(Gu, alerts, 27.9.)
Am Grezzoplatz (bisher Rasen) in Grötzingen:
Im Frühsommer dieses Jahres kamen die Initiatoren mit der Ortsverwaltung ins Gespräch und einigten sich schnell auf den Grezzoplatz als einen geeigneten Standort für einen Gemeinschaftsgarten. Die Nutzungsvereinbarung unter Schirmherrschaft des Umweltzentrums Karlsruhe war wenig später unterschrieben, so dass noch im Juni das erste Beet angelegt werden konnte, teilt die Stadt in einer entsprechen Meldung mit. Ein sogenanntes „Lazy-Breed-Kartoffelbeet“, auf dem auch zwei Kürbispflanzen Platz fanden. Als nächstes wurden zwei große Hochbeete gezimmert. Aufgrund der enormen Hitzewelle in den Sommermonaten konnten diese aber noch nicht sofort bepflanzt werden. Dies kann jetzt endlich im September geschehen. Die Kohlpflanzen sind schon vorgezogen.
Die Fächergärtner treffen sich jeden Mittwoch um 17.30 Uhr am Grezzoplatz. Wer Interesse hat mitzumachen, ist willkommen. Auch zum Herbstfest am Samstag, 10. Oktober.
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Grezzoplatz-in-Groetzingen-Hier-entsteht-ein-neuer-Gemeinschaftsgarten;art6066,1735788 (mehr …)
Kategorie: Urbane Gärten
-
Fächergärtner Karlsruhe legen neues Gemeinchaftsgarten an
-
Mannheimer Gärten ausgezeichnet
(Gu aus alerts, 26.9.)
u.a. Gemeinschaftsgärten in Mannheim sind mit dem städtischen Umweltpreis (Motto: Regenwasser nachhaltig nutzen) ausgezeichnet worden
[…]
Für den urbanen und generationsübergreifenden ‚Gemeinschaftsgarten auf Tiefbunker‘ der Gartengemeinschaft Lindenhof vergab die Jury den zweiten Preis, mit 600 Euro dotiert. Die engagierte und naturverbundene Gartengemeinschaft sorgt mit der Bepflanzung auf einer versiegelten Fläche für eine Verbesserung des Mikroklimas und fördert durch biologisches Gärtnern gleichzeitig Natur- und Artenschutz.Auch in der Kategorie „Vereine“ teilen sich die drei Preisträger „Gartengemeinschaft Herzogenried“, „Urbaner Garten Mannheim“/Neckargärten und die „Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.“ mit den Projekten ‚Gartenvielfalt gemeinsam nutzen‘, ‚Gemeinschaftsgarten im Aufbau‘ und ‚Kräuteranbau im Stadtteilgarten‘ den dritten Platz mit je 400 Euro Preisgeld. Alle drei Projekte verbindet das Engagement für ressourcenschonendes urbanes Gärtnern mit dem Hintergrund des sozialen Miteinanders im Stadtteil.
[…]http://www.mrn-news.de/2015/09/25/mannheim-mannheim-auf-klimakurs-staedtischer-umweltpreis-2015-unter-dem-motto-regenwasser-nachhaltig-nutzen-vergeben-216799/ (mehr …)
-
Essener GemeinschaftsgärtnerInnen bald ehreanamtliche MA der Stadt
(Gu, Tel, 25.9.)
Die Stadt Essen/Grün und Gruga forderte vor einer Weile, dass die Gemeinschaftsgärten einen Verein gründen oder eine andere Rechtsform annehmen. Bisher sind das alles Initiativen, die weder ein eigener Verein sind, noch Teil eines bestehenden Vereins. Es wird innerhalb der Gärten immer wieder kontrovers über das Thema diskutiert (pro: Gelder beantragen, Versicherung, Rahmen – contra: Bürokratie, Zeit, wer soll es machen, sind doch Flächen der Stadt) und auch dieses Mal gab es dazu keine Einigung. Bei einem Treffen mit der Stadt war klar, die Gärten sehen sich nicht in der Lage, der Aufforderung zu folgen. Nun ist es so, dass die GärtnerInnen wohl als ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Stadt angesehen werden können und somit dann wohl die Stadt auch Trägerin ist. Aufbauten wir bei Neuland oder in anderen Gärten gibt es bei den Essenern nicht – und wird es wohl auch nicht geben, denn dafür würde die Stadt wohl nicht die Verantwortung übernehmen.
Außerdem stehen wohl 40 Spielplatzflächen zur verfügung, um Gartenprojekte aufzubauen. Ein Vorbild ist der Haumanngarten.
Ein Hintergrund dafür könnte sein, dass Essen 2017 Grüne Hauptstadt Deutschlands (mehr dazu: http://www.derwesten.de/staedte/essen/die-gruenen-helden-id11106173.html)wird und die Gemeinschaftsgärten ein Baustein dafür sind. -
o pflanzt is macht Herbstprogramm für Kinder und Familien
(Gu aus Newsletter)
Tag der offenen Gartentür“ für Kinder und FamilienMit unserem Projekt in Kooperation mit SPIELkultur e.V. wollen wir Kindern und Familien die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.
Diesmal gibt es Erntespaß und Herbstbasteleien: wir begrüßen den Herbst und seine bunten Farben! Die Kinderbeete sind übervoll mit den Früchten unserer Arbeit, sie dürfen abgeräumt und anschließend mit Gründüngung eingesät werden. Viel zu tun für viele Kinderhände!
Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Ohne Anmeldung und kostenlos!
Aktuelle Infos auf www.spielkultur.de/projekt/naturprojekte/garten
-
Zero-Waste Workshop beim Gartenbahnhof
(Gu, RSS, 24.9.)
Gemeinsam mit Olga und Gregor von Zero Waste Lifestyle (https://www.facebook.com/0wasteblog?fref=ts) laden wir euch dazu ein, mehr über die Zero Waste Bewegung zu erfahren. (mehr …) -
neues aus dem Allmende_Kontor
(Gu, Newsletter, 24.9.)
Das Allmende-Kontor hat sich bei der PSD-Bank für den Zukunftspreis beworben („Mit dem PSD ZukunftsPreis fördern wir das vielfältige gesellschaftliche Engagement der Berliner und Brandenburger mit insgesamt 35.000 Euro“). Sie wollen das Geld für Praxisworkshops.
Am vergangenen Wochenende fand der Tag der Felddialoge statt, bei dem vor allem am Runden Tisch mit Vertretern der Senatsverwaltung, Grün Berlin GmbH und Koordinatoren des EPP-Verfahrens über die Zukunft der Projekte auf dem Tempelhofer Feld diskutiert wurde.
Die Präsenz des Gartens auf dem Feld und die Präsenz von einzelnen Aktiven beim Bürgerbeteiligungsverfahren ist es zu verdanken, dass für uns positive Inhalte in den Entwicklungs- und Pflegeplan des Tempelhofer Feldes wie längere Vertragslaufzeiten und Aufhebung des Nutzungsentgeltes aufgenommen werden.
Sie rufen auf, bei der Pinkelpartiy im Prinzessinnengarten dabei zu sein: Macht mit bei der Urinale und testet am Samstag, 26. September ab 15 Uhr Euren Urin auf Glyphosat bei der Pinkelparty im Prinzessinnengarten!
Und sie unterstützen das Picnic“ Schön, dass ihr da seid“, das kommenden Sonntag auf dem Feld stattfinden wird (für Flüchtlinge) -
Düsselgrün zieht um
(Gu, Mail, 24.9.)
Wir haben vor Ort tatkräftige Helfer die uns gegen geringe Entschädigung helfen werden die Beete zu bewegen (Jugendberufshilfe und der Biohof Lammerthof). Die Stadt hat uns eine Fläche weniger als 500 Meter entfernt in einem öffentlichen Park angeboten. Etwa 600qm. Sie bauen uns auf ihre Kosten einen Stacketenzaun. Wir haben den Pachtvertrag (unentgeltlich, auf unbestimmte Zeit, innerhalb 3 Monate kündbar) noch nicht unterzeichnet, da wir noch erreichen wollen, dass uns die Räumpflicht an den angrenzenden Wegen erlassen wird, sowie andere Kleinigkeiten.
