Kategorie: Urbane Gärten

  • VHS startet in Eching ein Gartenprojekt

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    Auf kleinen Versuchsfeldern war Eching heuer im Sommer und Herbst nicht nur grün, sondern bunt. Der Bauhof hat auf öffentlichen Flächen entlang von Straßen und Wegen vereinzelt Wildblumenwiesen angesät. Bei der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Sebastian Thaler angekündigt, die Blumenwiesen schrittweise ausweiten zu wollen. Die Volkshochschule (Vhs) greift den Gedanken ebenfalls auf und inszeniert in ihrem Herbstsemester eine Initiative „urban gardening“. Das Auftakttreffen ist am Montag, 9. Oktober, um 19 Uhr in der Schule an der Danziger Straße.

    Eines der ersten Testfelder hatte ein besorgter Anlieger in Eigeninitiative abgemäht. Schließlich ist so ein Wildblumenfeld nicht immer bunt und nicht nur farbenfroh, sondern für Geschmäcker mit klareren Ordnungsstrukturen zunächst mal unordentlich und ohne Blüten auch karg. Und manches, was da in öffentlichem Raum wuchern darf, wird im heimischen Vorgarten als Unkraut bekämpft. Überwiegend sei die Resonanz jedoch positiv, berichtete der Bürgermeister, weshalb die Einsprengsel vermehrt werden sollen. Die Vhs nähert sich dem Thema in ihrem Semesterprogramm unter dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit. Geschaffen werde soll „ein blühender, artenreicher, symbiotischer, spannender Garten“. Im Teamwork könne sich jeder Teilnehmer „mit allen Sinnen einbringen“, heißt es in der Programmankündigung, im entstehenden Garten dann „an allem arbeiten, immer dann, wenn man es einrichten kann, und immer genau da, wo die Natur gerade umsorgt werden möchte“. Aus der Auftaktveranstaltung soll sich eine Gruppe entwickeln, die den urbanen Garten plant, aufbaut und dann betreut.

    Zum Start ist auch der Bürgermeister eingeladen, vielleicht, um öffentliche Räume für das „urban gardening“ zur Verfügung zu stellen oder auch konkrete Arbeits- und Gestaltungsaufträge an die Gärtnerinitiative zu vergeben. Der Vhs-Garten werde „nach permakulturellen, biologisch-dynamischen Prinzipien ausgerichtet sein“, kündigt Vhs-Leiterin Doris Fähr an, und solle „Naturbewusstsein, Selbstversorgung, lokale Kooperation, Artenvielfalt und Wohlstand durch grünes Wuchern statt materiellem Wachstum erlebbar machen“. Zum Auftakt geben erfahrene Gemeinschaftsgärtner Starthilfe.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/gruen-initiative-eching-soll-erbluehen-1.3696853 (mehr …)

  • Bierbrauen beim Himmelbeet

    (Gu, RSS)

    Nachdem Florian vor einem Jahr sein erstes Bier noch in einem Einkocher im himmelbeet gebraut hat, sind wir stolz darauf, dass es bald unser erstes „richtiges“ Bier zu kaufen gibt.
    Wenn mit der Abfüllung am Freitag alles klappt, könnt ihr schon am Samstag beim Erntefest unser himmelbeet Bier „Goldener Herbst“ genießen. Es ist ein schlankes, helles Ale mit einer schönen bitteren und fruchtigen Hopfennoten. (mehr …)

  • Wettbewerb Stadtverschönerung Stuttgart 2017: 26 Presie für die Kategorie „urban gardening“

    (Gu, alerts)

    Der Wettbewerb wird veranstaltet mit Unterstützung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e. V. sowie der Kreisgruppe Stuttgart im Gartenbauverband Baden – Württemberg – Hessen e.V. und mit Förderung durch die Landeshauptstadt Stuttgart.

    Erhard Bruckmann, Vorsitzender des Verschönerungsvereins Stuttgart, wird die Gäste begrüßen. Danach wird OB Kuhn eine Ansprache halten und anschließend persönlich die 26 Preise für die Kategorie „Urban Gardening“ vergeben. Gegenüber den elf Projekten 2015 ist das eine deutliche Steigerung. Es folgt die Vergabe der Sonderpreise im Blumenschmuckwettbewerb. Eine Präsentation des Projektes Stadtacker Wagenhallen sowie Musik des Bernd-Baur-Trios runden die Veranstaltung ab.

    http://www.focus.de/regional/stuttgart/landeshauptstadt-stuttgart-wettbewerb-stadtverschoenerung-stuttgart-2017_id_7673197.html


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  • städtische AnsprechpartnerInnen

    wir haben nun eine Datei, in der wir die uns bekannten städtischen AnsprechpartnerInnen für GGs eintragen:
    Seafile/UG/Politik – Datei UrbanGardeningBeauftragte in D (mehr …)

  • Knollen und Co möchte im Winter Kooperation mit OW ausbauen

    (gu, rss)
    „wir (knollen und co aus Freising) wollen die“ Zusammenarbeit mit dem befreundeten Verein „Einfach selber machen e.V.“ in der offenen Werkstatt auszubauen. Aus diesem Grund werden wir unsere Treffen über die Wintersaison (Oktober bis einschließlich April) jeden ersten und dritten im Monat im Schwalbenweg 1, Freising-Lerchenfeld halten.

    Einfach-selber-machen ist ein Raum für Kreativiät und Austausch für Handwerk aller Art. Es gibt eine Holz-, Textil-, Elektro-, Fahrrad- und eine Siebdruckwerkstatt. (mehr …)

  • Kündigung für o´pfanzt is

    Er soll nun überraschend zum Ende des Jahres das Gelände räumen. Damit verliert der gemeinnützige Verein, der sich vor allem durch sein soziales Engagement von vielen anderen urbanen Gärten unterscheidet, sein Zuhause. Außerdem verliert München eine 3.300 qm große Grünfläche und damit werden auch vier Bienenvölker, Wildbienen, Hummeln, Vögel, Wildkaninchen sowie viele Insekten, die ganzjährig auf teils unberührten Flächen leben, heimatlos.

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  • Auszeichnung Prinzessinnengärten als Teil des Social Design Cirles

    (gu, alerts)

    Die Prinzessinnengärten waren bereits 2014 für den renommierten Curry Stone Design Prize nominiert. Der Preis geht an innovative Projekte weltweit, die Design nutzen, um drängende Fragen sozialer Gerechtigkeit zu adressieren. 2017 wurden die Prinzessinnengärten neben 99 weiteren Projekten in den Social Design Circle des Curry Stone Design Prize aufgenommen.

    Im Oktober werden all jene Projektes des Kreises vorgestellt, die sich dem Thema Städte als Ökosysteme widmen, darunter Antonio Scarponi ([onceptual)evices), Auroville Earth Institute, coloco, Marjetica Potrč, Nance Klehm, Pliny Fisk and Gail Vittori (Center for Maximum Potential Building Systems),  Sanergy, Superuse-Studios und das Transition Network! Ende Oktober wird der Podcast online gestellt, den wir für die Auszeichnung erstellt haben. (mehr …)

  • Christoph und Christine Class scheiden ausdem IG Aalen aus

    (Gu, Mail)

    nach all den Umstellungsaktionen ist nun klar, dass die classens aus dem Interkultullen Garten ausscheiden. Das Beet ist geräumt und Christine wurde beim gestrigen Erntedank bedankt…
    Jetzt kann das Projekt sich so gestalten, wie es -ohne Anstöße von „außen“- sich gestaltet. Mir ist bewußt geworden, dass die „classischen“ Ziele und Impulse, die Vernetzungen und Aktionen, für die Mehrheit der Gartenfamilien, zu viel, zu fremd, zu mühsam – war.
    Trotzdem ist in all den Jahren eine gewisse Grundstruktur des Miteinanders entstanden und der neue e.V. soll ja die rechtliche Zukunftssicherung bewerkstelligen. Eine rein-deutschstämmige Familie ist nun nicht mehr unter den Gärtnern.

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  • IG Golgi-Park: nun auch Schule dabei

    (gu, alerts)

    […]
    Bereits seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten. Ein Grundgedanke bei der Gründung war es, Geflüchtete in die Gestaltung einzubeziehen. Der vollständige Name des Gemeinschaftsgartens – Golgi-Park Interkultureller Garten Hellerau – leitet sich vom so genannten Golgi-Apparat ab. Dieser hilft den Zellen, mit anderen Zellen zu kommunizieren und sie wachsen zu lassen. Auch im Garten soll es um Wachstum und Kommunikation, aber auch um Interaktion und Kreativität gehen.

    Ich finde es wichtig, dass wir als Theater einen niedrigschwelligeren Ort haben als unsere Vorstellungen, an dem Menschen sich treffen und kennenlernen können“, meint Ulla Heinrich, Leiterin der digitalen Kommunikation am Festspielhaus. Sie ist als Projektleiterin von Beginn an beim Golgi-Park dabei und sieht dort wichtige Impulse für ganz Dresden gesetzt. Zum Beispiel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

    So gebe es viele strukturelle Hindernisse, die es erschweren, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Im Golgi-Park sei es gelungen, eine Bundesfreiwilligendienststelle für einen Geflüchteten einzurichten. Dieser unterstützt einen ausgebildeten Gärtner, der für das Tagesgeschäft sowie die Planung von Veranstaltungen zuständig ist. Etwa einmal monatlich findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Zudem trifft sich einmal wöchentlich eine internationale Frauengruppe.

