Schlagwort: Ansprechpartner für Gartenprojekte

  • München: neue Ansprechpartnerin

    (Treffen)

    Herr Ernstberger ist in Rente gegangen, seine Stelle wurde nicht beu besetzt, seine Aufgaben verteilt. Lea Zapf hat schon mit ihm zu den Krautgärten zusammengearbeitet. Zu ihrem Arbeitsgebiet gehören nun noch die Kleingärten und Urban Gardening. Sie ist dabei, sich Netzwerke aufzubauen und sich zu informieren. Sie war auch schon 2x bei einem Münchner Netzwerktreffen, da war sie aber noch nicht die Ansprechpartnerin für Gemeinschaftsgärten (sondern für die Krautgärten dabei). Den Lernkurs hat sie gemacht. Sie weiß noch nicht, mit welchen Fragestellungen sich Gemeinschaftsgärtner*innen sich an sie wenden können, sie weiß auch noch nicht, was ihr Amt aufgreifen/fördern könnte. Finanzielle Mittel haben sie nicht. Da sie für die Krautgärten Bodenproben machen, will sie intern fragen, ob das auch für die GGs machbar wäre. Im RKU gibt es auch jemanden für die Gärten, da läuft laut Ruth auch eine Kooperation mit Münchner Wohnen, die Gärten aufbauen wollen.

    Für die Krautgärten mangelt es an Flächen, sie konnten letztes Jahr keinen neuen Standort eröffnen.

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  • Frankfurt/Main: neue Ansprechpartnerin bei der Stadt

    (Besuch)

    Frau Vignoli war vorher in der Stadt Marburg und hatte dort auch Kontakt zu den Gemeinschaftsgärten. Sie kennt auch noch Helga Pukall. Es gab für die Stelle in Frankfurt keine Überlappung mit der Vorgängerin (die in Rente gegangen ist). Als Einarbeitung wurde für sie aber ein Podcast aufgenommen. Sie ist nun noch dabei, sich eine Struktur zu schaffen, mit der sie klarkommt (Auffinden und Ablage von Mails eingeschlossen).

    Laut Frau V. gibt es 45 GGs in Frankfurt (anderer Zuschnitt als bei uns), die GemüseheldInnen werden dabei als 1 Projekt gezählt. Sie versucht, sich die Gärten nach und nach vor Ort anzugucken und hat als Einarbeitung auch unseren Onlinekurs absolviert. Diesen gibt sie auch an alle, die neu loslegen wollen, weiter. Sie ist dabei, ein Infoblatt zu entwicklen, das sie neuen Initiativen/Einzelmenschen in die Hand geben möchte mit aus ihrer Sicht wichtigen to dos. Darin ist auch der Kurs als Link enthalten und das Buch „Unterwegs in die Stadt der Zukunft“.
    Das Grünflächenamt hat 70.000 Euro Fördersumme für GGs. Sie wusst nicht, dass das Sozialdezernat das Pflegegärtchen fördert. Aber sie ist einbezogen in die Förderung des Stadtplanungsamtes, das für ein Jahr eine Prozessbegelietung zum Aufbau eines Gartens in Frankfurt/Nied (soziale Stadt) finanziert. 
    Frau V. möchte gut beraten können und den Menschen, die einen Garten aufbauen, gute Infos geben.
    Sie hat zusammen mit anderen das Frankfurter Gartennetzwerk wieder belebt oder weiter geführt und hat vor, dass es 2x p.a. ein Treffen geben soll. Von mir hat sie sich beraten lassen, wie sie den AKtiven gut weiterhelfen kann. (mehr …)

  • Gartenbesuche in Freiburg

    Mit mit unterwegs war die Ansprechpartnerin für GGs der Stadt Monika und die Wandel-Garten Koordinatorin Monica.

