(Gu, Mail, 24.7.)
In Bielefeld hat Transition Town schon 2 Gartenprojekte angeschoben, die auf städtischen Grabelandflächen entstanden sind. Nun gibt es noch ein neues im Ostmannturmviertel (Projektbericht ist beim Projekt abgelegt), was in Kooperation mit der Sportjugend enstand. „Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bielefeld und dem Verfügungsfonds Ostmannturmviertel (Programm Stadtumbau West – Nördlicher Innenstadtrand) wurden in Nachbarschaftshilfe 14 Hochbeete in Form sechseckiger Wabenbeete von den zukünftigen Nutzern errichtet. Praktische Unterstützung erhielten die 50 Nachbarn von Pip Cozens (Art at Work) und Reinhold Poier von Transition Town Bielefeld. Die Beete stehen zumeist auf öffentlichen Rasenflächen, in einem Innenhof der BGW und von 24 Schülern der Luisenschule/Bio AG wurden gemeinsam mit der Sportjugend zwei Beete auf dem Schulgelände errichtet.[…] Die Wabenbeete wurden an mehreren Terminen in der als Werkstatt genutzten Lagerhalle des Umweltzentrums in nur 4 Wochen von den Nachbarschaften unter Anleitung gebaut, mit Erde gefüllt und von ihren Bewirtschafter*innen individuell bepflanzt. Bis zum Stadtteilfest im Ostmannturmviertel am 13.06.2015 konnte somit in allen Beeten Gemüse sprießen. Die 14 Beete stehen im Grünzug im Ostmannturmviertel zwischen der Luisenschule und dem Umweltzentrum.
Alle Materialien für das Projekt konnten lokal aus Bielefeld und zumeist sogar aus dem Viertel bezogen werden. Baumaterial von Holzhandlung Schröder & Hoffert; Mutterboden wurde an 3 Stellen am Grünzug platziert von Baustoffhandel H. Vollmer; Gemüsepflanzen wurden vom Transition Town Gemeinschaftsgarten vorgezogen.“ Es machen wohl 50 Leute aus der Nachbarschaft mit.
Sie haben den städtischen Vertrag (Überlassungsvertrag) nicht abgewartet, der ein Entwurf ist (die Stadt ist verhandlungsbereit) und darin angesprochen sind Rückbauverpflichtung, Aufsichtspflicht, Wiederherstellungspflicht bei Vandalismus, Pflege-, Unterhaltungs- Verkehrssicherungspflicht, gerichtsfeste Dokumentationspflicht, Ausschluss von Fremdnutzung (z.B. als Mülleimer). TT ist sieht sich als Initiator und Ermöglicher, aber nicht als Antragsteller oder Betreiber des Projekts. Gekostet hat das Projekt bisher 5700 Euro, die eigentlich ein durchlaufender Posten sein sollten. Nun wird die Auszahlung zurückgehalten, bis der Vertrag unter Dach und Fach ist. (mehr …)
Kategorie: Urbane Gärten
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neues Gartenprojekt in Bielefeld hat „Knebelvertrag“ vorgelegt bekommen
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IG Aalen wird 10 Jahre alt
(Gu, Mail, 23.7.)
Der IG Aalen feiert Ende September sein 10-jähriges Jubiläum. Aus der Einladung:“ Erlebe mit uns die Vielfalt des Wurzelswerks und was daraus wächst: Wurzelgeschichten aus den Heimatländern der GärtnerInnen und Geschichten des Ankommens in der Fremde, das chinesische Mondfest, musikalische und
kulinarische Wurzelgeschichten.“
In Kooperation mit dem Theater der Stadt Aalen (mehr …) -
Mobiler Garten für Flüchtlinge im Übergangswohnheim Marienfelde geplant
(Gu aus Antrag, 24.7.)
In einem Übergangswohnheim in Berlin Marienfelde soll „eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung mit mobilen Beeten“ entstehen, „die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden können. […] Von den 700 Menschen, die derzeit im Übergangswohnheim Marienfelde wohnen, sind 300 Kinder und Jugendliche. Die Heimleitung hat vorgeschlagen, zunächst Kinder und Jugendliche an die Gartenarbeit heranzuführen und den Garten im Rahmen des Kinder- und Jugendclubs aufzubauen und zu betreuen. Zu Nachbarschaftsgruppen besteht reger Kontakt.“
Der Garten soll schrittweise aufgebaut werden, begonnen wird mit 2 Beeten und der Nutzung eines vorhandenen Beetes auf einer Fläche, die getrennt über eine Seitenstraße zugänglich ist. Sie wollen gemeinsam kochen und auch Beetpatenschaften an Interessierte aus der Nachbarschaft vergeben.
Träger ist Himmelbeet (mehr …) -
Garten mit Flüchtlingen in Kevelaer
(Gu aus alerts, 22.7.)
[…] „Als Grundstück für den Garten bot sich ein brachliegendes Areal in Familienbesitz an der Gelderner Straße an. Idee war immer, hier nicht einfach einen Garten anzulegen, sondern damit Menschen zusammenzubringen. Mit einem Projekt eine Aufgabe zu schaffen und Kontakte zu knüpfen. Daher stellte er seine Idee beim Runden Tisch für Flüchtlinge vor und fand dort erste Unterstützer. Auch die Kommune sicherte ihre Hilfe zu. Das Projekt konnte anlaufen. Und wer jetzt das 1600 Quadratmeter große Gelände besucht, sieht, dass die Idee Gestalt angenommen hat. Die dichten Brombeersträucher sind verschwunden, der Bauhof hat das Gebiet dafür komplett gerodet. Die KLJB Winnekendonk pflügte später den Boden noch komplett um, weil immer noch dicke Wurzeln in der Erde sitzen – passend zum Namen der Aktion „Wurzelwerk“. Das Team stellte im April / Mai die ersten Hochbeete auf. Inzwischen stehen dort fünf Beete, Salat und Bohnen können bereits geerntet werden. Ein Zaun trennt das Grundstück ab, ein Schild soll in Kürze gut sichtbar auf das Projekt aufmerksam machen.
Der Garten ist das eine, die Idee der Zusammenarbeit das andere. Doch auch hier hat sich einiges entwickelt. Wurzelwerk verfügt über einen festen Stamm von acht Personen aus Kevelaer, die immer mal wieder im Garten sind. Dazu kommen Flüchtlinge, für die der Garten eine echte Aufgabe geworden ist. […] über andere Asylbewerber hatten sie von der Idee erfahren. Die sind längst nicht mehr dabei, weil sie inzwischen in anderen Städten leben, die beiden Syrer sind dem Projekt treu geblieben. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Personen aus Kevelaer finden würden, die uns unterstützen“, sagt van Meegern. Denn die Flüchtlinge kommen und gehen, das bringen die Asylverfahren mit sich. Damit Konstanz ins Wurzelwerk kommt, braucht es einen festen Stamm an Mitstreitern aus der Stadt. „Wachsen soll nicht nur das angebaute Gemüse, sondern auch der Austausch und das Miteinander in Kevelaer“, so beschreibt van Meegern die Idee. Fernziel ist, dass der Garten zum lockeren Treffpunkt wird – für alle Kevelaerer. Das nächste Projekt das Wurzelwerk im Garten angehen will, ist der Bau einer kleinen Hütte. Hier könnten dann die Gartengeräte gelagert werden und es gäbe eine Möglichkeit, um sich bei Regen unterzustellen. (mehr …) -
Staatssekretär Kloss spricht politisches Grußwort zu Chancen und Herausforderungen von urban gardening auf Gartenbranchenmesse
(Gu aus alters, 22.7.)
2Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht am 2. September die zweite Ausgabe des BHB Garden Summits in Köln über die Bühne. Direkt im Anschluss an die „spoga+gafa“ lädt der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. die Gartenbranche ein. Die diesjährige Veranstaltung, die im Congress Center Nord der Koelnmesse stattfindet, steht unter dem Motto „Der Blick über den Gartenzaun“. Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, eröffnet das Event mit einem politischen Grußwort, das die neuen Chancen und Herausforderungen des Urban Gardening hervorhebt. Dabei gereift er den derzeitigen Trend zur Rückkehr der Gartenbaus in die Städte auf und beleuchtet Chancen der Entwicklung und Motive, die gartenbauliche Produktion wieder mehr in urbane Ballungszentren zurückzuholen2 […]https://www.moebelkultur.de/news/spoga-gafa-bhb-garden-summit-im-anschluss-an-die-messe/22887.html
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Konflikte im IG Wasserburg
(von Shimeles)
„Mit deiner Hilfe habe ich diese Verbissenheit abgelegt“ sagte die Projektkoordinatorin
als sie gemerkt hatte , dass durch meine laufende Unterstützung(Mediation) der Gartengemeinschaft und der Projektkoordination im Garten die Kommunikationsrichtung zum positiven wendete.
