Schlagwort: Angebote für Kinder und Jugendliche

  • Berlin: Bei „Kraut und Rüben“ sind auch Jugendliche dabei

    (Antrag, Antworten)

    Unser Gemeinschaftsgarten „Kraut und Rüben“ hat sich im Jahr 2025 dynamisch weiterentwickelt
    und ist inzwischen ein fest etablierter Lern- und Begegnungsort im Sozialraum Marzahn-Süd.
    Mehr als 30 aktive ehrenamtliche Gärtner*innen engagieren sich inzwischen regelmäßig im
    Garten, pflegen ihre Beete und gestalten gemeinsame Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche
    und Familien. Ein wöchentlich tagender Gartenrat koordiniert dabei Aufgaben, Nutzungsregeln
    und Anschaffungen – ein Modell, das sich als besonders erfolgreich und strukturstärkend erwiesen
    hat .
    Parallel dazu wächst die Teilnahme junger Menschen: Regelmäßig beteiligen sich etwa 15 Kinder
    mit ihren Familien am Gärtnern, und 2025 wurde deutlich, dass wir auch immer mehr Jugendliche
    im Alter von 14 – 16 Jahren erreichen. Insbesondere Schulen aus dem Umkreis nutzen unseren
    Garten für Projektwochen der 9. und 10. Klassen, die sich thematisch mit Umwelt, Nachhaltigkeit
    und Gärtnern beschäftigen. Im Jahr 2025 hatten wir insgesamt 125 Jugendliche in unserem
    Garten, die sich aktiv beteiligten. Damit ist unser Garten zu einem zentralen Lernort für
    naturpädagogische Angebote geworden.
    2. Das „Grüne Klassenzimmer“ – ein naturnaher Bildungsort
    Das von uns aufgebaute „Grüne Klassenzimmer“ wird von Kitas, Grundschulen und nun
    zunehmend auch von weiterführenden Schulen genutzt. Insgesamt waren 350 Kinder und
    Jugendliche bei uns, die unser Grünes Klassenzimmer begeistert annehmen. Es umfasst:
     kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück)
     mobile Pflanzkästen
     Gewächshaus zum Ausprobieren
     altersgerechte Gartenwerkzeuge
     eine kleine überdachte Sitz- und Lerninsel
     Lernmaterialien für unterschiedliche Altersstufen
    Der Lernort ist kein schulischer Unterrichtsraum, sondern ein sinnlich erfahrbarer
    Naturlernbereich: Kräuter riechen, Pflanzen pflegen, Wachstumsprozesse beobachten, Ernte
    besprechen – all dies geschieht spielerisch, inklusiv und praxisorientiert .
    Kinder und Jugendliche gärtnern dort angeleitet, unterstützt durch unser ehrenamtliches Team.
    Was angebaut wird, entscheiden die Gruppen gemeinsam – die Ernte fließt in Projekte zur
    gesunden Ernährung und Naturbildung ein.
    3. Warum wir 2026 eine weitere Förderung benötigen
    Die stark steigende Nachfrage seitens Schulen, Kitas, Familien und Ehrenamtlichen erfordert eine
    solide Grundausstattung des Gartens. Die Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen ist sehr eng,
    allerdings kann keine dieser Einrichtungen das Projekt finanziell unterstützen, da die kommunalen
    Budgets – insbesondere für präventive Bildungsangebote – deutlich reduziert wurden.

    1. Werkzeuge und Gartengeräte

    Für das Jahr 2026 benötigen wir ein flexibel einsetzbares Budget zur Anschaffung und Ergänzung von Gartengeräten, die universell und altersübergreifend von Kindern sowie Jugendlichen genutzt werden können.

    Da inzwischen jedes Jahr mehrere Hundert Kinder und Jugendliche bei uns im Garten aktiv sind, müssen Werkzeuge regelmäßig ersetzt werden oder ergänzt werden, um den pädagogischen Gartenbetrieb sicherstellen zu können.

    Das Budget ermöglicht uns, im Laufe des Jahres diejenigen Geräte anzuschaffen, die tatsächlich benötigt werden – zum Beispiel Schaufeln, Hacken, Spaten, Rechen, Gießkannen oder Gartenscheren.

    Zum Rasenmäher im letzten Jahr:
    Der Rasenmäher war eine dringend notwendige und einmalige Anschaffung, da der alte aufgrund der starken Nutzung durch Kinder- und Jugendgruppen nicht mehr funktionsfähig war. Wir entschuldigen uns ausdrücklich dafür, dass wir hierbei die Förderbedingungen nicht beachtet hatten, und danken sehr für eure Kulanz. Selbstverständlich wird ein solches Versehen künftig nicht mehr vorkommen.

    2. Zusätzliche Beete und deren Bau

    Wir planen, zwei weitere Beete für die Jugendlichen anzulegen, da die Nachfrage im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist.

    Die Beete werden nicht als Fertigbeete gekauft, sondern weiterhin gemeinsam selbst gebaut – durch unser ehrenamtliches Team, unterstützt von Jugendlichen im Rahmen eines gemeinschaftlichen Bautages. Damit bleibt das Projekt handwerklich-pädagogisch eingebettet und entspricht den Förderbestimmungen.

    3. Erde, Pflanzen und Saatgut

    Für die Kinder- und Jugendbeete benötigen wir über das Jahr hinweg Erde sowie Pflanzen und Saatgut.

    Da verschiedene Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten eigene Gartenprojekte umsetzen, brauchen wir die Möglichkeit, saisonal und bedarfsorientiert zu kaufen. Die Entscheidung darüber, was angebaut wird, erfolgt gemeinsam mit den jeweiligen Gruppen im Rahmen der pädagogischen Arbeit.

    4. Jugendliche, die regelmäßig gärtnern

    Unsere feste Kerngruppe umfasst etwa 25 Jugendliche, die unabhängig von Schule, Ferienangeboten oder Projekttagen regelmäßig im Garten aktiv sind.

    Zusätzlich nutzen Schulen das „Grüne Klassenzimmer“ für Projektwochen und thematische Unterrichtseinheiten, wodurch im vergangenen Jahr insgesamt 125 Jugendliche im Garten waren.


    5. Aufteilung der Beete zwischen Schulen/Kitas und Jugendlichen

    Die Bereiche im Garten sind klar strukturiert:

    • Schulen und Kitas nutzen überwiegend das „Grüne Klassenzimmer“ mit kindgerechten Beeten und mobilen Pflanzkästen.
    • Die Jugendlichen verfügen über eigene Gemeinschaftsbeete und ein Gewächshaus.

    So bleiben Verantwortung und Zuständigkeiten klar abgegrenzt. Schulen und Kitas arbeiten projektbezogen, während die Jugendlichen langfristig und kontinuierlich gärtnern.

    6. Mitfinanzierung durch Fördervereine oder weitere Quellen

    Wir haben bei Schulen und Fördervereinen angefragt; aufgrund der angespannten Haushaltslage im Bildungsbereich stehen dort aktuell keine Mittel für naturpädagogische Projekte zur Verfügung (dies deckt sich auch mit unseren Erfahrungen aus 2025).

    Weitere Finanzierungsideen bestehen jedoch weiterhin, beispielsweise:

    • kleinere lokale Mikroförderungen
    • Sachspenden aus der Nachbarschaft
    • Unterstützung durch Ehrenamtliche
    • Einnahmen aus Gartenfesten oder Mitmachaktionen

    (mehr …)

  • Berlin: Gärtnern mit und für Kinder in Marzahn

    tbericht: Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen
    Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und
    Pflanzen“ haben wir einen neuen Schwerpunkt in unserem Gemeinschaftsgarten gesetzt. Ziel
    war es, Kindern und Jugendlichen die Natur auf spielerische Weise näherzubringen, Kräuter
    und Pflanzen kennenzulernen und den Garten als LernOrtNatur zu etablieren.
    Dank der Förderung konnten wir notwendige Anschaffungen tätigen und damit die Grundlage
    für ein dauerhaftes Bildungsangebot im Bezirk schaffen.
    Helfende aus dem Ehrenamt: Im Rahmen des Projekts waren insgesamt 18 ehrenamtliche
    Helfende aktiv beteiligt. Diese engagierten Unterstützer trugen wesentlich zur Umsetzung der
    geplanten Maßnahmen bei und halfen beim Aufbau LernOrtNatur für Kinder und Jugendliche
    in unserem Gemeinschaftsgarten.
    Anschaffungen und Umsetzung:
    Von den Fördermitteln wurden folgende Materialien und Geräte beschafft:
    • ein Rasenmäher zur nachhaltigen Pflege der Grünflächen [war anders im Antrag drin]
    • zahlreiche Pflanzen und Setzlinge für die neuen Beete
    • große Mengen Erde für die Anlage der Hoch- und Flachbeete
    • Werkzeuge und Gartengeräte für Kinder und Jugendliche
    Mit diesen Anschaffungen haben wir:
    • gemeinsam mit Jugendlichen ein Gewächshaus eingerichtet,
    • neue Beete angelegt und bepflanzt,
    • den LernOrtNatur als festen Bestandteil im Garten aufgebaut.
    DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V.
    Murtzaner Ring 15
    12681 Berlin
    Seite 2 von 8
    Beteiligung und Aktivitäten
    • Fünf Grundschulklassen konnten wir bisher im Garten begrüßen.
    • Darüber hinaus haben wir Jugendliche aus dem Puls-Feriencamp (junges
    Engagement, die ihre Potentiale und Stärken entdecken) für eine Woche gewinnen
    können, die tatkräftig beim Aufbau des Gewächshauses und der Fertigstellung der
    Beete halfen.
    • Unser Gartenrat und die ehrenamtliche Gartengruppe haben die Umsetzung eng
    begleitet und unterstützt.
    Die Rückmeldungen der teilnehmenden Kinder, Lehrkräfte und Ehrenamtlichen sind
    durchweg positiv. Viele berichten von neu gewecktem Interesse an Pflanzen und gesunder
    Ernährung.
    Wirkung im Bezirk
    Das Projekt wird im Bezirk sehr gut angenommen. Schon jetzt haben wir zahlreiche
    Anfragen von Kinder- und Jugendgruppen, die den LernOrtNatur besuchen oder sich aktiv
    einbringen möchten. Damit wird das Projekt weit über unseren Standort hinaus
    wahrgenommen und stärkt den sozialen Zusammenhalt im Kiez.
    Herausforderungen und Erfolge:
    Herausforderungen:
    • Aufbau des Gewächshauses mit Jugendlichen und Ehrenamtlichen
    • Logistik beim Transport von Erde und Pflanzen
    • Koordination der vielen Helfenden
    Erfolge:
    • nachhaltige Verbesserung der Garteninfrastruktur
    • Schaffung eines attraktiven Lern- und Erlebnisortes für Kinder
    • hohe Resonanz von Schulen, Kitas und Jugendgruppen
    • langfristige Stärkung der Naturbildung im Bezirk
    Fazit: Das Projekt Kraut und Rüben – Kinder entdecken Kräuter und Pflanzen war ein voller
    Erfolg. Es ist gelungen, Naturbildung und Gemeinschaftsarbeit zu verbinden und ein
    niedrigschwelliges, inklusives Bildungsangebot zu schaffen.
    Für die Zukunft möchten wir das Projekt weiter ausbauen – insbesondere durch die geplante
    Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers mit Hochbeeten, Lerninseln und einem
    überdachten Sitzplatz, wie bereits im Förderantrag beschrieben. (mehr …)

  • Hamburg: Klimastiftung schreibt Stelle aus

    https://www.hamburger-klimaschutzstiftung.de/aktuelles/news/urban-gardening-referentin-m-w-d-in-teilzeit-50/

    Die Hamburger Klimaschutzstiftung ist eine etablierte Akteurin im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Nordosten von Hamburg mit einem besonderen Fokus auf Klimaschutz. Mit Gut Karlshöhe betreibt die Stiftung einen zukunftsoffenen Lern- und Erlebnisort für die breite Gesellschaft mit einem vielfältigen Angebot zu unseren natürlichen Lebensgrundlagen, Klima und Energie, Biodiversität, Ernährung und zu nachhaltigem Konsum.