    Inzwischen haben sich auch verschiedene Kooperationen mit dem Gemeinschaftsgarten entwickelt. So hat die anliegende Natur- und Umweltschule einen eigenen Schulgarten im Golgi-Park angelegt. Außerdem ist der Garten Ausstellungsort und erweiterter Bühnenraum vom Festspielhaus. Er ist zudem Bestandteil des Refugee Art Center, mit dem das Festspielhaus die Partizipation von Geflüchteten an Kunst, Kultur- und der Stadtgesellschaft verbessern möchte.
    http://www.neustadt-ticker.de/58283/aktuell/nachrichten/interkulturelles-herbstfest-in-hellerau (mehr …)

  • GEBAG in Duisburg will in 9 Quartieren mindestens einen „Heimatgarten“ anlegen

    (Gu, Treffen)

    Die Wohnungsbaugesellschaft Gebag aus Duisburg hatz inzwischen vier Gartenprojekte, hauptsächlich und teilweise auch nur für ihre Mieter angelegt. Alle nach einem Schema: die MieterInnen können gärtnern und zudem sind es Arbeitsförderprojekte mit 2 Euro Jobs. Die Jobber bauen die Hochbeete, sind täglich vor Ort, sind auch AnsprechpartnerInnen, 14 Leute und Anleitung. Aus der Arbeitsmarktperspektive erfolgreich: der niedrigste Krankenstand bei 2 Euro Jobs überhaupt, die Jobber betätigen sich für ein sinnvolles, anerkanntes Projekt.
    Die Gebag will nun in den 9 Bezirken, in denen sie Wohnungen und eben auch Flächen hat, mindestes ein solches Gartenprojekt aufbauen (mehr …)

  • Chemnitzer GGs und Biodiversität

    (gu, alerts)

    Am Freitag, dem 29. September 2017, von 15 bis ca. 19 Uhr laden das Umweltzentrum, die Volkshochschule, das Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit der TU Chemnitz (NATUC) sowie der Nachhall e.V. gemeinsam zu den Gartenbegegnungen unter dem Motto „Biodiversität schützen – Saatgut erhalten“ im Saatgutgarten des Nachhall e.V. in der Augustusburger Straße/ Ecke Tschaikowskistraße ein.

    Verschiedene Chemnitzer Gartenprojekte wie z.B. der Permakulturgarten der TU Chemnitz, der Chemnitzer Interkulturelle Garten oder der Knappteich-Garten werden präsentiert und den Wert biologischer Vielfalt begreifbar machen. Außerdem wird Jürgen Holzapfel von der Kooperative Ulenkrug zu Gast sein und zum Thema “Selbstbestimmte Ernährung mit eigenem Saatgut“ sprechen. Es wird eine Tauschbörse von Samen und Pflanzen geben und das Angebot einer Führung durch den Saatgutgarten geben.

    Hintergrund Biodiversität findet nicht nur auf der grünen Wiese statt, sondern auch mitten in der Stadt. So bringen Gärten Grün in Wohnsiedlungen und dienen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Lebensraum. Sie machen die Vielfalt des Lebens sicht- und hörbar und stärken unser Bewusstsein für Arten- und Sortenreichtum. Sie ermöglichen uns, selbst angebautes Gemüse und Obst ernten zu können und bieten eine Oase der Ruhe und Erholung. Gemeinschaftsgärten sind daneben auch eine Begegnungsstätte von Jung und Alt sowie für Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.

    http://www.focus.de/regional/chemnitz/stadt-chemnitz-verschiedene-chemnitzer-gartenprojekte-praesentieren-sich-am-29-september_id_7641774.html

    Der Permakulturgarten schreibt dazu:
    Wir haben eine Veranstaltung für euch im Saatgutgarten: Es präsentieren sich verschiedene Chemnitzer Gartenprojekte und machen damit den Wert biologischer Vielfalt begreifbar. Außerdem gibt es Samen und Pflanzen zum Tauschen und eine Führung durch den Saatgutgarten. Im Mittelpunkt stehen Vortrag und Diskussion zum Thema Biodiversität, u. a. mit Jürgen Holzapfel von der Kooperative Ulenkrug. Er leitet das Internationale Notkomitee zur Erhaltung von Weizensorten ohne Gentechnik. Außerdem wird sich das Projekt „Urbanität und Vielfalt bringt Vielfalt“
    vom Umweltzentrum Dresden vorstellen. Biologische Vielfalt findet nicht nur auf der grünen Wiese statt, sondern auch mitten in der Stadt. So bringen Gärten als Orte der biologischen Vielfalt Grün in Wohnsiedlungen, dienen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Lebens-und Aufenthaltsraum.
    Sie machen die Vielfalt des Lebens sicht- und hörbar und stärken unser Bewusstsein für Arten- und Sortenreichtum.


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  • schöner Artikel über Peace of Land

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    Der neue Gemeinschaftsgarten „Peace of Land“ liegt unweit des Volksparks Prenzlauer Berg. In den zurückliegenden Monaten entstanden dort Hochbeete und Sitzgelegenheiten, ein Lehmbackofen und eine Außenküche werden gerade gebaut. Auch ein Bienenvolk wurde bereits angesiedelt.

    Außerdem baut die Gärtnergemeinschaft die auf dem Gelände stehende Baracke aus. Das gesamte Grundstück am Weinberg 14, Ecke Sigridstraße gehört dem Bezirksamt. Früher wurde es vom Grünflächenamt genutzt, doch seit etlichen Jahren liegt das Grundstück brach.

    Eine junge Mutter, die ihr Kind in eine nahe gelegene Kita bringt, wurde auf die ungenutzte Fläche gleich neben dem Weingarten aufmerksam. Sie entwickelte mit Freunden und Bekannten die Idee, dort einen Permakultur-Gemeinschaftsgarten anzulegen, berichtet Janine Okupnik, eine der Initiatorinnen des Projektes.

    Diese Konzeptidee kam beim Bezirksamt gut an. „Im November vergangenen Jahres konnten wir einen Mietvertrag abschließen“, sagt Okupnik. Außerdem gibt es für das Projekt eine Förderung durch das Bundesumweltministerium und die Stiftung „anstiftung“. Seit ein paar Monaten sind die Gärtner auf der Fläche aktiv. „Wir sind eine Kerngruppe von zurzeit zwölf Leuten, die regelmäßig kommen. Aber insgesamt 80 Leute gehören inzwischen zum Kreis derer, die bei uns mitmachen oder unser Projekt unterstützen“, so Janine Okupnik. Wichtig ist allen, dass sie ihren Garten in Permakultur gestalten. Dabei handelt es sich um eine Methode dauerhafter, naturnaher und nachhaltiger Kreisläufe und Systeme. „Für unser Projekt heißt das: Wir entwerfen ein Design für das ganze Gelände, in dem die vorhandenen Ressourcen mit einbezogen werden“, erläutert Janine Okupnik.

    Gegärtnert wird natürlich ohne Kunstdünger und Pestizide. Und es sollen Pflanzen angebaut werden, deren Samen weiter verwendet werden können. Schließlich spielt in diesem Projekt auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Jeder Teilnehmer kann ein Gartenprojekt vorschlagen, das ins Permakonzept passt und dann gemeinsam mit anderen umsetzen.

    Zum sozialen Aspekt gehört auch, dass es auch immer wieder Workshops und Kurse gibt. Diese sind für jeden offen. Für den 14. Oktober ab 14 Uh, organisiert das „Peace of Land“-Team zum Beispiel eine Pilzwanderung durch den Volkspark Prenzlauer Berg. Diese wird von der Pilz- und Permakultur-Expertin Dr. Sylvia Hutter geleitet. Und alle, die mehr über Permakultur erfahren möchten, sind vom 6. bis 8. Oktober zu einem Einführungskurs willkommen.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/soziales/am-weinberg-entsteht-ein-permakulturgarten-d133291.html

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  • Garten als Qualifizierungsprojekt für Flüchtlinge

    (alerts)

    hier möchten wir Ihnen den Interkulturellen Garten vorstellen, der als Flüchtlingsintegrationsmaßnahme seit dem 01. April 2017 aufgebaut und gepflegt worden ist und nun seine Früchte trägt. Bei dem Projekt handelt es sich um eine von der Stadt Flensburg beantragte und von der Agentur für Arbeit geförderte Flüchtlingsintegrationsmaßnahme, deren Ziel es ist, AsylbewerberInnen ein Angebot zu unterbreiten, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, sie damit niedrigschwellig an den Arbeitsmarkt heranzuführen und gleichzeitig die Wartezeit im Asylverfahren zu überbrücken. Bei der Maßnahme handelte es sich um ein Kooperationsprojekt von bequa und AWO mit begleitendem Sprachunterricht.

    http://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=971275 (mehr …)

  • neuer GG in Kreuzberg legt ohne Genehmigung los

    (gu, projektbesuch)

    In Kreuzberg entsteht auf einer Fläche, die dem Jugendamt gehört, der urban garden. NachbarInnen haben die völlig vermüllte, sich hinter Wohnhäusern und einem Jugendclub befindliche Fläche, die jahrelang brach lag, aufgeräumt und in mobilen Beeten angefangen zu gärtnern. Eine Genehmigung des Bezirks haben sie noch nicht. Sie sind ca. 10/11 Leute, die Orga hängt hauptsächlich an einer Person. Sie meint, sie sind zu wenige für die Fläche. Wasser haben sie nicht, nur einen IBC Container, der aber nicht an ein Dach (Regenwasser) angeschlossen ist, den sie mit Gießkannen mühselig füllen. Kinder sind sehr interessiert, gerade aus arabisch sprachigen Familien, die Eltern sind noch nicht erreicht. Die Kinder sind sehr fordern.

    Noch haben sie keine richtige ÖA gemacht, da ja noch nix fix ist, aber sie haben schon Geld aus einem bezirklichen Ehrenamtstopf eingeworben.

    Unterstützung, z.B. Gartenwissen, wollten sie vom Allmende-Kontor und P-Garten. Allmende-Kontor hat nie geantwortet, P-Garten würde nur gegen Bezahlung beraten.

    In der Berliner Vernetzung sind sie noch nicht.


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  • Gruppe F initiiert und begleitet GGs in Berlin

    (gu, Projektbesuche)

    Die Gruppe F aus Berlin ist im Wedding (Gesundbrunnenviertel), Nordschöneberg und Staaken am Aufbau und Begleitung von Gartenprojekten beteiligt. Oft kommen die Gelder über Soziale Stadt und sie arbeiten z.B. mit Quartiersmanagement zusammen, kooperieren aber auch mit Wohnungsbaugesellschaften.

