Schlagwort: Augsburg

  • Augbsurg: Wertachwiese hat mehr Gärtner*innen

    Uns geht es sehr gut, wir gewinnen neue Mitglieder dazu, zuletzt drei Familien mit Kleinkindern, und sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Gartens.  

    https://wertachwiese.wordpress.com/2025/06/16/wir-im-netzwerkurbane-gemeinschaftsgarten/ (mehr …)

  • Augsburg: GG Wertachwiese sucht neue Mitglieder

    (alerts)
    Garten wird im Artikel ausführlich vorgestellt: 
    https://www.myheimat.de/augsburg/c-freizeit/wertachwiese-pferseer-gemeinschaftsgarten-ev-nimmt-neue-mitglieder-auf_a3557748 

    Der Gemeinschaftsgarten „Wertachwiese“ im Augsburger Stadtteil Pfersee besteht seit Frühjahr 2018. Die Beete werden – anders als in einigen anderen Gemeinschaftgärten – gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt, die Mitglieder wollen gemeinsam gestalten und bauen. Es gibt im Verein Mitglieder, die lieber tüfteln und werkeln: Sie haben z.B. ein naturfreundliches Klo gebaut – ganz ohne Chemie. Andere organisieren Werkzeuge, neue Pflanzen, Möbel aus Altbeständen… und wieder andere kochen und sorgen auf Veranstaltungen für das Essen.

    Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Der Verein freut sich über neue Mitmacher*innen, mit oder ohne Gartenkenntnisse – Hauptsache mit Herz, Hand und Engagement. Interessierte können die Aktiven erst einmal kennenlernen und sich dann entscheiden, ob sie Mitglied im Verein werden wollen. Die Vereinsmitglieder bilden in etwa die Pferseer Gesellschaft ab, von jung bis alt, Familien, Paare, Singles, alle sind vertreten. 

    Biologisch gärtnern

    Verankert in der Satzung ist das biologische Gärtnern, um Tieren, Insekten und Pflanzen einen Ort bieten. Ein Bio-Imker hat für seine Bienen im Garten eine Heimat gefunden. Pflanzenvernichtungsmittel sind tabu. Auch Plastik soll nicht bei der Gartenarbeit eingesetzt werden. Was wo angepflanzt ist, wird zum Beispiel auf Steinen und Holzpflöcken festgehalten.

    Das Grundstück

    Der Verein befindet sich auf städtischem Grund. Die Stadt Augsburg, Umweltreferent Erben und das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen (AGNF) haben die Nutzung als Gemeinschaftsgarten ermöglicht. Die Wertachwiese hat sich dem Arbeitskreis Urbane Gärten Augsburg angeschlossen.

    Gemeinschaft im Mittelpunkt: Schrebergarten mal anders.

    Die Gemeinschaftgärtner*innen treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Garteln und Werkeln. Die Ernte kann gleich in der vorhandenen Küche verarbeitet werden – denn das gemeinsame Essen ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft. Vereinsmitglieder haben jederzeit Zugang zum Garten.

    Die Kontaktaufnahme ist unter wertachwiese@gmail.com möglich, die Website ist: https://wertachwiese.wordpress.com/

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  • Augsburg: Netzwerk in Auflösung?

    aufgrund mangelnder Rückmeldung zum Erntedanktermin (danke an alle, die sich gemeldet haben), sagen Ildi und ich den Termin am 12. Oktober ab. 

    Wie ihr ja wisst, habe ich Anfang des Jahres bei unserer Besprechung schon den Fortbestand des AK Urbane Gärten zur Diskussion gestellt. Der Tenor war, dass der AK bitte erhalten bleiben soll. Nichts desto trotz werde ich die Rolle der Sprecherin zum Ende des Jahres abgeben und mein Engagement einstellen (mehr …)

  • Augsburg: Saatgutbörse in Bibliothek

    (alerts)
    In Kooperation mit der Stadtbücherei Augsburg, dem Arbeitskreis „Urbane Gärten Augsburg“, der Cityfarm Augsburg, dem Amt für Grünordnung, Friedhofswesen und Naturschutz, sowie dem Botanischen Garten Augsburg werden Informationen rund um den Garten sowie die Möglichkeit zum Tausch von samenfestem, altbewährtem Saatgut geboten. Wer selbst kein eigenes Saatgut produziert, kann gegen eine Spende interessante Samen erhalten.
    Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.
    https://www.augsburg.de/detail-kalender/saatgutborse-samentausch-und-informationen-rund-um/1001230?cHash=7588bf91639f15f7e8ca00c106eecea3 (mehr …)

  • Augsburg: Gartennetzwerk bekommt Geld

    Der AK urbane Gärten bekommt wieder 1000 Euro von der Lokalen Agenda 21.
    Sie (die Gärten) machen Ende des Jahres eine gemeinsame Planung, bzw melden bei der Koordinatorin des AKs ihre Bedarfe an (mehr …)

  • Stadt Augsburg sucht Signatur, um GGs in Bebauungsplänen festzusetzen

    (Mail)
    wir wollen hier in Augsburg Flächen für Gemeinschaftsgärten in Bebauungsplänen festsetzen und stehen nun vor dem Problem, dass uns keine Signatur bekannt ist, die dafür verwendet werden kann. Für Grabeland haben wir bisher im Flächennutzungsplan  die Signatur für Kleingärten (grünes Rechteck mit 6 Punkten) verwendet (mehr …)

  • urbane Gärten Augsburg beraten Freiraumplaner in Hannover

    (Mail)

    wir, die Gruppe Freiraumplanung aus Langenhagen, planen aktuell für die Stadt Hannover die Umstrukturierung eines Teils des Kleingartenvereins Friedenau e.V. in Hannover. In diesem Zuge sollen aus wenigen übergroßen Gärten viele neue und kleinere Parzellen entstehen. Bei der Umgestaltung sind die Aspekte des Artenschutzes/Naturschutzes, Gemeinschaftsflächen sowie des ökologischen Gärtnerns von großer Bedeutung.

    Den Hinweis auf die urbanen Gärten Augsburg bekamen wir über Frau Wollkopf vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Hannover.

