Schlagwort: Ab geht die Lucie Bremen

  • Bremen: Crack Szene nun wo anders, Ab geht die Lucie

    Verdrängung der Drogenszene und unsere Herausforderungen

    Parallel zu unseren Angeboten im Garten mussten wir uns vor allem mit der Verdrängung der Drogenszene vom Hauptbahnhof und ihren Auswirkungen auf den Lucie-Flechtmann-Platz auseinandersetzen. Die extreme Präsenz von Suchterkrankten auf unserem Platz stellte das ganze Jahr über eine große Herausforderung dar. Seit Herbst 2022 stieg die Präsenz von Suchterkrankten auf unserem Gelände stark an, mit bis zu 40 Personen gleichzeitig und über 150 pro Tag. Diese Situation verhinderte nicht nur unsere Umweltbildungsaktivitäten, sondern brachte auch Sicherheitsprobleme mit sich. Unser Engagement in sämtlichen Beiratssitzungen und der Einsatz an den Runden Tisch dienten dazu, unsere Anliegen zu platzieren, den Menschen, die als „Junkies“ diskreditiert werden, in Kooperation mit anderen Organisationen eine Stimme zu geben und langfristige, ernstgemeinte Lösungen zu finden. Die Berichterstattung in der Presse (größtenteils im Weser-Kurier bzw. Stadtteilbeilage des WK), die die Auswirkungen der verfehlten Bremer Drogenpolitik aufgriffen, dokumentierten unsere Bemühungen (5.6., 27.8., 28.8., 30.8., 3.9., 19.10., 30.11., …). Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse: Es brannte mehrmals auf dem Turm (18.04.). Einen Monat später, nach wir unser erstes Forderungspapier erstellten (11.5.), wurde das Hilfs-Angebot Friedrich-Rauers-Straße im Bremer Koalitionsvertrag beschlossen, parallel zu verstärkten Repressionsmaßnahmen am Hauptbahnhof (26.06.). Wir veröffentlichten ein Positionspapier zur verfehlten Bremer Drogenpolitik (10.07.), während wir uns auf unserem Platz mit Gewaltvorfällen konfrontiert sahen wie einer Großschlägerei mit Messer und Schlagstöcken (11.07.). Die Unterstützung von politischen Vertretern wie der Bundestagsabgeordneten der Grünen aus Bremen, Kirsten Kappert-Gonther (3.9.), half, unsere Anliegen zu vermitteln. Regelmäßiges Aufbrechen des Klos und eine Petition aus der Nachbarschaft (19.10.) zeigten die Dringlichkeit des Problems. Besorgniserregende Ereignisse waren das Abbrennen von (27.11.) sowie das Auftauchen von Nazi-Parolen am Container (30.11.), dem wir mit einer Stellungnahme auf dem Winterbasar (3.12.) und einer kooperativen Kundgebung mit 250 Menschen (4.12.) entschlossen entgegentraten. Schließlich wurden erfreulicherweise Maßnahmen beschlossen, darunter die Bereitstellung eines neuen Containers im Hohentorspark Höhe Justitiapark inkl. verstärkter Hilfsangebote (7.12.) und die Zusage von 10 Millionen Euro für Drogenhilfe in Bremen für die Jahre 2024/25 (13.12.).  

    Diese Zusammenfassung soll verdeutlichen, dass neben unserem Gartenprogramm vor allem die Bewältigung dieser Drogenproblematik und der politischen Arbeit einen erheblichen Teil unserer Arbeit ausmachten.

    https://lucie-bremen.de/rueckblick-auf-das-jahr-2023-fuer-den-gemeinschaftsgarten-ab-geht-die-lucie/ (mehr …)

  • Bremen: Gärtnern bei Ab geht die Lucie jetzt mit Fachfrau

    (Insta) Wir starten in diese Lucie-Gartensaison mit einer Besonderheit: Jeden zweiten Sonntag im Monat (mit wenigen Ausnahmen) wird ab jetzt auf der Lucie mit fachlicher Unterstützung von Lara, ehemaliger Lucie und praktizierender Gemüsegärtnerin, gegärtnert – mit den Lucies und offen für alle, die mitlernen und mitgärtnern wollen.
    Je nach Monat gibt es verschiedene, anstehende Aufgaben, die durch ihre Tipps begleitet werden. So werden wir uns u.a. mit Themen wie Mischkultur, Fruchtfolge, Aussat, Jahreszeitengemüse, Jungpflanzen- und Bodenpflege, Beikraut, Schädlinge und Nützlinge, Ertragserhöhung, Bewässerung (und vielem mehr) beschäftigen.

    Kommt gerne dazu – ohne Anmeldung. (mehr …)

  • Bremen: Crackszene trifft sich bei Ab geht die Lucie

    (Tel mit Verwaltungsmitarbeiter/Baureferat Stadt Bremen)
    Alkohol- und Drogenkonsum ist schon lange ein Problem bei „Ab geht die Lucie“. Die Lucies wollten die Menschen ins Projekt einbeziehen, was mal besser und mal gar nicht gelang. Menschen durften im Gewächshaus übernachten, das war dann aber nicht mehr nutzbar für die Lucies, das Dixie war auch nicht mehr nutzbar für andere und die Reinigungskosten waren irgendwann zu hoch. Das Gewächshaus wurde wieder abgebaut.
    Es gab mal Straßensozialarbeiter*innen, die Lage verbesserte sich.
    Nun hat sich die Crack-Szene angesiedelt. Als Teil des Problems wurde ein Container identifiziert, der für den Drogenkonsum genutzt wird (Aber auch für Crack?) und der soll nun in die Wallanlagen versetzt werden. Ob die Szene da mit zieht ist fraglich, da es dort dann keine nahen Supermärkte mehr gibt wie bei der Lucie.
    Die Lucies sind überfordert mit der Situation, der Platz verwahrlost, andere Nutzer*innen sind nicht mehr gerne da, die Nachbarschaft (vor allen Dingen wohl Wohnungseigentümer) wollen, dass sich die Situation verbessert. Einige sind schon lange gegen die Lucie, da diese ihren ästhetischen Vorstellungen zuwieder läuft.
    Ein Kindergarten würde gerne auf der Fläche bauen… (mehr …)

  • Bremen: Festival von Ab geht die Lucie

    (Mail)

    das Stadtgartenprojekt „Ab geht die Lucie!“ feierte am 2. Juni 2023 seinen 10. Geburtstag. Wir, die ehrenamtlichen Stadtgärtner*innen blicken auf eine bewegte Dekade auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt zurück. Dieses Jubiläum feiern wir mit einem dreitägigem Festival vom 22. – 24. September auf der „Lucie“.

    Zum Auftakt möchten wir die Entwicklung von der Betonwüste zum Garten für alle noch einmal Revue passieren lassen und gemeinsam in die Zukunft blicken. (22. September um 11 Uhr auf den Lucie-Flechtmann-Platz) (mehr …)

  • Bremen: Bühnenbau bei „Ab geht die Lucie“

    (Antrag, Antworten)

    Der Kulturpflanzen e.V. ist Träger zweier Projekte für Klimaschutz und
    Nachhaltigkeit in der Bremer Neustadt: Der Gemeinschaftsgarten „Ab geht die
    Lucie“ und der Stadtteil-Bildungsraum „KlimaWerkStadt“. Ein hauptamtliches Team
    aus derzeit drei Teilzeit-Angestellten und zwei Bundesfreiwilligendienstleistenden
    koordiniert die wöchentlichen und einmaligen Veranstaltungen beider Projekte. Die
    Betreuung und Durchführung insbesondere der wöchentlich wiederkehrenden
    Veranstaltungen wie Reparatur-Café, Offene Werkstätten oder generelle
    Öffnungszeit übernehmen meist Ehrenamtliche. Das gesamte ehrenamtliche Team
    besteht aus circa 40 Menschen.
    Im Gemeinschaftsgarten „Ab geht die Lucie“ wird nicht nur ganzjährig gegärtnert.
    Auf dem über 10.000 Quadratmeter großen Platz finden auch regelmäßig
    Veranstaltungen statt: Vom monatlichen Flohmarkt über Kleidertauschaktionen bis
    hin zu Gartenfesten, Draußen-Kino und Konzerten. Sie bringen Nachbar*innen aus
    der Neustadt und Bremer*innen aus anderen Stadtteilen zusammen und bieten
    damit einen wichtigen Raum zur Vernetzung und zum gemeinsamen Handeln für
    Klimaschutz.
    Bisher muss für jede Veranstaltung eine Bühne aus einem einfachen Pavillon
    behelfsmäßig errichtet werden. Dies bedeutet einen organisatorischen
    Mehraufwand und verhindert dadurch manche Veranstaltung schon in der
    Ideenfindung. Damit der Lucie-Garten auch langfristig ein offener und leicht
    zugänglicher Veranstaltungsort bleibt, möchten wir daher mit einer Gruppe
    Ehrenamtlicher eine langlebige Holzbühne mit Überdachung auf dem Platz bauen.