    In Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen n Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen Aktivitäten gibt (neben Gemeinschaftsgärten auch Baumscheibenbegrünung, begrünte Hinterhöfe u.ä.,), organisieren Spaziergänge und Austauschtreffen zu dem Thema, in Staaken haben sie einen GG zusammen und entlang der Vorstellungen der AnwohnerInnen aufgebaut, den sie noch betreuen (hier hat sich noch keine selbsttragende Gruppe gebildet) und im Gesundbrunnenviertel gibt es in einem Innenhof eines sozialen Wohnungsbaus seit Frühjahr 2017 den Elstergarten. Der Zugang ist immer offen, der Weg neben dem Garten ist ein vielgenutzter Durchgang zu Häusern. Gruppe F hat den Garten zusammen mit BewohnerInnen entwickelt, hervorgegangen ist die Idee aus einer Hinterhöfe/Klimaschutzprojektlaufzeit. Bei einem ersten Treffen waren 20 Leute da, inzwischen gibt es 9 Hochbeete, die sich 2-3 Leute/Parteien teilen, auch Leute, die nicht direkt in den Häusern wohnen, können mitmachen. Wenn es mehr Interesse gibt, kann die Fläche erweitert werden. Hier hat sich eine selbsttragende Gruppe gebildet, von denen Sonntags immer jemand vor Ort ist, Gruppe F begleitet nur noch ca. 1x/Monat.

    Um die Ecke stagniert ein von ihnen angeschobenes, geplantes Gartenprojekt gerade. Super Fläche im Wedding, eine großer, verwilderter Grünstreifen in der Mitte einer wenig befahrenen Straße, gegenüber ist eine Kita, es gibt mehrere Gruppen und AnwohnerInnen, die hier gärtnern wollen, es gibt Geld über Soziale Stadt und Leute, die die Orga übernehmen würden. Aber: es ist – auch wenn es eher wie ein verwilderter kleiner Park aussieht, Straßenbegleitgrün und damit öffentliches Straßenland und somit sind hohe Anforderungen bzgl. Sicherheit von Bezirksseite aus einzuhalten. Der Bezirk gibt für das Vorhaben keine Genehmigung.

    „De facto ist die Situation in der Stralsunder Straße recht speziell, da die Straße nur für Anliegende offen ist und somit kaum befahren wird. Was die Verkehrssicherung betrifft gibt es vor allem die Befürchtung, jemand könnte über ein Hochbeet o.ä. fallen und sich verletzen, sofern kein Zaun gebaut wird, oder aber es wird ein Zaun gebaut und die Fläche ist dadurch nicht mehr ganz offen. Diese Fragestellung ist auf Grünflächen ja eigentlich eine ähnliche, scheint für das Straßenamt aber noch komplizierter zu sein.“

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  • In Fürth sind zwei neue Gartenprojekte geplant

    (gu, mail)

    bei uns im Garten tut sich einiges, allerdings ist noch nichts ganz offiziell, deshalb bitte noch nicht veröffentlichen. Wir bekommen einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten mit ein paar privaten Beeten, der Plan ist schon fertig, aber es muss alles noch durch den Stadtrat. Außerdem gibt es ziemlich sicher einen zweiten ikg, da steht aber der Standort noch nicht  fest (mehr …)

  • InFreiburg entsteht ein GG neben einer Flüchtingsunterkunft in Kooperation mit einer Schule

    (gu aus Antrag)

    Freiburg:

    Das Flüchtlingswohnheim IDA in der Ingeborg-Drewitz-Allee ist aus Mangel an guten alternativen Standorten als Containersiedlung auf einem Park&Ride-Parkplatz gebaut worden. Derzeit leben dort 130 Personen, die kaum Aufenthaltsflächen auf dem engen Wohnheimgelände finden. In den Geschosswohnungsbauten der näheren Umgebung leben neben Deutschen ebenso Menschen aus unterschiedlichen Nationen wie Italien, Bulgarien, Kosovo und auch viele Russlanddeutsche.


    Direkt neben dem Flüchtlingswohnheim IDA gibt es eine etwa 300 qm große Restfläche, die bisher als Lagerfläche genutzt wurde. Sie ist im Besitz des Siedlungswerkes, das Eigentümer des nahegelegenen Geschosswohnungsbaus ist. In Freiburg sind – wie in vielen anderen Städten – in letzter Zeit viele Gärten entstanden, die mit Erfolg unter anderem einen interkulturellen Ansatz verfolgen. Die naheliegende Idee ist nun, auf der Fläche einen bunten vielfältigen Garten anzulegen, bei dem jeder aus der Nachbarschaft mitgärtnern kann. Als Koordinator konnte der Gartenbaulehrer der angrenzenden Waldorfschule gewonnen werden. Die Waldorfschule unterrichtet in verschiedenen Klassenstufen das Fach Gartenbau. Da eine Fläche für einen klassischen Schulgarten direkt beim Schulgebäude nicht vorhanden ist, muss die Schule mit verschiedenen Gartenflächen auskommen, die zum Teil in größerer Entfernung liegen. Daher ist sie an diesem nahen Stück Land sehr interessiert. Den Aspekt interkulturelle Nutzung will der Gartenbaulehrer bewusst in den Unterricht bzw. Garten-AGs integrieren. Bei einem ersten Infotermin am 4. Juli 2017 fand sich eine bunte Mischung aus Nachbar*innen des Wohnheims und der Geschosswohnungsbauten ein; erste Aktionstage wurden mit großer Begeisterung und geliehenem Werkzeug angenommen.


    Derzeit kommen die Nachbar*innen zu den organisierten Aktionstagen, um gemeinschaftlich „das Feld zu bestellen“ sprich, die Fläche unkrautfrei zu bekommen, die Umfriedung zu bauen, das Wasserfass zu installieren, den Kompost anzulegen. Zukünftig ist geplant, dass sich die Aktiven jederzeit vor Ort treffen können, es soll aber auch weiterhin Aktionstage geben, wo auch gemeinsam Regeln vereinbart werden – zum Beispiel wie die Nutzung der Werkzeuge erfolgen und was auf der Gemeinschaftsfläche angebaut werden soll. Neue Nachbar*innen dürfen jederzeit dazukommen. Der Eigentümer der Fläche und die Waldorfschule sind an einer längerfristigen Nutzung interessiert. Der Garten soll auf Dauer angelegt werden. Selbst wenn das Flüchtlingswohnheim aufgelöst wird, wovon derzeit leider niemand ausgehen kann, soll in einer bunten Mischung weitergegärtnert werden. (mehr …)

  • Bürgergarten Teil eines neuen Parks in Hamburg

    (gu, alerts)

    Erstes Bürgerprojekt „Horner Paradiese“ wird ein Garten für alle

    Karen Grell
    Horn
    Nach einer langen Planungsphase und einer aktiven Bürgerbeteiligung geht es jetzt an der Horner Geest, Hamburgs längstem Park quer durch die Stadt, endlich mit den ersten Bürgerprojekten los (das Wochenblatt berichtete). Mit „Horner Paradiese“ gleich neben dem Kulturzentrum Horner Freiheit, wurde in der vergangenen Woche die erste Maßnahme umgesetzt: Hochbeete, auf denen Nachbarn gemeinsam Gärtnern können, stehen dabei im Fokus des Projektes. „Alles, was mit Urban-Gardening zu tun hat, gefällt mir immer besonders“, betonte Umweltsenator Jens Kerstan, der zur Eröffnung gekommen war. Ziel ist es, einen Nutzgarten entstehen zu lassen, der allen Bürgern offen steht und bei dem jeder mit pflanzen und ernten kann.

    Zwölf Projekte geplant

    Gemeinsames Gärtnern, nette Leute kennenlernen und draußen sein, stehen dabei im Mittelpunkt. Die Horner Geest läuft vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See und beinhaltet zwölf Projekte, die nun nach und nach umgesetzt werden. Auf Wunsch vieler Anwohner war zur Eröffnung beim Horner Paradies auch Schäfer Volker Derbisz mit seiner Herde vor Ort. Kaj Siri Lange und Bianka Streubel wollen ab sofort dabei sein, wenn Basilikum, Lavendel oder Tomaten angepflanzt werden. „Das Gemeinschaftliche hier und das Arbeiten an der frischen Luft ist einfach toll“, so die beiden. Für drei weitere Bürgerprojekte der Horner Geest liegen bereits ausgearbeitete Entwürfe vor, darunter für den „Aktiven Thörslpark“, das Siegerprojekt „Geestschaukel“ und das Projekt „Geestschaukel“.

    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/deine-geest-startschuss-fuer-hamburgs-laengsten-park-d43262.html (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Kreuzberg

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    in Berlin-Kreuzberg auf einer ca. 500qm großen eingezäunten Brachfläche, die dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gehört. Wir haben keine offizielle Gehnehmigung und keinen Nutzungsvertrag. Wir haben schon mit dem Bezirk über eine Zwischennutzung verhandelt, allerdings wird derzeit noch eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Kita durchgeführt. Aber auch nach Einschätzungen des Bezirks ist es relativ unwahrscheinlich, dass die Fläche bebaubar ist. Dennoch haben wir dieses Jahr einfach angefangen zu Gärtnern. (Mobile) Hochbeete gebaut etc., es ist eine schöne Gruppe von Nachbar*innen entstanden, die wir nächste Saison noch gern vergrößern möchten (mehr …)

  • Die Laube des P-Gartens auf der Seoul Biennale für Architektur und Urbanismus

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    Die diesjährige Seoul Biennale of Architecture and Urbanism widmet sich dem Thema „Imminent Commons“. Als Berliner Beitrag ist in der Ausstellung Commoning Cities die Laube in den Prinzessinnengärten zu sehen. Die von Helen Hejung Choi kuratierte Ausstellung zeigt Beispiele aus 50 Städten weltweit.


