Kategorie: Urbane Gärten

  • Freiburg: Projekt zur Bodensanierung mit Pflanzen

    (NL)
    Plants for Future
    Klimagärtnern und Perspektiven für belastete Böden

    Gemeinsam regenerieren wir unsere Böden und schützen das Klima

    Projektzeitraum: April 2025 bis März 2026

    Regeneration von belastenen Böden mit Pflanzen

    In unserem innovativen Projekt zeigen wir agrarökologische Möglichkeiten zur Bodensanierung belasteter Böden auf. Am Freiburger Stadtrand kultivieren und verarbeiten wir gemeinsam Faserpflanzen, die durch Phytosanierung Böden reinigen können. Zusätzlich machen wir humusaufbauendes Klimagärtnern und klimafreundliche Ernährung praktisch erfahrbar.

    Haupt-Inhaltsfeld

    Phytosanierung mit Brennnesseln, Sonnenblumen & Co.

         Erfahren Sie, wie Pflanzen Schwermetalle aus belasteten Böden ziehen

         Lernen Sie den Anbau und die Pflege von Sanierungspflanzen

         Entdecken Sie die vielfältigen Eigenschaften der Brennnessel

    Klimagärtnern praktisch erleben

         Humusaufbau mit Pflanzenkohle und Kompost

         Wassersparendes und biointensives Gärtnern

         Schwammgärtnern für den Klimaschutz

    Faserverarbeitung entdecken

         Verarbeitung von Hanf und Brennnessel zu nützlichen Produkten

         Workshops zur Herstellung von Körben, Teppichen und mehr

         Nachhaltige Kreislaufwirtschaft erleben

    Mitmachaktion: „Pflanzenkur für belastete Böden“

    So funktioniert’s:

         Kostenlose Anmeldung bei unserem Projektteam

         Sie erhalten Anleitungen und Infos per E-Mail

         Legen Sie eigene Versuchsbeete in Ihrem Garten oder Hof an – die Versuchsflächengröße ist egal!

         Nehmen Sie an drei kurzen Umfragen teil

         Besuchen Sie unsere kostenlosen Workshops

         Tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden aus

    Weitere Infos und Anmeldunge

    hier:https://junghof-kappel.de/projekte/plants-for-future

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  • Chemnitz: Zietenausgust gibt es noch

    „ja der Garten ist/war recht um Umbruch, existiert aber immer noch und wird als Nachbarschafts-und Gemeinschaftsgarten mit nicht ganz festem Team genutzt.“ Bisherige Ansprechpartnerin ist auf Rolli angewiesen und nicht mehr viel dabei.

    -> sind derzeit nicht mit den anderen vernetzt, Leute vom Kappteich wussten nicht, was da läuft. QM sagte, gibt es noch (mehr …)

  • Karlsruhe: Sozialunternehmen Urbane Gärten Karlsruhe

    Zwei Frauen haben das „Sozialunternehmen Urbane Gärten Karlsruhe“ als gGmbH gegründet. Meine Gesprächspartnerin Carmen hat vorher als Künstlerin und Medienpädagogin gearbeitet. Sie wollen mit ihrer gemeinnützigen Firma zur Transformation (von Grünflächen) beitragen und bringen Ökologie, Soziales und Kunst zusammen. Sie bewerben sich auf Ausschreibungen, stellen Anträge bei Stiftungen und bekommen Aufträge (z.B. von der Kommune). Ihr Ziel: die essbare Stadt. Sie wollen sich noch mehr als Partner für Stadtentwicklung und Stadtplanung etablieren. Angetreten sind sie mit der Haltung, dass die Firma ein Ausprobieren sein kann, wenn es nix wird, dann machen sie was anderes. Gelernt haben sie, dass bei Auftraggebern wichtig ist, zunächst einen kurzen Planungshorizont aufzurufen, so beim Spielfeld M2 der Höpner Stiftung. Die dahinter stehende Brauerei lebt von den Gewinnen ihrer Immobilien. Auf einer Fläche wurde ein Brauhaus (?) abgerissen und die Stiftung suchte nach Nachnutzungen – zunächst für 1 Jahr wurde die Fläche für einen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt, dann für ein weiteres und inzwischen sind es 5 Jahre. Da es sich um ein Sahnestück handelt, ist der Garten dort nicht wirklich sicher. Neulich brauchte ein Startup, an das Räumlichkeiten an der Fläche vermietet sind, mehr Lagerfläche und ein Teil des Gartens (auf dem schon Bäume gepflanzt waren), musste umziehen. Carmen, Lena und ein Gärtner haben das dann ruckzuck gemacht und alle Bäume haben überlebt. Die ehrenamtliche Gruppe wäre zu einer so schnellen Reaktion nach Einschätzung von Carmen nicht in der Lage gewesen. 
    Die Obstbäume im Spielfeld-Garten werfen inzwischen so viel ab, dass sie sich fragen, was sie mit dem ganzen Obst machen sollen.
    Anfangs haben sie Wohnungsbaugesellschaften angeschrieben und auch Aufträge erhalten. Gelernt haben sie dabei, dass je mehr Personalressourcen von Firmen für die Umgestaltung (in Form von Strategieworkshops etc.) gebraucht werden, desdo eher ziehen sich diese zurück. Die Firmen wollen eher Praxisprojekte, die sie in Auftrag geben können. Bei einer anderen Wohnungsbaufirma wurden sie eingeladen, mit zu machen, doch die haben schon mit Acker e.V. kooperiert. Für sie war interessant zu erleben, wie Acker arbeitet.
    Mit der Ansprechpartnerin für Urban Gardening der Stadt haben sie ab und an zu tun, sie finden aber, dass die Stadt – die wohl schon seit 10 Jahren eine solche Stelle hat – damit zu wenig Wirkung in Richtung essbare Stadt entfaltet. Die Grünen sind die stärkste Partei und „essbare Stadt“ steht im Koalitionsvertrag.
    Karlsruhe hat wohl einen Zuschlag für den Aufbau eines Urbanen Waldgartens bekommen (Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz), es ist auch schon ein Permakultudesigern dafür eingestellt worden. 
    Eine wichtige Finanzierung haben sie jünst über die DM-Werner-Stiftung bekommen: 3 Jahre mit Personalstellen, so easy, dass sie es erst nicht geglaubt haben.
    Sie sind Träger von ein paar Gemeinschaftsgärten, haben andere begleitet und machen auch Gartenaktionen mit und für Schulen. Andrea Baier hatte sie mal in der Werkstatt für alles mögliche besucht und wohl zu Repair und Werkstatt beraten. (mehr …)

  • Kassel: Urbaner Waldgarten ausgezeichnet

    Der Urbane Waldgarten Helleböhnweg bekommt Platz des Polis Awards in der Kategorie „Lebenswerter Freiraum“

    https://www.polis-forum.com/award/winners/67cb1098dcf10571a7af4334

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  • Köln: Pflanzstelle kämpft gegen Trockenheit

    (Antrag, ANtworten)

    Die Trockenheit der letzten Monate hat unserem Gemeinschaftsgarten Pflanzstelle
    (https://pflanzstelle.de/) in Köln-Kalk stark zugesetzt. Der Wassermangel wirkt sich aktuell besonders
    stark aus, weil die in den letzten Jahren mögliche Mitnutzung des Wasseranschlusses einer
    benachbarten Schule nicht mehr vorhanden ist, und weil wir aufgrund ausbleibender Regenfälle auch
    kein Regenwasser sammeln konnten. Zum Problem mit der Wasserversorgung der Gemüsebeete
    kommt hinzu, dass die offenen, nicht bewachsenen Flächen und Wege des Gartens stark austrocknen
    und große Mengen Staub freisetzen, insbesondere wenn sich Menschen darauf bewegen, wie z.B.
    spielende Kinder.
    Wir gärtnern grundsätzlich in Hochbeeten, da seit der Gründung des Gemeinschaftsgartens bekannt
    war, dass im Boden des auf einem ehemaligen Industriegelände befindlichen Gartens erhöhte
    Schwermetall-Werte nachgewiesen wurden. Zwei Proben, die letztes Jahr entnommen wurden, haben
    ebenfalls erhöhte Schwermetall-Werte festgestellt, die aber noch unterhalb der laut
    Bodenschutzverordnung erlaubten Prüfwerte lagen und nur die sog. Vorsorgewerte überschritten. Bei
    großer Trockenheit und hoher Staubfreisetzung besteht generell die Gefahr, Schwermetalle über die
    Atemwege aufzunehmen, dieses Risiko wollen wir minimieren.
    Wir sind noch dabei, das Ausmaß der Schwermetallbelastung festzustellen, da die Lage nicht ganz
    eindeutig ist. Um Klarheit zu schaffen, sind weitere Bodenproben notwendig. Deshalb wollen wir zwei
    Bodenanalyse-Sets bestellen, um den Boden an den besonders von Staubbelastung betroffenen
    Stellen speziell auf Schwermetalle zu kontrollieren.
    Bis wir sichergehen können, dass die Schwermetallbelastung im Boden unterhalb der für Menschen
    schädlichen Grenzwerte liegt, aber auch generell zum Schutz gegen das Einatmen des sehr feinen
    Staubes, der auch unahängig von der Schwermetallbelastung Beschwerden wie Husten und
    Augenreizungen verursachen kann, müssen wir die von der starken Staubentwicklung betroffenen
    Flächen vorsorglich abdecken, mit Mulchmaterial wie z.B. Holzhackschnitzeln.
    Wir würden daher gerne von einem lokalen Baumpfleger 12 qm von den als Abfall anfallenden
    Holzhackschnitzeln als Mulchmaterial für Beete und zum Abdecken von Wegen und offenen Flächen
    bestellen. Der Mulch wird benötigt, um die Beete vor dem Austrocknen zu schützen und die Wege und
    offenen Flächen abzudecken um die Staubfreisetzung zu unterbinden. Langfristig kann aus dem sich
    zersetzenden Mulchmaterial eine Humusschicht entstehen, die dann einen Bewuchs mit z.B. Gräsern
    ermöglicht, was auch der Staubbelastung entgegenwirkt.