    Das Projekt „Urban Gardening Generation – junges Gärtnern für Biodiversität, Klimaschutz und Gesundheit“ (UGG) vermittelt Kindern und Jugendlichen praxisnah Wissen über biodiversitäts- und klimafreundliches Gärtnern und nachhaltige Ernährung. Durch Workshops in Jugendzentren und auf Gut Karlshöhe lernen sie, selbst essbare und insektenfreundliche Pflanzen anzubauen. Das Projekt zielt darauf ab, junge Menschen zu befähigen, aktiv zur Agrar- und Ernährungswende beizutragen und sich selbstwirksam für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu engagieren. (mehr …)

  • Hückelhoven: Gärten im Quartier beendet

    Insta:
    Mangels Mithilfe verabschiedet sich das Team des Gartens. Zu wenig Interesse/Mithilfe.
    Garten wird von Ev. Kirchengemeinde, Schule, Jugendeinrichtung weiter genutzt

    https://www.instagram.com/p/DGa4t6gMCOx/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== (mehr …)

  • Landshut: DOM Garten will mehr in den Stadtteil wirken

    (Antrag, Antworten)
     Die Gartengruppe an sich ist allerdings von großer Fluktuation und Wandel der Aktiven geprägt. Um die Pflege und Nutzung zu weiter zu verstetigen, sollen die Anwohner des angrenzenden Quartiers mehr Bezug zum DOM-Garten bekommen und mehr Möglichkeiten zur persönlichen Mitgestaltung geschaffen werden.

    Neue Ideen für 2025

    o   Gesprächsrunden mit der Nachbarschaft anbieten (z.B. Philosophieren über Kulturelle Themen oder Nachhaltigkeit) um eine Plattform der Gemeinschaft zu schaffen, Gemeinsame Planung des Gartenjahres mit Rücksicht auf Wünsche, Vorstellungen und persönliche Ressourcen

    o   Wöchentliche Treffen während der Saison

    o   Aufgabenverteilung ( Gießen, Jäten, Rasenmähen, Hecke schneiden usw.) auf Ehrenamtliche Helfer aus der Nachbarschaft

    o   Baumschnitt unter Anleitung (z.B. Gartenbauverein oder Landschaftspflegeverband) Kooperationen aufbauen

    o   Reaktivierung von interkulturellen Gemüsebeeten ( indisches Beet, senegalesisches Beet, ukrainisches Beet uä.) mit typischen Pflanzen, die in unserem Klima gedeihen

    o   Eigene Anzucht von Gemüsen, Kräutern und Färberpflanzen

    o   Schneckenzäune bauen, um Erfolg beim Gemüseanbau zu verbessern

    o   Zäune um den Gemüsegarten erneuern, (inzwischen sehr marode)

    o   Alte Hochbeete abbauen (Holz verfault und Ameisenbesiedelung) und neue aufbauen, evtl. neuen Standort dafür finden

    o   Rank Gerüste für Bohnen, Wein, Gurken etc.

    o   Gemeinsame Ernte, Verarbeitung und haltbar machen

    o   Erntedankfest

    Die Gartengruppe ist nur ein Teil der Arbeit im Nachbarschaftstreff DOM. Es gibt viele außerschulische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen. Schwerpunkte sind zB.: Deutschkurse für Frauen, das Kreativ Labor für Kinder und Jugendliche und MINT-Angebote die allen zugänglich sind. Das erklärt vielleicht schon die vielen verschiedenen Kulturen und auch die Mehrgenerationen-Situation. Für all diese Angebote wird der Garten mitgenutzt.

    Für diese ganze Arbeit sind wir auf Spenden und Förderungen angewiesen. Die zu akquirieren erfordert auch wieder viel ehrenamtliches Engagement. Der Garten selbst besteht nicht nur aus den Gemüsebeeten, sondern umfasst auch eine Spielfläche, BMX-Bahn, Rasenplatz mit Picknickecke und alten Obstbäumen. Es ist ein offenes, für jeden zugängliches Gelände. Das ist gewollt und gut so, bedeutet aber auch oft Müll und Vandalismus. Um etwas Druck von den Schultern der Leitung und des ganzen Teams zu nehmen diese Fläche zu pflegen, haben wir einen Plan erarbeitet. Es soll mehr aktives Publikum kommen, die im Garten selbst mitgestalten und nicht „nur konsumieren“ wollen. Darin sind unter anderem auch die Erstellung eines Action Bounds durch die Jugendgruppe (kein direkter Teil der Gartengruppe) um das Erkunden des Gartens zu erleichtern und Kunstaktionen zum Thema „Gartenkünste“ zB.: mit einem Holzkünstler. (Bau eines neuen Baumhauses) Das wird wahrscheinlich Teil eines Ferienangebotes.

    Das alles ergibt ein Konglomerat aus vielen kleinen Teilen, und einer davon ist die Gartengruppe. Wir sind in unserer Arbeit eher tätigkeitsorientiert, die Menschen suchen Anschluss, wollen Deutsch lernen, soziale Kontakte knüpfen und Neuverwurzelung. Das funktioniert prima und auf niedrigschwelliger Ebene bei der Gartenarbeit. So kommen und gehen viele, je nach „Migrationsstatus“, Kinder je nach Alter und Interessen. Manche der Anwohnerfamilien nutzen die Angebote und auch den Garten. Was vielen fehlt ist der Blick für den Mehrwehrt des Gartens und die Arbeit dahinter.

    Das soll sich ändern in dem wir gezielter auf die Familien in der Wohngegend zugehen, Gesprächsrunden, Wochentreffen, nicht nur zum Garteln auch zum Teetrinken usw. anbieten. Derzeit besteht der Kern aus etwa 4 Aktiven ehrenamtlichen Erwachsenen, 38 Mitglieder in der WhatsApp Gruppe, die auf Zuruf helfen und einer Gruppe von 5 bis 10 Kindern, die beschäftigt werden wollen. Ein Helfer ist der Hausmeister vom Treff, der für die Arbeit Geld bekommt. Außerdem unterstützen uns einzelne Jugendliche mit einer Jugendleiterausbildung, die auch mit einer kleinen Pauschale entlohnt werden.

    Es gab im letzten Jahr schon wöchentliche Treffen, durch die auch die aktuellen Aktiven kommen. Bisher kamen wenig eigene Ideen zur aktiven Gartengestaltung, bzw. waren nur sehr kurzfristig und wurden oft nicht bis zum Ende gebracht. Eine Dame aus Afghanistan hatte ein Beet mit afghanischem Lauch angebaut und sogar geerntet. Nun ist Sie in München und kann dieses Beet nicht mehr bewirtschaften. Das passiert oft. Dann ist es Zeit wieder neue Pläne zu machen, mit neuen Menschen. So läuft es, seit (5 Jahren) ich den Garten betreue. Ab diesem Jahr soll ein Gartentagebuch geführt werden, um eine bessere Übersicht zu behalten und auch Fruchtfolgen zu beachten. Viele Teilnehmer*innen der Gruppe wollen keine Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen, sondern einfach mithelfen und flexibel bleiben.

    So bewirtschaften wir als Verein die meisten Beete als „Lehrgarten“. Dadurch kann ich als Leitung Wissen über nachhaltige Lebensweise, Regionalität und etwas know how für eine gelingende Ernte und eigenes Saatgut in die Gruppenstunden einfließen lassen. Was guten Zuspruch erhält. Das Beste daran ist die gemeinsame Ernte und das Miteinander beim Verarbeiten und Kochen.

    Der Wunsch Gemüse aus der alten Heimat bei uns anzubauen, kommt natürlich von den Menschen aus den verschiedenen Kulturen, die oft in ihrer alten Heimat große Gärten hatten. Da hier andere Bedingungen herrschen heißt es Mut zum Experimentieren.

    Eine syrische Familie betreut seit vielen Jahren ihre zwei eigenen Beete für Kräuter und Zwiebeln und Weinpflanzen für „Dolma“, die gefüllten Weinblätter. Das Rank Gerüst dafür müsste dieses Jahr erneuert werden. Allerdings ist die Qualität der Blätter wohl nicht so gut, nun überlegen wir gemeinsam, wie es weiter geht.

    Was den Zaun angeht, der marode geworden ist, der grenzt die Gemüsebeete vom Rest des Gartens ab. Den Schutz braucht er vor Hunden und spielenden Kindern. Da der Verfall immer wieder dazu einlädt im Garten Müll abzuladen sollte dieser dringend erneuert werden. Damit alle teilhaben können sollen Holzbretter gemeinsam gesägt und bemalt werden, was das Gelände wiederum aufwerten wird. Die Kosten dafür schätze ich auf ca. 350 bis 400 €. Es sind hier 6 Beete mit ca. 1,5m x 10m plus Wege zwischen den Beeten und einer Himbeerhecke am Rand. Rundherum befinden sich ein paar Johannis- und Stachelbeerenbäumchen. Auch zwei Kompostkästen konnte in den letzten Jahren aufgebaut werden.

    Im unteren Bereich gibt es einen weiteren Gemüsegarten (ges. ca. 7m x 10m), der aber schlechte Boden- und Lichtverhältnisse hat. Hier wird experimentiert was gut wächst. Hierfür wäre auch neues Substrat in Form von Kompost geplant. Vom Milpa- Beet ist im letzten Jahr nur der Popcornmais was geworden, der Rest ist Schnecken zum Opfer gefallen. Da Zucchini und Bohnen eigentlich recht gut gedeihen, wollen wir zwei der oberen Beete mit den Schneckenzäunen umranden.