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  • Tausendschön von UN ausgezeichnet

    (gu, mail)

    große Resonanz auf die Auszeichnung für GreenFairPlanet mit seinem Projekt „Mutter Erde für Integration: Ein tausendschöner Garten in Minden“ als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“  Über 200 Gäste haben an der feierlichen Preisverleihung mit anschließendem Besuch desim Tausendschön Dein Gemeinschaftsgarten teilgenommen. (mehr …)

  • urban gardening Projekt ist Auftakt für großes Stadtentwicklungsprojekt in Hamm

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    Hamm – Das größte Umwelt- und Stadtentwicklungsprojekt der kommenden Jahre fängt klein an. Bis 2022 soll für 35 Millionen Euro der „Erlebensraum Lippeaue“ entstehen. Doch los geht es mit einem vergleichsweise kleinen Projekt. 

    Sichtbar etwas passieren wird im Gebiet entlang der Lippe zwischen Bockum-Hövel und Heessen in diesem Jahr nicht wirklich. Der Titel des ersten Teilprojekts lautet „Urbanes Gärtnern in der Kornmersch“. Dabei geht es um eine Fläche von 6 800 Quadratmetern. Zum Vergleich: Der geplante Auenpark wird 150 000 Quadratmeter messen, das gesamte Natur- und Umweltschutzgebiet „Erlebensraum Lippeaue“ misst 195 Hektar, also 1,95 Millionen Quadratmeter. Macht 0,35 Prozent urbanes Gärtnern. Klein eben, knapp so groß wie ein Fußballfeld.

    Urbanes Gärtnern ist bürger- und gemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es, wie Stadtsprecher Tobias Köbberling auf Anfrage unserer Zeitung erläutert, nicht um die allgemein bekannte kleingärtnerische Nutzung, da zum Beispiel die „vermieteten“ Flächen deutlich kleiner sind und kostenlos an die Bürger abgegeben werden. „Mittelfristig soll hier ein Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterschiedlichsten Altersgruppen entstehen“, so Köbberling weiter.

    Ziel sei es, die Zusammenarbeit der Menschen im Gebiet zu stärken, die Erholung und Gesundheit des Gartennutzers zu fördern und die Menschen wieder näher an die Natur zu bringen. Momentan steckt das Projekt noch in der Planungsphase. Richtig los geht es ab der nächsten Vegetationsperiode, also etwa Anfang April 2018. Dann wird das Gelände behindertengerecht erschlossen und Material für den Bau der Beete besorgt.

    http://www.focus.de/regional/hagen/stadt-hagen-stadt-investiert-1-3-millionen-in-den-umbau-des-bodelschwinghplatzes_id_7593588.html


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  • Freiburg hat urban gardening Beauftragte

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    Die Stadt Freiburg schmückt sich gerne mit dem Titel „Green City“. Dazu passt, dass es im Garten- und Tiefbauamt eine Art Beauftragte für Urban Gardening gibt, Urbanes Gärtnern also. Eine  Sozialarbeiterin beim Garten- und Tiefbauamt ist  zuständig für bürgerschafliches Engagement und Stadtökologie. Die Urban Gardening Beauftragte ist eine der Protagonist*innen in der Dokumentation „Sehnsucht nach Eden“.

    https://rdl.de/beitrag/die-green-city-freiburg-und-die-sehnsucht-nach-eden (mehr …)

  • Platz-Projekt in Hannover bekommt Sonderpreis

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    Hannover – Der zum vierten Mal ausgelobte Wettbewerb „GartenLust“ ist entschieden.

    Einen Sonderpreis erhält das PLATZprojekt (Fössestraße 103) für besonderes soziales Engagement.

    Der PLATZgarten ist ein urbaner Gemeinschaftsgarten, der sich auf dem Gelände des 2er Skateparks und des PLATZprojektes befindet. Wie auch das PLATZprojekt ist der PLATZgarten ein experimenteller Raum mit dem „Do-it-yourself“-Ansatz. Es soll voneinander und miteinander gelernt und die Ernte gemeinschaftlich geteilt werden. Aufgrund dieser Art der Bewirtschaftung und als grüner Verweilort inmitten eines Industriegebiets wird das Motto „Gartennischen“ erfüllt. Die Beete sind terrassenartig in Hochbeeten aus vorrangig recycelbarem Material angelegt und individuell bepflanzt. Neben Nutz- und Zierpflanzen gibt es ein selbst gebautes Tomatenhäuschen, Gewächshäuser, einen kleinen Teich sowie mehrere Bienenvölker. Zukünftig soll zum Beispiel in einen Wasseranschluss und einen Kompost investiert werden. Regelmäßig werden Aktionen wie Jungpflanzenverkauf, Saatgutbörsen oder Imkerworkshops angeboten.

    Jury und Preisverteilung

    Die Jury setzte sich aus VertreterInnen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik zusammen. Darüber hinaus waren die Sponsoren aus der Immobilienbranche vertreten sowie FachgruppenvertreterInnen der Grünen Branche.

    http://www.hannover.citynews-online.de/2017/09/gartennischen-jury-kuert-gewinnerinnen-im-wettbewerb-gartenlust/ (mehr …)

  • Gartenprojekt Teil der Umgestaltung eines Platzes in Hagen

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    Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.

    Neben der bereits laufenden Baustelle auf dem Freizeitareal „Bohne“ und der barrierefreien Gestaltung der Lange Straße ist der Bodelschwingplatz nun das nächste große Bauprojekt in Wehringhausen. Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.

    Gestaltung des Platzes
    Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen. […]
    „Urban Gardening“
    Gleich neben dem Spielbereich wird das „Urban Gardening“-Projekt „Grüner Stern“ an alter Stelle auf gut 300 Quadratmetern Platz finden. Als Abschirmung zur Bahn wird eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch hier sollen weitere Sitzmöglichkeiten zum Treffen und Diskutieren einladen – mit besonderem Charakter zwischen Großstadtflair und Natur. Zusätzlich entsteht an der Villa Post ein Außensitzplatz mit Hochbeeten, welche mit der Initiative „Grüner Stern“ entwickelt wurden.

    http://www.focus.de/regional/hagen/stadt-hagen-stadt-investiert-1-3-millionen-in-den-umbau-des-bodelschwinghplatzes_id_7593588.html


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  • Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die  Kompost-Toilette  entsteht  auf  einer  im  Aufbau  befindlichen  Gemeinschafts-Waldgartenfläche  bei  Kemberg.  Sie  soll  im  Rahmen  eines Workshops am  23.  Sept.
    2017  zum  Start  der  Einrichtung  dieser  Gartenfläche  erbaut  werden.  Der  Workshop wird  geleitet  von  dem  aus  Berlin  stammenden  „Kollektiv  für  angepasste  Technik“
    (KanTe, https://kante.info/). 
    Die  Waldgartenfläche  wird  als  Teil  des  in  der  Dübener  Heide  gelegenen  Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der  Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.  
    Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung  durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
    Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
     Das  Projekt  dient  dazu,  die  Potenziale  von  Gemeinschaftsgärten  resp.  des  Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.  
     Die  fraglichen  Potentiale  sind  auf  die  Aufgaben  des  Naturparks  und  seiner  Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
     Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als  (halb-)öffentliche  Lernorte  für  die  Umweltbildung  ein  und  initiiert  und  begleitet  in
    Anknüpfung  an  zu  erfassende  Vorortinitiativen  die  Errichtung  von  zwei  (Pilot-)  Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte  
    Komposttoilette erbaut werden.

    Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.

    Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8  Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide.  Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
    Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
    Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
    Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Regensburg

    (Gu, aus Antrag)

    Derzeit sind wir ca. 20 Personen, die aktiv mitarbeiten. Die Kommunikation läuft über Emaillisten.

    Der Vertrag mit der Stadt Rgb. läuft bis 31.12.2018 mit der Option zur Verlängerung. Als Pacht fallen für das gesamte Jahr 2018 164,- Euro. Die Paletten wurden uns kostenlos gespendet von diversen Firmen, die Gartenerde bekamen wir vom Gartenbauamt, die Pflanzen von einer Gärtnerei.
    Angebaut werden Kräuter und Gemüse, mittlerweile konnte auch schon geerntet werden (mehr …)

  • neuer Park in Dresen mit Gemeinschaftsgarten geplant

    (gu, alerts)

    Dresden bekommt einen neuen Park im Süden


    „Wir sind am Anfang des Projektes, wir sichern und kaufen Flächen, bereiten die Planungen vor und wollen den Park dann Schritt für Schritt anlegen“, sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (51, Grüne).
    Für den „Gesamtentwicklungsplan Südpark“ sowie für erste Schritte stehen 220.000 Euro zur Verfügung. Bis Ende des Jahres sollen die Pläne inklusive Gesamtkosten vorliegen. Ab 2018 wird gebaut. Gleich zu Anfang werden bestehende Wege aufgemöbelt und neue angelegt. Spielplatz sowie Sportflächen entstehen.
    Eine erste Bürgerbeteiligung hat stattgefunden, weitere folgen. Bisher geplant ist zudem ein überdachter Aussichtspavillon, Grillfläche, Fußballplatz sowie Flächen für Urban Gardening (Stadtgärten) und Picknickwiesen.

    Zur Bergstraße hin ist ein natürlicher Lärmschutz geplant. Streuobstwiesen entstehen. Im gesamten Südpark soll es auf absehbare Zeit weiter Ackerflächen geben. Der Park wird zudem kein zweiter „Großer Garten“ werden, sondern naturnah bleiben.

