Schlagwort: Angebote für SeniorInnen

  • Lauterbach: Stadtgarten entsteht

    (ANtrag, ANtworten)

    • Wie können weitere interessierte Nachbar*innen mitmachen? Werben Sie dafür? Ja, wir hatten kürzlich einen schönen Zeitungsartikel in der lokalen Presse und daraufhin hat sich gerade heute eine Nachbarin gemeldet. Außerdem planen wir zusammen mit anderen Gemeinschaftsgärten die Gründung eines Netzwerkes am 19.4. in Lauterbach und hoffen so, Kräfte zu bündeln und mehr Menschen für einen/unseren Gemeinschaftsgarten zu begeistern. Im Anschluss an das Netzwerktreffen, wo wir uns erstmal kennen lernen wollen, veranstalten wir eine Pflanzen- und Gerätetauschbörse, zu der alle Interessierte eingeladen sind und sich über die Gemeinschaftsgärten informieren können – praktischerweise liegt unserer gleich in der Nähe der Veranstaltung.
    • Wer wird die Beete bauen, wie sind diejenigen, die dann gärtnern, daran beteiligt? Ich glaube, die Frage verstehe ich nicht ganz und hoffe, Sie sind mit meiner Antwort zufrieden. Die Beete sind aufgeteilt wie im aktualisierten Antrag geschrieben. Wir haben gemeinsam die Vorbereitungsarbeiten gemacht – es fehlt noch die Erde, die wir geschenkt bekommen und für die wir nur die Transportkosten übernehmen werden. Wahrscheinlich werden wir nächste Woche einen gemeinsamen Arbeitseinsatz diesbezüglich haben. Wir die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst u.a. sind wir gemeinsam verantwortlich, die anderen Beete werden von den jeweiligen Leuten alleine bewirtschaftet. Wir haben einen gemeinsamen Pflanztermin im Mai vereinbart, bei dem uns jemand mit Gartenexpertise zur Seite steht. Wer baut Bank und Kompost? Für den Bau des Komposts, den wir gemeinsam anlegen wollen, planen wir einen Termin im Mai/Juni. Für den Bau der Bank und der Hochbeete, die wahrscheinlich nur von einem Teil der Gemeinschaft gebaut werden soll, haben wir noch keinen Termin.
    • Gibt es eine „Gartengruppe“ an der Fachhochschule? Was passiert, wenn die aktuell Auszubildenen fertig sind? Die „Gartengruppe“ der Fachhochschule bildet sich gerade um drei Lehrkräfte und deren Schüler*innen und soll sich als fester Bestandteil der Ausbildung der Erzieher*innen verstetigen. Auf Initiative des klimafairein sind in Lauterbach und anderen Gemeinden in Kitas Gemeinschaftsgärten entstanden. Wenn Auszubildende schon Erfahrung in diesem Bereich mitbringen, dann kann die Idee einer nachhaltigen Bewirtschaftung eines Gemeinschaftsgarten und all der positiven Effekte, die das hat, weiter zu den Kindern und in die Familien getragen werden.
    • Auf welche Beete beziehen sich die beantragten Samen/Pflanzen? Die beantragten Samen/Pflanzen beziehen sich auf die die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst.

    vielen Dank für Ihre Mail. Wie schön, dass es einen zweiten Gemeinschaftsgarten in Lauterbach geben wird. Haben Sie mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche Kontakt? https://urbane-gaerten.de/urbane-gaerten/gaerten-im-ueberblick/gemeinschaftsgarten-lauterbach Ja, wir stehen mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche in Kontakt und planen zusammen mit den Verantwortlichen ein Netzwerktreffen für alle Gemeinschaftsgärten in der Region Vogelsberg und im Anschluss daran eine Pflanz- und Gartengerätetauschbörse in Lauterbach.

