgartenschau

    (gu, alerts)
    […]
    Zu Beginn berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom über die Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung und vermeldete, dass das Gartenhaus für den Interkulturellen Garten nun wie geplant gebaut werden kann. Den Garten selbst bezeichnete er als „Leuchtturmprojekt“ der Landesgartenschau, das sicher auch längerfristig Wirkung zeigen werde. Alle Gartenparzellen sind mittlerweile vergeben, an diesem Wochenende werden Ehrenamtliche zusammen mit einem Gartenbauunternehmen die Beeteinfassungen einbauen. Nächste Woche gibt es ein Treffen, bei dem die interkulturellen Veranstaltungen, mehrsprachige Informationsbroschüren und Beschilderung und das Gartenprojekt weiter geplant werden sollen.[…]
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/interkultureller-garten-ist-im-bau–143736214.html (mehr …)

  • Unterstützung für o pflanzt is

    (gu, alerts)

    […] Am Dienstagabend hatte der Vereinsvorstand noch einmal ein Gespräch mit der Stadibau, der Gesellschaft für den Staatsbedienstetenwohnungsbau in Bayern. Resümee: Die Termine stehen, um Bodenuntersuchungen auf dem Gelände vorzunehmen. Der tatsächliche Baubeginn ist aber noch ungewiss. Und der Freistaat hat auch keine Alternativfläche anzubieten.

    Gefragt ist nun die Politik. Stadträte der Grünen, der ÖDP und der Linken haben die Stadt in einem gemeinsamen Antrag vor wenigen Tagen aufgefordert, den Verein „O’pflanzt is“ „tatkräftig und kurzfristig“ bei der Suche nach einem Ersatzgrundstück zu unterstützen. Auch mit der CSU und der SPD will Schenk noch sprechen, „schließlich sind wir ein überparteiliches Projekt“. Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg hat als Standorte bereits den Olympiapark an der Friedenskirche, den Parkplatz der Montessorischule oder eine Ecke des künftigen Kreativparks vorgeschlagen. Erwogen werden sollen aber auch Flächen in anderen Stadtvierteln. Gleichzeitig, so die Rathauspolitiker, solle der Freistaat um Aufschub bei der Freimachung des Geländes gebeten werden – wenigstens für einige Wochen oder Monate. Der Neuhauser BA hat dazu in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig einen Antrag auf den Weg gebracht, in dem sogar die Rücknahme der Kündigung als Möglichkeit angesprochen wird. […]
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gemeinschaftsgarten-geplatzte-vitaminbomben-1.3715893 (mehr …)

  • Gelände des Offenen Gartens West wird bebaut

    (Gu, Mail)

    der Offene Garten West hat sich personenbezogen irgendwie aufgelöst hat.

    Das Projekt lief auf einem von uns [ Flüchtlingsunterkunftsträger] zur Zwischennutzung angemieteten Baugrundstück. Idee war Geflüchtete und Nachbarn zusammen zu bringen.

    Da seit etwa einem Jahr klar ist, dass das Grundstück demnächst bebaut werden soll, gab es keine weiteren Initiativen zu einem Nachbarschaftsgarten.

    Bis die Bauarbeiten beginnen, nutzen unsere Bewohner den Garten für sich. Nachbarschaftliche Nutzung ist nicht ausgeschlossen, wird aber derzeit nicht mehr beworben/ fokussiert.


    (mehr …)

  • Essbare Stadt Borken hat schon zwei GGs

    (Gu, Tel und Antrag)

    In Borken hat der Verein „Essbare Stadt Borken“ nun schon zwei GGs aufgebaut., den sie Permahof Grünling nennen. Sie wollen entlang der Flächengrenze Obstbäume und essbare Sträucher anbauen, „um unser neues Gelände von 2000m² einzufrieden. In ein bzw. mehreren Gemeinschaftsaktion werden wir die Gehölze einpflanzen und in den Folgejahren pflegen.
    Die Neuen Schattenspender würden unseren Gemeinschaftsgarten mit ihrer Artenvielfalt Symbiosewirkung sehr bereichern.“


    (mehr …)

  • 50.000 Euro für Wuppertaler Gartenprojekt

    (gu, alerts)
    […]
    150.000 Euro stellt die Stadt im Doppelhaushalt 2018/2019 erstmals für Bürgerbeteiligungsprojekte bereit. Jetzt stehen die sechs Projekte fest, in die Summen von 7200 bis 50 000 Euro investiert werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte die von den Wuppertalern unter 109 Vorschlägen ausgewählten Projekte vor: Mit 50 000 Euro wird die Sanierung eines Spielplatzes an der Waldkampfbahn Vohwinkel gefördert, die gleiche Summe geht an das Urban Gardening Großprojekt. Hier wollen die Ideengeber unter anderem einen bürgerschaftlich gepflegten Garten südlich des Botanischen Gartens anlegen
    […]
    http://www.wz.de/lokales/wuppertal/buergerbudget-so-teilen-die-wuppertaler-150000-euro-unter-sich-auf-1.2537377 (mehr …)

  • Infoveranstaltung in Bad sSooden Allendorf mit Najeha

    (von Najeha)
    […]

    Seit fast drei Jahren biete ich jetzt schon solche Infoveranstaltung für Flüchtlinge an und in Bad Sooden-Allendorf erlebte ich zum ersten Mal sehr zufriedene und glückliche Menschen.

