Kategorie: Urbane Gärten

  • FH Minden: campus wird essbar

    (Gu, alerst)

    Das Studentenprojekt „Essbarer Campus“ geht mit zehn Hochbeeten an den Start. „Angewandte Lehre in Bestform“, lobt FH-Präsident Professor Klaus Becker das Ergebnis des Praxis-Moduls „Stadtökologie“. Umweltschutz-Studenten hatten Beispiele von urbanem Gärtnern aus verschiedenen Städten zusammengetragen und daraus ihre Campus-Idee entwickelt. […]

    Und weil vielleicht nicht jeder Esser weiß, wie mit dem Grünzeug umzugehen ist, helfen Schriftzüge wie „untere Blätter einzeln abpflücken“. Jeder darf sich bedienen, darf kosten, schmecken, ernten. Ein Versuch ohne Zaun und Mundraub-Alarm. Aber auch Mithilfe ist erwünscht.

    „Neun von zehn Beeten haben bereits Pflegepaten“, sagt Professorin Elke Hietel. Sie weiß: Nur wenn die Hege für Gemüse, Kräuter und Salat von einer Studentengeneration zur nächsten weitergegeben wird, gedeiht Urban Gardening am Binger Campus.

    Biodiversität fördern, auch das will das Projekt am Campus. Eine Pflanzentauschbörse gab zum Auftakt Gelegenheit, Setzlinge zu erhalten.
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/bingen/campus-wird-essbar_16928196.htm

    —————————————————-
    FH-Präsident Professor Dr. Klaus Becker betonte bei der Einweihung die anwendungsorientierte Lehre, wie sie sich in dem Projekt zeige und wünschte dem essbaren Campus Ausstrahlung bis in die Stadt hinein. Denn das Biodiversitätsprojekt ist Teil der Initiative „Essbare Stadt Bingen“, die von Umweltschutzstudierenden konzipiert und von der FH Bingen wissenschaftlich begleitet wird. […] Der AStA und die FH-eigene Werkstatt unterstützten beim Bau der Hochbeete. Vor der Witterung schützt die Holzkonstruktion aus heimischer Lärche eine Lasur auf Naturöl-Basis, die frei von Bioziden und Konservierungsmitteln ist. Das verwendete torffreie Pflanzsubstrat stammt aus biologischer Erzeugung. Die Bepflanzung der Hochbeete bietet eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüse-, Kräuter- und Salatsorten. Die Kräuterkunde der Hildegard von Bingen hat die Studierenden inspiriert und so finden zum Beispiel Ysop, Zitronenverbene, Thymian, Johanniskraut, Fenchel, Salbei, Zitronenmelisse und Estragon Platz auf den Beeten. Und auch zwei historische Kartoffelsorten haben den Weg auf den FH-Campus gefunden: Die sehr frühe, festkochende französische Sorte „Belle de Fontenay“ sowie die mittelfrühe, festkochende, aus Norddeutschland stammende Sorte „Hansa“.

    Nach der studentischen Pflanzaktion werden die Hochbeete nun über Patenschaften von Studierenden und Mitarbeitern betreut und versorgt.

    http://www.metropolnews.info/mp164486/biodiversitaetsprojekt-essbarer-campus-gestartet (mehr …)

  • in Recklinghausen entsteht der VestGarten

    (Gu, Workshops, Antrag, Antworten auf Fragen)
    Im September 2015 organisierte der Initiator des GG zusammen mit der VHS im Rahmen der Aktivitäten der LA21 drei Veranstaltungen zum Thema urbanes Gärtnern. U.a. fand eine Bustour zu bestehenden GGs im Ruhrgebiet statt – und die TN wollten dann auch so ein Projekt in Recklinghausen. Sie haben 40 Interessierte im Verteiler, der harte Kern besteht aus 15 Leuten. Auf einer pachtfreien Fläche des Ökumenischen Zentrums Arche (Nutzungsvertrag und das OK des Bistums in Münster liegen vor) legen sie seit Ende APril 2016 auf 1000m² einen GG an – die Fläche für die Gemüsebeete ist dabei zunächst 140m².
    Wegen vieler Kanninchen und einem nicht ganz sauberen Bodens wollen sie in Hochbeeten gärtnern. Es soll Palettenbeete geben und außerdem höhenflexibel verstellbare Hochbeete (in einer Nut geführte, herausnehmbare Planken aus zersägten Paletten), um Anpassungen an die absinkende Beetfläche, an unterschiedliche NUtzerInnen und die Höhe der Pflanzen machen zu können. Die Beet werden in Zusammenarbeit mit den Werkstätten des Diakonischen Werks erstellt. Sie wollen auch mit dem „selbsbewässernden“ Beet, was mal für das Allmende-Kontor gebaut wurde, experimentieren.
    Für die Wasserevrsorgung müssen sie anfangs noch Trinkwasser (Kirche) nutzen, wollen dann aber Regenwasser einer nahen Turnhalle nutzen, brauchen dafür aber noch die Zugangsberechtigung für das Schulgelände.
    Interessant ist auch, dass sie eine Konstruktion bauen wollen, die als Tisch und dann aufgeklappt als Stauraum genutzt werden kann – was wieder in Kooperation mit dem Diakonischen Werk laufen soll. Finanzieren wollen sie das Projekt, neben einer Förderung von uns, durch Spende, Zuwendungen anderer und Eigenleistungen (Gartenfeste z.B.). Wassergeld ggf durch Umlage auf die GärtnerInnen.

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  • Lüneburg: essbare Stadt hält Einzug (top down)

    (Gu, alerts)
    Auf städtischen Flächen Gemüse, Obst und Blumen anbauen, das ist in Lüneburg in 16 Kleingartenkolonien möglich. In den mehr als 2000 Parzellen sorgen Kleingärtner dafür, dass mit jedem Beet auch ein Stück Natur in die Stadt geholt wird. Nun soll in Lüneburg eine neue Form des „Urban Gardening“, also der gärtnerischen Nutzung von städtischen Flächen, Einzug halten. An drei Standorten sollen Hochbeete errichtet werden, die die Stadt mit Gemüsesorten bestücken will. Die Bürger können diese dann pflegen und sich an Möhren, Kohlrabi, Radieschen und vielem mehr bedienen, erläuterte Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, im Bauausschuss. Das Projekt ist eines von vielen, die die Stadt mit der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) initiiert, um die biologische Vielfalt zu stärken. Die Hochbeete sollen in Pflanzkisten mit den Maßen 2 x 1 x 0,85 Metern entstehen. Aufgestellt werden sollen sie im Scunthorpepark, im Clamartpark und auf der Grünfläche vor dem Parkhaus am Klinikum. Die Kosten pro Kiste belaufen sich auf 350 Euro, dafür sucht die Stadt Paten oder Spender ab Herbst. Im Frühjahr 2017 solls dann losgehen mit dem gemeinschaftlichen Gärtnern.

    Wiederbeleben möchte die Stadt auch Grünpatenschaften, bei der Anwohner oder Interessierte sich verpflichten, die Pflege und das Bewässern einer Grünfläche, von Straßenbäumen oder Pflanzkübeln zu übernehmen. Bisher war die Anmeldung dazu kompliziert, nun soll ein schlichtes Formblatt dafür im Internet runtergeladen werden können, kündigt Peter Zurheiden, Bereichsleiter Grünplanung, an.

    Der Kneipp-Verein, der 15 Jahre lang den Kräutergarten im Kurpark betreut hat, übergab diesen zu Beginn den Jahres an die Stadt. In Zusammenarbeit mit der AGL wird seit April der Boden verbessert und mit der Neubepflanzung begonnen. Angepflanzt werden dort wieder Heilkräuter, die auch bei unterschiedlichen Leiden für Linderung sorgen. Unter farblich markierten Rubriken soll der Besucher künftig leicht ergründen können, welche Kräuer wobei helfen […]

    https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/331220-urban-gardening-gemueseanbau-im-clamartpark (mehr …)

  • Vandalismus bei Neuland

    (Gu, RSS)
    Im Moment überwiegt bei den NeuLändern natürlich die Wut. Irgendwelche Vollidioten haben nachts zwei Bienenboxen umgetreten. Unser Bienen-Mentor Frank schätzt, dass ein Volk verloren ist. Für das andere bestehe Hoffnung. Aber trotz dieses Rückschlags lassen wir uns natürlich nicht entmutigen. Schließlich ist die Imkerei auf NeuLand von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. Bis zu neun Völker haben in den vergangenen Jahren bei uns im Garten friedlich Honig produziert. Bis zu 30 Kilo pro Volk. Einige unserer Imker haben sogar schon schwärmende Völker gefangen und auf NeuLand „einlogiert“. Es geht immer weiter. Frank hält regelmäßig Seminare für bis zu 40 angehende Imker. Eins steht fest: Wir werden uns auf keinen Fall unterkriegen lassen von Schwachköpfen, die wir mit großer Wahrscheinlichkeit sogar kennen. Wir haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Vorschläge, wie wir uns darüber hinaus gegen bestimmte Leute zur Wehr setzen, diskutieren wir derzeit intern. (mehr …)

  • Viel Interesse am Gemeinschaftsgarten am Center Francais in Berlin

    (Gu, mail)

    Aber zusammenfassend kann sagen, dass wir recht begeistert sind, denn das Projekt scheint viele unterschiedliche Menschen zu begeistern. Die Leute haben viele Ideen und Lust, sie umzusetzen. Neben den Nachbarn und Interessierten möchten 2 Kitas und das angrenzende Altenheim mitmachen. Wir haben uns schon mit einigen Gärten in der Stadt sowie Gartenaktivistinnen vernetzt (darunter Kerstin Stellmacher und Frauke Hehl, Himmelbeet, Pyramidengarten, Gartenarbeitsschule Mitte, usw.) und freuen uns sehr über den solidarischen Austausch. Allein das Bezirksamt sieht unser Vorhaben mit etwas Skepsis, zumindest was die Nutzung von öffentlichen Flächen angeht. Glücklicherweise haben wir einen Teil eines Parkplatz als Startfläche zur Verfügung. Wir machen im Juni weiter mit der Konzeption des Gartens. Im August wir der Bau der Beete u.a. durch einen Jugendworkcamp vorangetrieben.

    aus dem ersten Protokoll eines Treffens mit Interessierten:
    Der Beginn des Projekts soll deswegen (spätestens) Ende August im Rahmen eines deutsch-französisch-mazedonischen Workcamps stattfinden: 24 Jugendliche aus den drei Ländern werden sich 10 Tage zusammen mit Vorbereitungsarbeiten für den Gemeinschaftsgarten beschäftigen (Bau von Hochbeeten und einer Art Geräteschuppens, Beschilderung, Insektenhaus etc.). Das Workcamp soll mit einem Gartenfest beendet werden, zudem alle herzlich eingeladen sind. Ende August soll der Garten spätestens also begonnen werden, wenn die Anwohner/innen und Interessierten motiviert sind, ist jedoch auch ein früherer Start denkbar und wünschenswert.