Insgesamt muss man sagen, dass „die Stadt“ sehr kooperativ ist und der Einsatz sich gelohnt hat. Der Referent der Umweltdezernentin hat einen Blick auf das Handeln der Verwaltung, denn es ist politisch gewollt und vereinbart, dass urbanes Gärtnern in Düsseldorf gefördert werden soll! Wir waren im Frühjahr im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und das hat in der Tat einiges bewegt. Düsselgrün wird bei der Stadt nun als „Pilotprojekt“ betrachtet. Und die Stelle des „Urban-Garden-Beauftragten“ ist nun nicht mehr mit einer Praktikantin besetzt.
Unser Glück ist, dass der neue OB Fan von düsselgrün ist. So haben wir z.B. am 3./4. eine Einladung zur Delegationsreise der Stadt Düsseldorf nach Chemnitz bekommen und Jutta wird nun mit Politikern und weiteren 30 “ Vertretern der Zivilgesellschaft“ für düsselgrün mitfahren. Da werden wir gerade regelmäßig überrascht.
Da die neue Fläche komplett kahl, doppelt so groß ist und wir leider nicht alle Beete mit umziehen können (mehr …) -
immer mehr Gruppen entdecken Neuland
(Gu aus Newsletter, 24.9.)
„Immer neue Leute entdecken den NeuLand-Garten als Ort, an dem sie konsum- und kostenfrei ihre Ideen verwirklichen können. Eine Yoga-Gruppe fand sich ein und breitete die Matten in der Arena aus. Entspannen auf Waldorf-Kindergarten-Sand. Gerne wieder. Die „Faradgang“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Ihr erinnert Euch: Das sind die, die gespendete Fahrräder aufmöbeln und an Flüchtlinge und andere Bedürftige verschenken. Am Samstag waren einige Jungs aus Eritrea bei uns, die im Moment im Hotel Mado wohnen, und haben unter Anleitung geschraubt.“
Und sie haben eine AG Flüchtlinge gegründet:
Diese Arbeitsgruppe möchte Flüchtlinge in die Gartengemeinschaft einbinden. Es wird zusammen gegärtnert, gekocht, gegessen und gefeiert – gärtnerisch/koch- interessierte Mitstreiter erwünscht!“ (mehr …) -
alter Spielplatz wird zum Garten: Haumanngarten in Essen
(Gu, Mail, 23.9.)
Der Haumanngarten entsteht in Essen/Rüttenscheid auf einem ehemaligen Spielplatz:„Wir sind rund 15 regelmäßige GärtnerInnen, die überwiegend direkt aus den benachbarten Wohngebieten kommen. Die Struktur ist gemischt, von der jungen Studentin über Akademiker bis hin zur Rentnerin. Große Erträge erwarten wir erst einmal nicht, zumal wir recht viele auf wenig Fläche sind. Kartoffeln, Salat, Kürbis und Kräuter wuchsen aber ganz gut. Den Kohl haben die Schnecken gefressen.
Die Fläche gehört der Stadt Essen und wird vom städtischen Grünflächenbetrieb (in Essen „Grün und Gruga“ genannt) verwaltet. Es handelt sich um einen ehemaligen Spielplatz, was die Bewirtschaftung als Garten nicht ganz leicht macht. Wir haben eine Menge alter Pflasterflächen, viel Sand im Untergrund und Verschattung durch hohe Bäume. Grün und Gruga ist dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und hat uns mehrfach mit Bodenanalysen, Mutterboden oder Häckselmaterial unterstützt. Ein Teil des Pflasters wurde von den Gärtnern bereits in Eigenregie entfernt. Weitere befestigte Flächen auf dem Gelände sollen durch die Stadt bis Ende des Jahres entsiegelt und in Gartenfläche zurückgebaut werden. Auch Hochbeete werden in diesem Rahmen entstehen.
Das Thema vertragliche Regelungen war – und ist – kompliziert. Wir sind eine lose Gruppe, die keinerlei Verein oder Institution angehört und fühlen uns höchstens ideologisch der Initiative Transition Town Essen zugehörig. Zu Beginn des Projektes wurde eine Art Absichtserklärung vom Großteil der Gruppe und der Stadt unterschrieben, die aber wohl keine juristische Bedeutung hat. Zwischenzeitlich hat die Stadt die Bildung einer Organisationsform für alle Essener Gemeinschaftsgärten gefordert, ist aber davon inzwischen wieder abgerückt.“
Mehr zum Garten: https://gemeinschaftsgartenessen.wordpress.com/garten/haumanngarten/ (mehr …)
-
Zwischennutzung für den Magarethengarten endet
(Gu, Mail, 22.9.)
Der Margarethengarten muss umziehen. Bzw. (pssst! das weiß noch keiner:) Wir glauben eher, dass wir uns auflösen. Aber man wird sehen. DASS es nun soweit ist, dass unser Gelände bebaut werden soll, ist die eine Sache. Die Tatsache, dass wir bisher nur von der Presse darüber erfahren haben und noch gar nicht von unseren städtischen Vertragspartnern erfahren haben, verärgert uns um einiges mehr.Sie haben eine Stellungsnahme an Stadt, Presse, Politik geschrieben, in der sie für einen Runden Tisch eintreten, um die Kommunikationsmißstände aufzuklären und eine Zukunft für den Garten zu besprechen.
Sie schreiben noch, dass die Politiker sich alle „sehr sympathisierend.“ zeigen (mehr …) -
Augsburg: Beete auf umgestalteten Platz
(Gu aus alerts, 22.9.)
Der neue Heuss-Platz ist fertig
Jahrelang ist dort nichts passiert, doch jetzt hat der Theodor-Heuss-Platz eine Schönheitskur bekommen. Für 1,4 Millionen Euro sind auch Beete fürs Selber-Garteln entstanden.
Er war alles andere als ansehnlich, doch jetzt hat sich der Theodor-Heuss-Platz verwandelt. Er wurde seit Oktober 2014 umgebaut und am Mittwoch offiziell freigegeben. Es sind neue Grünflächen enstanden, eine Mauer soll die Besucher vom Verkehr abschirmen und eine Wasserfontäne den Platz gestalten. Auch zwei Hochbeete sind entstanden, die auch fürs Urban Gardening genutzt werden können. Sie liegen im nordöstlichen Bereich des Platzes und können nach Angaben der Stadt sowohl zum Garteln als auch für eine Bepflanzung durch die Gärtner genutzt werden.Kosten: 1,4 Millionen Euro
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-neue-Heuss-Platz-ist-fertig-id35413287.html
(mehr …) -
Gemeinschaftsgarten in Wolfratshausen entsteht
(Gu aus alerts, 8.9.)
Wolfratshausen – Verein Gemeinschaftsgarten Wolfratshausen wird am 23. September gegründet. …“Wie Baubiologe Egbert Danner, Sprecher der Gruppe, mitteilt, beackern derzeit elf Gartler das sogenannte Pionierfeld auf dem Gelände parallel zur Weidacher Hauptstraße – mit Erfolg.“…Das Pionierfeld liegt ganz am Rand des Areals, das bislang die Freie Waldorfschule genutzt hat und im Besitz von Bürgermeister Klaus Heilinglechner ist. Nach dem Wegzug der Schule nach Geretsried sei es das erklärte Ziel, ab Oktober Nachpächter der Schule zu werden, sagte Dannert. Das Gelände soll in 25 Parzellen aufgeteilt werden, von denen die größten 54 Quadratmeter messen. Weil nicht jeder der derzeit 21 Interessenten eine so große Fläche bewirtschaften möchte, habe man sich für diese unterschiedliche Aufteilung entschieden, ergänzte Dannert. Noch im Herbst soll der Acker umgepflügt werden, „damit wir im Frühjahr richtig loslegen können“. Die Parzellen werden über eine gemeinschaftliche Fläche erreicht, so dass keine Gehwege nötig sind. Mittelfristig ist auch geplant, gemeinsame Vorräte anzulegen. (mehr …) -
urban gardening for immigrants and others: Jugendaustausch in Bremen
(Gu aus Newsletter,
Organisiert von Ökostadt Bremen fandüber Erasmus+ Jugend in Aktion: Urban Gardening for Immigrants and Others (Internationaler Jugendaustausch) statt
„Das war’s, das Austauschprojekt “Urban Gardening for Immigrants and Others” hat am 01. September 2015 ein Ende gefunden. Hinter uns liegt eine Woche voller neuer Erfahrungen, harter Arbeit und neu gewonnener Freundschaften. Junge Erwachsene aus 7 Ländern haben acht Tage lang die urbanen Gärten Bremens erkundet und tatkräftig mit angepackt. Zusätzlich wurden Erfahrungen rund um das Thema Flüchtlinge und Asylpolitik aus den jeweiligen Ländern ausgetauscht.(http://www.oekostadt-bremen.de/kulturgaerten/jugendaustausch/ )Der Gemeinschaftsgarten Quelkhorn war dabei: „Wir waren mit der Vorbereitung des Kultur-Gärten-Austausches beschäftigt und am 29.08. erreichten uns dann tatsächlich 30 Helfer aus aller Welt, wie Lust hatten, kräftig mit anzupacken. (Kartoffelernte, neue Beete anlegen, Pflanzen, Feiern) (mehr …)
-
Willkommenskultur-Garten in Spandau hatte eine erfolgreiche erste Saison
(Gu aus Bericht, 7.9.)
