Schlagwort: Angebote für Schulen

  • Köln: Schulgarten Teil des GG Sülzer Triangel

    (Insta)

    Unser Sülzer Triangel kooperiert sein Anbeginn mit dem Schulgarten der Theodor-Heuss-Realschule in Köln Sülz.

    Heute möchten wir uns einmal für diese tolle Zusammenarbeit bedanken.

    Die THR beschreibt die Kooperation mit dem Schmitzundkunzt wie folgt sehr nett:

    „Unser Schulgarten ist zugleich das grüne Klassenzimmer für die komplette Schulgemeinschaft.
    Wir fördern das Unterrichten im Freien und ermöglichen eine direkte Verbindung zu Natur.
    Dabei ist jedes Fach, jede Arbeitsgemeinschaft und explizit jeder
    Schulangehörige eingeladen, hier zu arbeiten und sich zu erholen.
    Es gibt einen Garten der Jahreszeiten, einen Wildblumen-Streifen,
    eine Totholzhecke, Hochbeete und ein Bienen- Hotel. Ein kleiner
    Gartenteich dient als Insektentränke für heiße Sommertage. Obstbäume
    laden Insekten und Kinder zum Naschen ein. In dem angrenzenden Bereich,
    den wir mitnutzen, gibt es einen Kompost, eine Wurmkiste, ein
    Bewässerungssystem und eine Arbeitsinsel.
    Das Herzstück des Schulgartens bildet der Sitzkreis, in dem fast jede
    Stunde beginnt und endet. Er besteht aus Baumstämmen, die das
    Grünflächenamt Köln uns spendet. Die Stämme sind Abfall aus der
    Baumpflege. Unser Wildblumenstreifen fördert die Biodiversität, indem
    er Lebensraum und Nahrung für verschiedene Insekten, wie Bienen und
    Schmetterlinge bereitstellt. Er ist das Restaurant für unsere eigenen
    Wildbienen.“

    Wollt ihr mehr Hintergrunddaten zum Schulgarten?

    Dann lest gerne alle Facts zum Schulgarten über die folgende Wettbewerb Seite:
    https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2025-schulgarten-theodor-heuss-realschule-koeln-04304378/ (mehr …)

  • Karlsruhe – Garten an der Bib und Lernort von Urbane Gärten

    neuer Garten:

    in Wörth am Rhein Die Grünfläche an der Stadtbücherei verwandeln wir in einen Gemeinschaftgarten — mit allen, die Lust haben, gemeinsam zu gärtnern und einen Ort der Begegnung zu schaffen. Das Angebot findet im Auftrag der Stadt Wörth am Rhein im Rahmen der Bundesförderung Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren statt.

    Auch neu bei uns im Netzwerl ist der Rheinstrand Garten (im Auftrag einer Wohnungsbaugesellschaft)

    Seit 2 Jahren gibt es auch die „Werkstatt für alles mögliche“: https://urbanegaerten.org/aktuell/projektstart-von-strg-shift-stadt-in-der-werkstatt-fur-alles-mogliche, gefördert durch die Klimastiftung BaWü

    Wir initiieren und begleiten momentan diverse Gemeinschaftsgärten in Karlsruhe und haben in diesem Monat auch unseren „Lernort für regenerativen Gemüse- und Obstanbau“ in Karlsruhe eröffnet. (Auf unserem 5000 qm großen Lernort im Naturschutzgebiet Fritschlach pflanzten wir gemeinsam mit 15 Schüler*innen 70 Laub- und Obstbäume. Die Aktion fand im Rahmen des Projekts Klimaneutrale Schule – Wir machen mit! statt)

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  • Berlin: Grünes Klassenzimmer in Kraut und Rüben in Marzahn

    (Antworten, ANtrag)

    Menschlichkeit Unparteilichkeit Neutralität Unabhängigkeit Freiwilligkeit Einheit Universalität
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Projektbeschreibung und Anlass:
    Im Rahmen unseres bestehenden Gartenprojekts „Kraut und Rüben“ möchten wir 2025 einen
    neuen, zukunftsweisenden Schwerpunkt setzen: Ein grünes Klassenzimmer für Kinder soll
    entstehen, in dem sie den bewussten Umgang mit Pflanzen, Kräutern und der Natur
    altersgerecht erleben und erlernen können.
    Ziel ist es, Kinder aus dem Sozialraum spielerisch und praxisnah mit der Welt der Kräuter und
    Nutzpflanzen vertraut zu machen. Durch kindgerechte Hochbeete, Lerninseln und begleitete
    Entdeckertage im Garten möchten wir Neugier wecken und Naturwissen erlebbar machen. Der
    Garten wird somit nicht nur Ort des ehrenamtlichen Engagements, sondern auch ein inklusiver,
    intergenerativer Lernort für Naturbildung und gesunde Ernährung.
    Konkret geplant ist:
    • Bau von 4 bis 6 kindgerechten Hochbeeten (rücken- und kindergerecht, mit farbiger
    Beschriftung und Kräuterschildern)
    • Ausstattung mit Gartengeräten für Kinder (kleine Schaufeln, Gießkannen etc.)
    • Einrichtung eines kleinen überdachten Lernplatzes mit Sitzgelegenheiten (z. B.
    Baumstümpfe oder wetterfeste Bänke)
    • Entwicklung einfacher Lernmaterialien zum Kennenlernen von Pflanzen, Kräutern und
    Gemüse
    Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen und Familien aus
    dem Kiez. Die Kinder werden aktiv in den Bau und die Bepflanzung einbezogen – so entsteht
    Identifikation und ein achtsamer Umgang mit Natur und Nahrung. Alle Familien können sich
    daran beteiligen.
    Ausblick:
    Das grüne Klassenzimmer ist als dauerhafte Ergänzung des Gartens geplant. Es bietet die
    Möglichkeit, regelmäßig Workshops und Pflanzaktionen mit Kitas, Grundschulen und Familien zu
    gestalten – und wird Teil eines wachsenden, naturnahen Bildungsangebots im DRK-
    Begegnungszentrum Marzahn-Süd.

    1. Wie hat sich die Gartengemeinschaft denn weiterentwickelt? Wie viele Menschen gärtnern
    inzwischen und wie macht sich der Gartenrat?
    Die Gartengemeinschaft hat sich kontinuierlich weiterentwickelt.
    Aktuell gärtnern über 20 engagierte Personen im Gemeinschaftsgarten. Sie pflegen sowohl
    individuelle Anbauflächen als auch gemeinschaftlich genutzte Beete.
    Der Gartenrat (auch Gartenbeirat genannt) wurde ins Leben gerufen, um Herausforderungen in der
    Organisation (z. B. Nutzung von Geräten) zu begegnen. Der Rat trifft sich wöchentlich, plant
    Aufgaben, legt Nutzungsregeln fest und entscheidet über Anschaffungen. Die Einführung dieses
    Gremiums hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und fördert ein harmonisches und faires
    Miteinander.
    2. Wie viele Kinder sind jetzt schon im Garten (mit ihren Eltern/Verwandten/Bekannten) beim
    Gärtnern dabei?
    Derzeit sind regelmäßig 12 Kinder vor Ort, die mit ihren Familien mitgärtnern. Es ist jedoch gewollt,
    dass die Gartenfläche bewusst für Familien geöffnet wurde und die geplante Erweiterung (Grünes
    Klassenzimmer) die Einbindung von Kindern weiter intensivieren soll.
    3. Was genau meinst du mit „Grünes Klassenzimmer“? Wann können die Kinder dort gärtnern?
    Wäre das immer angeleitet? Wer entscheidet, was in den Kinderbeeten angebaut wird und was
    passiert mit dieser Ernte?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist als dauerhafte Bildungsfläche im Garten gedacht. Es soll:
    • kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück),
    • Gartengeräte für Kinder,
    • eine überdachte Sitzecke (z. B. Baumstümpfe, wetterfeste Bänke)
    • sowie Lernmaterialien beinhalten.
    Kinder können dort angeleitet im Rahmen von Entdeckertagen, Pflanzaktionen oder Workshops
    mitmachen. Die Aktivitäten sollen in Zusammenarbeit mit Kitas, Grundschulen und Familien
    stattfinden.
    Was in den Kinderbeeten angebaut wird und wie die Ernte genutzt wird, ist nicht konkret
    beschrieben, aber es ist naheliegend, dass die Entscheidung gemeinsam mit den Kindern/Familien
    sowie den betreuenden Ehrenamtlichen getroffen wird. Die Ernte wird Teil der Naturbildung und
    gesunden Ernährung sein.

    4. An welche Form von Lernen denkt ihr? Lernplatz mit Sitzgelegenheiten klingt nach Unterricht wie
    in der Schule?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist nicht als klassischer Unterrichtsraum gedacht, sondern als
    spielerischer, praxisnaher Lernort in der Natur. Die Idee ist es, Naturbildung mit allen Sinnen zu
    ermöglichen, z. B. durch:
    • Kräuter riechen, schmecken, benennen
    • Pflanzen pflegen und beobachten
    • spielerisch Zusammenhänge verstehen
    Die Sitzgelegenheiten dienen dazu, Gruppen (z. B. Kita-Kinder) einen Rahmen für kleine
    Einführungen, Beobachtungen oder Reflexionen zu bieten – ohne Schulatmosphäre, sondern im
    naturnahen Setting.
    5. Wo wären die Werkzeuge untergebracht und wie zugänglich sind diese dann?
    Aus den bisherigen Projektberichten geht hervor, dass jede/r neue Gärtner*in eine eigene kleine
    Kiste für Werkzeug erhält. Es gibt zudem einen gemeinsamen Gerätepool, der durch Fördergelder
    ausgebaut wurde. Es ist geplant, dass auch die Kindergeräte in einem ähnlichen System aufbewahrt
    und gemeinsam, unter Aufsicht nutzbar sein werden.
    6. Was ist mit „Kästen“ im Kostenplan gemeint?
    Im Förderantrag ist bei den Ausgaben ein Posten mit „Erde und Kästen“ in Höhe von 200,00 Euro
    genannt. Gemeint sind hier Pflanzkästen und mobile Pflanzgefäße, die speziell für die Kinderbeete
    oder das grüne Klassenzimmer verwendet werden sollen.
    7. Habt ihr die Kitas und Schulen und den Bezirk gefragt, ob sie das Projekt finanziell unterstützen?
    Ja, wir arbeiten bereits eng mit mehreren Kitas und Grundschulen aus dem Sozialraum zusammen
    und binden diese aktiv in das Projekt ein – insbesondere im Rahmen von Entdeckertagen und
    geplanten Pflanzaktionen. Eine finanzielle Unterstützung durch die Einrichtungen oder den Bezirk ist
    jedoch leider nicht möglich.
    Als Geschäftsführerin bin ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss Marzahn-Hellersdorf und damit
    direkt in die kommunalen Haushaltsberatungen involviert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das
    Budget für Schule und Jugend im Bezirk kürzlich erheblich reduziert wurde. Das betrifft insbesondere
    die Mittel für präventive, außerschulische Bildungsangebote – wodurch eine finanzielle Förderung
    für unser Projekt derzeit nicht realisierbar ist.
    8. Habt ihr Kontakt mit dem Gutsgarten? Da läuft ja das Projekt „Hellersdorfer Gemüse“ und ggf.
    bekommt ihr dort auch einige der benötigten Gegenstände und Materialien:
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/project/hellersdorfer-gemuese/

    Wir stehen derzeit im Kontaktaufbau mit dem Gutsgarten und beobachten das Projekt
    „Hellersdorfer Gemüse“ mit großem Interesse. Ein Austausch ist für uns sehr wertvoll, insbesondere
    im Hinblick auf Ideen zur naturnahen Bildung und zur Gestaltung von Lernorten im Grünen.
    Allerdings haben wir bereits geprüft, ob dort eine materielle Unterstützung möglich wäre – also die
    Bereitstellung von Gartengeräten, Pflanzgefäßen oder Baumaterialien. Nach aktuellem Stand ist dies
    nicht umsetzbar, da die Mittel und Ressourcen im Projekt zielgerichtet für eigene Zwecke gebunden
    sind. Wir freuen uns dennoch auf einen weiteren inhaltlichen Austausch und mögliche Kooperationen
    in der Zukunft.

