Kategorie: Urbane Gärten

  • GG in Ratingen Ost einen großen Schritt weiter

    (Gu, alerts)
    Pünktlich zum Frühlingsanfang startet das Urban Gardening Projekt in Ratingen-Ost. Nachdem der Bezirksausschuss Mitte bereits zugestimmt hatte, gab nun auch der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung „grünes Licht“ für das Urban Gardening Projekt am Frommeskothen/Ecke Oststraße.
    Im letzten Frühjahr hatte sich eine erste Initiative im Zuge der Online-Umfrage „Urban Gardening – gemeinsam gärtnern und mehr“ gefunden, die das Amt für Kommunale Dienste durchgeführt hatte. Die Standortsuche in den am meisten gewünschten Stadtteilen Mitte, Ost und Lintorf konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit hat die kleine Interessengruppe um Gunhild van Offern und Sabine Kitschke Ideen gesammelt, mehrere Urban Gardening Projekte in Wuppertal besichtigt und der Verwaltung ein erstes Konzept vorgestellt. Aus Sicht der Verwaltung ist dieses am Standort Frommeskothen/Ecke Oststraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bienenzuchtverein, sehr gut umsetzbar. Auch die ersten Kooperationen wurden schon angekündigt: Die lokale Agenda 21, die Volkshochschule sowie der Bienenzuchtverein haben im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.
    Im nächsten Schritt werden nun weitere Interessenten und Mitstreiter gesucht, die Freude an der Idee „Urban Gardening“ und am gemeinsamen Gärtnern haben, gleich welchen Alters und Herkunft. Gerne möchte die Initiative auch mit Schulen und Kindergärten in Kontakt kommen, denn es soll u.a. auch ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen […]

    http://www.stadt-ratingen.de/buergerservice/pressemitteilungen/archiv2017/pmBeginn_Urban_Gardening.php (mehr …)

  • Haar zum Anbeißen

    (Gu, alerts)

    In Haar startet nächste Woche ein sogenanntes Urban-Gardening-Projekt, bei dem die Stadt mit Gärten verschönert werden soll. Säen, pflanzen, gießen und ernten – Hobbygärtner und alle, die es werden wollen, sind auch dieses Jahr wieder aufgerufen, sich an drei Haarer Bürgergärten zu beteiligen. Die Gemeinde stellt Beete, Saatgut, Pflanzen und jegliches Arbeitsmaterial bereit. Alles andere sollen die Bürger übernehmen. „Haar zum Anbeißen“ heißt die Aktion. Heute in einer Woche findet die Auftakt- und Infoveranstaltung dazu statt.

    https://www.radioarabella.de/arabella-aktuell/landkreis-muenchen-urban-gardening-projekt/ (mehr …)

  • Finanzierung für das Erdkeller des exotischen Gartens Coschütz

    (Gu, Mail)

    ich habe eben von der https://umweltstiftung.allianz.de/ eine pauschale Zusage erhalten für den Erdkeller. Dies muss noch von der Regionalstelle bestätigt werden.

    -> wir fördern das Projekt auch, aber nur einen Teil davon. Nun kann es dann endlich gebaut werden

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  • Stadt München gibt in 2 Giesinger Grünanlagen Flächen für Gemüsebeete frei

    (Gu, Mail)

    Letzte Woche wurden in Giesing, in zwei weiteren öffentlichen Grünanlagen, Flächen für Gemüsebeete freigegeben. Damit machen wir einen weiteren Schritt in Richtung „München wird essbar“ ganz im Einklang mit dem urban-gardening Manifest: Die Stadt ist unser Garten! .
    Sollte die Stadt noch weitere Flächen freigeben, kann Green City e.V. diese Projekte zwar im Sinne des Erfahrungsaustausches in der ersten Saison beraten und begleiten, dann wird es allerdings notwendig sein, dass sich die Beetpaten auf den jeweiligen Flächen ab der 2. oder 3. Saison selbst organisieren. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten im Wedding als erster Schritt für das Vorhaben ps Wedding

    (Gu, Projektbesuch, Antrag)

    In Berlin-Wedding plant ps wedding ca. 350 Mietwohnungen und 3.200 m² für soziale, kulturelle und öffentliche Nutzungen. ps wedding ist als gemeinsames Projekt nicht-profitorientierter Träger mit einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft konzipiert. Das Mietshäusersyndikat ist involviert und sie haben nun das OK von allen beteiligten Gremien.
    Ort ist eine ehemalige Schule, die seit 5 Jahren leer steht und die „damals“ so konzipiert war, dass Räume auch von der Nachbarschaft genutzt werden konnten. So war die Aula gleichzeitig ein Veranstaltungsraum und es war eine Stadtteilbibliothek in den Räumen etc.
    Die Sporthalle wird abgerissen und hier baut dann die landeseigene degewo Wohnungen.
    Zunächst auf dem ehemaligen riesengroßen Sportrplatz wollen sie als ersten Schritt für den Beginn des Gesamtvorhabens einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten anlegen. Als Ort des Lernens und der Begegnung, des gemeinsamen tuns und auch als erster Schritt in Richtung Nachbarschaftszentrum. Ab Frühjahr 2019 werden auf dem Gelände wohl Bauarbeiten stattfinden. Es gibt aber noch weitere umliegende, direkt an das Gebäude angrenzende Flächen, auf die das Gartenprojekt dann ziehen kann. Die Gruppe besteht bisher aus 10/12 Leuten, eine Information/ein Einbezug der Nachbarschaft gab es aber noch nicht. Das wird in den kommenden Wochen folgen, gärtnerisch loslegen wollen sie dann in den Osterferien mit dem Bau udn Aufbau von Hochbeeten. Dabei denken sie an zwei Optionen: Materialien zum ganz selberbauen zur Verfügung zu stellen und Aufsetzrahmen, die dann nur noch zusammengesteckt werden. Ab MAi soll es 1/Woche eine Gartensprechstunde geben. Werkzeuge und Gartengeräte können in einem temporären noch zu bauenden Schuppen untergebracht, Wasserzugang wird noch geklärt.
    Nicht die ganze große Fläche soll gleich genutzt werden, sondern zunächst ein Teil.
    Schritt für Schritt soll eine Gemeinschaftsküche entstehen, Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder.

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  • Nachbarschaftsgarten Schlossplatz in Nürnberg hat viel vor

    (Gu, Mail)

    In unserem Projekt gärtnern Nachbarn zusammen mit Studierenden der TH Ohm Nürnberg. Die Gartensaison startet bei uns am 8. April und es ist für 2017 geplant, den Garten weiterzuentwickeln. Die bisherigen Aktiven möchten wir für eine nachhaltige Mitgestaltung am Projekt begeistern und ihn im Sinne der „Gärten der Integration“ auszugestalten. Denn in der direkten Nachbarschaft des Gartens befinden sich zwei Unterkünfte für Asylbewerber und Geflüchtete. Diese sollen dieses Jahr einbezogen werden, dazu wollen wir Bewohner der Häuser einladen, Beetpatenschaften zu übernehmen. Das Projekt wurde vom Kulturladen Zeltnerschloss der Stadt Nürnberg ins Leben gerufen. Dieser forciert die Kooperation mit den beiden Unterkünften, so hoffen wir, deren Bewohner für den Garten zu begeistern. Des Weiteren ist geplant, in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen Zeltnerschloss in Themenmonaten verschiedene Umweltthemen aufzugreifen und sich mit ihnen in unterschiedlichen Formaten (Vorträge, Workshops, Filme, Diskussionen…) auseinanderzusetzten. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Otternberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Unter dem Dach der Ev-luth. St. Severi Kichengemeinde Otterndorf triff sich seit Jahren die Flüchtlingsbegleitung (Zusammenschluss von Flüchtlingen und Unterstützenden verschiedener
    Organisationen (DRK, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kirchengemeinden, …) Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Gruppe das anliegende Konzept für einen Gemeinschaftsgarten entwickelt.
    Dafür stellt die ev. Kirchengemeinde gegen sehr geringe Pacht ein schönes Stück Land hinter dem Otterndorfer Friedhof für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Das Projekt ist offen für jede/n, die/der sich am Gemeinschafts-Garten beteiligen möchte. Wichtige Inhalte des Projektes sind die allgemeine Organisation des Projektes, die Herrichtung des Gartens inklusive des kleinen Gartenhauses, die Pflanzung von Gemüse im Garten und im Gewächshaus, die Pflanzung von Obst, der Anbau von Salat und Kräutern, sowie die Organsiation und Durchführung von Begegnungsmöglichkeiten, wie Festen, gemeinsamen Essen und Trinken, etc. Das geerntete Gemüse und Obst ist für den Eigenverbrauch bestimmt, was übrig bleibt,
    wird einvernehmlich aufgeteilt und weitergegeben z.B.  für die Tafel Cuxhaven e.V.

    > – wie viele Leute sind die Planung des Projekts involviert?

    -In die direkte Planung sind momentan ca. 6 Personen involviert, dies soll aber noch auf die Geflüchteten, die hauptsächlich mitarbeiten, ausgebaut werden.

    > – wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte und wie viele Flüchtlinge sind dabei?

    – Die gesamte Gruppe umfasst eine Anzahl von mindestens 20 – 30 Personen, die aber noch weiter wachsen soll. Wir setzen da auf das besser werdende Wetter. Ca. +/- 15 Geflüchtete sind dabei.

    > – wo sind die Flüchtlinge untergebracht und wie weit ist das von dem Gartengrundstück entfernt?

    – Die Flüchtlinge wohnen in Otterndorf und der Umgebung, z.T. in eigenen Wohnungen, z.T. in Wohnungen, die von der Gemeinde gestellt wurden, d.h. tlw. wohnen Sie nur 200 m Luftlinie entfernt, tlw. ca. 6-8 Kilometer, wenn sie ein wenig außerhalb wohnen.

    > – was war vorher auf der Fläche, wie groß ist diese, gibt es einen Zaun und wie ist die Fläche bewachsen (Bäume etc.)?

    – Das Grundstück hat ca. 700 qm, es lag ca. 5 Jahre brach und wurde vorher als Kleingarten genutzt. Es gibt einen Zaun.
    Es gibt bereits ca. 15 Obstbäume auf dem Grundstück. 8 Beerensträucher haben wir bei Hagebau gekauft. Ansonsten ist es mit Gras bewachsen, tlw. ist es schon umgegraben worden.

    > – wie viele Beete sollen entstehen und wie groß sollen diese werden?

    – Ca. 200 qm wollen wir für Gemüse- und Kräuterbeete nutzen, eine genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen.

    > – soll es alles individuelle Beete werden oder sind auch gemeinschaftliche Beete geplant?

    – Es sollen vor allem gemeinschaftliche Beete geplant werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Teil des Gartenhaus als Gewächshaus zu nutzen.

    > – wie werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärtnerInnen?

    – Die Gartengeräte werden in einem Schuppen auf dem Gelände untergebracht, das mit einem Vorhängeschloss gesichert ist und sind zugänglich, wenn die Person mit dem Schlüssel für das Schuppenschloss anwesend ist bzw. der Schlüssel vorher übergeben wurde.

    > – wie können weitere Interessierte dazu kommen und wie erfahren diese von dem Gartenprojekt?

    – Wir schreiben regelmäßig Artikel für die hauseigene Zeitschrift „Wir vom DRK“, laden die Presse zu Festen ein oder machen Ankündigungen beim internationalen Café in Otterndorf oder in der Zeitung, sodass weitere Interessierte angesprochen werden. Außerdem haben wir an einigen Stellen Flyer ausgelegt.

    > – ist geplant, dass die GärtnerInnen (bis auf die Geflüchtete), etwa bezahlen? Wie sollen die laufenden Kosten und die Pacht (die wir z.B. nicht übernehmen) finanziert werden?

    Es ist nicht geplant, dass die GärtnerInnen etwas bezahlen. Die laufenden Kosten wie die Pacht werden durch Spenden an die Flüchtlingsinitiative Land Hadeln, deren Spendenkonto über die Kirche läuft, finanziert. Diese Spenden sollen aber in der Regel Flüchtlingen zugute kommen, daher erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung von Ihrer Stiftung. Die Pacht können wir selbst übernehmen.

    > – wie offen ist der Garten? Kann man jederzeit rein? Braucht man einen Schlüssel, gibt es ein Zahlenschloss?

    – Der Garten ist komplett offen, man kann ihn jederzeit betreten und braucht auch keinen Schlüssel. Lediglich am (Garten-)Haus haben wir ein Vorhängeschloss mit 5 Schlüsseln angebracht, an der zweiten Tür ist ein bks-Schloss.
    Für den Schuppen haben wir ein Vorhängeschloss.

