Kategorie: Urbane Gärten

  • Landwirtschaftsminister Brunner besucht den ZAK Bewohnergarten in München

    (Gu Tel und Mail)
    der Bewohnergarten in Neuperlach am 5. Juli Besuch von Landwirtschaftsminister Brunner. Von 10 bis 12Uhr.

    ich fände das gut, denn der Besuch geht zurück auf meinen Vortrag „urban gardening – sozial und interkulturell“ bei der Tagung „urban gardening“ in Veitshöchheim. Und jetzt geht es darum, dem Minister anhand eines konkreten Projekts diese Dimension des Gärtnerns zu zeigen. Geplant ist ein Rundgang durch den Garten und im Anschluss eine Gesprächsrunde, zu der auch Verwaltungsbeamte z.B. vom Kommunalreferat eingeladen sind. Thema: Bedeutung und Möglichkeiten dieses Gartentyps allgemein

    Christa wird dabei sein (mehr …)

  • Workshop zum kollektiven Kartieren bei Düsselgrün

    (Gu, RSS)

    Workshop „Kollektives Kartieren“

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    am Samstag, 22. Juli 2017, 11 – 19 Uhr

    GEMEINSAM BEGEGNUNGSRÄUME IN OBERBILK ERFASSEN & GESTALTEN –

    Ein Worskhop zur partizipativen Stadtaneignung

    Eine Stadtgesellschaft, die Demokratie leben möchte, benötigt gestaltbare Räume für Austausch und Begegnung. Wir wollen uns gemeinsam über das kollektive Kartieren mit Oberbilk und seinen bestehenden und möglichen Begegnunsorten auseinandersetzen. Im Austausch über unser gemeinsames Umfeld und dessen unterschiedliche Wahrnehmung nutzen wir das Kartieren, um Orte, Lebenswelten und Initiativen sichtbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu bringen.
    Im Workshop lernen wir, unseren Stadtraum kritisch zu betrachten, ihn eigenständig zu erfassen und ihn gemeinsam zu kartieren. Die kollektive Karte kann bestehende Raumanordnungn hinterfragen und verschiedene Möglichkeiten zur Begegnung aufzeigen.

    PROGRAMM

    11:00 Beginn im Niemandsland e.V., Heerstraße 19 in Düsseldorf-Oberbilk
    (an dem Bioladen Ökoma rechts vorbei geht es in den Hinterhof)

    Theoretische Einführung in Kartenkritik und das Kollektive Kartieren.

    12:30 Gemeinsame Mittagspause – es wird vegetarisch für alle gekocht.

    13:30 Wir erkunden Oberbilks Begegnungsorte

    16:00 Austausch bei Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsgarten düsselgrün

    16:30 Zusammentragen der Ergebnisse und Gestaltung einer möglichen kollektiven Karte

    19:00 Ende mit gemütlichem Ausklang

    Ein Kooperationsprojekt, organisiert von düsselgrün in enger Zusammenarbeit mit dem sozial-ökologischen Nachbarschaftsverein Niemandsland e.V.
    Für die Leitung des Workshops holen wir das kollektiv orangotango nach Düsseldorf.

    gefördert von: Bundesprogramm Demokratie leben (mehr …)

  • Zuckerfest im Interkulturellen Garten in Norderstedt

    (Gu, alerst)

    Am Samstag, 1. Juli findet ab 14 Uhr in dem Interkulturellen Garten ein Zuckerfest statt. Seit vielen Jahren wird hier mit dem Zuckerfest / Ejde Fitr / Sommerfest das Ende des Ramadans gefeiert.

    Organisiert wird die Feier von der diakonischen Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt, dem Interkulturellen Garten Norderstedt e.V., dem Verein Neue Nachbarn – Förderverein Flüchtlingshilfe Norderstedt e.V. und dem Willkommen-Team Norderstedt e.V. in Kooperation mit den Projekten Asylverfahrensberatung für Flüchtlinge und Asylsuchende in Norderstedt und Interkulturelle Öffnung. Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucher, die mit ihnen essen, trinken und nicht nur das Ende der Fastenzeit, sondern auch die gesellschaftliche Vielfalt feiern. (mehr …)

  • Vandalismus im IG Wolgast

    (Gu, alerts)

    Besucher sind im Interkulturellen Garten in Wolgast-Nord (Landkreis Vorpommern-Greifswald), wo zurzeit Erdbeeren, Salat und Kräuter zu ernten sind, jederzeit willkommen. In jüngster Zeit jedoch suchen auch Personen das Terrain an der Puschkinstraße heim, die achtlos mit Obst und Gemüse umgehen.

    „Knoblauch, Zwiebellauch, Radieschen und Erdbeeren werden einfach abgerissen und im Garten herumgeschmissen“, berichtet Mitarbeiter Jens Medow, der die Scholle im Zuge des Bundesfreiwilligendienstes von Anfang an beackerte und hier nun ehrenamtlich weiter gärtnert.

    Den einstweiligen Höhepunkt der Unsäglichkeiten erlebten Medow und sein Mitstreiter Andreas Zunk am Montagmorgen. Vermutlich im Schutz der Nacht hatten sich Unbekannte Zugang zum Gewächshaus verschafft, um an die leckeren Gurken zu gelangen.

    „Sie haben eine Scheibe eingedrückt, sind eingestiegen und haben insgesamt zwölf reife Gurken abgenommen“, schildert Jens Medow. Dabei gingen die Diebe rigoros vor. Einige Pflanzen wurden bei der Aktion stark beschädigt; manche Früchte auch nur teilweise abgetrennt.

    http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Usedom/Wirtschaft/Vandalismus-im-Interkulturellen-Garten (mehr …)

  • Brandanschlag auf Plauener Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Nach Angriff auf Gartenprojekt für Geflüchtete: Staatsschutz nimmt Brandstifter ins Visier

    Im Fall der Brandstiftung in einem Plauener Gartenprojekt für Geflüchtete hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Eine politische Motivation sei nicht auszuschließen, sagte Kathleen Doetsch, Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) „Gegenstand des Angriffes war ein Wohnmobil, welches sich auf einer Begegnungsstätte befindet. Diese Stätte wird unter anderem regelmäßig von Flüchtlingsfamilien und Unterstützern besucht“, erklärte sie. Dieser Sachverhalt könne auf eine rechte oder asylfeindliche Motivation hindeuten. […]
    Auf einer offen islamfeindlichen Facebookseite war bereits wenige Minuten nach der Brandstiftung ein Foto der lodernden Flammen aufgetaucht. Rund 50 Nutzer hatten das Bild mit „Gefällt mir“ oder „Haha“ bewertet. Andere Inhalte sowie die Gestaltung der Seite deuten darauf hin, dass diese von der rechtsextremistischen Partei „Der III. Weg“ betrieben wird.

    Die Tat hatte sich am Freitagabend im „2. Plauener Stadtgarten“ an der Haselbrunner Straße ereignet.

    https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Nach-Angriff-auf-Gartenprojekt-fuer-Gefluechtete-Staatsschutz-nimmt-Brandstifter-ins-Visier-artikel9938001.php (mehr …)

  • Campus Garten Potsdam hat sich toll entwickelt

    (Gu, FB)

    […]

    Am Anfang stand ein interdisziplinäres Seminar

    Ein Jahr wird der Campusgarten der Fachhochschule im Bornstedter Feld dieser Tage alt. Was in dieser Zeitspanne daraus geworden ist, hatten dessen Initiatoren so geplant: ein Erholungs- und Begegnungsort, der die Akademiker mit dem rasant wachsenden Stadtteil im Potsdamer Norden verbindet, die Menschen zueinander führt und durch den Austausch neue Projekte anstößt. Und dennoch kann man von einem Glücksfall sprechen, dass das Konzept so gut aufgegangen ist.

    Am Anfang stand ein interdisziplinäres Seminar zum „Urban Gardening“, also zur Gärtnerei im städtischen Raum. Hermann Voesgen, Professor in den Lehrbereichen Kultur sowie Projekt- und Kulturarbeit im internationalen Kontext, leitete den Kurs. „Für mich war der Garten immer ein Ausgangspunkt“, sagt Voesgen, „eine Keimzelle, die zu integrieren war in eine nachhaltige Campusplanung, eine Gesamtidee eines Campus, der sich dann wiederum dem Stadtteil öffnen sollte.“ Der Professor begleitet das Projekt noch, hat Nachfolgeseminare gegeben und kommt auch ab und zu im Garten vorbei. […] Fünf Teilnehmer des Ausgangsseminars legten im Juni 2016 die ersten Hochbeete an. „Vorher hat hier der Kampfmittelräumdienst noch Teile eines russischen Panzers ausgegraben“, erinnert sich Kulturarbeit-Student Michael Kreutzer. Wegen der früheren Nutzung des heutigen FH-Geländes als Militärfläche entschieden sich die Garten-pioniere dann auch, Nutzpflanzen wie Kräuter, Gemüse und Obst ausschließlich in Hochbeeten mit neuer Muttererde anzupflanzen. „Man weiß ja sonst nie, was noch im Boden ist“, so Kreutzer. Heute kümmert sich ein Kernteam von zehn Studierenden um die Instandhaltung des Gartens. Jeden Montag um 18.30 Uhr findet ein offenes Treffen statt. „Alle, die wollen, sind willkommen“, sagt Interface-Designerin Natalie Schreiber, die wie Kreutzer zum Kernteam gehört. Zahlreiche Pflanzenspenden füllten über die Monate die rund 200 Quadratmeter Gartenfläche. „Das hat so gut geklappt, dass wir inzwischen nur noch ausgewählte Pflanzen annehmen“, so Marlen Schnurr, eine weitere Mitgärtnerin, die in Potsdam Informationswissenschaften studiert. Die Hochschulinstitute, Nachbarn und verschiedene Stadtteil-Initiativen sind als Beetpaten mit im Boot. Das Campusgarten-Team stellt die Flächen zur Verfügung und die ausreichende Bewässerung (mittels Online-Gießplan) sicher, die Paten bepflanzen nach Gutdünken ihre Beete und tragen für deren Pflege Sorge. So gibt es Kinder- und Lehrbeete, ein Korianderbeet einer chinesischen Familie, die im benachbarten Internationalen Begegnungszentrum wohnt, eine Versuchsanordnung des Instituts für angewandte Forschung. Der Asta hat Stiefmütterchen in der Farbe seines Logos angebaut und Studierende aus der Holz-Restaurierung sogenannte Färberpflanzen, die sie bei ihrer Arbeit verwenden. Das Stadtteilnetzwerk, die Interessengemeinschaft Bornstedter Feld und der Verein „Stadtrandelfen“ nutzen den Garten für verschiedene Projekte. „Derzeit sind wir mit umliegenden Seniorenheimen im Gespräch“, sagt Michael Kreutzer. Die Bewohner sollen hier künftig entspannen, tätig werden, unter Umständen ihr vorhandenes Gartenwissen weitergeben können.

    Im Rahmen der alljährlichen „Werkschau“ der Fachhochschule veranstalten die Campusgärtner am 14. Juli eine große Geburtstagsfeier mit Gartenkino.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Vom-Studi-Garten-zur-Stadtteil-Oase (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Grundstück und der bereits begonnene Ausbau des Standortes zu einer nachhaltigen, ökologisch orientierten Bildungs- und Begegnungsstätte öffnet Möglichkeiten und Tore für Menschen jeden Alters, Profession und Herkunft. Kleine GärtnerInnen von 5 Jahren bis hin zu HelferInnen Ü50 bauten bereits (Hoch-)Beete mit Gemüse oder üben sich am Weidebau. Kleine Obstbäume wurden gepflanzt und erste Insektenhotels gemeinsam mit den Kindern errichtet. Es existieren eine Feuerstelle, ein Kompost sowie eine Outdoorküche und ein Lehmofen. Eine Schaffamilie hält die Grasflächen begeh- und nutzbar. Vier Bienenvölker wurden angeschafft und ein kleiner Teich läd bereits zum Beobachten ein. Für die zweite Jahreshälfte 2017 ist in gemeinsamer Planung der Ausbau des Gemeinschaftsgartens durch ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale beschlossen wurden. Zudem sollen Geräteschuppen und Unterstände fertiggestellt bzw. in Stand gesetzt und mit Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung versehen werden. Der Bau eines Baumhauses soll fortgesetzt und beendet werden.

    Ziel des Projektes ist neben dem gemeinsamen Gärtnern (die Erträge kommen den GärtnerInnen, HelferInnen sowie den Unternehmungen des Vereins, bspw. beim Outdoorkochen zu Gute) die Schaffung einer Begegnungsstätte, die Wachsen, Erleben und Lernen von und in der Natur möglich macht. Dabei werden die Ressourcen, Ideen und Wünsche aller Projektteilnehmer berücksichtigt und in die Ausgestaltung des Projektes einbezogen. Regelmäßige große Arbeitseinsätze für Instandhaltungsarbeiten finden mindestens einmal monatlich statt. Interessierte am Gärtnern, der weiteren Bepflanzung sowie der Pflege der Tiere besuchen das Basecamp mehrfach unter der Woche. Der Pachtvertrag läuft bis 2027 mit Aussicht auf 2037, was eine längerfristige und nachhaltige Nutzung des Grundstückes gewährleistet.

    Wem gehört die Fläche und wer baut die Bildungs- und Begegnungsstätte? Ihr Verein? Wann beginnt der Bau und wie wirkt sich das auf die Fläche des Gemeinschaftsgartens aus?

