(Antrag, Antworten)
Wir, ein Netzwerk unterschiedlicher Träger im Westen Aachens, unter anderem organisiert in einer Stadtteilkonferenz und demgemeinnützigen Verein Westparkviertel e.V., planen ein „community-gardening“ Projekt. Der Garten soll auf einer, der katholischen Pfarrgemeinde St.Jakob gehörenden Wiese hinter dem Pfarrheim Jakobushaus realisiert werden.
Das Projekt wird von der Stadtteilkonferenz befürwortet und umfassend unterstützt.
Eine erste Befragung und ein erstes Treffen zu diesem Thema haben ergeben, dass es ein hohes Interesse besonders bei den studentischen Bewohnern und den Familien im Viertel für dieses Projekt gibt. Auch einzelne andere Gruppen wie die Pfadfinder haben ihr Interesse an der Teilnahme an diesem Projekt bekundet. Die Vielfalt der Kooperationspartner und das hohe spontane Interesse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen haben in uns die Überzeugung vom Gelingen des Projektes wachsen lassen.
1. Zurzeit engagieren sich ca. 10 Personen bei der Planung des Gemeinschaftsgartens. Alle möchten später auch gärtnern. Wir bewerben das Projekt zeitnah auf verschiedenen Kanälen. Instgram/Facebook/Webseite/Stele der Pfarre, Webseiten von: Stadtteilkonferenz, Westparkviertel e.V, Quartier 55+, und nebenan.de. Es werden Postkarten, Flyer und Plakate gedruckt.
2. Oben genannte Gruppe. Diese Gruppe erarbeitet prozessorientiert Entscheidungs-und Informationswege.
3. Der Garten ist ca. 460 qm groß über Tag frei zugänglich und wird über Nacht verschlossen. Es ist geplant aktiven Mitgliedern der Gruppe Schlüssel für das Tor auszuhändigen.
Der Boden ist nicht kontaminiert. Die Hochbeete dienen der besseren Bearbeitung besonders auch für ältere Menschen.
4. Oben genannte Gruppe, Mitglieder der Reparaturtreffgruppe und der Pfadfinder bauen mit Unterstützung und unter Anleitung der Schreiner des Sozialwerkes Aachener Christen
die Hochbeete. Bei der Bepflanzung unterstützen und beraten uns deren Gärtner. Einige Werkzeuge stehen aus der, durch den Stadtteil Fond unterstützten Bibliothek der Dinge zur Verfügung. Bei Bedarf werden von allen Mitarbeitenden auch private Werkzeuge mitgebracht. Auch die Werkzeuge der Gärtner und Schreiner stehen für den Aufbau zur Verfügung. Werkzeuge stehen vor Ort zur Verfügung Da die meisten anfallenden Arbeiten erst im Herbst anstehen und draußen stattfinden werden diese wohl nicht mehr all zu sehr von der Corona-Krise beeinträchtigt werden. Unsere Planungstreffen werden zurzeit draußen auf der überdachten Terrasse abgehalten.
5. Eine detaillierte Kostenaufstellung für das Gartengerätehaus ist mir zurzeit nicht möglich, da die Schreiner zum einen Restholz und Material verwenden wollen und das Haus auch noch nicht im Detail geplant ist. Es soll der Aufbewahrung der Gartengeräte, des Saatgutes etc. dienen.
6. Für ca. 10 Personen: 2 Spaten, 10 kleine Schaufeln, 5 kleine Harken, 2 Schuffeln für Bodenbeete, 1 Schubkarre, 10 Eimer, 2 Gartenscheren mittelgroß, 1 Gartenschere groß, 1 Mistgabel, Pflanzstöcke, Schnur
7. Das Regenfass wird an die Fallrohre des Pfarrheimes angeschlossen.
8. Die Beteiligung der Teilnehmer an den Kosten ist noch zu klären. Wir werden um freiwillige Spenden für das Ernten von Gemüse bitten. Die Mitglieder sind bereit auch auf eigene Kosten Samen und Pflanzen beizutragen.
9. Hauptamtliche: Gemeindereferentin – Planung, Lenkung, gärtnern; Quartiersmanagerin55+ – Planung, Lenkung, Öffentlichkeitsarbeit; wechselnde Mitarbeiter des Sozialwerkes – Planung, gärtnern
10. Wenn klar ist, dass das Projekt stattfinden kann, werden wir die örtlichen Garten Center, Holzhandel etc. für Spenden anfragen. Auch Gelder aus dem Stadtteil Fond und Spenden der Sparkasse werden wir versuchen zu bekommen.
Da es sich um das private Geländer der Pfarre handelt weiß ich nicht, ob das Grünflächenamt uns unterstützen wird. Wir werden nachfragen. Es steht aber ein Hausmeistergehilfe der Pfarrei zur Mithilfe zur Verfügung.
11. Die Vernetzung mit anderen Projekten und der Besuch ähnlicher Unternehmungen wie z.B. Hirschgrün werden wir im Rahmen unser konkreten Planungen angehen. Gerne würden wir vorher eine einigermaßen gesicherte perspektive haben, dass wir das Projekt auch realisieren können bevor wir uns auf den Weg zu anderen tollen Gärten machen.
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