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  • Freiburg: Urbaner Garten Sulzburgerstr. wird reaktiviert

    (Antrag, Antworten)

    Der Urbane Garten befindet sich auf Höhe der Sulzburgerstr.38 in Freiburg- Weingarten und verfügt über drei Hochbeete sowie einige weitere kleinere, ebenerdige Beete. Während dieser sich in vergangenen Zeiten bereits großer Beliebtheit erfreute, lag er in den vergangenen Jahren durch die Corona-Pandemie sowie dem Älterwerden der früheren Aktiven eher brach und soll nun auf Wunsch der Anwohnenden wiederbelebt werden. Hierfür haben sich bereits einige Hobbygärtner:innen der Sulzburgerstraße gefunden, die Beetpatenschaften übernehmen wollen und darüber hinaus an der Gestaltung der Projekts partizipieren wollen. Auch die 4. Klasse des naheliegenden Adolf-Reichwein-Bildungshauses möchte zwei Hochbeete bewirtschaften. Weitere Patenschaften und eine Gemeinschaftsgärtner-Gruppe sind in Organisation.

    Um die Wiederbelebung in vollen Gang zu bringen, werden noch einige Anschaffungen benötigt. Gemeinsam mit den Gärnter:innen wurde eine Liste erstellt, die Geräte zur Bewässerung sowie Werkzeug und eine kleine Hütte für deren Aufbewahrungen vorsieht. Dafür würden wir uns sehr über eine Förderung freuen.

    Ziele

    Mit der Wiederbelebung des Urbanen Gartens an der Sulzburgerstraße möchten wir verschiedene Ziele auf ökologischer wie auch auf sozialer Ebene verknüpfen:

    Einerseits ermöglicht das Projekt die Schaffung einer „grünen Oase“ zur Erholung mitten in einem dicht besiedelten Stadtteil, der durch hohe Versiegelung und eher beengte Wohnverhältnisse geprägt ist. Auf diese Weise können auch insbesondere die vielen Kinder und Senior:innen im Stadtteil, die keine privaten Grünflächen verfügen, die Vorzüge des Pflegen und Verweilens im Garten genießen. Der Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern eröffnet die Chance, die Bewohnenden für eine saisonal-regionale Ernährungsweise sowie für einen nachhaltigen Lebensstil im Allgemeinen zu sensibilisieren. Während Freiburg-Weingarten als „Hitzehotsport“ gilt, wird der Urbane Garten zudem zum lokalen Klimaschutz beitragen.

    Gleichzeitig stellt der Urbane Garten einen wichtigen Begegnungsort dar, der verschiedene Menschen und Gruppen zusammenbringt und Raum für Kontakte und gemeinsame Projekte schafft. Dies wird einerseits dadurch gewährleistet, dass aktuell u.a. die Grundschulklasse der naheliegenden Schule sowie zwei alleinerziehende Frauen mit deren Kindern eine Beet-Patenschaft übernommen haben. Weitere Beet-Patenschaften werden an anwohnende Senior:innen und andere Interessierte vergeben. Zudem sollen zwei Hochbeete an eine Gruppe, die sich zum Gemeinschaftsgärtnern trifft, vergeben werden. Davon werden v.a. die Menschen profitieren können, die kürzlich in einer der neugebauten Sozialwohnungen in der Sulzburgerstr. 15-19 gezogen sind, da das Projekt die Chance zur Vernetzung und Verwurzlung im neuen Stadtteil bietet.Durch das gemeinsame Schaffen kommen also kommen Menschen in Kontakt, die sich sonst wohl nicht begegnen würden. Auf diese Weise wird der soziale Zusammenhalt im Stadtteil gestärkt, was sich positiv auf das Wohlbefinden und den sonst oft diffamierenden Ruf des Stadtteils auswirkt.

    Schließlich soll der Garten einen Rahmen bieten, um eigene Ideen verwirklichen zu können und so an der Mitgestaltung des Stadtteils teilzuhaben.

    Wie groß ist denn die Fläche, auf der gegärtnert wird und wie viele Beete gibt es schon, wie viele können/sollen es noch werden?

    • Die Fläche ist laut den Angaben der Stadt Freibur 300 qm groß
    • Aktuell gibt es 3 Hochbeete sowie 3 ebenerdige Beete. Sicherlich könnten noch 3-4 weitere, kleinere Beete geschaffen werden.
    • Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnert? Wie kann man noch mitmachen und wie erfährt man davon?
    • Aktuell mit im Boot sind circa 31 Leute. Das Setzt sich so zusammen:

    Grundschulklasse 20 Kinder mit 2 Lehrkräften (22); 2 Mütter mit Töchtern (4); 5 der früheren aktiven Personen aus dem Stadtteil. Einige der Kinder aus der Schulklasse haben schon bereit erklärt, auch in ihrer Freizeit und mit ihren Familien die Pflege mitzuwirken. Zudem hat das Seniorenheim der AWO, das gleich neben dem Garten liegt, Interesse am mitgärtnern angemeldet.

    • Wir freuen uns immer über neue Menchen! Mitmachen kann man entweder über eine Beet-Patenschaft oder an den Aktionstagen im Bereich des Gemeinschaftsgartens. Auch suchen wir noch Menschen, die in der Organisation des Gartens (Flyern, Besorgungen, Arbeit am Konzept) aktiv werden wollen. 
    • Erfahren kann man von unserem Garten durch die Flyer, die wir im ganzen Stadtteil verteilen; durch Social Media; durch unsere Aktionstage 
    • Was bedeutet Beetpatenschaft in Ihrem Falle? Sind das dann eher individuelle Beete dieser Personen und Gruppen?

    ·                  Eine Seite des Gartens ist reserviert für Beetpatenschaften, die von Kleingruppen (bisher Schulklasse, zwei Müttern und deren Kindern und evtl. einer Gruppe aus dem Seniorenheim begärtnert wird

    ·                  Die andere Seite ist für die Aktionsstage gedacht, in denen alle Interessierten flexibel mitanpacken können.

    Wenn schon eine Klasse und zwei Frauen mit Kindern Beetpatenschaften übernommen haben und noch einige noch vergeben werden, gibt es dann noch die Möglichkeit für weitere Interessierte, aktiv dabei zu sein?

    • Interessierte können entweder an den Aktionenstagen mitwirken, oder eine der noch freien Beetpatenschaften übernehmen – aktuell gibt es noch 2 freie Beete, die nochmals unterteilt werden könnten und zudem könnten neue Beete geschaffen werden. 

    • Wer entscheidet, was angebaut wird und was passiert mit der Ernte?

    Die Schulklasse hat bereits viele Ideen gesammelt, die dann besprochen wird. Ende April wollen wir uns zur Einweihung des Urbanen Gartens zum Grillen treffen und dort über Anbau-Ideen sprechen und einen Konsens finden.

    Die Beetpat:innen können Stand jetzt selbst über die Ernte verfügen. Die Ernte aus dem Gemeinschaftsgarten wird an die Teilnehmer:innen verteilt oder gemeinsam z.B. zum Grillen nach den Aktionstagen genutzt. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft in dem Garten?

    Das geplante Austausch- und Einweihungstreffen, die Aktionstage sowie Feste sollen den Gemeinschaftssinn fördern. 

    • Wir fördern ja „Fertigprodukte aus dem Baumarkt“ eher nicht (siehe unsere Förderrichtlinien), gibt es auch die Möglichkeit, dass die Gruppe das Gerätehaus/einen Schuppen selber baut?

    Ja, wir haben angefragt, ob der Bauspielplatz des Spielturms uns dabei unterstützen kann.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Die Beetpat:innen werden Samen/Setzlinge selbst kaufen. Und ist jedoch wichtig, für finanziell benachteiligte Menschen Möglichkeiten zu finden, auch daran teilhaben zu können. Auch werden wir an den Aktionstagen ein Spendenkässchen aufstellen, damit sich die Gärtner:innen an den entstehenden Kosten beteiligen können.

    • Wie wird derzeit bewässert? Mit welchen Geräten wurde bisher gegärtnert?

    Bisher wurden die Regentonnen und Gartenschläuche zweier Nachbarn genutzt, die dies so nicht mehr ermöglichen können. Einer der beiden bot jedoch an, dass wir das Wasser seines Garagendachs auffangen und nutzen können. 

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  • Ffm: Neues Projekt der GemüseheldInnen

    Es geht los! Wir laden euch herzlich ein zu unserer ERSTEN Mitmachaktion in unserem wunderschönen sonnigen Lerngarten! Am 10.03.25 ab 10:00Uhr ist es soweit!

    Treffpunkt ist der Haupteingang der Charles-Hallgarten-Schule „Am Bornheimer Hang 10“.

    Kurz zum Hintergrund:
    Wir haben in diesem Jahr erneut eine unglaublich schöne und wichtige Kooperation mit der Ludwig-Börne-Schule und der Charles-Hallgarten-Schule: Unser Lerngarten! Hier werden Schulklassen das Jahr über lernen, wie sie selbst ertragreich und naturnah Gemüse, Kräuter und Obst anbauen und gleichzeitig in Gemeinschaft werkeln können. In den 10 Market Garden Beeten mit Wildkräuter-und Staudenbereich wurde schon im Vorjahr unglaublich viel geerntet. (mehr …)

  • Unkel: Tiny Forest geplant

    wir vom Bio-Gemeinschaftsgarten im Unkeler Bürgerpark haben schon wieder eine neue Idee: zusammen mit einer Grundschulklasse und zwei siebten Klassen der Unkeler Realschule plus einen Tiny Forest im hinteren Teil des Bürgerparks anzulegen ( https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/tiny-forests-von-nachhaltiger-bildung-zu ). Mehrere Lehrer sind von dem Vorschlag angetan und würden mit ihren Schulklassen die Entwicklung der Artenvielfalt in „ihrem“ Wäldchen mindestens drei Jahre lang begleiten. Ich bin dazu im Kontakt mit den Spezialisten von MIYA forest e.V. ( https://www.miya-forest.de/miyawaki ) und möchte für die Auswahl standort- und klimagerechter Setzlinge auch die Wohlleben Waldakademie von der anderen Rheinseite (Eifel) einbeziehen. Für die Geländevorbereitung (flacher Aushub der Grasnarbe) und die Anlieferung von Mutterboden rechne ich mit Hilfe seitens des städtischen Bauhofs. Terra-preta-Kompost erzeugen wir selbst im Gemeinschaftsgarten.

    Unser Wäldchen würde mindestens 150 qm groß werden. (mehr …)

  • Freising: Knollen und Co bauen Schulgarten

    (NL)

    Schulgarten am Steinpark

    Für die neue Mittelschule am Steinpark bauen wir gerade einen kleinen Schulgarten auf. Gemeinsam mit den Schüler:innen haben wir im Werk-Unterricht bereits zwei Hochbeete aus alten Paletten gebaut. In den kommenden Wochen sollen sie mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Alle Aktivitäten im Schulgarten werden in den normalen Unterricht eingebunden, beispielsweise sollen im Deutsch-Unterricht auch Aufsätze über das Gärtnern geschrieben werden. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising als „Lernen durch Engagement“-Projekt umgesetzt.

