(Gu aus RSS; 15.2.)
Am 11. Februar 2016 bekam der Gartenbahnhof Besuch von einem großen Fernsehteam. Die Constantin Entertainment GmbH hatte an diesem sonnigen Tag den Gartenbahnhof als Location gemietet und Dreharbeiten für eine neue Kriminalserie für das Vorabendprogramm von Sat 1 gedreht. Mehr als 30 Leute waren vor Ort tätig und brachten etwa 13 Minuten Sendezeit in den Kasten. Es geht um einen Mord an einem Gemeinschaftsgärtner, der von einem Jugendlichen im Affekt erschlagen wird. Der Jugendliche hatte sich an der Gemeinschaftskasse im Garten zu schaffen gemacht und war dabei ertappt worden (mehr …)
Kategorie: Urbane Gärten
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Gartenbahnhof: Drehort für Krimi
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BürgerNutzgarten Krefeld schließt
(Gu aus RSS, 15.2.)
Vor rund drei Jahren hatte Mildebrath der Stadtverwaltung seine Ideen für das sogenannte Urban Gardening vorgestellt. Im Frühjahr wurde dann eine im Besitz der Stadt befindlichen Brachfläche an der Kölner Straße/Ecke Melanchthonstraße, wie Mildebrath sagt, „in Betrieb genommen“ und mit Pflanzkästen und Beeten begrünt. Die Guerilla-Gärtner installierten auch eine provisorische Sitzbank neben der Haltestelle „Klinikum“ , die von Fahrgästen der SWK gern genutzt wurde. Vonseiten der Stadtverwaltung waren die Aktionen jedoch immer nur geduldet. Zwei Obstbäumchen, die die Gruppe gepflanzt hatte, sorgten im April 2014 für Wirbel, als die Verwaltung die Gärtner anwies, die Bäume wieder zu entfernen. Letztlich blieben die Bäumchen stehen – aber dennoch kam das Gartenprojekt nicht so Recht vom Fleck – die meiste Zeit sah das Grundstück vor allem verwildert aus.„Wir hatten gehofft, dass es nach unserem Beispiel von der Eigentümerin und vom Umfeld angenommen werden würde“, sagt Mildebrath. „Mittlerweile müssen meine Kollegen und ich aber erkennen, dass weder die eigenen Kräfte ausreichen, um die Fläche nachhaltig in Ordnung zu halten, noch dass Dritte daran interessiert sind. So hat beispielsweise die Verschmutzung der Fläche seit Ende 2015 einen Grad erreicht, den wir nicht mehr beherrschen.“
Warum man mit der Idee des Bürgernutzgartens gescheitert sei, habe die Initiative noch nicht abschließend analysiert. „Fakt ist jedoch, dass wir das Projekt beenden müssen. Dazu und zur vollständigen Räumung der von uns eingebrachten Gegenstände hat uns die Stadt als Eigentümerin nun eine Frist bis zum 29. Februar gesetzt.“ Seine Initiative habe um Verlängerung bis zum 19. März gebeten.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/buerger-nutzgarten-wird-geraeumt-aid-1.5770211 (mehr …) -
3 Gemeinschaftsgärten in Lörrach
(Gu aus alerts, 12.2)
Die „Gemeinschaftsgärten Lörrach und Umgebung“ bieten jetzt auch eine Reihe mit Vorträgen und praktischen Kursen an. Auf einem Karren im Hof hinter dem Kulturcafé Nellie Nashorn stehen Pflanzgefäße aus Ton und Metall, teils sind das umgewidmete, bunt bemalte Gefäße aus Großküchen. In einigen Töpfen stecken Pflanzen schon ihre Köpfe ins Licht, andere sind noch leer. Am anderen Ende der großen Wiese deuten lange Äste an, wo die Beete einmal sein sollen. Hinter einem Schuppen gedeihen Salbei und andere Kräuter, sie haben den Winter überstanden. Auf der Wiese stehen selbstgezimmerte Kisten, die Hochbeete aufnehmen werden. An einer Schuppenwand hängt ein fröhliches Tuch mit dem Slogan „Wir sitzen alle in einem Beet“. Ein Kanu, gespendet vom SAK, wartet auf Verwendung. Das wird das „Blumenschiff“.
Eine Gruppe von bisher einem halben Dutzend Leuten werden hier einen Garten gestalten, erläutert Alina Gross, die zusammen mit Lea Schmidt im letzten Jahr die Initiative ergriff. Es geht dabei um den Spaß am Gärtnern, aber auch um Gemeinschaft. Die Gruppe ist offen, Zuwachs willkommen. Gern würde man die Nachbarn einbeziehen, sehr gern auch Flüchtlinge. Das gestaltet sich noch zäh, aber die Gruppe bleibt dran. Geld will man kaum in die Hand nehmen: Alle „Zutaten“ wie Holz oder Erde sind bisher gespendet, gebrauchte Töpfe oder Paletten werden per „Upcycling“ wiederverwendet. Wer spenden will, etwa gebrauchte Gartenmöbel, Pflanzen, Hasendraht für den Untergrund der Hochbeete, kann sich melden unter wildwuchsnellie@posteo.de. Auch wer Interesse hat, mitzutun, kann sie so melden.
Auch der Lebensgarten Lörrach von Nicola Hairpainter im Binsenmattweg und der Burggarten Rötteln von Bernhard Stiegeler gehören zu den Gemeinschaftsgärten, beide gründeten sich im Herbst 2015. Im Lebensgarten wurde schon gemeinsam gekocht, man holte sich fachkundigen Rat. Als erste gemeinsame Aktion wurde Bio-Kuhmist beschafft und auf den Beeten verteilt. Im Burggarten Rötteln hat die Gruppe noch im alten Jahr gejätet, Pflanzen gesetzt, die Beete für das neue Jahr vorbereitet. Das nächste Gartentreffen ist hier voraussichtlich Ende Februar. Die Kontaktadresse findet sich unter fairnetzt-loerrach.de.
Auch in Kandern-Gupf gibt es einen Gemeinschaftsgarten, mit dem die Lörracher im Kontakt stehen. Alle zusammen bieten eine Reihe von Vorträgen und Kursen an, die am 16. Februar beginnen.
http://www.badische-zeitung.de/loerrach/wir-sitzen-alle-in-einem-beet–117441210.html (mehr …) -
Neues von Neuland
(Gu aus Newsletter)
BEETINSELN:
Wer in der Gartensaison 2016 bei NeuLand Verantwortung für eine Beetinsel übernehmen und sich an Gemeinschaftsaktionen beteiligen möchte, kann sich bis zum 25.2. voranmelden.
Einfach das Formular ausfüllen und zu einer der beiden Auftaktveranstaltungen am So. 28.2. oder Sa. 12.3. im NeuLand-Garten, kommen, um Deine Beete zu übernehmen (Infos folgen).
Wie es geht:
Du übernimmst eine „Beetinsel“ von 2 oder 4 Kisten.
Davon kannst Du maximal die Hälfte selbst bewirtschaften (sogenannte „Individualbeete“), die andere Hälfte pflegst Du federführend für die Gemeinschaft (sogenannte „Allmendebeete“).
Was es kostet:
Pro Individualbeet beteiligst Du Dich mit 24 Euro/Jahr (2 Euro/Monat) an den laufenden Kosten für den Neuland-Garten. Von diesem Geld bezahlt der Garten u.a. Saatgut und Werkzeug. Wir unterhalten davon z.B. auch die Wasserinfrastruktur und Toiletten.
GEFLÜCHTETE:
as Containerdorf auf der Brache gegenüber von NeuLand wächst rasant. Jeden Tag werden neue Unterkünfte für Flüchtlinge aufgestellt. Knapp 1000 Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, sollen dort ab Februar untergebracht werden. Es handelt sich um eine Einrichtung des Landes, in der Flüchtlinge leben, die einen Asylantrag gestellt haben. Bei uns in Bayenthal warten sie, bis sie Kommunen in Nordrhein-Westfalen zugewiesen werden. Das kann zwei Wochen dauern, aber auch drei Monate. Das Dorf soll laut Planung des Landes zwei Jahre in Bayenthal stehen. Danach wird es abgebaut, die Aufnahmeeinrichtung des Landes soll dann in eine ehemalige Bundeswehrkaserne in Porz-Lind umziehen. Was bedeutet das alles für NeuLand? Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Wir haben mit zwei Vertretern der Johanniter gesprochen, die das Dorf verwalten. Wir werden gemeinsam mit der Fahrradgang, die zusammen mit Flüchtlingen gespendete Räder fahrtauglich macht, einen Willkommenstag veranstalten. Die Johanniter sagen, dass die Flüchtlinge hoch motiviert sind zu arbeiten. Wir möchten das gerne für unseren Garten nutzen. Allerdings: Die Menschen, die in unseren Garten kommen werden, sind ja nur ein paar Wochen da. Dann kommen wieder andere. Schauen wir mal, wie sich das alles in der Praxis darstellt. Wir sind gespannt. Und optimistisch.