    > – Können auch Leute, die nicht mit gärtnern, den Garten nutzen?

    – Auch Leute, die nicht mit gärtnern, können den Garten nutzen und sind z.B. zu Festen eingeladen.


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  • weitere Flächen für GGs in Essen ausgewiesen

    (Gu, Newsletter)

    Essen ist amtierende Grüne Hauptstadt Europas.  Davon profitieren auch die Gemeinschaftsgärten, denn die Stadt Essen hat sich zum Ziel gesetzt noch weitere Gemeinschaftsgärten in diese Jahr erblühen zu lassen. Vor allem neue Flächen stehen nun zur Verfügung.Bisher sind 19 (!) meist öffentliche Flächen von Grün und Gruga Essen in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro der Grünen Hauptstadt identifiziert worden, auf denen hoffentlich noch in diesem Jahr gemeinschaftlich losgegärtnert werden kann. Die Flächen und alle Informationen dazu werden in Kürze auf der Homepage der Grünen Hauptstadt zu finden sein. Damit diese Informationen aber auch noch nach 2017 allen Bürger*innen Essens zur Verfügung stehen, wurde die Karten mit den potentiellen Gartenstandorten dauerhaft auf unserer Transition-Town-Seite eingerichtet. Hier gelangst du zur Karte.

    Bevor losgegärtnert werden kann gibt es ein paar Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.

    • Es muss eine ausreichende Anzahl von „festen“ Gemeinschaftsgärtnern bestehen (je nach Größe der Fläche 4-8 Personen).
    • Es muss eine vertragliche Regelung bzw. Erklärung zwischen den Verantwortlichen des Gemeinschaftsgartens und dem*der Eigentümer*in der Fläche geschlossen werden.
    • Handelt es sich um städtische Flächen, muss die entsprechende Bezirksvertretung im Vorfeld die Zustimmung für die Errichtung des Gemeinschaftsgartens erteilt haben.

    https://transitiontown-essen.de/gruppen/gemeinschaftsgaerten/flaechen-fuer-neue-gaerten/

    Unterstützung durch die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
    Im Jahr der Grünen Hauptstadt erhalten viele Gemeinschaftsgärten Unterstützung für weiteres Werkzeug, Samen und Pflanzen, um noch schöner und vielfältiger zu werden. Doch dazu ist gar nicht viel Geld notwendig, denn vieles kann getauscht, geliehen oder gebraucht übernommen werden. Geplant ist auch der Einzug von Honigbienen in ausgewählte Gemeinschaftsgärten. So kann nicht nur gezeigt werden, wo der Honig eigentlich herkommt, sondern wie wichtig Bienen und artenreiche Pflanzkulturen für unsere Ernährung in Stadt wie Land sind.

    Kein Garten in der eigenen Umgebung?
    Das muss nicht so bleiben! Seit diesem Jahr gibt es in Essen einen mobilen Garten. Mit mehreren Hochbeeten für Obstbäume, Beerensträucher und Gemüse sowie Kisten für Geräte und Sitzmöglichkeiten bietet dieser die Möglichkeit das gemeinsame Gärtnern zu üben. Wer dann Gefallen am gemeinschaftlichen Gärtnern gefunden hat, kann mit dem von der Grünen Hauptstadt herausgegebenen Infomaterial oder einem gemeinsamen Besuch in einem der bestehenden Gärten Mitstreiter aus der Nachbarschaft finden.

    https://www.essengreen.capital/projekte_ghe/projekte_2/projektdetails_1021760.de.html
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  • In Garmisch sind nun drei Flächen im Gespräch

    (Gu, Mail)
    wir sind endlich in den Startlöchern und sind konkret dabei Flächen zu aquirieren für mehrere Gemeinschaftgärten in GAP. Wir wollen ganz Garmisch sogar ESSbar machen. Es ist zwar ein mühsamer Weg, insbesondere Gemeindeflächen zu bekommen. Aber wir sind zuversichtlich und fangen einfach klein an, um dann zu wachsen!!
    Dazu werden wir nun wahrscheinlich der Solidargemeinschaft Werdenfelser Land beitreten (mehr …)

  • es wird konkret bei Ab geht die Lucie

    (Gu, Mail, Tel)

    wir hatten vorgestern Verhandlungen mit der Stadt. Wir waren positiv überrascht, dass erstmal viele Befürchtungen nicht eingetreten sind und dem ersten Anschein nach es eine gute Basis für weitere Verhandlungen ist. Sie haben anscheinend die Nutzungsvereinbarung eines anderen Bremer Projekts „Waller Mitte“ (http://www.waller-mitte.de/?page_id=60) als Basis genommen und modifiziert. Kündigungsfrist 6 Monate, die Umgestaltungskosten übernimmt die Stadt, Rückbaukosten gibt es keine.

    Die Umgestaltung soll starten, sobald wir unterschrieben haben und dieses Jahr abgeschlossen werden. Einen Haken, was die Kosten angeht haben wir bisher noch nicht gefunden.

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  • Jungpflanzengewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel geht in die vierte Saison

    (Gu, aus Antrag)

    Das Netzwerk der Gemeinschaftsgärten in Kassel nutzt auch in diesem Jahr wieder ein Kaltgewächshaus in der Unterneustadt zur gemeinschaftlichen Jungpflanzenanzucht. Der Verein Essbare Stadt e.V. organisiert jetzt zum 4. Mal diese Gemeinschaftsaktion, bei der den teilnehmenden Gärten das Gewächshaus mit Anzuchterde und Bewässerung kostenfrei zur Verfügung steht.
    Der Verein Essbare Stadt zieht im Gewächshaus selbst Pflanzen für Gemeinschaftsgärten (Wesertor und Forstfeldgarten) und Aktionen vor, bei denen die BürgerInnen und AnwohnerInnen teilnehmen können und das Thema Garten und Anbau und Ernte von Gemüse und Kräutern entdecken und erfahren können (mehr …)

  • GG in Rheinfelden ist zum Vorzeigeprojekt geworden

    (Gu, Mail)

    das Urban Gardening Projekt in Rheinfelden ist zu einem Vorzeigeprojekt geworden.

    Ich und eine Gruppe von 20 Personen von denen etwa 8 regelmäßig aktiv sind, haben 10 Hochbeete (4,5 x 1,5 x 0,8 m ) geschaffen und bepflanzt, mehrere Bodenbeete geschaffen, einen Lehmofen gebaut, Flechtpavillons, Bienenstöcke, Kompost, ein gutes Dutzend Obstbäume und viele Sträucher, Wassersammelfässer und zu guter Letzt wurde auch noch ein Landart- Projekt umgesetzt.

    [Der Koordinator hat dafür von der Stadt pro Woche 5h bezahlt bekommen, begrenzt auf 2 Jahre, läuft jetzt aus] (mehr …)

  • IG als Teil der LGS in Lahr wird konkret

    (Gu, alerts)

    Die Idee eines Interkulturellen Gartens soll bei der Landesgartenschau die bunte Vielfalt der Lahrer Einwohner darstellen. Die Idee des interkulturellen Beirats aus dem vergangenen Jahr nimmt jetzt konkrete Formen an. Lahr. Der Gemeinderat segnete diese Idee im November auch finanziell ab (wir berichteten). Auf 600 Quadratmetern Fläche des Kleingartenbereichs in der Nähe des Haupteingangs zwischen der Römer- und Vogesenstraße werden der Platz für individuelle Beete und ein Gemeinschaftsgarten angelegt. Ein Haus mit 70 Quadratmetern ergänzt das Angebot. Die Fläche wird abgetrennt und als ein eigener Bereich auf der Landesgartenschau gekennzeichnet. Möglicherweise werden dann dort Datteln aus Syrien, Wein vom Schwarzen Meer oder Granatäpfel und Feigen aus Nordafrika wachsen. Am Dienstagabend haben Cornelia Gampper (Abteilungsleitern Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren) und Andreas May (Amt für Soziales, Schulen und Sport) diese Idee und die ersten Fortschritte im Rathaus II vorgestellt. Gekommen waren knapp 50 Interessierte. Das Dutzend Beete, die von einzelnen Personen oder auch einer Familie betreut werden sollen, haben eine Größe von zehn bis 15 Quadratmeter. Hier können Hobbygärtner ihre Ideen verwirklichen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Beete zur Landesgartenschau fertig angelegt sind und über diesen Zeitraum auch sorgfältig gepflegt werden. Man wolle, das war die erste Idee des Beirats, den Einwohnern die bunte Vielfalt in der Stadt mittels verschiedenen Pflanzen und Blüten aus aller Welt vorstellen, wenn diese Pflanzen hier auch wachsen können. Gampper und May stellten dabei klar, dass Beete und Gemeinschaftsfeld nichts mit einer klassischen Schrebergartensiedlung zu tun hätten. Hier werde es keine Datscha oder einen Grenzzaun zum Nachbarn geben. Das Ziel des Interkulturellen Gartens wären vielmehr Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung. Daher werde die Stadt demnächst ein großes Gebäude dort aufbauen, das von allen zusammen genutzt werden sollte. Es könnten hier auch Feste gefeiert werden. Bei der Vorstellungsrunde wurde schnell klar, dass dieses Gemeinschaftsgefühl vielen Besuchern wichtig ist. So erklärten sicher mehr als die Hälfte der Anwesenden, dass sie Interesse haben, sich aber nicht zutrauen würden, ein Beet auf dem Niveau der Landesgartenschau anzulegen, geschweige denn zu unterhalten. Hier war das Gemeinschaftsfeld die richtige Adresse. Einige erklärten sich grundsätzlich mit der Idee solidarisch und boten andere Arten von Hilfen an. Es gab aber auch das Gegenteil. Ein Besucher, der aus Moldawien stammt, erklärte begeistert, dass er einen Weinstock pflanzen würde. Eine sechsköpfige Familie aus Syrien fragte nach, ob es auch größere Beete geben werde. Die derzeitige Größe sei für den Bedarf sicher viel zu wenig. Freier Eintritt zur Landesgartenschau Die Idee des interkulturellen Gartens soll über die Landesgartenschau hinaus Bestand haben. Noch ein Vorteil: Wer hier mitmacht, beteiligt sich am Gelingen der Landesgarten und hat hier auch freien Eintritt.)

    http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-ein-gemeinschaftsgarten-fuer-ganz-lahr.65f2a3db-5dca-478d-a344-1c373223e0b1.html (mehr …)

  • Neuigkeiten vom IG Rüdersdorf

    (Gu, alerts)Gärtner wollen zurück auf ihre ScholleRüdersdorf (MOZ) Es blüht etwas im Wohngebiet, lautet die Überschrift für eine kleine, aber feine Fotoausstellung, die am Dienstag im Bürgerzentrum Brücke eröffnet wurde. Es sind Bilder von Renate Radoy, Gerlinde Burkard, Marlis Lehmann und Torsten Nowy. Die vier eint der interkulturelle Garten, in dem sie mitarbeiten, den sie hegen und pflegen, lieben und nun auch verteidigen.
    „Seit Herbst kommen wir eigentlich nicht mehr in den Garten hinein, beziehungsweise wird er ziemlich rigoros verändert“, sagt Torsten Nowy. Ursache sind die Bauarbeiten auf dem Gelände des Heinitz-Gymnasiums. Nachdem zunächst Leitungen gesucht wurden, die sich auch über das ursprünglich 2400 Quadratmeter große Areal des Gartens zogen, wurden für die Baustraße und den Neubau ganze 800 Quadratmeter des Gartens weggeknabbert. Renate Radoy und Torsten Nowy mussten ihre mühsam seit 2009 urbar gemachten „Schollen“ hergeben.

    Zum Jahreswechsel kam dann der nächste Hieb für die Gartenfreunde. Unbekannte zerstörten mutwillig das Gewächshaus. Das hatten die Enthusiasten zur Eröffnung des Gartens von der Stiftung interkulturelle Gärten München 2010 gesponsert bekommen. „Mittlerweile hat die Polizei die Ermittlungen gegen unbekannt eingestellt“, bedauert Torsten Nowy. Er steht im Kontakt mit der Bauverwaltung und hofft, dass er bis nächste Woche ein verbindliches Angebot bekommt, wie die Hobbygärtner wieder in die Anlage kommen. Die Männer und Frauen mit dem Hang zum Miteinander und grünen Daumen brennen darauf, die Frühjahrsbestellung einzubringen.

