Kategorie: Urbane Gärten

  • paar Infos zu Leipziger GGs

    (Gu, Projektbesuche)

    Die Bunten Gärten haben über Kontakte von Anke Kops-Horn, die nicht mehr aktiv ist, vier Parzellen in einer Kleingartenanlage bekommen. Für die Wiederurbarmachung dieser Parzellen haben sie Geld von der Stadt bekommen (explizit für Kleingärten). Sie haben auch schon 2x Bußgelder bekommen. Sie sind „ganz normale Pächter mit allen Rechten und Pflichten“. Gemeinschaftsarbeiten, die in der Anlage anfallen und die ja jede*r Pächter*in machen muss, gehen bei ihnen sehr schnell, da sie ja eine Gruppe sind.
    Vorbehalten gegenüber den migrantischen Mitgärtner*innen hatten sie befürchtet, sind aber ausgeblieben.

    Der private Eigentümer der Fläche von Querbeet hatte bei seinem letzten Besuch gesagt, dass er schon einen Käufer für die Fläche hat. Sie haben ihn „beraten“, die Fläche noch liegen zu lassen, da sie dann ja an Wert zunehme. Zwischenzeitlich haben sie eine AG Flächensuche gegründet und ein gutes Bild über mögliche Alternativen. Dann sagte der Besitzer, ja, so mache ich es, ihr könnt noch 2 Jahre bleiben.

    Im GG essbarer Palmengarten (mitten im Park, ohne Zaun) gibt es eine aktive Gruppe, die zu bestimmten Zeiten da ist. Inzwischen übernehmen Leute auch Patenschaften für bestimmte Pflanzen/Beete und manche labeln auch Beete mit ihren Namen. Es gibt keinen Wasseranschluss und so versuchen sie viel zu mulchen und Pflanzen anzubauen, die nicht viel Wasser brauchen („die Natur ist unser Vorbild“), doch soll nun bald die auch von uns mitfinanzierte Pumpe mit Schlauch richtig eingesetzt werden. Gartengeräte bringt die Koordinatorin 1x Woche mit dem Lastenrad mit, vor Ort gibt es noch keine Lagermöglichkeit.

    Stadtgarten H17: die Edith Mayron Stiftung hat die Fläche gekauft (80.0000 Euro) [http://www.maryon.ch/foundation/stadtgarten-h17/#.WRRa99ykKUk].
    Der Verein muss nun 4000 Euro Pacht p.a. zahlen, was die Leute unter einen immensen Druck setzt. Sie müssen nun viele Veranstaltungen machen, um Spenden einzuwerben, um die Pacht bezahlen zu können. 1/2 der Pacht können sie wohl über Mitgliedsbeiträge stemmen – jedes jahr gibt es dafür eine „Bieterrunde“, alle tun das rein, was sie denken/können, wenn es nicht reicht, gibt es eine weitere Runde). Pro m2 individuell genutzte Beetfläche zahlt man 1 Euro. Ab 2018 müssen sie monatliche Raten zahlen, bis dahin haben sie die Pacht mit Direktkrediten finanziert.. Sie wollen nun verstärkt die Idee einer m2 Patenschaft vorantreiben und einen Unterstützerkreis aufbauen.
    Über den Verfügungsfonds Leipziger Westen haben sie einen Wasseranschluss finanziert bekommen (die Stiftung hat dazu einen Eigenanteil geleistet, da es ja ihr Grundstück ist).
    Struktur: sie bielden dreiköpfige Tandems, die an bestimmten Tagen Gießen u.a. abdecken und es gibt AGs (Finanzen, Fundraising und ÖA, AG Kaffeebetrieb, ggf AG Kino u.a.). Der Vertrag ist auf 10 Jahre ausgelegt und sie können so lange bleiben, wie sie wollen. Sie sagen, wenn es nicht weiter gehen soll.

    Bei Annalinde gab es viel Vandalismus. Auch der Eiswagen war davon betroffen und dieser wird nun dem Besitzer zurück gegeben. Sie haben nun einen Container (wenn ich es mir richtig gemerkt habe, haben sie das Geld dafür über den Lush Charity Pot). Im Gemeinschaftsgarten von Annalinde findet 1x Woche ein Interkutureller Garten mit AnsprechpartnerInnen statt, zu dem gezielt Geflüchtete eingeladen werden. (finanziert über ESF)
    Die Annalinde Gärtnerein hat eine weitere Fläche in Aussicht: im Osten und zwar genau die Fläche, auf der einst die Bunten Gärten waren. Es gibt jetzt auch eine Azubine.
    Den Inhalt des Kompostklos im Gemeinschaftsgarten nutzen sie nicht selber, sondern bringen ihn zu Ökolokus, die das dann weiter verarbeiten.

    Info am Rande: seit Anfang diesen Jahres muss das Allmende-Kontor (Berlin) die 5000 Euro Pacht nicht mehr zahlen. Die so „freien“ Gelder wollen sie für Workshops nutzen.


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  • Radfahren und Gärtnern gehört für Düsselgrün zusammen

    (Gu, RSS)

    Zum dritten Mal in Folge nehmen wir als offener Gemeinschaftsgarten düsselgrün am Stadtradeln teil. Radfahren und Gärtnern gehört bei uns einfach zusammen und so möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, dass Düsseldorf fahrradfreundlicher wird. Vom 28. Mai bis zum 17. Juni treten wir kräftig in die Pedalen und freuen uns über weitere Mitradler*innen.

    Meldet Euch an unter www.stadtradeln.de und wählt bei der Anmeldung „düsselgrün“ als Team aus. Schon seid Ihr dabei!

    Zur Abrundung der Aktion gibt es einen Auftakt und einen Abschluss bei uns im Garten:

    Am 20. Mai um 15 Uhr treffen wir uns zu einem gemeinsamen Radler-Aktions-Picknick mit Pflanzentauschbörse im düsselgrün bei dem Radrouten besprochen, Fahrräder geschmückt und wenn nötig auch noch kleine Reparaturen erledigt werden können. Hierzu könnt ihr gerne auch selbst angezogene Pflanzen mitbringen oder euch mit Jungpflanzen eindecken, die bei uns im Garten keinen Platz mehr haben.

    Die erfolgreich absolvierten Stadtradel-Kilometer feiern wir dann abschließend am 18. Juni um 16 Uhr. Wieder bei einem Picknick und hoffentlich mit vielen fröhlichen Radler*innen. (mehr …)

  • Tausendschön-Gärtner*innen kommen in Anthologie zu Flucht zu Wort

    (Gu, Mail)

    zwischenzeitlich ist die Anthologie KriExit. Zeit für den Frieden  erschienen. Der Impuls  für diese Lesekost der Autoren, die ich seit vielen Jahren kenne, war das Projekt: “ Fremde werden Freunde“. Es kommen Menschen aus dem Tausendschön Garten zu Wort und ihre Geschichten vor der Flucht aus ihrer Heimat. Der Erlös des Verkaufs geht an den Gemeinschaftsgarten.  
    Anlässlich der 25 Jahrfeier der Stadtbibliothek Minden, werde ich das Buch vorstellen. Junge Männer aus unserem Garten werden den Getränkeausschank machen. Es werden 200 Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Verbänden erwartet. 

    (Tausendschön ist in Minden) (mehr …)

  • Eröffnung Stadtacker München, O´pflanzt überflutet von Anfragen, keine Zäune in Freising

    (Gu, Projektbesuche)

    Der Stadtacker im Ackermannbogen in München hat nach 6 Jahren Planungszeit nun eröffnet. Auf einem zentralen Platz, auch öffentlich gut erreichbaren Platz, dicht an mehrstöckigen Häusern ist ein ca. 1500m² (?) großes Grundstück mit einem kleinen Zaun umzäunt (Tor immer offen). Viel wurde von der Stadt München vorgegeben, doch hatten die AnwohnerInnen Mitspracherechte und konnten auch bei den Planungsbüros ihre Meinungen und Wünsche einfließen lassen. Eigentlich sollte alles gemeinschaftlich laufen und jedeR der/die mitmacht sich in einer der AGs (Themengruppen) engagieren, doch gab es viel Nachfrage nach individuellen Beeten. So gibt es nun „Experiementierbeete“, doch nur für Leute, die auch in einer der Themengruppen dabei sind. Nun sind auch MigrantInnen dabei.
    Sie haben bei dem „Klimaschutz-Nachbarschaften“-Programm einen Antrag gestellt und sind in Runde 2. Beantragt haben sie einen „Gardeniser“, also jemanden, der die Fäden zusammenhält, Leute in den Garten holt, die administrativen Arbeiten macht, sozialarbeiterisch wirkt.
    Herr Fridel von der Stadt ruft nun die Leute vom Stadtacker an und bitte sie die Anfragen zu übernehmen, die bei ihm laden (wie macht man ein solches Projekt).

    O´pflanzt ist hat die Saison mit einem Mitmachtag und Mitbrinpicknick eröffnet. Es war viel los und die Aufgaben waren deutlich auf einer großen Tafel sichtbar gemacht. Alle, mit denen ich sprach, erzählten mir, dass sie in Anfragen (Presse, Führungen usw) ertrinken und nicht wissen, wie sie das bewerkstelligen sollen. Im Garten und mit der Gruppe läuft es dafür richtig gut.

    Knollen und Co in Freising hat zwei Grundstücke. Beide sind nicht umzäunt und bei beiden gibt es kein Schild. Sie schätzen, dass es 40 Vereinsmitglieder gibt und sind sicher, dass es 10 ganz Aktive sind. Die Gärten sind auf privaten Flächen, Wasser kommt bei beiden Grundstücken (die ca 5 Min zu Fuß auseinander liegen) aus Bächen. Auf der ersten Fläche, die sie hatten, gibt es zudem eine Laube von der sie Regenwasser ernten. Hier haben sie auch 2 Solarzellen auf dem Dach und somit Strom.
    Vernetzt sind die Leute, mit denen ich sprach, nicht und sie wollen auch gerne „hier einfach nur gärtnern“.
    In beiden Gärten ist alles gemeinschaftlich. (mehr …)

  • Ökostadt Bremen erichtet 3 Integrationsgärtnern an Flüchtlingsunterkünften

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Mit  unserem  aktuellen,  zweijährig  angelegten  Projekt  Integrationsgärten  –  Baustein  einer
    nachhaltigen  Entwicklung  im  Quartier,  an  dessen  Ende  die  Gründung  von  drei  Interkulturellen
    Gemeinschaftsgärten  in  der  unmittelbaren  Nähe  von  Bremer  Flüchtlingsunterkünften  steht,
    verknüpft  wir  Umweltbelange  und  integrationspolitische  Fragestellungen.  Das  Ziel  ist  es  den
    Geflüchteten  und  der  Nachbarschaft  im Quartier  einen  gemeinsamen  Ort  der Begegnung  und  der
    Freizeitgestaltung  zu  bieten.
    Im April 2017 hat ÖkoStadt mit dem Aufbau des dritten und somit letzten Integrationsgartens in der
    von  der  Inneren  Mission  Bremen  betrieben  Flüchtlingseinrichtung  in  der  Neuwieder  Straße
    begonnen. In den nächsten sechs Monaten wird eine professionelle Gärtnerin zusammen mit den
    BewohnerInnen  und  Freiwilligen  aus  der  umliegenden  Nachbarschaft  die  ca.250m²  große  Fläche
    bespielen. Der Garten ist von der Straße, an dem das Flüchtlingsheim gelegen ist, direkt einsehbar.
    Zudem  liegt  das  Heim  zur  Straße  hin  und  ist  nicht abgeriegelt.  Es  ist  jederzeit  zugänglich  und  hat
    einen  sehr  offenen  sowie  transparenten  Charakter.  Zudem  befindet  sich  das  ÜWH  inmitten  einer
    Hochhaussiedlung in der auf einem relativ kleinen Raum sehr viele Menschen leben, die z.B. beim
    Gang  zur  Straßenbahnhaltestelle  automatisch  Notiz  (ob  gewollt  oder  nicht)  von  unserem
    Gartenprojekt  nehmen.    Auf  der  Fläche  sollen  in  den    nächsten  sechs  Monaten 1   zwei  große
    Gemüsebeete  für  die  Zucht  von  Kartoffeln  und  Zwiebeln,  10-12  Hochbeete  für  den  Anbau  von
    Kräutern und Gemüse sowie selbstgebaute Sitzmöglichkeiten entstehen.
    Seit  Anfang  April  arbeiten  nun  fünf  BewohnnerInnen  und  zwei  Freiwillige  aus  der  Nachbarschaft
    daran  die  Planungen  gemeinsam  umzusetzen.  Der  Garten  wird  von  unserer  gärtnerischen
    Angestellten  und  einer  Praktikantin  unseres  Vereins  an  drei  Tagen  in  der  Woche  für  jeweils  fünf
    Stunden pro Tag betreut.
    Vor  Ort  haben  übrigens  bereits  erste  Kooperationsgespräche  mit  dem  Verein  TNU  (Treffpunkt
    Natur&Umwelt) stattgefunden, der in der Nähe das Gartenprojekt „QuerBeet“ betreibt. Geplant sind
    wechselseitige Besuche während denen die jeweiligen Gartengruppen gemeinsam gärtnern und in
    Kontakt kommen können. Darüber hinaus sollen gemeinsame Erntefeste stattfinden, bei denen wir
    eine nahegelegene Kirchengemeinde miteinbeziehen wollen. 

    Das Projekt Integrationsgärten endet offiziell Ende 2017,  die beiden Teilprojekte in Osterholz jeweils im September insoweit sie von bezahlten Arbeitskräften und Praktikanten von ÖkoStadt Bremen betrieben werden. Danach sollen sie von den Trägern vor Ort und Ehrenamtlern weitergeführt werden. Das Ziel von ÖkoStadt ist es, solche Projekte zu gründen, aufzubauen und dann entsprechend in die Hände von bürgerschaftlichem Engagement oder freien Trägern zu legen.

    2. Übergabe von Projekten

    An die Innere Mission(IM) haben wir bislang noch kein Projekt übergeben. Wir haben im Spätsommer damit begonnen und setzen das jetzt Anfang Mai fort. Das zweite Projekt mit der IM, für das wir  Ihre Unterstützung erbeten haben,  hat Ende März begonnen .
    Das AWO-Projekt am Niedersachsendamm wurde hinsichtlich der Öffentlichkeitarbeit gemeinsam betrieben, solange ÖkoStadt mit bezahlten Kräften vor Ort war. Infos dazu finden Sie auf unserer Website. Danach liegt die Verantwortlichkeit für alles- auch PR- bei der AWO. Wir wurden damals um vorzeitige Übergabe gebeten, weil es unter den Flüchtlingen einen in Gartenbau erfahrenen Mann gab, der im Rahmen der 1 Eurojob-Initiative der Bundesregierung die Arbeit unserer Koordinatorin fortsetzen sollte.

    3.Weiterführung der Arbeit

    Im übrigen ist es bei Flüchtlingsgärten so, dass die aus den Finanzzuweisungen bezahlten Projektkoordinatoren der Wohlfahrtsverbände entsprechend Zeitkontingente zur Verfügung gestellt bekommen. Bei dem früheren AWO-Projekt in Arbergen konnte die Koordinatorin, die beim Aufbau des Gartens für ÖkoSTadt gearbeitet hatte, dann als Angestellte der AWO vor Ort einen Teil ihrer Arbeitszeit für das Gartenprojekt einsetzen.