BÜRGERBETEILIGUNG:
zum Stand der Dinge „Prakstadt Süd“: http://www.neuland-koeln.de/parkstadtsued-stand-der-dinge/und sie sind MItorganisatorInnen des Kölner Saatgutfestivals am 5.3.
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Solidarisches Gemüse Hamburg veranstaltet Saatguttauschbörse
(Gu aus Antrag an uns)
Die GG-Vernetzungsrunde in HH „Solidarisches Gemüse“ veranstaltet am 6.3. eine Saatguttauschbörse.
„Unser Schwerpunkt liegt in diesem Frühjahr auf dem Thema „Gärten und Flucht“.
Wir freuen uns sehr, dass wir Mohammad Abo Hajar vom 15th Garden Network zum zweiten Mal bei uns begrüßen dürfen um zu erfahren, wie sich ihre Arbeit und Situation im vergangenen Jahr entwickelt hat und wie wir sie weiter unterstützen und eine Zusammenarbeit ausbauen können.
Im Anschluss möchten wir uns mit den beteiligten Initiativen und Projekten darüber austauschen, welche Kontakte und Erfahrungen bereits im vergangenen Jahr in Hamburg entstanden sind und welche Perspektiven für die kommende Saison bestehen.
Darüber hinaus stehen wir in einem Austausch mit dem Dresdner Gartennetzwerk, deren Erfahrungen wir ebenfalls mit in die Auseinandersetzung aufnehmen möchten.“
Teilenhmende Gartenprojekte:• Keimzelle
• Hof vorm Deich / Tomatenretter
• Motte Nachbarschaftsgarten/grünanteil
• TIFU-Garten
• Interkultureller Garten Wilhelmsburg
• KEBAP
• Gartendeck
• Wurzelwerk
• BALUGA
• Grabeland / FuhlsGarden
Die anstiftung unterstützt die Veranstaltung mit einer Spende
(mehr …) -
Stuttgart rüstet nach: weitere Stelle für urban gardening geplant
(Gu, Tel, 9.2.)
Die Stadt Stuttgart will laut Alexander Schmid noch eine Stelle für „urban gardening“ schaffen. Die Ausschreibung sollte zunächst rund um Stadtbäume gehen (wegen der besonderes Lage von Stuttgart), wurde nun aber so formuliert, wie auch die Stelle von Alexander. Sobald er sie hat, schickt er sie mir, da er gerne Empfehlungen hätte, wer dafür in Frage käme (mehr …) -
Garten und viel mehr in Alftern bei Bonn
(Gu, Mail, 8.2.)
GRaum Bonn (genau genommen Alfter): Wir haben ein Grundstück, auf dem wir gemeinsam gärtnern, den Tieren unterschlupfmöglichkeiten bieten und uns mit Themen wie Permakultur, Gehölzvermehrung, Regenwasser Aufbereitung, Solarenergie nutzung, Winterkonservierung der Ernte, Reparatur von Werkzeug / Gegenständen und anderem beschäftigen (mehr …) -
Endlich Grundstück für geplanten GG in Bergedorf
(Gu, Mail, 7.2.)
Wir haben nun eine Grünflächenpatenschaft unterschrieben, d.h. wir (Trasnsition Initiative Bergedorf) können nun losgärtnern!
Wir sind außerdem dabei einen Verein zu gründen, und denken über Versicherungen nach (mehr …) -
Garten für Flüchtlinge in Gröbenzell
(Gu, alerts, 6.2.)
Einen Garten mit Beeten für alle Gröbenzeller hat Agnes Streber mit mehreren Mitstreitern bereits aus der Taufe gehoben. Im Herbst vergangen Jahres wurde das Areal an der Bahnhofstraße den Bürgern übergeben. Nun will die Ernährungswissenschaftlerin einen Garten für die in Gröbenzell lebenden Flüchtlinge schaffen. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe gemeinsamer Pflanz-, Ernte- und Kochaktionen die Kontakte der Flüchtlinge zu Gröbenzellern auszubauen und auf diese Weise deren Integration zu fördern.
Aber auch untereinander könnten die Asylbewerber so besser in Kontakt kommen. In Gröbenzell leben Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Nigeria, Albanien und dem Kosovo. Agnes Streber könnte sich auch vorstellen, dass sie durch den Garten und den Anbau von Gemüse europäische Speisen und Essgewohnheiten kennen lernen. Im Gegenzug könnten sie durch die Zubereitung landestypischer Speisen aus ihren Herkunftsländern auch ein Stück Alltagskultur ihrer alten Heimat vermitteln.
Zu diesem Projekt konnte Agnes Streber bereits zahlreiche Helfer gewinnen. Zu einem ersten Informationstreffen erschienen acht Interessenten, die mitarbeiten wollen. Darunter waren zwei Schüler des Gröbenzeller Gymnasiums, die sich gemeinsam mit weiteren Mitschülern im Rahmen eines Seminars an dem Projekt beteiligen wollen. Unterstützung kann auch notwendig werden. Die Leiterin des Gröbenzeller Arbeitskreises Asyl, Lilo Nitz, erinnert sich, dass vor zwei Jahren schon einmal ein Garten für Flüchtlinge geschaffen wurde – damals im Vorgarten einer Unterkunft in der Jägerstraße. Das Projekt sei damals mit großer Begeisterung begonnen worden, dann aber gescheitert.
Gemeinsam mit der katholischen Jugend hatten die Asylhelfer in den Pfingstferien 2014 Rasen und Beete angelegt. Der Gartenbauverein hatte Sträucher und Gemüsepflanzen gespendet, ein ortsansässiger Gärtner Maschinen und Fachwissen bereit gestellt. Alles prima. Dann aber hätten die Probleme angefangen. Die Bewohner des Hauses seien sich nicht einig geworden, wer wann was zu tun gehabt hätte und wer ernten hätte dürfen.
Damit so etwas im neuen „interkulturellen Garten“ an der Olchinger Straße nicht passiert, plant Agens Streber, dass regelmäßig auch Gröbenzeller vor Ort sind, die die Flüchtlinge in der Bewirtschaftung der Beete unterstützen. Nach der Ernte sind Kochworkshops geplant.
Noch in diesem Monat, am 19. Februar, wird die Gruppe in der Containersiedlung den dort lebenden Flüchtlingen das Projekt vorstellen und mit ihnen besprechen, was angepflanzt werden könnte. Im März könnten dann Beete angelegt werden. Damit die Schnecken es sich dort nicht zu gut gehen lassen, ist an die Anlage von Hochbeeten gedacht. Dazu sucht Ernährungswissenschaftlerin Agens Streber noch Gartengeräte, aber auch Pflanzen, die gesetzt werden können. Im April soll der Garten, für den noch ein Name gesucht wird, dann feierlich eröffnet werden. (sus)
http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/interkultureller-garten-integration-gemuesebeet-6098148.html (mehr …) -
IG mit Flüchtlingen in Münstern geplant
(Gu, Mail, 7.2.)
Auch wir bekommen endlich unsere Flüchtlinge.Daraus ergibt sich die wunderschöne Möglichkeit, einen interkulturellen Garten ins Leben zu rufen. Yepee!
Sozialamt, Amt für Umwelt und Grünfläche, Nachbarschaftsinitiativen … wir knüpfen Kontakte.
Unsere Flüchtlinge (ca. 100 Menschen) – es handelt sich um Familien – werden vorausssichtlich Anfang Mai die Unterkunft beziehen.
Es gibt genügend freien Boden, der sich für eine Bepflanzung eignen würde (Gemüse, Kräuter, Blumen, Beerensträucher…).
Wir wollten in einigen Monaten anfangen, Jungpflanzen aus eigenen Samen vorzuziehen (das, was wir so haben), so dass Anfang Mai schon einiges an Willkommensgrün wächst, wenn die ersten Flüchtlinge kommen (mehr …)
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Seegarten Potsdam beginnt Bienenprojekt
(Gu aus Antrag, 5.2.)
Seit Frühling 2014 gibt es in Potsdam am „Treffpunkt Freizeit“ ein u.a. von der BUNDjugend Brandenburg initiierten Gemeinschaftsgarten, den Seegarten. Sie haben den Klimapreis der Stadt Potsdam bekommen und sind Stand Anfang 2016 33 Leute (8 Familien). Es gibt individuelle Familienbeete und Gemeinschaftsbereiche. Sie gärtnern in der Erde und in allen möglichen Gefäßen. Das Gelände ist stets öffentlich zugänglich. Sie machen u.a. Umweltbildungsangebote für Kinder („Gartenpiraten“) und seit 2015 haben sie mit dem Imkern begonnen (wesensgemäß) – was sie ausbauen wollen. (mehr …) -
Heilbronner Initiative „Garten für alle“ sucht noch Fläche(n)
(Gu, Mail)
„Wir stehen seit ende letzten Jahres im Dialog mit der Stadt Heilbronn und ab morgen auch mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH.
Zum einen gibt es in Heilbronn einige innerstädtische Flüchtlingsunterkünfte mit potentiell für Gardining verwendbaren flächen und dem Interesse der Stadt dies zu unterstützen.
