Kategorie: Urbane Gärten

  • Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs in Heidelberg ist ne interessante Mischung

    (Gu aus Antrag und Mails, 22.12.)
    Antrag ist bei den Anträgen abgelegt

    >> Wie viele Leute machen denn jetzt schon mit und wie erfahren diese von dem Gemeinschaftsgarten?

    > 30 bis 40 machen mit. Wir sind gut vernetzt mit anderen Initativen hier in Heidelberg (z.B. Essbares Heidelberg, Transition Town) und stellen das Projekt etwa bei Einführungsveranstaltungen an der Uni oder auf Nachhaltigkeitsmärkten etc. vor. Für neue Leute haben wir Pat*innen.

    >> Ist das Projekt rein ehrenamtlich getragen?

    > Ja. Jede*r kann sich einbringen und mitmachen je nach Zeit und Kraft, ohne formale Mitgliedschaft. Wir erheben keine Mitgliedsbeiträge.

    >> Was passiert mit dem Gemüse? Wie wird das verwendet und wer bekommt sozusagen was?

    > Unser Gemeinschaftstag ist Sonntag. Beim Frühstück besprechen wir, was wir an diesem Tag tun möchten, also auch, was geerntet wird. Nach Möglichkeit machen wir die Ernte etwa durch Einkochen halbar. Ein Teil wird dann bereits für das gemeinsame Abendessen verwendet. Aus den Erntekisten können sich alle so viel mitnehmen, wie sie möchten. Was übrig bleibt, wird in einer befreundeten Lebensmittelkooperative für den Mittagstisch verwendet und ein kleiner Teil auch verkauft (Appl’ un Ei, http://www.appelunei.uni-hd.de) Über diese Einnahmen wird ein Teil der Kosten gedeckt. Vom Einmachgut, Saft etc. können sich alle so viel mitnehmen wie sie wollen, wobei ein Betrag für die Unkosten gespendet werden kann.

    > Über die Verteilung der Ernte hat es in all den Jahren noch nie Unstimmigkeiten gegeben.

    >> Entscheiden alle, die mitmachen über alles oder wie sind die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen?

    > Prinzipiell entscheiden alle, die mitmachen über alles. Dazu findet einmal im Monat ein Plenum und einmal im Jahr ein Treffen zur Anbauplanung statt. Leider bleibt es nicht aus, dass einzelne mehr entscheiden wollen und über die Bedürfnisse von anderen hinweggehen. Wir versuchen diesem Problem durch regelmäßig stattfindende Dialogrunden zu begegnen.

    > Anbau und Bauten organisieren wir durch Patenschaften. Wir erarbeiten gemeinsam, was wir gerne anbauen bzw. bauen würden und schauen, wer/welche für was eine Patenschaft übernehmen möchte. Patenschaft bedeutet, dafür zu sorgen, dass dieses Gemüse angebaut wird (Saatgutbestellung, Anzuchten, PLanung beim Frühstück), ohne dass die Pat*innen das selbst machen müssen. Die meisten Patenschaften teilen sich mehrere Personen. Auf diese Weise ist es uns auch möglich, mit Anbaumethoden zu experimentieren, z.B.: Patenschaft für Kompostbeet, Patenschaft für Hügelbeet etc. Wer bereit ist, Verantwortung in Form der Patenschaft zu übernehmen, kann dieses Projekt auch verwirklichen.

    >> Wie und von wem sollen die neuen Flächen bewirtschaftet werden? Kann jedeR auch pflanzen und bauen, was er/sie will?

    > Die neuen Flächen stellen eine Erweiterung der bisherigen Anbauflächen dar und bieten uns neben der Herausforderung viele Möglichkeiten. So wollen wir verstärkt die Idee Permakultur einbeziehen und neue Projekte initiieren. Im kommenden Jahr ist auf ca. der Hälfte der neuen Flächen Gründüngung geplant. Jede*r kann sich dort einbringen, wie er oder sie es will. Was mittel- oder langfristig auf den neuen Flächen entstehen wird, ist noch offen. Es gibt Überlegungen, ein autonomes Flüchtlingsprojekt auf einer Teilfläche unterzubringen oder ein Projekt mit psychisch Kranken … wir haben viele Ideen. Das Patenschaftsprinzip gilt auch auf den neuen Flächen.

    >> Es gibt ja bestimmt Leute, die gärtnerisches Wissen haben: entscheiden die dann mehr als die anderen? Wie wird das Wissen weitergegeben?

    > Unter uns sind ein Landwirt, zwei Gärtnerinnen und einige Permakulturleute. Deren Wissen wird vor allem durch das gemeinsame Tun oder ad hoc Beratung weitergegeben. Die Gefahr der Hirarchiebildung liegt bei uns weniger im Wissensvorsprung als vielmehr an den Persönlichkeiten. Wir führen Buch und möchten demnächst ein Wiki erstellen. Wir nutzen den taschenGARTEN der Gartenwerkstatt Marburg. Auf den Grundstücken wird wieder Fachliteratur bereitgestellt sein (ist nach dem Brand leider noch nicht vollständig ersetzt – über Tipps zu guten Fachbüchern würden wir uns freuen)

    >> Gibt es ein vergleichbares Projekt? Ist es eine Mischung aus so einer Art CSA (aber in Eigenregie) und Gemeinschaftsgarten?

    > Uns ist kein vergleichbares Projekt bekannt. Ja, vielleicht sind wir ein Mischung aus Gemeinschaftsgarten und selbstorganisierter CSA. Aber wir distanzieren uns von dem Begriff CSA, weil wir hierarchische Strukturen ablehnen und für alle offen sein wollen. Unsere Gemeinschaftsgärtnerei wird geprägt von den Menschen, die mitmachen. Natürlich gibt es diejenigen, die mehr Zeit investieren können und dadurch einen besseren Überblick haben, als andere, die unregelmäßiger mitarbeiten. Und natürlich funktioniert nicht alles so reibungslos wie in einem durchstrukturierten Betrieb (bei uns wurde schon mal umgegraben, wo schon ausgesät wurde oder werden schon mal Planzen als Unkraut gejätet, die vielleicht keins sind und wenn die Pflanzenpaten absolut nicht dazukommen und keinen Ersatz finden, gibt es halt diese Gemüseart dieses Jahr nicht…). Aber wir lernen immer dazu! Wichtiger als viel Gemüse sind uns Partizipation und Selbstwirksamkeit.


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  • Artikel in der „Welt“: Wie urban gardening in Problemvierteln hilft

    (Gu aus alerts)

    Wie Urban Gardening in Problemvierteln hilft

    Richard Haimann

    In vielen Städten pflanzen die Bewohner Gemüse in Hinterhöfen und auf Dächern an. Das Stadtgärtnern dient nicht nur der Eigenversorgung – es verbessert auch das Zusammenleben in den Metropolen.

    Gemüse vom Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg: Die Pflanzen gedeihen platzsparend in Kisten

    Foto: pA/ dpaGemüse vom Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg: Die Pflanzen gedeihen platzsparend in Kisten Bild teilen

    Unten parken Autos, oben grünen Kräuter und Gemüse. Auf dem Dach der Tiefgarage am Spessartweg in Hannover-Sahlkamp wachsen Petersilie und Mohrrüben, Thymian und Tomaten. Inmitten der Wohnblöcke hat eine internationale Gemeinschaft ihr kleines Idyll gefunden. Deutsche, Afghanen, Iraker, Türken und Weißrussen pflegen hier gemeinsam das Schrebertum.

    „Abends sitzen die Gärtner oft am großen Tisch zusammen und tauschen Köstlichkeiten aus ihren landestypischen Küchen aus“, berichtet Eberhard Irion vom Verein Internationale Stadtteilgärten (ISG) Hannover, der diesen und zwei weitere Erntegärten in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit initiiert hat.

    Was in Hannover geschieht, gehört zu einem Trend, der seit einigen Jahren weltweit immer mehr Städte erfasst: Nicht nur in mittelgroßen Städten wie Hannover, auch in Metropolen wie Berlin, New York, London, San Francisco und St. Petersburg schaffen sich Menschen kleine grüne Oasen, um darin Nahrungsmittel zu ernten.

    
Gemüseanbau im New Yorker Stadtteil Manhattan

    Foto: picture alliance / Photoshot Gemüseanbau im New Yorker Stadtteil Manhattan

    „In Baulücken, am Rande von Grünanlagen oder auf Dächern von Parkhäusern werden vermehrt Beete angelegt, um inmitten der Städte Obst und Gemüse anzubauen“, sagt Harald Herrmann, Direktor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

    Soziologen haben der Entwicklung sogar schon einen Namen gegeben: Urban Gardening – urbaner Gartenbau. Es geht nicht nur darum, ein wenig Grün in die Stadt zu bringen. Eine brachliegende Fläche in einen blühenden Garten zu verwandeln, schaffe Gemeinsamkeiten – und könne Menschen zeigen, wie sich Konflikte friedlich lösen lassen, sagt der Politologe Sebastian Liebold von der Universität Chemnitz. „Wer miteinander Erdbeeren anbaut, muss sich über die Verteilung der Ernte in der Gruppe einig werden.“

    Problemquartiere werden aufgewertet

    Gerade in sozialen Brennpunkten, in Quartieren, in denen Menschen vieler Kulturen nicht nur auf engstem Raum miteinander leben, sondern ebenso häufig gegeneinander streiten, könne urbanes Gärtnern „wichtige Beiträge zur Entwicklung leisten“, lautet das Fazit einer neuen Studie des BBSR. Deshalb sollten Bund, Länder und Kommunen „die Entstehung und Erhaltung von Gemeinschaftsgärten unterstützen“.

    Sahlkamp in Hannover ist eines dieser Problemquartiere. Die in den 70er-Jahren entstandene Hochhaussiedlung gilt seit Jahrzehnten als sozialer Brennpunkt. Zahlreiche Familien leben von Hartz IV, 36 Prozent der 13.800 Einwohner oder deren Eltern stammen aus 60 unterschiedlichen Nationen.

    „Neben Arbeitslosigkeit sind Jugendgewalt und Drogenmissbrauch die großen Probleme“, beschreibt die ISG die Situation. Die grüne Oase am Spessartweg soll die Menschen im Viertel zueinander bringen. „Die Erwachsenen ziehen sich ohne berufliche Perspektive immer weiter zurück“, heißt es in einer Analyse.

    Sie würden kaum am gesellschaftlich Leben teilnehmen und „sich nur noch auf ihre eigenen ethnischen Netzwerke“ beziehen. Die kleine gemeinschaftliche Gartenanlage trage dazu bei, diese Grenzen aufzubrechen. Über die Gartenarbeit sei „eine große Offenheit untereinander entstanden“, sagt Irion.

    Allerdings ist urbanes Gärtnern nicht auf Problemquartiere beschränkt. Auch in Szenevierteln der Metropolen sprießen im Sommer Endivienköpfe und Blumenkohl, reifen Rhabarber und Stachelbeeren auf einstigen Brachen und den Dächern leer stehender Fabriken. So in Berlin-Kreuzberg.

    Auch Bienenvölker werden angesiedelt

    Am Moritzplatz haben auf einer 6000 Quadratmeter großen Brachfläche Hunderte Anwohner gemeinsam die „Prinzessinnengärten“ geschaffen. Die Nutzpflanzen wachsen in recycelten Bäckerkisten und Reis-Säcken, die auf dem Betonboden gestapelt sind. Damit kann die Gartenanlage jederzeit an einen anderen Standort verlegt werden, sollte die Stadt den immer nur für ein Jahr abgeschlossenen Pachtvertrag nicht verlängern.

    Beispiel Hamburg: Auf der Großen Freiheit in St. Pauli haben Anwohner auf einer 1100 Quadratmeter großen Dachfläche das „Gartendeck“ angelegt. Nicht nur Rüben, Kräuter und Beeren werden hier geerntet. Auch fünf Bienenvölker haben dort eine Heimstatt gefunden, um Pflanzen zu bestäuben und Honig zu liefern.

    Urban Gardening zeigt, dass es viel zu wenige Kleingartenparzellen in Deutschland gibt

    Peter Paschke
    Bundesverband Deutscher Gartenfreunde

    Darüber hinaus gibt es zahllose Minigärten in kleinen Grünanlagen, auf Garagen und in Hinterhöfen, die liebevoll von Bewohnern der umliegenden Häuser gehegt und gepflegt werden – und deren Früchte von allen geerntet werden können.

