Schlagwort: Annalinde

  • Annalinde sucht studentische Hilfskraft für Forschungsprojekt

    (facebook)

    AUSSCHREIBUNG

    Studentische Hilfskraft
    im Projekt „KoopLab – Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung. Ankunftsquartiere gemeinschaftlich entwickeln“

    Am UFZ ist zum 01.04.2020 eine Stelle als Studentische Hilfskraft (10 Std./Wo., mind. 5 Monate) zu besetzen. Die Anstellung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit ANNALINDE gGmbH.

    vollständige Ausschreibung:
    https://annalinde-leipzig.de/…/2002_Ausschreibung.Stud_.Hil… (mehr …)

  • Biomeiler und Pilzprojekt bei Annalinde

    (Gu, Mail)

    Biomeiler:
    Tatsächlich befinden sich die Biomeiler bei uns noch im Aufbau, da die Anschlüsse für die Technik und Rohre noch finalisiert werden müssen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, werden wir unsere eigene Bauanleitung mit unseren Erfahrungen ergänzen, und es wird im Rahmen des Projektes (bis 2020) noch mehrere weitere Auf- und Abbautermine geben. Die beiden Anleitungen auf eurer Webseite sind ja schon sehr gut und entsprechen im wesentlichen auch unserem Aufbauprinzip (beides inspiriert durch native power e.v.). Ggf. werde ich mir also eure Anleitungen in einem Jahr nochmal anschauen und gucken ob ich Dinge ergänzen kann…
    Im Rahmen des Projektes (wir führen das in Kooperation mit dem DBFZ Leipzig und Native Power durch) werden wir unter anderem auch Workshop- und Fortbildungsangebote für verschiedenste Zielgruppen entwickeln. Ich denke mit der kommenden Saison werden wir auch die ersten Testballons dahingehend steigen lassen, z.B. erstmal in Verbindung mit einem „normalen“ Kompostworkshop und dem Biomeilerkonzept als Sahnehäubchen.

    Pilze:
    Auch die Pilze sind ein Projekt welches wir in dieser Saison gestartet haben. Konkret war es ein sonderprojekt einer unserer Bundesfreiwilligendienstleistenden. Was Wissensweitergabe betrifft verhält es sich hier ähnlich wie beim Biomeiler – wir müssen erstmal abwarten wie das alles läuft. Bis die mit Pilzmycel beimpften Baumstämme durchgewachsen sind und die Pilze fruktieren kann auch mal ein halbes Jahr vergehen. Zumal wir nach diesem trockenen Sommer nicht wissen, ob die Pilze trotz gießen überstanden haben

    (mehr …)

  • Annalinde startet mit der zweiten Gärtnerei

    (Gu, Tel)
    Am 1.2. geht in mit der neuen Gärtnerei los. Es handelt sich um die ehemalige Friedhofsgärtnerei, die die Bunten Beete zu Ankes (Kops-Horn) Zeiten hatte. Auf der 1 ha große Fläche im Osten Leipzig sind noch die Gewächshäuser und es gehört auch en Verkaufshäuschen dazu. Eigentümerin ist die Stadt und der Vertrag ist zwar unbefristet, kann aber gekündigt werden. Unter der Hand ist Annalinde aber eine langfristige Nutzung zugesichert worden. Sie haben einige Überseecontainer schon auf der Fläche.
    Sie wollen den Westen aber nicht vernachlässigen und planen, im Westen noch kleinteiliger Feingemüse (Babyleafs etc. ) anzubauen und im Osten die Kulturen mit langen Standzeiten, da sie hier mehr Platz haben und das zeitlich unaufwendiger ist.
    Seit August haben sie einen zweiten Azubi und sind so der größte GaLaBau (?)-Ausbildungsbetrieb Sachsens. Zudem können sie 5h für einen Gärtner über ein Forschungsprojekt finanzieren.
    Die Fläche wollen sie nicht ganz so öffentlich machen wie die im Westen. So wird es wohl keinen Verkauf geben. Bildungsangebote sollen angedockt werden und die Kisten von 30 auf 60 Stück aufgestockt werden. Da der Weg vom Osten in den Westen durch die Innenstadt führt, können sie auch nochmal anders mit Restuarants ins Gespräch kommen, da sie nun eh diese Wege oft fahren werden. Das Verkaufshäuschen wollen sie verpachten für nachhaltigen Schnittblumenanbau aus der Region. Die Idee der Pilzproduktion in Überseecontainern haben sie noch nicht aufgegeben und sich auch schon schlau gemacht. Es ist keine finanzielle Frage (17.000 Eure inkl. Container), sondern eine zeitliche.
    Sie sind zudem Teil eines neuen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsmin finanziert wird und im Rahmen „Zukunft Stadt“ angesiedelt ist. Aus Hannover sind die ISG mit dabei, in Leipzig noch das Umweltforschungszentrum. Coop Lab – cooperative Stadtteilentwicklung in Ankommer Quartieren. Läuft drei Jahre. (mehr …)