    Ihr Projekt ist für uns besonders interessant, da die soziale Komponente /das gemeinschaftliche Gärtern und der Austausch auch bei uns eine große Rolle spielen sollen.
    Um den Pächter*innen Möglichkeiten und Chancen für die neuen Gärten aufzuzeigen, sind wir aktuell auf der Suche nach Referent*innen, die bereit wären, bei einer Info-Veranstaltung in einem kurzen Vortrag ihr Projekt vorzustellen und über Organisationsform, Gemeinschaftsaktionen etc. berichten.

    Unser Ziel ist es, an einem Abend zwei Referent*innen zu Gast zu haben, die über Erfahrungen, Chancen und Schwierigkeiten berichten und danach in den Austausch mit den Pächter*innen, Bezirksverband usw treten. (mehr …)

  • Stadtgärtnern in Augsburg

    (alerts)

    Seit der Umgestaltung vor einigen Jahren hat sich die Grünanlage am Theodor-Heuss-Platz zum Anziehungspunkt gemausert. Zahlreiche Ruhebänke, Bäume, Blumen und ein Wasserspiel locken nicht nur die Anwohner an. Nur die beiden Hochbeete, die zwar bei blauem Himmel den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden, führen ein Schattendasein – bislang.

    Eine Pflanzaktion soll dem Stadtgärtnern hier mitten im Zentrum Augsburgs neuen Schwung verleihen. Und so buddeln an diesem Nachmittag Tine Klink, GrünenStadtrat und Anwohner Matthias Lorentzen und seine Nachbarin Johanna in der prallen Sonne in einem Hochbeet die altersschwachen Erdbeerpflanzen aus, die in diesem Sommer keine Früchte mehr getragen haben. Regina Martin vom Grünamt hat Nachschub mitgebracht – überwiegend winterharte Kräuter wie Oregano, Thymian, Blutampfer oder Lavendel.

    Ein Pate für die Hochbeete am Heuss-Platz in Augsburg

    „Mir war es arg, dass hier nichts mehr passiert ist“, sagt Tine Klink. Die „Gartenverrückte“, wie sie sich selbst nennt, betreut beruflich und ehrenamtlich mehrere Urban-Gardening-Projekte in der Stadt. Matthias Lorentzen konnte sie jetzt als Paten für die Hochbeete gewinnen. „Ich war schon vor dem Umbau gerne auf dem Platz, damals wurde auch gegärtnert.“ Daran wolle er jetzt anknüpfen und sich auch mit Hilfe von Nachbarn ums Gießen und Nachpflanzen kümmern. Besonders schön findet der junge Vater, dass die Kräuter für seine Kinder als Anschauungs- und Schnupperobjekte dienen. Und nicht nur das: Ebenso wie früher die Erdbeeren zum Naschen verlockten dürfen auch die Kräuter in kleinen Mengen mitgenommen werden. Wann das zweite Hochbeet am Heuss-Platz neu bepflanzt wird, steht noch nicht fest. „Vielleicht noch im Herbst mit Feldsalat.“

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    So mancher leidenschaftliche Gärtner, der viele Stunden Arbeit in sein Grün investiert, mag die doch recht überschaubare Aufgabe der Beetpaten belächeln. Andererseits gewinnt das Stadtgärtnern als Alternative zum Kleingarten oder der Grünidylle am eigenen Haus in Augsburg immer mehr an Bedeutung. Dass gerade der Nordwesten der Stadt hier stark vertreten ist, führt Regina Martin auf die dort recht dichte Besiedelung zurück. In Oberhausen etwa gedeihen alle teilweise vor mehreren Jahren initiierten Projekte – etwa an der Dieselbrücke oder in der Neuhoferstraße bei St. Joseph. Besonders eifrige Helfer finden sich an der Austraße ein. „Es gibt dort mittlerweile sogar drei Bienenstöcke“, sagt Klink. Einzig die Pflege der Hochbeete vor der Löweneck-Schule sei derzeit ein Problem. Die Zusammenarbeit mit der Schule habe zuletzt auch wegen der Ferien nicht so gut geklappt. „Wir wollen jetzt einen neuen Versuch mit den Nachbarn starten“, kündigt Klink an.

    Stadtgärtnern im Wittelsbacher Park

    Einen Neuanfang könnte es auch an zwei Standorten nahe der Innenstadt geben. Anstelle der sogenannten Bigpacks denkt das Grünamt daran, im Wittelsbacher Park Hochbeete aufzustellen und diese Ehrenamtlichen zur Pflege zu überlassen. „Wir wollen weg von den Bigpacks“, sagt Martin. Denn Hochbeete seien nachhaltiger als die sackartigen Pflanzbehälter. Das Vorhaben im Wittelsbacher Park soll im nächsten Frühjahr in die Tat umgesetzt werden – ebenso wie die Bepflanzung von Betonringen in der Alpenstraße. Gute Nachrichten gibt es auch vom Interkulturellen Garten in Kriegshaber am Rande des Kulturparks West. Auch wenn der Pachtvertrag abgelaufen sei, werde das Projekt weiterbestehen, sagt Regina Martin. „Die Fläche wird etwas kleiner und dann nur noch für 50 statt wie bisher 70 Gärtnern ein Betätigungsfeld bieten.“

    Kapazitäten frei hat indes der neue Gemeinschaftsgarten des Vereins Wertachwiese an der Uhlandstraße. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück können 60 bis 80 Gärtner aktiv werden. Noch in diesem Herbst soll dort in Kooperation mit dem Amt für Landwirtschaft der Weg bereitet werden für eine Streuobstwiese, sagt Martin.