    „Es ist einfach entspannend, nach der Arbeit noch die Pflanzen zu gießen und einen Salatkopf für das Abendessen zu ernten“, sagt ein 39jähriger Hamburger IT-Experte. Er und seine Freundin haben gemeinsam mit den Nachbarn aus dem Haus einen Minigarten im Hinterhof angelegt. „Jeder nimmt sich, was er gerade braucht – wir führen nicht Buch darüber, wer wie viel geerntet hat.“

    Peter Paschke, Präsident des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde, sieht in solchen Initiativen keine Konkurrenz für die organisierten Schrebergärtner. Im Gegenteil: „Urban Gardening zeigt, dass es viel zu wenige Kleingartenparzellen in Deutschland gibt“, sagt Paschke. „Damit unterstützt der Trend unsere Forderung nach der Ausweisung weiterer Kleingartenflächen in den Städten.“

    Viele Kleingartenkolonien werden platt gemacht

    In den vergangenen zehn Jahren seien durch die Ausweisung neuer Wohngebiete zahlreiche Kleingartenkolonien plattgemacht worden, ohne ausreichenden Ersatz zu schaffen. „2005 gab es in Deutschland noch mehr als eine Million Kleingärten“, sagt Paschke. „Heute sind es noch 960.000.“

    Wie sehr das Angebot an Kleingärten und deren Nachfrage in Großstädten auseinanderklaffen, zeigt ein Blick auf Berlin. „In der Bundeshauptstadt gibt es heute nur noch 70.000 Parzellen“, sagt der Verbandspräsident. Aktuell würden jedoch 12.000 Bewerber auf einen Pachtvertrag auf der Warteliste stehen.

    Interessenten müssten deshalb mehrere Jahre warten, bis sie eine Gartenparzelle bekämen. „Da ist es doch kein Wunder, dass die Menschen beginnen, auch kleinste Flecken Grün in ihrer Umgebung zu nutzen, um ein paar Pflanzen zu züchten“, sagt Paschke.

    
Urban Gardening am Tempelhofer Feld in Berlin

    Foto: Getty Images Urban Gardening am Tempelhofer Feld in Berlin

    Wobei Urban Gardening eigentlich kein neuer Trend sei, sondern nur die Wiederentdeckung einer alten Versorgungsform aus früheren Phasen städtischen Lebens, sagt der Verbandspräsident. „Schon vor Jahrhunderten haben Menschen freie Flächen in den Städten genutzt, um darauf Nahrungsmittel anzubauen.“

    Dies bestätigt auch BBSR-Chef Herrmann: Erst in der Nachkriegszeit sei dies in Vergessenheit geraten. „Das Gärtnern blieb seither allein jenen vorbehalten, die über privaten Grund und Boden oder Zugang zu Kleingärten verfügten“, sagt Herrmann.

    In Städten wurde schon immer gegärtnert

    Allein schon die fehlenden Transportmittel führten dazu, dass bis in das frühe 20. Jahrhundert hinein, Menschen in und vor den Städten einen Großteil ihrer Lebensmittel in Gärten und auf Feldern anbauten. Allein mit Karren und Pferdefuhrwerken ließen sich aus der Ferne gar nicht genügend Nahrungsmittel heranschaffen, um die stetig wachsende Stadtbevölkerung am Leben zu halten.

    In Paris wurden noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit den Gärten von Le Marais rund 1400 Hektar – ein Sechstel der damaligen Stadtfläche – für die Gewinnung von Obst und Gemüse genutzt. 8500 selbstständige Gärtner ernteten hier Jahr für Jahr 100.000 Tonnen Nahrungsmittel für die damals 1,1 Millionen Einwohner der Seine-Metropole.

    Der Agrar- und Wirtschaftswissenschaftler Johann Heinrich von Thünen, Pächter des Guts Rubow bei Anklam, entwickelte um 1850 sein Modell der sogenannten Thünenschen Ringe, um den Lebensmittelbedarf der Städter und die Transportkosten in Einklang zu bringen.

    Die Idee des Wissenschaftlers: In und um die Städte herum sollten schnell verderbliche Nahrungsmittel gewonnen werden; in weiterer Entfernung sollten jene Pflanzen angebaut werden, die nach der Ernte länger haltbar und somit transportfähiger waren. Obsolet wurde das Modell erst, als der US-Rinderbaron Gustavus Swift 1877 den Kühlwagen für die Eisenbahnen entwickelte.

    Nicht nur Fleisch, auch Obst, schnell verderbliche Feldfrüchte wie Salate und sogar Milch konnten nun auch aus größeren Entfernungen sicher in die Städte transportiert werden. Heute gehören Kühlwagen zwar zur Standardausstattung der Fahrzeugflotten der großen Supermarktketten.

    Agrarkonzerne nutzen leere Industriegebäude

    Dennoch ist die Versorgung der Menschen in den Großstädten mit leicht verderblichen Nahrungsmitteln nicht gesichert. Weiträumige Straßenblockaden beim Streik britischer und französischer Lastwagenfahrer führten in den vergangenen Jahren immer wieder zu massiven Versorgungsengpässen.

    In den USA hat die Studie mit zur Entwicklung des Vertical Farming beigetragen. Agrarkonzerne haben leer stehende Industriekomplexe aufgekauft, um darin Stockwerk für Stockwerk Nahrungsmittel anzubauen. Ein Trend, der auch Deutschland erreicht hat.

    Im Chemnitzer „Karree 49“, einem Wohn- und Versorgungsprojekt im Stadtteil Sonnenberg, entsteht derzeit für 500.000 Euro eine über mehrere Etagen verlaufende Aquaponik-Anlage. Das Wort setzt sich zusammen aus Aquakultur für Fischzucht und Hydroponik, der Aufzucht von Pflanzen außerhalb des Erdreichs, wobei deren Ernährung über wässerige Lösungen sichergestellt wird.

    Im „Karree 49“ sollen Buntbarsche und Forellen gezüchtet und mit Hilfe des Wassers in den Aquarien Gemüse angebaut werden, um es in einem Bioladen zu verkaufen. Eine Versuchsanlage läuft seit Mai. Inzwischen konnte das erste Gemüse geerntet werden.

    http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article150133348/Wie-Urban-Gardening-in-Problemvierteln-hilft.html (mehr …)

  • Stadtrat Puchheim bewilligt „essbare Stadt“

    (Gu aus alters)
    […]
    Das Projekt „Essbare Stadt“ wird in Puchheim im Februar starten. Monika Dufner vom Umweltamt hat am Dienstag erste Projekte vorgestellt, mit denen die Aktion beginnen könnte. Essbare Stadt bedeutet, dass auf innerstädtischen Brachen, Dächern, Gärten, Fassaden und in Parks Obst und Gemüse angebaut werden, die die Bürger ernten können. Vor dem Quartiersbüro im Planie-Viertel stehen bereits einige „Big Bags“, große Taschen aus wiederverwertbarem Material und mit Erde gefüllt, die bepflanzt werden können.

    Im ersten Jahr könnte man eine Streuobstwiese mit Bienen, eine Fläche, auf der frisch vermählte Paare einen Hochzeits-Obstbaum pflanzen, dazu kleine Gärten an der Josefstraße, einen Bürgergarten am Bahnhof mit Hochbeeten ähnlich dem „Pflanzlgarten“ in Gröbenzell sowie „Bürgeräcker“ anlegen nach dem Vorbild der „Fürstenäcker“, die seit zwei Jahren im Brucker Norden bewirtschaftet werden. Solche könnten nach Angaben Dufners am kleinen Ascherbach auf zwei kleinen Ackerstreifen im Norden oder auf einer Fläche am Büchlweg eingerichtet werden. Alle drei Flächen gehören der Kommune. Außerdem sei ein Bauer bereit, eine Fläche nahe der Kreisstraße 11 zur Verfügung zu stellen.
    Die Hochschule München konnte als Kooperationspartner gewonnen werden. Im Rahmen eines Projekts Lebensweltanalyse werden sich Studenten mit dem Puchheimer Vorhaben beschäftigen und im Juli ihre Ergebnisse präsentieren. Noch im Dezember könnten auf der Wiese am Büchlweg die ersten Beerensträucher gepflanzt werden, meinte Dufner. Die Auftaktveranstaltung für die Bürger ist für Mitte Februar geplant. Von März bis Mai könnten dann die Bürgeräcker und Bewohnergärten bestellt werden. „Es sind am Anfang nur ein paar Flächen, aber es sind sicher noch andere vorhanden“, meinte Dufner.
    […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/urban-gardening-junges-gemuese-in-puchheim-1.2783970 (mehr …)

  • Zietenaugust Chemnitz hatte gute erste Saison

    (Gu, Mail, 14.12.)
    Die erste Saison lief ganz entspannt an. Das Projekt wird von uns dreien (René Bzdok, Philipp Salzmesser und mir Charlotte Dase) ehrenamtlich neben Arbeit bzw. Studium geleitet. Ziel war erstmal die generelle Nutzung des Raums. Außer ein paar Tomaten und Wilderdbeeren sowie Holunder ist nichts weiter an Ernte angefallen, aber für nächstes Jahr haben schon viele Leute angemeldet, Pflanzen zu spenden. Die Eröffnungsparty war zwar nass, aber es sind trotzdem einige Leute vorbeigekommen und wir waren auch in der Lokalpresse.

    Wir sind 3 fest und bei den Gartenaktionen waren immer so 10-15 Leute dabei.

    Die Fläche gehört unserem Vermieter (also vom nebenstehenden Gebäude, indem wir wohnen) Lars Fassmann. Eine vertragliche Regelung gibt es mündlich, wir bezahlen auch nichts für die Fläche. Innerhalb der nächsten 5 Jahre wird sich am sanierbedürftigen Haus voraussichtlich nichts tun, was danach kommt, wissen wir nicht (mehr …)

  • Gartenbahnhof Köln muss umziehen

    (Gu aus Gartenbrief, 11.12.)
    Ihr habt es ja sicherlich schon alle mitbekommen! Ja, wir müssen schweren Herzens unsere Zelte auf dem ehemaligen Güterbahnhof in absehbarer Zeit abbrechen und uns eine neue Bleibe suchen. Zunächst war uns für Ende Dezember 2015 der Mietvertrag gekündigt worden doch jetzt hat Aurelis dankenswerterweise den Vertrag bis Juni 2016 verlängert. Mitten in der Pflanzsaison umzuziehen ist allerdings nicht gerade praktisch, weshalb wir hoffen, dass wir zumindest noch bis Ende September am Standort bleiben können. Das würde bedeuten, dass wir weitere drei Monate geduldet werden. Mal sehen!

    Die Stadt Köln bietet uns zwei Flächen in der Vitalisstraße an. Dort löst sich allmählich ein Schrebergarten auf und soll später in Bauland verwandelt werden. Solange aber noch Schrebergärten von begeisterten GärtnerInnen betrieben werden, kann dort nicht gebaut werden. Neu vergeben werden die Schrebergärten nicht! Aufgegebene Gärten werden in Grabeland umgewandelt. D. h. die bestehende Infrastruktur wird aufgelöst und mehrjährige Pflanzen wie Bäume, Büsche, Beerensträucher und Weinreben werden entfernt.

    Wir haben die Möglichkeit einen noch bestehenden Schrebergarten samt Laube und Pflanzen weiterzubetreiben und ein bereits abgeräumtes Gelände am Eingang des Areals zu bewirtschaften. Wir könnten dort sogar in die unbelastete Erde! Was ist der Haken an der Sache? Die Vitalisstraße ist abgelegen und liegt nicht mehr mitten in der Stadt. Ist das noch urbanes Gärtnern? Das Gelände wird nicht öffentlich zugänglich sein. Somit kann der Garten kein Aufenthalts- und Begegnungsort mehr rund um die Uhr darstellen. Außerdem ist noch unklar, welche Infrastruktur wir errichten können. Was passiert beispielsweise mit unserem Bauwagen, dem Wintergarten, Gartenhäuschen und vielem Material?

    Sehr schön, dass wir eine Umzugmöglichkeit haben, aber da die nicht optimal für uns ist, sind wir weiterhin auf der Suche nach einem passenden Standort. Wer von euch hat eine Idee, wo wir sonst noch unterkommen könnten? Wir erkundigen uns bei Kirchen, der Bahn und an anderer Stelle. Vielleicht gibt es ja doch noch anderswo einen passenderen Platz (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Reklinghausen geplant

    (Gu, Mail, Mitte Dez)

    Ich habe mich (als Mitwirkender bei der Lokalen Agenda 21) Mitte 2015 dafür eingesetzt herauszufinden, ob es in der Bürgerschaft von RE überhaupt Interesse an einem Gemeinschaftsgarten-Projekt gibt. Zu diesem Zweck  habe ich (unter dem Mantel  der VHS) im September 2015 eine dreiteilige Veranstaltung  konzipiert und moderiert: a/ Einführung ins Thema, b/ Exkursion zu Projekten im Ruhrgebiet, c/ Perspektive  für RE?. Ich füge Ihnen das Programm mal bei, falls Sie Lust und Zeit haben, es zu lesen; bei der Exkursion haben wir  uns insgesamt sechs Projekte angeschaut und mit  jeweiligen GruppenvertreterInnen gesprochen. Teilgenommen haben ca. 35 TeilnehmerInnen.

