Kategorie: Urbane Gärten

  • Irland: Gemeinschaftsgärten in der Gesetztgebung

    „Planning and Development Bill 2023“
    https://data.oireachtas.ie/ie/oireachtas/bill/2023/81/eng/ver_c/b81c23d-gr-1.pdf
    S. 121: “Obligation to prepare strategy relating to creation, improvement and preservation of sustainable places and communities

    48. (1) A planning authority shall prepare a strategy for the creation, improvement and

    preservation of sustainable places and communities for the functional area of the

    planning authority.

    (2) The strategy shall include objectives for:

    (a) the provision, or the facilitation of the provision, improvement, extension and

    preservation of amenities, facilities and services to meet the social, community,

    recreational and cultural requirements of the functional area, including the needs

    of children, the elderly and persons with disabilities;

    (b) the protection of the linguistic and cultural heritage, including the protection of

    Irish as the community language, of any Gaeltacht in the functional area to which

    the development plan relates;

    (c) the promotion of high standards (including high standards in public areas) of

    urban design, architecture and landscaping to enhance, improve and maintain the

    quality and character of urban and rural areas;

    (d) the reservation of land for use and cultivation as allotments and prescribed

    community gardens and the regulation, promotion, facilitation or control of the

    provision of land for that use;

    (e) such other matters as may be prescribed.

    (3) In this section—

    “allotment” means an area of land comprising not more than 1,000 square metres let

    or available for letting to and cultivation by—

    (a) a person who is a member of the local community and lives adjacent or near to

    that area of land, or

    (b) more than one person, each of whom is a member of the local community and

    lives adjacent to or near to that area of land,

    for the purpose of the production of vegetables or fruit mainly for consumption by the

    person or a member of his or her family;

    “community garden” means an area of land that—

    (a) is let or available for letting from a local authority to members of the local

    community for collective gardening purposes, and

    (b) is used or intended for use—

    (i) wholly or mainly for either or both of the following:

    (I) the production of vegetables or fruit mainly for consumption by

    members of the local community; II) the propagation of plants for environmental or decorative purposes in

    the local community,

    and

    (ii) otherwise than for profit.

    Zusammenfassung via NotebookLM
    Die Dokumente befassen sich mit irischem Planungsrecht, insbesondere mit dem Planung und Entwicklung Act von 2000 und seinen späteren Änderungen. Sie beschreiben die Prozesse, die mit der Entwicklung von Land und maritimen Standorten verbunden sind, einschließlich der Erteilung von Genehmigungen, der Einlegung von Rechtsmitteln, der Entschädigung und der Durchsetzung von Vorschriften. Die Dokumente legen auch die Rollen und Verantwortlichkeiten verschiedener Behörden und Körperschaften fest, darunter die Planungsbehörde, der Planungsregulator und die Planungsbehörde.

    Behandlung von Gemeinschaftsgärten

    Die Quellen befassen sich mit der Raumplanung in Irland und erwähnen Gemeinschaftsgärten im Zusammenhang mit der Verpflichtung der Planungsbehörden, eine Strategie für die Schaffung, Verbesserung und Erhaltung nachhaltiger Orte und Gemeinschaften zu entwickeln.

    Diese Strategie sollte Ziele für die Bereitstellung, Verbesserung, Erweiterung und Erhaltung von Einrichtungen und Dienstleistungen umfassen, um den sozialen, gemeinschaftlichen, freizeitbezogenen und kulturellen Anforderungen des Funktionsbereichs gerecht zu werden.

    Ein spezifisches Ziel ist die Reservierung von Land für die Nutzung und den Anbau als Kleingärten und vorgeschriebene Gemeinschaftsgärten. Die Strategie sollte auch die Regulierung, Förderung, Erleichterung oder Kontrolle der Bereitstellung von Land für diese Nutzung beinhalten.

    Die Quellen definieren „Gemeinschaftsgarten“ als ein Grundstück, das von einer lokalen Behörde an Mitglieder der lokalen Gemeinschaft für gemeinschaftliche Gartenbauzwecke vermietet wird oder zur Vermietung bereitsteht.

    Ein Gemeinschaftsgarten wird ganz oder hauptsächlich für die Produktion von Gemüse oder Obst, hauptsächlich für den Verbrauch durch Mitglieder der lokalen Gemeinschaft, oder für die Vermehrung von Pflanzen für Umwelt- oder Dekorationszwecke in der lokalen Gemeinschaft genutzt und dient nicht dem Profit.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Quellen Gemeinschaftsgärten als wichtigen Bestandteil nachhaltiger Orte und Gemeinschaften betrachten und die Planungsbehörden dazu auffordern, Land für diese Zwecke zu reservieren und zu regulieren.

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  • Wyk auf Föhr: Erste Ideen für einen GG

    Bin zu einer der beiden neuen BUND-Vorsitzenden der Inselgruppe gewählt worden und hab seit kurzem auch einen Kleingarten. Bei Beidem bin ich dabei, erste Fährten auszulegen in Richtung „Gemeinschaftsgärten“ … ist alles ganz anders hier als auf dem Festland oder in Großstädten (mehr …)

  • Hildesheim: Freigarten ist Ort für Alle

    (Sachbericht)

    das „freigarten“-Prinzip, dass unser Team nicht nur aus Gärtnern mit „eigenen“ Mini-Parzellen besteht, sondern auch von weiteren engagierten „Bau“-Personen verstärkt wird, hat sich bestens bewährt. So konnten wir auf vielfältige Fähigkeiten und Ressourcen zurückgreifen und das Projekt gemeinsam voranbringen. Manche Leute, haben mehr Freude zum Bauen und Gestalten, als an Gemüse und Blumen pflegen. Manche sind froh, wenn Sie nur Hecke schneiden oder Rasen mähen können. Einige Gärtnerinnen haben inzwischen einen eigenen Garten und besuchen den freigarten als Ort der Ruhe oder als Spielplatz für die Kinder. Andere haben ihre Parzelle auf Grund von anderen Interessen und Perspektiven abgegeben.

    Die Planung und Umsetzung der Gartenhütte erfolgte ohne terminlichen Zwang. Diese selbstgewählte Flexibilität hat die Bauaktion nicht nur stressfreier gemacht, sondern auch für mehr Freude im Team gesorgt. Die offene und entspannte Atmosphäre hat dazu beigetragen, dass sich jeder einbringen konnte, wann immer es passte.

    Besonders erfreulich ist, dass aus der Nutzung der Gartenhütte neue Ideen entstanden sind, die bei Projektstart noch nicht absehbar waren. Ein Beispiel ist der Wunsch nach einem Freisitz als kommunikativer Platz zum Ausruhen und für Gespräche. Dieser Freisitz wird nun als individuell angefertigter Bausatz von einem örtlichen Holzbaubetrieb geliefert und von unserem Team aufgebaut.

    Die im Vergleich zu anderen Stiftungen inhaltlich und terminlich freie Verwendung der Mittel war für unser rein ehrenamtlich durchgeführtes Projekt ein großer Vorteil. Durch die Möglichkeit, flexibel von den ursprünglichen Planungen abzuweichen und die Ziele anzupassen, konnten wir auf sich verändernde Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmenden reagieren.

    Der „freigarten“ entwickelt sich so kontinuierlich, über einen viel längeren Zeitraum als ursprünglich gedacht, zu einem Ort, der vielen Menschen Freude bringt und der, nach anfänglicher Skepsis, nun auch zunehmen in der Kirchengemeinde anerkannt wird.