Weitere Gespräche finden statt nach Bedarf und im Herbst sollte eine Zusammenkunft alle Konfliktbeteiligte mit mir vor Ort ein Gespräch führen.
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Siebdruckworkshop im IG Rostock
(von Shimeles)
„wir haben viel spaß mit unserem siebdruck und haben es auch schon öffentlich durchgeführt (s. http://www.interkultureller-garten-rostock.de/).
vielen dank nochmal dafür und als erinnerung ein kleines foto.
„ Mit unseren frischen Kenntnissen im Siebdrucken beiteiligten wir uns am 20. Juni 2015 an der 25 Jahre Ökohaus Jubiläumsfeier. Ohne es zu planen, ist dort vermutlich unser LOGO für den Garten entstanden?!“….
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Artikel über IG Gö´s Unterstützung beim Aufbau eines Gartens mit Flüchtlingen
(von Shimeles)
Verein Internationale Gärten bietet Unterstützung auf Zietenterrassen an
Von Katharina Klocke |
27.06.2015 16:35 Uhr
Der Verein Internationale Gärten in Göttingen hat während einer Sitzung des Ortsrates Geismar Unterstützung beim Aufbau eines Gartens im Umfeld des Flüchtlingswohnheims auf den Zietenterrassen angeboten.
Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.
Göttingen. Der Ortsrat bat die Stadtverwaltung Göttingen, Kontakt zum Verein aufzunehmen, um Informationen für die Ausarbeitung eines Konzeptes zu liefern.
Tassew Shimeles, Vorsitzender des Vereins Internationale Gärten, berichtete über die Geschichte der Gartenflächen, die von Gartenfreunden aus vielen verschiedenen Ländern beackert werden. Seit vielen Jahren gebe es etwa den Internationalen Garten am Gehrenring, in dem nicht nur gepflanzt, geerntet und gefeiert, sondern in einer Imkerei auch die Entstehung von Honig beobachtet werden könne. Auch andere Stadtteilorganisationen nutzten den Garten für ihre Veranstaltungen.
Shimeles schlug vor, für das Flüchtlingswohnheim auf dem ehemaligen Kasernengelände am Rand des Göttinger Ortsteils Geismar für die Flüchtlinge einen „Internationalen Willkommensgarten“ anzulegen. Ob die Fläche und der Boden auf den Zietenterrassen selbst geeignet sei, ob es eine nahegelegene Ersatzfläche gebe oder ob vielleicht als Alternative ein Kistengarten angelegt werden solle, sei zu klären, bevor ein Konzept ausgearbeitet werde. „Wir würden gern einen Vorschlag machen, benötigen aber noch einige Informationen über das Gelände“, erklärte Shimeles.
Der Vereinsvorsitzende bot an, beim Aufbau eines Gartens mit dem Runden Tisch und anderen Organisationen zusammenzuarbeiten. Darüberhinaus könnten in dem Areal am Gehrenring durch Erweiterung des Gartens noch bis zu 20 Familien aufgenommen werden. „Die Stadt müsste in dem Fall genehmigen, dass wir die Parzellen erweitern können.“
Bei den Geismaraner Ortsratsfraktionen kam der Vorschlag gut an. Gerda Fischer (CDU) lobte „die tolle Idee“. Matthias Opitz (Bündnis 90/Die Grünen) forderte die Verwaltung auf, dem Verein bei Klärung der offenen Fragen zu helfen. Auch Dieter Czech (SPD) kündigte an, seine Fraktion werde die Idee ebenfalls unterstützen.
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Sensenworkshop im ForstFeldGarten
(von Shimeles, per Mail an ihn)
Am Fr, 5.6., 15 Uhr gibt es im ForstFeldGarten einen Action-Learning Sensenworkshop (auf Spendenbasis) mit den Sensen-Kundigen Phillip Bahlke, Harald Wersich und Hartmut Hübner. wer hat, bringe Sense mit, dengeln, wetzen und los gehts, das Gras steht gut, Tai-Chi mit Effekt; und im FFG ist es sehr schön, auch zum wandeln und chillen, gute Gelegenheit für einen Besuch, auch wer nicht mit sensen will. -
In Witzenhausen entsteht ein Internationaler Garten.
(von Shimeles)
Der Garten nennt sich „Stubengarten“. Per Mail an Shimeles,
An der diesjährigen Gartentour nahmen wir mit dem Schaugarten und in Kooperation mit Petra Ernst und Rainer Winkelhake auch mit dem Stubengarten gegenüber vom Transition Haus teil.
Während im Schaugarten der Andrang übersichtlich war, herrschte im Stubengarten reges Treiben. Viele wollten sich über aktuelle Entwicklungen informieren, und Petra und Rainer gaben bereitwillig Auskunft über archäologische Besonderheiten des Grundstücks sowie ihre weiteren Pläne hinsichtlich eines interkulturellen Gartens.
Svadesha Urban lud um die heiße Mittagsstunde unter einem schattenspendenden Baum zu einem Singkreis ein.
Tassew Shimeles von den Internationalen Gärten Göttingen e. V. entwickelte mit einem Kreis Interessierter Zukunftsvisionen für den Garten und konnte aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz viele wertvolle Tipps geben. Auch sagte er eine weitere konzeptionelle Begleitung des Gartenprojektes zu.
Passend zum Gartenkonzept gab es ein internationales Menü, bestehend aus türkischen, italienischen und weißrussischen Köstlichkeiten sowie regionalem Bier und den Resten des im Vorjahr von Transition gepressten Apfelsaftes.
Quelle: Rundbrief Transition Town Witzenhausen Juni/Juli 2015,
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IG Wiesloch hat Flüchtlinge erreicht
(Gu aus alters, 21.7.)
[…]
Mit Handzetteln in mehreren Sprachen, darunter auch Arabisch und Albanisch, waren sie in das Heim gegangen, wo seit Anfang des Jahres 230 Flüchtlinge untergebracht sind. Wer dabei sein wollte, den haben sie gleich mitgenommen. 15 Asylbewerber schlossen sich an. Einheimische, Zugewanderte, Migranten und Flüchtlinge arbeiten nun zusammen. Die Gärtner kommen aus Deutschland, Äthiopien, Schottland, dem Kosovo, Russland und Gambia. Wo zuvor eine große Wiese war, sollen jetzt Beete, Ruhezonen und Begegnungsflächen geschaffen werden, gegärtnert wird auf Gemeinschafts- und Einzelbeeten. „Da der Garten gerade erst entsteht, gibt es viel zu tun, aber auch noch viel Platz für Ideen“, sagt Anne Jacobi. Hier kann jeder anbauen, was er möchte – ob Zucchini oder Radieschen, Buchweizen oder Senf, oder Lieblingsgemüse aus dem Heimatland. Die Gartengeräte sind in einem kleinen Häuschen untergebracht. Die Tür ist mit einem Zahlenschloss verriegelt, so braucht man keinen Schlüssel und kann sich die Werkzeuge jederzeit holen.“
In dem Artikel werden auch der IG Altenkirchen und in Mannheim beschriebenhttp://www.rnz.de/panorama/gesellschaft_artikel,-Wurzeln-schlagen-_arid,113595.html
(mehr …) -
Mag´s Bewohnergarten: Kita dabei
(GU, Mail, 21.7.)
[…] „Seit Januar ist ein Beet an die angrenzenden Kiga/Kita vergeben, wegen des Streiks der ErzieherInnen ist allerdings nicht allzuviel passiert, ich denke das wird besser. Größere Probleme haben wir mit dem „Verschwinden“ von Gartengeräten, die gemeinschaftlich genutzt werden.“ -
Rosen_Heim Ramersdorf hat losgelegt
(Gu, Mail, 21.7.9
„Mit unserem Gemeinschaftsgartenprojekt rosen_heim im Stadtteil Ramersdorf stehen wir noch ganz am Anfang.