    • die Gruppe ist seit letztem Jahr deutlich gewachsen, es sind einige Menschen aus der Nachbarschaft hinzugekommen. Aktuell sind wir 22 Aktive, zusätzlich kommt eine Eltern-Kind-Gruppe mit ca. 20 Mitgliedern hinzu, die jeden Donnerstag Nachmittag auf der Pflanzstelle ist. Ausserdem nutzen verschiedene politische und interkulturelle Gruppen die Pflanzstelle für Treffen und Veranstaltungen.
    • Es gibt Fluktuation, aber diese hält sich in Grenzen, schon seit Längerem gibt es einen aktiven Kern, der sehr beständig auf der Pflanzstelle präsent ist.
    • Wir machen regelmäßig auf den Garten aufmerksam, z.B. über Instagram und auf unserer Website und sind auch im Stadtteil Kalk immer wieder mit Infoständen auf z.B. Strassenfesten vertreten. Es finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen auf der Pflanzstelle statt (wie z.B. das kommende Sommerfest am 14.6.), auf die wir zusätzlich zu Social Media und Website auch auf Plakaten im Stadtteil aufmerksam machen. Wir sind im Netzwerk der Kölner Gemeinschaftsgärten (https://gemeinschaftsgaerten-koeln.de/) sowie im Netzwerk Essbare Stadt Köln (https://essbare-stadt.koeln/) aktiv.
    • Im Winter gab es noch Probleme mit Vandalismus, aber nach mehreren Aufräumaktionen und mit einer verstärkten Präsenz auf der Pflanzstelle seit dem Frühjahr kommt Vandalismus nicht mehr vor und wir hoffen dass es so bleibt.

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  • Hamburg: Projekt Wandergärten startet

    Gemeinschaftsprojekt der WAS TUN! Stiftung und der Loki Schmidt Stiftung
    Der mobile Gemeinschaftsgarten aus 15 Hochbeeten wird ab diesem Sommer seine Wanderung durch Hamburgs Bezirke starten. Unser grüner „Wanderzirkus“ wird mehr Natur und Ideen für mehr Grün in die Stadtteile bringen. Aktionen & Workshops zu Umweltbildung, Klimaschutz, Biodiversität, gesunde Ernährung und die gezielte Einbindung der ansässigen Initiativen (Kitas, Schulen, Vereine, Jugendclubs, Kirchen etc.) fördern mehr Gemeinschaft in den Nachbarschaften. 
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  • Berlin: PG macht bei weiterem EU Projekt mit

    Im April fand in Marseille die Auftaktveranstaltung von Urba(n) HI – Urban Agriculture for Hospitality and Inclusivity statt, einem neuen Erasmus+ Projekt in Cooperation mit der Cité de l’agriculture (Marseille), Le Bar Radis (Grenoble), OrtiAlti (Turin) und Prinzessinnengarten (Berlin).

    Das Ziel des Projektes ist der Austausch von Praktiken und die gemeinsame Erstellung eines Praxisleitfadens zur Förderung von Zugänglichkeit und Willkommenskultur in der Urbanen Landwirtschaft.

    Projektauftakt von Urba(n) HI in Marseille

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  • Dachau: Wurzelgarten VHS und Bioploy kooperieren

    Biopoly und VHS Dachau sind immer noch direkte Kooperationspartner. Beide haben wir den Pachtvertrag für das Grundstück unterschrieben. 

    VHS verwaltet den Garten: Anmeldung der Teilnehmer/innen, Pachtgelder, Bezahlung der Pachtgebühr

    BIOPOLY leitet den Garten und die Projekte. Ich bin auch die Gartenleitung, habe jedoch einen kooperativen Führungsstil, wodurch eine muntere Gartengesellschaft aktiv an der Gestaltung jeglicher Aktivitäten mithilft und mitmacht. Natürlich nutze ich meine langjährigen Erfahrungen, um Umweltbildung in jeglicher Form niederschwellig einzubringen. 

     In der Vergangenheit wurden alle Biopoly Förderanträge von der gemeinnützigen VHS Dachau abeantragt und verwaltet. Durch kompletten Personalwechsel der VHS insbesondere durch Besetzung von Personen, die nicht in Dachau „zu Hause“ waren, war dies im letzten Jahr zunehmend ein Konfliktpotential, das ich durch die Gründung der gUG in allen Biopoly-Bereichen beseitigt habe. Die Kooperationsfortführung des Biopoly Wurzelgartens mit der VHS Dachau (Tochtergesellschaft der Stadt Dachau) wird mit der Stadt Dachau geklärt werden, da diese von Anfang an – gerade im Hinblick auf den „Kräutergarten“ in der Gedenkstätte – den interkulturellen Wurzelgarten gefördert hat.
    Ich gehe davon aus, dass das Gespräch mit unserem OB sehr positiv verlaufen wird 🙂

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  • München: Gassengarten gibt es nicht mehr

    der Gassengarten existiert leider nicht mehr, der war einigen Personen im Studierendenwerk ein Dorn im Auge…
    Der Garten an der Hochschule existiert weiterhin (auch wenn es dort Finanzierungsprobleme gibt), die mail ist aber nicht mehr aktiv. Uns kann man aber über Instagram (@eatyourcampus) erreichen.

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  • München: Workshops für Gärten durch Urbane Gärten München

    (Tel)

    UGM hat mit der Workshopreihe, die beim Netzwerktreffen letzten Herbst vorgestellt wurde, nun erfolgreich begonnen. Das ist einer der Inhalte der Förderung durch die Stadt (BNE Vision 2023). Sie nennen das „Urbane Gartenakademie“. Ruth ist dabei, die Angebote für Gärten in bestimmten Stadtvierteln zu bündeln, sie nennt das Clusterbildung. Die Angebote richten sich an alle Gartenformen und die Hoffung ist, dass sich die Gärten gut vernetzen und das Wissen von Garten zu Garten weitergegeben wird.
    Beim letzten Netzwerktreffen waren 18 Menschen, Schwerpunktthema war Klima. Nach Input von Ruth und Frauke konnten viele Tipps und Erfahrungswissen aus den Gärten zusammen getragen werden.
    Ruth macht nach wie vor auch Bodenworkshops, so findet der nächste im Grünstreifen statt.
    Auch vom BioDivHub Projekt aus gibt es Workshops. Die GGs, die da dabei sind: ÖBZ, Stadtacker, Grünspitz und Südgarten – es geht darum, dass die auch ins Quartier wirken.

    TUM begeltet 15 Gärten (die daher auch „irgendwie“ mit im BioDivHub Projekt dabei sind, das sind die, in denen Monika mit Team schon länger u.a. zu Insekten forscht. In diesem Zusammenhang wurde im Garten der Vielfalt (Schwanthaler Höhe) eine Sandlinse gebaut. (mehr …)

  • München: Planung für den Urbanen Waldgarten konkretisiert sich

    (NL)

    Wir haben mit der konkreten Planung des Waldgartens begonnen! 

    In offenen Arbeitsgruppen diskutieren wir derzeit, wie unser zukünftiger Waldgarten aussehen soll – welche Pflanzen wohin kommen, welche Wege entstehen, welche Funktionen der Garten für die Nachbarschaft erfüllen kann.

    Ziel ist es, bis zum Sommer ein vorzeigbares Konzept zu erarbeiten, das wir dem Bezirksausschuss vorstellen können. So könnten wir – wenn alles gut läuft – bereits im Herbst mit den ersten Pflanzungen beginnen! Unterstützt werden wir dabei von Volker Kranz. Er hat in seiner Rolle als Landschaftsarchitekt bei der Gestaltung der Waldgärten in Berlin und Kassel mitgewirkt

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  • München: die GGs auf den Freiflächen des ÖBZ

    (Besuch)

    Auf den Freiflächen gibt es neben dem Experiemntier Garten [ExGa] noch die Fläche für nachwachsende Rohstoffe und die ExGa Flächen, die eher individuell von ExGa-Gärtner*innen genutzt werden. Der Frauengarten lief lange gut und was ein Ort des interkulturellen Austauschs, durch Weggang wichtiger Frauen löste die Gruppe sich immer weiter aus. Das Münchner Umwelt Zentrum, Betreiberin der Flächen, möchte hier einen „Garten der Sinne“, einen Ort für Meditation und Erholung aufbauen.
    Es gibt nach wie vor Konflikte mit der Nachbarschaft. Beschiderung mit Logos von UN Dekade oder der TUM, Unterstützung durch andere Stellen und Informationen zu den Flächen, sind sehr wichtig. Die Nutzung der Flächen als Gemeinschaftsgarten oder auch der Aufbau einer Benjes Hecke, haben dadurch nach außen eine größere Legitimation.
    Die Nachbarschaft/Spaziergänger legen oft Wert auf „Ordnung“ und haben Angst, dass sich z.B. durch die Anlage einer Benjes Hecke Ratten ansiedeln könnten.
    Marc, GF vom MUZ, sagte: die Leute, die sich hier eine teuer Wohnung kaufen, denken, dass sie den Grünzug mitgekauft haben und der daher so gestaltet zu sein hat, wie sie das wollen. Ein wichtiger Tipp von Marc: dem Garten Strukturen geben, Wege, Beeteinfassungen u.ä., das hilft Menschen, zu erfassen, um was es sich handelt und „sieht gleich ordentlicher aus“. Totholz haben sie z.B. als eine Art Skulptur aufgebaut.
    Hunde sind nach wie vor ein Problem. Und Gemüse/Kräuter werden oft geklaut. Die Gärtner*innen sind daher auf eher unbekannte Pflanzen und nicht unbedingt essbares umgeschwenkt.
    Bohnen werden nach wie vor erhalten, das Bohnenarchiv umfasst inzwischen 150 Sorten und es werden immer Bohnenpat*innen gesucht, die die Bohnen mit erhalten.
    Auch Kunst gibt es im Garten, so zB eine Mauerbienenlarvenbehausung in groß, die auch als Nistplatz für Mauerbienen dienen soll.

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  • Hamburg: Obstbäume bei InGa

    Unser Interkultureller GemeinschaftsGarten (InGa) Großlohe in Hamburg wächst und gedeiht. Letztes Jahr haben wir sieben Obstbäume vom Bezirksamt gespendet bekommen (mehr …)

  • Leipzig: viele nutzen den Hildegarten

    (ANtrag, Antworten)

    Für die aktuelle Gartensaison fehlen uns derzeit noch verschiedene Materialien, um
    sowohl kleinere Reparaturen im Gemeinschaftsgarten vorzunehmen als auch bereits
    angelaufene Projektideen zu realisieren. Die Anschaffung von neuem Werkzeug zielt vor
    allem auf unsere regelmäßigen Aktionen wie die gemeinsamen Subbotniks aller
    Gemeinschaftsgärtner:innen und das offene Mit-Mach-Angebot des wöchentlichen
    Gemeinsam Gärtnerns ab. Hier sind wir schnell mal 40 Menschen, die an einem Tag
    richtig viel schaffen wollen und mit den richtigen Materialien zumeist auch werden.
    Während einer Gartensaison kommen auch viele verschiedene Projektgruppen (von Kita-
    Kids über Schulklassen hin zu berufsorientierenden Gruppen) zu uns, um parallel in
    verschiedenen Ecken und Nischen des Gartens zu werkeln, zu gärtnern oder sich über
    umweltpolitische Themen auszutauschen.
    Der Gartengemeinschaft ist es wichtig, gut auf die Werkzeuge zu achten und diese in
    kleineren Runden regelmäßig zu pflegen und zu reparieren. Dennoch ist es leider nicht zu
    vermeiden, dass manchmal auch Werkzeuge verschwinden, nicht mehr zu reparieren sind
    oder nur eingeschränkt nutzbar bleiben.