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  • Ffm: Stadt.Land.Wirtschaft: GG auf Fläche einer SolaWi

    (Antrage/ANtworten)

    Ziel: Bepflanzung der Ränder des Gartens mit essbaren Obst-Gehölzen für „Naschstreifen“
    Gärtner*innen: 80-100
    Größe: 4000 qm²

    Nach dem Vorbild der Waldgartensysteme möchten wir als Gemeinschaftsgarten lang,- bzw.
    mehrjährige essbare Gehölze und Stauden in unseren Garten integrieren, um so die Vielfalt der
    Selbstversorgung weiter voranzutreiben. Dabei wollen wir ein ehemaliges 55m langes Spalier
    wiederbeleben, die 7 bestehenden Obstbäume neu-veredeln und erziehen, sowie an diesem
    Spalier 14 neue Obstbäume (Buschbäume) an der nördlichen Begrenzung des Gartens zu
    setzen. Hierbei haben wir vor die Obstbäume so zu setzen, dass von Westen nach Osten die
    Obstbäume Monat für Monat reif werden, um zu verhindern, dass wir zu bestimmten
    Zeitpunkten zu viel Obst haben, sondern gleichmäßig den ganzen Sommer/Herbst hinweg
    ernten können. Außerdem wollen wir eine zweite Grenze (östliche Seite) des Gartens nutzen und
    dort 8 Obstbäume mit Baumscheiben anlegen (Hochstämme), hier ebenfalls von Nord nach Süd
    aufeinander folgende Reifung. Gerahmt, unterstützt und ergänzt werden soll dies durch eine
    große Vielfalt an mehrjährigen, ess- und nutzbaren Pflanzen, die als Baumscheiben und als
    Abgrenzung zu den Gemüsebeeten dienen sollen.
    Mit diesem Projekt erhoffen wir uns mehrere Ziele gleichzeitig anzugehen und so im Sinne der
    Permakultur multifunktional zu denken. In allererster Linie wollen wir einen Schritt in Richtung
    vielfältiger Selbstversorgung gehen und uns neben Gemüse auch mit Obst, Beeren und Kräutern
    versorgen. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie wir Obstbäume und die anderen Gehölze
    sinnvoll und überlebensfähig in bestehende Gemüsegärten integrieren können. Im Sinne der
    Agroforstwirtschaft zielen wir ebenfalls auf eine Verbesserung des Bodens ab, insbesondere
    dem Schutz vor Erosion und der Wasserspeicherfähigkeit. Ebenfalls wollen wir Insektenhotels in
    die Strukturen, bzw. im Spalier integrieren, um die Biodiversität in unserem Garten und damit die
    Produktivität jedes einzelnen Teils zu steigern.
    Um die Bäume sinnvoll in den Garten integrieren zu können, sichtbar und geschützt benötigen
    wir ebenfalls Robinienpfähle zum Bau von Baumschutz und Holzhäcksel zum Anlegen von
    Wegen. Zur Bewässerung verlegen wir einen Tropfschlauch. Dazu erarbeiten wir ebenfalls gerade
    einen Pflanz-, Pflege- und Bewässerungsplan, sowie Obstbaumschnitt- und Veredlungskurse zu
    organisieren. Die Pflanzung erfolgt in organisierten Gemeinschaftsaktionen, die organisiert und
    vorbereitet werden, um so professionell und artenangepasst wie möglich vorzugehen.
    Darüber hinaus ist uns die Verbesserung unseres Bodens ein sehr wichtiges Anliegen, da dieser
    die Produktivität einzelner Pflanzen um den Faktor 100 steigern kann. Deshalb würden wir gerne
    ebenfalls Pflanzenkohle bzw. Terra-Preta, Silage zum Mulchen und Blühwiesenmischungen in
    die Pflanzung der Bäume integrieren.
    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens:
    Der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadt.Land.Wirtschaft. ist ein offenes und solidarisches
    Projekt auf den gepachteten Flächen der Solawi „Die Kooperative“. Das Projekt ist eine
    Kooperation unseres Vereins, den Mitgliedern der Kooperativen, sowie interessierten
    Gärtner*innen. Wir haben den Anspruch alle Menschen in Frankfurt niedrigschwellig zur
    ermöglichen beim Garten mitzumachen und zu lernen, wie Permakultur und Selbstversorgung
    auch konkret in der Stadt gelebt werden kann. Hierbei liegt auch ein großer Fokus auf Bildung,
    um so vor Ort eigenständiges Projektmanagement, Selbstorganisation, den Umgang mit
    Ressourcen und der Natur sowie gemeinschaftlichen Gemüse- und Obstanbau in der Stadt
    lernen. Der Gemeinschaftsgarten hat aktuell rund 80-100 Menschen, die mitgärtnern auf 4000
    qm. Dabei gibt es verschiedene Modelle, teilweise gibt es Menschen, die sich um eigene
    Parzellen kümmern, aber auch Bereiche, die von der ganzen Gemeinschaft bewirtschaftet und
    umsorgt werden. Die Fläche an sich gehört der Genossenschaft „Die Kooperative“, die die
    Flächen zunächst den Genoss*innen der Kooperative zum Selbstgärtnern zur Verfügung stellte.
    Durch ein immer größer werdendes Interesse entschied man sich dann dazu, die Flächen der
    Stadtgesellschaft insgesamt zur Verfügung zu stellen und einen Verein zu gründen, um den
    Gemeinschaftsgarten Stadt.Land.Wirtschaft. zu ermöglichen. Der Boden ist auf Grund der Lage
    an der Furt des Mains sehr fruchtbar, hauptsächlich lehmig-humos, in einer Senke eher sandig-
    humos. Da Frankfurt eine geringe Durchschnittsniederschlagsmenge aufweist haben wir
    ebenfalls Zugang zu einem Brunnen. Einen Zaun haben wir bisher nicht vollständig. Auf der Süd-
    und Westseite ist dieser vorhanden, an der Nord- und Ostseite noch nicht, doch auch da
    befinden wir uns in Planung und Absprachen mit der Solawi. Bisher fokussieren wir uns auf den
    Gemüseanbau, wollen nun aber den nächsten Schritt machen und unsere Strukturen um
    Obstanbau erweitern.
    Um schnelle Kommunikation zu ermöglichen haben wir einen gemeinsamen Discord-Channel
    und treffen uns einmal im Monat für das „monatliche Gartentreffen“. Ebenfalls sind wir in engem
    Kontakt mit den Gärtnern der Genossenschaft, die uns beim Aufbau des Gartens unterstützen.
    Neue Menschen melden sich bisher bei den Kontaktmöglichkeiten der Kooperativen, seit der
    Vereinsgründung und Aufbau der Mailadresse werden wir dies kontinuierlich umstellen.
    Beantwortung meiner Fragen:
    Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet.

    Die Solawi pachtet 1 Hektar.

    Ja es sind zwei eigenständige Projekte, man muss nicht Mitglied der Solawi sein, um im Gemeinschaftsgarten mitzugärtnern. Die Gärtner zahlen eine Gebühr an die Solawi um dort zu gärtnern. Der Verein wurde von Mitgliedern der Solawi gegründet und zahlt keine Nutzungsgebühr.

    Es gibt um die 100 a 30 m² individuelle Gemüsebeete, und dann gibt es 200 qm² die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Die restliche Fläche wollen wir nun mit Obstbäumen bestücken.

    Es gibt ein Banner zur Straße hin, wir wollen ebenfalls ein Schild installieren, das auf den Garten hinweist. Die einzelnen Beete sind mit Hölzern abgesteckt. Wir folgen das Prinzip eines offenen Gartens ohne Zäune.

    Ja wir haben Expert*innen in den eigenen Reihen und es gibt bereits einige zuständige Personen, die sich dauerhaft darum kümmern würden. Das notwendige Werkzeug haben wir teilweise selbst (bsw. Veredlungsmesser) teilweise können wir das bei der Solawi ausleihen.

    Die Obsternte soll im besten Fall direkt verzehrt werden und Überschuss soll in Gemeinschaftsaktionen weiterverarbeitet werden. Das Ziel ist nicht daraus Saft zu machen, deswegen Busch und Hochstamm, sondern Tafelobst zu erzeugen. Um so effizient wie möglich vorzugehen haben wir die Reifezeit der Bäume/Sorten miteinbezogen (mehr …)

  • Milmersdorf: Garten entsteht peu a peu

    das Gartenprojekt ist im Entstehen. 

    Wir haben nunmehr Hochbeete (im Schlussverkauf und daher günstiger) geordert, die, wenn sie geliefert werden, zunächst eingelagert und dann im Frühjahr aufgebaut werden. Wir wollen dann im Frühjahr mit dem Gärtnern beginnen. Die Fläche steht bereit. Das Zaunbauunternehmen gibt gegenwärtig für die Einfriedung ein Angebot ab und wird dann auch im Frühjahr die Errichtung des Zaunes und des Geräteschuppens vornehmen. 

    Die Aufteilung der Flächen in die verschiedenen Pflanzbereiche ist in Arbeit. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen dazu komme, die Gartengerätschaften, die benötigt werden, zusammen zu stellen und Ihnen mit der Bitte um entsprechende Förderung diese zur Verfügung zu stellen. 