    Projekt „Essbare Stadt“ gemeinsam mit der Lebenshilfe

    Gemeinsam mit der Gartelgruppe der offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Freising lassen wir gerade die Hochbeete im Johannispark wieder aufleben. Kommende Woche werden wir sie mit neuer Erde auffüllen und mit leckerem Gemüse und Obst bepflanzen. Die Ernte steht allen Bürger:innen zur Verfügung, jede:r kann zum Naschen vorbeikommen.

    Das Projekt existiert schon einige Jahre, war aber während der Covid-Pandemie eingeschlafen. Jetzt starten wir gemeinsam voll motiviert wieder durch!

    Vortrags- und Führungsreihe 2024

    Nach dem großen Erfolg unserer Führungsreihe im letzten Jahr, möchten wir auch dieses Jahr wieder Vorträge, Führungen und Workshops über das naturnahe Gärtnern anbieten. Unsere Umweltbildungs-AG ist gerade dabei, spannende Themen herauszuarbeiten und Referent:innen zu kontaktieren. Weitere Infos bekommst Du hier natürlich so bald wie möglich! Hast Du einen bestimmten Themenwunsch? Dann schreib uns gerne und wir versuchen ihn umzusetzen!

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  • Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein

    (Sachbericht)
    [Urbaner Garten Bayer Platz]
    2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.

    Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.

    Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.

    Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.

    Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)

  • Kiel: IG Kiel wird 10 Jahre alt

    Interkulturelle Garten Kiel: und tatsächlich feiern wir in diesem Jahr unser 10-jähriges Bestehen [Anfang Juni] Seit einem Jahr läuft im Garten ein neues Projekt „Erden und Aufblühen“, mit dem Fokus Umweltbildung, vor allem für Schulklassen aus der näheren Umgebung. Die Angebote werden sehr gut angenommen und stellen eine echte Bereicherung für die Kinder in diesem „Brennpunkt“-Stadtteil dar (mehr …)

  • Moers: gelungene Bauaktion mit Schule im Zaubergarten

    25 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Grundschule Lindenschule haben im Rahmen des Sachunterrichtes mit ihren Großeltern / älteren Menschen aus dem Stadtteil Repelen einen Teil des AWO-Grundstückes bepflanzt und selber einen Komposter gebaut. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von einer Lehrkraft der Lindenschule, einer Mitarbeiterin des Internationalen Zentrums und von Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil. Angeleitet wurden die Teilnehmenden von einer Floristin aus dem Stadtteil Repelen, welche sich für das Projekt zur Verfügung gestellt hat. Nachdem der Komposter gebaut wurde, konnte auf dem AWO-Grundstück eine Komposter-Rallye mit verschiedenen Stationen durchgeführt werden, die allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet hat. Es konnte bspw. Wissen darüber vermittelt werden, warum ein Komposter wichtig ist und was man in einen Komposter reinwerfen darf. Am 20.06.24 wurde geerntet und alle Menschen aus dem Stadtteil Repelen wurden hierzu eingeladen. Das Interesse an unserem generationsübergreifenden Garten von Seiten der Stadtteilbwohner*innen, der Politik und der Presse war nach wie vor groß (mehr …)

  • Siegen: Kleingartenverein Unterm Sender entwickelt sich weiter

    Wir sind eine der 9 Siegener Kleingartenanlagen und ein bisschen stolz darauf, dass wir uns als Verein mächtig weiterentwickeln konnten. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem man ein Beet pachten kann, wir haben die Offene Ganztagsschule der benachbarten Grundschule mit Ihren mobilen Beeten zu Gast, das Kreisklinikum hat einen Garten für die Arbeits-Therapie bei uns und eine Studentengruppe der Uni Siegen hat gleich einen Verein gegründet und von uns die Parzelle dazu gepachtet.

    Abgesehen davon haben wir 75 Gärten mit je rund 300qm Fläche in schönster Lage Siegens. (mehr …)

  • Hamburg: Urban Farming Projekt für Kinder auf Dach

    https://ueberquell.com/green-pauli-unser-urban-farming-projekt/

    Dafür sucht die Stiftung WAS TUN! eine Projektleitung für „Green Pauli“
    Es handelt sich um ein integratives Urban Farming Projekt in Kooperation mit den Überquell Brauwerkstätten auf St. Pauli


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  • Eichstätt: Bau eines Geodomes im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Kapuzinergarten Eden in Trägerschaft des Vereins für Nachhaltigkeit e.V. ist in den
    vergangenen Jahren zu einem urbanen Gartenprojekt in Eichstätt geworden, welches durch
    zahlreiche Veranstaltungen für mehr Klimaschutz sensibilisieren möchte. Dazu beigetragen hat
    maßgeblich die Förderung im Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des BMU von 2019-
    2021. Im Fokus unseres Gemeinschaftsgartens stehen Mitmach-Angebote zu ressourcenschonenden
    Alltagspraktiken, wie z.B. Anbau, Pflege und Haltbarmachung von regionalen und saisonalen
    Lebensmitteln. Schüler/innen, Studierende und Eichstätter Bürger/innen partizipieren im Garten
    und lernen von- und miteinander. Drei Seminare der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
    finden regelmäßig im Garten statt und Schulen besuchen den Garten an den Vormittagen. Die
    ehrenamtliche Gartengruppe, die auch als Arbeitskreis der Universität organisiert ist, nutzt und
    pflegt den Ort gemeinsam und entscheidet demokratisch. Gern möchten wir unser Bildungsangebot
    erweitern und neue Zielgruppen aufnehmen. Doch es fehlt dringend an einem überdachten Raum im
    Garten, welcher Planungssicherheit für Aktionen bietet.

    Deswegen haben wir im letzten Jahr eine Förderung über die Deutsche Postcode-Lotterie
    eingeworben. Dieses Jahr entsteht ein innovativer Geo-Dome, der zugleich Gewächshaus und
    witterungsunabhängiger Unterschlupf für uns und andere Gruppen sein wird: ein Ort für Begegnung
    und Austausch zu Themen einer nachhaltigen Entwicklung. Der Innenraum birgt Platz für eine
    Gruppe von bis zu 25 Erwachsenen oder 30 Kindern. Außerdem ist er zugleich Gewächshaus für
    den Anbau wärmeliebender Pflanzen, welche in der äußeren Randzone gepflanzt werden. Nach
    Erteilung der Baugenehmigung haben in den Monaten April und Juni 2022 die ersten Vorarbeiten
    mit den Schüler/innen der Berufsschule Eichstätt stattgefunden. Der Dome selbst wird im Juli 2022
    unter Anleitung der Firma Vision Domes zusammen mit den Schüler/innen der Montessori-Schule
    Eichstätt sowie der ehrenamtlichen Gartengruppe entstehen. Die Postcode-Lotterie fördert das
    Vorhaben mit Material- und Personalkosten von November 2021 bis Mai 2023, jedoch fehlen uns
    noch Mittel für den Innenausbau.

    Für den Innenbereich des Domes hat die Gartengruppe gemeinsam mit einem ehrenamtlichen
    Architekten die Idee einer Art Trockenmauer entwickelt. Diese fungiert gleichzeitig als kreisrunde
    Beetbegrenzung und Sitzmauer für Gruppen. Im Altmühltal werden seit Jahrhunderten Steine
    abgebaut und verarbeitet (Solnhofener Plattenkalk), wobei die aufgelassenen Steinbrüche zu
    einzigartigen Ökosystemen werden. Die Steine sind vor Ort (Anlieferung 3 km) verfügbar, quasi
    unzerstörbar, vertragen Feuchtigkeit und Hitze im Gewächshaus, sind günstig und einfach zu
    verarbeiten. Aktuell hat uns eine lokale Firma Ausschussware zu einem günstigen Preis angeboten.
    Die Steine haben leichte Fehler und sind nicht perfekt, sind aber für unsere Zwecke geeignet. Für
    die Maurerarbeiten ist bereits erneut die Berufsschule angefragt, die bereits an mehreren
    Vormittagen mit den Bodenarbeiten unterstützt hat. Der Boden wird mit eigenem Häckselgut
    bedeckt und die Beete mit Garten“abfällen

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen? Wie viele Leute sind in der Kerngruppe aktiv?

    Die Gartengruppe ist in den letzten zwei Jahren stark gewachsen. In unserer Aktiven-Telegram-Gruppe sind 52 Mitglieder, allerdings ist davon nur ein Teil auch regelmäßig im Garten. Der „harte Kern“, der auch Verantwortung übernimmt und regelmäßig kommt, besteht aus etwa 15-20 Personen. Die anderen kommen punktuell bei Aktionen, Festen und Veranstaltungen.

    Wie ist das Gärtnern der Gartengruppe mit den Gruppen, die (teilweise) auch gärtnern, vereinbar? Gibt es z.B. bestimmte Bereiche?

    Der Kapuzinergarten ist ein riesiger alter Klostergarten mit viel Platz für verschiedene Gruppen bietet. Die Gartengruppe kümmert sich vor allem um den Gemüsegarten und den Kräuterbereich und ist das Herz des Gartens. Das Schulgarten-Seminar mit der Ackerdemia hat einen eigenen Bereich und das Gemeinschaftsgarten-Seminar pflegt die Hochbeete. Der Uni-Kindergarten gärtnert auf einem kleinen Hügelbeet. Es ist trotzdem immer noch viel Platz für neue Beete, Imkerei, Streuobstwiese etc.

    Wie beteiligen sich die Gruppen und vor allen Dingen die Schulen an den Kosten?

    Erst in diesem Jahr konnten coronabedingt die ersten Kooperationen mit Schulen anlaufen. Bisher haben sie jeweils einen kleinen monetären Beitrag gezahlt, wenn sie pädagogisch von uns betreut wurden. Gruppen, die ihr eigenes Programm machen, dürfen den Garten kostenlos nutzen. An den Kosten für den Geo-Dome beteiligen sich die Berufsschule und die Montessori-Schule durch ihre Arbeitskraft: Sie bauen und gestalten mit der Gartengruppe und der Baufirma gemeinsam das neue Gewächshaus, das sie hinterher auch als grünes Klassenzimmer nutzen dürfen. Dies wären sehr hohe Kosten, wenn wir sie an eine Firma vergeben würden. Der studentische Konvent unterstützt den Kapuzinergarten großzügig mit den Materialkosten und Honoraren für Dozenten.

    Was wird neben den Angeboten für Schulen noch in dem Geodome stattfinden, welche Gruppen werden den noch nutzen?