    Erläuterung der aktuellen Situation: ursprünglich war der Plan, den Garten auf den angrenzenden Grünflächen zu realisieren. Leider handelt es sich um öffentliche Flächen, so dass wir hierfür keine Genehmigung bekommen haben. Das CFB möchte das Projekt dennoch beginnen, die hierfür zur Verfügung stehenden Flächen sind der hintere Teil des Parkplatzes des CFB sowie ein kleiner Teil vor dem CFB-Gebäude. Das CFB ist für das Vorhaben bereits mit anderen Gärten und Akteur/innen in Kontakt und gut vernetzt. Auch das benachbarte Seniorenwohnheim sowie einige Kitas möchten sich an dem Projekt beteiligen und sind von der Idee begeistert.

    Nach einer Besichtigung des Grundstücks wurden folgende Punkte diskutiert:

    ·Im Hinblick auf die Genehmigung der Nutzung der Grünflächen könnten wir an eine Unterschriftenaktion denken.

    ·Gibt es eine Belastung durch den nahen Flughafen und unmittelbar durch die Müllerstraße? Vom Flughafen eher nicht. Die Entfernung von der Straße sollte 50 Meter sein oder die Partikel durch Gebüsche gefiltert werden.

    ·Wie soll das Projekt langfristig finanziert werden? Wir müssen ein Konzept für die langfristige Finanzierung des Gartenprojekts erarbeiten und uns einen Überblick über Fördermöglichkeiten verschaffen, da das Projekt sonst nicht nachhaltig ist.

    ·Soll jeder Beteiligte einen finanziellen Beitrag leisten? Zunächst einmal möglichst eher Sachspenden und Engagement. Man kann viel schaffen, wenn man gemeinsam überlegt, wer welche Ressourcen hat und man bereit ist, viel selbst zu machen.

    ·Die Hochbeete sollen gemeinsam bewirtschaftet werden. Es soll keine private Nutzung geben, mit Ausnahme einiger Beete für Kitas.

    ·Hochbeete: Woher kann man ausreichend Holz bekommen? Paletten oder lieber „besseres“ Holz (was länger hält)? Paletten sind häufig behandelt aber dafür evtl. günstiger und mit weniger Aufwand verbunden. Es gibt bestimmte Aufsätze mit denen die Paletten sehr schnell in Hochbeete verwandelt werden können (s. Himmelbeet).

    ·Mögliche Kooperationspartner: z.B. Bauhaus: man kann dort Geräte und Werkzeuge ausleihen. Möglicherweise haben solche Geschäfte auch ein Interesse daran, das Projekt zu sponsern?

    ·Was soll gepflanzt werden? Wir möchten am Anfang der Gartensaison einen Anbauplan erarbeiten, der die Wünsche und Interessen aller berücksichtigt. Wir dürfen nicht mit einem ertragsorientierten Garten rechnen, da die Fläche öffentlich sowie Tag und Nacht zugänglich ist. Die Frage der Ertragsverteilung muß dennoch ggf. gemeinsam geklärt werden. Wichtig ist dabei den Anbau von Nutzpflanzen mit ökologischer Relevanz (z.B. Gemüse, Obst, Pflanzen für Insekten, Bienen…).

    Offene Fragen zu denen wir alle Interessierten einladen möchten, sich bis zum nächsten Termin Gedanken zu machen:

    • Frage nach dem Beginn des Projekts. Schaffen wir es in geringer Menge schon vor dem Workcamp Ende August? Vorschlag: sich mehr Zeit nehmen mit allen Interessierten und gemeinsam überlegen.
    • Was haben wir alles schon? Wer kann Geräte, Werkzeuge, Fahrzeuge etc. dauerhaft oder gelegentlich zur Verfügung stellen ?
    • Wer kennt wen ? Z.B. Partnergeschäfte oder Einrichtungen (Geräte, Pflanzen…). Mögliche Kooperationspartner, mögliche Finanzierungsmöglichkeiten oder Sachspenden.
    • Persönliche Kompetenzen, Stärken, Kontakte…
    • Was wollen wir genau? „Design“ des Gartens: Wo genau, Sitzmöglichkeiten, Hochbeete, Container oder Gartenhaus für die Unterbringung von Geräten; was soll angebaut werden (dieses Jahr fangen wir sehr spät an)?

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  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • GG in Dornstetten sucht MitgärtnerInnen

    (Gu aus alerts)
    […]
    Nach langen Vorplanungen haben im Gemeinschaftsgarten einige Gartenfreunde mit der Arbeit begonnen; weitere Mitstreiter werden noch sehnlichst erwartet. Wobei sich Gerhard Dürr, Initiator des neuen Gartenprojekts sicher ist, dass sich weitere Interessierte für den Gemeinschaftsgarten finden werden. Denn seit einigen Jahren ist Gärtnern wieder sehr in Mode gekommen. Während früher auf dem Land jeder Haushalt zur Selbstversorgung einen eigenen Gemüsegarten hatte, wurden bis vor wenigen Jahren die meisten Vorgärten eher nach der Devise „Geranien statt Gurken“ bewirtschaftet. Mit dem Bedürfnis nach gesunder und natürlicher Ernährung steigt inzwischen aber das Interesse an selbst produziertem Gemüse aus dem eigenen Garten enorm an. Und damit auch die Nachfrage nach Gartengrundstücken in einer Kleingartenanlage oder an einer Mitarbeit an einem Saison- oder Gemeinschaftsgarten.

    Der Dornstetter Gerhard Dürr hatte daher im vergangenen Jahr die Idee, in dem zwischen der Sulzer Straße und der Schießgrabenstraße gelegenen Gewann Heselwiesen ein neues, alternatives Gartenbauprojekt zu verwirklichen. Zusammen mit weiteren Mitstreitern möchte Dürr, zertifizierter Permakulturberater, dort einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Bietet doch das gepachtete große Gartengrundstück ausreichend Platz sowohl für Gemeinschafts- als auch für Einzelbeete, für Gemüseanbau, für Blumen, Beeren und Obst. Und für einen Versammlungsplatz samt Feuerstelle. Kinder aus der Nachbarschaft haben auf dem Gelände einen kleinen Abenteuerspielplatz aufgebaut; auch der soll weiterhin genutzt werden. So könnten Alt und Jung in der neuen Gartenanlage die Gelegenheit finden, ihrem Hobby Gärtnern nachzugehen.
    […]
    Damit begonnen hat inzwischen auch die Schulgarten-AG der Werkrealschule Dornstetten. Fünf Schüler aus den Klassen 5 bis 8 sind mit Eifer und Freude dabei, unter der Anleitung von Gerhard Dürr im Gemeinschaftsgarten zu arbeiten.[…] nd natürlich mehrere weitere Gemüsebeete. Die notwendigen Vorarbeiten hierzu wie Bäume fällen oder Wege anlegen wurden bereits erledigt. Am Rand des Gemeinschaftsgartens wird derzeit ein mit Hackschnitzeln bedeckter Versammlungsplatz eingerichtet, der mit selbst gebauten Palettenmöbeln und einer Feuerschale ausgestattet werden woll.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dornstetten-zum-einstieg-ist-jetzt-die-ideale-zeit.c5c37e83-8c5a-4979-ade3-b7e61a0e9932.html (mehr …)

  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)

  • U-Bahn Plan von Berliner GGs

    (gu aus alters)
    Ein U-Bahnplan von der Initiative „Seed Bomb City“ zeigt nun, entlang welcher Linien in Berlin sich welche Gartenprojekte finden. Unterhalb der Karte gibt es auf der Website die Adressen und weitere Infos. An der U1 zum Beispiel ist der Generationengarten Berlin-Kreuzberg, an der U5 der Menschenkindergarten, an der U7 die Prachttomate, an der U8 der Spreeacker oder an der U9 der Bürgergarten Moabit.

    Der Plan ist bei urbane Gärten/regionale Vernetzung/Berlin abgelegt und kann auch unter dem Link gesehen werden:
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/urban-gardening-dieser-u-bahnplan-zeigt–wo-berliner-gaertnern-24105328


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  • Shimeles macht Siebdruckworkshops mit Flüchtlingen

    (Gu aus weitergeleiter Mail von Shim)

    Am Freitag, 20.05.2016 haben wir zusammen mit den Flüchtlingen des Moritz-Jahn-Hauses Baumwolltaschen mit der Siebdruck-Technik bedruckt. Diese Aktion ist eine Veranstaltungsreihe zum Thema des Künstlerischen Ausdrucks mit mehreren Terminen. Beim nächsten Termin werden wir weitere Druckvariationen ausprobieren und T-shirts bedrucken. Schon beim ersten Termin hatten wir viel Spass. Gerne könnt Ihr/Sie an der Aktion mit teilnehmen und die Flüchtlinge unterstützen oder auch eigene schöne Dinge herstellen. Bitte die zu bedruckenden Stoff z.B. T-shirts, Baumwolltaschen, Kissenbezüge selbst mitbringen.

    Teilnehmer waren Flüchtlingsmänner aus dem Sudan
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  • Ballingen: essbare Stadt Projekt

    (Gu, alerts)
    Ballingen, Schwarzwald „Im vergangenen Jahr zierten bereits neun bunte Kästen den Bahnhofsvorplatz in Balingen. Das Projekt Urban Gardening des Vereins Regionalgenial zeigte wahre Früchte: Zucchinis, Gurken, Kürbisse und Tomaten konnten von jedermann vor den Bahnhofstoren geernten werden. Am Sonntag nun bepflanzten Mitglieder des Vereins die Kästen erneut.  
    Viele brachten Gartenwerkzeug und Setzlinge mit. […]
    Almut Petersen ist erfreut, dass die Kästen im vergangenen Jahr von Vandalismus verschont blieben. Die Menschen freuten sich vielmehr über die Früchte, die sie auf dem Weg zum Bahnhof mitnehmen konnten. In kleinen Mengen ernten darf nämlich jeder, der zufällig vorbeikommt. Gegossen werden die Pflanzen von dem, der gerade Zeit hat. Die Nähe zum neueröffneten Café la Gare im Bahnhof ist hinsichtlich der Pflege ein großer Vorteil.
    In einigen Kästen wuchsen bereits vor der Pflanzaktion Blumen. Diese entwickelten sich selbstständig aus Samen vom vergangenen Jahr. Im Anschluss an die Aktion zeigte der Verein Kurzfilme und informierte über weitere geplante Urban-Gardening-Projekte in weiteren Gemeinden des Zollernalbkreises.“

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-es-gruent-und-blueht-am-bahnhof.db55a677-937a-4bc9-83f6-82d2dd3637bc.html


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  • Im MüGa Park gibt es einen GG

    (Gu, alerts)

    „In welchem Park findet man neben 280 000 Blumen, Sträuchern und Bäumen auch einen Skulpturengarten, eine finnische Sauna, einen Matsch-Spielplatz oder eine „Schrott-Laube“? Klare Antwort: in der Müga. Seit über 20 Jahren ist die grüne Oase aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

    Ob beim Wandeln durch den Rosengarten oder den mit Blauregen zugewachsenen Pergola-Gang oder beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Bio-Ecke – die Müga bietet für jeden Geschmack etwas ganz Besonderes. „Im Vorfeld wurde die Müga als teure Blümchenshow kritisiert, aber heute sieht man ja, was sich hier alles entwickelt hat, und wie enorm vielseitig dieser Park ist“, erklärt Edda Sloma. Die Stadtführerin scheint jede Ecke der 66 Hektar großen Fläche zu kennen. Im kleinen, von der VHS betriebenen Biogarten schaut sie gerne vorbei.