    „Als wir vor acht Jahren angefangen haben, war es tatsächlich ein interkultureller Garten. Die Hälfte der Mitmacher waren Russlanddeutsche“, erinnert sich Gerlinde Burkard. Mittlerweile hat ein Großteil derer so viel Gefallen am Gärtnern gefunden, dass er dieses Projekt verlassen und woanders einen Schrebergarten gepachtet hat. „Das kann man auch so sehen, dass diejenigen bei uns die Lust aufs Grün bekommen haben, nun aber mehr wollen“, sagt Gerlinde Burkard. Denn A und O im interkulturellen Garten, der sich künftig Nachbarschaftsgarten nennen wird, und zu dem nun auch eine Gruppe der behinderten Mitmenschen der Lobetaler Anstalten gehört ist, dass es keine Zäune gibt, sondern einen großen gemeinschaftlichen Platz des Miteinanders.

    http://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1559403/


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  • Ferienangebot im Weltchen in Dresden

    (Gu, alerts)

    Ferienangebot der Laurentiuskirchgemeinde in Dresden-Trachau: Im Rahmen eines von der Laurentiuskirchgemeinde veranstalteten Workshops werden große und kleine Kunststücke aus Holz hergestellt. Der Workshop endet mit der Saisoneröffnungsparty im Gemeindegarten »weltchen«.

    In der Zeit vom 20. bis 22. April 2017 können Kinder und Jugend­liche im Gemein­schafts­garten »weltchen«, Homili­us­straße, Ecke Zelen­ka­straße, heraus­finden, was man alles aus Holz anfer­tigen kann. Im Rahmen eines von der Lauren­ti­us­kirch­ge­meinde veran­stal­teten Workshops werden unter Anleitung eines erfah­renen Referenten große und kleine Kunst­stücke aus Holz herge­stellt. Der Workshop endet am 22. April, wenn die Saison­er­öff­nungs­party im »weltchen« gefeiert wird und die Arbeiten präsen­tiert werden. (mehr …)

  • Campus Garten bei der LGS 2018 in Würzburg dabei

    (Gu, alerts)

    An der Universität Würzburg wurde ebenfalls ein Urban-Gardening-Projekt verwirklicht. Das Referat Ökologie der Studierendenvertretung hat am Students‘ House auf dem Campus Nord einen Garten angelegt. In selbstgebauten Hochbeeten kann hier Gemüse von allen Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität angebaut werden. Ein Steingarten dient als Hotspot der Biodiversität, während mehrere Teiche verschiedenen Tierarten ein Zuhause bieten.
    Für die Landesgartenschau 2018 hat sich das Referat Ökologie mit den Stadtgärtnern e.V. und der Volkshochschule Würzburg zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Urbanes Gärtnern und urbane Wildnis“ werden sie gemeinsam 2000 Quadratmeter auf dem Gartenschaugelände am Hubland bepflanzen.
    Das Team des Campus-Gartens hat bereits konkrete Pläne: Neben bunten Blumenwiesen und einem Trockenrasen sollen ein Insektenhotel und ein Teich mit Minze, Brunnenkresse und anderen essbaren Pflanzen als Rückzugsort für einheimische Tiere dienen. In Hoch-, Hügel- und Kraterbeeten kann gemeinsam Gemüse gepflanzt und großgezogen werden. Der Nachbau einer Verkehrsinsel mit Gemüse statt Straßenbegleitgrün und vertikale Gärten an einem Geräteschuppen zeigen die ganze Raffinesse des Urban Gardenings.

    Aber auch soziale Projekte sind Teil des Plans: internationales Gärtnern mit Geflüchteten organisieren, eine Hütte konstruieren und einen Lehmofen bauen. Die Besucher sollen dabei aktiv in die Gestaltung der Fläche miteinbezogen werden. Nach getaner Arbeit lädt eine Sitzgruppe zum Ausruhen ein.

    Des Weiteren plant das Campus-Garten-Team Vorträge zum Thema „Urban Gardening“. Hier erfahren Interessierte mehr über verschiedene Richtungen des Trends. „Wir wollen zeigen, dass kreatives Gärtnern in der Stadt auf viele verschiedene Arten möglich ist“, so Pädagogik-Studentin Wiebke Degler, Mitorganisatorin des LGS-Projekts.

    Beim Urban Gardening zählt vor allem eins: die Nachhaltigkeit. Sich selbst mit Nahrung versorgen, das städtische Klima verbessern und zur Vielfalt der Arten beitragen – das sind die Ziele des urbanen Gärtnerns. „Man kann schon mit ganz einfachen Dingen, die man zu Hause hat, etwas für die Natur tun“, erklärt Pascal Bunk, Vorsitzender des Referats Ökologie der Studierendenvertretung. Für das Projekt möchte er deshalb hauptsächlich wiederverwendbare Materialien verwenden. Schotter, Ziegelsteine und Paletten, die beim Bau der Landesgartenschau als Müll anfallen, sollen beim Beetbau eingesetzt werden.

    Wichtig für das Projekt: Es werden keine unnatürlichen Bedingungen geschaffen. „Wir haben im Campus-Garten schon viel Erfahrung gesammelt und wissen daher, was in unserem heimischen Boden gut wächst“, erzählt Wiebke Degler. Das gesamte Projekt ist deshalb auf das Klima und den Boden Frankens bezogen. „Wir möchten nutzen, was da ist“, sagt Pascal Bunk.

    Die Landesgartenschau 2018 startet am 12. April und endet am 7. Oktober. Damit zum Beginn der Veranstaltung bereits gemeinsam gegärtnert werden kann, werden die ersten Vorbereitungen schon im Herbst 2017 getroffen. Für das Projekt sucht das Campus-Garten-Team noch helfende Hände. Mitmachen darf jeder, egal ob jung oder alt. „Wir sind auch offen für neuen Input. Wenn jemand eine Idee umsetzen möchte, ist er bei uns herzlich willkommen“, so Bunk.

    Für alle, die bauen, pflanzen oder gießen helfen, wird der Eintritt zur Landesgartenschau frei sein. Da das gesamte Projekt selbst finanziert werden muss, freut sich das Team über jede Spende, egal ob Gartenhandschuhe oder überschüssige Steine vom Hausbau.

    http://www.wuerzburgerleben.de/2017/03/14/urbanes-gaertnern-auf-der-landesgartenschau/ (mehr …)

  • IG Friedberg ist in einer Kleingartenanlage

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten Friedberg (IKG) ist ein gemeinwesenorientiertes Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau und besteht seit Januar 2016. Gefördert wird der Garten aus Projektmitteln (DRIN-Projekt) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und aus Mitteln des Evangelischen Dekanats Wetterau.
    Das Projekt richtet sich zuvorderst an Familien und Personen, die in der Altstadt Friedberg wohnen.
    Der Garten befindet sich noch im Aufbau und liegt in einem Schrebergartengelände in der Nähe der Friedberger Altstadt. Zurzeit wird der Garten von türkischen und bulgarischen Frauen, zum Teil mit Familienanhang, genutzt. Die Gartennutzer/innen arbeiten im Wesentlichen mit Hochbeeten. Die Größe des Gartens umfasste bisher ca. 400 qm. Eine Erweiterung auf ca. 630 qm ist jetzt erfolgt. Wegen der Hinzupachtung einer weiteren Fläche um ca. 300 qm wird derzeit verhandelt. Aufgrund der Erweiterung können weitere Gartennutzer/innen hinzugenommen werden. Es gibt bereits Anfragen.
          Wie groß ist die Gruppe der GärtnerInnen bisher?
    Derzeit gärtnern sechs Frauen und deren Familien. Durch die Grundstückserweiterung können jetzt weitere Gärtner/Innen hinzukommen.

          Sind auch deutsche GärtnerInnen mit in das Projekt involviert?
    Im letzten Jahr war auch eine deutsche Frau als Gärtnerin aktiv. Sie ist aber aus Zeitgründen nicht mehr dabei. Grundsätzlich sollen auch deutsche Gärtnerinnen aktiviert werden. Zurzeit besteht ein Kontakt zu einer deutschen Familie.

          Wie bekommen die BewohnerInnen von Friedberg Kenntnis von dem Projekt, wie kann man mitmachen?
    Über den Garten wurde umfangreich in der Presse berichtet. Ein entsprechender Flyer ist in Arbeit und wird u.a. über die Kooperationspartner weitergegeben.

          Wie offen ist die Schrebergartenanlage? Braucht man einen Schlüssel, im auf das Gelände und einen zweiten Schlüssel, um zu dem Gartenprojekt zu kommen? Wie bekommt man Zugang?
    Der Garten ist über eine Gartentür, die aus Prinzip nicht abgeschlossen wird, direkt zu erreichen. Jeder, der sich interessiert, kann sich im Garten aufhalten.

          Ist das Projekt offen für alle Interessierten (also nicht nur für sozial schwache Menschen?)
    Der Garten ist grundsätzlich offen für alle Interessierten, egal mit welchem wirtschaftlichen Status, Religion oder Herkunft.

          Wie viele Beete gibt es bisher und wieso arbeiten die Frauen in Hochbeeten (in einem Schrebergarten dürfte die Erde ja gut sein)?
    Zurzeit haben wir sieben Hochbeete und zwei ebenerdige Beete.
    Auf Empfehlung unseres Kooperationspartners NABU-Umweltwerkstatt haben wir uns dafür entschieden im Garten überwiegend mit Hochbeeten zu arbeiten, da die zur Bewirtschaftung zur Verfügung stehende Fläche (Sonne, Schatten) eher begrenzt war und es sich gezeigt hat, dass dies ein wirksamer Schutz vor Schädlingen ist. Die zwei ebenerdigen Beete haben unter den Wühlmäusen und Schneckenbefall sehr gelitten.

          Gibt es „nur“ individuelle Beete oder gibt es auch Gemeinschaftsbeete/flächen?
    Bis jetzt haben wir noch kein Gemeinschaftsbeet. Dies ist aber auf jeden Fall vorgesehen. Ebenso ein Gratisbeet.

          Wie werden Entscheidungen getroffen?
    Es besteht ein ständiger Kontakt zu den Gärtnerinnen durch regelmäßige Treffen, auch in den Wintermonaten.

    Klare Entscheidungsstrukturen müssen aber noch erarbeitet werden. Selbstentscheidungsstrukturen zu schaffen ist ein wesentliches Ziel des Gartenprojekts.

          Wie sind die Kontakte zu den anderen Schrebergärtner/Innen?
    Zu den direkten Nachbarn bestehen unterschiedlich gute Kontakte. Es besteht über den Gartenzaun hinweg ein fachlicher Austausch. Ein Nachbar hat uns Angeboten ein Teilstück seines Gartens zu übernehmen. Die Nachbarn werden immer zu unseren Festen eingeladen. Grundsätzlich ist ein Wohlwollen gegenüber dem Interkulturellen Garten festzustellen.

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  • Stadtgarten H17 in Leipzig hat neue MitgärtnerInnen

    (Gu, ANrag und Antworten)

    Der Stadtgarten H17 legt neue Beete an, da neue Leute dazu gekommen sind:

    Neue Beete haben wir drei Stück. Die Bodenstruktur der Fläche ist allerdings sehr schlecht..Deshalb müssen etwa 30 ältere Beete wieder neu aufgefüllt werden.
    Es sind vier neue Mitglieder hinzugekommen..Eine Person ist als Besucherin in den Garten gekommen (Sie wohnt gleich in der
    Nachbarschaft) und hat sich dieses Jahr entschieden mitzumachen.
    Die anderen drei sind durch unser öffentliches Angebot bzw. unsere Internetseite auf uns aufmerksam geworden.

    Sie machen auch ein tolles Praxisworkshop-Programm (siehe Antrag, bei Anträgen abgelegt)


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  • Aktionstage regionale Superfoods im Inselgarten Wuppertal

    (Gu, RSS)

    Am Samstag, den 13.5.2017 wird sich im Inselgarten der Diakoniekirche (Friedrichstraße 1) alles um gesunde, regionale Lebensmittel aus dem Eigenbau drehen. Der Aktionstag wird in Kooperation mit dem Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt.

    Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher Kräuter, Gemüse und andere heimische Gewächse in Blumentöpfe, Eierkartons oder Tetrapacks einsäen und später mit nach Hause nehmen.

    Außerdem wird eine Gartenführung angeboten und alle Gartenfreunde können an einem Quiz rund um gesunde und klimafreundliche Ernährung teilnehmen.

    Alle Gäste sind eingeladen, es sich um die Kirche herum gemütlich zu machen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Leckeres aus geretteten Lebensmitteln. Gerne darf auch ein mitgebrachtes Picknick vor Ort verspeist werden.