    Die Fläche gehört der Stadt Chemnitz und der Walden e.V. hat diese vom Liegenschaftsamt der Stadt für die nächsten 10 Jahre gepachtet, mit Option auf Verlängerung um weitere 10 Jahre.Der Gemeinschaftsgarten nimmt bisher auf dem 11000qm großen Grundstück eine Fläche von 1200 qm ein. Der im Antrag beschriebene Ausbau des Grundstücks zu einer Bildungs-und Begegnungsstätte ist nicht mit schwerwiegenden Baumaßnahmen verbunden. Der langfristige Plan geht vom Bau eines Blockhauses für die Gruppenarbeit des Walden e.V. aus, wird jedoch in den nächsten 4-5- Jahren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar sein. Da das Grundstück groß genug ist, schließen sich Gemeinschaftsgarten und Gruppenhaus nicht aus.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Zahlen Sie Pacht? Ist die Fläche umzäunt? Wie kommen die GärtnerInnen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt und es gibt tägliche Öffnungszeiten von 10.-22.00 Uhr. Außerdem gibt es einen Schlüsselsafe für alle bisher am Projekt beteiligten AkteurInnen. Interessierte können sich in den Öffnungszeiten an die GemeinschaftsgärtnerInnen wenden.
     

    Wie groß ist die Gruppe, die jetzt schon gärtnert und wie davon sind Erwachsene? Wie viele aus der Gruppe sind keine Vereinsmitglieder? Ist das Projekt offen für alle Interessierten? Wie wird es beworben? Gibt es z.B. ein Schild auf/an der Fläche?

    Der Walden e.V. besteht insgesamt nur aus 8 Mitlgiedern. Davon wohnen nur 4 in Chemnitz. Die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen besteht aus derzeit 18 Erwachsenen und ungefähr 12 Kindern. Das Projekt ist für alle Interessierten offen und wird durch ein Schild am Tor zum Grundstück beworben.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden? Wie groß sind diese Beete?

    Da wir erst seit 01.01.2017 tätig sind, gibt es bisher nur 7 Hochbeete mit einer jeweiligen Größe von 1×2 Metern und 2 weitere Beete mit einer Größe von 2x3m.

    Gibt es Zeiten, zu denen Sie erlebnispädagogisch auf der Fläche arbeiten? Oder sind Teile der Fläche dafür „reserviert“? Können die GärtnerInnen „trotzdem“ jederzeit auf die Fläche?

    Der Platz wird auch zur erlebnispädagogischen Gruppenarbeit vom Walden e.V. genutzt. Durch die Größe des Platzes (11000qm) ist eine Trennung vom Gemeinschaftsgartenprojekt realisiert. Ein kleines Birkenwäldchen trennt den Platz in zwei fast gleichgroße Flächen. Erfahrungsgemäß finden die erlebnispädagogischen Angebote außerdem am Vormittag statt und die GemeinschaftgärtnerInnen kommen meist am Nachmittag. Bei der gleichzeitigen Platznutzung gab es bisher keine Probleme.

    Wie nutz der Verein mit seiner erlebnispädagogischen Ausrichtung die Fläche?

    Wie oben beschrieben besteht das Grundstück aus zwei großen Flächen. Der Walden e.V. nutzt das Grundstück für Tagesprogramme mit Schulklassen.

    – Gemeinsames Kochen am Feuer

    – Bogenschießen

    – Kooperations- und Interaktionsübungen

    – Problemlöseaufgaben

    – Niedrige Seilelemente

    – Council

    Wie läuft die interne Kommunikation? Zahlen die GärtnerInnen was fürs Gärtnern?

    Der Walden e.V. ist Pächter des Grundstücks und finanziert mit den pädagogischen Programmen die Pacht.

    Die GemeinschaftsgärtnerInnen und die Mitglieder des Walden e.V. sorgen sich zusammen um die Pflege des Platzees und veranstalten gemeinsame Treffen, sowie Arbeitseinsätze. Für die Nutzung des Gartens wird kein Geld bezahlt oder verlangt.

    Welche der für die Bauvorhaben aufgelisteten Materialien sind bereits vorhandene, weitergenutzte Materialien?

    Alle aufgelisteten Materialien müssen erst besorgt werden.

    Woher bekommen Sie die Materialien?

    z.T. aus Baumärkten (z.B.Werkzeug), z.T. aus Holzwerkstätten und aus einem Steinbruch nahe Chemnitz

    Haben Sie bezüglich der Materialien Kontakt zum Grünflächenamt/Kieswerken o.ä. aufgenommen?

    Ja. Wir haben beim Grünflächenamt der Stadt Chemnitz nach Erde gefragt und wir wurden an kommerzielle Anbieter weiter verwiesen.

    Sind Sie vernetzt mit den anderen Gartenprojekten in Chemnitz?

    Wir haben Kontakt zum Projekt „Nia Domo“ im AJZ e.V. in Chemnitz und kennen ein paar MacherInnen des Projektes „Bunte Erde“.


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  • DIY_Fahrradhäcksler-Workshop im Prinzessinnengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen
    Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen
    Häcksler fertigstellen und ist pro Tag ofen für 8 Teilnehmende.
    Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von
    einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und
    schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und
    TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschafsgarten in
    der Peripherie von Santos wurde er getestet. Dort entstand ursprünglich der Gedanke eines
    solchen Häckslers, da in diesem Garten die Vorprozesse zur Kompostierung zu viel Zeit
    benötigen, da die Zerkleinerung der Kompostzugaben manuell sehr lange dauert. Hier wurde er
    auf den Namen papa-galhos (Zweigfresser) getauf und von Maria Augusta Bueno, eine
    Mitwirkende des Sao Paulo-Labs, wieder als Idee nach Deutschland gebracht um eine nachhaltige
    DIY Möglichkeit zur Grünabfall-Verwertung zu verteilen. (mehr …)

  • Ffm beschließt Förderprogramm zu Klimaanpassung

    (Gu, alerts)

    Frankfurt wird grüner – das hat der Magistrat am Freitag beschlossen. Beziehungsweise einen Topf mit Zuschüssen, die Frankfurt grüner machen sollen. Im sogenannten Förderprogramm Klimaanpassung stehen zehn Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre bereit, um in grüne Fassaden, Dächer und Hinterhöfe investiert zu werden. Wer ein solches Projekt plant, kann sich 50 Prozent der Kosten von der Stadt zurückholen, und eine Gratis-Beratung gibt es obendrauf. Sobald die Stadtverordneten den Beschluss abgesegnet haben, nimmt das Umweltamt Anträge an.

    Schon am kommenden Freitag, 30. Juni, wird die Stadt beim Klima sehr konkret: Da eröffnet Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Klima-Piazza auf dem Roßmarkt. Bis Mittwoch, 5. Juli, dauert die Frankfurter „Woche zur Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen jeden Tag von 10 bis 21 Uhr.

    Zu einigen Workshops und Terminen können sich Interessenten schon anmelden: Um Dachgartenbegrünung geht es am kommenden Samstag um 13.30 Uhr; Urban Gardening ist das Thema am folgenden Sonntag (mehr …)

  • Komopstwürmer als Inspiration für Tanzperformance

    (Gu, mail)
    Im Wandelgarten/Freiburg:

    wer hätte das gedacht, dass unsere Kompostwürmer eine Tänzerinnen-Gruppe von TIP zu einer Performance anregen? Antonia Bischof, die unsere Kompostwürmer im Garten in ihrer Körpersprache und Bewegungsfreude studiert hat und einige nach Hause mitnahm, lädt uns zu Phenomen A ein.

    Sie sagte mir, dass sie und zwei Mittänzerinnen ein Tanzstück „Worms“ entwickelt haben und vorführen werden, zu dem sie sich durch die Wurm-Bewegungen inspirieren ließen. Wow!

       
       
       
       

    Liebe Wurmfreunde!

    Dieses und nächstes Wochenende werden zwei Tanzfreundinnen und Ich ein kleines Wurmstück „dekomposTia“ um unsere Wurmfreunde zu ehren und danken für ihre beständige, ruhige Arbeit die sie trotz allen möglichen Umwelt und Menschen einflüsse einfach wurmig und tapfer weiter machen.


    (mehr …)

  • Stadtplaner in Friedensgarten Grone

    (von Shimeles)

    Samstag, 17 Juni kamen etwa 15 Stadtplaner/Raumplaner geführt von Frau Prof. Dr.-Ing. Doris Gstach, aus Raum Braunschweig, Göttingen, Kassel zum Gespräch in den Internationalen Garten. Sie wollten verschiedene Projekte zur Stadtentwicklung kennenlernen. Die Internationalen Gärten gehören inzwischen dazu!!!

    Kern Interesse war zu erfahren wie sich die internationalen Gärten in Göttingen in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hatten.

    Im Friedensgarten Grone waren an der Austausch beteiligt: Malika, Lola, Hansjörg, Shimeles, Juan, und Nam. Es gab viele Fragen an uns und reges Diskussion. Alle anwesenden Mitglieder könnten aus eigenen Erfahrungen die Entwicklung in den Gärten beschreiben. Die Gäste waren beeindruckt über die 22 Jahre Kontinuität im Garten.

    Stadtplaner informieren sich über das Projekt Wurzelschlagen 2.0- und die Willkommensparzelle in Friedensgarten Grone.

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  • Pflanzstelle Köln baut zwei mobile Kompostklos

    (Gu aus Antrag)

    Die vom Verein grenzenlos gärten e.V. getragene Pflanzstelle ist ein offener und interkultureller
    Gemeinschaftsgarten in Köln Kalk, der bereits seit 2011 besteht und auch schon von Anstiftung & Ertomis gefördert wurde. Wir nutzen eine Brachfläche von etwa 1000 m², auf der wir biologische Nutzpflanzen in mobilen Pflanzkisten anbauen. Darüber hinaus verstehen wir uns im Sinne des urban gardening Manifests auch als Ort der Begegnung und Umweltbildung und versuchen so viel wie möglich zu re-/upcyclen. Auf Veranstaltungen ist ein häufiges Problem, dass wir keine Toiletten-Infrastruktur zur Verfügung haben. Dies ist ja auch ein urbanen Gärten bekanntes Problem, was wir durch den Bau von zwei Kompost-Toiletten lösen möchten. Dies soll als offener Workshop gestaltet werden, so dass sich das Konzept und Know-How weiter verbreitet. Durch das Kollektiv KAnTe besteht schon gut aufbereitetes Wissen, auf welches wir uns hauptsächlich stützen.

    Zu den Kompost-Toiletten:
    Die beiden Kompost-Toiletten werden mobil sein. Dies ist ein Grundsatz unseres Gartens. Für den Fall, dass wir umziehen müssen, können die Toiletten sehr einfach mitgenommen werden. Auch für den Fall, dass uns die feste Einrichtung der Toiletten untersagt wird, könnten wir diese dann nur punktuell zu Veranstaltungen einsetzen. Es werden Trenntoiletten sein, so dass Urin und Fäzes getrennt voneinander in einem entnehmbaren Kanister / Bottich aufgefangen werden. Die Kompostierung erfolgt in einem eigens dafür eingerichteten Kompost, der später nicht für Nutzpflanzen genutzt wird. Das Urin wird regelmäßig von Nutzer*innen des Gartens im privaten Abwasser entsorgt.
    Mobil heißt für die zu bauenden Toiletten, dass sie so modular aufgebaut sind, dass man sie einfach auf- und wieder abbauen kann. Es werden zwei kleine „Holzhütten“ mit Treppe und Dach. Eine Holzhütte besteht im Wesentlichen aus vier Wänden, die durch M12er Schrauben reversibel miteinander verbunden werden. Vorne wird eine Tür eingebaut und hinten im unteren Bereich eine Klappe zur Entnahme von „Fäzes-Bottich“ und Urinkanister. So ist dieser Bereich auch für Tiere unzugänglich.
    Die Seitenteile werden so gefertigt, dass zwei nebeneinander stehende Toiletten ein Seitenteil nutzen können. Innen wird ein Boden eingelegt, sowie eine Sitzfläche aus Siebdruckholz mit einem Toilettenloch, in das ein Urinabscheider gesetzt wird, und einem Streuloch. Vergangene Erfahrungen haben gezeigt, dass durch den Einwurf von Streu (Sägespäne und etwas Kohle) in das Toilettenloch die Trennvorrichtung häufig verstopft. Mit dem zusätzlichen Loch für das Streu und einer kleinen Vorrichtung wollen wir das verhindern.
    Ein Aufbauplan besteht bereits (handschriftlich), den wir nach dem Workshop gerne unter CC-BY oder CC-0 Lizenz veröffentlichen wollen.

    Zeitplan:
    Der Workshop wird an zwei Wochenenden im Juli stattfinden. Gebaut wird hauptsächlich Sonntags. (mehr …)

  • abschließbare Hochbeete sollen Vandalismus und Klauen eindämmen

    (Gu, alerts)

    (Flüchtlingswohnheim Neckerpark in Stuttgart)

    Nachdem es im Frühjar mehrere Versuche gab, die 3 Urban Gardening Hochbeete wieder zu nutzen, wurde die Motivation der beteiligten Gärtner – sowohl Erwachsene Flüchtlinge, als auch Kinder – durch Vandalismus / Diebstahl leider schnell wieder zunichte gemacht. Liebevoll Angepflanztes wurde binnen kurzer Zeit wieder herausgerissen.

    Als Ausweg entschieden wir, die Beete mit einem einfachen Schutz zu versehen, bestehend aus einem Holzgestell, umspannt mit Maschendraht, und je einer Türe / Klappe mit Vorhängeschloss. (mehr …)

  • Kiezmarkt beim Himmelbeet

    (Gu, RSS)

    Jeden letzten Samstag im Monat (mit einer Ausnahme im September) verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und den selbst gemachten Köstlichkeiten aus dem Garten widmet.

    Ihr könnt auf unserem Flohmarkt Trödel oder Selbstgemachtes anbieten. Eine Standmiete dafür gibt es nicht. Tische haben wir in begrenzter Zahl. Anmeldungen für Verkäufer*innen bitte an: hohmannandrea [aett] himmelbeet.de

    Beim himmelbeet-Kiezmarkt findet Ihr unsere leckeren, selbst gemachten himmelbeet-Produkte (Kräuter, Honig, Essig, Tees).

