Kategorie: Urbane Gärten

  • Chloroplasten: gärtnern und Werkstätten im alten Watzgelände in Stuttgart

    (Gu, Info von Alex)

    chloroplast stuttgart e. V. ist ein verein für urban gardening und kulturförderung. das alte walz-areal wird zu neuem leben erweckt und soll raum für individuelles gardening und kreative projekte bieten.

    große gewächshäuser und ausgiebige außenflächen bieten platz für gärtnerische tätigkeiten. ein großes bürogebäude könnte für pflanzen, ateliers und büros

    unterschlupf bieten. ergänzt wird das projekt durch ver- schiedene werkstätten. wir möchten kunst-, design-, soziale- und andere kulturelle projekte unterstützen.

    im außen- sowie im innen- bereich gibt es möglichkeiten für soziale und kulturelle veranstaltungen. (mehr …)

  • 22ter Krautgarten wird in München eröffnet

    (Gu, RSS)

    Im Stadtbezirk Moosach, am Moosanger an der Ecke zum Teplitzer Weg, wird ein neuer Krautgartenstandort eingerichtet – der 22. in der Stadt. Am Mittwoch, 13. April, um 19 Uhr findet hierzu eine öffentliche Informationsveranstaltung samt Anmeldung für die Krautgartenparzellen im Innovationslabor, Gubestraße 20, Rückgebäude,1. Obergeschoß, statt.

    Die Münchner Krautgärten bieten seit 1999 interessierten Münchnerinnen und Münchnern die Möglichkeit, sich mit erntefrischem Gemüse und Salat aus dem Eigenanbau selbst zu versorgen. So erfüllt sich der Traum vieler Stadtbewohner nach einem eigenen kleinen Gemüsegarten.
    Die Nachfrage nach Parzellen in den bisher 21 Krautgartenstandorten ist ungebrochen: 2015 wurden 1.384 Parzellen auf insgesamt sechs Hektar Fläche bewirtschaftet. Für fast alle Krautgärten gibt es Wartelisten, freie Parzellen sind jedoch noch in den Standorten Allach, Freiham und Ludwigsfeld verfügbar. Besonders gefragt sind die Parzellen natürlich gerade bei den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die im Geschosswohnungsbau leben und dort keine Möglichkeiten zum Anbau von Gemüse haben.

    Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung freut sich daher, in Moosach am Moosanger den 22. Krautgartenstandort zu eröffnen.

    Für Rückfragen steht Hans Ernstberger, Telefon 2 33-2 61 46 im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Abt. II/5 – Grün- und Freiraumplanung, Blumenstraße 28 b, zur Verfügung. Bei den Münchner Krautgärten handelt es sich um ein besonders erfolgreiches Projekt zum Schutz des Münchner Grüngürtels, einem Leitprojekt des Stadtentwicklungskonzepts „PERSPEKTIVE MÜNCHEN“. Die Gemeinschaftsaktion zwischen den „Grüngürtel-Bauern“ und der Stadtverwaltung München soll eine nachhaltige und damit zukunftsfähige Landwirtschaft im Münchner Grüngürtel bewahren und fördern.


    (mehr …)

  • Infos zu einigen GG in Ba-Wü

    (Gu aus dem 2ti Workshop am 10.4.)
    Wildwuchs Heidelberg hat ein neues (zweites) Grundstück gepachtet. Sie hatten zunächst eine Gärtnerei, mußten da weg (?), haben ein neues Grundstück bekommen und nun noch ein weiteres. Sie nennen die beiden Gärten „Gärtnerei Süd“ und „Garten Nord“. Sie haben eine Kooperation mit einer Lebensmittelkooperative, an die sie Erträge verkaufen können und damit können sie die Pacht zahlen. In Hildesheim ist das Gartenprojekt auf einem ex Spielplatz. Die Stadt hat die Flächen ausgekoffert und Mutterboden geliefert und so haben sie nun drei runde Beete. Sie sind gut vernetzt in der Stadt und werden für viele verschiedene Kooperationen angefragt. In Wakirchen bei Freiburg haben sie zwei nebeneinander liegende Flächen von der Stadt. Alles ganz offen und ohne Zaun. Es stehen z.B. Gießkannen offen für alle da und oft gießen PassantInnen. Toll für Kinder ist, dass das Gießwasser aus dem Bach geschöpft wird, an dem das Grundstück liegt. Das Projekt (essbare Stadt) weitet sich aus und das Orgateam versteht sich inzwischen mehr als Netzwerk in der Stadt. Sie haben ein Logo und kennzeichnen neue Projekte damit. Sie kooperieren mit einem Beschäftigungs/Ausbildungsträger, der behindertengerechte Hochbeete am Mehrgenerationenhaus baut und auch eine Kräuterspirale und es gibt Hochbeete auf einem zentralen Platz der Stadt. Sie bekommen nun auch eine Fläche in der Stadt und einen Wasseranschluß durch die Stadt, die auch die Erde finanziert. Flüchtlinge und Gärtnern ist zudem auch ein Thema von ihnen. Der Campusgarten hat einen Preis gewonnen und das Geld wurde für Hochbeete eingesetzt. Sie haben mehr Fläche bekommen, ein Tomatenhäuschen gebaut und wollen einen Kartoffelacker. Es gibt einen gut genutzten Fairteiler (nicht nur Essen. Gute Erfahrungen haben sie mit einem Schild an der Gie-kanne, wann das (mehr …)

  • Infos zu einigen GG in Ba-Wü

    (Gu aus dem 2ti Workshop am 10.4.)
    Wildwuchs Heidelberg hat ein neues (zweites) Grundstück gepachtet. Sie hatten zunächst eine Gärtnerei, mußten da weg (?), haben ein neues Grundstück bekommen und nun noch ein weiteres. Sie nennen die beiden Gärten „Gärtnerei Süd“ und „Garten Nord“. Sie haben eine Kooperation mit einer Lebensmittelkooperative, an die sie Erträge verkaufen können und damit können sie die Pacht zahlen. In Hildesheim ist das Gartenprojekt auf einem ex Spielplatz. Die Stadt hat die Flächen ausgekoffert und Mutterboden geliefert und so haben sie nun drei runde Beete. Sie sind gut vernetzt in der Stadt und werden für viele verschiedene Kooperationen angefragt. In Wakirchen bei Freiburg haben sie zwei nebeneinander liegende Flächen von der Stadt. Alles ganz offen und ohne Zaun. Es stehen z.B. Gießkannen offen für alle da und oft gießen PassantInnen. Toll für Kinder ist, dass das Gießwasser aus dem Bach geschöpft wird, an dem das Grundstück liegt. Das Projekt (essbare Stadt) weitet sich aus und das Orgateam versteht sich inzwischen mehr als Netzwerk in der Stadt. Sie haben ein Logo und kennzeichnen neue Projekte damit. Sie kooperieren mit einem Beschäftigungs/Ausbildungsträger, der behindertengerechte Hochbeete am Mehrgenerationenhaus baut und auch eine Kräuterspirale und es gibt Hochbeete auf einem zentralen Platz der Stadt. Sie bekommen nun auch eine Fläche in der Stadt und einen Wasseranschluß durch die Stadt, die auch die Erde finanziert. Flüchtlinge und Gärtnern ist zudem auch ein Thema von ihnen. Der Campusgarten hat einen Preis gewonnen und das Geld wurde für Hochbeete eingesetzt. Sie haben mehr Fläche bekommen, ein Tomatenhäuschen gebaut und wollen einen Kartoffelacker. Es gibt einen gut genutzten Fairteiler (nicht nur Essen. Gute Erfahrungen haben sie mit einem Schild an der Gie-kanne, wann das gegossen wurde. Essbares Heidelberg hat 4 / 5 verschiedene Gaerten, die Organisation ist hauptsaechlich studentisch. Die Faechergaertner in Karlsruhe haben eine Flaeche, die sich aus drei Flaechen mit drei Eigentuemern zusammensetzt. Ueber das Gartenbauamt haben sie Erde bekommen, die Flaeche ist kontaminiert und so muessen sie in Hochbeeten gaertnern, die aber wegen der Auflage der Stadt nicht hoeher als 40/50cm sein duerfen. Das Zauberbeet in Fellbach muss nach nur einem Jahr nach Ende der jetztgen Saison umziehen. Die Buergergaertern Hallschlag haben nach 7 Jahren nun einen Wasseranschluss bekommen, der ihnen von Anfang an versprochen wurde. (mehr …)

  • IG entsteht in Kleingarten in Dettum/Sickte

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    das Projekt Gemeinschaftsgarten ist eine Initiative des Vereins MiteinanderBunt, der sich im Dezember 2015 gegründet hat und als gemeinnützig anerkannt worden ist.

    Für das Projekt haben wir ebenfalls im Dezember 2015 einen ca. 400qm großen Garten im Kleingartenverein in Dettum in der Samtgemeinde Sickte gepachtet. Es ist möglich, langfristig weitere Gärten zu pachten und für das Projekt zu nutzen. Ein Gartenplan wurde bereits erstellt und am 6.4.2016 wird bei einem ersten Arbeitstreffen mit den interessierten GärtnerInnen mit der Umsetzung begonnen.
    die Idee, einen Gemeinschaftsgarten in der Samtgemeinde Sickte zu initiieren besteht zwar schon seit einiger Zeit, wir haben jedoch erst in diesem Jahr begonnen, unsere Ideen zu konkretisieren und umzusetzen. Wir haben einen Gartenplan entwickelt und gestern in einer ersten gemeinsamen Gartenaktion begonnen, diesen umzusetzen. Hilfreich bei unserer Planung war Ihre Internetseite „Wie baue ich einen Gemeinschaftsgarten?“ Vielen Dank dafür.

    In unserer Planungsgruppe sind wir zur Zeit 4 Frauen. Gestern bei unserem Arbeiseinsatz waren wir über 30 Personen, darunter das Vorbereitungsteam, 2 Paten, ca. 10 Kinder , der Rest waren ca. 1/3 Männer und 2/3 Frauen (aus Somalia, Liberia, Syrien, Aserbaidschan und anderen afrikanischen Ländern). Der Eifer war sehr groß, wir haben viel geschafft und alle hatten viel Spaß. Besonders eifrig waren die Kinder.

    Das Projekt haben wir bekannt gemacht durch ein Schreiben an die Paten mit der Bitte, die Informationen an die von ihnen betreuten Menschen weiterzugeben. Außerdem haben wir unser Gartenprojekt bekanntgemacht in anderen bestehenden Projekten  unseres Vereins, wie z. B. im Chor, der Kleiderkammer, bei den Fußballspielern „Black Panthers“ etc.

    Ab der nächsten Woche haben wir einen regelmäßigen Tag, an dem jemand aus dem Planungsteam  im Garten anwesend sein wird (freitags ab 15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr). Der Gartenverein ist jederzeit geöffnet und auch der Garten. Wenn erst einmal die Beete angelegt sind, wird auch die Möglichkeit bestehen, jederzeit im Garten zu arbeiten.

    Weiterhin planen wir monaliche  workshops mit jahreszeitlichen Themen und gemeinsamen Aktionen.

    Ein Vorstandsmitglied unseres Vereins ist Imker und er plant, 2 Bienenvölker ab ca. Juni in den Garten zu bringen.

    Da wir keinen Fertigbau-Montage-Holzhäuser finanzieren, sie aber ein neues brauchen, haben sie sich umgeguckt und nun sieht es so aus, als ob syrische Flüchtlinge, die auch im Garten dabei sind, in Kooperation mit einer Schule mobile, faltbare Häuschen bauen (eigentlich, um diese dann auch mit nach Syrien zu nehmen) (mehr …)

  • Himmelbeet: Rückblick und viel vor

    (Gu, aus Newsletter)

    […]
    Etwa zeitgleich (Anfang der letzten Saison) erfuhren wir von den Plänen des Münchner Vereins Amandla. Auf unserer “Brachfläche” soll ein Jugend-Sport-Zentrum nach südafrikanischem Vorbild errichtet werden! Das Vorhaben befindet sich noch in der Vorplanungsphase und zusammen mit den involvierten Akteuren suchen wir nach einem Weg, der ein Nebeneinander beider Projekte ermöglicht. Es steht uns also eine aufregende Zeit bevor.