    Der Kindergarten, der Kita- und Schulförderverein, die Schule Milmersdorf und auch die Senioren des Ortes freuen sich schon sehr auf die Umsetzung des Projektes. 

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  • Berlin: Tiny Forest im Stadtgarten Moabit

    Im Moabiter Stadtgarten entsteht ein Tiny Forest – ein Gemeinschaftsprojekt mit Kiezwald e.V. als Teil eines Klima-Parcours, der am ZK/U aktuell in Entstehung ist. Dabei wird die Frage gestellt: Wie kann der Moabiter Stadtgarten klimaresilienter werden? Verschiedene Projekte entwickeln und testen Lösungen, bei denen Nachbar*innen und Interessierte aktiv eingebunden werden.
    Ein Tiny Forest ist ein Miniwald, der nach kurzer Zeit selbstständig wachsen kann und maßgeblich zur Verbesserung von Biodiversität und dem Stadtklima beiträgt. Er bietet nicht nur Erholungsraum, sondern eignet sich auch ideal für Klima- und Umweltbildung.

    Kiezwald e.V. hat mit dem Tiny Forest das Ziel, Biodiversität, Erholungsflächen und Klimabildung zu fördern. Stadtnatur soll als Gemeinschaftsprojekt für alle erlebbar werden. Im Frühjahr, am 20. April 2024, wurde die Tiny Forest-Fläche eingeweiht und erste Pflanzen zur Bodenverbesserung auf 115 m² gesät.

    (NL ZUK) (mehr …)

  • Gadebusch: Gemeinschaftsgarten auf Kleingartenparzelle entsteht

    Die Gelder sollen genutzt werden, um das Gartenhaus zu renovieren und die Wege zu sanieren, zusätzlich sollen davon Blumen und Sträucher angeschafft werden und fehlende Gartengeräte.  Die Förderung unterstützt uns die Menschen an der Gartenarbeit zu motivieren und mit Spaß und Freude zu Gärtnern und das Projekt Garten der Begegnung anzunehmen. 

    Klimastiftung MV hat sie auch schon gefördert: https://klimastiftung-mv.de/projekte/garten-der-begegnung/

    • Wie offen zugänglich ist die Kleingartenanlage, in der der Garten entstehen soll?
      • Der Garten in frei zugänglich in der KGA von mehreren Seiten 
    • Gibt es ein Schild am Eingang der Anlage oder an der Parzelle, die auf den Gemeinschaftsgarten hinweist?
      • Nein noch nicht soll aber noch kommen am Eingang der Anlage 
      • Am Garten hängt schon ein Banner, dieses wird noch ergänzt mit der Aufschrift Garten der Begegnung 
    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten mit plant, wie groß die Gruppe, die gärtnern möchte? Wie haben die Gärtner*innen von dem Projekt erfahren? Wie kann man mitmachen?
      • Die derzeitige Planungsgruppe besteht aus 5 Personen 
      • Derzeit vorwiegend über Mundpropaganda und zum Teil auf unserer Webseite, diese wird aber auch noch überarbeitet 
      • Mitmachen kann man in dem man kommt und mitmacht.  
    • Wie soll die Fläche genutzt werden? Wie viele Beete soll es geben, was soll noch an Infrastruktur geschaffen werden, was gibt es schon? Soll es individuelle Beete geben oder soll alles gemeinschaftlich bewirtschaftet werden?
      • ca 50-75 m2 sollen als Beete genutzt werden, der Rest Gartenhaus und  Sitzbereiche und Grill
      • es soll alles gemeinschaftlich bewirtet werden
    • Was passiert mit der Ernte?
      • die Ernte wird entweder zusammen gekocht oder jeder der kommt nimmt sich das was er benötigt mit, 
      • Sollte was übrig bleiben oder nicht zu verwertet werden so soll dies in eine Tauschbörse kommen die noch auf dem Gelände gebaut wird am Gartenzaun 
    • Wie laufen die Informations- und Entscheidungswege? Wer entscheidet, was wo angebaut wird etc.?
      • dies wird Saisonbedingt entschieden, in einem Partizipativenprozess
    • Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?
      • Mit individuellen Spenden, es soll ein Angebot sein wo jeder sich ohne Kosten beteiligen kann. 
    • Was wird in dem Gartenhaus passieren?
      • – in dem Gartenhaus ist auf der einen Seite das Lager und auf der anderen Seite ist ein Raum in dem bei Schlechtem Wetter sich getroffen werden kann und Kaffee und Kuchen gegessen werden kann bzw. die gekochten Sachen aus dem Garten. 
    • B
    • In wieweit sind die Gärtner*innen an den Arbeiten beteiligt? (Wir fördern ja Vorhaben, die dann von der Gartengruppe im Garten (mit) umgesetzt werden).
      • Die gartengruppe führt dieses Projekt mit durch. 
    • Wann in 2025 wollen sie loslegen?
      • voraussichtlich ab März 2025

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  • NRW: Gartenbaubetrieb will 5000 Euro an IG spenden

    wir der Gartenbaubetrieb Rankers produzieren und vermarkten unter der Marke „LA´BiO!“ Kräuter und Gemüsejungpflanzen.

    In Zusammenarbeit mit der Naturorganisation Naturefund (https://www.naturefund.de/) spenden wir unter anderem jedes Jahr 5.000 € an ein Projekt in Deutschland.

    Wir versuchen immer aktuelle Themen mit einzubeziehen. Die kriegerischen Handlungen zwischen Kulturen und Religionen, die zurzeit wieder vielerorts aufflammen, haben uns auf das Thema „Interkulturelles Gärtnern“ und somit auf Ihre Webseite gebracht.

    Nun zu unserem Anliegen:

    Wir suchen einen Interkulturellen Garten der möglichst innerhalb von zwei Autostunden von unserer Heimat Straelen zu erreichen ist. Er sollte möglichst Bunt im Bezug auf Religionen und Kulturen sein. In sozialen Netzwerken gut präsent sein. Aktiv und interessant auch für Nichtmitglieder sein. Und eine Idee haben was er mit 5.000€ anstellen würde (mehr …)

  • Ffm: Flächenplanung bei der Stadtfarm

    wie ihr mitbekommen habt, gibt es zurzeit einiges an Änderungen auf der Stadtfarm. Wir freuen uns, euch für Sonntag, den 20. Oktober zu einem gemeinsamen Flächenplanungstreffen einzuladen. An diesem Tag wollen wir uns gerne etwas mehr Zeit nehmen, um uns gemeinsam und in Ruhe mit der Flächengestaltung auf der Stadtfarm auseinander zu setzen. Wir werden um 13 Uhr auf der Stadtfarm starten. Später gibt es die Möglichkeit, das gesammelte Wissen in einem Raum in der Nähe zu besprechen. An Kaffee und Kuchen wollen wir natürlich auch denken – kein Treffen ohne Leckereien! Wir planen um 18 Uhr, das Treffen ausklingen zu lassen.

     

    Dabei geht es an diesem Nachmittag darum, zunächst viele Informationen und Ideen zusammenzutragen, Potentiale und Begrenzungen zu sehen, zu träumen, zu spinnen und die Vielschichtigkeit einer Planung zu betrachten. Denn schließlich gibt es ganz unterschiedliche Aspekte, die Berücksichtigung finden möchten: Intensivgemüse und Mehrjährige, Gemeinschaftserleben und Bildungsaspekte, Biodiversität und Infrastruktur (mehr …)

  • Berlin: Blätterlaube ist prämierter Naturgarten

    (Insta)

    eue Schilder in der Blätterlaube! Stolz dürfen wir verkünden, dass wir durch @tausendegaerten für unsere Art zu Gärtnern mit “Gold” prämiert wurden ????????????????????‍♂️????????️???? Als “Naturschaugarten” und grüner Lernort an der @fu_berlin wollen wir zeigen, wie es möglich ist ressourcensparend die Biodiversität gemeinschaftlich zu fördern.

    Mit den neuen Schildern, die wir an unserem Erntedankfest vergangenen Sonntag gebastelt und gemalt haben wollen wir neue Menschen in unseren Garten locken ????

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  • Berlin: Nutzungsverlängerung für Essbare Straße

    Projekt Essbare Straße: Gemeinsam Gärtnern

    Es wächst auf der Swinemünder Straße. Eine Wildblumenwiese, Hochbeete und immer mehr Menschen, die mitmachen: das Projekt „Essbare Straße“ wird größer. Das Straßen- und Grünflächenamt unterstützt das Projekt und hat die Genehmigung für die Hochbeete erweitert und um weitere drei Jahre verlängert.

