Kategorie: Urbane Gärten

  • Berlin: Soulgarden und Schreberjugend machen Projekt zusammen

    (Gespräch/Thomas)

    Soulgarden Berlin (Organisation von Keya) hat zusammen mit der Deutschen Schreberjugend Gelder über die DSEE-Förderung „TransformD“ erhalten (ausgegeben sein müssen die Mittel bis Ende 2025). Die Erfahrungen, die Soulgarden im Projekt mit Kleingärten als Ankommensorte für Geflüchtete vorher gemacht hatte, sollen bundesweit übertragen werden.

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  • Bad Nenndorf: erster Workshop hat stattgefunden

    (Mail)
    am ersten öffentlichen Workshop zum Gemeinschaftsgarten-Projekt in Bad Nenndorf teil.

    Die Initiator:innen vom „Förderverein Landesgartenschau Bad Nenndorf e.V.“ stellten den ca. 40 anwesenden Menschen den bisherigen Stand des Projektes vor. In Arbeitsgruppen wurden dann weitere Ideen zur konkreten Gestaltung, zur Werbung in die Stadtgesellschaft hinein usw. zusammengetragen und diskutiert.

    Der aktuelle Stand des Projektes sieht so aus: Der Förderverein hat ein im Stadtgebiet gelegenes, ca. 600 Quadratmeter großes Grundstück auf unbefristete Zeit gepachtet. Der Gemeinschaftsgarten soll mindestens bis zum Ende der Landesgartenschau, also mindestens bis Ende 2026 betrieben werden. Die Hoffnung ist jedoch, dass durch die Beteiligung von Anwohnenden, Gartenaktivist:innen, Schulen und zivilgesellschaftlichen Gruppen das Projekt auch darüber hinaus unbefristet weiter läuft.

    Momentan ist geplant, das Grundstück in 41 Gartenparzellen aufzuteilen, die von Interessierten nach eigenem Ermessen bewirtschaftet werden sollen. Angestrebt ist eine Mischbewirtschaftung mit Blumen, Kräutern, Gemüse etc. Eine Gruppe von drei Bäumen auf dem Gelände soll das Zentrum eines Begegnungsortes sein, auf dem nicht nur ein Wassertank, eine Solarstromanlage und ein Gartenhäuschen für Gerätschaften stehen, sondern auch öffentliche Veranstaltungen, Vortragsreihen etc. abgehalten werden können.


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  • Hamburg: Saatguttauschbörse als Auftakt zum Gartenjahr

    Netzwerk der GGs in HH

    Es ist wieder soweit:
    rechtzeitig zum Start der Anzuchtzeit feiern wir wieder gemeinsam unsere Hamburger Gärten
    – am Sa, 08.02.2025, von 13:00 bis 17:00 im Centro Sociale (Saal).
    Die Hamburger Garteninitiativen und befreundete Vereine / Akteur*innen kommen auch in
    diesem Jahr wieder zum Auftakt der Gartensaison zusammen und veranstalten ein
    gemeinsames Fest rund um die Themen „Saatgut“ und „Gartenpflanzen“ im großen Saal des
    Centro Sociale.
    Die jeweiligen Initiativen / Vereine stellen sich vor, bieten selbstgesammeltes Saatgut und
    dazu jede Menge Infos an. Es darf wieder wild gestöbert, gefachsimpelt und geschnackt
    werden. Dazu gibt es Kuchen, Fingerfood sowie passende Warm- und Kaltgetränke an der Bar.
    Programmatisches Highlight wird in diesem Jahr Karen Engelke vom Verein zur Erhaltung der
    Nutzpflanzenvielfalt e.V. sein, die ihren Wissensschatz über die Gewinnung (wirklich)
    hochwertigen Saatguts mit uns teilt.

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  • Berlin: tolle Workshops im IG Zammerdammer

    (Mail)

    Das Gartenprojekt läuft voran. Im Frühjahr werden wir einen Holzbauworkshop BAUmeister durchführen und hoffentlich schöne Gartenobjekte schaffen. 

    Im letzten Jahr haben wir 3 Workshops durchführen können :ImaginationsGarten – mit Kindern aus dem Unterkunft(im Rahmen Neukölln Woche der Kulturellen Bildung, 

    Botanische Wasserfarben – mit Frauen mit Migrationshintergrund in Kooperation mit Humboldt Universität und einen Druck-Workshop. 

    Samstags hat sich die Gartengruppe und weitere Interessierte getroffen und im Garten gearbeitet. Einige Netzwerktreffen mit AkteurInnen aus der Nachbarschaft fanden statt. 


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  • Wettbeewrb „Unser Dorf hat Zukunft“ GGs tauchen mit in Würdigungsrede von Steinmeyer auf

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 15. März 2024 Delegationen der 22 Siegerdörfer des 27. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zu einem Empfang ins Schloss Bellevue in Berlin geladen. Er würdigte ihr außergewöhnliches Engagement für lebendige Dörfer.

    […]

    Kreative Ideen und Konzepte für zukunftsfähige Dörfer

    Mit ihren kreativen Ideen und Lösungsansätzen setzen sich die prämierten Dorfgemeinschaften dafür ein, dass es sich in ihren Kommunen jetzt und in Zukunft gut leben lässt. Ob es der Dorfladen, die Kommunikationsplattform, die restaurierte Dorfkneipe als Begegnungsort, die klimaschonende Energieversorgung, der Gemeinschaftsgarten oder das kulturelle Angebot ist: Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen das soziale Miteinander im Dorf und die gemeinsam entwickelten Aktivitäten von Jung und Alt.

    https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/ehrenamt/wettbewerb-unser-dorf-hat-zukunft/dorfwettbewerb2023-bundespraesident.html (mehr …)

  • Waiblingen: vertikale Begrünung Teil des GG

    (Mail)
    Der Garten hat sich bisher gut entwickelt.

    Es ist ein recht kleines Projekt und bisher sind es hauptsächlich eine Handvoll direkte Nachbarn und Anwohner die Kräuter Pflanzen und etwas Gemüse in den Hochbeeten. ( der Ort wurde bisher nicht aktiv beworben) 

    Aber da es noch viel mehr Fläche zu bespielen gibt wie bisher kann der Garten bald wachsen. Fürs Frühjahr ist der Aufbau von weiteren Hochbeeten geplant. Material dafür ist schon organisiert und fleißige Helfer.

    Außerdem sollen weitere vertikalen Begrünungen dazukommen.

    Da ich beruflich Architekt bin experimentiere ich hier mit verschiedenen Fassadengebunden Kletterpflanzen (mehr …)

  • Schwerte: Spatenstich für den Klimagarten

    Der Klimaarten ist Teil seiner Internationalen Gartenausstellung 2027

    Die Urbanisten organisierten in Kooperation mit dem Büro Förder Landschaftsarchitekten den Beteiligungsprozess für den Klimagarten Schwerte. In fünf Veranstaltungen konnten die Schwerter Bürger*innen ihre Ideen und Anliegen einbringen, die dann in einem Nutzungskonzept für den Klimagarten mündeten.
    […]
    „Wir wollen den Klimagarten hier als Bildungsort etablieren“, unterstrich Dimitrios Axourgos. „Umweltbildung ist uns ein besonderes Anliegen und zentraler Bestandteil des Projekts“. Jetzt entstehe u.a. ein Klimapavillon für Veranstaltungen und projektbezogenen Unterricht, der allen, vor allem aber den Schulen und KiTas in Schwerte zur Verfügung steht. Fünf Themengärten und ein Klimalehrpfad als Bildungsweg werden angelegt. Abgedeckt werden die Themenbereiche Umweltschutz, Klimaanpassung und Biodiversität. „Wir wollen theoretisches Wissen praktisch vermitteln und erfahrbar machen und einen attraktiven Ort zum Aufenthalt und Austausch schaffen“, so der Bürgermeister.

    Die Kosten für den Klimagarten belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro, von denen drei Millionen Euro durch den Bund gefördert werden. Fertig sein soll der Klimagarten schon in einem Jahr, also deutlich vor dem Beginn der IGA. Die Stadt ist überzeugt, dass der Klimagarten davor, vor allem aber auch danach ein attraktiver Ort für Besucher*innen sein und bleiben wird.

    Klimagarten Schwerte (klimagarten-schwerte.de)

    Quelle: https://dieurbanisten.de/spatenstich-fuer-den-klimagarten-in-schwerte-wandhofen/
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  • Lindau: neues Konzept für VHS Garten

    Leider war das Projekt so, dass keine langfristige Perspektive für den Garten entwickelt wurde, weswegen er momentan in einem nicht sehr guten Zustand ist.

    Ich habe nun jedoch eine Kooperation mit einer Schule, die sich um den Garten verstärkt kümmern kann (bzw. ihn wieder herrichten kann) und ihn dafür als Schulgarten nutzt. Wir werden ihn zudem als Garten für Teilnehmende der vhs nutzen, z.b. für Angebote wie unser Sprachcafe oder das Urban Gardening Projekt. Es wird jedoch voraussichtlich künftig kein öffentlich zugänglicher Garten werden, sondern nur offen sein, wenn es vhs-Veranstaltungen dort gibt (Sprachcafé, Urban Gardening Projekt im Garten, etc.).

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  • Neumarkt-St.-Veit: VHS Kurs zu Selbstversorgung: Beete im Gewächshaus

    https://www.vhs-neumarkt-st-veit.de/kurssuche/kurs/Gemueseanbau+-+Selbstversorgung+aus+dem+Gemuesebeet+ueber+eine+ganze+Anbausaison/nr/S25502/bereich/details/#inhalt 
    Gemüseanbau – Selbstversorgung aus dem Gemüsebeet über eine ganze Anbausaison – Samstagskurs

    Beginn Sa., 12.04.2025, 08:30 – 10:00 Uhr
    Kursgebühr 320,00 €
    Dauer 16 Termine
    Kursleitung Gertraud Soier-Falk

    Sammeln Sie erste Erfahrungen im Gemüseanbau oder decken Sie die bisherigen Fehler beim Anbau auf, die Ihre Ernte nicht so werden ließ, wie sie erhofften.
    Frau Soier-Falk leitet Sie in diesem Kurs über eine komplette Gemüseanbau-Saison (März bis Oktober) und gibt dabei Ihren Erfahrungsschatz aus über 30 Jahren biologischem Anbau an Sie weiter. Dabei heißt es anpacken, Fragen stellen und vor allem….
    ….. die Freude am Ernten genießen!

    Sie bekommen für die Dauer des Kurses eine Anbaufläche in einem Gewächshaus zugeteilt (ca. 20m²), die Sie in diesem Zeitraum zu den Kursterminen hegen und pflegen werden. Das Gießen und Lüften zwischen den Kursterminen übernimmt die Kursleitung für Sie.
    Frau Soier-Falk hat einen bewährten Anbauplan für die komplette Saison erstellt und stellt Ihnen die dafür benötigten Jungpflanzen aus eigener Zucht, zertifizierten Bio Dünger, diverse Hilfsmittel (wie Jauche & Schnüre) zur Verfügung. Eine ungefähre Aufstellung, was Sie während dem Jahr anbauen (und natürlich auch ernten) werden, können Sie bei uns erfragen oder einen Informationsflyer, in dem alle Kursdaten nochmal detailliert zusammen gefasst sind, anfordern.

    Die Materialkosten setzen sich aus den Pachtgebühren pro Anbaufläche (10,- Euro pro Monat / Kursdauer 7 Monate) und den zur Verfügung gestellten Pflanzen und Nebenkosten zusammen (110,- Euro für den gesamten Kurszeitraum).

    Die Kursgebühren und das Materialgeld sind pro Anbaufläche fällig. Jede Anbaufläche kann aber auch auf max. 2 Nutzer aufgeteilt werden (muss dann bei der Anmeldung angegeben werden).
    Die Kosten werden auf 4 Teilbeträge zu je 80,- Euro aufgeteilt und jeweils zum 1. April/ Juni / August & Oktober 2025 abgebucht.