    15 Hobbygärtner haben hier ein kleines Urban Gardening Projekt (städtisches Gärtnern) ins Leben gerufen. Dort erfahren wir beim Rundgang, wie hilfreich ein Schneckenbrettchen ist, oder dass man Giersch auch gut zu Pesto verwerten kann. Die Gruppe trifft sich jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr. Alle wirken bei der Pflege des Gartens mit, bauen Gemüse und Salat an oder kümmern sich um die Obstbäume. […]“

    Vom Schrottplatz zur grünen Oase | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/vom-schrottplatz-zur-gruenen-oase-aimp-id11850040.html#plx225896983 (mehr …)

  • Sommerfest im Rahmen des europä. Tags der Nachbarschaft

    (Gu aus RSS)

    Am 29.05 feiern wir von 12-18 Uhr im Rahmen des europäischen Tag der Nachbarschaft ein Sommerfest. Neben Stockbrot und dem Bau einer Vogelscheuche wird es für Sie Köstlichkeiten aus unserem Garten geben!
    -> Oase Unperfekt in Mühlheim (mehr …)

  • In Freiburg gibt es schon 19 GG

    (Gu, alerts)

    Die Freiburger Soziologin und Urban-Gardening-Aktivistin Jenny Lay-Kumar zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Internationalen Workshops zur Entwicklungszusammenarbeit, der diese Woche an der Evangelischen Hochschule (EH) stattfindet, das Urban-Gardening-Projekt in Weingarten. […]
    Dieter und Lioba Schneyinck haben den Klimagarten vor rund vier Jahren im Dietenbachpark gestartet, damals waren sie Pioniere und sorgten entsprechend für Aufsehen. Inzwischen gibt’s in Freiburg 19 Urban-Gardening-Projekte, überall bauen Menschen gemeinsam Gemüse und Obst an, und auch die Ernte ist für alle da. Zwölf der Gärten seien auf städtischem Parkgelände, sagt Jenny Lay-Kumar. Das sei ungewöhnlich: In anderen Städten würden meist eher brach liegende Flächen für den gemeinschaftlichen Anbau genutzt.
    […]
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ohne-solidaritaet-gruent-wenig-im-klimagarten–122287480.html (mehr …)

  • In Sennfeld bei Schweinfurth entsteht GG

    (Gu aus alerts)

    […] Auf einem kleinen Acker bei Sennfeld entsteht jetzt ein Gemeinschaftsgarten. Die Fläche, die die Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hat, ist schon frei geschlagen und gemäht. Ein Landwirt aus der Umgebung hilft beim Pflügen. […] Bei einem Kleinanzeigenportal hatte Greer nach Mitstreitern gesucht, als einer der Ersten meldete sich Peter Henkel vom Sennfelder Verein für Gartenbau und Landespflege. Henkel ist im Ort gut vernetzt, sprach mit Bürgermeister Emil Heinemann wegen des Ackers und hat natürlich Ahnung, was den Anbau von Obst und Gemüse angeht. Greer und Henkel sind jetzt quasi das Führungsduo im Gemeinschaftsgarten. […] Mittlerweile gibt es auch eine Facebook-Gruppe („Gemeinschaftsgärten – Urban Gardening Schweinfurt und Umgebung“),
    Jeder kann der Gruppe beitreten und so viel helfen, wie er kann und möchte. Saatgut und Pflanzen besorgen, Unkraut jäten, Erde umgraben, säen, pflanzen, gießen, wässern, pflegen, ernten – es gibt viel zu tun.
    Auch Sponsoren sind natürlich herzlich willkommen. Zwei Bio-Höfe aus der Region haben schon ihre Unterstützung zugesagt, ein Bauer aus der Umgebung hilft mit dem Pflug, ein Pferdehalter spendet Mist, der Obst- und Gartenbauverein will Geräte zur Verfügung stellen.

    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Obst-Gemuesegarten-Obstgarten-Youtube-Gemeinschaftsprojekt-Gemeinschaftsgarten;art763,9229544 (mehr …)

  • Leute vom CampusGarten Münster legen Garten an Flüchtlingsunterkunft an

    (Gu, RSS)

    Start des Projektes OxfordBeete

    In dieser Saison haben wir neben der üblichen Gartenarbeit in unserem Garten am Leonardo-Campus ein weiteres Projekt ins Leben gerufen:

    Gemeinsam mit und für die Bewohner der Landesnotunterkunft Oxfordkaserne bauen wir zusammen mit Oecotrophologie-Studierenden der FH Münster einen urbanen Garten mit Hochbeeten und Sitzgelegenheiten aus Paletten.

    Letzte Woche Mittwoch (4. Mai) war es nach zwei intensiven Planungswochen soweit – mit Schippe, Bohrer und Gießkanne ausgestattet, errichteten wir mit tatkräftigen Bewohnern das Gerüst eines großen Hochbeetes mit Sitzgelegenheit und säten mit einer Kindertruppe die ersten essbaren Blütenblumen. Bei sonnigem Wetter und strahlenden Gesichtern entstanden so nicht nur die ersten Elemente des Gartens, sondern auch die ersten Begegnungen.

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  • Workparty im Gleisbeet

    (GHu, Newsletter)
    Es wächst und wuchert im Beet, also lasst uns gemeinsam das Leben feiern bei unserer nächsten Workparty:


    Mink’a
    (Quechua: kommunaler Arbeitseinsatz, der Gemeinschaft dienend)

    Samstag, den 21. Mai 2016 ab 12:00 Uhr


    Folgende Aktionsgruppen wird es diesmal geben, bei denen wir uns kreativ austoben können:

    Schilder basteln Kompost bauen H20 Tanks umzäunen Hopfen umsetzen
    Und einiges mehr…

    Falls im Laufe des Tages die Energie schwinden sollte, geht’s zum Auftanken an die GleisBar & zum Feuerkessel!
    Körper und Geist können auch durch unsere musikalische Beschallung in Bewegung gehalten werden, so lässt sich die Schaufel leichter schwingen!

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  • Bunte Beete in Halle entwickeln sich gut

    (Gu aus alerts)

    Vor knapp einem Monat startete das Gartenrojekt „Bunte Beete“ mit dem ersten Spatenstich. Bewohner aus Heide-Nord errichten nun am Bootsweg einen Gemeinschaftsgarten.
      
    Heide-Nord (ke). Zwischen  den Neubaublöcken am Bootsweg, Reusenweg und dem Fischering und der Heideschule auf einer riesigen Rasenfläche entsteht ein Gemeinschaftsgarten.
    „Die Idee einen Garten für die Bewohner aus Heide-Nord zu schaffen, reifte seit über einem Jahr beim Elternfrühstück im HWG-Mietertreff“, erinnern sich Grit Herzog und Magdalena Gatz, die das Gartenprojekt  „Bunte Beete“ betreuen. Beide arbeiten für die Villa Jühling als Familienbetreuerinnen. […] Wir nutzen die Erfahrungen anderer Stadtgärtner. In Berlin schauten wir uns einen Garten an und waren erst einmal erschlagen von den vielen formalen und technischen Voraussetzungen.“ Nichtdestotrotz blieben die Heide-Nordler dran an der Idee. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Halleschen Wohnungsgesellschaft (HWG) wurde eine Fläche gefunden und ein Pachtvertrag mit dem Wohnungsunternehmen abgeschlossen. Am 22. April startete das Gartenprojekt „Bunte Beete“ ganz offiziell. Seitdem nimmt der Stadtgarten  Gestalt an.

    Noch sehen die umzäunten eintausend Quadratmeter eher wie eine große Pferdekoppel aus. Der Bau des naturnahen Holzzaunes dauerte eine Woche. Momo hat fast 60 tiefe Löcher ausgehoben, um die als Pfähle dienenden Rubinienstämme einzugraben. „Harte Arbeit“, meint der junge Afghane in gebrochenem Deutsch, der heute gemeinsam mit Elisabeth Düfelt unermüdlich Pflanzlöcher für Blumenstauden aushebt. Die aktive 68-Jährige war ihr Arbeitsleben lang Gärtnerin: „Mein Fachgebiet war der Zierpflanzenbau. Viele Jahre habe ich als Friedhofgärtnerin gearbeitet. Den respekt- und rücksichtsvollen Umgang mit anderen Menschen bin ich gewohnt. Der ist heute und hier einfach wichtig.“ So wachsen am Bootsweg nicht nur Pflanzen, sondern auch Kulturen zusammen. Wenn zum Beispiel das Selbstbewusstsein der alleinerziehenden deutschen Mutter auf das Selbstbewusstsein des muslimischen Mannes prallt. Doch alle haben das gleiche Ziel: Den Boden urbar zu machen.

    Vor einigen Jahren stand an dieser Stelle ein Wohnblock. Der wurde abgerissen und anschließend die Erde verdichtet und ein wenig Mutterboden aufgetragen. „Wir erhalten viel Unterstützung“, so Grit Herzog. Die HWG, die das Grundstück zur Verfügung stellte, der Landwirtschaftsbetrieb, der mit Traktor und Gruber die Erde pflügte, die Kinder aus der Kita „Am Zanderweg“, die eine Hecke aus trockenen  Ästen und  Zweigen bauten oder die Anwohner, die Pflanzen spenden.