    Im Ergebnis hatten sich dann Ende September in eine Liste „Ich habe Interesse an Mitwirkung an einem konkreten Projekt in RE und will weiter informiert werden“ immerhin 25 Personen eingetragen.  Daraufhin haben Mitte Oktober und Mitte November zwei weitere Termine stattgefunden, an denen immerhin noch bis zu 15 Personen teilgenommen haben; dabei wurde u.a. über verschiedene denkbare Flächenvorschläge aus der Teilnehmerrunde gesprochen.

    In diesem Monat nun werden konkrete Gespräche  wegen zwei Flächen mit den Eigentümern (Wohnungsgesellschaft  bzw. Krankenhaus) stattfinden; wir sind eigentlich zuversichtlich, dass  es zu Zusagen kommt. Ziel ist es, bis Weihnachten in der Gruppe geklärt zu haben, welche Fläche konkret angegangen werden soll.

    (Der Großteil der zuletzt anwesenden 15 Personen scheint mir hoch motiviert; im Frühjahr 2016 sollen möglichst die Spaten zum Einsatz kommen, ist die Stimmung).


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  • Insitut für urbane Botnik in Braunschweig übernimmt Kleingartengelände

    (Gu aus Antrag, 22.12)
    Seit März haben sie eine Fläche gesucht, nune ine gefunden und da am 1.12. losgelegt und der Verein hat derzeit 20 Mitglieder. Sie wollen einen Lernort schaffen, der sich aus den Beeten heraus entwickelt.
    Neben den Beeten (siehe Antworten auf meine Fragen) gibt es auch eine Gemeinschaftshütte, die auf dem Teil des als Gemeinschaftsgarten („die Schatzinsel“) genutzen Teil steht.

    a) Wir haben die Aufteilung des Geländes (11 ca. 700m² große Parzellen) im großen beibehalten und lediglich Zäune und Tore an einigen Stellen geöffnet, sodass die Parzellen mehrere „Eingänge“ haben. Zur Zeit werden

    5 Parzellen von Gruppen (2-10 Gärtner*innen) für den privaten Anbau von Gemüse genutzt. Da jedoch nicht alle Projektteilnehmer die Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen wollen, gibt es auf einer Parzelle einen großen Gemeinschaftsgarten (die „Schatzinsel“). 2 Parzellen sind für Hühnerhaltung vorgesehen. 3 Parzellen sind zur Zeit noch nicht für das Projekt nutzbar.

    b) Es handelt sich nicht um eine klassische Kleingartenanlage. Das Gelände hat ein Eingangstor, welches unverschlossen ist. Die Gärtner*innen können also jederzeit auf das Gelände. Alle Gartentore auf dem Gelände sind offen. Sollte sich herausstellen, dass wir das Tor zum Gelände verschließen müssen, so werden wir ein Schloss mit Zahlencode nutzen. Der Code ist dann nur Projektteilnehmern bekannt (wir haben diese Lösung bereits erfolgreich ausprobiert).

    c) Wir haben den Verein gegründet, um das Projekt nach Außen vertreten zu können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 1 Euro im Monat. Wir nutzen das Geld um unsere Internetseite, Mailverteiler und andere organisatorische Dinge zu finanzieren. Grundsätzlich wünschen wir uns, dass möglichst alle Projektteilnehmer dem Verein beitreten. Der Gemeinschaftsgarten auf der „Schatzinsel“ soll jedoch die Tore weit öffnen für Menschen, die sich nicht zu sehr an das Projekt binden wollen. Wir haben die Öffnungszeiten der Schatzinsel speziell für Nicht-Mitglieder eingerichtet.

    d) Wir wollen langsam wachsen und machen deshalb nur sehr wenig Werbung für das Projekt. Hauptsächlich von Mund zu Mund. Mehrere Menschen wurden über unsere Internetseite auf das Projekt aufmerksam, auch unsere Mitarbeit bei der Transition-Town Braunschweig macht das Projekt nach Außen sichtbar.

    e) Das Gelände hat eine Größe von ca 8000m². Zur Zeit sind etwa 15 Einzelbeete angelegt. Wir haben zunächst Platz für ca. 40 Einzelbeete vorgesehen. Es gibt jedoch keine feste Geländeeinteilung, die eine genaue Anzahl an Beeten vorgibt. Das große Gemeinschaftsbeet hat eine Fläche von ca 80m². Einige Einzelbeete sind 40m² groß. Andere Beete nur 5m².

    f) Wir haben den Verein als Außenvertretung mit Zwei Vorständen und einem Schatzmeister. Um eine verbindliche Aufgabenverteilung zu erreichen, haben wir weitere 13 Posten im erweiterten Vorstand eingerichtet. Wir treffen uns alle 2 Wochen zum Planungstreffen. Hier besprechen wir alle Projektbezogenen Dinge. Zu den Planungstreffen sind alle Projektteilnehmer eingeladen. Das Protokoll jedes Planungstreffen hängt für alle sichtbar in der Gemeinschaftshütte aus.

    g) Das Gelände besitzt weder Wasser-, Abwasser-, noch Elektrizitätsanschlüsse. Die Pacht wird über Spenden und eingebrachte Arbeit (wir übernehmen Abriss-, Aufräum- und Entsorgungsarbeiten in einigen Parzellen) finanziert.

    Grundsätzlich gilt für das Institut für urbane Botnik, dass gewählte Strukturen verändert werden. Es handelt sich um eine große Experimentierfläche.


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  • 2 neue Gartenprojekte in Hamburg

    (Gu, aus Zwischenbericht von GrünANteil)
    […]Das Wurzelwerk ist ein Urban Gardening Projekt von Studierenden der Uni-Hamburg. Auf dem Hauptcampus am Dammtor hat die vom AStA initiierte Gruppe, das Nutzungsrecht über rund 1000qm Fläche erhalten. Wir haben die Initiatoren in der Vorbereitung beraten, eine Ortsanalyse vorgenommen und beim ersten öffentlichen Gruppentreffen im Audimax eine Ortsanalyse mit den Studierenden ihre Vorstellungen und Bedürfnisse im Bezug auf Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeitsaspekte besprochen. Für den ersten Aktionstag, haben wir den Transport der Materialien organisiert.
    Perspektivisch ist dieses Projekt ein idealer Kommunikationspunkt um die Studierenden der Uni Hamburg über Veranstaltungen und Angebote von Grünanteil zu informieren. Darum sind wir sehr daran interessiert ein Kartenhaus an diesem Standort unter zu bringen. Darüber hinaus besteht unsererseits der Wunsch, dass das Wurzelwerkteam sich auf die Vernetzung/Vermittlung von Studierenden (die eine Bachelor- oder Masterarbeit schreiben wollen) einzelnen Projekten einlässt. Besonders wertvoll ist aus unserer Sicht, eine möglichst vollständige Übersicht, über alle bereits entstandenen Arbeiten der vergangenen drei Jahre, um Wiederholungen möglichst gering zu halten und an gewonnene Erkenntnisse an übertragbaren Projekten zu überprüfen oder weiter zu entwickeln. Dieses Bedürfnis haben wir kommuniziert und uns zur weiteren Umsetzung als beratende Instanz angeboten. Im Moment ist die Gruppe aber auf die praktische Entwicklung des Projektes konzentriert.

    Aktualisierung:
    Das Wurzelwerk ist in dieser Saison gut auf dem Campus angekommen und erfreut sich zunehmender Unterstützung. Wir halten den Kontakt und regen weiter eine engere Bindung an weitere Projekte in der Stadt an.

    Die „Zentrale-Erstaufnahme-Lager in Harburg“ beherbergt zur Zeit, rund 500 Flüchtlinge. Eine ehrenamtliche Gärtnerin, die Leitung der Einrichtung, eine Sozialarbeiterin und die Haustechnik, haben begonnen mit den dort untergebrachten Menschen, Hochbeete zu bauen und die Containerarchitektur durch Pflanzungen und Pflanzkästen zu bereichern. Das Angebot und Engagement wird sehr gut angenommen, kann jedoch ausschließlich aus Materialspenden realisiert werden. Grünanteil hat eine Materialspende aus dem Netzwerk der Urbanen Gartenprojekte in die Einrichtung transportiert und steht seid dem, mit den Initiatoren in Verbindung.

    Perspektive: Es wird weiterhin Kontakt gehalten, der aktuelle Bedarf an Materialien und Geräten in das Netzwerk kommuniziert und in den kommenden Wochen ein weiterer Transport von Materialspenden für gärtnerische Tätigkeiten auf dem Gelände organisiert.

    Aktualisierung:
    Der Kontakt zur ehrenamtlichen Gärtnerin der Einrichtung hat sich weiter intensiviert. In Verbindung mit dem bestehenden Netzwerk der urbanen und interkulturellen Gartenprojekte in Hamburg, besprechen wir aktuell die Dimension und Möglichkeiten der kommenden „Saatguttauschbörse“ im Frühjahr 2016.
    Wunsch des Netzwerkes ist eine Veranstaltung mit Bezug und Beteiligung der geflüchteten Menschen, die sich in Hamburg aufhalten. Als Teil des Netzwerkes unterstützen wir diese Perspektive explizit und entwickeln aktuell ein Format für diese Veranstaltung.[…]

    Der Bericht ist beim Projekt „Grünanteil“ abgelegt


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  • kein GG am Nationaltheater in Mannheim

    (Gu, Mail, 9.12.)
    vielen Dank für Ihre Mails, leider konnte sich unsere Intendanz nicht allzu sehr für die Idee eines urban gardens vor dem Theater erwärmen – unsere Thementage finden trotzdem statt, falls Sie in der Nähe sind, herzliche Einladung:
    http://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=2495


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  • IG in Zülpich

    (GU, mail)
    Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Zülpich entsteht ein IG:
    Der Interkulturelle Garten Zülpich befindet sich gerade in der Aufbauphase, es gibt seit diesem Jahr eine Projektgruppe mit Akteuren aus Zülpich und Umgebung, die von mir koordiniert wird und eine Projektleiterin (Frau Hermes, Dipl. Ing. Landespflege), die den Garten federführend betreuen und Angebote dort organisieren wird. Ziel ist es, feste Termine zum gemeinsamen Arbeiten und Zubereiten für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund anzubieten. Darüber hinaus sollen auch weitere Veranstaltungen (Deutschkurse für Flüchtlinge, Vereinstreffen, Feste,…) dort stattfinden können. Die weitere Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der LaGa GmbH, auf deren Gelände sich der Garten befindet. 

    Anfang des Jahres wird sich entscheiden, ob das Projekt an einen bestehenden Verein (FairZülpich e.V.) andocken kann, ob ein eigener Verein gegründet wird, oder ob eine andere (offene?) Struktur verfolgt wird. (mehr …)

  • In Görlitz ist ein Interkultureller Stadtgarten geplant

    (Gu, Mail, 7.12.)
    im Rahmen des Förderprojektes Jugend.Stadt.Labor nehmen wir, der Second Attempt e.V., Bedürfnisse junger Menschen auf, um sie bei der Umsetzung ihrer eigener Ideen zu unterstützen. Seit März diesen Jahres baut eine Gruppe junger Menschen ein Urban Gardening Projekt auf. Ihr Ziel ist es einen Hügel mit Gemüse zu revitalisieren und aus einem alten Lagerhaus ein Gewächshaus aufzubauen. Dies geschah im Laufe des Jahres durch mehrere Arbeitseinsätze zusammen mit Flüchtlingen. Leider geriet der Umbau ins stocken, so dass mit der Fertigstellung erst im Frühjahr nächsten Jahres zu rechnen ist. Der Hügel konnte erfolgreich umgestaltet werden, so dass die Ernte sehr Ertragreich ausfiel. 
    Die Pause bietet uns die Chance, das Konzept zu überarbeiten und zusammen mit weiteren Initiativen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, einen interkulturellen Stadtgarten zu entwerfen. 
    Die Vorraussetzungen in Görlitz sind denkbar gut. Wir reaktivieren seit 2014 eine Industriebrache in der Nähe des Zentrums in einem “benachteiligten” Stadtquartier, in den Flüchtlinge dezentral untergebracht sind. Aufgebaut haben wir bisher eine offene Kreativ-Werkstatt (vor allem auch genutzt im Projekt „Werk.Stadt.Garten 2015“, welches Ihnen eventuell bekannt ist). Parallel renoviert eine Gruppe junger Schüler eine alte Kantine, um einen neuen Jugendtreff zu etablieren. Außerdem hat sich der Verein als Betreiber eines Zentrums für Jugend- und Soziokultur beworben. Die Entscheidung wird hierzu Ende Februar vom Stadtrat getroffen. 

