Kategorie: Urbane Gärten

  • Paris: Lizenz zuim Pflanzen – (fast) überall

    (Gu, alerts)
    Seit dem ersten Juli vergibt Paris Lizenzen zur Bepflanzung der Stadt. Eine wirklich coole Idee – nicht nur deshalb, weil «Permis de Végétaliser» auf Englisch «License to Vegetate» heisst. Das Programm zur Stadtbegrünung ist so erfolgreich, dass es sogar US-Touristik-Portalen schon aufgefallen ist.

     Pflanzen dürfen die Einwohner und Einwohnerinnen von Paris nun fast überall – ausgenommen sind nur Parks und bereits bepflanzte Plätze. Wer Trottoir, Dach, Fassade oder einen anderen Teil des öffentlichen Raums begrünen will, muss lediglich einen kurzen Antrag bei der Stadt einreichen. Die urbanen Gärtner müssen sich verpflichten, einheimische Pflanzen zu verwenden und keine Pestizide zu benutzen. Bienenfreundliche Pflanzen sind gern gesehen.

    100 Hektaren mehr Grün für Paris

    Ein Paket mit Samen und Pflanzerde sowie fachliche Unterstützung gibt es auf Wunsch dazu. Fast 200 Vorschläge seien schon im ersten Monat eingegangen, jubelte der Blog «Ça se passe au Jardin» am 07. August.

    Die «Licence to vegetate» wird für drei Jahre vergeben. Das Ziel der Pariser Regierung: die Dächer, Mauern und Flächen der Stadt bis zum Jahr 2020 um 100 Hektaren Grünfläche zu erweitern, ein Drittel davon durch Urban Gardening. Das ist gut für Stadtklima und Lebensqualität. Grüne Pflanzen schlucken Staub und Lärm, sie machen die Luft kühler und angenehmer. Begrünte Strassenschluchten, um die sich sichtbar jemand kümmert, sehen ansprechender und wohnlicher aus.

    http://www.20min.ch/immobilien/story/22147472 (mehr …)

  • Urban Gardening – Vernetzung und Struktur in Jena

    Circa 30 Akteure verschiedener Garten-Initiativen und Interessierte folgten gestern Abend (Montag 24. Oktober) der Einladung des Fachdienstes Stadtentwicklung in das große Glashaus an der Lichtenhainer Brücke.
    Nicht nur Ehrenamtler fanden den Weg zum Herbsttreffen, auch berufliche Akteure auf der Suche nach Mitstreitern z.B. für den Abenteuerspielplatzes Jena JuMäX e.V. waren vor Ort.Als Vertreter der Stadtverwaltung sprachen Herr Denis Peisker (Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt), Herr Dr. Ing. habil. Matthias Lerm (Fachdienstleiter Stadtentwicklung und Stadtplanung) sowie Frau Sabine Hirschleber (SB Lokale Agenda 21/ Nachhaltigkeit).

    Die Moderation übernahm der Jenaer Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Wolfram Stock.

    Es wurde über Grundsätzliches wie die Versorgung mit Wasser und die Unterbringung von Gartenwerkzeugen gesprochen.
    Als mögliches Großprojekt zur Mitgestaltung sprach Herr Peisker die Freiflächen rund um den ehemaligen Jenaer Schlachthof an.
    Herr Lerm stellte den Grundgedanken zu mehr Grün in Jenas Innenstadt vor. Er selbst habe während seiner Studienzeit in Dresden Kirschbäume gepflanzt und damit viel bewirkt.

    Wenn Studierende sich während der Studienzeit in Jena für die Pflege von Kleinstflächen, die dem Städtebau sonst mittels Kiesaufschüttung zum Opfer fallen würden, verantwortlich zeichneten wäre hier viel möglich.

    Als Beispiel nannte Herr Lerm eine aktuell eher ungepflegte kleine Freifläche neben dem AOK-Gebäude (siehe Foto, Ecke Löbdergraben / Ludwig-Weimar-Gasse) in der Jenaer Innenstadt. Die Stadtverwaltung steht hierbei in Verhandlungen mit der Krankenversicherung. Eine größere „Werbefläche“ für Jenaer Garten-Initiativen, als eine gut gepflegte Fläche am Jenaer Straßenbahnknoten im Zentrum gäbe es wohl kaum. Hierzu braucht es aber Strukturen und Aktive, die Verantwortung übernähmen.

    Ein weiteres Thema war die diesjährige Apfelernte und die damit verbundene Nutzung von Saftpressen und mobilen Mostereien in und um Jena.

    Hier gilt es für das Jahr 2017 Standorte und Termine zu sammeln und diese Informationen der breiten Öffentlichkeit z.B. in den Aushängen der Jenaer Ortsteilräte zur Verfügung zu stellen.

    Aktive des Stadtteilgartens Winzerla berichteten über die zweitägige Exkursion unter dem Titel „Urbanes Gärtnern im Kiez“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Hierbei konnten sie zwei Gartenprojekte in der Hauptstadt Berlin besichtigen, vergleichen und Anregungen einholen.

    Vernetzungsgedanken wie die Zusammenarbeit mit Imkern und die Anschaffung eines gemeinschaftlich nutzbaren Lastenfahrrades waren ebenso Thema.
    http://www.jenapolis.de/2016/10/25/urban-gardening-vernetzung-und-struktur-in-jena/ (mehr …)

  • zweiter Vandalismus-Vorfall bei Neuland dieses jahr

    (Gu, alerts)

    Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde der Garten, der auf dem Areal der ehemaligen Dombrauerei entstanden ist, von zerstörungswütigen Besuchern heimgesucht. Beim ersten Vorfall im Mai fiel den Randalierern ein Bienenstock zum Opfer. Das Volk ging verloren.

    Mitte Oktober kam es erneut zu Übergriffen. Unbekannte ließen ihren Aggressionen auf Teilen des Geländes freien Lauf.

    Die Neuland-Mitglieder lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken und gärtnern wie gewohnt weiter.

    Eigentlich möchte sich der Vorstand des Vereins, der sich 2011 gegründet hat, um die damals brachliegende Fläche für eine begrenzte Zeit zwischenzunutzen, auch gar nicht zu den Vorfällen äußern. Der Vandalismus sei kein Dauerproblem, das die Arbeit grundsätzlich in Frage stelle, heißt es lediglich.

    Entsprechend werden geplante Termine eingehalten. Dazu zählt die erste Pflanzentauschbörse, die am Sonntag, 30. Oktober, auf dem Gelände zwischen der Südstadt und Bayenthal stattfindet. Initiiert von dem VHS-Biogarten Thurner Hof können Haus-, Schreber- und Gemeinschaftsgärtner in der Zeit zwischen 14 bis 17 Uhr Pflanzen tauschen. Auch Saatgut für die frühen Gemüse wie Paprika und Peperoni können sich Interessierte sichern

    – Quelle: http://www.ksta.de/24963984 ©2016
    http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/urban-gardening-wieder-vandalismus-in-den-koelner-neuland-gaerten-24963984 (mehr …)

  • 4tes Frühstück der Kulturen: diesmal im IG Aalen

    (Gu, alerts)

    Rund 50 Besucher haben sich zum vierten Frühstück der Kulturen im Treffpunkt Rötenberg getroffen, das ein Projekt von BIWAQ ist. Schirmherr war dieses Mal der Interkulturelle Garten Aalen e.V.Auch Vertreter der Politik, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter, der Wirtschaft, sozialer Organisationen und der Stadtverwaltung waren von der Vielfalt des Frühstücks der Kulturen begeistert. Christine Class vom Interkulturelle Garten Aalen e.V. stellte den Verein und seinen Aufgaben vor: „Die Hauptaufgabe ist das Brücken bauen und sich begegnen, damit wir uns für eine gemeinsame Zukunft in Aalen Gedanken machen können.“ Unter dem Leitmotiv „In der Fremde Wurzeln schlagen“ wurde der Interkulturelle Garten Aalen, ein Projekt der Agenda-Gruppe Kulturküche Aalen e.V., im Jahre 2006 ins Leben gerufen. Anfang dieses Jahres wurde der Verein „Interkultureller Garten Aalen e.V.“ gegründet. In diesem Verein arbeiten Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Bruecken-bauen-beim-vierten-Fruehstueck-der-Kulturen-_arid,10547817_toid,1.html (mehr …)

  • Überlegungen für Nachfolgeprojekt des Magarethengartens

    (Gu, Mail)

    Das Projekt Margarethengarten ist nun leider tatsächlich beendet und wird mit und mit abgebaut.
    Der nachfolgende Garten wird ein Projekt, in welchem Elemente der kulturelen Bildung, Sport (Skate), Event und Urban Gardening auf einer Fläche miteinander verbunden werden. Wir haben bereits eine neue Brachläche von unseren Partnern bei der Stadt zur Zwischennutzung angeboten bekommen, sind aber noch in den Gesprächen. Daher ist es noch nicht spruchreif.

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  • GärtnerInnen für geplanten GG in Völkingen gesucht

    (Gu, alerts)
    […]
    Im nächsten Frühjahr kann mit dem Betrieb des Nachbarschaftsgartens im ehemaligen Pfarrgarten neben der Versöhnungskirche begonnen werden. Gemeinsam sollen Blumen, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers „Nördliche Innenstadt“ sind gefragt, sich an dem Vorhaben zu beteiligen. Die Wintermonate werden nun genutzt, um die Gartenanlage gemäß den Vorplanungen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ herzustellen. Gleichzeitig gilt es, gemeinsam zu überlegen und abzustimmen, wie sich Garteninteressierte einbringen können. Der Nachbarschaftsgarten ist offen für alle Altersgruppen und alle Nationalitäten. Auch Kindergartengruppen, Schulklassen und andere soziale Einrichtungen können sich beteiligen. Das BIWAQ-Projekt „Besser leben und arbeiten im Quartier“ koordiniert die Umsetzung.[…]
    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Gartenanlagen-Kindergartengruppen-Winter;art446743,6276491 (mehr …)

  • Kochkurs für GärtnerInnen des IG in Frankfurt/Oder

    (Bericht von Najeha)

    Das Seminar war für die GärtnerInnen im Interkulturellen Garten, mehrere von den Teilnehmerinnen haben einegeistige Behinderung, durch den Garten versucht die Organisatorin, sie in Bewegung zu bringen, damitsie normal mit den anderen im Garten aktiv werden.

    Die Stadt Frankfurt-Oder hat viele Flüchtlinge aufgenommen, der Grund ist,die Stadt hattefrüher90000 Einwohner, heute sind es nur 60000, wie mir Frau Krause erzählte.

    Die meisten Flüchtlinge (die noch nicht interviewt wurden) wohnen in normalen Wohnungen, weil viele Wohnungen leerstehen.

    […] Im Garten tauchen nicht viele Flüchtlinge auf, außer dem iranischen Arzt Herr Farrokh und Samar.

    Ich habe Frau Kurzwelly gefragt: Warum sind wenig Flüchtlinge im Garten?

    Die Antwort war, dass ein aktives Mitglied im Garten sehr anstrengend ist und viel verlangt.

    Am nächsten Tag, als ich mit diesem Mitglied im Garten war, habe ich gemerkt, wie anstrengend diese Frau wirklich ist.

    Als Beispiel:Samar hat eine schöne Parzelle mit Kräutern, viele Tomatenpflanzen, manche Blätter sind krank, und das Mitglied verlangt von Samar, die kranke Blätter abzumachen, nicht auf dem Kompost zu werfen, sondern mit nach Hause zunehmen. Die arme Samar versteht nicht, was die andere will.

    Am Samstag den 01.Oktober um 10:00 Uhr haben 13 Frauen und ein mutiger Mann (Herr Farrokh), darunter drei neue geflüchteteFrauen aus Palästina und Syrien sich im Raum getroffen und warteten auf die Erklärung: Was wird heute gekocht?