    In dem gesamten Gebiet, für das ein Bebauungsplan beschlossen wird, sind dann keine weiteren Flächen für Wohnungen oder Gewerbe möglich. Nur die Uni darf sich noch Flächen in Richtung „Südpark“ abzwacken.

    https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-bekommt-einen-neuen-riesen-park-sueden-grillplaetze-rodelhang-spielplatz-332175 (mehr …)

  • Gemüseklau im GG des Obst- und Gartenbauvereins in Aichach

    (gu, alerts)
    Aus dem Gemeinschaftsgarten, den der Obst- und Gartenbauverein Aichach am Anton-Kaluscha-Weg in Aichach betreibt, haben unbekannte Übeltäter die hart erarbeitete Ernte geklaut.
    Peter Fuchslocher vom Obst- und Gartenbauverein sagt: „Die Beet-Nutzer freuen sich, dass das Gemüse so gut wächst, und dann wird die Ernte gestohlen.“ Ein Missverständnis – dass die Diebe dachten, Selbstbedienung sei erlaubt – schließt er aus. Schließlich gibt es einen Zaun um den Garten herum.
    In dem Gemeinschaftsgarten haben Aichacher und Asylbewerber, die selbst keinen Garten haben, seit 2016 die Möglichkeit, kostenlos ein eigenes Beet anzulegen. Dafür müssen sie lediglich das Gemeinschaftsbeet mitpflegen. Mitglied im Gartenbauverein zu werden, ist dafür nicht nötig. Es gibt 24 Parzellen, die momentan von zwölf Gärtnern genutzt werden.
    Fuchslocher und die Hobbygärtner sind angesichts der Diebstähle etwas ratlos. Anzeige habe man bisher nicht erstattet, auch wegen des geringen materiellen Schadens. Den Zaun wolle man auch nicht höher machen, sagt Fuchslocher. Man wolle sich schließlich nicht optisch einsperren


    Diebe „ernten“ Gemüse aus fremden Beeten – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Diebe-ernten-Gemuese-aus-fremden-Beeten-id42611431.html (mehr …)

  • himmelbeet gewinnt European Award for Ecological Gardening 2017

    (gu, rss)

    Die Aktion „Natur im Garten“, vertreten durch das Land Niederösterreich, und die „European Garden Association – Natur im Garten International“ vergaben am Samstag in Berlin den „European Award for Ecological Gardening“ zur Anerkennung herausragender ökologischer und gärtnerischer Leistungen. 52 Einsendungen aus elf Nationen wurden von international renommierten Expertinnen und Experten um ORF-Biogärtner Karl Ploberger bewertet. Im Rahmen des begleitenden Fachsymposiums stand der internationale Austausch im Fokus, um Trends, Aktionen und Visionen rund um das Thema Garten zu diskutieren. Der Höhepunkt war die Prämierung der besten europäischen Gartenprojekte.

    Das himmelbeet wurde in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ mit dem „European Award for Ecological Gardening“ ausgezeichnet. (mehr …)

  • AnnaLinde GG ist gewinnt Nachbarschaftspreis für Sachsen

    (gu)

    Der ANNALINDE Gemeinschaftsgarten

    Im Leipziger Westen schlossen sich 2011 junge Nachbarn für ein besonderes Urban-Gardening-Projekt zusammen, um in ihrem Viertel einen Ort des Austausches und des Lernens zu schaffen. Hier kommen nicht nur täglich Nachbarn zum gemeinsamen Gärtnern zusammen. Der ANNALINDE Garten lockt die Bürger im Viertel auch mit einer Vielfalt von Veranstaltungen: Konzerte, Theater, Obst-Erntetouren, Einkochseminare und gemeinsame Abendessen mit selbst angebauten Gemüse. Durch regelmäßige Freizeit- und Bildungsangebote über den lokalen Anbau und nachhaltigen Konsum treibt die kreative Initiative eine zukunftsfähige Nachbarschafts- und Stadtentwicklung voran. Das Projekt wird durch die Umsetzung innovativer Ideen und unternehmerisches Geschick kontinuierlich weiterentwickelt, sodass Nachbarn inzwischen an gleich drei Standorten im Leipziger Westen vom lebendigen Grün profitieren.

    Eine tolle Verbindung aus nachhaltigem Wirtschaften, Gemeinsinn und Kunst & Kultur!“, sagt Stefanie Adler, Projektleiterin der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz!“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e. V. und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017 (mehr …)

  • Infos zum Gemeinschaftsgarten Bad Säckingen

    (gu aus antrag und nachfragen)

    Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
    Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.

    Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.

    Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.

          Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.

         Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)

          Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?

         Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)

         Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
    Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.

          Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?

         Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.

          Ist die Nutzung der Fläche befristet?

         Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt

          Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?

         Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.

          Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?


    Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.

    Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?

    Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner  ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
    Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten.


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  • Infos zium geplanten Gartenprojekt in Northeim

    (Bericht von Najeha)

    Bericht über das Treffen in Northeim am 15.08

    Das neue Garten-Projekt (Gemeinschaftsgarten) in Northeim hat sich bei A&A (Ausbildung und Arbeit Plus GmbH) vorgestellt.

    Herr Hunsche (der Organisator) hat seine Präsentation über das zukünftige Projekt vorgestellt.

    Dabei hat er immer betont, dass die Gruppe mit den Flüchtlingen zusammenkommen soll, um das Projekt gemeinsam planen. Das hat mir sehr gefallen.

    Die Planung sieht vor, dass das Grundstück noch in diesem Jahr vorbereitet werden soll.

    Im Winter wird sich die Zielgruppe treffen und für die nächste Saison planen.

    Im Nächsten Jahr beginnt daraufhin die richtige Arbeit im Garten.

    Meine Rolle bei der Besprechung war es, die Idee des Gemeinschaftsgartens und seine Ziele den Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf ihrer Muttersprache zu erklären und ihre Fragen zu beantworten, um sie für das Gartenprojekt zu gewinnen.

    Dabei waren 24 Flüchtlinge (besuchen eine Sprach- und Orientierungskurs in A&A) Männer und Frauen unterschiedlicher Altersgruppen aus Afghanistan, Iran, Irak, Türkei, Syrien, Algerien und dem Libanon. ZU den Interessenten gehören auch Deutsche, die seit längerer Zeit erwerbslos sind.

    Die Frauen waren direkt interessiert daran mitzumachen. Es gab viele Fragen zum Thema Gärtnern: Was wächst in Deutschland? Kann man auch in Winter gärtnern? Darf man Tiere im Garten halten, speziell Vögel?

    Am 25.08, werden die Interessenten des Gartens das Grundstück besuchen und mit den planungsschritten beginnen.


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  • Sommerfst mit Siebdruck im Kulturgarten Lüneburg

    (aus Bericht von Shimeles)

    Informieren und Mobilisierung von Wohnheim Bewohner am Samstag und die Abholung am Sonntag

    Anna M., Najeha und ich waren am Samstag in mehreren Wohnheimen um die Geflüchteten anzusprechen und zu informieren über die Veranstaltung am Sonntag. Natürlich war die Information mehr als nur einfache Einladung zum Fest. Viele der Geflüchteten fragten nach. Najeha hat laufend in Arabisch, Farsi und Kurdisch übersetzt.Wir hatten Geflüchtete aus Osteuropa, Iran, Irak, Sudan ansprechen können. Die Geflüchteten, mit denen wir gesprochen hatten waren freundlich. Viele kamen auch zum Fest am Sonntag. Wer nicht gekommen sind Afrikanische Flüchtlinge.Am Sonntag war ich mit Anna erst im Garten, um die Sachen abzuladen. Danach fuhren wir zu den Wohnheimen, um die Geflüchteten abzuholen.Ich habe einige Runden mit meinem Auto gemacht um einige Geflüchtete, die zum Fest wollten aber nicht wussten wo der Garten liegt und keine Fahrrad fahren konnten, mitzunehmen. Einige kamen mit Anna zu Fuß. Annas bemühen die Geflüchteten in den Heimen zu informieren und für die Veranstaltung zu mobilisieren habe bewundert. Schnell merkt man, dass sie „der Motor“ hinter dem Gartenprojekt ist.

    Austauschs Gespräche in Kulturgarten am Samstag 29.07.2017

    Am Samstag konnten wir uns im Kulturgarten in Austauschgesprächen rund um die Themen Gärtnern, Kooperation mit der Gartennachbarschaft, Gärtnern mit Geflüchteten, Potenzial der Interkulturellen Garten, etc… mit den GärtnerInnen und Nachbarn austauschen.
    Ein aktuelles Thema war natürlich die neu fertiggestellte Komposttoilette! Ein 1 Kammer–Trenn- Kompostklo. Anna hat sie mir stolz gezeigt und sagte, sie hätten es gerade gestern fertig gestellt! Einen Tag vor der Veranstaltung!
    Neben dem Austausch wurde gegärtnert, und anschließend gemeinsam Brot gebacken.
    Najeha und Anna hatten von Zuhause Brotteig vorbereitet und mitgebracht.
    Ziel der Austauschgespräche war: Es soll den Bewohnern der Flüchtlingsheime und weiteren Lüneburgern ein Raum zum gemeinsamen Gärtnern, zum Austausch und Beisammensein gegeben werden.
    Das Gespräch soll den Austausch fördern und Hemmschwellen zwischen den Kulturen abbauen. (auf Augenhöhe kommunizieren und voneinander zu lernen und zusammen Spaß zu haben.
           

    Veranstaltung(Sommerfest) und Siebdruckworkshop am Sonntag 30.07.2017

    „Hier funktioniert es gut“, sagt Herr Roemer zu mir, Er meinte die Zusammenarbeit zwischen Interkulturellen Gärten und Kleingartenkolonien.
    Das waren die ersten Worte des Vorsitzenden der Kleingartenverband Lüneburg als er mich begrüßte (wir kennen uns seit vielen Jahren. Er war mit einer Gruppe vor 10 Jahren in Göttingen)
    Etwa 50-60 Lüneburger, davon beteiligten sich etwa 20 Flüchtlinge an dem Sommersfest. Es wurden Kartoffeln und Topinambur, geerntet, gegrillt, Stockbrote gebacken, an dem Siebdruck-Workshop teilgenommen und Fußball gespielt.
    Die größte Mehrheit der Flüchtlinge an dem Tag waren junge Männer. Viele junge Studentinnen waren ebenfalls da. So freundlich wie sie miteinander umgangen sind schien es, dass das Ziel, Berührungsängste abzubauen und gemeinsam Zeit zu verbringen, gut zu funktionieren scheint. Dabei stellt sich für mich die Kontinuitätsfrage der aktiven GärtnerInnen.