    Während Elisabeth und Momo auf einer Seite des Gartens graben, bauen auf der anderen Seite Kirsten, Katja, Carsten, Yvonne und Habib einen Kompost. Die Schwestern Rashida und Rafidü gießen die jungen Kohlrabipflanzen in den Hochbeeten.
    Mittlerweile arbeiten ein Dutzend Heide-Nordler im Garten. Einige von ihnen bringen ihre Babys mit, die im Kinderwagen oder auf dem Rücken der Mutter die Frühlingssonne genießen. In der Mitte des Gartens soll ein größeres buntes Gemeinschaftsbeet entstehen. Hier kann jeder nach Lust und Laune „buddeln“ und das Beet pflegen. Die Randbereiche des Gartens werden in kleinere Parzellen eingeteilt. Diese kann man zu einem kleinen Obulus mieten und dann selbst bewirtschaften. Außerdem ist ein Spielbereich für die Kinder geplant und Beerensträucher von denen jeder (vor allem die Kinder) naschen dürfen. Im Werkzeugschuppen stehen Gartengeräte für die Gartenarbeit bereit.

    http://www.wochenspiegel-web.de/wisl_s-cms/_wochenspiegel/7379/Halle__Saale_/49571/Bunte_Beete_fuer_Heide_Nord.html (mehr …)

  • In Bielefeld entsteht ein GG mit und für Geflüchtete

    (Gu, Mail)
    In unserem Projekt gab es in letzter zeit sehr viele Änderungen. Mittlerweile haben wir eine Fläche in einem kleinen, ländlichen Stadtteil gefunden, in dem aber das größte Flüchtlingsheim Bielefelds ist, mit 500 Bewohnern. Die örtliche evangelische Kirche hat uns eine Fläche auf deren Grundstück angeboten. Wir werden mit der AWO zusammenarbeiten, die für die Sozialarbeit im Flüchtlingsheim zuständig ist. Es wurden sogar drei 1€-Jobs à je 15 Stunden bewilligt, die wir jetzt mit Geflüchteten besetzen können. Die werden nur für den Garten zuständig sein. Von der Volksbank haben wir eine Förderung von 2500€ bekommen. Das war eine Ausschreibung, die sich nur an Projekte mit Geflüchteten in Bielefeld und Umgebung richtete. Genug also, um anzufangen.

    In den nächsten Wochen muss die Fläche noch vorbereitet werden: momentan ist dort eine Wiese. Wir haben aber jemanden gefunden, der den Boden einmal mit einer speziellen Maschine „umdreht“ (ich weiß jedoch nicht mehr, wie diese Maschine heißt), sodass wir noch in diesem Jahr mit dem Anpflanzen beginnen können. Wir hoffen, dass es in spätestens drei Wochen wirklich beginnen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine Mischung aus kleinen Parzellen (1,20m x 3-4 m) und Gemeinschaftsbeeten haben wollen. 

    Die Parzellen sind hauptsächlich für Geflüchtete, aber einige auch für deutsche Ehrenamtler, die regelmäßig vorbeischauen, ob alles OK ist. Die Ernte wird vorraussichtlich nur von den Gärtner genutzt (und nicht verkauft).

    Das Projekt heißt „InteGrow“ und ist eine studentische Initiative

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  • Färberworkshop im Klunkergarten Berlin

    (Gu aus Mail an anstiftung)

    am 8.-10. Juli machen wir das lang geplante Färber-Wochenende auf dem Klunkerkranich. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass ihr dabei seid.

    Die Idee des Workshops ist es, sich unter „Expertinnen“ auszutauschen. Also, es wird keine Einführung für AnfängerInnen. Wir sind sehr gespannt, welches Wissen da zusammenkommt zum Thema Färben, Bleichen, Reservetechniken…

    Lasst uns Ideen, Inspiration und Rezepte austauschen und natürlich experimentieren in der schönen Umgebung des Klunkerkranich. Wir dürfen dort das schnuckelige, ruhige Parkdeck 7 nutzen.


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  • halbe Stelle für zwei Jahre in NRW ausgeschrieben

    (Gu aus Mail an DÜ)

    die NUA besetzt zum nächst möglichen Zeitpunkt eine Stelle für das Projekt „Urbane Gärten in NRW“. Es handelt sich um eine halbe Stelle, die auf zwei Jahre befristet ist.
    NUA = Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)
    Die Ausschreibung ist unter urbane Gärten/Politik/NRW abgelegt
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  • Ig Bayreuth feiert 10jähriges Jubiläum

    (Gu, Mail)
    Mit einem bunten Fest, Grußwort der Oberbürgermeisterin, Musik und Buffet feiert der IG Bayreuth am 5.6. sein 10jähriges Bestehen (mehr …)

  • Green City macht zum Tag der Städtebauförderung Fest auf dem Gründspitz

    (Gu, Newsletter)

    Unter dem Motto “Stadt begrün[d]en” findet dieses Jahr am 21. Mai das Open Air Fest als Münchens Beitrag zum Tag der Städtebauförderung auf dem Giesinger Grünspitz statt. Zusammen mit dem Stadtteilladen Giesing laden wir Dich herzlich ein, an den verschiedenen Aktionen rund um Umwelt und Lebensqualität in München teilzunehmen.

    Mach mit bei kreativen Bastel- und Pflanzworkshops, bezwinge unseren Klettergarten durch die Kastanienbäume oder lausche spannenden Vorträgen. Die Express Brass Band sorgt mit ihrem aufregendem Repertoire von Jazz, Soul und Afrobeats bis hin zu Klängen aus dem Orient für eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung zwischen den Programmpunkten.

    Veranstaltungen im Rahmen des Tag der Städtebauförderung

    Im Voraus gibt es bereits einige Veranstaltungen auf dem Giesinger Grünspitz:

    • 5./7. Mai 14 bis18 Uhr: Der GrünS(p)ITZ– partizipativer Möbelbauworkshop. Gemeinsam mit Dir & Studierenden der TU München bauen wir exklusiv für den Grünspitz entworfene Hocker. Danach kannst Du gerne Deinen selbstgebauten Hocker mit nach Hause nehmen. Bei Regen findet der Workshop im Stadtteilladen Giesing statt.

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  • Stadt Recklinghausen weist Flächen für GG aus und will damit Geld sparen

    (Gu, alerts)

    In Recklinghausen soll es bald öffentliche Gärten geben. Für das so genannte „Urban Gardening“ hat die Stadt jetzt elf Flächen in der Innenstadt vorgeschlagen. Sie liegen unter anderem am Graveloher Weg, am Drissenplatz und am Schneewittchenring. Auf den momentan ungenutzten Flächen sollen in Zukunft Blumen, Obst und Gemüse angepflanzt werden. Jeder Bürger kann sich dann dort bedienen. Die Stadt will dadurch auch Kosten für die Pflege der Flächen sparen.

    http://www.radiovest.de/vest/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2016/05/17/article/-ffe00ad19f.html (mehr …)

  • Mitmachgarten mit Poesie entsteht in Neu-Isenburg

    (Gu, alerts)
    Neu-Isenburg. 
    […]dem neuen „Urban Gardening“ Projekt im Stadtteilzentrum West. „Geboren wurde die Gruppe aus den derzeit sieben Gärtnerinnen aus dem Lesekreis der Gartenfreunde. Dort haben wir noch im Quartier IV im Garten Gedichte und Geschichten unter freiem Himmel gelesen“, Inspiriert wurden sie von dem Projekt „Essbare Stadt“, das in einigen bundesdeutschen Städten bereits gelebt wird. Vorreiter war die Stadt Andernach, der alle nacheifern. Auch in Hattersheim wird das Konzept mit dem Projekt „Auf gute Nachbarschaft: Die essbare Siedlung Hattersheim“ verwirklicht.
    Die Pflanzkisten für den Neu-Isenburger Mitmach-Garten hat der Dienstleistungsbetrieb (DLB) zur Verfügung gestellt.
    Der Garten solle ein Ort der Begegnung werden. Jeder könne mitmachen, sei es beim Pflanzen, Gießen oder Genießen der Ernte. „Gartenarbeit liegt schwer im Trend. Kleingartenvereine haben riesige Wartelisten“, weiß Bürgermeister Herbert Hunkel. Er hofft, dass sich das Urban Gardening noch ausdehnen lässt: „Sollten sich weitere Interessierte finden, wäre es zu überlegen, eine Freifläche vor einem der Wohnhäuser zum Gemeinschaftsgarten umzufunktionieren“.
    Die Gärtnergruppe will darüber hinaus auch der Literatur verbunden bleiben und so sind für den Sommer im Mitmach-Garten bereits Lesungen zu Themen rund um den Garten geplant.

    http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Grosses-Gaertnern-in-der-Stadt;art688,2014466 (mehr …)

  • Buchvorstellung und Diskussion im Himmelbeet

    (Gu, Newsletter)

    Partizipation ist in der Planungsdiskussion als Begriff vielleicht schon etwas überstrapaziert. Gerade deshalb ist es sinnvoll, den Blick über den Tellerrand zu wagen und neue Einflüsse Raum gewinnen zu lassen. Das Buch The Participatory City versammelt Beispiele aus Chicago, Detroit, London, Mexico City oder Bangalore mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und möchte darüber die ganze Bandbreite des Diskurses darstellen. Welche Fragen dabei aufgeworfen werden und welche Schwerpunkte in Deutschland zu tragen kommen, wird in Berlin und Köln mit der Herausgeberin diskutiert.

    In Berlin diskutieren am 16.06. um 19 Uhr im Himmelbeet (Ruheplatzstr. 12 | 13347 Berlin):

    • Yasminah Beebeejaun (UCL, Herausgeberin),
    • Sebastian Schlüter (Stadtaspekte),
    • Toni Karge (Himmelbeet),
    • Moderation: Tobias Meier (urbanophil.net).

    Die Veranstaltung in Berlin findet im Himmelbeet statt (mehr …)

  • VestGarten Recklinghausen hat Fläche gefunden

    (Gu, mail)
    Der VestGarten als Teil der Lokalen Agenda 21 in RE (die hier leider auch kein Verein, sondern eine informelle Gruppe von Personen ist) hat eine 1.000qm-Fläche (der kath. Kirche) bekommen und  auch schon gut begonnen, diese zu verändern.
    Der harte Kern besteht aus etwa 15 Personen, in einer Interessiertenliste stehen insgesamt 40 Menschen; und die ersten spontanen Zugänge hat es auch bereits gegeben.
    Natürlich waren und sind wir auch hier vor Ort wegen Unterstützung unterwegs: die Kirche gibt uns die Fläche umsonst, Bündnis 90/Die GRÜNEN hat eine Bürgschaft für die Kosten einer Wiederherstellung der Fläche bei Projektbeendigung übernommen und  ein Planungsbüro hat uns 500 € zur Verfügung gestellt. Die Volksbank RE ist kontaktiert,  u.U. kommen von dort auch 500 € als Spende (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Potsdam

    (Gu aus alters)

    […]
    Genau das ist auch die Projektidee: ein Begegnungs- und Nachbarschaftsgarten. „Es ist ein Traum“, schwärmt Zeller. Seit 2014 befreien Aktivisten des Stadtteilnetzwerkes das Grundstück von Wildwuchs. „Wir können froh sein, dass in der Nachbarschaft die Bereitschaft zu helfen so groß ist“, erzählt Zeller begeistert. Mit dem Projekt möchte er ein Gemeinschafshaus mit und für die Nachbarschaft verwirklicht haben. Unter anderem ein Nachbarschaftsgarten und eine Relax-Arena gehören dazu. Auch ein Saal mit 1000 Quadratmetern Fläche soll entstehen.