    Dem bürgerschaftlichen Engagement soll  in Osterholz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dort haben wir nicht nur weniger Widerstand aus der Nachbarschaft gegen die ÜWH`s- anders als in Arbergen- sondern auch mit dem TNU-Projekt erste Ansätze von Beteiligung an Gartenprojekten mit Nachbarn. Das wollen wir uns auch zu Nutze machen. Wir haben jetzt einen Mitarbeiter gewonnen, der halbtags an einem Projekt für bürgerschaftliches Engagement der Uni-Essen von Bremen aus arbeitet und den anderen Teil für uns arbeiten wird. Er hat Erfahrungen in Kinderprojekten mit UNICEF  und kommt im Übrigen vom Land, kennt also den Gartenbau aus seinem familiären Hintergrund.

    4. ÖkoStadtarbeit nach Übergabe

    Nach Übergabe sind in diesem Fall die Träger und deren Koordinatoren verantwortlich; diese stimmen sich auch mit den Ehrenamtlichen ab, für die, ehe sie vor Ort tätig werden dürfen, jeweils ein polizeiliches Führungszeugnis einzureichen ist (mehr …)

  • Infos zum 2ten Vattenfall Garten

    (Gu, alerts)

    Sechs Wochen nach der Eröffnung des zweiten Vattenfall-Gemeinschaftsgartens vor dem Heizkraftwerk Mitte füllen sich die Hochbeete mit immer mehr Pflanzen. Um Werbung für den Umsonst-Garten zu machen, haben die PR-Strategen des Energiekonzerns jetzt Mittes Umweltstadträtin Sabine Weißler (Grüne) in die Großstadt-Oase eingeladen.

    Gemeinsam mit Vattenfall Wärme-Chef Gunther Müller durfte Weißler ein Kräuterhochbeet bepflanzen. Und weil Mittes Umweltstadträtin gebürtige Hessin ist, kamen die Zutaten für die „Frankfurter Grüne Soße“ in die Erde: Kerbel, Kresse, Petersilie, Borretsch, Pimpinelle, Schnittlauch und Sauerampfer.

    Weißler habe einen wirklichen grünen Daumen, stellte Vattenfall-Pressesprecherin Julia Klausch bei dem Fototermin fest. Gärtnerische Talente sind ansonsten überhaupt keine Bedingung im Vattenfall-Garten. Es gehe darum, dass Anwohner, die Lust auf Grün und Grubbern haben, sich dort austoben können. „Jeder ist willkommen und darf überall gärtnern, wo es gerade notwendig ist“, sagt Gunther Müller. Das Prinzip der kollektiven Gartenarbeit: Alles, was in den Gärten gepflanzt und geerntet wird, gehört der Gemeinschaft und wird am Ende der Saison gemeinsam gegessen. Sein eigenes Hochbeet bestellen und Tomaten fürs Abendbrot mitnehmen geht nicht. Wie Julia Klausch sagt, würden schon einige Anwohner auf der einstigen Brache vor dem Heizkraftwerk Mitte ackern. Genaue Besucherzahlen könne sie nicht nennen, weil niemand registriert werde.

    In dem 1500 Quadratmeter großen Garten wird es immer bunter. Es gibt mittlerweile schon 30 bepflanzte Hochbeete mit Kräutern wie Basilikum, Dill, Petersilie, Schnittlauch und Minze oder Blumen wie Stiefmütterchen, Veilchen oder Immergrün. Die Stadtgärtner bepflanzen auch mehrere Hügelbeete mit zum Beispiel Kopfsalat und Rhabarber. Im Obstbaumgarten wachsen Birnen, Äpfel und Kirschen zum gemeinsamen Vernaschen. Einzige Ausnahme im „Alles-für-alle“-Garten ist ein kleiner Bereich, um den sich Kinder der Evangelischen Schule Berlin Zentrum regelmäßig kümmern. Das Hügelbeet ist sozusagen ihr Schulgarten. Nach Absprache mit den Vattenfall-Gärtnern darf man dort aber auch gern gießen, wenn die Schüler nicht da sind.

    Der neue Vattenfall Gemeinschaftsgarten am Heizkraftwerk Mitte an der Köpenicker Straße 60 ist dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Im 2016 an der Neuen Grünstraße 13-14 eröffneten Garten ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 12 bis 18 Uhr auf. Montags sind beide Gärten geschlossen

    http://www.berliner-woche.de/mitte/soziales/gemeinschaftsgarten-von-vattenfall-wird-immer-bunter-d124977.html (mehr …)

  • GGs in Aachen haben sich bisher durch Spenden vom Sommerfest finanzieren können

    (Gu, aus Antrag und Antworten)

    Da wir uns bisher über Spenden beim Sommerfest finanziert haben, aber die Einnahmen wegen eines verregneten
    Sommerfestes 2016 sehr gering waren, sind wir  in diesem Jahr auf externe Förderung angewiesen.Im Detail wollen wir uns Saatgut und Pflanzen, Gartengeräte, sowie Hackschnitzel, Material für Regenwassergewinnung kaufen. 
    fDer Antrag ist für beiden Gärten – Vielfeld (im alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei) und HirschGrün (integriert in den Suermondtpark). Die Samen und Pflanzen sowie Schilder kämen beiden Gärten zugute, aber der Großteil der Förderung wäre für das HirschGrün. Das ist unser größter Garten (ca. 1200m2) mit richtigen Gemüseanbauflächen, experimentellen Beetformen, Kompost, Bienen etc.
    Die Zahl der Aktiven liegt bei ca. 5-10 Personen im Vielfeld und ca 15-20 Personen im HirschGrün – oft mit wechselnder Besetzung und Schwankungen nach oben und nach unten. Hinzu kommt ein größerer Kreis an losen Unterstützern, die mit größerem zeitlichen Abstand aktiv sind. Wir wünschen uns natürlich immer, dass wir mehr Leute hätten, sind aber auch zufrieden mit der Art und dem Tempo wie wir uns entwickeln.
    Das einzige, was uns von Zeit zu Zeit stört, ist politischer Gegenwind von einem konkreten CDU Ratsherrn. Damit hatten wir letztes Jahr stark zu kämpfen und dieses Jahr hat er uns wieder einen Schreck versetzt. Mehr dazu finden Sie auf unserer Webseite unter Aktuelles. Wir finden es sehr schade, dass uns durch solche Aktionen viel Energie geraubt wird. Aber mittlerweile können wir besser damit umgehen und hoffen, dass dieser Unmut einer Einzelperson, keine Folgen für uns hat.


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  • Himmelbeet Reaktion auf die Einigung mit dem Bezirksamt

    (aus RSS)

    Im Zuge der Verhandlungen haben wir einen Kompromiss gefunden, der die Chance bietet, dass himmelbeet dauerhaft im Wedding zu etablieren.

    Die Einigung  zwischen dem Bezirksamt Mitte (vertreten durch den Bezirksbürgermeister von Dassel und den Schulstadtrat Spallek), dem Verein AMANDLA EduFootball und himmelbeet umfasst folgende Punkte:

    • Das himmelbeet bleibt über die gesamte Gartensaison 2017 und die Saison 2018 auf der bisherigen Fläche.
    • Nach Saisonende im Herbst 2018 zieht das himmelbeet auf eine neue Fläche um. Hierfür hat der Bezirk die hintere, südöstliche Fläche an der Ruheplatzstraße oder die Fläche Schulstraße 118 (ehemals Passierscheinstelle) ins Gespräch gebracht . Das himmelbeet will 2017 entscheiden, welche Fläche am besten geeignet ist. In die weiteren Planungs- und Entscheidungsprozesse wollen wir sowohl die himmelbeet-Community als auch die  Nachbarschaft einbeziehen . Die neuen Flächen sollen keine Verkleinerung der Grundfläche mit sich bringen . Außerdem wollen wir neue Entwicklungsmöglichkeiten für das himmelbeet prüfen.
    • Als Teil dieses Prozesses erarbeiten wir zusammen mit dem Bezirk den finalen Antrag für das Green.Urban.Labs-Modellvorhaben. Bezirksbürgermeister von Dassel wird mit himmelbeet, Amandla und dem Projektträger eine entsprechende Antragskonferenz einberufen. Das Modellvorhaben soll dabei zunächst genutzt werden, um den Umzug und die Planung des neuen himmelbeet-Areals vorzubereiten und umzusetzen.
    • Noch vor der Sommerpause soll es einen Beschluss des Bezirksamtes geben, der den Kompromiss zwischen Amandla und himmelbeet festschreibt.
    • Wir haben dem Bezirk eine erste Schätzung der Kosten vorgelegt, die durch den Umzug und die Planung sowie Erschließung des neuen Areals entstehen werden. Details müssen noch geklärt werden. Die Vertreter des Bezirksamts haben dem himmelbeet personelle, finanzielle und materielle Unterstützung in Aussicht gestellt.
    • Es wurde vereinbart, gemeinsam weitere Fördermöglichkeiten zu erschließen, um einen erfolgreichen Umzug und Fortbestand des himmelbeets zu gewährleisten.

    Aus unserer Sicht haben wir damit einen für die Zukunft des himmelbeets sinnvollen Kompromiss gefunden. Wir müssen umziehen und uns mit einer neuen Fläche anfreunden, aber wir haben – aus einer relativ schwachen Verhandlungsposition als Zwischenmieter heraus – das aus unserer Sicht Beste herausgeholt. Das verdanken wir in erster Linie unseren vielen Unterstützer*innen (weit über 40.000 aus ganz Berlin und Deutschland), die unsere Petition unterschrieben und bekannt gemacht haben aber auch den vielen treuen himmelbeet-Freund*innen im Wedding und Unterstützer*innen auf  den verschiedenen politischen Ebenen.

    Die beiden  nun diskutierten Flächen  haben jeweils ihren eigenen Reiz für ein zukünftiges himmelbeet, in dem wir  unter neuen Bedingungen neue Projekte entwickeln und anstoßen können. Neben dem Umzug und einem kompletten Neuaufbau wird vor allem die neue Lage innerhalb des öffentlichen Raums uns alle vor eine spannende Herausforderung stellen, der wir uns gemeinsam mit den derzeitigen wie auch den potentiellen Nutzer*innen stellen wollen  Von Seiten des Bezirksamtes bleibt vorerst jedoch noch die Nutzbarkeit beider Flächen im Einzelnen zu prüfen. (mehr …)

  • Essbare Stadt Minden starte den Gemeinschaftsgarten Wesergarten

    (Gu aus Antrag)

    seit Ende 2016 haben sie eine neue öffentliche Fläche bekommen mit 300m². Es gibt einen Schuppen und darin können Gartengeräte untergebracht werden. Sie wollen dieses Jahr auch noch einen Unterstand bauen und einen Kompost anlegen (mehr …)

  • In Erfurt entsteht ein neues Gartenprojekt: Freier Garten am Herrenberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Gesamtfläche, welche als Gemeinschaftsgarten genutzt werden soll ist ca. 750m2 groß. Davon sind ca. 300m2 eingezäunt. Perspektivisch solle der Zaun aber entweder um die Gesamtfläche erweitert werden, oder (das wäre auch die präferierte Variante) komplett abgebaut werden. Der zäun hat einen separaten Eingang. Alle Menschen, die im Garten tätig werden wollen, bekommen einen Schlüssel um auf den Garten sowie die notwendigen Geräte, welche in einem durch Ehrenamtliche selbst gebauten Schuppen mit Zahlenschloss, zugreifen zu können.
    Im Rahmen von Workshops und gemeinsam mit Ehrenamtlichen sind bereits 11x Hochbeete 6x Erdbeete entstanden. Darüber hinaus verfügt die Fläche über einen “Gesellschaftsplatz” mit Grillfläche und einen Kompost, welche ebenfalls gemeinsam mit Ehrenamtlichen gebaut und hergerichtet wurde.
    Im und rum um den Garten sind bereits 15 Personen ehrenamtlich aktiv. Der Garten wurde dabei von Anfang an gemeinsam mit Ihnen aufgebaut und stetig erweitert/weiterentwickelt. Die Gruppe als solches ist noch keine feste und einheitliche Gruppe. Langfristiges Ziel ist es, eine sich selbsttragende und selbstverwaltende Struktur zu schaffen. Die kommenden Workshops sind ein Baustein um dies zu erreichen. Die Kommunikation läuft durch persönliche Absprachen. So werden auch Entscheidungen zum weiteren Ausbau und zur Weiterentwicklung des Gartens getroffen.
    Der “freie Garten am Herrenberg” wird durch den monatlichen Newsletter, Web und Web 2.0 sowie durch persönliche Gespräche beworben und dokumentiert. Wir stehen in engem Kontakt mit den ansässigen Flüchtlingsunterkünften und haben durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte direkten Kontakt zu Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Ca. 70% der im Garten Tätigen haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund.
    Wir haben schon verschiedene Kontakte zu anderen Gemeinschaftsgärten geknüpft und soll diese Jahr durch direkte Kooperation und gemeinsame Projekte auch ausgebaut werden.
    Die Sachkosten werden für den Aufbau und Ausbau des Gartens benötigt. Im Rahmen der Workshops sollen dabei die bereits im Garten Aktiven, aber auch alle Interessierten, qualifiziert werden und die Gemeinschaft gestärkt werden, um so langfristig eine sich selbstverwaltende Struktur zu etablieren. Die Sachkosten sind somit zum Großteil für die Workshops, sollen aber auch für den allgemeinen Ausbau des Gartens gemeinsam mit den Ehrenamtlichen verwendet werden.
    Workshops werden dabei z.B. die Themen Holzverarbeitung (Hochbeete, Gartenmöbel), Anlagetechniken (Bewässerungstechniken, Permakulturverfahren), Anbautechniken (Bodenaufbereitung, Symbiosen), Verarbeitungstechniken (Haltbarmachungsverfahren, Fermentation) und ökologische Bildung (Kräuterkunde, Biologie “nützlicher” Insekten) beinhalten.
    Im Garten ist ein Grundstock an Gartengeräten vorhanden. Es ist daher an dieser Stelle schwer vorauszusagen, welche Gartengeräte und wieviele (und ob) gekauft werden müssen. Dies hängt davon ab, ob Gartengeräte kaputt gehen und wieviele Menschen evtl. zusätzlich im Garten tätig werden wollen. Die Gartengeräte sollen somit je nach Bedarf angeschafft werden.
    Wir haben Kontakte zu verschiedenen Ämtern und Betrieben. Wir konnten auch durch Spenden diverse Materialien wie Erde und Paletten bereits akquirieren. Jedoch haben auch die Akquise von Materialien durch Spenden ein Limit, sodass wir nun auf Förderungen von weiteren notwendigen Materialien angewiesen sind.

    Ein    Hauptziel    des    Projekts    ist    der    Aufbau    einer    nachhaltigen    sich    selbstverwaltenden    Organisations-
    struktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    Herrenberg“.
    http://www.deine-plattform.info
                    
        

    Dabei    soll    unter    Anleitung/Begleitung    eine    eigenständige    Organisationsstruktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    
    Herrenberg“    aufgebaut    werden,    die    ab    2018    selbstständig    tätig    wird.    
        
