Kategorie: Urbane Gärten

  • Zukunft des IG Kaufbeuren ungewiss

    (Gu, Mail)
    Das bayrische Rote Kreuz hat zum Ende 2016 die Trägerschaft für den Bunten Garten in Kaufbeuren-Neugablonz abgegeben haben. Das Grundstück ging an die Stadt Kaufbeuren zurück. Zur Weiterführung des interkulturellen Gartens kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen.
    Grund: die ehrenamtliche Koordinatorin hat sich zurückgezogen, aus Reihen des Roten Kreuzes kann die Arbeit nicht weitergeführt werden und auch sonst gab es bislang niemand.
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  • VAGaBUND Leipzig will Cafe aufbauen

    (GU aus Antrag und Antworten)

    Der BUND Regionalverband Leipzig ist Träger des VAGaBUND Gemeinschaftsgartens (Viele Arten Garten). Sie bewirtschaften seit 2013 eine Brache (1400m², ehmaliger Kohlellagerplatz, war verwahrlost und stark vermüllt).  Es gibt Beete, ein Gewächshaus, einen Teich, einen Bauwagen und auch einen Kinderspielplatz. Sie machen viele Aktionen und Veranstaltungen (natürlich auch umweltpädagogische). Ernte wird geteilt. 2017 wollen sie u.a. einen Bauwagen umgestalten und als Cafe ausbauen und dafür auch einen Überdachung selber bauen.

          Wem gehört das Grundstück und wie sieht die vertragliche Regelung hinsichtlich Nutzungsdauer und Pacht aus?

    Das Grundstück gehört einem Eigentümer aus Südwestdeutschland und wir können jederzeit mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden.

          Wie zugänglich ist das Gartenprojekt? Ist es immer offen oder nur zu den auf der Homepage angegebenen Zeiten? Gibt es einen Zaun? Ein Schloss?

    Der VAGaBUND ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Zum einen in der Woche und darüber hinaus am Wochenende. Zusätzlich werden in der Saison monatlich beworbene Veranstaltungen durchgeführt. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Garten auch offen für Kindergärten und Schulklassen auf Anfrage. Das Grundstück ist selbstverständlich umzäunt und abgeschlossen.

          Wie viele Leute machen mit? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie ist die Altersspanne der GärtnerInnen?

    Ca. 10 Gärtner, wobei 7 Gärtner die Kerngruppe stellen. Die Altersspanne liegt bei 20 – 70 Jahre.

          Wie viele Leute, die nicht beim BUND sind, sind dabei? Wie wird auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Mindestens sechs Mitgärtner. Geworben wird über die Internetseite des BUND Leipzig, das Projekt Leipziggrün.de, einer eigenen Postkarte, Quartalsflyer des BUND Leipzig, Veranstaltungserinnerungen, Pressemitteillungen, …

          Wie viele Beete mit und für Nutzpflanzen gibt es und wie groß ist in etwa die so gärtnerisch genutzte Fläche?

    Da der Boden schwermetallhaltig ist gärtnern wir ausschließlich auf Hochbeeten und zwar auf 17 Hochbeete mit einer Gesamtanbaufläche von 31m². Darüber hinaus werden besonders Wildbienen und Schmetterlingsbegünstigende Wildblumen angepflanzt um die Artenvielfalt zu erweitern und unser Insektenhotel mit Bewohnern auszulasten.

          Welche Möglichkeiten haben Sie, auch gebrauchte, vorhandene Materialien für die Vorhaben zu nutzen? (z.B. für den Bau des Terrassendachs -> hier würde ich gerne eine grobe Materialliste sehen)

    Soweit die Stabilität des Vordaches und die Sicherheit der darunter sitzenden Menschen gewährleistet ist können wir auch auf gebrauchte Materialen zurückgreifen. Nach unser bisherigen Planung wird dies aber eher gering ausfallen.

          Wie soll der Cafébetrieb organisiert werden und an wen richtet sich dieser dann?

    Wir werden den Cafébetrieb organisieren und der Cafébetrieb richtet sich an alle Interessenten des Gartens, der Nachbarschaft u.a. Das Café wird voraussichtlich zu unseren Öffnungszeiten offen sein, sodass wir nicht mit hohen Einnahmen rechnen, aber mit einigen Spenden um kleinere Ausgaben für den Gemeinschaftsgarten selber stemmen zu können.

          Wer wird die Beete und das Terrassendach bauen?

          Wir.

    Sie wollen auch ein neuesGewächshaus aufstellen, hatten dazu bisher nur eine Plastik-Fertiglösung und sind nun dabei zu gucken, wie sie zu nachhaltigeren Materialien kommen und wie das dann finanzierbar ist.


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  • Lernort Wandelgarten

    (Gu, Mail)

    Lernort WandelGarten Vauban

    Im Jahr 2016 hat sich der WandelGarten als Projekt der Transition Town Freiburg weiterentwickelt – als experimentierfreudiger, lebendiger und für alle offener Gemeinschaftsgarten. Menschen ohne und mit Migrationshintergrund aus den Stadtteilen Vauban und St. Georgen sowie Merzhausen nutzen den Garten gemeinsam. Beerensträucher, Blumen und Stauden umrahmen den Garten, emsig besucht von den Bienenvölkern des Vauban-Imkers Wolfgang Berger. Viele sind erstaunt, welche Vielfalt an bekannten und weniger bekannten Gemüsesorten und Kräutern sowie an Anbauformen (Hoch-, Hügel- und Lasagnebeete) sich in der Mitte des 800qm-Areals befindet.

    Die Garten-Aktiven sehen es als wichtig an, auch den Austausch mit Passanten und Besuchern sowie Besuchergruppen aus aller Welt zu pflegen. So gärtnern Menschen aus Frankreich, Spanien, Kolumbien, Kroatien und Palästina mit. Benutzer von Bus und Straßenbahn nutzen Wartezeiten an der Umsteigestelle direkt am Garten zu Stippvisiten und fragen uns Löcher in den Bauch.

    Soja-Projekt. Der WandelGarten entwickelt sich inzwischen zum beliebten Lern- und Austauschort für biologisches Gärtnern ohne Chemie und Maschinen und für neue Ideen. Kompostwürmer als Wurmhumus -Produzenten, Bokashi und Erdisieren sind Experimentierfelder. Mulchen unbedeckter Erde mit verschiedenen Mulchstrategien, zum Beispiel auch mit Schafswolle, hält den Boden feucht und fruchtbar und spart Wasser. Der Bau von Sonnenfallen-Beeten sowie der Anbau von Sojabohnen im 1000-Gärten-Projekt fanden großes Interesse. Der Universität Hohenheim konnten wir im September mehr als 4000 Hülsen mit Sojabohnen zusenden. An der Hochschule wird zusammen mit der Freiburger Firma Taifun mit den Ernte-Erträgen aus mehr als 2000 teilnehmenden Gärten erforscht, wo welche Sojasorten in Deutschland am besten gedeihen, um Soja hier heimisch zu machen.

    Im Projekt „Guten Boden machen“ konnten die Aktiven Jahr 2016 fast 1600 Liter hochwertigen Wurmkompost herstellen in einer Anlage, die aus Euro-Paletten gebaut wurde. Unterstützt wurden sie dabei von der Kantine in der VillaBan, dem Kinderabenteuerhof, der Limette, Five Senses und Elephant Beans – mit Bio-Gemüseresten, Mist, Jutesäcken und Kaffeesatz.

    Wurmkompost herstellen. Im Sommer starteten die ersten Vor-Ort-Workshops zum Wormfarming. 30 Teilnehmer kamen zu den drei Samstagsworkshops und konnten Knowhow und eine Kompostwurm-Population im Substrat mitnehmen, um damit wiederum in Eigenregie Wurmhumus am Haus, im Garten oder Schulgarten herzustellen. Die Workshops werden im Frühjahr 2017 wieder aufgenommen.

    Ort der Begegnung und Kommunikation. Immer mehr entwickelt sich der Garten auch zum Begegnungsraum für Menschen aller Generationen und ethnischen Kulturen, die sich dort treffen, um sich umzuschauen oder zusammen aktiv zu werden. So entstehen viele spontane Gespräche zu biologischer Landwirtschaft, Ernährungssouveränität, dem Teilen von Ernte und Wissen, erneuerbaren Energien, autofreiem Wohnen und vielen Vauban-Themen.

    Vier Schulklassen nahmen 2016 am Kleeblatt-Projekt „Paprika statt Parkplatz“ teil, das gemeinsam mit der Innovation Academy, dem Autofreiverein und dem International World College geplant und im Juli im WandelGarten durchgeführt wurde. Sie untersuchten zum Beispiel, wie viele Hochbeete auf einen Parkplatz passen und wie viel Gemüse man dort anbauen könnte. In den Sommerferien betreuten wir zusammen mit dem Gartenamt eine Gruppe von Ferienpasskindern. Sie konnten den Garten erforschen, Kartoffeln ernten, das Leben der Kompostwürmer und im Bach erkunden und Kräuter suchen, aus denen sie sich Tee zubereiteten.

    Lernort Permakultur. Mehrere Dozenten der Permakultur aus Deutschland, Kenia und Spanien nutzten den Garten als Anschauungs- und Lernort.

    Regelmäßige Aktivitäten. Die Aktiven trafen sich 2016 in der Regel zweimal wöchentlich nachmittags im Garten. (mehr …)

  • In HH soll ein Kleingartenpark mit Gemeinschaftsgartenanteilen entstehen

    (Gu, alerts)

    Neugraben-Fischbek könnte Trendsetter in der Modernisierung des Hamburger Kleingartenwesens werden: Der Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg, die Behörde für Umwelt und Energie sowie die Harburger Bezirksverwaltung unterstützen den SPD-Vorschlag zu einem Kleingartenpark mit der Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Gärtnern in dem Stadtteil. Die Behörde für Umwelt schließt allerdings den ursprünglich gedachten Standort nördlich der Bahnstrecke und des geplanten Wohnquartiers „Fischbeker Reethen“ vor allem wegen der problematischen Nähe zu dem EU-Vogelschutzgebiet „Moorgürtel“ aus. Jetzt soll eine Lösung innerhalb des Neubaugebiets „Fischbeker Reethen“ her. Der Geschäftsführer des Landesbundes der Gartenfreunde hat im Harburger Stadtplanungsausschuss an den Bezirk appelliert, die Idee des Kleingartenparks umzusetzen. „Wir begrüßen, dass neue Gärten in Hamburg geschaffen werden sollen. Das hat es in den vergangenen 20 Jahren so nicht gegeben“, sagte Dirk Sielmann. Das Besondere in Fischbek wäre, dass Gärten in der Nähe von Geschosswohnungsbau geschaffen würden und nicht weit ab von dort, wo die Menschen lebten.

    Die Idee des Kleingartenparks ist ein urbaner Trend und kommt einer Revolution des bisherigen Kleingartenwesens gleich. Es geht dabei nicht um die Aneinanderreihung von Parzellen, nicht selten von hohen Hecken abgesteckte Claims einzelner Nutzer, zuweilen von Gartenzwergen bewacht. Vielmehr würden Menschen aus Mietshäusern die Gelegenheit erhalten, in gemeinschaftlichen Gärten ihr Gemüse zu pflanzen. Vorbilder gibt es in Kopenhagen und Berlin. Hamburg ist noch nicht so weit: Die Planungskonferenz im Stadtteil Groß-Borstel hat im Jahr 2010 das Ziel formuliert, dass die Kleingärten sich perspektivisch zu einem Kleingartenpark mit öffentlich zugänglichen Grünflächen verändern sollen. Auch bei der Gestaltung der Autobahndeckel entlang der A7 ist die Idee von Kleingartenparks in der Diskussion.