    Derweil tummeln sich immer mehr Menschen im Garten, auf der mobilen Tanzfläche tanzen nunmehr auch Kinder, aus dem Bauwagen reichen junge Erwachsene Getränke – da arbeitet die nächste Generation schon mit.

    Das Gelände liegt zentral in der Stadt, vermittelt gleichzeitig aber eine familiäre Atmosphäre, bei der sich jeder willkommen fühlt. Am Bauwagen steht eine Wandtafel. Sie zeigt die Vorhaben der nächsten Monate. Einen Zeitplan, bis wann alles fertig sein soll, gibt es nicht. „Auch ein Garten muss wachsen“, sagt Zeller entspannt.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wenn-aus-Nachbarn-Freunde-werden (mehr …)

  • Perivoli braucht noch Steine, um unter der neuen Überdachung auch sitzen zu können

    (Gu aus Folgeantrag)

    Instandsetzung des Bodens unter der Überdachungskonstruktion am oberen Gemeinschaftshäuschen im Garten.

    Da der Boden unter dieser Konstruktion nicht überall gleich ist, sodass wir unsere Stühle und Tische auf einer einheitlichen Ebene stellen können, haben wir versucht, diesen mit alten Pflastersteinen, die wir noch hatten, auszugleichen. Diese reichen jedoch nicht aus und wir finden auch keine Gebrauchte von der Nachbarschaft oder anderswo. Nach unserer Recherche benötigen wir noch um die 40 Stück( 40 x 40 cm) plus Steine für die Umrandung (70 x 30 cm). Leider sind sie nicht so günstig aber dafür sehr stabil und gut geeignet für diesen Zweck. Kies und Sand haben wir von unserem Nachbar (dem Winzer Victor Sucksdorf) bekommen (mehr …)

  • Schillergarten in Bergedorf hat gestartet

    (Gu, alerts)

    Das Projekt „Schillergarten“, ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Gemüsegarten am Schillerufer, nimmt Form und Gestalt an. Zwei Hochbeete sind schon mit Kopfsalat, Rucola, Erbsen, Roter Beete und Mohrrübchen versehen. Mehrere Niedrigbeete sind angelegt und für Gemüse vorbereitet. Und an einer Ecke der Wiese harrt noch ein großer Haufen Muttererde der Dinge, dic noch kommen. Die Bergedorfer Ortsgruppe der weltweiten „Transition“-Bewegung – frei übersetzt „Stadt im Wandel“ – hat die Patenschaft für die etwa 250 Quadratmeter große bezirkliche Fläche übernommen. Jeden Sonntag von 11 bis 13 Uhr treffen sich dort einige der knapp 20 Mitglieder starken Gruppe zum ökologischen Gemüsegärtnern. […]

    „Unser Schillergarten ist weniger ein Versorgungsprojekt“, stellt Transition-Mitglied Vionna Upues. „Natürlich werden wir uns im Sommer auch mal zum Gemüse-Picknick treffen. Vielmehr geht es aber darum, Nahrungsmitteln wieder die verdiente Wertschätzung zu verleihen. Die haben sie in Zeiten anonymer Lebensmittelindustrie und von Discounter-Preiskriegen längst verloren.“ (mehr …)

  • Vandalismus im Siepengarten

    (Gu, RSS)
    m Siepengarten haben wir in den letzten beiden Wochen leider ziemlich viel Ärger gehabt. Eine Gruppe von Jugendlichen hat unsere Palaverecke für sich entdeckt. Eigentlich kein Problem, schließlich gehört der Garten zum öffentlichen Raum. Die Kids haben aber bis in die Nacht Party gemacht (darüber haben sich Nachbarn beschwert) und mächtig Müll hinterlassen. Nach einem netten Gespräch haben wir gehofft, dass sich die Sache geregelt hat. In dieser Woche wurde unser Garten aber verwüstet und eine Gartenfreundin von einem Mädchen beschimpft und bespuckt. Auch andere Siepengärtner haben sich bedroht oder zumindestens belästigt gefühlt.

    Wir sind alle etwas schockiert, weil wir bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen mit Gartenbesuchern gemacht hatten. Jetzt haben wir die Palaverecke abgebaut und hoffen, dass die Jugendlichen das Interesse am Siepengarten verlieren. (mehr …)

  • Neues vom Mauergarten

    (Gu, Newsletter)

    Mauergarten-Konzept (Mauergarten 2020)
    Einer der mauergarten-Erfolge ist, dass der Garten einen festen Platz in den Plänen für den zukünftigen Mauerpark hat. Vielen Dank an alle, die sich seit 2012 dafür engagiert haben!
    Das Konzept, das mit Hilfe von vielen von euch vorbereitet und jetzt fertig gestellt wurde, wurde an die Planer und GrünBerlin geschickt. Wir informieren euch, wann es wieder einen Besprechungstermin gibt.  
    Wenn du dich an der künftigen Gestaltung des Gartens noch beteiligen möchtest, sende eine Email an: info@mauergarten.net / Betreff: Info mauergarten 2020

    Lastenrad:
    Der Wunsch der Gärtner ist, dass das Lastenrad grundsätzlich auf der Lagerfläche geparkt werden sollte. Wir haben auch entschieden, dass es gut wäre eine kleine Lastenrad-Gruppe zu haben, die sich um notwendige Reparaturen, Ausleihen, etc. kümmert. Peter und Michael haben sich bereit erklärt hier Bernd zu unterstützen. Wenn du dich auch für diese Aufgabe engagieren möchtest, melde dich an info@mauergarten.net (Betreff: Lastenrad)  

      Am Dienstag, 10. Mai wurde im Mauergarten ein kurzes Porträt-Film über Nicole Just gedreht.  (mehr …)

  • Stand der Dinge Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    FRANKFURT – Das Gelände ist fürs Gärtnern eigentlich gar nicht geeignet. 2500 Quadratmeter, teils asphaltiert, verkehrslärmlaut, mitten im dicht besiedelten Frankfurter Ostend. Überhaupt keine grüne Umgebung also. Und doch wird hier seit 2013 gesät, gepflanzt, geerntet. Der Frankfurter Garten, größtes hessisches Urban-Gardening-Projekt, hat sich an der Stelle etabliert, an der vorher ein Parkplatz war. In den Hochbeeten keimen Kräuter und Salat, wachsen Kohlrabi und rote Bete, einer hat Himbeersträucher gepflanzt. Fast 80 verschiedene Tomatensorten hatten sie im vergangenen Sommer. Sofort haben sie ein Tomatenfest gemacht.

    • MEHR INFORMATIONENMitmachen im Frankfurter Garten kann jeder Interessierte, die Mitgliedschaft im Verein ist nicht nötig. Einfach hingehen, fragen, loslegen. Der Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge. Das Non-Profit-Projekt bekommt Spenden und generiert Einnahmen durch den Verkauf von Speisen und Getränken an einem Kiosk auf dem Gelände, durch Workshops (zum Beispiel für Schulen und Unternehmen) sowie durch Führungen. Sponsoren gibt es auch, dazu gehören Fraport, Binding und Rapp’s. Die Stadt Frankfurt überlässt dem Frankfurter Garten das Areal im Ostend (Danziger Platz) und das Fischergewölbe umsonst, Nebenkosten müssen bezahlt werden. Geöffnet hat der Garten täglich außer montags von 12 Uhr bis etwa 21 Uhr (bei schlechtem Wetter schließt er früher).

      Informationen unter www.frankfurter-garten.de.

    „Urban gardening ist an vielen Orten ein Trend“, sagt Carolin Duss, die ehrenamtlich die Pressearbeit für den Verein macht. „Aber jeder Garten sieht anders aus. Das ist abhängig von den Menschen, die das machen.“

    Die Menschen im Frankfurter Garten – etwa 60 regelmäßig Aktive – sind eine städtisch-bunte Mischung: Familien mit Kindern, Alleinstehende, Senioren, Studenten, Hartz-IV-Empfänger, Banker. Einer, erzählt Duss, kommt oft nach Feierabend die paar Schritte von der EZB herüber, um beim Harken und Gießen abzuschalten. Andere pflanzen Karotten und Kohl an, weil sie sparen müssen. „Und wenn jemand gar kein Geld hat, um Saatgut oder Setzlinge zu kaufen, gibt es immer jemanden, der ihm das schenkt.“

    Das Soziale wird hier groß geschrieben, deshalb sind auch die Preise am Kiosk moderat. „Hier soll sich auch jemand, der Hartz IV bekommt, einen Kaffee leisten können.“ Andere Vereine oder Projekte, bei denen das Geld knapp ist, dürfen auf dem Gelände im Ostend Veranstaltungen machen. So etwas wie ein Flohmarkt, bei dem Mädchen Klamotten tauschen oder für kleines Geld weiterverkaufen, passt gut ins Konzept – es ist nachhaltig.

    Verwenden, „was die Stadt nicht mehr braucht“, so steht es auf der Homepage des Frankfurter Gartens. Die Hochbeete etwa (die den Vorteil haben, dass sich beim Gärtnern keiner bücken muss) werden aus alten Paletten, ausrangierten Regalbrettern oder anderem Holz vom Sperrmüll selbst gezimmert. „Erst vor kurzem“, erzählt Duss, „haben uns zwei Herren von einem Restaurant ausrangierte Stühle vorbeigebracht.“ Die stehen jetzt zusammen mit einem Sammelsurium von Stühlen und Bierzeltgarnituren vor dem Kiosk. Im Sommer sind die Plätze gefragt, der Garten ist offen für alle, die bei (Apfel)Wein, Bier und Handkäsbrot chillen, Musik hören oder einen Film anschauen wollen. Der Ort hat seinen Reiz: mitten in Frankfurt, mit Blick auf das neue Hochhaus der Europäischen Zentralbank, und doch ein kleiner Kosmos für sich.

    Der Kosmos dehnt sich neuerdings aus in die Stadt. In der Frankfurter City wachsen Sellerie und Salat aus einer Fassade, sie dürfen sogar geerntet werden. Die ungewöhnliche Bepflanzung sorgt bei Passanten für Irritationen, bisweilen für Belustigung und oft für Fragen.

    Die Antwort ist einfach: Hier geht es um die essbare Stadt. Die bepflanzten Holzpaletten haben nicht nur einen praktischen Nutzen, sie sollen die Städter auch zum Nachdenken anregen: Wie werden unsere Nahrungsmittel produziert? Wie wollen wir uns ernähren? Wie wichtig ist uns Regionalität? Wie wollen wir in der Stadt miteinander leben? Das Ziel formuliert Duss so: „Wir wollen, dass Frankfurt grüner und nachhaltiger wird.“

    Im „Zukunftspavillon“, zu dem die Fassade gehört, werden solche Themen diskutiert. Das Provisorium auf dem Goetheplatz, umringt von Bankentürmen, ist ein Ergebnis des Architektursommers Rhein-Main, mit dem die Stadt testen will, ob eine Bebauung das öde Riesen-Areal sinnvoll gliedern könnte.