    Ab 14 Uhr besteht die Möglichkeit, im Gemeinschaftsgarten zu gärtnern und bei der Entstehung eines von MehrWert NRW konzipierten Superfood-Beetes mit regionalen Lebensmitteln mitzuhelfen. (mehr …)

  • Teiil von Bambis Beet soll erhalten bleiben

    (Gu, Vernetzungstreffen in Freiburg)

    Der linke Teil von Bambis Beet soll wohl erhalten und neu als Begegnungsort gestaltet werden. Verpachtet werden soll dieser Teil an die Uni. Es sollen professionelle Hochbeete aus haltbarem Holz gebaut werden und neben den gärterischen Aktivitäten sollen hier Veranstaltungen, Kunst und Kultur stattfinden. (mehr …)

  • Himmelbeet: neue Ideen für 2017

    (Gu, RSS)
    Himmelbeet

    Für 2017 planen wir einen Markt der regionalen Köstlichkeiten. Jeden letzten Samstag im Monat verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und Selbstgemachtem aus dem Garten widmet. Der erste himmelbeet-Markt erwartet Euch am 29. April.

    Wir freuen uns auch auf die Blaue Stunde, einen regelmäßigen Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung aus dem Wedding. Hier könnt Ihr gemeinsam Projekte realisieren, kochen und Pizza backen, quatschen und musizieren oder einfach nur gemeinsam Zeit verbringen.

    Ihr dürft auf Programmbeete gespannt sein: Robin plant ein Beet, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi aus Nevada informiert. Weitere umweltpädagogische Beete sollen die Mischkultur Milpa der Maya vorstellen oder auch die Ackerbaumethode Three Sisters, bei der die wesentlichen Feldfrüchte der Indigenen Nordamerikas (Kürbis, Mais und Bohnen) zusammen angebaut werden. Wieder andere Beete widmen sich Färberpflanzen oder dienen als Bienen- und Insektenweiden.


    (mehr …)

  • REWE und Ackerhelden auf urban gardening Pfaden

    REWE Family und die Ackerhelden suchen die besten Hochbeet-Gärtner. Kindergärten, Schulen und Gemeinschaftsgärten können 12 Hochbeete gewinnen.

    (Gu, alerts)

    Vom 17. Juni bis zum 5. August 2017 geht „REWE Family – Dein Familien-Event“ wieder auf große Deutschland-Tour und macht dabei Halt in Köln, Bad Vilbel, München, Stuttgart, Hamburg und Berlin. Aber schon jetzt ruft das größte Familienfest im deutschen Lebensmitteleinzelhandel zu einem spannenden Projekt auf: REWE Family sucht gemeinsam mit den Ackerhelden 12 Kindergärten, KITAs, Schulen, Jugendhäuser, Gemeinschaftsgarten-Betreiber oder naturinteressierte Familien, die jeweils drei Hochbeete geschenkt bekommen – komplett mit bestem Nährboden und vielen Gemüse- und Pflanzensorten. Das Besondere: Die Urban-Gardening Profis von den Ackerhelden kommen direkt zu den Gewinnern, helfen beim Aufbau und Bepflanzung der Hochbeete und stehen ihnen während des gesamten Jahres bei allen Fragen zu Pflege, Ernte und Nachpflanzung beratend zur Seite. Sie vermitteln außerdem viel Wissenswertes in Sachen Regionalität, Saisonalität und gesunder Ernährung.

    Die schönsten Hochbeete und ihre Gärtner werden zu einem spannenden Tag bei REWE Family eingeladen. Dort stellen sie den Besuchern nicht nur ihren Pflanzerfolg vor, sondern genießen das Event darüber hinaus als VIPGast.

    Um selbst einmal frisches Gemüse und knackigen Salat zu ernten, muss man nicht gleich auf’s Land ziehen. „Urban Gardening“ ist das Stichwort – gemeinsam mit den Ackerhelden zeigt REWE Family erstmals, wie man auch in der Stadt Radieschen ziehen und Möhren ernten kann.

    Um bei der Hochbeet-Aktion mitzumachen, braucht man keinen grünen Daumen. Nur eine ausreichend große Außen-Aufstellfläche für drei Hochbeete (pro Beet ca. 80 x 120 cm), Interesse am Gärtnern und ein wenig Durchhaltevermögen müssen vorhanden sein. Familien, Vereine oder Institutionen, die teilnehmen möchten, schicken ein Bild von ihrer Gruppe und dem Außengelände, auf dem die Hochbeete stehen sollen, an hochbeet@rewe-family.de und beantworten folgende Fragen:

    • Wie viele Jahre kann man ein Hochbeet nutzen, ohne das Erdreich auszutauschen?
    • Wie lange dauert es in der Regel, bis man Radieschen ernten kann?
    • Welches Wintergemüse eignet sich für ein Hochbeet?

    Einsendeschluss ist der 19. März 2017. Mit der Teilnahme an dieser Aktion stimmen sie der Veröffentlichung auf der REWE Family-Website, auf Facebook sowie in Zeitungen/Zeitschriften, Hörfunk
    und TV zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    http://www.hamburg-magazin.de/hamburg-fuer/kinder-familien/artikel/detail/rewe-family-und-die-ackerhelden-suchen-die-besten-hochbeet-gaertner.html (mehr …)

  • Die Vielschichtigkeit eines Gartenaufbaus – Unser Garten Bruck

    (Gu, Mail)

    Unser Garten Bruck (Erlangen):

    Ja, der Garten hat uns auch den Winter über keine Ruhe gelassen. Dadurch, dass wir im Aufbau und gerade eben dabei sind, richtig durchzustarten, kommt einfach sehr viel zusammen. Wir haben einen Freundeskries gegründet, um finanziell agil zu sein und Gelder beantragen zu können. Nun kommt der Bumerang zurück, das Finanzamt zickt, wir werden dann wohl erst im nächsten Jahr so richtig über und mit dem Freundeskreis agieren können. Aus dem Freundeskreis heraus hat sich auch ein vielfältiges Programm gebildet, z.B. Herstellung Terra Preta (Theorie- und Praxistag), Wildkräuterwanderungen mit anschließender Zubereitung, Kompostseminar…

    Der Bau der Outdoorküche verzögert sich, da es da so was wie Bauaufsichtsämter gibt, die einem das Leben nicht gerade leicht machen.

    Die Gartengruppe selbst ist auch ein stetes „Abenteuer“. Es gibt einen kleinen harten Kern, der zuverlässig dabei ist – jedoch ist niemand dabei, der perspektivisch mitdenkt oder „Verantwortung“ übernimmt – da „kämpfe“ ich im Moment auf alleiniger Front. Die Fluktuation ist groß, da immer wieder Leute dazustoßen, mal was machen und dann wieder verschwinden (wegziehen oder doch unterschätzt haben , dass Garten Arbeit macht – auch bei schlechtem Wetter). Das ist für eine Gruppe auch nicht leicht, die immer wieder Neue begeistert aufnimmt und dann jedes Mal wieder vor den Kopf gestoßen wird – da bleiben natürlich Konflikte auch nicht aus… Wirklich harte soziale Arbeit.

    Aber unser Garten wächst und gedeiht. Sturmtief „Egon“ hat unser neu aufgebautes Gewächshaus komplett zerstört ( da war dann mal schnell das Geld unseres Umweltpreises futsch), aber zu unserer aller Freude blühen die reichlich gesteckten Frühlingsblüher auf, beleben das Gelände und harren der Bienenvölker, die in den nächsten Tagen Einzug halten werden. Die ersten Vögel haben ihre Nistkästen bezogen und am letzten Samstag hatten wir die erste große Gartenaktion bei fantastischem Wetter – Hochbeete auspflanzen, Stauden teilen, Nachfüllen, umsetzen, teilweise schon ansäen und Bodenbeete für die Aussaat vorbereiten. Am 18.03. haben wir dann mit der Produktion des Erlanger Theaters „Weltenverbesserer“ eine große Bauaktion mit Hochbeeten und Outdoormöbeln aus einem wirklich vielfältigen Fundus upcycelfähigen Materials. Das wird sicher spaßig. Außerdem lassen wir uns in diesem Gartenjahr von einer befreundeten Videokünstlerin begleiten, die das Geschehen dieses Jahres dokumentieren wird, unterschiedlichste Interviews (auch mit Ämtern, Bürgermeisterin, Anwohner*innen, Gartler*innen…) führen wird. Und, und, und…

    Ja, da passiert gerade sehr viel – aber das wird bei all den anderen Projekten auch nicht anders sein. Wir haben auch eine Gärtenpartnerschaft mit „Himmelbeet“ begonnen, die nun auch so langsam wächst (mehr …)

  • Mauergarten: viele AGs gegründet

    (Gu, Mail)

    Es laufen Verhandlungen mit Grün Berlin bezüglich eines Kooperationsvertrages. Er soll gegenseitige Rechte und Pflichten regeln. Flächenplan und Beetkatalog müssen bis Ende März erarbeitet werden – unter anderem für die Vertragsanlagen

    Bei den Konzeptworkshops im Januar und Februar haben wir unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften gebildet. Sie beschäftigen sich mit der Gestaltung des Gemeinschaftsgartens.

    Kommunikations-AG

    interne und externe Kommunikation

    Konfliktmanagement

    Förderung eines diskriminierungsfreien Mauergartens

    Vertrags-AG

    gestaltet den Kooperationsvertrage

    Flächen-AG

    entwickelt einen Flächenplan

    Kontaktperson: Thomas

    Beet-AG

    verwaltet Beetpatenschaften

    eintwickelt einen Beetkatalogs

    definiert Gemeinschaftsaufgaben im Mauergarten

    plant Beetbauaktionen und führt sie durch

    Fundraising-AG

    schreibt Projektanträge

    macht Fördermittel-Akquise

    Kunst&Spiel-AG

    organisiert Kunstprojekte

    Solidarisches Imkern im Mauergarten


    (mehr …)

  • Paradies für Alle wächst

    (Gu, mail)

    Das „Paradies für Alle“ wächst, im Winter haben wir gestartet mit der Aufbaugruppe aus dem nichts, Martina Ruf und ich…und es haben sich schon ca. 13 aktive Bürger  aus Radolfzell und ca. 15 Geflüchtete (inkl. 2 Familien) gefunden, zusammen organisieren wir alle 2 Wochen die Kontakte, Öffentlichkeitsarbeit, wir haben uns auch schon zusätzlich 4 mal im Garten getroffen, einen Birnbaum gepflanzt, Hecken umgepflanzt, angefangen etwas umzugraben und so fort. Im Moment haben wir schon 36 Interessierte im Verteiler, (mehr …)

  • Bauwochenende bei Ab geht die Lucie

    (Gu, RSS)

    Wir möchten den Sandkasten wieder frisch machen und ganz viel Draußen-Spielzeug installieren, damit es für die Kleinsten auf der Garten-Baustelle Lucie spannend.
    Vieleicht habt ihr solche Spiele ungenutzt rumstehen oder noch eigene Ideen? Dann lasst sie uns auf der Lucie umsetzen! Wir haben zwei Bau-Wochenenden geplant und könen eure Unterstützug gebrauchen:
    Am 26.03. und am 02.04. werdet ihr uns ab 12 Uhr auf der Lucie am Werkeln finden. 
    Wir freuen uns über alle, die mitmachen!!

    Wir werden Altes reparieren und wieder in Stand setzen, aufräumen, aussortieren, umstellen und neue (unglaublich schicke) Infoschilder anbringen. Wir wollen ein erstes vertikales Beet bauen und noch zahlreiche andere Projekte stehen auf der Liste. (mehr …)

  • Färbergarten, Kinderaktivitäten und Workshops im Interkultureller Garten Laatzen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten hat sich in den letzten Jahren als Ort des demokratischen Gemeinwesens etabliert und wird von den Teilnehmern und Mitbürgern intensiv genutzt.Diese Entwicklung der lebendigen und vielfältigen Kultur wollen wir mit diesem Jahr stärken und in 3 weiteren Phasen Generationsübergreifend ausbauen.
    Ausserdem wollen wir den Garten für die Öffentlichkeit durch gezielte Aktionen und Projekte öffnen. Anliegern und potenziele neuen Teilnehmern sollen von unseren Workshops und den neu anzulegenden Schaugarten provitieren.
    Den Gartenteilnehmern und anderen Intressierten aus den unterschiedlichsten Kulturen wollen wir „unsere“ heimischen und z.T historischen Gemüsesorten, deren Anbau und Verarbeitung in diesenWorkshops nahe bringen. (in Koopeartion mit dem Großen Freien)
    Diese Regelmäßige offene Workshops beinhalten Themen heimischer Gemüseanbau und dessen Pflege, Kompostierung, Bodenverbesserung und Nutzung und Pflege der Gemeinschaftsflächen. Sie dienen zur nachhaltlichen Weiterentwicklung des Interkulturellen Gartens, der sich im letzten Jahr auch als außerschulischer Lernort bewährt hat. Deshalb wollen wir partizipativ und an dem Gemeinwohl orient das Konzept des Gartens um einen Färbergarten(80qm) erweitern und relevante Institutionen wie Kindergärten und Schulen mit einbeziehen.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nutzt? Wie viele Erwachsene sind dabei und haben diese individuelle Beete?