  • Offener Garten West: Fläche wird verkauft

    (Gu, Mail)

    leider steht es nicht gut um den Garten, die Fläche wird verkauft und kann nur noch dieses Jahr genutzt werden. Die Nutzung ist daher übergegangen auf eine gemeinsame Fläche mit AnnaLinde, die sie bereits in ihrem Netzwerk haben. Der Ansprechpartner für die neue Fläche ist Sebastian Pomm.


    (mehr …)

  • paar Infos zu Leipziger GGs

    (Gu, Projektbesuche)

    Die Bunten Gärten haben über Kontakte von Anke Kops-Horn, die nicht mehr aktiv ist, vier Parzellen in einer Kleingartenanlage bekommen. Für die Wiederurbarmachung dieser Parzellen haben sie Geld von der Stadt bekommen (explizit für Kleingärten). Sie haben auch schon 2x Bußgelder bekommen. Sie sind „ganz normale Pächter mit allen Rechten und Pflichten“. Gemeinschaftsarbeiten, die in der Anlage anfallen und die ja jede*r Pächter*in machen muss, gehen bei ihnen sehr schnell, da sie ja eine Gruppe sind.
    Vorbehalten gegenüber den migrantischen Mitgärtner*innen hatten sie befürchtet, sind aber ausgeblieben.

    Der private Eigentümer der Fläche von Querbeet hatte bei seinem letzten Besuch gesagt, dass er schon einen Käufer für die Fläche hat. Sie haben ihn „beraten“, die Fläche noch liegen zu lassen, da sie dann ja an Wert zunehme. Zwischenzeitlich haben sie eine AG Flächensuche gegründet und ein gutes Bild über mögliche Alternativen. Dann sagte der Besitzer, ja, so mache ich es, ihr könnt noch 2 Jahre bleiben.

    Im GG essbarer Palmengarten (mitten im Park, ohne Zaun) gibt es eine aktive Gruppe, die zu bestimmten Zeiten da ist. Inzwischen übernehmen Leute auch Patenschaften für bestimmte Pflanzen/Beete und manche labeln auch Beete mit ihren Namen. Es gibt keinen Wasseranschluss und so versuchen sie viel zu mulchen und Pflanzen anzubauen, die nicht viel Wasser brauchen („die Natur ist unser Vorbild“), doch soll nun bald die auch von uns mitfinanzierte Pumpe mit Schlauch richtig eingesetzt werden. Gartengeräte bringt die Koordinatorin 1x Woche mit dem Lastenrad mit, vor Ort gibt es noch keine Lagermöglichkeit.