    Kursbestimmungen:
    => Die gepachteten Anbauflächen dürfen nur an den Kurstagen im Kurszeitraum (oder an den individuell abgesprochenen Erntetagen) betreten werden.
    => Jede Anbaufläche kann auf max. 2 Kursteilnehmer aufgeteilt werden (so teilen sich Kosten, Arbeit, aber auch Ernte auf zwei Parteien auf). Sollte einer der Nutzer den Kurs dann vorzeitig abbrechen, verliert er auch das Recht auf die Ernte.
    => Es darf eine Begleitung zum Kurstermin mitgebracht werden (es dürfen immer nur max. 2 Personen pro Anbaufläche anwesend sein)
    => Aufenthalt während des Kurstermins nur im Gewächshaus und an von der Kursleitung zugewiesenen Stellen erlaubt. Sollte ein Kind als Begleitperson mitkommen, ist darauf zu achten, dass es bei der Aufsichtsperson bleibt und nicht auf dem Gelände herumläuft.
    => Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Unfälle.
    => Es dürfen keine selbst mitgebrachten Pflanzen, Dünger oder ähnliches auf dem Beet eingesetzt werden.
    => Die Kursleitung stellt für den Kursbetrieb benötigtes Werkzeug zur Verfügung. Sollten Sie eigenes Werkzeug mitbringen wollen, bitte mit der Kursleitung absprechen und das Werkzeug nach jedem Kurstag wieder mit nach Hause nehmen (keine Einlagerung möglich).
    => Am Kursort ist keine öffentliche Wasserversorgung und kein Sanitäranlage vorhanden.
    => Teilnahme nur bei Erteilung eines Abbuchungsauftrages für den Einzug der Teilbeträge möglich.
    => Die Teilnahme am Kurs ist nur über den gesamten Zeitraum möglich und kann nicht für einzelne Monate gebucht werden. Sollten Sie nicht mehr am Kurs teilnehmen können, ist die Stellung einer Ersatzperson möglich.

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  • Lindau: VHS Garten liegt brach

    (Recherche von Eva)

    Der Garten ist ein Relikt aus der Landesgartenschau und liegt derzeit brach. Das Vorgänger-Leitungsteam hat für den Garten keine langfristige Perspektive entwickelt, was bei solchen Projekte zentral ist.

    der LGS-Garten Info: https://www.vhs-lindau.de/programm/vhs-auf-der-landesgartenschau-2021 (mehr …)

  • Donauwörth: VHS-Garten

    Gärtnern im VHS-Gemeinschaftsgarten

    Im Gemeinschaftsgarten der VHS und der Stadt Donauwörth am Alten Bahndamm sind ab Frühjahr 2025 neue Beete frei. Die Beetmiete für ein Jahr erfolgt über die Anmeldung zum Kurs. Die Treffen zum gemeinschaftlichen Gärtnern finden wöchentlich, immer dienstags, ab 16.30 Uhr statt. Details siehe Info-Block.
    Kosten: 50 Euro (mehr …)

  • Berlin: erste Regenwasserbank bei MenschenKinder

    (NL der Berliner Regenwasseragentur, 01/25)
    Regenspeicher zum Sitzen

     

    In Berlin-Friedrichshain vor der Kita Menschenskinder steht Berlins erste Regenwasserbank. Entworfen und gebaut hat sie das Start-up „Regenmodule“, das 2023 aus unserem Wettbewerb „10 Ideen für die Schwammhauptstadt“ als einer der Sieger:innen hervorgegangen ist. Jetzt mehr erfahren!

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  • Bad Nenndorf: Bürgergarten im Rahmen der LGS geplant

    (https://www.msn.com/de-de/gesellschaft-kultur-und-geschichte/kulturereignisse/bad-nenndorf-ein-b%C3%BCrgergarten-soll-am-alten-bahndamm-entstehen/ar-BB1rhdD3)
    Der Förderverein der Landesgartenschau lädt für Sonnabend, 18. Januar, zu einem Workshop mit dem Thema Beetgestaltung ein. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, selbst eine Parzelle in der Kurstadt zu bewirtschaften. Das Ergebnis – ein Bürgergarten – soll später in das Groß-Event einbezogen werden.

    Der Förderverein der Landesgartenschau lädt für Sonnabend, 18. Januar, zu einem Workshop mit dem Thema Beetgestaltung ein. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, selbst eine Parzelle in der Kurstadt zu bewirtschaften. Das Ergebnis – ein Bürgergarten – soll später in das Groß-Event einbezogen werden.
    Das Konzept der Bürgergärten stellen Mitglieder des Fördervereins den Teilnehmern des Workshops vor. Anschließend werden die Rahmenbedingungen und die ersten Umsetzungsschritte besprochen. Die Arbeit an den Beeten folgt also später.

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  • Siegen: Stelle von Vernetzerin ist beendet

    mit dieser Email verabschiede ich mich, denn das Förderprojekt „Hammer-Garten: Grünes Klassenzimmer, Gemeinschaftsgarten und Freiraum“ endet und damit auch meine Stelle.

    Diese Email-Liste bleibt bestehen. Ihr könnt sie weiterhin nutzen um eure Veranstaltungen, Aktionen und Ideen mit über 130 Listenmitgliedern zu teilen. Monatliche Übersichten über alle Veranstaltungen wird es von mir leider nicht mehr geben.

    Meine Arbeit führen die Ehrenamtlichen des Lebensmittel Teilen e.V. weiter (mehr …)

  • Otterndorf: IG entwickelt sich sehr gut

    (Bericht und Antrag)

    Gemeinschaftsgarten Otterndorf, der im letzten Jahr wieder viel Schwung bekommen hat. Wenn es sich über den Winter so hält, besteht die Gartengruppe nun aus zwei kolumbianischen Familien, zwei kolumbianischen Einzelpersonen, einer iranischen Familie, einer Person mit pakistanischem Pass  und 7 Aktiven mit deutschem Pass. Hinzu kommen zahlreiche Einzelpersonen aus afrikanischen und arabischen Ländern, die im letzten Jahr immer wieder bei der Gartenarbeit spontan mitgeholfen haben und zu denen wir auch jetzt im Winter auf Grund von Deutsch-Lern-Angeboten und unserem Neujahrsfest Kontakt behalten.

    Nachdem wir im Herbst 2023 wie beschrieben ernsthaft überlegt hatten, den Garten ganz
    aufzugeben, sind im Jahr 2024 durchgängig so viele Geflüchtete in den Garten gekommen wie schon
    lange nicht mehr. Eine kolumbianische Familie sowie ein Mann aus dem Iran und eine weitere junge
    Kolumbianerin haben regelmäßig einzelne Beete versorgt, und spontan gab es an jedem Samstag
    helfende Hände.
    Zunächst fand im Januar im Gemeindehaus der Kirche wieder ein sehr gut besuchtes internationales
    Café statt (ca. 50 Personen) und zum internationalen Frauentag am 8. März in diesem Jahr zum
    zweiten Mal ein erfolgreiches Frauenfest (ca. 80 Teilnehmerinnen). Diese Feste ermöglichten es in
    der doch recht langen Garten-Winterpause, die Verbindung unter den Garten-Aktiven und auch den
    Ehemaligen aufrechtzuerhalten.
    Die eigentliche Garten-Saison begann dann mit drei Aktionstagen im April. Alle haben mitgeholfen,
    die im Vorgarten abgeladene Komposterde, die wir mit Hilfe der Zuwendung durch die Anstiftung
    bestellt hatten, in den Garten zu schaffen. Parallel wurde das Haus ausgeräumt und geputzt. An allen
    3 Samstagen waren ca. 20 Personen aus 5 Nationen dabei, und alle hatten viel Spaß an der
    gemeinsamen Arbeit.
    Auch das Einsäen und Einpflanzen der vorgezogenen Gemüsepflanzen im Mai und Anfang Juni
    wurde kollektiv umgesetzt, obwohl wir ja eigentlich in diesem Jahr die Verantwortung für die
    einzelnen Beete bestimmten Personen zugeordnet hatten. Auf Initiative der Kolumbianer*innen
    wurde in diesem Jahr auch Mais angebaut, der sehr gut gewachsen ist.
    So kam es, dass sich bis Oktober ein fester Kreis von 10-30 Personen regelmäßig jeden Samstag im
    Garten getroffen hat. Als im Sommer nicht mehr so viel Gartenarbeit anlag, setzten wir uns zu einem
    Deutsch-Gesprächskreis zusammen, in den alle einbezogen wurden und sich deshalb die
    verschiedenen Sprachgruppen mischen konnten. Es kamen auch immer wieder neue Interessierte
    dazu, da wir eine Fahrradwerkstatt eröffnet hatten, die sehr viel genutzt wurde: Geflüchtete kamen,
    weil sie ein Fahrrad haben wollten oder Hilfe bei der Reparatur brauchten – und dann blieben sie,
    weil die Atmosphäre so einladend war. Die Fahrradwerkstatt wurde von einem Deutschen aus
    unserer Gartengruppe und einem Mann aus Liberia gemeinsam betrieben
    Höhepunkt war das Sommerfest im Juni, das wir zusammen mit einigen Kolumbianer*innen und
    Liberianern vorbereitet und durchgeführt haben. Bei schönem Sommerwetter kamen fast 100 Gäste
    in den Garten, darunter 40 gebürtige Deutsche, was uns besonders gefreut hat, weil es zeigt, dass
    der Gemeinschaftsgarten mittlerweile bekannter ist. Eine Gruppe von West-Afrikanern sorgte mit
    eigenen Rap-Stücken für Stimmung, 2 junge Kolumbianer*innen zeigten eine Tanzvorführung, arabi-
    sche Frauen steuerten ihre Musik bei, und am Ende wurde bunt durchmischt auf der Terrasse getanzt.
    Aufgrund der guten Komposterde (und auch weil die Bewässerung wegen der von der „Anstiftung“
    finanzierten zusätzlichen Regentonnen gut geklappt hat), ist alles Gemüse gut gewachsen – mit
    Ausnahme einiger Pflanzen, die dem Appetit von Kaninchen und Nacktschnecken zum Opfer gefallen
    sind. So wurde dann auch ab August gemeinsam geerntet. Es gab immer etwas zum Verteilen, denn
    einige Deutsche brachten zusätzlich überschüssiges Gemüse aus dem eigenen Garten mit.
    Insbesondere die Kartoffelernte wurde im Gemeinschaftsgarten zu einem Happening, an dem alle,
    vor allem auch die Kinder, begeistert teilnahmen. Jeder und jede konnte mit einem Sack voll
    Kartoffeln nach Hause gehen. Im Oktober gab es dann zum Abschluss noch ein Erntefest mit der
    üblichen Gemüsepfanne, zu dem trotz Regenwetters alle gekommen sind. In den kurzen
    Regenpausen wurden die restlichen Äpfel gepflückt und zu einem großen Teil zu einer maschinellen
    Entsaftung gebracht. Der Saft wird nun laufend zum Selbstkostenpreis an alle Gartenaktiven
    abgegeben, was allerdings bei einem Einkommen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz kaum
    erschwinglich ist.
    Im Oktober gab es zudem mit einer deutsch-kolumbianischen Gruppe einen Besuch im Museum für
    gegenstandsfreie Kunst in Otterndorf. Der neue Museumsdirektor war an die Gartengruppe
    herangetreten, um uns zu einer Führung einzuladen.
    Die Grußadresse der stellvertretenden Samtgemeinde-Bürgermeisterin für das Frauenfest, das
    Interesse von einigen Mitgärtner*innen aus dem Kleingartenverein, die hohe Beteiligung von
    Deutschen an dem Sommerfest und auch die Einladung des Museumsdirektors zeigen, dass der
    Gemeinschaftsgarten in unserer Region mittlerweile bekannt und anerkannt ist. Wir haben auch
    eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet, in der interessierte Deutsche sich über die Aktivitäten des
    Gartens und die Situation der Geflüchteten in der Samtgemeinde informieren können. Die Gruppe
    hat mittlerweile 30 Mitglieder.
    Ausblick 2025
    Insbesondere auf Grund der verbindlichen Beteiligung einiger Kolumbianer*innen im letzten Jahr, zu
    denen wir auch im Winter Kontakt haben, sind wir zuversichtlich, dass wir den Gemüseanbau im
    Gemeinschaftsgarten auch im nächsten Jahr wieder aufnehmen können. Ein Problem ist die
    Nacktschneckenplage. Wir planen deshalb, für besonders anfällige Pflanzen (Kohlrabi, Zucchini …)
    Hochbeete anzulegen, und wir werden wegen der Kaninchen einige Beete mit Maschendraht
    überziehen müssen. Das Gewächshaus aus Plastik werden wir voraussichtlich nicht wieder aufbauen.
    Zum einen ist es wegen Sturmschäden an vielen Stellen geflickt, zum anderen ist das Raumklima darin
    wegen schlechter Belüftung für die meisten Pflanzen, insbesondere Tomaten, zu feucht (Schwitz-
    wasser). Wir wollen stattdessen versuchen, ein kleines Gewächshaus windgeschützt an einen
    Schuppen anzubauen, denn im Freiland wachsen hier in Norddeutschland Tomaten nur sehr bedingt.
    Da es trotz eigener Äpfel recht teuer ist, Apfelsaft pressen zu lassen, wollen wir im nächsten Jahr
    wieder mal versuchen, den Saft selbst herzusstellen.
    Die Fahrradwerkstatt und den Deutsch-Gesprächskreis werden wir in jedem Fall weiterführen.
    Wir haben bei der Bundesstiftung „Demokratie leben“ Geld beantragt, um das Versammlungshaus
    abzureißen und neu aufzubauen, denn es regnet dort rein, und da es aus giftigen Materialien besteht,
    lässt es sich nicht so leicht abreißen bzw. nachhaltig reparieren. Es ist jedoch sehr unklar, ob wir die
    dafür notwendigen Finanzmittel bekommen werden.
    Ein weiteres Vorhaben ist ein Filmprojekt über den Gemeinschaftsgarten und den Austausch
    zwischen den Kulturen aus den verschiedenen Perspektiven. Hierfür hat sich bereits eine Projekt-
    gruppe gebildet mit ca. 12 Teilnehmer*innen aus 4 Nationen. Federführend beim Filmen werden 2
    junge Menschen sein – eine Frau aus Kolumbien und ein Mann aus Burundi.
    Für die Zeit vor der Gartensaison laden wir im Januar wieder zu einem internationales Café im
    Gemeindehaus ein, eingeladen wurden wir zu einem weiteren Besuch wegen einer neuen
    Ausstellung im Museum für gegenstandsfreie Kunst, und voraussichtlich wird es auch wieder eine
    Veranstaltung zum internationalen Frauentag geben, was in diesem Jahr etwas schwieriger ist, da der
    8. März mitten im Ramadan liegt. (mehr …)

