Schlagwort: AFD

  • Lünen: AFD stellt Antrag für urban gardening

    (alerts)

    AfD-Antrag für urbanes Gärtnern in Lünen kommt bei Politik nicht gut an

    Die AfD-Fraktion in Lünen möchte ein urbanes Gartenbau-Projekt in der Lüner City einführen. Der Antrag dazu kam in der Ausschusssitzung nicht gut an. Das lag aber auch an der AfD selbst.

    Lünen / / Lesedauer: 2 Minuten In Merkliste übernehmen

    Kleingartenanlagen und das Anpflanzen von eigenen Gemüse- und Obstgärten wird immer beliebter. Das hat offenbar die AfD-Fraktion Lünen zum Anlass genommen, einen Antrag für ein Urban-Gardening-Projekt in der Lüner City zu beantragen. Das Projekt soll außerdem die Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
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    https://www.ruhrnachrichten.de/luenen/afd-antrag-fuer-urbanes-gaertnern-in-luenen-kommt-bei-politik-nicht-gut-an-w1692369-p-2000362434/ (mehr …)

  • AFD versucht Chloroplast zu diskreditieren

    (Gu, Mail)

    Stellungnahme Chloroplast:

    Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,
    sehr geehrte Bezirksbeirätinnen und Bezirksbeiräte des Bezirks Weilimdorf,
    sehr geehrte Damen und Herren bei der Verwaltung,
    bereits zum zweiten mal in wenigen Monaten nutzte die AFD-Gemeinderatsration ihr
    Forum im Stuttgarter Amtsblatt, um unseren Verein – Chloroplast Stuttgart e.V. – zu
    diskreditieren und Falschinformationen über unsere Arbeit zu verbreiten. Insbesondere
    der letzte Beitrag der Partei (in der Ausgabe vom 16. Januar 2020) ging deutlich über eine
    bloße Meinungsäußerung hinaus, daher sehen wir uns gezwungen, zu den getroffenen
    Aussagen Stellung zu beziehen.
    In dem Beitrag „Wohin mit dem Geld?“ der AFD auf Seite 4 des Amtsblattes der Stadt
    Stuttgart vom 16. Januar 2020 werden wir als „Fake-Schrebergärtner“ bezeichnet, die
    „ihre durch städtische Zuschüsse finanzierten Pflanzen […] ausnahmslos vertrocknen
    lassen“. Darüber hinaus werden wir einem „linksradikalen Spektrum“ in Stuttgart
    zugeordnet. Zu diesen Anschuldigungen möchten wir wie folgt Stellung beziehen:
    1. Chloroplast Stuttgart e.V. finanziert sich fast nur über private Spenden und hält den
    Vereinsbetrieb ausschließlich durch ehrenamtliche Tätigkeit aufrecht.
    Entscheidenden Beitrag zur Entstehung und dem Erhalt des Vereins seit nun über fünf
    Jahren, hat die Insolvenzverwaltung der ehemaligen Gärtnerei Walz geleistet. Sie hat uns
    den Vereinsbetrieb auf dem Privatgelände im Gegenzug zur Geländepflege gestattet. Im
    Rahmen einer Zwischennutzung würden wir die Vereinsarbeit gerne auch künftig
    innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen weiterführen. Die in Stuttgart
    verfügbaren Fördermittel für urbane Gärten haben wir bisher nicht in Anspruch
    genommen. Über die Bezeichnung von Preisgeldern für Wettbewerbe in dreistelliger Höhe
    (z.B. Umweltpreis der Stadt Stuttgart, Preis des Verschönerungsvereins) oder einzelne,
    projektgebundene Fördermittel aus den vergangenen Jahren als „städtische Zuschüsse“
    ließe sich hier streiten.
    2. Chloroplast Stuttgart e.V. ist sowohl in Bezug auf den Vereinszweck als auch in
    seinem Wirken politisch neutral.
    Es ist unser Ziel, ein vielfältiges Netzwerk für den Austausch zu Kernthemen der
    Vereinsarbeit wie Bildung und Gartenbau zu bieten. Gleichwohl fühlen wir uns den
    demokratischen Grundwerten verpflichtet und sehen Werte der Gleichberechtigung und
    Toleranz als entscheidende Faktoren zwischenmenschlichen Handelns. Die Bezeichnung
    „linksradikal“ und die darin beinhaltete Kompromisslosigkeit ist in diesem
    Zusammenhang für uns mehr als befremdlich.
    3. Trockene Pflanzen gehören zum Gartenjahr.
    In der Tat, lassen wir einige der Pflanzen auch nach der Erntezeit stehen, um davon
    wieder Samen für das nächste Jahr zu gewinnen. Sie bieten darüber hinaus Lebensraum
    für Insekten und andere Kleinstlebewesen im Winter. Ergebnisse unserer erfolgreichen
    Gartenarbeit im Jahr 2019 können Sie etwa über unseren Instagram-Kanal unter
    www.instagram.com/chloroplast.stuttgart nachvollziehen.
    4. Bei Chloroplast Stuttgart e.V handelt es sich nicht um einen Schrebergartenverein
    sondern ein Gemeinschaftsgarten.
    In einem sogenannten Schrebergartenverein (auch Kleingartenverein) werden einzelne
    Parzellen verpachtet, die nach mehr oder weniger strengen Vorgaben gärtnerisch genutzt
    werden. Wir verstehen uns als Gemeinschaftsgarten, der allen Nutzern gleichermaßen zur
    Verfügung steht. Jeder erhält die Möglichkeit, sich in die Gemeinschaft einzubringen und
    Teile des Gartens nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Der Garten ist für uns somit in
    erster Linie ein sozialer Ort und ein Teil des öffentlichen Lebens.
    Es ist uns ein Anliegen, anderen AkteurInnen und insbesondere gegenüber den
    VertreterInnen aus Politik und Verwaltung unsere Offenheit zu signalisieren. Bei unseren
    zahlreichen Veranstaltungen gab und gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, mit uns ins
    Gespräch zu kommen. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an! Wir sind immer für
    Gespräche offen – solange sich alle Beteiligten wertschätzend begegnen.
    Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der beschlossenen
    Planungswerkstatt, die – so unser Wunsch – von einem sachlichen und konstruktiven
    Austausch geprägt sein soll. (mehr …)