    „Uns schwebt vor, dass Kleingärten geschaffen werden, von denen die Öffentlichkeit etwas hat“, sagte Dirk Sielmann. Urban Gardening könnte als gemeinschaftlicher Schnuppergarten angeboten werden. Eine andere Idee der gemeinschaftlichen Nutzung: Mehrere Senioren aus einem Wohnquartier könnten zusammen einen Garten bewirtschaften, schlägt Sielmann vor.

    Das Kleingartenwesen habe sich in den vergangenen zehn Jahr verändert. Die Mitgliederschaft sei heute eine andere. 60 Prozent der Mitglieder seien in dem Zeitraum ausgewechselt worden, sagte Sielmann. Soll heißen: Die Zeit ist reif für öffentliche, gemeinschaftliche Gärten in der Stadt. Der Landesbund der Gartenfreunde strebe das naturnahe Gärtnern an. „Wir wollen keinen Anschluss an das Sielnetz. Das wäre eine Vorstufe von Bauland“, sagte Dirk Sielmann. Mit dieser Aussage dürfte der Geschäftsführer der Gartenfreunde Bedenken bei den Planern der Stadt ausgeräumt haben. […]

    Die Behörde für Umwelt erkennt den Bedarf für zusätzliche Kleingärten in Fischbek an. Im geplanten Wohnquartier „Fischbeker Reethen“ werden mehr als 2000 zusätzliche Wohneinheiten entstehen, mehr als die Hälfte davon im Geschosswohnungsbau. Die Behörde für Umwelt schlägt deshalb vor, einen Kleingartenpark innerhalb des 70 Hektar großen Plangebiets zu realiseren. Mindestens 25 Kleingärten könnten in den „Fischbeker Reethen“ entstehen, sagte Maja Berghausen und fügte hinzu: „100 wären besser.“

    Potenzial innerhalb des Plangebiets sieht auch Hans-Christian Lied. Eine Idee, wie ein Kleingartenpark gelingen könnte, hat Harburgs Stadtplaner auch schon: Zusätzlich zu einer größeren Gartenfläche könnten in dem Wohnquartier mehrere kleine Garten-Satelliten entstehen.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article209549175/In-Fischbek-Die-Kleingaerten-der-Zunkunft.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Quelkorn ist mitten auf dem Land

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Quelkorn liegt bei Ottersberg, das bei Bremen ist. Sie haben 1 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die über 20 Jahre lang biologisch bewirtschaftet wurde. Es gibt u.a. ein 150m² großes Gewächshaus auf der Fläch, eine Außenküche (Ofen) und es leben Hühner dort. Ein Kernteam von sieben Leuten und einer größeren Gruppe von Menschen, die ab und an dabei sind,
    Es gibt naturpädagogische Angebote und welche, die sich an Menschen richten, die an Selbstversorgung interessiert sind. Die Vermittlung traditioneller Praktiken (Kartoffelroden, Sensen etc.) sind ihnen ein Anliegen.
    Sie wollen die Außenküche erweiteren und überdachen, die generatorbetriebene Bewässerung des Gewächshaus auf Solar umstellen, brauchen Saatgut und Jungpflanzen. Generell wollen sie noch mehr Gruppen ansprechen und die Fläche für Leute, die gärtnern wollen zur Verfügung stellen/miteinander weiterentwickeln. (mehr …)

  • Alleingang bei der Beendigung von Bambis Beet

    (Gu, Mail)

    „Graham Smith hat beschlossen, Bambis Beet einzureißen und zu verbrennen.

    Mehr Infos stehen im Blog von Bambis Beet.

    Hintergrund ist ein Wechsel der Intendanz am Theater in Verbindung damit, dass keine Aktivist*innen mehr regelmäßig beim Garten waren.

    Wie bereits in den Jahren zuvor hat Graham in keiner Weise zuvor intern (z.B. über die Mailingliste von Bambis Beet oder diese hier) seine Pläne abgestimmt und kommuniziert. Ich habe unten stehende Mail über den Verteiler der Unterstützer*innen von Bambis Beet bekommen.

    Die Fläche von Bambis Beet an die Stadtplanung/Architektenbüro Stadtgrün zurück zu geben ist die eine Sache, den Garten systematisch zu zerstören, die andere. Ich nehme an, es geht Graham vor allem um die Aufmerksamkeit, die ein solches Projektende erzielt. Auch wenn ich nicht mehr bei Bambis Beet aktiv bin, weil ich den Garten Begegnungsoase St.

    Christoph koordiniere, mit einem solchen Ende bin ich nicht einverstanden. Es gäbe sicher Möglichkeiten, eine Weiterführung des Gartens mit dem Architektenbüro und der Stadt zu besprechen. Oder zumindest die gebauten Möbel an andere Gartenprojekte abzugeben, statt sie zu verbrennen.“


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  • kurze Infos aus den Gärten vom Workshop 3.2.

    (Gu, Notizen vom Workshop am 3.2. in Gö)

    Nordhausen: Schrankenlos will wieder loslegen, haben großes Grundstück, Gelder beantragt, altes Projekt ist eingeschlafen

    30 Projekte im Gartennetzwerk Hannover

    Hack-Museum und Garten macht Projekt mit Notunterkunft, zunächst mit Kindern, soll auch im Garten ausgebaut werden

    Kants Garten Dusiburg: in Park. Guter Kontakt zum Grünamt, einfach angefangen zu gärtnern, aber viel Unterstützung durch die Stadt. 30 – 40 Leute dabei

    Heimatgärten Duisburg: werden ausgeweitet. Gewag initiiert diese. Mit Langzeitarbeitslosen werden Gärten bewirtschaftet und Vorarbeiten gemacht. Im ersten Heimatgarten gibt es ein richtiges Gartenbüro, in dem die ganze Woche über jemand ist (angestellt), Fragen beantwortet, Impulse gibt, mit im Garten dabei ist etc. Es gibt auch eine offene Fahrradwerkstatt, ein Kindercafe und noch so einiges mehr. Nicht nur für die Mieter, sondern für alle Interessierten.

    Stadtgarten Bebelhof, Braunschweig: letztes Jahr „Lerngarten“ für Geflüchtet. Infrastruktur durch Anbindung an VHS, gut für Deutschlernen, aber letztes Jahr Umweltbildung. Über Kontakt zu den Unterkünften in der Nähe, abholen etc., sind verteilt worden, dann war es schwierig, aber Anbindung an VHS – Jugendliche (Klassenverbände), Ausflüge in den Garten mit Gartenarbeit verbinden. Was mit Essen gemacht.

    Neue Gärten entstehen: in Wende und in Holtenser Berg (an Wohnheimen) in Göttingen, nach dem Konzept der Willkommengärten. In den bestehenden Gärten der IG Gö gab es für die Idee, neue Geflüchtet aufzunehmen, ncht bei alle Zustimmung. Muss man vorher diskutieren, IG Gö: Befragung. Vorbereitung nach innen. Aufwand, was bedeutet das konkret. In den beiden bestehenden Gärten gibt es Themenparzellen, auf denen gemeinsame Gemüse angebaut werden und in Geismar neu einen Bereich für Geflüchtet.


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  • Film über das Allmende-Kontor mit EMR als Protagonistin

    (Gu, FB)
    Artikel über Entstehung, Orga und Stand der Dinge zum Allmende-Kontor mit (7min) Film und Elisabeth Meyer-Renschhausen in der Hauptrolle

    http://berlin.imwandel.net/portraet/biw-13-allmende-kontor-tempelhofer-feld-urban-gardening-berlin/
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  • urban gardening ist Teil der Coburger Designtage

    (Gu, alerts)

    „War im urbanen Raum vor nicht allzu langer Zeit noch die „autogerechte Stadt“ das Maß aller Dinge, so erobert sich die Jugend längst wieder grünen Lebensraum zurück.

    Mitten in den Städten wird Gemüse angebaut, Honig erzeugt und werden Kräuter geerntet. Urban Gardeding ist Ausdruck einer Sehnsucht nach neuen Möglichkeiten, nach neuen Ideen in vorgefundenen Gegebenheiten, nach einer grünen Welt. Urban Gardeding macht auch Brachen zu lebenswerten Orten.

    ESUCHEN SIE DAS URBAN GARDEDING AREAL AN DEN DESIGNTAGEN!

    http://www.coburger-designtage.de/themen/urban-gardening/

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  • BUND macht ANgebote für Jugendliche im Düsselgrün

    (Gu, RSS)

    noch vor dem offiziellen Saisonstart – der am 19. März sein wird – freuen wir uns über ein neues Kooperationsprojekt, das die Gartengemeinschaft weiter wachsen und den Garten noch lebendiger werden lässt. Einmal pro Monat lädt Euch die BUND Jugend von nun an ein zu einem Umwelttreff, der sich aktiv mit dem Thema Umweltschutz in Schule, Freizeit und Alltag beschäftigt. Hierzu sind verschiedene Aktionen im Stadtteil Oberbilk, rund um den Bahnhof und im Stadtzentrum geplant. Auch der nahe gelegene Gemeinschaftsgarten düsselgrün wird dabei erkundet und regelmäßig besucht werden. Durch die Unterstützung der Gartenpflege gestaltet ihr den Gemeinschaftsgarten aktiv mit und habt dadurch die Chance, nachhaltige Anbaumethoden und ökologisches (Stadt-)Gärtnern in der Praxis kennenzulernen.
    Der Umwelttreff richtet sich an Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren und findet jeden 2. Freitag im Monat von 17-18 Uhr statt. (mehr …)

  • Das Ende von Bambiis Beet

    (Gu, Mail)
    Das Gartenprojekt vor dem Freiburger Theater „Bambis Beet“ geht zu Ende. Die InitiatorInnen lösen den Garten selber auf. Warum es dazu kam, steht hier: https://bambisbeet.wordpress.com/
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  • Beetpatenschaften bei HELGA in Köln

    (Gu, Newsletter)

    Dieses Jahr bieten wir in unserem Gemeinschaftsgarten HELGA auf dem Heliosgelände zum ersten Mal Beetpatenschaften an. Die Beetpatinnen und Beetpaten bekommen eigene Pflanzkisten und kümmern sich eigenverantwortlich um ihre Kisten. Insgesamt 40 Pflanzkisten werden 2017 an interessierte Gärtnernde vergeben.