    Wandelgarten (Vauban): direkt an einer Tramendhaltestelle (Wendeschleife war das bisher) entstand der Garten auf dem Gelände des Vereins „Autofrei wohnen“ -> Menschen, die keine Stellplätze bauen mussten, deren Flächen sind dort vereinigt. Mit auf dem Gelände ist ein sehr großer Weiden“palast“, der aber gerade radikal runtergeschnitten wurde. Niemand hatte sich gekümmert, die Weiden waren nicht mehr in den Palast einfelchtbar. Es ist noch offen, wie es hier weitergeht. Hinter dem Weidenpalast möchten beide Gruppen gerne Obstbäume (Maulbeerbäume) anpflanzen. Dazu gibt es eine Fördermöglichkeit über die Stadt.
    Gerade ist die Gruppe nicht ganz so groß (seit Corona) und Monica macht sehr viel. Doch kommen auch immer mal wieder neu Interessierte und manche bleiben auch. Einige sind von Anfang an dabei (Gruppe scheint mir vom Altersdurchschnitt eher 50/60 plus). Der Garten ist inzwischen gut eingewachsen, zur Straße hin mit essbaren Beerensträuchern. Es gibt Erdbeete und Hochbeete, individuelle und gemeinschaftliche Beete. Ein Schwerpunkt liegt auf Kompostierung, hier haben sie eine Wurmfarm, machen Bokashi etc. Sie hatten ein Regenwurmprojekt und sind sehr an Terra Preta und anderen Bodenaufbereitungsmethoden interessiert. Ein Projekt, was sie dazu machen heißt „Boden gut machen“: Sie bekommen Biogut von einem Café. Wasser können sie i.d.R. – bis auf den Hochsommer – aus dem Bach entnehmen (anstrengend, Gießkanne in den Bach halten, volle Gießkanne in die Schubkarre hiefen etc.), doch wenn der Pegel der Dreisam zu niedrig ist, dann dürfen sie auch aus diesem Bach nix mehr entnehmen. Mit Fördergeldern von uns haben sie das Häuschen mit einer guten Regenrinne ausstatten können, die das Wasser nun in einen IBC Kanister führt. Wasser von diesem Kanister füllen sie in hochgebockte IBCs um, so dass sie mit dem Gefälle arbeiten können. Für das Umfüllen bräuchten sie eine Pumpe, so könnte das erheblich erleichtert werden. Um möglichst Wasser im Boden zu halten, haben sie die Wege mit in Wasser getränkter Weellpappe ausgelegt und oben drüber eine dicke Schicht Mulch aufgebracht. Bringt wohl eine ganze Menge.
    Ein Problem: es wird immer mehr Gemüse geklaut. Ein Schild haben sie zwar, doch das stellen sie wegen Vandalismusgefahr immer nur auf, wenn jemand da ist. Was etwas genützt hat sind bunte DinA4 Zeichnungen von Kindern und Erwachsenen mit netter Beschriftung an den Beeten. Sie sind in Freiburg und mit den anderen Gärten gut vernetzt. Auch Wassertonnen aus Metall und andere Gegenstände wurden schon geklaut.