    Am Anfang habe ich über die Esskultur in den Irak berichtet, dann drei Gerichte vorgestellt und die Teilnehmerinnen in drei Gruppen geteilt. Sie sollten ein Gericht wählen und bei der Vorbereitung mitmachen.

    Ich habe versucht, das Engagement der Flüchtlinge zuzeigen und anzuerkennen. Die Organisatorin hat nur Schritt für Schritt fotografiert.

    Die Veranstaltung war informativ und eine Gelegenheit, dassdie neuen Geflüchteten mit den Deutschen zusammenkommen, sich kennenlernen und austauschen.


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  • Uni Kassel legt Gartenprojekt für Geflüchtete an

    (aus Bericht von Najeha)

    Frau Hubenthal hat mit ihren Studierenden ein Gartenprojekt direkt an der Flüchtlingsunterkunft in der Fichtnerstraße angelegt.

    Die Bewohner haben mitgeholfen, die Kinder haben mitgemacht, ein paar Treffen und gemeinsame Feste fanden statt, aber es haben sich keine richtigen Kontakte entwickelt.

    Wir haben den Garten besucht, Frau Hubenthal hat mir die Geschichte des Stadtteils erzählt,welche Probleme die Stadt mit den Bewohnern gehabt hat. In der letzten Zeit ist es durch eine Initiative von Türken und Russen viel besser geworden.

    Sie hatte mir vorher eine CD über das Studentenprojekt per Post geschickt, so dass ich mehr Informationen erhielt.

    Der Wunsch von Frau Hubenthal ist, dass ich am 22.10. bei ihrem Erntedankfest dabei bin (wegen meinen Sprachen), wobeierste Kontakte mit den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunftentstehen können.

    Die OrganisatorInnen denken daran, die Verantwortung für den Gartens in der nächsten Saison an die Flüchtlinge zu übergeben.

    Frau Hubenthal möchte gerne, dass ichregelmäßig wegen meiner Sprachen die Flüchtlinge besuche.

    Wir haben einen Plan für die nächsten Monate gemacht, und zwar, dass ich einmal im Monat ein Treffen mit den geflüchteten Frauen zum Thema Garten und Gesundheit bearbeite (Fragen stellen und diskutieren).


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  • Ökostadt Bremen legt Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften an

    Gu, aus Antrag)

    Integrationsgärten – Baustein einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier“ heißt das Projekt der Ökostadt Bremen (die immer mal wieder Gärten aufbauen, manche laufen nach der Förderung weiter, andere nicht)

    Integrationsgärten ist ein auf zwei Jahre ausgelegtes Projekt, das bis Ende 2017 läuft. Die aktuellen Förderer finanzieren die anfallenden Kosten für Personal, Verwaltung und Veranstaltungen seit Januar 2016. Für die Ausstattung eines unserer integrativen Gärten sind wir auf zusätzliche Förderung angewiesen. Drei Gärten sollen so entstehten.
    „Im August 2016 haben wir mit den Arbeiten an unserem zweiten Integrationsgarten begonnen. […] Derzeit entstehen auf dem Grundstück der von der Inneren Misson betriebenen Übergangswohnheimes (100 Bewohnerinnen) zwei große Gemeinschaftsbeete auf einer Fläche von ca 150m². In Zukunft besteht zudem die Möglichkeit weitere Teile der Rasenfläche zu bespielen. Aktuell wird der Garten von einer von Ökostadt angestellten Gardenizerin, welche an vier Tagen pro Woche jeweils für vier Stunden vor Ort ist und von ein bis zwei Praktikantinnen unseres Vereins kontinuierlich betreut. Die Resonanz ist bisher sehr gut. es gärtnern koninuierlich mind. 10 BewohnerInnen  und viele Kinder, auch von der gegenüberleigenden Grundschule, mit“

    Sie haben für dieses Projekt sehr viel weniger Spenden bekommen, als sie eingerechnet haben. Der Eigentümer der Fläche möchte, dass die Beete umrandet werden, sie brauchen Werkzeug und wollen eine bessere Möglichkeit schaffen, an Wasser zu kommen (Regenwasser). AnwohnerInnen sind nicht mit dabei und sie haben auch noch nicht viel unternommen, um AnwohnerInnen anzusprechen. Die Kinder aus der Schule kommen ab und an mal mit ihren Freunden aus dem Lager mit, gärtnern aber nicht regelmäßig. Von Ende Oktober bis März ruht das Projekt, dann läuft es bis Mitte 2017 und soll dann an die Innere Misson (Betreiber des Heims) übergeben werden, die wohl auch ganz aufgeschlossen ist. Wie es dann aber konkret weitergeht, ist offen.

    -> wir fördern (zunächst) nicht. Sie sollen zunächst gucken, wie sie AnwohnerInnen einbeziehen können.

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  • Ökolöwe plant Gemeinschaftsgarten für bestinmmte Gruppen im Stadtgarten Connewitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Die Fläche des Stadtgartens gehört dem Ökolöwen, der Schau- Bildungs- und Erholungsgarten soll nun erweitert werden und bestimmten Gruppen eine gemüsegärtnerische Nutzung ermöglichen. Sie haben dafür bei der Stadt Leipzig drei Stellen beantragt:
    Die Fachbereichsleitung (FBL) übernimmt die Vorbereitung, Antragstellung und Abrechnung und ist administrativ tätig und verantwortlich gegenüber dem Fördermittelgeber.

    Die/ der Projektleiter*in kümmert sich um die Planung/ Aufteilung der gemeinsam zu bearbeitenden Beete und bereitet Treffen mit den Initiativen vor und führt sie dann durch. Bei diesen Treffen wird genauer über den Ablauf gesprochen (wann kann wer gärtnern kommen, wer möchte was anbauen, welche Feste/ Veranstaltungen sollen im Garten durchgeführt werden und ist das überhaupt möglich). Er/ sie betreut die gärtnernden Initiativen und kümmert sich um die begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowohl der Feste und Veranstaltungen als auch des Projektes allgemein.

    Die/der Gärtner*in bereitet die Beetfläche vor und zieht im Gewächshaus Pflanzen vor. Im Jahresverlauf unterstützt er/ sie die Initiativen mit ihrem/ seinen Fachwissen und übernimmt auch mal einen Gießdienst. Der Winterdienst (Schnee schieben und Sand streuen bei Glätte) wird übernommen. Er/ sie übernimmt essentielle Aufgaben im Garten, um die nötige Infrastruktur zu gewährleisten.

    jedoch steht eine Zusage durch die Stadt und andere Fördergeber noch aus und ist auch noch unklar.
    Bisher gibt es zwei Gruppen (Syrienhilfe und eine Schule), die INteresse an dem Projekt haben, doch sind diese beiden Gruppen (und auch keine anderen) bisher noch nicht an der Planung und Weiterentwicklung des Projekts beteiligt.
    Wenn es soweit ist, dann soll ein Gartenrat gegründet werden, der aus SprecherInnen der verschiedenen Gruppen besteht. Geregelt werden soll auch, wer wann gärtnert und wie das üebrhaupt mit den Gruppen laufen soll.

    Für eine Förderung durch uns ist es noch zu früh und wenn sie Leute erreicht haben, die wirklich gärtnern und sich einbringen wollen, dann melden sie sich wieder.

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  • QuerBeet Bremen: bisher 6 Leute dabei

    (gu; Mail)
    Insgesamt lief die erste Saison aus meiner Sicht sehr gut. Wir sind nun zu 6. Das sind Alleinstehende, Alleinerziehende, Rentner*innen und Menschen mit einer leichten Beeinträchtigung, Deutsche und Menschen mit Migrationshintergrund. Das ist zwar zahlenmäßig unter meinen Erwartungen, allerdings hatten wir zahlreiche Anfragen und Interessenbekundungen für das nächste Jahr und auch eine Anmeldung in deren Zusammenhang 4 Personen standen. Diese ist allerdings wieder zurückgezogen worden, da sie meinten es lohne in diesem Jahr nicht mehr. Das war Ende August. Ich denke, dass sie im Frühjahr wieder zu uns kommen. Wir hatten auch einige Probleme mit den Anwohnern: Zunächst wurden zahlreich Ratten in unserer Benjes.Hecke gesehen, die auch über die Projektfläche liefen – dies wurde in den direkten Zusammenhang mit unserem Projekt gebracht. Ich habe das in einer Stadtteilsitzung diskutiert und Maßnahmen mit dem Eigentümer getroffen. Ein anderer Punkt war die „Optik“. Upcycling von Baustoffen ist in den Augen der Anwohner nicht ästhetisch. Vielleicht ist es Gewöhnungssache, vlt. liegt es aber auch an dem sozialen Gegebenheiten: Reiche und gebildete Menschen (so vermute ich) haben eine höhere Tolereanz solchen Projekten gegenüber und wollen es im freien Raum nicht zwingend sauber und steril, während die andere Seite der Gesellschaft dem Besitz der anderen gegenüber neidisch sind. Naja, die Anwohner Tenevers haben Jahre für eine Aufwertung des Stadtteils gekämpft – in diesem Zuge sind Hochhäuser saniert oder abgerissen worden und Junkies, Dealer und Obdachlose vetrieben worden. Es kommen Ängste hoch, dass die Fläche zum Anziehungspunkt für genannte Menschen werden könnte – etwas zusammenhangslos, aber so sind Ängste. Gleiches findet derzeit mit der Sicht auf die Geflüchteten statt. Wir haben im unmittelbaren Umfeld der Fläche 2 laufende Container-Komplexe als Übergangsheim. Ein weiterer wird derzeit gebaut. Das (also die damit einhergehenden Ängste und Vorurteile) sind auch die Gründe warum ich bislang noch nicht damit begonnen habe Geflüchtete mit in das Projekt einzubinden. Ich will ja, dass es ein Projekt für Anwohner ist und bleibt und die neuen Bremer integriert werden. Hier muss ich noch einiges an Arbeit leisten – mit der Aufklärung, Zusammenführung und der Einbindung haben wir aber bereits begonnen und werden weiter machen. Am 30.09. haben wir ein Erntedankfest gefeiert, bei dem etwa 120 Menschen anwesend waren. Wir hatten an dem Tag leider schlechtes Wetter, deshalb sind es nicht so viele wie erwartet gewesen.


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  • Stadtacker München kommt!

    (Gu, mail)

    am 1. Januar 2017 ist es endlich so weit: Dem Ackermannbogen e.V. wird von der Stadt München die bereits vorbereitete 1000 Quadratmeter große StadtAcker-Fläche (zwischen Mittelschule an der Elisabeth-Kohn-Straße und Tengelmann) zur Nutzung übergeben. Jetzt liegt es an uns allen, wie wir diesen vorgegebenen Rahmen gemeinsam mit Leben füllen. Um rechtzeitig zur Gartensaison 2017 startbereit zu sein, laden wir  – das ehrenamtliche StadtAcker-Kernteam – Sie herzlich ein zu einem Treffen

    am 15. November 2016 um 19 Uhr

    im Gemeinschaftsraum Elisabeth-Kohn-Straße 15/UG.