    Ein generationsübergreifendes Gartenprojekt brachte die Kinder der Sprachlernklasse der Leo Lionnie Grundschule mit Senior*innen aus dem Pflegezentrum Goldenherz beim Werkeln und Gärtnern zusammen. Weitere Angebote im Garten gab es für Bewohner*innen der Notunterkünfte in der Chausseestraße und der Gotenburger Straße, für VHS-Besucher*innen und Bienenfreund*innen. 

    In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Berlin gab es im Spätsommer noch einen inklusiven Gartenkurs. In diesem Jahr werden wir die Kooperation fortsetzen und gemeinschaftlich einen Kräutergarten am Haus der Lebenshilfe am nahgelegenen Plötzensee anlegen. Im himmelbeet wird das Projekt tuml für wichtige Impulse zum Thema Inklusion im Gemeinschaftsgarten sorgen (mehr dazu weiter unten). Dabei wollen wir mit Anwohner*innen und sozialen Einrichtungen aus dem Kiez unter anderem eine Nachbarschaftsküche unter freiem Himmel schaffen. Das Herz der Küche ist ein holzbefeuerter Steinbackofen, um den herum wöchentliche Backtage stattfinden werden.

    Auch außerhalb des himmelbeet-Gartens bleibt es in dieser Saison spannend! Im Rahmen des vom Quartiersmanagement Pankstraße geförderten Projektes “Sauberkeit auf Spielplätzen” macht sich unser Spielplatzteam wieder auf um die Schaukeln und Buddelkästen in unserem Kiez vom Müll zu befreien. Zusammen mit den Müllheld*innen machen wir uns auf die Suche nach Spielplatzpaten und ziehen mit unserem Wanderbeet von Spielplatz zu Spielplatz. Etwas weiter südlich in der Gropiusstadt errichten wir gemeinsam mit Anwohner*innen des Käthe-Dorsch-Rings inmitten der Hochhäuser Käthe’s Garten. In Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft degewo und unseren Freunden von Common Grounds e.V. wollen wir innerhalb des Modellvorhabens einen neuen Ort der Begegnung schaffen.

    Neben all den Projekten darf man natürlich nicht unseren ganzen Stolz vergessen: das prämierte Low-Waste-Café!


    (mehr …)

  • Apfelgarten Strehlen umgezogen – alles auf Neustart

    (Gu, alerts)

    Am Sonnabend gibt es eine Hüttenparty im Apfelgarten. Das ist ein neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden-Strehlen. Die bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern wollen eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln und suchen noch Mitgärtner.
    […] werden fleißige Hände gebraucht, um einen Geräteschuppen aufzustellen. Danach wird gemeinsam gegrillt. Der „Apfelgarten“ ist ein von jungen Dresdnern initiierter Gemeinschaftsgarten, der nun von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird. Mit Unterstützung der Stadt entstand er vergangenes Jahr zunächst auf einer städtischen Grünfläche zwischen Teplitzer und Ackermannstraße (DNN berichtete). Doch weil ein Teil des Geländes für eine Flüchtlingsunterkunft benötigt wurde, zog der Verein um.

    Der neue Garten befindet sich nun wenige hundert Meter weiter an der Teplitzer Straße / Zellescher Weg. Beerensträucher, zwei Pfirsiche, eine Pflaume und ein Apfelbaum sind schon gepflanzt, eine Kräuterschnecke angelegt. Am Sonnabend wird Eröffnung gefeiert. „Wir sind eine bunte Gruppe von Studenten, Berufstätigen und Rentnern, die größtenteils in der Nähe von Dresden-Strehlen wohnen und eine einfache Wiese an einer viel befahrenen Straße in eine bunte Oase für die Nachbarschaft verwandeln wollen“, erklären die Apfelgärtner ihr Ziel.

    „Unser Verein zählt jetzt 14 Mitglieder“, gibt Volker Croy gegenüber DNN Auskunft. Der Gartenbauingenieur und Fachberater beim Stadtverband der Dresdner Gartenfreunde gärtnert selbst im Apfelgarten mit. „Wir haben genug Platz, weitere Interessenten, die bei uns mitgärtnern wollen, sind willkommen.“ Momentan überwiege die Zahl junger Berufstätiger. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Senioren und Familien mit Kindern mitmachen“, so Croy. Das Hüttenfest sei eine gute Gelegenheit, unverbindlich vorbeizuschauen und mit den Apfelgärtnern ins Gespräch zu kommen.

    Laut Croy haben die Apfelgärtner Kontakte zu den Asylnetzwerken in Strehlen und Plauen geknüpft. Sie wollen gern dezentral untergebrachten Flüchtlingen die Möglichkeit geben, im Apfelgarten mitzutun und so auch in Kontakt zu den Einheimischen zu kommen.

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Huettenparty-im-Apfelgarten (mehr …)

  • Go!Müse – GG in Nordfriesland startet

    (Gu, alerts)
    […]
    Die erste Saison hat die südtonderaner Initiative in zwei Testgärten in Leck und Niebüll gestaltet. Jetzt können die inzwischen 18 zahlenden Mitglieder größer gärtnern: In seiner gerade gestarteten zweiten Saison kann „Go!müse“ ein Grundstück in Risum-Lindholm beackern, das ihnen der Besitzer überlassen hat. Rund 800 Quadratmeter stehen dem Verein auf einer ehemaligen Schafkoppel, zur Verfügung. Ein Teil davon wurde bereits mit Maschinenhilfe gepflügt und gefräst. Für die Feinarbeiten ist Muskelkraft gefragt. […] Die „Go!müse“-Gruppe hat dazugelernt. „Und das ist gut so, es ist schön, dass wir Fehler machen dürfen und niemand deshalb sauer ist“, sagt die Vereinsvorsitzende Melina Burmeister. Entspannt und fröhlich arbeiten die Mitglieder gemeinsam, allerdings ist inzwischen alles besser organisiert als am Anfang: Es gibt jeweils Gruppen für zum Beispiel Planung, Bewässerung und Vorzucht von Pflanzen. Die Planungsgruppe hat entschieden, die zu beackernde Fläche als Rundbeet mit Wegen dazwischen anzulegen – und alle ziehen (mehr …)

  • GG im Alaunpark in Dresden eröffnet

    (Gu, alerts)

    Der Verein Stadtgärten e. V. legt im Alaunpark auf einer 320 Quadratmeter großen Fläche Wege und Beete an.
    Am Wochenende wird eine Fläche für urban gardening im Alaunpark eröffnet, die vom Verein Stadtgärten e. V.  betreut wird. Die 320 Quadratmeter große Fläche wurde durch das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft ausgewiesen und mit einem niedrigen Zaun versehen. An diesem werden beidseitig Beerensträucher gepflanzt. Der Boden wurde auf Eignung für gärtnerische Nutzung geprüft. Nun ist der Verein Stadtgärten e. V. bereits dabei, nach der Bohrung eines Grundwasserbrunnens Wege und Beete anzulegen. Die Gartenfläche ist nicht nur für Vereinsmitglieder offen, sondern der „Blick über den Gartenzaun“ ist ausdrücklich gewünscht.
    Zwischen dem Amt und dem Verein wurde eine entsprechende Nutzungsvereinbarung abgeschlossen.
    „Damit setzen wir Anregungen und Wünsche aus der Bürgerumfrage von 2014 um. Wir unterstützen damit das bürgerschaftliche Engagement, den öffentlichen Raum für alle Bevölkerungsgruppen noch intensiver und vielfältiger nutz- und erlebbar zu machen“, freut sich Detlef Thiel, Amtsleiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

    http://www.dresden-fernsehen.de/Aktuelles/Dresden/Artikel/1414766/Urban-gardening-in-Dresden-Eroeffnung-der-Stadtgaerten-im-Alaunpark/ (mehr …)

  • Da Lenggrieser Acker legt viel Wert auf Gemeinschaft

    (GU, Mail)

    Es gibt sowohl einzelne Parzellen als auch ein Gemeinschaftsareal für Schulklassen und weitere Gruppen.
    Bisher interessieren sich die Jahnschule Bad Tölz sowie die Realschule Hohenburg für Aktionen und wir haben bereits Termine mit ihnen ausgemacht. .

    Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsaktionen für die Parzelleninhaber: Sensenkurs, Sauerkrautherstellung, Bienenaktion, gemeinsames Bauen von Zaun, Baumschnitt und jeden 1. Samstag im Monat eine Acker-Demie. 
    Die Parzelleninhaber sind immer dieselben, es wird also nicht jedes Jahr neu verlost so wie bei Sonnenacker und man kann jederzeit auf den Acker, auch im Winter.

    Wir treffen uns auch jetzt schon – seit Herbst – einmal monatlich mit den Ackerteilnehmern zu Filmabenden und damit sich alle einbringen können in die Gemeinschaft (mehr …)

  • City-Farm Augsburg bekommt Preis von der Stadt

    (Gu, alerts)

    schöner Artikel zur Ctyfarm (GG mit Tierhaltung)

    u.a.: „Die Stadt zeichnete die Gruppe mit dem Nachhaltigkeitspreis aus – was vor allem wegen des Preisgeldes von 15000 Euro gut war, mit dem nun eine Weile die Pacht gesichert ist. Ansonsten sind die Farmer auf Netzwerke angewiesen. Ihre Pflanzen tauschen sie oder bekommen sie von Gartenauflösungen. Die Bikekitchen bastelte eine fahrradbetriebene Schleifmaschine. Auf der Website ist aufgelistet, was fehlt – von Heu über Pflastersteine bis zum Geld für ein neues Lastenrad….

    Landlust am Großstadtrand – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Landlust-am-Grossstadtrand-id37435792.html


    (mehr …)

  • IG in Benediktbeuern setzt eine Fahne, wenn Gemüse in den Gemeinschaftsbeeten reif ist

    (Gu, persönliches Gespräch)

    Der IG in Benediktbeuern läuft gut. Gerade junge Familien sind hier gerne dabei – sind die Grundstückspreise doch für viele nicht bezahlbar und so haben nicht alle eigene Gärten.
    Es gibt kleine individuelle Parzellen, auch einige der nebenan wohnennde Flüchtlinge sind hier dabei (aber vor allen Dingen beim gemeinsamen Kochen und Feiern und seitdem auch Menschen aus anderen Staaten als Eritera da sind, ist die sprachliche Verständigung einfacher geworden – Englisch) und größere Gemeinschaftsflächen. Hier haben nun Leute Patenschaften für bestimmte Abschnitte übernommen, treffen Vorentscheidungen, was wann gepflanzt wird – die können dann diskutiert werden – und da im letzten Jahr viel nicht geerntet wurde (da die Leute dachten: oh, das reicht ja nicht für alle, ernte ich mal nix), werden nun bunte Fahnen gesetzt, wenn die Sachen reif sind.
    Eine Vereinsgründung wurde diskutiter, aber verworfen. Sie bleiben Initiative des ZUK. (mehr …)

  • Kleingartenverein in Essen legt auf freier Parzelle GG an

    (Gu alerts, 8.4.)

    Eine gute Gelegenheit hat „Zollverein mittendrin“ beim Schopf gepackt: Weil an der Vinzenzstraße, am Fuß der Halde Zollverein, eine Gartenparzelle zurück gegeben wurde, kann sie nun einen Gemeinschaftsgarten für den Bezirk anbieten. Am Sonntag, 17. April, sind alle Stoppenberger Gartenfreunde von 14 bis 17 Uhr auf das ehemalige Grabeland eingeladen.

    Unter dem Motto „Experiment Kleingarten“ soll unweit des Restaurants „Fünf Mädelhaus“ ein Ort für Bewohner aus dem Stadtbezirk VI – Zollverein entstehen, an dem sie gemeinsam gärtnern, bauen und experimentieren können. „Ursprünglich hatten wir für 2017 ein partizipatives Projekt im grünen Bereich geplant. Dann wurde zufällig ein Garten auf dem Grabeland zurückgegeben. Mit Blick auf die ,Grüne Hauptstadt“ war das eine schöne Gelegenheit, das Projekt sofort zu starten“ […] Carlos Tobisch vom Verein „die Urbanisten“ wird Basiskenntnisse zum Thema „Urban Gardening“ vermitteln und Praxisbeispiele vorstellen, die die Besucher inspirieren sollen. Sein Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.