    Klimagarten (Weingarten): für den ältesten und wohl größten (Monika B. von der Stadt) Gemeinschaftsgarten wurden in einer Guerilla Aktion 2012 die Grundlage gepflanzt. Sie wollten damit auf die Klimakrise und das Thema Ernährung aufmerksam machen. Der Klimagarten ist heutzutage 600m² groß, einer der Initiator*innen gärtnert „wild“ auf der anderen Seite des Baches, was die Stadtverwaltung toleriert, da er ein Urgestein der Szene ist. Im Klimagarten kommt das Wasser auch aus einem Bach, hier ist es noch ok, daraus zu schöpfen. Der Garten hat keinen Zaun, ist öffentlicher Grund und soll das auch blieben. Die ca. 25-köpfige Gruppe hat an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, doch sind diese von manchen Seiten nicht sichtbar -> es wird viel fremdgeerntet. Dazu hatten sie auch mal Schilder, da gab es gleich Beschwerden beim Amt, dass die das nicht dürfen, da das ja eine öffentliche Fläche ist. Monika B. berichtet, dass sich viele Bürger*innen mit allen Möglichen Fragen und Beschwerden ans „Amt“ richten. Ihre Amtskollege*innen auch aus anderen Abteilungen haben wohl bis heute eh nicht verstanden, was so ein Gemeinschaftgarten soll…Alle Veränderungen der Gärten auf öffentlichen Flächen werden auch aus der Stadtverwaltung heraus genau beobachtet und kommentiert.
    Der Klimagarten darf kein Häuschen oder ähnliches aufstellen, so sind die Geräte in einer großen Kiste. Unter einem großen Baum stehen Tische und Stühle, die dort dann angekettet werden. Davon ist noch nix weggekommen. Die Gruppe ist bunt gemischt, alte, junge, Deutsche, Menschen aus anderen Herkunftsländern, aber keine Geflüchteten sind dabei. Es werden auch vermeindlich exotische Pflanzen angebaut, so z.B. schwarzer Sesam. Die koranische (?) Gärtnerin bringt das Saatgut aus ihrer Heimat mit und versucht auch, es zu vermehren. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, man muss wissen, wo welche sind. 
    Onboarding: man kann ein paar Mal zum Mitgärtnern kommen, erfährt da jede Menge, gärtnert auf den Gemeinschaftsbeeten und erst danach kann man, bei Interesse, ein eigenes Beet bekommen.

    Urbaner Garten (Weingarten): dieser recht kleine Garten ist auf einer Abstandgrünfläche entstanden und soll derzeit wiederbelebt werden. Organisiert wird er schon länger vom QM. Da ist es wohl so, dass alle Neuen diesen Arbeitsbereich bekommen und aber nur ca 1h/Woche dafür Zeit haben. Es gibt ein paar Hochbeete (Material fällt teilweise auseinander) und 2 Erdbeete. Nur 2 Beete werden derzeit wirklich genutzt/gepflegt. Der Garten wird aber viel zum Sitzen, Picknicken, sich Treffen genutzt. Menschen aus den gegenüber liegenden Hochhäusern wurden noch nicht erreicht. Es gibt aber auch niemanden, der/die Zeit und Engagement da reinsteckt. Die Ansprechpartnerin würde den Garten gerne wieder aufbauen und sucht nun nach Möglichkeiten, diese Aufgabe auch auf andere Schultern zu verteilen (Beratung: Uni, Freiwilligenzentrum, FSJ, Organisationen im Viertel). (mehr …)

  • Leipzig: neue Sachbearbeiterin


    Nachbarschaftsgärten: Wir haben hier im September 24 einen Antrag eingerreicht, warten (wie leider die anderen Gemeinschaftsgärten auc)h aber weiterhin auf eine Rückmeldung. 

    Wir hatten diese Woche selbst schon Kontakt mit der neuen Sachbearbeiterin im Fachbereich Gärten. Sie wirkte auf mich sehr motiviert, offen und den Gemeinschaftsgärten zugewandt.  In den nächsten Tagen wird wohl eine Infomail seitens des Amt für Stadtgrün und Gewässer zum Bearbeitungsstand der Förderanträge herausgehen

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  • Dortmund: Querbeet bis 2029

    NL
    Das Projekt Querbeet Dortmund geht weiter: Der Rat der Stadt hat es bis 2029 verlängert. Besonders bei der Internationalen Gartenausstellung Ruhrgebiet (IGA)im Jahr 2027 will Dortmund mit seinen Gemeinschaftsgärten punkten. Das seid ihr! Eine Ausstellung auf dem IGA-Gelände und Führungen zu Gemeinschaftsgärten sollen das gemeinschaftliche Gärtnern bekannter machen. Deshalb rechnet die Stadterneuerung damit, dass anschließend weitere Projektideen entwickelt werden, deren Umsetzung dann bis 2029 unterstützt werden soll.