    Sie erhalten Informationen über den aktuellen Projektstand (siehe auch Plan anbei) und die Mitmachmöglichkeiten. In Kleingruppen zu verschiedenen Themen können Sie sich mit Ihren Interessen, Ideen und Fragen einbringen (mehr …)

  • 2 Gärten weniger in Gießen

    (nach Anfrage von Ingrid)
    Den IG am Eulekopf gibt es ncht mehr. Es gibt keine Nutzer und er soll in diesem Herbst eingeebnet werden.
    Auch den Internationaler Garten am Funkturm Gießen gibt es nicht mehr. und zwar seit Ende 2012

    [das sind die Gärten, die Virpi Nurmi aufgebaut hatte)

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  • Stadtgarten 25 in Erlangen auf Privatfläche

    (Gu, RSS)
    In Erlangen hat der Eigentümer einer großen Fläche (Obstbäume) diese für MItgärtnerInnen geöffnet und einen Verein gegründet:
    […] Im vergangenen Jahr gründete Reichold den Verein „Stadtgarten 25“. Seither hat er mehr als 20 Hochbeete auf dem 1200 Quadratmeter großen Garten vergeben, nächstes Jahr sollen es doppelt so viele werden. Alle können gemeinschaftliche Obstbäume und Kräuterbeete nutzen. Dafür muss man eine Gartenmitgliedschaft für eine Saison erwerben.
    „Es ist eine spezielle Form der Vereinsmitgliedschaft“, sagt Reichold. „Aber es sind keine festen Verträge. Ich wollte das flexibel gestalten.“ […] Er hat auch die Hochbeete selber gebaut, die er nun verpachtet

    http://www.nordbayern.de/region/erlangen/urban-gardening-mitten-in-erlangen-1.5538628 (mehr …)

  • Wein aus dem Carlsgarten

    (Gu, RSS)

    Vino del CARLsGARTEN

    Passend zum Herbst haben wir unsere Weinreben abgeerntet und machen jetzt  CARLsGARTEN-Wein daraus!

    Wenn Sie auch ein Weingenießer sind und sich ebenfalls an der Weinherstellung versuchen wollen, hier unsere Vorgehensweise:

    http://carlsgarten.koeln/2016/09/29/vino-di-carlsgarten/ (mehr …)

  • Scholle 34 aus Potsdam stellt sich vor

    (Gu, Mail)

    Der Nachbarschaftsgarten Scholle34 wurde im April diesen Jahres ins Leben gerufen auf dem ehemaligen Gelände der Großgaststätte Charlottenhof. Auf dem Gelände befindet sich ein marodes Gebäude aus DDR Zeiten, welches zu einem Nachbarschaftshaus ausgebaut werden soll. Das umliegende Gelände kann und wird von einigen Stadtteilbewohnern zu einem Garten verwandelt, Schulen aus dem Stadtteil nutzen das Gelände für verschieden Projekte. 

    Openair Veranstaltungen, wie Tango, Kino und Sommerfeste sind ebenso Bestandteil, wie die Möglichkeit ein großes „MenschÄrgereDichNicht“ Spiel und eine Boulebahn in Besitz zu nehmen. 

    Der Garten steht allen offen, die sich selbst ein Beet anlegen wollen, als auch denen, die sich an der Außengestaltung und dem Urbarmachung  des Geländes beteiligen wollen. 

    Das Gelände ist Garten, Veranstaltungsort und Lernort  gleichermaßen. 

    Im Gartenbereich sind eine bunte Wiese (Uni Potsdam), einige Hochbeete, nutzen des Bauzauns als Rankhilfen für verschiedene Nutzpflanzen, Blumenbeete, Bienenstandort (AG Käthe-Kolwitz Schule) und erste Obstbaumpflanzungen (Konfirmanden der Erlöserkirche) entstanden.

    Interessierte Menschen aus dem Stadtteil haben sich gefunden diesen Bereich umzugestalten. Damit haben sie angefangen, sich in kleinen, aber konkreten Schritten der größeren Idee von einem Nachbarschaftshaus in Potsdam West anzunähern. 

    Ein großer gepflasterter Platz, ein verschlungener kleiner Wald, ein Terassengarten mit Möglichkeiten zum Sitzen, Spielen u.a., ein Obsthain und viel Platz zum Anlegen von verschiedenen Gartenbeeten sind vorhanden.

    Um die ehemalige Gaststätte sind schon erste sichtbare kleine Inseln geschaffen worden.

    Erste Gartenbeete wurden auf dem Terassengarten angelegt und bepflanzt. Auch die ersten Obstbäume für den geplanten Obsthain haben schon ihren Platz gefunden. Eine Boulebahn und ein „Mensch Ärgere Dich Nicht“ Spiel laden zum Spielen ein. Eine bunte Wiese wurde von der Uni Potsdam angelegt. Erste Bienenstöcke haben im Wäldchen einen Platz gefunden. Weiterhin stehen Flächen für gärtnerische Aktivitäten zur Verfügung. Durch die Übernahme von Patenschaften können Bewohner des Stadtteils für eine Saison (oder länger) gartenbaulich Verantwortung übernehmen.

    Die Gartengruppe trifft sich immer samstags ab 11:00 zum gemeinsamen Gärtnern 

    und Gestalten der Außenflächen der Geschwister-Scholl-Str. 34. Sie besteht aus einem festen Kern aus 6 Menschen und wechselnden Interessierten (mehr …)

  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)

  • Entwicklung von 2 Gartenprojekten in Freiberg

    (Gu, mail)
    1) Freigärten Freiberg e.V.

    Der älteste Gemeinschafts-/Bürgergarten in Freiberg liegt am Ende einer Gartenkolonie am Stadtrand nahe der Reichen Zeche an einem viel begangenen und (rad-)befahrenen Weg. Bilder und auch Eckdaten zur Gestaltung finden sie auf der Internetseite https://freigaertenfreiberg.wordpress.com/

    Soweit ich es weiß waren hier etwa die Hälfte der Gründungsmitglieder NABU-Mitglieder, ansonsten war ein großer Gestalter und Vorantreibender in der Gestaltung Holger Lueg -Träger ist aber ein eigener Verein. Der Garten hat sich gut etabliert, vor allem die Biotope Teich und Umgebung, auch die Beete sind bunt, schön und vital. Bei der Errichtung der Gartenlaube unterstützten der Ableger der Ingenieure ohne Grenzen an der TUBAF maßgeblich. Die aktive Gemeinschaft hat sich soweit ich es aus sehr wenigen kurzen Nebenbemerkungen weiß auf einen harten Kern von drei bis fünf eingeengt, Neuzugänge oder Fluktuationen sind kaum vorhanden – aber da können Sie vllt. Auch nochmal direkt bei den Freigärtnern nachfragen. Der Teich ist zwar wunderbar aus unserer Sicht, allerding steht beinah‘ nur etwa ein Drittel der Fläche wirklich zum Gärtnern im Sinne von Beeten zur Verfügung, da auch noch ein großer Teil der Fläche Wiese und ‚Einfahrt‘ ist – wobei sich bei entsprechend Interessenten sicher neues Grabeland oder Hochbeetstandorte einrichten ließen. Mit dem Garten konnten wir erste gute Erfahrungen (Pflanzentauschbörse, was wächst in Freiberg wie gut, Gartenteich + Randbiotope) sammeln, und er hält sich stabil auch nach mehreren Jahren. Ein uns beschäftigendes Problem war der Umstand, dass in unseren naturnah gestalteten Tümpel Goldfische von Fremdem einfach eingeworfen wurden – das ganze war aber naturnah und damit als Amphibiengewässer gedacht. Fisch- UND Amphibienkleingewässer geht aber nicht, da die Fische die Amphibienlarven fressen. Und den letzten Fisch bekommen wir seit einem Jahr nicht raus, da wir den Teich nicht ablassen können – aber das wird zu defizil. Der Garten bietet Fläche für Garten- und Vernetzungsfeste und Tauschbörsen (Wie auch am 15.10. wieder) und ist ein guter gern genutzter Exkursionspunkt, für NABU-Exkursionen und bei Schülergruppen, die sich mit urban gardening oder naturnahem Gärtnern beschäftigen wollen (aktuelle Projekt mit der Montessori-Schule Freiberg). Fazit Freigarten: Ist gesetzt. (Aber vllt. Da nochmal direkt nachfragen)

    Der zweite Gemeinschaftsgarten in Freiberg ist genuin NABU – weil er auf dem Gelände unserer Geschäftsstelle angesiedelt ist. Etwa ein Drittel ist mit dem Gebäude bestanden, eine weitere Drittel mit großen Bäumen (darunter wächst wenig) oder Parkplatzfläche – der Rest ist Garten. Mit Aufenthaltsrondell (zweistufig gemauert, vom Vornutzer Montessorischule übernommen), Gartenteichgruppe, Wiesenfläche und mehreren Beetstandorten. Wirklicher Kern des Gemeinschaftsgarten ist der Nutzgartenteil (seit zwei Jahren bearbeitet) mit entsprechender Beetaufteilung (s. Anhang). Die Gruppe wird von zwei, drei Hauptverantwortlichen geleitet/organisiert. Ansonsten kann jeder der mag ein Beet so bearbeiten wie er mag – momentan haben wir hier auch eine afghanische Familie einbezogen. Wir haben dieses Jahr auch noch ein 20 qm Beetfläche hinzugewonnen, da wir mit Erdmaterialreserven das ehemalige Sandkastenrondell verfüllten und eine Kompostmiete mit Starkzehrern bepflanzten. Die Gartengemeinschaft hier läuft durch die Hauptverantwortlichen gut, Werkzeug und Fläche wird eben vom NABU gestellt – die NABU-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, zwei der Hauptverantwortlichen konnte wir durch das schöne Projekt aber als Mitglieder gewinnen. Der Garten wird vielfach für die Umweltbildung genutzt – als Einsatzort oder Exkursionsstartpunkt und entwickelt sich mustergültig. Schwachpunkte hier ist ggf. die ÖA, wobei wir keinen Interessentenmangel haben, aber wir als NABU könnten den Garten natürlich als eines unserer Projekte besser kommunizierbar aufbereiten – dann müsst ich jetzt auch nicht so viel ad hoc schreiben. Das Gelände liegt versteckt aber relativ Uni-nah. Letztes Jahr hatten wir deswegen auch mindestens sechs Studenten dabei, die sind aber aus Interesse- oder Zeitwandel dieses Jahr wieder abgesprungen. Aber wie gesagt wir haben keine Probleme unsere Beete loszuwerden – es fanden sich andere, momentan ist also eine durchaus gewollte Fluktuation bei den Beetbewirtschaftern zu erkennen. Die Pflege der gemeinsamen Flächen inkl. Gießdienst klappt, soweit ich weiß. Zwei Probleme sind mir momentan geläufig: die Wasserversorgung und die Verwertung der anfallenden Biomasse (vor allem Laub der großen Bäume). Die Wasserversorgung mit Regenwasser klappt momentan noch nicht, wir haben zwar den Teich und zwei Regentonne an eine Dachrinne angeschlossen, aber das klappt nicht richtig oder ist bei weitem zu wenig – Momentan füllen wir eine Regentonne regelmäßig im Sommer mit Leitungswasser. Durch bessere Anschlüsse an die Fallrohre und vor allem erschließen der gesamten Dachfläche (bisher nur eines von vier Fallrohren angezapft) wird das hoffentlich noch. Es fallen Laubmassen auf unserem Gelände an – die werden bislang zu einem großen Teil per Container abgefahren, einfach weil wir keinen Platz oder Zeit für große (Laub-) Kompostmieten haben und Verbrennen geht ja auch gar nicht. Aber auch hier werden dieses Jahr neue Plätze für Kompostmieten geschaffen – im bisher wenig bearbeiteten Teil des Gartens um das gemauerte Rondell. Dieses Jahr haben wir auch Erfahrungen im Hochbeetbau sammeln können, die ersten drei kleinen stehen schon, Baumaterial für viele weitere wurde organisiert und steht zu Verfügung – falls jemand anderen welche bauen möchte. Die angesprochenen Montessori-Schülergruppe wird dieses oder nächstes Jahr zwei bauen für den dritten und neuesten Gemeinschaftsgarten. Fazit NABU-Garten: Läuft prächtig mit Ausbaumöglichkeiten.


