Schlagwort: Bahrenfelder Luthergarten Hamburg

  • Hamburg: Luthergarten für Publikumspreis Deutscher Engagementpreis nominiert

    Für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises könnt Ihr noch bis zum 26.10.25 abstimmen. Bitte gebt dem Luthergarten Eure Stimme: Deutscher Engagementpreis/Publikumspreis, dort dann bitte Luthergarten eingeben und uns anklicken????!

    Weitere Infos aus dem NL (Auswahl): 
    Danke an alle Beteiligten für das Setzen der ersten Zisterne, u.a. an die Freiwilligen der Beiersdorf AG, die Gartenhelfer und an den Bautrupp für die Arbeit an der Küchenkate. Danke auch für den Abtransport des Bauwagens und des Sperrmülls. Ebenso Dank für Hilfe beim Formulieren von Anträgen.

    Kosten des Gartens 2025 (ca. Angaben): Gelände € 3.500, Strom € 1.320, Wasser € 1.100. Gesamtkosten € 6.000. Hinzu kommen Kosten von Astwerk in Höhe von € 2.000, um das Baumhaus zu erhalten. Die Sanierung des Werkzeugschuppens wird ca. € 6.000 brauchen. Des Weiteren müssen die Koniferen am Hühnerhaus und ein Ast vom hinteren Apfelbaum entfernt werden. 
    Anstatt teurer Ofenrohrkosten (Reparatur € 2.500) für die Abnahme durch den Schornsteinfeger im Bauwagen (Garten der Stille) spendet Angelika einen mobilen Bioethanolofen. Bis dahin ist der Ofen stillgelegt. 

    Es wurden folgende Anträge gestellt: Von Weitblick aus dem Kirchenkreis kommen 500,- für Kekse etc. Die Weiterführung von Karens Gartenstelle für die nächsten drei Jahre ist ebenfalls beantragt. Beim Spendenparlament sind 25.000 beantragt. Als weitere Sponsoren der Bußgeldfond, die Bürgerstiftung, das Bezirksamt. Vorschläge und Ideen zu neuen passenden Sponsoren bitte mit Karen besprechen.

    Es besteht der Wunsch vom Regerhof und der dortigen Geflüchteten nach intensiverem Austausch und eine stärkere Anbindung an den Garten. Ideen unsererseits dazu sind Mitmachaktionen wie gemeinsames Kochen oder Konzerte. Welche Vorstellungen der Regerhof hat, werden Jenny und Angelika herausfinden.

    Die Wiederwahl des Gartenrates für zwei Jahre steht im Januar an.

    Für die drei Zisternen wurden insgesamt € 6.500 bewilligt. Das Budget reicht für das notwendige Zubehör wie Anschlüsse, Stromversorgung und Pumpen. Zisterne zwei wird am Regerhof verlegt, die dritte hinter der Bürokate.

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  • Hamburg: Luthergarten bekommt „Grünen Stuhl“

    Grüner Stuhl geht an den Luthergarten in Altona

    Ein wunderbarer Ort in der Stadt, der auf 14.000 Quadratmetern so viel zu bieten hat – neben dem Permakulturgarten auch den Garten der Stille, das Backhaus, Wildnis, Hühner, Holz und vieles mehr. An jedem ersten Samstag im Monat gibt es einen Aktionstag, um 12.30 Uhr gibt es eine Gartenführung – alle sind willkommen.

    https://www.beegroen.de/der-gr%C3%BCne-stuhl/

     
    Grüner Stuhl: In Hamburg gibt es tolle nachhaltige Projekte, die vielen noch unbekannt sind. Mit dem Grünen Salon möchten wir diese sichtbarer machen, Akteur:innen im Stadtteil Altona vernetzen und den Austausch fördern. Wie genau?

    • Wir besuchen ca. sechs nachhaltige Projekte, schlagen Brücken und schaffen neue Räume für Austausch und Kooperation.
    • Wir bereiten Themen vor oder lassen uns von bestehenden Aktivitäten inspirieren, um frische Impulse zu setzen.
    • Mit dem „Grünen Stuhl“ setzen wir ein Zeichen im öffentlichen Raum – ein Ort zum Verweilen, der auf nachhaltige Projekte aufmerksam macht.