  • Freiburg: essbares Waldkirch macht Klimagespräch zu lokalen Wasserkreisläufen

    Erhaltung lokaler Wasserkreisläufe in der Klimakrise – Film und Diskussion

    Die BI Essbare Stadt Waldkirch lädt zusammen mit dem Klimaschutzarbeitskreis Waldkirch und dem Kino-Verein Klappe 11 zum nächsten öffentlichen ‚Waldkircher Klimagespräch‘ zum Thema „Erhaltung lokaler Wasserkreisläufe in der Klimakrise“ ein. Die Veranstaltung findet am 22. Januar um 19:30 Uhr im Haus der Jugend, Fabrikstr. 16, in Waldkirch-Kollnau statt.

    Zum Einstieg wird der mehrfach ausgezeichnete Film „Water is Love – Ripples of Regeneration“ (mit deutschen Untertiteln) gezeigt. Der Film veranschaulicht die große Bedeutung von Wasser für das Klima und zeigt anhand von erfolgreichen Beispielen in Portugal, Indien und Kenia, wie durch dezentrale Ökosystemgestaltung Wasserreserven aufgebaut werden können.

    Anschließend wird Dr. Heike Puhlmann von der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburgdezentrale Wasserrückhalteprojekte im Wald in unserer Regionvorstellen.
    Als weitere Diskussionspartner sind Stadtförster Dieter Loos, die neue Forstbezirksleiterin in Waldkirch Carla Wiest, der Leiter des Tiefbauamts Tobias Brenzinger und Klimaschutzmanager Markus Dangel anwesend.

    Zum Einstieg empfehlen wir den Animationsfilm auf unserer Webseite www.essbare-stadt-waldkirch.de

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  • Berlin: Rückblick P-Gärten

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    Gärtnerisch war in 2024 ebenfalls einiges los. Im Rahmen unserer Grünberatung Neukölln konnten wir 7 Hausgemeinschaften dabei unterstützen, ihre Höfe und Freiflächen zu begrünen und ökologisch aufzuwerten. In Großeinsätzen haben wir zusammen mit den Anwohnenden vor Ort Bodenarbeiten durchgeführt und gebietsheimische mehrjährige Stauden in den Boden gebracht. Die Grünberatung wird es auch in 2025 geben: im Auftrag des Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt bieten wir kostenfreie Beratungen und Vermittlungen für Begrünungsmaßnahmen und die ökologische Aufwertung von Privatflächen in Neukölln an. Darüber hinaus kann im Rahmen der Grünberatung auch kostenlose Umsetzung der Begrünung bereitgestellt werden. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite unter
    prinzessinnengarten-kollektiv.net/gruenberatung

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    Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war auch unsere Austauschreise zusammen mit Vertreter*innen weiterer Berliner Urban Gardening Initiativen. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer Midwest sind wir im Juli nach Chicago gereist. Ziel der Reise war der Aufbau von Verbindungen zwischen den Akteur*innen der Berliner und Chicagoer Urban Gardening Szene und der Austausch von Erfahrungen und Best Practice Beispielen, um in längerfristigen Kooperationen Urban Gardening als Baustein der resilienten Stadtumgestaltung in Zeiten der Klimakrise auszubauen.
    Dank eines bestens kuratierten und vielfältigen Programms hatten wir die Möglichkeit inspirierende Menschen und deren Projekte kennenzulernen. Unseren ausführlichen Reisebericht lest ihr hier.

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    Im Sommer startete außerdem unser Projekt Hellersdorfer Gemüse – Gemüse für alle rund um unseren Gutsgarten. Im Rahmen des Projektes haben Soziale Einrichtungen und Anwohner*innen des Bezirkes Marzahn Hellersdorf die Möglichkeit, sich rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützen zu lassen, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann. Dieses Jahr hatten wir schon viele schöne Begegnungen rund ums Thema Gemüseanbau und wir freuen uns auf 2025 in dem wir weiterhin für Beratungen zur Verfügung stehen und Anbauelemente wie Hochbeete, Frühbeetrahmen, Wurmkomposter, Minifolientunnel vergeben. Für weitere Infos zum Projekt geht’s hier entlang!

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    Mit dem Jahr 2024 endet nun auch unser Projekt Klimaangepasste Schulgärten, in dem wir seit 2022 an Konzepten und der praktischen Umsetzung von klimaangepassten Schulgärten gearbeitet haben. Dank der Förderung durch das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm konnten wir sowohl kostenlose Bildungsmaterialien rund um das Thema Gärtnern in der Klimakrise erstellen als auch klimaangepasste Gärten an 6 Berliner Schulen aufbauen. In 2024 fand außerdem der wöchentliche Klimatag auf unserem Umweltbildungsgelände in Neukölln statt, an dem Schulen kostenlos an einem vielfältigen Workshopprogramm rund um das Thema Klima & Klimagerechtigkeit teilnehmen konnten. Alle Konzepte und Bildungsmaterialien, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurden, stehen zum Download auf unserer Webseite bereit: prinzessinnengarten-kollektiv.net/bildungsmaterial

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  • Görlitz: GG Zusammenwachsen und ClimaClick Lotterie

    Die ClimaClick Lotterie hat vier tolle Projekte ausgewählt, für die bis Ende des Jahres auf Instagram abgestimmt werden kann. Und ja, ZusammenWACHSEN ist mit dabei! Sollten wir die meisten Stimmen bekommen, erhalten wir die Sonderausschüttung von 10.000€!! Geld, das wir in unserem Gemeinschaftsgarten, den Umweltbildungsangeboten und dem Lasteradprojekt Görlitz gut gebrauchen können. Aktuell sind wir relativ knapp hinter dem 1.Platz in der Abstimmung. Also ran an die Tasten oder den Bildschirm und nochmal für den Second Attempt e.V. voten =)

    auf Insta (mehr …)

  • Leipzig: Wirrwuchs blickt mit gemischten Gefühlen auf 2024 zurück

    Das Jahr begann turbulent, mit Einbrüchen, Vandalismus und einer spürbaren Zunahme rechter Raumnahme im Stadtteil. Doch dank Ihrer Unterstützung konnten wir all dem etwas entgegensetzen und ein starkes Zeichen für eine vielfältige Gemeinschaft in Paunsdorf
    setzen. Besondere Highlights waren in diesem Jahr für uns die Soliparty im April und unsere 5-jährige Jubiläumswoche im August – wunderbare Feste voller Begegnungen und Inspiration.
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  • Hamburg: Stadtgemüse sucht Unterstützung

    Stiftung WAS TUN! sucht support für STADTGEMÜSE:
    Wir brauchen Unterstützung bei der Koordination unseres
    STADTGEMÜSE-Gemeinschaftsgartens auf St. Pauli,
    bei Workshops und dem wöchentlichen Gartentag (aktuell mittwochs)!
    : 5 Stunden die Woche
    : Steuerfreie Übungsleiter*innenpauschale
    : Green Pauli am Fischmarkt (mehr …)

  • Chemnitz: Abteilungsleiter im Grünflächenamt war Ufer-Projekte Aktivist

    (Mail)
    Die letzte Ausgabe von Chemnitz grünt erschien vor ca. einem Jahr.

    Bei mir hatte sich beruflich einiges verändert und da blieb erstmal zu

    wenig Zeit für mein Herzensprojekt.

    Aber ich will jetzt langsam wieder angreifen. „Chemnitz grünt“ steht

    bisher leider noch auf wackeligen Füßen und ich bin da selbst noch auf

    der Suche nach Verstetigung.

    Seit März bin ich Abteilungsleiter im Grünflächenamt. Leider haben wir

    bislang keine Person die der engagierten Bürgerschaft zur Verfügung

    steht. Natürlich versuchen wir uns um Bürgeranliegen zu kümmern, aber es

    ist nicht transparent organisiert und immer wieder fehlen uns auch die

    Kräfte.

    Ich finde das nicht nur schade, sondern wir schaffen dadurch auch

    regelmäßig Frustrationen. Ich will das sukzessive verbessern, aber die

    Rahmenbedingungen machen es gerade nicht einfach.

    Wenn es sich um Gemeinschaftsgärten auf kommunalen Flächen handelt,

    dann kannst du die gerne an mich vermitteln. Aber bitte führe mich nicht

    offiziell in einer Liste als Ansprechpartner.


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  • Dortmund: Querbeet verlängert

    Der Rat der Stadt hat Querbeet Dortmund bis 2029 verlängert. Besonders bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) [Link: dortmund.de/iga] im Jahr 2027 will Dortmund mit seinen Gemeinschaftsgärten punkten. Das seid ihr! Eine Ausstellung auf dem IGA-Gelände und Führungen zu Gemeinschaftsgärten sollen das gemeinschaftliche Gärtnern bekannter machen. Deshalb rechnet die Stadterneuerung damit, dass anschließend weitere Projektideen entwickelt werden, deren Umsetzung dann bis 2029 unterstützt werden soll.

    Und warum? Das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinschaftsgärtner*innen leistet viel für die soziale Integration und die ökologische Bildung. Die Verlängerung des Projekts ermöglicht es, noch mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, neue Gartenformen zu entwickeln und den positiven Einfluss auf das städtische Zusammenleben gemeinsam weiter zu stärken. Packen wir’s an!

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  • Mannheim: kommunale Ansprechpartnerin

    Unsere Kontaktstelle in Mannheim ist der Local Green Deal mit Frau Frida Brett-Smith.