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  • Abschlussbericht Seitentriebe 2016

    (Gu, Mail)

    der Abschlussbericht der von uns auch in 2016 geförderten Workshopreihe „Seitentriebe“ des Gartennetzwerk Dresden ist abgespeichter unter: SeafileUrbane GärtenProjekteDresdenDresden_UFER-Projekte_Gartennetzwerk
    Es geht dabei um die Erfahrungen mit Orga, Durchführung, Bewerbung (mehr …)

  • Peaceofland startet

    (Gu, Mail)

    die Gruppe von Peace of Land hat schon angefangen. Stefan Schneider hat geschrieben, dass sie am Sonntag die erste Aufräumaktion auf dem Gelände hatten, etwa 40 Leute waren da. Sie fangen schonmal mit Permakultur-Design an und auch mit der Beschaffung von Werkzeug und Material

    Bericht zum ersten Treffen:
    Wenn man im weniger schicken Teil von Prenzlauer Berg, in der Nähe des Jobcenters Pankow, zwischen Einfamilienhäusern und Plattenbauten, spazieren geht, stößt man irgendwann auf ein ca. 4000qm großes, brachliegendes Gelände; ein kleiner Urwald mitten in der Stadt. Neben einer blühenden und lebendigen Flora und Fauna befindet sich eine knapp 300qm große Baracke, deren Grundstuktur sehr gut erhalten ist viele Möglichkeiten für Räumlichkeiten bietet.

    So ging es auch mir und meinem Bruder vor anderthalb Jahren. Gemeinsam kamen wir auf die Idee, herauszufinden, ob man dieses Gelände nicht pachten oder gar kaufen könnte.

    Also fingen wir an, mit der BIM (Berliner Immobilien Management GmbH) zu verhandeln. Und siehe da, nach erstaunlich kurzen 17 Monaten hatten wir einen Pachtvertrag für unser Projekt „Peace of Land – ein Gemeinschaftsgarten für alle“.

    Mittlerweile war auch die Projektgruppe um uns herum angewachsen, so dass wir die zu zahlende Pacht erstmal aus eigener Tasche stemmen konnten. Viele unterschiedliche Leute sind dabei und machen mit. Und nach vielen, vielen Planungstreffen und ersten erfolgreich aquirierten Fördergeldern wollten wir nun unbedingt so richtig mit der Arbeit loslegen.
    Am letzten Sonntag im Januar trafen wir und viele Neuinteressierte auf dem Gelände zusammen zu einem ersten Arbeitseinsatz. Der Plan war, NachbarInnen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, das Projekt kennen zu lernen und gleichzeitig das Gelände vom Müll zu befreien, der sich dort in den letzten Jahren angesammelt hat.

    Viele Neuinteressierte kamen und packten auch gleich mit an. So wuchsen in den nächsten Stunden die Berge mit verschiedenen Abfällen: Pappe, Metall, Plastik und Bauschutt. Das meiste Material werden wir wiederverwenden für den Bau einer Regenwasserauffanganlage, eines Kompostklos und so weiter. Am Ende des Tages hatten wir es sogar geschafft, für alle HelferInnen eine Suppe auf offenem Feuer zu kochen. Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher erster Arbeitseinsatz, bei dem sogar das Wetter mitspielte.

    Nach dem Aufräumen wird nun bald das Pflanzen kommen; wir entwickeln momentan ein permakulturelles Design für das Gelände, um im Frühjahr richtig loslegen zu können. Immer noch sind alle eingeladen mitzumachen, die Lust haben auf gemeinschaftliches, ökologisches Gärtnern, die Entwicklung von Bildungsformatent, oder schon immer mal eine Rigipswand einreißen wollten.

    http://berlin.imwandel.net/artikel/peace-of-land-gemeinschaftsgarten-permakultur-prenzlauer-berg/ (mehr …)

  • GG in Kastel Housing gewinnt Preis

    (Gu, alerts)

    KASTEL – „Es ist ein tolles ehrenamtliches Projekt, das Raum für Begegnung und Integration schafft“, lobte Christa Gabriel, Kasteler Ortsvorsteherin, die Mitglieder des Vereins bürgerinitiierte Quartierentwicklung. Sie waren am Dienstag in die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim gekommen, um eine ganz besondere Auszeichnung entgegenzunehmen. Der Bürgerverein wurde für sein Projekt „Urban Gardening“ geehrt. Im Rahmen des Projekts legten die Mitglieder im vergangenen Jahr einen Gemeinschaftsgarten in Kastel Housing an, der allen Bewohnern des Stadtteils zugutekommt. Mit der Umsetzung wurde im Frühjahr 2016 auf dem ehemaligen Kasernenareal in der Wiesbadener Straße begonnen.

    Die bürgerinitiierte Quartierentwicklung gewann damit den Wettbewerb „L(i)ebenswerter Stadtteil“, den der Kasteler Ortsbereit jedes Jahr ausruft. Er richtet sich an alle Kasteler Bürger, Vereine, Verbände, Schulen und Kitas, er soll in kleinem Rahmen städtebauliche Akzente setzen um die Lebensqualität in Kastel zu verbessern. Zudem würdigen der Ortsbeirat und die Jury soziales Engagement und einen bewussten Umgang mit der Natur. Das „Urban Gardening“-Projekt vereint all diese Elemente.

    An der Übergabe der Siegerurkunde und des Preisgelds in Höhe von 1000 Euro nahmen Mitglieder des Ortsbeirats teil. Auch Petra Seib, Leiterin der Ortsverwaltung, sowie Stadtrat Rainer Schuster waren da und dankten den ehrenamtlich Engagierten. […] Im Laufe des vergangenen Sommers wurde der Gemeinschaftsgarten immer größer und entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt – zum gemeinsamen Ernten, Hacken und Anpflanzen oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein. Erstes Ziel sei es, so Holzer, ein Gespür für den Umgang mit der Natur und Lebensmitteln zu bekommen. Und so wurden Tomaten, Paprika, Kartoffeln aber auch riesige Sonnenblumen und viele andere Blumen in Hochbeeten oder – zuvor ungenutzten – Grünflächen angelegt und gepflanzt.

    Die Idee für den Gemeinschaftsgarten entstand lange bevor die ersten Flüchtlinge nach Kastel Housing kamen. Nun profitieren auch sie von dem Projekt. Aus dem Gemeinschaftsgarten wurde schnell ein „interkultureller“ Gemeinschaftsgarten, durch den viele Flüchtlinge auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung fanden. „Außerdem lernt man, in der Gemeinschaft etwas zu tun“, meinte Holzer.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/gemeinschaftsgarten-projekt-in-kastel-housing-gewinnt-preis_17635607.htm (mehr …)

  • urbane Landwirtschaft und Mitmachgarten auf der Bonnekamphöhe

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Bonnekamphöhe im Essener Bezirk 6 ist ein Modellprojekt für urbane Landwirt­schaft nach dem Gärtnerhof-Prinzip. Wir wollen zeigen, dass eine im Sinne der regio­nalen Ernährungssouveränität produktive Nutzung der verinselten Freiflächen im Emscher Landschaftspark möglich ist. Dabei spielt auch die Integration ansonsten schwer vermittelbarer Menschen in sinnvolle, kooperative Arbeit eine wichtige Rolle.
    Gleichzeitig entsteht auf dem knapp drei Hektar großen Areal ein Natur-Erlebnis-Park. Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben hier die Möglichkeit, heimische Artenvielfalt und ökologische Zusammenhänge zu erleben und zu verstehen.Thematische Schwerpunkte sind z.B. Biodiver­sität, Wechselwirkungen zwischen Natur und Kultur, biologische Erzeugung von Nah­rungsmitteln sowie Ernährungsbewusstsein und Förderung praktischer Fertigkeiten.
    Durch die konsequente, extensiv-biologische Bewirtschaftung seit 6 Jahren hat sich eine Art Naturschutzreservat gebildet. Das heißt Artenreichtum/Biodiversität sind „ex­plodiert“.
    Zurzeit soll der biologische Gemüseanbau erweitert, eine Anzahl neuer Mitmachbeete und verschiedene erlebnisorientierte und umweltpädagogische Angebote für Kinder und Erwachsene geschaffen werden.
     

    Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich die „Szene“ um und im Garten auf der Bonnkamphöhe jährlich verändert, Strukturen sind deswegen weitgehend im Wandel, neue Menschen und Ideen kommen hinzu, Altes entwickelt sich oder verschwindet……

    Die Bonnekamp-Stiftung für die integrative Stadt wurde im Herbst 2014 gegründet. Vier Jahre vorher begannen in Privatinitiative die vorbereitenden Arbeiten (Entmüllung des Geländes, Beete- und Wegebau, Brunnenbohrung, Anlegen des Teiches, erste Obstbaumpflanzungen, Folientunnel,etc).

    Das Gelände der Bonnekamp-Stiftung ist insgesamt ca 3 Hektar groß. Darauf verteilt gibt es mehrere weiter unten beschriebene gärtnerische Aktivitäten die zusammengefasst sind unter dem Namen:

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen ausgewählte Restaurants aber auch Endverbraucher mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten angeboten.
    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen,). Alle laufenden Kosten werden zurzeit durch Spenden aufgebracht.
    Zur urbanen Landwirtschaft gehören 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.
    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich und ein junger Mann aus einer WfB.
    Es gibt 27 Beete a 9 qm für Feingemüse,weitere unterschiedlich große Beete von insgesamt ca 1000 qm (700 qm davon neu in diesem Jahr bewirtschaftet), 1 Folientunnel a 250 qm

    2.       Mitmachgärten:
    Ein Teil der Beete der urbanen Landwirschaft, ca 100 – 200 qm werden in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet (ca 15 bis 20 Personen, 100 – 200 qm);
    Auf einem anderen Teil des Geländes hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf .
    In unmittelbarer Nähe davon hat eine Gruppe der Sozialtherapie der Bruderhausdiakonie weitere ca 80 qm gerodet und wird in diesem Jahr dort gärtnern. Die Erstellungskosten wie Beeteinfassungen, Mutterboden sowie Saatgut werden von der Bruderhausdiakonie erbracht. Im Gegenzug dazu die Infrastruktur des Geländes genutzt.
    Auf einem ca 40 qm großen Beet wird von einem der Mitgärtner mit Permakultur experimentiert.
    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im vergangenen Herbst mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher sollen in diesem Frühjahr dazu kommen.
    Ein Praxisseminar der Hochschule Essen wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht um den Themenkomplex „Heilpflanzen“. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc hergestellt. Die Finanzierung läuft über die Universität Essen-Duisburg.
    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso deren Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.
    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, zahlt 2017 einen noch zu bestimmenden monatlichen Betrag.
    Die beantragte Summe für das Saatgut 2017 wird hauptsächlich von dem Bereich der urbanen Landwirtschaft und den GärtnerInnen der Mitmachbeete genutzt, kommt aber zB als vorgezogene Gemüsepflänzchen allen zugute, bzw es wird getauscht und verschenkt.
    Entscheidungen werden ganz pragmatisch während der Zusammenarbeit oder in unregelmäßigen Gesamttreffen gefunden.


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  • Transition Town Bielefeld stellt Antrag für essbare Stadt

    (Mail an AB)

    Resonanz war sehr positiv, und es tut sich was in Bielefeld: es gibt eine Initiative Essbares Heepen, die in den Startlöchern sitzt; eine offizielle Anfrage an den Magistrat bzgl Essbare Stadt von BfB und Piraten + bisher ein 1. runder Tisch dazu;

    außerdem hat TT Bielefeld -sehr rege in Sachen Repaircafés- ebenfalls beim BMUB-Kurze Wege einen Antrag -glaube über 250.000.- gestellt für Projekt Essbare Stadt, womit sie bei Erfolg 2 ganze Stellen zur Entwicklung schaffen würden.