    Schule kümmert sich um Hochbeete am Augsburger Vogeltor

    Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit hat in diesem Sommer zwischen den Stadtwerken und der Realschule St. Ursula begonnen. Die Schülerinnen betreuen Hochbeete, die vor dem Umspannwerk am Vogeltor stehen. Ziel ist es, die Grünfläche aufzuwerten und die Mauern des Umspannwerks vor illegalen Graffiti zu bewahren. Denn die Maßnahme, auf die die Stadtwerke sonst in solchen Fällen zurückgreifen – eine legale Verschönerungsaktion mit dem Verein „Die Bunten“ – ist an dieser Stelle aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Und so entstand die Idee, anstatt Graffiti dort ein Urban-Gardening-Projekt zu machen. Thomas Hosemann von den Stadtwerken ist angetan vom Engagement der Schule: „Es gab sogar einen Gießplan für die Ferien.“ Die Aktion werde auch im neuen Schuljahr fortgesetzt.

    https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Warum-das-Stadtgaertnern-in-Augsburg-floriert-id55342206.html (mehr …)

  • Augsburgs Kämmerin plant Geld für urban gardening in den Doppelhaushalt ein

    (Gu, alerts)

    Doppelhaushalt 2019/20: Zahlenwerk soll möglichst viele Belange der Stadtgesellschaft abdecken

    finanzreferentin Eva Weber hat den Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 im Stadtrat eingebracht. (Foto: Archiv)

    Finanzreferentin Eva Weber hat am Mittwoch den Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 im Stadtrat eingebracht. Einen klaren Schwerpunkt gebe es diesmal nicht, man habe stattdessen versucht, möglichst viele Belange unterzubringen, berichtet Weber.

    Sie habe sich Gedanken gemacht, was in der Stadtgesellschaft diskutiert werde und sei zu dem Schluss gekommen: „Die Menschen interessiert, was vor ihrer Tür passiert“, sagt Eva Weber. So stehe der neue Haushaltsentwurf nun unter der Überschrift „Augsburg für alle“, kündigt die Kämmerin etwas pathetisch an […]

    „Dass die Menschen gern in Augsburg leben, liegt daran, dass es eine grüne Stadt ist“, sagt die Vizebürgermeisterin. Die Grünflächen müssten jedoch gepflegt werden. Man wolle aber auch Geld in Kleingärten und alternative Formen wie Urban Gardening stecken.[…]

    Das „ausgewogene Werk“, wie Weber abschließend verkündet, soll der Finanzausschuss ab dem 5. November beraten.

    https://www.stadtzeitung.de/augsburg-city/politik/doppelhaushalt-201920-zahlenwerk-soll-moeglichst-viele-belange-der-stadtgesellschaft-abdecken-d67000.html (mehr …)

  • Amt für kommunale Prävention Augsburg = Kontakt für einen GG

    (Gu, alerts9

    Stadt würdigt Pflege von zehn Hochbeeten mit Erntedankfest. Der Helmut-Haller-Platz soll grüner und zugleich belebt werden. Was die Gärtner erlebt haben.
    Auf dem Helmut-Haller-Platz kann man seit dem Frühjahr gärtnern. Man macht hier freilich nicht dieselben Erfahrungen wie in einem Schrebergarten. Das liegt an den Alkohol- und Drogensüchtigen, die sich hier aufhalten und dem Platz einen zweifelhaften Ruf eingebracht haben. „Manchmal sitzen Leute auf meinem Beet und auf den Pflanzen“, erzählt Ilze Kusina, die hier den Sommer über ein Beet bearbeitet hat. Es werde auch Bier ins Beet gegossen oder gar hinein uriniert. Ihre Ernte an Gemüse und Kräutern wird sie nun lieber wegwerfen. Insgesamt ist das Projekt nach Ansicht der Teilnehmer trotzdem geglückt.

    Konflikte sind das normale Leben

    Ein Garten aus zehn Hochbeeten ist hier im Frühjahr eingerichtet worden. Ziel war laut einem Infoschild „mehr Grün und mehr Begegnung“ auf diesem Platz. Die Beete wurden von Oberhauser Bürgern und Institutionen (wie etwa der Zirbelwerkstatt des Sozialverbands SKM) bewirtschaftet. Zunächst hat sich herausgestellt, dass die Beete und der Wasseranschluss nicht zerstört worden sind – wie das vorher im Stadtrat befürchtet worden war. Umweltreferent Reiner Erben sagte bei einem kleinen Erntedankfest zum Abschluss der Gartensaison: „Dies hier ist ein zentraler Platz, hier sollen sich alle treffen. Es gibt Konflikte, aber das ist das normale Leben.“

    Amelie Düffert, eine weitere Teilnehmerin am Hochbeet-Projekt, hat nach eigenen Worten keine Konflikte erlebt, dafür häufig sehr schöne Begegnungen: „Ich habe einige der Leute kennengelernt, die hier rumhängen. Manche wollten mir gießen helfen. Sie fragten: ,Ist das Beet kostenlos?’ Oder sie baten um etwas Wasser für ihren Hund.“

    Weitermachen trotz Ernteschwunds

    Was Amelie Düffert „etwas komisch fand“, war, dass Unbekannte sich an der Ernte bedienten. Sie stellte manchmal fest, dass Kräuter abgeschnitten waren. Ilze Kusina berichtete, viele ihrer Zucchini und Paprika seien „geklaut“ worden. Dies gehört aber zu den Spielregeln des Urban Gardening: Jeder kann die Beete bebauen, und jeder kann hier ernten. Sowohl Kusina als auch Düffert wollen trotz des Ernteschwunds im nächsten Jahr weitermachen.

    Beide Frauen sehen sich nicht als erfahrene Gärtnerinnen. Ilze Kusinas Eltern betreiben Gartenbau; Amelie Düffert hat ein weiteres kleines Beet hinterm Haus, wo sie Gurken und Zucchini zieht. Zu Beginn der Aktion gab es eine Einführungsveranstaltung, bei der Fachleute der Stadt Tipps gaben, wie man mit seinem Minigarten umgeht. Jeder Teilnehmer erhielt zum Start vier Pflanzen. Dann konnte jeder nach eigenen Vorstellungen weitergärtnern. Amelie Düffert sagte: „Man muss hauptsächlich gießen, etwas wegschneiden und dann ernten. Das ist vom Arbeitsaufwand her nicht so wild.“ Kusina hatte allerdings mit Gießen mehr zu tun, als sie gedacht hatte. „Es war ja so ein heißer Sommer.“ Erben bedankte sich für den Einsatz der Stadtgärtner mit einem kleinen Erntedankfest mit Kaffee und Kuchen. Er überreichte jedem einen Buchgutschein und ein Samenbriefchen fürs nächste Jahr.

