Kategorie: Urbane Gärten

  • Stand der Dinge Hildegarden

    (Gu, Newsletter)
    ein turbulenter Monat neigt sich dem Ende. Am Mittwoch, den 08. Juni, hatten wir die Abgeordneten der Bezirksversammlung Mitte zu einer Infoveranstaltung in den Bunker eingeladen. Wir hatten uns dazu entschlossen, weil es seitens der Bezirkspolitik trotz über 20 Hilldegarden- und 10 zusätzlicher Planungsbüro-Veranstaltungen immer wieder hieß, man habe sie nicht ausreichend informiert. 5 Abgeordnete kamen, um sich selbst vor Ort ein Bild über unser Vorhaben zu machen. Nach der Projektvorstellung, der Dachführung und der abschließenden Fragerunde  war die Resonanz sehr positiv. Wir warten nun gespannt auf die Abstimmungen in den Bezirksfraktionen Anfang Juli.

    Auch sonst ist viel passiert. Wir hatten Besuch von einer Delegation der Stadt Aarhus, die sich für partizipative Stadtplanungsprozesse interessieren, und einer internationalen Studentengruppe aus Stuttgart. Am 18. Juni sind wir einer Einladung der Loki-Schmidt-Stiftung gefolgt und haben im Rahmen des Langen Tags der Stadtnatur erstmals gemeinsam mit verantwortlichen Landschaftsarchitekten Felix Holzapfel-Herziger eine zweistündige Führung über das Dach veranstaltet. Danach hatten wir noch Besuch von Jürgen Tietz, der einen Beitrag über das Projekt für das Hamburger Architektur-Jahrbuch schreibt und zuletzt am 25.06. von einer 25-köpfigen Workshop-Gruppe eines Denkmalschutzsymposiums der Patriotischen Gesellschaft. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 entwicklet sich prächtig

    (Gu, Mail)

    im Garten blüht und wächst es gerade bestens und es geht voran. Wir sind ja gerade am Trinkwasseranschluss und an der Außenküche dran. Und eine Ausstellung gibt es ja auch wieder (mehr …)

  • Faradgang schraut regelmäßig bei Neuland

    Das Rad(reparatur)kollektiv aus Berlin und Köln ist jeden ersten und dritten Samstag im Monat bei Neuland.
    mehr zu ihnen: http://www.faradgang.de/ (mehr …)

  • Ufer Projekte werden 5 Jahre

    (Gu, Mail)
    dieses Wochenende ist ein ganz besonderes: unser Verein UFER-Projekte Dresden wird 5 Jahre alt. Auf unserem Mist sind hier in der Stadt mehrere Gemeinschaftsgärten gewachsen, unter unserem rechtlichen Blätterdach gedeihen außerdem das Gartennetzwerk sowie Bildungsprojekte wie die Seitentriebe und Junges Gemüse.

    Nicht nur, dass der Anlass ein feierlicher ist und wir viele tolle Programmpunkte organisiert haben, nein, darüber hinaus auch für euch die Gelegenheit, einige Gärten und uns UFERianer mal zu treffen und kennen zu lernen 🙂
    Bitte leitet die untenstehende Einladung gern weiter an Freunde und Bekannte.

    Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns wie bolle!

    Bis dahin,
    Sebastian

    ______________________________________________________________________________
    Wow, fünf Jahre ist die Gründüngung unseres Vereins schon her. Damals konnte sich niemand der sieben Mitglieder ausmalen, dass unsere Beetroot-Organisation bis heute vier Gärten, mehrere spannende Bildungsprojekte und ein starkverzweigtes Netzwerk pflanzen würde.

    Das wollen wir das ganze erste Juli-Wochenende lang feiern, mit einem großen UFER-Festival – 
    fühlt euch also herzlich eingeladen, mit uns fünf Jahre urbane Freiräume, Bildungsangebote und Nachhaltigkeits-Netzwerkerei zu feiern!
    Wir haben vier verschiedene Veranstaltungen vorbereitet, alle verschieden, zu den jeweiligen Gärten passend und mit ihrem ganz eigenen Charme:

    Freitag, 1. Juli | 19 Uhr | Gemeinschaftsgarten hechtgruen
    Bei uns hackt’s – Gartenbeetz mit den Tagträumern und Schönfeld Dieter Wehrenpfennig

    Samstag, 2. Juli | 11 Uhr | Gemeinschaftsgarten Gorbitz
    Früchtlinge willkommen – Mitbring-Gartenbrunch in Gorbitz

    Samstag, 2. Juli | 18 Uhr | Gemeinschaftsgarten Johannstadt
    Jedes Böhnchen ein Tönchen – Geburtstagskonzert mit Polyluxus, TorstenTorsten und Autumn Valley
    Anmerkung für Fussball-Interessierte: wir sind natürlich inklusiv und versuchen, am Abend eine Übertragung des EM-Spiels bereitzustellen. Damit ihr im Garten sein könnt und nicht woanders 😉

    Sonntag, 3. Juli | 14 Uhr | Kleiner Garten Strehlen
    Chill-I-Dill – Entspannung im Gartencafé

    (mehr …)

  • Offene Werkstatt in Gemeinschaftsgarten in Minden eröffnet

    (Gu, alerts)
    Im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln kann ab sofort jeder werkeln, reparieren und konstruieren – Eintritt frei, Anmeldung erforderlichMobinGemeinsam kreativ werden und nachhaltig werkeln – die neue „offene Werkstatt“ des GreenFairPlanet-Vorsitzenden und Projektleiters Lothar Schmelzer lässt kein Holzbrett ungenutzt und kommt gut an in Minden

    Ab sofort bietet GreenFairPlanet e.V. im Gemeinschaftsgarten Tausendschön im Mindener Stadtteil Leteln eine „offene Werkstatt“ für jeden an, der Spaß am nachhaltigen Werkeln hat. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich.

    Bereits Anfang März kündigte Elisabeth Schmelzer, bekannt von ihrem Gemeinschaftsgarten Tausendschön, beim „Kreativ- und Reparatur-Kaffee“ in Minden (siehe Bericht) an, dass vom Verein GreenFairPlanet eine offene Werkstatt geplant sei. Nun ist es wahr geworden. Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft mit ihren verschiedenen Kenntnissen und Interessen können drei Mal wöchentlich in Minden-Leteln zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu arbeiten. Sie teilen dabei Wissen, Fähigkeiten und unterstützen sich gegenseitig.

    „Wir möchten die kreative und handwerkliche Verarbeitung von Holz, Metall und anderen Materialien möglich machen – Selbermachen, lernen, Dinge herzustellen, zu reparieren oder weiterzuverwenden. Kreativität und Kunst sowie Wertschätzung und Halt in der Gemeinschaft in angenehmer Atmosphäre“, erklärt Initiator und Projektleiter Lothar Schmelzer.

    Er sieht die offene Werkstatt im Gemeinschaftsgarten als einen Treffpunkt der Vielfalt und lässt den Umweltgedanken dabei nicht außer Acht. „Auf vielfältige Weise erproben wir faire, umwelt- und klimafreundliche Ansätze. Dieser Anspruch steht in Einklang mit dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung“, betont der 1. Vorsitzende von GreenFairPlanet. „Selbermachen bringt eine neue Wertschätzung von Gegenständen mit sich.“

    Das Konzept sei ein Möglichkeitsraum der besonderen Art: Menschen aus den verschiedenen Krisengebieten, die erst seit kurzer Zeit im Kreis Minden-Lübbecke leben und noch im Sprachenlernprozess sind, werkeln gemeinsam mit Einheimischen. Das stärkt nach Aussage der Initiatoren die Integration, Sprache, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie die Teamarbeit und Vernetzung.

    Die üblichen Werkzeuge stellt der Verein vor Ort zur Verfügung. Holz, Farben, Stoffe und Schaumstoff werden noch gebraucht.

    Die offene Werkstatt hat ab sofort geöffnet jeweils am: Montag, Mittwoch, Samstag von 15 -18 Uhr

    http://www.octobernews.de/erste-offene-werkstatt-in-minden-eroeffnet/ (mehr …)

  • Magarethengarten muss dieses Jahr umziehen

    (Gu, alerts)

    Der urbane Gemeinschaftsgarten des Vereins Waldhaus 12 könnte auf das Gelände der Grundschule Knopsstraße umziehen. Der jetzige Garten-Standort an der Steinmetzstraße kann nur noch bis Ende des Jahres genutzt werden.

    Das Versprechen besteht unverändert: Wenn der Margarethengarten seinen jetzigen Standort an der Ecke Margarethen-, Eickener- und Steinmetzstraße wegen eines geplanten Neubaus verlassen muss, soll zeitnah eine Ersatzfläche angeboten werden. Das haben Politiker, Stadt und EWMG immer wieder betont. Denn das Projekt ist mehr als eine Brachfläche, auf der nur Gemüse angebaut wird: Der Margarethengarten als erster urbaner Gemeinschaftsgarten in der Stadt mit seinem „Ladenlokal“ an der Eickener Straße steht seit rund vier Jahren für eine soziokulturelle Entwicklung, von der Eicken, das Gründerzeitviertel und die hier lebenden Menschen enorm profitiert haben. Deshalb muss die neue Heimat des Gartenprojekts mehr sein als nur eine derzeit nicht genutzte leere Fläche.

    Die SPD bringt jetzt einen Standort ins Gespräch, den sie dem Verein Waldhaus 12 als Träger des Margarethengartens anbieten will: den Stadtteil Westend mit der aufgegebenen Grundschule an der Knopsstraße. „Das ist nach unserer Meinung ein guter Platz fürs urbane Gärtnern. Das alte Schulgebäude könnte man für offene Kulturarbeit nutzen. Das gesamte Gebiet mit Westend, Waldhausen und Speick wird davon enorm profitieren“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs. In der Tat hat dieser Standort Charme: Er liegt relativ zentral, es gibt mit dem Schulgebäude entsprechende Räumlichkeiten. Und der Bereich könnte jungen Menschen gefallen, weil er noch bodenständig geprägt ist und keinen Schicki-Micki-Status genießt. Heinrichs: „Hier könnte sich eine neue kreative Szene mit großer Strahlkraft entwickeln.“

    Denn genau dieses Ziel steht auch hinter den temporären Urban-Gardening-Konzepten. Wenn das einst Kreative aber zu sehr etabliert ist, sorgt der Standort-Wechsel oft für neuen Schwung.

    Was der Verein Waldhaus 12 von diesem Areal hält und ob er „Maggie“, wie der Margarethengarten liebevoll genannt wird, dorthin verlagern wird, hat die SPD noch nicht ausgelotet. Man will jetzt in entsprechende Gespräche einsteigen und da die EWMG mit ins Boot nehmen. Der Verein Waldhaus 12 könnte als alleiniger Träger Zuwachs bekommen. Denn die Erfolge von „Maggie“ haben der Bewegung gut getan und die Kräfte gebündelt. „Es haben sich auch andere Vereine an uns gewandt, die einen geeigneten Raum für Kultur suchen. Ein gemeinsamer Standort ist durchaus wünschenswert“, sagt Nadège Ribitzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Wichtig ist es ihr und ihren Mitstreitern, dass der Verein innerstädtisch bleibt, „da, wo die Menschen sind“. Das wäre im Umfeld der Knopsstraße der Fall.

    Auch wenn der Blick bei allen Beteiligten nach vorn geht: Derzeit heißt es auch Abschied zu nehmen, danke zu sagen und – und Erfolge zu feiern. Das soll am 24. September mit einem Fest im Margarethengarten und einer bunten „Tanzdemo“, die wie eine Kulturparade durch die Innenstadt ziehen wird, passieren. Vielleicht ist bis dahin der neue Standort von „Maggie“ bekannt.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/spd-margarethengarten-soll-ins-westend-aid-1.6076355 (mehr …)

  • Träger des IG Meißen muss sich gegen Gerüchte wehren

    (Gu, alerts)

    Verein wehrt sich gegen Gerücht

    Wieder einmal wird versucht, mit falschen Behauptungen Unfrieden gegen Flüchtlinge zu schüren.

    Meißen. Ein anonymes Informationsblatt mit dem Titel „Meißner Wutbürger“ ist in den letzten Tagen in Meißen verteilt worden. Darüber hat jetzt die Geschäftsstelle des Bündnisses Buntes Meißen informiert. In dem Schreiben werde behauptet, dass der Internationale Garten, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, eine Unterstützung von 26 370 Euro von der Stadt erhalte.

    Das in der Flüchtlingshilfe engagierte Bündnis bestreitet dies. „Weder hat der Verein Buntes Meißen e.V. einen Geldbetrag in genannter Höhe erhalten, noch wird der Verein einen Geldbetrag in genannter Höhe erhalten“, heißt es aus der Geschäftsstelle. Die Stadt Meißen fördere den Internationalen Garten aktuell, indem sie das Gelände bereitstelle. Auf dem einst als Schießplatz genutzten Gelände sollen Meißner und Migranten gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und sich dabei näher kennenlernen.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/verein-wehrt-sich-gegen-geruecht-3426629.html (mehr …)

  • Gartenprojekt in Notunterkunft, in der auch andere Leute noch wohnen und KünstlerInnen Räume haben

    (Gu, Gespräch, Antrag, Antworten)

    In Berlin entsteht in der Notunterkunft (geleitet vom DRK) im Hotel Bel Air/Stresemannstraße (Kreuzberg) u.a. ein Gartenprojekt. Initiiert von der Ideenzentrale, Campus Cosmopolis, Prinzessinnengärten u.a., der Rahmen ist das Projekt „ZUsammenKUNFT, mit vielen Angeboten und Aktivitäten.
    In den beiden oberen Etagen haben KünstlerInnen Räume, es wohnen auch noch Leute in dem Haus, die schon länger dort leben. Der Garten soll im Erdgeschoss vor dem Haus (in der Erde, jederzeit zugänglich) und auf den Terassen der oberen Geschosse entstehen – dort gibt es Termine für die gemeinsame Gartenarbeit. BewohnerInnen sind von Anfang an einbezogen worden.
    Die Nutzung des ex Hotels ist bis Ende 2017 befristet, eventuell kann es aber auch verlängert werden. Sie wollen hier ausprobieren, wie das Zusammenleben von Geflüchteten, KünstlerInnen, AnwohnerInnen bzw Interessierten laufen kann und haben sich damit auch für das Haus der Statistik beworben.