Der Bericht ist beim Projekt abgelegt.
Es ist ein Gartenprojekt an einem Flüchtlingsheim, das von der AWO geleitet wird. Im Garten dabei ist die Leiterin der Kindergruppe und einige Ehrenamtliche. Der Garten ist 400m² groß. Das Projekt wurde bei Veranstaltungen in und außer Haus vorgestellt und die Träger (UBB) werten das Projekt als erfolgreich. Die weitere Betreuung ist durch Bundesfreiwilligendienst und Ehrenamtliche nächstes Jahr gesichert. (mehr …) -
Querbeet-Leipzig macht tolle Veranstaltungen im September
(Gu aus Newsletter, 3.9.)
12. September / 15-19 Uhr: Farbe und Natur – Färberworkshop
Kann man Farbe wachsen sehen? Wie kommt die Farbe in die Kleidung? Welche natürlichen Farben gibt es und wie werden sie verarbeitet? Dieser Workshop gibt praktische Anregungen die natürliche Farbpalette neu zu sehen und zu begreifen. Ukb: 4 Euro. Anmeldung bitte per Mail.12. September / 14-18 Uhr: Alles mies – oder doch nicht?
Die Eisenbahnstraße: Verödetes, gefährliches Pflaster oder faszinierende Magistrale im Aufwind? Im Rahmen des OSTLichter-/ Freiraumfestivals wird es im Offenen Garten Querbeet eine spannende Ausstellung geben. Sie beinhaltet die Präsentation der Ergebnisse einer Anwohnerbefragung zum Image der Eisenbahnstraße und einer detaillierten Bestandsaufnahme (Kartierung) der die Ortsteile Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf und Sellerhausen-Stünz verbindenden Achse.
Weitere Infos auf unserem Blog / Weitere Termine: Di 15.9. / 16-18 Uhr – Do 17.9. / 16-18 Uhr – Sa 19.9. / 14-19 Uhr19. September / 15-19 Uhr: Brotbackenworkshop
Bäckermeisterin Kirstin Beeg führt anschaulich in die Kunst des Brotbackens im Holzofen ein. Welche unterschiedlichen Getreide- und Brotsorten gibt es? Welche Handgriffe sind zu beachten? Gemeinsames Backen und professioneller Austausch regen an sich mit dieser alten Handwerkstechnik mehr zu beschäftigen. Abschließend gibt es ein gemeinsames kleines (Abend-) Brot. Ukb: 5 Euro. Anmeldung bitte per Mail.26. September / 10/13-21 Uhr: Salz in die Suppe II
AsylbewerberInnen zeigen uns im Rahmen eines ganztägigen Kochkurses die Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten aus ihren Herkunftsländern. Eingekauft, gekocht und schließlich gespeist wird in dieser Saison zusammen! Maximal 10 TeilnehmerInnen. Ukb: 15 Euro. Anmeldung bitte per Mail. -
Frankfurter Garten beim Architektursommer dabei
(Gu aus Newsletter, 1.9.)
Architektursommers Rhein Main 2015
Wir bringen mehr Grün in die Stadt – und sind deshalb Kooperationspartner des ASRM 2015. Wir begrünen den ASMR-Zukunftspavillion, der eine Jahr lang auf dem Goetheplatz stehen wird, von oben bis unten. Und wir sorgen für einen schwimmenden Garten auf dem Main. Aktuell suchen wir für den Aufbau noch Handwerker, die mit uns diese neuen Wohn- und Lebens-Visionen in Frankfurt erschaffen möchten. Wie Zukunftspavillion und schwimmender Garten aussehen sollen, seht Ihr auch hier.
-
Workshop mit Najeha in Frankfurt/Oder
(von Najeha, 26.8.)
Bericht über den Vortrag und Workshop in Frankfurt-Oder am 21., 22.08.15Frankfurt-Oder hat wie die anderen Städte in Deutschland viele Flüchtlinge empfangen, manche leben in einem Asylheim, andere wurden in den leeren Büroräumen in verschiedenen Stadtteilen untergebracht.
In dem Gemeinschaftsgarten wurden bis heute noch keine geflüchteten Menschen aufgenommen.
Frau Uta Kurzwelly erklärte mir, dass die meisten Gärtner entweder alt sind oder eine geistige Behinderung haben, sie finden die Aufnahme von Geflüchteten ohne Sprache sehr schwierig.
Mein Vortrag am Freitagabend war über die Flüchtlinge, wer sind sie? Warum flüchten sie, warum verlassen sie ihre Heimat und kommen nach Europa?
Ich habe kurz über meine Flucht erzählt, wie war mein Leben zu Hause im Irak, warum bin ich nach Europa gekommen? Welche Schwierigkeiten habe ich in Deutschland erlebt?
Mein Ziel, dass die Ängste, die manche Gärtner vor Flüchtlingen haben, ein bisschen zu erleichtern. Die 22 TeilnehmerInnen haben zugehört außer einer, die nach 10 Minuten von meiner Rede aufgestanden ist und im Garten woanders gesessen hat. Unter den Anwesenden waren ein neuer geflüchteter Iraker, zwei Migranten, ein pakistanischer und einer aus Serbien.
Nach meiner Rede gab es viele Fragen und Diskussion.
Am Sonnabend haben 17 TeilnehmerInnen, davon drei Männer, an dem Workshop teilgenommen.
Ich wurde von der Gruppe gebeten, dass ich ein Material für die Creme und das Kraut Spitzwegerich aus Göttingen mitbringe.
Im Workshop wollten wir zwei Erkältungstinkturen mit Salbei und Spitzwegerich, eine zum Gurgeln und Spülen, eine andere zum Einnehmen und die Gesichtscreme vorbereiten. Die Teilnehmer haben drei verschiedene von meinen Tinkturen probiert und den Unterschied von Geruch und Geschmack gemerkt.
Am Anfang habe ich die Methode der Vorbereitung von Tinkturen den Teilnehmern erklärt, die Kräuter wurden gehackt, die Schraubgläser halbvoll mit dem Kraut, dann mit dem Doppelkorn gegossen. Die weiteren Schritte sollen sie selbst machen.
Als die Gruppe mit den Tinkturen fertig war, hat sie die Gesichtscreme vorbereitet, jeder Teilnehmer hat das Rezept in der Hand gehabt, und wir haben für jeden Teilnehmer 50ml vorbereitet.
Am Ende haben wir den Rest vom gestrigen Essen zusammen gegessen.
Nach den zwei Tagen im Garten und mit dem Vortrag in der VHS mit dem Workshop schreibt Frau Kurzwelly mir, dass die Gartengruppe dem neuen Flüchtling eine Parzelle zur Verfügung stellen möchte, und zwei Mitglieder im Garten möchten ihn beim Deutschlernen unterstützen.
Frau Kurzwelly schreibt mir heute „Ich bin sehr froh, dass wir (der
Garten) endlich in Bewegung kommen, was die Flüchtlinge anbelangt „
Diese Entwicklung im Garten hat mich sehr berührt und erfreut. Najeha Abid am 26.08.2015
-
Common Grounds und Himmelbeet legen GG in Berlin Gropiusstadt an
(Gu aus alerts, 25.8. und 16.9.
Gemeinschaftsgarten für Großsiedlung geplant
Gropiusstadt. Die Wohnungsgesellschaft degewo will grünes Leben nach Gropiusstadt holen. Urban Gardening nennt sich das Projekt, bei dem Bewohner selbst Hand anlegen dürfen und gemeinsam vor der Haustür gärtnern.