    Der Grüne Stuhl steht für gemeinschaftliches Handeln und zeigt, wie positive Veränderungen den urbanen Raum bereichern können. Gemeinsam können wir Altona grüner und nachhaltiger gestalten und damit die Lebensqualität und Resilienz in der Stadt erhöhen!

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  • Hamburg: neue Ansprechpartnerin für den Luthergarten

    1.      Nils Petersen stellt Karen Schüler-Albrecht als neue Gartenleiterin und Nachfolgerin von Barbara Bruder vor. Sie wird ihre Stelle (24,5 h/ Woche) voraussichtlich in einigen Wochen antreten.  Bis dahin übernimmt Nils Petersen die kommissarische Gartenleitung. Karen S.-A. hat in verschiedenen sozialen und diakonischen Einrichtungen gearbeitet und war zuletzt 16 Jahre lang Leiterin der Diakonie in Pinneberg.  Sie freut sich auf die neue Aufgabe im Luthergarten und hofft, dass diese über das Frühjahr 2026 hinaus verlängert werden kann. Ein entsprechender Förderantrag ist bereits gestellt.
    2.     Nils Petersen weist auf die Aktivitäten der Modellregion Nachhaltige Kirchengemeinde, kurz „Monki“, hin, zu der die Luthergemeinde zählt. (Näheres siehe Website der Luthergemeinde) Der Luthergarten wird künftig Kooperationsraum der dann zusammengeschlossenen vier Gemeinden. Der Pachtvertrag für den Luthergarten hat eine Verlängerungsoption bis 2035, vorausgesetzt dass diese Option im Jahr 2028 beim Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein beantragt wird. (Save the Date!)
    3.      Der Luthergarten in der Stadt- und Landschaftsplanung, soweit derzeit bekannt: –B-Plan Bahrenfeld 14 (1971): Ausweisung „Grünfläche“, Zweckbestimmung Friedhofserweiterung. Aktuell schrumpfen die Friedhöfe allerdings. –Ausbau Holstenkamp beschränkt sich auf „kleinere“ Kommunaltrasse, nur für Busse, deshalb wohl kein Ausbau zu Lasten von Luthergarten-Flächen –Lage im LSG Bahrenfeld –Potenzial als Ausgleichsflächen für städtische Baumaßnahmen?
    4.     
    Ein Förderantrag für Klimaschutzprojekte wurde bei der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gestellt (Uta). Hauptbestandteil des Antrags sind zwei Zisternen, jeweils mit Pumpe. Das Ergebnis wird Ende April erwartet.  

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  • Hamburg: Luthergarten bekommt Nachhaltigkeitspreis

    Entstanden auf einer vermüllten Brachfläche, versteht sich der „LutherGarten Bahrenfeld“ heute als blühende Gemeinschaftsoase. Seit seiner Gründung vor knapp zehn Jahren hat sich der 14.000 Quadratmeter große Garten zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt, der Pflanzen und Menschen zusammenbringt. Von Gemüse- und Kräutergärten, Blühgärten und einer kleinen Küche bis hin zu Bienenstöcken und einem Hühnergehege findet sich hier alles, was das (Gärtner:innen)Herz begehrt.

    Der Garten bietet Raum für Stille, gemeinsames Lernen und Feiern. Monatlich wird gemeinsam gegessen, wobei neue Menschen immer willkommen sind. In Kooperation mit zahlreichen Einrichtungen vor Ort, wie einem Kindergarten, einer Schule und einer Unterkunft für Geflüchtete, entwickelt sich der LutherGarten stetig weiter und alle Ideen werden gehört. So wird nicht nur das Umweltbewusstsein gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt. Ein Kinderparlament vertritt die Interessen der jüngeren Gärtner:innen und plant aktuell die Anschaffung eines Bauwagens.

    https://www.nachbarschaftspreis.de/de/projekt/2024-22525-Hamburg-LutherGarten-Bahrenfeld/?backlinkToModule=4839

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  • Hamburg: Luthergarten kooperiert mir Uni