    Außerdem gedeihen die Kräuter in der Spirale, die 2023 angelegt wurde super. Deshalb können die alten kaputten Hochbeete für Kräuter abgebaut werden, da diese mittlerweile durch eine Hecke zu sehr im Schatten stehen. Es sollen aber neue Hochbeete an einem anderen Platz entstehen, da manche unserer Besucher Rückenprobleme haben uns so auch diese am Garten teilhaben können.

    Das Häuschen für die Gartengeräte ist mit einem Zahlenschloss versehen und für alle der Gruppe zugänglich.

    (mehr …)

  • Köln: GG entsteht auf Platz vor Kirche

    (Antrag, Antworten)

    TOM: Ein Garten für die Nachbarschaft“

    Im Kölner Stadtteil Meschenich, wo Menschen mit vielfältigen Hintergründen, Geschichten und Lebensweisen zusammenkommen, entsteht mit dem „Garten der Nachbarschaft“ ein lebendiger Ort der Begegnung. Hier wird Gemeinschaft gefördert, Natur erlebbar gemacht und Wissen generationsübergreifend weitergegeben. Der Garten hat für den sozial stark benachteiligten Stadtteil Meschenich einen unschätzbaren Mehrwert für das Zusammenleben der Menschen, die sich in Lebensstilen, Kulturen, Herkunft, Nationalität, etc. stark voneinander unterscheiden.

    Der Garten bietet bereits Sitzgelegenheiten, eine (im Frühjahr) blühende Insektenwiese und einen Bienenstock – ein Paradies für Mensch und Natur. In Zukunft werden hier naturverbundene Workshops für Groß und Klein, gemeinsame Pflanzaktionen sowie eine direkte Verarbeitung der Ernte durch Kinder stattfinden. Vom Beet direkt auf den Teller – oder direkt in den Mund!

    Besonderen Wert legen wir auf den Schaffensprozess: Der Garten soll nicht nur Erholungsraum sein, sondern auch zum Mitmachen und Lernen einladen. Deshalb kooperieren wir mit der örtlichen Grundschule und den Kindergärten, um Kindern praxisnahes Wissen über nachhaltiges Gärtnern, Artenvielfalt und Ernährung zu vermitteln.

    Der „Garten für die Nachbarschaft“ ist mehr als nur ein grüner Fleck in Meschenich – er ist ein Ort des Miteinanders, des Lernens und der Inspiration. Gemeinsam lassen wir hier etwas wachsen!

    Die Fläche gehört der evangelischen Kirche, mit der der Förderverein Soziales Meschenich einen Mietvertrag geschlossen hat. Als Untermieter des Fördervereins hat das Kinder und Jugendzentrum die Nutzungsüberlassung über die Innenräume und dem Außengelände, also dem „Garten der Nachbarschaft“. Die Miete in Höhe von 500,– Euro wird vom Kinder- und Jugendzentrum getragen.

    Die Gartengruppe umfasst ca. 40 bis 50 Personen, darin enthalten sind alle Generationen. Die Kerngruppe – also diejenigen, die regelmäßig „mitarbeiten“, an Veranstaltungen teilnehmen und an Entscheidungsprozessen beteiligt sind, sind etwa 15 bis 20 Personen.

    Der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird der Garten über Facebook, Instagram, Printmedien, Mund zu Mund Propaganda und Informationen, die Projektmitarbeiter:innen in ihren Angeboten geben. Mitmachen kann jeder / jede der / die Interesse hat.

    Aktuell gibt es drei kleine Gemüse- und Kräuterbeete. Weitere sind in Planung und sollen umgesetzt werden, sobald dafür die finanziellen Mittel vorhanden sind. Ebenso in Planung ist ein Kompost sowie ein Gewächshaus. Ein Außenwasserhahn ist vorhanden. Individuelle Parzellen gibt es nicht. Die gesamte Fläche wird gemeinschaftliche bewirtschaftet.

    Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (die kleinen Hochbeete) und wie denken Sie, wird diese, wenn weitere Hochbeete gebaut sind?

    Die Fläche, auf der gegärtnert wird, beträgt ca. 450qm. Darin enthalten ist sind auch die Flächen der Hochbeete.

    Kann/könnte auch im Boden angebaut werden? Wie ist die Fläche beschaffen ((teil)versiegelt?)

    Größtenteils. Vorhanden sind aber auch gepflasterte Gehwege  und Beete.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnert? Sind das auch Menschen aus der Nachbarschaft wird mit (Kinder)Gruppen gegärtnert?

    Die Gruppe umfasst ca. 20 Personen. Es sind sowohl Kinder, Jugendliche als auch deren Familien. Grundsätzlich aber sind alle Bürger*innen aus Meschenich herzlich willkommen.

    Machen Sie die Möglichkeit, mit Gemüse und Kräuter anzubauen, extra publik? Gibt es regelmäßige Gartentage oder wie kommt die Gartengruppe zusammen?

    Nein, die Begegnungsstätte und der dazugehörige Garten ist den Bürger*innen bereits vielfach bekannt. Ebenso die Angebotsstruktur des Kinder- und Jugendzentrums, so dass auf Werbekampagnen verzichtet werden kann. Der Garten spricht sich durch Mund zu Mund Propaganda rum, zumal das Kinder- und Jugendzentrum ohnehin stark frequentiert ist.

    Es wird Gemüse angebaut, welches selbstverständlich auch geerntet wird. Mit der Ernte wird gemeinsam und an mehreren Tagen gekocht. „Überschüssige Ernte“ von den Teilnehmenden zum Verbrauch mit nach Hause genommen werden.

    Wer koordiniert die Gartengruppe, wer ist Ansprechpartner*in?

    Ansprechpartnerin ist die Sozialraumkoordinatorin und Projektleiterin Nadine Henke. Sie ist es auch, die die Gruppe koordiniert.

    Was wird schon angebaut, was soll angebaut werden und wer entscheidet das?

    Paprika, Kräuter, Salat, Bohnen, essbare Blumen, Beeren, etc. Es wird gemeinsam mit allen Teilnehmer*innen und den gegebenen Umständen  entschieden. 

    Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte wird in Kochaktionen verarbeitet und oder für Workshops aus dem Bereich Gesundheit / Ernährung genutzt. Darüber hinaus wird in der Einrichtung täglich für mehr als 60 Kinder und Jugendliche gekocht.


    (mehr …)

  • Mannheim: pädagogische Arbeit im GrünWerk

    Dieses Jahr fand bei uns zum 3. Mal im Juni  der Tag der Artenvielfalt in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim statt. An diesem Tag bieten wir Workshops zu naturnahen Themen, z.B. eine Kräuterführung, Beetführungen, Kränze binden, Basteln für Kinder mit Naturmaterialien und Herstellen von Kräuterbutter  mit Garteneigenen Kräutern. Dazu Kaffee, Kuchen und selbst gemachte Limo und am Eingang ein gut bestückter Flohmarkt, auch mit selbst gezogenen Pflänzchen. Vom Publikum wird das Angebot sehr geschätzt.

    Auch die Minigärtner, ein Projekt der Insel Mainau, haben uns 2 Jahre in regelmäßigen Abständen besucht. Mit einer Gruppe von 8-12 Jährigen wurden verschiedene gärtnerische Themen  interaktiv angegangen. Z.B: das Erstellen eines Barfußpfades, Anlegen des Minigärtner-Beetes, von Anzucht, Aussaat, Ernte und Verarbeitung, Bauen eines Bienenhotels usw.

    Die pädagogische Arbeit macht uns viel Freude, auch wenn wir hier noch mehr Unterstützung brauchen könnten.

    Auf Wunsch der Mitglieder wurden in der letzten Mitgliederversammlung unsere 3 Werkeltage im Jahr auf 6 erweitert, weil das gemeinsame Arbeiten so effektiv und gemeinschaftsfördernd ist. Es ist einfach so zufriedenstellend zu sehen, was viele Hände in kurzer Zeit zusammen schaffen.

    (mehr …)

  • Osnabrück: Naturerlebnisgarten für Kinder und Jugendliche

    unser Gartenteil befindet sich in einem Bürgergemeinschaftsgarten (Bürgergarten e.V. Rosenplatz), der neben einem Spielplatz liegt und auch offen für Nachbar*innen ist. Und auch unser Gartenteil soll, neben den Angeboten, zukünftig für andere offen zugänglich sein

    Planungsphase für unseren Naturerlebnisgarten.

    Dort wollen wir ab ca Mai 2025 Naturerlebnisangebote für Kinder und Jugendliche von 5-12 Jahren anbieten (mehr …)

  • Leipzig: Verein vom Stadtgarten H17 wird 10

    Liebe Gartenfreund:innen und Interessierte,


     

    wir sind schon ganz vorfreudig auf unseren 10-jährigen Vereinsgeburtstag am 25. August!

    Aber das ist längst nicht alles, was die H17 in den kommenden Wochen für euch bereit hält:

    Schaut, was bei den kommmenden Workshops für euch dabei ist.

    Genießt  zu den Öffnungszeitenein kühles Lüftchen im Garten.

    Oder kommt rum zum gemeinsamen Gärtnern, Ernten und Abendbrot esssen beim Grünen Montag.

    Und in gleich drei gepflanzten Ausstellungen sowie der Actionbound-Quiz-Tour für Kinderkönnt ihr Neues lernen und den Garten erkunden.

    Inhaltsverzeichnis Newsletter:

    (mehr …)

  • Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein

    (Sachbericht)
    [Urbaner Garten Bayer Platz]
    2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.

    Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.

    Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.

    Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.

    Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)

  • Wuppertal: GG am Beyer-Platz hat Schwerpunkt auf Angeboten für Kinder

    (MAil)

    Als großer Schwerpunkt unseres Urban Gardening Grundstückes erweist sich seit diesem Sommer die Zusammenarbeit mit der Grundschule im Quartier sowie den Kindern der Erstaufnahmeeinrichtung. Gerne würden wir mit den Kindern in unserem Garten kreativ werden und mit Holz arbeiten. Hier soll mit unserem Umweltpädagogen ein Bodenfenster entstehen, dass es den Kindern erlaubt die Welt der Tiere unter der Erde in unseren Beeten zu beobachten. Holzschilder für die Beete sollen entstehen, kleine Insektenhäuser gebaut werden und kreativ mit Materialien unseres Gartens gearbeitet werden. Hinzu würden wir gerne Lupen anschafen, um  Blätter und Tiere genau anschauen zu können. Jede beteiligte Klasse erhält ein Patenbeet und könnte auf diesem Weg neben dem Pflanzen und Ernten die Microwelt der Hochbeete erforschen (mehr …)

  • Landolfshausen: Gemeinschaftsgarten Teil eines Umweltpädagogikprojekts

    (Antrag/Antworten)

    Erdumdrehung e.V. macht umweltpädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulen. Es gibt einen Schulgemeinschaftsgarteb u.ä. Es gibt aber auch einen Nachbarschaftsgarten

    Wem gehört das Grundstück, was war vorher auf diesem Grundstück, ist die Nutzung
    befristet, müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
    • Das Grundstück gehört Andreas und Franziska Huhn (Aus dem Vereinsvorstand von
    Erdumdrehung e.V.)
    • Das Grundstück wurde bis 2020 von Schafen und Pferden beweidet und war an einen
    biologisch wirtschaftenden Landwirt aus dem Dorf verpachtet. Es ist nicht bekannt,
    dass in den letzten 10 Jahren Kunstdünger oder Pestizide auf der Fläche ausgebracht
    wurden.
    • Das Grundstück ist zunächst für 15 Jahre gepachtet. Es wird eine Pacht in Höhe von
    250 € pro Jahr gezahlt.
     Wie kommunizieren Sie die Möglichkeit des Mitgärtners und wie viele Menschen können
    Parzellen bewirtschaften?
    • Parallel zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens von Erdumdrehung e.V. sind wir
    dabei das Gartennetzwerkes Göttinger Land zu entwickeln.
    • Die Planungen und Absprachen dazu erfolgen seit fast einem Jahr. Es sind bereits 20
    Gärten mit dabei und es gibt im Landkreis noch weitere. Die Homepage dazu ist in
    etwa 4 Wochen online.
    • Auf der Homepage gibt es eine Gartenbörse, die Gärtner*innen und Gärten
    vermittelt.
    • Ebenso erfolgt die Bekanntgabe durch die Kontakte des Vereins Erdumdrehung e.V.
    • Für die Erstellung der Homepage und für die Bekanntgabe durch Printmedien stehen
    für das Gartennetzwerk Göttinger Land bereits Gelder zur Verfügung.
    • Es können in dem Garten von Erdumdrehung e.V. etwa 20-25 Erwachsene Personen
    intensiv Gärtnern und Ernten. Dazu sind Kinder in dem Garten sehr willkommen.
     Wie groß ist die Gruppe, die die Parzellen nutzt? Wie viele Parzellen gibt es und wie viele
    davon werden gemeinschaftlich genutzt?
    • Bisher sind neben den Bildungsgruppen 5 feste Familien (10  Erwachsene) die den
    Garten mit bewirtschaften.
    • Es gib bisher 3 Parzellen mit 50 m² / 90 m² und 300 m² Dazu kommt die
    Streuobstwiese, die Schaf und Hühnerweide.
    • Die 90 m² werden von drei Familien unter Eigenregie genutzt.
    • Die Bildungsgruppen arbeiten nur auf dem „großen Acker“ die Pflege übernehmen
    die „privaten Nutzer“, da die Ernte großteils in die Sommerferien fällt, in denen
    keine Kindergruppen kommen, so haben alle etwas von dem großen Gemüseacker.
    • Es gibt noch weitere Fläche von 270 m² die für den Gemüseanbau geeignet ist und
    nutzbar gemacht werden kann. Je nach bedarf auch für individuelle Parzellen. Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für ihre Parzelle?
    • Nein
     Wie kommunizieren diese Gärtner*innen untereinander und wie sind Sie in die
    Weiterentwicklung des Projekts eingebunden?
    • Das Projekt steht am Anfang seiner Entwicklung, bislang erfolgt die Kommunikation
    und die Weiterentwicklung des Projektes persönlich bei der Arbeit. Die Koordination
    und Absprachen übernimmt Franziska Huhn
     Wie sind die Parzellen organisiert? Können die Gärtner*innen diese dauerhaft nutzen oder
    ist das jeweils für eine Saison?
    • Die Parzellen stehen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung
     Wo sind die Gartengeräte für die Gartengruppe bisher untergebracht?
    • Der Gemeinschaftsgarten grenzt an das Wirtschaftsgebäude der Familie Huhn
    • Dort werden bislang die Gartengeräte gelagert und es ist dort ein Wasseranschluss
    vorhanden
     Woher kommt das Wasser?
    • Neben dem Leitungswasser ist auf dem Grundstück ein Brunnen sowie der Zugang
    zu einem Bach. (Auf die Angaben der Gemeinde zur Oberflächenwasserentnahme
    wird geachtet.)
     Sind die Gruppen, die regelmäßig aktiv sind, die angegebenen Kinder-, Schul- und
    Jugendgruppen?
    • Nein, auch die „freiwilligen“ Gärtner*innen
    • Es gibt noch keinen festen Termin für offene Gartennachmittage zum Gärtnern, sie
    sind aber in Planung
     Wie beteiligen sich die Träger dieser Gruppen an den Kosten des Gartens?
    • Die Schulklassen und Kitas zahlen für die Nutzung des Gartens. Davon wird sowohl
    ein Honorar an den Teamer sowie eine Nutzungspauschale für den Garten gezahlt.
    Die geplanten Einnahmen stehen für die Weiterentwicklung des Gartens zur
    Verfügung.
     Was genau meinen Sie mit Gartenprogramm?
    • Das Gartenprogramm betrifft die Bildungseinrichtungen. Diese kommen mit drei fest
    gelegten Terminen in den Garten und sähen, jäten, ernten und Kochen ihre Ernte am
    Lagerfeuer.
     Wie wird das „Toilettenproblem“ derzeit gelöst? Was passiert mit den Hinterlassenschaften,
    wenn es eine Komposttoilette gibt und wer kümmert sich darum?
    • Die Toilettennutzung erfolgt bislang im privaten Wohnhaus
    • Der Ausbau einer „öffentlichen“ Toilette ist in Vorbereitung• Die Pflege der Kompossttoilette übernimmt Andreas Huhn
    • Die Kompostierung der Hinterlassenschaften erfolgt auf dem Gelände.
    • Die Verteilung des Kompostes erfolgt nicht auf den Anbauflächen.
     Wer und wie viele würden wann die Toiletten, den Werkzeugschuppe, den Unterstand bauen
    und wie beteiligen sich die Gärtner*innen des Parzellenteils daran? Bitte fächern Sie die
    Kosten für die Materialien noch ein wenig auf
    • Der Bau der Kompossttoillette erfolgt als „Workshop mit den Parzellennutzern, dazu
    sind auch Interessierte für das Thema eingeladen. Im Rahmen des Gartenerzwerkes
    Göttinger Land sind mehrere Workshops zum Thema Komposstoillette und deren
    „Hinterlassenschaften“ mit einem Fachreferent geplant, da das Thema viele Gärten
    betrifft und es viele offene Fragen dazu gibt.
    • Der Bau der Hauptkonstruktion des Unterstands und des Geräteschuppens erfolgt
    durch die erwachsenen Gartennutzer*innen. Das Gestalten und und „Bretter
    annageln“ erfolgt durch die Kinder. Sowohl die der Familien als auch der
    Bildungsgruppen.
     Ist der „Große Gemüseacker der Teil, auf dem die Gruppen tätig sind ?
    • Die Gruppen sind nur auf dem großen Gemüseacker tätig. Die Pflege benötigt aber
    auch außerhalb der Gruppen Unterstützung und erfolgt gemeinschaftlich. Die Ernte
    v. a. in den Sommerferien wird aufgeteilt.
     Für wen beantragen Sie das Saatgut und die Jungpflanzen?
    • Da die Bewirtschaftung gemeinschaftlich erfolgt sind das Saatgut und die
    Jungpflanzen auch für die Nutzung der Bildungsgruppen vorgesehen. Ich verstehe,
    wenn das kritisch gesehen wird, eine Trennung ist da nur schwer möglich. Der
    Posten kann sonst gerne aus der Förderung entnommen werden. (mehr …)

  • Coswig: IG Coswig kooperiert mit „Coswig Ort der Vielfalt“

    (Mail)
    in 2021 fanden einige Veranstaltungen im Garten für die Mitglieder beider Vereine und auch für Kinder:

    am 17.08.21 trafen wir uns zu einem Bastelnachmittag im Garten.

    Wir stellten Windlichter her mit einer Dekoration aus Gerste, die wir angebaut hatten. Wir waren erstaunt, wie schön diese einfachen Grannen wirkten, zusammen mit bunter Wolle. Auch für Kinder gut zu machen, da haben wir gleich Erfahrung gesammelt.

    Ein spannender Naturerlebnistag fand am 03.09.21 statt, hier konnten wir einige Kinder für die Wasserlebewesen, die sich in unserem Teich angesiedelt hatten, begeistern. Wir machten Bekanntschaft mit dem „Rückenschwimmer“ der übrigens auch fliegen kann, und stechen auch. Diese Veranstaltung machen wir nächstes Jahr wieder, mit hoffentlich einer größeren Zahl an Kindern, es waren nur 5, aber es hat ihnen sehr gefallen.

    Am 15.10.21 war der Kräuteröltag, hier hatten wir am Vormittag Bedenken, diesen überhaupt stattfinden zu lassen, weil regnerisches Wetter war und die Blüten sonnentrocken eingelegt werden müssen. Aber, es hatte jemand die rettende Idee, zusätzlich doch einfach Pesto herzustellen. Asia-Salat und viele Kräuter waren gut geeignet, Sonnenblumenschrot war schnell besorgt. Ebenso legten wir Hagebutten in Essig ein. Bei der Arbeit war Zeit für die Mitglieder beider Vereine, Verschiedenes zu besprechen. Wir waren an die 13 Leute und es kamen viele Ideen, was wir alles noch auf die Beine stellen können.

    In Vorbereitung ist auch gemeinsames Adventskranzbinden, voraussichtlich am 26.11.21,  dies haben wir im letzten Jahr schon gemacht. Die Kränze wollen wir wieder an Einrichtungen wie Pflege- und Kinderheim in Coswig als Adventsgruß geben.


    (mehr …)

  • Stand der Dinge IG Laatzen

    (Antrag/ANtworten)

    jukus e.V ist eine Kinder und Jugendkunstschule die sich in der südlichen Region Hannover einen „guten“ Namen gemacht hat. jukus ist vor 6 Jahren von den Sprechern des Interkulturellen Gartens gefragt wurden, ob wir die Trägerschaft, statt TransitionTown Hannover übernehmen könnten.

    Seit dem gibt es dieser Garten als ein Teil/Sparte von jukus.

    – wie ist das Zusammenspiel der Kinder- und Jugendkreativschule und dem Garten?

    jukus hat seit 2014 immer Aktionen mit Kindern im Garten durchgeführt

    unter Akzeptanz und Anteilnahme des GartenTeams.