    Und warum? Das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinschaftsgärtner*innen leistet viel für die soziale Integration und die ökologische Bildung. Die Verlängerung des Projekts ermöglicht es, noch mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, neue Gartenformen zu entwickeln und den positiven Einfluss auf das städtische Zusammenleben gemeinsam weiter zu stärken. (mehr …)

  • Chemnitz: Abteilungsleiter im Grünflächenamt war Ufer-Projekte Aktivist

    (Mail)
    Die letzte Ausgabe von Chemnitz grünt erschien vor ca. einem Jahr.

    Bei mir hatte sich beruflich einiges verändert und da blieb erstmal zu

    wenig Zeit für mein Herzensprojekt.

    Aber ich will jetzt langsam wieder angreifen. „Chemnitz grünt“ steht

    bisher leider noch auf wackeligen Füßen und ich bin da selbst noch auf

    der Suche nach Verstetigung.

    Seit März bin ich Abteilungsleiter im Grünflächenamt. Leider haben wir

    bislang keine Person die der engagierten Bürgerschaft zur Verfügung

    steht. Natürlich versuchen wir uns um Bürgeranliegen zu kümmern, aber es

    ist nicht transparent organisiert und immer wieder fehlen uns auch die

    Kräfte.

    Ich finde das nicht nur schade, sondern wir schaffen dadurch auch

    regelmäßig Frustrationen. Ich will das sukzessive verbessern, aber die

    Rahmenbedingungen machen es gerade nicht einfach.

    Wenn es sich um Gemeinschaftsgärten auf kommunalen Flächen handelt,

    dann kannst du die gerne an mich vermitteln. Aber bitte führe mich nicht

    offiziell in einer Liste als Ansprechpartner.


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  • Dortmund: Querbeet verlängert

    Der Rat der Stadt hat Querbeet Dortmund bis 2029 verlängert. Besonders bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) [Link: dortmund.de/iga] im Jahr 2027 will Dortmund mit seinen Gemeinschaftsgärten punkten. Das seid ihr! Eine Ausstellung auf dem IGA-Gelände und Führungen zu Gemeinschaftsgärten sollen das gemeinschaftliche Gärtnern bekannter machen. Deshalb rechnet die Stadterneuerung damit, dass anschließend weitere Projektideen entwickelt werden, deren Umsetzung dann bis 2029 unterstützt werden soll.

    Und warum? Das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinschaftsgärtner*innen leistet viel für die soziale Integration und die ökologische Bildung. Die Verlängerung des Projekts ermöglicht es, noch mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, neue Gartenformen zu entwickeln und den positiven Einfluss auf das städtische Zusammenleben gemeinsam weiter zu stärken. Packen wir’s an!

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  • Mannheim: kommunale Ansprechpartnerin

    Unsere Kontaktstelle in Mannheim ist der Local Green Deal mit Frau Frida Brett-Smith.

    Sie vernetzt Mannheimer Gemeinschaftsgärten und bietet z.B. an, dass sich die einzelnen Gärtner-Initiativen  zum kommenden Neujahrsempfang an ihrem Stand vorstellen können, um sich bei den Besuchern bekannt zu machen. Der Empfang steht diesmal unter dem Motto: Mannheimer Miteinander.