    In diesem Sommer summte es Ecke Lortzingstr/Swinemünder mehr als in den meisten Ecken Berlins. Die Wildblumenwiese blühte und zog Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, die dort Nahrung fanden. In Zeiten abnehmender Artenvielfalt und des Insektensterbens ein großer Gewinn für alle. Verantwortlich für die Wiese ist der Verein Essbare Straße.

    Der Verein wird seit Oktober 2023 vom Quartiersmanagement Brunnenstraße aus Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt gefördert. Bereits 2022 hatten die Initiatorinnen Sandra Zangerl und Katharina Schütze erste Hochbeete errichtet und die Wildblumenwiese erweitert.

    Das gemeinsame Ziel ist der Anbau essbarer Pflanzen

    Ziel ist es, zusammen mit möglichst vielen Nachbar*innen essbare Pflanzen anzubauen – nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Dieses Jahr sind Sandra Zangerl und Katharina Schütze ihrem Ziel schon ein gutes Stück näher gekommen. Besonders durch persönliche Ansprache konnten neue Gärtner*innen gewonnen werden: „Mittlerweile sind es 38 aktive Vereinsmitglieder“, berichtet Sandra Zangerl. Jede Gärtnerin und jeder Gärtner kann zwei Hochbeete bewirtschaften, des Weiteren existieren noch Gemeinschaftsbeete, um die sich alle kümmern. Drei der Beete sind barrierefrei, d.h., sie können auch im Sitzen bewirtschaftet werden.

    Vorgaben für die Pflanzen gibt es keine, aber alle teilen das Anliegen, Essbares anzubauen. Das reicht von Salat über Kräuter bis hin zu Gemüse und eben jenen Wildblumen als Insektennahrung. Mitmachen können alle, auch Menschen, die wenig Erfahrung im Gartenbau haben: „Wir helfen, wo Bedarf ist und geben Tipps, damit alle ein Erfolgserlebnis haben“, sagt Sandra.

    143 Hochbeete in der Swinemünder Straße

    Die meisten Menschen, die sich beteiligen, kommen aus dem direkten Wohnumfeld, die älteste Teilnehmerin ist 84, die jüngste 25. Neue Gärtner*innen sind immer willkommen, zumal dieses und nächstes Jahr weitere Hochbeete hinzu kommen. Die sogenannte „Keimzelle“ auf der Höhe der Swinemünder Straße 84 ist mit 59 Beeten voll, dafür wird gerade einige Meter weiter der ehemalige Bouleplatz erschlossen. Dort wurden bereits 14 Beete aufgestellt, im Oktober sollen noch einmal 20 folgen. Insgesamt hat das Straßen- und Grünflächenamt 143 Beete für drei Jahre genehmigt. Blühende Aussichten für die Swinemünder Straße!

    https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/6046-projekt-essbare-strasse-gemeinsam-gaertnern/ (mehr …)

  • Berlin: Kollektive Landwirtschaft in Lichtenberg

    In Lichtenberg will eine Gruppe langfristig eine nachbarschaftliche SoLaWi aufbauen, ab Janura starten sie teszweise im ersten 1500m² großen Gewächshaus. Alle können mitmachen und selber Gemüse anbauen und gemeinsam lernen.

    Am Sa 3.11. ist eine Infoveranstaltung

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  • Hamburg: Luthergarten bekommt Nachhaltigkeitspreis

    Entstanden auf einer vermüllten Brachfläche, versteht sich der „LutherGarten Bahrenfeld“ heute als blühende Gemeinschaftsoase. Seit seiner Gründung vor knapp zehn Jahren hat sich der 14.000 Quadratmeter große Garten zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt, der Pflanzen und Menschen zusammenbringt. Von Gemüse- und Kräutergärten, Blühgärten und einer kleinen Küche bis hin zu Bienenstöcken und einem Hühnergehege findet sich hier alles, was das (Gärtner:innen)Herz begehrt.

    Der Garten bietet Raum für Stille, gemeinsames Lernen und Feiern. Monatlich wird gemeinsam gegessen, wobei neue Menschen immer willkommen sind. In Kooperation mit zahlreichen Einrichtungen vor Ort, wie einem Kindergarten, einer Schule und einer Unterkunft für Geflüchtete, entwickelt sich der LutherGarten stetig weiter und alle Ideen werden gehört. So wird nicht nur das Umweltbewusstsein gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt. Ein Kinderparlament vertritt die Interessen der jüngeren Gärtner:innen und plant aktuell die Anschaffung eines Bauwagens.

    https://www.nachbarschaftspreis.de/de/projekt/2024-22525-Hamburg-LutherGarten-Bahrenfeld/?backlinkToModule=4839

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  • Wuppertal: Zirkus zu Boden im Nachbarschaftsgarten

    (alerts)
    „Cirque du Soil“ – Vom Humus Lernen Luftartistisches Spektakel

    Mit poetischen, komischen, artistischen und interaktiven Szenen nehmen wir das Publikum mit auf eine Reise in den Microkosmos unserer Welt. Mit Sideshows und Workshops
    Nachbarschaftsgarten  am BOB CAMPUS
    42277 Oberbarmen
    erreichbar über die Eingänge Wichlinghauser Str. 38, Max-Planck-Straße 19 und die Nordbahntrasse

    Wir bieten den Kleinstlebewesen eine Bühne, machen
    die Sorge und Pflegearbeit von Gärtner*innen sichtbar,
    suchen nach den besten Kompostgeschichten und kombinieren
    alles mit den Geräuschen der Gärten.
    Mit Luftartistik und Trapez-Choreografien erzeugen wir
    einen neuen Blick auf und in den Boden unserer Erde.
    Eingebettet wird das Spektakel in Workshops zu Humus,
    Erde, Mikroben & Zirkus mit abschließendem gemeinsamen
    Essen im Garten.

    Produktion korb + stiefel | gefördert vom Fonds Darstellende Künste
    www.post-anthropozentrischer-zirkus.de

    https://www.njuuz.de/home/kultur/cirque-du-soil-vom-humus-lernen-luftartistisches-spektakel/ (mehr …)

  • Augsburg: Netzwerk in Auflösung?

    aufgrund mangelnder Rückmeldung zum Erntedanktermin (danke an alle, die sich gemeldet haben), sagen Ildi und ich den Termin am 12. Oktober ab. 

    Wie ihr ja wisst, habe ich Anfang des Jahres bei unserer Besprechung schon den Fortbestand des AK Urbane Gärten zur Diskussion gestellt. Der Tenor war, dass der AK bitte erhalten bleiben soll. Nichts desto trotz werde ich die Rolle der Sprecherin zum Ende des Jahres abgeben und mein Engagement einstellen (mehr …)

  • Köln: Kartäuser Garten ist eine Oase in der Innenstadt

    Projektbesuch

    Unweit eines Verkehsknotenpunktes ist im Innenhof einer Kirche ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Neben der Kirche grenzen eine Kita, das Gemeindejugendhaus, eine Senioreneinrichtung an die Fläche.
    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten hatte ein Pfarrer in Ausbildung, der an die Geschichte der Kirchen anknüpfen wollte. Früher war hier ein Kloster und die Mönche hatten kleine Gemüseparzellen.
    Die Gruppe kümmert sich um eine Fläche, die direkt am Eingang der Kartause ist, um Kräuter und Rosenbeete, die mal hier, mal da sind und um den Garten hinter dem Kreuzgang. Dort hinein kommt man unter der Woche immer bis 18.00h, ansonsten braucht man einen Schlüssel, für den die Gruppe ein Versteck hat.
    Es gibt Gemüsebeete und Blumenbeete, Kompost, Bienen (Rest), eine Pergola, Beeren, einen kleinen Teich und eine große Rasenfläche, die von allen Anlieger*innen genutzt wird.
    Die Gruppe ist recht konstant, sie sind eher älter (50 – 80) und so im Kern 10 Leute. Die Ernte wird geteilt, doch oft interessieren sich die Gärtner*innen nicht dafür, was mitzunehmen. Es geht eher um das gemeinsame Tätigsein, den Ort, das Soziale.
    Der Ansprechpartner ist mit Sprecher im Ernährungsrat für die AG Urbane Landwirtschaft, gut vernetzt und sieht den notwendigen Umbau der Städte als unabwendbar.