    ○ Kooperation mit der Uni Hamburg: Geld für Mikroalgen-Projekt wird beantragt. Dabei geht es um CO²-Speicherung und Düngung. Das Biologie-Department steht bei Fragen zur Verfügung.
    ○ Neue Hühner: 2-3 neue Hühner vom Fundus-Theater sind bereits in den Garten eingezogen. Hühner stammen aus einem Theater-Projekt mit Kindern und Tieren aus einer Brüterei in Lübeck. Kooperation mit Kinderrat: Übergabe am 15.09. am Gartenkindertag.
    . FairTeiler-Regal: Regal für Gemüse, kommt aus der Sonne an andere Stelle, ist nicht für Müll. Neue Baugruppe plant Standort für das Regal zwischen den Katen. (mehr …)

  • Hamburg: Wildtierschutz im Luterhgarten

    (NL 11.06.2024)

    und kümmere  mich um einige Wildtiere. Hauptsächlich um die Vögel, Igel und Eichhörnchen.

    In den letzten zwei Wochen, hat sich da einiges getan. Zusammen mit dem NABU habe ich 3 Fledermauskästen aufgehängt. An den selben Bäumen wurden auch Maisenkästen angebracht. (Danke an Hauke und Uta für die Hilfe).

    Die Birke neben dem Backhaus hat ein Futterhaus für die Eichhörnchen erhalten. Eichhörnchen essen gerne Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Maiskörner. Wer Spaß daran hat die Eichhörnchen zu füttern, darf das gerne das ganze Jahr über tun.

    Ich habe auch ein paar Vogeltränken in den ein oder anderen Baum gehängt. Vögel freuen sich täglich über frisches Wasser.  


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  • Hamburg: Fairteiler im Luthergarten

    Habt ihr das neue Fairteilerregal schon gesehen? Wir brauchen dafür noch schöne Kisten und Kästchen, z.B. für Saaten, kleine Früchte, Marmelade oder andere Dinge die im Regal sonst etwas verloren sind. Wenn ihr welche habt, gerne her damit!

    Ich habe dort auch die tollen Saatguttütchen von Saatkultur ausgelegt, nehmt euch mit was ihr braucht und anbauen möchtet (mehr …)

  • Hamburg: Ernteverteilung im Luthergarten

    (NL)
    Wie auf der letzten Vollversammlung besprochen hat sich der Gartenrat mit dem Konzept für der neuen ERNTEFAIRTEILUNG beschäftigt. Das Konzept ist ziemlich einfach, und geht so: Alle überschüssige (also von den Gruppen die anbauen und ernten nicht verwendete) Ernte wird, nach Absprache, zum Regerhof zum Kochen gebracht, hier in der bald wieder existierenden offenen Kochgruppen verkocht oder kann in das neue Regal vor der Werkstatt gelegt werden und von anderen mitgenommen werden. Auch hier gilt wie immer und in der Walachei auch am Schuppen zu lesen: Es ist genug für alle da, aber nicht für die Gier Einzelner. Damit das funktioniert, müssen alle das Regal im Blick haben. Da schimmelt was oder gammelt vor sich hin? Weg damit!  Wir probieren das nun mal aus und sprechen bei der nächsten VV noch einmal darüber.

    Wir haben ja bei der letzten Vollversammlung von Sabine und Uta das CCAP-Projekt vorgestellt bekommen, und nun wird es auch für uns im Garten ganz konkret: Die Leute aus der Partnergemeinde in Tansania kommen uns im Oktober besuchen!

    außerdem:
    Wir bekommen am Samstag zum Aktionstag Besuch vom NDR! Das Team vom NDR möchte gerne von 12 – 17 Uhr bei uns drehen und es geht um einen möglichst vielfältigen Einblick in den Garten und seine Menschen. (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten-Leitung braucht mehr Stunden