    Beim „Experiment Kleingarten“ entscheiden die Teilnehmer gemeinsam, wie sie die Gartenflächen nutzen möchten. „Sie kann dem Erholen dienen, zum Bauen von Hochbeeten oder zum Anpflanzen von Gemüse“, sagt Claudia Wagner. Dazu könne sie sich Pflanzen-Tauschbörsen, eine Plattform für „Land Art“ oder auch einen Ort zum Lernen und Upcyclen, also die Wiederverwertung von Gegenständen, vorstellen. „Wir sammeln Dinge, aus denen Neues entstehen kann, z. B. Fahnen von Katernberger Vereinen, die zu einem Sonnensegel zusammengefügt werden könnten.“

    Kleingarten wird zum Experiment | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/kleingarten-wird-zum-experiment-id11714394.html#plx1233543090 (mehr …)

  • Allemende_Kontor feiert 5jähriges Bestehen

    (Gu, Mail)

    Am 16. April 2011 wurden die ersten Hochbeete an der Oderstraße errichtet. Zur Geburtstagsfeier möchten wir gemeinsam mit euch in die Gartensaison starten. Wir feiern und laden dazu alle Unterstützer*innen, Berliner Gärten sowie die Bewohner_innen der Notunterkünfte Tempelhofer Flughafen und Jahn-Sport-Turnhalle ein, am Samstag, 16. April 2016, aufs Tempelhofer Feld zu kommen.

    12.30 Uhr: Refugees welcome!

    Wir treffen uns auf dem Dorfplatz, um gemeinsam Bewohner*innen der Notünterkunfte zum Gartenfest einzuladen.

    13 Uhr: Infoveranstaltung für Neugärtner*innen

    Einladung für alle Interessierten mit Informationen zum Mitgärtnern und Beetvergabe.

    14.30 Uhr: „Alle für alle“ Das Gartentreffen der Gärtner*innen

    Wir stellen euch vor, wie der Garten gerade funktioniert und wo noch Unterstützung gebraucht wird.

    ab 15.30 Uhr: Gartenfest mit Musik, Buffet, Saatgut-/Jungpflanzentausch und Vorträgen

    Bringt bitte Saatgut und Setzlinge zum tauschen mit, Essen und Trinken fürs Buffett sowie Besteck, Teller und Becher.


    (mehr …)

  • Umweltgarten mit Geflüchteten in Kelingartenanlage am Tempelhofer Berg entsteht

    (GU, Mail)

    • Umweltgarten für Geflüchtete am Tempelhofer Feld„, Träger ist der Verein Tempelhofer Berg e.V. in Kooperation mit der Initiative Seelengärten, Berlin. Findet 2016 statt in der KGA Tempelhof der Bahnlandwirtschaft Bezirk Berlin und wird 2017 weitergeführt auf einem vom Trägerverein angepachteten Grundstück, das dem Bundeseisenbahnvermögen gehört und unmittelbar an die KGA angrenzt. Arbeitstitel “ Interkultureller Garten 103+“. Der Umweltgarten bzw. die Umweltgärten sind Teil einer ganzen Reihe von Integrationsprojekten auf und am Tempelhofer Feld. Eine entsprechende graphische Aufbereitung (erstellt von der AG Village/ thf open.port) und das Poster zum Umweltgarten sende ich Dir hier mit [-> in der Projektablage zu finden.]

    Wir planen ab 2017 auf dem BEV Gelände einen Garten mit einer Mischung aus Hochbeeten und ebenerdigen Beeten, der gemeinsam mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte bewirtschaftet wird. Geplant ist eine Gemeinschaftsfläche, ab 2016 Bienenhaltung. Vorgesehen sind bisher nach Absprache mit den Grundstücks-Eigentümern (die z.T. noch aussteht) die Errichtung eines Teehäuschens, eines Backhauses und einer Sommerküche. Geschaffen werden soll ein Areal, das es ermöglicht, zur Ruhe zu kommen und Perspektiven zu entwickeln. Hierfür ist lagebedingt eine Schallschutzmassnahme notwendig. Erste Schritte in dieser Richtung haben wir unternommen (mehr …)

  • IG Meißen eröffnet

    (Gu, alerts, 7.4.)

    Und so haben die Verantwortlichen das Projekt Interkultureller Garten ins Leben gerufen – und mithilfe der Stadt im ehemaligen Freizeitpark Bohnitzsch auch den geeigneten Ort dafür gefunden. Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit soll am 16. April das Vorhaben, welches einen Beitrag zum sozialen Frieden in Meißen leisten wird, starten. Los geht es um 10 Uhr mit der Eröffnung, eine halbe Stunde danach findet die erste Pflanzaktion im neuen Garten statt. Dazu werden Mitglieder und Besucher gemeinsam 60 Obstbäume einpflanzen, die von der Allianz Deutschland in Kooperation mit NatureLife-International gestiftet wurden.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/interkultureller-garten-oeffnet-3365386.html (mehr …)

  • Statt Demenzgarten legen Kleingärtnern eine Nachbarschaftsgarten an

    (Gu, alters)

    Die Gartenfreunde Botnang geben nicht auf. Seit Jahren versuchen sie, vier Parzellen zwischen der Paul-Lincke-Straße und dem Gerhard-Winkler-Weg sinnvoll zu nutzen. Die rund 1000 Quadratmeter große Fläche ist stark abschüssig. Zudem liegen viele und teilweise sehr große Wurzeln unter der Erde, sagt der Vorsitzende Wolfgang Zaumseil. Kleingärtner habe es schon lange keine mehr gegeben, die diese Grundstücke pachten wollten. 2013 fanden dann erste Gespräche mit den Humanisten Baden-Württemberg statt, die in Kooperation mit der Demenzinitiative Stuttgart-West, den Demenzlotsen und eben den Botnanger Gartenfreunden den ersten Garten für Menschen mit Demenz in Stuttgart schaffen wollten. Bis zu 30 000 Euro wollten die Humanisten in dieses Pilotprojekt investieren. „Doch nach rund zwei Jahren ist das Vorhaben an zu hohen Auflagen gescheitert“, sagt Zaumseil. Die Gründe sind vielschichtig: Unter anderem war die gewünschte Anfahrt über den Gerhard-Winkler-Weg ein Problem. Die Frage nach den sanitären Anlagen war noch nicht geklärt. Und im Hinterkopf war dann auch noch die eventuelle Erweiterung des benachbarten Friedhofes. Zwar weiß auch beim Garten-, Friedhofs- und Forstamt niemand, ob sie jemals kommt, aber wenn es irgendwann doch einmal passieren sollte, wären die rund 30 000 investierten Euro wohl verloren. Botnang kommt also für die Humanisten und für den Garten für Menschen mit Demenz nicht mehr in Frage, aber das Projekt ist deshalb noch nicht beerdigt. „Wir sind an anderer Stelle dran“, sagt Projektleiterin Heike Degen-Hientz von den Humanisten. Ende April könne sie mehr sagen.

    Doch auch die Gartenfreunde haben nach dem Scheitern des Gartens für Menschen mit Demenz den Kopf nicht in den Sand gesteckt. „Wir haben nun ein anderes Projekt für diese Flächen in Arbeit“, sagt Wolfgang Zaumseil. Es gehe um einen Nachbarschaftsgarten. Verschiedene Projektpartner sollen auf der Fläche der Gartenfreunde kleine Beete bekommen, die sie selbst bepflanzen und beackern können. Der benachbarte Kindergarten Spitalwald, das Familien- und Nachbarschaftszentrum, die Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt als Träger in der Betreuung der Flüchtlinge sowie die beiden Grundschulen hätten schon Interesse bekundet, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen. Zudem sollen auf einem Teil der Fläche Imker die Gelegenheit bekommen, Bienenvölker unterzubringen.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-botnang-gartenfreunde-wollen-ort-der-begegnung-schaffen.410fb573-8e8a-40cf-bf44-e7c6eec57391.html (mehr …)

  • Pater legen Gemeinschaftsklostergarten an

    (GU, alerts, 7.4.)

    Als Kirchenmänner folgen wir mal einem Trend“, sagt Pater Markus Mönch SCJ und lacht. An vielen Stellen gerade in Großstädten sprießen kleine Gärten in Hochbeeten aus dem Boden, so auch in der Berliner Kommunität der Herz-Jesu-Priester. „Wir legen einen urban garden an, den ersten klösterlichen in Berlin“, ergänzt Pater Mönch, selbst Herz-Jesu-Priester. „Klosterkräuter im Kistenbeet. Urban gardening mit Geist“ heißt der lehrreiche Pflanz- und Gesprächsnachmittag, zu dem die Gemeinschaft alle Interessierten in den Innenhof ihres Klosters in Prenzlauer Berg lädt.
    Aus grau mach grün! „Nicht mit Hokuspokus wollen wir unseren zubetonierten Innenhof schöner gestalten“, ergänzt Pater Ryszard Krupa SCJ. „Sondern mit Hochbeeten, die für Blümchen, Kleingemüse und allerlei Kräuter ein Zuhause sein sollen.“ Unter fachkundiger Anleitung wird ein offener „Klosterkräutergemeinschaftshochbeetgarten“ angelegt, aber auch über Pflanzen in der Bibel und Schöpfung gesprochen und die Ordensmänner stellen mit den Gästen sogenannte „Seedbombs“ her. Mit „Saatbomben“ können verwaistes Plätze, Baumscheiben oder Verkehrsinseln „mit einem Wurf bepflanzt werden“, erklärt Pater Mönch. Guerilla-Gärtnern nennt er das.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/kultur/berlins-erster-urbaner-klostergarten-d98414.html (mehr …)

  • Vorsitzende des IG Fürth macht Fürth essbar

    (Gu, alerts, 7.4.)

    Der Wunsch nach einem eigenen Garten kann in einer Großstadt nicht jedem erfüllt werden. Das weiß die Initiatorin des Projekts „Essbare Stadt“, Helga Balletta, nur zu genau. Denn sie ist nicht nur VHS-Dozentin, sondern auch Vorsitzende des Interkulturellen Gartens am Rednitzgrund. „Die Flächen sind begrenzt“, bedauert sie, „wir können die Nachfrage gar nicht bedienen.“ Heuer sind dort gerade einmal drei Beete wieder freigeworden – und 30 Bewerber haben sich darum bemüht.

    Es wäre schade, wenn die Motivation zum Gärtnern verloren ginge, findet Balletta. Deshalb sind für sie öffentliche Beete eine schöne Alternative. Der Hinterhof der VHS sei als erster Standort die richtige Wahl: „Er ist frei zugänglich, gleichzeitig aber auch ein wenig geschützt. Ein Wasseranschluss ist ebenfalls vorhanden.“ Allerdings könnten die kleine Fläche und der hängende Kräutergarten – praktisch in alten, aufgeschnittenen Plastikflaschen angesät – angesichts der vielen Bewohner von Innen-, Ost- und Südstadt nur ein Anfang sein.

    „Hast du schon gesehen? Die Tomaten an der Kirche sind reif. Und der Basilikum am Rathaus.“ So oder so ähnlich dürfen künftig gern die Unterhaltungen der Fürther klingen, wenn es nach Helga Balletta und Alexandra Schwab vom ebenfalls beteiligten Quartiersmanagement des Bund-Länder-Projekts „Soziale Stadt“ geht. „Die Fürther sollen durch die Freude über gemeinsames Gärtnern und Ernten ins Gespräch kommen“, wünscht sich Schwab. Außerdem seien die Beete eine Möglichkeit, Verantwortung für Stadt und Gesellschaft zu übernehmen.

    Sie hat noch andere Flächen im Blick

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furth-erster-schritt-zu-einer-essbaren-stadt-1.5107827 (mehr …)

  • Hafengarten hat am neuen Standort eröffnet

    (GU, alerts, 7.4.)

    Die Hafengärtner sind umgezogen und pflanzen wieder auf einer neuen Brache. Den alten Platz mussten die Gärtner für den Neubau der Grundschule aufgeben.

    Doch die Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft OPG, deren Mainviertel GmbH zusammen mit der Initiative „Besser leben in Offenbach“ das Urban Gardening, also das Stadtgärtnern, im alten Hafen ermöglichte, hat eine neue Brachfläche nicht weit entfernt vom bisherigen Standort zur Verfügung gestellt. Seit Mitte Februar wird auf dem Gelände gearbeitet. Am Sonntag, 10. April, sind Ehrenamtliche von 13 bis 17 Uhr willkommen, um beim Umzug des Bürocontainers zu helfen. Anschließend wird auf der neuen Feuerschale gegrillt.