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  • Mauergarten plant Neuanfang

    (Gu, Newsletter)

    Workshop „Vision Mauergarten“ am Samstag, 14.Januar 2017

    Zuerst gab es eine Gesprächsrunde. Wir haben wir uns ausgetauscht: Was  bewegt dich, in den Mauergarten zu kommen? Welche persönlichen Werte sind dir dabei wichtig?

    Danach haben wir in kleinen Gruppen besprochen: Was möchtest du beim Neuaufbau des Mauergartens bewahren? Was wollen wir neu gestalten?

    Jede Gruppe hat die wichtigsten Punkte auf Kärtchen geschrieben. Dann haben wir alle zusammen die Kärtchen auf ein großes Plakat geklebt und nach Schwerpunkten sortiert. Für die vielen Ideen haben wir übergeordnete Themen überlegt. Die vier umfangreichsten Themen waren:

    • interne Kommunikation
    • Gartengestaltung
    • Kommunikation und Vernetzung nach außen
    • Kunst und Spiel

    Für jedes Thema gab es anschließend eine Arbeitsgruppe. Dort wurde konkrete Ziele besprochen und aufgeschrieben.

    Die Gruppe „Gartengestaltung“ hat den Workshop am 28. Januar 2017 vorbereitet:

    Die Planungen für den Mauergarten gehen in die nächste Runde. Am 14.01. 2017 haben wir uns Gedanken über grundsätzliche Ziele und Strategien gemacht. Nun wird es konkreter: Mit kleinen Modellen nähern wir uns der künftigen Gestalt des Mauergartens weiter an. Diese Modelle wollen wir gemeinsam am 28.01. bauen:  eine Spirale, abgeleitet aus der Geometrie einer Sonnenblume; unsere bewährten „Beetcluster“… vielleicht hat eine/r auch noch eine ganz andere Idee? Die können wir gerne ausprobieren. Wir werden in kleinen Gruppen von ca. 3-5 Personen arbeiten. Die Modelle bauen wir im Maßstab 1 : 100. Damit wollen wir verschiedene praktische und gestalterische Fragen klären: Wie und wo stehen die Beete? Wo kommt der Kompost hin, wo das Wasser, die Werkzeuge? Was für Elemente soll es sonst noch geben? Gerne kannst du eigenes Werkzeug und Modellbaumaterial mitbringen: Schere, Kleber, Stifte, Cutter, Schneideunterlagen, alte Pappen, farbige Papiere, kleine Äste, getrocknetes Moos etc. Es wird aber auch ausreichend vorhanden sein.


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  • QuerBeet Bremen will sichtbarer werden

    (Gu, aus Antrag, Antworten, Telefonat)

    Bei QuerBeet Bremen (Tenever) sind bisher sechs Familien aktiv dabei. Es gab noch zahlreiche Anfragen, doch manchen war die Saison schon zu weit fortgeschritten, um noc einzusteigen, andere wollten erstmal gucken, wie es sich entwickelt.
    Die Fläche ist sehr groß (8500m²) und bisher ist vor allen Dingen der Gemeinschaftsgarten sichtbar. Angebote für Schulen soll es verstärkt geben, da auch der Trägerverein damit gestartet ist.
    Flächenmäßig ist es so, dass ausschließlich die Teilnehmer des Gemeinschaftsgartenprojekts auf der Fläche gewirtschaftet haben. Es fanden keine gärtnerischen Kurse statt. Beete, die für Schulgruppen errichtet wurden sind daher auch vom Gemeinschaftsgarten kollektiv genutzt worden. Perspektisch sind einige Strukturen von beiden Arbeitsbereichen nutzbar, daher ist es schwer zu sagen wie der flächenmäßige Anteil aussieht und was genau zu was gehört.
    ÖA- Maßnahmen 2016: Flyer (im Frühjahr und Anfang Sommer), insgesamt 3 Zeitungsartikel (Frühjahr, Sommer, Herbst), Erntedankfest mit einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion für alle Besucher, eine Ehrenmitgliedschaft
    Die Geflüchteten werden 2017 persönlich angesprochen da die Gruppe nun gefestigt genug ist und im Stadtteil klar ist, dass es sich nicht um ein Flüchtlingsprojekt handelt. Die generelle Akzeptanz ist schwierig zwischen bisherigen Anwohnern mit Migrationshintergrund und den arabischstämmigen Neubremern.
    Geplante Maßnahmen in 2017: Zeitungsartikel, Fest im Sommer. Aufbau eines Bauerngartens, als Schmuckstück des Stadtteils, Kochen mit Kindern, Veranstaltungen für Erwachsene und deren Kinder/Enkel, Kulturelle Veranstaltungen mit Musikern aus Tenever und Bremen (Konzertreihe im Sommer), Cafe, Bücherausleihe, Gemüseverkauf… Im Grunde geht es darum mit den Menschen in Kontakt zu kommen, Akzeptanz aufzubauen und Barrieren abzubauen – und das wollen wir über unsere Arbeit mit den Kindern erreichen.
    1/4 der Fläche wird derzeit wirklich genutzt. Dazu werden ca 1/4 für Acker und Baum-/Strauchpflanzungen kommen. 1/4 wird perspektivisch für die pädagogische Arbeit genutzt werden. Der Rest entfällt auf wilde Hecken, Ruderalfläche, Benjeshecke.
    Alles für den Gemeinschaftsgarten bauen wir selber. Möglichst verwenden wir Holz aus Abriss etc. – kaufen aber auch neu. Das ist häufig einfach organisatorisch, zeitlich und sicherheitsmäßig nötig. Das heißt wir beziehen Baumaterialien vom Recyclinghof (kostet etwas), vom Sperrmüll wenn wir was finden, aus dem Internet und ansonsten von Holzlieferanten; da fällt auch mal was an Spenden ab. Baumaterialien wie Schrauben, Farben, Nägel usw. kaufen wir im Baumarkt. Werkzeuge sind vorallem Handsägen. Wir brauchen aber auch dringend einen zweiten Akkuschrauber.
    Wir brauchen aber auch noch etwas Gartenwerkzeug, wie zB. einen Grubber. Leihen ist nicht nötig, das würden wir, wenn es sich mal anbieten sollte bei Großvorhaben (Kreissäge etc).
    Finanziell beteiligen sich Schulen bislang nicht am Projekt. Die nötige Finanzierung für Honorare und Materialien kommt aus Spendengeldern anderer Stiftungen und Wohnen in Nachbarschaften. Aktuell versuche ich zu klären ob es Möglichkeiten zum Verkauf von Gemüse an die Schulküchen gibt (z.B. das Schulobstprogramm oder abseits davon). Einen konkreten Beitrag für den Gemeinschaftsgarten zahlen die Teilnehmer nicht.
    Allerdings zahlen sie einen Vereinsmitgliedsbeitrag von erm. 48€, reg.
    60€ / Saison (April-März). Teile des Geldes fließen zurück in das Gartenprojekt. Insgesamt versuche ich die investigativen Kosten für die Anwohner bei 0€ zu halten – einzig für besonderes Saatgut, eigene Sträucher, Blumen etc. sollen sie zahlen.

    Wir werden (das ist bereits finanziert) wöchentlich mit Kindern kochen – eine Art VoKü. Wir wollen dazu mit kulturellen Aktivitäten (Konzerten etc.) beginnen, um so die Fläche weiter zu beleben und um den Menschen einen weiteren Grund geben um auf die Fläche zu kommen. Dazu ist auch geplant, dass in den Sommermonaten das vom Mütterzentrum betriebene Cafe auf unserer Fläche Kaffee und Kuchen verkauft – solange wir das nicht selber stemmen können. Ausserden wollen wir Kindergeburtstagsfeiern veranstalten – Kinder sind der Weg um an die Erwachsenen zu kommen, in dem kinderreichsten Stadtteil Bremens.

    Die Fläche wird ansonsten insbesondere in den Abendstunden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt, die dort Feuer machen – kaum Vandalismus. Viele Anwohner spazieren über die Fläche und schauen sich alles an, setzen sich etc., Kinder spielen auf der Fläche.

    Sie wollen in 2017 auf der Fläche „richtig Ackerbau“ betreiben und Kartoffeln, Mais, Bohnen, Kürbis aiuf 1000m2 anbauen, eine große Wildblumenwiese anlegen, Obstbäume und Beerensträucher für alle, Sitzmöglichkeiten und Beete für neue GärtnerInnen bauen, Schilder bauen und aufstellen.

    Der Koordinator ist mit den Orgs- und Vereinsarbeiten recht alleine und noch ist niemand in seinem Blickfeld, der/die da mitmachen wollen würde.


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  • Förderung von Essener Gemeinschaftsgärten

    (Gu, alerts)

    […]
    Darüber hinaus im Fokus der Sitzung wird der „Green Capital Day“ und die Umsetzung der Projekte im Stadtbezirk V sein. Hierzu hatte das Projektbüro „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 1017“ Projekte in den Fokus gerückt. Die Bezirksregierung wird einen Teil davon finanzieren: So etwa die Urban Gardening Projekte in Karnap und Altenessen. Fördervolumen: 35.000 Euro.[…]

    http://www.lokalkompass.de/essen-nord/politik/mehr-fahrradstrassen-fuer-den-bezirk-d729965.html (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Leipzig geplant

    (Mail, Gu)

    […]
    Der vorläufige Arbeitstitel heißt Stadtlust urbanes Gärtnern.

    Eine geeignete Fläche haben wir auch gefunden, Dietzmannstraße 12 b in Leipzig Kleinzschocher aber bisher noch keinen Kontakt zum Eigentümer die Deutsche Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH (gehört zu Hochtief) aufgenommen.

    Der Kontakt zum Eigentümer soll demnächst erfolgen, sollte die Fläche nicht zur verfügung stehen suchen wir alternativ Flächen.

    Wahrscheinlich im Südwesten von Leipzig.

    Da ich gerne auch Tiere wie Bienen, Hühner, Kaninchen, später vielleicht auch Ziegen halten möchte, wäre die Brache mit einer Fläche von 11.226 m² Ideal.

    Der Garten wird aus mobilen Beeten bestehen, damit wir bei Bedarf auf eine andere Fläche umziehen können.

    Gerne würde ich in eine Garten Gastronomie im Rahmen des Gartens betreiben, weiß aber nicht in welchem Rahmen das zulässig ist.

    Es soll lediglig die laufenden Kosten wie Strom, Wasser, Müllentsorgung finaziert werden.

    Da mir das Thema Ernährung wichtig ist und ich auch in der Gasreonomie gearbeitet habe würde ich das in meinen Garten inegrieren.

    Zuerst wollen wir keinen eigenen Verein gründen sondern suchen uns einen Verein mit dem wir zusammen arbeiten können. Später wird die Gründung eines Vereins vielleicht auch eine andere gemeinützige Geschäftsform angestrebt.

    Der Mann, der den Garten plant, hat vor Jahren mal einen Workshop im P-Garten mitgemacht und wollte dann einen GG in Leipzig-Grünau gründen, doch da gab es zu wneig Interesse. Jetzt macht er ein Sozialcoaching und hat im Rahmen dessen wohl schon Leute für sein neues Vorhaben interessieren können.