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  • Köln: die neue Fläche von NeuLand nimmt Gestalt an

    (Projektbesuch)
    Der Umzug hat viel Kraft und viele Ressourcen gebraucht. Die neue Fläche ist direkt um die Ecke, hat aber einen ganz anderen Charakter. Die Fläche ist kleiner, auf einer Seite von einer Halle begrenzt. Sie haben schon viel Infrastruktur geschaffen, das Café ist da, sie haben durch Kontakte zur StraBa alte Container recht günstig bekommen, so gibt es gute Klos und einen Workshoport, Kompost und eine große Benjeshecke sind aufgebaut, einige Hochbeete waren noch transportabel, die Frahrradgang ist auch mit umgezogen.

    Wasser- und Stromanschluss gibt es, an Abwasser sind sie dran. Jeden Sonntag ist das Café inzwischen wieder geöffnet.

    Eine Besonderheit: sie können nun im Boden gärtnern. Wobei der Boden wohl wenig Leben in sich hat und sehr verdichtet ist.

    Sie haben viele Pläne, neue Leute sind auch dazu gekommen und der Verein ist gewachsen. Der Verein wird auch das Entscheidungsgremium werden, sie wollen, dass alle, die wirklich mitmachen, Vereinsmitglieder werden und da die Entscheidungen getroffen werden.

    Mitte September haben sie den Umweltpreis der Stadt Köln bekommen.

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  • Köln: Schmitzundkunz hat 4 Gärten aufgebaut

    Projektbesuch

    Die Nachbarschaftsini Schmitzundkunz hat in Sülz auf einer großen Dreiecksfläche den Sulzer Triangel aufgebaut. Sie haben dafür viele quadratische Hochbeete gebaut, die indentisch aussehen und den Menschen zur Verfügung gestellt. Wer noch mitgärtnern möchte, kann mit einem selbtsgekauften Hochbeete von Toom, was genau so aussieht, dabei sein.
    Die Fläche ist von einem kleinen Wall umgeben, hat aber keinen Zaun. In der Mitte ist ein denkmalgeschützetes (Trafo?) Häuschen. Alle, die mitgärtnern wollen, werden Vereinsmitglied und zahlen zusätzlich 3 Euro pro Monat für das Gartenprojekt.
    Die Beete sind alle vergeben oder sehr schnell wieder, es gibt nicht so viel Fluktuation. Die Leute kommen aus der Nachbarschaft.
    Es gibt Regeln, die Schmitzundkunz vorgibt und ein Vereinsmitglied gibt gärterisches Wissen weiter. Er ist Fachberater im Kleingartenverein und hat in jedem Gartenprojekt von Schitzundkunz eine Parzelle. Dabei sein und mitbekommen, was läuft, so wird sein Wissen auch besser angenommen.
    Von Vereinsseite aus gibt es wenige weitere Strukturen oder Treffen, nur so viel wie notwendig.
    Der Mann mit dem Gartenwissen ist über die Pfanzentauschbörse auf den Verein aufmerksam geworden, die alle 2 Wochen im Hauptquartier stattfindet.
    Die Fläche neben dem innerstädtisch gelegenene Hauptquartier mit Tauschladen, wandelbare Fläche und Räume für ganz viele nachbarschaftliche Aktivitäten, Werkzeugverleih, Fahrradreparatur etc., ist inzwischen auch Gemeinschaftsgarten. Die Fläche gehört einer Privatperson, die kein Interesse hat, die an die Stadt zu veräußern. Sie war sehr vermült und Zuflucht für Obdachose und Drogis. Sie haben die Fläche aufgeräumt, Wege angelegt, Beete aufgestellt. Auch hier gärtnert die Nachbarschaft.
    Der Garten auf dem Uni-Gelände ist von Anfang an Zwischennutzung, dann gibt es noch ein Gartenprojekt mit/für Geflüchtete.
    Sehr wichtig für den Verein ist der Gründer und Vorstandsvorsitzende. Er ist die Spinne im Netz. Alle, die kommen, werden willkommen geheißen, gewertschätzt, können sich einbringen, mitmachen.

    Mit den anderen Gärten in Köln sind sie nicht vernetzt, haben daran auch kein Interesse.


     

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  • München: Grünspitz Fläche geht an die Stadt zurück

    (NL)

    Zum 1. Oktober 2024 geben wir die Fläche des Giesinger Grünspitz an die Stadt München zurück, die sie nach Umbauarbeiten ab Sommer 2025 als öffentliche Freifläche zur Verfügung stellt. Vorher muss ein Teil der Fläche jedoch von uns komplett leergeräumt werden! Am Montag, den 30. September 2024 werden ab 9 Uhr die letzten Handgriffe erledigt – wir freuen uns sehr über Deine Unterstützung. Schau‘ gerne vorbei!
    Der Gemeinschaftsgarten von Green City e.V. bleibt erhalten
    .

    https://www.greencity.de/projekt/giesinger-gruenspitz/

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  • Frankfurt: Social Day bei den GemüseheldInnen

    ????Mittlerweile bewirtschaften wir mit über 350 aktiven Stadtbürger*innen 18 Gärten, und eine große Stadtfarm in Frankfurt. Das sind insgesamt 15.000 m2 Anbaufläche.

    Der Team-Day mit der LBS startete mit einem Impulsvortrag. Danach gab es eine Führung durch die Grüne Lunge und unsere GemüseheldInnen-Gärten, entlang des Permakulturpfades. Anschließend ging es dann in die Aktion. Neben dem Wiederaufbau einer Benjeshecke wurde unter anderem im Schattenbereich des Mirabellengartens gepflanzt.

    Der grönende Abschluss ist bei uns natürlich immer ein gemeinsames Picknick.
    (Insta)
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  • Dortmund: BunteBeete auf dem Friedhof

    Auf dem “neuen Teil” des Friedhofs (Richtung Berghofen) wird seit einigen Jahren nicht mehr bestattet. Viele Grabstätten werden schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Mit dem Projekt “BunteBeete” haben wir im März 2023 begonnen einen Gemüsegarten anzulegen, um die Fläche mit neuem Leben zu füllen. Als Ort der Begegnung, des Erlebens und des voneinander Lernens.

    Dabei sind alle Generationen eingeladen:
    Von den Kindern, die hier lernen können, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst….
    …über junge und weniger junge Erwachsene, die sich an der frischen Luft im Grünen treffen wollen…
    …bis zu den Senior:innen, die vermutlich viel mehr Erfahrung im Gemüseanbau haben als wir und uns beraten können.

    Es sind alle eingeladen, egal ob mit oder ohne Erfahrung.
    Die, die vielleicht keinen eigenen Garten haben, um Gemüse anzubauen
    und die, die einfach lieber in Gemeinschaft arbeiten oder sich austauschen wollen.

    BunteBeete ist ein Gemeindeprojekt: Das heißt zum Beispiel, dass die Kindergruppe Schilder für die Beete gebastelt hat. Die Jugend hat den Unterstand von einem Graffito befreit und neu gestaltet. Eine Kindergartengruppe aus dem Guten Hirten hat mit allen Sinnen entdeckt wie Gemüse wächst. Drei Konfis haben während ihres Gemeindepraktikums voller Stolz Kartoffeln geerntet, die die Jugend bei ihrem gemeinsamen Kochen zubereitet hat. Beim Erntemarkt gab es dann Kartoffelsuppe „aus eigenem Anbau“.

    Bericht: Erster Spatenstich Bunte Beete – Einladung zum Kartoffeln pflanzen am 22.4.23

    Am 18. März haben sich etwa 15 Freiwillige im Alter von 1 bis 61 auf dem Friedhof getroffen und bei herrlichem Wetter umgegraben. Bei strahlendem Sonnenschein und super Stimmung wurden fünf Beete angelegt, in denen Bohnen, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini wachsen sollen. Der Friedhof ist sicher ein ungewöhnlicher Ort um Gemüse anzubauen. Nach der Entwidmung 2016 sind die Laufzeiten vieler Grabstädten abgelaufen und zurück bleiben Wiesenflächen, die vereinzelt zum Spazieren gehen genutzt werden. Mit dem Projekt Bunte Beete entsteht dort ein Ort der Begegnung. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit konnten sich die fleißigen Gärtner:innen kennenlernen und austauschen – nicht zuletzt bei einem gemeinsamen Picknick.