    Ergänzung, Mail vom 9.12.:
    Größe: 
    – potenzielles Gewächshaus in Aufbau (ca. 90 qm) 
    – schon genutzter Erdhügel (ca. 250 qm)
    Projektbeschreibung: Ein Erdhügel wird gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen unterschiedlicher Kulturkreise bei der Energiefabrik zu Görlitz revitalisiert. Sie schaffen einen Rahmen für städtische Naturerfahrung, für Selbermachen, für Begegnung und Gemeinschaft. Die Industriebrache im Zentrum wird entmüllt und bepflanzt. Ein praktischer Lernort für Kinder entsteht, neue Impulse werden geschaffen, die Kulturen und das gemeinschaftliche Zusammenleben bereichert und darüber hinaus gewinnt der Stadtteile an Lebensqualität.
    Personen: Über den Sommer bestand die Gruppe aus sechs jungen Personen, die in Görlitz studieren oder bereits arbeiten. Bei mehreren Arbeitseinsätzen waren regelmäßig bis zu 20 Flüchtlinge und Bürger beteiligt. Durch den Winter ruht das Projekt erst einmal, doch besteht das Kernteam immer noch. 


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  • Stand der Dinge „essbare Stadt Minden“

    (Gu, Vortrag, 3.12.)
    Sie haben 2013 losgelegt und ihren ersten „Speiseraum“ angelegt. auf 16m², jetzt haben sie 5 Speiseräume und vermitteln Palettenbeete an Kitas, Schulen u.ä. Es gibt da wohl eine Firma, die aus alten Paletten nach Auftrag Beete baut und für Kitas und Schulen als Spende. In Kooperation mit der Stadt werden die Beete dann hingefahren, essbare Stadt Minden kommt mit einer Ameise. Die Beetbepflanzung und Pflege ist dann in Eigenverantwortung. Doch im Winter werden die Beete irgendwo unetrgestellt.
    Ihre Erfahrungen mit den Speiseräumen zeigen, dass die Leute oft die Pflanzen nicht kennen – auch wenn es sich um Schnittlauch oder Basilikum handelt – und nicht wissen, wann man was erntet. Überhaupt gibt es wohl Hemmungen, was zu ernten. Sobald Leute von der Initiative die Beete pflegen, sind Leute interessiert und die häufigste Frage ist: wann kann ich das denn ernten? Sie haben daher jetzt Schilder, was denen neben dem Namen der Pflanze auch steht, ob die Pflanze Sonne oder Halbschatten braucht, wie viel Wasser sie braucht und ob Blätter und Blüten auch essbar sind. Darunter ist dann noch mit einem Balken sichtbar gemacht, wann geerntet werden kann. Außerdem ist auf jeden Schild ein QR Code, über den man auf der Homepage mehr zu der Pflanze und ihren Verwendungsmöglichkeiten erfahren kann.
    Sie machen Veranstaltungen wie Kochaktionen auf dem Markt und Pflazentauschbörsen und haben in Kooperation mit dem BUND Obstbäume gepflanzt.
    Es wird in Minden wohl ein Pilgerweg eingerichtet, der auch an einer Kirche vorbei kommt. Da wollen sie einen Klostergarten einrichten und möglicht Produkte aus diesem Garten verkaufen. Sie wollen nun  durchrechnen, ob das reichen würde, um eine Stelle zu schaffen, denn ihr Ziel ist es, ein soziales Unternehmen zu werden. (mehr …)

  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Zittau geplant

    (Gu aus alerts, 4.12.)
    http://www.alles-lausitz.de/startseite/zittau/11336069_Die_Natur_kehrt_in_die_Stadt_Zittau_zurueck.html
    In Zittau soll zunächst auf einer Fläche ein GG entstehen. Derzeit wird der Boden geprüft:
    „Eine von der Hochschule Zittau/Görlitz geführte Interessengemeinschaft widmet  sich in den nächsten Monaten diesem Thema und führt an einer konkreten Freifläche auf der Amalienstraße Untersuchungen durch. Dies soll zeigen, welche Möglichkeiten der gärtnerischen Nutzung umsetzbar sind. […] enerell geht es dabei um das große Thema Nachhaltigkeit. Die Ideen, um die Fläche temporär zu nutzen, reichen von einer Wildwiese für Bienen, über Trockenmauern für Kriechtiere, selbst verrottendem Kompost, Rückzugsmöglichkeiten für Tiere bis hin zum Anbau von Gemüse. Mit jedem Beet  kehrt jedenfalls ein Stück Natur in die Stadt Zittau zurück.
    Die Interessengemeinschaft will dazu noch weitere Anregungen und Ideen bei einem Planungsworkshop mit Sebastian Kaiser von den UFER-Projekten Dresden am Montag, 14. Dezember, um 18.00 Uhr,  im Café Joelsch, Klienebergerplatz1, sammeln. Der Referent hat erfolgreich zahlreiche Planungs- und Kreativ-Workshops in Dresden betreut und kann nicht nur als Moderator diesen Workshop anleiten, sondern auch sein Fachwissen einfließen lassen.
    Weiterhin erhoffen sich die Macher erste positive Impulse durch die laufenden Studienarbeiten. Diese werden momentan von Studierenden der Hochschule Zittau/Görlitz bearbeitet und am 14. Dezember in einer kurzen Präsentation vorgestellt. […] Einen Wasseranschluss und Strom stellt ein Anwohner zur Verfügung. Wie die Fläche mal gehegt und gepflegt werden soll, ist noch nicht geklärt, vielleicht in kleinen Gruppen oder auch mal allein, je nachdem, wie dafür Zeit vorhanden ist.[…]“ (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    (von Shimeles)
    1. Film Ausleihe Internationale Gärten Göttingen

    Internationaler Garten Dresden

    Hallo Herr Shimeles,

    entschuldigen Sie bitte viel Mals die Verspätete Rückgabe. Der Film müsste spätestens am Montag bei Ihnen ankommen.

    Die Menschen haben sehr positives Feedback über den Film gegeben. Es haben sich neue Blickwinkel und Sichtweisen herausgestellt sowie Faszination und Begeisterung für Ihr Projekt!

    Ich bedanke mich noch einmal für die Ausleihe und wünsche Ihnen alle Gute.

    Herzliche Grüße, Manpreet Singh

    Shimeles

    # Internationaler Garten Dresden

    2. Gemeinsame Aktionen mit neuen flüchtlingen: Pflanzaktion, Ernte Aktionen

    Bsp: Apfelernteaktion, und Saftpressen,

    Die Idee: Apfelernte zum Anlass nehmen um mit Neu Geflüchteten in Kontakt zu kommen.

    Äpfel werden gemeinsam gesammelt und gepresst. Der Apfelsaft wird verkauft und der Erlös wird für Flüchtlingsarbeit eingesetzt. Manche Aktionen haben attraktive Namen wie „Weekend for Tolerance „.

    Solche Aktionen finden in vielen Gärten statt. Bsp. In Duderstadt hat eine Apfel Mösterei nach so eine Aktion 1.500 Euro an Caritasverband für die regionale Flüchtlingsarbeit spendiert. (Mündliche Information an Shimeles, Mösterei Chef)

    Shimeles

    #IG Dudersadt, Mosterei Handwerk

    3. Stuben Garten Witzenhausen, per Mail an Shimeles

    Die Beziehung zwischen Stubengarten und wir ( mit einigen aus Unvergessbar Gruppe/Transition Towninitiative vor Ort) ist leider nicht so gut.

    Der Eigentümer möchte nicht mehr mit einigen aus der Gruppe zu tuen haben.

    Vorwuürf ist es: enttäschung . Die Grüppe   hat sich mehreremals nicht für eine   Gartenaktion nicht aufgetaucht.

    Wenn du Lust hast kannst du direkt mit dem sprechen.

    shimeles

    #konflikte, Stubengarten Witzenhausen

    4. Fachgespräche/Beratung zu den Themen interkulturelles zusammenwachsen und Nachhaltigkeit in den Internationalen Gärten

    Ein Mitglied aus dem Internationalen Garten in Dresden war in Göttingen. Sie wollte sich zu dem o.g. Thema Gespräche führen um darüber ein Bachelor Arbeit zu schreiben.

    Warum gerade mit der Frage nach Göttingen Kam? Sie meinte in Dresden , diebreite Partizipation ist nicht da. Daher fragte mich auch ob ich daran glaube, ob die Interkulturellen Gärten Nachhaltig wären?

    shimeles

    #Diplomarbeit, IG Dresden

    5. politisch motivierte Konflikte in Dresden, Tel Gespräche mit Mohammad

    Ich habe lange mit Mohammad ein Gespräche geführt: hier aus dem Gespräch paar Sätze

    „… es sind Jeden Montag immer mehr Anhänger v. Pegidda Leute strömen in die Stadt

    Politik tut kaum etwas! Wegen Angst Wählerinnen zu verlieren.Die Gegner von der Rechten sind massiv im unterzahl.Außerhalb von den größeren Städten ist die Bedrohung noch schlimmer: Bedrohung, schikanieren, beleidigen. Z. B. in Meißen ist schlimm. Wir sind im Kontakt mit dem Internationalen Garten vor Ort , daher wissen wir das.

    Die Rechten haben keine Angst offen sich mit Hackenkreuz durch zu marschieren!

    Ich habe Mohammad gefragt was wir(Gärten die sie unterstützen wollen) machen können?

    Welche Bedeutung hatten die Interkulturellen Gärten in diesem Zusammenhang?

    „… Die Gärten könnten als Baustein mit anderen Initiativen aktiv werden. Guter Ansatz wäre sich als eine Gegen stimme zu organisieren, Gegen diese Demos; damit die Leute in Dresden ein Feedback geben aus der gesamten Bundesrepublik das man so was nicht toleriert. Ein Forum zu gründen das jedes Mal gegen so eine Pegidda-Demo mobilisiert um die rechten zu zeigen, das andere sie beobachten. Pegida ist seit einem Jahr besonders im Aufwind….. Die Stimmung ist vergiftet… eine Solidarität aus dem Bundes Netzwerk der Gärten kann auch helfen:Alles zählt was gegen die Rechte Stimmung eine Position bezieht! eine Gegen Stimme!

    Ich habe Mohammad versprochen, dass ich darüber mit meine KollegInnen spreche zu überlegen welche Unterstützungsmöglichkeiten aufgreifen können.

     

    6. Allmende Kontor ist in der Angst versetzt! Tel. Gespräch mit Gerda Munnich

    „Allmende Kontor könnte aufgefordert werden die Garten Fläche aufzuräumen!“

    Berliner Senat argumentiert mit den knappen Wohnungen in Berlin und möchte auf der Fläche da, soziale Wohnungen u.a. auch Wohnungen für Flüchtlinge bauen.

    Dieses Argument wird von Gegnern als Aushebelung Strategie des Volksentscheids gedeutet. Im Volksentscheid hatten 7000.000 BerlinerInnen für den Erhalt des Tempelhofern Felds ausgesprochen und vorgesehen waren Gärten, Sportplätze, etc., also keine Wohnungsbauten durch das internationale Finanzkapital.

    Shimeles

    # Allmende Kontor Garten Berlin

    8. Frau Shobha Menon, die Begründerin einer Urbanen Forst Projekt aus Indien zu Besuch in Göttingen.

    Den Kontakt zu den Internationalen Gärten hat Christa vermittelt.

    Ich habe Frau Menon die Int.Gärten und die Urbanen Gärten in Göttingen gezeigt, Austaauschsgespräch mit Mitgliedern organisiert wo sie ihr Project vorstellen könnte und Kontakte mit den Umweltverbänden hergestellt.

    Sie wird in Göttingen bei mehrere Institutionen ihr Project vorstellen. Dafür ist sie sehr dankbar!

    Mehr Info zum Projekt: http://www.nizhaltn.org/

    Shimeles

    # Besuche


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  • Vortrag von Najeha für geplanten IG in Meißen

    (von Najeha)
    Die Veranstaltung fand in der Gemeinde der Michaelkirche statt. Die Pastorin hat ein Grußwort gehalten und die Gartengruppe und die Idee des neuen Projektes vorgestellt.

    Nach der Rede der Pastorin bemerkte ich, wie ein paar ältere Frauen böse den Raum verließen. Sie waren offensichtlich nicht einverstanden mit der Idee, einen Garten auf das Grundstück zu setzen. Sie könnten Bedenken bezüglich Lärm etc. haben.

    Das Grundstück liegt etwas außerhalb, neben einer Baumschule und einer kleinen Wohnsiedlung. Es gehört der Stadt und hat eine Größe von 33,000 qm. Auf dem Grundstück stehen viele alte Pappelbäume, ein Volleyballplatz, ein Hockeyplatz und eine Bühne.