    Neben unseren Gartenprodukten, spielen tolle Musiker*innen.
    Zwischen 14 und 18 Uhr legen LaVruss und ein Kollege auf. http://magstdumichau.ch/artist/lavruss/

    Der Eintritt zum Markt ist für alle Besucher*innen frei. (mehr …)

  • Grünstreifen eröffnet

    (Gu, News)

    Eröffnungsfeier des Gemeinschaftsgarten Grünstreifen
    am 24.06.2017, 15:00 Uhr

    Es ist vollbracht… die Hochbeete sind jetzt alle fertig gebaut, die Setzlinge und Saaten eingesetzt und die Pflanzen wachsen schon kräftig! Das alles wollen wir mit einer großen Eröffnungsfeier würdigen. Und ihr seid natürlich eingeladen, den Garten zu besichtigen und alle Mitglieder der Gartengemeinschaft kennenzulernen. Los geht es am Samstag, den 24.06.2017 um 15 Uhr mit Workshops für klein und gross: „Schmetterling trifft Igel“ und die Siebdruck-Werkstatt  der Werkbox³, sowie eine Vorstellung des Zirkus Baldoni. Den Abend versüßt euch mit einer musikalischen Einlage am Lagerfeuer Orchester Marah. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, nachmittags wird es selbstgebackene Kuchen und Kaffee geben, abends werden wir zusammen mit geretteten Lebensmitteln von Foodsharing München ein leckeres Essen zaubern. Wer möchte, kann Grillgut mitbringen, ein Grill wird vorhanden sein.

    (mehr …)

  • Laube im P-Garten ist fertig

    (Gu, Newsletter)

    Es ist soweit. Im August 2015 hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Baugenehmigung erteilt, im Herbst desselben Jahres haben wir das Fundament gelegt, von Mai bis Juli 2016 wurde der dreigeschossige, 10 Meter hohe Holzbau per Hand errichtet und im April und Mai diesen Jahres haben wir die Laube um einen ausziehbaren Raum und eine Terrasse ergänzt. Insgesamt haben über 100 Helfer*innen, Auszubildende der Knobelsdorff-Schule und Studierende der TU-Berlin knapp 12.000 Stunden Arbeit in den Selbstbau gesteckt.

    Um den erfolgreichen Aufbau mit Euch zusammen zu feiern und die künftige Nutzung als Gemeingut einzuläuten, laden wir für den kommenden Samstag herzlich zur Eröffnung der Laube ein. Es gibt Führungen, ein öffentliches Gespräch zum Thema „Grün vs Grau“ u.a. mit dem Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg Florian Schmidt und der Planbude Hamburg, und wir zeigen den im Rahmen des Selbstbaus der Laube entstandenen Dokumentarfilm  „Die Laube. Stadt (selbst) bauen“. Programm siehe unten

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    Nutzung der Laube als Gemeingut

    Bild: Generalprobe Laubennutzung, Postwachstums-Slam im Juni 2017

    Der Verein common grounds, die Nachbarschaftsakademie und der Bereich „Die Stadt ist unser Garten“ der Prinzessinnengärten werden die Laube als ein selbstorganisiertes Kultur-, Lern- und Nachbarschaftszentrum betreiben, das für gemeinwohlorientierte Nutzungen offen steht. (mehr …)

  • hAsi Garten für Alle in Halle

    (Gu aus Antrag)

    Allgemein ist das Ziel des Projekthauses hAsi in der Hafenstraße 7 in Halle a.d. Saale, das Haus mit seinen
    Räumlichkeiten und dem umliegendenAußenbereich in einen Ort unkommerzieller, kreativer und
    erlebnisorientierter Freizeitgestaltung zuverwandeln. Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Weiterbildung im
    künstlerischen, handwerklichen, sowie politischen und ökologischen Bereich sollen geschaffen werden und
    für alle Engagierten und Interessierten zugänglich gemacht werden. Eigeninitiative und Beteiligung bilden
    hierbei wichtigeEckpfeiler des Zusammen‐Seins und Zusammen‐Wirkens am und im Haus. Das heißt auch
    einen Ort des Austauschs und der Begegnung für Menschen unabhängig von Herkunft, Sexualität, Alter und
    Geschlecht zu schaffen. Vielmehr soll ein partizipativer, interkultureller, kostenloser und inklusiver
    Raum für Engagierte, Vereine und Initiativen und alle darüber hinaus Interessierten entstehen.
    Das Haus nebst Garten steht einem eigens dazu ins Leben gerufenem Verein, dem capuze e.V., seit Januar
    2016 zur Verfügung. Es besteht nach Verhandlungen mit der Halleschen Wohnungsgenossenschaft (HWG),
    die Eigentümer und Verwalter der Immobilie sind, ein Nutzungsvertrag der insbesondere vorsieht Räume
    zur sozialen und kulturellen Nutzung zu gestalten. In diesem Sinne entwickelt sich neben einem Lesecafé,
    einem Bewegungsraum, Näh- und Kreativräumen, Plenarräumen, Band- und Proberäumen,
    Selbsthilfewerkstätten für Holz, Metall und Fahrräder auch ein Gemeinschaftsgarten.
    Während der anfänglichen Aufbauphase  des Gartenareals konnten schon einige
    Interessierte mit in den Macherkreis des Gartenteams aufgenommen werden. Allen voran können wir
    begeistert berichten bereits aktives Gründungsmitglied des Gartennetzwerks Halle/Saale florapolis zu sein,
    in dem wir im regen Austausch mit anderen über die verschiedenen Stadtteile verteilten Gartenprojekte
    stehen. Gemeinsam kümmern wir uns zudem um die Gewinnung neuer Gartenfreunde und um die
    Präsentation des Netzwerks bei lokalen Veranstaltungen.
    Um den Aus- und Aufbau des Gartens auf dem hAsi-Gelände weiter voran zu bringen benötigen wir
    insbesondere gesunde Muttererde, da das Grundstück auf Grund seiner vorigen Nutzung als
    Gasproduktionsstätte verseuchte Erde vorweist. Dies ist Nachteil und Vorteil zugleich, da die örtliche
    Verschmutzung als ein Fingerzeig für regionale und globale Umweltverschmutzung funktionieren kann und
    auf diese Weise für Umweltprobleme sensibilisiert. Gleichzeitig sind wir deshalb auch darauf angewiesen
    Hochbeete und ähnliche mobile Beete zu bauen um ein ökologisches und für die Gesundheit
    unbedenkliches Gärtnern zu gewährleisten. Geplant sind deshalb auch Anschauungs- und
    Experimentierbeete anhand derer Nutzpflanzen wie zum Beispiel der „Japanische Staudenknöterich“  
    (eine schadstoffabbauende Pflanze) oder die Wirksamkeit anderer natürlicher Bodenverbesserer erklärt
    und ausprobiert werden können. Für fehlende Schulgärten könnte  der Gemeinschaftsgarten gerade  den
    naheliegenden, also innerstädtischen Schulen und außerschulischen Einrichtungen ein Ersatz sein und
    sogleich als Anschauungs- und Experimentierfeld sowohl im ökologisch-biologischen, sowie im sozialen
    Bereich dienen.
    Der Gemeinschaftsgarten gliedert sich in den Kreis der bereits vorhandenen Stadtgärten in Halle ein und
    schließt insbesondere die Lücke zwischen der Innenstadt und Halle Neustadt. Die Verortung des Gartens
    hat das Potenzial ein Knoten- und Begegnungspunkt zwischen den Stadtteilen und ihren Bewohner_innen
    zu werden.

    Wem gehört die Fläche (auch der HWG?) und wie ist die vertragliche Nutzungsdauer ausgestaltet?

    Die Fläche gehört auch der HWG und der Nutzungsvertrag endet Ende September, wobei bereits Verhandlungen über eine langfristige Nutzung laufen.

    –      Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht?

    Die Fläche beträgt undgefähr 500 qm

    –      Wie viele Beete sind geplant und aus welchen Materialien werden die Hochbeete gebaut?

    Soviele Beete wie möglich sollen entstehen. Zur Zeit. gibt es 9 Beete, die aus Ziegelsteinen, Holzpaletten und Holz gebaut sind. Es gibt dazu noch viele Töpfe, Eimer, Kisten, Kartons und einige BigPacks, in denen Gemüse wächst.

    –      Wie groß ist die Gruppe, die das Gartenprojekt plant und wie viele Leute davon wollen gärtnern? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?

    Planen und Gärtnern gehören zusammen, sodass zur Zeit 5 Personen (Studierende, Arbeitnehmer, Arbeitslose) daran sind. Insgesamt sind wir im Projekthaus HASI eine Kerngruppe zwischen 20 und 30 Leuten. Darüber hinaus gibt es einen regen Austausch mit anderen Gruppen in der Stadt, sodass sich Einige hin und wieder im Garten verirren, da der Garten aktiver Teil des gesamten Geländes ist.

    –      Woher haben die Aktiven erfahren, dass ein Gartenprojekt geplant ist und wie wird das geplante Projekt in der Nachbarschaft beworben?

    Beworben wird das Gartenprojekt durch einige Aushänge in der Stadt und im und am  Projekthaus. Vor allem informieren wir aber über unsere facebook-Seite.

    –      Wie zugänglich ist das Grundstück (gibt es einen Zaun?)

    Es gibt einen Zaun zum Grundstück (Auflage der HWG), wobei das Tor jedoch nie abgeschlossen ist. Direkt hinter dem Tor, zur Straße hin beginnt der Garten, der somit frei zugänglich ist.

    –      Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen an die Geräte?

    Gartengeräte befinden sich in zweierlei nicht verschlossenen Schuppen an den jeweiligen Enden des Gartens und kleineres Gerät befindet sich gleich am Eingang im Gewächshaus.

    –      Woher kommt das Wasser?

    Wir sammeln Regenwasser auf dem gesamten Gelände in Tonnen und Wannen und über Regenrinnen vom Dach des Hauses.

    –      Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationen?

    Beim wöchentlichen Treffen wird sich besprochen. Dieses Hausplenum findet jeden Dienstag 19 Uhr statt. Wir organisieren uns basisdemokratisch und hierachielos.Über einen E-Mailverteiler teilen wir uns Informationen mit. Als Gartengruppe haben wir ebenfalls einen festen Termin: Wir treffen uns jeden Mittwoch ab 12 Uhr. Wir kochen gemeinsam, besprechen anstehende Aufgaben, gärtnern und genießen. Darüber hinaus sind die ganze Woche über immer Leute im und am Haus.

    –      Wird es ein Gartenprojekt, bei dem alles gemeinschaftlich begärtnert wird oder soll es auch individuelle Beete geben?

    Die Beete sollen bisher gemeinschaftlich begärtnert werden. Es steht aber jedem/jeder offen ein Privatbeet zu erfragen und zu diskutieren, was dann gemeinschaftlich beschlossen werden soll.

    –      Haben Sie schon Kontakt zum Gartenbauamt Halle und dort nach z.B. Erde gefragt?

    Wir haben bereits Kontakt zur Stadtwirtschaft der Stadt Halle. Dort haben wir bisher immer die Komposterde besorgt, welche wir im Garten nutzen. Zum Grünflächenamt der Stadt haben wir einen Kontakt, aber noch keinen Termin vereinbart.

    –      Sie beantragen als Gartengeräte nur Kindergeräte. Wie haben Sie die Gartengeräte für Erwachsene bekommen? Sind die Kindergeräte für Schulklassen? Gibt es schon Schulen, die auf jeden Fall mitmachen wollen? Wie beteiligen sich diese an den Kosten?

    Bereits vorhandene Gartengeräte kommen aus Privatbesitz und wurden dem Gemeinschaftsgarten gespendet. Die Kindergeräte sind vor allem für die Hortgruppen, die während unseres Sommerferienangebotes mitgärtnern wollen und auch für die weiteren Klassen, die bereits Interesse bekundet haben. Wir haben bereits im Herbst letzten Jahres im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit“ mit SchülerInnen eines städtischen Gymnasiums und ecuadorianischen AustauschschülerInnen einen Projekttag im HASI-Garten veranstaltet und gemeinsam Hochbeete gebaut.

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  • Straßensozialarbeit auf dem Lucie Flechtmann Platz

    (Gu, alerst9

    Das gemeinsame Gestalten des Lucie-Flechtmann-Platzes für unterschiedliche Nutzer ist das Ziel von Birte Nienke. Die 28-Jährige ist noch bis Ende August als Streetworkerin in der Alten Neustadt in Bremen unterwegs.

    Wenn Birte Nien­ke sich auf den Weg zum Lucie-Flechtmann-Platz macht, hat sie immer ein paar große Thermoskannen im Gepäck. „Ich bringe starken Kaffee, heißes Wasser und Brühe mit“, sagt sie. Die Getränke verteilt sie an Obdachlose, für die der Platz ein „Wohnzimmer“ ist, wie sie sagt.

    Wenn es Spendengelder möglich machen, kann sie auch mal kleine Snacks organisieren. Das sei besonders zum Ende des Monats wichtig.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz ist seit einigen Jahren auch für den Verein Kulturpflanze und seine Nutzer, die am Urban Gardening-Projekt „Ab geht die Lucie“ teilnehmen, eine Art Wohnzimmer. Die gemeinsame Nutzung zwischen den unterschiedlichen Besuchern zu vermitteln, ist eine Aufgabe von Streetworkerin Nienke.

    Im vergangenen Jahr hatte der Verein beklagt, dass immer weniger Menschen auf den Platz kämen. Der Grund: Die Obdachlosen nutzten die Beete als Toilette, das Gewächshaus als Schlafplatz und gerieten untereinander in Streit.

    Der Versuch, sie in das Garten-Projekt einzubinden, schlug damals fehl. Gemeinsam entschieden Polizei, Ortsamt, Beirat und Innere Mission, dass eine Streetworkerstelle für den Platz und die angrenzenden Straßen in der Alten Neustadt nötig seien.