    • Wie lange ist der Nutzungszeitraum? Wir werden mindestens bis Dezember 2017 vor Ort sein, dann laufen die Mietverträge für die oberen beiden Etagen aus. Der Mietvertrag des LaGeSo für die Etagen 1 – 14 auch. Es scheint aber eine Verlängerung für weitere 5 Jahre im Gespräch zu sein. Das ist aber nur eine  inoffizielle Info für die es keine Nachweise oder Garantien gibt. Ich kann nur mutmaßen, dass in dem Falle vielleicht auch die Verträge für die oberen beiden Etagen verlängert werden. Da all dies ungewiss ist, sollen die Gärten auf den Terrassen auf jeden Fall mobil sein um später in andere gemeinnützige Projekte/Unterkünfte ziehen zu können. Im Erdgeschoss gibt es ein großes Beet (das man derzeit eher als Brache bezeichnen könnte). Alles was um dieses Beet herum entsteht, wird ebenfalls mobil sein. 
    • Wovon hängt eine weitere Nutzung ab?  Von den Verlängerungen der Mietverträge. Siehe dazu Punkt 1.
    • Wie groß sind die Flächen (zusammengerechnet), auf denen gegärtnert werden soll/kann? Die Terrassen belaufen sich nach meinen Schätzungen auf eine Fläche von etwa 150 m2, die teilweise aber auch für Veranstaltungen (teils öffentlich) genutzt werden. Das heißt, dass wir nicht den vollen Platz ausschöpfen können, der Garten dafür aber zeitweise auch von einer Öffentlichkeit genutzt wird. Im Erdgeschoss gibt es ein größeres Beet, das genutzt werden kann und eine umliegende Flächen für mobile Beete. Das ganze wird mit dem Bau eines kleinen Spielplatzes kombiniert. Die genaue Aufteilung müssen wir noch festlegen. Hier sollen auch Sitzgelegenheiten gebaut werden (mobil).
    • Wie sind diese Flächen beschaffen? Könnt ihr in der Erde gärtnern? Sollen Hochbeete gebaut werden? Eine Mischung?  In der Erde im Erdgeschoss können wir gärtnern, für die mobilen Beete im Erdgeschoss und auf den Terrassen benötigen wir Erde. Eine Spende haben wir vom Prinzessinengarten bekommen. Weitere Spenden sind denkbar, wir möchten uns aber nicht darauf verlassen. Wir möchten mit möglichst simpel und mit vielen Recylingmaterialien arbeiten, d.h. vor allem mit alten Behältern usw. Ein paar Hochbeete sind aber denkbar und sinnvoll. Das muss noch gemeinsam im Team besprochen werden (eventuell erst im voranschreitenden Arbeitsprozess) 
    •  Jetzt ist das Gartenjahr ja schon ein bisschen fortgeschritten: an was für Saatgut denkt ihr und bekommt ihr das nicht z.B. bei den Prinzessinnengärten, die ja auch Kooperationspartner sind? Ja, leider ist das Gartenjahr schon vorangeschritten. In diesem Jahr werden wir also auf viele (vorgezogenen) Pflanzen zurückgreifen. Einige Tomatenspenden haben wir schon bekommen. Ein paar Pflanzen werden wir vielleicht kaufen. Das hatte ich unter dem Posten Saatgut mitgedacht. Ich werde auch andere Gemeinschaftsgärten fragen, ob sie etwas über haben. 
    • Können auch Leute „von außen“ mit gärtnern? Wie offen ist das Projekt (und das Gartenprojekt) In dem Gartenteam sind Mitglieder des Campus Cosmopolis und anderen Initiativen aus dem Projekt ZUsammenKUNFT. Bei dem zweiten Planungstreffen kamen schon 6 Bewohner des Hauses hinzu, bei dem ersten Angärtnern noch circa 7 Kinder. Wir gehen davon aus, dass die Gruppe zunächst deutlich größer wird, wenn wir das Gärtnern als Aktivität auf der Tafel im Erdgeschoss „bewerben“  und sich mit der Zeit dann eine mittelgroße Gruppe herausbilden wird. Bei 400 Bewohnern (davon 190 Kinder) ist das noch schwer abzusehen. Die Flächen selbst werden im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen in der ZUsammenKUNFT von Leuten „von außen“ genutzt. Begärtnert werden sie in den ersten Wochen von der (auch nur im weiteren Sinne) „hausinternen“ Gruppe. Wenn sich die Organisation eingependelt hat und wir wissen wie viele Leuten erfahrungsgemäß mitgärtnern, werden wir die Gartenaktivitäten  weiter nach außen öffnen. Wünschenswert ist ach die Teilnahme der im Haus lebenden „alten“ Nachbarn, die über den Einzug einer Notunterkunft in ihr Haus bisher wenig begeistert sind. Den Dialogversuch möchten wir als Verein auch unabhängig von den Gartenaktivitäten unternehmen.
    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon? siehe vorheriger Punkt. 
    •  Wo werden die Geräte untergebracht und wie sind diese dann für Interessierte/GärtnerInnen/NachbarInnen zugänglich. Das ist noch nicht geklärt. In den Etagen 15 und 16 gibt es kleine Abstellräume. Für den Zugang in die oberen Stockwerken benötigt man aber einen Schlüssel. Nachdem sich ein zuverlässiges Kernteam für den Garten gebildet hat, würden wir gerne Schlüssel an Bewohner*Innen weiterreichen. Das muss vermutlich mit dem DRK abgesprochen werden. In einem Gespräch mit dem DRK (hoffentlich schon morgen) müssen wir auch noch die Lagerung von Gartengeräten im Erdgeschoss besprechen. Ein guter Punkt über den wir noch nachdenken müssen. Vielen Dank für den Hinweis! 
    • Was wollt ihr bauen? Mobile Sitzgelegenheiten im Erdgeschoss, eventuell einige Hochbeete. 

    (mehr …)

  • BA Ingolstadt diskutiert über urban gardening

    (Gu, alerts)

    Bezirksausschuß Ingolstadt Münchner Straße
    […]
    Alexander Merkouris von den Grünen rief das Thema Urban Gardening ins Gedächtnis. Die Idee dabei ist, an Wohnanlagen und anderen geeigneten Stellen Hochbeete aufzustellen, die von der Nachbarschaft bepflanzt und gepflegt werden. „Eine sehr gute Idee“, befand Dick. Allerdings sei es nötig, dass die Zuständigkeiten geklärt sind, und es bei jedem Beet jemanden gebe, der sich dafür verantwortlich fühlt. Wer Ideen für einen geeigneten Standort für ein solches Gemeinschaftsbeet hat oder selbst eines betreuen will, ist aufgefordert, sich beim BZA zu melden.

    Ingolstadt: An der Münchener Straße soll das Urban Gardening blühen – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-Beete-fuer-alle;art599,3234119#plx1052323328 (mehr …)

  • Allmende Kontor bei 48 Stunden Neukölln dabei

    (Gu, Newsletter)
    Der Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor und DIE BODEN SCHAFFT laden kommenden Samstag, den 25.6. von 16-21 Uhr zu Brot & Rosen: Kunst im Garten ein. Im Rahmen von 48 Stunden Neukölln wird es ein vielfältiges Kunst- und Mitmachprogramm geben: http://www.die-boden-schafft.de/blog.aspx . Ich werde mich mit alten Texten von Otto Nebelthau zu „Erde und natürliche Dünger“ und neuen Liedern beteiligen (mehr …)

  • Saatguttag im P-Garten

    (Gu, Mail)
    am 30.7., zwischen 12-18:00, veranstalten wir in Kooperation mit dem Bildungswerk der Böll-Stiftung einen Saatgut-Tag im Prinzessinnengarten. Wir möchten verschiedene Initiativen vorstellen, Grundstock sind bis lang drei Vorträge von Ute Sprenger/VERN, Keimzelle/demeter Saatgutbetrieb aus West-Brandenburg und von 15th Garden/einer Initiative, die sich für Ernährungssouveränität in besetzten syrischen Städten einsetzt.

    Wir möchten an diesem Tag Initiativen und Menschen den Raum geben, um außerhalb der Vorträge ihre Arbeit und Ideen rund um’s Saatgut (innerhalb des Themenfeldes Ernährungssouveränität, Saatgut als Kulturgut, Ökologische Saatgutzucht etc.) vorzustellen, sei es per Stand, kleinen Workshops, etc.

    Wir stellen kostenlos Marktstände für Initiativen (ohne Verkauf) zur Verfügung, oder was eben gebraucht wird. Wir rechnen, je nach Wetter, mit 100-300 BesucherInnen (mehr …)

  • ISG Hannover versuchen zweite 1/2 Stelle zu bekommen

    Wir stecken gerade voll in Politik- und Lobbyarbeit, da wir bei der Stadt Hannover eine zweite halbe Personalstelle beantragen.
    Es stehen zwar noch lange nicht alle Signale auf Grün und der Kommunalwahlkampf macht es auch nicht einfacher, aber wir bleiben am Ball.
    (mehr …)

  • neuer IG in Köln ensteht

    (Gu, Gespräch, Antrag, Beantwortung von Fragen)

    Habt ihr das Grundstück „sicher“? Habt ihr da einen Vertrag? Wie groß ist die Fläche? Ja das Gelände ist sicher, Vertrag unterschrieben und wir haben es erstmal unbegrenzt zur Verfügung.

    Wie lange könnt ihr auf der Fläche bleiben? Erstmal keine Einschränkung

    Wie ist die Wasserversorgung da geregelt? Wie ist die Fläche beschaffen? Könnt ihr da im Boden gärtnern? Es gibt einen Hydranten und wir wollen Wasser sammeln u.a. über eine Regenrinnen am Seecontainer.

    Müsst ihr was für die Fläche bezahlen? 19,90 € pro Monat

    Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? 10-15 Personen

    Wie viele Geflüchtete sind dabei? Bisher nur eine Person

    Wie weit weg sind die Unterkünfte? Wie ist die Fläche für (potentielle) GärtnerInnen erreichbar? 5 Wohnheime sind fußläufig erreichbar und die Bahnanbindung ist auch passabel.

    Habt ihr das Projekt dort schon vorgestellt? Habt ihr Kontakt zu den BewohnerInnen? Erste Kontakte zum Schrebergartenverein und zu Schulen im Veedel sind geknüpft, sollen aber intensiviert werden. Wir haben KOntakt zum DRK und zum Interkulturellen Dienst in Köln.

    Was habt ihr auf der Fläche vor? Individuelle Beete oder alles gemeinschaftlich oder eine Mischung? Da wird noch am Konzept gearbeitet.

    Woher bekommt ihr Gartengeräte, Materialien für die Beete etc.? Spenden

    Wenn ihr den Container habt, was passiert dann? Wir nutzen den Container zum Lagern von Werkzeugen etc. er soll die Arbeit an vielen anderen Dingen möglich machen.

    Beteiligt sich die Stadt oder der Bezirk (Veddel) finanziell an dem Projekt? Anträge sind geschrieben bzw. in der Vorbereitung #
    #

    Wir finanzieren einen gebrauchten Seecontainer, den sie als Lager für Werkzeuge, Gartengeräte, Materialen brauchen, um richtig loslegen zu können.

    (mehr …)

  • Ratingen: Bezirksausschuß gegen urban gardening

    (Gu, alerts)

    Bezirksausschuss spricht sich gegen Stadtgärtnern aus

    Ratingen. Die Enttäuschung war vielen Mitgliedern und Besuchern des Bezirksausschusses Mitte anzusehen, als CDU und BU den Start von Urban Gardening verhinderten, indem sie gegen die geplante Auftaktveranstaltung und den von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort im Grünzug Wallstraße/Beamtengässchen stimmten. „Wie kann das sein“, fragte sich Ute Meier, sachkundige Bürgerin von Bündnis 90/Die Grünen im Ausschuss, „wo bisher einstimmige Beschlüsse von Rat und Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss das Stadtgärtnern nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern einhellig begrüßt haben. Außerdem hat eine Onlineumfrage der Verwaltung großes Interesse der Bevölkerung an dem Projekt, auf städtischen Grünflächen Nutzpflanzen anzubauen, ergeben.