Ähnlich wie am Grünspitz steht uns hier für 3 Jahre ein Brachfläche zu Verfügung, auf der bereits jetzt Hochbeete aus Paletten gebaut und kulturelle Veranstaltugen geplant werden.
Zukünftig wird rosen_heim durch das Wohnforum begleitet“ (Wohnforum = Gewofag) (mehr …) -
Mauergarten: gemeinsames Bauen und Reparaturcafé
(Gu, Mailing, 21.7.)
Von 17 bis 20 Uhr kann, wer defekte Küchengeräte, Stühle u.a. wieder in Funktion bringen lassen möchte, im Freizeiteck (Graunstrasse Ecke Gleimstrasse) das Reparaturcafé besuchen! […] Am kommenden Samstag, 25.07., wird ab 14 Uhr im Garten an dem neuen Wasserschuppen und evtl. an weiteren Holzmöbeln gebaut.“
Sie diskutieren gerade über eine Komposttoilette (Sie wollen einen Kreislauf herstellen -> Terra Preta für die Beete)
²Bezüglich des Andockens interessierter Kindergärten brachte Barbara folgenden Vorschlag ein:
Die KiTas sind relativ weit vom Garten entfernt. Daher wäre eine Alternative, in den KiTas vor Ort gemeinsam mit fachkundigen Eltern Hochbeete zu bauen und ihnen zu Beginn Unterstützung beim Gärtnern zu bieten. Interessenslage wird noch eruiert; ggf. können hierfür auch wieder Fördergelder rekrutiert werden.“ (mehr …) -
Bewegung in Dresden
(Gu, mail, 20.7.)
[…] „der Aprikosengarten ist noch da und bleibt auch die nächsten Jahre. Durch eine Baustelle wird er aber vorübergehend auf 500 m² reduziert.Wir haben hier da etwas Bewegung, da der Apfelgarten ja auch umziehen muss – ein Flüchtlingsübergangsheim wird gebaut und wir verlieren einen größeren Teil der Fläche. Momentan ist dort beabsichtigt den Rest des Gartens mit den Flüchtlingen weiter zu betreiben, währen der Hauptteil auf eine Fläche in der Nähe umzieht.
Es gibt auch noch immer reichlich Neugründungen von Gärten, die noch nicht alle auf der Gartennetzwerkseite zu sehen sind. Das weiß ich, da ich zu einigen davon Kontakt habe. An der Grenze zu Freital haben sich 2 Stücj nebeneinander gegründet ohne von einander zu wissen.
Dort probiere ich etwas aus, da die eine Fläche (wo ich meine Finger mit drin habe) in einem großen (1100m²) Kleingarten ist, der Vorsitzende ist sehr aufgeschlossen und wenn es klappt, ist der Gemeinschaftsgarten unkündbar. „ (mehr …)
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IG Potsdam macht viele pädagogische Angebote für die Umgebung
(Gu aus Projektbericht)
[…] „Im Stadtteil Schlaatz arbeiten wir eng mit den Schulen, den Horteinrichtungen, den Kitas, mit Vereinen, Initiativen und freien Trägern zusammen. Unsree Angebote werden von der Weidenhofgrundschule, der Schule am Nuthetal, der Internationalen Schule Babelsberg, der Max Dortu Schule, dem Einstein Gynmasium, dem URANIA Schulhaus, der Kita Nuthespatzen, der Kita Kinderhafen, Hort Schulkinderhaus, der Kita Kinderland, der Kita Nutegeister regelmäßig bzw. mehrfach genutzt.
Für das Projektehaus Babelsberg, das Familienzentrum, der Kinderklub, den Schulpaten der Schule am Nuthetal und den Sozialarbeitern sind wir zunehmend Partner bei der Umsetzung von Projekten.
[…] Die Nachfrage nach der Schulgarten AG ist nach wie vor so hoch, das wir Altersbegrenzungen und einen Anmelestopp geben mussten […] Wöchentlich kommen Schulklassen, Hortgruppen und KITA-Gruppen in den Integrationsgarten und nutzen die Projektangebote“Die Gelder aus „Soziale Stadt“, mit denen das alles bisher finanziert wurde, brechen weg, da das Programm ausläuft. Sie sind aktiv „in Richtung Flüchtlinge“, nehmen an Treffen zum Thema teil (neue Nachbarschaften) und haben auch schon ein Fest mit Flüchtlingsfrauen im Garten gefeiert (mehr …)
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Gartenbahnhof Ehrenfeld nutzt Lastenrad
(GU, RSS; 18.7.)
[…] Diesen Samstag Nachmittag war das Menschenrechtsfestival angesagt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und so galt es zunächst das Material herüber zu transportieren. Das ging nur mit dem Rothehausrad. Wir nutzten dieses gemeinschaftlich genutzte Lastenrad seit einigen Wochen.[…] (mehr …) -
Stadtgarten Nürnberg fühlt sich wohl in der neuen Heimat
(Gu, Mail, 19.7.)
[…]“Uns geht es in der neuen Heimat sehr gut und wir sind froh, dass die Stadt uns dieses Fleckchen als neue Heimat zur Verfügung gestellt hat. Selbst OB Maly hat uns letzte Woche mit über 150 Bürgern auf Fahrrädern besucht. Ich glaube, dass ihn der Gemeinschaftsgarten sehr beeindruckt hat. […]
Wie ihr wisst, sind zwei unserer drei Bienenvölker im letzten Winter eingegangen. Seit ein paar Wochen haben wir nun wieder drei Völker im Garten. […]
Nachdem der Grillkurs im Juli so gut besucht war, bietet Xenia spontan noch einen zweiten Termin am 2. August an.
Wenn euch der Workshop interessiert, meldet euch wie immer über xenia@bluepingu.de an. Der Kurs ist auf 15 Personen beschränkt. 20 EUR kostet die Teilnahme. Darin sind alle Zutaten enthalten.
Projekttage mit Kindern und Jugendlichen
Das Thema Umweltbildung spielt bereits seit zwei Jahren eine wichtige Rolle im Garten. Dabei bieten wir pädagogisch begleitete Projekttage an, um Kindern und Jugendlichen aber auch Flüchtlingen Themen wie Gemüse anbauen, Ernährung, Entschleunigung und Gemeinschaft spielerisch und aktiv zu vermitteln. Bei Interesse kann man sich an Oliver Kuntze wenden, der die Projekttage anleitet: http://www.stadtgarten-nuernberg.de/ueber-uns/projekttage-kinder-jugendliche/Einladung zum Sommerfest
Zu guter Letzt möchten wir euch herzlich zum Sommerfest am 25. Juli (Samstag nächste Woche) ab 13 Uhr einladen. Freut euch auf einen entspannten Tag im grünen Garten, mit leckerem herzhaften und süßem Essen, ein kühlendes Planschbecken und Live Musik von der jungen Nürnberger Sängerin Hanna Sikasa (http://www.hannasikasa.com)
https://www.facebook.com/events/832506126825106/ -
98.000 Euro Anschub für neuen Gemeinschaftsgaretn in Iserlohn
(Gu aus alters, 18.7.)
„Ein weiteres Projekt in der südlichen Innenstadt kann jetzt mit finanzieller Unterstützung rechnen. „Der Bürgerverein Iserlohner Südstadt e.V. erhält für das „Open Gardening“ an der Freitreppe am Fritz-Kühn-Platz eine Förderung in Höhe von 97.614 Euro von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Scheffler.