    • Was bedeutet die Flächenangabe von 2 x 400m²? Handelt es sich um zwei Flächen, die nicht zusammenhängen? Ja, es handelt sich um zwei Flächen. Auf der einen sollen Beete entstehen und  die andere (ist im Moment Rasenfläche) wollen wir zunächst erst einmal für Veranstaltungen und Aktionen nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten hier auch noch Beete entstehen.
    • Wie ist die Kooperation mit der Zweikopf Agentur zu verstehen, die ja das Grundstück pachtet – das ist ja eine Werbeagentur. Und welche Rolle wird das Gartenprojekt in der Arbeit der Agentur spielen? Was für Veranstaltungen und Aktionstage werden von der Werbeagentur ausgerichtet werden? Die Zweikopf Agentur hat das Grundstück gepachtet – darauf stehen Lagerhallen der ehemaligen Gärtnerei, die die Agentur nutzt, um Equipment etc. zu lagern. Die Grünflächen des Grundstückes wurden bisher nicht genutzt und lagen brach. Wir vom klimafairein und das Team der Agentur kennen uns gut und haben die Idee gemeinsam entwickelt. Die Angestellten und die jungen Chefs der Agentur haben sich bisher an Arbeitseinsätzen beteiligt und wollen bei der Gartenbewirtschaftung unterstützend mitwirken.

    Als gemeinsame Veranstaltungen des Gartenteams, bei der sich das Team der Agentur im Ehrenamt einbringen wird, sind die Eröffnung des Gartens, ein Erntedankfest und ein Jahresabschlussfest geplant. Über weitere Veranstaltungen, die die Agentur alleine auf dem Grundstück durchführen möchte, haben wir bisher nicht gesprochen.

    • Ist der Vertrag für die Nutzung der Fläche als Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Nein, der Vertrag ist nicht befristet und wir bezahlen keine Pacht.
    • Wer hat das Grundstück Ende letzten Jahres bearbeitet und wie wurde das finanziert? Das Kernteam aus den drei Initiatoren (Mitglieder des klimafaireins, Team der Zweikopf Agentur und Pflege- und Verwaltungspersonal von Hephata) und deren Freunde/Familienangehörige haben das Grundstück für die Einrichtung als Gemeinschaftsgarten im Ehrenamt bearbeitet – diese Arbeiten waren reine Vorbereitungsarbeiten, weil das Grundstück überwuchert und unzugänglich war.
    • Wie groß ist denn die Gruppe, die mitplant und wie groß die Gruppe, die gärtnern möchte? Das Kernteam besteht aus 7 Leuten. Außerdem haben wir noch 2 Personen, die uns bezüglich Gärtnerexpertise fachlich zur Seite stehen. Die Gruppen, die gärtnern möchten, bestehen zum einen aus Schüler*innen der Vogelsbergschule Lauterbach (Färbergarten) und zum anderen aus den Bewohner*innen des Seniorenheimes (Rollibeete). Weiterhin werden die Bewohner*innen des Hauses am Kirschberg um die Gemüsebeete kümmern und wir planen, die Bürger*innen der Stadt Lauterbach mit einzubeziehen.
    • Sind im Kernteam Menschen aus der Nachbarschaft dabei? Ja – sowohl Hephata als auch die zweikopf Agentur befinden sich in der Nachbarschaft.
    • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf das Vorhaben hinweist mit Kontaktmöglichkeit? Ja, es hängt ein Banner, auf dem das url der Webseite angegeben ist und dort gibt es die Möglichkeit über einen Button, an uns schreiben kann.