    Sie lobten ihre Betreuer und die Natur und vor allem die Ruhe. Es kann sein, dass sie einfach nur viel Glück mit ihren deutschen Bezugspersonen und dem gesellschaftlichen Umfeld hatten, in dem sie hier gelandet sind. Ich vermute jedoch, dass es sicherlich auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass es sich bei Bad Sooden-Allendorf nicht nur um eine Stadt in Hessen handelt, sondern vor allem um einen Kurort, der auf die heilenden Kräfte der Natur setzt.

    Ich war sehr überrascht darüber, dass es sich im Raum um ein reines Flüchtlings- Publikum handelte. Nadja Hilmes war die einzige Deutsche als ehrenamtliche Teilnehmerin.

    Das bereitete mir Sorgen, sodass ich Nadja darauf ansprach und sie fragte, ob der Garten nur für Flüchtlinge angedacht ist und dass es so keine Integration stattfinden kann.

    Nadja antwortete: „Es werden auch deutsche Familien am Garten teilnehmen. Wir wollten erstmal schauen, wie viele Flüchtlinge Interesse haben. Die Gartenvergabe an sie hat sozusagen Priorität gehabt. Die restlichen freien Gartenplätze gehen an deutsche Familien und auch Studenten (bei uns studieren sehr viele Chinesen)“

    Die Interessenten bestehen aus Familien mit Kindern, alleinstehende Frauen und insgesamt aus Jung und Alt.

    Nach dem Vortrag wollte Nadja ein paar wichtige Dinge mit den Anwesen besprechen. Darunter viel Sinnvolles, das mich begeistert hat und das ich als sehr wichtig erachte:

    All Teilnehmer sind im Garten versichert.

    Symbolisch sollen die Teilnehmer einen monatlichen Beitrag von 50 Cent zahlen (= 6 Euro im Jahr).

    Sie hat für jede Familie einen Umschlag mit einem Heft von Dreschflegel mitgebracht, in dem sich ein Gutschein für Saatgut befand.

    20 Euro Gutschein für eine Familie, 10 Euro Gutschein für ein Pärchen.

    Nadja wird mit den Betroffenen die Bestellungsformulare ausfüllen und zusammen verschicken.

    Alle haben sich sehr darüber gefreut. Ich habe ihnen empfohlen, dass sie sich in größeren Gruppen zusammentun sollen, wenn sie die Bestellung aufgeben und sich danach das Saatgut teilen. So kommt es für jede einzelne Familie zu mehr Vielfalt im Saatgut.

    Wir haben danach zusammen das Grundstück besichtigt. Es liegt in der Stadtmitte in Allendorf, nur 5 Minuten zu Fuß von den Räumlichkeiten entfernt.

    Das Grundstück ist ein Steigungsstück mit mehreren Bäumen und Brombeersträuchern und einem alten Schuppen.

    Es lag viel abgedecktes Holz herum. Sie möchten zusammen einen Sitztraum für sich daraus bauen.

    Sie haben dafür bereits Gelder beantragt und warten auf die Bewilligung. Das Grundstück soll dann einmal maschinell bearbeitet werden, damit im Frühjahr mit der Gartenarbeit begonnen werden kann. […]

    Im Garten gibt es kein Wasser, ich empfahl ihnen mit Regenrinnen am Aufenthaltsraum und am Schuppen zu arbeiten und das Wasser dann in Tonnen zu sammeln wie wir es bei uns in Göttingen machen.

    Ganz hinten am Garten fließt ein Bach entlang. Ich gab Nadja den Tipp einen Zaun zu setzen, weil viele Kinder dabei sind und das dann sehr gefährlich werden kann, wenn die Eltern bei der Gartenarbeit einmal nicht ganz so achtsam sind.

    Im Gesamten kamen ähnliche Fragen wie bei gleichen Veranstaltungen an anderen Orten auf. Die Interessenten fragten danach was in Deutschland wächst und wann man säht.