    Momentan ist kaum zu erahnen, dass sich auf dem geschotterten Grundstück westlich des markanten blauen Hafenkrans wieder eine grüne Oase nicht nur für die Nordend-Bewohner entwickeln könnte. Denn auf den ersten Blick wirkt das Areal trist. Aber das ist wohl dem Umzug und der Jahreszeit geschuldet. Wer allerdings genau hinschaut, entdeckt zwischen Kisten, Wannen und Plastiktonnen ein paar blühende Pflanzen, die für einen netten Farbtupfer inmitten der Baustellen ringsum sorgen.

    Im Mai 2013 war die mehr als 10 000 Quadratmeter große Brachfläche im Hafen zum Garten erklärt worden. Schon nach wenigen Monaten nutzten fast 140 Naturbegeisterte die Möglichkeit, nach Herzenslust in Eimern, Töpfen, Dosen, Säcken und sogar in einem Kinderbett Erdbeeren, Kräuter, Salate, Tomaten, Apfelbäume und Sommerblumen zu pflanzen.

    http://www.fr-online.de/offenbach/offenbach-gruene-oase-auf-schotter,1472856,34054442.html (mehr …)

  • Im Haselbergl (München) entsteht ein Interkultureller Garten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    An einem Nachbarschaftstreff (Träger ist die Diakonie) wollen auf der öffentlich zugänglichen Terrasse beginnend einen IG anlegen, koordiniert von der Leiterin der Einrichtung. Die Anwohnenden haben die Idee entwickelt. Sie wollen Kontakte zum nah gelegenen Schrebergarten, dem BUND, Imkern aufnehmen, Hochbeete, Kompost und Insektenhotels bauen. Einmal pro Woche gibt es eine Sprechstunde mit einem erfahrenen Hobbygärtner. Sie wollen mit Kitas und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten und Kochkurse anbieten.

    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entsteht? Sie schrieben ja, dass es sich um einen Minigarten handelt.

    Die Fläche ist ca 10 mal 4 Meter groß, wenn ich mir andere Gärten ansehe, erscheint es mir recht klein.

    –     Wie viele Leute sind in der Gruppe, die plant und gärtnern möchte jetzt schon dabei?

    Bis jetzt planen wir zu 10.

    –     Mit wie vielen Leuten rechnen Sie? Sprich auf welcher Grundlage/Annahme beruht die finanzielle Planung?

    Wenn noch der Ein oder andere Nachbar dazu stoßen möchte (was auch gewünscht ist, sich aber noch nicht abzeichnen lässt und unser Platz und die Hochbeete ich ausreichen, ist auf einer Fläche der Stadt München und dem Grünpatenprojekt von Green City der Bau von weiteren Hochbeete geplant. In Absprache mit der GWG soll das langsam geschehen um die Anwohner mit zunehmen und zu gewährleisten, dass die Beete nicht verwahrlosen.

    –     Wie viele Hochbeete soll es geben und welche anderen Möglichkeiten zum Gärtnern gibt es?

    Auf unsere Terasse solle 10 Hochbeete aufgebaut werden. Dann haben wir noch die Flächen der Stadt München, auf die erstmal ca3 Beete gebaut werden.

    –     Wie machen Sie auf das Projekt aufmerksam? Auf der Homepage von Urbane Gärten stehen wir bereits, geplant sind Berichtest unserer Homepage und dem Diakonie Intranet, die Eröffnung oder der Aufbau soll mit der lokal Zeitung hallo München stattfinden, Die GWG erhält einen Flyer des Nachbarschaftstreffs mit aktuellen Informationen, der auch an die Nachbarschaft verteilt wird Zu der Aufbauaktion werden alle Nachbarn mit Plakaten eingeladen.

    –     Haben Sie schon Kontakt mit den Flüchtlingen und haben Sie das Projekt schon vorgestellt? Das Projekt wurde bereits der Einrichtungsleitung vorgestellt, leider ist die Unterkunft in der Neuherbergstraße bis gestern möchte nicht bezogen worden. Es gibt aber bereits am 18.4 wieder ein Treffen mit der Leitung und anderen Einrichtungen.

    –     Für welchen Zeitraum planen Sie das Projekt? Was passiert nach dem 31.1.2016? Das Projekt soll so bald wie möglich starten, ich wünsche mir dass der Hochbeetgarten für immer bleibt, hatte dieses Datum mit meinem Bereichsleiter als Enddatum ausgewählt, weil wir dachten, ein Projekt muss ein Anfangs und Enddatum haben. Wir möchten allerdings gerne 2017 weiter pflanzen….


    (mehr …)

  • IG Coswig baut Kräuterspirale

    (Gu, Mail 5.4.)

    wir sind mit Energie in die neue Gartensaison gestartet und haben kürzlich 2 neue Mitglieder gewonnen.

    Letzten Samstag war bei uns im Garten „Bauberatung“ bei dieser legten wir gemeinsam den zukünftigen Standort der Kräuterspirale fest. Wir einigten uns auf einen guten Platz, von der Straße her gut sichtbar, unmittelbar am zentralen Feier-Platz, vom Süden besonnt und geschützt durch eine große Birke.

    Kräuter wurden ausgesät nach Wünschen und Ideen, auch brachten Einige Saatgut mit.

    Am 23.4. wollen wir mit der Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und der Kirchgemeinde ein Gartenfest gestalten, natürlich gemeinsam mit coswiger Flüchtlingen. An diesem Tag soll der Bau der Kräuterspirale beginnen,  und wir haben Kräuter zum Thema gemacht- gegrillte Kartoffeln mit Kräuterquark, Kräuterratespiel für Kinder..


    (mehr …)

  • 5te Saison im HackMuseumsGarten beginnt

    (Gu, alerts, 6.4.)
    Mit der Eröffnung der neuen Gartensaison am 15. April 2016 lädt das Wilhelm-Hack-Museum ab 17.30 Uhr dazu ein, gemeinsam das fünfjährige Bestehen des hack-museumsgARTens zu feiern. Seit 2012 befindet sich an der Rückseite des Museums auf dem Hans-Klüber-Platz der Gemeinschaftsgarten, in dem in Kisten auf Paletten Blumen, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Das Urban-Gardening-Projekt wird von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ludwigshafen als Garten, Lern- und Erholungsort, Treffpunkt oder als Plattform für kulturelle Veranstaltungen und Feste mit großer Begeisterung genutzt. So auch dieses Mal: Ab 17.30 Uhr wird es am 15. April kulinarische Überraschungen und verschiedene Aktionen geben. Nach einer Begrüßung von Museumsdirektor René Zechlin und Kuratorin Theresia Kiefer spielt das Mannheimer “Graf Schlotz Orchester”.
    http://www.mrn-news.de/2016/04/05/ludwigshafen-eroeffnung-hack-museumgarten-startet-in-die-5-saison-249016/ (mehr …)

  • Die neue Fläche von Düsselgrün

    (Gu, Mail, 6.4.)

    Düsselgrün ist letzten November umgezogen.

    wie sieht die vertragliche Regelung mit der Stadt aus? Wie lange könnt ihr bleiben? Wie sehen die Kündigungsfristen aus?

    Vertraglich erfolgt unser Nutzungsverhgältnis auf unbestimmte Dauer. Zur Kündigung ist leider folgendes vermerkt: „Stadt und Nutzer sind berechtigt, die Nutzungsvereinbarung jederzeit bis zum 3. Werktag eines Monats für den Ablauf des übernächsten Monats zu kündigen. Eine Kündigung ist jederzeit ohne Nennung von Gründen, aber insbesondere dann seitens der Stadt möglich, wenn sie die konkrete Absicht hat, die Fläche wieder ausschließlich als öffentliche Grünfläche zu nutzen“.
    Das hat vor allem damit zu tun, weil wir in einem öffentlichen Park sind und die Stadt mit der Überlassung der Fläche an uns „Neuland“ betritt. Im Gespräch wurde uns die Fläche eigentlich auf sehr lange Sicht in Aussicht gestellt (in etwa 25 Jahren sollen sogar die Häuser weichen), da sie im B-Plan wohl als Grünzug fest verankert ist. Probleme können entstehen, wenn sich Anwohner beschweren, dass da nun ein Garten anstelle eines öffentlichen Parks ist. Oder wenn unser „Projekt“ an dieser Stelle „nicht funktioniert“ (die Stadt hat Sorgen zwecks Vermüllung, Vandalismus,…). Das erste Jahr liegt daher besonders Im Fokus hinsichtlich unserer öffentlichen Wahrnehmung.

          Wie groß ist die Fläche?
    676 m²
    Wenn alles gut läuft und irgendwann mehr Bedarf wäre, wäre bei dem jetztigen Rückhalt im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen eine Vergrößerung wohl auch machbar. Allerdings reicht uns diese Flächer erst einmal vollkommen aus.

    Die Fläche hat sich mit dem neuen Standort verdoppelt und ist in einem öffentlichen Park (ex Industriefläche). Sie dürfen nur in Hochbeeten gärtnern, die sie im Niemandsland bauen (schon 30 sind fertig). Neben den Palettenbeeten sollen auch spezielle Beete für Bäume, Sträucher, Kartoffelacker entstehen. Sie wollen alles mögliche andere auch noch bauen, neben Sachen für die Pflanzen auch ein Sonnensegel und eine Komposttoilette und auch selbsterklärende Beschilderungen und Infotafeln.

    (mehr …)

  • Interkultureller Garten in Stralsund entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu aus ANtrag und ANtworten auf Fragen)

    In einem Kleingarten werden drei Parzellen zusammengelegt, um einen IG zu starten. Es gibt sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Flächen. Sie starten damit, die Gemeinschaftsfläche urbar zu machen, regelmäßige Gartentage werden durch eine Gärtnerin betreut.

    1.    Sie schreiben „nachdem ein Aufruf gestartet wurde, wird eine Informationsrunde angesetzt“: Wie viele Leute sind jetzt schon in der Gruppe, die plant und dann auch gärtnern möchte?

    Es sind bereits 11 Teilnehmer in der Gruppe, welche sich Ende März treffen und die weitere Planung vorzunehmen. Weitere Interessierte haben sich erkundigt bzw. gemeldet.

    2.    Wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Wie viele MigrantInnen sind schon dabei?

    Es ist eine Gruppe mit Erwachsenen unterschiedlichen Alters, welche nicht nur sozial benachteiligt sind. Es sind bereits drei MigrantInnen interessiert daran teilzunehmen. Weitere Flüchtlinge werden zurzeit über das Projekt persönlich informiert und akquiriert.

    3.    Wie groß ist die Fläche und sind die Parzellen mit Zäunen voneinander abgetrennt?

    Die 3 Parzellen mit insg. 300 qm sind ohne Zwischenzäune.

    4.    Wie offen ist der Zugang zu der Schrebergartenanlage? Kann man da jederzeit ein und ausgehen?

    Die Gartensparte ist mit Toren versehen und verschlossen, um vor Vandalismus zu schützen. Der Garten ist jederzeit nach Absprache selbstständig zugänglich. Die Gärtnerin, welche es anleitet, hat einen Schlüssel sowie 2 weitere Schlüssel stehen zurzeit zur Verfügung. Das Stadtteilzentrum (wo Schlüssel lagert) ist in unmittelbarer, 2minütigen Fußmarsch, zu erreichen.

    5.    Wie groß ist der Anteil der Gemeinschaftsbeete geplant?

    Das wird mit den Teilnehmern gemeinsam besprochen und entscheidet die Gartengruppe.

    6.    Wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt?

    Über Pressemitteilungen, TV-Berichte (FAS, NDR), Flyer, Aushänge, Emailverteiler, facebook, Mund zu Mund Propaganda, Flüchtlingsnetzwerke, über die Wohnungsbaugesellschaften, Tag der offenen Tür, Gartenfeste, Erntedankfest, Teichhoffest, Teilnahme an Gartentage des Kreisverbandes,

    7.    Was passiert, wenn mehr als 20 Leute mitmachen wollen?

    Es dürfen mehr als 20 Personen mitmachen. 20 sollte als Richtwert gelten. Falls Vergrößerungsbedarf besteht, dann stehen noch weitere benachbarte Parzellen zur Pacht zur Verfügung.

    8.    Können auch Leute aus nicht benachteiligten Gruppen mitmachen?

    Es können alle Bürger, jeglichen Alters, Herkunft und sozialen Status mitmachen.

    9.    Wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben?

    Die Entscheidungen werden gemeinsam in Gesprächsrunden getroffen. Derzeit gibt es eine Telefonliste, welche in der Hand der Projektkoordination ist, und welche sicherlich zu Telefonpatenschaften erweitert wird. Eventuelle Sozialen Medien können ergänzt werden, sofern alle Teilnehmer Zugriff darauf haben. 