    Mit rund 6.500 Euro aus Globalmitteln wurde das Projekt schließlich angeschoben. „Wir wollten so einen Anstoß für dieses wichtige Projekt geben“, sagt Beiratssprecher Jens Oppermann.

    Seit Anfang des Jahres kümmert Nienke sich nun darum, zwischen den Nutzergruppen zu vermitteln. „Ich versuche herauszufinden, was die Menschen stört und die Orte, an denen sie aufeinander treffen, sozialverträglich zu machen“, sagt die gelernte Veranstaltungskauffrau.

    https://weserreport.de/2017/06/weser/sued/streetwork-miteinander-der-alten-neustadt/ (mehr …)

  • Beim Anpacktag in GG auf GU-Gelände bleiben SchülerInnen unter sich

    (Gu, alerts)

    Flüchtlinge und Schüler zusammen bei der Arbeit im Gemeinschaftsgarten, das hätte schöne, positive Bilder gegeben. Fehlanzeige. Genau sieben junge Leute aus der 9. Klasse des Gorndorfer Gymnasiums hatten sich zum bundesweiten Schüler-Freiwilligentag für das Angebot der Landkreis-Integrationsbeauftragten Leysen Gizatullina entschieden, den 2011 eingeweihten Gemeinschaftsgarten gemeinsam mit Flüchtlingen zu beackern und sich über die Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Beulwitz zu informieren.

    Die erste Frage stellt Elias Zschockelt gleich beim Betreten der GU: „Wie viele Menschen wohnen denn hier? Und wie lange?“ GU-Mitarbeiterin und Sprachmittlerin Feliz Ercan gibt Auskunft. Im September 2010 mit lediglich 45 Bewohnern eröffnet, leben in dem ehemaligen Offiziers-Wohnblock sowie dem benachbarten kleineren Haus derzeit rund 160 Menschen in 52 eher kleinen Wohnungen. Manchmal zwei alleinstehende Männer zusammen, oft aber auch fünf- und sechsköpfige Familien.

    Anklopfen bei Familie Rawoofi aus Afghanistan. Ein Junge öffnet. Darf man sich mal umschauen? Kopfschütteln: die Familie schläft. Es ist Ramadan, Fastenzeit. Und also die Tag-Aktivität begrenzt.

    Drum zum Garten, der fast unsichtbar ist, weil völlig überwuchert. Am Anfang, so Ercan, sei es ganz gut gelaufen. „Doch 2015 hat sich die Situation geändert, es ging vor allem um Unterbringung, Wohnung, Schule, Kita und Sprachkurse“, so Ercan. Und etliche der ersten Gärtner sind nach Abschluss ihres Asylverfahrens in Quartiere fern der GU umgezogen. Jetzt gibt es zwar Flüchtlinge mit Interesse, aber es mangelt an einheimischen Helfern, die Ahnung vom sowie Zeit zum Gärtnern haben.

    Viel ändert sich an der Wildnis auch mit den Schülern nicht. Mangels Mäh- und Grabgeräten rupfen sie Gras per Hand, ziehen Baumschößlinge heraus, befreien Beerensträucher von wucherndem Unkraut. Aus offenen Fenstern lugen immer mal ein paar GU-Bewohner, zum Anpacken erscheint keiner. Zum Gespräch nach dem Essen finden sich dann eine Familie und ein älteres Paar aus Tschetschenien ein, auch Sidiqa Khan aus Afghanistan, die damals auch den Gemeinschaftsgarten pflegte. […]

    http://saalfeld.otz.de/web/saalfeld/startseite/detail/-/specific/Saalfelder-Gymnasiasten-mit-Garteneinsatz-in-Fluechtlingsunterkunft-1773820349 (mehr …)

  • Stadtgarten in Nienburg eröffnet

    (von Shimeles)

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mauern: Diakonisches Werk lädt zum gemeinschaftlichen Gärtnern ein

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mau­ern: In Ni­en­burg wurde am Frei­tagnach­mit­tag der Stadt­gar­ten er­öff­net

    Als einen Ort, der keine Zäune und keine Maunern kennt, bezeichnete Martin Lechler, Superintendent für den Kirchenkreis Nienburg, das neueste Projekt des Diakonischen Werks. An der Weser unweit des „Weserschlößchens“ wurde am Freitagnachmittag der Stadtgarten eröffnet.

    Hinter dem Stadtgarten steckt wie berichtet die Idee, einen öffentlichen Ort zu schaffen, an dem gemeinschaftlich gesät und geerntet und zwanglos verweilt werden kann. Entsprechend rief Lechler Einheimische wie Zugezogene bei der Eröffnung dazu auf, von den Möglichkeiten, die der Stadtgarten bietet, gerne Gebrauch zu machen. Und so ganz nebenbei einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

    Marion Schaper, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Nienburg und zugleich Ideengeberin, hatte eingangs erläutert, wie es zu der Entstehung des Stadtgartens gekommen ist. Mit dem Stadtgarten würden ihren Angaben zufolge gleich zwei Wünsche erfüllt: einen Ort der Begegnung in so prominenter Lage zu schaffen und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die sogenannten Sitzterrassen, die bis dato ein eher stiefmütterliches Dasein fristeten, ein wenig aufzuwerten.

    Diesen Ball griff auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes auf. Onkes dankte dem Diakonischen Werk für dessen Engagement und räumte ein, dass man sich vonseiten der Stadt in der Tat noch viel, viel mehr zur Weser hinwenden müsse.

    Stadtgarten-Projektleiterin ist Janna Kunz. Aus ihrem Studium weiß sie, dass die Gemeinschaftsgärten ihren Ursprung in den USA hatten. In New York habe man sich bereits 1996 zusammengetan, um Brachflächen zu gestalten, Stadtteile aufzuwerten und – vor allem – gemeinsam zu gärtnern. Die Projektleiterin lud unter anderem zu folgenden Aktionen ein:

    22. Juli, 14 Uhr: Bau weiterer Pflanzkästen

    27. Juli, 15 Uhr: Siebdruck-Workshop

    9. August, 19 Uhr: Märchenabend mit Heinrich Benjes.

    Möglich wird das Projekt „Stadtgarten“ im Wesentlichen durch die Förderung der „Glücksspirale“.

    Die Harke, 19.06.17

    Mein persönlicher  Eindruck:

    der Garten liegt direkt an der Weser, am Fahrradweg, hoch gelegen mit sehr schönen Ausblick.

    Gärtnerisch ist da wahrscheinlich schwierig wegen der Beschattung durch die vielen großen Bäume.

    Die Startbedingung ist gut: die  koordinationsstelle ist für 3 Jahre finanziert, viele Kooperationspartner  wirken mit.

    Der  Garten „Neue Erde“ wird auch durch die neue Koordinatorin, Janna  übernommen.

    Die Initiativgruppe hat bereits mehrere Aktionen für den Sommer geplant. Siebdruckworkshop gehört dazu.

    Janna kommt mit zwei anderen Gartenmitglieder nach Berlin zu unsere Siebdruckbauworkshop und danach wollen sie selbst in ihrem Garten selbst bauen!

    Janna ist auch die neue Vereinsvorsitzende der Internationalen Stadtteilgarten in Hannover.


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  • Sharehouse GGDachgarten nicht mehr öffentlich

    (Gu, Mail)

    Über den Tellerrand hat sich aus dem Projekt zurückgezogen, weil sie einen eigenen Stadtgarten in der Nähe ihres Büros anlegen konnten. Im Frühjahr 2017 hätte ein großangelegter Ausbau des Refugio-Dachgartens in Zusammenarbeit mit der TU Berlin beginnen sollen.  Leider ist dann bei Vorbereitungsarbeiten am Dach herausgekommen, dass undokumentierte Umbauten am Dach in den 60er Jahren die Statik des Dachs erheblich verändert haben und ein größerer Dachgarten nicht mehr möglich ist. Wir haben daraufhin kleinere Beete angelegt. Die Bewohner des Hauses haben sich dann noch gewünscht, dass das Dach nicht immer öffentlich zugänglich ist, weil das Haus ihr Zuhause ist und sie sich mehr Ruhe wünschen. So hat sich dann meine Gruppe, die sich um den Dachgarten gekümmert hat, auch aus dem Projekt zurückgezogen (mehr …)

  • Stand der Dinge im GG Gorbitz (Dresden)

    (Gu, Mail)

    Im Gorbitzer Garten sind alle Beete vergeben und begärtnert, wir haben aber auch viele Gemeinschaftsbeete bepflanzt dieses Jahr. Unsere Hütte wird gerade mit Hilfe einiger bauwilliger Studies statisch ertüchtigt und im Laufe des Jahres hoffentlich noch etwas aufgehübscht (gestrichen, bemalt, Fußbodenmosaik). Ziemlich langwierig, aber es glaube, es wird gut.

    Letzten Sonntag hatten wir wieder einen Stand auf dem Westhangfest, dem Stadtteilfest hier in Gorbitz. (mehr …)

  • Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW

    (Gu, Mail)

    das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen. 

    Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben. 

    Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
    ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln: Zukunft ungewiss

    (Gu, RSS)
    Im laufenden Werkstattverfahren „Hallen Kalk“ soll ein Plan für die zukünftige Nutzung unter Anderem dieser Fläche auf städtischem Gelände [da wo sie jetzt sind] entstehen. Durch die kürzlich vorgestellten Zwischenstände der Konzepte sehen wir den Fortbestand der Pflanzstelle gefährdet. Im besten Fall müssten wir zum dritten Mal binnen weniger Jahre auf eine kleine Ausweichfläche umziehen, welche die bisherigen Nutzungen stark einschränkt und der Selbstorganisation, die zu 100% auf ehrenamtlichem Engagement basiert, große Steine in den Weg legt.
    weiter: http://pflanzstelle.blogsport.eu/2017/06/13/presseerklaerung-ernuechterung-im-werkstattverfahren-hallen-kalk/ (mehr …)

  • In HH entsteht ein GG auf einer Gemeindewiese

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    lm Hamburger Stadtteil Winterhude-Uhlenhorst hat sich eine Gruppe von etwa 30 Nachbarlnnen gefunden, die grofie Lust haben, gemeinsam zu gartnern, Natur zu erleben und Gemeinschaft zu sein.
    Die Nachbarlnnen wurden von dem Kooperatiosverbund aus Kulturverein Goldbekhaus e.V., Quartiersentwicklungsprojekt ,,Q8 Quartiere bewegen“ und Kirchengemeinde Winterhude
    Uhlenhorst im April eingeladen um die schöne Gemeindewiese auf dem Gelände der Matthauskirche als zentralen, gemeinschaftlichen Ort für jede und Jeden im Quartier und für die Nachbarschaft zu öffnen und zu ihrem vollen Potential zu nutzen. In dem urbanen Ballungsraum des Hamburger lnnenstadtviertels ist der Wunsch zu gärtnern, mit den Häinden in der Erde zu wühlen und im Grünen zu sein, mit der dichter werdenden Bebauung stetig gewachsen.
    Die Begleitung der selbststandigen Gruppe durch die Kooperationspartner fördert eine Iangfristige Bewirtschaftung der geplanten Hochbeete, die Vernetzung im Quartier mit Einrichtungen, Institutionen wie Kita und Schule sowie mit stadtteilthemen (beispielsweise die Integration von Familien mit Migrationshintergrund)und eigenverantwortliches Engagement.  Dies erreichen wir vor allem durch die Kooperation mit anderen Einrichtungen des Quartiers. Vor allem mit dem Bauspielplatz im nahegelegenen Poofimoorweg soil zusammengearbeitet werden. Gemeinsarn wollen die Gartengruppe, die Leitung vom Bauspielplatz und die Kinder und Jugendlichen des Bauspielplatzes die Hochbeete und eine Bank mit Stauraum fur Werkzeuge bauen. in dieser Saison soll mit drei Hochbeeten begonnen werden, weitere sind im nächsten Frühjahr geplant, dann z.B. auch schon ein lnsektenhotel oder die Anlage von Blumenbeeten.
    Langfristig besteht auch die Idee die Kulturarbeit aus dem Goidbekhaus mit dem Gemeinschaftsgarten zu vernetzen, sodass er eine richtige Attraktion im Stadtteil wird.