    Sie vernetzt Mannheimer Gemeinschaftsgärten und bietet z.B. an, dass sich die einzelnen Gärtner-Initiativen  zum kommenden Neujahrsempfang an ihrem Stand vorstellen können, um sich bei den Besuchern bekannt zu machen. Der Empfang steht diesmal unter dem Motto: Mannheimer Miteinander.

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  • Mannheim: pädagogische Arbeit im GrünWerk

    Dieses Jahr fand bei uns zum 3. Mal im Juni  der Tag der Artenvielfalt in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim statt. An diesem Tag bieten wir Workshops zu naturnahen Themen, z.B. eine Kräuterführung, Beetführungen, Kränze binden, Basteln für Kinder mit Naturmaterialien und Herstellen von Kräuterbutter  mit Garteneigenen Kräutern. Dazu Kaffee, Kuchen und selbst gemachte Limo und am Eingang ein gut bestückter Flohmarkt, auch mit selbst gezogenen Pflänzchen. Vom Publikum wird das Angebot sehr geschätzt.

    Auch die Minigärtner, ein Projekt der Insel Mainau, haben uns 2 Jahre in regelmäßigen Abständen besucht. Mit einer Gruppe von 8-12 Jährigen wurden verschiedene gärtnerische Themen  interaktiv angegangen. Z.B: das Erstellen eines Barfußpfades, Anlegen des Minigärtner-Beetes, von Anzucht, Aussaat, Ernte und Verarbeitung, Bauen eines Bienenhotels usw.

    Die pädagogische Arbeit macht uns viel Freude, auch wenn wir hier noch mehr Unterstützung brauchen könnten.

    Auf Wunsch der Mitglieder wurden in der letzten Mitgliederversammlung unsere 3 Werkeltage im Jahr auf 6 erweitert, weil das gemeinsame Arbeiten so effektiv und gemeinschaftsfördernd ist. Es ist einfach so zufriedenstellend zu sehen, was viele Hände in kurzer Zeit zusammen schaffen.

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  • Berlin: Westfeld Garten wird weiter aufgebaut

    Das Jahr 2024 war ein erfolgreiches und produktives Jahr für den Westfeld Garten. Die
    ehemalige Wiese hat sich zu einer biodiversen Landschaft entwickelt, und die Gemeinschaft
    ist aufgeblüht. Gemeinsam haben wir viele Pflanzengilden angelegt, 40 Sträucher und 5
    Bäume gepflanzt, einen Lagerbereich geschaffen, Teil unserer Agora errichtet, einen
    Wurmkompost eingerichtet und unsere lange Tafel gebaut.
    Es gab zahlreiche Aktionen, öffentliche Workshops und Bildungsformate.
    Dies alles war durch die finanzielle Förderung der Anstiftung im letzten Jahr möglich.
    Auch 2025 verspricht ein spannendes Jahr zu werden. Unser Ziel ist es, den Waldgarten
    weiter auszubauen und die Gemeinschaft noch stärker zu engagieren. Dabei stehen drei
    größere Projekte im Fokus, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen:
    1. Marktgarten mit Bewässerungssystem
    Wir planen einen 10 m x 10 m Marktgarten nach Prinzipien von Jean-Martin Fortier. Um den
    intensiven Marktgarten nachhaltig zu bewirtschaften, planen wir die Installation eines
    effizienten Bewässerungssystems.
    2. Bau einer Außenküche
    In Kooperation mit den Vereinen Fliegerwerkstatt und Torhaus Kochkollektiv möchten wir
    eine Außenküche realisieren. Diese Küche soll ein zentraler Ort für gemeinsames Kochen
    und Genießen werden, um die im Garten angebauten Früchte, Kräuter und Gemüse direkt
    vor Ort zu verarbeiten. Auch wird die Küche mit der dort stehenden Tafel ein Ort geschützt
    vor Regen und Sonne und somit der zentrale Ort für Workshops zur gesunden Ernährung
    und zum Austausch in der Gemeinschaft werden.
    3. Fertigstellung der Agora
    Die Agora soll gemeinsam mit Kernzone e. V. durch öffentliche Workshops weiter ausgebaut
    werden. Dies schafft einen Raum für Workshops, kleine Veranstaltungen und die Förderung
    des gemeinschaftlichen Zusammenhalts

    Wie viele Menschen sind inzwischen mit im Kernteam, wie viele kommen öfters vorbei, wie
    viele punktuell?
    Die Kerngruppe umfasst etwa 20 Personen. Zusätzlich gibt es eine wechselnde
    Anzahl von Unterstützer:innen und Helfer:innen, die an unseren Mitmachaktionen
    teilnehmen. Viele von ihnen kommen regelmäßig und haben die Möglichkeit (ca.
    20P), nach einem kurzen Onboarding Teil des Kernteams zu werden. Unsere
    Aktionen werden auf unserem Instagram-Kanal mit ca. 1640 Follower:innen
    veröffentlicht, was stetig neue Interessierte anzieht.
    An jeder Aktion nehmen 10-40 Personen teil, an die offenen Garten-Tagen
    durchschnittlich 5-10 Personen.
    Wie viele von euch leben in der Nachbarschaft?
    Aus dem Kernteam wohnen ca. 10 1 – 3km von THF entfernt. 3 aus dem Kernteam wohnen
    in der unmittelbaren Nachbarschaft. Immer wieder nehmen Interessierte aus der direkten
    Nachbarschaft an unseren Angeboten teil und nehmen immer häufiger auch wiederholt teil.
    Wie oft ist jemand im Garten? Trefft ihr euch hauptsächlich zusammen oder kommen
    Gärtner*innen auch individuell?
    Je nach Saison haben wir unterschiedliche Modelle getestet:
    ● Frühling: In dieser Zeit fanden viele öffentliche Aktionen und Workshops
    statt. Ergänzend trafen sich kleine Gruppen von Gärtner:innen etwa einmal
    pro Woche, um anstehende Arbeiten zu erledigen. Die Absprachen erfolgten
    über unsere Telegram-Kanäle.
    ● Sommer: Wir haben einen festen Gartentag etabliert, an dem regelmäßig
    gearbeitet wurde. Zusätzlich kamen einzelne Gärtner:innen, um in den
    heißesten Wochen bis zu dreimal pro Woche zu gießen.
    ● Herbst/Winter: Der Fokus lag vor allem auf gemeinsamen öffentlichen
    Aktionen wie der Anlage neuer Beete, Bodenaufbau Aktionen, und anderen
    vorbereitenden Arbeiten für die kommende Saison. Diese fanden im Herbst in
    einem Rhythmus von etwa zwei Mal pro Monat statt.
    Wir erhoffen uns durch den Marktgarten und die offene Küche, dass in 2025 an deutlich
    mehr Tagen jemand im Garten ist. Zum einen, weil mehr Pflege und Ernte anfällt, zum
    anderen weil wir durch die Küche auch einen Schutzraum vor Regen und Sonne bieten
    wollen. Einen Ort an dem man sich gerne länger aufhält, auch ohne zu “arbeiten”.
    – Wie viele Menschen sind im Laufe des Jahres dazu gekommen, wie ist die
    Fluktuation?
    Mit jeder Aktion kommen neue Menschen dazu. Sowohl zu unseren Planungstreffen, als
    auch zu wiederkehrenden Aktionen, als auch zu den regelmäßigen Gartenterminen.
    In 2024 sind 5 neue Mitglieder in unser Kernteam dazugekommen. Diese übernehmen
    wichtige Aufgaben wie den Newsletter, Moderation und planen eigenständig öffentliche
    Aktionen, wie z.B. “Lasagnekompost”, “Hügelbeet” oder “Marktgarten Kickoff”. In unseren
    NEWS Telegram Chat sind über 20 neue “follower”, in unserem internen Telegram Chat, wo
    wir alles besprechen haben wir 8 neue Menschen aufgenommen, im Newsletter 40 neue
    “Abonnenten” und bei Instagram über 200 neue.
    Das scheint auf den ersten Blick gar nicht so viel. Das hat auch damit zu tun, dass wir intern
    erst unsere Struktur klären mussten, bevor wir die “Tore öffnen” wollten. Das haben wir nun
    gemacht. Und damit hat sich auch unsere Öffentlichkeitstrategie geändert. Seit letztem
    Quartal planen wir 3 Monate voraus und veröffentlichen alle Themen und Daten alle
    gemeinsam.
    Wir gehen fest davon aus, dass wir in 2025 deutlich mehr Zulauf generieren werden.
    – Ist das, was ihr aktuell beantragt, noch der Kern des Projekts?
    Marktgarten, Küche und Agora befinden sich alle in Teilbereich 1 des Westfeld
    Gartens, das sogenannte “Herzstück”, der gesamten Fläche. Bereits in den
    Planungstreffen für die Gestaltung der Fläche in 2021 war angedacht worden,
    Workshop-Bereiche mit Tafel und Lagerflächen, eine Agora für größere
    Veranstaltungen und Gemüsebeete für eine intensivere Nutzung anzulegen.
    Um den Westfeld Garten zu einem Aufenthaltsort zu gestalten, an dem man sich
    auch gerne länger aufhält, brauchen wir die offene Küche und den damit
    verbundenen langen Workshop Tisch und die Überdachung als Schutz vor Regen
    und Sonne.
    – Bitte erläutert das Konzept „Market Gardening“ kurz, warum ich euch dafür
    entschieden habt, wie ihr es als Gruppe umsetzen wollt und was für Werkzeuge ihr
    dafür beantragt. Wo werden diese Werkzeuge dann untergebracht? Auch in der
    Kiste? Wer kümmert sich um die Instandhaltung der Werkzeuge?
    Aufgrund des experimentellen Ansatzes des Westfeld Gartens möchten wir
    mit verschiedenen Arten von landwirtschaftlichen Kulturen und
    Anbaumethoden experimentieren.
    Market Gardening oder Mikrofarming ist ein landwirtschaftliches Konzept, das auf
    intensiven, kleinflächigen Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst spezialisiert ist. Es
    konzentriert sich darauf, hochwertige, frische und saisonale Produkte lokal zu
    vermarkten, häufig direkt an Verbraucher, Restaurants oder über Wochenmärkte.
    Auch wenn wir selber keine Produkte verkaufen wollen, wollen wir doch die Ernte in
    der offenen Gemeinschaftsküche nutzen, die keine 5 Meter entfernt liegt. Kürzere
    Farm-2-Fork, also “Vom Bauernhof auf den Tisch”, gibt es nicht.
    Zwei Personen aus unserer Kerngruppe haben vor 2 Jahren die Tiny-Farm
    Akademie, wo Mikro Farming gelehrt wird, abgeschlossen und daraufhin im letzten
    Jahr in Brandenburg eine kleine Ackerfläche gepflegt. Weil das Interesse einiger
    Besucherinnen des Westfeld Gartens und auch von allen aus dem Kernteam so groß
    war, ist die Idee entstanden, dieses Konzept auch bei uns auszuprobieren und
    Interessierte Hands-On Erfahrungen zu ermöglichen. Angeleitet bzw. den Hut haben
    Janna und Johann, die beiden, die den Abschluss bei Tiny Farms gemacht haben.
    Es hat bereits ein erstes Kick-Off Event stattgefunden. Dabei wurde neben einer
    ersten Einführung der Ort gemeinsam definiert und eine 10 m × 10 m Folie
    ausgelegt, um das Gras zurückzudrängen. Gemeinsam wurde überlegt, welche
    Pflanzen für eine Bepflanzung bevorzugt werden.
    Werkzeuge und Materialien, die wir dafür brauchen sind unter andere: eine
    Schubkarre, Fahrradschloss für Schubkarre, Breitgabel, Rechen (ca. 70 cm),
    Plastikplane, Kompost, Hackschnitzel für Wege, Samen/Jungpflanzen, Pendelhacke.
    Die Werkzeuge werden in Kisten untergebracht. Dafür werden wir eine zusätzliche
    Lagerksite erstellen. Im Frühjahr werden weitere Planungstreffen stattfinden. Dabei
    können alle Anwesenden mehr über das Marktgärtnern erfahren. Für das Gärtnern
    im Sommer wird es regelmäßige feste Termine geben. Verantwortlich für die Nutzung
    ist die Marktgartengruppe, allen voran Janna und Johann.
    – Was für ein Bewässerungssystem wollt ihr aufbauen, wer wird das bauen und was
    für Materialen beantragt ihr dafür bei uns?
    Wir wollen ein automatisches Bewässerungssystem installieren, das über
    Tropfschläuche Wasser direkt an die intensiven Gemüsebeete abgibt. Aber auch für
    andere Flächen möchten wir das System nutzen. Wir haben letztes Jahr im August
    bemerkt, wie viel Zeit und Aufwand es ist, die große Fläche zu wässern, dabei geht
    auch viel Wasser verloren und es wurden auch nicht alle Pflanzen genügend und
    regelmäßig gegossen. Um Wasser und Energie zu sparen, und um den Pflanzen die
    richtigen Mengen Wasser an den kritischen Tagen zur Verfügung zu stellen, wollen
    wir ein automatisches Bewässerungssystem installieren. Dafür benötigen wir
    zunächst einen Verteiler, von dem Verteiler führen Schläuche dann zu den relevanten
    Beeten. Dort kann man sich dann entweder mit einem mobilen Schlauch anstecken
    und direkt vor Ort gießen (was den Aufwand um einiges erleichtert), oder wir stecken
    dauerhaft Tropfschläuche an. Über den Verteiler lässt sich dann einteilen, welche
    Beete wie regelmäßig und mit wie viel Wasser versorgt werden sollen. Dafür
    benötigen wir neben den Schläuchen auch die Verbindungsstücke, die T-Stücke und
    einen kleinen Bewässerungscomputer. Noch gibt es keine explizite Gruppe dafür,
    aber auch dieses kleine Teilprojekt wird in einem öffentlichen und kostenfreien
    Workshop geplant und umgesetzt.
    Außenküche
    – Bitte beschreibt kurz die Vereine, mit denen ihr beim Bau der Außenküche
    kooperieren wollt und was sie dazu beitragen.
    Das Torhaus Kochkollektiv, ein Teilprojekt von Torhaus e.V. kocht für und mit Community
    Veranstaltungen in Berlin und hat ihren Sitz am Flughafengebäude des THF. Sie betreiben
    eine eigene Küfa und möchten, wenn es die Saison erlaubt, diese Aktivitäten auf das
    Gelände der WFG ausweiten, um sie mit unseren Gartenaktionen zu verbinden. Die
    Zusammenarbeit zwischen uns und dem Torhaus Kochkollektiv lebt von
    gegenseitiger Unterstützung und Synergien: Sie haben bereits bei unseren Events
    gekocht, wir stellen ihnen Kräuter aus unserem Garten zur Verfügung und sie füttern
    unseren Wurmkompost mit Ihre Essensreste.
    Die Fliegerwerkstatt gehört zur social return Stiftung gGmbH und ist eine gemeinnützige
    Organisation, die mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund kleinere Holz- und andere
    Projekte umsetzt. Die Fliegerwerkstatt ist im Gebäude des ehem. Flughafens und unser
    direkter Nachbar. Wir freuen uns, die Fliegerwerkstatt zu unseren Projektpartnern zählen zu
    können.
    – Was genau plant ihr? Aus welchen Komponenten soll die Küche bestehen? Was
    davon baut ihr selber? Wer baut wann und wie viele können dabei sein?
    Gemeinsam möchten wir die Küche planen – der erste Workshop dazu hat bereits
    im November stattgefunden. Teil der Küche sollte in der Fliegerwerkstatt gefertigt
    werden, und ein Teil wird gemeinsam mit uns direkt auf der Fläche umgesetzt
    werden. Teilnehmen können bei unseren Veranstlatungen generell jeder und jede,
    die möchte. Eingeladen wird über den Newsletter und Instagram. Und demnächst
    auch auf einer Tafel vor Ort.
    Dies wird im Frühjahr stattfinden.
    Die Außenküche wird aus 3 Tisch Elementen bestehen ca. (2m*1m) mit
    abschließbarem Lagerbereich für Küchengeräte, eines davon mit integriertem
    Waschbecken.
    -Woher bekommt ihr die Ausstattung der Küche (Töpfe und Co)?
    Die Ausstattung möchten wir durch Spenden innerhalb unseres Netzwerks
    beschaffen, Open calls oder über Plattformen wie Kleinanzeigen.de für kleine
    Beiträge erwerben.
    Welche Gruppen können die Küche dann nutzen und wie plant ihr diese
    Nutzungs-Kooperation?
    Andere Initiativen sind herzlich eingeladen, die Küche zu nutzen, insbesondere für
    gemeinnützige, kulturelle oder soziale Projekte. Regelmäßige Kooperationspartner
    sind zu bevorzugen und können feste Zeiten oder vereinbarte Slots erhalten,
    während für einmalige Nutzungen eine flexible Abstimmung vorgesehen ist. Wir
    würden gern das es ein Ort werden kann für Workshops rum Lebensmittel (zB
    Fermentierung, Kombucha, Kochworkshops, Haltbarmachung, gesunde Ernährung
    etc) Gerne würden wir zusammen mit dem Ernährungsrat Berlin den Westfeld
    Garten zu einem LebensMittelPunkt gestalten.
    Agora
    – Wie sieht die Agora bisher aus und was wollt ihr noch dafür bauen?
    Unsere Agora besteht aus modularen Sitzelementen, die gemeinsam einen
    kreisförmigen Platz schaffen. Dieser Ort soll der Begegnung und dem Austausch
    dienen und Raum für Workshops und kleine Veranstaltungen bieten.
    Die ersten 3 Elemente wurden in öffentlichen Workshops auf dem Gelände in
    Kooperation mit der Holzwerkstatt Kernzone e.V. erstellt. In 2025 würden wir gerne 5
    weitere Elemente bauen.
    – Bitte fächert die Kosten für den Bau der Außenküche und die Agora weiter auf. Was
    für Materialien beantragt ihr bei uns und wie teuer sind diese?
    Küche: Gesamt 1500 €
    1200 Materialkosten, je Element 400 € (Stahl, Holz, Schrauben, Bootslack, Schlösser)
    300€ Herdplatte
    Agora: Gesamt 1000 €
    1000€ Materialkosten, je Element 200 € (Holz, Schrauben, Schleifpapier)
    Wir haben bereits ein einfaches Element der Küchenarbeitsfläche in 2024 zusammen
    mit der Fliegerwerkstatt geplant und umgesetzt. Dieses Element ist 1,20 m tief, 90
    cm hoch und 2 m lang. Es besteht aus einem Metallkonstrukt, einem Metallrahmen,
    auf dem oben drauf eine Arbeitsplatte und kurz über den Füßen eine zweite
    Abdeckplatte verschraubt wurde. Die reinen Materialkosten waren 300 €,
    Die drei weitere Küchenmodule müssen allerdings abschließbar sein und einige
    weitere Funktionen und Kriterien erfüllen, die wir bereits in offenen Workshops
    konkretisiert haben und noch weiter konkretisieren werden. Deswegen sind die
    geschätzten Kosten etwas höher gesetzt. Manche Einzelteile kriegen wir durch
    Spenden geschenkt, wie z.B. das doppelte Waschbecken mit Wasserhähnen. (mehr …)