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  • Berlin-Mitte: Stadtgrün Mitgestalten – ein neuer Ansprechpartner im Bezirk

    In Mitte wurde eine Person als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung eingerichtet, die zwischen beiden Seiten vermitteln soll.

    https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1431889.php (mehr …)

  • München Allach: Bürgerversaamlung fordert Konzept für urbane Gärten und Ansprechpartner

    (alerts)

    Für den 23. Stadtbezirk soll ein Konzept für urbane Gärten entwickelt und in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss Allach-Untermenzing (BA 23) umgesetzt werden. So zumindest lautet die Forderung in einem Antrag der Bürgerversammlung, der mehrheitlich so angenommen wurde. „Städtische Flächen sollen zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld gärtnerisch genutzt werden können“, heißt es in dem Antrag. „Diese Kleingärten können alle im Stadtteil Allach-Untermenzing gemeldeten Bürger nutzen. Bürger, Kindertagesstätten oder Schulen können Patenschaften für Kleingärten oder für ein Beetgefäß übernehmen.“

    Interkulturelle Öffnung der Gärten

    Das Konzept solle unter anderem eine Strategie zum ökologischen Gärtnern, zur interkulturellen Öffnung der Gärten und zur Schaffung „Grüner Bildungsorte“ sein. Die Landeshauptstadt München müsse einen Ansprechpartner für „Urban Gardening“ benennen. „Dieser soll Mittler zwischen Akteuren der urbanen Gärten sein und die Verwaltung ressortübergreifend für das Thema sensibilisieren.“ Mögliche Orte könnten dem Antrag zufolge städtische Grünanlagen und öffentlich Plätze, zum Beispiel der Josef-Schnetz-Platz, der Diamalt-Park und der Oertelplatz, sein. Aber auch kleinere Flächen in Siedlungsgebieten oder Bushaltestellen, Beetgefäße, begrünte Dächer oder Vertikalgärten könnten genutzt werden.

    Nachhaltige Bewirtschaftung

    Unter „Urbanem Gartenbau“ versteht man eine meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen, die zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen, wie etwa Gemüse-, Obst-, Blumen- und Kräutergärten genutzt werden. Dabei geht es vor allem um eine nachhaltige Bewirtschaftung, eine umweltschonende Produktion sowie den bewussten Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die Gärten, so ist die Idee, sollen Raum zur aktiven Erholung und zum Stressabbau bieten und den Gemeinschaftssinn sowie die sozialen Kontakte zwischen den Bürgern fördern.

    „Rückbesinnung auf die Natur“

    „Soziale Kontakte an der frischen Luft vermindern psychische Langzeitschäden infolge von Isolierung in Zeiten der Pandemie“, heißt es in dem Antrag weiter. „Kinder lernen abseits der virtuellen Welt die Rückbesinnung auf die Natur.“ Zudem fordere der Anbau von Obst und Gemüse den Bezug der Bürger zu einer saisonalen Ernährung. Zudem würden urbane Gärten einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und sich positiv auf das Kleinklima auswirken.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/allach-menzing/zierpflanzen-in-der-stadt,136558.html

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  • Dresden: Lobbyrabeit des Netzwerks der Gärten

    (POst von Volker auf CP)
    Durch kontinuierliche Lobbyarbeit des Gartennetzwerk Dresden und einen entsprechenden Stadtratsbeschluss werden Gemeinschaftsgärten nun stäker geördert. Es gibt eine Personalstelle im „Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft“ die für die Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten zuständig ist. Herr Viertel gestaltet die Zusammenarbeit sehr hilfsbereit und freundlich. Es gibt ein festes Budget von ca. 10.000 € (abhängig von Haushaltssperre) für die Erstellung und Unterstützung von Gemeinschaftsgärten. Bei Neuanlage von Grünflächen fordern die Bürger immer mehr Gemeinschaftsgärten oder Flächen zur Gärtnerischen Nutzung.
    Dadurch sind dem Zukunftsstadtprojekt „Essbares, öffentliches Stadtgrün“ 3 Flächen von der Stadt vorgestellt worden, die wir als Gemeinschaftsgarten aufbauen können. Das ist an der Magdeburger Straße in Dresden nahe der Dresdener Mühle und dem Alberthafen der Garten „Alberthafen“ und in der Gehestraße der dort in diesem Monat neu eröffnende Garten. Ein Infogarten an der Waldschlösschenbrücke wird gerade noch vom amt für Stadtgrün betreut und von 2 Anglervereinen, dem Stadtgärten e.V. und dem Kleingärtnerverein „Erlenweg“ e.V. unterstützt und soll in 2 Jahren ein öffentlicher, gemeinschaftlicher Garten werden.