    – z.B. hat jukus ein Färbergartenbeet angelegt, das erste in der Region Hannover, um ca 180 Kindergarten und Grundschulkinder pro Jahr zu zeigen, wie man Farben selber herstellt.

    vom Ernten bis zur Strassenmalkreide.(finanziert durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben“

    – 3Jahrelang hatten wir das Projekt „Regionales Saisionales Essen“ mit ca. 200 Kindern aus Kindergarten und Grundschulen, um ihnen den zusammenhang zwischen was wächst in unserem Beeten wann und was können wir daraus zubereiten.

    Letztes Jahr hatten wir zum zweitenmal das Thema FairTrade im Garten

    Dann einen Schaugarten mit Alten Gemüsesorten vom Großen Freien ,den wir den Kindern und anderen Interessierten zeigen.

    Immer wieder nutzen wir auch den Garten für die Grundschüler der Klasse 3, um mit Ihnen das Thema Getreide vom Korn zum (Fladen)Brot zu erarbeiten.

    Auch in das Ferienprogramm der Stadt Laatzen ist der Garten mit Aktionen für Kinder eingebunden.

    Dies sind nur einige Beispiele.

    Da wir die Angebote nur im Vormittagsbereich haben ist dies kein Problem für unser Garten Team. Ganz im Gegenteil, gerne kommen die Frauen aus dem Gartenteam und backen dann für die Kinder süße Brote oder Fladenbrot.

    – wie alt sind die Gärtner*innen?

       Unsere Gärtner*innen , die ein eigenes Beet haben sind zwischen 24 und 75 Jahren,

       zur Zeit sind Menschen aus Syrien, Kurdistan,Iran Afganistan Irak,Kasastan und Deutschland bei uns.

    – haben auch Kinder- und Jugendliche aus der Kreativschule ein Beet im Garten?

    Seit einigen Jahren haben wir einen „KidsKitchenbeet“ im Garten. Hier wird siehe oben den Kindern das Säen,die Pflege das Ernten und die Verarbeitung des Gemüse beigebracht.

    Bei „schlechten Wetter nutzen wir eine nahe gelegene Schule um im Werkraum Themen bezogen zu Malen oder Vogelscheuchen für den Garten zu bauen, oder wir Kochen und Backen in der Schulküche von Selbstgemachter Tomatensoße (zum mitnehmen) bis zum Apfelkuchen. (siehe Anhang)

    Wird der Garten auch für die pädagogische Arbeit genutzt?

    Ja siehe oben und unser ansinnen ist es diesen auch im Vormittagsbereich und in den Ferien

    das Angebot auszubauen Immer nach Absprache mit dem GartenTeam.

    – was für Workshops sind in etwa geplant und planen Sie diese auch schon in der Zeit der Coronabeschränkungen?

    Die Workshops sind immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt.

    geplant ist ein   – Kompost Workshop       Anlegen Hege und Pflege

                                 – Wurmkistenbauen

                                 – Alte Gemüse Sorten

                              

    -Wie können die durchgeführt werden?

    Wir sind am Überlegen und planen das wir Tutorial für unsere Gärtner und

    auch für unsere KursKinder herstellen.

    Diese werden dann auf den Kanälen der Sozialen Medien veröffentlicht.

    – wo werden die Vorträge stattfinden und wie ist der Garten da dann mit eingebunden?

    Die Vorträge sollten im Garten stattfinden (wir haben nur noch keine gute Sitzecke Sitzplatz dafür),es sind Vorträge zu Gartenbezogenen Themen:

    – UrbenGArdening und andere Stadtteilgärten in der Region Hannover

    (besuche und Ausstausch sind geplant, wenn wir wieder dürfen)

    – Solidarische LandWirtschaft (wir richten eine SOLAWI Abholstellle vor unserem Garten ein)

    – Naturnah Gärtnern für die Stadtökologie

    – Wasser, im Garten richtig eingesetzt

    – Erhaltenswerte GemüseSorten

    usw… sollten wir auf Grund der Pandemie und den rechtlichen Beschränkungen (wir beziehen uns hier auf das Vereinsrecht ähnlich der Sport und Kleingartenvereine)

    diese Vorträge nicht im Garten durchführen können,werden wir sie auch als tutorials (im Garten) aufnehmen und veröffentlichen.

    Falls das Wetter einen Termin im Garten nicht zulässt könnten wir mit den Interessierten in das nahe gelegene Stadthaus wechseln.

    Für wen sind die Vorträge?

    Die Vorträge sind genauso wie die Workshops immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt

    – wer würde die Möbel bauen?

    Wir haben drei sehr handwerklich geschickte Menschen im GartenTeam,diese würden mit mir zusammen die Anleitung übernehmen.

    Dies vier haben Erfahrung durch ihren Beruf und ihre Qualifikationen

    die dazu nötigen Maschinen zu bedienen. Maschinen sind vorhanden.

    – Wie viele Gärtner*innen/Interessierte können daran teilnehmen?

    Wir sind z.Z. 21 Menschen im GartenTeam wir können alle interessierten mit einbinden, zugesagt hätten für so eine Bauaktion bislang 14 Menschen.

    Und wie kann das gemeinschaftliche Bauen „coronagerecht“ laufen?

    Wir erstellen Baupläne,für jede Bank so dass viele Teile einzeln hergestellt werden können

    ( Seitenteile Sitzfläche Rückenlehne zurecht sägen,schleifen vorbohren etc.) und nur zur Endmontage Zweimenschen zusammen arbeiten müssten (Maske Latexhanschue Handschuhe sind Vorraussetzung)

    Eine Gruppe baut immer an einer Bank, dann die nächste Gruppe und zum Schluss,kann immer eine Person vorstreichen,die nächste noch mal anschleifen und die nächste den Schlussanstrich vornehmen… so binden wir so viele TN wie möglich ein.

    diese können in Sichtweise arbeiten und dabei das gemeinschaftsgefühl, was trotz Pandemie vorhanden ist stabilisieren. Ungewöhnliche Zeiten andere Lösungsansetze.

    – wer nutzt den Backofen derzeit schon?

    – Wer kümmert sich um den Ofen und die Nutzungen?

    Der Brotbackofen ist sehr wichtig für die Gartengemeinschaft. Ähnlich einer Funktion einer Quelle oder eines Brunnens im Mittelalter ist der Backofen der Dreh und Angelpunkt für die Frauen im Garten.

    Informationen und Gespräche werden dort geführt.

    Mit Familieangehörigen Oma, Tante, Cousine und auch Freundinnen wird sich am Backofen (ganzjährig) Morgens verabredet, um Brot zu backen.

    – Wie sind die Nutzungsregeln?

    Die verschiedenen Kulturen haben sich auf einheitliche Nutzungsregeln geeinigt. Die Kommunikation läuft über eine WhatsApp Gruppe

    Wer macht den Ofen wann an? Wer besorgt Holz, Wer bring wen mit? und wass essen und trinken wir beim Backen.

    Wie lange braucht wer den Ofen zum backen?   Wer reinigt den Ofen ?

    dies alles läuft bestens und informell. Der Ofen als Kulturgut im Garten wird geschätzt gepflegt und gehegt.

    – wie gärtnern die Gärtner*innen derzeit „coronagerecht“ und wie halten Sie die Gemeinschaft aufrecht?

    Wir haben Gartenregeln erstellt (siehe Anlage). an die sich jeder hält.

    Zur Zeit haben wir einen eigenen Arbeitsplan wer, wann den Garten betritt und nutzt.

    Es gibt eine WhatsAppgruppe in der abgesprochen wird wer wann im Garten ist.

    ich organisiere KleinGruppen zu Absprachetreffen und austausch 4 Menschen mit Abstand von 17-17.30 dann 17.45-18.15. usw das klappt sehr gut.

    Genauso ist auch die Gemeinschaftsarbeit organisiert.

    Wir haben einen Wettbewerb mit einer BioGärtnerei gestartet,wer den schönsten Garten dieses Jahr hat und auch wer die größte Sonnenblume zieht.

    Die Gemeinschaft,so ist mein empfinden rückt näher zusammen…es wird z,B. automatisch mehr mitgegossen und dies dann auch kommuniziert über WhatsApp. Aufgaben werden mit übernommen…

    – Wie ist das Verständnis des Gemeinschaftsgartens in diesen Zeiten?

    Wir sind ein GartenTeam und wir haben Spaß am Gärtnern und lassen uns nicht unterkriegen…Einige geniessen auch die Ruhe und Stille die manchmal im Garten ist

    Ich zu Beispiel gerne morgens zwischen 7 und 9h


    (mehr …)

  • keine Entmutigung nach Vandalismus in Bad Säckingen

    (Mail)

    Ja, es war schon sehr frustrierend zu sehen wie unser Tomatenhaus in den Flammen des nahegelegenen Grillplatzes aufgegangen ist.

    Leider hat auch mein Aufruf an die Täter in der lokalen Presse nicht bewirkt, das diese zu ihren Taten stehen und Wiedergutmachung leisten werden.

    Aber wir werden uns nicht entmutigen lassen und Wiederaufbauen. Zum Glück ist unserer Stroh-Lehm Hütte (noch) nichts passiert. Diese werden wir im Frühjahr komplett fertigstellen und mit einer Solaranlage ausrüsten und dann wohl auch eine Webcam betreiben. Schade eigentlich das man zu solchen Massnahmen greifen muss.

    Aber wir sind weiter im Ort sehr präsent und ich habe bereits ein nächstes Thema im Blick das wir ev. als StadtOasen angehen werden: eine soliodarische Landwirtschaft. Aber das braucht noch eine Weile.

    Bis dahin werden wir weiter an unseren Bildungspojekten arbeiten. Zur Zeit arbeiten wir an einer Sommer-Ferienfreizeit für Kinder denen in einer Woche leben im Gemeinschaftsgarten das Thema Nachhaltigkeit spielerisch vermittelt werden soll.

    Also wir bleiben dran trotz Rückschlägen.