    • Die Gehälter der zwei hauptamtlichen Projektleiter*innen werden aus einer Förderung der Bremer Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau finanziert, die uns mit Projektbeginn zum 1. März dieses Jahres gewährt wurde. Der Titel der Förderung lautet: „Lucie und KlimaWerkStadt – Gutes Klima für die Nachbarschaft“. Die eine hauptamtliche Stelle für Umweltbildung wird ebenfalls aus Mitteln von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau finanziert, aber in aus einem anderen Fördertopf. Die derzeit zwei hauptamtlichen Bundesfreiwilligendienst-Stellen werden vom BUND als Träger finanziert.
    • Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ist in den Jahren seit Gründung der KlimaWerkStadt (den Garten gab es ja zuerst) kontinuierlich gewachsen. Für das Gärtnern organisieren sich die Ehrenamtlichen weitgehend selbst, in Plena und zum wöchentlichen Gärtnern (letztere sind immer auch offen für neue Interessierte). Die Hauptamtlichen unterstützen die Ehrenamtlichen durch Plenumsteilnahme und durch Übernahme organisatorischer Aufgaben wie Materialbestellungen, öffentlicher Kommunikation und Veranstaltungsplanung. Seitens der Umweltbildung ist der Garten außerdem der Ort für eine wöchentliche Kindergruppe, verschiedene Workshops und für die Ferienbetreuungswochen in Frühling, Sommer und Herbst. Kurz gesagt: Die ehrenamtlichen Gärtner*innen haben im Garten alle Freiheiten zur Gestaltung, können aber jederzeit Unterstützung in organisatorischen Belangen von den Hauptamtlichen bekommen.
    • Aktive Gärtner*innen gibt es auf der Lucie zur Zeit zehn Menschen, wobei nach einem kürzlich durchgeführten großen Kennenlernplenum beider Projekte auch neue Menschen hinzugekommen sind. Die „Lucies“ organisieren sich selbständig in einem regelmäßigen Plenum und entscheiden eigenständig über die Bepflanzung der Beete und über Gartenfeste o.Ä.. Fast alle Beete sind Gemeinschaftsbeete. Es gibt zudem ein Beet der Kindergruppe und ein Beet einer kurdischen Frauengruppe. Wer mitmachen möchte, kann einfach zum wöchentlichen offenen Gärtnern kommen oder den Garten per Mail oder Social Media kontaktieren. Kommuniziert wird über einen Email-Verteiler und in kurzfristigen Fällen auch über eine Messenger-Gruppe.
    • Eine der fünf Personen aus der Planungsgruppe für die Bühne ist auch Ehrenamtliche im Lucie-Garten. Sie hat den jeweiligen Planungsstand in das Plenum getragen und dort die Zustimmung zu Größe und Platzierung eingeholt.
    • An der Bauaktion können ca. 10 Menschen teilnehmen (bei zu vielen werden Akkuschrauber und Arbeitsaufgaben knapp). Angeleitet wird sie von einer der Ehrenamtlichen, die gelernte Tischlerin ist und auch die Berechnungen für den Bau gemacht hat. Zwei weitere Ehrenamtliche haben langjährige Erfahrung in Holz- und Werkstattarbeiten und können daher ebenfalls bei der Anleitung unterstützen. Zur Aktion einladen werden wir über unsere Verteilerlisten für KlimaWerkStadt und Ab geht die Lucie.
    • Da die Bühne unter die Kategorie „Fliegende Bauten“ fällt, ist dafür keine gesonderte Genehmigung nötig. Durch die Planung durch eine gelernte Tischlerin ist die Sicherheit des Baus gewährleistet.
    • Ja, die Bühne bestand bisher aus einem Stoff-Pavillon, der gegebenenfalls zu den Seiten und nach hinten mit Stoffen behängt wurde.
    • Ja, wir können den Bühnenbau mit einer Bauanleitung dokumentieren und zur Verfügung stellen.
    • Das Sonnensegel hat die Größe der gesamten Bühne ohne Unterbrechungen, damit diese regensicher ist und ist daher für die gesamte Bühne gedacht. Der zweiteilige Aufbau der Bühne erfüllt den Zweck, dass diese eigenhändig abgebaut werden kann und ist nicht dafür gedacht, eine kleinere Bühne aufzubauen.
    • Zum Garten gehören zwei Container (für Stühle, Geschirr etc. und Gartengeräte) und ein Aufgang auf die Container (wo normalerweise Bienenkästen stehen). Unter dem Treppenaufgang ist etwas Raum mit einer Wand abgeteilt. Dort können die Bühnenteile untergestellt werden.

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  • Bremen: Frauengemeinschaftsgarten Seve befindet sich mit auf Ab geht die Lucie

    (Antrag, Antworten)

    Das Ziel unseres Projektes ist für geflüchtete Frauen, Frauen mit und ohne Migrationsbiografie einen Ort zu erschaffen, in dem
    regelmäßig Treffen stattfinden. Viele der Frauen haben keinen Zugang zu Gärten und geschützten Räumen in der Natur. Durch
    das gemeinsame Gärtnern, Zusammentreffen und Austauschen entsteht ein Zugehörigkeitsgefühl. Gartenarbeit hat zudem einen
    therapeutischen Anteil, hier können auch Kinder davon profitieren.  

    Aktueller Stand des Projektes:
    Unser Garten steht jeder Frau* offen und ist dank des tollen Konzepts von Lucie Bremen ein toller Treffpunkt für alle. Unsere
    ehrenamtlichen Frauen im Frauenrat kommen immer gerne mit (geflüchteten, interessierten, etc.) Frauen, mit denen sie im
    Kontakt sind, gerne in den Garten und verbringen gemeinsam Zeit in einer üppigen Oase mitten in der Stadt. Die Tatsache, dass
    unsere Grünfläche in der Nähe des Vereins liegt, ist für viele Frauen sehr praktisch, um gemeinsam Zeit im Garten zu
    verbringen.  
    Durch die Teilnahme am Plenum von Lucie Bremen sind wir mit den anderen Beteiligten im Austausch und freuen wir uns auf
    Zusammenarbeit! (mehr …)

  • Riesenhochbeet bei der Lucie ist fertig

    (mail)
    Die Lucie wird langsam für den Winter fest gemacht, aber das große Sichelbeet mit der Trockenmauer ist zur Zeit unser Juwel. Nach der Bepflanzung ist es über den Sommer richtig schön üppig geworden! Und ed war noch Material über, sodass wir auch eine wunderschöne Kräuterschnecke mit Trockenmauer gebaut haben. (mehr …)

  • Ehrenamt für Ab geht die Lucie: Würdigung druch Senatsempfang – doch keine/r geht hin

    (RSS)

    Klimaziele einhalten!  

    Kürzlich erreichte uns eine Einladung: Der Umweltsenator richtet einen Senatsempfang für Ehrenamtliche aus, deren Engagement im Natur- und Umweltschutz besonders gewürdigt werden soll. Der Empfang ist morgen abend und sicherlich eine tolle Gelegenheit, mit den politischen Entscheidungsträger_innen Bremens ins Gespräch zu kommen und die eigenen Projekte und Bedarfe an einflussreicher Stelle zu vorzustellen.
    Trotzdem hat sich unter den aktiven Lucie-Gärtner_innen keine_r gefunden, die zu dem Empfang gehen wollte. Uns ist bewusst, dass die neue Lucie niemals ohne die Kooperationsbereitschaft aus Politik und Verwaltung entstanden wäre. Gleichzeitig zeigt uns die Umgestaltung auch, welch gewaltiger Einfluss auf Stadtentwicklung in der senatorischen Behörde sitzt und wie anders, grün und zukunftsfähig Bremen schon aussehen könnte, wenn dort die entsprechenden Entscheidungen getroffen würden. Angesichts der Tatsache, dass Bremen, genau wie Deutschland, seine Klimaziele meilenweit verfehlt, haben wir uns entschieden, so kurz vor der Wahl nicht zu dem würdigenden Empfang unseres Ehrenamtes zu gehen.
    Die Würdigung, die wir uns eigentlich wünschen, wäre, dass sich unser intensiver Einsatz für Klima- und Umweltschutz auch in der Bremer Politik widerspiegelt. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: riesengroßes Hochbeet und Patchworkmauer entstehen