In der Innenstadt von Iserlohn wird ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten eingerichtet. Die Stadt stellt dafür auf einem zentral gelegenen Parkplatz eine Fläche von etwa 300 qm zur Verfügung. Weitere Aktivitäten sind Workshops, Seminare und Angebote zur Umweltbildung. Eine zentrale Intention des Projektes ist es, durch die gemeinsame Gartenarbeit Verbindungen zwischen den Bewohnern des multikulturellen und benachteiligten Stadtteils zu schaffen. Die Förderung dient als Anschlussfinanzierung, langfristig soll der Garten finanziell unabhängig sein. […]“
http://www.lokalkompass.de/iserlohn/politik/michael-scheffler-gartenprojekt-in-der-suedlichen-innenstadt-kann-beginnen-d565786.html (mehr …) -
Hofgrün: Studis lernen urban gardening
(Gu aus alerts,
[…] spielt sich in Wirklichkeit im Innenhof des UdK-Gebäudes in der Straße des 17. Juni 118 ab: Dort, wo die beiden Studiengänge Mode- und Produktdesign der UdK Berlin ihren Sitz haben, zeigt Landschaftsarchitekt Frank Riebesell den Studierenden die Grundlagen des Gartenbaus.
Säen, Wässern, Wurzeln einkürzen, Pikieren oder Ausgeizen sind nur einige der vielfältigen Aufgaben, die seit mehreren Jahren in die Hände der angehenden Gestalter gelegt werden. „Chefkoch“ Riebesell vom Büro für Landschaftsarchitektur hochC nimmt dabei zusammen mit seinen beiden studentischen Mitarbeitern Cathryn McAnespy und Daniel Valencia Ferrá allerdings nur eine beratende Rolle ein – für die Pflege der Beete sind die Studierenden das ganze Jahr über selbst verantwortlich.
Bei Hofgrün, so der Name des Projektes, handelt es sich um eine Initiative, die den Studierenden die Grundlagen zum Anbau und Gewinn lokaler Lebensmittel vermitteln soll. Urban gardening – ein immer wichtiger werdendes Thema in städtischen Ballungsräumen. Die Studierenden übernehmen dabei die Gestaltung und Nutzung des Hofes selbst: Sechs Wochen lang ist eine kleine Gruppe des zweiten Semesters der Bachelorstudiengänge Mode- und Produktdesign für die Pflanzen verantwortlich, bis eine neue Gruppe die Leitung übernimmt.
Zwar wird nur Dienstagnachmittags gesät, pikiert oder umgetopft, aber auch an anderen Tagen benötigt der Garten Aufmerksamkeit, da er natürlich regelmäßig bewässert werden will. Hierbei zeigt sich, dass das Hofgrün-Projekt nicht nur als Pflichtmodul gesehen, sondern von den Studierenden mit viel freiwilligem Engagement umgesetzt wird. [… ] Als das Projekt 2010 initiiert wurde, entschied man, dass alles, was bei Hofgrün angebaut werden würde, nützlich sein soll. […]
In den großen Trögen befinden sich jedoch nicht nur essbare Pflanzen, sondern auch solche, die in weiteren Bereichen des Studiums Verwendung finden. Japanischer Indigo und Färberkamille beispielsweise werden von der Werkstattleiterin Julia Kunz zusammen mit den Modedesign-Studierenden geerntet und die Blätter beziehungsweise Blüten zum Färben von Textilien in der Siebdruck-Werkstatt „All About Plants“ eingesetzt.
Doch der Hofgarten ist keineswegs ausschließlich den Studierenden des zweiten Semesters vorbehalten. In der Tat dürfen sich alle an den Erzeugnissen bedienen – sei es für den bunten Salat nach getaner Arbeit oder für den entspannten Tee zwischen zwei Unterrichtseinheiten. Somit entsteht ein studienfach- und semesterübergreifendes Gemeinschaftsgefühl, wo Verantwortung anerkannt und Begegnung gefördert wird.
Nach Ablauf der sechs Wochen werden im wahrsten Sinne des Wortes die Früchte der Arbeit geerntet und die aktuellen Gruppenmitglieder bei einem kleinen Fest verabschiedet.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/gestalten-urban-gardening-und-ein-hauch-von-minze/12054932.html (mehr …) -
P-Gartenleute gärtnnern mit Flüchtlingen
(Gu aus RSS; 18.7.)
Was lernten wir aus unserem letzten Besuch im Haus Leo, bei dem wir mit Flüchtlingen einen Gemeinschaftsgarten bauten? Afghanischer Safran braucht sandigen Boden (ich habe mittlerweile Safran/Krokuszwiebeln von Bingenheim bestellt, weil der Postweg aus dem Hindukusch so lange dauert), Papaya ist eine der beliebtesten Früchte Somalias, diese wollen wir probeweise mal anbauen und überwintern oder zu Salat sagt man Salata in Mogadishu. Gärtnern als Vehikel des Austausches, als Abwechslung vom tristen Alltag, zur Integration von Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Tschetschenien, Somalia und Afghanistan (mehr …) -
Freiburg will Gärten auf GU-Grundstücken auch finanziell fördern
So erzählte mir Herr Hüttig letzten Samstag beim Vereinsseminar. Die Stadt sieht, dass Gärten auch für Flüchtlinge und für die Integration wichtig sein können und hat sich nochmal die Arbeit von Südwind, die das ja schon Jahre machen, angeguckt. Das Ergebnis ist wohl, dass es auch Mittel für Stellen geben soll (mehr …)
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Projektbesuche in Jena und Berlin
(Gu, Projektbesuche, 9.7., 13. und 14.7.)
Das „Bunte Gemüse“ Jena ist ein Gartenprojekt, das zunächst direkt auf der Fläche eines Abentuerspielplatzes entstand. Die gartenbegeisterten Kinder haben gartenbegeisterte Eltern mitgebracht. Inzwischen wird dieses Stück hauptsächlich von einem anerkannten Flüchtling bewirtschaftet. Für alle anderen gibt es eine Fläche, die an den Abenteuerspielplatz angrenzt und inziwschen dazu gehört. Noch muss man über die Fläche des Spielplatzes laufen, aber die InitiatorInnen versuchen, ein Tor in den Zaun einsetzen zu lassen bzw die Genehmigung dafür zu bekommen. Hier gärtnern Flüchtlinge aus der nahen GU, Kinder, Eltern, Interessierte. Der Garten ist noch im Aufbau, als ich da war, haben Frauen aus Abbruchsteinen ein Mosaik in die Mitte des Gartens gesetzt, um eine schöne Aufenthaltsfläche zu bekommen. Sie haben diverse Möglichkeiten zu kochen, es gibt – Überrest eines fehlgeplanten Lehmhauses – eine Art Bühne. Alles ist gemeinschaftlich. Nebenan können sie Räume der Tafel nutzen. Hier gibt es auch eine kleine Werkstatt.
Im Garten sind die Pflanzen mit Fotos an die Beete angebracht und mit ihren deutschen Namen, ebenso die Gartengeräte etc.
Diana, die den Garten koordiniert, erzählte, dass einige Leute aus der GU Wohnungen bekommen sollten, aber lieber in der GU blieben – sie wollen den Garten in der Nähe und haben dort schon Kontakte geknüpft und fühlen sich gut aufgehoben und gefragt.