    Im Kapuzinergarten finden fast ganzjährig Veranstaltungen statt, die sie auf der beigefügten Liste einsehen können. Bei Regen haben wir bisher ein Problem, weil wir keinen Raum haben. In Zukunft können diese Veranstaltungen in den Dome ausweichen. Der Kapuzinergarten ist sehr gut in der Nachhaltigkeitsszene Eichstätts vernetzt. Vor allem bei FairEint, ein Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen und Vereine, die sich gemeinsam für eine lokal und global nachhaltige Entwicklung einsetzen, sind wir aktiv und bringen uns ein (https://faireint-eichstaett.de/). Raummangel ist für fast alle der Mitglieder des Netzwerks ein Problem und wir haben bereits den Dome als Treffpunkt angeboten. Es wird nach Fertigstellung des Domes eine Art Buchungsorganisation und eine Einführung in die Benutzung für alle Initiativen geben. Mit folgenden Gruppen kooperieren wir bereits und können den Dome nutzen:

    • FairEInt
    • Weltbrücke
    • Eichstätt summt & Imkerverein Eichstätt
    • Vegandenker
    • Studentischer Konvent der KU Eichstätt
    • Foodsharing
    • Green Office
    • Mensch in Bewegung
    • Haus der Jugend Eichstätt
    • International Office der KU Eichstätt
    • Blaues Kreuz Suchthilfe
    • Infozentrum Naturpark Altmühltal, Umweltbildung
    • Malteser Eichstätt
    • Pfadfinder Eichstätt
    • Permakultur-Akademie

    Außerdem finden regelmäßig folgende universitäre Seminare im Kapuzinergarten statt:

    • Anwendungsbeispiele BNE: Imkerei
    • Anwendungsbeispiele BNE: Gemeinschaftsgarten
    • Schulgarten-Seminar mit Ackerdemia

    Wie viele Hochbeete wird es in dem Geodome geben und wer kümmert sich um diese?

    Im Dome wird es eine Sitzmauer in Höhe von ca. 45 cm geben, die gleichzeitig die Einfriedung des kreisrunden Beetes ist (s. beigefügte Zeichnung). Es gibt also ein großes rundes und leicht erhöhtes Beet mit einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Bis zum Winter hatten wir ein etwas kleineres altes Gewächshaus, das seit zehn Jahren immer wieder repariert und ausgebessert wurde bis es im Winter komplett einstürzte. Die Pflege des Gewächshauses obliegt seit zehn Jahren der Gartengruppe.

    Wie wird die Bewässerung der Hochbeete dort organisiert?

    Für die Bewässerung gibt es einen Gießdienst, der bisher gut funktionierte. Dieser wird beim regelmäßigen Plenum festgelegt. Im Rahmen einer Masterarbeit der benachbarten KU entstand bereits eine Planung für eine automatische Bewässerungsanlage, die wir eventuell in der Zukunft gern realisieren würden, um das Gießen weiter zu vereinfachen.

    Wer entscheidet, was dort gepflanzt wird, wer kümmert sich, was passiert mit der Ernte?

    Die Gartengruppe ist das Herzstück des Gemeinschaftsgartens. Am Anfang der Gartensaison trifft sie sich in mehreren Plenen, um die Planung für die Saison zu machen. Dabei wird festgelegt, was in etwa gepflanzt und gesät wird, wer welche Kulturen vorzieht etc. Die hauptamtliche Leitung organisiert daraufhin fehlendes Saatgut und Material und achtet im Sommer darauf, dass genug Saatgut im Garten gesammelt wird. Es werden auch sogenannte „Hutaufhaber/innen“ für bestimmte Bereiche festgelegt: Diese Personen organisieren etwa jeweils den Bereich Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, Kompost&Jauchen, Bäume&Sträucher, Gewächshaus, Feste und sind bei den Gartentreffen dabei. Neue Personen dürfen aber jederzeit dazukommen und in allen Bereichen mitgarteln. Es gibt auch ein Whiteboard im Schuppen, auf dem jeder Aufgaben vermerken oder nachsehen kann, was gerade zu tun ist. Unsere Regel zur Ernte lautet: Wer kommt, der darf mitmachen und auch miternten. Was beim Gartentreffen geerntet wird, teilen wir anschließend an alle anwesenden auf. Oft verarbeiten wir die Ernte auch gemeinsam vor Ort bei großen Aktionen wie Einkochen, Destillieren o.ä. oder essen sie direkt im Anschluss zusammen auf.

    Wie viele Gärtner*innen werden an den bei uns beatragten Bauaktivitäten beteiligt sein? Können da auch Nachbar*innen mitmachen?

    Die Einladung für die Bauwoche ging an alle aktiven Gärtnerinnen und Gärtner und auch an den erweiterten Kreis über unseren Verteiler. Auch Nachbarn sind herzlich über die Lokalpresse sowie den Tag der offenen Tür eingeladen worden und konnten sich bereits über unsere Homepage informieren. Schätzungsweise werden neben den Schulen, die beim Bau am engsten eingebunden sind, etwa 15 Gärtner beteiligt sein.

    Wenn das in Kooperation mit einer Schule läuft: ist das dann hauptsächlich für vormittags geplant? Wer hat dann von den Gärtner*innen Zeit?

    Die Bauwoche mit der Schule wird vor allem am Vormittag stattfinden. Ein großer Teil der Gärtnerinnen und Gärtner sind Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und deswegen in ihrer Zeiteinteilung flexibel. Die zweite Bauwoche haben wir als Puffer für alles eingeplant, was wir in der ersten Woche nicht schaffen. Die Schule wird in der zweiten Woche höchstens punktuell dabei sein und wir sind flexibler in der Zeiteinteilung. Je nachdem, was noch zu tun ist, werden wir die Gartengruppe oder auch einzelne Expertinnen und Experten dazu einladen.

    (mehr …)

  • Landolfshausen: Gemeinschaftsgarten Teil eines Umweltpädagogikprojekts

    (Antrag/Antworten)

    Erdumdrehung e.V. macht umweltpädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulen. Es gibt einen Schulgemeinschaftsgarteb u.ä. Es gibt aber auch einen Nachbarschaftsgarten

    Wem gehört das Grundstück, was war vorher auf diesem Grundstück, ist die Nutzung
    befristet, müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
    • Das Grundstück gehört Andreas und Franziska Huhn (Aus dem Vereinsvorstand von
    Erdumdrehung e.V.)
    • Das Grundstück wurde bis 2020 von Schafen und Pferden beweidet und war an einen
    biologisch wirtschaftenden Landwirt aus dem Dorf verpachtet. Es ist nicht bekannt,
    dass in den letzten 10 Jahren Kunstdünger oder Pestizide auf der Fläche ausgebracht
    wurden.
    • Das Grundstück ist zunächst für 15 Jahre gepachtet. Es wird eine Pacht in Höhe von
    250 € pro Jahr gezahlt.
     Wie kommunizieren Sie die Möglichkeit des Mitgärtners und wie viele Menschen können
    Parzellen bewirtschaften?
    • Parallel zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens von Erdumdrehung e.V. sind wir
    dabei das Gartennetzwerkes Göttinger Land zu entwickeln.
    • Die Planungen und Absprachen dazu erfolgen seit fast einem Jahr. Es sind bereits 20
    Gärten mit dabei und es gibt im Landkreis noch weitere. Die Homepage dazu ist in
    etwa 4 Wochen online.
    • Auf der Homepage gibt es eine Gartenbörse, die Gärtner*innen und Gärten
    vermittelt.
    • Ebenso erfolgt die Bekanntgabe durch die Kontakte des Vereins Erdumdrehung e.V.
    • Für die Erstellung der Homepage und für die Bekanntgabe durch Printmedien stehen
    für das Gartennetzwerk Göttinger Land bereits Gelder zur Verfügung.
    • Es können in dem Garten von Erdumdrehung e.V. etwa 20-25 Erwachsene Personen
    intensiv Gärtnern und Ernten. Dazu sind Kinder in dem Garten sehr willkommen.
     Wie groß ist die Gruppe, die die Parzellen nutzt? Wie viele Parzellen gibt es und wie viele
    davon werden gemeinschaftlich genutzt?
    • Bisher sind neben den Bildungsgruppen 5 feste Familien (10  Erwachsene) die den
    Garten mit bewirtschaften.
    • Es gib bisher 3 Parzellen mit 50 m² / 90 m² und 300 m² Dazu kommt die
    Streuobstwiese, die Schaf und Hühnerweide.
    • Die 90 m² werden von drei Familien unter Eigenregie genutzt.
    • Die Bildungsgruppen arbeiten nur auf dem „großen Acker“ die Pflege übernehmen
    die „privaten Nutzer“, da die Ernte großteils in die Sommerferien fällt, in denen
    keine Kindergruppen kommen, so haben alle etwas von dem großen Gemüseacker.
    • Es gibt noch weitere Fläche von 270 m² die für den Gemüseanbau geeignet ist und
    nutzbar gemacht werden kann. Je nach bedarf auch für individuelle Parzellen. Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für ihre Parzelle?
    • Nein
     Wie kommunizieren diese Gärtner*innen untereinander und wie sind Sie in die
    Weiterentwicklung des Projekts eingebunden?
    • Das Projekt steht am Anfang seiner Entwicklung, bislang erfolgt die Kommunikation
    und die Weiterentwicklung des Projektes persönlich bei der Arbeit. Die Koordination
    und Absprachen übernimmt Franziska Huhn
     Wie sind die Parzellen organisiert? Können die Gärtner*innen diese dauerhaft nutzen oder
    ist das jeweils für eine Saison?
    • Die Parzellen stehen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung
     Wo sind die Gartengeräte für die Gartengruppe bisher untergebracht?
    • Der Gemeinschaftsgarten grenzt an das Wirtschaftsgebäude der Familie Huhn
    • Dort werden bislang die Gartengeräte gelagert und es ist dort ein Wasseranschluss
    vorhanden
     Woher kommt das Wasser?
    • Neben dem Leitungswasser ist auf dem Grundstück ein Brunnen sowie der Zugang
    zu einem Bach. (Auf die Angaben der Gemeinde zur Oberflächenwasserentnahme
    wird geachtet.)
     Sind die Gruppen, die regelmäßig aktiv sind, die angegebenen Kinder-, Schul- und
    Jugendgruppen?
    • Nein, auch die „freiwilligen“ Gärtner*innen
    • Es gibt noch keinen festen Termin für offene Gartennachmittage zum Gärtnern, sie
    sind aber in Planung
     Wie beteiligen sich die Träger dieser Gruppen an den Kosten des Gartens?
    • Die Schulklassen und Kitas zahlen für die Nutzung des Gartens. Davon wird sowohl
    ein Honorar an den Teamer sowie eine Nutzungspauschale für den Garten gezahlt.
    Die geplanten Einnahmen stehen für die Weiterentwicklung des Gartens zur
    Verfügung.
     Was genau meinen Sie mit Gartenprogramm?
    • Das Gartenprogramm betrifft die Bildungseinrichtungen. Diese kommen mit drei fest
    gelegten Terminen in den Garten und sähen, jäten, ernten und Kochen ihre Ernte am
    Lagerfeuer.
     Wie wird das „Toilettenproblem“ derzeit gelöst? Was passiert mit den Hinterlassenschaften,
    wenn es eine Komposttoilette gibt und wer kümmert sich darum?
    • Die Toilettennutzung erfolgt bislang im privaten Wohnhaus
    • Der Ausbau einer „öffentlichen“ Toilette ist in Vorbereitung• Die Pflege der Kompossttoilette übernimmt Andreas Huhn
    • Die Kompostierung der Hinterlassenschaften erfolgt auf dem Gelände.
    • Die Verteilung des Kompostes erfolgt nicht auf den Anbauflächen.
     Wer und wie viele würden wann die Toiletten, den Werkzeugschuppe, den Unterstand bauen
    und wie beteiligen sich die Gärtner*innen des Parzellenteils daran? Bitte fächern Sie die
    Kosten für die Materialien noch ein wenig auf
    • Der Bau der Kompossttoillette erfolgt als „Workshop mit den Parzellennutzern, dazu
    sind auch Interessierte für das Thema eingeladen. Im Rahmen des Gartenerzwerkes
    Göttinger Land sind mehrere Workshops zum Thema Komposstoillette und deren
    „Hinterlassenschaften“ mit einem Fachreferent geplant, da das Thema viele Gärten
    betrifft und es viele offene Fragen dazu gibt.
    • Der Bau der Hauptkonstruktion des Unterstands und des Geräteschuppens erfolgt
    durch die erwachsenen Gartennutzer*innen. Das Gestalten und und „Bretter
    annageln“ erfolgt durch die Kinder. Sowohl die der Familien als auch der
    Bildungsgruppen.
     Ist der „Große Gemüseacker der Teil, auf dem die Gruppen tätig sind ?
    • Die Gruppen sind nur auf dem großen Gemüseacker tätig. Die Pflege benötigt aber
    auch außerhalb der Gruppen Unterstützung und erfolgt gemeinschaftlich. Die Ernte
    v. a. in den Sommerferien wird aufgeteilt.
     Für wen beantragen Sie das Saatgut und die Jungpflanzen?
    • Da die Bewirtschaftung gemeinschaftlich erfolgt sind das Saatgut und die
    Jungpflanzen auch für die Nutzung der Bildungsgruppen vorgesehen. Ich verstehe,
    wenn das kritisch gesehen wird, eine Trennung ist da nur schwer möglich. Der
    Posten kann sonst gerne aus der Förderung entnommen werden. (mehr …)