    Wir haben insgesamt 16 Beete, davon sind 14 Beete an Menschen aus 8 verschiedenen Kulturen vergeben, die diese regelhaft zu zweit (Familie) bearbeiten.

    Also 28 Personen. Dazu kommen ca 8-10 Kinder aus den Familien.

    2 Beete hat jukus e.V. eins für kids kitchen und eins was zum Färbergarten werden soll.

    Wie viele Beete gibt es in dem Gartenprojekt und wofür werden diese genutzt?

    14Beete werden von den TN selber genutzt um Naschobst und Gemüse anzubauen

    Die Gemeinschaftsflächen sollen für einen Schaugarten genutzt werden.

    Wie offen ist der Garten? (Braucht man einen Schlüssel etc.)

    Es gibt ein Tür zum Garten die immer für alle offen ist.

    Beteiligen sich die Schulen, Kitas, Gruppen an den Kosten des Gartenprojekts?

    Nein wir erheben nur eine Umlage von 1€ pro Kind für das gesunde Essen vor Ort

    Wer wird den Färbergarten anlegen und wie soll dieser dann genutzt werden?

    Der Färbergarten wird von mir als Dozent und leidenschaftlicher Gärtner und einer Gärtnerin/Biologin angelegt. Nutzen wollen wir Ihn mit Kindern und den TN des Interkulturellen Gartens um „alte Färbetechniken aus verschiedenen Kulturen zu lernen und weiter zu geben.

    Ist der im Antrag erwähnte Schaugarten der Färbergarten?

    Nein der Schaugarten wird auf einem Teil der Gemeinschaftsflächen errichtet.

    Dort sollen „Historische Gemüse Sorten“ aus dem Großen Freien (https://www.dasgrossefreie.com) angebaut werden.

    Sind die 10 Tonnen Erde für die Anlage des 80m2 großen Färbergartens gedacht?

    Nein die 10 Tonnen Erde sind für alle Gemeinschaftsgärtner und Gemeinschaftsflächen gedacht, um den Boden zu verbessern.

    Gibt es bei der Stadt Laatzen (Grünflächenamt) die Möglichkeit, torffreie Erde zu erhalten?

    Nein leider nicht. Der Bauhof unterstützt uns und übernimmt die Abfuhr von Strauchabfällen Pflege des Außengeländes,um den Garten herum. Erde ist aber auch bei der Stadt „Mangelware“ diese beziehen sie selber über: https://www.aha-region.de/kompost.html bei der auch wir unsere Erde kaufen möchten.

    Wie sind die Geräte untergebracht? Wie zugänglich sind sie?

    Wir haben einen Bauwagen in dem die Gartengeräte untergestellt sind.

    Jeder Teilnehmer hat einen Schlüssel und hat jederzeit Zugang zu den Werkzeugen.


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  • Hechtgrün ist umgezogen

    (Gu, Mail)

    Der GG Hechtgrün aus Dresden ist umgezogen

    es ist übrigens wirklich passiert, mal wieder einer der seltenen tatsächlichen Umzüge eines mobilen Gartens!
    das tolle ist, dass uns (nach Absprache mit der Umweltbürgermeisterin) der Regiebetrieb/Grünflächenamt vollumfänglich, kompetent und kostenfrei unterstützt haben 🙂

    RSS
    Ein bisschen Zwang war schon dabei, weil die alte Fläche geräumt werden musste, damit der neue Investor dort die Stadt weiter verdichten kann.

    Allerdings war der Umzug gut vorbereitet und von der Stadtverwaltung unterstützt: Die fürs Hechtviertel zuständige Stadtplanerin war schon einige Monate vorher auf uns zugekommen, um gemeinsam eine neue Fläche zu finden, damit der Garten erhalten bleiben konnte. Und das Grünflächenamt kam am Umzugstag mit großem Gerät und fleißigen Helfer*innen, um die Hochbeete, das Gewächshaus, die Gartenhütte usw. auf die neue Fläche an der Johann-Meyer-Straße 8 zu bringen. Das hechtgruen, das ja schon immer als mobiler Gemeinschaftsgarten geplant war, hat sich also einfach mal eine neues zu Hause gesucht.

    Ihr findet das hechtgruen jetzt also einfach ein paar Meter weiter drin im Kiez (es braucht nur noch ein paar Sonnenstrahlen, bis es auch als Garten erkennbar wird). Der Bischofsplatz, der das Eingangstor in dieses Kiez darstellt, verliert wohl demnächst sein letztes bisschen Qualität als öffentlicher Platz. Aber immerhin sind die beiden genannten Ämter, genau wie der übergeordnete Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft eine große Hilfe dabei, dort wo es möglich ist, die Anwesenheit von Gärten zu erhalten.

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  • Westgarten in Dortmund wird im April eröffnet

    (Gu, RSS)

    Der Westgarten steht kurz vor der Realisierung! Am Samstag werden wir einen Manufaktur-Tag einlegen, um die Hochbeete für den Westgarten zu bauen. Es sollen sechs Hochbeete mit Aufsatzrahmen und ein IBC-Hochbeet gebaut werden, die dann im April in den Westgarten umziehen und bepflanzt werden.

    Ist ein Projekt von den Grünen und den Urbanisten (mehr …)

  • abwechslungsrreiches Jahresprogramm im Ökogarten Zehlendorf

    Sbd. 4. März, 14:00: Fachgerechter Obstbaum- und Weinrankenschnitt,

    .Sonnabend, 18. März: 14:00: Eröffnung der Saison,

    .im März weiter sonnabends ab 14:00,

    .ab April jeden Sonnabend 15:00 gemeinsames Gärtnern und „Teetrinken“, miteinander Reden…

    .im Mai: Sonntag, 7. 5.: Radtour zum Hugenottengarten in Langerwisch/ Michendorf, Auskunft bei Siegfried Bürk Tel. 030.813 47 58.

    .im Juni: Sonntag 11. 6.,13:00: Dr. Karin Garske/ Lutz Lissy: Vortrag über Bienen; Sonntag, 11.6., 15:00: Yoga im Garten. Auskunft und Anmeldung bei Christa Woyack, Tel. 30-811 24 34.

    .im August: Sonntag, 20. 8., 15:00: Yoga im Garten. Auskunft s.o.

    .im September: Sonntag, 10. 9.: Radtour mit Siegfried Bürk,

    .Sonntag, 24. 9.: Erntedankfest, Beginn 12:30 Gottesdienst im Garten mit Pfr. Dr. Gerhard Borné, danach Weiterfeiern bis zum Lagerfeuer mit Musik und Singen,

    .im Oktober/November, sonnabends, ab 14:00 im Garten,

    im Dezember, ab 13:00,

    .Januar 2018, Jahresversammlung des Vereins Ökogarten Am Buschgraben in der Gemeinde Schönow-Buschgraben.

    An den Sonnabenden u.a. auch:

    Kräuterführungen,

    Vorführungen am Teich für Kinder und Erwachsene,

    Salate zubereiten, Teemischungen und andere Speisen herstellen,

    Malen/Zeichnen mit Kindern und Erwachsenen, Spielen, Musizieren, Singen…

    Extra Termine: für Vorträge und Filme

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  • IG in Jena legt wieder los

    (Gu, alerts)
    Jena. Mit dem nahenden Frühling beginnt auch die Gartensaison. Wer keinen eigenen Garten besitzt, sich aber dennoch nach der erdenden Arbeit im Freien sehnt und schon immer mal Radieschen aus dem eigenen Beet zupfen wollte, für den wäre der interkulturelle Garten in Lobeda-West eine Lösung. Interessierte können sich hier ein Beet zulegen oder sich am Gemeinschaftsbeet beteiligen.

    „Wir haben den Wunsch, dass sich noch mehr Menschen an der Arbeit im interkulturellen Garten beteiligen“, sagt Katja Reindl. Sie ist Sozialarbeiterin beim Jenaer Verein „JuMäX“, der im Bereich Kinder- und Jugendarbeit tätig ist.

    Abenteuerspielplatz ist wieder täglich geöffnet

    Seit Sommer 2016 liegt die Verantwortung über das 6000 Quadratmeter große Gelände nahe dem Tafelhaus in Lobeda-West, auf dem sich der Abenteuerspielplatz und der interkulturelle Garten befinden, nicht mehr beim Bund Deutscher Pfadfinder, sondern beim Jenaer Trägerverein „JuMäX“. Katja Reindl, Niels Rogoll und Marcus Hannuscheck teilen sich hier zwei Stellen als Sozialpädagogen.

    Seit 1. März 2017 ist der Abenteuerspielplatz auch wieder täglich bis 18 Uhr auf und samstags von 10 bis 17 Uhr. „Zu uns kommen meist Kinder aus Lobeda, die hier ihre Nachmittage nach der Schule verbringen“, sagt Katja Reindl. In den Ferien aber würde der Abenteuerspielplatz auch von Kindern und Jugendlichen aus der gesamten Stadt besucht.

    Vor etwa drei Jahren kamen die Sozialarbeiter auf die Idee, einen interkulturellen Garten anzulegen, der nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern von allen Interessierten genutzt werden kann. In direkter Nachbarschaft zum Abenteuerspielplatz gab es ein ungenutztes Gelände der Kommunalen Immobilien: „Das war damals eine Brache, und wir entschlossen uns, dort den Garten anzulegen“, sagt Niels Rogoll.

    Flüchtlinge, die in der nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft lebten, halfen ehrenamtlich beim Gestalten des Gartens, aber auch viele andere Freiwillige beteiligten sich an einem großen Arbeitseinsatz, um das 1000-Quadratmeter-Gelände nutzbar zu machen.

    „Natürlich geht es auch um den Integrationsgedanken, aber die Idee des Interkulturellen Gartens bezieht sich nicht nur auf geflüchtete Menschen“, sagt Katja Reindl. Lobeda sei an sich ein multikultureller Stadtteil, „der Garten, soll einen Ort bieten, an dem Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und Nationalitäten in Kontakt kommen können. Hier kann man sein Wohnumfeld selbst mitgestalten – gemeinsam mit anderen“.

    Mitmachen könne jeder und zwar kostenfrei. „Dennoch erwarten wir natürlich ein gewisses Engagement und Interesse am Gärtnern“, sagt Katja Reindl. Seit einiger Zeit gibt es auch ein Gartentor, das den Garten von der Werner-Seelenbinder-Straße aus zugänglich macht. „Es besteht die Möglichkeit, dass wir gegen eine Kaution den Schlüssel für den Garten an unsere Garten-Gemeinschaftsmitglieder herausgeben. So kann auch gegärtnert werden, wenn wir von JuMäX nicht auf dem Gelände sind.“

    Am Samstag, 4. März 2017, wollen die drei JuMäX-Mitarbeiter den Garten für Interessierte öffnen und das Konzept näher erläutern. Zwischen 15 und 17 Uhr kann man einfach in der Werner-Seelenbinder-Straße 26 vorbeischauen und sich darüber informieren, wie der interkulturelle Garten funktioniert.

    http://jena.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Interkultureller-Garten-in-Jena-Moehren-und-Radieschen-zwischen-Plattenbauten-793489046 (mehr …)

  • Aktuelle Entwicklung des Gartens „Garten der Flucht und Solidarität“ in Friedland

    (von Najeha)

    Seit März 2016 hat Frau Heidrun Mitze Kontakt mit mir in Göttingen, sie wohnt in einem Dorf bei Friedland, Reiffenhausen.

    Ich haben Frau Mitze und den Mitarbeiter der Caritas in Friedland am 16.03. im Büro empfangen und beraten, Ihnen die Idee der Gemeinschaftgärten erklärt, sie über die Angebote der anstiftung informiert.

    Sie möchte von Anfang an die Nachbarn vor Ort mit einbinden. Ich habe ihr im gestrigen Telefonat empfohlen, dass sie alle Parzellen als Gemeinschaft bewirtschaften mit Patenschaften, das bedeutet, an jeder Parzelle arbeiten ein Flüchtling und Nachbarn zusammen.

    Das Ziel ist, dass sie in Dialog kommen, die Sprache lernen und sich austauschen.

    Im August 2016 hat sie ein zweiwöchiges Jugend-Work-Camp organisiert. Ich war am 3.8.eingeladen, habedas Grundstück besucht, die Flüchtlinge aus Friedland im zukünftigen Gartenstück empfangen,ihnen die Idee und Ziele der Gärten erklärt.