    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Aktuell sind wir 70 aktive Gemeinschaftsgärtner:innen von denen 45 eine eigene Beetfläche haben. Allerdings tragen alle Gärtner:innen die Verantwortung für die Pflege und Mitgestaltung der Gemeinschaftsbeete, die wiederum auch von Besucher:innen sowie Menschen, die ab und an mal zum mitmachen vorbei kommen, beackert werden. Beim montäglichen Gemeinsam Gärtnern kann es sein, dass wir eine kompakte Gruppe von 6 Menschen sind oder, wie aktuell zum Saisonbeginn bei gutem Wetter, schnell auch mal über 40 Menschen „etwas tun wollen“ (im Sinne von, ich bin jetzt hier und will in kurzer Zeit ganz viel tun, habe aber gar keine Ahnung). Wenn wir es schaffen, federn wir das Angebot des gemeinsamen Gärtnerns zu dritt ab und können uns mit den interessierten Menschen dann, je nach Aufgabenlage und wieviel Werkzeug/Gartengeräte wir haben und tatsächlich nutzen können, aufteilen.

    • Mit welchen Einrichtungen arbeitet ihr wie zusammen?

    Wir arbeiten sowohl mit diversen Bildungseinrichtungen zusammen (z.B. die benachbarten Grundschulen Schule am Grünen Gleis sowie Gießerschule; dort auch mit Fokus auf Gemeinschaftsgärten als projektbezogene Lernorte), mit Akteur:innen aus der unmittelbaren Nachbarinnenschaft (alle anderen Bürger:innenprojekte, also Café Heiter bis wolkig, Bauspielplatz „Wilder Westen“, Obstgenossen, der Bürgerinitiative „Bürgerbahnhof Plagwitz erhalten“ und der Gemeinschaftsunterkunft) und zahlreichen Vereinen und Initiativen, z.B. Inab, Leipzig Pflanzt, Leipzig Gießt, Westbesuch e.V., Weltoffen e.V., usw.

    Manchmal finden bei uns im Garten Netzwerktreffen statt oder andere Inis nutzen den Ort um sich zu treffen oder Veranstaltungen regensicher stattfinden zu lassen. Zuletzt haben wir den Akteur:innen von Leipzig Pflanzt über einen Tag hinweg Zugang zum Wasser gewährt damit diese ihren IBC-Container füllen konnte zur Gemeinschaftsaktion, Jungbäume auf dem Areal des Bürgerbahnhof Plagwitz zu gießen. Dabei sind wir alle auf die Wasserzugänge angewiesen und müssen die Bäume oft mit Trinkwasser versorgen denn mit rarem Regenwasser. 

    • Wie trefft ihr Entscheidungen (wenn auch Besucher*innen beim Hildum dabei sind)

    Die große Gartengemeinschaft trifft sich immer vor Saisonbeginn zu einem Auftakttreffen und zum Abschluss einer Saison zum Garten:Dank:Fest / Garten-Gulasch-Schmaus. Zumeist werden Entscheidungen in großer Runde mit allen anwesenden Personen getroffen: manchmal während stattfindender Diskussionen oder auch mal per Abstimmung. Grundlage ist: alle, die da sind, entscheiden gemeinsam. Menschen, die nicht anwesend sind, können sich entweder vorab einbringen (ihre Themen mit in die Gespräche, Treffen, etc. geben) und auch Kritik an getroffenen Entscheidungen treffen, klar. Wichtige Schnittstelle zwischen mir als Koordinatorin des Garten und der Gartengemeinschaft ist der sogenannte Hilderat. Im Hilderat sind einige aktive Gärtner:innen, die meisten haben den Garten mitgegründet. Bei diesen monatlichen Treffen besprechen wir in kleinerer Runde wichtige Themen um Finanzierung, Projekte, Kooperationen, Zukünftiges. Der Hilderat ist ein offenes Treffen und interessierte Gemeinschaftsgärtner:innen können jederzeit mit dazu kommen. Wunsch ist jedoch schon, sich nach einem Schnuppern, verbindlich einzubringen, da gerade bestimmte Themen um Finanzen, etc. oft direkter und auch zügiger besprochen werden müssen als dass das in großer Runde möglich wäre. Die im Hilderat entstandenen News und auch sonst alles Relevante bündele ich und gebe diese Infos zu Beginn eines jeden Hildums in die große Runde. Das macht oft den 1. Teil des Hildums aus. Der 2. Teil besteht aus Austausch und gemeinsamen Aktionen im Garten. 

    • Wie wollt ihr die Glasscheiben vor Vandalismus schützen?

    Das ist leider nur bedingt möglich. Zuletzt haben wir eine Aktion mit Aushängen gemacht, die sowohl um den Garten herum sichtbar waren als auch auf Insta. Auf diesen Aushängen haben wir eine direkte Anrede gesetzt und klare Wünsche formuliert und was wir mit dem Hildegarten konkret wollen. Bislang ist es ruhig geblieben in Hinsicht auf Einbruch, Vandalismus oder erneute Spray-Aktionen am Waggon. 

    • Kommen weitere Gärtner*innen über den Flyer? Wo würde der ausliegen?

    Wir legen die Flyer direkt am Garten (wettergeschützter Flyerkasten am Zaun), im Garten und vor allem bei Veranstaltungen aus. Und ja, auch über die Flyer finden Menschen den Weg zu uns.

    • Was für Überlegungen hinsichtlich „Wasser“ habt ihr (das war Thema bei meinem Besuch)

    Spielst du mit deiner Frage auf Themen rund ums sparsames Wässern, wasserschonendes Gärtnern, etc. an? Es arbeitet aktuell eine Studigruppe an der Beschattung unserer Komposte. Ein weiteres Aufstellen von IBC-Containern und Ableiten von Regenwasser (zukünftig hoffentlich auch vom Waggon-Dach) ist unabdingbar. Wir mulchen und achten auf gute Beet:Nachbarschaften. Und die Themen Gießen, Wasserverbrauch, Trinkwasser & Regenwasser werden immer wieder thematisiert, z.B. beim HILDUM oder auch am 02. Juni zur Gieß-Aktion aller Bäume im und um den Hildegarten herum. Vertikales Gärtnern, Verzicht auf vor allem starkzehrende Pflanzen, Zusammenlegen von Beeten und Beete weniger vereinzelt und damit aufwendiger in der Gießbetreuung zu wissen, sind weitere Themen mit denen wir uns aktuell auseinander setzen. Ein wie ich finde spannende Spagat. Wenn es nach mir ginge, würde ich den Garten viel kompakter gestalten und auch die jeweiligen Standortbedingungen mit bedenken. Es gäbe dann bspw. nicht überall im Garten Tomaten, sondern eben nur an einer bestimmten Stelle/einem kleinen Acker oder nur einige Pflanzen im Gewächshaus. Die vielen einzelnen Beetflächen sind toll und geben Einblick in das Ausprobieren und jeweilige Gärtnern der Menschen. Sobald der Sommer am Start ist und mit diesem die langen Sommerferien plus sich die Fläche stark aufheizt, vertrocknen sehr viele dieser kleinen Beetfläche und das ab-und-an Gießen dieser Flächen scheint mir persönlich eine Verschwendung von Ressourcen. Die Aspekte Ausprobieren/ins Gärtnern kommen stehen dann den Themen achtsamer Umgang mit Ressourcen und was brauchen wir wirklich entgegen (mehr …)

  • Dachau: Wurzelgarten mitten im Acker

    Besuch)

    1x mussten sie nach den ersten beiden Jahren umziehen, waren vorher nähe am Bahnhof auf einer Sonnenacker-Fläche. Inge meinte, da waren sie nicht gewollt. Sie hat dann einen Bauer immer wieder gefragt nach einer Fläche und diese dann auch bekommen. Der Besitzer ist auch im Stadtrat (oder war das zumindest). Die Fläche ist inmitten von anderen Ackerflächen und man denkt, man ist weit draußen, doch alle sagten: nein, wir sind ganz zentral mitten in Dachau.
    Ein Zaun grenzt die Fläche ab, ein Schild gibt es nicht, auch habe ich keine Infos zum/über den Garten gesehen.
    Im Garten haben Menschen individuelle Parzellen, teilweise sind die recht groß. Oft stehen Plastikgewächshäuser auf den Parzellen oder die Gärtner*innen haben eigene Komposte. Es ist wie im Wuhlegarten oder im IG Gö.