    Die Gruppe besteht aus fünf Frauen, die das Projekt auch beim Sozialausschuss der Stadt vorgelegt und vorgestellt haben. Sie befinden sich aktuell noch in den Verhandlungen.

    Die Stadt zeigt sich offen und hat eine mündliche Zusage gegeben. Es gibt jedoch eine Partei, die mit dem Projekt nicht einverstanden ist.

    Die Stadt möchte die Bühne auch für öffentliche Aktionen für alle bewahren, die Gruppe möchte das jedoch nicht.

    Die Veranstaltung ist sehr gut organisiert. Es sind ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen 45 Flüchtlinge, die seit max. 4 Monaten in Meißen angekommen sind. Die Flüchtlinge setzten sich aus Familien aus Afghanistan, Syrien und den Irak und einigen jungen Männern zusammen.

    Zehn Männer haben den ganzen Nachmittag in der Küche das Abendbrot für die Gäste gekocht. Die Gäste durften sich zuerst bedienen. Das Essen war sehr lecker.

    Meinen Vortrag habe ich allgemein über die Interkulturellen Gärten, die Gründung der Stiftung Interkultur und die Angebote der Anstiftung gehalten.

    Anschließend habe ich einen Ausschnitt aus dem Film über den Verein gezeigt und daraufhin mit meinem Vortrag begonnen.

    Ich habe meinen Vortrag in drei Sprachen gehhalten. Erst auf Deutsch, dann auf Arabisch und dann in Farsi. Das war eine große Überraschung und Freude für die Flüchtlinge. Einige Flüchtlinge hat es sogar so stark berührt, dass sie bei meiner Rede, in der arabischen Sprache, weinen mussten. Ich habe versucht sie zu trösten und zu ermutigen, dass auch sie die deutsche Sprache lernen werden können und ich bin ein Beispiel dafür.

    Die afghanischen Frauen haben sich getraut mir bereits nach einigen Minuten ihre Wünsche mitzuteilen. Die Mädchen wollen unbedingt die deutsche Sprache lernen und haben mich gebeten nach Büchern und Wörterbücher zu fragen. Eine Mutter war in ihrer Heimat Schneiderin und vermisst ihre Arbeit und fragte deshalb nach einer alten Nähmaschine. Ein junger Vater wiederrum bittet um einen Platz in der Kita für seinen vierjährigen Sohn.

    Ich habe über meine Erfahrung als Flüchtling berichtet und wie der Garten die Wege für mich und viele andere Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft geöffnet und meine Sprache verbessert hat. Das mich deutsche Mitglieder unterstützt haben und, dass es eine einmalige Möglichkeit ist, biologische Nahrungsmittel wie beispielsweise Gemüse und Kräuter anzubauen.

    Nach meinem Vortrag wollten alle mitmachen und an dem Gartenprojekt teilnehmen. Die Kerngruppe hat alle Namen, Facebook Seiten und Handynummern notiert. Ich hoffe, dass sie im Projekt mitwirken.


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  • Gartenprojekt an Flüchtlingsunterkunft in Zuffenhausen: viel positive Resonanz

    (Gu, Mail, 26.11.)
    In Stuttgart/Zuffenhausen ist dieses Jahr ein Gartenprojekt an einer Flüchtlingsunterkunft entstanden.
    „Das Projekt wurde über den Flüchtlingsfreundeskreis gestartet und durch interessierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen unterstützt. So zum Beispiel aus der Unterkunft und aus dem Freundeskreis selbst, sowie aus der Nachbarschaft und der mobilen Jugendarbeit Rot. Die Erfahrungen bisher sind ausschließlich positiv. Anwohner der Flüchtlingsunterkunft sind begeistert, genau wie Anwohner aus der Nachbarschaft die die Beete mit nutzten.“
    Es gibt den Anwohnern aus der Unterkunft, aber auch Anwohner aus der Nachbarschaft die Möglichkeit der Begegnung und der Zusammenarbeit im Kräutergarten. Im nächstem Jahr entsteht noch eine Fahrradwerkstatt und eine Tischtennisplatte, sowie Sitzmöglichkeiten. Das Projekt stößt überall auf großes Interesse.“
    Sie begärtnern bisher 20m², die Gartenfläche hat insgesamt 150m²


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  • In Dortmund Hörde sollen viele verschiedene uraben Landwirtschaftsprojekte gestartet werden

    (Gu aus RSS, 25.11.)
    Frische Lebensmittel mitten in der Stadt anbauen – und zwar im großen Stil. Das will die Verwaltung vom kommenden Jahr an in Hörde verwirklichen. Jeder kann mitmachen.
    Der Verwaltungsvorstand sprach sich auf seiner Sitzung für das Projekt “Stadtökologie – Urbane Landwirtschaft” aus.
    Mehr dazu hier: http://urbaneoasen.de/2015/11/25/urbane-landwirtschaft-in-hoerde/ (mehr …)

  • Kulturgarten Lüneburg hat sich gut entwickelt

    (Gu, Mail, 23.11.)
    „Unsere Saison war sehr schön, erst vor kurzem haben wir Erntedank-Fest gefeiert und Suppe von den Kürbissen aus unserem Garten gekocht. Über den Winter stehen mehr Gemeinschaftsaktionen an, bevor es im Frühling dann wieder stärker in den Garten geht 🙂 Durch das neue Semester haben wir auch neue Gesichter dazu bekommen, dafür sind ein paar der „alten Hasen“ (z.B. Robin) im Auslandssemester. Ständig im Wandel. Von den Geflüchteten haben inzwischen zwei ihren eigenen Garten angefangen, es gibt jetzt eine Frauengruppe (da sonst v.a. junge Männer im Garten waren) und im Januar feiern wir ein Lichterfest“ (mehr …)

  • begrenzter Zugang beim Uni Garten in Münster

    (Gu aus Forschungsarbeit von Nicole Rogge)
    der Studentische Garten des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Münster
    Bei dem studentischen Garten in der Universität in Münster, handelt es sich um ein Beet von 35 Quadratmetern im Garten des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie. Die Gärtnerinnen können hier die bereits vorhandenen Infrastrukturen des Instituts mit nutzen und neben Kompost sowie Wasser auch die Gartengeräte ver-wenden. Der Zugang ist nur einmal wöchentlich an dem stattfindenden Gartenarbeits-tag möglich (vgl. Gunkel 2012). Der begrenzte Zugang des Gartens und seine Be-schaffenheit ermöglichen nicht, den Garten außerhalb der geplanten Öffnungszeiten, beispielsweise als Treffpunkt, zu nutzen. Finanziert wird der Garten durch den AStA der Universität Münster.


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  • weiterer IG in Lüneburg

    (Gu aus alerts, 23-11-)

    Interkultureller Garten seit Juni

    Seit Juni bestellt die Gruppe um Projekt-Betreuer Diego Gatica die Flächen von zwei Folientunneln und einem Gewächshaus in der Gärtnerei der PKL. Es ist neben dem „KulturGarten“ im Kleingartenverein Moorfeld bereits das zweite interkulturelle Gartenprojekt in Lüneburg, das von der Volkshochschule und der PKL initiiert und von der Klosterkammer Hannover unterstützt wurde.

    Jeden Dienstag und Freitag Nachmittag holen Gatica und sein ehrenamtlicher Kollege Achim Dehmel Interessierte von der Flüchtlingsunterkunft am Ochtmisser Kirchsteig ab und begleiten sie zum Garten, um gemeinsam zu pflanzen, zu ackern und zu ernten. „Das Angebot wird nicht nur von Flüchtlingen, sondern auch von anderen Menschen aus der Umgebung genutzt, die vorbeikommen und helfen“, sagt Dehmel. „Wir haben Zucchini, Kartoffeln, Kürbisse oder Salat. Es gibt jede Menge zu ernten.“ Einige Flüchtlinge konnten so in diesem Sommer bereits essen, was sie selbst gepflanzt haben.

    Von Themen wie Krieg oder Flucht höre er im Garten eher selten, berichtet Gatica. „Hier geht es mehr darum, Neues wachsen zu lassen.“ Die Flüchtlinge sollen buchstäblich Wurzeln schlagen und sich in Lüneburg zu Hause fühlen können. Viele von ihnen bringen bereits Vorerfahrung in der Gartenarbeit mit, andere wollen nur der Langeweile in der Unterkunft entfliehen oder im Garten Deutsche kennenlernen. „So sind wir hier als Gruppe zusammengewachsen“, sagt Gatica.

    Für das kommende Jahr haben die Mitglieder viel vor, doch die Planung gestaltet sich schwierig. Im Dezember läuft die finanzielle Förderung für das Projekt aus, zudem sollen die Gewächshäuser abgerissen werden und einem neuen Pflegeheim weichen (LZ berichtete). Seit vergangenem Winter steht die Gewächshaus-Anlage still, die zuvor für die Anzucht von Pflanzen und für Therapiezwecke genutzt wurde und jährlich allein 40 000 Euro Energiekosten verschlang. „Stattdessen entsteht ein Ersatzneubau für unsere Einrichtung in Ebstorf, der die ersten fünf Jahre für Flüchtlinge genutzt werden soll“, erklärt Rolf Sauer, Chef der Gesundheitsholding.

    Auf die professionelle In­frastruktur der PKL-Gärtnerei müssen die Mitglieder des Gartens Abendlicht künftig verzichten. Nach aktuellem Stand können sie die Flächen neben den Gewächshäusern, die nicht direkt vom Neubau betroffen sind, weiter bewirtschaften und wollen diese noch um eine Streuobstwiese erweitern. 2016 soll der Garten dann auch den auf dem PKL-Gelände untergebrachten Flüchtlingen zur Verfügung stehen.“

    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/281458-psychiatrischegarten-gedeiht (mehr …)

  • Giesinger Grünspitz mit Gesundheits-Oskar ausgezeichnet

    (Gu aus RSS, 23.11.)

    Der Giesinger Grünspitz wurde von dem Verein Münchner Aktionswerkstatt Gesundheit mit dem „Gesundheits-Oskar“ ausgezeichnet. Der Verein setzt sich für eine Stärkung des Gesundheitsbewusstseins, ein gesundes Lebensumfeld und für aktive Nachbarschaften ein. Viele dieser Werte würden durch den Giesinger Grünspitz vorangebracht, so die Argumentation der PreisverleiherInnen. https://www.greencity.de/green-city-mit-gesundheits-oskar-ausgezeichnet/ (mehr …)

  • IG im Studentendorf Göttingen geht weiter

    (Info von Najeha, 23.11.)
    […] dass sich Studenten hier im Studentendorf für die Weiterführung des Interkulturellen Gartenprojekts gefunden haben.
    Najeha berät die neuen Projekt“macherInnen“
    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in LKW-Reifen in Stuttgart

    (Gu, Mails, 21.11.)
    In Stuttgart-Untertürkheim entsteht seit 1.5.2015 der „Reifengarten“ auf 200 Quadratmeter Grundfläche mit derzeit 27 LKW_Reifen,
    „in diesem Jahr hatten wir Himbeeren, Jostabeeren, Tomaten, Kartoffeln, Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Rucula, Feldsalat und Rhabarber als Nutzpflanzen und viele Blumensorten.