    Die Neuigkeit von gestern ist, dassfür das Gartenprojekt die Förderung irgendwie gesichert ist.

    Zwei Förderungsmöglichkeiten hat sie, erstens über ein EU Programm, es war viel Arbeit, sie musste 30 Seiten Formulare ausfüllen,dem 20köpfigen Vorstand vorlegen, weiter 50 Leuten, die für die lokalen Aktionen auf den Land zuständig sind. Die Idee wurde gut aufgenommen.

    Sie fördern das Projekt für drei Jahre mit 80%.

    Zweitens LEB (Ländliche Erwachsenenbildung) für 20% als Co-Finanzierung.

    Frau Mitze freut sich sehr, sie wartet auf den Förderbescheid.

    Sie plant wieder einen Jugend-Work-Camp für den Sommer.

    Sie möchte, dass ich demnächst eine Informationsveranstaltung in der Unterkunft in Friedland mache.


    (mehr …)

  • ISG Hannover bekommt zweite halbe Stelle

    (Gu, Tel)
    Der Verein Internationale Stadtteilgärten aus Hannover bekommt eine zweite halbe Stelle durch die Stadt. 15.000 Euro, die sie mit weiteren Mitteln aufstocken wollen, so für die nächsten drei Jahre durch die Teilnahme an einem Forschungsprojekt in Osnabrück. Sie bekommen die Stelle, damit sie noch mehr Gärten koordinieren können und wollen eine Sozialarbeiterin einstellen. (mehr …)

  • neues von der Begegnungsoase Freiburg

    (Gu, RSS)
    interkulturellen Gartenprojekts auf St. Christoph schon aus dem Winterschlaf erwacht. Es gibt mehrere gute Neuigkeiten, die frischen Wind für das neue Gartenjahr bringen.

    Erstens: Wir können unsere Öffentlichkeitsarbeit professionalisieren. Ich habe mit einem Foto der Begegnungsoase St. Christoph einen der ANU-Medienpreise „Der Wandel im Bild“ gewonnen. (Fotografisch ist das Bild nicht umwerfend, eben ein Schnappschuss, den ich mit meiner Handy-Kamera und erdigen Händen bei einem Aktionstag gemacht habe. Aber die tolle Stimmung kommt rüber.) Als Preis bekommen wir eine professionelle Medienberatung der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Agentur KGMNE. Bald designen wir also schöne Postkarten und Plakate.
    Zweitens: Wir haben ein Umweltbildungs-Projekt für die Kinder von St. Christoph konzipiert, das vom Freiburger BNE-Fonds gefördert wird.
    Mit dem Beginn des Gartenjahres wollen wir als ehrenamtliche Gartengruppe regelmäßig mit den Kindern gärtnern, aber auch kreativ sein, basteln, Geschichten erzählen, Pflanzen und Esskulturen kennenlernen. Zusätzlich dazu wird es Gartenaktionstage und Begegnungsfeste für alle BewohnerInnen und Interessierten geben. Dank finanzieller Förderung und Unterstützung durch unsere Kooperationspartner FABRIKPädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE und Ökostation können wir nicht nur Saatgut und Gartengeräte kaufen, sondern auch Kreativ-Workshops machen und weitere Gartenelemente wie Insektenhotel und Trockensteinmauer fachlich kompetent bauen. (mehr …)

  • Brunnen endlich nutzbar im Kiezgarten Fischerstraße

    (Gu, RSS)
    Wir freuen uns mitteilen zu können, daß unser Tiefbrunnen (20m) nun behördlich abgenommen wurde und wir nun berechtigt sind unser Gießwasser (Brauchwasser) nun selbst unabhängig fördern zu dürfen.


    (http://owncloud.kiezgarten.de/public.php?service=files&t=8d486de5269949e7ecd82d7560e6feab)

    Wir bedanken uns dafür bei der Wasserbehörde des Landes Berlin, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltratgeber/de/spiu/wasserbehoerde.shtml).

    Das Brunnenwasser haben wir selbstverständlich bereits untersuchen lassen. Dafür wurde uns das Labor der berliner Wasserbetriebe (BWB) empfohlen. (mehr …)

  • 120.000 Euro für IG in Lahr

    (Gu, alerts)

    etwas mehr als ein Jahr vor Beginn der Landesgartenschau (LGS) tritt auch der interkulturelle Beirat in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Auf der Agenda stehen die Umsetzung des eigenen Gartenprojekts und ein interkulturelles Veranstaltungsangebot. […]
    An exponierter Stelle, in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs der LGS, soll auf rund 600 Quadratmetern ein interkultureller Garten entstehen. Die Finanzierung des Projekts ist mit rund 120 000 Euro gesichert: Im Frühjahr soll mit der Gestaltung des Areals begonnen werden. Es wird einen Gemeinschaftsbereich und rund 15 Einzelparzellen geben, für die teilweise noch nach Aktiven mit dem berühmten grünen Daumen gesucht wird. Im Spätjahr soll dann ein gut 80 Quadratmeter großes Gartenhaus mit Teeküche, Geräteschuppen und überdachter Veranda entstehen. Eine am Montag, 6. März, ab 18.30 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses tagende Arbeitsgruppe wird das Konzept für ein interkulturelles Veranstaltungsangebot rund um den Garten erarbeiten. Die nächste Sitzung der Projektgruppe Interkultureller Garten folgt dann am Dienstag, 14. März. […]

    http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-feigenbaum-ist-schon-unterwegs.a5eccefe-4b65-428e-87fc-c493ef8f6684.html (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    Inselgarten Wuppertal(Beratung+Infomaterialien)

    Christas Buch „Wurzelschlagen in der Fremde…“, zusammen mit meiner  Infomaterialien über das Konzept der  Willkommensgarten kommen gut an beim Trägerschaftsgespräche in Wuppertal:

    Auszug E-Mail.:  „…. am Dienstag findet unser erstes Gespräch mit dem Leiter der Diakonie Wuppertal statt. Christine Nordmann hat ihm das Büchlein *Wurzeln schlagen* zusammen mit unserem Anschreiben in die Post gegeben. Dieses Büchlein spricht Bände – es ist positiv aufgenommen worden und jetzt freuen wir uns sehr auf das Gespräch. Sollten Sie es noch möglich machen können, würden wir uns /ich mich aber auch sehr über Ihren Vortrag freuen…………

    Ich freue mich auf die nächsten Schritte, die wir vielleicht schon bald gemeinsam gehen. …

    Für Ende April ist eine Veranstaltung in Wuppertal geplant. ich bin angefragt worden einen Vortrag zum Thema:  Interkulturelle Gärten und die Bedeutung des Projektes  „Lebendige Boden-lebendige Vielfalt“ zu halten

    Mediation von internen Konflikten in Allmende Kontor e.V. Berlin (Beratung+Korrespondenz)

    Ich  wurde  bereits  2016 angefragt worden Mediation in Allmende Garten Projekt anzubieten.

    Es hatte lange gedauert bis eine formelle Anfrage verbindlich würde.

    Ich habe dem Allmende e.V.-  das Angebot gemacht,  Workshop zu  interne Kommunikation zusammen zu organisieren.

    Folgende Ausschnitte aus dem schreiben:

    … Es geht dabei um die Konflikte, die in Euer  Garten Gemeinschaft bestehen und Eure kreative Kraft binden. Diese Konflikte können mit externer Unterstützung  gemeinsam bearbeitet und reflektiert werden: wir schaffen ein Forum für alle Beteiligten, um den Konflikt zu strukturieren und zu bearbeiten. Eure Gruppe soll darin bestärkt werden, gemeinsam eine arbeitsfähige Lösung zu erarbeiten. Es geht darum gemeinsam eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten einen Gewinn darstellt.

    Um den Workshop zur internen Kommunikation vorbereiten zu können brauche ich natürlich einige Vorabinformationen: Wer sind die Konfliktparteien, worum geht es bei dem Konflikt und wie groß ist die Gruppe, die Probleme miteinander hat?

    Um  mit Euch ein Mediationsangebot auszuarbeiten, brauche ich eine verbindliche Zusammenarbeit mit Euch. Wenn wir Euch bei der Lösung von internen Konflikten in der angedeuteten Form helfen sollen, bitte ich Dich, mir eine entsprechende Zusage zu schicken….

    Ich habe zudem sie gebeten mir zu sagen ob der Bedarf zur Konflikt Bearbeitung noch  besteht.

    Mediation in Altglinieke (Beratung+ Vorschläge Ausarbeiten+Vermitteln)

    IG Altglinike in Berlin befindet sich in Schwierigkeiten(eventuell in Auflösung)-

    Der früher Träger, Agenda 21 e.V, möchte aus der  Gartenträgerschaft zurückziehen. Besser gesagt den Garten komplett abgeben(mit all dem  was auf der Garten Fläche befindet).

    Er  hat den Pachtvertrag  beim  Bezirksamt Treptow-Köpenick  gekündigt. Die Kündigung liegt dem Bezirksamt vor.

    Die Gründe dafür  warum  Agenda e.V. jetzt die Trägerschaft aufkündigen möchte ist nicht klar.

    Das Bezirksamt ist einverstanden,  den Agenda  e.V. aus dem Pachtvertrag zu  entlassen wenn ein anderer Träger die Übernahme garantiert.

    Es hat sich ein ökumenischer Verein bereit erklärt  provisorisch die Trägerschaft zu übernehmen.

    Aber  ohne die  „Altlasten“. Das sind  Rückbaukosten für die vielen „illegalen Bauten“ auf den Garten Parzellen.

    Die  Vorgehensweise der Agenda e.V.  kann verehrend auswirken, das  die Gartenmitglieder über die Kündigung  nicht informiert sind.

    Ich wurde darüber  v. Herrn Wazlawik gebeten(er ist seit vielen Jahren nicht mehr bei Agenda e.V.)  worden, bei der Lösung des  Problems  unterstutzend mit zu wirken.

    Ich habe bereits einige Vorschläge eingebracht wie das Vorgehen strukturiert werden kann. Sie wurden dankend aufgenommen. (Mehr dazu nach einem Ortsgespräche in Berlin)

      Aktuell haben wir folgende Anfragen (Infomaterialien+Beratung)

    1. Bad Sodenallendorf : Sie interessieren sich besonders für den Strukturaufbau und Regelwerk wie es in eine Garten mit geflüchteten funktionieren kann. Mitte Marz kommt eine Multiplikatoren Gruppe für Info und Beratungsgespräche nach Göttingen

    2. Anfrage aus dem  Erstaufnahme flüchtlingswohnheim in Hamburg Rahlstedt.

    Hier geht es drum    wie baue ich ein Garten Infrastruktur auf dem Flüchtlingswohnheim

    Sie sind froh über jeglichen Tipps von uns.

    3. Northeim: eine Initiative bemüht sich in Northeim/Harz einen Garten Projekt mit Geflüchteten aufzubauen. Hier sind wir auch beratend dabei.

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  • Tausendschön gewinnt Engagementpreis NRW

    (Gu, Mail)
    Auszug aus der Laudatio: 

    Im interkulturellen Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln fällt bürgerschaftliches Engagement auf fruchtbaren Boden. Auf der 1.600 qm großen Fläche des Gartens zwischen Hühnern und Ziegen  stehen das interkulturelle Miteinander, die demokratische Selbstorganisation und die Wertschätzung guten Lebens im Mittelpunkt des Angebots des gemeinnützigen Mindener Vereins. Erweitert wird das Angebot durch Kunst und Kultur. Naturerlebnis, gelebtem Umweltschutz und gesellschaftlicher Teilhabe setzen sich die Aktiven für ein nachhaltiges Miteinander von Menschen aus allen sozialen und kulturellen Schichten ein. Dass auf diesem fruchtbaren Nährboden auch Integration gelingt, verwundert da kaum. Denn viele Migrantinnen und Migranten bringen eigene Erfahrungen in Gartenwirtschaft und Handwerk mit, ebenso wie soziale Kompetenzen.


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  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Nürnberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Am Integrationszentrum „First Steps“ in Nürnberg wollen Haupt- und Ehrenamtlicher der Johanniter-Unfall-Hilfe, die im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv sind, zusammen mit Geflüchteten im Hof des Zentrums einen Interkulturellen Garten aufbauen. Das Zentrum liegt gut eingebunden in einer belebten Gegend unweit vom Bahnhof. Die Ernte soll gemeinsam verarbeitet und verkocht werden. Dafür kann die große Küche im Zentrum genutzt werden. Die direkten Nachbarn, die Sparda-Bank sind begeistert und wollen wohl auch mitgärtnern.