    Eine Gruppe von 19 Bürgern hat sich bereiterklärt, unentgeltlich diese Flächen zu bearbeiten.“ Einige der Stadtgärtner waren bei der Sitzung anwesend und bekundeten, dass sie nur darauf warteten loszulegen und nicht nachvollziehen könnten, dass sie von der Politik ausgebremst wurden. „Es kann sich da nur um ein Missverständnis handeln“, so Meier, „die Fläche für das Modellprojekt soll kein Schrebergarten in Ratingen Mitte sein, zu dem nur eine begrenzte Anzahl von Personen Zutritt hat, sondern die Fläche bleibt eine öffentliche Grünfläche für alle Bürgerinnen und Bürger und damit für alle zugänglich, die von der Stadt angelegt und mit Obst und Gemüse bepflanzt und von den Freiwilligen gepflegt wird, an der Ernte können sich aber alle bedienen, das ist denjenigen, die sich für die Pflegearbeiten gemeldet haben, auch bewusst.“ „Es wäre sehr schade, wenn die Vegetationsphase verstreichen würde, ohne dass mit dem Projekt begonnen werden könnte,“ so Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/bezirksausschuss-spricht-sich-gegen-stadtgaertnern-aus-aid-1.6062476


    (mehr …)

  • Bunte Gärten Leipzig haben neu losgelegt

    (Gu, Mail)

    ja, das ist das Projekt von Anke Kops-Horn. Sie hat den Verein letztes Jahr übergeben an ein neues Team und auch der Standort hat sich geändert. Wir fangen ganz neu an.
    Mit dem Projekt Bunte Gärten wollen wir als ehrenamtlicher Flüchtlingshilfeverein die Integration und Inklusion von Asylsuchenden und Flüchtlingen fördern.
    Wir sind ein bunt gemischtes Team von Ehrenamtlichen und betreiben gemeinsam mit Geflüchteten dieses Gartenprojekt, um einen Ort entstehen zu lassen, der den Menschen Sicherheit und Zuflucht bietet, ihnen eine Aufgabe gibt und Raum für Begegnungen auf Augenhöhe schafft.
    Dabei steht die gemeinsame Beschäftigung durch Gartenarbeit wie das Anbauen von Obst und Gemüse im Fokus des Projekts. Nähe, kultureller Austausch und offener Dialog fördern so Miteinander, Respekt und Empathie. Neben der nachhaltigen Gartenarbeit unterstützt der Verein auch über das Gartentor hinaus mit Patenschaften und integrativen Kursen und arbeitet so aktiv am Wachsen der Toleranz und Offenheit.“
    Sie haben nun eine Fläche in einem Kleingartenverein


    (mehr …)

  • Helle Oase von Vandalismus betroffen

    (Gu, RSS)
    Führungen, Erklärungen zur Permakultur, die Möglichkeit zum Mitgärtnern – all das hatten wir fürunsere Gäste vorbereitet. Doch zunächst standen wir vor den „Scherben“ unserer Arbeit: in der Nacht zuvor haben Unbekannte ein regelrechtes Gemetzel an Tomaten, Bohnen, Mais, Sonnenblumen, Nelken, roten Rüben angerichtet. Bänke waren umgeworfen, Beete zertrampelt, Tomatenstäbe zerbrochen, Flaschen lagen herum…

    Ja, was soll man dazu noch sagen? Wer macht so etwas? Und warum?

    Wir waren und sind einfach nur entsetzt und traurig !!

    [Helle Oase -> Berlin Hellersdorf] (mehr …)

  • Münzgarten hat sich gut entwickelt

    (GU, Mail)

    Der Hamburger Münzgarten hat sich gut weiterentwickelt:

    Seit letztem Jahr haben wir zwei Kooperationen, einmal mit der Alsterdorfer Assistenz Ost (Diakonie), für die es nun ein rolliegerechtes Hochbeet gibt und betreuen, gebaut von obdachlosen Jugendlichen des Werkhauses (2. Kooperation). Mit diesen Kooperationen und der Nachbarschaft haben wir uns dieses Jahr wieder ein schönes Stück Grün und einen neuen sozialen Raum geschaffen. Ich bin derzeit das Bindeglied zwischen beiden Kooperationspartnern, aber es läuft auch ohne mich ganz (mehr …)

  • Schladener GG bekommt Unetrstützung durch Schule

    (Gu, alerts)

    Der Schladener Gemeinschaftsgarten (regionalHeute.de berichtete) soll nun allmählich Gestalt annehmen. Unterstützung bekommt das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes nun von Schülern der Werla Schule Schladen.

    „Wir haben die Berichterstattung auf regionalHeute.de gelesen und daraufhin entschlossen, hier mitzumachen“, erklärt Jörg Popke, Klassenlehrer der Klasse 5.1 an der Werla Schule. „Die Bereitschaft war sofort da, da brauchte ich keinen überreden. Unsere Schüler engagieren sich auch innerhalb der Schule stark für die Flüchtlinge und helfen ihnen, sich im Schulalltag zurechtzufinden“, lobt Popke seine Schüler. Wie genau es zukünftig weitergehen soll, muss nun noch geplant werden. Aber ein Anfang war gemacht. Und so wurde schon am frühen Montagmorgen fleißig gegraben, geharkt und Unkraut gezupft. „Die Schüler haben viele Ideen, wie sie den Garten gestalten können“, erklärt Katharina Günter, Koordinatoren der DRK-Flüchtlingshilfe. „Nun müssen wir schauen, wie wir alles umgesetzt können“, so Günter weiter. Dazu sucht das DRK dringend einen Hauptverantwortlichen für den Gemeinschaftsgarten. Zwar kümmern sich die Schüler und einige Flüchtlinge um den Garten, ihnen fehle es aber vor allem an Kontakten und der notwendigen Mobilität. Geplant ist, dass jeder, der Interesse hat, sich an dem Garten beteiligen kann, sich dort jederzeit aufhalten kann und natürlich auch Hand anlegen darf. „Wir würden uns also freuen, wenn es Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich hier einbringen könnten und zum Beispiel Mutterboden anfahren, oder Unrat und Müll abtransportieren. Das würden wir auch vergüten“, so Katharina Günter.

    Derzeit sieht es noch etwas ungeordnet aus, auf dem Grundstück, das das DRK von der Schladener Kirchengemeinde für fünf Jahre gepachtet hat. Wenn hier aber einmal alles grünt und blüht, soll der Garten ein Treffpunkt für alle Bürger werden. Hier sollen Kinder spielen können, Grillfeste stattfinden, Obst, Gemüse und Blumen angebaut werden und Treffen stattfinden. Eine kleine Gartenlaube wollen die Flüchtlinge Beshwar, Belal, Kaniwar und Omar bald bauen. Das haben sie schon zugesichert. Die vier jungen Männer waren es auch, die sich von Beginn an an dem Projekt beteiligt haben. „Über das Miteinander das hier entsteht, können wir Kontakte aufbauen und Vertrauen zu den Geflüchteten finden. So entsteht ein ganz ungezwungener Zugang und wir können ins Gespräch kommen über die anderen Kulturen“, so Katharina Günter. (mehr …)

  • Dresden nehmen an Quarterismeister-Abstimmung teil

    (Gu, Mail)

    mit den „Seitentrieben“ – unserer Veranstaltungsreihe für Workshops, praktische Fähigkeiten und Lernen für Nachhaltigkeit hier in den Gemeinschaftsgärten Dresdens nehmen wir an einer Online-Abstimmung teil.
    Quartiermeister (das ist das „soziale Bier“) schüttet Geld an lokale Projekte vor Ort aus, und für uns geht es um 400€.

    (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Erlangen baut interessante Hochbeete

    (Gu, Mail)

    den Nachbarschaftsgarten gibt´s inzwischen, wir haben schon erste Ernten eingebracht, weitere Bäume und Sträucher gepflanzt. Einen Beetbereich mit 150qm bewirtschaften wir gemeinschaftlich mit einer Gartengruppe und einen weiteren Beetbereich, ca. 180qm (ist dieses Frühjahr entstanden) lassen wir unter „Interkultureller Garten“ laufen. In diesem Bereich sind Beetpatenschaften vergeben, im Moment an Menschen aus Kasachstan, Vietnam, Sri Lanka, Türkei und Algerien. Wir überlegen, diesen Bereich – so es der Platz zulässt, denn wir wollten auch noch mehr Obstbäume pflanzen – wegen der großen Nachfrage nochmal zu erweitern.

    Darüberhinaus pflegen Gartengruppe und interkulturelle Gartler zusammen 6 große Kräuterhochbeete, die in kommenden Beetbauaktionen noch um ein Türenhochbeet und ein Tischtennisplattenhochbeet erweitert werden. Außerdem bewirtschaften wir gemeinsam mit den Beetpatenschaftlern ca. 40 Töpfe, in denen Tomaten, Zucchini, Auberginen, Feuerbohnen, Chili etc. im Moment fleißig vor sich hinwachsen. Es macht großen Spaß, wir haben einmal monatlich ein Treffen, an dem wir Aktuelles besprechen, Probleme ansprechen, Lösungen finden und natürlich auch ganz viele neue Pläne schmieden. Ansonsten treffen wir uns im Beet, je nachdem, wer wie Zeit hat und lernen jede Menge voneinander!


    (mehr …)

  • Anna Linde kooperiert mit Offenen Garten West

    (Gu, Mail)

    Die Kooperation mit dem Offenen Garten West ist dadurch zustande gekommen, dass wir ursprünglich auf einer nahe gelegenen Fläche (auf der gerade eine urbane Streuobstwiese entsteht) selbst einen interkulturellen Garten aufbauen wollten. Aus unterschiedlichen Gründen konnten wir dieses Jahr aber noch nicht starten und als der Offene Garten West (OGW) gleich um die Ecke eröffnet hat, haben wir uns zur Zusammenarbeit entschieden. Vor Kurzem wurde uns ein Förderprogramm vom ESF bewilligt, durch das zum einen Sebastian Pomm von der ANNALINDE mit 15h/Woche und zum anderen eine Person vom OGW mit 10€/Woche teilfinanziert werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Strukturen im OGW zu festigen und zusammen mit den Bewohnern der Unterkunft und anderen Anwohnern zu gärtnern. Dabei unterstützen wir den Aufbau des Gartens z.B. durch regelmäßige Mithilfe bei den Gartentagen, Sachspenden (Pflanzen, Hochbeete etc.) und Fachexpertise. Zum anderen sollen mit einer fixen Gruppe geflüchteter Menschen aus zwei Unterkünften zukünftig regelmäßig soziokulturelle Einrichtungen (Umsonst-Laden, Repair-Café etc.) besucht werden um ihnen so eine soziale, nicht-monetäre gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Perspektivisch sollen die beteiligten Geflüchteten zudem beim Aufbau und der Instandhaltung unserer entstehenden Streuobstwiese eingebunden werden.

    Ja, und das Ganze geht dann jetzt in den kommenden Wochen so richtig los. (mehr …)

  • Mundraub entwickelt Konzept für essbaren Bezirk Pankow (Berlin)

    im Auftrag von Herrn Kirchner, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Pankow, entwickelt Mundraub ein Konzept zur Durchführung des Essbaren Bezirks. Hierfür sind natürlich geeignete Flächen für Obstbaumpflanzungen und Urban Garding vonnöten.

    Mundraub wird dazu in ihrer Community einen Aufruf starten, an dem Sie sich gern beteiligen können.
    Wer geeignete Flächen weiß, trägt sie bitte in folgendes Dokument ein:
    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1dYmHDKkyPMTfaFeUYUHMr6QCEmu2WbRMMOzCs-VydZ0/edit#gid=0

    Bitte tragen Sie Ihre Vorschläge bis spätestens Mittwoch, den 20.06. in die Liste ein. Gern können Sie dieses Dokument auch an Interessierte weiterleiten. Wir gleichen die Vorschläge anschließend mit den Flächen ab, die der Bezirk für das Projekt vorgesehen hat.

    Den aktuellen Stand zum Thema Essbarer Bezirk Pankow finden Sie hier: http://mundraub.org/gruppen/essbarer-bezirk-pankow
    Die Gruppe freut sich über weitere engagierte Mitglieder!

    (mehr …)

  • Düüselgrün wächst und gedeiht

    (Gu, Mail)

    Aktuell wird im Juni eine Kompostlernstation entstehen in Zusammenarbeit mit drei sehr engagierten ehrenamtlichen Kompostberaterinnen.
    Unsere Kompostklo-Pläne werden länger brauchen, da wir hier den offiziellen Weg gehen und da eine offizielle Erlaubnis erst noch mit Stadt/Verwaltung/… auf den Weg bringen müssen. Genauso sind auch noch für unsere Kohlpflanzen und einige Sträucher die Beetkisten noch nicht gebaut. […] Aber wir haben jetzt in der Tat einen Wasseranschluss von der Stadt bekommen und gestern von der Gartenamtsleiterin das Rohr offiziell übergeben bekommen!

    Und es ist schon viel gewachsen:
    * Ein Geräteschrank mit Geheimtür
    * Einige Tomatendächer
    * Ein Weidenbogen am Eingang
    * Ein überaus fleißiges Bienenvolk
    * 6 im Rahmen einer Performance kolumbianischer Künstler mit einer Milpa bepflanze Beetkisten

    (mehr …)

  • Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge in Garten in Berlin

    (Gu, Mail)

    Die AWO hat (bzw. möchte) in beiden Gärten Bewohner*innen Arbeitsgelegenheiten eingerichtet, was ganz wunderbar ist, da wir -besonders in Buch- Schwierigkeiten hatten, mit Erwachsenen etwas dauerhafter im Kontakt zu bleiben. Sonst gedeiht alles prima und wir stoßen auf freundliches Interesse (auch bei anderen Unterstützer*innen vor Ort).