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  • Toni Karge neuer urban gardening Beauftragter Berlins

    Toni Karge, der u.a. im Himmelbeet aktiv war und das Projekt auch beforschte, ist der neue urban gardening Beauftragte Berlins.
    Angesiedelt ist er hier:
    Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
    Abteilung III Klimaschutz, Naturschutz und Stadtgrün
    Referat III C Freiraumplanung und Stadtgrün
    Eine seiner Aufgaben ist die Erabeitung eines Gesamtkonzepts (urban gardening), wofür es aber bisher keine Konkretisierung gibt. Er suchte daher nach Infos/best practice aus anderen Städten. Was machen die für die Gemeinschaftsgärten.
    Er denkt in Richtung Förderung (Materialien, Finanzen), Flächen, Fortbildungen, Beratung etc.
    In unserem Gespräch fand er besonders interessant, dass die Stadt Essen die Initiativen fördert, ohne dass diese einen Rechtsträger haben müssen (er konstatiert eine Angst der Verwaltung, Bürger*innen/Privatpersonen Gelder zu geben für z.B. Gemeinschaftsgärten), das Flächenportral der Stadt Bonn (in Berlin derzeit noch ein weiter Weg zu sowas), die Fortbildungsreihe in Freiburg und die unkomplizierte Unterstützung in Frankfurt. Er will im Dialog mit den Projekten klären, was deren tatsächliucher Bedarf ist und nicht an ihnen vorbei was entwicklen.
    Sein erster Eindruck nach der ersten Zeit im Amt: ist ein dickes Brett in Berlin und das Thema ist in der Verwaltung noch nicht wirklich angekommen, wird nicht für wichtig erachtet.
    Es gibt noch jemanden, der (oder die)? bei der Senatsverwaltung für Justiz für das Thema „essbare Stadt“ angestellt ist (da ist der Verbraucherschutz angesiedelt) und auch noch jemand für ?? bei Sen Stadtentwicklung. Mit beiden steht er in Kontakt und versucht diese Art von Netzwerk weiter zu knüpfen.
    Die Plattform, die Kathrin Bohn erarbeitet hat und die bei den Gärten auch auf Kritik stieß (nicht partizipativ), wird bald online sein. (mehr …)

  • Stadt Frankfurt berät GGs

    (Gu, alerts)

    […]

    Knapp 20 öffentliche Gartenprojekte gibt es in der Stadt, erklärt Simone Jacob, die beim Grünflächenamt die Projekte koordiniert und berät. Oft kämen Menschen zu ihr, um sich beraten zu lassen. „Wichtig ist, dass sie bereits eine Fläche zum Gärtnern im Auge haben. Wir schauen dann, wem sie gehört und ob sie sich eignet.“ Dann seien weitere Fragen zu klären, etwa woher das Wasser zum Gießen komme und wie viele Mitstreiter die Gruppe habe. Am Ende stehe ein Vertrag zwischen Stadt und Gärtnern.

    Grüne Oasen

    In der Broschüre „Frankfurt gärtnert“ stellt das Grünflächenamt alle Projekte vor

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Broschuere-des-Landes-Hessen-gibt-Tipps-wie-man-oeffentliche-Gaerten-anlegt;art675,3026524 (mehr …)

  • städtische AnsprechpartnerInnen

    wir haben nun eine Datei, in der wir die uns bekannten städtischen AnsprechpartnerInnen für GGs eintragen:
    Seafile/UG/Politik – Datei UrbanGardeningBeauftragte in D (mehr …)

  • Freiburg hat urban gardening Beauftragte

    (gu, alerts)