              Wie groß ist das Gelände und wie viel Quadratmeter davon sollen für das Gartenprojekt genutzt werden?

    A: Die Gesamtfläche des Innenhofes beträgt ca. 255qm. Die genutzte Fläche beschränkt sich aber jedoch auf ca. 10-15 Hochbeete und die verschiedenen kleineren Anbauflächen durch Palettenpflanzer und andere Möglichkeiten (Säcke, Blumentöpfe…)

              Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon?

    A: Eine vorläufige gemischte Gruppe von 6 Personen hat sich zusammen gefunden um mit dem Projekt zu starten. Darunter befindet sich auch ein Landschaftsgärtner, der mit professionellem Rat zu Seite steht. Der Aufnahme neuer „Gärtner und Gärtnerinnen“ steht jedoch nichts im Wege. Jedoch muss geschaut werden, dass die Gruppe nicht zu groß wird.

              Wie werden die Geflüchteten mit in die Planung einbezogen und welche Erfahrungen haben Sie damit?

    A: Die Geflüchteten werden von Beginn an in den Bau, die Auswahl des Saatgutes und in die Erarbeitung eines Bewirtschaftungsplans einbezogen. Es soll von Anfang an eine gemeinschaftliche Aktion entstehen.

              Wird der Garten stets offen sein oder gibt es einen Zaun, ein Tor o.ä.?

    A: Der Innenhof ist über die 24 Stunden besetzte Pforte zugänglich. Dadurch ist das Gelände einerseits vor Außeneinwirkung, wie z.B. Pflanzenklau oder Beschädigung geschützt, auf der anderen Seite kann aber jeder auf das Gelände, der dort wirklich gärtnern möchte. Außerdem wird der Garten durch verschiedene Veranstaltungen (geplant sind Open-Air-Kino-Abende „Kino im Garten“, Sommerfest, evtl. kleine Pflanzentauschbörsen oder auch mal ein Vortrag zur Stadtökologie o.ä.) auch immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Dadurch wird er immer wieder auch neuen Personengruppen „vorgestellt“.

              Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden diese zugänglich für die GärtnerInnen sein?

    A: Wir haben die Möglichkeit große Gerätschaften vor Regen geschützt im Keller unter zu stellen. Hier ist der Zugang mit einem Haupt- oder Ehrenamtlichen des Integrationszentrums First Steps möglich. Die meisten kleinen Geräte, wie Harken, Handschaufeln und ähnliches können zentral bei der Pforte untergebracht werden und stehen unmittelbar zur Verfügung.

              Soll es 15 Hochbeete geben?

    A: Da der Hof durchgehend gepflastert ist, müssen wir Raum für Anpflanzungen schaffen. Ob der Platz jedoch ausreicht um genau 15 Beete aufzustellen ist auch noch davon abhängig, wie breit die Fluchtwege gehalten werden müssen. Deshalb haben wir erst einmal mit einem Wert von 15 Hochbeeten gerechnet.

              Wer wird die Hochbeete bauen?

    A: Die Beete werden von Geflüchteten und Ehren- und Hauptamtlichen gemeinschaftlich gebaut.

              Wozu werden Rollensätze gebraucht und wozu Flechtzaunbeschlag?

    A: Der Plan war, die Beete mobil zu bauen, damit man im Sommer den Innenhof auch für einmalige Aktionen, wie ein Sommerfest etc. nutzen kann. Zudem muss der Innenhof in alle Richtungen für mögliche Arbeiten an Fassade o.ä. zugänglich sein. Hierfür werden die Rollensätze benötigt. Da der Bodenbelag teilweise recht uneben ist und alles möglichst lange halten soll, wurden große Rollen eingeplant.

    Der Flechtzaunbeschlag ist ein einfacher Verbindungswinkel für Holzteile. Um den Unterbau mit dem Aufsatz verbinden zu können, benötigt man rechteckige Winkel.

              Was ist mit Palettenpflanzer gemeint?

    A: Die Paletten werden auf die lange Seite aufgestellt. In den Zwischenraum von Fläche und Füßen lassen sich metallene Pflanzgefäße einsetzen die für Kräuter oder andere kleinere Anpflanzungen verwendet werden können. Dies spart Platz da in die Höhe gepflanzt werden kann.

              Für wie viele Personen sind die Gartengeräte geplant, könnten Sie hier die eingeplanten 500 Euro bitte noch ausführen?

    A: Es ist eine Grundausstattung für 6 Personen eingeplant. Die Kosten sind detailliert nun aufgeführt und belaufen sich auf 232,75€ – hier wurden nun auch Preise von gebrauchten Geräte mit einbezogen. Die 500 € sind somit nicht mehr aktuell.

              Was von den im Finanzplan aufgeführten Materialien könnten Sie gebraucht bekommen?

    Die Kosten von Erde und Hackschnitzel, bezogen vom Kompostwerk Nürnberg belaufen sich auf ca. 9 € für die Erde und 29€ für die Hackschnitzel. Für gebrauchte Gerätschaften belaufen sich die errechneten Kosten auf 232,75 €.Für Baumaterial kann man eventuell Absprachen mit Baumärkten treffen. Bei Obi erhalten wir als Johanniter-Unfall-Hilfe 10% Rabatt auf Materialien, wie z.B. Holz.

              Wie ist die „Wasserlage“ vor Ort, woher wird das Wasser zum Gießen kommen?

    A: Ein Brunnen oder ähnliches steht leider nicht zur Verfügung. Das Wasser muss aus der Küche des Integrationszentrums bezogen werden. Zudem ist ein Bewässerungssystem (Regentonnen, Wasserpumpen) bereits geplant – die Kosten werden wahrscheinlich von anderer Stelle übernommen und sind deshalb nicht im Kostenplan enthalten.

              Haben Sie bei der Stadt Nürnberg nach Unterstützung gefragt für z.B. Erde o.ä.?

    A: Bisher nicht. Jedoch haben wir den Tipp bekommen Materialien über das Kompostwerk Nürnberg zu beziehen.

              Haben Sie beim Stadtgarten Nürnberg z.B. nach guten und günstigen Bezugsquellen von Paletten u.ä. gefragt?

    A: Direkt beim Stadtgarten haben wir nicht nachgefragt. Wir haben jedoch Preise verglichen und mehrere Anbieter angerufen und nachgefragt. Für hochdruckimprägnierte Europaletten, die somit witterungsbeständig sind, sind 10 € pro Stück ein fairer Preis.


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  • Paradiesgarten Ratzeburg will sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Garten hat sich gut entwickelt. Alle gepflanzten Obststräucher und Kräuter sind angewachsen. Den Verbiss durch die Kaninchen konnten wir durch Maschendrahtzylinder um die einzelnen Pflanzen herum eindämmen. Da das sehr mühsam war und nicht gut aussieht, möchten wir den Garten mit einem selbstgebauten Bambuszaun einfrieden.

    Wir sind immer noch die gleichen 12 Erwachsene +2 Kinder vom Anfang.

    Deshalb möchten wir den Garten an der Mauer erweitern. Dort hatten wir im Sommer versuchsweise ein Kürbis Bohnenfeld angelegt. Das wurde leider stark beerntet… Jetzt planen wir 1,20 m breite Beete, die mit Holzwegen strukturiert werden. Als Begrenzung zum Wanderweg wäre ein aufgestelltes Brett symbolisch sinnvoll. An die Mauer möchten wir Tomaten setzen und davor jeweils eine andere Pflanzenart, so dass es nicht zu kleinteilig wird. Es soll auch Pflanzen bekannt machen, wie eine Art Schulgarten. Wir Paradiesgärtner würden anfangen und gleichzeitig werben, auch mit Presse, ob noch Leute Lust haben Beete anzulegen. Wir wollen auch den Kindergarten auf der Domhalbinsel ansprechen. Die Mauer ist lang und wir möchten viele begeistern mitzumachen…

    Auf dem langen rechteckigen Stück haben wir ein kreisförmiges Beet mit 4 m Durchmesser angelegt. In der Mitte stand eine Sonnenblume und rundherum Kürbis und Zucchini. Das sah toll aus! Deshalb möchten wir die provisorische Beeteinfassung aus Hartfaserplatte, die nach einem Jahr auf ist, jetzt durch dünn gesägte und somit biegsame Holzbretter ersetzen. Die Gestaltung und das Ausprobieren spielt für uns alle eine wichtige Rolle. Der Garten soll auch optisch Früchte tragen und inspirieren…

    Die paar Einzel- oder Privatbeete haben sich bei uns nicht so bewährt.

    Wir wollen lieber gemeinsam das machen, was grad wichtig ist.


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  • Mimachgarten Uni Stuttgart ggf Teil einer Lehrveranstaltung

    (Gu, Mail)

    Zunächst wurden Hochbeete gebaut und bepflanzt, mittlerweile haben wir aber noch ein Tomatenbeet und einen Kartoffelacker ergänzt. Einen Kompost haben wir auch. Der Garten soll neben dem Gärtnern auch zum Verweilen, zum Austausch und für Veranstaltungen bereitstehen. 
    Im Winter stehen meist die anderen Projekte unserer Hochschulgruppe im Vordergrund. Allerdings fängt derzeit schon wieder die Zeit des Vorziehens an. 
    2017 werden wir den Garten wieder beackern und ggf. erweitern. Es wird ein paar Veranstaltungen und vielleicht ein Projekt innerhalt unserer eigenen Lehrveranstaltung geben.


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  • Entsiegelung des Lucie Flechtmannplatzes rückt näher (Ab geht die Lucie)

    (Gu, Mail)

    „die Stadt ist jetzt nach längerer Funkstille auf uns zugekommen und möchte sich mit uns zusammensetzen was die Entsiegelung des 2000m² großen Platzes angeht. Kurz nochmal die Sachlage: Die Stadt will nach ersten Informationen den öffentlichen Platz in die Hände unseres Vereines geben, der dann für die entstehende Grünfläche verantwortlich wäre. Das unter Bürgerbeteiligung ausgearbeitete Konzept sieht vor, dass wir dann teilweise in der Erde, teilweise in Hochbeeten weiter gärtner könnten.“

    Noch ist offen, wie eine vertragliche Regelung aussehen könnte, doch die Lucies argwöhnen, dass die Stadt ihnen aus ihrere Sicht zu viel Verantwortung übertragen möchte (für den ganzen Platz, inklusive Rasenpflege Mülleinsammeln o.ä.). Auch die Finanzierung nach der Entsiegelung ist wohl noch nicht geklärt.

    Sie überlegen jetzt, was sie wollen und für was sie Verantwortung übernehmen würden, um damit in die Verhandlungen gehen zu können und gucken sich auch nach möglichen anderen (größeren, etablierten) Trägern um, mit denen sie sich eine Kooperation vorstellen könnten.


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  • Neue Ideen und Projekte beim Himmelbeet

    (Gu, Mail)

    Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Saisoneröffnung und das Osterfest im April. Diese Woche habe ich dank der vorausschauenden Planung der anderen den Kalender ordentlich füllen können: http://himmelbeet.de/termine/
    Ich persönlich möble gerade die Webseite auf und schreibe spannende Projekte an (Dycle und das Gartenlabor aus Berlin, Gemüsegartenkiosk aus Mönchengladbach u.a.), um zusammen zu arbeiten. Für 2017 planen wir monatliche Märkte im Garten, auf denen lokale und regionale Anbiet*erinnen ihre Nahrungsmittel verkaufen können. Und die „Blaue Stunde“, ein monatlicher Treffpunkt für Geflüchtete und Berlin*erinnen mit kulturellem Programm und Pizzabacken.

    Außerdem wollen wir uns mehr mit anderen Berliner Gärten vernetzen und starten einen kleinen Beettausch mit „UnserGarten Bruck“ aus Erlangen, die Ihr Tischtennisbeet mit „typischen“ himmelbeet-Pflanzen bestücken. Dafür kommt die Erlanger Bohne, wenn ich mich recht entsinne mit ein paar Infos zur Garten-Partnerschaft in eins unserer Beete.

    In diesem Zuammenhang planen wir weitere „Programmbeete“, die umweltpädagogische und soziale oder kulturelle Zwecke haben. Daher wird es auch ein Beet geben, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi (eine indigene Kultur in Nevada) informiert oder auch eine Darstellung von Milpa (ein Landwirtschaftssystem der Maya) bzw. den Three (Four) Sisters. Andere Beete werden Färbepflanzen und Bienen-/Insektenweiden gewidmet. Auch eines mit der Gemüsepflanze des Jahres vom VEN, der Steckrübe.