    Hochbeete werden im Winter abgebaut

    Wie es weitergeht, ist nach Auskunft von Janina Hentschel von der Kriminalprävention beim städtischen Ordnungsreferat noch nicht ganz klar. Ab dem Frühjahr soll auf jeden Fall wieder gegärtnert werden, aber es kann sein, dass die Hochbeete über den Winter abgebaut werden. Es gäbe auch die Möglichkeit, jetzt winterfeste Pflanzen zu setzen, aber beim Fest war noch offen, ob sich die Teilnehmer weiter um das Beet kümmern würden. Zwei zusätzliche Interessenten könnten nach ihren Worten noch ein Beet übernehmen.

    Ansprechpartner ist das Amt für Kommunale Prävention, Telefon 0821/ 324-3329, E-Mail:

    gartenamplatz@augsburg.de (mehr …)

  • Stadt Augsburg unterstützt GG

    (Gu, alerts)

    Um das Grünflächenangebot im Rahmen der Stadtentwicklung weiter zu verbessern, unterstützt die Stadt Augsburg die Entstehung neuer Gemeinschaftsgärten. Eine breite Vielfalt gärtnerischer Angebote ist mir deshalb ein großes Anliegen“, so Umweltreferent Reiner Erben.

    Aktuelle Richtlinien bieten nicht nur einen verlässlichen Rahmen zur Planung und Gestaltung solcher Gemeinschaftsgärten. Sie dienen auch als Richtschnur für die Nutzung und Bewirtschaftung durch einen Trägerverein, der von der Stadt unterstützt wird. Damit ist gewährleistet, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger gärtnerisch betätigen können, für die ein Kleingarten keine Option ist.

    Um geeignete Flächen und Trägervereine zu finden, arbeiten Umwelt- und Finanzreferent eng zusammen. Ein erstes Grundstück an der Uhlandstraße in Pfersee kann bereits für die gärtnerische Nutzung vorbereitet werden.

    https://www.focus.de/regional/augsburg/augsburg-stadt-augsburg-stadt-unterstuetzt-urban-gardening-auf-staedtischen-flaechen_id_8474330.html (mehr …)

  • Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.

    Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.

    Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.

    Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.


    Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …)

  • AK urbane Gärten Augsburg ausgezeichnet

    (Gu, alerts)

    Stadtgärtner haben es schwer. In Augsburg mussten die einen meterweise Schotter austauschen, andere können nur in Hochbeeten pflanzen, weil der Boden verseucht ist. Es fehlt an Platz. 1000 Augsburger stehen auf der Warteliste für einen Kleingarten.

    Und es fehlt an Wissen. Mal einfach einen Sonnenblumenkern in die Erde stecken? Von wegen! Tine Klink, Vorsitzende des Arbeitskreises Urbane Gärten in Augsburg, gibt Seminare, in denen sie erklärt, wie man Tomaten aussät oder Salat umtopft. Die Leute haben aber Lust darauf, in der Erde zu wühlen, selbst Angebautes zu ernten, weiß sie. Und manchmal können sie nicht wählerisch sein, wo sie etwas pflanzen. Mit der Silberdistel – in der Natur ein außergewöhnliches und wehrhaftes Gewächs – zeichnet die Augsburger Allgemeine ne Gärten aus. Der Arbeitskreis versucht, eine Stadt zu begrünen.

    Es geht nicht nur ums eigene Beet

    Tine Klink und ihre Mitstreiterin Susanne Thoma haben beide einen Schrebergarten. Trotzdem arbeiten sie bei anderen Projekten. Klink sagt: „Ich wollte immer einen Garten, ein Haus in der Stadt können wir uns nicht leisten, auf dem Land zu leben, ist auch keine Option. Ich will aber gärtnern, draußen sein, das ist beruhigend.“ Und sie wollte mal etwas ganz anderes wagen. Thoma erklärt, was so anders ist am Stadtgärtnern: „Hier geht es um mehr als um die eigenen 15 Quadratmeter.“ Auf einem ehemaligen Kasernenareal haben sich zum Beispiel 70 Beetpaten für den interkulturellen Garten „Grow up“ zusammengefunden. Sie kommen aus allen Schichten, Altersgruppen und vielen Nationen.

    Die Beete sind ein Flickenteppich wie die Stadtgesellschaft. Die einen hegen Salat in Reih und Glied, bei anderen wuchert ein Kuddelmuddel aus Blumen und Gemüse, irgendwer hat nur Chilis gepflanzt, eine Asiatin zieht Schlangenkürbisse an hohen Stäben. Über die Pflanzen – und die Rezepte dafür – kommen die Menschen ins Gespräch.

    Bewegung stammt aus New York

    Es gibt gemeinsame Arbeitseinsätze, die „Kräuterschnecke“ haben alle zusammen angelegt, im Frühling findet eine Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörse statt, die sich zu einem Frühlingsfest entwickelt hat. In anonymen Städten kann Garten Gemeinschaft stiften. „Urban Gardening“ entstand bezeichnenderweise in den Nachbarschaftsgärten von New York.

    Außer „Grow up“ gehören deshalb ein Sozialkaufhaus und ein Jugendzentrum, eine Asylinitiative und das Quartiersmanagement des Problemstadtteils Oberhausen zum Arbeitskreis, außerdem der Gemeinschaftsgarten „City-Farm“ und das Jugendprojekt „YouFarm“. Die Gartler legten bereits mit Asylbewerbern Beete an oder bastelten hängende Gärten für Balkon und Fensterbrett aus Konservendosen und Plastikflaschen. Der Arbeitskreis leistet viel Aufklärungsarbeit.

    Geheimtipp im Stadtzentrum

    Unlängst organisierte Klink eine Radtour zu zwölf Gartenprojekten. Da waren etwa die Sonnenäcker dabei, auf denen man eine Parzelle von einem Landwirt pachten und beernten kann. Ein kleines Hochbeet an einem schicken Platz im Stadtzentrum, wo Bürger selber garteln dürfen, war ebenfalls ein Ziel der Tour – und ein wahrer Geheimtipp.

    Not macht erfinderisch: Die Gartler haben eine Tauschbörse im Internet eröffnet und bekommen auch Pflanzen von einer örtlichen Gärtnerei geschenkt. Susanne Thoma zeigt mit einem besonderen Garten, dass Anpflanzen überall möglich ist: Sie radelt mit einem Anhänger, der mit Thymian, Estragon, Liebstöckl und Salbei bepflanzt ist, durch die Stadt. Wer will, kann davon etwas mitnehmen.