    In     der     ersten     Phase     sollen     bereits     bestehenden     Akteure,     Kooperationspartner     und     Ehrenamtliche    
    zusammengebracht    und    weitere    wichtige    Kooperationspartner    in    diesem    Bereich    ausfindig    gemacht    
    werden.     Darüber     hinaus     wird     der     Aufbau     der     Organisationsstruktur     „AG     Garten“     niedrigschwellig    
    (mehrsprachig,    leicht    zugänglich)    beworben.    Die    Bewerbung    wird    dabei    über    die    bestehenden    Kanäle        
    des    STZ    (Newsletter,    bestehende    Netzwerke,    lokalen    Geschäften    wie    z.B.    Kaufland    und    Melchendor-
    fer     Markt)     sowie     direkt     in     z.B.     Flüchtlingsunterkünften     und     Altenheimen,     geschehen.     Parallel     dazu    
    wird    die    Gartenfläche,    unter    Beteiligung    der    bereits    im    Garten    ehrenamtlich    tätigen    Menschen,    für    
    das    Jahr    2017    vorbereitet    (Sicherung    der    Grundstruktur).    
        
    In    der    zweiten    Phase    werden    die    Teilnehmer/innen    unter    Anleitung/Begleitung    einer    Fachkraft    ler-
    nen,     wie     man     einen     Garten     bewirtschaftet     und     bespielt,     bzw.     wie     eine     solche     Bewirtschaf-
    tung/Bespielung     aussehen     kann.     Im     Rahmen     von     verschiedenen     Workshops     werden     die     Teilneh-
    mer/innen    der    AG    Garten    sowie    alle    Interessierten    die    Möglichkeit    der    Weiterbildung    zu    Gartenbau-    
    und    Anbauthemen    erhalten.    Durch    verschiedene    Veranstaltungen    werden    Schnittpunkte    zum    Garten    
    geschaffen    sowie    der    Garten    und    die    AG    Garten    beworben.    Darüber    hinaus    werden    durch    die    Veran-
    staltungen    verschiedene    Kulturen    beleuchtet    und    über    diese    aufgeklärt,    um    so    Toleranz    zu    schaffen    
    und    die    soziale    Struktur    der    Gruppe    so    wie    aller    Interessierten    zu    stärken.    Zum    Ende    (Abschluss)    des    
    Jahres    wird    der    Garten    winterfest    gemacht.    
        
    In    der    dritten    Phase    wird    gemeinsam    mit    den    Teilnehmer/innen    der    AG    Garten    auf    das    Jahr    zurück-
    geblickt    und    evaluiert.    An    dieser    Stelle    wird    die    AG    Garten    in    die    Selbstständigkeit    für    das    Jahr    2018    
    geführt.   


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  • Immobilienentwickler preist GG an

    (Gu, alerts)

    Der Projektentwickler Bonava plant den Bau von weiteren sechs Mehrfamilienhäusern mit 88 Eigentumswohnungen am Stadttor Bonn-Beuel. Die sogenannten „Stadttorgärten“ entlang der Straße „Am Köppekreuz“ bilden den dritten Abschnitt des neu entstehenden Wohnquartiers und umfassen neben großzügigen, gemeinschaftlichen Grünflächen auch 30 Parzellen für den eigenen Gemüse- und Kräutergarten.

    „Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Spätsommer 2017 starten und bis zum Jahresende 2019 abgeschlossen sein“, sagt Bonava-Projektleiter Daniel Korschill. Der Verkauf der ersten Wohnungen hat bereits am Wochenende begonnen.

    Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen verteilen sich auf fünf Etagen und bieten je 47 bis 101 Quadratmeter Wohnfläche sowie einen eigenen Balkon oder eine Terrasse. Unterhalb der Gebäude bietet eine zentrale Tiefgarage Platz für 76 Stellplätze. Weitere Parkmöglichkeiten entstehen an der Straßenseite der Anlage.
    Ein wesentliches Highlight der Wohnungen entsteht im rückwärtigen, parkähnlichen Hofbereich der Häuser. Hier erwartet die künftigen Bewohner eine gemeinsame Gartenanlage mit verschiedenen Obstbäumen, Kräuter-Hochbeeten, einem Gemüse-Tausch-Stand und ein Gartenhaus samt entsprechendem Gartenwerkzeug. Auf Wunsch stehen etwa 30 Quadratmeter große Parzellen für das eigene Gemüsebeet zur Verfügung. Ein Spielplatz, eine Grill-Ecke sowie ein Boule-Platz runden die Anlage ab.

    „Das ist unsere Vorstellung von ‚Urban Gardening‘ und einem Umfeld in dem man nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander lebt. Denn wir wollen nicht nur Häuser und Wohnungen bauen, sondern ein echtes Zuhause zum Wohlfühlen schaffen“, erklärt Korschill das Konzept des deutsch-schwedischen Immobilienentwicklers.

    Am Stadttor Bonn-Beuel entstehen insgesamt 16 Mehrfamilienhäuser mit rund 320 Miet- bzw. Eigentumswohnungen verschiedenster Größe. Die vorläufige Fertigstellung des beliebten Quartiers ist für das Jahresende 2019 avisiert.

    http://www.deal-magazin.com/news/64191/Urban-Gardening-am-Stadttor-Bonn-Beuel–3-Bauabschnitt-der-Bonava (mehr …)

  • Gleisbeetgruppe sucht NachfolgerInnen

    (Gu, mail)

    Liebe GleisGesinnte, BeetFanatiker*innen und ErdHörnchen,

    der GleisBeet e.V. hat entschieden, sich anderen wichtigen Dingen zu widmen.

    Wir wollen uns mehr auf Umweltbildung, Workshops, Veranstaltungen und
    Kooperationen konzentrieren, um unser Wissen in die Welt hinaus zu tragen.
    Aus diesem Grund möchten wir unsere Gartenfläche nahe der Warschauer Straße
    an eine neue Gruppe abgeben. Wir wollen gern engagierten Menschen, die nach
    einer Fläche zum Gärtnern im Friedrichshain suchen, die Möglichkeit geben
    sich dort auszuprobieren und ihre Ideen zu verwirklichen.

    Seit 2012 stehen wir mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in einem
    Nutzungsvertrag, Das bedeutet, wir können uns auf dieser Fläche im
    gärtnerischen Bereich austoben, ohne dafür zahlen zu müssen. Allerdings
    befindet sich die Fläche ohne Abzäunung auf einer öffentlichen Grünfläche.
    Bis Juni diesen Jahres müssen wir eine Verlängerung des Vertrages bei dem
    Bezirksamt beantragen, um die Fläche au ch über das Jahr 2018 hinaus weiter
    gestalten und als grünes Biotop im Herzen Friedrichshains erhalten zu
    können.

    Daher suchen wir dringend nach einer Gruppe motivierter Menschen, an die wir
    die Fläche übergeben können.
    Um euch einen leichten Start aufs Gleis zu ermöglichen, würden wir euch
    unter die Obhut unseres Vereins nehmen. Wir klären die Vertragsverlängerung
    zur Nutzung der Fläche mit dem Bezirksamt über die nächsten zwei Jahre bis
    ihr in eigenen Schuhen steckt. Der Vertrag würde erstmal auf unserem Namen
    weiterlaufen.

    (mehr …)

  • IG Friedland kurz vor dem Start

    (von Najeha)

    Nächsten Freitag gibt will einn GT-Redakteur will kommen und eine Geschichte schreiben. Er soll einen ziemlich normalen Arbeitstag vorfinden und mit Teilnehmern reden können. Zusätzlich haben wir [IG Friedland] aber auch unsere Förderer (Gemeinde, LEADER und Bistum Hildesheim) und Unterstützer (Caritasstelle Friedland und Landesaufnahmebehörde) eingeladen, um deren Engagement zu würdigen (mehr …)

  • Umzug von Wachsen lassen geschafft

    (Gu, Mail)

    Wir haben es mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden unseres Gartens termingerecht geschafft, den bedrohten Bereich unseres Gartens vor Beginn der Baustelleneinrichtung Kiez Zentrum Villa Lützow vor der drohenden Zerstörung zu retten. (welche nun wiederum ihrerseits auf sich warten lässt – aber das ist ein anderes Thema)
    Einen herzlichen Dank an alle, die uns geholfen haben!

    Und vielen Dank an das Jugendamt Mitte, das uns finanziell unterstützt hat, um Erde und Hochbeete für die Ausweichflächen der zerstörten Beete anzuschaffen!

    Vor dem Außenbereich der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, direkt vor dem Projektraum der Grünen Bibliothek konnten wir zudem Hochbeete, ebenfalls als Ausweichfläche zum Gärtnern, errichten.
    Hier auch einen Dank an das Amt für Weiterbildung Berlin Mitte, FB Bibliotheken.

    Damit ist eine erste wichtige Etappe auf dem Weg zur Weitererhaltung unseres Gartens geschafft.

    Forderungen:
    https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen/u/20206946?utm_medium=email&utm_source=68017&utm_campaign=petition_update&sfmc_tk=jI8wepdos5%2flMZY6zXxIhS%2fmQoRlHj6FW3rZ6kfL5P%2bSPYLgOX1f%2fgRwcyvfDeVK (mehr …)

  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Himmlisch ist der am Freitag beschlossene Kompromiss fürs „Himmelbeet“ nicht. Aber: „Es ergibt sich für uns zumindest ein konkrete Perspektive“, sagt der Geschäftsführer des bislang gefährdeten „Urban Gardening“-Projektes an der Ruheplatzstraße in Wedding, Felix Lodes. Damit steht fest: der Himmel muss umziehen.  Wie berichtet, zeichnete sich zuletzt ein absurder Verdrängungswettkampf zwischen zwei konkurrierenden gemeinnützigen Initiativen ab. Streitpunkt: das 1700 Quadratmeter große, derzeit von rund dreihundert Nachbarschaftsgärtnern genutzte Gelände. Die Oliver Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein wollen dort unterstützt vom Bezirk Mitte Fußballplätze anlegen und ein Bildungszentrum für benachteiligte Kinder und Jugendliche errichten. Die Gärtner aber wollen am liebsten bleiben.
    Am Freitagvormittag trafen sich Vertreter beider Projekte sowie der grüne Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) am runden Tisch und einigten sich nach zähem Ringen auf Folgendes: Bis zum Baubeginn des Amandla-Zentrums und der drei Sportplätze Ende 2018 können die Gärtner noch ihr vom Bezirk gepachtetes Areal nutzen. Danach aber müssen sie umziehen, und zwar auf ein ähnlich großes Brachgrundstück in Sichtweite an der Schulstraße 118. Ob sie dieses wie erhofft komplett oder nur mit kleineren Abstrichen bepflanzen können, soll baldmöglichst mit dem Bezirk geklärt werden.
    Alternativ hat Mitte den Himmelbeetlern auch noch ein leeres Baugrundstück angeboten, das südöstlich an ihr jetziges Terrain angrenzt. Dies ist aber sehr schattig, außerdem plant der Bezirk dort den Bau einer Sporthalle ab 2025. Dort könnten sie folglich nur acht Jahre lang gärtnern. Es läuft also alles auf eine künftige grüne Oase an der Schulstraße hinaus. Beim Umzug will der Bezirk helfen.
    Doch auch der ursprüngliche Plan eines echten „Himmelbeetes“ auf dem Dach der ab 2025 avisierten Sporthalle ist nicht zu den Akten gelegt. Vielen Gärtnern haben sich mit dieser Idee gut angefreundet, sogar obwohl sie dann noch einmal umziehen müssten. „Dafür ist aber noch vieles ungeklärt, vor allem die Kosten“, sagt ihr Sprecher.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/urban-gardening-in-berlin-das-himmelbeet-in-wedding-muss-umziehen/19763308.html

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  • IG Northeim startet in die zweite Saison

    (Gu alerts)

    Das Leben im Interkulturellen Garten in Markoldendorf ist wieder erwacht: das der überwinterten Pflanzen, und auch die ersten fleißigen Helfer sind dabei, den Garten für die nächste Saison vorzubereiten. Seit nun zwei Jahren hat sich der Garten am Caspul zu einem informellen Treffpunkt ent­wickelt, an dem Kommunikation und Integration konkret gelebt werden: ein Ort des Aufbaus respektvoller ­Begegnungen und des solidarischen Miteinanders zwischen Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Marokko, Syrien und aus dem Ilmetal. Tenor der Gärtner: »Beim Gärtnern arbeiten wir Hand in Hand, sehen unsere Stärken sowie Schwächen und helfen ­einander. Nach getaner Arbeit sitzen wir gern zusammen und wenn es regnet oder die Sonne zu stark scheint, schützt uns die im letzten Jahr selbst gezimmerte Begegnungshütte.« Freude herrscht über den neuen Gehweg, der kürzlich in mühsamer »Knochenarbeit« fertiggestellt wurde.

    Die schweren Gehwegplatten fielen bei Sanierungsarbeiten in Markoldendorf an und konnten im Garten noch sinnvoll genutzt werden. Jetzt können alle sicher mit der Schubkarre hantieren und mit dem Kinderwagen bequem aufs Gelände gelangen. Finanziell ist das Projekt leider nicht gesichert.

    Eine erste deutliche Startunterstützung gab es im vergangenen Jahr seitens des Markoldendorfer Altpapier-Containers. Mit weiteren Geldspenden schlossen sich die Stadt Dassel, die Sparkasse und einige private Spender an. Bei einem privaten Bridgeturnier hatte sich jetzt Heike Fischbach anstelle von Geschenken eine Spende für den interkulturellen Garten in Markoldendorf gewünscht.

    200 Euro konnten der Initiative für Saatgut und Pflanzen übergeben werden. Die Begegnungshütte im Garten müsste einen festen Plattenboden bekommen und einige ergänzende Gartengeräte sollen für die Vielen, die im Garten arbeiten, angeschafft werden.

    https://www.einbecker-morgenpost.de/lokales/dassel/nachricht/interkulturelles-miteinander-gartengestaltung-froehlich-und-international.html (mehr …)

  • Bauworkshops in Essener Gemeinschaftsgärten

    (Gu, alerts)

    Noch ist die Gruppe der Gärtnernden am Oberlehberg in Kettwig Auf der Höhe klein, jedoch geht es Schritt für Schritt voran. Am Samstag, 13. Mai wird ab 14 Uhr ein Palettenbau-Workshop dort stattfinden, zu dem alle Interessierten aus Kettwig und auch aus ganz Essen herzlich willkommen sind. Wir freuen uns, wenn Jugendliche, z. B. aus dem Jugendtreff an der Rheinstraße hinzu kommen und uns mit Schaffenskraft und Ideen bereichern.

    Es erwartet die Teilnehmenden die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung des Industriedesigners Frank Münter aus Einwegpalettenholz Nützliches für den Außenraum wie Garten, Balkon oder öffentliche Flächen zu bauen. Auch besteht an diesem Nachmittag die Möglichkeit den neuen Garten anzuschauen und mit den Gärtnernden in Kontakt zu treten.