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  • 40.000 Euro für GG in Völkingen

    (Gu, alerts)

    Derzeit werden Wurzeln entfernt, Wege angelegt, eine Wasserleitung installiert. Dann werden Bäume und Sträucher gepflanzt und Zäune gezogen. Ende März oder Anfang April startet das eigentliche Gärtnern.

    Nur selten gehen symbolische Spatenstiche so flott über die Bühne. Bei den eisigen Temperaturen, die am Mittwochnachmittag herrschen, werden keine langen Reden gehalten. Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) dankt allen Beteiligten, wünscht viel Erfolg und fragt, ob noch jemand etwas sagen möchte. Niemand meldet sich. Also machen sich die Kooperationspartner ans Werk: Neben dem Völklinger Verwaltungschef greifen Pfarrerin Rita Wild und Astrid Klein-Nalbach vom Diakonischen Werk an der Saar zum Spaten. Nach wenigen Minuten ist der offizielle Teil beendet.

    Die Gartenfreunde, die hier im Frühjahr die Regie übernehmen, werden sicher länger bleiben. Im ehemaligen Pfarrgarten an der Völklinger Versöhnungskirche entsteht auf etwa 900 Quadratmetern ein interkultureller Nachbarschaftsgarten. Neben Pflanzen soll dort auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Mittel- bis langfristig soll die Anlage in Selbstorganisation der Nutzer betrieben werden.

    Neben dem Standort steht auch schon fest, woher die Betreiber kommen. Die Förderprogramme „Soziale Stadt“ und „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) geben die Grenzen vor. Bewohner der Nördlichen Innenstadt erhalten die Möglichkeit, Blumen, Gemüse und Kräuter anzubauen. Zunächst muss jedoch das Gelände, das lange brach lag, vorbereitet werden. Mit dem symbolischen Spatenstich fiel nun der Startschuss für die Herrichtung des Gartens.

    Die Gesamtkosten dieser vorbereitenden Maßnahme, die vom Fenner Büro Agsta Umwelt zusammen mit den potenziellen Nutzern geplant wurde, belaufen sich auf rund 40 000 Euro. Es gibt einen Zuschuss, der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 13 000 Euro. Die Landschaftsbaufirma Karl-Josef Holz aus Lebach hat Anfang der Woche mit den Arbeiten begonnen: Sie entfernt Wurzeln, legt Wege an, installiert eine Wasserleitung mit entsprechenden Zapfstellen. Anschließend übernehmen Ein-Euro-Jobber des BIWAQ-Projekts gemeinsam mit den künftigen Nutzern die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern sowie die Erneuerung der Zäune.

    Ende März oder Anfang April startet dann das eigentliche Gärtnern. Neben dem Gemeinschaftsbereich sind Parzellen geplant, die in Eigenregie bearbeitet werden. „Wir sind im Moment acht Nutzer“, sagt Dieter Schumann vom Diakonischen Werk. Neben fünf Flüchtlingsfamilien und zwei Einzelnutzern wird auch das BIWAQ-Projekt eine Zelle bewirtschaften. Die zukünftigen Betreiber treffen sich bereits regelmäßig, zur Zeit wird eine Gartensatzung erarbeitet.

    […]

    Zum Thema: Hintergrund Ein erstes Info-Treffen zum geplanten Nachbarschaftsgarten gab es vor rund einem Jahr. Verschiedene Gremien diskutierten in der Folgezeit über Gestaltungs- und Organisationsfragen. Im September billigte der Stadtrat eine Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt, Diakonischem Werk an der Saar und evangelischer Versöhnungskirchengemeinde Völklingen. In dem Vertrag sind die Zuständigkeiten der Kooperationspartner geregelt: Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung. Die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes. Und das Diakonische Werk organisiert den Betrieb des Gartens.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Baeume-Ein-Euro-Jobber-Fruehling-Gartenfreunde-Spaten-Staedte-Wasserleitungen;art446743,6358665


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  • Essen: Geld auch für Gemeinschaftsgärten durch Grüne Hauptstadt Europas

    (Gu, alerts)

    [….] und im September wird die Altendorfer Straße mittels Pflanzkisten zum längsten Garten des Reviers.
    Auch im Gemeinschaftsgarten von Petra Fiedler und ihren Mitstreitern wurde ein Bürgerprojekt bewilligt. „Wir bauen Hochbeete für Ältere, die sich beim Gärtnern nicht mehr so gut bücken können“, berichtet sie. 1000 Euro gibt das Projektbüro dazu. Kurse zu bestimmten Gartenthemen („zum Beispiel, wie man Saatgut gewinnt“) sind ebenfalls geplant. Und es soll einen Sensenkurs geben, damit die Streuobstwiese in der Nähe von Hand gemäht werden kann.
    „Gemeinschaftsgärten sind für mich Stadtteilzentren unter freiem Himmel“, sagt Petra Fiedler. „Menschen kommen zusammen, man ist in der Natur, und das mitten in der Stadt […]

    Das Budget beträgt 16,25 Millionen Euro

    Mit der Wiederaufforstung und dem Emscher-Umbau sammelte das Team um Umweltdezernentin Simone Raskob entscheidende Punkte, um die Mitbewerber auszustechen. Am Budget von 16,25 Millionen Euro beteiligt sich die Stadt mit fünf Millionen. […]
    Wie schon bei der Kulturhauptstadt 2010 sollen Scharen von Freiwilligen mithelfen, den Slogan „Erlebe dein Grünes Wunder“ wirklich mit Leben zu füllen. Noch werden „Volunteers“ gesucht, rund 180 Helfer zählt das Projektbüro bis jetzt. […]

    http://www.ikz-online.de/region/stadt-essen-feiert-eroeffnung-der-gruenen-hauptstadt-europas-id209333311.html (mehr …)

  • QM legt Stadtgarten in Offenbach an

    (Gu, alerts)

    Noch vor Ablauf des alten Jahres wurde am Goetheplatz, unmittelbar vor den Türen des Stadtteilbüros Nordend, ein frisches Beet angelegt.
    Mit ihm wird der Grundstein eines vom Projekt „Besser leben in Offenbach“ zusammen mit dem Quartiersmanagement der Stadt ins Leben gerufenen Stadtgartenprojekts gelegt. Ähnlich wie bei den Rolandgärten im Senefelder Quartier ist das Konzept bewusst offen gehalten: Stadtgärtner können sich bei Interesse an das Stadtteilbüro Nordend wenden und die Fläche als Nutzgarten nach Lust und Laune bepflanzen. In Zukunft soll – so die Idee – eine ganze Reihe von kleinen Nutzgärten im Nordend entstehen.

    Auf der Fläche des zukünftigen Beets vor dem Stadtteilbüro Nordend wurde zunächst die alte Bepflanzung entfernt und das Hochbeet mit frischer Muttererde aufgefüllt. In die Mitte der neu gewonnenen Pflanzfläche wurde ein Apfelbäumchen der alten Sorte „Goldparmäne“ gepflanzt. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Goetheschule in einer ersten Aktion schon die Zwiebeln von Frühjahrsblühern für die kommende Saison gesetzt. So sollen im Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen kleine Farbakzente Lust auf die neue Gartensaison machen. Bei frühlingshaften Temperaturen kann dann direkt mit dem kleinen Stadtgartenprojekt begonnen werden und ein kleiner Nutzgarten inmitten des Nordends entstehen. […]

    Im Projekt „Besser leben in Offenbach“ bündeln die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe seit 2007 ihre Aktivitäten, um gemeinsam das Stadtgebiet aufzuwerten. An vielen Maßnahmen sind Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Bisher hat sich das Projekt in sechs Stadtquartieren – der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend, Lauterborn, Bieber Waldhof sowie dem Senefelder Quartier – nachhaltig für mehr Sauberkeit und Engagement eingesetzt. www.offenbach.de/besser-leben

    http://www.focus.de/regional/hessen/offenbach-am-main-stadt-offenbach-am-main-urbanes-gartenprojekt-im-nordend-gestartet-erstes-hochbeet-vor-dem-stadtteilbuero_id_6518346.html


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  • Gemeinschaftsgartennetz in Köln gegründet

    (Gu, Mail)

    Neues Netzwerk gegründet

    GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN

    Köln, 17.1.2017 – „Gemeinschaftsgärten Köln“ ist das neue Netzwerk der urbanen Gartenbewegung in Köln. Fünf Gemeinschaftsgärten haben sich unter dem Motto „Mehr Vielfalt ins Grün“ zusammengeschlossen, um auf der Grundlage des “Urban Gardening Manifests”  von 2014  ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Dem Netzwerk können sich weitere Gartengemeinschaften und Kleingartenvereine anschließen.

    ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT SEIT 2011

    Seit Jahren engagieren sich Kölner Gemeinschaftsgärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten für Umweltbildung, Klima- und Umweltschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Mit ihrem Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit, Flüchtlingshilfe und partizipativen Stadtentwicklung sehen sie sich in der Tradition des Kölner Parkschöpfers Fritz Encke als Orte des „sozialen Grüns“.

    Im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft und Essbare Stadt“ des “Ernährungsrats für Köln und Umgebung“ entwickeln sie im Dialog mit dem Grünflächenamt und anderen Partnern ein Konzept für Essbare Stadt, Ernährungssouveränität und regionale Nahrungsmittelproduktion.

    Das von den Gemeinschaftsgärten initiierte Saatgut-Festival – veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzplanzenvielfalt (VEN) und der Volkshochschule – wurde mit Platz 1 des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 ausgezeichnet. Es findet am 4. März zum zweiten Mal statt.

    NACHHALTIGKEIT IN KöLN: INITIATIVEN MüSSEN GESTäRKT WERDEN

    Die Mitglieder des Netzwerkes möchten darauf hinwirken, bürgernahe Grünkonzepte in Köln besser zu integrieren. Unter anderem setzen sie sich für den Schutz bestehender und die Förderung neuer Gärten ein. Urbane Gemeinschaftsgärten tragen dazu bei, dass Köln die globalen Klimaschutzziele erreicht und Anschluss an das internationale Niveau grüner Stadtentwicklung findet, wie es in anderen deutschen Städten wie Berlin und Hamburg bereits auf den Weg gebracht wurde.

    Als verbesserungswürdig sehen die Netzwerkmitglieder in diesem Licht auch das „Ganzheitliche Umweltbildungskonzept“ (UBK), das der Ausschuss Umwelt und Grün des Kölner Rats am 2. Februar diskutieren soll. Das von der Stadt vorgelegte Konzept zeigt aus Sicht des Netzwerks zwar gut, dass Köln mehr Umweltbildung braucht und dass eine bessere Koordination dringend notwendig ist. Auch der empfohlene Fördertopf von 50.000 Euro für Kölner Initiativen ist zu begrüßen. Während die Stadt jedoch den eigenen Bedarf klar bemisst, lässt das Konzept eine gründliche Auseinandersetzung mit den Initiativen vermissen.