    Nicht dagegen bei „Grow up“: Hier ärgern sich die Beetpaten immer wieder darüber, dass Diebe Tomaten stehlen, Salat ausreißen und ganze Blumentöpfe mitnehmen. Aber deswegen gibt der AK Urbane Gärten nicht auf. Die Mitglieder haben noch viele Ideen.


    Gärtner im Asphaltdschungel – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Gaertner-im-Asphaltdschungel-id38866212.html


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  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Augsburg entsteht

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Außengelände eines Jugendzentrums in Augsburg wurde seit 2013 umgestaltet und aus einer brachen Fläche wurde eine nutzbare Fläche. Das Jugendzentrum-Team möchte nun einen Gemeinschaftsgarten dort anlegen, der mit den NutzerInnen, Nachbarn und BewohnerInnen von nahen Flüchtlingsunterkünften angelegt und weiterentwickelt werden soll.

          Mit wem wurde das Gartenprojekt zusammen geplant? Haben Sie NachbarInnen/Interessierte dazu eingeladen und wie konnten diese an dem Prozess teilnehmen?

    Die grobe Planung stammt vom Team des k15. Konkretere Ideen wurden in informellen Gesprächen mit Nachbarn und Interessierten gesammelt und besprochen.

          Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    Etwa 7 – 12 Personen

          Haben Sie schon Kontakt zu der Flüchtlingsunterkunft und das Projekt dort vorgestellt? Wie haben die BewohnerInnen reagiert? Wie wollen Sie diese einbeziehen (abholen? Bestimmte Zeiten?)

    Es besteht ein intensiver Kontakt zu den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft. Die Kinder und jungen Erwachsenen sind sozusagen Dauergäste in unserer Einrichtung; auch die Eltern der Kinder und ein Großteil der anderen Bewohner ist regelmäßig bei uns im Haus, z.B. zum gemeinsamen Kochen und Essen jeden Donnerstag. Die Arbeit im Garten würde eine willkommene Abwechslung, Verantwortung und eine sinnvolle Aufgabe darstellen – also all das, was im „normalen“ Flüchtlingsalltag oft zu kurz kommt.

          Wie groß ist die Fläche, die zum gärtnern (und allem, was dazugehört) genutzt werden soll?

    Die Gartenfläche umfasst ca. 240m².

          Wie groß sollen die Hochbeete werden und wer wird darin wie gärtnern können? Soll alles gemeinsam bewirtschaftet werden oder soll es individuelle Anteile geben?

    Zwei Hochbeete sind bereits vorhanden, zusätzlich sollen 2-3 Hochbeete à 110×80 cm entstehen. Geplant ist derzeit eine vornehmlich gemeinsame Bewirtschaftung. Bei Nachfrage und Wunsch sind aber natürlich auch individuelle Beetanteile denkbar.

          Wie werden die Jugendlichen beteiligt? Bekommen sie sozusagen einen eigenen Teil/ein eigenes Beet?

    Bei Zustandekommen einer Kooperation mit anderen Jugendeinrichtungen wäre eine Hochbeetaufteilung nach Institutionen denkbar. Da hierfür aber noch keine konkreten Rückmeldungen vorliegen, ist die derzeitige Planung die einer gemeinsamen Bewirtschaftung der Flächen.

          Wie sind Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen angedacht?

    Vermutlich werden unterschiedliche Kommunikationskanäle genutzt. Neben Austausch und Terminabsprachen über Facebook und Email, wird die Kommunikation mit Nachbarn und Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft erfahrungsgemäß eher über informelle Gespräche auf der Straße oder im Garten ablaufen. Denkbar sind regelmäßige Treffen, bei denen man wichtige Punkte in der Gruppe bespricht und Entscheidungen trifft. Dies würde auch einen demokratischen Entscheidungsprozess begünstigen.

          Was für eine Werkstatt gibt es im Haus und kann diese dann auch von den GärtnerInnen (auch den Nachbarn) genutzt werden?

    Im k15 befindet sich eine Werkstatt, die mit allen üblichen Werkzeugen und Materialien ausgestattet ist. Diese ist während unseren Öffnungszeiten (Dienstag bis Samstag) zugänglich.

          Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärterInnen?

    Die Gartengeräte werden in unserem Außenlager untergebracht, das vom Garten aus zu betreten ist. Zugänglich ist dieses immer, wenn das k15 geöffnet ist (Dienstag-Samstag). Zusätzlich besteht die Möglichkeit Schlüssel für das Außenlager zu verleihen.

          Haben Sie beim Grünflächenamt schon nach Rindenmulch o.ä. gefragt? Es gibt es gute Kooperationsbeziehungen zwischen den Augsburger Gemeinschaftsgärten und der Stadtverwaltung

    Noch nicht, das ist aber ein super Tipp – vielen Dank dafür!

          Sind Sie mit den anderen Gemeinschaftsgärten vernetzt?

    Eine Vernetzung und ein (Erfahrungs-)Austausch mit anderen Gärtnern ist in unseren Augen auf jeden Fall sinnvoll und der Plan Kontakte in diesem Bereich zu knüpfen besteht, wurde aber bisher zeitbedingt noch nicht umgesetzt.


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  • Projektbesuche in Augsburg