    (willkommenskulturgarten in Berlin Spandau und Garten Buch in Buch)


    (mehr …)

  • neuer GG in FFm

    (Gu, RSS)

    Das neue Gartenprojekt [Gallus-Garten) liegt an der Schneidhainer Straße in direkter Nachbarschaft zum neuen Europaviertel, mitten im „Kamerun“, wie das alte Arbeiterviertel gerne genannt wird. Die Rasenfläche befindet sich zwischen zwei Reihen mit Miethäusern und ist rund 1.000 Quadratmeter groß. Als wir mit dem Fahrrad dort eintreffen, hält gerade Jessica Wiegand, Leiterin des Projekts „Inklusiver Sozialraum Gallus“ des Vereins Kinder im Zentrum Gallus, auf einer Bühne aus Palletten eine Rede. Sie ist eine der Initiatorinnen aus dem in direkter Nachbarschaft gelegenen Mehrgenerationenhaus. Etwa 50 Gartenfreunde feiern auf dem Grundstück, das von Hochbeeten mit kleinen Obstspalierbäumchen eingerahmt und mit vielen Luftballons geschmückt ist. „Das Mehrgenerationenhaus spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, einen Garten für die Kindergarten- und Hortkinder zu schaffen, die in unserem Haus aktiv sind“, erläutert Wiegand bei ihrem Vortrag. „Letztes Jahr sind wir das Projekt dann konkret angegangen und haben uns mit dem Quartiermanagement Gallus zusammengetan.“ Maria Schmedt vom Quartiersmanagement der Caritas, ebenfalls Rednerin, ergänzt: „Wir hatten zuvor eine Bewohnerbefragung gestartet, wie sich alte Stadtteilbewohner und die neuen im Europaviertel verbinden können. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem öffentliche Grünflächen vermisst wurden. Alle Befragten wollten zudem Urban Gardening. So traf sich gut, dass es schon diesbezügliche Überlegungen gab.“

    Viele Kooperationspartner im Boot

    Wie wir weiter erfahren, waren erst im Februar die Genehmigung vom Ortsbeirat erteilt und damit Zuschüsse möglich geworden, wenig Zeit also, um das Projekt noch vor den Sommerferien auf die Beine zu stellen. Doch da sich viele Bürger, Ämter sowie gewerbliche Partner aktiv beteiligen, steht das Gartenprojekt bereits in voller Blüte. Allein das Grünflächenamt hat rund 18 Kubikmeter Pflanzerde zur Verfügung gestellt und hilft dabei, einen Antrag beim Stadtplanungsamt zu stellen, um Finanzen für die Planung aller vier zur Verfügung stehenden Flächen zu erhalten. Auch die Deutsche Bank beteiligte sich, sowohl mit Spenden als auch mit Volontären, die bei einem Social Day kräftig mit anpackten. „Die BPD hat zudem die ersten 40 Palletten für die Hochbeete spendiert und die GFFB eine Infowand gebaut, die zudem Platz für Pflanzenspenden bietet“, verdeutlicht Wiegand. Ein wichtiger Partner ist auch die Naturschule Hessen. Die Macher Torsten Jens und Stephanie König unterstützen mit ihrem Projekt „GrünTöne“ den Stadtgarten. Von ihnen wurde die schön gestaltete Pallettenbühne nebst Banner direkt am Eingang des Gartens errichtet. „Ich habe schon viele Gartenprojekte durchgeführt und begleitet und dabei festgestellt, dass Pflanzen oftmals nur verwaltet werden“, sagt Jens. „Das ist hier aber nicht der Fall. Es gibt so viele mit Herzblut gestaltete Beete, das ist ein guter Start für das Projekt.“

    Die meisten Kinder arbeiten gerne mit Pflanzen

    Neben den vielen offiziellen Partnern sind an diesem Eröffnungstag auch auffällig viele Kinder zu sehen, die zwischen den Beeten herumwuseln. „Ihnen macht die Arbeit mit Pflanzen besonders viel Spaß“, weiß Wiegand, als wir nach dem Grund fragen. „Mit unserer Kindergruppe aus dem Mehrgenerationenhaus haben wir bereits Insektenhotels gebaut, die noch aufgestellt werden.“ Langfristig soll als Schutz vor dem Autoverkehr eine Fläche für die Kita-Kinder eingezäunt werden. „Hier darf jeder ernten“, betont die Projektleiterin. Allein die Hochbeete, für die wir Patenschaften vergeben haben, sollen nur denen zur Verfügung stehen, die dort etwas gepflanzt haben. „Auf den hinteren Flächen, wo derzeit noch die Container der Kita stehen, wird künftig möglicherweise eine Streuobstwiese oder eine Bienenweide entstehen“, wirft Wiegand einen Blick in die Zukunft. Perspektivisch sollen alle Flächen bewirtschaftet werden. „Doch zunächst muss regulär überall der Boden untersucht, dann ausgekoffert und gegebenenfalls mit guter neuer Erde befüllt werden.“


    (mehr …)

  • Prinzessinnengarten einer der Kooperationspartner bei Zwischennutzung eines Ex-Hotels für Geflüchtete und KünstlerInnen

    (Gu, Gespräch)

    Ein Ex Hotel am Potsdamer Platz in der Stresemannstraße in Berlin wird bis Ende 2017 als Flüchtlingsunterkunft und Künstlerhaus zwischengenutzt. Es ist eine Erstaufnahmestelle mit 400 Geflüchteten (hauptsächlich Familien, rund 60 Kinder), aber es wohnen wohl auch noch ein paar Altmieter drin.
    Oben gingt es zwei Etagen Lofts, die von KünstlerInnen und Gruppen genutzt werden. Laut Marco vom P-Garten gibt es zwischen „unten und oben“ noch viel zu wenig Austausch.
    Es gab einen Aufruf, sich an der Zwischennutzung zu beteiligen, bei dem sich 40-50 Gruppen gemeldet haben. Von denen sind 15 ausgewählt worden, eine davon die P-Gärten.
    Eine erste gruppenübergreifende Gruppe hat sich zum Thema Gärtnern formiert. Sie wollen einen 10x10m großen Grünstreifen vorm Haus, gegenüber der Kantine, öffentlich zugänglich, zu einem Gemeinschaftsgarten machen und haben auch schon ein bisschen angefangen. Gleich war eine Gruppe von 6 geflüchteten Männern dabei.
    Das ganze Projekt ist als Pilotprojekt für das „Haus der Statistik“ gedacht. (mehr …)

  • Reparatur- und Bauwoche im Johannstadtgarten

    (Gu Mail und Antrag)

    Im Johanstadtgarten in Dresden soll in einer Bauwoche viel repariert und aufgearbeitet, optimiert und instandgesetzt werden, so der Bauwagen mit baufälligen Terrasse und einer Treppe, die halbkaputt und nicht sehr seniorenfreundlich ist.
    “ Von Instandhaltung (Bauwagen-Außenhaut schleifen und Leinöl-Firnis) über Optimierung (Treppe seniorengerecht und wetterfest aufgesattelt) bis hin zu Neubau (Sommerküche aus Paletten & Robinienholz, sowie ein Sitzdeck mit Planken).“
    Sie nutzen soweit wie möglich vorhandene oder lokal produzierte Materialien

    (mehr …)

  • wenig Interesse von Flüchtingen am IG in Weimar

    (Gu, alerts)

    Weimar. Die Kartoffeln stehen gut, ebenso die Bohnen; die Tomaten sind hervorragend angewachsen, an einem mit Draht bespanntem Gerüst ranken Duftwicken empor, Dahlien gedeihen. Der äußere Anschein lässt auf erfolgreiche gemeinsame Gartenarbeit schließen. Der Schein trügt. Jene, mit denen der Garten gemeinsam bestellt werden sollte, kommen nicht mehr. Kulturelle Unterschiede offenbaren sich erst in der Praxis. Diese Erfahrung machten Dorothea Victor und eine Handvoll engagierter Mitstreiter aus Weimar bei ihrem mit hohem Idealismus und Eigeninitiative angestoßenen Gartenprojekt mit Flüchtlingen. Beim ersten Treffen vor Ostern kamen elf Flüchtlinge acht Männer und drei Frauen. Beim zweiten Treffen waren noch drei Männer aus Eritrea und dem Irak dabei. Seitdem kommt von den Flüchtlingen niemand mehr in die Kleingartenanlage An der Lehmgrube in Taubach, wo Dorothea Victor und ein weiterer Ehrenamtlicher zwei Gärten von zusammen rund 600 Quadratmetern Größe gepachtet haben. Ihr Ziel ist es, Integration durch gemeinsame Gartenarbeit zu befördern (wir berichteten). Nicht als Helfer und Hilfsbedürftige wollten wir gemeinsam etwas schaffen, sondern uns auf Augenhöhe begegnen, berichtet Dorothea Victor, dass auf kongruente Bedingungen viel Wert gelegt wird.

    Flyer waren gedruckt, Fahrdienste und Verpflegung organisiert worden. Christoph Victor baute Bienenbeuten, um interessierte Flüchtlinge für die Imkerei zu begeistern. Die Vorbereitung erforderte viel Zeit, Geld und Mühe. Spenden flossen nur zögerlich. Allein schon die Suche nach Projektförderung war von Absagen begleitet. Die Soroptimisten halfen mit einer Spende von 400 Euro. Tischlermeister Ulrich Thiele spendete seine Arbeitsleistung (Bau einer Komposttoilette): 411,60 Euro. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Weimar hat die Trägerschaft übernommen. Damit sei gewährleistet, dass wir Spenden anwerben können, begründet Dorothea Victor.

    Ehrenamtliche Arbeit kaum bekannt

    Integration ist zunächst mit Frustration verbunden, hat die sozial stark engagierte Weimarerin erfahren. Man muss einen langen Atem haben, vertraut sie darauf, dass die Engagierten die richtige Zielgruppe unter den Flüchtlingen noch ausfindig machen werden. Fakt aber ist auch, dass es derzeit einen Überschuss an ehrenamtlichen Weimarer Helfern gibt. Wir machen wirklich handfeste Erfahrungen mit Integration, sagt Dorothea Victor. Flüchtlinge kennen aus ihren Heimatländern den Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit nicht, ist eine der Erkenntnisse, welche die ehrenamtlich Engagierten gewonnen haben. Eine weitere: Ohne Geld arbeiten Flüchtlinge nicht. Das materielle Interesse sei vorrangig. Auch die Aussicht auf die Ernte des selbst angebauten Gemüses sei kein Ersatz. Bei der Gartenarbeit käme eine weitere Hürde hinzu. Es sei nach Meinung vieler Flüchtlinge nicht üblich, dass Menschen, die einen höheren Bildungsstand haben, körperliche Arbeit verrichten. Aufgrund der Enge und der Bodenbeschaffenheit sei es in den gepachteten Gärten zudem nicht möglich, mit Landmaschinen zu arbeiten, wie es Flüchtlinge von der Feldarbeit in ihren Heimatländern kennen. Und noch eines wurde deutlich: Unter den Flüchtlingen haben sich Gruppenleiter herauskristallisiert, die entscheidend zur Meinungsbildung beitragen. Sind diese nicht für das Gartenprojekt zu begeistern, springt der Funke nicht über. Vielleicht waren wir am Anfang zu euphorisch, meint Dorothea Victor. Manche haben gesagt, sie hätten drei Jahre gebraucht, so die Initiatorin des Gartenprojekts mit Blick auf Erfahrungen in anderen Städten. Die vier beteiligten Weimarer Frauen werfen die Flinte nicht ins Korn, obwohl jede von ihnen zu Hause selbst einen großen Garten hat. Wir wollen uns öffnen für andere Zielgruppen. So schnell geben wir nicht auf. Wir werden unsere Erwartungen künftig flach halten.
    Zumal eine wichtige soziologische Komponente nicht außer Acht gelassen werden darf: Gemeinsame Arbeit schafft Verbindungen und Verbundenheit, was bei anderen Zielgruppen auf fruchtbaren Boden fallen könnte.

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Seit-dem-Auftakt-eines-Gartenprojekts-mit-Fluechtlingen-bleiben-die-Adressaten-w-1810032763 (mehr …)

  • Im Gemeinschaftsgarten Nordstadt in Hildesheim wird eine Sitzecke mit vertikalen Beeten gebaut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der GG Nordstadt in Hildesheim ist auf dem 8000m² großen Gelände eines ehemaligen Spielplatzes. Ein Patenschaftsvertrag mit dem Grünflächenamt liegt vor. Das Projekt gibt es seit 2014 und nun wollen sie auf dem ehemaligen Sandkastenplatz einen Ort schaffen, an dem man sitzen, sich treffen, planen…kann. Eine Abschirmung zur lauten Straße soll entstehen und sie planen, den Platz auch mit vertikalen Blumen/Kräuter- und Gemüseanbausystemen zu gestalten

    Die Fläche wird im Rahmen eines Patenschaftspachtvertrages von der Stadt Hildesheim gepachtet der Vertrag ist nicht befristet.

    Wir (der Gemeinschaftsgarten) nutzen die gesamte Fläche, allerdings ist eine Ecke gepflastert und es steht dort eine Tischtennisplatte. Dies ist auch auf dem Plan im Anhang zu erkennen, auf dem auch skizziert ist, was wir Vorhaben.

    Es gibt 2 Hochbeete und 3 Runde Beete, die Größe ist ungefähr auf der Zeichnung zu erkennen, für „Nutz“pflanzen. Zudem gibt es ein Beet mit Stauden und Blumen. Des Weiteren eine große Kräuterspirale. Der Großteil der Beetflächen wird gemeinschaftlich genutzt und gepflegt, ein Bereich eines Hochbeetes wird zur Zeit von zwei Mitgärtnernden für verschiedene Pflanz und Mulch Experimente genutzt, aber sie legen keinen Wert auf alleinigen Besitz der Ernte.

    Ein Viertel des größten Rundbeetes wird von 2 KiTas aus dem Stadtteil genutzt, zur Zeit pflanzen und pflegen die Kinder dort verschiedene Gemüse und Blumen zusammen mit angehenden Logopädinnen.

    Ein weiteres Beet ist belegt von einem Studierendenprojekt zum Thema „Urban Gardening“ der Hochschule Hildesheim Fachbereich Soziale Arbeit. Die Studierenden haben dort Kartoffeln und Möhren zusammen mit Menschen mit Behinderungen gepflanzt. Und kümmern sich auch um die Pflege des Beetes (wobei wir alle uns auch gegenseitig helfen vor allem beim Gießen).