    ENGEREN DIALOG GEFORDERT

    Allein die Gemeinschaftsgärten haben in den vergangenen Jahren tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Workshops, Veranstaltungen, Gartenclubs und bei Mitmachangeboten weitergebildet. Sie haben kostenfreie Naturerlebnisorte mitten in der Stadt aufgebaut. Diese Entwicklung spiegelt das UBK nach Meinung des Netzwerkes nicht wieder. Auch der derzeitige Bedarf zahlreicher Initiativen, etwa an logistischer Unterstützung und Flächen, wird nicht reflektiert.

    Das UBK sollte deshalb aus Sicht der „Gemeinschaftsgärten Köln“ um konkrete Ideen ergänzt werden, wie Initiativen gestärkt werden können. Dazu ist ein enger Dialog zwischen Stadt und Zivilgesellschaft erforderlich, wie er auch in anderen deutschen Städten, etwa in Nürnberg, geführt wird.

    “In Metropolen wie New York, Paris oder Toronto ist klar, was die Stadt leistet und was die Initiativen beitragen. Ein solcher verlässlicher Rahmen sollte auch ein Ziel für Köln sein“, sagt Eike Wulfmeyer vom Campusgarten der Universität zu Köln.

    “Wir wünschen uns, dass die Stadt die Leistungen und Potenziale der Initiativen anerkennt und uns mit ins Boot holt“, sagt Dorothea Hohengarten vom Kölner NeuLand e.V.. „Wir sind da, wir bieten Kompetenzen und Vernetzung an, und wir wollen mitgestalten“.

    Die Gründungsmitglieder von GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN sind:

    Kölner Neuland e.V.
    VHS Biogarten Thurner Hof
    Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
    Campusgarten der Universität zu Köln
    Pflanzstelle Kalk / Grenzenlos Gärten e.V.

    Einen persönlichen Ansprechpartner des Netzwerkes stellt im halbjährlichen Wechsel jeweils ein Gemeinschaftsgarten, beginnend mit dem Kölner Neuland e. V.

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  • Boden im Pallasgarten belastet

    (Gu, mail)

    Wir haben letztes Jahr Bodenproben genommen und es hat sich leider ein überdurchschnittlicher Wert an Blei im Boden herausgestellt. Daher werden wir jetzt umplanen und mehr Hochbeete bauen, und auf dem direkten Boden nur Pflanzen nutzen, die keine Schwermetalle aufnehmen (Erdbeeren, Obst, Mais, Bohnen, Tomaten, Kürbis, Zucchini). Eventuell machen wir auch parallel eine Phytosanierung mit Braunem Senf. Für das Planen des Hochbeetebaus und das generelle Umstruckturieren im Garten haben wir jetzt im Winter alle Hände voll zu tun (mehr …)

  • geplanter GG in Buchloe: ggf Fläche von Landwirt

    (Gu, mail)

    Der Fokus liegt auf dem Seniorenheim-Grundstück. Hier werden wir demnächst Gespräche führen, ob/wie sich dort ein Gemeinschaftsgarten-Projekt umsetzen lässt. Es hat sich jetzt auch noch ein BAuer aufgeschlossen gezeigt. Der hätte vll. eine Fläche, aber wohl etwas außerhalb.


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  • Ermekeilgarten muss sich verkleinern

    (Gu, Mail)

    vor einigen Wochen wurde das Grundstück von Haus 8 mit einem permanenten Zaun abgetrennt. 40 Gartenkisten befinden sich bis morgen noch außerhalb des Zauns, morgen verteilen wir die dann, weil bei uns eigentlich kein Platz mehr ist. Die Stadt hat das Gelände ja noch nicht gemietet, derzeit hat die Bezirkregierung es für die Flüchtlingsunterkunft von der Bima gemietet. Und die sind halt sehr behördlich, daher haben sie uns ja auch eingezäunt

    Ermekelingarten, Bonn (mehr …)

  • Bonn erstellt Internetportal für urban gardening und will urbane LaWi fördern

    (Gu, FB)

    Ab Februar soll ein Internetportal für Urban Gardening über mögliche Flächen fürs Gärtnern in der Stadt informieren. Auch die SPD hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss beraten wird. Gärtnern ist bei Städtern weiterhin beliebt: Die einen mieten sich ganze Ackerstreifen, um in den Sommermonaten regelmäßig frisches Gemüse zu ernten. Andere pflanzen Blumen und Sträucher auf Baumscheiben und auf einem Spielplatz mitten in Bonn an – und pflegen alles auch. Was noch fehlt, ist eine Übersicht aller Projekte, damit sich jeder schnell informieren kann. Doch das soll sich nächsten Monat ändern.

    Die SPD hat einen Antrag gestellt, der an diesem Donnerstag im Bürgerausschuss (Ratssaal Stadthaus, 18 Uhr) erstmals behandelt wird und bis Ende Januar durch die Bezirksgremien bis hin zum Hauptausschuss wandert. „Das neue Grünflächenkonzept sieht vor, dass Flächen, die zurückgebaut werden, zum Beispiel ehemalige Spielplätze, bei Eignung des Geländes für Urban Gardening zur Verfügung gestellt werden“, heißt es im Antrag der SPD-Ratsfraktion. Sie möchte, dass alle möglichen Anbauflächen künftig auf der städtischen Homepage aktuell aufgelistet werden. Wer sich fürs Gärtnern interessiert, soll dort auch alles über die Bedingungen erfahren und selbst Vorschläge machen können, wo sich noch ein Fleckchen für Möhren und Bohnen finden lässt. Das Ganze hat einen Vorteil: Die Stadt muss an den Stellen selbst kein Geld mehr für die Grünpflege ausgeben.

    Eine Stellungnahme der Stadt zum Antrag liegt schon vor: Demnach soll es im Internet bereits Anfang Februar alles Wissenswerte rund ums Urban Gardening geben. Alle Wünsche der SPD in Hinblick auf Verträge und Flächen sollen dabei erfüllt werden. Schon in mehreren Vorlagen habe die Verwaltung über Bürgergärten und das Thema „Essbare Stadt“ informiert und auch zahlreiche Initiativen dazu an einen Tisch geholt. Eine eigene Personalstelle in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sei aber nicht zustande gekommen. Die Zusammenarbeit werde aber weiterhin bestehen. Auch mit anderen Kommunen will die Stadt weiter zusammenarbeiten, etwa mit Frankfurt anlässlich einer Veranstaltung im Bundesamt für Naturschutz in Bonn.

    Es werde auch eine Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Rheinland und zahlreichen weiteren Akteuren an einem konkreten Förderprojekt zur Entwicklung der Urbanen Landwirtschaft geben, heißt es aus dem Stadthaus. Auch beim Integrierten Handlungskonzept Grüne Infrastruktur im Bonner Norden werde Urban Gardening eine große Rolle spielen. Außerdem die Verwaltung man Ausschau nach möglichen Fördertöpfen halten.

    Die Idee, öffentliche Grünflächen zu bepflanzen, entstand in den 70er Jahren in New York. Im Rheinland war Köln Vorreiter beim Urban Gardening. In Bonn haben sich Hobbygärtner – Familien, Anwohner und Studenten – zum Beispiel um triste Ecken auf dem Spielplatz gegenüber dem Hostel „Maxhaus“ gekümmert. Bis Frühjahr vergangenen Jahres gab es in der Ermekeilkaserne einen engagiert gepflegten Garten. Der ist mittlerweile kleiner, weil der Ermekeilinitiative nicht mehr so viel Fläche zur Verfügung steht.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Wo-Bonner-in-der-Stadt-Wirsing-und-M%C3%B6hren-anbauen-k%C3%B6nnen-article3444424.html

    (alerts, 4.5.:)
    Wer in Bonn in der Stadt gärtnern will, kann öffentliche Grundstücke für eine begrenzte Zeit pachten, das ist so eine Art Miete. Im Internet gibt es Fotos von den Freiflächen und Hinweise, ob man graben und Beete anlegen darf und ob es einen Wasseranschluss gibt.
    David Baier, Abteilungsleiter im Amt für Stadtgrün in Bonn, ist neugierig, wie das Angebot bei den Bonnern ankommt. Das Urban Gardening-Projekt stecke nämlich noch in den „Kinderschuhen“, sagt Baier. Aktuell hat die Stadt zirka 40 urbane Gartenflächen zu verpachten – für einen günstigen Preis und auch nur für einen gewissen Zeitraum.
    Die zukünftigen Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner haben aber auch Pflichten: Zum Beispiel Müll entsorgen, Wege freihalten, leere Blumentöpfe wegräumen und bei Bedarf gießen oder mähen. Finanziell rechnen wird sich Urban Gardening für die Stadt Bonn erst nach ein paar Jahren, meint Baier.
    http://www.swr.de/swr2/wissen/urban-gardening/-/id=661224/did=19477364/nid=661224/1oe2ogt/

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  • Möbelbau für Gemeinschaftsgarten im Haus der Statistik (Campus Cosmopolis)

    (Mail, Gu)

    der Garten ist gerade ziemlich im Winterschlaf. Allerdings haben wir letzte Woche einen Möbelworkshop gemacht in dem wir Sitzmöbel für den Garten gebaut haben. Ein weiterer Termin wird im Februar folgen. Ich kann dir gerne Bescheid geben, wenn ich weiß wann der nächste Workshop ansteht. Ich denke, dass die Möbel dann im März, vllt früher, runter wandern werden. Aktuell stehen sie noch in den Arbeitsräumen oben, die aber auch Veranstaltungs- und Workshopräume sind. Ab dem Frühsommer würde ich gerne ein regelmäßiges Café/Get-together im Garten veranstalten. Eine EInladung schicke ich dir dann gern! Das ist aber noch eine Weile hin. Jetzt erst mal Winter und Schnee… Ansonsten planen wir einige Veranstaltungen/Workshops in 2017 die nicht direkt mit dem Garten zu tun haben, aber hoffentlich zu Teil dort stattfinden können (mehr …)

  • Winter-„CampusGartenKüche“ im CampusGarten Köln mit Foodsharing

    (GU)

    09. Januar 2017

    Schon von weitem sieht man den Schein des Lagerfeuers, um das sich eine Gruppe Studenten versammelt hat. Die Kölner Campus-Gärtner sind von den kalten Temperaturen im Moment nicht im Geringsten beeindruckt. In bester Laune lässt man sich hier im Campusgarten der Uni Köln vom Feuer wärmen, trinkt einen heißen Tee und schnippelt nebenbei Gemüse für das Abendessen. Die Organisatorinnen des neuen „CampusGartenKüche“-Projekts Carmina und Mira freuen sich über jeden Interessierten, der sich dazu gesellen möchte. Auch ich fühle mich sofort in die Gruppe integriert. Mit einem heißen Getränk in der Hand vergesse auch ich, dass es hier draußen eigentlich nur 4 Grad sind.

    Das Projekt CampusGartenKüche soll einmal im Monat stattfinden. „Spontane Schnippelpartys gab es schon öfter. Jetzt wollten wir aber einen festen Termin an dem wir gemeinsam ein Abendessen zubereiten“, erklärt Organisatorin Mira. In lockerer Atmosphäre wird gekocht, was vorher im Garten geerntet wurde. So zumindest der Plan für die Sommermonate. „Im Moment verwerten wir ausschließlich Lebensmittel, die bei Foodsharing gerettet wurden“, berichtet Mira stolz. „Es ist unglaublich, wie viel da zusammenkommt.“ Der CampusGarten ist einer der sogenannten Verteiler der Foodsharing-Community, deren Mitglieder übrig gebliebene Lebensmittel im Internet melden, statt sie wegzuwerfen, und privat oder an Hotspots untereinander tauschen. Im hinteren Bereich des Gartens gibt es einen Schrank, in dem gerettete Lebensmittel gelagert werden. Jeder Besucher ist herzlich eingeladen, etwas für den eigenen Verzehr mitzunehmen.