    Beim Siebdruck hat es zunächst keinen großen Ansturm am Anfang gegeben. Da es mehrere Angebote gab kamen immer mehr Leute erst verspätetet zum Siebdruck. So bin ich erst um 8 Uhr abends mit dem letzten Druck fertig geworden (siehe das Blaue seeds for Water Druck). Es hat vielen Flüchtlingen Spaß gemacht! So haben Einige angefragt, ob ich für sie einen Bauworkshop anbieten kann, damit sie ein Gerät vor Ort haben, womit sie weiterdrucken können.

    Bei der Veranstaltung hat Najeha laufend in Arabisch und auch in Persisch übersetzt. Für die Übersetzung in andere Sprachen gab es einen Mann. Auch die Grüße der Politiker und guten Wünsche wurden für das gesammelte Publikum (viele darunter die kein deutsch sprechen) übersetzt.


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  • Ab geht die Lucie ist Landessieger des deutschen Nachbarschaftspreis

    (gu, rss)

    1300 tolle Projekte haben sich deutschlandweit für den Nachbarschaftspreis 2017 der nebenan-stiftung  beworben. Wir freuen uns jetzt irre, dass wir mit der Lucie zum Landessieger Bremen gekührt wurden!
    „Nachbarn erobern sich ihre Stadt zurück – so geht kreative Stadtentwicklung mit gemeinsamen Engagement im Viertel.“ 

    sagt Benjamin Jürgens, Geschäftsführer Gastrolotsen gGmbH und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017.
    Ja, so geht kreative Stadtentwicklung. Und wir freuen uns sehr, dass wir genau dafür ausgezeichnet werden. Für unser Engagement und Herzblut für die Lucie.

    Wir erhalten ein Preisgeld von 2000€, die wir grad sehr gut für all unsere anstehenden Projekte auf dem Platz gebrauchen können. Am 13. September werden dann auch die 3 Bundessieger gekührt und wir drücken unserem Projekt einfach mal die Daumen und hoffen ein bisschen und fahren dann wohl mal nach Berlin!  Aber wer immer gewinnen wird, es sind alles tolle Projekte! Ist doch allein schon toll eines dieser Projekte zu sein!

    Alle Landessieger stellen ihr jeweiliges Projekt unter www.nachbarschaftspreis.de vor, unser Projekt ist über den Link www.nachbarschaftspreis.de/bremen zu finden. (mehr …)

  • noch keine neue Gruppe für das Gleisbeet in Sicht

    (gu, mail)

    Geimeinschaftsgarten abzugeben!

    An alle Pflanzenfreunde,

    Der Gleisbeet e.V. sucht weiterhin eine neue Gruppe, an die wir unsere 1300m² große Gartenfläche im Herzen Friedrichshains abgeben können, einschließlich mietfreien Pachtvertrag mit dem Bezirksamt. Dazu gehört ein Container mit allem, was mensch zum Gärtnern braucht. Mehr Informationen findet Ihr unter http://www.gleisbeet.de/aktuelles/gemeinschaftsgarten-abzugeben/.
    Alle Interessenten sind herzlich zu unserer Informationsveranstaltung am 09.09. (mehr …)

  • 66.000 Euro Förderung für GG in Tübingen

    (gu, alerts)

    Gurken, Tomaten, Zucchini und Kürbis, Möhren und bunte Blumen, die Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen sind – so soll absehbar ein asphaltierter Parkplatz im Ulmer Dichterviertel hinter dem Bahnhof aussehen. Hinter der Metamorphose steckt ein Antrag der Sanierungstreuhand (SAN) ans Regierungspräsidium Tübingen, einen Quartiersgarten in dem seit 2011 ausgewiesenen Sanierungsgebiet zu fördern.

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert das Projekt mit rund 66.000 Euro. Dirk Feil, Geschäftsführer der SAN, freut sich: „Jetzt können wir loslegen.“ Mit „wir“ meint Feil unter anderen Partner wie das Schubart-Gymnasium, die Spanische Vereinigung, das Behandlungszentrum für Folteropfer und die AG West.

    „Sie beteiligen sich an der Umsetzung und Begleitung des künftigen Quartiergartens.“ Die Fläche – ein unbewirtschafteter Parkplatz – gehört zu den Glacis­anlagen entlang der B 10. […]

    Ergänzt werde das Projekt durch den bestehenden Quartiers­treff, das Café Blau, wo man wetterunabhängig Veranstaltungen organisieren könne. Ein Ziel dieses Gartens ist natürlich, einen dicht bebauten Stadtteil grüner zu gestalten […]

    Begleitet werde das Projekt von einer pädagogischen Fachkraft – „am besten mit grünem Daumen“, sagt Feil. Sie soll das Konzept erstellen, Kontakt zu den Kooperationspartnern halten und vor allem Bewohner gewinnen, die gärtnern wollen. Ihre Stelle – auf Minijobbasis, das sind fünf Stunden pro Woche, würde unter anderem vom Zuschuss des Landes finanziert. „Nach den Sommerferien geht es los.“

    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/gemeinschaftsgarten-im-dichterviertel-geplant-15591342.html (mehr …)

  • Gemüsebbete am Essener Rathaus

    (gu, alerts)
    Städtische Mitarbeiter haben Hochbeete auf dem Tiefgaragen-Dach bepflanzt.Das Pilot-Projekt soll Bewusstsein für gesunde Ernährung schärfen. Einen eigenen Garten besitzt Cathrin Lehmann nicht. „Nur einen Balkon, aber darauf wächst nichts.“ Umso erfreuter war die städtische Angestellte, als sie hörte, dass ihr Arbeitgeber ihr nun die Gelegenheit gibt, eigene Hochbeete zu bepflanzen. Bald kann sie zusammen mit 14 Kollegen Kohlrabi, Radieschen und Salate ernten, die seit Juli in Hochbeeten auf dem Tiefgaragendach des Essener Rathauses wachsen.

    Jeweils ein Quadratmeter groß ist die Fläche der 30 Hochbeete, die die Stadt ihren Mitarbeitern, die sich für das Projekt bewerben konnten, zur Verfügung gestellt hat, jeder kann zwei davon beackern. Die Mini-Bio-Gemüsegärten sind Teil eines Pilot-Präventionsprogramms, das die Stadt Essen im Grünen-Hauptstadt-Jahr zusammen mit der Barmer Krankenkasse und dem jungen Essener Start-Up-Unternehmen „Ackerhelden“ initiiert hat.[…]

    https://www.nrz.de/staedte/essen/essen-hat-das-erste-rathaus-mit-eigenem-gemuesegarten-id211738965.html (mehr …)

  • Himmelbeet: Antrag bewilligt, neue Fläche noch nicht klar

    (gu, rss)

    Anfang August war Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel zu Gast im himmelbeet. Von dem sehr konstruktiven Gespräch können wir Folgendes berichten:

    GREEN.URBAN.LABS.-ANTRAG (GUL)

    • Unser gemeinsam mit dem Bezirk eingereichter Antrag ist offiziell bewilligt (zum Hintergrund: himmelbeet wird Modellprojekt des Green.Urban.Labs)
    • Der Bezirk Mitte richtet demnächst ein Büro für Bürgerbeteiligung ein. Das eingesetzte Personal wird sich auch in das GUL-Vorhaben einbringen. Dafür sind Eigenmittel des Bezirks vorgesehen. Die Bewerbungsgespräche laufen.
    • Aktuell schreibt der Bezirk Mitte die externe Projektsteuerung für GUL aus. Die Koordinationsstelle soll die Beteiligung aller Betroffenen gewährleisten und den Umzugsprozess substanziell unterstützen.

    BESCHLUSS DES BEZIRKSAMTES MITTE

    • Wir rechnen erst Ende September/ Anfang Oktober mit einem Beschluss des Bezirksamtes (BA).
    • Die Vertragsverhandlungen mit Amandla ziehen sich aufgrund der rechtlichen Komplexität noch hin. Die Inhalte dieses Vetrages beeinflussen unsere Position (beispielsweise in Bezug auf den Termin der Flächenübertragung). Der BA-Beschluss kann erst konkretisiert werden, sobald Vertragsverhandlungen weiter vorangeschritten sind.
    • BA-Beschluss soll zudem himmelbeet-Kriterienliste für die neue Fläche beinhalten.
    • Die Flächenoption „Ehemalige Passierscheinstelle“ soll verbunden werden mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Gestaltung des Nördlichen Leopoldplatzes

    FLÄCHENOPTION TURNHALLE

    • Die vom Bezirk geplante Turnhalle neben der Musikhochschule ist nun doch eine Option für den Bezirk.
    • Für das himmelbeet ist das Turnhallendach als Ausweichfläche allerdings nur denkbar, wenn uns gleichzeitig eine ebenerdige Fläche zugesichert wird.

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  • Teilkündigung für die Prachttomate

    (gu, mail)

    wir haben letzte Woche die Kündigung für ein privates Teilstück unseres Gartens erhalten. Damit fällt ein Drittel unserer Fläche weg. Doch auch das direkt benachbarte zweite Privatgrundstück ist akut gefährdet und selbst die kommunale Fläche von „Stadt & Land“ erscheint uns sehr bedroht. Bisher sicherte uns u.a. diese Gemengelage unbebauter handtuchgroßer Grundstücke unsere über siebenjährige Existenz, in der wir eine vielfältige nachbarschaftliche Struktur mit Garten-, Bildungs- und Kulturangeboten aufgebaut haben, zusammen mit Anwohner*innen und anderen Nutzer*innen des Geländes. Nun möchte die eine Eigentümer-GbR offenbar verkaufen und die Fläche einer „anderen Nutzung“ zuführen. 

