Schlagwort: Abenteuerspielplatz

  • In HH entsteht ein GG auf einer Gemeindewiese

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    lm Hamburger Stadtteil Winterhude-Uhlenhorst hat sich eine Gruppe von etwa 30 Nachbarlnnen gefunden, die grofie Lust haben, gemeinsam zu gartnern, Natur zu erleben und Gemeinschaft zu sein.
    Die Nachbarlnnen wurden von dem Kooperatiosverbund aus Kulturverein Goldbekhaus e.V., Quartiersentwicklungsprojekt ,,Q8 Quartiere bewegen“ und Kirchengemeinde Winterhude
    Uhlenhorst im April eingeladen um die schöne Gemeindewiese auf dem Gelände der Matthauskirche als zentralen, gemeinschaftlichen Ort für jede und Jeden im Quartier und für die Nachbarschaft zu öffnen und zu ihrem vollen Potential zu nutzen. In dem urbanen Ballungsraum des Hamburger lnnenstadtviertels ist der Wunsch zu gärtnern, mit den Häinden in der Erde zu wühlen und im Grünen zu sein, mit der dichter werdenden Bebauung stetig gewachsen.
    Die Begleitung der selbststandigen Gruppe durch die Kooperationspartner fördert eine Iangfristige Bewirtschaftung der geplanten Hochbeete, die Vernetzung im Quartier mit Einrichtungen, Institutionen wie Kita und Schule sowie mit stadtteilthemen (beispielsweise die Integration von Familien mit Migrationshintergrund)und eigenverantwortliches Engagement.  Dies erreichen wir vor allem durch die Kooperation mit anderen Einrichtungen des Quartiers. Vor allem mit dem Bauspielplatz im nahegelegenen Poofimoorweg soil zusammengearbeitet werden. Gemeinsarn wollen die Gartengruppe, die Leitung vom Bauspielplatz und die Kinder und Jugendlichen des Bauspielplatzes die Hochbeete und eine Bank mit Stauraum fur Werkzeuge bauen. in dieser Saison soll mit drei Hochbeeten begonnen werden, weitere sind im nächsten Frühjahr geplant, dann z.B. auch schon ein lnsektenhotel oder die Anlage von Blumenbeeten.
    Langfristig besteht auch die Idee die Kulturarbeit aus dem Goidbekhaus mit dem Gemeinschaftsgarten zu vernetzen, sodass er eine richtige Attraktion im Stadtteil wird.

    Fläche  ca. 100 m 2   
    ohne zeitliche Befristung
    eingezäuntes Gelände, trotzdem öffentlich, da in kirchlicher Nutzung, über ständig
    geöffnetes Gartentor zugänglich
    Wasser   von der Kirche  
    möglichst auch Regenwasser nutzen (geplant wird mit 2x Regentonnen)
     
    Initiative denkt über Mitnutzung des Wassers der Kirchengemeinde  nach, dann
    würde ein Wasserzähler eingebaut werden
    Werkzeuge  Bank mit Stauraum im Gemeinschaftsgarten direkt vor Ort
    Mitbenutzung des kirchlichen Gartenschuppens (eigener Schlüssel)
    Werkzeuge erst nächstes Frühjahr, da Saison schon fast zu Ende, wenn Gruppe
    anfangen kann (vorerst Bestand von Kirche mit zu nutzen)
    Hochbeete  3 x Hochbeete für diese Saison
    kommendes Frühjahr sind weitere  Hochbeete in Planung
     
    gegärtnert wird bis auf Sträucher nicht in der Erde direkt (Kaninchen)
     
    Arbeitsgruppe „Hochbeete“ kam Anfang Juni zum ersten Mal zusammen  
    –  Material: Holz aus zweiter Hand  
    –  350€ für Befüllung: vorläufige Schätzung nach Internetrecherche (kann auch
    günstiger sein)
    * die Hochbeete werden auf dem Bauspielplatz gebaut. Die Initiative nutzt hier  
       Bauwerkzeug und -geräte. Nach Fertigstellung werden die Hochbeete auf dem  
       Geländer des Gemeinschaftsgartens aufgestellt (auf Holz dort kann nicht  
      Zurückgegriffen werden)
    Insektenhotel  Materialkosten in Planung
    Finanzierung  Die Stiftungen Alsterdorf und NORDMETALL übernehmen keine Kosten, der Garten
    ist ein Projekt von Kirchengemeinde und Q8 Winterhude-Uhlenhorst  
    Zeitplanung   diese Saison Fokus auf Aufbau, Konzept, Einarbeiten ins Thema, Kennenlernen  
    ca. August stehen die ersten Hochbeete -> einige späte Bepflanzungen auch mit
    Werkzeugbestand von Kirche möglich, die Initiative will eine vorhandene Hecke
    ausbessern  
    Netzwerke  in Planung  
    Perspektive  Konkrete Umsetzung der Gartenarbeit in 2018; Insektenhotel und Vernetzung (mehr …)

  • IG in Jena legt wieder los

    (Gu, alerts)
    Jena. Mit dem nahenden Frühling beginnt auch die Gartensaison. Wer keinen eigenen Garten besitzt, sich aber dennoch nach der erdenden Arbeit im Freien sehnt und schon immer mal Radieschen aus dem eigenen Beet zupfen wollte, für den wäre der interkulturelle Garten in Lobeda-West eine Lösung. Interessierte können sich hier ein Beet zulegen oder sich am Gemeinschaftsbeet beteiligen.