    Die Parzellen sind eingefasst, manche haben ein Minizäunchen, andere nicht. Es wird nach unterschiedlichen Methoden gegärtnert, mal permakulturell, mal steht das Gemüse in Reihen. Mal baut jemand nur Blumen an, Inge hat sich auf Heilkräuter und Teepflanzen „spezialisiert“.
    VHS war bisher TRäger, nun ist Biopoly auch gemeinnützig und Inge will und kann nun endlich auch einen Antrag stellen, was bisher sehr schwierig war. Die TN kommen aber noch über die VHS. Oft ist die Warteliste aber so lang, dass es nicht geöffnet wird.
    Sie haben einige interkulturelle Feste gemacht und wollen das auch wieder.
    Seit einigen Jahren schon gibt es einen Frauenkreis, der sich 4x im Jahr zusammen findet, es wird gesungen, sie stellen Naturkosmetik her. Seit kürzerem gibt es auch einen Männerkreis.
    Es gibt einiges an Infrastruktur für Vögel (Häuschen, Vogelstangen, Sitze für Greifvögel), Ingel (Igelbehausungen), genug Verstecke für Hermeline, der Feldhase ist da und auch Eidechsen. Und sie imkern. Und zwar mit der Bienenkugel. Auf 2 Parzellen haben sie je eine aufgestellt (Bausatz) und Inge gibt ihr Wissen weiter. Sie selber will die dunkle Waldbiene vermehren.
    Sie haben einen Brunnen geschlagen und eine Pumpe dafür.
    In den Gewächshäusern schlafen auch oft die kleinen Kinder der Familien, manche der Gärtner „wohnen“ auf ihren Parzellen, so oft sind sie da.
    Der Gärtner, der auch imkert, beschreibt die Bienen als sein wirksamstes Antistressmittel. Er muss sie nur hören, dann kommt er runter
    Leider wird geklaut, das Gemüse, aber auch Geräte.
    Saatgut wird selbst vermehrt und auf den Parzellen wird Gemüse aus den Heimatländern der Gärtner*innen angebaut. (mehr …)

  • VHS Bayern: Workshop im ÖBZ

    • Vhs Oberhaching, sucht nach Ideen und Koop.-Partnern, Leiter hatte überlegt etwas mit landwirtschaftlichen Betrieben zu machen.
    • Vhs Erding,  hat eine freie Fläche am Haus und sucht nach einem Konzept (war davor in Eching)
    • Vhs Rosenheim,hat einen Fläche in Rosenheim und haben dort bereits sechs Hochbeete und eine Vogelhecke in Kooperation mit den Vielfaltsmachern Rosenheim angelegt (Garten „Arche“). Überlegen u. a. wie sie die Organisation der Pflege aufbauen können.
    • Vhs Rupertiwinkel haben im Garten der vhs einen Kräutergarten angelegt und überlegen, wie man es weiterentwickeln, für die Kurse nutzen sowie die Pflege organisieren kann.
    • Vhs Hofer Land haben Platz vor der vhs für Hochbeete (unter den Bögen). Hochbeete haben sie bereits aus Paletten bauen lassen.
    • Vhs Wasserburg haben einen Garten rund um die vhs und überlegen, was sie damit machen können. Angela denkt über Hochbeete in einem Streifen zwischen vhs und Bibliothek nach. Ein Theater und ein Gymnasium sind auch um die Ecke.

    (mehr …)

  • Chemnitz: Bunte Erde ausgezeichnet

    Wir haben den Chemnitzer Friedenspreis erhalten und den Preis der Stiftung Wüstenrot „Gebaute Orte für Demokratie“.

    Wir organisieren nun schon seit Jahren qualitativ hochwertige Projekte in der ökologischen und kulturellen Bildung für die Kinder im Quartier…..mit Kitas und Schulen.

    Ich denke, wir können sagen, dass der Garten sich richtig gut etabliert hat.

    Wir sind auch mittlerweile schön interkulturell aufgestellt:

    Menschen aus 10 verschiedenen Ländern werkeln bei uns (mehr …)

  • München: Mucca GG abgebaut

    (Gespräch)

    Der bisherige Koordinator/Ansprechpartner des Mucca Gemeinschaftsgartens (an der Mucca Halle) berichtete, dass die Betreiber der Halle den Garten ohne Einbezug von ihm, abbauen/umgestalten und er auch aus seinem Studio raus muss.
    -> Garten habe ich aus dem Netzwerk genommen

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  • Karlsruhe: Fächergärtner bei Offener Pforte dabei

    (alters)

    […]

    Urbanes Gärtnern in der Oststadt

    Am Sonntag, 25. Mai, freut sich die gemeinschaftlich gepflegte Anlage der Fächergärtner am Schloss Gottesaue zwischen 15 und 18 Uhr über zahlreiche naturinteressierte Besucherinnen und Besucher. Was Anfang 2013 noch ein rückgebauter Parkplatz war, ist jetzt ein üppig blühender Garten, der für Spaziergänger ein abwechslungsreicher Erholungsraum geworden ist. Ein „Hingucker“ sind die großen Weidenbeete, aber auch zahlreiche Hochbeete mit Essbarem. Die Bereiche mit Blühpflanzen bieten Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Insekten und andere Tiere.
    […]

    https://www.karlsruhe.de/stadt-rathaus/aktuelles/meldungen/einblicke-in-urbane-gaerten-offene-pforte-2025

    (mehr …)

  • Magdeburg: IG baut BNE-Programm auf

    Wir haben es mit viel hin und her geschafft das Geld zusammenzubekommen und bieten tatsächlich nun ein Programm zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Garten an. Das ist alles noch mit vielen neuen Herausforderungen rund um festbezahlte Stellen, der Einarbeitung etc. verbunden (mehr …)

  • Butzbach: Saugarten ist gut vernetzt

    (Antrag und Antworten)
    Der Saugarten ist ein naturnaher Gemeinschaftsgarten. Dieser befindet sich an der Ecke
    Saugasse/Spülgasse in Butzbach.
    Er dient als nachbarschaftlicher Begegnungs- und Erfahrungsort.
    Bisher gibt es auf dem 2000 qm großem Gelände einen Unterstand, eine Komposttoilette,
    mehrere Hochbeete, ein Hügelbeet, zwei große Ackerflächen, eine Totholzhecke, zwei
    Wildgehölzhecken und ein Gewächshaus, eine Sitzecke sowie einen Bauwagen.
    Der Zweck des Ortes besteht darin gemeinsam Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu leben
    und zu erlernen. Durch die Angebote wie „die Ackerzeit“ werden gemeinsamen Erlebnisse
    im Garten geschaffen. Alle Mitgestalter*innen haben so die Möglichkeit eine persönliche
    Beziehung zur Natur aufzubauen. Denn wir sind überzeugt, etwas, was man wertschätzt,
    ist man auch bereit zu schützen! Es benötigt eine Beziehung und Aufklärung, um
    Schutzgedanken zu säen und diese auch in der Nachbarschaft zu manifestieren. Deshalb
    beschäftigen wir uns in der Gestaltung des Gemeinschaftsgarten mit Themen wie
    insektenfreundlichem Gärtnern und bionischem, klimafreundlichem Bauen. Außerdem ist
    eine Klimawerkstatt geplant, die Impulse zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Upcycling und
    Biodiversität geben soll.
    So können andere mitmachen:
    • Den Treffpunkt nutzen und miteinander ins Gespräch kommen
    • Zum Ackern im Garten vorbeikommen
    • Eigene Ideen einbringen und den Garten mitgestalten
    • Gemeinsam ernten und feiern
    • An den Baukursen zum nachhaltigen Bauen in Kooperation mit dasgute.haus
    teilnehmen

    Die Nachbar*innen des Saugartens sind die Zielgruppe unserer Idee. Gemeint sind dabei
    ausdrücklich alle – von Kindern bis hin zu Senior*innen. Die Nachbarschaft ist sehr
    heterogen: Kleingartenverein, Seniorenheime, Neubaugebiet, eine große Siedlung – jung
    & alt. Der Saugarten soll all diese Menschen an einem Ort zusammenbringen. Er ist daher
    als inklusiver, generationsübergreifender und diskriminierungssensibler Raum konzipiert.
    Momentan sind wir nach der Gründung noch im Onboarding der Mitglieder. Neben den 9
    Gründungsmitgliedern rechnen wir mit weiteren ca. 15 Personen. Somit planen wir bis zu
    den Sommerferien ein Verein mit ca. 25 Mitgliedern zu sein, mit dem Wunsch weiter zu
    wachsen.
    Die Idee des Saugartens ist durch Anne Heyd geboren. Der Saugarten war bis vor drei
    Jahren ein zugemüllter Brombeerhain, ein ungenutztes Stück Land. Als passionierte
    Gärtnerin, Naturliebhaberin, Kunstpädagogin, Fachwirtin und Ackercoach, hat Anne Heyd
    es sich zur Aufgabe gemacht aus diesem verwaisten Ort ein neues Zuhause für eine
    Vielzahl an Lebewesen zu machen.
    Seit 2024 kooperiert der Saugarten mit dem dasgute.haus in Butzbach und bietet jeden
    Montag einen Gartentreff zum gemeinschaftlichen Gärtnern und vielfältige Kurse zum
    nachhaltigen Bauen an. Für die Sommerferien ist der Bau eines Geodomes, unterstützt
    durch die Nebenan Stiftung, geplant, der ganzjährig als Klimawerkstatt genutzt werden
    kann. Diese Initiative ist in der Zusammenarbeit mit Julia Kline entstanden. Julia ist
    Beraterin für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Organisationsentwicklerin und
    Naturliebhaberin.
    Den Bau des Geodomes, die Anschaffung eines Sonnensegeln, sowie die Anschaffung
    von Jungpflanzen für die Pflanzsaison 2025 finanzieren wir über einen bereits bewilligten
    Förderzuschuss der Nebenan Stiftung mit einer Fördersumme von 1000€. Wir dürfen uns
    außerdem glücklich schätzen, den Jury Preis der nebenan Stiftung gewonnen zu haben
    und damit Heckenpflanzen für eine Wildstrauchhecke, sowie einen neuen Rasenmäher
    anschaffen konnten. Ebenso haben wir bereits eine Starthilfeförderung der Stiftung
    Mitarbeit erhalten, mit der wir Werbemittel wie Flyer, Plakate, Sticker und Banner drucken
    lassen konnten. Mit diesen Werbematerialien haben wir letztes Jahr ein Erntedankfest
    beworben, bei dem schätzungsweise 70-80 Personen teilgenommen haben.
    Unsere Vision den Saugarten als möglichst biodiversen Ort mit vielen verschiedenen
    Lebensräumen zu etablieren beinhaltet noch mehr Insektenfreundliche Wildblumenwiesen
    und Staudenbeete. Momentan gibt es zwar Totholzhecken, Wildstrauchhecken und viele
    Wilde Ecken aber wenig Nahrung für Insekten, neben den Wilden Pflanzen, die überall im
    Garten wachsen.

    • Wem gehört die Fläche?

    Die Fläche ist von Privat gepachtet. Der Pachtvertrag wird gerade von Anne Heyd auf den Verein umgeschrieben. 

    • Hat der Verein einen Vertrag zur Nutzung der Fläche? Ist dieser befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?

    Wir erstellen gerade einen Pachtvertrag, wie oben bereits erwähnt. Der Vertrag ist nich befristet und wir zahlen keine Pacht, da wir die Person kennen und sie unser Projekt unterstützt. 

    • Wer hat den zugemüllten Brombeerhain urbar gemacht, so dass nun der Gemeinschaftsgarten dort entstehen kann? 

    Das war Anne Heyd mit Hilfe von Freund:innen und Familie vor der Vereinsgründung. 

    • Wie kooperiert ihr mit der Genossenschaft?