  • Alt Ungnade: Garten auf dem Land kooperiert mit Garten in der Stadt

    (Sachbericht)

    Trotz der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie stand das Jahr 2020 vor allem im Zeichen des Aufbaus und der Stärkung von Kooperationen mit unterschiedlichen Partnern. Diese Kooperationen konnten auch im Jahr 2021 erfolgreich weitergeführt bzw. vertieft werden. Da die Aktivitäten ineinander übergingen und vor allem in diesem Jahr wirksam wurden, werden in vorliegendem Bericht die Jahre 2020 und 2021 zusammengefasst.

    In Kooperation mit dem Evangelischen Schulzentrum Martinschule (Gewinner des Schulpreises 2018) wurde ein Gartenprojekt gestartet. Wöchentlich besuchen Kinder aus der Martinschule im Rahmen des Unterrichtes das Gelände des Freiraum e.V. um u.a. im Garten aktiv zu werden. Dabei lernen sie die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Jahresverlauf kennen. Die Schüler:innen können dabei ihren Einsatzbereich selbst wählen und entscheiden sich gerne für den Bereich Gemeinschaftsgarten. In der Schule wird diese Aktivität u.a. durch die Gestaltung von Hochbeeten weitergeführt.

    In Zusammenarbeit mit dem ikuwo e.V. nutzten zunächst Menschen aus der Stadt den Gemeinschaftsgarten in Alt Ungnade. Durch diese Zusammenarbeit inspiriert, entstand die Idee, im urbanen Kontext des ikuwo e.V. ebenfalls einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Der Freiraum e.V. unterstützte diesen Prozess durch begleitende Beratung. So wurden z.B. gemeinsam Hochbeete für unterschiedliche Einsatzbereiche geplant und gestaltet. Diese werden auch anderen Projekten im Umland zur Verfügung gestellt.

    Weiterhin wurden gemeinsam Pflanzen angezogen bzw. Samen getauscht. Regelmäßig fanden in den Gemeinschaftsgärten in Greifswald und Alt Ungnade gemeinsame Arbeitseinsätze statt, so dass eine lebendige Stadt-Land-Kooperation entstand.

    Nachdem im letzten Jahr die Pflege der Obstbäume auf dem Gelände des Freiraum e.V. verstärkt in den Blick genommen wurde, zeigten sich dieses Jahr bereits „die Früchte der Arbeit“. Einige nur noch wenig tragende Bäume konnten gepflegt und wieder „aktiviert“ werden. Bei den entsprechenden Pflegemaßnahmen waren ebenfalls Menschen aus Stadt und Land beteiligt.

    Bei großen Mostaktionen wurde ein Teil der Äpfel zu Apfelsaft weiter verarbeitet. Auch hierbei waren u.a. Familien aus der Stadt beteiligt.

    Im Foliengewächshaus fanden Experimente mit selbst gebauten Bewässerungsanlagen aus Regenwasser statt. Dabei liegt der Fokus auf der Vereinbarkeit einer preisgünstigen Lösung mit der Balance zwischen ausreichender Bewässerung und nachhaltigem Umgang mit Wasser.

    Auch die Erträge des Gemeinschaftsgarten werden regelmäßig sowohl im Ort selbst auch in der Stadt getauscht bzw. verschenkt. Dabei werden sie u.a. auch bei Aktionen anderer Vereine oder Projekte in der Region genutzt.


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  • Mannheim: Verein Mikrolandwirtschaft baut Selbsternte, Schulgärten Mitarbeitergärten auf

    (alerts)

    Website des Vereins: https://social-gardening-pilot.jimdo.com/

    Zeitungsartikel:

    Wenn Mannheimer und Mannheimerinnen keinen Garten haben, aber eigenes Gemüse anbauen wollen, müssen sie geduldig sein. Denn die Wartelisten bei Kleingartenanlagen, Urban Gardening und Gemeinschaftsäcker sind lang. Deshalb sucht der Verein Mikro Landwirtschaft weitere Ackerflächen in der Umgebung, um auf Gemeinschaftsflächen den Anbau zu ermöglichen. Das kündigt der Verein in einer Pressemitteilung an. „Ziel des Vereins ist es ein Gürtel aus Gemeinschaftsäckern um die Stadtteile, damit möglichst viele Bürger wieder ihr eigenes Gemüse anbauen können“, betont Bertram Fischer vom Vereinsvorstand. Bisher bewirtschaftet der Verein drei Gemeinschaftsäcker in Feudenheim und Wallstadt, auf denen rund 500 Bürger Gemüse anbauen. Auf der Webseite des Vereins sind auch viele andere Gemeinschaftsäcker aufgeführt, die es verteilt in Deutschland und sogar Österreich und der Schweiz gibt. Der Verein kümmert sich in der Region allerdings nur um die Ackerflächen in Mannheim und Heidelberg.

    Das Projekt ist dabei nicht nur ökologisch, sondern festigt auch das Gemeinschaftsgefühl – die Anbauflächen werden so auch zu einem sozialen Treffpunkt. „Ein Projekt, das Ökologie, Bildung und soziales Miteinander verbindet und das Landschaftsbild trotz kleinteiliger Bewirtschaftung erhält“, findet Bertram Fischer. Denn auf den Gemeinschaftsäckern arbeiten die Familien in direkter Nachbarbarschaft zusammen. Dabei festigte sich auch der Wunsch danach, dass im eigenen Stadtteil ein Gemeinschaftsacker entsteht, betont der Vereinsvorstand.

    Damit der Gemüseanbau gelingt, gibt es auf der Webseite des Vereins viele Tipps zum Gärtnern. Beispielsweise zum Anbau von Feldsalat oder dem Anlegen einer Insektenweide mit essbaren Blumen. Hinweise zur Anbauzeit und digitale Dokumente mit Anleitungen zum Anbau ergänzen das Angebot. Mit den Gemeinschaftsgärten in Mannheim trägt der Verein laut eigenen Angaben bereits viel zum Local Green Deal in der Stadt bei. Elena Fischer vom Vorstand erklärt außerdem: „Es ist toll, dem eigenen Essen beim Wachsen zuzusehen.“ Aktuell ist auf den Gemeinschaftsäckern Erntesaison. Dieses Jahr gibt es besonders viele Zucchini, berichtet der Verein.
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  • Querbeet Tenever soll langfristig bleiben

    (alerts)

    Er schützt kein gallisches Dorf, denn der neue Zaun rund um das Gelände des Gartenprojekts Querbeet an der Neuwieder Straße soll Menschen gerade nicht abhalten, sondern dazu animieren mitzumachen. Die eigentlich paradoxe Funktion des Zaunes ist sichtbarer Ausdruck, dass das Projekt auf Zeit sich zu einem Langzeitprojekt gemausert hat.

    „Ich fand das eigentlich immer etwas befremdlich“, sagt Roland Wozniewski vom Verein Treffpunkt Natur und Umwelt, der das Projekt maßgeblich steuert, mit Blick auf den etwa 1,80 Meter hohen Holzzaun. Letztlich erhoffe er sich aber nun eine regere Teilnahme der Menschen vor Ort, denn Vandalismus und zurückgelassener Müll verschiedener Gruppen hätten sicherlich einige Anwohner abgeschreckt, Arbeit in den Garten zu investieren. „Wir haben zuvor viel versucht, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und sie zu erziehen“, sagt Wozniewski. Das habe aber leider nicht so funktioniert. 

    26.000 Euro hat die Anlage des Zauns gekostet, gesponsert von der Postcode-Lotterie. Das Lotterie-Angebot wurde in den Niederlanden gegründet und spendet einen Teil der Wetteinnahmen an Projekte aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz und Chancengleichheit. Eine Investition, die nur mit der Aussicht auf eine langfristige Nutzung des Geländes sinnvoll sei, so Wozniewski. Seitens der Gewoba, die Eigentümerin des Geländes ist, gebe es aber mittelfristig kein Interesse an dem Grundstück, sagt er.

    „Ich erhoffe mir durch den Zaun, dass mehr Leute mitmachen, und das gesamte Gelände erhält dadurch auch eine neue Wertigkeit“, sagt Wozniewski. „Man macht vielleicht eher mit, wenn man weiß, dass die Sachen auch erhalten bleiben“, so seine Hoffnung.

    Der neue Zaun soll das Gelände eingrenzen und zum Mitmachen im Garten einladen.Der neue Zaun soll das Gelände eingrenzen und zum Mitmachen im Garten einladen. (Petra Stubbe)

    Spielmöglichkeiten für Kinder

    Künftig sollen mehr Spielmöglichkeiten für Kinder auf dem Gelände geschaffen werden. „Wir wollen einen U3-Minispielplatz einrichten, mit einem Sandkasten und einer Matschmischanlage“, sagt Wozniewski beim Rundgang über das Gelände. Mit der Aussicht auf eine langfristige Nutzung des Grundstücks, plane der Verein auch mit einer Stromversorgung. „Damit wir hier Ökostrom beziehen können und nicht auf Benzin für den Generator angewiesen sind und uns auch mal einen Kaffee machen können.“ 

    Künftig könnte außerdem eine Art Kinder-Wildnis auf dem Querbeet wachsen. „In Richtung des Fleets sind noch ungefähr 1500 Quadratmeter Platz für eine Wildnis.“ Mit heimischen Sträuchern, aufgeschütteten Hügeln könnte ein naturnaher Abenteuerspielplatz entstehen. „Wir haben hier ja auch viele Familien mit Kindern.“

    Aber nicht jedes Vorhaben klappt, wie gewünscht. „Unser Bienenvolk wurde im vergangenen Herbst von Wespen beraubt und hat den Winter nicht überlebt.“ Das Imkerprojekt soll aber wiederbelebt werden. „Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, aber ohne Imker würde ich das nicht machen können.“

    Für die kommenden zwei Jahre finanziert sich das Projekt unter anderem aus Mitteln der Umwelt-Lotterie Bingo. Der Verein TNU (Treffpunkt Natur und Umwelt) mit dem Gartenprojekt Querbeet ist als Basiseinrichtung für Gewässer anerkannt. Insgesamt gibt es in Bremen vier geförderte Basiseinrichtungen, je zwei für Gewässer und für Klimaschutz, darunter zum Beispiel die Kinder und Jugendfarm der Hans-Wendt-Stiftung. „Darüber bekommen wir jetzt eine halbe Stelle für zwei Jahre finanziert und können dadurch auch eine Stelle für einen FSJler gewährleisten“, sagt Wozniewski. Tatsächlich habe es schon erste Bewerbungen gegeben. „Leider nicht aus Tenever“, wie Wozniewski bedauert.