    Wenn ich es richtig verstehe, sind derzeit hauptsächlich andere Einrichtungen an der Planung und dem Aufbau des Gartens beteiligt? Wie werden die Nachbar*innen denn in den Aufbau des Gartens einbezogen? Es gab bereits einen Artikel in der lokalen Presse. Das große Interesse hatte uns ein bisschen überfordert, da wir noch in der Planungsphase steckten und viele Dinge klären mussten, um eine vernünftige Basis für den Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Große Teile des Kernteams sind unmittelbare Nachbarn zum Gemeinschaftsgarten. Nichts desto trotz ist es für uns  wichtig, im nächsten Schritt weitere Nachbar*innen bzw. Bürger*innen aus der näheren Umgebung einzubinden.  Daher planen wir im Rahmen der oben genannten Pflanzentauschbörse (am 19.4.24) einen Infostand zum neu entstehenden Gemeinschaftsgarten und wollen die Menschen zu einem Eröffnungsfest im Mai einladen.

    • Wie und wie viele Gärtner*innen werden beim Bau der Beete, des Komposts und der Sitzbank beteiligt? Wie viele Hochbeete sind geplant? Sollen alle Hochbeete Rollibeete werden? Wie viele Erdbeete soll es geben?

    Hier eine Skizze des Anbauplans: Wir planen zwei Rolli-Hochbeete, 1 Färberpflanzen Beet, 1 Kräuterbeet, 1 Experimentierbeet, 1 Beerenobst-Beet, 3 Gemüsebeete (alle 8 m lang)

    Die Workshops für das Erstellen der Beete, des Komposts und der Sitzbank sollen öffentlich sein – wir wollen die Werbetrommel rühren – nicht mehr als 10 Personen sollen diese Aktionen umfassen. Wir wollen insbesondere hierüber Menschen für den Garten begeistern und Interesse wecken in der Gemeinschaft aktiv zu werden.

    • Bitte beachten Sie, dass unsere Förderung auf den Eigenbau durch die Gartengruppe abzielt. Dies passt zu unserem Konzept: Wir wollen alle Baumaßnahmen in Eigeninitiative mit dem Input bzw. unter Anleitung von Fachexpert*innen durchführen.
    • Bitte fächern Sie die Kosten für die Gartengeräte weiter auf. Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang? Die Geräte werden in einem kleinen Geräte- Schuppen (der uns gespendet wurde und den wir noch aufbauen müssen) untergebracht  – wir wollen einen Schlüsseltresor aufstellen, der Code  wird an die Mitwirkenden weitergegeben.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Kooperationspartner an den Kosten für den Garten und die Planungen? Für das erste Jahr wollen wir den Gemeinschaftsgarten über Förderung, Spenden und  Eigenmittel des Kernteams finanzieren. Für die folgenden Jahre wollen wir uns noch mit allen Mitwirkenden absprechen, da gibt es noch keine finale Entscheidung.
    • Was ist mit „Sicherung der Wege“ gemeint? Aktuell sind die Steinplatten der Wege durch die Witterung und die Nichtnutzung der letzten Jahre etwas schief geworden. Diese wollen wir begradigen und ggf. an manchen Stellen für Ältere bzw. körperlich Eingeschränkte einen Handlauf montieren.
    • Bitte beachten Sie, dass Stromversorgung bei uns nicht förderfähig ist – verstehe ich das richtig, dass dann auch die Materialien zur Stromversorgung nicht förderfähig sind?
    • Woher kommt das Wasser für den Wassertank? Wir planen über die Dachrinne der Lagerhalle, Regenwasser aufzufangen.
    • Wie wird der Garten denn organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie laufen Informations- und Entscheidungsflüsse? Was passiert mit der Ernte? Geplant ist, das sich ein Team findet, dass Arbeitseinsätze, Veranstaltungen und Feste im Garten koordiniert – das darf sich entwickeln und muss nicht zwingend das jetzige Kernteam sein. Im Moment arbeiten wir noch an der Kommunikation und Organisation des Gemeinschaftsgartens, nächster Termin dafür ist übernächste Woche – vielleicht hätten Sie da für uns ein paar Tipps. Grundlegende Strukturen, die eine möglichst breite Partizipation der Mitwirkenden bei wichtigen Entscheidungen gewährleistet, müssen also noch erarbeitet werden. Für den Informationsfluss werden wir einmal die üblichen internen Kommunikationswege über E-Mail und Apps nutzen und zum anderen die Öffentlichkeit über Social Media, Presse und unsere Webseite auf dem Laufenden halten.