    Wir stellen den Kursort für Baukurse (Fokus Nachhaltigkeit, Bionik & Bauen für die Biodiversität) und erhalten dafür die Bauwerke: Geodome, Nützlingshotels, einen Erdkeller etc. 

    • Wie viele Beete gibt es, in denen Gemüse/Kräuter angebaut werden? 

    Momentan sind es 24 Beete, 6 Hochbeete, 1 Tomatenhaus, und 1 Gewächshaus

    • Sind jetzt schon Menschen dabei, die nicht zu dem Gründungskreis gehören?

    Ja, neben den 9 Gründungsmitgliedern sind wir ca. 14 weitere Personen (inkl. Kinder). Wir arbeiten gerade an der Aufnahme der Mitglieder (Dokumente & Prozess) und hoffen bis Ende Juni 25 Mitglieder zu haben. 

    • Wie ist der Garten organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Gibt es (auch) individuelle Beete? Ackerflächen sind große Beete? Ist hier Acker e.V. mit dabei? 

    Der Gemüsearten wird bisher komplett gemeinschaftlich begärtnert. Wir planen aber, dass einzelne Personen eigene Naturgartenprojekte umsetzen können. Individuelle Beete sind bisher nicht geplant, können bei Bedarf aber entstehen. Acker ist nicht beteiligt. Allerdings hat Anne dort ihre Weiterbildung als Ackercoahin gemacht, neben dem Fachwart. 

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten und den Mitmachmöglichkeiten?

    Der Garten ist nach außen mit einem großen Banner und mehreren Schildern gekennzeichnet. Die Baukurse werden über die Website & Instagram der Genossenschaft (dasgute.haus) beworben. Wir haben Flyer und Plakate an relevanten Stellen in der Stadt (Lokaler Einzelhandel, Kindergärten, Schulen, Betreuungen) und Flyer in der Nachbarschaft verteilt und aufgehängt. Wir planen weitere ähnliche Aktionen. Wir betreiben viel Netzwerkarbeit und gehen auf Veranstaltungen, so z.b. am kommenden Samstag, 24.5. Zum Tag des Grundgesetztes, sowie am 6.7. zum Stadtfest. Darüber hinaus wollen wir in der Zukunft noch gezielter auf verschiedene Akteur:innen und Zielgruppen sehr spezifisch zugehen. Darüber hinaus planen wir ein Sommerfest im September. Unser Instagramkanal wird wöchentlich mit 3 Posts bespielt, und hat innerhalb der letzten 3 Monate 50% mehr Reichweite erreicht. Eine Website ist ebenfalls in Planung. 

    • Woher werden eurer Planung nach die weiteren Vereinsmitglieder kommen? Muss man Vereinsmitglied werden, um mitmachen zu können?

    Siehe oben. Nein, man kann auch so mitmachen. 

    • Woher bekommt ihr Wasser?

    Wir erhalten Wasser von angrenzenden Kleingartenverein, sowie das Regenwasser das wir über unsere Dachflächen sammeln. 

    • Wurde der Zaun wegen der Wildtiere gebaut?

    Nein, der Zaun wurde gebaut um Vandalismus vorzubeugen. 

    • Könnt ihr bitte die Kosten für die Gartengeräte ein wenig auffächern? Für wie viele Menschen sind die jeweils gedacht und wo werden die untergebracht? Bitte beachtet, dass wir Handschuhe nicht fördern.

    Siehe Kostenkalkulation. Die Geräte sind für die genannten 25 Personen gedacht. Sie werden in einem abschließbaren Gartenhaus mit Zylinderschloss gelagert. 

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Durch die Vereinsmitgliedschaft, Geld- und Sachspenden, Arbeitszeit

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  • Leipzig: Hildegarten und Dill

    (Projektbesuche)

    Der Dill Gemeinschaftsgarten ist in einer Kleingartenanlage. Vorher war hier eine Brache, auf einem Teil steht auch eine alte Laube (davor ist Wiese, hier ist noch Platz für weitere Beete oder andere Infrastruktur). Losgelegt haben sie im Jahr 2020.
    Der Garten ist von Anfang an als inkluisver Garten geplant worden, die Beete sind unterfahrbar und es gibt eine rolligerechte Bank. Neben den Hochbeeten (viele davon sind nach der Methode des „Gärtnern im Quadrat“ gestaltet), gibt es weitere Hochbeete und ein paar Flachbeete, sowie eine Kräuterspirale und einen Färbergarten (in Hochbeeten). Sie haben eine Laube wieder fit gemacht, die für Workshops u.ä. genutzt wird, es gibt ein Tomatendach. Sie machen viele Workshops und sind Einsatzstelle für Bundesfreiwiligendienst. Im Kleingarten sind sie recht bekannt.

    Der Hildegarten ist Teil des Bürgerbahnhof Plagwitz und wächst dort seit 2015. Neben der Gemeinschaftsgartenfläche, die der Stadt gehört, pflegt die Gruppe den nebenan liegenden Obstbaumgarten. Das war Auflage der Stadt.
    Im Hildegarten gibt es hauptsächlich individuelle Beete, die allermeisten direkt im Boden. Den Boden untersucht hat niemand, es wurde eine 50cm Schicht „guter Boden“ aufgeschüttet. „Doch die meisten machen sich da keinen Kopf“. Es gibt auch gemeinschaftlich genutzte Flächen, Beete, eine Kräuterspirale, Heilkräuter, Beeren.
    Vom alten Bahnhof ist noch einiges an Struktur da, so ein Stück einer Ankunftshalle, die für Workshops genutzt wird. Hier haben sie was angebaut, um es winddichter zu machen, denn der Hildegarten liegt direkt in einer der Frischluftschneisen.
    Sie haben einige Kompostklos auf der Fläche, eine Schuppen für die Geräte und – die Hauptattraktion – einen alten Zug, zumindest einen Teil davon. Schienen dafür sind verlegt worden/waren noch da (?), der Zug wurde mit 2 großen Krähnen in den Garten gehieft. Der Gruppe ist wichtig, die Vergangenheit der Fläche sichtbar zu machen.
    Um den Zug gibt es Streit mit der Stadt, Eigentlich genau so genehmigt, gab es da einen Wechsel und das Bauamt sagt nun, dass der Zug so nicht stehen bleiben kann, sondern 5 m verrückt werden muss, was aber gar nicht geht. Die Nutzung ist also noch nicht freigegeben, die Gruppe träumt davon, den Zug innen so umzugestalten, dass Workshop- und Gruppenräume entstehen.
    Es gibt auch einen kleinen Spielplatz im Garten und ein Gewächshaus.
    Probleme: Vandalismus, Diebstahl, Wasser. Die Glasscheiben (Gewächshaus, Zug) werden immer mal wieder eingeworfen, teure, nur kurz zwischengelagerte Geräte werden geklaut, inzwischen wird alles Werkzeug, was ein bisschen was wert ist zumindest im Winter mit nach Hause genommen.
    Wasser haben sie nur Regenwasser, doch regnet es nicht oft genug. (mehr …)

  • Halle: Freiimfelde, Planetengarten und Celtis-Kulturgarten

    (Projektbesuche)
    2014 wurde in Halle im Stadtteil Freiimfelde der Verein Freiimfelde e.V. gegründet, um aus einer alten Industriebrache einen Park zu machen – als Nachbarschaftsprojekt: mit und für die Nachbarschaft. Wichtig war hierfür die Kooperation/Initiative der Montag Stiftung, die am Anfang die Projektentwicklung gestaltet hat, viel finanziert hat und den Verein den Park sozusagen geschnenkt hat. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Teil des Parks. Hier gärtnern Menschen aus der Nachbarschaft hauptsächlich in individuellen Beeten, meistens mit ihren Familien oder gemeinsam als kleine Freundesgruppe – in Hochbeeten. Im Garten stehen auch einige Kunstwerke – nebenan hat ein Künstler sein Atelier. Die Gruppe kennt sich, ab und an kommt wer dazu oder jemand hört auf.
    Der Garten hat beim Freiwilligentag in Halle mitgemacht, der am Tag meines Besuchs vorbereitet wurde. Die Fläche (Garten, Altelier, Wiese) ist durch einen hohen Zaun mit Schloß abgesichert.

    Direkt neben dem Gemeinschaftsgarten, verbunden durch ein Tor aus Zweigen, ist ein großer Apothekergarten, der hauptsächlich von einer Person bewirtschaftet wird. Der Teil sieht wild aus, hier wachsen die Pflanzen direkt in der Erde, doch sind unterschiedliche Beetstrukturen und verschlungene Wege geschaffen worden, ab und an auch eine Art Miniteich. Hier stehen auch Bienen, die „in Schwarmlaune sind“ (so mein Gesprächspartner).

    Der Planeten Garten in Halle wurde Anfang 2023 von Stadt und GutAlaune ins Leben gerufen. Auf der verwilderten Fläche war vor Jahren mal der Sportplatz der angrenzenden Schule. Von Anfang an sollte hier nicht nur ein gärtnerisch genutzter Ort entstehen, sondern ein Treffpunkt für die Nachbarschaft für viele Nutzungen. Anfangs ging es dabei hauptsächlich um Kinder und Jugendliche. Diese für gärtnerisches zu begeistern, ist auch hier schwierig, doch kommen z.B. junge Familien. Die Kinder nutzen gerne das Baumhaus. Seit diesem Jahr ist ein Bauspielplatz mit auf der Fläche. Gemüse wird noch recht wenig angebaut, bisher stand der Aufbau der Infrastruktur an – so gibt es ein tolles Gartenhäuschen mit Küche und Solarstrom, zwei Kompostklos), eins davon barrierearm, ein großes Sonnensegel kann gespannt werden (Sonne/Regen), Blühwiesenbeete, Kräuterbeete wurden in Workshops angelegt, es gibt schon einige Beerensträucher.
    Die Koordinatorin des Gartens/die Kerngruppe möchte mehr Menschen fürs Gärtnern gewinnen, so wurden gerade Hochbeete gebaut, die sie verpachten wollen, um Menschen zu erreichen, die ihr eigenes Beet haben wollen. Sie denken dabei an Senior*innen.
    Geld bekommen haben sie von der Postcode, die Orga-Gruppe bekommt darüber Honorare. Die Hauptansprechpartnerin wurde durch einen Aufruf im NL vom GutAlaule gewonnen, da wurde jemand gesucht der/die Lust hat, sich organisatorisch in den Garten einzubringen.