    10.Wer koordiniert das Projekt? Jemand vom Sozial-kulturellen Förderverein? Wie lange kann das Projekt begleitet werden?

    Das Projekt koordiniert meine Wenigkeit, ich bin Mitglied im Förderverein. Darüber hinaus bin Stadtteilkoordinatorin und leite das Projekt „Stadtteilzentrum Knieper West“. Es gibt eine Gärtnerin, welche die Umsetzung mit den Teilnehmern im Garten koordiniert und begleitet. Die Kommunikation zwischen Koordinatorin  (Projektantragstellerin, PR, Quartiersarbeit) und der Gärtnerin werden in regelmäßigen Treffen stattfinden. Gartengesprächsrunden werden auch von mir begleitet. Das Projekt kann derzeit bis 04/2018 begleitet werden, wobei bereits jetzt eine Verstetigung der Stadtteilarbeit ersucht wird.

    11.Wozu wird in einem Kleingarten Erde gebraucht?

    Es müssen Teilstücke erneuert, Grasflächen umgegraben und aufgefüllt sowie Blumenbeete angelegt werden

    12.Was soll mit den beantragten Materialien gemacht werden?

    Mit den Materialien soll der Garten urbar gemacht sowie bewirtschaftet werden (die Parzellen wurden ein Jahr nicht genutzt und über ein Jahr nicht gepflegt), Komposter, Kräuterschnecke und/oder Hochbeet etc. gebaut werden. Auch das wird mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.

    13.Zahlen die Leute, die gärtnern, einen Beitrag?

    Der Gemeinschaftsgarten war angedacht ohne Beiträge zu organisieren. Es soll ein ganzheitliches Projekt werden. Sicherlich ist gerade der Beginn finanziell zu unterstützen. Die folgenden abfallenden und benötigten Sämerein können z.B. über eine Gartentauschbörse getauscht und durch Spenden erweitert werden oder durch Umlage auf alle Teilnehmer.

    14.Wie sollen die laufenden Kosten finanziert werden?

    Diese werden mit Unterstützung von Kooperationspartnern finanziert.


    (mehr …)

  • IG im AUfbau am Hohenkirchner Wangermeer

    (Gu, alerts)

    Am Hohenkirchener Wangermeer entsteht der 1. Internationale Garten. Am Sonnabend pflanzten dort Syrer, Afghanen, Serben und Albaner gemeinsam mit Joachim Meyer und Günter Brede von der Lenkungsgruppe des Projekts „Erde und Flut“ sowie Minister Olaf Lies (SPD) und Bürgermeister Björn Mühlena die ersten Bäume und Narzissen.Auf 300 Quadratmetern soll am Rand des Park- und Wohnmobilstellplatzes an der Jeverschen Straße in den kommenden Wochen ein Garten angelegt werden, in dem Einheimische und Migranten gemeinsam gärtnern. Die Landfrauen, Mitglieder der Lenkungsgruppe, die Hohenkirchener Rentnerband und die Integrationslotsen wollen das Projekt gemeinsam voranbringen und betreuen.

    „Nun werden wir erst einmal ausarbeiten, wie der Garten aussehen soll“, sagte Günter Brede. Angedacht ist, Hochbeete zu bauen und anzulegen, ein alter Bauwagen zur Aufbewahrung von Gartengerät und Sitzbänke wären ebenfalls schön. „Wir sind gespannt auf die Ideen der Aktiven“, sagte Brede.

    Der Garten ist ein Projekt im Rahmen von „Erde und Flut“, mit dem die Gemeinde Wangerland in diesem Jahr als Vertreter Deutschlands am Europa-Wettbewerb von „Entente Florale – Gemeinsam aufblühen“ teilnimmt (die NWZ  berichtete).

    „Der Internationale Garten ist ein klasse Projekt, das perfekt zum Wettbewerb ,Entente Florale‘ als europäischem Wettbewerb passt“, lobte Olaf Lies. Der Minister aus Sande hat die Schirmherrschaft für die Wettbewerbsteilnahme übernommen. […]
    Weitere Gärten in der Region sollen folgen.

    http://www.nwzonline.de/friesland/politik/begegnungen-auf-augenhoehe_a_6,1,1863584649.html (mehr …)

  • Hildegarten: Begrünungsplanung steht

    (Gu, Newsletter)

    die Begrünungsplanung ist fast abgeschlossen. Die Standorte z.B. aller geplanten 228 Bäume + Großsträucher, 522 Sträucher und 1.725 qm Stauden wurden bereits durch einen Sachverständigen der Stadt Hamburg auf ihre dauerhafte Eignung geprüft.

    Am Freitag haben wir gemeinsam mit dem Planungsbüro Bunker zur Pressekonferenz im Uebel & Gefährlich eingeladen. Zahlreiche Vertreter der regionalen Presse haben teilgenommen und den umfassenden Stand des Begrünungskonzepts präsentiert bekommen. Erste Beiträge und Reaktionen sind auf unserer Website im Pressespiegel aufgeführt.

    In Kürze werden wir allen interessierten Anwohnern auf einer Infoveranstaltung mit dem Planungsbüro Bunker diese Pläne auch im Detailvorstellen. Sobald wir einen konkreten Termin haben, werden wir diesen rechtzeitig über den Newsletter bekannt geben.

    Auf unserer Website haben wir eine gemeinsame Stellungnahme von uns und dem Planungsbüro Bunker zu den jüngst öffentlich geäußerten Bedenken veröffentlicht.


    (mehr …)

  • Bodenausstellung und AG zu Flüchtlingen bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Wir freuen uns, Euch mitteilen zu dürfen, dass die Wanderausstellung „Bodenschutz Urban“ nach den Berliner Prinzessinnengärten nun bei uns gezeigt wird!
    Sie richtet sich an alle, die mehr über Böden in unseren Städten erfahren wollen.

    In anschaulicher Weise werden die Grundlagen von Bodeneigenschaften und Bodenfunktionen nähergebracht, typische Stadtböden vorgestellt und die Belastungen von Böden in urbanen Räumen erläutert.

    Ein buntes Rahmenprogramm von Vorträgen über Workshops konzentriert sich auf ganz praktische Themen wie „Hochbeet- und Wurmkistenbau“, „Terra Preta“ oder „Bodenfruchtbarkeit erhalten“ und lädt zum Mitmachen ein.

    Es wird bald eine gesonderte ausführliche Einladung dazu geben!

    Vorab-Infos: www.bodenschutz-urban.de

     ——————————————————————————————————

    Donnerstag, 7. April · ab 18 Uhr · im Garten
    Austausch für Ehrenamtliche, die sich für minderjährige Flüchtlinge engagieren

    Bei uns im Garten gibt es ein regelmäßiges Treffen von Ehrenamtlichen, die sich für (unbegleitete) minderjährige bzw. junge Flüchtlinge engagieren.
    Das Treffen soll einen offenen Austausch – Vernetzung zwischen Ehrenamtlichen und Initiativen – ermöglichen.

    Wer mag, kann gerne etwas für den Grill* oder etwas Süßes mitbringen… für alle oder für sich selbst. Wenn das Wetter schön ist, dann gibt’s sogar selbstgebackene Pizza aus dem Lehmofen.

    * Der Garten ist vegetarisch, bitte nehmt Rücksicht darauf und bringt keine Fleischprodukte mit.

    (mehr …)

  • Gartennetzwerk Dresden stellt sich auf Verbrauchermesse vor

    (Gu, RSS)

    Vom 18. bis zum 20. März fand wie jedes Jahr die Ostermesse in Dresden statt. Eigentlich ist das eine Verbrauchermesse, aber der Stadtverband der Dresdener Gartenfreunde darf dort stets eine Messehalle frei zum Thema Garten gestalten. Auf dieser Gartenmesse wurde uns Platz für unseren eigenen Stand bereitgestellt. Hier hatten wir die Möglichkeit die Idee der Gemeinschaftsgärten auch mal unter Publikum zu bringen, das sich noch nicht in die urbanen Gartenoasen getraut hat.

    Und so standen wir an einem etwas unüblichen Ort, mit Feel-Good-Gitarrenmusik und spannenden Gartenvorträgen von der gegenüberligenden Bühne im Ohr und eingerahmt von Blumen- und Kräuterbeeten in der Halle 4. Wir haben uns für den Stand nicht lumpen lassen. Kleine Hochbeete, aus denen Fotos der letzten Gartensaison wuchsen, Gartennentzwerkkarte, Infoposter und Flyer, Kostproben von Kräutertees und -salzen, Marmeladen, Infofilmchen und nette Gespräche mit sympatischen GärtnerInnen warteten am schicken Stand. Als besonderes Highlight bauten wir interkativ Gartenmöbel nach dem Vorbild der „Leipziger Kiste“, aus einem open-source Bauplan. Mit Unterstützung vom Rosenwerk konnten wir dafür alles fachgerecht in einer Werkstatt vorbereiten. Die fertigen Möbel dienten uns dann als Infostand und Sitzgelegenheiten und lassen sich nach der Messe im Hechtgrün bestaunen und kreativ besetzen.

    Vielen Menschen, die am Stand mit uns ins Gespräch kamen war unsere Philosophie kaum bekannt. „Und da kann jeder mitmachen?“  „Wie wird die Ernte geteilt?“ „Wie wird die Pacht bezahlt und die Geräte angeschafft.“ Wir berichteten gern von unseren Geschichten: von Vereinsgründungen, Gartenplenum, Brunch, Bau von Gewächshäusern aus alten Fenstern und Kommunikation mit der Stadt, von Permakultur, Brennesseljauche, Sommerfesten und Workshops. Manch ein Besucher der Messe machte interessiert vor der Netzwerkkarte halt und hielt Ausschau nach einem Gemeinschaftsgarten in seiner Nachbarschaft. „Die Jugend lässt sich auch immer was neues einfallen. Ja und die Hochbeete sind ja auch gut für’n Rücken“.

    Um die Betreuung des Standes kümmerten sich jeden Tag andere Mitglieder der verschiedenen Gemeinschaftsgärten Dresdens. Zu den Klängen von Simon&Garfunkel, die von der Bühne herüber schallten, konnten wir uns so auch innerhalb des Gartennetzwerkes besser kennen lernen und Geschichten aus den verschiedenen Gärten austauschen. Wenn die Stunden am Messestand etwas lang wurden, versorgten uns die Mitglieder der Schreberjugend, die sich um die vegane Verkostung des Messepublikums kümmerten, mit leckeren Smoothies. Wir hatten auch die Gelegenheit uns mit Mitarbeiterinnen vom sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft zu Unterhalten, die unsere Initiative des Anpackens in der Stadt lobten.


    (mehr …)

  • weiteres Gartenprojekt in Essen im Aufbau

    (Gu, alerts)
    […]
    Das Areal an der Planckstraße in Holsterhausen, unweit der A40, das sich in wenigen Wochen von einer tristen Fläche in einen blühenden Zier- und Gemüsegarten verwandeln soll, ist allerdings etwas Besonderes. Das Gelände eines ehemaligen Spielplatzes liegt direkt neben einem Bolzplatz und gegenüber dem Flüchtlingszeltdorf.Dementsprechend ist die Zielsetzung der Bürger, die den Garten anlegen und pflegen wollen: „Wir möchten auf jeden Fall etwas mit den Flüchtlingen gemeinsam machen. Ansonsten hoffen wir, dass die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser einfach mitmachen, wenn sie uns hier arbeiten sehen“, sagt Anika Herweg. Die 36-Jährige kennt sich mit dem Thema Garten aus und hat die Koordination der Gruppe übernommen. „Die ist schnell von fünf auf über 30 Leute angewachsen“ {…] Rund 350 Quadratmeter, schätzt Groppe, seien dort zu beackern. Insgesamt seien mit dem Haumannplatz, der Lise-Meitner- und der Planckstraße drei neue Gartenflächen im Essener Westen hinzugekommen.
    Der Bolzplatz nebenan soll auf jeden Fall erhalten bleiben.[…]  Die Idee, einen nicht mehr genutzten und inzwischen ziemlich heruntergekommenen Spielplatz in eine grüne Oase im Stadtteil zu verwandeln, gefiel ihr. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 unterstütze die Stadt solche Projekte, habe an der Planckstraße den Boden bereits entsiegelt, frische Erde aufgeschüttet und zwei Hochbeete aufgestellt. […]

    Als feste Gartenarbeitstage sind bisher der Mittwoch und der Samstag im Gespräch. Man greife dabei auf die Erfahrungen aus den bereits länger bestehenden Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel im Siepental, zurück.