    Bunte Beete verbindet Umweltbildung mit Begegnung und Teamarbeit. Das merkt man schon bei den verschiedenen Talenten der vier Initiatorinnen: „Ich habe keinen eigenen Garten und finde es toll, dass ich hier, zusammen mit den anderen Gemüse anbauen kann“, freut sich die Inklusionsfachkraft Jasmin Schulz. „Mir ist es wichtig, dass der Friedhof ein Ort bliebt, an dem man in Ruhe spazieren gehen kann und was zu Gucken hat. Deshalb habe ich ein rundes Design für die Beete entworfen um einen Ort zu schaffen, an dem man sich gerne aufhält.“ erklärt die Lehrerin Solveig Schaup. „Meine Kinder sollen wissen, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst und wie könnten sie das besser verstehen, als wenn sie es selbst pflanzen?“ berichtet die Fotografin und Social Media-Verantwortliche Julie Thimm. Die Lehrerin Hannah Kochanek ergänzt: „Gemeinde bedeutet für mich, Gemeinschaft zu erfahren und die Welt ein Bisschen besser zu machen. Lokale Lebensmittelproduktion ist ein Schritt für die Umwelt einzustehen und die Wertschätzung für unser Essen zu fördern.“

    http://www.hoerde-evangelisch.de/friedhof/ (mehr …)

  • Dortmund: Vogelwiese und Mitmach Weinberg

    Der Nachbarschaftsgarten Vogelwiese in Mengede ist mit über 2.000 Quadratmetern sicherlich der größte Nachbarschaftsgarten in Dortmund. Die Gartengruppe hat u. a. ein fahrbares Gartenhaus mit Konzertbühne gebaut, eine eigene Stromversorgung mit Solarmodulen errichtet und einen Brunnen gebohrt.
    2600 Quadratmeter groß ist das Areal, das das Wohnungsunternehmen Vonovia Eigentümern und Mietern der Siedlung im Norden Oestrichs zur Verfügung gestellt hat. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Blumen, Obstgehölzen und einer großen Rasenfläche. Ein großer restaurierter Holzanhänger mit Fenstern und eine Terrasse aus Rindenmulch laden zum Verweilen ein.

    Zum Abschluss durften wir vom Rotwein aus dem Mitmach-Weinberg in Barop kosten – wirklich überraschend, wie gut Wein aus Dortmund schmecken kann.

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  • Freiburg: Gartendachverein kürz vor Gründung

    aktuelle Entwicklungen in der urbanen Gartenszene in Freiburg:

    Wie du vielleicht weißt, haben einige/viele urbane Garteninitiativen keine eigene Rechtsform. Für den Abschluss von Versicherungen, der Nutzungsvereinbarung mit der Stadt für die begärtnerten Flächen, sowie für die Einwerbung von Förderungen bzw. auch Angebote von Dienstleistungen wie IT/Websitehosting, ist somit ein Vehikel notwendig bzw. muss sich die Intitiative an einen bestehenden Verein/Organisationsform angliedern. In Freiburg war dies lange Zeit das Treffpunkt eV (nun Haus des Engagements eV).

    Leider hat dieser angekündigt, die Unterstützung der urbanen Gärten in Freiburg & Umgebung zum Jahresende einzustellen. Momentan sind davon 5 Initiativen direkt betroffen.

    Wir haben uns nun besprochen und bereiten gerade die Gründung eines eigenen kleinen Dachvereines vor, der die oben genannten Funktionen für die direkt betroffenen urbanen Gärten erfüllen soll. Darüber hinaus soll der Verein so konzipiert werden, dass er bei Bedarf/Wunsch auch noch weitere Leistungen/Funktionen erfüllt, die von Gartenszene in Freiburg immer mal wieder diskutiert werden, z.B. politisches Lobbying zur Verbesserung der Konditionen von urbanen Gärten, Events und Wissenstransfers zwischen den Initiativen.

    Im Moment befinden wir uns in der finalen Abstimmung, eine Entscheidung soll Mitte Oktober getroffen werden.

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  • Stuttgart: Grüne Knolle wächst gut an

    Recherche:
    Ein urbaner Garten bereichert nun den Innenhof des Quartiers Knollstraße der LBG Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG im Stuttgarter Norden. Auf Initiative engagierter Mieterinnen und Mieter entstand in Kooperation mit dem Verein Stadtacker Wagenhallen e.V. die „Grüne Knolle“. Wo bisher nur Rasen und wenige Bäume wenig Aufenthaltsqualität boten, soll nun eigenes Obst und Gemüse frisch und direkt vor der Haustüre wachsen. Gleichzeitig soll der der Garten mehr Möglichkeiten bieten, die Zeit draußen zu verbringen mit Gleichgesinnten und Freunden oder einfach der Natur beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Zur feierlichen Eröffnung stärkten sich die Anwohner und Projektpartner mit leckeren, mitgebrachten Speisen und machten sich voller Elan ans Gärtnern. Sie pflanzten Tomaten, Auberginen, Paprika und viele verschiedene Gewürze. Die Wege wurden mit Steinen markiert und es fand ein reger Wissensaustausch statt. Auch die Kinder aus der Nachbarschaft waren mit Begeisterung dabei und halfen fleißig mit.
    https://www.vbw-online.de/presse-und-information/aktuelles/artikel/gruene-knolle-urban-gardening-in-stuttgart-nord

    zur Eröffnung: https://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/regionen/baden-wuerttemberg/news/2024-06-17-eroeffnung-des-urbanen-gartens-gruene-knolle-stuttgart-nord

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  • Berlin: Eulerplatz wird üebr Nachbarschaft organisiert

    Im Wedding wurde eine weitere Durchfahrt für Autos gesperrt und ein Platz ist entstanden: der Eulerplatz. GruppeF hatte das Projekt im Rahmen von „Klimakiez Badstraße“ gemacht. 40 Anwohner*innen haben sich auf der Auftaktveranstaltung im April 2023 zu ihren Wünschen und Ideen ausgetauscht. Geld für die Umsetzung stammt aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ des QM Badstraße.
    Baumscheiben wurden entsiegelt und vergrößert, 2 Bäume wurden gepflanzt. Alles andere ist nicht im Boden verankert und könnte somit temporär sein.
    Der Eulerplatz ist das zweite Projekt in diesem Kiez, den GruppF und das QM umsetzen. Bei beiden wird auch gegärtnert.

    Für den Eulerplatz hat sich eine Gruppe aus der direkten Nachbarschaft gefunden, die sich verantwortlich für den Platz fühlt. Die Kerngruppe/Menschen die sich verantwortlich fühlen: bis zu 10! Dazu kommen dann noch 30-40 Menschen sind in der Signalgruppe.
    3 aus der Gruppe sind Mitglied bei Changing Cities, bei dem das Projekt angedockt ist.

    Die Beete werden jedes Jahr neu zugeteilt, man kann sich darauf bewerben und dann anbauen, was man möchte. Wasser gibt es bisher über einen IBC Container. doch soll das geändert werden. Wenn das Projekt sich verstetigt, kann eventuell der versiegelte Brunnen wieder flott gemacht werden. Sie sind auch noch dran, ob Regendiebe durch die Hausverwaltungen der angrenzenden Häuser an die Fallrohre angebracht werden können.

    Der Beteiligungsprozess durch GruppeF war gut, die Anwohner*innen fühlten sich von Anfang an mit- und erst genommen.
    Das nächste Vorhaben: AUfstellen von Infotafeln (gibt es noch gar nicht), Budegt dafür gibt es, hat GruppeF noch (?) muss nun aber von denen an Changing Cities, was etwas bürokratisch ist.

    Auf dem Platz gibt es neben den Beeten, eine große Bühne, einen Container mit Utensielien, einen mobilen Brotbackofen, Sitzmöglichkeiten.