Zum anderen hat die Buga HN das Interesse die Kultur „Urban Gardening“
währende der Shau zu präsentieren und sieht dafür ein 400m2 großes Arial vor.
Wir haben noch keine zusage für feste Flächen, sind aber guter dinge diese im laufe des Januars zu bekommen. Konkret wollen wir zunächst einen Garten an einer Flüchtlingsunterkunft begünstigen, sowie die 400m2 große Fläche auf dem gelände der Bundesgartenschau projektieren.“
Ein ausführliches Konzept ist beim Projekt abgelegt -
Himmelbeet plant Begegnungstage für Behinderte und Nichtbehinderts
„Bei dem Projekt tuml geht es darum, im Rahmen zweier fester Gartentage im himmelbeet eine feste Anlaufstelle für behinderte und nicht behinderte Menschen mit gärtnerischen und ökologischen Ambitionen anzubieten, wo durch Anleitung einer Rehpädagogin und des Gartenteams gemeinsames Engagement für den Garten und die Nachbarschaft gefördert wird.
In Rahmen des Projektes wollen wir eine Dokumentation der Aktivitäten erstellen, die einerseits Organisatorisches (Freiwilligenmanagement und Vernetzung mit dem Sozialraum in Gärten) und andererseits Pädagogisches und Gärtnerisches beinhalten soll.
Um unseren Eigenanteil abdecken zu können, suchen wir nach einem Sponsor -entweder für das Dokumentationsprodukt (Buch, Broschüre) -oder das Projekt an sich.
Für andere Teilbereiche des Projektes haben wir bereits Sponsoren gefunden (Bau eines Lehmbackofens und einer Outdoorküche für die tuml- Gartentage)“ (mehr …)
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Gartennetzwerk Dresden kooperiert mit Schrebergartenverband
(Gu, Tel)
sie können z.B. die Rechtsberatungsstelle des Schrebergartenverband kostenlos nutzen. Der Verband will sich für GG öffnen und auch die Regeln des Bundeskleingartengesetzen versuchen zu lockern. Grund: viele jüngere sind eher an GG interessiert als an einer Parzelle im Schrebergarten (mehr …) -
GemeinsamGarten Schwabach sucht MitgärtnerInnen
(Gu, Projektbesuch und aus Antrag, Ende Januar)
Der GemeinsamGarten hat letzten Sommer losgelegt. Sie haben eine Ausgleichfläche eines Landwirts in der Nähe vom Bahnhof, ohne Zaun, an einem Spazierweg – aber ein bisschen weg weg von Wohnbebauung. Sie können das Regenwasser der Halle des Landwirts nutzen, die einen Vorbau hat, in dem sie auch ihre Geräte unterstellen.
Sie haben sowohl indviduelle als auch gemeinschaftliche Parzellen. Wer mitmachen will, soll Vereinsmitglied werden.
Sie sind noch eine recht kleine Gruppe eher ältere Menschen und es ist ihnen noch nicht gelungen, sich bekannt zu machen. Auch zum Vortrag von Gudrun kamen nur wenige Neuinteressierte.
Sie hatten ein Schild, doch ist das vandliert worden. Nun bauen sie ein stablies neues Schild. (mehr …) -
Gartenworkshopreihe im freiGarten in Potsdam
(Gu aus Antrag, 1.2.)
Wir wollen in der ersten Jahreshälfte eine lose Workshop-Reihe anbieten, wobei die Einzel-Workshops auch unabhängig voneinander besucht werden können und die in kurzer Zeit zu befriedigenden Ergebnissen im Stadtgarten führen sollen. Das sind Workshop zu Anzucht, mobile Kompostbeete bauen, vertikales Gärtnern.
Ziel ist neben der Vermittlung innerhalb der freiGärtner*innen auch das „Werben“ für neue Stadtgärtner*innen – es soll Lust auf Mehr machen!
Gerahmt werden soll das dann entweder durch kleine Events wie „Smoothies aus dem Wildkräutergarten“ oder Kochen über dem Lagerfeuer…wir wollen gerne mehr Leute werden, die sich für Stadtklima, Transition und DIY interessieren – also auch möglichst Leute in den Garten locken, die bisher damit noch nicht so viel anfangen konnten
Also mitmachen können 8 – 10 Leute (+/- 2).
Wir haben tatsächlich vor, mitten auf dem Gelände bzw. an dem Wänden des Cafés die Hochbeete/vertikalen Beete aufzustellen.
Direkt neben dem Café und der Feuerstelle haben wir jetzt einen kleinen Bar-container, den wir als kleines Garten Café entwickeln wollen, um das Gemeinschaftliche mehr zu fördern. Wir hatten da letztes Jahr schon mit Mitbring-Brunch angefangen und es war sehr schön! (Erstmal 1x im Monat und mit Gartentag verbunden).Bewerben wollen wir es über unseren internen freiland-verteiler, unsere Webseiten (freiland und freiGarten),facebook,über den Transition-verteiler Potsdam und Berlin und über den Permakultur-Verteiler Berlin-Brandenburg.
Gerade starten wir ein Garten Netzwerk Potsdam,damit wir besser vernetzt sind und uns auch mit wissen und Pflanzen austauschen.Je nach Saison machen ca. 5 Leute fest mit im freiGarten, und für die kommende Saison haben sich 3 weitere Leute gemeldet. Noch klein,aber fein. Abgesehen davon nehmen die freiLand-Siedler*innen immer an größeren Aktionen teil,die das Gelände verschönern und haben teilweise Beetpatenschaften übernommen.
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neues Gartenprojekt in Berlin-Buch startet demnächst
(Gu aus Antrag, 1.2.)
Die Gruppe, die den Willkommens-Kultur-Garten in Spandau angelegt hat, macht ein weiteres Projekt: Garten-Buch, wieder an einem Flüchtlingsheim – ein als Containerdorf angelegtes dauerhaftes Wohnheim, von dem aus die BewohnerInnen sich eigene Wohnungen suchen sollen.
auf dm ca. 360m² großem Areal soll ein „Kisten-Garten“ entstehen. Bisher haben sie ca. 15 der geplanten 33 Beete schon da. Bei uns beantragen sie den Rest.
Es gibt eine Gruppe, die mitgärtnern wird aus den beteiligten Gremien (siehe unten), aus dem fortbestehenden Gartenprojekt in Spandau und zusätzlich freiwillige Gärtner, die schon Interesse angemeldet haben und über diesen Weg auch Partner für Flüchtlingspatenschaften suchen.
Vor dem Hintergrund einer stark rechtsextrem agierenden Gruppe im Stadtgebiet, haben wir den Kontakt zu „moskito“-Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtextremismus, für Demokratie und Vielfalt gesucht und arbeiten bereits zusammen.
Außerdem unterstützen uns die „Pankower Gartenfreunde“ (Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V.). Wir kontaktieren den Unterstützerkreis Buch, haben Anfragen von einem Kindergarten aus dem Stadtteil. Außerdem beteiligen wir den benachbarten Campus Buch und das Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow.
Wir haben auch Anfragen von Interessierten, die über die Anstiftungs-Seite aufmerksam auf uns geworden sind und im Gartenprojekt mitarbeiten wollen. -
Gärtnernetzwerk für Berlin-Mitte geplant
(Gu, Newsletter, 1.2.)
GÄRTNERNETZWERK & MIETERGÄRTEN im KIEZ
Eva Wiesemann, Projektmanagerin KiezKlima bei der L.I.S.T. Stadtentwicklungsgesellschaft mbH lädt ein:
„Das Projekt KiezKlima und das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße sind derzeit dabei, die Möglichkeit eines Gärtnernetzwerks bzw. Mietergartenprojekts im Kiez zu prüfen.
Zu einem ersten Treffen sind Anwohner_Innen, die Interesse an Mietergärten haben, Einrichtungen, die bspw. ihre Außenflächen gestalten wollen oder generelles Interesse an einem eigenen Gartenprojekt haben. Ziel des Treffens mit degewo und dem Quartiersmanagement ist es, den genauen Bedarf im Quartier für ein solches Projekt sowie das weitere Vorgehen gemeinsam zu diskutieren. (mehr …) -
IG Abendlicht in Lüneburg durch Neubau einer Unterkunft bedroht
(Gu, mail,
Wir arbeiten seit Juni 2015 in der Gärtnerei der Psychiatrische Klinik in Lüneburg. Nun wird auf dem Gelände ein Pflegeheim gebaut, das in den ersten 5 Jahren als Asylheim genutzt wird.
Deshalb ist (immer noch) unsere Arbeit wegen der Baustellen sehr bedroht und nicht genau wissen, wie es weiter gehen soll. Ich sende dir jetzt trotzdem unsere Daten, denn ich immer noch viel Hoffnung habe, dass wir mit dem Projekt weiter machen werden.