    Auch an anderen Stellen in Frankfurt hat der Frankfurter Garten Paletten mit Essbarem bepflanzt, um zu zeigen: Ja, wir können etwas tun, die Städter können ihre Stadt gestalten. Dass das nachgeahmt wird, freut die Gärtner. Gerade habe eine Schule angefragt, um sich beim Bepflanzen der Paletten helfen zu lassen.

    „Bei vielem, was wir machen, steht am Anfang jemand, der sagt: Ich würde mal gern dieses und jenes ausprobieren“, erzählt Carolin Duss. Pilze züchten zum Beispiel, die knackfrisch verarbeitet werden und keine Weltreise hinter sich haben. Zusammen mit der Stadt war bald der geeignete Raum dafür gefunden: das Fischergewölbe unter der Alten Brücke. Früher diente es den Mainfischern als Garage für ihre Boote, zuletzt stand es leer. Auf 550 Quadratmetern wachsen dort seit einigen Monaten Champignons, Austernpilze, Kräutersaitlinge und Shiitake. Mit einer Ernte von mehreren Tonnen rechnen die Stadtgärtner in einigen Jahren.

    Ob das wahr wird, weiß noch niemand. Denn der Frankfurter Garten ist ein Projekt auf Abruf. Der Vertrag für das Gewölbe läuft Mitte 2017 aus, der für das Areal am Danziger Platz schon Ende 2016. Dass die kostenlose Nutzung des Geländes (Nebenkosten zahlt das Projekt selbst) nicht unbefristet sein würde, war von Anfang an klar. Wenn eines Tages die Nordmainische S-Bahn gebaut wird, wird das Grundstück im Ostend gebraucht.

    Aber bis dahin kann noch viel Wasser den Main hinunter fließen. Die urbanen Gärtner hoffen auf eine erneute Verlängerung des Vertrags oder auf ein Ausweichquartier. Allzu schwierig wäre ein Umzug nicht: Alles auf dem Gelände inklusive der Hochbeete ist mobil, könnte wieder verwendet werden und auf einem anderen Platz die Stadt ein bisschen grüner machen.

    http://www.echo-online.de/lokales/rhein-main/gaertnern-und-utopie-gehen-beim-urban-gardening-hand-in-hand_16903531.htm (mehr …)

  • vor der Uni Leipzig sind Beete für alle entstanden

    (gu, alerts)

    Die Stadt ist unser Garten“ – unter diesem Motto bepflanzt die Urban-Gardening-Bewegung graue und frei zugängliche Flächen in der Stadt. Am 4. Mai hat der Arbeitskreis Umwelt des Studierendenrats zu einem organisierten Pflanztag gerufen: Auf dem Campus Augustusplatz der Universität Leipzig haben Stadtgärtner Unkraut gejätet, frische Gartenerde verteilt und Saatgut gestreut. […]

    http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Campus-Online/Studentenleben/Die-Stadt-ist-unser-Garten

    Da ist auch ein kleines Filmchen zu sehen (mehr …)

  • Beet für alle in Kiel

    (Gu alerts)

    Urban Gardening nun auch mitten in Kiel: Auf Initiative der Transition Town-Initiative “Kiel im Wandel” und der Kieler BUND-Kreisgruppe entstand in den letzten Wochen auf der Grünfläche zwischen Kolding- und Holtenauer Straße ein rund 44 Quadratmeter großes und öffentlich zugängliches Gemüserondell, das seit gestern fertig bepflanzt ist. Das Beet ist künftig für alle zugänglich.

    Auf den einzelnen “Tortenstücken”, die jeweils durch Holzschnipselwege getrennt sind, wachsen nun Gemüse, Salat und Kräuter, darunter Möhren, Radieschen, Rotkohl, Artischocken, Rote Bete und Zucchini.

    Ab Mitte/Ende Juni sollen auch Schulklassen und Kindergartengruppen eingeladen werden, sich das Rondell genauer anzuschauen, Gemüse zu probieren und sich Anregungen für eigene Beete zu holen.

    Die zwölf InitiatorInnen möchten für das durch die Bingo-Umweltlotterie finanzierte und auf drei Jahre angelegte Projekt noch weitere MitmacherInnen gewinnen.

    http://development.stil-und-haltung.de/gemeinsam-gartnern-in-der-stadt-offentliches-gemusebeet-in-kiel/ (mehr …)

  • Wormser Gemeinschaftsgarten erhält Föderung von Hyundai und Caritas

    (Gu, alerts)

    Hyundai und Caritas fördern ehrenamtliches Engagement im Gemeinschaftsgarten / Für Menschen verschiedener Generationen und Kulturen

    Das Projekt „Wormser Gemeinschaftsgarten“ erhält 1.000 Euro aus dem Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“ von Hyundai und Caritas. Als Kooperationsnetzwerk dürfen sich die beteiligten Gruppen, Initiativen und engagierten Ehrenamtlichen über diese Anerkennung und Förderung freuen.

    Das im CaritasCentrum St. Vinzenz entwickelte Kooperationsprojekt „Wormser Gemeinschaftsgarten“ erhielt nach der ersten Auswahlrunde in diesem Frühjahr als eines von 22 Projekten aus ganz Deutschland den Zuschlag aus dem Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“. Bundesweit hatten sich 81 Projekte um Förderung beworben.

    Mit Hilfe ehrenamtlicher Unterstützung und der Ideen aller Aktiven wird der ca. 2500 qm große und bisher kaum genutzte Garten langsam aber sicher zu einem Ort der aktiven Teilhabe umgestaltet. Im Gemeinschaftsgarten können sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun – oder Nichtstun – begegnen. Denn ein Garten kann Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nicht treffen würden.

    Sie lernen von- und miteinander, indem sie gemeinsam den Garten nachhaltig mitgestalten, pflegen und nutzen.

    So engagieren sich immer mehr unterschiedliche Menschen und Gruppen aktiv im Gemeinschaftsgarten. Sie bringen ihre Ideen und Fähigkeiten bei der Gartenpflege, kleinen Renovierungsarbeiten, Taschenmesserkursen, interkulturellen Picknicks oder dem Bienenprojekt ein. Sie sehen den Garten auch als ihren persönlichen Ort und übernehmen gerne Verantwortung dafür.

    Die Fördermittel werden nun genutzt, um Material für die weitere Instandsetzung und Bepflanzung des Gartens zu beschaffen.

    http://nibelungen-kurier.de/1-000-euro-fuer-einen-ort-der-aktiven-teilhabe/ (mehr …)

  • Bürgerbeet vor dem Rathaus in St. Ingbert

    (gu, alerts)

    […] Ein solcher Nutzgarten ist auch vor dem St. Ingberter Rathaus entstanden. Hier dürfen sich Bürger künftig Gemüse als Wegzehrung mitnehmen. Ein Flüchtling nimmt sich der Pflege an.  Am Freitag ist vor dem St. Ingberter Rathaus ein Nutzgarten entstanden. Grundschüler der Wiesentalschule und Kindergartengkinder der Kita Luitpoldschule haben fleißig dabei geholfen. Oberbürgermeister Hans Wagner sagte vor Ort: „Die Flächen um das Rathaus werden von sehr vielen Bürgern wahrgenommen. Ich will, dass hier etwas nützliches entsteht, dass die Grünflächen mehr hervorbringen als Rasen.“ Vor dem Rathaus wurden unterschiedliche Gemüse angepflanzt. Wagner: „Wer künftig hier vorbeikommt, kann das Gemüse pflücken und als Snack oder Wegzehrung mitnehmen.“ […]. Für das Beet ums Rathaus gibt es diesen Paten schon. Der Flüchtling Mahmoud Ibrahim, der aus dem Libanon stammt und derzeit in der St. Ingberter Schillerschule untergebracht ist, wird sich darum kümmern. Täglich wird er hier unentgeltlich Hand anlegen. „Er will sich einbringen“, erklärte Christian Lambert vom städtischen Bauhof. (mehr …)

  • geplanter IG in Seelow sucht noch Fläche

    (Gu, mail)

    noch keine adäquaten Flächen in Seelow. Die Flächen, die wir ins Auge gefasst haben sind leider privat. Der Liegenschaftsbeauftragte der Stadt Seelow setzt sich nächste Woche mit uns zusammen, dann wissen wir mehr. Wir haben uns um Fördergelder für unser Projekt „Interkultureller Skulpturen- und Gemüsegarten“ beworben, da ist eine Voraussetzung, dass das Projekt noch nicht begonnen hat, bis die Fördergelder verteilt sind (mehr …)

  • IG Götitingen hat für neues Projekt einige Förderzusagen erhalten

    (aus Rückmeldungen von Shimeles)

    Das Große Projekt „ Wurzelschlagen 2.0 – Flüchtlinge werden Nachbarn“ (Internationale Gärten e.V. Göttingen) mit Fördervolumen um 100.000 Euro, hat mehrere Förderzusagen erhalten. Da aber das Projekt finanziell nicht voll gedeckt wurde (wegen absagen wichtiger Finanzier) kann, es so wie ursprünglich beantragt nicht durchgeführt werden.
    Das Siebdruck Workshops Reihe wird durch den Verein Kunst e.V. gefördert. Und Handwerkliche Workshops werden einzeln durch die Kommunen dezentral gefördert.

    Gu hat Shimeles um das Konzept gebeten


    (mehr …)

  • Aktives Netzwerk in Waldkirchen zu essbarer Stadt macht richtig was los

    (Gu alerts)
    WALDKIRCH (BZ). Beim jüngsten Informations- und Netzwerktreffen der Bürgerinitiative (BI) „Essbare Stadt“ wurde deutlich, dass es bei der „Essbaren Stadt“ um wesentlich mehr geht als um den gemeinschaftlichen Anbau von Gemüse und Kräutern in Bioqualität, das von allen geerntet werden darf. Die Idee des „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) hat eine Gruppe von Menschen motiviert, sich regelmäßig zum Gärtnern zu treffen. Darüber hinaus sind, im Sinne dieser Idee, ein aktives Netzwerk und eine ganze Reihe von Kooperationen entstanden. Die ganze Vielfalt des Engagements und der Zusammenarbeit zeigte sich beim Treffen in den Berichten aus den einzelnen Gruppen: Im Treibhaus des Tafelgartens Sexau zieht die Bürgerinitiative ihre Setzlinge vor. Langzeitarbeitslose, die im Gärtnern endlich wieder eine sinngebende Arbeit erleben, pflegen die Pflänzchen, bis sie auf die Beete der „Essbaren Stadt“ gesetzt werden können.
    Auch im Kooperationsprojekt „Wertvoll“ mit der Wabe haben Langzeitarbeitslose die Chance, bei gemeinnützigem Tun Kreativität, handwerkliches Geschick und Verantwortlichkeit zu entfalten. So entstehen am Roten Haus ein selbst geschreinertes, behindertengerechtes Hochbeet und eine Kräuterspirale. Betreut werden sie unter anderem von Tine Reiner im Rahmen ihrer Jugendarbeit. Durch die Pflege und Verarbeitung der Gemüse und Kräuter werden die jungen Leute an den Wert gesunder Ernährung herangeführt. Auch der Schulgarten der Kastelbergschule integriert wie nebenbei Naturerleben, gärtnerisches Knowhow und Teamerfahrung von Förder-, Grund- und Gemeinschaftsschülern.