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  • Haar: Haar zum Anbeißen wird 10

    Zum 10-jährigen Bestehen von „Haar zum Anbeißen“ mit 4 Gemeinschaftsgärten, gibt es eine Feier.
    Mehr zum Projekt: https://www.gemeinde-haar.de/de/unser-haar/Ich-engagiere-mich/Haar-zum-Anbeissen (mehr …)

  • Bonn: lokales Netzwerktreffen

    Liebe Gartenfreund*innen in Bonn und Umgebung,

    in Bonn gibt es eine bunte Szene der Gemeinschaftsgärten, und seit November letzten Jahres auch zwei Neue, den Stadtteilgarten in Auerberg und den Gemeinschaftsgarten von FiBB e.V. in Tannenbusch.
    Außerdem hat dieses Jahr schon zum vierten Mal das Blühbotschafter-Training statt gefunden, von Bonn im Wandel e.V. und Biostation Bonn/Rhein-Erft e.V. Das ist ein guter Grund sich zu treffen
    Fabian Neukirchen vom Quartiersmanagement Tannenbusch/ Auerberg, Gesa Maschkowski, von Bonn im Wandel e.V.  und Tanja Schendel von der Biostation Rhein/Erft e.V. laden euch daher ganz herzlich ein zum Urban Gardening+ Bonn-Summt Netzwerktreffen 24

    • am 23.09.2024
    • um 19.00 Uhr
    • im Quartiers- und Jugendzentrum, Stockholmer Straße 23, 53117 Bonn

    Für eine gute Planbarkeit bitten wir um Anmeldung
    Was haben wir vor?

    •  Kennenlernen – wer ist eigentlich wo aktiv? Und eintragen in eine Karte
    • Erfahrungsaustausch. Viele Urban Garding-Projekte stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wie z.B. Wasserversorgung, Wo kommt der Kompost her? Wie macht man eine Fruchtfolge? Welches Saatgut ist empfehlenswert? Wann sind Schonzeiten von Vögeln? Wo kommt das Geld her und das Material oder auch wie geht man mit streitlustigen Nachbarn um? Mit Eure Hilfe werden wir sicher viele Fragen klären,
    • Braucht es ein Bonner Netzwerk? Und wie organisieren wir das?

    Fachliche Unterstützung gibt es an dem Abend von Gesa Maschkowski. Sie ist seit vielen Jahren im Bereich Urban Gardening unterwegs, hat die erste Bonner SoLaWi mitgegründet und Bonn blüht und summt gestartet. Tanja Schendel ist in der Biostatiation zuständig für Erfassungen, Regiosaatgut und Umweltbildung. Fabian Neukirchen hat  Lust, ein Bonner Gardening FAQ zu starten, um neue Projekte insbesondere bei ihrer Aufbauphase zu unterstützen. Das könnte ein toller Start dafür sein.

    https://www.bonn4future.de/de/form/netzwerktreffen-bonn-blueht-und- (mehr …)

  • Gladbeck: Hochbeetgarten bekommt Spenden von lokalen Unternehmen

    (alerts)
    Zum Ende der Gartensaison planen die Initiatorinnen des Hochbeetgartens am Jovyplatz, Müzeyyen Dreesssen, Petra Wollschläger und Edith Kerkhoff, für den 29. September, 12.00 – 17.00 Uhr, einen Erntedank-Fest am Jovyplatz.
    Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Gladbeck, Allianz-Korzmann & Teufers OHG, Optik Tewes, Jovy-unser Treffpunkt im Quartier und Freundeskreis Gladbeck-Alanya. Ein interkulturelles Buffet, Getränke, Spiele für Kinder und natürlich ein paar Stände mit Kunsthandwerk von Menschen, die selbst künstlerisch tätig sind und hier aus Gladbeck und Umfeld stammen, soll das Fest darbieten.

    Spenden vom Gabentisch sind für die Tafel bestimmt

    Über Spenden von Obst und Gemüse für den Gabentisch aus dem eigenen Garten oder erworben würde sich die Gruppe an dem Tag sehr freuen. Diese werden der Gladbecker Tafel zu Gute kommen. Sie wird diese im Anschluss abholen.

    Im Herbst 2022 hatten die genannten Frauen aus der interkulturellen Frauengruppe mit Unterstützung der Stadt und des ZBG den Hochbeetgarten am Jovyplatz im Rahmen des bundeweiten Programms „Engagierte Stadt“ initiiert und im Frühjahr 2023 konnte mit 6 Hochbeeten die Eröffnung gefeiert werden. Das KreativAmt stellt die Wasserversorgung an den Hochbeeten sicher. In diesem Jahr konnten mit Unterstützung des Lions Club, Gartencenter Schellewald, RWW, dem Rotary Club Gladbeck-Kirchhellen und privaten Spenden 3 weitere Hochbeete aufgestellt und bepflanzt werden. Alle Beete haben Patinnen und Paten, die sie bepflanzen und pflegen. In der Gartensaison sind die Frauen bei trockenem Wetter jeden Freitagnachmittag für Informationen und Unterstützung mit Kaffee und Kuchen vor Ort. Inzwischen ist der Hochbeetgarten, der zu einem Ort für Begegnung und Austausch geworden ist, beim Dachverband  „Urbane Gemeinschaftsgärten“ verzeichnet.

    https://www.lokalkompass.de/gladbeck/c-natur-garten/erntedankfest-am-jovyplatz_a1986133 (mehr …)

  • Berlin: GG Schweriner Ring und IG Hagenower Ring

    (Projektbesuch)
    An der GU Hagenower Ring gibt es einen Gemeinschaftsgarten. Die Ehrenamtskoordinatorin Eva ist inzwischen bei BENN um die Ecke und hat auch da (Schweriner Ring) einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut/ein vorhandenes Gartenprojekt weiterentwickelt.
    Die jetzige EA Koordinatorin hat mit anderen Aufgaben viel zu tun, der Garten ist nicht mehr so aktiv Teil ihrer Arbeit.
    Da immer wieder geklaut wurde (von anderen Bewohner*innen), trotz großen Schilder in mehreren Sprachen, Infotagen, direkten Gesprächen, haben sie sich entschieden, einen Zaun bei den Zugängen zum Garten vom Gelände der GU aus zu bauen. Um überhaupt auf das Gelände zu kommen, muss man sich anmelden und einen Zettel unterschreiben und wir bekamen dann einen Schlüssel zum Garte.
    Bei dieser Bauaktion ware viele Männer begeistert dabei. Die Beete sind gemeinschaftlich, die Ernte wird unter allen Beteiligten geteilt. Derzeit sind hauptsächlich Kinder dabei. Von außen ist das Gartenprojekt gut zu sehen. Dieses Gartenprojekt wird kein Selbstläufer, dafür gibt es zu viel Wechsel in der GU. Es braucht zudem eine Person, die in der GU arbeitet, um den Garten immer wieder vorzustellen, jemand, der/die die Menschen kennt und mit ihnen zusammen im Garten ist. Keya/soulgarden hatten dieses Projekt mal begonnen und dann an Eva übergeben. Eine ältere Frau aus der Nachbarschaft ist konstante Gärtnerin im Garten, sie kann aber z.B. nicht gießen. Weitere Menschen aus der Nachbarschaft sind nur ab und an dabei.

    BENN hat in Höhenschönhausen am Schweriner Ring Räume in einem ehemaligen Jugendclub. BENN macht dort offene Stadtteilarbeit mit Hausaufgabenhilfe, Veranstaltungen, Treffen, Kursen. Ein Teil des Außengeländes ist ein Gemeinschaftsgarten. Eine ältere Frau aus der Nachbarschaft gärtnert schon länger auf der Fläche. Sie ist wohl sehr angetan davon, dass hier nun ein Gemeinschaftgarten entsteht. Sie hat allerdings klare Vorstellungen, wie alles ablaufen und organisiert sein soll, was andere abschreckt.
    mit dabei sind noch 6 Leute aus der Nachbarschaft und ab und an vorbei kommen auch noch welche. Es gibt Gemeinschaftsbeete und individuelle Beete, sie können im Boden arbeiten und haben auch Hochbeete. Das Konzept des Gartens entwickelt sich gerade noch. Sie haben den Luxus, dass es eine Gärterin auf Honorarbasis gibt, die den Garten betreut. Eva ist für die Gruppe zuständig. Ab und an gibt es Workshops, da kommen aber die Gärtner*innen eher nicht, sondern nur die Mitarbeiter*innen. (mehr …)

  • Berlin: Workshops und Materialien für Einrichtungen und Privatpersonen im Gutsgarten

    Der GG Schweriner Ring bekommt gärtnerische Unterstützung und Materialien vom Gutsgarten.
    PG hat ein neues Projekt:
    Wir freuen uns sehr, euch unser neues Projekt Hellersdorfer Gemüse vorstellen zu können!

    Worum geht es?