Wir sind ca 10 -20 Menschen im Garten, die abwechesel oder regelmässig teilnehmen -
Allmende-Kontor schreibt geförderte Stelle aus
(Gu, mail 28.1.)
im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ besteht die Möglichkeit, bei uns im Garten gemeinsam mit den Prinzessinnengärten eine Stelle gefördert zu bekommen. Wir hoffen dass jemand aus dem Garten daran Interesse hat:
– Arbeitszeit: 30 Stunden/Woche
– Voraussetzung: Arbeitssuchend gemeldet und gesundheitliche Einschränkungen oder Teil einer Bedarfsgemeinschaften mit Kindern
– Nähere Informationen dazu findest Du im Internet unter http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Modellprogramme/bundesprogramm-soziale-teilhabe-am-arbeitsmarkt.html oder im angehängten Flyer.
– Arbeitgeber ist Förderband e.V.
Bei Fragen wende Dich bitte direkt an Frau Baumann von der Initiative Förderband e.V., Torstraße 150, 10119 Berlin, www.foerderband.org, Frau Baumann: 030 284938717, baumann@foerderband.org .Für den Allmende Kontor Gemeinschaftsgarten suchen wir jemanden, der/die im Garten präsent ist, Besucher*innen betreut, Handwerkliches und Reparaturen erledigt, Gemeinschaftsflächen pflegt, sich um Zusammenarbeit und Kommunikation kümmert und bei der Organisation mithilft. (mehr …)
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offener Familiengemeinschaftsgarten in Potsdam
(Gu, Mail,
Seegarten“ am Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Anfang 2014 kamen, initiiert unter anderem von der BUNDjugend Brandenburg, einige Personen zusammen, um am Treffpunkt Freizeit einen kleinen, selbstorganisierten Gemeinschaftsgarten zu gründen. So fand im Frühling 2014 der erste Spatenstich statt, es wurden Beete geschaffen und außerdem mobile Pflanzmöglichkeiten. Nun (Anfang 2016) sind wir 8 Familien, die zusammen gärtnern und ihre Freizeit verbringen. Jede Familien hat ein eigenes kleines Beet und dazu gibt es einige Gemeinschaftsbereiche: gemeinschaftlicher Heckenstreifen nach Permakultur-Konzept mit Beerensträuchern und Birnenspalier, gemeinsames Hügelbeet, gemeinsamer Kompost, Werkzeugschuppen mit Dachbegrünung, bepflanzte „mobile“ Elemente wie Reissäcke, alte Badewanne, Bäckerkisten, dazu zwei Hochbeete und ein Frühbeet. Die Wasserversorgung ist über einen Regenwassertank gewährleistet. Nach und nach möchten wir immer mehr Elemente der Permakultur im Garten umsetzen und so einen Kreislauf schaffen und nachhaltig gärtnern. In den letzten zwei Jahren fanden außerdem Umweltbildungsveranstaltungen mit Kindern statt („Gartenpiraten“) und seit 2015 imkern wir auf dem Gelände. Perspektivisch möchten wir zum Thema Bienen ebenfalls Umweltbildungsveranstaltungen durchführen und das Imkern ausweiten. 2014 haben wir den Klimapreis der Stadt Potsdam gewonnen. -
zwei neue Gartenprojekte in Berlin-Spandau
(Gu, Mail, 26.1.)
Der Koordinationskreis Hof- und Gartengestaltung zweier Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge in der Storkower Str. wollen die Höfe gemeinsame mit Hochbeeten, vertikalen Beeten, Sitzecken gestalten.
Wir haben vorerst nur 4 Hochbeete, werden aber in diesem Jahr richtig loslesen. Bisher hat vor allem der Unterstützerkreis, zu dem viele Leute aus der Nachbarschaft gehören, gebaut und sich um die Bepflanzung gekümmert.
Einige Bewohner haben dabei geholfen. Im März planen wir ein Pflanz- und Bauwochenende zusammen mit den Flüchtlingen und wollen dies mit einem Fest verbinden.
(mehr …) -
geplanter Iselgarten in Bamberg eingeschlafen
(Gu, Mail, 24.1.)
Das Inselgarten-Projekt liegt seit gut einem Jahr auf Eis.
Ich bin im März vorherigen Jahres in Elternzeit gegangen und hatte daher keine Zeit mehr, mich um das Vorantreiben das Projektes zu kümmern.
Im Moment sehe ich auch bei mir persönlich keine Motivation dazu – da mir u.a. auch ein weiteres „Zugpferd“ fehlt – das hatte es damals schon nicht gegeben.
Ein Interesse von verschiedenen Seiten war schon vorhanden (finanzielle Unterstützung, spätere Mitnutzung usw. bspw.), doch so ein Projekt verlangt ja auch ein gewisses Maß an Vorarbeit und Initiative, bevor man dann sein Gemüse pflanzen kann – und da hat es eben an Tatkraft gemangelt.
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Gartennetzwerk Dresden veranstaltet Saatguttauschbörse mit Dresdner Gartenfreunden zusammen
(Gu, RSS; 21.1.)
Gartennetzwerk Dresden am Sonntag den 21.02.2016 von 14-16 Uhr zusammen mit dem Stadtverband Dresdner Gartenfreunde e.V. zu einer Saatgut-Tauschbörse in der „Grünen Ecke“ am Bischofsplatz 1 (Hechtviertel) ein.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um die Sorten- und Geschmacksvielfalt zu erhalten und zu feiern, bei selbstgemachtem Kuchen und Getränken mit änderen Gärtnern ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.
Für wen ist das?
- Wenn ihr Saatgut übrig habt, die süßeste Tomate des letzten Jahres auch in anderen Gärten finden möchtet oder neue Sorten in eure Gemüse- und Blumensammlung aufnehmen wollt, dann kommt vorbei und tauscht mit Gleichgesinnten.
- Auch diejenigen unter euch, die noch kein selber gesammeltes Saatgut anbieten können, sind ganz herzlich zu dieser Saatgut-Tauschbörse eingeladen. Hier könnt ihr euch einen Grundstock an Saatgut für euren Garten oder Balkon zulegen und könnt vielleicht im nächsten Jahr selber schon etwas tauschen.
- Wenn ihr aus einem der Gemeinschaftsgärten oder aus einem Kleingartenverein seid oder einfach nur so freudig vor euch hin gärtnert oder das in Zukunft tun wollt.
Wie läuft das ab?
- Wenn ihr Saatgut zum Tauschen mitbringt, bringt bitte nur sortenechtes bzw. samenfestes Saatgut mit (also keine Hybridsorten), damit auch wirklich die selbe Sorte wieder wächst.
- Bringt euer Saatgut mit Sortenbeschriftung mit und, wenn ihr wollt, abgepackt mit. Wir werden aber auch Material da haben, mit dem ihr euch selbst Saatguttütchen basteln könnt.
- Bei dieser Saatgut-Tauschbörse fließt kein Geld und ihr müsst auch nicht 1:1 tauschen. Das heißt, eine Saatgutgabe bedarf keiner Gegenleistung, auf beiden Seiten. So profitieren alle.
- Erst fragen, dann nehmen, wenn euch eine Sorte interessiert.
Was noch?
- Wenn ihr aus einem Gemeinschaftsgarten seid könnt ihr auch eure Banner, Flyer oder Aufsteller mitbringen.
- Wenn ihr gerne backt oder sonstige leckere Sachen produziert freuen wir uns über eure Beiträge zum Kuchentisch.
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Streit mit Ordnungsamt um Gewächshaus bei Quelkhorn beigelegt
(Gu, mail, 20.1.)
Im Herbst hat sich dann das Ordnungsamt wieder gemeldet und es schien keine Möglichkeit zu geben, ein solches Gewächshaus außerhalb landwirtschaftlich-gewerblicher Nutzung im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen. Doch kurz-vor-knapp offenbarte sich doch noch eine Lösung.
Ein benachbarter, biologisch-dynamisch arbeitender Landwirt übernimmt die offizielle Pacht unserer Fläche.
Dieser ist als Landwirt, der schon länger als zwei Jahre gewerblich Arbeitet, berechtigt ein Gewächshaus, von einer solchen Größenorrdnung, im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen.
Dies scheint die Lösung für das Fortbestehen unseres Gewächshauses im Gemeinschaftsgarten zu sein (mehr …)
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Teilentsiegelung des Haumanngartens in Essen
(Gu, RSS, 18.1.)
Mit schwerem Gerät unterstützt “Grün und Gruga” den Haumanngarten: Die gepflasterte Fläche wird kleiner und unsere Beete größer, damit wir mehr Platz für Gemüse und andere Pflanzen haben – auch der Boden darf dort wieder leben und das Regenwasser versickern. Auch zwei tolle Hochbeete aus Eichenbohlen hat der Haumanngarten bekommen, damit wir auch auf der gepflasterten (und relativ sonnigen) Fläche noch gärtnern können. Hochbeete und Entsiegelungen wurden vom Land NRW (Umweltministerium) und der Stadt Essen finanziert. (mehr …)
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Frankfurter Garten baut Pilze an
(Gu, alerts, 16.1.)