    (Tel)
    Die Leitung des Luthergartens ist noch dabei, den Aufgabenstau abzuarbeiten, der sich aufgetürmt hat, da es keine Koordinierung gab. Eigentlich ist ihre Stelle dafür finanziert, dass sie den Garten auch zu einem entwicklungspolitischen Ort macht. Derzeit ist ihre halbe Stelle nur ausreichend für Garten-Orgaaufgaben. Sie muss und will Aufgaben wieder abgeben und es soll dafür ein Gartenbeirat gewählt werden.
    Es gibt einige GRuppen im Garten, wie Permakultur, Gemüse und Blumen, Hühner, Backen, Tauben, Werkstatt etc, die nicht alle selbständig sind und in manchen ist Mediation notwendig, was auch alles über sie läuft.
    Sie hat die volle Unterstützung der Gemeinde für ihre Arbeit, der Kirchengemeiderat bringt zudem eigen Ideen und Vorstellungen rund um den Garten ein. Sie macht viele Gemeindeveranstaltungen und geht auch mal zu den Sitzungen, um den Garten zu vertreten. (mehr …)

  • Hamburg: Stelle im Luthergarten vergeben

    (NL)

    ·        Stelle über 19h ist über drei Jahre finanziert

    ·        Beginn evtl 1.3. oder 1.4.

    ·        Büro wird im Garten in der Kate für Geflüchtete eingerichtet 

    ·        Aufgaben: Begleitung bei Projekten, Unterstützung bei Fundraising, Entwicklung zum Bildungsort, Verbindung zwischen Regerhof und Luthergarten, Öffentlichkeitsarbeit

    ·        -> Institutionalisierte Integration/ Koordination von Neuen (Interessen rausfinden) 


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  • Hamburg: Koordinationsstelle im Luthergarten ab 2023

    (NL)
    Im neuen Jahr gibt es im Garten eine Leitung. Es wird ein Raum hergerichtet (Besprechungen, Büro, eventuell kleine Bibliothek) in der rosa Kate.

    2023 werden wir unsere Rundhalle (Gewächshaus) mit einer neuen Folie bespannen, Uta und Ulla hatten dafür Gelder gesammelt, die allerdings nicht die Gesamtkosten abdecken. Aber über unsere Spendenaktion für die Folie auf der Gemeindehomepage haben einige aus dem Garten noch einmal insgesamt 125,- EUR gespendet. Und bei dem freiwilligen Gartengeld stehen wir in diesem Jahr bei 2533,- EUR! Ich finde das großartig. Ihr seid einfach toll und sorgt dafür, dass der Luthergarten eine Zukunft hat!

    Und übrigens haben wir dank Nikos und unserer Backgruppe jetzt schon zweimal in der Lutherkirche das Abendmahl mit Brot gefeiert, das im Luthergarten gebacken wurde! „ (mehr …)

  • Hamburg: Stelle für den Luthergarten

    (NL)
    Kirchlicher Entwicklungsdienst finanziert ab Frühjahr für 3 Jahre eine 19h-Stelle als Leitung des Luthergartens (Orga, Kommunikation, Bildung, Pädagogik)


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  • Grünanteil macht ein Fest im BaLuGa in HH

    (Gu, Mail, 29.9.)
    Grünanteil-Fest am 17. Oktober 2015 im BaLuGa (Bahrenfelder Luthergarten) ein. Mittelpunkt des Festes wird ein Marmeladen-Tauschmarkt sein, beim dem die Begegnung und der gegenseitige Austausch im Vordergrund stehen. Bringt daher zahlreich eure selbst gemachte(n) Marmelade(n) zum Tauschen und Probieren mit. Es besteht zudem die Möglichkeit, das Projekt Grünanteil und seine interaktive Plattform kennenzulernen.
    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Die BaLuGa-Ernte und die Lebensmittelretter aus der MOTTE werden mit uns aus frischem, übrig gebliebenem Gemüse eine warme Mahlzeit zaubern. Darüber hinaus bieten lokale Anbieter ihre warmen und kalten Getränke an.