    (ANtrag/Antworten)

    Nach 5 Jahren Gärtnern auf Beton wurde der Lucie-Flechtmann-Platz im Frühling 2018 entsiegelt.
    Der Platz ist nun  ein „echter“ Stadtgarten, der uns Stadtgärtner*innen langfristg erlaubt im
    öff entlichen Raum öko ologisch nachhaltg zu gärtnern und unsere Stadt selbst und zuko untsfähig mit
    zu   gestalten.   Der   neu   hergestellte   Platz   bietet   bisher   (noch)   wenig   Abwechslung   in   seiner
    Beschaff enheit.   Neben   großen   Gemüsebeeten,   den   wiederaufgebauten   Hochbeeten   aus   dem
    Projeko t „Lerngarten Lucie“, frisch angepfanzten Sträuchern und einigen den Platz umgebenden
    Bäumen, mangelt es noch an vielfältgen Struko turen und Lebensräumen. Diese müssen von uns
    ehrenamtlichen   Gärtner*innen   selbst   aufgebaut   werden.   Dies   umfasst   neben   sämtlichen
    Gartenelementen wie Beeten, Kompost und Bewässerungsmöglichko eiten auch Sitzgelegenheiten
    und Weterschutz.
    Es soll daher auf einer sichelförmig angelegten, 30m² Beetläche in der Platzmite ein erhöhtes
    Beet   entstehen,   das   durch   eine   Patchworko mauer   eingefasst   ist.   Die   Patchworko mauer   aus
    verschiedenen recycelten Materialien soll zu großen Teilen als Trocko enmauer angelegt werden und
    bietet zahlreichen Lebewesen ein zu Hause. Durch ein solides Fundament und eine Verko lebung der
    oberen Mauerschichten  ist sie stabil genug, um langfristg im öff entlichen Raum zu bestehen und
    eine   Sitzgelegenheit   für   Platzbesucher-   und   Gärtner*innen   zu   bilden.   Das   auf   diese   Weise
    entstandene Hochbeet soll als Magerbeet mit sandigem, nährstoff armen Boden angelegt werden.
    Es bildet so einen trocko enen, sonnigen Standort, der sich besonders für Kräuter und andere
    spezifsch angepasste Pfanzen eignet. Das Magerbeet als besonderes Miko rohabitat ergänzt den
    Gemüsegarten und bereichert das Gärtnern im typischerweise feuchten, norddeutschen Klima.
    Projeko tergebnis ist ein langlebiges, multfunko tonales Hochbeet, das zeitgleich als Sitzgelegenheit
    und Lebensraum dient. Durch die Errichtung der Trocko enmauer und eine vielseitge Bepfanzung
    des Magerbeetes wird Artenvielfalt in der Stadt unmitelbar gefördert und Lebensräume auch in
    der Vertko alen eröff net. Der Bau der Trocko enmauer aus recyceltem Material spart Ressourcen und
    vermeidet   insbesondere   bei   dem   verwendetem   Naturstein   einen   unnötgen   Abbau   von
    Landschaten in anderen Teilen der Welt. Vorgesehen ist die Verwendung von 18m³ Naturstein, die
    derzeit noch als Grundstücko seinfassung im Bremer Umland (Weyhe) aufgebaut sind und von uns
    umfunko toniert werden ko önnen. Als weiteres Material ko önnen wir Ziegel aus einer stll gelegten
    Ziegelei   ebenfalls   aus   Weyhe   beziehen,   sowie   verschiedene   Materialreste   von   Galabau-
    unternehmen. Bei der Auswahl der Bepfanzung wird auf öko ologischen Anbau geachtet.
    Der Bau des Beetes durch 10-15 Ehrenamtliche ist für Mite Mai geplant. Die Größe des Beetes und
    die Anforderung an  die Anlage langfristg im öff entlichen Raum  zu bestehen, erfordern  eine
    fachko undige   Anleitung   des   Eigenbaus.   Entsprechende   Honorare   sind   bei   der   senatorischen
    Behörde für Bau, Umwelt und Verko ehr (SUBV) Bremen beantragt. Das notwendige Bodenmaterial
    (30 ko ubiko meter) ist bei den städtschen Entsorgungsbetrieben KNO als Sachspende angefragt. Bei
    der  ansti ft ung   werden   die   Finanzierung   des   Materials   für   die   40   m   lange,   45   cm   hohe
    Patchworko mauer, sowie Mitel für die Anschaff ung von Jungpfanzen in Höhe von insgesamt 5000
    Euro beantragt.

    > – wie wird die Struktur des Beetes angelegt? Wie kann man dann „dort oben“ gärtnern? Plant ihr da Wege etc.? Wie kommt man „da hoch?“ mit Schubkarre z.B. und auch mit ggf. körperlichen Einschränkungen?

    Das erhöhte Beet kann nicht barrierefrei betreten werden. Mit körperlichen Einschränkungen kann also nur am Beetrand, nicht in der Beetmitte gegärtnert werden. Mit der Schubkarre kommt man allerdings hoch, indem einfach ein Brett als Rampe schräg an die Mauer gestellt wird. Ohne körperliche Einschränkungen kann in dem Beet herumgelaufen und gegärtnert werden – was jetzt nicht täglich und für die breite Öffentlichkeit angedacht ist, sondern nur für das offene Sonntagsgärtnern. Dafür werden Backsteine und Platten im Beet verlegt, auf die getreten werden kann.

    > – wie wird dieses Beet dann bearbeitet, bzw. wer macht das? Macht ihr alles gemeinschaftlich oder gibt es bei euch Patenschaften oder auch direkte Zuordnungen von Beeten (habe ich leider schon wieder vergessen)

    Wir haben uns dafür entschieden, Beetpatenschaften nur noch auf direkte Anfrage zu vergeben, da die Verlässlichkeit der Beetpat*innen in den letzten Jahren gegen Ende des Sommers immer stark abgenommen hat. Wir planen daher, alles gemeinschaftlich zu begärtnern. Das hat 2018 gut geklappt und ein ganz anderes Gruppengefühl erzeugt. Alle, die an Sonntagen dazukommen, werden eingebunden. Wir haben für 2019 fünf Palettenhochbeete (je 1qm) für Anfragen nach Beetpatenschaften „reserviert“.

    > – Wie wird die Ernte geteilt und was passiert dann damit?

    Seit der Entsiegelung haben wir immer während des Sonntaggärtnerns gemeinsam geerntet und die Ernte dann unter allen Anwesenden, die mitgegärtnert haben, aufgeteilt. Odt haben wir noch vor Ort zusammen gegessen. Da wir ja im öffentlichen Raum gärtnern ist aber immer ungewiss, wie die Ernte aussieht. Letztes Jahr gab es ein Kürbisgate und alle unsere 30 prächtigen Kürbisse wurden innerhalb einer Nacht weggeerntet… Dienstags und Donnerstags abends sind Gießtermine, nach denen gelegentlich auch geerntet wurde (zB Salate, die bei der Hitze ja sehr geschossen sind und nicht lange stehen gelassen werden konnten).

    > Wie viele Gemüsebeete gibt es dann noch?

    Es gibt dann noch 23 Gemüsebeete von ca 1mx8m in unserem „Hauptgemüsebeet“ an der Grünenstraße. Außerdem gibt es links und rechts des Hauptgemüsebeetes noch Flächen von ca 25qm (an der Häschenstraße) und ca 50qm (an der Heinrich Bierbaumstraße) die je nach Fruchtfolge auch mit Gründünung oder Gemüse bepflanzt werden. Hier sollen in Zukunft aber auch Getreide und evtl Färberpflanzen wachsen. Dazu kommen noch ca 20 Palettenhochbeete.

    > . wie lange wird der Bau dauern und wer wird die Anleitung machen?

    Der Bau soll maximal 3 Tage dauern. Angedacht ist das Wochenende vom 10.-12.Mai. Die Anleitung würde voraussichtlich das befreundetes Galabauunternehmen „baumrausch“ übernehmen.

    > -kannst du die Materialkosten ein bisschen auffächern? (Wenn das nicht

    > zu mühsam ist)

    Die Materialkosten setzen sich aus dem recycelten Naturstein, Klinker und Backstein und Betonplatten zusammen (ca 2500 Euro), sowie der Anlieferung (500 Euro). Der exakte Preis der Recyclematerialien kann noch leicht variieren, da wir ja keinen Neukauf tätigen und die Preise telefonisch eingeholt haben. Dazu kommen dann noch Zementmörtel (ca 85

    Euro) und Mineralgemisch (300 Euro) für das Fundament und die Verklebung.