    Die Corona-Pandemie hat allerdings auch in der Neuwieder Straße Spuren hinterlassen. „Wir konnten zum Beispiel nicht mehr alle Workshops, die wir anbieten, in dem Umfang stattfinden lassen.“ Die Gartenarbeit dagegen konnte nicht ruhen. „Denn sonst wäre hier innerhalb des Jahres alles verkommen.“ 

    Feste Kooperationsverträge zur besseren Planung

    Kooperationen gebe es mit der Gesamtschule Ost und Oberschule Koblenzer Straße. „Wir wünschen uns für die Zukunft mehr feste Kooperationsverträge, damit wir besser planen können“, sagt Wozniewski. Für das kommende Schuljahr gebe es außerdem noch Platz für weitere Kita- und Schulgruppen. „Wir können unter Berücksichtigung des Infektionsschutz Gruppen mit bis zu zehn Kindern betreuen“, sagt Wozniewski.

    Eine enge Zusammenarbeit gebe es hingegen mit dem Mütterzentrum Tenever. „Die haben zum Beispiel hier eine Benefizveranstaltung für die Familien aus der Neuwieder Straße 3 gemacht.“ In dem Wohnblock war Anfang Juli ein Feuer ausgebrochen. Mittelfristig will Wozniewski das Gelände enger mit den Bewohnern vor Ort verzahnen. „Das Ziel ist, dass wir die Gärten in die Hand der Anwohner übergeben.“ 

    Zumindest die Übergabe der reifen Früchte klappt schon ganz gut. „Wir wollen, dass die Sachen, die wie hier anbauen, auch vor Ort bleiben.“ Beim „Bio für alle“ können Anwohner Bio-Gemüse zu Discounter-Preise kaufen. „Überzähliges geht an die Institutionen im Stadtteil, zum Beispiel an das Café Gabriely“, erklärt Wozniewski.

    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-suedost_artikel,-gartenprojekt-in-tenever-soll-langfristig-bleiben-_arid,1930329.html (mehr …)

  • die neue Fläche von O pflanzt is

    (Projektbesuch)
    O pflanzt hat die Fläche durch die Vermittlung des Betreibers einer nahen Sportschule bekommen. Er ist kurz vor Schluss auf der alten Fläche auf O pflanzt zugekommen, wollte schon immer mal kommen und wollte ihnen einen Bauwagen schenken. Sie haben dann viel von den Sachen, die sie weiterverwenden wollten bei ihm lagern können und er hat dann diese neue Fläche ins Gespräch gebracht.
    Die Fläche war bisher verpachtet an jemanden, der das als Lager genutzt hat. Die Fläche gehört mit zu dem, was die Montessori-Schule gepachtet hat. ALmut vermutete, dass die Fläche ingesamt der Stadt München gehört. O pflanzt hat noch keinen Vertrag.
    Die Fläche ist viel kleiner als vorher. Sie ist sozusagen zwischen Schule und da, wo immer das Sommertoolwood ist.
    Sie haben schon ein paar Hochbeete aufgestellt, ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale ist gebaut worden. Der Bauwagen steht und ein Gefährt, aus dem eine Bar werden soll, hat sich eingefunden.
    Die Fläche ist (viele Bäume) recht schattig – und durch Totholzhecken und einen Maschendrahtzaun wirkt sie recht geschützt. Man kann von zwei Seiten rein kommen, diese beiden Eingänge sind normalerweise offen (derzeit wegen Toolwood ist die eine Seite mit einem großen grünen Zaun abgeschottet)
    Laut Almut sind sie so 8 – 10 Leute, die mehr oder weniger regelmäßig dabei sind. Teamtreffen sind alle 2 Wochen, öffentliches Mitmachen derzeit 1x/Monat.
    Es sind nicht alle weiter aktiv, die das auf der vorherigen Fläche waren, aber es sind auch schon neue Leute dabei. Der Verein hat 50 Mitglieder und es gab da wohl keine Kündigungen (bzw 1, aber die Familie will nun auch wieder mitmachen).
    Als Gegenleistung für die Fläche müssen sie aktiv mit der Schule zusammenarbeiten. Es wird vertraglich geregelt, was das bedeutet. Eckpunkte sind: mitmachen/Beratung beim Ackerdemie-Projekt (Fläche auf dem Schulgelände ist schon da und die Banderole der Ackerdemie hängt) und auch bei dem Schulgartenprojekt „Zeilegärten“ sind sie eingeplant. Die Zeilegärten sind Grünstreifen zwischen den Baracken/Gebäuden der Schule – jeweils 4 Klassen werden einen dieser Streifen gärtnerisch nutzen.
    Almut versucht nun Fundraising für eine Stelle zu machen, damit all die Aufgaben verlässlich gemacht werden können, denn schon in der Vergangenheit war „menpower“ immer wieder ein Problem.
    Die Gruppen, wie Bienengruppe und Wildbienenlehrpfadgruppe sind gleich auf sie zugekommen, als das mit der neuen Fläche öffentlich war und nun müssen sie sehen, wo das alles untergebracht werden kann, denn die Fläche ist ja viel kleiner, doch hat die Schule auch noch andere Flächen. (mehr …)

  • Green City macht LehrerFoBis zum (produktiven) Begrünen von Schulhöfen

    (NL)

    Dank einer Förderung des Sozialreferat der Stadt München können wir in diesem Frühjahr eine LehrerInnenschulung anbieten, bei der wir über die Grundlagen für Gemüsebeete an Schulen, Kindergärten und sonstigen Einrichtungen informieren wollen. Dabei geht es sowohl um das Anlegen, als auch um das dauerhafte Etablieren an Schulen. Wir vermitteln an einem Nachmittag Grundlagenwissen zum Anlegen und Pflegen von Gemüsebeeten. Eine Woche später laden wir erneut zu einem Workshop ein. Diese beiden Termine finden jeweils im Büro von Green City e.V.  statt. (mehr …)

  • Schule nutz GG als Schulgarten und für Biounterricht, GG als Vorbild für Partizipation

    (aus Sachbericht und alerts)

    […]
    Aktionen mit Schulen und weiteren Gruppen:

    Seit den Sommerferien ist eine Schüler-AG des Gymnasiums Dornstetten im Garten aktiv. Es wurde ihnen Permakultur-Wissen vermittelt und eine Benjeshecke sowie eine Kräuterschnecke angelegt. Im ersten Halbjahr 2018 waren außerdem zwei Schulklassen im Garten tätig im Rahmen des Biologie-Unterrichts. Sie bauten verschiedenes Gemüse an. Als Leckerbissen galten die direkt aus der Erde gezogenen und sofort verspeisten Radieschen. Frau Weisser, Biologie-Lehrerin, hat im Garten einen Bienenstock dauerhaft aufgestellt. Das Bienenvolk ist vor allem als Anschauungsobjekt für den Unterricht des Gymnasiums vorgesehen. Im Frühjahr ist die Anlage einer Blumenwiese vorgesehen.
    Die Pfadfinder-Gruppen des VcP Dornstetten (Verband christlicher Pfadfinder) erhielten von Gerhard Dürr eine Einführung in die Permakultur. Gemeinsam wurde eine Wurmfarm zur Kompostherstellung und eine Benjeshecke als Lebensraum für Kleinsäuger, Insekten und Vögel angelegt

    Öffentlichkeit / Resonanz in der Kommune:
    Die Stadtverwaltung Dornstetten betreibt seit Mitte 2017 die „Entwicklungsoffensive Dornstetten“. Man will damit das bürgerschaftliche Engagement stärken. Der Gemeinschaftsgarten ist dort mit beteiligt und wurde im Rahmen der Treffen lobend erwähnt, weil er als erstes Projekt mit Bürgerbeteiligung außerhalb der klassischen Vereinsarbeit schon in die Umsetzungsphase ging und damit als Vorbild dienen konnte, vgl. https://www.dornstetten.de/stadtleben/stadtentwicklung/aktive-projektteams-id_853/
    […]

    […]
    Nach einigen Jahren Pause ist die von vielen Schülern gewünschte
    Schulgarten-AG endlich wieder da, wie das Gymnasium Dornstetten jetzt mitteilt.
    Neu ist der Standort im Gemeinschaftsgarten Heselwiesen Dornstetten. Dort kann
    jeder gärtnern, der Lust dazu hat. Wie dort nach den Grundsätzen der Permakultur
    biologisch, nachhaltig und ganz ohne Einsatz von Torf und chemischem Dünger
    gearbeitet wird, wird den Schülern nebenbei vermittelt.[…] (mehr …)

  • Hühnerhaltung, Solartankstelle und Gärtnern mit Kindern (Gartenwerkstatt Ehrenfeld)

    (Gu, aus Newsletter)

    Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen
    Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten
    Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018 (und sie wollen auf dem Sommercamp dazu einen Workshop machen)
    (mehr …)

  • Ufer-Projekte profesionalsieren sich

    (Gu, mail)

    insgesamt also: bei uns professionalisiert es sich, und ich hoffe, unsere langsam und bewusst aufgebauten Strukturen halten die größeren Volumina gut aus und wachsen entsprechend skaliert tragfähig mit. (mehr …)

  • Junges Gemüse Dresden bekommt zwei Förderungen

    (Gu, Mail)

    Wenn endlich alle Antragsformalitäten durch sind (ESF-Projekt – AAAAARGH!!!), startet im Frühjahr diesen Jahres unser Projekt „Stadtkohlrabi“. Das läuft dann knapp 2 Jahre und ist im Grunde genommen unser gutes „altes“ Gartenlabor (also ein offener Gemeinschaftsgarten mit Kindern) – „nur“ dann im XXL-Format.

    Darüber haben wir dann wieder eine 20 Stunden-Stelle, zusätzlich eine 10 Stunden-Stelle und einige Honorarkräfte mit diversen Spezialkenntnissen (z.B. für Naturerfahrungs-Workshops und Brachflächen-Erkundung). J

    In der Zusammenarbeit mit Schulen geht es langsam voran:
    Wir haben inzwischen gute Kontakte zur Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Über diese konnten wir einen „kleinen“ Auftrag (Fördersumme: 15000 Euro) zur Entwicklung von Unterrichtsmodulen mit BNE-Bezug „an Land ziehen“.

    Auch in Sachsen hat man das Thema BNE nun endlich entdeckt – und so gab es einen Nachtragshaushalt 2017 mit ordentlich Geld dafür. Wir haben also von September bis Dezember 2017 quasi „nebenbei“ BNE-Modulentwicklungs-Workshops für LehrerInnen, UmweltbildnerInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen veranstaltet. Wenn alles klar geht, gehen die dabei entstandenen Bildungsmodule in diesem Jahr in den Praxistest an diversen Schulen – wieder von der LaNU gefördert. (mehr …)

  • Workshops für Schulen im Wandelgarten

    (Gu, Newsletter)

    wir starten morgen wieder mit einer Serie von kostenfreien Bildungsveranstaltungen – für sechs Schulklassen in Freiburg.

    Wir danken allen im Vauban, die autofrei wohnen – und die es damit möglich machen, das Autofrei-Gelände auch für alle offenen Gemeinschafsgarten und als Open-Air-Lern- und Bildungsort nutzen zu können. 