    Nachdem das Gemüse gewürfelt und in einem großen Topf gesammelt ist, entfacht Carmina ein weiteres kleines Feuer, auf dem der Gemüseeintopf zum Kochen gebracht wird. Während wir darauf warten, dass das Abendessen fertig wird, haben die beiden Organisatorinnen Zeit zu erzählen.

    Seit April 2013 existiert der CampusGarten. Das gemeinnützige Urban-Gardening-Projekt wurde vom AStA der Uni Köln ins Leben gerufen. Der Garten entpuppte sich sofort zum Dreh- und Angelpunkt für begeisterte Gärtner und Gärtnerinnen in der Umgebung. CampusGartenKüche-Organisatorin Carmina ist seit der Gründung des Gartens dabei und zeigt sich begeistert, dass es nicht nur Studenten sind, die sich hier engagieren. „Eine ältere Dame kam im letzten Sommer fast jeden Tag hierher, um gemütlich ein Buch zu lesen oder mit uns zu quatschen“, erinnert sie sich. Viele ältere Menschen aus der Nachbarschaft sind genauso begeistert wie die Studenten, wenn es darum geht, gemeinsam im Garten zu arbeiten und Zeit miteinander zu verbringen. Jeden Sonntagnachmittag ist Gartentag, an dem sich Hobbygärtner – ob Anfänger und fortgeschritten spielt dabei keine Rolle – beteiligen können. In großen, selbstgebauten Kisten pflanzen die Gärtner alle erdenklichen Gemüsesorten an. Ein Diplombiologe hat großen Spaß daran, stetig neues Saatgut zu produzieren. So gibt es immer wieder neue Samen und eine immer größere Vielfalt an Pflanzen wächst im Garten.

    Hinter den vielen tollen Projekten des CampusGartens steckt ein ehrenamtliches Orga-Team, das immer wieder neue Ideen hat und diese auch umsetzt. Neben der neuen CampusGartenKüche bieten die Gärtner Workshops an, in denen Interessierte lernen können, wie und wann man welche Samen aussät und wie man diese am besten pflegt. Passend zum Jahreszeitenwechsel gibt es viermal im Jahr ein großes Fest im Garten. Und dann kann man auch bewundern, was dort wieder neu gewachsen ist.

    https://www.choices.de/schnippelparty-in-garten-atmosphaere (mehr …)

  • Gemeinde Unterensingen plant Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Mail)

    die Gemeinde Unterensingen ist eine der  22 Gemeinden in Baden-Württemberg, die an einem vom Statistischen Landesamt angebotenen Managementverfahren zum Thema Zukunft und demografischer Wandel teilgenommen haben. Bei der Zukunftswerkstatt,  die  vom Bürgernetzwerk organisiert wurde, wurden verschiedenen Themenbereiche bearbeitet.

    Eines der aus dem Prozess resultierenden Projekte ist die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens für Unterensinger Bürger und Bürgerinnen.

    Unsere Fläche ist ca. 400 qm groß und im ersten Jahr wollen wir auch zur Auflockerung des Bodens nur verschiedenen Kartoffelsorten anbauen.

    Im Moment sind wir  8 engagierte Bürger und Bürgerinnen  vor Ort, die sich an  der Entwicklung des Gemeinschaftsgartens beteiligen. Wir wollen gemeinsam produktiv tätig werden, uns gemeinschaftlich engagieren um gemeinsam zu gärtnern.  Wir wollen eine ungenutzte Fläche wieder aktivieren und die Bewohner des angrenzenden neuen Baugebiets mit einbeziehen. Junge Familien, die wenig Platz an ihrem neuen Haus haben wären bei uns gut aufgehoben (mehr …)

  • IG Rostock macht Siebdruckworkshop

    (Gu, RSS)

    Am Sonntag, den 22.01.2016, machen wir um 14.00 Uhr einen Siebdruck-Workshop in Maxs Atelier in Warnemünde. Wir haben schon öfter im Garten und auf Festen gedruckt. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen mit zu machen. Achtung: bitte Kleidung anziehen, die schmutzig werden kann. Wir treffen uns in Warnemünde am Bahnhof 4, da ist das Atelier direkt am Bahnhof gegenüber vom WC. Klingeln bei Palette. Bringt eure Motive und Kleidung oder Stoffe oder Papiere mit, die ihr bedrucken wollt (mehr …)

  • viele neue Leute bei Düsselgrün

    (Gu, mail)
    Die erste Saison war echt stark. Wir haben uns ja sehr stark vergrößert und haben schon mehr geschafft als wir uns vorgenommen haben. Die Fläche ist schon fast vollständig belegt mit Pflanzboxen, Werkzeugecken, einer Bienenecke, usw.

    Es fanden viele Aktionen und Arbeitseinsätze statt, auch um aktuelle Probleme wie Kaninchen zu beseitigen. Auch dank eurem Geld sind wir da ziemlich vorangekommen. Am 21.1. haben wir unser Jahresplanungstreffen um uns neu zu sortieren. Es sind viele neue Leute dabei und wir müssen da ein wenig über die Gartenphilosophie diskutieren. Zum Glück gibt es keinen Stress, kaum Vandalismus und die Truppe ist weiterhin auch außerhalb vom Garten sehr aktiv (mehr …)

  • KulturJurte und Kulturamt planen GG in Oberföhring

    (Gu, Newsletter)
    Das Atelierhaus FOE -das wir beratend begleiten dürfen- schafft mit „Grünstadtgeflüster“ eine grüne Oase im grau-urbanen Raum, in der  interkulturelle Freundschaft und Wertschätzung wachsen und Früchte tragen dürfen. Über den Zeitraum von drei Jahren entwickeln wir gemeinsam in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat einen urbanen, interkulturellen Garten im Bürgerpark in Oberföhring, der durch sein natürliches Umfeld Kunst, soziales & ökologisches Engagement, sowie die zivile Bevölkerung zusammenführt. Es entstehen 200m² Beetflächen, die von einer Gartengemeinschaft von bis zu 80 Nutzern genutzt und gepflegt werden. Eine große Aufmerksamkeit genießt dabei die Integration von geflüchteten Menschen, für die Beetflächen frei zur Verfügung gestellt werden. Ein Gemeinschaftsgarten ist für uns der beste denkbare Ort für ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, sowie der Begegnung und der Entstehung von Freundschaften.

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  • urbane Farm Dessau will SoLaWi aufbauen

    (Gu, RSS)
    Wir wollen den Versuch starten, eine Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) nach und nach aufzubauen. Und für diejenigen, die gern selbst auf einem kleinen Stück Gartenland eigene Pflanzen großziehen und selbst ernten wollen, bieten wir wieder unseren Selbsterntegarten an. Mehr darüber ist zu erfahren bei unserem Informationsabend, zu dem wir herzlich einladen.         WANN: Montag, 16.01.2017 von 18:00 – 20:00 Uhr
    WO: Volkshochschule Raum 2.25, Erdmannsdorffstr. 3, 06844 Dessau-Roßlau

    PROGRAMM:  * Die Urbane Farm Dessau stellt sich vor
    * Vorstellung der Konzepte SoLaWi und des Selbsterntegartens
    * Wie kann eine SoLaWi in unserem konkretem Fall aussehen?
    * Erfahrungsbericht zum Selbsterntegarten 2016
    * Gemeinsames Beisammensitzen und Kennenlernen (mehr …)

  • Tucholskygarten in Berlin sucht noch Grundstück

    (Gu, Mail)

    Wir haben noch kein festes Grundstück, die Anfrage beim Bezirk läuft noch. Allerdings haben wir unsere Fördergelder (die bis 15.12. abgerufen werden mußten) für notwendiges Material ausgegeben. Die Idee ist, zunächst an verschiedenen Orten Pflanzsäcke aufzustellen und die zu bepflanzen, ein mobiler Tucholsky Garten sozusagen. So nutzen wir im Moment die Zeit, die Säcke mit unserem Namen zu bedrucken (mehr …)

  • Pflanzfest und Werkstattcard in Görlitz

    (Gu, Mail)

    Wir wollen einmal im Jahr im März auf regionale Wirtschaftskreisläufe, auf faire und biologische Ernährung und die Möglichkeit der Selbstversorgung in Städten hinweisen. Am 25.03. laden wir ein, gemeinsam am Urban Gardening Hügel zu gärtnern, zu bauen und sich gegenseitig Tipps und Ratschläge für die kommende Saison zu geben. Außerdem sollen zwei praxisnahe Vorträge zu den angesprochenen Themen gehalten werden. Der Abschluss des Abends kennzeichnet ein gemeinsames Essen in KÜFA-Form (Küche für alle) und ein beschauliches Konzert inkl. Lagerfeueratmosphäre. Am Sonntag, den 26.03. ab 14:00 schließt sich das Kühlhaus mit einer Saatgutbörse, die Eröffnung einer Ausstellung zum Leben im Kühlhaus und eine Besichtigung der Werkstätten an. 

    Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an diesem Pflanzfest beteiligen möchten. Wir sind hierbei für jegliche Aktionen und Ideen offen wie bspw. Kartoffeldruck für Kinder, der Verkauf von Bioprodukten, Informationsvermittlung über Projekte der Solidarischen Landwirtschaft, Mundraub, etc. Gerne unterstützen wir außerdem bei der Entwicklung von neuen Projekten oder bei der Vernetzung.

    Unser Ziel ist es mehr Menschen für die Idee der Selbstversorgung zu begeistern und Reflexionsprozesse über das Konsumverhalten insbesondere im Stadtteil Innenstadt West anzustoßen. Glücklich wären wir, wenn sich wieder eine Gruppe Menschen bildet, die sich von der Idee eines Stadtteilgartens begeistern lässt. Unsere Vision dahinter ist, irgendwann alle Bewohner*Innen der Stadt zum gemeinsamen gärten und pflanzen ihrer Stadtteile aufzurufen. 

    Falls Sie noch weitere Menschen kennen, die noch nicht im Verteiler stehen und an der Beteiligung des Pflanzfestes interessiert wären, würden wir uns über jegliche Hinweise freuen. 

    PS: Durch die Initiative des Kühlhauses wird der Tag durch die Veröffentlichung der Werkstattcard und das Kennenlernen der offenen Werkstätten bereichert. Die Werkstattcard bietet einen Überblick über die die offenen und selbstverwalteten Werkstätten der Stadt, die Ansprechpersonen, die Orte. Außerdem dient sie wechselnden Werkstattleitern einen Überblick über den Kenntnisstand der Nutzer*innen zu wahren. 


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  • IG Dübener Heide bewilligt

    (Gu, Mail)

    Unser im November 2015 für den Naturpark Dübener Heide beantragtes zweijähriges Gemeinschaftsgartenprojekt ‚Urban Gardening geht aufs Land‘, dass ggf. auch mit Flüchtlingen arbeiten soll, ist überraschender Weise am 29.12.2016, – vorbehaltlich einiger kleinerer Details – von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung GEHNEHMIGT worden!!!

