(Gu aus Antrag, 17.3.)
Auf einer 900m2 großen Fläche der Gemeinde Dietsmannsried entsteht ein IG. Zusammen mit einem Imkerverein (die ein Grünes Klassenzimmer mit Schautafeln, Bienenweide etc. aufbauen) nutzt „Soziales Dietmannsried e.V.“ die Fläche zum Aufbau eines IG. Die Fläche kann bei Bedarf noch vergrößert werden.
Flüchtlinge und andere Interessierte aus dem Örtchen wollen dort in Hochbeeten gärtnern. Auf dem Gelände gibt es schon ein Holzhäuschen für Veranstaltungen und als Geräteschuppen, ein großes Gewächshaus und eine Toilette. Das Projekt soll auch für die nahe Kita und Senioreneinrichtung attraktiv sein.
Sie beantragen bei uns eine Anschubfinanzierung für Gartengeräte und Materialien
(Gu, Mail 1.4.)
1. Wie groß ist die Gruppe potentieller GärtnerInnen bisher? Soll es individuelle Beete und/oder gemeinschaftliche Beete geben?
Es soll sowohl individuelle Beete als auch gemeinschaftliche Bereiche (Hangfläche zum Obstanbau, Kräuterschnecke, Gewächshaus) geben.
Die Gruppe potentieller GärtnerInnen, die definitiv an einer Beetfläche interessiert sind, umfasst bisher zehn Personen (wobei ich bei Familien nur die Erwachsenen gezählt habe). Hinzu kommt eine Vielzahl von Personen, die sowohl handwerklich als auch gärtnerisch beratend zur Verfügung steht. Das Interesse seitens der Bevölkerung ist groß und auch eine weitere Ausdehnung des Gartens ist möglich.
In dem Garten soll jedoch nicht nur gegärtnert werden sondern er soll gleichzeitig ein lebendiger Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische sein.
2. Wer koordiniert den Garten und ist diese Person zukünftig dann auch mit im Garten?
Das Projekt wird von mir in Zusammenarbeit mit Herrn Christian Schapals koordiniert. Wir werden beide regelmäßig im Garten sein, da sowohl Herr Schapals mit seiner Familie als auch ich ein Beet bewirtschaften werden.
Außerdem plane ich Aktionen mit den Flüchtlingen (wie z. B.
Frauenfrühstück im Garten, Gartencafé, gemeinsame Grillabende, Deutsch-Konversationsgruppe etc.)
3. Wer ist verlässlicher Ansprechpartner/in für die Flüchtlinge und wie haben Sie die bisher interessierten Flüchtlinge erreicht?
Ansprechpartner für die Flüchtlinge bin ebenfalls ich, da ich in unserer Gemeinde auch den Bereich des ehrenamtlichen Sprachunterrichts koordiniere und selbst unterrichte. Weitere Ansprechpartnerin ist Frau Catharina Stich, zweite Vorsitzende unseres Vereins Soziales Dietmannsried und Mitarbeiterin der Gemeinde, wo sie unter Anderem als Anlaufstelle für die Flüchtlinge fungiert.
4. Wie viele Beete soll es geben und wie groß werden diese in etwa sein (wie setzt sich die Kalkulation der Kosten zusammen?)
Es wird vier Hochbeete geben sowie ein weiteres Tischbeet, das mit einem Rollstuhl unterfahrbar ist. Außerdem eine gemeinsam genutzte Kräuterschnecke, ein großes Gewächshaus sowie eine Hangfläche für den
Obst- und Staudenanbau. Daneben wird es zwei große normale Beete geben, die aufgeteilt werden, sowie drei Hügelbeete, die – je nach Bedarf – ebenfalls aufgeteilt werden.
Nachdem wir auf dem Grundstück noch einige Gerätschaften entdeckt haben, aus vorhandenem Material zwei Komposter bauen konnten, Bruchsteine für die Kräuterschnecke sowie Euro-Paletten für zwei Hochbeete geschenkt bekommen haben und die Gemeinde das Schloss ausgetauscht hat, erhalten Sie anbei einen überarbeiteten Finanzierungsplan.
Neu hinzugekommen sind Kosten für einen Kinderspielbereich sowie die Notwendigkeit, die Beetfläche einzurahmen und mit Erde aufzufüllen (da sich darunter eine Kiesfläche sowie eine Drainage befindet).
5. Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden kann in etwa?
Die Fläche setzt sich wie folgt zusammen:
ca. 40 qm für normale sowie Hügelbeete
ca. 6 qm Hochbeete
ca. 45 qm Hangfläche zum Anbau von Obststräuchern, Stauden und z. B.
Erdbeeren
ca. 20 qm Gewächshaus
ca. 2 qm Kräuterschnecke
Des Weiteren ist noch Platz zum Aufstellen von Pflanzkübeln/-säcken.
6. Wie werden die unterschiedlichen Nutzer/gruppen miteinander kommunizieren und wie werden Entscheidungen getroffen?
Es soll künftig regelmäßige Gartentreffen geben, bei denen die Belange des Gartens besprochen werden. Die endgültigen Entscheidungen werde ich dann zusammen mit Herrn Schapals treffen.
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