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  • Ab geht die Lucie: Eröffnet

    (Gu, RSS)

    Bei der Neueröffnung wurde das Projekt auch im Rahmen der UN Dekade Biologische Vielfalt im Sonderteil „Soziale Natur“ ausgezeichnet

    https://ab-geht-die-lucie.blogspot.com/2018/08/die-neue-lucie-ist-eroffnet.html
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  • Ab geht die Lucie: Umbau abgeschlossen

    (Gu, alerts)

    Umbau abgeschlossen: Bei Lucie grünt es bald

    […]
    Vor rund drei Monaten begannen die Arbeiter damit, die graue Steinfläche zu entfernen, damit mehr als 400 Quadratmeter des Platzes zu einem Garten umgebaut werden können (wir berichteten). Nun liegt die Gestaltung in den Händen der Initiative „Ab geht die Lucie“, die dort auch zukünftig das Urban-Gardening-Projekt fortsetzen wird.

    „Wir haben den Platz Ende Mai übergeben bekommen, dann mit Kompost den Mutterboden verbessert, weil hier ja auch Gemüsepflanzen wachsen sollen, und konnten so am vergangenen Sonntag endlich die erste Pflanze einsetzen“, erzählt Nicole Meyer, zuständig für den Bereich Umweltbildung.

    Derzeit müsse noch viel umgegraben und gepflanzt werden. Einige Pflanzen waren vor dem Umbau aus dem damals vorhandenen Gemeinschaftsgarten gerettet worden.

    „Seit Montag sind wir dabei, täglich alles zu wässern, da auch der Rasen noch anwachsen und daher feucht gehalten werden muss“, sagt Meyer. Diese Aufgabe sei derzeit noch etwas umständlich, da die Wasser und Stromleitungen noch nicht angeschlossen sind. Ende des Monats soll sich das ändern. Dann soll auch der Rasen soweit angewachsen sein, dass der Platz den Bürgern zugänglich gemacht werden kann. Dann werden auch die Bauzäune entfernt.

    In Zukunft wird es wie vor der Umgestaltung, jeden Sonntag einen offenen Gartentreff geben. Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren, die dem Garten den letzten Schliff verpassen wollen, können am 24. Juni von 15 bis 17 Uhr zum Gärtnern kommen und bei allem was anfällt mithelfen.

    Nicole Meyer ist seit Januar dabei, den Bereich Umweltbildung aufzubauen und ist Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugend­liche. Das Ferienprogramm startet mit einer Veranstaltung vom 2. bis 4 Juli, jeweils 9.30 bis 12.30 Uhr, bei der junge Gärtner von 6 bis 16 Jahren lernen, wie aus unterschiedlichen Pflanzen Farbstoffe gewonnen werden können.

    Die Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt und sind mit einer Spendenempfehlung versehen. Anmeldungen für „Farben herstellen leicht gemacht“ sind bis zum 29. Juni per Mail an umweltbildung@lucie-bremen.de erbeten. In der darauffolgenden Woche soll eine Trockenmauer für tierische und pflanzliche Untermieter entstehen. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: Die Bauarbeiten sind abgeschlossen

    (Gu, RSS)

    An alle Neugierige:
    Wie ihr eventuell schon gesehen habt, sind die Bauarbeiten auf der Lucie nun abgeschlossen! Noch ist der Platz nicht wieder begehbar: Erst soll der Rasen auf den frisch entsiegelten Flächen anwachsen, und auf den zukünftigen Beeten muss noch Kompost ausgebracht werden.
    Die Stadt hat auf den Flächen zur Westerstraße hin noch Rasensaat ausbringen lassen, das Gießen müssen nun wir Lucies übernehmen. Dabei freuen wir uns auch über Unterstützung: Wir werden voraussichtlich immer Dienstag und Donnerstag abends gießen.

    In ca 4 Wochen sollte der Platz einigermaßen grün sein und der Bauzaun kommt weg. Am 25.08. feiern wir dann groß die Eröffnung und bis dahin werden auch wieder die ersten Bänke aufgestellt sein. (mehr …)

  • Entsiegelung Ab geht die Lucie hat begonnen

    (Gu, alerts)

    Die Umgestaltung des urbanen Garten am Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt hat begonnen. Bagger entfernten die Betonschicht, damit dort künftig eine grüne Oase entstehen kann.

    Die Betonschicht des Lucie-Flechtmann-Platzes gehört der Vergangenheit an. Künftig wird hier eine grüne Oase mit Kinderspielfläche entstehen.Die Betonschicht des Lucie-Flechtmann-Platzes gehört der Vergangenheit an. Künftig wird hier eine grüne Oase mit Kinderspielfläche entstehen. (Roland Scheitz)

    Gärtnern ohne Pflastersteine – das Ziel des preisgekrönten Urban Gardening-Projektes „Ab geht die Lucie“ ist auf dem Neustädter Lucie-Flechtmann-Platz in greifbare Nähe gerückt. Fünf Jahre haben sich die freiwilligen Stadtgärtner soziokulturell engagiert und provisorische Hochbeete auf dem Beton angelegt. Nun sind im Auftrag der Stadt Bagger angerückt und haben etwa zwei Drittel der Fläche entsiegelt. Nun entfernen die Bauarbeiter noch einer Betonschicht im Untergrund, legen Wege und eine kleine Kinderspielfläche an. Im Frühsommer soll der Platz dann soweit vorbereitet sein, dass die Ehrenamtlichen der Initiative mit dem Pflanzen beginnen können.

    In Bewegung gebracht haben das Projekt mehrere Anwohnerinnen, die anstelle des ungenutzten Betonplatzes eine grüne Oase für ein besseres Miteinander der Nachbarschaft anlegen wollten. Mittlerweile ist daraus der Verein „Kulturpflanzen“ gewachsen, der für sein Engagement 2016 mit dem Hilde-Adolf-Preis der Bürgerstiftung Bremen geehrt wurde.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz in seiner neuen Gestalt ist auch ein Experimentierfeld für die Stadt: Immerhin hat sie per Vertrag dort in der Neustadt erstmals eine städtische Fläche in die Obhut von Ehrenamtlichen übergeben. Der erste basisdemokratische Prozess der Bremer Stadtentwicklung.

    „Durch den Neubeginn ohne Pflastersteine erhoffen wir uns, dass noch mehr Bremerinnen und Bremer dazu kommen, die den Platz mitgestalten und bespielen wollen“, sagt Mona Völkle von der Initiative. Denn die Aktiven wollen dort auch weiterhin nicht nur pflanzen, säen und ernten, sondern auch Raum für kulturelle Angebote und Umweltbildung bieten. Völkle: „Jeder, der mitmachen will, ist herzlich willkommen.“ (mehr …)

  • Stelle für Umweltbildung bei Ab geht die Lucie

    (Gu, Newsletter)

    Im letzten Jahr haben wir uns über die Koordinationsstelle Umwelt Bildung Bremen um eine Basisförderung für den Bereich Umweltbildung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr beworben. Unserem Antrag wurde erfreulicherweise stattgegeben.
    Somit beschäftigen wir jetzt seit Anfang Januar Nicole Meyer in diesem Bereich mit einer halben Personalstelle. Sie ist nun die Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugendliche und für alle Belange zuständig, die damit zu tun haben wie z. B.

    • die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren/innen zur eigenen praxisorientierten Umsetzung von Umweltpädagogik 
    • den Ausbau der Kooperationen mit Bildungsakteuren im Stadtteil 
    • Koordinierung und Begleitung von Ehrenamtlichen, Bundesfreiwilligendienstleistenden und Honorarkräften 
    • die Akquise von Fördermitteln 
    • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

    (mehr …)

  • Spendenkampagne von Ab geht die Lucie

    (gu, alerts)

    […] Eine große Portion Idealismus und viel Tatendrang bringen die ehrenamtlichen Stadtgärtnerinnen und -gärtner des Vereins „Kulturpflanzen“ mit, damit der Lucie-Flechtmann-Platz entsiegelt und dauerhaft umgestaltet werden kann (wir berichteten). Um ihre Vision eines Gemeinschaftsgartens überhaupt umsetzen zu können, mussten die Vereinsmitglieder die Gesamtverantwortung für dieses öffentliche Areal übernehmen, rechtlich und finanziell.