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  • AG Biodiv im Kiezgarten Fischerstraße gegründet

    (Gu, RSS)
    Im Kiezgarten Fischerstraße wurde eine neue Arbeitsgruppe gegründet; die AG Biodiversität. Sie beschäftigt sich mit der ökologischen Artenvielfalt, Flora und Fauna, der Stadtnatur auf unserem Gelände und ist für neue Interessierte offen. Die AG möchte sich zunächst ein genaueres Bild von den hier vertretenen Arten machen, sich selbst frei weiterbilden und regelmäßige Workshops veranstalten. Dazu sind z.B. schon ausgewählte Sachliteratur vorhanden, eigene kleine Seminare in Planung und u.a. der gemeinsame Besuch von Vorlesungen, als Gasthörende an einer Uni angedacht.

    (berlin/Lichtenberg) (mehr …)

  • neues geplantes Gartenprojekt in Berlin muss mit Liegenschaftsfonds verhandeln

    (Gu, MAIL)

    ein neuer Garten wird demnächst in Trägerschaft von workstation ideenwerkstatt e.v. kommen. Das Gelände auf dem der Garten kommt ist beim Volkspark Prenzlauer Berg, 4000m² groß, Landeseigentum und wird vom BIM/Liegenschaftsfonds verwaltet.

    Die Konditionen sind laut den Vertrag, den wir geschickt bekommen haben ziemlich ungünstig: Sie wollen eine monatliche Pacht von 250 €/Monat (entspricht eine Betriebskostenpauschale) und ab den 4. Jahr eine zusätzliche Stafelmiete, die jährlich um 100€/Monat steigt. Auf unsere Bemerkung hin, dass wir einen gemeinnützigen Projekt ohne Gewinnerwirtschaftung sind (und diese sogar vertraglich untersagt ist) und wir uns somit nicht leisten können eine dermaßen hoch steigende Miete zu bezahlen, schreiben sie: „Laut Landeshaushaltsordnung dürfen wir Immobilien an Dritte i. d. R. nicht unter Wert überlassen. Ausnahmen gelten für gemeinnützige Projekte für max. 3 Jahre. Danach soll die Miete möglichst auf ein ortsübliches Niveau steigen.


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  • Oase Unperfekt Mühlheim macht Angebot für Schulen

    (Gu, alerts)
    […]

    In der „Oase Unperfekt“ in Styrum wird heute, an diesem schönen Spätsommertag, richtig geschuftet. Zwölf Kindern aus der Grundschule an der Augustastraße machen das, was der gemeine Gartenbesitzer eigentlich gar nicht so mag: Sie jäten Unkraut, sammeln das herausgezogene Grünzeug in einer Schubkarre und bringen es zum Komposthaufen.

    „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ heißt die Aktion im Styrumer Gemeinschaftsgarten – sie findet allerdings am Nachmittag statt. Gemeint ist mit dem Slogan nämlich nicht das Gärtnern im Morgengrauen, sondern Folgendes: „Wir möchten Kinder frühzeitig für ökologische Themen interessieren“, sagt Sabine Gronek vom Bildungsnetzwerk Styrum. Als Partner für die Reihe „Oase Unperfekt für Kids“ haben Bildungsnetzwerk und Mülheimer Klimainitiative neben dem Sponsor RWW auch den Verein Naturgarten gewonnen. […]

    Die Oase Unperfekt an der A 40/Oberhausener Straße wurde im Frühjahr 2015 gegründet. Ziel war es, Menschen in der Stadt einen Platz zum Gärtnern zu bieten und die Gemeinschaft im Stadtteil zu fördern.

    In der Oase geht es international zu, die Pächter sind unterschiedlich alt. Eine Parzelle wird sogar von Flüchtlingen bestellt. Offene Gartentür für Interessierte ist Mi 15-17, Sa 14-16 Uhr.

    Schon zwei weitere Kinder-Aktionen fanden in diesem Jahr in der „Oase Unperfekt“ statt, aber auch Senioren kamen zu Besuch. Die 22 Parzellen des Gemeinschaftsgartens sind laut Sabine Gronek derzeit alle vergeben. „Wir haben auch schon eine Warteliste“, erklärt sie. Ein Stück Land wird in der Regel für ein Jahr verpachtet, der Pachtvertrag kann aber – solange es keinen Widerspruch gibt – verlängert werden. Ein etwas größeres Geländestück ist für alle Pächter da, dort wird gemeinsam angebaut. „In diesem Jahr vorwiegend Tomaten und Kartoffeln“, weiß Sabine Gronek.

    Im Herbst kommen die Hobbygärtner alle zwei Wochen zu Themenabenden zusammen. Jeder bringt dann etwas mit zu einem bestimmten Gemüse oder Obst – beim letzten Mal war es „Salat“. Dann werden Tipps ausgetauscht. Herausgekommen ist beim letzten Treff eine Salat-Rezeptsammlung.

    Kindern zupfen Unkraut in der Oase Unperfekt | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/kindern-zupfen-unkraut-in-der-oase-unperfekt-id12235699.html#plx926442759 (mehr …)

  • zwei weitere Gartenprojekte auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften in Kassel entstanden

    (Gu, Mail)

    Wir [Caritas Verband Nordhessen] fangen jetzt mit dem zweiten mobilen Garten in einem Flüchtlingswohnheim an, sogar ganz subversiv ohne Gestattung des Eigentümers ;-), aber eben mobil. Für nächstes Frühjahr ist dort eine Balkonbegrünungsaktion mit allen BewohnerInnen geplant.

    Die Uni KS (FB Landschaftsplanung) hat an einem anderen Flüchtlingswohnheim in der Nordstadt auch einen Hochbeetgarten errichtet (mehr …)

  • Freiberg: GG mit Flüchtlingen entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu, alerts)
    Mit einem besonderen Gartenprojekt sollen verschiedene Gruppen der Gesellschaft durch gemeinsames Gärtnern zusammengebracht werden. In Freibergs ersten Gemeinschafts- und Integrationsgarten gehen Bergstädter und Flüchtlinge seit kurzem gemeinsam ans Werk. „Ziel des Pilotprojektes ist es, dass durch das gemeinsame Gärtnern Grenzen der Fremdheit bei Jung und Alt, alteingesessenen Freibergern und Flüchtlingen überwunden werden“, sagt Holger Lueg vom Naturschutzbund (Nabu), Kreisverband Freiberg. In der Kleingartenanlage „Am Häuersteig“ hat der Verein einen geeigneten Garten für das Projekt gepachtet. Derzeit gestalten 30Mitwirkende die 600 Quadratmeter große Fläche im Sinne des „urban gardening“ als Nutzgarten um.

    Bisher haben die Gartenfreunde das brach liegende Gelände bei mehreren Arbeitseinsätzen auf Vordermann gebracht und beachtliches geleistet. Neben dem Zaunwinden- und Brombeerendickicht wurden im Boden steckende Eisenrohre und -pfosten entfernt. Zudem haben Freiberger und Flüchtlinge auch den Abriss der alten Gartendoppelbaracke bewältigt.

    „Schon die ersten Einsätze zeigten überwältigendes Interesse. Die Leute wollen gärtnern und einfach sinnvoll tätig sein“, resümiert Holger Lueg. In Zukunft soll in dem Gemeinschaftsgarten jeder sein eigenes Stück Land bewirtschaften können. „Wir wollen etwa ein Drittel der Fläche als naturnahe Biotopfläche mit Wiese und Gartenteich sowie einen Gemeinschaftsbereich gestalten“, erzählt Lueg. Die anderen zwei Drittel der Fläche sind als Nutzgarten mit Beerenstrauchhecken und Grabeland vorgesehen.

    „Wir wollen auch eine Hütte und eine Terrasse bauen, ein Hügelbeet anlegen, und Beerensträucher pflanzen“, erläutert Lueg. Für das Projekt würden derzeit noch Unterstützer gesucht.

    http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Freiberger-und-Fluechtlinge-gaertnern-gemeinsam-artikel9642286.php (mehr …)

  • noch keine Finanzierung für Entsiegelung des Lucie-Platzes in Sicht

    (Gu, alerts)

    […]
    Die größte Enttäuschung ist wohl, dass das Ziel, endlich in Mutterboden statt auf Pflastersteinen zu gärtnern, immer noch in weiter Ferne ist. Bunte Pläne darüber, wie der Platz einmal aussehen soll mit Kinderspielplatz und vielem mehr, gibt es bereits. Doch noch ist kein Geld für die notwendigen Umbauten in Sicht. Auch ein langfristiger Nutzungsvertrag zwischen Stadt und Initiative steht noch aus.

    Urban-Gardening-Projekt ist Neuland

    Und zusätzlich muss noch ein Amt gefunden werden, das sich für den Platz in seiner neuen Gestalt dann zuständig fühlt. Das ist alles so kompliziert, weil die Stadtverwaltung mit dem Urban-Gardening-Projekt Neuland betritt, eine städtische Fläche in die Obhut von Ehrenamtlichen zu übergeben. Der erste basisdemokratische Prozess der Bremer Stadtentwicklung braucht wohl noch etwas Zeit, aber die Stadtgärtner wollen durchhalten. „Ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft, wir werden das Geld schon auftreiben“, sagt Klemm.

    Bis dahin versuchen die Aktiven, mehr Menschen auf Lucie zusammenzubringen und zum Umdenken hin zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung anzuregen. Es gibt unter anderem Pflanzentauschbörsen, Gartencafés, Vorträge, Kinderfeste, Freiluft-Kino, Flohmärkte, kleine Shows und Konzerte, bei Vollmond auch mal Abseitiges wie den „Ulmentanz“ und das Gärtnern ja sowieso, jeden Sonntagnachmittag auch gemeinsam.

    Auch Beetpatenschaften haben die Stadtgärtner neuerdings zusätzlich zu den Gemeinschaftsbeeten organisiert. Und so kümmern sich Senioren und Flüchtlinge aus den umliegenden Heimen gemeinsam mit Familien und jungen Menschen ohne Balkon auch um ihre eigenen Pflanzen auf dem Platz. Sie würden sich freuen, wenn weitere Gärtner und Helfer hinzukämen, sagt Victoria Klemm zum Abschied. Und: „Auch jeder, der seine eigene Idee einmal ausprobieren möchte, ist bei uns herzlich willkommen.“

    http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Urban-Gardening-fuer-ein-besseres-Miteinander-_arid,1465205.html (mehr …)

  • Abschied vom Magarethengarten

    (Gu, Mail)
    mit viel Musik und buntem Trubel haben wir uns am vergangenen Wochenende vom Margarethengarten offiziell verabschiedet und mit einem Critical Rave, den viele andere Inititativen in Mönchengladbach mit veranstaltet haben, stellten wir die Frage „Wem gehört die Stadt?!“
    Allerdings sind unsere Nachfolger*innen tatsächlich in ganz vielverprechenden Gesprächen mit der Stadt involviert

    Artikel:

    Der Margarethengarten muss einem Neubau weichen. Unterstützt von diversen Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen feierte der Verein Waldhaus 12 als Initiator von damals fröhlich bunt den Abschied mit Musik, Tamtam und Kulturdemo. Von Angela Wilms-Adrians

    Vor vier Jahren wurde ein brachliegendes Grundstück zum Margarethengarten und damit zum wahr gewordenen Traum eines urbanen Gartens und Treffpunkt für kreative Köpfe. Nun heißt es Abschied nehmen, da an der Eickener Straße gebaut wird. Der Verein Waldhaus 12, der den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen hatte, zog sich nicht sang- und klanglos zurück. Er mobilisierte Mitstreiter für eine fröhlich bunte Tanz- und Kulturdemonstration unter strahlend blauem Himmel.

    Treffpunkt war der Schillerplatz, wo der „Margarethenbulli“ liebevoll geschmückt mit Blumen, Gießkannen und bunten Tüchern neben anderen Musikwagen für den Umzug durch die Stadt bereitstand. Hier trafen sich etliche Gruppen, Vereine und Einzelpersonen, die den Verein Waldhaus an diesem besonderen Tag unterstützten und die Demo als bunte Fußtruppen oder auf einem der Musikwagen begleiteten. Die Stimmung war gut, der Appell zum Erhalt der freien Kultur entschlossen. Kreativität wurde auch im persönlichem Outfit gelebt: Viele junge Frauen hatten Blumenkränze im Haar, andere Teilnehmer trugen Masken oder zumindest ausgefallene Accessoires, so dass eine bizarre Leichtigkeit über allem lag.