Tomaten, Radieschen, Salate: All das soll im Innenhof der Wohnhäuser am Käthe-Dorsch-Ring in einem Gemeinschaftsgarten sprießen. Um das Gärtnern auch in einer Großsiedlung am Stadtrand populär zu machen, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft degewo extra mit den Experten des Vereins Common Grounds und der gemeinnützigen Gesellschaft „himmelbeet“ zu einem Pilotprojekt zusammengetan.
Zum Projekt wird es am Sonnabend, 5. September, um 14 Uhr ein Workshop mit den Bewohnern geben. Schon im Frühjahr 2016 soll so ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten entstehen. Die Bewohner der angrenzenden Häuser sind eingeladen, den Garten in ihrem Innenhof zu planen und später auch anzulegen. Die Einwohner sollen die Früchte ihrer Arbeit auch selbst ernten können.“
„Degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.
Der Verein Common Grounds hat u. a. ein Toolkit entwickelt, das bei der Gründung und Weiterentwicklung urbaner Gärten helfen soll. Himmelbeet übernimmt Gartenbau-Aufträge und unterstützt ebenfalls bei Konzeption, Planung und Aufbau sozialer urbaner Gärten.
Die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von Common Grounds e.V. initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“ gefördert.Quelle: http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/kultur/gemeinschaftsgarten-fuer-grosssiedlung-geplant-d83298.html
Weitere Infos: http://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/degewo-foerdert-gemeinschaftsgarten-in-der-berliner-gropiusstadt_260_319912.html
(mehr …) -
weiterer Gemeinschaftsgarten in Freiburg. Waldgarten Wiehre
(Gu aus Antrag, Tel, Mail, 12.8.)
MitGärtnerInnen: zurzeit 12,
Als Gemeinschaftsgarten, bei dem jedeR mitmachen kann, fördert er die Entwicklung der Nachbarschaft und sozialer Netzwerke im Stadtteil und mit den Nachbarstadtteilen. Wir haben Freude am gemeinsamen aktiven Tun, Planen und Gestalten und laden Menschen in unserer Nachbarschaft ein, mitzuwirken .
Lage: Freiburg Stadtteil Wiehre/Waldsee
Flächengröße:
große Flächen (südlich des Weges) 2000m² : Wiesenfläche, die langsam umstrukturiert wird mit Hochbeeten für Gemüse und Früchte (z.B.Melonen, Erdbeeren) , Pflanzstrahlen mit niedrigen Gemüse- und Obstpflanzungen (Hügelbeeten) an deren Ende Obst und Nussbäume stehen.
kleine Fläche nördlich des Weges ca. 250m²: Pflanzung alter Obstbaumsorten, ein Bienenvolk.
Die Flächen gehören der Stadt Freiburg.
Wir sind ein Gemeinschaftsgarten auf einer öffentlichen Fläche. Da wir in einem Landschaftsschutzgebiet liegen, dürfen keine Zäune oder ein Gerätehaus aufgestellt werden.
Damit wir unsere Gartengeräte vor Ort lagern können, haben wir mit der Stadt Freiburg den Kompromiss gefunden eine Werkzeugkiste versteckt unter dem Waldsaum aufzustellen. Damit die Kiste mit Inhalt nicht einfach abtransportiert wird bzw. vor Vandalismus geschützt ist muss diese mit Bodenankern fixiert und sehr stabil werden. Als Grundkonstruktion wird ein Metallrahmen gebaut, der mit 40mm dicken Baudielen beschlagen wird. (siehe Kostenplan im Anhang).
Mittelpunkt des Gartens ist die Kiwi Pagode. Diese stellt das soziale Zentrum des Gemeinschaftsgartens da. In dieser Gartensaison haben wir diesen sozialen Mittelpunkt mit Stangenbohnen markiert. Die Gemeinschaftsgärtner treffen sich regelmäßig Samstagnachmittag zum gemeinsamen arbeiten, wie z.B. Bodenvorbereitung, sähen und ernten. Dabei spielt der soziale Austausch, Voneinander und Miteinander lernen über die Generationen hinweg (Studenten, Familie, Ältere) eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden unter der Woche gemeinsam die anfallenden Arbeiten wie z.B. Gießen der Gemüsepflanzen erledig. Die Absprache dieser Termine erfolgt über Email ist ein Es wird jedoch auch viel ausprobiert, wie z.B. Samengewinnung. In der Wintersaison, in der Ruhezeit des Gartens finden diese Treffen weiterhin regelmäßig statt. Hier wird die Planung für den nächsten Entwicklungsschritte (z.B. Hochbeetbau, Werkzeugkistenbau), die Materialbeschaffung, der Pflanzplan, zusätzliche Projektteilnahmen (z.B. mit Stadt Freiburg) und Finanzen zu besprechen.
Das Wasser kann mit Gießkannen aus dem angrenzenden Deichleweiher entnommen werden. Wir benötigen daher keine Regentonnen oder ähnliches.
Aus dem Antrag: sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsobstgarten schaffen, in dem es aber auch Gemüsebeete gibt. Sie arbeiten nach Permakulturprinzipien, haben vor Workshops zu machen und viele Leute zu beteiligen. Sie dürfen keine Bauten erstellen, aber Bodenanker in den Boden hauen (für Werkzeugkiste z.B.)
Das Projekt gibt es schon 2 Jahre lang, bisher war die Gruppe damit beschäftigt, die Fläche vorzubereiten für die Nutzuung als Wald/Obstgarten.Sie beantragen Gartenwerkzeuge, Samen und Pflanzen und Baumaterialien.
Da sie kein Verein sind, sind sie unter das Dach von Transition Town geschlüpft.
-
Angebot des Himmelbeet Gartencafés
(Gu, Mail, 12.8.)
Das Himmelbeet-Gartencafé, das auch wir gefördert haben, ist eröffnet.
Folgende Angebot gibt es:Öffnungszeiten: Di-Fr 16-20 Uhr, Sa-So 12-20 Uhr, bei Veranstaltungen länger
* vegetarisch * gesund * nachhaltig *Hier wird saisonal gekocht. Dabei stehen auf dem täglichen Speiseplan neben unseren Klassikern wie Kuchen, Quiches, Linsensuppe und Gartenstullen mit Blumensalat wöchentlich leckere wechselnde Gerichte. Der Durst kann mit Bio-Limonaden, Fair-Trade-Kaffee oder auch Kräuter-(-Eis-)Tee aus eigener Herstellung gestillt werden.
Brunch im Grünen*MULTIKULTI auf den Tellern und zwischen den Menschen*
Jeden Sonntag ab 12 Uhr gibt es im himmelbeet den wochenendlichen Brunch-Treff, bei dem sich mit Freunden oder Familie an Bierbänke, in Liegestühle oder mitten in den Garten zu Nachbarn oder neuen Leuten gesetzt werden kann. Die wechselnden Brunch-Teller sind rein vegetarisch.
Koch-Workshops
Im Rahmen unserer sozialen Projekte bietet das himmelbeet Kochworkshops für Schulklassen, Flüchtlinge, Menschen verschiedener Generationen oder Nationalitäten und spezielle Frauen-Kochkurse. Für Privatpersonen, Firmen und besteht die Möglichkeit an diversen Kochworkshops teilzunehmen.
Gartendinner
An unterschiedlichen Terminen wird bei Kerzenschein und Musik ein leckeres vegetarisches 3-Gänge-Menü mit frischen Zutaten aus dem himmelbeet inklusive eines hausgemachten Freigetränks serviert. Teilnehmen können Einzelpersonen, Paare oder kleine Gruppen. Nächster Termin: 25. August von 19 Uhr bis 22 Uhr. Die Kosten betragen 25€ pro Person.
Am 21. August, um 18.30 Uhr laden wir daher herzlich zur Eröffnung der Open-Air-Ausstellung “Verpackungsarmes Café” im Rahmen unseres Low-Waste-Projektes ein. Die Ausstellung zeigt, wo im Cafébetrieb Verpackungsmüll entsteht,welche Einsparpotenziale Alternativen bieten und wie man auch Zuhause Verpackungen vermeidet
Zu diesem Anlass wollen wir nach offizieller Eröffnung, den Abend bei kostenfreien Getränken und Speisen aus dem himmelbeet-Café und Musik den Abend ausklingen lassen. -
MuseumsGemüse in Freiburg hat sich etabliert
(Gu, Mail, 12.8.)
Den Garten gibt es noch, allerdings in etwas geschrumpfter Form. Er wird nun von unseren direkten Nachbarn gepflegt (mehr …) -
Schülerin initiierte in Ulm einen Gemeinschaftsgarten
(Gu, Mail, 11.8.)