    (mehr …)

  • 2ter Tauschgarten in München eröffnet

    (fu, Newsletter)

    Tauschgarten Milbertshofen eröffnet am 21. Oktober

    Der zweite Tauschgarten in München entsteht und das finden wir einfach super! Am 21. Oktober ab 14 Uhr ist offizelle Eröffnung und alle sind ganz herzlich eingeladen. Mehr Infos unter
    https://www.facebook.com/TauschgartenSchwabingMilbertshofen/

    Es können noch viele weitere Tauschgärten entstehen, dafür gibt es nun eine Übersichts-Webseite
    http://tausch-garten.de/


    (mehr …)

  • Ernte wird im interkulturellen Frauengarten Dillingen gemeinsam verarbeitet

    (Gu, alerts)

    Frauen verarbeiten gemeinsam die Ernte aus dem Dillinger Gemeinschaftsgarten zu Spezialitäten. Die Zukunftswerkstatt Saar e.V. lädt Frauen aller Nationalitäten zur Verarbeitung der Ernte aus dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten ein. Unter der fachkundigen Anleitung von Birgit Loris und Christine Wagner können Frauen aller Nationalitäten in Workshops lernen, wie man Wildkräuter, Obst und Gemüse durch Dörren und Fermentieren haltbar machen oder zu leckeren und gesunden Smoothies und Pestos verarbeiten kann.

    Das gegenseitige Kennenlernen, Spaß und der interkulturelle Austausch stehen außerdem mit auf der Zutatenliste. Die fertigen Produkte können mit nach Hause genommen oder vor Ort probiert werden.

    Die angebotenen Workshops finden im Vereinsheim des Kleingartenvereins Dillingen Nord, hinter den Stadtwerken, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden für das interkulturelle Gemeinschaftsgartenprojekt der Zukunftswerkstatt Saar sind immer willkommen.

    Am Dienstag, 17. Oktober, von 18.30 bis 21 Uhr, wird zusammen Obst gedörrt und daraus Obstleder, Müsliriegel und Chips hergestellt und Gemüse fermentiert. Zu diesem Termin soll ein Einmachglas (500 ml) mit Gummi mitbracht werden.

    Am Dienstag, 24. Oktober, um 18.30 bis 20 Uhr, werden aus Wildkräutern, Obst und Gemüse zusammen Smoothies und ein Wildkräuterpesto hergestellt.


    (mehr …)

  • 18.000 Euro für geplantes GG in Neckarstadt

    (gu, alerts)
    Mit rund 150 000 Euro sollen zwei völlig unterschiedliche soziale Projekte in der Innenstadt gefördert werden. Es geht dabei einmal um ein „Urban Gardening“ (urbanes/städtisches Gärtnern) in der Untermühlaustraße (Neckarstadt-West) und um „Straßenpädagogische Prävention“ im Jungbusch/Verbindungskanal. Mit 91 000 Euro will sich das Land Baden-Württemberg beteiligen, die restlichen 61 000 Euro kommen von der Stadt – hier steht allerdings der Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats noch aus. Das Land hat in der Vergangenheit mehrfach seine Förderpolitik geändert. Es geht dabei speziell um „nicht-investive Projekte“, also nicht um Städtebau, sondern um pädagogische Angebote. […]

    Urban Gardening in der Untermühlaustraße: Hier geht es um die GBG-Wohnanlage Untermühlaustraße. Der Wunsch nach Gärten kam aus der Bewohnerschaft, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss. „Hierbei stehen vor allem die Beschäftigungsmöglichkeit und der Kontakt zu anderen Mietern im Vordergrund.“ Gleichzeitig diene das gemeinsame Gärtnern auch dazu, „der Isolation alleinstehender älterer Menschen entgegenzuwirken“. Das gemeinsame Arbeiten im Garten – Urban Gardening bezeichnet eigentlich offene Gartenprojekte in Innenstädten – solle zudem den Zusammenhalt der Bewohner fördern und auch als ein Mittel zur Integration dienen.

    Und dann soll das Urban Gardening auch noch einen ganz anderen Zweck erfüllen. Mit der Bepflanzung würde eine bislang ungenutzte öffentliche Grünfläche sinnvoll genutzt „und mit wenig Aufwand können kostengünstig bestimmte Bedarfe des täglichen Lebens selbst gedeckt werden.“

    Das Garten-Projekt soll im kommenden Frühjahr starten, bis 2019 stehen 18 000 Euro zur Verfügung.[…]

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-stadtteile-land-und-stadt-foerdern-sozialprojekte-mit-rund-150000-euro-_arid,1128099.html (mehr …)

  • VHS Eching Knotenpunkt für urban gardening

    (gu, alerts)
    […]
    Ein ganzes Bündel an Aufgaben, Ideen und Initiativen hat sich das neue Projekt „Urban Gardening“ der Volkshochschule (Vhs) vorgenommen. 20 Interessierte kamen zur Auftaktveranstaltung am Montag, auch Bürgermeister Sebastian Thaler bekundete die Aufgeschlossenheit des Rathauses. „Es gibt ganz schön viel Leute, die sich dazu auch schon ganz schön viele Gedanken gemacht haben“, bilanzierte Vhs-Leiterin Doris Fähr den Abend mit intensivem Gedankenaustausch. Die Idee des öffentlichen Gartelns ist in einem früheren Vhs-Semester unter dem Schwerpunkt der Nachhaltigkeit entstanden. Jetzt soll es konkret werden, was in diesem Herbst gerade auch einen scheuen Vorstoß der Gemeindegärtner im Bauhof flankiert, die mit Wildblumen das öffentliche Grün an einigen Stellen etwas bunter und damit auch ökologisch nachhaltiger gestalten wollen.