    „Wir sind da, und es wird weitergehen. Wir haben jede Menge kreatives Potenzial, und wir stehen ein für einen Raum der Begegnung und Kultur. Wir danken allen, die uns unterstützt haben, und wir danken allen, die mit uns feiern“, betonte Nadège Ribitzki, Waldhaus-Vorsitzende, zur Begrüßung. Gekommen war auch ihre Vorgängerin Constance Schulte, die inzwischen wieder in Köln lebt. Der lokale Poetry-Slammer Jonas Jahn eröffnete die Kulturdemo unter dem Motto „Tschüss Maggie! Tschüss Kultur?“ mit kritisch liebevollen Zeilen auf Mönchengladbach und Underground-Kultur.

    Dann formierte sich der bunte Umzug durch Humboldt-, Bismarck- und Hindenburgstraße hin zum Kapuzinerplatz, wo es eine Kundgebung und ein Open-Air-Konzert gab, und schließlich zum lebhaften Ausklang im Margarethengarten. Erklärtes Ziel war, die Straße zum Dancefloor zu machen. Voran zog die Truppe Free Flow mit skurrilen Masken- und Puppenfiguren, wie einem Riesen in Gold mit beweglichen Armen. „Der Critical Rave soll keine Motzveranstaltung sein, sondern Spaß machen“, hatte Julia Schinke als eine der Organisatorinnen des Events vorab betont. Am Ende zog die Dreißigjährige überaus glücklich Bilanz: „Das war eine coole Veranstaltung. Passanten sind dazu gestoßen, und auch die Gruppen wurden verstärkt. Das Signal ist bei der Stadt angekommen, und wir hatten jede Menge Spaß“. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 baut Außenküche

    (Gu aus Antrag und Beantwortung von Fragen)

    Im Herbst 2016 soll der Schau- und Mitmachgarten um eine Außenküche in zwei Wochenendworkshops durch Mitglieder und externe Interessierte erweitert werden. Für öffentliche Veranstaltungen bei denen Lebensmittel verarbeitet und verzehrt werden sind die Richtlinien des Gesundheitsamtes für hygienegerechtes Kochen einzuhalten. Für wöchentlich stattfindende vegane Kochaktionen, öffentliche Cafés sowie für Workshops, wie z.B. Wildkräuterführungen mit anschließendem Verzehr von Kräutern aus dem Garten (im Juli 2016 erstmals durchgeführt) ist eine hygienegerechte Außenküche somit unerlässlich. In Planung ist die Kooperation mit örtlichen Kindertagesstätten um mit Kindern zu kochen, zu essen und somit spielerisch an das Thema gesunde Ernährung heranzuführen. Auch diese Zusammenarbeit wird durch eine hygienegerechte Außenküche bedingt. Sie soll vor Witterungseinflüssen geschützt sein und sauberes sowie hygienisches Arbeiten ermöglichen. Zudem möchten wir durch das Anbringen von Solarpanels auf dem Dach den zur Nutzung von Elektroküchengeräten, wie Wasserkochern und Stabmixern benötigen Strom umweltfreundlich selbst erzeugen. Regenrinnen sollen Regenwasser in Auffangtonnen leiten, um dieses zur Bewässerung des Gartens ebenfalls zu nutzen. Zur Planung und Umsetzung des Projektes wurde im April 2016 die Arbeitsgemeinschaft (AG) Bau gegründet und externe Beratungen eingeholt.

          Was für Infrastruktur – neben den Beeten – habt ihr bisher schon im Garten?

    Hütte (als Lagerraum für Geschirr, Sitzkissen, kleinen Gaskocher etc.; mit großem Vordach, noch weiter vergrößerbar mit Plane als regensichere Sitzfläche), Rasenmäher, Kompostklo, Geräteunterstand, Gartengeräte(siehe erster Förderantrag), Abwaschstraße, Insektenhotel, Bauholzunterstand und Brennholzunterstand, Stühle und Tische für Café und Kochaktionen, Tomatendach, Kompost, 3 Kubikmeter Regenfässer, Kräuterspirale, Sandkasten

    Obstbäume (Zwetschgenbaum, mehrere Apfelbäume, 2 Kirschbäume, 1 Pfirsichbaum), Beerensträucher (Himbeeren, Stachelbeere, Brombeeren, Johannisbeeren), Weinstöcke,

    Gartenbücher (Das große Biogartenbuch, Samengärtnerei, Essbare Wildpflanzen u.a.), jährliche Ausstellung (Konzept jeweils bereitgestellt von der Gartenwerkstadt Marburg) auf vorderen Beeten.

          Wie viele Leute nutzen das Gartenprojekt/den Freiraum derzeit für was/welche Tätigkeiten/Aktivitäten?

    ·         Ca. 20 Vereinsmitglieder: Gärtnern und Erholung, regelmäßig.

    ·         Freund*innen der Vereinsmitglieder: Erholung, Mithilfe und Treffpunkt, regelmäßig.

    ·         Ca. 20-50 Besucher*innen der regelmäßigen Öffnungszeiten in der Saison am Mittwoch (17-21Uhr) und Sonntag (15-19Uhr): vegane Kochaktion(mit Garteninteressierten und Leuten aus der Nachbarschaft) bzw. Café, dabei: Treffpunkt, Erholung, Anschauen der Ausstellung

    ·         Ca. 10-20 Besucher*innen zum Kino (14 tägig in der Saison, im Winter monatlich)

    ·         Ca. 5-10 Vereinsmitglieder und Besucher*innen zur Gartensprechstunde (in dieser Saison 3x, mehr gewünscht): Austausch zu Gartenthemen und gemeinsames Lernen/Literaturrecherche

    ·         Ca. 5 Vereinsmitglieder zum monatlichen Subbotnik (gemeinsamer Arbeitseinsatz), auch offen für Externe

    ·         Kräuterspirale und Insektenhotel sind in Workshops entstanden. Kräuterspierale 6-10 Leute an 3 Terminen, Insektenhotel: 5 Leute an einem Termin.

          Sollen die öffentlichen Veranstaltungen „for free“ stattfinden oder plant ihr dafür Beiträge der Teilnehmenden?

    Grundsätzlich sind alle unsere Veranstaltungen immer ohne Eintritt.

    Bei geplanten Workshops für Erwachsene in der Außenküche (Einkochen & Haltbarmachen, in Zusammenhang mit Wildkräuterführungen („Was wächst zwischen den Beeten“), Aktionen zur Ausstellung 2017 „Zukunft(s) Essen“ (Konzept wieder von der Gartenwerkstadt Marburg) würden Spenden für Zutaten erbeten werden.

    Bei Café und Kochaktionen am Mittwoch, sowie Kino bitten wir um Spenden für die Refinanzierung der Getränke und Kochzutaten, mit überschüssigen Spenden finanzieren wir die Grundstückspacht. Beim Kino z.T. für Finanzierung von Fahrtkosten der Filmemacher*innen.

    Bei Workshops zu Bau- und Gartenaktionen (Kräuterspirale, Insektenhotel, Kompostklo, Küchenbau etc.) bitten wir nicht um Spenden.

          In welcher Form beteiligen sich die Kindertagesstätten an den Kosten?

    Es existiert noch kein konkreter Kontakt zu Kindertagesstätten. Die Kostenbeteiligung würden wir je nach Möglichkeiten der Kindertagesstätten absprechen (Spenden des Elternvereins, Fördermittel, die Kindertagesstätten zur Verfügung haben, Fördermittel, die wir selbst einbringen können(wir freuen uns über Hinweise zu Fördermittelgebern!)

          Wie groß soll die Außenküche werden? Wie viele Arbeitsplätze soll es dort geben? Wie soll sie ausgestattet sein? Habt ihr z.B. schon einen (Lehm)Ofen o.ä.?

    Größe: Grundfläche: 2,40m x 2,65m,

    Arbeitsplätze: bis zu 6 Erwachsene gleichzeitig in der Küche, vorbereitende Arbeiten auch vor der Küche möglich.

    Ausstattung: 3 Spülbecken (wie hygienekonform gefordert, 2 vorhanden), Arbeitsplatten an zwei Seiten, Regale unter den Arbeitsflächen, Arbeitstisch(vorhanden) an gegenüberliegender Ecke, Kleiner Zweiplattengaskocher (vorhanden), Hockerkocher für große Töpfe, Aufbewahrungsschrank, Kindertisch(gebraucht, vorhanden), Kinderstühle (3 bereits vorhanden), Wasserkocher, Pürierstab, Töpfe (1 großer und 1 kleiner vorhanden, weiterer wird beantragt), Kochuntensilien, Messer (vorhanden), Geschirr (vorhanden), große Schüssel(wird beantragt),

    Lehmofen ist ebenfalls in Planung, Standort ist direkt neben Küche geplant. Für die Küche geplantes Dach wird größer als Küchengrundfläche und soll ebenfalls über den Lehmofen reichen. Vorrecherchen zur Umsetzung fanden schon statt. Genaue Kostenkalkulation für den Lehmofen fehlt noch. Deshalb würden wir diesen gesondert beantragen, wenn die Umsetzung konkret wird.

          Wo sollen die benötigen Materialien herkommen? Auf welcher Grundlage habt ihr die finanzielle Planung gemacht?

    Materialien sollen soweit möglich gebraucht besorgt werden (1 Spülbecken, eventuell Arbeitsplatte, Aufbewahrungsschrank). Bei genannten Gegenständen sind Preise der Verkäufer schon bekannt. Hockerkocher und Topf werden gebraucht bei Ebay-Kleinanzeigen/Schwarzen Brett/Projektevernetzungsverteiler o.ä. gesucht

    Baumaterialien(Holz, Dachplatten, Schläuche, Wasserhähne etc.) werden im Baumarkt in der Nähe besorgt, Preise wurden dort recherchiert. Für Hinweise zu Bezugsquellen ökologischen Baumaterials sind wir dankbar, müssten aber nach unseren zeitlichen Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten (Transport) zwecks der Entfernung schauen.

    Beim Kauf von Schrauben u.a. Kleinteilen würden wir den im Viertel ansässigen kleinen Eisenwarenhändler unterstützen.

          Wie viele Leute können beim Bau dabei sein?

    Jeweils 5-8 Vereinsmitglieder, öffentliche Bewerbung als Workshop, Anfrage nach Hilfe an Freunde und Bekannte

          Was soll im Winter in der Küche passieren?

     Küche hat eine feste Wand, an weiteren 3 Seiten mit Gewebeplanen schließbar. Von Mitte Oktober bis März wird Küche voraussichtlich nicht genutzt, Planen sollen vor Witterungseinflüssen schützen.


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  • Zukunft des Gartenbahnhofs Ehrenfeld

    (Gu, RSS)

    Viele neue Leute und alte Bekannte wollten erfahren wie es mit dem Gartenbahnhof weitergeht. Eins ist klar: Der Gartenbahnhof wird bald Geschichte sein! Einige Pflanzkisten werden aufgrund ihrer Altersschwäche aufgelöst, andere werden wir in den Vitalisgarten umziehen und wiederum andere können wir wahrscheinlich auf das Heliosgelände bringen. Dort haben wir voraussichtlich die Möglichkeit 350 Quadratmeter zu bespielen. Was wir letztlich aus diesem Stück Land machen ist noch völlig offen und da sind eure Ideen willkommen.


