Schlagwort: Ausleihe

  • Umnutzung eines Trafohäuschens für Gartenwerkstatt in Dessau

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Urbane Farm Dessau:

    Direkt neben den Beeten unsers Gemeinschaftsgartens steht ein ungenutztes Trafohaus. Wir haben uns um dieses Trafohaus seit längerem bemüht, weil wir es zur „Offenen Gartenwerkstatt“ umgestalten wollen. Damit wollen wir einmal einen Raum schaffen, in dem wir Gartengeräte und Gartenutensilien für den Gemeinschaftsgarten unterstellen und auch an die Nachbarschaft ausleihen können. Die Gartenwerkstatt wird während des regelmäßigen Gärtnertreffs immer mittwochs ab 14 Uhr geöffnet sein. Außerdem wollen wir damit einen Ort schaffen, wo man sich treffen kann, um zu reden und zu plauschen oder auch mal gemeinsam einen Garten- oder Umweltfilm zu sehen oder andere Veranstaltungen durchzuführen. Schließlich kann das auf den Flächen geerntete Gemüse dort gelagert werden.
    Mit kleinen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten wollen wir zudem einen belebten und ansehnlichen Ort im Quartier schaffen und auch unserem Projekt mehr Sichtbarkeit im städtischen Raum verleihen.

    Inhalt:

    Das Trafohaus wird weitestgehend im Selbstbau und mit Unterstützung von Mitgliedern aus unserm Gärtnertreffnetzwerk hergerichtet. So hat sich beispielsweise in älterer Mitstreiter, der sich mit Holzarbeiten auskennt, angeboten, die Holzarbeiten anzuleiten. Gemeinsame Arbeitseinsätze dienen dazu, Maler-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
    Unsere Idee ist, einen Teilbereich des Trafohauses für die Aufbewahrung von Gartenutensilien zu ertüchtigen, in einen anderen einen langen Tisch als Ort zum Treffen und Reden hineinzubauen („Quartierstisch“) sowie Kisten als Lagermöglichkeiten für Wurzel-und Knollengemüse im Selbstbau herzustellen.

    Maßnahmen:

    Durch den ehemaligen Betreiber wurden aus dem Trafohaus alle technischen Geräte und Installationen entfernt. Da die Leitungen meistens unterirdisch ein- und ausgeführt wurden, ist das ganze Gebäude etwa 1,25 m tief ausgeschachtet. Das ist ideal für die Lagerung von Wurzelgemüse und anderen gärtnerischen Produkten. Bisher sind die tiefer gelegten Schächte nach oben hin weitgehend offen, können also nur teilweise begangen werden. In einem ersten Schritt sollen diese Schächte deshalb mit Holzbohlen geschlossen werden.

    Das Trafohaus besitzt zwei Eingänge. Durch eine halbhohe Trennwand entstehen zwei unterschiedlich nutzbare Bereiche. Den einen Bereich wollen wir als Raum für gemeinsame Treffen herrichten. Aus Holz und unter Verwendung von Recyclingmaterial soll ein großer langer Quartierstisch gebaut werden. Der Quartierstisch soll mit zwei Rädern ausgestattet werden, so dass man ihn bei schönem Wetter auch leicht auf den Platz vor der Tür schieben kann. Für die Sitzgelegenheiten drum herum wollen wir ebenfalls möglichst gebrauchte Sachen verwenden.

    Der zweite Bereich soll Geräte und Utensilien beherbergen, wie z.B. eine Saftpresse, ein Windmessgerät oder die Fahrradwasserpume, die vor allem für Bildungsveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Diese können aber auch an Interessenten ausgeliehen werden. Für die Lagerung des Wurzelgemüses werden Holzkisten im Selbstbau hergestellt.

    beim wöchentlichen Gärtnertreff sind wir so bis zu 10, 12 manchmal sogar 15 Personen, je nachdem, ob gerade Ferien sind oder wir, wie jetzt zur Karfoffelernte, nochmal extra mobilisieren können. Ein bisschen hängt es ja immer vom Wetter ab, aber das ist so der Schnitt, mit dem wir auch ganz zufrieden sind.