    Das „Urban Gardening“ soll zwei Stoßrichtungen bekommen: Die optische Aufhübschung des Straßenraums, aber auch die Verwertbarkeit der öffentlich wachsenden Früchte oder Kräuter. „Essbares Eching“ ist ein Arbeitstitel, der Fähr bereits vorschwebt. Dazu wurde zum Auftakt aber auch der soziale Aspekt betont. Bekanntschaften zu knüpfen, Nachbarn zusammen zu bringen oder integrative Ansätze anzugehen, könnten auch Früchte der Gartenarbeit sein. Erster Schritt ist nun, die unterschiedlichen Gedankenansätze der Auftaktveranstaltung zu bündeln und zu strukturieren. Das wird in der Vhs erledigt, die sich mindestens bis zum ersten Einsatz von Schaufel und Gießkanne als Knotenpunkt des Projekts versteht. Zusammen mit dem Rathaus soll dazu nun erst einmal lokalisiert werden, wo es öffentlich verwertbare Nutzpflanzen gibt und wo öffentliche Grünflächen für die urbanen Gärtner freigeschlagen werden könnten. Auch soll eine Übersicht angelegt werden, welche örtlichen Früchte ess- oder veredelbar sind. „Dieses Wissen muss man unbedingt zusammentragen“, betont Fähr. Noch im Herbst soll mit diesen Arbeitsgrundlagen ein zweites Treffen stattfinden […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/grosses-interesse-eching-soll-essbarer-werden-1.3702845 (mehr …)

  • El Palito ausgezeichnet

    (gu, fb)

    der gg el palito aus stuttgart
    Kein automatischer Alternativtext verfügbar. (mehr …)

  • GG als Teil des Lehrplans

    (gu, fb)

    Eine kleine Schulrevolution beginnt und das Junge Gemüse [Projekt der Ufer-Projekte aus Dresden] ist dabei! Teile des Lehrplans im Garten umsetzen und dabei praktischen Kontakt zur Natur haben. Wir lassen die Köpfe qualmen, um solche Module für Schulen zu entwickeln.

    Am 30.9. trafen wir uns nun das erste mal in einer sehr produktiven Runde. Dabei waren Umweltbildner*innen, Lehrer*innen, Klein- und Gemeinschaftsgärtner*innen. Zu aller erst tasteten wir uns gemeinsam an die Thematik heran und lernten uns dabei kennen. Angeleitet von unserem Moderator Robert Riedel führten wir ein Gesprächskarussel zu unseren Erfahrungen mit Gärten als Lehrorten, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, aber auch Hemmnisse in den Schulen.

    Das schöne Wetter erlaubte uns eine Mittagspause im benachbarten Gemeinschaftsgarten hechtgrün, wo wir nach dem Essen Inspirationen für unsere Unterrichtsmodule sammelten. Mit der Frage „Was können wir im Garten lernen, was im Klassenzimmer nicht zu vermitteln ist“ tauschten wir in Kleingruppen unsere Ideen aus und brachten sie gemeinsam an unseren Visionsbaum.

    Dieser trägt nun die Grundlegenden Ideen, auf die wir in den nächsten Workshops aufbauen wollen.

    In der Zwischenzeit heißt es für uns Recherchieren, nachdenken, Notizen machen. In der nächsten Runde am 21.10. und 28.10. wollen wir konkrete Module erarbeiten. Wir freuen uns dabei sehr über mehr interessierte Lehrer*innen, die mit ihrem schulinternen Wissen helfen können eine Brücke zwischen Lehrplan und Umweltbildungsangeboten zu schlagen.

    Diese Brücke brauchen wir mehr denn je, zumal das Kultusministerium gerade an einer BNE-Strategie für sächsische Schulen feilt, bei der genau solche Angebote, wie wir sie schaffen, gebraucht werden. (mehr …)

  • In Wiesbaden ist ein IG in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge entstanden

    (gu, alerts)

    […] Bevor die Saison im Gemeinschaftsgarten in Biebrich zu Ende geht, feiern die Gärtner ein Herbstfest. Seit Mitte Mai haben sie auf dem vormaligen Brachgelände an der Zaberner Straße geackert: den Garten geplant, den Boden um- und Steine ausgegraben, einen sieben Meter tiefen Brunnen gebohrt, Beete angelegt, gesät und gepflanzt. Etwa 60 Pflanzenfreunde kümmern sich um sechs Gemeinschafts- und rund 50 private Einzelbeete. […]Vorstand des Vereins „WisaWi“ an. Der wollte schon länger einen Gemeinschaftsgarten verwirklichen, da traf es sich gut, als auf Initiative des Biebrichers Mario Bohrmann, Chefredakteur des „Lilienjournals“, das Amt für Liegenschaften das Grundstück neben der Flüchtlingsunterkunft anbot.
    Wisawi betreibt das Projekt in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge. Finanziert wird es aus Mitteln des Amts für Zuwanderung und Integration. „Voneinander lernen, miteinander wachsen“ lautet das Motto des Gemeinschaftsgartens. Neben Mitgliedern der nahegelegenen Albert-Schweitzer-Gemeinde beteiligen sich auch einige Nachbarn. […]

    Eckdaten

    Gärtnern

    Das Gelände an der Zaberner Straße ist etwa 2200 Quadratmeter groß. Wasser ist vorhanden, eine Komposttoilette steht während der Saison zur Verfügung.