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  • In Neubeckum (kreis Güterslohe) entsteht ein IG

    (Gu aus alters)

    Am Samstag trafen 20 engagierte Hobbygärtner und Flüchtlinge mit ihren Familien zusammen, um direkt vor Ort ein Konzept für den ersten Teil des Areals zwischen Vellerner Straße und Lupinenweg auf zwei Plänen zu entwerfen. Beide Entwürfe gehen von einer Kräuterschnecke als Mittelpunkt des Gemeinschaftsgartens aus. Tortenstückartig würde sich der eine Garten entwickeln, während man bei der anderen Variante eher von rechteckigen Parzellen sprach. Erdbeeren und Kartoffeln sollen angebaut werden. Über ein Gewächshaus für Tomaten und Paprika macht man sich Gedanken. Alle Beteiligten möchten zudem Obstbäume pflanzen, um Äpfel, Quitten und Zwetschgen ernten zu können.

    Auch Wildblumen sind vorgesehen und gleich daneben Bienenstöcke. Eine Grillecke für gemeinsame gemütliche Stunden ist fest im Konzept verankert. Ein mobiler Grill sei wohl die beste Lösung, stellte man während der angeregten Diskussion fest. So könnten alle Utensilien in einem bereits vorhandenen Bauwagen vor Verlassen des Geländes eingeschlossen werden.

     

    dass sich die Gruppe rund um den Verein „Anders ackern“ der großen Verantwortung bewusst ist, die sie für ihr gepachtetes Gelände direkt gegenüber des Seniorenzentrums St. Anna trägt, wurde zudem deutlich, als der Vorschlag, einen Teich anzulegen, aus Angst, dass dort spielende Kinder zu Schaden kommen könnten, schnell verworfen wurde. Letztere werden nämlich mit bedacht und erhalten eine Spielecke.

    Doch als erster Schritt ist noch vor dem Winter die Wiese umzubrechen. Hier ist Unterstützung seitens der Stadt Beckum oder der ortsansässigen Landwirte gefragt

    http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/beckum/Guter-Start-fuer-interkulturellen-Garten-9d8de273-81f5-42c0-b8df-3f08f90686bd-ds (mehr …)

  • Ab geht die Lucie gewinnt Preis

    (Gu, RSS)

    Hilde Adolf Preis 2016 geht an „Ab geht die Lucie“

    Der zum 12. Mal vergebene Hilde Adolf Preis der Bürgerstiftung Bremen für hervorragendes bürgerschaftliches Engagement – dotiert mit 3000 €, gestiftet von WESER-KURIER – geht 2016 an den Verein für Kulturpflanzen e.V. Ab geht die Lucie. In der Bremer Neustadt entwickelt er seit einigen Jahren im Rahmen eines Urban Gardening Projekts den Lucie Flechtmann Platz. Aus einer Betonwüste wird so ein blühender Garten für Jung und Alt.

    In der Begründung der Jury heißt es: Das prämierte Stadtgartenprojekt zeichnet aus, dass es handfest und erlebbar aus einer Brache einen lebendigen Platz für Begegnungen und Austausch im Stadtquartier geschaffen hat. Hier treffen und engagieren sich Jung und Alt, aber auch Einheimische und nach Bremen Geflüchtete. Ein in seiner Vielfalt rundum vorzeigbares Projekt. (mehr …)

  • C&A spendet 2000 Euro für den Mädchengarten

    (Gu, RSS)

    2000€ hat der Mädchengarten vor Kurzem von der C&A Filiale in der Bahnhofstraße erhalten. Die Mädchen freuen sich ganz besonders darüber, denn der Mädchengarten will in diesem Jahr endlich eine feste Gartenhütte für die Winterzeit und schlechtes Wetter bauen.

    „Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir dem Maria-Sibylla-Merian e.V/ Internationaler Mädchengarten mit unserer Spende unterstützen und den Kindern in unserer Mitte etwas zurückgeben können“, erklärt Stefanie Haupt, Leiter der C&A Filiale Bahnhofstr.58-60 bei der Übergabe der Spende.

    Die Spendenaktion lebt durch den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter in den Filialen vor Ort. So wählen die einzelnen Filialen selbst passende Projekt aus, die sie fördern möchten. Empfänger der Spenden sind gemeinnützige Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Kinderheime oder Vereine im lokalen und regionalen Umfeld der jeweiligen Filialen. (mehr …)

  • GG auf Schulgelände in Bottrop

    (Gu, mail)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten Im Beckedal

    Auf einem bis vor Kurzem ungenutzten Teil des Schulhofs hinter der Albert-Schweitzer-Schule ist in Bottrop einNachbarschaftsgartenalsinterkulturellerBegegnungsort erblüht
    Der ganze Schulhof ist jederzeit öffentlich zugänglich, da er auch als Verbindungsweg dient. Außerdem wird die Sporthalle noch von Vereinen genutzt. Die Gärten sind deshalb nicht abgetrennt und leicht von der Straße aus zugänglich (mehr …)

  • SWR macht Doku über 3 GGs in Freiburg und Region

    (Gu, Mail)

    Bambuis Beet: […] dass ein Fernsehteam vom SWR kommt am kommenden Samstag um ihren Dokumentarfilm über Gärten im unsere region fertig zu stellen.  Kirsten Ruppel und Ihren Team war schon 2x hier als der Bibliothek im Bau war und hat quasi die Prozess über die letzte 2 Jahren gefolgt.  Deshalb die bitte falls ihr etwas über der Garten sagen will, oder über gemeinschaftsgärten, oder Stadtplanung, wäre es ein super Gelegenheit es in die offentlichkeit zu bringen. Das schöne dran ist dass es keine Kurzbeitrag ist sondern ein 1 stündige Doku über 3 verschiedene Gärten.   Die Zukunft dieser Ort ist noch ungewiss und wir halten druck in die Offentlichkeit bis die Baggern kommen (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Rheinfelden ist IBA Projekt

    (Gu, alerts)

    […]
    Das Quartett der Rheinfelder IBA-Projekte vervollständigt das „Urban Gardening“, das „Gemeinschaftsgärtnern“ in der Metzger-Grube. Dass es bestens läuft, auch davon kann man sich beim „Kürbisfest“ am Samstag, 8. Oktober, überzeugen. Aber auch die Tatsache, dass diese Aktion, die mittlerweile seit über einem Jahr läuft, zu den Preisträgern des Husqvarna-Förderwettbewerbs gehört. Mittlerweile hat die Gruppe rund um Gärtnermeister Joachim Schlageter nicht nur Hochbeete, Kräuterspiralen und Insektenhotels errichtet, sondern auch einen Lehmofen für künftiges Brot- und Pizzabacken.

    http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.rheinfelden-die-bauausstellung-ist-aller-orten.15d3e963-ed2e-4423-b11c-856136ee1c8a.html (mehr …)

  • Querbeet Leipzig schließt sich „notfalls“ mit anderem Projekt zusammen

    (Gu, Mail)

    ja, im Moment ist unsere Zukunft etwas ungewiss, aber es geht sicher weiter. Unser Vertrag endet tatsächlich und der Eigentümer der einen, größeren Fläche möchte ihn auch nicht verlängern und stattdessen lieber verkaufen. Ob es wirklich bereits Interessenten gibt oder wieweit es gar schon fortgeschritten ist, darüber wissen wir im Moment nicht viel. Kaum 150m von unserem Garten entfernt gibt es aber einen „Kunstgarten“, der von einer Jugendwerkstatt bespielt wird, die dort zwei Mal in der Woche Angebote für Jugendliche macht. Wenn wir uns dazu entscheiden, können wir uns mit ihr zusammentun und das Grundstück gemeinsam nutzen. Das wäre vielleicht auch ganz sinnvoll. Mal schauen, was die nächsten Wochen und Monate bringen :).


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  • Gemeinschaftsgarten Schatzinsel in Braunschweig hat sich gut entwickelt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Schatzinsel gibt es seit einem Jahr.
    Inzwischen hat der Verein 40 Mitglieder. Neben der Arbeit mit den Nutzpflanzen haben sie einen Lehmofen gebaut, einen Saatgutworkshop mit VEN gemacht und den neuen Film von Ella gezeigt. Beim Parking-Day sind sie dabei und sie machen beim „Safttag“ mit, bei dem gemeinsam Äpfel gesammelt und gepresst werden. Es wird einen Baumschnittkurs geben und ein Kürbisfest ist in Planung.

    Die Nutzungsdauer ist zunächst befristet, doch sind sie da guten Mutes, dass es verlängert wird.
    1. Die Öffnungszeiten sind auf unserer Website und auf einem Info-Shild vor der BOTNIK sichtbar. Da wärend der Öffnungszeiten immer mindestens ein BOTNIK anwesend sein muss, haben wir bisher zwei Termine. Dienstags von 16 bis 18 Uhr und Sonntags von 11 bis 13 Uhr. Der Sonntagtermin wird oft in den Nachmittag verlängert. Bei jeder Öffnungszeit sind mindestens

    2 BOTNIKs auf der Schatzinsel. Je nach Wetter kommen dann 5 bis 10 weitere BOTNIKs und insbesondere Sonntags mindestens ein nicht-BOTNIK.

    Viele nicht-BOTNIKs kommen nur als „Besucher“ und bekommen eine kleine Führung durch das Gelände mit ein paar Infos zum Projekt. Immer wieder kommen auch nicht-BOTNIKs, die gleich mit anpacken und oft auch wiederkommen und auch zu BOTNIKs werden. Außerhalb der Öffnungszeiten sollen nur Menschen in Begleitung mindestens eines BOTNIKs auf dem Gelände sein. Wir legen Wert darauf, da immer wieder Neugierige nicht-BOTNIKs außerhalb der Öffnungszeiten durch das nicht verschließbare Tor auf das Gelände kommen und sich nicht wirklich angemessen verhalten (Hundekot, vernaschte Tomaten und Erdbeeren, gepflückte Weintrauben und gepflückte Blumen). Alle BOTNIKs haben mit dem Code-Schloss Zugang zur Gemeinschaftshütte und dem Geräteschuppen.

    2. Am Anfang des Projektes haben wir überlegt, wie wir das Gelände als Gemeinschaftsgarten nutzen und gleichzeitig genügend Raum für die schon vorhandene und sehr vielfältige Vegetation lassen können. Die BOTNIK ist keine grüne Wiese oder ein klassisches Kleingartengelände. Sie profitiert von einigen großen Bäumen, vielen großen Büschen und Sträuchern und recht wilden Randzonen. Wir haben geschaut, wo in der BOTNIK das Anlegen von Beeten möglich ist und sind dabei auf eine Anzahl von etwa 30 EinzelgärtnerInnen gekommen. Diese Mitgliederzahl haben wir bereits überschritten. Neue BOTNIKs direkt zu bewerben macht in unseren Augen keinen Sinn, da über die Öffnungszeiten alle Menschen die Möglichkeit haben, in die BOTNIK einzusteigen und mitzumachen. Trotzdem haben wir bisher bei zwei Veranstaltungen mit einem kleinen Stand auf die BOTNIK aufmerksam gemacht und wollen dies auch weiterhin tun – wenn sich die Gelegenheit bietet. Die meisten Menschen sind bisher über Mund-zu-Mund-Propaganda in die BOTNIK gekommen.

    3. Ja. Wer sich in der BOTNIK engagieren möchte und auch außerhalb der Öffnungszeiten alleine das Gelände betreten möchte, soll Vereinsmitglied werden.

    4. Die Chancen stehen gut. Das Gelände gehört dem Land Niedersachsen und wird von der Universität Braunschweig verwaltet. Die Universität behält die Flächen als mögliche Flächen für einen Grundstückstausch und ist uns sehr dankbar, dass wir das wir die Verantwortung für das Gelände übernommen haben. Es ist kein Bauland, sodass eine Nutzungsänderung mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen sollte. Eine generelle Unsicherheit wir wohl sehr lange bestehen, da sich das Gelände in einer städtebaulich attraktiven Lagen (Innenstadtnähe, Campusnähe) befindet.

    Es bleibt zu erwähnen, dass unserem Nutzungsantrag erst zugestimmt wurde, als man sich gegen die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften auf der BOTNIK entschieden hatte.