    Der Garten ist immer offen, es gibt weder Zaun noch Tor. Es gibt einen Geräteschuppen der abschließbar ist, in dem Werkzeuge, Schubkarren, Samen, Gartenliteratur etc. sind. Alle regelmäßig Gärtnernden haben einen Schlüssel bzw. Zugriff auf einen Schlüssel. (z.Z. haben wir ca. 15 Schlüssel die von ca. 25 Personen regelmäßig genutzt werden).

    Das Projekt finanziert sich was die laufenden Kosten angeht (Wasser, Samen, Büromaterialien etc.) über die Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden.

    Die Anschubfinanzierung (für Schuppen- und Hochbeetbau, Schotterschicht abtragen, Beete befüllen u.a.) geschah durch die Bingostiftung. Wir sind ansonsten im Stadtteil gut vernetzt z.B. mit der Lebenshilfe, der Diakonie, einem Altersheim und der Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft.

    Wir haben verschiedene Sachspenden erhalten, z.B. Pflanzen von einer Waldorfschule und einem Baumarkt. Ein örtlicher Baustoffhändler hat uns Paletten und 70 Pflanzsteine aus Beton gespendet, die in dem Vorhaben Verwendung finden werden. Über den Bauhof können wir Mutterboden bekommen und ein Nachbar stellt uns seinen Wasseranschluß zur Verfügung und spendet einen Teil des Wassers (bis 25€ jährlich). Auch haben wir Kontakt zu einer Pferdehalterin und einem landwirtschaftlichen Betrieb über die wir Pferdemist unentgeltlich beziehen können.

    Für Mulchmaterialien hoffen wir in Zukunft eine Kooperation mit der Firma Tönsmeyer (dem örtlichen Abfallentsorgungsunternehmen) die sich grade anbahnt, ausbauen zu können.

    Für die Vereinsgründung gab es einen Zuschuss der Stiftung Mitarbeit.

    Ihr Tipp mit dem Sand wurde dankbar aufgenommen, wir werden versuchen über den Bauhof größere Mengen Sand zu bekommen, dennoch benötigen wir Pflanzerde für die Pflanzsteine und für Vertikalanpflanzungen (wahrscheinlich reicht dafür aber die Hälfte der vorher vorgesehenen Menge aus).

    Die vertikalen Elemente des Beetes, welches bei der Sitzecke entsteht, sollen eine „Zierde“ sein, aber eine bepflanzte, also wird in der Vertikalen gegärtnert. z.B. sollen die Stahlmatten als Rankhilfe für Bohnen (Sorte Preisgewinner und ähnlich schmückende ) und Kapuzinerkresse dienen. Neben den Sokulenten sollen auch Kräuter und Salate in der Vertikalen Platz finden. Ingesamt soll die gesamte neuentstehende Beetfläche in einer (hoffentlich) permantenten Kultur für eine Mischung aus Nutz(Gemüse)- und Zierpflanzen genutzt werden.

    Ich hoffe das „Wo“ wird durch die Skizze im Anhang etwas klarer. Zum besseren Verständnis möchte ich die Dimension des „Sandkastens“ nocheinmal verdeutlichen: Es handelt sich dabei um ein ca. 50cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 6 Metern.


    (mehr …)

  • In Ebern entsteht IG auf Privatgrund und Stadtgrund

    (Gu aus alerts)

    Abseits der Strukturen des Asylhelferkreises findet Begegnung zwischen Eberner Bürgern und den Flüchtlingen und Asylhelfern noch größtenteils raumfrei statt. Immer wieder kamen Ideen auf, wie und wo Begegnungsorte für die Heimat und das Fremde geschaffen werden könnten.

    Ein Vorschlag wird nun in die Tat umgesetzt: „Wir wollten die Angerteile schon immer retten“, gesteht Klaus Mandery, Institut für Biodiversitätsinformation (IfBI), zusammen mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutz. Entlang der Coburger Straße am Angerbach entsteht nun ein interkultureller Garten. Der Bagger ebnete bereits die Beete.

    Gartengrundstücke, die von Privatpersonen nicht mehr bewirtschaftet und im Besitz der Stadt Ebern sind, werden dabei genutzt, „um Leute zusammenzubringen“, so Bürgermeister Jürgen Hennemann. Er ist froh, dass diesen Äckern nun wieder eine sinnvolle Nutzung zugeteilt werden konnte. Das Stadtoberhaupt hofft aber auch, damit eine gemeinsame Aktion auf die Beine stellen zu können.

    So richtig interkulturell können die Aktion und der Garten nämlich erst dann werden, wenn auch deutsche Bürger mitmachen. Der Bürgerverein und auch der Obst- und Gartenbauverein Ebern haben bereits ihr Engagement angemeldet.

    Etwa 15 Flüchtlinge sind jüngst dem Aufruf von Klaus Mandery gefolgt und haben sich das Grundstück am Angerbach angeschaut, nach den Wetterbedingungen vor Ort gefragt und erklärt, dass bald der Ramadan startet und sie gerne davor noch die Äcker bestellen würden.

    Mit der 38-jährigen Jehan Youssef haben Klaus Mandery und seine Mitarbeiter beim IfBi übrigens einige Sprachbarrieren überwinden können: Seit wenigen Tagen arbeitet die vierfache Mutter als Bundesfreiwilligendienstleistende mit Flüchtlingsbezug bei Klaus Mandery mit. „Sie ist die erste Syrerin deutschlandweit, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland angestellt wurde“, so Mandery. […]

    http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Fluechtlinge;art1726,9247302 (mehr …)

  • IG Meißen eröffnet

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Momentan haben wir ca. 17 Mitglieder, von denen jeder individuell eine Fläche von bis zu 44qm bewirtschaften kann (eine Familie gilt als 1 Mitglied), manche wollten auch kleinere Flächen oder können das Gelände ohne direkten Anbau einfach zum Familientreff und Austausch nutzen, bis jetzt gärtnern aber alle Mitglieder auch. Von diesen 17 sind 6 Deutsche aus Meißen und Umgebung, der Rest Familien aus Afghanistan und Syrien, die jetzt in Meißen wohnen. Daneben gibt es   die große Streuobstwiese der Stiftung Allianz mit 60 Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen), die für alle Mitglieder zur gemeinsamen Pflege und Beerntung zur Verfügung stehen sollen. Es gibt Spielflächen und einen Grillplatz und wir planen für die Zukunft auch noch gemeinschaftliche Beete, z.B. eine Kräuterspirale oder evtl. einen Folientunnel, Kartoffelbeet usw. Im Moment haben wir noch Platz für 12-15 weitere Parzellen, mit Bodenverbesserung evtl. auch mehr.

    Das Projekt wurde erst am 1.4.2016 „gegründet“, neben Gärtnern kann man auch gemeinsam Sport machen oder sich treffen, Feste feiern, mit der Familie aufhalten.
    Der Träger hat  Kooperationen mit Diakonie und DRK -> darüber laufen Deutschkurse und viele andere Angebote.

    Najeha war schon vor Ort und hat beraten.


    (mehr …)

  • LBV Projekt „gemeinsam Boden gewinnen“

    (GU, RSS)

    Unter dem Titel Gemeinsam Boden gewinnen hat der LBV München ein Garten-Projekt mit jungen Flüchtlingen gestartet. Was sind die Aktivitäten des Projektes? Was seine Ziele? Wir haben mit Alexandra Baumgarten vom LBV München gesprochen.

    M-Q: Gemeinsam Boden gewinnen kann man im wörtlichen wie im übertragenen Sinn verstehen. Gilt das auch für Ihr Projekt?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Ja, ganz eindeutig. Mit den Aktivitäten versuchen wir Freundschaften zu knüpfen, zwischen jungen Menschen die hier in Deutschland aufgewachsen sind und jungen Menschen die zu uns geflohen sind. Dort wo wir unsere Freunde haben, können wir uns niederlassen und Boden unter den Füßen gewinnen.
    Die gemeinsamen Aktivitäten haben auch immer mit dem Boden zu tun. Gemeinsames Gärtnern – das bringt viele Menschen auf den Boden, wenn der Kopf schwirrt. Biologisch gärtnern ist dabei für uns selbstverständlich, denn wir möchten den Boden schützen.
    Aber es bleibt nicht nur beim Gärtnern. Wir ernten auch Wildkräuter und Wildfrüchte, um Salben, Cremes, Säfte oder Marmelade herzustellen. Warum? Zum einen weil es die Menschen begeistert zu sehen, was wir uns aus der Natur holen können. Weil es sie freut, wenn sie wissen, was dort wächst und wie sie es verwenden können. Zum anderen auch, weil wir damit zum Bodenschutz beitragen – viele unserer Kosmetikprodukte und Konsumgüter tragen auf diverse Weise dazu bei, dass Böden ausgebeutet oder gar zerstört werden. Natürlich sprechen wir darüber und erarbeiten die Hintergründe.
    Gesprochen werden soll sowieso viel. Die geflohenen jungen Menschen müssen die deutsche Sprache erlernen, um hier Boden gewinnen zu können. Und der Austausch untereinander ist sehr wichtig. Kulturaustausch, Hintergrundwissen und das Erkennen, wie unser Lebensstil mit dem anderer Kulturen, Lebensbedingungen und Ländern zusammenhängt sind enorm wichtig, um global den Boden zu schützen.
    Und da geht es ja dann auch weiter. Dort wo der Boden unfruchtbar ist – z.B. aufgrund von Dürre, Überschwemmung oder Ausbeutung fehlen die Bedingungen, um ein gutes Leben führen zu können.

    M-Q: Viele junge Flüchtlinge wurden durch Krieg und Gewalt aus ihren Heimatländern vertrieben, z.B. aus Syrien. Viele von ihnen kommen aus Städten. Haben diese Flüchtlinge überhaupt einen näheren Bezug zum Thema Boden und Natur?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Das ist so unterschiedlich, wie bei allen jungen Menschen. Aber wir sind ja nicht nur mit „Natur“ in Berührung. Wir gärtnern ja viel. Dann freuen sich die jungen Menschen, wenn sie Kräuter oder Gemüse anbauen und essen können, die sie auch von ihrer Heimat kennen. Gemeinsamkeiten werden deutlich, ein Austausch findet statt. Die in Deutschland geborenen TeilnehmerInnen erkennen, was wir alles aus damals „fernen Ländern“ übernommen haben.
    Die Jungs, die erstmal nicht mitgegärtnert haben, die kommen dann zwischendurch, zum Ratschen oder von unserem Lagerfeuergericht zu naschen.
    Ja … und Boden. Boden ist weltweit ein Thema.  Und dennoch denken die Menschen im Alltag nicht über den Boden nach. Und genau an dieser Stelle wollen wir ja mit dem Projekt wirken. Wir wollen ein Bewusstsein darüber schaffen, dass der Boden mehr ist, als eine Fläche, auf der wir laufen, bauen und fahren.

    M-Q: Gemeinsam Boden gewinnen erstreckt sich über ein ganzes Jahr. Welche Aktivitäten haben Sie mit den jungen Flüchtlingen bereits unternommen?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Nach der Auftaktveranstaltung die einen Überblick über die diversen Aktionsmöglichkeiten verschaffen sollte und die Wünsche und Ideen der TeilnehmerInnen aufnehmen konnte, begannen zur Vegetationsperiode die Gärtneraktivitäten. Wir haben gepflanzt, ausgesät und gebuddelt. Um Ressourcen zu sparen bauten wir Upcycling-Beete. Jedes gemeinsame Treffen beinhaltet auch eine kleine Kochaktion – nach Möglichkeit am Lagerfeuer – einfach weil es schön ist, gemeinsam am Feuer zu sitzen und zu kochen.

    Gemeinsam Boden gewinnen richtet sich an junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

    M-Q: Welche Programmpunkte stehen für die nächsten Monate fest?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Wir werden weiterhin unsere Pflanzungen pflegen, ernten und verwenden. Die Jungs aus einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflohene wünschten sich, dass wir Salben für Muskelkater erstellen, ein Mittel gegen juckende Mückenstiche und Geschenkseifen mit hübschen Blüten im Inneren.
    Zudem gibt es noch zwei Philosophie-Treffen zum Thema Flucht. Denn nicht nur die Menschen, die nun zu uns kommen, sind geflüchtet. Auch wir flüchten – vor allem Möglichen. Mit diesen Treffen wollen wir das Thema Flucht, das derzeit nur in eine Richtung gedacht wird, mal aus anderen Ecken heraus betrachten.

    M-Q: Stichwort „gemeinsam“: Wer kann bei Gemeinsam Boden gewinnen mitmachen – nur junge Flüchtlinge oder auch junge Menschen, die hier beheimatet sind?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Auf jeden Fall können, sollen sogar, junge Menschen die hier beheimatet sind, mitmachen. Es geht ja in dem Projekt um mehr, als „nur“ darum, dass die Geflüchteten Boden unter den Füßen gewinnen. Es geht um Freundschaften, es geht um ein Verständnis, wie wichtig der Boden ist, es geht darum, zu verstehen, dass all unser Wirken und Handeln Auswirkungen hat und jeder immerzu an der Gestaltung der Zukunft beteiligt ist.

    Junge Flüchtlinge beschriften Schilder für den Garten (Foto: Alexandra Baumgarten, LBV München)

    M-Q: Der Klimawandel macht Böden unfruchtbar; Menschen fliehen, weil die Erträge zurückgehen oder ganz ausbleiben. Haben junge Flüchtlinge, die aus ländlichen Regionen geflohen sind, aufgrund dieser Erfahrungen in ihrer Heimat überhaupt Interesse an Gartenbau und Landwirtschaft?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Das haben sie natürlich nicht zwingend – aber einigen scheint es zu gefallen. Es ist ja auch eine freiwillige Aktion. Und da die Jungs aus der Unterkunft auch zum wiederholten Male kommen, scheint es ihnen zu gefallen. Wir werden nie alle Jugendlichen erreichen, wir werden nicht alle Interessen zufrieden stellen können. Wir sind ein Naturschutzverband und können am besten Themen aus Natur und Umwelt behandeln. Es wäre ja komisch, wir würden ein Projekt anbieten, das mit den jungen Menschen Musik-Video-Workshops umsetzt. Das können andere Verbände, Institutionen etc. ins Leben rufen, die sich damit besser auskennen.