    Der Celtis-Kulturgarten ist auf der Fläche des ehemaligen zentralen Schulgartens der Stadt. Die Stadt hat diesen Schulgarten vor 10 Jahren aufgegeben. Die Stadt hatte üebrlegt, das Gelände zu bebauen (es ist 3ha groß), doch konnte es für gärtnerische Nutzung erhalten werden. Ein Stadtrat (heute im Landtag), der eine Gartenbaufirma hat, hat das erst genutzt, dann kamen so viele Interessierte, die dabei sein wollet, dass sie 2016 einen Verein gegründet haben. 
    Als Pächter/Mieter ist ein Naturkindergarten mit auf der Fläche, deren Pacht/Miete den Löwenanteil der Kosten deckt. Im Verein sind 30 Leute, die neben dem Vereinsbeitrag auch einen Nutzungsbeitrag zahlen.
    Außerdem muss jedes Vereinsmitglied 20h p.a. bei den Gemeinschaftsarbeiten dabei sein. Sie machen ca. 4 gemeinsame Tage pro Jahr, mache leisten ihre Stunden aber auch außerhalb dessen ab – und manche kaufen sich auch frei und zahlen mehr.
    Der jetzige Vorstand macht wenig Vorgaben, alle dürfen da gärtnern, wo sie wollen, es gibt wenig Schilder. Der Vorstand vorher hat viele Schilder und Infos aufgehängt („bitte gieß mich“, „bitte denk daran, dass…“,) und Regeln, was einige abgeschreckt und zu Unmut geführt hat.
    Der Garten hat sehr viele Bereiche und liegt auf einem Hügel mit Felsen. Teile und Wege sind sehr verwildert, sie kommen mit der Pflegearbeit nicht nach und brauchen eigentlich jemanden, der/die das machen würde – möglichst so, dass diese Person keine Anleitung braucht. Anträge schreiben, jemanden anleiten o.ä.: dazu hat niemand Zeit. Die Leute aus dem Vorstand machen ab und an Angebote für BUND und andere Gruppen, aus der Mitgliedschaft sind wenige über das Gärtnern hinaus aktiv.
    Vandalismus ist gar kein Problem, geklaut wird wohl auch nix. Bis auf weitere Mithilfe beim Bändigen der wild und schnell wuchernden Pflanzen gibt es keinen Unterstützungsbedarf. (mehr …)

  • Pfaffenhofen: IG will eigenen Verein gründen

    (Tel)
    Der Initiator steigt aus, bisher war der Garten unter dessen Träger angesiedelt, das soll nun aber enden. Die Gruppe erwägt, einen eigenen Verein zu gründen.

    Eine neue Entwicklung im/für den Garten: die Stadt will einen“ Acherkindergarten“ (Acker) mit Bauwagen auf einem Teil des Geländes errichten. Der IG wird einen neuen Pachtvertrag mit der Stadt aushandeln.

    Mail vom 23.05.2025:

    Die Entwicklung des Gartens in den letzten Jahren war eigentlich stabil mit ca 30 Gärtnern und entsprechendem Familienanhang. Das gesamte Gelände ist ca 1 ha mit 40 alten Apfelbäumen und etwa 30 Parzellen für die gärtnerische Nutzung. Unter dem Gelände in zentraler Lage befindet sich ein ehemaliger Fermeldebunker, das Gelände gehört der Stadt. Die Stadt hat nun beschlossen auf ca. der Hälfte des Geländes einen Kindergarten zu installieren mit Bauwagen , die Kinder wollen da auch gärtnern durchaus ökologisch, die Details wissen wir noch nicht, aber es gibt durchaus Ansatzpunkte für eine Kooperation.

     Herr Maier wollte nicht auf Teile des  Biotops ( Streuobstwiese ) verzichten und wird sich mit seinem Trägerverein  zum Ende des Jahres zurückziehen Wir die verbliebenen  Koordinatoren haben beschlossen den Interkulturgarten weiterzuiführen und müssen nun bis zum Ende des Jahres eine geeignete Lösung finden um den Pachtvertrag  mir der Stadt bis zum 31.12.25 zu erneuern.

    (mehr …)

  • Potsdam – Einsteingarten kein GG geworden

    (Mail)

    tatsächlich wurde die von der Stadt geplante Grünfläche Ende April eingeweiht. Leider konnten wir als Bürger*innen wenig mitgestalten und somit ist daraus eher eine parkähnliche Anlage zur Erholung der Anwohnenden an einer dreispurigen Straße geworden.

    Nun mach ich mich wieder auf den Weg für eine andere Gemeinschaftsgartenfläche in unserem Quartier bzw. organisiere gerade mit unserer Nachbarschaftsinitiative eine Zukunftswerkstatt zu unserem Quartier und wie wir hier leben wollen.

    (mehr …)

  • München: Bürgertsiftung schreibt Stelle zur Datenerhebung aus

    https://buergerstiftung-muenchen.de/stellenausschreibung-werkstudentin-zur-datenerhebung-im-bereich-identifizierung-ungenutzter-freiflaechen-in-muenchen

    Werkstudent*in zur Datenerhebung im Bereich Identifizierung ungenutzter Freiflächen in
    München für das Projekt „Urbane Gärten München“
    Zeitraum: 3 – 4 Monate, ab Juni 2025
    Stundenumfang: 5 Stunden pro Woche
    Über das Projekt:
    Seit 2011 betreibt die BürgerStiftung München das Projekt „Urbane Gärten München“. Im
    Rahmen dieses Projekts suchen wir eine*n Werkstudent*in zur Unterstützung der ersten
    Schritte im Bereich Datenerhebung. Ziel ist es, ungenutzte Freiflächen in München zu
    identifizieren und eine strukturierte Datenbank aufzubauen, um die Grundlagen für ihre
    mögliche Umwandlung in urbane Gärten zu schaffen. Du wirst aktiv an der Datensammlung
    mitwirken und das Projektteam bei Planung und Organisation unterstützen.
    Deine Aufgaben:
    • Datenerhebung & Aufbau einer Datenbank:
    Du unterstützt bei der Recherche relevanter Datenquellen (städtische Ämter,
    Bundesämter, Netzwerke und Initiativen), bei der Identifizierung von Freiflächen und
    trägst diese systematisch zusammen. Dabei hilfst bei der Strukturierung der
    gesammelten Informationen in einer Datenbank.
    • Kommunikation mit städtischen Akteur*innen:
    Du unterstützt das Projektteam bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und weiteren
    Akteur*innen der Stadt, um die Umsetzung der ersten Projektschritte aktiv
    voranzubringen.
    Was wir von dir erwarten:
    • Du bist als Student*in eingeschrieben im Bereich Soziologie, Geographie, Stadt- und
    Raumplanung, Landschaftsplanung oder einem verwandten Studiengang.
    • Du hast Interesse an Stadtplanung, urbanem Gärtnern und nachhaltiger Stadtentwicklung.
    Erste Erfahrungen in Datenerhebung und Recherche sind von Vorteil.
    • Du arbeitest zuverlässig, selbstständig und strukturiert und bringst Organisationstalent,
    Kommunikationsfreude und Teamgeist mit.
    • Sicherer Umgang mit Microsoft Office (insbesondere Excel) und Kenntnisse in GIS sind
    wünschenswert.
    Was wir dir bieten:
    • Einblick in die Planung und Umsetzung eines nachhaltigen Projekts und die Möglichkeit,
    praktisch zur Entwicklung urbaner Gärten in München beizutragen
    • Flexible Arbeitszeiten und auch Homeoffice möglich
    • Ein motiviertes, kollegiales Projektteam
    • Eine Vergütung nach Mindestlohn (mehr …)

  • München: GG am Entenbachplatz bekommt Münchner Nachbarschaftspreis

    eins der ausgezeichneten Projekte.
    Einreichung:

    Entenbachplatz
    Einreichende Organisation
    Schaufel und Ente e.V.
    www.entenbachplatz.de
    Stadtviertel
    Südliche Au
    Beschreibung des Projekts
    Es begann mit der Kontroverse um ein Verkehrsprojekt in unserer Nachbarschaft, welches die
    Au in zwei Lager spaltete. Engagierte Nachbarn beider Seiten taten sich zusammen, um das
    Gemeinsame zu finden und miteinander anzupacken. Man ist sich nicht einig über Parkplätze,
    aber jeder wollte, dass dieser eine brachliegende Platz in unserer Nachbarschaft schöner wird.
    Also haben wir’s getan und fingen an, ein Matschloch in einen grünen Ort der Begegnung zu
    wandeln. Wir brüteten über Pflanzplänen und Raumskizzen. Dann konnten wir kommunale
    Verantwortungsträger überzeugen, es als Anwohner in unserer Freizeit hinzubekommen,
    diese ehemalige Verkehrsfläche in einen einladenden Gartenplatz zu wandeln. Daraufhin
    wurde gearbeitet. Nun grünt es am Entenbachplatz in der Au.
    Der Entenbachplatz ist unsere kleine Oase in der Au. Anwohner können hier gärtnern,
    entspannen und Gemüse ziehen. Immer wieder organisieren wir kleine kulturelle Events. Wir
    sind eine bunte Gruppe allen Alters und vieler Hintergründe und offen für jede und jeden aus
    unserem Viertel. Der eine verweilt hier nur einige Minuten in der Sonne, ein Anderer lässt
    sein Kleinkind auf der Wiese herumtollen und noch jemand findet hier den Garten, den seine
    Wohnung nie bieten konnte. Hier kommen Menschen zusammen, finden Ruhe, oder
    Beschäftigung.

    (mehr …)

  • Stuttgart: Stadtacker Teil der IBA

    (Insta)

    Stadtacker Wagenhallen ist Teil der @IBA_2027.
    Mit besonderen Bauprojekten will die Internationale Bauausstellung (9-24.5.2025 ) zeigen, wie das Zusammenleben, Wohnen und Arbeiten in der Region Stuttgart zukünftig funktioniert.

    (mehr …)

  • Halle: FoodForest – Kindergruppe kümmert sich

    Die Idee des „FoodForest Ernteweg“ wurde 2021 vom FoodForest Halle e.V. unter Federführung von Stefano Massa begonnen mit dem Ziel öffentliche Rasenflächen der Stadt Halle in essbare Waldgärten zu verwandeln und die nachhaltigen Prinzipien von Permakultur durch Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle erfahrbar zu machen. In enger Kooperation mit uns, dem Garten Eden e.V., entstanden zwei erste Flächen auf der Peißnitzinsel (links hinter Wiederholdt´s Biergarten) und auf der Ziegelwiese am Saalestrand. Die Naturkinder des Garten Eden e.V.  haben dabei die Hauptverantwortung für die Gestaltung der Fläche am Saalestrand übernommen und gestalten sie in Form von Mandalabeeten, in denen jeweils um einen Maulbeerbaum herum Beerensträucher, Blumen, Stauden und Kräuter in Form eines Mandalas herum wachsen sollen.