    Das Färberpflanzen- und Experimentierbeet wird von den Schüler*innen der Vogelsbergschule bewirtschaftet, die Rolli-Beete werden vornehmlich von den Senioren und dem Pflegeteam des Altenheims bewirtschaftet und der Rest wird vom allen anderen inklusive den jungen Leuten vom Haus am Kirschberg bewirtschaftet.

    Als erste Regel gilt: Wer gärtnert, erntet! Zweite Regel: Für die Veranstaltungen und Workshops wird die Ernte verarbeiten! Dritte Regel: da wir noch keine Erfahrung über das Ausmaß der Ernte haben, tendieren wir dazu alles, was übrig ist, zu verschenken (z.B. an die Lauterbacher Tafel e.V.)

    • Haben Sie beim Grünflächenamt der Stadt nach Erde etc. gefragt? Nein, das haben wir nicht gemacht. Fördert die Stadt das Projekt? Die Stadt wird an einem Förderwettbewerb teilnehmen und unsere Veranstaltungen hierüber unterstützen, sollte der Wettbewerb positiv verlaufen. Eine weitere Förderung ist seitens der Stadt Lauterbach nicht vorgesehen.


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  • Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein

    (Sachbericht)
    [Urbaner Garten Bayer Platz]
    2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.

    Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.

    Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.

    Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.

    Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)

  • Rostock: Bunte Flora richtet sich schwerpunktmäßig an Senior*innen

    (Antrag, Antworten)

    2017 inittierten NABU und Nachbarschaftshilfe den Gemeinschaftsgarten als Stadteilgarten, der sich vor allen Dingen an betagte und hochbetagte Menschen richtet. Es sind aber auch Studierende dabei und eine Kita, die eigene Beete hat.

    im Garten sind derzeit 11 Menschen unterschiedlichen Alters (Senioren, Studierende, Berufstätige) aus dem Stadtteil aktiv. Die Zahl der Aktiven fluktuiert stark, da Senioren aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden oder Studierende nach dem Studium Greifswald verlassen. Aufmerksam machen wir auf den Garten über die Internetseite des Nachbarschaftshilfevereins sowie des NABU MV. Kürzlich wurden neue Flyer gedruckt, die bei verschiedenen Veranstaltungen verteilt werden. Außerdem veröffentlichen wir immer wieder kleine Artikel oder Aufrufe in den lokalen Medien. Direkt am Garten befinden sich Hinweisschilder auf das Projekt mit den Kontaktdaten und wichtigen Infos.

    Der Garten ist aus Vandalismusgründen nicht offen. Wer mitmachen möchte, bekommt einen Schlüssel oder kann zu den Öffnungszeiten in den Garten kommen. Jeder ist willkommen.

    Der Garten ist ein offenes Mitmachprojekt. Die Entscheidungen werden gemeinsam in der Gruppe getroffen. Der Informationsfluss läuft per Mail über einen Verteiler. Es finden auch regelmäßige Planungstreffen statt.

    Die Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet und abgeerntet. In diesem Jahr wurde die Bettaufteilung verändert. Es wird jetzt 19 Beete geben, die nach dem Prinzip Starkzehrer, Schwachzehrer und Mittelzehrer bewirtschaftet werden. Außerhalb dieses Beetbereiches gibt es noch einzelne Beete und Ecken für Blumen, Kartoffeln und Erdbeeren.