    „Wir haben den Wunsch, dass sich noch mehr Menschen an der Arbeit im interkulturellen Garten beteiligen“, sagt Katja Reindl. Sie ist Sozialarbeiterin beim Jenaer Verein „JuMäX“, der im Bereich Kinder- und Jugendarbeit tätig ist.

    Abenteuerspielplatz ist wieder täglich geöffnet

    Seit Sommer 2016 liegt die Verantwortung über das 6000 Quadratmeter große Gelände nahe dem Tafelhaus in Lobeda-West, auf dem sich der Abenteuerspielplatz und der interkulturelle Garten befinden, nicht mehr beim Bund Deutscher Pfadfinder, sondern beim Jenaer Trägerverein „JuMäX“. Katja Reindl, Niels Rogoll und Marcus Hannuscheck teilen sich hier zwei Stellen als Sozialpädagogen.

    Seit 1. März 2017 ist der Abenteuerspielplatz auch wieder täglich bis 18 Uhr auf und samstags von 10 bis 17 Uhr. „Zu uns kommen meist Kinder aus Lobeda, die hier ihre Nachmittage nach der Schule verbringen“, sagt Katja Reindl. In den Ferien aber würde der Abenteuerspielplatz auch von Kindern und Jugendlichen aus der gesamten Stadt besucht.

    Vor etwa drei Jahren kamen die Sozialarbeiter auf die Idee, einen interkulturellen Garten anzulegen, der nicht nur von Kindern und Jugendlichen, sondern von allen Interessierten genutzt werden kann. In direkter Nachbarschaft zum Abenteuerspielplatz gab es ein ungenutztes Gelände der Kommunalen Immobilien: „Das war damals eine Brache, und wir entschlossen uns, dort den Garten anzulegen“, sagt Niels Rogoll.

    Flüchtlinge, die in der nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft lebten, halfen ehrenamtlich beim Gestalten des Gartens, aber auch viele andere Freiwillige beteiligten sich an einem großen Arbeitseinsatz, um das 1000-Quadratmeter-Gelände nutzbar zu machen.

    „Natürlich geht es auch um den Integrationsgedanken, aber die Idee des Interkulturellen Gartens bezieht sich nicht nur auf geflüchtete Menschen“, sagt Katja Reindl. Lobeda sei an sich ein multikultureller Stadtteil, „der Garten, soll einen Ort bieten, an dem Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und Nationalitäten in Kontakt kommen können. Hier kann man sein Wohnumfeld selbst mitgestalten – gemeinsam mit anderen“.

    Mitmachen könne jeder und zwar kostenfrei. „Dennoch erwarten wir natürlich ein gewisses Engagement und Interesse am Gärtnern“, sagt Katja Reindl. Seit einiger Zeit gibt es auch ein Gartentor, das den Garten von der Werner-Seelenbinder-Straße aus zugänglich macht. „Es besteht die Möglichkeit, dass wir gegen eine Kaution den Schlüssel für den Garten an unsere Garten-Gemeinschaftsmitglieder herausgeben. So kann auch gegärtnert werden, wenn wir von JuMäX nicht auf dem Gelände sind.“

    Am Samstag, 4. März 2017, wollen die drei JuMäX-Mitarbeiter den Garten für Interessierte öffnen und das Konzept näher erläutern. Zwischen 15 und 17 Uhr kann man einfach in der Werner-Seelenbinder-Straße 26 vorbeischauen und sich darüber informieren, wie der interkulturelle Garten funktioniert.

    http://jena.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Interkultureller-Garten-in-Jena-Moehren-und-Radieschen-zwischen-Plattenbauten-793489046 (mehr …)

  • Stand der Dinge Buntes Gemüse Jena

    (Gu, Mail)

    Unser Gartenprojekt ist dieses Jahr leider etwas eingeschlafen. zumindest was die Externen angeht. Ich denke, dass das mitunter daran liegt, dass unsere Nachbarn aus der GU nicht mehr vorbei kommen, was wohl wiederum mit der neuen personellen Besetzung auf dem Platz zu tun hat. Aber wir haben schon ein paar Pläne für das nächste Jahr, um den Garten wieder etwas belebter zu machen. Unser neues Gemeinschaftsbeet hingegen ist ziemlich gut gelungen. Und seit ein paar Wochen ernten wir auch schon fleißig Erbsen, Karotten, Gurken und schon bald unmengen an Tomaten. Vielleicht inspiriert das ja auch den ein oder anderen Passanten.

    Noch kurz zu den Offenen Werkstätten: wir hatten selbst auch geplant eine solche auf dem Platz zu eröffnen. Allerdings hat uns dafür dieses Jahr einfach die Zeit gefehlt. Aber vielleicht nehmen wir das schn im nächsten Jahr in Angriff, wer weiß (mehr …)