  • Osnabrück: Naturerlebnisgarten für Kinder und Jugendliche

    unser Gartenteil befindet sich in einem Bürgergemeinschaftsgarten (Bürgergarten e.V. Rosenplatz), der neben einem Spielplatz liegt und auch offen für Nachbar*innen ist. Und auch unser Gartenteil soll, neben den Angeboten, zukünftig für andere offen zugänglich sein

    Planungsphase für unseren Naturerlebnisgarten.

    Dort wollen wir ab ca Mai 2025 Naturerlebnisangebote für Kinder und Jugendliche von 5-12 Jahren anbieten (mehr …)

  • Leipzig: Moorbeet im H17 fertiggestellt

    Abschließen konnten wir im Frühjahr aber endlich den Neubau des

    Moorbeetes im Eingangsbereich des Gartens! Im Anhang findest du Fotos.

    Letztlich hat Neudorff endlich torffreie Rhododendron- u. Hortensienerde

    im Angebot, mit annehmbaren Versandkosten – das als Tipp für andere

    Interessenten an Moorbeeterde. So konnten wir das Beet endlich befüllen

    und bepflanzen.

    Zusätzlich habe ich als Bildungsmaterial zum Mitnehmen von der

    Heinrich-Böll-Stiftungn Boden- und Mooratlanten bestellt, um über das

    Beet hinaus für die Thematik zu sensibilisieren und Besucher*innen die

    Möglichkeit zu geben sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

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  • Monheim: Gartengründer will Selbstorga stärken

    (Tel)
    In Monheim hat eine zivilgesellschaftliche Initiative vor ein paar Jahren zwei kleine Gartenprojekte im Berliner Viertel gegründet. Im Viertel wohnen viele Einwander*innen/Menschen, deren Eltern oder Großeltern mal eingewandert sind, es ist wegen der baulichen Lage etwas abseits vom Rest der Stadt.

    Die Gärten wurden als selbstorganisierte Projekte gegründet, in denen die Mitmachenden miteinander die Gegenwart und Weiterentwicklung umsetzen.
    Durch den Neubau einer soziokulturellen Einrichtung zog ein Teil dieser Einrichtung in das Viertel, mit dabei: städtische Angestellte, u.a. ein Künstler, der über die Stadt finanziert wird und auf Projektsuche war. Er hat sich dann für das Gartenprojekt engagiert, auch andere (?) Verwaltungsleute haben sich dann da eingemischt und wollen die Projektentwicklung, was dort wir läuft und wie Entscheidungen getroffen werden, bestimmen.
    Der Projektgründer sagte, er sei da dann rausgemoppt worden.

    Das Projekt verliert das, um was es geht: dass die Menschen lernen, sich selber zu organisieren, selber wirksam zu sein! Das möchte er verhindern und ab 2025 wieder in das Projekt einsteigen.
    Auch Fördermittel soll die Gruppe selber akquirieren, Konflikte selber lösen, ein eigenständiges Projekt bleiben

     

     

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  • Berlin: Solarlademöglichkeiten im ElisaBeet

    Im ElisaBeet laden wir ab jetzt alle Geräte und das Lastenrad mit Solarstrom. Juhu!

    An den letzten Mit-Mach-Tagen wurden die Panels installiert und dabei auch der Spaß nicht vergessen.

    Gefördert von Naturstiftung David. @naturstiftungdavid (mehr …)

  • Monheim am Rhein: Stadt weist Flächen aus und macht Befragung

    Urbanes Gärtnern macht Spaß, ist nachhaltig und kommt als Angebot nun auch nach Monheim am Rhein: Künftig sollen zwei große Anbauflächen für die gemeinschaftliche Gartenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Im Mitmach-Portal startet jetzt eine Befragung, die dabei helfen soll, das Projekt maßgeschneidert an den Start zu bringen. Hier können die Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung ganz konkret mitteilen, wie sie sich ihr ideales Urban-Gardening-Projekt vorstellen und welche Voraussetzungen für sie idealerweise erfüllt sein sollten, damit sie selbst zu Spaten und Gießkanne greifen.

    Seit den 70er-Jahren sind Gemeinschaftsgärten auf dem Vormarsch und liegen mehr denn ja im Trend. Kein Wunder, denn sie verbessern das Mikroklima, ermöglichen ressourcenschonenden Anbau, schaffen gemeinschaftliche Biotope innerhalb der Stadt und bereichern das städtische Zusammenleben.

    Dafür stellt die Stadt zwei Flächen in beiden Stadtteilen zur Verfügung, die in neuen Wohngebieten eingebettet sind und viele Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Im Baumberger Osten soll künftig auf 5.000 Quadratmetern gemeinsam gegärtnert werden können. Die zweite Fläche liegt im Monheimer Süden: Im Pfingsterfeld wird eine Streuobstwiese mit 3.300 Quadratmetern für die Stadtgemeinschaft zur Verfügung gestellt.