    Weitere Gärtner sind willkommen. Es gibt sowohl private Einzel- als auch Gemeinschaftsbeete.

    Gespendete Pflanzen und Saatgut nehmen die Gärtner gern entgegen, ebenso Gartengeräte oder –möbel sowie Geldspenden.

    http://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden-ein-garten-fuer-alle-a-1364885 (mehr …)

  • Die nächsten Schritte zu einem GG mit Geflüchteten in ffm

    (von Najeha)

    Ich komme jetzt zu meiner Vorstellung. Wir, Frau Stephanie Horn und ich haben den Vortrag gemeinsam gehalten. Sie hat Bilder vom Grundstück gezeigt und ich habe über die Interkulturellen und Gemeinschaftsgärten erzählt, die Ziele und die Arbeit vorgestellt.

    Die Rolle der Frau Horn im Projekt ist es das Geld zu mobilisieren, wie sie selbst erklärt hat.

    Im Raum saßen die Deutschen auf einer Seite und die Flüchtlinge auf der anderen Seite. Das war von keinem geplant, aber entwickelte sich so und zeigt, dass sich alle noch sehr fremd sind.

    Auf der ausländischen Seite saßen 10 Erwachsene Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Marokko, Palästina und aus afrikanischen Ländern. Darüber hinaus tobten 16 Kinder im Raum herum und mussten immer wieder von mir zur Ruhe ermahnt werden. Die Hälfte der Kinder waren lebendige, Afrika stammende Kinder, die ohne ihre Mütter dabeisaßen und sich sehr für die Gartenarbeit interessierten. Das war sehr interessant und entzückend für mich.

    Die afghanische Familie besteht aus einem Vater und seinen vier Söhnen, die wiederrum alle selbst Frauen und Kindern haben. Sie zeigten besonders großes Interesse an der Gartenarbeit und möchten sehr gerne mitmachen.

    Sie stellten viele Fragen: Was wächst in Deutschland? Wann beginnt die Saison? Wie kann man gießen? Wo bekommt man sein Saatgut her? Bekommt jede Familie eine eigene Parzelle? Wie groß sind die Parzellen?

    Ich habe alle Fragen an Frau Horn weitergegeben und ihre Antworten wieder zurück an die Familie gegeben.

    Die deutsche Seite zeigte sich sehr still, nur eine junge Frau war sehr begeistert und verlangte von der Organisatorin, dass das Projekt ökologisch sein sollte und von Beginn an eigener Kompost hergestellt werden sollte. Sie empfahl der Organisatorin das Saatgut von Dreschflegel zu kaufen.

    Ich vermutete zunächst, dass es sich bei der jungen Frau um jemanden aus der Politik oder von der Stadt handeln könnte, aber es stellte sich heraus, dass sie selbst Gärtnerin ist. Sie möchte sehr gerne mitmachen unter den Bedingungen, die sie vorher anführte. Das erfreute mich sehr, denn sie traf mit ihren Bedingungen den Kern dessen, was unsere Projekte ausmacht.

    Auf der deutschen Seite saßen auch eine ältere Dame und ein älterer Herr. Sie haben die ganze Zeit über nur zugehört und kein Wort von sich gegeben und am Ende sind sie direkt gegangen. Später erzählte mir Frau Horn, dass es sich bei den beiden um Leute aus der Politik gehandelt hat.

    Das Grundstück für den anzulegenden Garten liegt direkt vor dem Haus, auf der anderen Straßenseite. An einer Seite ist es eingezäunt und die Planung sieht vor die anderen Seiten mit Blumenhecken zu bepflanzen.

    Der Leiter des Hauses zeigte auch großes Interesse an dem Projekt, weil er unter der Situation mit den auf der Straße spielenden Kindern leidet.

    Er hofft, dass wenn das Grundstück als Garten verwendet wir, die Kinder dort und nicht mehr auf der Straße toben werden.

    Die Interessierten haben sich in die Namenliste zum Mitmachen eingetragen, die afrikanischen Kinder wollten sich anstelle ihrer Mütter eintragen. Ich habe ihnen die Namenliste in die Hand gegeben, um sie ihren Müttern zu bringen.

    Ich habe Frau Horn empfohlen, bei den Voraussetzungen ein Kinderbeet anzulegen. Ich halte es für sehr wichtig das große Interesse der zahlreichen Kinder ernst zu nehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben einen direkten Bezug zur Natur zu entwickeln.