    Insgesamt gibt es aktuell knapp zehn Gemeinschaftsgärten. Nicht alle befinden sich auf städtischen Grundstücken. Im Rathaus begrüßt man das Engagement der Bürger in Sachen Gemeinschaftsgärten, besonders im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017. „Die Stadt stellt deshalb auch einige Brachflächen für solche Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei den Vorbereitungsarbeiten. Es werden Bodenproben genommen, alte Betonplatten entfernt, Hochbeete aufgestellt und ähnliches“, erklärt Sebastian Schlecht vom Büro der Grünen Hauptstadt.

    Aktivitäten in den Gärten wie Tage der offenen Tür oder Workshops sollen auch ins Programm der Grünen Hauptstadt aufgenommen werden. Geld für die Gemeinschaftsgärten könne die Stadt angesichts der Haushaltslage nicht geben, da das nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehöre. „Die Bürger leisten mit den Gemeinschaftsgärten einen großen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert“, so Schlecht. Es sei eine gute Sache, ungenutzte Flächen mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise umzugestalten. Wenn sich irgendwo Fördermöglichkeiten – zum Beispiel durch Landesmittel im Rahmen der Grünen Hauptstadt – ergeben würden, sei das natürlich positiv. (mehr …)

  • Mauergarten: nach Umzugwill Bezirk keine Beete aus Resthölzern mehr

    (Gu, Mail)

    Die Bauarbeiten am Mauerpark beginnen demnächst, ein Vetrag soll unterzeichnet werden, etc…

    Wir wurden vom Verwalter des Parks Grün Berlin geben unsere Vorstellungen für kommende Hochbeete zu äußern.

    Abgesehen, dass es eine Vielzahl in Bearbeitung befindlicher Fragen gibt  – Zukunft, Boden, Baustellen-Stress, Vertrag, Wasser, etc.. –
    hat sich eine kleine AG gegründet, die Vorschläge für wahrscheinlich völlig neu zu errichtende Hochbeete anbieten soll.

    Nach der Parkumgestaltung soll es nach Verwalterwunsch keine in unserer Art gebauten Hochbeete – Paletten, Resthölzer – geben. (mehr …)

  • P-Gärten: Zukunft nach 2018 ungewiss

    (Gu, alters)

    Artikel dazu hier: http://www.abendblatt-berlin.de/2016/03/28/bioparadies-vom-moritzplatz-bedroht/

    und RSS:
    Der Senat lässt seit dem letzten Jahr die Nutzungs- und Verkaufsperspektiven aller städtischen Flächen prüfen und einordnen. Auch die Zukunft der Fläche am Moritzplatz, auf der der Prinzessinnengarten bis 2018 einen Mietvertrag hat, soll derzeit vom Bezirk eingestuft werden. Da alternative Nutzungen wie der Prinzessinnengarten nicht in den Kategorien dieses “Clusterungsverfahrens” vorgesehen sind, haben die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg einen Antrag eingebracht, um prüfen zu lassen, ob eine langfristige Vergabe des Grundstücks an den Prinzessinnengarten in Form eines Erbbauvertrages möglich ist. Die letztendliche Entscheidung fällt allerdings nicht der Bezirk, sondern der Portfoliausschuss des Senats und, sollte hier kein Konsens erreicht werden, das Berliner Abgeordnetenhaus.

    (mehr …)

  • EU-Gelder für Gartenprojekt in Mecklenburg

    (Gu, alerts)
    […]
    Ein Gewächshaus für die Urtomate und exotische Früchte, ein Traktor zum Bewirtschaften von Bioland und Grundkapital zum Gestalten eines Jahresbaumgartens – drei Ideen, drei Projekte, für die es gestern finanzielle Unterstützung durch die Leader Aktionsgruppe Mecklenburger-Schaalseeregion auf dem Kastanienhof in Bülow gab. Insgesamt wurden Förderungen in Höhe von rund 155 000 Euro ausgereicht.

    „Juhu“, sagt Nicole Bowe kurz und knapp. Nicht nur ihr, auch den Mitgliedern des Eschenhofs steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit Februar 2014 wächst das Projekt „Eschenhof – Gemeinsam gärtnern e.V. “ in Klein Rünz. Vereinschefin Nicole Bowe und Biogärtnerin Marie Runge leiten mehr als 20 Familien aus der Region beim Anbau von Bio-Gemüse und Obst an.

    Sich begegnen, kommunizieren und voneinander lernen lautet ihr Motto. Das dabei noch schmackhafte Dinge auf den Tisch kommen, das ist um so schöner. Für das 31 880 Euro-Projekt erhalten sie einen Zuschuss von 24 111 Euro. „Wir freuen uns über die Zuwendung. Sie gibt dem Verein und dem Projekt ’gemeinsam Gärtnern’ auch im dritten Jahr Auftrieb.“ Die Finanzmittel werden zum Setzen eines Wildschutzzaunes, der Installation einer Bewässerungsanlage und zur Anschaffung eines Traktors zur Feldpflege eingesetzt.[…]
    http://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/finanzspritze-fuer-gartenprojekte-id13102846.html (mehr …)

  • und noch ein GG in Dresden

    (Gu, alerts)

    „Gemeinschaftsgarten im Dresdner Alaunpark“ geackert.

    Am ehemaligen Russensportplatz entstehen gerade Hochbeete, ein begrünbares Tipi und ein Brunnen. „Wir haben dafür 320 Quadratmeter im Alaunpark gepachtet“, erklärt Paul Raphael Stadelhofer (31) vom Verein Stadtgärten.

    „Uns geht es darum, den öffentlichen Raum aufzuschließen, Freiraum zu schaffen, zu gestalten. Interessierte können selbst Pflanzen aufziehen und erhalten vor Ort regelmäßig Informationen und Werkzeug für die praktische Arbeit.“

    Mit dabei sind auch die Alaunkids des benachbarten Kindergartens.

    Die kleinen Gärtner werden die ersten Beete mit Gemüse, Blumen und Kräutern bepflanzen.

    Die Projekte werden durch Spenden und Unterstützer gestemmt.

    So ein Brunnen mit einer 17 Meter tiefen Bohrung schlägt mit 2700 Euro zu Buche. Pacht und Versicherung für die Fläche sind dagegen mit 300 Euro pro Jahr noch sehr überschaubar.

    Finanzierung: Finanziert wird die Pacht gegenwärtig durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden. Unterstützer hat der Verein für sein Pilotprojekt bei der Sächsischen Umweltakademie des Urania e.V., bei der Schönenberger Systeme GmbH, der Stiftung Äußere Neustadt Dresden, dem Gartenbau-Ingenieurbüro Volker Croy, H-CoTec, Copyland Dresden, dem Spätshop am Goldenen Reiter und den solidarischen Landwirten von dem Projekt „Dein Hof“ in Radebeul.


    (mehr …)

  • Bosch Führungskräfte legen top-down Projekt in Stuttgart an

    (Gu, alerts)
    […]
    auf dem 3,8 Hektar großen Areal zwischen Wiener Straße/Kitzbüheler Weg und oberer Stuttgarter Straße befand sich früher das Feuerbacher Krankenhaus. Nach der Klinik-Schließung wurde das Gelände neu bebaut. Etwa 160 Wohnungen entstanden. In der Mitte des Karrees wurde eine neue Kindertagesstätte des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) eröffnet. In einem der Gebäude betreibt das Bhz mehrere Wohngemeinschaften. Dort können behinderte Menschen gemeinsam relativ selbstständig leben. Gleichzeitig betreibt die Samariterstiftung ein Service- und Quartiershaus, es gibt ambulante Hilfs- und Serviceangebote für Senioren. Und es entwickelten sich mehrere ehrenamtliche Initiativen vor Ort, in denen auch einige Bürger aus den angrenzenden Wohngebieten eingebunden und aktiv sind.

    Das Gartenprojekt startet am 1. und 2. April

    Nun wollen die Samariterstiftung und das Förderkreisteam Bosch das „Gartenprojekt Quartiershaus“ gemeinsam mit den Bewohnern des Gebietes starten. „Mit Bosch sind wir schon länger in guter Verbindung und engem Kontakt“, sagt Andreas Schlegel, Referent für Quartiersarbeit bei der Samariterstiftung. Bosch engagiere sich unter anderem auch in der Feuerbacher Stiftung „Zeit für Menschen“ und helfe vor Ort, Strukturen für bürgerschaftliches Engagement mitaufzubauen, betont Andreas Schlegel. Bei dem neuen Projekt fungieren die Bosch-Mitarbeiter lediglich als Starthelfer.

    „Zukünftige Führungskräfte engagieren sich im Rahmen ihrer Weiterentwicklung im Förderkreis selbstständig in gemeinnützigen Projekten“, erklärt Bosch-Mitarbeiterin Christine Dahl den Hintergrund. Dazu gehört auch, nach Finanzierungsmöglichkeiten für das Vorhaben zu suchen. „Die Projektbetreiber haben bei der Koordinationsstelle ,Urbanes Gärtnern‘ beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Stadt einen Zuschussantrag eingereicht, der auch bewilligt wurde“, sagt Magdalena Heinrichs, Koordinatorin der Quartiersentwicklung im Samariterstift. So konnte das Projekt auf den Weg gebracht werden. Zudem bietet das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) in Feuerbach praktische Hilfe an: „Auszubildende aus der Gärtnerei unterstützen uns bei der Pflege und Anlage des Gartens“, berichtet Heinrichs. Auch die Kinder der CJD-Kindertagesstätte am Kitzbüheler Weg 9 wollen sich beteiligen. „Vielleicht haben auch die Bewohner des Bhz Interesse, mitzumachen“, hofft Heinrichs.

    Sechs Hochbeete und ein Bohnenzelt sind geplant

    Mitte Februar stellten die Bosch-Beschäftigten ihr Konzept den interessierten Bewohnern vor. Am 1. und 2. April werden nun die sechs Hochbeete gebaut. Ein Bohnenzelt soll zudem errichtet werden. Christine Müller-Kaiser wird eines der Hochbeete als Patin betreuen und freut sich schon auf die gemeinsame Bepflanzungsaktion, die am 8. und 9. April stattfindet. […]
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gemeinsames-gartenprojekt-in-stuttgart-feuerbach-sechs-hochbeete-und-viele-gruene-daumen.1207fa65-6dda-4ebd-82e6-8af54a00a80e.html

    (mehr …)

  • Pflanzaktion im IG Benediktbeuern

    (Gu, alerts)

    […]

    Jetzt waren einige Gartler zusammengekommen, um unter der fachkundigen Anleitung von Rainer Kellner (Obst- und Gartenbauverein Benediktbeuern) zwei Apfelbäume und etliche Johannisbeersträucher zu pflanzen. Schnell hatten sich einige der 26 Asylbewerber, die im benachbarten Energiepavillon wohnen, dazugesellt. Die Flüchtlinge griffen auch gleich zu Pickel und Schaufeln, um die Löcher für die beiden Bäume mit auszuheben. Die Gruppe, die im ZUK Aufnahme gefunden hat, besteht bis auf zwei Frauen aus zumeist jüngeren Männern aus Mali, Nigeria, Eritrea und Sierra Leone. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt von einheimischen Familien und Flüchtlingen, die in Kooperation mit dem ZUK den Garten nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten bewirtschaften. […]

    http://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/benediktbeuern-ort28358/gemeinsam-arbeitenum-wurzeln-schlagen-6239155.html (mehr …)

  • BfN fördert u.a. die Gärtnerei von Annalinde

    (Mail an CM)

    Es ist kühler als die vergangenen Jahre, aber wie gewohnt spriest es 4 Wochen vor unserem Jungpflanzenverkauf schon kräftig. Der ist dieses Jahr, wohl das letzte mal, auf der Karl Heine diesmal in der großen Westwerk-halle. Nächstens Jahr ziehen wir dann wohl in die Trikotage. Dort ist der Kran nun weg und die Sanierung schon kräftig vorangeschritten. Nun das Außengelände ist noch recht kahl aber wir geben unser Bestes. Mit der gemeinsamen Entwicklung nimmt das auch langsam Formen an. So gibt es gedanken zu einer Markthalle ähnlich nr. 9 Berlin oder fenix food factory in Rotterdam, dann sucht die Stadt nach einem innovativen „Gewerbehof 2.0“ also Co-Working etc., da laufen gerade gespräche, einige bekannte Akteure wie David Voss haben sich auch angemeldet und ich denk das wir ein ganz lebendiges Haus werden. Dann ist ja die Sache mit der Energie noch und da wär ich auch schon bei einer kleinen Anfrage an Euch….