    Bürgermeister Daniel Zimmermann ist das Thema wichtig: „Klimafreundlichkeit, fairen Handel und ein ausgewogenes Stadtklima haben wir uns als Stadt schon lange als strategische Ziele gesetzt. Im Großen sieht man das am Klimaschutzkonzept, das Monheim am Rhein bis 2035 klimaneutral machen soll“, betont Zimmermann. „Urban Gardening bietet die schöne Möglichkeit, auch im Kleinen und mit eigenem Engagement etwas zu verändern, Bio-Lebensmittel anzubauen, saisonal zu essen und sich einzubringen. Das möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen – auch ohne eigenen Garten.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadtverwaltung die Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform gestartet und freut sich ab sofort auf die Anregungen der Monheimerinnen und Monheimer. Die Befragung ist direkt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de oder über das städtische Mitmach-Portal unter [intern]www.mitmachen.monheim.de zu erreichen.

    Mit Engagement zum Gemeinschaftsgarten

    Ziel der bis zum 25. Juni zum gemeinsamen Mitdenken einladenden Konsultation ist es, das Thema Urban Gardening möglichst vielseitig und angepasst an die Voraussetzungen in Monheim am Rhein umzusetzen. Die beiden städtischen Anbauflächen und nötigen Organisationsstrukturen sollen so vorbereitet werden, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an den Gemeinschaftsgärten beteiligen können. Denn was aus den beiden Gartenflächen wird, liegt letztlich in der Hand der Monheimerinnen und Monheimer.

    Die Antworten aus der Konsultation arbeitet dann das Team der städtischen Grünflächen-Abteilung direkt in die weiteren Projektvorbereitungen mit ein. Entstehen soll so ein Konzept, das die Betreuung und Pflege der urbanen Gärten sicherstellt. Ergänzend hinzu kommen außerdem die Ergebnisse der beiden Bürgerschaftsabende zu den geplanten Wohngebieten.

    Befragung mit den Ergebnissen: https://mitdenken.monheim.de/projects/608a14c6-82bc-4dbf-a9da-6384a41d515a/view/answers
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  • Saatgut-Projekt „Lebenssprossen“ an Goethe-Instituten

     

    Unter den vielen weltweit errichteten Saatgutbibliotheken und entsprechenden Bibliotheksprojekten ist das Projekt „Lebenssprossen: Identität, Kultur und Erinnerung im Saatgut“ mit Sicherheit ein hervorstechendes. Die Goethe-Institute von Kyjiw (Ukraine), Taschkent (Usbekistan), Tbilisi (Georgien) und Almaty (Kasachstan) haben sich für dieses Projekt zusammengeschlossen. Das Projekt wurde im Jahr 2024 ins Leben gerufen – vor dem Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und seiner Sichtbarmachung, wie  verletzlich die weltweite Nahrungssicherheit ist. Das Projekt thematisiert die Verbreitung und Erhaltung von Saatgut als Träger von Identität und Kultur. Dafür werden Mittel der Kunst und des Community-Buildings (länderübergreifend sowie lokal) benutzt. Besucher*innen aller beteiligten Instituts-Bibliotheken können die dort mittlerweile eingerichteten Saatgutbibliotheken nutzen, Samen aus verschiedenen Regionen des jeweiligen Landes ausleihen, anbauen und ihre selbst vermehrten Samen am Ende der Saison wieder zurück in den erhaltenden Kreislauf geben. Ein umfassendes Begleitprogramm bietet Veranstaltungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und kulturelles Erbe an. In Kyjiw haben bereits auf einem internationalen Buchfestival, einer Bildungsmesse, diversen Ausstellungen und in der Bibliothek selbst Gartenworkshops, Workshops zu Recycling-Papier und für Kinder zu Experimenten mit Erdbeeren oder Samen immer auch mit Präsentationen von passenden Medienpaketen und Literatur gekoppelt stattgefunden. Wer noch mehr über das Projekt lesen möchte, kann dies auf der Webseite tun und im Dez. erscheint ein Beitrag der Leiterin Information und Bibliothek des Goethe-Instituts Kyjiw Marietta Sander im Newsletter von ENSULIB dazu.

     
    Quelle: Newsletter #11 des Netzwerks Grüne bib

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  • Spröckhövel: Stadt weist Flächen für UG aus

    Beschlussvorlage: https://sprockhoevel.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZcNUGv5A4zdpOZyCw-SRcl2jmHlCiv6zL92C4fi1ljvo/Beschlussvorlage_VL-135-2024.pdf
    Beschluss: https://sprockhoevel.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZWw0_OYayHTlFNCHXnXZRH5xGcXNMoPLPeS_ei0-uCCS/Beschlusstext_VL-135-2024_-oeffentlich-_Ausschuss_fuer_Stadtentwicklung_und_Denkmalschutz_09.09.2024.pdf

    Michael Festau aus Wuppertal hat bei einem von der Lokalen Agenda veranstalteten Stadtgespräch vom Gärtnern in der Stadt erzählt: https://ruhrkanal.news/loakle-agenda-laedt-zum-stadtgespraech-ein/ (mehr …)

  • Stadtallendorf: Garten wird beendet

    Mail:
    der Interkulturelle Stadtteilgarten wird zum Ende diesen Jahres aufgelöst (mehr …)

  • Kiel: Life Garten wird Waldgarten

    (Antrag, Antworten)
    Ja wir sind eine Gruppe, also ein Verein, der sich in AG’s organisiert. Im Lifegarten ist die AG Waldgarten tätig. Lifegarten und der Garten an der Alten Mu sind die beiden Gärten, richtig.

     Ich habe noch ein paar Nachfragen zum Lifegarten und zum Antrag: – Wie ist das in Kiel mit dem Pachten von Flächen in Kleingärten? Hat das jemand von euch privat gemacht oder können auch Vereine Flächen pachten? Wer zahlt die Pacht? Die Pacht wurde ursprünglich von Tanja, der Gartengründerin geleistet.
    Seit der Kooperation mit dem Permakulturzentrum (PKZ) wurde die Pacht geteilt.
    Seit Anfang 2024 besteht ein gemeinsamer Pachtvertrag mit Tanja und PKZ als Pächter:innen. Die Verpächterin ist die Stadt Kiel.
    Also ja, Vereine können das hier wohl auch.

     – Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Menschen sagen „das ist mein Gemeinschaftsgarten?“, wie viele machen punktuell mit? „Mein Gemeinschaftsgarten“ würde ich sagen ca. 8 Menschen, wobei wir bei den wöchentlichen Treffen meist weniger sind, weil nicht alle jede Woche kommen. Punktuell, also mit den Wochenendevents steigt der Unterstützerkreis auf ca. 30 Menschen.  

     – was macht ihr im Winter? Im Winter kümmern wir uns um Infrastruktur. Also dieser Antrag fällt auch hauptsächlich in die Kategorie Winterarbeit. Z.B. Wird aktuell ein kleiner Fahrrad Unterstand errichtet. Oder eine Kleine Holzwerkstadt an dem Vereinsheim aufgebaut.

     – Infos zum Vereinsheim und Gewächshaus habe ich auf eurer Site nicht gefunden. Waren die schon da? Wie groß sind diese Gebäude jeweils? Was kommt bei euch ins Gewächshaus? Auf Instagram findest du Beiträge, die beides gut zeigen.
    Vereinsheim, Steinhaus, ca. 4x5m, war schon da, renovierungsbedürftig
    Gewächshaus, Neubau, bzw. Bau aus hauptsächlich recycelten Materialien, Grundfläche ca. 4×6,5m Höhe 4m, Baubeginn 2022, Erste Nutzung 2024, Aktuell in Finalisierung
    Aktuell wird es als Orangerie und Apfellager genutzt.
    Langfristig sollen auch im Sinne des Waldgartens größere Pflanzen (Bäume) permanent dort stehen, die wärmeres Klima brauchen.

     – Wie wird derzeit im Gewächshaus gelüftet? Es sind bereits 3 automatische (hydraulische) Fensterheber verbaut.
    Dadurch dass der Bau insbesondere bei den Fenstern aber noch nicht abgeschlossen ist, sind noch so große Lücken in den Wänden, das automatisch „gut“ gelüftet ist.
    Im Winter wird es jetzt dementsprechend kalt dort.

     – Was passiert auf der Waldbühne? Während der Treffen ist dort eine Sitzmöglichkeit.
    Bei Events wird die Bühne z.B. mit Musik oder Redner:innen bespielt.

     – Wie ist die Gruppe organisiert? Machen alle alles oder gibt es z.B. eine Gewächshaus-AG? Innerhalb der AG Waldgarten machen alle alles.

     – Hat jemand von euch einen Kettensägenschein? Wie viele Menschen aus eurer Gruppe können die Kettensäge nutzen? Wofür und wie oft wird die gebraucht? Tanja ist die einzige mit einem Schein. Es gibt Sägen verschiedener Größe, die nach Einweisung von Tanja auch ohne Schein bedient werden dürfen.
    Die Sägen helfen uns sowohl bei der Errichtung der Infrastruktur, als auch bei der Pflege der Bestandsbäume, oder beim Feuerholz machen. Sie werden sehr häufig genutzt. Auf dem Gelände gibt es viele Bäume und Sträucher.

     – Wie habt ihr bisher den Rasen gemäht? Der Rasen wurde bisher mit einem Verbrenner-Rasenmäher gemäht. Der fällt jedoch altersbedingt auseinander und ist nun nicht mehr nutzbar. Reparatur ist leider unwirtschaftlich und ein Verbrenner auch nicht mehr gewünscht. Aufgrund der Hanglage und der verwinkelten Bepflanzung haben wir uns für einen Akku-Rasenmäher als Nachfolgegerät entschieden.

     – Was für Farbe wollt ihr nutzen? Es handelt sich dabei hauptsächlich um Holzschutzfarbe und Farbe für Rauputz. Teilweise weiß, vor allem beim Gewächshaus jedoch in verschiedenen Pastellfarben. Wir achten auf natürliche Inhaltsstoffe. Was im herkömmlichen Baumarkt nicht zu finden ist, besorgen wir im Naturbauhaus. Das ist in Kiel wirklich gut sortiert und man wird gut beraten.

     – Welche Finanzierungsquellen hattet ihr bisher Im Lifegarten wurde zunächst alles privat finanziert.
    Seit der Kooperation mit dem PKZ wird auch das Vereinsbudget genutzt. Das wiederum finanziert sich durch Beiträge, Workshops und Events.  
    Es wurde auch ein Teil einer Förderung der BINGO Umweltlotterie für den Bau des Gewächshauses verwendet.

    Der Lifegarten ist ein offener Austauschort für alle interessierten Menschen aus Kiel und
    Umgebung. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Beteiligung des Permakulturzentrums Kiel.
    Ein Schwerpunkt des Lifegartens ist das Thema „Waldgarten“, denn er ist selbst als ein
    solcher konzipiert. Offene Gartentreffen finden immer dienstags und donnerstags, sowie
    jeden ersten Samstag im Monat statt. Die bestehende Infrastruktur umfasst u.a. ein Mini-
    Vereinsheim, eine Komposttoilette, eine Waldbühne und ein großes Gewächshaus. Mehr auf
    der Website lifegarten-kiel.de.
    Ziele
    Mit diesem Förderantrag sollen an der genannten Infrastruktur
    Instandhaltungsmaßnahmen zur Erhaltung, sowie bauliche Maßnahmen zur Finalisierung
    des Gewächshauses realisiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Pflege des Waldgartens bzw.
    der Grünfläche, die die heranwachsenden Bäume verbindet.
    Inhalt und Maßnahmen
    • Streicharbeiten an Vereinsheim, Komposttoilette, Gewächshaus und Waldbühne
    • Statische Aussteifung Gewächshaus
    • Fertigstellung der Fenster des Gewächshauses
    • Beschaffung eines elektrischen Akku-Rasenmähers
    Die Arbeiten sollen gemeinschaftlich von den ehrenamtlichen Mitgliedern des
    Permakulturzentrums Kiel durchgeführt werden.


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  • Buchloe: Kuibunter GG aufgelöst

    (Mail)
    Leider nein, den KuiBu-Garten gibt es nicht mehr. Ich wohne nicht mehr in Buchloe und die von mir auserkorene NAchfolgerin hat es etwas schleifen lassen. Dann waren die Hausmeister wohl verärgert und haben Beete und Hügel „platt gemacht“ und wieder Rasen angesät.
    Den Verein KuiBu gibt es ja schon länger nicht mehr. Jetzt hat auch der Garten sein Lebensende erreicht!