    (Gu, Projektbesuche)
    In Augsburg-Oberhausen gibt es einige Gemeinschaftsgärten. Es ist ein Stadtteil mit sehr wenig grün und sehr wenigen Plätzen, auf denen sich AnwohnerInnen treffen und aufhalten können, Soziale Stadt Gebiet etc.
    Der Nachbarschaftsgarten, den das QM auf dem Platz vor einer Kirche initiiert hat, ist nach einer zweijährigen Bauphase nun seit Mai wieder eröffnet.  Der Vorläufer war genau dort von 2012-2013 (mit einer größeren Fläche). „Aufgrund der positiven Erfahrungen stellt die Eigentümerin nach Fertigstellung der Bauarbeiten an der benachbarten Kirche Teile des Grundstücks dauerhaft dem Gartenprojekt zur Verfügung. Mit dem Kern der ehemaligen Gärtner/innen wird 2016 der Garten neu eingerichtet und eine Struktur der Selbstverwaltung entwickelt.“. Die Fläche gehört dem Liegenschaftsfonds der Kirche, die den Platz für das Projekt herrichtete, einen Zaun und einen Wasseranschluß (und ich glaube auch Strom) finanzierte.
    mein Gesprächspartner (von Urbanes Wohnen, der freiberuflich dort im QM tätig ist) sagte, dass QM in bestimmten Gebieten wichtige Vermittlungsarbeit zu den städtischen Behörden übernehmen kann. Da werden seiner Erafhrung gemäß, mache BürgerInnen nicht ernst genommen. Außerdem sind die ganzen Genehmigungs/verwaltungsverfahren komplex und nervig. Das QM hat sehr gute Kontakte zum Stadtplanungsamt und Erfahrung mit diesen Sachen.
    Das Projekt hat kein Schild und ist auch nicht immer offen. Sie wollen langsam wachsen, die Kerngruppe soll erstmal wieder ankommen und dann soll geguckt werden, wer noch dazu kommen möchte.
    Es gibt ein selbstgebautes Häuschen mit Küche und Toilette drin. Alle zahlen 50 Euro/Jahr. Nächstes Jahr zieht sich das QM raus und es soll ein Verein gegründet werden.
    AUf diesem Blog ist die Entwicklung des Gartens gut nachvollziehbar: http://www.oberhausen-mitte.de/849.html?&tx_t3blog_pi1[blogList][category]=49&cHash=078d22b99607629b3c8d9f9d808f188e

    Das QM hat noch zwei weitere GG an gestoßen. Einen auf der Grünfläche, die zu einem Spielplatz gehört – zusammen mit dem Spielplatzpaten. Dort stehen 12 Big Bags der Stadt und ein Bauwagen und es läuft in Eigenregie der Gruppe. Das andere im verwahrlosten Vorgarten einer Grundschule entstanden. Hier haben Mütter einen Kräutergarten angelegt und es sind Sitzplätz entstanden.
    Die Stadt hat hier einen Platz (Quartierplatz) aus dem Sanierungsgebiet herausgekauft.

    Die Cityfarm mußte letzten Sommer umziehen und ist nun nicht mehr zentral in der Stadt. Man muss wissen, wo sie ist, denn es gibt auch keine Wegweiser. Sie haben ein Grundstück in einem Biotop-Gebiet. Noch können sie neben dem eigentlichen Grundstück die anschließenden Flächen für ihre Schafe nutzen, doch bald sollen auch hier Biotope angelegt werden.
    Sie haben auf dem Grundstück neben Nutztieren (Hühner, Laufenten, Kanninchen, Schafe), eine Werkstatt, eine Küche, eine Bibliothek, eine Sauna, Gewächshäuschen (im Entstehen), einen Ruhe-Pavillion und einen großen Garten (Gemeinschaftsgarten, auch wenn wohl wenige wirklich Lust haben, so richtig im Garten zu arbeiten). Alle machen alles ehrenamtlich bis auf Angebote für Schulklassen, für die es wohl ein bisschen Geld gibt. Sie müssen Pacht zahlen, was sie mit Spenden, Preisen und auch dem Verkauf von selbst vermehrten Saatgut stemmen. Sie schlachten selber (die Kanninchen, in der Outdoorküche; die Schafe bringen sie zum Schlachter). Sie wissen nicht, wie lange sie dort bleiben können.
    Sie sind aktiv im AK urban gardening.

    Der Interkulturelle Garten an der Ballonfabrik ist in der Nähe vom Nachbarschaftsgarten, doch meine GesprächspartnerInnen waren beide noch nie im anderen Projekt. Der IG hat derzeit noch ein paar Parzellen frei. Hier gab es mal ein großes Transparent, was aber wohl dem Vandalismus anheim gefallen ist. Sie haben einen Bieber (!), der den zur Einweihung gepflanzten Apfelbaum niedergemacht hat. Nun versuchen sie das Tier an das andere Ende des Gartens zu locken. Hier steht eine Skaterhalle und Bäume aus dem Garten wachsen an die Außenhaut der Halle, diese sollen die GärtnerInnen entfernen und nun hoffen sie auf den Bieber. Es gibt auch Blindschleichen.
    Ein paar Flüchtlinge sind dabei (über eine Betreuerin), es gibt Arbeitstage, an denen alle mitmachen sollen
    Sie sind nicht vernetzt mit den anderen Gärten, da der Gründer dem AK sehr skeptisch gegenüber steht (da der an die städtische Agenda angeschlossen ist).

    Gemeinschaftsgarten auf dem Dach des Schwabencenters?
    Abends gab es dazu eine Veranstaltung (mit Vortrag von Gu). Das Schwabencenter ist ein Hochausungetüm mit Eigentumswohnungen, Ärzten etc und einer Shopping-Mall (diese ist nur ebenerdig). Auf ein Teil der vielen Dächer versucht eine engagierte Frau einen Gemeinschaftsgarten zu initiieren. Derzeit ist aber völlig unklar, wie es weitergeht, da ein Investor gefunden ist, der aber noch nix unterschrieben hat. Er steht aber dem Projekt oder zumindest einer Dachbegrünung seht aufgeschlossen gegenüber.


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  • Gemeinschaftsdachgarten in Augsburg geplant

    (Gu, Mail, Tel)

    Teil der Revitalisierung einer Einkaufspassage und 3 Wohnhäuser (550 Wohnungen, Eigentum) durch das Projekt „Lebensraum Schwabencenter“ soll gemeinschaftliches Gärtnern auf einem Dachfläche werden. Dieses Dach wurde schon von einem Gärtnereibetrieb genutzt und auch ein Kindergarten hatte hier seine Außenflächen. Wasser etc. ist vorhanden. Das Gebäude, auf dem der Garten entstehen soll, ist nicht hoch und steht gut sichtbar mitten zwischen den anderen. Zwei Frauen treiben das Gesmatprojekt voran und arbeiten dabei mit der Uni zusammen. Sie sind vernetzt mit den anderen GartenakteurInnen in Augsburg. Es gab schon eine Ausstellung (zum Gesamtprojekt) und sie haben vor Ort ein „Wohnzimmer“, in dem Veranstaltungen stattfinden.