Der Gemeinschaftsgarten entstand im Jahr 2014 als Projektarbeit einer Schülerin der 11. Klasse. Der Garten soll als Nachbarschaftsgarten auf jeden Fall auch nach dem Ende der Projektzeit weiterbestehen. Wir ziehen Nutzpflanzen, die von allen geerntet werden können. Derzeit kümmern sich mehr als 10 Menschen aller Altersstufen zuverlässig um den Garten. Wir treffen uns auch zum gemeinsamen Austausch und genießen die Früchte unserer Arbeit. Das Ziel unserer Gruppe ist, auch an anderen Stellen in der Ulmer Innenstadt durch unser Beispiel für weitere Gemeinschaftsgärten den Boden zu bereiten.
Wie viele Beete gibt es? Das ändert sich öfter – ca 4-8
Wem gehört die Fläche und was für Nutzungskonditionen habt ihr?Die Fläche wurde der Schülerin in einer Nutzungsvereinbarung unter bestimmtet Auflagen von der Stadt Ulm vorerst für zwei Jahre überlassen, eine Verlängerung steht in Aussicht
https://www.facebook.com/pages/Gemeinschaftsgarten-Ulm-Weststadt/810056789026133?ref=profile (mehr …)
-
Gartenprojekt am Haus Leo in Berlin
(Gu, Mail, 10.8.)
Das Haus Leo in Berlin Neukölln (Träger Berliner Stadtmission): „Das Haus Leo ist eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlingsfamilien aus der ganzen Welt. Anders, als bei vielen anderen Flüchtlingswohnheimen, bieten wir den Menschen, vorranging Familien, 2-Zimmer-Wohnungen, wodurch sie ein eigenständiges und privates Leben führen können.am Berliner Hermanplatz“ hat auch ein Gartenprojekt. „Wir betreuen diesen Garten in Kooperation mit den Prinzessinnengärten. Da wir im Moment, insbesondere im Team das sich um den Garten kümmert, personelle Umstellungen haben [haben wir keinen Ansprechpartner]“.
http://www.berliner-stadtmission.de/haus-leo (mehr …) -
Düsselgrün muss umziehen
(Gu, Mail, 9.8.)
nun ist es leider sicher: düsselgrün wird in der nächsten Gartensaison an einem neuen Ort neu entstehen. Auf dem derzeitigen Standort in der Haifastraße/Ecke Eintrachtstraße wird eine soziale Einrichtung gebaut. Die Diakonie ist sehr entgegenkommend und hat uns versichert, dass wir bis zum Ende des Jahres bleiben können und damit in Ruhe umziehen können. Dafür sind wir sehr dankbar!
Noch wissen wir nicht wo es hingeht. Wir haben aber schon einige Ideen. Sicher wissen wir: es wird Weitergehen mit düsselgrün. Der Zuspruch in den letzten Jahren und das Interesse waren sehr groß. Es ist ein bunter und vielfältiger Ort entstanden, den Bürger*innen eigenverantwortlich im Miteinander mit Stadtnatur und Nachbarschaft gestaltet haben.
Das wollen wir fortsetzen und uns weiterhin im Sinne des Urban-Gardening-Manifests für eine gartengerechte Stadt einsetzen! -
frei:garten auf Schlake ist eröffnet
(Gu, alerts,
„Ein Urban Gardening Projekt in Gelsenkirchen Schalke ist geboren worden. Wurde Ende April zum ersten mal losgebuddelt, so feiert der frei:garten nun sein erstes Sommerfest. Die ersten Ernten erfolgten bereits.
Als Programmpunkte konnten schon Thorsten Siltmann und auch der Tossehof – Chor gewonnen werden.
Für Kunst wird Lena Tünte mit ihren Variationen von Gefäßen sorgen, die aus Schallplatten gestaltet werden.
[…] Es ist weder eingezäunt, noch abgegrenzt. Es ist für jeden zugängig. „
http://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/kultur/sommerfest-im-freigarten-schalke-d571481.html (mehr …) -
Bedarfsliste o´pflanzt is
(Gu, Newsletter, 8.8.)
O´pflanzt is braucht Verstärkung:
„Unser o’pflanztes Team organisiert sich in Arbeitsgruppen, um die verschiedenen Verantwortungsbereiche abzudecken.
So befasst sich etwa die Infrastrukturgruppe mit der Wasserversorgung, Solaranlage und Pumpe, Materialversorgung, Reparaturen usw. (Interesse? Mail an infrastuktur@o-pflanzt-is.de)“Sie haben eine extra Unterseite auf der Homepage eingerichtet:
http://o-pflanzt-is.de/mitmachen/aktueller-bedarf/.
(mehr …) -
Grow Up Augsburg kann wohl unter die Fittiche der Stadt schlupfen
(Gu, mail, 5.8.)
Spätestens 2017 wird ja wahrscheinlich Schluß sein mit dem Kulturpark West,
die ja unsere Verpächter sind. Da die Kommunikation mit denen eh schon eher
schwierig ist – vor Überraschungen ist man keineswegs sicher – , wollen wir als
bald als möglich direkt unter die städtischen Fittiche. Diesbezüglich haben wir
auch schon mit der Leiterin des Grünordnungsamtes geredet, Frau Vedder, die
Du ja auch kennengelernt hast. Sie ist offensichtlich auf unserer Seite. Deshalb
kam die Antwort auf unsere Frage, wie wir es rechtlich und vertraglich regeln
könnten, ziemlich prompt.
Sehr geehrte Frau Klink,
ich habe mich mit meinen Kollegen in ihrer Angelegenheit beraten und möchte Ihnen Folgendes empfehlen:
Für eine Verpachtung des Geländes von Grow up müsste seitens des Bauordnungsamtes ein Antrag auf Befreiung
geprüft werden, der von Ihrem Verein zu stellen wäre. Darin wäre zu beantragen, dass aus der öffentlichen Grünfläche
ein näher für den Verein abgegrenzter Teilbereich aus der öffentlichen Grünfläche als „private Grünfläche der Stadt Augsburg“
herauszulösen wäre. Diese „private Grünfläche“ würde zeitlich befristet mit Vertrag von Grow up angepachtet werden
(Verpächter: Liegenschaftsamt, Nutzungsart: Grabeland). Eine Fußwegeverbindung im Bereich dieser Pachtfläche wäre der
öffentlichen Nutzung weiterhin vorbehalten (wahrscheinlich Zaunabgrenzung erforderlich).
Ich rate Ihnen daher, einen gemeinsamen GT mit – dem Bauordnungsamt – dem Stadtplanungsamt (Herr Käsmaier)
und dem Liegenschaftsamt zu erbitten, um diese Möglichkeiten zu erörtern
Aus der Sicht der AGNF ist es nicht möglich, im Rahmen einer Sondernutzungsgenehmigung zu arbeiten, da wir ansonsten
aufgrund des Gleichbehandlungsprinzipes und aufgrund vorhandener Umweltausschussbeschlüsse Probleme bekommen würden.
Daher wäre eine Befreiung von den Festsetzungen des B-Planes und ggf. eine Ausgleich der wegfallenden Fläche durch die AGS
an anderer Stelle (GT mit AGS außerdem erforderlich) aus unserer Sicht das Mittel der Wahl. -
Wurzelwerk war bei Stadtgarten des Stadtmuseums dabei
(Gu, Mail, 5.8.)
wir waren letztes Jahr im Rahmen der jährlich stattfindenden Aktion „Stadtgärten Oldenburg“ in dem Gartenprojekt des Stadtmuseums beteiligt. Dieses wurde von Franziska Boegehold (Kuratorin des Stadtmuseums) ins Leben gerufen. Der Garten existierte einen Sommer lang, im Rahmen der Aktion. Daran waren neben dem Wurzelwerk auch noch die VHS Jugendwerkstätten und die Transition Town Gruppe beteiligt. Es war ein sehr schönes Projekt, gerade weil es mit den drei anderen Akteuren (Stadtmuseum, VHS Jugendwerkstätten und Transition Town Gruppe) zusammen umgesetzt wurde. (mehr …) -
Galli Theater beim Frankfurter Garten dabei
(Gu aus Newsletter, 6.8.)
Das Galli-Theater hat in uns eine sommerliche Freiluftbühne gefunden und ist regelmäßig samstags und sonntags ab 16 Uhr da.