    Wir benutzen biologisches Saatgut und verwenden keinen Kunstdünger.
    Alles kann von jedem geerntet, gepflegt und gepflückt werden.
    Für das kommende Jahr planen wir, in einige Reifenbeete verschiedene Weizensorten zu säen und so einen Lehrpfad für die Kinder vor Ort zu erstellen“ (mehr …)

  • Gartenprojekt am Mannheimer Theater geplant

    (Gu, mail, 19.11.)
    „die Überlegungen bzgl. eines urban gardens bei uns sind noch nicht ganz zu Ende geführt.
    In der Schauspieldramaturgie des Nationaltheaters planen wir zzt. einen dreitägigen Themenschwerpunkt „Klima/Energie/Ressourcen/Ökologie“ im Januar.
    In diesem Rahmen möchten wir  unsere diesbezüglichen Produktionen des Spielplans gebündelt zeigen und gleichzeitig mit einem Rahmenprogramm ergänzen – u.a. hatten wir eben die Idee, die Grünflächen auf dem Goetheplatz vor dem Theater zu „begärtnern“.Wahrscheinlich ist jetzt im Herbst/Winter nicht unbedingt die geeignetste Gartensaison, aber wir würden trotzdem gerne zumindest schon einmal mit so etwas wie einem „symbolischen Spatenstich“ beginnen, zumal ein urban garden dann ja auch etwas mit längerfristigem Bestand wäre. Und außerdem etwas, was grundsätzlich gut zum partizipatorischen Gedanken der Bürgerbühne passen würde (mehr …)

  • Grundstück für Straubinger Gartenprojekt ist in Aussicht

    (Gu, Mail, 16.11.)
    Außerdem ist es mittlerweile fast sicher, dass wir eine ganz spannende Fläche von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen – leider können wir den normalen Boden nicht nutzen, aber so können wir mit dem Bau von Hochbeeten versuchen, eine nicht nutzbare Fläche wieder teilweise nutzbar zu gestalten. Nachdem die wichtigsten Vereinsaufgaben verteilt wurden (an mich ging die Position der Finanzverwaltung…), widmen wir uns nun dem Unterstützung-Suchen und ab Februar/ März kann dann langsam die Arbeit draußen beginnen…

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  • In Ratzeburg entsteht der Paradiesgarten

    (Gu aus Antrag)
    Wir möchten in der schönen,aber etwas vernachlässig twirkenden Ecke Ratzeburgs am Domsee einen gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Garten anlegen
    DerRatzeburger Paradiesgarten“ Die Größe der beiden Flächen beträgt knappe 300 qm und gehören der Stadt. Wir können sie unentgeltlich nutzen. Es gibt weitere Flächen, falls das Projekt Bedarf an Erweiterung hat.
    Es wird alles ehrenamtlich organisiert. Mitmachen kann jeder, der dazu Lust hat – auf unterschiedlichen Ebenen. Planungen und Entscheidungen sollen möglichst gemeinschaftlich getroffen werden.
    Der erste Spatenstich erfolgte durch den Bürgermeinster, Stadtgärtner, dem Vorsitzende des Trägervereins.
    Ein Treffen mit 15 Interessierten fand danach stat. Sie wollen noch im November eine Infotafel und eine Aufbewahrungskiste für Werkzeuge bauen
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  • Prachttomate bedroht

    (Gu, mail und Tel)
    aus einem Stand-der-Dinge Schreiben der Prachttomate:
    „Das alles scheint nun äußerst fraglich zu werden. Denn im Auftrag von Bezirk und Senat
    erstellt derzeit das Büro des Sanierungsbeauftragten für das Gebiet Karl-Marx-Straße in enger
    Zusammenarbeit mit dem bezirklichen Stadtplanungsamt ein Konzept für den Block 152, zu dem
    der Garten sowie der benachbarte Hort der Regenbogenschule gehören. Dieses Konzept soll die
    Gebietsentwicklung festlegen, angelehnt an die Ziele des Sanierungsgebietes. Alles sei noch offen,
    von Bebauung bis hin zu „grünen“ (Mit)Nutzungen, wurden wir unterrichtet. Allerdings, so ein
    weiterer Hinweis während des Besuchs einer offiziellen Delegation, sind bereits mehrere
    Bauanträge eingegangen.“
    Bei der essentiellen Frage, wie dem „Gemeinwohl“ im Block 152, im Sanierungsgebiet wie im
    Rollbergkiez am besten Ausdruck verliehen werden kann, wollen wir den Bezirk/Senat nicht allein
    lassen. Deshalb wollen wir mit eurer Hilfe das bezirkliche „Sammeln von Daten“ zur
    Konzeptentwicklung aktiv und selbstbestimmt begleiten. Wir denken, dass das Konzept massiv
    gewinnt, wenn es die bisher erzielte soziale, ökologische, kulturelle und mikroklimatologische In-
    Wert-Setzung innerhalb des Blocks 152 würdigt und entsprechend fördert.
    Mit allen drei Eigentümern des Gartengrundstücks, den beiden privaten wie dem einen
    kommunalen, lässt sich seitens des Bezirks/Senats eine Einigung erzielen, um unserem
    Gemeinschaftsgarten vor Ort eine Zukunft zu ermöglichen. Die Sanierungssatzung bietet hierfür
    durchaus eine Handhabe, doch nur, wenn wir entsprechende Signale setzen und Druck aufbauen.
    Den sog. Lenkungsausschuss, das offizielle Bürgerbeteiligungsgremium des Sanierungsgebietes,
    haben wir jüngst besucht. Er scheint mehrheitlich auf unserer Seite zu sein, denkt aber analog zur
    Position der bezirklichen Planer*innen nicht an Möglichkeiten einer Standortsicherung, sondern
    meint offenbar, dass der Garten nur andernorts eine Zukunft hat.
    Dem Lenkungsausschuss wurde kein Stimmrecht zugestanden; er hat nur eine beratende Funktion
    im Sanierungsgeschehen inne. Unser Verständnis von Partizipation weist über diese rein formale
    Anwendung weit hinaus. Wir denken, dass ein Gemeinwesen dann am besten funktioniert, wenn
    die Betroffenen resp. Bewohner*innen selbst auf allen Ebenen aktiv mitgestalten können. Bei der
    geplanten öffentlichen Infoveranstaltung zu Block 152 des Bezirkes dürfte es wie so oft nur um
    kleine Änderungen gehen; der große Rahmen ist da längst schon gesetzt.

    Am 24.11. gibt es eine Strategiesitzung zum weiteren Vorgehen (mehr …)

  • Gartenprojekt startet in Lenggries

    (Gu aus Antrag)
    Nach dem DaTölzerGarten hat der BUND Bad Tölz zusammen mit anderen Akteuren den DaLenggrieserAcker initiiert. Auf einem 4000m2 großen Acker (der einem Landwirt gehört), sollen bis zu 50 Familien Beete bekommen können. Anders als in Selbsternteprojekten behalten die Leute die Beete und es gibt auch keine Saison von April bis Oktober. Es soll ein Gemeinschaftsgarten bzw – ackerprojekt werden. Es gibt schon eine Gruppe, die die Fläche von Steinen befreit hat und es gibt wohl auch noch andere Interessierte. Sie wollen noch im November loslegen. Ziel ist u.a. sich möglichst viel selbstversorgen zu können mit dem Gemüse und Gemüseanbau und „globale Zusammenhänge“ zu lernen. Jeden Monat gibt es Veranstaltungen zu relevanten Themen. (mehr …)

  • In Bottrop entsteht weiterer GG

    (Gu aus alerts)

    […] weiter Gemeinschaftsgarten der Stadt entsteht im Frühjahr an der Albert-Schweitzer-Grundschule. Ein weiterer soll im Stadtgarten wachsen.

    In den Hochgärten am Kulturhof Blumenstraße ist das Projekt „GemeinSinnschafftGarten“ geboren und behütet aufgewachsen. An der Albert-Schweitzer-Grundschule soll es, um im Bild zu bleiben, auf eigene Beine gestellt werden: Schüler, Eltern, Nachbarn und Vereine sollen dort den zweiten Gemeinschaftsgarten der Stadt in Eigenregie betreiben. Als dritten Standort für einen Gemeinschaftsgarten hat das Projektbüro Innovation City den Stadtgarten im Auge. „Die ersten Interessierten dafür gibt es schon“, sagt Dorothee Lauter vom Projektbüro.

    Vorerst aber soll im Frühjahr der zweite Garten zwischen Paß- und Prosperstraße Im Beckedal entstehen. Zur Verfügung steht ein derzeit ungenutztes Grundstück von 570 Quadratmetern Fläche. Das wird allerdings nicht, wie von einigen künftigen Gärtnern gewünscht, komplett vom Steinbelag befreit und als großes Beet frei gegeben. „Wir haben uns dafür entschieden, schrittweise vorzugehen“, sagt Dorothee Lauter. „Wenn wir die Steine wegnehmen, wissen wir nicht, was darunter liegt.“
    lso werden die Gemeinschafts-Gärtner neben der Schule ebenfalls starten mit Hochbeeten. Das hat das Projektbüro am Donnerstagabend mit rund 20 Interessierten bei einem Treffen im Musikraum der Grundschule verabredet. Eltern und Nachbarn haben ebenso Interesse angemeldet wie die Kita Altstadt und Mitglieder der türkischen Gemeinde, sagt Dorothee Lauter. Damit wird der Gemeinschaftsgarten wie gewünscht ein interkulturelles Nachbarschaftsunternehmen.
    Denn mit diesem Ziel ist das Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Fachhochschule Dortmund vom Bundesforschungsministerium für eine Förderung im Rahmen des „Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt“ ausgewählt worden.

    Aus Nachbarn werden in Bottrop Hobbygärtner | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/aus-nachbarn-werden-hobbygaertner-id11283772.html#plx1079103522 (mehr …)

  • Münchner Gärten der Kulturen geräumt

    Das Projekt auf dem Waisenhausgelände wurden wegen des Baus von Containern für unbegleitende minderjährige Flüchtlinge Anfang November geräumt. Pflanzen könnten in einem nahen städtischen Gewächshaus untergebracht werden, die Stadt sucht wohl auch mit nach einer neuen Fläche
    Schreiben der dritten Bürgermeisterin ist beim Projekt abgelegt (mehr …)

  • Globus will bis Ende 2016 an 46 Standorten GG anlegen

    (Gu aus alerts,

    Auf 1000 Quadratmetern entsteht auf dem Wintringer Hof in Kleinblittersdorf ein großer Gemeinschaftsgarten. Anlässlich des 50. Geburtstages des Handelsunternehmens Globus dachte sich das Unternehmen dieses Projekt für alle Menschen der Region aus. „Wir haben lange überlegt, was wir zu unserem Jubiläum auf die Beine stellen können. Eine einmalige Sache, wie ein großes Fest, verpufft nach der Feier. Wir wollten etwas Nachhaltiges, und ich glaube, der Gemeinschaftsgarten ist da genau die richtige Idee“, erklärt Norbert Scheller, der Geschäftsleiter von Globus Saarbrücken-Güdingen. Mit dem Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Obere Saar, der den Wintringer Hof betreibt, fand Globus sofort den perfekten Partner. Am gestrigen Donnerstag begann das Projekt mit dem ersten Spatenstich. Wobei der Gemeinschaftsgarten durchaus auch einen Erlebnisgarten-Charakter hat. Umgeben von hohen Bäumen weden auf dem idyllisch gelegenen Grundstück als erste Maßnahmen eine große Grillstelle sowie Ruhe- und Entspannungszonen eingerichtet. Im Frühjahr werden Beete für verschiedene Früchte- und Gemüsesorten angelegt. Mitarbeiter von Globus und Mitglieder des Vereins der Lebenshilfe werden den Garten unter Anleitung von Fachpersonal des Wintringer Hofes anlegen. „Der Garten soll Besuchsstätte für Kindergärten und Schulklassen werden. Seminare rund um den biologischen Garten- und Landschaftsbau werden stattfinden. Auch Vereine aus der Region sind herzlich dazu eingeladen, unseren Garten zu besuchen. Es können natürlich auch Feste im Gemeinschaftsgarten gefeiert werden“, sagt der Globus-Geschäftsleiter. 20 000 Euro investiert Globus in den neuen Gemeinschaftsgarten, der nächstes Jahr im Frühsommer feierlich eröffnet werden soll.

    Bis Ende 2016 sollen deutschlandweit an 46 Standorten Gemeinschaftsgärten von Globus entstehen.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/kleinblittersdorf/kleinblittersdorf/Kleinblittersdorf-Erlebnisgaerten-Garten-Handelsunternehmen-Lebenshilfe-Nachhaltigkeit;art446509,5964283 (mehr …)

  • Reifestuhlgarten in Stuttgart verschönert Platz

    (Gu, Mail)

    Die Initiative „BUNT STATT GRAU“ Untertürkheim, hat sich zum Ziel gesetzt, den Stadtbezirk lebens- und liebenswerter zu machen.

    Deshalb haben wir auf dem Karl-Benz-Platz einen urbanen Garten in LKW-Reifen angelegt.

    Die so geschaffenen Beete sollen von Mitgliedern der Initiative ebenso bepflanzt werden wie von allen anderen UntertürkheimerInnen, die Freude am Gärtnern und am Miteinander haben.

    Diese Maßnahme begrünt und belebt den ansonsten grauen, tristen Platz, über den sich täglich viele Menschen bewegen.

    Dieser „Garten“ im öffentlichen Raum ist immer zugänglich und ein Angebot an alle Bürger.


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  • Glogauer13: Team wechselt

    (Gu, Mail, 15.11.)
    Viele gehen, einige bleiben und die Glogauer 13 geht weiter!!!
    Das möchten wir feiern! Anstoßen auf das Engagement, derjenigen die sich zurückziehen und auf diejenigen, die weitermachen und die Glogauer 13 in ihrem 4 Jahr begleiten.
    Elizabeth CL schreibt noch: Ein teil der garten gruppe möchte aufhören und es versucht sich gerade eine gruppe zusammenzufinden um es weiter zu machen. Viel hat mit lebensumständen zu tun aber auch die anstrengungen mit vandalismuns und verfall. Wir werden sehen wie es nächstes Jahr wird. Die neue Guppe trifft sich gerade um darüber zu sprechen.