    Die größere Fläche auf der Peißnitzinsel ist inzwischen schon zu einem richtigen kleinen Wald angewachsen und beheimatet mittlerweile rund 160 Obstbäume und Beerensträucher verschiedenster Art sowie Bodendecker, die sich je nach Jahreszeit und Veränderung der Bodenbeschaffenheit ausbreiten.

    2024 ist das Projekt in unsere Trägerschaft übergegangen und wächst nun eigebettet in unsere nachhaltigen Bildungsangebote weiter.

    Regelmäßig laden wir zu Workshops, Pflanzaktionen und Mitgestaltungsaktionen ein. Schaut also gern immer mal hier oder auf Instgram vorbei.

    Die Ursprungsidee des Ernteweges sieht noch weitere essbare Waldflächen im halleschen Stadtgebiet vor. Ziel ist es, an mehreren Orten entlang der Saale kleine Oasen zu schaffen mit besonderem Wert für Insekten, Tiere und Menschen. Es bleibt also spannend, wie und wo die Entwicklung weitergeht.

    https://www.garten-eden-halle.de/projekt-foodforest/ (mehr …)

  • Dresden: Finanzierrung Ernährungsrat für 2025 steht

    Wir haben für 2025 eine Institutionelle Förderung für die Essbare Stadt erhalten und auch für die Bio-Regio-Modellregion haben wir für von 2025-2028 eine 75% VZÄ Stelle. Darüber

    Für die Koordination des Ernährungsrates wird es damit ab 2026 erstmal schwierig, aber auch hier bin ich dran.
    Meine Idee ist es, die Essbare Stadt mit der Schwammstadt zu verknüpfen und bei der KFW-Förderung in Zusammenaarbeit mit der Kommune Förderung zu beantragen.

    (mehr …)

  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten erst nächstes Jahr

    (Tel)
    Noch bereiten sie den Umzug vor, die Planungen auf und für die neue Fläche schreiten fort. Das Gebäude wird laut Carla doppelt so groß wie in der Ursprungsplanung, mit dabei ist dann eine große Küche für die Bildungsangebote für Kinder. Planungen und Vorbereitungen dauern noch an, es ist ein sehr komplexes Vorhaben. Sie lagern schon ein paar Sachen zwischen. Carla schätzt, dass sie nächstes Jahr umziehen werdem. (mehr …)

  • Karlsruhe – Garten an der Bib und Lernort von Urbane Gärten

    neuer Garten:

    in Wörth am Rhein Die Grünfläche an der Stadtbücherei verwandeln wir in einen Gemeinschaftgarten — mit allen, die Lust haben, gemeinsam zu gärtnern und einen Ort der Begegnung zu schaffen. Das Angebot findet im Auftrag der Stadt Wörth am Rhein im Rahmen der Bundesförderung Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren statt.

    Auch neu bei uns im Netzwerl ist der Rheinstrand Garten (im Auftrag einer Wohnungsbaugesellschaft)

    Seit 2 Jahren gibt es auch die „Werkstatt für alles mögliche“: https://urbanegaerten.org/aktuell/projektstart-von-strg-shift-stadt-in-der-werkstatt-fur-alles-mogliche, gefördert durch die Klimastiftung BaWü

    Wir initiieren und begleiten momentan diverse Gemeinschaftsgärten in Karlsruhe und haben in diesem Monat auch unseren „Lernort für regenerativen Gemüse- und Obstanbau“ in Karlsruhe eröffnet. (Auf unserem 5000 qm großen Lernort im Naturschutzgebiet Fritschlach pflanzten wir gemeinsam mit 15 Schüler*innen 70 Laub- und Obstbäume. Die Aktion fand im Rahmen des Projekts Klimaneutrale Schule – Wir machen mit! statt)

    (mehr …)

  • Frankfurt: Saatguttausch und GartenSoiree in Ginnheim

    13. Pflanzentauschbörse & Aktionstag Bunte Vielfalt

    Seit 2013 laden wir jedes Jahr im Mai zum Tauschen von Erdbeerablegern gegen Tomatensetzlinge ein im Ginnheimer Kirchplatzgärtchen. Hier kann man Pflanzen und ihre Geschichte eintauschen für Garten, Balkon und Urban Gardening.

    ab 13 Uhr  Pflanzentauschbörse & Aktionstag Bunte Vielfalt

    Pflanzen zum Tauschen mitbringen: Erdbeeren, Tomaten, Kräuter oder was ihr sonst übrig habt

    • Solares Kochen
    • Quartiersmanagment Ginnheim
    • „Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?“ Die Initiative MAIN SOLAR BALKON sagt Ihnen worauf es ankommt
    • Naturnahes Gärtnern mit heimischen Wild-Pflanzen im urbanen Raum als Beitrag zum Artenschutz, BUND Frankfurt , John Dippell
    • Bunte Krautschau in vielen Sprachen

    ab 16:30   Uhr  GartenSoiree & GartenGespräche

    WARUM GÄRTNERN?

    Mitten in der Stadt? 
    In Zeiten des Klimawandels? 
    Was erdet uns? 
    Was nährt uns ? 

    Eine Veranstaltung der GartenRheinMain Fokusreihe DIALOG IM GRÜNEN  in Kooperation mit @kuturregionrheinmain 

    Im Anschluss an die Pflanzentauschbörse des Urban Gardening Ginnheimer Kirchplatzgärtchen wollen wir gemeinsam erforschen was uns zum Gärtnern in der Stadt antreibt. Von persönlichen Pflanzengeschichten & Gedichten bis gesellschaftlichen Aufrufen & Klimawissen ist alles willkommen, was unsere Arbeit des Gärtners in der Stadt zu Zeiten des Klimawandels erforscht und bewegt. Umrahmt wird die Soiree von der Indie-Akustikband „Die Tongärtner

    Eine Veranstaltung der Fokusreihe GartenRheinMain  – DIALOG IM GRÜNEN

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  • Osnabrück: Urban Gardening in der Gärtnerei

    Ex TomatOS:
    Hier geht es mit Urban Gardening und auch mit Workshops im kleineren Rahmen weiter. Wir haben drei neue Hobbygärtner, die nun quasi als Kunden der Firma Alte Gärtnerei Kersten aktiv sind (www.alte-gaertnerei-kersten.de).

    Fördermittel können wir weiterhin über den Fachbereich Kultur der Stadt bekommen und auch indirekt, als Partner für gemeinnützige Vereine.

    (mehr …)

  • Magdeburg: Stadtgarten löst sich auf

    (Mail)
    leider sehen wir dem letzten Gartenjahr dort entgegen. Die Gruppe wandert leider ab und auch ich, der Initiator und „Verwalter“ ziehe mich zurück. Nachwuchs haben wir einfach keinen, auch nach zahlreichen Aktionen,  bekommen. So werden die Parzellen die wir von Unkraut und Brombeeren befreit und urbar gemacht haben, wieder dem Gartenverein zurückgegeben. (mehr …)

  • Chemitz: Nia Domo -> JÖK

    Nia Domo ist jetzt der JugendÖkologieGarten, kurz JÖG.

    „JÖG“ befindet sich auf dem Gelände des AJZ. Neben der Bewirtschaftung des Upcycling-Gewächshauses und der Flächen nach den Prinzipien der Permakultur geht es darum, einen Begegnungsraum für Wissensvermittlung in Ökologie, Handwerk sowie Re- und Upcycling zu schaffen.

    (mehr …)

  • Chemnitz: Ideengarten

    (Mail)
    Im Garten ist einiges los wir haben auch neue Menschen dazu bekommen, die mit gärtnern. Das SMAC hat einen neuen Lehmofen gebaut, aber die Sauna steht noch nicht.
    Wir haben immer jeden ersten Freitag im Monat nachmittags geöffnet für alle interessierten.

    (mehr …)

  • Hessen: Land will Bürgergärten fördern

    (alerts)
    […]

    Das Land Hessen will mehr Bürgergärten in den Städten, deshalb werden sie mit Mitteln aus dem Programm „Zukunft Innenstadt“ vom Land gefördert. Auch der Gemeinschaftsgarten in Oberursel, der dieser Tage eingeweiht wurde und den Namen „Orschelgarten“ trägt, wurde in das Programm aufgenommen. Die Lokale Oberurseler Klimainitiative (LOK) konnte für eine Partnerschaft gewonnen werden. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins und vielen Freiwilligen wurden Fundamente gesetzt, Hochbeete aufgestellt, mit Erde gefüllt und bepflanzt. Die aktuell 21 Beet-Parzellen werden durch die LOK vergeben und bewirtschaftet. An drei zusätzlichen „öffentlichen“ Beeten mit neun Parzellen können Bürger auch einfach selbst etwas ernten, zumindest dann, wenn ein Infoschild anzeigt, dass das Gemüse reif ist.