    Fläche  ca. 100 m 2   
    ohne zeitliche Befristung
    eingezäuntes Gelände, trotzdem öffentlich, da in kirchlicher Nutzung, über ständig
    geöffnetes Gartentor zugänglich
    Wasser   von der Kirche  
    möglichst auch Regenwasser nutzen (geplant wird mit 2x Regentonnen)
     
    Initiative denkt über Mitnutzung des Wassers der Kirchengemeinde  nach, dann
    würde ein Wasserzähler eingebaut werden
    Werkzeuge  Bank mit Stauraum im Gemeinschaftsgarten direkt vor Ort
    Mitbenutzung des kirchlichen Gartenschuppens (eigener Schlüssel)
    Werkzeuge erst nächstes Frühjahr, da Saison schon fast zu Ende, wenn Gruppe
    anfangen kann (vorerst Bestand von Kirche mit zu nutzen)
    Hochbeete  3 x Hochbeete für diese Saison
    kommendes Frühjahr sind weitere  Hochbeete in Planung
     
    gegärtnert wird bis auf Sträucher nicht in der Erde direkt (Kaninchen)
     
    Arbeitsgruppe „Hochbeete“ kam Anfang Juni zum ersten Mal zusammen  
    –  Material: Holz aus zweiter Hand  
    –  350€ für Befüllung: vorläufige Schätzung nach Internetrecherche (kann auch
    günstiger sein)
    * die Hochbeete werden auf dem Bauspielplatz gebaut. Die Initiative nutzt hier  
       Bauwerkzeug und -geräte. Nach Fertigstellung werden die Hochbeete auf dem  
       Geländer des Gemeinschaftsgartens aufgestellt (auf Holz dort kann nicht  
      Zurückgegriffen werden)
    Insektenhotel  Materialkosten in Planung
    Finanzierung  Die Stiftungen Alsterdorf und NORDMETALL übernehmen keine Kosten, der Garten
    ist ein Projekt von Kirchengemeinde und Q8 Winterhude-Uhlenhorst  
    Zeitplanung   diese Saison Fokus auf Aufbau, Konzept, Einarbeiten ins Thema, Kennenlernen  
    ca. August stehen die ersten Hochbeete -> einige späte Bepflanzungen auch mit
    Werkzeugbestand von Kirche möglich, die Initiative will eine vorhandene Hecke
    ausbessern  
    Netzwerke  in Planung  
    Perspektive  Konkrete Umsetzung der Gartenarbeit in 2018; Insektenhotel und Vernetzung (mehr …)

  • Offener GG in Dresden in Planung woll gemeinsamen Flächen- und Ressourcenpool entwickeln

    (Gu, Mail)

    Unser Projekt in Dresden ist noch in der Konzeptfindungsphase, bisher sind wir „nur“ ein selbstverwaltetes Wohnprojekt (im Verbund des Mietshäusersyndikats): www.2n40.de. Wir planen die Öffnung unseres Grundstückes und den Einbezug städtischen Nebenflächen. Dabei soll eine Form nachbarschaftlicher gemeinsamer Flächen- und Ressourcennutzung entstehen (mehr …)

  • Performingart meets Tempelhofer Feld

    (Gu, FB)

    Ab heute von DI bis FR jeweils von 12 bis 20 Uhr ist der Garten die Neuköllner Dependance des Freien Theater Festivals.
    Höhepunkt ist am FR, 16. Juni um 18 Uhr das HAPPENING auf dem TEMPELHOFER FELD: MOVING CURTAIN, das Feld wird zur Bühne!
    Ab 14 Uhr beginnt der Bau-Workshop im Garten, Interessierte und Helfer*innen sind willkommen – je mehr Hände, umso größer wird der Vorhang.
    www.performingarts-festival.de (mehr …)

  • schöner Artikel über GG in Ludwisburg

    (GU, alerts)

    Noch toller allerdings wäre es, wenn der Garten mehr Gärtner hätte. Aus acht Ludwigsburgern besteht die Gruppe aktuell, aber Grün und Ideen gibt es für, grob überschlagen: viel mehr. Wir wünschen uns dringend Verstärkung“, sagt Valerie Nas­ser, die das Urban-Gardening-Projekt in der Hirschbergstraße mitgegründet hat.

    Gut, kann man sagen, so richtig urban ist Eglosheim halt nicht. Da kann man auch die Erde im Gärtchen daheim umgraben. Die Gründer waren anfangs selbst etwas enttäuscht, dass ihre Insel nicht mitten in der Stadt liegt. Auf dem Dach eines Parkhauses zum Beispiel wie in Stuttgart, oder mitten in der Altstadt wie in Herrenberg oder in Esslingen, wie am ehemaligen Tälesbahnhof in Geislingen.

    Aber zum einen waren die Ludwigsburger Pioniere froh, dass sie auf dem städtischen Grundstück, auf dem sich einst ein Abenteuersielplatz befand, überhaupt eine Bleibe gefunden haben. Die Fensterbänke in Valerie Nassers Wohngemeinschaft und der Hof des dazugehörigen Hauses wucherten bereits zu mit Bohnen, Gurken, Zucchini und Mais, weil die Samen in Töpfe gesteckt worden waren, lange bevor im Sommer 2013 endlich der Garten gefunden war. Und, dies zum andern, haben die Pioniere inzwischen gelernt, dass sich die Absichten des urbanen Gärtnerns auch auf einem Grundstück verwirklichen lassen, das, na ja, etwas ländlicher gelegen ist.

    Alles ist möglich – wenn man will

    Als da wäre das Gärtnern als solches: Kohlrabi, Gelbe Rüben, Pastinaken – kennt man alles, aber wächst das auch hier? Und wenn ja, wie? Valerie Nasser wird nicht vergessen, wie sie um das Überleben ihres Salbeis gebangt hat. Erst: Wird das Samenkorn keimen. Dann: Wird das junge Pflänzchen die Vereinzelung verkraften. Weiter: Wird es den Schritt aus dem Gewächshaus ins Freibeet packen. Schließlich: Übersteht es die Hitze der Hochsommersonne und den Frost des strengen Winters. Also: Der Salbei hat sich prächtig entwickelt, und Valerie Nasser, die Lehrerin, hat eine neue Form der Geduld kennen gelernt – und eine tiefe Ahnung vom wahren Wert von Lebensmitteln bekommen.

    Was sich im Garten in der Hirschstraße auch bestens praktizieren lässt: das gemeinsame Lernen. Eine ungenutzte Wiese in einen fruchtenden Acker verwandeln – kann funktionieren, auch wenn man vorher keine Ahnung hat. Europaletten zu stabilen Hochbeeten vereinen– wozu gibt es Videoanleitungen im Internet. Aus billigen Sperrholzplatten eine funktionale Outdoorküche zimmern – nun, die Hütte in der Hirschstraße steht, obwohl unter den Gärtnern kein Schreiner ist. Nicht nur die Früchte der eigenen Arbeit werden dort bisweilen gesellig zubereitet. Auch Kochaktionen mit Lebensmittelretternfinden darin statt. Was – man merkt es – eine weitere Absicht der urbanen Gärtner erfüllt: die Verbesserung der Welt. Wer mag, kann mit den Weltverbesserern von Eglosheim auch Plastikflaschen zu Blumentöpfen machen, im Jargon Upcycling, ein Haus besichtigen, das aus Abfällen gebaut wurde, auch bekannt als Earthship, oder einfach Marmelade aus eigenen Beeren kochen.

    Die Kleingärtner sind ein bisschen neidisch

    Valerie Nasser zum Beispiel führt ihre Schüler bei Klassenausflügen nicht mehr nach, sagen wir Tripsdrill, sondern in die Hirschstraße. Einen öffentlichen Ort zu schaffen, wo Wissen vermehrt und weiter gegeben werde, das sei einfach schön, sagt Ines Leininger, die, obgleich sie mit ihrer Familie inzwischen auch ein eigenes Stückle bewirtschaftet, noch immer Teil des Gemeinschaftsprojekts ist.

    Der oberste Kleingärtner von Deutschland, Peter Paschke, klingt etwas verschnupft, wenn er sagt: „Was heute unter dem Namen ,Urban Gardening’ als innovatives Stadtentwicklungskonzept gefeiert wird, machen wir seit über 200 Jahren.“ Mit „wir“ meint Paschke den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, dessen Präsident er ist und als solcher wünscht er sich, dass möglichst vielen Menschen „die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land“ bewusst wird. Am besten am Tag des Gartens, bei dem an diesem Sonntag mehr als 14 000 Kleingärtnervereine „zum Blick über den Gartenzaun“ einladen.

    Hauptsache Grün

    Allein der Umstand, dass es zwischen den Parzellen einen Zaun gibt, belegt, dass Kleingärtner und urbane Gärtner nicht wirklich eng miteinander verbunden sind. Auch die Tatsache, dass die Eglosheimer Gärtner ihr Projekt „Stattgarten“ genannt haben, spricht für sich. Die Soziologin Christa Müller formuliert es so: „Die Protagonisten der neuen Gärten wollen mit der Stadt und der umgebenden Nachbarschaft kommunizieren und eigene Beiträge zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung leisten.“

    Aber vielleicht ist das nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist wahrscheinlich, dass es möglichst viel Grün in der Stadt gibt. Weshalb es womöglich auch nicht ganz so betrüblich ist, dass der Ludwigsburger Stattgarten in der Eglosheimer Hirschstraße blüht und nicht – nur als Beispiel – auf dem Akademiehof.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urban-gardening-in-ludwigsburg-die-natuerlichste-sache-der-stadt.f46d1b99-eb22-4bb2-ae2f-b6115e59df31.html (mehr …)

  • In Nordhorn ensteht ein GG, der zunächst hauptsächlich von Gruppen genutzt wird

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Auf einem 1700m² großen kommunalen Grundstück entsteht in Nordhorn ein GG

    Was war vorher auf dem kommunalen Grundstück und wie lange ist die vereinbarte Nutzungsdauer für das Gartenprojekt? Wird eine Pacht erhoben?
    Die städtische Grünfläche lag vorher brach und hatte keine spezifische Nutzung (siehe Foto). Die Fläche wird somit der Öffentlichkeit durch das Projekt zugänglich und nutzbar gemacht.
    Die Nutzungsdauer ist unbefristet mit jährlichen Kündigungsmöglichkeiten. Die Stadt Nordhorn schätzt das Projekt sehr und war an dessen Aufbau beteiligt. U.a. soll der Garten im Rahmen eines weiteren Projekts „Klimaschutzpunkte in der Grafschaft Bentheim“ ausgezeichnet werden. Dies zeigt, dass die Stadt daran interessiert ist, das Projekt lange aufrechtzuerhalten.
    Es wird durch die Stadt Nordhorn eine Anerkennungsgebühr von jährlich 10 € erhoben.

    Wie zugänglich ist das Grundstück? Warum soll ein Zaun gebaut werden? Wie kommen die GärtnerInnen jederzeit auf das Gelände?
    Das Grundstück ist frei zugänglich. Jede/r kann jederzeit an die Fläche herankommen. Erreichbar ist der Garten durch zwei Fußpfade (in der nachstehenden Skizze blau). Die Fläche ist zentral gelegen und mit dem Rad sowie Auto gut erreichbar. Bei der bevorstehenden Bahnreaktivierung wird ein Haltepunkt Süd eingerichtet, der nur 200 m von der Fläche entfernt sein wird.
    Der Garten soll immer für alle frei zugänglich sein. Ein Zaun wird geplant, um Kaninchen von der Fläche abzuhalten und somit die Pflanzen zu schützen. Der Zaun dient nicht der Abgrenzung des Gartens, oder um bestimmte Leute von der Fläche zu halten (Kaninchenschutzzaun in Höhe von 80 cm). Zunächst war kein Zaun geplant, als allerdings die hohe Anzahl an Kaninchen deutlich wurde, wurde klar, dass einer notwendig ist. Ein großer Zaun um die ganze Fläche erscheint sinnvoller, als einzelne Zäune um die jeweiligen Beete, wodurch eine Abgrenzung innerhalb des Gartens geschehen würde, was nicht gewünscht ist.

    Woher kommt das Wasser?
    In der kommenden Woche (KW 25) wird die „Aule Füürweär“ (www.feuerwehrmuseum-nordhorn.de) zwei Brunnen einspülen. Der Anschluss ans Grundwasser wird über Handpumpen erfolgen..

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die GärtnerInnen an die Gerätschaften?
    Es soll ein (See-) Container beschafft werden, in dem die Geräte aufbewahrt werden. Alle Gärtner/innen bekommen einen Schlüssel.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnern möchte und inweitweit sind die potentiellen GärtnerInnen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt? Wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
    Es sind bisher neun Gärten vergeben.
    Einige Einzelpersonen, die entweder eigene Beete oder Gemeinschaftsbeete im Garten vorsehen, sind bereits in der Steuerungsgruppe. Dadurch haben sie eine starke Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit in dem Projekt. Die Organisationen und Institutionen, die Beete anlegen möchten, sind vereinzelt auch schon in der Steuerungsgruppe und können somit mitgestalten. Die Schulen sind noch nicht in der Gruppe vertreten. Deren Gestaltungsfreiheit wird aber in der Art der Gartennutzung freigelassen.
    Nachbar/innen sind noch nicht direkt an dem Projekt beteiligt. Dies liegt u.a. daran, dass der Garten trotz seiner zentralen Lage nicht direkt in einem Wohngebiet liegt, sondern auf einer großen Freifläche, die durch Bäume von der Nachbarschaft abgegrenzt ist. Außerdem haben einige der Wohngebäude, die in der Nähe vorhanden sind, auch noch selbst Gärten. Es kann daher sein, dass nicht so viele direkte Nachbar/innen an dem Projekt teilnehmen werden, wie vielleicht in anderen Orten. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine Kindertagesstätte, ein Wohnheim für Flüchtlinge (Familien), dass in den kommenden Wochen erst belegt wird, ein Schützenverein und ein portugiesischer Freizeitverein. Alle sind zu der offiziellen Pressevorstellung am 9.6.2017 eingeladen.
    Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Fläche als tatsächliche Gartenfläche erst seit ca. zwei Monaten feststeht. Seither gab es sehr viel zu organisieren, sodass die aktive Öffentlichkeitsarbeit erst jetzt richtig startet. Daher werden noch viele weitere Gärtner/innen erwartet.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen untereinander?
    In der Steuerungsgruppe sind viele unterschiedliche Gruppen vertreten: Von Kirchen über Flüchtflichscafes, die Stadt Nordhorn selbst, die Evangelische Erwachsenenbildung und viele mehr. Es finden zur Zeit alle 14 Tage Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Darin werden Themen besprochen und gemeinsam darüber Entscheidungen getroffen. Wir arbeiten als Projektgruppe mit Tools wie Google Drive, Todoist, whatsapp-Gruppe, Facebook und einem gemeinsamen Kalender. Alle sind ständig über die neuesten Entwicklungen informiert.

    Auf was bezieht sich die Nutzungsgebühr von 30 Euro p.a.? Wer zahlt das für was?
    Die 30 € werden pro genutzter Parzelle fällig, egal ob von einer Einzelperson oder einer Gruppe bewirtschaftet. Damit sollen allgemein anfallende Kosten zumindest anteilig gedeckt werden, wie die Flächenmiete, die Anschaffung von Materialien und Pflanzen usw. Für die Gärtnerinnen ist damit die Nutzung von Wasser, Gartengeräten, Pflanzen, die zur Verfügung gestellt werden usw. bezahlt.