Außerdem interessant:
Sonntag, 16. August, 17 Uhr: Lesung „Der Ostparkblues“
Die GartenLese freut sich über erneuten Besuch von Autor Simon Zawalinski und Peggy Theurer. Setzt Euch, nehmt Euch n Getränk und lauscht einfach mal, was die beiden übers Ostend, den Ostend, Frankfurt und die weite Welt zu erzählen haben. Gesammelte Eindrück zu aberwitzigen Abenteuern und schier unglaublichen Begegnungen im Werk „Ostparkblues“.Freitag, 20. August, 20 Uhr: Theaterstück „Männerschlussverkauf“
…Ein Klassiker-Stück des Galli-Theaters Frankfurt. Macht an einem schönen Sommerabend vielleicht noch mehr Spaß. Nehmt Euch Taschentücher mit, manch eine und sogar manch einer soll vor Lachen bei der Aufführung schon geweint haben.Samstag, 22. August ab 15 Uhr: 1. Interkulturelles türkisch-deutsches Weinfest im Garten
Zwei Weinstände, zwei Nationen, ein Gedanke. Natural Floor (MittwochsMarkt im Frankfurter Garten udn Kleinmarkthalle) bieten türkische Spezialitäten und Weine junger Winzer aus der Türkei, Rocking Riesling schenkt Weine aus der deutschen Jungwinzerszene aus. (mehr …) -
GG Quelkhorn hat Selbstbedienungsstand
(Gu aus Newsletter, 4.5.)
Fischerhude
Unser Selbstbedienungsstand vor Jochens Haus wird gut angenommen. Neben
Holunderblütensirup, Schnittblumen und Gartenkräutern konnten wir diesen Monat, je nach
Eigenverbrauch, gelegentlich Zucchini, Bohnen und Eier anbieten.Am 29. August kommt eine Gruppe europäischer Austauschstudenten im Rahmen des Projektes
„KulturGärten“ zum Helfereinsatz in den Garten. Instandsetzung des Zauns, Umgraben neuer Beete
und die Kartoffelernte stehen auf der Agenda. (mehr …) -
Stand der Dinge im IG Billstedt
(Gu aus alerts, 5.8.)
Der Hamburger IG Billstedt, den es seit 2012 gibt, hat 38 Mitglieder. Sie hatten zunächst 1000 m² und haben 2014 nochmal 600m² dazu bekommen.
es sind auch Gruppe dabei: „zwei Kindergruppen, die MOMO-Beratungsstelle, eine Seniorengruppe, eine Flüchtlingsunterkunft Billstedt und der Verein Pestalozzi.“
Es gibt individuelle Parzellen und rund 50% des Gartens sind Gemeinschaftsfläche.
Sie haben einen Grill gebaut und eine Bank und wollen nächstes Jahr Bienen.
„Auf dem Gelände existiert ein Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, der zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt ist, stellten Sachverständige fest. Das Wasser haben wir auf Chemikalien untersuchen lassen“, sagt die Biologin Havva Schäfer. Es ist von der Zusammensetzung optimal geeignet, um die Beete zu bewässern. Als Trinkwasser taugt es allerdings nicht. Bisher bezieht der „Interkulturelle Garten“ das Wasser von der nahen Kinderwerkstatt in der Legienstraße 28. Aber dieses Wasser muss natürlich bezahlt werden. Theoretisch wäre es aber möglich, durch ein Loch, das im Bunker vorhanden ist, das Wasser kostenlos herauszupumpen.
„Dafür brauchen wir aber noch eine behördliche Genehmigung“[…] für den „Interkulturellen Garten“ gibt es bis einschließlich 2015 Fördergelder. „Wir bekommen aber auch viele Spenden“, betont Thun. „Wir wollen für das Quartier da sein. Von unserem prachtvollen Garten können sich Besucher regelmäßig am Tag der offenen Tür einen Eindruck verschaffen. Die Termine: immer am 2. und 4. Sonntag im Monat“[…]“
http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/patchwork-im-garten-d25763.html (mehr …) -
Multikulturelles Jugendzentrum Westend hat seit 8 Jahren ein Gartenprojekt
(Gu, Projektbesuch, 4.8.)
Das MKJW gibt es seit 50 Jahren (München-Westend). Es ist ein klassisches Jugendzentrum in einem Münchner Bezirk, der 42% migrantische Bervölkerung hat. Es gibt offene Angebote, Kurse, Projekte für die 8-18jährigen NutzerInnen. Bei der Neugestaltung des Platzes vor dem Zentrum entstand auch ein kleines Gartenprojekt. Hier gärtnern 4 Kitas, ein paar NachbarInnen (Familien der NutzerInnen) und das Projekt wird auch für die pädagogische Arbeit im Jugendzentrum, das einen Bewegungs- und gesunde Ernährungsschwerpunt hat, genutzt. Den Kindern soll hier gezeigt werden, wie Gemüse wächst. Wichtig ist, so der Leiter, dass die Mitarbeitenden im Haus das Projekt tragen. Ohne deren Mitarbeit würden die Pflanzen schnell vertrocknen und alles wäre mit Unkraut zugewuchert. Mit entschieden, dass es einen Garten geben soll, hat der Kinder- und Jugendrat des Hauses, der auch mit für das Gießen und die Pflege verantwortlich ist. Sie haben keinen Gießplan o.ä., sondern gießen nach Bedarf. Die Kitas haben einen Schlüssel und kommen so an den Schlauch ran und auch 2 Nachbarinnen haben den Schlüssel (am Wochenende ist das Zentrum geschlossen). Mal klappt es, mal nicht mit dem Gießen. Das Gartenprojekt ist mit einem kleinen Zaun umgeben, doch inzwischen werden auch andere Flächen vor dem Haus gärtnerisch genutzt (eher Zierpflanzen).
Direkter Nachbar ist der Kösk-Garten, der vor der Ex-Stadtteilbibilothek entsteht (Zwischennutzung). Sie wollen zusammen arbeiten, bzw Ressourcen teilen (Wasser, Geräte etc.)
Das Gartenprojekt ist nur ein kleiner Teil der Arbeit des Jugendzentrums.
Die nicht gärtnerisch genutzen grünen Flächen pflegt das Grünflächenamt. (mehr …) -
Göttinger Gemeinschaftsgarten auf dem Campus braucht noch Leute
(von Najeha, 3.8.)
das Grundstück liegt in einen sehr schattigen, sehr abschüssig und Isolierten Ort.Der Garten besteht aus vier kleiner Parzellen, ein paar blühenden Mangold vom letztem Jahr auf einer Parzelle, ein paar Kräuter wie Zitronenmelissa, Minze, einzige Sonnenblume, und am Rande des Gartens viele tolle Schafgarbe wächst.
Im Garten gibt es eine kleine Kasten für Gartengeräte, der Gras war sehr hoch, die Uni kümmert sich nicht um Mähen, weil eine Abteilung an der Uni zuständig für den Garten ist und sie haben Budget dafür, so es ist schwierig um den Garten in guten Zustand zu bringen.
Wir waren zu Dritt Frau Cigdem, eine Kolumbianerin, und ich. Die Kolumbianerin hat große Interesse auf Gartenarbeit, leider sie ist bis September in Deutschland.
Der Garten muss als Gemeinschaftsgarten verwendet, weil die Studenten ständig kommen und gehen
Meiner Vorschlag, dass in der Mitte des Gartens einen Feuerlager vorbereiten, an einem Nachmittag die Studentendorf rechtzeitig alle über den Termin informieren, mit Kräutertee und Musik den Abend zu genießen.
Das ist als erste Schritt, dass die Studenten den Ort kennen uns was schönes zu erleben. Danach weitere Termin mit Absprache mit den Interessierten vereinbaren.
Zweiter Vorschlag, dass sie eine Parzelle nur mit mehr jährigen Blumen einpflanzen wie Ringelblumen und Stockrosen (sie kann von uns in Geismar das haben, wir haben viele)
Zweite Parzelle mit Heilkräuter für alle, dritte mit Kartoffeln und die vierte mit Gemüse, in diesem Fall braucht man nicht viel Arbeit und der Garten sieht schön aus.
Zurzeit ist Ferien, im September wenn den Infotermin statt findet, möchte Frau Cigdem mit den Interessierten uns im Garten besuchen und sich über die Gemeinschaftsgärten und Urbane Gardening informieren.
-
Nabugarten Freiberg hat unbefristet Nutzung
(Gu, Mail, 3.8.)