    Erstes Ziel des Workshops ist es, ein kleines Gerätehäuschen zum Aufbewahren der Gartengeräte im Gemeinschaftsgarten und gerne auch Schutzdächer für die Tomatenpflanzen fertig zu stellen. Es können jedoch auch Pflanzgefäße für den eigenen Vorgarten, eine Bank oder anderes mehr gebaut werden. Münter ist schon in verschiedenen Essener Gemeinschaftsgärten in dieser Weise tätig geworden ist und unter seiner Anleitung und Hilfestellung ist unter anderem der Wandergarten entstanden wie auch zahlreiche Pflanzgefäße, Hochbeete, Bänke, Häuschen und mehr. Weitere Bau-Workshops wird es im Mai noch an anderen Essener Orten geben: Am Sonntag, 14.5. ab 10 Uhr der Bau von Pflanzgefäßen auf dem Weberplatz im Essener Zentrum sowie am Samstag, 27.5. ab 11 Uhr der Bau von Schutzdächern für Beeren und Tomaten im Weuengarten, Weuenstraße 24 in Essen-Altendorf.

    http://www.lokalkompass.de/essen-kettwig/ratgeber/erster-workshop-im-gemeinschaftsgarten-am-oberlehberg-d758479.html (mehr …)

  • Fläche für IG Prohlis (Dresden) gefunden

    (Gu, alerts)
    […]
    Der Gemein­schafts­garten ist insbe­sondere als Ort der Begegnung zwischen altein­ge­ses­senen und neuzu­ge­wan­derten Prohlisern gedacht. Ein Grund­stück ist gefunden: die etwa 1.100 Quadrat­meter große Wiese an der Georg-Palitzsch-Straße/Ecke Dohnaer Straße gleich neben dem Förder­schul­zentrum Albert-Schweitzer. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Stadt half bei der Grund­stücks­suche und -erschließung. Der Gemein­schafts­garten ist im Famili­en­bil­dungs­zentrum des Trägers Verbund sozial­päd­ago­gi­scher Projekte e. V. (VSP) angesiedelt. Koope­ra­ti­ons­partner sind die Netzwerke Nachbar­schafts­hilfe »Tauschnetz Elbtal«, »Prohlis ist bunt«, die Caritas Dresden und die AWO. Unter­stützt wird der Gemein­schafts­garten außerdem vom Quartiers­ma­nagement Prohlis sowie dem Ortsamt.
    […] In Tradition der inter­na­tio­nalen Umwelt­schutz­aktion »Plant for Planet«, initiiert durch Kinder und in Koope­ration mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V., werden am 5. Mai 2017 50 Dresdner Schüler 50 Obstbäume und Sträucher pflanzen. Am 29. Mai 2017, ab 16.30 Uhr, findet im Gemein­schafts­garten eine Bürger­ver­sammlung statt, bei der alle Inter­es­sierten herzlich einge­laden sind und nähere Infor­ma­tionen zum Gemein­schafts­garten erhalten und sich für eine Mitarbeit anmelden können.
    Neben Gemein­schafts­flächen können auch Einzel­beete bewirt­schaftet werden. Die Nutzung des Gartens ist kostenfrei. Geräte, Saatgut und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt. (mehr …)

  • IG Coswig bekommt Preis

    (Gu, Mail)

    Überraschend wurden wir für den David-Schmidt-Preis nominiert.

    Aus der Überzeugung heraus – tagtäglich sozial ehrenamtlich engagiert zu sein und zahlreiche bisherigen Projekt erfolgreich umgesetzt zu haben – nahmen wir an der Preisverleihung am 29.04.2017 in Radebeul teil.
    Wir präsentierten uns mit einem Plakat unserer Vereinsarbeit – es zeigt die Arbeit, den Austausch, das Feiern und gibt Eindrücke der Nationalitätenvielfalt. Großes Augenmerk legten wir auf die Veröffentlichung und Publizierung unserer Fördermittelgeber.
    Mit großem Stolz, Dank und Tränen der Rührung nahmen wir nach der verlesenen Laudation von Frau Christine Ruby den David-Schmidt-Preis in der Kategorie
    Sonderpreis für „Engagement zur Integration von Geflüchteten“ gestiftet von der Hans-Böckler-Stiftung
    entgegen.
    Die Vereinsvorsitzende Frau Cornelia Obst war sichtlich überrascht und dankte der Jury für diese unerwartete Anerkennung und Würdigung unserer Arbeit. Jede und Jeder in unserem Verein hat seinen Anteil dazu geleistet. Die erhaltene Urkunde und die Trophäe einer „stählernen Hand“ werden wir ehren- und würdevoll in unserer Vereinsausstellung präsentieren.

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  • akteulles beim IG Meißen und GG Bad-Sooden-Allendorf

    (von Najeha)

    Internationale Gärten Meißen:

    Am Sonntag, 09.04.17, war bei uns die Eröffnung der Gartensaison. Wir hatten schönes Wetter und es sind viele Leute gekommen. Neue Leute und auch Gärtner aus dem vorigen Jahr.
    Ein paar mehr Deutsche hätten kommen können. Irgendwie erreichen wir sie nicht oder sie haben kein Interesse oder wahrscheinlich einen eigenen Garten.
    Unsere Stelle ist nicht ein zweites Mal gefördert worden. Nun haben wir einen Antrag bei der Aktion Mensch gestellt. Wenn wir die Stelle genehmigt bekommen, dann haben wir drei Jahre Ruhe. Die Hürde ist der Eigenanteil von € 15.000,00 je Jahr. Wir suchen und suchen.

    2.Gartenprojekt in Bad-Sooden-Allendorf
    Es wird jetzt übrigens doch keinen Garten in der Stadtgärtnerei geben. Wegen der Gefahr, die von der Bahnlinie ausgeht. Wir werden mobile Beete einrichten. Diese werden zunächst im Innenhof des Familienzentrums aufgebaut werden. Wenn der Bedarf steigt auf öffentlichen Flächen der Stadt.
    Wir werden dafür Europaletten mit Umrandung nutzen. Fragen uns jedoch momentan noch, wie der Boden der Beete gestaltet sein muss. (mehr …)

  • Ansturm auf GG essbare Stadt München

    (Gu, RSS)

    In diesem Frühjahr erlebte die „Essbare Stadt“ in Untergiesing einen Ansturm wie nie zuvor. Der Trend zum Stadtgärtnern wächst immer weiter. Deshalb soll die Stadt München mehr Fläche bereitstellen, außerdem wünschen sich die Organisatoren des Gartenprojekts ein ausgebautes Bildungsangebot.

    Mehr als doppelt so viele Nachfragen wie Parzellen:
    300 Quadratmeter nahe der Isar sind lange nicht genug, um das Gärtner-Bedürfnis der Münchner zu stillen. Das zeigt das Projekt „Essbare Stadt“ von Green City e.V.: Dabei werden kleine Parzellen in der Innenstadt an Hobbygärtnerinnen und –gärtner vergeben, die darauf Nutzpflanzen anbauen können. Die Gartenanlage soll zur Selbstversorgung der Stadt München beitragen und den Bürgern neue Wege der Nahrungsmittelerzeugung in Gegenden mit hoher Bevölkerungsdichte aufzeigen.
    Mit den eigenen Händen Setzlinge zu pflanzen, in der Erde zu graben und Gemüse zu ernten übt auch in der Großstadt einen ungebrochenen Reiz aus. Bereits lange vor Beginn der Gartensaison waren alle 100 Parzellen in der „Essbaren Stadt“ vergeben. Über 200 Interessierte bewarben sich um einen Platz, sodass am Ende das Los über die Vergabe der Mini-Felder entscheiden musste.


    „Die Landeshauptstadt München muss dem enormen Interesse der Bürgerinnen und Bürger Rechnung tragen und das Konzept der ‚Essbaren Stadt‘ auch auf andere Grünanlagen und -flächen in München übertragen“, fordert Silvia Gonzales, Leiterin der Stadtgestaltung bei Green City e.V.. Nur mit mehr Raum für die Hobbygärtner können noch mehr Menschen das biologische Anbauen von Nutzpflanzen mitten in der Stadt lernen und die Selbstversorgung Münchens unterstützen. Die Nachfrage ist da, nun ist es an der Stadt, weitere Grünflächen für das Projekt „Essbare Stadt“ bereitzustellen.
    Green City e.V. hat derweil große Pläne: Neben der erhofften Erweiterung der Gartenfläche wollen die Organisatoren vermehrt Weiterbildungsveranstaltungen anbieten. In verschiedenen Workshops sollen Themen für ökologische Hobbygärtner abgedeckt werden, wie umweltfreundliches Düngen oder die Gewinnung von biologischem Samengut.


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  • Stadtacker München eröffnet nach 6 Jahren Warte- und Planungszeit

    (Gu, Mail)

    Der StadtAcker kommt!
    Das war seit 2011 das Motto für den urbanen Gemeinschaftsgarten am Ackermannbogen.
    Idee war und ist, dass über gemeinsames Garteln außer Gemüse auch Gartenwissen und Gemeinschaft wächst.  
    Wir haben lange gewartet, geplant, konzipiert und in Provisorien gegärtnert. Aber jetzt heißt es:  
    Der StadtAcker ist da!
    Seit Februar 2017 wird auf 1000 qm mit großem Engagement und breiter Beteiligung intensiv und gemeinschaftlich in Themengruppen gegärtnert:
    Gemüse, Beeren, Obst, Bienen, Blumen, Kunst im Garten – vieles ist schon da und wächst und gedeiht prächtig.  
    Herzliche Einladung zum StadtAcker-Eröffnungsfest (mehr …)

  • Umzug von HELGA (Köln)

    (Gu, Newsletter)

    Helios 37 ist aufgefallen, dass in HELGA wenig los ist und deshalb gibt es die Idee dem Garten an anderer Stelle Leben einzuhauchen. Helios 37 plant am Ostteil der Halle eine Außengastronomie einzurichten und würde dort gerne einen Kistengarten entstehen lassen. Da kommt dann HELGA ins Spiel! Es wäre sogar möglich, dass alle Pflanzkisten von HELGA auf dem Gelände Platz finden. Für den Umzug der Kisten stehen Gabelstapler von Helios 37 zur Verfügung.

    Die Kooperation hätte mehrere Vorteile: Unser Kistengarten hätte ein längeres Bleiberecht bis ca. 2019. Vor Ort ist Wasser vorhanden und das Müllproblem dürfte gelöst sein. Micki Pick ist natürlich ein starker Partner und daraus könnte eine langfristige Kooperation erwachsen. Im Zusammenhang mit der Gastronomie und unseren BeetpatInnen wäre das ein interessantes neues Konzept für unseren Gemeinschaftsgarten.

    Wenn die Bedingungen stimmen, können wir uns grundsätzlich vorstellen, dass HELGA noch in diesem Jahr komplett umzieht. Gemeinsam müssen wir aber beispielsweise schauen, wie die Beete der BeetpatInnen geschützt werden können. Das soll ja kein Selbstbedienungsladen für Gäste sein! Außerdem müssen wir schauen, was mit unseren vielen Sachen passiert. Unser Gemeinschaftsgarten besteht ja nicht nur aus den Pflanzkisten sondern es gibt z. B. auch noch Holzmöbel, den Bauwagen, unser Gartenhäuschen, Steine und 1000 Liter Tanks.

    Natürlich muss auch noch der Chef Micki Pick grünes Licht für die Kooperation geben. Als nächstes wollen wir uns mit den Verantwortlichen von Helios 37 treffen und weitere Schritte besprechen. (mehr …)

  • Bambis Schwanegesang – Stellungnahme des Initiators und Leiters von »Bambis Beet«

    (Gu, Mail)

    29 April bis 01 Mai 2017 –  Bambis Schwanegesang

    Stellungnahme des Initiators und Leiters von »Bambis Beet«, Graham Smith:

    Vor vier Jahren haben wir ein Projekt begonnen mit befristeter Dauer:  »Bambis Beet«, ein Gemeinschaftsgarten für die Stadt. Da die Herrschaft dieses Erdflecks ungeklärt war/ist habe ich eine Zwischennutzungserlaubnis für die Brachflächen vor dem Theater bekommen, um einen Gemeinschaftsgarten zu starten bis die Stadtplanung fortgeschritten sein würde. Dass der Garten nach vier Jahren immer noch da ist, ist für mich persönlich eine schöne Überraschung – aber auch eine Belastung.

    Vor vier Jahren hat sich ein Team von etwa 12 Menschen (manchmal 60) lose zusammengefunden, das mit Fleiß und Eifer den Bau und die Pflege des Gartens übernommen. Nun sind mit der Zeit die vornehmlich jungen Gärtner*innen weggezogen oder haben selbst einen Gemeinschaftsgarten in der Stadt gegründet. Somit liegt die Pflege des »Gemeinschaftsgarten« nun allein auf meinen Schultern.

    Im Zuge der Umgestaltung des »Platz der Alte Synagoge« wird das Design des gesamten Theatervorplatzes (inklusive »Bambis Beet«) wieder an die Architekten von Faktorgrün gegeben. Was als eine Idee von Wasservorhängen begonn, ist laut meiner wenigen Informationen zu einem bepflanzten Areal geworden – natürlich ganz anders als die jetzige Wild-West-Vielfaltswucherei. Ich gehe davon aus, dass die sorgfältig gesetzten Pflanzen einfach umgegraben werden, wenn die Bauarbeiten sich auf den Vorplatz ausweiten. Deshalb möchten wir den Pflanzen ein alternatives Erbe geben bevor sie ein frühzeitiges Ende nehmen.

    Ende Juli 2017 ist das Ende der Intendanz von Barbara Mundel, die Jahre lang künstlerisch und inhaltlich »Bambis Beet« unterstützt hat. Mit ihrem Abschied kommt ein neues künstlerisches Team, sodass sich auch die künstlerische Vision des Hauses ändern wird. Es wird niemanden mehr geben, der oder die die Verantwortung übernehmen kann oder sich die Zeit nimmt um den Garten freiwillig zu pflegen. Da die Zukunft also noch unklar ist, werden wir den Garten selbst aufzulösen und ihn an Interessenten und andere Gemeinschaftsgärten in der Region Freiburg weitergeben.

    In der Vergangenheit gab es auch immer wieder großen Unmut über den „beschämenden Unkrautfleck vor dem wunderschönen Opernhaus“.

    Statt die größeren Themenbereiche wie Agrarpolitik, Essenskultur, Agrarwissen, alternative Essensproduktion und allgemeine botanische Bildung für Familien und Begeisterten zu interessieren, sind die meisten Kritiken doch in eine rein ästhetische Richtung gegangen. »Gemüse vor den Theater??« Das geht doch nicht. Ob ein Gemeinschaftsgarten “repräsentativ” ist für ein Opernhaus die Größe für Freiburg? Meinungssache. Ich antworte mit einem vehementen „JA!”. Gerade die verschlossene und monumentale Architektur des Kulturtempels wirkt eher abstoßend. Der Garten dagegen wirkt als ein neutraler und unerklärlich leichter Mittelgrund, in dem man verweilen kann im besten Sinne und dazu noch Etwas ernten oder pflanzen kann. Man braucht den Garten nur einige Tage lang zu betrachten, um die Vielfalt der Besucher zu bemerken. Sie sind genauso vielfältig wie der Garten selbst. Obdachlose, Familien, Studierende, Liebespaare, Feiernde – alle teilen dieselbe Sphäre und genießen den Duft und die Früchte von den über 70 Pflanzarten.

    Es gab aber auch positive Resonanzen; vor allem aus der Petitionsaktion zum Erhalt des Gartens. Leider haben die Unterschriften am Ende doch nicht gereicht: 1.900 statt 2.400 aus der Region. Aber die 1000 hinterlassenen Kommentare haben mir es klar gemacht, dass dieser Ort hat Anklang gefunden.

    Wer die Gestaltung dieses Platz mit der Stadt weiterdiskutierten will, ist herzlich willkommen. Ich komme gerne gelegentlich zurück um etwas zu ernten.