    Spendenaufrufe
    Organisationen wie die Landjugend Nordhorn, die Jugendgruppe des THW, die Aule Fürrweär arbeiten projekthaft und ehrenamtlich bei uns mit. Nur Materialkosten müssen erstattet werden. Ein gewerblicher Bildungsträger, der eine Jugendwerkstatt unterhält unterstützt uns fachlich und wird uns beim Pressetermin eine große Anzahl von vorgezogenen Pflanzen spenden. Die beteiligten Organisationen stellen uns hauptamtliche Ressourcen zur Verfügung und zum Teil auch Finanzmittel. Wir haben gerade erst mit der Spendenakquise angefangen. Angefragt sind zur Zeit zwei Gärtnereien, ein Containerunternehmen, ein Landwirt. Weitere Anfragen werden folgen.


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  • Vorstellung zwei benachbarter Gartenprojekte in Bremen

    (Gu, Mail)

    Seit März betreibt der Verein ÖkoStadt seinen zweiten Flüchtlingsgarten am Standort Osterholz direkt am erweiterten Übergangswohnheim (ÜWH). Die Gärtnerin und Biologin Christina Wolterink hat gemeinsam mit BewohnerInnen und freiwilligen Helfern rund 400 qm Brachfläche urbar gemacht. Als erstes wurden verschiedene Obstbäume gepflanzt. Dann wurde das Areal aufgeteilt in Ackerfläche für Kartoffeln, Gemüsebeete und Hochbeete für Pflanzen, die vor den immer hungrigen Kaninchen geschützt werden müssen.

    Wege, Wasserversorgung, Abgrenzung der Beete zu den Spielflächen und Sitzgelegenheiten – an all diesen Dingen wurde und wird gearbeitet. Als nächster großer Schritt soll ein Gerätehaus, das von der Bürgerstiftung Bremen gesponsert wird, errichtet werden.

    Der Garten bietet den Geflüchteten im ÜWH eine kleine Heimat, einen Ruhepunkt bei all den täglichen Aufregungen und nicht zuletzt die Möglichkeit praktisch zu arbeiten und selbstgezogenes Gemüse zu ernten.

    Durch die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen und Helfern aus den Nachbarschaften soll auch die Integration besser gelingen. ÖkoStadt arbeitet hier eng mit dem Verein Treffpunkt Natur & Umwelt (TNU) zusammen und wird sich im Rahmen dieses Projektes sowohl am Stadtteilfest und am Sommerfest der Inneren Mission beteiligen. Mit einem eigenen Erntedankfest am 8.9. soll der Abschluss der Gartensaison mit den BewohnerInnen des ÜWH gefeiert werden.

    Aktuell ist folgende Veranstaltung geplant:

    W o r k s h o p  „Gemüseanbau in der Stadt“

    Gemeinsam mit Roland Wozniewski von TNU wird Frau Wolterink neben einer Vorstellung der beiden Projekte interessierten BewohnerInnen der ÜWH`s, Nachbarn und weiteren Interessierten Fruchtfolge, Düngung und Mischkulturen nahebringen. Außerdem soll ein Einblick in die Aufgaben der Umweltpädagogik gegeben werden.


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  • Grüne in Frankfurt planen 100.000 Euro für Gartenprojekte ein

    (Gu, alerts)

    […] Für die Vorsitzende des Gartens ist das Projekt indes noch nicht vorbei. „Klar ist die Koordination von rund 50 Ehrenamtlichen manchmal schwer, aber insgesamt läuft es sehr gut“, betont Ilona Lohmann-Thomas. „Viele unserer Gärtner sind schon seit dem ersten Sommer dabei“, erklärt sie stolz. Außerdem böten mittlerweile alle Baumärkte Hochbeete an. „Auch die Nachfrage nach unserem Newsletter und auf Facebook wächst konstant“, ergänzt Boris Wenzel, der sich um die Internetseite kümmert. Doch wieso dann die Insolvenz? „Zu Beginn bekamen wir eine Anschubfinanzierung von bekannten Firmen. Als wir es alleine schaffen sollten, waren die Formate schon zu breit aufgestellt“, erklärt Lohmann-Thomas. Deshalb hätten sie nun mit ihrem Anwalt einen Sanierungsplan erstellt und sammeln fleißig Spenden. „Wenn das wie geplant läuft, wird der ,Frankfurter Garten’ im Herbst saniert sein. Dafür haben wir radikal die Kosten reduziert und auch keinen Strom mehr“, betont sie. Falls die Sanierung nicht funktioniere, erhielten die Spender ihr Geld zurück.

    Ob das Projekt mit Lohmann-Thomas und Wenzel weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. „Aber das .Urban Gardening’ auf diesem Platz wird auf jeden Fall weitergehen“, ist Lohmann-Thomas überzeugt.

    Um das „Urban Gardening“ in Frankfurt zu unterstützen, plant die Stadtverordnetenfraktion der Grünen 100 000 Euro der Haushaltsförderung dafür ein. „Die Unterstützung ist aber für kleinere Projekte gedacht, die ein Startkapital, neue Geräte oder Pflanzen benötigen“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula auf der Heide. Damit wolle man vor allem die von Nachbarn betriebenen Projekte fördern und eine Anlaufstelle für das Grünflächenamt und andere Institutionen einrichten. Der „Frankfurter Garten“ sei mit seiner Gastronomie und den Veranstaltungen ganz anders ausgerichtet. „Falls man dafür ein neues Konzept aufstellt, wäre eine Anschubförderung nicht auszuschließen“, erklärt Ursula auf der Heide. Für die Grüne ist die Idee des „Urban Gardening“ am Danziger Platz „keinesfalls gestorben.“

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wird-sich-das-Phaenomen-des-Urban-Gardenings-etablieren;art675,2661372 (mehr …)

  • Bermudagarten musste umziehen

    (Gu, Mail)
    Der Garten musste dem Schulhof einer zugezogenen Schule weichen. Wir sind auf das Gelände der Hochschule umgezogen. Jedoch geht es hier mit dem Gärtnern nur zögerlich voran, außerdem kommt man ab einer bestimmten Uhrzeit auch nur noch als Angehöriger der KHB auf das Gelände…
    Der Garten momentan ist im Moment auch nicht so wirklich organisiert und es finden höchstens spontan Veranstaltungen statt (mehr …)

  • Im IG Beeskow sind keine deutschen GärtnerInnen dabei

    (Gu, Mail)
    In der Zwischenzeit hat sich entschieden, dass der Garten weiter betrieben wird. Es haben sich syrische und afghanische Familien gefunden, die den Garten nutzen wollen. Sehr schade ist, dass die tschetschenischen Familien sich ausgeklingt haben.

    Allerdings ist es hier so, dass Deutsche nicht dazukommen. Beeskower haben alle einen eigenen Garten und die, die keinen haben, wollen auch keine Gartenarbeit machen. Und wer einen eigenen Garten hat, ist froh, wenn er nicht noch eine zusätzliche Baustelle hat – egal ob interkulturell oder nicht…


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  • temporäres Gartenprojekt von Thyssenkrupp in Essen

    (Gu, alerts)

    Thyssenkrupp eröffnet das größtes Urban-Gardening Projekt Essens. Alle Essener dürfen ihr Gemüse dort selbst anbauen – und sogar grillen Großer Andrang herrschte an den Hochbeeten im Innenhof des Thyssenkrupp-Geländes. Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder pflanzten bei der Eröffnung der Grünachse die ersten Blumen und Gewürze. Normalerweise durchzieht ein 4 800 Quadratmeter großes Wasserbecken das Gelände. Damit ist die sogenannte Wasserachse etwas größer als ein Fußballplatz.

    Das Becken wurde für das Urban-Gardening-Projekt nahezu komplett mit Sand, Kies und Erde aufgefüllt und bietet den Essenern nun bis Ende September die Möglichkeit, beim Urban-Gardening selbst Gemüse anzubauen.
    „Es gab mehrere Ideen, wie sich Thyssenkrupp bei der Grünen Hauptstadt engagiert“, erklärt ein Sprecher des Konzerns. „Das Urban-Gardening-Projekt hat sich dabei durchgesetzt, weil es die Essener teilhaben lässt“, so der Sprecher weiter. Jeder Essener kann seine eigenen Pflanzen (keine Giftpflanzen) und Gemüsesetzlinge eingraben.

    Neben der Möglichkeit, Gemüse anzubauen, laden auf der Grünen Achse Sitzsäcke, ein Volleyballfeld und ein Grillplatz mit schon aufgebautem Grill zum Verweilen ein. Der Sprecher von Thyssenkrupp sieht einem möglichen Müllproblem durch das Grillen gelassen entgegen: „Wir vertrauen darauf, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt“, sagt er. Was allerdings passiert, wenn der Abfall trotzdem liegen bleibt, ist offen.

    Schulen und Kindergärten haben eigene Beete bekommen, um die sie sich jetzt kümmern. Dazu soll es regelmäßig Begleitveranstaltungen geben. So ist dort beispielsweise für Ende August ein Street-Food-Festival geplant. Im September wird der Garten abgerissen und das Becken wieder mit Wasser aufgefüllt. Die Pflanzen sollen jedoch nicht auf dem Müll landen, sondern verschenkt werden.

    >> Die Grüne Achse ist täglich zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. Eigene Grills, Spaten oder Gartengeräte dürfen nicht mitgebracht werden. Sie werden von Thyssenkrupp gestellt.

    https://www.waz.de/staedte/essen/gemuese-pflanzen-bei-thyssenkrupp-id210770971.html (mehr …)

  • Northeimer Gartengruppe besucht die IG Göttingen

    (von Shimeles)

    Eine Garteninteressierte Gemeinschaft von 12 Personen(Initiatoren und Flüchtlinge) haben am 13.Mai 2017 um 10 Uhr die beiden Internationalen Gärten in Göttingen besucht. Zum Glück haben beide Gärten gerade zu diesem Termin gut ausgesehen!

    Ich habe die Gäste empfangen und ihnen den Garten gezeigt und alle anfallenden Fragen beantwortet. Im Geismarer Garten war kein Mitglied zu dieser Zeit anwesend .

    Daraufhin fuhren wir zum Groner Garten. Dort war eine grosse Gruppe von Flüchtingen, die den Groner Garten kennenlernen wollten, mit Mitglieden im Gespräch. . Northeimer Flüchtlinge haben so im Groner Garten Göttinger Flüchtlinge getroffen, die sich ebenfalls fürs Gärtnern interessieren. Die Gespräche waren sehr belebend. Alle Besucher waren sehr zufrieden und sind mit viel Motivation nach Hause gefahren!

    Besonders interessant beim Besuch war, dass der potentieller Grundstücksverpächter , Herr Nolte, mitgekommen war, um die Internationalen Gärten in Göttingen kennenzulernen.   Herr Nolte stellt sein Firmen Gelände, etwa 4.000 m2, zur Verfügung. Er hat als erster Northeimer Unternehmer auch Flüchtlinge bei sich privat aufgenommen.  Er freut sich, sein Grundstück den Internationalen Gärten zur Verfügung zu stellen. Ich habe viel Freude gehabt, mich mit ihm zu unterhalten.

    Demnächst arbeitet die Northeimer Gartengruppe an einer Satzung, entlang der Satzung der Internationalen Gärten e.V. – Göttingen.


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  • Erfahrungen von Shimeles bei den Siebdruckworkshops

    Siebdruck-workshops als Gestaltungselement für Neue Urbane Räume

    Bis jetzt habe ich mehrere Workshops in folgenden sozialen Räumen angeboten:

    1. In den Interkulturellen Gärten/Internationalen Gärten

    2. In Begegnungsräumen von Kooperationspartnern

    3. In Flüchtlingswohnheimen

    Diese Räume stellen/bieten unterschiedliche Zugänge und Mitgestaltungsmöglichkeiten.

    Der Siebdruckworkshop ist, als Interaktive Tätigkeit, gut geeignet, um verschiedene Kommunikationsformen zu fördern.

    Es geht für die TeilnehmerInnen nicht nur um das Erlernen und Anwenden der Techniken des Siebdrucks (Selbsterfahrung),   sondern vor allem auch um die Verknüpfungen die unter den Menschen dabei hergestellt werden können.

    Durch die Nutzung der Infrastrukturen von Kooperationspartnern für die work shops ergeben sich neue Kontakte und Solidaritäten. So kann man die Infrastruktur von Kooperationspartnern   benutzen, wodurch sich Kontakte und Solidaritäten erweitern. Dieser Aspekt ist besonders für Geflüchtete von Bedeutung. .

    Siebdruck work-shops in Flüchtlingsheimen – im Mai habe ich zwei in Heimen angeboten – stießen auf großes Interesse und über die work shop wurden die Kontakte zu den Internationalen Gärten hergestellt. Einige Geflüchtete werden in Kürze in die Gartengemeinschaft aufgenommen und eine Parzelle bewirtschaften.

    Das Angebot Handwerk & Kunst – in diesem Fall der Siebdruck – wird als Willkommensangebot der Internationalen Gärten in Göttingen von interessierten Geflüchteten angenommen.

    Es geht um das Potential, das der Siebdruck als Gestaltungselement Neuer Urbaner Räume in sich birgt.

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  • Beratung von Shimeles des IG Altglieniecke

    (von Shimeles)

    Der frühere Trägerverein des IG Altglienieke, Agenda 21 e. V, möchte die Trägerschaft des   Gartens ablegen. Er hat den Pachtvertrag beim Bezirksamt Treptow –Köpenick aufgekündigt.

    Ich wurde gebeten zu vermitteln, zu beraten und bei der Satzungsentwürf mit zu wirlken.

    Nun bemühen sich die Gartenmitglieder selbst einen neuen Träger Verein zu gründen. Es gab inzwischen mehrere Treffen dazu.

    Aktuell wird ein Satzungsentwurf ausgearbeitet

    Meine Beratung bestand darin zwischen Positionen/ Interessen des Bezirksamts(Verpächter), Agenda 21e.V(alt Träger),und Ansprechperson der Gartengemeinschaft zu vermitteln und aber auch die Gartengemeinschaft bei der Erarbeitung von Lösungsvorschläge zu unterstutzen.