    Als weiteres Projekt ist in der Schlettstadtallee in der Nähe des Jünglingsstegs in Kooperation von Essbarer Stadt, Wabe, Technischen Betrieben und St. Nicolai-Stift eine Hochbeetanlage angedacht.
    Permakultur-Fachmann Thomas Bührer zog den Bogen von dem lokalen gärtnerischen, sozialen und pädagogischen Engagement der „Essbaren Stadt“ zum globalen Ansatz der „Urban Gardening-Bewegung“. Er betonte, dass vor dem Hintergrund von „Slow City“ eine große Chance darin liege, in öffentlichen Grünflächen von Waldkirch Strukturen zu entwickeln, die überregional von Bedeutung sein könnten. Nachdem die Fraktionen des Gemeinderats und die Verwaltung signalisieren, dass im künftigen Stadtrainpark (Stadtrain II) Flächen für einen weiteren Garten der Bürgerinitiative zur Verfügung gestellt werden, könnten hier beispielhaft zukunftsfähige Landschaftselemente entwickelt werden.

    http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/mehr-als-gemuese–121903421.html (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg: nur wenige Flüchtlinge kommen

    (Gu, alerts)

    kürzlich beim Frühlingsfest: Die Urban-Gardening-Initiative neben dem Quelle-Komplex an der Wandererstraße würde gern mehr Kontakt mit den benachbarten Flüchtlingen haben. Bisher klappt das noch nicht gut. 
    „Der Kontakt zu den Nachbarn in der Flüchtlingsunterkunft läuft bislang nur schleppend“, sagt Stefan Mohr, der nebenan beim Stadtgarten-Projekt mitmacht. „Ein Syrer und ein Iraner kommen immer mal wieder“, sagt er. Das sei leider bei weitem nicht das, was man sich erwartet habe.
    Das Angebot werde nur langsam angenommen, was vielleicht auch an der Sprachbarriere liege. „Viele können kein Englisch“, betont Mohr. Damit aber jeder weiß, was der Stadtgarten ist, und dass hier jeder willkommen ist, gibt es im Eingangsbereich eine Erklärung des Projekts in verschiedenen Sprachen: auf Russisch, Arabisch, Türkisch und Englisch.

    Elli Fuchsloch, die Koordinatorin des Helferkreises im Nürnberger Westen, bestätigt die geringe Resonanz auf die Angebote. Der „Kulturaustausch“ zum Muggenhofer Kulturbüro wurde nur kurzzeitig angenommen und ist eingeschlafen. Auch die „Kehrt wärd“-Aktion von SPD-Stadtrat Michael Ziegler im Stadtteil blieb rasch ohne Resonanz.

    Mit Blick auf die vorgeschriebenen Integrationskurse spricht Fuchsloch auch von einem „Überangebot“. Die Erfahrung habe gezeigt, dass viele Flüchtlinge nach den Lektionen irgendwann froh sind, wenn sie ihre Ruhe haben. Zudem würden viele „frustriert wirken“, weil ihr Verfahren nicht vorangeht.

    Klar ist auch: Statt bis zu 350 Flüchtlinge sind es laut Fuchsloch derzeit „unter 100 Bewohner“. Und offen sei angesichts der aktuellen Entwicklung, ob die Leichtbauhallen überhaupt noch einmal voll belegt oder vielleicht in absehbarer Zeit abgebaut werden. Der bestehende Helferkreis will sich jedenfalls verstärkt auch um andere kleinere Unterkünfte im Nürnberger Westen kümmern.

    Die Stadtgarten-Initiative hat sich von den Flüchtlingen immerhin inspirieren lassen: Im Laufe der neuen Urban-Gardening-Saison soll internationale Küche aus Ghana, Syrien, Äthiopien, Afghanistan, Israel und Nordafrika präsentiert werden. Mohr: „Liebe geht bekanntlich durch den Magen“.
    http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/helferkreis-fur-fluchtlinge-in-eberhardshof-gescheitert-1.5190558 (mehr …)

  • Apfelgarten Auftakt gut gelungen

    (Gu, Mail)

    Der Apfelgarten Strehlen in Dresden ist an einen anderen Ort umgezogen und hat am 1.5. dort losgelegt

    „Das Fest am 1, Mai als Auftakt war ein großer Erfolg. Bei gutem Wetter hatten wir zahlreiche Gäste (ca. 60-80) aus den zwei nahe gelegenen Unterkünften für Geflüchtete. Es gab Spiele für groß und klein.
    In den zwei Wochen danach sind zwei bis drei Bewohner regelmäßig und teilweise fast täglich im Garten zum Gießen und es gab auch zwei gemeinsame Gartenarbeitstage. In einer Whatsapp-Gruppe haben wir die Interessenten gesammelt und sprechen gemeinsame Termine ab.“

    Fotos sind beim Projekt abgelegt (mehr …)

  • IG in Aflten eröffnet

    (Gu alerts)

    09.05.2016 Alfter-Oedekoven. „Internationaler Garten“ in Oedekoven eröffnet. Asylbewerber und Hobbygärtner bewirtschaften Parzellen gemeinsam.

    Synergien nennt der Brockhaus das Zusammenwirken von Kräften, die sich für einen höheren Zweck sinnvoll ergänzen. Kein Wort könnte das Flüchtlingsprojekt „Internationaler Garten“ der Katholischen Frauengemeinschaft Impekoven (kfd) und des Asylkompass Alfter zutreffender beschreiben, das Flüchtlinge und Nachbarn in einer Feierstunde einweihten.

    International ist das Gartengrundstück an der Waldstraße wegen der engen Bande, die das Projekt zwischen Alfterern und in Alfterer Flüchtlingsunterkünften beheimateten Asylbewerbern knüpft. Die ersten acht Parzellen hatten die Hobbygärtner bereits vor zwei Wochen bestellt, nun folgten acht weitere. Der besonderen Aufmerksamkeit von Verena Nolden (kfd) und der Unterstützung von Bruno Buß (Asylkompass), der das Grundstück eigens für das Projekt gepachtet hatte, verdankt das Projekt sein Entstehen. […]

    Tesfahiwet Zeray ist einer von ihnen. In seiner Heimat Eritrea hat er Agrarwissenschaften studiert, mit dem Schwerpunkt Getreide. „Das bringt mir hier wenig, da wir in den Parzellen kein Getreide anbauen, sondern vorwiegend Salate und Kartoffeln“. Die hatte Buß als Anschubfinanzierung beigesteuert. Künftig entscheiden aber die Flüchtlinge, was sie wie anbauen. „Es gab hier durchaus Situationen, in denen mein Rat schließlich angenommen wird, auch, wenn es manchmal etwas spät ist“, so Buß und nannte den gescheiterten Versuch, Zucchinis anzupflanzen, als Beispiel: „Die sind nicht angegangen“.

    Damit sich die Kleinbauern auch in Zukunft ausprobieren können, steuerte die Kleiderstube Oedekoven zur Eröffnung des „Internationalen Gartens“ 300 Euro bei. Die fließen unter anderem in die Saat, wenn auch der größte Wunsch der Bauern bisweilen unerfüllt bleibt. Zeray nennt ihn: „Eine Wasserquelle – damit wir unser Wasser nicht immer bei den Nachbarn holen müssen“. (Adrian Arab)


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  • Planungen für IG an Göttinger Uni eingestellt

    (Mail von Najeha)

    „[…]ich bedanke mich hiermit nochmals für unser Treffen am vergangenen Freitagvormittag bezüglich der Wiederbelebung des „interkulturellen Gartenprojekts“.
    Leider wird der Sinn des Projekts als „Ort der Begegnung“ und seinen „kulturstiftenden Elementen“ nicht mit uns geteilt, so dass das Gartenprojekt ab sofort eingestellt ist. Das tut mir leid!“

    diese Info bekam Najeha von der beim Studentendorf zuständigen Mitarbeiterin für „internationale Kommunikation“


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  • 2500 Leute beim Pflanzentauschmarkt im P-Garten

    (GU aus RSS)
    Der alljährliche Pflanzentauschmarkt in Kooperation mit Social Seeds war dieses Jahr wieder bestens besucht und von strahlendem Sonnenschein begleitet. Ca. 2500 BesucherInnen kamen vorbei um Jungpflanzen einzutauschen, bei regionalen HändlerInnen mit alten Gemüse-Sorten und samenfestem Saatgut einzukaufen, sich bei den Initiativenständen über wesensgemäße Bienenhaltung, autofreies Reisen oder Aufforstungsprojekte zu informieren oder am ReFashion-Refood-Auftaktfestival teilzunehmen, in dem mit Pflanzen gefärbt wurde, Lebensmittelrette zu bestem Essen verkocht und Studenten der Humboldt-Universität Vorträge über die Kommunikation von Pflanzen hielten (mehr …)

  • KEBAP Gemeinschaftsgarten baut Outddorküche aus

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Den KEBAP Garten gibt ess eit August 2012. Sie verarbeiten viel des geernteten Gemüses zusammen vor Ort, haben einen Lehmbackofen und machen u.a. damit Angebote für Schulen, Kitas und andere Gruppen. Soweit es geht, nutzen sie Recyclingmaterial.
    Anfang dieser Saison wollen sie ihre Kochmöglichkeiten ausbauen.

          Wie habt ihr denn bisher die Ernte miteinander vor Ort verarbeitet? Was für eine Ausstattung gibt es schon?
    Wir haben einen mobilen Zweiflammen-Gaskocher an eine Gasflasche angeschlossen und alles mobil und sehr basic, campingmäßig improvisiert.
    Gasflasche und Kocher sind auch weiterhin vorhanden und stehen zur Verfügung, Geschirr ist teilweise vorhanden. Es haben auch immer wieder Menschen ihr eigenes Geschirr mitgebracht. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Es fehlt an Werkzeug für die Essenszubereitung und bessere Aufbewahrungsmöglichkeiten für Geschirr und Nahrungsmittel. In unserem Anhänger wird es bei anhaltendem Regen zu feucht, daher brauchen wir verschließbare Kunststoffboxen.
    Da wir in diesem Jahr wesentlich häufiger und in Kooperationen kochen wollen, rücken qualitative Verbesserungen im Küchen-Kochbereich in unseren Focus.