    Nun ich bitte euch die Information weiter zu verbreiten, um den Abgang von »Bambis Beet« mit uns zu gestalten.

    25 März:  11.00-16.00 Uhr – Beginn der Ausgraben / Inventar

    29 und 30 April:  11.00-22.00 Uhr – Tabula Rase(n) – Bambis Beet hat Zukunft – Auftauchen mit Behälter und nimmt Teilen von Bambis Beet mit nach Hause.  Wir werden auch die Schwartenholz die noch gut ist weitergeben.

    bis 01 Mai: 11.00-14.00 Uhr – Pflanzen abholen

    Die Pflanzen werden aufgenommen im unsere Inventarbuch. Wir werden Sie bitten, den weiteren Lebenslauf der Pflanzen fotografisch zu begleiten und uns nach einiger Zeit ein Foto zuschicken. (mehr …)

  • In Dreieich entsteht IG top down

    (Antworten/Antrag)
    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte jetzt schon und wie sind die Leute auf das Vorhaben aufmerksam geworden?

    Zurzeit sind schon 15 Familien ab dem 1.Mai 2017 im Garten tätig, weitere 13 Familien haben sich beworben. Erst Gartenabschnitt soll einmal von 30 Familien bewirtschaftet werden, bis Ende Mai 2017. Weitere Gärten sollen folgen. Information erfolgte über die Presse.

    Wie und von wem sind die Aufbauarbeiten des Garten gemacht worden oder wird der Garten erst aufgebaut? Wie weit sind Sie?
    Arbeitsgemeinschaft Umwelt-und Naturschutz der Stadt Dreieich in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden, dem Deutschen Naturheil-Museum e.V, den Freunden Sprendlingens – Dreieich e.V., dem Bienenzuchtverein Dreieiche .V und der Stadt Dreieich.
    Erster Bauabschnitt beendet, Bepflanzung erfolgt ab dem 1.Mai 2017.

    Wie sind Partizipations- und Entscheidungsprozesse organisiert?
    Garten wird von der Arbeitsgemeinschaft Lehr und Kräutergarten Dreieich und Dreieicher Familiengarten verwaltet.

    Wie viele Beete gibt es/soll es geben? Sind das alles individuelle Parzellen oder gibt es auch Gemeinschaftsflächen?
    Erster Bauabschnitt besteht aus 30 Familienparzellen und einer Freizeitfläche sowie einer Gemeinschaftsparzelle.

    Wie offen ist der Garten, wie zugänglich für die Nachbarschaft ist die Fläche?
    Garten ist immer für alle Dreieicher Bürger, zu jeder Zeit, zugängig und ist ein gemeinsames Projekt / Fläche mit dem Lehr- und Kräutergarten Dreieich.

    Treten die GärtnerInnen irgendwo ein? Zahlen die Leute Pacht o.ä.?
    Es gibt nur eine Nutzungsvereinbarung mit einer Nutzungsgebühr von 30-40 € pro Jahr,
    je nach Größe der Parzelle. Nutzungsgebühr wird im Garten wieder investiert.

    Für wen wären die beantragten Pflanzen-Gemüse- und Obstsorten, wenn es individuelle Parzellen geben soll, auf denen die Leute dann doch sicher das anbauten, was sie möchten und mitbringen?
    Es ist geplant dass jeder Nutzer ein Startpaket erhält, das eine Erstausstattung an Gemüsepflanzen enthält.

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie zugänglich sind diese dann?
    In einer gemeinsamen Gerätehütte auf dem Grundstück, allen steht das Werkzeug zur Verfügung.

    telefonisch sagte er noch, dass es so viel Interesse gibt, dass sie ggf eine weitere Fläche von der Stadt bekommen.
    Wir spenden Geld für die Werkzeuge

    (mehr …)

  • Im Josefgarten in Viersen auf Schulgrund sind verschiedene Gruppen dabei

    (Gu, alerts)

    Sozialpädagogin der Stadt Viersen. Sie ist zuständig für die Berufsorientierung von Flüchtlingskindern und hatte die Idee, die Integration über ein praktisches Projekt zu erleichtern, bei dem die Notwendigkeit der Kommunikation über die deutsche Sprache in den Hintergrund tritt. […]
    Der Josefsgarten gehört zur Realschule an der Josefskirche. […]
    Im Josefsgarten gibt es Gemeinschaftsflächen mit Wiesen, Beerensträuchern und Obstbäumen zum Verweilen und gemeinsamen Ernten, aber auch die Möglichkeit für alle interessierten Bürger, sich eine kleine Parzelle von sechs Quadratmeter zu sichern, die für den Eigenbedarf bewirtschaftet werden kann. […] Auch die Arbeitsgemeinschaft „Gemeinsam gärtnern“ der VHS ist heute präsent. „Es ist Urban Gardening im besten Sinne, das hier stattfindet – die AG der VHS möchte unterschiedliche Menschen beim Graben, Säen, Gießen und Anbauen zusammenbringen, den Austausch von gärtnerischem Fachwissen ermöglichen und beispielsweise Flüchtlingen ermöglichen, bei ihnen heimische Pflanzen auch hier anzubauen –bei Interesse könnten auch Senioren aus dem nahe gelegenen Seniorenheim dazukommen und ihr Wissen weitergeben“ […] Der Josefsgarten bündelt also verschiedene Projekte an einem Standort. „Die Zusammenarbeit mit Flüchtlingskindern und der Schule, der offene Garten für alle Bürger der Südstadt und „Urban Gardening“- all das kommt hier zusammen […]

    http://www.stadt-spiegel-viersen.de/staedte-gemeinden/viersen/gemeinsam-s-228-en-und-ernten-aid-1.6779891 (mehr …)

  • Politik dafür, Verwaltung dagegen: doch keine Nutzungsgenehmigung für Nachbarschaftsgarten im Wedding

    (Gu, Tel und Mail)

    Wir hatten eigentlich ein schriftliches OK vom Bezirksamt und die Aussage, dass dieses das Vorhaben unterstützen würde, wenn die degewo (die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft) als spätere Eigentümerin ebenfalls ihr OK gibt und unsere Nutzung nach Grundstücksübertragung übernimmt. Die degewo war von dem geplanten Nachbarschaftsgarten und -programm sehr angetan.

    Dann aber hat sich die Verwaltung quer gestellt und geweigert, mit uns einen entsprechenden Nutzungsvertrag abzuschließen. Damit haben wir nicht gerechnet. Eigentlich, so war unser Verständnis, hat die Verwaltung eher eine ausführende Funktion. Es hat sich aber gezeigt, dass sie viel mehr Einfluss hat als gedacht und dass die Politik, jedenfalls für so einen „Kleinkram“ wie einen Garten, nicht bereit ist, gegen die Verwaltung zu agieren oder dieser weiterreichende Anweisungen zu geben.

    Wir haben diesbezüglich in den letzten Wochen mit vielen politschen Vertretern gesprochen, waren mit dem QM beim Bezirksbürgermeister etc, haben nochmal direkt mit der Verwaltung gesprochen. Aber wir mussten einsehen, dass da nichts zu machen ist. Das ist sehr schade. Es tut mir auch sehr leid, dass Ihr jetzt zusätzlichen Aufwand habt.

    Laut Verwaltung soll das Grundstück bereits im Juli an die degewo übertragen werden. Wäre das so, könnten wir dann mit der geplanten Nutzung beginnen. Wir glauben da aber nicht ganz dran. Auch wäre es dann für einen Nachbarschaftsgarten wie Anfangs geplant zu spät. Wir würden dann eher die Fläche mit einigen Interessierten zusammen gärtnerisch gestalten und Programm machen. Es ist aber noch sehr unsicher, ob es bereits so früh dazu kommt (oder doch erst im Herbst) und wenn ja, wäre es auch etwas anderes als ursprünglich gedacht (und bei Euch beantragt).


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  • Vandalismus im Stadtgarten Nürnberg: Container ausgebrannt

    (Gu, Mail)

    Wie die meisten ja vielleicht mitbekommen haben, waren wir aktuell zum ersten mal in unserem 6jährigen Bestehen von Vandalismus gebeutelt, der zuletzt in einem Brand im Garten gegipfelt hat. Das Gute in allem Ärger ist die große Zustimmung und die Unterstützung die wir seitdem erfahren haben. Von Nachbarn, die uns Kuchen zum Stärkung beim Aufräumen bringen bis hin zu vielen Unterstützern, die ganz pragmatisch zum Anpacken mit da waren und spontanen Spenden.

    und auf FB (20.4.): Leider wurde unser Stadtgarten nun schon zum dritten Mal in wenigen Wochen Opfer von sinnlosen Vandalismus. Das Feuer hat unseren gesamten Materialcontainer zerstört. Es wäre toll, wenn ihr uns Samstag helfen könntet aufzuräumen.

    (28.4.)
    Es ist eine Gruppe von Kindern/Jugendlichen. So etwa 12-15 Jahre alt. Immer dieselben. Die sind jetzt mehrfach eingebrochen und haben unterschiedlich schlimm verwüstet. Der Brandschaden war ein Unfall (umgefallene Kerze), das konnte man anhand der Spuren recht gut nachvollziehen. Gefunden sind sie nicht, aber die Nachbarn sehen sie immer, rufen dann Polizei und uns uns geben recht umfassende Beschreibungen.

    Der grösste Verlust ist das Saatgut. Alles andere ist verzichtbar (Lektionen in Minimalismus:was nicht da ist, muss nicht umgezogen werden…) oder ersetzbar.

    Wir sind trotz allem

    Guter Stimmung gerade weil die Reaktionen aufgrund der blöden Vorfälle ganz ganz toll waren

    (mehr …)

  • GG mit extra Bereich für die Kinder entsteht auf Gelände einer Unterkunft in Kreuzberg

    (Gu aus Antrag und Fragen)

    Auf  dem  Außengelände  der  Johanniter-Flüchtlingsnotunterkunft  in  Berlin-Kreuzberg  mit 100 Bewohnern  (nur Paare,  Familien,  Frauen mit/ohne  Kinder)  entsteht  innerhalb  von 6
    Monaten ab April 2017 ein Garten mit 12 Hochbeeten und Sandkasten. Er wird auf dem großen Schulhof des ehemaligen Schulgebäudes angelegt. Ein Teil des Gartens ist exklu-
    siv den Kindern zur Gestaltung vorbehalten.  Die  Geflüchteten  schaffen  sich  proaktiv  einen  naturnahen  Ort  der  Begegnung.  Sie  entscheiden und organisieren selbstbestimmt im Projektverlauf, wo Bepflanzungen stattfinden und welche Pflanzen konkret angepflanzt werden.
     
    Es besteht bereits eine Garten AG, sie ist neben den Bewohnern offen für alle interessierten Nachbarn. Ziel ist es, langfristige soziale Beziehungen mit der Nachbarschaft aufzu-
    bauen, gegenseitige Vorurteile abzubauen und Integration im Stadtviertel erlebbar zu machen. Zusätzlich fördert das Projekt durch Alltagskommunikation zum Thema die Sprach-
    kompetenz der Geflüchteten.
     
    Die Berliner Johanniter verantworten die Gesamtorganisation. Die Umsetzung gelingt mit professioneller fachlicher Anleitung und Unterstützung der PrinzessinenGartenBau UG

    Die Ergebnisse des Projekts werden vor Ort Bestand haben, da die Notunterkunft in eine Gemeinschaftsunterkunft umgewandelt wird.

          Wie groß ist die Fläche und wie zugänglich ist der Schulhof für die Nachbarschaft? Kann man den auch erreichen, ohne durch ein Gebäude durch zu müssen? Wie ist das Procedere für NachbarInnen, mitmachen zu können/das Gelände zu betreten?

    Die Fläche, welche für das Gartenprojekt vorgesehen ist, umfasst 450m2 (30m x 15m). Das Gelände der Unterkunft ist für alle Besucher offen. Das Gelände kann betreten werden, ohne durch ein Gebäude zu müssen. Aus Gründen des Brandschutzes werden Besucher jedoch von dem Sicherheitsdienst am Eingang erfasst.

          Wie groß ist die Gruppe derzeit und wie viele NachbarInnen sind schon dabei?

    Die Gruppe besteht derzeit aus acht Bewohner der Unterkunft sowie mind. sechs Nachbarn. Zwei Mitarbeiter der JUH begleiten das Projekt koordinierend. Da die Bewerbungsphase für das Projekt noch läuft ist zu erwarten, dass diese Gruppe noch anwächst.

          Wie haben Sie das Gartenprojekt bekannt gemacht (in der Unterkunft und in der Nachbarschaft?)

    In der Unterkunft haben wir eine wochentliche Vollversammlung. Auf dieser wurde die Idee des Gartenprojektes entwickelt. Entsprechend sind die Bewohner der Unterkunft immer über den aktuellen Stand der Planungen informiert. Darüber hinaus ist unsere Unterkunft vergleichsweise klein, sodass Informationen auch auf informeller Ebene zuverlässig weitergegeben werden.

    Das Erreichen der Nachbarn ist auf unterschiedlichen Wegen erfolgt. Unsere Ehrenamtskoordinatorin sorgt durch monatliche Treffen sowie einen Newsletter für regelmäßige Kommunikation mit unseren zahlreichen ehrenamtlichen UnterstützerInnen, welche sich zu einem großen Teil aus Nachbarn zusammensetzen. Über diese Kanäle wurde das Projekt kommuniziert und in die Nachbarschaft getragen.

          Wie lange leben die BewohnerInnen im Durchschnitt in der Notunterkunft?

    Unsere Unterkunft existiert bereits seit August 2016, ca. die Hälfte der ursprünglichen Besetzung wohnt derzeit noch in unserer Unterkunft. Die Länge des Aufenthalts in der Unterkunft variiert stark. I.d.R. ziehen Bewohner nur dann aus, wenn diese ausreisepflichtig sind oder aufgrund eigener Bemühungen eine Wohnung finden.

          Wer in der Unterkunft ist das Bindeglied zu dem Gartenprojekt? Wer macht neue BewohnerInnen darauf aufmerksam und ermutigt Sie, dabei zu sein?

    Ein Sozialarbeiter aus der Einrichtung übernimmt die Koordination des Projektes. Ziel ist gleichwohl, dass das die Gärtner (Bewohner und Nachbarn) selbstbestimmt gemeinsam das Projekt weiterführen. Mit den Kindern und Jugendlichen arbeitet stets Erzieherin im ensprechenden Teil des Gartens.

          In dem Finanzierungsplan sind Aufsetzrahmen für die Beete geplant. Unsere Erfahrung zeigt, dass das gemeinsame Bauen von Hochbeeten ein Zugang zu dem Gartenprojekt sein kann und zudem auch Menschen angesprochen werden, die mit „gärtnern“ zunächst nichst anfangen können. Wie wären Beetbautage mit Materialien zum Selberbauen?

    Unser Kooperationspartner, die Prinzessinengartenbau UG, hat uns zu dieser Vorgehensweise geraten. Wir können verstehen, dass gemeinsames Bauen ebenfalls Vorteile aufweist, halten Aufsetzrahmen dennoch für eine praktikable Lösung. Da der für das Projekt vorgesehenen Bereich ohnenhin noch hergerichtet werden muss und weiterhin ein Sandkasten errichtet wird, wird die Bauphase zahlreiche Tage und helfende Hände benötigen.