    – Ja, die GärtnerInnen kommen immer in das Trafohaus, wir bringen einen Schlüsselkasten an, der mit einem Zahlencode zu öffnen ist.


    (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Stadtverwaltung Jena übergibt Lastenradanhänger an die Gartenprojekte

    (Gu, alerts)

    Lange haben die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen sich einen Lasten-Fahrradanhänger gewünscht.
    Jetzt ist er da: Heute haben ihnen Umweltministerin Anja Siegesmund und Denis Peisker, Dezernent für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena, das Anhänger-Modell Carla-Cargo übergeben

    http://www.focus.de/regional/jena/jena-stadtverwaltung-jena-lasten-fahrradanhaenger-an-gaertner-initiativen-uebergeben_id_7419871.html

    Die Jenaer Urban-Gardening-Initiativen haben ein Lastenanhänger erhalten. Zu ihnen gehören die „Essbare Stadt“, das Repariercafé, das Paradieschen (Wurzelwerke), Foodsharing, das Umweltreferat der Universität Jena, der Stadtteilgarten Winzerla, der Abenteuerspielplatz, das Jeninchen und die Offenen Gärten Jena. Die Gesamtkosten für den Anhänger belaufen sich auf 5700 Euro. Davon hat das Dezernat für Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Jena 1850 Euro übernommen. Der restliche Betrag wurde durch Lottomittel des Landes Thüringens und durch Spenden finanziert. Zudem stellt die Stadt Jena den Abstellraum an der Alten Feuerwache zum Unterstellen des Anhängers zur Verfügung.

    Der Anhänger, der mit bis zu 150 Kilogramm beladen werden kann, könne auch an externe Nutzer verliehen werden. Die Modalitäten dafür müssten noch geklärt werden, teilt die Stadt mit. Primär solle die nachhaltige Anschaffung aber den Initiativen zugute kommen.

    http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Initiativen-erhalten-einen-Anhaenger-1611390208 (mehr …)

  • Bei HELGA können Nachbarn Kühlschrank und Geschirr leihen

    HELGA, GG in Köln

    Über das Nachbarschaftsportal nebenan.de hatte sie nach einen Kühlschrank für ihre Geburtstagsfeier gefahndet. Den boten wir ihr zum Ausleihen an und versorgten Sie auch noch mit 12 Kölschstangen, 10 Tellern und 10 Gabeln. Wir verleihen Interessierten gern unsere Vereinsutensilien und hoffen, dass dadurch Müll vermieden wird. Wer also von euch Geschirr oder Besteck für eine Feier benötigt, kann sich an uns wenden.


    (mehr …)

  • Kon-Tiki zur Bodenverbesserung kann in Berlin ausgeliehen werden

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    Der Verein Pallasgärten in Berlin schafft für seine beiden Gärten in Schöneberg einen Kon-Tiki an, der zur Verbesserung der Erde in den Gärten eingesetzt wird,. Darüber hinaus:
    Ein weiteres Ziel ist, die Vorteile von Pflanzenkohle und Terra Preta in den Berliner Garteninitiativen noch bekannter zu machen und diese dazu anzuregen, ebenfalls diese nachhaltige Form der Kompostierung zu betreiben – damit möchten wir einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung leisten.
    Damit haben wir auch schon angefangen – so wird Julian am 11.5. im QM-geförderten GartenAktiv-Vernetzungsprojekt eine Einführung zu Terra Preta geben. Praxisworkshops sind in den nächsten Wochen  nach Erwerb des Kon-Tikis geplant. Hierzu soll im Vorfeld Brennesseljauche hergestellt und Urin fermentiert werden.
    Nicht zuletzt möchten wir uns mittels Workshops und einem Verleihsystem des Kon-Tikis weiter mit anderen Berliner Garteninitiativen vernetzen. Der Kon-Tiki soll in unserem Gartenhaus untergebracht werden und kann vor Ort während und außerhalb der Workshops genutzt werden. Auch eine Ausleihe an andere Gartenprojekte ist möglich, da wir den Kon-Tiki für unseren eigenen Bedarf nur wenige Male pro Jahr benötigen. Die Möglichkeit der Nutzung durch andere Gärten soll durch eine Mail an alle Berliner Gärten, durch Bekanntgabe auf unserer Facebookseite (
    nd durch Beiträge auf gruenanteil.net, stadtacker.net, auf den Seiten von GartenAktiv und des QM Schöneberger Norden bekannt gegeben werden.
    (mehr …)

