Schlagwort: Asta

  • Möbelbauworkshop im Campusgarten voller Erfolg

    (Gu, aus Bericht)
    Am einzig schönsten Tag in der letzten Woche luden wir am Ende der ersten Saison zum Herbstfest in den Campusgarten.

    Rund 50 große und kleine Besucherinnen und Besucher aus der Nachbarschaft, der FHP und anderen Gartenprojekten in Potsdam feierten den Herbst, tauschten bei Kürbissuppe und Kräutertee Ideen aus und genossen die vielleicht letzten Sonnenstrahlen im Jahr. In unserem Möbelworkshop entstanden wunderschöne neue Sitzgelegenheiten und Gartentische. Die letzten Früchte wurden geerntet und die Bewohnerinnen und Bewohner des Internationalen Begegnungszentrums am Campus steckten schon mal die ersten Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr in ihrem Beet. Später am Abend sorgten Lagerfeuer und heiße Getränke für einen lauschigen Tagesausklang.

    Wir danken herzlich allen Besucherinnen und Besuchern, Helferinnen und Helfern für den gemütlichen Saisonabschluss.

    – alle sind vollauf glücklich und zufrieden mit dem tollen Verlauf des Tages, v.a. unsere Wetter-, Essens- und Finanzplanung hat toll funktioniert!

    – wir schätzen die Anzahl der Gäste auf den gesamten Tag verteilt auf 40 bis 50, womit wir sehr zufrieden sind, einige kamen nur kurz vorbei, andere blieben den halben Tag lang

    – das Konzept, den gesamten Tag über präsent zu sein, hat sich sehr bewährt

    Konkrete Resultate

              Weitere Beetpaatenschaften konnten gewonnen werden

    o   IBZ setzte bereits Blumenzwiebeln

    o   Bibliothek und Asta könnten sich Beet vorstellen

              Vernetzung mit anderen Gärten in Potsdam

    o   Carla Villwock vom Kulturbund war da, hat sich lange aufgehalten und schien sehr erfreut

    o   von der Nachbarschaftsinitiative waren Inge und Co. da, die sich über die Entwicklung freuten

    o   VertreterInnen vom StuGa in Golm,vom Integrationsgarten im Schlaatz sowie vom Obstgarten in Werder ?! (Birgit R.) waren da

              Aufmerksamkeit in der Hochschule

    o   von der FH-ÖA / Smile war eine Fotografin da (Rückmail mit Bildern Marlen, Smile im November)

    o   VerwaltungsmitarbeiterInnen und ProfessorInnen waren da

              Neue Mitglieder konnten gewonnen werden

    AStA der FHP gestern, dass er wohl die Trägerschaft übernehmen wird. Und dann reden wir gerade darüber, wie wir den wahrlich großartigen CasinoTopia-Bau nach dem Auslaufen der Nutzungsgenehmigung ab Ende des kommenden Sommersemesters perspektivisch in den Garten integrieren können.


    (mehr …)

  • FH Minden: campus wird essbar

    (Gu, alerst)

    Das Studentenprojekt „Essbarer Campus“ geht mit zehn Hochbeeten an den Start. „Angewandte Lehre in Bestform“, lobt FH-Präsident Professor Klaus Becker das Ergebnis des Praxis-Moduls „Stadtökologie“. Umweltschutz-Studenten hatten Beispiele von urbanem Gärtnern aus verschiedenen Städten zusammengetragen und daraus ihre Campus-Idee entwickelt. […]

    Und weil vielleicht nicht jeder Esser weiß, wie mit dem Grünzeug umzugehen ist, helfen Schriftzüge wie „untere Blätter einzeln abpflücken“. Jeder darf sich bedienen, darf kosten, schmecken, ernten. Ein Versuch ohne Zaun und Mundraub-Alarm. Aber auch Mithilfe ist erwünscht.

    „Neun von zehn Beeten haben bereits Pflegepaten“, sagt Professorin Elke Hietel. Sie weiß: Nur wenn die Hege für Gemüse, Kräuter und Salat von einer Studentengeneration zur nächsten weitergegeben wird, gedeiht Urban Gardening am Binger Campus.

    Biodiversität fördern, auch das will das Projekt am Campus. Eine Pflanzentauschbörse gab zum Auftakt Gelegenheit, Setzlinge zu erhalten.
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/bingen/campus-wird-essbar_16928196.htm

    —————————————————-
    FH-Präsident Professor Dr. Klaus Becker betonte bei der Einweihung die anwendungsorientierte Lehre, wie sie sich in dem Projekt zeige und wünschte dem essbaren Campus Ausstrahlung bis in die Stadt hinein. Denn das Biodiversitätsprojekt ist Teil der Initiative „Essbare Stadt Bingen“, die von Umweltschutzstudierenden konzipiert und von der FH Bingen wissenschaftlich begleitet wird. […] Der AStA und die FH-eigene Werkstatt unterstützten beim Bau der Hochbeete. Vor der Witterung schützt die Holzkonstruktion aus heimischer Lärche eine Lasur auf Naturöl-Basis, die frei von Bioziden und Konservierungsmitteln ist. Das verwendete torffreie Pflanzsubstrat stammt aus biologischer Erzeugung. Die Bepflanzung der Hochbeete bietet eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüse-, Kräuter- und Salatsorten. Die Kräuterkunde der Hildegard von Bingen hat die Studierenden inspiriert und so finden zum Beispiel Ysop, Zitronenverbene, Thymian, Johanniskraut, Fenchel, Salbei, Zitronenmelisse und Estragon Platz auf den Beeten. Und auch zwei historische Kartoffelsorten haben den Weg auf den FH-Campus gefunden: Die sehr frühe, festkochende französische Sorte „Belle de Fontenay“ sowie die mittelfrühe, festkochende, aus Norddeutschland stammende Sorte „Hansa“.

    Nach der studentischen Pflanzaktion werden die Hochbeete nun über Patenschaften von Studierenden und Mitarbeitern betreut und versorgt.

    http://www.metropolnews.info/mp164486/biodiversitaetsprojekt-essbarer-campus-gestartet (mehr …)