Schlagwort: Bad Kreuznach

  • Bad Kreuznach: Projekt „Boden gut machen“ im IG

    (Sachbereicht9

    Boden gut machen im Interkulturellen Garten Bad Kreuznach

    Ziel der Maßnahme war es, die Gemeinschaft im Interkulturellen Garten zu stärken, Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen und die Qualität des Gartenbodens zu verbessern.

    Zum Projektverlauf:

    Der Interkulturelle Garten mit derzeit 35 eingetragenen Mitgliedern, die ca. 80 Gärtnerinnen und Gärtner jeden Alters vertreten bearbeitet einen Gemeinschaftsgarten von 3600 m2 und 25 Gartenparzellen. Der Verein steht vor einer Neuorientierung und Ausrichtung an den ursprünglichen Zielen. Nach einer Phase, wo die einzelnen Gärtner*innen vor allem ihre Gärten bewirtschaftet und teilweise dort Treff- und Feiermöglichkeiten eingerichtet haben, ist die Idee einer Gartengemeinschaft in den Hintergrund getreten.

    Auch im Jahr 2021 haben die Folgen der Corona-Pandemie unsere gemeinschaftsbildenden Aktivitäten begrenzt. Es gab keine Treffen und Veranstaltungen in Räumen, sondern nur im Garten. Auch eine jährliche Mitgliederversammlung fand nicht statt.

    Durch den Wechsel im Vereinsvorstand des Interkulturellen Gartens musste zudem die Kommunikation mit den Mitgliedern neu belebt werden. Wir haben vor allem in einigen gemeinsamen Aktionen im Garten kommuniziert:

    -Eröffnung der Gartensaison am 17. 4. durch Anschließen der Wasserversorgung und Bilanz der Situation auf den Gartenparzellen.

    Dabei ist deutlich geworden, dass die nicht gärtnerisch genutzten Flächen, also Sitzecken zum Grillen, Freisitze und Terrassen in einem Teil der Gärten die zentrale Funktion haben.

    Wir haben mit Verweis auf die Gartenregeln diese Einbauten auf max 10 m2 begrenzt und einen Rückbau der teilweise bis zu 30m2 großen Flächen vereinbart. Dieser Prozess, die Diskussionen und Konflikte haben sich durch das ganze Gartenjahr gezogen. Es kam auch zur Beendigung der Gartennutzung von 2 Familien durch den Vorstand.

    -Aufräumaktion und Einsammeln von Müll im gesamten Gartengelände.

    Wir mussten in diesem Jahr für die große Menge an (Rest)-Müll (Terassenteile, Gartenmöbel, Gerätschaften) einen Container besorgen.

    -Verteilung von Palaterra Humussubstrat (2000 l) und Boden- und Compsotaktivator (500L) auf die Gartenparzellen am 22. 5. 21.

    An dieser Aktion beteiligten sich ¾ der Gärtnerinnen. Es wurde die Funktion von Humus und Compostdünger auf die Bodenbeschaffenheit informiert und in den Gärten vor Ort besprochen und analysiert. Diese Gespräche wurden in den folgenden Tagen und Wochen in den Gärten fortgesetzt. Es zeigte sich, dass die Aktion als solche einen starken Effekt für die Gemeinschaft im Interkulturellen Garten hatte. Positiv war, dass die Firma Palaterra/Klimafarmer auch Infomaterial und kostenfrei weitere Einheiten mit Anzuchterde und Kompostdünger mit geliefert hatte.

    Zwischen den Gärtner*innen gab es einen Austausch über ihre Erfahrungen mit der Bodenverbesserung.

    Wir haben im Jahr 2021 durch die Aktion „Boden gut machen“ wieder als Verein Fuß gefasst im Garten. Durch viele Gespräche, aber auch durch Austragung von Konflikten sind unsere Gartenregeln einer nachhaltigen, biologischen Arbeitsweise beim Gärtnern wieder mehr ins Bewußtsein der Nutzerinnen gerückt. Hier ist aber noch einiges an Arbeit nötig.

    Wir sind als Verein in einer Phase der Konsolidierung. Es wurden neue Mitglieder aufgenommen und eine stärkere Ausrichtung aufs Gärtnern in den Blick gerückt statt die Parzellen für Freizeit und Feste zu nutzen.

    Wir wollen im Jahr 2022 die Gemeinschaftsflächen attraktiver machen, Begegnungsräume schaffen, die Mitte des Gartens mit Sitzgelegenheiten aufwerten und eine Feuerstelle bauen.

    Geplant ist auch ein Hochbeet für Kinder, dies müssten wir gemeinsam bauen und für die Kinder ein Angebot regelmässiger Treffen gestalten. Dies ist in Planung.


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  • Projekt „Boden gut machen“ im IG Bad Kreuznach

    (Antrag)

    Ziel ist es, im Jahr 2021 die Gemeinschaft im Interkulturellen Garten zu stärken, Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen und die Qualität des Gartenbodens zu verbessern.