    Ich hab in Folge Eurer Förderung meiner Koordinationsaufgabe einen Antrag beim BfN eingereicht das Ganze zu einer Art Multifunktionalen Landwirtschaft mit Elementen einer Kreislaufstadt weiterzuentwickeln. Also (Ökonomisch), Ökologisch und Sozial. Naja, nicht viel erhofft aber kommt ja oft, die wollen den genehmigen und wir sind in regen Austausch (mehr …)

  • Erst zwei Gärtnerinnen im GG Herrnsheim

    (Gu, alerts)

    […]
    HERRNSHEIM – Das erste Grün sprießt schon, junge Salatpflänzchen stehen neben Frühlingszwiebeln und kälteunempfindlichen Ackerbohnen. Drei Beete sind auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gartengrundstück nördlich von Herrnsheim angelegt, ein Kompost und ein Hochbeet. Auf dem restlichen Areal stehen Apfel- und Kirschbäume, eine Mirabelle und einige Beerensträucher – dazwischen immer noch viele Brombeeren und Brennnesseln. „Wir würden uns über ein paar mehr Leute freuen“, sagt Tina Rentsch. Sie und Anne Böttcher sind bislang die einzigen beiden Hobbygärtnerinnen, die sich auf dem Gelände des BUND austoben – dabei ist der Garten als offenes Gemeinschaftsprojekt geplant, bei dem jeder mitmachen kann. Als Urban Gardening.
    Vor einem Jahr ist der BUND in Worms in den Trend eingestiegen, jungen Menschen ein Areal zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Gärtnerfreuden ausleben und sich botanisch austoben können. Möglich wurde dies, weil Heide Denig dem Verein ihren ungenutzten Garten zur Verfügung stellte. […] Auf dem Gartengrundstück gibt es ein Häuschen und einen Brunnen, sodass die Wasserversorgung sichergestellt ist.[…]
    Das Gemeinschaftsgarten-Projekt wurde im Februar im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz 2015 ausgezeichnet. Die 500 Euro Preisgeld kommen dem Gartenprojekt zugute.

    http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadtteile-worms/herrnsheim/seit-einem-jahr-urban-gardening-in-herrnheim_16747686.htm (mehr …)

  • Magarethengarten: letzte Saison auf der bisherigen Fläche

    (Gu, alerts)
    […]
    sie legen in diesem Jahr noch einmal neue Beete an, wollen ein Blumenmeer gestalten, ordentlich Gemüse ernten, obwohl sie wissen: Es ist die letzte Saison. Es soll noch einmal richtig schön werden im Quartier, bevor man fortziehen muss, sagt Nadège Riditzki, Vorsitzende des Vereins Waldhaus 12. Im kommenden Jahr soll das Grundstück bebaut werden, folglich muss der Verein ein neues Fleckchen fürs urbane Gärtnern suchen. Bis dahin wird aber aber Samstag wieder mitten in der Stadt gesät, gepflanzt und geerntet.[…]
    Mit dem Margarethengarten hat das Stadtgärtnern 2012 begonnen. Beinahe genauso lange gärtnern die Mitglieder der Initiative Transition Town in der Berggartenoase. An der Lüpertzender Straße, auf einem ehemals rasengrünen Plateau vor der Volkshochschule, bauen die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder vorwiegend Gemüse in den Beeten an.[…]“ (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Frankfurt/Main

    (Gu, RSS)

    Mitte März fiel der Startschuss für ein neues Urban Gardening-Projekt im Nordend.
    Entstanden war das Gartenprojekt aus einem eher ungewöhnlichen Grund: Mehrere zum Teil über einhundert Jahre alte Bäume mussten in der Lortzingstraße dem Bau einer Quartiersgarage unterhalb der ehemaligen Glauburgschule weichen. Vergeblich hatte sich eine aus Bewohnern des Karrees zusammensetzte Bürgerinitiative gegen diese Aktion gestemmt. Als Ausgleich stellten der zuständige Ortsbeirat und das Verkehrsdezernat nach langen und zähen Verhandlungen schließlich einen fünfstelligen Beitrag für ein Urban Gardening-Projekt zur Verfügung. Mit den Geldern wurden dann im Herbst letzten Jahres zwei 35 und 88 Quadratmeter Straßenbereiche entsiegelt und mit Erde aufgeschüttet, die bis dahin als Stellplätze für Pkw gedient hatten. Auf dem größeren Beet begannen die Nachbarschaftsgärtner am vergangenen Samstag damit, Obst und Gemüse anzupflanzen. Bereits eine Woche zuvor waren im oberen Beet Sträucher gesetzt worden, deren Blüten und Früchte künftig Insekten und Vögeln als Nahrung dienen sollen.
    „Die aus der Bürgerinitiative entstandene Gartengemeinschaft besteht aus etwa 15 Mitgliedern, alles Anwohner aus dem Karree“, informiert uns Diane Henn, eine der Initiatorinnen. „Jeder kann bei uns seine eigenen Wünsche einbringen und das Anpflanzen was er mag“, ergänzt Katja Kaiser. Die Landschaftsgärtnerin ist für die fachliche Beratung hinsichtlich der Auswahl der Pflanzen zuständig, hilft aber auch in den Beeten tatkräftig mit. Wir erfahren, dass bereits einige Beerensträucher wie Johannisbeeren und Himbeeren gepflanzt wurden. Daneben könne sich aber jeder frei nach dem Motto „Wer zuerst kommt pflanzt zuerst“ eigenes Gemüse ziehen, ergänzt Henn. Ohne sich um die kühle Witterung an dem eher grauen Samstagvormittag zu kümmern, sind rund ein halbes Dutzend Freizeitgärtner  im unteren Beet damit beschäftigt, die ersten Erdbeerzöglinge und andere Pflänzchen und Sträucher in die Erde zu bringen.
    Ungewöhnlich an dem Gartenprojekt ist auch, dass nicht wie sonst in Gemeinschaftsgärten üblich Hochbeete oder Gabionen aufgestellt werden, sondern echte Beete mitten im Asphalt angelegt wurden. „Dafür war eigens der Boden aufgebrochen und jeweils ein zirka 50 Zentimeter tiefes Loch gegraben worden, in das dann die Pflanzerde kam“, erläutert Kaiser. Vorteil sei, dass die verwendete Erde kaum Unkrautsamen besitze. „Löwenzahn und andere ungebetene Gäste kommen ohnehin von allein“, schmunzelt die Landschaftsgärtnerin. Neben dem Gärtnern ist der Gartengemeinschaft aber auch der soziale Aspekt wichtig. „Es ist einfach schön, etwas gemeinsam zu machen“, sagt Henn. „Daher wollen wir neben dem Gärtnern auch Veranstaltungen durchführen, wie zum Beispiel einen Flohmarkt und ein Nachbarschaftsfest. (mehr …)

  • Alsengarten sucht MitstreiterInnen

    (Gu, alerts)

    […]
    Der Gemeinschaftsgarten Alsengarten auf einem Hinterhofgelände zwischen der Begegnungsstätte „Alsenwohnzimmer“ und dem Haus der Begegnung besteht seit zwei Jahren. Es sei gar nicht so einfach gewesen, von der Stadt eine Fläche für das Projekt zu bekommen, erklärt Gründungsmitglied Martin Krämer. Umso größer war die Freude, als sie 2014 das rund 500 Quadratmeter große Gelände gleich nebenan bekamen: das Brachland neben einer ehemaligen Kita, die asbestverseucht ist und deshalb bald abgerissen wird, und hinter dem Haus der Begegnung.
    Konzept soll sich ändern

    In sorgsam angelegten Hochbeeten – einer kreativen Komposition aus Paletten und Bäckerkisten, Bambusruten, Jeansverkleidungen und Häkelschals – wachsen nun Kräuter, Blumen, Gemüse an der Alsenstraße 19a. „Angedacht ist, dass die Zäune zum Spielplatz nebenan abgerissen werden“, erzählt Britta Meier, die den Alsengarten mitbegründet hat. „Das Konzept der Fläche soll sich ändern.“ Es soll mehr Gemeinschaft entstehen, für alle Generationen. „An den Hochbeeten können zum Beispiel auch ältere Menschen, die sich nicht mehr so gut bücken können, gut arbeiten.“

    Die Hochbeete sind zudem ein mobiles System. Falls der Zwischennutzungsgarten doch einmal umziehen muss, kommen die Beete mit. Im Rahmen des Detroit-Projekts vor zwei Jahren standen einige Hochbeete als „Grüne Bühne“ bereits vor dem Schauspielhaus.“

    http://www.derwesten.de/staedte/bochum/nord/gemeindschaftsgarten-sucht-helfer-id11661984.html#plx1946765039 (mehr …)

  • Wohnungsbaugesellschaft fördert GG

    (Gu, alters)
    GG in Berlin-Gropiusstadt entsteht
    […]
    Als Auftakt gab es auf dem Gelände am 12. März den ersten Spatenstich mit Bewohnern. Die Hobbygärtner aus dem Quartier legen dort Beete an, pflanzen Gemüse und Blumen und tauschen sich über die Gartenarbeit aus. Alle Bewohner des Quartiers sind eingeladen, den Garten am Käthe-Dorsch-Ring mitzugestalten, zu bepflanzen und die Früchte zu ernten. Unterstützt werden sie dabei vom Verein common grounds und dem gemeinnützigen Unternehmen himmelbeet, die auf vielfältige Erfahrung unter anderem aus den Prinzessinnengärten zurückgreifen können.

    „Ich bin davon überzeugt, dass Gemeinschaftsgärten das nachbarschaftliche Miteinander stärkt, weil sie Raum für Begegnung, Teilhabe und fürs Selbermachen geben“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck. Neben der Gartenarbeit werden auch Bauworkshops und Gartensprechstunden an den Wochenenden angeboten. Gefördert wird die Begleitung des Gartens vom Bundesministerium für Umwelt sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von common grounds initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“. Die degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.“

    http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/soziales/spatenstich-fuer-gemeinschaftsgarten-am-kaethe-dorsch-ring-d97090.html (mehr …)

  • Gleisbeet startet mit neuen Kooperationen in die neue Saison

    (Gu, mail)
    Es werden wie immer verschiedene Arbeitsgruppen zu Themen wie z. B. Bau oder Pflanzen gegründet, an denen ihr euch beteiligen könnt, aber nicht müsst ;). Für euer Wohl sei gesorgt, wir sind natürlich wieder mit unserem Feuerkessel & dem Soli Tresen startklar.

    Außerhalb von unseren regelmäßigen Workpartys werden wir in diesem Jahr intensiver mit neuen und alten Partnern, wie SONED e.V oder unserem direkten Nachbarn das NIRGENDWO zusammenarbeiten und einen 72 h PDC (Permacultur Design Course) in den Monaten Mai – Juli anbieten. Für genaue Infos checkt unsere FB-Seite und Webpage auf der wir weitere Infos veröffentlichen werden!! Neben all den Workshops und -Partys begrüßen wir den Zuwachs der Kiezrabauken Charlottenburg! (mehr …)

  • Wissensweitergabe im H17

    (Gu, mail, 19.3.)
    Im Leipziger Gemeisnchaftsgarten H17 funktioniert die Wissensweitergabe so:
    „Die  Wissenstauschbörse ist ein Treffen, wo die Teilnehmenden zu einem festen Termin und zu einem bestimmten Thema, wie z. B. Jungpflanzenanzucht sich treffen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen.
    Die Gartensprechstunde ist zu einem festen Termin, jedoch thematisch offen und wir haben einen Experten, d.h. einen erfahrenen Gärtner aus dem Stadtteil vor Ort, der Fragen beantwortet.“


    (mehr …)

  • Käthes Garten entsteht in der Gropiusstadt (berlin)

    (Gu aus RSS, 17.3.)
    Auch in der Gropiusstadt im Süden Berlins gibt es seit letztem Samstag ein Urban Gardening Projekt. Wir [Himmelbeet] waren beim Spatenstich in Käthe’s Garten und haben zusammen mit Hobbygärtner*innen aus dem Quartier den Innenhof am Käthe-Dorsch-Ring „begrünt“. Auf dass zwischen den Hochhäusern bald Radieschen, Salate und Tomaten sprießen!
    [sie machen das zusammen mit common grounds] (mehr …)

  • Mauergarten: Perspektive nach Neugestaltung des Parks

    (Gu aus Newsletter, 13.3.)