In Frankfurt werden nicht nur Grüne-Soße-Kräuter angebaut, sondern auch Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge und Shiitake. Die Frankfurter Pilze kultiviert der „Frankfurter Garten“ im sogenannten Fischergewölbe unter der Alten Brücke. Der Frankfurter Garten hat ein neues Urban Gardening Projekt lanciert: Auf einer 550 Quadratmeter großen Fläche im Fischergewölbe unter der Alten Brücke sollen nun ganz unterschiedliche Speisepilze angebaut werden. Das erklärte Ziel ist es, frische Pilze wenige Stunden nach der Ernte auf den Frankfurter Tellern servieren zu können. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) unterstützen das Vorhaben, die Räumlichkeiten stellt das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) zur Verfügung. Es wird damit gerechnet, dass idealerweise in ein paar Jahren mehrere Tonnen geerntet werden. 70 000 Tonnen Pilze werden in Deutschland jährlich produziert, dennoch wird ein Großteil der Speisepilze Polen oder sogar aus Ostasien importiert. Jetzt aber sollen die Frankfurter im größten Urban Gardening-Projekt Hessens zu urbanen Bauern und Gärtner werden. Die Mitglieder des Frankfurter Gartens ernten bereits Gemüse, Obst und Heilkräuter auf 2300 Quadratmetern Danziger Platz nahe des Ostbahnhofs.
Nun will Boris Wenzel vom Frankfurter Garten e.V. eine ökologisch vertretbare und verbrauchernahe Pilzzucht In Frankfurt auf die Beine stellen. „Wer den vollen Geschmack eines Seitlings, Shiitakes oder Champignons erleben will, sollte auf Pilze zurückgreifen, die weder durch lange Transportzeiten noch Kühlung gelitten haben. Frische Pilze möchten wir als Frankfurter Garten deshalb selbst züchten“, so Ilona Lohmann-Thomas, Vorstand des Vereins Frankfurter Garten e.V. „Nachdem der Frankfurter Garten den Danziger Platz in eine grüne Oase verwandelt und den Zukunftspavillon am Goetheplatz begrünt, ist das ein weiteres gutes Beispiel, wie sich leerstehende, ungewöhnliche Orte sinnvoll und nachhaltig nutzen lassen“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Unter dem Stichwort Urban Farming oder Underground Farming sind schon in anderen Städten ehemalige Bunker oder Tunnelanlagen landwirtschaftlich genutzt worden – jetzt auch die Fischergewölbe.“
Erst im Oktober 2015 reiste seine Magistratskollegin Heilig nach Mailand, um dort für Frankfurt den „Milan Urban Food Policy Pact“ zu unterzeichnen. Ziel der Vereinbarung ist, auf die wachsende Rolle der Städte für eine gesunde und nachhaltige Ernährung ihrer Bürger hinzuweisen sowie eigene Strategien und Ziele für diese zu entwickeln. Das Projekt des Frankfurter Pilzgartens passe wunderbar in diese Ziele einer Green City. Bislang habe es keine umsetzbaren Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung des Fischergewölbes gegeben, berichtet Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Wer die Räumlichkeiten unter dem Mainkai kennt, versteht, dass gerade Pilze in dem historischen, aber vor allem dunklen und feuchtnassen Gewölbe gut zurechtkommen. Über das Urban Gardening-Projekt möchten wir als Stadt den heute fast unsichtbaren Ort einer gemeinnützigen Nutzung zuführen. Neben den sozialen und ökologischen Aspekten des Vereins möchten wir das fast vergessene Fischergewölbe aus dem Dornröschenschlaf wecken.“
http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/We-are-the-champignons-Frankfurt-macht-jetzt-in-Pilzen-26200.html (mehr …)
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Aufbau eines IG als Bachelorarbeit
(Gu, alters
Integration durch interkulturellen Garten
Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Studiengang Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim University wurde ein interkultureller Garten an einer Mainzer Flüchtlingsunterkunft geplant und auch gestaltet.
Andreas Paul, Professor an der Hochschule Geisenheim, fiel die triste, schwarze Containersiedlung in der Mainzer Elly-Beinhorn-Straße auf und initiierte mit seiner Studentin Viola Refghi, die Entwicklung eines Interkulturellen Gartens.Interkulturelle Gärten sind gemeinschaftlich bewirtschaftete Nutzgärten, die neben Gemüsebeeten auch Aufenthalts-, sowie Spielflächen haben und darüber hinaus auch einen Ort der Begegnung darstellen. Also ein gemeinsam genutzter Garten als Integrationsort von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer und Altersgruppen.
Mit Spenden über 50.000 Euro wurde bei der Umsetzung auf die Bedürfnisse der Anwohner geachtet: Plätze wurden befestigt, Sitzgelegenheiten gebaut, Fahrradständer aufgestellt und ein kleines Beachvolleyballfeld errichtet. Die Kinder durften in Eigenregie ihren Zaun streichen. Nun steht noch die Bepflanzung der Gemüsebeete an.
http://blog.hs-geisenheim.de/index.php/2016/01/einweihung-interkultureller-garten-termin-vormerken/ (mehr …)
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zwei weitere Gartenprojekte in Berlin Spandau- mit Flüchtlingen
(Gu, Mail, 14.1.)
ErlebnisGarten Mittelstraße in der Spandauer Neustadt. Die meisten Infos finden Sie auf der homepage des Quartiersmanagements Spandauer Neustadt. Noch sind dort keine Flüchtlinge angekommen, aber wir rechnen in dieser Saison damit. Seit 4 Jahren gärtnern wir in diesem Gemeinschaftsgarten interkulturell, inklusiv und mehrgenerational.
Familiengarten am Familienzentrum Villa Nova, Spandau-Hakenfelde. 2015 gemeinsam mit den Prinzessinnengärten/Kreuzberg angelegt. Flüchtlingsnotaufnahme Mertensstraße 5 Minuten entfernt, Flüchtlinge kommen ins Familienzentrum. Gartensaison beginnt wieder im März (mehr …)
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neues Gartenprojekt in Stuttgart
/Gu, alerts, 13.1.
Neckarpark:
Anfang 2016 startet gemeinsam mit den Bewohnern ein Urban gardening Projekt (Ähnlich wie bei unserem Nachbar-Freundeskreis in Plieningen). Eine Gruppe Ehrenamtlicher (Studenten der Univarsität Hohenheim, und gleichzeitig Mitglieder der Studentenorganisation Enactus) um Florian Michelbach bemüht sich derzeit darum, alle Voraussetzungen für den Start zu treffen. Dies betrifft beispielsweise die Beschaffung des Baumaterials für geplante sieben Hochbeete, wofür bereits Baumaterial-Spenden vom benachbarten Toom-Baumarkt, sowie Erdspenden von den Kompostwerken-Möhringen angekündigt sind. Gartenarbeitskleidung wird natürlich aus unserer eigenen Spendenkammer bereitgestellt. Außerdem wird aktuell ein Förderungsantrag bei der Stadt Stuttgart gestellt, sowie die Nutzungserlaubnis für die künftige “landwirtschaftliche Nutzfläche” beantragt.(Mail, 3.2.)
Gedacht ist der Garten primär für die Flüchtlinge, um Ihnen eine Beschäftigungsmöglichkeit in ihrem doch an Freizeitangeboten stark eingeschränkten Alltag zu ermöglichen. Jedoch ist ein anderer Aspekt noch wichtiger: Nämlich mittelfristig auch eine Begegnung zwischen freiwilligen Helfern insbesondere aus der Nachbarschaft zu ermöglichen. Somit ist es angedacht, dass auch die Menschen aus der Nachbarschaft Zugang hierzu haben. Bzw. ist es sogar von uns gewünscht, da das Projekt nicht nur Ökologische oder nachhaltige sondern auch soziale und kulturelle Aspekte der Begegnung erfüllen soll.Da sich die anvisierte Fläche jedoch unmittelbar hinter den Unterkünften (noch auf dem Gelände) befindet und die dortigen Bewohner natürlich auch ein Recht auf Privatssphäre haben ist dies als zweiten Schritt unbedingt mit dem Freundeskreis und der Caritas, sowie letzendlich den Bewohnern abzusprechen, sodass es im Optimalfall bestimmte regelmäßige Zeitpunkte für eine gemeinsame Bewirtschaftung des Gartens geben sollte. (mehr …)
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Testbeitrag02
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Testbeitrag
test test und test asdfsdf sdf sd fsdf … und so weiter– (mehr …)
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Stadt Bingen will Nachbarschaftsgärten in Blockinnenbereichen fördern
(Gu, Mail, 12.1.)