    M-Q: Der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will Asylbewerbern mit Bleibeperspektive hat eine Infokampagne für „Grüne Berufe“ wie Gärtner oder Landwirt gestartet. Junge Menschen für „Grüne Berufe“ begeistern – ist das auch eines der Ziele Ihres Projektes?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Es ist schön, wenn sich junge Menschen für „grüne Berufe“ entscheiden. Aber es ist nicht das Projektziel. Wichtiger ist es uns, dass die Menschen lernen, über ihr Handeln nachzudenken, zu reflektieren, zu hinterfragen.

    M-Q: Eine UN-Studie von 2009 geht davon aus, dass bis zum Jahr 2050 rund 200 Millionen Menschen in Folge des Klimawandels auf der Flucht sind. Gibt es vor diesem Hintergrund eine Fortsetzung des Projektes Gemeinsam Boden gewinnen?
    Alexandra Baumgarten, LBV: Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung der UN sollen einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen. Da sich die Entwicklungen nicht von heute auf morgen ändern lassen, werden sicherlich noch viele weitere Projekte, Programme und Aktionen ins Leben gerufen. Denn dass wir einige Veränderungen anstehen haben, das wissen wir schon lange. Jetzt kommt es drauf an, sie so zu gestalten, dass alle Menschen heute, in Zukunft und weltweit ein gutes Leben führen können. Mit unseren Projekten möchten wir die Menschen begleiten, an einer zukunftsfähigen Entwicklung mitzuwirken.

    Vielen Dank für das Gespräch!

    Alexandra Baumgarten, LBV: Dafür danke ich Ihnen.

    Hinweis: Das Projekt Gemeinsam Boden gewinnen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

    Kontakt:
    Alexandra Baumgarten
    Telefon: 089 200 270 82
    a-baumgarten(at)lbv.de

    Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.
    Kreisgruppe München
    Klenzestr. 37
    80469 München

    Telefon: 089-2002706
    e-mail:info@lbv-muenche.de“ target=“_blank“> info(at)lbv-muenchen.de

    www.lbv-muenchen.de

    Der Beitrag Gemeinsam Boden gewinnen mit jungen Flüchtlingen erschien zuerst auf MUCQUERBEET.


    (mehr …)

  • Gärtnern mit Geflüchteten in der ZusammenKunft

    (Mail)

    wir hatten gestern unser erstes Treffen für einen Garten, den wir zusammen mit den Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft Stresemannstraße leben, aufbauen wollen. Es leben hier einige wenige AltberlinerInnen und etwa 400 geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, vor allem Familien mit Kindern. Der Garten soll im Rahmen des Projektes ZUsammenKUNFT entstehen, bei dem etwa ein Dutzend Organisationen und Gruppen die beiden obersten Etagen des Hotelgebäudes bespielen. Beteiligt sind unter anderem campus cosmopolis, die Kunsthochschule Weissensee, die Klasse Design for true Living World von Marjetica Potrc und die Nachbarschaftsakademie. Der Nutzungszeitraum ist begrenzt (Ende 2017), wir planen daher einen Garten in kleinen, beweglichen Behältern auf den Terrassen und unter Umständen die Nutzung eines Grünstreifens im Hinterhof des Gebäudes. Das Projekt versteht sich auch als ein Pilot für das Leben und Arbeiten mit Geflüchteten, u.a. im Zusammenhang mit den Ideen zu einer kulturellen Nutzung des leerstehenden Hauses der Statistik am Alexanderplatz.

    (Berlin)

    (mehr …)

  • Garten der Nationen in Penzlin entstanden

    (Gu, mail)

    nun arbeiten wir etwa drei Monate gemeinsam auf einem kleinen Gartenstück in Penzlin. Wir, das sind Syrische Flüchtlinge und ein Algerischer Flüchtling und ich. Noch sind es erst zwei bis drei verlässliche neue Nachbarn, die aktiv mitgärtnern. Aber das Angebot, den Garten auch für Treffen und zum Grillen zu nutzen wird von ein paar weiteren ausländischen Mitbürgern gerne angenommen, so dass ich das Gefühl habe, der Garten ist nun doch schon ein wichtiger Ort für ein paar Menschen geworden, die aus fremden Ländern in unsere Stad gekommen sind. Unterstützt wird die Initiative durch unseren Verein WeltOffen Penzlin und sage und schreibe den Kleingartenverein in der Stadt!

    Noch gibt es viel zu tun, so meiden die Afrikaner die Syrer und haben sich gänzlich aus dem Rennen um den Boden für Gemüsekultur werfen lassen. Hier bin ich dabei nicht locker zu lassen und hier in Mecklenburg-Vorpommern steht in den Kleingärten erfahrungsgemäß eine Menge Land unbewirtschaftet zur Verfügun.

    […]

    Der Garten der Nationen wird vom Verein WeltOffen Penzlin e.V. unterstützt.

    Der Bufti für unsere neuen Nachbarn untertützt mich bei organisatorischen Arbeiten.

    Es gibt einen Blog, in dem die Entwicklungen in unserem Garten verfolgt werden können: http://parzelle244.blogspot.de/


    (mehr …)

  • Projekt vorm Museum für europäischer Kulturen doch kein GG

    (Gu, mail)
    – Alles ist anders als am Anfang gedacht

    – es ist in dem Sinne noch kein Gemeinschaftsgarten entstanden 

    – Bewohnerinnen aus dem Heim, die mit der Sonderausstellung des Museums Europäischer Kulturen „daHeim. Einsichten in flüchtige Leben“ in Verbindung stehen, wohnen eine Fahrstunde weg

    – das bedeutet eine intensive Vorbereitung, Einstimmung, Mitnahme der Menschen aus dem Heim 

    – ist nur durch den Kontakt des Vereins Kunstasyl e.V und der Künstlerin  Barbara Caveng möglich gewesen, für ein Museum bzw. die Mitarbeiter ist das nicht leistbar

    – in Anlehnung an Flucht, wurde ganz mobil gepflanzt…in Taschen, Koffern, Tüten, Rucksäcken, Fahrradtaschen

    – ist sicher nicht unbedingt gut für die Pflanzen, aber irgendwie auch passend und wir haben heute noch einen Termin mit den Kolleginnen von den Prinzessinnengärten, was die Pflege betrifft 

    – ungewöhnlich waren für mich auch die Pflanzenwünsche der Bewohnerinnen: hauptsächlich wurden Damascener Rosen gewünscht oder rote, gelbe, blaue, weiße Blumen…Grund dafür ist, dass es sich um das Pflanzen von Lebensräumen handelt und nicht um Gärtnern…einige Bewohner, die ihre Pflanze bei uns stehen haben, sind bereits abgeschoben worden. Von ihnen bleibt die Pflanze, angehängt ein Blatt Papier mit dem Lebenstraum 

    – es ist vieles sehr emotional und hat deshalb eine andere Richtung bekommen 

    – schön ist, dass einige Mitarbeiter aus dem Museum, Aufsichten und Vereinsmitglieder sich aktiv beteiligen und einbringen und wirkliche Begegnungen stattfinden 

    – wir sorgen dafür, dass wir sehr gastfreundlich sind mit Beköstigung usw., das ist für ein Willkommen total wichtig


    (mehr …)

  • Frankfurter Garten bietet kostenpflichte Touren durch seine Projekte an

    (Gu, Newsletter)

    Unterwegs mit Gärtnern – Durch den Frankfurter Garten, Frankfurter PilzGarten & Zukunftspavillon


    Wenn die Radieschen sprießen, lässt der Gärtner wieder grüßen. Dafür braucht man keinen grünen Daumen, das zeigen urbane Gartenprojekte weltweit. Urban Gardening ist nicht nur ein hipper Trend für die Aktiven des Projekts „Frankfurter Garten“, sondern eine unumgängliche Veränderung im Nahrungsmittelkonsum und in der Gestaltung der Stadt. Kommen Sie mit und werden Sie Teil der grünen Bewegung!

    Die Veranstaltung

    Die Frankfurter Gärtner pflegen Kartoffelbeete am Ostbahnhof, pflanzen Kohl die Wände hoch und züchten Pilze im uralten Fischergewölbe. Die grüne Reise beginnt am Zukunftspavillon, denn dort wird buchstäblich die Wände hochgegärtnert und Unternehmerteams buddeln beim After-Work-Gardening. So werden ökologische Ideen für eine grüne Stadt praktisch in die Tat umgesetzt. Warum Gemüse an Hauswänden unser Klima schützt und wie man es schafft, dass „öko“ schick aussieht, erklären Frankfurter Gärtner.
    Pilze züchten mitten in der Stadt? Im Frankfurter PilzGarten im Fischergewölbe unter der Alten Brücke kann man genau dies sehen. Im besten Fall könnten sogar mehrere Tonnen Champignons und Co. in ein paar Jahren geerntet werden.
    Abschließend geht es zum „Mutterschiff“ – Willkommen im blühenden „Gadde“ am Ostbahnhof! Am ehemaligen „Unort“ wird seit 2013 gemeinschaftlich, generations- und kulturübergreifend gegärtnert, gebaut, gestritten und gelacht. Erfahren Sie alles über das Projekt und die Menschen, die in ihrer Freizeit viel Energie und Liebe in den Frankfurter Garten stecken. Tauchen Sie ein in einen Experi-mentierraum und Nachbarschaftstreff, einen Ort des Teilens, der Vielfalt und des Lernens. Wer möchte, kann zum Abschluss das kulinarische Angebot des Frankfurter Gartenkiosks auskosten.

    Die Partner

    Infos

    Dauer: ca. 2 Stunden
    Treffpunkt: 15 Minuten vor Beginn am Goethedenkmal, Goetheplatz, 60313 Frankfurt
    Rollstuhl- und/oder Kinderwagengerecht: Nein

    Share/Bookmark

    Termine:

    Von bis Infos Preis  
    Sa, 4.6.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung
    15 € Leider ausgebucht!
    Sa, 2.7.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung
    15 € Jetzt buchen!
    Sa, 13.8.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung
    15 € Jetzt buchen!
    Sa, 10.9.2016
    15:00 Uhr
    17:00 Uhr Guide / Coach: Carolin Duss
    Leistung: Führung

    (mehr …)

  • Frankfurter Garten dabei: Bau einer Pflanzenkläranlage

    (Gu aus Newsletter)

    25. Juni: Aus Abwasser wird Frischwasser – Bau einer Pflanzenkläranlage


    Zukunftspavillon, Goetheplatz, ab 18 Uhr

    Die Fassade des Zukunftpavillons ist ein echter Hingucker: Hier wird an den Wänden hoch Gemüse angebaut! Die vertikale Ackerfläche ist vier Meter hoch und zieht sich auf vier Ebenen über insgesamt 192 Meter rund um das Öko-Gebäude. Biologische Vielfalt kann hier direkt bewundert, angefasst, gerochen und geschmeckt werden.

    Mit einer Pflanzenkläranlage möchten wir aus Grauwasser (z.B. Abwasser aus der Küche) wieder Brauchwasser machen. Das kann wieder in den Nutzwasserkreislauf eingebracht werden, indem wir es als Gießwasser für unsere Beete nutzen.

    Die Pflanzenkläranlage wird Teil der Ausstellung „Biologische Vielfalt in der Stadt“ und zeigt auf einfache Art und Weise, wie Wasserkreisläufe der Natur funktionieren und wie auch im heißestens Sommer Trinkwasserknappheit vorgebeugt werden kann.

    Wir freuen uns über HelferInnen beim Bau. Dabei könnt Ihr auch viel über Wasserkreisläufe lernen.

    Der Bau der Anlage wird ermöglicht durch den Umweltfond der Fraport AG.


    (mehr …)

  • Darmstadt will essbar werden

    (Gu, mail)

    Unser Nachbarschaftsbeet auf der Parcusstraße ist nun in der zweiten Saison. 

    Dieses Jahr mit einem Kartoffelturm. 

    https://www.facebook.com/urbangardendarmstadt/photos/?tab=album&album_id=1526906527618477

    Zudem haben wir nun auch einen vertikalen Garten am Herrngartencafe.  

    https://www.facebook.com/urbangardendarmstadt/photos/?tab=album&album_id=1521073101535153

    Durch gute Vernetzungen mit dem Grünflächenamt haben wir inzwischen einen Flächenpool in der Stadt, der genutzt werden kann, um noch mehr essbares in die Erde zu bekommen. 

    Wir sind gerade dabei zu schauen, wie wir den am besten gehändelt bekommen. 

    Weitere geplante Projekte sind unter anderem, Gärten in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen und auf/an dem Einkaufscenter direkt in der Innenstadt. 

    Um die vielen verschiedenen Ideen und Ansätze (auch von anderen Initiativen) zu bündeln, möchten wir am 11.06. die Initiative „Essbares Darmstadt“ gründen. 

    (die Einladung dazu erhalten sie im Anhang als PDF – https://www.facebook.com/events/1343501322331268/)

    Als Schirmherrin konnte Heike Boomgaarden (aus Andernach) gewonnen werden. 