    Stadtgarten H17: die Edith Mayron Stiftung hat die Fläche gekauft (80.0000 Euro) [http://www.maryon.ch/foundation/stadtgarten-h17/#.WRRa99ykKUk].
    Der Verein muss nun 4000 Euro Pacht p.a. zahlen, was die Leute unter einen immensen Druck setzt. Sie müssen nun viele Veranstaltungen machen, um Spenden einzuwerben, um die Pacht bezahlen zu können. 1/2 der Pacht können sie wohl über Mitgliedsbeiträge stemmen – jedes jahr gibt es dafür eine „Bieterrunde“, alle tun das rein, was sie denken/können, wenn es nicht reicht, gibt es eine weitere Runde). Pro m2 individuell genutzte Beetfläche zahlt man 1 Euro. Ab 2018 müssen sie monatliche Raten zahlen, bis dahin haben sie die Pacht mit Direktkrediten finanziert.. Sie wollen nun verstärkt die Idee einer m2 Patenschaft vorantreiben und einen Unterstützerkreis aufbauen.
    Über den Verfügungsfonds Leipziger Westen haben sie einen Wasseranschluss finanziert bekommen (die Stiftung hat dazu einen Eigenanteil geleistet, da es ja ihr Grundstück ist).
    Struktur: sie bielden dreiköpfige Tandems, die an bestimmten Tagen Gießen u.a. abdecken und es gibt AGs (Finanzen, Fundraising und ÖA, AG Kaffeebetrieb, ggf AG Kino u.a.). Der Vertrag ist auf 10 Jahre ausgelegt und sie können so lange bleiben, wie sie wollen. Sie sagen, wenn es nicht weiter gehen soll.

    Bei Annalinde gab es viel Vandalismus. Auch der Eiswagen war davon betroffen und dieser wird nun dem Besitzer zurück gegeben. Sie haben nun einen Container (wenn ich es mir richtig gemerkt habe, haben sie das Geld dafür über den Lush Charity Pot). Im Gemeinschaftsgarten von Annalinde findet 1x Woche ein Interkutureller Garten mit AnsprechpartnerInnen statt, zu dem gezielt Geflüchtete eingeladen werden. (finanziert über ESF)
    Die Annalinde Gärtnerein hat eine weitere Fläche in Aussicht: im Osten und zwar genau die Fläche, auf der einst die Bunten Gärten waren. Es gibt jetzt auch eine Azubine.
    Den Inhalt des Kompostklos im Gemeinschaftsgarten nutzen sie nicht selber, sondern bringen ihn zu Ökolokus, die das dann weiter verarbeiten.

    Info am Rande: seit Anfang diesen Jahres muss das Allmende-Kontor (Berlin) die 5000 Euro Pacht nicht mehr zahlen. Die so „freien“ Gelder wollen sie für Workshops nutzen.


    (mehr …)

  • Interkultureller Garten im Gemeinschaftsgarten von Annalinde

    (Gu, mail)

    Der [Offene] Garten [West] existiert nach wie vor. Wir [Annalinde] sind mit dem ESF-geförderten ANNALINDE-Projekt „Interkultureller Garten“ in den Offenen Garten West gegangen um diesen zu unterstützen und Strukturen zu stärken. Im September 2016 haben wir die Info bekommen, dass ca. 50% der Fläche in Zukunft für soziales Wohnen bebaut wird. Da die arbeiten schon im Sommer 2017 beginnen können, ziehen wir nach absprache mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbau mit dem ESF-Projekt ab Saisonbeginn im April 2017 in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten um. Um die Erfolgsindikatoren des Förderprojektes bedienen zu können benötigen wir eine sichere Fläche. Den Offenen Garten West wollen wir aber auch weiterhin unterstützen, soweit unsere Ressourcen es zulassen.

    Oder ist das ein anderes Projekt, was Annalinde macht? So ganz schlau aus der Beschreibung bin ich nicht geworden.
    Ja, unser Projekt ist ein anderes Projekt. Wir nutzen es nun, um das Format „Interkultureller Garten“ dauerhaft im ANNALINDE Gmeinschaftsgarten zu installieren. Also über die Projektlaufzeit (bis ende August 2018) hinaus. Ich kann das auch alles gern detailliert beim Workshop erklären.