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  • Hafengarten kann wohl noch 4 Jahre bleiben

    (GU, alerts)

    [Offenbach]
    Voraussichtlich noch vier Jahre lang könnte das Projekt Hafengarten weiterlaufen – bis zum Baubeginn für den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HFG).

    Das teilte der Magistrat auf Anfrage mit. Das Urban Gardening-Projekt bietet Offenbacherinnen und Offenbachern die Möglichkeit, selbst Gemüse und Zierpflanzen anzubauen. Finanziell unterstützt wird das Projekt 2017 wieder durch die OPG, soll sich aber in absehbarer Zeit selbst tragen.

    Parallel zum Hafengarten wurde das neue Urban Gardening-Feld „Roland Garten“ im Senefelder Quartierspark geschaffen. Es wird vom Stadtteilbüro in der Hermannstraße 16 verwaltet.

    Weitere Flächen sind derzeit nicht geplant.


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  • Offener Bürgergarten entsteht an Famileinzentrum

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    In Berlin Weißensee entsteht an einem Famileinzentrum ein Gemeinschaftsgarten.
    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entstehen soll und ist sie an eine Einrichtung angeschlossen?

    > rund 250 m2 / Die Fläche liegt unmittelbar vor dem Familienzentrum.

    Wem gehört die Fläche, was waren die Vornutzungen, wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun, wie bekommt man Zugang?

    Die Fläche ist umzäunt. / Die Fläche ist von 6 bis 18 Uhr zugängig. / Darüber hinaus wird an die Mitwirkenden ein Schlüssel für´s Tor ausgegeben.

    Wie lange kann/soll die Fläche für das Gartenprojekt genutzt werden?

    Eine zeitliche Befristung besteht nicht.

    Wie viele Leute, die auch gärtnern wollen, sind jetzt schon an der Planung beteiligt? Wer plant das Projekt?

    Aktuell beteiligen sich 5 Familien an der Vorbereitung.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    > Wir erwarten eine Beteiligung von 10 Familien und mehr.

    Wie viele Beete soll es geben? Fünf Hochbeete sind im Finanzplan enthalten, sollen es mehr werden? Kann auch in der Erde gegärtnert werden? Wie groß werden diese Beete? Sollen das gemeinschaftlich genutzte Beete werden und sollen es individuelle Beete werden? Wenn ich richtig verstanden habe individuell?

    > Aktuell stehen zwei Beete zur Verfügung (200 x 80 cm / 80 x 80 cm). Die fünf weiteren Beete werden in unterschiedlichen Höhen angelegt (120 x 80 cm). Weiterhin wird auch an ausgewählten Plätzen am Boden gegärtnert werden können. Die meisten Beete werden von jeweils einer Familie verantwortet.

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?

    > Es steht ein Schuppen für die Geräte zur Verfügung. Mit dem Torschlüssel wird auch dieser an die beteiligten Familien zur Verfügung gestellt.

    Können auch NachbarInnen, Interessierte mit gärtnern, die nicht zu den beschriebenen Zielgruppen gehören? Wie bekommen diese Zugang und Mitwirkungsmöglichkeiten?

    > Selbstverständlich, sehr gern sogar. Über die Öffentlichkeitsarbeit des Familienzentrums sowie über die Mundpropaganda erreichen wir diese hoffentlich.

    Wer wird den Ofen bauen? Wie werden die GärtnerInnen daran beteiligt?

    > Der Ofen wird von David Winger gebaut, einem erfahrenem Lehmofenbauer. Die Familien werden sich bei den einzelnen Arbeitsschritten mit einbringen und aktiv mitwirken.

    Außerdem: Mit einer Eröffnungsaktion am 30.06.2017 würden wir gern die bereits bestehenden Kellerräume zu einer offenen Werkstatt einrichten. Im Anschluss soll diese dann frei zugänglich für Interessierte aus dem Kiez gemacht und im Rahmen wiederkehrender Aktionen (Repair Cafés, Subbotniks, Gemeinschaftsabende…) bekannt gemacht werden.
    Weiterhin wird über die lokalen Medien sowie über die Netzwerke der Kooperationspartner informiert. Ab Frühjahr 2017 wird es weiterhin eigenes Öffentlichkeitsmaterial geben.
    Der Zugang zur Werkstatt kann jederzeit erfolgen. Es ist nur eine Anmeldung und Schlüsselübergabe während der täglichen Öffnungszeiten der Küsterei nötig.


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  • Stadtgarten Connewitz wird zu IG

    (Gu aus Antrag)

    Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort weiterentwickelt. Der Garten wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Inmitten eines Wohngebietes hat sich die 4.300 m² große „grüne Oase“ zu einem Umweltbildungs- und Schaugarten entwickelt, in dem auch öffentliche Veranstaltungen stattfanden.
     
    Ab 2017 werden die vorher im Stadtgarten ansässigen Umweltbildungsangebote dezentral an verschiedenen Orten stattfinden. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten und die Tatsache, dass seit 2015 viele Syrier*innen nach Leipzig migrierten, sind Anlass neue Wege zu gehen. Der Stadtgarten Connewitz wird zu einem Gemeinschaftsgarten mit verschiedenen Nutzer*innengruppen und einer partizipativen Ehrenamtsstruktur weiterentwickelt.
    Ab April 2017 wird der Stadtgarten Connewitz für Interessierte im Sinne der Gemeinwesenarbeit für gemeinsames Gärtnern, Veranstaltungen, Workshops, als Treffpunkt und zur Erholung geöffnet sein.
     Die „Leipziger Syrienhilfe e.V.“, welche für Geflüchtete und langjährige Migrant*innen Beratung und Anknüpfungspunkt bietet, interessierte Mitglieder des Ökolöwen, im Alter zwischen 3 und 78 Jahren, und Jugendliche der örtlichen Schule sind an einer Kooperation interessiert. (mehr …)

  • Hechtgrün ist umgezogen

    (Gu aus Antrag)

    Unser  Gemeinschaftsgarten  hechtgruen  hat  nach  4  Jahren  die  Kündigung  erhalten.  Der Eigentümer möchte das Grundstück bebauen und hat die Nutzungsvereinbarung fristgerecht
    jedoch sehr kurzfristig zu Ende Februar 2017 beendet. Glücklicherweise  konnten  wir  durch  die  Unterstützung  von  MitarbeiterInnen  des Stadtplanungsamtes  eine  geeignete  Ausweichfläche  im  Quartier  finden.  Das  Amt  für Stadtgrün stellte uns Personal und Technik zur Verfügung, so dass wir unsere 32 Hochbeete (Paletten  mit  Aufsatzrahmen)  samt  Bepflanzung  sowie  alle  übrigen  Materialien  umziehen konnten.  Mittlerweile sind wir seit Anfang März auf der neuen Fläche. Wir haben eine unbefristete
    Nutzungsvereinbarung  mit  einer  Tochtergesellschaft  der  Stadt  abgeschlossen.  Bei  dem Grundstück  handelt  es  sich  um  eine  ehemalige  Garagenfläche,  die  zwischenzeitlich  als
    Baustelleneinrichtung  genutzt  wurde.  Vor zwei Wochen fand unsere diesjährige Planungswerkstatt mit 42 TeilnehmerInnen statt.
    Aus  dem  letzten  Jahr  sind  ca.  15  GärtnerInnen  dabei,  so  dass sich  die  Gartengruppe  aller Voraussicht nach in dieser Saison auf ca. 30 Personen verdoppeln wird. Wir möchten gerne die  vorhandene  Energie  für  das  Projekt  freisetzen  und  die  neue  Gartenfläche  mit  einigen größeren und kleineren Bauprojekten und Anschaffungen aufwerten  Die größte Investition stellt die Reparatur  vom  Dach  unseres  Gartenhäuschens  dar.  Es  wurde  beim Umzug  leider  so  stark beschädigt,  dass  es  komplett  erneuert  werden  muss.  Aus  den  Resten  des  alten  Daches werden  wir  kleinteilige  Überdachungen  für  einige  unserer  Hochbeete  bauen.  Auch  die Wasserversorgung  muss  auf  der  neuen  Fläche  komplett  neu  eingerichtet  werden.  Dazu möchten  wir  zunächst  am  Gartenhäuschen  eine  Regenrinne  installieren,  sowie  eine Sitzfläche  überdachen,  um  auch  dort  das  Regenwasser  aufzufangen.  Perspektivisch bemühen wir uns um das Einverständnis des Nachbarn, um dessen Regenrinne anzuzapfen.
    Durch die positive Resonanz auf unsere diesjährige Planungswerkstatt möchten wir weitere

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  • IG Coppenbrügge auf privaten Grundstück

    (Gu, alerts)

    Am 27. April eröffnet der interkulturelle Begegnungsgarten „Wurzelwerk“. Dank eines großzügigen, privaten Grundstückseigentümers aus Coppenbrügge sowie des tatkräftigen Einsatzes von Ehrenamtlern und Rathaus-Mitarbeitern aus Coppenbrügge kann nun ein weiteres interkulturelles Projekt Wurzeln schlagen. Mit Unterstützung des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Sozialstiftung Martin Schmidt hat die IMPULS gGmbh in den letzten Wochen einen Ort der Begegnung geschaffen, an dem einheimische und neu zugezogene Bürger künftig gemeinsam Gärtnern und sich gegenseitig kennenlernen. […]
    Darum sind in der Anlage drei unterschiedliche Bereiche geplant: Neben Parzellen für den individuellen Bedarf der Besucher wird ein Teil des Gartens als Lehrfläche genutzt, um speziell Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung und ökologischen Anbau näher zu bringen. Der dritte Teil wird aus einer Gemeinschaftsfläche bestehen, die gemeinsam bearbeitet wird und zudem Raum für geselliges Beisammensein bietet. Als zentrales Element dient dazu ein liebevoll restaurierter Bauwagen, der als Aufenthaltsraum und Küche genutzt wird. Neben regelmäßigen Öffnungszeiten wird es immer wieder thematische Aktionen und Veranstaltungen, wie beispielsweise Feste, einen Tag der offenen Tür oder Ferienprogramm geben, über die auf einer Infotafel am Garten informiert wird. Das Team des Gartens wird eng mit dem wöchentlich stattfindenden Begegnungscafés in Coppenbrügge und Salzhemmendorf, sowie dem Streetworkprojekt im Hamelner Stadtteil Rohrsen zusammenarbeiten. Alle Projekte sind Teil des Förderprogramms Jugend Stärken im Quartier, das in Trägerschaft des Landkreises durchgeführt wird und die Finanzierung
    sicherstellt.[…]

    https://www.neue-woche.com/lokales/nachrichten-ith-region/interkultureller-begegnungsgarten-eroeffnet-donnerstag (mehr …)

  • In Hamburg Wilhelmsburg soll ein Zentrum für Selbstversorgung entstehen. Ein GG ist ein erster Schritt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gesamtkonzept ist bei den Anträge abgelegt (unter Hamburg_Alternation_Versorgt – Miniutopia zum Anfassen)
    Zum Garten:

    Ja es ist ein Gemeinschaftsgarten, es haben sich aktuell 37 Leute (z.T. in Teams) angemeldet, die ein eigenes Hochbeet bearbeiten möchten, wir haben dieses Wochenende gemeinsam einen Permakultur-Einführungskurs, danach wissen wir, wieviele es tatsächlich sind. Derzeit kommen ca. 6-8 Leute fast täglich, um mit uns ehrenamtlich den Garten vorzubereiten (Brombeerhecken und altes Holz beseitigen, Reifen/Steine schichten etc.), es war ja eine ziemlich verwilderte Fläche und Gärtnern kann man hier derzeit noch nicht, wir sind auch erst seit Anfang März hier auf dem Grundstück.

    Wir haben insgesamt fast 600 m² Außenfläche zur Verfügung; wir sind mal vorsichtig mit 120 m² Beete nur für Gemüse, Kräuter etc.; wollen aber letztlich jeden Quadratmeter gemeinsam bepflanzen mit Kräuterspirale, Kartoffeltürmen, Salatbäumen, Spalierobst etc. Es wird also auch außerhalb der „Musterbeete“ viele Möglichkeiten für gemeinsame Gartenaktionen geben.

    Mit „Musterbeeten“ ist gemeint, dass wir hier versuchen wollen, Hochbeete nach den Prinzipien der Permakultur zu gestalten. Die GärtnerInnen werden die ganze Saison über vom Permakultur-Campus Hamburg begleitet und wir wollen die Entwicklung der Beete dokumentieren, damit andere das nachmachen können.

    Ca. 300 Paletten werden schon für die Beete gebraucht, ca. 15 Paletten pro Hochbeet für ca. 20 Beete. Die Hochbeete werden von den GärtnerInnen selbst in einem gemeinsamen Workshop mit dem Pflanzenatelier Wilhelmsburg gebaut. Weitere Paletten benötigen wir für weitere Pflanzkästen für „freie“ Gartengestaltung mit essbaren Blumen, Kinderbeete (gemeinsam mit der GemüseAckerdemie) etc. sowie Outdoormöbel zum Sitzen, die ebenfalls im Rahmen von Workshops von den TeilnehmerInnen gebaut werden.

    Die Gewebefolie ist zum einen für das Innere der Hochbeete, z.T. aber auch für den Boden, weil wir hier stark mit Brombeeren zu kämpfen haben und der Vorschlag von Edouard van Diem vom Permakultur-Campus ist es, die Flächen mit den stärksten Wurzeln mit Teichfolie abzudecken und dann die Beete drauf zu stellen, so dass die Wurzeln absterben. 

    Wir haben Kontakt zu verschiedenen Gartenprojekten, auch in Wilhelmsburg, aber wir haben nicht über Kooperation mit der Stadt gesprochen. Wir hatten im Vorwege verschiedene Stellen wegen Kooperationen angeschrieben, aber so gut wie keine Antwort bekommen, wir müssen uns evtl. erst etablieren, wir sind ja auch auf einem Privatgrundstück, es ist keine öffentliche Fläche. Ich habe mich bei vielen Fragen an die Ratschläge von Edouard van Diem gehalten, auch was Qualität von Erde und Kompost angeht. Wir bekommen auch Mutterboden angeboten, aber wir wissen dann halt nicht, woher die Erde kommt bzw. welche Qualität das hat. Im nächsten Jahr haben wir dann hoffentlich schon unseren eigenen Kompost.

    Zu den Gartengeräten: ja wir haben einiges hier auf dem Dachboden der Halle gefunden, viel geschenkt bekommen und auch unsere eigenen Sachen eingebracht. Was die Hochbeete betrifft, benötigen wir ja nicht so viel „Gerät“ wie beim Gärtnern im Boden, und einige Gartengeräte möchten wir selbst herstellen. Die Geräte stehen derzeit in einer der Werkstätten, die Halle ist tagsüber offen; wir haben aber noch einen Container im Garten stehen, wo wir einen Gartengeräteschuppen draus machen möchten.