  • o pflanzt is! München will mit Kon-tiki Planzenerde herstellen

    (Gu aus Antrag)

    o´pflanzt is holt die Ausstellung „Bodenschutz Urban“ nach München – diese findet dann vom 20. April bis zum 18. Mai bei ihnen statt, es wird ein Rahmenprogramm geben, in dem sie den bei uns beantragten Kessel „Kon-tiki“ auch einsetzen wollen.
    „Es geht darum, vor Ort im Garten Pflanzenkohle herzustellen“ Vorteilen:
    – Aus unterschiedlichsten Materialien wie Brennholz, Astwerk, Strauchschnitt, Chinaschilf, teilweise auch grünes Holz, etc. kann in ausreichendem Umfang Pflanzenkohle hergestellt werden.
    – Der Kessel ist so groß, bzw. klein, dass er mit einem PKW-Kombi transportiert werden kann.
    – Nebenbei besitzt er durch ein schwenkbares Gitter eine Grillfunktion (inzwischen ist auch ein Topf zum Kochen einsetzbar)
    – durch einen Geka-Anschluß kann von unten mit Wasser gelöscht werden, was die Porengröße der entstehenden Pflanzenkohle positiv beeinflusst.

    Bei o´pflanzt is wurde von Anfang an kompostiert. Seit letzten Sommer geschieht dies wieder intensiver, indem wir den Inhalt der ansässigen Vollcorner-Filiale wöchtenlich zusammen mit Häckselgut, Laub, anderem eigenen Material, Urgesteinsmehl und Tongranulat mischen.
    Es hat sich ein Zwischending zwischen klassischer Heißkompostierung und Wurmfarm eingestellt, da die ursprünglichen Würmer der Wurmfarm in die Komposte eingewandert sind.
    Was uns für einen Dauerhumus fehlt ist die Pflanzenkohle. Neben einer Vielzahl von positiven Aspekten, trägt sie auch zu einem besserem Wasserspeichervermögen der entstehenden Erde bei. Dies würde sich positiv auf unsere Hochbeete auswirken.
    Mit Patrick im Vorstand haben wir jemanden im Garten, der sich intensiv darum bemüht, junge Flüchtlinge in unsere Gartengemeinschaft einzuführen. Ein erster Schritt dazu ist, sie mit einfachen Dingen, wie Brennholz machen, zu beauftragen. Dies funktioniert bisher ganz gut. Zwei ehrentlich engagierte Landschaftsgärtner bei o´pflanzt is können immer wieder brennbares Material von ihren privaten Baustellen bringen. Das Betreiben des Kon-Tikis wäre ein weiterer Baustein zur Integration dieser jungen Menschen. Ferner würde es durch das gemeinsame Grillen am Kessel natürlich auch intern die Geselligkeit und Kommunikation fördern. 😉
    Interessant ist auch die Idee, die Gemeinschaftsgärten in München über die Verleihung des Kon-Tiki zu vernetzen. Sprich der Kon-Tiki steht zwar bei o´pflanzt is, kann nach Absprache aber jederzeit vom ÖBZ, dem Umweltzentrum Gauting und anderen Gemeinschaftsgärten in und um München ausgeliehen werden.

    Die Kompostierung auf unserem Gelände ist der erste Schritt zur eigenen Erdenherstellung in unserem Garten. Den fertigen Kompost wollen wir schon dieses Jahr mit Ziegelsplitt eines ortsansässigen Werks im Norden von München mischen, etwas lehmigen Sand beigeben und so eigene Erfahrungen mit unterschiedlichen Substraten sammeln.

    (mehr …)