    Wir führen das Projekt „Paprika statt Parkplätze“ als Kleeblatt-Projekt des Fonds für nachhaltige Bildung der Stadt Freiburg 2017 zum zweiten Mal durch. In diesem Jahr wieder zusammen mit der Innovation Academy, dem Autofreiverein und als neuem Partner Life Food. Wir unterstützen mit einem Sojabeet das Ziel von Life Food, Soja in Deutschland heimisch zu machen.

    Die Klassen teilen sich in jeweils vier Gruppen auf, die sich einem Thema in Theorie und Praxis annähern. Morgen kommt um 7.45 Uhr eine 11. Klasse der Waldorfschule Rieselfeld mit ihrem Biologielehrer Schürkens (35 Schüler und 8 Lehramtsstudenten der Uni Freiburg als Beobachter), am 17. und 18. Juli kommt vormittags je eine Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Für drei weitere Termine vor oder nach dem Sommerferien können sich noch Schulklassen bewerben,  zum Beispiel am 17. und 18. Juli nachmittags oder im September/Oktober. Die Teilprojekte:

    1.Stadtteil-Entwicklung Vauban: Verkehr (Hannes Linck)

    2.Wormfarming–Wurmhumus selbst machen (Hartmut Wagner)

    3.Multitalent Hochbeet (Monica Lüers)

    4.Rally „Pap statt Park“ (Hans-Jörg Schwander, Innovation Akademie)

    Im Weidenpalast referieren die vier Gruppen im Schlussplenum danach ihre Ergebnisse.
    Wie die Teilprojekte im letzten Jahr abliefen, erseht ihr aus der Text-Bild-Dokumentation der Ergebnisse des Projekts im Jahr 2016 im Anhang.


    (mehr …)

  • Färbergarten, Kinderaktivitäten und Workshops im Interkultureller Garten Laatzen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten hat sich in den letzten Jahren als Ort des demokratischen Gemeinwesens etabliert und wird von den Teilnehmern und Mitbürgern intensiv genutzt.Diese Entwicklung der lebendigen und vielfältigen Kultur wollen wir mit diesem Jahr stärken und in 3 weiteren Phasen Generationsübergreifend ausbauen.
    Ausserdem wollen wir den Garten für die Öffentlichkeit durch gezielte Aktionen und Projekte öffnen. Anliegern und potenziele neuen Teilnehmern sollen von unseren Workshops und den neu anzulegenden Schaugarten provitieren.
    Den Gartenteilnehmern und anderen Intressierten aus den unterschiedlichsten Kulturen wollen wir „unsere“ heimischen und z.T historischen Gemüsesorten, deren Anbau und Verarbeitung in diesenWorkshops nahe bringen. (in Koopeartion mit dem Großen Freien)
    Diese Regelmäßige offene Workshops beinhalten Themen heimischer Gemüseanbau und dessen Pflege, Kompostierung, Bodenverbesserung und Nutzung und Pflege der Gemeinschaftsflächen. Sie dienen zur nachhaltlichen Weiterentwicklung des Interkulturellen Gartens, der sich im letzten Jahr auch als außerschulischer Lernort bewährt hat. Deshalb wollen wir partizipativ und an dem Gemeinwohl orient das Konzept des Gartens um einen Färbergarten(80qm) erweitern und relevante Institutionen wie Kindergärten und Schulen mit einbeziehen.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nutzt? Wie viele Erwachsene sind dabei und haben diese individuelle Beete?

    Wir haben insgesamt 16 Beete, davon sind 14 Beete an Menschen aus 8 verschiedenen Kulturen vergeben, die diese regelhaft zu zweit (Familie) bearbeiten.

    Also 28 Personen. Dazu kommen ca 8-10 Kinder aus den Familien.

    2 Beete hat jukus e.V. eins für kids kitchen und eins was zum Färbergarten werden soll.

    Wie viele Beete gibt es in dem Gartenprojekt und wofür werden diese genutzt?

    14Beete werden von den TN selber genutzt um Naschobst und Gemüse anzubauen

    Die Gemeinschaftsflächen sollen für einen Schaugarten genutzt werden.

    Wie offen ist der Garten? (Braucht man einen Schlüssel etc.)

    Es gibt ein Tür zum Garten die immer für alle offen ist.

    Beteiligen sich die Schulen, Kitas, Gruppen an den Kosten des Gartenprojekts?

    Nein wir erheben nur eine Umlage von 1€ pro Kind für das gesunde Essen vor Ort

    Wer wird den Färbergarten anlegen und wie soll dieser dann genutzt werden?

    Der Färbergarten wird von mir als Dozent und leidenschaftlicher Gärtner und einer Gärtnerin/Biologin angelegt. Nutzen wollen wir Ihn mit Kindern und den TN des Interkulturellen Gartens um „alte Färbetechniken aus verschiedenen Kulturen zu lernen und weiter zu geben.

    Ist der im Antrag erwähnte Schaugarten der Färbergarten?

    Nein der Schaugarten wird auf einem Teil der Gemeinschaftsflächen errichtet.

    Dort sollen „Historische Gemüse Sorten“ aus dem Großen Freien (https://www.dasgrossefreie.com) angebaut werden.

    Sind die 10 Tonnen Erde für die Anlage des 80m2 großen Färbergartens gedacht?

    Nein die 10 Tonnen Erde sind für alle Gemeinschaftsgärtner und Gemeinschaftsflächen gedacht, um den Boden zu verbessern.

    Gibt es bei der Stadt Laatzen (Grünflächenamt) die Möglichkeit, torffreie Erde zu erhalten?

    Nein leider nicht. Der Bauhof unterstützt uns und übernimmt die Abfuhr von Strauchabfällen Pflege des Außengeländes,um den Garten herum. Erde ist aber auch bei der Stadt „Mangelware“ diese beziehen sie selber über: https://www.aha-region.de/kompost.html bei der auch wir unsere Erde kaufen möchten.

    Wie sind die Geräte untergebracht? Wie zugänglich sind sie?

    Wir haben einen Bauwagen in dem die Gartengeräte untergestellt sind.

    Jeder Teilnehmer hat einen Schlüssel und hat jederzeit Zugang zu den Werkzeugen.


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  • Lernort Wandelgarten

    (Gu, Mail)

    Lernort WandelGarten Vauban

    Im Jahr 2016 hat sich der WandelGarten als Projekt der Transition Town Freiburg weiterentwickelt – als experimentierfreudiger, lebendiger und für alle offener Gemeinschaftsgarten. Menschen ohne und mit Migrationshintergrund aus den Stadtteilen Vauban und St. Georgen sowie Merzhausen nutzen den Garten gemeinsam. Beerensträucher, Blumen und Stauden umrahmen den Garten, emsig besucht von den Bienenvölkern des Vauban-Imkers Wolfgang Berger. Viele sind erstaunt, welche Vielfalt an bekannten und weniger bekannten Gemüsesorten und Kräutern sowie an Anbauformen (Hoch-, Hügel- und Lasagnebeete) sich in der Mitte des 800qm-Areals befindet.

    Die Garten-Aktiven sehen es als wichtig an, auch den Austausch mit Passanten und Besuchern sowie Besuchergruppen aus aller Welt zu pflegen. So gärtnern Menschen aus Frankreich, Spanien, Kolumbien, Kroatien und Palästina mit. Benutzer von Bus und Straßenbahn nutzen Wartezeiten an der Umsteigestelle direkt am Garten zu Stippvisiten und fragen uns Löcher in den Bauch.

    Soja-Projekt. Der WandelGarten entwickelt sich inzwischen zum beliebten Lern- und Austauschort für biologisches Gärtnern ohne Chemie und Maschinen und für neue Ideen. Kompostwürmer als Wurmhumus -Produzenten, Bokashi und Erdisieren sind Experimentierfelder. Mulchen unbedeckter Erde mit verschiedenen Mulchstrategien, zum Beispiel auch mit Schafswolle, hält den Boden feucht und fruchtbar und spart Wasser. Der Bau von Sonnenfallen-Beeten sowie der Anbau von Sojabohnen im 1000-Gärten-Projekt fanden großes Interesse. Der Universität Hohenheim konnten wir im September mehr als 4000 Hülsen mit Sojabohnen zusenden. An der Hochschule wird zusammen mit der Freiburger Firma Taifun mit den Ernte-Erträgen aus mehr als 2000 teilnehmenden Gärten erforscht, wo welche Sojasorten in Deutschland am besten gedeihen, um Soja hier heimisch zu machen.

    Im Projekt „Guten Boden machen“ konnten die Aktiven Jahr 2016 fast 1600 Liter hochwertigen Wurmkompost herstellen in einer Anlage, die aus Euro-Paletten gebaut wurde. Unterstützt wurden sie dabei von der Kantine in der VillaBan, dem Kinderabenteuerhof, der Limette, Five Senses und Elephant Beans – mit Bio-Gemüseresten, Mist, Jutesäcken und Kaffeesatz.

    Wurmkompost herstellen. Im Sommer starteten die ersten Vor-Ort-Workshops zum Wormfarming. 30 Teilnehmer kamen zu den drei Samstagsworkshops und konnten Knowhow und eine Kompostwurm-Population im Substrat mitnehmen, um damit wiederum in Eigenregie Wurmhumus am Haus, im Garten oder Schulgarten herzustellen. Die Workshops werden im Frühjahr 2017 wieder aufgenommen.

    Ort der Begegnung und Kommunikation. Immer mehr entwickelt sich der Garten auch zum Begegnungsraum für Menschen aller Generationen und ethnischen Kulturen, die sich dort treffen, um sich umzuschauen oder zusammen aktiv zu werden. So entstehen viele spontane Gespräche zu biologischer Landwirtschaft, Ernährungssouveränität, dem Teilen von Ernte und Wissen, erneuerbaren Energien, autofreiem Wohnen und vielen Vauban-Themen.

    Vier Schulklassen nahmen 2016 am Kleeblatt-Projekt „Paprika statt Parkplatz“ teil, das gemeinsam mit der Innovation Academy, dem Autofreiverein und dem International World College geplant und im Juli im WandelGarten durchgeführt wurde. Sie untersuchten zum Beispiel, wie viele Hochbeete auf einen Parkplatz passen und wie viel Gemüse man dort anbauen könnte. In den Sommerferien betreuten wir zusammen mit dem Gartenamt eine Gruppe von Ferienpasskindern. Sie konnten den Garten erforschen, Kartoffeln ernten, das Leben der Kompostwürmer und im Bach erkunden und Kräuter suchen, aus denen sie sich Tee zubereiteten.

    Lernort Permakultur. Mehrere Dozenten der Permakultur aus Deutschland, Kenia und Spanien nutzten den Garten als Anschauungs- und Lernort.