„Gerne würden wir im Rahmen des Städtebauförderprogramms Aktive Stadtzentren „Innenstadt Bingen“ die Bildung von Nachbarschaftsgärten zur Aufwertung der stark verdichteten und versiegelten Blockinnenbereiche fördern. Um die Eigentümer und Anlieger über diese Möglichkeit zu informieren, möchten wir die (nachbarschaftliche) Aufwertung von Blockinnenbereichen durch Begrünung zum Thema des 2. Binger Innenstadtgesprächs machen. Gerne würden wir dazu eine/n Experten/in des Beratungsnetzes urbane Gemeinschaftsgärten als Referenten/in gewinnen.“
Sie machen eine dreiteilige Infoveranstaltung -
Marmelade für alle und viel vor: Tausendschön in Minden
(Gu, Mail, 10.1.)
im Februar 2015 hat Greenfairplanet den Gemeinschaftsgarten Tausendschön gegründet. Es war ein unglaublich volles, arbeitsintensives, aktionsreiches Jahr für uns, geprägt von vielen Experimenten (Milpa,Terra Preta, Brennnessellobby) im Gemüseanbau, Kräutergarten, der Hühner-und Bienenhaltung, vielen Ernte- und Kochaktionen in der Gartenküche, dem gemeinschaftlichen Bau der Bio-Toilette, Reparaturen, Platten verlegen, der Aktionstage, des Fairteilen von Lebensmitteln. Es war ein anstrengend, aber sooooooo schön. Es war großartig, mit unseren Flüchtlingsfreunden zu gärtnern, ernten, kochen, werkeln und zu feiern.
Auch 2016 werden wir Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, helfen, sich im Gemeinschaftsgarten Tausendschön wohl zu fühlen. Gemeinsam mit Bürgern aus Minden planen und bauen wir ein Gewächshaus, Kompostkisten, eine Gartenküche,einen mobilen Hühnerstall, Schleiereulen- und Vogelkästen und den Gartenzaun erneuern.
Hülsenfrüchte sind in diesem Jahr unser Schwerpunkt. Saen, pflegen, ernten, im Garten konservieren und nach Rezepten unserer Teilnehmer gemeinsam kochen und essen.
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In Halle startet ein Gartenprojekt, das in der Praxis dann interkulturell werden soll
(GU aus Antrag und Nachfragen)
Das Gartenprojekt BunteBeete ist entstanden aus einer Gruppe von Personen, die keinen s.g. ‚Migrationshintergrund‘ haben. Ursprünglich handelte es sich auch um ein Gartenprojekt ohne interkulturellen Schwerpunkt. Im Zuge der aufkommenden Berichterstattung in den Medien, nahm das Thema, um den Umgang mit steigender Geflüchtetenzahlen auch beim ‚Elternfrühstück‘ mehr und mehr Raum ein. Die Mütter äußerten sich zunächst sehr ablehnend gegenüber geflüchteten Menschen, welche zukünftig in ihre Nachbarwohnungen einziehen sollten. Diese Stimmung ließ uns mit den Müttern näher in das Gespräch zu dem Thema kommen. Es stellte sich heraus, dass viele von ihnen bisher wenig bis keine persönlichen Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern machen konnten, da ihr Bewegungsradius selten über die anliegenden Wohngebiete hinaus reicht. So entstand die Idee in der Planungsgruppe, dass der Garten ein Ort der Begegnung sein könnte, damit Vorurteile durch gemeinsames Schaffen abgebaut werden können. Durch das ‚Café international‘, welches in dem Stadtteil stattfindet, besteht Kontakt zu einer nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft. Es stimmt, dass derzeit noch keine Geflüchteten in der Planungsgruppe sind. Derzeit sind wir daran unseren Flyer in Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi zu übersetzten, damit die Informationen über das Projekt mehr Menschen zugänglich gemacht werden kann.Die Planungsgruppe besteht aus 5 Müttern + 2 Hauptamtlichen (Grit Herzog und mich). Von diesen hat sich eine Mutter mit ihrer Familie für eine ‚private‘ Gartenfläche angemeldet. Andere Mütter haben bereits eine eigene Kleingartenpazellen, wollen aber an den Gemeinschaftsgartenflächen mitarbeiten.
Unter der Projektgruppe verstehe ich alle am Projektinteressierten und aktiven Gärtner*innen. Es wird neben den ‚privaten‘ Gartennutzflächen auch Gemeinschaftsgartenflächen geben, an denen alle gärtnern können. Diese Flächen stehen kostenfrei zur Verfügung. Die Pacht fällt für die Personen (Wohngemeinschaften, Familien, Einrichtungen etc.) an, welche eine Gartenfläche für sich in Anspruch nehmen wollen. Die Pachteinnahmen sollen zur Finanzierung von anfallenden Strom- und Wasserkosten des Gesamtprojekts, sowie evtl. Neuanschaffungen von Geräten genutzt werden. Wir orientieren uns bei der Finanzierung durch Pachteinnahmen an einem erfahrenen Stadtgartenprojekt aus Berlin, welches wir mit der Planungsgruppe besucht haben.
Die Nutzgartenflächen werden 40qm groß sein. Die monatliche Pacht beträgt 15 Euro bei einer Nutzungsdauer von einem Jahr. Zunächst wollen wir 5 Nutzgartenflächen auf dem Gelände anlegen. Es haben sich bereits Initiativen (eine sozialpädagogische Tagesgruppe, eine Wohngruppe der Halleschen Behindertenwerkstätten) aus dem Stadtteil für die Nutzung einer Gartenfläche angemeldet. Die Projektgruppe möchte für sich und ein wöchentliches Angebot ‚Gesundes Kochen‘, welches in dem Stadtteil für Familien angeboten wird, selbst eine Nutzgartenfläche pachten. Eine weitere Gartenfläche soll für interessierte Anwohner*innen zur Verfügung stehen. Diese überschaubare Anzahl an Gartenflächen soll dazu dienen, dass Projekt allmählich im Stadtteil bekannt zu machen. Es ist angedacht weitere Nutzgartenfläche zu ergänzen. Auf der restlichen Fläche sollen Obstbäume, Beerenhecken gepflanzt werden, es soll eine Kräuterspirale und eine Blumenwiese entstehen. Es ist geplant ein Kompostklo zu bauen und einen Sitzbereich mit der Möglichkeit Feuer zu machen, auf dem Gelände anzulegen.
Um das Projekt im Stadtteil bekannt zu machen, wurden bereits in den umliegenden Wohnblöcken Postkarten an die Anwohnenden verteilt, um über das Projekt zu informieren. Es gab bereits erste interessierte Rückmeldungen auf die Postkarten. Eine geflüchtete Familie hat ebenfalls bereits ihr Interesse an dem Projekt bekanntgegeben. Es gibt ein weiteres sozialpädagogisches Angebot im Stadtteil, welches sich an geflüchtete Menschen aus dem Stadtteil richtet. Über diesen Kontakt sollen weitere Interessierte für das Gartenprojekt beworben werden. Es wurden in den letzten Monaten neue Sozialwohnungen für geflüchtete Menschen im Stadtteil zur Verfügung gestellt, sodass die Anzahl an geflüchteten Menschen im Stadtteil zunimmt.
Wir haben bereits eine Gartenhütte erworben, in der die Gartengeräte allen Projektteilnehmer*innen zur Verfügung stehen werden. Die Gartenhütte wird, wie das Gartentor mit einem Zahlenschloss gesichert sein, dessen Kombination den Projektmitgliedern bekannt ist. Es ist geplant, dass Gartenprojekt so lange hauptamtlich zu begleiten und über unsere Vereinsstrukturen zu unterstützen, bis sich eine stabile Projektgruppe dazu entscheidet einen eigenen Verein zu gründen. Es ist davon auszugehen, dass der Pachtvertrag über die Gesamtfläche in den ersten fünf Jahren durch die Hauptamtlichen begleitet wird. Entscheidungen innerhalb der Projektgruppe werden in Absprache mit den Eltern getroffen und in der Verantwortung der Hauptamtlichen durchgesetzt.
Durch die Pacht und die Festlegung auf ein Nutzungsjahr versprechen wir uns eine verbindliche Teilnahme, vor allem von Seiten der Einrichtungen. Nach einem Jahr kann die Nutzungsdauer ganz einfach verlängert werden oder die Nutzung wird ggf. an eine andere Person abgegeben. Auch dieses Vorgehen soll lediglich die Verbindlichkeit der Teilnahme und Verantwortung für die Gartenfläche im Blick halten (mehr …)
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Jahresrückblick Garten der Hoffnung
(Gu, Mail, 6.1.)
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Ein Mix aus Geplantem und Spontanem, Erwartetem und Überraschendem, Lust und Frust.
Alles in allem eine ganz gut ausbalancierte Sache. Und das, obwohl fast alle von uns am Anfang noch keinerlei Erfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten hatten.Ein kleines Jahresrückblicks-Video findet Ihr auf unserer Website.
Unsere Intention „Einfach anfangen – was machen“ hat sich in allem bewährt.
Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt aus dem Heim, aus der Nachbarschaft, aus anderen Gärten und und und …
Wir haben eine Menge über uns selbst erfahren.
Preise bei den Wettbewerben „Respekt gewinnt“ des Berliner Ratschlags für Demokratie und „Urbane Paradiese“ der Grünen Liga Berlin sind ein toller Ansporn.
Ab Frühjahr 2016 können wir für Kinder von 9 – 14 J. aus dem Heim und aus der Nachbarschaft endlich qualifizierte naturerlebnispädagogische Freizeiterlebnisse anbieten (Kooperation mit Sylvester e.V.) – gefördert von der Kreuzberger Kinderstiftung.