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  • Niederurff: GG_Gruppe will Graswucherungen begegnen

    (ANtrag, Antworten)

    der GG Niederurff (dörflich) beantragt 2200 Euro für die Ausrüstung der Beete mit Stahlkanten. Grund: sie gärtnern naturnah und die Wiese/das Gras (auf den Wegen und andern Flächen) wuchter immer wieder stark in die Gemüsebeete, die Gärtner*innen müssen mit viel Zeit die Beete von Gras und unerwünschten Beikräutern säubern. Sie hatten mal Holzkanten, die sind schnell verrottet.

    Sie würden gebrauchte Kanten zusammensuchen (aus verschiedenen Quellen).

    Fragen und Antworten

    GemeinschaftsGarten Niederurff

    • Wie viele Beete gibt es bei euch? Und sind diese Gemeinschaftsbeete? Wie groß sind die Beete? Was wird darauf angebaut und wie geht ihr mit der Ernte um?

    Der gesamte Garten inklusive aller Gemüsebeete, Obstbäume und –büsche, Hecken sowie Wild-Stauden/blumenbeete werden gemeinschaftlich gepflegt, bewirtschaftet und auch beerntet. Jede/r kann so viel nehmen wie er/sie braucht; wir versuchen reichlich anzubauen und verschenken an Nachbarn/Freunde falls wirklich mal was zu viel ist. Alle Gemüsebeete werden gemeinschaftlich bestellt und beerntet; es gibt keine individuell zugeordnete Beete. Für einzelne Kinder des Gemeinschaftsgartens hatten wir vor ca. 10 Jahren versuchsweise individuelle Beete angelegt, doch die Kinder konnten das Interesse daran nicht langfristig aufbringen. 

    Es gibt insgesamt 6 ebenerdige Gemüsebeete mit einer Länge von 10 m und einer Breite von ca 1 -1,5 m. Auf einem der 6 großen Gemüsebeeten steht unser Hochbeetkubus und eine Ecke davon ist Kräuterbeet für mehrjährige mediterrane Kräuter. Daneben gibt es 2 weitere ebenerdige Beete von ca. 5 m Länge und 0,8 bzw 1m Breite. Außerdem gibt es zwei Hügelbeete am Zaun von ca. 4 m Länge und 60 cm Breite (unser „Schlamperkompost“, auf den wir Kürbisse setzen). Daneben gibt es drei Hochbeete (4×2 m, 5mx1,8m, 1,5mx1,5m). Des weiteren haben wir ein Gewächshaus mit 3 Beeten 5mx0,8m.

    Es gibt 1 kreisrundes Wildblumen-/staudenbeet ca. 5m Durchmesser und ein Staudenbeet ca 10m Länge x 0,8-2,5m Breite, daneben dürfen Wildblumen in der Wiese wachsen und als Beikräuter in den Gemüsebeeten; bzw. werden die (Wild)blumen, wenn sie stören, aus den Gemüsebeeten in unser Wildblumenbeet gesetzt.

    Wir bewirtschaften 5 der 10 Meter langen  und eines der 5 Meter langen Gemüsebeete (2×3) in einer 3 Felderwirtschaft. Wobei auf dem breiten 10 Meter langen Gemüsebeet ein Bereich für die Tomaten reserviert ist. Die drei Felder sind rotierend möglichst mit Mischkulturen bepflanzt: Feld A: Zuckererbsen/Spinat, Feld B: Bohnen/Mangold, Feld C: Zucchini bzw. Möhren/Zwiebeln/Rote Beete (leider funktionieren die am Wenigsten…bzw. werden von unseren Wühlmäusen gefressen). Wir pflanzen Mischkulturen und möglichst nach der Ernte im Juni/Juli/August eine 2. Tracht aus Feld- Asiasalat und Winterportulak (letzen beide säen sich selbst immer wieder aus, bzw. werden die Samenstände von uns auf die Gemüsebeete berteilt). Bei der Bepflanzung gibt es immer wieder spontane Ergänzungen, wenn wir z.B. von Freunden, wie dieses Jahr Kohlpflanzen geschenkt bekommen, oder Knoblauch so reichlich kommt, dass sind wir sie in größeren Abschnitte vereinzeln können. Oft werden Salatsetzlinge aus den Hochbeeten auf freie Flächen der Gemüsebeete gesetzt. 

    Auf den Hochbeeten wachsen vor allem unsere Salatschulen und Pflücksalate in Mischkultur mit Knoblauch. Dieses Jahr wächst als 2. Tracht Mairübchen und blauer Rettich. 

    • Können noch weitere Beete entstehen?

    Die Anzahl der Beete sind momentan für uns ausreichend. Bei Schöpfverbot in trockenen Jahren verzichteten wir auf das Einsäen einer 2. Tracht oder wenn zu viele aus der Gruppe gleichzeitig abwesend sind.

    • Wie macht ihr Öffentlichkeitsarbeit?

    Führungen, Vorträge und Berichte über besonderer Aktionen wie Igelauswilderung/ Natur im Garten Zertifizierung/ naturnahes Gärtnern/ Ehrenamtspreis werden in der ortsansässigen Presse HNA angekündigt und veröffentlicht; ebenso auf der ortsbezogenen App (meinOrt Bad Zwesten), sowie auf unseren Webseiten: www.alte-pfarrei-niederurff.de; www.art-garten.de; Seit diesem Jahr haben wir auch einen Instagramkanal: gemeinschaftsgartenniederurff, den ich wöchentlich bestücke. Daneben plakatiere wir Ankündigungen für Vorträge und die Führungen in Bad Zwesten und Umgebung und versenden die Ankündigungen auf unsere Verteilungslisten per mail oder Messenger.

    • Wie kann man mitmachen, wie sind Informations- und Entscheidungswege?

    Alle Gemeinschaftsgartenmitglieder sind in einer Messenger-Gruppe und darüber werden die wöchentlichen Treffen angekündigt und viele weitere Informationen, wie gelungene Fotos, neue Igel etc. geteilt. Einmal jährlich findet ein Jahresrück- und Vorblick mit gemeinsamen Essen und Feier statt. Freunde der Gemeinschaftsgartenmitglieder können ungefragt bei den wöchentlichen Treffen mitgebracht werden. Über den Gartenzaun finden viele informelle Gespräche statt. Die viermal im Jahr stattfindenden Führungen sind kostenfrei und können ohne Voranmeldung besucht werden.

    Wenn Mitglieder aus der Gruppe wegziehen, sprechen wir Dorfmitglieder an, ob sie mitmachen wollen. Wenn jemand anfrägt, ob er mitmachen kann, wird in der Gemeinschaftsgartengruppe besprochen, ob alle es sich vorstellen können. Den Anfragenden werden unsere Minimalanforderungen mitgeteilt (Kommen und gemeinschaftliche Treffen, Low-Budget und Teilen der Kosten). Im ländlichen Bereich haben oft einzelne Familien ihren eigenen Garten, so dass das gemeinschaftliche Denken ziemlich neu ist. Viele unserer Mitglieder sind zugezogene mit WG-Erfahrung. Wir begreifen uns als Siedlungsgemeinschaft, wo einzelne Paare/Familien/Einzelpersonen eine Haus/Wohnung haben und der gemeinschaftliche Treffpunkt der Gemeinschaftsgarten ist. Niederurff hat 400 Einwohner, von daher ist unser Garten mit bis zu 14 Personen ein schöner Zusammenschluss. 

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell? Wie finanziert ihr bisher eure Ausgaben?

    Wir versuchen Low-Budget mit z.B. Heckenstecklingen von Freunden, im Tausch oder Upcycling, Pflanzentausch. Sperrmüllmöbel oder gebrauchte Geräte (z.B. Häcksler): Das Gewächshaus brachte unser Mitglied Stefi mit und ist aus Paletten, Alten Fenstern; das einzig gekaufte war die Dachfolie usw. Wir versuchen auch Samengewinnung aus unseren Gemüsepflanzen.

    Unsere Ausgaben werden am Jahresende zusammengezählt und durch die Anzahl der Untergruppen geteilt; bei sozialer Härte werden Lösungen gesucht. Kosten entstehen für Samen, Rasenmäherreperaturen, Benzin; sehr selten größere Anschaffungen wie eine Wasserpumpe usw….früher noch jährliche Pacht. Heute Eigentum, ohne Erhebung einer Beteiligung. 

    • Wie wird die Gemeinschaft durch die Beeteinfassungen gestärkt?

    Die Gemeinschaft wird vor allem durch die Aktivität die Beeteinfassung in mehreren Aktionen einzubauen gestärkt. Außerdem verringert es die Frustration des jährlichen Grasentfernens, und erhöht die Motivation der Beetpflege in der Gruppe. Durch die nachhaltige sehr langfristige Gestaltung wird der Gruppenzusammenhalt über Jahre gestärkt und der Pflegeaufwand der Beetbestellung reduziert, da mehr Zeit für Einsäen und anderes bleibt.   

    • Wie viele Meter wollt ihr mit Stahlkanten ausrüsten? Bzw um wie viele Stahlkanten handelt es sich?

    Insgesamt sollen 5 der großen ebenerdigen Beete mit Stahlkanten ausgerüstet werden. Also 5 mal 10 m Länge mit 1 m Breite ergeben pro Beet 22 Meter Stahlkante, entsprechen 110 Meter Stahlkante insgesamt.

    • Gibt es keine Alternativen, das ist sehr viel Geld für Beeteinfassungen? (Ich kann dir auch noch nicht sagen, ob wir das überhaupt fördern)

    Alternative wären ggf. Holzeinfassungen mit wenig verrottbaren Hölzern. Robinie 200cm x 26-30 cm kommt dabei auch auf einen Preis von 53 € (kurze Recherche Netzt); sprich 23 € der Meter. (Robinie wäre für eines unser Hochbeete, das sich langsam auflöst sicherlich ein lohnendes Projekt….)

    • Ich verstehe die beiden Beispiele nicht, das sind ja ganz unterschiedliche Summen?

     Die beiden Beispiele sind gebrauchte Stahlkanten, die es natürlich nur in geringen Meter als Einzelkauf gibt. Für die 110 Meter müssten wir dann bei verschiedenen Anbietern alles zusammenpuzzeln über die Zeit, was es an Stahlkanten gibt.


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  • Hamburg: Vortragsreihe Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt

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    Die Vortragsreihe „Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt“, die im Wintersemester 2024/25 im Rahmen eines Masterseminars sowie des laufenden Forschungsprojekts “Innovationsareal Urbane Landwirtschaft – Neue Gartenstadt Öjendorf“ an der HafenCity Universität Hamburg stattfindet, wird vom Fachgebiet Landschaftsarchitektur und -planung (Prof. Antje Stokman) in Kooperation mit der BUKEA, Amt für Agrarwirtschaft/ Amt für Naturschutz und Grünplanung organisiert. Die BUKEA verfolgt das Ziel, zu einer Modellregion für die Transformation der Urbanen Agrarwirtschaft zu werden. Das bedeutet, neuartige Anbau- und Kooperationsformen des Urbanen Gartenbaus zu fördern, gärtnerische Innovationen in die Stadt zu bringen, Produktionsflächen im urbanen Raum zu sichern und die Vernetzung der Akteur/innen der Urbanen Agrarwirtschaft untereinander sowie mit anderen Branchen und der Stadtgesellschaft zu fördern.

    Am 10. Dezember sprechen wir um 18:15 Uhr gemeinsam mit Dr. Klaus Meier von der Überseeinsel GmbH über den „Urbanen Gartenbau als grüner Motor in der Quartiersentwicklung“ am Beispiel des im Umbau befindlichen Kelloggs-Areals in Bremen.

    Die Veranstaltung ist hybrid und kann vor Ort besucht als auch aus der Ferne via Zoom verfolgt werden.

    Vor Ort an der HafenCity Universität Hamburg im Holcim Auditorium oder digital per Zoom.