    Grundsätzlich: es ist ein verwildertes Grundstück, das wir Schritt für Schritt zu einem Paradiesgarten ausbauen wollen, und wir sind schon Riesenschritte vorangekommen, möchten das aber gemeinsam mit der Community langsam entwickeln.

    das Ganze ist ganz klar ein Bildungsprojekt, Wir möchten gemeinsam lernen ausprobieren. Es gibt für die Beetpaten ein gesondertes Permakultur-Bildungsprogramm; alle anderen Workshops sind offen für Jedermann/-frau. Ob der Bau von Hochbeeten, Insektenhotels, Haus-Komposter oder Mini-Öfen, ob Wildkräuter-Tour, Schnippelparty, Tauschring Kurse zur Lagerung von Lebensmitteln, zum Fermentieren oder zum Kriegsrezepte nachkochen – es geht ja gerade ums gemeinsam ausprobieren. Für einiges haben wir ExpertInnen eingeladen, einige Workshops bieten wir selbst an und viele Angebote kommen einfach von BürgerInnen, die Lust haben, uns etwas zu zeigen. Der Garten und das Thema Ernährung ist Hauptbestandteil und „Herzstück“ von Minitopia; wir möchten uns später aber auch noch den Themen Konsum, Energieversorgung, Organisationsformen etc. widmen.

    Eine Offene Werkstatt ist auch geplant und eine Projektküche und einiges mehr. (mehr …)

  • Kon-Tiki zur Bodenverbesserung kann in Berlin ausgeliehen werden

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    Der Verein Pallasgärten in Berlin schafft für seine beiden Gärten in Schöneberg einen Kon-Tiki an, der zur Verbesserung der Erde in den Gärten eingesetzt wird,. Darüber hinaus:
    Ein weiteres Ziel ist, die Vorteile von Pflanzenkohle und Terra Preta in den Berliner Garteninitiativen noch bekannter zu machen und diese dazu anzuregen, ebenfalls diese nachhaltige Form der Kompostierung zu betreiben – damit möchten wir einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung leisten.
    Damit haben wir auch schon angefangen – so wird Julian am 11.5. im QM-geförderten GartenAktiv-Vernetzungsprojekt eine Einführung zu Terra Preta geben. Praxisworkshops sind in den nächsten Wochen  nach Erwerb des Kon-Tikis geplant. Hierzu soll im Vorfeld Brennesseljauche hergestellt und Urin fermentiert werden.
    Nicht zuletzt möchten wir uns mittels Workshops und einem Verleihsystem des Kon-Tikis weiter mit anderen Berliner Garteninitiativen vernetzen. Der Kon-Tiki soll in unserem Gartenhaus untergebracht werden und kann vor Ort während und außerhalb der Workshops genutzt werden. Auch eine Ausleihe an andere Gartenprojekte ist möglich, da wir den Kon-Tiki für unseren eigenen Bedarf nur wenige Male pro Jahr benötigen. Die Möglichkeit der Nutzung durch andere Gärten soll durch eine Mail an alle Berliner Gärten, durch Bekanntgabe auf unserer Facebookseite (
    nd durch Beiträge auf gruenanteil.net, stadtacker.net, auf den Seiten von GartenAktiv und des QM Schöneberger Norden bekannt gegeben werden.
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  • Inklusionsprojekt bei Tausensschön

    (GU, alerts)

    Der Garten Tausendschön in Minden bereitet Hochbeete für das Inklusionsprojekt „Gartenkinder“ vor. Denn ab 8. Mai 2017 heißt es „Platz für junges Gemüse“ für Kinder mit und ohne Behinderung von 6 bis 12 Jahren. Jeden Montag und Mittwoch von 16 bis 18 Uhr wird gesät, gepflanzt, gelacht und selber gemacht. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

    „Viele Kinder wissen nicht, wo Lebensmittel ursprünglich herkommen“, meinen die Gründer und Initiatoren Elisabeth und Lothar Schmelzer von GreenFairPlanet e.V. und „Tausendschön – Dein Gemeinschaftsgarten“. „Äpfel, Karotten, Gurken oder Tomaten kennen sie aus dem Supermarkt. Kinder haben kaum die Möglichkeit, im eigenen Garten zu beobachten, wie etwas wächst und gedeiht.“

    Dieser zunehmenden Entfremdung von der Natur wollen sie entgegenwirken. Der Garten im Mindener Ortsteil Leteln soll den Kindern den direkten Kontakt zur Natur vermitteln, wodurch ihnen spielerisch wertvolles Wissen über biologische Vorgänge, heimische Nutz- und Wildpflanzen beigebracht wird, wie obendrein Erfahrung über gesunde Ernährung mit den wichtigsten Ernährungsbotschaften.

    Darüber hinaus schaffe der Gemeinschaftsgarten Begegnung und Teilhabe genauso wie die Förderung gegenseitiger Akzeptanz. „Das gemeinsame Gärtnern, Kochen und Essen verbindet und sensibilisiert die verschiedenen Anliegen der Kinder mit und ohne Behinderung“, so das Ehepaar Schmelzer.

    Im Vordergrund des Projektes „Gartenkinder“ stehe insgesamt die Erlebnisorientierung sowie Methoden des inklusiven sozialen Lernens. Die Kinder säen, pflanzen, pflegen und ernten gemeinsam mit fach- und sachkundigen Expertinnen an Hochbeeten. „Das Projekt verbindet auf altersgerechte Weise körperliche Bewegung mit der Vermittlung von Grundkenntnissen gesunder Ernährung. In den Pausen wird gebastelt, gekocht und Märchen erzählt“, erklärt Projektleiterin und Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle.

    Die jungen Gärtnerinnen und Gärtner sollen in dem Langzeitprojekt nicht nur lernen, dass Tomaten an Stauden und Radieschen unter der Erde wachsen, sondern werden Kräuter, Obst und Gemüse selber pflanzen, pflegen und verarbeiten.

    http://www.octobernews.de/platz-fuer-junges-gemuese-im-garten-tausendschoen/ (mehr …)

  • Baugenehmigung für Hildegarden erteilt

    (Gu, alerts)

    Der Flakbunker am Heiligengeistfeld soll Hamburgs größter Stadtgarten werden. Nun entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft

    Ein gewaltiger Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg ragt grau am Rande des Heiligengeistfeldes in Hamburg-St. Pauli empor. Doch schon bald könnte sich das Grau in Grün verwandeln. Nach einem über zweijährigen Beteiligungsprozess und Dialog zwischen Aktiven, Anwohnenden und Bezirkspolitik sowie einer umfassenden Prüfung durch Behörden und Gutachter unterschiedlichster Fachgebiete ist die Realisierung nun durch die Erteilung der Baugenehmigung einen Schritt näher gerückt. Im Laufe der nächsten zwei Jahre soll ein sozialer Ort geschaffen werden, an dem Kultur- und Zukunftsthemen umgesetzt werden können. Das Pilotprojekt sieht eine Naturlandschaft über den Dächern der Stadt mit Raum zum aktiven Experimentieren mit alternativen Formen von Stadtgrün, Energiegewinnung und urbaner Lebensmittelproduktion vor. Nun muss die Hamburgische Bürgerschaft noch zustimmen.

    Bereits Anfang 2014 gelang es der Projektgruppe „Planungsbüro Bunker“, unterstützt durch die Architekten des Büros Metapol Architecture, den erbbauberechtigten Pächter Prof. Dr. Thomas Matzen von der Vision einer völlig neuen Stadtnatur zu überzeugen. Die Idee: Die bisher brachliegende Dachfläche des Bunkers soll um einen pyramidenförmigen, begrünten Aufbau erweitert und erstmalig über eine umlaufende, begrünte Rampe zugänglich gemacht werden. So entstehen 7.700 Quadratmeter öffentliche Parkflächen, Gemeinschaftsgärten, Stadtteilräume und eine Gedenkstätte, in der die Geschichte dieses Ortes dokumentiert und an die Zwangsarbeiter, die den Bunker 1942 in nur 300 Tagen erbauten, erinnert werden soll.

    Die Investitionskosten und der Unterhalt des „grünen Berges“ auf dem Bunker sollen durch den Erbpächter getragen und über die im Innern des begrünten Dachaufbaus liegenden Mietflächen rückfinanziert werden. Ein städtebaulicher Vertrag sichert die kostenfreie, öffentliche Nutzung für die gesamte Dauer des Erbpachtvertrages ab. Die Gestaltung und zukünftige Nutzung des öffentlichen Stadtgartens organisiert der Trägerverein Hilldegarden e.V.

    http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/erneuerbare-energien/urban-gardening-xxl-gruener-bunker-erhaelt-genehmi/ (mehr …)

  • UFER Projekte Dresden organisiert wieder tolle Praxisworkshopreihe: Seitentriebe 2017 stehen

    (Gu, Antrag)

    Dieses Jahr gibt es wieder Workshops in unterschiedlichen Gärten in Dresden, mit ReferentInnen aus dem Dresdner Netzwerk und auch ein paar externen ExpertInnen. Wir fördern 13 der 14 Workshops (Nummer 14 ist ein Kinoabend)
    Es gibt wie immer eine eigene Website zu den Seitentrieben mit Newsletter, Nachbesprechungen usw.

    http://www.dresden-pflanzbar.de/seitentriebe/ (mehr …)

  • Paradies für Alle in Radolfzell hatte einen guten Start

    (Gu aus Antrag)

    Wir haben an 15 Menschen Parzellen vergeben, darunter Menschen aus Syrien, dem Irak und Mexiko. Auch der Waldkindergarten ist dabei. Im Gemeinschaftsbereich ist die ganze Gruppe mit 20-30 Leuten in wechselnden Besetzungen tätig und hat schon viel geschafft: Hecke gepflanzt, freiwachsende Sträucher, Gartenhäuschen gebaut, Staketenzaun gesetzt, Materiallager aus gespendeten Materialien hergerichtet (Ziegel, Wackersteine, Recyclingholz etc.). Uns wurden einige Gartengeräte gespendet, mit denen wir bis jetzt arbeiten. Auch die Erde für die Kräuterspirale wurde vom Erdwerk Ökohum gespendet.
    Das Grundstück (1500m²) bekommen sie von der Stadt kostenlos zunächst für 5 Jahre.


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  • Unterstand inm IG Coswig ist Begegnungsplatz im Garten

    (GU aus Sachbereicht)
    Der Unterstand im IG Coswig ist die einzige vereinseigene überdachte Fläche. Da der Boden aus einer lockeren, unebenen Sandfläche bestand, hat die Gartengemeinschaft sich das Projekt „Fußbodenneugestaltung“ vorgenommen (von uns gefördert). Sie ließen sich von Profis beraten und haben das Vorhaben eingehend miteinander diskutiert. Das Ergebnis: Einbau einer Ausgleichsschicht aus Sand, um darin Gehwegplatten zu verlegen, Begrenzung der Deckschicht mit Beton und Grabsteinsockeln. Es haben sich in wechselnder Besetzung immer 5 – 6 Mitglieder beteiligt, der Bau ging trotz einiger Sprachschwierigkeiten gut voran. Ein Mitglied hatte die Bauleitung. Es gab viel Interesse aus der Nachbarschaft und sie haben den Platz mit einem Osterfeuer eingeweiht (zumindest hatten sie das vor) (mehr …)

  • GG „Wachsen lassen“ in Berlin Tiergarten in Not

    (Gu, Mail)
    Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not

    Seit nunmehr 7 Jahren gärtnern wir gemeinsam mit engagierten Anwohnern, Schulkindern und Kindergärten auf dem Außengelände des zukünftigen Kiez Zentrums Villa Lützow in der Kluck-, Ecke Lützowstraße in 10785 Berlin Mitte.

    Unser Garten mitten in der Stadt bietet einen Ort zur sinnvollen Freizeitgestaltung in der Gemeinschaft mit anderen. Wir bieten regelmäßig Mitmach-Workshops aus den Bereichen Garten, Handwerk und Kunst.

    Wir pflegen einen beträchtlichen Teil des bezirkseigenen Geländes, um diesen Kultur-, Lern- und Aufenthaltsort für die Menschen im Kiez anzubieten.

    Unser Garten ist nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltetet und bietet zudem Schutz und Aufenthaltsmöglichkeiten für eine erhöhte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren in der Stadt.
    Unsere Angebote sensibilisieren für eine nachhaltige Lebensführung, gesunde Ernährung und aktiven Umweltschutz.

    Seit 2014 arbeiten wir eng zusammen mit der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd und konnten durch eine – mit dem Amt für Weiterbildung, FB Bibliotheken erarbeitete – Neuprofilierung der Bibliothek mit dem Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, gemeinsam Selbermachen ihren Erhalt als Bildungsstandort im Kiez bis mindestens Ende 2018 sichern.

    Unsere Arbeit und der Garten sind jetzt durch die Bauarbeiten für das neu entstehende Kiez Zentrum, in dem auch wachsenlassen verankert ist, existenziell bedroht.

    Am 2. Mai 2017 sollen endlich die Bauarbeiten für das Kiez Zentrum Villa Lützow beginnen. Leider wird die Baustellenzufahrt genau durch unseren Garten.

    ·         Wir verfügen über keinerlei finanzielle und zu geringe personelle Ressourcen, um die notwendigen Umsetz- und Umpflanzarbeiten zu leisten, damit wichtige Teile des Gartens während der Bauphase erhalten und geschützt werden können.

    ·         Um eine Zukunft zu haben, benötigen wir eine solide verbindliche finanzielle Zusage, zur erfolgreichen Weiterführung des Gemeinschaftsgartens.

    ·         Nach Beendigung der Bauarbeiten 2018 muss der Garten rückgebaut und neu gestaltet werden, auch dies geht nur mit finanzieller und personeller Unterstützt, die nachhaltig angelegt sein muss.


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  • Aktionswochen 2017 der Wuppertaler Gärten

    (Gu, Mail)
    Auch in 2017 (zum dritten Mal) haben das Wuppertaler Gemeinschaftsgartennetzwerk eine tolles Programm auf die Beine gestellt.
    Der Gartenboden „Hortisol“ ist der Boden des Jahres 2017 und Thema der Aktionswochen vom 22. April bis zum 6. Mai 2017. Wir möchten aufmerksam machen auf die Bedeutung des Bodens, auf die Vielfalt der Lebewesen in und auf ihm und auf Möglichkeiten, wie jeder ganz einfach zum Bodenschutz beitragen kann und wie wir die Humusrevolution jetzt beginnen können.
    http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/gesund-ist-wer-im-dreck-wuehlt/ (mehr …)

  • Himmelbeet bedroht

    (Gu, Newsletter)

    HIMMELBEET MUSS BLEIBEN


    Seit zwei Jahren verhandeln wir mit dem Bezirk Mitte und AMANDLA EduFootball e.V. über die Zukunft der Fläche – bislang mit dem Versprechen als gleichberechtigte Partner in die Planungen einbezogen zu werden. Der BVV-Beschluss vom Mai 2016 hatte dies auch offiziell untermauert.