    5. Wir haben über die Initiative „Transition-Town-Braunschweig“ Kontakt zu zwei weiteren Gartenprojekten aufgebaut. Dieser Kontakt soll nun durch eine weitere Vernetzungsinitiative nochmal aufgefrischt werden.

    Einige BOTNIKs nehmen immer wieder an Veranstaltungen der anderen Gartenprojekte teil. Zu gemeinsamen Aktionen hat der Kontakt noch nicht geführt.


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  • Grüne Oase statt Prakplätze in Regensburg

    Die bepflanzte Terrasse in der Regensburger Obermünsterstraße ist ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen.
    Von Katrin Schrott, MZ

    19. September 2016 09:08 Uhr

    Familie Liebl aus Sinzing findet die grüne Terrasse eine fantastische Idee. Foto: Schrott

    Regensburg.„Etwas, das Menschen für alle gemacht haben, das einfach für alle da ist.“, so beschreibt Transitionerin Lena Stoiber die “Grüne Oase“. Die Plattform befindet sich in der Obermünsterstraße. Es handelt sich um ein Projekt von Transition Regensburg.

    Am westlichen Ende der Obermünsterstraße wurden sechs Parkplätze zu einer „Terrasse für alle“ umgebaut. Ermöglicht hat dies ein von der Stadt erteiltes Sondernutzungsrecht. Das etwa 50 Quadratmeter große Holzpodest wurde am 09. Mai 2015 eingeweiht.

    Jeder darf gärtnern, gestalten, genießen

    Auf der Veranda trifft sich ein bunt gemischtes Publikum, um gemeinsam Mittag zu essen, einfach die Sonne zu genießen oder Kräuter zu pflücken. In der Eingrenzung der Fläche gibt es Pflanzmodule, die von interessierten Leuten und zum Teil auch von Paten versorgt werden. Jeder, der möchte, kann sich daran beteiligen. Die Grüne Oase steht allen Bürgern zum Gärtnern, Gestalten und Genießen zur Verfügung. Ziel war es, einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen, der zum Selbstläufer wird, da jeder verantwortungsbewusst damit umgehen soll. Gemeinsamkeit und Nachhaltigkeit sind hier als Stichwörter zu nennen.

    Ein Treffpunkt für alle

    • Transition:

      Die Bürgerbewegung Transition möchte mit der „Grünen Oase“ eine Plattform für die Gesellschaft schaffen. Transition Regensburg wurde 2012 gegründet. Es gibt 86 Vereinsmitglieder, 150 aktive Mitbürger und verschiedene Gruppen.

    • Aus recycelten Materialien:

      Die Veranda befindet sich am westlichen Ende der Obermünsterstraße. Sie wurde von Freiwilligen, Nachbarn und Anwohnern in Eigenregie aus recycelten Materialien erbaut.

    Anfangs hatten die Organisatoren Befürchtungen, dass es zu chaotisch und möglicherweise zu laut wird, doch diese waren unberechtigt. „Obwohl wir uns eigentlich inmitten einer Partymeile mit vielen Diskotheken befinden, akzeptieren selbst Betrunkene die Terrasse und gehen anständig damit um.“, freut sich Lena. Auch wilde Partys gäbe es wohl nicht. Die junge Frau lädt allerdings jeden herzlich ein, persönliche Treffen in der „Grünen Oase“ zu feiern. Sie fände es zudem eine gute Idee, dort gemeinsam mit Freunden den Geburtstag zu verbringen. Auch Tanzabende sind möglich. Es wurde sogar eigens dafür ein Tanzteppich angeschafft.

    Schöner Ort für freie Zeit

    Viele Menschen wohnen in der Stadt und haben weder Balkon noch Terrasse, geschweige denn einen Garten. Hier greift der Trend „Urban Gardening“, welcher Städtern garteln möglich machen möchte. Als solche Anlaufstelle wurde deshalb die „Grüne Oase“ geschaffen. Lena Stoiber wurde schon öfter gefragt, ob man sich hier einfach so kostenlos hinsetzen darf und darauf antwortete sie immer mit einem großen Ja. „Dass es nicht kommerziell genutzt wird, verunsichert viele“, erklärt Lena.

    Doch wer den Ort dann kennt und für sich entdeckt hat, kommt immer wieder her. Teresa Würth und ihre Kollegen verbringen im Sommer öfter ihre Mittagspause auf der Terrasse. „Wenn man diese Sitzmöglichkeiten nutzt, ist man nicht verpflichtet, Geld auszugeben, da es zu keinem Café gehört“, erzählt Teresa. Sie bringen dann ihr eigenes Essen mit oder kaufen sich in der Nähe einen Döner. Anita Liebl und ihren Kindern Miriam und Severin gefällt „die Art, wie die ’Grüne Oase‘ in die Stadt integriert ist“. Miriam war schon öfter nach der Schule in der „Grünen Oase“. „Man kann hier einfach schön sitzen“, schwärmt das Mädchen. Nun hat sie das erste Mal ihre Familie mitgebracht. Anita könnte sich auch gut vorstellen, in dieser Location zum Beispiel einen Flohmarkt zu veranstalten.

    Zusätzliche Extras

    Anfänglich wurde die „Grüne Oase“ noch als „Spermüll“ kritisiert. Mittlerweile jedoch äußert sich niemand mehr öffentlich negativ, denn der Freisitz hat durchaus seinen Charme. Lena Stoiber weißt aber darauf hin, dass sie für konstruktive Kritik jederzeit offen sind. Neben einem schönen Platz zum Verweilen und Entspannen ist in die Grüne Oase auch ein „24-h-Fair-Teiler“ integriert. Jeder kann hier Lebensmittel reinlegen, die er nicht mehr braucht. Auch ist es erlaubt, sich selbst Köstlichkeiten zu nehmen, die ein anderer gespendet hat. Es gibt einige Lebensmittelspender, die sich für dieses Projekt engagieren. Ein kleines Extra bildet die Solar-Handytankstelle nach dem Motto „Pack die Sonne in dein Handy“. Die Terrasse war von Anfang an ein zeitlich begrenztes Projekt. Es gibt jedoch eine feste Verlängerung bis Oktober 2017. Auch für ein bis zwei Jahre danach sieht es wohl gut aus, doch dies muss erst noch neu beantragt werden.

    Damit die „Grüne Oase“ allerdings schön grün und vor allem bestehen bleibt, muss sie auch genutzt werden. Hier sieht Lena Stoiber eher wenig Bedenken, da Transition schon viel Lob für diese Terrasse der besonderen Art erhalten hat.

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/innenstadt/es-gruent-in-regensburgs-gruener-oase-21345-art1431720.html (mehr …)

  • Gartenprojekt in Gemeinschaftsunterkunft in München

    (Gu aus Magazin des Münchner Umwelt-Zentrums im ÖBZ)

    Das Münchner ÖBZ hat zusammen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe ein Gartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft auf dem ehemailgen Osram-Geländes auf den Weg gebracht. Dort wohnen 815 Menschen, vor allen Dingen junge Männer und Familien mit Kindern. Anliegen war, die Wohnumgebung grüner und dadurch freundlicher zu gestalten. Die DBU finanziert das Projekt.
    In den Pfingsferien sind vier Hochbeete entstanden, Anfang Juli wurden aus ausrangierten Bienenkästen der ÖBZ-Bienengruppe kleine Hochbeete für die Kinder gebaut und angemalt. Im Herbst gibt es weitere Kinderprogramme und Ernte- und Kochaktionen. (mehr …)

  • Ende für Querbeet?

    (Gu, RSS)
    Mit dem Herbstfest wollen wir gemeinsam das Ende der Gartensaison feiern. Leider werden wir so auch Abschied von unserem schönen Garten in der Neustädter Straße nehmen, da wir sie im kommenden Jahr wahrscheinlich nicht mehr bepflanzen und nutzen können (mehr …)

  • Fläche des GG Schwabach gekündigt

    (Gu, mail)

    leider wurde von der Gartenleiterin Anita und dem 1. Vorsitzenden der Gemeinsamgarten Schwabach, ein Projekt vom Regio Mark Verein vor kurzem, ohne das eine Absprache mit der Gruppe stattgefunden hat, der Pachtvertrag gekündigt. Logischerweise hat das die Auflösung des Gemeinsamgartens zur Folge. Kurz nach der Kündingung vom Pachtvertrag hat Anita ihres Austritt aus dem Verein bekannt gegeben und mittlerweile haben wir erfahren, dass sie das Grundstück ab Jan privat vom Bauern gepachtet hat.
    Das hat natürlich zu vielen Diskussionen geführt. Bei der Kündigung wurde festgelegt das der Acker bis 24. Sept komplett geräumt werden muss.

    Sie haben keine neuen Pläne für einen GG an anderer Stelle in Schwabach. (mehr …)

  • Spatenstich für IG Völkingen kann kommen

    (Gu, alerts)

    Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrgartens, der sich von der Moltkestraße aus gesehen rechtsseitig der Versöhnungskirche befindet, ist im Programmgebiet „Soziale Stadt – Nördliche Innenstadt Völklingen“ ein interkultureller Nachbarschafts-garten geplant. Nachdem dieses Projekt vor allem im Ortsrat Völklingen für einigen Diskussionsstoff sorgte, wurde die für den Bau und den ordnungsgemäßen Betrieb sowie die Unterhaltung des Gartens notwendige Nutzungsvereinbarung zwischen den beteiligten Vertragspartnern – dem Diakonischen Werk, der evangelischen Versöhnungsgemeinde und der Stadt Völklingen –  am 8.9.2016 vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und am 13.9.2016 vom Stadtrat Völklingen einstimmig beschlossen.

    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)
    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)

    Damit kann nach der Ausschreibung der Startschuss fallen, sodass noch in diesem Jahr mit der Herrichtung des Geländes begonnen werden kann. Verwaltet und unterstützt wird der künftige Betrieb des Nachbarschaftsgartens durch das vom Diakonischen Werk vertretene Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier). Dessen Mitarbeiter freuen sich  auf eine Zusammenarbeit mit den Bürgern, die Interesse haben, den Garten künftig gemeinsam zu bewirtschaften. (mehr …)

  • Bericht über die Veranstaltung am 10.09 im Interkulturellen Garten im Golgi ParkDresden.

    [von Najeha]

    Ich bin am zehnten September um 7:45 Uhr ab Göttingen nach Dresden gefahren, wurde um 12:37 Uhr vom Hbf. Dresden abgeholt.

    Ich war im letzten Jahr im Golgi-Park gewesen, habe zwei Flüchtlingsunterkünfte besucht, die Gärten vorgestellt, die Flüchtlinge am nächsten Tag im Garten zum Essen eingeladen.

    Die geflüchtete syrische Familie, die in den Büroräumenlebt, spielt eine große Rolle und vermittelt geflüchtete Jugendlichein den Garten.

    Neuigkeiten im Garten: Der Garten hat sich erstaunlich geändert, eine große Entwicklung mit riesigem Gewächshaus, Bühne, Strom, 60 Holzkästen für Kinder und Erwachsene statt derdamaligenSäcke und ein vertikaler Garten an der Betonwand.

    Der Garten ist ein zentraler Treffpunkt für „Youth Globe Germany- Dresden“ (viele geflüchtete Jungs sinddabei). Sie veranstalteten auf der Bühne ihre Musik und Song (Rap, Hip-Hop) auf Englisch, Deutsch und in ihrer Muttersprache.

    Eine neue Information hat Kai mir erzählt (der Mitarbeiter des Spielhauses), dass die Stelle jetzt besetzt von ihm und Frau Ulla Heinrich (je eine Halbstelle mit 20 Stunden die Woche).[Gu: sie war vorher im Magarethengarten in Mönchengladbach]

    Seit April 2016 sind 8 Flüchtlinge mit je 20 Stunden die Woche (1Eurojob)im Garten beschäftig.