    Zu klären waren verschiedene Aspekte wie

    Wechsel der Trägerschaft- Neuer Vertrag oder Übernahme des alten?

    ( Nutzungsvertrag): Der gegenwärtige Zustand des Nutzungsgrundstückes

    GARTENORDNUNG (Bsp. bauliche oder auch sonstige Veränderungen an der Substanz des Gartens)

    Mitgliedschaften

    Nach dem ich den Pachtvertrag mit dem Bezirksamt, Treptow-Köpenick, die Satzung der Agenda 21 e.V., den Gartenordnung gelesen habe, habe folgende Empfehlungen waren:

    1. Trägerschaft Übernahme Vertrag   neu aushandeln. Den alten Vertrag nicht einfach übernehmen.

    2. klären wer für den Rückbau verantwortlich ist und schriftlich festlegen was vereinbart wird.

    3. Neue Gartenregeln mit den Gärtnerinnen ausarbeiten. Das kern Ziel des Gartenprojektes sollte klar formuliert sein und die Garten Ordnung diesem Ziel unterordnen. Dafür können wir Konzeptworkshops anbieten.

    4. neue Aufnahme von Pächter/Gärtnerinnen: Aufnahme kann auch neu gemacht werden. Hier kann die Chance geben, die Gartengemeinschaft einigermaßen in seine Zusammensetzung lenken zu können.

    5. Eigenen Verein neu gründen

    Bei der Ausarbeitung der Neuen Satzung habe ich in punkto Vielfaltsklausel, Empowermentsklausel, Engagements Klausel, die Satzungsentwurf mit ergänzt.


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  • IG Friedland legt los

    (von Shimeles aus Göttinger Tageblatt)

    Eine Oase des Friedens Ein Garten als Begegnungsstätte

    Am Ortsrand von Friedland, idyllisch an der Leine gelegen, befindet sich der FriedlandGarten. Hier sollen Flüchtlinge aus dem nahen Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland ihre Sorgen vergessen und beim gemeinsamen Gärtnern mit den Einheimischen in Kontakt kommen.

    Die Idee zu dem Projekt sei ihr vor zwei Jahren gekommen, erzählt Heidrun Mitze vom Verein „Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen“ (LEB), die das Projekt betreut. „So viele Flüchtlinge sind hier und wissen nicht, was sie den ganzen Tag machen sollen“, habe sie sich damals gedacht. Um ihnen eine Beschäftigung zu geben und gleichzeitig eine Begegnungsstätte mit der einheimischen Bevölkerung zu schaffen, habe Mitze schließlich den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen. Dieser befindet sich in der Trägerschaft der LEB, die das etwa 8000 Quadratmeter große Grundstück von einem lokalen Obstbauern gepachtet hat.

    Finanziell gefördert wird das Projekt von dem EU-Programm LEADER, einem Programm zur Förderung des ländlichen Raumes, sowie der Gemeinde Friedland und dem Nothilfefonds des Bistums Hildesheim. 130000 Euro Fördermittel erhalte der FriedlandGarten über drei Jahre verteilt. […] (mehr …)

  • Die Gemeinschaftsgärten in Offenbach

    (Gu, alerts)

    Die Stadt Offenbach, das Quartiersmanagement und die Stadtteilgärten haben sich in diesem Jahr mit einer gemeinsamen Aktion am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligt.

    Der Anlass wurde genutzt, um am 13. Mai stadtteilübergreifend mit ersten Bepflanzungen in den verschiedenen Urban Gardening Projekten in die neue Gartensaison zu starten.

    Mit dabei waren sechs Urban Gardening Projekte, von denen einige seit Jahren etabliert sind, wie der Hafengarten und andere an diesem Tag erstmalig tätig wurden, so z.B. im Lauterborn. Die Aktion diente als „Leuchtturmprojekt“, um alle Gärten in der Stadt Offenbach näher zusammenzubringen und die Öffentlichkeit für die vielfältigen Aktivitäten der Projekte zu sensibilisieren.

    Die Gärten organisieren sich in ganz unterschiedlichen Strukturen. Im Mathildenviertel sind es Anwohnerinnen und Anwohner der Krafft- und Karlstraße, die als „Mathildis“ Baumscheiben bepflanzen und pflegen. Zum Gartenauftakt wurden zwei Kubikmeter Erde in den Baumbeeten verteilt, um eine Grundlage für die neuen Pflanzen zu schaffen.

    Im Schäfergarten ist die offene Gruppe der „Essbaren Stadt Offenbach“ die treibende Kraft beim Aufbau und der Pflege des Gartens, in dem neben Gemüsebeeten auch Johannisbeersträucher gedeihen. Am Tag der Städtebauförderung wurden dort neue Sträucher gesetzt und Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft halfen mit beim Bau von Hochbeeten und beim Setzen von Gemüsepflanzen.

    Der Rolandgarten entstand im Rahmen der Umgestaltung des ehemaligen Werksgeländes des Druckmaschinenherstellers MAN Roland aus der Idee und dem Wunsch von Anwohnern, hier zu gärtnern und wird heute begleitet KIZ-Jobcafé, das in der angrenzenden Hassia-Fabrik seine Räume hat. Zum Gartenauftakt wurden alle Hochbeete wieder in Schuss gebracht, die Erde gedüngt und neue Gemüsepflanzen eingebracht.

    Am Europaplatz im Lauterborn startete der Verein „Besser Leben in Lauterborn“ erstmalig mit einer Aktion zur Bepflanzung von Baumscheiben. Anwohnerinnen und Anwohner legten selbst Hand an und gestalteten ganz unterschiedliche kleine Gärten, von der Wildblumenwiese bis zum Rosenbusch.

    Der Nordendgarten am Goetheplatz ist in diesem Jahr ebenfalls ganz neu gestartet und wird in Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Goetheschule gepflegt. Zum Gartenauftakt wurden außerdem Menschen aus der Nachbarschaft angesprochen und animiert, sich an der Bepflanzung eines großen Hochbeetes zu beteiligen. Dazu wurde zunächst der wilde Bewuchs entfernt, um dann Gemüse anpflanzen zu können.

    Nicht mehr neu, sondern schon seit mehreren Jahren etabliert, ist der Hafengarten auf dem ehemaligen Offenbacher Hafenareal. Mit Unterstützung der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus der Stadtwerke-Gruppe bietet er die Möglichkeit für Interessierte, ein Plätzchen zu mieten und sich mit Hilfe von Pflanzkübeln und anderen Behältnissen Garten anzulegen. So ist über die Jahre eine Ansammlung lauter kleiner Oasen entstanden, ohne Zäune und Hecken dafür mit einer lebendigen Nachbarschaft.


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  • temporäres Gartenprojekt in Bremen

    (Gu, alerts)

    Bremen Kartoffeln und Kohlrabi, Mangold und Möhren, Salbei und Spinat – mitten in der Bremer Innenstadt, genauer auf dem Hanseatenhof, ziehen derzeit Palettenbeete samt Bepflanzung die Blicke neugieriger Passanten auf sich. Die meisten gucken nur, einige blicken sich verwundert um und fassen das Grün an, manch einer greift zu und probiert. Urban Gardening heißt der Trend, mit dem in vielen Städten der Welt die Natur zurück in die City geholt wird.

    50 Palettenbeete machen den Hanseatenhof zum urbanen Garten, 14 weitere das Citylab im Lloydhof zum Gewächshaus. „Angebaut haben wir essbare Nutzpflanzen“, sagt Michael Scheer, Geschäftsführer der Gesellschaft für integrative Beschäftigung (Gib). Mit seinem Team von der „Gemüsewerft“ hat er die selbstgezimmerten Beete aufgestellt. Zudem lädt nun ein Hopfenpavillon mit Palettenmöbeln zum Verweilen ein.

    Bis zum 30. September können Besucher der Bremer City nun die Wachstumsfortschritte von Erbsen, Bohnen, Borretsch, Thymian, Zucchini, Hopfen und weiteren Pflanzen verfolgen. „Am Ende wollen wir dann gemeinsam ernten und ein Erntedankfest feiern“, sagt Annika Mysegades von der City-Initiative. Für sie ist es eine Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen und zugleich den Menschen die Pflanzen (wieder) näherzubringen. Scheer sieht die Begrünung der etwas anderen Art vor allem als Experiment: „Mich interessiert, ob die Bremer Respekt vor den Pflanzen haben. Ob die Besucher das Angepflanzte überhaupt als essbar erkennen, es verschonen und eher museal betrachten oder zugreifen und es essen“, so der Biologe. Einige Passanten bleiben interessiert stehen und zeigen die Pflanzen ihren Kindern.


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  • IÖW und Uni Stuttgart suchen Praxispartner

    (Gu, Mail)

    Bei der Uni Stuttgart ging eine Kooperationsanfrage vom IÖW zum Thema „Urbane Gärten“ ein. Sie suchen nun ein Gartenprojekt, mit dem sie im Rahmen eines Reallabors forschend kooperieren können. Entweder ein Projekt in der Aufbauphase oder aber ein Projekt, das unter Verdrängungsdruck steht oder beides. Gut wäre auch, wenn die Garteninitiative gegebenenfalls daran interessiert wäre, als Projektpartner mit beispielsweise einer 30%-Stelle gefördert zu werden.


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  • Im Botnager Kleingarten entsteht ein Nachbarschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Mit dem Garten-Kultur-Labor schafft die Gemeinschaft der Gartenfreunde Botnang einen Nachbarschaftsgarten, der langfristig allen Nachbarn offen stehen soll. Das Konzept wurde mit dem ersten Preis der Renate Lingk-Stiftung belohnt.

    […]  Der Vorsitzende der Botnanger Gartenfreunde hatte sich im vergangenen Jahr an ein ambitioniertes Vorhaben gemacht. Rund 1000 Quadratmeter Fläche sollten unter der Führung der Gemeinschaft der Gartenfreunde zu einem Nachbarschaftsgarten umgewandelt werden – offen für interessierte Einzelpersonen aber auch für soziale und pädagogische Einrichtungen aus dem Stadtteil. Zaumseil, der von Beruf Architekt ist, erarbeitete ein Konzept für sein „Garten-Kultur-Labor“, mit dem er sich im vergangenen Jahr für den Förderpreis „Ich bin wertvoll“ der Renate-Lingk-Stiftung bewarb. Im vergangenen Herbst erreichte ihn dann die gute Nachricht: Das Garten-Kultur-Labor gewann den ersten Preis und damit eine Fördersumme in Höhe von 30 000 Euro. 2017 und 2018 stehen daher unter dem Motto „Ich bin wertvoll“.

    „Wenn wir den Preis nicht bekommen hätten, würde alles viel langsamer gehen“, sagt Zaumseil. Dank dem Geld konnten im Nachbarschaftsgarten gleich zu Jahresbeginn mehrere Projekte geplant und in Angriff genommen werden. Die Gartenfreunde erproben Kooperationen auf dem Gelände, etwa mit dem Spitalwaldkindergarten oder der Nikolauspflege. Im Februar richtete eine Garten- und Landschaftsbaufirma das Gelände her und Azubis des Berufsbildungswerks Stuttgart begannen mit dem Bau neuer Wege.

    Zaumseil hatte sich auch an die Schule für Farbe und Gestaltung in Feuerbach gewandt. „Mit der Schule habe ich vor Jahren schon einmal zusammengearbeitet“, sagt der Architekt. Bei Projekten im öffentlichen Raum versuche er immer Schulen mit einzubeziehen. Bei Thomas Schwarzwälder traf er auf Begeisterung. Der ist Lehrer einer Vabo-Klasse. Vabo steht für Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse. Schwarzwälders Schüler sind Geflüchtete um die 20, die in erster Linie die deutsche Sprache lernen. Der Lehrer sieht in solchen Projekten mehrere Vorteile: „So können die Schüler die Sprache besser vertiefen. Das ist für ihre berufliche Zukunft wichtig.“ Toll sei auch der zwischenmenschliche Faktor, denn in der Schule sitze man nie so zusammen.

    Eine Freude haben die Helfer vor allem den Kindern des Spitalwaldkindergartens gemacht. „Die sind derzeit die Hauptnutzer des Gartens“, sagt Zaumseil. Schon im vergangenen Jahr haben sie Beete angelegt und Kürbisse, Zucchini und Auberginen angebaut. „Sie führen das in diesem Jahr weiter und legen Familienbeete an“, sagt er. Denn langfristig soll das Garten-Kultur-Labor weiterwachsen. Zaumseils Ziel: „Die Nachbarschaftsgärten sollen irgendwann offen und für jeden nutzbar sein.“ Solange das Areal aber noch nicht fertig ist, steht es nur den Projektpartnern offen.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nachbarschaftsgarten-in-botnang-ein-ort-der-allen-nachbarn-offen-stehen-soll.074ead68-f4c3-4d8a-b79b-9c60c9ae7c65.html (mehr …)

  • Handwerkliche Workshopreihe in und für die Dresdner Gemeinschaftsgärten startet dieses Jahr

    (Gu aus Antrag, Antworten, Tel)

    Die Ufer-Projekte organisieren dieses Jahr erstmalig neben der gärtnerischen Workshopreihe „Seitentriebe“ auch eine handwerkliche Workshopreihe „Querstreben“ in und für und mit den Dresdner Gemeinschaftsgärten. Teilweise in der Offenen Werkstatt Rosenwerk, teilweise in den Gärten. Von von mitfinanziert werden folgende Workshops:
    Gartengeräte reparieren
    Bau einer Kompost-Toilette (ein Leichtbau-Klo, das ausklappbar ist und dadurch wenig Platz und Material braucht)
    Holzkocher
    Solartrockner
    pedalbetriebener Entsafter: Wo soll der stehen: Auf einer vom Gartennetzwerk gepachteten Lagerfläche im Rosenwerk.
    wie wird der in der Gemeinschaftsgartenszene bekannt gemacht? Durch die Verwendung bei Veranstaltungen (zuerst beim Seitentriebe-Workshop „Erntecamp“), Mundpropaganda und die Vorstellung in einer mail über den Verteiler, sowie einen Blogpost.
    Wer kümmert sich um Wartung und Reparaturen, um die Ausleihe etc.?
    Wer zeigt den Ausleigenden das Handling? Das alles macht der UFER-Werkzeugkreis, der auch schon entsprechende Arbeitsweisen für die anderen Allmende-Werkzeuge entwickelt hat.