Es gibt hier Privatbeete, die ausschließlich von deren Besitzern gepflegt und geerntet werden. Ferner gibt es Gemeinschaftsbeete und allg. Gemeinschaftsbereiche, die von allen gepflegt und geerntet werden.Es gibt bspw. einen Gießplan für den Gemeinschaftsteil des Gartens.
Jede Woche ist ein anderer dran mit dem Gießen. Umfangreichere Arbeiten werden gemeinschaftlich geplant und durchgeführt.
Der feste Kern der Gruppe besteht aus 13 Leuten.
Die Fläche gehört dem NABU Sachsen/Freiberg.
Nutzungsvertrag ist nicht befristet.
-
Neuigkeiten aus der Gartenwerkstatt Ehrenfeld
(Gu aus Newsletter, 2.8.)
Kistenableger gesucht: Wir möchten gerne weitere Kistenableger bilden. Die ersten Pflanzkisten von uns werden bereits vom Kölner Künstler Theater am Grünen Weg und vom Kat 18 in der Südstadt genutzt. Auch ihr könnt ab dem Herbst von uns Pflanzkisten mit Erde bekommen! Weiter lesen … Rothehausrad: Die Gartenwerkstadt Ehrenfeld nutzt seit Neuestem das Rothehausrad. Dieses Lastenrad wird gemeinschaftlich von etwa 20 begeisterten RadlerInnen vornehmlich aus Ehrenfeld genutzt. Wir haben vereinbart, dass wir das Rad etwa 12 mal im Jahr nutzen und freuen uns über diese umweltfreundliche Transportmöglichkeit. Weiter lesen … Neues von der Geisselstraße: Die Gestaltung des Hinterhofs des Flüchtlingswohnheims in der Geisselstraße bringt Menschen zum Zusammenzuarbeiten! Auf einer Seite des Hofs stehen mittlerweile sieben Pflanzkisten. Weiter lesen … Menschenrechtsfestival: Am 18. Juli 2015 fand das dritte Menschenrechtsfestival statt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und hatten einen gut besuchten und hübschen Stand. Weiter lesen … -
Pyramidengarten bekommt noch mehr Geld aus dem Ehrenamtsfonds
(Gu aus Newsletter, 2.8.)
Nun ist doch noch widererwartend auch der Nachtrag bewilligt worden, dies bedeutet es stehen folgende Mittel zur Verfügung:
1.520,- € für Umbau Lehmofen (700,-), Outdoorküche, Regenwassersammelanlage, Bentonit
…und zusätzlich
1.600,- € für Rankanlage, Gartentor und Spielsand für die Buddelkiste
-
Viel los im Himmelbeet
(Gu, Newsletter,
Wir haben gewonnen (3x)!!! Gleich 2 Preise haben wir mit unserem himmelbeet-Café beim BDA-Preis Berlin abgeräumt und damit die großen Baukolosse abgehängt. Und das Café ist eröffnet
Termine im August- Tag des Handwerks, am Samstag 1.8., 14-18 Uhr, handwerkliche Fähigkeiten zeigen und lernen. Kommt dazu & probiert Euch aus!
- Gartendinner, 7., 14. & 28.8., 19 Uhr Bei Kerzenschein & Musik in lauer Sommernacht zusammen speisen. Anmeldung: cafe@himmelbeet.de
- Kleider- & Spielzeug Tauschmarkt, 8.8. 15 Uhr, Aufgrund großer Nachfrage ein 2. Mal! Tauscht, was an Kleidung und Spielzeug nicht mehr gebraucht wird!
- Filmabende unter freiem Himmel 13. & 27.8. Zu sozialen & ökologischen Themen, die Euch garantiert bewegen und nachdenklich werden lassen!
- Low-Waste-Ausstellung, 21.8. 18:30 Uhr, Projektvorstellung, leckeres kostenloses Essen, Ausstellungsrallye und Upcycling-Werkstatt zum Mitmachen.
- Baufachfrauen, 20. & 27.8. Frauen an den Akkuschrauber- baut mit!
-
In Kiel sind mehrer Gartenprojekte mit/für Jugendliche entstanden
(Gu aus alerts, 31.7.)
Przemek Haluch und Marcel Voß (beide 15 Jahre alt) sind nahezu täglich im Einsatz, um Unkraut zu jäten, Rasen zu mähen und den ersten Tomaten im kleinen Treibhaus beim Wachsen zuzuschauen. Salat und Kohlrabi haben sie bereits geerntet. Kartoffeln, Mangold, Schnittlauch und Zwiebeln werden folgen, Peperoni gibt es gleich in drei Varianten als scharf, mittel und milde.
[…]
So haben die Besucherinnen des Mädchentreffs „Rela“ in Hassee eine Fläche zur Bewirtschaftung angemietet, auch der Ellerbeker Jugendtreff „De Twiel“ widmet sich mit Erfolg der Aufzucht von Obst und Gemüse. Gestern schaute Jugend-Dezernentin Renate Treutel im Sportpark Gaarden vorbei, wo Jugendliche ebenfalls ein Stück Natur für sich entdeckt haben.Das „Urban Gardening“ bringt viele Vorteile mit sich. Das hat auch die Fachhochschule erkannt, die sich im Rahmen des Projektes „Soziale Arbeit“ mit der neuen Leidenschaft fürs Gärtnern beschäftigt. Abseits von Computer und Fernseher können die Jugendlichen selbst Hand anlegen und frei bestimmen, welche Sorten sie anbauen. Selbst der Gestank der Brennnessel-Jauche, die als natürlicher Dünger eingesetzt wird, kann ihnen nichts mehr anhaben. „Mit der Zeit wächst die Begeisterung“, haben die Betreuer Rabea Schmidt und Serdar Külahlioglu festgestellt.
http://www.shz.de/lokales/kiel/die-neuen-gruenen-der-stadt-id10344461.html (mehr …) -
IG in Apolda
(Gu aus alerts, 29.7.)
[…]
Die Parzelle hat die Apoldaer Tafel unter Führung der Diakonie von ihrem seit Jahren genutzten Grund quasi abgegeben, um das junge Projekt namens „Interkultureller Garten“ zu unterstützen. Die finanzielle Grundlage ist das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Katharina Kerner vom Lokalen Aktionsplan Apolda-Weimarer Land koordiniert. Für das Projekt gibt es 2000 Euro. Daraus wird neben dem Material etwa auch die Bezahlung der Dolmetscherin Karima Khemissi gespeist. Die im Garten aktiven Flüchtlinge aus Syrien nämlich sprechen Arabisch, arbeiten aber intensiv an der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse, so Khemissi. Um die Kontaktaufnahme mit den benachbarten Parzellennutzern zu erleichtern, unterstützt sie das Ganze sprachlich. Und auch über den Erwerb der nötigen gärtnerischen Kenntnisse sind die Flüchtlinge dankbar. Neben dem Bund engagieren sich beim Gartenprojekt auch der Verein Ourchild (700 Euro), der Förderkreis für Integration, die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land. Der TA sagte Marion Schneider vom Verein Ourchild, dass man die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und deren gemeinsames Tätigsein sehr gern unterstütze. Die Hilfe sei als Art Anschub zu verstehen. Man hoffe, dass es sich fortsetzt, so Schneider. Tatsächlich sollen auch Mittel für 2016 beim Bund beantragt werden, weiß Katharina Kerner.[…]
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Pfefferminze-und-Kichererbsen-im-interkulturellen-Garten-in-Apolda-1959781630 (mehr …) -
Vielfältiggrün in Erfurt sucht noch Leute
(Gu, Mail, 28.7.)
Richtig, eine Fläche gibt es bereits, aber leider fehlen uns noch Leute, die Zeit und Lust haben mit uns das Projekt anzugehen. Anett und ich sind beide Mütter in Elternzeit und möchten, dass unsere Familien nicht zu kurz kommen. Außer Michael gibt es aber in unserer Gruppe gerade niemanden, der mehr Zeit für das Projekt aufbringen kann und will.
Unsere Initiative ist ja auch noch relativ jung, Anfang Februar diesen Jahres haben wir uns zum ersten Mal getroffen. Außerdem liegt die Fläche relativ weit außerhalb, was für viele Leute einfach nicht praktikabel ist. Auch mit der Frage (eigene) Vereinsgründung ja/nein sind wir uns in der Gruppe noch nicht einig. Du siehst, wir brauchen einfach noch ein bisschen mehr Zeit um das Ganze ins Rollen zu bringen. (mehr …)
-
Gartencorner im Klunkergarten
(Gu, Mail, 27.7.)