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  • Nutzungsgenehmigung für Magarethengarten verlängert

    (Gu, Mail, 15.11.)

    Die Nutzungsgenehmigung für den Magarethengarten in Mönchengaldbach ist bis Ende 2016 verlängert worden (mehr …)

  • InteGrow Bielefeld möchte ein Garten mit Flüchtlingen aufbauen

    Gu, Mail, 10.11.

    „Wir haben das Projekt im Mai 2015 gegründet und unsere Grundidee stützt sich auf den Gedanken, die Flüchtlinge – wortwörtlich – in die Mitte der Gesellschaft zu holen und zu integrieren. Besonders der Austausch und die Gemeinschaft stehen hier im Vordergrund: so erhalten die Flüchtlinge und Bielefelder Bürger die Möglichkeit den gegenseitigen Kontakt aufzubauen, Vorurteile abzubauen und sich kennen zu lernen. 
    Das Urban Gardening bietet hierfür eine perfekte Gelegenheit, damit Menschen sich begegnen und gleichzeitig zusammen etwas erschaffen können. 
    Wir haben hier an Flächen in Bielefeld – also eher zentral – gedacht, damit die Erreichbarkeit über Öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist. Allerdings sind wir, was die Flächenwahl betrifft, noch relativ offen und stehen derzeit mit vielen Ansprechpartnern wie z.Bsp. Baugesellschaften, Kirchen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen wie der Diakonie, Caritas und Bethel in Kontakt. 
    Wahrscheinlich werden wir mit einer Fläche beginnen und falls es sich ergibt werden wir weitere Flächen dazu nehmen – wie gesagt, wir sind da noch sehr offen. 
    Generell ist zu sagen, dass ein Enactus Projekt dazu dient eine Idee anzutreiben und umzusetzen, welche im späteren Stadion an einem Kooperationspartner abgegeben werden soll, der diese dann weiterführt, sodass ein langfristiger Nutzen für die Zielgruppe  gestiftet werden kann. 
    Natürlich dauert es bis ein Projekt von einer derartigen Komplexität funktioniert und problemlos übernommen werden kann, deshalb haben wir uns auch keinen zeitlichen Rahmen gesetzt. Viel mehr wird Enactus das Projekt so lange unterstützen bis es an einen geeigneten Kooperationspartner abgegeben werden kann – das einzige was hierbei ggf. wechseln wird, sind die Studierenden, die das Projekt betreuen, durch etwaige Gründe wie den Abschluss des Studiums. 
    Leider ist es sehr schwer an geeignete Flächen zu kommen, da die Flächen – wie gesagt – gut erreichbar sein müssen und zudem Sanitäranlagen aufweisen sollten. 
    Im Rahmen unserer Teilnahme an Runden Tisch zum Thema Urban Gardening der Stadt Bielefeld haben wir viele Kontakte gesammelt – wie zum Beispiel Annnabelle von Art-At-Work – und fühlen uns durch positives Feedback auch von weiteren Parteien in unserem Vorhaben bestärkt. 

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  • Internationale Stadtteilgärten beenden Planung für Frauengarten in Kleingartenanlage

    (Gu, Mail, 10.11.)
    leider muss ich das soziale Gemeinschaftsgarten-Projekt „Frauengarten Vahrenheide“ im Kleingärtnerverein Lister Damm e.V. von Seiten der ISG beenden.
    Begründung:
    Bei dem Treffen am 28.September 2015 beim Bezirksverband der Kleingärtner kamen neue Sachverhalte zutage, die den Vorstand der ISG zu einer Beendigung des Projektes veranlassen. Die übergroße Steinlaube muss nach einer einstigen Rückgabe des Gartens abgerissen werden.
    Zu den circa 6000€ Entsorgungskosten aus dem aktuellen Schätzprotokoll kommen dann noch die Arbeitskosten in vermutlich gleicher Höhe dazu.
    Nach intensiven Gesprächen mit Stiftungen, Verwaltung und Politik in den letzten sechs Wochen werden uns keine finanziellen Mittel in Aussicht gestellt um das Haus erst aufwändig zu sanieren (ca. 20.000€) mit der Aussicht, es dann wieder abreißen zu müssen.
    Weder die finanzielle noch ökologische Nachhaltigkeit, der wir uns verschrieben haben, werden so gewahrt.

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  • Gartenprojekt am Museum für angewandte Kunst in Ffm geplant

    (Gu, Projektberatung vor Ort)
    Am Museum für angewandte Kunst in Frankfurt/Main ist ein Gartenprojekt geplant. Erste Planungen dazu verorteten das Projekt auf dem Dach, inziwschen gibt es andere Flächen, die sich besser eignen würden.
    Das Museum nimmt gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen des Lebens auf und dazu gehört auch Wohnen und Ernährung. Sie wollen u.a. zeigen und erleben lassen, wie Pflanzen wachsen. Ob das Gartenprojekt zunächst im Rahmen von Workshops aufgebaut werden soll oder von Anfang an auch NachbarInnen mit einbezogen werden sollen bzw Zugang zu dem Projekt unabhängig von Workshops und Museumsöffnungszeiten haben können, ist noch nicht ganz klar.
    Es gibt zwei Flächen, die in Frage kämen: eine betonierte Fläche, die direkt an den museumpädagogischen Werkstätten liegt und eine Fläche, die zwischen einem Spielplatz und einer zum Museum gehörigen Villa liegt (parkähnlich). Zuständig für die Projektentwicklung ist die Voluntärin, die dafür auch zeitliche Ressourcen hat. Sie wird zunächst versuchen, Leute aus dem Museum und der Nachbarschaft für das Projekt zu interessieren und mit ihnen zusammen die Flächen in Blick nehmen. (mehr …)

  • Hafengarten Offenbach zieht gerade um und verkleinert sich massiv

    (Gu, Projektbesuch)
    Der Hafengarten Offenbach war bisher einer der größten Gemeinschaftsgärten in Deutschland: 10.600m², 150 Aktive, sehr viele unterschiedlich große Hochbeetsysteme. Wegen Wohnungsbebauung der Fläche (was von Anfang an klar war), zieht der Garten gerade um: auf eine benachbarte Fläche, die nur noch 1/3 so groß ist wie vorher. Es gibt eine Projektleiterin, die 1/2 Stelle für das Projekt hat. Arbeitgeber ist wohl die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft. Sie sagt, dass nun alle sich verkleinern werden müssen. Der Umzug wird von der OPG finanziert. Es steht schon ettliches auf der neuen Fläche, als Büro hat Frau Walker in Zukunft einen alten Wagon. Sie können eine alte Werkstatt nutzen und bekommen an verschiedenen Stellen wieder Wasseranschlüsse. Im Hafengarten gärtnern Menschen aus verschiedenen Nationen, es sind auch viele bengalische Familien dabei. Die GärtnerInnen müssen nichts zahlen, bekommen sogar Erde und Baumaterialien gestellt. Im Feburar geht es auf der neuen Fläche wieder richtig los. Wie sich die Beete wieder entfalten werden, wie die GärtnerInnen mit weniger Platz auskommen werden, ist noch unklar. Diese Fläche ist wieder eine Zwischennutzung. Hier haben sie 3 Jahre. Vernetzt mit anderen Gärten sind sie nicht, ist ihnen zu aufwendig.  (mehr …)

  • GG am Huttenplatz in Kassel will sich als offizielles Dokumenta-Kunstwerk anerkennen lassen

    (Gu, Projektbesuch)
    Der im Rahmen der Dokumenta entstandene Gemeinschaftsgarten am Huttenplatz in Kassel exisiert noch. Eine Gruppe (hauptsächlich Frauen im mittleren Alter), die aus verschiedenen Teilen Kassels kommt, trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtnern. Familien sind derzeit nicht dabei, auch wenige direkte AnwohnerInnen. Sie machen alles gemeinschaftlich, nicht immer ist klar, was wo gessät ist, was wo hin kommt/weg kommt.
    Derzeit sind sie dabei, das Projekt als offizielles Dokumenta-Projekt anerkennen zu lassen. Sie versprechen sich zum einen Sicherheit („Bleiberecht“) und zum anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Sie suchen noch MitstreiterInnen. Die Studierenden, die den Garten mitgeründet haben, sind alle nicht mehr dabei. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten entsteht auf Spielplatzfläche in Kassel

    (Gu, Projektbesuch)
    In Kassel ist das Umwelt- und Gartenamt u.a. auf den Verein Essbare Stadt zugekommen und hat die Fläche eines ehemaligen Spielplatz für den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens zur Verfügung gestellt. Wesertor ist QM-Gebiet, die Fläche liegt mitten in Wohnbebauung, an einer großen Straße, gegenüber sind große Lidl- und andere Geschäfte. Mit am Projektaufbau beteiligt sind auch die MachWasStiftung, der Ortsbeirat und andere Initiativen. Eingeladen zur Projektvorstellung hatte das „Forum am Mittwoch“ einer Kirchengemeinde und im April fand die erste Pflanzaktion (Beerensträucher) statt. Es gibt eine Gruppe (AnwohnerInnen), die sich jeden Donnerstag auf der Fläche trifft. Es gibt schon ein paar wenige Hochbeete (Paletten) und eine Bank, in aufklappbar ist und in der Werkzeuge gelagert werden könnte und einen Kompost. (mehr …)

  • Projektbesuch des Gartenprojekt auf GU Gelände in Kassel

    (Gu, Projektbesuch)

    In einem ehemaligen Kinderkrankenhaus im Park Schönfeld in Kassel (4 Tram-Stationen vom Rathaus entfernt) leben derzeit 370 Flüchtlinge. Die Anzahl der BewohnerInnen ist in den letzten Monaten sprunghaft gestiegen.
    Es gibt ein großes Außengelände, Träger ist eine private Firma. Die Caritas macht Sozialberatung u.ä – und sie haben ein Gartenprojekt auf dem Außengelände initiiert. Da lange Baustelle war (Treppenhäuser wurden nachgerüstet), haben sie die Hochbeete (Aufsetzrahmen) an verschiedenen Stellen aufgebaut. Sie haben am Eingangsbereich an bisher mit Zierpflanzen bepflanzten Stellen Kräuter gesetzt, Kartoffeltürme aus Drahtgeflechten gebaut, Beerensträucher gesetzt. So gibt es nicht eine Stelle, an der ein etwas größeres Projekt sichtbar wäre, sondern an einigen Stellen sind kleinere Beete entstanden. Aufgebaut wurden die Hochbeete und Sitzgelegenheiten von Azubis, Flüchtlinge haben aber wohl „tatkräftig mitgeholfen“. Die Caritas hat über eine Stiftung Honorare für die gärtnerische Betreuung der Beete, so dass jemand 2x/Woche vor Ort ist und zum Mitgärtnern einlädt. Kinder sind immer mit Begeisterung dabei, beim Bauen auch Männer, Frauen haben sie noch nicht so richtig erreicht – einige Leute machen aber gerne mit.
    Die Leute von der Caritas sind sich nicht ganz grün mit der Betreiberfirma. Diese macht im Außengelände gar nicht, schafft dort auch keine Möglichkeiten, sich hinzusetzen, reaktiviert vorhandene Spiel/Sandplätze nicht wirklich, schmückt sich aber mit den Beeten und Bänken, die im Rahmen der Caritas-Aktivitäten entstanden sind.
    Leute aus der Nachbarschaft sind nicht dabei und das wird eventuell auch gar nicht möglich sein, wie wir die Caritas-Mitarbeiterinnen sagten. Die Firma guckt wohl genau, wer kommt und um die Sicherheit der BewohnerInnen zu gewährleisten, kann nicht einfach jeder auf das Gelände. Ob es Möglichkeiten für eine Art feste Gruppe gibt, ist unklar. Sie wollen das eruieren, haben aber auch noch keine Kontakte in die Nachbarschaft rund um das Gartenprojekt geknüpft. Sie schätzen das aber als schwierig ein.
    Geräte, Bänke, Feuerschalen sind in einer Garage untergebracht – Gießkannen sind wohl auch außerhalb der Gartenzeiten für alle verfügbar.


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  • Doku des Jugendaustauschcamp in Bremer Gärten

    (Gu, Mail)

    Hier gibt es einen Blog und eine DIA-Show von den Jugendaustauschprojekt, das im Sommer in Bremen stattfand. Die TN haben in verschiedenen Gärten mit angepackt:
    http://www.oekostadt-bremen.de/kulturgaerten/jugendaustausch/ (mehr …)

  • Flüchtlingsgärten in Magdeburg

    (Gu, mail, 4.11.)
    Bisher sind an 4 Unterkübften Hochbeete entstanden, zusätzlich ein Stadtteilgarten mit 15 Hochbeeten, an einer weiteren Unterkunft sollen große Erdflächen genutzt werden. Im kommenden Frühjahr möchte ich auch eine leerstehende Gartensparte vn der Stadt übernehmen, la sehen, ob das klappt. Dort sollen Flüchtlinge Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.
    Es haben sich bisher etwa 20 Bürger*innen gefunden, die die Gärten betreuen, vor Allem Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Die Erwachsenen haben wohl andere Sachen im Kopf.