    Bürgermeisterin Antje Runge erläuterte bei der Einweihung das Urban Gardening Projekt: „Wir wollen unsere öffentlichen Plätze in Oberursel vom Bahnhof bis zur Bleiche aufwerten, in dem wir sie erlebbar machen, etwas für das Klima tun und gleichzeitig schöner gestalten. Dabei entsteht ein grüner Weg, der Plätze und Grünflächen umfasst und das Zusammenleben fördert. Zum Mitmachen bei dem Gartenprojekt sind Oberurseler eingeladen, die Lust am Gärtnern haben.“

    Im Mittelpunkt sollen die Liebe zur Natur, nachhaltige Anbaumethoden und der Verzicht auf künstliche Pflanzenschutz- und Düngemittel stehen. „Wir wollen dabei ein Bewusstsein für Bodengesundheit und Biodiversität schaffen. Das, was hier im Gemeinschaftsgarten funktioniert, kann auch vor der eigenen Haustür oder auf dem Balkon umgesetzt werden. So kann Klima- und Artenschutz gelingen, wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten.“, unterstreicht Martin Böttner, für das Kernteam der LOK.
    […]
    https://www.taunus-nachrichten.de/oberursel/nachrichten/oberursel/urban-gardening-oberursel-id183255.html

    (mehr …)

  • Berlin: Hevrin Xelef Garten weitet Heilkräuter aus

    Die Heilpflanzen haben wir von der Hirschgärtnerei  bekommen.
    Weitere Pflanzen, wie türkischer Drachenkopf, Agastache, Tegetes und
    Sonnenblumen konnten wir von dem Gewächshaus der Prinzessinnen Gärten
    abkaufen.
    Denn für unsere offenen Gartentage (immer mittwochs von 15-18 Uhr) benötigen
    wir für unsere Hochbeete neue und frische Jungpflanzen. Unser Schwerpunkt sind
    Heilkräuter und auch die Zubereitung von Heilkräuterprodukten.
    Hierzu kommen immer Interessierte aus der Nachbarschaft, Menschen aus
    Unterkünften, andere Vereine (wie Zentrum Überleben oder Xenion e.V.).
    Wir sind gerade dabei, den Bauwagen und den Container als Heilkräuterlager
    auszubauen und haben durch die Pergola gleich am Eingang des Gartens und eine
    Sitzecke weiter hinten im Garten Möglichkeiten geschaffen, um Workshops im
    Garten zu geben.
    Für die im letzten Jahr aufgebaute Pergola haben wir zudem im Mai 2025
    6 Weinreben gekauft, die an der Pergola hoch wachsen sollen. Sie sollen in Zukunft
    sowohl Schatten bieten, als auch durch die Verarbeitung der Blätter zu gefüllten
    Weinblättern (Sarma) für gemeinsames Essen und Workshops dienen.
    Um den Gemeinschaftsgarten nachhaltig aufzubauen, benutzen wir Neemöl als
    Spritzmittel, Rindenmulch zum Schutz der Pflanzen und ein Öko-Kräuter-
    Langzeitdünger. Diese Mittel haben wir von Prinzessinnengärten bekommen für
    Zudem haben wir einen neuen Gedenkbaum von der Baumschule Fischer gekauft:
    Eine schon hoch gewachsene Zwetschge. Sie steht jetzt unweit der schwarzen
    Maulbeere und soll an den Genozid 2014 an den Ezid*innen erinnern. Der
    befreundete Verein „women for justice“ hat diesen mit uns zusammen eingepflanzt, (mehr …)

  • Berlin: Schleifengarten baut Unterstand mit Regenwasserernte

    n unserem Garten besteht neben unserem Container für Geräte eine mit Beton versiegelte Fläche in den Ausmaßen von etwa 2,80m x 5,50m. Unterhalb dieser Betonfläche befindet sich ein kleiner Keller mit den Maßen von etwa 1,70m x 2,20m, in dem sich die Wasserverteilung für den Schleifengarten und der Laubenkolonie Bornholm 1 befindet. Diese versiegelte Fläche soll mit Hilfe eines leichten Holzgerüstes und einem Dach aus Kunststoff-Wellplatte als Regenschutz für unsere Treffen im Garten überdacht werden. Da wir aus ökologischen Gründen zum bewässern unserer Beete Regenwasser sammeln wollen, beabsichtigen wir mit Hilfe einer Regenrinne Wasser in einer verschließbaren Regentonne zu sammeln. Auch am Dach (2,30m x 2,00m) unserer bereits bestehenden Trenn-Toilette wollen wir eine kleinere Regentonne installieren

    Fragen und Antworten.

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen, wie groß ist die Kerngruppe?

    Wir sind 26 Vereinsmitglieder und derzeit zwei Interessentinnen in Kennlernphase. Regelmäßig aktiv sind 16 Personen.

    Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen die Informations- und Entscheidungswege?

    Organisation: Verein; ca. alle drei Wochen Gartenplenum als oberstes Entscheidungsgremium; alle Infos/Entscheidungen sind in nextcloud einzusehen.

    Wird gemeinschaftlich gegärtnert oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Ein Hochbeet wird von 1 – 3 Vereinmitgliedern betreut. Es gibt individuelle Bepflanzung der Beete und Gemeinschaftsbeete (Tomaten im Gewächshaus/Salatbeete/Kräuterspirale)

    Wie viele Beete habt ihr und auf wie vielen wird Gemüse angebaut?

    In allen Beeten wird Gemüse/Kräuter/Obst angebaut. Wir haben derzeit 20 Beete (incl. Kiez- u. Kinderbeet, Kräuterspirale) und ein Gewächshaus.

    Wie macht ihr auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten aufmerksam? Wie ist die Resonanz?

    Newsletter, Instagram und lokale Ankündigungen (Plakate). Wir schließen uns den größeren Festen der Kleingartenanlagen Bornholm 1 + 2 an und öffnen den Garten gemeinsam mit ihnen zur Saisioneröffnung und -ende und zur Fete de la Musique. Die Resonanz ist .. wetterbedingt .. sehr gut. Wir organisieren ein großes Büfett, Führung durch den Garten und kleinere gärtnerische Aktivitäten.

    Im Kiezbeet kann jederzeit während der Öffnungszeiten gegärtnert werden. Hier nur mäßige Resonanz.

    Gibt es (viel) Fluktuation?

    Bisher waren wir eine stabile Gruppe. Leider verlassen uns gerade 3 aktive Mitglieder, weil sie aus Berlin wegziehen. Deutlich auch die Auswirkungen von Corona: 2022/23 waren die meisten Mitglieder in der Stadt. Seit letztem Jahr wird es deutlich schwieriger gemeinsame Termine zu finden.

    Was sind eure Herausforderungen?

    Die größte Herausforderung ist die Findung neuer Mitglieder. Viele Interessierte möchten gern gärtnern, haben aber wenig Interesse an der Gesamtorganisation (Vereinsarbeit) des Gartens.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Mitgliedsbeitrag : erm. 3,50 € | normal 7 € pro Monat oder höherer Solibeitrag

    Wann wollt ihr die beantragten Vorhaben umsetzen und wie viele Gärtner*innen werden mitbauen?

    Wir wollen im Juni beginnen und es werden wechselnd 5 – 8 GärtnerInnen daran bauen.

    Warum soll die Regentonnen verschließbar sein?

    Wegen der möglichen Ausbreitung der Tigermücke. (mehr …)

  • Berlin: Weltacker hat 2 Flächen

    Unser neues Ackerlabor – ein Ort für die Landwirtschaft von morgen

    Mitten in Berlin, zwischen jungen und alten Bäumen, Pflanzkübeln und Gartenfreuden, entsteht gerade unser neues Ackerlabor – eine 660 m² große Fläche auf dem Gelände der Späth’schen Baumschule.

    In Pankow ist das Leitsystem samt Bildungsstationen wieder aufgebaut – und der Saisonstart damit bereit zum Abheben. Ein Graben fürs neue Bewässerungssystem wurde gegraben, ausgesät wurden u. a. Linsen aus Brandenburg, Erbsen, Rüben, Weizen, usbekische Erdnuss, Sesam und mehr. Das Saatgut kam teils als großzügige Spende von der LfL Bayern, Sativa und Bingenheimer – danke dafür! Und im Gewächshaus keimen schon Okra, Baumwolle, Ingwer & mehr
    (mehr …)

  • Wilhelmshaven: Saisonstart für Wilhelms Hochbeet Garten

    Saisonstart & Jubiläum in WILHELMS Hochbeet GARTEN
    Gemeinsam wachsen – seit einem Jahr.
    Wilhelms Hochbeet Garten feiert sein einjähriges Bestehen – und startet am
    Samstag, den 10. Mai 2025, von 11:00 bis 13:00 Uhr mit einem bunten
    Programm in die neue Gartensaison. Ein Jahr gemeinsames Gärtnern,
    Wachsen und Begegnen mitten in der Stadt – das wollen die
    Hochbeetgärtnerinnen und -gärtner mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern feiern!
    Erst in der vergangenen Woche wurde der Garten um 10 neue Hochbeete
    erweitert – ein echtes Gemeinschaftswerk. Jetzt soll es noch mehr öffentliche
    Naschbeete für alle Wilhelmshavener*innen geben.
    Beim Saisonauftakt erwartet die Besucherinnen:
    – Pflanzung eines Apfelbaums – ein Symbol für Wurzeln, Zukunft und
    Zusammenhalt.
    – Gemeinsames Bepflanzen der neuen Beete – mitmachen ausdrücklich
    erwünscht.
    – Aktionen für Kinder – gärtnern, entdecken, kreativ werden.
    – Erklärung zu den Mitmachmöglichkeiten – so einfach geht’s.
    – Gespräche zwischen den Beeten – mit Nachbarinnen, Gärtnerinnen &
    Neugierigen.
    – Pflanzen zum Mitnehmen – kleine Geschenke aus dem Garten.
    – „Mitmacherinnen gesucht!“ – der Garten lebt vom Mitmachen. (mehr …)

  • Menden: Fläche des IG verkauft

    (Tel)

    Die Fläche, auf der der Internationale Freundshaftsgarten Menden einige Jahre lang war, wurde an eine Firma verkauft. Der Garten wird abgebaut, eine Ersatzfläche gibt es nicht und die Stadt beendet das Projekt. Der bisher zuständige Mitarbeiter ist in Rente.

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  • Freising: Spargelanbau im Augarten

    (ANtrag)

    n den drei Gemeinschaftsgärten des Vereins bauen rund 50 aktiven Mitglieder gemeinschaftlich
    Gemüse an. Einer dieser Gärten ist der „Auengarten“, der vor vier Jahren gegründet wurde und
    komplett gemeinschaftlich in Form einer Vierfelderwirtschaft gepflegt wird. Hier sind derzeit etwa
    10-20 Gärtner:innen aktiv.
    Auf einem Teil unserer Beetfläche möchten wir dieses Jahr einen Folientunnel zum besseren Anbau
    von Tomaten sowie im Freiland daneben Grünspargel als Dauerkultur anlegen. Das Gerüst für den
    Folientunnel haben wir defekt gespendet bekommen und in Eigenleistung bereits repariert. Nun
    möchten wir es mit hochwertiger Gewächshausfolie bespannen und darin zukünftig Tomaten
    anbauen.

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  • Gladbeck: Interkultureller Hochbeetgarten (Video mit Fotos und gesprochenen Text)

    über den interkulturellen Hochbeetgarten am Jovyplatz und ihre bisherige Entwicklung ist unter diesem Link ein Video von ca. 3 Minuten zu sehen, das wir zur Kenntnis schicken.

    Es zeigt, wie durch Unterstützung und ehrenamtliches Engagement tolle Ergebnisse entstehen können:  

    https://freundeskreis-gladbeck-alanya.de/dt_gallery/hochbeetgarten-bilder-video/

    (mehr …)