    Wann: Samstag, den 17.10.2015, von 14-18 Uhr (mehr …)

  • Organisation für „Arbeit statt Strafe“ baut in HH Gemeinschaftsgärten entscheidend mit auf

    (Gu, Projektbesuche MItte Mai)
    Das Gartenprojekt „Grüner Hammer“ im Hamburger Stadtteil Hamm gibt es seit Frühjahr 2012. Eine Gruppe AnwohnerInnen wollte zunächst einen Kräutergarten im Park pflegen und weiterentwickeln, was aber die Stadt nicht wollte. Sie haben sich auf die Suche nach einer anderen Fläche gemacht und eine zu einer Schule gehörende Brache gefunden. Die Fläche ist unabhängig von einem Betreten des Schulgebäudes oder Schulhofs erreichbar und sie ist mit einem Zaun umgeben. (Wenn niemand aus der Gruppe da ist, ist abgeschlossen). Viel Aufbauarbeit ist über die Organsiationen AMA und Rückenwind gelaufen, die in Hamburg mit straffällig gewordenen Jugendlichen arbeiten und u.a. auch im Permakulturgarten in Altona dabei waren. Einer der Anleiter der Jugendlichen ist Permakultuexperte und hat die Anlage des Gartens koordiniert und auch sehr viel Arbeit außerhalb seines Jobs reingesteckt. Viel Material konnte von im Stadtteil ansässigen Firmen gewonnen werden, Mist kam zunächst von Zirkussen etc. Die Gartengruppe hat mitgeholfen, doch liefen die Hauptaufbauarbeiten über die beiden Organistionen und den ehrenamtlichen Einsatz des Anleiters, der ganz bestimmte Vorstellungen für den Garten hatte und diese auch größtenteils verwirklicht hat. Inzwischen gärtnern viele in der Gruppe nach Permakulturprinzipien, nur wenige mulchen z.B. nicht. Es gibt keine individuellen Beete, alles ist gemeinschaftlich, wobei es sdchon sowas wie Paten für bestimmte Beete oder Bereiche des Gartens gibt. Absprachen laufen per Mail oder im Garten, derzieit gibt es keine regelmöäßigen Orga-Treffen. Es sind ältere Leute, die hier gärtnern und es gibt eine Schulgarten-AG, die von Mitgliedern der Gartengruppe betreut wird. Neben dem Gärtnern gibt es das Hammer Abendbrot, das wohl alle 14 Tage stattfindet. Leute aus dem Garten und aus der Nachbarschaft kochen und essen zusammen. Es gibt das, was die Leute mitbringen und der Garten her gibt. Sie machen ab und an Workshops (Permakultur z.B.) und Kunstkurse, die offen für alle sind. Im Stadtteil sind sie vernetzt, Kontakte zu anderen Gärten in Hamburg haben sie nicht.

    Auch im Luthergarten Bahrenfeld in Hamburg laufen Aufbau- und Urbarmachungsarbeiten über den AMA/Rückenwind-Anleiter und die Jugendlichen. Außerdem ist GrünAnteil tatkräftig mit dabei. Eine 10.000m2 große Brache wird gerade zu einem Gartenprojekt umgestaltet, ganz nach Permakulturprinzipien. Es gibt ein paar Interessierte, doch haben diese wenig Zeit. Die Hauptarbeiten laufen über Arbeit statt Strafe. Auf der einen Seite der Fläche gibt es ein paar Häuschen. Diese werden derzeit professionell restauriert/repariert. Dafür haben sie Gelder vom Hamburger Spendenparlament eingeworben. Es ist eine riesengroße Baustelle.
    Im Gartenteil legt der Anleiter wieder nach seinen Vorstellungen den Garten an, pflanzt, baut Wälle und Erdbeete, strukturiert mit Elementen. Er sagt, dass die Leute dann nach ihren zeitlichen Möglichkeiten dazu kommen können und mitmachen können. Koordination macht er, Pflanzplan auch – so können Leute aber auch gerne Pflanzen an bestimmten Stellen einpflanzen.
    Flüchtlinge sind wohl noch nicht wirklich dabei, jedenfalls nicht zum gärtnern. Die Flüchtlinge, die der Anleiter kennengelernt haben, wollen – so sagt er – Geld verdienen, da sie und ihre Familien sich hoch verschuldet haben, um die gefährliche Reise zu ermöglichen, im Glauben, dass sie in Deutschland bessere Lebensbedingungen und vor allen Dingen Verdienstmöglichkeiten finden werden. Doch ist das Projekt gerade auch erst im Entstehen. (mehr …)

  • BaGaLu HH bekommt 17.000 Euro für Sanierung eines Häuschens

    (Gu, Kurzrecherche, 17.4.)