    Die Stadt Freiburg schmückt sich gerne mit dem Titel „Green City“. Dazu passt, dass es im Garten- und Tiefbauamt eine Art Beauftragte für Urban Gardening gibt, Urbanes Gärtnern also. Eine  Sozialarbeiterin beim Garten- und Tiefbauamt ist  zuständig für bürgerschafliches Engagement und Stadtökologie. Die Urban Gardening Beauftragte ist eine der Protagonist*innen in der Dokumentation „Sehnsucht nach Eden“.

    https://rdl.de/beitrag/die-green-city-freiburg-und-die-sehnsucht-nach-eden (mehr …)

  • Gute Aussichten für Grow Up Augsburg

    (Gu, Mail)

    Dank unserer guten Kooperation mit dem Amt für Grünordnung und einer dort neu geschaffenen Stelle mit 20% für urban gardening, werden wir im neuen Jahr ein neues Grundstück mit 2000 qm relativ zentrumsnah zum gärtnern bekommen. Idyllisch in der Nähe der Wertach, in ruhigem Wohngebiet mit altem Baumbestand und einer großen Kleingartenanlage in der Nachbarschaft (mehr …)

  • Oldenburgs Stadtgrünleiter spricht sich für urban gardening aus

    (alterts, 20.5.)
    […]
    Schröder: Wir finden es gut, wenn Bürger den öffentlichen Raum wahrnehmen und nutzen. Der Test mit der Fläche des Bunkergartens ist im Vorjahr erfolgreich verlaufen. Die Initiatoren waren sehr bemüht, auf Nachbarn zuzugehen. Der Gemeinschaftsgarten wurde von allen als Bereicherung empfunden. Deshalb haben wir gerne einer fünfjährigen Nutzungsdauer zugestimmt.

    Frage: Urban Gardening ist vor allem in Großstädten ein Thema, weil Menschen dort keine Chance auf ein Gartenerlebnis haben. In Oldenburg mit seinen vielen Einfamilienhäusern ist das anders. Sehen Sie trotzdem Potenzial für diese Idee?

    Schröder: Die Stadt ist schon so groß, dass Urban Gardening eine Rolle spielt. Das merken die Initiatoren am Zuspruch. Es gibt auch hier vermehrt Menschen ohne einen eigenen Garten. Wir sind nicht Berlin, aber das ökologische Bewusstsein, das damit transportiert wird, ist auch hier weit verbreitet.

    Frage: Kann das Gemeinschaftsgärtnern auch auf andere öffentliche Brachflächen ausgedehnt werden?

    Schröder: Das ist vorstellbar, ich sehe das positiv. Unsere lokale Agenda-21-Beauftragte Inka Thole nimmt Anfragen entgegen und holt dann das Grünflächenamt ins Boot.

    Frage: Können Gemeinschaftsgärten von vornherein beim Bau von Wohnanlagen eingeplant werden?

    Schröder: Durchaus. Wir haben so eine Planung bei der Bebauung des Kasernengeländes in Donnerschwee. Dort ist der Investor bereit, eine Fläche für Urban Gardening zur Verfügung zu stellen. Das kann ganz spannend werden.

    http://www.nwzonline.de/interview/den-oeffentlichen-raum-nutzen_a_28,0,944527275.html (mehr …)

  • Stuttgart schafft Stelle für Koordination der Gartenprojekte

    (Gu, Tel 28.7.)
    Alexander Schmid ist seit Juni mit einer 50% Stelle für die urbanen Gärten in Stuttgart da. Nächsten Do hat er zu der ersten „Gartenwerkstatt“ eingeladen, bei der er die Bedürfnisse an Unterstützung der Projekte herausfinden möchte. Die Stelle in Stuttgart wird offiziell wie folgt bezeichnet: Koordinationsstelle für Urbanes Gärtnern und das kommunale Grünprogramm und ist beim Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung angesiedelt.
     
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