    Die Verhandlungen mit dem Bezirk ziehen sich. Wir haben den Green Urban Labs Antrag gestellt, um final mit allen Parteien einen abgestimmten Masterplan zu erarbeiten, der die Existenz von himmelbeet am Standort sichert. Mitte Februar, also schon sehr bald, soll es eine Entscheidung darüber geben. Dann wie immer im Blog nachzulesen: http://himmelbeet.de/ueber-uns-2/weiterwachsen/

    Mehr zum Green urban lab Antrag:
    Wir haben uns als Modellvorhaben für das Green Urban Lab beworben. Die mit dem Bezirk abgestimmte Projektskizze für die zukünftige Gestaltung der Fläche Ruheplatzstraße 12 ging an das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Im Januar 2017 folgte eine Flächenbegehung. Bis Mitte Februar soll über den Antrag entschieden werden. Mit dem Vorhaben zielen wir auf einen final mit allen Parteien (Bezirk, Amandla EduFootball e.V., himmelbeet gGmbH) abgestimmten Masterplan, der die Existenz des himmelbeet am Standort sichert.
    Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beabsichtigt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in dem neuen Forschungsfeld „Green Urban Labs“ (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) Modellvorhaben durchzuführen, die neue Ansätze einer urbanen Grünentwicklung erproben. Die Laufzeit der Modellvorhaben beträgt drei Jahre; voraussichtlicher Start ist Anfang 2017.
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  • dritte Aktionswochen Wuppertals urbaner Gärten

    (Gu, RSS)
    Vom 22. April bis zum 6. Mai 2017 findet auf dem Karlsplatz im Rahmen der dritten Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten ein Bodenschutzaktionstag und in ganz Elberfeld eine Schaufensteraustellung zum Thema „Bodenschutz urban“ statt. Unser Ziel ist es, die Wichtigkeit des Bodenschutzes im Bewusstsein der Bevölkerung und Entscheidungsträger zu verankern sowie die Bedeutung lokaler, von Bürgerinnen und Bürgern getragener Aktionen, Projekte und Initiativen, wie beispielsweise Kleingärtnern, Urban Gardening, Baumpflanzaktionen, Hofbegrünungen etc. für den Bodenschutz in der Stadt hervorzuheben, zumal Wuppertal seit 2005 Mitglied im Bodenbündnis (ELSA) ist. Dadurch sollen weitere Bürgerinnen und Bürger in den Quartieren dazu motiviert werden, sich für ein Mehr an Bodenschutz und Stadtgrün vor Ort einzusetzen. 2017 ist der „Gartenboden“ der Boden des Jahres. Deshalb veranstalten wir am 22. April einen Bodenschutzaktionstag zum Gartenboden auf dem Karlsplatz in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), dem Fachbereich 32 (Bodenschutz, Altlasten, Ökotoxikologie), des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und dem Geologischer Dienst und mit Unterstützung der Rathausgalerie.

    Uns ist es zudem gelungen, für die Zeit der Aktionswochen die Ausstellung „Bodenschutz urban“ des Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) aus Berlin nach Wuppertal zu holen, die an die Gegebenheiten hier vor Ort inhaltlich angepasst werden soll. Die Ausstellung wurde bisher in verschiedenen Städten im ganzen Bundesgebiet (Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Köln) gezeigt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA) gefördert. http://www.bodenschutz-urban.de/ Durch den Aktionstag, die Ausstellung und die begleitenden kostenlosen Veranstaltungen soll eine Vernetzung von Umweltverbänden, Garten-Initiativen, Kleingartenverband und Stadtverwaltung sowie Politik befördert und eine Diskussion zum Thema urbaner Bodenschutz und urbanes Grün angestoßen werden. Wir wollen darauf hinwirken, dass Stadtplanung und -gestaltung z.B. auch bei der Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld vermehrt zukunftsweisende ökologische Aspekte mit einbezieht und der fortschreitenden Versiegelung von Böden und Aufheizung des Kleinklimas in urbanen Räumen entgegenwirkt anstatt sie zu befördern. Die Aktionswochen sind zudem ein Beitrag und Angebot zu einer nachhaltigen Umweltbildung nicht nur für Schüler und Schülerinnen. Die dezentrale Ausstellung ist als Schaufensterausstellung konzipiert und natürlich durchgehend geöffnet. Sie soll im Vorfeld nach und nach im Innenstadtbereich Elberfelds, im Luisenviertel, der Nordstadt und am Ostersbaum in leerstehenden Ladenlokalen und bei Garteninitiativen aufgebaut werden. Die Ausstellung wird von Aktiven der Urban Gardening Initiativen (Inselgarten Friedrichstraße, Stadtgarten Lederstraße, UtopiastadtGarten Mirker Bahnhof, Wandelgarten Luisenstraße, Honiggarten Pressburger Treppe, Bergische Gartenarche u.a.) erarbeitet und kuratiert. Die gesamte Organisation wird ehrenamtlich erbracht. Die Ausstellung im Rahmen der Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten wird von umfangreichen und vielfältigen Vortrags- Workshop, Film- und Aktionsprogramm sowie Stadtführungen begleitet werden, das derzeit erarbeitet wird. Den aktuellen Stand können Sie jederzeit online einsehen: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/events/list/

    Bereits jetzt stehen schon eine Reihe von Kooperationspartnern fest. Weitere werden noch dazu kommen: Bergische Gartenarche im Wupperviereck e.V. BUND-Kreisgruppe Wuppertal DiakonieKirche / Wuppertaler Stadtmission e.V. Förder- und Betreiberverein Pro Mirke e.V. Förderverein Historische Parkanlagen Wuppertal e.V. Honiggarten Inselgarten Kopp auf! Wuppertaler Initiative für nachhaltige Entwicklung e.V. Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. Projekt Urban Gardening Neue Arbeit Neue Kultur Bergische Region e.V. Stadtgarten Lederstraße Stadtverband der Gartenfreunde Wuppertal Station Natur und Umwelt UtopiastadtGarten Uni Wuppertal Wandelgarten (mehr …)

  • neues Beetnummernsystem im Allmende-Kontor

    (Gu, Newsletter)

    Die Neuen Beetnummern bestehen aus
    den Anfangsbuchstaben der Farbgruppe und einer Zahl von 1 bis …

    d.h. HG14 für Farbgruppe Hellgrün, Beet Nr. 14
    Bitte ab sofort nur diese neuen Beetnummern für Rückmeldung, Zahlung und alles weitere verwenden, wir danken Euch herzlich dafür! Großer Dank noch mal für den Beetplan an Tobias Jordans von Hellgrün, für die Anbringung der Beetnummern an Euren Beeten danken wir Petra Kollmann und Claas Klingebiel von der Handwerker AG!
    Wer nicht weiter Gärtnern möchte, den bitten wir um Abmeldung ebenfalls unter dem o.g. Link bis 15. März 2017. Immer wieder werden Beete intern neu vergeben, so dass der Garten nicht offen für neue Mitglieder ist bzw. GärtnerInnen nicht wirklich von unserer Gemeinschaft und den Aufgaben erfahren. Deshalb bitten wir darum, keine Beete intern weiterzugeben, um eine Neuaufnahme von Gärtnerinnen durch unsere Infoveranstaltungen für Neugärtnerinnen zu ermöglichen.
    Bitte fragt Euch auch selber, wie nutzt Ihr den Garten? Seid ihr tatsächlich aktiv am Gärtnern? Gebt Ihr der Gemeinschaft etwas wieder? Engagiert ihr Euch in einer Arbeitsgemeinschaft? Oder genießt ihr nur ab und zu das Feld und die Atmosphäre im Garten? Ist Urban Gardening für Euch nur Trend oder vielmehr Passion?! Denn leider gibt es immer wieder verwaiste, kaum gepflegte Beete in unserem Garten. Dies möchten wir verhindern, um den Garten wie in den Anfangsjahren zum Blühen bringen!
    Die Nachfrage am Mitgärtnern ist groß, bereits am 1. April 2017 um 13 Uhr findet die erste Infoveranstaltung für Neugärtnerinnen statt, bei der wir neue GärtnerInnen in der Gemeinschaft begrüßen und nicht genutzte Beete weitergeben werden.


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  • Aldi Österreich macht urban gardening Wettbewerb

    https://urbangardening.projekt2020.at/

    50.000 Euro werden verteilt: „Um an dem „Urban Gardening“-Ideenwettbewerb teilzunehmen, schildern Sie uns in ein paar Zeilen, warum gerade Ihre Initiative belohnt werden soll, was sie von anderen Initiativen unterscheidet und wofür Sie die 5.000 Euro einsetzen würden. Je kreativer desto besser! Wir freuen uns auch über Fotos. Eine Jury von Hofer wird alle Einreichungen nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Innovation und Mehrwert für die Gesellschaft bewerten.“

    Aus den TN-Bedingungen:
    § 6 Veröffentlichung

    1. Der Gewinner erteilt seine ausdrückliche Erlaubnis, dass Hofer ihn und sein Urban Gardening Projekt unter Angabe des Organisationsnamens bzw. Teilnehmernamens als Gewinner des Ideenwettbewerbes auf Kommunikationskanälen von Hofer (zB. POS, Flugblatt, Presse, Homepage, usw.) veröffentlichen darf. Der Gewinner stellt dazu unentgeltlich Fotomaterial des Projekts zur Verfügung.

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  • Interkultureller Garten im Gemeinschaftsgarten von Annalinde

    (Gu, mail)

    Der [Offene] Garten [West] existiert nach wie vor. Wir [Annalinde] sind mit dem ESF-geförderten ANNALINDE-Projekt „Interkultureller Garten“ in den Offenen Garten West gegangen um diesen zu unterstützen und Strukturen zu stärken. Im September 2016 haben wir die Info bekommen, dass ca. 50% der Fläche in Zukunft für soziales Wohnen bebaut wird. Da die arbeiten schon im Sommer 2017 beginnen können, ziehen wir nach absprache mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbau mit dem ESF-Projekt ab Saisonbeginn im April 2017 in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten um. Um die Erfolgsindikatoren des Förderprojektes bedienen zu können benötigen wir eine sichere Fläche. Den Offenen Garten West wollen wir aber auch weiterhin unterstützen, soweit unsere Ressourcen es zulassen.

    Oder ist das ein anderes Projekt, was Annalinde macht? So ganz schlau aus der Beschreibung bin ich nicht geworden.
    Ja, unser Projekt ist ein anderes Projekt. Wir nutzen es nun, um das Format „Interkultureller Garten“ dauerhaft im ANNALINDE Gmeinschaftsgarten zu installieren. Also über die Projektlaufzeit (bis ende August 2018) hinaus. Ich kann das auch alles gern detailliert beim Workshop erklären.

    Beim Sommercamp bei euch hatten wir ja auch ein Grundstück (da wo jetzt der Obstgarten entsteht) besucht und da war ja auch ein Teil für einen Interkulturellen Garten geplant?
    Der ANNALINDE Obstgarten wird auf dauer urbane Streuobstwiese mit Fokus auf Naturschutz, Kulturlandschaft und Umweltbildung. Wahrscheinlich werden wir auf einem Teil der Fläche auch Hopfen anbauen. Wir haben uns dazu entschieden, den Interkulturellen Garten mit in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten zu nehmen, da dort schon eine richtige Gemeinschaftsgarten-Infrastruktur besteht, und er zentral im Quartier liegt – also für die BewohnerInnen der kooperierenden Unterkünfte gleich gut erreichbar ist. Außerdem, [und das ist nicht offiziell ;)] wird dadurch die Sicherheit der Fläche erhöht (Fläche ist ja nachwievor Pacht beim Liegenschaftsamt, da ESF-Projekt über die Stadt läuft haben die natürlich große Interesse daran, dass das Projekt auch ein Erfolg ist).

    Zusammenfassend heißt das: Wir bauen im bestehenden ANNALINDE Gemenischaftsgarten das Format Interkultureller Offener Garten auf (mehr …)

  • Annalinde Gärtnerei bietet Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung

    (Gu, FB)

    Das 2-jährigen Vorhaben ‚Social Farmers‘ der Gemüsewerft möchte das inklusive Wirkungspotenzial urbaner Stadtgärten nutzen (http://gib-bremen.info/urban_gardening_farming_gemuesewerft…).
    Neben Tagungen, Workshops und Publikationen bieten ‚Social Farmers‘ nun konkret zwei Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung in der ANNALINDE Gärtnerei an. Es werden im Zeitraum 15.03. – 15.04.17 insgesamt zwei 5-Tage-Blöcke stattfinden, die allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit bietet, die Arbeitsabläufe und den Alltag einer urbanen Landwirtschaft mitsamt Gemeinschaftsgarten kennenzulernen. (mehr …)