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  • Mobile Beete kommen in Augsburg gut an

    (Gu aus alerts, 21.10.)
    […] Kinder und auch erwachsene Augsburger haben in diesem Sommer das spontane Gärtnern im urbanen Raum für sich entdeckt. Von der Stadt bekamen sie mobile Beete gestellt. Im ersten Jahr sei die Aktion gut gelaufen, sagt Umweltreferent Reiner Erben. 2016 will er das Angebot ausweiten.[…] Spontane Pflanzaktionen mitten im Stadtzentrum sind neu. Sie sind dem wachsenden Trend des „urban gardening“ zu verdanken. Stadtbewohner pflanzen dabei eher spontan und mitten in stark bebauten Vierteln Blumen, Kräuter und Gemüse an. Ausgangspunkt des Trends war in Augsburg ein Experiment der Grünen. Sie stellten im vergangenen Jahr in der damals noch öden Grünanlage neben dem verkehrsreichen Theodor-Heuss-Platz ein mobiles Beet auf. Jeder konnte dort nach Lust und Laune pflanzen und ernten. Bei Anwohnern kam das sehr gut an.
    Der Umweltausschuss genehmigte daraufhin einen Versuch des Amtes für Grünordnung. Private Interessenten bekamen in diesem Jahr zehn „big bags“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Das sind große, mit Gartenerde gefüllte Taschen, die man als mobiles Beet nutzen kann. Für die Bepflanzung und Pflege waren die Bürger selbst zuständig. Mitarbeiter des Grünamtes sind mit dem Probelauf im Sommer sehr zufrieden. Entgegen erster Befürchtungen habe es keinen Vandalismus gegeben. Auch die Pflege habe insgesamt gut geklappt.
    Besonders gelungen seien Anpflanzungen am Bourges-Platz, vor dem Jugendhaus an der Zollernstraße und an der Universität Augsburg gewesen. Aber auch vor der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an der Schülestraße, der größten in Augsburg, war das Projekt ein Erfolg.
    Rund 40 Flüchtlingskinder haben sich dort einmal pro Woche als kleine Gärtner betätigt. Betreut wurden sie von Mitarbeitern der Augsburger Umweltstation. „Besonders Kräuter aus den Heimatländern der Flüchtlinge waren bei Bewohnern im Heim sehr begehrt“, erzählt Projektleiterin Leonore Sibeth. Die Kinder seien auch sehr neugierig auf neue Erfahrungen. Nicht nur Aryam aus Syrien haben Erdbeeren mit Minze gut geschmeckt. Viele andere Flüchtlingskinder lieben inzwischen selbst gemachten Kräuterquark mit Schnittlauch auf Vollkornbrotscheiben. „Davon könnte ich Tausende essen“, sagt ein kleiner Junge aus Afrika.
    Die Umweltstation möchte das Projekt fortführen. Kommendes Jahr will das Amt für Grünordnung auch noch mehr Pflanztaschen an Bürger vergeben. Mit rund 1000 Euro für zehn mobile Beete sei die Aktion nicht teuer, sagt Erben. „Es ist eine sinnvolle Ausgabe.“


    Wenn Augsburger mitten in der Stadt gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wenn-Augsburger-mitten-in-der-Stadt-gaertnern-id35848077.html


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  • Augsburg: Beete auf umgestalteten Platz

    (Gu aus alerts, 22.9.)

    Der neue Heuss-Platz ist fertig

    Jahrelang ist dort nichts passiert, doch jetzt hat der Theodor-Heuss-Platz eine Schönheitskur bekommen. Für 1,4 Millionen Euro sind auch Beete fürs Selber-Garteln entstanden.
    Er war alles andere als ansehnlich, doch jetzt hat sich der Theodor-Heuss-Platz verwandelt. Er wurde seit Oktober 2014 umgebaut und am Mittwoch offiziell freigegeben. Es sind neue Grünflächen enstanden, eine Mauer soll die Besucher vom Verkehr abschirmen und eine Wasserfontäne den Platz gestalten. Auch zwei Hochbeete sind entstanden, die auch fürs Urban Gardening genutzt werden können. Sie liegen im nordöstlichen Bereich des Platzes und können nach Angaben der Stadt sowohl zum Garteln als auch für eine Bepflanzung durch die Gärtner genutzt werden.

    Kosten: 1,4 Millionen Euro
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-neue-Heuss-Platz-ist-fertig-id35413287.html
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  • essbare Stadt Projekt in Ausgburg soll an anderem Ort nächstes Jahr weiter gehen

    (Gu aus alerts, 14.10)
    Gärtnern für jedermann am Heuss-Platz kam gut an. Kommendes Jahr soll das grüne Projekt weitergehen. Wo, steht noch nicht fest, denn das bisherige Gelände wird jetzt neu gestaltet. […] In Augsburg lief der erste Versuch diesen Sommer im verwahrlosten Park am Heuss-Platz. Schaut man auf die abgeernteten Gemüsepflanzen, offensichtlich mit Erfolg. Initiator der spontanen Aktion waren die Augsburger Grünen. Zum Internationalen Tag der Umwelt im Juni legten sie in der brachliegenden Grünanlage am Heuss-Platz ein großes Gemeinschaftsbeet mit Gemüse, Beeren, Blumen und Kräutern an. Zusammen mit Anwohnern wurde es vier Monate lang gepflegt und betreut. Gestern zog Grünen-Vorsitzender Matthias Strobel eine positive Abschlussbilanz.
    Danach gab es in dem Gemüsegarten mitten in der Stadt keinen Vandalismus und auch keine Probleme mit Hundekot. Laut Strobel gab es auch keine Leute, die sich im Übermaß an den Gemüsepflanzen bedienten. Nur zwei besonders schöne Blumenstöcke kamen abhanden. Am meisten freuen sich die Initiatoren aber darüber, dass vom ersten Tag an Anwohner zum Gemeinschaftsbeet kamen und sich rund um die Pflanzung ein Treffpunkt für junge Familien und Ältere entwickelte. […] Deshalb soll es in Augsburg nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben. Auch im kommenden Jahr wird es wieder urbanes Gärtnern für jedermann geben – dann wohl auch vom Stadtrat offiziell abgesegnet. Umweltreferent Reiner Erben lässt derzeit die Verwaltung prüfen, welche Stellen im Stadtgebiet infrage kommen. Einen Grundsatzbeschluss strebt er im Dezember im Umweltausschuss an. Die Grünen wünschen sich, dass es möglichst nicht nur feste Plätze für die Gemeinschaftsgärten geben soll. Das Projekt eigne sich auch für vorübergehende Nutzungen von Brachen, meint Strobel. Er kann sich urbanes Gärtnern sogar auf Dächern von Gebäuden vorstellen. Beispiele dafür gebe es in Stuttgart. Fest steht bislang aber nur, dass es am Heuss-Platz kein öffentliches Gemüsebeet mehr geben soll. Ab Mittwoch rollen die Bagger an, um die heruntergekommene Anlage attraktiv zu gestalten […]