    Bis zum 15.11. sollen wir runter. Der Neuköllner Baustadtrat Biedermann ist eingeschaltet. Die Medien beginnen bereits aufgrund unserer Aktion in der BVV vom 19.07. zu berichten (s. Homepage/Aktuelles), wie vorgestern die Abendschau mit einem politisch völlig entschärften Kurzbeitrag (https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20170816_1930/prachttomate-erhaelt-kuendigung.html). Ein Seite-3-Tagesspiegel-Beitrag soll folgen. Ein Pressetext unseres Gartens wird gerade erstellt.

    Höchste Zeit also, dass sich gerade die kurz- und mittelfristig bedrohten Gärten der Stadt, ehemals bedrängte Gärten und stadtpolitisch Aktive in erstmal kleinerer Runde zusammenfinden, um zu überlegen was man gemeinsam tun kann. Denn es geht nicht nur um den Erhalt unseres Gartens, sondern aller anderen bedrohten Gärten und generell darum, den schwachen rechtlichen wie politischen Stellenwert selbstorganisierter urbaner Gärten bzw. Grünflächen in Politik und Verwaltung zu stärken. 

    Wir schlagen als Termin den Mittwoch 30.08, 18 Uhr vor. (mehr …)

  • Backen und Mahlen im Himmelbeet

    (gu, rss)

    Wir werden regionaler und bieten euch ab sofort gemeinsam mit der Erntekammer regionales Getreide von Bio-Höfen aus Brandenburg an. Das Getreide könnt Ihr bei uns in einer Getreidemühle zu Schrot oder Vollkornmehl weiterverarbeiten. Bitte denkt daran, euch eine geeignete Verpackung für das Mehl mitzubringen!

    Roggen und Weizen gibt es für 2€/kg
    Dinkel kostet 3€/kg.

    Wir sehen uns dann wie immer zum Wochende: Freitag ist Backtag im himmelbeet.


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  • Entsiegelung und neue Pläne bei der Lucie

    (gu, mail rss)

    Das Pflaster kommt weg!

    In diesem Jahr ist es auf dem Lucie-Blog etwas ruhiger als sonst. Der Grund dafür ist aber nicht, dass wenig auf der Lucie passiert – ganz im Gegenteil: Es passiert soviel, dass wir nicht mehr hinterherkommen, davon zu berichten. Zwei Entwicklungen müsst ihr nun unbedingt erfahren – ausführlichere Infos gibt es in Kürze:

    1) Die Lucie-Umgestaltung kommt diesen Winter!

    Wir haben uns mit der Stadtgemeinde Bremen auf einen Nutzungsvertrag geeinigt. Darin ist geregelt, wer in Zukunft (nach der Umgestaltung) welche Aufgaben auf der Lucie übernehmen wird. Damit kann die Umgestaltung losgehen und das Pflaster kommt weg! 🙂 Bis November werden wir den Platz räumen, dann gehen die Bauarbeiten los. Da inzwischen mehr als 60 Tonnen Erde auf der Lucie lagern, werden wir viel Unterstützung benötigen.

     2) Ein zweites Lucie-Projekt steht in den Startlöchern!
    Es gibt noch mehr Neues. Wir haben einen umfangreichen Förderantrag bewilligt bekommen, der uns ermöglicht, für eine Projektlaufzeit von zunächst zwei Jahren ein Repair Café und eine Materialsammlung in Räumen direkt gegenüber der Lucie einzurichten. Ziel ist es, von dort aus nachbarschaftliche Klimaschutz-Projekte anzustoßen, einen Raum für Diskussion und konkretes Handeln zu öffnen und mit dieser neuen Infrastruktur auch den neuen Stadtgarten, die entsiegelte Lucie, zu unterstützen! (mehr …)

  • Bremens Grüne wollen Bremen essbar machen

    (gu, alerts)

    Auf Dächern, Balkonen und Terrassen bauen immer mehr Städter ihre eigenes Obst und Gemüse an. Urban Gardening liegt seit einigen Jahren im Trend und in Bremen soll es nach den Plänen der Grünen bald auch Ackerbau auf öffentlichen Grünflächen geben. In anderen Städten wie Groningen oder München wird das bereits praktiziert. Initiator des Projekts „Essbare Stadt“ ist Jan Saffe, Ernährungssprecher der Grünen-Fraktion und auch Umweltsenator Joachim Lohse hat der Idee seine Unterstützung zugesichert. Für den Garten Eden an der Weser wird gerade ein Leitfaden ausgearbeitet.

    TV-Beitrag: https://www.sat1regional.de/videos/article/essbare-stadt-gemueseanbau-auf-oeffentlichen-gruenflaechen-in-bremen-geplant-243124.html (mehr …)

  • neue Hochbeete für den Huttenplatz

    (gu aus antrag und antworten)

    Wir haben vier Hochbeete, die in 2012 gebaut worden sind. Alle vier Hochbeete gehen nun kaputt. Zum Einen liegt es daran, dass es unbehandelte Seitenteile von Treckeranhängern waren, die ohne Folie mit Erde befüllt worden sind. Schließlich war das Projekt ja auch nur für ein Jahr angedacht. Zum Anderen ist das Gefälle auf dem Platz so hoch, dass der permanente Druck auf die Seitenwände die Seitenteile auseinander gedrückt hat. Alle vier Hochbeete müssen nun erneuert werden. Zwei wollten wir gerne so bauen, dass auch die Mitgärtner*innen, die sich nicht mehr so gut bücken können, gut daran arbeiten können. Diese klassischen Hochbeete möchten wir gerne von unseren handwerklich begabten Freunden bauen lassen. Dafür würden wir gerne das Geld der anstiftung verwenden.

    Die Zwei anderen Hochbeete werden wir als Beispiele für alternative Hochbeetformen bauen. Zurzeit sind im Gespräch ein Hochbeet aus Feldsteinen. Ein Selbsterntegartenprojekt erweitert seine Flächen und würde uns dann diese Steine bringen. Desweiteren würden ein Beet aus Europaletten bauen.

    Wir haben uns entschieden, die Hochbeete etwas kleiner als jetzt zu bauen, damit die Haltbarkeit erhöht wird. Dafür werden die Beete aber etwas höher und somit rückenfreundlicher. Die Hochbeete haben eine Größe von etwa 3m x 2m x 70 cm.

    Bei der Komostierung haben wir immer mal etwas anderen ausprobiert. Wir haben mit Schnellkompostern gearbeitet, mit klassischen Kompostern und mit einer Wurmkiste. Leider hat alles nicht so gut funktioniert. Daher machen wir es jetzt so, dass wir ein Loch graben, den Kompost hineintun und wieder Erde darauf schaufeln. Bepflanzt wird dann dieses Beet mit Salat, Mangold, Radischen etc. So geht es reihum im Garten. Das halt sich als sehr erfolgreich und praktikabel erwiesen.

    Bisher haben wir jedes Jahr Erde vom Kompostwerk geholt. Mal in wiederverwertbaren Beuteln, einmal auch als Fuhre.

    Beim Hochbeetebau bekommen sie Unterstützung von einer Gruppe arbeitsloser Menschen (mehr …)

  • Konflikt um Garten der Länder in Berlin Mariendorf

    (Gu, Tel)

    Der interkulturelle Garten der Länder ist auf dem Gelände der Wohnungsbaugesellschaft degewo (die auch Quartiersmanagement macht). Anfangs wurde das Projekt intesiv von Netzwerk Stadtraumkultur betreut, die auch den Garten der Künste in Schöneberg aufgebaut haben und die Trägerschaft für die Prachttomate übernommen haben. Es wurde dann ein eigener Verein gegründet, doch Netzwerk Stadtraumkultur hat den Garten wohl weiter begleitet. Anscheinend ist die degewo nicht zufrieden mit der Entwicklung des Gartens. Es gab Konflikte (welche, weiß ich nicht) und ohne mit der Gruppe oder mit Netzwerk Stadtraumkultur zu sprechen, soll nun wohl Himmelbeet den Garten beraten. Einen Auftrag dafür hat die degewo laut einer Mitarbeiterin der degewo noch nicht erteilt. Die degewo möchte einen offenen Garten, bei dem Interessierte nicht erst Mitglied werden müssen, mit transparenten Strukturen. Mit dem Verein haben sie keine Vereinbarung, sie haben auch erst im Zuge des Konflikts mitbekommen, dass es einen eigenen Trägerverein gibt. Netzwerk Stadtraumkultur vertritt den Standpunkt, dass die GärtnerInnen nicht gefragt wurden und das Verhalten von Himmelbeet, nämlich einen Auftrag anzunehmen, ohne mit den Betroffenen zu sprechen, unmöglich ist. Es fand ein Gespräch mit Netzwerkl Stadtraumkultur statt mit dem Ergebis, dass alle Gesprächsbeteiligten das Gesagte sacken lassen wollen. Morgen geht die degewo Mitarbeiterin in den Garten zu einer Sitzung zu der auch Leute vom Himmelbeet und einer kleinen Quartiersmanagement-Einrichtung kommen.
    Die degewo hat zwei Gemeinschaftsgärten mit himmelbeet und common grounds aufgebaut und ist dabei zusammen mit der Gruppe F im Brunnenviertel ein weiteres Projekt aufzubauen. Laut der Mitarbeiterin sind sie von den Gemeinschaftsgärten als nachbarschaftliche Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeit überzeugt und es geht ihnen um eine gute Nachbarschaft in ihren Wohn- und Kiezanlagen. Netzwerk Stadtraumkultur sieht das Vorgehen als Entmündigung der GärtnerInnen an, hat aber erst spät das Gespräch mit der degewo gesucht. (mehr …)

  • schöner Artikel über IG in Büdingen

    (Gu, alerts)

    BÜDINGEN – Es sieht aus, wie eine Schrebergartensiedlung. Ganz falsch ist der Eindruck nicht. Wer mit dem Auto von Büdingen in Richtung Büches unterwegs ist, macht auf Höhe des Erbacher Hofes fast immer Menschen aus, die dort am Wolfsbach der Gartenarbeit nachgehen. Wo Bauern jahrzehntelang Mais, Raps oder Rüben angebaut haben, wachsen nun Erdbeeren, Bohnen, Zuckermais, Zucchini, Gurken, sogar Wassermelonen und Kichererbsen. Passend zum Thema lässt sich festhalten: Das Bürgerprojekt „Internationaler Garten“ der Ehrenamtsagentur Büdingen trägt Früchte.