Leute vom „essbares Jena“ haben vier Flächen, die sie für andere bepflanzen und pflegen. Problem: Wasserzugang. Sie gehen mit ihren Gießkannen von Geschäft zu Geschäft. Die AnwohnerInnen der Flächen ernten gerne ab und an, doch machen sie nicht wirklich mit. Sie wollen noch mal mehr Werbung machen und mit Schildern an den Flächen versuchen, mehr Leute zu gewinnen.Der WillkommenesKulturGarten in Berlin Spandau ist im Rahmen einer Fortbildung als Praxisprojekt entstanden. Die GU ist in einer riesengroßen Kaserne (ehemals englisch) und wahrscheinlich wird das eine der zentralen Erstaufnahmestellen Berlins werden. Auf einer Fläche, die auch ohne Durchgang durch das Haus erreichbar ist, hat eine Gruppe ein Gartenprojekt aufgebaut. Sie gärtnern in Hochbeeten, Hügelbeeten und im Boden. Es sind auch Leute aus anderen Gartenprojekten dabei (die ncoh studieren), wie z.B. vom Garten ohne Grenzen aus Berlin Kreuzberg. Leute aus dem neuen Druchgang der Fortbildung sind auch schon involviert, so dass die Hoffnung besteht, dass die Koordination übergeben werden kann. Das Heim unterstützt das Projekt (was Ausgangspunkt für diesen Ort war) und die Sozialarbeiterin ist voll involviert. Sie ermutigt die Leute, auch dann zu gärtnern, wenn keiner von der Begleitgruppe da ist. Noch wird es von den meisten BewohnerInnen zögerlich angenommen, doch sind die Kinder mit Begeisterung dabei. Manche Pflanzen stehen kurz vor dem „Gieß-Tod“ (zu viel Wasser)
Zehlenwandler aus Berlin-Zehlendorf hat letztes Jahr mit einem Beet vor einem U-Bahnhof (Onkel-Tom-Straße) begonnen. Sie sind eine Transition Town Gruppe, die Gärten als ein machbares Praxisprojekt sieht. Das Beet ist ganz im Sinne von „essbare Stadt“, alle können ernten. Es sieht nicht geplündert aus, es gab wohl auch Schilder, dass hauptsächlich die Kräuter für alle sind. Das zweite Projekt entsteht nun in der sogenannten Papageiensiedlung (Ex-amerikanisch), in der viele Einfamilienhäuser mit Abstandsgrün stehen. Sie haben eine bis vor kurzen wohl völlih kahle Fläche am Rande einer neu gestalteten Grünfläche bekommen und zunächst 2 Hochbeete aufgebaut. Sie wollten 5, doch stellt sich nun heraus, dass es doch nicht so viele Leute sind, die zuverlässig gießen können etc. Es gibt keinen Zaun und die Gießkanne ist mit einem einfachen ZahlenSchloß direkt an den Beeten befestigt. Wasser bekommen sie von einem Außenanschluß des gegenüberliegenden Hauses. Sie hoffe, dort dann auch Geräte unterbringen zu können, noch bringen alle die Sachen von zu Hause mit und nehmen sie dann auch wieder mit nach Hause. Es gibt hauptsächlich Wohlwollen der Anwohnenden. Noch gibt es nur ein Minischild, was nicht aussagt, dass man mitmachen kann. Sie wollen nochmal gezielt werben und auch eine kleine Eröffnungsveranstaltung machen. Ute Scheub gehört zu der Gruppe, so ist es kein Wunder, dass sie Terra Preta mit in den Beeten haben.
Sie sind vernetzt mit den umliegenden Projekten.Die Pallstgärten sind zwei direkt aneinander grenzende Gartenprojekt am Sozialpallast in Berlin-Schöneberg. Den einen, Garten der Künste, gibt es schon länger, der andere ist nun neu dazu gekommen. Der Garten der Künste ist ein eher „klassischer IG“, mit individuellen Beeten, hier auch mit Zäunen daziwschen und viel privatem auf den einzelen Parzellen. Der neue Garten ist ein Gemeinschaftsgarten ohne individuelle Parzellen und mit deutlich jüngeren Leuten, die auch alle in der Nachbarschaft wohnen. Diese Gruppe hat schon jetzt einen Schwerpunkt auf alten Sorten, Vielfalt des Gemüses und viel Interesse, das zu vertiefen (was wir auch fördern). Es gibt einen Verein für beide Projekte (was Bedingung von „Soziale Stadt“ war, die auch die Infrastruktur des neuen Projekts gefördert hat). Der Vorstand ist besetzt mit Leuten aus beiden Gärten. Noch sind sie im Annäherungsprozeß. (mehr …)
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Ermekeilgarten in Bonn ist gut besucht
(Gu aus alerts, 17.7.)
Artikel mit kurzem Film ist hier: http://www.general-anzeiger-bonn.de/freizeit/sommertour/frischluft/vom-gruenen-glueck-im-hochbeet-article1680859.html (mehr …)
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Grüne Bibliothek in Berlin-Tiergarten
(Gu mail und Projektbesuch, 13.7.)
Ein Artikel zu dem Projekt (und auch zu Bibiotheken und Gartenprojekten und makerspaces) ist hier: https://www.bvoe.at/epaper/2_15/#p=22
In Berlin Tiergarten könnte die Stadtteilbibiothek vor der Schießung gerettet werden (siehe auch Artikel). Sie hat einen Schwerpunkt auf „urban gardening“, so gibt es eine Leihsämerei, sprich in einem Regal lagert Saatgut, was jedeR sich nehmen kann und die Hoffung ist, dass Leute dann auch wieder Saatgut bringen. Danaben gibt es Bücher zum Thema und ein Regal ist auch mit Kinderbüchern dazu bestückt. Gegenüber von den eigentlichen Bibiotheksräumen kann eine Initiative, zu der auch Josh (Ex-Mauergarten) und Gabi sowie Julia (wachsen lassen, Gartenprojekt direkt nebenan) gehören. Sie haben Honoramittel akquiriert, um in den Räumen Workshops und ggf auch eine Offene Werkstatt udn REparatur-Events aufzubauen, mit dem Ziel, dass dieser Ort Anlauf- und Begegnungsort für die Nachbarschaft wird. Noch sind die Nutzungsgenehmigungen nicht klar und daran hängt der weitere Fortschritt. Gudrun und Tom waren zusammen da.
Gudrun möchte mit den Akteuren im Winter einen Tag zum Thema Saatgut (mit Praxisteil) organisieren
(mehr …) -
Sommerküche im Prinzessinnengarten wird vielfältig genutzt
(Gu aus RSS, 15.7.)
Sommer(kochen) im PrinzessinnengartenSeit letztem Jahr gibt es unsere kleine Workshopküche im Prinzessinnengarten, an der gemeinsam gekocht, gegessen und verarbeitet werden kann. Mittlerweile wird sie von Kindergruppen (z.B. von ‚Teller statt Tonne‚), verschiedenen Initiativen (z.B. ‚über den Tellerrand kochen‚) oder auch privaten Gruppen genutzt um dort Ernte aus dem Garten zu verarbeiten, Workshops (z.B. zu Fermentierung) zu geben oder um über die gemeinschaftliche Tätigkeit des Kochens Leute zu einem bestimmten Thema zusammenzubringen (z.B. das Soli-Dinner der Schnittstelle). So oder so, wir finden sie toll und sie wird auch im Sommer fleißig genutzt, im folgenden findet ihr einen Auszug unserer Sommer-Veranstaltungen, die an der kleinen Küche stattfinden. Falls ihr Fragen zu dieser habt, oder sie vielleicht selber ein Mal nutzen möchtet, schreibt gerne an selberkochen@prinzessinnengarten.net
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weiterer Gemeinschaftsgarten in Essen
(Gu aus alerts, 15.7.)
[…] Seit März versuchten wir, den Antrag durchzubekommen.“ Endlich! Genehmigt am 18. Juni in der BV III. Alles hat seine Gründe. Schwerwiegende. Dagegen ist die Gemeinschaftsfläche in Frohnhausen schon ein prächtiges Pflanz-Paradies.
Die Luft flirrt. Doch munter stehen auf der tristen, über 1000 qm Fläche in Altendorf Wiebke Jünger, Petra Huber und Oliver Deppe. Treffen mit Bezirksbürgermeister Klaus Persch und Ratsfrau Jutta Pentoch. Wo sind Schattenspender? Kaum. Ringherum wirres Strauchwerk. Ackern hier? Ja! Nachdem in Zusammenarbeit Grün und Gruga, BV III u. a. Bodenproben ausgelotet wurden.
[…] Jedenfalls ist der Name für den Gemeinschaftsgarten, bisher fünf Mitglieder, geboren: „Loren-Garten“.Nach ökologischen Richtlinien soll auf der noch tristen Kante ein urbaner Garten entstehen.
„Gruppen wie Kindergärten, Schulen, Vereine, Flüchtlinge, die sich beteiligen möchten, bieten wir die Möglichkeit, mitzumachen, dass hier etwas Fruchtbares passiert. Wir sehen das als gesellschaftsbildend an, indem man Kontakte knüpft, sich mehr mit dem Stadtteil verwurzelt. Unterstützer mit Sachspenden sind herzlich willkommen“ Hauptproblem ist fehlendes Wasser. […]Moment! Neugierig auf den Gemeinschaftsgarten Diergardtstraße?