    (mehr …)

  • Plauener Refugee-Garten gibt es so nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Das Projekt Stadtgarten Plauen war ein GG für und mit Geflüchteten. Dieses Projekt gibt es nicht mehr. Der Garten war dann eine ganze Weile brach. Ein Träger mobiler Kinder- und Jugendarbeit hat die Fläche nun übernommen. Es war viel Schrott und Müll zu beseitigen, Wildwuchs zu zähmen. Sie haben letzten Sommer angefangen an zwei Tagen/Woche dort vor Ort Präsenzzeiten zu haben. Am Gärtnern haben die Jugendlichen nicht so viel Interesse, sie gucken mal, in welche Richtung das Projekt gehen wird. Schwerpunkt soll die Arbeit mit den Jugendlichen bleiben, so richtig offen sind sie (noch?) nicht, aber sie haben den Auftrag mit ihrer Arbeit auch ins Gemeinwesen zu wirken. (mehr …)

  • „Junges Stadtgemüse“: Kinderangebot im Grünspitz

    (Gu, alerts)

    […]
    Die Faszination des Gärtnerns an Kinder und Familien weiterzugeben, das hat sich das Projekt »Junges Stadtgemüse« vom Verein SPIELkultur zur Aufgabe gemacht. Im Giesinger Gemeinschaftsgarten am Grünspitz öffnen sich jeden Sonntagnachmittag die Tore. Je nach Jahreszeit wird dann fleißig drauf los gegartelt. Mit Sonnenhüten und Gartenhandschuhen gewappnet gehen die kleinen und großen Gärtner ans Werk: Beete bauen, Samen aussäen, Pflänzchen vorziehen und einsetzen, Dünger herstellen, Vogelscheuchen basteln und natürlich gießen.

    »Toll, dass es sowas gibt!«, melden die Besucher oft zurück. Im schnöden Grau der Stadt ist der von Green City gegründete und von den »KulturVERSTRICKUNGEN« betreute Garten ein erfrischender Farbklecks, eine Oase zwischen Tegernseer Landstraße und Martin-Luther-Straße. »Den Kindern tut es wahnsinnig gut, hier ein Stück Natur zu erleben und ihr selbst gepflanztes und gehegtes Gemüse wachsen zu sehen«, erläutert Projektleiterin Kati Landsiedel. »Sonst glauben sie am Ende weiter, dass die Tomaten im Supermarkt einfach so entstehen!«

    Neben den Gartenarbeiten gibt es auch viel Magisches in der Natur zu entdecken. Im Mai wurde etwa ein »Wurmbistro« gezimmert, hinter dessen Glasscheibe man »Kompostfernsehen« gucken kann – also wie aus Gartenabfällen wieder fruchtbare Erde wird. Im Juli waren die Bienen im Garten die Stars, die beim Nektarsammeln nicht nur die Gemüsepflanzen bestäuben, sondern daraus auch noch Honig machen.

    Naturlich soll die viele Arbeit auch Früchte tragen. Bei den verbleibenden Terminen im Herbst wird geerntet und genossen, was bis dahin gewachsen ist. Ein Kartoffelfest steht am Sonntag, 16. September, an, dazu ein Kürbis- und ein Maistag mit Verkostungen und Bastelaktionen. Auch für die tierischen Mitbewohner der Stadt soll etwas dabei herausspringen. Lustige Vogelfutterkugeln sowie eine gemütliche Igelburg müssen noch her. Zum großen Abschluss werden dann Beerengrütze und Nussmus angerührt. Natürlich alles frisch und von Hand zubereitet – so schmeckt es am Besten!

    Angefangen hat alles in Schwabing

    Das Projekt »Junges Stadtgemüse« startete 2013, damals noch im Gemeinschaftsgarten »o‘pflanzt is!« in Schwabing. Der allerdings musste inzwischen der überall drohenden Bebauung weichen. Es ist nicht leicht, im engen München Freiräume wie urbane Gärten zu schaffen und zu erhalten. Das »Junge Stadtgemüse« zog dann kurzerhand an den Grünspitz um. »Ich bin froh, dass wir hier weitermachen können«, freut sich Kati Landsiedel. »Die Bildung für die Gärtner von morgen muss ja weitergehen!«

    Auch der Grünspitz ist allerdings nur als »Zwischennutzung« in Giesing zu Gast. Den Traum, dauerhaft zu bleiben, versuchen die aktiven Gartler durch unermüdliches Engagement zu erreichen. »Wenn sich der Garten als grün-bunte Oase in der Stadt so etabliert, dass er aus dem Viertel nicht mehr wegzudenken ist, können wir vielleicht bleiben«, hofft Landsiedel. Die bunten Beete des Jungen Stadtgemüses versuchen, ihren Teil dazu beizutragen.

    Das Programm findet noch vom 16. September bis 8. Oktober sonntags von 14 bis 18 Uhr statt. Dank einer Förderung des Stadtjugendamtes sind die Nachmittage für die Besucher kostenlos.

    https://www.spielkultur.de/garten/ (mehr …)

  • Graffiti-Kurs bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Unter Anleitung eines echten Profis gestalten die Teilnehmer*innen in einer kleinen Gruppe eine große Wand im Gemeinschaftsgarten Tausendschön. Der Graffiti-Künstler Jason Holloway verrät dabei Tipps und Tricks, es werden Entwürfe angefertigt und dann greifen die Kinder und Jugendlichen selbst zur Lackdose und verewigen ihre Kuns

    [in Minden] (mehr …)

  • Junges Gemüse Dresden bekommt zwei Förderungen

    (Gu, Mail)

    Wenn endlich alle Antragsformalitäten durch sind (ESF-Projekt – AAAAARGH!!!), startet im Frühjahr diesen Jahres unser Projekt „Stadtkohlrabi“. Das läuft dann knapp 2 Jahre und ist im Grunde genommen unser gutes „altes“ Gartenlabor (also ein offener Gemeinschaftsgarten mit Kindern) – „nur“ dann im XXL-Format.

    Darüber haben wir dann wieder eine 20 Stunden-Stelle, zusätzlich eine 10 Stunden-Stelle und einige Honorarkräfte mit diversen Spezialkenntnissen (z.B. für Naturerfahrungs-Workshops und Brachflächen-Erkundung). J

    In der Zusammenarbeit mit Schulen geht es langsam voran:
    Wir haben inzwischen gute Kontakte zur Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Über diese konnten wir einen „kleinen“ Auftrag (Fördersumme: 15000 Euro) zur Entwicklung von Unterrichtsmodulen mit BNE-Bezug „an Land ziehen“.

    Auch in Sachsen hat man das Thema BNE nun endlich entdeckt – und so gab es einen Nachtragshaushalt 2017 mit ordentlich Geld dafür. Wir haben also von September bis Dezember 2017 quasi „nebenbei“ BNE-Modulentwicklungs-Workshops für LehrerInnen, UmweltbildnerInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen veranstaltet. Wenn alles klar geht, gehen die dabei entstandenen Bildungsmodule in diesem Jahr in den Praxistest an diversen Schulen – wieder von der LaNU gefördert. (mehr …)

  • Friedland-Garten entwicklet sich gut

    (von Najeha)

    Im Garten gibt es  keine privat Parzellen, sondern die ganze Fläche als gemeinsame-Parzelle bewirtschaftet.

    Sie arbeiten viel mit Kinder der Unterkunft in Friedland

    Sie hat mich für das Sommerfest am 25.08 eingeladen und sich  gewünscht, dass ich an dem Tag ein Workshop anbieten.

    Leider, ich habe am 25.08 meinen Workshop  in Frankfurt-Oder.

    Ich habe sie erklärt, dass bei mir keine spontane Termine geht, es muss geplant wird.

    Ab 12.08 findet im Garten ein Sommer-Jugend-Camp (wie letztes Jahr)für zwei Wochen statt. Leo aus Göttingen und Carlo aus Italien betreuen die Jugendgruppe die zwei Wochen, sie melden sich bei mir, wenn sie Beratung brauchen sagte Heidi.

    Der Plan ist ein Lehm-Ofen und ein paar Bänke im Garten aufzubauen und ein Theaterstück mit den Kinder  der Unterkunft vorbereiten, an dem Fest zu spielen.

    Die Gartengruppe hat ein paar von Landfrauen gewonnen, sie backen oft Kuchen für die Gäste bei der Veranstaltungen.

    Sie haben auch mit große Freude einen Wohnwagen von Nachbarn-Dorf bekommen, der Wagen passt für 20 Leute, wenn die Jugendliche im Garten übernachten möchten.


    (mehr …)

  • IG Coppenbrügge auf privaten Grundstück

    (Gu, alerts)

    Am 27. April eröffnet der interkulturelle Begegnungsgarten „Wurzelwerk“. Dank eines großzügigen, privaten Grundstückseigentümers aus Coppenbrügge sowie des tatkräftigen Einsatzes von Ehrenamtlern und Rathaus-Mitarbeitern aus Coppenbrügge kann nun ein weiteres interkulturelles Projekt Wurzeln schlagen. Mit Unterstützung des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Sozialstiftung Martin Schmidt hat die IMPULS gGmbh in den letzten Wochen einen Ort der Begegnung geschaffen, an dem einheimische und neu zugezogene Bürger künftig gemeinsam Gärtnern und sich gegenseitig kennenlernen. […]
    Darum sind in der Anlage drei unterschiedliche Bereiche geplant: Neben Parzellen für den individuellen Bedarf der Besucher wird ein Teil des Gartens als Lehrfläche genutzt, um speziell Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung und ökologischen Anbau näher zu bringen. Der dritte Teil wird aus einer Gemeinschaftsfläche bestehen, die gemeinsam bearbeitet wird und zudem Raum für geselliges Beisammensein bietet. Als zentrales Element dient dazu ein liebevoll restaurierter Bauwagen, der als Aufenthaltsraum und Küche genutzt wird. Neben regelmäßigen Öffnungszeiten wird es immer wieder thematische Aktionen und Veranstaltungen, wie beispielsweise Feste, einen Tag der offenen Tür oder Ferienprogramm geben, über die auf einer Infotafel am Garten informiert wird. Das Team des Gartens wird eng mit dem wöchentlich stattfindenden Begegnungscafés in Coppenbrügge und Salzhemmendorf, sowie dem Streetworkprojekt im Hamelner Stadtteil Rohrsen zusammenarbeiten. Alle Projekte sind Teil des Förderprogramms Jugend Stärken im Quartier, das in Trägerschaft des Landkreises durchgeführt wird und die Finanzierung
    sicherstellt.[…]

    https://www.neue-woche.com/lokales/nachrichten-ith-region/interkultureller-begegnungsgarten-eroeffnet-donnerstag (mehr …)

  • „Tag der kleinen Forscher“ im IG Aalen

    (Gu, alters)

    Am Mittwoch, 21. Dezember, ist von 14 bis 16 Uhr im Interkulturellen Garten hinter dem Hirschbachfreibad der „Tag der kleinen Forscher“. Kinder zwischen drei und zehn Jahren können mit explorhino, der Werkstatt der jungen Forscher an der Hochschule Aalen, forschen. (mehr …)

  • erstes Feriencamp im Kleinen Garten in Dresden

    (Gu, RSS)

    „Das ist eine Brombeere. Probier mal.“

    „Aber ich mag kein Obst“

    „Auch nicht, wenn du es SELBER geerntet hast? Da wär ja die ganze Arbeit umsonst.“

    „Na gut, eine.“

    „Nimm die hier, die ist schon ganz groß, weich und saftig“

    „Ok“. Ruhe. Schmatzen. „Mhhhh. Lecker. Ich mag ein neues Obst.“
    Dies war eine der vielen kleinen Begebenheiten, die das Sommerferiencamp im Kleinen Garten zu etwas ganz Besonderem machten.

