(Gu aus ANtrag und ANtworten auf Fragen)
In einem Kleingarten werden drei Parzellen zusammengelegt, um einen IG zu starten. Es gibt sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Flächen. Sie starten damit, die Gemeinschaftsfläche urbar zu machen, regelmäßige Gartentage werden durch eine Gärtnerin betreut.
1. Sie schreiben „nachdem ein Aufruf gestartet wurde, wird eine Informationsrunde angesetzt“: Wie viele Leute sind jetzt schon in der Gruppe, die plant und dann auch gärtnern möchte?
Es sind bereits 11 Teilnehmer in der Gruppe, welche sich Ende März treffen und die weitere Planung vorzunehmen. Weitere Interessierte haben sich erkundigt bzw. gemeldet.
2. Wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Wie viele MigrantInnen sind schon dabei?
Es ist eine Gruppe mit Erwachsenen unterschiedlichen Alters, welche nicht nur sozial benachteiligt sind. Es sind bereits drei MigrantInnen interessiert daran teilzunehmen. Weitere Flüchtlinge werden zurzeit über das Projekt persönlich informiert und akquiriert.
3. Wie groß ist die Fläche und sind die Parzellen mit Zäunen voneinander abgetrennt?
Die 3 Parzellen mit insg. 300 qm sind ohne Zwischenzäune.
4. Wie offen ist der Zugang zu der Schrebergartenanlage? Kann man da jederzeit ein und ausgehen?
Die Gartensparte ist mit Toren versehen und verschlossen, um vor Vandalismus zu schützen. Der Garten ist jederzeit nach Absprache selbstständig zugänglich. Die Gärtnerin, welche es anleitet, hat einen Schlüssel sowie 2 weitere Schlüssel stehen zurzeit zur Verfügung. Das Stadtteilzentrum (wo Schlüssel lagert) ist in unmittelbarer, 2minütigen Fußmarsch, zu erreichen.
5. Wie groß ist der Anteil der Gemeinschaftsbeete geplant?
Das wird mit den Teilnehmern gemeinsam besprochen und entscheidet die Gartengruppe.
6. Wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt?
Über Pressemitteilungen, TV-Berichte (FAS, NDR), Flyer, Aushänge, Emailverteiler, facebook, Mund zu Mund Propaganda, Flüchtlingsnetzwerke, über die Wohnungsbaugesellschaften, Tag der offenen Tür, Gartenfeste, Erntedankfest, Teichhoffest, Teilnahme an Gartentage des Kreisverbandes,
7. Was passiert, wenn mehr als 20 Leute mitmachen wollen?
Es dürfen mehr als 20 Personen mitmachen. 20 sollte als Richtwert gelten. Falls Vergrößerungsbedarf besteht, dann stehen noch weitere benachbarte Parzellen zur Pacht zur Verfügung.
8. Können auch Leute aus nicht benachteiligten Gruppen mitmachen?
Es können alle Bürger, jeglichen Alters, Herkunft und sozialen Status mitmachen.
9. Wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben?
Die Entscheidungen werden gemeinsam in Gesprächsrunden getroffen. Derzeit gibt es eine Telefonliste, welche in der Hand der Projektkoordination ist, und welche sicherlich zu Telefonpatenschaften erweitert wird. Eventuelle Sozialen Medien können ergänzt werden, sofern alle Teilnehmer Zugriff darauf haben.
10.Wer koordiniert das Projekt? Jemand vom Sozial-kulturellen Förderverein? Wie lange kann das Projekt begleitet werden?
Das Projekt koordiniert meine Wenigkeit, ich bin Mitglied im Förderverein. Darüber hinaus bin Stadtteilkoordinatorin und leite das Projekt „Stadtteilzentrum Knieper West“. Es gibt eine Gärtnerin, welche die Umsetzung mit den Teilnehmern im Garten koordiniert und begleitet. Die Kommunikation zwischen Koordinatorin (Projektantragstellerin, PR, Quartiersarbeit) und der Gärtnerin werden in regelmäßigen Treffen stattfinden. Gartengesprächsrunden werden auch von mir begleitet. Das Projekt kann derzeit bis 04/2018 begleitet werden, wobei bereits jetzt eine Verstetigung der Stadtteilarbeit ersucht wird.
11.Wozu wird in einem Kleingarten Erde gebraucht?
Es müssen Teilstücke erneuert, Grasflächen umgegraben und aufgefüllt sowie Blumenbeete angelegt werden
12.Was soll mit den beantragten Materialien gemacht werden?
Mit den Materialien soll der Garten urbar gemacht sowie bewirtschaftet werden (die Parzellen wurden ein Jahr nicht genutzt und über ein Jahr nicht gepflegt), Komposter, Kräuterschnecke und/oder Hochbeet etc. gebaut werden. Auch das wird mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.
13.Zahlen die Leute, die gärtnern, einen Beitrag?
Der Gemeinschaftsgarten war angedacht ohne Beiträge zu organisieren. Es soll ein ganzheitliches Projekt werden. Sicherlich ist gerade der Beginn finanziell zu unterstützen. Die folgenden abfallenden und benötigten Sämerein können z.B. über eine Gartentauschbörse getauscht und durch Spenden erweitert werden oder durch Umlage auf alle Teilnehmer.
14.Wie sollen die laufenden Kosten finanziert werden?
Diese werden mit Unterstützung von Kooperationspartnern finanziert.
(mehr …)