    Die Lagerfläche werden wir im Frühjahr (ca. April/Mai) auflösen müssen. Wir können mit den Materialien auf die dann schon geräumte Fläche der ehemaligen Kfz-Schlosserei neben dem Garten umziehen.
    Die Imker_innen sind schon vorausschauend mit den Bienen auf die kleine eingezäunte Fläche im Garten gezogen.
    Der Mauerpark soll in der Abfolge von Norden nach Süden neu gestaltet werden. Auch die Fläche unserer Hochbeete auf dem ehemaligen Gewerbegebiet wird auf etwa 20 cm Tiefe entsiegelt und begradigt; der Bodenaustausch wird jedoch nicht so tiefgehend sein, dass wir danach komplett im Boden anpflanzen können.
    Das aufgrund der Bodenarbeiten notwendige zeitweilige Umsetzen unserer Hochbeete soll erst nach der Ernte 2016 angegangen werden (etwa Spätherbst 2016). Wie und wohin genau wir mit den Beeten umrücken müssen, wird bei einem Termin mit Grün Berlin besprochen werden. Wir können uns ein paar Varianten überlegen; dazu sind zeitnah Ideen und Vorschläge willkommen!
    Wenn im Frühjahr mit den Umbau- und Abrissarbeiten begonnen wird, soll der mauergarten auf jeden Fall weiter machen können. Das bereits geöffnete Gelände der Mauerparkerweiterung wird größtenteis eingezäunt – der Ost-West-Durchgang zur Lortzingstraße und ein Zugang zum Garten bleiben während der Bauphase offen.
    Wir müssen uns also dieses Jahr auf etwas Baustellenatmosphäre rund um den Garten einstellen, haben aber noch diese Saison, die wir wie bisher gestalten können.
    Und für die dauerhafte Nutzung der endgültigen Gartenfläche werden wir einen Vertrag mit Grün Berlin schließen.
    (mehr …)

  • Garten geplant im Grenzdurchgangslager Friedland

    (Aus Projektbeschreibung)

    GARTEN der ZUFLUCHT und SOLIDARITÄT

     Das Herzstück des geplanten Projekts ist ein Garten am Ortsrand von Friedland. Dort sollen sich interessierte Asylsuchende für den Zeitraum ihres Aufenthalts im Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland, mit einfachen Arbeiten beschäftigen können. […]   Das für das Gartenprojekt vorgesehene Grundstück ist 8.000 m² groß, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Standort des GDL und soll angepachtet werden. Bisher wurde es von ortsansässigen Eigentümern (Obstanbauer) bewirtschaftet, die ihren Betrieb aus Altersgründen einstellen möchten. Auf der Fläche befinden sich Obstbäume, Beerensträucher und Rhabarberpflanzen, die weiterhin bewirtschaftet werden sollen. Vorgesehen ist zudem die Anlage von Gemüsebeeten, evtl. in Form von Hochbeeten. Die Bewirtschaftung planen wir nach einem solidarischen Prinzip. Danach ernten die Teilnehmer die Früchte der Arbeit ihrer Vorgänger und sorgen mit ihrer eigenen Arbeit für die Ernte der Nachfolgenden. Erfahrungen im Gärtnern werden von den Teilnehmern nicht erwartet. Weiteres Ziel des Gartenprojekts ist es, über den Kreis der Flüchtlinge hinaus, Interessierte aus der Gemeinde und dem Dorf Friedland einzubinden und so gleichzeitig eine Begegnungsstätte für Menschen verschiedener Nationalitäten und der einheimischen Bevölkerung zu schaffen.

    Vorgesehen sind folgende Abläufe:

    ·         Die Beschäftigung im Garten ist ein Angebot an alle Neuankömmlinge und Bewohner des GDL und wird als solches in Informationsveranstaltungen der Wohlfahrtsverbände und mittels Aushängen bekanntgegeben.

    ·         Interessierte bewerben sich bei einer Koordinierungsstelle und werden dort vorstellig. Im Gespräch wird ihre Eignung festgestellt und eine Auswahl getroffen. Die Koordinierungsstelle ist ebenfalls zuständig für die Abstimmung der Beschäftigungszeiten der Teilnehmer und den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern.

    ·         Alle Arbeiten im Garten werden von Betreuungspersonal begleitet (Angestellte und Ehrenamtliche). Die Zahl der teilnehmenden Flüchtlinge ist begrenzt. Je nach anstehenden Gartenarbeiten und dem zur Verfügung stehenden Betreuungspersonal können voraussichtlich drei bis zehn Personen gleichzeitig auf der Fläche arbeiten. Durch einen schichtmäßigen Wechsel sollten aber darüber hinaus weitere Personen an dem Projekt teilhaben können.

    ·         Die Gartensaison beginnt je nach Wetterlage im Februar und endet im Oktober/November. Während der Wintermonate besteht das Angebot nicht.

    Hintergründe

    Die Asylsuchenden leben für einen Zeitraum von maximal drei Monaten im Grenzdurchgangslager in Friedland, das auch die Funktion einer Erstaufnahmeeinrichtung besitzt. In dieser Zeit dürfen sie keiner bezahlten Arbeit nachgehen. Während ihres Aufenthalts durchlaufen sie die ersten Schritte des Asylverfahrens und erhalten dabei Orientierungshilfe und beratende Unterstützung durch die Wohlfahrtsverbände, die den geflüchteten Menschen darüber hinaus mit Einrichtungen, wie Jugendclubs, Frauenzentrum, Sprachunterricht und Kleiderkammer wertvolle erste Hilfestellung leisten.

    Dennoch verbringen die GDL-Bewohner einen Großteil ihrer Zeit mit Warten, ohne etwas Sinnvolles tun zu können. Dabei sind sie von Menschen umgeben, die ihrerseits Einschneidendes, teils Traumatisches erlebt haben. Neben vielen guten Begegnungen, sind Ängste, Spannungen und Aggressionen eine zwangsläufige Folge dieses Zusammenlebens – sowohl im Lager selbst, als auch im Kontakt mit den Einwohnern Friedlands.

    Das Dorfleben Friedlands ist seit Jahrzehnten geprägt von einer großen Zahl stetig fluktuierender GDL-Bewohner. Doch im vergangenen Jahr überstieg deren Anzahl phasenweise die der Einwohner Friedlands um ein Mehrfaches.


    (mehr …)

  • Stadtgarten H17 in Leipzig hat sich gut weiterentwickelt

    (Gu aus Antrag und Antworten, 17.3.)

    Wir sind momentan 19 aktive Mitglieder, die auch alle gärtnern und sechs weitere unterstützen uns gelegentlich. Auf den Gemeinschafts- und Ausstellungsfläche können auch Nicht-Mitglieder zu den Öffnungzeiten sehr gern mitgärtnern.
    Der Garten ist 550 Quadratmeter groß und die Beetfläche insgesamt sind 103 Quadratmeter, davon sind 80 Quadratmeter Patenbeete. Momentan gibt es 31 Patenbeete und ein weiteres soll hinzu kommen.

    Patenbeete sind Beete, die für einen symbolischen Euro pro Quadratmeter von einzelnen Mitgliedern begärtnert werden. Sie sind ebenfalls Teil des „Schauengartens“. Wir verstehen unseren Garten insgesamt als Schau- und Mitmachgarten, da dieser zu den Öffnungszeiten allen Besucher*Innen offen steht. Der Garten soll sichtbar machen, wie ökologisches und nachhaltiges Gärtnern in der Stadt aussehen kann.
    [Sie wollen die Ausstellung der Gartenwerkstatt Marburg zeigen „Wurzelgemüse – vergessene Vielfalt“]:
    Für die Ausstellung müssen wir Schautafeln und entsprechende Halterungen bauen. Dafür brauchen wir Holz. Außerdem müssen wir die Erklärungen zu der gepflanzten Ausstellung farbig drucken lassen, z.T. in Plakatgrößen und diese einlaminieren lassen. Außerdem wollen wir Flyer drucken lassen, um die Ausstellung und das entsprechende Begleitprogramm, wie Führungen zu bewerben.
    Wir haben letztes Jahr im ganz geringen Umfang Saatgut selber gewonnen. Wir haben unomplizierte Pflanzen selber vorgezogen und hatten dadurch zusätzlich Jungpfanzen.

    Es können auch Leute mitmachen, die nicht im Verein sind. Sie nennen ihr Angebot „Schau- und Mitmachgarten“, um möglichst niedrigschwellig Zugang zu ermöglichen. Sie wollen auch in 2016 wieder Garten-Café und Garten-Essen-Abende veranstalten, Kinovorführungen, Workshops, Feste. Sie haben eine Gartensprechstunde und eine Wissenstauschbörse.


    (mehr …)

  • Frankfurter Garten: unsichere Bleibeperspektive

    (Gu, alerts, 17.3.9
    […] Eine Herausforderung wird die neue Saison für Lohmann-Thomas und ihre Mitstreiter auf jeden Fall werden – ganz gleich, wie das Wetter in den kommenden Monaten wird. Wie die Chefin erklärt, sei der logistische Aufwand schon jetzt sehr groß, weil sich der Frankfurter Garten längst nicht mehr auf das Ostend beschränkt.

    Auf dem Goethe-Platz in der Innenstadt steht der sogenannte Zukunftspavillon des Projekts. Aktionen, Workshops, Ausstellungen und Vorträge steigen dort. Schulklassen nutzen den Pavillon als Lernort. Und Neugierige können sich dort erklären lassen, wie auf kleinstem Raum regionale Nutzpflanzen angebaut werden können.

    Darüber kommen zahlreiche Schulklassen in den Frankfurter Garten, um mehr zu erfahren über nachhaltigen Gemüseanbau. Und manche Projekte, die am Danziger Platz mittlerweile steigen, müssen nicht unbedingt etwas mit dem Gärtnern zu tun haben. „Es gibt hier Yoga-Kurse, Massagen. Im Sommer möchte eine Dame hier einen Malkurs veranstalten. Aufgrund der großen Fluktuation an Menschen entstehen auch immer wieder neue Ideen“, freut sich Lohmann-Thomas.

    Trotz der vielen Arbeit ist die Leiterin aber auch erleichtert. Im vergangenen Jahr hatte es Beschwerden gegeben über den Frankfurter Garten. „Anwohner hatten darüber geklagt, dass sie sich vom Lärm hier gestört fühlten. Und tatsächlich war es manchmal nicht gerade leise, weil viele Menschen vor Ort waren“, sagt Lohmann-Thomas.

    Gemeinsam mit den anderen Gärtnern sorgte sie dann dafür, dass Bereiche des Frankfurter Gartens mit Holz schallisoliert werden, so dass sich der Lärm nur noch in Richtung des Ostbahnhofs ausbreitet und nicht mehr in Richtung Wohnbebauung. Zudem kommen nun keine Verstärker mehr zum Einsatz, wenn beim Urban-Gardening-Projekt am Danziger Platz Live-Musik gespielt wird. „Nun wird hier nur noch unplugged gespielt“, kündigt Lohmann-Thomas an, die allerdings dennoch die Nachbarn aufsuchen und sie in den Garten einladen möchte.

    Eine andere Herausforderung dürfte für den Frankfurter Garten ungleich größer werden. Das Projekt könnte den Arbeiten zum Bau der Main-Weser-Bahnstrecke zum Opfer fallen. „Wir warten derzeit auf ein Schreiben der Deutschen Bahn in dieser Angelegenheit“, erklärt die Leiterin. Daher habe man sich auch bereits Gedanken gemacht über eine eventuelle Ausweichfläche.

    Bei dieser solle es sich aber ebenso um eine Brachfläche handeln, wünschen sich die Gärtner. Und sie möchten auch im Ostend bleiben, weil das Projekt bei den Anwohnern dort so viel Anklang findet. Erleichtert ist Lohmann-Thomas, weil Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Planungsdezernent Olaf Cunitz (beide Grüne) hinter dem Frankfurter Garten stehen.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Die-Garten-Saison-kann-beginnen;art675,1911550 (mehr …)