    Vom ersten bis fünften August wuselten 13 Kinder zwischen 7 und 12 durch den Gemeinschaftsgarten „Kleiner Garten“ und erkundeten dort spielerisch die Natur. Ein Team von PädagogInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen begleitete Sie dabei. Benedikt vom ÖIZ, Sarah und Julie vom Jungen Gemüse organisierten das Camp und holten sich zur Verstärkung für den Lehmofenbau noch Adrian und Vincent mit dazu. So konnte das erste Sommerferiencamp in einem der UFER-Projekte e.V. Gärten starten.

    Von Höhlen bauen aus Weidenruten, über Wasserspiele am Bach, Ernten von Gemüse und Brombeeren bis hin zu einer Tour durch den botanischen Garten gab es viel zu erleben. Dabei konnten die Kinder sich größtenteils selbstbestimmt durch den Garten bewegen und sich austoben. So kamen sie an einem Regentag von ganz allein auf die Idee kreative Wassersammelmethoden zu entwickeln und Ressourcen zu speichern.

    Das Highlight war aber sicherlich der Bau unseres Lehmofens. Hier lernten die Kinder und wir, wie aus einfach zu beschaffenden Ressourcen wie Lehm und alten Ziegeln ein Ofen konstruiert werden kann. Der wohl spannendste Moment des Camps war der, an dem die Schablone des Gewölbes aus dem Bauwerk gezogen wurde und die Ziegelsteine wie durch ein Wunder fest zusammen hielten. Wahnsinn! Doch auch das Mischen des Lehms und abdichten des Ofens machten uns viel Spaß. Am Ende wurde das Bauwerk dann noch mit Scherbenmosaiks verschönert.
    Am Freitag feuerten wir den Ofen das erste mal an und probierten ein von den Kindern gewünschtes Rezept aus: „Schlemmerbrot“. Ein mit Käse und selbstgemachter Kräuterbutter gefülltes und im Ofen überbackenes Brot.

    Dafür mussten wir den Ofen 1 ½ Stunden anfeuern und gut auf das Feuer achten, anschließend wurde die Glut aus dem Ofen genommen und das Brot hineingeschoben. Die Schamottsteine und die dicke Ziegelwand hielten genug Wärme im Ofen um unser Essen zu erhitzen.

     
    Ziel des Camps war es, den Kindern ganz praktisch Wissen über ökologische Zusammenhänge, gesunde Ernährung, Gärtnern und Partizipation zu vermitteln. Dafür bereiteten wir keine theoretischen Inputs vor, sondern proboierten gemeinsam viel aus und beantworteten Fragen. „Wo steht denn hier der Lauch?“, „Warum schmeißen wir die Gemüseabfälle auf den Kompost?“, „Woher kommt der Lehm?“, „Warum gibt es zum Mittag kein Fleisch?“, „Was wächst da?“ Beim beantworten dieser Fragen spielte sich in den Kinderköpfen deutlich sichtbar einiges ab. Auch beim Umgang miteinander konnten einige Kinder in dieser Woche viel lernen. Zum Beispiel beim Morgenkreis, wo wir das Tagesprogramm gemeinsam planten und jede Stimme zählte.

     
    Es ist erstaunlich, wie schnell so eine Woche vergehen kann. Zwischen bauen, spielen, erkunden und essen flog die Zeit davon und schon war das Camp vorbei.

    Wir planen für das nächste Jahr eine Wiederholung!

    (mehr …)

  • IG Magdeburg vor Professionalisierungsschritt?

    (Gu, Mail)

    Im IkuGa läuft es an sich ganz gut. Inzwischen ist der Garten gut gefüllt und auch vielfältig durchmischt, sowohl in Hinblick auf verschiedene Kulturen, aber auch soziale Hintergründe und den verschiedenen Generationen. Zudem sind auch einige schöne Ideen dazugekommen. In diesem Jahr hat das Thema essbare Stadt und die Außengestaltung mit Sitzbänken und Bepflanzung in den Randbereichen vermehrt Aufmerksamkeit erfahren.

    Neben den ökologischen Fragen – Aufwertung des Bodens und Nährstoffe, Krankheiten – tun sich in den letzten Jahren zwei große Projekte auf. Das eine ist die Frage wie wir die Kinder im Stadtteil, welche den Garten gerne nutzen, in einem regelmäßigen Angebot besser einbinden können. Das andere Projekt betrifft die Wasserversorgung, da Regentonnen bei weiten nicht ausreichen bzw. die Dachfläche fehlt und wir entweder überlegen wie wir eine Zisterne mit einem der Häuser verbinden könnten oder ob es möglich und sinnvoll ist einen Brunnen zu bohren.

    Letztlich bleibt auch immer die Frage ob wir mit den größeren Projekten oder mehr sozialarbeiterischen Aufgaben nicht einen weiteren Professionalisierungsschritt gehen müssen, da der Garten in der jetzigen Form auf einer niedrigschwelligen und rein ehrenamtlichen Basis steh. Diese schafft es aber nur bedingt größere Projekte und damit verbundene bürokratische und fachliche Aufgaben zu realisieren.


    (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld; Teilumzug und Diebstahl und Brandanschlag

    (Gu aus Newsletter)

    Unser Teilumzug steht vor der Tür: Am 04. Juni 2016 brauchen wir ab 10 Uhr eure Hilfe! Transporter und Anhänger gesucht!

    Wir wollen Pflanzen in Töpfen, Bretter, Paletten und andere Sachen in die Vitalisstraße umziehen. Außerdem müssen wir die Brandreste unseres Wintergartens beseitigen. Wer von euch hat ggf. noch eine Transportmöglichkeit? Wir haben bisher nur einen Transporter zur Verfügung. Eine weitere Transportmöglichkeit wäre natürlich sehr hilfreich. Selbstverständlich benötigen wir auch eure Muskelkraft. Wir sind gespannt, was wir an dem Samstag alles geschafft bekommen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit!

    Wir begannen in der Vitalisstraße zu gärtnern. Zunächst befreiten wir etliche Erdbeerpflänzchen vom wuchernden Wildkraut, schnitten Büsche zurück und räumten das Schrebergartenhäuschen auf. Außerdem galt es noch eine Wiese zu bändigen… Momentan sind wir regelmäßig am Freitag Spätnachmittag in der Vitalisstraße anzutreffen. Wir suchen auf alle Fälle noch weitere interessierte GärtnerInnen, welche dieses Kleinod zu einem fruchtbaren Stück Land machen.

    Wintergarten abgefackelt

    In der Nacht zwischen dem 18. und 19. Mai 2016 wurde im Gartenbahnhof eingebrochen und unser Wintergarten in Brand gesteckt. Dieser brannte vollständig nieder und steckte einen Barwagen von Jack in the Box in Brand. Nachbarn verständigten gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr, wodurch das Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Neben dem Wintergarten mussten wir feststellen, dass unsere Weinrebe und weitere Stauden Brandschäden davon trugen. Die Weinernte an dieser Rebe fällt dieses Jahr jedenfalls aus. Wir sind entsetzt und sehr traurig über diesen Brandanschlag. Was soll das?

    In den letzten Jahren gab es verschiedene Brände auf dem ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Es wurden bereits Container, ein Wohnwagen und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Treibt da ein Serientäter oder eine Serientäterin sein oder ihr Unwesen? Unser Wintergarten und der Barwagen von Jack waren jedenfalls nicht das erste Brandopfer. […]

    In unser Gartenhäuschen wurde eingebrochen: Der oder die Täter entfernten die Bretter von der Tür und stahlen mindestens einen Zimmermannshammer, eine Zange, einen Kuhfuß und eine Schubkarre. Der Einbruch hängt wohl mit dem Brandanschlag zusammen. Wir fanden den gestohlenen Hammer in der Asche des Wintergartens wieder. Da war leider nur noch das Metallgerüst übrig.

    An den beiden folgenden Gartentreffen galt es die Überreste unseres ehemaligen Wintergartens aufzuräumen. Da waren nur die traurige Reste übrig und das Wegräumen verbreitete wenig Freude. Die verkohlten Balken und Bretter stapelten wir am Rand und die mit Scherben versehene Asche luden wir in Schubkarren und fuhren diese weg. Einem großen Teil der verkohlten Holzreste entledigten wir uns in einem reinigenden Feuer. Übrig bleibt eine kahle Stelle, die deutlich macht, dass wir hier einen Verlust erlitten haben. (ve)

    Nach dem Brandanschlag war unsere Stimmung getrübt, aber wir wollten trotzdem unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier abhalten. Das war auch gut so, denn neue Leute kamen in den Gartenbahnhof.

    Zunächst galt es unsere Südfrüchte zusammenzustellen. Robert hatte dankenswerterweise für uns Tomaten, Paprika und Kürbisse vorgezogen. Bei der Übergabe der vorgezogenen Tomaten war leider etwas schief gelaufen. Vermutlich ließen Leute Pflanzen mitgehen. Wir hatten deshalb zunächst nur wenige Pflanzen zur Verfügung. Durch Spenden von Karin, Manuela und Christian konnten wir das Pflanzendefizit aber wieder wettmachen. Danke! Was uns allerdings noch fehlt sind Chili-Pflanzen.

    Zum 10. International Sunflower Guerilla Gardening Day verabredeten sich am 01. Mai 2016 spontan einige Kids mit ihren Eltern im Gartenbahnhof Ehrenfeld. Der Motto des Tages war: Geht raus, pflanzt Sonnenblumen und begrünt eure Stadt

    Zur Historie: 2016 ist das 10. Jahr (kleines Jubiläum :-)) an dem die Guerrilla GärtnerInnen in Brüssel den 01. Mai zum „International Sunflower Guerilla Gardening Day“ ausgerufen haben.

    Nun wollten wir dies zum Anlass nehmen, um mit Kindern und deren Eltern Samenbälle mit Sonnenblumensamen zu machen. Karin stellte das notwendige Saatgut zur Verfügung, Aniko besorgte zusätzliches Material und wir konnten übrig gebliebene Erde des Gartenbahnhofs nutzen.

    […]
    Das nächste Kinderprogramm findet voraussichtlich am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 15 Uhr statt. Wir wollen uns auf dem ehemaligen Güterbahnhof umschauen was es für Müll auf dem Gelände zu finden gibt. Aus dem Müll planen wir kleine und grosse „Skulpturen“ zu basteln.