    Im März soll der neue, entsiegelte Lucie-Flechtmann-Platz fertig sein. Dann kommen
    monatlich rund 500 Euro für die Pflege auf den Verein zu. Die Kosten werden unter anderem durch die Müllentsorgung, Strom- und Wasserkosten und Bereitstellung einer öffentlichen Toilette, die das Ordnungsamt zur Auflage macht, verursacht. Zusätzlichen Aufwand bringt die Pflege der neu entstandenen Grünfläche mit sich, die sich von einer tristen Betonwüste zu einem Urban-Gardening-Projekt entwickeln soll. „Wir brauchen Unterstützung durch regelmäßige Spenden, um die neue Lucie erhalten zu können“ sagt Stadtgärtnerin Eva Kirschenmann. Mithilfe des Video-Adventskalenders möchte der Verein eine Fördergemeinschaft aufbauen. Wenn 100 Menschen monatlich fünf Euro spenden würden, wäre der Bedarf langfristig gedeckt, sagt Kirschenmann. In den Videos, die auf www.vimeo.com/luciebremen, www.lucie-bremen.de und www.facebook.com/ab.geht.die.lucie zu finden sind, erklären täglich andere Lucie-Unterstützer, warum sie den Stadtgarten wichtig finden. Außerdem kommen der zuständige Stadtplaner, Anwohner, eine Schulklasse, die Beiratssprecher und der Vorsitzende der Bremer Bürgerstiftung zu Wort.“

    https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-kein-gemeinschaftgarten-ohne-eigeninitiative-_arid,1679489.html (mehr …)

  • Es geht los: Vorarbeiten für Entsiegelung bei „ab geht die lucie“

    (Gu, alerts)

    Damit ab Frühjahr der Platz an der Westerstraße in frischem Grün erstrahlen kann, müssen Beete und Pflanzen nun zunächst weichen. Die Initiative „Ab geht die Lucie“ lädt deshalb zur Abrissparty. […]

    Der Abbau der Beete ist Teil der Vereinbarung mit der Stadt. Was am Ende übrig bleibt, muss die Initiative abtransportieren lassen, auf eigenen Kosten.

    Die Stadt wiederum wird das Pflaster entfernen und so den Platz entsiegeln. Rund 80 Prozent der Steine auf dem höher gelegenen Teil weichen laut Planung in den Wintermonaten Mutterboden und Sand.

    Entstehen sollen laut Protze zudem zwei Rampen im Bereich der Westerstraße, um den Platz barrierefrei zu gestalten.

    Das Konzept des Urban-Gardening-Projekts auf dem Lucie-Flechtmann-Platz soll auch ab 2018 bestehen bleiben, „allerdings wird es dann etwas ordentlicher aussehen, weil wir fest installierte Mülleimer haben. Außerdem kann man mehr gärtnern“, sagt Bohls.

    Auch die Kosten für die Aufstellung von Mülleimern und die Entsorgung des Unrats muss die Initiative selber tragen.

    https://weserreport.de/2017/10/weser/sued/lucie-flechtmann-platz-abriss-fuer-den-neuanfang/ (mehr …)

  • Ab geht die Lucie ist Landessieger des deutschen Nachbarschaftspreis

    (gu, rss)

    1300 tolle Projekte haben sich deutschlandweit für den Nachbarschaftspreis 2017 der nebenan-stiftung  beworben. Wir freuen uns jetzt irre, dass wir mit der Lucie zum Landessieger Bremen gekührt wurden!
    „Nachbarn erobern sich ihre Stadt zurück – so geht kreative Stadtentwicklung mit gemeinsamen Engagement im Viertel.“ 

    sagt Benjamin Jürgens, Geschäftsführer Gastrolotsen gGmbH und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017.
    Ja, so geht kreative Stadtentwicklung. Und wir freuen uns sehr, dass wir genau dafür ausgezeichnet werden. Für unser Engagement und Herzblut für die Lucie.

    Wir erhalten ein Preisgeld von 2000€, die wir grad sehr gut für all unsere anstehenden Projekte auf dem Platz gebrauchen können. Am 13. September werden dann auch die 3 Bundessieger gekührt und wir drücken unserem Projekt einfach mal die Daumen und hoffen ein bisschen und fahren dann wohl mal nach Berlin!  Aber wer immer gewinnen wird, es sind alles tolle Projekte! Ist doch allein schon toll eines dieser Projekte zu sein!

    Alle Landessieger stellen ihr jeweiliges Projekt unter www.nachbarschaftspreis.de vor, unser Projekt ist über den Link www.nachbarschaftspreis.de/bremen zu finden. (mehr …)

  • Entsiegelung und neue Pläne bei der Lucie

    (gu, mail rss)

    Das Pflaster kommt weg!

    In diesem Jahr ist es auf dem Lucie-Blog etwas ruhiger als sonst. Der Grund dafür ist aber nicht, dass wenig auf der Lucie passiert – ganz im Gegenteil: Es passiert soviel, dass wir nicht mehr hinterherkommen, davon zu berichten. Zwei Entwicklungen müsst ihr nun unbedingt erfahren – ausführlichere Infos gibt es in Kürze:

    1) Die Lucie-Umgestaltung kommt diesen Winter!

    Wir haben uns mit der Stadtgemeinde Bremen auf einen Nutzungsvertrag geeinigt. Darin ist geregelt, wer in Zukunft (nach der Umgestaltung) welche Aufgaben auf der Lucie übernehmen wird. Damit kann die Umgestaltung losgehen und das Pflaster kommt weg! 🙂 Bis November werden wir den Platz räumen, dann gehen die Bauarbeiten los. Da inzwischen mehr als 60 Tonnen Erde auf der Lucie lagern, werden wir viel Unterstützung benötigen.

     2) Ein zweites Lucie-Projekt steht in den Startlöchern!
    Es gibt noch mehr Neues. Wir haben einen umfangreichen Förderantrag bewilligt bekommen, der uns ermöglicht, für eine Projektlaufzeit von zunächst zwei Jahren ein Repair Café und eine Materialsammlung in Räumen direkt gegenüber der Lucie einzurichten. Ziel ist es, von dort aus nachbarschaftliche Klimaschutz-Projekte anzustoßen, einen Raum für Diskussion und konkretes Handeln zu öffnen und mit dieser neuen Infrastruktur auch den neuen Stadtgarten, die entsiegelte Lucie, zu unterstützen! (mehr …)

  • Straßensozialarbeit auf dem Lucie Flechtmann Platz

    (Gu, alerst9

    Das gemeinsame Gestalten des Lucie-Flechtmann-Platzes für unterschiedliche Nutzer ist das Ziel von Birte Nienke. Die 28-Jährige ist noch bis Ende August als Streetworkerin in der Alten Neustadt in Bremen unterwegs.

    Wenn Birte Nien­ke sich auf den Weg zum Lucie-Flechtmann-Platz macht, hat sie immer ein paar große Thermoskannen im Gepäck. „Ich bringe starken Kaffee, heißes Wasser und Brühe mit“, sagt sie. Die Getränke verteilt sie an Obdachlose, für die der Platz ein „Wohnzimmer“ ist, wie sie sagt.

    Wenn es Spendengelder möglich machen, kann sie auch mal kleine Snacks organisieren. Das sei besonders zum Ende des Monats wichtig.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz ist seit einigen Jahren auch für den Verein Kulturpflanze und seine Nutzer, die am Urban Gardening-Projekt „Ab geht die Lucie“ teilnehmen, eine Art Wohnzimmer. Die gemeinsame Nutzung zwischen den unterschiedlichen Besuchern zu vermitteln, ist eine Aufgabe von Streetworkerin Nienke.

    Im vergangenen Jahr hatte der Verein beklagt, dass immer weniger Menschen auf den Platz kämen. Der Grund: Die Obdachlosen nutzten die Beete als Toilette, das Gewächshaus als Schlafplatz und gerieten untereinander in Streit.

    Der Versuch, sie in das Garten-Projekt einzubinden, schlug damals fehl. Gemeinsam entschieden Polizei, Ortsamt, Beirat und Innere Mission, dass eine Streetworkerstelle für den Platz und die angrenzenden Straßen in der Alten Neustadt nötig seien.

    Mit rund 6.500 Euro aus Globalmitteln wurde das Projekt schließlich angeschoben. „Wir wollten so einen Anstoß für dieses wichtige Projekt geben“, sagt Beiratssprecher Jens Oppermann.