GartenCorner auf dem Klunkerkranich am 2.8. mit Vorträgen ,
Wir haben die Betriebswirtin und Publizistin Elisabeth Voss eingeladen. Sie hat einen Wegweiser für Solidarische Ökonomie geschrieben und beschäftigt sich mit Themen der Ernährungsgerechtigkeit. In ihrem Vortrag wird es vor allem um Landgrabbing in Deutschland gehen. Bäuerinnen und Bauern in Mali, Brasilien und auf den Philippinen und in anderen Ländern des globalen Südens werden von Agrokonzernen von ihrem Land vertrieben. Doch dieses Landgrabbing findet mittlerweile auch in Europa und auch in Deutschland statt. Elisabeth Voß gibt einen Einblick in dieses Problem hierzulande und in Gegenstrategien.
Christian, „Krischan“ Kühner, Haus-eigener Garten-Guru vom Klunkergarten, erzählt vom Klunkergärtnerischen Kompost-System, Wurmhotels und Wurmcafés und überhaupt… äh… -Würmern.
Und Musik natürlich (mehr …) -
Frauengarten Oberhausen wird ausgezeichnet und ist Teil eines Films
(Gu, Mail, 27.7.)
Es soll ein Film über Initiativen von unten“ – Wir nehmen uns Räume der Stadt gemacht werden. Der Frauengarten soll ein Teil des Films werden.Der Frauengarten bekommt eine Auszeichnung:
[…]“die AsF Oberhausen hat im Jahr 2013 ihre Leitlinien für ihre zukünftige Arbeit entwickelt. Die Leitlinien sollen die Grundlage für die Arbeit innerhalb und außerhalb der SPD darstellen und mit Leben gefüllt werden.
Dazu fand im Juli 2013 eine Veranstaltung mit dem Thema „Starke Frauen in der SPD“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden verdiente Sozialdemokratinnen aus den Altersgruppen „gestern, heute und morgen“ aus Oberhausen geehrt.
Seit 2014 haben wir diese Ehrung auch auf relevante gesellschaftliche Personen oder Gruppen ausgeweitet, die sich in Oberhausen aktiv für die Belange der Frauen einsetzen.
Die AsF Oberhausen verfolgt seit Jahren das aktive Engagement des Interkulturellen Frauengartens „Rose“ am Kaisergarten in Oberhausen. Seit 2010 können dort Frauen aus unterschiedlichen Nationen eine Gartenfläche nutzen und bauen gemeinsam Gemüse und Kräuter an. Dieses gemeinsame Tun fördert die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Nationen und hilft Vorurteile zu beseitigen.
Vor diesem Hintergrund hat die AsF Oberhausen in ihrer Vorstandssitzung Anfang 2015 beschlossen, den Einsatz der Frauen des Interkulturellen Frauengartens „Rose“ zu würdigen.
Dazu würden wir Ihnen gerne am 01.09.2015 um 18:30 Uhr auf der Essener Straße 100, in Oberhausen, die eigens für diese Veranstaltung gestaltete Skulptur der „Luise“ überreichen. Die Verleihung findet durch Frau Aydan Özoğuz, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration statt.[…]““ (mehr …)
-
In Oberhausen entsteht Gartenprojekt auf dem Gelände einer Unterkunft
(Gu, Mail 27.7.)
„wir möchten mit dem Kistengarten beginnen.
In der Weierstraße in Oberhausen Sterkrade ist das größte Flüchtlingslager mit über 300 Flüchtlingen. Vor allem afrikanische, syrische, afghanische Männer und Roma Familien mit vielen Kindern. Auf dem Gelände ist Platz, es gibt Interesse bei einer Reihe von Flüchtlingen, mitzumachen.
Eine Druckerei hat uns 20 Paletten gestiftet, die genau die Größe für die Böden haben. In der Stadtverwaltung wird gesucht, ob es die Finanzierung für Seitenteile, Schrauben, Innenverkleidung und Mutterboden gibt. Das zieht sich aber schon ziemlich hin. Beim Drogeriemarkt „dm“ haben wir auch einen Antrag gestellt. DM hat den Frauengarten mit einer Spende unterstützt. Am 30.7. ist eine Konferenz aller Zweigstellenleiter aus der Region, dort soll unser Antrag vorgestellt werden.
Wir haben auch dem Garten- und Landschaftsverband die Idee vorgestellt aber noch keine Antwort bekommen“ (mehr …) -
Bermuda-Garten erreicht Flüchtlinge
(Gu aus alerts, 25.7.)
Neben den Beeten aus kreativer Eigenherstellung befinden sich hier auch Sitzgelegenheiten und ein knallroter Bauwagen. Den haben die Hochschüler übers Internet besorgt und dann mühsam auf das nicht eben leicht zugängliche Gelände gezogen. Habisreutinger hat klare Vorstellungen, was daraus werden soll: »Sobald wir das Mobil von innen auf Vordermann gebracht haben, gibt’s hier Kaffee und Kuchen.«[…] handele es sich um Bewohner des Flüchtlingsheimes, das in einem der Häuser am DGZ-Ring eingerichtet wurde. »Wir hatten uns gefragt, wie wir den Leuten zeigen können, dass sie willkommen sind«, sagt Koppelkamm, bevor er einen auf dem Fahrrad heranbrausenden Jungen mit beherztem Griff gerade noch rechtzeitig davor bewahrt, aufgrund des holprigen Bodens von seinem klapprigen Gefährt zu stürzen. »Die Geflüchteten in das Gartenprojekt einzubeziehen«, ergänzt er nach geglückter Rettungsaktion, »ist ein nahe liegender Gedanke, von dem alle Beteiligten sofort begeistert gewesen sind«. Von den 350 Asylbewerbern aus Afghanistan, Syrien oder Kosovo, die auf engstem Raum beisammen wohnen, beteiligen sich bereits jetzt regelmäßig fast 20 Menschen an dem Garten. Koppelkamm betont jedoch, dass dies nicht nur eine Kooperation von Studenten und Flüchtlingen sei: »Am liebsten wäre es uns, wenn viele Menschen aus der Nachbarschaft sich beteiligen.« Mit Aktionen wie Fußballspielen, Führungen oder Grillabenden wollen sie auch in den bereits begonnenen Semesterferien auf sich aufmerksam machen, damit das »Bermudadreieck« seinen Ruf als Ödland möglichst bald verliert.“
http://www.neues-deutschland.de/artikel/978942.oase-floralen-gluecks.html (mehr …)
-
150 Leute beim Ermekeilgarten dabei
(Gu aus alerts, 25.7.)
[…] Aus ganz Bonn kämen rund 150 Menschen aller Alters- und Gesellschaftsgruppen, um für einen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr gemeinsam ihre Kisten zu bauen, zu bepflanzen, zu gießen und zu ernten, „Gärtnerei von A bis Z“, nennt die Organisatorin das. Die meisten Mitglieder tun sich in kleinen Gruppen zusammen, um die Anforderungen der Pflanzen mit den persönlichen Terminen koordinieren zu können. […] Und das Projekt ist längst weit mehr als ein Garten. Durch die Ideen von immer mehr Mitgliedern sind ständig neue Aktivitäten entstanden. Beispielsweise findet jeden dritten Samstag im Monat in den Räumen der Kaserne ein „Repair-Café“ statt, wo Heimwerker und Näherinnen kaputten Elektrogeräten, Fahrrädern und Kleidung zu neuem Glanz verhelfen. Außerdem gibt es regelmäßig ein gemeinschaftliches Kochen und Essen mit Mitgliedern und Menschen aus der Nachbarschaft. So werde die Gartenanlage hinter den eisernen Zäunen mehr und mehr zum „Dorfplatz für die Südstadt“, erklärt Wissmann. Zu den Öffnungszeiten ist der Platz für jeden offen, und das wird fleißig genutzt.[…] Seit 2013 verhandelt die Stadt Bonn mit dem Bund über den Kauf der insgesamt 25 000 Quadratmeter. Doch vor einem Verkauf will der Bund von der Stadt Planungen vorgelegt bekommen, was mit den Flächen künftig passieren soll.
http://www.rundschau-online.de/bonn/ermekeilinitiative-in-bonn–stadtgaertnern-in-der-frueheren-kaserne,15185502,31304512.html (mehr …)