    Wir haben das Grundstück zusammen besucht, die Planung erklärt und auch vom Vorhaben einen Schuppen für Gartengeräte zu bauen berichtet.

    Im Oktober führen sie eine Baumschnitt-Aktion durch.


    (mehr …)

  • Designer planen mobile Küche für GGs

    (gu, alerts)

    eine von 10 „stadtoasen“, für die man abstimmen beim Social Design Award kann:
    Mobile Forage and Field Yield Kitchen

    Social Design Award

    In Gemeinschaftsgärten wird gemeinsam gepflanzt, gegossen, gepflegt und geerntet. Aber gegessen wird die Ernte dann meist nicht gemeinsam, sondern die wandert zu Hause in den Kochtopf. Dabei verbindet ein gemeinsames Mahl doch, haben sich die Designer des Berliner Büros Ellery Studio überlegt. Aber weil eine Einbauküche in den Urban-Gardening-Flächen nicht untergebracht werden kann, haben sie eine mobile, zusammenklappbare Küche entworfen. Solche gibt es zwar schon, aber das Modell von Ellery Studio sieht eine Variante mit Solaranlage, pedalbetriebenem Generator, Wassertank, Herd und Ofen vor. Lehrmaterial über Gemüse und Obst sowie Rezepte sollen die Küche um ein didaktisches Element ergänzen. Über das Kochen und gemeinsame Essen der Ernte sollen nach der Vorstellung der Designer „Immigranten, Teenager und andere unterrepräsentierte Gruppen“ an Gemeinschaftsgärten herangeführt werden. (mehr …)

  • IG Minden: viel Unterstützung beim Winterfestmachen

    (gu, alerts)

    Bei einem „Tag der offenen Tür“ ist am 23.09.2017 der „Interkulturelle Garten“ in Minden-Bärenkämpen wieder auf Vordermann gebracht worden. Vereinsmitglieder, Mitarbeiter von „PAcKT an“ – ein gemeinsames Projekt von Fachwerk und der AWO – sowie viele Helfer*innen haben den Garten gründlich bearbeitet, das Grün zurückgeschnitten und winterfest gemacht. [..] Bei der Aktion waren auch Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr, Quartiersmanager*in Bärenkämpen, sowie die beiden Integrationsassistenten […]
    Im „Interkulturellen Garten“, der an der Straße Sieben Bauern, hinter der Kleingartenanlage Bärenkämpen liegt, gibt noch freie Parzellen in der Größe von 35 qm, für die jährlich der Betrag von 35 Euro entrichtet werden muss.[..] gemeinsam haben rund 25 Vereinsmitglieder in Bärenkämpen mit Unterstützung des „Lokalen Aktionsplans Minden“ (2011: 2.400 Euro) 1.900 Quadratmeter Land gestaltet

    http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-minden-interkultureller-garten-in-baerenkaempen-wieder-auf-vordermann_id_7688942.html (mehr …)

  • noch geheim: Wuppertals GG haben 50.000 Euro für urban gardening gewonnen

    (Gu, Mail)

    wir haben gerade ein Budget von 50.000 € beim Bürgerbudget für die Entwicklung des Urban Gardenings in der Stadt gewonnen. (Ist noch geheim!!!) Da wird sich also in den nächsten 2 Jahren was bewegen lassen. Nun muss die Stadt definitiv mit in die Planung und Entwicklung einsteigen und einen Ansprechpartner benennen (mehr …)

  • schöner Artikel über IG Coswig

    (gu, alerts)

    Der etwas andere Garten

    Die Freunde des Coswiger Interkulturellen Gartens beenden die Saison mit einem Herbstfest. Es ist offen für alle.

    Von Uta Büttner

    Zufrieden mit dem Ergebnis. Die Ernte im Interkulturellen Garten Coswig ist in diesem Jahr üppig ausgefallen. Die Vereinsmitglieder und Interessenten (v.l.) Johannes Hoppe, Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer präsentieren stolz das Gemüse.
    Zufrieden mit dem Ergebnis. Die Ernte im Interkulturellen Garten Coswig ist in diesem Jahr üppig ausgefallen. Die Vereinsmitglieder und Interessenten (v.l.) Johannes Hoppe, Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer präsentieren stolz das Gemüse.
    © Matthias Schumann

    Coswig. Nikolai und Waheed unterhalten sich angeregt. Der eine spricht russisch, der andere urdu – National- sowie Amtssprache in Pakistan. Wie sie sich verstehen, bleibt das Geheimnis der beiden. Dann lachen sie, klatschen sich auf die Schulter. Der Russe sagt: „da, da“, der Pakistani „tike“ – was „ja“ heißt.