    Geplant war Projektbeginn 1.1.2017. Das ist nun unmöglich zu schaffen, da wir inzwischen auch andere Pläne haben, die wir erst anpassen müssen. Elisabeth [Meyer-Renschhausen] und ich müssen die nächsten Tage überlegen, wie genau das ablaufen soll. Wahrscheinlich werden wir im März 2017 starten (mehr …)

  • IG Meißen bliebt

    (Gu, alerts)

    Der Internationale Garten in Meißen wird auch im Jahr 2017 weiter für Deutsche und Ausländer für Gartenbau, Spiel und Sport zur Verfügung stehen. Mit diesem Statement hat sich jetzt der Betreiberverein des Internationalen Gartens Buntes Meißen zu Wort gemeldet. Er widersprach damit anderslautenden Berichten. Das Angebot sei ehrenamtlich aufgebaut worden und werde von der Stadt unterstützt, heißt es weiter. Schon im ersten Jahr hätten dank einer sehr kompetenten Gartenleitung und der Förderung durch die Sächsische Aufbaubank auf Anhieb große Erfolge verzeichnet werden können. Nun sei die Anschlussfinanzierung für diese Stellen nicht gesichert, doch gehe der Verein Buntes Meißen-Bündnis Zivilcourage davon aus, dass dafür eine Lösung gefunden werde.

    Aufgrund von Sprachhemmnissen und bürokratischen Hürden wäre eine hauptamtliche Unterstützung noch für ein bis zwei Jahre sehr hilfreich. Langfristig solle jedoch der Internationale Garten eine Gemeinschaft von Menschen sein, die ihre Freizeit miteinander gestalten. Dazu benötigt werde ein aktives Engagement, wie es auch in zahlreichen anderen Internationalen Gärten bundesweit erlebbar sei

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-bleibt-3577531.html (mehr …)

  • IG Meißen vor dem Aus?

    (Gu, alters)

    Einen Monat, vielleicht zwei. Solange, sagt der Schatzmeister des Bündnisses Buntes Meißen Tilo Hellmann, könne man die beiden für den Betrieb des Internationalen Gartens notwendigen Arbeitskräfte mit Eigenmitteln oder Spenden bezahlen. Danach sehe es trüb aus . Für den im Frühjahr in Bohnitzsch eröffneten Ort der Begegnung von Jung und Alt, Deutsch und Nichtdeutsch und des freizeitlichen Miteinanders, wird es – Stand jetzt – keine erneute Förderung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) geben. Für das laufende Jahr stellte die Bank noch 31 000 Euro zur Verfügung. „Das Geld, mit dem wir jetzt eine Koordinatorin und eine Gartenpflegerin in Teilzeit bezahlen, fehlt im neuen Jahr. Der von uns gestellte Förderantrag für 2017 wurde nicht genehmigt“, sagt der Schatzmeister des Vereins, welcher den Internationalen Garten betreibt, Veranstaltungen koordiniert.

    „Wir sind hinter den Kulissen natürlich aktiv, müssen sehen, was wir machen können, um eine Lösung zu finden“, so Hellmann. Klar sei jedenfalls, dass sich der Garten mit seinen aktuellen Öffnungszeiten alleine mit Ehrenamtlichen oder Bundesfreiwilligen nicht weiterführen lasse. „Zwei Experten, einen für den administrativen bzw. finanziellen Aspekt, den anderen für die Baum- und Gartenpflege benötigen wir auf jeden Fall“, so der 33-Jährige.

    Eine Möglichkeit könnte es im Schulterschluss mit der Stadt geben. Meißen bewirbt sich um Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Je nachdem, wie viel hier für die Domstadt herausspringt, könnte auch für das Bunte Meißen bzw. für den Internationalen Garten Geld übrig bleiben. Wie viel, entscheidet letztlich der Stadtrat. Kommt es hier zu keiner tragfähigen Lösung, sagt Hellmann, könnten vermutlich nur noch Spenden helfen. Derzeit betreiben 22 Familien Flächen in dem ehemaligen Jugend- und Freizeitpark. Etwa zwei Drittel davon sind Ausländer. Ist die Finanzierung sicher, sollen 2017 neue Freizeitflächen dazu kommen, vermehrt auch Vereine oder Jugendliche hier Zeit verbringen können. „Der Internationale Garten soll sukzessive nicht nur der Begegnung von Flüchtlingen und Einheimischen dienen, sondern ähnlich wahrgenommen werden wie der Freizeitpark, den es hier schon einmal gab“, erzählt Hellmann.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-vor-dem-aus-3575681.html (mehr …)

  • Verein Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung in Kastel erhält Bundespreis für Garten-Projekt mit Flüchtlingen

    (Gu, alerts)

    Von Wolfgang WenzelKASTEL – Im Sommer leuchten die Sonnenblumen aus weiter Ferne, im Winter gibt es Geborgenheit. Für seine Idee zu einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Flüchtlingsviertel Kastel Housing hat der Verein „Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung“ (Biqkk) einen Bundespreis erhalten. Eine Siegerurkunde, die unter anderem von einem prominenten Kinderbuch-Illustrator mitunterzeichnet ist, von Janosch.

    „Klar haben wir uns gefreut“, sagt Carolin Holzer von der Nachbarschaftsinitiative über die Würdigung in dem Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2016“. Dahinter steht ein Netzwerk Nachbarschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums. 47 Initiativen waren bundesweit prämiert worden, vier aus Hessen hatten sich als Sieger qualifiziert. Einer davon ist die Gartengruppe des Biqkk-Vereins, der einzigen Nachbarschaftsinitiative in Kastel, die ein Miteinander mit den Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft Kastel Housing sucht.

    Das Kleingärtnern auf Hochbeeten, neudeutsch Urban Gardening genannt, ist ein guter Anlass, um Menschen zusammenzubringen. Es macht Spaß, Erde in Hochbeete zu schaufeln, zu säen und zu gießen, um zu sehen, wie aus Samenkörnern Blumen und Gemüsepflanzen werden. Die eigentliche Ernte fährt der preisgekrönte Verein auf einer anderen Ebene ein. Sein Urban-Gardening-Projekt ist Teil eines Netzwerks der Flüchtlingshilfe. Aus ihm sind Patenschaften für Flüchtlinge hervorgegangen. Die Paten kümmern sich darum, dass die Geflüchteten alles richtig verstehen, wenn sie Post vom Amt bekommen und stehen auch sonst als Ratgeber in schwierigen Lebenslagen zur Verfügung. Das Internet und der Whatsapp-Dienst machten es möglich. Angefangen hatte alles vor einem dreiviertel Jahr, als die Amerikaner Kastel Housing aus der Hand gaben und das Terrain von einem auf den anderen Tag öffentlich zugänglich war.

    Es sollte zu einem Treffpunkt werden, ein neues Stadtviertel, von dem die Bürger hätten Besitz ergreifen wollen. Als klar wurde, dass dort eine Flüchtlingsunterkunft entsteht, fasste der Biqkk-Verein den Entschluss, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen „ohne Beschränkungen durch Konfessionsgrenzen“ treffen könnten, wie Carolin Holzer formulierte.

    Den Garten gibt es seit April. Ein paar Holzkisten, einige Beete, viel ist beim flüchtigen Blick auf das weitläufige Terrain zwischen den alten Kasernen nicht zu sehen. „Doch das Wichtigste an dem Projekt ist, dass er zu einem Raum für Begegnungen geworden ist“, sagt Carolin Holzer. Getragen werde es von zehn Vereinsmitgliedern. Anfangs hätten sich nur die Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft auf den kleinen Platz mit den Hochbeeten getraut, dann die älteren Geschwister mitgebracht, schließlich seien die Eltern gekommen. Sechs von ihnen zählten inzwischen zum Stamm der Gartengruppe.

    Die Kinder seien von Anfang an der Schlüssel für den Erfolg des Projekts gewesen, sagt Carolin Holzer. Viele seien froh, eine Aufgabe zu haben, eine Arbeit, die ihrem Tag eine Struktur gebe. Heute sei der interkulturelle Gemeinschaftsgarten zu einem Treffpunkt mit starkem Kommen und Gehen geworden. Mal kämen fünf, dann wieder 30. Die Gruppe sei ständig in Bewegung, von einem festen Team könne man nicht sprechen. Wer mitmache, habe jedoch feste Verantwortlichkeiten für den Garten und einen Geräteraum.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/verein-buergerinitiierte-quartiersentwicklung-in-kastel-erhaelt-bundespreis-fuer-garten-projekt-mit-fluechtlingen_17562555.htm?reload=1


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  • Faradgang baut Domizil bei Neuland aus

    (Gu, Newsletter)

    […]
    Als kleiner Ausblick in die Zukunft und die Erweiterung des Vereines noch zum Schluss: wir haben in diesem Jahr unseren Container bei Neuland erfolgreich ausgebaut, sodass er mittlerweile sogar Licht im Innen- und Außenbereich hat, sodass wir auch in der dunklen Jahreszeit unsere Schraubertage ermöglichen können. Außerdem wurden die Lagerstätten vergrößert durch die Mitnutzung des Rundhauses und die Erbauung einer neuen Blechhütte. Wir hoffen, dass wir weiterhin mit und bei Neuland ein Zuhause finden. Danke hier auch an Neuland e.V., die uns so herzlich aufgenommen haben.[…] (mehr …)

  • Gruppe Langzeitarbeitsloser im Bürgergarten Fürstenwalde dabei

    (Gu, Mail)

    „Ich führe seit Juni eine Gruppe arbeitsloser Menschen aus Fürstenwalde einmal wöchentlich in den Bürgergarten, um ihnen die Möglichkeiten auzuzeigen und sie zu bürgerschaftlichem Engagement zu motivieren. Wir beräumten bisher den wüsten, ungenutzten teil des Grundstücks von den Ablagerungen der Nachbarn und setzten das anfallende Astwerk zu einer stattlichen Benjeshecke auf. In den nächsten Tagen wird der Zaunbau und die Anfertigung eines Insektenhotels den Arbeitsschwerpunkt bilden.

    Mit Unterstützung von Frau Petermann wurden Pflanzen bestimmt und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit bzw. Ernährung erläutert. Wie groß die Augen der Teilnehmer waren als ich die Beeren des Maulbeerbaumes als wohlschmeckend vorstellen konnte!

    Zu dem Thema nachhaltige Lebensweise werden ständig Bezüge hergestellt. Nicht zuletzt sind die unterschiedlichen Anbaumethoden der Aktiven verschiedener Nationalität auch für mich sehr interessant!“


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  • Gemeinschaftsgarten in Raschau Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Gemeinde

    (Gu aus Sachbericht)

    Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
    Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
    Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
    Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
    Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …)

  • „Tag der kleinen Forscher“ im IG Aalen

    (Gu, alters)

    Am Mittwoch, 21. Dezember, ist von 14 bis 16 Uhr im Interkulturellen Garten hinter dem Hirschbachfreibad der „Tag der kleinen Forscher“. Kinder zwischen drei und zehn Jahren können mit explorhino, der Werkstatt der jungen Forscher an der Hochschule Aalen, forschen. (mehr …)