          Wenn Schulen und Kindergärten kommen, was macht ihr mit ihnen/was machen sie bei euch? Zahlen die Gruppen dafür ein bisschen was?
    Je nach Jahreszeit und was bei den Kursen und Kitas so anliegt, backen wir mit denen Pizza und Brötchen, bauen Kartoffeltürme oder pikieren Pflanzen. Das soll alles noch ausgebaut werden und wir streben danach stärker zum Thema “ Nachhaltigkeit“, Umgang mit Ressourcen, Energie, Permakultur etwas kindgerechtes zu entwickeln. Bisher am besten klappt das mit dem Lehmofen. Leider können die meistens nix zahlen. Wenn wir das ausbauen, müssen wir dafür finanzielle Unterstützung suchen, weil es übersteigt, was wir ehrenamtlich leisten können. Anfangen konnten wir das nur, weil wir eine FÖJlerin jetzt in Vollzeit haben. (Die Stelle hatten wir uns vorher mit dem Gartendeck geteilt)

          An was für Workshops haben die Institutionen Interesse? Am Brotbacken? Wollt ihr dafür dann ein bisschen Geld haben? Wie beteiligen sie sich an den Kosten?
    die Workshops werden von FÖJ Seminaren, Universitäten und im Rahmen der Open School 21 gebucht. Die werden gewöhnlich auch bezahlt. Die Budgets dafür schwanken. 50,00 €/h + Material z.B. für das Backen ist der Richtwert. Wir haben demnächst ein Plenum, auf dem wir einen Leitfaden im Umgang mit derlei Anfragen festlegen wollen, damit wir das einheitlich handhaben. Das Geld geht zu 50 % an die Leute, die das machen und zu 50% an den Verein. Bei uns müssen immer 2 Leute dabei sein, weil der Aufbau und Abbau bei uns so aufwendig ist. Das Interesse besteht hauptsächlich am Gesamtprojekt, am Garten und den obenskizzierten Themen, die wir ja inzwischen schon in eigenen Anlagen vorführen können (wie das Wassersystem, die Stromgewinnung und die  Kompostlandschaft) Die meisten wollen auch aktiv werden. Bei uns ist es natürlich möglich etwas auszuprobieren, z.B. Tee mit einem kleinen Rocket Stove zu kochen oder auch einfach nur Holz zu hacken. Die Küche ohne fossile Brennstoffe wird sicher auch ein Thema von Interesse werden.

          Kann man den Lehmofen – ggf. nach einer Einführung – auch alleine nutzen? Also ohne dass jemand von euch dabei ist?
     Nein, das ist leider nicht möglich, weil das für uns zu gefährlich ist. Wir streben aber an, daß sich die Backgruppe erweitert und mehr Leute sich auskennen, und verantwortlich Workshops anleiten. Dafür hatten wir bereits einen gutem Start mit kompetenten Leuten, die wir dafür aktivieren wollen.

          Das mit dem Ausbau der Direktvermarktung verstehe ich nicht. Ich dachte, ihr verkocht alles zusammen vor Ort und den Rest nehmen die Leute mit. Was soll an wen vermarktet/verkauft werden?
    Nein, nicht wir vermarkten etwas, sondern wir versuchen Kooperationen mit landwirtschaftlichen Projekten aufzubauen, so daß Leute über uns z.B. Tomaten vom Hof vorm Deich beziehen können oder Olivenöl aus Spanien bestellen und abholen können.
    Das klappt ziemlich toll und wir gucken, wie wir das ausbauen können, ohne das wir da einen Service auf bauen. Direktbezug ist vielliicht besser, meint nur, daß wir den Zwischenhandel umgehen.

          Aus welchem Material sollen Kartoffeltürme und Kürbiskübel sein? Gibt es das nicht sozusagen for free?
    l
    eider nein, für die Kartoffeltürme brauchen wir Maschendraht von der Rolle und Leisten, für die Kürbiskübel brauchen wir Holz, Leisten, Schrauben und Leinöl zum Imprägnieren. Wir wollen diesmal etwas bauen, was wir nicht jedes Jahr erneuern            müssen. Sollten wir Recyclingmaterial finden, nehmen wir das natürlich und würden dann das Geld in Küchengeräte oder Werkzeug investieren, das wir immer gebrauchen können, weil wir sehr viel am basteln, ausbessern und verbessern sind.

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  • IG in Völklingen entsteht im Rahmen von Sozialer Stadt und BIWAQ

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche

    06.05.2016  

    In der Sitzung am 28. April 2016 hat der Völklinger Stadtrat einstimmig zugestimmt, die Planungen für die Errichtung eines interkulturellen Nachbarschaftsgartens an der Versöhnungskirche voranzutreiben. Es handelt sich um ein Projekt, das im Rahmen und im Zusammenwirken der beiden Förderprogramme „Soziale Stadt“ und BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) verwirklicht werden soll.

    Der frühere Pfarrgarten befindet sich von der Moltkestraße gesehen rechtsseitig der Kirche und soll künftig in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk von Bürgern aus dem Quartier gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Der Grundstückseigentümer, die evangelische Versöhnungskirchengemeinde, hat dazu ihr grundsätzliches Einverständnis erklärt.

    Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entsteht dabei neben kleinen Parzellen, auf denen Kräuter und Gemüse angebaut werden können, ein Gemeinschaftsbereich, der das Miteinander der Nutzer fördern soll. In mehreren Werkstätten wurden bereits einige Interessenten gefunden, mit denen zusammen ein Grobkonzept für die Gestaltung erarbeitet worden war. Auf Grundlage dieses Konzeptes gilt es nun einen Förderantrag im Programm „Soziale Stadt“ zu stellen und so die Erstherrichtung der Flächen und der Hauptwege finanzieren zu können, so dass möglicherweise noch in dieser Saison die ersten Spatenstiche getätigt werden können.

    http://www.voelklingen.de/index.php?id=656&tx_ttnews[tt_news]=2007&cHash=b2692be5229ff23878d181854da34395 (mehr …)

  • In Wolfenbüttel entsteht ein GG muit und für Flüchtlinge

    (Gu aus alerts)

    Mit einem intensiven Arbeitseinsatz im Schladener Gemeinschaftsgarten hat das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wolfenbüttel zusammen mit Neu- und Alt-Bürgern aus Schladen die Gartensaison eröffnet. Damit soll dieses Gemeinschafts-Projekt jetzt richtig durchstarten

    Gemeinsam mit den Mitarbeitern des DRK wollen geflüchtete Menschen zusammen mit den alteingesessenen Bewohnern den Garten bepflanzen und zu einem gemeinsamen Treffpunkt gestalten. Insbesondere Familien hatten den Wunsch geäußert, Tätigkeiten im Garten zu erledigen, berichtet das DRK. „Viele der Familien hatten in ihrer Heimat Land bewirtschaftet und sind daher die Arbeit im Grünen gewohnt und vermissen sie“, erklärte Frederica Eichler von der Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe des DRK. Geplant sei, dass jede interessierte Familie eine Parzelle bekommt, die sie individuell gestalten können. Doch zunächst mussten alle gemeinsam anpacken. Das Garten-Grundstück musste aufgeräumt werden. Ein Nachbar des Grundstückes pflügte bereits den Boden um, wobei viel Müll zum Vorschein kam. Daher traf sich das Team des DRK mit den interessierten Familien zum Aufräumen. Es wurden Handschuhe, Harken und Müllsäcke verteilt und packten alle zusammen an, so das DRK. […]
    http://regionalwolfenbuettel.de/schladener-gemeinschaftsgarten-startet-in-die-gartensaison/ (mehr …)

  • 10 Jahre Rosenduft

    (Gu, Mail)

    Am 15.5. feiert der Rosenduftgarten in Berlin sein 10-jähriges Bestehen. (mehr …)

  • Gartenbahnhof: Teilumzug steht nun fest

    (Gu aus Newsletter)

    Es ist vollbracht! Wir haben zwei Flächen in der Vitalisstraße vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln gemietet und können nun in der fruchtbaren Erde von ehemaligen Schrebergärten einjährige Pflanzen kultivieren. Wie ihr wisst hat die Stadt entschieden, dass der Schrebergarten zwischen Vitalisstraße und den Bahngleisen in Bauland verwandelt werden soll. Allerdings dürfen die SchrebergärtnerInnen noch bis zu deren Aufgabe weiter gärtnern. Die Flächen werden zunächst in Grabeland umgewandelt und so hatten wir überhaupt erst die Chance an diese Stücke Land zu kommen. Nachdem unser neues Vorstandskolloquium schließlich ins Vereinsregister eingetragen war konnten wir den Mietvertrag unterzeichnen und bekamen vom Kreisverband Kölner Gartenfreunde und dem Kleingartenverein Vogelsang e.V die Schlüssel ausgehändigt.

    Am 21. April 2016 erkundeten wir gemeinsam die beiden Gartenflächen: Die vordere Grasfläche umfasst etwa 500 Quadratmeter. Diese planen wir mit Pflanzkisten zu umsäumen, unsere Kräuterspirale dorthin umzuziehen, ggf. ein Sonnenbeet zu bauen und Beete im Boden anzulegen. Ein kleines Gewächshaus können wir ebenfalls installieren, das wurde bereits dankenswerterweise durch die Kölner Bank gefördert.

    Die hintere Fläche ist etwa gleich groß und besteht aus einem Schrebergarten mit zahlreichen Beeten, Grasflächen, einem Teich, Obstbäume, Weinreben, Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern, einem Gartenhaus und einem kleinen Schuppen. Die Vorbesitzenden hinterließen uns fast alle Gegenstände und so fühlt sich die Übernahme etwas seltsam an. Zunächst werden wir den Schrebergarten ausmisten.

    Gärtnern wollen wir in der Vitalisstraße künftig immer freitags am Spätnachmittag ab 17 Uhr. Wir können so also die Arbeitswoche gemütlich im Schrebergartenflair ausklingen lassen. Ihr seid also herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. (ve)

       
       
       

    Die Integrative Offene Ganztagsgrundschule (IOGS) Kretzerstraße hat im Sommer 2015 mit zwei ersten Klassen den Betrieb aufgenommen und ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Förderschule Nordpark eingezogen. Leider bietet der Schulhof nur wenige Möglichkeiten etwas anzupflanzen, so dass die Gartenwerkstädterin Aniko, die ihren Sohn in der Schule hat, eine Kistenbauaktion organisiert hat. Bereits am Freitag, den 18. März 2016 wurde mit Hilfe von den Gartenwerkstädtern Carlo, Katharina und Aniko, die erste Kiste zusammen gebaut und die Vorbereitungen für einen großen Kistenbautag getroffen. Am Samstag, den 09. April war es dann soweit und die Gartenwerkstädter Carlo und Aniko haben mit Eltern und Kindern drei weitere Kisten zusammen gebaut. Die Kisten wurden aus gebrauchten Holzpaletten und Recyclingholz gefertigt und sollen zukünftig den Kindern und Lehrern als Hochbeete viel Freude bereiten. (mehr …)