    Nun möchte das Bezirksamt allein mit AMANDLA EduFootball einen Vertrag über die Fläche abschließen. Nach Akteneinsicht am Freitag stellen wir fest, dass die bisherigen Vereinbarungen zwischen Bezirk, himmelbeet und AMANDLA EduFootball NICHT berücksichtigt werden.

    himmelbeet wird bei den derzeitigen Vertragsverhandlungen übergangen. Wir befürchten, dass das himmelbeet, wenn es zu dieser endgültigen Lösung für die Fläche kommt, mit Ablauf des Jahres eine ungewisse – schlimmstenfalls keine Zukunft haben wird. (mehr …)

  • Auch bei Chloroplast Stuttgart sind Geflüchtete dabei

    (Gu, alerst)

    […]Seit rund zwei Jahren leben Städter auf dem ehemaligen Gärtnereigelände aus, was ihre kleinen und oft gartenlosen Wohnungen verbieten. Sie gärtnern für den Eigenbedarf, tauschen Pflanzen und bauen mit gespendetem Werkzeug Hochbeete aus recycelten Paletten. Total nachhaltig möchte man sagen. „Nachhaltigkeit ist heutzutage so eine Worthülse. Wir versuchen die hier zu füllen“, sagt Zeger. Urban Gardening sei dabei nur ein Teil davon. Und so betreiben einige der Hochbeete Geflüchtete aus der Solitudestraße, jeden Mittwochabend machen Flüchtlingskinder mit Kindern aus Weilimdorf gemeinsam Zirkus auf dem Areal und auch für Tüftler ist Platz: einer hat gerade eine Aquaponikanlage – also eine Kombination der Fisch- und Pflanzenzucht – in Eigenregie gebaut. Auch arbeitet man für Projekte mit Stuttgarter Universitäten zusammen.
    Jüngst gab es gar eine Förderung in Höhe von 2000 Euro durch „What’sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten – Subkultur erhalten“. Das Projekt wird von der Hochschule für Technik Stuttgart und der Stadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung durchgeführt. […]
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.walz-areal-in-weilimdorf-eine-chance-das-betongrau-hinter-sich-zu-lassen.29ee6fcf-9909-4dc1-a985-48571e741464.html (mehr …)

  • Stadt Lüneburg stellt Pflanzkästen auf

    (Gu, alerst)

    Lüneburg macht damit jetzt ernst und hat gestern mit „Urban Gardening“ in der Hansestadt gestartet. Sponsoren stiften laut Stadtsprecher Daniel Gritz Pflanzkästen in der Größe von zwei mal ein Meter. Das Beet darin ist 85 Zentimeter hoch. „So kommt man von allen Seiten und rückenschonend an die Pflanzen ran“, erklärt Constanze Keuter, Grünplanerin der Stadt, gestern beim öffentlichen Auftakt von „Urban Gardening“ auf dem Hof der Jugendwerkstatt des Bildungsträgers Jobsozial.
    Dort, bei Jobsozial im Blümchensaal, werden die Holzkisten zusammengebaut. Dabei helfen Kita-Kinder. Im ersten Zug stellt die Stadt nach Ostern dann neun dieser Pflanzkästen auf, und zwar im Clamart-Park, im Scunthorpe-Park und im Rathausgarten.
    Das Säen oder Bepflanzen, Pflegen und Ernten würden jeweils Paten übernehmen, so Gritz. Dazu gehören der Stadtjugendring, Kitagruppen und das Museum Lüneburg.
    Auch der Kleingärtner-Bezirksverband ist mit im Boot. Er bringe über seine Mitglieder nicht nur den gärtnerischen Sachverstand mit ein, sondern stelle auch selbst in seinen Anlagen weitere 15 Pflanzkästen den Lüneburgerinnen und Lüneburgern zur Verfügung, erklärt der Stadtsprecher.
    „Die AGL – Abwasser Grün Lüneburger Service – sorgt zum Abschluss noch für Wassertanks in den Parks, damit die Paten ihre Gießkannen füllen können, und dann kann es endlich losgehen“, informiert Grünplanerin Keuter.
    Patenschaften für die Kisten haben die Kita Strolche, die Kita AWO, das Museum Lüneburg, der Stadtjugendring sowie die Initiative „Lüneburg im Wandel“ übernommen.

    https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/buschbohnen-park-8113030.html (mehr …)

  • mobiler Pizzaofen im IG Herford

    (Gu, alerts)

    it Pizza und selbst gebackenem Brot wurde auf dem Gelände des Interkulturellen Gartens im Quartier Birkenstraße/Ulmenstraße ein auf einen Anhänger montierter, mobiler Holzbackofen eingeweiht. Genutzt werden soll er für gemeinsame Kochnachmittage für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Seit Mai vergangenen Jahres entsteht das Projekt in einer Kooperation von Caritas, Arbeiterwohlfahrt, dem verein „Rad und Tat“ , Gartentherapeutin Monika Knebel und anderen Unterstützern. Genutzt wird ein von der WWS betreutes Gelände im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Ursprünglich wurden Hochbeete in großen vom Obsthof gespendeten Apfelkisten angelegt, die mit Hilfe Geflüchteter Menschen aus der Nachbarschaft und einem jungen Gefangenen aus der JVA Herford aufgearbeitet wurden.

    Knebel beriet dabei, sodass im Sommer 2016 trotz Vandalismusschäden geerntet werden konnte. Inzwischen hat die WWS etwas Grund zur Verfügung gestellt, auf dem Beete angelegt werden können. „Das Gelände ist abschüssig, sodass wir Material für die Befestigung benötigen“, sagte Knebel. Spenden seien daher immer willkommen. Knebel ist immer Donnerstagnachmittag vor Ort und ansprechbar für Nutzer und Unterstützer.

    Die Interkulturellen Gärten wurden von Caritas und Arbeiterwohlfahrt initiiert und jeweils mit einen Partner betrieben. An der Birkenstraße ist das der Verein „Rad und Tat“, am Alten Postweg die Emmaus-Kirchengemeinde. Ziel ist es, dass die Bewohner hier für den Eigenbedarf anbauen können, etwa Gewürzpflanzen aus der Heimat. Darüber hinaus sollen die Gärten Orte der Begegnung sein, in denen die Menschen durch gemeinsames Tun zueinanderfinden.

    „Bänke auf dem Gelände und ein naher Spielplatz laden außerdem zum Verweilen ein. Die Anschaffung des mobilen Backofens wurde durch drei große Spenden der Sparda-Bank Hannover, der Stadtwerke Herford und der WWE an „Rad und Tat“ ermöglicht. Udo Lange, Geschäftsführer einer Kachelofen- und Kaminbaufirme aus Leopoldshöhe, unterstützte das Ofenprojekt, half bei der Anschaffung und übernahm auch die Einweisung in dessen Betrieb.

    „Der mobile Ofen steht in der Garage, in der wir auch das Gartenwerkzeug lagern“, sagte Erhard Krull von „Rat und Tat“: „Der Backofen kann auch für andere gemeinnützige Veranstaltungen ausgeliehen werden.“ Da dabei aber Fixkosten für Versicherung und Kurzzeitzulassung entstehen, die weder durch Mitgliedsbeiträge noch durch meist zweckgebundene Spenden abgedeckt sind, wird Krull wieder einige Vorträge über seine Benefiz-Radreisen halten.

    „Da geht dann der Hut rum“, sagte Krull. Der Erlös soll helfen, diese Kosten zu decken.

    http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/21739795_Interkultureller-Garten-ist-Treffpunkt-im-Quartier.html (mehr …)

  • Projektstart „Gemeinschaftsgärten in der Dübener Heide“

    (Gu, Mail)

    der Naturpark Dübener Heide hat 2016 das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“  im Rahmen der Ausschreibung  „Modell- und Demonstrationsvorhaben ‚Soziale Dorfentwicklung‘ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung“ beantragt. Das Projekt wurde bewilligt, so dass wir jetzt starten können.

    Unsere Projektziele und –Ideen:

    Ziel des Projektes ist es, in den nächsten zwei Jahren im Naturpark Dübener Heide zwei Gemeinschaftsgärtenstandorte zu entwickeln (je einen in Sachsen und Sachsen-Anhalt). Dabei geht es uns darum, die Möglichkeiten des Gemeinschaftsgärtners im ländlichen Raum für die Aufgaben des Naturparks nutzbar zu machen. Diese Punkte/Aufgaben sind u.a.:

    ·         soziale Integration fördern,

    ·         die regionale Kommunikation verbessern,

    ·         spannende Räume der Naherholung entwickeln,

    ·         das Wissen um die Produktion gesunder und regionaler Lebensmitteln fördern,

    ·         Ausbildungsplätze der Gartenwirtschaft, Ernährungs- und Gesundheitsberatung und attraktive Orte für Stadt- und Landbewohner schaffen/unterstützen,

    ·         Flüchtlinge bei Integrationsproblemen oder Wartezeiten unterstützen,

    ·         dem Leerstand in den Bauern- und Kleingärten entgegen zu wirken.


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  • Frankfurter Garten hoch verschuldet

    (Gu, alerst)

    Der Frankfurter Garten e.V. soll das Geld ausgegangen sein. Rund 55.000 Euro Schulden soll der Verein allein beim Land Hessen haben. Droht nun das frühe Ende des Urban-Gardening-Projekts im Ostend?

    Für viele ist der Frankfurter Garten eine grüne Erholungsoase im tiefsten Großstadtdschungel. Züge rattern vorbei, Autos schlängeln sich nach Feierabend in einer Reihe Richtung Stadtausfahrt – und mittendrin wird gebaut, gesät, gepflanzt und gegossen. Hier am Danziger Platz treffen sich große und kleine Hobbygärtner und alle Interessierten, die sich an diesem Mitmach-Projekt beteiligen oder einfach das Grüne genießen wollen.

    Aber wie lange noch? Denn die Zukunft ist ungewiss: Der Frankfurter Garten e.V. soll pleite sein. Der Schuldenstand beim Land Hessen laut Dokumenten, die dem Journal Frankfurt vorliegen: 54.292,43 Euro.

    Dem Journal Frankfurt liegen außerdem Aussagen und Quellen vor, die bestätigen, dass der Frankfurter Garten e.V. seit 2014 weder Steuern gezahlt noch eine Steuererklärung gemacht haben soll. 2014 sollen die Schulden bereits bei über 24.000 Euro gelegen haben.

    Das Land Hessen ist indes nicht der einzige Gläubiger. Es zählen auch Kleinbetriebe wie ein Gastronom, Getränkelieferanten, Lebensmittelhändler, Betreiber von Sanitäranlagen, Schreiner- und Kleingärtnerbetriebe dazu. Viele dieser Unternehmen arbeiteten die vergangenen Jahre beim Garten mit. Ein Gläubiger, bei dem noch ein vierstelliger Betrag offen ist, sagt: „Mein Geld werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr wiedersehen.“

    Ein anderer behauptet, dass bei einigen Mitarbeitern keine Sozialversicherung bezahlt worden sein soll. Bei diesen habe irgendwann ein Gerichtsvollzieher vor der Tür gestanden, um die entgangenen Zahlungen einzutreiben.

    „Hier wird ein großartiges Projekt gegen die Wand gefahren hat“, sagt ein Gläubiger. Er geht davon aus, dass der derzeitige Verein den Garten nicht halten kann. Dann blieben zwei Möglichkeiten: Der Garten wird schon vor dem geplanten Termin Ende 2019 geschlossen, wenn mit den Bauarbeiten zur nordmainischen S-Bahn-Terrasse nach Hanau begonnen wird. Oder ein anderer Verein übernimmt das Projekt und führt es noch für den Rest der Zeit weiter. „Letzteres würde ich mir für das Projekt sehr wünschen“, sagt der Gläubiger.

    Die Leitung des Frankfurter Garten hat sich um eine Übernahme bemüht – das bestätigen andere Vereine in der Stadt. Es habe Anfragen gegeben, aber auch nicht mehr, heißt es.

    Das Journal Frankfurt hat seit einer Woche auf verschiedenen Wegen versucht, ein Statement der Vereinsführung des Frankfurter Garten e.V. zu den Vorwürfen zu bekommen. Bislang erfolglos.

    https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Frankfurter-Garten-am-Ostbahnhof-Droht-das-vorzeitige-Ende-des-Urban-Gardening-Projekts-29215.html

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    20.4.:
    Dem Frankfurter Garten droht das Aus. Der Verein ist pleite, die Verantwortlichen haben einen Insolvenzantrag eingereicht. Bis Ende Juni braucht der Träger des Urban-Gardening-Projekts auf dem Danziger Platz laut Rettungsplan 30 000 Euro. Kommt das Geld nicht zusammen, benötigt die Gärtnerschaft einen neuen Projektträger, der mit der Stadt unter Zustimmung der Deutschen Bahn einen Nutzungsvertrag abschließt.

    Grund für die Insolvenz sei eine Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55 000 Euro. Ilona Lohmann-Thomas, seit 2015 Vereinsvorsitzende, sagt, in den ersten drei Jahren habe es der Verein versäumt, eine Steuererklärung zu machen und dies erst im vorigen Jahr nachgeholt. Lohmann-Thomas räumt ein, die Höhe der Forderungen habe sie überrascht: „Mir war nicht bewusst, dass es so ein hoher Betrag ist.“

    Das Finanzamt habe im Oktober 2016 das Vereinskonto gesperrt, berichtet Lohmann-Thomas weiter. Versuche, Sponsoren für den Frankfurter Garten zu finden, seien daraufhin gescheitert. Einige Rechnungen habe der Verein nicht mehr bezahlen können, sagt Lohmann-Thomas, etwa die des Getränkelieferanten für die kleine Garten-Gastronomie oder die der freiberuflichen Gärtnerin, die Garten-Workshops angeboten hatte. Wie hoch der Schuldenstand des Vereins insgesamt ist, sagt Lohmann-Thomas nicht.

    „Der Flurfunk spricht sogar von rund 80 000 Euro“, berichtet eine Gärtnerin, die anonym bleiben will. Sie sagt, schuld an der Misere sei die Gastronomie, die der Verein neben dem Garten aufgebaut habe. An eine Rettung glaube sie nicht.

    Ein anderer Gärtner, der seinen Namen ebenfalls nicht nennen möchte, betont, er wolle doch nur seine kleinen Beete bewirtschaften. Dazu brauche er nicht viel. Ihm sei unklar, wie der Verein so hohe Schulden habe anhäufen können. Aus seiner Wut auf die Vereinsführung macht er keinen Hehl; an eine Rettung des Vereins glaubt auch er nicht.

    Tatsächlich führen die Verantwortlichen des Gartens bereits Gespräche mit anderen Vereinen. Denn wenn die fehlenden 30 000 Euro im Rettungsplan bis Ende Juni nicht zusammenkommen, braucht der Garten einen neuen Träger. Die Deutsche Bahn habe dem neuen Nutzungsvertrag zwischen Verein und Stadt bis Ende 2019 gerade erst zugestimmt, sagt Lohmann-Thomas. Am Danziger Platz entlang will das Unternehmen in einigen Jahren die nordmainische S-Bahn-Trasse bauen lassen.

    Seit April 2013 sind die urbanen Gärtner auf dem Platz, und dass es mit dem Frankfurter Garten weitergeht, davon zeigt sich Lohmann-Thomas überzeugt. Sie betont, es gebe einen Rettungsplan für das „größte Urban-Gardening-Projekt in Frankfurt“. Mehrere Veranstaltungen seien in den kommenden Wochen geplant, etwa ein Mädchenflohmarkt am 7. Mai und ein Kinderflohmarkt am 21. Mai. Außerdem hätten sie die Kosten des Gartens nun auf 1000 Euro im Monat reduziert.

    Geld, das der Garten beispielsweise für den Bauzaun, der das 2500 Quadratmeter große Areal abgrenzt, benötige, aber auch für die Verwaltung und für die Wartung der Toilettenanlage. Wasser bekomme der Garten weitgehend kostenfrei; eine stetige Stromversorgung gebe es aus Kostengründen nicht mehr. Die Gastronomie sei nur noch am Wochenende geöffnet, berichtet Lohmann-Thomas.

    http://www.fr.de/frankfurt/urban-gardening-frankfurter-garten-ist-insolvent-a-1263296
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