    Seit Anfang des Jahres kümmert Nienke sich nun darum, zwischen den Nutzergruppen zu vermitteln. „Ich versuche herauszufinden, was die Menschen stört und die Orte, an denen sie aufeinander treffen, sozialverträglich zu machen“, sagt die gelernte Veranstaltungskauffrau.

    https://weserreport.de/2017/06/weser/sued/streetwork-miteinander-der-alten-neustadt/ (mehr …)

  • es wird konkret bei Ab geht die Lucie

    (Gu, Mail, Tel)

    wir hatten vorgestern Verhandlungen mit der Stadt. Wir waren positiv überrascht, dass erstmal viele Befürchtungen nicht eingetreten sind und dem ersten Anschein nach es eine gute Basis für weitere Verhandlungen ist. Sie haben anscheinend die Nutzungsvereinbarung eines anderen Bremer Projekts „Waller Mitte“ (http://www.waller-mitte.de/?page_id=60) als Basis genommen und modifiziert. Kündigungsfrist 6 Monate, die Umgestaltungskosten übernimmt die Stadt, Rückbaukosten gibt es keine.

    Die Umgestaltung soll starten, sobald wir unterschrieben haben und dieses Jahr abgeschlossen werden. Einen Haken, was die Kosten angeht haben wir bisher noch nicht gefunden.

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  • Bauwochenende bei Ab geht die Lucie

    (Gu, RSS)

    Wir möchten den Sandkasten wieder frisch machen und ganz viel Draußen-Spielzeug installieren, damit es für die Kleinsten auf der Garten-Baustelle Lucie spannend.
    Vieleicht habt ihr solche Spiele ungenutzt rumstehen oder noch eigene Ideen? Dann lasst sie uns auf der Lucie umsetzen! Wir haben zwei Bau-Wochenenden geplant und könen eure Unterstützug gebrauchen:
    Am 26.03. und am 02.04. werdet ihr uns ab 12 Uhr auf der Lucie am Werkeln finden. 
    Wir freuen uns über alle, die mitmachen!!

    Wir werden Altes reparieren und wieder in Stand setzen, aufräumen, aussortieren, umstellen und neue (unglaublich schicke) Infoschilder anbringen. Wir wollen ein erstes vertikales Beet bauen und noch zahlreiche andere Projekte stehen auf der Liste. (mehr …)

  • Entsiegelung des Lucie Flechtmannplatzes rückt näher (Ab geht die Lucie)

    (Gu, Mail)

    „die Stadt ist jetzt nach längerer Funkstille auf uns zugekommen und möchte sich mit uns zusammensetzen was die Entsiegelung des 2000m² großen Platzes angeht. Kurz nochmal die Sachlage: Die Stadt will nach ersten Informationen den öffentlichen Platz in die Hände unseres Vereines geben, der dann für die entstehende Grünfläche verantwortlich wäre. Das unter Bürgerbeteiligung ausgearbeitete Konzept sieht vor, dass wir dann teilweise in der Erde, teilweise in Hochbeeten weiter gärtner könnten.“

    Noch ist offen, wie eine vertragliche Regelung aussehen könnte, doch die Lucies argwöhnen, dass die Stadt ihnen aus ihrere Sicht zu viel Verantwortung übertragen möchte (für den ganzen Platz, inklusive Rasenpflege Mülleinsammeln o.ä.). Auch die Finanzierung nach der Entsiegelung ist wohl noch nicht geklärt.

    Sie überlegen jetzt, was sie wollen und für was sie Verantwortung übernehmen würden, um damit in die Verhandlungen gehen zu können und gucken sich auch nach möglichen anderen (größeren, etablierten) Trägern um, mit denen sie sich eine Kooperation vorstellen könnten.


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  • Ab geht die Lucie bekommt professionelle Unterstützung zur Lösung des Alkoholproblems

    (Gu, RSS)

    Bei Ab geht die Lucie wurde überlegt, ob wegen Alkoholproblemen Regelungen wie bei Spielplätzen eingeführt werden könnten.

    In der Zwischenzeit gab es einen Runden Tisch beim Ortsamt Neustadt mit verschiedenen relevanten Personen und Institutionen. Es wurde deutlich, dass eine Spielplatzregelung auf der Lucie rechtlich nicht möglich ist, ohne dass der Platz sich komplett verändert. Nichtsdestotrotz wurde auch von politischer Seite Handlungsbedarf gesehen. Gemeinsam haben wir uns auf ein Vorgehen geeinigt, bei dem ab Frühjahr 2017 professionelle Unterstützung auf den Platz kommen soll. 
    Gelder hierfür sind bereits beantragt. Somit sieht es gut aus, dass es im Frühjahr losgehen kann! (mehr …)

  • noch keine Finanzierung für Entsiegelung des Lucie-Platzes in Sicht

    (Gu, alerts)

    […]
    Die größte Enttäuschung ist wohl, dass das Ziel, endlich in Mutterboden statt auf Pflastersteinen zu gärtnern, immer noch in weiter Ferne ist. Bunte Pläne darüber, wie der Platz einmal aussehen soll mit Kinderspielplatz und vielem mehr, gibt es bereits. Doch noch ist kein Geld für die notwendigen Umbauten in Sicht. Auch ein langfristiger Nutzungsvertrag zwischen Stadt und Initiative steht noch aus.

    Urban-Gardening-Projekt ist Neuland

    Und zusätzlich muss noch ein Amt gefunden werden, das sich für den Platz in seiner neuen Gestalt dann zuständig fühlt. Das ist alles so kompliziert, weil die Stadtverwaltung mit dem Urban-Gardening-Projekt Neuland betritt, eine städtische Fläche in die Obhut von Ehrenamtlichen zu übergeben. Der erste basisdemokratische Prozess der Bremer Stadtentwicklung braucht wohl noch etwas Zeit, aber die Stadtgärtner wollen durchhalten. „Ich blicke sehr optimistisch in die Zukunft, wir werden das Geld schon auftreiben“, sagt Klemm.

    Bis dahin versuchen die Aktiven, mehr Menschen auf Lucie zusammenzubringen und zum Umdenken hin zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung anzuregen. Es gibt unter anderem Pflanzentauschbörsen, Gartencafés, Vorträge, Kinderfeste, Freiluft-Kino, Flohmärkte, kleine Shows und Konzerte, bei Vollmond auch mal Abseitiges wie den „Ulmentanz“ und das Gärtnern ja sowieso, jeden Sonntagnachmittag auch gemeinsam.

    Auch Beetpatenschaften haben die Stadtgärtner neuerdings zusätzlich zu den Gemeinschaftsbeeten organisiert. Und so kümmern sich Senioren und Flüchtlinge aus den umliegenden Heimen gemeinsam mit Familien und jungen Menschen ohne Balkon auch um ihre eigenen Pflanzen auf dem Platz. Sie würden sich freuen, wenn weitere Gärtner und Helfer hinzukämen, sagt Victoria Klemm zum Abschied. Und: „Auch jeder, der seine eigene Idee einmal ausprobieren möchte, ist bei uns herzlich willkommen.“

    http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Urban-Gardening-fuer-ein-besseres-Miteinander-_arid,1465205.html (mehr …)

  • Ab geht die Lucie gewinnt Preis

    (Gu, RSS)

    Hilde Adolf Preis 2016 geht an „Ab geht die Lucie“

    Der zum 12. Mal vergebene Hilde Adolf Preis der Bürgerstiftung Bremen für hervorragendes bürgerschaftliches Engagement – dotiert mit 3000 €, gestiftet von WESER-KURIER – geht 2016 an den Verein für Kulturpflanzen e.V. Ab geht die Lucie. In der Bremer Neustadt entwickelt er seit einigen Jahren im Rahmen eines Urban Gardening Projekts den Lucie Flechtmann Platz. Aus einer Betonwüste wird so ein blühender Garten für Jung und Alt.