    (mehr …)

  • Gute Aussichten für Anna Linde

    (Gu, mail)

    ansonsten sind wir gut in die Saison gestartet. Also Jungpflanzenladen lief Bombe. Naja und Unwetter bleibt Leipzig die Wochen auch verschont. Im Gegenteil wieder vermehrt vorbeigezogen. Gestern hat es das 1. (!) mal geregnet hier. Tagung mit Micha Gemüsewerft gestern war laut Philipp auch toll. […]  Dann warten wir grad auf die letzte Bearbeitung durch die Verwaltung des BfN für unseren Antrag. Alles nicht so einfach mit der Bürokratie auf der ebene. Aber wir sind guter Dinge, dass wir zum 1.7. den Bescheid übergeben bekommen.

    Und die Stadt Leipzig bzw. manche Anstrengung einzelner Verwaltungsmitarbeiter fruchtet auch nach fünf Jahren und wir werden gerade vermehrt bzgl. Projektkooperation im Bereich „zukunftstadt“, „smart city“ etc. angefragt (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld; Teilumzug und Diebstahl und Brandanschlag

    (Gu aus Newsletter)

    Unser Teilumzug steht vor der Tür: Am 04. Juni 2016 brauchen wir ab 10 Uhr eure Hilfe! Transporter und Anhänger gesucht!

    Wir wollen Pflanzen in Töpfen, Bretter, Paletten und andere Sachen in die Vitalisstraße umziehen. Außerdem müssen wir die Brandreste unseres Wintergartens beseitigen. Wer von euch hat ggf. noch eine Transportmöglichkeit? Wir haben bisher nur einen Transporter zur Verfügung. Eine weitere Transportmöglichkeit wäre natürlich sehr hilfreich. Selbstverständlich benötigen wir auch eure Muskelkraft. Wir sind gespannt, was wir an dem Samstag alles geschafft bekommen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit!

    Wir begannen in der Vitalisstraße zu gärtnern. Zunächst befreiten wir etliche Erdbeerpflänzchen vom wuchernden Wildkraut, schnitten Büsche zurück und räumten das Schrebergartenhäuschen auf. Außerdem galt es noch eine Wiese zu bändigen… Momentan sind wir regelmäßig am Freitag Spätnachmittag in der Vitalisstraße anzutreffen. Wir suchen auf alle Fälle noch weitere interessierte GärtnerInnen, welche dieses Kleinod zu einem fruchtbaren Stück Land machen.

    Wintergarten abgefackelt

    In der Nacht zwischen dem 18. und 19. Mai 2016 wurde im Gartenbahnhof eingebrochen und unser Wintergarten in Brand gesteckt. Dieser brannte vollständig nieder und steckte einen Barwagen von Jack in the Box in Brand. Nachbarn verständigten gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr, wodurch das Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Neben dem Wintergarten mussten wir feststellen, dass unsere Weinrebe und weitere Stauden Brandschäden davon trugen. Die Weinernte an dieser Rebe fällt dieses Jahr jedenfalls aus. Wir sind entsetzt und sehr traurig über diesen Brandanschlag. Was soll das?

    In den letzten Jahren gab es verschiedene Brände auf dem ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Es wurden bereits Container, ein Wohnwagen und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Treibt da ein Serientäter oder eine Serientäterin sein oder ihr Unwesen? Unser Wintergarten und der Barwagen von Jack waren jedenfalls nicht das erste Brandopfer. […]

    In unser Gartenhäuschen wurde eingebrochen: Der oder die Täter entfernten die Bretter von der Tür und stahlen mindestens einen Zimmermannshammer, eine Zange, einen Kuhfuß und eine Schubkarre. Der Einbruch hängt wohl mit dem Brandanschlag zusammen. Wir fanden den gestohlenen Hammer in der Asche des Wintergartens wieder. Da war leider nur noch das Metallgerüst übrig.

    An den beiden folgenden Gartentreffen galt es die Überreste unseres ehemaligen Wintergartens aufzuräumen. Da waren nur die traurige Reste übrig und das Wegräumen verbreitete wenig Freude. Die verkohlten Balken und Bretter stapelten wir am Rand und die mit Scherben versehene Asche luden wir in Schubkarren und fuhren diese weg. Einem großen Teil der verkohlten Holzreste entledigten wir uns in einem reinigenden Feuer. Übrig bleibt eine kahle Stelle, die deutlich macht, dass wir hier einen Verlust erlitten haben. (ve)

    Nach dem Brandanschlag war unsere Stimmung getrübt, aber wir wollten trotzdem unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier abhalten. Das war auch gut so, denn neue Leute kamen in den Gartenbahnhof.

    Zunächst galt es unsere Südfrüchte zusammenzustellen. Robert hatte dankenswerterweise für uns Tomaten, Paprika und Kürbisse vorgezogen. Bei der Übergabe der vorgezogenen Tomaten war leider etwas schief gelaufen. Vermutlich ließen Leute Pflanzen mitgehen. Wir hatten deshalb zunächst nur wenige Pflanzen zur Verfügung. Durch Spenden von Karin, Manuela und Christian konnten wir das Pflanzendefizit aber wieder wettmachen. Danke! Was uns allerdings noch fehlt sind Chili-Pflanzen.

    Zum 10. International Sunflower Guerilla Gardening Day verabredeten sich am 01. Mai 2016 spontan einige Kids mit ihren Eltern im Gartenbahnhof Ehrenfeld. Der Motto des Tages war: Geht raus, pflanzt Sonnenblumen und begrünt eure Stadt

    Zur Historie: 2016 ist das 10. Jahr (kleines Jubiläum :-)) an dem die Guerrilla GärtnerInnen in Brüssel den 01. Mai zum „International Sunflower Guerilla Gardening Day“ ausgerufen haben.

    Nun wollten wir dies zum Anlass nehmen, um mit Kindern und deren Eltern Samenbälle mit Sonnenblumensamen zu machen. Karin stellte das notwendige Saatgut zur Verfügung, Aniko besorgte zusätzliches Material und wir konnten übrig gebliebene Erde des Gartenbahnhofs nutzen.

    […]
    Das nächste Kinderprogramm findet voraussichtlich am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 15 Uhr statt. Wir wollen uns auf dem ehemaligen Güterbahnhof umschauen was es für Müll auf dem Gelände zu finden gibt. Aus dem Müll planen wir kleine und grosse „Skulpturen“ zu basteln.


    (mehr …)

  • Vor Flüchtlingsunterkunft in Heimstetten ist ein Nutzgarten entstanden

    (Gu aus alerts)

    Gartenprojekt: Flüchtlinge pflanzen Gemüse an

    Heimstetten – Die Bewohner der Asyl-Unterkunft an der Räterstraße haben ein Gartenbeet angelegt. Doch das Ganze ist für die Menschen mehr als ein Gartenprojekt.

    In einem früheren Leben arbeitete Hussein Kabbah* auf den Feldern vor Sierra Leones Hauptstadt Freetown. Er war Landwirt. Heute kniet der 37-Jährige am Beet vor der Asyl-Unterkunft an der Räterstraße und fährt mit der Hand durch die Erdbeersträucher. Er ist ein Flüchtling. Sein Asylverfahren läuft noch. Aber ist er deshalb kein Landwirt mehr? Hat er sein früheres Leben zurückgelassen, als er Europa über das Mittelmeer erreichte? 

    Wer Kabbah dabei beobachtet, wie er die Erdbeer- und Tomatensträucher hegt und pflegt, der sieht, dass dieser Mann mit Pflanzen umgehen kann. Und dass es ihm Spaß macht, einem etwas über Gemüse aus Ostafrika zu erzählen. Er fragt: „Do you wanna see the okra?“

    „Das Gartenfieber ist ausgebrochen“

    Mit Unterstützung des Asyl-Helferkreises haben 14 Flüchtlinge einen Gemüsegarten vor dem Gebäude angelegt. Sie haben Beete abgesteckt, die Erde umgegraben, Steine gesammelt und Wegbegrenzungen gesetzt. Später haben sie Samen gesät und zum Beispiel Salat, Kohlrabi, Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika oder Auberginen eingepflanzt. „Im Asylbewerberheim an der Räterstraße ist das Gartenfieber ausgebrochen“, schreibt die Gemeinde Kirchheim in einer Pressemitteilung. Doch das, was sie hier geschaffen haben, ist viel mehr als ein Garten.

    Auszeit vom Behördenstress

    Besucht man die Menschen in ihrem Garten, sieht man Männer, die über die richtige Menge Wasser für Chilischoten diskutieren. Man sieht Frauen, die deshalb über ihre Männer lachen. Und man sieht Kinder, die Sonnenblumen pflanzen, kichern und spielen. Dinge wie das Asylverfahren und schwer zu verstehende deutsche Bürokratie haben gerade Auszeit.

    Gartenkunde und Deutschunterricht in einem  

    Ahmad Rashid ist 17 Jahre alt. Vor neun Monaten floh er aus Afghanistan nach Deutschland. Eine Arbeit hat er nicht. Er erzählt, morgens und abends beschäftige er sich mit dem Gemüsegarten. Das mache ihm sehr viel Spaß. Dazwischen gehe er zum Deutschunterricht. Vor Kurzem haben die Bewohner der Unterkunft an der Räterstraße mithilfe der Gemeinde eine Kräuterschnecke aufgebaut. Dort wächst Thymian, Salbei, Estragon – alles, was eben so üblich ist in der hiesigen Gemüse- und Kräuterlandschaft. Die Flüchtlinge, die aus den unterschiedlichsten Ländern stammen, kannten nicht jede Pflanze. Im Deutschunterricht haben sie daher eine Vokabelliste mit allen Namen der Gemüsesorten erstellt. Gerlinde Reichart vom Helferkreis sagt: „Das ist ein dauerhaftes Betätigungsfeld, für das die Bewohner in Eigenregie selbstverantwortlich sind.“ Und Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl sagt, viele dürften teilweise nicht arbeiten, weil sie aus sicheren Herkunftsländern stammen. „So haben sie wenigstens ersatzweise eine sinnvolle Beschäftigung.“

    Je nach Nationalität hat jeder sein eigenes Garten-Know-How

    In der Unterkunft leben hauptsächlich Familien. Im Gemüsegarten gehört meistens ein Beet einer Familie. Je nach Nationalität hat jeder sei eigenes Garten-Know-How. Was die Bewohner anpflanzen bleibt ihnen selbst überlassen. Die Samen besorgt der Helferkreis. Manches muss im Internet bestellt werden, weil es das im Gartencenter nicht gibt. Wie die Okra-Samen. 

    Okra ist eine Gemüsepflanze. Sie sieht aus wie grüne Paprika. Ist aber nicht scharf. Insbesondere im arabischen und afrikanischen Raum wird es verwendet. Beim Kirchheimer Asyl-Helferkreis haben sie extra Samen der Pflanze im Internet bestellt. Hussein Kabbah zieht die Samen in einer Kiste hoch, die er mit Erde befüllt hat. Die Kiste steht geschützt unter einem abgeschlossenen Holzanbau an der Asyl-Unterkunft. Will Kabbah nach den Pflanzen schauen, muss er zuerst einen Security-Mitarbeiter bitten, die Tür am Anbau aufsperren. Die Schoten, die man essen kann, bilden sich etwa nach acht Wochen. Diese will Kabbah ernten und dann, falls das möglich ist, am Markt verkaufen.

    http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/kirchheim/heimstetten-auszeit-stress-fluechtlinge-legen-gartenbeet-6448382.html (mehr …)

  • mehr Infrastruktur für den Basisgarten Borken

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Essbare Stadt Borken möchte in dem Gemeinschaftsgarten Basisgarten eine Toilette bauen, Regenwasser nutzen, Gartengeräte vor Ort haben und auch ein Insektenhotel bauen.
    Mehr Infos zu ihnen:

    50 Mitglieder, davon 15 Aktiv, davon 3 Vorstandsmitglieder

    –        Nicht eingetragener aber als gemeinnützig anerkannter Verein (Bescheinigung vom Finanzamt liegt vor). Eine Eintragung erfolgt voraussichtlich im Jahr 2017

    –        Entscheidungen werden monatlich (oder im Notfall zeitnah) durch den Vorstand getroffen (der Vorstand hat eine Geschäftsordnung). Es findet eine Regelmäßige Sitzung statt.

    –        Informationen werden über Facebook, Whats App-Gruppen und der örtlichen Infotafel kommuniziert

    –        Es gibt ein Jungpflanzenteam (6 Mitglieder), das sich jeden Donnerstag um die Jungpflanzenzucht kümmert. Wobei hier meistens immer 3-4 Leute anwesend sind. Die Anzucht sowie Verkauf geht von Anfang März – Ende Juli.

    –        Es gibt derzeit drei orte, wo der Verein aktiv arbeitet (Heimgarten von Mir – Gewächshaus 8m² für Setzlinganzucht / Ökohof in Rhedebrügge für Jungpflanzenanzucht auf mehr als 200m², Hühnerhaltung auf 1000m², Möglichkeit zur Herrichtung weiterer Parzellen auf ca. 400-600m², Himbeergarten auf ca. 200m²/ Basisgarten 600m, 15 Parzellen bis 22m² exkl. Gemeinschaftsparzellen von 4-20m²)

    –        Es gibt eine Homepage mit Onlineshop für Jungpflanzen

    –        Der Verein macht Werbung über Flyer und Facebook sowie Mundpropaganda

    C)        Vorhandene und zukünftig mögliche Unterstützung durch Stadt und Firmen

    –        Die Stadt Borken spendet kostenlos Wasser und füllt es in die vorhandenen 3x 1000ltr. IBC´s auf Anfrage immer nach.