    Soziale Einrichtungen und Anwohner:innen des Bezirks Marzahn Hellersdorf werden rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützt, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann.

    Das Projekt ist von der Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen über das Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ gefördert und wird vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf koordiniert wird.

    Veranstaltungsort ist der Gutsgarten Hellersdorf.

    Dort können bereits bestehenden Anbaulösungen besichtigt werden.

    Zudem können ertragssteigernder Elemente für den Gemüseanbau auch an gemeinnützige Einrichtungen aus dem Fördergebiet des Projektfonds (siehe Karten unten) verteilt werden.

    Bei den Anbaulösungen handelt es sich unter Anderem um:

    • Hochbeete
    • Aufsatzrahmen für Frühbeete
    • DIY Minifolientunnel
    • DIY Kleingewächshaus zum Selbstaufbau
    • DIY Wurmkomposter
    • Tropfbewässerungsanlage

    Ein weiterer Teil des Förderprojekts sind Workshops zu Themen rund um Gemüseanbau, wie

    • Neuanlage eines Bodenbeetes inkl. Tropfbewässerung
    • saisonale Pflanzplanung inkl. Fruchtfolge-und Mischkulturplanung
    • Kochen mit und Haltbarmachung von Ernte aus dem Garten
    • Obstbaumschnitt angeboten.

    Das Projekt richtet sich sowohl an Einrichtungen und Privatpersonen, die bereits eigene (Hoch-)Beete zur Verfügung haben und diese ergiebiger nutzen wollen, als auch an solche, die noch keine (Hoch-)Beete zur Verfügung haben, sich diese aber wünschen.

    Das Kontingent für die Bereitstellung von Anbauelementen ist begrenzt.

    Bevorzugt werden gemeinnützige Einrichtungen.

    Wann und Wo?

    Immer Donnerstags, von 15-19h (Hauptsaison) 14-18h (Nebensaison)
    im Gutsgarten Hellersdorf | Alt-Hellersdorf 17, 12629 Berlin. (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten kooperiert mir Uni

    ○ Kooperation mit der Uni Hamburg: Geld für Mikroalgen-Projekt wird beantragt. Dabei geht es um CO²-Speicherung und Düngung. Das Biologie-Department steht bei Fragen zur Verfügung.
    ○ Neue Hühner: 2-3 neue Hühner vom Fundus-Theater sind bereits in den Garten eingezogen. Hühner stammen aus einem Theater-Projekt mit Kindern und Tieren aus einer Brüterei in Lübeck. Kooperation mit Kinderrat: Übergabe am 15.09. am Gartenkindertag.
    . FairTeiler-Regal: Regal für Gemüse, kommt aus der Sonne an andere Stelle, ist nicht für Müll. Neue Baugruppe plant Standort für das Regal zwischen den Katen. (mehr …)

  • Berlin: Floating Gardens: Projekt auf dem Gelände des Rückhaltebeckens

    In Kreuzberg, unweit vom Südstern ist das Rückhaltebecken des Tempelhofer Felds. Ein Verein nutzt die Fläche mit temporärer Architektur für Küche, Workshoporte, Stege, Strohballenhaus, Kompostexperiemente (Materina Kolareck) etc. Auch Gemüse wird angebaut, wenn auch nur wenig. In Hochbeeten, die an den Aufgängen hängen, ein Tomatenhaus gibt es, essbare Büten.
    Sie wollen ein Gewächshaus bauen und mehr anbauen. Die Gartenaktivitäten sehen sie auch als Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen und als Tür für weiteres Engagement in und für das Projekt.
    Letztes Jahr war kein Wasser im Becken, dieses Jahr schwimmen Enten etc.
    Insgesamt geht es um ein Zusammenleben von verschiedenene Wesen und Erkundungen darüber, was Stadt sein kann. (mehr …)

  • Berlin: GG AllerArten Garten

    Stand der Dinge (GG in Neukölln):
    Wir bauen (in sehr kleinem Rahmen aktuell) an und konnten auch schon etwas ernten.

    Wir gestalten den Raum (Beräumung der Flächen, der Gewächshäuser, der vorhandenen Bauwägen), wir nutzen den Garten für private Anlässe (für Vereinsmitglieder und Interessierte, die Raum benötigen), wir hatten auch bereits initiativen hier, z.B. einen Saunanverein, der hier ein Wochenende die mobile Sauna aufgebaut hat und wir werden demnächst im Rahmen der Woche der kulturellen Bildung einen Workshop „Imaginationsgarten“ für Kinder und Jugendliche der nahegelegenen Geflüchtetenunterkünfte durchführen…

    Nichtsdestotrotz ist alles ziemlich mühsam, insbesondere es neben der sonstigen Arbeit her alles zu machen.

    Der Garten sieht aber schon ganz gut aus, es sind mehrere Beete entstanden, es wurde einige Fläche freigelegt, die wir für die kommenden Veranstaltungen/ Workshops nutzen wollen.

    Der vorhandenen und der neu zu bauenden Komposttoilette widmen wir uns voraussichtlich am 22.9. und darauffolgenden Tagen/ Wochenenden. Herausfordernd ist, dass wir eigentlich nur Samstags wirklich etwas im Garten arbeiten können, zumindest wenn wir bauen wollen… unter der Woche kommen wir kaum dazu und Sonntags geht es Lärmschutzmäßig nicht.

    Die größte Herausforderung ist aber, dass nicht immer die gleichen wenigen Personen sich einbringen und Verantwortung übernehmen oder Initiative zeigen, sondern etwas Abwechslung innerhalb der Gruppe stattfindet und neue dazukommen.

    Wir wollen aber dieses Jahr auf jeden Fall noch die Bänke gebaut haben und eine Art Schuppen/ Dachkonstruktion für die Gartenwerkzeuge, sowie die Komposttoilette. Das sind die Prioritäten für diese Saison.

    Nun, worüber wir uns sehr gefreut haben war der Regen zu Beginn dieser Woche, es war einfach alles so unglaublich trocken und die Wassersituation vor Ort ja durchaus immer noch etwas kompliziert, wenn auch wesentlich besser als noch zu Beginn. 


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  • Berlin: Gemeinschaftsgarten im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde

    Bis Dezember gibt es jeden Monat Workshops und Sprechstunden im Rahmen des Projektes „Quartiersküche Germaniagarten – Gemeinsam schmeckt’s am besten“! Sie sind kostenlos und für alle offen, jeder und jede ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist jederzeit und ohne Anmeldung möglich, daher gerne einfach vorbeikommen, mitmachen und die Nachbarschaft beim gemeinsamen Gärtnern und Kochen kennenlernen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn sich der Termin beispielsweise kurzfristig ändert, kann man sich über den unten stehenden QR-Code für den E-Mail-Verteiler zum Projekt anmelden.
    Die Hochbeete im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde sind Gemeinschaftsbeete und sind für alle im Kiez zugänglich und nutzbar. Wenn es Interesse gibt, auch außerhalb der Ackersprechstunde bei der Pflege zu helfen, kann sich gerne an das QM-Team gewendet werden. Wir sind per E-Mail und Handy erreichbar. Lieblingsrezepte, Allergien, Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen können gerne angekündigt werden, sodass beim Kochen und Essen niemand vor einem leeren Teller sitzt.

    https://qm-germaniagarten.de/projektfonds/termine-fuer-quartierskueche-germaniagarten-mit-garten-und-kochworkshops/ (mehr …)

  • Berlin: Urban-Gardening Aktionen der Naturfreunde

    m Rahmen des Projektes „Dein Kiez, dein Wohnzimmer“ finden im September eine Reihe von Urban Gardening-Aktionen statt. Dabei trifft sich die Stadtteilgruppe und kümmert sich unter Anleitung des Projektträgers Natur Freunde Berlin e.V. um die Verschönerung des Kiezes. Bisher konnten bereits erfolgreich die Hochbeete durch Bepflanzungen flott gemacht werden. Außerdem wird gemeinsam in einer Parzelle der Kleingartenkolonie am Kienhorstgraben gegärtnert.
    Die Gruppe freut sich immer über neue Gesichter, die mitmachen wollen. Denn der Kiez ist groß und bietet viel Potenzial. Und je mehr Hände zusammen den Boden bearbeiten, desto besser kann dieses Potenzial ausgeschöpft werden. Wer mitmachen möchte kann sich jederzeit melden (mehr …)