Die Organisatoren des Berliner „Langen Tags der Stadtnatur“ haben heute bei mir angefragt, ob wir uns 2016 nicht beteiligen wollen.Über den Herbst/Winter lassen wir unsere Nachbarschafts-Nähwerkstatt laufen (Kooperation mit offensiv 91 e.V.). Dafür haben wir Nähmaschinen, Zubehör und jede Menge Stoffe gespendet bekommen. Jetzt ist grade noch Neujahrspause. Aber ab nächster Woche geht`s weiter.
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Außerdem sind viele unserer Freund*innen aus dem Heim, mit denen wir 2015 gebaut, geplanzt und gefeiert haben, inzwischen nicht mehr dort. Im besten Fall haben sie inzwischen eigene Wohnungen, lernen Deutsch, arbeiten oder studieren, im schlechten Fall sind sie über Nacht abgeschoben worden.
Interessant ist aber auch, dass zahlreiche ehemalige Heimbewohner*innen immer noch in die Unterkunft kommen, sich Rat abholen bzw. Neuankömmlingen selbst Rat und Hilfe geben, Freunde besuchen oder einfach mal so zum gemeinsamen Kaffeetrinken vorbeischauen. Die hochengagierter Heimleitung hat wirklich eine Atmosphäre des Respekts und des Vertrauens geschaffen, das seinesgleichen sucht. Da können sich viele andere Heimbetreiber aber so was von eine Scheibe abschneiden. Auch daher ist es für uns besonders wohltuend, das Gartenprojekt an genau dieser Unterkunft zu realisieren. Helfer*innen, die ähnliches in anderen Berliner Unterkünften aufbauen möchten, bekommen schon mal zu hören „Das ist doch hier nicht Disneyland, wir sind doch kein Wohlfühlhotel.“ (mehr …) -
Im Columbus-Garten Dresden sind Flüchtlinge dabei
(Gu aus RSS)
in Projekt des Netzwerkes „Willkommen in Löbtau“ mit jungen Asylsuchenden Mittwochabend im Gemeinschaftsgarten „Bürgergarten Columbusstraße“… Gießkannen werden von der Wasserpumpe zu den Beeten getragen, auch zu dem kleinen Beet des Netzwerkes „Willkommen in Löbtau“. Dort wird gleichzeitig von mehreren Menschen unterschiedlicher Herkunft Unkraut gejätet, Minze geerntet, nebenbei werden Monatserdbeeren genascht. Es gedeihen Kartoffeln und verschiedene Kräuter, Stangenbohnen und Tomaten. Währenddessen gehen Anwohner spazieren oder sonnen sich auf der Gartenbank, Kinder spielen und Hobbygärtner aus der Nachbarschaft kümmern sich liebevoll um ihre Pflanzen.Auf der seit Ende 2014 neu entstandenen Fläche an der Ecke Columbusstraße/Baluschekstraße in Löbtau ist eine gemütliche Freifläche entstanden, auf dem sich jeder wohl fühlen kann, auch unsere neuen Nachbarn aus Syrien, Marokko, Tunesien, Libyen, Eritrea, Afghanistan oder dem Irak.
Mittwochabend im Garten eines Hinterhofes in Löbtau… es herrscht ein buntes Treiben. Hier wird fruchtbare Erde gesiebt und von jahrelang angesammelten Müll getrennt. Dort entsteht gerade im Rekordtempo ein neues Beet neben dem großen Walnussbaum. Hinten sitzt jemand zwischen Kürbisranken und zupft Unkraut. Die letzten Zucchini werden geerntet. Gerade wird frisch gebrühter Minztee eingeschenkt.
Seit Mai dieses Jahres wird in dem Grundstück, das zu einer Kirchgemeinde gehört, im Rahmen eines Nutzungsvertrages zusammen gegärtnert. Das Gelände wird nach und nach gestaltet, bepflanzt und gepflegt. In enthusiastischer Handarbeit und mit größtenteils gespendeten Geräten wurden sechs Gemüsebeete angelegt und bepflanzt, eine Schaukel gebaut und ein kleines Sommerpicknick veranstaltet. Innerhalb weniger Wochen ist so aus einem vernachlässigten Teilgrundstück an gemütliches Refugium entstanden.
Zwischen Tomaten, Bohnen, Gurken, Paprika und Auberginen schwirren Wörter in Deutsch, Englisch, Arabisch, Italienisch und Französisch. So werden ganz nebenbei auch Vokabeln über Pflanzen oder alltägliche Dinge ausgetauscht. Das klappt zwar nicht immer auf Anhieb, aber zur Not helfen kleine Zeichnungen oder einfach Taten. Dabei kommt es auf die Sprache gar nicht so sehr an, denn die meisten Gartentätigkeiten sind selbsterklärend.
Gärtnern, Zeit sinnvoll verbringen, miteinander ins Gespräch kommen und dabei jede Menge Spaß haben – das verbindet die ehrenamtlichen Helfer des Netzwerkes und einige Bewohner aus dem Wohnheim an der Tharandter Straße oder anderen geflüchteten Menschen, die in der Umgebung eine neue oder vorübergehende Bleibe gefunden haben.
Selbstgebaute Gartenmöbel und Hochbeete aus recyceltem Holz kommen gerade zur Gartenausstattung hinzu, ebenso eine Rasenfläche, um nach getaner Arbeit auch im Garten entspannen zu können. Ein kleines Budget steht den Gärtnern dabei auch zur Verfügung, um Saatgut, Pflanzen und Arbeitsgeräte zu beschaffen.
Alle Mitgärtner haben Freude am gemeinsamen Schaffen. Sie sind froh, draußen im Grünen sein zu können und eine sinnvolle Beschäftigung als Abwechslung zu Behördengängen und dem bangen, verordneten Warten auf amtliche Briefe zu haben. Meistens sind es die Menschen aus dem Netzwerk, die zur üblichen Pause mit Beisammensitzen und Snacks rufen. Die Geflüchteten würden lieber weiterarbeiten, sich ausarbeiten und nützlich machen. Die gemeinsame Ernte gehört schließlich ihnen und sie freuen sich über die frischen Bohnen und Kräuter. Oft kommen sie auch darüber ins Schwärmen, welche Obst- und Gemüsesorten sie in ihrer Heimat liebten.
Mittwochabend, auf dem Weg zurück nach Hause…zwischen Löbtau und Gorbitz spielen auf einem Fußballplatz gerade Dresdener mit geflüchteten Jugendlichen zusammen Fußball. Eine Kurve weiter sitzen drei Kinder auf einem Spielplatz zusammen und reden, eines von ihnen wurde wahrscheinlich nicht hier geboren. So kann Integration aussehen. Und wenn schon keine Integration – denn viele geflüchtete Menschen sind auch auf der Durchreise – dann wenigstens Gastfreundschaft. Und Respekt. (mehr …)
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Elisabeths Garten
(Gu, Mail, 3.1.)
Unsere erste Saison:2014 starten wir in unsere erste Gartensaison.Im selben Jahr war Elisabeths Garten noch Teil des Düsseldorfer Kunstfestivals, der Quadriennale Düsseldorf, und zusätzlich zu unserem Garten haben wir drei Außenstandorte in Düsseldorf mit „Satelliten-Gärten“ bespielt. Diese drei Gärten bestanden aus 13 Hochbeeten und zusätzlichen Sitzflächen. Die Gärten wurden Paten übergeben, die sich während des Projektzeitraumes (April-Dezember 2014) um die Beete kümmerten.
Standorte: Rheinuferpromenade – KIT (Kunst im Tunnel) / Haifastraße – Düsselgrün / Räuscherweg – Zentralschulgarten Düsseldorf
In der ersten Saison konnten wir bereits mehrere tausend Besucher in Elisabeths Garten begrüßen, die größenteils unsere Sonderaktionen, Feste und pädagogische Angebote besuchten.Die Rolle des Naturkundemuseums:
Elisabeths Garten ist ein Teil des Naturkundemuseums der Stiftung Schloss und Park Benrath. Während das Museum sich mit der Flora und Fauna des Rheinlandes beschäftigt, zeigt Elisabeths Garten einen Nutzgarten aus dem Rheinland. So gesehen, ist Elisabeths Garten eine Erweiterung des Museums. Der Garten ist für jeden Museumsbesucher zugänglich.Wie viele machen mit?
Elisabeths Garten versteht sich als Lernort, in dem Groß und Klein zusammen kommen können. Aufgrund der Anbindung an das Naturkundemuseum befindet sich der Garten an der Grenze zwischen Museum und Garten. Der Garten wird hauptamtlich von der Stiftung gepflegt. Zu unseren Offenen Gartenstunden laden wir alle Interessierten ein, uns bei unserer Gartenarbeit zu unterstützen. Alle Beete stehen den Helfern offen: wer hilft, wird am Ende der Arbeit mit leckerer Ernte aus dem Garten belohnt. Da wir als Stiftung der Hauptträger sind, unterscheiden wir uns stark von anderen Gemeinschaftsgärten. Die Zusammensetzung und Anzahl der Mitgärtner ist sehr wechselhaft und es gibt wenige, die eine ganze Saison lang dabei sind. Pro Woche haben wir 3-5 Helfer (im Sommer wesentlich mehr). Die Offene Gartenstunde findet statt. Mittwochs 15-17 Uhr und samstags 15-18 Uhr.