    Wie sich die Männer da verständigen, weiß auch Cornelia Obst nicht. Aber sie freut sich genau über diese kleinen Begegnungen. Denn das war das Anliegen der Gartenbauingenieurin, als sie 2009 gemeinsam mit Almut Böttcher den Interkulturellen Garten in Coswig gründete. Soziale Kontakte knüpfen, ins Gespräch kommen, fremde Kulturen kennenlernen. Und zwar bei gemeinsamer Arbeit und Begeisterung für die Natur. Der Lohn: sich wohlfühlen und eine reiche Ernte – so wie in diesem Jahr.

    Immer mittwochs und samstags jeweils drei Stunden treffen sich auf der Jaspisstraße 42 zahlreiche Einheimische, Aussiedler und Migranten zum gemeinsamen Gärtnern, Schwatzen, Lernen oder auch Kochen. Der Garten ist für jeden offen. „Matthias Arnold kommt immer mal vorbei und kauft etwas“, sagt Cornelia Obst. Andere bringen kostenfrei ihren Grünschnitt her oder informieren sich über in Deutschland eher selten wachsende Pflanzen. So hat der Verein ein Lehrbeet am Eingang des Gartens angelegt. Zu finden ist dort unter anderem das in Südamerika beheimatete Süßkraut oder die Artischocke.

    „Wir wollen Menschen zusammenbringen, voneinander lernen“, sagt Obst. So ist die Inderin Jaspal Kauer bereits seit einigen Jahren dabei. „Wir haben schon so viel über das Leben in ihrer Heimat erfahren. Beispielsweise, dass Mädchen angehalten werden, still zu sitzen und nicht zum Spielen rauszugehen und etwa Fahrrad zu fahren. Das habe Jaspal erst in Deutschland gelernt. „Sie fühlt sich wohl bei uns, und wir sind froh, dass sie da ist.“

    Manchmal ist aber auch zu wenig Zeit zum Gedankenaustausch. Denn die etwa 4 700 Quadratmeter große Anbaufläche muss bewirtschaftet werden. „Da wird es ganz schön hektisch, vor allem, wenn wir verkaufen“, erzählt Cornelia Obst.

    Der Stand muss vorbereitet, das Gemüse frisch geerntet werden. Deshalb gibt es seit Mai immer am letzten Sonnabend im Monat nach getaner Arbeit einen Treff unter dem Nussbaum im Garten. „Hier können wir in Ruhe reden.“ Denn der Garten ist auch Anlaufpunkt bei Sorgen und Problemen – für Deutsche und Migranten, betont die Vereinsvorsitzende. Meist kann jemand einen Tipp geben oder direkt helfen. Und wenn es regnet, können sich die Hobbygärtner zurückziehen – in ihr kleines „Vereinshaus“, einen Unterstand mit ein paar angebauten Seitenwänden, damit der Wind nicht so durchpfeift. Darunter steht ein langer Holztisch, der genug Platz für Bastelnachmittage bietet.

    Im Frühjahr hat sich der Verein zwei Bienenvölker mit insgesamt 100 000 Bienen zugelegt. So verkauft er neben Gemüse und Kräutern auch Honig. Zweimal im Jahr wird dieser geschleudert. „Wir hoffen, dass die Bienen über den Winter kommen. Unsere Idee war eigentlich auch, diese Insekten Kindern zu zeigen“, berichtet die Vereinsvorsitzende. Überhaupt wünscht sich der Verein mehr Kinder und Jugendliche in seinem Garten. Ideen zu Kooperationen mit Partnern gibt es, doch die Zeit für die Organisation fehlt. Deshalb freut sich Cornelia Obst über jeden neuen Interessenten. Reichlich 20 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Eines der neusten Mitglieder ist eine Rentnerin aus Coswig. Sie sei Gärtnerin mit Leib und Seele, erzählt Cornelia Obst.

    Am 21. Oktober ist das jährliche Herbstfest zum Ende der Gartensaison geplant. Dann sitzen Hobbygärtner und Gäste gemeinsam um die Feuerschale. Im Lehmofen wird frischer Kuchen gebacken, im sogenannten Dutch Oven eine leckere Suppe mit Kürbis, Chili-Schoten und Möhren gekocht. Dieser Outdoor-Kochtopf oder Feuertopf aus Gusseisen wird mit glühenden Kohlen beheizt. Zuvor, am 14. Oktober, findet in Kooperation mit dem Partner Initiative Coswig – Ort der Vielfalt ein Begegnungstag im Interkulturellen Garten statt. Natürlich wieder offen für alle.