    Der Luthergarten


    Eine Wildobsthecke wurde gepflanzt, ein Hühnerstall gebaut, kleine Hochbeete angelegt, ein Holzunterstand gezimmert, Feste gefeiert und vieles mehr. Der Bahrenfelder Luthergarten (BaLuGa) – für alle, die den Himmel lieben und die Erde, das gemeinsame Gärtnern in der Natur, eine dampfende Gemüsesuppe auf dem Lagerfeuer, oder einfach mal raus aus dem Alltags- und Stadttrubel kommen wollen. Wenn Sie dabei sein möchten und Lust haben, den Luthergarten mit zu gestalten und zu nutzen, dann melden Sie sich bei Pastor Björn Begas (begas@lutherkirche.net oder Tel. 892682).


    Der Luthergarten wird von dem Hamburger Spendenparlament unterstützt.

    Für die Sanierung eines kleinen Steinhäuschens auf dem Gelände („Kirchenkate“) stellt das Spendenparlament bis zu 17.000 Euro zur Verfügung.

    Quelle: http://www.lutherkirche.net/kg.root/kg.1123310140.5/kg.1123310140.5.7/index.html (mehr …)

  • Bahrenfelder Luthergarten in HH macht 10.000m2 großes Grundstück urbar

    (Gu, Mail, 30.10.)

    „Auf dem Grundstück am Holstenkamp wächst seit einigen Monaten ein Gemeinschaftsgarten! Dazu steht uns das gesamte Gelände zur Verfügung (10.000 m2). Vorangetrieben wurde das Projekt von vielen und ganz verschiedenen Leuten aus der Gemeinde und dem Stadtteil. Ungefähr 60 Leute sind zur Zeit aktiv. An mehreren Aktionstagen haben wir zunächst das Gelände entmüllt, es gab bereits zwei „Vollversammlungen“, auf dem beraten und geplant wurde, was wir eigentlich wollen und wie die vielen Ideen umgesetzt werden sollen. Mittlerweile gibt es eine „Gemüse und Obst Gruppe“ (einige Mini-Hochbeete wurden schon angelegt, auf dem Gelände werden weder Kunstdünger noch Pestizide verwendet), eine „Tiergruppe“ (mit dem Bau eines Hühnerstalls wurde begonnen), Eine „Kontemplationsgruppe“ (diese baut zur Zeit einen Bauwagen als Stilleoase und Rückzugsort aus), eine „Kinderwildnisgruppe“ (die überlegen, wie das Gelände als Abenteuerwildnis für Kinder gestaltet werden kann), und eine Fundraisinggruppe kümmert sich um die Finanzen. Da der Gemeinschaftsgarten ein Projekt der Luthergemeinde Bahrenfeld ist, werden die Pachtkosten von der Gemeinde übernommen.  Von Anfang an wurde das Projekt von AMA e.V. begleitet und unterstützt. Der Verein gibt straffällig gewordenen Jugendlichen die Möglichkeit, verodnete Arbeitsstunden in Gartenprojekten zu leisten. […] Ich freue mich besonders darüber, dass sich Flüchtlinge, die in der benachbarten Erstaufnahme für Asylbewerber untergebracht sind (dort leben 1200 Flüchtlinge in Containern) mit ihren Ideen und Tatkraft in dem Garten einbringen. Hier werden sie (endlich mal) nicht als passive Bittsteller angesehen, sondern werden gebraucht und sind willkommen. Und das nicht im Sinne eines Gartenprojektes für die armen Asylanten. Die Flüchtlinge sind ganz selbstverständlich so wie alle anderen mit dabei – dass das so geht, ist toll zu erleben.  Bei unserer nächsten großen Gemeinschaftsaktion im November möchten wir eine 60 m lange Wildobsthecke (in Form eines Knicks) anlegen.

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