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  • IG in Duderstadt feiert 20 jähriges Bestehen

    (Gu, alerts)

    „Black and white, our future is bright.“ Mit einem sanften Reggae-Song eröffnete Ahmed Asery aus dem Jemen die gut besuchte bunte Sommerparty. Später bekam er Verstärkung von seiner Band „3 Meters Away“, als Gastsänger trat Edik Hajoyan aus Armenien auf, auf einer offenen Bühne konnte man zu Trommel und Gitarre greifen. Reichhaltig und vielfältig war auch das Essensangebot. Bei polyglottem Sprachgewirr unter alten Obstbäumen wurden gleich an mehreren Stellen Gartengrills angefeuert, ein Zelt mit internationalem Buffet bestückt. Siebdruck, Kinderschminken, ein Tisch mit Gartenbüchern aus dem Fairkauf-Laden, ein Fußballspiel und Luftballons, die als Zeichen des Friedens in den Himmel stiegen, gehörten ebenfalls zum Programm.
     „Toleranz, Anerkennung, Hoffnung, Lebensfreude“ nennt der Caritasverband als  Ernte, die im Internationalen Garten eingefahren wird, wo Flüchtlinge Wurzeln schlagen. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ zitierte Projektbetreuerin Martina Hesse ein afrikanisches Sprichwort, Caritas-Geschäftsführer Ralf Regenhardt sprach von einem „interkulturellen Paradies“ als „Ort des Friedens mit Strahlkraft in die Gesellschaft hinein“. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) erinnerte an die Anfänge des niedrigschwelligen und ehrenamtlichen Projekts, für das die Stadt kostenlos das Grundstück zur Verfügung stellt. Über die künftigen Konditionen und die Möglichkeit eines zentraleren Standortes müsse der Stadtrat befinden.

    Vor 20 Jahren das erste Pflänzchen auf der Talwiese zum Wachsen gebracht hat Agaringenieur Dr. Tassew Shimeles. Nach Göttingen sei Duderstadt der zweitälteste interkulturelle Garten in Deutschland, sagt der Ideengeber. Als „Brückenbauer, fleißigen Gärtner und Dolmetscher“ würdigte Regenhardt auch Hassan Gahzi, der seit der ersten Stunde dabei sei. Die grüne Oase stehe für 20 Jahre Begegnung, Verständigung und friedvolles Miteinander über alle Grenzen hinweg.

    Als Geburtstagsgeschenk des Caritasverbandes versprach Regenhardt eine Motorsense. Jetzt fehlen für das auf Spenden angewiesene Projekt nur noch eine Wasserpumpe und eine Fräse

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Uebersicht/20-Jahre-Internationaler-Garten-Verstaendigung-im-Gruenen-ueber-Grenzen-hinweg . (mehr …)

  • Förderprogramm der Stadt Würzburg auch für urban gardening

    (Gu, alerts)

    Die Häuser in Würzburg sollen grün werden. Die Stadt startet ab sofort deshalb ein Förderprogramm für Fassadenbegrünung. Wer seine Häuserfassade mit Pflanzen bestückt erhält einen Zuschuss. Auch Projekte wie Urban Gardening für die Selbstversorgung oder Gemeinschaftsgarten-Projekte können von dem Programm profitieren. Es gibt Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro. Für eine Baumpflanzung kann es bis zu 1.500 Euro möglich. Maximal werden 50 Prozent der Gesamtkosten von der Stadt übernommen.

    mehr Infos: http://www.wuerzburg.de/de/themen/umwelt-verkehr/oeffentliches-gruen–stadtwald/414953.Foerderprogramm-Begruenung.html (mehr …)

  • Gärtnern, Reuse, Foodsharing und mehr im GG Nia Domo in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Jahr  2014  ist in  Kooperation  mit  Partnervereinen  in  Brasilien  (Sao Paulo)  und  Argentinien(Buenos  Aires)  das  trilaterale  Jugendökologieprojekt  „Nia  Domo“
    (Esperanto:  „unser  Haus“)  ins  Leben  gerufen.  Dieses  befasst  sich  im  Austausch  mit  den Partnervereinen  mit  Aspekten  ökologisch-nachhaltigen  Bauens,  Re-  und  Upcycling  sowie permakulturell  orientierten  Gartenbaus.  Dafür  wurde  im  Jahr  2015  eine  ca.  400  m²  große brachliegende  Fläche  auf  dem  Vereinsgelände  zur  gärtnerischen  Bewirtschaftung  nutzbar gemacht. Im Rahmen einer Jugendbegegnung im Jahr 2015 wurde gemeinsam mit deutschen, brasilianischen  und  argentinischen  Jugendlichen  ein  an  dem  Prinzip  der  „Earthships“  des amerikanischen  Architekten  Michael  Reynolds  orientiertes  Gewächshaus  errichtet,  das  den zentralen  Punkt  des  Gartenprojektes  darstellt.  Im  Jahr  2016  wurde  gemeinsam  mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und jungen Migranten aus Chemnitz die nutzbare Fläche erweitert,  ein  Kompost  und  eine  Feuerstelle  angelegt,  eine  bepflanzbare  Umgrenzung  und erste  Hochbeete  errichtet.  Im  Sommer  wurde  im  Rahmen  einer  weiteren  internationalen Jugendbegegnung ein Lehmofen gebaut. Für das Jahr 2017 ist in gemeinsamer Planung mit den  involvierten  jungen  Menschen  aus  dem  Stadtgebiet  der  weitere  Ausbau  des Gemeinschaftsgartens und eine permakulturell orientierte Bepflanzung des Gartens geplant.
    Konkret geht es im Bereich der baulichen Maßnahmen um das Anbringen von Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung der Anpflanzungen, das Anlegen von Wegen
    und  Sitzmöglichkeiten,  den  Ausbau  eines  überdachten  Geräteschuppens  und  die Fertigstellung  bzw.  Instandhaltung  des  Gewächshauses.  Im  gärtnerischen  Bereich  soll  eine
    Begrünung  der  Bodenfläche  und  eine  nutzungsorientierte  Bepflanzung  des  Gewächshauses und der im letzten Jahr  neu  geschaffenen Beetflächen erfolgen. Die  gewonnen Erträge des Gartens kommen sowohl den Mitgärtnern als auch den sozialen Projekten des Vereins (z.B. wöchentlich stattfindenden Geminschaftsküche, auf dem Gelände befindlichen FairTeiler des
    Foodsharing-Projektes  in  Chemnitz)  zu  Gute.

    Das Gartenprojekt „Nia Domo“ auf dem Gelände des Alternativen Jugendzentrums ist sowohl als offener Gemeinschaftsgarten konzipiert, als auch als pädagogischer Projektgarten. Das gesamte Außengelände des Jugendzentrums, als auch der Garten ist jederzeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten des Hauses, frei zugänglich und kann inklusive der Feuerstelle und des Lehmofens jederzeit genutzt werden.

    Einmal wöchentlich wird die Arbeit im Garten bei Bedarf handwerklich und unter permakulturellen Aspekten angeleitet und unterstützt. Eine Anmeldung ist zur Nutzung des Gartens nicht notwendig.Ebenso werden in Abhängigkeit von anstehenden größeren Arbeiten gelegentlich Arbeitseinsätze und projektorientierte Gruppenarbeiten mit Jugendlichen, ebenso wie Führungen und Vorträge organisiert.

    Das Vereinsgelände befindet sich direkt am Jugendzentrum und verfügt über verschiedene Bereiche (Skateanlage, Graffitimauer, Freiflächen, NiaDomo-Garten)und ist, wie bereits oben erwähnt jederzeit zugänglich. Um den Garten wurde eine Umfriedung in Form von Pflanzkästen mit zwei unverschlossenen Zugängen angelegt. Ein Zaun existiert nicht. Insofern ist das gesamte Außengelände jederzeit ohne Zugangsbegrenzung durch alle eventuellen Besucher nutzbar. In Anlage reichen wir Ihnen einige Bilder nach, so dass Sie sich vielleicht ein besseres Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen können.

    Die Gruppe, die sich regelmäßig um den Garten kümmert umfasst ca. 20 Personen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von ca. 16 bis 35 Jahren. Dieser Altersschnitt ergibt sich jedoch in erster Linie aus der üblichen Ziel-bzw.

    Besuchergruppe des Jugendzentrums und ist nicht festgelegt. Einige Nutzer bringen gelegentlich auch ihre Kinder zum Arbeiten mit auf das Gelände. Insofern werden auch Familien einbezogen. Natürlich steht der Garten auch älteren Interessierten offen. Im Rahmen von Gruppenarbeiten und den erläuterten internationalen Begegnungsmaßnahmen wurden im Verlauf der vergangenen Jahre jedoch schon mehrere hundert junge Menschen mit dem Garten in Kontakt gebracht und wirkten an diesem mit. Es gibt ein Partnerprojekt in Brasilien ( Urbenaer Gemeinschaftsgarten Ponto de cultura „Nia Domo“/Sao Paulo) mit dem auch Austauschmaßnahmen stattfinden.

    Da sich angrenzend das Gelände eine Kleingartenanlage befindet, gab es hier schon öfter Besuche durch die Nachbarn und einen gärtnerischen Austausch. Ansonsten ist das Jugendzentrum respektive der Garten einige Kilometer abseits des Stadtzentrum in einem eher gewerbegeprägten und dünn besiedelten Ort gelegen und die Nutzer des Gartens kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. Eine Anleitung der Aktivitäten erfolgt, wie bereits erwähnt einmal wöchentlich bzw. bei größeren Bauaktionen oder in der gruppenorien-tierten Projektarbeit. Beworben wird der Garten über die Website des AJZ e.V. und die Facebookseite zum Projekt, ggf. auch über Flyer und Aushänge bei spezifischen Aktionen.

    Es gibt momentan ein langes und schmales Erdbeet (ca. 6 m x.05 m), drei quadratische Hochbeete (2 Stck á ca.2×1,5 m und 1 Stck. ca. 1x1m) sowie als Teil der Umfriedung drei rechteckige Hochbeete/Pflanzkästen (ca. 2 mx 0,5 m) und 3 quadratische Pflanzkästen (ca.0,5 x 0,5 m): Hinzu kommt die Bepflanzungsfläche im Gewächshaus (rund angelegt: Umfang ca. 6m,Tiefe ca.0,5 m)und Hängepflanzen. Unter nutzungsorientierter Bepflanzung verstehen wir, dass in erster Linie Gemüse, Obst, und Kräuter angebaut werden, die durch die Mitwirkenden direkt geerntet und als Lebensmittel genutzt werden können.

    Die Materialien würden wir im Baustoff- bzw. Holzhandel besorgen bzw. haben wir auch schon auf Wertstoffhöfen bzw. anderen Anlaufstellen für Bauabfall (Remex etc.) Materialien besorgen können. Wir sind immer bemüht, auch auf dem Gelände befindliche Materialien zu recyceln, um so Kosten zu minimieren bzw. auch den Re- und Upcycling-Fokus des Projektes im Auge zu behalten.

    Zu anderen Gemeinschaftsgärten in Chemnitz (z.B. Zietenaugust/Sonnenberg) gibt es lose Kontakte. (mehr …)

  • Food Assembly bei Neuland Köln und 80 Beete neu vergeben

    (Gu, Newsletter)

    Jetzt anmelden und von Anfang an dabei sein! Am 1. Juni (17-20 Uhr) fällt mit einem Popup-Markt auf NeuLand der Startschuss für die Marktschwärmer Köln Südstadt. Von da an könnt ihr jede Woche leckere, regional produzierte Lebensmittel online vorbestellen und donnerstags im NeuLand-Garten abholen – Obst und Gemüse aus der Eifel, Biobrot aus Bonn, Ochsenfleisch aus dem Bergischen, Walnussöl, Wildkräuterpestos, eingelegte rote Bete und vieles mehr. Organisiert wird die Marktschwärmerei von NeuLand-Gärtnerin Clara von Hartz

    Bei strahlendem Sonnenschein haben wir im März rund 80 Beete neu vergeben und rund 30 neue Gärtnerinnen und Gärtner bei NeuLand empfangen (mehr …)

  • SPD fordert neue Fläche für o´pflanzt is

    (Gu, alerts)

    Neuer Standort für die Initiative o’pflanzt is!“ gefordert

    Das Urban Gardening-Projekt „o’pflanzt is!“ soll in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein zeitnah einen neuen Standort im 9. Stadtbezirk zur Verfügung gestellt bekommen. Nach Ansicht von Willi Wermelt (SPD), der einen entsprechenden Antrag in den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) einbracht hat, wäre als Standort zum Beispiel der Olympiapark an der Friedenskirche, der Parkplatz der Montessorischule oder der Kreativpark vorstellbar. „In München gibt es zu wenige Grünflächen für Urban Gardening. Durch die geplante Bebauung ‚Mediendorf 2018‘ ist die Zukunft des bei den Bürgern beliebten Projektes gefährdet“, erklärt der SPD-Politiker, dessen Antrag vom Gremium mehrheitlich so beschlossen wurde. In der Anlage von „o’pflanzt is!“ werden Kindergruppen betreut und Führungen für Neuhauser Schüler durchgeführt. „Die Bienengruppe unter der Leitung des Imkers Sebastian Wendlandt hat sich ebenfalls etabliert und ist zu einem festen Bestandteil des Gartens geworden“, so Willi Wermelt weiter.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/neuhausen-nymphenburg/zukunft-gefaehrdet,91172.html (mehr …)