    (mehr …)

  • Tage der offenen Gartentür bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Natur erleben mitten in der Stadt! Von 15. Mai bis 9. Oktober 2016 (außer in den Sommerferien) Familienprogramm immer sonntags von 14 bis 18 Uhr.
    Wie wächst unser Essen? Was passiert im Garten übers Jahr? Was macht die Natur in der Stadt? Mit unserem Programm wollen wir Kinder und Familien im Gemeinschaftsgarten von „o’pflanzt is!“ die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.

    An den Tagen der offenen Gartentür laden wir sonntags während des Gartenjahres in Kooperation mit SPIELkultur e.V. in unseren Garten ein. Die schöne Atmosphäre lädt zum Genießen und Erkunden ein. Wer will, kann im Garten mitarbeiten und unser eigenes Beet gestalten, Pflanzen großziehen, ernten und schnabulieren, Hollerkücherl backen, Nisthilfen für Vögel und Insekten gestalten, saure Kornelkirschdrops trocknen, Fackeln machen, einen Kartoffel- oder Kürbistag erleben, selber Vogelfutter herstellen, Marmelade kochen und vieles andere mehr. So kann die Entwicklung des Gartens über das ganze Jahr beobachtet werden.

    Ohne Anmeldung und kostenlos!
    Für Kinder und Familien
    (mehr …)

  • Spiel/Feld Marzahn hat eigenen Verein und macht viele Angebote für Kitas und Schulen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ja, das Spiel/Feld gibt es noch (seit 2014  als eigenständigen Verein). Der Start war nicht ganz einfach, da die TU (nicht unbedingt beabsichtigt) nur teilweise mit relevanten Daten herausrückte, so dass wir uns alles nach und nach zusammen suchen mussten und die ganzen Behördengänge länger dauerten als nötig. Die TU ist somit raus, obwohl uns einige ehemalige Studenten geblieben sind, die sich so sehr mit dem Spiel/Feld verbunden fühlen, dass sie als Mitglieder dabei sind.

    Die kooperierenden Einrichtungen beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Die Kindergärten an sich haben keine Mittel, wenn sie etwas zahlen müssten, wären sie „raus“, weil das eben nicht vorgesehen zu sein scheint. Die Grundschule finanziert viele der im Lern/Feld verwendeten Materialien (z.B. Sämereien, Pflanzen, Handschuhe, kleine Spaten…) selbst und vor allem auch die Honorrarkräfte, über einen finanziellen Jahres-Beitrag wird gerade verhandelt, die Senioreneinrichtung gibt uns das Wasser, das FAIR ist Fördermitglied.

    Wir sind (nach unseren zeitlichen Möglichkeiten) immer auf der Suche nach Unterstützung, z.B. durch Teilnahme an Ausschreibungen, die in unserem Bezirk laufen. Über einen „Ehrenamtstopf“ ist mir so nichts bekannt. Ich werde mich aber informieren, ob es da etwas gibt, das für uns in Frage kommt.

    Es sind ca. 20 Vereinsmitglieder und es kommen noch 20 – 30 AnwohnerInnen regelmäßig dazu. Mit ihrer Umweltbildungsarbeit „LernFeld“ erreichen sie ca. 100 Kinder p.a. (Grundschule, Jugendclub, 2 Kitas) und sie machen auch Angebote für ein Altenpflegeheim. Alle diese Einrichtungen sind fußläufig vom Garten entfernt.

    Wir fördern Gartenwerkzeuge, Erde, eine verbesserte Wasserversorgung


    (mehr …)

  • 1 Jahr Himmelbeet: Sommerfest am 28.6.

    (Gu über AGKleinstlaWi-Mailingliste)
    „Wer schon immer mal wissen wollte, was man als Imker eigentlich alles wissen und können muss, ist herzlich eingeladen, den Imker-Workshop ab 11:00 Uhr zu besuchen. Matthias Kümmel, der himmelbeet-Imker, zeigt dann, was man benötigt, um in die Imkerei einzusteigen. Der Workshop ist natürlich auch die Gelegenheit, um die himmelbeet-Bienen kennenzulernen! 
    Wer sich hingegen eher künstlerisch entfalten möchte, kann sich von Micha Grosch zeigen lassen, wie das Siebdruckverfahren tatsächlich funktioniert. Hier können dann auch die neuen Logotaschen des himmelbeet-Projektes bewundert und erworben werden. Für beide Workshops wird um Anmeldung gebeten (p@himmelbeet.de; Kosten Imker-Workshop: 10€). 

    Wer erst einmal ausschlafen möchte, dem sei außerdem noch der Workshop am Nachmittag empfohlen: Von 14:00-16:00 Uhr wird in einer gemeinsamen Pflanzaktion ein Färbergarten angelegt. Nebenbei erfahren alle, die mit Hand anlegen, wie man ein Hochbeet konstruiert und welche Pflanzen eigentlich für die Naturfarbenherstellung geeignet sind. 

    Auch für die Kleinsten wird gesorgt: Sie können sich vor Ort schminken lassen und gemeinsam mit den Ehrenamtliches des himmelbeets kleine Geschenke für Mama, Papa, die Oma oder den Opa basteln. 
    Pflanzenliebhaber und Garteninteressierte können, aber auch einfach „nur“ durch den Garten schlendern, sich über die Milonga-Veranstaltungen, die Worksshop von Frauen für Frauen und über die Spenden-Aktionen des Projektes informieren oder mit den Nachbarn im Kiez ins Gespräch kommen. Musikalisch untermalt wird der Tag von der „d-drums Schlagzeugschule“ (um 16:00 Uhr) und dem Singer-Songwriter-Duo Jana&Christian. Eine Tombola, bei der man viele tolle Preise gewinnen kann, rundet einen entspannten Tag mitten im Wedding ab.“

    (mehr …)

  • IG Oberes Enztal wächst

    (Gu aus google alert vom 15.6.)
    „Die Anfänge sind gemacht und der Garten wächst langsam aber beständig. Es wurden unter anderem Hecken geschnitten, Beete bepflanzt, Zäune installiert und der bislang abschüssige Zugangsweg planiert und mit einem von der Stadt Wildbad gesponserten Handlauf hangseitig gesichert. Auch beteiligte man sich am Markt in der Trinkhalle im April mit einem viel beachteten Stand. Dort bot man Samenbomben und selbst gefertigte und kunstvoll bemalte Nistkästen an, die reißenden Absatz fanden. Noch vor den Sommerferien will man im Jugend- und Kulturhaus gemeinsam kochen und hofft möglichst viele Asylbewerber als Gäste dabei zu haben. Der Verein beteiligt sich am Kinderferienprogramm der Stadt gleich mit drei Angeboten. Am Samstag, 30. August, bietet man im Jugendhaus den Bau von Insektenhotels an, ebenso am Freitag, den 5. September. Am 6. September laden die Gartenfreunde Eltern und Kinder zum Grillen in den Garten am Hengstberg in Calmbach ein. Nähere Informationen sind erhältlich mit der Anmeldung bei der Stadtverwaltung. Weitere Arbeiten im Garten stehen an, wie der Bau von Hoch- und Hügelbeeten und die Verbesserung der Gießwasserversorgung. Dazu wünscht sich der Verein weitere Gartenfreunde, die aktiv mit Hand anlegen oder Material und handwerkliche Geräte zur Verfügung stellen können.“

    Quelle: http://m.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-wildbad-interkultureller-garten-waechst.7ed74a0a-a9a3-4ad3-8dd4-897bed8341fb.html (mehr …)

  • neues von Himmelbeet

    (Gu aus Newsletter vom 21.5.)
    […]“Donnerstags und Samstags könnt Ihr Euch beim Gartenarbeitstag die Hände schmutzig machen und auch für die Kleinen gibt es wieder jeden Mittwoch von 15-17 Uhr den Kinderbauspieltag
    Außerdem bieten wir diese Saison einige neue himmelbeet-Produkte an: vorbepflanzte Balkonkästen und die Möglichkeit, jeden Monat eine Überraschungsgartentüte im Abo zu erhalten. Doch damit nicht genug, ab Ende Mai wird es ein Mietfahrrad mit Anhänger im Garten geben, um Lasten zu transportieren.
    Veranstaltungen
    Ab morgen wird im Garten bei der himmelbeet Milonga wieder unter freiem Himmel das Tanzbein geschwungen. Jeden zweiten Donnerstag erklingen von 18:00 bis 22 Uhr Tangoklänge im Garten und ein eigens aufgestellter Tanzboden lädt Anfänger wie auch Fortgeschrittene zum Tanzen ein. […]
    Diesen Sommer bieten wir an fünf Samstagen je zwei kostenlose zweisprachige Workshops von Frauen für Frauen  mit Kinderbetreuung zu den unterschiedlichsten Themen wie z.B. Bewerben im grünen Bereich, Fahrrad reparieren, Kochen und vielen anderen spannenden Themen an. Erster Termin ist der 31. Mai.
    Wir machen beim DiBaDu Wettbewerb der DiBa mit, hier könnt Ihr für uns abstimmen.
    Am 1. Juni könnt Ihr uns an unserem Wildkräuterstand auf dem Umweltfestival am Brandenburger Tor besuchen und eine kostenlose Wildkräuterführung mit unserem Gärtner Jonathan Hamnett machen.
    Was es sonst noch Neues von uns gibt?
    Im April haben 117 Pächter die 151 Pachtbeete bezogen und gärtnern nun in ihren eigenen kleinen Boxen bei uns im Garten. Wir danken den Firmen und Privatpersonen, die 15 der Beete für soziale Einrichtungen wie Kitas und Schulen gespendet haben.
    Nach dem Motto „Kräuterküche statt Döner“  bauen wir diesen Sommer eine Kräutercafé, in dem interkulturelle Kochworkshops für Kinder und Erwachsene stattfinden werden und kleine Speisen sowie Getränke angeboten werden sollen. Setzt Euch gemeinsam mit uns auf der Spendenplattform betterplace für dieses Ziel ein! […]
    P.S. Gerne könnt Ihr uns Eure Küchenabfälle für den Kompost vorbeibringen! (mehr …)

  • Die Lernküche des Prinzessinnengartens

    (Gu, Tel, 21.5.)
    Die Lernküche, bei der wir 6000 Euro für die Anschaffung des Containers und eines Teils der Innenausstattung gefördert haben, wird am 19.6. eröffnet. Es gibt eine überdachte Terrasse. Die Küche soll dann für Workshops mit Kindern und Jugendlichen und abends für „Selbsterntediners“ von Erwachsenen genutzt werden. Es bleibt einiges an Gemüse übrig im Garten und so soll es „Ernterundgänge spezial“ geben, bei denen den Leuten auch besondere Gemüsesorten oder Kräuter vorgestellt werden, die diese dann gemeinsam verkochen können (mehr …)