    Meeting-ID: 561 916 1967 // Kenncode: 822433
    Zum FoPro: https://www.hcu-hamburg.de/prof-antje-stokman/innovationsareal-urbane-landwirtschaft
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  • München: Eat your Campus für Engagementpreis nominiert

    (Insta)
    Wir sind nominiert! ????
    Und zwar für den Deutschen Engagementpreis☀️

    Aber jetzt benötigen wir bis 17.11 DEINE Stimme!
    ????????Dazu einfach unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreist ‚Eat Your Campus‘ suchen und abstimmen (mehr …)

  • Köln; Neuland spricht Hausverbot aus


    (Eine schwierige Person war oft präsent, andere sind dann nicht mehr gekommen)

    Das Hausverbot gegenüber unserem „Vandalen“ haben wir übrigens inzwischen ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Polizei. Es war gut, das komplett durchzugehen und den wackligen Zwischenzustand „kommt er, kommt er nicht“ zu beenden.

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  • Leipzig: Teil der Klimacoach-Ausbildung im Stadtgarten Connevitz

    Als ausgebildeter Klima-Coach lernst du wie du deine Erfahrungen, dein Wissen und deine Motivation zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch an deine Mitmenschen und Nachbar*innen weitergeben kannst. Unser Klimacoaching-Angebot gibt dir notwendigen Impulse – kostenlos, zertifiziert und natürlich nachhaltig.

    Die Ausbildung wird im Rahmen des Projektes „Gemeinsam. Klimakompetent. Leben.“ vom Umweltamt der Stadt Leipzig und der Verbraucherzentrale Sachsen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen realisiert. Die Ausbildungsmodule finden als Präsenzworkshops statt.

    DIE MODULE IM ÜBERBLICK

    KLIMAFOLGEANPASSUNG, ÖKOLOGIE UND URBAN GARDENING
    Wir helfen dir zu verstehen, wie sich die biologische Vielfalt in deiner Region sichern lässt und führen dich in das Konzept „Urban Gardening“ ein. Am Ende des Workshops weißt du, wie eine klima- und artenfreundliche Gestaltung von Beet, Balkon und Kleingarten aussieht.

    12.10.2024 | Urban Gardening | 10 bis 15 Uhr | Stadtgarten Connewitz, Kohrener/ Ecke Burgstädter Straße, 04277 Leipzig

    https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/klima-coaches (mehr …)

  • Niederurff: GemeinschaftsGarten erhält Schwalm-Eder-Krone

    (Mail)
    Der GemeinschaftsGarten Niederurff bekam im Festzelt auf dem Gelände des Behördenzentrums am 3. Oktober 2024 den 2. Preis der Schwalm-Eder-Krone für Engagement & Ehrenamt im Bereich Umwelt- und Naturschutz verliehen. Die Freude ist riesig und wir fühlen uns in unserer Arbeit bestärkt. Alexandra Urbas hatte sich mit dem Gemeinschaftsgarten beworben, danach folgte das öffentliche Voting, und am Ende wählte eine Jury aus den 10 meistgevotete Initativen die drei vorderen Plätze aus. Danke an alle, die sich beim Voting beteiligt haben. Die Schwalm-Eder-Krone Engagement und Ehrenamt wird verliehen in den Kategorien: Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen, Kultur, Natur- und Umweltschutz, Soziales Engagement und Sport . Zum 50-jährigen Bestehen des Landkreises Schwalm-Eder wurden erstmalig alle fünf Kategorien ausgelobt, während in den kommenden Jahren je ein Themenschwerpunkt zur Ehrung vorgesehen ist. Das Festzelt war gefüllt mit Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich in herausragender Weise im Landkreis engagieren haben. Vom Gemeinschaftsgarten Niederurff waren wir zu viert vertreten. Gut zu erkennen an unseren neuen grünen T-Shirts. Trotz Kälte war es eine schöne feierliche Veranstaltung. Anschließend ging es auf das Bürgerfest auf dem Behördenzentrum. Dort wurde eine Kultur- und Umwelt-Pavillon mit Informationen zu den Gemeinschaftsgarten Niederurff und den Landrosinen aufgebaut.

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  • Ffm: Preis für GemüseheldInnen

    (insta)

    Juhuu! Wir freuen uns riesig. Die GemüseheldInnen erhalten für ihr Projekt „Frankfurter
    Stadtfarm“ den „Wir für morgen“-Preis
    Im Rahmen der #Charity-Initiative von @Union Investment haben wir es unter mehr als 240
    Bewerbungen auf das Siegertreppchen geschafft und sind zum „Wir für morgen“-
    Gewinnerprojekt in der Kategorie #Umwelt gekürt worden. Mit dem Preis würdigt die
    Fondsgesellschaft der Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinnützige Vereine mit insgesamt
    rund 280.000 Euro, die sich für soziale Gerechtigkeit, mehr Chancengleichheit und ein
    besseres Umweltbewusstsein starkmachen.
    Im Frankfurter @Städel Museum durften wir eine großartige und mit viel Herz ausgerichtete
    Preisverleihung erleben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Union Investment und den
    […]. Das
    Fördergeld hilft uns dabei, gemeinsam mit vielen weiteren HeldInnen noch viel mehr Orte für
    Gemeinschaft, Urban Farming und Umweltbildung zu schaffen – in Frankfurt und darüber
    hinaus.

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  • Berlin: Urban Gardening Hackaton

    (NL PG)
    Hack For Food, Hack For Good – Urban Gardening Hackathon

    Ein Hackathon zur Unterstützung einer gesünderen und nachhaltigeren Ernährung

    Dienstag 5. und Mittwoch 6. November 2024
    Kiezkapelle | Hermannstraße 99-105, 12051 Berlin

    Die Leitfragen des Hackathons

    • Wie können wir einen strukturierten, systematischen, ansprechenden und kollaborativen Onboarding-Plan für neue urbane Gärtner entwickeln?
    • Wie können wir die Gemeinschaft effektiv dabei unterstützen, Fähigkeiten zu teilen und ein internes gemeinsames Wissen zu schaffen?
    • Wie können wir städtische Gärten dabei unterstützen, ihre Werte und Aktivitäten bestmöglich zu kommunizieren?
    • Wie können wir urbane Gärten in öffentliche Räume verwandeln, die für alle zugänglich sind?


    Für alle Gärtner*innen, Berliner*innen*innen , Designer, Macher*innen, Service- oder UX-Designer*innen, Entwickler*innen, Kommunikationsexpert*innen, Kreative oder Student*innen, die dazu beitragen wollen, urbane Gartengemeinschaften in Berlin zu unterstützen und die Annahme eines gesünderen Lebensstils zu fördern.

    https://feast2030.eu/research-activities/hackathon/berlin (mehr …)

  • Berlin: Politikveranstaltung im Waldgarten

    Am 27.09.2024 haben wir zu einer offiziellen Politikveranstaltung im Waldgarten Berlin Britz eingeladen. Wir haben uns sehr über den Besuch und den Dialog mit Staatssekretär Stefan Tidow (BMUV), Staatssekretärin Britta Behrendt (SenMVKU Berlin) und Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (Bezirksamt Neukölln) sowie weiteren Akteur*innen der Berliner Landespolitik gefreut. Bei dieser Gelegenheit haben sich alle Projektpartner*innen, sowie der örtliche Verein mit ihren Aktivitäten im Waldgarten bei einem ausführlichen Rundgang vorgestellt. Abschließend haben wir uns bei bunten Snacks aus dem Waldgarten über die Perspektiven und Potenziale des Waldgartens ausgetauscht.
    (NL, 03/24) (mehr …)

  • Stuttgart: Waldgarten als Allmende entsteht in Uhlbach

    Uhlbach: Einen Waldgarten pflanzen. Wir pflanzen auf einer Flächer eines ehemahligen Obstbetriebes eine dynamische Obst- und Nussbaumwiese und verschiedene Beerensträucher und Stauden.

    Aktionstage Uhlbacher Allmenden 20.11.2024-24.11.2024

    In den Weinbergen Stuttgart-Uhlbachs sollen eine neue Allmende und ein Waldgarten entstehen, der von der Öffentlichkeit beerntet werden soll. Zusammen mit euch wollen wir im November diesen Waldgarten pflanzen und dabei Wissen und Fähigkeiten austauschen, sowie über die Notwendigkeit neuer Allmenden ins Gespräch kommen.

    Seit einem Jahr werden in Uhlbach mehrere Flächen gemeinschaftlich und ökologisch umsorgt. Anknüpfend an die Kultur traditioneller Allmendeflächen, also gemeinschaftlich genutzte Flächen und Räume im Sinne der Belange der Gemeinschaft, hat sich der Verein Uhlbacher Allmenden e.V. gegründet. Die Uhlbacher Allmenden sind ein gemeinsames Projekt verschiedener Initiativen des Netzwerks Essbare Region Stuttgart, die für einen lebenswerten und ökologischen Alltag schon heute stehen. Ganz nach dem Motto Verantwortung für einander und unsere Umwelt zu übernehmen, starten wir im November 2024 offiziell das Projekt Uhlbacher Allmenden. An den Aktionstagen vom 20.11.2024-24.11.2024 wollen wir die Fläche gemeinsam vorbereiten (Wassermanagement durch Keylines, Pflanzlöcher graben, Wege anlegen, Sitzgelegenheiten bauen, uvm.) und am Ende mit verschiedenen essbaren Gehölzen wie Esskastanien, Birnen, Holunder, Haselnuss, Feige und vielem mehr bepflanzen.

    Dazu rufen wir alle Uhlbacher*innen, alle Aktiven und Freund*innen der Projekte in der Essbaren Region Stuttgart, alle Agroförster*innen und Waldgarten-Begeisterte und alle Menschen darüber hinaus, die unser Projekt kennenlernen wollen und in den Aktionstagen tatkräftig unterstützen möchten, auf! Melde dich gern an und kontaktier uns bei Fragen. Du hast eine kleine Baumschule mit besonderen Sorten und möchtest unterstützen? Wir haben einen Pflanzplan und freuen uns auch, wenn du dem Projekt eine bestimmte, gesuchte Sorte für die Fläche spenden möchtest!
    Die Aktionstage sind selbstorganisiert.

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  • VHS Bayern und GGs

    • HerzoGarten: Der Garten hat 200 qm und liegt in unmittelbarer Umgebung von der vhs. Die Hauptorganisation übernimmt der vhs-Leiter selbst und arbeitet auch im Garten mit. Die vhs macht im Garten verschiedene Angebote und bezieht verschiedene Gruppen wie Schulen, Kindergärten, die Lebenshilfe und Seniorenorganisationen ein. Leider hat der Garten auch nur eine recht kleine Gruppe an ehrenamtlich Engagierten (5-6 Personen).
    • Eben habe ich mit der vhs Eching telefoniert. Der Garten (800 qm) läuft wohl ganz gut (+- 15 Engagierte) und es wurde bestätigt, dass er sehr eigenständig ist. Die vhs möchte in Zukunft aber mehr Angebote im Garten machen.
    • Vhs Dachau: Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die vhs wenig Kontakt zum Wurzelgarten. Eine vhs Mitarbeiterin hat erzählt, dass die Kursleiterin und die Aktiven dort wenig Interesse an einer Öffnung haben und eher einen Safe Space suchen. Die vhs hätte aber Interesse sich dort mehr mit Bildungsangeboten einzubringen.

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  • Bonn: GG in Vilch-Mühldorf beendet

    (Tel)

    Die Fläche war von Anfang an eine Fläche für eine Schule, diese wird nun jetzt tatsächlich gebaut (den Garten gab es damit 10 Jahre lang). So richtig gegärtert wurde nicht mehr, es wuchs eher das, was eh im Beet war.
    Eine neue Fläche haben sie daher auch gar nicht gesucht/sich nicht dafür stark gemacht.

    Aber es kanns ich wieder was tun, der zweite Teil der Gemeinschaftswohnanlage soll nun auch gebaut werden (da nun feststeht wie die Bundesstraße genau verlaufen wird) und in den Planungen sind – eingebracht durch bürgerschaftliche Mitplaner*innen – Wasseranschlüsse und Flächen für Gartenhäuschen für Geräte. (mehr …)