    –        Die Stadt Borken spendet jederzeit kostenlos Hechselschnitt für Gehwege sowie Kompost für Beete

    –        Die Stadt Borken stellt Bagger und LKW für mögliche neue Gärten bereit (auf Anfrage)

    –        Die Stadt Borken stellt Beton bis 2m² bereit, falls mal ein Zaun gebaut werden soll (vorerst nicht angedacht)

    –        Die Stadt Borken stellt weitere Flächen (bei Bedarf) zur Herrichtung bereit und bezahlt die Pachtkosten und übernimmt die Versicherung

    –        Finanzielle Mittel werden von der Stadt Borken nach mehrmaliger Anfrage nicht bewilligt, das die Stadt mit den vorhandenen Leistungen Genugtuung empfindet

    –        Die Borkener Zeitung schaltet kostenlose Artikel und Anzeigen für uns in die Borkener Zeitung

    –        Das regionale Radio „WMW“ hat Interesse über uns zu berichten

    –        Der regionale Internet-TV Sender Borio.TV berichtet über uns seit ca. 2 Jahren 1-2x im Jahr

    –        Eine Suche nach Sponsoren (30 naheliegende Firmen wurden angeschrieben) war erfolglos, wir denken, dass das Projekt „Urban Gardening“ noch nicht richtig hier angekommen ist und den Leuten durch aktives und ordentliches Gestallten erst einmal zeigen müssen, dass Urban Gardening schön und Wertvoll ist.

    Hinweis zur Einnahme von Geldern aus Jungpflanzenverkäufen:

    –        Mit den Geldern der Jungpflanzenverkäufe wollen wir dieses Jahr 100% der Gelder in den Ausbau bzw. Herrichtung der Gewächshauses investieren, um im Jahr 2017 strukturierter und sauberer zu arbeiten. Außerdem soll das Saatgut für das Jahr 2017 daraus finanziert werden.

    –        Außerdem wollen wir mit den Geldern unsere Verkaufsstände ansehnlicher machen um mehr Leute zu erreichen

    –        Der Jungpflanzenverkauf dient in erster Linie als Werbung, um mehr Leute zum Selbstanbauen zu motivieren und eine Alternative zu überteuerten und gespritzten Gemüsepflanzen aus Bau- und Supermärkten zu bieten.

    Wir wollen also vorerst das Gewächsshaus mit den Verkaufseinnahmen, Privaten Mitteln und Spenden komplett ausnutzen und so herrichten, dass man es auch präsentieren kann und es Spaß macht, dort zu arbeiten, damit mehr Leute kommen und sich gerne dort aufhalten. Sobald dann „das Grundgesrüst“ steht, wollen wir ca. 20% der möglichen Einnahmen in den Erhalt der Anzucht und 80% in den Ausbau der Gemeinschaftsgärtenflächen investieren. Wir rechnen damit, dass wir bis Ende 2017 das Grundgerüst fertiggestellt haben.


    (mehr …)

  • Interkulturelles Gärtnern und Schmausen im IG Benediktbeuern

    (Gu aus alerts)

    […]
    Interkulturelles Gärtnern und Schmausen von 11 bis 14 Uhr im Gemeinschaftsgarten ist ein weiteres ZUK-Angebot, bei dem Familien mit Kindern ab vier Jahren und interessierte Bürger zusammen mit Flüchtlingen garteln und kochen können. Seit 2015 gibt es in Benediktbeuern diesen interkulturellen Gemeinschaftsgarten. Benediktbeurer Familien haben ihn gemeinsam mit Flüchtlingen aus Eritrea angelegt und betreuen dort Beete. An diesem Tag wird gemeinsam gegartelt und frisches Gemüse auf unterschiedliche Weise landestypisch zubereitet. Eine Einladung zur Begegnung und gemeinsamem Essen. Der Gemeinschaftsgarten ist nahe dem ZUK-Energiepavillon angelegt, westlich des Klosters. Der Kostenbeitrag beruht auf Spendenbasis.“

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/benediktbeuern-kraeuter-und-gemuese-im-zuk-1.3012556 (mehr …)

  • Palettengarten am Dortmunder U

    (Gu, Newsletter)
    60 Paletten, 400 Pflanzen, 4 Kubikmeter Erde, 10.000 Schrauben.

    Vor dem Sommer kommt der Frühling! Seit gestern wächst auf dem Vorplatz vom Dortmunder U unser Paletten-Garten. Gemeinsam mit der Designern Sabine Gorski haben wir in diesem Jahr etwas ganz besonderes für euch vorbereitet. Der lebendige Aufenthaltsort für den Sommer am U wird bis Ende dieser Woche installiert und im Mai gemeinsam mit allen Interessierten bepflanzt und verschönert. Mehr Infos folgen…

    Der Palettengarten entsteht in Kooperation mit dem Dortmunder U und wird gesponsert von Westpal und Dachser

    Fotos: http://dieurbanisten.de/paletten-garten-fuer-den-sommer-am-u/

    Mail von Carlos dazu:
    Das ist nur ein temporäres Projekt, in dem auch nicht wirklich gegärtnert wird. Die aufgebauten Palettenmöbel wurden mit Pflanzen, teilweise auch Kräutern, verschönert, es handelt sich aber nicht um einen Garten

    (mehr …)

  • Humboldt-Uni plant Projekt: auf dem Dach eines Supermarkts Lebensmittelanbau und IG

    (Gu, Mail)

    Die Idee ist, gleichzeitig mehr Wohnraum in der Stadt zu schaffen ohne bis dahin noch freie Flächen zu nutzen. So sollen Wohnungen quasi auf einem Supermarkt errichtet werden und darauf kommt ein Gewächshaus, in dem sowohl für den Supermarkt Lebensmittel produziert werden als auch ein interkultureller Garten Platz finden soll. Die Wohnungen sind vorerst, primär für Flüchtlinge gedacht, die dann durch den IG Kontakt zu uns Berlinern knüpfen sollen.

    Das ganze ist ein Projekt der Humbodt-Uni
    > Lebenswissenschaftliche Fakultät
    > Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
    > Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen (mehr …)

  • In der Nähe von Wisman ist ein IG geplant

    (Gu, Mail)

    mit einer Flüchtlingsinitiative aus Wismar wollen wir (Arbeit und Leben Schwerin, Projekt 65+)  einen interkulturellen Garten in der Nähe von Wismar starten.

    Thema: Integration am Beispiel Garten

    Gegebenheiten

    Ort: Tressow,  ca. 670 Einwohner (davon ca. 150 Generation 65+)

              Ehemalige Ausbildungsstätte für Gärtner/in – &  Garten- und Landschaftsbau

              Land, Gewächshäuser, Arbeitsgeräte vorhanden

              Jungpflanzen besorgt

              Gemeinschaftsräume, Seminarräume, Toiletten vor Ort

              vor Ort  in Tressow erstmal 10 Syrer, 2-3 haben Interesse für Gärtnern gezeigt und haben bei einigen vorbereitenden Aktionen im Garten schon mitgeholfen

    Infoveranstaltung für die Bürger vor Ort:

              Bürgerversammlung in der Sporthalle von der Schule in Bobitz – kein Wiederstand

              politisch das Wohnen in der Gebäude nicht erwünscht

    Weitere Schritte:

               (Auftakt-) Veranstaltung Ende Juni-Anfang Juli (vielleicht Abendveranstaltung, kürzer (3-4 St.), informativ: Ideen/Vorhaben/mögliche Konzepte vorstellen– zur Diskussion offen, mit der Einladung für Mitmachen),

    Folgetag  oder 1-2 Woche später der Workshop (ganztags) mit 10-20 Leuten: Training, Vermittlung von Methoden/Erfahrungen: Wie startet man/frau so einen Interkultureller Graten? An was muss man/frau achten,…? (mehr …)

  • Neues aus dem Himmelbeet

    (Gu Newsletter)

    • Die geplante Nachbarschaftsküche nimmt mit dem Lehmbackofen Gestalt an. Der Unterbau ist bereits gemauert und demnächst wird die mit Spannung erwartete Kuppel gebaut! Alle gemeinsamen Bauaktionen werden auf der Homepage oder bei Facebook angekündigt.
    • Nebenan im Café “qualmt” bereits der elektrische Ofen, denn das Caféteam kommt mit Quiche und Möhrenkuchen kaum hinterher! Erfrischend wird es dann wieder durch selbstgemachte Limonaden wie z.B. Jeske´s Erdbeer-Minz-Kreation oder der Zitronenmelisse-Honig-Limo aus der himmelbeet-Produktion. Essbare Blüten an den leckeren Tagesgerichten und am Salat machen das gute Omi-Porzellan instagramtauglich und lassen eigentlich nur noch eine Sache offen: den feinen Kräuterschnaps für danach. Die erste Ernte ist soweit und läd ein, um auf den Sommer anzustoßen.


    All die leckeren Gaumenfreuden könnt Ihr auch am 12.6. genießen, wenn sich der neu gegründete Förderverein “zusammen wachsen den Anwohner*innen, Nachbar*innen, Ehrenamtlichen und Freund*innen des himmelbeet-Gartens vorstellt! Der Verein unterstützt die Tätigkeiten des himmelbeet-Projekts und versteht sich als Plattform für gemeinsame Aktivitäten. Damit bringt er den Garten erst richtig zum Blühen. Die gemütliche Vereinsrunde wird ab 15 Uhr auch musikalisch von der bezaubernden Felicitas mit Begleitung unterstützt.

    Musikalisch wird allen Berliner*innen auch am 21.6. zur Fête de la Musique” einiges geboten. Das himmelbeet ist mit dabei, wenn die ganze Stadt singt und klingt. Freut Euch auf Blues, Folk, Klezmer, SingerSongwriter oder Tango und tanzt mit uns zusammen in den Sommer! (mehr …)

  • In Ebern soll ein IG entstehen

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Garten in Ebern

    Seit den 1990er Jahren, dem Beginn der ersten interkulturellen Gartenprojekte, wurden in Deutschland schon um die 140 solcher Gärten initiiert. Von der Kreisgruppe des BUND Naturschutz angestoßen, soll nun in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biodiversitätsinformation e.V. (IfBI), auch in Ebern ein solches Projekt entstehen.

    Mancher Beobachter bemerkt schon Veränderungen an Parzellen in den Angergärten, die, nach der Mahd des hohen Grases, in dieser Woche noch umgebrochen werden sollen, um Beete anlegen zu können. Um den Erfolg des Vorhabens zu garantieren und auch die Geflüchteten zu integrieren bekommen der BUND Naturschutz und das IfBI laut einer Mitteilung tatkräftige Unterstützung. Jehn Youssef aus Syrien stammend und der Ukrainer Sascha Lysiuk helfen schon jetzt bei den Vorbereitungen und werden in Zukunft weiterhin mitarbeiten und so an eine Kooperation mit den Geflüchteten heranführen.

    Der Garten soll Einheimischen, Flüchtlingen und Zuwanderern die Möglichkeit geben, kulturelle Unterschiede, Differenzen und Vorurteile abzubauen und die Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Am 27.Mai um 17 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zu einer Besprechung in den Angergärten.

    http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Interkultureller-Garten-in-Ebern;art1726,9236255 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgärten in Essen

    (Gu aus alerts)

    Im Zuge der Klimawochen Ruhr werden in verschiedenen Stadtteilen Essens neue Gemeinschaftsgärten integriert. Hier soll zusammenwachsen, was zusammen gehört: Die Bewohner des Stadtteils können gemeinsam Nutzpflanzen züchten, in den Gärten entspannen oder sie dekorieren. Der Weuengarten in Altendorf ist ein sehr junges Produkt dieser sozialen Idee. Hier entsteht seit März ein Fleckchen Grün für alle.

    Die Gruppe der Gemeinschaftsgärten Essen hat sich im Rahmen des Transition Town Movement gegründet, einer Bewegung für Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in Städten. Einige Gärten wie der im Siepental existieren bereits seit 2012. Dementsprechend blühen dort bereits die Beete, aber auch im jungen Weuengarten ist die erste Saat gesetzt: Erdbeeren, Möhren, Kopfsalat. Dazu ist neben dem kleinen Schuppen ein Kompostlager bereit, Abfälle zur Zersetzung aufzunehmen. Die gesponserten Hochbeete und eine geplante Kräuterecke runden die Planung ab. Gartenleiterin Sabine Mehske und Kollegin Birgitta Jakubeit  sind bereits fleißig am Umgraben, irgendetwas ist immer zu tun.

    Die beiden Gartenfans betreuen das junge Projekt von Beginn an und hoffen, wie bei den Gärten in anderen Stadtteilen auf großen Zuspruch aus der Nachbarschaft. Die Stadt verwendet alte Spielplätze oder leere Grünflächen, um daraus die Gemeinschaftsgärten zu machen, erklärt Sabine. Allerdings nur, wenn die Orte ansonsten nicht genutzt werden oder es Alternativen gibt. So ist in Altendorf ein weiterer Spielplatz gleich um die Ecke. Probleme entstehen nur bei der fehlenden Kommunikation mit den Anwohnern, wenn die Gartenprojekte im Vorhinein nicht angekündigt werden. Dann kann es vorkommen, dass die Nachbarn sich übergangen fühlen oder denken, sie können die Fläche nicht mehr nutzen. Meistens kann man den Leuten die Bedenken aber schnell nehmen, wenn man ihnen klar macht, dass der neue Ort für alle da ist. […]

    Wenn das Projekt in diese Richtung weitergeht, wird auch im Stadtteil Altendorf direkt am Niederfeldsee nächstes Jahr ein wunderschöner Garten für die Bewohner zur Verfügung stehen. Um aber noch einmal zu verdeutlichen, wie das Ganze in der Zukunft aussehen kann, präsentieren Sabine Mehske und Birgitta Jakubeit  einen kleinen Garten, der schon länger besteht. Auch in der Diergarth-Straße wurde ein Spielplatz umfunktioniert.
    […]

    http://www.coolibri.de/redaktion/unterwegs/gemeinschaftsgarten-essen-altendorf-weuengarten.html (mehr …)