    Und wenn die Gartensaison im März 2019 von Neuem beginnt, hofft Cornelia Obst wieder auf ganz viele Neugierige und vielleicht auch ein paar neue Mitstreiter.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/der-etwas-andere-garten-3789607.html (mehr …)

  • Audi-Gruppe baut Hochbeet im IG Schrobenhausen

    (Gu, alerts)

    Hochbeet für den interkulturellen Garten: Audi-Projektgruppe half dem Seniorenbeirat bei der Verwirklichung ihres lange gehegten Wunsches

    […]Neben der Projektgruppe aus Ingolstadt war auch eine ansehnliche Gruppe aus dem Seniorenbeirat zur Stelle, ebenso wie begeisterte Schrobenhausener, die alle gemeinsam anpackten. Material wie Holz, Pfosten, Metallschuhe, Gewindestangen und das nötige Kleinzeug hatte der Seniorenbeirat tags zuvor bereits besorgt. Und so konnte der Tag genutzt werden: Es wurde geschraubt, gehämmert, gebohrt und gesägt, was das Zeug hielt. Dank der einwandfreien Zusammenarbeit aller Beteiligten war das Hochbeet abends fertig. Selbstverständlich gab es zwischendurch eine Brotzeit, die der Seniorenbeirat vorbereitet hatte.

    Doch was veranlasst eigentlich Audi-Mitarbeiter, an so einem heißen Sommertag mit dem Seniorenbeirat zu schuften? „Wir wollen als Team für andere etwas tun und es geht auch um die Wertschätzung einer solchen Idee“, erklärte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Schließlich sei man vom Gedanken, der hinter dem interkulturellen Garten steckt, begeistert und wolle sich auch besonders im interkulturellen Bereich engagieren.

    Nach getaner Arbeit bedankte sich Basem aus Syrien, der sich im Projekt Interkultureller Garten ebenfalls engagiert, bei der Projektgruppe der Audi AG für die hervorragende Arbeit mit Blumen, die er in seinem Gartenanteil eigenhändig gepflanzt hatte.
    […]

    http://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Schrobenhausen-Gemeinsam-werkelt-es-sich-leichter;art603,3549746 (mehr …)

  • Es geht los: Vorarbeiten für Entsiegelung bei „ab geht die lucie“

    (Gu, alerts)

    Damit ab Frühjahr der Platz an der Westerstraße in frischem Grün erstrahlen kann, müssen Beete und Pflanzen nun zunächst weichen. Die Initiative „Ab geht die Lucie“ lädt deshalb zur Abrissparty. […]

    Der Abbau der Beete ist Teil der Vereinbarung mit der Stadt. Was am Ende übrig bleibt, muss die Initiative abtransportieren lassen, auf eigenen Kosten.

    Die Stadt wiederum wird das Pflaster entfernen und so den Platz entsiegeln. Rund 80 Prozent der Steine auf dem höher gelegenen Teil weichen laut Planung in den Wintermonaten Mutterboden und Sand.

    Entstehen sollen laut Protze zudem zwei Rampen im Bereich der Westerstraße, um den Platz barrierefrei zu gestalten.

    Das Konzept des Urban-Gardening-Projekts auf dem Lucie-Flechtmann-Platz soll auch ab 2018 bestehen bleiben, „allerdings wird es dann etwas ordentlicher aussehen, weil wir fest installierte Mülleimer haben. Außerdem kann man mehr gärtnern“, sagt Bohls.

    Auch die Kosten für die Aufstellung von Mülleimern und die Entsorgung des Unrats muss die Initiative selber tragen.

    https://weserreport.de/2017/10/weser/sued/lucie-flechtmann-platz-abriss-fuer-den-neuanfang/ (mehr …)

  • Förderung im 6-stelligen Bereich für den Gallus Garten in Frankfurt

    (gu, alerts)

    ie meisten der 66 Hochbeete angelegt. […]
    Die beiden grünen Begegnungsräume sind Teil des ersten dauerhaften Frankfurter Stadtgartens, der gerade entlang der Schneidhainer Straße zwischen Idsteiner Straße und Tel-Aviv Platz entsteht – auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern.[…] Die Patenschaften für die Hochbeeten in den neuen Gärten– sie sind auf ein Jahr begrenzt – hat sie immerhin fast alle vergeben.

    Gestartet ist das „Urban Gardening“-Projekt (Stadtgärtnern) im April 2016. Damals wurden die ersten Hochbeete vorübergehend auf einer 435 Quadratmeter großen Freifläche an der Ecke Schneidhainer Straße / Idsteiner Straße aufgebaut. Sie ziehen jetzt auch um in die neugestalteten Gärten. Der dadurch frei werdende Platz wird im kommenden Jahr dann umgebaut. Dort sollen unter anderem weitere Hochbeete, eine Kräuterspirale und Informationsboards entstehen. Auch soll dort ein offizieller Zugang zu den Gärten nahe der Bushaltestelle Schneidhainer Straße entstehen.

    Die Fertigstellung der Gallusgärtens kann erst nach dem Umzug des Kinderzentrums Schneidhainer Straße in das neue Gebäude erfolgen. Erst dann kann nämlich die Fläche, auf der derzeit noch das Ausweichquartier des Zentrums steht, zur Streuobstwiese werden. Wiegand befürchtet, dass das erst 2019 so weit sein wird.

    Das Projekt „Inklusiver Sozialraum Gallus“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert und als Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die Kosten für die Errichtung liegen im sechsstelligen Bereich. (mehr …)