    Gefördert vom Sozialfonds des Hessischen Sozialministeriums als Projekt der Gemeinwesenarbeit entstand dort im Oktober 2016 auf einer Fläche von etwa 5500 Quadratmetern eine Möglichkeit zum Gärtnern für unterschiedliche Menschen. Ein Ort der Begegnung sollte es werden, denn nicht nur Einheimische sind auf dem Areal tätig, sondern auch Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge. Und – ganz wichtig – die vielen Kinder, die über das Ferienspielangebot des Familienzentrums „Planet Zukunft“ Interesse am Gärtnern und an der Natur bekommen haben. 15 kleine Beete sind speziell für sie entstanden. Ein Bürgerprojekt also im wahrsten Sinne des Wortes. Besonders ins Auge stechen auf den Parzellen der Kinder die Sonnenblumen, die ihre großen Blüten gen Himmel recken. Häufig arbeiten die Mädchen und Jungen des „Planet Zukunft“ Seite an Seite mit dem Nachwuchs der Flüchtlingsfamilien – insgesamt sind circa 120 Kinder im „Internationalen Garten“ aktiv.

    „Wir haben etwa 30 Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern, aus Syrien, Pakistan, dem Irak und natürlich auch Büdinger. Sie alle bewirtschaften ein Gartengrundstück von etwa 70 bis 90 Quadratmetern. Viele Menschen, die hier tätig sind, hatten in ihrer Heimat bereits Gemüsegärten. Die kennen sich ziemlich gut aus“, schwärmt Kurt Stoppel, der sich in der Ehrenamtsagentur unter anderem für dieses Projekt engagiert. […]

    „Nachdem die Zeit der Ferienspiele vorbei war, kamen die Kinder mit ihren Eltern, um nach den Beeten zu schauen und sie zu pflegen“, fügt Stoppel hinzu. Fachkundig leitet der gelernte Gärtnermeister mit seiner Frau Christa die Hobbygärtner an. Beantwortet geduldig Fragen, sorgt für gute Rahmenbedingungen und organisiert Gartengeräte, Pflanzen und auch Container, in denen alles aufbewahrt werden kann. „Die gesetzlichen Bestimmungen müssen natürlich beachtet werden. Da mussten wir uns erst einmal schlau machen. Ein Dixi-Klo durften wir nicht aufstellen, denn das benötigt eine Baugenehmigung“, erzählt er schmunzelnd. „Container ohne Fundamente, in denen wir Geräte einschließen können, sind erlaubt, wenn wir zehn Meter vom Bach entfernt bleiben.“

    Von solchen Widrigkeiten lässt sich der Projektleiter nicht aus dem Konzept bringen. Geht nicht? Gibt’s nicht! Kurt Stoppel versucht, für alles eine Lösung zu finden, zu schön sei es, mitanzusehen, wie auf dem ehemaligen Acker eine bunte Landschaft entsteht. Auch gegen den Diebstahl von Obst und Gemüse haben die Gärtner eine Lösung gefunden. „Wir fahren im Wechsel Streife. Seitdem ist nichts mehr vorgekommen“, sagt Stoppel und schüttelt ob der Dreistigkeit einiger Menschen den Kopf. Doch das Positive überwiegt. „Als nächstes wollen wir eine Wiese gestalten. Da sollen die Kinder Fußball spielen können, schaukeln und toben. Und wir wollen einen Platz schaffen, auf dem alle zusammensitzen und den Tag ausklingen lassen können.“ Ein Sommerabend am Wolfsbach, Gartenidylle, wie in alten Zeiten.

    http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/da-waechst-was-zusammen_18111817.htm (mehr …)

  • GG in Kleve Vorbild für andere Städte

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten in der Klever Innenstadt wird zur Attraktion – positive Resonanz von der SPD-Fraktion und der Hochschule Rhein-Waal. Viel Lob erhielt der Verein Essbares Kleverland anlässlich eines Besuches der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Geldern in Kleve. Bei einem Treffen am Gemeinschaftsgarten Herzogbrücke am Klever Opschlag informierte sich die SPD-Fraktion darüber, wie ein solches Projekt auch in Geldern angestoßen und verwirklicht werden kann.

    Der Garten am Spoyufer hat sich zu einer wahren Attraktion in der Schwanenstadt entwickelt. In direkter Nachbarschaft zum Spoykanal wachsen auf städtischem Grün Kürbisse, Auberginen, Schwarzkohl, Kräuter und weitere nützliche Pflanzenarten.

    In diesem Jahr waren bereits vier Schulklassen zu Besuch und auch die Hochschule Rhein-Waal ist bereits aufmerksam geworden. Mehrfach gab es schon eine Zusammenarbeit mit der Fakultät für nachhaltige Landwirtschaft und Gartenbau. „Die Resonanz aus der Bevölkerung ist positiv“, so Jürgen Ramisch vom Klever Verein Essbare Stadt.

    Anfängliche Sorgen vor Vandalismus hätten sich nicht bestätigt. Es besteht keine Pflicht zur Übernahme von Aufgaben, Grundkenntnisse sind nicht erforderlich und Mitgliedsbeiträge gibt es nicht. Es gibt eine Menge Sympathisanten, tatkräftige neue Mitstreiter/innen werden aber noch gesucht. Neben dem Garten in der Klever Innenstadt, findet sich ein weiterer in Bedburg-Hau.

    Die Idee geht zurück auf die Bewegung des „Urban Gardening“ (Städtisches Gärtnern), die in der Millionenstadt New York ihren Anfang nahm.

    Die Mitglieder der Geldener SPD-Fraktion zeigten sich beeindruckt von dem Erfolg des Klever Gemeinschaftsgartens. Nach der politischen Sommerpause wollen sie sich damit beschäftigen, wie ein ähnliches Modell auch auf Geldern übertragen werden kann […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/klever-gemeinschaftsgarten-am-spoyufer-wird-vorbild-fuer-geldern-aid-1.7014801 (mehr …)

  • Gelder für Rückbau ostdeutscher Kleingärten gefordert

    (Gu, alerts)

    Kleingärten sind in Ostdeutschland nicht mehr so gefragt. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Jan Korte fordert Finanzhilfen für den Rückbau.

    „Kleingärten waren im Osten Deutschlands einst gefragt. Das Bild hat sich entscheidend gewandelt: In vielen Vereinen finden sich nicht genug Interessenten, die Parzellen bewirtschaften wollen. Grund für die Linksfraktion bereits zum wiederholten Mal bei der Bundesregierung nachzufragen, wie sie mit diesem der Leerstandsproblematik umgeht. Einer der Fragesteller ist Jan Korte, Bundestagsabgeordneter aus Anhalt-Bitterfeld. Die Antwort der Regierung liegt der Volksstimme vor.
    Thema Rückbau: Eine Parzelle beispielsweise in Ackerland umzuwandeln, ist rund 4000 Euro teuer. Diese Kosten würden viele Vereine in den Ruin führen. Hier hakt Korte ein und fordert: „Bund und Land dürfen die Kleingartenvereine nicht im Regen stehen lassen.“ Neben Konzepten für eine Neunutzung der Flächen sollten die Vereine insbesondere finanziell beim Rückbau unterstützt werden.
    Die Bundesregierung schreibt in ihrer Antwort an die Linksfraktion, dass die „Anpassung und der Umbau von Kleingartenanlagen sind in allen Programmen der Städtebauförderung grundsätzlich förderfähig“. Auf Antrag der Städte und Gemeinden würden die Länder über eine Förderung entscheiden.
    Ein neuer Begriff in der Gartenwelt ist das „Urban Gardening“ (Nutzung städtischer Flächen für Gärtnerei). Die Bundesregierung erklärt hierzu auf Nachfrage der Linken-Parlamenterier, dass sich Kleingartenanlagen dafür eignen würden. Ein Bundesprogramm existiere nicht, es gebe jedoch Fördermöglichkeiten.
    Positiv vermerken die Linken, dass die Bundesregierung das Leerstandsproblem erkannt und die Untersuchung „Kleingärten im Wandel“ in Auftrag gegeben hat. Abgeordnete und Kleingärtner können nun gespannt darauf warten, welchen praktischen Nutzen die Studie bringt.“

    https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/politik/kleingaerten-vereine-bleiben-mit-leeren-gaerten-allein (mehr …)

  • IG Rostock kann erstmal bleiben

    (Gu, FB)

    Hier die offizielle Pressemitteilung der Hansestadt Rostock zum Fortbestand des Interkulturellen Gartens in Rostock.
    Wir haben den Prozess aktiv begleitet, Gespräche geführt und an der Einigung teilgenommen.

    Integrationsprojekt „Interkultureller Garten“ wird weiter blühen

    Rostocks Interkultureller Garten wird auch künftig blühen. In einem Einigungsgespräch mit Vertretern von Stadtverwaltung und Bürgerschaft vereinbarten jetzt die beiden Partner eine einvernehmliche gemeinsame Grundstücksnutzung der stadteigenen Fläche bis zum 31. Dezember 2017.
    Die Interkulturellen Gärten bedanken sich insbesondere bei der Hotel-und Wirtschaftsschule für das besonnene Handeln.

    Ab 2018 wird die Stadtverwaltung dann mit beiden Partnern separate individuelle Pachtverträge abschließen. Zum Start der Baugebietserschließung Groter Pohl voraussichtlich 2019 wird die Stadtverwaltung dann mit einem Alternativstandort den Fortbestand des Interkulturellen Gartens sichern.

    Das 2011 auf einem ehemaligen Schulgartengelände am Groten Pohl ins Leben gerufene Projekt „Interkultureller Garten“ führt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur beim gemeinsamen Gärtnern und Begegnungen in der Natur zusammen.


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