    Wird Augsburg ein Gemüsegarten? – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wird-Augsburg-ein-Gemuesegarten-id31661572.html


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  • AK urbanes Gärtnern in Augsburg

    (Gu, Tel und Mail, 7.10.)
    Es gibt einen AK Urbane Gärten in Augsburg. Bei dem Netzwerk sind das Grandhotel Cosmopolis, das Sozialkaufhaus contact, das Quartiersmanagement Oberhausen mit seinem im Moment leider nicht existenten Nachbarschaftsgarten, die Cityfarm Augsburg und die Umweltstation dabei. Kontakte und Zusammenarbeit in mehr oder weniger festen Strukturen bestehen mit der Kleidertauschbörse Augsburg, die eine Flüchtlingsunterkunft begrünt haben, mit der Bikekitchen und mit Transition Town.
    Angedockt sind wir an die Lokale Agenda 21.

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  • weiteres Gartenprojekt in Ausgburg

    (mail an info@)
    „Seit letztem Jahr haben auch wir einen Gemeinschaftsgarten. Die Pacht für das 3000 qm große Grundstück zahlt der Verein contact in Augsburg e.V. Wir sind zusammen mit den anderen Gemeinschaftsgärten in Augsburg im AK Urbane Gärten Augsburg der Lokalen Agenda. Wer möchte, kann ein Hochbeet anpflanzen – derzeit noch gebührenfrei.
    Die Kräuterschnecke wird gemeinsam genutzt. Es ist schon eine gute Gemeinschaft von 15 – 20 Personen entstanden, die sich auch zum Kaffeetrinken, Grillen usw. treffen. Und es ist noch Platz für mehr Hochbeete(mehr …)

  • Grüne starten Gartenprojekt in Augsburg

    (Gu aus google alerts vom 12.6.)
    „[…] Die Grünen haben mit einer Aktion zum Gärtnern in der Stadt aufgerufen. Rund 70 Pflanzen werden von Stadträten, Parteimitgliedern und Freiwilligen in einem großen Beet in der kleinen Grünanlage gesetzt. Gemüse und Kräuter sind genauso darunter wie Blumen oder Beeren. „Aus der Steinwüste soll ein bunter Garten werden“, gibt Grünen-Vorsitzender Matthias Strobel das Ziel vor. Damit möglichst viele Menschen profitieren können, sind viele Gewächse dabei, die man abernten kann. Jeder Anwohner oder Passant kann vorbeikommen und etwas Gemüse mitnehmen oder auch neu pflanzen. Das ist bei der Aktion zum Internationalen Tag der Umwelt ausdrücklich erwünscht. Darüber hinaus gibt es duftende Kräuter wie Lavendel, die mitten in der Stadt Bienen als Nahrung dienen sollen.Rund 300 Euro hat die Pflanzaktion gekostet, inklusive Erde und Gartengeräten. Sie soll auch zeigen, wie die Grünanlage bis zum geplanten Umbau sinnvoll und kostengünstig genutzt werden kann. […]“

    Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Garteln-zwischen-Pflastersteinen-id30180012.html (mehr …)

  • kommunale Abfallvermeidung

    Hallo Tom,

    vielen Dank für das freundliche und informative Telefonat.
    Wie vereinbart schicke ich dir eine Zusammenfassung unseres Projekts.

    Die Universität Augsburg arbeitet an einem Projekt über kommunale Abfallvermeidung. Das Projekt mit dem Titel „Erarbeitung eines Leitfadens zur Erstellung kommunaler Abfallvermeidungskonzepte“ wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) initiiert und wird durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) unterstützt.

    In einer interdisziplinären Forschergruppe untersuchen und bewerten wir verschiedene Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung des Abfallaufkommens.

    Eine genaue Beschreibung des Projekts ist hier zu finden:
    http://www.resource-lab.de/documents/Abfallvermeidung_Projektbeschreibung.pdf

    Die offizielle Pressemitteilung der Universität Augsburg:
    http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2013/okt-dez/2013_181/

    Veröffentlichung des Bayerisches Landesamt für Umwelt:
    http://www.lfu.bayern.de/abfall/abfallvermeidung/kkonzepte/index.htm

    Im Zuge der Projektbearbeitung ist unsere Arbeitsgruppe auch auf das Konzept des Repair Café gestoßen, das thematisch sehr gut zur Abfallvermeidung durch Lebenszeitverlängerung passt.

    Im weiteren Schritt wollen wir dieses Konzept genauer betrachten und Daten bezüglich der Menge an reparierten Geräten und somit der direkten Abfallvermeidung auswerten. Somit können wir effiziente Maßnahmen für die Abfallvermeidung identifizieren und ein Konzept für Kommunen erstellen. Da das Projekt noch in der Bearbeitungsphase ist, sollen die Projektziele sowie Fortschritte noch nicht aktiv außerhalb von Bayern kommuniziert werden.  An die Repair Cafés können die Informationen gerne weitergegeben werden, sollten jedoch in diesem Rahmen bleiben.Wir bitten hier um Verständnis.

    Für Rückfragen stehen wir gerne unter der Nummer 0821 598 3951 zur Verfügung.

    Lieben Gruß,

    Florian Strobl


    Florian Strobl
    Universität Augsburg
    Production & Supply Chain Management
    Arbeitsgruppe Umwelt, Resource Lab
    Universitätsstraße 16
    D – 86159 Augsburg

    Tel : +49 (0)821 598-3951
    Fax : +49 (0)821 598-4353
    Email: florian.strobl@student.uni-augsburg.de
    URL : www.resource-lab.de (mehr …)