Hereinspaziert! Der Garten ist umsäumt von Bäumen. Eine Wohltat bei der Glut von Klärchen. Das Schild „Nachbarschaftsgarten“ lockt. Udo Seibert strahlt. „Die Nachbarschaft bis hin zur Kerckhoffstraße, zum Frohnhauser Markt, kommt öfter. Jeder, der Lust hat, darf mitmachen beim Gärtnern und Ernten. Leider ernten aber zu wenig. Man muss sie animieren.“
Voll Leidenschaft sprudelt er los, zeigt herrlichen Pflücksalat, duftende Kräuter, Pfefferminze, Fenchel, Blumen. Alles, was das Herz begehrt. „Zuckererbsen! „Die wurden bereits geerntet – beginnen gar wieder zu blühen…“ Massig Mangold, Rote Beete, Stangen-, Buschbohnen, Spitzkohl, blühende Erdbeeren. Seibert pflückt Himbeeren „Die werden unter guten Bedingungen zwei Meter hoch, absolut madenfrei!“
Woher das Geld? „Null-Unterstützung!“ betont Gartentalent Seibert. „Lediglich das Treibhaus kam vom Kreisverband der Linken. Das gesamte Werkzeug bettelten wir uns zusammen. Himbeeren durften wir bei Freunden in Hamminkeln ausbuddeln; Johannisbeeren wurden uns von Nachbarn geschenkt. Einiges erhielten wir von den „Ackerhelden“, Essen-Rüttenscheid.“
[…]
Was ist mit Wasser? „Das kommt vom Markushaus gegenüber“. Dabei strahlt Udo Seibert glücklich, trotz 38 Grad. „Im Garten gibt’s keine Hierarchie. Aber genug Kümmerer.“http://www.lokalkompass.de/essen-west/leute/gemeinschaftsgaerten-ansteckender-bio-boom-d564887.html (mehr …)
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Kulturgärten BRemen suchen TN für Jugendaustauch zum Thema urban gardening
(Gu aus Mail an CM, 15.7.)
[…9 einen internationalen Jugendaustausch „Urban Gardening for Immigrants and others“, der in der letzten Augustwoche in Bremen stattfinden soll und für den wir zzt. um TeilnehmerInnen werben.Der Austausch ist Bestandteil unseres Projektes KulturGärten, in dessen Rahmen wir zwei weitere Gemeinschaftsgärten in Bremen initiiert haben, einen davon am Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Arbergen.
Der Austausch richtet sich an junge Erwachsene, die sich über Flüchtlings- und Migrationspolitik Gedanken machen oder selbst davon betroffen sind, und die außerdem an einem urbanen Lebensstil interessiert sind, der auch Umweltfragen berücksichtigt.
(mehr …) -
Filmfest und Bierbrauen bei Querbeet
(Gu, Mail, 14.7.)
ab Samstag flimmert es wieder auf der Leinwand im Querbeet, denn unser Filmfest Flimmergarten geht in die dritte Runde. Seid herzlich eingeladen, euch vom 18.-24. Juli an sieben Abenden Dokumentarfilmen zur Wachstumsideologie, Ernährungssicherung, Rohstoffen u.a. zu widmen! Los geht’s am Samstag mit „10 Milliarden“, der im Frühjahr auch in den Kinos lief. Für einige Filme konnten wir auch Gesprächspartner aus der Region finden, mit denen wir im Anschluss an den Film über die Bedeutung und die Auswirkungen für die Region diskutieren können.Das Programm mit weiteren Infos und Trailern findet ihr:
http://www.querbeet-leipzig.de/event/flimmergarten-ein-filmfest-zur-nachhaltigkeit/Beginn ist jeden Abend um 20 Uhr! Wer Hunger hat, kann sich auch gern vorher noch bei uns stärken!
Für einen Regenschutz bei Bedarf wird auch gesorgt sein.Dann noch etwas anderes:
Anfang August wird es bei uns einen Workshop zum „Bier brauen“ geben. Am Samstag, den 8. August könnt ihr euch die alte Kulturtechnik aneignen und am Abend euer selbst Gebrautes in mitgebrachten Flaschen mit nach Hause nehmen!
Zeit: 11-17 Uhr
Teilnehmerbeitrag: 30 Euro -
Initiative Seelengärten will Gärten mit Flüchtlingen aufbauen und Traumatherapie anbieten
(GU, Mail, 13.7.)
„Unsere Initiative „Mobile Seelengärten für Flüchtlinge“ plant Gartenprojekte in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim in Marienfelde, dem Verein „Leben in Marienfelde“ (LiMA e. V. – Zuwendungsempfänger) und der Kiepert Grundschule. Die Gärten sollen Orte der Begegnung werden, in dem Flüchtlinge (Kinder und deren Eltern) die Möglichkeit erhalten, einen Garten aktiv aufzubauen und mitzugestalten. Diese neue Aufgabe soll eine attraktive Möglichkeit schaffen, um sich aus der Isolation zu bewegen und sich auszutauschen, ferner ein neues Land besser kennenzulernen und Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Der biologische Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse liefert gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung.“
Sie wollen mobile Gärten aufbauen.
„Ziel ist es, dass sich die Betroffenen in den Prozess aktiv und mit ihrem kulturellen Hintergrund und ihren Erfahrungen einbringen und die Beete nach deren Errichtung pflegen
und versorgen. Die Flüchtlinge profitieren in vielerlei Hinsicht: (therapeutische) Beschäftigung, Bildung, Ernährung, Austausch (nicht nur von Wissen) mit den Anwohnern vor Ort. Die Gärten leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Integration.: „Die Idee der mobilen Beete besteht darin, eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung anzubieten, die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden kann. Auf die Förderung einer aktiven Mitgestaltung seitens der Betroffenen legen wir einen besonderen
Schwerpunkt. Ein Beet besitzt die Größe einer Europalette, daher ist der Platzbedarf gering. Sollte der Platz dennoch nicht ausreichen, können wir auf ein Kistensystem ausweichen,
dass auch indoor-Lösungen erlaubt.“
es gibt schon 2 Gruppen/Flächen, eine davon an einer Schule.Die Initiative ist wohl aus dem Himmelbeet entstanden
Sie wollen Geld von uns
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IG Böblingen hat 16.000 Euro Anschubfinanzierung von der Stadt bekommen
(Gu aus alerts,)
Im Mai war Spatenstich, mittlerweile wird schon die erste Ernte eingefahren: Der Integrationsrat hat die Patenschaft für eine Streuobstwiese in der Stadt übernommen. Dort darf sich jeder Bürger ein Beet anlegen […] Interkultureller Garten nennt sich das Projekt, für das der Integrationsrat die Patenschaft übernommen hat. Seit dem Spatenstich im Mai haben rund zehn Einzelpersonen und Gruppen dort ihre Beete angelegt, und es gibt noch freie Plätze. Kreisrund wie ein Kuchen ist das große Beet, das in zwölf Stücke unterteilt wurde. […]
„Miteinander verwurzelt in Böblingen“, steht auf dem Plakat, das der Integrationsrat zwischen zwei Bäume gespannt hat. Der interkulturelle Garten geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion im Gemeinderat zurück: Damit solle „die Kommunikation unter den Gärtnern unterschiedlicher Nationen in Gang“ gesetzt werden. Immerhin leben in Böblingen Menschen aus 136 Nationen. Die Stadt gibt als Anschubfinanzierung 16 000 Euro dazu, die Integrationsbeauftragte begleitet den Prozess. „Es geht kontinuierlich in kleinen Schritten vorwärts“, sagt Martina Hohberg. Frische Erde wurde aufgeschüttet, ein Rasenmäherplan erstellt. Eine Gartenordnung wird erarbeitet, Öffnungszeiten sind geplant. Ein Zaun soll bald die Beete schützen, ein Gartenhaus aufgestellt werden. „So ein Projekt muss sich erst einmal zurechtrücken“, sagt Martina Hohberg.Mit dabei ist auch der benachbarte Kindergarten am Wasserwerk, die Kleinen beackern ebenfalls ein Beet im interkulturellen Garten. Außerdem wird auf der Streuobstwiese Inklusion praktiziert: Bewohner eines Hauses der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten (GWW) haben ein Hochbeet bepflanzt. Jeden Abend kommen sie mit dem Leiterwagen zum Gießen. „Das Zusammenarbeiten schafft Begegnungen“, sagt Gerhard Lehnhardt. Der GWW-Abteilungsleiter Wohnen sieht den Garten als Schnittstelle der sozialen und kulturellen Bereiche der Stadt. Den Beweis, dass es funktioniert, liefert er gleich dazu: Das Wohnheim bestehe seit 25 Jahren in der Brunnenstraße, Kontakte in die Nachbarschaft habe es aber kaum gegeben. „Jetzt lernt man sich kennen“, sagt er. (mehr …)
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Garten der Kulturen feiert Sommerfest
(Gu, mail, 13.7.)