    Inhalte

    Der Interkulturelle Garten mit derzeit 35 eingetragenen Mitgliedern, die ca. 80 Gärtnerinnen und Gärtner jeden Alters vertreten bearbeitet einen Gemeinschaftsgarten von 3600 m2 und 25 Gartenparzellen. Der Verein steht vor einer Neuorientierung und Ausrichtung an den ursprünglichen Zielen. Nach einer Phase, wo die einzelnen Gärtner*innen vor allem ihre Gärten bewirtschaftet und teilweise dort Treff- und Feiermöglichkeiten eingerichtet haben, ist die Idee einer Gartengemeinschaft in den Hintergrund getreten. Damit nicht weiter jede*r sein Ding macht, geht es nun darum, gemeinschaftsbildende Aktivitäten zu entwickeln und eine zentrale Mitte im Garten mit Leben zu füllen. Der Vorstand des Vereins ist zudem nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Vorsitzenden Ingo Simon in Teilen neu zusammengesetzt und will die Gartengemeinschaft neu beleben. Wenn auch durch die geltenden Coronabestimmungen Vereinstreffen und Veranstaltungen noch nicht möglich sind, sollten im Jahr 2021 doch Maßnahmen beginnen, die die Gemeinschaft stärken, wie etwa Ausstattung und Gestaltung der ca, 300 m2 großen Gemeinschaftsfläche mit Sitzmöglichkeiten, Grillstelle und Spielmöglichkeiten für Kinder und regelmässigen Gartentreffen, die thematisch gestaltet werden sollten. Unter dem Motto „Boden gut machen“ wollen wir die Bodenqualität verbessern, Trennung der Gartenabfälle machen, gemeinsam neue Methoden des Gärtnerns erarbeiten (Humus bilden, Permakultur, Nachhaltigkeit).


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  • IG Bad Kreuznach bekommt Wasserleitung

    (alerts)

    BAD KREUZNACH – Nach zweijähriger „Trockenzeit“ gibt es endlich Wasser im Interkulturellen Garten „Am Tannenwäldchen“ in Bad Kreuznach. Jetzt versorgt eine eigene Wasserleitung die Parzellen auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück.

    Erster Vorsitzender Ingo Simon erinnert sich noch allzu gut daran, wie 2017 das „Wasserdrama“ begann. Bis dahin kam das Wasser nämlich aus dem Brunnen des nahegelegenen Franziska-Stifts, der vermutlich wegen einer defekten Pumpe kein Wasser mehr heraufbeförderte. Als diese Wasserquelle also versiegte, war schnell klar: Es muss eine Lösung her, denn ohne Wasser kein Garten. Doch es fehlte am Geld. Die ersten Spendenaufrufe verliefen mehr oder weniger ins Leere. In der Zwischenzeit diente ein Hydrant in der Straße als Notlösung. Zwei- bis dreimal wöchentlich hätten die Mitglieder einen schweren Schlauch etwa 70 Meter vom Hydranten bis in den Garten über die Straße ziehen müssen, um den Garten mit Wasser zu versorgen. Dank eines Zuschusses aus dem Fond „Demokratie Leben“ und Spenden von der Evangelischen Allianz, Volksbank und der Windesheimer Autorin Marita Spang aus ihren Lesungshonoraren konnte das Wasserproblem endlich angegangen werden.

    Nachdem genügend Geld gesammelt und alle Genehmigungen eingeholt waren, legten die Stadtwerke schließlich den Wasseranschluss und setzten den Wasserkasten. Auch hier kamen die Stadtwerke dem Verein preislich entgegen und gaben 1000 Euro Rabatt. Insgesamt habe das Wasserprojekt rund 6500 Euro gekostet. Den Rest haben die Gartenmitglieder selbst erledigt, erzählt Simon. Die Männer und Frauen hätten selbst den Spaten in die Hand genommen, gemeinsam die Rohre und die Wasserverbindungen in den Boden gelegt. (mehr …)

  • urban gardening und RI an der VHS Bad Kreuznach

    (Gu, alerts)

    BAD KREUZNACH – Das Schwerpunktthema der Volkshochschule (VHS) der Stadt lautet im zweiten Halbjahr „Umwelt und Nachhaltigkeit.“ Urban Gardening, Haushaltsreiniger aus eigener Herstellung oder Hilfe zur Selbsthilfe im Repair Café der AJK gehören zu den Angeboten und Exkursionen. Geschäftsführerin Erika Roggendorf und Mitarbeiterin Angelika Jost stellten das Programm in den neuen Räumen der VHS in der Wilhelmstraße 7-11 in einem der beiden neuen Schulungsräume vor. Das Unterrichtshalbjahr startet am 22. August, anmelden kann man sich ab sofort persönlich oder online. […]
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/schwerpunktthema-der-vhs-bad-kreuznach-im-zweiten-halbjahr-umwelt-und-nachhaltigkeit_18968408.htm (mehr …)