    In der Begründung der Jury heißt es: Das prämierte Stadtgartenprojekt zeichnet aus, dass es handfest und erlebbar aus einer Brache einen lebendigen Platz für Begegnungen und Austausch im Stadtquartier geschaffen hat. Hier treffen und engagieren sich Jung und Alt, aber auch Einheimische und nach Bremen Geflüchtete. Ein in seiner Vielfalt rundum vorzeigbares Projekt. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie will „Spielplatzregelung“, um Alkoholkonsum und Konflikte einzudämmen

    (Gu, RSS)

    Leider gibt es aktuell ein Problem, das uns herausfordert. Wie schon im letzten Sommer ist unser Dialog mit den Lucie “Stammgästen“, also den verschiedenen wohnungslosen, oft alkoholkranken Menschen, die sich dauerhaft auf dem Lucie-Flechtmann-Platz aufhalten, in Schieflage geraten. Letztes Jahr haben wir vermutlich unser eigenes Problem gefördert: Mit unserem Gewächshaus haben wir uns einerseits einen kleinen Traum erfüllt und in den frühen Sommermonaten Aubergine und Melonen in Bremen angebaut. Spätestens ab August jedoch war das Gewächshaus „besetzt“ und Gespräche mit den Wohnungslosen sind wirkunglos geblieben. Die Folge war, dass wir das Gewächshaus wieder abbauen mussten. Die nächtlichen Gelage, der Lärmpegel, vor allem auch der viele Müll, sowie eine unangenehme Atmosphäre auf dem Platz haben zu der Konsequenz geführt, dass es seitdem keine Überdachungen mehr auf der Lucie gibt.
    Wir haben den Wohnungslosen wiederholt erklärt: „Die Lucie ist Garten für alle, aber kein Platz zum Schlafen, kein Lager für Kleidung, Essen, Schlafsäcke usw.“. Und wir haben entsprechend gehandelt und alles entsorgt was nicht zum Garten gehörte.

    Zudem haben wir an verschiedenen Stellen nach Unterstützung gesucht, als die Stimmung gekippt und ein offener Streit zwischen „uns“ und den Wohnungslosen entstanden war. Doch weder im Ortsamt, noch bei der Inneren Mission, noch bei der Polizei hatte man Kapazitäten für unser Anliegen.

    Wir möchten nicht, dass sich diese Situation wiederholt!

    Gerade letztes Wochenende gab es eine Prügelei zwischen Betrunkenen auf dem Platz. Es wurde wieder dort geschlafen, ein Zelt aufgebaut, es gab viel Lärm und Müll. Von einer Nachbarin, dieser unser Projekt immer sehr unterstützt hat, haben wir nun gehört, dass eine Grenze überschritten ist: Sie stellt das Lucie-Projekt unter diesen Umständen in Frage.

    Das schockiert uns sehr auf der einen Seite, anderseits haben wir Verständnis. Auch wir sind von der Situation sehr genervt, haben genug Scherben weggefegt und unfruchtbare Gespräche geführt. Aber wir glauben nicht, dass ein Lucie-Flechtmann-Platz ohne Garten die Lösung ist. Die alkoholkranken Lucie-Stammgäste gäbe es auch ohne Garten immer noch. Sie sind ein Teil unserer Gesellschaft und unserer Stadt. Aber es müssen Regeln für ein gutes Miteinander eingehalten werden.

    Auch wissen wir, dass nicht jeder Lärm den Stammgästen zuzuschreiben ist. Die Neustadt verändert sich derzeit und es sind mehr Gruppen nachts laut unterwegs, als noch vor wenigen Jahren. Einen Teil des nächtlichen Lärms können wir daher nicht beeinflussen.

    Spielplatz-Regelung für die Lucie

    Wir haben aber folgende Idee, die dauerhaft zu einer angnehmeren Atmosphäre auf der Lucie führen soll: Wir möchten eine Spielplatzregelung einführen. Zwischen 8:00 und 18:00 Uhr soll auf dem Platz kein Alkoholkonsum erlaubt sein. Beispiele aus anderen Städten haben gezeigt, dass das funktioniert, z.B. Würzburg oder Potsdam. Wir haben lange darüber diskutuert und glauben, dass diese Regelung eine gute Lösung und Chance für die Lucie ist! Daher haben wir einen entsprechenden Bürgerantrag beim Ortsamt gestellt: Die Lucie soll ein Begegnungsort für alle Nachbar/innen bleiben und nicht nur für diejenigen, die sich lautstark und betrunken durchsetzen. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: große Teile des Platzes sollen entsiegelt werden

    (Gu, Recherche, 29.10)

    „Es haben sich etwa 50 Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, an den Werkstätten beteiligt. Und es ist ein Mix aus Nutzungsprogramm und räumlicher Planung entstanden“, bilanzierte Theiling. Vier unterschiedliche Modelle hätten die Teilnehmer der Workshops erarbeitet, die nun in einem gemeinsamen Entwurf mit eingeflossen seien.
    „Der zentrale Punkt ist: Viele Flächen des Platzes sollen entsiegelt werden, das heißt, die Steine sollen herausgenommen werden“, berichtete Christoph Theiling. Die Struktur des künftigen Platzes wird nach Vorstellung der Planer eine Art Wegekreuz vorgeben. Es soll darin einen Bereich für Mobilbauten der Stadtgärtner geben, die zunächst eine ausgedehnte Fläche an der Grünenstraße beackern wollen – und zwar direkt in Mutterboden und nicht wie heute in Badewannen, Eimern und anderen provisorischen Hochbeeten auf Beton.
    Außerdem ist ein zentraler Kinderspielplatz eingeplant, auf dem Wasserspiele möglich sein sollen. Und auch die ältere Generation soll mit zahlreichen Sitzgelegenheiten und Hochbeeten, die auch vom Rollstuhl aus bepflanzt werden können, einbezogen werden.  […]
    Und es liegt auch noch ein gutes Stück Arbeit vor den Verantwortlichen: Es stehen im November Verhandlungen zwischen Stadtplanern und dem Amt für Straßen und Verkehr an, das derzeit den Platz als „Fußgängerzone“ noch zu seinem Eigentum zählt. Es müssen mit den zuständigen Behörden und den engagierten Anwohnern verbindliche Vereinbarungen über Unterhalt und Pflege des Platzes getroffen werden. „Damit sind nicht nur die Stadtgärtner, sondern alle gemeint, die sich dort einbringen wollen“, stellte Planungsbürovertreter Theiling klar. Außerdem muss in den kommenden Monaten der Boden noch auf Altlasten und das Wasser auf Schadstoffe untersucht werden.
    Und dann wäre da noch die Frage der ungeklärten Finanzierung. „Das wird schwierig angesichts der derzeitigen Haushaltslage, aber wir wollen dennoch weitermachen“, sagte Christian Schilling. Eventuell wäre eine Möglichkeit, den Platz in Etappen umzugestalten. „Es ist eine Art Selbsthilfeprojekt, bei dem viel Fantasie und Engagement erforderlich ist, um mit dem knappen Geld umzugehen“, sagte der Stadtplaner, der Forderungen, auch große Arbeiten wie das Entfernen der Pflastersteine ehrenamtlich abzuleisten, eine Absage erteilte. „Da gibt es klare Grenzen in der Verantwortlichkeit und der Zumutbarkeit.“

    http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Bevor-die-Pflastersteine-weichen-_arid,1236176.html (mehr …)

  • Erste Sitzung zur Platzumgestaltung Lucy Flechtmann Platz

    (Gu, Mail, 18.6.)
    die Planungssitzung war nett.  Es waren nur ca 30 Leute und davon relativ wenige „Externe“ da – wahrscheinlich, weil es 30 Grad warm war und der erste richtig schöne Freitag Nachmittag diesen Sommer. Entsprechend konnten wir alle unsere ideen recht unangefochten einbringen. ) Am 24. Juli wird es dann konkreter, ich bin gespannt. Es kam raus, dass die Stadt wohl 150.000 Euro für Umgestatungsmaßnahmen an der Lucie in den Haushalt geschrieben hat. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie hat losgelegt

    (Gu, Mail, 30.04.)
    Übrigens sind unsere 20 neuen Palettenbeete jetzt mit Erde befüllt und schmücken den Platz. Die Lucie sieht direkt ganz anders aus. Eine „Schadstoff“Hecke als Abgrenzung zur Straße haben wir jetzt auch (symbolisch in Autoreifen angelegt), das Gewächshaus ist fertig und darin wachsen die Pflanzen so wahnsinnig schnell! Die Bibliothek ist bestückt, der Stress mit unserer ehemaligen Honorarkraft überstanden (mehr …)

  • Gesprächstermin für die Lucies

    (Gu, Mail, 30.3.)
    „Am 8.4. treffen wir uns mit dem Stadtplaner, dem Beirat und dem eingesetzten Planungsbüro (Protze und Theiling), das den Prozess moderieren soll und am Ende ein Konzept o.ä. für den Platz vorlegen soll, dass die Stadt dann umsetzten könnte. Klar ist jetzt schon, dass die Senatsbaudirektorin gerne einen „Soll-Zustand“ definieren würde, wie die Lucie am Ende dann auszusehen hätte, während wir ja gerne die Dynamik beibehalten wollen, dass sich der Platz stetig verändern kann.“