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  • Uni Bielefeld startet urban gardening mit Flüchtlingen

    (gu, Recherche, 3.11.)

    InteGrow.

    Die Projektidee
    Aufgrund der ansteigenden Zahl von Flüchtlingen in Bielefeld, stellt deren Integration eine enorme Herausforderung dar. Durch die Zusammenarbeit von Flüchtlingen und BielefelderInnen im Rahmen von Urban Gardening sollen die Asylsuchenden in die Mitte der Gesellschaft geholt werden.

    Projektbeschreibung
    Mit dem Projekt InteGrow soll die Integration der Bielefelder Flüchtlinge in die Gemeinschaft durch das gemeinsame Anlegen eines sogenannten „Urban Garden“ erfolgen. Dabei wird die gärtnerische Nutzung der städtischen Flächen in Bielefeld vorangetrieben und es wird der kulturelle Austausch gefördert.
    Wir sehen unser Projekt als eine große Integrationshilfe für die Flüchtlinge an. Durch das Projekt wird die Inklusion vorangetrieben und es fördert darüber hinaus Bedürfnisse wie den Aufbau eines sozialen Umfeldes. Die Menschen begegnen sich in den Gärten und tauschen ihr Wissen aus – somit kann sich das Verständnis untereinander erheblich verbessern. Es sollen Berührungsängste genommen werden, um somit die Basis für ein gemeinsames Leben in Bielefeld zu schaffen.
    Der Projekterfolg zeichnet sich besonders durch die Teilnahme der Asylsuchenden und der anderen Bielefelderinnen und Bielefelder aus. Besonders wichtig ist uns hierbei die Nachhaltigkeit. Denn es soll kein einmaliger Tag des Austauschs stattfinden, sondern eine regelmäßige Zusammenkunft der Flüchtlinge mit den Bürgern Bielefelds. Das Endziel ist, dass wir, Enactus Bielefeld, das Projekt an einen Kooperationspartner abgeben können und dieser es in der bisherigen Form weiterführt.

    Die Zielsetzung
    Das Ziel des Projekts ist die Integration der Flüchtlinge und die Ermöglichung einer sinnvollen Beschäftigung dieser. Auch soll es mit Hilfe dieses Projekts zu einem kulturellen Austausch zwischen den Menschen kommen und ein größeres Verständnis der Parteien gefördert werden. Zuletzt kann auch die Lebensqualität der Stadt Bielefeld durch die Bepflanzung gesteigert werden.

    http://unibielefeld.enactus.de/blog/projekte/integrow/ (mehr …)

  • Kokopelli Bielefeld hat neuen Standort in Aussicht

    (Gu, Mail, 2.11.)

    Ja, die Kisten leben noch, z.Zt. an 2 verschiedenen Standorten, einmal auf unserem mobilen Doppelfahrradgarten im Hof vom Künstlerhaus Artists Unlimited (wo wir auch wohnen und arbeiten), Teil 2 wohnt im Transition Town Garten zur „Untermiete“ bis wir einen neuen Standort gefunden haben. Siehe Fotos vom Umzug […] Wir sind seitdem in Verhandlungen mit der Stadt, gemeinsam mit der sog. Paprika Koalition hat sich im August ein runder Tisch zum Thema Urban Gardening gegründet, wo sich alle bekannten Bielefelder GärtnerInnen mal zusammen gefunden haben, um Probleme und Ideen zu besprechen, besonders auf welche Weise es in die Stadtverwaltung und Politik weiter hinein getragen werden kann und auch konkrete Umsetzung möglich ist. […] Seit zwei Wochen haben wir einen möglichen neuen, sehr zentralen Standort im Visier, direkt neben dem neu gestalteten Kesselbrink (der ja durch die Architektensperre für uns noch tabu ist). Neben dem alten Stadtfriedhof gibt es einen kaum genutzten Spielplatz mit Fläche rund herum, z.Zt. eher ungeliebt, könnte Potenzial haben trotz nicht idealer Lichtverhältnisse. Die Grünen unterstützen uns hier bei der Anfrage an die Stadt, was natürlich dauert, wir hoffen bis zur nächsten Pflanzsaison ist alles geklärt. Dort würden wir dann gerne auch wieder unsere Ausstellung zu Lebensmittelmultis u.ä. installieren, vielleicht Skulpturen, Konzerte, Street Reclaiming, Ideen gehen uns ja nicht aus 😉 Wir denken über verschiedene Kooperationen nach i.M., was aber natürlich auch von einem Standort abhängt (mehr …)

  • Obstbaumpflanzaktion mit Flüchtlingen in den IG Gö

    (Infos von Shimeles, 2.11.)

    Unter dem Motto „Wurzeln schlagen“ stand am Samstag eine Aktion des Göttinger Vereins Internationale Gärten, dessen Mitglieder zusammen mit neu in die Stadt gekommenen Asylsuchenden in Geismar Obstbäume und Beerensträucher pflanzten.[…]
    „Das ist eine tolle Aktion, denn sie bringt etwas Abwechslung in unseren Alltag“, lobten Nasri Homayun und Yonis Uachil. Genau wie die beiden jungen Afghanen, die seit einem Monat in Göttingen leben, freuten sich auch die rund 30 anderen Flüchtlinge (darunter auch Frauen und Kinder) über die Einladung des Vereins Internationale Gärten.
    Neben dem Pflanzen der Bäume und Sträucher, die vom Experimentellen Botanischen Garten der Universität Göttingen gespendet wurden, hatten die Vereinsmitglieder auch ein internationales Büffet vorbereitet, dass sich alle gemeinsam nach getaner Arbeit schmecken ließen. „Wir hoffen, dass die Flüchtlinge, die heute hier teilgenommen haben, genauso in Göttingen Wurzeln schlagen wie die Bäume und Sträucher, die sie gepflanzt haben“, sagte Mitorganisator Kamal Chowdhury. „Und dass der eine oder andere Spaß an der Gartenarbeit findet und sich unserem Verein anschließt.“
    Für die nahe Zukunft hat der Verein Internationale Gärten noch zwei weitere Pflanzaktionen geplant: Am 14. November im Internationalen Garten in Grone und zu einem noch nicht feststehenden Termin am neuen Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen.

    : http://www.hna.de/lokales/goettingen/pflanzaktion-goettingen-fluechtlinge-schlagen-neue-wurzeln-5682597.html
    dazu gab es mehrere Artikel. Shimeles hat sie zusammengestellt. Sie sind bei den IG Gö abgelegt


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  • Frankfurter Garten baut Zukunfts-Pavillion mit Nahrungsmitteln

    (Gu, Newsletter, 1.11.)

    Am Freitag, den 27. November, findet die Eröffnung des Zukunfts-Pavillions am Goetheplatz statt, zu der wir Euch herzlich einladen! Spread the news, bringt Freunde, Bekannte und Nachbarn mit! Lasst Euch übrigens vom Wort „Pavillion“ nicht täuschen – das Bauwerk ist 30 Meter lang und 8 Meter hoch. Integriert in die Statik: Nutzpflanzen, zum Beispiel Kohl. Wir zeigen, wie man „die Wände hoch“ und in ein Gebäude integriert selbst Nahrungsmittel anbauen kann. Und: Dieses Gebäude ist problemlos abbau und an anderer Stelle erneut aufbaubar – kein Müll, yeah! Wir haben viel Zeit, Mühe, Hirnschmalz und Leidenschaft in dieses Großprojekt gesteckt und freuen uns über jeden, der es ab Dezember nutzen möchte. Ein Jahr lang könnt Ihr – nur zwei Gehminuten von der Hauptwache entfernt – gärtnern, mitten im Großstadttrubel entspannen und den Pavillion als offene Bühne nutzen. In Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionen und anderen Formaten können sich alle Bürger darüber austauschen, wie unsere Stadt und die Region in Zukunft gestaltet werden soll. (mehr …)

  • In Ratzeburg ensteht ein GG

    (Gu, alerts, 31.10.)

    „Der Lauenburgische Kunstverein möchte in einer schönen, aber abseits gelegenen Ecke von Ratzeburg die Aufenthaltsqualität steigern und die Kommunikation fördern. Es soll am Domsee-Ufer zwischen Parkdeck „Am Wall“ und Dom ein nicht-kommerzieller Raum entstehen, der von allen Bürgern genutzt werden kann und in dem sie sich einbringen können. […]
    Der erste Spatenstich erfolgte am 29. Oktober 2015 als ein Anfang von der Idee unterschiedlichste Menschen unabhängig von Alter, Glaube, Herkunft und Beruf zusammenzubringen.
    […] Die Idee an dieser Stelle Kunst und Gartengestaltung miteinander zu verbinden, sei im Zuge der letztjährigen Kunstaktion „Brücken ins Paradies“ im Ratzeburger Museumsgarten entstanden. Dies ist also quasi die Brücke zum Paradiesgarten, der nun in unmittelbarer Nähe entstehen soll.
    Gemeinsam mit Heinrich Meyer von der städtischen Grünpflege wurden dafür zwei kleine Flächen ausgewählt. Eine „fette“ Fläche für anspruchsvollere Pflanzen und eine sehr magere, auf der mediterrane Küchenkräuter gedeihen können. Das Projekt soll den Rundgang um die Domhalbinsel attraktiver machen, auch durch temporäre Kunstaktionen, die in diesem Gebiet bereits stattgefunden, und so viele Besucher anziehen. Aus diesem Projekt, so der Wunsch der Planer, soll sich sehr viel Schönes, Nützliches und Sinnvolles entwickeln – auch Motivation, Integration und Identifikation. Ein kleines Versuchsfeld von rund 200 Quadratmetern für neue Ideen, Ästhetik, Kultur, Kunst und Nachhaltigkeit.
    Der Garten beziehungweise das Mitgestalten der Fläche steht jedem offen, jeder darf sich beteiligen. Zunächst soll es Treffen geben von interessierten Bürgern, die mitmachen wollen. Hieraus soll alles weitere erwachsen. Auch ob und wie stark die Gartengestaltung reglementiert wird, ist bewusst noch komplett offen gelassen worden. Das Ausprobieren verschiedenster Anbautechniken wie auch Kreativität sind seitens der Stadt ausdrücklich erlaubt. „Die Leute sollen ihre Ideen mitbringen“, lädt William Boehart ein.“

    http://www.herzogtum-direkt.de/article/ein-paradies-entsteht-erster-spatenstich-f%C3%BCr-einen-gemeinschaftsgarten-am-ratzeburger-domsee (mehr …)

  • Düsselgrün hat neues Grundstück und zieht nun um

    (Gu, alerts und Mail, 31.10.)
    […] „Gestern übergab Gründezernentin Helga Stulgies die Fläche im Bürgerpark an der Stahlwerkstraße an die Düsselgrün-Vertreterinnen Viktoria Hellfeier, Paula Nowak und Anika Füger. Der neue Garten liegt in unmittelbarer Nähe des alten, quasi nur auf der anderen Seite der Kölner Straße. „Wir freuen uns natürlich, in der Nachbarschaft bleiben zu können. Dennoch wird der Umzug nächste Woche Samstag nicht ganz so einfach, denn die Hochbeete sind zum Teil sehr schwer“, sagt Viktoria Hellfeier. Heinrich Hannen vom Lammertzhof in Kaarst will mit Traktor und Anhänger helfen, die Gruppe ist aber für jede weitere Unterstützung dankbar (7. November, ab 10 Uhr).
    Dass die kommende Pflanzsaison eine besondere Herausforderung für die offene Gemeinschaft mit bis zu 50 Sympathisanten darstellen dürfte, liegt allein schon daran, dass das eingezäunte Grundstück mehr als doppelt so groß ist wie das alte, und auch sehr viele freier liegt.[…] Der für die Fläche hinter dem Hauptbahnhof vereinbarte Nutzungsvertrag ist unter Federführung des Gartenamtes erarbeitet worden und der erste seiner Art in Düsseldorf. „Von der Fortführung der Arbeit der Initiative geht ein positiver Impuls für vergleichbare Projekte in unserer Stadt aus“, erklärt Helga Stulgies, die betont, dass an dieser Stelle im Park bestimmt nicht irgendwann gebaut werde.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/oberbilk/gemeinschaftsgarten-duesselgruen-erhaelt-neue-flaeche-im-buergerpark-aid-1.5524318 (mehr …)