Darüber hinaus haben wir feste Kooperationen mit umliegenden Schulen, die im Rahmen von AGs den Garten frei nutzen. Außerdem haben wir im Sommer 2015 ein Projekt mit der Flüchtlingsunterkunft in Benrath gestartet. 15 Hochbeete sind nun in der Benrodestraße aufgebaut und der Elisabeths Garten steht den Flüchtlingen ebenfalls zur Verfügung.Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch in der pädagogischen Arbeit. Wir bieten das ganze Jahr über Workshops zu verschiedenen Themen rund um den Nutzgarten an und arbeiten wir verschiedenen Partnern zusammen (Imkerverein, Rheinische Gartenarche, Kompostberatung der AWISTA Düsseldorf, Umweltamt etc.).
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Artikel über IG Coswig
Gärtnern verbindet die Nationen
Im Interkulturellen Garten gärtnern zunehmend auch Asylbewerber. Ab Januar 2016 ist nun ein neues Projekt geplant.
Von Nicole Czerwinka
Wirtschaften im Interkulturellen Garten Coswig e.V. Cornelia Obst und Johannes Hoppe sind hier bei einer Kontrolle der Erdbeerpflanzen. © Arvid MüllerCoswig. Es sind nur knapp 7 000 Quadratmeter Gartenland in der Jaspisstraße in Coswig. Doch für die Stadt erfüllt diese Fläche eine wichtige Bedeutung. Denn hier trifft sich der Verein Interkultureller Garten seit 2009 jede Woche zweimal, um die Nationen zu vereinen. Rund 25 Mitglieder zählt dieser Verein heute. Acht davon sind russlanddeutsche Spätaussiedler, die zum Teil seit Jahrzehnten schon in Coswig leben. Eben jene Bürger Coswigs, für die der Interkulturelle Garten einst gegründet wurde. Ziel war es, sozial benachteiligten Bürgern sowie Migranten in der Stadt eine Chance, eine Aufgabe zu geben und sie aktiv ins Leben mit einzubinden. „Gegärtnert wird schließlich überall und die Sprache lernt sich auch viel besser, wenn man mit anderen zusammenarbeitet“, sagt Cornelia Obst, eine der Mitbegründerinnen des Vereins – und selbst Gartenbauingenieurin.
Seit diesem Jahr kommen nun auch zunehmend Asylbewerber bei den Arbeitseinsätzen in der Jaspisstraße vorbei. Manche kommen nur einmal. Ein Grüppchen von etwa fünf bis sechs Leuten schaut jedoch schon regelmäßig vorbei. „Wir sind kein reiner Arbeitsgarten, sondern wollen auch Gemeinschaft pflegen. Wer will, kann die Kinder mitbringen, und vor dem Vereinshaus gibt es eine Feuerstelle, das ist unser Eventplatz“, sagt Cornelia Obst. Nach den Arbeitseinsätzen wird hier nicht selten gemeinsam gegrillt und geschwatzt.
Neues entdecken
Im Herbst kamen etwa zwei Kosovo-Albaner regelmäßig bei den Einsätzen vorbei. „Die mussten für ein Beet Mist und Grünschnitt anschleppen und haben das gern getan. Wer bei der Arbeit mit anpackt, wird von den anderen auch akzeptiert. Da unterscheiden sich die Spätaussiedler und die Deutschen nicht“, sagt Cornelia Obst. Bei der praktischen Arbeit können die Asylbewerber die Sprache besser lernen. Zudem baue das gemeinsame Gärtnern auf beiden Seiten Vorurteile ab.
Und manchmal lerne man sogar noch etwas dazu. Denn gegärtnert wird zwar überall auf der Welt, aber die Geschmäcker sind verschieden: „Ein Pärchen aus Sibirien und Moldawien hat bei uns mal Schwarzen Nachtschatten angebaut. Das kennen wir hier nur als Unkraut und zudem ist es bei uns als giftig bekannt“, sagt Cornelia Obst. Doch in Sibirien gelten die Beeren des Gewächses als Delikatesse. „Sie werden dort oft in die Piroschki eingebacken – und schmecken leicht süßlich“, erzählt Cornelia Obst. Ein anderer Gärtner armenischer Herkunft berichtete, dass bei ihm zu Hause Rhabarber mit Salz und Ei serviert würde. „Bei der Vorstellung, dass wir den hier als süßes Dessert verzehren, verzog er das Gesicht“, erinnert sich Cornelia Obst.
Das Tor steht immer offen
Solcherlei Rezepte aus verschiedenen Ländern will sie im Interkulturellen Garten im kommenden Jahr noch verstärkt austauschen. Ab Januar sollen sich die Gärtner bei der Aktion „Wilde Küche im Begegnungsgarten“ regelmäßig am Feuer treffen, um gemeinsam Rezepte aus der Heimat zu kochen. Jeder kann die Zutaten selbst mitbringen oder vorher gemeinsam mit den anderen einkaufen gehen. „Das Feuer hat auch ein bisschen Symbolcharakter, schon früher haben sich die Menschen am Feuer getroffen – außerdem sind wir so nicht auf den Sommer festgelegt. Am Feuer sitzen kann man auch im Januar“, sagt Cornelia Obst. Sie erhofft sich dabei auch eine engere Vernetzung der Teilnehmer. „Beim Kochen kommt man dann wieder ins Gespräch, kann sich gegenseitig helfen, wenn jemand mal was braucht“, sagt sie.
Sie hofft, dass auch dieses Projekt wieder vermehrt Asylbewerber in den Garten locken wird. „Wer Lust hat, kann jederzeit bei uns vorbeischauen, das Tor steht immer offen“, sagt sie. Einmal hat sie das Projekt schon im Asylbewerberheim in Radebeul vorgestellt. Darauf kamen gleich fünf Leute und wollten mitmachen. Nur eines ist Cornelia Obst wichtig: Auch am Feuer soll sich jeder bei den Treffen einbringen – der eine macht Salat, der andere besorgt die Getränke. „Diese Arbeitsteilung schafft eine Gemeinschaft, das ist eine gute Basis für Gespräche und Integration funktioniert nur im Dialog“, sagt sie.
http://www.sz-online.de/nachrichten/gaertnern-verbindet-die-nationen-3287855.html (mehr …)
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Land NRW fördert GG in 2015
(Gu aus Gartenrundbrief Gartenbahnhof Ehrenfeld)
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen stellt für das Jahr 2015 Gemeinschaftsgärten Fördermittel zur Verfügung. Wir wurden darüber im Oktober vom Grünflächenamt der Stadt Köln informiert. Daraufhin erstellten wir adhoc eine Wunschliste. Gefragt waren sinnvolle Dinge: Solche die uns bekannter machen, uns das Gärtnern erleichtern und zu mehr Ertrag führen. In die Liste trugen wir deshalb u. a. eine Solaranlage, ein Bewässerungssystem, einen Schaukasten, Gartengeräte und Kompost ein. Schade, dass uns erst hinterher ein Lastenrad eingefallen ist. Das könnten wir auch sehr gut gebrauchen. Jetzt überlegen wir ob wir uns so ein Rad aus alten Fahrradteilen von den Classic Cycle Commons bauen lassen!
Unseren Umzug fördert das Ministerium leider nicht und wir müssen die Gelder bereits bis Mitte Februar verausgaben. Mitte Dezember kam schließlich die Nachricht, dass unsere Förderung bewilligt wurde. Die schriftliche Bewilligung erhielten wir leider noch nicht und so wissen wir noch nicht ganz genau, was wir alles kaufen dürfen. Darüber hinaus müssen wir das was wir kaufen mit dem Grünflächenamt abstimmen. Die Einkäufe verteilen wir auf Mitwirkende der Gartenwerkstadt. Bald heißt es also kräftig einkaufen! (mehr …)
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Gemeinschaftsgarten in Kleingartenanlage in Dresden entsteht
(Gu, Mail)
„Der Gemeinschaftsgarten in der Kleingartenanlage ist folgendermaßen konstruiert:
2 Mitglieder sind Pächter der Fläche, alle anderen dauerhaften Mitgärtner werden Vereinsmitglieder im Kleingartenverein, der Rest wird als Besucher gewertet.Bisher hat das Projekt ca. 6 Regelmäßige Teilnehmer, da der Garten noch nicht sehr hergerichtet ist, da auf den Einhalt von Zusagen des Stadtverbandes der Dresdner Kleingärtner gewartet wurde. diese scheinen sie aber nicht einhalten zu wollen, so dass der Garten jetzt allein sich kümmern will und mehr Mitglieder wirbt. Er ist schon im Gartennetzwerk Dresden verortet.
http://www.dresden-pflanzbar.de/gaerten/exotischer-gemeinschaftsgarten-coschuetz/“