    Beim Sommercamp bei euch hatten wir ja auch ein Grundstück (da wo jetzt der Obstgarten entsteht) besucht und da war ja auch ein Teil für einen Interkulturellen Garten geplant?
    Der ANNALINDE Obstgarten wird auf dauer urbane Streuobstwiese mit Fokus auf Naturschutz, Kulturlandschaft und Umweltbildung. Wahrscheinlich werden wir auf einem Teil der Fläche auch Hopfen anbauen. Wir haben uns dazu entschieden, den Interkulturellen Garten mit in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten zu nehmen, da dort schon eine richtige Gemeinschaftsgarten-Infrastruktur besteht, und er zentral im Quartier liegt – also für die BewohnerInnen der kooperierenden Unterkünfte gleich gut erreichbar ist. Außerdem, [und das ist nicht offiziell ;)] wird dadurch die Sicherheit der Fläche erhöht (Fläche ist ja nachwievor Pacht beim Liegenschaftsamt, da ESF-Projekt über die Stadt läuft haben die natürlich große Interesse daran, dass das Projekt auch ein Erfolg ist).

    Zusammenfassend heißt das: Wir bauen im bestehenden ANNALINDE Gemenischaftsgarten das Format Interkultureller Offener Garten auf (mehr …)

  • Annalinde Gärtnerei bietet Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung

    (Gu, FB)

    Das 2-jährigen Vorhaben ‚Social Farmers‘ der Gemüsewerft möchte das inklusive Wirkungspotenzial urbaner Stadtgärten nutzen (http://gib-bremen.info/urban_gardening_farming_gemuesewerft…).
    Neben Tagungen, Workshops und Publikationen bieten ‚Social Farmers‘ nun konkret zwei Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung in der ANNALINDE Gärtnerei an. Es werden im Zeitraum 15.03. – 15.04.17 insgesamt zwei 5-Tage-Blöcke stattfinden, die allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit bietet, die Arbeitsabläufe und den Alltag einer urbanen Landwirtschaft mitsamt Gemeinschaftsgarten kennenzulernen. (mehr …)

  • BfN fördert u.a. die Gärtnerei von Annalinde

    (Mail an CM)

    Es ist kühler als die vergangenen Jahre, aber wie gewohnt spriest es 4 Wochen vor unserem Jungpflanzenverkauf schon kräftig. Der ist dieses Jahr, wohl das letzte mal, auf der Karl Heine diesmal in der großen Westwerk-halle. Nächstens Jahr ziehen wir dann wohl in die Trikotage. Dort ist der Kran nun weg und die Sanierung schon kräftig vorangeschritten. Nun das Außengelände ist noch recht kahl aber wir geben unser Bestes. Mit der gemeinsamen Entwicklung nimmt das auch langsam Formen an. So gibt es gedanken zu einer Markthalle ähnlich nr. 9 Berlin oder fenix food factory in Rotterdam, dann sucht die Stadt nach einem innovativen „Gewerbehof 2.0“ also Co-Working etc., da laufen gerade gespräche, einige bekannte Akteure wie David Voss haben sich auch angemeldet und ich denk das wir ein ganz lebendiges Haus werden. Dann ist ja die Sache mit der Energie noch und da wär ich auch schon bei einer kleinen Anfrage an Euch….

    Ich hab in Folge Eurer Förderung meiner Koordinationsaufgabe einen Antrag beim BfN eingereicht das Ganze zu einer Art Multifunktionalen Landwirtschaft mit Elementen einer Kreislaufstadt weiterzuentwickeln. Also (Ökonomisch), Ökologisch und Sozial. Naja, nicht viel erhofft aber kommt ja oft, die wollen den genehmigen und wir sind in regen Austausch (mehr …)