EINLADUNG, 19.07.2015 von 14 bis 18 Uhr, Waisenhausstr. 20, München
Liebe Freunde und Förderer,
die Münchener Gärten der Kulturen e.V. bestehen seit 11 Jahren.
Deshalb möchten wir unser diesjähriges Sommerfest als Picknick mit buntem Programm begehen und Sie dazu herzlich einladen.
Das Fest / Picknick findet Sonntag, den 19.07. von 14 bis 18 Uhr in unseren Gärten auf dem Gelände des Münchner Waisenhauses, Waisenhausstr. 20, statt.
Bei schlechtem Wetter verschiebt sich das Sommerfest um eine Woche.Das allseits beliebte offene internationale Buffet mit Spezialitäten von Frankreich im Westen bis Japan im Osten wird um 14 Uhr mit einer kurzen Ansprache eröffnet.
Einen weitereren Höhepunkt des Nachmittags wird die uigurische Mädchen-Tanzgruppe Nurnissam bilden.
Beim gemeinsamen Singen können sich anschließend alle Mitglieder und Gäste einbringen.
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Umweltministerin Hendricks benennt soziale Pontentiale von GG
(Gu aus alerts)
Artikel mit dem Interview ist hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article143871300/Urban-Gardening-fuehrt-zu-mehr-Zusammenhalt.html (mehr …)
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Stadt Essen stellt Flächen zur Verfügung
(Gu aus alerts, 10.7.)
[…] Vier neue Areale in Bergerhausen und Stadtwald können von Nachbarn und Hobbygärtnern bepflanzt werden. Das Pflänzchen Gemeinschaftsgärten in Essen wächst und gedeiht. Nun hat der städtische Grünflächenbetrieb Grün & Gruga eine Liste von Flächen im Bezirk II veröffentlicht, die sie für die Hobbygärtner zur Verfügung stellt.Insgesamt vier – noch relativ kleine – Flächen können in Zukunft von Nachbarn und Interessierten bepflanzt und gehegt werden. In Bergerhausen stehen gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Dies sind: die Fläche im Rückraum der Weserstraße hinter der Sparkasse am Weg in Richtung Saalestraße, der Grünstreifen hinter dem A52-Übergang Max-Keith-Straße angrenzend an die Sabinastraße und in Nachbarschaft gelegen von „Jacques’ Wein-Depot“ an der Stadtteilgrenze Rüttenscheid, sowie eine Fläche an der Fuldastraße. Außerdem kann man in Zukunft auch in Stadtwald an Oberstraße/Ecke Stiftstraße gemeinschaftlich gärtnern.
Entstanden war die größer werdende Bewegung der Gemeinschaftsgärten aus den Akteuren von „Transition Town“. Der Garten im Siepental wurde von der Stadt bereits ausgezeichnet. In Frohnhausen jedoch hat sich eine Gruppe an der Diergardtstraße zusammengefunden, die eher nachbarschaftlichen Hintergrund hat.
Bezirksvertreterin Irmgard Krusenbaum (Grüne) sagt: „Die Flächen sind nicht nur für die Menschen der ,Transition-Town-Bewegung’ interessant. In den Gemeinschaftsgärten kann sich jeder engagieren.“
http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/stadt-bietet-flaechen-fuer-gemeinschaftsgaerten-an-id10864087.html#plx1749098998 (mehr …)
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IG entsteht in Wolfhagen, weiterer IG geplant
(Gu aus alerts, 10.7.)
[…] Mit großer Begeisterung sind alle dabei, wenn es um das Anpflanzen und Wässern geht. Egal, ob Kinder oder Erwachsene in der Flüchtlingsunterkunft in Gasterfeld. Wenn sich diese gute Stimmung auf die zarten Pflanzen überträgt, dürfen sich wahrscheinlich alle über eine reiche Ernte freuen.
Der Boden wurde von Heinrich Niggemeyer (Baumschule Pflanzlust, Nothfelden) gefräst. Niggemeyer spendierte gemeinsam mit dem Blumenhaus Röhre und dem Gartencenter Bachmann Saatgut und Pflanzen. Egbert Bachmann ist selbst begeistert mit dabei. Auch das Gartenwerkzeug hat er zur Verfügung gestellt. […] Am 1. Oktober soll eine weiterer Internationaler Garten in Wolfhagen entstehen, der von der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfhagen zur Verfügung gestellt wird. Dieser Garten liegt in den Teichwiesen.[auch wieder mit FLüchtlingen]
https://www.hna.de/lokales/wolfhagen/wolfhagen-ort54301/internationaler-garten-fluechtlinge-wolfhager-bepflanzen-flaeche-5218580.html (mehr …) -
Neuland: Garten als Bestandteil der entstehenden Parkstadt Süd gesetzt
(Gu aus Newsletter, 8.7.)
[…]“Das Beste wie immer gleich vorweg: Um die nahe und etwas fernere Zukunft von NeuLand müssen wir uns keine Sorgen machen. Im Bürgerbeteiligungsverfahren Parkstadt Süd haben am vergangenen Wochenende zum ersten Mal die Planer das Wort ergriffen. Und es ist weit und breit niemand zu sehen, der einen Gemeinschaftsgarten im neuen Stadtviertel ablehnt. Ganz im Gegenteil: Für die Planer sind wir gesetzt. Und in Politik und Verwaltung mittlerweile auch. Wo wir am Ende landen, wird man sehen. Es gibt zum Beispiel den Vorschlag, dass wir in die unmittelbare Nähe der Großmarkthalle umziehen, um dort einen wie auch immer gearteten Markt zu bereichern. Unser Vorschlag, im Übergang zwischen Grüngürtel und Bebauung zu gärtnern, steht weiterhin. Für einige Planer ist der Park des 21. Jahrhunderts ein produktiver. Diese sympathischen Landschaftsarchitekten sehen uns völlig selbstverständlich als Attraktion mitten im Grüngürtel. So oder so: Es bleibt spannend. Aber der Garten bleibt.“ […]
Quelle: http://www.neuland-koeln.de/wir-werden-gehen-um-zu-bleiben-fuer-die-planer-ist-neuland-gesetzt/
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Laborküche bei Grün in Sicht
(Gu aus Ausschreibung, 7.7.)
Laborküche extra: Wir kochen ein!
Eine Mitmach-Küche, die sich rund um das Thema Haltbarmachen von
Lebensmitteln dreht. Wir werden gerettete Lebensmittel (Essen, das sonst
in der Mülltonne landen würde) einkochen, einlegen, fermentieren und
konservieren. Dabei soll eine muntere Ideen- und Rezeptbörse entstehen.
Bringt eure selbsteingemachten, -fermentierten, oder sonstwie
konservierten Lebensmittel mit und tauscht!
Sonntag ab 16:00 – Haus MUCCA, Unser Garten. (mehr …) -
viel Handwerk in den IG Gö geplant
(Gu aus Antrag)
Die Leute der IOG Gö haben handwerklich noch viel vor in diesem Jahr. So wollen sie im Geißmarer Garten eine Bieneninfotafel mit Schaukasten bauen, um SchülerInnen, SpaziergängerInnen und andere Interessierte mehr um das Bienenprojekt und Imkern vermitteln zu können. Bei Bau können auch Leute dabei sein, die nicht Mitglied im Verein sind. In beiden Gartenprojekten des Verein soll nun tatsächlich eine kleine Werkstatt aufgebaut werden und in Grone gibt es nach ausführlicher Diskussion die Entscheidung für den Bau einer Komposttoilette. -
Hasslach gärtnert ist gewachsen
(Gu aus Mail, 3.7.)