    Sieben jungen Männer und eine mutige Frau aus Marokko.

    Die Flüchtlinge bleiben länger und machen die Arbeit mit Lust und Laune, sagte Kai.

    Eine Frauengruppe wurde gegründet, die sich jeden Donnerstag trifft unter dem Titel „Frauen im Garten“.

    Frau Martina Müller ist zuständig für die Frauengruppe, sie hat mit den Frauen den Vertikalgarten an der Betonwand aufgebaut, sie hat mir die Situation von den Frauen beschrieben, wie sie nie in ihren Leben eine Bohrmaschine in der Hand gehabt oder verwendet, im Garten machen sie das mit Stolz.

    Frau Müller sucht für die Winterzeit ein Thema mit den Frauen zu machen, ich habe sie auf unser Ernährungs- und Gesundheitsprojekt aufmerksam gemacht, sie beriet sich und fand das Thema sehr wichtig für die Frauen und hat sich dafür bedankt.

    Frau Müller sagte: Ohne die Flüchtlinge könnte der Garten nicht so schön gestaltet werden, sie hat die Flüchtlinge und deren Arbeit sehr gelobt.

    Ich bin den ganzen Tag im Garten gewesen, die Jungs angesprochen, die Iraker, Syrer und Libyer, alle könnten gut Deutsch sprechen, obwohl sie noch nicht lange in Deutschland sind (das Alter spielt eine Rolle), nur die Pakistaner waren zurückhaltend.

    Alle haben mich begeistert gefragt, seit wann lebe ich in Deutschland, wollten unbedingt wissen: Wo wohne ich in Deutschland und wo liegt Göttingen?

    Es gab viel Kommunikation und große Freude für die meisten.

    Meine Aufgabe war, erst den Workshop „Seifen verarbeiten“ und den Vortrag über die Gärten im Irak und hier in Deutschland (die Erfahrung in den Interkulturellen Gärten).

    Beim Workshop gab es viele jungen Eltern mit ihren Kindern, daneben ein ganz alter Mann und mehrere Frauen.

    Wir haben viel Material verbraucht, verschiedene hergestellt, mit Gewürzen wie Zimt und Nelke, verschiedene Blüten und Öle.

    Ein Junge SeifenformenIraker hat mir ein schönes Gesicht gebastelt und am Ende habe ich herausgefunden, dass er ein Neffe von einem berühmten Bildhauer im Südirak ist.

    Es gab vier Workshops, mein Workshop wurde am meisten besucht, hat lange gedauert, weil immer weitere Teilnehmer dazu kamen.

    Ab 18:00 Uhr hielt ich meinen Vortrag über die Hängenden Gärten in Babylon und die heutigeSituation der Landwirtschaft im Irak.

    Es gab nicht viel Publikum, aber die Teilnehmer waren so interessiert für das Thema, das hat mich gewundert.

    Eine Studentin aus Lytwan, sie ist Architektin, ihr Wunsch ist, die Denkmale im Irak zu besuchen.

    Ein Mann träumt davon, Babylon zu besuchen und möchtein dieser Zeit hin und fragte mich, ob er das machen kann. Ich habe ihm angeraten, weil es dort sehr gefährlich ist.

    Ein anderer fragte mich: Welche Orte im Irak sind sicher, weil er seine Reise dahin machen will.

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  • Büdingens bunte Gärten bekommen Förderung

    (Gu, alerts)

    […]
    Claudia Münker, Gartenpächterin am Hain, war eine der ersten, die sich gemeinsam mit Verena Baumann vorstellen konnte, eine Plattform zu schaffen, auf der jeder Gartenliebhaber seiner Neigung nachgehen kann. Im Herbst des vergangenen Jahres kam Anna Jaeger ins Spiel. Die Büdingerin ist Architektin, hat viele Jahre in München gelebt, dort studiert und erfuhr während eines Besuchs in der Heimat von dem Projekt. Sie war sofort Feuer und Flamme.

    Doch bevor losgelegt werden konnte, mussten einige Hürden genommen werden. Wo könnte ein solcher Garten sein? Wer wäre bereit, die Organisation zu übernehmen? Wo könnte das Geld herkommen, um das Ganze zu finanzieren? Und, und, und. Schnell war der Kontakt zur Ehrenamtsagentur hergestellt, die schon viele Projekte in der Stadt ins Leben gerufen und unterstützt hat. Dieter Egner, ehemaliger Vorsitzender, und in der Flüchtlingshilfe aktiv, stellte den Antrag. Nach Bewilligung der Gelder fiel der Startschuss. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Förderprogramm für Gemeinwesenarbeit. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt über dieses Programm Gelder für Gemeinden mit besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen zur Verfügung. Das trifft in Büdingen zu, da es dort die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für Flüchtlinge gibt. Und vor allem die sind willkommen in einem offenen Garten.

    Zunächst musste ein passendes Grundstück gefunden werden. Gut erreichbar, möglichst stadtnah, denn es sollten eben auch Menschen aus der HEAE die Möglichkeit haben, mitzumachen. Eines war von Anfang an klar: Es sollte ein Gemeinschaftsprojekt entstehen. Ein Garten, in dem gemeinsam gearbeitet, geerntet und vielleicht auch einmal gefeiert wird. Keine einzelnen Parzellen, in der jeder für sich werkelt, sondern ein großer gemeinschaftlich genutzter Garten. Die Wahl fiel auf einen Schrebergarten am Hain. Inzwischen konnte noch ein weiteres Grundstück dazu gepachtet werden. Insgesamt beträgt die Fläche des Gartens 2513 Quadratmeter.

    […]
    An zwei Tagen in der Woche ist der Garten geöffnet und einer der beiden Organisatoren ist vor Ort. „Meistens sind wir so fünf bis acht Leute, die gemeinsam arbeiten. Als wir das Grundstück gerodet haben, kamen immer drei afghanische Männer aus der HEAE, die sensationell mit der Sense umgehen konnten. Das war uns eine große Hilfe. Leider sind die drei nun nach Friedberg verlegt worden und können nicht mehr kommen. Das ist schade“, erzählt Alexander Dittberner. Regelmäßig dabei ist Farhan Alishing aus Syrien. Er wohnt im „Stern“ in der Vorstadt und kommt täglich, um die Pflanzen zu wässern und nach dem Rechten zu sehen. Er hilft inzwischen auch anderen Büdingern bei anfallenden Arbeiten im Garten.

    Gemüseanbau

    Während in diesem Jahr eher grobe Arbeiten erledigt werden müssen, soll es im nächsten Jahr richtig losgehen. Erste Hochbeete sind gebaut worden. Zum Teil aus Paletten, die der Palettenhandel Büdingen zur Verfügung gestellt hat, andere aus dem Holz der Tribüne des Theatervereins aus dem Oberhof. Auf diesen Hochbeeten soll noch mehr Gemüse angebaut werden.

    http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/buedingen/der-gemeinschaftsgarten-am-hain_17279128.htm (mehr …)

  • Gartenutopie Chemnitz hat Bibilothek und Küche

    Das Projekt wurde im November 2014 gegründet und wirtschaftet derzeit auf ca. 3000m². Die Fläche für Gemüsebeete (ohne Hochbeete) beträgt ca. 270m².

    Der begrenzende Faktor sind die Ressourcen zur Pflege der Beete und das verfügbare Gießwasser. Zur Infrastruktur gehört eine Komposttoilette, ein kleiner Bauwagen für Gartengeräte,

    mit Bibliothek und Küche und ein kleiner Bauwagen als Wohnwagen. Wir möchten den Gemüseanbau und Techniken zur Bodenverbesserung und Pflanzengesundheit erlernen.

    Unser vorrangiges Ziel ist der nachhaltige

    Gemüsebau ohne Verwendung synthetische Pflanzenschutz- und Hilfsmittel. Für die Einhegung des Areals und zum Zwecke des Vogelschutzes im Herbst vergangenen Jahres

    eine Wildgehölzhecke angepflanzt. In nächster Zukunft ist die Ausweitung der Speicherkapazität für Regenwasser, die Pflanzung von Obstbäumen und eventuell ein kleines Gewächshaus geplant.

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  • Knappteich: GG mit Teich in Chemnitz

    (Gu, Mail)

    An den Knappteich grenzt die Kleingartenanlage „Zur Vogelweid“. Der Garten unmittelbar am Teich und dem Hauptweg war lange Zeit ungenutzt. Der Kleingartenverein hat der Projektgruppe diesen Garten überlassen. In Abstimmung mit dem Stadtverband wurde der Garten aus der Kleingartennutzung herausgelöst und unterliegt somit nicht mehr der Kleingartenverordnung. Somit kann das Gelände auf Grundlage der Permakultur umgestaltet werden.

    Nutzung des Garten als
    * Lagerort von Werkzeugen und Baumaterial
    * Naturgarten für die Nachbarn, Schulen und Kitas
    * Nachzucht von Kräutern und „alten“ Pflanzensorten
    * Treffpunkt und Feiern (Grillen)

    Ein Verein in Chemitz hat die Pflegepatenschaft für einen Stadtteich mit anliegendem Grünflächenbereich (in Summe ca 6000 m² Fläche) übernommen und dieses seit 2014 in eine urbane Gemeinschaftsfläche umstrukturiert: ein Gemeinschaftsgarten ist entstanden

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  • BergGartenOase: VHS ist Träger des Gartenprojekts

    (Gu, alerts)

    Dass die Volkshochschule direkt vor ihrem Haus an der Lüpertzender Straße 85 gemeinsam mit der „Transition Town Initiative“ ein urbanes Gartenprojekt betreibt, hat sich schon herumgesprochen. Hier kann an jedem Samstag bei schönem Wetter von 14:00 bis 15:30 Uhr gegärtnert werden. An jedem dritten Samstag im Monat gibt es den Familientag als besonderes Angebot. Am 17. September ist der nächste Familientag: Dort wird mit Naturmaterialien geschnitzt und gebastelt, werden Pfefferminz-Teebeutel hergestellt und die Tiere im Garten beobachtet.

    „Wir machen Experimente in und mit der Natur, lassen Pflanzen um die Ecke wachsen, bauen Wasserleitungen aus Stängeln und nutzen die Sonnenenergie. Jeden Monat geben wir Tipps für hängende Gärten auf dem Balkon oder der Terrasse. Dort können wir Salat, Bohnen und Kartoffeln ernten, aber auch Obst zum Naschen und Kräuter zum Würzen. Wir nehmen Saatgut von unseren Pflanzen und zeigen wie die Stecklingsvermehrung funktioniert. Außerdem haben wir Rezepte für Cremes, Tinkturen und natürlich auch für die Küche und zeigen, wie man Gemüse und Kräuter durch Trocknen haltbar macht“, sagt Hannelore Fränken, die den Familientag betreut. Bei schlechtem Wetter geht’s nicht in den Garten, sondern in die VHS.

    http://www.presse-service.de/data.cfm/static/942837.html (mehr …)

  • tolle Fotos von Neuland und Mitwirkung von Geflüchteten

    (Gu, alerts)

    Gartenarbeit verbindet: gemeinsam säen, pflegen, ernten und essen. Im „NeuLand“ in Köln arbeiten Anwohner, Flüchtlinge, Kinder und Senioren zusammen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne) besuchte jetzt den Verein.
    http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/neuland-projekt-koeln-100.html (mehr …)

  • Himmelbeet: öffentliche Gesprächsrunde mit Direktkandidat*innen

    (Gu, RSS)

    Bei einem öffentlichen Gespräch zwischen den Direktkandidat*innen des Wahlkreises Mitte 7 wollen wir uns über „unsere“ Fläche und die damit verbundene Zukunft des himmelbeet austauschen. Jenny Neubert von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Maja Lasic von der SPD und Katharina Becker von der CDU nehmen sich am Mittwoch (7.9. 17-18 Uhr) für uns und Eure Fragen Zeit (mehr …)