(ANtrag, ANtworten)
nach wie vor trif sich unter dem Dach der Ev. – luth. St. Severi-Kirchengemeinde
Ott erndorf die Flochtlingseegeleitung Land uadeln, ein susammenschluss von
Flochtlingen und Unterstotzenden verschiedener Organisatonen (Flochtlingsrat
Niedersachsen, Kirchengemeinden …)
Ein wichtges rojekt ist der Gemeinschafsgarten als jegegnungs- und jildungsstätt e,
als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schafens.
Wie viele Leute sind denn gerade im Garten dabei?
Alt-Otterndorfer sind zur Zeit acht bis neun Personen dabei,
Zugewanderte: regelmäßig drei Familien und eine Einzelperson, ab und zu weitere.
Durch das internationale Cafe am 1. Mai erhoffen wir uns weiter Mit-Aktivisten.
Zusätzlich ist eine Gruppe aus dem hiesigen Hort (sieben Kinder, darunter drei
Geflüchtete) mit einer Erzieherin dabei, ein eigenes Beet einzurichten.
Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern & wie wird das Projekt bekannt
gemacht?
Wir könnten wohl noch bis zu einem Dutzend „fester“ Hobbygärtner eingliedern.
Die Zusammenarbeit mit der hiesigen Lokalpresse funktioniert gut bis sehr gut. Fast
alle unsere Nachrichten (Ankündigungen, Berichte) bekommen wir zur rechten Zeit
abgedruckt; wir nutzen auch E-mail-Rundbriefe und einen whatsApp-Verteiler.
Würde auch eine nicht motorbetriebene Sense ausreichen?
Das Grundstück hat sehr viele Ecken und Kanten, Zäune, Gräben usw., wo eine
Hand-Sense nicht einsetzbar ist. Deshalb haben wir bislang eine Motorsense
benutzt. Durch das Sensen macht das Gelände einen sehr gepflegten Eindruck, was
einigen Beteiligten und der Kirche wichtig ist – auch um etwaigen Vorbehalten
gegenüber diesem Projekt vonseiten der Anwohner entgegenwirken zu können.
Eventuell können wir über einen hiesigen Händler eine gebrauchte Sense beziehen,
um Kosten zu sparen, bislang gibt es aber noch keine.
Wie hängen das Gartenprojekt und das Internationale Cafe zusammen?
Die Flüchtlingskoordinatorin des DRK, deren Stelle im letzten Herbst nach drei
Jahren nicht verlängert wurde, hatte einmal im Monat ein „Internationales Cafe“
durchgeführt, das im Sommer mehrmals bei uns im Garten stattfand. Auch ohne
Flüchtlingskoordinatorin möchten wir dies ab und zu im Sommerhalbjahr bei uns
veranstalten. Über diese Sonntagnachmittag-Treffen können wir das Projekt
neugierigen zwanzig bis dreißig Menschen vorstellen.
Für wie viele Teilnehmer*innen sind die Kosten für die Ausflüge berechnet?
(Und zu Ihrer Information: bei den Reisekosten, die wir übernehmen, geht es in
erster Linie um Besuche von anderen Gartenprojekten u.ä.)
Gäbe es für diese Kosten auch andere Finanzierungsmöglichkeiten? (Die
Ausflüge sind sicherlich wichtig und wertvoll für die Gartengemeinschaft.)
Die Ausflüge sind für ca. 20-25 Personen berechnet, darunter 5-6 Alt-Otterndorfer,
die aber ihre Kosten selber tragen. Wir werden, wie im letzten Jahr, 2 oder 3
Fllüchtlingsfamilien einbeziehen, die inzwischen etwas weiter weg gezogen, aber
immer noch mit dem Garten verbunden sind. So benötigen wir für jeden Ausflug 3-4
Niedersachsen-Tickets, ggf. noch Eintritt oder einen Getränke-Gutschein; letzteres
könnten wir eventuell durch Eigenbeteiligung finanzieren oder auf Ausflüge mit
Eintritt verzichten.
Mit der konkreten Planung der Ausflüge sind wir noch nicht fertig. Inzwischen sind
wir auch zu einer Fahrt zum BUND-Garten in Hechthausen eingeladen worden. (mehr …)