    Regelmäßige Aktivitäten. Die Aktiven trafen sich 2016 in der Regel zweimal wöchentlich nachmittags im Garten. (mehr …)

  • DaTölzer Garten will bekannter werden

    (Gu aus Antrag und Projektbesuch)

    Der Gemeinschaftsgarten existiert seit 2014 und befindet sich auf der Fläche eines alten Nutz- und Selbstversorgergartens des nebenan gelegenen ehemaligen Klosters. Sie nutzen noch heutzutage die Regenwasserauffangreservoirs und Drainagen der Mönche. Sie haben ein paar Erdbeete an den Rändern der großen Fläche und ein paar Beete sind fest für bestimmte Schulklassen und eine Berufsvorbereitungsgruppe. Es gibt dann noch mobile Beete und im Sommer auch Hügelbeete. Die mobilen Beete und die Hügelbeete müssen immer wieder abgebaut werden, da auf der Fläche die Tölzer Rosentage stattfinden. Dann ist die ganze Fläche des Gartens voll mit Verkaufsständen.
    Eine Kerngruppe von acht Leuten „macht“ den Garten. Samstags ist immer jemand von der Gruppe da und fast das ganze Jahr über gibt es dann Gartenworkshops für alle, die auch in der Zeitung angekündigt werden. Leute, die mitmachen wollen, können jederzeit in den Garten, er ist immer offen und nur mit Büschen von einem Parkplatz abgetrennt.
    Sie machen viele Angebote für Schulklassen und wollen gerne auch alte Menschen aus dem benachbarten Seniorenheim stärker gewinnen. Zudem wollen sie nächstes Jahr ein Kochprojekt stärken „Restlos glücklich“, bei dem alle was von zu Hause mitbringen können, was dann gemeinsam zubereitet und gegessen wird. Damit wollen Sie auch Leute erreichen, die zur Tafel gehen (auch nebenan). Um nicht auf Materialkosten für die Schulklassenabgebote sitzen zu bleiben (manche Eltern können/wollen nicht mal 1 Euro zahlen), bringen die Kinder nun was mit, was zum ANgebot passt. Soll gekocht werden, bringen alle ein Stück Gemüse mit etc.
    Es gibt kein Schild – aber immerhin ein Transparent mit dem Namen des Gartens – und das wollen sie ändern. Sie wollen auch in der Innenstadt ein Hinweisschild, zur Not (wenn zu hohe Auflagen) auch ein mobiles, was bei Veranstaltungen aufgestellt wird. Außerdem soll der Eingangsbereich des Gartens umgestaltet werden und damit deutlich sichtbar werden. Sie wollen aus Weiden ein offenes „Willkommens-Tor“ flechten und mit essbaren und insektenfreundlichen Pflanzen einfassen. (mehr …)

  • Oase Unperfekt Mühlheim macht Angebot für Schulen

    (Gu, alerts)
    […]

    In der „Oase Unperfekt“ in Styrum wird heute, an diesem schönen Spätsommertag, richtig geschuftet. Zwölf Kindern aus der Grundschule an der Augustastraße machen das, was der gemeine Gartenbesitzer eigentlich gar nicht so mag: Sie jäten Unkraut, sammeln das herausgezogene Grünzeug in einer Schubkarre und bringen es zum Komposthaufen.

    „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ heißt die Aktion im Styrumer Gemeinschaftsgarten – sie findet allerdings am Nachmittag statt. Gemeint ist mit dem Slogan nämlich nicht das Gärtnern im Morgengrauen, sondern Folgendes: „Wir möchten Kinder frühzeitig für ökologische Themen interessieren“, sagt Sabine Gronek vom Bildungsnetzwerk Styrum. Als Partner für die Reihe „Oase Unperfekt für Kids“ haben Bildungsnetzwerk und Mülheimer Klimainitiative neben dem Sponsor RWW auch den Verein Naturgarten gewonnen. […]

    Die Oase Unperfekt an der A 40/Oberhausener Straße wurde im Frühjahr 2015 gegründet. Ziel war es, Menschen in der Stadt einen Platz zum Gärtnern zu bieten und die Gemeinschaft im Stadtteil zu fördern.

    In der Oase geht es international zu, die Pächter sind unterschiedlich alt. Eine Parzelle wird sogar von Flüchtlingen bestellt. Offene Gartentür für Interessierte ist Mi 15-17, Sa 14-16 Uhr.

    Schon zwei weitere Kinder-Aktionen fanden in diesem Jahr in der „Oase Unperfekt“ statt, aber auch Senioren kamen zu Besuch. Die 22 Parzellen des Gemeinschaftsgartens sind laut Sabine Gronek derzeit alle vergeben. „Wir haben auch schon eine Warteliste“, erklärt sie. Ein Stück Land wird in der Regel für ein Jahr verpachtet, der Pachtvertrag kann aber – solange es keinen Widerspruch gibt – verlängert werden. Ein etwas größeres Geländestück ist für alle Pächter da, dort wird gemeinsam angebaut. „In diesem Jahr vorwiegend Tomaten und Kartoffeln“, weiß Sabine Gronek.

    Im Herbst kommen die Hobbygärtner alle zwei Wochen zu Themenabenden zusammen. Jeder bringt dann etwas mit zu einem bestimmten Gemüse oder Obst – beim letzten Mal war es „Salat“. Dann werden Tipps ausgetauscht. Herausgekommen ist beim letzten Treff eine Salat-Rezeptsammlung.

    Kindern zupfen Unkraut in der Oase Unperfekt | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/kindern-zupfen-unkraut-in-der-oase-unperfekt-id12235699.html#plx926442759 (mehr …)

  • Beet für alle in Kiel

    (Gu alerts)

    Urban Gardening nun auch mitten in Kiel: Auf Initiative der Transition Town-Initiative “Kiel im Wandel” und der Kieler BUND-Kreisgruppe entstand in den letzten Wochen auf der Grünfläche zwischen Kolding- und Holtenauer Straße ein rund 44 Quadratmeter großes und öffentlich zugängliches Gemüserondell, das seit gestern fertig bepflanzt ist. Das Beet ist künftig für alle zugänglich.

    Auf den einzelnen “Tortenstücken”, die jeweils durch Holzschnipselwege getrennt sind, wachsen nun Gemüse, Salat und Kräuter, darunter Möhren, Radieschen, Rotkohl, Artischocken, Rote Bete und Zucchini.

    Ab Mitte/Ende Juni sollen auch Schulklassen und Kindergartengruppen eingeladen werden, sich das Rondell genauer anzuschauen, Gemüse zu probieren und sich Anregungen für eigene Beete zu holen.

    Die zwölf InitiatorInnen möchten für das durch die Bingo-Umweltlotterie finanzierte und auf drei Jahre angelegte Projekt noch weitere MitmacherInnen gewinnen.

    http://development.stil-und-haltung.de/gemeinsam-gartnern-in-der-stadt-offentliches-gemusebeet-in-kiel/ (mehr …)

  • KEBAP Gemeinschaftsgarten baut Outddorküche aus

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Den KEBAP Garten gibt ess eit August 2012. Sie verarbeiten viel des geernteten Gemüses zusammen vor Ort, haben einen Lehmbackofen und machen u.a. damit Angebote für Schulen, Kitas und andere Gruppen. Soweit es geht, nutzen sie Recyclingmaterial.
    Anfang dieser Saison wollen sie ihre Kochmöglichkeiten ausbauen.

          Wie habt ihr denn bisher die Ernte miteinander vor Ort verarbeitet? Was für eine Ausstattung gibt es schon?
    Wir haben einen mobilen Zweiflammen-Gaskocher an eine Gasflasche angeschlossen und alles mobil und sehr basic, campingmäßig improvisiert.
    Gasflasche und Kocher sind auch weiterhin vorhanden und stehen zur Verfügung, Geschirr ist teilweise vorhanden. Es haben auch immer wieder Menschen ihr eigenes Geschirr mitgebracht. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Es fehlt an Werkzeug für die Essenszubereitung und bessere Aufbewahrungsmöglichkeiten für Geschirr und Nahrungsmittel. In unserem Anhänger wird es bei anhaltendem Regen zu feucht, daher brauchen wir verschließbare Kunststoffboxen.
    Da wir in diesem Jahr wesentlich häufiger und in Kooperationen kochen wollen, rücken qualitative Verbesserungen im Küchen-Kochbereich in unseren Focus.


          Wenn Schulen und Kindergärten kommen, was macht ihr mit ihnen/was machen sie bei euch? Zahlen die Gruppen dafür ein bisschen was?
    Je nach Jahreszeit und was bei den Kursen und Kitas so anliegt, backen wir mit denen Pizza und Brötchen, bauen Kartoffeltürme oder pikieren Pflanzen. Das soll alles noch ausgebaut werden und wir streben danach stärker zum Thema “ Nachhaltigkeit“, Umgang mit Ressourcen, Energie, Permakultur etwas kindgerechtes zu entwickeln. Bisher am besten klappt das mit dem Lehmofen. Leider können die meistens nix zahlen. Wenn wir das ausbauen, müssen wir dafür finanzielle Unterstützung suchen, weil es übersteigt, was wir ehrenamtlich leisten können. Anfangen konnten wir das nur, weil wir eine FÖJlerin jetzt in Vollzeit haben. (Die Stelle hatten wir uns vorher mit dem Gartendeck geteilt)

          An was für Workshops haben die Institutionen Interesse? Am Brotbacken? Wollt ihr dafür dann ein bisschen Geld haben? Wie beteiligen sie sich an den Kosten?
    die Workshops werden von FÖJ Seminaren, Universitäten und im Rahmen der Open School 21 gebucht. Die werden gewöhnlich auch bezahlt. Die Budgets dafür schwanken. 50,00 €/h + Material z.B. für das Backen ist der Richtwert. Wir haben demnächst ein Plenum, auf dem wir einen Leitfaden im Umgang mit derlei Anfragen festlegen wollen, damit wir das einheitlich handhaben. Das Geld geht zu 50 % an die Leute, die das machen und zu 50% an den Verein. Bei uns müssen immer 2 Leute dabei sein, weil der Aufbau und Abbau bei uns so aufwendig ist. Das Interesse besteht hauptsächlich am Gesamtprojekt, am Garten und den obenskizzierten Themen, die wir ja inzwischen schon in eigenen Anlagen vorführen können (wie das Wassersystem, die Stromgewinnung und die  Kompostlandschaft) Die meisten wollen auch aktiv werden. Bei uns ist es natürlich möglich etwas auszuprobieren, z.B. Tee mit einem kleinen Rocket Stove zu kochen oder auch einfach nur Holz zu hacken. Die Küche ohne fossile Brennstoffe wird sicher auch ein Thema von Interesse werden.

          Kann man den Lehmofen – ggf. nach einer Einführung – auch alleine nutzen? Also ohne dass jemand von euch dabei ist?
     Nein, das ist leider nicht möglich, weil das für uns zu gefährlich ist. Wir streben aber an, daß sich die Backgruppe erweitert und mehr Leute sich auskennen, und verantwortlich Workshops anleiten. Dafür hatten wir bereits einen gutem Start mit kompetenten Leuten, die wir dafür aktivieren wollen.

          Das mit dem Ausbau der Direktvermarktung verstehe ich nicht. Ich dachte, ihr verkocht alles zusammen vor Ort und den Rest nehmen die Leute mit. Was soll an wen vermarktet/verkauft werden?
    Nein, nicht wir vermarkten etwas, sondern wir versuchen Kooperationen mit landwirtschaftlichen Projekten aufzubauen, so daß Leute über uns z.B. Tomaten vom Hof vorm Deich beziehen können oder Olivenöl aus Spanien bestellen und abholen können.
    Das klappt ziemlich toll und wir gucken, wie wir das ausbauen können, ohne das wir da einen Service auf bauen. Direktbezug ist vielliicht besser, meint nur, daß wir den Zwischenhandel umgehen.

          Aus welchem Material sollen Kartoffeltürme und Kürbiskübel sein? Gibt es das nicht sozusagen for free?
    l
    eider nein, für die Kartoffeltürme brauchen wir Maschendraht von der Rolle und Leisten, für die Kürbiskübel brauchen wir Holz, Leisten, Schrauben und Leinöl zum Imprägnieren. Wir wollen diesmal etwas bauen, was wir nicht jedes Jahr erneuern            müssen. Sollten wir Recyclingmaterial finden, nehmen wir das natürlich und würden dann das Geld in Küchengeräte oder Werkzeug investieren, das wir immer gebrauchen können, weil wir sehr viel am basteln, ausbessern und verbessern sind.

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