    Sie wollen außerdem das Projekt sichtbarer als Gartenprojekt zu machen und mehr und neue Leute/Zielgruppen zu gewinnen. Sie wollen die Beetsysteme aufrüsten, einiges mit Aufsetzrahmen machen und auch mit Bäckerkisten. Bei uns beantragen sie Aufsetztrahmen und Vlies

    (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: Treffen mit „der Stadt“ verschoben

    (Gu, Tel, 18.2.2015)
    Das Treffen mit „der Stadt“ rund um die zukünftige Entwicklung des Lucie Flechtmann Platzes in Bremen hat nicht wie angekündigt im Januar und auch nicht wie dann angekündigt im Februar stattgefunden. Inzwischen ist wohl ein/e Moderator/in gefunden worden – doch ohne Absprache mit dem Beirat oder mit den Lucies. Die Lucies haben den Workshop, den Gu mit ihnen gemacht hat, gut für sich nachbereiten können und ein Konzept erstellt. Außerdem haben sie noch immer mit der Honorarkraft zu tun. Der mündliche Vertrag gilt, sie arbeitet weiter und sie machen eine Fortbildung in Arbeitsrecht für Vereine. (mehr …)

  • Der Ab-geht-die Lucie Kalender ist fertig

    (Gu aus alerts, 8.12.)

    Der von uns finanzierte Kalender über das Entstehen und die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ aus Bremen ist fertig. „[…] doch die Stadtgärtner haben noch weitere Pläne: Im nächsten Jahr tauschen sich Gesprächspartner der Baubehörde, Stadtteilpolitiker und die Lucie-Ideengeber in einer interaktiven Werkstatt über die Zukunft aus. […] Seit den ersten Pflanzaktionen gab es Flohmärkte, Kinovorführungen, Feste, Ferienprogramme, Bastelaktionen und geselliges Beisammensein. Alt und Jung aus allen Stadtteilen fachsimpelten über Kräuter, nachhaltiges Düngen und steckten die Hände in die Erde. Gern erinnert sich die engagierte Neustädterin, die ihr grünes Wissen vom Zimmerpflanzenniveau zum Gärtnerprofi ausbaute, an das Unkrautjäten mit ihrer Oma. „Da sie keinen Garten mehr hat, ist sie extra gekommen und wollte mich unterstützen. Wir zupften einen vermeintlichen Schädling, dieses Kraut kommt aber anscheinend in der Türkei gekocht auf den Tisch. Zumindest machten uns zwei Damen darauf aufmerksam. Dieses Beispiel spiegelt sehr gut wider, wie viel jeder durch das Urban Gardening lernen kann.“ Den Aktiven ist wichtig zu zeigen, dass nicht nur dicke Kartoffeln, sondern vor allem Wissen geerntet werden können: So machten die Hobbygärtner erstaunliche Erfahrungen mit alten Tomatensorten: Die Früchte traten in gelb und rosa mit weißen Bäckchen in Erscheinung. […] Die Vision der Stadtgärtner wäre, eine Entsiegelung des Platzes, freies Handeln auf dem Experimentierfeld und ein überdachter Treffpunkt in einem der angrenzenden Gebäude. Doch bevor sich das 15-köpfige ehrenamtliche Team zu einem nächsten Schritt entschließt, will es einige Fragen geklärt wissen: Ist eine langfristige Nutzung möglich und wird es Unterstützung – auch finanzieller Art – von der Stadt geben? Die Lucie könnte Paradebeispiel sein für gleich mehrere Ideen: Klimabewusste Maßnahme in Zeiten des Wandels sowie bürgerliche Mitbestimmung und integratives Experimentierfeld für alle Generationen. Schon jetzt pflanzen Kita-Kinder dort eifrig mit. Einige Anwohner des Seniorenheims geben ihr Wissen rund um den grünen Daumen an Interessierte weiter.

    http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Von-der-Betonwueste-zum-bluehenden-Garten-_arid,1006860.html

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  • Ab geht die Lucie aus Bremen gelobt

    Gu, Mail, 21.11

    Bei der gestrigen Sitzung des Bremer Beirats u.a. zur Umgestaltung des Lucie-Flechtmann-Platzes wurde „Ab geht die Lucie“ mit Lob überschüttet.
    Der Stadtplaner Christian Schilling stellte ein Planungskonzept vor, das eine Lucie-Umgestaltung durch Büger_innenhand als Ziel hat. In einer interaktiven Werkstatt sollen zunächst alle Beteiligten zusammen kommen – ein „basisdemokratisches Experiment“ soll die Lucie-Umgestaltung werden.

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  • Ab geht die Lucie möchte mit Kalender mehr Leute erreichen

    (Gu aus Antrag, 6.11.)

    Aus dem Antrag: „Der gemeinnützige Verein KulturPflanzen e.V. ist ein Zusammenschluss von Anwohner_innen der Bremer Neustadt, die den ehemals brachliegenden Lucie-
    Flechtmann-Platz in nachbarschaftlicher Selbstorganisation zu einem grünen Erholungsraum umgestalten möchten. Der Verein hat sich aus der Initiative „Ab geht die Lucie“ entwickelt,
    die seit Sommer 2013 einen öffentlich zugänglichen, jederzeit nutzbaren Gemeinschaftsgarten auf dem Lucie-Flechtmann-Platz unterhält. Zu unseren Aktivitäten
    auf „der Lucie“ gehören das Anlegen und die gemeinsame Pflege eines urbanen Gartens, die Durchführung von unkommerziellen Veranstaltungen wie z.B. Nachbarschaftsessen,
    Flohmarkt oder Sommerfesten und der Aufbau eines Umweltbildungsprogramms im Stadtgarten.[…] Doch die fehlende Infrastruktur auf dem grauen, zubetonierten Platz (kein Wasser- und Stromanschluss, keinerlei Wetterschutz) erschwert immer wieder das Engagement. Eine langfristige Umgestaltung war daher von Beginn an Ziel der Initiative. In Zeiten des
    Klimawandels bedarf auch Bremen Anpassungsmaßnahmen, die u.a. durch Entsiegelung von Flächen erreicht werden sollen (vgl. www.klas-bremen.de). Eine Lucie-Entsiegelung
    und anschließende Gestaltung durch Bürger_innen-Hand kann einen einzigartigen Ort entstehen lassen, an dem Ideen für ein zukunftsfähiges Bremen umgesetzt, weiterentwickelt
    und erprobt werden. Diese angestrebte Umgestaltung mit hohem Grad an Bürger_innenbeteiligung wird nun durch die Bremer Stadtplanung in einer Werkstatt
    diskutiert und vorbereitet.

    Der Kalender: Um das Projekt „Ab geht die Lucie!“ für den bevorstehenden Bürgerbeteiligungs-Prozess noch mehr im Stadtteil zu etablieren und Hintergrundinformationen niedrigschwellig
    zugänglich zu machen, soll ein Wandkalender 2015 gestaltet und im Stadtteil verbreitet werden. Auf den verschiedenen Kalenderblättern sollen jeweils einzelne Elemente des
    Gartensprojektes vorgestellt werden, wie bspw. die basisdemokratische Gruppenstruktur, die Fairteiler-Einrichtungen (Bücherschrank, Kleidertauschkiste, food sharing
    Schrank), die durch einen Biomeiler beheizte Garten-Bibliothek u.v.m.. Der Kalender soll anschließend in Cafés und öffentlichen Einrichtungen verteilt werden,
    aber auch Privatleute und Entscheidungsträger adressieren. Die vermittelten Inhate sollen zum Mitwirken im Projekt anregen, dessen Akzeptanz fördern, die für vielen noch
    neuen Projektideen verbreiten und dadurch den anstehenden Bürgerbeteiligungsprozess vorbereiten und erleichtern.

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  • Bremen: Senat plant Werkstatt für Nutzungskonzept für „Ab geht die Lucie“

    Gu, Mail, 28.10.

    Die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ – dem Gartenprojekt auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in Bremen trägt Früchte. Der Senat plant ein Werkstattgespräch mit allen Beteiligten, bei dem es um die Zukunft des Platzes geht. Die Vorstellungen dafür bauen auf der bisher temporären Nutzung auf und wollen diese verstetigen. Völlig ungeklärt sind aus Sicht des Gartenteams die Finanzen. Diese sollen wohl sie alleine schultern. Gu hat ihnen einen Workshop zur Vorbereitung der Werkstatt (inklusive Finanzierungsplanung) angeboten. Konzept für den Platz ist beim Projekt abgelget

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