. wir haben 2x erweitert und sind nun auf ca 70 qm vertreten.die kerngruppe sind etwa 9 erwachsene plus 6 kinder. wir treffen uns im winter, um die saison zu planen, und dann wieder im herbst zur rückschau. dazwischen in der saison 1x die woche an den beeten, dort hängt auch ein schild mit den terminen für interessierte.
alle erwachsenen sind gleichberechtigt, jeder darf vorschläge machen, wir entscheiden nach konsens, die anstehenden aufgaben verteilen wir nach absprache unter einander, sei es erde besorgen, hochbeete reparieren, giessen, beete pflegen, etc
mit zahlreichen anderen gärten sind wir vernetzt, ja. es hat sich ein email verteiler gebildet über den wir kommunizieren und informieren, unterstützen, austauschen. auch besucht man sich ab und zu vor ort, hilft sich mal; freiburg ist klein 🙂
im juni haben wir sogar ein erstes austauschtreffen organisiert bekommen.
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Südgarten platz aus allen Nähten
(Gu, Tel)
Das Münchner Gartenprojekt auf dem Viehhofgelände, der Südgarten, kann sich vor Anfragen zum Mitgärtnern nicht retten. Eine Frau aus dem Projekt möchte eine Fläche in Sendling (Sendlinger Bunker) als „Ausweichfläche“ ins Spiel bringen und wird sich dazu mit Britta-Marei beraten (wie erfahren Leute von der Fläche, wie kann eine Gruppe gefunden werden)
Vom Südgarten berichtete sie, dass es keine Struktur gäbe und alles sehr chaotisch eher nebeneinander als miteinander ist. Die Frau, die bisher das Geld eingesammelt hat, hat dazu auch keine Lust mehr. Es gibt keine gemeinsame Vison, auf Vorschläge antwortet niemand, bei Workshops von jemanden aus der Gruppe für andere aus der Gruppe gibt es keinerlei Resonanz (mehr …) -
Die InitiatorInnen des Garten in Dresden-Hellerau bringen Flüchtlinge im Spielhaus unter
(von Najeha, 2.7.)
Der Garten blüht, sieht schön und gut aus [Fotos beim Projekt] Sie haben die großen Säcke mit Gürtel mit alle möglichen eingepflanzt, Kräuter, Zucchini, Kürbisse, ein klein Gewächshaus mit den Tomaten und Gurken.Sie haben Tische und Bänke selbst gebaut.
Anna hat eine Flüchtete-Familie aus Syrien in den Räume des Spielhauses als Unterkunft geholt , die vierköpfige Familie wohnen im gleichen Gebäude wo die Büros von Spielhaus sind.
Ann möchte noch 12 Leute oder Familien in diesen Räume auch aufnehmen, sie war bei der Behörde nach gefragt, die Antwort, sie muss erst den Nutzungsvertrag ändern (die Gebäude von Spielhaus wurde von Förderungsgelder gefördert).
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Grün_in_Sicht München kooperiert mit Mucca-Haus
(Gu, Projektbesuch, 30.6.)
Das Gartenprojekt auf dem Gelände des Kreativquartiers in München ist umgezogen und jetzt direkt vor Haus Mucca/IMAL (https://www.facebook.com/IMAL.bk). Michael vom Institut für Glücksfindung versteht das Projekt auch als architekonisches Gestaltungselement. So gibt es neben Nutz- auch Zierpflanzen in unterschiedlichen Pflanzgefäßen. Dienstag ist eine Gruppe Jugendlicher vom Kolpingerwerk da, die eine Weiterbildung macht und Freitags kümmert sich eine andere Gruppe. Sie haben die Zusage bis mindestens Ende 2016 da zu bleiben, es wird aber sicher auf Ende 2017, wahrscheinlich sogar noch länger hinauslaufen. Es werden derzeit immer mehr Akteure auf dem Gelände, manches läuft eher nebeneinander her oder steht in Konkurrenz zueinander, so sagt Michael. Z.B. soll ein Gartenprojekt mit/für Flüchtlinge neu entstehen (grenzt direkt an das bestehende Gartenprojekt), wobei der Träger da wohl viel eher einen offenen Sportplatz als Bedarf sieht. Die Flüchtlinge bei Interesse mit bei Grün_in_Sicht einzuladen ist natürlich im Sinne von Grün_in_Sicht, aber von den „anderen“ nicht geplant. (mehr …) -
Workcamp im IG Coburg
(Gu aus RSS, 30.6.)
Jetzt schon englisch lernen: Das Wörggamb naht!Wegen dem total netten Support des OBO aktiv e.V. kann in unserem roten Himbeergarten auch in diesem Jahr wieder ein internationales Workcamp stattfinden! This Yeah! wird eine Hütte fertig gebaut und ein klitzekleiner Weg angelegt. Außerdem entsteht die worldwide first stunning Komposttoilette mit Vesteblick und Himbeerversorgung. Jetzt wär´s natürlich schön, wenn die Gartenleute sich auch extrem fleißig an der Gartengestaltung beteiligen. Auch freizeitmäßig seid ihr herzlich eingeladen dabei zu sein.
Das Workcamp startet am 24. Juli und dauert bis 6. August. Gewörgt wird immer am vormittag und gefeiert dann später. Am besten, ihr nehmt Euch in der Zeit mal nix vor!! (mehr …)
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Stadt Offenbach kauft Fläche u.a. für Gemeinschaftsgarten
(Gu aus alerts, 26.6.)
Offenbach
Freiraumentwicklungsplan soll Flächen sichern / Garten im Senefelder Quartier[…] Aber wie lässt sich die Qualität der Grünflächen unter dem derzeitigen Spardiktat erhalten? Welche Pflegeerfordernisse braucht das Grün? Welche zusammenhängenden Flächen soll es geben? Was versteht man unter einer zeitgerechten Nutzung?Antworten auf diese Fragen soll der Freiraumentwicklungsplan geben, den die Stadt gerade erarbeitetoffen […]
Da Geld fehlt, geht ohne öffentliche Förderung fast nichts. […]
Eine Ausnahme ist der Senefelder Quartierspark. Die Stadt kaufte im ehemaligen Manroland-Gelände 7000 Quadratmeter Grund, wovon 800 begrünt werden. Dort soll ein kleines Urban-Gardening-Projekt entstehen, wo Anwohner von kommendem Frühjahr an gärtnern können.http://www.fr-online.de/offenbach/offenbach-mit-wenig-geld-zur-gruenen-stadt,1472856,31044486.html (mehr …)
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IWO-Garten in München mobilisiert Wissen von Seniorinnen
(Gu, Projektbesuch, 25.6.)
Im Außenbereich des Gemeinschaftszentrums Integriertes Wohnen in München Gern geht gibt es ein kleines Gartenprojekt jetzt schon im dritten Jahr. In der Anlage (alles Sozialwohnungen) leben SeniorInnen, Alleinerziehende, Familien. Die Innere Mission ist zuständig für die SeniorInnenbetreuung, aber auch offen für die Nachbarschaft mit ihren Angeboten (Beratungen zu Behören, Kurse, gemeinsames Essen, Veranstaltungen). Die SeniorInnen wohnen fast alle im Erdgeschoß in kleinen Wohnungen mit kleinem Gartenanteil, die ganz unterschiedlich genutzt werden. Der Einrichtungsleiter hatte die Idee, mit einem gemeinsamen Gartenprojekt mehr Gemeinschaft zu schaffen und das Wissen der älteren Menschen zu aktivieren. Sie haben mit einer Förderung von uns ein Hochbeet selbst gebaut (sie wurden von einer Gärtnerin von o´pflanzt is beraten, die das Projekt auch mit angeschoben hat) und nutzen auch andere kleine Flächen. Werkzeuge haben sie von den BewohnerInnen bekommen, die sie in einem offenen Schrank und einer offenen Truhe aufbewahren – Spezielles können sie jederzeit bei den BewohnerInnen leihen. Sie bekommen von BesucherInnen Pflanzen geschenkt und so wächst das Projekt (ganz klein) nach und nach. Letztes Jahr hat ein Team einer Firma im Rahmen eines Social Days ein weiteres Hochbeet gebaut (für das Material reichte unsere Förderung noch). Sie bekommen ab und an Pflanzen von einer GärtnerInnenschule, die in der Nähe ist.
Sie haben letztes Jahr den (Nutz)Garten eines Kindergartens in der Nähe besucht und wollen gerne auch Gemeinschaftsgärten in der Nähe angucken (mehr …)