    Der Garten verfügt über eine alte Gartenlaube sowie eine etwas neuere, die uns von einem Projekt des Theaters Vorpommern überlassen wurde. In der alten Laube befinden sich Geräte und Gartenmaterial. Die neue Laube beherbergt Stühle und einen Tisch. Sie wird auch ab und an für kleine Projekte mit Schulen durch den NABU genutzt. Im Sommer finden regelmäßig kleine Veranstaltungen im garten statt. Ich gehe mit Senior*innen des Nachbarschaftshilfevereins dort hin und auch der Greifswalder Märchenkreis bietet immer mal wieder Veranstaltungen an. Bereits 3x nahmen wir mit dem Garten an der Greifswalder Kulturnacht teil.

    Der Garten wird auch von der Kita Makarenko (6 eigene kleine Beete) genutzt, welche sich angrenzend an den Garten befindet.

    Die Pacht des Gartens wird vom nachbarschaftshilfeverein getragen. Die Gartenaktiven beteiligen sich jedoch einmal jährlich mit einem frei gewählten Betrag (jeder, wie er es sich leisten kann) an anfallenden Kosten. Beispielsweise wurde im letzten Jahr von den Einnahmen ein Tomatendach gebaut. Diese Arbeiten werden von den Aktiven erledigt.


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  • Frankfurt: Gemüseheldinnen haben 2 Stellen für „Pflegegärtchen“

    Im Außengelände des Heinrich-Schleich-Haus (Vollzeitpflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege für Senior*innen) entsteht auf 1200m² ein Gartenprojekt, das auch offen für die Nachbarschaft sein soll. Auftakt ist am 3.2.
    Zwei Gemüseheldinnen (Lafleur und Maren) haben dafür für 2 Jahre Stellen bekommen, die der Träger (teilweise?) zahlt, um das Gartenprojekt aufzubauen und zu betreuen. Es geht um Gartentherapie und aktive Freizeit. Es soll so weit wie möglich barrierefrei werden und es sollen Veranstaltungen angeboten werden. (mehr …)

  • Spiel/Feld Marzahn hat eigenen Verein und macht viele Angebote für Kitas und Schulen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ja, das Spiel/Feld gibt es noch (seit 2014  als eigenständigen Verein). Der Start war nicht ganz einfach, da die TU (nicht unbedingt beabsichtigt) nur teilweise mit relevanten Daten herausrückte, so dass wir uns alles nach und nach zusammen suchen mussten und die ganzen Behördengänge länger dauerten als nötig. Die TU ist somit raus, obwohl uns einige ehemalige Studenten geblieben sind, die sich so sehr mit dem Spiel/Feld verbunden fühlen, dass sie als Mitglieder dabei sind.

    Die kooperierenden Einrichtungen beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Die Kindergärten an sich haben keine Mittel, wenn sie etwas zahlen müssten, wären sie „raus“, weil das eben nicht vorgesehen zu sein scheint. Die Grundschule finanziert viele der im Lern/Feld verwendeten Materialien (z.B. Sämereien, Pflanzen, Handschuhe, kleine Spaten…) selbst und vor allem auch die Honorrarkräfte, über einen finanziellen Jahres-Beitrag wird gerade verhandelt, die Senioreneinrichtung gibt uns das Wasser, das FAIR ist Fördermitglied.

    Wir sind (nach unseren zeitlichen Möglichkeiten) immer auf der Suche nach Unterstützung, z.B. durch Teilnahme an Ausschreibungen, die in unserem Bezirk laufen. Über einen „Ehrenamtstopf“ ist mir so nichts bekannt. Ich werde mich aber informieren, ob es da etwas gibt, das für uns in Frage kommt.

    Es sind ca. 20 Vereinsmitglieder und es kommen noch 20 – 30 AnwohnerInnen regelmäßig dazu. Mit ihrer Umweltbildungsarbeit „LernFeld“ erreichen sie ca. 100 Kinder p.a. (Grundschule, Jugendclub, 2 Kitas) und sie machen auch Angebote für ein Altenpflegeheim. Alle diese Einrichtungen sind fußläufig vom Garten entfernt.

    Wir fördern Gartenwerkzeuge, Erde, eine verbesserte Wasserversorgung


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